Deutsche Macht (Irüöer „HiMer Zettung"). fetttlal )1» !•«« Itlt «Ult »» jaftcliuiti w« H»>« suullul (l. —.56, Mtrul|d»tl» II. 1.5«, ». l «, mmwi l U»0, taatm«! «. «-*•- v» «ran f h. 3«1tt«u U4 Saris; Wi «ftrrta w,e»«,»«lii»,e» n»I»rk«k»dn Xalatt. Iltatitl »«,»»« 3a(rt»t« sie »»In Blatt «Se »nitrnt<* .......................M 9a. u* llllllM »» Mttactu* Hm«»,, k. Hi*t«iftT«tU>» «. Epr.Sfwad»» W * (Ktfittj«, >■■ »1, B*> Bot- uat »—• Wt *)•«*utMl - RrcUuttlao Mftatrri. — «»»»>««»,« SKxbrn ,i», iBilltfafquemlichkeilsrücksichten die eigentliche Frage in eine undurchdringliche Ferne und überläßt dem Zufall die Bel.bung der Erde mit Orga-niSmen. Da wir nun aber auS unserer moni-stischen Naturanfchuung einen solchen Zufall absolut verbannen, so können wir der Richter'schen kosmischen Theorie oder Hypothese keinen großen Werth beilegen. Größeren Werth dagegen beansprucht die dritte Theorie, die sogenannte pyrogenetische, die von Fechner, Pflüger und anderen vertreten wird und namentlich vou dem geistreichen Jenen» j ser Physiologen W. Preyer weiter ausgebaut worden ist. Diese Theorie hat auf den ersten , Blick etwas so UeberraschendeS und Ungewohn- tes, daß mau stutzig wird und »her an Spie» lerei denn an eine ernste wissenschaftliche Theorie denkt. Der Leser urtheilt selbst. Preyer geht von der seit Jahrtausenden beobachteten That» sache auS, daß alle organischen Wesen, welche wir k nnen, ihren Ursprung ihnen selbst gleichen oder doch höchst ähnlichen Wesen verdanken. Wir kennen keinen sicher beglaubigten Fall von elternloser Entstehung lebender Wesen. Alle lebenden Wesen stammen von ihresgleichen ab; das ist der JnductionSsutz, der ebenso sicher ist wie der: Alle lebenden Wesen müssen sterben. Wenn also dieser Jnductionssatz richtig ist, so ist es unlogisch, so sagt Preyer, nun plötzlich für irgend eine Zeit der Erdentwickelung eine elternlose Entstehung lebender Wesen anzuneh-men. An diesem Punkte scheitern also alle unsere Bemühungen, den Ursprung des organischen LebenS klarzulegen. Preyer schlägt nun bei sei-ner Untersuchung einen von dem bisherigen ganz verschiedene» Weg ein; er geht von einer ganz neuen Fragestellung auS. Während man bisher immer fragte, woher daS organische Leben stamme, fragt er: Woher stammt das Unor-ganische. daS Leblose? Denkt man über diese Frage nur ein Wenig nach, so eröffnet sich Einem eine überraschende Perspective. Ein sehr Sroßer Theil alles Unorganischen aus der Erde ammt vom Organischen, von lebenden Wesen. 2 Zahllrse mikroskopische und makroskopische Thiere sondern kalkige ober kieselige oder sonsti »e Hart-«heile, innere oder äußere Skelette ab, welche als unorganische Substanzen erhallen bleiben. Gewaltige Gebi-'gSzügt und ganze geologische Formationen bestehen fast ausschließlich auS den Schalen auSgestorbener Thiere. Wir erin-ner» an di« Kreide, an den Nummuiten - Kalk, an den Muschelkalk u. s. w. Die gewaltigen Schichtenlagen von Braunkohlen, Steinkohlen, Graphit, Anthracit zc. verdanken ihr Dasein der Thätigkeit ausgestorbener Pflanzen. Und noch heute bilden sich auf dem Grunde des fußen Wassers unserer Teiche und Flüsse eben-fo wie auf dem Boden des Meeres immer neue geologische Schichte» aus den Uederresten von Thieren und Pflanz n. Man kann mit einem so großen Grad von Berechtigung sagen, daß beb spielSweise aller auf der Erde befindlich. Kalk erst durch die LebenSthätigkeit von Organismen entstanden ist. Ebenso sind alle Lager, in denen Kohlenstoff in großen Mass-n angehäuft ist. also Steinkohle 2C., wie schon erwähnt, ein Resultat der LebenSthätigkeit von Pflanzen. Wir könne» diesen höchst interessanten Punkt an dieser Stelle nicht weiier verfolgen, es muß uns hier genü-gen festgestellt zu haben, daß ein großer Theil der sogenannten anorganischen Masse der festen „z»e»tsch« ze»cht." daher, da die Sistirung noch gar nicht gemein-deämtlich publicirt war, eine neuerliche Kund-machung nicht nothwendig. Wir enthalten uns eines jeden Comm'n-tarS zu dieser Erledigung und beschränken unS lediglich daraus hinzuweisen, daß eS nicht nur den Deutschen in Lutte, berg, sondern auch in Friedau, Umgebung Cilli und Gonobitz jc. ebenso ergangen ist. Die Deutschen müssen eben, wenn sie bei den Wahlen obsiegen, jeden dieser Siege zweimal erkämpsen. Den Landtagsabgeordneten von Mittel-und Obersteierniark, welche dem Landes - Aus» schaffe angehören, mag es gleichgiltig sein was den Deutschen in Untersteiermark passirt, können sie doch auf deren Kosten den Slovenen den Beweis ihrer strengen Objektivität (! ?) geben In wie weit unsere Landtagsabgeordneten in der Lage gewesen wären, obiger Entscheidung vorzubeugen, wollen wir vorläufig noch nicht in Betracht ziehen, wir «rollen sie hören und dann urtheilen. Die Aushebung der GemeinderathSwahlen in Luttenberg ist nich« die letzte Liebesgabe des steiermärkischen LandeSauS>chusseS an die Slo-venen. Auch die Ernennung des Schwiegersohnes iu spe deS Herrn Michel Vosnjak zum Pro-feffor an dem LandeS-Gymnasium in Pettau ist nicht zu verachten. Unter diesen Auspicien tragen wir kein Verla 'gen mehr »ach einer Umwandlung des k. k. StaatS-GymnasiumS in Cilli in ein Landes-Gyninanum. politische Wundschau. Inland. sR e i ch s r a t h I Das Abgeordnetenhaus nahm a>» 2. d. M. den Antrag T ü r k wegen perccnlueller Ermäßigung der Grundsteuer in Verhandlung. Abg. Dr. W e i t l o f verwahrt den n. ö. Landtag gegen die Angriffe der Abg. Türk und Kronawetier wegen der Vertagung der Errichtung einer niederösterreichischen Lan-deshypothekendank und kennzeichnet in «reffenden Worten die Bestrebung«» der verkrachten sogen, deutschösterreichischen Wirthschaflsp.lrtei in Böh> men und der sogenannten democ«al>schen Reichs-Partei, welche den traurigen Muth besitzt, den Deutschen in Wien eine Sorte von Deutjchlhun, zu bieten, welche die Deutsche» in Böhmen mit Entrüstung zurückgewiesen haben. Abg. Lueger betheuerte sein „Deutschthum", was große Hei-terkeit hervorrief, und sagte zur Linken „Sie müssen sich angewöhnen, zu wissen, daß man ein guter Deut»cher sein kann und doch — cle» mal!" Schließlich erklärte dieser „Hofoemocrai" daß er für jede» Antrag stimme, wem« er nur vernünftig sei. P a t t a i und Türk sprachen gegen das Differenzspiel an der Börse. Der erste Theil des Antrages Türk wurde dem Erdoberfläche sein Dasein auSgestorbenen und noch jetzt lebenden Organismen verdankt. An-dererseitS sreilich giebt eS auch zahlr.iche anor-gallische Stoffe, welche wir nicht, wenigstens n cht direct, auf d«e Th.nigkeit lebender Wesen zurück-führen können. Immerhin aber erleidet d r Satz : Das Leben stammt vom Leblosen ! eine schr be-deutende Einschränkung, da wir ihm den ande-ren Satz entgegenstellen könne»: Ein großer Theil des Leblosen stammt vom Labenden. Auf der einen Seite ist durch vieltausend-jährige Erfahrung festgestellt, daß Lebendes immer nur da entsteht, wo schon vorher Leben-des gewesen ist; wenigstens ist i'vch kein sicher verbürgter Fall von der Entstehnng eines leben-den We>enS aus lebloser Materie bekannt ge» worden. Auf der anderen Seite sieht evenw fest. Daß Lebloses stets da entsteht, wo Lebendes ge-wesen ist. Währeno nun die Urzeugungstheorie einen Sprung macht und entgegen dem Jnduc-tionssatze: Lebendes einsteht nur aus Lebeudem ! die Entstehung von lebenden Wesen auS leb-losen Stoffen, fei es einmal, fei e« öfter, an-nimmt, stellt die pyrogenetische Theorie den Satz von der Ew igkeit des Lebens, von der Conti-nuität des LedenS auf und behauptet, es hat zu allen Zeiten Leben gegeben, freilich ist dieses Leben nicht immer ein solches geivese». wie es 18« . Steuerausschusse zugewiesen. Der zweite Theil abgelehnt. [D 11 deutsche C l u bs hat sein bis» heriges Präsidium (Dr. HeilSberg. Dr. Kuotz. Dr. Weitlos) wiedergewählt. sDer GehrauS schußj beschloß einstim-mig das Eingehen in die Specialdebaite über daS Landsturmgesetz. sTschechische Anmaßung.? Räch einer Meldung des „Pokrot" wurde eine tsche-chische Eingabe an daS Ministerium des Aeußern mit dem Bescheide retournirt. daß derselben eine auihentiiche deutsche Ueberseyung beizufügen sei. Da dürsten wohl di« Perren Tschechen, wie wir si« kennen, mit der Forderung antworte«, im Ministerium deS Aeußern eine tschechische Abtheilung zu errichten. Ausland. Im preußischen Herrenhause hielt anläßlich der Polendebatte der Bischof von Fulda, Dr. Kopp, eine se^r bedeutungsvolle Rede. Der Bischof sprach gegen den extrem polnische» Standpunkt und vnkündete die Pflich» ten der Vai'rlansdliebe und der patriotischen Ge» sinnung. Die Ultramontanen sind über dies« Rede selbstverständlich perplex. Im tranzösischen Ministerra'he bestätigte Minister Freycinet. daß zwischen Serbien und B u l g a r i en ein Einvernehmen erzielt wurde und daß ein Arrangement nun-mehr gewiß scheint. Mljatovics erhielt ein Telegramm Gara-schaninS mit der Meldung, daß die serbische Regierung den von der Türke« beanlragten neuen Artikel angenommen habe. Maeschid Pascha und Geschow erhielten von ihren Re-gierungen analoge Instruktionen. In Folge »ialeri»ller Schwierigkeiten kann die F r «e -dens -Unterzeichnung heute nicht stattfinde», doch glaubt man. daß die» morgen sicherlich geschehe» werde. Korrespondenzen. Wien, 2. März. (O. C.) ^Abgeordne» «er Baron Hackelberg über da« L a n d st u r in ge setz.^ In der gestrigen Sitzung des Wehrausschusses nahm der Herr Abg. Ba-ron H a ck e l b e r g, anknüpfend a» eine zu Gun-ften du Regierungsvorlage gehaltene Rede des Herrn Abg. A r e s i » F atton das Wort zu einer eingeheuoen Beleuchtung der von iyin als Mängel deS Entwurfes erkannten Bemmmun> gen. Zunächst lenkt« er die Aufmerksamkeit des AusschuffrS auf die Thatsache, daß durch den § 11 der Vorlage das im Sinne des Staats-grnndgefetzeS über die allen Ländern der öster» reichijch-u»gar«schen Monarchie gemeinsamen Angelegenheiten gletchlautend mit dem ungarische»« beschlossenen Wehrgesetz eine Abänderung er» unS heute entgegentritt, «lso nicht zu allen Zei-ten ein protoplasmauiches. wenn dieser A iSdruck erlaubt ist. Welcher Art war den« nun diese» frühere Leben, welches vor den« protoplasmati» schen dagewesen sein soll ? Behufs verständlicher Klarlegung dieses Punktes müsse» wir etwas weit ausholen. Es ist d.kannt. daß die Chemie einige 60 sogenannte Elemente feststellen konnte, d. h ein» jacher Elemeutarstoffe. welche sich nicht mehr m andere Bestanc-iheile zerlegen lassen. AuS diese«« Elementen und deren mannigfachen VerdinSun» gen ist sowohl die ledlose wie lebende Raiur zusammengesetzt. In sämmtlichen lebenden Kör» pern nun, seien eS Thiere oder Pflanzen, hat man immer und überall eine ganz bestimmt« Anzahl bestimmter Elemente gefunden, die also eben w»gen ihres constanten Vorkommens als zum LebenSproceß abjo.ut erforderlich ange-sehen werden «nüssen. Andere Elemente trifft man nicht immer und nicht überall, so vag diese also nicht als absolut nothwendige Bestandtheile des LebeiiSstoffeS. um mich so aus» zudrücken, betrachtet «verden könne««. Unier ^ea erstgenannten Elemenien nehmen die vier Or» ganogtiie die erste Rolle ein; «S sind Wa^er» stoff. Sauerstoff. Stickstoff und Kohlenstoff. «>e bilden die wesentlichsten Bestandtheil« des Pro stigung de» bäuerlichen Grundbesitz«»" nicht er-«varten. Soll unserem Bauernstand? auf die Beine g-holsen werden, dann muß sich die Re-gierung zu einer ganz anderen WirthschaftSpo-litik, als bisher, bequemen und dem Bauer dort zu helfen suchen, wo ihm der Schuh a«n stärksten drückt. Wo dies der Fall ist, haben wir bereits wiederholt erörtert. Z)ie Aemeindewahlen in Luttenberg und der steirische ^Landesausschuh. Die Gemeindewablen in Luttenberg sollten am 26. Novemfer v. I stattfinden. Die Wäh» lerliste wurde von der Gemeindevorstehung ge-wissenhast versaßt und zur Einsicht aufgelegt. Kurz vor Ablauf der gesetzlichen ReclamanonS-frist überreichten die windischen Parteiführer eine Beschwerde, welche von der Reclamaiione-commission entkräftet und abgewiesen wurde. Dagegen überreichten sie im Sinne des § 16 der Gemeinde» ablordnung die Berujung an die politische B> zirksbehörde, daS ist die BezirkShaupt-Mannschaft in Luttenberg, welche die Berufung in allen Punkten als ungerechtfertigt zuiückwieS. Der § 16 der Gemeindewablordnung für Steiermark bestimmt,baßdaSErken ntnis der B e z i r k s h a u p t m a n u s ch a s t für die im Zuge befindliche Wahl end-g i l t i g > st. RichtS deftoweniger betraten die Pervaken den ungesetzlichen Weg d^r weiteren Beschwerde an die k. k. Etatihalterei in Graz, welche hierüber die aus den 26. November v. I. anberaumte Wahl telegraphisch sistiite. DieS veranlaßte den Bürgermeister von Luttenberg. Herrn Steyer. Sr. Excellenz dem Herrn Statt-Halter den wahrheitsgetreuen Sachverhalt zu schildern, woraus die telegraphische Aufhebung der Sistirung erfolgte, und die Wahl am 26. November v. I. ordnun«smäßig vorgenommen wurde. Gegen diese Wahl erhoben die Perva» ken die Einwendung der Ungilligkeit, weil sie angeblich nicht 14 Tage vorher kundgemacht worden sei. Zum größten Erstaune» der deutschen Wähler in Luttenberg wurde dieser Einwen-du»g stattgegeben, und zwar nicht nur von der k. k. Statthalterei, welche selbst die Vornahme der Wahl >«m 26. November v. I. anordnete, fondern auch von« Landesausschusse. Gleichzeitig wurde den deutichen Wählern bedeutet, daß gegcn diese im Einverständnisse niit dem LaudeSauSschusse gesällle Entscheidung keine weitere Bes hwerde zulässig fei. Wir ver-weifen einfach ans die Bestimmungen des § 17 der Gemeindeivahlordnung sür Steiermark. Im Sinne dieser Gesetzesbestimmung wurde die Wahl auf den 26. November v. I. rechtzeitig angeordnet und publicirt. Die mitlerweile gegen die Bestimmungen des § 16 der Wahlordnung getroffene Sistirung wurde aufgehoben, eS war 1886 fahre und deducirt« hieraus, daß auch zu dieser Abänderung übereinstimmende gleichlautende Be-fchlüsse der gesetzgebenden Gewalt'« beider Reichs-Hälften erforderlich feien. (Wurde von dem Herrn LandkSvkrtheidigungSminister zugegeben.) So-dann besprach Rednrr die Belastung, welch.- der Bevölkerung aus der in Aussicht genommenen Ausdehnung der Wehrpflicht erwächst. Besonders hart, fuhrt« er aus, werde es die alteu ausge-dienten Soldaten treffen, wenn sie ihrem Be» rufe en zogen werden würden u. z. gerade zu einer Zeit, da sie ohnehin wegen absoluten Man-gelS an rüstigen Arbeiter» erhöhten Eifers und gesteigerter Einsicht bedürfen werden. Die Her-aiuiehung dieser sei doch wohl nur ei» Roth-behelf für di- Znt des UeberaangS, innerhalb welcher die eigentliche Ersatzreserve und die zeit-lich Befreiten ausgebildet werden können; aber angesichts der geilend gemachten socialen Beden-ken würde er es vorziehen, daß man der Re-gierung die erforderlichen Mittel bewillige, uni etwa weitere fünf Jahrgänge der Ersatzreserve durch acht Wochen z. B. ausbilden z» lassen. Dagegen daß diese ausgedehnte Erfatzreserve eindezüglich jener Landstürmler, die nicht al» Eomballanten, sondern als Hilfstruppen fungi-ren. das stehende Heer auch üb'r die Grenze zu begleiten habe, wäre nicht daS Geringste einzu-wenden; anders aber gestalte sich daS ganze Verhältnis bezüglich deS Landsturmes. Hierauf spricht der R.dner über die Gefahren, welche in nationaler wie in socialer Beziehung di rch daß Ges.tz geschaffen würden. Ohne die altge diente» Soldaten, sühn er aus. ist der Land-stürm als Wehrkörp,r werthlos. Nur düfe ver-mögen ihm als Träger der militärischen Tugenden und vor Allem der Disciplin und des Gefühles dir SlaatSgemeinsanikeit eine gewisse Festigkeit verleihen. Sind diese Elemente ausgeschieden, so müßte — das sei wohl klar—Begeisterung und die Uebereinstimmung mit dem Ziele des Krieges die Disciplin ersetzen d. h. der Land-stürm müßte von nationalen Gedanken getra-gen sein, um wirksam zu werben. Gerade hierin liege aber eine große Gefahr in einer Zeit, da, wie in d e r j e tz i g e n, daS österreichische Staatsbewußtsein leider durch nationale Aspiratio-ncnzurückgedränglwird. Hiezu kommt aber noch, daß der Landsturm in KriegSzeiten u. z. >n der höchsten Noth aufgeboten werden soll, also in einem Momente, wo man ohnehin schon mit Rücksicht auf die Verwendung der Gendarmerie zu Kriegszwecken an die Stelle der staatlichen Administration die autonome treten lassen müsse. Die traurigen Erinnerungen an gewisse Vorgänge im Jahre 1848 lassen es als ein gewagtes Experiment erscheinen, dem natio-nalen Hasse Waffen in die Hand zu geben. Was die socialen Gefahren anbelangt, erinnert Redner an d!eHord«n, welche 1848, welche auf toplaSma, deS eigentlichsten Trägers des L-denS. Zu ihnen treten als wohl nie fehlend, Schwefel, Phosphor. Eisen. Dann folgen, als min« tr wichtig eine längere Reihe anderer Ele-mente, deren Aufzählung an diesem Platz nicht nothwendig ist. Ist eS nun absolut nothwendig, fragt Preyer, anzunehmen, daß das Protoplasma von Ewigkeit her dieselbe Beschaffenheit hatte wie heute? Die Antwort auf diese Frage lautet nein und ihre weite Ausführung ist zugleich der kern der pyrogenetischen Theorie. Wenn wir in der Geschichte unseres Planeten rückwärts gehen, so kommen wir bald zu einem EntwicklungS-stadium desselben, in welchem das jetzige Pro-toplasma nicht lebensfähig war. Die Hitze auf unserem Erdball war zu groß. Daraus schließen die Anhänger der Urzeugungstheorie, daß ein Leben überhaupt nicht möglich gewesen sei. Die pyrogeneiische Theorie stimmt dieser Auffassung richt zu, weil sie den Satz von der Eontinuität deS Lebens, wie ihn die confequenle Dmchfüh-xiing der Entwicklungslehre verlangt, aufrecht erhält und behauptet vielmehr, zu jener längst vergangenen Zeit halte das Protoplasma noch andere Bestandtheile neben den jetzigen Stoffen, die jetzt längst zu den anorganischen gezählt werden. Schwere Metalle :c., waren damals, Grund der gesetzlichen Organisirung deS letzten Aufgebotes der Mititärgrenze unter Jelacich nach Wien gesendet wurden und deren militärische Opserwilli,keit mit der Aussicht auf die P.ün« derung der Leopoldstadt nngeregt werden mußte; in Folge dessen die treuesten schwarzgelben Bürger der Residenz ausgeraubt wurden. Uebergehend auf die Einzelheiten der Vorlage wünscht Redner eine klarere AuSeinandrrlegung deS Gesetz.« bezüglich ter Theile, wo der Land-stürm im eigentl chen Sinne und als erweiterte Ersatzreserve zu behandeln ist. — Gleichzeitig weist er aus Art II. deS WehrgesetzeS hin, der von den sog. Losgekauften handelt. Wie man eS immer ansehen möge, sei nun einmal aus Grund-läge des LoSkaufes ein pcivatrechiliches Ver-hältniS zwischen dem Staate u»d dem Losgekauften eingetreten, welches respectirt werden soll. Daß diese Losgekauften von jenem Theile deS Gesetze« nicht berührt werden, das die er-weiterte Ersatzreserve bildet, ist wohl selbstver-ständlich, da dieselben ja auS dem Titel dcS Landsturmes nicht zur Ersatzreserve heraugezo-gen werden können, wenn dieselben von der gesetzlichen Reserve, Landwehr und Ersatzreserve Pflicht enthoien sind. — Ob dieselben vom eigentliche» Landsturm befreit seien, ist aber controverS und darüber soll in geeigneter Weise volle Klarheit verbreitet werden. Kleine Höronik. [T r a u u n g bei H o f e.j Am 28. v. M. Mittags bat in der kaiserlichen Hofburg zu Wien die Trauung deS Erzherzogs Karl Stephan uiit d-r Erzherzogin Maria Theresia stattgefunden. [Wasseruoth in Wien.s Die an-dauernde große Kält? übt auch auf >>ie Wasser-Versorgung WienS einen nachtheiligen Einfluß, insofern« unter der Einwirkung der außerordent-lich niedrigen Temperatur der Wasserzufluß sich verringert. Der Bürgermeister von Wien hat die umfassendsten Vorkehrungen getroffen, um der zahlreichen Bevölkerung der Reichs-Hauptstadt das nothwendigste tägliche Wasser-Quantum zu sichern. [Wien und Reichenau.s In com-munalen und Börsenkreisen erzählt man !t(> gende heitere Geschichte: Am Tage. c>n wel-chem der Bürgermeister von Reichenau, Herr WaiSnix, den Transport der Locomobile. die für die Hochquellenleitung Wasser schöpfen sollte, untersagte, wurde ein Wechsel deS Herrn WaiSnix bei der Escompte Anstalt präsentirt. Die Escomptirung wurde natürlich bewilligt, aber einer der Censoren, der mit Herrn Waisnix auf gutem Fuße steht, tel graphirte an denselben: „Wenn in Reichenau kein Wasser für Wien fließt, ist in Wien kein Geld für Reichenau flüssig." — Der Adressat verstand dt» Scherz als die Erde noch ein feurig flüssiger Ball war, integrirende Bestandtheile des Lebensträgers. In dem Maße, wie die Erde sich abkühlte, schieden aus diesem Stoffgemenge, dessen vcr-wickelte Bewegungsäußerungen daS Leben reprä-semirten, die am schwersten schmelzbaren Elemente auS, immer mehr derselbe» folgten, bis schließ-lich nur diejenigen übrig blieben, welche das jetzige Protoplasma zusammensetzen. Die Lebens-Vorgänge jene» früheren Protoplasma, um daS Wort beizubehalten, waren natürlich »»gleich lebhaftere und intensivere wie die d»S jetzigen; denn sie waren gebunden an eine enorme Hitze, bei der die schweren Metalle in feurig-flüssigen, oder gar gasförmige» Zustande sich befanden. Die Erinnerung an jene Zeit, in der daS Leben wesentlich ein feuriges war, ist uns noch jetzt geblieben; denn noch heute wird bei allen LebenS-Vorgängen Wärme frei, bei jedem chemischen Proceß, der sich innerhalb eines Organismus abspielt, wird Wärme frei und erinnert dadurch an die Zeit, da das Leben Feuer war. Und sprechen wir nicht noch heute von der Feuer-welle, die durch unsere Ad:rn r ist, von d.'r Gluth der Phantasie, von des AugeS Funkeln oder Blitzen, von des Herzens Wärme, von dem Feuer j der Empfindungen? Wer weiß, ob das Spiel-mit diesen Ausdrücken lediglich ein Spiel ist. Z und telegraphirte zurück: „Wasser fließt schon!" Sofort erhielt er die Antwort: „Geld auch!" [Selb st Mordversuch im Ball« s a a l«.] Eine aufregende Scene spielte sich Sonntags Früh um 4 Uhr während eines im zweiten Caffeehause im Prater stattgefundenen Bauernballes ab. Unter den Ballgästen, welche um die bezeichnete Stunde noch zahlreich anwesend waren, befand sich auch der 30jährige Hosmeister Johann Siegel mit feiner Ge-liebten, einer Gouvernante. Plötzlich entstand zwischen dem Liebespaare ein Wortwechsel und Siegel gerieth in eine solche Ausregung, daß er im Zustande momentaner Geistksverwirrung ein Taschenmesser hervorzog und sich die Klinge mit aller Kraft in die Brust stieß. Der Un-glückliche schrie in Folge deS Schmerzes laut auf und wurde von anderen Ballgästen rasch in ein Nebenlocal gebracht. Herbeigerufene Aerzte erklärten nach Untersuchung der Ver-letzung dieselbe für sehr bedenklich. [Der Triester Gesangvereins „Societa corale Sinico" wurde behördlich ausgelöst. [Das neue Burgtheater in W i e n] dürfte, wie die „Allgem. Kunstchronik" mittheilt, Ende dieses Jahres vom Architekten vollendet übergeben werden. Die Eröffnung ist für das Frühjahr 1887 in Aussicht genom-men. [(Sine fette Zeitungsente.! Die mehreren Zeitungen zugegangene Nachricht, daß in der Nahe des Dorfes Zöschen eine Fläche von l0 Morgen versunken sei, ist unwahr. Die Bewohner des Dorfes Zöschen lachten den Ge-währsmann der „N. Pr. Ztg.", welcher den Ort besichtigen wollte aus und erklärten di: ganze Geschichte für erfunden. Die Nachricht waran« scheinend im Anschluß an eine Meldung der „Halleschen Ztg." telegraphisch nach Berlin gelangt; letzteres Blatt halte sie dem „Merseb. Corr.", also einem in der Nähe von Zöschen erscheinenden Lokalblatt entnommen. [Ein merkwürdigesEisenbahn-u n g l ü ckj erzählt die „Barmer Zeitung" vom Uiuerrhein: In dem neuerbauien Wartsaale des Bahnhofes z« Kempen, der vorläufig als Wart-faa> L.Classe benüyt wird, saß am 19. Februar gegen 1 Uhr Mittags ein Reisender an einem der großen Saalfenster und stärkte sich zur be» vorstehenden Reise mit Speise und Trank. Außer ihm waren noch einige Herren anwesend, in friedlicher und eifriger Unterhaltung begriffen. Plötzlich wurde die Ruhe turch einen grellen Aufschrei der Wirthin unterbrochen. Der essende Herr steht auf. bemerkt zu seinen Entsetzen, wie der eben von Venlo einlausende Personenzug das Geleise verlassen Hai und den Weg auf den Wartsaal zunimmt. Er springt auf, di« Leute sind noch nicht auS dem Raum entflohen, da erfolgte ein fürchterliches Krachen wie bei ob nicht in ihnen das ErhaltungSvermögen der Materie jene weit hinter uns liegende Zeit fest-gehalten hat, in der Wirklichkeit feurige Vor-läufer unseres »etzigen Protoplasma die Träger deS LebenS waren? Der Grundgedanke dieser Preyerschen LebenStheorie scheint uns, je länger wir uuS mit ihm befassen, ei» um so richtigerer zu sein, wenn sie auch bei oberflächlicher Beach-tung etwas phantastisches an sich zu haben scheint. Ader vor der Urzeugung)- und vor der kosmo-genetischen Lebenstheorie hat die pyrogenetische den unzweifelhaften Vorzug voraus, daß sie den Jnductionssatz: Alles Leben auS dem Leben vollkommen zu Recht bestehen läßt und sie eine der wesentlichste» logischen Forderungen de» Entwicklung?priucipes, die Ewigkeit und Con-tinuität deS LebenS, vollkommen anerkennt. Die UrzeugungSthcorie ist gewissermaßen einfacher als die pyrogenetische; aber sie verstößt, wie man bei tieferem Nachdenken findet, gegen die consequente Durchführung des Eatwicklungsprin-cip». auf dessen Boden wir doch entschieden stehen wolleu und müssen gegeu den obigen In-ductionssatz. Die koSmogenetische Theorie ist wohl ohne weiteres zu verwerfet», da sie unser Problem gar nicht ernstlich zu lösen unternimmt, sondern dasselbe einfach von unserem Planeten weg auf einen anderen kosmischen Körper ver» ,P,i»tsche Wacht.' 1886 thut Detonation und — die Lokomotive be# Zuge» steht im W'.rtsaale. Man denke sich dir Angst auch der Insassen de« ZugeS. Ob der Lokomotivführer den Dampf nicht zeitig genug gesperrt hatte oder od ein anderer Unfall voi> lieg« wird die Untersuchung ergeben. Thatsache ist, daß di, Maschine des Zug,S, welcher in einen lodten Strang einläuft, die schweren Stre-beschienen einfach glattfuhr, als dann sich ohne Schienen weiter schob, um schließlich. Pie Saalwand durchschlagend, in dem Gebäude stehen zu bleiben. Ernste P,rsonen?erletzungen sind nicht Vorgekommen. [Ein Urtheil der Kaiserin Euge nie über denDeutschen Kronprinzen.) Un ter dem Tittel: „D,s Tagebuch des Kronprinzen" erscheint demnächst ein Buch, das die Hanptbegedenh-'iten aus dem Leben deS Krön-prinzen von Preußen und des Deutschen Reiches Friedlich Wilhelm, Aussprüche. Briefe und an-dere Kundgebungen desselben chronologisch von den ersten Lebensjahren bis beute enthält. In-teressam ist folgendes Citat aus einem Briefe vom Jabre löüti der Gemahlin Napoleons III. an eine Gräfin W.: „Der Prinz ist ein großer, schöner Mann, säst einen Kopf nrößer, als der Kaiser (Napoleon), schlank, blond, strohfarbener Schnurbar«, ein Germane, wie ihn Tacitus be-schreiben soll, von ritterlicher Politesse, nicht ohne einen Hamlet'scheu Zug . . . Sein Be« gleiter, ein General Moltke (oder so ähnlich), ist ein wortkarger Herr, aber nichts weniger als ein Träumer, immer gespannt und spannend, «r überrascht durch die treffendsten Bemerkun« gen ... Es ist eine imponirende Race. die Deutschen. Loui« sagt: Die Race der Zukunft. L»t>, nous »so 8ommes pss enenro I».' [Gesucht wird ein Don Juans Man schreibt auS Madriv: An der hiesigen Oper sollte diese Woche Mozart'S „Don Juan" mit dem Bariton Sylvio in d r Titelrolle zur Aufführung gelangen. Da lief an die Direktion folgender, über dreihundert Unterichristen tra-gender Protest ein: „Wir Unterzeichnete, Mit-glieder der besten Gesellschaft, durchweg» anständige Damen, erklären, daß der f ü n f u n d» sechzigjährige, kleine häßliche Sylvio ein unglaubwürdiger, unmöglicher „Don Juan" ist, den sich Zuschauerinnen mit einem halbwegs guten Ooernglase nicht gefallen laffen körnen. Mag Sylvw den „Rigoletto", den „Amonasro" und ähnliche Partien geben — einen solchen „Don Juan" l issen wir Spanierinnen unS nicht bieten. Die Operndntction sucht jetzt einen „Do» Juan" in den besten Jahren und von angeneh-mem Ae ßern. [Maskenball beim S u l t a n.[ In Hldiz-Kiosk fand vor einigen Tage» ein großes Maskenfest statt, zu dem auch Sie Damen aus legt. Die pyrogenetische Theorie ist die umsas-sendste von allen; sie steht in vollem Einklang mit den Forderungen der Entwicklungslehre, verstößt gegen keinen aus vieltausen jährigen Erfahrungen abgeleiteten JnductiouSsatz. und wenn man sich erst einmal an den auf den ersten Blick allerdings etwas fremdartigen Gedanken feurig-flüffiger Vorfahren des jetzigen Pioto-plasma gewohnt hat. so wirb man sich allmälig mehr mit ihr befreunden und ihr zum mindesten dieselbe Berechtigung zugestehen wie der Urzeu gungStheorie, die freilich bis jetzt die meisten Anhänger gefunden hat. Preyer'S geistreiche Theorie ist nur wenig bekannt geworden und viels ch mit Spott und Hohn aufgenommen worden. Mit Unrecht! Denn der Grundgedanke — daß sich da« jetzige Protoplasma au» anders gearteten Vorfahren entwickelt hat — hat entschieden viel Richtiges an sich und steht im Ein klang mit dem entwicklungSgefchichtlichen Prin cipe. Ich will dem Leser überlassen zu entscheiden, für welche der drei vorgeführten Theorien er sich entscheiden will; auf dem festen Boden sicherer Thatsachen stehen wir bei diesem schivie rigen Probleme nicht und die Entscheidung kür die eine oder andere der drei Ansichten wird daher immer eine mehr oder minder willkürliche, jedenfalls aber «ine individuelle fein. den Harems drr Würdenträger geladen waren. Die LieblingSgattin des SultanS erschien als Rokoko-Dame, viel« Har«mS-Schöne waren als öauerinnen, Wiener Wäschermädchen, Pagen:c. gekommen. Ein unsichtbar placirtes Orchester pielte zum Tanze aus, bei dem die Damen d«S , SerailS zeigten, daß sie von ihrer Lehrm«>st-rin. einer ehemaligen T.nzerin der Pariser Oper, Walter, Polkas wi" Quadrillen ganz trefflich gelernt hatten. Der Sultan sprach seine B friedigung über daS Fest auS uno dankie wieder-holt den Gemahlinnen der Botschafter, welche den JmpluS zu demselben gegeben. Einige Sen-ation erregte eS, daß ein keckes Wäschermäd» chen den Sultan mit dem Fächer auf den Arm schlug; der Padischah wandte sich überra'cht um. die Dame demaskirte sich sofort —es war eine ouslänvische Diplomaten«! Gattin [Ein Schwindle r-C o n s o r t i u m.] In Wien wurden ein Kanzlei Beamter der k. k. BezirkshauptmaimschaftHernalS. namens Zechen-«er, und ein Kanzleibeamter deS Gemeindeam-teS Neulerchensild. namens Franz Kastler, verhastet, welche sich mit dem erwerbsinäßigen Ver-kaufe von Gefchäftsconcessionen befaßten. [Ein Hund als LebenSrette?.^ Dieser Ta,,e, so erzählt der „Pester Lloyd" wurde in Engelsseld ein Kind ron einem Hunde geb ssen. Als Eigenthümer des ThiereS meldete sich e> Wächter der Reißig'ichen EiSgruben, 3ofef Leidl, welcher zur Verantwortung gezo-gen wurde. Be> dieser G legenheit gelangte die Polizei zur Kenntniß eineS Raubmordver-suche», welcher am zweiten WeihnachiSieiertage vorigen Ja^reS gegen die Gattin Leiol'S verübt und der nur durch tie Intervention des dem Leidl gehörigen HundtS vereitelt wurde. Am erwähnter. Tage, in den späten Abendstunden, erj Uien bei der Frau Leidl 'in ihr unbekannter Man», und forderte von der Frau eine angeoli>.« schuld itres Mannes im Belrage von fünf Gul-,n. Frau Leidl ersuch«, den Besucher, bis zur Rückk hr ihres eben abwesenden Galten zu warten; allein der Fremde stürzte sich mit dem Ausrufe: „Geld her. oder das Leben!" plötzlich aus die Frau, faßte dieselbe mit beide« Hinben am Halse und begann sie zu drosseln. I > »iejem entscheidend,n Momente wurde die auS dem Zimmer in die Küche führende und nur ange-lehnt gewes ne Thür aufgerissen und verein stürmte mit mächtigen Sätzen «in großer Huno. welcher sofort aus den Mann losiprang uno denselben nach kurzein Ringen zu Boden warf. F au Leidl war dem sicheren Tode glücklich entgangen und flüchtete sich in ei» Nebenzimmer. In dem ersten Zimmer dauerte u terdessen der Kampf zwischen Mann und Hund noch immer fort. Endlich hatte das Thier die Oberhand ge-wonnen und hielt den Atteiuäter, welcher aus zahlreiche-, Bißwunde:' blutet«, auf dem Boden lest. Die Frau hatt« sich inzwischen ein wenig erholt und begab sich nun in das erste Zimmer zurück, um d«u Räuber von dem Hunde zu be-treien. Es gelang ihr dies nur mit großer Mühe, worauf sich der Fremde, auf den Händen und Füßen kriechend und weiterhin unbehelligt aus der Wohnung in der Richinng gegen Neupesl entfernte. Als der Gatt, bald darauf nach Hause kam, erzählte ihm ^ie Frau das Abenteuer. DaS Ehepaar faßte den Entfchluß, „um un-nütze Laufereien zu verme«oen," von einer Anzeige ' «S Vorfalls abzustehen. Erst jetzt, da der treue Wächter deS Hauj-S Gefahr lief, dem Wasenmeister übergeben zu weroen, hielt Frau Leidl eS für angezeigt, die Heldenthat ihres Hun» deS zu erzählen. [AuS Eifersuch t[ erschoß am 23. v. M. in Brunn der Fabriksbedienstete Franz Komarek seine Geliebte und sich selbst. [Schmeichelhafte Anerken-n u n g.s Bureauchef: Sind Sie mit Ihrer Ar» beit fertig geworden, Herr Felbermayer? — Felbermaye> : Nein, Herr Rath, die Arbeit ist zu schwierig, es ist sozusagen eine Vieharbeit. — Bureauchef: Deshalb habe ich sie auch Ihnen übertragen. [K a t h e d e r b l ü t h e.j Professor: Sie wissen, man spricht bei Achill, dem Helden des trojanischen Krieges, von einer Achillesferse; auch bei dem in den alten deutschen Sagen vielgenannten Siegfried ist von einer solchen ver-wunddarea Stelle die Red», nur hatte dieser d,e Achillesferse auf der Schulter. [B o i h a f *.] „Sie, könnenS mir kein Mittel verrathen, daß mei Schnauzerl n>m > a wachst?" fragt« eine Hunoe-Mamsell einen Hun-deiüchter. „Geben'S ihm Arsenik!" war die la» konische Antwort. [„S ch l e ch t« r U m g a n g verdirbt gut« Sitten") — komisches Sprichwort! Wird eine gute Uyr falsch gehen, wenn maa sie neben ein« schlecht? hängt? Deutscher Schulverein. Am 23. d. M. hielt die Ortsgruppe Asch, welche über 4l)0 Mitglieder zählt, eine von N4 Mitgliedern verlangte und von 56 Mit» gliedern besuchte außerordeniliche Volloersamai-lung ad, in welcher anläßlich der Auflösung der akademischen Octsgrupp: in Wien mit Stim» menmeh'heit der Vereinsleitung die tiesste Eat» rüstung ausgesprochen, derselve» daS Vertrauen entzogen und si' für unwürdig zur Vertretung der so durch und durch nationalen Sache deS deutschen Schulvereines erklärt wurde. Mußte schon die geringe Zahl derjenigen, welche diesen Beschluß faßie einig«» Zweifel gestallen, ob die« denn wirklich der wahr« A «Sdruck ver gesamt»-ten Ortsgruppe sei, so wurde dieser Zwnsel noch genährt durch ein von den Herren Hermann Klaubert und Gustav Pa>zer im Namen vieler Mitglieder der Ortsgruppe Asch an die Vereinsleitung gesandtes Telegramm, worin die-selbe» ihre ti'fste Enirüstung über obigen Be» schluß zum Ausdruck brachten und bestätigt durch den Umstund, daß der gefaßte Belchluß den Obmann Julius Merz und den OvmannsteU» v«rtreter Gustav Wolsrum veranlaßte, ihre Stelle niederzulegen. Die in Bälde satzungsgemäß zu» sammentretende ordentliche Volloerjammlung die» ser Ortsgruppe wird die nöthige Klarheit drin» gen. welcher Anschauung sich die überwiegende Mehrzahl ihrer Mitglied« zuwendet, zumal auch d»e bis dahin von der akademischen Ortsgruppe in Wien angerufene Entscheidung des Schiedsgerichte« ersolgt sein dürst, und so-dann aus dem abgeschlossenen Materiale da« Verhalle» der Vereinsleitung von Jedermann wird beurtheilt werde» können. Der engere Ausschuß »ahm zur Kenntnis, daß die akademische Ortsgruppe Wien gegen den erfolgten Auflösungsdeschluß die Berufung an daS Schiedsgericht ergriffen hat. und eS wurden di« nöthigen Schritte zur Einberufung deS Schiedsgerichtes beschlossen Ferner wurde zur Kenntnis genommen, daß die vom Schul-vereine ins Leben gerusene und fortan unter» stützt« Holzindustriefchule in Gott'chee für die Vereinsviplome äuß.rit geschmackvoll, Rahmen aus geschnitztem Holze verfertigt ha», welch« um den Preis von 1 fl. (der Verglasuug und Verpackung) entweder durch die Kanzle» de« SchulvereineS (Wien. I. Kolowratnng 8) oder directe von der Holzindustrieschule bezogen wer-den können. Dem Schulpfenigverein »n Karate» wurde eine Unterstützung gespendet, und de» Kindergarten in Tannwald ein Beitrag zu de» ErhaliungSkosten gewährt. Ferner bewilligte der Ausschuß zur Unterstützung armer Kinder i» Gonobitz (Steierm.) und zur Förderung der Mädchenfort^ildungSschule in L-ipnik cntsprt« chtnd« Btträg«. Für Eberndorf in Kärnte» wurden Schulbücher, für die Schulexpositur i» Prschehorsch nebst Büchern auch Lerumittel ge» nehmigt. Der Bau der Schule in Neunitz-Schi-dowitz wurde durch »inen weiteren Betrag ge» fördert, und für Schele« eine Reihe von Schäl-bedürfnissen gedeckt. Die Schule in Sodiesla« erhielt einen Betrag zur Anschaffung von Lern» Mitteln und zur Schulgeldzahlung, und für einrn Schulbau in Südtirol sowi« für verschie-dene sonstige Schulbedüifnisse in diesem Lande wurden weitere Verfügungen getroffen. Te» Vereine sind weitere Spenden zugeflossen. 1886 Locates und ^rovinciates. Cilli. «. Mär, ^Personalnachrichl.) Der Slatt-halier in Steiermark ha« de» Siatthalterei-Cou» cipiften Dr. Max Grasen Wickendurg zum Be-ziiks-Commiffäl. ernannl. sH ä r > n g s ch m a u «.) Für den in Vorberettung befindlichen Häringschmaus sich allseitig ein lebhaste« Inier.sse kund, und es isl eine sehr rege Betheiligung zu erwarten. Heule mutz jedoch schon darauf ausm-rksam ge-mochl weroen, daß die Thrilnehmer wo mög-lich costünurl und nicht nur mit enisachen All-pichen erscheinen mögen, damil du« buiilsarbige Aaichi»g»d'ld nicht duich die Alltagsanzüge ge-stört werde. Auch wild nochmals ersucht, die Anmeldung vo» Einzeln» ober Giuppenauffüh-rungen unv rzüglich zu v-ranlaffe», da solche »ach dem 6. d. M. nicht mehr a>i genommen werden könnten. sT h e a t e r» N a ch r, ch ».) Freitag, den 5. d. Hl., gelangt im hiesigen Staottheaier zur Aussührung: „Die Memoiren d e S T e u-fel«", Lustspiel in 3 Auszügen von Arago unv Vermont. ^Unterofficlerskränzchen.) Wie direiiS gemeldet, finvet oiorge» Avenv »n den Casinoloc.litäten ein Tanzlränzchen der Unter-offtcure ver Eillier Garnison stall. j.ie Tanz-musik besorgt die MusitkapeUe des heimlichen Infanterie R gementtS Fürst Hohenlohe-Schil« liugssürst. Diese« ^arnevalsfest wilv sich un-zw.iselhaft einer regen Betheiligung des hiez. eingeladenen PublicumS erfreuen, und sich dabei das gute Einvernehmen, waches zwischen un-serer Bevölkerung und dem Milliar herrscht, wieder in ersreuttcher Weise kundgeben. sZur Gemelnberalh«neuwahl in Luttenberg) brachte bereits das O-gan der unlersteirischen Uliramontanen einen Gift und v>alle speienden Artikel, in welchem die zügellose Hetzsuch» dieses Blattes uno seiner Pa-trone die wildesten Orgien feiert. Die böse» Deut'chen werden da wieder — S' ist luimer das alle Lied — der schreiendsten Ungerechttg-keil und rücksichtslosesten Unduldsamkeit gegen-über den armen sloveiuschen „Märtyrern" de-Huldiget, diesen deklagenSweriyen Opfern bar» earifcher ^illkuhr deuischei Fanatiker. Bon der leider spnchworllich gewordenen LammSgedulo, mit welcher der Deutsche bisher die slavische Anmaßung ertrug, schweigen diese Her-«n, denn ihre Arglist und Heuchelei lassen eS nicht zu. der Wahrheit die Ehre zu geben und die berechiigte Nothwehr der von den slavischen Hrtz rn brutal angegriffenen Deutschen einzuge-st-hen. Tie-e Leute tehren eben immer den Spieß «m. sie gefallen sich nun einmal barin, der Re-gierung gegenüber die Rolle der «tieskinder zu spielen und waS sie >n Güte nicht zu erlangen vermögen, da» suchen sie durch List zu erringen. Lie werden auch wieder anlaßlich der Lutten» derger Gemeindewahlen alleH.Velin Bewegung setzen, um ihre reaclionären Zwecke zu erreichen unv auf der »anzel wie im Beichtstühle ihre Rächt Über die „Armen im Geiste" zur Ent-faltung bringen. Wir werden der Wahldewe-gung in Lutlenderg unser ganz desonderes Augen-«eck zuwenden Und den Herren Pervaken, die ihre Hände dabei im Spiele haben, auf die Kniger sehen, wenn es sein muß, auch klopfen. )J m Markte Polstrau) ist bekannt» lich auch „der Himmel blau' — für die Herren Pervaken, welche diesen Ort als eine „na-tionale Festung" bezeichnen, die aber dermalen leider noch ein deutsche» Gouvernement hat. Das muß anders werden, schreien die pervaki-schen Preßhusaren in dem von „geweihten" Hän» den redigir:en Marburg« Blatte und vrgani-siren gleichzeitig einen Sturmangriff aus die gegenwärtige deutsche Gemeindevertretung. Sie wollen einen Mann ihres Stummes auf den curulischen Stuhl in Polstrau setzen und auch der hohe Rath dieses Orte« soll in ihre Gi» walt gelangen, damit der „deuische Michel" in Polstrau sich beuge, recht lief beuge unter dem bekannten „mil en Scepter" einer weisen pervakischen Regierung, lie ja den Deutschen mit der gleichen liebevollen Zärtlichkeit zu um» „Deutsche Macht.^ armen sucht, wie etwa der Bär einen ihm ent-gegen kommenden Menschen. sP e n s i o n i st e n in L a i b a ch.) Man schreibt uns aus der krainijchen Hauptstavt, daß seit der slavische» Willkürherrschast daselbst schon eine sehr bedeutende Anzahl von pen-sionirten Beamte» uno Militärs die Stadt vtilaffen habe um be» dort herrschenden unleidlichen Zuständen zu entgehen. Wir finden es sehr begreiflich, wenn die erwähnten Fa-Milieu einer Stadt den Rücken tehren, in der ihnen die herrschende Partei mil Ungastlichkeit, ja oft mil Hohn enlgegenlrilt. Wir sagen l>tz-leres mit Be;uq aus „Slovenski Narod" und seine Angehörigen. Die untersteirischcn Slädte und unsere deutschen Märkte schätzen sich glück» lich, Pensionisten beherbergen und ihre Bürger nennen zu können, und h er sällt es gewiß keinem vernünstigen Menschen ein, jene zu ver-letzeu, oder ihnen beispielsweise da» Wahlrecht zu entziehen, imil sie — ihr Einkommen zwar im Int-reffe der Einwohnerschaft da verzehren, aser dasselbe — wie es hie und da vorkommen mag, in Graz beheben! sG e n o s s e n j ch a f t s t a g in Graz.) Gelegentlich einer allgemeinen Bersammlung der Grazer GenosfenschailsvoiflänSr wurde auS deren Mitte ein Iünfzehner-Comi>6 gewählt, welche« als Execuiiv-Eomilö sich die Anfgabe gestellt hat, im raufe dieses JahreS einen all-gemeinen suiermarkischen Genoffenschaft«t >g in Graz einzuberufen. Zweck desselben soll Rege-lung und Verbesserung De« GewerdewesenS sein. Bon Seite deS Execulivcon>u6s wird deshalb an die verschiedenen Genossenschastcn Sleier» maikS ein Circular wegen Betheiligung gerich-tet werden. (Ein WohlthätigkeitSfest i» G o n o b i tz.) Zu Gunsten des Zweigvereine« d ch » egg am Montag, den 8. d. M., im sülstlich Windisch-Grätz'schen Schlöffe zu Gonobitz ein großes Fest niil folgendem Programm : B a z a r, in welchem die vorgenannten Damen und junge Mädchen im Costüme als Verkäuferinnen fun< giren werde» ; Glückshafen mit zahlreichen und schönen Gewinnste». Eine Altdeutsche Weinstube wird die Freunde eines unv r-fälschten Tropfen« gastlich aufnehmen und eine Wiener Zuckerbäckrrei den Festgästen allerlei geschmackvolle Süßigkeiten bieten. Ja ein.r elegant ausgestaltet«! Tabaktrafik werben die Raucher ei» vorzügliche« Kraul und die Schnupfer ein seine« Brieschen finden. Daß auch eine tüchtige Musikkapelle heitere Weisen ausspielen wird, versteht sich bei einem Feste wohl von selbst. Der B.'ginn ist auf 6 Uhr Abends, der Eintrittspreis mit 25 kr. festgesetzt. Ein recht zahlreicher Besuch er» schein« schon im Interesse des wohlthätigen Zweckes geboten. Di» liebenswürdigen Damen des Comite treffen die umfassendsten Borbcrei-tungen, um da« Fest zu einem recht glanzool» len zu gestalten. Daher auf nach Gonobitz am Fajchlng«montag, wo dem Prinzen Carneval ein festlicher Empfang bereitet »>ird! sV e t e r a n e n k r ä n z ch e n.s Wie wir bereit« gemeldet haben, weroen am Samstag, den 6. d. M. unsere Veteranen dem Pn»zen Carneva' im Tanzsaale zur „grünen Wiese" ihre Huldigung dardringen. Die Vorbereitn«» gen zu diesem FaschingSfeste sind im vollem Gange und geben sich die Veranstalter alle Mühe, damit daS Veteranenkränzchen stiren Besuchern Die vollste Befriedigung gewähre. Um ein leicht verzeihliche« Borurtheil unserer tanz-lustigen Damenwelt zu brechen, versichern wir, daß unsere „Veteranen" nicht etwa altersschwache Herren, allenfalls noch gut genug für den Land« stürm sind, im Gegentheile, wir finden umer ihnen eine große Zahl blühender Männer, floi» »er Tänzer, die auch vor einem Slurm auf ein Frauenherz nicht zurückscheuen und den Da-men gegenüber durchaus nicht — Veteranen sind. Daß unsere Veteranen auch äußerst noble und galante Männer sind, bezeugt die von 5 ihnen getroffene, anerkennenSwerthe Anordnung der Beistcllung von Wägen für ihre Gäste, wovon gewiß umfassendster Gebrauch gemacht werden wird. l„S lovenski Naro d".) Bor einigen Tagen hielt die Aclien-Gesellschast „Narodna tiScarna" (Nationaldruckerei) in Laidach ihre General»Versammlung ad. Nachdem sich zu verschiedenen früheren T?rm>nen nicht die ge-nügende Anzahl von Actionären eingefunden hatte, ist es s och endlich gelungen, in summa summarurn 12, sage zwölf Mann aufzubringen, welche di, Versammlung beschlußfähig »iachten. „SlovenSti Narod", der die Haupt Angelegenheit genannler Aclien Gesellschasl bildet, wird, wie an« dem VersammlnngS-Protocolle ersichtlich, nur mit Mühe und Noiy über Waffer erhallen, und müßte, wenn er sein klägliches Dasein von seinen Abonnenten fristen müßte, schon langst eingegangen sein. Diesc« Blatt, welche« den Titel „Slovenische Nation" an der Spitze trägt und sich in seine» Artikeln oft eines Tone« be-dient, als sei eS in der That der berechtigte Sprecher einer Million, hat nicht einnial 500, sage fünfhundert zahlende Abonnenten! Diese« Zeugnis jämmerlicher Schwäche steht im selt» jamen Verhältnisse zur Sprache der „Volks-sichrer", die sich ausdlaien, wie die Frösche in der Fabel. Der „Slovenski Narod", welcher bisher gleichzeitig da« hcrvonage». ste Denun-ciantendlatt der „Nation" war und sich seine Abonnenten durch die Verabreichung der zweiselhasten Pikanterien auf dem Gebiete der Denunciation zu erhalten bemühte, so dürst« t« inieressiren zu erfahren, wer künslighin an der Spitze dieses Unternehmens stehe» wird. Herr Dr. Iosip VoKnjak scheint die poli-tische und slov.nisch-nationale Spiegelfechterei satt bekommen zu haben, und ist — au« Dem „Zlooeiiski Narod" selbst unbegreiflichen Grün-de» — zurückgetreten. Man wählte an dessen Stelle Herrn Dr. Zarnik zum — Verlegenheit«» Prasiventen, Herr» Afstcuranza^enien Hribar zu dessen Stellvertreter; diese beiden, und Herr Dr. Teutscher werden künftighin „den politischen Ausschuß" und die Leitung ces Blatte« dtloen. Herr Dr. Zarntk ist von« nationalen Standpuxkt« aus betrachtet, eine ehrenwehrte Persönlichkeit, er ist jeDoch kränklich und seine Leistungssähltjtei» vorläufig gleich Null. Herr Hndar ist „GeschäslSslovene," Herr Dr. Tau-tscher Bolldlut-Panslavist, so ein keiner Aksa-kov, aber etwas weniger ernst zu nehme» ; Hr. Schulte, der sich über ihn häufig tust g machte, nannte ihn ost einen Hauplpyraseur. [K Ü nst 111 a b e n 0 in Graz.) Au« Graz wird un« geschrieben: „Der am L. d. M. lm Stesaniesaale statifiidende Küustlerabend versitzt alle vornehmen Kreise ber Bevölkerung unserer La»)e«haupistaDt i» gelinde Aufregung. Nach den bisijerlgen Anfragen zu schließen, dürfte der Besuch ein nlassenhafter weroen." sGemeinde-Sparcasfe in Mar» bürg.) Im Monate Februar wurden von 700 Parteien eingelegt 105.36Ü fl. 8u tr., dagegen von 729 Parteien an Capital un» Zinsen be-hoben 107.828 fl. 4 tr. sD e n Werth e i n e s M e n s ch c n l e-btns) taxirt der Förster Franz Cellner in Wischloneg wahrlich sehr gering, denn er schießt aus Menschen, als wären sie Spatzen. Der Bursche Franz Pollitsch wurde von dem genannten Forst-manne beim Abschneiden von Birkenruthen er-tappt. Der Waldfrevler nahm Fersengeld, jedoch nicht so schnell, um rechtzeitig außer Schußweite zu gelangen. Der Forster sanDte dem Flüchtig«» zwei Schrottschüsse nach, welche dem Letzteren ,» den Unterleib drangen und eine lebensgefähr-liche Verletzung de« Angeschossenherbeiführten. Ein recht tapferer Mann, Dieser Herr Cellner, der von seiner Waffe einem Wehrlosen gegen-üoer Gebrauch macht. Sein eigene« L>'ben dürfte dieser „Menschenjäger" wohl hoher schätzen, als da« eine« arme» Teusel«. ^K i n d e« m o r d.) Die ledige Berghol-dknstochler Maria Miether au» Stroina, Bezirk Pettau, lödtete sofort nach der Entdinduna ihr Kind und v rscharrte dessen Leichnam im Wald« zu Kormunja. Die KiodeSnlördenn wurde durch «Pnltsche Wacht/ 1886 die f. k. Gendarmerie dem Strafgerichte einge-liefert. sW i l d s ch o n u n fl.) Im Monate Murz befinde» sich sämmtliche Wildnattungen in der ge-schlichen Schonzeit und dürfen mährend dieser Zeit weder gejagt, noch qekangen oder sonst auf irgend eine Art erlest» werden. Ebenso darf nach Ablauf von 14 Tagen nach einge-tretener Schonzeit Wild, rücksichtlich dessen die Jagd in dieser Zeit untersagt ist, weder in ganzen Stücken noch zerlegt over zubereitet ver-taust od?r aus irgend eine Art feilgeboten werden. Uebertrcter dieses Gesetzes werden nebst der Confiscation der beanständeten Gildgattung auch mit einer Geldstrafe von 5—25 fl,, event, mit einer entsprechenden Arreststrase belegt. fGefängnißüberfüllung.] Da« hiesige kreisgerichtliche GefangenhauS ist derart überfüllt, daß 23 Sträflinge nach Marburg und 3 nach Schönstein überstellt werden mußten. sSchubbewegung.) Im Monate Fe-bruar l. I. sind vom Stadtamie Cilli 45 Schuh« liuge an ihre Bestim nunqSorte expedirt worden. Die Zahl der beim genannten Stidtamte gefällten VerfchiebungSerkenntnisse betrug 15. sCillier Stadttheater.) Alles hat sein Ende, auch der längste Fasching. Und da der Ajch. rmittivoch vor der Tyüre steht, mußte sich unsere Theater-Direction beeilen, um dem lustigen Prinzen Carneval noch rechtzeitig ihre Huldigung darzubringen. Rosen'S Schwank „O diese Mäl> chen!" ist eine tolle Fa-schingSkomödie, welche ihre Wirkung nie ver-fehlt. Handlung und Dialog stcllen an die Lach-muSkeln deS Publicums ganz bedeutende An-forderungen, denn selbst der grämlichste Hypo-chouder konnte sich eineS gelinden Lachkrampfes kaum erwehren, ja sonar die Darsteller selbst standen im lustigen Banne toller Faschingslaune. Stürme von Heiterkeit erregt, Frl. C z e r m a k (Auialie), welche in der Rolle einer Männer-süchtigen alten Jungfer neuerdings ihr reiche? Talent bethätigte, ebenso wirksam waren Herr Fried mayer (Selber) ur.d Herr R i e d e r (Kolbe). Des Letzteren trockene Komik rief um so größeren Beifall hervor, als dieser begabte Schauspieler frei ist von dem Fehler der meisten Komiker, der Uebertreibung, und, um uns im Geist« de» Herrn Rieder-Kolbe eines „gewähl-ten" Ausdruckes zu bkdienen, er sich davor hü-tet, Gestalten auf die Bühne zu bringen, welche entweder al» das Producl deS Alkoholismus oder auch als «ine Verbindung eines männli» chen TaufnamenS mit den in einen Darm ge-füllten sterblichen Ueberresten eines VierfüßlerS erscheinen. Die Damen L e u t h o l d, B e n o i t. lim und Eeftiny lösten ihre Ausgaben in befriedigender Weise, die Herren M o l n a r und Kneidinger desgleichen. Herr Bau-meister ließ sich die günstige Gelegenheit mcht entgehen, von seiner derben vis sowie» den um-fassendste» Gebrauch zu machen. DaS Publi-cum, welches sich an den tollen Späfsen nnd dem witzigen Dialog sichtlich ergötzte, spendete den Darstellern, namentlich dem Frl. C z e r -m a ck und den Herren Friedmeyer und R i e d e r lebhaftesten Beifall. Lr. Herichtssaat. ^Proceß S t a r c s e v i c S.) Die Cassa-tions Berhandlung gegen David S t a r c s e» vics und Grzanics hat am 1 d. M. in Agram stattgefunden. Den Bositz führte der Präsident der Seplemviraltafel, LiviuS Rad-vojevicS; beide Angeklagten wurden vom Ad-vocaten Dr. HinkovicS vertheidigt. Bei der Ur-theilsjchöpfung wurde da» Strafausmaß bezüg-lich beider Angeklagten unter Caffirung dts erstrichterlichen Urtheils auf fünf Monate Ar« rest mit Errechnung der Untersuchungshaft herabgemindert. Dolkswirthfchafttiches. >V « r z« h r u n g S st e u e r.) Auf Grund der Beschwerde emeS Gastwirthes hat die k. f. Finanzbezirksdirection Marburg unter Z. 1248 v. 23. Februar d. I. entschieden, daß die An- gestellten der VerzehrungSsteuerpächter berechtigt seien, zum Zwecke der Sicheistellung deS versteuerten restlichen FlüßigkeitSinhalteS bereit» „gehobener" Weinfässer dieselben wieder in ihre wagrechte La»e zu bringen. Abgesehen da-von, daß di seS Bersal»ren, das bisher kaum irgendwo and-rs als bei der diesigen an Erfin-düngen so reichen Pachtung vorgekommen sein mag. unseres Wissens noch nirgend» g.jetzlich begründet ist. inoolvirt di-se Entscheidung einen Streich „egen die einschlägigen G'werbSparteien. dessen Härte und Folaen von weittragender Be-deutung sein müßen ; ja sie bedingt in gewissen Fällen den augenblicklichen Stillstand, somit auch eine schwere Schädigung de» Geschäfte« selbst. Erfahrungsgemäß bildet sich während de» La-gern» selbst älterer Weine, die scho > öfter« ab gezogen worden sinft, ein Bodensatz, der bei jüngeren u«d leichteren Weinen umso größer ist. Die Beschaff-nheit ve» Weine» selbst als auch die Eigenthümlichkeit deS Fasse«, dann die Zeit, zu welcher der Wirth Geschäfte zu machen hoff», sind daher bestimmend für die „Hebung" deS -eichirreS. damit eine Störung nicht ein-tret'. Die Hebung muß daher rechtzeitig unv mit großer Borsicht vorgenommen werden, da-mit eine Auftrübung be» Weiue« vermieden werde. Wenn nun aber den PachtungSangestell-ten daS Recht eingeräumt ist. mit den bereit» „gehobenen" Weinfässern nach Belieben zu mani-puliren, so bedeutet das unter gewissen Umstän-den ganz einfach soviel al« momentane Einstel-lung deS Gewerbe» und somit schwere Schädigung der betreffenden G.schäftSleute. Bekanntlich wird derzeit im ReichSralye über die Reform der BerzehrurgSsteuer berathen. Wie uothwer.big eS ist. derlei im EinhedungsmoduS dieser Steuern vorkommende Härten gerade j tzt öffentlich zu besprechen, dürfte einleuchtend sein. Literarisches. ID e u l s ch e W o ch e n f ch r i f t.j Or-ga» für dir gemeinsamen nationalen Interessen Oesterreichs und Deutschlaud». Herausgegeben von Dr. Heinrich Frievjung. Wien. IX. Äasa-gasse Nr. 20. Inhalt von Nr. 9 vom 28. Fe-bruar 1886. Di« veutsche» Bischöfe. — Der Fortschritt der amerikanischen Arbeiterbewegung. Bon Dr. Max Quarck. — Deutsche Reichschronik. Bon Carl Pröll in Berlin. — Die Niederwerfung de« Deutschthum» in den Ost-seeprovinzen. Baltisch, Skizzen von Jeannot Emil v. Grotthus. — Josef Kopp: Der Pro-ceß Rohling Bloch. Bon H. Fr.— Feuiletton. Göthe. Bon Friedrich Theodor Tijcher. — Literatur. Theater uud Kunst: Robert Hcyni» Herder Biographie, Bon Anton B. Schönbach. — Ossip Schubi»: Gloria victis! Bon Gustav Schivarzkopf. — Gedenkfeier deS Wiener akademische» Wagner-BereineS. (Zum To-destage de» Richard Wagners f 13. Februar 1883) Bon Dr. Rob. H. — Bom Jahrmarkt des LebenS. — Novelle: Im geeigneten Moment. Bon Theodor Herzl. Probenumniern gra» tis und franco. sJ l l u st r i r t e Geschichte der k. k. Armer.) Dargestellt in allgemeiner und fpe-cieller culturhistorischer Bedeutung von der Be-gründung und Entwicklung an bis heute. Her-ausgegeben von Gilbert Augor. Mit über 299 Illustrationen : Voll- und Farbenbilder hervor-ragender Künstler, sowie Reproduktion gleich-zeitiger Stiche, darstellend Porträte, Schlachten-bilder, geschichtliche Scenen. Kostüm- und Waffen-abbildungen, Soldat.ntypen aller Jahrhunderte, Pläne u. f. w. J't 25 bi« 39 Lieferungen h 39 kr. = 69 Pf. (Gilbert Anger's Verlag in Wien.) Das vorgenannte Werk, dessen erste Lie-ferung uns vorliegt, kann auf das Wärmste empfohlen werde», da es in der That einem längst gefühlten Bedürfniss, abhi'st. Belehrt e« doch in anmuthender und volkSthümlicher Weise die wehrpflichtige Jugend über daS Entstehen deS ruhmwürdigen Körper«, dem die Verthei-digung des Staate» anvertraut ist, und liefert e« zugleich dem mannhaften Krieger, vem er-grauten Veteran gar traute Erinnerungen an seine und seiner Vorsahren Waffenthaten, ihm die Beruhigung gebend, daß da« Heer auch künftig mit dem so oft bewährten Heldenmuth für de« Staate« Größe uno Ehre eintreten wird, wenn der Ruf de» Kriegsherrn, die Ge-fahr de» Vaierlande» e» erheischt. Aus dem Ämtsvtatte. Kundmachungen. Eintragung ver Firma und Procura „Josef Wertheimer", be-«reffend dessen Oelfabriks-Pachtung in Scheuer» bei Steinbrück unv vie Fertigung der Herren Emil und Siegfried Wertheimer, Comptoiriite« in Wien, ..per procura" in das Handelsregister für Eiiizeliifirmen. Kr.-Ger. als Hand.-Ger. Cilli. Erledigungen. Gefangenaufseher»-Stelle in der Männer - Strafanstalt Carlau, Termin 26. März, Strafanft.-Dir. Graz. Licitationen. Dritte execulive Feil-bielung der Realitäten der Helena Hladin, Dom. Nr. 195 av Gairach. Ich-W 745 fl.. im Relicitationswege, am 6. März, städt.-del. Bez.-G. Cilli; CcS Josef Jelöi^ von Zupelentz. Sch.-W. 905 fl., am 10. März, Bez. - Ger. Rann: Jakob und Rosalia M irko in Pernitzen, Sch.-W. 9393 fl. 59 kr., am 3. April. Bez.- Ä. Marburg, l. D.-U. Erinnerungen. Bestellung deS Ad-vokaten in Pettau Johann Michelitsch als Curator ad acta für Verlaß deS Gustav Jo- * niker, Kr.-Ger. Cilli; VerjährungS-Anerkennnng und Löschung« ^ Gestaltn» z von Rechten und Forderungen nach Anna und Margaretha Calli-garo. stävt.-del. Bez.-Ger. Cilli. <Ä»ark» »r„r»schnitt«>prlis».> Im Zonale Febr. kostete »ei fceltolikr Weizen aus hiesigem Platze durchschnittlich JL 7—, Korn fl. 5—, Gerne fl. 5,53. Hafer jl. 3.58, tfutunij jj. 4.90, Hirse st. 5.20. Haiden fl. 5 —. Erdüpsel st. 2 50, 10u Äitoararnin Heu kosteten st. 2.5«», «ornlagerftroh st. 1.70, Mizentaqerftroh st. 1.40, Sire»-stroh it. I 4V Ei» Kilogramm (oziir Zu-oag« tostete48—50—52 tr..HaldsteiichS2—5V—«0lr.,Schwem. fleisch 52—56—üo tr., schopienfkiich »o tr. Hingesendet. Rohseidene Basltleidcr föuz Seide) 11.9.80 per fmk» Holt, mindesten* zwei Koben rolllrei in's Hans da« Seiden-1 fabrik - Depot G. Hen neberg (k. nnd k. Huf-1 lieferen t), ZAriok. Muster nmgebeud. Briefe k I 10 kr. Porto. Autoritä abführende neralwasser erprobt empfoh GOTTFRIED BAKTII Hopfen-, Commissioas- uni SpeditiOB-Uiit in Knmurkt, Nürnberg, 11 Imuiutt empfiehlt sich xum Verkauf und Einkauf von Hopfen •onie «ur Miau von scbnftMen nnd teletrapiiMei Marktberichten. SnehlfMtlige. rerltr Geachlfb-Loealit&ten -. Hauptlager am Hopfenmarkt 1886 Deutsche Macht." n»ttche Macht I8d6 »ä Nr. 1540. Kundmachung. Um der irrigen Auffassung der dießämt' lichen Kundmachung vom 20. December 1885 zu begegnen, wird allgemein bekannt gegeben, daß zur Entrichtung der VerzehrungSsteuer-Zu« schlage von zum hiesigen Consume eingeführtem Bier und eingeführten geistigen Flübigkeiten, und zwar: 2t Kreuzer vom Hektoliter Bier. 1 Kreuzer vom Liter gebrannter geistiger Flüssigkeiten. l5/i« Kreuzer vom Liter Spiritus, nicht nur die GewerbS-Jnhaber, sonder» alle andern, die unmittelbar zum eigenen Verbrauche derlei Getränke und Flüssigkeiten beziehen, ver-pflichtet sind. (Sedruckte AnnuldungSscheine für dieSbezüg-liche Anmeldungen sind im städtischen Casseamte vorräthig und können dort bezogen werden. Stadtamt Cilli am 25. Februar 1386. Der lais. Rath und Bürgermeister 136-, Dr. Steckermann. Einladung zu einem glänzenden Iek in Konobih w Faschin-lHt den 8. März IM in Ten Fürstlich Windischgrätz'schen Schlossgebäuden. Mtn*ar! Verk&uferinen sind die Damen des Comite'» und einige junge Mädchen an» Gonobitz im Ooatnme. r.fiirA»Ai(i/"( ii .' Klegant« Gewinnst« ! Allstes thrhr II ein*tube ! \\ teuer W.Meherbaeherei ! Allerlei schöne Arbeiten ans Wien! Extrafeiner Schnupftabak und Cigarren-Trafik ! Ctif/elle ! Anfang 6 Uhr. Eintritt 25 kr. Um recht zahlreichen Besuch bittet das Comite: Fürstin Christine WlnduehgrätzAnersperg Baronin Adelina Vay, geb. Gräfin Wnrmbrand Frau Doktor JoBeflne Lederer Steplschn egg. Da« Fest findet zu Gunsten des Rothen Kreuz-Zweigvereincs in Gonobitz statt. 185—2 Karl Watzek Tapezierer Hauptplatz 2 CILLI Hauptplatz 2 empfiehlt sich dem geehrten P. T. Publieunt von Cilli und Umgebung zur Anfertigung von Garnituren, Divans, Ottomanen. 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Gleichzeitig wird bekannt gemacht, dass anläßlich des obenerwähnten Kränzchen», Samstag, den 6, März 1. J. von '/« ® bis '/» 11 I hr Abend» dem P. T. Pu-blicum am Hauptplatze Equipagen zur kostenfreien Benützung bereit stehen werden. Für das Comite : 127—2 Frantai, Obmann. Sehwarze Kleiderstoffe bezieht man am besten durch das Fabriksdepot ukvtmr Schafwoll-Stoffe GRAZ, 16. miNGER, Mmim 32. BV Mimtnr t » »»»>< «» ! H Zither-Unterricht § ertheilt gründlich und naeh leichtf,löslicher Methode eine Zithorlehrerin. Adresse in Expedition d. Bl. '! Wichtig für Aauskattnngen!' Um dem P '1' Publikum den Bezug eines! guten und billigen Brennstoffes zu ermöglichen, haben wir den P»is unserer Kohle 1 in Säcken zu 50 Kilo vorgewogen auf ] 30 kr.lür ä ei Zoll-Clr. SW-1. WarsBltohle ] fruueo Cilli enniissigt. Aufträge übernehmen unsytv Wei ksleitung in Liboje die Herren Wogg & Radakovits in Cilli. 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