Nl. 158. Mittwch, 11. Inli 1M4. IllhlMg 113. Mbacher ZeitmK. Pr, 5 f>(>, ss>,r die Z»s!ell»»g i»i! Hnu« gnlizjiihrlg fl, l, — Insert«onsnebür: Fiir lie»«' I»srrn!e l>is z» 4 Zeilei, ^5 ll,, «»öftere per Zeile !> li.: bei Ufteren Wiederholiiügen per Zeile 3 lr. Die «llllili. Zelt.» erscheint täglich, mit «»«nähme der Sonn- und Feiertage, Die Udmlniftration befindet stch Eongressplay Nr. 2, die Nebaction «ahnhosgasse Nr. l5. Sprechstunden der Redaction von 8 bis il Nhl vormittags, — Unsranlierte Vriese werden nicht angenommen, Manuscrlpte nicht zurückgestellt. Umtlicher Hheil. Mls r^/ ""b k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 25. Juni d. I. dem ^ m ^ Staatsgymnasiums bei St. Anna und Pnvatdocenten an der Universität in Kralau Nr Leo K ulczynski sowie dem Professor am Frauz-Mph^Gymnasium in Lemberg Dr. Ludwig Kubala .,. . < ^k"ä des Franz-Ioseph-Ordens allergnädigst zu verleihen geruht. " ' ^ « «' Nichtamtlicher Hheil. Lranz-Ioseph-Goldstipendien. Vom nächsten Studienjahre 1894/95 angefangen, kommen an der technischen Hochschule zu Wien und an der deutschen technischen Hochschule zu Graz je eines ber für würdige und dürftige Hörer dieser Hochschulen allergnädigst gestifteten Franz-Ioseph-Goldstipendieu in: Iahresausmaße von 300 st. in Gold zur Verleihuug. Bewerber um eines der genannten Stiftendien haben ihr eigenhändig geschriebenes, an Se. k. und k. Apostolische Majestät gerichtetes Gesuch zu belegen: 1.) mit dem Tauf- oder Geburtsscheine; 2.) M glaubwürdigen Documenten über ihre Dürftigkeit unter Nachweisung des Standes, der Vermögens-, Emlommens« und Familien-Verhältnisse der m's ' ^entuell im Falle der Verwaisung mit einem Gelege der Vormundschastsbehörde über den allfälligen Vermögensstand; . ^) mit dem Maturitäts-Zeugnisse, und wenn sie ^on Hörer der Hochschule wären, mit den betreffenden Studienzeugnissen, wobei jedoch bemerkt wird, dass unter gleichen Verhältnissen jene Bewerber, welche bie Studien der Hochschule erst antreten, den Vorzug genießen. Die Gesuche haben überdies die Angabe zu ent-halte" elgenes Geschlecht, sich erst im Laufe der "" Culturstufe herauf- sick ^"c>^" Neuen, Termiten uud Ameism offenbart 3n /">! "?^ ein geregeltes Staatensystem und eine '"eng durchgeführte Arbeitseintheiluug. An,»'! c^''"" und Termiten sind Monarchisten, die tun, '^^"blikaner; alle drei aber habeu Arbeiter d^m. ^"/" uud Nichtsthuer! Die Ameisen aw, Arbeite ^ """"' ^"^" sich Sclaven neben ihren die «v i.^^be des Vienenstaates steht die Königin, Dips. f. 7 ^ ?°lkes im wahren Sinne des Wortes. 20?^ a „ Aufgabe, iu jedrs der 15.000 bis eiu Ei zu legen. Aus «lejen gehen t>00 bls 800 männliche Unterthanen her-M s^ 'Kannten Drohnen, die übrigen aber setzen di? ,m? ^'6 verkümmerten Weibchen znsammen, dr a ^"'^'bett geschaffen sind. Eine der Zellen in 'st bedeutend größer als die Ei pnn,'!^ ^u, dort von der Königin niedergelegten ' entw,ckelt sich chre Nachfolgerin, lender ^"??^^^eu Herren lohnen sind Fanl-lenzer. S,c lcbcn nur zum Vergnügn,. Anfangs August haben sie den Zweck, den ihnen die Natur vorgeschrieben, erfüllt. Die Königin kümmert sich dann nicht mehr um sie; die Arbeiterinnen, welche die faulleuzenden Drohnen stets mit scheelen Augen angesehen haben, werden rebellisch. Die Drohnen werden täglich matter, ihre Schlemmerei hat sie zur Vertheidigung unfähig gemacht: die Drohnenschlacht beginnt und endet mit dem Tode des letzten «Bienerich». Oft halten es die Arbeiterinnen nicht einmal der Mühe wert, sich mit den Drohnen in einen Kampf einzulassen, sondern sie treiben ihre Opfer in eine Ecke, sperren sie vom Futter ab und lassen sie elendiglich verhungern! Man darf es den Arbeiterinnen schließlich nicht verdenken, Wenn sie im Laufe der Zeit unwillig geworden sind, trotzdem sie ihre Königin hoch in Ehren halten. Was haben sie alles zu thuu gehabt! Die einen flogen aus, oft meilenweit, sammelten'den Blütenstaub und trugen ihn heim. Andere bereiteten aus demselben die Nahrung für die gauze Sippe, Wachs für den Verschluss der Zelleu und Honig, um dieseu in die Zellen als Wintervorrath zu füllen. Aber gerade diese letztere Arbeit gibt zu denken, denn die Bienen setzen dem Honig, um ihu vor dem Verderben zu schützen, Ameisen, säure hiuzu, wie mau erst kürzlich festgestellt hat. Diese Arbeit der Chemiker uuter deu Bienen ist noch nicht aufgeklärt. Welche Theile ihres Organismus sie zu Apparaten für diesen Zweck bemitzm, wuhcr sie die Ameisensäure bezieh?«, das hat der Forscher bisher uoch uicht ergründen können. Andere wttder sind barmherzige Schwestern. Sie füttern die aus den Eiern hervora/gangmen gefräßigen! Larven und säubern die Zellen, bis aus der wilden Nange vou Larve eine stille Puppe geworden ist, die ihrer Vieuenmetammphuse a/duldig entgegensehen muss. Können dann endlich nach der Drohnenschlacht die Arbeiterinnen bei dem Anblick der gefüllteu Tennen und Scheuern, d. h. der Waben, die Hände in den Schoss legen, auf ihr Werk stolz zurückblicken und von Rentierzeiten träumen — dann kommt der Mensch und nimmt ihnen Wachs und Honig weg! Nicht fo bekannt dürfte das Leben der Wespen sein, jenen Tyrannen in der Insectenwelt. Es ist ein böses Volk und, wie neuere Forschungen ergeben haben, den Spirituosen so leidenschaftlich zugethau, dass sie sich gern gründlich betrinken. Verletzten Früchten, besonders reifen Pflaumen und Weintrauben, fliegen sie scharenweise zu, denn der Obstzucker hat die Neigung, leicht bei dem Zersetzungsprocess in Alkohol überzugehen. Die Wespen trinken und trinken davon, bis sie berauscht sind uud taumelnd ins Gras fallen, wo sie ihren Rausch ausschlafen. «Wie ist es möglich,» werden entrüstet die Wassersimpel ausrüstn, «dass selbst in der Thierwelt dieses Laster von der Natur gestattet wird!> Nun, die Allmutter Natur muss den Rausch der Wespeu wohl uicht als Sünde ansehen, denn — sie bedarf desselben für ihre Zwecke! Sie hat sogar in gewissen Orchidecu eigene alkoholartige Zelleu geschaffen, gleichsam Trinkstuben für die Wespen, damit sie sich dort berauschen können, denn nur im Rausche führen Wespen und Bienen eigenthümliche Bewegungen aus, durch welche allem die Befruchtung der Orchideen erzielt werden kann. D.'r Bau des Wespenstaates verräth schon, dass die Thiere nicht, wie die Bienen, vor der Mathematik gewaltigen Respect haben. Es sind papierartige, an Zweigen hängende, unregelmäßig geformte Ballen, deren Material die Wespen aus zcrkauteu, mit ihrem Speichel vermischten Holztheilcheu herstelle». Auch hier befinden sich Waben, doch keine doppelten, wie bei den Bienen, uud die Oeffnuugeu der Zelleu snid nach unten gerichtet; manche Arten legen ihre Nester auch in Erdhöhlungen an. Laibacher Zeitung Nr. 156. 1338 N.Iuli 1894. Trientiner , Hofrathskanzlei» spricht, von welcher Inspirationen im ansgleichsfeindlichen Sinne ausgehen sollen. Die «Presse» ironisiert diese Informationen des lehtbezeichneten Blattes und schreibt dann: «Tirol mag versichert sein, dass man in Wien an maßgebender Stelle Personen und Dinge genan kennt; dass man dort über Welschtirol nicht erst seit heute und gestern gründlich genug unterrichtet ist, um sich ein erschöpfendes und unparteiisch-objectives Urtheil über die sogenannte Trientiner Frage zu bilden und um ermessen zu können, wie weit man bei einer ausgleichenden Vermittlung zwischen den localen Interessen und Wüuscheu des Trcntino und den unantastbaren Ansprüchen des Reiches und der Integrität des Tiroler Landes gehen kann. In dieser Beurtheilung wird mau sich auch nicht durch die deutsch-liberalen Nurdtiroler beirren lassen, die dortzulande aus parteitaktisch'u Gründen mit nationalen Sonderbestrebungen liebäugeln, während anderswo ihre deutsch-liberalen Parteifreunde solcheu nationalen Sonder-Interessen gegenüber sich schroff abweiseud verhalteu. Politische Uebersicht. Laib ach, 10. Juli. Reichs-Finanzminister von Kalla y begab sich mit mchrwöchentlichem Urlaub nach Ilidze, von wo aus er verschiedene Gegenden der occuftierten Läuder bereisen wird. Der deutsch-nationale Abgeordnete Prade, welcher vorgestern vor seineu Reichenberger Wählern erschienen ist, hat seinen Entschluss kundgegeben, aus Gesundheitsrücksichten sein Reichsraths- und Landtagsmandat niederzulegen. De r allgemein eö st erreichischeKat h o-likentag wird, wie wir seinerzeit gemeldet haben, heuer nicht stattfinden, dafür aber ein niederöst erreich i s ch e r Landes-Katholikentag. Mit Rücksicht auf den am nächsten Donnerstag stattfindenden Znsammentritt des kroatischen Landtages hält der Clnb der National-Partei am 12. d. M. um 9 Uhr vormittags eine Sitzung. Am selben Tage um 4 Uhr nachmittags findet eine Sitzung des com-binierten Budget-Ausschusses und des Ausschusses fiir Schlufsrechmmgeu statt. Aus Budapest wird vom 9. d. M. gemeldet: Der Vertreter des französischen Generalconfnlats erschien heute, uachdem der Generalconsul nicht in der Hauptstadt weilt, bei dem Präsidenten des Abgeordnetenhauses und sprach im Austrage seiner Regierung für das anlässlich der Ermordung des Präsidenten Carnot zum Ausdruck gebrachte Beileid des Abgeordnetenhauses den tiefgefühlten Dank aus. Ans R o m wird vom 9. d. M. geschrieben: Zu dem Gesetze über das Zwangsdomicil, über welches die Generaldebatte morgen beginnt, haben sich 32 Deputierte, fast die gesammte äußerste Linke, als Redner vormerken lassen. Im übrigen hat die äußerste Liuke 15 Tagesordnungen eingebracht. In den Kammer-conloirs versicherte man, dass die äußerste Linke das nämliche Obstructionssystem wie bei allen anderen Gesetzentwürfen anwenden wird. Mau glaubt, dafs sich infolge dessen die Debatte bis Samstag hinziehen werde. Der in Paris am 9. d. vormittags unter dem Vorsitze des Präsidenten der Repnblik abgehaltene Ministerrath stellte den Worllant des Gesetzentwurfes gegen die Anarchisten fest. Der Entwurf umfasst vier Artikel. Durch Artikel 1 werden die im Wege der Presse begangenen Delicte vor die Zuchtpolizei - Gerichte verwiesen. Artikel 2 behandelt die mit was immer für Mitteln betriebene anarchistische Propaganda. Artist 3 bestimmt, dass die auszusprechende Gefängnisstrafe in Einzelhaft zu verbüßeu sei und dass, wenn das Strafausmaß eiu Jahr überschreitet, nach Verbüßung derselben obligatorisch die Verbannung des Verurtheilten zu folgen habe. Durch Artikel 4 endlich wird die Veröffentlichung anarchistischer Processe mit Gefängnisstrafen bedroht. In der Sitzung des französischen Senates vom 9. d. M. verlas Präsident Challemell - Lacour die am 3. Juli vom Präsidenten des ungarischen Magnatenhanses gehaltene Ansprache, welche mit Beifall begrüßt wurde. Challemell - Lacour fügte hinzu, der Senat werde von diesem Beweise der Sympathie gerührt sein. Es sei zu hoffeu, dass der übereinstimmende Ausdruck der Entrüstung diejenigen, welche etwa noch an ähnliche Attentate, wie das Lyoner, dächten, entmuthigen und in den Gemüthern die Stimme des Gewissens wieder erwecken werde. (Lebhafte Zustimmung.) Wie die «Köln. Ztg.» meldet, hat der spanische Botschafter dem Reichskanzler Grafen Caprioi einen Besuch abgestattet und die Bitte der spanischen Re-giernng vorgetragen, ein vorläufiges Abkommen über den Handelsvertrag abzufchließen. Der Reichskanzler hat diese Bitte endgiltig abgelehnt. In der Schlusssitzung des dänischen Socialisten-Tages theilte Reichstagsabgeordneter Knudsen mit, dass die Einberufung einer internationalen Conferenz socialistischer Abgeordneter zur Berathuug eiues gemeinsamen Vorgehens in der Frage des AchtstnndeN' tages geplant sei. Aus Petersburg wird gemeldet: Die ordentlichen Staatseinnahmen in dem ersten Vierteljahre betrugen 239.778.000 Rubel gegen 194,304.000 in demselben Zeitraume des vorigen Jahres, die außerordeut-lichen 10,630.000 Rubel gi'gen 93,780.000. Die ordentlichen Ausgaben beliefen sich auf 162,595.000 Rubel gegen 158,900.000 im Vorjahre, die außerordentlichen auf 9,782.000 gegen 9,270.000. Der Dienst der Anleihen erforderte 46,315.000 Rubel gegen 60,784.000 im Vorjahre. Nach dem Berichte über den auswärtigen Handel Rufslands im ersten Quartale 1894 belruq die Ausfuhr 143,270.000 Rubel gegen 83.819.000 im Vorjahre, die Einfuhr 81,754.000 Rubel aegen 62.530.000 im Vorjahre. Ein dem Staatssecretär des Congo-Staates zugegangenes Telegramm berichtet, dass am 18. März ein Angriff der Mahdisten auf die befestigte Stellung Mandu nahe der Wasserscheide des Nil stattfand. Die Mahdisten wurden geschlagen und ließen die Flinten zurück. Capitän Bonvalet und Sergeant Ligot sind gefallen. Die «Times» melden aus Alexandria: Das amtliche Blatt publiciert eine Depesche des Khedive an Nnbar Pascha, wonach der Sultan dem Khedive die Erlaubuis gegeben habe zu reisen, wohin er wolle. Wie die «Times» aus Söul (Korea) melden, sind wiederum tausend Mann japanische Truppen in Chemulpo gelandet. Der japanische Gesandte hat die neuen Forderungen Japans am 3. Juli der koreanischen Regierung übergeben. Unter den Rlff - Kabylen herrscht infolge der Unzufriedenheit nut dem Verhalten des Prinzen Araaf und emes anderen Würdenträgers bedeutende Aufregung Auf den Höhen werden Feuer angezündet, um die Stammesgenossen zu den Waffen zu rufen. Tagesueuigteiten. — (Se. ExcellenzMinister besInnern, ^tarquls Bacquehem), ist am 9. d. M. nachStekna in Böhmen abgereist. — (Das mährische La ndesschießen in >5 glau) wurde Sonntag abends geschlossen. Das Ergebnis ist in jeder Beziehung, auch in finanzieller, ein recht günstiges. Die Wiener Schützen errangen Verhältnis-mahlg sehr viele Ehrengaben, darunter mehrere erste -^ (Der Fastenkünstler Succi.) Der be« lannte italienische Fcistcnlünstler Succi begann letzten Samstag in Budapest ein dreißigtägiges Fasten. Das-lelve wnd von einer Commission controliert, der auch em Arzt angehört. — Muss es auch solche Käuze ^- (Fürst Äismarck.) Nach dem «Hamb. Corr.. '^ d« Abreise des Fürsten Bismarck nunmehr für Mittwoch den U.d.M. festgesetzt. Der Fürst wud zunächst emlge Tage in Schönhausen verweilen und dann die Reise über Berlin fortsetzen. ^7 (Aus Paris.) Das Kriegsgericht hat General Won, welcher den Unterlieutenant Schiffmachcr wahrend einer Revue durch Unvorsichtigkeit gelobtet hatte, freigesprochen. >-, u u v , (Sechs Wohnungen in einem Jahre) tfrau Casimir Perier muss sich an das «Ziehen» gewöhnen schreibt der «Figaro». Zum sechstenmale seit emem Jahre wechselt sie die Wohnung. Von der Rue ^tltot wanderte sie in die Wohnung des Kammerpräsidenten von hier ins Ministerium des Auswärtigen und vom Qum d'Olsay wieder in die Kammer, von wo sie letzt ins Elisk übersiedelt. m ,^ (Verhaftete Anarchisten.) Außer Santo ^aldl wurden noch drei andere Anarchisten, nämlich die Italiener gampierro, Toguolli und MaranduoSco welche aus Cette nach Sant-La kamen und der Theilnahme am Complot Caserio's verdächtig sind, am 7. d. M von der Pol.zei verhaftet. - Das in Neapel erscheinende Blatt «Noma. erhM aus Palermo einen Brief in welchem gemeldet wird, dass es der dortigen U°AX ^'°m"°.''"' "° Sendung einer C°l> M.il^, «5>> ^°»"««»» °°n Palermo «n den ftch«?nd.re^^^-'°" »'«»id,««. ,eien .°,°ch d°!« dl« N^n M°?""l'' «"« M.mel wird «emeld«!, st° ° russ,,ch? Grenz. Glternlos. Roman von F. Klinck. (28. Fortsetzung.) Sechstes Capitel. Es war ein wunderschöner September-Nachmittag. Vom wolkenlosen Himmel strahlte die Sonne und ließ die buntfarbene Welt prächtiger als je erscheinen. An dcn Grashalmen glitzerte noch der Morgenthau und, von der Lnft getragen, schwebten Sommerfüden vorüber. Georg v. Rackwciller ritt den Wiesenweg entlaug der Stadt zu. Die Schönheit der Natur erfreute ihn, aber mehr als diefe erfrente ihn in diefer Stunde der Menschen Werk. Er hatte diesen ihm fernliegenden Weg gewählt, nm den Fortschritt des Baues der große» Maschinenfabrik, die Karl Veerendorff, ein Verwandter des Commerzienrathes Vohwinkel, hier errichten ließ, einer Musterung zu unterziehen. > Georg von Nackweiller interessierte sich weniger für den Verwandten des Commerzienrathes, als für den Bruder der Mutter Hanna's. Er sollte ein sehr reicher Selfmade-Mann sein, den — wie die Welt combinierte — die Nichte eincs Tages beerben würde. Der letzte Gedanke entlockte dem jungen Reiter nur ein bitteres Lächeln. Darum interessierte er sich nicht für diesen Karl Veerendorff. Bei der Fabrik angelangt, zügelte er sein Pferd. Die Anlage eines großartigen Baues breitete sich vor feinen erstaunten Blicken aus, und näherkommend, beschloss er, das Terrain zu umreiten, um so einen besseren Ueberblick über dasselbe zu gewiunen. Auf diese Weise gelangte er in die Nähe einer Holzbrücke, welche direct in den künstigen Fabrikhof führte. Da er aber an zwei Seiten Warnungstafeln er-bllckte. die das Betreten des Bauplatzes verboten, so !«/ ^ ^ zur Umkehr gezwnngcn und wandte sein Pferd. In demselben Augenblick traten ein Herr und eine Dame hinter einer Mauer hervor nnd — Georg von Nackwelller war durch beider Anblick so sehr überrascht dass der Zügel, dcn seine Hand hielt, sich lockerte und !".u Ross, durch irgend eine Bewegung seines Herrn erschreckt, sich aufbäumte. Ein Ausruf des Schreckens erreichte sein Ohr, abcr schon hatte er den Hüael wieder kräftig gefasst, und sein Noss stand, wenn auch unwillig und mit den Hufen die Erde stampfend s.,, 'P°^n!. sagte Herr von Rackwciller, zu der sichtlich erschrockenen Dame gewandt. .... Dieselbe erwiderte seinen Gruß, auch der Herr uftete deu Hut. Dann schrittcu beide über die holz-drucle davon, um unverkennbar den Weg nach der Stadt m ^""6^ ritt Georg die gekommene Strecke zurück Nachdem er den Wiesenplau wieder erreicht, konnte er anch den Herrn und die Dame ihren Weq verfolqen m^ D"" ^'^ hatte einen ungewöhnlich erreg eu Ausdruck angenommen. ^ !?"e we Dame erkannt. Wieder hatten zwei wundervolle Augen sich auf ihn gerichtet und ein ^uutte wg f .^ ^^Dkfelbe war Hanna Vohwmkll nnd der Herr ohne Zweif l der Besttz?r d? zu erbauenden Fabrik gewesen. «) ^ ^ /"'"' ^lnpfindung, von der er sich selbst keine Rechenschaft abzulegen vermochte, vergegenwärtigte er sich Hanna's Erscheinung, wie ihm dieselbe vor wenigen Augenblicken gegenüber gestanden hatte. Er glaubte, nie etwas Anmuthigeres und Lieblicheres als diese Mädchen-Erscheinung gesehen zu haben. Eine einfache, geschmackvolle Toilette von modefarbenem Wollstoff brachte ihre fchöue Gestalt zur volleu Geltung und der kleine, kleid" same Hut schim ihre feiuen Gesichtszüge noch ganz be' sonders hervorzuheben. Und dieses Mädchen sollte krank, wirklich unheilbar krank und ihrem Leben in wenigen Jahren ein Ziel gesteckt sein? Dieser bloße Gedanke trieb ihm ungestüm das Blut ins Gesicht; sein Herz pochte und in den Schläfen fühlte er ein Hämmern. Unmöglich! Lebendig wie nie zuvor hatte diese unerwartete Begegnung ihr Bild ihm vor die Seele g^ zaubert. Welch einen Eindruck hatte dieses Mädche'' vom ersten Blick an auf ihn gemacht! Ihm war e», als sei er imstande, jede Linie ihres Gesichtes zu zes" gliedern. Als er sic zum erstenmale gesehen, hatte!" ungewöhnlich blass ausgesehen nnd nicht einmal d< Anstrengung des Tauzens erhöhte ihre Gesichtsfarbe. Heute hatte ein wunderbar feines Noth ihre Wcma.e> geschmückt, ihr Teint war ihm weniger zart erschien? nnd ihre Haltung zeigte in nichts von Schwäche. Einem ersten Impuls folgend, wollte er Haw" in die Stadt, in das Hans des CommerzienraM folgen. Nach reiflichem Ueberlcgen nahm er j^och " dies.'M Vorhaben Abstand. Er hatte keine Nus!'^ durch eiu solchcs Vorgeheu irgend etwas zu erreiche» ' sein Kommen, unmittelbar nach einer zufällige" ^ geguung, konnte einzig befremden. Er dachte dabei Frau Anny. (Fortsetzung solgt-) Laibacher Zeitung Nr. 156. 1339 11 Juli 1894. Nachrichten sei das Freiland-Unternehmen als ausgegeben zu betrachten, da die dortigen Behörden demselben un-uderwindliche Schwierigkeiten bereiten. Die Expedition sei lw Begriffe, sich aufzulösen. . ^ (Modelaunen.) Zum Chic gehört gegenwärtig in der Pariser Gesellschaft das Kochen! Bei dem Wen Empfange der Prinzessin Brancova war ein puffet im kleinen Salon aufgestellt, woselbst auch warme ^ftelscn serviert wurden, die auf allerliebsten Kochherden don den jungen Damen der Aristokratie geschmort und gebraten wurden. Unter den «Köchinnen» thaten sich be-wnders die Prinzessin Jean de Croy und die schöne "iss Howland hervor. Die Herren konnten aber gar nicht genug cssen, um ihre Begeisterung für die originelle Neuerung sowohl wie für die vornehmen Küchenfeen Ausdruck zu geben. Kaum glaublich. Die Mode bringt am Ende °'e goldene Jugend von Paris noch auf den Gedanken, >'H auf der Welt irgendwie — nützlich zu machen. -— (Cholera.) In der Bukov'ma kam am - und 9. d. M. nur ein choleraverdächtiger Fall vor. >in Galizien traten Cholera-Erscheinungen in drei ver- Mdenen politischen Bezirken zutage. In Borszc^ow er-«ranlten 3 und starben 2 Personen, im Bezirke Husiatyn ^rankten 2 und starben 2 Personen, im Bezirke Za- »M kamen 8 Erkrankungen vor, von denen zwei N'lt letalem Ausgange. m ^ (Die Streil-Bewegung in Nord« da« ^! ) I" Hammond verwüstete die Volksmenge l..n. Al^raphen-Bureau und brachte mehrere Güterzüge ." ^gleisen, wobei sünf Aahnbedienstete, davon einer l>r« / c^ckbr wurden. Ein Salonwagen wurde ver-c>n?' 2".verkehr ist unmöglich. Der Gouverneur von ^'°"° Wckte 750 Mann Miliztruppen nach Ham-babn«,l^ c^"2° ist die Lage nicht besser. Die Eisen- »yngesellschaft von Pennsylvamen erklärt, dass ihr 667 wurk? '^°vo" 100 sammt der Ladung, verbrannt Sa n n ^" A?" ^" lich die Lage gebessert. In ^lllnt-Loms (Missouri) haben die Weichensteller und k^n r die Arbeit wieder aufgenommen. Daselbst wird "^ Verkehr unbehindert aufrechterhalten. Local- und Provinzial-Nachrichten. eber den Weinbau in ßrain und Steiermark. der beobachtet mit Freuden, dass die Reblaus ^r Verheerungen durch wirken aller Fatt^ Privalintercsse^ n ?^ .^""'^ ^es Landes und der in den vo„ k"^ .^'" ""' b°ss für den neuen Weinbau scbon s,b°"i ^"^?" '«"''^ betroffenen Ländern Fortt^ ? ^^^'" ^' ^" "ares Bild über die d?« n? der amenkanischen Nebencultur, über Methode uns ^ "'^ b^ verschiedenen Veredlungen geben 2 me einzelnen Nummern der «Mittheilungen des "emes zum Schutze des österreichischen Weinbaues». i>.„ ."Hot ^ ^ ^^^ Nummer dieser Fachschrist V°s,,"."^" Weinbau in Krain Herr Dr. Josef 3tebl^°^ ?^^^ ^" l"" Ländern, in welchen sich die seit d^ ^ besonderer Rapidität verbreitet hat. indem ezei. l^ ^83. wo sich die ersten Spuren derselben m br ^^"«^ "°" ^^^ H"tar Weinbaustäche kaum VM<^ ^r " "°^ seuchensrei. 3000 Hektar aber C°l mi. ? ^?ört sind. Die Bevölkerung stand dieser sie dur."?« ^^ !°U^ch auf den richtigen Standpunkt baues ^'«r 5 ""^' ^l'"el 3«r Erhaltung des Wein-eichen Rebe N ""6 ^°" widerstandsfähigen amerika- d>urd^"^ Grldunterstühungen von Seite des Landes ^°hr nd «^ «'"^^^"' Wiederanpflanzung angeeisert. ^ew nnu°^/ ° atl. cherfeits Mutterpslanzungen zur N>urd.n i>!°" amerikanischem Rebmateriale angelegt v°n ss/s.s r?/.^ '" ber jüngsten Zeit ist die Action als im A- 2ll""' und es sind sowohl in Unterkrain der n" ,^pacher Weinbaugebiete viele Weingärten in "euanlage begriffen. ^lanc>7,°« ^^^ Hindernis bildet jedoch immer noch der selten M'«7'? '^'"^'^^ beziehungsweise an ver-b° sich jedoch die ärarischen Pflanz-^tauden mm^ ?^"' °uch die Weinbauschule in "ben ,,. , ' ^^ere Mengen von amerikanischen Schnitt-"ehrere ^n^."" «" ^" ^«e sein wird, da sich ferner Zungen in n /", "^"^"ltsfilialen angelegte Pflan^ ^urlselb ^" "c^^"^ """"" jene der Filiale ""ben mit der Z.it amerikanische ^"la nt" '« Wlan«er Menge zu haben sein. Die Ziele dl^chutttreben führt ^doch nur langfam zum ^inbau?rn ^'.^em dahm gearbeitet werden muss. den iu stellen ° ""^"e Wurzelreben zur Verfügung Um auch in dieser Richtung vorgehen zu können, hat der Landesausschuss im vorigen Jahre den Director der Weinbauschule, R. Dolenc, nach Paulis-Baraczka in Ungarn entsendet, um die dortigen nach der Richter'schen Methode angelegten Pflanzungen zu besichtigen. Auf Grund seines Berichtes und nach seiner Anleilung wurde nun heuer in den hiezu ganz geeigneten Gärten der hiesigen Landes-Zwangsarbeitsanstalt eine Rebenpepiniöre angelegt. Die Regierung überließ für diefelbe dem Landesausschusse unentgeltlich 157,000 Schnittreben von Riparia und Solonis. Hievon wurden von den Zwänglingen 102.400 veredelt (englischer Zungcnschnitt, Raffiaverband, Lehmverstrich) und nach der Richler'schen Methode in 70 Centimeter entfernten Reihen eingelegt. Von den Edelreifern waren 23.400 Welschrießling, 25.000 Ruländer, 16.000 schwarze Portugieser, 4200 blaue Zimmttrauben, 7000 schwarze Burgunder, 10.000 Wippacher Grganja, 4600 Grün-hlliner. 8600 Wippacher Zelena und 2300 rother Portugiese (Kraljevina). Ferner wurden 46.000 unveredelte Riparia in die Rebschule eingelegt, die Abfälle von zwei Augen Länge aber nach der Goethe'schen Methode als Stupserreben derart gepflanzt, dass zwei Reihen je 30 Centimeter entfernt sind und sodann ein Zwischenraum von 60 Centimeter belassen wurde. Zwischen die amerikanischen kam eine Reihe europäischer Stupfer, und wurden im ganzen 42.200 amerikanische und 11.200 europäische Stupfer ausgesetzt. Die ganze Anlage umfafst zwölf Gartenbeete mit 5470 Quadratmeter im Arbeitehause und zwei Gartenbeete mit 900 Quadratmeter im Spitalsgarten. Die Reben treiben jetzt bereits gut an und ist somit ein günstiges Resultat zu erhoffen. Weinbauer, welche während des Sommers der Weg über Laibach führt, sollten nicht versäumen, sich diese Anlagen anzusehen. Dieselbe Nummer der Fachschrift, die vom Fachmanne H. Goethe in Baden redigiert wird, enthält noch weitere interessante Aufsätze über den Fortschritt des neuen Weinbaues in Krain und Steiermark. So enthält ein Bericht des Herrn I. Lapajne aus Gurkfeld Mittheilungen über den neuen Fortschritt der Rebcncultur im Save-thale in Krain, worin meistentheils über die Arbeiten und Erfolge der dortigen landwirtschaftlichen Filiale gesprochen wird, worüber wir übrigens seinerzeit schon berichtet haben. Als Ergänzung zu diesen Mittheilungen erfahren wir weiter aus den dortigen Gegenden, dass die neuen Anlagen amerikanischer Reben auch heuer außerordentlich gut gedeihen. Durch ausreichende und zur rechten Zeit kommende Nässe gedeihen alle Pflanzen gut, insbesondere die amerikanische Rebe, die mächtige Triebe ansetzt. Die Veredlungen derselben haben gut gegriffen; dies gilt auch von den Holzveredlungen. Wurzelrebenveredlungen haben sich insbesondere bewährt; bei mindergeübten Arbeitern, bei Anfängern zählte man 50 pCt. von gelungenen Veredlungen. Schnittrebenveredlungen bewähren sich freilich weniger, doch haben wir auch bei uns die angenehme Erfahruug gemacht, dass dieselben durchaus nicht aufgegeben wären, sondern nur noch weiter zu cultivieren seien. Bei dieser Methode griffen in Gurkfeld freilich nur circa 40 pCt., aber die Arbeiten wurden nur von Anfängern ausgeführt. Bei geübten Arbeitern müfsten 60 bis 90 pCt. greifen, wie mau diesbezüglich in der Pepiniöre in Laibach günstige Erfolge gemacht haben soll. Es ist übrigens diese Arbeit so billig, so einfach, das Rebenmateriale beiweitem nicht so kostspielig, als wenn man Wurzelreben verwendet. Deshalb soll man fort und fort alle Veredlungsarten anempfehlen, Holz- und Grünveredlungen und von den Holzveredlungen Wurzel- und Schnittrebenveredlungen. Aus den Berichten über den neuen Weinbau in Steiermark entnehmen wir aus derselben Fachschrift nach einem Ausfatze des Fachlehrers A. Stiegler an der Wein-baufchule in Marburg, welch großartige Unternehmungen diefe Anstalt diesbezüglich ausweist. Unterstützt von der steiermärkifchen Sparcasse, gefellte sie zu ihrer schon vorher sehr umfangreichen Anstalt eine von zwöls Schülern besuchte Winzerschule, übernahm in ihre Obhut 3-'^ Joch neuer Schnitt- und Musterweingärten, entnahm aus ihren Anlagen im Frühjahre 400,000 Stück Schnittreben 30.000 Stück Wurzelreben und 5000 Stück veredelte Reben. Von diesem Nebenmateriale wurde vieles abgegeben, die veredelten Reben zu 60 st. das Tausend. Neu eingesetzt wurden bei 140.000 Schnittreben, veredelt bei 12.000 Wurzel- und circa 30.000 Schnittreben. In die sogenannte Stupferschule wurden 10.000 Stück Reben eingesetzt, um außer den gewöhnlichen Grünveredlungen auch Stupferveredlungen vorzunehmen. Ein tüchtiger und rühriger Mann in Bezug auf die Cultur der amerikanischen Reben ist auch Herr R. Wibmer in Pettau. In den nämlichen Blättern berichtet er. dass er in Pobrez bei Petlau zwölf Joch Schnittweingärten angelegt, in Hrastovec in der Kollos die Montica-Anlagen auf sechs Joch vergrößert, 200.000 Stück Trockenveredlungen vorgenommen und 750.000 Stück Neben eingesetzt habe. Auch im Friedauer Bezirke rührt man sich. Dort ist namentlich der neue Weinbauvcrein sehr thätig; er errichtete etliche zehn bis zwölf kleinere Rebschulen in den einzelnen Theilen des Bezirkes. Kleinere Bestrebungen merkt man überall, so z. B. in Sauerbrunn, wo sich eine staatliche Rebschule befindet, in Schönstein, wo ein Obst- und Weinbauverein ins Leben gerufen wurde, und an vielen anderen Orten. — (Rechtsanwälte beim k.und l.österr.-ungar. Consulate in Belgrad.) Das l. k. Handelsministerium hat der hiesigen Handels- und Gewerbe-Kammer eröffnet, dass von dem k. und k. Consulate in Belgrad im Verlaufe der letzten Jahre die Wahrnehmung gemacht worden ist, dafs die Thätigkeit eines Consular-Rechlsanwaltes für die Vertretung der immer zahlreicher gewordenen Rechtsansprüche österr. und ungar. Staatsangehöriger in Serbien nicht mehr ausreicht und dass für diesen Zweck eine größere Anzahl von Nüchtsfreunden erforderlich ist. Demzufolge hat das k. und k. Ministerium des Aeußern anlässlich der Resignation des bisherigen Rechtsanwaltes M. Pr. Djordjevic die Bestellung dreier neuer Nechtsanwälte bei dem genannten Consulate, nämlich der Belgrader Advocate» Marko Stojanovit, Peter Tatic und Dr. Dav. Nlcalay, genehmigt. Hievon werden interessierte Kreise mit dem Bemerken aufmerksam gemacht, dass das k. und k. Ministerium des Aeußern in dem nichtamtlichen Theile der «Wiener Zeitung» vom 10. Juni l. I. eine die Bestellung dieser drei Consular-Rechtsanwälte betreffende Kundmachung des k. und k. Consulates in Belgrad verlautbaren ließ, welche Kundmachung gleichzeitig die Grundzüge des mit den drei Rechtsanwälten abgeschlossenen Uebereinkommens, den mit denselben vereinbarten Desservitentarif, Belehrungen über serbische Gebürenvorschriften sowie über die dortigen Gerichts- und Rechtsverhältnisse überhaupt enthält. Die eben erwähnte Kundmachung ist auch in der Monatschrist «Austria» zum Abdrucke gelangt. — (K. k. Centralcom mission für Kun stund historische Denkmale.) In der achten Sitzung der zweiten Section der k, k. Centralcommission für Kunst- und historische Denkmale berichtete unter anderem Herr Conservator fürstbischöslicher geistlicher Rath Graus über die Fortsetzung der Restaunerungsarbeiten an der gothischen Kirche zu Pollaubcrg in Steiermark. Die Herren Conservator Professor von Luschin und Correspondent Hauptmann von Beckh-Widmanstetter berichteten über die Stadtpsarrkirche zu Radkersburg. Herr Correspondent Custos Alfons Müllner machte aufmerksam auf wahrscheinlich dem 15. Jahrhunderte angehörende Fresken in einer Filialkirche zu Krainburg. Herr Baurath Hauser machte Vorschläge zur Restaurierung des Rectorenpalastes in Ragusa, der, zur Ausführung als besonders geeignet, dem k. l. Ministerium für Cultus und Unterricht vorgelegt wird. Herr Conservator Üeinmüller erstattete eiuen Bericht über die Restaurierung der Pfarrkirche zu G o t t s ch e e. — (Leichenbegängnis.) Gestern nachmittags um halb 6 Uhr fand das Leichenbegängnis des Rechnuugs-Rathes der l. k. Landesregierung Herrn Josef Twrdy statt. Dem Sarge folgten die trauernden Anverwandten, die Beamtenschaft und Leidtragende aus allen Kreifen der Bevölkerung. Die zahlreiche Theilnahme bewies, welcher Wertfchätzung sich der Verblichene, ein allgemein ge-achteter, pflichtgetreuer Beamter, erfreut hatte. 15. i. p. — (Prüfung eines Taubstummen.) Wie schon mehrere Jahre, so wird auch heuer am 13. d. M. , um 10 Uhr vormittags der taubstumme Anton Cerne aus Laibach die Prüfung für die füufte Classe, II. Abtheilung, in der hiesigen ersten städtischen Volksschule ablegen. Sein Lehrer ist der Taubstummen-Lehrer Herr Albert Lampe in Agram. Gäste sind willkommen. — (Sanitäres.) Ueber die in Haselbach bei Gurkfeld herrschende Epidemie wird uns noch berichtet: Es erkrankten im Verlaufe der letzteren Zeit 22 Personen an Abdominal-Typhus, von denen bisher 3 genesen und 2 gestorben sind, während die übrigen Kranken in osficielle ärztliche Behandlung genommen wurden. Da alle sanitätspolizeilichen Maßregeln eingeleitet, zwei verseuchte Gasthäuser und eine Greislerei gesperrt wurden, zudem der Charakter der Krankheit bei den noch darniederliegenden Kranken dem ärztlichen Aussftruche nach kein bösartiger ist, so ist Hoffnung vorhanden, dass eine größere Weiterverbreituug nicht eintreten werde. — (Raufereien.) Sonntag den 8. Juli l. I. gab es in Klein-Vizmarje zwischen mehreren Burschen aus Stanezice, Guncle und Klein-Vizmarje Raufereien, bei welcher Gelegenheit der Bursche Anton^ Petric aus KleiN'Vizmarje den Vesitzers-Sohn Johann Sustersic aus Standee mit einer Mistgabel in den rechten Unterarm stach, Petric hingegen durch einen Messerstich in der linken Hand verletzt wurde. —I. — (In der hiesigen Orgelschule) findet der siebzehnte Iahresschluss mit einer öffentlichen Prüfung Donnerstag de» 12. d. M. um 9 Uhr vormittags statt. Die Schullocalitäten befinden sich am Alten Markt Nr. 13. — (Bürgermeister-Wahl.) Am 3. d. wurde der Gemeinderath Herr Marcus Wallner zum Bürgermeister und Herr Josef Dreyhorst zum Gemeinderathe von Tarvis nahezu mit Stimmcneinhelligkeit gewählt. Neide Herren legten den Eid in die Hände des Herrn Bezirlshauptmannes ab. Laibacln'v Zeitung Nr. 156 1340 11. Juli 1894. — (Gemeindevorstands - Wahlen.) Bei der stattgehabten Neuwahl des Gemrindevorstandes und eines Gemeindcrathrs der Ortsgemeinde Iablauitz im politischen Vezirle Adelsberg wurde der bisherige Gemeindcrath Andreas Samsa von Untersemon zum Gemeindevorsteher und Johann Stemberger von Vrbica zum Gcmeinderathe. gewählt. — In der Gemeinde Obergink im politischen Bezirke Littai wurden Anton Poljanc, Grundbesitzer in Gabroschitz, zum Gemeindevorsteher, Forlunat Tihle, Postmeister in Obel-gurl, zum ersten, Ignaz Äregar, Grundbesitzer iu Videm, zum zweiten und Anton Groß, Grundbesitzer in Gmajna, zum dritten Gemeinderathe gewählt. — Nn der Neuwahl des Gemeindevorstandes der Orts-g'meindl' Döblitsch im politischen Bezirke Tschernembl wurden Malhia« Vertin aus Döblitsch zum Gemeindc-vorsteli?r, Maihias N'ck aus Vistritz, Mathias Äanovec aus Ielsevnil, Mathias Güschel von Döblitsch, Michael Kralar aus Iernejsdorf, Josef Maurin aus Gric und Johann Ärunslole aus Maierle zu Gemeinderäthen gewählt. — Vei der Neuwahl des Gemeindevorstandes der Orlsgemcinde Radmannsdorf im politischen Bezirke Rad-mannsdorf wurden zum Gemeindevorsteher Alexander Roblet, Apotheker, zu Gemeinderäthen Alfred Rudesch, l. f. Notar, Johann Mali, Besitzer, Otto Homan, Besitzer und Kaufmann, Matthäus Kosmac, Besitzer und Gastwirt, sämmtliche aus Radmannsdors, gewählt. — Bei der stattgehabten Neuwahl des Gemeindevorstandes der Ortsgemeinde Unterberg im politischen Bezirke Tschernembl wurden Johann Kurre aus Unterwald zum Gemeindevorsteher und zu Gemeinberäthen Martin Veide-titsch aus Unterberg und Peter Maurin auö Obcrberg gewählt. — (Gedenktafel für drei am Groß-glockner verunglückte Touristen.) Die alpine Gesellschaft «Schneerose^ in Wien hat beschlossen, den drei Touristen, die zu Weihnachten auf dem Großglockner ver< unglückten, Dr. Kohn, Dr. Patzau und Pick, eine Gedenktafel zu widmen. Diese wird in der ersten Septemberwoche an einem Felsen oberhalb der Adlersruhe angebracht werden und folgeude Inschrift enthalten: «Dem Andenken der treuen Freunde Dr. Ludwig Kohn, Dr. Sicg-mund Pahau und Robert Pick die alpine Gesellschaft «Schueerose» 1894.» Oberhalb der Inschrift soll eine Schnecrose und daneben die Worte «Weihnachten 1893» angcbracht werden. — (Promenade-Concerte.) Die Promenade-Concerte an Donnerstagen beginnen von nun an nicht mchr um halb sechs, fondern um halb sieben Uhr nachmittags. — (Postalisches.) Die postcombinierte Trle-graphcnstalion Auersperg in Kram mit beschränktem Tag-dicuste wurde heute eröffnet. — (Stand der österr.-ungar. Bank vom 7. Juni.) Banknoten-Umlauf 451.962,000 Gulden (— 62.000), Mtallschatz 281,935.000 Gulden (-> 699 000), Portefeuille 157.640.000fl, (->- 625.000), Lombard 26,982000 Gulden (-j- 1.382.000 Gulden), steuerfreie Banknoten - Reserve 37,376.000 Gulden (— 944.000 Gulden). Slaatsnolenumlaus 321,145,000 Gnldrn (-l- 158.000 Gulden). Neueste Nachrichten. Hlelegranttne. Wien, N.Iuli. (Orig.-Tel.) Die «Wiener Ztg.. Verlautbart: Andreas Kavlin, suftplicrender Neligwns-lchror am Staats-Untergymnasium in Laibach, wurde ebeudort zum wirklichen Lehrer ernannt. Suftplent Martin Sebastian der Staats-Unterrealschule in Wien wnrde zum wirklichen Lehrer des Untergymnasiums in Gottschee, Supplant Hugu Skopal des zweiten Staatsgymnasiums in Graz, zum wirklichen Lehrer in Rudolfs» wert, Supplent Josef Wentzel zum wirtlichen Lehrer an der Realschule in Laibach ernannt. Wien, 11. Juli. (Orig.-Tel.) Die «Wiener Ztg.. veröffentlicht die Handelskonvention zwischen Oesterreich-Ungarn und Russland. Prag, 10. Juli. (Orig.-Tel.) Handclsminister Graf !Wnrmbrc>nd ist heute früh hier eingetroffen und trat u»i 7 Uhr 2(1 Minuten morgens mit der Böhmischen Nordbahn die Weiterreise nach Ioscfsthal zum Besuche der Leitenberg'scheu Etablissements an. Zum Empfange des Ministers hatte sich auf dem Bahnhofe der Statthalterei - Vicepräsident Graf Coudenhove ein-gefundcu. Der Minister trifft heute noch in Reichenberg ein. Prag, 10. Juli. (Orig.-Tel.) Der Töpfergehilfe Karl Vavrousek, der wegen Ermordung und Beraubung des greisen Ehepaares Borovicka in Davle bei Piag zum Tode verurthM worden war, welches Urtheil aber vom Casfationshofe cassicrt wurde, weil die Geliebte Vavronset's einen Alibiocweis angeboten hatte, wurde nach dreitägiger Verhandlung vor einem AusnatMsenate abermals schuldig erkannt und zum Tode durch den Strang vernrtheilt. Lcmucrg, 10. Juli. (Orig.^Tkl.) Gestern begieng das hiesige Polytechnikum die Feier seines fünfzigjährigen Bestandes. Leipzig, 10. Juli. (Orig.-Tel.) Das Reichsgericht verwarf die Revision Ahlwaidts gegen das Urtheil des Landesgerichtes Berlin, wodurch Ahlwardt wegen Beleidigung des preußischen Beamtenstandes zu drei Monaten Gefängnis verurtheilt worden war. Toulon, 10. Juli. (Orig.. Tel.) Der durch den Brand im Arsenale verursachte Schade wird auf mehrere Millionen geschätzt. Die Entstehungsursache des Brandes ist unbekannt. Paris, 10. Juli. (Orig,-Tel.) Der «Temps» meldet aus Madrid: In Iunguera wurde ein Anarchist verhaftet, welcher der Theilnahme an einem Complote gegen Casimir Perier verdächtig ist. Cannes, 10. Juli. (Orig.-Tel.) Der italienische Anarchist Salvagne wurde verhaftet. Lyon, 10. Juli. (Orig.-Tel.) Rocher, der Director des Journals «Temple», der aus Anlass der Tumulte vom 25. und 2ü. Juni verhaftet worden war, wurde wegen Aufruhrs und Beleidigung behördlicher Organe zu 6 Monaten Gefängnis verurtheilt. Constantiuopcl, 11. Juli. (Orig.-Tel.) Gestern mittags fanden drei heftige Erdstöße statt. Es sind Menschenverluste und ein bedeutender Schaden zu verzeichnen; es herrscht ungeheure Panik. Chicago, 10, Juli. (Orig.-Tel.) Die Proclamation des Präsidenten Cleveland wurde in neun Staaten veröffentlicht. General Miles telegraphierte au Cleve^ land, dass um Mitternacht in Chicago alles ruhia sei Mehrere Arbeitersyndicate unterstützen die Realeruna' Die Lage an der Pacificküste scheint besser zu fein^ Die Erregung der Bergleute an verschiedenen Punkten von Illinois flößt Besorgnis ein^ In Wch-Ville hielten die Aufständischen einen Personcnzug auf und griffen die Miliz an. Ein Mädchen und eine ssrau wurden getödtet nnd ein Mann verwundet; drei Verhaftungen wurden vorgenommen. Ailerarifches. — («Formosa»), Roman von Paul Maria " « croma. E. Piersons Verlag Dresden und Leipzig, 2 Auflaae' Der Roman der feme 2 Austage erlebt, macht der alle Chre n,cht allem deshalb, weil er uns neuerlich qefi°l so dern weil s.ch die phanta stereiche uud talentvolle Versass r n wieder zur Revision cnt,chloss. uachdem sie schon Kritiken hinweisen taun. Nicht jede Verfasserin dmlt ° ii. d d^ meisten stnd schon zufnedeu, weun sie eine gute Kritit nbe. standen Men und es nicht der Mühe wert finden, das (Wte noch besser zu machen. Die begabte Verfasserin hat sich nnd ihrem Lesepubl,eum einen wahren Liebesdienst erwiesen indem sie die Revision vornahm, durch welche sie so manche Schönheiten in besseres Licht gestellt hat. die in der ersten Auflage nnr slizz,ert waren. Die Stilistik ist außerdem eine viel gewähltere und zugleich gediegenere geworden. Die Wahl der Widmung an die beiden Töchter des Dichters Wilhelm von Marsauo kann uur eine richtige genannt werden, wenn man Herz und Gemüth der beiden würdigen Töchter des genialen Poeten ge-tannt hat. Wir empfehlen unserem Leserkreise diese neue Aufläge des Romanes besonders noch wegen der Charakteristik des Karst» gebictes, in dem die Verfasserin so fesselnd wie in der Beschreibung der See bewandert ist, dass sie mit seltener Sicherheit die Staffagen zu finden »nd jeder ihrer Seencn anzupassen weiß, so dass inan sich ganz in das Malerische dieses Länderstriches «erseht fühlt, nmsomchr, wenn man es so plastisch zu schildern weiß, wie es eben der Verfasserin in eminenter Weise geae-bcn ist. U. I. Lechner'sche Mittheilungen. Die Nummer A des VI. Jahrganges der Lechner'schen Mittheilungen bringt an erster Stelle eine von Leopold Hörmann verfasste Charakteristik Eduard Pötzls (mit Porträt), die den vielen Verehrern des witzigen Wiener Plauderers sehr willkommen sein dürfte. An diesen Aufsah schließt sich eine mit drei Vildern geschmückte Besprechung des Zetsche'schen Prachlwerkes «Aus deu Umgebungen Wiens» a.i, lind auch dem nun schon in vierter Anflage erschienenen aus» gezeichneten Schönbach'schen Vuche «Ueber Lesen und Bildung» wird eine gerechte Würdigung zuthril. Das schmucke Heft enthält weiters eine Reihe kleiner Notizen, so die Besprechungen: Sophie Iuughaus, «Schwertlilie« von F. Christel; Frih Mautuer «Nraft» von Franz Wolff ?c. :c. «Lechner'schc Mittheilungen»' gewähren einen Neuerblick über das moderne Schriftthum und können anbetrachts des billigen Preises (jährlich zwölf Hefte 1 fl.) empfohlen werden. -^ (< Die österreichisch-ungarische Mon -a r chlc in Wort und Bild, ») Das eben erschienene lij. Hest des Bandes «Böhmen» beginnt mit dem statistischen Theile n'ner Darstcllnng. welcher sich mit der phhsischcn Be< schastenheit der Oesammlbevölteruug Böhmeus beschäftigt- die Darstellung entstammt der Feder des bekannten welehrtcn'Hofrath Dr. Cd. Adalbert. — Anschließend daran beginnt Professor Alois ^irasek seine lebendige Schilderung über Charakter. Saqcu brachten, Ortsanlagen und Wohuungeu der Slaven in Böhmen' - Das Heft enthält (wsichlslypcn, Bilder zur Libliäa- und Wenzclsrittcr-Tage und Trachtenbilder. - Als ttünstler bethei-Ngten sich an dem Hefte: Professor Franz Rnmplcr, Hans Schwaiger, ttarl wn Sicgl und Professor Franz sjeuisek. Strandgeschichten. Unter diesem Titel ist soeben im Verlage von Friedrich Pfcilstückcr in Berlin ein Band Crzälilnnaen von Margarethe lMäfin Keyserling erschienen. Preis :i Mark ^trandgc,chlchten! Wie viel angenehme Erinnerungen nnd Vo>> tellungen von sommerlichen Reiscfreudeu ist dieses Wort imstande vcl uns hervorzuzaubern. Wir meinen den erblickenden Hauch °" >°^gen Seeluft zu spüreu uud das ewige Auf nnd Nieder der rauschenden Wogen zn hören. Der Band enthält drei krzah ungen. die sich dnrch schlichte, vornehme Sprache und elgn'ifcnde, packende Schilderung auszeichnen. Hcnnckc Bouer^ N... n!^ Z""""'MM Wcise Ditmar'sche Bauerngestalten^ Vater nnd Sohn, Hünen voll Mark nnd Kraft nnd unbe,,^ amcr Energie. ~. In einem Dorfe an der Ostsee spielt die N!u> '/es "«reisende beschichte von «Brandtmauns Tochter» W ^n,?'^ k^"ld, d"' in schwerster Noth in Versuchung ge^' Ma ne ^?. «nd "ne.n a.i den Strand gespülte, sterbenden ^canil, sen bedeutendes Vermögen, welches dieser bei sich lrua d!7" .^nk .^.?'k """"'scrin des s.irchtbareu OelMlm?s du ^ngend vergiftet worden. Durch eine wunderbare Fügung MW Vrandtmanns Tochter dem Sohne des Beraubten ^ Leben; os entwickelt sich zwischen beiden eine tiefgehende Ncig^ welche durch das Verbrechen des Vaters gestört wird. Aber dl>r c' kern und d,e Stimme des Gewissens.'die diesem nie hat 9i"> und wahres Mnck mehr finden lassen, treiben ihn, sich zn ops^ und io seine Schuld zu sühnen. — Hochpoetisch nnd fesselnd >' auch «Has Mädchen von Norderuey». —Wir können jedem l-anziehende Buch aufs wärmste empfehlen. <« ^ < '" '" dieser Rubrik Besprochene kann durch die hie!'' Buchhandlung Jg. v. Kleinmay r Mill, Pandeloakademiler; Leskoschek, Forstmeister; Vogl, ^ Mnt; Groß, Decorateur; Budischowsky, Kaufmanns'-OB! 1. .Tochter. Wien. — Auna und Sofie Gianni, Lehreriuucu, TN^ -Sternbcrg, «fm,, f. Frau. Pozega. - Cihlar, Kfui., f. ToF ^cngg. -- Herbnrger, >tfm., Aschaffeubach. — Arko, Hotck Reifuiß. - Schunder, Kfiu,, Leniberg. Hotel Elefant. Am 10. Juli. Gaudia s. Frau, Bosnien. — CandF ^arma. — Kumer, Professor, Görz. — I. u. F. Moliue, s^ '"" «! ^ Hausner, Abbazia. — Domaizel, Ingcniclir, S>l> -^ Banzanin u. Iovanovie, Karlstadt. — Petroli, Ksm., Ita^' Kanfmann, Antiqnar, Graz. — Honiann, Kfm., RadmaM oors. — Vettlheim, Äroßkanischa. — Kozmann, Kfm., Trieft Hotel Allicrischer Hof. Am 10. Inli. ^imek, k. l. Einnehmer, Gradisla. ' Invent, Privatier, u. Schnürer, Mehlhändlcr, Wien. — Petc' Yandelönlann, Tschcrnembl. — Forte, Maurermeister, Gottf^ — Fonda, Kfm., Pola. Hotel Siidbahnhof. Am 9. Juli. Sommereger, Roschko, Schöffler, Graz.' Souvan, Falis, Trieft. Gasthof Kaifer von Oesterreich. Nm l). Juli. Treui, Gasparini, Trieft. — Kul^ Ratläack ' "' ^"'^ ^"^' ^ ^^"'"' ^le>l. - M^ Verstorbene. Im Spitaie: Den 9. Juli. Margaretha Gregoric, Arbeiterin 3lZ ^r.lautti« cl,r«n. - Josef Urbanc, Grnndbesiher, 'l'^ 5 __Meteorologische Veobachtunaeu in ^aibach. 10 ^?-^?? 2fs windstill^-^Mr^^ üuer dem Normale. ^'"""^ '" Ten.Peratur 22^!, u».3' Verantwortlicher wltter von Wissehrad. mitteV Mn«n^ ^. ?"dieren. Dass ein neues L di es ursv^ ^3 " ^"dcu und Asfectionc» bewährt, O achtet wK? Z^"c.'^^ ""pf")leu war, louute öfter b< «Dermatol. ss ^'", W"l""dcs Beispiel liefür qewährt ^ WM llen ;. ^""'"^ bestiinmt als Streupulver für >""5 Autor als ^ "urde es vou einen, i aliens fiehe da mi ^ "«5 i^"' ^mchM innerlich verordnet, , 3i^' ^ m "< Vieleitigkeit der Migräninwirlnng H. Dcn^i3^m^"'".ul dcr «Deutschen med. Wochc"fch5' w ckÄH c. <^!?7'^ '" d" That ein außerordentlich vK Nrknm ^'> "!.'"^ 6"'" Hauptbedeiitung ruht jedoch '"K ^Ai^?IhV'''""'' ""gram,, ist in ^en wH Danksagung. .,-> . 1!."b"stande. jedem Einzelnen für die uus bei," """ clsttzllchen Verluste unseres iuniastgeliebten Fauiil ir»' "'"li""ptes enmese.ieThnliiah.ne nnd für die viclc" senden An.nerlsau.teiten zn danken, bitten >""'' unseren tiefgefühlten Dank auf diesem Wege "ll' gcgennchmen z» wollen. ^iaibach am 11. IM 1894. Anna Twrdy-Crusiz und ihre Söhne. Laibacher Zeitung Nr. 156. 1341 11. Juli 1894. Course an der Wiener Börse vom 10. Juli 1894. Na« wn oWellen Cours«atte. Naatll-AnlelM. Gr>t> Ware 5",„ Eiulieitliche Rente in Noten verz. Mai Nuueiuber . . . 9810 98 30 in Noten verz. Febrnar Auanst 9»I0 9830 „ Silber vcrz, Jänner Juli 9«10 9830 " " ., VlprillKctobcr 98-15 9835 1854er 4"/., Ttaat-Ilose , 250 fl, 14850------- l8«0er 5"'„ ,, ganze 5,00 sl, 148«4er 2taalölose . . 1U0 st. 197 25 198 — . dtu, „ . . 5« st, 197 25 198 — ->"/,. Dum.Pfbbr. i» 120 st. . . 1«1 25 1«2 25 4°/,. Oest. «oldrente, steuerfrei 121-95 122'15 5"/„ Oest. Notenren le. steuerfrei —'— —'— 4"/,, dtu. Reule in M'oueuwnyr., steuerfrei für200zuonenNom. 9780 98 — » /<» dto. dto, per Ultiino . . 97 80 98 — Eisenbahn' 2<>,erfrei ^ldiu, 3t,,, für 100 st, O, 4"/., 124 — 125' — /<"/u 124'25 125 — i'///,,Nudolpli-U.i.2.(diU.Tt,^ sur 1000 st, Nom, , , . . —>— —-— 4"/^dto, i. Nronenw, stcucrf. (oiv. .St,), für 2«U Kr. Nom. . . 96'4U 97'40 b"/„ Vorarlberaer Val)» i» 2ilb., W0n,iU00st.f. u»ufl, Num, --- -'-» /„dto. in Kronenw. steuers.,400 U-2000 itr, f. 200 ilr. NllM. . 971» 98 10 su Staatcrschrcibun. »en nbgritcmp.Eisenb.-Acticn. elhbalin 20» st. CM 5V^"/ - 254-25« -°'^,^"z"V>!dwei2 200 st. ö. W, «aii^^^ ?'" ^' sl. ü. W.5< 227-50 228'5^ Gal.zivaNLudw. Ä.20U st,CM" 21550 21U 50 Geld Ware Vum Ttaatc zur Zahluilss übcrnummcnc (^isenb. Prior.» Obligationen. Elijabellibaliil «00 ii. 3000 M. für 200 M, 4^/„..... 120— 121 — E!isabe!!,ba!,n, 400 n. 2000 M. 200 M. 4"/„...... l25 75 —- — ssran;IosepI,Ä,. (tin, 1884.4",., »8— 98 90 Galizische ,Uar! ^Ludwig Nalin, E,n, l«8l, 300 st. 2. 4"/,. . 9«'5U 97'50 Vorarlber„er Vayn, lim, 1884, . 4"/., (oiv. 2t,)2., f. 1Ul> si.N. 97— 97-80 Una. Golorente 4"/,. per llassc —-— — — dtu dtu. per Ultimo .... 121-25 121 45 dtu. Nenlein znonrnwähr., 4"/„, stenersrei sür200Kronc»No!N, 95— 952» 4"/„ dlu. dlo, per Uüimo . , 95— 95-20 dtu.2l.E,'.'!!.lyold100st.,4',',",,, 128— 12850 dtu. btu. 2i!ber l00 st., 4>/,"/„ 101 90 102«0 dtu. 2>aa!ö Obliq. «.Una.. Ostb.) l>, I. 1870, 5"'„..... 124-25 125 — dtu.4'///„2chautressal Abl. Ob!. 100 — 100-90 dto, Präm. Änl. ll 100 sl. ü. W. 149-50 150-5!» dto. dto. il 50sl. ö. W. 148-75>,50-25 Tliei!! Neq. i!ose 4"/„ 100 st. . 14310 14350 Grundentl.-Gbliglltil>nen (für 100 st. CM,). 5«/„ galizifche......--------------- 5°/„ uiederüsterreichische , . . 10975 110-75 4"/„ lrualijche nüd slauonische . 9«-50 9750 4«/n n,Mnschl> ,100 fl. ö.W.) . 95-20 W-'w Andere üffentl. Anlehen. Tonau Re^, Luie 5"/„.... 127'— 127-50 d!o. Aülei!,e 1878 . . 107-35 108 35 Anlelien der 2lad! <«i!r^. . . —-—> —-— Anlel,ei> d. Iladtqenieinde Wie» ina-40 10740 Anlelien d. Ttadtssemeiube Wien (Silber oder Oold, .... 131-75 132 75 Prämie» A»I. d. TtadtM. Wie» 172-50 173 — Nürselmn «nlehen, uerloöb. 5V„ 10050 l0t — i"/n Trainer Lanoes-Anlehen . —'— 97l>u Geld Ware Pfandbriefe (snr 100 st.). Nodcr. allg. ust. in 50 I. vl.4°/„G. 124 — 125 — dto. „ „ in 50 „ 4>/2>Vn — — —'— dto. ,, „ in 50 „ 4l'/„ 98<>0 99 20 dto. Pra'm.-Schldv, 3"/,» I. Em. —— —'— dlo. dto, 3"/.„ll. Em. 115 75 11« 50 N. österr.Landes hyp. Anst,4"/„ 99«0 1NN-40 Oest, »ng. Aanl verl, 4>/i"/n - ^^ ^'" dto, dlo. ,, 4"/o . . 100 — 100-80 dtll. dto. 50jühr. „ 4"/n . . 100 — 100-80 Tpareasse, 1.öst.,3l»I. 5>/l"/»vl. 101-— — — Priorität«-Obligationen (für 100 st.). Ferdinands Norolmli» Em. 188« 99-7N 1004U Oesterr. Nordwestdal»,, . . . 108-80110'— ötaatsbann....... 220'— —'— Tüdl>al,n ll 3"/„..... 152 70 153-7« dto, Ä. 5",„..... 128'— —'— Unq, naliz. Va!,»..... 1U5'L5 10«L5 4"/„ Unterlrainer Aal»»en . . 98'50 99 — Diverse Lose (per Itüll). Budapest Basiüea lDombnu) . 990 1010 (lrebinose 10» fl...... 19L50 197 50 (5lan, Lose 4« st. CM. . . . 57 75 5875 4"/,,Dui>a>i Dampssch. 10Uss.CM. 140 — 14« — Ofener «ose 40 st...... 60-—- —'— Pnlffl, Lose 40 sl. CM. . . . 59 - «0 - Rulhen Nre»^, Oesl.l'les, v,, 10 fl, 18-40 19 40 Nu!>,e» Nren^ Un.i. Oes. V,, 5 si. 1215 I2'50 Nllbolpli Lofe 10 fl..... 22'50 2350 «aim Lose 40 st. CM. . . . 70 — 72 — 2t. «enoiö Lofe 40 st. CM. . 7050 7150 Waldstein Luse 20 st. CM. . . 4950 51-5« WindisllMä!! Luse 20 st. CM. . —'— —'— Ge»i, Zch,d, 3" „Prä»l, Schnldv, d, Äodeneredilanstalt^.C-m. , 19— 1975 dtu. dto. ll. Cm. 1889, . . 28-— 31 — Laibacher Lose...... 24 5U 25'25 Geld Ware ßank-Actien (per Ttück). «NgloOest, ÄNNt 200 st. «0"/,, E. 15L50 157 5« Vantuerei», Wiener, NW st. . 134-30 13530 Voder. Anst.,Oest,,200«.S,40"/„ 454 — 45« — Crdt. «»st. f. Hand, n.G, 1«0st. —'— — — dto, dto. per Ultimo 2eptbr. 34950 350 — Kreditbank, All«, »ng., 200 st. . 43775 438 25 Teposilenbant. All«., 20« st. . 232 — 234 — Cscomple («es., Ndröst.. 500 st. 729'— 731'— «iro n, Cnsje»«,, Wie,u>r. 20Ust. 273' - «74 — H>,po!l,etl,., Oes!,, 20l, fl, 25«/,, E. 87'— 87'25 Lä»derl>a»l, Oest., 200 st. . . 247-60 248'20 Oesterr. »»ssnr, Äanl. «00 st. . 1^01 1007 Ullionuanl 200 st...... 259-5« 2i!0'5>,> Verlchrsbanl, ?!ll„., 140 st. . 174-50 175-5» Attien von HranLport-Ilnternehmungeu (per 2tncl). Albrecht Bahn 200 st, Silber , —'— —'— Anssiq TlPI, Cisenb. 3«0 st. . . 1U38 1«4« Äöl»n. Nurdbnli» 150 st. , . 2L5 — 2Äude»bllcherC. V200st.2. «ü'25 «6'— ^eroinündi;'^lurdb, in<»<> st.CM. 3U30 3040 Leinb. Czernuw, ^asf» Eisenb,- Gesellschaft 200 st, 2. . . . 27«2« 277 — Llo„d, Oest,, Trieft. 500 fl. CM. 49« — 499— Oesterr. Nurdwestb. 200 st. T. . 22« — 227'. - dlo. dto. (lit. m 200 st. 2. 258 25 259' ' Prag DnrerC'isrnb. I5l>fl. 2. , 82— 82'25 2iebenbürsser Cisenbayn, Erste —— ^'— Staatseisenbahn 200 st. 2. . . 337 — 33750 Südbal»! 200 fl. 2..... 1U5'50 106-25 Südnordd. Verb, V. 20« fl, CM. 2«!!— 205'- Tramwa» Ms.,Wr.,t7«st.ö.W. 30350 30550 dto. Ein. 1887,200 fl. . . . —'— -^' — Geld ^iinr Tramwnl, Ges., NeneWr,, Prio- ritäls Aetien 100 st. ... 9U75 9725 Una. aaliz. Eisenb. 2«« st. Silber 203 75 20475 Una.Westb.(Naab Graz)20«st.S. 20175 20275 Wiener Localbal,nen Act. Ges. 74-50 7»! — Indullrie-Actien (per Stücl). NllUgcs., All«, üst., 100 st. . . 11275 113-75 Eaydier Cisen^ nnd 2tahl Hnd. in Wien l0« fl..... ?!>— 74 — (5isenba>,nw. Leilin., Erste, 80 st. 122'— 124 — ,,(tll'e»iüh!", Papiers. ». N. G. 51'— 54 — LiesiiW'r Aranerei 1W st. . . 109 — 110'5« Mu»!a» (^esellsch.. Oest. alpine 81-90 8240 Präger Eikn Ind. <«es. 200 st. «59 — «L4 — Salnu Tari. 2lei»iul)>en «0 st. 730 — 733'— „ScMnUnW", Papiers., 200 fl. 2025« 204'— ,,S!eNrerm.". Papieif, ». V. G. 153— 154 — Trifailer !,N'Ii!e»w. Ms. 7« st. i««5i 1Ü750 Waffenf.-(Y..Oes!.inWie». 100fl. 2«U— 2N2 — WllssaonLeihanst., Allss., in Pest, 80 st......... 444 — 44« — Wr. AanaeleUschaft 100 fl.. . 133— 134 — Wic»erberqcr Ziegel-Acticn Ges. 312 — 314- — Devisen. Amsterdam....... 1037« 10380 Deutsche Plake...... 61-37,. «155 kunbu»........ 125'2U 125Ü0 Paris ........ 49-77^ 49-82'> 2t. Petersburg..... —'— —'— Valuten. Dncalen........ 594 59« 20 ssranlo 2tücle..... 99« 9»? Silber........ —'— —'— Deutsche Neichsbanlnoten . . «1'3?z «1'45 Iialienifche Aanlnulen . . . 444« 44«0 Papier Rubel...... 1'34^ 134" empsitziill Lick w^lirsu6 6er Dauer <1er rerien xu einigen In^l^ruetio^en, eventuell ^ucn xu einer UosineiliterZteUe. l^elle«lie-l'^naen erl^ieilt, »,U8 üelälli^Ileii nähere ^un-lluns<, llie H,6inini8trllli0n cliezer ^eitune. «eräumiße, lultißs (2945) 3—1 ^u l)L/.ienLn «ein. Hn?.ufrasson in der Kan7.Iei wlt aliLm 2uxe1wr !»t ljilliss 7.U verllausen. Ll8el!)k kann im Lelrielie »ebenen neräen '"^ (2949)4-1 is. 7. llmiM K kell. Liliiil)^ (2629) 3-2 5t. 3958, 3963, 4l66. 1) -iurelu 5)!6l'luiiöu i/ Ouril; v^«l ^. 2 in ' ' ^ u^noxno n^ibovim nti/.nanim ^llil'ßm in pravnim nl^wcwikum, po- 5krl)n,knm nl< c'in, lyr «6 mu vl-n.-ijo ^mys!kt^l^ni cx^Ioki ^,. 2^43, 2753, 2900 c,6 1894. C. kr. okrliM0 «oäi.^k v Uetliki cln6 -^MniM 1894. /^/^^/^567? 5^////l?<5/ L/N (2806) 6-3 Mm l.U 31 lllRL. (2320) 24—23 U«IW ÄßllllU! 5 »MM a IV.VV^ lll» (2838) 3—2 5t. 3460. 0KUo. ^. Kr. oki-ÄMo »0äiä^6 na Nr6u ä:i^6 n<^ xnan^L. 6a 86 js na pru.^o «^. l^. I^nßvel & ^ol^n» i/. V6l. lianlgeL pruU l^lLl'anu I^inulu ix l^Lriötive^ v ixl6l^an^6 t6i-^l,v6 730 Zola. 8 pr. äovolila i/üvl.^jlna ära^ba na 210 ßolä. L6N^6N68l1 neprernall^ivs^a V0»65,!va vloii. ^l. 120 xem^il^Il6 lil^i^L kal,. odö, 86ln in vluö. ^t. 32 kat. anö. l^c>6gni'». /^a »0 ixvl8ll6v oärL^Lna »l,a civ» lüka, na 2 8. ^uli^ a in na 1. «6pt 6md l-a 1694, v«akiki'Äl un 11. uri 6«nc)!6n«, pri lein «uäil^öi « priktavkom, cla ^6 duä« tu pu«6«t,vu pri prvem rüku 16 xa ali niici oenünu vreclnu^^u, pri äru^em pa luäi puä n^0 oääiilu. ?08<)ji, «sniini ^api«nilc in ixpi«6k ix /eml^iäky kn^F6 86 inor^o v na-vaänik uraänik uran pri t.6m »uäigöi upußl6äati. l^. kr. okra^no 80äiäö6 na Nräu 6n6 6n6 16. MUM 1894. (2783) 3-3 gfr. 4022. (£uraiorS6eftcttunfl* SJom 11 Sesirfžgericfjte «RabmannS* borf tt)irb Besannt gemadjt, bass bent lmbefamit too 6efinb(id)en ©eüogten ?lnton Ober aUg Slttljommer grans Äunftt in ^abmonnSborf gum ©nrator ad actum befteKt unb bemfelben bie bieSgertdjtltdje ä(q9c de praes. 23. Suni 1894, 3.4022, Be^Qitbtflt nmrbe. Ä. f. SBe^rfžgeric^t 9iabmonn8borf am 25. Suni 1894. llll Ü8U8 Mlt lill'tLN !)ei 1430 ()ua6r.'lvlafl,er ^runä.^veldlel' ^u Lau-xweciken »eür ^eei^net wäie. i8t im l^enlrum 6er 8wdl au« lreier Hau6 !)i8 I^näe .wli um N. 26,000 2u verkauleu. (2948) 2—1 I^elleetauten wollen »ic^ an 5.2»k2llr, 1<2,il)a<:1i, vomplklt^, um lmlieve ^u^kunlt ivenäen. (2599) 3—2 3t. 13.017. lü. kr. xa m. äsl. okraMo »odi^öe v I^unhani na^nan^a, 6u«6 ^6 V8l6ä tu^l)6 1^1(^6 Null's, ^rs^ väovs I'umek ix ka-kovnika, proti ?6tru ^6vnik6rM, uxi-ruma n^6ß0vim nkxnanim pravnim naLieänikom (po kuraturM aä aetum), xara6i prixnan^a !a8tn>N8k6 pravi<^6 8 pi-. 66 pra68. 6. ^uni.ja 1894, ät. 13.017, «lednjim po»tavil ßU8p. li'Iuri^an I^vriü, pl)868tnik ix D6inata, 8krbnikum n.i liin in 6a 86 ^6 xa .«zumarnu raxpravo 6u1uüi1 äan na 21. avgusta 1894, 60Z)0iän6 ab 9. uri, pri t6m 806izöi. d. kr. xa m. ä6!. okraMU 80äi8c:6 v l.MdiMni än6 8. junha 1894. (2796) 3—1 Nr. 4835. Neassumienmg neuerlicher executiver Feilbietung. Die mit hiergerichtlichem Bescheide vom 15. August 1893, Z. 6856, auf den 13. November 1893 angeordnet gewesene und mit Bescheid vom 17. October 1893, Z. 8984, mit dem Neassnmierungsrechte sistierte dritte executive Feilbictnng der dem Execute« Johann Slavc von Grafen-brnnn Nr. 39 gehörigen gerichtlich auf 1470 fl. geschätzten Realität Einl. Z, 52 der Cat. - Gde. Grafenbrunn wurde über Einschreiten des Executionsführers Josef Domladis von Illyr.-Feistritz im Neas-sumierungswege neuerlich auf den 2 7. August 1894, vormittags um 9 Nhr, Hiergerichts mit dem vorigen Anhange angeordnet. K. k. Bezirksgericht Illyrisch-Feistritz am 18. Juni 1894. r. H.. 8^K<5'3 30N«s H clio., Ls8ts M 2ll68tL 8lyamllMLN-kä!)sill iu oL^LllM-Hnsilri,. - «k^ünllßt lle>' Q'^osrin-Zsifsnetc. 1«5«. und Lilllutiluns ll68 1«»7 l!lü!,n UNli Diploms lii« 1894. MM «illy-, I'gfyl-, »(»-olion-, Lal-ook-, N6N2l882Nl:s-, LanuL- unll «olil-l<6r!Ln; «illy ^gontlioktor unä ^2Ll,8W6il,n3okt3-l