313 ^IttH^oek 6«n 52 ^ovsmker 193Z Ur»«»»I«» M««»»«r«O« «»«d«»»«. 0W?W»««»9 (?,____ »A. ZV70» »0Wl» V«?v,Ifvnv unÄ Sue»»6ni>k«,»t (I«I«tG« Iiiw«d»« »<,. S0S«^ W^kiso«. 4, I» «oaMU». o«v»«,G r«t. »>»» ^»o« »A»vk»oiH» «» ^ä«sstd«k. ^MbtG»» »a. « iVwNttung» ^ol«^ Mo»«. U 01,^ -«ß»»— Z4 oii». surot» p««i W oii^ kve <» abetg» ««»«. » Vt» » dt» Z vt»^ >H«i,u>k?Iaw «»»ö»- «»«h» ariboM Kelw« iV «D Das Washingtoner Ergebnis !.'itvliwv, der ziihc und schlaue Vertreter der lowictrussiirhcn Tiplomntic. hat inner-Hill» der '»v»a>s'Z^l?saflten j^rist, lius die Zii'.ilde dic Ailcrkcnnung des sowjet-st(iatc's durch die .'Ike^ierunq in Wazszlnciton > erreicht. ?^reitng abends wurde qcmel^et. das; l Präsident 'liooieoelt und Litviiwv die nvr-, nialen diplomatischen Bezrcbunqen zwi'ch'n^ den vvn ihnen vertretene« Ländern wieder-, ansgeninninen siaben. Ter Präsi^ein sat al'<<> bereits Williain Vickitt zum Botschafter 'n ^vi'osliu <'rnannt. ^ ?'i<'sc ?^estellnttli deit Botschafter.' s'e^a.^' .^n'nr Nl>ch i>?r ^^'enelziiuannli di's'ch dc" ^eniit. ?Ilu r es ist wol'l kauin d'^''an ' znieifeln, das', '"e 'ni er:e:.^ wird. An der Tatia^e, d'''. d'e bei^e,' Staaten, die seit U» 7^lis>rcn il're norinalen vi^lker- . reäUlichen 'll^enesnlimen nnterb'.l^!'s'''n li-^tten,! sie ivic-derlierl^estellt hal'en. wird sich nich!ö! nielir äudern^ 7« den? amükicheu W^sl^insi-tuner .^^oinnnin auee i^t l'emcr^euswert, dast über dic l^in.'.elheiten I'er aetrofsenen Per-einbaruntien nnd die ^ioi^in-'et'nnqen d-er' jeitt erivliiten '"nerkennisn'^ der 5c>wiettt"''ii nur lie aat iit. die ri'ssi^.<'e Ne-^ierimq las^" ^ alle Ausprü6)e sseqen amerif-'^nische ^lirmen' und Pru'alverscnien, ''owie k^e-ipn die ameri-I kanische Neqiernu,^ fallen i!n^ sie verspreche j tX'n ainerikanischen ?taatl?l'"'!rqern in der' Towietulni^n den ner'nalen siesei^liclen' 5chn!^ 'an'ie die de.-, ^'^ckenninisse?-i V'>n ainerikani ch..'n ^^^e^e?^'^?'n'tin;qeu ilt nicht! die '^!ede. ?ln^erer>eit'? ist auch die ^raae der ^lereniki-^chillden niesii ern'^bnt. 'V?an' wird assi.' kinncs>inen i'.ii'n'i'n, i^as', ^iusse' im ^'an^e di'r nächsten Wi'ch'n be'vri.^'.'N! und iiereqelt werden n'lsen. ?as bedeutet! insofern einen Triuinpb de.Z riissi^ch-'n An^?''n Ministers, als er r^ni Ans^inq an siir '>a? (5inieben ans die'e Tetailfraaen die '?lner-feunnnji des ZowjetreqinteS dnr6> alö '.Z?orlin'ietu>nq liesordert hat. wäbrend iier anlcrisanische l'räsi'dcut die parberiqe Reslelunq dieser uiatericllen ?^rai?cn anstrebte. Die russilch-aiueriVanische (^inigun^l bat ksir Nussiand in erster Linie eine Pc'l'Ii'che Bedentuna. ?ie ^lnerkeuunnft des b^Ikche-nnsti'5n'u Ton'ietreqimes durch den ?taat. der beute, wenn auch nicht mes)r uneinfte-ichränkt, das tauita!istische Prinzip innner nech ain sti>sst'<'n vertritt, ivir^ in der?^eli qewisse st!n?nn>n'i'?siem'is;e ^^uri'ilkballunqen, die t>er flinimnuistikchen ^lechl'urq ae?ien''iber Nl^'ch besteben. ^^iveisesle'Z abunlderu. Me?kau darf lnlnierbin daraus bi'nneisen. t'as^ eö zu sreiind'chaftlich^narincilen Ve'^iebnngen so-nwbl iN 'einen? p'sitischen '^sntipr>dei», dem fa'chilt!>chen Italien, wie zu d^m in stärkste!« in'rtschaktUchen l'^^eiiensati zu ibm steh<'udeis ''Inierila aelau«it ilt Die '5erstän!^t>inna mit den ^iereiniqteu -taaten k^edentet für '^iussinnd atcr dariil'er lnnanc^ eine meieiuliche ^tärkunsi seiner 'I.iesitrc'n un ^eru vst-ssonflist. Die '^-erband lunai'n in sind von '^'Inlauci au in Tek'e ?nit der arl's'.ten Nufmerksanlseit nerk^Iat n'l'rden nnd nmn erinnert jc-iu dar->in. da'' l's' n Iii, uers'iin.^.'nen ?onnner der lapanii'ye ^taai'^iliann Mutsuoka einmal Dle Republik ln Gefahr Spaniens Absage an den Sozialismus / Ueberwältigender Sieg der konservativen Rechten m«» sei vor allem auch darauf zurückzuführe, das!l diesmal die Frauen zum ersten Male zu den Urnen gegangen sind. Spanien habe sich für den Konservatismus ausgesprochen» weil die früheren Regierungen den Patri-arhalismus und die Tradition des Landes mihachteten und sich übereilt auf die gewag. testen Reformen auf dem vtebiete der Bodenverteilung und des religiösen Lebens stürzten. M adr i d, 2!. ?!ovcmber. Die Regierung befindet sich in ejner schwe M a d r i d, 21. November. Trotzdem, daß die Ergebnisse der llortes-Wahlen noch nicht restlos vorliegen, ijt der überwältigende Sieg des spanischen Konservatismus über den Marxismus nicht mehr zu bezweiseln. Spanien hat sich vom Sozialismus abgekehrt. Auch in Cadiz, ans den Balearen und in Huelva haben die Rechts« Parteien die absolute Mehrheit erzielt. Besonder» tritt auch die faschistische Partei in Erscheinung, in deren Reihen der Sohn Pri, mo de Riveras eine hervorragende Führerrolle spielt. Dic Rechte allein besitz» schon ^ ?en Lage. Trotz des Belagerungszustandes lSV Mandate, das Zentrum verfügt iiber s?nh Attacken der rechtspartcilichen Anhän-Sonnliften nur Übe» f,.r „vf djx Sozialisten im ganzen L<"?de zu Sozialisten sin?? nrwarten. Tie neue Regiernna diirfte im K l'',' -.'II. .W.S T,..rM -«n >«m F«». .mi?r ^ b«r kn,I">!i!ch«n !Nk»i«n « il R » «> I - s ft'rS S « r - , . !i.» dic «chs. d.' km mklOcr Ich-n '-^"ark. da? mnii'-n ««rs-rr,»,!,'^ .^7',»!!. T«!-I,?.!.»--,»« dc> nr»l:'n «-r-i»- l^ortschr^tt 7'i'? »-er bewttk.<' scien. die sie mit dem Mahl in r?V"s'l!?.,u!'ts,e" "'!>?' jil^''"bmeit. Die 'nnenns^litisch^ iN'Zqelösl. "T!!? dr/inftt 5Nr ?l«sraslnstg den ''in jlfarte''? Ttraqen. ?nanien in den e?n „b e«^ noch mei? die ^«»rrpsiiierunq d?r ?inf^partes?n t'r ob ,"^?ker Monarchie verssind-sf, fpss. ^ hj^ Wie^ereinset« Ministerpräsident L e r r a u x. >»?r kaw^ unq der PZon-'ich'e iteiaen an<»ei'«^t'? dss wend- ^^'kn;?t?rl'räsl!»ent »an ' ^icr'ao'n^. d?r "«"'a''>en M'd d«'»' Mynbli» k^ksrte in eit»em ^nte-niem, d«'!' d<'r »>'N''r zu ?tu"?>.'. Spaniens Rechten und der Mitte geaen den Marrls, j »^sebersnrv' steij^t. man sich nicht .;n ertlären .'ernnillite. Tie^^er Ta^e wurde nnii ein Mann unter deni '-^^er-dacht verhaftet, einen Cindrnch'^-dicbslal)! au'.'t geführt .^u lial'en. Bei der Dluch nchiin.^ sei--nvr Tüschen stiesi man auf ''iufs^iir^il^'niuiell, die endlich eine Zvnr in jene rällelliaste Ti.'-dc!>s('r leckte der '^ierluislete auch eiil nnifassendco l^eständni^^ ab. T'ie .^ülnx'r der Erpresserbande liatten sirl, eine !.iliene Ai'ethod? zurechtlieleqt, nni wid.'rjp nru.^e Opfer zu beitragen. (5>ltnieder dnrch (5ln^ 'chleicheu iu die betreffenden Welnlnns,il i'der itnrstivie benmcbti>ite sicl» der k''/linln'r<'rl'"iln-'r der We seines Opfers. Melireve v^enl-^en des Vetr<'fsendi'u oder andere Wäscli'sli'icke die mnll a!U Leib zu tr^icien vsseiil. inntden nlit einer ^li'lssisikeit aetränkl, in «>er eine K'ultur von jiefülirlichen ^lelvi'rl'a'iNsen v^^r--Imnden war. Bein? Tracv'» de.^ '.Z^.^ä'chen/ck?'? dranaen die Bazillen in den ^li'rner de^? ',unr lode vernrteilten Ä'ens5i''n ein nnd nis'r!'n ^ort il>r veruichten'de»^ Werk an?. Der KeufchstelisiyUftel Ivmmt' wildern ! V » dap e st, '^,inei"s„'i-. !>er ..'^i'estgeli I^s'V^ berichtet s?l,l,en di,» l5rn'acl'<'nden ^^ns!a'n nnuinel"' ein ueueä ^l.ir'''arainm au'-.'!!'-ir'!.''itet. we'ch«''^ ts> ^l^nntt'' un?sas^t und ;"e'''bem die (^rrich-tlinft e'neS faschiiti -^'en ^''eaime'^ an' 'tä'idi« 'l'ber k^rnndlacie niird, >''>!.is'ei !^<'r ^taat der '.'lr^'aden ^'nn '^^arbild aen'^'n'nen werden '^'er '''lvtisel U» uer« langt d'" !'bl^s^>i^'"''che "^^i'^^ere'n^nbrnni^ de-'' ^'uichs"^ ^^^^ädi's'^'n ini^n te ni't de'n '? '?'! den sii'lrtes traaen ?chl''''ssel n^'rwabrt der ?^ater oder d''r '^i^'rnnlnd nnid überaibt ibi' ani Taae der .'<>^.<1'^.''?^ den« snnktiaen ten. "^lrtifel ^^7 wir^ d^e (^beki^rd'''»n>i l^efordert tu bein ?inne. d-.s; jek^e.^ l^'b.'naar unbedinsit fiiilf.^tinder bai'ieu «niisse. Stalienlfche General-offensive gegen Senf R o m. 21 November. Tie qesanite italienische Presse ergebt sich iii schärfsten ^ltiqriksen gegen den Bi^lter' bund und die l^eufer ^lbrüstuiig'ZPolitik, wo. bei offensichtlich ist. dns^ diese Äuiriffe vou der !^)ieqieri»ng inspiriert werden. Dies geht so weit, das^ einiqe Blätter den Vl^lkerbniid als Tatsnche hinstelsen, die nur mehr in den Hiruen paralytischer StaatSniänner der demokratischeil Staaten bestehe. Alle kiinftis^e Politik in Europa miisse ohne Genf gemacht n'erden^ ?'ie enroväische strise bakiere auf der ^ai'ache, das', die Neineil Staaten init-ziireden bäiten Eine Mi^alichkeit der Ge-sttuduua biete der '^iiererpakt. ?^ie ..T r i btt n n" schreibt, die Befrie-diinl^ (5'uri'va^ bänie da>wn ab. i^b eS ge-liiraen mer^e. (^nrova von der t^enfer Ko-nn'^d'e abziibrinc^en. „I l <^iornale d'.^talia" wundert sick, darüber, inaruni Frankreich so zäbe ani Polferbi'nd hält, voll dein es doch keinen ??nt,en babe. Der enc^lische Anstenminister ?!r ^ "bu Sinioii sei für de?? Aiistritt Deutsch land? i'eraiitwortlich, er inöge jetzt seinen ^eble^ nneder gut nmcheii^ Wenii aber Italien '1U'^ dem ^^>Asferbnnd aiisgetreten sei, dann >ei die^? der ?ode'^stos; für den VAl« kerbnnd, diese^? uiifäbige demokratische Par^ lainent der uiieiuigeu Nationen. Bazillenverglfteie Wasche b i c a fl o, Ä>. Noveinber. Eiiier qanz unjielie'zerlichen »'lugele^^eilheit ist die Polizei u>.>n ohicasi^ auf die ?Pur (^ekouiineli. Es l'andelt sich um eine 'lieihe rätselhafter Ail-jchläiie, die v0ii einer Bande von ^rpre^seru Nil ^'eilten verübt ivurden, die liicht gewillt tt'aren, die von deu (5rpresseru sieforderten l'^ie't'l'eträge zu opferu. Der ^lieibe iiach siud in de?i lebten zwei Moualeii drei Vauiiiiter-neh'ner, zivei ^abrisanteu. die Ilil>as>erin eine'5 Varietee^S uud mehrere andere l^e-MttNeute auf in'heininisl'olle Wei'e uius ^'eben liekomluen. ?ie Aerzte, die die plöb' I'ch erkraukteii Personen behaiidelteu, stellten deu ''.'liiobrnch eiiier ?^ieberkralikheit, ähu lich dem t^' ll'eii Lieber fest, deren Urfiche Gras Festetics Fiihrer der ung'irischtn Nalionaljozialijlen? P u d a p e st, ?l>. November, in vo-iltischen i^trc'isel? vcrlanlet, soll der '^'ivq. l>naf Alerander e st e t i c >7' sid, enlschlm'ie.l liaben, sich an die ^pii,ie der nalionalioiiali-stischen Pelvegilug ii? Uin^arn '^n stellen. '.v>air belianplN, das; er sein^'n (5nlsch!ns'. dcni M!-nisterpräsideiilen. dessen Partei <'r derzeit allgehört, schon ani^enleld^': liabe (!'r sell anch ein Vudapester Tatiblall ertvorben bab^'n, da>S er in den Dienst der nalii.nmlsoziali't'.'-schen 'Pi'ipaaanda zn stelleil beabncluic^t. Der Cntschlus', des l^)rafeil Fcsietil-'^ dlirst<', wenn sich da«) (V.eri'lcht bewa!irl?eiten '^'llte, sein Ausscheiden au'5 der Reiiiernnstspartei z'ir Fola.e liabeii. Iii Veszprein soll l^'rai ^-este« tics auf eigeii^' kosten eine Siilrinal'teilun.^ aufgestellt habeu. Budape st, 2<>. Nooeinber. An de»l Universitäten iii Budapest nnd Sze'ciinii der Deinoiistrationen znni '-^^erlassoi der Hi)rjäle auit^esordert worden ivaren. ttlage aus Dollar. L o ud o u, Novonlber. Die Newnor-ter Schriftstelleriil l^^rave Willia in s hat g<'geil die Operiisäntierin '.vl'arn Mar C o r tti i cl, die geschiedene l^'atiin d.'s Pr.n z<'il Mdivaiii, .l^tlalie ans «>t»1 D^'llar Schadenersatz eiiigebracht, iveil die Sängerin ihr iin Nedaktionsbiiro eiiie ^.7iirfeiae geli< ' ben bat. Die Veraiilassnlig diese'!- '?iuftrilte-^' ivar eine '-lieriissenilichini'.i iiber di<^ bi'^berl« ge (^elieiiiilialtung der (iliescheidnng. ^ran Williams verlansit einen Dollar Verqiitnnsl fi'lr deu ivirNicheii Schmiden iind eiiie MiNinn Dollar al'^ Schad^'iiersai) für die erlittene >^e leidiqiiilg. Zürich» den 21. Nov. — e v i s e n: Paris 2«i.l!i7i'>, !.>ondon Nenniovt .'N.''), Mailand 27.2l. Praq Wien >7.'»s>. Verlin l2.j.20. Lsubljana. 21. Noveniber. - '^eiiisen-Berlin 1.'^lN.17-.1.'^7'i.?5'. 'Zürich Londoii l>7.2!. Nen'nort Scheck Paris - 22l.!^7. Prag 170.7i! '^rie't -';0l.1>'^ —.'M.ini, vsterr. Schilling iPrivalelearina^ s).10. lieättfjert !)nt: „Sollten die 'Vereinijiten Staaten lenials freundschaftliche Beziehiin->len AU Soivjetrussiand anbahnen, so wkirde v^apan gezivuiigen sein, seiiie Politik zu reoidieren.^' Lie Siliialioii in Ostasieii ist fiir Japan ui deiii ^'liij^eiiblick, in dein die russiich-ainerikanifche Verbindniig »iefnäpfl lst, eine gaiiz aiidere «"^worden, ulid inan ivird auf die Rilckivirkuiisieu, die das an der inand!chnri'-russischen (Grenze l)at, gespannt sein dürfen. Die Diujie ivaren dort lMiner« liin schvii joiveit t^ediehen, das; uian von einem Aufinarfch der beiden Fronten spre-clieu inuhte. Jetzt ivird vi>ni japauischeii Aus^eiimiulsteriuiu dem -owjetbotscl)after iu T-okio eri^ffnet, dab die ja-panischc Re<^ie.runO eine Neutralisiernng der t^'-ren^^e zwi'chen Sowjetruszlnnd und der Mundillinre!. d. b. ihre ^i'tinilltar!sierniiti lln> )i. als ionnschonsivert anselie. Die drllärun» des lapanischoi Aiis^einninislers^ der der >^>offnulig Ausdrutl lilU', die r^siis-li sai'ani scheu Beziebungen loiird^'i? sich iu eine»', Maw? »eike^n, dieser V>edaiike oer ^arsdorer Mittwoch, den 2?. November wirtlichl nxrden könne, lafien <>araus ichiieften, da^ iiuin in de? jopaniichen '^'lustenpolitif die ^wkch'queni^ aus der Z^« jl?inqttmei unmittelbar zu ziehen «^edenft. ^.'lNordings fl^t es lNt6) nicht an der >l>-fl'rtiqen nationalistischen Reaktion ans die !>clnllt cmgelcitete Schwenkung. Der >kc>n-!Uesi der japanischen imtlonalen faschistischen Partei verlangt den ^Wcktritt des ^wbinetts ^nitv ttTld die Uebertra^unsi der vollziehenden an ein Äa^nett, da-^ 'n der ^'aqe 'ci, alle nationale,: (5lemcntc zu'aniuien zufassen. Man hält dort jedenfalls an dem <^<»dankell einer starken imperialistischen Politik seit. Im l^egensatz zu Nuhland, da? der ^.'ltierlennunq durch die Bereiniqten Staaten in erster ^'inie Politischen Nuken zieht denn die ,nlc^estrebten lanciiristicieil >iiedite Vierden noch eine Weile auf iich warten llvsen- rechnet Amerika anf nnmilti'lbore '.rnrt'ch^iftliche ^^^orteile. Die Sowjethiindels« lertn'tnnfl in '^^ewvork hat die Perhand» ^.nul^en über den ?lk»schlus^ von Lirfermme-Verträgen mit der nmeriklinis?l'en ^?sdustr'c l^ereit-'' clufflenenlnien. Man rechnet soz^ar dn« nn^, >-dus', l>er zweite russische ^iinsjahresvlan ,'!l'linderluu;<'n eriahren wird, um die Einfuhr qriif^erer '.Nent^en amerikoni'cher Fcr-Nsi>nliren in seinen Nahincn einzulmucn. der nächsten ncht T'acje wird z^veifelli?^ auch über dil^e Seite des grossen volitisch-inirllcho'tlichen l^^eschäst'/, das «^^err Roose-ml! nlit <.>errn ^'itoin^N' abichlost, weitere ^?lovheii sie'chafsen n>erden. Italiens Weqe Sie führen auS Gens nach Rom. — Der srnn.^L'ische Botschafter bei Mussolini. — T^ie italienische Presse rechnet mit dem Zusammenbruch der lSenfer Politik. o IN, 20. ^.liovcmbcr. Tie liailiamtliche Aqenzia Stesani verös-feiitlichle I)ente die nachstehende Mitt<:ilung: „Ter i^'-roße faschistische Rat tritt am 5. De-^^eiulier zusninin'en, um die internationale !^'^isie.;u vrüsen, in erstcr Linie die Situation ,'>!alicils iui .>>inblick aus d^'n Völ?<'rbund mit b^'sl^>nd.'rer BeriicksichtiMnci des Austrittes n p n I, und Deuts ch land s aus i-e»! '^i^'lterbllnd sowie der Tatsache, das; ^ve-d<'r di7 P e r e i n i t e n ^ t a a t e il noch die Z o lo j et un i o n im Völler-l'niid illiin'irken. Der faschistische Rat hat sciioii sri'll)<'r den Vcs6)lusi s!esas;t, sich niit der ^'lige des Polterliundcs in be.plg aus seine olniislunl^spolitischen Trsolsie zu bcsch^sti-,^en, (5'rfoltie, die uian in G^'ns erwartet hat." R o IN, Ä). November. Tic faschistische Presse hat diesem halbamt-licj?cil !'ton>mu!lique zwar noch keinen einzigen i^tominentar lieiqefüj^t, doch klingen alle 'I^erichte der (>'>cns<'r ^lorrespondenten jiber die dorkifl<'n Perkiandlunssen durchwegs ne->intiv n nd NM II rechnet nach wie vor mit dem scheitern der Abriistunqsvcrhandlungen im Nahsnen des Völtervunt^s. Das obenan zitierte !^?onlmnnlqlice der "^lqenzia Ttefani sial in sämtlichen diploinatiscl^en jtreisen firos^es Ausseben erre^p, inslK'sondere aber dn'.' l''^rncht, N'onach Italien bereits im De-zeniber ans d<'m Völkerbunt' austreten n>erde. Der französische Botschafter Graf l5 h a iN b r u n besuchte lieute den Chef der italienischen Reqierunsi, bei ivelcher Gelegenheit finl^ebli6> die Stelltingnahme Italiens zu den Beniiibnngen Simon^Z nnd Paul-Bon--sour>> im >^>inblict auf die ?^-ortset^nng der <^'nfer Verhandlungen zur Sprache qekoiu-men sei. .SaNirda« Meview" anNvortet Dr. Svbbett Das Telegramm des HerausgederS Went-worth an den Reichspropagandaminifter. Berlin, :?v. Noventber. Äu» das Protesttelcgraiinn des Reichspro-dagnndaininisters gegen die ?sälschung eineS angeblich von ihm in der „Saturday Ne-niew" neröffentlichten 'Artikels erhielt nun Dr. ö b b e l s telegraphisch die nachstehende Aiitiuort de'^ .'(leransgebers Wentworth: „Wir Ilaben Ilinen für Ihr Isabel zn dan-ten-, erliielten den Artikel unter Umständen, die uns seine uernünftigei'l (Gründe hinter-liesu'n. ^ie l.^ch!s,i'il iinzn>^nieiseln, waren der Meiili'Nl,, das; er l>on ^>hnen in einetn ei' nige Monate zurilctiiegeuden Interview Memiächtekonferenz in San Nemo? Unter Zuzichung der Sowjetunion, Polens, Belgiens und der Kleinen Entente / Wahrscheinliche Bertagung des Hauplaus-schuffes der Genfer Konferenz bis 4. Jänner . trage, man dürfe nur nicht zulassen, dasz die Abrüstungskonferenz sich von ihrenl ur-sprünglickicn Ziele entferne oder sogar aus dem Rahmen der Universalität falle. In französischen Delegatlonskreisen »vird erklärt, daß Frankreich sich der Eröffnung direkter Verhandlungen in keinerlei Weise widerse^e, doch müsse die Bedingung aufgestellt werden» daß alle aus dem Abrüstungs gebiete zustande gekommenen Abkommen nach verbindlickier Ratifizierung von der Genfer Konferenz bestätigt und sodann der allgemeinen Abrüstungskonvention im Rahmen des Bölkerbundpaktes angeschlossen wer den müssen. Pari s, 20. November. „Paris S o i r" berichtet aus Genf, der französische Aubenminister Paul -Boncour werde wahrscheinlich auf den Vorschlag eiugehen, dem zufolge eine kleine Abrüstungskonferenz in San Nemo einbe-» rufen werden soll. An dieser Konferenz wür den in erster Linie die Vertreter der vier Signatarmächte des Biererpaktes teilneh-nlen, außerdem aber follen Vertreter jener Staaten zugezogen werden, die all einer deutsch-französischen direkten Einigung selbst mitinteressiert seien. Man denkt dabei an die Sowjetunion, Polen, Belgien und die Kleine Entente. Jil pariser politischen Kreisen hat man sich, wie das Blatt zu berich--ten lveiß, bereits mit dem Gedanken einer -Vertagung der Abrüstungskonferenz bis 4. I Jänner 1tt34 befreundet. In diefein Zufam« ' meuhange wird hier schon die Erwartung ausgesprochen daß Henderson diese Vertagung bereits morgen amtlich publizieren werde. Die .Konferenz ili San Nemo soll ^ nach Informationell in hiesigen Kreisen schon ! demnächst zusanimelltreteu. Die Einladungell j werden jedenfalls auf diplomatifchem Wege ^verschickt werden. G e n f, 20. November. In liiesigen, gut unterrichteteil jsrcisen verlautet mit aller Wahrscheinlichkeit, daß nach den bisherigen Genfer Besprechungen zwischen den Vertretern der Mächte — diesen Beratungell wurden auch Generalsekre» tär A v e n o l vom Völkerbund und Dr. Be n e S in seiner Eigenschaft als Hauptberichterstatter der Abrüstungskonferenz zugezogen — als sicher anzunehmeil sei, daß des.Hauptausschuß, der eigeutlich bis 4. Dezember vertagt ist, erst am 4. Jälluer 1024 zusammentreten kann. Aln 4. Jänner soll dann progranlmäßig die zweite Lesullg des Macdouald'schen Abrüstungsplanes erfolgen. Eine .^ternfrage bildet naä) wie vor die Erhaltung der .Kontinuität in den Abrüstungsverhandlungen, und anderseits will man für .yenderson eine lnoralische Genugtuung finden, die ihn dazu bewegen würde, seine Rück trittsdrohungen zurückzuziehen. Bemerkenswert ist in der Haltung der ita lienischen Presse in der Vertagungsfrage auch die Haltung des italienischen Hauptdelegierten Di Soragna. Dieser setzt sich bedingungslos sur eine weitere Vertagung der Konferenz eill, ohne irgendeineil konkreten Vorschlag zu bringen. Die italienische Presse betreibt eine Überalls scharfe Kampagne für die Einberufung einer Sonderkonferenz der Mächte. Wie verlautet, soll hier eine Konferenz stattgefunden habeil, an der sich außer Sir John Simon auch der amerikanische Delegierte Wilson, Präsident H e'.l d e r-s o ll und der russische Botschafter in Paris, Dovgalevfkij, beteiligten. Wilson soll erklärt haben, daß er erst neue Instrvk-tiolien seiner Regierung abwarten müsse. D o v g a l e v s k i j soll im Namen seiner Regiernng erklärt ^)aben, daß die ^rage der Prozedur wohl nebensächlichen Charakter Sarraut vor dem Sturz Die 5^inanAkommisiio» der Kammer hat die Regierungsvorlage fast zur Gänze Verworfen. - Die Rechtspresse prophezeiht der Regierung den Sturz. Paris, 20. November. .<)eute nachnlittags hätte das Schicksal des Kabinetts Sarraut entschieden werden sollen. In Rechtstreisen wird die Situation der Regierung als hossnungslos hillgestellt, währeni! in ?!!egicrullgskreisen Optiinismus vorherrscht. Sarraut hatte eine längere Un-terredullg niit dein Budgetluinister Gardey, doch sckieinen die Schwierigkeite»l iu den Fragen der Ersparuilg il» der Adinillistra-tiou wieder zu bestehen. Die Regierung beantragt die Ersparungen in einer Höhe von 475 Millionen Frallken, während die Kam-lnertommissioll im besten Falle 175) Millio-llen Franken zu bewilligen geneigt ist. Die Rechtspresse schreibt unverblümt, sie sehe für die Regierullg keinen Ausweg, sie möge also ruhig ihr Ende abwarten. Pari S, SO. November. Die „Llberte" stellt sest, daß die Fillanz-konlUlission der .^tamnier vou insgesanlt 12 Abschnitten der von der Regierung eingebrachten Finailzfanierungsvorlage nur drei Abschnitte genehmigt habe. Die Regierung habe darnach eine Schlappe erlitteil. Die Regierung Sarraut scheine sich auch damit zu tri)stell, daß die Fiuanzkommission die Vorlage ja doch nicht zur Gänze abgelehlit habe, ein schwacher Trost, wie die Zeitullg hiezu erklärt. Der Senat sei aber »loch schär^ fer eingestellt, dort werden die Entscheidung gen der Finanzkommission der Deputierten-tammer als viel zu zahin befunden, so daß die Regierung inl Senat erst auf die Hauptschwierigkeiten stoßen werde. gegeben wurde. Nedanern außerstande zu sein, die Verbreitung dieser Ausgabe del „Saturdai, Review" zu stoppen, die scholl über ganz l>iroßbritannien verbreitet ist, n'ürden aber einen Bericht von Jhllcn näch-.jje Woche begrüßeli." Di» Auswandemno der Jude« au« Deutschland Bon «00.000 find nur AS.3V0 Juden au» gewandert. — Statistisches Material der „Jewifh Agent,". Genf, 20. Novelnber. Die Zahl der aus Deutschlalld emigrier ten Juden kann schä^ungslveise auf Grund der durch die verschiedenen jüdischen HilfS komitees am 1. Juli l. I. der „Jüdischen Weltkonserenz" ill Genf übermittelten Be rickite mit 30.300 angenoinmen werden. Da von entfallell 25.000 an Frankreich, 5000 auf Holland, 4000 auf Polen, je 2500 auf Belgien und England, 1000 auf die Tfche choflowakei und 800 auf Dänemark. Die Zah lel« der in andere Länder ausgewanderten Inden fehlen noch. Die britische Regiermlg in Palästina hat sür das Jahr 1934 1000 südischen lkmigran ten aus Deutschlalld die Einwanderullg nach Palästina bewilligt. Selalolo oeftvrben R o m, 20. Zkovenlber. Der langjährige Vertreter Italiens im Bölkerbundrar, Vit torio S c i a l o j a, ist gestern abend ll.lch kurzer Ärankheit in Ron, im Alter von 78 Iahren gestorben. » Vittorio Scialoja, am 24. April l85tt in Turin geboren, war einer der hervorragendstell Juristen. Er lehrte an verschiedenen Unn,ersitäten, wurde 1883 Professor des r>j inischen Rechtes in Rom, wo er 1888 das Institut für riimisches Recht gründete. 190 wuvde er Senator, trat aber, obgleich ein glänzender Redner, erst s^>äter in der Politik hervor. ÜM) bis ll^lO war er im .slabi-llett Sonnino, dann in den Kalinetten Sa-landra und Boselli Iustizminister. Währeitd des Krieges ivar er im Senat Präsident deS Fascio, der ans Angehl^rigen verschiedener Partien bestellenden slriegspartei. In Ver 'ailles vertrat ?r zuiaminen mit Tittoni Ita lien nnd n'nr '.'.i^iluerfasser der Viilkerbnnd lavungen. 1V10 wurde er au Stelle Tittmlis AußeilMln ster und Vertret».'r Itlill^u^ in Vöikerbundrat. Nach dem Rüctlr'.It nisteriums Nitti 1920 gab er dai. ..il^^.iin r' tefeuille an Graf Sforza ab, blieb aber b S 1030 Vertreter Italiens im Völkerbund. 'Auf der Locarno-Kon^erenz hat seine sckilirfi' Stel lungnahme geg. jede Erörterung d^r Vren-nergrenze Aussehen erregt. Als ?clr?tär ^"S Instituts für römisches Recht gab ?r daS ivertvolle „Bolletino" heraus. Parlamentsauflösung und Reuwahlen in Rumänien. B u k a r e st, 20. November. Das Amtsblatt veri)ffentlicht ein ki)nig-licheS Dekret, das die Auflösung der .^am-nier und die Ausschreibung der Neuwah-leil in die Kainmer für den 20. Dezember !lnd in den Senat für den Ä8. Dezember verfügt. zionistische Kundgebungen gegen England. Warschau, 20. Nov. Bor dem Gebäude der hiesigen britischen Gesandtschaft kam es zu großen zionistischen Kundgebungen. Einige Dutzend Juden warfen die Fensters6)eiben der englischen Botschaft ein. Zwei Täter konnten festgenoin-inen loerden. Sie erklärten, daß sie gegen die Haltung Ellglands in Palästina prote-stteren wollten. Das Geständnis eines Sterbenden Aus Innsbruck ll>ivd geschrieben: An einem ^lerbsttag des Jahres 1898 war daS einzige sechsjährig« Söhnchen des Gstader-Hofbauern in Burgeis auf unaufgeklärte Weise verschwunden. Das Kind ivar anr Morgen mit dem Kälberhirten des HoseS auf die Weide gegangen und nicht inehr zurückgekehrt. Der Hirt gab an, daß der Knabe ihn nur eine wrze Strecke begleitet habe, dann aber ichon nach ewigen Minuten vonr Hirten wieder nach Hause zurückgeschickt wer dell sei. Alles Suchen in der nächsten Umgebung war vergebens. Schließlich wurde der .Kälberhirte ultter dem Verdachte des Mordes verhaftet, mußte aber llach langer ergebnisloser Untersuchung wieder freigelassen werden. Der Gram um das verlorene Kind brach bald das Herz der Mutter, und auch der Vater, der jahrelang umsonst llach der Spur des verschollenen Knaben gesucht hatte, starb frühzeitig. Jahrzehnte ivaren verstrichen, der Weltkrieg lvar vorübergebraitst, da dachte dieser Tage ein amtliches Schreiben Aufklärung über das geheimnisvolle Ber schlvinden des BÄ^bleins. Der Burgerlneister voll Burgeis erhielt eineil Bericht der Staats anwalt'c^ft Wien, der das Geständnis eines Sterbenden enthielt. Diesem Bericht zufolge tvaven im Herbst 18W drei Herren auf der Jagd in der Nähe des GstaderhofeS. Sie wollten einen Rehbock anpirschen, der in der Nähe des Hauses gesichtet worden war. Ei-ller der JÄger, ein Wiener, der etwas kurzsichtig war. bemerkte, wie sich etwas in einem Gebüsch bewegte; in der Meinung, es sei der Rehbock, feuerte der Schütze und traf den Knaben, der gerade in diesem Augenblick durch das Gebüsch gekrochen war. Die drei Jäger beschlossen, das Unglück zu verheimlichen und ver'cnkten die Leiche deS ^?naben in einem nahen Teich, der besonders tief war, ulid verschwanden dann ganz unauffällig aus der Gegend. Da zufälli^erlvei-se jener Jagdgang von den Ortsbewohnern gar nicht bemerkt worden war, glückte die Geheimhaltung des Vorfalles, doch drückte die drei Jäger das Gewissen so sehr, dasi sie beschlossen, derjenige von ihnen, der zuletzt ster^, solle noch vor dem Tode den Vorfall dem Gericht bekanntmachen. Durch daS Geständnis des Sterbenden ist nun nach so lan ger ^'^eit das geheimnisvolle Verschwinden des G'stader-Mlbleins aufgeklärt worden. Dle letzten Bandlten von «oiM vor Serlchi In dieser Woche erscheinen oor dein ichworenengericht in Baslia zwei ^esährliche korsikanische Vallditcn: Toussaint E a v i l-I io li llild Jean Paptiste T o r r e, die Organisatoren der blutigen Auseinandersetzung voin 2> N'nember iN.'il, der lnehrere t^iendarnlen zum Opfer fi^'len. ''>lm 27. ','lu'ust t!N1 ilb.'n ' ' ' eriilnn-le BairdU ^raiwois ^av'lliol' zujanlme« Mirnvom, aen ??. ?eovemver »Maribore? Nummer 7^IZ. mit seinen Mffcn Toussaint ^ovilliol'. und Zcan Baptistc Torre das Hotcl -onano leS Bains, 'vobei cr einen unvorslchtl,i aus dem Fenster hinausschlillenöen Touristen durch einen Schuj^ tötetr. Dieser Mord rief auf Llorsika qros;e (srreqnnq Horror, denn die ,/Mnditen der Ehre" haben sich nie an ei« nein Touristen vergriffen. Die Beliebtheit Cnvilliolis scin? unÄ dir Polizei glaubte, daft endlich ihre ^jeit gekommen fei. Es begann ein erbitterter Kampf zwischen den in den 'lZ^älder verb^rs^enen dr?i Banditen und der l^cndarincrie. Nin 2. November erblickten die Vanditen ein den Berg hinauffal)--rendes '.'luto. in den: acht (Gendarmen sas;en. Eofort leqten lie sich in einer Wegbietung auf die Lauer und eröffneten auf die nichts-ahueudeu '^^^eamten das Feuer. Awe! Gen-davlnen wurden nnf der Stvlle s?et?tet, ein dritter ist nur dnrch ein Wunder wieder aufgekommen und ein vierter muffte sich später einl'n Arin anunitieren lassen. Die illn-icien s^endarn'.l'n setzten si.-si inde^? enerqi'ch zur ?!ips,r und die ^olsie war, dasz der alte Ca--visli'.'li nefansien genommen und füsiüert ivnrde. wälirei'll^ es feinen ?ieffen stelan.i, w!k'd?r iil? vc".'sl5?!viichen. Nun aber I'eaanneil für ne schwere Tasse. In die D^r» fev lnnab^usteiaen wagten sie nicht mehr, Ivel? sll' Verrat beillrcl'ten muszteN. Sie wl)l>n teil alsl' in ^teiuhösilr^n und Näkirt?N sich Möglichkeit der Patisitt«» zu verhindern^ ist der ganze Wagen neben der ublick^eu ?^'!nps-heizung auch noch mit Wannwasjerheizung ausgerilstet. S«r«>«FlD» Dickdarmkatarrtz Llähungsbeschwerden. Mogenverstimmunnen. all-gemetncS ArankheitSgesahl werben sch. oft durch den Gebrauch des imtkrlichen ViNerwcissn» — morpenS Und obenvs ie ein kleines Glas - beseitigt. Aerzttiche Psmhnrö^n legen davon Zeugnis «h. daß das ^ranz-I«ses. Wiisser selbst bei Reizbarke!t deS Darmes schmerz los n'irkt. „Keü»z.Joses".Vttterwasset ist in Apotheken^ Drogerien und Spegereihandlun« gen erhältlich. Paris nicht mehr „««erikvs zweite Haupt-ftadt". Paris wntde oft die zweitv .Hauptstadt der UZA genmmt, weil viele DolsarUnllionrire sich in der franzi^sischen Hauptstadt N!ed-»r-lieszl'n, dort ihr Geld ausgaben und inr "ibri-gen einen unerhSrten LuxuS entfalteieil. In Paris gibt es auch mehr amerikatiische G,?« schciftsunter'nehmen nlS in irgend einer anderen enropäischen 0;ros^stadt. Ann'ritanische Ä^arrnhliuser, Zeitungöverlage, vor alleni zahlreiche Vars taten sich dort auf. In der letzten Zeit macht sich nun eine langsaine, aber sichere Rückwanderung der 'Zivieb^ic? und trockenem -chafkäse. l^e- amerikanischen Nnternehil,en nach NSA be- rad? dieser ,^eit trafen in K'orsita Tri'p l'i'n ein, nin dio Insel endgültig vom ?^an-ditentnm befveslen. Einige Tage später ergab sich der biilbnerhungerte, kranke Tu!-inlnt l^avillioli den Trnpven nn!> einen Mo nat ipäter gelan-i es an.'h Iean ^^aptlste T'.^r re in einem Nal?kaii'vs zu v^'rwunden und gefangen^nnesimen. Ie^?t wer?>en beide ?^an diten si.-h fi'ir ihre zahlreichen Veibrecheu zu verantworten baben. «5!^ ''Ssker Stfangmer 'Z'i'r (^'enu'iudevorsteher ^'ines fs<'inen in Iimeslawien hätte für sein !!'eln'n gern eininal eiul' grosse '^ie!s<' aemacht. 7". ch leider gins'ev inilsi. N'ie er sich esine grosse Un-f-lsien lt'en k^^ennl, einer 51?e!s? verscl'as''en fm^nte. Und «'ni'lli.'s' fan' ihm ein a''l^s'.art'iger l^^edanke: er be.z??chnet? nch selbst al^' l>'„'fan-genon lind ss'-s' ein nnN?!ch<''? T''!'.-l'is'i'n al»'"^, das leine lieberslilirinig na-si ^er ''.Uaual?bau>'ts^a^t anordnete, (^in paar freunde winden als „s^efangencnwkieter" gein>i,nu'N und giNiien n?it ^reichen ans ^en P?an ein. '^er l^)em?indevorsteher h.'f'te dann, in der >^>auvtsfadt - das s^'au^^e al? e'nen ^^'^rrt'nu ansklnren zu si^nnen-und nacki ein i'aiir l'e'rNcki und in ^venden verlebten inieder heizn^ufahrrn. /Z'och die N^ise s'N'^etl^ etwa.^ anders, als er es ü.'li vor'essellt s?a!ke. .''»unäliist 'ch^en asle? gilt ^u aeheu. di^'ch al"^ der s^><'sgNgene mtt ie'ill'n in« ^iige 'an, nnte'hiel' tei» 'N' sich so nergnügt in'd vertvaus'ch, das' dns '''»g'^''r;'''nal Ä^erdaiht sckn'l'fte nnd auf d<'r nmln>''n gresierl'n Station Nn^zeZge er-stutlete. ?er nevl'snsste s^^en?e!ndevorstesier ulld seine Vegleiter Wiarden festg^nounnen nn.> haben ni,n l^'elegenheit, die Nolle als t^il'fiingene nicht Nur .in spielen, sondern in irk! Iss) fI'! t au ^ ^ 11yrob! eren. merkbar. Mehrere Velriebe sind inznns.hcn pleite gegangen, andere erhoffen „drüben" Nene Ansstiegmeglichleiten oder w^slen noch einmal von vorn anfangen, die Vfssl^er van Pars und Nestunrants glanbeu, nach der lel» kivte mvme UM z^um öm88>ÄnvmavI»en an! G>t j«fif Hvor «^05 5c^su-»fn >kf«r^5us^däc!sn «in» Qvoi.sür.bis. VV«r V!^ izs-Kot gut V»« I». pur?^i?/^v vl^ win ' '.'lufhebuug der Prohilitiou in Newtwrk bes-!erc l^eschäfte machen zu können als in Paris. Kaninchen geißeln einen ganzen GrdteN Att'?c^chlinqcrle .Hammellierdkn / 1l)<> V-illioncn Kaninchen bedrohe» Äiistralien / Ter niiftlunstene '^'ernichlulWttieg / AilSrotUlnn dnrch Typlnlslia^?illen? Ans Tidnev wird gemeldet: Unglauli ' ten; noui >>llnger gepeinigt, sehten sie dar-licki, aber waiir: der Erdteil Anstralien ist ^ über hinweg oder gruben sie (^änge unter durch Kaninchen ernstlich bedroht! Dieser dem 2sl Zentimeter tief eingegrabenen Tchreclensrus klingt beinahe phantastisch, hat ober seine Verechüguug, weuu man erfährt. 5>ospital auf Schienen gegen rnderfulöse. P a r i s. ?kene»fver» lln« die Tuber-kulose wlrfsaiil zu bekän'hfeu, bat die fran--^V'siickie Etaat>?bahn auf Veranlassung ihres l^^eneraldirekioi's Nai^ns D a tt t r v ein vollstäiid'a eingeii's't^'tes Na'dillM-!^'gbornto« rinm ans Schienen in Betrii^b gesteslti Die'eS rollende '^'"ispitol, das ncin einem Arzt, »'iner .Krankenschwester und einem medizinischen Phl.'toarayhen betreut wird, bekährt stkindig dii? Ne<^ der Ztiiat'?l'asnt! il?l.'^rtNaud!e, tag!w nnd iZ^ende»'. nttd hält auch in de>t kleinste ^^r'en ?'sle s5is^^Ns^»lhnbeaMten «Nik^ '".'lugestelllen N'e>'den oar ''.'liikuust de? Wa-geus aufgefordert, sich kostenlos untersuchen zn lassen. Der ^ltadinunnagen bessht lius^er den n^>t-wendigen Warte- und Wirorcinmen das Äi'reäi'iiiiuner des ?lrzteS, das radiolagiiäie >7abinett uiit e-uein A'warat. der hie Nadil?-gral'hie des ganzen ^ii^rperS luit .^!lfe l^er X-Ttrah!en ernii^glick't und ein bakteriol^'gi-sckes Labaratorinw. Die Pbot"graPhi>chen Plliften k>"n'"'n 'iis,'','! i,n Wag!'» entn^ickel! ttild sopiert werden. Uu» jede Erkältnnglj« wie gros; und ung.'hener die ^laniuchenplage iu ?lnstralicn geunirden ist. Im Jahre 1^7.', fiihrte ein Äustralier iul Staate '^tcuiiiduiases drei Paar .^auinchen ein und selite sie ans svineu» ?^esitttlml aus. Da .^Nium und Boden ddrt flir sie ungemein gi'nu'tig i"aren, ktninten diese sechs kleinen Ltaninchen ihrer b^tannten Fruchtbarkeit sreien ^'ans lassen. ?/ach einer tbeoretischen Berechnung l'elaust sich die Zahl der 'i^kach-konlmeu eines einzigen .^iainuchen-Paares in. fiins Iahreu auf vier Miiiiouen, wenn uuiu unter Berüetsichtigiing des günstigen anstra-lischen jttlimas durchschnittlich acht Innge auf einen Wurf rechuet. Äa6i drei Ialnen sslBtUe unin das ^lauin-chenheer, das die weiten Aeideslächen von Neusüdwales veriviistete. in der Tat ans et->oa l5^ Millionen. Die zahlreichen .'»^anlniel-lierden dieses Landes wurden durch den unerwarteten Wettbewerb buchstäblich aus-gelwngcrt. Ungeheure l^elnete mus^ten sie ganz verlassen., in anderen (legenden war man gezwungen, ihre Zahl beträchtlich zti verringern. Obgleich man immer häufiger Jagden ver anstaltete, um die Kaninchen auszurotten, umsfte luan doch bald erkennen, dah mit diesem MittSl allein die jkaninchettinvasion, die von Monat zu ?)tvnat an Vodeu gewann, nicht aufzuhalten war. (^^ei^en llit»<> hatten sich did Kaninchen tiber ganz Australien ver-brl'itet. nnd mau schähte, das; ihr l^ewicht dem der gesamten .en gleichkomme, die damals wie heute etwa ilX) Millio-neu Tiere stark waren. Die Australier blieben aber nicht untätig. Durch Drahtgitter, die 20 Zentimeter tief eiugegraben wurden und Zentimeter aus dein Bodeu herausragten, wurden Schrattkl?n geschaffen, .^lohe Beträge wurden für diese Einzäumung ausgegeben, die sich tiber nwhrere tausend ^filometer erstreckte. Nachdenl niin die so abgeschlossene (^^ebiete sorgfältig von ^laninchen gesäubert hatte, glanbte nian non jeden» neuen Schadeu sl-cher i^u sein. Bald aber wurde uian vv,u (Gegenteil siberzeugt. ?^tir zahme Kaninchen liätten di''se Metallbecken geniigt. die wilden ttaninchen tvnntel» sie aber nicht aushal- Drahtgeslecht. Die Biehzi'lchter forderten nun die allgemeine Ainvendnng des Tvphilsbazillns. Mit Typhnsbazillen vergiftete Mais- oder Wei-zentörner svllten als ^'ocksveise vor die (Glinge gestrent werden. Da die Natten die l>!e-wohnheit haben, ihre Talen aufziiflessen, so breitet sich nilter ihnen der gefährliche Va-zillns schnell nnd sicher ails. Bei den j?a-llinchen ist es aber anders, nnd es ist durchaus nicht von vornherein sicher, das; sich die Epidenlie nnter ihlien mit derselben Schnelligkeit lind Licherl^eit ausbreiten wird. jL>ie liiail das z. B. bei t'veldniänsen beobachtet hat. Ilebrigelis hat sich dieser Bazillus auch bei der Anwendnng gegen ^''^'«en als recht unl nach denr ZDrte seiner Verinendnng ge^ bracht werden. Aber diese schon bei uns seltene Gelegenheit ist in Australien fast nie-inals vorhanden. Man liinß seriler an die Gefahren denken, die eine solche Lockspeise flir die übrigen Tiere darstellt. Deshalb hat ten die australischen Behördeil uiit Recht Bedenken, nnd diese Bedenken wilrden eis« rig von dein Teil der Bevölkerlilig wachgehalten, der voll dem .'I^andel mit den get>'le-ten jsaninchen lebt. Allein ans Nelisüdtoales lvurden im Jahre lNl.'i über isteil .staninchen-(^efrierfleisch ailögesiihrt,- das ent spricht einer Zahl voll nber Millionen Lsaninchen. Die jährliche AnSbente an hellen beträgt ini Staate Nensüdwales ilt'er l.'» Millionen und im Ztaate Viktoria drei Millionen. >«l IN>eiimi» u. l^?n> vlrkt von L. I.o»co»mr» O^I. rr». t>r. l9^?v. n.« W. X. l?!'77l Auch in Neuseeland ist das .Gallinchen znr Plage geworden. In manchen Iahren ha»^ j Nenseeland I t Millionen .^üininckn'nfelle auf den Weltinarlt toerfen ki^^nlien. Ein ähllli^ ches Mis;gcschick befiel ^kalifornieii vor «'«1 Iahren, nachdem ein Franzose dort ein paar Kanincheli eingeführt hatte. Währeild unzuverlässig erwiesen, da er iehr empfind-! eines Zeitranuies von ^'5, Iahren ging man lich gegen ^'ichteinwirkmigen ist. Er bleibt dem .^faninctien in .^Kalifornien aber derart nlir wirksam, wenn er wenige S«'lnden ,lach > energisch zu ^'eibe. das; es sich in die Molie. seiner Zubereitung ausgestrent «oird I,n''vewi'iste zurückziehen uluszte. n'o es nicht ver Automobil Inns; er schnell vom Laboratori-> folgt wird. Der Neanbertalmenfch unS feine WeU Vor 25 Jahren wurde der Homo Monsteriensis qefnndcn Bon F e r d i n a ll d E r k e n. Die vorgeschichtliche ^orschuug rechnet uiit alideren Zeilabschllilteil als die geschichtliche. .>>ier l>at tatsächlich das Bil'ellvort (^^eltliug „lMia .vnllderttausellden voil Iahreil gelnesse>l. E'« ist denl ^^aien fast un lilöglich, sich ein Bild von de»« ^^^ebe!l>>ver-I)ältniis<'n lniserer Erde iil vorgeschirlitlich^'n Zeiteil zn iliacheli, und »nenn niÄ)t eb^'n n" ne I'Nllde an Steletleil, Abdrücken der Pslan ^^en- ulld Tierivelt liild der mallnigfaltigstel« '^'^.>ertzeuge jener sriilien Menschellraiseil lväreil, so blieben sie uuihrscheiillich ans ewig iu Duukel gehüllt. !?.'> Iahr<' silld jeln verslossen, seit eiil Slelettsnnd voll lveitlra^ender Bedeutung die Forscher aller ^.'äilder ailsliorcheil lie?^. Bei dem 5tl1dlen Ä'oilstier iil Iralitreiili saliden delltsche Forscher den o iil o M o u st e r i e ll s i s, das ältere der beide,? Sfe-leite, die nns die .^telintni>/ v^'n der sog. ,.A' e a ll d e rtalra ss e" oeriliiNel! lia« beii. Zlii» ersten Male enlsiieg daiait frülien Erdsrllieinell eili iiieilscl'Iiches ?lelelt, das über die Elltloictlniig de.5 '.l'^'eiiicln'n in eiiienl ll'.'seiitliel'eit Teil frnbgescl>!el ^>e't Alis sdllils; gab, die bis dabili ln'liig ili Dnntel gelsüllt N'ar, ni^'nigsteiis iilsaioei!, als man stets llilr Fnllde genlm!»! die ül'er dis pflanzliche ulld tieriiche ^^.'elx'il sener Zeit Al>fsel)ll>s; gaben. Es lianlielt litj, dal'e! >nn eiiieii Zeitabiclniitt. der etN'a von bis ll)<>.lfas;t. B''vst in > 'ind ','ll>driick'' vt^in Pllali zeii ^t»abeli euvie>e>i, dai^ diese Periode t'e« ..IVarTkkare? !^emnmer 4 reits?i-^zelt!ichen Charakter trug »md den Auftakt der großen Eiszeit bildete, die Jahr lausende lcnq fast ganz Europa ebenso wie teilweise' auch nnderc Erdteile unter Glet-ichcrmassen begrub. Zwergweide und Zwerg-l'irkc nmchsen, sonst dürfte die Landschaft un-qc^söhr der der heutigen weiten russischen ?undren geglichen s?aben. Andere Landstriche uncder zeigten daZ Bild der Steppe, flact^ linögedesinte L?andstretken mit kümmerlicher nioos- und flechtenbewachien. ^un Winter lvdecttcn ungeheure Schneemas-'^'n liiic! !^'and, und nur in kurzen Som-luei laute der v'^oden an der Oberfläche auf, uui der kargen Vegetation Raum zu gelien. Dieser pflanzlichen Welt entsprach au6) die ?ieiu't'?t, die i<'n<' Epoche erfüllte. Auch liier ivK'chen die ^tno? Bild von den Tierarten, die die Welt belebten. In diesem ^'eitabschniit taucht da-? Mammut auf, daS von da ab ^Jahrtausende hindurch zu siudsn ist. Tai? kalte ^tlima bra ' günstige LelienS l'ediuguugeu für das R^'nntier, das auch in der n'eiten, flarlxn ^'andschaft die gc'^'ignete lliinvelt fand, ferner taucht das '^VÜent auf und der Niesenhirsch, der zottige ^.i^'lkilenbar zeigt sicl?, ^M'ine, ??ashorn und das Flug-pferd. Tieiei ^i- r und Pslanzenivelt stand der Neaiiderlaliuensch gegenül>er. Eine kleine, etuias schnx'rfällige Rasse. Die beiden erhal-t<'neu ?felette sdav zweite l>essere wurde ein später ausgegraben) erzählen davon, das? dieser Mensch nicht auf k^eutigem euro^ päischl'ii Bodeu entstanden ist, sondern aus '.'ifrita lzeiüber gan'en verband. Der .^^ouio Mousteriensis dürfte erst — 1.?» 7^!?lire alt gewesen sein, di.>i) zeigt er alle nucliesprocheneu Merkinale d<'r ?teanl>'.'rtal-nisse. '^^on besouderenl Interesse ist, daf^, hicr zniii ersten Male eine sorgfältige Bestattung, il!,d ^war in Zchlafstellung, erwiesen ilr. Mail hatte deiu Toten Waffen und Werk-.'^enge beigegeben i!^'ellfrat>cr und Faustkeil», rlienso gebratene Bisonkeulen, die darauf hin deuten, das; der Neandertalniens^) schon .verr liber das ^^ener geworden u>ar. Zwar schürte er es noch ans flacher Erde mit Hilfe des ,'^'uersteins, erst einer späteren Epoche blic'b es vorbchal:en, das; mit einer doppel-lcir ^teinsct.^ung tunstgerecht ein Herd gebaut n>urde. ?!ec ^chäkiel des ?leandertalmcnschen ist niedrig. Auch Teile des übrigen Skeletts, z. eine stark gebogene Speiche sUnterarm-tnlxiienj beweisen, daj^ diese Rasse auf einer selu ni^'drigen Eutivicklungsstuffe g.'standcn liabeu nnts;. 5ie wirkt besonder?» plutnp und ?'.iass!g iut '^iergleich uiit Ausgrabungen aus späteren Entwicklnngsstadien der Erdgeschichte. T^ennoch sind die Werkzeuge schon mes<'ntlich mannigfaltiger als sie der Ur--uiensch lanllte. In erster Linie findet sich der s>andgrone Faustkeil, uiit dem dieser frühe Mensch stechen, boliren, schneiden und schallen tonnte. Tierhäute wurden uiit einem 'r aus Feuerstein bearbeitet. Und ein Rluidschaber niar da, mit deui Aeste und Tierknochen in primitivster Weise bearbeitet wurden. Erstaunlich ist, nnt nne geringen Waffen der Mensch jener ^'jeit der Tierwelt gegen-ül'erstand. Wenn der Höhlensäger auf Beute ans^og, so war dies wahrlich die unterste Ztufe assen Iägertuuis. Tie einzige zur Ver-fiingung stehende Waffe loar der Stein als Wurfgeschoß. ^Zchon den» flüchtigen Renntier nachzujagen und es auf diese Weise zu erlegen, d^nrste für den schn^erfälligen Neander-taltnp nicht leicht geux'sen sein. Daruni ist an^unehinen, das; er, nin überhaupt zur Jagdbeute zu gelangen, mehr die List anwandte. Es sind nur »venige und scheinbar bedeutungslose Dinge, die ini Laute der >i<'schich:-lichen Zeit au? vorgeschichtlichen Epochen ans Tageslicht gefordert wurden, llnd doch genügen sie, urn eine seit Iabrl'underttau-senden versunkene Welt zu neuem Leben auf kn-ste^en zn lassen. ----- Geheilt. .,Ist Ihre Behandlung der i^chüchlernlieit auch unfes)lbar, Herr Doktor?" ^ „Absolut, gestern kani einer meiner Patienteil und versuchte, niich nm fünfhundert D!n!i' '»i^u-vumpen." Die Wirkung. Onkel: „Alles wiinnielt von Papiergeld, zuin Beispiel, ist vergifslet Du safsi Papiergeld an und es kann dein Tod sein " — ^^lessl". ,/>zib niir, liitte, ein paar ^unoerldiuarscheiue, ich bin lebensmüde." V ?««vard WasiKr Sefilvn»ei1 „Echte ^kunst ist Gottesdienst." (Zunltiusch.) Der Männergesanyverein in Eelje unter-illlhm am letzten Sonnabend das grosie Wag nis, den Kinosaal im Hotel Skoberne dem Namen Richard Wagners dienstbar zn tna« cheil, und die Kühnheit wurde ilicht ent-täuscht :l!ein, es ist sogar ein ganz prächtiger Abend geniesen, ein ganz große« künstlerisches Ereigms, ein einzigartiges Kultur-fest, ein Erlebnis! Die Darbietungen, von den Eliormeistern Herrn Prof. Herniann F r i s ch (Maribor), Herrn Dr. Eduard Bne ar (Ptuj), Herrn Dr. Fritz Z a n g--ger sEelje) und Herrn Erich B l e ch i n-g e r (Eelje) uiit hingebungsvollstem Eifer und Tenlperament geleitet, verdienen liöch-stes Lob. Die sehr zahlreiche Tchar der Tän ger und Sängerinnen lang mit ebenso freudiger Begeisterung wie mit absoluter Zi5icr heit und Schönheit und dynamisch ausdruiS vollster Schattierung. Ihnen allen — nnd vor allem dem Festredner Herrn Dr. Fritz Zangger — wollen wir hier öffentlich Dank sagen. Sie haben eine groste Arbeit hinter sich, l>ielten sich ganz im Sinne Ri^ chard Wagners. Sie haben sich redlich be-inüht l>nd beschämten di»' raffende l^^gen' wart dllrch ibr Veüpiel: daß man nicht von allem etwa? „lifrben^, daf^ man auch biswei^ len etwas darbringen, manchmal siih selbst zunl Opfer bringen muß . . . Zwei Mitwirfende aber wollen wir noch gan^ besoitders bervorbeten: Frau Dora W a g n e r. Mitglied des gemi'chte,, Ehores des E. und .Herrn Adolf H a r« b t ch. Staatsopernsänaer aus Wiesbadetl-Berlin. Der Ballad-'n- nnd A''ienvortrag von ^rau Dora Wagner aewann den Zuhörer zunächst unmittelbar dnrch die überzeu aende und durchaus natürlich em^'^nnde"? Wi''d?r>'abe des d'^^eris^en ?^o,-wnr^e»5. r'''n musikalisch durch Wäriue und Tieke des An-drnckes. beides aetra^",, von e^nen, wol'l» klingend''n. ober n'<^t tra^^'^'-'en ^r-gan, das Loid!'ns.'sia^tl''-?'ks w'p Zartes alei-chermas,en ;u beberrichen wein. Mit stürini'ch?>n '^ubel viu''de overnkänoer Adn^f H a r s» i 'li emb^anoen der 'o viele ^iabr«' ^e>? ?m An^^ait'^ erlebt bat uird fe'ner Heiwit und nn^er^'r Stadt werter die Dreue walirt, und ^"r^li-cher Beifall, der ibm so recht un'ere Zuneigung zeigte, dankte ibm für a^" ^riben d'e er proarauim'iemcift spendete. Da?" der in nflc'ir dlnmmi^chen S^l'^ttiernnaf'n b''r^n^''l'en de W'''s?lsant wines Baritons! Adol? Harbich ist kein Stilinn!'rotz, an i^nt echt und 'olid. Er ist zu lebr Künstler, nw init der Bravonrarie m bluffen, er verschseu dert ke'ne Bouiben. er ist vielmehr in s^d<'r Note der geschnmckvolle Säuger, dem der Dienst inn l^-.'nius am Herzen lieat. Und — last not least — s?: noch des H a u s o r ch e st e r s des in Ehren gedacht, da^^ diesmal ganz Hervorra-oendes geleistet hat. Alles in allem: Massenbesuch, Begeisterung, Beifall ohne Ende. ...pa^— c. 20fAhriges Ktinstlerjubilüum Ganeins. Dieser Tage beging Violinvirtuose Musik' schuldirektor Karl S a n c i n sein ZOjäh-riges .^sinstlerinbüäniu. In Trieft, feiner .Heiinat, ist Iitarl Sancin zum erstenmal vor die Oeffentlichkeit getreten — als aktives Mitglied der Philharmouiker — vor nun zwanzig Iahren also. Nach den» Uinsturz trat Sancin dem Theaterorchefter in Lsnbljail.i bei. In Lsttblsana begann dann auch der junge Musiker als Pädagoge an der „Glas" s»ena matica" segeit^reich zu wirken. Aber es sollte alles recht bald wieder anders kommen. Iu, Theaterorchester schlössen sicl, drei tscheeliische Künstler und Sancin. d^r Trie-ster Slowene, enger zusammen, kek?rten dem Orchester alsbald den Rücken und gründeten das inzwischen lvrühint gewordene Zikagnar-tett, deren 2. t^ieiger und Geschäftsführer Sancin wurde. (Hier verweisen wir auf deil Abschnitt „Das Zikaguartett" auf Seit.' '»8--7<1 de? entzückenden Heilnatbuches „Künft-lergäste" von Dr. Frit^ Zanagc'r, Verlags-bnchdruckerei ..Eeleja", Eelse). Fünfundneua-^ig ^onzertabende erledigte dieses ausgezeich nete ?)uartett im Anslaude, bis danu ^arl Sancin nach Eelie kani it»i^ bier die Stelle d 's Direktors an der nn« nahln, die der Gefeierte Mch hcutt.' noch mit aus Eelj« großer Nebe und Umsicht bekleivet. Auch als Tondichter trat Direktor Sancin wiederholt hervor und holte sich erst letzthin mit seiner „Celjeer Suite^, die sich wiirdig in den ttranz jugoslawischer Tondichtungen ein-reiht, neue Lorbeeren. So nebenbei aber ist Direktor Sancin —. und das wissen nur die wenigsten — auch ein erfolgreicher Geigenbauer, also Minstler auch auf einem anderen l^biet, denn im letzten ist dies Handwerk Kunst, und zwar eln dreifache, eme der .tzand des Auges und des OhreS. Wir müssen stolz darauf sein, daß unsere „Glasbena matica" eineu so hervorragenden Künstler zum Sachwalter hat. Denn auch Direktor Sancin gehört zu jenen „Musicis", die in vollem Umfange den volkserzieherischcn Wert der Musik und ihre gemeinschaftbildende Kraft erkennen. Hoch und heilig glaubt ?ancin an die ethischen Aufgaben der Mus!?. Möge Meister Sancin noch recht viele Jahrzehnte unserer Stadt und ihrer „Glasbena matica" erhalten bleiben. c. Was tust Du bei Fliegeralarm? Heute also ist der aufregende Tag, der uns friedlichen Bürgern einen Lustangriff auf unssre Stadt und ihre Umgebung bescheren wird. Wie wird das sein? Was haben wir dabei zu inachen? Vor allem eines: Sobald der F l i e e r a l a r m (Häntmern je einer fi^locke in sämtlichen Kirchen und Heulen der Fabrikssirenen) einsetzt, sofort nach Hause eilen, sofort! Denn durch das Abwerfen der „Bomben" könnte man sonst leicht zu Schaden konlmen. Es wird also während d<'s Luftangriffes der gesamte Verkehr stillgelegt seit!. Iui übrigen machen wir auf dic besonderen Verlautbarungen des Magistrates atlfmerkiam. die beute in den Morgen- und Borinittagsstunden an sämtlichen öffetttlich?n Allschlagbrettern und in allen öffentlicl^n Räumen zur Kenntnisnahme sichtbar ge-lnacht seilt werden. c. Eine wicht!«»« WemeinderatHsi««in^ ist für komlnenden Freitag, den 2s November, NM 18 Uhr anberaumt worden. Auf der Tagesordnung steben wichtige Fraacn ^um l^e-meiudovoranschlag für das Ic-br 1V4 und datnit eng verbunden dic drinaenden Fragen bezsialich der Re-^ulierliung unserer Sc^nn und ibrer Zuflüsse. c. Lnftfchutzlibunq und Auto*»nsoerkebr. Anla^^lich der beiltigen Lnftfrbnbi'ihung »Verden die Autobusse nach Kt. Iuris und nach La.^ko nicht, wie gewöhnlich um lS.45. bs-»lehunnsweise unt Ubr Eel'e verlak-seit sondern s^on um I l.Zl) Uhr 'wu Celje nach ihren Beltiniinungsorteu abfahren. c. R?ue Meister. den leisten Me fter-prüfunaen in Celje. die En^»? Oktober ltalt-gcfunden baben, meld^'ten sich 13 Kandidaten, von denen blos; y die Prüfung mit Erfolg beswnden baben. Es sind d'e'^ der Sch"h macher Ivan Zajc aus Podlog bei St. Peter 'm Cannta^e, der Flei^Mauer Ignaz l^o-ri^an al's Prihova bei l^oniike. der 'chlor Ivan Weis'chacher aus Hrastnik, die Bäcker Franz Iaklitsch aus Raiudola tei llsc'slevie, Anton Ia^vornik au? ^rans-i'ovo und Stanislaus Z^nidarii'S aus Eelie. der Me'^'anikcr Josef Türk aus Zagrad ''ei l^else, ^er Selcher Slavko .^ilnetec aus Trbovlse nnd die Schneiderin Paula Zavr?inik aus So. Pavel bei Prebold. Für die nächsten Meisterprüsun geit in unserer Stadt die nach iu diesem Monat abgehalten werden, haben sich bereits Bewerber an^eineldet. e. Sin kuter Fang. Die hiesige Stadtp^^lizei verhaftete dieser Tage in einem l^althause unserer Stadt eineit verdächtigen jungen Mann, als er gerade eikria sich bemi'iht»', eilten .Herrenwinterlnantel int Werte voti 700 bis 3(10 Dinar um k^0 Dinar zii ver'?l?achern Auf der Wachstube bebauptete er steif und fest, daß er Karl Racnlan lieif^e. Als inau ihn tagsdarauf am früben Nachmittag in das Preisgericht bringen ivollte, lief er bereits auf der Stiege des Magistrats dem 'hu be-gleiteitden Wachmntin davon, konlite aber 'on in der Pre?-ernova ulica wieder eingeholt und festgenoinliien lverdeit. Abermals auf die Wachstube gebracht, gab er nun an, daß er nicht ^ilirl Racman, sondern Martin G o l o b heiße. Nun erkannte die Polizei sofort, daft sie?s init dem beriichtigten ^^3-jährigen Schneider Martin Golob aus Iur-kloiiter zu tun habe. Golob ivurde schon seit langem gesilcht. Nicht weniger als elf Diek-ft^hke uiid Einbrilche, begangeii in der Uin-gebnilg !ion La?irten und Bauern erzählen. Staunend und gepackt. begeistert und oft erariffen geben wir durch das Werk dieser Dichterin, die uns init der Einsachbeit ihrer Darstessiink? die nur diktiert ist von menschlichem Verstehen, von der Liebe und Kenntnis der Heiinat, soviel mehr gibt als manches Buch, das nur äußere Konflikte und beivegtes s^schebsn schwer zusammenballt, ohne liakütlich zu setn. Selma Lagerlöf stammt aus eiiiem alten Geschlecht, in dem ficb ltralkes bodenstäiidiaeS Bauernblut vermischt mit der bewe-'Üchen Geistigkeit von Dichtern. Gelehrten nnd Pa-storeii Die Verbundenheit >mt der Natur, mit dem Land dieses ganzen Geschlechtes gibt dem späten Nackiloiiimen die Kraft, die ses Kulturerbe zu verarbeiten und dicbteri'ch zu verwerten, frei von Ermüdiing nild Dekadenz. Selina Lagerlöf ivurde auf eineln kleineil Gutshos Marbaka in Värinlaiid geboren. Sie wuchs in der Natnr auf und im'r-de in der Tradition der schwedischen ^e>n-geiitlaen Herrenboskiiltnr er^oaen iv!e ?ie iii Värinland. der Landschaft an der Greit-^e Noriveaens gan^ besonders aepfse'^t wird. 5>l',n'',siöfe wi<' P>ars'aka iind au« Blinern-mit fr"^'''"'' iknd aesnn-den Bauerufamilieit, dic ihren Ursprung di» Mtrnvoch, den SS. ßkovemher 1SZ3. „Marilwrer '??lnnmcr sZcaF Dtnwtoa. dea 2t. November VoWak wird abgelehnt Bernili tenves Urteil der Gesells^aft der Aerzte in Wie» über dlc Polj at'iche Krebssalbe / Schöne Genugtuung für die Manborer Aerzte Wie die Wiener Blätter berichten, sprach sich verj^angenen Freitag die Gesellschaft der Aerzte in Wien gegen die Verwendung derPollSak'schen Krebssalbe aus. Zunächst sprach Professor Dr. Kren über die Verätzungen, die nach Verwendung Pvtj-ak'schen Krebssalbe festgestellt worden sind. Taran schloß sich eine AuSspra che über den Wert der Salbe i'iberhaupt, die seit einigen Iakren an den Wiener .Krankenhäusern nlit wechselndem Erfolg bei Krebs Tuberk ilose und anderen Krankheiten verwendet wird. Es handelt sich um eine Arsen-Kali-Talbe von sehr starker Aetz-kraft und grossem Arsengebalt. Der Vorstand der Chirurgischen Abteilung des Rudolfs-Spitals. Hofrat Dr. u n k e, der noch im Vorjahr in einem Vortrag über die Salbe ein ziemlich günstiges Nrteil abgegeben hatte, sprach sich nunmehr gegen die Salbe aus, weil sie nur auf üuhere Gesckiwüre wirke und weil die Kur mit großen Schmer« zen verbunden sei. Auch andere Wiener Aerzte spracken auf Grund ihrer Erfahrungen der Salbe die krebsspezifische Wirkung ab. Der Pharmakolog Prof. Dr. W a ss i k-kn erklärte, die Salbe sei unfachmänuisch zusammengesetzt. Es wurde der Wunsch ausgesprochen, die (Gesellschaft der.Aer.^te möge das Publik»,n auf die Nlttzlosigkeit der be und die Unannehmlichkeiten hinweisen, die der Gebrauch der Salbe nlit sich bringe. ^ Damit haben die Mariborer Primarärzte Dr. e r n i L, Dr. R o bi L und Dr. B e n L a n, die bekanntlich schon vor Jahren auf die Nutzlosigkeit imd Gefährlichkeit .der Poljsak'fchen Krebssalbe hingewiesen haben, für ihr mutiges und offenes Auftreten gegen den Kurpfuscher PoljSak und seine Hin termänner volle Genugtuung erlebt, wie sie ihnen schöner nicht beschleden werden könnte. Auch die „Mariborer Zeitung", deren Schriftleiter wegen seiner SteKnngnahme in der PolsS?a?«?sffäre sogar allgeklagt wlirde, ist damals n. insbesondere im Kampfe des Primararztes Dr. erniL aeaen Hofrat Dr. u n k e, dem soaar ?^al^ sifikate in seinem Eifer für Pols?nk unterlaufen sind stark hervoraetreten. Mit dem Urteil der Wiener ärttlichen (^^osellschaft er-liielt nun auch die ..Mariborer Zeitung" ihre volle moralische Gennqtui'ng. M?ae nun aber auch den armen Kranken das Mlnck beschieden sein, nickit wieder in die .Hände des is'ttrt'snsc^^ers geraten! Wir lverden auf diese interessante Wendung in der Auffassitnq der Wiener lnedi^ ^zin'sssien i^ackikreise noch ^«ri^ckkommen, sobald wird das gesamte Veratltngsmaterial der Wiener ärttlics'l'n unseren '(^^udets haben werden. ?snnl. d. Red.) Bomben auf Marlbor Morgen Biittwocti / ?snweijun-'en für vas Peldlilten der Bevölkernna bnm Zt-i'kinan'rlff Die IM Weltkrieg gesammelten Erfahrungen iverden im künftigen Kriege, Ä.r uwhl kaum ausble'ben dürfte, we'ttest.^ehend ausgenützt wel-den. Während de«? let.tten 5^öski.'r< ringens tauchten l,ene Kampfmittel auf. die tlniner weiter ausgebildet und vervolikoinm-net werden. JnSbesolidere gilt d?es Flugzeug und den l^iftaasen, die in den künftigen Kriegen d.e .Han^'trolle pielen dürften. Die Tätigkeit der geanerisck>en Strertkräfte wird sich in gres^ein Masse auch auk die Bekämpfung der Zivi bev 'lkerung erstrecken, indem man ver u l^n wird, durch Abwerfen von Bomben im Hinterlande eine Panlkstlmmug hervor^urnsfn und die Sil^'lag fertigkeit der Front durch .Zerstörung non wichtigen Betrieben in den Inidustriezenlren zu teeinträchtigpn. tnS Mittelalter zurückführen. Die Gutsfamilien haben eine ganz besondere Art der Geselligkeit herausgebildet, sie waren lange Zeit in dem Lande, in dem Städte nur eine untergeordnete Bedeutung haben, neben der Kirche die wichtigsten Mittler nnd Wah^ rer der Kultur. Aus dieser Atmosphäre konlmt die Dichterin. Kie verließ den Hof, um in Stockbolm die Ausbildung zur höheren Lehrerin durck^u-inachen. Nur drei Jahre übt sie diesen Beruf an der höheren Töchterschule in Lands-krona aus, dann lebte sie in Falun allein ihrer Dichtkunst bis !919. Der Nobelpreis, den sie lvl)9 erhielt, ermöglichte ihr den Aus bau des zurückgekauften väterli6^n Gutes Marbaka zu eillem großen schönen Hof, auf dem sie eine Musterwirtschaft eingerichtet hat Sie lebt dort »nit ihren 75 Jahren sung und frisch, wie nur je und erfreut sich einer internationalen Popularität, die in zahllosen Besuchen aus aller Herren Länder ihren Ansdrilck sindet. Wir kennen von ungcMl^ ten Aufnahmen ihren schönen weißen .Kovf mit den gütigen klaren Augen, ihre ailfrech' te Gestalt, lneist in schlichtes Serülimt sind. ist llns nertr''nt nnd lieb wie ibr und die Glückwüii sche, die wir ibr von c'hrli'^'''" l'anl für das, was sie uns geschenkt hat. Aus diese Weise wüid.'n iinnotige Opfer an MII"ch'Illeben nnd an ?)?ateria! zu ver-'.eichilen seiil loilio die V<'vi?lferu»ig von einv'm eveiilneslen >niege nn^^orbercitet ül'er ralcht iverden, os^ne tjen'iaende Kenntni'^ dessen, luie man sick' iin ^alle eitle? fei-d-lichen ^'uftaiiavi'fes zu verhalten ht.t. '^'c>n d^e en ErlUt! 'ni!ien uuöiiel'end, stellt si.'si di, "nabwe''e.? bedi-'uen 'vlid, um Tod und ^^erderb-en auch in die Reikieii yer ruhigen Vev.'^l'^er'tna iin .^^interlaiidc oorznss's'ren, din'it ^!'li die '5^'.'vi'Iseri:na, vor allem in den "".'n^'l'ren ^tc^dten, :n ?^er '.'ibniehr der feiii^li^l^.l'ii ^zn'^^ni.irisfe und 'm ^'-l'.ui^e vor den Gifigasclt übt. Der Zck^einangriss 'eitens der voni ^ü^eu kommenden femdlics'en 'Vln^^euae !st ^ür kommenden M i t t w o cli. den ??. o. V'. voraiti^-'i-s'tl'rf> l" ig Ns".-, an- llesetzt. ^n Maribor ist 'chm vor .^eit ein A u s s ch u ß eingesetzt «norden der es sich zur Aufgabe gestellt hat, die Be-völkerung vor den Folaen des Angriffes an? der Luit zu schützen. Der Al''?^ck'uß arbeitet Hand in Hnnd mit dem Verein vom Noteu Kreuze und hat bereits alles nötige zur Al'^ wehr des Feilldes und des Srbutzes der zivilen Bevölkerung getrosieu. Den „Feind" stellt eine Flugzeug-st a f f e l dar. die, von Zagreb konnnend, Brand- und Gasboinben auf Marib^ «- nx'r« fen wird. Das Herannahen de? Feindes ulld somit aus die drohende Gefahr wird durch Sirenen in allen Fabriken und schrilles Pfeifen der Lokomotiven iowie durch gleichmäßiges, einseitiges Anschlagen aller Kirchenglocken in der Stadt angekündigt werden. Die sich im Freiell be-f'ndlichen Personen wollen sich eiligst i»l die Häuser (Wohnungeu, Arbeitsstätten, Aemter u'w.) begeben. Sollten dieselben zu weit entfernt sein, dann s^nd beim ersten Alarm-zeichel, d'e nächslgelegeuen boinbensicheren Unterstände aufzusuchen, die an allen wichtigeren Stras?enkreuznngen und auf allen ari^s^ereu Plätzen einaerichtet wei'^n. Die '!«erkehr?n'erl.>?,1eva nüca, da«^ '.'linlnilatoriitui des ^^reisainte? für Arbeiterveriiclierullg Iii der ?odna itlico, der siiinderaarten in Melie und s>. die in der Franlopanova uül'a. ?ie Bev!''kevling ivird daraitf ausmerkiaui aeiila.l't, das^ iil der ?!!idt Militär- lind Pol!?e'as>ieiluii-''en kiei' O rd n u u g s-dien vev'ebeil li'erden. deren ?siie.id-nuu'ien ehne Wider'^'vuch lolort Folge zit I'ist. :'tach beeudet^'ii FIie'.'eraitariff merden iniedei' .^ireileu i'nd l^^lo^1e?is'.''''I>^ge di's Zei-cheit a.'ben. da^ die G e f a Ii r r >> rübe r iü und dlN'i d:e ?sn naliin'^versüiiuugeu ausser ^trak't geietzt iverden. O Wie ims na.-s'trä'lich mitgeteilt wird liild die obern>abnleii Verbal! lngslna'zregeln M B ^rere teilen .m iclivtter» l'1u5ten2nf.!l!>'n uvlt sei, Äcl? unnoriz, len darf. Wer eiiien wichtigen Gang zu verrichten l'at. soll aber ruhig ins Freie treten, er soll sich jedoch eng Vl die .Häiiserzeile halteil, ttnl den Str'aßenverkehr nicht zu bef>'.n-dern lind die Feuerwehren ulch die Samariter in der Ansübnng ikires Dienstes nicht z» stören. Jedenfalls haben sich die Passanten deii >^lnorvliilngen der Militärabteilungen utid der Polizei unbedingt zu fugen. Alle Maßnabineu siird ja im Interesse der Bevöltcruug getroffen, und es handelt sich taruul, die Oeffentlichkeit darauf aufmerk« satn zu niacheii, >vie sie sich im Ernstfälle zi» uerhalteit hat, der ja im Bereitste der Möglichkeit liegt. Wei'n inan sich beizeiten mit den neuen Metlioden der Kriegführung ver-lral.r lni^cht, wird inan sich auch iu einem eventuellen »kr.cge leichter i6)ützen tünnea. Der Tob auf t er Hochspannungsleitung Der Selbstmörder lebt, der Retter ist tot Heute um 10 llhr vormittags versuchte si.i, der Besitzer Vinzenz Vauhn i k aus 5v. Miklav'X auf der Pachler-Hoch!^>an-nungsleitung, die mit lO.MV Volt Starkstrom ges^Kiilnt ist. das ^.'eben zu nehmen, '^u diesem Behufe balid er sich einen Drabt auf das rechte .Handgeleiik, beschiverte das aiidere Elide init einem Taschenmesser und ivarf diesen Drabt dann über die Dräbte der Hochspannut^gsleitllng. Der Mann, der sich die Schuhe au'?gewgeit hatte, wurde i»n Moment des Kontaktes zu Boden geschleudert, ivas nur so tnöalich war daß im sel!^'en ^.'lugenblick der zu kurze Drabt oberhalb des Armgelellkes riß. Vauhnik, der auf der rechten Körper eite gräßliche Braiidverlet-zungen erlitt, w'ilzte sich iil seinetn 5chnierz stöhnend am Boden umher. Dies beinerkte der in der Nähe arbeitende Besitzer Franz Verdnik ans ul?d eilte dem Maniie zu Hilfe. In der .Hast beinerkte Vei-dnik nicht den von der .Hochspaiiiilma herathängeiiden dünlten Draht, kam mit de^inselben init der Stirne in Berührilng intd bra-A im selben Augenblick tot zniaminen. Vaubnik wnrde in das nächste Haus getrngeit, wo e? nach lleberreichung der Sterbesakramente voii der Rettungsabteilung ins Krankenhaus nach Maribor überführt ivurde Dem toten Be-ßtzer Berdnik gi^t die allgeuleme Anteilua^ me der Bevölkerung. Indessen unirde k^erl^ das Faler Kraftwerk verständigt, daS de« ?trom ausschaltete, so daß der todbringende Draht beseitigt werden konnte. Die IteguNerunasarbette« am rechten Brückenkopf sind nach erfolgter Fertigstellung des N e n i k - Haukes wieder flott aufgeTrommen wordeii. Der „Eselsrücken" am '^inn der PobreSka cesta wird nun abgetragen und lNlt dem Erdreich die Böschmtg innerhalb der errichteten Betonmauer zuge'chüttet. Auf diese Weise wird der regulierte Teil bis an die Mauer des Turk-.Hlinses lNr. 71 vorgetrieben, n>clchcs wahrscheiiilich schon im Frübtahr von der Stadtgelileinde erprspri-iert lein wird, damit der Durchstich dieser ivi.l!t!gen Verdehr'^der erfolae,: kann. Ieht erst erkennt inan. wie uiisiilnig die Ableitung des Verkehrs iwch Pobre^i^ie über die Reichs-s^raße und am Allgetileiilen Krankeiiliairs vorüber erscheint. Wird das Tilrk-.Haus getragen und der Diirchstich vollendet, dann ist eine der wichtiMei, VerkehrSlidern ans dem rechts <'!tiaen '^-^rs'ckenkopf .^iim Woble Wi^ »vir il' Erfabruno aebw^' ^Mariborkr Zeitung" Nummer 313. Mittwoch, den Novemver WZA. haben, siild die Pläne bezüglich der Erpro-priierung in ??raIe stehenden Hauses bereits den? '^autenministeriuin zugegangen, (^s kanii nur eine ^rac^e von ganz kurzer ^"^eit svln, daß diese Angelegenheit zugunsten d<'r allgemeinen Perkel?rsentwicklung im dor tigen -tadtteil geregelt wird. IN. Lr<»«>ing. In der Toni- und Stadtpfarrkirche wurde vergangenen Tonntag der Fachlehrer an der Blirgerschnle in Ev. Le-nart .'oerr Franz V a j d mit Frl. K'arla T i v l i e, einer Tochter des verstorbenen bekannten Arztes Dr. Tipliö in Sv. Le-nart, getraut. Als Trciuzeigell fungierten der Advlikaturskonzipient .(lerr Milan G o r i-! 8 e k und .Herr Josef V a j d aus Mozirse.! Tem neuvermählten Ehepaar unsere herz^! lichsten (^liickmiinschc! ' m. Josef BidemSek letzter Weg. Bergan-^ genen Zamstag nachmittags wurde der so jäb tm schönsten Mannesnlter verstorbene bekannte hiesige .ftausmann Herr Josef V i-dem^ek am städtischen Friedhofe in Po-breiisc zu (^rabe getragen. Die iiberaus zahl reiche Teilnahuie am Leichenkeyängnis aus nah und fern, war ein schienet Beweis da-fiir, welch grosser Beliebtheit und Wert-schäMlng sich der sympathische Mann überall wv nian ihn kannte, erfreute, ^n weidmännischen sneisen genos', ^oses ^id'tmk^ek den Ruf eines n-eidgerechlen NimrodS u. ^agd-c^enossen. l^'ine stürbe Abordnunn unserer grünen l^ilde mit dem Präses der 7^agd-vereinSfiliale Herrn Bankdirektor P o -g n k n i k an der Epitze gab ibrem verewigten und vorbildlichen Mitglied das letzte (Geleite, ^^a der Verstorbene Reserveoffizier wnr, wnr auch eine Elzrenkompagnie ausgeri'lckt, die eine Salve abfeuerte. Auch zal)lreiche Vertreter unserer Sportwelt begleiteten ihre ehemaligen anfodferungsvollen Mitarlieiter ans seinem leitten Wege. nt. Reorgl^nisatwn des Rote« Kreuzes. Vergansienen Slntntag fand in Veograd eine aufterordentlichc Tagung des Roien ^reu^e^ statt, in drr U. a. auch die im neuen s^eset; ilber die Organisation des Noken streu zcs vorgegebene ?>bänderung bzw. Crgän-znng der ^totitt«'« vergenommen wnrde. ''An der Tagung l»<'teiligten sich zahllx'ich^' T<'legi<'rte auc' de», ganzen Staat. Unsere Stadt vertrat der Präses des hiesigen Noten jiircnzes der Erste S-taatsanwalt .'oerr Dok^ tor I anö i ni. Todesfälle. Nach längerer iisrankheit ist in Stndenei Frau Urst'la Mliuaritsch gestorben. — Im zarien Mer von L Iahren starb fu'ilte der Sohn Branko des ?>ankbe- liutten verrn sk o p o r ö i ?. _ Friede ihrer Äsche! Den schn,ergetroffenen Familien uttser innigstes Vt^ileid! nt. Der nene Mrmesnbttat von PodreZise blvlt ini Sliale des t^^altbanses!^en''els 'eine erste Ziknng ab, der auch ?^ezirkssianptntann ?.>(' a k a r sowie die bisherigen lttemeinde-vorsteber t^er in der l^^emein^e Pebrexie auf"-geganlieuen l^enleinden Tezne. Zrkov:i ui'd Dogo^' beiwohnten. ^Bürgermeister P o l k 'li^V^ierte in kurzen ^ügen die ''Aufgaben, die der vrrgrVsjerten l^ntieinde harren und for» derte alle Kemeiilderäte auf, einträchtig fiir das ^.Ii'ohl der Gemeinde zu arteiten. Ä^on der Sitzung wurde an S. M» König eine ^rgebenheitsdepesche gerilkiiet. zwei- ten Sitzung des (^nieinderates von Po-brexse wurden die einzelnen Ausschüsse «'instesetzt. Es wurde der gefaf;t, neue Etra^enlampen anzubringen. Die bisherigen (^meindeu werden vorläufig noch weiterhin einige?lgenden versehen, so die Ausstellung von Vichpässen und die Fleischbeschau. . m. Ver motftist« AntoaitSftust »i«ch Graz abftesllftt. Wegetl der Politischl'N Verhältnisse in Oesterreich sieht sich der Fremdenver-kebrsvSrband gezwnngen, den für morgen, Mittwoch, anberaumten Autobusausflng nach l^raz abzusagen. m. Die Oehorbnunst aus öet Neich^rllcko lki^t in letzter,^eit viN zn wilftsch^n Wriit. Auf das vorge'chriebene Rel^kSaehSit N'ivd sanm nock> Niitksicht g^il^goane!en an derselben SfeNe ein ?astl.ia-gen nnd ein ste eines '.'^n'ult^s allsgesei;t. l5S ist hi^ch an der '^e!t. das>i dieser ?^rsisktsrung der l^)ehordnimg t5inlm1t geboten wird! m. Fnchvortriige für Tischler- und Bitcker-ftehilfen. Im An'chlnst an die derzeit stattfindenden Meisterpri'ifungsvorträge veranstaltet die hiesige l^eschs-ftsstelle der Handel'!^^ und t^^emerbekamnter Fachvorträge iür T^ischler nnd ^^äcker, web?? nur Fragen behandelt Vierden die in das betreifende Fick' fallen^ Der '-Vortrag für Tischlergebilfeu wird Donnerstag abei'^s 'nn halb 20 llbr in den ?fan',!eirmlinen de-' .^lreisoerbandeS, ?^ie-trinjska il^l, abgehalten. Die Fachvlirträge fiir Backergehllsen werden voraussichtlich in der nächsten stattfinden nnd mebrere Abende in Ansvruch n?hmen. ,^u den Fachvorträgen werden auster den Teiluebmern ^er Meistervrüfttng^vorträge auch neue Iti-teressentei? zugelassen, die ssm aber vorber beim s^^enossenscs'aitsinspektor Z a lo ^-n i k ver'i^n'ich. schriftlich e^er televhoni'ch f?7.5l5) event. im Wege der betreffenden Fa-5'orgauisation zu nielden haben nnd zilxir die Ti'chler spätestens bis Donnerstag mittag, di'' Bäch'r bis Sain-taa^ den ?.> d. ^>^1. tn. V«chslihrun;>skurs in Maribor. Die <^seschäft'?stesl'e des l^ewerb-efl^l^erniigsinsti-' tuts wird i,n Falle aenügender '^'eteilignng einen zweiten Pnchkührungsknrs für l^e-wcr^treibende im ^^au^ des s'.^i'onates Dezember in Maribor eräsiuen. Die Dauer des Kurses ist auf is» Stunden bere^inet unk werden die Borträge an: ^'tbend, nach V.'darf Ma» Sie wraurl»«,» «m einen ^aan m lievinnc» ^öcktea ^ie »ick Zel'n« ia äiesem Ijut vsfdeirst»»? v«nn loknt «> »ieli, vorl»»» -ru vissen, vs» l!en ^ann ltirer 'träume am meisten »«»precken Wirkt, leb lvO ^KNN»r, von ^envn «tnig« ^illionSre ^»r»n. UN6 k«nä tl»rku8, ctkss n«lla von ««t»» »in« -!»rte. vei«»« llaut un6 »inen «cliÜ» nen l'eint aoäersn Vvrsiekea. K» j»t letzt >tz6»r lvlvki, V/tlttsal,« Mit sebt ivenig l>6«r mi >»ei>klen mÄiZen. 8i» versagt ln I>i. 8i« «rntkri un6 »«r-!Ün>it Ibr« liaut, vslirenrl 8ie »cklsken. ^oriZen tragen ?Zie 6!e vei»,e. kettkreis Lrem« 1'ylialon tisnttiskruoit öut. 8!e vii'It! »tärkenci unil «u«»mmen,!i«l,«arl, >!i« beseitisjt «r^siiert« ?oron un«j /^ite»»«r. lZeiZinnsn 8ie Nock keute mit dem Lebraucl» ^on Crem« l'oiolon. ^t« »eiti«clit »uek !t»r» i^MUt lkr ?'ei»i »«In mkAsn, 8i« Hver6«n lit,«r riik! l?<',„!>?,<« orfttaunt unä ent/üclU fsln k?rso!A Hvitil <>r»ak<«rt 6«« /III i>>. auch an freien Sonntags'Pormittagen stattfinden. Der liZeitrag zu den .Äursauslageu betrügt für Meister Dinar und für Ae-hilfelt 25 Dinar. Anmeldungen ivetden bis Ende A^vember in der (^ewerbeii^rderungs-kanzlet. Bezterzlichen Dank! u,. Wetterbericht vom 21. Nol»., 8 llhr: Fenchtigkeitsniesser Barometerstand 7 l^ Temperatur -44, Windrichtung NS, Be-wökkuug teilweise. Niederschlag 0. * Veliki, knvarnn. Täglich Balalajka-Kon. zert. ,4W * Jung und Alt beschenkt sich am Nikolo-abend, Samstag, den Dczeniber in allen Nänmen des Aarodni dom. .^luüurverein „Triglav". » Vlondhaat ist der schönste Tchnmrk der Frnu ^ aber auch der empfindlichste. Trotzdem miissen die vielen Klageu der Pli:ndi> nett, dafi ihr .^>aar ttachdunkelt, streifig vder stuinpf wird, aufhi^ren. Lichtes Haar kaun in voller Scholiheti erhalten werden — dnrch richtige Pflege, durch S-pezial-Sl^alnpoo ?i. S. ^ S. ?!. S. bewahrt nicht uur blondes Haar iu Hellem sv.ll^uz uud seidiger Weichheit, sondern gibt auch uachgeduutel-tem. farblosem, streifigem oder sttnnpfem Haar den ersehnten lichten l^oldton wieder Auch aschblcndes Haar gewitlnt eine lcten-dlge, goldglSnzmde TlwllNg. Aus Vtu^ p. SvanMslhes. Der nächste Vortrag üter „^'Uthers 'Bedeutung für die t>^egettmarl" wird Dotlnerstag, den t,. un? halb 1'.> Ul)r tul Betsaale stattsiuideu. ^^edevlnain? ist willlouuuen. p. ßNkh» Licht! Die Bewohnerschaft des Villenviertels in Viöava führte berechtigte Lllage über die mangelhafte öffentliche Beleuchtung dieses Stadtteiles. Das Viertel ist in den Abendstunden in eine derartige Finsternis gehüllt, da^ es ei item wirklich unheimlich zu Niute wird. Mit einigen weni-gen Latnpen könnte diesem Mangel leicht abgeholfen werden. p. Einen schweren Sturz erlitt gestern die bekannte hiesige' .Hausfrau und Mutter deS jisaufmannes .Herrn Milko Senteilunjs silr ?r»e» »vlltn unl»nIkoiH>l» 6. «I., U>rjl»or. ,» u»»«uZ. oi» vonUuau«,«» Mittwoch, den 22. November lSZS. .5>taril,orcr Nuinulcr NI. gewählt. Ebenso, wie im Jahre 1SZ1 werden die Bahnmeisterschaften auf die Holzbahn des Briisseler Hcyscl-StadionS ausgetragen, wogegen die Straßenmeisterschaften auf der Automobilrundstrecke von ^ancorchamps gefahren werden. : «igoulot geht unter «e «wWer. Nach einer Pariser Meldung wird sich der mehrfache Weltrekordler im Gewichtsheben Charles Rigoulot von nun an als Freiftilringer betätigen. : Englands Tennischampio« «»f Meise«. Hughes hat seine Reise nach Australien angetreten; er wird sich in Sydney an seine ^andslcutc Pcrry, Wilde und Lee anschließen, die bereits Anfang August Europa verlassen haben. Die Rückkehr der vier Ännis-größen soll erst knapp von Beginn der Meisterschaften in Bournemouth erfolgen. : Prämien für Italiens Rekordfahrer. Der italienisch!.' Radsportverband hat den Ehrgeiz seiner besten Fahrer durck) die Stiftung von Prämien angestachelt. Er setzte 20W Lire für den italienischen Fahrer aus, der tn der nächsten Rennzeit die Weltrekord > über und 1000 Me^er mit fliegende,n Start verbessert. Weiterhin stehen I<).0()0 Lire bereit, wenn es einem Italiener gelingt, den gerade in diesem Jahre vielumstrittenen Stunden-Weltrekord ohne Schrittniacher zu überbieten. : Ausfuhrverbot" öfterreWscher Fußbal. ler. Ter Oesterreichische Fns^ballbund erteil-t<' den Spielern Windner vom Wacker für Olympique Marseille nnd dem Ersatzmittel-stürmer Sobotka d'?r Bienna für die Zürich?? Grasbovper? Tpielbewilliqnnq Gleich-i^eiti-? teilte der T^nnd mit. das^ d'es die letzten ^''^elerfreii-saben ans Ausland mären u. in .?^lnklmst keine Freigc^be mef»r erteilt wsir-de. so dast keine derartigen Ansuchen mehr s^ss^nders Pienna betroffen die in letzter ?-'it viele Sp'cler beranbildete nm sie in? ^ ?lu'sand ^zn nersanfen. Der Er'raa ans die^ fem . soll in letzter ,^elt die Wett- s>'!<'^-.'innahmen beträchtlich überltieaen hn' bc'n N)irtschaftliche Rundschau ^'nbnaÄ^ilch'en ! : SK. S^aplb — Eliaymnastik. Die Ski > gdnmait!kkur e werden Heuer unter Leitung! von Reinhold l!^eqsit'ch in der Turnhalle der'j Mädchenschule in der Eankarsel^ u'ica sEin^ gang Nazla-'ova uliw) jeden Mittwoch ab-gelialten und ^N'ar für Damen '^b lialb lllhr, für Herren ab 19.15 Uhr. Weqen der knc'p>^» bemessenen ?eit wird U'n Pünktlkl'sisl'it gebeten. ?u empfehlen ist leichte Spor^dres^ und Turnschuhe. Erster Uebungsatend am Mittwoch, den 22. d. Eingesichrte Gäste will, tonnnen. : Der Mariborer Nadfahrer-Nnterverband teilt mit, daß die dieSiährige IaÜresliauPt-versammlung am Sonntag, den W. d. um 9 Uhr im Salon des Hotels ...albwidl" statt finden wird. Bei ungenügender Teilnahme findet um IV Uhr eine zweite .^uptver-fammlung statt, die bei jeder Mitgliederzahl beschlußfähig ist. : Der Mariborer vinterfpori.Nnterver« band hält heute, Dienstag, um 20 Uhr im Hotel „Orel" eine wichtige Sitzung ab. M' ieli Mk llit! Mdev! lUrheberichutz durch y. ASer«a«». Ho«a»zentral». Vtuttgart.) 5l Unmerklich zuckte dieser die Achseln. „Einundvierzig Grad!" murmelte er kaum hörbar. Bertling war "rschöpft auf einen Stuhl ge'unken. Sein Antlitz trug den Ausdruck hoffnungsloser Berzn^eiflung. Unverzvant»t hing sein Blick an ^m Kind. Banae Stunden folgten, ^lse gab sich feinen Hoffnungen mehr hin. Sie fühlte, dah fie am Laaer einer Sterbenden saf; Unsichtbar swnd der Tod neben diesem weißen, tpitzenl^echmückten K^'nderbettchen und hatte schon die Hand erhoben. N'emand sprach. Es war wie ein an^ist-volles Atemonl)n!ten unter den Anwesenden Nur Elfi fli'lsterte unaufbArlich Worte vor s^ch hin Bal.d glücklich lächelnd. n>enn frenndl'fl"' Tranm'^esifbtl' an ihr vorüberzogen sj-si krüni'-mend ln körperlichen Schiilerzen. Ui^ Ilse durfte die Hand nicht von ihrer Stirn ent-fern-n Bei der leisesten Bewegung wimmer te das K^n>d: „Nicht fortgehen, liebe, gute Fee — dableiben." Einmal öffnete sie die Augen weit und blickte suchend umher. „Mama, das schöne, schöne Klerd! . . . Das funkelt wie die Son-ne . . . nein, nicht küssen! Ich kann den Geruch nicht leiden, der aus deinen 5ileidern kommt! . . . und dann . . . nein, laß mich . . . Papa und Schwester Irmgard . . . und der gute Doktoronkel . . . und meine liebe, liebe Märchentante ... geh fort du ... du bist eine böse Königin, die mich verzaubern will . . ." Die kleinen Hmidchen streckten sich abiveh-rend ans gegen etlvas Unsichtbares. Gegen den Tod oder gegen die Fran im funkeln-d.'" l^'^'n-i^nd, d?e Elsi ^u sehen vernieinte? Scheu kreuzten sick) Bertlings und Ilses Stottir Naagong des ÄuSerkontum« Die jugoslawischen Zuckerfabriken haben ihre diesjährige Kampagne so ziemlich abgeschlossen. Die P r l> d u ? t i o n beläuft sich auf rund 6S00 Waggons zu 10 Tonnen. Infolge der sch!r>eren Wirtschaftskrise ist der i^nckertonsum in Jugoslawien seit 1928 von 9l100 auf kaum 5000 Wagenladungen zurückgegangen. Zwar hat sich in dinier Zeit onch die Produktion verringert, u. zw. von l 1.^)00 auf Sk^ Waggons, also beinahe um die Hälfte, doch ist der Ueberschuß ^iel zu groß, um vorteilhaft verwertet zu werden. Bis zur nAchst.!n Kampagne ist damit zu rechnen, daß mindestens I5i00 Waggon > Zucker nn-verwertet bleiben n>erden, da gegenivärtig an eine Ausfuhr ni.5it zu denken ist. Von der vorjährigen K'oinpagne ist noch ein B o r r a t von etwa 4000 Waggon? übrig geblieben, io daß sich die unverkauften Borräte zu Beainn der nächstsahriaen Zn?-kerl'ampagne auf ungefähr Waggons stellen dürften, somit nws>r, als in einem Jahre der gesa?n^e ^ucke?verbranch ^ugo-slaiviens ansniacht. Demnach wäre Iug^iüa-wien mehr al? aenüaend eingedeckt nnsb w?nn im näckisten Jahre ülerhonvt kcin^' 'Zuckerrüben an-'kr'bolit würden. dies ni^^ mi'olich ist. loeil ^cidnrch Tau'?«-dl' von Eristen.zen vern'ck'tc!^ würben, ist ein ''-^ln^^ana ans der ^ri^'' nur dcidurcki mö'',-!ick». d^s; der Z n cl e r k o n ' n m im linde s^tark g e si ,? b e n »viid. Die ^^^ov^'e-dingnng bleni ist eine olis!'k'.''b! S-.'il kung '^er ^'lier.^olnnngsstener aur ,^ucker. X Kuponcinlösnng der Auslandanleiben und deren Verwendung seitens der AnSlön^ der. Nach den lii'^her geltei'den '>^estrm'nnn-gen konnten d'e Inhaber oer 'üln^'landfn^'^nis der !"aoslaun5ck'en Anleibcn bei deren ^äl-litZkeit von den ^-ilinlen d<'r staatlichen potliekarbank lionoriert n>erden. wobei bi? zu 4sX)0 Dinar wöchentlich zur VcstrelUin,' ^-'lufentk'-a'tes der Äli'?Ilinder in jngoilawi-. schen Wderu nnd ^iurorten flüssii gemacht wln>'n ^ortlin si^nnen dlc'e skupons auch bei den ansländi'chen ^^atronan-iinstinten öieier ''lnle'lien eini^elöst w>'rden, sie kSnnen jedoch nur in Inaoslawien anf Grund eine? Kontos bei der Staatlichen Hypothekarkank verwendet werden. X Stand der Rationalbank vom 15. d M lin Millionen Dinar, in Klammern der Unter chied gegenüber der ?'orn^oche1. Aktiva: Metalldeckung 1917.9 l-i-5.5). davon in Gold 1795. Wechselportefeuille !Zom- barddarlehen 308.5 i—I), alte Staatsschuld 1719.2 (-^0.3). — Passiva: Banknotenumlauf 4?.'>7.1 Berbindlick'keiten gegen Sicht 1139.9 s-i^^.l), davon ?^orde-rungen des Staates 0.9 s-l-3), versch'('i>ene ^rdindüchkeiten in Giro- »19.9 (4-07 8) und anderen Rechnungen 183.4 t-^9..3), be- ot»:>«oln, Tis »i«» (ZlvkU»mpo undok»iu»t«s> fsbnkstss ksuksn. Oio Srvssw ^ ^«>-1 vo5l^' - ' fristete Verpflichtungen 1100.6 (-1-10.2). — Bedeckung .'^.53?« (0), davon in Gold 33.25°/.. l—0.101. X Anziehen der Hopfenpreise ln der Tschechoslowakei. Infolge der stärkeren Nt'./' frage, .»or allem für ausländische ^jiechnung, war in Saaz ill der vergangenen Woche eine stärkere ^^l'ackifrage nach ersttl^issigen n. mittleren Qualitäten n'nl)rznnel?nn'n. Da die Porräte schon unter ein Drittel des diesjährigen Ertrages znsanunengeschrninpst sind, begannen die Preise anzuziehen. Die Preisbl'sserung beträgt .'»0 bis 1W .ssroneu pro .^kg, sodas; der Hopfen durchschnittlich zu 1700 bis 2l0s) .stronen gehandelt nnirde. Ausüesnnend schone Ware erzielte noch bessere Preise, bis zn Kronen pro .')0 kg. X Diskontsenkung in Albanien. Die Alban! che ^.^l'ationalbank hat oen 'I^iskonizins-sttsi von 8 auf 7'^?6 herabgeseizt. X Die Wiener Messen im Jahre 1934. Der Ternnn der Wiener Friis>jahr^messe 19.'^. welche wie immer im unmittelbaren Anschluß an die Leipziger Messe abgebalten wil-d, ist auf die Zei: vom N. bis 18. März festgesetzt worden. Die Wiener .Herbstmesse findet in der ^eit vom ? bis 9. Septen^ber slatt Die Weener Festwochen werden rom 27. Mai bis 17. Inni abgehalten. im Kttnstleben, 18.05: Hygiene am Krankenbett, 19.35: Chorkonzert. — Breslau, 19: Missa solemis von Liszt, 30.15: Unter-lialtungskonzert. — Stras; burg, 21.15: Presseschau, 21..^V): Konzert. — M n h l a t-te r, 19: Missa solemis, W: Konzert, 23: Hohe Messe in .^'i-Moll von Bach. — L e i p» z i g, 19: Missa solemis, 20.15: Bruckners Tedeunl. — B n k a r e st, 20: Klavierkon-zert, ?0..W: Gesang. — Rom, 20: Nachrich, ten, schallplatten, 20.45: Philharmonisches .'^tonzert. — Zürich, 19.20: Englischer Sprachkurs, 21.10: Europäischer Abend. — P r li g, 20.15: Symphonie-Konzert. Dirigent Talich. — Italienische Nordgruppe, 19: Nachrichten, Schallplatten, 2N.30: '»lomödie. — Münche n, 19: Missa solennns, 20: Sebastian Bach, 21.10: Abend-tonzert. — ^ u d a p e st, 19.30: Oper Bajazzo. — W a r s ch a u, 20: Lieder, 21.15: Navierkonzert. — D a v e n t r y, 21.15: Symphonie-Konzert, Piatigonsky am ttla-vier. — Deutschlandsender, 19-Missa solemnis, 20.50: Konzert. Nadis Mittwoch, 22. November. L j u b l j a n a, 12.15: Schallplatten, 16: jiiainniermnsik, 18.30: Rundfunkorchester, 19. Porträge, 20: Uebertragung aus Prag, ^2: Tanzmusik. - Beograd, 11: Sä)all-platten, 17: Milica PetroviL, Lieder, 19^ Zchallplatten, 20.05: Aus Prag. — Wie n, 11..W: Schallplatten, 12: Mittagö-Konzert, 15.55: Operettenszenen, 16.35: Redensarten BuGbefprechuna b. Sturz auS der Kindheit. Novellen von .Heinrich Zillich. Verlag L. Staackmann, Leipzig. Der junge siebenbürgische Dichter hat sich in diesen Novellen als ein Meister deutscher Prosa und volksnaher Gestalter schicksalshafter Begebenheiten erwiesen. DaS Buch geHort zu den Werken, die bleiben werden. b. Wie banen wir den Ständestaat? Bon Friedrich Freiherr von Weichs. Perlag „Styria". Graz. Borschläge zur praktischen Verwirklichung des berufsständischen Wiederaufbaues nach dem Sendschreiben Papst Pius 11. „Onadragesimo anno". Das vorliegende Werk ist zugleich die zweite Auflage von „Der Weg zum Ständestaat". Blick einen Augenblick. „Wo ist sie?" stand iu dem ihren, „weiß sie denn nicht . . Und der seine senkte sich beschämt. „Sie tanzt — irgendwo mit irgend jemand. Sie wollte es ja nicht glauben . . ^^'eise, tonlos, wie zermalmt von innerem Grämen glitten die Worte über die Lippen des alten Mannes, nur Ilse verständlich. Dann wur^e es wieder still im Gemach. So still, daß man nur das eilige Ticken der kleinen Stehuhr vernahm, die, von zwei lustigen Zwerglein aus bnntem Porzellan etragen, am n>eißen Kamin stand. Elsi schwieg. Ihre Augen waren ^etzt ge-ichlosien, der Atem ging leise und kurz Sie nxir in Bewnf'tlosigkeit versallen. Und i')r Gesichtchen wurde noch spitzer, und über die fieberroten Wangen legte sich eine selt'am gelbe, wach?artige Bliisse . . . 28. K a P i t e l. Ilse fuhr Plötzlich zusammen. Ein k'-omps-irtiges Strecken war dnrch den kleinen ^'?'n-verleib geganv'" ^nen Sippen. Dann Stille . . . Stille selbst die immer leiser gewordenen Ate.n züge lvaren verswmnit. Angstvoll blickte Ilse zu dem Arzt anf, der neben s^e getreten war und Elsis Hände ergriffen hatte, um nach dem Puls zu W-len. Er ließ es gleich wieder sankt auf die ^ecke gleiten. „Es ist vorüber", 'agte er leile und ernst, lvährend eine tiefe Bewegtheit sich in seinen Zügen spiegelte. Bertling saß da wie gelähmt l«nd l^lickte stier ans sein totes Kind_dieses slind. da? sein einziger Besitz gmvsen nnd für dessen Leben er all seine Reichtümer bintiegeben siätte! Der Arzt, ein alter Freund des HanieS, trat zu ik>m. legte ibm die ^''and ans die ?chnlter und wollte ihn trösten. Mit einer wilden Beweonna schiittelte er die Hand ab nnd erhok? sick. Den Blick immer noch stier auf die kleine Leiche cierich-tet. preßte er die geballten stände an die ?chlafen nnd wollte sich dem Bettchen nK-bern. Aber sein Schritt war timnelnd. der starke, große ^iörver sss'^l'-ankt'^' wie der eines Z'runkemn. nnd vl!'<,l'1'i, ede noch lemand zulpringen koinite st'ir^»e er mit harten« ^-all zu Boden, wo er re^zungSloS liegen blieb. »Mariborer Zewmg" Rummer Z13. Mittwoch, den 22. NovemberNM. vss l.aeken Ist äem jNvnselie« aaie» koren, vesonäers sesunä« un6 iik^ jFiväenen Personen, ^uck 8k« «^er. ilen delrkeilleter sein, venn 81« delm I^aekvn Ikrv velllvn, «esunäTN ^Alitis /eisen Icönnen: ?gknp»»t« unä -Lette (ZILö8 seküt/en Ikren vvr ^Ilcrokon, 6en eiLentUedsii 2 Projejjor Lrleitt sirünc^liche ?ta6i liilse ln allcil ülNtlelschiillic^^en-stütt^cu. (^^ajeva ul. >!. lUyö HausschnStderin ciiipsiehlt sich. Toöorska ul. U iin Hof. Trafik oder kleine Papierliind-Urnq dehuss "iÜdlöso >i?siirsit. Os-fcrl'e unler „Gotavina" «i, vie Vllnv. II421 ZLutcaiF/«» »V^VVGVVVVVVVVGVVVV l^ebrauchte, qut erh.iltenc Zklireibmaschinc, lleine Type, zu kanscil gesucht. AiNrijqe unt. „Zchreibmaschine" an die Ver-loaltung. ! tl>33 Rähmas6)ine», Fahrriider und» Kinderwagen erhalten L'e auf arvst.cre Raten^^ahlnnsi^'n b^'i Al. Nssar, Trubarjova 9/1. l3^1v ^ GV» W V'b' Nause ^lides Haus oder Villa mit 1—2 Wot)ttumicn un^ tlci« nem Barten an der Peripherie von Maribor, gar, Rest in Raten. Au« schriftcn unter „l^iqenhci'.! " ^ die Venv. l t Nause altes Gold, ^lll'erlrvnen, ,nitüin. c ,u dvchl>rrcii.»1 / 'es ^ > m- '^su,n»,s tcr ^ ^ >nlri>e. «i«.»». in A»k».'cva !>I^ II ^.'2 vvZ^Zc«i»/«n VW »>» V » Haus ilt 'esir -ü?' m ''^'.in^n^lan' ^e, Ba!)nsi!'snä>),', n'e>',en Abreise Tin Sakko mit ZIutria-FnUer .innsli^i zu ver'ausen. '^tdv. nnd Opossum - !^tra^ien wird .valtnng. gilnsti^^ verkauft. Änscn.ie ^ - Vesichtigml^, aus Ge'üili.i. 'il d. ' vtrammoplMn mit 37 fast -leueu ev. aiicli ^oulpa-ino« ^ufiimplcitl^n M verkaufen. Tinar ^iantion Preis ^ ln. Anlr. '.ZZerw. > einom a^leinsieii.'nden ! Gastwirt aMeumumon. Unter jtlcine und große «agrspätiÄfen »^in. 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I^nvemlier um Ik» l^Iir einxe^ez: .'< unl > i^l/kreZje i:ur letiite» l?ulie bestattet !V1 a r i ti 0 r, 21. I^'c^vember 193.?. l^l l i!' !>epgrate parte werben nielit nuiipiekel'eii »»«t tG» ^ ttsiiilit»» U^Zl'l l< „«l» ,1«» ,!^«rii'k>k«lt» »i«ll»rn»» i»> >1.1 il x^i — Ljtz ätGAOMGit»» O» WO»«>»««ssU»vti> SMä« t» Wantm» ^