ßM» pkM>« vin 1'So TS. ükscNoml tz^oonanuien »«vlwm«. SokettvOtUmg (t«l»ton mwnird»« 2V?G. ^«»^»Iwng u. Vuektlruvk««! (7»l. ii»t«nikd. 2024> ^»ridor, »tuiÄö«v» u!. 4 >^»nu»ksii»i« «wniOn nlo>»t schtventset. — I^itokpoito »I?. ISS 6«n II. luli 1SZS !i«»f»»«n u. m ^«sidos j ^uröiösvs u». 4 iVvf«,»lwk,g>. /^kol«n. moim«. 22 Dtn. 24 vln. 6urv», k'ost moiwti 22 vtn, füt it»» /^«nrl mon«tllek 35 Din. 6iluolnumm«' rS0 un«t 2 l)m Mlmborer Mtm Äugottawiich-griechilche HandettveNragsverhanblun-gen in Med B c o g r a d, 12. Juli. Am 17. d. trifft in Med eine griechische Deleqatic'n ein, um mit der jugoslawischen Abordnung i'lber den Tcrl und Inhalt eines 'lenen .'^Handelsvertrages zu verhandeln, ^n-qDslawiscbcrseit'Z werden nÄmlich Abändcrun gen der bisbc'rigl'n vertraglichen Bestimmungen gefordert, so in erster Linie de? sugosla-wisch-griechischeII Clearings. Manche non diesen Bestimmungen haben sich in der Pm-ii'? sil'^ ungünstig herausgestellt. KondqNs kommt nach Äugoslawlen e c» g r '1 d, ^'^uli. '^.lieldungen aus Roni triff» der ^^llr ^^eit in .'Ottilien befindliche grieckiische >triegv-nnitiftev G<'l,eral o n d n ! ' s demnäck>st IN Vled ein. ivo er zniei Tage Aiisentlialt nesnnen nnrd Der Minister l>!'gibt sich aul M. ^nli na^, Beograd. ivo er ebenfalls einige ?,ige ^^n^nk>ringen gedeirst. ?lba. Mnknr dem Ievti^' Klub beigetreten. B e a g r a d, I?. ,'^uli. Der Üoweni'ck'^ Abgeordnete Dako M a-f a r sMetlika). von dein e^? hies^. dlif, er ^er Negierungömebrbeit lx'igelreten sei. ist l^ente 'n Veograd eingetroffen und lies^ durch seine ,'vrennd<' !>ie Mitteilung ergelieu, das^ er den N'iiheren Ministern Dr. Marn^i," und ."^evtic treu bleibe und deshalb in den ^evtie-^lub der Tknvschtina eintl'ete. Herabfehuno des Sinfuh!f»oll» auf Alteisen' V e o g r a d, l?. ^uli. Der ^i>?anznlinister hat aul Alteisen von Din !..'s» ans Diu «»/» vcv >»ilograi>ini 'i.'rabg'^je')^. Varls zufrieden - enttäuscht Rom Das Echo der Rede Samuel Hoares / Französische und italienische Kommentare P aris IS. Juli. mache den Eindruck, das; England allmählich Im Zusanllnenhange mit der gestrigen Rede des englischen Aus^enininisters .ly v a-r e iin Unterhaus vcröffoutlicht die A gen c e Havas folgende Mitteilung: Die franzi>fische Presse findet Worte der Aner-lenung fi'lr die gesttige Unterhallsrede .'^'^oa-res, der sowohl im italo-abessinischen ^ton-flikt, als auck) in den anderen aktuellen eu-ropäis^M ?^mgen eine kluge und mafivolle Ztelluuguahme zu be,ziehen verstand. Der „Petit Parisie n" schreibt: Allszenlninister .'^'^oare verstand eo sehr gnt, seiner Nede einen realistischen und edlen Ton zu verleihen. Der Minister habe die iDeffentlichkeit davon zu überzeugen vermocht, da^ uiau iu den kommenden Monaten mit ciuer friedlichen Ll^sung aller schlve-benden Fragen rechneu kiinne. Die Rede zu den Prinzipien der Febererklärung und zu den Beschlüssen von Stresa zurückkehre. R o ln 12. Juli. Die italienische l'fsentliche Meillung hat die Rede des englischen Aus^euministers besonders im .'^>inblick auf die auf den italo-abessinischen ^lonflikt sich beziehenden Stellen luit Lpalinuug erwart<»t. Znsamnlen-gefasjt kann jedoch gesagt werden, das; die italienischen Blätter über die Rede ilicht gerade entzückt sind. Die Bler delch'chen zurückstand. Englaild habe iulnrer, wenn andere Staaten Berträ^ie zu ihren Gunsten abschlössen, dieselben nie kritisiert, sondern dieselben gutgeheißen. Damit beantwortet .?>oare di^ .^kritiken der Pa^ riser Blätter am deutsch-englischen Vertrag. Der Minister sprach sein«' Ueberzengnng dahin ans, dast die englische Regierung niclit nur reiflich iiberlegt, sondern auch richtig gehandelt habe. Bezüglich des von England lierbeige--wÜTlschten Lllstpaktes sei Englalid ans Schivie rigkeiten gestoßen. Diese Schwierigkeiten iie-stünden aber nicht n der Unstinnnigkeit iilier die Notwendigkeit des Vertrages, anch nicht ill etwaigen gegensäklicf>en Anschannus^en, sondern einzig und allein b<'zi'iglich der ?^va-ge -der Art der Verhandlnnlien. Eine Bedingung für den Abschlns', sei. das^ alle iiinf ?Mchte, einschließlich Deutschlands und Frankreichs, im Luftpakt niitwirkeil. England habe nnt ^rankreicli lange zllsaunnen-gearbeitet, es uiüsse deshalb die rran^öii'chcil Befürchtungen lierücksichtigen. Alles, nms heule in Ost- iiud Mitt^leur-i-pa vor sich geln', euthalte l^iefahren für einen zuksluftigen .^^T-ieg. Es sei daher oon größter Bedeutilng, das', diese <'')erah'. - ausgeschaltet u>erden. Aus diesen? (^>r!iude nn'in-sckic England den Abschlnß eines Nichtin« griffsvaktes im Osten nnd ini Donanrauni. Dentschland sei urspriinglich gegen den il^st-Pakt eingestellt l^eniesen, ecs halu' sich jedoch eiile Mildernng der bislierigen Ansichten konstatieren lassen. Bezüglich Oeslerreichs, dessell sirategische und niirtschnstlich.' ^'age ci-Nl» ganz besondere sei, ninrde lede Beräiide-rung dieser ^^ag<' die Basi'? de>? europäischen ,'Briedens bedrohen. England >vürde dal)?v einen Nichtaiigrifs'^'putl nnd >^'ineii Aichlel.l-» niischungslx^rtrag in diesem Teile Europas nuinschen. Ausieniitinisler >'^oare kliiu sodann aus den sznui Allsdruck. In dem Artikel loird eln-W i e n, I?. Inli igangs betont, i)af; die Lösnng die Legitiiili- Di^. öslervei(1)ischen ^^egiiiinisten sind mit^sten teinesniegs befriedige. Ans Eniind der! llalo-abcssiiiisch.'i, Berirati ^n spre.Ii^n unö dem Ansgleich. den die Regierung Doklre' neuen .<>absbnrger-(^ese<>e hätte die sosorlige! betonte zunächst, das; Eliiiland l'eim P''i?;iv Zchnschnigg mit deil Vertrelern des .'^'^ailse^' .<>absburg in Steenockerzi.el getroffell hat. ganz nnd gar linznfrieden. Sie lvolleii, das; nicht ilur der vonl )liegiuie verschäint hnlge-streckte Finger, son!dern gleich die ganzc .v>and ergriffen werde. Die Mis;stiui>nnug der ^^egitinnsten toinmt in eiueni vom ^^egilimi'-stenkührer l'-^esai^dten n I). von W e s n c r iin „Oesterreielx'r" verösseiltlichien Arlile! Rücktol)r der iin Enl llbend-eu .".^ch'öbnrger angestrebt werden müssen. Auch d^'r finail-- tiee kollettiven Ziclierlieii verliarr.'. I'ie des Bö!s^.lillnde>^ sei el>eiiio nne der zielle Alisgleickes sei ein ulibesriedi- Eiinlus'. d^'s bri'isfln'n Parlanienio d>i'.'oil ab gender. Die ^'egitimisteii stellen hieruiit sest, l^>äi?gig, ivie jiros; die hiuter ilnn slel'ende das; den .'(^absburgeru insl>esondere die kostbaren Sannnlnngen voreltthalten worden s^'ien. Es niüsse - brlonl ^^ii^'.?uer - ein vollständiger Ancigleich »nt d-em .^>anse .'»labs bnrg^^'otliringen getroffen werden. brennende Tchifse am Schwarzen Meer. B il k n r c st. U Juli. Das .'oafeuko'n-nlando von (^alat^ hat M'i Nadiotelegrani-nic ausgefangen, welche besagen das; sich gegenwärtig zwei brennende Dalllpfer ant Schwarzen Meer befinden Dtis dänische Schiff „Baarn". das von den Azoren :«ach i^^alal' iluteruiegs ist. berichtet, das; an Bo'.d des Schiffes auf hol)er See ein Brand .lus-gebrochen ist. Die Besatzilng steht den ,'^lam-nien obnmächtig gegeni'lber. Das zweite .'^ia-diotelegrainln gibt bekalint, das; das ruiuä-nische .v'iandelsschisf ..Minsk'' infolge Uuacht-salnkeit eines Matrosen iu Brand gerateil 'st. Die Besat'ung kämpft ichon seit Stunden erfolglos utit den? ^euer. Fiinjjabrsplan im britischen VertthrSwesm. L o n d o n. Ii. Juli Der britische Ber-kehrsminister .'^'»ors Belisha bereitet einen Fünfsahresplan zur )1ieorganisation des englischen Verkehrsiveseus nach den niodernsten Prilizipien iin Straßenbau vor. Der Stra-ßenvekehr in London selbst soll refornliert n>erden und zwar derart, das; an den .lizaupt' Verkehrsadern Barrieren errichtet lvcrden, uln es ans diese Weise den Fnßgällgern nil-nlöglich zu »lachen, die Straßen andels zu üderquereil, als an den Straßeilübergäil^en. Japanische Stadt durch Erdbeften zerfiört T o k i o, II. Juli. Mitleliapaii ioiivd<' heute voll einein schn>eren Erdbeben lieinige suchl, das nielirere Miintlen dauerte nn>d auch in der .'i^aliptsladt gros;eli Sachschaden anrichtele. Das Epizeulrum des Bebens lag in Shizuota. I7l> .^tilonieter südn'estlich oon Tokio. Die Stadt Sliiziiota nnirde znu« Teil in Trümmer gelegt, die Stras;en sind durch große Erdspalten ausgerissen ivorden, in einigen der zerstörten ladt teile sind Bräude ausgebrochen, die iminer iveiter unl sich greisen. Die gros;e Eisenbahnbrücke bei Shinkid-zu ist zerstört, die Berbiildung lilit dem Eed-l>ebengebiet lahmgelegt, so daß eine Ueber' sicht der Ansiuaße der !»tatastroplie i,och nicht illöglich ist. Man befürchtet aber, daß die Verluste vn Meusck^enleben erheblich sind. Nach einer späteren Meldung sind in Shizu-oka bisher Tote geborgen worden. Hoares gros;e Unterbansredk estentliche Meiilniig ^olan.?.' d.'r kerbnnd und da^^ Zn'rein der tolleltiv.ii -i^ cherheit l>esteln'n, sei Eujiland b.'rei! i.'ine Pflicht zu !un. .""ui diesem ^iuiie mü''e er als Anßenuiluislev Engiaite.^ alle l'i?I, ^ri^'.en 'liegi'.'rungverkläruiigen >oieder^?el^'n. iiidein er erkläre, das; England den' '^'t^'Uerlmud und seinen Eiüudiä'ieii lr ii l'Ieil'eu n'er^e. P ii r i cv l^'. )uli. Tie '^i"de de-^ eugli'tlu'» Aus;.'i!>u-niners o a r e Iial eine daiillmre 'rtV.>',ö!is.-!,e Das Exposec des enfflijchcn Auj;cnininisiers.!'.u'slinden Die Bloitev t-'>»>l^iiiere!t vor all^'ui drei T'uge: l. Do-? '>1>/U)»iUuis o n d o n. Der britische Anßenniinisler 5 auuiel o-a r e liielt im Unterhans gester» nachmittags <'ine große ')iede über Englandc^ 'l.'lnßenvol! lik. den Bänten lvare»? so»vhl die Negie rung''vartei als anrl» die Opposition zählig vertreten. Die Divloniatenlogen i.,>d die Iourimlistenlogen nmren ebenfalls dicht ^nnschen Ellilland und ,"vrankreich ein<' >U'U'isse Festigung erfahre»: -- da> enaü'ch-deutsche ^'lotteuabto»>inen bildei in die'enk '^ierhällnis eiin'n eiii^iiiarlig.'n An./n.il'»n> sali: die enji!iscl>.' Poliüt schli >u lich der /^orderniig Nlitl> Aln'el^Ins; des Ost uu> >>' Douanpatte>> an. beseitt. Der Situing loohnte anch der briti- bcfehlis^t die ^ttb'kä'umoparadc sche Bolschafter in Berlin, Sir Eric Phil'os, R>»ckefeller — Ri Jahr? alt. N e iv »1 o rk II. ^nli. Die ameritani schen Blätter beschäftigen sich niit der Per sönlichkei! des Millionärs John N o ck e-f e l l e r, des reichsten Mannes der USA. der in diesen Tagen!>li Jahre all ivird. Die Blätter ilnssen zu berichten, daß sich Rocke-seller d<'r besteil (^esuiidheit erfl'eui und troh seines hohen Alte,'? noch lt^ eia^'iie '^.öhne besitzt. bei Anßeiliiliiiister o a r e kam ziierst aiif den deutsch^englischeii ^-loitenl'^'rtrag ;n svrecheii, lvobei er betoiite. daß der Bertrag ilicht ntir von englischeit, sonderii ailch von allgeiiiein-enropäischeii Interesseii diktiert loordeil sei, England luibe itocki nie Verträge abgeschlossen, die nicht alich andereii Etaaien ^i!nt^e>i gebracht hätten. Die letzten l5) Jahre hiitleil gezeigt, daß alle Möglicliteiten einer Abrnstnilg nuausgl'unht geweseu seie,k. Die Welt sei im Äegeiiteil lioch tiefer deui ^)Lett-l'üsten verfalleli. Iu seil,en >l>eiteren ?luS-sührilitgen ivies .l(')oare uatli. dNlide der vereinigten euglischeii .<>'iiual und Minel-Ui^'erflotte stall. Bei dieser l''ielege,il,eii nnrd .^töiiig (^^eorg voii England iii seiiler Eig''n-schast als Olx'rbe'ehlshal'er seiile t'^-lolte selbst befehligen. ü r i ch, 1?. In!i: Devisen: Beograd 7. Paris ?l>.2l, London l.'-.l.'i Neil'vorl .'in.',, Mailand 2.V10, Prag l2.7.:?<» l7^ Mrich l l'.'^.- I4:il.:.»n, ^.'ondon :.>t7.l>.';. Ne,l>vorr P'-ag l'^-.'.7'_'. Trieft osterr. Schilliilg ij.7ü- „Marikiorer Zeitung" )?ummer 156. SamÄag, den 13. Juli 193S. Ungarn in den Spuren Oesterreichs Devisenvorschriften, die den Reiseverkehr nach Jugoslawien hemmen sollen / Der Geist der römischen Protokolle / Prag auch im Bnnde? B tt d a p e st, !1. ^vzujagcn ein.vcrnehnilich un^ Miimäszig hiN nun auch die ungarische Ncl^i^'ruug mit ?!^'uiiens6iikancn t^'ingosetzt. die ^rcinden-Nack) Jugoslawien schädigeil und ,)U-gunstt'n ^^talieno von der !ug>zjlawis6iiten römischen PilNotolt'.', die „Basis" für dic „Gcsun--^unli" t!cr miilelt-'uri'päiscki'cn i^'irtschastlichen lind prilitischon '^Verhältnisse .^orgcdncht worden sind. Wie pi?isitin dieses Abkvmiil.!N ist, .zeigen di^' el>er die '-lÄrtchast und dii.' nach-bailichen ''..^oziehlinqen N^^rnc' ichlidigen-d^'n neuesten Maßniihnien, Äie die ungarische Nationall^ank unter rein politischen Gc-siclit-punttcn vorilchinlick) .^cgen Jugosla-niit'n stetloffen hal. Tic '^«ationatbanf hat niiinlilli eine Art lwn Dcoiscnlonlrallver-.;ciisniisseu ausgelegt, die jeder aus dein Au'^-land .;urücklchrcude 'nngnris^^c' Ztaatobür-gn- an'5;iif>lssen hat. Jedermann hat in diesen, dcu 'achweis zn erluingen. wo sich die für die Auslandreise nötigen Devisen l'.!^al»ten angeschasjt !)at. ^elbstlur,-sian!>iich N'erdeii di^'se KontrolluelzeZchnisie aus das rigoroseste de, jenen 'licis.niden »uü't. die aus ^^^ugoslawien zluiutteliren. den '.^iachlveis ertn'ingen lanii.dasi er die eise.iderlichen M'trä.ze a:n ''rd..'nl !ic!',nn '^L>eg<' sich l>rjch«fft hat, ivivd iveaen -l^^'euisi'iivergehens inii schiver''?! l^'-eldstraien t'l'itraft. >>icbel wird dcr Anien'.lialt ni:ga viichcr Staatsbürger bei ih'.'.'u '^erioaiidlen in ,^uigo>tau'ien nicht iin flerin^^ste'., l'eri'ul-si.Iuigl, da dl<' ^^'«hi'rden aus denl ^!and-pnnil sk'hen, das'^ der Velress'nde auch dei d/n Verwandt<'n lvährend >er 1'.'ii des ''lnsentlioltes entsprechende' ?'l!'.!!nen oer-ln'nucht hal'eii niilNte, für deren mangelnden '.'lusw^'is er destrasl »Verden Nlüsse. Die ,u'l-g.' davon ist. das; troz^ dce grosjliu Crregulig der Venälkevitug über di^>se dratanischen Äiaßnahinen die )sic!sen ungaris h.".' L.'i'/a>o<,fci ^sa-st vollständig ^infgehi^rt hcu. '!teiscnde, die aus Oestcr^eich eder ^^talien lounnen, werden übevhe!npt .vcht tnnlrallicrt^ Damit ist das ^^!cl der Maninil hnien deutlich umrissen. i e n. 1!. ^1>ic'. iwnK'r. wenn eZ ^u k'cjch.vi:lNlg''n gUi. Hai l>ie i^^jterreichilche Regierung hin-sichllich der 'tieii'ecischwerung^-masMhmen gegen ^'^ugoslalvien einer fadenscheinigen Ausrede gegrirfeu. Tie liesj nämlich durch di<' Bnndespoli^e! in Wien erklären, das ,.Ne!s.'ndenfontingent" für >^ugo^lawien Pra ^mli sei erschi)pfl. Bewilligungen sik Rei'en nach 7^ugojlawieu niürden denuiach erst im ')! 'l)nien des konuneiiden ^.llouaiskennng.nt^' erteilt werden. Tie MUeilung dc^ Polizei-präisidlums hat in allen 'ntcressierten .^reisen großes (Erstaunen hervorgcrnsen^ da l^ei-ne Seele bislang irgendetwas van ciltem „Kontingent" der Reisenden g'-ivns',: hat. Die österreichif6)c Regierung I)at d»?se Ausrede wegen mangelnder Begründung 'hrcr Cchi^ lanen an den eigenen Staatsbürgern sehr schlecht ausgedacht. Wie in illformierten Z^recsen verlautet, soll in Nerhandlnngen zwischen der jugosla-wischeil ttnd der österreichischen '>tegierung bezüglich des Reiseverkehrs litr die lauftndc Saison ein modus vivendi gcs5)asfen loerden. Crst später sallenalle strittigen ,'vragen in be. sonderen Berhandlungeu ihrer definitiven Lösung zi'geführt werden. i'h^ die Oosterveicher den billigeren i!lufenthalt an der jugoslawischen Adria der italienischen vorz>i«chcn, zeigt der Umstand, dah sich trotz aller Schikanen in den Wiener '^aßämtcrn in den letzten Tagen ait 7W österreichische Staatsangehörige unl die Ausveisebeioilli-' gung bemüht ljaben. r a S. N. Iuli^ Großes Aussehen hat eine Mitteilung der vom tschechosloivakrschen Autzsnmintsterium subveirtimnerten nnd daher ossizii)sen „P r a g e r P r e s s c" ausgelöst, wonach die tschochoislowal!is6)en Staatsbürger iu: heurigen Jahre n o r n e h in l i sh i^ster-rei6)ische Bäder und Kurorte besuchen i.>ür->dcn und erst in zweiter Linie I u g o-slawie n und Bulgarien. Diose Mitteilung — offensichtlich eine Frucht der Taborer Entvevue Bene^—Berger-Walde-negg hat angesichts der österreichischen Reisc-verkehrsschikanen gegen Jugoslawieit in vic--len Äreiseu Erstaunen heroorgerufen. Im Kegenteil, inall erwartete nnt vollc^in )>iecht, das; die Ts'chechoslowakei die Wiener und Budapester Maßnahmen mit eincr verdoppelten Propaganda des Reiieuertehrs nach Jugoslawien beantworten M'rd". Der MrNfche Staatschef im Bade ^in origiilelles Bild van den« l^rholungsurlaub des türtiscj)en Regierungschefs Ata-tnrl. '^l'ach seiner anstrengenden Regieruugsarbeil sucht Ätatnrt ilinks vorn), der ein eifriger Zchwinnner ist mit jeiiler Begleitung in ^'lorya Erholung. (Scherl^M) Abefsinien fordert die Gin-bemfung des Dölkerbundrates Sinken des Lire-Kurses auf der Londoner Äörsc / Abessinien hat vom Völkerbund nichts M erwarten P a r i s, 11. Juli. Iverlautet serner, daß die adessinisctx Ro n, 1l. Juli. Tie „M a r n i n g P a st" s6)rcibt, in po-^ litisö^en nnd diplolnatischeit .di<^ Ausfassung vor, das; ein Krieg in Ostafrika nur durch geureinsmne Intervention Frankreichs und Englands verhindert wer-deil tiiune. Tie Ulinackigiebigkeit Abessiniens resultiere aus trügerischen ^loffnnngen auf den Bölterbund. Man müßte den: abcssini--schen .'»faiser zu l>i<'iunte bringen, daß er zwischen einenl .^iriege init tragis6ieni Ausgang llnd einer Liisuug zu wäl)lcn habe, die ihnt die Tcheiltsouverenität erhalteir lötnlte. WeilN ihm dies zur Erkenntnis gebracht würde, nnlrde er sich nicht weigern, dt'r sriodlichen ^^ösung zuzuftiiumen. Tel' Vesuv, der l'erühmte' ste feuerspeiende Berg Ell-ropas, lvfindet sich seit einigelt Tagen loieder in erhöhter Tistigleit. Eilt starler ^trvin von Lava fließt ständig aus dein. S^traler hervor. Tieses soebeil eingetroffene nelieste '^>ild des Felierke-gels zeig! deutlich im ^-^jor-deigrnnd die 7v!llt der Laim maslcn. (^cI>er!,Ml (Kin ägyptischer Prinz in Ungarn. B n d a P e st. U>. Juli. Prinz Iuillf Uemat l>on Ägiipten ist init eill).'in (^folge nt der lvildrei^irn Ortschaft ''Ilsoszelesk' iin Komitate Paß zur ^d eingötrofsen.' Der Vrlnzreamt nach Sinalo abgereist Beog ad, 11. Juli. S. lötlig». Hoheit Prwzregent Paul ist heute nach Sinaia abgereist, u« G. M. ttö-«ig Carol einen Besuch abzustatten. Den Prinzregeuten begleiten der ^minister und der erste Al^utant S. M. des lwnigs. Probleme der kirchlichen ÄurttdiMon B e o g r a d, 11. Juli. Wie in injorlnierteu Kreisen verlautet, wird demnächst durch eine päpstliche Bulle die?»'rage der kirchlichen Jurisdiktion in ^u goslawien gelöst lnerdeil. Einige Tiözejen niaren nach intiiier Sussraganbistiilner un-garisäier Erzbistünicr. 5o wird die aposto-lis6)e Adlninistralur in Subotiea zunt Bis-tunl erhoben iverden. 'iverner soll e,,, eigenes Vanater Bistum >nit dem Cil.,e iit Pe-trovgrad errichtet werden. Diese beiden BiS-tüiner würdeil dann dc-m ErzbiStuln Beo-grad als Sufsraganbistiuner unterstehen. Bislang waren große Teile der Bojvodina kirchli^i ltock> imlner dein Erzbistum Ka-locsa und Csanad unterstellt. Durch die Regelung dieser ^kragen wird eiil Iiesseres Bel hälknis zwischen der kacholischen i^Nrche und dem Staate zustalldekomen. In Beogra-der kirchlichen Kreisen lvill lnan ferner lvis-sen, daß in absehbarer Zeit ein jugoslalvi-scher Bischof zum kardinal erhoben werden würde zwecks^ weiterer Vertiefung dieser B.' , zie Hungen. Die „vatrioNfche Äugmd".. gegen Aranirelchs „Bastille P a r i S, ll. Juli. Ter Porstand der „jeunesse patrioteS" Hot IUI .^'linblict auf den loinnlettden ?,'ational' feiertag ani l l. Juli eineit Ausruf erlasien. den „guator.ze suillet" als dell Tag der gre-s'.en nationalelt Tenlonstration gegen die R'-nolutionsversuä^e von liuts her zu begehen. Besollders scharf w<'ndet stch der Aufruf ge g<'ll die Raditalsozialisten, die als „Benä^ ter" des BiirgertunlS hingestellt »uerdeli. ES gcbe eilie Bastille unter der Eoncarde Brüete, die das französische Boll stinii'en inusse. Ties^' Bastille sei die ^tautnier als Unterschlupf vollsfreiuder Eleulente. TaS französtsäie Bolk dürfe aul ll. Juli nicht die Diebe, .'i^ehler und Mörder solvie berufSmä ßigen Revolutionäre, die stch aus gauz Eu ropa in Par-is ein Stelldichein gegeben hat ten, auftnarschieren lassen. MedereinMbruno des Adel« in Sesten^ch W i e n, 11. Juli. Tie Regierung bereitet sür den .'^^erbst in (^eseh ilber die Wi«dereinsühr,nig des ?lde!^ vor. Belotms «vnigspaor in Steenocker»e»l B r ü s s e l, 11. Juli. Das belgische Kizmgspaar hat Otto von .«oabsburg und der Exkaiserin Zita einen Be such al>gestattet. Die belgischen Blätter :n'r« lneisen iln Znsamnienliange lnit diesen» Besuch ^darauf, daß eS der erste ist, daß ein in der Berbannung lebender Regent von ei-nent regiereirden.^rrscher besucht wird, nnd bringen diesen Besuch mit der Aushebung der .'^lalisburgergesetze in Verbindung. llm die jugoslawische Schachmeisterschaft Die dritte Runde um oie sugAsl-i-wische Schachnreistcrschast in Beograd >n>urde am M>ontag den ganzen Tag über ausgetragen, ^'ür Dienstag gelangen die nnt'-rbro.chenen Spiele zur Austragung, sonst ti>ar dieser Tag als freier Tag vorgemerkt. Im Treffen twsti^'-Vntovi^ siegte Kosti«-, int zlveit«^n Spiel gegen Filipovic und lN dritten gegen Toniov'i^ konnte der Meisteranwärter ssosti^-ebenso glatt siegen. Das Tressen Pire (Ma ribar)—5könig sKula) tonnte nicht ^"^.'endet werdeit. Dr. Tvifttliovi^ siegte gegeit Tr. stalabar. Die vierte Rullde l)at am Mittwoch v.'r nlittag begonlten. Es gelaltgten iltSgesalni »lur zlvei Partien zlir Anstragung. Bis Mit. tag wurden folgelide Ergebliisse e,zielt: Bu« kovi«-. (Boograd) lxisiegte den -.«iovisader Meister Bröde'r Mel»crra'schunig!). Das Tresse», Pire.-Mjtie endete uncntschi»:den. Vamstafl. W. WSk». Spiol il>ar s. !>n k»^'.de als Mii-steralünärtcr dt'X Turiners zählten. Der Zo. !NUN<'1 L. Filipovi^ wMte e'.nen Vertvollen Sitji g.'iien den Bol>grader Petrl>oi6 ernttn. Der 5 tand bis Mittws.-H mittag niar foll^endex: 1. P i r c .3 Punkte. 3. ÄoM (t). Dr. Trifunovie König, Cuirnber. Vukovlv, Ncdelikavit^ lvsi^^en Wr-zcit je 2 Punkte, Bröker (Nvvuad) IX-, Fi« lrpovit^ 1>-». Petvoviö 1, TomoUtü 1 (1), Avirovit- Dr. Mrlabar ';. Das Tenipo fänsit erst jctzt an. Die Fchachspielec des ua,rdes - da der erste Plat) nech nicht eilt» i<1)ledett ist — erwarten' den AnSssang des Turniers niit größtem Interesse. Die Zu» schauer bei di'n sin'^elnett Tpielcn in Beo-lN'ak> m'rnn'hreu sich va-n Tollen der Familie de>? Verstor-s'cneu die Ursache des ToideS nicht mitteilen. .WarWvv^ MiiimM MW. Sechshundert Särge verbrannt. Äudape st, w. Juli. In ^iner ÄMDs-seriesabrik in Budapest bmch ein Brand aus. T^ all. Tal>.send Landwirt<' und einigt! .^vinpag-nien Soldaten arbeiten an der Liischung des Brandes. dl>?b kvnnwn sie, 'nfol,^ des herrschenden Winkies bisher der Loge nicht Herr iverden. Vrhölftc Propagandatätigkeit der ungarischen Regierungspartei. V n d a p e st, 1 l. Juli. Die RegiernngS^ Partei imrd in den nächsten Tage?, eine ge« steij^ertc' Organi.sationstätigkeit entwickeln, ^^'nde des Monates findi^'t am Plattenslv eine grosse Parteikonferenz statt. Bor dieser Kai,-fcrenz nvrden ^^ahlroich« Mitglieder drr (^in-l,eitsp^:rtei Rechenschaftsberichte in ihren Wahlbezirken erst'attoll. Mehrere großs! Pr»» pagandaoersanimlnngen find.'n in gri^stnen Städten statt, wobei anfsv oi'!'a1> Ministt»r. Präsident l^i>mbi^s das Wort ergreijen wird. Beim Slockmiaulen vom Blitz getroffen ,^n einen« eiMmrtigen Unfall kani es in der kleinen östeneichischen Ortschaft Moos-kirchen. Hier n'erden nach alter Sitte ste^S l>eini .^'^erannahen eines schweren (Zwitters dii' (^'»locken gel-äutet. Auch als dieser Tage ein jl Wetter heranfzog, begab sich in der L. lüianikirche die Mrr^nd^enerin Iulia-na l'»ivgg in die Mockenstnbe nnd läntete die l^lorken. Plö(^lich schlng dn Blit, in den Kir.i, tnrm ein. ein leichter Strahl lief ain Glok-kenstrick abwärts nnd streifte die läutende ?^mn. Sie erlitt eine leichte Lähmnng, die gli'ic?li^-l>erlveise inu1> einigen Stunden beho-den war. Sii^seeinseln billig abzugeben! ^!^^er will eine Südsceins^'l taufen'!' Bei .,.vei Stnrt euent. Rabatt! Nie wiederkehrende Gelegenheit! Tatsächlich, uian sollte die S<^che in Erwägung ziehen. Zm'i para-dieislsch s.-l^öne Inseln i>m Stillen OMN N'cr-den zuln Verkauf angeboten: ^-änning und Washington, ,'^anning, etwn a und Washington, etwa 100.000 a umfassend, liegen b.'ide ellva 2000 Kiloineter siidlich non .<>onoluln. Der Verkäufer der l>eldt.'n Inseln, eine sildanlerikanische Kupf^'r-ELportgesell-schaft, hat durch ihre Agenten in England Iu'tal,nt lnacheu lassen, daß r»^'id: Inseln durch<^us l'ewohulxu' ivören. ^anning soN eine Bevölkerung von 200 .köpfen habar sein. Änf ivanning findet niaii, wie versichert wird. dnrch5 gil't Motorboote und sogar einen lvun-derliilb'sche,, kleinen .^>isen. D^'r Preis ist niedrig, dn die Inseln hinsichtlich ihrer (5rz-vortouluien luohl erschöpft 'lud lomn fi'u' den Besitzer nicht inehr von Wert smd. Wer Weder Gefangene noch Verwundete... Ein Beschluß der abeffinische« Regierung / Mächte sozusagen auf der Scite Italiens / Mussolini wittert in Abessinien Petroleum? L o « d o n, !'1. Juli. Wie „United Prefi" aus Addis Abeba zu berichten weis;, sind die beiden feindlichen Avlueen bereits so »veit, daß die Operationen jeden Augenblick beginnen können. Die abessinis6>e Regierung hat Mobilinachungs-order l^ereits ausgegeben. Die Mobilmachung wird durch Rundfunk mitgeteilt. Von den (Empfangsstationen aus werden Boten die stunde in die letzte Gebirgssiedlntig tragen. Auch durch .MMfeuer sollen die Abes« sinier auf den Beginn der Operationen alar miert »»erden. Jeder Abessinier nimmt seill Pferd mit und erhält erst auf den Saunnel-stationen moderne Fetierwaffen und Munition. Kriegsgefangenenlager loerdeil nicht errichtet da die Abessinier nach altmn Brauch alles niedermacheil, was ihnen in die.Hände fällt. Auch Verwundete des Gegners werden schonungslos niedergema6)t. Man kann fich die inoralische Wirkung dieser an Adua erinnernden abessinischen An-ki'lndigungen auf die italienischen Streit-kräste bildhaft vorstelle»». Die Abessinier beabsichtigen den Voruiarsch der Italiener in der Wüste Dailakali nicht zu stören. Erst im Hochgebirge sollen die Italiener eutpfan-gen n>erden. In der genannten, .'('»underte von .Kilometern tiefen Wüste gibt es kein Wasser, wohl aber die Voraitsset^ungen fnc tropische Erkrankungen, vor denen die Abessinier gefeit sind. Voraussichtlich werden Tanks und Flugzeuge das erste jtanlpfnlitte! der Italiener sein. Lond on, 1 l. Juli. Alle Anzeichen sprechen dafi'ir das^ die ÄtÄchte Italien nicht lnehr daran hindern werden, sich in das abefsinische Abenteuer zu stürzen. Die eilglische Regierung scheitit jetzt, da der Widerstand Italiens nicht zu brechen oder zu biegen ist, sich ans eine neue Taktik verlegt zu ha^lt. Außennnnistcr erklärte lminvl.ich, lKnqland anevtemle Italiens Recht auf Sanktionen. England se, aber überMgt, dasz die Sanktionen nicht in der Form eines ^lrieges durchgeführt zu werden brauchten. Es sei irberhaupt fraglich ob ein Beweggrund für einen Krieg gegeben sei. Es habe schon ähnliche Konflikte gegeben, in denen eine bessere Lösung gefunden worden sei. England — sagte der Minister _ werde si, das; iedes Vordringen ausgeschlossen sei. Italien nnsse. was ans deul Spiele stehe, wenn der .^krieg sich nur eine Zeitlang hinausdehnt. Bis jetzt habe Italien über M Millionen Dollars in sein Abenteuer investiert. Man müsse sich fragen, oli Abessinien noch weitere 200 Millionen Dollars wert sei, die der Krieg zweifelsohne kosten werde, .'dubbard glaul't Mussolini habe sich nnr deshalb in den abessinischen .^itnochen verbissen, weil er .genaue Inforniationen ütx'r gros'.e Petro-leumvorkomnien eingeholt haben müsse. Italien setze jetzt alles aufs Spiel, um für seine Motte und für seine anderen Bedörf-nisse zu Erdöllagern zn kommen. Mussalini riskiert nm des Erdöles willen einen Ä^rieg. Er kennt aber n>i'der die Tücken der aliessi nischen Rasse, noch den tiefren Sinn briti-s6ier Intrigen. nekme MSN irük nückitern ein Olas 5644 Mlllll« ..IWMr5 WN«W« vom ^imitvrivm sür 3vri»lpolitilr unri Vollcsjxesunrllie»t: dir. 8 15.485 vom 25. ^»i l9Z5 Die Themse — ein Nebenfluh des Rheins ^kontinente auf der Wanderung / Amerika liewegt sich westwärts / Kalifornien schwimmt nach Norden Die ilnermüdliclx'n A-orschnngoa der ge')lo« gisrliei, Wissenschaft l)aben sett lang''m in der Erlenntnis geffchrt. das; sich nnjere alte in einenl danernden Ulnrbildnngsprozes', findet. Das (Besicht d<'r Erde verändert sich ständig, und nx?nn an6) die g.riltgen Ver--schiebungen auf der E'i'doberfläche nnr i.chiver tvahrnehnlbar sitid — den genauen ^^^iessun-gen der Geographen nnd entgel)en auch die kleinsten Veränderungen iticht. Der noch intiner lebendige Kern oe«? Erdinnern s'orgt dafür, daß au-ch die Erdobersläch' ität»-big in Fluß gehalten wird. Liingiaui, aber deutlich n>ahrnehmbar erfolg-en neue Haltungen der Erdkruste, eirtstehen nnd oer^'lM Erdteile ulid Meere. Der (^^olog^' erkennt mit «p^übtein Auge an deni (^elsicht einer Landschaft, das; da^ vor ihni liegeilde Land vor Tauje»lden von Jaih» ren ein n>e'selstlich anderes Aussehen tiatte. Wo heute ein grosser Binnensee liegt. >var vor vielen Zeitaltern vielleicht einuial ein G.^teere schwimuien, also Lilstt hat, siä) in ein »tilleS Süds^e-P^lradies zurilkfzuziehen, denl bietet sich eine gün^stige l^^legenheit. Be'^ond^'^s verlockend ist die Versichernng, das; kreide Inseln frei von Mos>kit'0s sind nnd ül'^'rdieS ein l^'sun-des, gleichntästige? ^tlima be^'Ü^en. Wev kauft zwei,s6)üt>e, gnterhaltetie SudseeitlseluV sind sie oft nur die letzten Rcst^' eine.^ einst uials zusannneltl)ängenden >lonlinent'^. Eroteile reis;en entzwei, spalten >ic!i und gleuen nus<'!nandcr, ungehelire Strecken Landes i»er-siuteu iul Meere . . . Da'> Angesicht unjserer Erde, nne iie l^eute ist, erzählt don, ^ologen die Ge'chi^ht-.' d>'r Erdentnnrklnng in Iahrmillionen. Wenn .uan l)<'nle iiu ^'Hochgebirge oft genug M^'eresdrü(kc ln'il 'Vleerestiefen pindet. so ist danilt der deut liche Beioeis erbracht, daft oor Millionen Iah ren einmal das Meer unl die höchsten Gipset spülte, und man kann wohl init Recht be-haupi!^'n. das; die alte Ueberlic^erung von deite Landst^vcfen dnrch irgend.'.^l^k Erderichütternngen iin Meere '.'erianken. England früher keine Insel. .'^n vnlkanischen (^ebiet^n der Erde verön^ dert l'ich natilr^ieniäs; da«:» Antlitz der Erde am k'entlichsten. Ab^'r auch in unserein sa>t erdbe-benfreien Europa lafsen sich ^inlich die Ber» chielnlngen der Erd^oderfläche erkennen. So Inilx'n die (Geologen ans vergleich.'nden Messungen und Beobachtungen sestgestellt. daß England sri'cher eimnal keine Iu'el war. !on-dern nnr den nördlichsten '^lu.'läu'er Europas! darstellt^'. Messungen IMen eegetien, das; sich j die ttawMüste Z-rq^nkretcho ilih.Uch ltin ä cm sentt. Vtan kann daraus lnit lttecht d^i Rilck« schluß ziehen, daß vor Millionen Iahren tine feste Land Verbindung an Stelle des heutigen !?anals vorhanden war nnd das; ail^ lniolg« seiner lontmuierl.i,chen Bodensiintung an dieser Stelle die Meere^verbidung wichen Allan tit und Nor-dse^ geschaffen !vord''n ist Man kann sogar ziveifelsfrei behaupten, daiz sich die Mündung dl's Rhcili'7' ursprünglich an einer Stelte befand^ mr der heut«^ die Dogger« bank liegt. Am sensationellsten nl>er er' lzvutt .Zie ^est. stellung der Gelehrt<'n, daß die Thenisi' in früheren Lebettsailtern unserer Erd eiuiua' nichts anderes gewesen ist als ein liiuer denfluß des Rheins. Wenn wir henU' d^e Landkarte betrachten, uns die feste Landbrü^te zwischen d<'m ^-eftlond nnd l5nsi!and uorst»'!-len und den Lauf des Rliein- !ühn ein wen'g lveiter zeichnen, so erscheint di^'-se T.l)e>e dnrch aus nicht nmvahrscheinlich. Skandinavien :w0 Ai-ter higher. Aehnliche Beobac1)tnngen .^>at man auch in den Niederlanden an der ^uideri^' uluch^li können. Während nun in den '.itiederlans'n sich der Boden unablässig senste, bis er heute 5, Meter nnter deni Meeresspieg^'l liegt ivj'.d Skandinavien unablässig ein '^tiukchen liö!)i.'r aus dem Meere gehoben. Die Wissenschaft liot errechiiet. das; t^r Mitelteil 5kandinao''ns seit der Eiszeit etwa .M» M^ter emporge'aiter worden ist. während an den ^ki'isten !^ie bung weniger spürli-ar ist. i^l'^ich heute b^'träl^t die 5->ebnng de^i« Londe? etwn ! cm un ,'uiln. Wenn man nun zunächst .ilaudi, das', derartig geringe Bode7n>erschie'iilngen aus das Leben der Mensch<'n tamu einen n^esentlichru Einflus; hätten, so nniß man sich nnnia! vor Augen halten, das; hente heisviel^weis^' in Sk'anldinavien Pr>.>;ent der ge'umten '^^e völkernng anf eiirenl Boden lc-bt, der ver zelmtausend Inhren no'ch unter spiegol lag! Jeder M'ier. .in? d^n sich das Land ans deni Meere hebt. lcis;t ri.^sige Str^'k-ken nenen Bodens fi'tr die M.'nichen erstehen. Revolution im Schiesergeb!rge. Die dauernden Schwingui?gen der El de macheil sich anch in Dentschlnno an l>l'st!nini ten Stellen deiltlich fühlbar. So mnis n bei-spielsnieise alle ^>aor 7^ahre im „Bing.'r Loch" umfassende Sprengungen vorgl'nonnnen N'^'r-den, iveil die andauernde Hebung de.' Ze dens im ^^ein zur Behinderung der Schiff-fahrt führt. Dis gesamte rhi'ini'che gebirge ist in Tausenden van fahren langmui UNI ^^00 Meter in die.'Iiöhe iiestiegen. Ver'chiebnngen inachen sich auch in? uhrgebiet b^nrerklxir, hier allerdings in 'chräger Nichtnng. (Gerade in den ^^'rgs'augebieten ist eine ständige geolegi>sche ^'ontrolll' dnrch genaue Mefsungen i'lber derartig? Ver'chi'kni"-gen notioendig. Der Rifi durch Amerika. Dtis interessintteste B<'ispiel eine.- :'fs.n^ut l lichen Bode,roerschiebuilg ist s?a!:soriü.'n. T-e-ser paradiesische Landstrich, 'in breit r, lau. ger streifen deo nordanierilanuchen ;1.^uti-nents, schwiinint langsani in nord rvstli-l)^'?' Richtung M'iter. Wer im Flulj^eni nien überquert, vom M^vre h'^r l indeinni.irt? oder in mngek^i aus der Höl>e ganz dentüch Ris'. leb.'n. der dnrch das Land geht. Man 'ind': hier Täler, die glait abgeschnitten iin!) nnd erst ein ^>aar blii^dert Meter nördli.ch Zlire natür-licl).' I-ortset>ung finden, '.'lm i^itg^n^äsligiien zeigt sich die Bodenk^'weguilg d^'rl, n>'^ zufällig v>äu5er nb^'r der Briichlinie erb^itt wnr' den. 5ie zeigen lv'reits in kilrv'r Zei: 'liiise, die sicl, von ,^ibr zu Jahr er oeile^n und schlies;lich ^;nni Einsturz führen. Unoblli'''g gleitet «ian; Kalifornien am ^-estlanae nach Nordwesten^ Wird nicht in Million'n Iahren einmal eine Zeit l^ommen. da dies l'lüiiende Land eine Iniel ist. dnrch eine 'chnkale Was serstraße von Nordainerika ijer^ennt'' Die Wissenschartler behanvten. das^ anch di. Erdbeben dieses (Gebietes iin Znsiimmenban'ie mit der Landverschiebung stellen. Wäbr.'nd des riesige t^^ebiet vorn^ärtsgleitet, inns; e.^ e'n'' nngesienre Reilnlng überwiud'n. Ost ini'issen Widinltände überwunden 'ncr^^'n, nnd s<-os', iveise ritckl dann der Landstreifen ^^tück nieiter. ?luch das «schn'ere Erdb'ben von: Iiilp re deni ^aii ,'^-ranei>?ea zum Opser nel. 'oll auf stieie ^^9eiie entstanden ^"in. Immer groMgig Eine lieitere Episo'de exe^nete sict» unliingst in Bnkar^'st. Ein >sel)i' ^chniutnger jnngei Tm-'elpulu'r sragte einen künstle'- n?'t tt>>'I>l'nd>'n Locken: „sliefelputz^'n, lueiu y<'rr?" - „Mvrtdorer ie»6. 4 iZllmWlg, den ^Z. IM IMS. nöNs;, mein Zuili^c", war die Antwort, „aber i't'nn du dir drüb.'tl nnl Brunneti. mal dnn i^'^esicht niäschst, i^cbi: ich t'ir ciucn Hai' bcn dcr Blili Mir dc^r Junge om 'Brunnen nlid kaiir gleich darauf frisch ''r!)<'n ^zurück. „Zchr schon", meiitte d?x Äinst-!«'r am'rkcnncild, „hier hast du dcn verspracht.-i?.'u Vl'lin." Mcr der Junge schüttelte vcr-itinnikt lächclnd dcu Kopf. „Bchaltcn Sic ni.'r >c, > Gt'Id", sagtecr dann großzügig, „und las' >'n ?!c sich dafür lieber die Ha!lr^?!>iru'chrt. Man stesltc auf der Höhe de-Z '.Uergcs uerichjet'?ne Mikrophone auf, durch ^ie tiie l''ierälischt' der Vikilantätigscit noch .'linerifa iltx'vtr^igl'n wurden. T>aS Gau^^e ein zieullich kiihnes Äagnic^. ^cachdem >.i^'n deul auf dein Vesuv befind!'.ck)':n Obser-^'.i^oriuni eiue verstärkte Tatiglt^it dec' Ver-q.'c' verzeichuct norden war. begab^'u sich liiehn're au:er1kanh'chl' Aufa.ii'r u?sd Inge-ni<'ure der Mnniorker ??c!tional Vroadca-stiug (5ouipant) dio hinauf -um >tra!Lrgebict, !ri> IN' silr Ulehrcre Tage Mikrophnne und alle uolmeudigeu Zcudeapparat,.^ ausstellten. wälircud an der Aufstellung der A^pa^ ^lite gcarsteitet niurde, uud >v'':l!q? Miuu-!en, es)'.' die eig^utlici)« U<"b??tragun?s der 'iulkantiiligfeit l^ginueu sollte, tau; e«? je--t^cich .iu elil<'ul stärk/'ren Au5üruch so das') die cnnerikauischeu .<)örer nicht nur d^as gemöhuli.che leichte Murren de^ ^iulkon.^ .;u hören Ivkauien, 'andern einen ''tärk''i<'n ''lu'.'brull) uiiterlebten — loen'lg-solange, nne die Mikroph^^ne. die uiun !n den .'irater ^hinabgelassen ftandhi^l' ten. .neistnndiger Arbeit :vor(i-. ^möls 'N.'ikn'Phone ausgestellt und '.n:t d.'^' uotwen-^igen ^'eitung^'n verses>cn uwrden, wedcl d j'Nciler'5. Mil Mühe nur k!)nn!>'n sich di-^''^ngenielirt' und Arl'eiter NN'^ dein >?'.'ci>.'r .'.!s<'n. 't>'osessol '.'llessondro M'iüasiro oom unter dcsseu !^'.':!ui'g dii' 'i'u ''tilion<'ll>^' Ueln'rtrtiguisg der ^caliolial '^^rrod ^iiitinli '.'''oiupoun vor isi.Ii 'lin.i. '.'eri^lilel, >os'. iiuiil !eint' '^eil inl'hr hat!', dic U'ert-vollen MitrophoiN' zu retten. Tieiein liin nant' jedoch uiar zu ve>d.iiitcu. das; Anic-rite. d.io v^^rnllen luid Tolvu im ssrale: ''!^<''no gen»iu verfolgen koun:l'. während der '.'In'ogi'r 'Väter voin Naiide d<.-^ skraier.:! ou'? 'einen >>örein einen ausch.^ul-ch.'n 'Bericht '^iese.' (srlebniise.^ gab. 1)i<.' Uebertragun-^ der '?>'ilk>niier in ')em ^s^^ech^^jlli". r.atlichen lorio 't'le'l'o in gan; plö^^liei, zur .Fühlung von Aliineitten v^'rtl.igl n'orden, oh. ne dtif'. er siel) auch n»r iui Tl>iunl 'e so elaxis qeiiii lN hätte. C'i' isl eine jehi- uiertwliedige '^Vorgeschichte, die zu dieser Aliiuentat'on!?--klage führte und die siai bereit!/ 'N' 'Dttob'r ^e-^ vergaugeuen Iahre>^ abiviett'. Üe- ^?ut« 'cher '»i. i»>ar cili^'S Tageii .n t einem z>v<'i-lvännigcn ^-nhrwerk über die ^tros>' gesah en. al^ ganz Plötzlich ein ^ohle:: direkt in > uhrwcrs'.hineiitlies. Da^^ iul-g' ^ier war IN-' dem vie.se des L?andwirts Springer h-.'r-au'^gelaufeu. Tie beiden Pfer^'e ^uhr-oerk'? s.lK'nten uud sagtcu ,^anz plötzlich in oilder 7>agd dem ^^ohlen nach, da'.' die Dors-trostie entlanglief. Ter !^liltichcr verlor die >( rrslbaft über das hiu' und h^rgeschl.uderte l>'eipaun. stürzte Plötzlich vl>ul Bock und erlitt 'inell s.^fll>l'len Schädelbruch, dem er rrlag. dieser tragische llitglüct^^sals h.lt nut: uiert-unndig!' '^-olgen nach sich gezogen. (56 ergab ich. dos', die !.'ebenc'geslihrtin de? verunglücken stntscher.^ ein ?tiud erwartete, das. wie ui'Mischen einwandfrei festgestellt wurd^, >da'? iind des Perstorbnteu war. Ii?l'.t hat die uuge Mutter im Namen der Pl,ri!,uudschaft-^ X'bl>rde eine Alimentationsklilige angestnngt — ?lnd zu>ar gegen deu !!.'andwirt ^5pringer, »essen ?^Me.n seinerzeit den tragischen vn-.^lürkSfass heraufbesckWor n bat. Ta-i^ Zivil ^richt in Arür hat aug>nblickli.h den s.hmie rigen Zall zu entscheiden. Sport bei Hitze nicht ungesund In Wimbledon wurde bei über 30 Grad im Schatten gespielt / Freilich dürfen die Sportler nicht danernd Eiswasser trinken Daraus geht am besten hervor, daß die sportliche Leistungsfähigkeit von der Hitze durchaus unabhängig ist. Freilich werden siäi Sportler au6) niemal-Z zu unüberleg Keiue ?vrage, das; sich der Wassersport, inZ--besondere d'.'r Schwimmsport, au heißen Tagen der grös;ten Beliebtheit erfreut. ?ll>cr nicht überall ist eine Freibadeanstalt oder eine geschlossene städtische Badeanstalt iit der ;ilähe, und viele müssen sich deshalb auf andere Sportarten beschränken. Tenni'^ ist einer der beliebtesten Sports, und ouf deu großen Sportplätzeu nnrd ijU>crall eifrig Fuschall uud .Handball gespielt oder in Leichtathletik trainiert. Natürlich sind die frühen Morgen- uud Äbendftundeu dafür am uieisteil bevorzugt. Aber auch da ist es utauchmal schoil fast tropisch heis^. Cs gibt nun viele, die da glauben, bei grosser .'^>it^e 5Port zil treiben, sei Heller Wahnsiuu, luan könue dabei leicht einen Hitzschlag betouiuieu. Die l5rsahruug lehrt allerdings dos Gegenteil. Wenn in dell Hundstageil gelegentlich iit der ^'leitung steht, das^ irgendwo ein Mensch einein Hii)--schlag erlag, so wird man bel^'it.-' die Beobachtung geulact)! haben, dajz solch ein ^all niemal'? einen Sportler betraf, sondern nieist Menschen, deren .'^lörper uutrainiert ist und die der.^.'»itze nicht gewachsen wareu. wäre auet) falsch auzuitehmeu, das; sportliche Leistungen bei großer .Hitze uumöglich sind. Tas bewie-^ ain besten die letzte Olnni-piade ls»:^ in ^'o-., A'ngekec'. Damals' herrsch te drülieu eiue gerade.^u tropische .^>it;e, und denit0cn '^!>ett kämpfen unerl)l?rte Leistultgen voltbrachl, ohne daf; dabei sict> auch nur ein einziger Unsilückc'fnll infolge der .'!.'>itze ereignet hätte. teilt Äerhaltcu hinreissen lassen. Sic werdeu zum Beispiel uicht iit eincut Zustande uu-gehcurer Erhitzung iu kaltes Wasser spriu-gen oder sich sofort unter eine eisige Ärause ftelleu, sie werdeil auch nicht unmittelbar naÄ) einen: Langstreckenlauf Eiswafser trinken, sie werdelt überhaupt i'edes überflüssige Trinteu vermeiden, weil dadurck) uatürli6) eine bedenkend erhöhte Schweisibildung erfolgen nmrde. A'n heißen Tagen Sport zu treiben, ist also durchau'? keiu Wahusinn. Mau kann au6> bei 3f> Grad im Schatten eitle Stunde lang auf deul Tennisplatz dem Ball uachjageu, man kann laufen, springen, Fusiball spielen — sofern nian eben iticht durch unveritünfliges Perhatten ini ertiitz-ten Zustand sich selbst gefährdet. .^lörpertraiuiug ist auch in der heisiesteu Jahreszeit notlveudig. Auch iti den Hundö, lageu tvollen wir nicht einrosten und tatenlos I)erumliegcu und über die 5^itze uachdeu-teil, '.li^er allzu heftige Beweguug uicht verträgt wie Lausen und Springen, sollte leieh-lere Gnutnastik treiben, die den .'üörper ge-lentig erhält. Boraui'sekung bleibt natürlich linnier, dak der sporttreibende durchaus ge^ snttd ist. Wer irgendwie an Herzbesännerdeu leidet, darf jelbstverständtich ohne i5rlaub^ uis des Arztes an heisren Ta^'n überiiaupt teiuen ^port tn'ibeu. Vor dem Abschluß Die '^us;ballmeisterschast ist bis aus zroei spiele nuu glücklich unter Dach und Tvach gebracht. W.ihreud iin Oberhaus die einzeln nen Plaleineuts bereits feststellen, l,aben nur mehr die Akteure oni T^abelteuende die Gefahr des Abstieges zu liaulteu. Diese )1iolse fällt diesmal ausschliesilieli ..Svoboda" uud „Hernles" zu, so das; der vorletzte ^tainps, den loniinenden Souutag „Rapid" uitd „(5e-lje" zur d'rlediguug briugeu, keiuen ailS^ schlaggebenden Cinslus^ ouf die (!> itdgestaltuug der Naugordnuug uehnieu wird. „Rapid" ist anl dritten Posten festgenagelt und „d'e-lse" koltn selbst eine liaushohe A'iederlage d-'r Ersttlossigteit nicht verlustig niachen. Angesichts der ausgcglicin'nen ^orni der Gäste ans ^else dürfte auch dieser .^tauipf einet» l>eif;uuistrittenen Berlaus nehnien. zuvial iltion doH lokale Prestige einen Sieg erfordert irt» nmchl. : Rott Tennisplätze in Maribor. Schon vor n>e!)rnen ^''^aliren versuchte tuan, ntit '^jiegelstauli die bistierigl' trostlose ..^aroe" unsere^ Tennic'ptäiu' in ein Ro' uinzumait--dUn, doch selitugelt dainol>> die Bersnche fehl. Nnnnieln I'nt die „Rovid" Tenliissettian >h' le Plätze öl>»Iich nne in '>aar,b und Liul'lza-na nlit einer roten Mass.' «Schlagte) überzogen, ivoduech sie sich nictU nur für das Auge wohlgefälliger gestalten, sonderu vor allein duräi den nieielierett Boden die Epietentfal-tung ganz besoitders tördern. 'poei Pläne sind völlig „nutgeiärbi", so das; iu .'stürze d?e ganze Anlage ein neues, utoderiies Aussehe.t erhalten wird. : Radfohrertlttti „Edclweig lMM". 'tile Mitglieder iverden zu der Sainstag, den 1'». d. staltfiirdenden Mondscheinpartie itach Vre-sterniea herzlichst eingeladen. An deni AuZ-slug wird sich aum die Liedertafel beteiligen. Laternen ntitnehnien! Nast ini Gasthaus '^^rttderinann. Gäste herzlichst nnlllontmen! Start NM Uhr. : Die Tour de T^rancc. Die sechste Cta»'pe i)er Tour de ,'vraitce sührte über ?.Nlo-uieter vou Evion uach Air^les-Baius. () rs!^r wurde Bietto (Frankreich) i>k li Stutldetl -'N Miu. li.' Sek., Zweiter Le Greves (Frankreich), Dritter Bergania>>elli (7^tolien). Da^? (''lesaintplacelltent lautet: !. N. Maes, 2. Magne, Berga,naschi : Dos Präger Doms-(.'!Up-!^inalc. Di^! Auslosung für di'n ersten Tag des Davis« Cup-Tressens zwischeii Deutschland und der Tschechoslowakei ergab folgende Paare: Menzel < Tschechoslowakei) gegen .vvnclel ,Deutschland) ilnd Casta (T.) gegen v. <^^'ronitt> tD.V Am zweiten Tag, also SaurL-tag, nnrd du') Doppel ausgetragen, füi- das die l>e!d<'n Mannschastssnlirer ihre Leute erst niorgen zu ueuiieu brauchen. Souiltog fol gen danlt die letzteii (.Einzelspiele Menzel ge-geil v. d"ramm iind l^'asto gegeil .^lenrkel. : Spanisr in Siidamerta. Bor Zu- schaueril absolvierte eiue spnilisl1>' Mauu-schaft, bestct^eud ous Spielern vou Athletic Bilbao uud ^.t/aeional Barcelona, ihr erste^^ ^piel i>s Bm'iios Aires, iu welcheiu ihr das Auswahlteain von Argentinieii «^geuülx'r-' lral. Daö (5rgebuis volt : 2 gibt s>as !»träsievrhältnis iiichl richtig wieder, da die Argentiitier techuisch überlegeii wareu. : Leichtathletik in aller Welt. Die grie6ii-set)en Meisterschaften brachten die beste Leistung iin Diskuswerfeil, das Sillas mit l8.i0 Meter gewauti. — Bei den Meisters6)afteu von Polen Verliesserle Molonczuk den Rekord i», Ltobhochsprung aus :t.!N Meter, l^ine l?.el>erroselning lnldet>' die Niederlage von Leliasz im .'»iugelstos;eu sl Meter) diiltli Tilguer <1.'»..'^ Meter). - Die Mei^ stelschosten der Srhtoeiz brachten folgende igelniisse: l<>l> Meter: .Hältni lt>.7 Set. — Meter: .v^änui i.'1.7 Set. tiX) Met-^r: Bogel .'itl.l Set. - Meter: Pedretti 1 I. - Meter: Mütter: i:lt).!. -i'tlttXl Meter: I^'ardineiir l.'i:!tl.!^. — lt).<)lX» Meler-t^^heu: Dubais — llt) Me- ter .vn'irdeii: .Uitnz li',.«; Set. ^ ltk» Meter Hürden: !tiöl)lerl)als .'»t!.? Set. -- .Ho6i-sprililg: (5ggeuberg l.^.'» Meter. Weit-spruug: Stuiider 7. l.'» Meter. — Stabhoch-sprilug: Stalder .'i.lit) Meter. -- .'»kugelsto-sien: ^'»eti Meter. — Speerwersen: Sclulhniacher Meter. — DiskuSwer» seii: Bachnmini Meter. Iu. Ljubljanaer Gemeinderat. Donnerstag nachinittags trat der Geuteiitdcral der Stadt Ljubljaua zu einer S'tzuug zusam-nieit, in welcher die '^rag.' der ukor p o-r i e r u n g der llutgebuitgsgiueindeit neu erdil'.^VS an de, Tagesordnung stand. Stadls piosident Dr. R a v n i h a ^ .lab die t^r tlärung ab, das; er sür die <5insühruitg de^ sog. Brünuer bzw. Prog.'r Systenls sei. diesen' ^-atle ivürdeit die iiitorporierleil Iliu-gebultgsgeiucini)en ihre Vnanzautonoutie beibehalten. Wohl müßte aber vorher daS jugoslawische Städtegesetz in diesem Sinne abgeäirdert werden. Der jllgoslawis6>e Städ-teverband hat der Beograder Regierun^^ bereits ein diesbezügliches Referat zugehnn lassen. lu. Neues Mitglied des Rationaltl»coter6. Die bekannte Beograder Opernsängeriti Frl. Olga O lfd e k o P wurde vom Natio-naltheater in Lujbljana engagiert. lu. Beim Baden ertrunken. Wie aus Sa- va bei Litifa l^erichlet wird, ist dort der Eisenbahnbeatnte Martin Lu be i in der Save beim Baden ertrunken. Seine Lei^^e koitnle lto6i nicht aufgefunden werdett. e. Evangelischer Gottesdienst. Sonntag, den l l. Juli findet bei günstigeui Wetter ein WalÄgottesdicnst slat, zu dem der ge« meinsaine Abmarsch uin 8 llhr früh voui Sannsteg erfolgt. Bei ungüttstigein Wetter wird der Gottesdienst um ls> llhr in der Kirche abgehalten. c. Kinder aus Erholung. Die Uulgebungs gcuteinde Celje hat aut Donnerstag ^ini^ lit'tt auf Tage zur Erholung nach Sv. Marliit ain Äacherlt geschickt. Leider war e:? Heuer itickit lnöglich gelvordeu, einer grösie-rett Anzahl von kränklichen .^iirdern eine i^r^ holuug angedoiheit zu lassen, da die Banal vertvalluitg deit diesbezüglichn Posten ,u, Haushaltsvoranschlag der Geiueinde i^elje-lltngebung stark t'erkürzt l)at. lieberall nnrd gespart, auch zuui S6)aden der Bolksgesuud-heit. Man vergißt dail'ei gal«z, daß ^'inder, die lränflich sitld itnd keitte Erholung finden, zuutal sie auS ärinlicheu ttroisen stainincu. später als Insassen des Siechenhauses dein Staate erst recht zur Last fallen. t. Arbeitseinstellung. Wie tnir hören, sieht sich die Geineinde Celje-lluigebung ge zwungen, die Regulierungsarbeiten an der Su^ltica einzustellen, da die Zahlungen aus dein Armenfotldö ausgeblieben sind und die Arbeitsll)hnc nicht tveiter ausbezahlt lverd^u lönuen. So Norden nun wieder rund l^!l) Ar-l'eiter feiern miissen. e. Der Erzeugermartt iu (5el.je bot am Miltwoct) ein sehr lcbl)astes Bild. Tie Au-lieserultg vou (^einüse und Frühobst lies^ uichts zu wüitsctieit übrig. Salat Bohnen-schoteil und (^urkei^ lageit ilt Hauseit auf den Berkausstischen und iit den .körben uud erzielten verliältnisinäßig <^utcu Absatz. Die Marillen verschwinden langsaiu aus dein Marltbild uud lverdeu vou deu Pslauiueii abgelöst. Das Beereuobst ist nock) durch gro^ s;e Mengen vo>t Schtnarzbeereu und die restlichen .Himbeeren verteten. Auf dem Fleischmartte N'ar der Verkehr aut Mittwoch nur nlitkelutäßig. e. Einbruch. einer der vergangenen Nä6)te brackieit sechs unbekannte Männer, die aus Kroatien kaineu, iu das Geschäft des ?tiaufutannes Pavlin in Bistrira l'ei Sv. Peter an, .Vtönigsberg eiii und entwendll:'n Manufakti>rniare>i, Zigaretteu und Tabik iii» Werte voii Dinar. e. Wettmähen und Mdrennen. Der Bee i^'in der Baueritburschen und Bauernmäd-cheil in Nikosia vas bei l5elie veranstalt.'t Sonntag, den ll. )uli in Arclin bei Pojuis ein Wettuiäl)cn, verbunden init eiiteut Fafir-radrenin'n. (^startet wird vor deiii Gasthau«? des.<>errn BreLko. c. Schausensterdiebstahl. 7^it der Nacht zuin '!:>!l'ittivoch hat ein unbetauuter Täter da> Auslagensenster des Geschästes Puugraei^' auf deut .Hauptplatz geöffnet nud aus de> Auslage Waren ini Äerte vou l:.M Diita^ entwendet. Der ,!ufall wollte es, dajz luan ant Borabend vergessen I)atte, deil Rollbal^ ?ett des 'Schauseltsters herabzulassen. Diese Gelegenheit iiahin der Dieb wahr u>td nützte sie anf diese Weise aus. c. Verbrühtes j^ind. Der Besitzer P.'elo aus Brbje bei il^alec >vollte ain Mittwocij ei» neu (^iiner, gefiUlt lnit heißen« Wasser, ai^s der stäche trageu. Da lief ihni das iieuniät'' vige Töchlercheu Augela eutgegeii und stie'; Nil ihil an, so daß sich das siedeitde Wassei über Gesicht und Brust des ^tiudes ergo;;. Das Mäd^ «der Ark»cit^^^?it inid GenMriing des Urlculv'^ Nl'chuuu'i 'ictragcn wlirde. Das Di^'nswcr-Nältni'.'wurde nuf Gi'llikd 'ini-S üollcktiUv?r-lMstc.."; Lcrcgcil. Beü^ni:1lich stellte I/t? Arlici-icrschaft keine Lnünf^irderuNIen. Heute, FvU-wurd.' iin ganzen Vcriebi' die '^'lrbeit wieder aufgeu^'mmcii. Auch der ^trcik in der ^'adersabrik W o' ch tt a st q in ist beendet und hat sich dii' Arbeiterschaft bereits gest^-rn wi<^^der zur Ardc'it ^'ingefunden. Änch ljici 'lxiende neue Ge>verbcrc6)tc e r ! eil t: ^'eopold Trpin Fleischhauer, Aleksandronn re^ta l)!i, Anna '»iesnik, luischtwareuliandluug Melssla cesta 7li, Ivanta Gersak, Gastl)aus, Mlinska ul. lli, ^'eopold Ärkii«', Zchncider, ^rantopanova illitli l<^ Amalie Rantncr, Milche und Ge. tiättnerlaus, .^torc'Lta cesta Quirin Mer-1,1 l. '»iestauration, <^rajski trg 1, Therese -Plis^^krttli Mt>crin, Tr^ai^la cesta 5»^ vein-ri) e l i ch I nnlrden folgende <^ewerb<' rechte: (Christine IerS^'k, Delikatessenliand^ luni^. 7vrankopanova ulica N Anton ^io-sar Schneider, Aleksandrovn cesta -'l, Tho-ina? Medned, Schneider, Dravska ulica ^tarl ^roha, Verlaus l'on Realitäten, Pe-trinjsla ulica Iosefine ^'orcni^al, t^ast-I>auc., iauS, Taborska illica Alois Iev^enat Anlitpntätcnhandluuc^, Stolna ulica .'», Ja-tob Mundil, vrodulte Preöernova ttlitti !!>, ^iarl ^ iberger, Delikatessen-handlttilg, Stolna illica l», Peter Äugnar '^i^ätter, >ioroska cesta '.^l, '^ranzista i^leinoerschl'^'ik >^aiiptplatz !^arl i^chniidt ^ l>o., ^^emisandlung, >>^tolna iil. l. Sednftlcht nach dem eigenen Bett sS etwas HerrlicherLS als öcn 'rjtcn Tllss in der Sommerfrils6>eV Äielc Tage nol: ungestörter ?» uiildo zu ''»^elt legt in dem fvohcn Bewusjt.scin, nlor-gen wieder eiilen Iieurllchen Ferieiilag zu cv« lebeit, so stellt mai: mit einem kleinen Seufzer fest, daß das Bltgewohnle Ä^tt dalheim, in d^nl eS keinerlei Unebenlieiten m^bt_ Niel- leicht ausser der sanften kleinen Mulde, in der man jeden Abend ritht u.nd in der es ei- gentlich besonders gemütlich ist. '.liun ja — es kann eben auf Reisen iricht a l l s so sein, wie inan es gerne haben nli^cl^te. l^.'n:es;en wir nicht schon die Herrli6)e li.'andschrst, die wunderbare Ruhe, das selige N'chlötun'-^ Wa^ re auch noch das Bett '^>oll^konl:nen . so iväre hier das Paradies auf Erde:,. Taini aber würde uns ain Ende der Z^erien der Abschied zu bitter s5):vcr. So wisseu .vir schmi heute: »veitn einmal die Ms6)iedsstund' ''chläg! — dann unrd uns das Bennlktse'n. am Abend wieder in unserem eigenen Betl li.'gl'li kön nen, die Treimung vou hier .'rleichtern. Es ist ttick)t ilnuier nur die ?.>''alra'x'. Aiich die Decken können Kopfschtti?r^e'.i lu'reilen. Ä>olldeckett sind natürlich das Ideale Aber die fiudet man ni6)t überall. Weit verbreitet dagegen sind die schlecht ne'! linsten ,'^i.derbet, ten. Fast jeder kennt sie. Die ^-^üüeril r'.r.s6?en rechts und links nach den Seiti^n, luid auf den Knien wie über den S6>ultern i't lU!:' noch der Bezug — traurig, traurig. Eininal fnu ich auch in der Sonrinerfrische init s.'iii zufainmengekracht — auch dlis gibt e>^ gab eiueil .^rach — eiil Splittern — und plötzlich laß ich auf dem Boden, initsa^n' der Matratze' — und bin doch lvirklich ke'n „Schwergewichtler". Also ivosl.'n mir treh sein, wenn es mit einer >schief.'n Malr-il^e oder einem zu dünnen T-eckbett >:btie/?f Dabeiul wintt ja in wenigen ^.Zi^ioch.'il wi.der unser altbekannte.^ liebes '^ett! ui. Evongtlisches. Seuntag. den I t. d. M. um l<> UI)r vormittags wird in oer Ehrist'?'.' tirche ein l^vmein^eootte^diensr st^ttf'ndeii. nl. Abcntkonzert im Stadtpulk. Tis nächste Abendkonzert in» StadtPark sindet 5ani>?-tag, den l.'i. d. voll lialb '_N bis '.'2 iliir statt. Es tonzertiert die .DraviV^ Mniil-kapelle unter ^^^eitnng Üires ^wv.'llniekit'r? >>'rrn i'.ekar. Ul. Bor großen Personalvrrändernngen in der Mariborer Z^euerwchr. Durch die ver-schicdentlichen Eingriffe des ,veuerwehrga>l"'Z Maribol', linkes Draillifer, in die versonell.'u Angelegeicheiteil der Mariborer A'chrleituug sind die Perhältnisse in dieser früher so vor-bildlichen Wehrorgairisatioil t,is zur llner-lräglichkeit gesteigert wordeil, lvodnrch die techniscl>' Schlaglrast seltistverstäildlirli sel)r ^schwere Einbussell erlitt, diesenl -jusanl-^lnenliaitge trat gestern al>cnds der Porslank» der Welir zu (»iner Sitzung zusammeli, in der der Meltritt des Porstaudes beschlossell wnr' de. Meichzeitig wurd<' beschlojseu, für den 1^2. d. eine auf;erordelltlil1>e Vollversaluin-lung (nlit Neuwahlen^ einzuberufen. nr. Misterprüsung»oortrüg«!. 7^n der ^ni i- ten .'»Hälfte des ^^uli werdell '.oi^deri':.« d::' MersterprnflUlgsvorträj?»' a ll 'gell o in nien, worauf schoil sekt Meisler ilud t'>it'hils.'u aufmerlsanl gemacht werdet'.. ?)ie Porliäo.' l:i(! Porlragsstuudcn) sind 'luentgeltli.li. An melduugen übernimmt das ^^enossenichafto inspektorat. Vezirkshauptlnallnsch.i't '^iil, mer li.'. das auch de,: Kursl.'eg!.nn den T/'il nehmern schriftlich mitteilen 'vir>. Nl. Der Autocaraussluq nach Bled und Bohinj, der voui städtischeli Autobnsunter-nehmen sl'lr tx'n ilnd 11. d. in Aussicht genomuieil wurde, nlus; aus lechiüscheu Pe^ lveggründeu abgesagt ulld auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Daci ^^eld für die bereits gelösten Fahrkarlen nnrd in der BerkehrSkanzlei am .<>auptplat< rückerstattet. Nl. Am heutigen Fischmarkt wurden seilgeboten W kg Sardelle,! zu 1?, Vt Dinar pro .^kilogramnt. Nl. Im Schlafe vom Feuer jjberra»cht. Zu der unter diesein Titel kürzlich gebrach-teir Nachrichten teilen uns die Bewohner des 5)auses Sloveniska ulica 2.2 mit. das; die Feuevgesahr in der Wohnung des l'ewußtl.os zusamlnengebrochenen Nndolf '.'ÜeserLall nicht voll dessen Gattin, von der er übrigens gcschiodeil ist, sondern von der iul er-stieil Stockwerk wohnenden Frau Stiebler ^vahrgenonnnen wurde. ?!iefergall'^ Wohnung wurde von .Herrn Aniion P e te l aufgebrochen, der Nisfergall sofort ms Freie schafstc. Nur dllvch das rasche Eillgr^ifen von Frau Sliel'lcr un.d insbesondere des .^'lerrn Petek tonnte ein schlimmeres Unglück verhütet werdc-n. Nl. Die Boxkämpfe, die Samstag in der Union.Veranda I)ätti.'n stattfinden tollen, wnrden abgesagt, di.' behördlicherseits leiile Bewilligung erteilt wllrde. Nl. Let»ensmijdc. Marija v Brezsu wur de heute frühmorgens der 142iährige beschiif tiguugslose Taglühner Leopold B e l i k-erhängt aufgefunden. Beli(^, der schon vergangenen Sonntaji einen Sclbstinordversuch verübt hatte, hiebei alier voil seiner l^attin behindert worden war^ litt schon einig.' Zeit an Set>merillut. lll. Ein Gendarm beim Baden crttunkcn. In der Milr ertrank Mittwoch nachinitiag beillt Badeil ^er in ^t. p^zitZerte Gcn. darin Nitolalls Bezb rad iL a. Vezbra-dica. der iin .!. ^'ebenesahr 'j!in^'>, stanlinte aus Dalmatien nlid mar als guter Schnnm-lner bekannt. Ul. Razzia der Polizei. Die P>i!izei unter-nahln gestern eine Razzia, wobel sie eine Reihe l)eruinlungerllder arbellsschene" ^'"Individuen feftnahln. Es handelt sich siist durchwegs u:n seilte vcün ^^'ande, die ^^erad>: i''l^l in die Stadt ilüchtell. loo nnl am drin-gendstelt Arbeitskräfte benötigt lvi^rden. Nnl den« Bttieluntug ein Ende ^u ''ereit^'n. ersucht die Polizei, jedeu Fill 'oiort ;ur An-«eige zll bringeil. lll. Biirhängnisvslle Stürze. /"vranl stürzt-e der -ljährige Anstreich^'r ^ri'.i Sorko aus zieinlicher .'^x-he non der ^'eiter und zog sich Verletzungen an der rechten ^^and un"' am rechteil ,^us; zll. — In B^ti'avr fiel die l2jährige Zuckerbäclersgattiu Aiitollie Malis? derart unglücllich zn Bodel, .das; m' iich dcil linken ,'^ufi bra.ch. Beide nnlro^::: lii.' K^ail' t'enhaus üb^rlührt. in. llttfällc. In Bik, iil den SlDwenisrlicn Bülielu stief; der (^jährike Josef l a ll j ? e t inlt dent .^iopf g'ge.i einen Mauerhaten llild verleibte sich Ich mer das rechte Auge. Der ti^jährige. iil Zg. Dul'let ivohnhafts Besitzer Iohaiin P i k o stürzte voin Wagen, ivobei er eine schwer^' Kopfverletzung erlitt. Der '..'7jährige ^'ehrer Io-hanil P e t r o v i siel auf .'iileu Schotler-liaufen lind '>og sich Berletuillgen a» l'ei^'en ,vüs;e»l zn. Alle wurden iils hiesig.' ^^ranlen-l'.aiK' ichersül^rt. m. Der Mariborer Fifchcreiv-rei,, spendete an Stelle eines !»iranzcs sür sein langjährige:, Mitglied .^'lerril Bilki.' Bl".dais !l» Din für- die Freiwillige Feuerwet,r. >xrvlichst.'n Dank! Nl. Anstatt eines iilranzes auf das Grab des verstortienen Fräuleins Vina Cister stif-l''teit die Dextilwerke Hutter Eo. siM Di-liur für di<' Freiwillige Feuerwehr in Ma lit'or. .verzlichsteu Dank! m. Wetterbericht voin li.'. ,''^nli Uhr. "veuchligkeitsmesser: — Barmneterstand: !enlperatur: l- 2s).üi Wilidrichtnng' Bewölkung: teilweise; ^.1^ierschlag: Der Kirchweihsonntag in Sv. Areh (St. .Heinrich) am Bachern wird tomiilenden Soilntag, den l-i. Juli abgehalteil. Berg-freunde wandert wieder in grosteil Setiaren zil dem herrlich gelegenen Bergkirchlein! 7172 Die Bereinigung der Gaststätteninhaber ersllcht die Mitglieder, an deiii Sanlstag, den l.'i. d. Uln 16.15 llhr ftattfiildellden Be-gräbilis der Gattin des Z^iollegen Restaura-tenrs Domo Majer, Frau Ivaula Majer iil Pobresje teilzunehmen. Treffpunkt ain Friedhofe. Der Borstand. m. Spende. Für die Elterii d^r Drillinge .speildete „Ungenannt" Tincir. .vierzlichsteii Dailk! ^ Aitj ttriegsminister General ^iolovi^' in Ptuj. .'ü^riegÄninister General Petar i^koviü, der bereits einige Tage iil .'^^oga^k.i Slatina loeill, stattete verganx^enen Mittino-^) unserer Stadt seinen Besuch ab. Ter hohe ^^last, der nüt seincin Kraftwagen eingetroflell mar^ bc- Umon'Tonkino. Ab Donnerstag die groß^ Premiere des erstklafsigell Lustspielschlagers „Der Doppelbräutigam". Ein amüsanter Fllni, voll toller Ernsälle, nlit viel Humor und .^'oinik. Eill Filin, bei dem man sich totlachen kauu. Iil der Hauptrolle Lien Den-ers und Fritz Äampers. — Es folgt die Sen^ fation des Tages, die jüngste und kleinste Filinschauspieleriu Shirley Temple, zum t'r-steniual in Maribor iii der entzückendeil Operette „Im Königreich der Freude". Burx^'Tontino. .vxule, Freitag, zuul letzten Mal >.'>alls Albers als s^Peer Gynt". —. Salllstag kcimuit die große Seniation?>'':' sichtigle die Sehenswürdigkel'.en der Stadt und begab sich noch am selben Tage zurü.k nach Noga^ka -latiila. p. vinschräntung der Flößerei aus der Drmt. Wegen militärischer Uebungen die Drau iiu Abschnitt zivischen beiden Brilk-ken iind i'M Meter ilnterbalb der Eisenbaon-brücke bis Ende Oktober bis auf ein'ge Stulldeil täglich für die Flöf;crei gesperrt Ini Iilli finden die Uebuugen zwischen nnd l'^ sowie zwischen l5» und W Uhr statt, so das', die Durchfahrt voil Ii.' bis 1.'» lilir n>i?glich ist. ^'>in August und Oktober iit jede Durchfahrt in der Zeit von Uhr frühmorgens bis Uhr abends verboten. Da allch Nachtnbnil;^ei' vorgeseheil sind, kann d>' Drau ab l. Aligust allch abends von '.^'l b's Uhr nachts nicht Passiert werden. Die Sper re wird l.'M Meter oberhalb des Uebunss-^-Platzes lnit rot-weißer Signalfahne bekani'.!-gegeben. Sonntag finden leiiie U^'biingen statt, tln'shalb die Durchfahrt geslattei ist. p. Die große Landwirtschiftsi- und l^^wcr-bcansstellung, die in der Zeit voin Sep« tember bis Oktober liilter dem Elirenstsiui; des Bnilns Dr. Dinko ^l>ne in Ptuf staltnii-det, wird Heuer, li>as di^' Grof^zngigkeit und Manil'gfaltigkcit der einzelnen Ansstelt-.ln-gel, l^ctrifst, nllc bislieri^ien Berailstaltnngeii nbertresen. Besondere Ailfnierksainleit ^vird der Obst- ilnd WeinailSstellutlg .zugewandt. stel)t doch Ptuj im Mittelpunkt unseres Weill- ul?'d Obstliandels. Dieser Allsstellung wird auch eilie Weiilkostprobe angeschlosse'l sein. Unsere Bieneiiziichter ioerden iin Ra!i-meir ihrer Ausstellung auch eilicil viertägi« geil ^iurs über fachgenmße Bienenzucht per« ailftalten. Ferner tvird eiiie Jagd- und giene-Ausftclluiig sowie eine Ausstellung jn-goslawischer Sparkassen vorgesehen. Anläßlich der Ausstellung wird der Stadtverschö nerungs uild Frcindeiwerkehrsverein eiiien Führer durch Ptui uud durch die nächs,^ Ulngebung herausgeben, der die auswärtigen Gäste Nlit unserer Drausladt sowie init d'N' Weinland in unserer nächsrei, Umgebung be-kanntmaclien soll. p. Ein Landseucr vernichtet.' di<> Biel?-sralluilgen d. ^iechenhciu.ses in Mureliilei. Z)cr Brand. deRn Entstehungsursach.' viillig un-bekannt ist, verursachte einen Schaden von etwa Tliiar, der ab.'r >tlni Großtul durch Bersichernng gedeckt erscli-int. p. Unfall. Die l^enieindearine Juliane >1' o l a r i iriurd.' »gestern au' der Strasse in '/^abjak voll einem Radfahrer i'erart l'efüg iliedergesteßeii. das', sie beiin Sturze ^l'ir'ere innere Verletzungen erlitt z. Bau einer Fifchmarttliallc in Zagreb. Die Pläne für die ileue Fischmarktballe in Zagreb sind fertiggestellt. Mit dein Ba>l soll bereits im .<^erbst begonnen iverden. z. Ein Zogrebcr städtischer Ingenieur tödlich oerungliickt. Der Zagreber st'ädtisäie Ingenieur D^'. Brailko E i s n e r ist gestern füllf »iloineter vor Liliz auf seiner Dcntsch-landfahrt voin Motorrad geschleudert worden nlld blieb init gebrochener Schädelbasis auf der Stelle tot liegen. Seine Gattin, die auf deiil Sozius ulitfuhr, wurde lnit sct?we-relk Berlet^llngeil ins ^^inzer N'rankenhans gebracht. z. Ein historisch wichtiges Gemälde in Graz aufgefunden und nach Zagreb gebracht. Der !^unsthändler Stanko S e n c i er fnhr in der Uinl^bung von Maribor von der Enstenz eines Gemäldes, das sicli in 0)ra^ ,IV«Worer Mtung" Nummer lvS. TamStag, ^n-13. Juli 193ö. Für strenge Ginfuhttontrolle Der „I u g o s l o u e n l k i L l o ., d" in Zagreb besagt sich mit »>u!erer Eiil- und 'lussuhi^ und b^dollei.t, k'cisz unsel!': Unter» Händler für d^n Abichlusj Handelsmr« trägeil in d<'>l lehten Johreii unser-.'r ?lus' fuhr häusij^ s ^'ugc Kontrollvorschrist^'n auf-di'lrdetvn, gleich^^oitig hciben sie über der Einfuhr aus dem Auslande uach den soust iiwr-«ill abqelel)nti-'n liberulen l^irundsuj^^en gro^e I>reiheit eingeräumt. Das Ausland war uns siej-seuilb^'r nicht so weitherzic^ und lik^eral und un.ser« Ausfuhr ftö^t auch heut^' ntch üb^'rall auf sichtbare und unsichtl>,n? Hiud'.r-uissc uud 'Reschränkungi'n. ^^raus gehen nueli die lanc^eu Wartezeiten 'unsner Au'?-fulirs?äudlei' aus die Cloaring-Zahlnugru ixruvr. Wegen dieser lilvralen Haltung Iu-goilainiens konune es vor, dasz andere Länder bei Verteilung von Kvnt'lUgenten, Kom-penisielilngcn usw. uicht an Jugoslawien! denken. Italien z. V. verschiebt dir Ncgelung I des Hmidelsabwnriuens, Oesterreich ll^stc die Krage des !5reindenvertel)rs ganz einseitig, ohne Jugoslawien zu befragen. Dac» Blcitt fordert AufräuinunH mit dit^sem Liberalismus und Ttxllung der (Einfuhr unter strenge' lkberlwchung. Beispiele silr eine solche Neberivachung gibt es genug t,nd eö schnut als ob die italienische ^lnful^r disbczüglich am n^-Wen ivÄre, denn Italien hat ein .dauptaint zur Stützung des internaüonalen Wertes der Lire ulld zur ci^itigeu '^Verteilung der italienischen Aus- und '.^!nius)r errichtet. Mit dem l. Juli wurden neue Verfügungen in Italien erlasszn Verfügung teilt die (5infuHrn>aren in '.ner Grup pe>l ein und schreibt für einzelne (^iruppen besondere Bewilligungen zur Einfuhr vor. Das Blatt schließt uiit der Fersternng, e? ini.^e im Interesse unserer Ausful>r in'd unserer .'Handelsbilanz niöglichst bald die Einfuhr unter Ueberwochung Iostellt werden. Kauft Amerika »eM Silber mehr? W.P.D. Die amerifanischt' silberpvlitik scheint vor einer neuen We:?dung zu stehen. Wie wir erst kürzlich darlegten, sah die Lilber-Pllrchase-'^li't den Ankaui von Silber l'is zur Erreichung eines Preis Verhältnisses von 27: l Mischen Zilber und Gold oder l'i>5 zur Grenze von der amerikanischen ^'t.^äk>ruugsmetallrles<'rve r>or. Das ^"i^l ^ovr neben d^r ^-örd-erung der eigenen ?ilber-erzeugung vor allem auf China nusgevich-t<4, wo man sich lwn der Erijöhung des Silberpreiies eine Ttävknng der ismufkraft erhoffte. Diese Mchntnlg erwie.-, sich sedoch als falsch. Es traten im l^genteil ni Ehina alle Erscheinungen einer Deflation ein. d'e zu einen, Zusammen-bruch vieler chinesischerkäufe Ankerikas aus. Was oas bed.'u-tet. wird erst klar, n?enn man sich die Preissteigerungen des Silbers seit ?>a»uar vergegenwärtigt. Damals stellte sich dlr Lolltioner Tilberpreis im Monatsdurch-scinlitt auf Pence je linze. Unter dem Eiilflns; der amerikaini6ien die den Markt von l^rund auo umgest<»lteten, iveil Amerika aus einem Silberanssuhrlande pli^tzlich ein Silbereinfuhrland wurde, stiegen die Lond'Sner Silberpreisc aiik .'4.10 Pence ini Dezember 1934. im '.Viärz auf Z7.3g Pcnce, und im Mai gar aiik .13.57 Pence iin Monatsmittel bei .'inem vorübergehenden .Höchstshand von 38 Penc?. Der Eilberpreis hatte sich also fast v.'rdol'pelt. Wenn d«s Ausbleiben der amerilanis/i)eu Tilberkrittfe eine grundsätzliche Abweiidniig Amerikas von seiner k»isherig.'n ?ilberpolitik bedeutet, so n>ird ein entisprecheirder ^turz der Silberprei.se die unvermeidlich' ^olge sein. Sclion unter deiii ersten Eiiidrink sind die Preise in London l>nter lX» Pence gefallen. Fiir die Millionen Mens-l^en Ehi-nas. die jetzt noch uiUer d^'n ichivereii flatioiissolgen zu leiden lMben, bedeutet dnZ eine neue Währungs'kriso iwn 'tärlstein Aus-masi uiid danlit für alle am chinesisrlx'n Ä>t>arkt interessierten Völker n'iie Preis-schwankllngen und neue Unrnbe im Welt' Handel. tt)ailz abgesehen l>on der ulenschli-chen imd wirtschastlichl'n Seiti.' des Pre>l,senlS ist Amerikas Älberpolitik oder au.ch ein Omen für die allgeuieiu.' WährungSstabili-sieruiig. Wenn in-an sich auch davor hüten muß. die Vorgänge am Zilftt'rinarkt ohiie weiteres auf das l^ld zl> übi'rtragen. so stärken sie t^och die Bedeitken sener. bei eimr WährungSstabilisieruiig auf k^^oldgriind läge eine allgenieine Deflation b.'fürchten X Gchutzpolizei h«s Walde». __ Ameis,». Haufen schützt ein Hektar Wald vor Raupen-srafj. Wer einnml gesehen hat, wie Hunder. te, Tausende von .?>e?tar frischer, grüner 7^icht<'N- und Kiefernwälder von 'Millionen und AbernliNionen Raupen kahlgefressen werden, der nnrd dieses schrecklich'.' Bild nie wieder vergesseii iiiild die dringend notn'endi-ge ?^orderiing versteheii: Bewahrt den Wild vor solcheii schrecklichen Berwüstungeii Ans »Veiten ausgedehilten Flächen ragen die 'ah-leii Stäinnie gegen >)>i>nmel itiid siiid stuin-u,e Zeilgen solcher scbrecklichen Ereigii'lse! Deshalb heißt es auch hier? Vorbeiigen! Die natürlichen ?^einde der Ranpe: die Vogel« weit, die verschiedenen Schlupfwespen, aber auch die Waldanieisen sind zil erhalten. (^!e-rade diese liaben schon maiiclien Bestand '.^c.r Kahlftasi bewahren ki^nnen. Wenn inan ^Xis Leben in? Umkreise eines großen Ameisenhaufens beobachtet, so wird nmn init Bewunderung feststellen, wa«'^ alle? von den Aineisen au Raupen, Käfern, Larven, Schnietterlin-gen, s^liegen lisw. herbeigeschleppt wird. Durch Mhlung konnte festgestellt n>crden, daß bis zu 1sX).Wt) dieser verschiedenen In'-sekten die Tagesbente der Bewohner eines einzigen großen Ameiseilhaufens bilden. ??er-ner konnte inau beobachten, daß eiu norina-ler Anieiseustaat liiit schähungsioeise 75».altung von Mein Sonutagsblatt" in Neu-Titscheiif znr Verfügung. Bezugspreis vierteljährlich Dinar 22.—. X Sondcrdenzinpreis für ausländische Touristen in der Schmeiz. Di^' sch'.veizeriichen Behi>rden kmben t'eschlossen, ansländischen Autotonristen^ ux'lche inindesten-^ orc: Dag^' ill der Schweiz vernieileil, ^as Benzin zu eincln ermäsjigten Prsi,se abzuge-b-:,». Die ^«erbilligung beträgt K Centimes pro Liter. Diese Maßnal)mc ist gültig von, Il>. Juli bis .'il. Oktober IMl) und erstreckt sich nicht auf den 0je.sellschafts>l>agenverkehr. Beiz,» Glvnz-übertritt erlM der beMgsberechtigte Auto-tourist eineu AuÄveis. Bei der Ausreise wird ihui für da»Z bezogene Benzii, eine Rückvergütung von sechs Centiiue? pro Li^ tei', für hl>chstens 300 Liter ausgerichtet. ?Xr B.'nzinprcis stellt sich somit in der Schweiz für die ausländischen Autotouristen auf sfr. 0.36 pro Liter. befindet und i'ür die Geschichte der Kroaten v^',! Wert sein niüsse. Tei,e5'ic entsandte den belailnten jugoslawischen Kuiistfachmann Rajko S l e P e v i «' nach Graz. Zene'lic erwarb ^das Bil^, das sich iui Privatbesitz befand. Das Bild stellt den Zagreber Bischof >!ilnun B r a l n l i «' dar, i^r l!''>93 General des Pauliner Ordens U?ar. ; Unheilbare Krankheit als Beweggrund für Selt^tmord. Der 38jährige ans Barcs gebürtige Privalbeaiiite Stefan a s z t n liat sich Iii seiner Wohnling in der Kukuljc-vi'eva ulica tia durch einen Revolverschuß entleibt, .^asztii zog si6> i,n .Kriege eiu schweres ^ußleiden zu; die danials erlitteiie Wunde wollte nicht verheilen, was den Maiin in den To.d trieb. z Bom Zagreber Rationaltheater. Wie die Blätter berichteil, wirb der bisherige Direkt tor der Beoga^ader Oper, Stevan H r i st i die Leitung der Zagreber Oper übernehlnen. Der Zagreber Operdirektor KreSimir B a-ra no v i c wird hingegen die Leitung der Beograder Oper übernehnien. Gleichzeitig wird auch der bekannte Operiidirigent Lolno M a t a i- i (i i?ach Beograd zurückkehren. z. Ins Wasser gesprungen und sich dabei erschlagen. Der 22jährige .'Hilfsarbeiter An tvn E r ^ e g o v i 6 sprang, u,n ein Bad zu nehnien, in die neben der Ziegelei Müller auf der Kustoiiiia lx'sindliche, mit Wasser aufgefüllte l^Lrube lind stieß vermutlich mit dem .Gops ailf inen Zigel oder einen anderen Ge-genstaiid nnd kam nicht mehr an die Oberfläche. Erst später nxlrf das Wasser die Lei-tt?e des Arbeiters l?erans der sich im Wasser erschlagen hatte. Wie bereitet man Sruchtfaft? Sauber verlesene .'Himbeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren werden .Erdrückt, mit etwas Zucker überstreut, über Nacht in den Zkell^r gestellt; anderntags stellt nian sie aus chwa-che ^lainme, und uienn reichlich Saft ausgetreten ist, gießt man die Beeren auf ein Über einer Schüssel aufgespanntes >der in ein ge-iuöhnliches Aluminiuiivsieb gelegtes Tuch und läßt, ohne darin zu richren, den Saft abflies^en. Das gleicl>e l^ivicht Zucker wie Saft wird mit letzteren, gut vevinischt, am besten etwa Stuilde gerührt, dann iwer Nacht in den ^ller gestellt nnd ai,dcrntags rasch lt» Miuuten gekocht und heiß in zuvor gut init Sodanxlsser gereinigte nnd erwärmte Flaschen gefi'lllt, a,lsgekl>cl)te Korke sogleich fest hineingestoßen, die Flaschen umgekehrt in einen Tops gestellt, dannt der et-n>a !> cnl betragende Le<'rran!ii zwischen Saft nnd Kork keiinfrei gemacht wird. Weni, die Flaschen halb erkaltet stnd, stallt inan sie aufrecht, läßt die K'orke etivas antrocknen und stülpt sie dann in flüssig geinachtcn Flascheii-lack so weit, daß dieser ai:^?r dem hervor-stehendeil .^ortstück noch ein nienig den ^la-scheiiraiid überzieht. Die ^lascheii bewahrt inan liegend im dlinklen Keller anf. Eiiic andere Art, Sast zn berc'iten, ist folgende: l kg Beeren, 5^ kg Ziicker, Liter Wasser. Der Zucker uiird Mit d^'»' Wasser aufgeloclU und abg.eschänillt. Die llerlesu'.eii Beere«, bindet man in einen Leineirbeutel. hängt dieseii an einem guer über daS z1och-gefäß gelegten .«vchlöffel in die ZuckerlS-sung, die wä!hm,d 10 Minuten ganz schlo i^srldoel ApvmZvn ilder "!mmt «not, ^,»sre' ^eltv WM»»..» Explosion im Privatlaboratorium des Prä« si denken Moscickl. W a r s ch a u, ll. Juli. Ju einein Keller des im Staatlichen chemischen Institut ge-legtiien Laboraloriliin ereignete sich ein.' schlverc Explosion, bei c>er einige Persom'ii zuii, Teil schwer verlettt ivurden. Die gesaiii te Eiiirichtung des Laboratoriuius wurde zerstört. Durch die geivaltiA' Erschütterung nnlrden ivertvolle Instrunieiite in deii Par-terrcräulnljcs)keiten beschädigt. Infolge de? Lilftdruckes gingei, iit dein Gebäudl' reiche Fensterscheiben in Tiiuiiiiler. Eiiizel' l)<'it<'n nb<'r die Ursacs>e der Ei'plossoii i,'erden von der Polizei geheiin gehalteii. Der Explosionsherd befindet sich niilnittel bar uiiter deiii Privatlaboratoriun, des pol-liischen Staatspräsidenten Moscieki der eiii bekaniiter Chei,,iker niid Ersiiider ist lint' seine gaiize sreie Zeit i>, deii Laboratorien mit Experiineiltei, init Stickstoff lind and<'-ren Gasei, verbringt. Zur Zeit der Ei^plo-sion befniid sich -Präsideiit Moscicki aber n'l-in ii, den» Laboratoriiiin. furchtbare »folgen der Explosion einer Dreschmaschine. B u d a P e st, 11. Juli. Gestern abends ist in eiiieui Gehi.^ft in der Uingebung der Stadt Lieczkenlet eine Dreschinaschine explodiert. Dadurch siiid 13 Personen schnx'r verletzt ioord>'ii, i» riiigei, init deni Tode. Uiiter deii ani schiversten ^-i^erletzten befinden sich vier.^li>,der. Das Z^ernsehen in den U. S. A. Der bekannte aineritanische Fnnktrilst „Radio Eorporation of Aineriea" ivird .n allernächster Zeit init praltischeii Ferns^li-versnch<'n ans breiter Grundlage beginneii. Für die Vorversuche ist ein Betrag .i.in 200.000 Dollar vorgesehen, uiid zwar sollen die Sendiiiigen init .343 Bildzeilen durchgeführt »Verden. Die ?^iCA Plant, den ersten neuzeitlichen amerikanisck)en F-ernsehseiider in der Nähe ihrer Forschungslaborator» ii uud Werke zu errichten uud ei>,e beschräutte Anzahl von Fornsehempfängerii herzustellen, d-ie an besonders wicht^geii „stmtegi-schen" Puiikten aufgestellt werden sollen, n,n alle Möglichkeiten der Vebesseruiig des Sen-debetrie^s während der Versl,chssendul,g?n auszuprobieren. Besondere Aufmerksamkeit loird gleichzeitig der küustlerisckM Seite des lnnftigen Fernsehdie>,stes gesckMkt iverdeii. Aus Grund der getroffenen Maßnahme,, — Schaffung. eine? besonderen F^rnsebpro-grammdienstes und Ausarbeitung der Sm-deraumtechnik soll die gegenwärtig mn ztveck,näßigsten erscheinende Znsamtt,enstel-lnng der Fernsehsen^^solgen festgestellt werden. Mit der Fertigstellung des große» Ver-suchssenders und dein Abschluß der für die erfolgreiche Durchfilhrung des Dienstes geplanten Maßnahmen ist jedoch nicht vor 12 bis 15) Mouaten zu rechnen. SiNNStag, 13. Juli. L j u b l j a n a 12 Srliallplalleu. t3.0i-> Lustige Lieder. 18 Hat>dtt. Auf;euvoliti-sches. 19.10 Mchrichteu. 19.30 Natlo,«ile Stunde. 20 Bunter Abend. — B l o ö r a d 11 Schallplatten. 10.20. Schailplatlen. iv.li'» Nachrichten. 1S.30 Stunde der .ltalion.. 20.3s1 Adieu Mimi. — Wien ll.30 Stunde der Frau. 12 Zdonzert. 17.0b BlaSinusik. lS.0ö NaturbiPbaichtmrgen. 10 Bruckner-Fe'tjPl^ele. 19.30 Spanische Musik. l0..'>0 Frolisinn. 22.10 Orchesterkvn^ert. — Be rl i n 20 l0 Zivc, bunte Stunden. — B e r o in ü n st e r 1^.3v Klaviertrio. .T0.l0 Buitter Abeno. — B reo, l a u 20.10 .heiteres Bruunenwusser. — B r ü n n 17.10 .l^iteres Wochenende. -Deut chlandsender 20.10 Großer bunter UnterhaltungSabend.__Droit w i ch Z0.30 .^barLtt. 22 Orchest'rkonzert -L e i p z i g 20.10 Berlin. — L u x e ui-bu rg 21.3.^) Französisches Sl,inplio»?et.'n. zert. — Mailand 20.45 Bunter '.'ibend. M.30 Sinsoniekonzert. — Paris 20 Fal« stiaff. Oper. — Prag 30.10 Militärinnsil R o ni 20.40 A^ve Mari.1. Oper. — S ! u ttgart 30.10 Berlin. — W a r. sch a n ?1.30 S^ianische Mtlsif '.'2 ll'' res. Ä:.30 Kleines OvHejter. SamÄag, tken 1Z. AuN lSAü. „Mariblirer Zeüunft" Nummer IM. Was steht in Telegrammen? Eine interessante Statistik des englische» Voftminifterium» / Sos ovo Telegramme in einer einzigen Woche / Die Schotten telegrapdieren wenig, aber weit / Das Xelevl>on eine emste Konkurrenz Jeden Tag werden Taujeudi: von Tcle^ qra-nlmcn in der Welt ^crsckjickt. Unoufhörtich ticken die Morseapparate, rasen Teptischcn-boten non den Postämtern ,',u den antelogva» phierten Kun!>en, logen (.^nipsängcr bestürzt vder gcschäftSmWg kühl die woiß^^n Formulare mit den aufgeklebten Telcgrammstrcifcn aus der.^^ani». Aber iucn. Mit der unausrottbaren Neigung des CnzländcrS iiir jtatistischi? ,'>al>l«u und Feststellungen hat cs wästtend l^incr Äo6)c den Londoner Tele« grainnlverkel)r genau l>eobacht'!n lassen. Nicht nur di<' Zahl dcr Telegramme n'urdc notiert, ken geordnet. Und aus oiniltol blickt man den Tele--gramlnabscndern ins 5>'rz. Man weis'., was telegraphiert ivird nnd man ist — viellelcht doch ein ^venig bestürzt, wie n>enlq scnsati')-nc'll. lme notwendig und selbstverständlich die lneiften dieser Telegramme sinid, wie ailtäji-li6), mle — ja, wie telegraininäßig. Vielleicht die netteste Feststellung: In den Telegraunnen, die in einer Woche in ^'ondon versandt nnirden, überwiegen bei n^eitenl die freudigen Botschastcn. der Telegramme eutstaminen einem freundlichen, Po>sitiuen Anlaf;. Nur in der Telegranl-nie finden sich traurige nnd enttäuschende Mitteilungen. Die De^'schenboien sind damit als Mücksbringer erwie-sen. W^r sie durch die «Straßen raser Ankündigung des Ttaininhalters. Diese leizteren Pflegen sich durch lakonifche Kürze auszuzeichnen. Sie laute,» etwa^ „Stamlnbauln gesichert" oder „l^k'org.' prompt eingetroffen". Einen nicht unerl^ebli--chen Anteil an der Telegrammveriendunz ha^ ben auch die TclegranNne liebender Leeziious stattfinden soll. Während für die geschäftlichen Botschaften inr stiitistischeil Durchschnitt nur 18.8 Worte lieilötigt NA^r-den. klingen diese mehr familiären ^'^^ntiuu-täten nnt Il'.S Worten durcl> d^'n Aether. Das ist eine wichtige Feststellung! Sie bc-)r>eist. daß die als gefühlsarnr verschrieenen Engländer in ihren Telegrammen ntehe Plat^ für ihre Empfindungen offenl)alten. al? m^in il)en geineinhin zutraut. Die Durchfchnittstelegraninllänlic iilnr-Haupt beträgt Worte, die Durschnitts--entfernullg 15<) Meilen. .'I'tier bilden die schot-tls<^n Telegramine eine l^ezeichnende Aus" nahnie. ^'on ihneik niird ein Drütel iiber eine Entfernung von niehr als Meileu ge" funkt, während di<' Londoner sich m^'ist mit ü0 Meilen begniigen. Wollte nian einen neuen S5)'ottcn'wit) ulachen, dann lönnte lnan sagen, das; die Schotten ihre T^'^egramme erst dann abseilden, wenn eS nnnnlgänglich net-mendig ist nnd auch dann nur. u>enn die grosse ?)!cilcnzahl eS lohnt. Bei Äen Geschäftstelegranlmen stchen an erster Stelle die Botschaften, in denen Lebensmittel angefordert wercx^n. Ter Bolks" wirtschaftler wird sofort den Finger heben und sagen: „Aha, ivegen der leichteren Pcr-derblichkeit . . Er hat recht. B-ei den benSmitteltegerammen stehen BestLllungen von Fis6), Fleisch. Frü5)ten und Blumen mit tz.95ö an vorderster Stelle, dann folgen die leicht verderblichen anderen Lcbensmitt^'l und Wareil mit Einen erhc^blichen Anteil am englischen Telcgramurverkehr hat übri" gens auch eine Ware, die gleichfalls ziemlich leicht verderblich ist. aber weniger durch ihre eigene Beschaffenheit als für d^n Absender und Enlpfängcr; wir meinen die Telegramme, die Wetten I^etrefsen. L:e prasseln in Englanid an Renntagen wie eine Art Hagel» sckMucr hernieder. Vor den großen sportlichen Ereignissen wie Epsoni-Derbi,. Steeple Ehaa-se und dem Rnderwettkani^'f Orford-Ehain. bridge hat die Postverwaltung die größte Mühe, Nttl mit ilmcn fertig zn werden. Eines läßt sich auch ans den Zahlen erkennen? Das Tetephon hat deni Telegranini' verkehr viele, viele stunden sortgcn0M'.nen. .^^'»ente scheint eine Wochenzahl von tiW.WV Telegrammen für London ziemlich erheblich. Aber vor dein Weltkriege zählte man anläßlich einer älinlichen Statistik in dun ''!lei6)en Zeitraum nicht weniger als 1,7) Milliinen Telegrannne. Das I>cdcntet eine '^Verringerung nln fast Telegramine täglich! Neben dieser gewaltig absintcnden slurve hat es wenig i^u sagen, daß auch innerhalb eines einzis^en IahreS der Telcgranunverkeh? naturgemäß Schn'ankungoll unierliet^t. In den Reisemonaten loerden niebr Telegramme ver sende Anfklä-rung bedankt. Wenn unsere Postverwaltung eine ähnliche Statistik herausbrächte, würden sich gewiß nicht allzu vi«l Unterschiede ergeben. Denn das eine hat der Telegrammver-lehr etwa mit dem Rundfunkhören gemeinsam: Er unerliegt bestiminten technischen Grundgesetzen. Die Mentalität der Tclc-grammsreunde in den europäischen Ländern spielt demgegenüber keine ail^u unter^c!-dcnde Rolle. Testammt eines großen Spielers Eines der merkwürdigsten Testauiente :st das des kürzlich verstorbenen 5ir E'iwin Johir, das vor ivenigen Tagen !n Gwclior in Indien gei)ffnet worden ?st. John führte nicht unlsonst bei Lebzeiten den Namen „zli" nig der Spieler" — sein ganzes Lelicn stand »Nl Zeickien einer unbezlvinglichen ^piclleiden schaft. Edwin John war einer der reichsten Mühlenbesitzer des englischen Imperiums er romltc sich seine Leidenschaft leisten Als er sick) mit Ä) Jahren »ur .^uhe setzte, galt ,'ein ganzes Sinnen und Trachten d?r Aufga-be, die die nieisten Spielratten lösnl Holsen: der Erfindung eines wirtsauren „Äi stems" zur Sprengung der Spielbanken. Sir lLdwin Jolhn lvar iil Mont^' Carll>. Nizza, Teauvill«' und Zoppot glcich».'r:nli^en bekannt, cr spielte nnt Rieseneinsähen, i^lvann und verlor oft an einenl Tage cin Vermögen, .'tls seine Kapitalien ber-eitS l'cdrol)lich zusammen geschmolzeit ivaren, scheint sich 5ir Edwiir besonnen zu haben. Er kehrte von den großen Spielplätzen Europas nach Indien zurück und versuchte nlit reellen Geschäften wieder zn Wo kelne Verkaufs- ^ stelle am Ort, beziehe ^ nan alleSchnlNevom ^eyerverlag, Leipzig. Wenn inr ^ursaal die Tanzmuisik ertönte, wenn wir all einem schönen warmen Som-nierabend spazieren gehen oder in frl>hlicher Gesellschaft an heißen Julitageil beisammen sind, ^ dann ist die richtige Stunde für das .iarie, anspruchsvolle Kleid gekoinlnen, für das uns Organdy, Ehiffmi, Georgette, Stik'-kereistoff nnd Taft znr Verflignng fteisM. K 267V1. Weich und flies^end ist der groß» geblünlte Ehisfon zn denl eleganten Melö verarbeitet nnd an Aernieln, Leibchen und Roek dicht eillgereiht. Erforderlich: 5.7ü m Sl 'ff vl^n R» cnl Breite. Znnte Beyer-Schnitte für s>? und Ilo cin Ob^'nv - > ' VP « l V'' I ^ W ^ ^ lc Zü7Z2 - .u^>< . --G X 2S7»Z X ZS7ÜZ K 2K762. Eine sehr chönl.' Linienführung zeigt das itteid aus zartblaucul Clogue. Die sckMartigeil (.^^milurteile begrenzen den tieifen Rückenansschnitt und n>erden volne zur Schleife gebunden. Siel)<' rechts die Rückausicht. Erforderlich: <>.10 .li Stoff von 95 eul Breite. Bunte Beyer-Schnitte für nild Vi) cnt Oberweite erhältlich. K 2351!!. Jugendliches Stilkleid aus schwaiz-weiß karierliint Taft nnt vord^'r^nl .^nopf- j'chlllß, tleimnl hschftchenden tragen und rotem Schärpengürtcl. Erf.: -1.1^ m ?:eff, 85 em breit. Bunte Beyer-Schnitte für 53 Mld W cm Oberweite erhältlicki. K 2K722. Jugendliches .^Ueid au-^ Organdl?, Nlit langenl, iveitein Rock, d.'r oben' d'cht gereiht ist. Glockenvolants und Plisseesalbeln anl Leibchen. Erforderlich: V.80 ul Stoff l00 cm breit. Bunte Bcyer-Schnltte 'ür i-il und i?:.' cnl Oberiveite erhältlich. K 2V7LZ. Die durchgehende Prinzeßsorvl di< ses Abendkleides ist für karierten fon^e für einfarbigen Taft geeignet. An den Schultern Faltenvolants. Erforderlich: in tarierter oder nr einfarbiger Stoff, 87, un breit. Bunte Bel>er--^chnitte für und lM eni Oberweite erhältlick). „Mariborer Zeitung" Nummer lvk. SamStag, den 13. Juli 1SSÄ. »>a4 in iei,»er 'spt^lle^dens^chastl Vorschlag gemacht, in Aukimft ibur noch Ka-s.—pellmeister als Direktoren ^r großen Älraf-gesÄngnifse und Zuchthäuser zu berufen. Man erwägt bereits, in regelmäßigen großen Or-chesterwnAerten und mit «md«r>:n musitnli. schen DarbietAngen im Handumdrehen auS den Missetätern niitzliche Mieder de? menschlichen Gesellschaft zu machen .. verdienen, i verloren hatte. Sein Testament beweist daß ihin dies gelungeil ist — er hat seinen ltrben «in sbatttiches Bermügen hinterlassen. Aber dies Testmwntt hat dennoch einen Haken - es benvrst, da^ kurz vor seinem Tode die alte Spielerleidenschaft des Sir John ,wch einlnal elementar .^lm Ausbruch kam. Er hat nSmilich in seimni Testament l>esttmmt. daß ein bedeutender Teil seines Vermögens slüs-fig gemacht ^verven solle, und er knitpft an die Erbschaft die Bedingung, daß j^in jüngster Sohn in seine Fußstaipfen treten und den. wie er sich ausdrückt, abgebrochenen Kamps gegen die Tpielkalfinos fl>rtfehen sollte. scheint der letzte Traum deH alten ZpielerS geioesen zu sein, dasi es seinem jüiiststen Sc^hn einmal golinlgen nr^chte. die Spielbanken zu sprengen. Die drei Sölme des Verstorbenen sind tüchtige Geschäftslente. di^' die Leid.m-schcift ihres Vaters glücklicherweise nicht geerbt haben. Unrso entriisteter ssnd sik' lept über die eigenartige TestamenrsslaZlsel. die den jünffsten Bruder .^tvangSläufig Tpie-lerschicksal ausliefern will. Wie v^rlantet, hoben besonders die beiden ölkst^n 'i^riider Schritte einl^eleitet. die eine llngiistigkcitZer-kläning des Spieler-Testaments anstreben. PIOkl^ »«tt AM «06 Iu»U«r kür ^uzo«l»vl«»: VeladvI«?, »l. 16. Vorsicht - Wie schützm wir uns Mozatt HM Schwerverbrecher Eine ainerivanische Gelehrte ha! unlängst einen interessanten Aufsatz ?rschaft-lichen Fort-s6)ritt" in einer ihrer l^'hteil Versammlungen befaszte. Die Gelehrte. )ie sich hauptsächli^ init der Psncholol^'.e d^r Beruks-verbrect>er befaßt, behauptet .ncht mehr und nicht ,veniger, als das; gute Musik das best« Heilmittel für Verbrecher aller Art sei. S:e iDalie, erzälM sie in ihrem Aussatz, iahrelang in divjer Nichtung pra'ktische Versuche an Verbrechern unternonlmen und dabei die Beobach tung gemacht, daß edle Harmonien eine ausserordentlich besänftigend und verbessernde ltinwirkung auf allerlei oerkolninene Zubjett« l)abe. Der Vorschlag, die Häftlinge ln dey großen Strasanstialten kilnftig mit Hilft ter .Nuisit zu anständigen Menfchen zu nmchen, smt allerdings in Ai^ierika großi.' Heiterkeit Iiervorgerufen, und verschiedene amerikanische Blätter konnten es sich nicht oersagen, färben reiche Zukunftsbilder in dieser Richtung zu entwerfen. sieht bereits im Geiste' den lnehrfach«n Raubmörder tn Anftaltskleidung andächtig lauschend ileben dein Klavier sitzen, dem ein Pianist die Mänge der „Zeu sollte man, »nenn inan nicht selbst über genügend Pilzkenntnisse vcv si'lgt stets nnr zusammen niit einem geübte» Pilzkenner gt^hen. Ferner sollte nmn jeden auch nur zweifelhaften Pilz lieber stehen lassen. als sich in Gefahr begeben. Oftmals sind die Giftpilze den eszbaren ga'rnicht so unähnlich, nnd es gehört ein sck)arfer Blicl dazu, NM die guten Schnmnime herauszn-kennen. An« gefährlichsten ist die VerwechS-ltlng zivischeti den, esibarcn Feldchampignon nnd denl hochgiftigen Knollenblätter-schmamm. Ebenso verivechselt der Unknndige oft geinlg den eßbaren Steinpilz init dem giftigen Satanspilz, den eßbaren Speise-tänbling mit dem giftigen Tpeiteufel, den echten Reizker mi, dem Giftreizker, den echten Nlit dem falschen Pfesserling. Di2 häufigsten Vergiftungen erfolgen durck) den ^kilollellblntterschlvanlm ivobei zunächst Ue-belkeit, Erbreclien nnd jkolikeil auftreten In fchwereil Fällen kann die Vergiftung AU tödlicher Herzlahmullg führen. Bei allen Pilzvergistullgell innß sofort Er brechen alisgelöst werden, indem nian Butler- oder Senfwasser trinkt oder einen Finger in den Rachen steckt. In jedem Falle aber muß der Arzt gerusen lverden. vlisere» l^esern bieten wir i» unsorsr iivmmenclen Lonntsennmmer vieäor ei-nen neuen, iesselncl Le^cliriLbt-nen l^o-man au«; äer feäcr «ter belrunntea m:M8cI>rIst8tcIlLrln 0 I s L t e j n : jlll«!8 lillsvll llieli! In prÄelNieer Lksrskter^üiciillu»? «ler IlSttllelnclvn l^ersoneil ikil>t ims äic Vei-la^serin einen tiefen kölleli iil (lad; I^oben unct Wetzen cter (lesell^cliltit, »eine tien nncl 'sieken. l)g8 bei'rli(:!io !V^ac!ctien — >ViedicL — »olt sieli cter t'lirc) Vu-ters opfern unä einen 3Itei-en i^^ann tiLi. ruton. abv^otil ikr junee^ iekun^lirüileii-lies tief? sied nacti einer iln ilesteltten I.leke seknt. )vircl e'n LUter. treunr Kanieracl 8eitt. Da tritt 6e5 ^>lann ani. cler Wiedkes Letiicicssl ^lrä: ^er ^elineiclixle veutsciibkllte, äer änrcli Vetd an 8eiii ^lter Ziu Ketten — or «ibt clen jungen l.euten äsn >VoL zum (ZlUelc trei. kin dc-veeter, kardensckillernäer l^omsn. v,ie tdn eben nnr eins l^ols Stein xeiireit,en kann. Unsere l^esorinnen nncl I^eser >vvr-«ten lbn mit ZpAnnune verkolxen. ks«I«otva, koinpl., Kupier, n. li-^ewgnne. liuljeisLn. mnen emsliliert. xut^rluilten. /u kiiu ten eesuelit. (^efl. ^ntr^jze unter »ösäeofen« uii clie Vör>v. 7159 Kote I^Idisel Kaufs jeäes l^uantum 2u ve.'jlen k^rei!;en. /Xctalbert (^usel. i^-iribor. /.je-Ivssnärova c. Z8. 69Z8 Kaute vertikale Nvärsuti^ekv presse. .M) Kcildcnilurcb mes8er. inininial ^^0 mm liub. daiiukeliörenäer Kom-nre88or. VV^sserpumue. 'iZ^r-7el«. Lisenkan^ZIunl?. 8ukotl-ca. Honorieren ^Lonte. 7117 WoiLvr SpitT iiueelsnien. -l^'^cliova ul. 28. 7175 l Mkeiie Aellei I ^uskilkllelinsriimon wer«1en uufl;en(>mmen. l^ig'Ztiign?^ "?nr l.incie«. s^ailvanje. 7l!^^ Kinclerlnses Peuslonl^ten-Lb«-paar >v!rcl ul^ tiau'zmeister auk l^esitx in !?oit>rt Le> «iuet^t. i^ntrairen liei l1. peitjer. l^jmdu5. 7N88 Lervlereria sesucln. ^nsutr^. Laiö »l^otovZ«. 717.^ Vknw»olivr-^otirj«n»o vircl auieenommen. l. Nei^renlizell I^acbilx._71L5 öLroill«»«,', jtini^ere. veriüL-lieli« Kraft, v^irci per sofort auksenommLN. >^nträe? unter »öörodiener« an äie Verv. 7149 praktiseller ßk»nil^va»on ^ve-xen Platzmangel liilltT ab^u-Leben. kLckvrei llartinkei, ^löksanärov» cesta 29. 72V2 6 Iclelne SUdsrIüklet. antiker lauster, altes l'nrxellan. l^le-clermeierka8ten. Lr. 'onsniseli. 'I'ep,)jcl,. kr. xiesclil. i^piegel in lZiecIermeivr«oläratimeii. preiswert verkanten. ^6r. Verv. 71b7 VVeielies Seklskeimwer. neu, »:e8trict,en. ZWV s>in. nnck Kü-LlieneinriLlUunL. l)in. /^i-iilvSieevs nl. K. 'sisLlilerei. 7169 ^ntvrstiitrvt äoa Vvnkmsltonä! r Zu V«»!«!» ^obaua». Limmer unä Kileke. mit 15. .lull z^u vermieten — Ltritsrleva ul. ^9. ^n2ufrs«ibn liausmoister. 71?»5 VVobnunU. 2 Limmer. Xltclie. völlix separ.. näekst 1'om?I^ eev ärevorell. «n «inckerlose, ruiilke I^artei »u vormleten. ^Är. Verv. 7136 Aw««r. Küet»e. l. Stoek, i»n liinäerloss Partei .«iviort »u vermieten. ^lv!^'Ka ul. 8. 717't Xvei f'reuiläe veräen aus Kost unä XVttlmun? «enom-men. k^rsnrs?tntks»va nl. l8>I, links. 7?M verksilei lZ. luli, vormittags ti'aivll-ltUo UrltMtlon vriii l>1«^t'e! u. Versckjockenom. t^lavni trx. 7189 bei k(rsn2sdltt8on. Verxleielien uaä äkn-liclien ^r.1ä88en cker >^ntltuderkulosonlle» ln lNsNdor! Lpeacken übernimmt svck ciie »lViarldoror ^eltunx«. VWWVWWVW titi itt» l>i„i t, ,l> > riiiorill» tiiltnr«»» iv I^1»ril>or xeizen c!er l-lsut ciie sctiöne, nstürlict^e, xleiekmäLizxe l^artze. ^örcjert clie öilcluax c!es ments, von clem cjie scköne, xesuncte, vvsrme l-^autksrt)e, c!ie zrröüere Vi^icier-stanctskäl^ixtceit un6 c!er I^sut siAkänzt.