Ar. 24. Sonntag, den 21. Wär; 1880. V- Jahrgang. PrSnumerations-BedinQunyen. Zur Willi: ^onathA . . Nt» a>i » ^OKIÜISBI«. Jof. RICB- «>ch in «»an. >l. Opwiir an» «»»-. & »l itfica, ij. l'iaili Heilung« - »z««»iic I» ti >»«». Politische Rundschau. fiilli, 20. März. Der Schul>Au»schuß hat in feiner Satzung vom 17. d. »achstchcnvcn vom Abg. Lienbacher eingebrachten Compromißantrag mit elf gegen acht Summen angenommen: „Ja jenen Ländern, in welchen s ie Schulpflicht für mehr al« sechs Jah.e gesetzlich normirt in. hat die Lanlesgejetzgebung zu bestimmen, ob uis> in welchem Maße mit Beginn des iiebenlen Lchnljahre« statt des Alltags - Unterricht» ein Wieder holungs« o er Fortbildung» Unterricht für zwei oder mehr Jahre zu ertheilen sei. Der Aus-tritt aus der Schule darf jedoch n::r erfolgen, wenn der durch da» Gesetz vom 14. Mai 1809 bestimmte Lehrzweck mindestens in Bezug auf Religion, Lesen, Schreiben und Rechnen er-reicht ist. Bon nationaler Seile werden alle Mittel aufgeboten, um die al» nahe bevorstehend bezeich' nete Ernennung dcS Grazer Slatthalterei-RatheS Mirdach zum Landespräsidenten für Krai» zu verhindern und die Leitung der Regierungkgcschäftc dem Abgeordneten Baron Gödcl-Lannoy zuzuwen-den. Räch einer anderen Version soll inre§ bereits ein Abgeordneter der Rechtspartei zum Landesprä« sideiuen für krain bestimmt sein. Die Commission deS deutichen Reichsrathes für das Socialistengesetz hat mit 10 gegen 3 Stimmen die Geltungsdauer des Gesetzes auf die Zeit bis zum-^O. September 1884, anstatt 1886 wie die Regierungsvorlage wollte, festgesetzt uno zu den sogenannten Belagerungsparagraphen eine Declarotivn, dahingehend, daß Ausweisungen von Reichsrath und Landtagsabgeordneten während der Dauer der Session ungültig sind, beschlossen. Zwischen Frankreich uno Rußland scheint doch eine sichtbare Perstimmung einzutreten. H>t Ruß-land seinen Botschafter in Paris abberufen, so gedenkt Frankreich das Gleiche in Petersburg zu thun und dem General Ehanzy, dessen Stellung schwer haltbar geworden ist, die diesbezügliche Ordre zu ertheilen. Der General Loris Melikoff hat vor einigen Tagen einen gedruckten uns vom Executiv-Comit^ der russische» RevolulionSprrtei unterzeichneten Brief erhallen, worin e« heißt, daß daS Attentat Mladetzti'S nicht auf Befehl des ComitvS e-folgte, daß letzteres noch nicht beschlossen Hütte, fein Leven zu nehmen, und daß, wenn daS jüngste Attentat auf seine Anweisung gemacht worden wäre, es für eine bessere Waffe und Fluchtmittel gesorgt haben würde. Dieses Dokument ist, wie andere jüngst gemachte Anzeigen schlecht und offenbar auf einer Handpresse gedruckt, woraus man schließt, daß alle geheimen Pressen der Nihilisten entreckt worden sind. Aus dem Acichsratfie. Das Abgeordnetenhans hat am lü. d. in der LegalisirungSfrage einen Befch.uß gefaßt, der die Hoffnung zuläßt, daß er die Zustimmung aller betheiligten Factoren erhalten und damit eine seit zehn Jahren immer widerkehrmde unleidliche Frage aus der Welt schaffen wird. Frühere Versuche den Le-galisirunqSzwang abzuschaffen scheiterten an dem entschiedenen Widerstand der Regierung. Jetzt tat sich die Regierung zu einem Kompromiß geneigt gezeigt, indem sie für kleinere Summen die Auf- Heilung des Legalisir ungSzwanges zugestehen, je« doch nicht in die gänzliche Aufhebung de» Zwanges willigen wollte. Da» Haus hat jedoch dic gänzliche Aushebung des Zwanges j mit großer Mehrheit — 201 gegen 50 Stimmen — beschlossen und in Anbetracht dieser unver» ' kennbaren Kundgebung des BolkswillenS wird sich ' die Regierung wohl fügen müssen. Sehr weseul-lich trug zu dem Erfolg der Borlage ein vom Abgeordneten Herbst vorgeschlagene» Amen-dcment bei. Dieser Antrag stellt es nämlich den Parteien frei die Legalisirung vornehmen zu lassen oder nicht. Er knüpft aber an die Legall-sirung der Unterschriften, eine RechlSwohithat. Falls sie vorgenommen wird, kann ein Protest gegen die Rechtsgültigkeit der Urkunde nur inner-halb 90, resp. 120 Tagen eingebracht werden; wird sie jedoch unierlasse», dann unterliegt die Eintragung in das Grunoduch noch durch drei Jahre einer Anfechtung. Am 17. d. nahm das Abgeordnetenhaus bei namentlicher Abstimmung mit 149 gegen 139 Stimmen den von der Regierung verlangten Cre« dit von 20 Millionen Goldrente an. I.» Laufe der Debatte ersuchte der Finanzminister Freiherr v. Kriegsau das geplante Mißtrauensvotum auf-zusparen bis er mit seinen Vorlage» komme. Er brachte weder das jetzige Budget noch die Steuer« vorlagen ein. Die Eredlioperation sei nothwendig weil der Mai-Coupon 30 Millionen erfordere. Jetzt stehe der Abschluß der Operation unter günstigen Bedingungen in Aussicht. In der Sitzung vom 18. inteipellirte Graf Hirrach den Uiilerrichtsmioister, ob er böhmischen Lehrlingen in Wie» und den Bororten die Mög» lichkeit verschaffen wolle, auf Grund ihrer Mutter« Feuilleton. 3« spät! Ein GeseUschast4bild. Roman von W. Höffee. (Schluß.) Welch' eine Aufregung, welch' eine Ber-wirrung und Angst im Kieise rings umher e»t-stand, wie sich Schreien und Bitten, Beruhigen uno Fragen schauerlich mischten, da« zu beschreiben wäre unmöglich. Seit Ernst mit lauter Stimme, voll Ent-setzen da» W»>t „Blausäure!* ausgerufen, schienen alle Banden der Ordnung gelöst. Einzelne flüchteten. Andere wurden ohn« mächtig, herzzerreißend klang das Schluchzen der Mütter, deren Töchter von jener unseligen Zi« geuneriu Bonbons erhalten. Einen Arzt! Einen Arzt! Holt Polizei! Wer ist die Berdrecherin? . . . Großer Himmel, Frau Berning! . . . Sie stirbt, sie stirbt! . . . Wo ist Cva? . . . Um Gottes willen, wo ist Eva? Inmitten dieser chaotischen Verwirrung hatte Agnes die Arme gekreuzt und sah während der tetzie» Mumie ihres Lebens mit einem Blick un-sagbarer Bitterkeit in das verstörte, todtblasfe Ge-ficht de» Bräutigams. Langsam nur erfaßte das zerstörende Gift sein Opfer, langsam schloffen sich für alle Ewigkeit die großen glänzenden Augen un» fiel der Kopf mit der Federkrone matt zurück. Bon den Arme» Pierroi'S und einiger anderer Herren gehalten, starb die Arme, deren kurzes Dasein so viel sonniges Glück und so viel hartes Leid gesehen. Pierrot'S bunter Mantel deckte taS schauer-lich verzerrte Todtenantlitz, die Gäste verschwanden Einer »ach dem Andern, und in einem Weben* salon blieb sehr bald nur die kleine Familie im engsten Kreise bei einander. Der Blinde hielt Eva'S Hand, als fürchte er, daß sie ihm immer noch entrissen werden könne. Ernst war, ehe er zu seiner erschütterten Braut zurückkehrte, vorher hinausgegangen und halte Sorge getragen, daß für den Transport dir Leiche in das Hau« ihre« Gatten die nöthigen Maßregel» ergriffen wurden. Sein Entschluß. Hamburg zu verlassen, stand jetzt ganz fest. Epilog. Frau Leßner, von Berlin nach Hamburg tranSpcrtirt, saß im Gefängniß und wurde fast jeden Tag verhört. Sie hatte bei der damaligen Wiederelken nungsscene mit ihrer Tochter alle gemachten An« gaben eidlich erhärtet, auch bewiesen, laß sie vor zwanzig Jahren in Hamburg gewohnt und da« selbst ein Mädchen geboren, ebenso, daß ihr Gatte vo. Jahresfrist in Berlin gestorben, und weil eben das reclamirte junge Mädchen selbst keinerlei Widerstrebe» zeigte, wurde die Sache so schnell erledigt, um jedoch jetzt nochmal» hervorgesucht und gründlich durchforscht zu werden. Darnach ergab sich, daß grau Leßner, von Profession selbst Hebamme und mit de» Gerichten mehrfach in Eonflict gerathen, auf Widersprüchen verschiedenster Art ertappt wurde. E« bli.b ihr keine Möglichkeit, den Betrug zu leugnen, sie gestand schon sehr bald, daß da« malS da« neugeborne Kind von ihr selbst auSge« setzt worden, und al« da« erst feststand, bewog sie auck eine, die Verbrechen» furchtbar erschütternde Konfrontation mit tem blinden Grafen, nunmehr aus die eindrivglichsten Berstellunge» des Ber« hör«richter» hin, ein umfassendes Bekenntniß ad« zulegen. Sie hatte, von ihrem leichtsinnigen gewissenlosen Marne mit einem kleinen Kinde iu bösester Lage verlasse», durch Bellet und verschiedene Be-trügereien ihr Dasei > gefastet und war dann sehr überrascht gewesen, ihn plötzlich eines Tages bei sich eintreten zu st! en. Das konnte nur irgend spracht die deutsche Sprache zu erlerne n. Da» Goldrenlengesetz wurde bei namentlicher Abstimmung mit 151 gegen 134 Stimmen in dritter Lesung ang nommen. Der llnterrichtsrnin 'ftct beantwortete tue Interpellation wegen angeblicher Bersolgunci »er Protestanten in Böhmen. Er er-klärt, die Behörden -bewegten sich beim Borg den gegen gesetzlich nicht anerkannte ReligionSgenossen« schaflen stets auf den Boden des Gesetzes. Von einer Verfolgung der Evangelischen konnte nie ge-sprachen werden. Da» Hau» beschloß in die Spe« cialdebatte über den Gesetzentwurf betreffs der der Steuererleichterungen für Borschußcassen und Creditvereine einzugehen und nahm über Antrag de» Abgeordneten Meznit dte ersten Paragraph« in Fassung der Regierungsvorlage an, wonach das Gesetz nur auf Borschußcassen und Creditvereine anwendbar sei und Borschußcassen nur die halbe Erwerbsteuer zahlen. Der Abg. Mauthner ver« jichtetete auf die weitere Berichterstattung, da die Ausschußanträgt in zwei wesentlichen Punkten abgelehnt wurden. Kleine Chronik. Eilli, 20. März, (Glückwunschdeputation.) Der Gym-nasialdirector Dr. Swoboda begleitet von den Professoren M a r e k und K r u § i c liderbrachte gestern dem Statthaltereirathe die Glückwünsche de» Gymnasial-Lehrkörper» anläßlich der Verlobung des Kronprinzen Rudolf. (Glückwunschadressen ) Bei der Be-hauptuiannschaft Cilli sind wetter« Glückwunsch-Adressen eingelangt: Bon den Marktgemeinden Franz. FraS^au und Sachsenfeld; von den Ort«, gemeinden Heilenstein, Burgdorf. Laak, Grei». Ponigl und St. Peter im Sannthale; vo» den Ortsschulräthen Greis. Steindrück. Ponigl und St. Marein; vom Lehrkörper in Steindruck; von der Pfarrgeistlichkeit dem Lehrerpersonale, der Litalnica und dem Borschußvereine zu Praßberg; von den Dekanaten Oderburg uno Neukirchen und von der Schulleitung St. Gertraud. (Beisitzer im Bergfenate.) Das Justizministerium hat im Einvernehmen mit dem Ackcrbauministerium den k. k. Bergcvmmissär Dr. Martin Ruch zum Beisitzer des Bergsenates de« ttreisgerichte» Cilli ernannt und unter Einem den pensionirten Bergverwalter Carl Werhan seiner Funktionen als Beisitzer dieses Bergsenates enthoben. (Bestätigte Wahlen.) Der Kaiser hat mit Allerhöchster Entschließung vom 19. Feb> ruar 1880 die Wahl des Realitätenbesitzers und einen Ha ptcoup gegen das Eigenthum Anderer bedeute», sie wußte es im Voraus und horchte da-her um >'o bereitwilliger seinen Plänen, als er ihr auseinander setzte, daß sich se!n junger Gebieter, dem es an allem und jedem Gelde fehle, gern hitr in der Stille von seiner Frau trennen wolle, um daheim zerrüttete Familienverhältnisse zu ord-uen und womöglich ein Vermögen, das ihm durch Enterbung entzogen, wieder zu erlangen. — Man hat in Wien diese Heirat sehr »ngern gesehen, schloß er, da war eine Andere, welche er nehmen sollte, und wa» dergleichen Miß-Helligkeiten mebr sind. Kurz und gut, mit sich nehmen kann er sie jetzt nicht, ohne Alles zu verderben, nebenbei ist sie aber auch so lrank, daß an gar keine Reise zu denken wäre. Du nimmst sie zu Dir, Weid, und Du handelst klug . . . ist sie ein Mal todt, so gehören alle ihre Juwelen Dir! — Und, fuhr die Verbrecherin in ihrem Ge-stündniß fort, wie mein Mann gewollt halte, so geschah e«. Die arme junge Frau schien von Kummer und Leid gebeugt, sie war fast schon sterbend, al» beide Männer sie iu mein HauS brachten, und auch der Abschied von dem leicht-sinnigen Gatten ging sehr schnell vor sich . . . da mußten schlimme Zerwürfnisse vorgegangen sein, denn ich wurde nicht einmal au» dem Zimmer geschickt, sondern sah nur, daß er ihre Hand küßte und daß sie sich abwandte, al» flößte ihr die Berührung Schauder ein. — Laß mich ruhig sterben ... da» war Alle» wa» sie sprach. ! Gastwirlhe» Jalob Spende in Oberburg zum Obmann, und des Realitätenbesitzers und Post-I rneister» Anton Goriear in Praßberg zum Oinnannst.llocrtrcter ver BezirkSvertretung O ber-» urg ; ?eS GutS^ntzer» LadiSlau» Poßek in Pogled zum Obmann und des Asvocatc» und Bürgermeisters Dr. Michael L e d e r e r in Gonoditz zum Obmannstellvertreter der Bezirks« Vertretung Gonoditz; de» Grundbesitzers Josef M u f y in Franz zum Oiimann und des Realitätenbesitzers Aloi» Ritter von Schildenfeld in Franz zum Obmannstellvertreter der Bezirks-vertretung Franz; dann mit Allerhöchster Ent« schließung vom 28. Februar 1880 die Wahl: des Notar» Moritz S a j o v i tz in Cilli zum Obmann, und des Advocaten und Gutsbesitzer» Dr. Edm. Langer in Cilli zum Obmannstcllvertreter der BezirkSvertretung Cilli; veS Bürgermeister» und Realitätenbesitzers Conrad A m o n in Tüffer zum Obmann und des Realitätenbesitzers und l. Ge« meinderathes Johann Pausche in Tüffer zum Ob-mannstellvertretcr der BezirkSvertretung Tüffer; und des Realität enbesitzr» Johann Ändert uh in St. Marein zum Obmann, und des Realitäten-besitzer» uns Gemeindevorstehers Aranz P o d-g o r S e k in Ponigl zum Oomannstellverlreter der BezirkSvertretung St. Marein zu bestätigen geruht. (Ramenatagsfeier.) Unserem allver-ehrten Bürgermeister Dr. Josef Neckermann wurde am Vorabense seine» Namenstage» vo» der Cillier-Musik-Vereinskapelle bei Zuckelbeleuchlung ein Ständchen gebracht. Es war die« die erste Serenadc, welche seit dem Bestehen de» Musik-Vereins stattfand uns wurden die gewählten vier Pieren mit erfreulicher Präcision vorgetragen. Am selben Abende dracdte auch der Cillier Männerge« sangoerein dem Bürgermeister Dr. Neckermann eine Serenade. (Cillier Aerzte-Verein.) Montag den 22. d. Nachmittags fünf Uhr findet im Gemeinde-rathssaale eine Versammlung de» Cillier Aerzte-Vereines statt. Auf der Tagesordnung stehen.-1. Mittheilung der Einläuft. 2. Neuwahl des Ausschusses. 3. Vortrag de« Herrn kaiserl. Rathe« Dr. Koüevar und 4. allsällige Antrage. (Hüttenverwaltung Cilli.) Ja der vorletzten Sitzung des Budget-AuSschuffcS referirte Abgeordneter Ritter über die NachtragSforder-ungen des Ackerbauministerium» für Montanwerke und drantragte, für die Hüttenverwaltung Cilli al» Erforderniß im Ordinarium 50.100 fl. und al« Bedeckung 25.000 fl. einzustellen. Beide An-träge wurden ohne Debatte angenommen. — Und dann, als später in der Nacht ein kleines Töchterchcn gtboren worden, bat sit mich, all ihre Schmucksachen, ihre Uhr und Juwelen zu nehmen und dafür da» Kind so lange zu pflegen, bis ihr Vater gckommtn sei, um es abzuholen. Sie nannte mir auch den Namen ihrer Familie. Bi» dahin hatte der Blinde ruhig und ohne Unterbrechung die Geständnisse de« verbrecherischen Weibe» mit angehört; bei diesem Punkte der Erzählung aber wandle er sich an den Unter-suchungSrichter und bat ihn mit versagender Stimme, jetzt alle» Mögliche zu thun, um die Wahrheit an den Tag zu bringen. Frau Leßner sah von Einem zum Andern. Sie mochte ahnen, wer der Blinde sei, und versicherte schluchzend, nur die lautere Wahrheit gesagt zu haben und sagen zu wollen. — Der Name des Vater« war Graf Re« ginald von Weißenborn, fetzte sie hinzu. Der Name de» entflohenen Gemals Lieutenant Arthur vo« Poysa! Der Blinde zuckte nicht, er schien kaum überrascht, weil eben dieses und kein anderes Ende des langen, van vielen Betheuerungen und Thränen unterbrochenen Berichtes ihm längst schon vorgeschwebt hatte. Tausend stimmen seine» Herzen» bezeich-neten ihm seit dem ersten Begegnen mit Eva die« liebliche kleine Wesen al» da» Kiud der ver« lorenen, heiß beweinten Tochter ... er hatte nur grundsätzlich, nicht au« innerster Ueberzeugung dieser sich aufdrängenden Erkenntniß mißtraut, hatte seine alte Schwester gewarnt, sich zu frühen (Todesfall.) Der Direktor der Mac-burger Sparkasse Heinrich Eoler von Galieiger ist am 18. d. an einem Schlagfluße gestorben. ('Bibliothek im Gisela Spital.) Um einem lebhafte» Bedürfnisse abzuhelfen soll im hie-sigen Krankenhause eine kleine Bibliothek, wo« möglich au« illustrirten Büchern, populären und erheiternden o,.:r belehrenden Inhaltes, für die Kranken und Rekonvalescenten errichtet werden. Hierzu würden sich vorzüglich dic fliegende» Blätter, Gartenlaube, deutscher HauSschatz. illustrirte Welt, Chronik der Zeit» Abendstunden. Ueber Land und Meer uno vor allem auch slovenische Bücher eignen. Mit Rücksicht auf den menschenfreundlichen Zweck diese» Unternehmens un» bei dem UmstanZe als solche Bücher in so manchem Haushalte vor« Handen sind und entbehrlich sein dürften — erlaube sich die KrankenhiuS?orstehung an die Güte und Menschenfreundlichkeit unserer Bevölkerung zu appe-liren un» zn bitten die Bildung einer kleinen Spitalsbibliolh.'k durch geschenkweise Überlassung von Büchern uno Werken gütigst zu ermöglichen. Eventuelle Spenden werden tn der Verwaltung«« kanzlci de« Krankenhauses „Gisela - Spital" danken» entgegen genommen. (Cillier Turnverein.) Bei der am 17. d. M. zu Ehren eines scheidenden Mitgliedes abgehaltenen Kneipe der ausübendea Mitglieder war eine Borstellung de» berühmten Professor» Hansen angekündiget, die durch ihre äuß.-rst ge-lungene mit vielem Fleiße eingeübte Durchführung ungeteilten Beifall fand. Herr Ballentschag wirv den Verein zu neuem Danke »eipflichlea, wenn er diese Lorstcllung bei einem pissenden Anlasse vor einem größere» Zaschau '.kreise wiederholt. (OesterreichischerTonristen-Club.) Wie wir bereits gemeldet haben, sensete der Oester« reichische Touristen Club sofort nach eingetroffen er Nachricht von dem großen Brandglücke in Nauders ö. W. fl. 50. — dahin. Demselben Verein ist nunmedr von Seilen eines seiner verdie-t-ste» Mitglieder zu gleichem Zwecke ein weiterer Betrag von ö. W. fl. 50. — ü »ergeben un» ebenfalls bereits nach NauderS gesendet worden. (Aengstliche Vorsorge.) Ein im vor« gerückten Alter stehender Mann ersuchte um Ber-»a gerung seiner Reisebewilligung. Al» ihm das piolongirte Reisedoktimcnl mit dem Beisätze au«-gefolgt wurde, daß die N.'isebewiUign.ig auf wei« lere 3 Jahre ertheilt worden sei, erwiederte er: Mein Sott! warum plagt man mich alten Mann damit, daß ich nach drei Jahren wieder kommen muß. ich bitte geben sie mir sie R.'isebewilligunz gleich auf die Dauer meine« Lesen». Hoffnungen hinzugeben, ohne jedoch jemals den-selben entsagen zu können. Jetzt kam e« für ihn hauptsächlich darauf an, da» Weitere in Betreff der unglücklichen Tochter an dem Munde de» verworfenen Weibe» zu hören. Frau Leßner gestand, daß sie. al» die Ster« bende kampflos, kaum wahrnehmbar den letzten Seufzer verhaucht, die Werthsachen derselben sich angeeignet und dann das Kind auf dem Grabe der ihr bekannten Frau Orthloff ausgesetzt have. Erst Schritt um Schritt, gedrängt von der Noth de» Leben«, war sie tiefer uno immer tiefer ge-funken, bi« endlich die Schönheit ihrer heran-wachsenden Tochter Bewunderung geerntet und so die ehrlose Mutter eine Zeit lang mit baaren Mitteln versorgt hatte. Auf diese Weise machte sie die Bekannnt« schaft de« jungen Herrn von Weißenborn. er« innerle sich durch den Namen desselben ihre» früheren AdenteuerS in Hamburg und beschloß. auS der ein Mal so ergiebig gewesenen Quelle wieder zu schöpfen, indem sie die Tochter ver« kaufte, wie sie die sterbende Mutter betrog. Al« sich Eva ihren Wünschen uno Berech« nungen so vollkommen unzugänglich zeigte, da ging die kecke Schwindelei über zu weit bedeuten« deren Plänen, sie wollte nun die rechtmäßige Schwiegermutter de» Aristokraten werden und da» durch in den Besitz au»reichenderGeldmittel gelangen. Wie da« fehlschlug und wie gerade die Ber-worfenheit ihrer Widersacher dazu dienen mußte, da» schutzlose Mädchen in den Schvoß ihrer An-gehörigen zu führen, da« wissen unsere Leser. (Waldbrand.) Am 11. d. brach im Walde der Grunddesitzerin Zeleznikar in P-pretsche ein Feuer au«, welches von dem herr> schenden Winde genährt, einen Waldiheil im Flä> chenmaße von einem Hektar vernichtete. (Falsche Tilberguldcn.) In der ver-flossenen Wocke w irden in line-n hiesigen Geschäfte zwei falsche Silbe'gülden angenommen. Dieselben sind bi» auf da? Randgepiäge, welch'S nur einige Punkte und Risse enthält, sehr gut ausgeführt. (Aus Liebesneid.) Am letzten Sonntag 4 Uhr Nachmittag wurde in Sauerberg bei St. Ruprecht ter zwanzigjährige Franz Schifko von drei Gegnern mit Steinen erschlagen. Die Anregung war von einem Nebenbuhler ausgegangen und befand sich unter den Thätern auch ein Bruder de« Mädchens, von weichem Schifko da-malS heimgekehrt. ÄcnSdarmcn. die gerade des ZL>geS gekommen, verhafteten die Verbrecher. (Räuber.) Iu Turno, Gericht?!»ezirk St. Marern, wurden der Grunobriilzer Jakob Stumpf und sein Schwiegersohn mäh:end der Heimk hr a >S dem Weingarten von drei St» ol-chcii mißhandelt und beraubt. Stumpf befindet sich iu Lebensgefahr. Die Thätcr sind bereits von der Gt'nsdarmeric dem Veznksgerich.e eingeliefert worden. (Räuberischer Uebersall.) Aus Ma>-bürg wird gemeldet, daß am 7. d.. acht Uhr Aden'S, der Grundbesitzer Jakob Stumpf von PcSöe mit seinem schwiegersocine Michael Mlaker, als sie vo» dem im Neckmayer-Grunse (St. Stefan) befindlichen Weingarten nach Hauie gingen, unter« we>« in Terno von drei Strolchen räuberisch überfallen und mixhand lt wurden, wobei Ersterer lebensgefährliche Verletzungen erlitt. Landwirtschaft, Handel, Industrie. (Krazer-Landcs-AuSstellung 1880.) Da« Interesse an der Grazer-Ausstellt! ng givt sich im In- und Auslande in steiS sich steigerndem Grad« kun». Jeder Tag bringt neue Anmeldun-gen; hervorragende Firmen der versck irdensten Branchen haben ihre Betheiligung zugesagt. Be-sonder« reichlich verspricht die Klasse für Feuer-löschwesen beschickt z» werten, weil zur Zeit der Ausstellung der erste österreichische Feuerrvehrtag in Graz abgehrlten wird, zu welchem sich Ver> treter sämmtlicher österrrichischer Feuerwehren ein« finden werden. ES war schon früher beabsichtigt, mit diesem Feuerwehrtage ei-e Fachausstellung zu verbinden; dieselbe wird nunmehr eine Ab-«Heilung der allgemeinen Landes.Ausstellung bilden. Eva erfuhr allmälig und indem ihr Tante Ulrike eine» »ach dem andern erzählte, die Ge> schichte ihrer Eltern ... DaS.wa« sick auf dem Grabe von Frau Onhlofs zugetragen, daß da« Original jene« oft gesehenen, heimlich geliebten Bitte« ihre Mutter gewesen und auch, daß nun jede Möglich-kcit. mit der unwürdigen Frau Leßner wieder in Beruhrung zu kommen, ein für alle Mal be> festigt fei . . . nur Einö wurde ihr verschwiegen, daß sich die Verbrecherin, nachdem ihre Hoffnung, durch da« Gestänlniß vor dem Schwurgericht»« verfahren bewahrt zu bleiben, gänzlich fchlge« schlagen, in der Nacht darauf im Gefängniß er-hängt hatte. Ein Mal öffentlich gebrandmarkt, durste die verworfene Frau nicht hoffen, je wieder mit ihren eleganten Kunden verkehren zu können; eben so wenig hatte sie von ihrer al« Oberkellnerin in jener Gesangswirthschaft Berlin'S dienenden Tochter irgend eine Unterstützung zu erwarten, sie zog daher den Tod einem Leben ohne Genuß und mühelo« verdiente« Geld bei Weitem vor. Der Graf athmete aus, al« er die Nachricht erhielt. Jetzt konnte er seinen mißrathenen Sohn auf einem der Familiengüter vegetircn lassen, ohne ihn, wie da« sonst nothwendig hätte geschehen müssen, um der Schande willen außer Lande« zu schicken. In der SchwnrgerichtSverhandlung mit ihrer leidigen Oessenttichkeit würde auch sein An-theil geplanten Verbrechen« allgemein bekannt ge-worden sein. Lva's u::d Ernst'« Hochzeit fand nach dem geschilderten Vergnügen statt, in aller Stille Eine andere interessante Abtheilung der Ausstellung wird der steirische Wein markt sein, für weichen sich in den Kreisen der Weinproduzenten schon jetzt eine sehr lebhakte Theilnahme kundgibt. Derselbe wird voraussichtlich sehr stark beschickt werden und deshalb auch zahlreiche Käufer anziehen und man erwartet mit Zuversicht, daß er den Anstoß zu alljährlich wiederkehrenden Weinmärkten geben wird, welche auf den Adiatz der steirischen Weine einen sehr günstigen Einfluß haben können. Die pünstige Witterung der letzten 14 Tage war dem Fortschritte de» Baue» des definitiven Gebäudes sehr förderlich. Bereit» ragen die Mauern desselben aus der Erde hervor und es ist kein Zweifel, daß e« möglich sein wird den bedungenen Termin der Vollendung te« Gebäude« einzuhalten. Auch an den Anlagen wird rüstig gearbeitet und e« sind insbesondere hochstämmige vinten bereit« in größerer Zahl gepflanzt worden. Als temporäre Ausstellungen sin» vorläufig in Aussicht genommen eine Pferdeschau in den ersten Tage» des Sep-lember, eine Rindviehschau, verbünd»« mit der Ausstellung von Schafen, Schu../er. und Klein-nich gegen V: Mille des Monats, und eine Hunde Ausstellung gegen Ende desselben. Ferner wird eine Ausstellung von grühobst, Blumen und Zierpflanzen zu Anfang und eine Ausstellung von Spätobst, Traube» und Gemüsen gegen Ende September und zur Zeit ter Rindviehausstellung eine Ausstellung von Molkerei Produkten stattfinden. Der allgemeine Anmcldungsicrmin schließt mit 30. April d. I. «Wiener Frucht- und Meblbürs» vom 2«. März.) (Lriq.-Telg.) Man notirt? per 100Äilo gramm: Weizen Banater von fl, 14.50—15.15. von fl. 1485—15.50, Theiß schweren von fl. —-- —,—, Slovakischer von fl. 14.40—11.90. dto. schw, von fl. 13,30—14.40. Marchfeldee von fl. 14.20—14.80,3Dala< chiichcr von fl. 18.--14.15, Usance pro Frühjahr von fl 14 <0—14 45. 31 o ß st e n ?!yir«r- und Pesterbnden von fl. 11.--11.50, Slovakischer von fl. 11.15—11.50 Anderer ungarischer von fl.ll.——.11.20,Oesterreichischer non fl. 11.—11.85 Gers« «Slovatisch?von fl. 9.-- 10.50, Oberungarische von fl..--—. —, Oekiereichischer von fl. 8.15.—9.50, Hultergerste vo» fl. 7.---8.— Mais Banater oder Tbeik von fl. — .•--.—, Internationaler von fl. 8.50—8.60. Einquanlin von fl. 9.25 —9.40, aus Lieserung pro Frühjahr von fl. — —.—. Hafer ungarischer Mercintrl von fl. 8.05 8,20. dlo. gereutert von st. 8.25—8.15, Böhmisch«^ oder Mährischer von fl. 8.—.—8.15, Usance pro Frühjahr von fl. 8.22.—8.25 RepS Mbser Juli - August von fl. 12.25—13.—, jtodl Auqu>t-Septemder von fl. 13,— —13.50. Hülsensrüchle: Haidekorn von fl. 7.55—8.25 Linsen von ft. 20,— 30 — Erbsen von fl. 10.--,1« Bohne» von fl, 11---.13—. Rüb « öl: Raisinirt prompt von fl, 32.2J—31.50. Pro Jänner, April von fl —.—»—. Pro September, December von fl. 34.50—34.75. Spiritus:Roher prompt von fl. 37.50 —37.75. Jänner, April von fl. —.--. Mai. August von fl. —.-Weizenmehl ptr 100 Kilogramm: Nummero 0 von st. 21—£> 25 • Nummero 1 von fl. 23.--24.—, Nummero 2 vo» fl. 21.50—22.53, Nummero 3 von fl. 19.50—20.50. iH o fl-genmehl pr. 100 Kilogramm: Nummero 1 von st. 19.--20.— Nummero 2 von fl 17.---17.50 Eingesendet. An die P. T. Mitglieder des Sann. »Haler Alpen-Club«. Am Freitag den 26. März d. I findet im Clnb-Locale ^Hote' zur goldenen Krone) um 8 Abend« die Mon »»«Versammlung de« Sannihaler Alpen-Eluv« stat An der Tagesordnung sind der Bericht des Odrna nie« über die Einläuft, uns allfällige Anträgt. Dr. E. G l a v t f ch n i g g, Obmann. Eourle der Wiener Börse vom 20. März 1880. Goldiente...........87.45 Einheitliche Staatsschuld in Noten . . 72.40 „ „in Silber . 72.90 1860er Staa'.«-Anlehenslose .... 129.— Bankacti?»...........835.— Crcditactitt..........299.80 Vondon............118.65 Napvleond'or.......... V.46 f. (. Münzducatcn........ 5.56 100 Reichsmark.........58.25 los_2 Zu vermietheii. Ein schöne» Verkauf'»lokale im Hause der Frau Anna Kartin, Hauptpla tx Wr. 109 nächst der Pfarrkirche, r. 1. April d. J. un. Wohnung auf Wunsch im Hanse. Näheres bei Matit & Plicker in Cilli. Eine Wohnung bestehend aus 4 Zimmern, einem Salon mit Balkon, Küche, Speise, Hohlape und soparirtem Keller. Boden-antheil etc., ist vom 1. Mai d, J. an xu beiiehen. Näheres bei fV«n« Mi 00f/t fr, Badgass--. iwar. abtr darum nicht minder vom Glück durch» leuchtet, ein wahres Fes» der H r«en von keinem Mißton getrübt, von keiner Wolke beeinträchtigt. Fräulein von Poyda. durch die emsig betriebenen behördlichen Feststellungen zu dem Namen ihre« verstorbenen Vater« vollständig legitimirt, trug am Hochzeitstage jene kleine Kapseluhr. die ihr am Abend deS schmerzvollen Scheiden? von Ernst al« Weihnacht«geschenk bestimmt gewesen und von der tr sich nie gttrennt hatte, wtil sie ihm wie eine Art Vermächtniß der theuren Verlorenen er« schien: eben so schenkte sie die noch immer in der Bank deponirten achttausend Thaler, da« Kausgeld ihrer Freiheit, einem wohlthätigen Ber-ein. dessen Mittel hilflosen jungen Mädchen zum weiteren Fortkommen bestimmt waren. Ernst und sie wollten mit ihren beiderlei-tigen Angehörigen künftig im Süden leben. Lorenz Berning ist nob beute eine jener Existenzen, die immer gut speisen und doch nie arbeiten, immer «ltgant gekleidtt sind und doch nie einen Schneider bezahlen. Er lieh von Allen, die ihm da« Schicksal in den Wtg führte, er machte Schulden, wohin er kam ... da« einzige „Ge-schüft" so vieler dunkler Existenzen. Seine unglückliche Frau war total wahn-sinnig gewesen: er konnte ja den Hausarzt al« Zeugen anführen und schmiedete sich auch au» diesem Drama mit vieler Geschicklichkeit ein Hi-storchen, da» ihm noch reichliches Mitleid eintrug. Für seine Elasse von Geschöpfen scheint die Vorsehung ein besondere« weiche« Herz zu haben. Und Tante Regine und Tante Male? Die Erstere nahm sich die Schande ihrer Familie, den plötzlichen versteinernven Schrecken so zu Herzen, daß sie nach kurzer Krankheit start» und . . . richtig ohne Testament . . . ihre? Schwester das ganze colossale Bermögen der Firma allein überließ. Tante Male, obgleich fie äußerlich im tief-sten Schmerz dic Heimgegangene betrauerte und ihr auch cincn kostbaren ^eichenstem setzen ließ, die schüchterne Tante Male schien nach dem Tode ihrer gebieterischen Schwester ganz vergnügt zu sein. Sie adoptirte, von dem leichtsinnigen Ber-ning bereitwilligst unterstützt, da» Kind ihrer Nichte und nahm e« ganz zu sich, um ihm in einem rechtskräftigen Testament Alles zu vermachen, was Gine und sie selbst zusammen gescharrt. Wenn der Kleine sie ansteht, dann glaubt die Siebenzigjährige, daß au» den Augen de« Enkel« die de« Großvater« ihr entgegenblicken, und still und innig, mit gefalteten Händen, nicht mehr gestört durch den beißenden Spott der Schwester, versenkt sie sidi in den Traum ihrer Jugend, al» August Turlach an dieser Stelle stand und ihr Hecz fast brach, weil er eine An-dere liebte. Durch da« alte Hau« schallt die helle Kinder-stimme und alle seine Dämonen, seine Schatten sind gewichen. Ende. durch prompte und coulante AbwlcKcluiiff und ausoc*«ii ineiKloil Schäden da* Veitrauen des 1'. T. Publikums in vollem Masse zu rechtfertigen bestrebt sein teil, welche mit den Prin Wein-Ifsaiiipiiltilioii wird praktisch gelehrt durch das neu erschienene Receptbuch, enthaltend: Anleitung iiir Veredlung saurrr, f"haltloser Naturweine, Eraeugung von Weinen ohne rauhen ; Weine au« Geläger {aus 100 Liter 1000 Liter) mit Zusatz von vollkommen gefunden Stoffen zu billigem Haustrunk und keinen Bouteillenweken. ferner Erzeugung von sehr gutem Obi-tmost, Weinessig, Essigsprit, Branntweinen. Rum, Liquenren, Fruchtet ten, Presshefe, ParfVins, Mediciuul-Spitituoseu. Balsamen, Seifen uad über 1000 Handelsartikel, welche mehr als 100% Gewinn bringen. Preis S fl. Bestellungen gegen haar oder Pustnachnahme sind zu richten an Marie Hrdlicka, k. k. priv. Inhaberin, Wien, Wieden Haupt-strasse Nr. 36. I. Stock. 105—12 500 Gulden zahle ich Dein, der beim Gebranch von Kotöe s Sstßnitmsscr a Flasche 40 kr., jemals wieder Zahnschmerzen bekommt ot'er aus d>'in Mundo riecht. Johann George Kothe, Hotlieferant. Wien, I., Regierungsgasae 4. In Cilli bei J. Kupfcrschmid. Apotheker. Huste-Nicht VON L. II. Pietsch & Co. in Breslau, Hoxiq-Ätiiuter-Mal; (kxtract und Caramellcn. Zu baben in (?illi i. d. Apotheke ;« Maria Hilf bei Herrn I. Kupfer-fdnuib. Dipdtcritis. Ich bescheinige lnermit gern, daß meine Binder, welche anTchlittritis erkranll waren, durch ke» Gebraucb von Huste-Nickt lHsiiig-Srii« Icr Malz - Wochen ausreichend, zu haben: in Cilli bei J. kupli'rM'lüiiid. Apotheker. Druck und Verlag von Johann Kaktisch in Cilli. Verantwortlicher Redacteur Max Beftozzi. (l^ r a n c o - II o 11 ** o i m e) mit einem Actien-Capitale von 8 Millionen Gulden in Gold, gleich 20 Millionen Francs 3«- auf welche 4 Millionen Gulden in Gold gleich 10 Millionen Francs % baar eingezahlt und theils in vom Staate garantirten Prioritäts-Obligationen sowie in anderen SecuritÄten, theilweise auch bei den ersten Geld-Instituten des Landes gegen kurze Kündigung placirt sind, hat ihre Thätigkeit in der ganzen österr.-ung. Monarchie bereits begonnen und schliesst Versiolierungsen 1. gegen Fenei'-, Blitz-, Dampf- und Gas-Explosions Schäden. . . 2. gegen Chouiagc, d. i. Schäden durch Arbeitseinstellung oder Entgang des Einkommens in Folge eines stattgehabten Brandes oder einer Explosion, 3. gegen Hagelschäden, 4. , Brach von Spiegelglas, 5. gegen Transportschäden, verursacht zu Land u. zu Wasser, 6. auf Valoren, d. i. Sendungen von Werth-Papieren aller Art, Baargeld etc. per Post zu Land und zu Wasser, 7. auf das Leben des Menschen, auf Capitalien mit und oll 114» anticipativer Zahlung der versicherten Summe, Renten und Pensionen, zahlbar nach dem Tode oder bei Lebzeiten des Versicherten, sowie bei Ausstattungen. '>as bedeutende Actien-Capital der Gesellschaft gewährt den Versicherten vollständige Garantie für die von ihr übernommenen Verbindlichkeiten. Die Gesellschaft wird durch streng rechtliches Gebahrcn, sowie UliU Heu * Uiaunci UUV/IIVIIUVII «viav/ JX—^ ^ —-----------w-,---' --------- ~ 7 cipien einer auf solider Basis operifenden Gesellschaft vereinbart sind. Versicherung)*-Anträge werden entgegengenommen und alle gewünschten Aufklärungen ertheilt sowohl bei der gefertigten General-Agentschaft als auch bei den Haupt-Agentschaften in der Provinz und bei den Speeial-Agentureu in allen grösseren Orten des Landes. GRAZ, am 15. Februar 1880. Die General - Agentschaft für Steiermark, Kiirnlen und Krain in f.'i Mi, ltarlrrzf;r/*fra*»r 8. Ein möblirtes Zimmer isseuaeitig. mit eigenem Eingange, ist sogleich nt riebe» iin Gasthofe „zum sobwarzen Adler". Ein sehr gutes Klavier ist zu vertniethen. Auskunft bei B. Jud Postgasse Cilli. Sicnerste Hilfe« Hals- n. Briistleiden aller Art bietet Apotheker O. Htetttrnfa Tiroler Brust-Syrup ein sehr angenehm aromatisch schmeckender, vollkommen haltbarer Extnct der wirksamsten Alpenkräuter Tirols. Herrn Apotheker O. Klement in Innsbruck! itei Beginn de» strengen Winter* von einem heftigen Husten, Bruttschmerxen und hartnäckiger Versehleiniung heimgesucht, habe ich und meine Frau ans mehrseitiges Anratben Ihren ,.Tiroler Brust-Syrup'' angewendet und sind wir Beide schon nach einigen Tagen des Gebrauches von diesem Leiden vollkommen befreit worden. Es freut mich Ihnen die so glückliche Wirkung Ihres Alpcnkräuter - Extriictes mit unserem wärmsten Danke mittheilen un können. Innsbruck, November 1870. Otto Prechtler, ,'nbil. k. k. Reichaarchiv-Director u. Schriftsteller. Preis per Orig.-Flascho 1 fl. ü. W. Cenlral-Depot beim Erzeuger AM. 0. KLEMENT Innsbruck. In Cilli zu haben bei Apoth. Mareck. NB. Beim Atikinfp nebte man genau auf den Namen des KiM'gers und dessen Schutzmarke : Edelweissatern mit Monogramm aut arliw^uetu Hrunde. 31* 25