KiW pl^» vsi» söö 72. IONsglilg O,»«!,«»«» Gck»«tM»> (kGlAß» W«»ck>» Wk. 2V7ly >G»I» VOI«»tA«9 «< 0iili»>ö>«>kW»I t>wWd« ßik. WSD UNötöW» >I»4s NII»k«ckckvo« I> »I0G«KV» GWM» >t.M dkk. 2VI ^rOikOg, 0GW SV. sspiemvsr 1?Z2 : .K»tli>tz» «1.4 , dag die Frage der Aufhebung dcr Prohibition nlle anderen, solvohl wirt» ichaitlichcn wie politischen Problem«, die daZ > nm>.'vikani!chc Boll bewegen, bei weitem libcrjchatttt. Zn-cifcllos wird diese brennende ?^rac?c im Mittelpunkt der Wahlkampagne stl!h<.'ii. Ter deniotratische Präsidentschasts-lciiididlit?vranklin Noosevclt ä'ls^rte sich neuerdings inr Sinne der s o s o r t i-s? e n !)i ü rt l e h r z u r vollen Freiheit des Altoholge« n u st c s, während Herbert H oover auf die zur Tradition gewordenen „trok« Grundsätze der republikanischen Partei Rilctsickt nehlnen und sich infolgedessen mit einer ^tonipromiklösung beflniigen muh. Für iV'den klaren Beobachter der amerika-nis'Ä'il Perhältnissö unterliegt es aber Heu--tc schoik leilienl Zweifel, da^ das allgemeine ^tlsviiolverbot. ii>elcli-es im ^riichtigten acht-.^chnien CrgänMngsparagraphen znr Der« fassuiiq der Bereinigten Staaten kurz nach Lirieisende verkimdet worden war, mit einein tatastrypkialen FiaSlo endet«. Sowohl vo,n wirtschaftlichen, wie vom Politischen und nzch mein vom morallsc^n Standpunkte aus siesl-hen. war eZ der grii^te gesetz-sirderl'che Feliler, den das amerikanische Vl?U lin ^^'aufe seiner 4v0«jährigen Geschichte g^'niacht hat. ist läch..'rlicher und irreftihrender, kk' heutzutage von einem „trockenen" Aine-rik.i zu sprechen. Wie nie zuvor, stiegen g«' lade in den Proljibitionsjahren gewaltige Al^oholdämpfc über dem amerikanisäM ivestlandc ans. Während 1914 der gesamte '.V.-lhresumsut^ der anierikanischen Spiritus-, .!!^"^iii- und Bierittdustrie 1.8 Milliarden Dollar betrug, schabt das Prohibitionsamt IN 'lvashington den Gesamtertrag de» ver-.''oteuen Handels mit geistigen Getränken iin Jahre 1931 auf etwa 3 Milliarden Tol-sar. Im le!)tcn Jahre der Alkchotfreihcit rechnete luan mit einem Verbrauch von 18 Litern Alkoholgetränke Pro Kopf der Bevi)!-kerung^ In? „trockenen" Amerika stieg der Durchschnittsverbrauch auf 30 Liter pro (^ahr und Kopf. Wenn man bedenkt, das; die zlvci größten amerikanischen Wtrtsäiafts-zweige, die Petroleum- und die Gtahlindn^ strie, W31 einen Umsatz von 2.9 bzw. 3.l; Milliarden Dollar aufwiesen, so gelangt lnan zur erstaunlichen Festsetzung, daß das verbotene Mkoholgewerbe mit diesen möchtigsten Gnr>erbez>velgen Schritt hält. Die Absurdität dieser Tatsache tritt noch deutlicher hervor, wenn man überlegt, daß vor der Einführung des Verbotes das mnerika-Nische Schatzamt etwa ein ^lbe Milliarde Tollar an jährlichen Einnahmen vom Alko-s'Ölverbrauch buc^n konnte, während heute der aussichtslose Kampf der Behi^rden gegen den überhandnehmenden Alkoholschmuggel etwr. -IlK) Missionen Dollar jährlich, also annähernd die gleiche Summe verschlingt. Diese wirtscliaftlir^n Berwüstnngen bl^-ben jedoch hinter den verheerenden morali-srlien Attswirknnl^n nvit znriick. In allen amerikanises)en Städten blichen die geheimen die im Volk?mttnde den bezeichnende!, Namen „Speak easy", d. h. ^.Sprich V « ogr ad, SS. September. Die Erdbebenstöhe daisrn in Griechenland an. Gestern um 13.17 und 17.34 Uhr vcrzeichneteen die seisniographischen Apparate der hiesigen Erdbebenwarte ein starkes Beben w einer Entfernung von 90 Kilometer südlich des bisherigen Epizentrums. . A t h e a, N. September. In der vergangenen Nacht wurde in Athen ein starkes Erdbeben verspürt. ES entstand eine unbeschreibliche Panik. Zehntausend« ftiirzten auf die Straßen und verbrachten die Nacht im svreien. Die Zahl der Toten auf den Z^orinseln von Chalkilike wird auf 350 geschätzt. An tausend Personen wurden verletzt. Zehntausende sind obdachlos geworden. A t h e n, 29. September. Die Erdbebenkatastrophe in Griechenland beginnt immer mehr und mehr an Umfang anzunehmen. Das gestem um 19 Uhr vermerkte. Erdbeben serftSrte alles, was d^e übrigen Erdstöße noch Übrig ließen. Mehrere Dörfer liegen in Trümmern. Einzelheiten darüber find noch auSstündig, da die mittlerweile provisorisch hergestellten Telophon-und Telegraphenlinten neuevdings zerst>Srt wurden. Nach dem gestrigen furchtbaren Erdstoß entstand über dem Berg HagilaoS eine 1AX) Meter lange und stellenweise bis 30 Mete? breite Erdspalte, aus der Stickgas und Aschenregen aufsteigen. Der Bevölkerung bemächtigte sich eine furchtbare Panik. Die Menstl^n knien im Straßen^kot und beten zu Gott, er möge daS Unheil abwenden. Nach den bisherigen amtlichen Ermittlungen beträgt die Zahl der Toten 328, die Zahl dcr Verletzten über 1V00. Mhrere Zehntausends sind obdachlos. Die Militärbehörden haben Truppen zur Aufrechterhaltung und Ordnung entsendet u. Lager für die Obdachlosen eingerichtet. Die englische Mittelmeerflotte erhielt die Weisung, sich der griechischen Regierung für Not-tranßporte zur Verfügung zu stellen. Der französische Ministerpräsident Herriot spendete als erster 5l).00V Francs als persönliche Spende für die Betroffenen. Tie Regierungen der Türkei, Jugoslawiens, Frankreichs, Italiens, Bulgariens usw haben der griechischen Regierung ihr Bedanern über die schwere Prüfung des griechischen Volkes ausgesprochen. Deutschland unnachgiebig Lustloser Verlauf der Generaldebatte im Völkerbund — Baron Neurath kehrt nicht nach Genf Mück — Etuberuftmg des AuswSrtiaen Ausschusses des Reichstages Genf, 2». September. Die Generaldebatte des Völkerbundes wird ohne besonderes Interesse fortgesetzt. In der Abrüstungsfrcige ist die Titnation genau so nngeklärt wir vor einer Woche. GS sind in Genf Einflilss? am Werk, die die deutsche Delegation dazu bewegen wollen, zur Abrüstungskonferenz nach Genf zurückzukehren. Durch die gestrige Abreise des deutschen Reichsaußenniinislers Baron Neurath ist die Möglichkeit, daß Deutschland dennoch zum Konferenztisch zurückkehren könnte, in weite Ferne gerückt. V e r l i n, 29. September. ReichSaußenminister Baron Neurath wird heute nachmittags in Berlin auS Genf eintreffen. Heute abends findet eine Kabinettssitzung statt, die sich mit der außenpolitischen Lage beschäftigen wird. Man nimmt an, daß der Außenausschuß deS Reichstages in der nächsten Woche einberufen werden wird, NM lier ReichSregiervng Gelegenheit zu geben, zu den Problemen der Außenpoli- tik Stellung zu nehmen. Ob ReichSaußenminister Baron Neurath nach Genf zurückkehrt, ist ungewiß. In halb offiziellen Auslassungen der Reichsregterung wird u. a. mitgeteilt, dasj von allen möglichen Seiten Versuche gemacht werden, Deutschland in de? Abrnftungäfrage zu einem Kompromiß zu bewegen. Außer den Engländern ist es namentlich der dänische Minister de? Aeußern, der sich in dieser Richtung besonders anstrengt. An der Spitze einer dritten Ber-mittlergruppe stehen der tschechoslowakische Außenminister Dr. B u r e ll und der griechische Gesandte P o l i t t S. Alle i^iese Gruppen sind der festen Ueberzeugung, daß eine prinzipielle Annahme der Gleichberechtigung Deutschlands in der AbrüswngSfra-ge wohl sehr leicht möglich sei, eS bliebe lediglich die Frage der praktischen Durch-flihrung offen. Die NeichSregierung ist optimistisch gestimmt. Sie betont nach wie vor, in der Frage der Rüstungsgleichheit mit den anderen ! Möchten in keiner Weise nachgeben zu tön-Inen. Nach den Wahlen in Griechenland Starke Swdufle an Mandaten bei den Veni-zeloS-Liberalen. — Unrtthen auf dem Pelo-ponneS? A t h e n, 29. September Offiziell wird folgendes Ergebnis der Par-lamelitswahlen vom Sonntag bekanntgegeben: Liberale Partei (AenizeloS) 102 Sitze (früher 183), Monarchistische BolkSpartei W (früher 19), Progressisten 16 (8), Agrarier 11 (13), Kommunisten 9 (0). Die neue Kammer tritt am 24. Oktober zusammen. BiS dorthin hofft man die Verhandlungen über die Bildung eine» republikanischen Soaliti-onSkabinetts beendigen zu können. Wenn eine solche Regierung nicht möglich ist, erfolgt die Auflösung deS Parlaments und die Ausschreibung von Neuwahlen. S a l o n i k i, 29. September. Der Kommandant der dritten Armee General K l a d o s hat die Verlängerung der Bereitschaft, die für den Wahlsonntag angeordnet war, anbefohlen. Angeblich sollen am Pelovnes Unruhen ausgebrochen »ein, denen aber der Gouverneur von Mazedonien, Ge-neral Gonatas, keine Bedeutung bciniessen will. Börsenbericht Lj u b l j a n a, 29. September. Devi« je«: Berlin 13f'ö.is 137tt.2l, 294.46 bis 2W.86, London 198.."^ k>is Newt,ork Scheck 5730.47 bis Ä7JK.73, Paris AV.S9 bis A«.41, Prag 170.12 bis 170.W^ Zürich 1108.3) bis 1113.85. Z ü r i ch, 29. Zepten,ber. Devisen: Paris 20.3W, London 17.90, Newi)ork Mailand R.60, Prag 15.34, Berlin 1'.Z3.l0. Der Wmidermeg einer Nadel. In frü^n Zeiten galt eine .?^rzverlct-zung für unbedingt tödlich. Die -n.^dcrne inedizinische Wissenschaft kennt aber bereits eine Reihe von Fällen, in denen tro«^, des äußeren Eingri'^fS in das Herz der Tod vermieden wur^. Ein ebenio eiqeilart'.^er wie interessanter Fall dieser Art wt sich '.'or ei-! Niger Zeit in Elberfeld erei<;mt. Ein Packer trug eine Nadel in der Westentasche. Durch irgendeine äussere Einwirkung drang sie ihm dmch di«» Vr^lst in das .Herz, ohne den Tod herbeizuführen. Die Röntgenaufnahme stellte fest, daß d?^ am Rande des Herzens festlag. nmn zur Operation schreiten wollte, «ich, daß die Nadel inzwischen in die .s>er.^?itus-keln gelvandert war, so da^ sich die O^ie-ralion als unmöglich erwies. Und nun geschah das Wunderbare: Im Verlauf einer Woche wanderte die Nadel durch das ganze .?>erz bindurch, trat auf der anderen Seite wieder heraus und sie riet schließlich in die Wrlvrsäulc. so-daß der Patient nach Ablmif tion znx'i Woch^'n ohne jede Schwierigkeit von der Wandcrnadel öe-'reit werden konnte. leise" führen. Nicht selten werden diese Lokale von korrumpierten Polizeibeamten beschützt. Daß die Alkoholproduzenten in verschiedenen Orten des Landes große S^irituS-brennereien und Bierbrauereien betreiben, rst gleichfalls ein öffentliches GeheiinniS. Die Mhrzahl dieser Unternelimungen konzentriert sich im Etaate Kentuckv. Der in kkentucki) fabrizierte Branntwein ist in Amerika unter dem Namen „MondsiZ^in" be- kannt, mit deutlicher Anspielung auf seine gehej-me Herstellung bei Nacht und Nebel. Didier Spiritus ist in Amerika in allen Drogerien zu haben, die sich in den Jahren der Prohibition ausnahmslos in Echank-stätten verwandelt haben. Die reir^ren Amerikaner, denen der heimische „Mondschein" nicht gut genug schmeckt, stillen ihren Durst mit importiertem Mi?ky-Rum, Kognak und Min, die sowohl auf dam Seewe- ge wie auf dem L^ande aus Kanada und Mexiko in riesigen Mengen eingeschmuggelt nierden. Man nennt in Amerika diese Im-portgetränke „Prewarstnfk" — Vorlriegs-ware. Son>vhl die kanadische wie merika-nische Grenze sind von unzäliliaen SalonS, Bars, Knerpen, Bierstubcn und Amüsierlokalen besät. Der mexikanische 5^r?nzort N-suana. vor zehn Jahren eine öde Ttepvcn-g«gend, ist zu einer Großstadt gelvordM, zu emom Zentrum der Trunksucht und der Ausschweifung, das viele Zehntausende von Amerikanern aus Kalifornien und anderen Grenzgebieten der 1IEA. heranlockt. Nur manche bigotten Führerinnen amerikanischer Frauenvereine oder ein weltfremder Qnäker glauben noch unter diesen Umständen an die Wohltaten der Proi^it^o«. Tas (^ros des amerikanischen Nolles hat diese verhängnisvolle Gesetz^ung satt, die sich selbst totgelaufen hat und mir Trüim-,ner von Korruption und moralische VervM' pung zunickläßt. Kto«p?wt Michael oo« ZW«A«ie« zusammen mit seiner Mutter, Prinzessin Helena, aufgenommen während ihres Londoner Besuches. Es verlautet, daß Kronprinz Michael die Absicht hat, ein Jahr lang eine englische Schule zu besuchen. Herrlot und Voneuropa Der französische Minifterpräfident hat de« tzhrenvorsitz der Panearopa-Konsereaz in Basel niedergelegt. P a r i s, 28. September. Wie aus Genf berichtet wird, hat Ministerpräsident Herriot nach der Sitzung des Völkerbundes Journalisten gegenüber erklärt, daß er den Ehrenvorsitz der Pan-euroPa-Konferenz in Basel niederlege. Zu diesein Schritt habe ihn der offene Brief des Grafen R. N. C o u d e n h o v e-Kalergi veranlaßt, in welchem sich dieser auf angebliche Aeußerungen .Herriots beziehe, die er nie getan habe und die er in verschiedenen Blättern bereits dementieren ließ. Arbeitslosendemonftrationen in London« L o n d o n, 28. September. Zu lschweren vlrbeitsloscnausschreitungen kain es gestern in denl Londoner Viertel Westhaln, wo 5(X)0 Arbeitslose vor dem Rat Haus gegen die Herabsetzung der Erwerbs-losenunterstiihung protostierten. Den 300 zur !-telle ll-efindilichen Poli^zisten gelanA es nicht, die Menge auseinandmmen mit der Sowjetunion zu kündigen, so daß durch den Ausfall der Belieferung dieses Staates durch England dem Handel neuer Schaden zuge-pgt wird. L o n d o n, 28. September. Das Kadinett trat um 17 Uhr neuerdings zusammen. Bis auf die vormittags zurückgetretenen Minister waren alle Mitglieder der Regierung versammelt. Das Kabinett befaßte sich mit der Frage der Unterbreitung der Ottawer Beschlüsse dem Unterhaus, mit der AbrüstungSftage sowie mit indischen Problemen. Wie in Politischen Kreisen verlautet, wollte auch Premierminister Macdonald zurücktreten, um auf diese Weise eine totale Umformung des Kabinetts zu erzielen. Die konservativen Minister vermochten jedoch Macdonald von der Durchführung seiner Absicht abzubringen. Die Verhandlungen über die Neubesetzung der vakanten Ministerpor-teseuilleS begannen schon in den Vormittagsstunden, L o n d o n, 28. September. Die Blätter wußten schon zu berichten, daß die Regierung wie folgt umgebildet werden würde: Premierminister Macdonald, Außenminister Sir John Simon, Innenminister Lord HailSham, Justizminister Walter Elliot, Finanzminister Lord Allen. Freilich ist es noch sehr fraglich,' ob Simon im neuen Kabinett daS Außenportefeuille beibehalten wird. Ein großer Teil der maßgebenden politischen Kreise in England protestiert nämlich gegen seine Genfer Politik, insbesondere aber wurde seine Position durch die letzte Denkschrift der englischen Regierung in der Frage der deutschen Rüstuligs-gleichheit verschlechtert. Frau Gandhi. auf die Unterschiede zwischen der franzl>ji^ schen und der englischen Dhese, ja, es wirz sogar behauptet, daß England indirekt di^ Revision des Bersailler Vertrages zugunl stien Deutschlands betreibe. Die Pläne dei Beneii, Politis u. a. m. können nach Meis nung des „Echo de Paris" an der La>^^ nicht mehr viel ändern. Der Halboffiziö'l! „Petit Parisien" vertritt den Standpunlls daß Frankreich unbekümmert unr rechts uu» links seinen Weg ^zu gehen habc^ und unbcs kümmert um die Teilncihnte Deutschlands^ Das Blatt schreibt, es müssen Maßnahme,, ergriffen werden, die die «Lchuld deS Mis lingens der Abrüstungskonserenz auf Dcutsq^ land abzuwälzen hätten. Vapens Antwott Die deutsche mntliche Beantwortung der Herriot-Rede in Gra-mat — Deutschlands Forderungen — Peffimistische BeurteUung der Lage in der Pariser Presse Gerlin, S8. September. Reichskanzler von Papen gewährte einem Vertreter deS Wolff-BüroS Äne Unterredung. Auf die Frage des Journalisten, ob der Reichskanzler in der am Sonntag von Herriot in Gramat gehaltenen Rede einen Fortschritt in der Abrüstungfrage erblicke, gab Papen die nachstehende Antwort: „Dies muß ich leider verneinen. Ich sehe in dieser Rede nur neue Verständigungs-schwierigkeiten. Diese Rede bestätigt die voll kommen negative Interpretation der fvan-Mschen Note vom 11. d. M. Es handelt sich nicht um die deutsche Entwaffnung, sondern um die Erfüllulw des Versprechens daß auch die anderen >Staaten abzurüsten haben. Von einer deutschen Aufrüstung ist keine Rede, es gcht um die gleichberechtigte Behandlung Deutschlands in der Frage der Abrüstung. Wir sordern, daß die Avrü-stungskonvention auf Deutschland wie auch im .Hinblick auf die anderen Staaten Anwendung findet. Unsere Praktische Forderung, die fälschlicherweise als Aufrüstungsverlangen ausgedeutet wird, bedeutet nichts mehr und nicht weniger, als daß wir im Konventionsrahmen dieselbe Freiheit der Anpassung der Rüstungsmaßnahmen an die sozialen und ökonomisc^n Verhältnisse fordern, wie dies jedem anderen Staate zusteht. Wir haben über die Art und den Umfang dieser Anpassung Verhandlungen vorgeschlagen. Wir stnd bostlrebt, die Gleichberechtigung in der AbrüstungSftage im Wege der allgemeinen .Herabsetzung des Rüstungsniveaus bei allen anderen Staaten zu erzielen. Die Rede von Granmt — fuhr von Papen fort — beweißt nur, daß die Staaten mit zweierlei Maß gemessen werden. Deutsch land sollte sich mit juristis6)en Sicherheits-konstruktionen abfinden, während die ande- ren Staaten ihren Rüstungsstand beibehalten wollen. Ich habe die Dat^ über Frankreichs Abrüstung mit großer Verwunderung gelesen. Frankreich hat nach dem Weltkriege eine Armee tatsächlich demobilisiert, was sich aber dann ereignete, kann nicht als Abrüstung, sondern als Reorganisat'ion der Aufrüstung bezeichnet werden, «ine Aufrüstung, deren überlegene StäÄe in den Re. sevven und im Material liegt. Ob das, was Frankreich in den letzten lehren durchgesetzt hat, als Abrüstung bezeichnet werden darf, ist angesichts der Tatfac^, das sein Heeresetat um 10l>^ vergrö^rt wurde, sehr zweifelhaft. Wir fordern für uns — schloß Papen — keine AuSnahmSvechte, folgern das gleiche Verfahren wie für die anderen Staaten. P a r i s, 28. September. Die gesamte französische Presse findet für die Lage in Genf nur pessimistische Tön« Jnsbt'sondere kommt diese Grundstimmung in den Berichten der Genfer Korrespondenten zum A'nsdrvck. Man verweist bereits auf eine Krisis, die sich nicht nur der Mrüstungs-verhandlungen, sondern der ^nfer Institution schlechthin bemächtigt habe. Die gestrige Konferenz der fvanzöstschen Delegierten unter Leitung Herriots mit den Delegierten Polens, Belgiens und den Vertretern der Staaten der Kleinen Entente zum Zweck der Schaffung eines positiven Planes sollte dazu dienen, die Angriffe abzuschlagen, die in der letzten Zeit in Genf immer häufiger gegen Frankreich erfolgt sind. Gelingen diese Verhandlungen nicht, dann kann der Erfolg der Abrüswngskonferenz bezwei-felt werden. Scharfer Kritik wird von der französischen Presse auch die Haltung Englands ausgesetzt. Insbesondere das „Journal" verweist Sin Meteor-Arater in Arodien Seit dem vor einigen Wochen ersolgter Niedergang eines Meteors in Deutschland' dessen Einschlagstelle erst nach tagelangen Suchen entdeckt wurde, ist das Interesse der Oeffentlichkeit an Meteorfällen wieder ge weckt worden. Umsomehr, als kürzlich wieder ein neuer Riesenkrater in Arabien ent deckt worden ist, der durch den Fall eine gewaltigen Meteors verursacht wurde. Eine merkwürdige Eigentümlichkeit fiiizt es, daß sich die Meteorkatastrophen der letzten Jahrzehnte in vollständig verlassenen od-'r nicht bewohnten Gegenden der Erdoberflii« che ereigneten. Sven Hedin beschreibt in ci« nem seiner letzten Bücher die Folgen eincj solchen Sturzes. In Mittelasien, in dcii Wildnissen von Australien, in Sibirien un^ auch in Arizona in Amerika haben sich ähn liche Krater gefunden, die teilweise schon viele Jahre bestehen. Der jüngste Krater wurde, wie schon oben gesagt, in Arabien vom englischen For schungSreisenden P h il by entdeckt, der bei näherer Untersuchung Eisen und Bruch stücke einer glasartigen Substanz fand. Nach den bisherigen Mitteilungen Philbys dürf te der arabische Krater der größte sein, der bisher als Einfall eines Meteors auf der Erdoberfläche bekannt ist. Die Sachverstän digen des Britischen Museums in London kommen nun zu der interessanten Schlußfolgerung, daß viel mehr Riesenmeteore auf die Erde herabfallen, als wir bisher ange- Der Herr der Tiefe. Dr. William B e e b e, der wegen seiner Tiefseetauchung der „Piceard der MeereS-tiefe" genannt wird, ist hier abgebildet neben der Kugel auS 3 cm starkem Stahl, mit welcher er bei den Bermudasinseln im 750 Meter Tiefe hinabgestiegen ist und seine Wahrnehmungen durch einen mitgeführten Radiosender gescbildert ha^ t»n I0. Eeptemver I95S. tz»wta«dor»r Heilung- »^cuutmer «omnlen haben. Nur gibt eA aus der Erd« karte noch immer „wei^e Stellen", bei deren Erforschung wir vielleicht noch auf manche Meteorspnren stoßen werden. Zum Glück ist ein solch unheimlicher Mimmelgast noch niemals ill bewohnte Gegenden oder gar aus große Städte gestürzt. Durch dte Entdeckung des KraterS in Arabien glauben die englischen Gelehrten ei-nen Anhaltspunkt für den Untergang von Sodom und Gomorrha gefunden zu haben. Sie glauben zu diesem Rückschluß umsomehr berechtigt zu sein, als nach den Mitteilun-gen Sven Hedins der von ihm entdeckte Me-teorstoß nach den Berichten von Augen- u. Ohrenzeugcn viele Hunderte von Kilometern sichtbar, von außerordentlich starken Explosionen und einem ziemlich heftigen Erdbeben begleitet war. Die Bewegung der Erdoberfläche. Daß die Erdkruste auch heute noch nicht gänzlich zur Ruhe gekommen ist, ist eine bekannte wissenschaftliche Tatsac^, zu deren Beobachtung jährlich zahlreich« Messungen vorgenommen werden. Im nin vergangenen Jahre etnia Messungen vorge nommen worden, die «ine Strecke von 2500 Liilometer nmfassen. Durch sie ist sestgestellt worden, daß ein Teil der westfälischen Ge birqszügc namentlich nach dem Nhein zu sich senken, andere (Vebiete, namentlich in der Nähe von Hagen, sich heben. In der Schlveiz hat man in letzter Zeit wiederholt feststellen können, daß einzelne markante Punkte an den Bergen, auch Kirchturmspihen, jetzt sichtbar qMorden sind, die noch vor einem Jahrzehnt unterhalb des HorizontalgesichtskreiseZ lagen. In England hak man eine anscheinend sehr verbreitete Senkung festgestellt. Lchloß Windsor ist seit 1920 um 2 Intimerer, di'r Tnlver um 4 Zentimeter gesunken. Auä) bei einer Neihe privater Häufer in Lon don hat man ein solches leichtes Versinken feststeslcn können. Doch führt nmn dies hier nuf eine ilnuier lvciter nin sich greisende Versilmpfuns^ des Bodens zuruck, auf dem der von London erbaut ist. Aus tvelche» Gründen allerdings die Z^^rsump-fung eingetreten ist, hat man noch nicht einwandfrei heranKliekom'men können. Eine Snsel mtt 200 JamMen verfchwundm Die Erdbebenkatastrophe in Griechenland — Flammen ans dem Erdboden, Flutwellenberge über das Land A t h en, 28. September. Immer noch treffen Meldungen auS dem Erdbebengebiet über die angerichteten Verwüstungen ein. Erst jetzt wird bekannt, daß die kleine Insel Amogiani, die der Halb-insel Chalkitike vorgAagert ist, und mit ihr 200 Familien, die darauf angesiedelt waren, verschwunden sind. Man befürchtet, daß hier allein 600 bis 800 Menschen umgekommen sind. Unter der Bevölkerung deZ ganzen Erd-bebengebietes herrscht furchtbare Panik, da die Erdstöße noch immer andauern. Die Zahl der Obdachlosen wird auf 10.000 geschätzt. Auch die uralten Klöster auf dem Berg Athos sind zum Teil schwer beschädigt worden. Der erste furchtbare Erdftöß, durch den ungeheure Verheerungen angerichtet wurden, war von einem unterirdischen Donner begleitet. Gleichzeitig wollen Augenzeugen gesehen haben, daß Flammen auS dem Erdboden hervorbrachen. Eine gewaltige Flutwelle ergoß sich über den Strand. Vielfach glaubte die Bevölkerung, daS Ende der Welt sei gekommen. A t h e n, 28. September. Fortwährend laufen noch schreckliche Einzelheiten zu dem Erdbebenunglück auf der Halbinsel Chalkidike ein. 123 Ortschaften sind schwer beschädigt worden. Die Verbindungen zum Berge AthoS sind inlterbrochen. Ueber das Schichsal deS historischen Klosters ist man im Ungewissen. A t h e n, 23. September. Nach einem vom Gouverneur Mazedoniens eingelangten Gesamtbericht aus dem von der Erdbebenkatastrophe betroffenen Orten sind 141 Personen getötet und 403 verletzt worden, davon 50 schwer. Fünf Ortschaften wurden vollkommen dem Erdboden gleichgemacht. Zehn Ortschaften wurden zur Hälfte zerstört und sieben andere stark beschädigt. 2400 Familien sind obdachlos. Bei Fettsucht, Gicht und guckerharnruhr verbessert daS natürliche „Ara«z'Iosef"'Bit- terwasier die Magen- und TarmtStigkeik und si)rd<'rt nachhaltig die Verdauung. Forsche? auf dem P^biete der Stoffwe6)selheil' Heilkunde versichern, mtt dem Franz-Josef« ^''.sser Mnzende Ergebnisse erzielt zu haben. Das „Z^ranz.Ioses-.vttlerwafier ist t» Avo. thekesi Droaerien und Epezereihandlunaeii ee« hültlich. Der Bobnvttttbr im Winter Der neue Winterfahrplan bringt nur umesentliche Berän derungen In der Nacht von Tamstag zum Sonntag, d. i. vom !. auf den 2. Oktober tritt au^. allen Linien der jugoslawischen Eisenbahnen die Viuterfahrordnung in ^Nast, die sich von der SomuK'rfahrovdn'lNI im allgemeinen nicht allzu sehr unter^cbeider. In der Haupts ach' entfallen, so lveit dieS nicht bereits geschehen ist, die Zaison- und der größte Teil d^ Ausflüglerzü.ie. Cine weitere Charakteristik ift das Bestreben, soweit als möglich Züge zirsammenznleg?n, um dadurch Ersparnisse zu erzielen. Ernr?!^» licht wurde dies dadurch, daß in den W'nter» Monaten die Reisefrelätter von Paris brin^ien au^. der ersten Teite das Bild dieser aii'.^'rilani»-schen Schönlxit. Peggy Joyces Marzipan- teint und ihr platinblondes Haar sind heut« der Trauln und die Sehnsucht der Damen tvelt von Pariv. Sie hat vor kurzen» ein Memoirenbuch herausgegeten, in dem sie ihr abenteuerlic^s Leben und unzähligen Liebes- und Sc!^idungSgeschichten schildert. Das Buch der Scheidung^>1!önigin trägt den Titel „Männer, Ehen und ich". Die M'iig kcit, Männer zu gewinnen und auszunutzen, besitzt Peggy Joyce ziveifellos im höchsten Grade und entwickelt auf diesem Ärrain eine l'eispiellose Virtuosität. Mit l? Iah ren starlete sie, damals «in bescheidenes armes Mädchen, in ihr erstes Liebes- und Ehe abenteuer luit einem Kunstradfahrer. 2eit her hat sie es n>eit gebracht. Heute besitzt PeWY Iotice eine in der Welt ein'.ig daste bet^e Diamaiitensammlung. Sie g<'steht of fen, dab sie s6>ölle Edelstein« und I^iiwelen über alles in der Welt schätzt. Liebe, Treue sind dagegen Attribute, auf die ein richtiger amerikanischer Vamp absolitt keinen Wert legt. Peggy Joyce schmückt alle ihre Klei dungsstücke mit Dianianten, Hüte. Schuhe und Mirtel. Ihre >>and!chu>)e sind eben'allS mit Diauiantenknöpfen versel^n. T'en Bertre tern der grossen Pariser Modi'blätter gegen über entwickelte Peggy Joyce einige Gr^tnd «ätze ihrer Lebensiveis-^it. „Hin richtiger Mann", so behauptet die Kennerin. „muß dunkel sein und im Alter von 85 Iahren stehen. Allerdings kommt es nicht auf daS Alter an. wenn der Mann nur schlank uud reich ist." ne/imen «/en„ ve^«o LrkSltuageo, KI»e»«»ti». m« «uck Leluoerxo kkue «edt l» vrtjiaUlpAewm^«. «Oilodk»'«» ock poki- Uk« t S> ör. »< «». «tt». Maribor 'ahren diese Ziige um 6.50, 10.3Ü, 13.06, !6.2ü und A).10 und von St. Ilj ge-M Maribor um 7.10, k^.0d, 12.05, 17.^5 und 21.31 Uhr ab. Für die österreichis^iiei, Schnellzüge H^lt diese Erleichterung nicht. Auf den übrigen Linien im nördlichen Teile des DranbanatS sind in der Äinter-Fahrordnung ktiile Veränderungen zu ver-z,eichnen. Schon im Sommerfahrplan wurden zwi chen Maribor und Zidani m o st da? Triester und das Zagreber Tagesschnell ugspaar zusammengelegt. Die t>-meinsame öarnitur wird von Wien auch weiterhin bis Zidani most gemeinsam geführt und iverden ^ide Teile erst in dieser Station getrennt: dasselbe gilt selbstredend auch für die Gegen richtung. In Vrobelno glbt es leinen Auf enthalt mehr. Die Zuisammenlegung wird jetzt auch für die beiden Nachtschnellzu^spaare angeord net, weshalb einige Aenderungen ni den Verkehrszeiten eintreten mußten. Der W ien — ZagreberSchnellzug wird aufgelassen, statt dessen fährt der Wien — Triester Schnellzug viel später ab und nimutt die für Zagri?b bestimniten Wagen mit. Er verläßt Maribor um 3.0S Uhr und trnft in Ljublima um 0.01 Uhr ein. Die für Zagreb bestimmten Wagen werden in Zidani most ati^etrennt und verlassen diese Station um ö.07 als selbständiger Zug, der um 7.10 Uhr in Za. greb eintrif't. jn der Gegenrichtung verläßt der Rachk. schnellzug Zagreb erst um 23.10 ibiss>er um 21.30) und trisst in Zidani most um 108 Uhr ein. Hier werden die Wagen an den Wiener Zug angehängt, der unl 0.23 von Ljubljana abfährt und um 3.2S Uhr in Maribor anlangt. Damit im Zusammenhange werden auch in den Fahrzeiten des B u d a p e st e r Nachtschnellzuges Veränderüngen vorgenommen. Der Zug verläßt Kotorila um 1.05 (bisher um W.50) und kommt in PragerSko um 2.ÄZ ^bisher um 1.3K Uhr) an. Hier wer. den die Wagen an den um 3.34 ab^ahren-den Triester Zug angehängt. In der Gegenrichtung bleiben die Fahrzeiten unverändert. Auf der Linie PragerSk o—^ a k o-v e c verkehren die Personenzüge Nr. 1118 und 11Ä1 auch im Winter (Abfahrt von Pragersko um 22.^8 bzw. von <^kovc. um 4..'^°» Uhr). Au' der Linie Rogate c—G r o b e l-n o fällt der um 9.04 von '^iogaSka Sl.Uina abfahrende und um 10..)0 Ulir in Gr^beltto eintreffende Personenzug auS Auf der Linie Maribo r—Zt. I l j ist eine Erleichteuilg für di<' Fahrgäste im Lokalverkehr dadurch gesckiaffen. daß diesel ben auf dieser Strecke auch die ö st e r r e i chischen Personenzüge benui.^en können, nielche deshalb auch in PeSnica und Eirkniea Anienthalt nehmen. In den drei Stationen können jedoch nur di? von Maribor antom Menden oder dorthin 'aHrenden Reisenden au5- tzw. einsteigen. Im Verkehr mit Oesterreich können die Fahrgäste die österrei-chrsclx'n Züge in den erwÄ^iten drei Stationen nic^ benützen. Für den Lokalverkebr lver^n den österreichischen Peri'^^nenzii«n ewe Flieae Nt-qen? Im Zeitalter der Statistik kann e» nicht ausbleiben, daß auch ein kleine Insclt wie unsere Hausfliege wissenschaftlichen Unlec-suc^ngen ausgesetzt ist. ^r betannle 'Spezialist für „Fliegemragen", der englische Enthomologe A u st e n, der vor allem ^»ie Lebensbedingungen der Fliegen in telanger Arbeit bis ins klei:che untersucht hat, ist zu dem Schluß gekommen, das^ die ^^uSsliege ein Opscr der modernen Tech'l.k wird. Die Zunahme der Automobile uitd der dadurch bedingten Äaragen verdrängt tie Pserdeställe, die den Liebungc-^iilk.'tttl)alt -^er Fliegen darstellen, immer lnehr ans d?otar Herr Dr. Dnk^an Cenöar wurde von Prevalje nach Ljutonler versetzt. .Herr Dr. SenLar und seine Gemahlin erfreuten sich überall großer Beliebtheit und waren besonders in den Touristenkreisen hoch geschätzt. sl. Notwendigkeit eines neuen Jsolierspi-tals. Da infolge der Ruhrepidemie das alte Isolierhans vollkommen besetzt ist und sogar ein Teil des Krankenhauses isoliert werden mufzte, so sind einige Kranke nach Maribor in das Isolierspital verwiesen worden. Der Bau des neueu JsolierhauseS, fiir den schon sämtliche Pläne, wie auch der Bauplatz bereitgestellt ist, erscheint immer notwendiger. 5P0«7 Nlederwoe geoen Graz Das gestrige StSdtespiel gegen Graz endete mit einem Mißerfolg, der umso empfindlicher erscheint, als man sogar in Gra-zet Sportkreisen mit einem Sieg unseres Team rechnete. Die Mannschaft leistete sich in allen Teilen einen glatten Versager. Bielleicht nur die beiden Verteidiger gaben sich Mühe, doch zeigten auch diese nicht ihre sonstige Spielkraft auf. Die kläglichste Rolle spielte der Sturm, der überhaupt nichts zuwegebrachte. Nicht KU erkennen waren die Läufer, die nur selten einen Erfolg gegen die Gegner zeitigen. Die Grazer führten dagegen ein flottes Spiel vor und schössen auS jeder Position. Das Spiel leiteten gleich zwei Schiedsrichter, da der eine sein Amt wegen eines Zwischenfalles mit einenr Grazer Spieler niederlegte. SrftoMM ungarlschtr Sußdaller Das Debüt der ungarischen Fußballer am kommenden Sonntag hat in allcil hiesigeir Sportkreisen ein reges Interesse wachgeru-sci,. In Ungarn wird ein ausgezeichneter Fußball bctriebeu, doch schenkte man dort, wie in keiilvttl anderen Lande der .^tultur des Spieles und dessen Stil das größte Augenmerk. AllMrlich n>erden besondere Konkurrenzen ausgetragen, in denen der Stil der einzelnen MannscZ^ften beivertet wird. Den „Challenge d'Or"-1SS1 getvann gerade der N. T. E., der kommendeil Sonntag den grünen Rasen unserer Stadt betreten wird. Die (Mste haben uuter Leitung des bekannten F. T. C.-Spielers jkeleinen einen gewaltigen Formaufschwuug genommen. Siege über prominente Gegner haben der Mannschaft Ruf und Namen eingebracht. Inl Po. lkalbewcrb besiegte der R. T. E. sogar den l'ekannten Sportklub „Eabaria", also Grund genug, um das Können der Gäste zu respektieren. „Maribor" wird der Mannschaft seine beste Mannschaft entgegenstellen, sodaß nun der kourmende Sonntag wieder einen Großkcimpf bringen wird. : GK. Gvoboda. Freitag, den 30. d. wichtige Spielerzusammenkunft im Klubheim, Arbeiterkammer. : Frau GoftiZa und Fr. lwknljevie schlugen im Schlußspiel des gemischten Doppel der Donaumeisterschaften Frl. Hammer— Kehrling L.6, , der mit 6:3, 2:6, 8:6, 6:1 über den Italiener de Stefani die Oberhand behielt. Borher hatten de Stefani mit 2:6, 7:5, 6:1 gegen Allison und Austin mit 6:4, 1:6, 6:0 gegen van Slyn gewonnen. — .G,ch. Au« «lov. BIMo sll» Gtiwmgen in der Nadioausnahme werden in letzter .?eit tagtäglich um die Mittagsftnnd«' l'vi uns »wahrgenommen. Zunächst wußte nmn nicht, von woher das räinsch rührte. Da einige ssingere Burschen gerade nnt dis^elb«' i!i-n^is.li,'tt Ma- schienen hantierten, »werden nun allgemein Z^ieselsieit als> bi'zeichnet. Selbstverständlich iv?rden die Radiohörer imn bald »hrem Recht Geliung verschaffen. slb. Die Geilkünstle? nus Cetje haben mm auch b«'! eine Vorstellung.^ -gegeben. Auf dem zwischen den .Häusern Lang und Ma-inn!Ä?l? angebrachten Seil zeigtsil sie eine IReihe ihrer verwegenen afrokctuilM Kün-! ite und konnten jung und alt in Atem hal-! len. Der Besuch war ausgezeichnet. Die sun« i i!;n Akrobaten haben auch eine originelle ^Reklame gemacht, indenr sie vor Begnn dcr i S^orstellung ein Bombardement eröfsnelen. Wie gut die Akrobaten gefielen, be:veist der RMrdbesuch der zweiten Vorstellung. Aus p. Unfälle. Der AuSzügler Veit Aetonka aus Gradisöe sügte sich mit einer Haue eine schtveve Verletzung am rechten Fuß bei, sodaß cr ins Kran!^hauS ilberführt werden mutzte. Aus ziemlicher Höhe stürzte die Besitzerin Elisabekh BerSee in Lußnice von einem Zwetschkenbaum, wobei sie sich den rech^ ten Arm brach. Auch sie wurde ins Spitc^ überführt. p. Ueber das Unmetter, das vergangenen Dienstag über das untere Draufeld niederging wird uns noch ergänzend mitgeteilt, dasz auch in den Kollos-Hügeln durch den Hagelschlag großer Schaden verursacht wur-1^. Nicht nur die Kulturen, sondern auch die .Häuser wuridell hiebei arg in Mitleidenscha^,t gebogen. Der Schaden ist enorm. o l. I ? 0 I?. Aus Automer lj. TodesfAIe. Nach längerem Leiden verschied hier Frau Josefine H e r z o g im Alter von 72 Jahren. — In Presika verschied die 20jährige Tochter Maria des dortigen Bürgerineisters.Herrn Jakob 8tampar. Beide Verstorbenen wurden unter großer Beteiligung zur letzten Ruhe gebettet. Friede ihrer Asche! lj. Der Odfthandel im hiesigen Bezirke zeigt in letzter Zeit einige Belebung. Herbstäpfel, insbesondere Kanadareinetten werden mit 1.30—1.50 Din per kg bezahlt. DaS meiste Obst geht nach Prag. Auch zeigt sich etwas mehr Interesse für Tafeltrauben. Kino Butg-Lonkina. Nur zlvei Tage der grohe Kriminalfilm Das MMriuin eines Vampyrs, der schließlich doch gefaßt wird. In der Hauptrolle Peter Lohre. Samstag, der größte Tonfilms<^ager „Zwei glückli«!^ Hirzen". In den .Hauptrollen .Hermann Dhimig, Magda Schneider, Le Parry und Georg Alexander. Union'Tonkino. Das glänzende Lustspiel „Hurra — ein Junge!" Eine geistreiche Komödie aus dem Leben eines jungen Ehepaares. In den Hauptrollen Fritz Schulz, Ralph A. Roberts, Lucie English, Ida Wüst und Max Adalbert. Tfteater «nv Kunft Marion Clarici Zu ihrem Abschiedskonzert, veranstaltet vom Männergesangverein unter Mitwirtunz deS Lpernsängers Herrn Jng. LeoReisinger aus Graz. (Unionsaal. ^ 24. Sept. 1932). Eine hervorra>gende Sängerin haben wir verloren. Das Abschiedskonzert, welches Fräulein Marion Clarici unserer ttnnstgemeinde gab, stand ini Zeichen dieser für unser Kunstlebeu Ivtrüblichen Tatsa^. Jeder, der den künstlerischen Aufstieg dieser iungen .^k-nnstlerin verfolgt l)at, wird das Echeiden dieser Sängerin schmerzlich empfin den. Es ir>ar vor einigen lvenigen Iahren, als wir Fränlein Clarici erstenmal hörten. Das kostk^re Angebinde der Natur, eine prachtvolle Stinnne, war das Hauptrequisit ihrer Sangeskllnst. Heute paaren sich nlit dieser selbstverständlichen Voraus-setzui^ jeder wirklichen Sangeskunst die Fähigkeit, das eigene Empfinden einem Zuhörersreis mitzuteilen und mitsühlen zu lassen nnd eine vollendete Kultur der Stimme, die vollkommen schlackensrei die Technik des modernen Kimstgesanges uleistert. Wir haben noch nie die Lieder vvn Jos. Marx, des grössien lelienden Musiklyrikers mit solch echtem Verstehen und so inniger Einfiihlnng vorgetragen gehört. Die keusche Lyrik, die diesen Liedern uteigen ist, wußte Fräulein Clarici gleich jungfräulichen Blüten zu enthalten, deren Duft die Seele j^'des Zuhörers in berauschen de? l?ntzückett versetzte. Diese Lieder so s^esnn gard Strauß tveiß Fräulein Clarici ausgezeichnet zu interpretieren. In der l)eimlichen Au^>f!>rde« rung sind ihr die lyrischen Stellen, deren stille, glückgesättistte Verträumtheit diesem Werk die ureigeMe Note gibt, besonders gelungen. Selbst den sinnlichsten Wünschen, mit denen das Lied ausklingt und die in der vollendeten Form der Dichtung ihre überirdische Weihe finden, denen der Koniponist ijodoch eine lebendigere leliensechtere Deutung gegeben hat, wußte sie eine interessante, mehr in GIücksverklärt)eit als raus'^n-den Enthusiasmus gebettete Deutimg zu geben. Herr Jng. Leo R e i s i n g e r. welchen wir zum erstenmale bei uns zu hören Gelegenheit hatten, ist ein stimmge^valtiger Bariton. Denl Rahmen, ivelchen ihm die vollendete Kunst Fräulein C^ricis schuf, ivußte er sich nicht recht anzupassen. .Hochgewachsen, biwhübsch, sympathisch in jeder Pose, huldigt er der ungebcindigten Kraft seiner schönen Stimme, als ob sie Selbsh. zweck wäre. Künstlerisches Empfinden kann :nan ihm nicht absprecZ^n, doch die Fähigkeit, es den Zuhörern zu iiibermitteln. Seine Stimme spielt vorläufig nur mit einem Register, dem des fortissimo, welches jedoch selbstverständlich nicht jeder Stimmung gerecht werden kann. Ein Piano (von einem Pianissimo iibsrhaupt nicht zu reden) bekämen wir, ob- wohl sich hiezu oft (^legenheit geboten hätte, über^upt nicht zu hören. Was auS Loives „Odins Meeresritt" l)crauszuh>l«n wlire, scheint der jimge Sünger kaum zu ahnen. Bruchstücke aus Richard Wagners Opern in den iKvnzertsaal zu verlegen, 'st an und 'ür stch oin Wagnis. Die Stütze des Aug<'S, beraubt ist das Ohr um^so .inspruchs-vvller. Jede Empfindung, die der geniale Dichlerkomponist formte, bedar^. einer plastischen Ausarbeitung, die sich in der noten« getreuen Wiederga!^, welcki!e überdies stellen,oeise so maurtjes zu wiinschen übrig ließ, nicht erschöpfen darf. Diese rein sachlichen Feststellungen sollen nicht die zweifellos vor^nt^nen, nicht all-tägilchen Fähigkeiten des angehenden Künst lers in den Schatten stellen. Die Aussprache laßt zum ^ieispiel nichts zu wünschen übrig und sobald Herr 5^ng. Reisinger der Stimm Protzerei den Rücken kehrt, wird das vorhandene Talent nnd das Prächtige Stimmmaterial erst deutlich zur l^ltunq kommen. Iedensalls iverden wir den sympathischen Sänger, welcher in Graz viel Gelegenheit zur Berviollkvmlnnmdg seine Kunst fin^n wird, nichr aus dein Auge verlieren und zu keinen: Fehlschluß kommen, n^enn wir lhau'pten, daß ihm jedenfalls als Sänger eine grofze Zukunft beschieden ist, die seinen Namen neben den größten seines Faches nennen wird. Der MännergesMgverein brachte unter Leitung seines Ehormeisters Herrn Professor Hermann Fri s ch mit gewohnter Prägnanz und Gewissenhafti^glkeit drei (5bi'ro szu.:n Vortrag. Ii, Schiibrets „N. Psaln," entwicklelten die Tenöre ein anZge-zeichnetcs Bel^kanto auf zartestein Pianissi. mo aukgebailt. Im -Oktober!ied wurden die Stimmungskontraste auSgezsichnet heraus- gearbeitet. Auch das „Straßburgerlicd" verfehlte nicht in dieser Prachtvollen Wieder, gäbe die gewohnte Wirkung. Die Begleitung der Lieder und Arien de» sl>rgte Herr Prof. H. F r i s ch. Frl. Clarici weiß schon jetzt Wagner Wt zu interpretieren. Die Kunst der Wieder, gäbe, die sie in den Liedern Jos. Marr's zeigte, geben uns die GeuÄhr, daß sie auch die Werke dieses größten Musiküiramatikers richtig empfinden uich wiedergeben lernen wird. Wenn zur Erreichung höchster künstlerf. scher Ziele einzig uud allein Stimme und musikalisches Verständnis maßgebend wären, so würden wir unserer scheidenden Künstlerin ohne Einschriwkuirg künstlerische Erfolge, wie sie von berühnlten Kolleginnen kaum übertroffen werden können, prophezeien. Da jedoch das Glück die ivesentliche BorauAsetzimvg jedes künstlerisc^n Erfolges immer gewesen ist und auch, wenn sich nicht vieles ändern sollte, leider immer sem wird, so wollen wir unserer Nachtigall die herzlichsten l^lückwünsche mit auf den Weg in die Fremde geben. Möge sie stch so bald die Sympathien ihrer Zuh^er ersingen, wie ihr dies bei uns gelungen ist, dann ist uns um ihre Znikunst nicht bange. Dr. «. B. RatlonaNbeafti' w Marlbor Reperiaire: EamStag, den 1. Oktober, um 20 Uhr: „Z a narodov blagor". Komödie von Ivan Cankar. Eröffnungsvorstellung. Sonntag, den 2. Oktober, um 20 Uhr: „N e«. gierige Frauen". Komödie »w« Goldoni '^wklinvvler' ? /Islcal QA«^«U»iIc Dommstao. V« «. 0ip»«v« MriHvr »r. MoHo VotvDi« atmmt ZVschkd Ges^rn verabschiedet« sich von seinem Lehrkörper dtt in Maribor hochangesehene Direktor der ehemaligen staatlichen Lehrer-bildungsanstalt, Herr Dr. Matko P o t o L« n i k, t>er nach bewährter, fruchtbarer wis« senschafMcher und Pädagogik? Tätigkeit aus dem aktiven Staatsdienst scheidet. Ve Angehörigen seines ehemalig:»: Lehrkörpers bereiteten ihm einen herzlichen Abschiedsabend, der au^s neue bewies, wie tief die Eigenart dieser selten Persönlichkeit in uns allen, die wir unter seiner Führung Dienst taten, Wurzel zu schlagen verinochte. Prof. 2 lvortni? sprach tiefgefühlte Worte der Wertschätzung, Dankbarkeit und Liebe, die wir lii^^rzieuHt nachein^san^a. Stand doch der scheidende Direktor in der ersten Reihe der oipferfreudigen Äiänipfer für Gerechtigkeit und geistigen und materielli'N Fortschritt in dor ^ihesten Epoche der frü hcn, ideeöen, politischen Kon^ytion unsere? Staates. Streng unvoreingenmninen, ganz erfüllt von der menschlichen Forderung seines Ant tes, sorgte er nicht nur ssir die nnterricht-licj^ll Belange seiner Schüler, selbstlos miih te er sich vielmehr um ihre vielfachen Le bensbediirfnisse in wahrhaft väterli<^r Ob-sorg»:. «^Zeinem Lehrkörper llvar er ein gere'.)ter Führer, der nie die selbstgerechte Kälte autoritativer MachtfNlle zur Schau trug, sondern in kollegialem Takt, dieser reizvollsten Lebensart vornehmer Naturen, seine Grfah-run-g, Unterstützung und Hilfe anbot. In warnier .^rzlichkeit und ^nen gepflegten Par? und ist in nächster > dreistöckiges Geschäftshaus des hiesigen Elek-Nähe des Wgemeinen Krankenhauses gele«' trotechnikers Herrn Reönik begonnen. Damit dürste dieser Stadtteil wieder viel an sei. nem Ueußeren gewinnen. m. A«Sfli«g der Privatangeftilte» nach Vt»j. Der Verein der Privat« und autonomen Angestellten veranstaltet Sonntag, den 9. d. einen Ausflug nach Ptuj, wo eine Besichtigung der historischen Denkmäler vorgesehen ist. Unter Leitung unseres bekannten Geschichtsforschers, Herrn LandeSgerichtsra-teS Dr. T r a v n e r, werden die Teilnehmer zunächst dem Schloß einen Besuch abstatten und dann die römischen Ausgrabungen des alten Poetovio besichtigen. Die Abfahrt erfolgt um 13 Uhr mit dem Autobus vom Kralje Petra trg. Anmeldungen und Borauszahlungen für die Fahrt nehmen die gen. Das Sanatorium kommt für alle Mit der des Saufmännischm Kranken-Unterstüt-zungsvereineS sowie deren Angehörige in Betracht, somit auch für jene auS Maribor. In daS Sanatorium werden zur unentgeltlichen Pflege nur jene Mitglieder aufgenommen, die die sogenannte höhere Versicherung und somit das Recht zur Unter-b>:ingung in der zweiten Klaffe deS Krankenhauses besitzen. Da aber noch nicht alle Mariborer Mitglieder deS Unterstützungsver-eineS die höhere Versicherung abgeschlossen haben, empfiehlt die Kaufleutevereinigung denselbm, der höheren Versicherung, die monatlich 20 Dinar kostet, beizutreten. Nach den gesetzlichen Bestimmungen wer« ' Vereinsfunktionäre, die Verwaltung des ' .Ve--rn»", di° ..Tisr°»n° und i.i° gebracht. De^alb Hot d« Unterstützung.ver- ^ Cyrw«i.Druil«rei in der ! Al«l,«.d.°»» -«st- .n.gq,°n. Dt-I-lbm w-r. gliedorn und ande m Ang^orlgen Im Fol- ^ ^ g Oktober zwischen ° 'ü '1^'" l° -nd -o Uhr Im B°r.inzl°lal entgegen-Für Nich mUglleder ^ ^ «-Ilug findet nur bei g°. Privatpersonen) betrSg. die ^erpfl^yt.iuh? Teilnehmerzahl und bei günstiger »"i X " WMsrung statt. D« Fahrpreis wurde sllr IM und in der zweiten i00 Dm-c ««d zurüS aus kaum Ib Dinar herab ^ gesetzt. In Ptuj wird auch mit den dortigen m. Heute wurde in der Mgd«. »'"'lun- «-»"""N-N lenenpfarrkirche der Maschinenmeister der i „Maciborska tiskarna" Herr Alois G a-> m. Vom Theater. Als EröffnungSvor briian mit Frl. Philomena O j st e r-' stellung der heurigen Spielzeit geht am 1. s e k getraut. Denl neuvermählten Paare! Oktober Cankars „Za narodov blagor" in unsere herzlichsten (Glückwünsche! Szene. Als erste Novität gelangt am 2. Ot », ! ^^ber GoldoniS unterhaltende Komödie - »«chttsch a«S 8e- Neugierige Frauen" zur Aufführung. In lhnl seine .heinaligien Arbeitsgenossen (Väk .Bauernspiel „Zwei Bräute". — Abonne- In warnier .Herzlichkeit uns mnig'.m xeraebilfen) einen kerLiÄen Beärilvuuas. MeichNanl, wurid- der Ab?ni> bei rcü-r Wi>q veranstalteten. Mmermeiiter Mu- B-nnerkung . , ,_______ veranstalteten. Bürgermeister - » selrode und begeistertem Lied verb'^cht, - besichtigte u. a. die Einrichtungen deö wohl etlvas schlver gemacht durch den Weh- - Aebülrdes des Kreisamtes fitr Arb^iter^-inutstroipfen des Msckziednehmens. ficherlmg. Und so möge d^r !e'.:r<' «hemalicxe Diret tor unsere herDchlsten Mückmüns:^ in den farbensatten Herbst seim^ Vergheimat m^t-nehinen; mit au^ die reinen Höhen, die die Herzen verjüngen und die Al^äkte stärken, auf daß er uns noch eiuinal beschenken n»ö-ste nlit der überreil^n Fiille seiner Erfahrung, seines Wissens und seiner Güte, die unsterblich ist, w«^l sie sich immer w'oder erneuernd nährt an den unversiegbaren Quellen der Rechtsck^ffenheit. der HerzenSbil. dung und der selbsttosen Siebe. K o p r i ve. genommen. m. Da«en . SchItchettSkmii«ri,«z. Die ivackeren Mitglieder der Freiloilligen Feuev » ,.«.1 Rettungsabteilung veran- IN. Gestern verschied im All-! stalten Sonntag, den z. Oktober in sSmtli. gemeinen Kranke^use der Postangestelte > ch^n Räumen de« Depots in der »oroSk- -e- MN dem Auw in ven Straßenoraben In ÄvSaki ereignete sich Mittwoch irach^ mittags ein schwerer Unfall, der noch schwerere Folgen ^tte nach sich zie^hen fönnen. Trotzdenl erlitten zwei Persomn erhebliche Verletzungen. Von Sv. Lenart näherte sich das mit Obst schwer teladene Auto des ?^?echattiker; ^ o-molja aus KoSaki dem Ort PeZnica. Ter Wai^^n fuhr unter der Bahnunterfahn hindurch ulch folgte dann der gegen die Reich?-straße sü-hrenden Straße. Kurz vor der schar ^en Kurve geriet das Gefährt zu hztt an den Straßenrand. Plötzlich stürzte das Auw die Böschung hinunter, wobei es sich überschlug und unten stark beschädigt liegen blie?^ Die Obstkisten fielen hiebei zu Boden un!> zerbrachen größtenteils. Auf dem Mrgen befanden sich mehrere Personen. Ein Meck?anikerlehrling erlitt bei dem Unglück einen Beinbruch, während ein Arbeiter schwere Hautabschür^ngen davontrug^. Der Lehrling wurde von einem vor-beilommenden Auto ins Z^anLenhaus überführt. Das Auto wurde schwer teschädigi. Der Schaden ist umlso größer, als daZ auf den Boden gekollerte Obst arg mitgenommen wurde. jtronkmvflege der Vrtvat-beomten Der Kaufmännische Kranken-Unterstüt zungsverein übergas sein neues Sanatorium in Ljnbljana seiner Bestimmung. Es handelt sich um die Villa des Primararztes Dr. ö l a j m e r, nach dem das Sanatorium auch benannt ist. Das bedeutend erweiterte und modernst eingerichtete Gebäude besitzt ei- .Herr Franz D o l i n S e k im 49. Lebensjahr. Das Leichenbegängnis findet Freitag um 17 Uhr in PobreSje statt. — In Ko»aki starb die Private Frau Josefine S e f im Alter von 72 Jahren. Die Verblichene wird heute, Donnerstag, am Friedhofe in Po-breZje beigesetzt. R. i. P.! m. Re«e AmtSft«ndett i» de« Vta«»tS> «. VanalSmtern. Bei den Staats- und Banalämtern werden ab 1. Oktober wieder ungeteilte Amtsstunden u. zw. von 8 bis 14 Uhr eingeführt. Nur die Polizeibehörden und Bezirkshauptmannschaften amtieren von 8 bis halb 13 und von 16 bis 18 Uhr. m. Schachmeister Pirc i« Karlovae. Unser Mitbürger, der jugoslawische Schachmeister Vasja Pirc spielte, einer Einladung des dortigen Schachklubs folgend, in Karlo-vac eine Simultan^rtie gegen 2S der besten Spieler dieser Stadt. Bor Beginn des Spiels richtete der Klllbobinann an den Gast cine Begrüßungsansprache, in der er hervorhob, daß Pirc gerade in Karlovac ^n ersten Schritt zu seinem Schachaufstieg golnacht l/abe. Im Simultanspiel, das drei Stunden dauerte, gewann Pirc gegen 16 Spieler und verlor eine Partie, ivÄhrend er gegen acht S^'Mer remisierte. — Der Meister absolvierte iin Stadthaus auch eine blinde Partie gegen sechs Gegner. Hiebei gewann er fünf und verlor eine Partie. m. Valutenbefchaffung für AuSland-St«. bietende. Auf eine diesbezügliche Anfrage teilt inis die Finanzdirektion in Ljubljam mit, daß sie die Ermächtigung bc-sitzt, an die im Ausland studierenden Jugoslawen mit halbjiährifler GiltigkeitSdauer ausgestattete Bescheinigungen zur Erwerbung von fremden Zakilungsmitteln iim Betrage von höchstens 4000 Dinar monatlich auszufolgen. Zu diesem Zweck haben jene, die im Ausland Studierende zu erhalten beabsichtigen, ein mit 25 Dinar zu stempelndes Gesuch einzureichen, dem die Bescheinigung der Lehranstalt über die vorgenommene Ein-schreibnng sowie die Bestätigung der Steuerverwaltung beizuschließen, daß der Bittsteller die fälligen Steuern zur Gänze entrichtet hat. m. Wieder ein Reubau am KralZa Petta trg. Anschließend an das Beraniö-Haus, eigentlich schon in der PobreSka cesta, wurde dieser Tage mit den Erdarbeiten für ein sta i2 ein großangelegtes Weinlesefest, dessen Abhaltung auch schlichtes Wetter nicht verhindern kann. Schmucke Dirndln und fesche Winzer werden daS Weingeländc beleben, ^n das bunte Treiben wird sich auch der Stadtfrack gerne mischen. Um die Saubersten der feschen Bertreterinnen des holden l^schlechtes für alle Zeiten im Ange^nken festzuhaltien, »vird eine Damen-Schönheits-konkurrenz ausgeschrieben. Den drei Siegerinnen werden hnrliche Preise überreicht. Wer nicht zu diesen Glücklichen zählt, kann Fortuna beim reichhaltigen Glückshafen versuchen und wird nvit dem Erfolg bei diesem sicherlich befriedigt den Heimweg antreten. m Ueber da» Votgehen des «asenmeifters beim Einsangen von Hunden liegen berechtigte Klagen vor. Es ist ganz selbstverständ. lich, daß sich der Besitzer eines gepflegten MjsehundeS weigern wird, seinen 100A-ig gesunden Hund iil die Gesellschaft der ande ren eingefangenen Straßenköter im „Schin derwagen" zu schicken, und es M beim Ein fangen auch primitive Gesetze des Tierschut zes und des Umganges mit Menschen, selbst wenn sie Besitzer eines beanständeten „.Hun debiestes" sind. Darüber sollten die zustäu digen Faktoren beim stcn Kindergarten für Kinder von 5 bis 10 Jahnen, am Montag, Mittwoch und Freitag von 1ö bis 16 Uhr in der Cankarjeva ul. 5; 2 Wiederholungskurse für Binder, d^e in der Mittelschule ^^ranMsch lernen, am Mittwoch und Freitag von 8 bis 10 Uhr in der Gros-s'ka ul. 5 und am Montag und Donnerstag von 14 bis 16 Uhr in der Cankarjeva ul 5; ' 3. vier aufsteigende Kurse für Erwachsene, am Dienstag und Freitag von 18 bis W Uhr am Realgymnasium und 4. Koirversa-tionsabende am Freitag von 18 bis 19 »m Lesesaal des Vereines, Grajska ul. 5. In» französischen Kindergarten erlernerr dle Klei nen ohne Mühe im Anschauungsunterricht ziemlich viel !^anzösrschi, was ihnen beim Eintritt in die MittÄs<^le von großem Nutzen sein kann. Die Wiederholungslurje sind Mittelschülern bestimmt, die eine Nacs^ We brauchen oder die etwas mehr erreichen wollen, als in der Mttelschule ^i den wenigen Stunden mid überfüllten «lassen zu lernen uiöglich ist. In den Kursen für Cr-»vachsene wird der Lehrstoff der Unterklassen der Mittelschule durch^arbeitet; sie empfehlen sich besonders für Eltern oder An^ehii-rlge von ändern, die eine Mittelschule be» suchen, denn sie ermöglichen es ihnen, die Arbeit der Kinder besser zu überwachen und auch, lvenn nötig, nachhelfen. Die Konver. sationsabende, deren Betrieb im Einvernehmen mit den Teilnehmern eingerichtet wird» sollen denjmlM, die schon ziemlich gut fran zö-sisch sprechen, Gelegenheit bieten, sich im mündlichen Gebvauch dieser Sprach zu üben und zu vervollkommnen. Die Em-schreibungen fi:Ä>m vom 1. bis 15. Oktober in den ^rsen selbst zu den oben angegebenen Stunden statt. Z^r Mo?ratsbe'.trag be. trägt 40 Din. fiir die Kurse unter 1 und Z, 30 DilN. Gr die W«derholungÄku»je der Mittelschüler und 20 Din. fitr die Kvnver-sationsabende. Nehmen mehrere Mitglieder^ dersÄben Fami-lie an einem Kurse teil, kann der Beitrag entslprschend ermäßsigt werden. Jnr Oktober wird statt des Mona:sbt?itrages der Mitgliedsbeitrag für das Jaihr 19g2/Z?3 gezahlt, der mit der EinschretögsUhr S0 Di. nar beträgt. m. Fächer E«>ae«h. Noch nicht eruiert« Verbrecher statteten deni Gasthai^ic Spurej in Studien:! uMngst einen nächtlichen V<^-such ab. Mit Gewalt erbrachen die Saal-tür des Gasthauses und dor genauer gesprochen, der Traubentongreß in Tmede-revo ist eröffnet worden und das Thema ^Dte Weintraube als Nutz- und Export-Produkt hat dabei den breitesten Raum eingenommen. Direktor Milutin S t o j a n o-V i ^ von der Weinbauischule in Bukooo erstattete ein ausführliches Referat über die Möglichkeit der Rentabilisierung uns^'rer TafeUrauben. D'.esem Referat ist zu entnehmen, daß bis her etwa AZÜV verschiedene Sorten Trauben ^kannt sind. In Jugoslawien allein werden davon über 2V0 ge.Men. Das bedeutet einfach die Vertrödelung der Traubenwtrt-ßchafr, lvenn man auch in Bettacht zieht, daß unser Staat die verschiedensten klimatischen Bedingungen für die Traubenzucht besitzt. Auf, die Taseltraube wurde bisher nur sehr wenig geachtet. Kaum 10 der mit Neben bebauten Fläche sind für Tafeltr^-ben reserviert und dies auch nur >m Weini» gebiet von Smederevo. In den übrlgON Gebieten sind nur 1-^5» der Rebentulw-ren mit Täfeltrauben bebaut. Wie der Referent ausführte, ist die Zucht von Ta^eltrauben weitaus rentabzler als der Anbau von Weintrauben. Trotzdem rät er heute nicht dazu, die Umstellung zu rasch vorzunehmen; viel eher soll man dort, wo ein Neuanbau erfolgen soll, Taseltrauben Wtzen und sonst nur langsant mit der llm-jtellung beginnen. .illS Grund wird ange-.führt, daß die heutige Krise nicht mehr lange dauern kann; «s ist vorauszusehen, daß nach her der Absatz verschiedener Weinsorte:: viel größer sein wird, als er bisher war. .Herr AntonijeviS ^ach sodann darüber, aus welchem Grunde unsere Tafel, trauben im AuÄMtde als nicht erstklassig bezeichnet werden, sowie von der Art der Behandlung durch die Weinbauern, die viel zu wünichen übrig läßt. Er fordert be-«stimmte Vorschriften, so u. a. t»rß die Lese erst nach der vollen Reife vorgenomn«n verde und daß die Trauiben schon bei der Vk^e in Massen geteilt werden. Weiterhin isoll die Verpackung in Orten erfolgen, die nahe der Eisenbahnstati.on oder Schiffs Verladestelle liegen. Er ls.orderte serner, daß der Verkauf der Taseltrauben im Wege der Bröse auf Grund von Mustern eingeMrt werden soll, sowie daß die Tafel Beschrankunoen im Ausschank von Stgtndouweinen und Branntwein niiederholt Mißbräuche zu verzeichnen waren, erließ das .Handelsministerium an die untergeordneten Behörden ein Rundschreiben, worin darauf hingewiesen wird, dak der ^^lusschank von Eigenbauwein und Branntwein eigener Erzeugung o>hne Erlaubnis und ohne Entrichtung der Taxe nach Post ttZ Kes Tarifgesetzes nur auf öffentlichen Plätzen in Mengen von mehr als bv Liter Wein oder R Liter Branntwein gestattet ist. Das Eröffnen von Lokalen zwecks Ausschankes ist nicht mehr erlaubt. Das Ministerium verfügte gleichzeitig eine strenge Kontrolle des un^fugten Ausschankes alkoholischer Getränite, sei es eigener oder fremder Erzeugung. Auch wurden streng? Sanktionen im Sinne des Gewerbe-gesehes angeordnet. Di? bisher tollerierte Praxis, wonach Wein eigener Erzeugung in Mensjen von mindestens 5 Litern ohne besondere Erlaubnis ausgeschenkt werden konnte, darf unter keinen Umstanden nicht Mehr einschalten werden. Hopsenmorlt ^ S anntal herrscht nach wie vrr eine ausgesprochen feste Tendenz in An« betrach^ de? verhältnismäßig geringen Mengen, die noch auf den Absatz harren. Mail rechnet dannt, daß von der dieSjährlaen Pflücke bereits 75 bis 80^ verkauft wor^n sind. Der Preis hält sich bei 19 Dinar per Kllogramm. Die Verkäufer beobachten eine gewisse Re-serviertheit, da sie mit Rücksicht auf die ziemlich gelichteten Bestände bessere Preise zu erziele il hoffen. In der Signierhalle in Z^ale? imirden bisher schon mehr als 800 Ballen zu lüy Lg signiert. Winke für unsere Weinproduzenten Schwere Sorgen drücken Heuer den Wein-gutsbesitzer. Die außevovdentliche Trockenheit betvirkte bei den Fvldfrüchten eine Mißernte, die sich nv6) lang« auswirken wird. Noch schlverer ist die Lage dort, wo die Bodenprodutte, «dber auch Trmiiben und Obst durch Hagels- Mug, UM die Veefkherung restlos durch-^n« führen. Bei den privaten Versicherunci-öze» sells^ften betrkgt die Prämie 100 Dinar pro Hektar, somit ist die neue Aktion bedeutend billiger. X Re« De»isen»arschrifttn in Jtalle». Nach einer Verordnung des italienischen Fi-nanzministerS ist ab 1. Oktober der Gegenwert für die aus Iu g o s l a w i en nach Italien eingeführten Waren in der Höhe von 105S bei den bevollmächtigten italienischen Banken zu erlegen, die die nötigen Devisen oder das Liretransfer besorgen. Die restlichen 9058 des Fakturenbetrages sind durch Vermittlung der bevollmächtigen Banken bei der „Nationalen Anstalt für Außenhandel" (Jnstituto Nazionale per i Eainbi coll' ES-tero) in Lire zu hinterlegen. Die Vorgangsweise gilt auch für die vor dem l. Oktober bezogenen, jedoch noch nicht beglichenen Waren. Gteigenmg der Goldgewinnung. Nach Mitteilungen amerikanischer und schwedischer Fachleute ist in den letzten sechs Jahren die Goldgewinnung nicht unbed''ulend gestiegen. Während dieselbe im Jahre ^9.^6 noch Tonnen im B^rte von 400 5^!lllio-nen Dollar betrug, steigerte sich nu Iah.^e 1931 die Gewinnung bereits auf ß80 Tonnen im Werte von 4!^ Millionen Di klar. In normalen Zeiten belief sich die jä ).l-'si« Förderung auf etwa 2.8^ der vorhandenen Goldbestände; sie beschränkte sich somit lediglich auf die Ersetzung des jährlic^n (^.ild schwundeS (Verlust, Abnützung usiv.), sod.iß d^ Weltbestände konstant blieben. Nur dadurch war es möglich, den Wert de? Golde? stets auk> derselben .Höhe zu halte«. Dllrch die erhöhte l^winnung dieses Edclmetallcs in den letzten Jahren befürchtet nm.r. daß dessen Wert sinken könnte, da die Bestände allmählich zunehmen. Man dentt dcchalb daran, die «Goldgewinnung wieder einzuschränken, um keine Störungen in der Gold lvährung hervorzurufeil. X Reich und interessant ist der Itihalt der Folge 37 der Wochenschrift für Hai', .^)of, Feld und Garten „Mein Sonntag-'lilatl". Eine Kunstglucke, die sich der Züchter selbst errichten kann, ist in Wort und Büd schrieben. Ueber die Gewinnuuc; d<'^ Angorawolle erfahren Tie alles wesLntlichc. tiämmen und <^eren der Tiere, Haltung derse^n, P'lege usw. Die Arbeiten kers werden beschrieben. Anleituiig zuuz Obstgenuß in Obsttagen und Traubenluren. Die verschiedene VerwendungSmi^^l'chl'^it des Essigs. Der gesundheitliche Wert '^Ztn Waschen und Baden. er wird aus je eineinhalb bis zwei Millionen Dinar geschätzt. Wobei aber zu bcnlerken ist, daß die Marke auch um diesen Betrag käuflich kaum zu haben würe, denn ihre Besitzer ^ten es nil!^ notwendig, stch von ihr zu ttennen. Bon diesen fünfundzwanzig roten und blauen MauritiuS-Mar-ken also werden auf der „Wlpa" siebzehn Stück ausgestellt sein uNd man kann fich ungeMr ausdenken, unter welchen Borsichts maßnahmen man diese Schütze der Oeffent-lichkeit zuglänglich inacheil wirid. Aber auch die kostbarste Marke der Welt, die schwarze Britlsch-Gujana, ein Cent vom Jahre 18ü6, wird in Wien zu sehen sein. Bon ihr gibt eS überhaupt nur ein Exemplar, dessen Wert offiziell mit etwa vier Millionen Dinar notiert, aber es ist noch nie der Versuch ge!-macht worden, den glücklichen Besitzer dieser größten phllatelistischen Rarität, den König von England, für eine solche Summe zu einem Verkauf zu beivegen. Uebrizens hat auch Oesterreich auf dem Gebiet eine Selten heit allerersten Ranges: Die rote Mertur-Marte zu sechs Kreuzer aus dem Jahre 185H. Die sieben gestem^lten Stücke, die erhalten find, wei^n mit je Dinar ^wertet und vier Stück wird n>an in Wien bewundern rönnen. Den Gesanltwert der Briefmarken, die diese Ausstellullg vereinigen wird, s6)ätzt man auf mindestens zweieinhalb Milliarden Dinar und so hoch wird sich auch die Versicherungssumme belaufen, ^ß eine l^son-! dere Wcn^mannscha'.t diese Marken Tag^ und Nacht behüt^ wird, ist selbstoerständ-> lich. Aber für die wertvollsten von ihnen sind eigene konstruierte Tresors mit Panzer-türen in Au.sicht genomuien und sie lverden wie der Boldschatz einer Notenban? aufbewahrt werden. Etliche Millionen Stück Post Wertzeichen werden in Vitrinen aufgeteilt und drei große Ausstellungshäuser werden notwendig sein, um für alle Objekte Platz zu schaffen. S^werständlich wird jsdes Lokal sein eigenes Postantt haben, da ja auch eine offizielle Marke herauskommen soll, die nur für die Dauer der Ausstellung Geltung haben und nur in den Ausstellungsräumen selbst zum B«rtau.k, gelangen wird. Vorläufig gibt es nur Werbemarken. Bon de? ersten Serie ist über eilte Million in der ganzen Welt abges^t worde:, und der Rein ertrag hat alle Propagandakosten gedeckt. Die ztveit« Gerie — dreißig verschiedene Marken in K»»pferdruck nach emem Entwurf des Malers und Radierers Heißheimer — gelangt ebm zur Ausgabe. Unter den AuDstellern befinden sich zit-nächst fast alle emopäischen und sehr viele irgendein Museum. Uebor ein Jahr dauern schon die Voröe-reitungen zur „Wipa" und man wird noch ein halbes Jahr brauchen, um mit alleni fertig AU werden. Im lominenden Juni wird die Internationale Postwertezeichen-Ausstellung in Wien eri^f^fnet und während der Ausftellung werden gleich zehn verschiedene Fachkongresse tagen. So^ar einen Kongreß der Sammler von Luftpostmarken wird es geben. Ein Maler stillen Bürgerglülks gu Bermeer von DelftS M. Geburtstag am 30. September. Weit über seine holländische Heimat hinaus hat das Werk Johannes V e r in e e r von D e l f t S Bedeutung gewonnen. War er doch ein Künstler ganz bestimmten Formats, ein Meister, dessen Gemälde eine besondere Sprache redetl. Kaum ist es zu fassen, daß zu gleicher Zeit Rembrandt malte, dessen Welt, die Welt des ruhelosen Zeichners, Bermeer van Delft bewußt ablehnte. Beide Meister kannten sich nicht, zwei völlig verschiedene Pole, die sich erfahrungsgemäß sonst anzuziehen Pflegen, lebten nebeneinander her im Holland des 17. Jahrhunderts. Niemals soll der Meister der stillen Wohnstuben und der vornehmen Damen seine niederländische Heimat verlassen haben, aber der aufmerksame Betrachter fragt sich, ob dies zarte Glühen der Farben, jenes sanfte Braun u. herbstliche Rot der Palette nicht vielleicht doch venezianisch anmutet. Aber wir wissen überhaupt sehr wenig Biographisches von diesem Meister, dessen Gemälde stets unbezeichnet auf uns gekommen sind_nur die berühmte „Kupplerin" in der Dresdener Galerie trägt die Jahreszahl 1656. Bermeers Gemälde sprechen zu allen Men« , . ^ ^ , schen, die sich ein offenes Herz für ihren ein- ükers-«ilche PostverwaUungen und Ile ««-^sach-n gegmstSndlichm Inhalt bewahrt H-. den durch Unikäte vertreten sein, die natür lich kein Prwatstmnnler besitzt kann. Nkar" ken in ganzen Druckbögen, die nie w den Berkehr gekonrmen sind, weil sie tlachträglich die ?^twendigkeit einer Korrettur herausgestellt hat, oder die irgendeinen Platten« fe^er ausweisen. Die berichmtesten Sainnl-ler wie der König von England, Alfons Rothschild, der amerikanische Multimillionär Hind usw. stellen unter einem Pseudonym aus. Sie wollen ungenannt bleiben. obi>ohl doch jeder die Besi^ besonderer Philateli-stisc^n Seltetrheiten genau Vennt. Hier hat eben schon die Sanunlung ihren Namen wie ben. Szenen der Gesellschaft und belanglose häusliche Vorgänge sind dargestellt. Bermeer malte mit Borliebe junge Frauen, die, in sich versunken, fast regungslos einen Brief lesen, die sich einen Schmuck umtun, oder die Äiiefe schreiben, auf die im Hintergrund der eigentlichen Darstellung eine Magd wartet. Kavaliere unterhalten sich galant mit jungen Damen, musizieren oder sitzen beim Wein, ein Mädchen am Spinett und ein lautespielender Jüngling — das alles ist mit einfachen Mitteln, ohne Pointen darg^tellt.-In stillen Stuben sitzen oder stehen diese Gestalten, sie zeigen vornehme Manieren, Roman von Het««»» HilAenbsrff. CopvrlLdt dv Oroiaer K Lo.. verlin 6. <6. Forts.) Nachdruck verboten. „He! Wir gehören zusaiii' 'llinge! — hup Annllinge!" 1 . das Grinsen des Kellners. Er hob ein Glas. ,/Zur Hölle mit Ihnen ^ Sekt! Pomery! Dalli!" Der Kellii.i^ . ..^e in die Knie, stammelte eine Entschuldigung und verschwand. „Eill Vieh!" dachte Lestmann und doch fesselte ihn diese ungewöhnliche Aehnlichteit, die dieser Mann mit chm hatte. Lestmanns Doppelgänger hatte sich mit der Schwere eines Angetrunkenen in den Sessel fallen lassen. Er starrte Lestmann unablässig an. Seine Augen begannen zu funkeln. Seine Lippen zuckten. Falten ivuchsen auf seiner Stirn auf. Sein Hirn schien nlit Hochdruck zu arbeiten. Der Sekt kam. Lestmanns Doppelgänger stürzte, immer noch die Augen auf Lestmmin gerichtet, zwei, drei Gläser pausenlos hinunter. Dann wurde sein Blick noch starre... — „Trinken Sie!" Er füllte Lestmanns Glas. „Warum nicht trinken?" dachte Lest.nann. Er lvar durstig. Auch er trank in schnellen Zügen. Eine seltsame Unterhaltung zwischen den beiden. Sie.starrten sich an. Erstaunten immer wieder über die Aehnlichkeit und — tranken. Jeder mit seinen Gedanken beschäftigt. Plötzlich sagte Lestmanns Doppelgänger: heiße Benno Aram . . Lestmann verbeugte sich. „Lestmann .. . Paul Lesttnann!" ^Aram!" sagte Beno noch einmal, als erwarte er igendeinen Ausruf des Erstaunens. Als der lUnterbUeb, fragte ei^plötzlich: „Mas sittd Sie denn von Beruf, Hen Lestmann?" Lestmanns Lippen zuckten. Irgendein boshafter löedanke hatte sein Gchirn erfaßt. „Zuchthäusler!" sagte er ruhig. Aram entfiel Mrrend das Glas. ,.^ß?!" „Ernst!" „Teufel!" „Nein, Mörder!" Benno schrie auf. Er zitterte am ganzen Körper. DaS EinglaS fiel in den EiSkühler. „Ich bin heute erst aus dem Zuch^ha^us entlassen . . .!" sagte Lestmann gleich.nütig. Er holte seinen Entlassungsschein heraus, reichte ihn dem andern. ws mit stierem Blick. Immer wieder .. . ^mer wieder. „Wie lange?" röchelte er fast. „Zwanzig Jahre. . . Zehn Jahre hat man mir ges^kt!" Benno rieb sich die Schweißtropfen v'^n der Stirn. Ganz plötzilich schieti er nüchtern geworden zu sein. A^r seine Augen waren glasig und sein Gesicht zucktie wie ini Krampf. „Lieber tot. . lieber tot!" keuchte Aram. „Das werde ich nwrgen sein! Wenn Sie mich morgen besuchen wollen. Ich ^oerZ,"« auf der Bank „.^mut" im Ernestinen-Park sitzen. Die e^te Bank, lvenn Sie in den Parkwög einbiegen. . . Hinter den Rhododendron . . . Diese Stelle wird allerdings ein tveni'g blutig sein . . Lestinann berührte lnit deul Finger die 'Schiäse. . Aram goß mit zitternden Händen die Gläser voll. Sein Anzug nmrde mit Sekt überschwemmt. „Warum?" keuchte er. Seine KinnmuStsln ar^iteten und er schluckte den Sekt wie große Fleischbrocken. Lestmann lachte laut auf. Er hatte nicht die geingste Lust, feine Se^nqual zu enthüllt. Darum sagte er nm: „Das Leben ist für mich zu leer. Keine Kämpfe! . . . Kein Inhalt. . . Kein Ziel!" Er biß die Zähne zusmmnen. Er hatte schon zu viel gesagt. Lange stand jetzt Schweigen V'nschcn beiden. Sie tnmSen. Keiner wm^ betrmÄen. In den Augen beider laS man hetzende Gedanken. Ära ms Augen liefen hin und wieder funkelnd über Lestmann hin. Aber wenn sie Lestmanns Augen trafen, verkroch sich sein Blick. Fast schietl er wie ein Dieb. Plötzlich sagte er: „. . . und ich möchte Kämipfen entgehen! Ich hasse Mmpfe. . . hasse sie . ^ . k!asse ^ Aber durch seine Stinrme Nang nicht Haß, sondern Angst. Lestmann horchte auf. . . aber mir stellen Kämpfe Iie'.ior! — Schlvere Kämipfe ^. ." Aram fuhr sich mit der Hand an den Kragen. Irgendwas schien ihn zu würgen. Gr war leichenblaß im Gesicht. Dann aber kroch er an Lestmann heran. Wie ein Reptil. .. „.Wollen wir unser Leben tauschen? Sie werden Aram... Ich werde Paul Le-st-inann, der entlassene Zuchthäusler?" Lestmann fuhr zurück. Er starrte Lost-inann an. „Sie haben zuviel getrunken!" keuchte er. Aber eine seltsame Erregung bemächtigte sich seiner. ' ^ Mmpf genttg, als Amm . . , , Kampf tnehr, als Sie vielleicht wünsichen«.höhnte der andere. »Lassen Sie den dummen Scherz!" „Kein Scherz! Mein Ehrenivort! Ich pfeif* auf Benno Arams Leb^ ... Geben Sie mir das Äeben Paul Lestinanns . ., Tauschen Vir Kleidung--Papiere __Leben. j .! Ich verschwinde — — Sie t«>chen auf. . .!" „Narrheit! Narrheit!" rief Lestmann Und ;ÜMich merfte er, daß ihm der Alkshol doch' zu Kopk. gestiegen war. ^s Loka tanzte 'wr seinen Blicken. Auf MÄ» ab. Me ein Sch^P „Zu feige! Großmäuligkeit Ihre ZAorte vom Kamipf!?" Wnte der andere. „Quatsch!" rief ^tmann brutal. Er fühlte, wie das Blut in seinen ?ldern trmnm^ te. Der Rausch war über ihnt. Die Lethargie war wie fortgewischt! Ein Lebenshunlger packte rhn! Er kam sich groß, gewaltig, mächtig vor. Ein Kämlpfer! Ja, das lvar er . .. Nur einen Zug wn aus dem Becher deS Lebens. Einen tollen Zug. . . Tino Sensation noch "rieben . . . sich hineinstürzen in Än wildes ?lbenteuer wie in ein unbekz::n-tes, unerforschtes Land. Trotzdem sagte er noch einmal: „Es ist Narrheit! Ich weiß nicht, wer Dle sind?" „Gibt es etwas Schlimmeres, als ein Mörder zu sein? Der Tausch kann nur zu Ihre Borteil sein!" höhnte Aram. „Ihre Welt ist mir ^md." „Das gibt einen fMnnenden Kampf!" „Niemand wird mir glauben!" „Sie haben niein (^sicht, meine Statur, meine Sprache ^ mid ich tiebe Iünen auch meine Papiere, Schlüssel — alles — alles!" «»WM M V M Ä. VepMber '1^32. alles Rohe und Laute ist vermieden, ruhige Gespräche werden geführt, eS scheint, als löge sonntägliche Stille über diesen holländischen Räumen. Wer kennt sie nicht alle, diese berühmt gewordenen Schilderungen stillen Bürger-glücls, einer ruhigen Atmosphäre, weltabgeschieden und doch diktiert von einer stillen Leidenschaft! Das „Milchmädchm", die „Gi-tarr»^ielerin", das „Schlafende Mädchen", .das „Mädchen mit dem Perlenhalöüand" und nicht zuletzt das „Mädchen mit dem Weinqlas" im Braunschweiger Museum. Permeers Kunst galt noch anderen Gebieten. Biblisches erzählt die schöne Darstellung ^Christus bei Maria und Martha'^, und Beispiele seiner Bildniskunst haben wir in dem Fraucnporträt in Budapest, daß in seiner glatten Mcilweise Aehnlichkeit zeixst mit dem Rembrandt-Porträt in Leningrad aus der Zeit um 1660. Daneben ist ein zarter Mädchenkopf BermeerS erhalten und jene Oel-studie eines Knaben, die heute im Berliner Kupfcrstichkabinett hängt. Und da sind dann weiterhin des Meisters Landschaften, ausgesprochene Schilderungen seiner holländischen Heimat. „Me Ansicht von Telft" läßt den Blick schweifen über den Rotterdamer Kanal; man sieht auf die breit hingelagerte Stadt, deren Türme und Mauern sich im Wasser spiegeln. Boote und Kähne liegen in den Fluten, darüber steht der ewige Aprilhimmel Hollands mit dem Wechsel von Sonne und Regenschauern. Eindrucksvoll zieht diese Regenwolke auf diesem Bild im Haager Mauritshuis vorüber. Scharfe Kontraste liebt Bermeer, wenn er Landschaften malt. Im Grunde schildert dieser Meister mit derselben Freude den Boden des ^imatlandeS wie die vielseitigen Gegenstände seiner Wohnstnbe: daS Bunt der Delfter Krüge, dm Sammt der Teppiche und Borhänge, schließlich die garten Roben der Frauen, die, aus Atlas und Seide, den großen Zauber dieser Gemälde noch erhöhen. Bücherschau b. Neuerscheinungen der „Deutschen illustrierten Raman'Bibliothek". Verlag Selle-Eysler, Berlin. Preis in Halblcder pro Band M ILö. ^ Buch Nr. 15 Emst AiÄn: „Zweiter H^ppegarten". Buch Nr. 16: Ilse Leutz: „Glück ohne Ruh". Buch Nr. 17? Keßler und Mannhof «^S Tod.'ssplel der Draga Maschin". b. Etaackmanns «ouum-Vibliothel. Eine zeitgemäße Buchserie, die den berechtigten Wünschen der Zeit nach Wert, Gvdioffenkjeit und PreiswÜrdigkeit vollkommen entspricht. In der strengen Sichtung und sorgfältigen Auswahl liegt der besondere Wert di^er repräsentativen Sammlung großer erwlg-Romane. Dazu kostet joder starke Band in Ganzleinen gebunden nur M 3.50. Folgende Werte stnd in letzter Zeit «rschie. nen: Rudolf Hans Bartsch: „Sch:vammerl" Ein Schubert-Roman, meisterhaft dargestellt und von einer köstlichen Liebenswürdigkeit Rudolf Haas „Miche Blank und seine Lie-sel". Än sonnenfroher, humoristischer Ro- num aus der Kleinftodt. Peter Rofez^ger: „Erdsegen". Vertrauliche SonntagsbrKfe eines Bauerntnechtes. Dieses Werk zeigt uns den bekannten Achter auf der Höhe seines Schaffens. Zu beziehen durch jede BuchhaMung oder direkt beim B«lag L. Staackmann, Leipzig. b. Vepermauns Monatcheft«. Illustrierte Zeitschrift der Gebildeten. Oktober 1W2. Berlag Georg Westermann, Braunsch-weig. b. 8a6r». (GipS). Eine überaus interessante, reich b^ilderte Abhandlung iU«r die Verwendbarkeit des Gipses von Adem So-koloviü, Professor an der techn. Mittelschule in Zagreb. Verlag: Tiskara Narodnih no-vina, Zagreb. t. ,,Sinf«hrt»«ti«gentierung für ilkmlise, Obst und Glidfrllchte?" von Dr. Arno SöM-de, Düsseldorf. Verlag „Der Früchtenhandel", DÄssevdorf. b Ksllv viirolim svojo 6eeo? (Wie erziehe ich snein« Ä-inder?) Eine zeitgemäße Schrift der bekannten heimischen Schnftstel-lerin Miliea Stu-pan. Vn Buch, welches erstmalig in slowenischer Sprache die modernen ErziehungSprobleme ^rii^t. Alls Erziehungsfragen werden gvüMich und ^ch« lich, in kna>pper Form und doch allgemein verständlich behandelt. Jede Mutter und Erzieherin sollte dieses Buch lesen. Verlag „2ena in dsm", Ssubljana, ^lmatinol»a ui. 10/1. Preis 30 Din. b. Wir photogtaphieren dm Herbst. Unzäh. lige Bildmvtive bietet uns das Oktoberheit der „AHfa"-PlhotoMtter. Wem da^^ Pho-tographieren mehr ist «ls nur Knips-Spsrt, Wird beiln Händler die »Agfa"-Photl>blätter verlangen. kllsMNkllleinöll Die bvsm «irelche von Veter Lufiia und Solef «jeiivach Text von g. «. Ielchnunge« vo« B a » t o l i (Nachdruck oer'^ot^n.) 57. Der Herr Bürgermeister aon Klumpenburg kochte vor Wut. „Nein, so ein« Frechheit!" rief er aus. „Ach, Herr Bür^^er-meister", sagte Josef, wir haben doch wirk^ lich das Huhn nicht gestohlen, stlaubekr Sie uns doch!" Wer der Bürgermeister wollte eS nicht glauben. „Zehn Jahre bekonlmr ihr, wenn ich euch kriege!" rief er. Seufzend legte der Lange dos TelsHon nieder. „So ist es", sagt« er, „wer einmal stiehlt, bleibt immer noch «in Dieb!" Kleiner /^nreigei' /^lis53gSki imit Kl»lW0ssy LiNkl 2 Mn»s in ök'ivt-macken bsi2?ulegsn, cjs ansonstvn ctie /^c^ministsstion kiiciit in cjsi- i.gciv ist, cj3S ek'lsc^iqsn. viiM. Kte Glühlampe«, Lufter. eisen, llochapparate. isoliki Drähte, Motore. Tlettromatt-rial, Glocken und Telrphoae, Radioapparate kaufen Sie bll-liast inl neuen Mettrote4«i« scheu Geschäft Karl Florjanöiö, Moribor, Glavui tra 2.?. 12SbS Epezialkornbrot. Lvrusaebäck. Bslkhav« Tchmtb. uliea._ Schallplatte» und vra««opl»o- >« leiht aus HU Din. 1.-- .Ala-aer. SlovenSka 18._8b7« Buchhaltung. 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