Nr. 136. Dienstag, 17. Juni 1913. 132. Jahrgang. OMcher Zeitung prit„««»raN»««pr X. halbjährig il> X, Im Nontui: „lloziähii« z« «,, halbiührig ll «, ssür die Zustellung i„« Hau« ganzjährig 2 X. — Zns»r««n»g»vüh»!. ssNr llrinr Inserat, di« j» vier Zeilen !« b, «rohere per Zeile l« b; bti Vflelen W.ebtrhülxn^n per Ze>,l « b. Die »Laibacher Zeitung» erscheint täglich, mil Äuinadnic der 3om>- üiu^ sseirrlagc, Dle HvnllnlftrnN«» befindet sich Mill°»iöstrak<- Nr :«; die »»daktt«« MillröiöNrake Nr, 1«. TprschNnnde!, dcr Nedallio» von 8 bi« 10 Uhr vormitlllßi, UnsrllülirrN' Vrirsc wsrden nickt ki^gruummc», Manuskripte nicht zurückgestellt. Telephon-Uv. der Aedaktwn 52. Amtlicher Geil. Seine k. und k. Apostolische Majestät geruhten allcrgnädigst anzuordnen: die Auflösung des I. Geschwaders und zu ernennen: den Konter-Admiral Maximilian Njegovan, Kommandanten des 1. Geschwaders, zum Kommandanten der Eskader; den Konter-Admiral Paul Fiedler, Kommandanten der I. Kreuzerstottille, zum Kommandanten der Kreuzet slottille und den Konter-Admiral Richard Ritter von Narry, Kommm'danten der II. Division, zum Kommandanten der Nesllve-Cskader; wcitel anzuordnen: dic Enthebung des Fregatten-Kapitäns Paul S t u p a r, Vorstandes der ersten Abteilung des Kriegs-mmisterimn2, Marineseltion, von diesem Posten; zu elnennen: den Fregatten-Kapitän Vcnno von Millen-l 0 v i ch zum Vorstande der ersten Abteilung des Kriegs-mii.isicriums, Mcrrincsektion. Den 14. Juni 1913 wurde m der Hos« und Staatsdruckerei das XI^VII. Stück des Reichsgesetzblattes in deutsch« Ausgabe ausgegeben und versendet. Den 14. Juni 1913 wurde in der Hof» und Staatsdruckerei das I.XXVII. Stück der ruthenischen sowie das Titelblatt, das chronologische und alphabetische Reveitorium zur ruthenischen Ausgabe des Reichsgesehblattes des Jahrganges 1912 aus» gegeben und versendet. Nach dem Amtsblatte zur «Mim« Zeitung» vom Ib. Juni 1913 (Nr. 137) wurde die Weiterverbreitung folgender Preß» erzcugnifse verboten: Nr. 64 «Ltrai». vom 9. Juni 1913. Nr. 524 und 52b «Dar» vom li.und 12. Juni 1913. Die in Vrünn gedruckte Flugschrift: «Väism voÜöovs». Nr. 21 «Gleichheit, vom 28. Mai 1913. Nr. 12 «Das Voll» vom 12. Juni 1913. Nr. 130 «Wahrheit» vom 6. Juni 1913. Nr. 128 «Salzburger Wacht» vom 7. Iuui 1913. Nr. 129 «I/Iuäipslläsuto» vom 6. Juni 1913. Nc. 16.938 «II »oeolo. ddto. Mailand, 2. Juni 1913. Nr. 24 «zMäsu««. vom 13. Juni 19l3. Nr. 23 «N»llovuic^ kwj» vom 7. Juni 1913. Zeitschrift: «Üs8!ls »lovo. Vsöeruilc» vom 7. Juni 1913. Nr. 21 «Viuokraäglcs novm?» vom 10. Juni 1913. Nr. s'b-6 «0»v«t», liäu» vom 7. Juni 1913. Nr. 45 pi-ävo. vom 6. Juni 1913. Nr. 68 «Aussig.Karbitzer Vollszeitunn» vom 11. Juni 1813. Nr. 6« «Freiheit» vom 10. Juni 1913._______________ Nr. 67 «NollSrecht» vom 10. Juni 1913. Nr. 1b9 «I^iüav«; uovin?» vom 12. Juni 1913. Nr. 3b60 «^Viok uow^» vom 26. Mai 1913. Nr. 12b > betreff der schwere» Krise, die unsere Beziehungen mit unseren Verbündeten durchmachen und die leider nur durch sie selbst hervorgerufen worden ist. Ich bill es der Wahrheit schuldig, Eurer Majestät in Erin-ncmng zu bringen, daß meine Regierung, tief durchdrungen von der Verantwortlichkeit, die sie auf sich genommen hätte, wenn jic cinen anderen Weg verfolgte, im voraus dein Gefühle Eurer Majestät entsprochen hat. Schon au« 1A. Apr'l d. I. hat sie sich in dor Tat an Herrn Sasunov gewendet, um ihn zu bitten, die Erregung auf beiden Seiten der Grenze aufhören zu machen, durch die Einladung beider Parteien, sich dem in ihrem Vertrage vorgesehenen Schledsspniche zu unterwerfen. Diese Einladung ist erfolgt. Meine Regierung hat sie sofort an^ genommen, Was die serbische Regierung betrifft, so sehte sie nur die Politik fort, deren letzte Kundgebung die Erklärung des Ministerpräsidenten Pa^i« in der SkuMina in meinem Lande eine um so größere Erregung hervorgerufen hat, als ihre Verlesung in dem Augenblicke erfolgte, wo eine Zusammenkunft der Ministerpräsidenten in Vorbereitung stand. Eure Majestät werden es also nicht ablehnen, anzuerkennen, daß Bulgarien seinem Worte treu aewesen ist, daß es noch immer erwartet, daß der Schiedsspruch in gleicher Weise und nach seinem Beispiel von Serbien angenommen wird und daß es wohl die serbische Negierung ist, die, indem sie sich diesem Schiedsspruch entzieht und feindliche Kundgebungen ge-gen Bulgarien häuft, fortfährt, die Gefahren eines bru-dermörderischen Kampfes heraufzubeschwören. Diesen Kampf würden ich und meine Negierung mehr beklagen, als wer sonst immer. Wir wünschen aufrichtig, ihn zu vermeiden, aber wir können nicht den einmütigen Gefühlen der Erbitterung entgegentreten, die bei meinem ganzen Volke am Tage nach unerhörten Anstrengungen und ruhmreichen Siegen die Versuche unserer Verbün- deten hervorrufen, die ihm dem Rechte und dem beschwor renen Glauben zum Hohn, die heiligsten Früchte dieser Anstrengungen, dieser Siege, entreißen wollen. Bulgarien hat nicht nur Rechte auf Mazedonien: es hat unausweichliche Pflichten gegen eine Bevölkerung, die stets bulgarisch gewesen ist und es um jeden Preis bleiben will. Und Eure Majestät werden sich zu erinnern geruhen, daß diese Pflichten durch Jahre hindurch von Rußland selbst anerkannt worden sind. Wie der Vertreter des k. k. Telegraphenkorrespon-denzbureaus aus zuverlässiger Quelle erfährt, hat die serbische Negierung in einer an die serbischen diplomatischen Vertreter bei den Großmächten gerichteten Zirku-larnotc die Aufmerksamkeit darauf gelenkt, daß die er> spriehlichste Lösung der territorialen Streitfragen in der Schaffung eines Condominiums gelegen wäre, zumal das gesamte Gebiet von der Türkei gemeinsam an die verbündeten Valkanstaaten abgetreten wurde. Erst in dem Fall, daß über einzelne Teile der eroberten Gebiete zwischen den Verbündeten keine Verständigung erzielt werden könnte, hätte eine schiedsgerichtliche Vermittlung Platz zu greifen, und zwar ohne Rücksicht auf die Bestimmungen des serbisch-bulgarischen Bündnisvertrages, da dieser infolge seiner vielfachen Abänderungen durch Bulgarien seine bindende Kraft verloren habe. Politische Uebersicht. L a i b a ch, 16. Juni. Aus Berlin, 15. Juni, wird gemeldet: Alle Mor-genblättcv widmen an erster Stelle dem Kaiser Iubi-limmöartilcl. Die erste Seite fast aller Zeitungen ist mit reichem Nildschmuck versehen. Einer Anzahl von Blättern liegen künstlerisch ausgestattete Sonderbeilagen bei, worin das Lebenswerk des Kaisers von berufenen Federn gewürdigt wird. Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" widmet dem Kaiser einen von einem Kranz aus Eichenblättcni umrahmten Festgruß, worin hingewiesen wird, daß der Kaiser die Weltgeltung des Reiches ausgedehnt habe und dennoch das Vorurteil des Auslandes, er werde in der Befriedigung kriegerischen Ehrgeizes Nuhm und Ehre suchen, widerlegt habe. Die auswärtige Politik bewegte sich unter Wilhelm II. in den Bahnen, die sich in den ersten Jahrzehnten nach der Reichsgrün-duna, bewährten. An den Bündnissen, die Deutschland mit Österreich-Ungarn und Italien verbinden, hielt der Kaiser in unverbrüchlicher Treue fest. Gegenstand seiner steten Fürsorge war auch die Pflege des Verhältnisses zu Nußland, wie es den Überlieferungen und Interessen beider Reiche entspricht. Nicht minder sorgfältig wurden die Beziehungen zu den anderen Mächten und Staaten behandelt. „Für unfere Beziehungen zu England ist die Verehrung, die die Person unseres Herrschers in Großbritannien genießt, dauernd wichtig ge- Feuilleton. Wieso sie doch „Frau Doktor" wurde. Eine beherzigenswerte Geschichte von Irene Oürard. (Schluß.) Er rannte im Zimmer auf und ab, der Herr Doktor. Es tobte in ihm. Weiber! Weiber! Da tun sie, als könnten sie ohne einen nicht leben, und dann sagen ste einem so ruhig und gleichmütig „Leb' wohl", als sei das so selbstverständlich! Max hatte es ihm ja prophezeit, aber daß Lene auch so sein könne, das hätte er für unmöglich gehalten. „Ja, von einer beneidenswerten Ruhe!" stich er nochmals gereizt herbor, und blieb vor Lene stehen. Sie spielte mit einem Ring an ihrem Finger und sah nicht auf. „Was soll ich run, Otto? Weinen ändert nichts! Alles, was du mir schriebst, ist klug und logisch, du hast in allem Recht! Es wäre ein Verbrechen, wenn icy mich aus Egoismus deiner glänzenden Zukunft in den Weg stellen wollte!" „Liebe ist immer egoistisch!" unterbrach sie Otto zor° nig. „Wie unlogisch ich bin," fuhr es ihm dabei durch den Kopf. „Möglich, Otto! Aber — ich bin eben keine Egoistin," sagte sie ruhig; „im übrigen weiht du ja, daß sich mein Vetter Georg schon lange um mich bewirbt. Er ist ein netter Mensch und hat ein gutes Geschäft. Warum soll ich nicht Zustande bringen, was d u ?annst! Wir heiraten im August." Das Nana. alles so ruhig, so ergeben! Otto wußte nicht, spielte sie mit ihm oder sollte das Ernst sein? Aber eines wuhte er plätzlich: die andere heiratet er nicht, mitsamt ihrer halben Million und allem, was drum und dran hängt! Ganz plötzlich riß er sie in die Höhe und preßte sie in seine Arme, daß sie leise stöhnte. „Otto!" bat sie angstvoll. „Sag', daß ick) ein Tölpcl war und daß du mir verzeihst," bat er leise, während er das rosige Ohrläppchen wie toll küßte. Lene war ganz konsterniert ^ oder tat so! Das kleine Aufleuchten in den grauen Augen bemerkte Otto in seiner Erregung nicht. „Otto, sei doch vernünftig, was fällt dir plötzlich ein?" „Hast du mich lieb, Lene? Hast du mich lieb?" „Das weißt du doch, Otto, aber wozu soll das jetzt? 's ist doch alles vorbei!" „Gar nichts ist vorbei, im Gegenteil, jetzt fängt's erst recht an!" „Aber Otto, wir wollen doch Abschieb nehmen! Du heiratest-------------- „Dich — dummes Frauenzimmer! Kann ich denn eine andere heiraten?" „Aber Otto — dein Brief?" „Alles Komödie, Lenerlc! Ich — ich wollt' wissen, wie du dich zu so 'was stellst — ob du ohne mich sein könntest! Du — du, schwer hast du mir die Sache nicht gemacht, gut bestanden wurde die Probe nicht! Ein bisset mehr Widerstand hätte ich doch erwartet!" Lcnc schmiegte sich eng in seine Arme. Er sollte nicht sehen, daß ein Frohlocken um ihren Mund lag. Männer — Männer! Entbehrlich sein — nein, das erträgt keiner! Aber — verraten wirb sie nie, die kleine Lene, wies» sie nun doch Frau Doktor wurde! Laibacher Zeitung Nr. 136. 1272 17 Juni 1913 Wesen. Für die Weltmacht jenseits des Atlantischen Ozeans hat der Kaiser stets ein offenes Auge. Mehr und mehr findet sich das Ausland mit drm berechtigten Anspruch der erstarkten deutschen Nation ab, sich an der Entwicklung der Völker einen gebührenden Anteil zu sichern. Groß und aussichtsvoll ist die Zukunft der während der Ncgierungszeit des Kaisers erworbenen Kolonien. Nach allen Richtnngen hin und in allen Schichten ist ein Aufstieg zur Wohlfahrt eingetreten, der jede vorausgegangene Zeitspanne weit hinter sich laßt. Viele Millionen Deutscher gedenken heule des Herrschers mit dem innigen Wunsche, daß ihm fürderhin eine glückliche Negierung beschiedcn sei zum Heil und Segen der deutschen Nation," Man schreibt aus Paris: Der französische Botschafter in Konstantinopel, Herr Vomuart, ist jüngst hier eingetroffen, um Instruktionen in Angelegenheit der Forderungen entgegenzunehmen, welche Franlrcich der türkischen Nrssienmq schon im Februar bekanntgegeben hat. In diesem Programm sind auch die alten Forderungen enthalten, die insbesondere die Erlangung von Firmans für. neue Schulen betreffen. Auch Forderungen juridischen Inhalts werden gestellt. In diesen Punkten wird die französische Regierung wahrscheinlich ihren Standpunkt nicht ändern. Anders dürfte dies in bezug auf die Konzessionen für Eisenbahn- und Hafcnbauten sein. Diese Angelegenheiten sind es auch, über welche die Re-giening Herrn Bompart genauer informieren will. Wie man aus Konstantinoftel meldet, sind in der letzten Zeit neuerdings ans Beyrut und anderen von Arabern bewohnten Gegenden Vriefe eingetroffen, iu denen dem dringenden Wunsche nach Reformen, insbe sondere in dezentralisierender Richtung, Ausdruck gegeben wird. In kompetenten Kreisen wird erklärt, daß die Regierung bei der bevorstehenden Umgestaltung der Verwaltung in der asiatischen Türkei sorgfältig darauf bedacht sein werde, allen Reformwünschen nach Möglichkeit Rechnung zu tragen. TaMlcmglcitcu. - ^„Na, ob ick dir leime! "^ Ms Kaifer Wilhelm in diesen Tagen das Kinderheim im Ostsecbad Ahlbcck einweihte, hatten die festlich gcl'leidclcn Kinder Aufstell-lung genommen und das Kaiserpaar durch Gesang und Deklamaüonen zu erfreuen gesucht. Während sich der Ka'scr und die Kaiserin mit einigen Kleinen unterhielten, drängte sich, wie die „Voss. Ztg." erzählt, ein kleiner Sechsjähriger ans Berlin dnrch das Gefolge nnd rief: „Ick will den Kaiser sehen!" Man wird auf den kleinen Schreihals aufmerksam, der Kaiser ruft ihn heran, und es entspinnt sich folgende Unterhaltung: „Wie heißt du denn?" - „Heinrich Hoffmann aus de Schröderstraß!" antwortete der Knirps ohne Scheu. „Kennst du mich denn?" fragte der Kaiser belustigt. — „Na, ob ick dir kenne! Ick hab dir doch schon mal jesehn!" — Der Kaiser lacht, sein Gefolge lacht. Aber Heinrich ist noch nicht fertig. Er betrachtet den Kaiser aufmerksam: „Du hast ja 'n grünes Kleid an, und Gamaschen! Ick hab' auch mal welche gehabt, aber die waren schwarze!" Der Kaiser hat über Heinrich Hofsmann sich noch lange gefreut. — (Polizeimänner als — Blumenmädchen.) Weil die Blumcntage in Bayern unpopulär gcwordeu sind, ist beim Icljlen Vlumcntag, der ,im ganzen Lande zugleich abgehalten wurde, der Bürgermeister von Karlstadt auf den Hinfall gekommen, Schutzleute in Helm und Säbel als Blumenmädchen mit Blumen und Sammelbüchse in die Häuser zu schicken. Die Karlstadter, die erstaunt dar- über waren, daß die Polizei selbst einmal zum Betteln kam, haben in der Freude ihres Herzens dann willig gegeben. — (Hunde bei der Artillerie.» In Belgien und Holland ist man auf den Gedanken gekommen, die Hunde zum Ziehen der Mlirailleusen zu verwenden. Man machic den Versuch bei dein Karubinerregiment in der Prinz Valouinlaierne zu Brüssel und erzielte bis jetzt über-mscliendc Ergebnisse. Es herrschte in der Kaserne eine mit Ncugier vermischte Besorgnis, als die für den Versuch ausgewählten Hunde, etwa ,W an der Zahl, eintrafen. Man fürchtete bor allein, daß sie zu viel bellen würden, wodurch der militärische Ernst in gewissem Sinne gelitten hätte: man denke sich Mitraillcnsen, die — etwa hinter der Rcgimentsmusik — von einer Meute laut bellender Hunde gezogen würden. Es ging aber alles über Erwarten gnt: die Hunde blieben still, benahmen sich anstellig und konnten, was noch mehr wert ist, die Mitrail-leuscn ohne Mühe auf jedem Terrain ziehen, so daß sie der Infanterie überall zu folgcu vermochten. Und noch ein Vorteil: auf 300 Meter Entfernung blieben dir Hunde so gut wie unsichtbar, so daß die Gespanne nicht das Ziel des feindlichen Feuers sein konnten. Man glaubt also, daß die Sache nicht unwichtig sei. - (Cin eigentümliches Mittel gencn die Trunksucht.» Ein wenn auch sonderbares, aber wie versichert wird, wirksames Mittel gegen die Trunksncht haben einige niederländische Stadtverwaltungen gefunden. Es zeugt von großem Wohlwollen gegen den Trunkenbold nnd von Strenge gegen die Verkäufer geistiger Getränke, Wenn ein Polizeibcamlcr einen Mann auf der Straße trifft, der nicht mehr geraden Weges sein Heim aufsuchen kann, so ruft er eine Droschke herbei, verladet den Trun^ kcncn in diese und fährt Ihn nach dem nächsten Polizeiamt. Ein ArZt wird gerufen, der den Mann untersucht und entscheidet, wann der Eingelieferte ^- wieder mit einer Droschke - in seine Wohnung befördert werden kann. Am anderen Tage wird dem Wirte, bei dem sich der Gast angetrunken hat, die Rechnung über die Wagen-fahrten und für den Arzt zur Begleichung übersendet. Seit der Einführnng dieser Vorschriften soll die Trunkenheit in starler Abnahme begriffen sein. -— (Die pietätvollen Vostonerinnen.) Die Damen der Vosloner Gesellschaft haben beschlossen, die Trauer-Neider abzuschaffen, da diese nur ein Nest eines barbarischen Zeitalters seien. — (Streit nm dir Büste eines Dichters.) Ein por tugiesischcs Komitee in Paris hat ungefähr vor Iahres-ftijt eine Büste des portugiesischen Dichters Camoens an einer Straßenkreuzung in Paris in der Nähe des Troca-dcro ansgestellt. Seit längerer Zeit sind aber an den Pariser Stadtmagistrat verschiedene Beschwerden von den Hausbesitzern, der umliegenden Gassen eingelaufen, daß durch die Statue der Verkehr in außerordentlicher Weise behindert werde. In Stattgcbung dieser Beschwerde hatte daher die Gemeindeverwaltung beschlossen, die Statue von dem betreffenden Platz zu entfernen. Dies ist auch eines Morgens in aller Stille geschehen, ohne daß das portugiesische Komitee, auf dessen Kosten das Dichter-denkmal errichtet worden war, vorher verständigt worden wäre. Da sich nnn gerade der Jahrestag der Geburt Ea-moens' wieder näherte, waren dicsertage einige Damen der Pariser portugiesischen Kolonie mit mehreren Vlu-menbukelts an der betreffenden Straßenkrenzung erschienen, um vor der Büste des Dichters dem portugiesischen Genius ihre Huldigung darzubringen. Wie groß war aber ihr Erstaunen, als sie an dem Platze nur eine leere Steinplatte vorfanden und von dem berühmten Verfasser der „Lusiaden" nirgends eine Spur sahen. Es begann eine erregte Umfrage: „Wo ist denn unser Camocns hingekommen?" Die Hansbesitzer, die die Wegführnng der Vüsle veranlaßt hatten, sahen schadenfroh aus ihren Fenstern auf die erregten Portugiesen herab, die allenthalben ihren Dichterfürsten suchten. Endlich begab sich das Komitee in das städtische Verwaltnngsamt, wo man den richtigen Sachuerhalt erfuhr. Die portugiesische Kolonie will nunmcbr beim Vcrwaltungsgerichtshof eine Klage gegen die Pariser Stadtgemeinde wegen eigenmächtiger Vcsitzstörung einbringen. - (Nesignation.) Gin Herr, der 's eilig hat, zu einem anderen Herrn, der die Telefthonzelle besetzt hält: „Sie bleiben nun schon eine halbe Stunde am Fernsprecher, und dabei reden Sie lein einziges Wort!" Der Herr am Telephon, gebrochen: „Ich spreche mit meiner Frau." Mal- und Proliiuzial-Nachlichtcn. Feier des 25jährigen Vestandes des Vereines zur Herstellung von Arbeiterwohuungen. Die große Wohltäterin des Landes, die Krainische Sparkasse, die alle gemeinnützigen Unternehmungen in Stadt und Land fördert, Anregung zu Neuerrichwngen gab und selbst solche ins Leben rief, hat sich auf dem Gebiete der sozialen Fürsorge durch die Gründung des Vereines zur Herstellung billiger und gesunder Arbeiter-Wohnungen ein dauerndes Denkmal gesetzt. Zur Erinnerung an die Anwesenheit Seiner Majestät des Kaisers in Krain im Jahre 1883 wurde in der Generalversammlung vom 29. Mai 1884 beschlossen, zur Herstellung billiger und gesunder Arbcitcrwohnnngen einen Betrag von 50.000 fl. zu widmen. Zur Durchführung dieses Beschlusses wurde die Bildung eines Vereines durchgeführt. Der Verein kaufte einen zur Her-stcllung einer bedeutenden Anzahl von Arbeiterwohnungen genügenden Grund entlang der Wiener Neichsstraße. Auf diesem erheben sich heute zehn ansehnliche Wohnhäuser, die 81 Arbeiterfamilien mit 400 Mitgliedern in freundlichen, gesunden Wohnungen beherbergen. Fast die Hälfte der Wohnpartcien genießt die nach den Satzungen festgesetzten unentgeltlichen lebenslänglichen Wohnungsrechte. Die Feier gestaltete sich, begünstigt von herrlicher Witterung, zu einem Voltsfeste im schönsten Sinne des Wortes. Die Arbeiterstadt halle Festschmuck angelegt, die Häuser schmückten Blumen- uud Ncisiggcwindc, den Platz vor dem Josef Luckmann-Hause, das festlich beflaggt war, grenzte ein aus Reisig und Blumen geschmackvoll hergestellter Bogen ab, der eine freundliche Willkomminschrift trug. Auf dein Platze selbst waren alle Vorbereitungen zum Abhalten eines fröhlichen Volksfestes und zur Bewirtung der Mieter und ihrer Familien getroffen und die lustigen Weifen einer kleinen Abteilung der Militärmusikkapelle bereiteten die belebte Stimmung richtig vor. Da die Feier intern war, beschränkte sich die Teilnahme nur auf das Präsidium und die Beamten der Krainischen Sparkasse, die Vereinsleitung und Vereins-Nlitglieder und einige geladene Gäste. Vom Vcreinsobmanne, Oberstleutnant i. R. Herrn Karl Kastl Edlen von T r a u n st ä d t, im Vereine mit dem Obmannstcllvertreter, Herrn Peter K o s l e r, dem technischen Beirat, Herrn Oberingenieur Ferdinand Schmidt, und dem Schriftführer, HermLeo S u p-pantfchitsch, wurden die Gäste aufs liebenswürdigste empfangen. Die Mieter hatten mit ihren Familien im Fcstgewande zu beiden Seiten der Gasse Aufstellung genommen, wobei besonders die zahlreichen weißgekleideten Mädchen ein anmutiges Spalier bildeten. Es beehrten das Fest mit ihrem Besuche der hoch-wiirdige Pfarrer l'. Hugolin Sattner, Lanbtags-abgeordnclcr Dr. Ferdinand E g e r, Sparkassepräsident Otlomar Bamberg, Vizepräsident Heinrich Maurer, Kurator Anton Luck mann, Amtsdlrektor Doktor Ritter von S ch o e ft p l, Handelsschuldircktor Artur Mahr nnd andere Honoratioren. Das Nachbarhaus. Roman von A. A. Kreen. Autorisierte Übersetzung. (57. Fortsetzung.) (Nachdruck uerbme». Ich trat jetzt wieder näher, legte meine Hand auf die Schlafende, die am ganzen Korper zitterte, und ich sagte: Fräulein Oliver, wachen Sie auf! Ich soll Ihnen von Frau Desberger etwas ausrichten! Sie wandte den Koftf mir zu, öffnete die Augen, sah mich erstamit au und sehte sich dann langsam auf. Wer sind Sie? fragte sie, wobei sie einen fremden, irren Blick auf mich und ihre Umgebung warf, bis er endlich auf Frä'nlein Spicer haften blieb, die, halb beschämt, halb nutleidig dreinsehcnd, bei der Tür stand. O, Fräulein Sftieer, sagte sie jetzt in bittendem Ton, entschuldigen Sie mich! Ich wnßte nicht, daß Sie mich brauchten. Ich bin eingeschlafen. Diese Dame möchte mit Ihnen sprechen, entgegnete Fräulein Sfticcr. Es ist eine Freundin von mir, und Sie können sich ihr ruhig anvertrauen! Anvertrauen? Sie wurde leichenblaß, und in dem Blick, den sie mir zuwarf, las ich Erstaunen und Entsetzen. Warum glauben Sie, daß ich jemandem etwas anzuvertrauen habe? Und wenn, so würde ick aewiß zuerst Ihnen alles sagen. Ihre Stimme klang tränen erstickt; ich zwang mich, an das arme Opfer, das jetzt in Woodlawn begraben lag, zu denken, um nicht mehr Mitleid mit dicfcr Frau zu empfinden, als sie verdiente. Ihre Stimme, ihr Äußeres waren mir ungemein sympathisch, aber das war noch kein Grund, um zu vergessen, was sie getan hatte. Niemand verlangt Ihre vertanensvollen Mitteilungen, protestierte ich. Wenn es auch einem jungen Manchen nie schaden kann, sich durch Entgegenkommen gute Freunde zu gewinnen. Ich wollte Ihnen, wie schon gesagt, nur etwas von Frau Desbergcr ausrichten. Ich bin Ihnen sehr verbunden, sagte sie, wobei sie heftig zitternd sich völlig erhob, Frau Desberger war sehr lieb zu mir. Was wünscht sie von mir? Ich hatte mich also nicht geirrt! Sie gab zu, Frau Desberger zu kennen! Sie wollte nur, daß ich Ihnen dies übergebe. Als Sie sich bei ihr umkleideten, muß es aus Ihrer Tasche gefallen sein! Und ich händigte ihr das kleine rote Nadelkissen ein, das mir die Van Vurnamschen Mädchen überlassen hatten. Das gehört mir nicht! Ich weiß nichts davon, — ich habe das nie gesehen! stammelte sie und blickte schreck- ersüllt drein. Sie mußte die ganze Schreckensszenc in i jenem Hause, wo ich das Kissen her hatte, jetzt innerlich wieder erleben. Wer sind Vie? fragte sie mich jetzt unvermittelt, indem sie ihre Augen gewaltsam von dem kleinen Gegenstand losriß, den ich ihr noch immer hinhielt, und mich anzublicken versuchte. Frau Desberger kann nur das nicht schicken! Ich — — Sie tun gut, nicht weiter zu sprechen, bemerkte ich. Dann schwieg ich mit dem angenehmen Bewußtsein, eine Situation herbeigeführt zu haben, aus der ich nicht mehr herauszukommen wußte. Dieser Augenblick des Schweigens hatte genügt, um Fräulein Oliver die Selbstbeherrschung wiedererlangen zu lassen. Sie ging auf Fräulein Svicer zu. Ich weiß nicht, wer diese Dame ist, noch was sie eigentlich von mir will. Aber ich hosfe, daß es sich nicht darum handelt, mich zu zwingen, Ihr Haus zu verlassen, das mein letzter Zufluchtsort geworden ist. Fräulein Sfticer war so sehr zugunsten der jungen Frau eingenommen, baß sie bei dieser rührenden Bitte den Schuldverdacht vergaß, der noch unaufgeklärt auf ihr lastete, und ihr freundlich lächelnd anlworlete: Es müßte schon etwas sehr Schlimmes sein, was mich bewegen könnte, mich von Ihnen zu trennen. Und ich habe so viel Vertrauen zu Ihnen, daß ich glaube, Sie würden in einem solchen Falle nichl länger bei mir bleiben wollen. Es folgte ein neues Schweigen. Die junge Frau fchien vor Erregung nicht sprechen zu können. Gibt es irgendwelche Gründe, die mich Hinbern könnten, Sie in meinem Hanse zu behalten, Fräulein Oliver? Ich bin überzeugt, daß Sie in diesem Falle mich freiwillig verlassen werden, wenn Sie bedenken, wie nahe die Hochzeit meiner Nichte bevorstehet,-und wie ich schon Arbeit, Mühe und Sorgen genug mit den Norbe-I rcitungen dazu habe. (Fortsetzung fusgl.j Laibacher Zeitung Nr. 136. 1273 17. Juni 1913. Seine Exzellenz Herr Landesfträsident Baron Schwarz hatte sein Fernbleiben schriftlich entschuldigt und den Verein in den herzlichsten Worten zur schönen Feier beglückwünscht. Ein ähnliches Schreiben war vom Bürgermeister Herrn Dr. Juan Tav5ar eingelangt; Herr Anton Ritter von Gariboldi, der nach dem Tode des ersten Vcreinsobinannes den Verein geleitet hatte, sandte ein in wärmsten Ausdrücken verfaßtes Be-grüßungstclegramm. Die Gesellschaft begab sich nun auf den Festftlatz, wo der Obmann, Herr Oberstleutnant i. R. Edler v. Kastl, das Wort zur Festrede ergriff. Der Redner schilderte, wie sick) vor 25 Iahreu mehrere wohltätig gesinnte Mänm'r zusammcngetan haben, um einen Verein mit der Aufgabe zu gründen, für brave, ehrbare Arbeiter und kleine Ge-werbsleute billige und gesunde Wohnungen zu schaffeu. „Die stets hilfsbereite Krainischc Sparkasse hat diesen Vereine sofort ihre Unterstützung zugesagt, und im Laufe der Jahre bereits über 14.000 X für diesen Zweck gewidmet. Einen Wohltätigkeitsvcrciu, wie es keinen zweiten dieser Art in Österreich gibt, haben diese Männer geschaffen. Einen Wohltätigkcitsvcrcin von ganz einincn-ter Bedeutung, weil sie in ihren Satzungen die Bestimmung aufgenommen haben, daß sich die hier wohnenden Miclpartcicn nach l5jährigcr Mictzcit das Recht erwerben, die innehabende Wohnuug, ohne weiter noch einen Wohnuugszins zu bezahlen, bis zu ihrem Ableben benutzen zu können. Nach dem Ableben des Mannes geht das Recht der mietzinsfrcien Benützung auf dessen Frau über. Nur die Steueru und die Gebühren für Wasser haben sie zu entrichten, was für elue Wohuuug von einem Zimmer, einem Kabinett, Küche, Keller und Gar-tenbenützung monatlich 2 X beträgt. Unser Verein verlangt von den hier wohnenden Parteien nur große Reinlichkeit und strenge Orduung, dcun nur dann ist ein zufriedenes Zusammenleben so vieler Menschen möglich. Derzeit sind von den 81 Parteien bereits 35, die keinen Wohnungszins bezahlen, und alljährlich kommen noch einige dazu. Daß die Wohnungen in diesen Arbeiter-Häusern gcsuud sind und die Bewohner sich wohl fühlen, mag zum Teil aus dein Umstand zu entnehmen fein, daß noch uie Krankheiten epidemisch anfgetrcten sind uud daß schwere Krankheiten überhaupt nicht oft vorkommen. Der Verein hat für die hier wohnenden Mieter auch cme Kranl'cnkasse gegründet, Zu der jede Partei monatlich 40 // einzuzahleil hat, und der Verein aus dem Zius-erträgnis des Josef Luckmann-Hauscs derzeit alljährlich einen Betrag von 150 X leistet. Aus dieser Kasse werden bedürftige Familien bei Erkrankungen oder Todesfällen mit Beträgen bis zu 50 X unterstützt. In einigen Jahren nach Abzahlung der Naukostcnüberschreitung wird das ganze Zinserträgnis dieses Wohlfahrtshauses für WohlläligkeitSzwecke für die hier wohnenden Arbeiter verwendet werden. Leider sind die meisten Gründer dieses Vereines und mit ihnen auch der Gründer und erste Obmann, Josef Luckmann, von hiuue» geschieden; doch ihre Namen werden wir hoch in Ehren halten und diesen Mannen ein treues Andenken bewahren für immerwäh-rcude Zeiten. Von den Gründungsmitgliedern sind die Herren Ottomar Bamberg, Anton Ritter von Gariboldi, Artur Mahr, Heinrich Maurer und Leo Suftftantschitsch noch im Vereine tätig mitwirkend. An den hochw. Herrn Pfarrer l^. Hugolin Sattner richte er die Bitte, dem Vereine uud den hier wohnende» Arbeiterfamilien inso weit als möglich Wohlwollen zuzuwenden. Den Herrn Präsidenten der Krainischeu Sparkasse, Ottomar Bamberg, und deren Mitglieder bitte er, den Verein auch weiterhin gütigst zu unterstützen, damit es möglich werde, im Sinne der Gründermitglicder weiter zn wirken zum Nutzen uud zum Heile der hier wohnenden Familien, Znr Ehre unseres Vereines, der keine Parteistcllung kennt und nur das Wohl seiner Wohnungsmietcr anstrebt." Redner schloß mit einem dreifachen „Hoch !" auf Seine Majestät den Kaiser, in das die Versammelten begeistert einstimmten, während die Musikkapelle die VoNs-hymne intonierte. In gleichem Sinne sprach sodann der Obmann^ Stellvertreter, Herr Peter Kosler, in slovcnischer Sprache. Er hob hervor, daß ein würdiger Nachfolger des ersten Wohltäters des Vereines der jetzige Obmann Herr Edler von Ka ftl fei, der väterlich für das Wohl der Mieter sorge; Redner sprach ihm im Namen aller Mitglieder und Mieter den wärmsten Dank aus. Redner schloß mit einem dreifachen „Nivio!" anf Seine Majestät den Kaiser, in das die Versammlung begeistert einfiel, indes die Musik die Volkshymnc in> toniertc. Der Präsident der Krainischen Sparkasse, Herr Ottomar B ambe r g, dankte für die freundliche Begrüßung und gab seiner Freude über die Entwicklung des Vereines Ausdruck, an dessen Wiege er mit seinem unvergeßlichen Freunde Josef Luckmann Pate gestanden sei. Er erinnere sich an ein Gespräch, daß er mit seinem Freunde bei Besichtigung der Gründe geführt habe, in dem sie stolze Lustschlösser für die Zukunft bauten und, berauscht vor Freude über den prächtigen Ausblick, die Grenzen der Kolonie bis zur Save gestreckt, die weit-gedehnten Gründe bedeckt mit Arbeitcrhäusern sahen; wie die Arbeiterstadt eine Kirche, ein Spital, Schuleu besaß uud sich einer eigenen Verwaltung erfreute, wo das Ganze uiemaudcm und doch allen gehört. Damals bc-lächelteu sie das ideale Zukunftsbild als Luftschloß, heule erscheine jedoch angesichts der ungeahnten Entwicklung des Vereines dieses kühne Endziel in greifbare Nähe gerückt, denn der Verein erfreue sich der zielbewußten Leitung des unermüdlich tätigen Obmannes, Herrn Oberstleutnants von K a st l, der ihm uoch lange erhallen bleiben möge. — Über seine Einladung brachte oie Versammlung ein dreifaches Hocy auf Herru von Kastl aus. Namcus der Mieter sprach der Obmann des Mieterkomitees, Herr Südbahnadjunlt Weinberger, den wmmste» Tank allen Wohltätern, namentlich dem Obmanne, Herrn von Kastl, dem Sparkassefträsidcnten Hcrrn Bambcrg uud dem Amtsdirektor Herrn Doktor Ritter von Schoeppl aus. Es wurdcu uunmehr die Wohnungen besichtigt und die Besucher waren einstimmig im Lobe über die praktische Einteilung uud die musterhafte Ordnung uud Nciulichkcit, die in allen Räumen herrscht. Die Gesellschaft verfügte sich letzt in den Festsaal des Luckmannhauses, wo sie durch eiue sinnige Widmung der Tochter des Hcrrn Obcrstleutnauts v. Kastl, Frau Else Obereiguer, freudig überrascht wurden. Die als hervorragende Küustleriu bekannte edle Frau hatte ein trefjlich ausgeführtes Ölgemälde, das Brustbild Seiuer Majestät des Kaisers, dem Vereine großmütig zum Geschenke gemacht. Auf der geschmackvoll ausgestatteten Balkontcrrasse, von der mau eiuen prächtigen Ausblick auf die Umgebung genießt, wnrdcn Erfrischungen gereicht, und die Gesellschaft blieb längere Zeit in der gcmütlichsteu Stimmung und in anregendem Gespräche beisammen, wobei es an ernsten und launigen Trinksprüchcn uicht fehlte. Auf dem Fcstftlatze entwickelte sich ein frühliches, gemütliches Volksleben bei Musik, Gesang und Tanz, an dein natürlich die lebensfrohe Iugeud den Haufttanteil hatte. Als freundliche Erinncrnng an den schönen Festtag erhielten die Gäste die vom Schriftführer Herrn Leo S u p p a n t s ch i t s ch verfaßte Festschrift, die eine» wertvollen Beitrag zur Geschichte des Vereines bildet. — - Militärisches.) Ernannt wird zum Assistenzärzten in der Reserve der Assistenzarzt-Stellvertreter in der Reserve Dr. Josef Greco des Landwehrinfante-ricreg. Laibach Nr. 27. Transferiert werden die Haupt-lcute Wilhelm Hlävka des Infanterieregiments Nr. 47 und Otto Petritfch des Infanterieregiments Nr. 97 als Lehrer, ersterer zur Infantcrietadettenschulc in Lembcrg, letzterer zur Iufanteriekadettcn schule in Te-mcsvür. — Der Oberleutuant Guido Valle des Infanterieregiments Nr. 97 wird auf ein Jahr mit Warte-qebühr beurlaubt (Urlaubsort iu Trieft). Iu den Ruhestand wird versetzt der mit Wartcgcbühr beurlaubte Rittmeister Kourad von Konradshcim des Drago-ncrrcgimcnts Nr. 5, als zum Truppendienst im Heere untauglich. Zu Lokaldiensten geeignet (Aufenthaltsort GraZ). — (Crlcdisste Militär-Stiftungsftliihc.) Aus der Johann Rochus Freiherr von D o r fl c i th - Stiftung einmalige Vrautausstattungsbeiträge, und zwar zwei zu je 900 X für arme Offizicrstöchtcr, zwei zu je 900 X für arme k. k. Veamtcnstöchter, zwei zu je 600 X für arme Nürgcrstöchtcr und zwei zu je 400 X für arme Mädchen. Gesuche sind bis 30. Juni bei der Evidenzbehörde fällig. Die mit dem Ausstattungsbeitrag beieilten Mädchen müssen sicl) nach dem Willen des Stifters am !s). August !9l3, als dem Tage des heiligen Rochus in der Pfarrkirche Zu St. Stefthau iu Wien trauen lasse», widrigenfalls die Verleihung erlischt. - Aus der Obcr-leutnaiil ^tarl C l a i r m o n t - Stiftung, Anzahl der Plätze und Höhe der Stiftung unbestimmt, cinmaligc Be-tcilung. Anspruchsberechtigt sind in erster Linie Offiziere von Dragonerregimcntcrn vom Rittmeister abwärts (und zwar an Rittmeister nur dann, wenn sie verheiratet sind), die entweder vor dem Feinde oder infolge einer zwar in Friedenszeiten, jedoch in Ausübung des Dienstes erlittenen Verletzung absolut erwerbsunfähig oder zum Krüppel geworden sind; in zweiter Linie derartige Offiziere der Kavallerie überhaupt, writers Unteroffiziere und Soldaten der Kavallerie, die entweder vor dein Feinde oder infolge einer zwar in FricdensZcitc», jedoch in Ausübung des Dienstes erlittenen Verlegung absolut erwerbsunfähig oder zum Krüppel geworden sind. Unteroffiziere und Soldaten der Dragonerregimenter haben den Vorzug. Gesuche bis zum 30. Juni bei der Evidenzbehörde fällig. — Aus der Nathaniel Freiherr von Nothschild-Stiftung zwei Plätze zu je 600 X dauerud für unzulänglich bemittelte, ledige oder kinderlos verwitwete invalide Offiziere von der neunten Nangsklasse abwärts, die iu dein dieser Stiftnng eigentümlichen Heiln zu Hintcr-leithen bei Reichenau (Niederüsterreich) dauerud Aufenthalt zu nehmen beabsichtigen. Mit der Unterkunft ist auch freie Beheizung und Beleuchtung verbuuden. Schwerkranke uud Pflegebedürftige können in das Stiftungshaus nicht aufgenommen werden. Das Mitnehmen zweiter Personen in dieses Heim ist nicht gestattet. Gesuche solcher, die in das Stiftungshaus uicht zu übersiedeln beabsichtigen, sind von den Evidcnzbehördcn zurückzuweisen. In den übrigen Gesnchcn muß die Bereitwilligkeit zur Inansprnchnahme dieser Unterkunft hervor gehoben werden. Gesuche sind stempclftflichtig lind bis 30. Juni bei der Evidenzbehörde fällig. — (Militärischer Unterhaltsbeitrass.) Nach dein Gesetze vom 21. Juli 1908 steht deu Angehörigen der zu einer Waffen(Dicnst)übung Einberufenen, insoscrne deren Erhaltung von dem Arbeitseinkommen des Einbcrufeucn abhängt, ein Anspruch auf einen Unterhaltsbeitrag aus Staatsmitteln Zu, wenn der Eingerückte österreichischer Staatsangehöriger ist, dem Mamischaftsstaudc des Heeres, der Kriegsmarine oder der österreichischen Land- wehr angehört und die unterstützungsbedürftige» Angehörigen im Inlande wohnen. Als Angehörige kommen in Betracht: die Ehefrau, eheliche und uneheliche Kinder, Geschwister, Eltem und Großeltcrn. Der Anspruch kann nur von dem Ei »berufene» geltend gemacht werden. Im Interesse einer rechtzeitigen Flüssigmachung des Unter-haltsbeitrasi.es erscheint es notwendig, die mündliche odr^ schriftliche Anmeldung sofort nach Erhalt der Einberu-sunssskarte bei der politischen Behörde des Wohnortes (in Wie» l^'i dc» magistratlichen Bezirksämtern) geltend zu machen und gelegentlich der Ansftruchsmeldung liebst di,!n Anmeldeformulare die Einberufungslarle, den Mi-När(La»dwehr)paß, die Familicndokumente, die Bescheinigung der Krankenkasse über die Einteilung in eine Loh'lkllisse, bezw. die Bestätigung des Dienst(Arbeits)-g.'bl'rs über den Fortbezug oder Entfall des Lohnes beizubringen. — (Zur Mandatsniederlegung Dr. Trillers.) Das Exekutivkomitee der national-fortschrittlichen Partei sowie die Laibacher politischen Vereinigungen dieser Partei habcn am verflossenen Freitag Herrn Dr. Karl Triller einstinunig das Vertraueu votiert und ihn ersucht, seine Mandatsniederleguug zu widerrufen. Herr Dr. Triller l,nt nun auf Grund dieses Votums die Niederlegung seines Landtags- und seines Gemeinderatsmandatcs zurückgezogen. An seine Stelle wurde vom Herrn Landeshauptmann Dr. kuster^i«' dessen Ersatzmann, Herr Dr. Franz Novak, in den Landesausschuß berufen. — In der am 14. d. M. abgehaltenen Sitzung des Landesausschusses widmete der Herr Landeshauptmann der Ämlssührung des Hcrrn Dr. Triller warme Worte der Anerkennung uud betonte, daß sich Herr Dr. Triller trotz der entschiedensten Wahrling des oppositionellen Standpunktes seiner Partei durch sei» taktvolles Vorgehen die Sympathien aller Kollegen im Landcsaus-schussc erworben habe. Er sprach uuter Zustimmung aller Mitglieder des Laudesausschusses sein Bedauern über den Rücktritt des Hcrrn Dr. Triller aus. — (Der Schulschlns; an den Mittelschulen.) Aus Wien wird uns gemeldet: Nach den bestehenden Vorschriften hat an den Mittelschulen und Mädchcnlyzccn, an dc» Lehrer- und Lehrcrinnenbildungsanslaltcu, an den kommerziellen und nautischen Schulen der meisten Kron-lunder der Unterricht schon in den letzten zehn Tagen vor dem Schluß des Schuljahres, also vom 6. Juli an, zu entfallen. Da dieser Tag im lcmfenden Schuljahre auf einen Sonntag fällt, hat Seine Exzellenz der Minister für Kultus und Unterricht angeordnet, daß der Unterricht an diesen Schulc» schon am 5. entfällt und all diesem Tage der Schulgottcsdiriist abgehalten und die Zcugnis-ocrleilung vorgcnoimncn wird. — «Mnsinnhmcn zur Betninpfmiff der Tuberlulose.) Dciö Vifeiwahnmlnistcrium hat im Herbst des Vorjahres eine umfassende Attio» Zur Bekämpfung der Tuberkulose untcr den StaatZbahnbcdicnstete» und ihren Angehörigen in Angriff genommen und zunächst in Wien vier Stationen für Zwecke der spezifischen Diagnostik und Therapie der Tuberkulose in den Ordi»atio»en nächst den Wiener Bahnhöfen errichtet. Um auch das Personal über dic leicht erfüllbaren Vcrhaltnngsmaßregeln zur Abwehr dieser .Krankheit ausziiklärcn und zu belehren, gibt null die Staatseiscnbahnuerwaltung ein Merkblatt heraus, das in allen Landessprachen aufgelegt und durch die Dienststellen und Bahnärzte zur Verteilung gelangen wird. Auch ist die Abhaltung systematischer Vorträge für die Bediensteten lind deren Angehörige über Wesen uud Bekämpfung der Tuberkulose iu Aussicht genommen. — (Spende.) Herr Nikolaus Ritter von Gutt-m a » n s thal hat, statt einen Kranz auf den Sarg seines treuen Freundes Alfons Grafen Nucrspcrg zu legen, 20 X für die armen Kinder im „Afylnm angelorum" in Ki^ka gespendet. — (Dir Parkanlagen Laibnchs> genießen mit vollem Rechte ihren gute» Ruf. All dem Wettbewerbe um den Ehrenplatz nehmen in erster Linie die Parkanlagen linier Tivoli sowie der Park vor dem IustizftalaiS teil. Die wohlgeftflcglcn Blumcntcpftiche des Tivoliftarkes mit den kunstvoll rangierten Sträuchern uud Roscnstöcken nehmen die Aufmerksamkeit des Besuchers dieses schönen Fleckchens Erde gefangen; dufteude Iasminsträucher in einer Vlülenfülle, wie vom Schnee verweht, wechseln mit einfachen Zierfichtc» und exotischen Kieferartcn ab, was den Reiz nur noch erhöht. Im Park vor dem Iustizftalais prangen die zahlreichen Rosenteftpiche uud Rosensträucher, die ihre Schliugarme gegeneinander strecken, soeben in ihrem schönsten Schmuck. Sehr reizend sind ferner die Anlagcu im Trubarparke au der Vleiweisstraße. Auch andere Gärte», bezw. Vorgärten prangen in fast übermäßiger Fülle von Rosen, nur der so viel propagierte Balkon- und Fenstcrblumenschmuck will sich — abgerechnet voll einigen Ehrcnausnahmen ^- uicht recht durch-ringeu. Ko—. - (Evlmnelischc Gemeinde.) Am Sonntag abends fand in den Räumen des Kasinos zu Ehren des Superintendenten Dr, thcol. Otto Schack ein sehr zahlreich besuchter BegrüßungSabend der evangelischen Gemeinde statt. Der Gefeierte ergriff das Wort, um Erinnerungen an das alte Laibach aus den Sechziger- uud Siebzigcr-iahrcn mitzuteilen, als er hier tätig war. Um die Verschönerung des Abends machten sich die Damen Frau Luisita Hcgemann (Sopran), Fränlein Mary Kare sch (Deklamation), Fräulein Priboschitz (Klavier), Herr Rudolf Paulus (Cello) und der Männer-g.'sangsverein >^i>la „Vorwärts" durch klangvolle Mä'n-ncrauarlette sehr verdient. Laibacher Zeitung Nr. 136. 1274 17. Juni l9N< — (Vom Hustizdicnste.) Teilte Exzellenz der Justiz minister hat die Richter Anton Au sec in Laas nach Egg und Anton Lajovic in Egg nach Krainbnrg verseht, ferner den Vezirksrichter Karl Zotmann in Laibach znm Landcsgerichtsratc unter Velassung an seinem Dienstorte, den Nichter Franz Pcrnu^ in Kraiu-burg zum Bezirksrichtcr und Gerichtsvorstehcr für Ober-laibach und den Auskultanten Stanislaus I e n 5 i 5 zum Nichter für Laas ernannt. — (EinrechnllNss der militärischen Dienstleistung in die Dienstzeit dcr Aduotatnrotonzipicntcn, Notariate lundidaten »,nd Nechlsurattitanten.) Abg, Dr. Licht Hal kürzlich in einer Anfrage an Seine Exzellenz den Justiz-minister angeregt, daß den Advokaturskouzifticutc», No-tariatskandidaten und Rechtspraltiknntc», die lvährciid der letzten Monate zur aktiven Dienstleistung einberufen wurden, die betreffende Hcit in die Praxis eingerechnet werden soll. Wie die „Dcntschböhmische Korrespondenz" erfährt, ist dieser Anregung Folge gegeben worden, und es soll für jede Kategorie die Anrechnung vcr Dienstzeit durch ein besonderes Gesetz vollzogen werden. Das vom Justizministerium bereits vorbereitete Gesetz wird demnächst im Abyeordnelenhausc eingebracht werden, so daß es noch im Laufe der Sonimcrtagung vom Hause verabschiedet werden wird. Bezüglich der Veamten ist in derselben Angelegenheit bereits eine Regelung im Ver-ordnuugswegc erfolgt. — (Von dcr Eüdbahn.) Versetzt wurden: Alois Weber, vrov. Assistent, von Stcrzing nach Salloch; Viktor Adami^, Stationschef in Windisch-Fcistritz, als Ncvident nach Laibach-, Ludwig B u »'a r, Assisteilt, von Pragerhof nach Adcli>dcrg. — (Neulicrstclluna.cn auf dcr Bahnstrecke.) Auf dein rechten Geleise dcr Südbahnstrecke Laibach-Tricst wur^ den in der abgelaufenen Monatshälfte die alten, morschen Schwelleu dllrch ueuc erfetzt, weshalb dcr Verkehr auf diesem Geleise zwischen Laibach Franzdorf unterbrochen war und sich uur auf dem linken abwickelte. x. — (Prossrnmm dcr heutigen ersten öffentlichen Produttion der Zöglinge dcr ,Maol>c,m Mntica".) l.) Aurg-müller: Marsch, Klauiervortrag von Fräuleili Leopol-diue Zu pan (Schule Pav^k', 3. Klasse). 2. a) Zd. Fibich: Zwei Lieder, >>) Gricg: Eiuzug dcr Zwerge, Klaviervorträge von Fräilleiu Marica Vrcil<'i^ (Schule Chllnnecka, 0. Klasse). 3.) Singelce: Phailtasic aus Thomas' Oper „Mignon", Violinvortrag von Zorau Hribar (Schule Vedral, "l. Klasse). 4. n) A. Dvorak: Walzer, >,) E, Schütt: Etude Miguou, Klavicrvorträge voil Fräulein Maria Skaza (Schule Chlumccla, sechste Klasse). 5. n) Fr. Schubert: Ungeduld, !>) Dr. B. Ipa-vic: Eiaanka Marija, Liedervorlräge von Erich Lilleg (Schule Gerbi6, 1. Klasse). 6. -») Gre^aninov: Herbst-lied, d) Seeling: Loreley, Klaviervorträge von Fräulein Hanna Ore^ck (Schule Ehlumccka, 6. Klasse). 7.) Moszkowski: Sftauischer Tauz Nr. 3, Violinvortrag von Karl Plauin^ek (Schule Vedral, 4. Klasse). 8.) Mozart: Sonate, Audaute con variazioni, A-Dur, Klaviervortrag von Fräulein Zdenka Tomin^ek (Schule Trost, 6. Klasse). 9. ») A. Lajovic: Cveli, cveti, ro/.ica, d) l^a^a Mantel: Galebi, ^) Dr. G. Krck: Prcdsnlrtnira ^t. 2, WahlschuNsicschco anf Kran- tenkassenwnhlcn.) Der Oberste Gerichts- als Kassation^ Hof hat in einer kürzlich erssossenen Entscheiduug deu Rechisgrundsatz ausgesprochen, daß das Nahlschutzgesctz liuch auf die Wahl zu Delegierten einer Arbcitertranken-nnd Unterstützungskassc Anwendung zu sindcn habe. - (Vericfclunssonnlanc für Tncbcrjc.) Infolge dcr Ncgnllcrnng des Savcflusses hat sich bei Sncberje und Zadobroua auch der Grundwasserspiegel bedeutend gc-senli. Die Halisbiunnen dortselbst sind infolgedessen wasserlecr und die Wiesen ausgedörrt. Dcr Laudcsaus-schuß hat sich deshalb entschlossen, dem Landtage die Errichtung einer Vcrieselungsanlage für die erwähnten Ortschaften in Vorschlag zu briugen. Das landschaftliche Vauamt wurde beauftragt, die erforderlichen Pläne und Kosteuvoranschläge auszuarbeiten. ^ (Ttraßcnlurrcltur.) Die Arbeiten sür die projektierte Korrektur der Vezirksstraße Ivalwna Gorica-Muljava wurde im Ofscrtwcge an die Erste krainische Ällllliiitcriichmuilg iil Lnibach um den Betrag von .'^9,221 /< 3.') // vergeben. Die Arbeiten sollen noch im lausenden Jahre durchgeführt werden. — Landwirtschaftliche Tchnle in Ttauden.j Zlinl provisorischen Fachlehrer an der landwirtschaftlichen Schule in Stauden wurde Herr Franz Malasek, zum Suftplcnten Herr Franz Golmajer ernannt. — (Ter „Adelsbcrner Grottcnführcr",» neue Ausgabe, wird auf Verlange» alle» Interessenten von der Grottenvcrwaltung in Adelsbcrg kostenlos abgegeben. -^ (Ein rabiater El,ea,ntte.) Dcr von feiner Ehegattin getrennt lebende Schneidcrgchilfe Anton Valen-<"i<' in Ill.-Feistritz erschien vor einigen Tagen in angeheitertem Zustande gegeu 9 Uhr abcuds vor der Wohnung seiner Ehegattin, exzedierte dort grundlos, schleuderte mehrere faustgroße Steine ins Schlafzimmer und zertrümmerte mehrere Fensterscheiben. — (Einbrüche.) Vor acht Tagen wurde uach Aus-Heben eines Feustergitters in ein ebenerdiges Zimmer des Gastwirtes und Schuhmachers Jakob Miklav^ ill Brczje, Gemeinde Kaicr, eiugedrungen. Die Diebe stal^ len zwei Paar Männcrschnürschuhe, ein Tischtuch, siebcu Paar neue Kinderschnürschuhe, eiile große schwarze Geldtasche mit 25 Krolle» Kleingeld und mehrere Schachteln Zigaretten. — In dcr gleichen Nacht wurdc ein Einbruch auch beim dortigen Greisler Johann Nibnikar verflicht. Die Täter hatten ein Fcnstcrgitter bereits aus-gclioben. Durch das Geränsch erwachten aber die Haus-lcule und verscheuchte» die Diebe. Tatverdächtig ist ei»e fimfköpfige Zigeunerbande, bestehend aus Zwei Männern im Aller von 18 und 30 Jahren, einem bei N Jahre alten Weibe und zwei Mädchen im Alter von 6 und 10 Jahren. — (Versuchter Cinbrnchsdiebstahl.) In einer der letzten Nächte stieg ein uubekauuter Dieb gewaltsam dllrch ein Fenster ins Geschäftslokale des Kaufmannes Franz Velkavrh in Bresowitz bei Laibach ein und durch-sllchtc geuau alle Schublade» sowie andere Behältnisse, woraus z» schließe» ist, daß er es nur auf Geld abgesehen halte. Da er ei» solches nicht fand, verschwand er wieder durch das Fenster ins Freie, ohne etwas gestohlen zu haben. ^- (Vcrhaftnnss.) Samstag nachmittags wurde in St, Veit der vazierendc Knecht Franz Pucihar aus St. Marcin wegen eines in letzterer Zeit i» Selo bei Pauce verüble» DicbstahleZ verhaftet uud dem Landes-gcrichte eingeliefert. ^ (Wochenviehmarlt in Laibach.) Auf den Wochen-vichmarkt in Laibach am 11. d. M. wurden 35 Ochsen, 5 Kühe, 2 Kälber und 92 Nutzschwcine aufgctricben. Darunter befände» sich 30 Schlachtri»der. Die Preise notierten für Ochsen mit 86 bis 100 X für 100 Kilogramm Lebendgewicht. — (Anstru-Americana, Trieft.) Nächste Abfahrten ab Trieft: Dampfer „Alice" am 19. Juni nach New-l>ork. Dampfer „Argentina" am 21. Juni uach Newyork. Dampfer „Columbia" am 26. Juni nach Patras, Al-meria, Las Palmas, Rio de Janeiro, Santos, Montevideo lind Vuenos-Aires. Dampfer „Oceania" am 3, Juli nach Neapel, Barcelona, Las Palmas, Rio dc Janeiro. Santos, Moiltevidco und Vue»os-Aires. Damp--fer ^Canada" am 19. Juli nach Quebec und Montreal. — (Frcmdenlistc.» In Grado find bis einschließlich 14. d. M. 340l, in der Landeskuranstalt Ncuhaus bei Eilli bis ciuschlicßlich 8. d. M. 170 Fremde eingetroffen. -^ (Verstorbene in Laibnch.j Stephanie Vlatnik, Bäckergehilfentochter. '2 Jahr; Karl Hudabiunigg, Vc^ slchcrungsoberinsftektor i. N., 77 Jahre; Ludmilla Ham, Pcstdiencrsgattiu, 30 Jahre; Anton ^inkolc, Taglöhncr, 4l Jahre; Maria Vogataj. Vcdieneri», 60 Jahre; Maria Marin-ck, Taglöhnerin, 72 Jahre; Viktor Stalow-sky, Stationsmeisterssohn, 9 Jahre. - („Füll' nicht zn sehr den Darm!") ist eine der Mahnungen, die Luther a» jene richtet, die ein hohes Älter erreichen wolle». Es wird also jeder, wes Alters, Standes und Geschlechtes er auch sei, diese goldeuc Rege! zn beachteu habe» u»d wird alles vorkehren müssen, damit er nicht au habitueller Obstipation (Verstopfung oder Hartleibigkeit leide, dic stets lästig ist, bisweilen sogar ernst und bedrohlich wird. Spielend leicht schafft man sich täglich beim Erwachen am Morge» die gcwl'mschte Erleichterung und Reinigung der Därme, wenn ma» vor dem Schlafengehen ein Weinglas des echten Hunyadi Ianos-Vilterwassers nimmt, das in jeder Apotheke, Dro-qeric und Mincralwasscrhandlung erhältlich ist. 2^32 2-1 Theater. Kunst und Literatur. ^ (Ein Staatspreis für Musikschüler.) Im Jahre 1913 gelangt seitens des Ministeriums für Kultus und Unterricht für Kompositionsschülcr aller Musikschulen in Dstcrreich ein Staatspreis in dcr Höhe von 1000 /v zur Vergebung. Die näheren Bedingungen des betreffenden künstlerischen Wettbewerbes werden durch die politischen Behörden bekanntgegeben. Der letzte Einreichungstermiu ist der 1. September 1913. An der Vcwerbnng können solche Personen teilnehinc», welche entweder gegenwärtig noch Schüler einer Kompositionsklasse dcv oben bezeichneten Anstalten sind oder Studien der bezeichneten Art vor nicht mehr als zwei Jahren an einer solchen Anstalt erfolgreich absolviert haben. — (Alberto Franchetti) hat eine neue Oper „Notte di legendo" (Legcndennacht) nahczu vollendet. Die Hllndluiig von Forzano spielt in Tostnna. — (Ein Nclordhonorar.) Einer der beliebtesten Schriftsteller Englands uud Amerikas, Hall Eaine, hat jetzt einen Vertrag mit Mr. W. N. Hearst (dem amerikanischen „Zeitnngskönig") abgeschlossen, der ihm ein Nct'ord!)onorar zusichert. Hearst wird ihm für die amerikanischen Fcuilletonrcchtc der zwei neuen Romane, an denen Eainc zurzeit arbeitet, ein im voraus zu erlegendes Honorar von 100.000 Dollar zahlen. Ein höheres Honorar wurdc niemals vorher einem Verfasser für die Feuilletonrechtc eines einzelnen Landes bezahlt. — >,Ein d'Annnnzili Ttandal.) Aus Rom wird gemeldet: Italien hat jetzt einen riesigen litcrarischen Skan-oal, durch den der Dichter Gabriele d'Annunzio auf das schwerste bloßgestellt erscheint. Der zweiten Ausgabe sei-ncs Werkes ,,Oden des Cola di Nienzi" stellte er zwei Briefe vorn», die der Erzbischof uo» Florenz a» ihn gerichtet habe» sollte, um darin zu erklären, daß die Wcrle d'Annnnzios nicht gegen die katholischeil Anschauungen verstoßen. Wie man weiß, stehen in Wahrheit die »leisten Dichtungen d'Ännunzios auf dem Index. Jetzt veröffentlicht dcr Erzbischof von Florenz die Mitteilung, das; cr 01c beiden Briefe niemals an d'Annunzio oder an sonst jemanden geschrieben habe. Sie seien lediglich Fälschungen, berechnet, den, Werke des Dichters einen größeren Leserkreis zn verschaffen. — („Wiener Mode".) In den, soeben erschienene» 18, Hefte des 2tt. Jahrganges der „Wiener Mode", das als Fericnhcft erfchienen ist uud in mehreren, reich illustrierten Artkcln sehr praktische Winke fix die Reife und den Landaufenthalt enthält, ist auch ei» für jede Frau bcachtc»swerter Artikel über praktische Verwendung von bunter Erctonne erschienen, der es »ack den detaillierte» Ailgabc» jedem sehr leicht inacht, ans bnnter Kretonne kleidsame Hauben, Kissen, Bettüberzüge, Decken ?c. zu verfertigen. Dcr Mode- und Untcrhalluugsteil wird in der Sommerfrische und in dcr Stadt vielen Beifall finden. Hervorragend schön ist der künstlerische Umschlag des Heftes. Telegramme des k. t, Telegraphen-Korrespondenz-Bureaus. Das Ncgicrnngsjubiliium des deutschen Kaisers. Wien, 16. Juni. Seine Majestät der Kaiser hat nachstehenden Armeebefehl erlassen: Seine Majestät Wilhelm II., dentschcr Kaiser und König von Preuße,., bcgeht das Jubiläum sciucr 25jährigen segensreichen Regierung. Seit dem Jahre 1881 darf sich Mein Hcec dcr Ehrc berühmen, Seine Majestät zu den Seinen zu zählen. Vielfältig sind die Beweise von Anteil und Huld, die Seine Majestät nicht allein den Regimenter», die mit Stolz Seinen erlauchten Namcn führe», sonder» auch Meiner gesamten Wehrmacht bei allen Anlässe», die Seiner Majestät Blicke auf sie lenkten, zu gcbcu geruht hat. Wenn jetzt das Heer und die Flotte im Deulfchen Reiche ihrem allerhöchsten Kriegsherrn in Begeisterung zujubeln, dann stimmen auch Osterreich-Uugarns Kriegsund Seeleute freudigst ein. Ich, an deren Spitze, bringe Seiner Majestät, Meillein teuren Freunde und erhabe-IU.N Verbündeten, den Gruß Meines Heeres, Meiner Landwehren und Meiner Kriegsmarine mit unser aller Hcrzc»swunschc: Der Allmächtige mit der Fülle seiner Gnade» betreue Seine Majestät Kaiser Wilhelm bis in die fcrnste Zuluuft zum Wohle Seiner ruhmreichen Wehrmacht und zum Heile des Deutschen Reiches. Wie», 16. Juni 1913. Franz Joseph in. i>. Verlin, 16. Juni. Anläßlich dcs Negierungsjubi-lännls des deutschen Kaisers sind sämtliche Ämter und Börsen geschlossen. In,den Schulen findet kein Unterricht statt. Seit den frühen Morgenstunden sind die festlich geschmückten Straßen voll einer nach vielen Tausenden zählenden Menschenmenge erfüllt. Unter den geschmückten Straßen fallen auf: Das Potsdamer Tor, wo eine mäch» tige Triumphpforte errichtet ist, welche die Jahreszahl 1888—1913 trägt, sowie dcr Pariser Platz, auf dem hohe, mit goldenen Viktorien gekrönte Säuleu errichtet sind, von blumengeschiilückte» Postamente» flankiert, auf welchen in goldenen Letter» die markanteste» Aussvrüche aus den Reden Kaiser Wilhelms stehen. Laibacher Zeitung Nr. 136. 1275 17. Juni 1913. Berlin, 16. Juni. Kurz nach 12 Uhr nntwsss begab sich Kaiser Wilhelm.zn Fuß uom Schlosse nach dem Zeughaus. Er wurde von seinen sechs Söhnen und seinem Schwiegersohn sowie den Herren des Hauptquartiers be^ gleitet. Eine ungeheure Menschenmenge jubelte dein Monarchen Zu, der freundlichst dankte. Im Schlosse hatten mehrere Abteilnngc» des Inngdeutschlandbnndes Aus^ stelluug genommen. Vor dem Zcnghaus stand eine Ehren-tompanie des zweiten Garderegiments zu Fuß. Als der Kaiser den Lichthof betrat, feuerte eine Nattcrie uom ersten Garde-Fcldartillerieregiment einen Salut von 1l)1 Schüssen ab. Im Lichthof wurde der Kaiser durch die Klänge der Nationalhymne begrüßt. Kaiser Wilhelm ließ den Armeebefehl des Kaisers Franz Josef verlesen und brachte selbst ein dreifaches Hurra auf Kaiser Franz Josef aus. Nach Entgegennahme der militärifchen Meldungen nahm Kaiser Wilhelm vor dem Zenghanse den Vorbeimarsch der Ehrenkompanie und der Talutbalterie ab. Um l' i Uhr nachmittags fanden eine Familicnfrüh-stücltasel und für das Gefolge eine Marschalltafel statt. Verlin, 16. Juni. Der „Reichsanzeiger" vcröfsent^ licht einen Huldigungsartikcl für Kaiser Wilhelm, worin es heißt: Kaiser Wilhelm hat seinem preußischen Volke und dem deutschen Volke den Frieden erhalten, Deutschlands Vertcidigungsbund mit Österreich-Ungarn, den unscn's Kaisers erste Thronrede als ein von der öffentlichen Meinung des gesamten Deutschen Reiches getragenes Vermächtnis der deutschen Geschichte bezeichnet, gehört nach mehr als AOjährigcr Dauer selbst bereits der Geschichte an und die bald nach seinein Abschlüsse erfolgte Erweiterung znm Dreibünde mit Italien hat sich als Grundlage und Bürgschaft des europäischen Gleichgewichtes bis heute ebenso unnntcrbrochen bewährt. Eine weitere Sicherung des Völlcrfrk'dens gab Kaiser Wilhelm dnrch seine Beziehungen zu Nußland nnd Groß blitannicii, welche jetzt die denkbar günstigste» sind. Ein neuer Höhcnweltrekord. Wien, 16. Juni. Der im Vorjahre von Oberleut-nant Alaschke mit 3580 Metern aufgestellte Höhenflug-rctord mit zwei Passagieren wurde beim gestrigen internationalen Flugmeeting zweimal überboten, znerst von Illner. der mit zwei Passagieren eine Höhe von 3780 Metern erreichte, und dann von Perrcyon, der ebenfalls mit zwei Passagieren 4690 Meter erreichte und damit eincn neuen Höhcnweltrekord ausstellte. Die schwarzen Blattern in Finmc. Fiume, 16. Iuui. Nach einer mehrtägigen Pause sind Samstag zwei ncne Fälle von Blatterncrkrankungcn vorgefallen. Die Zahl der Fälle hat sich nunmehr von noun aus elf erhöht. Mit Ausnahme eines einzigen Falles ist der Verlauf der Krankheit gefahrlos. Trotzdem haben die Behörden hentc sämtliche Schnlcn sperren lassen. Die Lasse auf der Balkaulialbinsel. Vclsslnd, 16. Juni. Die eingelangte offizielle Ein-ladnng der rnssischcn Regiernng zur ehebaldigstcn Zn-sammenkunft der Ministerpräsidenten der verbündeten Valkanstaaten in Petersburg wurde von der serbischen Regierung mit Dank anMommen. Belgrad, 16. Juni. Die Gerückte über die Demise sion des Kabinettes erhalten sich. Regierung«- und Sknp-«tinakrcisc erklären, Ministerpräsident Pa^i<- habe gestern dem König mündlich die Unvcrmeidlichkcit der Demission auseinandergesetzt. Das motivierte Demissionsgesnch soll in der gestern abends abgehaltenen Ministerratssitzung verfaßt worden fein und heute überreicht werden. Bclnrad, 16. Juni. Die Demission des Kabinettes Paäiä wurde zurückgezogeu. Sofia, 16. Juni. Das Negicrungsorgan „Mir" erklärt, der Rücktritt Ge^ovs bilde eineil Akt des Protestes gegen die Treulosigkeit der Verbündeten. Das Programm des nenen Kabinettes ist das Programm aller bulgari^ schen Parteien und besteht in der Erfüllung der unausweichlichen Pflichten gegenüber Mazedonien, das vom König in seiner an Kaiser Nikolaus gerichteten Depesche so glücklich formuliert ist. Sofia, 16. Juni. Die „Agence Bulgare" meldet: Die im Auslande verbreiteten Gerüchte über angeblich vorgekommene Fälle von Meuterei in der bulgarischen Armee, die hicdurch gegen die Eventualität eines neuen Krieges habe protestieren wollen, sind durchaus unbegründet. Die Disziplin in der bulgarischen Armee war jederzeit unerschütterlich. Erdbeben. Hofia, 16. Juni. Meldungen aus Tirnovo besagen, daß das Erdbeben ein vertikales gewesen sei. Es erfolg-le» mehrere Erdstöße, denen ein unterirdisches Rollen voranging. Es entstand eine allgemeine Panik, Kirchen und öffentliche Gebäude wurden ernstlich beschädigt. Anch einige Personen sind nms Leben gekommen. Zahlreiche Häuser sind unbewohnbar geworden. Die Vcvöllcrnng verbrachte die Nacht im Freien. Verantwortlicher Redakteur: Anton F u n t e k. China-Wein mit Eisen HyfUniach« JLuaaUUoix« WUd 1900: Staatsprei? und Ehrendiploia zur gtldsntn Medaille. Hl Appetitanregendes, nerren-raj »tärkendts und blutrerbe»-W «enidM Mitt«l fttr ' ^H^ Rekonvaieszenten ===== j/EB^^ — "*¦•¦•¦-¦ und Blutarme EpPl^R von Ijatliohen Autoritäten BjjjBfimll boHtone empfohlen jŽfo?$H Vorzöglichsr Geschmack/ MvataBonui^f Vifi/fach prSmiltrt. \m~ rr-m* über 80M ärztliche Gutachten: i. SERRAVALLO, k.u.k.H«flief«rant, Trieste. Steckenpferd- '" " " Ailienmilchseife »ach wie vor uneiübehrlich für einc rationelle Haut u Schön-heit-pflcqe. Täql. ?l!!erlniiil!nc,sichr. ü 80 !> überall vorlät. Neuigkeiten vom Büchermarkte. Wuzol Hans, Meine Erfahrungen als Gesanglehrer über Erziohnna und Behandlung der Kuuststimme, X 3M; Moore Frank Frantfurt, Thc Narrow Escarpe of Ladl) Hardwell, X 1,!>2; Xt u w e Hudson, Der sterbende Napoleon, geb. X 4.80; Gebhardt Rich. 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Splošno kreditno društvo registrovana zadruga z omejeno zavezo v Ljubljani. T7"a."b 11 o ua redni obèni zbor kateri se bode vršil v soboto dne ZI. junija v drustuenih prostorih, ŠElenburgoua ulica št. 3 ob 4. uri popoldne. Onevni red: 1.) Prernemba pravil. 2.) Poroèilo o izvršfini reviziji po zadriižaem rovizorju (§ 8. zak z duo 10. junija 1903). 3.) Potijeiijo hilauce za leto 1912. 4.) Razdelitev èiatcga dobic-ka. 2407 2—2 5.) lzvolitev upravnega sveta iu iiad/.orstva. 6.) Slucajnosti. Ljubljana, due 10. junija 1913. Ravnateljstvo. I. Laibacher Beamten-Hirtschaftsverein reg. Genossenschaft m. b. H. in Liquidation. Einladung zu der Dienstag, den 24. Juni 1913 um 81/, Uhr abends im Salon der Restauration „Zum Löwen" Mari je Terezije cesta stattfindenden Generalversammlung. Tagesordnung: Bericht des Liquidationsausschusses über den gegenwärtigen Stand der Liquidation. Lalbaoh, am 16. Juni 1913. Der LiquidationeausBchuß. Anmerkung: B«i Besclilußunfähigkeit iindet eine Stunde später eine zweite Generalversammlung mit derselben Tagesordnung statt, welch© ohne Rückßicht auf die Teilnehmerzahl beschlußfähig ist. ' 2496 Richard Wagner in üer Musik für Me" Bisher erschienen folgende Hefte: Lohengrin Tannhauscr (2 Hefte) Tristan und Isolde Meistersinger von Nürnberg (2 Hefte) Der fiiegende Holländer Ricnzi Klavienwten mit Text ^eües heft b0 heller Inhaltsvev-siämissl' aller nschieüeuen Hefte »lern kostonlos Vomniq in der Vuch- unü tNustkattenhanülung ^g. v.l>ll>inmapr ^ 5eü. öamberg iaibach, l tovnit. l, l. Notar, Mottling. — Ressenst. Priester, Maunitz bei Ralek. ^- üklasing, Kfm., Trieft. — Eypper, Betriebsleiter, Laibach. Grand Hotel Union. Am 16. Juni. Vr, Barle. Kozje. — Lesty. t. u. f. Major; Rihm'el, Ialobsen, Njde., Graz. — Nowschal, Sässe-direltor, Pozeqa. — Lovrencic. Dechant, Stein. — Sime, Pfarrer, Volosta. — Abram. Pfarrer, Susann. — Lems. Vrio,, Göiz. — Kullatu. Priv., Fimne. — Nuziila, Prw.. Praq. — Zemljii, Kfm., St.Leonhaid, — Raunich.Nfm.; .hcchl, Rfd.. Triist. — Genyst, Kfm., Innsbruck. — Nowak. Njd, Neichonbma.. — Sugarc. Tatacs, Rsde., Budapest, — Herman, Nsd.. Iglau. — Leidmbergcr, Rsd., Wr. Neustadt. Baronin Periera; Nr. Bausel; Scherer, Cafetier; Vesely, Inssen-eur; Weihart, Priu,; Rosenzweiq, Löwy. Puller. Iana«. Back, iVraus, Min-lus, Täfchner. Reiser, Kohl. Bellal, Winller. Marlouit, Ride., Wien. Kino „Ideal". Das neue Programm hat an erster Stelle das Zigcnm'rdrama „Z u m a", die übrigen Filme sind folgende: Püth<>-Iournal; Lehmann als Pfefferkuchenmann (Posse); Dressierte Affen und Hunde (Va-ri^'film); Glück ans! (dramatisch — nur nachmittags); Zmna (Zigeunerdrama in zwei Akten, Sensationsfilm — nur abends); Moritz ist krank (hochkomifch, mit Prince). — Freitag bis Montag ein grandioses Detektiv-Schauspiel: „Das Geheimnis von Chateau Richmond", erstklassig. — Dienstag großer amerikanischer Sensations-film „Des Löwenjägers Meisterschuß". i?5M Überrascht und zugleich tieferschüttert gebeu wir Nachricht von dem am 14. Juni 1913 erfolgten Tode unseres Vaters, des Herrn Karl Outmbumigg Oberinspektors und Repräsentanten i. R. der k. k. priv. Grazer Wechselseitigen Brandschaden-Versicherungsanstalt und weiland Sekretärs des Magistrates der Landeshanptstadt Laibach. Ein böses Spiel verketteter Umstände hat uns in den letzten Jahren den nns früher wohlgesinnten und edleu Vater entfremdet. Trotz allem bitten wir die vornehm denkenden Mitmenschen, die den arg getäuschten Entschlafenen gekannt haben, diesem ein ehrendes Angedenken zu bewahren und glauben der zuversichtlichen Überzeugung Naum gcbeu zu dürfeu, daß die öffentliche Meinung in dieser tief tranrigcn Angelegenheit ein gerechtes Urteil fällen wird. Laivach. mn Itt. Juni 1913. Augnste Oudabiunigg, Helene von Webzihradszky. Walter Oudalnuniyg, Kommissär der k k. pviv. Wechselseitigen Vrandschadcn-Vcrsicherungsanswlt in Graz. Klara Hudabiunigg. 2500 Aktienkapital: 150,000.000 Kronen. Geldelnlngen gegen Elnlagsbücher und Im Konto-Korrent; GewBhrung von Krediten, Eskompte von Wechseln etc. He ler K. K. priv. Oesterttcten 4k Credlt-Hnstalt Nr flail und Gewerbe in Laibach *9f Prešerengasse Nr. 50. 1593 Reserven: 95,000.000 Kronen. Kauf, Verkauf u, Belehnung von Wert papieren; Börsenordres; Verwaltung von Depots; Sate-Oeposifs; MllltSr- Helratskautlonen etc. Kurse an der Wiener Börse vom 1 P- U>4 $2'60 *"'|W ~ k. st. K.|(Jän.-Juli)p.K.i 82-46 82-66 l ,, „ P-A.4 82-46 82-66 = 4 2%n.W.Not.Feb.Au(j.i..K.4-2 86-40 86 60 L 4-2% ,, „ „ ,, p.A.4'2 86-40 8660 <= 4-2«/„ „ ailb.Apr.-Okt.p.K.4-2 86-60 8680 W 4-2% ,, ,, „ p.A.42 86-60 Sü-80 LoHeV.J.1860zu500fl.Ö.W.l 1660 1590 Losov.J.18t;0 7.ul00fl.ö.W.4 462— 464 — Lose v.J.1864/.ulOOfl.ö.W___669-— 671'— Losev.J.18(54zu 60(1.ö.W___329— 341 — St.-Domän.-Pf. 120U.300F.5 — •-- —•--¦ Oesterr. Staatsschuld. OeBt.Staatssehatzsch.Btfr.K.4 96-66 96-H6 Oest.Goldr.stfr.Gold.Kasße..4 102-96 108-16 „ ,, ,, ,, p. Arrgt. 4 102-96 103-16 Oeut. Rontei.K.-W.8tsr.p.K.4 82 tw 83-10 ,, ,, ,, „ „ ,,U. .4 82-96 8316 Oest. Rente i. K.-W. steuerfr. (1912) p. K............ 82-66 82-86 Oest. Rento i. K.-W. steuerfr. (1912) p. U............ 82-66 8286 Oest.bivest.-Rent.Btsr.p.K.SVj 7-?-i»ß 73-66 Franz Josefsb, i. Silb.(d.S.)6V., 107-60 108-60 Galiz. Karl Ludwigs). (d.St.)4 82 90 83-90 Nordwb.,. E. 1904 (d. St. K....4 88-20 89'20 FranzJosefKb.E.1884(d.S.)S4 #6--- 87 — Galiz. KarlLndwigb.(d.St.)S4 84-26 86-26 Laib.-StcinLkb.200u. lOOOfl.4 »27» 937b Schluükurs Gfld | Ware rr.ii. Lem.-Czer.-J.E.1894(ri.S.)K4 — •— —¦— Nordwb., Oest. 200 n. Silber 5 101-— --•— dto.L.A. E. ]903^.S.)K3»/, 7G-90 77-90 Nordwb.,Oust.L. II. S-'OOsl. S.6 101-— —¦— dto. L.B.E. 1903 (d.S.)K 3»/, 79-60 80-60 dto. K. 188520011.1000(1. S. 4 84-60 86-60 HudoIssbahnE. 1884(d.S.)S.4 84-90 86-90 HtaatKeintiib.-G.50O F. p. St. 3 837-— 340-- dto. Ergz.Netz 500 F. p. St. 3 332 ----- 334-SUdnorddfcutk>cheVlHl(:b.n.S.4 8376 84-76 Ung.-gal.E.E. 1887200Silber4 83-10 8410 Ung. Staatsschuld. Ung.Staatskassensch.p.K.41/» 98-96 99-16 UnR.Riinlo inGold . . . p. K. 4 99 60 9980 Ung. Rentci. K.stsr.v. .1.1910 4 81-30 8160 Utig. Rente i. K. stir. p. K. 4 «/-50 «/70 l!nt? Pramien-AnlehenälOOfl. 419-— 431 -U.Thei8R-R.u.S/.eg.Prm.-0.4 2S3-- 293---U.Grundentlastg.-Obg.ii.W.4 #2-90 8390 Andere öffentl. Anlehen. Bs.-herz.Eis.-L.-A.K.190a4V, S1-— 92-— Wr. Verkohrsanl.-A. verl. K4 82-60 8360 dto. Em. 1900 verl. K .... 4 82-76 83 76 Galizischesv. J. 1893 verl. K.4 S3-- 84 — Krain.L.-A. v. J. 1H88 ö.W .. 4 —•— 94-60 Mährisches v.J. 1890 V. ö.W. 4 86-90 87-90 A.d.St. Rudap.v.J. 1903V.K.4 8010 SflO Wien (Elek.) v. J. 1900 v. K. 4 8340 8440 Wien (Invost.) v.J. 1902v. K.4 8336 84S5 Wien v. J. 1908 v. K......4 82-76 83 76 RiiBB.St.A.1906s. 100Kp.U.6 101-76 10226 Bul.St.-Goldanl.lü07 100K4»/2 91-S6 92-26 Pfandbriefe und Kommunalobligationen. Bo'lcnkr -A. öst., 50 J. ö.W. 4 83-76 84 76 Bodcnkr.-A. f. Dalniat. v. K.4 98- - 96- liöhm. Hypothekenbank K. .5 100-26 ior- dto. Hypothbk.,i.57J.v.K.4 88-76 89-76 Schluükurs Geld 1 Ware Böhm.Ld.K.-SchuldRCh.50j.4 87— 88-— dto. dto. 78J.K.4 **•-- 86-- dto. E.-Schuldsch.78j.4 84-- 8f- Galiz. Akt.-Hyp.-Rk.......6 —¦ dto. inh.50 J.verl.K.4Vj 91— 92 — Gnli7..r,andesh.51>/jJ.v.K.-lVj 91-90 92-90 dto. K.-Obl. III. Em. 42 J. 4»/2 89-80 90-80 [str. Bodenkr.-A. 38 J. ö. W. ö 98-60 99 26 tstr. K.-Kr.-A.i.6^V»Jv'K-*Vt ss'60 90B0 Mähr. Hypoth.-B.ö.W.u.K.4 83-60 84-60 Nie>0 89-60 dto. 50 J. v. K.........i 89 60 90-60 Cuntr. Hyp.-13. ung. Spark.4'/j 9V— 92- — Comr/:l»k.,PeBt. Ung. 41 J. 4Vj 92-- 93--- dto. Coin. 0. i. siOVj J- K 4Vj 92- - 95- Horm.B.-K.-A.i.50J. v.K4Vj 91— 92-— Spark.Innerfit.Bud.i.50J.K4>/i 91-60 9260 dto. inh. f>0 J. v. K. . . . 4'/4 84-60 86-60 Spark.V.P.Vat. CO. K . . 4»/, 90 26 91-26 Ung. Hyp.-B. in PestK . . 4»/j 91-76 92-76 dto.Kom.-Sch.i.50J.V.K4»/, 9S-7S 94-76 Eisenbahn-Prior.-Oblig. Ka8ch.-()dorb.E.18K9(d.S.)S.4 82 26 83-26 dfo. Em. 1908 K(d. S.) . . . 4 82- S3- ¦ Lem!i.-C.7.or.-J.E.18S4 3OOS.3"6 77'JO 78-40 dto. 800 S...........4 82 20 8320 Staatsciscnb.-Güsoll. E. 1^90 (d. St.) M. 100 M.......3 —•— — • — Südb.Jan.-.l. 50i- F. p. A. 26 244— 246- Unterkraincrl3.(d.S.)ö.W. . 4 91-— 9260 Diverse Lose. Bodenkr.öst.E. 1880a mofl.^X 219-— 289 — dto. E. 1889 a 100 II.... 8X 266-— 260-— Hypoth.-B.ung.Präm.-Soh v. ä 100 tl..............4 25«— 24«-- Serb. Piämien-Anl. ä 100 Fr. 2 113-- 123-— Bud.-BasilicafDomb.iMl.ö.W. 28 76 2fl-7fi SohlußkuiK (iold | Ware Cred.-An---.f •¦.!¦/; loofl.ii.W. 474- 484-— Laibach. Präm.-Anl. 20II. ö.W. 64 60 6960 RotenKrenz.iM.G.v.lOfl.ü.W. 861 - 69--- detto ung. (i. v. . . 5 fl. ö. W. 32-10 36-10 Tiirk. E.-A.,Pr.0.40()Fr.p.K. 2.?/-69 234-60 Wiener Kommunal-Lose vom Jahre 1874 .... 10(1 fl. ö.W. 477-- 4&T-Gewinstsch. der 3»/„ Pr.-Sch. derBod.-Cred.-Aniit. E. 1H80 40— 44 — Gewinstfleh, der 3''/,, Pr.-Sch. der Bod.-Crod.-Anst. E.1889 66-— 71-— Gowinstseh. der 4°/n Pr.-Seh. der ung. Hypothoken-Bank 30'— 34-¦- Transport-Aktien. Donau-Dampf.-G. 500(1. G. M. issr— I29I-— Ferd.-Nordbahn lüOO fl. C. M. 4940- - 49G0-— Lloyd, österr........400 K 670-— 672-— Stnats-Eisb.-G. p. U. 200 fl. S. 712— 713-— Südbahn-G. p. U. . . . 500 Frs. 123-76 124-76 Rank-Aktien. Anglo-österr. Bank 120II. 19 K 33V60 332-6C Bankver.,Wr. p. U.aoofl.S'i ,, 8r2'60 6t3-60 Hod.-C.-A.allg.Ö3t.300K57 ,, 1187- 1192 - Credit-Anst. p. U. 320 K 33 ,, 623- 624- Crodit-B. ung. allg. 200II. 45 ,, 820- - «2/-— Eskompteh. steior. 200 fl. 38 ,, 667- — 671- - Iiskompte-G.. n. Ö.400 K 40 ,, . 733- 736- Länderb.,öst. p. IJ.200fl.30 ,, 612-- 613- I^aibaeher Kreditb. 400 K25 ,, 413— 417 — Oest.ungar. B. 1400 \i 120 ,, 2070- - 20S1-— Unionbankp. U. . . 200 fl. 3i ,, 686-60 686-60 yorkehrsbank,a!lg.l4Osl.2O ,, .?6926 S60-?6 Živnoaten. banka 10011.15 ,, 263 26 264-26 Industrie-Aktien. Herg- u. Hüttw.-G., öst. iOO K 1276-— 1284 w> Hirtenberg P.,Z. u.M. F.-iOOK /825 — 1630- - Königsh.Zoment-Fabrik 400 K 366- ¦ 369- — LengenselderP.-CA.-G.a60K 128- - 182- Schluflkurg Guld I Waro Montanges., österr.-a!p. 100 fl. 930-60 93160 Perlmooser h. K. u. P. lOOsl. 474-— 47,? — Präger Eisonind.-Gesell.500 K 3268-- 8268- - Rimamur.-Salgo-Tarj. KlOfl 691-40 69240 Salgö-Tarj. Stk.-B. ... 100 »1. 7b3-— 767 — Skodaworko A.-G. Pils. 200 K «37— 838 — Waffen-F.-G.,östorr. . . lOOfl. 9«7 — 989 — WeiQcnfclsStahlw.A.-G.300K 786-— 790- — Weatb. 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