Paitnina plttau * («OTiai. Deutsche Zeitung Organ für die deutsche Minderheit im Dravabanat -- ■fit"««™* »»» BnsuUwig - *RktuH allta 5, !,>-»!>»» »- ZI (tnl«t»rt'chnlgg in der Erkenntnis oe-lädt hat, daß in Wirklichkeit die östtrreichisch« Un-Hhängigkeit nur durch eine eigene zielbewußt« Ber-WMzungspolitil Wien» mit allen Nachbarn ein-Wmsth Deutschland gesichert werden kann. Wenn in Musischen und italienischen Blättern bereit» von ein« deutsch-österreichischen Zusammenarbeit ge-sprachen »irt, so eilt da» zweifellos den Totsagn vorau», ab« diese Sorge deutet bereits die logisch« Folg« de» Helfer Ergebnisse» an. die bei einer natürlichen Fortentwicklung der Politik an der Donau eintreten müßte. Segen den österreichischen „schwarzen Terror" Die Beograder .Stompa" «eröflentlicht in ihrer Nummer SS« nachstehenden Bericht au» Bern: «Der Bund" oerissentlicht an leitender Stelle den Brief ein« Persönlichkeit au» Oesterreich, die, wie da» Blatt bemerkt, nicht nationaksqialittisch gesinnt. sondern als bekannt« Patriot lediglich die Verständigung Berlin-Rom? „Matin" lägt sich au» Rom berichten, daß der deritsche Botschafter von Hasse! wieder in der ita-lienischen Hauptstadt eingetroffen sei und einen von Hstl« selbst ausgearbesteten Plan zur Beseitiaung d« deutsch italienischen Spannungen und Mißvn-flindnijse in d« Tasche trage. Spannung Paris-Warschau? Dn französische Abgeordnete Piot wendet sich in einem scharfen Artikel d» „Oeore" heftig ge-gen die in der legten Zeit von Polen gegeigte Haltung. Er sordert die Kündiguno des zwischen Polen und Frankreich bestehenden Bündnisse» mit der Begründung. Polen habe sich nicht an bie Bestimmungen diese» Betrage» gehalten. Der Vatikan muh sich sanieren D« Heilige Bater hat drei Finanzsachver-ständige damit beauftragt, die Finanzen des Vati-kans, die in d« letzten Zeit durch zahlreiche Aus-gaben für Bauten usw. stark gelittn haben, wieder in Ordnung zu bringen. Italienische Orden sür Wien Der frühere Landeshauptmann von Ried«-österreich und jetzig« Bundesminister für Landwirt-schast Reit her ist mit dem Grohkomturorden der italienischen Krone ausgezeichnet worden. Regierungskrisen Die rumänische Regierung ist zurückgetreten. Mit d« Reglerungsbildung wurde der bisherige Ministerpräsident Tartareicu neu betraut. Wie va> lautet spielten beim R«gl«rungsrücktritl außer den inner-politischen auch aiißerpolitische Fragen eine Roll«. Namentlich soll es sich um die Stellung de» lang, jährigen Außenminister» Tilulesiu und damit um die nach Paris orientierte Außenpolitik handeln. Auch In Spanien, das seil seiner Erklärung zur sozialistische» Republik auch keine Ruhe findet, ist durch den Rücktritt des Kabinett» Samper eine Regierungen!« ausgebrochen. Mit dn Neubildung de» Kabinett» wurde der Radikal« Lerroui beauftragt. Mit bem Ersten dies« Monate» lies die ffiul-tigkeitsdauer des Vertrage» zwischen Polen und dem Freistaat« Danzia ab, jdenrzusolge Polen da» Recht hotte, die DanAg« Häfrn zu benützen. Es würben Verhandlungen behuf» Verlängerung de» Vertrages eingeleitet. Roll« eines objektiven Beobachter, spielt. Diese P«< sönllchkeit berichtet über unerhörte Folterungen v«-haftet« Nazi» sowie üb« die Diangiaiiemng ihr« Familien durch die Polizeibehörden. In dem Brief wird d« „schwarze Terror" des österreichischen Re-atme» drastisch beschrieben und da» jchwcizcrische Ratkreuz ersucht, e» mög« (einerseits versuchen, die in Oesterreich dem Untergang geweihten Opfer zu ritten und d«en Martirium zu beendigen. Es wird behauptet, daß jeder österreichische Staatsbürger über diese Folierungen der Nanonaljoziakisten informiert ist. Dach dürfen die Blätter davon nichts berichten, da sie ansonsten wegen der geringsten Bemerkung konfisziert wurden.? Ein historisches Ereignis Eine deutsch« Pressestimme zum König»-treffen in Sofia Da» Königstreffen in Sofia ist vorüber. E» hat in Jugoslawien und Bulgarien durch drei Tage die Presse vollkommen beherrscht. Die Blätt« sind sich einig über die Bedeutung und den Erfolg d« Zusammenkunft. Aber auch da» Ausland hat daran lebhaften Anteil genommen. Besonders in Deutsch-land, das ja heute für nationale Fragen viel mehr B«ständni» ausbringt al» irgend ein ander« Staat, hat die Reis« d«, jugoslawischen Königspaare» aus-merksam verfolgt. Der „Völkisch« Beobachter" schreib« nun abschließend über diese» Ereign«: „Da, strahlend« Lächeln, mit dem König Ale-land« von Jugoslawien die bulgarische Erde betrat und dn strahlende Sonnenschein, der üb« diesen Tagen de» königlichen Besuches lag, können al« charakteristisch sür den Verlaus der Ereignisse de-wertet wnden. Die Stimmung im ganzen Lande ist d« Annäherung durchau» geneigt, man besinnt sich wiedn aus die siawifche Blutsbruderschaft, und allgemein hertjcht der Gedanke vor, daß nach so langen Feindseligkeiten und Miß«rstSndni!sen nun «ine Verständigung, Beruhigung und Sichnheit für Staat und Bevölkerung bedeutet. Die politischen Besprechungen, die den Hinler-gründ des Besuches bildeten, haben, wie vorau»-gesehen wurde, zu keinen sensationellen Abmachun-gen geführt. E» ist weder ein Freundschaft»- noch «in Nichtangriffspakt abschlössen worden, noch sind irgend-welche sonstigen bedeutungsvollen Ereignisse geschehen. Trotzdem ist dieser Besuch zu einem hochwichtigen Akt geworden die Annäherung, die bisher nur als Stimmung bestand, ist zu ein« Realität geworden. Au» allen politischen Gesprächen, die geführt worden sind, ist immer wied« hervorgegangen, daß beide Länd« sich in dem Willen treffen, die alten Streitigkeilen beiseite zu schieben, und an ein« neuen Zukunft zu arbeiten. Beide Länd« find sich «inig darüber, daß es nicht so sehr auf irgendwelche konkreten Lösungen, sondern vor allem auf da» Bewußt-sein gegenseitigen Vertrauen» ankommt. Bulgarien vornehmlich läßt oll die schweren nationalen Zv-kunftsfragen für den Augenblick zurück in der Erkenntnis, daß die Zeit der Isolation vorüb« ist und eine neue Politik eingeschlagen wnden muß. Beide Länd« stellen, geeint, einen neuen politischen Macht-faklor aus dem Balkan dar, mit dem von nun an all« Staaten zu rechnen haben. Daher auch di« kürzlich« Reise Tartare»cus nach Belgrad in dem Bemühen, zwischen die beginnende Freundschaft einen Keil zu schieden. Daher auch di« neunlich« Bereitwilligkeit Griechenland», die schwe-denden Fragen mit Bulgarien zu bereinigen. Tat-sächlich ist die Berwandschaft zwischen den beiden Lindern so groß, daß — zur Illustrierung dies« Tat sacht vermerkt — di« Tischreden da Könige jede in ihr« Landessprache gehalten und verstanden wurde, auch d« amtlich« Schriftwechsel benötigt keine andere Fremdsprache. E» sind also alle Vordedin-gungen zu ein« Verständigung gegeben, deren Sei» 2 Deutsch« Z«it»n, Sunrnn 78 Frtcht« im JlugenbM noch nicht zu «kennen sei" mögen, die oder »m s» besser au««isen werden. Durch die Verständigung zwischen Jugoslawien und Bulgarien ist der Balkan, das ewige Pulver sag, stabilisiert morden. Was für störend« Fragen sich auch erHeden können, man ist entschlossen, doft sie die Staaten nicht von der einmal bgegonnenen Linie abdrängen können. Hiermit ist eine allgemeine Beruhigung aus dem Balkan eingetreten. In diesem Sinne wird der jetzig« Besuch al« ein historisch«? Ereignis gewertet." Dies« verständnisvollen Worte Ixt heute nwft-geblichsten deutsche» Blatte« sind ums» bedeutsamer, als Deutschland gerade vor Dreiviertel Jahren gelegentlich des Besuches Muschanow» in Berlin deut-lich seine Sympathie zur jugoslawisch-bulgarischen Verständigung ausgesprochen hat. Die Bulgaren und die Deutschen sind ja durch «ine alte Freund-schaft und Waffenbrüderschaft verbunden. Wenn Berlin darum ihre Freundschaft mit Jugoslawien so warm begrüftt, so bleibt kein Zweisei übrig, doft die beiden Staaten — auch vom deutschen Standpunkt gesehen - unter der Führung ihrer Herrscher auf dem rechten politischen Weg« find. „Deutsche im Ausland, hört zu!" Di« »»chotttich« Sbwk« kt* »elch»>«»d«r» ■mm Vom 2. Oktober angefangen wird der Reit», sender Breslau an jedem Diensta von lg—20 Uhr eine Senduno „Deutsche im 'Ausland, hört zu" ver-anstalten. Die Programmgestaltung dieser Stunde wird in engster Zusammenarbeit mit den Deutschtumsverbänden vorgenommen, di« die private Kultur-und Bildungspflegt des südeurvpäischen Ausland-deutschtums wie de» Sudetend«ulichium» betreiben. Politik irgend welcher Art wird au» dieser Stunde durchaus ferngehalten, wie Hot lediglich den Zweit, ein kulturelles Band zwischen Mutterland und Auslanddeutschtum zu bilden und auch die einzelnen auslanddottschen ÜioUs gnrppen miteinander zu verbinden. (£« soll zunächst durch eine Reihe musikalische: und literarischer An-anstalwngen, sowie einige volkskundlich« Hörsolgen «ine gewisse Gemeinsamkeit hergestellt werden. Die Sendungen haben nämlich nicht nur die Aufgab«, di« vielen Millionen oft- und südosteuropöischen Auslanddeutschen zu erfreuen und zu erbauen, sie sollen ebenso sehr auch dem Reichsdeutschen zeigen, welch grohe Leistungen von unseren Volksgenossen jenseit» der Grenzen auf allen Gebieten menschlichen Schaffens gezeigtigt würd«». Sudetendeutsche Musik und Dichtung ebenso wi« siebenbürgische, die großen Schätze des Volksliedes und Mi Vollsmüpk, werden in bunter Folge vor dem Hörer ausgebreitet. E« wird di« Schönheit des Altvaters, der Beskiden, der Hohen Tatra ebenso geschildert, wie da» Leben der deutschen Bauern und Bürger im Ostraum zwischen Ostiee und Schwarzem Meer. Um aber die Wirkungen dieser Arbeit üba-prüfen zu können, wird e» unbedingt notwendig sein, daß di« Hörer des Reichssenders Bwslau sich an der (WuStung d«r Stunde „Deutsche im Ausland, hört zu" selbst beteiligen, weshalb erwartet wird, Aus Stadt Das Ottoberfest — ein Bomben-erfolg («MtarUkt) Seit Sonntag gibt e» in unserer Gemeinschaft wenig anderen Gesprächsstoff al» unser Oktobersest. Da« grob angelegt« Fest schlug mit seiner Fülle von Einzelheiten jeden so in den Bann, daß keiner fortgehen mochte, trotzdem der nächste Tag wieder Berufsarbeit brachte. Zeder wollte es bi» zur Neige geniehen und viele hätten soviel Stimmung aufgespeichert. baft sie erst bei Tageslicht einsahen, das) auch ein so schönes Fest ein Ende nimmt. Man weih es kaum zu sagen, wo» die Stiin-mung von Stunde zu Stunde steigerte. War es die Anwesenheit unseres Bundesobmanns. war es die Fülle der Besucher und der Wirbel und Trubel, war e, die über sich selbst hinausgewachsene Dachauer-kapelle oder die Radioanlage, oder di« Taucherglocke und die übrige geschmackvolle Dtkoralion? Vielleicht war es der Zujammenklanq all dessen, wa» da» Oktoberfest boi und da» sich in den Gesichtern der zahlreichen Besucher au« nah und fern wieder-spiegelt«. Zeder kam aus seine Rechnung, jeder freute sich. Damit ist der Zweck des Festes erreicht, über da» sich Herr Bundesobmann Kek». der stkbit von der Stimmung gefangengenommen bis in die frühen Morgenstunden in unserer Mitte blieb, äußerst an-erkennend aussprach. So Ist di« viele Arbeit nicht umsonst gewesen, die eine zahlreiche Gruppe von jungen Leuten auf sich genommen hatte, der ersten Anregung unseres Ortsgruppenobmanns Werner Stiger und dem Festptan unseres Mir Oswatitsch folgend. Ein ausführlicher Festdericht erscheint in der nächsten Ausgab« unseres Blatte«. C e l je Die evangelische Kirche Vom evangelischen Pfarramt wird uns mitgeteilt: Die große Innenrenooierung der evangelischen Kirche geht ihrer Vollendung entgegen. Viele Einzetarbeiten, deren Notwendigkeit sich erst im Verlauf der Arbeit ergab, verzögerten die Fertigstellung. Run soll di« leierlich« Wiedereinweihung der Kirche bestimmt Sonntag den 14. Oktober vorgenommen werden. das) sie ihre Wünsch« und Erfahrungen in einem dauernden Briesioechsei mit dem Reichssender Brn-lau Mannt geben. Darum nicht mir „Deutsche im Ausland, hört zu" sondern auch „Greift zur Feder und ladt hören, wie «« Euch gefällt!" Die erste VeranHmWny HM: „Auslonddeutsche Balladen and Iägerlieder" und fand a« 2. Oktober um 1!> Uhr statt. und Land Ein Unglückssonntag. Unglücksfälle ge-Ichehen in der weilen Welt jeden Tag Tausend« und Tausende. Wir beachten sie ab«» kaum. Wenn fl« sich jedoch an einem s« schönen Sonntag, wie es der vergangene war, in unserer unmittelbaren Näh« häufen und Mensch«« aus unserer Mitte treffen, dann greifen sie uns an« Herz. — Am meisten packte uns von dieser Ungiücksserie der Auto-unsall unserer Freiw. Feuerwehr, der einem wert-vollen Menschenleben ein Ende setzte. Ein« Ab-orbnung der Celjer Freiw. Feuerwehr, die an der D«?oteinweihimg in Belika Perisila teilgenommen hatte, befand sich auf der Rückfahrt nach Celse. Kurz vor Medlog, ungefähr an der gleichen Stelle, wo vor drei Zahren ein Dutzend Menschenleben getötet wurden, geschah das Unglück. Ein Motorrad-fahrer wollte das W«hrvu!o, ein schwerer Puch-wagen, durch Zick-Zack Fahren am Vorfahren verhindern, obwohl er die Geschwindigkeit nicht aufbrachte um da« Auto hinter sich zu lassen. Als der Mo^ii^dsahrer wieder einmal auf der rechten Straßenseite fuhr, gab der Fahrer de« Feuerwehr-autos Vollgas um vorschriftsmHig vorzufahren. Im gleichen Augenblick fuhr das Motorrad wieder auf die linke Strahenjest« und um den Zuiammenstoft zu vetmeiden, rift der Chauffeur den schweren Wagen herum. Das rechte Hinterrad wurde durch das dabei verursacht« Schleudern des Wagen» an die Bord-kante de» neben der Strafte laufenden Gehweges aedrückt. Das Hinterrad wurde bis auf di« Nabe förmlich abrasiert, sodoft der Wagen auf der Rad« fuhr. Der Fahrer wollte da» dadurch entstände« Drehmoment mit dem Steuer ausgleichen indem er den Wagen auf die ander« Seite^ Dabei fuhr das linke Vorderrad auf einen Tchv:ierdmrfe» und wurde durch das Schleifen der Rab« auf der Strafte herumgeworfen, wdcift er nach dem Unglück in der umgekehrten Stellung, also von Celje abgewendet, stand. D«r Wagen muß sich, wi« di« Sporen aus d«r Straft« zeigen, aufterdem einmal überschlagen haben. Alles das spielte sich natSrüch im Laufe von wenigen Sekunden ab, sodaft sich keiiwr der Verunglückten genau an den Vorfall erinner» kann. Jedenfalls kann die Geschwindigkeit d«» Autos nicht >«hr hoch gewesen sein, denn der Pod-starosta V-ngust, dn neben txm Chauffeur iaft, erlaubte auch bei anderen Gelegenheiten kein schnelles Tempo. Bei dem ganzen Vorgang wurde di« Ka-rosferie total zertrümmert. Vermutlich wurde Zernej V e n g u st nicht durch Herausichleudern aus dem Wagen getötet, sondern dadurch, daft ixt Wagen Fackelstaffellauf Olympia-Berlin 1936 Im Eingang zum ersten Buche seine« be-rühmten Werkes über den Staat läftt Platon den Sokrates erzählen, wie er zum Piräu» hinunter-gegangen sei, um dem Fest zu Ehren d«r thrakischen Göttin Artemis Bendi, beizuwohnen und zu ihr zu beten. Wie er sich wieder aus den Weg noch Athen machen wollte, würd« er von Freunden gedrängt, noch zum Abend dazubleiben. Als sich aber Sokrates nicht gleich dazu bereit fand, fiel Adeimantos «in: „Ihr wiftt wohl nichl einmal, daft gegen Abend noch ein Fackelrennen zu Pferde stattfinden wird, der Göttin zu Ehrend „Zu Pferde", erwiderte Sokrates, „da» ist ja neu. Sie werden also Fackeln tragen und sie i« Rennen einander -veiterreichen, oder wie sonst?" „Gerade so!" bestätigt« Pole marchos. Da» Fackekrennen, von dem hier gesprochen wird, war wahrscheinlich ein Wettrennen zweier Mannschaften in Form einer Staffel. Es gab solche Rennen zu Fuft und zu Pferd«, und sie waren, wie ja die athletischen Testspiele der Griechen alle, kultische Handlungen, waren Götterdienst. Bedürfte es neben dem Zeugnis des groften Philosophen noch eines weiteren Beweise», dag soche Fackelläufe stattgefunden haben, so könnten un« auch die ver- schiedenen Marmorreliess darüber belehren, die auf unsere Zeit gekommen sind. Beispielsweise wird im Britischen Museum ein» aufbewahrt, wo «ine ganze Staffelmannschaft junger Männer, geführt von zwei älteren, deren einer eine Fackel trägt, die Arten,i« anbetet- ein ähnliche», w«nig«r figuren reiche; Relief befindet sich im Palago Colonna zu Rom. Die altchnstlichen Kirchenväter haben gegen die Agone und Ziikusjpiele der griechisch-römischen Well gewettert, und der christlich« Kaiser Theodosiu« l. hat insbesondere die Fortführung d«r klassischen Olympischen Spiel« im Jahre 394 n. Chr. wohl nicht zuletzt deswegen verboten, weil man in ihnen einen Hort der heidnischen Religion sah. Erst die Reuzeit hat der hellenischen „Gymnastik" au» gänzlich neuem Gesichtswinkel heraus in der Sportbewegung und ganz besonders durch di« Wiedererweckung der Olympischen Spiele eine glanzvolle Auferstehung bereitet. Man hat dem deutschen Volke wohl die Ehre angetan, ihm ein besondere» Verständnis hellenischen Wesen» zuzutrauen. Schon Gut» Muths und Zahn, der Groftvater und der Boter des deutschen Turnens, bezogen sich «if die griechisch« Gymnastik, und «» iind schlieftiich auch deutsch« Archäologen gewesen, Winckelmann und Ernst tlurtiis an der Spitze, die ebenso wie Troja und Pergamon auch da» antik« Olympia au» der friedlichen Ruh« unter metertiefen Schichten von Schwimmsand und Schutt jwieder hervorgeholt und der Menschheit einen klareren Ein-blick in jene versunkene Welt, auch in ihre Geistesart, verschafft haben. So glaubt« denn da» Organs-sationskomitee für die XI. Olympiade Berlin 1936 nur al» getreuer Sachwaller der olympischen 3lx< zu handeln, als «s im vergangenen Zum dein Internationalen Olympischen Komitee einen Fackeklaus von Olympia nach Berlin vorschlug, um mildem von der klassischen Stätte der Olympischen Spiel« herbeigebrachten Brande da» olympische fauei entzünden zu lassen, das während der Dauer der Spiele brennen muft. Nachdem das Internationale Olympische Komitee diesen Plan gutgeheißen hat. ist er im einzelnen ausgearbeitet und soeben d«n Rationalen Olympischen Komitee» der sieben be-lelligtrn Länder unterbreitet Word«», damit sie die Uebernahme der Aufgabe beschlieften und di« nötigen Vorarbeiten treffen können. Olympische Spiele sollen mehr sein ak» nur ein Treffen weniger hochgezüchteter Athleten und mehr als eine Gelegenheit für sie. vor staunend«« Schauern zu glänzen. Sie sollen vielmehr Mensch«» chicdener Völker zusammenbringen und in ihn«» da» Beumwsein der gemeinschaftlichen olympisch«» Ideole stärken. Unmittelbar am Erlebnis der Spiele teilnehme», fei es auch nur als Zuschauer, können doch immer im Verhältnis zur Zahl »er Sportde-stisfenen auf der Weit nur sehr wenige Bevorzugte, zumal soweit die dem Orte der Spfcfc fern erliegen Jhimmn 78 veutsche Zeitung Seite 3 II 'iiniapiiiiwnirin"!"1"............. Täqlich hilft Dir gagaru oicihnsteuv ■un.ini iilillHIIIMIIII1 KIIIIMIIlilülUlhlllliUlililüJ sarcs KALO DONT IIlillillilllllllllllllllillllllillllllllllllllOlHllllllllllill sich nach (rinn Sitzhilft« ju überschlug und baft chn dabei die Karosserie aus dem Rocken traf. Wi« ein« «mnxmdftri* Darstellung des Unglück» n bei der ffxtchwinbiflWt, mit der sich Ungl!lck»sille abspielen, niemand geben. Aus,« dem Podstaroslo V e n g u st der sofort tot war wurden folgend« Mitfahrn «rletzl : Der Spenglermeister Anton Korber erlitt «inen Schädelbruch Franz Kar-beutz, Bogomir Schlosser erlitten edensall« schwere Verletzungen, während Mirko Veng »st. Joses Mastnak und Icbann ffiiadH«» mit leichterm Verletzungen davonkamen. — Da» zweite große Autounglück, da» glücklicherweise kein Tode»-opfer fordert«, ereignete sich einige hundert Nieter hinler ZeUf. Die Musikkapelle „Zarja" au» Ljudljana be-fand sich im Lastauto aus der Rückfahrt nach Ljub-Ijana. Hinter 2elec geriet da» Auto in den Straßen-graben. Dabei wurden 3 Personen schwer und drei andere l«icht verletzt. — Da» dritte Unglück war ein Brand in Zreee, wobei dem Besitz» und Holz, industriellen August Pukl ein xrohe» Wirtschaft»-«bidide mit den gesamten Erntevorräten ««brannte. Der Brand ist gelegt worden! — Außerdem ereignete sich noch ein Motorradunsall im oberen Sanntal und andere kleinere Unglück»fälle, liber di« schon di« Tage»presse bericht«!«. 3erne| Bengust» letzter Weg. S«It«n ist einem Manne in unserer Stadt ein so feierliche» und von der gesamten Bevölkerung miterlebtes Be> gräbni» bereitn worden, wie dem verunglückten Stellvertreter de» Vorsitzenden im Reichsverband der jugoslawischen Feuerwehren Iernej Benguft. 3L Fahnen, mehrer« Dutzend prachtvoller Kränze und Hunderte van Feuerwehrabordnungen au» allen Teilen der nördlichen Draudanschaft bildeten mit der Weiser Feuerwehr den Leichenzug. Die Spitzen der Behörden mit dem Stadtkommandanten, dem Bezirk»hauv»m.inn und dem Bürgemeister an der Spitze waren erschienen. Eine Holbtompagni« des Heeres erwies dem Toten, der auch R^ervevderleutnant war, die letzten militärischen Ehren. Unabsehbar war die Menschenmenge, durch deren Spalier der von Feuerwehrvffizieren und Unteroffizieren de» Heer«, mit gezogenem Säbel geleitete Trauerwagen fuhr. Drei Kapellen spielten Trauerwelsen. Am offenen Grab« würdigten mehrere Redner, darunter der Obmann des Reichsoeibandes der jugoslawischen Feuerwehr und der Oberpostdirektor von i'jaMjaiui die Verdienste de» Heimgegangenen. Wir werden di unsern nächsten Ausgade Gelegenheit nehmen, noch ausführlich auf die Verdienste d«» Heim, gegangenen um dos jugoslawische Feuerwehrwesen und in»b«sond«re um di« heimisch« Wehr zurück-zukommen. Vermählung. Herr Diplvmkausmann Hon» Woschnagg au» Cekje wurde am vergangenen Eom»lag In der festlich g«schmückten protestontijchen Kirche am Kai zu Salzburg mit Frl. Dr. phiZ. iu!a Kreiselmeyer au» Salzburg getraut. Zungvennählten unsere herzlichsten Gluckwünsch«. Die Hochvorträg», die kürzlich von der Leitung de» städtischen Gaswerks über das Kochen mtt Leuchtgas veranstaltet wurden, haben unt«r den Hausfrauen reichen Wiederhall gefunden. lUeber 400 Besucherinnen würben an den drei Abenden gezählt! Da» Kochen mit Ge, ist ja heute dank der Initiative der Ga»werkleitung bereit» eine so billige Angelegenheit, daß sie die wirtschaftlich den» kende Hausfrau ausnützt. Kostet doch die Jude-reUung eines Mittagmohles für 8 Personen nm L.50 Din und eine»'Abendmahles für 8 Personen gar nur —'50 Din, Diese Vorlräge werden kurz vor Weihnachten wiederholt. In» Logartal fährt am Samstaa den 6. d. M ein Autvbu» de» Städtischen Auto»u»untn-nehmen». Fohrprei» hin und zurück 48 Din. Ab-fahrt um 20 Uhr vom Bahnhof Celj« weg. An-Meldungen in der Kanzlei des Aulobusunternehmens bis Samstag 18 Uhr. M a r i b o r Samstag Frisch-Konzert Wie bereit» mitgeteilt, veranstaltet unser Heims-Icher Komponist Pros. Hermann Frisch am <>. d. M im Saal der „Gospodarska zadruzna banka" ein Konzert. Wer di« heitere Muse de» Komponisten Frisch kennt und den Schwung, den er aus seine Mitwirkenden zu übertragen weiß, bereit» einmal mitempfunden bat, der weife im Voraus, daß diese» Konzert ihm einen besonderen musikalischen Gcnuh dringen wird. Der Abend wird durchwegs mit Kompositionen destrstten, di« noch nicht aufgeführt wurden. Es wird also auch der Reiz der Neuheit mitsprechen. Die Mitwirkenden beim Konzert sind: einmal der Komponist («I&ft, dann di« „Drouschwalben", da» heilere Ouarltel der Damen Herla Spittau, Irmgord Wenzlil, Sinnt) Rubin und Gerda Pugel, ferner die „Drauzriserln", «ine Vierergruppe, die noch nicht ganz «in Jahr lang den heiteren und heitersten Gesang pflegt und schon schön« Erfolge «in heimste. Dies«» Maribonr Konzert gilt als Auftakt zu einer längeren Konzertreise Pros. Frisch'» in Zug», slawien, auf der er mit säst all«n Kruppen d«, Deutschtum» in Bnührung kommen wird. Näheres über das Konzert m Celje berichten wir demnächst. Koöevje Brand in der Nähe der Stadt. Au» Kvievje wird uns berichte«: Am 28. September entstand um 9 Uhr 30 im hölzernen Häuschen de» ■ Mitarbeitn» Lunder ein Brand, der in kürzn tt das ganze Häuschen einäscherte. Auhn einn Nähmaschine und des Küchengeschirres wurde alle» ein Raub dn Flammen. Die Ursache de» Feuer» ist aus Unvorsichtigkeit zurückzuführen. x 200 Gottscheer verlassen im Oktober da» Ländchen. Au» K««oj« wird un» berichtet: Da, Deutsche Reich hat beiläufig 300 Hausierern au» dem 6>ottscheerlande da» Hausieren in Deutschland erlaubt. Wir hoffen, daß da» Hausieren nicht nur dem Einzelnen, sondern auch dem Ländchen Nutzen dringen wird. Die Hausiern werden in ihrer freien Zeit Gelegenheit haben, große landwirtschaftliche Betriebe in Deutschland zu besichtigen. Die {» «wordenen Kenntnisse werden zweifellos die heimi-sch« Landwirtschaft günstig beeinflussen. i Start l»g — Altlag. Au» Koievje wird un« berichtet: Um im Falle ein«» Brand«» einem Akssermangel vorzubeugen, wurde im Dorfe Altlaz eine 5 Meter tiefe und 6 Meier breite Zisterne ««baut. Das Fasiungsverniözen dn Zisterne beträgt übn lOO Kubikmeter. Es wär« nur zu wünschen, dost man sich auch in anderen wasserarmen Dörfern aus di«s« Art für den Notfall vorbneiten würde, i Kulturbund eprechlt»,»»«« »er Ortsgruppe lletje nur: 6o«Wfl II-1*. Jftnuag »—» Uhr im R-datri«»». ..... tuainrr ttx .Tniljchk» Zeumig Di« Leitung der Ortsgruppe Selje fühlt sich verpflichtet allen jenen, bie da» Oktoberfch -u einem ganzen Erfolg führen halfen, auf diesem Wege den herzlichsten Dank auszusprechen. Dn Lohn für die aufopfernde und selbstlos« Arbeit ist wcchl dn groh« Erfolg d«s Feste». Wir haben e» aSe erlebt, wie da» in Erfüllung ging, wa» wir an-strebten: Allen Festbesuchern" gemeinsam Freud« zu bererten. — Unsere Mitarbett« opferten sich für diese» Fest. Sie find dabei um äs« persönliche Freude und Stimmung gekommen. Darum wollen wir un» zu einn schlichten Nachfein beim Petritichek zuinmmenfinden, wo wir Erinnerungen an die ge-meinsame Arbeit ganz untn uns austauschen wollen. Dn Termin sür diese Nachf«in wird rechtzeitig be-kanntzegeben. den Ländn in Frage stehen. Wenn jedoch dn Fackellaus in dn vorgeschlagenen Form zur Durchführung kommen sollte, so würden e» j. B. allein in Griechenland übn 2000 jung« Menschen sein, aus die ein Schein de» Olympischen Feuer» sollen würd«, und di« stolz sein würden, di«s«» Feun trogen zu dürfen. 2000 junge Menschen, die ander» kaum mit der Möglichkeit rechnen könnten, selber Mz an dem Olympischen Westseit mitzuwirken. Alle wlijtn Läufer und Ersatzläufer sollen vom Ölfischen Organisation»k»mitt« eine Urkunde als Aneckemung sowie «in And«nken erhallen. li« Durchführung Im einzelnen Die vorgiMztne Laufstrecke ist folgend«: Griechenland (Olymp ia-Athen-Saloniki) 1041 >em Bulgarien 531 „ Ungarn ('Szegrt-Vuhflptst-Croijoar 381 „ Oesterreich (Karlburg-Wien^Schrems) 206 „ Tschechoslowokti (Tabor-Praha-Teplire» 290 „ Deutschland nd°.Bcrlin i 252 „ 2939 km Durchschnittlich soll jeder Läuser etwa 1000 m Zurücklegen. E, bleibt b«n «Inztlnen Ländern na- türlich unb«nommen, in be»Zlk«runz»schwöch«en Ge-genden längne Teilstr«ck«n anzusetzen, diese dürfen jedoch eine Lauheit von 15 Minuten nicht überschreiten, da die Fackeln, die vom Deutschen Organi-sationslomilec geliefert werden, nicht längn brennen. Iedn Läufer wird mit einn Fackel ausgerüstet: beim Wechsel wird zugleich eine zweite Fackel ent- Sdel, di« am Ort« d«s Wechsels von einem Er-monn In Brand geHallen wird, bi» die liebn» nähme des Feuers beim nächsten Wechsel erfolgl ffl. Die Zntdauer de» Laus« ist mit dn nötigen Resnvezest so bnechnel worden, daß dn Endläufn am Sonnabend, dem 1. August 1936, 4 Uhr nach-mittag», auf die Minute im Berlinn Stadion ein-läuft. Im allgemeinen wird für je 1000 m untn Berücksichtigung von Bergstrecken und anderen Schwie-rigkriten ein Durchschnittstempo von 5 Minut«n j« Kilometer angesetzt. Da» ergibt für die fast 3000 km «in« Laufzrit von nicht ganz zwölf Tagen. Di« «ist« Fackel würde demnach in dn Mitte dn Nacht vom 20. zum 21. Juli 1936 < voraussichtlich im Rahmen eine» befonderen Weiheaktes) an einem Feunaktar zu Olympia entzilndel wnden. Um späterhin eine Gewähr dafür Ju g«ben, datz di« S oll-Zeiten in den einzelnen Etappen nicht üb«- odn unterschritten werden, wird von Zeit zu Z«itin geeigneten Städten aus dem Niarktplatz oder aus der Kampsbahn eine „Olympische Weihestund«" adgehalten. di« zudem bei «dvalzn Verspätung de» Fackelläuser» al. Au»- glrich dienen kann. Um einen Altar, dessen Hnd-seuer von dem ankommenden Läuser in Brand ge-setzt wird, sollen dann während durchschnitlldch zwei« Stunden sportliche Vorführungen abgehalten werden mst Gesang und lam; in ein« Ansprache kann auf die Bedeutung de» Lauf« und die Olympischen Spiele hingewiesen wnden. Da» Feun muh von dem Mir genau zur oorgeseh«n«n Stunde weitn-getragen wnden. Nach dem Beschluß de» International«! Olympischen Komitees soll auch «in O«Izw«ig von Olympia nach Berlin gebracht werden, wo» in einem be> sondns dazu Angerichteten Köch« geschieht, der üb« den Rücken getragen und von Mann zu Mann weitergegeben wird. Sine harte Probe Ein Semeindemitglied kommt zum Pfarrn, um sich einen Rat zu holen. In bewegten Worten führt « Klag« darüber, datz sein Nachbar den ganzen Tag auf der Trommel übt. „Kann so ein Mensch, der von morgen» bi» abend» auf einem solchen In-strumenl Lärm macht, ein guter Christ sein -- — .Hm", meint d« Pfarrn, „er schon, ab« sei« Nachbar schwerlich." Oft» « Deutsch« 3->atichM de» hcra-tg-d-r aa» ,M tot Xndrni mta«ttw«li<»: 3»Vf «* *U«- Lebensmittelvernichtung und Hungersnot Kürzlich verSfienllicht« da» „Hilsslomittee wr Linderung der Weltnot" eine erschütternde Statistik. Daraus entnehmen wir, daß im Zahr« 1933 rund 2,4 Millionen Menschen aus unserer Erde des Hungertodes starben und weitere 1,2 Mill. fich das Leben nahmen, da ihnen di« notwendigsten Mittel zur Fristung ihres Lebens fehlten. So furchtbar diese Verlustliste von 3.6 Mill. Menschen ist, man würde si« doch hinnehmen müssen, wenn in Wirklichkeil keine Lebensrnittel da gewesen wären, die den Hungernden zugeführt hätten werden können. Dem war aber nicht so: Im gleichen Iah« find 1 Mill. Waggons Getreide, 277.000 Säcke Kaffee, 144.000 Waggon Reis und 2.5 Mill. kg Zucker ins Meer ii<'d)ü;t«1 oder verbrannt worden, um die Preise zu hallen; auch sind rund .160.000 Zentner Konserven und ein« gleich« Menge frische» Fleisch verdorben, da sich kein Absatz für si« fand. Wenn man dies« beiden Tatsachen gegenüber-stellt und man berechnet, daß mit den vernichteten und verdorbenen Leben»mitteln rund 75 % der dem Hunger!»de Preisgegebenen zu röten gcweien wären, so zeigt sich bie Zerrüttung der Weltwirtschaft in ihrem ganzen Au»maße. Warum töten die Eskimos ihre Bäter? In der „Morning-Post" wird der Bericht «ine» d«r genauesten Kenner von Nord-Kanada, Sir Wilfred Grenfell, wiedergegeben. Di« Halbinsel La» brador ist seiner Meinung nach vielleicht eine» der reichsten Länder d«r Well. Ungeheure Vorräte oon Gold, Silber, Kupfer, Rickil und Eisen liegen unter Schn« und Ei» im hohen Norden begraben. Weiß« Menschen vermögen sich nur in den seltensten Fällen aus die Dauer in bieser Wildnis aufzuhalten. D«r Tod hält selbst unter ben Eskimo« reich« Ernte. Ihre Zahl hat sich übrigen« von etwa 40.000 im Jahre 1891 aus rund 28.000 in den letzten Jahren vermindert. Ueber ihre Sirlen und G«bräuche dnngt bie Veröffentlichung Grenfell« manch«. Interessant.-. Die E,kimo» töten ihre alten Leute, wenn sie nicht mehr imstande sind, die w«it«n Reisen durch chi» *utf> Schnee mitzumachen. Es gibt also unter ihnen kein« Greis«. Di« alten Leute ziehen d«n raschen Tod auch dem Verhungern und dem AusgeseUwerden vor. Da» harte Leben unb der stet« Kamps mit dem Hunger und dem Tod« zwing«n dies« oriinitioen Völker, sich aller Personen zu entledigen, die ihren Mampf um die Eristenz erschweren. Erstaunlich ist d«r Mut dieser sonst so bescheiden«» und gutmütig«» Menschen. Grenseld schildert wiederholt Fälle, in denen Eisbären von einem einzigen 'Dlann mit Hilf« «ine» > nniitiven ispeer» getölet wurden. Vollgatter /.Iriralar «v'j MMtklftA ftlr Lettonachout-den im ZuirtAn-l» »yrk*uft wegen Ao/lftMuo ^ : Fnut* Majdic-Mühle, Vir p. Dob pri DoafaJuklAh. Harmonikaimterricht •uch K1»*i"?rhi»rnianka| wird nach fackmlnatMiiar Methode erteilt. Atuklnfto in d«r Verw. -pmi iixi Vi«K«»sht, und W®i»bM «IC. tat bevuilwt, llow«^ aiKb, doutull UDii mtokroUlKh iprcrh.fvd, »u,-bt Mio« Stell« tu Isdim «nwr ,N»Mqr »"•' Ml äl» Xerw»l*WB)C 4«« bUöM Ä-J4« Der fortschrittliche Landwirt beizt das Saatgut mit FUSARIOL Chem.Fabrik MaH(tr»i)wit2 A.-6. I* Bayern AI1«ioTwk»of: Aloll Jäger St. Lottcbc ■■ Poliorjo I Dom für 100 k( SU IX». fir iOO k| M Din - freo Mniäciiai »«. fc« v««sch>»>» w Wt.