»»liea ^ Mit ». M»ll< t»WWG » > » __________^''7? _______ S«et«Va »llle« »chol«, u-ßo ZOkllm . ' Durch Post . . I»« Du^Pojt »nrtEks. .>. » ^ . S?-»» Au«l«»d: «oaaUich « »> , >y'S0< Mazelmimmer ..»»!» I--i Soimtogs-Nammtr . I« >«l «estell«> d« ^UtWiD U d« WA«» «»»«»bewtg M» Vloioent«, ^ «b»d»-» ft««» »tn»»o»»t.wcho^^ fä» »tlld^UG dretMo»iat»»tnzBend«».LuieanVvo vrtef« ohnevklvet« »«pOUntcht b«Acksi4U« t« Martbor b«« »M «dmtntßratto» d-rjteitu«: Svev»wT w «elelM -, . j »«»«ae. k, das»b ' M. tSS Santttag. den ^4 Äu« tS23 63. Jodro. Btambunsns Sugvflawlen " Im Schrerbdische 6es ermor^e^ buk^i-sthen MmistevprMDenbm wurde ein Ent-iwirrf zur RegelAMy der Bez^chungen Mi-jchsn Bulgarien uiö» Serbien uni» der ^age ivm Balkan überhaupt vorgefundm. Dieser Vntwurs enchält folgende Punltte: ^ !l» Zlwischen Buil^rien un.d Serbien tvivd Me ExistienMMiewIlamkeit gelschaffen. > L. Die Kroaten uwd Slowen'en sind auS Hem neuen Staatsverbanide ausgsschlossen. ! S. Der künftige Herrischer des neuen ^Ju ^oskÄvien" soll durch evne VMsabstimmunkf HewÄhlt werden. I >4. Das Ziel Vi<)lses servisch-SAlgarischen Staates ist, die mazedonische Frage im In-'presse beider VoNer M lösen. Zu diesem iZwiecke soll Griechilsch-Mazedonien territorial MV Serbien angeWossen )verden, welches da-iburch bei Saloniki einen Ausgang ins Meer er Linie Kavalla—Dedoagalisch einen Ans-Mng an das Acgäifche Meer bokäim^n. Maize-donien wäre dadurch ga.n?z ungeteilt in der Interessengemeinschaft des neuen jugoslawischen Staates emgeischlossen. ^ > l Die Proiklamierung disses StvateS seitens Bulgariens wurde durch die Revoüution ge-jgm Stmnbuliski vereitÄt. i Diese Konizcption, die in Beograd nicht Anibekannt gewesen sein dürfte, stellt so mansche Erscheilnung, i>ie nicht leicht eMärsich Zschlen, in ein ganz anderes Licht. Es werden Ansammenhänge enMllt, die im Berborge-men Mhte und kaum geahnt werden tonn-So z. B. die immer mlr von Beograd VUs m die Welt geworsenon Anvputations-idvohungen! Dann die ob des Sturms Stam-jbulistis in Beograd entstandene Aufregung Mtd die laue Verteidigung der Position des 'Staates in der nöridlichen Adria, liefern sie Vicht den sicheren Beweis, daß Beograd sJntevessen im Aegaischen 51!ee?e mchr am ^Herzon liegen als jene in der Adria? Und jMiehlich die, die n>estlichen Gelbiet?- aus-'betende SteueA^olitilk, gibt sie nicht auch oi--ne Erklärung für den Ernst der angedrohten Ämputatio-nen?^ Nun scheint «der Traum vom ser'bi.sch-bul n'schen Banstan-Kai'sertum auf abschbave »it ausgeträumt und eine Ents^idung ge .fallen KU sein, die für die weitere Entwicklung vnlseres jungen Staates van höchster Bsdeu tu,^ werden muß. Wider Willen wird Geo grads Interesse von Salonijki nach Westen, VN die Adria, gedrängt. Rijeka und die zugänglichere norddalmatinische Küste müssen M ihrem Werte wachsen und die Nawr des großen Berfeihres, der kcine klernlich-natio Tmlistilschenl Schwierigkeiten verträgt, wird ies von selbst i^t sich bringen, daß ^r natio nalistische Iwie-spalt in uMrem Staate seine Kcharfe verlievsn wird. Die bessere Ein^sichk scheint m Beograd vluch schon aii'f^udämmern. Der vl>n der Beo-.Arader Presse begonnene Zeitungskrieg gegen Radiö und seine Alchänlger hat bereits mildere Seiten angeschlagen und die Geneigt eine einvernehinliche Lösung des ^vie-Miltes herbeijzusüihren, scheint inr Wachsen. Wie kleinlich nach diesen Erfahrungen! un-!fer nationalilftrscher Hadei- erscheiint! Unser 'ganze? Denken und Ml)len schien sich nur mn dieisen zu drehen, diowcil entscheidend 1aiu!f das Handeln, auf die Tat, wie immer der beilige Materialismns sein wird .Mre ernste Mahmn^ an unisere Nationali sten jeder Art, den Bogen ab^zuspannen, ab .znvüsten unid so wie alle Welt vor dem Ma-teriailismus das Knie Ku bou^n. Ja dieser gemeinsamen nn'd einvernehmlichen Huldigung werden ^vir dann auch bald zur natio-zralen Mnb-*' " asülaMen^ Amerika unv das Ruhrproblem. (Telegramm der Mavburger Zeitung".) StaatMretär HWhes, Mrin er diie Einberufung einer WirÄschaftskonferenz unter eventueller Mitiwi^ung amerikanischer Privatleute behufs^ Un'tersuchnng der deuffchen Hilfsquellen amregte, hat fich der Stan«dlpuntt der Bereinigten Staaten nicht goänjdert. gmootteMie Haltung der Regierung. WKB. Pmis, 12. Juli. Die Agence Ha-vas ineldet aus Washington: Vom Staatsdepartement wird bezüglich der Lage in Europa, solweit sie die Nuhrfrage betrifft, Stillschweigen beobachtet. Seit der Rede des Au< dem vekedten Seblete. (Telegramm Ver „Marburger?^-?!tnng".) MilitLrische Besetzung Limburgs. VNG. Limburg, ZS. Juli. (Wolff.) Heute um 6 Uhi^ fri'ch ist, wie der „Nassa-uer Bote" meldet, Lin^urg, das seit 1'5. Mai nur für besetzt erklärt worden ist, militärisch besetzt worden. Die BehÄi.-den haben iihre bisherige Telegrapheiwerkchr. Der stelwei^kvekende Di-rMor des nunmchr fiir die fra-nzösischen Soldaten als Kaserne dienenden Gymnasiums ist vechaftet worden. Smeeths gesund entlasten. ^ WKV. Koblenz, 12. Juli. (Havas.) Der Täkigjkeit wieder auszuüben, ste?>en aber un- Führer der rheinischen republikanischen Par ter sraniFöistscher Gewalt. Auch der Post- und tei, ist von den Verletzun>gen, die ihln die Telegraphenverkehr wird lwn den ?^an>zosen Aktentäter beigebracht hattien, wieder herge- übevwacht. Zur-zoit rnht der Telephon- und stellt und hat das ^anlkenlhaus Verlage,!. DorausflcdtUche Itelfe Dr. »enes nach »rüfftl. (TÄegramm der ^Marvurger Zeitung".) MB. Brtissel, 12. Juli. ie geselllschaMche und die wirtischaiftliche Oödnung, 'die christliche Religion und die B.atierlandsliebe verletzende Artikel gebracht Hache. In der Nationalversammlung kam es i^Ahalb zu derart heftigen Auftritten, daß die Si^ung g6sck)lossen werden mußte. Setzerstreik infolge des Verbotes. WKG. Budapest, 12. Juli. Infolge des Verbotes der sozialZdenwkratischen „Ne>psza-va" sind die Zeitindgssetzer in den Strei«? getreten, so daß die Budapester Tagblät^r morgen nicht erscheinen ki^nnen. Damit das Pliblitutn nicht olhn^ ?!achrlchtein bleibe, hat die Regierung 'verfügt, daß ein affiizielle lAk'orgen- nnid AbeMblatt !l>erauSgegeben werde. Die Setzerarbeiterl bei dielsem Blatte werden von Vtitgliedern der Organisation ljunr Schutze der irationalen Arbeit versehen. Eine Icharfe Absage Daldwlns an die Iran-zoftn. Juli^ ^ onv o n, 12, Im Unterhause teilte Premierminister Baldtlvin mit, Großbritannien Izabe die Alliierten dahin ins'ornliert, daß es bereit sei, die Verantilvortung für die Vorbereitilng de>5 EnMurfes seiner Antuwrt aus die deutsche Notiß AU il^rehnK'n. Die Antiwort soll den Alliierten zui: Komlnenti^rung ill,tert>r».'itl't werden. Baldwin svrach d'ie Hossilung au'5, daß man hinsickitlich der ?iassnng der Antwort zn einer Einigung gelangen werde. Die in der deutschen Note enthaltenen Borschläge, ob sie nun anx^niessen seien »der nicht, dürften nicht ignoriert werden. Baldwin wies nachdrücklich auf die wirtischaftlichen nnd ander'en Gefaihven der jetzigen Lage hin und erklärte, eine Ruhrbesetzung voir unbestiui-m-ter Dauer für eine recht bedauerliche Erscheinung, für die sobald a>ls möglich ein chren-haifter Abschluß gefnndon werden Nlüsse. Premierminister Baldwin sagte u. a.: „Wir sind ilberzeugt, daß Methoden, ^die nur M ein-'n: Ruine Deutschlands führen könnten, für Engband, für seine Alliierten un^ für ganz >Europa veHä^nisvoll sein würden. Wir trag an Reparationen für die Alliierten oilr-zubring-en. sIBeifall.) Im Immer haben wir in Paris ein An-gel>ot gemacht, das wir als ein schr groß-uiütiges betrachteten,um ettvas zn vechindern was wir für eine wirtschaftliche Katastrophe halten. Dieses Angebot wurde von unseren Alliierten verworfen unid feitdein^ sinid wir b^'iscite gestanden, beseelt von deul Geiste aufrichtiger Lotial'ität für 'die ?lllian>z, die un« seres Erachtens nach die ganze Sicherheit (^''uroPaÄ Frieden bedeutet hat un^ bedeu-t^et. Die von uns vi^rausgeschenen ?s0sgc'n tve^ !'n deute in die El''scheiui;r'.g. Die Mii^rteil e^-l-all-'n wenig^^r an Neparationl.'n als vor der Besetzung (Hört, hört! der Opposition) und was wsr erhalten, wird eingetrieben für den Preis der zunehn^eirden Zerrüttung des 'deutschen Wirt^'chaiftssystems nnt der Au'Hcht auf den vollständigen Zusammen-oruch^ des Wirtschaftssystems in der Zukunft. ^e örtlichen EiiWohner sind in vielen Ftillen schweren Leiden untcr^vorfen und es besteiht ernste Besorgnis für eine Lebesmit-telknapjcheit. ^ denl Maf^e, als die produktiver: Kräfte Deutschlands erschöpft werden, sciMindct die Wiederherstellung ^-'ines Kredites und die Zashlung seiner Schulden in Ungewisse Zuku-nft. Den Preis für dieisen hai^n e? von Anfang an klar gemacht. daßsEtand der Dinge bezahlt j^des europäische unserer Ansicht nach die Besetzut^g des . Land: Land mit dem Sinken seiner Wech- ____ ^MiM.Mt I, d^l; Miston MsU-elMe, ein aMerxs mit il^r AHnKme p.ielmichr, daß sie einUehmd achÄft HaN'dels ein drittes m?t zunehmend Arbeitslosigkeit. Es ist keine Uebertreibung, wenn man sagt, daß die Wiederherstellung der Welt in Gefaihr i!st nnd daß der Friede, für den so große Opfer gebracht worden sind, aiuf dsm Spiele steht. ^r Promi^nlniister sagte wÄters: Wir hofsien auf die Mitarbeit Fvantkreichs ui^ Belgiens, nicht weniger auf die MitarbM Italiens. Tatsächlich Haveln wir allen Gru,^ anMnchmen, daß die Ansichten der iwlieni-Regierung sich in weisentlicher Ueber-einstimmung mit den unserigen befinden. Nachdem Baldwin seine Rede beendet Hat» te, gab Maedonald der Hoffnung Aus^isuck, daß die Bemühungen des Premierministers von Erfolg gekönt sein mögen, u:«d stellte mehrere Frageir, die der Ministerpräifrdeni tfolgendermaißen beanitwortete: Die Angele« genh<^ der Boantwortnng der deutschen No-w wird sofort in Angriff genommen werden. Was eine Erörterung vm Unterchause anlange, so hos^ er, daß sich dazu bei der Meiten !^nrlg der Konfolitadsd fond BiS Gelegenheit ge!^n wsrde. Eine weitere Anfragi? MaodonaM, ob Äe Niederung beabsichtige, 'ihre ^knltwort den VeveiniiAtn Staaten zu üibersenden, bat Baldwin au>s morgen zu vertagen. Im OberHanse richtete Biscount Grey an den Staatslsekretär Aeußeren ewe An»-frage betreffend die europäische PoliRk d« Regierung. Daraufhin verlas Lord Cnrfton die gleiche Erklärnn'g, die Baldwin im Un^ terhauise aKAggeben hatte. Das Oberhaas nalhm die Ä?klärnng mit Beifall auif. Sodann ergriff Gvey das Wort zu län» geren Ausführungen, in denen er u. a. M Frage der Sicherheit Frankreichs b^inerkte, die von Frankreich ge^brauckte Mechode der Beisetzung des Ruhrgebietes sei nicht geeignet, das erstveibte Ziel zu erreichen, sondern gerade das Gegenteil. Die Lyhren Vergangenheit zeigwn, daß der Mblitarismns ?ei^ ner Nation und keiner Gruppe von Nationen Sicherheiten bringen ?onne. Der Z^r-such, Sicherheiten auf kosten ani^rer Nationen zu erhallten, habe stets mit einmn Mtz-erfolge geendet. Ennem ausführlichen Berichte zufolge sa^ te Baldlvin! im Lache seier Neide n. a.: JH glaiche, daß mir alle zustimmen werde», wenn ich sage, daß die Periode des sc^rfen 'Konfliktes ehestens beende werden muß, daß die dauernde OLkuPation des G^iets eineZ 'Staates durch einen anderen Staat iin Friedenszeiten eine seltsame und bedauernswerte Erscheinung ist, daß da^ Ende dis^r stände gefunden we^^n müsse, daß man de» '^uldner nicht bloß zur ZMung antre'iben, sondern ihm auch die Möglichkeit geiben nrüs« se, zahlen zn können, endlich, daß Peine Zai^ lningsfäkiigl^it, wenn über disseWe ein Zweifel bt^stehen sollte, zll prüfen unid festzuste^ len ist, und daß dies gemeinsam angestrebt werden mi'isse. Ein endgültiger Friede wir^ nicht erzielt und die WiederMtmachuwg nicht gesichert, solange nicht folgende dr« Fragen gelöst werden: 1. Die Bex^ahlung der Reparationen, 3. die Regelung der interal-liiertl'n Schulden und Z.' die Mch^ng der Lag^e in Europa. Diüsen drei Fragen müsse fich die AirsimerK. sain^eit der ganzen Welt zuwenden. Uni^ Bemühungen gchen dahin, einen Fortschritt zu erreich^, wenn er erreicht werden kann, od^'r zu einem Ende zu gelangen, wenn d^ nberhau.pt nwglich ist. Wir hckben Grünide zu der ?lnna'hme, das'» sich die Ansichten der italienischen Regierung mit den unseren im wesentlichen deer A'nficht c^komnvn fiikd, di« französische und di« belgische Regiervnst die Initiative nicht'erqreisen wollen. soweit es fick) lm, den Entwurf einer Note handelt — trohdc'M wir herzlich wün-'schen würde, daß eine soilche Mion von i>h-i-er Sei^e ousAinge — hai^n wir di^'so Re-yiervnyen l^ben!so wie die italienische k^n-ach-richtigt, wir bereit seien, die Beantwortung zu überiuchinen und sel^t die Borschlä-9e VS1Wbereiten. Wir werden in sür^ester unseren Alliierten die 'Antwort vorleben, damit sie enwä^en und ihre Bemer« kuniaen dazu machen. Wir c^cben uns der Hoffnung hin, daß wir ülx?r die endgültitie 'Textierung ein Eilwernohmen erreichen wer-d«. Ach qlaube, daß im Prinzip keine Dif-ferenzcm beistehen, wenn i'lberhanpt eine Dif-seren^ bestcht. Eine 'Differenz in der Merode fams nicht untwerbrülfbar slein. Soilveit AMvn ssemeiiii<»nl ist, werden wir wie bisher fortfahren, alleS zu tun, was notwen- Der Sieg der Türttl. ^ Lausanne, !2. Juli. ' Der auf der Lausanner Konffereniz ausqe-vribeitete Friedensvertrag stellt de»! eildgülti-gen Friedmsziostand zfwisc^ der Türkei einerseits und Großbritamiien, Frankreich, Japan, Rumänien und Jugoslawien yn^vel^eits wieder her. Zivrschen !^n Ver-«imfften Staaten un-d der Türkei, die sich «icht im Kriegs^stande miieinander befunden Habels, Miischen deiien aber die diplomatzischen Bc.zichunHcm abgebrochen worden lind, sinid Verhandlungen wegen Wiederauf-Wchme der ditzlonmti>s<^)en und der Handels-Heziehungen aufgenommen worden. EnhS Wochen noch der Ratisiziorui^'g des Vertrages >durch die Nationalversammlung in Au-gora l^aben die britischen, italienischen unid fwn-jMschen Truppen Konstantiiwpel, Tschana.? Alrch dio Ha'lbinsel Gallipoli zu räumen. Die neuen Grenzen der Türkei silld in Eu-'roipa: Gegen Bu^arlen verlailft die neue ''Greni^ von der Mündung der ReSvaija zu dem Punkte an der Marit^a, wo die tiiivki-fche, die bulgarische lMd die griechffcheGreuße ßMMmentreffen, mrd stim^int mit den bis-?^riffen (^renlzlinien ü'berein. l^en Griechenland folzt. die Greni^s dem Talilvege des HeluPtarmeS ^r Maritza, verpufft ostlwärt«Z vlm Kara^aaffch und dann weiter entlang der Maritza ms zum Aegäi^chen Meer. In Aisien: Ge^en Syrien ist die (^enze durch das fran-Mtsch-türkische Abkommen iwn An^ora feft-yelOgt, da^ durch ein Schreiben der franzüs!-sche-n Rogienung an die türkische Delegaüon A Lavisanne bestätigt erscheint. Gegen den Irak ist die GrenKinie innerhalb von lleun Monaten M beistimmen. Die Mossulfrage wir^d dein Völ?erbundrat Mterbreibet. Die Tvrlkei erhält die Souverciuitat über Vie In^li» Jlnbros und Tenedos am Einige in die Dardanellen. Griechenland er-YÜK Lemnos, Samos. Mytilene, Chlo?. Sa-motrake und Mikaria, jedoch nrüfsen die in dv Näihe der adriatischen Küste liegenden Istzseln ^militarisiert werden. Die Rechte ^ta^iens aus don DodekanesoS hverden stätigt. Der Vertrag bestimmt weiter die Freiheit der Durchsalhrt durch die Meerenge und des Verikehres auf dem Meere und in ^ Luft sowchl im Frieden als auch im Itrisge. SxStdIÄWckttv«!». L4 Roma» von Nen Schmerz, aber er bqMmg sich zu scheinbarer Nuhe. „Du änd^'rst deine Absichten neuerdings ßehr rasch. Noch vor einiigen Minuten hotte es aug den Anschein, als ob du gesonnen seist, ihm eine abschlcrgige An-twort zil geben. Leonore verließ denn auch ohne jede (5nt-y««ftNimrg das Zimmer. In ihrer Ctube aber, die das Boudoir ^rer vor sechs Iaihren vevstorlb^'nen Mutter iWvosen n>ar, un>d die noch a>ns jenerIeit e>inv (^nr'ichtilna von Verschlvendevischer Ueppig-ikeit ze^te, sekte sie sich sofort an den Schreib-t^ch, NM zunächst eikw für Dorning bestrmulte 'Entschuldigung auf das Papi^'r zu werfen. Dann legte sie sich einen zweiten Vriesboge?? zuvvcht und schrieb: „Mein liesolgestaaten des Otto-manischen Reiches aufteilt. Reparations-«inlsprüche loerden von den Aerbündeton an die Türkei mch^ gestellt. Die Türkei wird anch keilie Bejepungsfosteil zahlen, doch behält Großbritannien bei^n Kriogsischiffe inl Werte von fünf Millionen tiirkiicher Pfund in Gold, die auf den englischen Werften iin Jahre 1914 beschlagnahmt worden sind, und die Verlbündeten werden unter sich die Golderlage im Betrage von etwa sechs Milliolnm, die von ihnen in Berlin und in Wien auf Grunld der Verträge von Versailles und St. Germain beschlagnalhmt worden sind, aufteilen. -O- TelevdonNche Nachrichten. Sw lr«nz»stsch«r IlredU skr?«>»- WiKB. Paris, 1Ä. Juli. (Havas.) Die Kammer hat den Vovschnß von 300 Millionen Francs flir Terlbien (?) bewilligt. Die KovserENA V0» SßvMi«. MW. Prag, 1Ä. Juli, f'^cki^osl. Preßbüro.) Die Äonferonq von Sinaia wird, wie die „Prager Presse" erfährt, am 28. Juli untrer der Teilna^ie der Mini-ster des?leu-ßeren Dr. Ninöiö, Duea und Dr. Benes eröffnet werden. SpwnagO z« Guufl«» POlOWG. W>W. Prag, 12. Juli .Nach Meldungen der Blatter aus Brünn wurde heute vor deul dortigsn Stras^richte die Verhandlung gegen fünf tlschechoslowaikische Staatsbeamte, darunter zwei Angestellte d«s Brün'ner Mi-litärtomandos, durchgeführt, die belschuldigt waren, Tpiona^ zugmrsten Polens betrie-l>en zu haben. Di« Verhandlung wurde geheim durchgefi'Hrt. Alle Augeklagten wurden im Sinne der Anklage für' schuldig erkannt und zu schiveren Kerkevstrafen in der Dauer von IZ Monaten bis dreieinhalb Jahren verurteilt. Kambvrger Seels«lelkrei». WLtB. Verlin, 12. Juli. Wie das „»-Uhr-Mendblatt" ans Haneburg n^'ldet, sind die Ange.stellten der Hafenda'nMchiffahrtsgf^^sl-fchaft wegen Lolhn'differmi,zen unerwartet in den Ausstand getreten, so d-aß der gan>ze Ha-feu- und Badeverkchr stillgelegt i!st. Sa» Dsc^vierig?eiten befindilichm Slowakischen Vokksbanlk in Rosenberg (Mähren) einen Abgang von i'liber 31 MiNioneir fHae-stellt. Lange.saß sie so mit geisch'lossenen Augen und un«stlüin av^itender Brunst. PlSMch aber raffte sie sich auf, und wäh-reird Ihr schönes Gchcht mehr und mehr einen Ausdruck herben Trohes annahin, schrieb sie, ohne nur em einziges Mal zu stocken oder M zaudern: „Nach einem Wunsche meines Verlobten, dem ich mich nicht wiidevsetzen kann und will, wird nleinc Vermahlung schon in aller Häuisern so nahe wie nwglich, wie lvenn Winters stattfinden. Ich hal^ mich entschlossen, bis dahin allen geselligen Zu^aulimen'künftcn auszunioichen, und ich vl^^mnte, da^ mir die u!i<'rläßlichen Vorbereitungen aisch zu den' gei^vohn'tenSpa« zierritten künstig kaum noch Zeit lasscn werden. Jndent ich Sie zugleich voir Ihrer Ver-psilichtU'Ng zur VerselMiogeuh'eit über die Tatsache nleiues Verlöbn'isses niit 5»errn Do^ktor Georg Delmmtte -befreie, bitte ich Sie, sür d-c'n Fall, daß wir ««'s vor nieiner Dau-nnig nicht sehen sollten, eine freundliche Er-lnnerunig zu bewaihren. ^hre ergebene Leonore Burkhardt." Ohne ihn noch einmal zu überlesen, steckte sie den Brief in den Umschlag, versah ihn ttiit dt'r Adresse d<''s Leutnants Wilberg und klingelte nach dmn Miidchen. Gedrückt und' gebückt wie lndmer, den Häusermauern so ahe wie möglich, wie wenn er ja niemand durch eine Berührung mit seiner unbedeutenden Pe,-son lästig fallen wolle, jitzlich bei eM.rechen!»er Duli/ket^it der Agent »O»n geschlossen worden. WKB. Rom, 12. Juli. Die „Vpocca" meldet aus Vincenca, daß vier Kinlder durch die Explosion einer Granate, die sie auf dem Felde ausgegraben hatten, getötet wurden. Marburger und Xagesnachrtchten. — Van der Gewerbeausstellung. In der ge«strigcn Ausschuhsihung der Genverboaus-stellung hat sich ein Unterausschuß zur Unterbringung der fremden Besucher der Ausstellung in Maribor gebildet. Es ergeht hie-mit an die Bovölikerung das höfliche Ersuchen, dem Ausschusse bei seiner schwievigen ?lufgabe au die Hand zu gehen und Unter-kunftsmö^licbikeiten in d^r Kanzlei ini Schulgebäude IN der Canlkarjova ulica bekanntzugeben. Gleichzeitig wird darauf cdnflner^om gelnacht, daß noch Reklameflächen zu vergeben sind, und Mar solvohl au der U^n-zäunung der Ausstellung, als auch iui Inneren. DieÄbe^ü.gliche Interessenten uiögen sich ebenfalls an die Ausstellungskan^lei (Telephon Nr. 32"») wenden. — Einpelltmq des elekttischen Stromes. Das städtlsckie Ele'ktriizitätSunternehmen ersucht ulls nützuteilen, daß am Sonntag den 15. d. wogen dringender Reparaturml im Elektrizitätswerke in Fala die Lieferung des eleiktrischen Stromes in der Zeit von 5 Uhr fri'ch bis 12 Uhr mittags eingestellt wird. — Evangelisches. Sonntolg den 15. Juli findi't in V!«rlbor kein ova!Ngelischer Gottesdienst statt. Nnthling durch eine der verkehrsreichsten Straßen. Da, als er an der Lichtsülle eines glänzend schellten Schaufensters voriiberging, hörte er sich angerufen. Er schrak ein wenig zusaininen, riß aber sogleich zu devoter Be-vüßung den Hut vom Kopfe. „Guten Abend, Herr Delntonte! Ich bitte recht sehr uui Entischuldigung, daß ich Sie nicht Kilerst „Schon gut! — Hcdben Sie einen Augenblick Zeit für mich?" „Jmnier Herr Delmonte — natürlich immer! Das heißt: eigentlich werde ich ja erwartet. Ich bekomme nämlich heute abend Besuch, und ich liabe nnch schv'N ein bißchen verspätet. Aber n^enn ich Ihnen irgendlvie zu Diensten sein kann —" Auf t^'n vornehmen alten Herrn schienen diose Bedenklichkeiten keiiu'n besonderlichen Eindruck g.'niacht zu haben, denn er sagte nur: „Wir können dort in die Seitenstrasze einbiegen, denn man braucht mich nicht mit Ihnen zusammen zu sehen. — Abor setzen Sie doch Ihren Hut auf, Rülhling! — Was sollen denn die Leute d<'n-ten?" „Ja, ja, .Herr Delmonte — entschuldigen Sie nur, ich VW so zerstreut. Bei den schlecht ten Geschäften hat nlan den Kl>pf ja iinnier voll Sorgen." Delmonte hielt es nicht sür nötig, ihm darauf zu ant^vorten. Mit langen Schritten strebte er der Eininündukig der Seitenstraße zu, und der Agent lief in kleinen: Abstand l)inter ihm her. bis es dem anderen gefiel, sich nach chm unizuiwenden. — Eirkus Reals«. Am Fveitag hat der bekannte Ringilämpfer und Aviatiker I. M. Zaikin seinen Benefiz-A'bend. Herr Zaikin^ der durch seine Arbeiten auf dem Gebiete der Athletik in Palermo, Rom, Mailand, Paris, London usw. sensationelle Erfolge nrit den nainhaftosten Ringkämpfern erzielte, genießt einen Weltntf. ^^ischen iihm und den ge-wöihMchen Variete-Ärtisten, wie „Eisenkönig" Breitbart, ist ein gewaltiger Unterq-schied, da die Attraktionen des Herrn Zaikin lediglich auf ^raft beruhen. Wir glauben, daß durch den heutigen Benefiz-Hlbend, wo Herr Zailin u. a. eine 1920 K'ilogrmnm' schwere Traverse mit eigener Kraft biegen wird, dem Publifunt Gelegenheit geboten wird, noch nie Dagewesenes zu sehm. Herr Zaikin ist nicht n-ur als Sportmanir bekannt, sondern ^var in seiner .^mat in der Mili« tärschule als Erzieher tätig und erfreute sich im Umgauge allgemeiner Wertjschätzung. — ßttimpfe mit KomltadschiS. Aus Jstip wird gemeldet, daß es im Maleischer KreiS in der Nähe der blllgarisckien Grenze schen jngoslawis^r Gendarmerie und bulgarischen Kmnitadschis zu Zusammenstkchew kam. Im Lause des Kampfes wurde ein Ko«» mitadschi getötet; die übrige nzogen sich über' die Grenze zurück. — Geldschwieriateiten einer Stadtgsmein» de. Wix. ans Veliln Beökere^t gemeldet wir'd,j l-efindet sich die dortige Stadtgemeinde in großen ftimnziellen Nöte::, so d«ß sie über^ hallpt keine Auszahluingeu vornehmen könne.. — vrjuna mtd Himo. In Travnit kam es dielser Tage zu Znsanlmell'sboßen gftvischeit den Mitgliedern der Hano und Orjuna, »>01^ bei ein OrjunaZ schtwer verwundet wurde. — Bom Blitze getötet. Der Landlmanw^ Varo TakaS wurde vorige Woche am Feldes von einem heftigen Ge^vitter Mereascht. Dai kein Haus in der Nähe war. krochm er unb>« seine Tochter und noch drei attdere Mädcheni aus der Nachbarschaft unter einen Wagen^ um sich einigermaßen vor dem Regen zV schützen. Plötzkich schlug ein Blitz in die Pfer«' de und den Wagell mit solche Wucht eiif,.! daß die Uerde nnd Takas auf der Stelle go-tötet wurden nnd Mädchen schwerem Brandwunden e>litten, so daß sie ins Aran<' -kenhaus überfiHvt werdm mußten. — Bater und Sohn von einem Bombe getötet. Aus?!ilk8iü in Serbien wird gemekdets Vorigen Sc»ulstag kam der Sobn des Land-nrcinlnes Olinoviö, der beim Militär diente nach Hause auf Urlaub. Am nächsteu Tage wollde er den: Vater, der gerade in die Küche geheir wollte, eine Bmnbe zeigen, die er mit^ gebracht hatte. Dabei hantierte er so unvor»^ sichtig, daß die Bombe zu Bodensiel und explodierte. Vater und Sohn kamen dabei umZ^ Leben. >7 . — Bon einem Einschleiche? ermordet. ?luS Kla'gensurt wird untornl 1'1. d. gemeldet:. In "der Nacht zum Freitag wurde de? w Wlnstein im Görtschitzwle ansässige Bau-nleister Donolo von einein Einschl^icher, der-sich unter seinem Bette verborgen hatte, nie^ dergeistochen. Er erhielt schwere Verletzu-ngen im Rucken und nlußte ins Landeekranlken-Haus nach K'lagenfurt gebracht werden, wo er am 10. d. seinen tödlichen Wnniden erlag. Ein Dienstnlädchen hatte den sreinlden Mann beim Einschleichen wohl beniertt, doch alS nlan nach Hnr fahndete, war er verschwu>n-den. Er konnte im Dunkel der Nacht entkommen. „Vielleicht kann ich Ihnen Gellegenheit ge^n, sich eine kleine Provision zu verdienen," saigte Debmonte, seine Stimnie dämpfend, »bnwhl sie ganz alle^in waren. „Sie stchenl doch init Möwig intmer nych auf dem alten Fuße?" „Ich gehe ibm hier und da bei der Ord'-nunig seiner Bücher zur Hand, Herr Delmon^ de." „Ach was, niachen Sie mir doch keine Flausen vor, alter Freund! Ich weih, daß Sie seine rechte Hand sind, und daß Sie mit dem alte?l Gauner ma^n können, was Ihnen beliebt. Wie hoch steht der Leutnant Wilberg bei ihm in der 5t^reide?" . „Ich weiß wirklich nicht. Möwig läßt mich durchaus nicht in alle seine geschästllichen Angelegeniheiten —" „Wenn Sie es nicht wollen, so lasien Sie es bleiben. — Guten Abend!" „Eim'n Augenblick — bitte, Herr Delmonte! Ich dürfte ja eigentlich nich^ darüber reden, aber es ntbgen so an die Zehntansend sein, wenn ich nicht irre." „So viel? — SclLinnn für Möwig, denn er wird sie getrost in den Iiauch schre«l^ben können." „Oh, Herr Dolmonte! Der Sohn des. reichen Wilberg!" „Der Alte rückt nichts nrehr heraus, darauf kl^mlen Sie sich verlasse«. Ich weiß es aus der sichersten Quelle." „Sie machen mir Angst. Möwig hat daS Geschäft sa hauptsächlich aus nrcin Zureden gema6)t. ?lber ich glaube auch nicht, daß etwas zu befürch^n ist. Ich Wne .August Ml^ — Wieder ein Autounglück. AuZ BuVa-Ipest, II. d., wind berichtet: Der Grubenbe-zsiker LMvlg Salgo befani» sich in Beglel-4unl, seiner Frau, seiner beiden Kmder und dreier anderer Personen aus der Fahrt nach seinem Gute bei Tißa-Fürvd. Da das Auto in scharsem T^'Mpo suhr, wurde es an einer 'Strastcn'kuvve aus seiner BaHn geschleuidert nnd übeNschluq sich, wo-b^i alle Insassen auf ^ie Ltraß,' gcslvorsen wurden. Der Chauffeur bli<'b nlif der Stelle tot, währc-nd ^l^o und seine Frau Armbrilche erlitten. Dve übric^en l^mass^'n kamen mit dem bloßen Schrecken df-^on. . — Der Leidensweg emes alten Mannes. '!In München erreqtio seinerzeit der Tod des pensionierten, ini Groisonalter stehenden Ge« ireraloberar^tes Dr. Otto Baltdrexl, der an ^ntkrästung und Vevwalirlosung starb, grosses Aufsehen, iiüer welchen Fall wir auch 'damals kurz berichteten. Die gerichtlichen Cr-«lxbulMn ergalben feste Aichaltspuu'kte da-'jür, däst der alte Mann von seiner viel jün-.lxeren Frau buchstäblich zu Tode flemartcrt ^ivordsu war. Dr. Baudrexl war bei den'kbar ichleS)tester Kost von seiner Frcnl zll den -lüedriffsten Arbeiten herml^eHogen und stäu-belschiinpst U'nd gsschlagerl worden. Seme ''Frau, die den arnien Greis furchtbar darben Ves;, wußte es durchzusetzen, daß seine Pension ans ihr Konto übertraten wurde. Sle ^ar aber keineswegs mittellos, sondern besaß viele wcrtibeständiffe Papiere nud hatte In ihrcr Wchnunc, ein inmfangr^nches A-'?bttelarin gekleideten Äiann !das Wort „Hund!" zurief und ihm einen ^Fußtritt versetzte. Die Gerichtsärzte, die am Ä'örper des (^veiises deutliche Spuren von Mißihandlmlyen festistellten, erklärten, daß Ider Tod infolge Evschöpfung eingetreten sei ^ie durch die ihm widerfahrene nnmensch Ii^ Bd'lunsf sehr c^esördert wurde. Ain 'llO. d. stanid die>e weibliche Hyäne vor dem Münchener Landgerichte, angÄlagt des Ber-^reÄMs der körperlichen Berlet^unc^ mit töd-^lichem Ausgang. Sie wurde zu 18 Nionaten ''Gefänslnis verurteilt. — Wenn Kinder unfolgs^ sind . . . Aus 'LcoHon wird folgende tragische Gelschichte ge MsVdet: Lehden Samstag wurden in Gmein vru^ben Wei kleiiu: Arüder, Aristides nnd 'Mlidolf Lutaseder, Söhne eines ^rtsarbei s!ters, die O^er eines grausamen Verhäng Risses. Mchrero Kinder spielten nmd 'Ävoklten mit eine^m Drckht zwischen Kwei Wäumen eine Schau'kel imProvisieren. Der ^lljälhrige Aristides iwolltv der evste dabei ^eii?, stieg auf ein-en Baum, machte den ^raht fest unid wollte das ^wcite Ende an ei-neut nächsten Baume anbrmgen. Das Un jvlück wollte es, daß er den Draht der Hoch> ^lpannuWSleitung beri'chvte. Er evhielt ei ^en schtvereni Schlag, wurde zu Boden ge-'worfen und erlitt! schwere Brandwunden an ^dStN Knf Fingern. Doch blieb er am Leben. Die Mutter des Knaben eilte nach Trosaiach einen Arzt; untevlvegs trus sie chren 'IZMrigen SoHn RudoLf. Sie schilderte ihm ^en Unifall des kleineren Bruders und warn chn eindrinc?lich davor, den Draht zu be lÄhren. Der Kvabe aber koniwte in seiner .Vi^Mi^n Neulgievde der Veriuchun-g nicht "wrderftchen und packte dt'n Draht, um ihn ' labzureißen. In diossm Augvnblicke evhiel! vuch er einen starken elektrischen Schlag und 'iwurde auf der Stelle getiitet. . — Der Tod iu den Bergen. Ein schweres Touristenunglüc? ereignete sich vor einigen Tagen im ^sänse. Zwei Mitglieder ^s Wiener Touristenvereines, Rndolif Lieber berg seit seinen Knabenjahren, und ich weiß daß man nicht alles gleich wörtlich nehmen i>a!vf, was er im Zorn heraussprudelt. Da er heu^ achend bei nur zu Gast ist, kann ich übrigens gleich auf den Busch Nopsen, na« türlich ohne daß er was inerkt. Denn von meinen Beziehungen zu Möwig darf er selbst verständlich nichts wissen." „August Wilberg kommt zu Ihnen? ^ Na ja, waruln nicht? Vor zwei oder drei Iahreir soll ^r sogar n<^'he daran ge)veisen sein, Il)re hübsch^» SclWägerin zu heiraten. Wie war doch die Geschichde?" Die Frage war dem Agenten sichtlich nn-iangcnehm, aber er hatte offenbar nicht den Mut, sich ih-rer Beantinwrtunig zu entziehen. „Mein alter Freund Wilberg verkehrte da-wals ziemlich hänsdg in nleinenl Hause, und es hntlte allerdings den Anschein, als ob er sich für meine Schwägerin interessierte. Zu einer Erkläruwi aber ist es meines Wissens niemals gekonrmen." „Vielleicht doshalb nicht, weil die junge Dame vorzog, eines Tages mit dem Defrau« Tanten Rieck^ff durchzugehen! Was ist denn übrigens aus i'hr geworden?" „Ich weiß es nicht, Herr Telmente. Vir klaben seitdem selbst nichts mehr von ihr gehört." und Rechtsanwalt Dr. VoHeim, sind beim Abstieg vom Große« Buchlstei.n durch das so« genannte Rohr durch Steinschlag verunglückt. Rudolf Lieber wurde getötet, während Vr. Wovheimi, der ^rch die Admonter Ret-ungsexpoditwn nach Matterboden gebracht wurde, so schwere Verletzun^n. erlitt, daß an seinem Aufkomsn geZweifett wird. Die Touristen, die sich zufällig getroffen hatten, hatten den Aufstieg von St. Gallen aus un* ernommen. — Das „goldene" Wienerherz. Wohl eine der traurigsten Folgar kennt in seiueiu egoistischen Selbsterhaltungstrieb keine Schonung. Nicht selten ereignet es sich, daß Hausbesitzer, in dessein Hause arosze und luftige Wohnungen sich befi.liden, in kleinen Löcr Platz zu uiacheu, edscheiltt uns doch als ein schier un niöglicher Fall, llnd doch spielte sich ein sol cher jeht in Wiml ab. Im 21. Bezirk, im Hause Varulhaqengasse Nr. 4, wurde eine 89jährige, sä?i>oevlranke Greisiil aiis ihrer Wohnung, aus ihreltt eigenen Hause auf die Straße gesetzt, weil das Wohniingsalut die betreffende Wohliung eiueln anderen Mieter zugesproclKM hatte. Die alte Frau hatte, gleich ihrem Enkel und desseu FanNlle, in» eigenen .Hause keine Wohnui^g finden können. Sie hatten aus Mltleic> bei Verwandten einen Untnschlupf gt^'ifundeli, während ihr En kel und seine Familie zerstreut Schlafstellen suchen mußten. Nun war durch Zufall iul Hause der Greisin eine Wohnung frei geworden, weil das Wohnnugsanit einer in ihrvm .Hanse wol)nenden Partei eine Woh nung in eineln von der (^enleiude Wien neu erbauten Hause zugewiesen hatte. Die Grei sin war nun am M. März mit der Faunlie i^hres Enkels iil ihreni .^)anse eingezogeti. Am 2. d. gab es grosje Aufregung. Das Woh nungsamt lieg nänilich die nlte, voll'konlmen ge'brechlicl)e Frau aus ihreui eigenen Hause delogieren, weil die Wohnung einer anderen Partei zugs^vieseu war. Mau trug die Frau sanrt dem Bett auf de-n Gaug hinaus, el>enso auch die junge Gattin ihres Enikels, die bei einom Straßen'balhnunfoll einen Fuß einge büßt hatte. Bei dieseni Vor^^n-g wurde die Wahnuugstür aufgojiprellgt.' Di^i'e Dt'logie-rung wurde über Antrag des Rechtsanwaltes der Familie und über Einschreiten des Bun-desunnilsierinms rückgängig geniacht und die bedauernswerte Frau wieivr in ihre Wohnung zurückgebracht. In den daranffolgen-den Tag.'n erschim der voui Wohnuuasauite geschickte Mieter, der Eisenbahnbedu'nstete Paukert, in Begleitung von anderen Personen und Arbeitern, in der Zahl von zirka hundert, un'd wollte geivaltsani in die Wohnung eindringen, was aber inlmer verhindert ^Verden konnte, da schnell ein^ genilgende Zahl von Wachleuten zur Hand war. Vor einigen Tagen ist es nun Pankert und seinem Anhang doch gelungen, in das Haus einzudringen nnd die alte Frau nnd ihre Verwandten ge'lvaltsam zu delogieren. Diesnial wurde die arine Frau und ihre gesamte Ein« richtung aus die Straße gestellt, und sie nlnßte notgedrungsn wieder die alte Schlafstelle bei Verwandten bezichen. Der Anwalt der aus ihrem eigenen Hause vertriebenen Frau unternahm sofort energiische Schritte, um diesen Geivaltakt wieder ungeschehen zu machen. — Waihrlich ein trauriges Zeichen der Jetztzeit! — Segen Vergehen» gehen die Sicherheit des Lebens nach Paragraph 337 St.»G. hatte sich der Jahre alte Bevginann Lorei^ Ca-puder aus Me^ica vor dem Kreisgerick)te zu verantworten. Eurde. Eapuder Mb zu, die Vorschriften g>e-kanut und nur l^'Äiakb l^^'geu diesi'tlben gehandelt zu haben, weil er fürchtete, man nnirde ihnl den Vorn'urf machell, er habe mit seinen^Uiuieraden zu wvuig geleistet. Das Urteil lant^'te auf fünf Moimte streugeu Arrest. — Perdmnmte5 Orjunei . . . Au? 31. Mai d. konfiszierte der Tierarzt Petar Skoii'' iu SIvveuska Bistriea Fleisch von einem Ochsen, den dt'r Fleischhauer Joses Weber voni Brnder des 3^2-jährigett Be'il^^er'5 ^^ohanu Novak .^hnung des Tierarztes und beschiuvpfte dort di'ssl ll Gattiu. Novak gibt die Beschimpfungen zu und wurde vom Kreisgerichte nach ^ Wl des serb. 5tmfgetsetzes z»l 300 Din-^r Geldstrafe verurteilt. Aus dem Gerichtssaale. — Beim Betteln gestohlen. Der 23 Jahre alte BHtzer Valentin Husuijak, wegen Dieb-sta-hles schon Meimal vorbestraft, und seine 42 Jchre alte Schivester Jaga Pinteriö, beide ans Podgorje in Kroatien, trieben sich in der Zeit vom 8. bis !4. Mai d. I. im Bezirke Gornsa Radgona herum, gaben sich als A'bbrändler^ aus und s'am'nrelten auf Grund eines gefälschten Dokumentes bei den Leuten Getrei^, Fett, Oel und Bargeld. Am 11. Mai kamen sie zum Besitzer Ivan Zem-ljiö in Terbogovci und stnl)len dort aus eine mim Vochause hängenden Rocke des Besitzers 1600 RI. Voni K'reisgerichto wurden beide wegen des Vcrbrechmls des Diebstahls und des Betruges verurteilt, und Kvar Hus-njak zu 5 und Petriö zu 3 Monatvn scheren Kerkers. - X Die «OMluRg der Kronenfthickde» »»i ferer Kauflevte i« Italien. Das Finanzministerium in Beograd hat statistiiche A»gaben über die Schulden unserer Kaufleute bei den italieuischin, Firmen, so roie auch über di^ Wechfelzahlnkigen und Obligationen eingeholt. Das FinauMintsterium wirdi eine tt^oulmifston bt'stinmierl, welche ^n Eiinver-nehmen mit den italienitschen Delegi«rten tll« Relation b^stimnien wird, in wacher Aah« lung die jtronenschuld in Italien erf^?en soll. > o »> > j Kino. Die Tochter Napoleons. Ein historisches Draum, das durch seine klaren, reinen Bilder allein schon viele Bewunderer find« wird. Der Inhalt des Films ist auS der Vorbesprechung bekannt. Zu erwähnen wÄlre-uur noch, da^ Lra Mara in der Rolle der „Wnigstochter" ein entzückender Schelm R, so daß es ganz glaublich erscheint, dcch selbst d<'ni si^isteren Napoleon ein heitiettS Läct^'ln abMingt. Seines Inhaltes wegen dürste der Filni vor allem in der Dalnmwelt leblhasten Anklang sindt'n. Mestn! kino. „Der Totschläger" ist ein gWB szer französischer Film in 2 Teilen. Der ei^ste Teil „Die Opfer des Allkoihols", in 4 Akten, wird Frvitag, Samstag, Sonntag und Mo«-tag vorgeführt. Vereinsnachrichten und AnMndigungen. Egs« Stadtpark. Jeden Nachmitt4 Uhr. Hausmehlspeisen und Gefrorene?. Der Aerzte^rein in Maribor hält sehn« nächste Ausschußsitzung Montag den 16. tB-un: ti Uhr abends in der Bat)nhosrestoury-tion' in Maribor ab. Volkswirtschaft. X Tie Stalatseinnal)men im März. Die gesamteil Eiuilahmeu an Monopoltaren, Zöl len, Erträgen der Staatsgüter, Gtiverbe imisakstener u. a. beliefon sich iul Monate März d. I. auf Dinar. X Die Regelung des Devtsenhandels in Polen. Zu der Melduitg voi der Zulassung von Bau'l< tt zuni Devi-seuverkehr wird er gällzend uoch alis Wallcl)au tierichtet. daß diese B'tinkeu Valuten und Devisen nicht ei-geinnächtig ihrer .Uundschast abgebi"!! dürfen, soniX'ru dl'reu Au'for'd<'rungen zu-erst der De 'visenkoluluission zur Entscheidung vorlegen niüssen. Das Eintaussrecht von TX'visen uud Valuten steht den Devisenbanken voll zn. Den Deviis^'nbanken Unrd a!ber vt'i-boti'n sein, uutereiuander ulit Dt^'l'isen nud Va^luten zu handeln. Bei Valuteuaukauf von Privatpersonen sind die Van-ken verpflichtet, den Geldkurs vom Vortag zu zahlen. Die Devisenkoni-nussionen werd(M bei Zulvt'isuug von Valuten und D^'vi^seu in erster Reibe die Interessen der Industrie, und .^var für Rohstoffankauf, und in zlvt'iter Reihe die Interessen des' Handels berücksichtigen, wobei sür den Import von Luxnswaren keiue ^-visien zu Weisungen erfol/gen sollen. X Niindigung der Vleranleihe? Nackdem iu der letzten Zeit wiliderholt Gerüchte und ?.ikeldungen über die ttündignldg der Bler-anleiHe durch unsere Riogiernnig im Umlauf gewesen waren, sind uns nun konkrete Nack)-richten zu'gegangou, die dahin lauten, daß die Vleranleihe endgültig geki'l.ndilgt sei, so daß die Mmtie Rate gar nicht wevde ausgezahlt werden. Es stünden moritorische Verhandlungen wegen einer jugoslawischen Staatsauleihe in England bevor und der jünglstc Besuch des Beograder englischen Gesandten Vir. ?1on'rrn Dr. NvnÄ^ hängt damit znsamuien. Nähere Mitteilungen hierüber wiivd man noch abwarton müssen. Ue-berralschen könnte die Auflösung des Anlevhe-vevtrages kaum jemanden. Schon bei seinem: Abschluß waren wichtige Bedenken bestc^en geblieben, die sich nainenttich auf Verzinsung uind Tilgung bez.ogeu. Auch an Zweifeln blüzüglich der Güte der Fivnm fehlte es iln Laufe der Zeit nicht. Schließlich kam die rccht ungünsti-ge Entiwick.su ng der Auleish»: ans dem ameriianischen Alarkte, der auch — 'N^ie es scheint — ephen^ere Börseumanöver nicht zu steuern vermochte«. Die Kiindigun'g 'wäre nun ein durchaus gangbarer Auslveg aus der weniq angenehmen ^lbnwsphäre, die sich NM die Frage der Bleranleihe gebildet hat. X Mm'ktbericht. Auf de-in Vichmarkt am 10. ds. wurden ani'getrieben: 13 Pferde, Stiere, 155 Ochsen, .357 sNiilie und 13 Kälber. Die Preise betrugen für da? Mlogranlm Lebendgelvicht für Mastechsen Diu. 12.75— 13.50, halfette Ochsen i2—l?.50, Zuchtochsen 11.25—1'2, Schlachstiere 8.75—genlä-ste^te Schlachtkühe 12—13.75, Zuchtkühe '<^.75—ll.iö, ^übe .»um Verwursten 7.75— ^.50, Mel'kkü^e 9.5(1 - z.2.5l), trächti.'^e 9.50_12.50. Jungvieh 11.75—13.75, Kö! .l l>er 1^15^75.! Letzte Nachrichten. M. SuSak, 13. Iuäi. Wie man knMrii, wllrde der Bürger nie ister von Sll5at, Herr KuLi?., der sich augenblicklich in Beograd hält in Beograd zurückgehalten und ^ Pt eiirer Äl'onifereuz, an der auch der Prqlside« dt'r paritäti»schen Aourmission, Dr. Rydar, sowie Dr. Laginja, Ad^niral Brica untd Dr. Angljeliuo.vi^^ teilnehnn'n werdvn, ei^vgelade» n»orden. In dieser- Kollfereinz wird über dqs weitere Verhalten ut^serer Regierung B?» stt>tuß l^esaßt N>erden. ZM. Beograd, 13. Iilli. Wegen der Krankheit des Ministers des Aeußeren, Herrn Dr^ Niuvi^, haben gest2, Beograd 6, London Äi.M, Berlin 0.0020, Prag 17.20, Z^ail««d 24.70, Neilvyork 574. Wien O.lVSOTb, gist. Krone 0.0081.25, Budapest 0.06ö, Sofia 5^0 ,^<^reb, 13. Juki. Schlußbörse: Parts 5.525—5.ii0, Z^ürich 10.35—16.40, Lonidvn 4.:^^1..'^1, Berlin 0.4^—0.4öü, Wien 0.1ZY5 __0.13.'^5, Prag 2.^2—2.81. Mailand 4.07, Newyovk 03.25—H4.2S, BudapFt lD7 - Kolodialer Schwefel. /ES dürfte manchen Wei-ni^er mteressie-baß ma?l mittels tolodialen Schwefels, i^cher do7 Kupfcrkalkbrühe beicsemengt ^iid, mittil?i^t der Spritze gleichzeitig Pero-^.pova mie Oidium bakämpfen kann. ^ Der Schll>e'feer fiedenden Wassers. . ! > Die dritte Flüssigkeit bestellt mts .W Gramm Tischlerleim und 5^ Liter heißem Wasser. Der Leim muß zuvor in kailtem Wasser aufgequevt werden, erst dann darf er in siedendem Wasssr autsgelöst werden. ' - Di- Mischimgen. ^ ^ ! Die heißen Flüssigkeiten Nr. 1 und' Nr. I, das sinid das auflAeliiste Saloidin und der aufgelöste Tiischlevleim, werden nun zu einer Lösung vereiMgt. Somit haben wir Atvei Lösungen, Wellie jede für fich unibegrenßt haltbar bleibt. Ä)llten die letzteren Lös-unigen 1 und 2 nicht rein sein, dann werden diese'lben durch eine dichte Leiniwand Mriert. Vor der Bernvendung im Weingarten worden die bei'den Lösuivg^n im ovkalteten Zustand vermischt, und zwar am besten abends, ^veU diese Mschung 3 bis 18 Stunden Z^t braucht, um die Schwefelmoleküle Dieser synthetisch' erzeugte Feinschweifek^ ist m^roflopisch gar nicht fichtbaT, jedoch!' auhergawöhnlich Vir?sa.m gegen Oidium auf. Trauben, Rosen, Aop^eln, FusiAadium usiw.^ Die beschriebene Schwefelmiilch wird n-un ' in 3^ Liter Wasser au^etöst, mit etwas Kalk ' neutralisiert, bis das Reaaenzpapier basische^ Eigenlschaften zeigt, NRd A als solches BeKämpfunig des Oidiumrs gebvakuchsfertiig..'^ Eine solche Losung soll in zwei bis Äei Ta- j gen verbraucht werden. ' Wollen wi>r aber P-eronos-pora und Oidium!' gleichzeitig mit einer L^uing bekämPsifn,< ^m: wird die obgenannte Schkvefelimilch di-^ rskt in die fertige KupferkaHVl'öisimy gemischt e und bei Bedarf mit Kalk noch nieutralisiert. Durch eine solche Milschu-ng wird auch Kupiferbolroatc"._W8V Hersekte Näherin empfiehlt sich Ken cleehrten Damen, geht auch ?nS Haus. Anträge unter „Perfekte Näherin" an Vw. 5909 sFeine Prioatkost iiber die Fetten zu haben. Adr. Vw. 5W3 KSelckies edle Herz würde einen Monate alten Knaben als Eigentum annelimen? Antr. unter ^.5^abe" a die Vw. 5!)17 MealWle» iSaffeehaus in d. Etadt zu der-itausen. Anträge unter „Kavar-ma" an die Verw.__^81 Zweistöckiges Geschäftshaus, für ^e Branche geeignet, neben Hauptbahnhof Maribor, sofort verkaufen. Gefl. Anträge an ostfach 2. Maribor. 5867 Klmfen gesucht W«aest»hl, gut erhalten, zu kau-ffen gesucht. Anträge Jezdarska lllica 5. Tür 3. 58W Kleiner Eiskaften. ev. gebraucht, wird gekauft oder zu uiieteu ge-ßmht. 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