N2 P-K?sns V LS'SÄ-c»?. «ckt??p^»»RU. «effW«ff>MH tz. M /^ ^ v«ch»>ruck«rH^ /X /X Sti,zeUmmin:r ...»'» ^ so Ä. >>^«-» .^'4^. > «o.mtafls. Nummer . . . !'-» Nr 212 Mltiwoch. den 20 G?p!?mber !Y22 62 2lw?s. An unscre Abonnenten! Trotzdem bereits dcr halbe Monat September herum ist, sind doch noch große Posten namentlich der auswärtigen Abonnenten ausständig. Die Verwaltung der „Marburger Zeitung" legt Kaller den geehrten Abonnenten, die die Zeitung durch die Post zugepellt erhalten, Erlagscheine bei, mit der Bit-te, sich derselben zu bedienen, damit in der Versendung des Blattes keine Unregelmäßig« keit eintritt. — Die Verwaltung. _ Der Kamp? um das ,!V!snqusmsnt Volontärs'. Dr. P. — Paris, 13. Sept. Der Schritt, den die belgische Regierung soeben tat, mag in Berlin nach alledem, was sich dort in den letzten Wochen zugetragen hat. eine gewisse Ueberraschnng hervorgerufen haben: hier in Paris galt er als eine ^ Selbstverständlichkeit, an der nur heillose, Optimisten noch Zweifel hegten. Man wnß-! te nämlich um die Persönlichen Anstrengun-Z yen. die Herr Poincaree in Brüssel gemacht^ hatte, um die belgische Regierung intransi- j yent zu stimmen. Sein Schlagwort: „Kein Moratorinm ohne Pfänder!" hatte in den belgischen Blättern die Variante angenommen: „Keine Schatzscheine ohne Golddek-s kung!" Dabei muß hervorgehoben werden,! bas? die meisten Belgier, die sich dieser For-mel bedienten, es im guten Glauben taten.' Mir persönlich versicherte ein hochstehendes Mitglied der belgischen Gesandtschaft in Pa-, ris, daß eS Deutschland ein Leichtes sei, die «verlangte Goldgarantie zn leisten, ohne daß tue Mark weiter sinken würde. Auf meineil Einwand, daß die deutsche Regierung nie in diese Operation willigen könne, weil eine Markkatastrophe sonst unausbleiblich sei, bemerkte der Herr, daß dies einfach undenkbar sei, weil ja Belgien das Gold nicht anrühre, und die deutsche Unterschrist der internationalen Finanzwelt doch noch sicherlich 1g0 Millionen Goldmark wert sei. So konnte es nicht anders kommen, wie es gekommen ist. Herr Poincaree hatte diesmal leichtes Spiel. Lieber wäre es ihm ja noch gewesen, Belgien hätte den Fall sofort vor die Reparationskommission gebracht, ohne erst Deutschland ein Ultimatum zu stellen. Cr fürchtet nämlich die Begründung, die Deutschland im Falle, wo es die belgische Note beantwortet, seiner Weigerung ohne Zweifel beifügen wird. Er fürchtet diese Argumente, weil er selber von deren Stichhaltigkeit überzeugt ist. Denn er handelt nicht in gutem Glauben. Jedermann weiß hier, daß ein DirektionSmitglied der Banque de France, dem offiziellen französischen Bank-, institut, in einer Art Denkschrift an die Regierung die juristische und tatsächliche Unmöglichkeit für die deutsche Regierung dargelegt hat, aus dem Privatinstitut der Reichsbank eine Garantie in Gold anznbie- ? ten. Wenn Herr Poincaree trotzdem sein Spiel in Brüssel spielte und gewann, so geschah dies nnr zu dem Zwecke, Deutschlands „freiwilliges Verfehlen" durch die Repara- ^ tionskommission feststellen zu lassen, Bel- ^ gien sollte durch einen Echec in Berlin ge-^ kränkt und verbittert, Herr Delacroix, der sonst sehr gemäßigt ist, durch die allgemeine Volks- und Prcssestimmung zu Ungunsten Deutschlands beeiuflußt werden. Ueber die zukünftige Entwicklung der Dinge läßt sich nur soviel sagen, das; Belgien ohne Zweifel nach der ablehnenden -Antwort Deutschlands die Reparationskommission mit der deutschen „Verfehlung" be-! fassen wird. Die Frage wird dann so gestellt! werden, daß die eine Hoffnung, die man bis jetzt noch haben konnte, nämlich die, daß die Neparationskominifsion die von ihr jclber "Die LanSkö-GewerökLUSsikMW' dauert bis 24. EeMnw?,' 1922. Es Isl somit jedermann, der sich die Ausstellung noch nich! bcsichllgl ha!, Gelegen-heit geboten, das Dersönmke nachzuholen. Dvtkerbundvm momlunq. Telegramm der „Marburger Zeitung". Ungarn aufgenommen. Genf, 18. September. Die heutige Vollversammlung dcs Völkerbundes sprach sich einstimmig für die Aufnahme Ungarns in den Völkerbund aus. Der Präsident beglückwünschte das neue Mitglied des Völkerbundes und bat die Verifizicrungskommissiou, die Vollmachten der ungarischen Delegierten möglichst rasch zu prüfen, um die Teilnahme Ungarns an den Arbeiten dcs Völkerbundes ^ ehestens zu ermöglichen. Hierauf wurde der ! zweite Punkt der Tagesordnung: Bekämpfung des freien Opiumhandels, beraten. Dr. Nansen legte sodann der Völkerbnnd-^ Versammlung ein dringliches Telegramm der norwegischen Kommission in Konstanti-nopel vor und machte dem Völkerbund den Vorschlag, ohne Verzug auf Grund des .Punktes 11 des VölkerbuudpaktcS zu erwä-! gen, ob er Maßnahmen zum Schutze der griechischen und armenischen Flüchtlinge und ! zur Einstellung der Feiudseligleitcn treffen soll. Die Versammlung beschloß, die fünfte ; Kommission (humanere UNd soziale Fra-" gen) zu beauftragen, die Frage der .Hilfe für die Flüchtlinge wegen ihrer Dringlichkeit sofort zu prüfen und Bericht zu erstatten. Der ' zweite Vorschlag, dos; der Völkerbund bei ' den Staaten intervenieren möge, die den Konflikt in Kleinasien hervorgerufen baben, wurd? an die erste Kommission zur weiteren 5 Behandlung überwiesen. Nächste Sitzung morgen. Tagesordnung: Fortsetzung der Be-i handluug der Opunnfraae. j Genf, 18. September. Morgen vormit-' tags wird das fünfte Komitee unter dem ^ Vorsitze Balfonrs neuerlich zusammentreten, um zum Berichte des Finanzkomitoes neu- erlich Stellung zu nebmen. Desgleichen wird , morgen in einer Sitzung des Völkerbundra- j res die Entscheidung über die Grenzregnlie- ^ rung zwischen Oesterreich und Ungarn fal- s lcn. j Die öj-erreichisch': Frage. ^ Gcns, 18. September. Nach der finanziel- ^ len hat nun auch die wirtschaftliche Kom-j! Mission den Bericht üoer Oesterreich fertm- -gestellt Tieser Bericht hebt hervor, daß alle;! Politischen M'chreaeln in keiner Weise und auch nicht teilweise die finanziellen Maßnahmen ersetzen tonnen, die Oesterreich zur Sammlnng unbedingt braucht. Immerhin wäre es wirtschaftlich für Oesterreich von großer Bedeutung, wenn entsprechende Hau- ^ 'del'werträge zwischen den Nachbarstaaten i und Oesterreich, aber auch zwischen den üb-! rigeu Mächten und Oesterreich geschlossen j würden, und zwar binnen möglichst kurzer Frist und auch möglichst inhaltsreich. Es komme nicht auf eine Vessernng der handelspolitischen Verhältnisse, sondern auf das! ökoncmistische SM'tem an. Als wirtschaftliche Mängel dieses Systems bezeichnet die . Unl^rkommission die zu zahlreichen uud zu j weitgehenden Verbote und Verkehrsein-schränkungen, die über das durch die Verhältnisse gerechtfertigte Maß hinausgehen. Die Diskussion iil-er die Mmorltätenfrage? verschoben. ?VB. Genf, 13. September. Zu Beginn der Sitzung der 6. Kommission verlas Bundesrat Motta den Entwurf seines Berichtes ^ über die Minoritätensrage an die Vollvcr-! sammlnng. Die Diskussion wurde verscho- ^ ben, da der italienische Text noch nicht zur Verteilung gelangt ist. GriechtnZonö und die Türke!. Telearamm der,Marb'.'r^?r London, 1k». September. Die „Times" deuten an, daß die offiziöse Mitteilung über die Haltung Englands in der neuesten Phase der Orientfrage aus Lloyd Georges Büro stamme und ohne vorherige Zustimmung des Anßenaintes veröffentlicht worden sei. Die „Mornwgpost" schreibt: Dank der Politischen Weisheit Frankreichs sei die Entfesselung eines neuen großen Krieges hinausgeschoben worden. Das Blatt stellt sest, daß in allen Kreisen dcr Dienst anerkannt werde, den Poincaree der Sache dcs Friedens geleistet httbe. London, 18. September. In einer Erwiderung curf die Note Balfours vom 3. ^uli d. I. betreffend die Dardanellen und die Tätigkeit der russischen Flotte im Schwarzen Meere erklärte Volkskommissär Harakan, daß die Moskauer Sowjets da? türkische Abkommen mit der Towjctsregiernng betreffend die Dardanellen und den Bosporus, das in Mokan im Jahre IO2? unterzeichnet worden sei, anerkenne und versichert, daß alle zukünftigen Verträge mit den Nachbarstaaten, betreffend die Meerengen, weiter entfernten Mächten keine Rechte zur Einmischung geben. London, 19. September. Wie die „Times" ! melden, habe Italien die britische Regiernng ^ verständigt, daß sie an keiner Aktion, sei es einer aktiven Operation oder an De^ens'v-maßnahmen gegen die Kemalisten teilnehmen werde. London, 18. September. Die „Morning-!i vost" meldet aus Konstantinopel: Die In-! fanterie ist damit beschäftigt, Schützengräben! in dcr Umegbung von Tschanak auszuwer-^ fen, um die Dardanellen gegen einen etwaigen Angriif dcr Kemalisten zu schützen. ! Nsaa, 18. September. Nach Meldungen aus englischer Quelle hcit auf die Nachricht-von dem Siege der Kemalisten hin der militärische Rat der Sowjets in einer außeror- ^ deutlichen Sitzung beschlossen, die gesamten ^ Landstreitkräfte im Kaukasus sowie die Flol-te des Schwarten Meeres bereit zu halten, um auf das erste Signal zugunsten dcr Kemalisten einzugreifen. ! Athen, 18. September. Die Regierung, trifft Vorkehrungen, um Thrakien durch Be-! stände aus Kleinasien, die neu aufgefüllt wurden und ausschließlich aus Mannschaften der jüngeren Jahrgänge zusammengesetzt sind, zu verstärken. Französische uud italienische Schiffe haben heute uugcfähr 10.000 Flüchtlinge ans Land gesetzt. London, 18. September. Eine Meldung der „Daily Mail" ans Kapstadt bezeichnet es als unwahrscheinlich, daß die südafrikanischen Union-Streitkräfte nach den Dardanellen entsendet würden. Das kapländische Parlament wird zur Prüfung dieser Frage I einberufen werden. — Ans Bombay wird, gemeldet, daß die dortigen volitischen Kreise 'dem britischen Plan der Entsendung von gesteckte Grenze von sechs Monaten erweitern und so die formalen Bedenken, die Herr Delacroir, sicherlich in bestem Glauben, in Verlin geäußert hatte, zerstreuen wurde. Weitere Verhandlungen, die sich ans diese Weise zwischen Brüssel und Berlin ergeben hätten, sind damit ausgeschlossen, und mkn sieht nicht mehr recht ein, welches noch dk Mission der Herren Bergmann und Fischer in Paris sein könnte. In dcr Entwicklung der ganzen Repetitionsfrage haben wir erneut einen weiten Schritt nach rückwärts getan. Wer aufrichtig eine baldige Lösung der Probleme wünschte, konnte es nnr begrüßen, daß die Verhandlungen darüber wenigstens zeitweise aus der drückenden politk schen Luft von Frankreichs Hauptstadt enti rückt waren und rein geschäftliche Gesichts^ -punkte maßgebend wurden. Diese ganze viel-j versprechende Entwicklung ist nun wieder ! vernichtet. Von neuem werden alle die Po-. Mischen Intrigen, wird der ganze unwürdig ge Zank zwischen England und Frankreich einsetzen, der noch stets ein Unheil für Europa und Dcntschlaud bedeutete. Tie höheren. Trümpfe siud in diesem Angenblicke aller-> dingS in französischen Händen: wenn nicht! i alles trügt, wird England die griechische j Niederlage in Kleinasien auch auf dem ^Kriegsschauplätze am Rhein teuer bezahlen! : müssen. 5 Wird Herr Poincaree, im Falle, wo die - altersschwache Neparationslommission cm ?! „manqnement volontaire" feststellt, zit - -Mangsmaßregeli! greifen? Es erscheint dies ?. wenig wahrscheinlich. Er wird sich mit der l ^ taktischen Position begnügen uud den Faden, - an dem das Damoklcsscl-wert über Deutsch- - land hängt, noch mehr lockern. TelephonifOe Nachrichten. Jugoslawien und d e Orienlfrage. Genf, 18. September. Der jugoslawische Vertreter Iovanoviö empfing heute die Ver« treter der Presse. Auf die Frage eines eng-i lischen Journalisten, wie sich Jugoslawien zu den türkischen Siegen in Kleinassen stelle und ob eS einschreiten würde, falls die Tür, ^ lei sich in Konstantinopcl oder in Thrazien! l festsetzen sollte, erklärte dcr Gesandte, die ju< ! goslawische Negierung werde in diesem Fall eine abwartende Haltung einnehmen. Alles ! hänge von der Politik ab, auf die fich Frank ' reich und England einigen werden. I-ugo< ' slawien besitze von sich nicht die erfordert chen Mittel, um eine entscheidende Intern ! vention durchzuführen. Nichtsdestoweniger ließ der Gesandte durchblicken, daß sein ^ Land evcntuell gezwungen werden könnte, gegen die Verwirklichung der türkischen Pia? ne Front zu machen. I W ^ Paris, 18. Sevtember. Der jugoslawlschs Außenminister Dr. Ninöiü erklärte bei eine? Besprechung, die er mit seinem König, mit »Poincaree, Ferid Bey und Lord L-ardinge ! hatte, einem Berichterstatter des „Sunday : Erpreß": Die jugoslawische Regierung sieht j die türkischen Erfolge mit Besorgnis an unil würde jedes Vordringen der Türken nach Europa als ernste Bedrohung auffassen. Er selbst fahre heute nach England und werdb die Frage mit Lloyd George und Lord Eurzon besprechen. Aonsercnz der Wewprodnzenle« in Zagreb. AM. Zagreb, IN. September. Gestern wurde im Sitzungssaale dcr Zagreber Handels- und Gewerbekanimer eine Konferenz I der Weinproduzenten und Weinhändler im 'Beisein von Vertretern des Landwirtschafts-ministrinms nnd des Verlehrsministerinins abgehalten, an der auch Ackerbauminister, Geitt Z "ItarbAtger Zeitoag^ SUl-i O?. ?!I ^ Dy. Gepte«vE^ P-uceli und Abterlung?chef im Landwirt-j 5trc'itkräft.'n der ^^ominion? noch der Le-schastSministerium, L>err ^tojcmovie, teil-, vante nbsolut unssünsrig ge^enüö^rftc^hcn. nahmen Es wurde fest^c'st.'lrt, daiz in unserem. ^aris, l8. Teptember. einer Mel- 5taertrag akiaeschlossen ^„rdc'. auf t von der Regelung von Einzelheiten im Ein-vernehlnen mit den beteiligen Mächten abhängig machen werde. Wie dasselbe Blatt aus Athen meldet, habe die griechische Regierung vorgestern an Jugoslawien und Rumänien eine Note gerichtet, worin sie auf die Gefahren einer Aenderung des der.zeiti-gen ZustandeS auf dem Balkan hinweist wurde, auf t^rund delsen eine Ausfuhr von ?>ektolitern Wein nach der Tschechoslowakei 'r.^ielt werden wird. Zu diesein Zwecke soll >ie Vojvodina w.sXX) .v^ektoliter, Dalmcitien ^'^ektoliter, Slowenien und Gewelene bulol'evers!immsung der Slawonien Hektoliter liefern, ^^r! ^-nrteien dc'-^ oMis^tionellen Blocis ist un- 'ii?sisse Weinhändler Eterm schlul^ die Ein-' terblieb^'n. ?!e Versammlung der Aqrar-richtung einer Veinbizr^e vor. Ing. itiasta-' vartei sand unter rienaer Beteiligung der nie au'^ Tu^^k befilrwovU'U' dic bl--ldi!^e Ver-. Anl^änger stc^tt. Tie Tsührer der Bloclpar-ibschiedun^ eines und die Er- ^ teien rn!^ die ihnen angebörigen ftüheren höhunq der Weineinsuhr^^.e^e g.'qeu t^rie-Minister wurden von den BeHorden in '^enlsind lind Italien. Ter tschechnslowaki-^ mc:hrsam genonimen, um sie vor eventuel-iche .«iionsul Inq. P.7ra venvics auf die 5o-^ l?n Mis'.handlimaen zu schützen. Die erbit-ljen juM^wilä^en Eisenbal^ntarisc, die eine.tcrte 'Men-ie lies; sich von ihrem Vorhaben erfolgreiche s^onknirenz der italienischenerst dann p'Lliringen. als Taskalov namens Weine erniö.^lichen. Tie !>ronfercn,', wurde i der N^siieriing das Veri'vrechen abgab, daß um 12 Uhr geschlossen. I die '.??itai;eder der Borkriegskakiinette Ge- ^ 'chow d^nd Tanew. sowie die Mitglieder der T «--V i-'g v»« KyM«,!?,tSN«» Malln-w und Kos'ur- Ecmiüll!«? ?>SNk!!SI! ^ >!n>>>r Ankll'M Mskllt mcr!>en wsirden. ^eptemöer. Ueüer An:'!Tas ^^obranfe wird zu einer außerordent-trag der .y^snindiaen Abteilung des Land- li6)en (-ession einberufen werden, an' der ^Dirtschastöminijleriums mi'vde eine En- über dos )^^er^-^lten der ?!'ükirer der Block-.uetekommijsion l'estinnnt .'.i.'m Zwecke der v>?rteien eine Debatte stattfinden und ein Sammlung und Prüfung der Taten über i <^esel'.enlwurf betreffend die Bestrafung der >.en ^tand der heuriaen Ernte an Oit und ^ti?rcr d^s inneren Friedens erledigt wer-^telle. Tie .'^onunijiion ist a'. s sechs Mit-, den wird. In Sofia. ?irnowo und in den -gliedern zusammengesetzt i-'nd in ,'.wei l^Zriiv-' anderen Etädten herrscht vollkommen'^ Pen geteilt. Die eine l^irulipe leitet der Land- Nilhe. liir Zü^iki l'ion Miwn i v,I«!,er pes««». Zori^', die ander" der .^n'Peltor snr die ^ lwdina Milan Tnnjee. '.?'n der ^p!tze der« WKV. LMdon, 18. September. Dre russl- En.uete stellt Nesie, Sektionschef fi'ir den'sche .s'^.'ntelsabordnung hat aus Moskau die ?lcterk'au. Tiese .''loniniission i't bc're'>ts ab-' erhalten, das; Lenin vollkommen .gereist und hat nnt der Aibeit ^ heraestellt sei und seine Arbeiten wie- ^n l ! Tciaen wird nian den waln'en ^tend! . ^ ^ ^ ^ ? - k-r Ernte kn->w., u>,!> in.scr d.nn ^ d-'r amnchm.n w.rd.,-.doch mtcn chm >nm- -sls s^irundlage siir d^e Aussorschnng der .^U'sleaen, noch einige Wochen zuzuwarten. Teuerungsgründe und sür die BekänN^'sung der Teuerung dienen. Aors rer-z zur öss ÄLv!'Lr.Äe?ksn?es. Beograd, 19. Teptember. Heute wur^ de im Kabinette des Finanzministeriums eine Konferenz abgehalten, der der t^ehilse des Fiuausiiuu isters Plavsie, der ^eneral-inspeltor Iakov!jevi6 und die Mitglieder der Gewerbekammer beiivohulen. In der Konferenz kam es zu einer vollstäudigen Ue-bereinstimluuug über das technische T'or-gchen bei Bewilligungen für den Änkauf von Devisen. V?rlo^u?^^ d?5 Berlin, 15. Cevtember. Tie Nachricht, das', der frühere Kaiser Wilhelm sich mit Prinzessin Hc-rmine von Carolath-Beu--then, geborener Prinzessin Neust, verlobt bade, wird, wie die „B. Z." sagt, auch in je-^en Dreisen, die sich in dieser Angelegenheit bisher zurückhaltend geäußert hallen, nicht mehr bestritten. Burg- und KSrntnertor. Dritter Beitrag zur Geschichte MariborS auf Grund archivalischer Forschung. Von Paul blosser. Der endlichen Niederleyung dieser beiden ehrwürdigen Zeugen deS Mittelalters ging ein hartnäckiger, an sechs Jahre dauernder Federkrieg voraus, der zwischen unserer ^tadt als Bcsitz^erin beider Torbauten und dem Staate M Eigner der unter Kaiser ^larl dem Sechsten erbauten Aerial-Haupt-und Commerzialstra^e geführt wurde. Besonders'waren t^ran beteiligt: Magistrat und Bürgerausschuß der Stadt; Krei^mt und Banatiäl-Inspektorat als k. k. Behörden 1. Instanz alkhier; Gubernium, Provin-zialbaudirektion, Straßenfond. Staatsbuchhaltung und AppellationSgericht als zweite Instanz in Graz; allgem. tzofkammer, Hofkanzlei und tzof^rat als dritte Instanz in Wien. ' Die Akde behandeln meist beide Tore gemeinsam; der damit erzielten Wrze wegen folgt daher die Geschichte berder Tore auch hier vereint. Akten und Pläne sind nicht mehr lückenlos vorhanden; immerhin ergeben sie ein genügend klares topographisch-Iiistorisches BilÜ» der Vergangenheit beider Obiekte. Die Crba>mngsukkunde des Burgtores vom 25. März lZ<)5 besagt: Rudolf der Richter und der Rat der Stadt Marburg gewähren dem Klarster Bittring (Abt Symon) gewisse Begimstigungen bei Ausfnhr seiner .^>ausweine und Steuernachlaß, wofür das Kloster der Stadt den Turm am Burgtore zu erbauen hat „mit vier Gaden (Gemächern) und unten mit einem guten Gewijlb. Und sollen uns den Turm trämen (Tramböden!) und bezinuen. Und sollen ihn bereiten innerhalb fünf Jahren vom Sankt Michaelstage an gerechnet". Auch war ausbedungen, die Befestigung der Stadt, Gräben und Mauern, instand zu setzen. Das vorhandene archivalische Material ergibt . unter Be^cksichtigung der Befestigungstechnik jener Zeiten das folgende Ent-wicklungMld^^' "' Der Burgtorturm war ein drei Stockwerke hoher Wehrturin quadratischen Grundrisses mit je 6 Klaster Seitcnlänge und hatte eine krenelierte Krönung. An 2 Klafter aus der Ostringmauer gegen Sonnenaufgang vorspringend, war er zur Flankierung der Stadtmauer bestimmt. Unmittelbar an seine Ostfront schloß — vermutlich erst später zugebaut und schon sicher vor seiner endlichen Demolierung niedergelegt — ein mit den Kreuzzügen auS dem Orient herübergekommenes barackenortigeS Borwerk, und zwar eine ungl?fähr 4.b Uaster hohe Wehrmauer mit halbkreiSföMig^ Grundrisse, ^en weitester ?W !.. « «2 . » Der 2. Stock war ein Raum. Fenster waH ren im 1. und 2. Stocke je 2 nach Ost und^ West, nach Süden im 1. Swck zwei, im nur eines. Maße, sußenseitig genommen/ hatten die FensterWumgen Höhe im 1. St^ 4 Fuß, im 2. Stock nur 3 Fuß; BrÄte über^i all 3 Fuß. Die Fensteröffnungen sir»gen erst" in halber Mauerdicke an, die innere Halbs-Mauerdicke war «uisgenischt. Das Kensterch' loch war nach oben aufwärts geschrägt. Dich oberen Swckwerke waren nur mit TvambL§. di:n abgeschlossen. 1S25 war «Iso der Tuvm,^ ausgenommen die schon fehlenden Zknnen^' so beschaffen, wie eS die Urkunde vor W Jahren verlangt hatte. Martbors Historiker? G. Puff erwä?hnt im 2. Boind, S. 82 sf., uwi ter dem Stadtrichter Sebald Mitterhuebey wäre unser Turm samt Bollwerk zwische« 1465 und 147a neu erbaut worden. abi'r nahezu ln seiner ursprün^ichen Ge^ stalt. Die GrabenbrÄcke vor dem Grazertore^ war 1824 schon auS Stein. Sie hatte d-iöi alte hölzerne seither ersetzt, maß S KlasteiZ! 2 Fuß Breite und hatte ab Ostfront deSi Zwingers (d. i. der Raum Kvils«!^ TurvÄ und Schildmauer) 8 Klafter LÄ^e. Schmri 1810 wird die AArntnertor-Brücke olS miti mehreren Bögen den Graben übersetzend^ abg^rlbet, waS die Ueberlieferung auch fiw Mg^M; ültMUM... 77 Roman von Fr. Lehne. Das Forsihaiis war in Sicht. sech-^c^hn Johre in Arbc^it und Sorge und nimmer ruhendem Leid verbracht, die zeh-! ren doppelt vom Leben — die lassen früh-'zeitig altern und das Haar erbleichen, die ^ nehmc'n unbarmherzig Frauenschone und hemmte seine 'S6)ritte. ' hinweg. Mit heißem Schmerz sah „Da. Vater, ist unser -^^aus. Gche hinem - Allwörden, was aus seinem „Gna- — die ?)dutter erwartet dich! ^ den^bilde", semer Madonna, geworden — Er blieb zurück. Diese Stttnde gehörte nur j ^urch seine Scchuld. ?lber noch immer lag den beiden. i eine .f^oheit über dieser Freuengestalt, eine Langsain, s6)wer, wie von einer grossen Würde, die für einen Königsthron gepen dem 5)ause. Bor der Tür blieb er Plötz-, Sie standen sich gegenüber und schen sich z lich gebückt stehen — wie von Furcht erfaßt an, ohne ein Wort zu finden. Sahen sich an,' — dann aller raffte sich seine Gestalt unter als ob einer des andern Seele ergründen^ 5inem schnellen Entschlus?, und er ging hi-. wollte — da endlich streckte er ihr die Hän- < siein. bc entgegen, und in erstickten Lauten rang j Der frischgestreute Sand auf der kleinen ' es sich von seinen Lippen: Lordiele knirschte unter seinen Schritten -i „Maria, kannst du mir vergeben?" j ?r horchte — niemand kam ihm entgegen. - Und da hatte Maria beim Ton der einst' Seine Augen verschleierten sich; die Tür -'so geliebten Stimme alles vergessen, was links vom Eingcing, halte chnt Erich gesagt sie ihm hatte sagen wollen: was sic? sich oft- --das Herz schkig ihm bis zum Halse, als j nmls ausgedacht, wenn das Leben sie noch !r die Hand ans den Türgriff legte. j einmal zusammenführen sollte. Sie hatte ih- Sie hörte ihn draus'.en; doch nicht um eine«re Vorwüi^e, ihren Groll, rhren Kummer Welt vermochte sie sich zu rühren, ihm einen i und ihre Sorgen vergessen, in der verzeihen-Schritt entgegen zu tun. i den WerbeSlieSe. in dem Mitleid, das ihr Und dann stand er ihr gegenüber — der :seliebte, der gehas^te und doch zuletzt wieder geliebte Mann: er stand ihr gegeni'iber als Herz so ganz erfüllte beim AMick des nrü-den Mannes, dessen Antlitz deutliche Spuren davon zeigte, daß auch er durch ^id mtd ?in Bittender, als einl?r, der den Weg vcr-! Enttäuschungen gegangen ... 'oren und ihre Hilfe brauchte. > Wäre er im Glück gekommen, als ein' Sechzehn Jcchre sind einc: lange Zeit^ und^Si-eger und Bejreier, als em GlüMW^r^ so wäre ihr wohl daß befreiende Wort, nach dem er dürstete, nicht so leicht vom Munde geflossen als jeßt, da er als ein Bittender vor ihr stand und auf ihre Vergebung wartete — wie ein BerurteÄter, der auf Gnade hofft. Mit ihren linden Fraiueuhänden faßte sie die seinen. ^ „Ja, Ottokar, ich habe dir vergeben." Liebreich beugte sie sich über den Mann, der vor ihr niedergesunken w-ar und sein Gesicht aus ihre Hände gelegt hatte — die heißen Tropfen, die sie darauf fühlte, waren die größte Genugtuung ihres Lebens . . . Und sie dachte daran, daß dieser Mann ihr einst das Liebste auf der Welt gewesen mrd daß er der Vater ihrer Kinder ^var! ! Die Starrheit ihrer Züge hatte sich gelöst; ein weicher, freudiger Gla.nz breitete sich darüber — wie nichtig und töricht ist doch aller Haß und Groll— lmd wie süß ist das Bergeben ----- Es lag Weihe über dieser Stunde, welche zwei Menschen nach langer Trennung wieder Kusmnmengeführt hatte — zwei Menschen, die von Anbeginn zu einander gehörten. Die Worte fehlten. ihnen, um auszusprechen, was sie bewegte, was über sie Hinweg- PS!^. M . . .. . 'Hai'td in Hand standen sie da und erH^ar-teten dt>n . 'V '....... Erich wurde bleich vor innerer Erregung^ als er die beiden so sah. EtwaS Ergreifendes lag über ihnen wie verklärt erschien ihm; . das Antlitz der Mutter, fremd vnd über«^^ disch schön! „Bfft du zufrieden, mein Sohn?" ^ ^ beugte sich üb^ ihre Hai^ und wßt^ sie. ES saß ihm ettoaS im HaVse diaS Ha aat! Sprechen hinderte ^ eS war mächtig^, älS? ^ er, es übeWälti^e ihn^ Er brach w lautsS! 'Schluchzen aus, er, der niemaV geweint, hatte, ^Ibst damals nicht, als ihm der größB^ te Schmerz seines LebmS wurde. I Und dann saßen fie und sprachen von Lore! 'und Ottokar Allwördens Augen leuchteten, i glücklich, daß . diese holde Mädchenblüte, die. t er immer schon wie sine Tochter gekiÄt,' l wirklich seine Tochter war. Ihr AMick habe!^ ihn ständig an' die Vergangenheit gemahnt., sagte er, so groß sei die AchnlicPeit mit> Maria gewesen, daß er nicht mehr zur Ruhej i gekonrmvn sei; , immer habe er geforscht nnd' 'gegrübelt, habe sie nach ihren AngehSrtgen! gefragt — und immer habe sich der Gedankein ihm verdichtet, Lore Berger müsse seine' , Tochter sein — er sei nicht mehr loSgellM-^ l men davon. Und als erste Spur, die chn vwl-I leicht AU seiner Familie sichren könnte, häbö'. er ^r Herkunft der jungen Erzi^erin seimÄ Kinder nachforschen wollen! Da sei dann^ Mdigers Telegramm gekommen: Ma^ j die Äntder gefunden.! Kurz? RlZOrZchten. WHG. Athen, 18. E^'Ptember. Wie die glätter melden, gedcukt die Regierung, die ! Cammer auszulösen und neue Wahlen an« >zuordnen s WsiB. W:cn, 18. September. Heute abend ^ist.-^ie dritte Wiener internationale Messe geschlossen werden. ^ Melbourne, 18. Teptember. Pre- mierminister Hughes hat an den anstrali-sehen Delegierten beim Völkerbund Cock te-! legraphisch das Ersuchen gerichtet, den Kon-' slikt im Orient unverzüglich vor den Wolter-^ dund zu bringen, um den Frieden zu sichern. - WKV. Melbourne, 18. September. Die ' australische Regierung hat sich bereit erklärt, Truppenkontingente nach dem nahen Osten .zu entsenden, falls dies notlvendig sein wer-jde. z .. - > «r. / »»«»»?* ? s ß» ^ Vi a t v a r g e r geitunß ' eeil,'» die Burgtorbrucke bestätigt. In Stein, akso permanent, wird fie erst mn 1780 ausgebaut worden sein ich fünf Belege habe). Unter chr floß noch 1S4S der Dreiteichebach, den hl?r knapp unterhalb, und zwar auf eigene Kosten und als erster, Herr Roma« Pachner sen. 1859 anstirg zu überwölben. An Stelle des alten Pac!^er^chen einstöcti-gen 5)auses, das im Süden an den Torturm rainte, steht noch heute der Scherbaumhof. (Fortsetzung folgt.) Marburger und Xagesnachrichten. DireNor Alois StdlaWek -l- ' Hc?ute sollte vom ^chulhause der Knaben-Volksschule 4 die Trauerfahne wehen. Alt und jung des früheren Marburg beklagt den Tod dc^s hochgeschätzten Direktor?. Ganz unerwartet wur^2 er am 18. d. auS dem Kreise seiner Fr>:uude für immer abberufen. Ein Herzschlag beendete sein Leben. Im Jahre 1851 in MöLtling in Krain geboren, besuch ts er in MariSor das Gymnasium und wurde lL75 Lehri^r. Fast die ganze Dienstzeit vcr lsbte er in dieser Stadt. Im Jahre 1909 wurde'er zum Oberlehrer an der neueröff ii?ten Knzö^nnolksschvle 4 ernannt und er ht'?lt wegen seiner vieleü Verdienste den Di rektLrtitel. An. der Handslsschule Peter Resch wer e.r lange Zeit Lehrer und als diese An stalt wegen Uebersiedlung des Besitzers auf> gelöst wurde, erhielt er die Leitung der kaus männis6?en gowe.v Mariboru", beziehungsweise auf die gunstige Gelegenheit der Anschak'' ng von vorzüglichen - Boutell-lenweinen und Wsinspezialrtäten, welche auf dem Ausstellungspla^, Objekt P, zu außergewöhnlich ermäßigen Preiset, verkauft werden. Marburger MS««rgeIa»gverein. Neber wiederholte Anfragen wird nochmals bekannt gegeben, daß die Vereinsproben am Dienstag den 19. d. beginnen und bittet die Byreinsleitung und vollzähliges Erscheinen. Eisenbahnunfälle. DvnnerSt^ den 14. d. gegen 17 Uhr nachmittags fuhr der Zagreber Schnellzug mit voller Wucht in der Station Iankovce in Slawonien in einen in der Station stehenden Laftenzug. Der Schnellzug, der infolge falfcher Weichenstel lung mn^ falschen Geleise einfuhr, stieß so heftig an den Lastenzug, daß fast alle Wag Jugoslawisches Zldr^ssenln^ch. DiZ ?om« siing er naÄ .^-^us? und begann mit merzielle Adresienbuch Pollnk u». in s.'iii^r Fic^u, dk? ri-'t Gra'mäl'i.n b^schä'ti.'t Zagreb hat ein sugnslawrich?'? Adr.'sse-.'.bnck) ftreiten. er u'.n un.><ähr acht berauZgegeben. Tassell^e enthalt nach den roollz', wid.'rs^tzte sich ihm r>ie einzelnen Orten geordnet eine groste Z^hl er begann mit ihr zu rauien, würgte von Bankiin, Fabriken und L^andcl'^s'.nnen. s e licim uud lci!:e fielen die Keller- v-r!«mmluna d°. K-,u,k»t-. hwmtt.r. Tcr M..m ab.r lich di. b-n ZV. d. um M Ul>r iind.t im T..:- d.-- ^ '7 l°. b.. I'° I'ch n>ch m-.>r G°sth°üscZ ..Mariwr". Y>r°j-Ii trg. cin. r.Zw- -r k.. dcr v.en .r- V^I^nnlmiq dcr Sa.-fl.ut- st.tt. in dcr d.r d.o - Verhandlung B°r.r.tcr der Handcli. und «?,-.>-rö-kamm.r °°u (^euz^^>!adungkn und Herr Dr. Ples über Zcill- und Devisenange- l>ehufs Untersuchung Geisteszustandes scin<:n BerusSgmil^ssen und überall ein gern i^pnS desselben zertrümmert winden. Im g->s-hcn?r B-kanntcr. S.'ld. xZzaxüucger ?rabrennverc!n. in Oberhessen wird über einen ori.ir- za-hlreichen Anmeldungen mukt«. nellen Streik geschrieben, dessen ^chanpla!.^ zweite Renntag entlastet werden, um der Glockenturm des kleinen Dörfchens (.l- ^ubiläumsdistanzfahren, zu welchen^ bsnrod ist. Dort herrscht die alte Sitte, daß weniger als 13 Nennungen eingelau-vier Schuljungen dem Kirchendiener ^^^em Tageslicht zu ab» Glockenläuten helfen. Beun emem der ^ird daher auch das zwei- und letztn Kirchgänge schwieg die Glocke, denn, einsvännige Prcisfahren sowie das eventuel-— die vier Jungens im Alter von 10 bis 12 vierspännige Preisfahren am ersten Tage Jahren waren in eine Lohnbowegung emge- t^jz^Lhalten werden. Wegen der starken Betreten. Sie forderten für ihre Bmmhunaen dürsten einige Rennen in zwei se 100 Mark und da dcr alte (Glöckner fel^-t e.^s^tcilungen gefahren werden. An den Aben-im Jahre nur ü0t) Mark fürS Glockenläuten ^5. September findet gegen bekommt, lehnte er ob. Daraufhin traten die gesellige Zusammenkunft der Stifte in den Streik. Ein arrderer Junge, '^suHschuf;mitglieder und der fremden Renn-der eintreten wollte, wurde als „Streikbre- ^ siatt, zu welcher alle Sport-cher" fürchterlich verbläut. Da ein 'k-chl'ch^ ^ erwartet werden. Es werden dort ^mgsausschuß nicht zuständig ist, dauert der > ein»,elne Rennen die Ge-Strcik noch an! winstauZsichten der einzelnen Pferde versteigert werden. nister Stani^ auch mehrere Abgeordnete, unter ihnen auch der Abg. Zebot. Die Passa giere des Schnellzuges wurden arg durch einandergeschüttelt und mehrere auch leicht verletzt. Alkßer abgebrochenen Puffern an '^r Lokomotive blieb der Schnellzug unversehrt und konnte nach zweistündiger Ber-fpätung wieder weiterfahren. Hatte nicht der Lokomotivführer des Schnellzuges noch im letzten Moment Gegendampf gegeben, wäre ein großes Unglück unvermeidlich gewesen. Die Schuldtragenden wurden verhastet. — In der Nacht vom 11. auf den 12. d. stießen zwischen den Stationen Kovsiö und Mostar in der Herzegowina auf offener, .Drecke ein Personen- und ein Lastenzug zusammen. Dabei blieb daS Personal beii>er Lokomoti ven tot am Platze, während mehrere Pasia giere und Bedienstete teils leicht, teils schwer verletzt wurden. Der Materialschaden ist groß. Wolkenbriiche. Vorige Woche gab eS in mehreren Gegenden unseres Staates heftige Gewitter, verbundn mit Wolkenbrüchen, die einen riesigen Schaden verursachten. Am Montag ging in Split ein Wolkenbruch nieder, der so heftig war, daß w einigen Teilen der Stadt das Wasser bis zu einem halben Meter hoch in den Straßen stand. — Im Dorfe Srnica in der Herzegowina wurden vorigen DienStag infolge eines Wolkenbru-cheS sieben Häufer von den Wassermassen vollständig zerstört. Dabei sind auch vier Bauern umS Leben gekommen. Im Zuge bestohlen. Der Kaufmann Doöa Sl sinket ain Mittwoch um 6 Uhr nachmittags klage des Gattenmordes vor den Geschwore- Eportpl.ik eine Besprechung statt, zu der nen. Llchtenwallner hatte die Ermordete als j „alten H.'rren" gebeten werden, be-Witlve geheiratet und war von il)r auf den zu crs6)einen. Mitbesitz ihrer Realität in Kog bei Ormo^ genmmnen worden. Obwohl der Mann — seines Zeichens Schuster — vor der Berhei-ratunq ein ganz armer Schlucker war, mißhandelte er seine Frau bald und wurde deswegen auch zu einer sechsmonatigen Kerkerstrafe verurteilt. Diese Strafe hatte er am 3. Mai d. I. abgebüßt. In der Zwischenzeit aber hatte seine Frau die Scheildungsklage gegen ihn eingereicht und Lichtenwallner wurde als der schuldtragende Teil erkannt. Am 10. Juni sollte er nun zwangsweise delogiert werden, er widerfetzte sich jedoch dem Mestnt kkno. „S6)cine des TodeS", Drama in sechs Akten mit Alfons Fryland und> Eva May in der Hauptrolle, wird DienStag. ?>!ittiv?ch und Donnerstag vorgeführt wev ^den. Börse. Zürich, 19. September. (Vorbörse.) Pa« ris 19.50, Zagreb 1.75, London 23.70, Bers^ Amtsdiener und blieb in dem Hause seiner! lin 0.37, Prag 17.40, Italien 22.37, Dollar Frau. Am 12. Juni arbeitete er bei dem'5?l;;^, Wien (V«), Budapest 0.27, Var, Be-sitzer öurin, als es ober zu regnen be-'schau 7Z,z, Sofia 3.23. Ii. ]. Meli iFaBblnderel Sdlromanf, ! «^wib» .Pichler, ^el^oh^aribor, 5«b »n t'Ä v» V° In5 b« i ,iefedr>uch!e GchrEib««Ichwen liefert das !. EpeziÄscschSIt für Schrsid-»ischm«« ?ßßro«rtil^e1 A»i. Ruh. «esak.Mgrihor.Slovenzka ulk« 7. ^Aöbel für Schlafzimmer und SPeisezimmer un) ^ompl. Agchen z» F«drt!i»vreisen. VSdetsak>rik. Korotka cejia 46. 7671 Mo defewn» u. SHne.dereient Srol^.Prodierspiesei samt Kültchen Korosöeoa ulica 3Z. part. links. Koft samt Zimmer an zwei Wchülerlnven zu vergeb?«,. Adkesfi in der Derw. 7643 Iu einem dedeutenden luiirativen Unternehmen «irdFiompa^nvu mlt «rültirem Kapital gesucht, «est. 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Aleksan-drova cesta LOZ. 7700 Die Unterzeichneten gelien im eigenen, sowie im Namen sämtlicher Verwandten «»«s Nachricht von dem Ableben ihrer innigstgelleblen Wulter, Schwiegermutter, Schwester und Tante, der Frau k^srsS Qisnenik, Kl setisligi welche heute am 18. September 1922 um 12 Uhr mittag nach langem Leidgn sanft enlschlasen ist. Die irdische Kiille der teuren Verblichenen wird Mitlwoch den 20. September um halb 4 Uhr nachmittags im Sters)et)ause, Badl-ova ulica 9 feierlich eingesegnet und sodann am Stadtsrisdl)ose in der Familiengrust beigescht. Die heilige Seelenmesse findet Donnerstag den 21. September um 7 Uhr m der Franziskanerkirche stait. Auf Wunsch der Verstorbenen unterbleibt die Ausgabe separater Partes. Maribor, am 18. September 1922. Dr. Franz Glansnik» Paul VlanLutk, Therese Reiser» geb. GlauLvik^ Kinder. Jos«; TscheNgl. Fanny AlberU. gib. «lcheNgt, »«schwill«. Eine öitere ktndtrltel>ende Fran »ntztzaher. dressiert, samt Voeel- > .^il« einem 2'/, jährigen ButZkn für Haus zu verkoulen. Atrefs? in i '.Vormittage Ltj^cht. Adresse in d. dar Verw. 7Höö!Verv. 7t>k2 »WWW »ittlurwWMcher Sch^Mter». B, «tqtt ««<, — »r»ck m» SM-«: di»k»ru». S. ö. Wein-Aussteifung der pokralinsSia ebrtna razstava vom 8. bis 24. September l9ü*2 im Objekt" B weiden a». licute liebst Weinmu fein auch panzo Bouteillen Wein um sehv er» mli3;igte Preise abgegeben und zwar: zu K 58 — Bouteille (das Muster Vio kiter um ^ zu K 34*— r „ um 4*—) zu K 40*— „ „ um K fi'~) zu K 46'— „ „ um K 6'—) zu K 52'— „ „ um K 7'—) zu K 53*— „ * um K 8*—) zu K 64'— „ „ um K 9 —) zu K 70-~ „ um K 10'—) ohne Fiasehen (für Flaschcn ist pro Stück K lfi'— Einsatz zu Kisten)! — Auch im Ausschank werden die Preise um K 8"—■ per Liter herabgesetzt. VinarskS In sssäjjarski oäsß': lasetäfsfc« cäruzfcs za Slovenije v Mariboru. 7699