piMlAvwl« !?«»»«>« «SeksnUten isvl-m«». SM«,»»g (7»I«ß«» »ßr. «M. VUV«ltung u Vuvkcl.uckokei (sa!. !nß»kufb. HI». 2024) öä«fid0k. ck.4 >D>nu»kstpw W»r6Oa ai»kt — K?.2S0 » oi^ » ö« i>»B» »«Ii,,« WttWoel», 1v. vktodsr 1SS4 .KimOw» I» kjwtdoe: «t. 4 lVOn»»ltung» s> «ckM«» 24 otn, I'ost mon>t!. ^in»»!numm«» < so It. 2 vi» Marworer stlmm „Oesterreichische Minderheitenpolitik" Wir übernehmen nachstehend einen bemerkensiverten Aufsatz des Novisader „D e u t s ch e n B o l f s d l a t t e K^' vollinhaltlich, da er auch in unserem Leserkreis Pachtung finden dürfte. An-merk. der Red. W.r Haiben in unserem Blatte stets den l^rundsatz vertreten, daß eine dauerilde Befriedung Europas eine angemessene Behandlung der nationalen Minderheiten zur Vor-linssetzung haben müsse. Bon diesem Stand-Pilnikte haben wir — in Uebereinstimmung lltit dem Europäischen Nationalitätenkon-l^reß — nicht nur stets eine weitherzige Berücksichtigung der Wünsche der deutschen Volksgruppen in den einzelnen Staaten gefordert, sondern in gleichem Matze auch ein billiges Entgegenkommen der betreffen« den StaatsvWer gegenltber den slawischen Minderheitsangehörigen verlangt. Hievon können wir Naturgemäß auch nicht abgehen, ivenn der Staat, der die Rechte der nationalen Minderheiten außeracht läßt, deutsches l^eprSge hat. Darum können wir nur mit Bedauern von einem Borfall, der sich vor kurzem in Kärnten zugetragen hat, Kenntnis nehmen, wenngleich wir vorweg betonen ^ nlöchten, daß es nicht in unserer Absicht liegt t»iesem Zwischenfalle eine über den örtlichen 5liahmen hinausreichende Bedeutung beizu-lei^n. Wie nümlich sll>weni^che Blätter melden, hat die Bezirkshauptmannschaft !» Klagen-urt die Anffslhrung des Stiickes „Der verlorene Sohn", die der slowenische BolkSbil-t»ungsverein in Ratschach anläßlich seines l^Whrigen Bestandes an einem Sonntag nach dem Gottesdienste aus dem KirchPlcitze veranstalten wollte, mit der Begründung ver boten, daß dadurch die „Gefahr einer Störung der öffentlil^n Ruhe und Ordnung" hemufbeschworen würde. Wir hätten es verstanden, wenn das Stück wegen sein?S allenfalls aufreizenden Inhaltes beanstandet und die Zulassung der Aufführung an die Borlage eines inhaltlich einwandfreien Stückes 'leknüpft worden iväre. In einem solchen ^alle hätte aber die Behörde, vorausgesetzt, t'asz ihr das Stück zeitgerecht vorher zur Genehmigung vorgelegt worden ist, so-viel Rück ficht bekunden sollen, daß sie mit dem ableh» nenden Bescheide nicht bis auf den letzten Tag vor der Aufführung zugNvartet hätte. Doch das nur nebenbei! Wieso gelangte je-k>och die Bezirkshauptmannschaft in Masten-fnrt zur Auffassung, daß durch die Aufführung des erwähnten Stückes die „öffentlick)e -liuhe und Ordnung" gestört werden könnte? Den slowenischen Meldungen zufolqe erteilte der behördliche Referent, als die Veranstalter eine nähere l5rläuterung des Verbote? verlangten, die Auskunft, daß einige Mitglieder des slowenischen Volksbildungsverei-nes mit den (nationalsozialistischen) Aufstän irischen sympathisiert hätten, was dadurch erhärtet sei. daf; die betreffenden Slowemn zur Zeit der Juli-Revolution nach Jugoslawien gereist seien. Es ist also in den Augen der Nagenfurter ^zirkshauptmann-fchnft schon eine strafbare Handlung, ivenn ein Staatsbi'lrger in einem politisch bewegten Zeitpunkte eine Reise in ein beimchbartes Lerroux als DMator In Spanien toben stellenweise die Kämpfe weiter / Der Beginn einer neuen Diktatur gegen die Linke / ^ute sammentrill der Cortes P ari S, 9. Oktober, «ach Vericht«« «,» »ladrid ist der OrS fibent der aafftä«dische« katalanische» Te> «eralida^ Ea«Pa«,s, za« Tade »er«rt«ilt »«den. Das UrteU ist zur Swnde «ach nicht beftitttgt bezw. vallftreät WGrdtU. M a d r i d, 9. Oftober. Die Corte» »erden heute z» einer Ple-narfitznag znsammentretea, die iiber die »eiteren Maßnahmen der «egwrnng de-raten »ird. Mwifterpräfident Lerranx er-«ärte nach eine« hente nmPA ftattge-snndenen Ministerrat, daß er im Parlament die VertranenSfrage fielen »erde. NM eine VeMgnns fSr seine Politik nnd die in den letzten Tagen «ettosfenen Maß. nahmen zn erhalten. Darüber hinans «erde er vom Parlament »eitgehende Voll machten verlanßen. In politischen »reisen »erden diese Vestrednngen der S^ternns al» Veginn ewer Diktatnr anSgelegt. Diese Diktatnr so» nach Meinnng des Mini, sterpräsidenten und einer großen Mehrheit des Kabinetts dazn dienen, Spanien vor »eiteren Srschtitternnge« zn be«ahren. Die Zahl der in den letzten Tagen i« Verlanfe der Kämpse Getöteten nnd «erletzten ist nur annähernd bekannt. Nach amtlichen Mtteilungen beträgt die gahk der Toten 423, die der Schwer- nnd Leicht verletzten t87v. Dabei ist jedoch zn berücksichtigen, da» die «nfftändischen ihre Ver. ««ideten « den «eisten Millen vom Sampsplatze schleppten, nm fie vor der Verhastnng zn benmhren. Indessen »ird w Astnrien »eiter gekämpft. Zn ganz besonders schmeren gnsammenstilßen kam es gestern abends tn Valentia, »o die Anfständischm eine ganze Reihe von Gtraßenbahmvagen zwecks Srrichtnng von Barrikaden mnl^ nnd die Motorsührer Über den Hanfe» schoßen. In Varceiona hatten sich die a«s dem Stadtinnern heranSgedräng^ «ar-xistischen Arbeiter in das große Trockendock zurückgezogen und dorß verbarrika-diert. Da die verbarrikadierten dnrch Ma-schinengewehrseuer nicht ansznhebe» »a-ren, begannen fich die t« Hasen liegende» KriegssWffe anf eine artilleristische Ne. arbeitung des DockS vorzubereiten. In der Stadt, insbesondere aber in der Umge. bnng der Docks herrscht darob grosft Er. regnng. Die Siiuberungsaktion ist tiberall energisch im Gange. Man kmn jetzt schon sage», daß die Kämpfe nach dem geo^ entsiheidenden Singreifen der regulären Truppen auch in Astnrien abflaven »er. den. In R^erungSkreisen rechnet man optimistisch damit, daß im Verlanfe von etwa 48 Stunden der Aufstand restlos niedergerungen sein wird. M a d r i d, 9. Oktober. Wie aus Aswrien berichtet wird, wurde dortselbst auf einer Landstraße ein von V2 Land unternimmt. Dabei bleibt freilich die Frage unbeantwortet, warum bei einer sot-chen Einstellung die Behörde nicht einfach die Grenze sperrt bzw. die vermeintlichen Uebeltäter nicht nachträglich zur Verantwortung Fieht. Wer selbst angenommen, daß einige Vorstandsmitglieder mit den Aufstiw-dis<^n heimlich sympathisierten, was doch nur eine Vermutung sein kann,_denn offenkundiges Sympathisieren wird in Oesterreich ohnehin aufs strengste geahndet —, so ist nicht emzusehen, warum der Betein als Soldaten besetzter Lastkraftzug von den Aufständischen in die Luft gesprängt. Alle Insassen des Zuges kamen hiebet nniS Leben. Die Gerüchte, denen zufolge der katalanische Regierungschef Companys mit seinen Kollegen zum Tode verurteilt wurde, werden von den zuständigen Stellen mit dem Hinweis darauf dementiert, daß de? Prozeß noch nicht begonnen habe. Äe national« GewerkschaftSorgantsation hat ihre Mitglieder aufgefordert, sich an die Arbeitsstellen zu begeben. Die Sozialisten n. Kommunisten, die gemeinsame Sache machen, Hetzen jetzt in der Arbeiterschaft in sanatische-ster M^ise gegen die Regierungsgewalt. Sie proklamierten jetzt in Granada den Generalstreik und setzten große Demonstrationen in Szene, die zu Zusammenstößen mit der Polizei und der Zivilgarde führten. l0 Tote und zahlreiche Verwundete blieben auf dem Kampfplatz liegen. London,?. Oktober. Nach Meldungen ans Madrid, sind in den Kämpfen in Asturien 20V Zivilgardisten getötet worden. Tltuleseu zvliert? Die Entscheidung fällt morgen. — Wichtige Veratungen in Ginaia. B u k a r e st, 9. Oktober. MinPerpräsident Tatareseu begab sich gestern nach Sinais, wo er eine einstün^ öige Unterredung mit dem früheren Außenminister Tituleseu hatte. Danach begab sich TatareSeu zum König, der ihn in einer eineinhalbstündigen Audienz empfing, lieber die Audienz wurden keine besonderen Mtteilungen gemacht. Nach der Au. dieng hatte TituleSeu eine weitere AuSspra» che mit dem Ministerpväfidenten, dem er erklärte, daß er fich die Entscheidung über seinen Eintritt in die Regierung bis morgen vorbeMt. BaNhou» ?tom Aklse P a r i s, 9. Ottober. Wie der „Matin" zu berichten weiß, wird der französische Außenminister Barthou am 4. Novemlber nach Rom reisen, um an diesem Tage in Anwesenheit Mussolinis an der großen Waffenftillstandsfeier teilzunehmen. Am nächsten Tage werden die beiden Staatsmänner die Besprechungen über die beide Staaten interessieren^n Fragen aufnehmen. Kiinigsfeier w Tirana. T i r a n a, 9. Oktober. Heute wurde der Geburtstag S. M. deS Königs Ahmed Zogu mit großen Feierlichkeiten begangen. Dentzetos g«gm Äalmls A t h e n,.8. Oktober. Die venizelistifchen Blätter bringen eine Erklärung Benizelss', der Aurzeit auf Kreta weilt: „^Die gesetzliche Mißgeburt, d. h. die Ab-srtnnnung im Filament über die Zevstilk-telung der Wahlkreise, ist nur durch Parte:-zwecke möglich gemacht worden.Das Gefeit wurde, obgleich der Senat eine gemeinsame Abstimmung verlangt hatte, beschlossen, ohne daß die gesetzgebende Körperschaft diese Frage der gemeinsamen Abstimmung erledigt hätte. Dieser Akt ist der Ansatig des hens der Regierung vom gesetzli6)«il Nah^ men. .Am Beginn der Verhandlungen hatte der Nationalblock im vorigen Jahre jchon die Ausmerksamkeit des Präifidenten der publik, Zaimis auf Art. 75 der Verfasfutt.; gelenkt, demzufolge der Präfid-'^nt der publik Gesetze, die von dkzi gesetzgebenden Körperschaften beschlossen sind, erst nach zlvei Monaten zu unterzeichnen und kundzllilla-chen hat. Ebenso hatte der Nationalbtocl die ?lusnlevksamkeit des Präiidenten auf Art. .'i der Verfassung gelenkt, deni^ufolge alle g«.--setzgebende Gewalt im Lande von staniiner und Senat ausgoiibt wird. Wir haben also den Präsidenten aufmerksam gen:acht. Ili-dem er das neue Wahlgefetz annimmt, das der Senat ni6)t angenomnicn hat, verletzt er wifsentlich die Verfassung und inacht sich daher nach A'rt. 75 der Versassunc, eines Delikts schnidig, dessentivegen ihn ein Rondel'-gerichthos des Senats ab,^uurte'len hat. Tcr Nationalblock hat dalher beschlossen, fiir Zaimis als Präsidenten nicht niehr zu stimmen. Wenngleich er die Gesetze erst zwei Monaie nach der Abstimmung im Parlament kuno--zumachen hatte, hat Zaimis dies noch vor dem 14. Ottober getan, n. M. weil er nicht sicher war, daß er neuerlich zum Präfidenten loürde gewählt werden. (5'ine solche Haltung Zaimis, kann das Land in den Bürgerkriei führen." Immer noch Loch-Neß-Ungelieuer. Das Seeuugeheuer, das nun schon nwna« telang die Phantaisie der Engländer nnd angeblich auch das Lo7.10, Ber lin 123.20. L j u b l j a n a, 9. Oktoiber. Devisen: Berlin 1363.47 bis 1374.27, Ziirich 1108.35 bis 1113.85, London ttÄ.3(i bis ItttZ.lX), Newyork Scheck 3347.16 bis 3375.42, Paris 224.07 l'is W.19, Prag 141.79 bis 142.05, Tricst 290.06 bis 293.08, öfterr. Schill:,n, (Privatelearing) 3.10 bis 8.20. solcher hiefür gemaßregelt werden soll. Man bestrafe in Gottesnamen die Verdächtigten, falls deren Schuld evwiesen ist, lasse a'ber die Nichtschuldigen ungosci^renl D'.e Behörde sollte schon vom stvatspolitischen VesichtS-tmntte aus nicht nnniitzerweise einzelne Bevölkerungsteile abstosjen, denn wohin ein sol ches Vorgehen führt, zeigt die Schr<'ibweise des „KvroSki Slovenec", der im Zusammenhang mit diesem Vorkall verbittert erklärt, es gebe in Kärnten in maßgebenden Kreisen genug Leute, die die LoylMtät der slawen:- sck)en Minderheit keineNvegs mit s^renden znr Kenntnis genoninlen hätten, sondern lie« I>er sähen, wenn sich die slowenifä>e Minderheit an den innenpolitischen '.!^^orgt'inaen überhaupt nicht interessierte oder wenn sie gar offen auf der Seite der Hitlerianer stünde. Es scheint sast, als ob geiv^ss,' österreichische Kreise eine Verschärfung des Nurses gegen die nationalen Minderlieiten als ein tak tisches Mittel betrachten niollten, uin die anßenpol'tti^ Abhängigkeit vom italieni- ,MariHorer Zeitund" Nummer 23s>. Mttmoch, vien W. vkkover !Sö4. schcn l5inf!ufsl', der im österreichischen Bi^lke imlner entschiedener abgelehnt wird, durch eine stärkere Betonung eines falsch verstandenen '^Nationalismus wettzumachen. Zumindest ist e.? recht auffallend, daß gerade auch vor furzem der Wiener Bürgermeister Tck)nriy eine Perordnung l)erausgegeben hat, durch die die letzte tschechoslowakische Schule in Wien gesperrt wurde. Wir wollen hier nlln allerdings nicht voreili^i urteilen und die Möglichkeit nicht ausschließen, daß die Massnahme Iblos; getroffen wurde, weil die Aufrechterhaltung der Schul? crfordc.r-liche ^chi'Neranzahl nicht vorhanden war, ob wohl eS ttnwa hl scheinlich klingt, das; die hunderttanseiid Tschechen in Wicll :nit ihren .''t'indcrn nicht einmal mehr eine einzige '^ioilsschille süslen könntS. '^der daß sie trotz unvcrki'lv.^ter Etttschlußsreiheit der Eltern auf dit' Erteilung des tschechischen Sprach-linlerrichtes an die heranwachsende Jugend keinen nichr legten. Da die lschech'.>slo--n^alische l^esandtschaft in Wien in dieser An-gelccienheit auf l^rund des zwischen Oesterreich lind der Tschechoslowakei b>.'stehen^cn Mind^rheitenabkemmens beiin Wiener Bür--gernieiftcr liereit^:! eingeschritten ist, so wird Ulan ja bald .^tlarlicit gowinnen, aus wel-chein l^rlinde die Sperrung der tschechischen Äoltsschnle verfilgt wurde. Ist die Sper-rnng iin Sinne der l>estehend>.'n Pereinbarun gen nnd gesetzlichen Best'.nnnungen begri'ln-dek, so wird nian gleichivohl fragen dinfen, ob der Wiener Viirgernleister die durch seine '-l^erfilgnng unter d. tschechischen Mitbiirgern Hernergernfene !^>erstittnnnng nicht durch einen ivnhrheitc-geinäsien '^^inweis auf die man gelnden VoranssetMngen hätte '.lermeiden können. Wir n'.oslen nicht annehmen, das; U'ie Zill ^alle der Üärntiicr Sloivcnen auch hier ^nieder parteipolitische Erwägungen die Triebfeder geiresen wären, ahe7 auch hier Zväre eine größere Rücksichtnahme auf begreifliche Enipiindlichkeiten wohl ani Platze Marseilse und Varls ln Erwartung des Könlgsbesuches Vte letzten Vorbereitungen / Heute MM S M. der «vnig tn Marseille ein Da< Programm der smvfangsfeftlichkelten Marseille. 9. Oktober. Die ganze Gtadt berettet sich schon auf den Empfang des jugoflawifchen Herrschers vor. Dies gilt auch für die ^riser nnd für die internationale Presse, die ihr« B-rtreter u. Photoreporter bereits nach Marseille entfen det hat. Besonders star? vertreten sind die amerikanischen und englischen Magnzine und illustrierten Zeitschriften. Programmäßig wird der Zerstörer „Äibrovnik", an d-ffen Bord S. M. der König l»ie Reise absolviert, am belgischen Kai im alten Hafen anlegen. Den König wird hier eine besondere Abordnung empfangen, die morgen aus Paris hier eintrifft. Diese Abordnung setzt fich zusammen ans nachstehenden Persönlichkeiten: Außenminister Barthou, General Georges, Vizeadmiral Dadal, Vizeadmiral Joubert^ Oberst Bellesont, Oberstleutnant Betuard, General Lamble und Legationssekretär de Segan und der stellvertretende Protokoll-ches LoseilleS. Jugoslawischerseits schließen sich dieser Abordnung an: der jugoslawische Gesandte in Paris Dr. Spalajkovic, Hofmar schall Dimitrijevie, LegationSsekretär Mir-kovic und der KabinettSches des Außenmim- > sters, Markoviä. Als Delegierter des unters dem Borsitz von Herriot stehenden Komitees für den Ausbau der sränzösisch-jugosla-Ivischen Freundschast wird General Lamiable j den Herrscher l^grüßen. Nach erfolgter Bor- ^ stellung und Begrüßung wird sich G. M. der ^ König im Krastwagen znm Oftdenkmal deS Unbekannten Soldaten begeben. Bor der königlichen Kraftwagenkolonne wird eine Ab teilnng Kavallerie voranreite«. Der König wird auf den Sockel des Denkmale« einen Kranz niederlegen. Mit seiner Gnite mird sich König Alexander sodann auf die PrS-fektnr begeben, wo ein Aufenthalt bis zur Abfahrt des Gonderzuges nach Paris geplant ist. B e o g r a d, 6. Oktober. Das Programm des StaaSbesucheS G. M. des Königs Alexander ist wie folgt festgestellt: Seine Majestät König Alexander begibt fich von der PrSftktur in M a r s e i ll e auf den Bahnhof, um mit der Gnite und der franzöfist^n Begleitung nach Paris «eiterzmeifen. Die Ankunft ln Paris foll am Mittwoch erfolgen. Räch dem feierlii!^n Empfang in Paris begibt fich der Souverän ins Hotel „Crillo n", welches die französische Regierung siir die Zeit Aufenthaltes des jugoslawischen KSnigS diesem zur Bersiigung gestellt hat. Roch im Lause des Bormittags begibt sich G. M. König Alexander zum Denkmal des Unbekannten Soldaten (Are de Triomphe), um dort einen Kranz niederzulegen. Mittags gibt Staatspräsident Lebrun im Elysee ein intimes Festessen zu Ehren S. M. des Königs. Um 15 Uhr wird S. M. der König dem Staatspräsidenten die ossizielle Auswartung machen. Bald darauf wird Staatspriifident Lebrun den Besuch im Hotel Crillon erwi- dern. Sodann findet ein feierlicher Empfang der beide« StaatSchefS Jugoslawiens und Frankreichs im Pariser Rathaus statt. Diesem Empfang wird der gesamte Pariser Stadtrat mit dem Stadtpräsidenten an der Spitze beiwohnen. Am Donnerstag wird S. M. der König einer großen Truppenrevue beiwohnen. Bon dort wird sich der Herrfcher nach St. Cyr begeben, um die MilitLrawde» mie zu befuchen, in der weiland König Pe» ter feinen Studien oblag. Dort foll in diesem Znsammenhange eine Gedenktafel ent. hiillt werden. Der König wird in der Militärakademie zu Gaste fein. Rachmittags wird S. M. der König entweder im Hotel Erillon oder auf der jugoflawifchen Gesandt schaft die jugoflawifche Kolonie in Paris emp fangen. Abends gibt StaatsprSfident Le-brun mit Gemahlin ein Galafonper. Am Freitag, den 12. Oktober wird der jugoslawische Herrscher den serbische« Friedhof in Thiairs besuche«. Mittags gibt Staats Präsident L e b r « « ei« gro^ Bmikett im Slysee. Rachmittags »ird S. M. der König dm Ministerpräfidenten Doumergne^ den Außenminister Barthou, den Kriegsminister Marschall Petain und den Finanzmi-nister Gerumin-Martin in Audienz eaipsa«-gen. Abends gibt Außenminister Barthou am Quai d' Orsay ein großes Galasouper, mit dem die ossiziellen Festlichkeiten anläßlich des kö«iglii^« Besuches abgeschloffe« wer» den. I!! W M IM km Mill« M MMlI - t geN'esen. Jedenfalls unissen wir unumwunden erklären, das; die Auslauddeutschen, und besonder'^ nur in Jugoslawien und wahrscheinlich auch in gleicher Weise die Sudeten deutschen, unt deur Porgehen der österreichischen 'liegierung gegeni'lber ihren nationalen Minderheiten nicht einverstanden sind. Durch eiil selche^? Verfahren )vird den Interessen des Auvlanddeutschtums nicht gedient. Oder soilte uielseicht, uiie ein uns befreundetes vermutet, hier gerade die Al>slch: mit-gespiell l)aben, die deutschen Volksgruppen 'n Iugossa.ineil und in der Tschechoslowakei uon denen man in Wiener anitlichen zkreisen gli^nbt, das; sie liei den innenpolitischen Auseinandersetzungen in Oesterreich mit ihren ^t)uipathien nicht ailf ^^eite des ?)?eginlk!s sondern ans der Seile der nationalen Oppo-filion fti'lnden, beivuszt zu schädigen? Nach der Rlederringung des Aufftandes Die verhafteten Katalonenführer im Madrider Gefängnis / Normalisiierung der Lage / Generat Sanjurjo stellt sich zur Verfügung M a d r i d, 8. Oktober. Seit gestern mittags befindet sich die ganze katalanische Regierung im Madrider Staatsgefängnis. lZs gelang bis jetzt nur noch nicht die Verhaftung des ehemaligen Ministerpräsidenten A z a n a, der als Organisator des katalanischen Staatsputsches bezeichnet toird. Azana wollte nämlich der erste Präsident der Die Llmb wung des englischen Kabinetts Die Konservativen übernehmen die Führung / Macdonald geht wieder auf Urlaub L o n d l> n, 8. Feber. Völlig inlern,artet entschlosi sich Prenlier ulinistl''- M a c d o n ^ssard" und Buftard". Die beiden Zerstörer erwiderten daS Feuer. Die türkl-schen Behörden erklüren, die Batterien hätten die beiden Kriegsfahrzeuge unter Feuer gmommen, weil fie sich der verbotenen Zone näherten. Die türkischen Behörden erklären ferner, daß sie bereit seien, den Zwischenfall im Berhandlun^swege zu bereinigen. P a r i s, 3. Oktober. Das „Echo de Paris" schreibt, dsr .^ischenfall von Smyrna sei ohne weiters Bedeutung fiir die türkisch-französiifchen Beziehungen, da es sich u>m einen Zwischenfall handle, der leicht zu bereinigen sein werde. Der Salzbvrger Srzbischof Dr. «leder ge- Salzburg, 8. Oktober. Kürsterzbischof Dr. Jgnaz R i e d e r, der Primas von Deutschland, P heute im 77. ^.'ebenSjahre gestorben. Sin ^odeA«?teil geßO« VA-Ma«« i» EalzbMtß. W i e n, 8. Oktober. Bor dem Salzburger Schwurgericht wurde der Parteiführer Christian Straubinger, der siei d«r SA als Scharführer tätig war, auf (^;rund des Sprengmittelgesetzes zum Tode verurtM. ReichS?«ltuSminift«r Ruft w Ungarn. B u d a P e st, 8. Oktober. ' Der deutsche ReichÄultusminister R u st ist mittels Flugzeug in Budapest eingetroffen und wurde vom ungarischen Kultusminister Homann empfangen. Minister Ruft wird drei Tage in Ungarn zubringen. England bant Lustschlsfe. London, 8. Oktober. Wie „S u n d a y C h r o n! e l e" er-ahren haben will, sei in den Luftschiffwer-en in Cardington, die jahrelang fast vereinsamt dalageni, seit einigen Wochen eine er kchtc Tätigkeit zu bemerken. Täglich werden neue Arbeiter eingestellt, auch seien die beiden riesigen Luftschifshallen wieder in Be-rieb genommen wor^n. Im Anschluß an diesen Bericht verzeichnet daS Blatt die Nach richt, daß das englislZ^ Luftfahrtministerium nach dreijährigen Versuchen nunmehr den Aau neuer Lusdschiffe Plane. Ein Bergsteigerrekord: Dreiundzwanzigmal den Kilimandscharo bezwunqen. Erstaunlich muten it'iz ücrgsteiger-schen !?eistungen des deutschen WarrerZ Doktor Reusch an, der in der ehemals deutschen Kolonie Ostafrika im Tanganyika-Gebiet als Ailssionar tätig ist. Dieser !!V.^'stlichs ist völclsfssikins»'tcjof sc^ronlcss sin cisn c!is 5c!iic^tmst^c>cls jsc^sf zinc! ilifs ksgvin: olsoncls sik)^vic!isn mit ^ vnd cim ^ok^gvk' mit 5c^ic!)f 7o»^pvkZtin5siko czu5v/cl5c^vn! l)o5 iHf cjie gonio lzsl c!«?^ scnlc»! e 7 ^ o o e S7.Z die alte Frau veranstalteten, war es zu verdanken, daß sie doch noch e'ne Schifsskarte zur Heimfahrt lösen konnte. Gn modemer Don Juan Die Liebeskartothek des Heiratsschwindlers Kartotheken sind zur geordneten Geschäfts-iührung ein unerläßlic^s Hilfsmittel. ES kann deshalb nicht wundernehmen, daß auch der moderne Heiratsschwindler sich bei seiner „Arbeit" dieser übersichtlichen Registratur bedient. UnglaMich erheiternd wirkte die umfangreiche Kartothek, die der kttrzlich in Berlin verhaftete .Heiratsschw!?ldler Otto Trost über seine sage und schreibe 79 Bräute führte. Der geriebene Gauner unterhielt diese erstaunlich hohe Anzahl von Be^ Ziehungen zu Frauen, deren Alter zwischen 18 u»ü» 65 Jahren sch^vankte, und es dürfte ihm tatsächlich nur noch mit Hilfe seiner genauen Notizen möglich gewesen >in, sich unter diesen zahllosen Bräuten zurechtzufinden. Otto TrostS Liebeskartothek war in einem Notizbuch zusammengefaßt, in dem seder der Bräute ein besonderes Äatt mit eingehenden Notizen im Telegrammstil gewidmet war. Auf diesen Blättern nun konnte man die erheiterndsten Stichworte lesen, die aber gleichzeitig ein schlagartiges Licht aus die haarsträubende Skrupellosigkeit dieses „Geschäftsmannes" werfen. Da stand u. a.: „Witive, vermögen-d, eigenes Haus, aber reichlich mies", „Hübsche Blondine. Borkriegscharakter, will gleich ^heiratet werden", „Intelligente Dreißigerin, aber vermögenslos, datier Bekanntschaft Mectlos". Aber Otto Trost? Buchführung ging noch weiter. Er hatte auch ein eigenes Notizbuch, in dem er alle Heiratsinserate eiirklebte, die er je aufgegeben hatte, und bei denen er haargenau die Zeitung. Erscheinungsta^ und die Anzahl der unter der Chiffre eingegangenen Zuschriften verbuchte. Ein drittes „Geschäftsbuch" aber umfaßte noch ^ie ansehnliche Anzahl der Deckadressen und Absteigquartiere, unter denen der geriebene Gauner die Zuschriften seiner verschiedenen Bräute empfing. Es ist ein wahres Gliick, daß dem üblen Schwindler endlich das Hand werk gelegt werden konnte. l:chen Geschlechts na6> Ablauf des zweiten Jal^res die H^^chstzls^ler „nt fast ljs> In -der Nachkriegszeit sind die Ltevblich-keitSverhältnisse besser gowc^rd^n. ?^erqleicht man die Sterbetafeln ^wn i ii,it denen der ^ahre 1910/11, so erg'.bt sich das; die zu erwartende Lebensdauer beim luänn-lichen Geschlecht bei der Geburt schon bei .><' Jahren und nach Ablauf de^z ev'ten Lelien'--sahreS bei K2.3 Jahren lie-.it. Vi^ikn u'cibli-chen GcMecht erreichen die entsvn'cheildc'n Zahlen eine Höhe von be^w. Tie durchschnittliche Lebensdauer dcr 'i^engel'o-renen ist also bei beiden (^eschlecsNern inn licht Jahre gestiegen. Nocki anfsallisiev ist ein Vergleich der Sterbetafeln mit solchen an-z den Jahren 15;7l bis evqil't sich mit besonderer Deutlichkeit, das; d'.? v»n, Menschen zn erwartende innev' halb der letzten fünfzig Iabre nin rnnd zwanzig Jahre gestiegen ist. und z>n>iir von auf Jahre bein? niännlichen schlecht, von 388.4 ans 58.8 Jahre be!i'' 'vei'blichen. Lebmsdauer des Menschen im Anstieg Wir leben länger als unsere Eltern Die durchschnittliche Lebensdauer des Menschen zu errechnen, ist ziemllch schwierig. Es ist bekannt, daß die Sterblichkeit im allgemeinen gesunken ist, ^vas mit den gegen früher wesentlich verbesserten hvgienischen Einrichtungen und gesundheitlichen Erkennt n'ssen zusammenhangen dürfte. Die Errechnung der voraussichtlichen Lebensdauer zu einer ganz bestimmten Zelt ist nur aus der genauesten Prüfung der Sterbetafel möglich. Der Privatdozent Dr. Georg W o l f f hat an Hand der letzten deutschen Sterbetafel der Vorkriegszeit errechnet, daß nach den Sterb-lichkeitsverhältttissen der Jahre 1910-11 die voraussichtliche Äbensdauer des männlichen Geschlechtes unmittelbar nach der Geburt 47,4 Jahre betrug, nach Ablauf des ersten Lebensjahres 50,9, nach Ablauf deZ zioeiten sogar 57,7, des fünften 56,5, des zehnten nur noch b2,1, des zwanzigsten 43,4, des dreißigsten 35,3, des fünfzigsten 19,7 Jahre und weiter gegen das Lebensende ständig ab nehmend. Etwas günstiger liegen die Aussichten der zu ernxlrtenden Lebensdauer beim iveiblick^en Gefchlecht, das ja überhaupt als dcls lebens« und wcherstandSfähigere angesehen loerden muß. Nach der Sterbetafel 1910/11 l^etrug die mittlere Lebensdauer bei ^er Geburt Ü0.7 Jahre und erreichte wie die des mann- „Rotionale Aktion" in Salzburg verboten. S a l z b u r g. 5. Oktober. Der Sicherheit?dlrcktor lür 5as^^bnrg. !)berst Bech yne liat die „Nationale At« tion" der deutschen Bevölkernnq von Salzburg in Wort und 5chnft aus (^Uiuiden ..der Aufrechterhaltung der ^)iuhe und Ordiinnsi" verboten. Kommunistenaushebungen in Bulgarien. S o f i a, 8. Oktober. Die Massenverhaftungen von Koinmnni-. sten, die die politische Polizei am vergangenen Freitag in der südbulgariscs>en Stadt Borisovgrad vorgenommen hat, ^ben an^ die Spur einer weitverMeigten kommuni--stisckien Konspiration geführt, die sich scher ganz Bulgarien erstreckt. In Sofia kolnit,: heute eine Geheimdruckerei aufgedeckt wer-« den, in der große Menden illegaler Broschüren und Druckschriften gefunden wn'-» den. Das „Brautopser" der Prinzessin Marina. Pri^l^essin Marina von Griechenland, die sich vor kurzem mit dem Prinzen Georg von England verlo-bt hat, hat für ihre Liebe ein sc'ltenes „Brantopser" gebracht. Da in Griechenland, wie in allen orthodoxen Ländern, der Julianrsche Kalender im ö^branch ist, d^r in der Zeitrechnung nu? dreizehn Tage hinter den geüvohnli^ gebrauchten Nariborer Zeitund" Nummer 2Z( Mittwoch, den 10. Oktover 19S1. ricuiischen iiialeuder zurückbleibt, muß:e die zutünfticie (Gemahlin des englis<^ki K'önigs^ sohncs auf dwizehu Tage ihres jungen Lebens v-erzichteu. Prinzessin Marina erklärte, sich gern mit diesem Sprung in ihrem Le-bcnskalender einverstanden. Die Hochzeit sind^'t anl 29. ?!ovember statt, ein Ta-g, an inan in ihrer Heimat erst den 10. No-v^'mber .zählt. „Heiratswut" im Anhaltischen. Plötzkciu, einem anhalltrschen Ort drän jien sich die Heiratslustigen zum Standesamt. Längst ist der „Gemeindekasten", in dem die Äusgckiote der zukünftigen Paare ausgehängt werden, zu klein geworden. Nun mußten die l^enicilzdeväter sich schiveren Herzens entschies^en, einen neuen größeren Kasten an scrtigen zu lassen, unl die Uebersülle der '.'lufgebote unterzubringen. In Pantoffeln quer durch Europa. (5ine i>c>jähr:ge Französin, die jahrelang in Nns^lnnd lebte, ist auf dem Heimweg nach ihrer .Heimatstadt Paris. Das n>äre nichts Ucsondercs, wenn die rüstige Dmne ein übliches ^^ierkehrsniittel benutzen würde. Aber sie läuft, sie läuft sogar in Latschen. Anfnllg Januar inachte sie sich in Nußland aus die Reise, „durchlatschte" das Baltiknm, überschi'itt bei Königsberg die ostpreußische (Grenze und ist jetzt in Hannover .ingelangt. Bis Paris wird sie wohl noä) etliche Paare ^ilzpanteffelu „verlatschen". Ter Ziegenbock als Wlchlieserant. iuhii? des ponnnerfchen Dörfchens '-^.^chllngsdorf sorgt neuerdings ein Zie genbocl.' Ti^'S Wundertier, das sechs Jahre olt ist, gibt ttiilnli6) Milch. (5r liefert wie seine weibliche Ltonkurrenz täglich sein regel-niäsziges QuaittltNl davon ab. Bock, bei dein sich die 'Ztrichanlageil auf diese merk-wiirdige Art herausgebildet halben, soll jejKt zur nächeren Untersuchung einem tvissen-i^.tiafttichen Institut ilber^eben werden. Mr schade, dasz lx'sagter Ziegenbock nicht regelrechtes Bockbier liefert. Die Firma heiratet . .. Das ist nicht etwa der Titel eines neuen ^itines oder ^liouians. Sonderil unlängst hat es sich in Nürnberg zugetragen, daß fast eine ganze Jirnia geschlossen vor den Traualtar trat. 1s» Angehörige des Nürnberger PHoto-hauses Porst gingen geiileiusam die Eihe ein. Man iani! sich vorstellen, daß dieses Ereignis in Mriil'i'rg und darüber hinaus viel l>eipiocl)en nnlrde. Iui Nanien der Stadt ^^l'iirnberg sprach Oberbürgernieister Liebel den jungen Ehepaaren persönlich die Glüct-wnilsche aus. Auch (Bauleiter Streicher hatt? deil „nultigen l5 Paaren aus dem Photo-haus^' Porst" herzlichste Glückwünsche ausge richtet, llnd dann ging es — gemeinsam— auf die herrliche Hochzeit reise, für die die Tiiuna Porst einen großen eleganten Omnibus genlietet hatte, der die jungen Paare über .^tilonleter durch ganz Süddeutsch Zand sührte. Das Originelle an dieser Fahrt n>ar, daß teincr der Teilnehuier wnßte, wo die Fahrt aili nächsten Tag hinging. So war ieder neuen Uel>erraschungen gab auf dieser '^ahrt, die ivohl ins Maue, noch mehr aber ins (^^lncl führte. Humor Als junger Mann wollte ich meinc Liebe anfsrefsen. — Und letzt? — Jetü berenc ich eine Unterlassungssünde aus jenetl Jahren. Dtmstoa. dm s. Sitoder Neue Erfolge unserer Schützen Prof. Cestnik holt fich in Ljubljana die Banatsmeisterschaft / Auch Tone Majer und Stanko Teröelj behaupten sich Jll Ljublsana fand in den Tagen von Freitag bis Sonntag ein bedeutungsvolles Schützentrefsen statt. Der dortige KreisauS-s6iuß der Schützenvcreine nahm die Enthüllung seiner neuen Banners vor, mit der gleichzeitig die Banats-Schießmeisterschaften ausgetragen lvnrdeu. Zu diesem großen Wett schießen fanden sich 15V .Tchützen aus gmiz Slowenien ein, die insgesamt 1H Equipen stellten. Troh dieser quantitativen Uoberle-genheit nahmen unsere Vertreter Staatsmeister Pro-s. (5 estnik, Tone Majer und Stanko T ere elj den Erfolg, fast auf der ganzen Linie in Anspruch. Den Haupterfolg errang Prof. Cestnik, der sich nun auch den Titel eines Banatsweisters holte, wobei er gleich in mehreren Kategorien den Sieg an sich riß. Tone Majer schoß am besten auf die Triglav-Scheibe, wo er den beachtenswerten zweiten Platz für sick) in Anspruch nahnl. Unser dritter Vertreter Stanko Teröelj fiel im Schießen auf die Rchbock-Scheibe auf, wo er bis kurz vor dem Abschluß in Whrung lag. Bedauerlicherweise hatte Maribor keine iveiteren Vertreter entsandt, sodaß uns der sichere Sieg im Mann^ schaftswettbewerb entging. Die einzelnen Ergelbnisse sind. Mogesscheibe: 1. Prof. Cestnik 200 Punkte, 2. Kostanjevec 186, 3. LoLniÄar 183, 4. Tone Majer 165, ü. Hrovatin 157. Schnellschießen: 1. Prof. Cestnik 63, 2. Ko stanjovec 62, 3. Heinrihar 61. Triglaiv-Sch-eibe: 1. Prof. Cestnik 128, 1?. Tone Majer 12«, 3. Kostanjevec 118, 4. Ter-Lelj Stanko 113, 5. Heinrihar 117. Srnjak-«Scheibe: I. Heinrihar 161, 2. Ter-Lelj Stanko 155, 3. Gorazd 147. Ljubljana-Scheibc: l. Kostailjevec 2!34. 2. Prof. Cestnik 239, 3. Smole 221. 4. TerSelj 209. Im Damenschieße:: siegte Frl. Stefi Der-Zaj mit 143 Punkten. Den zlveiten Platz errang mit 67 Punkten Frl. Linda Lebar aus Sv. Iuris. Im Mannschaftsschießen ging der Schützenverein von Ljubljana vor Kranj und Novo Mesto siegreich hervor. Unbefriedigende Srequm» der ftSdllschen »odeanstalt Da ein Berichterstatter in jedes Ding seine Nase stecken muß, beguckte sich ein Mitglied unserer Redaktion auch die städtische Badeanstalt in der .EoPaliZka ulica, die gegenwärtig derart vom Gerüst umgeben ist, daß sie die Aufn,erksamkcit der Passanten erregt. Das Gebäude wird renoviert, was schou höchste Zeit war, und wird bald sein neues Kleid erhalten. Die Anstaltsleitung stellte unserem Bericht erstatter interessante Daten zur Verfügung. Daraus ist zu ersehen, daß in der Zeit vom 1. Angust bis 30. Scptember d. I. insgesamt 4300 Badekarten ausgegeben wurden, was einer wöchentlichen Frequenz von 480 Personen entspricht. Davoir entfalten aus das Dainpf- und Heißluftbad 97 (70 Männer u. 27 Frauen) und aus die Wannenbäder 383, und zwar 110 in der ersten, 1ti2 in der zweiten und III iu der dritten Klasse. Zieht man die Badestunden in Betracht, so entfallen auf einen Badetag 55 Besucher des Dampf- und Heißluftbades (28 Männer und 27 Frauen) u. 85 Wannenbäder (24 in der ersten, 36 itl der zweiten uild 25 in der dritten Klasse), znsannnen somit 140 Personen. Zieht man den Umstand in Betracht, daß Maribor gegenwärtig rund '35.000 Einwoli-ller zählt, von denen das Großteil kein eigenes Badoziuliuer besitzt, so muß die Feststellung gemacht werden, daß die durchschnitt liche wöchentliche Besucherzisfcr von 480 Ba dcgästen verhältnismäßig niedrig ist. Unsere Badeanstalt, die von der Stadtgemeinde unterhalten wird, unl den gesundheitlichen und sozialen Bedürfnissen der Draustadt nachzukommen, findet demnach viel zu wenig Beachtung und wird nicht in den, Maße beansprucht, als man von einer fortschrittlichen Bevölkerung erwarten könnte. Die oberwähnten Ziffern geben jedenfalls zu de?l-ken. Vorbereitungen Mr die Sewerbetvoche Wie bereits erwähnt, wird die Zeit vonl 1. bis 8. Dezember im ganzen Staate als Gewerbewoche gefeiert werden. An die Organisierung der Veranstaltungeir, die die Gewerbewoche vorsieht, schreiten auch die Ma-riborer Gewerbetreibenden. Der hiesige 5lreis ausschuß der Gewerbevereinigungen ist im Zentralarbeitsausschuß für das Draubanat in Ljubliana durch den Herrn Miho V ah -t a r, den Vizeobmann des Kreisausschusses und Joses 8 a ib e d e r vertreten. Der Ma-riborer Kreisarbeitsausschuß setzt sich zu» sammen aus den .Herren Miho Vah tar als Präses und Franjo N o v a k, Obmann der Friseurvereinigung, als sein Stellvertreter. ferner Ivan o rva t, für die Bäckereivereinigung, Ivan S oj L für den Slo-wenis6)en Gewerbeverein und Michael Leö« n i k für den Verein der jugoslawischen Ge-werb^reibenden." In der Restauration „Novi svet" (fri'cher .Halbwidl) in der Juröieeva ulica sand eine Versammlung der Gewerbetreibende« statt, um einen Ortsarbeitsausschuß für die Stadt Maribor einzusetzen. Diesen Ausschuß bilden die .Herren Anton Krajcer für die Schuh machervereinigung als Obmaun, Ivan J e-m e c und Franz Reicherals seine Stellvertreter sowie Franz Greif und Martin P r a v d i L. An der Spitze der einzelnen Sektionen wurdeil gestellt die .Herren Mi-ck)ael Le » nik (Propaganda), Franjo N o-vak (Veranstaltungen), Josef Kac (Borträge) und Eman I l i h (Wirtschaftssektion). Die .Konferenz eröffnete Herr Va h-t a r, worauf nach beendeter .^Konstituierung des Ausschusses der neue Obmann Herr Kra 1 cer das Wort ergriff und die Mari-borer Gewerbetreibenden aufforderte, alle Kräfte anzuspannen, um die Gewerbewoche auch in Marilbor gebührend zu begehen. Der Sekretär des Kreisausschusses der Gewerbe-Vereinigungen Herr JulLe N ovak sprack) dann ausführlich über die Aufgaben der einzelnen Sektionen. Kommenden M o n -t a g, den 15. d. um 20 Uhr findet in der Restauration „Novi svet" eine Sitzung des Borstandes des hiesigen Arbeitsausschusses statt, zu der auch alle jene Gewerbetreibenden eingeladen sinh, die bereit wären, sich für die .Hebung des Gewerbestandes zu v<' wenden. m. Trauungen. In den letzten Tagen wur den in Maribor getraut: Josef Likar, Tischler.. mit Frl. Antonie Hladnik; Franz Mi-haljek, Steinmetz, mit Frl. Marie Legat; Simon 8i8ko, Müller, mit Frl. Pauline Fras; Josef Paul, Werkleiter, mit Frl. Margarethe Pittner; Augustin MeSiLek, Sattler, mit Frl. Anna Beras; Felix Gobec, Schuhmacher, mit Frl. Mathilde Berglez; Anton Peöolar, Unterbeamter der Staatsbahnen, mit Frl. Amalie Lovren8öak und Alois Ve-hovar, Besitzer, nlit Frl. Josefine Leskovar. nl. Blitzturnier der Mariborer Schach. spieler. Anläßlich der Abschiedsfeier des Ma^ riborer Schachklubs für die einrückenden Ber einsmitglieder wurde Samstag abends im Hotel „Orel" ein Blitzturnier abgehalten. Als Sieger ging mit 9^ Punkten O st a -n e r hervor. Deil zweiten und dritten Preis teilen sich nlit je 8 Punkten P i r c und H r i b a r. Die »veiteren Plätze besetzten Zavli, Koniö. Dr. Lipaj, Strnisa, Kukovec, Kajie, Lubkov, Golec und Pavlin. m. Mehr Pietät auf dem alten Stadtfried Hof. In der letzten ^it laufen in unserer Redaktion Beschwerden darüber ein, daß ge legentlich der im Volksgarlen stattfindenden Fußballwettfpiele verschiedene Zaungäste die Weftmauer des alten Stadtfriedhofes aljZ „Tribüne" beniützen. Um die Mauer zu er klettern, übersteigen die pietätlosen Kerle die lNrüfte und Gräber, woibei in zahlreichen Fällen nicht nur die Mauer, sondern ganzr Kreuze und Cinfriodungsgitter beschädigt wurden. Der Friedhofwächter hat schon ei nige Male versucht, dissem pietätlosen Treiben ein Ende zu bereiten, indem er dies< verrohten Sportlbegeisterten aufforderte, den Totschlag wegen schwerer Beschuldigung Wieder eine schwere Bluttat bei Slatina Radenci / Den Be-leiviger aus ver Stelle niedergeschossen / Der Freund nicht unerheblich verletzt .«iwum hat sich die Erregung der Bevvlke-rullg von Slatina Radenci und Umgebung wegeil der bestialischeu Erlnorduug der Besitzerin Maria Nedok in Kapelski vrh etwas gelegt, als schon wieder eine furchtbare Blut tat die Gemüter der dortigen Gegeno auf-peitsäjt. Anl beuachbarten Hügel dieser Wein gegend, in Jvaujski vrh, kanl es vergangenen Sonntag gegen Abeich zu eineur Totschlag, der einer schweren Beschuldigung ent sprang. Gegen 18 Uhr hegab sich der 27jährige Böfitzerssoihn Frailz KauLio aus Jvanj-ci mit feinem Freund, denl 19 Jahre alten Bauernsohn Johann G o nl z i aus Eage-tinci nach Jvanfski vch, um im Hause dez Landwirtes RakuLa mit dem Sohn, dem 25 Jahre alten Anton, eine persönliche An-gelegeirheit, die auch auf das finanizielle Gebiet hinüberspiel:, zu regeln. Es handelte sich nämlich um die Anerkennung der Vaterschaft, die Alimente im Gefolge haben. Antons Schwester ist nämlich Mutter eines l> Monate alten unehelichen Kindes, dessen Vater nach ihren Angaben Franz KauÄi; sein soll. Äeser bestritt dies entschieden und beschuldigte vielmehr An!on Raknöa, der Vater seines Neffen zu sein. Wegen dieser furchtbaren Beschuldigung, die ja Blntschande und somit ein Verbrechen involviert, geriet Raku^ derart in Wut, daß er rasch sein geladenes Jagdgewehr er-izritl und damit zum Fenster Mrzte, durch das er gegen seinen Beleidiger, der neben seineni Bereiter Gmnzi etwa zehn Schritte vonl Haus auf sein Ra^ gelehnt stand, einen Schuß abgab. Me Schrotladung traf Kauöic ill den Kopf, fodaß die Projektile den Schädel durchdrai^en und das Gchirn her-austrat. Der Bursche war auf der Stelle tot. Der nsben ihni stehende Gonrzi erhielt ein Schrot oberhalb des linken Auges in den Kopf. Die sofort verständigte Gendar^nerie von Sv. Jurvj a. Zö. begab sich mit dem Arzt Dr. S o k o l o v unverzüglich an Ort und Stelle, um den Tatbestand aufzunehmen. Der Arzt stellte fest, daß bei Kaui5iö der Tod sofort eintrat und daß auch jede ärztli6>' Hilse vergeblich wäre. Dr. Sokolov leistete dem verletzten Gomzi die erste Hilfe rnd ordnete dann seine Ueberführung ins KiAn-ken'hauS nach Mavibor an. Die Leiche wnrdi' in die Toten'kammer nach Negova gebracht, wo eine Gerichtskommission aus Gornja Rad gona die Obduktion vornahm. RakuZa, der sofort in Haft genonimen wurde, erklärt, iu seiner Wut, in die ihn .Kaneiö' Beschnldiguug gebracht hätte, seiner Sinne nicht mächtig geivesen zu sein. Er l)a-be durch das Fenster einen Schuß abgegeben, uul den Beleidiger zu erschrecken und zu vertreiben. In seiner Aufregung habe er Z? doch nicht bemerkt, daß er direkt anf seinem ^ Ge-gner gezielt habe. Mttwoch. ven W. vrtovsr lSZ^. Totenacker zu verlassen. Steilvwürfe waren die Antwort der Bandalen. Die Polizei wür de sich um die Ruhe der Toten verdient machen, wenn sie der Friedhosniauer vor m^d während der Fußballwettspiele mehr Aufmerksamkeit schenken würde. Diesem Treiben unvercinbwortlicher Elemente mug ein Ende bereitet werden. nl. Srnennvngen lm Justizdienfte. Zum ^»iichter des Bezirksgerichtes in Celze wurde dem dortigen Krcisgericht zugeteilte Gerichts adjunkt Herr Dr. Alois F i n 2 g a r ernannt. In dicsenl Sinne ist unsere gestrige Mitteilung richtigzustellen. m. Evangelisches. Die heute, Dienstag', den 9. d. in der Christuskirche stattfindende m u s i k a I i s <5) e Ae i e r st '.l n d e wird pünktlich um 20 Uhr beginnen. Das auch durch den Breslauer Rnndfunk rühnilichst bekanllte S ch l c s i s ch c F r a u e n t e r-z e t t, das I^n gesanglichen Teil der Feier, stunde bestreitet, wird in diesem Nahmen neun alte deutsche, zuut Teil noch ^orrefor-matorische, religii^se Lieder zum Vortrag bringen. Me Feier verspricht eine Stunde der Erbauung und des musikalischen Hock)-genusses zu werden. Der Eintritt ist frei und sedermann ist herzlich eingeladen. Donnerstag, den 11. d. wird das Frauenterzett im Rahmen eines Gemeindeabends um LO Uhr im Gemeindesaale singen. m. Gemäldeausstellung Ante Trstenjak. Der aus Prag zu vorübergehenden! Aufenthalt in Maribor eingetroffene akademische Maler Ante T r st e n j a k wird am Sonntag im Parterre des Palastes der Banats-sparkasse in der Gosposka ulica eine Ausstellung seiner neuesten Werke eröffnen. In kunstliebenden Kreisen herrscht für diese Aus stellung des bekannten Malers schon jetzt großes Interesse. ln. Als erste Operettenvorstellnng in der neuen Saison gelangt in den nächsten Tagen Lehars „Z a r e »v i t s ch" zur Aufführung, dessen wunderbare Musik und geglückter Inhalt überall Anklang findet. Die Leitung der Einstudierung des Sieckes obliegt den» Kapellmeister Herrn Herzog und dem neuen Regiesseur Herrn K 0 si ö. m. Sine Musikveranftattmtg der Bäcker-gehilfen findet S a nl s t a g, den 13. Oktober, im Unionsaale statt. Es ist Hezeichnend, wie sich gerade die Bäckergehilfen, deren Beruf zu den schwierigsten und aufreibendsten gehört, Nlit schönstein Erfolg der Pflege des Gesanges hingeben. Daß diese Eigenschaft nicht nur den Mariborer Bäckern gegeben ist. soll die Veranstaltung dadurch beweisen, daß auch Bäckerchöre aus Celje und Zagreb auftreten werden. Auserlesene Taniburitza-Or-chesterftücke, gespielt von den Vereinigungen aus Zagreb, Celic und Maribor werden das schöne Gesangsprogramm abwechselnd ergänzen. Zu der Veranstaltung, die um 30 Uhr beginnt, sind alle Freunde der Bäckergehilfen sowie der Musik herzlichst eingeladen. Die kulturellen Bestrebungen unserer Arbeiterschaft sollen besonders in den jetzigen lchweren Zeiten von allen Bevölkerungsklas-s«n gebührend gewertet werden. m. Cercle franyais. Der Unterricht im sranzösischeil Kindergarten sowie in dei? Kur sen ftr die Schulijugend und für die Erwachsenen hat begonnen. Anmeldungen werden noch in den Kursen selbst entj^egengenom-men. m. Die Wohltötigkeitstombola des Cyrill-MethodvereineS erfreute sich vergangenen Sonntag eines schönen Besuches. Die zwölf ausgesetzten Tombolapreise gewannen die Eisenbahnerstochter Elsa SladenLnik (3(XX) Dinar), der Tischlergehilfe Anton Kolar (1500 Dinar), Justine ^rSevac (Zimmereinrichtung), der Arbeiter Franz Berglez (Kücheneinrichtung), das Dienstmädchen Angela Dobnikar (Damenfahrrad), die Kontoristin Christine Leskovsek (Herrenfahrrad). Martin Repen (zwei Bettdecken), die Beam-tensgattin Mathilde Halecker (Herrenanzug), der Winzerssohn Albin Daziöman (Frauenmantel), der Rauchfangkehrer Ivan Santa (Waschgarnitur), der Pensionist Josef Bre-kla (Wagen Steinkohle) und der Schlosser Josef Miklavec (Manufakturtvare). n,. 2v.vl10 Dinar fiir das neue ZiettungS-auto. Die Sammelaktion für die Anschaffung eines neuen Rettungsautos verzeichnet bereits einen schönen Erfolg. Dieser Tage erreicht der Fond die ansehnliche Höhe von 20.000 Dinar. Gestern sind noch einige Spenden eingelaufen und zwar stifteten die städtische Sparkasse 1000, die Schulschwestern 100 Wen trifft die Schuld? Wie das Unglück geschah / Faschings »nd Ledvinkas Zustand nach wie vor ernst / Die Schuldfrage Das schreckliche Unglück von Reka bildet noch immer den Gesprächsstoff der Oeffent-lichieit. Gegen Abend tauchten gestern Ge-rüchte auf, daß sich der Zustand F a-s ch i n g s, der bekanntlich uach Graz überführt »Mrde, verschlechtert hätte. Wie uns Mitgeteilt wird, ist sein Zustand nach wie vor ernst, doch gibt er zu keiner größeren Besorg nis Anlaß. Die Annahtne, daß iuch das linke Auge schwer verletzt worden 'ei. entbehrt ieder Grundlage. Schon im hiesigen Svital wurde festgestellt, daß die Verletzung im Gesicht nur leichter Natur ist und 'ür daZ Auge überhaupt keine Gefahr besteht. Fasching trug beim Zusammenpratt einen offenen Oberscheirkelbruch und eine Fraktur am lin-ken Unterarm davon. Auch LedvizikaS Zustand ist unverändert: er zog sich einen offenen Unterschenkel-Splitter- und Untcrarm-bruch zu, außerdem erlitt er Verlel'ungen IN den Fingern der linken .^''and. Beim verletzten Fräulein Vinca de S a n t i wurde -in Bluterguß im Knie festgestellt. Am meisten beschäftigt'die Oefsentlich-keit die Schuldfrage. Das Ergebn?./der behördlichen Feststellung ist noch nicht bekannt, doch steht es fest, daß die Rennbabn ungenügend abgesperrt uiar. Die 5>tennseitung beteuert zwar, daß Ledvinka von mehreren Ordnern aufgefordert worden sei. die Straße nicht zu passieren und daß er auf eigene Faust dennoch gefahren ivärx. Wie dem auch sei, bei einem Straßenrennen soll cs überhaupt ausgeschlossen sein, Einlaß auf die Bahn zu bekommen. Wenn die Ansforderun-gen der Ordner nicht genügten, dann hatte Gendarmerie herangezogen iverden isollen. Gerade in dieser Hinsicht klappte die Organi sation nicht. Wegen der fehlenden Sturzhelme mußte immer auf die Rückkehr der zuvor Gestarteten gen>artet werden, und da auch reichlich spät begonnen wurde, zog sich das Rennen gar zu sehr in die Länge. Die Folge war, daß die Mehrzahl der ungeduldigen Zuschauer noch vor Abschluß de? Nennens sich auf den ?>eimweg begab, zuni Tejk gewiß auch in der Meinung, daß die restli. chen Konkurrenzen überhaupt nicht zum Aus trag konnnen wüvden. Ledvinka war sicherlich nicht der einzige, der mit seiner Maschine heimwärts sul^r. als die Rennleitung noch den Start zum Beiwagenrennen freigegeben hatte. Es läßt sich nicht von der ^and lveisen. daß die langwierige Programmabwicklung nicht in unbedeutendem Maße das schwere Ung^ck herauBeschworen hat. und die Hausbesitzerin Frau (^erne sowie der Oberverwalter des Allgemeinen Krankenhau ses Herr Stegiiar je 50 Dinar. — Allen herz lichsten Dank! * Farbbänder, lkarbonpapiere, gebrauchte Schreibmaschinen, Legat, Slovenska ulica 7. ii4Zg Nl. Verdiente Strafe. Gestern stand der 33 jährige beschäftigungslose Alois KovaLiS aus Maribor vor dem Richter. Es wird ihm zur Last gelogt, am 10. August d. I. hinter den Drei Teichen ein Dienstmädchen vergewal tigt zu haben. Die Strafe lautet auf acht Monate strengen Arrest. m. Einbruch. In der Nacht zum vergangenen Sonntag erbrachen noch unbekannte Täter in Studenci das Geschäft des dortigen Kaufniannes Martin R a n t a S a. Da sie nur einen kleineren Geldbetrag vorfanden, machten sie sich auf die Ware. Hiebei gin-geu sie aber so lärmend vor, daß die Hausbewohner aus dem Schlaf geweckt wurden. Die Einbrecher erschrackeil derart, daß sie alles zurückließen und eilends das Weite suchten. m. Wetterbericht vom 0. Oktober. 8 Uhr: Feuchtigkeitsmesser 0, Barometerstand 748, Temperatur i-13, Windrichtung NS, Be-n>ölkung teillveise, Niederschlag 0. * Die Tanzschule des Gesangoereines „Liedertafel" hat begonnen. Ni^ster Kursabend findet am Mittwoch, den 10. Oktober im Hotel „Pri Zamorcn", Gosposka ulica, um 20 Uhr im .Hofsalon statt. S13 Lei IscliisL auk ein (Zlas ns- türlicliL!; »k^i'sii2-^v8ek«-öitterxva88er, krük nücktern x^enommen. besckxver- äell>8 au8Lledi?e OarmentleerunL. an äio SILK ein beliag^IickeZ (iekülU der Lr-leicliterunx^ an^useklielZen pflez?t. Xerzit liclie f'aclisekntten erxvälineii. UalZ cka5 k'i'an?-^<)««k->VÄ88el' auLk K0nj?e8tlc)nen nack äer I^eker uiicl dem ^S8tä3rm. 80w!e dei Mmorrlimäen. prc>8tataleiclen und öla8enkatarrli 8l-ekei- unä anx^enekm w^irkt. b. Pasubio. Von Robert Skorpil. Verlag Tyrolia, Innsbruck. Pasubio ist die Wallstatt zweier Nationen, die ihre mutigsten Söhne auf diese Höhen sandten. Der Doppelgipfel, der unentschieden den blutigsten Anstürmen die Waage hielt, die Schale der Oesterreicher sank nicht und die Sl!^le der Italiener stieg nicht. Pasubio, der Doppel-gipsel, vierfach von Todesströmen umlodert, bestrichen, ül^erschwemmt und unterwühlt wurde, weder verloren noch genommen. Mit ungeheurer Wucht schildert Skorpil das Ringen um den Berg, der diesen Namen „Pa subio" trägt. Ohne jede Pose offenbart fich da ein Heldentum, man möchte sagen, als einfache Selbstverständlichkeit. Das Buch ist spannend von der ersten bis zur letzte,! Seite, aber auch mit köstlichem Humor gewürzt. cisn voÜsn Oonu»5 «INS5 reinen «eilten koiinenkoikees. v,e>l «ios Lottsin mit ^eken;l(o>ske« ^c>g un6^iv»5in^1^über-?vug»,,cio5t'5ie.^gut^cto. bei^kokren. Koisev'^og versckattt mekr Oenus» vnel l»e5»efv Oe»un«j» keil. Aus Vtuj P. Evangelisches. Mittwoch, dell 10. d. lvird um 20 Uhr im Betsaale des Lutl)sr-l)auses eine inusikalische Abendandacht stattfinden, bei der das in musikalischen Kreisen gutbekannte S ch l e s i s ch e F r a u c n-terzett niitiwirken und alte deutsche, religiöse Lieder, zum Teil noch aus der vor-reformatorischen Zeit, singen wird. Ter künst lerischc Ruf des Frauenterzettes verbürgt einen musikalischen Hochgenuß. Der Eintritt ist frei und jedernlann ist herzlich ei^ngel-a-den. p. Bortrag iiber Giftgasschu^. Vergange-nen Montag fand in der „Mladika" ein von der Banatsoenvaltung veranstaltete? Bortrag über den Schutz gegen GiftgaSangriffe statt. Die Vorträge hielten die Herren Dr. P e t r i e, Dir^tor der Hygieneanstalt in Ljubljana, Jng. M a n d r i n 0, Universi-tätsassrstent und Jng. G 0 rjanc voi: der Banatsverwaltung. Der Saal war dicht besetzt. Anwesend ii>aren u. a. auch die Herren Stadtpräsident Ier » e und Be.^irkShauPt-mann Dr. B r a t i n a. P. Kino Ptuj. Mittwoä) und Donnerstag läuft die lnusicalische Komödie „Heute Nacht oder nie" mit.Hans Alberson, Lüne Rainer vnd Oskar Kvrlweis in den Hauptrollen über die Leinwand. MariSorÄt ZettunV^ Numuier ?Zt kürlüexeo a. Varwirravke «lei- - 9573 Xlwiter und jwnft Rattonaltdeater in Maribor N e p e r t o^i r e: Dienstag, 9. Oktober um 20 Uhr: „Der »de-ale Gatte." Erstaufführung. Blocks. Mittwoch, 10. Oktober um 20 Uhr: „Mutter", Veranstaltung der Rarodna obrana. Donnerstag, 11. Oktober um 20 Uhr: „Hamlet". Ab. B. 5lo »vkoa liilitjxliell >erren Zalokar, Fink, D'det und Ferdic, clnen Kammermusikabend veranstalten wird. Zur Vortragsfolge gehören Dvokals Quartett op. W in F-Dur, sc>'me Tondichtungen 'von <1,'ajkowsky, Vorodin und Grieg. Wir wiederholen also: Donnerstag, u. Oktober. 20 Uhr, Stadttheater. c. In den Heimatverband der Stadt Cel^e sind laut Beschluß der Stadtrats>sitzung vom 5. Oktober Margarethe Zaniparutti, Milada KriLair und Franz Gril aufgeno.ln.mcil ivor-den. c. Trockenskikurs. Der Skitlub Celje b<'-ginnt heute, Mittwoch, mit den Trockenskikursen fÄr Damen. AÄe Damen, die daran tei'lnchmen wollen, mögen sich ^ute abend NM 20 Uhr im Klublokal „Zur grünen Wiese" einfinden, wo sie alles Mhere erfahren iiver?j?n. c. Die „Drauschwalben" kominen! nun ist es wirklich .«ixrbst geworden. Unsere lieben Rauchschiwalben und Vit:hlsfrf!:egeu^ nicht aber, ohne uns einen kurze:: Vesnch ak»-znstatten. Es »wäre aber verfehlt, zu qlauben^ «daß sich diese reizenden Bogerln. ivährend sie zu kurzer Rast in unsere Stadt einkehren, auf Telegraphendrähten niederlasien sverden. Weit gefehlt! Im Kinosaal des .^teiS Slos „Rariborer Zeitund^ Mmm«r A0. berne werden sie sich uns zeigen und unS dort allerhand vorzwitschern. Da aber die „Drauschwalben" weiblil!^n lÄeschlechtS flnd «nd also nicht ganz serd^n; hernach tritt der gesetzliche Stras'vollzug in Kraft. c. Alpenwanderer, Achtung! Wir machen alle Alpenwanderer darauf aufmerksam, daß die Kocbck-Hiitte auf der Korosica und der Planirrskl dom im Logartal bereits gesperrt sind. Die Frischauf-Hütte auf dem O^re^^elj wird den ganzen Oktober über an Samstagen unld Sonntagen notdürftige Berpfle-guttg bieten. So ist den Alpenwand^rer doch noch Gelegenheit geboten, die klaren Okto-bcrtag zu längeren Klettertouren im Hanpt-stock der Sanntaler Alpen auSzuirlitzen. c. Wird Celle gefilmt? Die Filmgesellschaft „Svetloton" in Zagred bietet unserer Stadtgemeinde die Herstellung eines Werbefilmes an, jgdoch Mit der Benierkung, daß die Stadtgcmeinde Celse die Hälfte der Ge-strhungskosteu auf sich nehmen müßte sdie Gesamtkosten betragen 24.ler aus ganz Slol^nien um die Tennismeisterschaft des Drauöanats kämpfen, mn sich den stolzen Titel Mttel-schulmeisters Sloweniens zu holen. Die Mittelschüler, die in allen Sportzweigen bahnbrechend vorausschreiten, haben sich daS Ten niS erst späi zu eigen gemacht. ES bedurfte fost eines Dezenniums, bis der erste Studiosus mit einem Raket bewappnet den weißen Platz betrat. In den beiden letzten Jahren setzte aber ein förmlicher Zustrom ein, sodaß man gerade unseren Mitte^chülern die be- sten Aussichten für die Zukunft deutet. Ms Wettkäm^er werden die Spieler von Maribor, Ptuj, Eelje und Ljubljana auftreten, sodaß man auf der ganzen Linie mit spannenden Klämpfen rechmn muß. Ausgetragen wird das Einzel- und Doppelspiel. An der Spitze der Turnierleitung steht der Leiter der Tennissektion des SSK. Maribor, Ze-pee, die Mrigen Funktionen bekleiden Vo-glar (Oberschiedsrichter), MeSiLek (Turnierleiter) und SenekoviL (Schriftführer). DaS Turnier beginnt SamStag, den 13. d. um 16 Uhr auf den Plätzen des SSK. Maribor. Bis dahin hat auch die Anmeldung zu erfolgen. Unsere Leichwldlettn adennals oefchloom An Baratt» in traten vergangenen Sonntag die Achleten des SK. LelezniSar zum Revanchekampf gegen die Auswahl der dor-tilgen „Slavija" an, mußten aber auch dieS mal mit 47:45 Punkten eine knappe Niederlage in Kauf nehmen. Die Wettkiimpfe wur den durch das herrschende Schlech!wetter sehr beeinträchtigt. Nachstehend die elhar (2el.) 2.70. Kugelstoßen: 1. Grabovec (Bar.) 10.23, ?. PoZar (Äel.) 10.10, 8. Lampl (Bar.) 10.0<;. Diskuswerfen: 1. <)elhar (ZKol. SS.24, 2. Ogrizek (Bar.) 30.10, 8. Wiesner (Bar.) 39. Speerwerfen: 1. MarkuZiS (Bar.) 47.02. 2. Ogrizek (Bar.) 42.15, 3. Lampl (Var.) 42.elweiß 1900" veranstaltet Sonntag, den 14. d. im Revier Lim bus—Lazniea seine traditionelle Fuchsjagd. Das Jagdrevier befindet sich auch Heuer zwi fchen dem LimbuSer Bach, der Bahnstrecke bis zum Wächterhäuschen in Laznica und dem dortigen Pfad gegen daS Drauufer. Die Jagd nimmt um 14 Uhr ihre Anfang. Die Jagd wird zwei Stunden dauern, wird der Fuchs früher gefangen, so wird dies mit dem Jagdhorn bekanntgegeben werden. Die Wahl des Fuchses fiel diesmal auf den bekannten Sportmann Adolf B l a s ch i tz. An der Jagd können sich alle Radfahrer, ohne Unterschied auf BereinSangehörigkeit beteiligen. Die Jagdteilnehmer haben sich vor Beginn der Veranstaltung im Klubheim Hotel „Zamoree" zu melden. Es wird kein« Nennungsgebahr eingehoben. Mit der Jagv-leitung wurde der BereinSobmann Andreas Halbwidl betraut. Nach dem Rennen Zusammenkunft der Jagdteilnehmer im Gasthof „Tante Resi" in Laznica, wo bei Musik und Gesang die Preisverteilung vorgenommen wird. zember: Bulgarien—Jugoslawien; ZV. Dezember: Rumänien—Griechenland; 30. Dezember: Rumänien—Bulgarien; 1. Jänner: Bulgarien—Griechenland und Jugoslawien —Rumänien. Äudliaumsrennen des Auto> Nud« Der Automobilklub deS Königreiches Jugoslawien veranstaltet am 14. Oktober auf der Strecke Beograd — Banjica — Avala ein Autgrennen. Die Strecke beträgt 17 Kilometer. Startberechigt sind alle Mitglieder des AutoklubS sowie auch alle übrigen Automobilisten, wenn sie den Anforderungen entsprechen und wenn ihre Teilnahme von der Rennleitung bestätigt wird. Diesbezügliche Anleitungen, Statuten und Anmeldungsformulare sind auch in der Geschäftsstelle der Sektion Maribor des Jugoslawischen AutoklubS erhältlich. Die Nenngebühr beträgt 100 Dinar. Im Mariborer Sekretariat (Trg svobode 3) werden Anmeldungen bis 9. Oktober. IS Uhr entgegengenommen. Für die Teilnehmer wurde für den Transport der Kraftfahrzeuge von Zagreb nach Beograd eine 7556 ige Ermäßigung gewährt. Für die Sieger find drei Ehrenpreise ausgeschrieben, und zw. Goldmedaille und Ehrenpreis, ferner eine silberne und eine bronzene Medaille. Die Fußball Dalkaniabe verlost Der Cupausschuß derBaltaniade hat die Verlosung sür den koniwenden Fuß-balliwettbewerb der Balkanländer in Athen vorgenommen. Am Turnier nehmen vier Staaten, Jugoslawien, Griechenland, Rumänien und Bulgarien teil. Cupverte^diger ist derzeit Rumänien. Die Spiele beginnen am 23. Dezember und werden am 1. Jänner 1935 beendet. Die Verlosung: 23. Dc-Jugoslawien—G.r:e^ellland^ S5 De : Sin VlOtorradrenne« findet Sonntag, den 14. d. im Rahmen der weiteren ^^bi-läumsfeierlichkeiten deS Sportklubs „Hermes" in Vjubljana statt. : Di« zi«gosla«ische Iuniorenschmimmei-fterschast 19SS wird, einem Beschluß der sonn tägigen Jahrestagung des jugoslawischen Schwimnvverbandes zufolge, im Bad auf der Mariborer Insel zum Austrag gelangen. : Ungarn schlägt «riechenlantz. Sonntag wurde in Athen ein Leichtathletik-Länder kämpf Ungarn—Griechenland ausgetragen, aus dem Ungar,: überaus sicher mit 102:67 Punkten als Sieger hervorging. : Cramm schlägt Rüßlein. Tramm und der deutsche Professional-Weltmeister Nüß lein trugen vergangenen Sonntag einen Schaukampf aus, den Tramm mit 5:7, 6:3, 6:3, 6:1 nach glänzendem Kampf gewann. Tramm blieb auch mit Henkel als Partner im Doppel gegen Nüßlein.Messerschniidt mit S:1, 6:4, 6:2 siegreich. : Die Grazer Fuhballa«s»ahl trat Sonn tag in Budapest im Borspiel zum Länder kämpf Oesterreich-Ungarn gsgen das ungari sche Amateurteam an und erzielte ein 3:3- Unentischieden. : «ormegische Trainer filr Rußland. Mi- chael Staksrltd und Hans Egnestange» (Nor» wegen), die Weltmeister im Eisschnelläufen, sind als Trainer nach Moskau verpflichtet worden. : Rod-rich Menzel erlitt bei den Pazifik-Tennismeisterschaften in Berkeley eine Fuß-knöchelverletzung und mußte seine Beteiligung an diesem Turnier absagen. p : JSrvinen über den Gperrwurf. Daß die Grenzen menschlicher Leistungsfähigkeit im Sport auf den meisten Gebieten noch längst nicht erreicht sind, ist Erfahrungstatsache. So erklärt der finnische Weltrekordinhaber Mat ti Jarvinen, dessen Sperrwursbestleistuiig von 76.10 Meter hervorragend ijt^ daß er Mittwoch, den 10. Oktober 19S noch in diesem Jahr auf 78 Meter kommen wird und daß ihm, wenn er noch einige Jahre frisch und gesund sein wird, auch die Erreichung der 80-Meter-Grenze keine Schwierigkeiten machen wird. : «schloß i» Das Trosttennis- turnier im Herreneinzelspiel gewann I. Ma-leSek (Tschechoslowakei), welcher in der Endrunde W. Menzel (Teutschland) 6:1, 6:2 schlug. Den Mussolini-Pokal im Herrendoppel brachte Malfroy und Steadman (Neuseeland) an sich, welche in der Schußrunde Quintavalle—icr geforderte teilN'eise Nachlaß d»?? Berbl»dlich-keiten als ungerechtfertigt und die Geldinstitute bzw. die Einleger schädigend ^lermiel^,,. wurde. Zu dieser Auffafsung nluß imchstehende Feststellung gemacht werden: Für die Bauken und die übrigen Geldinstitute sowie deren Einleger ist die in der Verordnung vorgesehene Art der Lösung der Bauernverschuldung allerdiitgs sehr glinftig. dagegen nicht für den Schuldner. Der Zdaufwert des Geldes ist im Laufe der letzten Jahre sehr stark gestiegen. In bezug auf die landivirt-schaftlic^u Erzeug,lisse beträgt diese Steigerung das Doppelte bis Dreisache. Da man bestrebt ist, eine Geldentwertlmg zu verntei- den, muß damit gerechnet iverdcn. daß in nächster Zeit hierin keine wesentliche Aen-dcrung eintreten wird. Wenn nun der Schuldner das Geld, das er zu einer Zeit entliehen hat, alc, eü noch einen geringeren Wert lMtte, jetzt denseliben ziffernmäßigen Betrag rückerstatten soll, so muß er dem Werte nach mehr zuri'ickzahlcn, üis er seinerzeit erhalten hat. den verschuldeten Bauern bedeutet dicS t!'nc'n emp-stndlichen Kapitalverlust, während die Geldinstitute bzw. ihre Einleger daraus einen ganz uMerdienten Kapitalsgeivinn z ehell, demgegenüber das Opfer, auf die Rückzahlung einige Jahre ivarten zu müssen, lanm in Betracht kommt. Um sich nicht des Borwiltfes schuldig zu mack)en, iul Vorstehenden für den Bauernschuldner einseitig Partei ergriffen zu haben', uiuß der Ansicht Ausdruck gegi^b'^n werden, -daß eine allseitig befriedigende Lösung dieses Problems nur dann möglich ist, »venu nicht nur die Schulden der Landivirte, sondern überhaupt alle Verbindlichkeiten geregelt »Verden, wobei die Aenderunqon in Be-ri'lcksichtigug gezogen iverden müssen, die der Geldwert seit dem Bestand der Verpflichtung erfahren hat. Diese Beri'lcksichtiguug müf;te darin bestehen, daß man das Schuldlapital in dem Verhältnis verringert, als sich der Geld wert erhöht hat, eine Forderultg, die man füglich doch nicht als unverantwortlich oder dentttgogisch bezeichnen kann. Oesterreich« Apfelemte Nach Wiener Meldungen wird Oesterreich Heuer eine sehr gute Obsternte aufl.veisen,die zweifellos als übernormal gelten muß, wenn sie auch nicht die Rekordzisfern des Jahres 1933 erreicheil dürfte. Es ist begreiflich, daß sich die maßgebenden landwirtsiZ^ftlichen Faktoren schon heute eingehend nlit der Frage des Absatzes dieser Obsternte befassen, die keineswegs leicht zu lösen sein wird. Besonders der Export von Obst dürfte Heuer auf ganz große Schwierigkeiten stoßen. Dein soll nun durch eine entsprechende Einlage-rungsMion begegnet werden. Bisher mußten im Herbst zur Zeit der Obstschwemme die Aepfel manchulal zu allzu billigen Preisen abgesetzt werden, da man nicht die Möglichkeit ^tte, sie längere Zeit aufzuheben; regelmäßig zeigte sich dann iin Frühjahr, daß Oesterreich, unr den Bedarf an Aepfelu zu decken, große Mengen zu teuren Preisen aus überseeischen Ländern einführen nlußte. Um dies zu verhindern, wird Heuer die Einlagerung heimischen Obstes in großem Stil durchgeführt werden. Nach den über-raschend guten Erfolgen mit der Versuchs-'veisen „Ueberwinterung" einiger hundert Waggon heintischer Aepfel in den Kühlhäusern der Lagerhäuser der Stadt Wien wäh-rend der letzten Jahre ist anzunehnlen, daß die bisherige große Einfuhr amerikanischer Aepfel, die meist schon im Jänner einsetzte und bis in den Mai hinein anhielt, überflüssig wird. Wie berichtet wird, wurden Verhandlungen eingeleitet, uul die seit langem stillge-lagten Cider-Werke in Linz zur gesteigerten Produktion von Apfelnlost und Obstbranntwein wieder in Betrieb zu setzen. X Die Weinlese im Bezirk OrmoZ-Lju-tomer geht bereits ihrem Ende entgegen. Wie in meisten anderen Weinbaugegenden in Slowenien, ist auch hier der Ertrag mengenmäßig um etwa'ein Drittel hinter dem vorjährigen zurückgeblieben, dagegen läßt die Qualität Heuer nichts zu wünschen übrig. Während im Vorjahr der Most 12 bis 14 Grad Zucker aufwies, erhöhte sich dies mal der Prozentsatz auf 1K bis 20. In guteu Lagen erreicht der Mosler sogar bis 24 Grad und darüber. Es wurde sogar ein Zuckergehalt bis zu 34 Grad festgestellt, natürlich nur vereinzelt. X Traubenausfuhr nach Oesterreich. Das Exportförderungsinstitut des Handelsministeriums nmcht Firmen und Personen, die Weintrauben nach Oesterreich auszuführen gedenken, darauf aufmerksan», dieselben nicht eher zuni Versand zu bringen, als der Empfänger die entsprec^nde Einfuhrbewilligung der österreichischem Behörden erhält. Den Exporteuren wird nahegelegt, die ergangenen Weisungen genau zu befolgeil. Neue Einfuhr bewilligungen werden nicht erteilt. X Die Landwirteschulden. Die Bereini-gullg der Beograder Banken veröffentlicht eine offizielle Statistik über die Moslawi-schen Landwirteschulden. Darnach beliefen fich inl Jahre 1933 die Landwirteschnlden auf rnnd 3.5) Milliardell Dinar. Deingegen-über stehen die Spareinlagen der Landwirte in einem Werte von S.2 Milliarden Dinar, so daß sich der Reinbetrag der Landwirteschulden Ende 1933 auf mehr als 1.32 Mil-liavden Dinar belief. X Große Tabaklieferungen nach Frankreich. Die jugoslawisi^n Staatsbahnen vergaben den größten !^il der Lieferungen für das nächste Jahr französischen Firmen, wogegen dieselben bisher zum großell Teil dcut sche Ulld tschechoslowakische Unternehmungen erhielten. Die Lieferungen werden nlit Tabak bezahlt, der auf dem Seewege nach Frankreich verfrachtet wird. X Die Besteuerung der Dividende. Aus Beograd wird gemeldet: Die Steuerabtei-lung des Finanzministeriums gab eine Erläuterung über die Entrichtung der Steuern auf Dividenden und Genofsenschaftsanteile nach den Vorschriften des § 15 i>er Novelle zum Steuergesetz vom 18. Feber 1934 her-aus. Nach dieser Vorschrift sind auf Dividenden der Aktiengefellschaften unv aus Anteile der GenosseiMasten 10^ zu zahlen. Diese Steuern sind die Aktiengesellschaften und Genofsensc^ften verpflichtet, zuruckzn-HMen und sie längstens 15 Tage nach Auszahlung an die Staatskassen abzuliefern. Auf diese Steuer können keine Selbftverwaltungs zuschlüge ausgeschriebeil werdeil. Nach § 29 desselben Gesetzes erhielt diese Vorschrift verpflichtende Kraft am 29. Feber d. I., da das Gesetz an diesem Tage in den „Slutbene Novine" ohne besondere Bcistiinmungen über Rückwirkung veröffentlicht wurde. Es ist daher diese Steuer auf alle bis zum 20. Feber tatsächlich nusgezahlteil Beträge auszuschreiben sowie aus die Divideude» und Anteile nach der Bilanz für das Geschäftsjahr 1934, wie auch für alle srüheren Gcsc^stssahre, insoweit die Auszahlung nicht bis 19. Feber d. I. erfolgte. Nach Dividend<'n und Anteilen, die bis einschliesslich 19. Feber 1931 ausbezahlt wurden, ist diese Steuer nicht auszuschreiben. X Zur Festigung des Gchillingkurses lvars die Nationalbank jet.tt größere Mengen österreichischer Devisen auf den Markt. Der Schil-liilg notierte noch vor einigen Monaten bei 8.5l) Dillar, fiel im August unter K ulld hielt sich dann eillige Zeit auf etiva 8.5,0. In ^r Woche ließ der Kurs aberiuals nach. Die Nationalbank bietet jetzt auf der Börse jede Schillingmenge zu 8.15 Diilar, sodaß sich jetzt der Kurs auf 8.10 bis 8.20 festig« te. was besonders unserem Export nützen lvird. Denn die großen Wertschwaukungen des Schillings machten eine verläßliche Kalkulation unmöglich. Es wäre sehr zu wünschen, daß die Nationalbank auch in anderen Devisen intervenieren lviirde, unl den KurS zu festigen, besonders bei jenen Devisen, die iln Privatelearing gehandelt werde,:. X Sonderkontingent- für die Aussuhr nach Frankreich. Die Pariser Regierung hat Jugoslalviens Soilderkontingente von 50 Meterzentnern Gerbstoffe, 10 Zentnern verarbeitete Rinder- und andere große .Häute sowie 15 Zelltner verarbeitete Schafs-, Lainnl- und Ziegenhäute bewilligt. Um die Genehmigung für die Einfuhr von Gerbstoffen hat der Importeur einzukonllilen. für die Lederhäute erteilt ledoch dieselbe das Exportförderungsinstitut des Handelsministeriums in Beograd (Ratniöki dom), an das sich die Interessenten sobald als möglich wenden wollen. Jni Ansuchen silld die Waren genau anzuführen, »vie auch die Adresse des Enlpfängers und die französische Grenzstation, die die Ware transitie-ren soll. X Ausfuhrverbot für italienisches Queck, silber. Italien hat mit 1. d. bis auf weiteres d'.e Aussuhr von Ouecksiliber verboten. Bekanntlich ist das zn>eitgrößte Quecksilberbergwerk ill Europa I d r i a, das uach denl Kriege Italien zugefallen ist. Das Quecksilber wird in größeren Mengen u. a. auch für die Herstellung von hochexplosiven Stoffen verivendet. X Tschechoslowakische Getreidedurchschnitts preise siir Oktober. Die tschechoslowakischen Produktenbörsen geben die Durchschnittspreise von Getreide ulvd Hülsenfrüi^ten iür Oktober wie folgt bekannt: Weizen 160, Roggen 120, Mittelgerstc 130, Gerste, zur Malzverarbeitung nicht geeignet, 110, Hafer 120, Mais 110, Viktoria-Erbse 240, Erbse grün, großkörnig .250, Grünerbse, kleinkörnig 190, Bohne,! 140, Pferdebohnen 130, Peluschken 1A), Sommerwicke 15>0 Kronen Pro 100 kg. Aus aller Welt Millionär und Landstreicher. Millionäre haben ihre Launen. Während die ,neisten der beneideten Krösuse zur Befriedigung ihrer SpezialWünsche est ansehnliche Summen opfern, macht es der Bruder des Wiener Fabrikanten Altma,m billiger. Da seine große Leidenschaft ein unbeMing-barer Drang in die Ferne ist, geht er hin und wieder ganz zunstgemäß auf die Walze. Uebrigens zum Entsetzen seines vornehmen Bmders und zuin Leidweseir seiner Familie. Vor einiger Zeit grisf ihn in Zilina (Tschechoslowakei) die Polizei aus, »vell der kostbare Ring an seinein Finger ^llzustark gegen seinen verwahrlosten Zustand abstach. Alles Sträuben des Festgenonnnenen ilützte nichts, und das Märchen von den: reichen Bruder in Wie,l glaubte man einfach nicht. Als man auf dauerndes Drängen des Vcr-hasteten sHließliK doch in Wien e behal-sollen, lverden in, allgemeinen zum hors d'oeuvre ul,d Fisch serviert. 8. Der Rotivcin begleitet gewöhnlich Ära-ten Ulld Wildbret. 9. Der Champagner soll lieber leicht gekühlt sein als frasppiert, man kann !bn zwischendurch zu jedem Gericht neh. nlen. la «rundrcgcl: dic herben W-ik'-cin? »or den fibcn, die Richten Rot»>«ini! v'r den schweren! Wer hat diese Weingebote erlassen^ Das Gastronomi.schv Institut von Paris in ei-nem Aufruf an die Verbraucher. Dienst am Sunden. Kunde: „Aber ich brauche ,lur ülber die Straße zu gehen! Im Laden gegenüber kann ich es um 2 Dinar billiger haben!" — Händ ler: „Gewiß, aber n>aruin das Leben in Gefahr bringen, bloß un, 2 Dinar zu erspa-reid?!" „vkarllkrer Zelwiib^ Kumm«r SU Mittwoch, v«n l». Ovo»« lS«. Welches Alter kann eine Lokomotive erreitden? Die amerüan'.jche „Railivay Vazette" veröffentlicht in einer statistijchen Aufstellung 1. a. auch eine Uebevficht über das Atter und die LcistANgsslihigkeit der Dampflokomo-bllen in den Bereinigten Staaten. Die Untersuchung erfaßt etwa die Hälfte aller augenblicklich im Dienst befindlichen Maschinen, nämlich 51.425 Lokomotiven, die ein Mirch-schnittsalter von 80.7 Jahren haben. Die älteste von ihnen stammt noch aus dem Jahre 1865; ungefähr 53 Prozent, d h. 27.598 Maschinen, sii^ wenigstens 21 Jahr« alt. Allerdingß müssen fast TttX) von ihnen spätestens lm Jahre erneuert iverden. Die Lelstungsfühigkeit einer Maschine, neu oder repariert, wird mit lS8.00v k«. als Strecketckurchsc^ttt angegeben. Doch ist fie auch regionÄ sehr verschieden: so hält den Leistungsretord «ine Lokomotive der westamerikanischen Eisenbahnen nlit lö8.V00 km, während eine Maschine der Oststaaten mit 109.000 km die geringste Leistung aufweist. HIlocIrig« Le»«IeI»tv» ..... Le»«IeI»t. KopF, skne I^noeken, ......... olin« öeiv»xo . . ____ Ho». ^I«Iu»i»«lssov» «. IS p«r lex Oin . per lex vin 7'-^^ . per lcx vin . per lex Oin 4'— . per lezs Dio 4 . per lezx 0in 6'— Mssehln. un6 N«»«I-Ajour, I^SOlt/LLSU» sämtliche Hsnäarlzelren iider nehme rasch und biilie Ale- Ksui« N»u» os§-nduct.-. U44Z_____ 01t»»kbi«. KU« °rl>->>«en. villi tekault. Anträge im äle Ver--VWWVVWVWWVVV« valtung unter ..'iitterhett. Nvri-vaschavltlor arbeitet eut ._, uncl billis. Vrbanova 4. 1I43S Spsrbilclisr aller ^ieldinsiiute. Dein ?. T. publicum teile ick Ltaatsvvertpspiere. Aktien IM. mit. claÜ ich in clcr lat- etc. Il«u»en ««>«1 verkoken tendaeliova ul. I/I einen ll». >vir. In sllen keidtrunsaktio- menmotlvs»lott cruktnet lisde "«n venäet Luch älrekt »n Die Lr2euxn>58e veräen nach Bsnöao kom /»voJ, Aieksan» clen neuesten Journalen an- drova 4V._1I4IS Leiertet. (larÄiitiere auch .... ^ .. -,,,. , . tiir pünktliche nnü schnelle nen1gl?c!i« 7^?n« ^ Lellienunx. »anikninoclesslon ,' '^lscnv?shno ?u nüehst- ^arl^a vel^Iü. 11430 ? « --ter. KoroZka cests 8. 3857 p. T. KauIIeute! IZestes kilr- . dislcvrllÄt neuer Lrnte okke- ?>lÄlim»»eIiIiiv. ent erhalten, riert Kürbi5kern(jlt,i!»rilc ^ ksuken gesucht. Oikertr un NoLdmüIIer. I^aribor. Tal,(,i--I ^ »Sotortixer Kauk« sn die ska 7 ttZ67l Verv. II450 S//e«v ßVGGGUGGVWGGGGVGVVVß 0smeatri5ourla 8uckt clauvrnä V. öaizer, 8t^s ul. I I14S3 Servleror !ür KsUoetisnsr«» »t»ur»iit nsck ausvArt» per »oiort xesuedt. ^otrüe« unter »Kslkeekaus« an die Vvrv. ll^ZS Xvcdla Itlr »Ue». bis ZV .lud-rs »It. vir«! «esuedt. 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Vor^6e« ^ueöekea lezkte «i« loltAloa ?u6«r kein ua6 AeiedwteiiK »vi Leeiclit uack U»1«. Dieee keinen ?ro6ulete, >o Hvodlkell ua6 6oeli voa H>,ua6«rb»rer V/irlruaF, Bfer6ea voa 6«» Oleßimteet«» ?r»u»Q tä^liol» A«dr»uvlit, 6i« H^i»«ea, vi« 6»» liee» »ia«e ^«voaaea «^irck. 8»« vee6«a erit»uat ua«1 «lltiüvlilt «eia, iveaa 5i« »i« »uk Il»r»« (!e»iol»t v«r«ued»a. Lperberä. o«I. leere» Zlmmer von einer ^itvs mit Lolin «esucdl big IS. ä. 2uZodr SN äle Verv. unter lI4S2 U» Zxlsiwii t»«»»«»» I?eino. sreuncliteke 8edlal»t»l. Ie vtrÄ «esuekt. ^niredote u. »Sed1»tsts11s« «n cke Verv. 1144S Zce»Zv«»Z»«»Z»sI«»» GWWWWVWUGGWVGVVGGG» ^ltve. 37 Iskre att. »Nein, mit lcl Pension u. >VodnunL 8ucllt 1.edeos«ei!ik7ten. Kisen dsknor devorruilt. — Volle ^«lrsLanLsbe erv^Niiekt. 11n-ter »Lisendal^ner« sn 6le Ver valtun«. II4S4 'eGttM k! »MMMMMMMMMMMS-i--- seil »«ZeaUDLS«» GGGGVGGGGGGGGGGUGGG Verksuie »rolle» krlNantrla«. braunen Aamtm»ntöl. X^intsr Ii08tüm un6 moäernes Kleid bill!« dlavnl tre 1L/I rectit». 11437 ^ Nv»»lntl>vn, l'ulpen und Kro-Iruse. L!umen2ivlsde1 gorttert in farden» bi1Ii«5t in der l^tiirtnerei Tvillae 5 nssl. I'. >Vutolen. l^sridor. (^o5po-Lvet5lca ul. >1445 Verksutt Verden vreisvert l »roSer Ll«e«>I«n kur '^erk-stittte und 3 kleinere Oeien. Xn2utr. 1^lin8lis 3l>. N4Sl Nerreatreavdeoet. ksst voll-kommen neu. vlrd vreisvert verlc»utt Podre5io. L»n1»e unel ?rHelH«it ^e» »»n»en Xdrper» dei Ntteren Personen. 8e!ivsel»en und älteren Personen empked-len vir värmstens, den Körper mit dem »X1.0^.prSpSr»t« »u msszieren. u. »donds vor dem Selilstenirelien und in dvr k'ritIZ vor dem Xukstelien. Abends nsed der Linreidun« vird llinen der eanz^e Körper leledt sein. Sie Verden einen tieken Scliiat I^sben. velclier stärlct und IcrüstiLt. In der frlld dleiben 8le nsel^ der I^sssaee nocli icur-e ?elt Im öett. Leim Ausstellen Verden Idre OUeder eelenkle. das Qelien leiedt. der Körper vie neugeboren sein. Sie veräon neue k'riselie. tteiterlceit und l.vbsn8krsit empfinden. ist itdersll erliältlicl» und lcostet die k'laselie Vin 14.^. ke«. 8 Vr. 18117/32. 1053« ills Llcil_le I?om»n von i1»n» ^irtksmmsr m vKnrvr«-mcni5;8enii?z vv«cn 08K4« i«ri8?rk. i.8a „Davon bin ich fest überzeugt!" sagte Treuner mit betonter Wärme. „Und wenn Sic rnir eiil wenig helfen wollen, wird es uns nicht schwer fnllen, Sie aus dieser verdammten KaiütL herauszulotsen. Die ganze Anklage steht auf so schwachen Flißen. daß es ntich iiberhaupt wundert, wie man es fertig brachte, einen Hastbefehl gegen Sie zu erwirken." Das war eine tröstliche Mufik für Jennys Ohren. Sie blickte Treuner an, tter mit einer beinahe fröhlichen Miene vor ihr saß, und scißte alsbald ein grenMloseS Vertrauen, daß es ihm möglich sein werde, seine Worte zu verwirklichen. „Auf »velche Weife soll ich Ihnen helfen tonnen?" „Indem Sie mir ganz offen und rückhaltlos alles erzählen, was im Zusammenhang nllt der Anklage irgendwie von Bedeutung ist." Jenny nickte glünbig. Dann begann sie ihm die Geschichte ihrer lZhe zu berichten, ihre dramatische Flucht, die Versuch«^ in Z^rlin ein neues Leben zu beginnen. Als sie geendet hatte, dachte Treuner eine Weile nach. „Nicht wahr, Sie haben mir nichts verschwiegen? Paul Märckl stand Ihnen nicht nähel.? Ich brauche Ihnen ja nicht zu sagen, d«b ich als Ihr Anwalt gerade itber diesen fchr wichtigen Punkt genau in-'ormiert sein muß. Ich bitte Sie um Ihr vol ^es Vertrauen!" Ueber Jennys Gestcht huschte ein schwaches Lächeln. „Ich habe Ihnen alles gesagt> Ich war dem jungen Mann dankbar, daß er sich meiner annahm. Bielleicht hätte ich seine Hilfe nicht in Anspruch nehmen sollen, um so nxniger, alS ich sehr wohl merkte, daß er in mich verliebt war. Aber — ich hatte sonst niemand. Welche Beweggründe ihn zu der unseligen Tat trieben, weiß ich nicht. Ich kann mir kaum denken, daß er überhaupt eines solchen Verbrechens fähig war." Treuner verriet nicht, wie er darüber dachte. „Ich werde mir nun die Akten anse» hen und mich dann noch einmal mit Ihnen beraten. Wurden Sie schon dem Untersuchungsrichter vorgeführt?" Jenny schüttelt« erschreckt den Kopf. „Ich werde dafür sorgen, daß eS schleunigst geschieht," sagte er und legte ihr eine Bollmacht zur Unterschrift vor. — » Wendrich bestürmte den Freund mit Fragen. „Nur gemach!" wehrte Treuner ab. „Ja, es geht ihr gut, so weit dies unter den obwaltenden Umständen möglich ist. Im übrigen: Eine charmante Frau! Ich sänge allen Ernstes an, dich zu beneiden!" Wendrich schlug vor, Herrn Busse zu besuchen. „Er kann dir vielleicht noch den ei-mn oder anderen Hinweis geben!" Sie nahmen ein Taxi. Direktor Busse erzählte bereitwillig noch einmal alles, was sr einesteils durch Paul Märckl, andernteils durch eigene Beobachtung erfahren hatte. Treuner machte sich eifrig Notizen. „Wenn wir Frau PrennerS Schuldofig-keit klarstellen können, dann entfällt auch iner der Hauptbelastungspunkte gegen Paul Märckl. Haben Sie sich daS schon überlegt?" Busse horchte auf. „In der Tat, Sie ha-ben recht! ES greift ja daS eine inS andere. Wenn Frau Prenner schuldlos ist, dann ist es auch der Junge. Denn »selchen persönli- chen Grund hätte er gehabt, das Verbrechen zu begehen?" Treuner dachte nach. „Gibt es keine Anhaltspunkte, um festzustellen, ob Märckl zur Zeit des Verbrechens die törichte Leidenschaft zu Frau Prenner nicht schon über-wunden hatte?" Während Busse noch überlegte, wurde die Türe aufgerissen «nd Fräulein Beckmann kam zum Borschein. Sic zitterte vor Aufregung. „Verzeihen Sie, daß ich gehorcht habe! Ich — ich bin Herrn MärcklS Braut." Busses Gesicht verdunkelte sich. „WaS soll das? Ist das Ihr Ernst? Sie schienen sich —" Treuner unterbrach ihn. „Sie sind die Braut des jungen ManneS? Großartig! Wann haben Sie sich verlobt? Bitte, erzählen Sie alles! Keine Angst!" Sie berichtete, waS sie zu berichten wußte. In dem leidenschaftlichen Wunsch, dem Geliebten zu helfen, überwand sie endlich ihre Furcht und gab bereitwillig ihr Geheimnis preis. Sic erzählte von jenem ersten Abend, den sie mit Paul Mirckl verbracht hatte, von der Unterredung mit Fräulein BergiuS, und wie dann Paul fich zu ihr gefunden und mit ihr verlobt hate. „Und Sie hatten nicht den Eindruck, daß Paul Märckl etwaS vor Ihnen verbarg, daß er unruhig, aufgeregt war?" Gertrud Beckmann sah den Anwalt mit blanken Augen an. „Rein! Er hat mir seine Berirrung gestanden, er hat mir gesagt, wie glücklich er sei. daß er diese Torheit überwunden habe. Ich weiß, d«ß seitdem seine Liebe mir allein gehörte und — ich stehe zu ihm." Niemand hörte, wie Busses Herz in einer heißen Wallung zu schlagen begann. ^Obwohl er dieses Verbrechen ^ setzte er zur Frage an. Gertrud Beckmann warf den Kopf zurück. „Er hat eS nicht verübt,.Herr Busse! Wie können Sie an ihm zweifeln? Und wenn er tausendmal verurteilt wird er hat es nicht getan!" Treuner reichte ihr die Hand. „Brav, mein Fräulein! Ich werde Sie als Zeugin benennen! Ihre Aussage kann von entscheidender Bedeutung werden." Direktor Busse blickte seine Sekretärin lange an. Als sie hinausgegangen war, wandte er sich mit ernstem Gesicht an den Anwalt. „Daß man sich von solch tapferen kleinen Mädel muß beschämen lassen!" » Den Nachmittag verbrachte Rechtsanwalt Treuner mit der Durchsicht der Akten. Am nächsten Morgen erschien er wieder in Jennys Zelle und schsittelte der jungen Frau kräftig die Hand. Sie hatte erwartungsvolle Augen. „Zunächst viele Grüße von Freund Wendrich! Er möchte Sie am liebsten mit Gewalt herausholen!" Dann blätterte er in einer Aktenmappe. „Nun hören Sie genau zu! Als Sie mit Märckl nach der gemeinsamen nächtlichen Autofahrt in lenem Gasthof abstiegen, nalim jedes von ihnen beiden ein Zimmer. Der Wirt hat nun ausgesagt, daß er Märckl gesehen habe, wie er in jener Nacht sein Zini-mer verließ und von Ihnen eingelassen wurde. Was sagen Sie dazu?" Jenny wurde flammend rot. „Aber das ist ja--" „Keine Aufregung! Stimmt es oder stinlnit es nicht?" Jenny mußte zugeben, dyß es sich so ver» hielt. Sie berichtete die nächtliche Szene mit allen Einzelheiten. „Aha!" rief Treuner. „Und nun noch zu dem zweiten schwerwiegenden Punkt der Anklage! Unter den Papieren des Angeklagten fand fich eine Postquittung über zweihundert Mark. Sie haben diesen Betrag postlagernd an Märckl überwiesen. Der Staatsanwalt nimmt an. daß Sie dem jungen Mann das Gekd zu dem Zweck sandlen, um ihn Ihren Wünschen gefügig zu nm' chen." (Fortsetzung folgt.) aack tSr äi» k«ä»ltUo» Lläs l!t/^8?Llt. Vroeli ilsr «Uiridveik» l« >I«ril,or. --- k'ÜU «I« ui»6 6«» vruok v«r»otv«,rtlied, ^ övid« Wokod»kt io oin 74. «6vk«n.cedtm«!. S«wim«iw»9 t?Et«kon lnwrmd« kir. V«W»tti«a ». uek«,«i (7«t. wwfmd. lck. 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In «ier ^sl^e «jer öorse clureliclrsnK ctsr Attentäter den k^oli^eilcorclon, setivvsjHx siek auk ciss 1^rittt>rett cles I^rsktvsAens unci teusrte sus unmittellzsrsr k^Äie eine xroke ^N2st»l von Lokiissen in V6o LXIkM. ^«e »Stsridorilt» in Uiriko». ?-» kllr «ie» L»?»»»A,Z»«r iu»d 6«» Oiniotc v«r»alvortl»e^« 3t«^v VLILI«^ L«t6e »ok»»tu»5» i» Posodn» oin l --- I»I>ks»>»g «süHksatUvk ««et»m»l. S«I»Mt»tb«g (7«l«ßon 2V7V). Vskvsltung « Vuok6kueksr»l (I«l. Intanikd. 2024) ^»rldof, UuftlSsv» ul. 4 li^nuskflpt» «wrlj« f»tusi»i«r^ -- lÄttlpoito dGil»g«a HI?. 2« ««mwoek 6«, 10. Okwdvr 19S4 ln»O»I»G- ». /U»o«a>«»nw-Kni»wi»» t» H4>?id«s: »l. 4 S««ig«pr»k»: /Mi»!»«. mon>v. 23 Vüi,' «M«««» S4 VW. ck»vk ?o«t mon»«. 2S 0tq» kür «tg» üdelg» m«»«. SS vi». l SO u. 2 Vln Maridiim Mma Njegovo VeL kralj Aleksander v Marseille^umorjen Nl. krali. Visolanstvo prestolona-sEednik proglaSen za kralla Petra II. Tudi francoski zunanji minister Barthou ranjen in umrl vsled srine oslabelosti /^tentstor, lei le bN ns IZeu mesi» ünöan. je trzovec peler Kelemen ir Isseeda I^srseille. lö. oictolzi's « Vöeraj popo^«^^" 1605. uri je ^j. Vsl. tcrslj ^leicssncler v ^arseillu ns Lranoosli» tts. V oclprtsm svtomokilu ss je vlaclvt', ocl prekival» stvs tzurno poz:. ?^s!s vlscis bo acisls ie clsne5 orolclsmscljo ns nsrod