koldsüu» xlUk»»A V ^otovia^ OchriMckltmis, V^«N»is vichdruckerOi, MarW«, I»rü^i»a ul»eo 4, leleptz«» ZG v«?«G»p?ei1«: Abholen, moiatlich Vi« ZO»»» Zustellen , « « . 21'-. vurch Pos, . ... 20--ttuvlantz, monatlich . . , 30— Einzelnummer vi» 1 dt» Z-— v« d«r Se«»»» O »«» »»»«»»»«r,, »ßr KI«««»»«, l»r ft«»» ör«Mo»»lr «>>,»t«»He».ZU vries« »»rd«>»tM d«?Ock1t<»ND »» tz«t »W Mir« «. « ^ ^««»on's, i» Zaq»«» »«< >»» «ktkla» ». » , m S,»A W d», atw» «r. <90 Marldor, Mittwoch den 24. August tS27 S7. Zaltzrg. o. B o st o n, L3. August. Tas Todesurteil an den beiden italienischen Anarchisten Tac-ro ttnd Banzctti wurde in der Nacht von Sonntag auf Montag einige Minuten nnch Mitternacht vollstreckt. Alle Versuche der Verteidigung, die in den letzten Tagen un» lulsgesekt bei Tag und Nacht daran gearbel. tct hatte, um wenigstens eine neuerliche Vertagung der Hinrichtung zu erreichen, sind nun erfolglos gewesen. » o. B o st o n, S3. Alllsiust. Sacco und Bon« Mi verbrachten die Nacht von SamStag auf onntag in einer fieberhasten Erregung, n ihnen zeigten sich Anzeichen von Gciste)-verwirrung. Sonntag gegen Mittag wurden ie ruhiger. Nachmittags verlangten sie Bii-cher, aus welchen sie einige Zeit lasen, wor» auf sie mehrere Briefe an ikjre AngehSrigen chrichcn, in denen sie wiederholt ihre Un-c^ld beteuerten. Als ihre Stunde nahte, so-jen sie verhältnismässig ruhig in ihren Zel» cn und warteten, bis sie gerufen wurden, vm aus dem Lel»en zu scheiden. « Um Mitternacht wurde als erster der spa. Nische Mörder M a d e k r o s, der vor einigen Monaten zum Tode verurteilt morden war, in die Todeskammer gesilhrt. Drei Mi. nuten nach Mitternacht war das Todesurteil M diesem Manne vollstreckt. » Jetzt kam S a e e o an die Reihe. Der ^clinqeunt verabschiedete sich von Vanzetti, rgriss seine Hand und küßte sie, worauf er slrnmmenTchrittes in dicTadeszelle gini. Als er zum elektrischen Stuhl gefiihrt w^irde» li andte er sich zum versammelten l^erichts-los und den anwesenden Zeugen und dankte n einer kurzen Ansprache allen, die sich dar-lim bemiiht haben, seine Unschuld zu be-llieisen. l?r versicherte nochmals, dafs er un» chuldig in den Tod gehe. „Gute Nacht, liebe Zl^utter!" waren die letzten Worte SaccoS. S Minuten nach Mitternacht (amerikani-cher,^eit) drlickte der Scharsrichter auf den lektrischen Knopf . . . « schließlich kam die Reihe an Vanzetti. kcser war etwas mehr ausgeregt als aeco, doch schritt mich er aufgerichtet in ie Todec^ammer, wenngleich frhr bläh, schwelgend starrte er auf die Slnwcsenden, orauf er wortlos auf den Scharfrichter >^ltschritt. 27 Minuten nach Mitternacht war uch sein Leiden zu Ende. o. B o st o n, 23. August. Wie zu erioar-ten war, rief die Urteilsvollftreckung an Sacco und Vanzetti in ganz Amerika eine furcht-bare Ausregung hervor. Die Behttrdcn ver- Kino Apolo Bis Mittwoch Harry Liedtke Ossi Oswalde suchten zwar, die Meldung über die Juftisi-zierung der Oesfentlichkeit vorzuenthalten, doch wurde die Nachricht schon in den ersten Morgenstunden bekannt. Fast die ganze Stadt war auf den Beinen. In den Vormit» tagsftunden .pgen unübersehbare Massen vun Arbeitern und Demonstranten unter Protest-und Pfuirufen durch die Straßen der Stadt. Es bestand die Gefahr, daß die Arbeiterschaft das Gesängnisgebäude stürmen werde, doch wurde sir von der Polizei u. den Truppen-abteilungen daran gehindert. In der Stadt kam es an verschiedenen Punkten zu blutigen Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten. o. P a r i s. 23. August. Nach Meldungen, aus Boston stürmten die Demonstranten gestern das dortige Polizeigebäude nnd zwan-gen die anwesenden Beamten, durch die Fenster auf die Straßen „Es leben Sacco und Bancetti!" zu rufen. Einem Wachmann gelang es schließlich, telephonisch Hilfe Herbetzurufen. Als Verstärkung eintraf, verbarrikadierten sich die Angreifer im Garten vor dem Polizeigebäude und eritffneten auf die Polizisten ein Feuer, das diese erwiderten. Es entwickelte sich eine regelrechte, über eine halbe Stunde dauernde Schlacht, in welcher auch Maschinengewehre nnd Bomben in Aktion traten. Es gab eine Menge von Toten und Verwundeten. Schließlich gelang es der Polizei, die Demonstranten auseinanderzutreiben. Auch in anderen Bezirken der Stadt kam es gestern wiederholt zu Zusammenstößen. Das Ges/ingnisgeüäude wird von .?lIW Polizisten, zwei Kompagnien Militär nnd .kzy Maschinengewehren bewacht. Heute gab die Polizei eine Proklamation heraus, in der sie jegliche Ansammlung auf den Straßen und öffentlichen Plätzen bei Androlznug des Waffengebrauches untersagt. o. Newyor k, 23. Aussust. Die Nachricht über die Urteilsvollstreckung an den beidkn Anarchisten rief unter der Bevölkeruug große Erregung hervor. Die Arbeiter ver-anstalteten stürmische Demonstrationen. Auf dem Union Square fand eine kommunistisckie Protestversamml0.78, Prag Mailand 309.5)0. — Effekten: Cillier Cl'nr. kassc 197^lv9, Lj. ^trcdjtbank 142—0. Mcr kantillxink 0—90, Zt-rodidanstalt U'>0_0, Erste siroatische 850—0, Vevöe klrainrsche Industrie 350-0, NuSe 2<>0 bis 270, Vaugesellschaft 56—0, Seöir 10 t—0. — Holzmarkt: Tendcnz unveräu'dert. Abs.1>lüsse zwei Waggons, und War je ein Waggon Fichten- und Tannenbretter, M mm, 4 m, von 1V cm an, 1., S., Z., Monte, leicht zugespitzt, franko WaMn Verladestatic'u 1-10, und Balken, Merrantilware, franko Waggon Verladestation .«M). — Landwirtschaftliche Produkte: Teni^nz ruhig. Keine Ab. ick/lüsse.. Sacco und Vanzetti wurden bereits Sonntag nachts hingerichtet! Blutige Llnruden und riesige Demonstrationen in aller Welt Moderner Titanen-kämpf Durch das Ableben Elbert H. G ary des Präsidenten des amerikanischen Slahl-trusts, ist der Cntsch?idnugskamps Mischen zwei der gewaltigsten Trusts, die die Welt kennt, in unmittelbare Nähe Drückt. Nach-solcher Garys wird nämlich keineswegs Calvin C o o l i d g e, der ganz anders Zukunftspläne hat, sondern Pierre du Pont, der nicht nur die gewaltige Du Pont de Nemours Company regiert, einen Trust von Pulverfabriken und chemischen Fabriken, sondern auch zwei Millionen Aktien der General Motors Company besitzt, außerdem die General Electric Company und die Aluminium Company of America kontrolliert und mit dem Bankhaus I. Verpönt Morgan eng verbündet ist. Nunmehr anch auf den Stahltrust gestutzt, wird Picrre Du Pout e>ne ungeheure Macht in Händen halten, die er zum Bernichtungskamps flogen Henry Ford benutzen will, der für seine Am tomobiliudustrie bekanntlich einen Privattrust ausgerichtet hat, der alle nötigen Rohstoffe selbst gewinnt und verarbeitet. Wr beide Trusts ist „die Welt zu klein" und so wird man denn nun einen interessanten Ent-scheidiiWSkampf erleben. Neide Parteien haben gerüstet und Henry Fords Abkehr vom Antisemitismus war zweifellos von strategischen Notwendigkeiten diktiert. Ter Krösus von Detroit betreibt geheimnisvoll die Herstellung eines neuen Automobiltyps, der alle Konkurrenz der (General Motors Company aus dem Felde schlagen soll und bat nicht weniger als fünfzehn Millionen Dollar jü: Me-^ klame budgetiert. Seine Automobilsabrikcn, ' Bergwerke, Eisenbahnen, Walzwerke und die angeschlossenen Industrien wurden auf rationellere und schnellere Produktionsweise um->> gestellt vis Götzen stürzen... Knappe drei Wochcn trennen un* noch von dem Tage, an dem die Untertanen dieses Staates (Bürger kennt die Republik) vor die Wahlurnen treten werden. Und sie sind, zum Erstaunen der Berufspolitiker, noch nicht erregt. Man kann in den Zügen, Gasthäusern, auf Viehmärkten und anderswo wohl manches Gespräch erlauschen, aber fast niemand beschäftigt sich mit den Wahlen. Die Leute sind apathisch geworden. Jeder weiß bereits, wem er am IL September das Vertrauen schenken wird. Die Leute hahßn schwere Sorgen. Die Wirtschaftskrise hat ihnen die Freude am Politisieren genommen. Die Zeitungen werden bestenfalls nach Neuigkeiten abgesucht, und das Schicksal von Sacco und Vanzetti erweckt größeres Interesse als die Rede irgend eines Ministers a. D. Noch etwas; seiner Zeit warfen die politischen Partelen das Geld für Agitationszwecke mit Schaufeln in die Menge. Und heute ist das Geld rar geworden. f:s langt gerade noch zum Bestreiten der Druckkosten für das Werbematerial. Anläßlich der fnflallonswahlm gab es noch Tote, heute, drei Wochen vor den Wahlen und zu einem Zeitpunkt, da die i politischen Hirne schon mit Alkohol vorgewärmt sein müßten, gibt es nicht einmal Resoffene. Unter solchen Umständen kann, I behaupten die Berufsagitaloren, nicht eingepeitscht werden. Viel Geld, viel Musik, ' wenig Geld, wenig Musik! Das gilt auch ' in der Parteipolitik. Sctrabaeus. /«-»« M. V?W!W« TR vÄit??. ÄugM IVS7. Zunächst wartet die amerikanilche Oeffent. lichkeit mit angehaltenem Atem aus die Tita« nen^acht und demzufolge ist der Absatz der billigeren Automobile in den letzten Wo-Hen rapid zurikkgegangen. Man harrt der Eni. scheiduny. Henry Ford liat veryeblich osrsucht dm^ch seine Freunde im ÄmMeß der Phn" lanx Morgon-Du Pont mit Hilfe der Anti-trustqesetze zu Leibe zu gehen. Tie Unt?rsu« ch^N'g wurde cingeleitit, wird aber awar stark übertrieben, doch bleibt es immerhin Tatsache, daß in Paris der Kuß als gewöhnlichstes AusdruckSnnttel gilt. Wer nach Paris kommt, kann wohl bchauptsn, in seinem ganzen Leben nicht io oft daZ öffentliche Küssen gesehen zu ha^n, wie in Paris an einem einzigen Tage Abends, wenn der große Strom der süßen Midinetten und Grisetten sich auf die Straßen ergießt, wo die Verehrer scharenweise ivarten. beginnt ein Schmatzen unzähliger Lippen, hunderte von Paaren opfern in Kußform dem kleinen Liebesgott, ohne sich um die Tatsache zu scheren, daß sie in ihren Umarmungen zu VerkHrShindernissen herabgesunken sind. Will einer die Untergrund-bahn — dort Metro — erreichen, so kann -r auf leder dritten Stiege ein Liebespaar antreffen, welches sich ungeniert küßt. Auf der Ave-nue de l'Opeva mußte eines Tages eine ganze Kolonne von Autoniobilen stehen olei^n, weil ein Liebespaar sich auf der Fahrbahn dem Küssen hingegeben hatte. Der einzige Ort, an deni das Küssen nicht gepflogt wird, ist das Kino während der Vor führung des Films. Denn der Pariser stiMt die Kiisse seiner Angebeteten nicht in der Dämmerung oder Dunkelheit: er will gese- „Dieses junge Mädchen war ich, Prinzessin, und Graf Sigsbee fand Aufnahme im Hause meines Baters!" „Was Sie nicht sagen, Kind! Das ist ja wunderbar!" „Es war eine Fügmlg des Himmels, Dnrchlau.cht," sprach Alexandra leise, und da sie einmal da^ gestanden hatte, so sah sie keinen Grund, ihrer Mutter zu verhehlen, ^vas danach gekoinmen war. „Graf Sigsbee war mir dankbar,sagte sie. „Er schenkte mir seine Liebe und t>egehr-te mich von Papa zur Fmu, aber er wurde abgewiesen. Ich glaubte, ich würde ihn nie wiedersehen, gleich gar nicht hier —" „Und diese Heirat sollte ganz unmöglich sein, Alex?" „Ich weiß es nicht. Papa knüpfte -in? Be-dingttng an seine Einwilligung, und da Eraf Rutherford diese Bedingung wahrscheinlich nie wird erfüllen können, so dunklen Ort, man küßt sich am liebsten in beleuchteten Alleen, vor dem Auto, ferner im offenen Au-to und dann in den Restaurants. Das seligste Gefühl für einen Pariser ist, beim Küssen von anderen -beneidet zu sein. Bor kurzem spielte sich vor dem Gericht in Bordeaux eine seltsame Gerichtsverhandlung ab. Ein Polizist war auf einer Kaffeehausterrasse eingeschritten, weil ein Liebespaar einen Kuß getauscht hatte, der nach Meinung des Hüters der öffentlichen Moral denn doch zu lange gedauert haben mochte. Der Richter hatte leichte Arbeit: das Liebespaa.r wurde freigesprochen, der Polizist hingegen erhielt eine Geldstrafe wegen Ueberschreitung semer Machtbefugnis. Die französischen Richter stehen nämlich auf dem Standpunkt, dag das öffentliche Küssen nur in dem Falle strafbar sei, wenn die beiden Partner den K-uß nicht einvernehnilich getauscht, wenn der Kuß mit anderen Worten germM worden ist. Es gibt in Frankreich kein Gericht, welches die alte gallische Trat>ition des Kusses zweier Liebenden vor und nach dem Rendezvous strafbar finden würde. Mib I^ogaika Slatina Den Beispielen in anderen Staaten und Städten folgond, wählte sich auch unser Badeort Roga kkaSlatina seine Schön heitskönigin. Samstag abends wurde im Kursalon unter großer Teilnahme des Publi kums die Wahl vorgeno-mmen. Eine Jury, bestehend aus sechs Herren, wählte unter den tanzenden Paaren die vier schönsten Damen, von denen Fräulein R o t den ersten Preis, eine silberne Puderdose, erhielt. Fräulein Rot führt also bis zur nächsten Saison den Titel „M ißRogaSkaSlatina*. Die Veranstaltung wurde durch einige ori. ginelle Tänze eingeleitet, die Fräulein und Herr I. P e ö n i k meisterhaft zur Borführung brachten. Mch der Wahl der Schönhelts königin entwickelte sicl) ein animierter Tanzabend. Sonntag abends war der Kurort festlich beleuchtet, wobei ein grandioses Feuerwerk abgebrannt wurde. Das hellerle?:chtete Tal bot ein geradezu feenhaftes Bild. Der Park war voll von Kur- und anderen Gästen, die den schönen Sonntag zu einen: Aus slng nach Rl>gaZka Slatina benützt hatten. Die Klänge der Militärmusikkapelle sorgten für '^ie Stimmung. Tagung der Frontkampfer Die heurige Tagung des Verbandes der flcwenlschen Frontkämpfer fand, wie all-lährlich, Sonntag, den 21. d. M. im größten slowenischen Wallfahrtsorte, in B r e z j e in Oberkrain, statt. Den Vorsitz sührte der Präistdent des Verbandes, Major ColariS. Zur Tagung, die gleichzeitig als kameradschaftliche Zusammenkunft der chemaligen Kriegsteilnchmer gedacht ist, waren aus nichtiger Grund, und niemand auf Erden kann mir helfen, auch Sie können es nicht!" „So lielben Sie den Grafen doch nicht?" „O, Durchlaucht!" stammelte Alexandra. „Doch ich kann ihn nicht heiraten, ich kann nicht —" Da wußte die Prinzessin, daß sie nicht an das Geheimnis rühren durfte^ das hier Verlag, aber von Stunde an liebte sie dieses unglückliche Kind noch mehr als bisher, und mit gütig klingender Stimme sagte sie' „Ich werde das, was wir jetzt miteinander gesprochen haben, für mich behalten. Nie mand braucht zu wiffen, was in Griechen-laild geschehen ist. Sie aber, Alex, verlieren Sie den Mut nicht, und vergessen Sie nie, daß ich Ihre Freundin bin und immer bleiben iverde!" Sie zog Alexandra an sich und küßte sie. Diese aber beugte sich über die Hände ihrer Mutter, diese küssend. Noch ein-mtwl strich die Prinzessin über das Goldhaar Mezanbvas, dann wendete sie sich ab. Das junge Mädchen stand noch in tiefer Erregung da, als eine hämisch klingende Stimme neben ihm erscholl: „Sie machen rasche Fortschritte in der Gunst unserer Herrin, Miß Ereme", sagte die Baronin Markha/in, die unbemerkt zu Alexandra getreten war. „Ich weiß nicht, das will miL uW «cht oejallen. Ich bin über- allen Teilen Sloweniens wohl an 10.cX)l) Personen erschienen. Die Versaninilung be. gann unter freiem, sonnigen Augusthiminel vor der Wal^^rtÄirche mit einem Traueri gottesdienst jÄr «»e im Weltkriege gefalleneil Käinpfer aus Slowenien, wobei der gewr. fene Feldkurat B o n a L, nebst Maso^ C o l a r i e die Seele der Vereinigung den auf dem Felde der Ehre gesallene» Kameraden einen ergreifenden Nachriii hielt. Die Musik intonierte die Staat-^. Hymne und der Sängerchor einige der be^ kanntosten slowenischen Trauer- und Svl. datenlieder. Das anschließenide „Libera noZ domine" wurde von acht gewesenen Fel!^ kuraten unter der Totenstille der auf daz Tieffte ergriffenen Versammlungsteilneh. mer gesungen. Es wurden hierauf die eingelaufen^ Begrüßungsschreiiben und Depeschen vc? lesen, woraus die Wsendung einer N«. yrüßungsdepesche an den K-önig beschlösse, wurde. Nach Ersdattung des Rechenschaft-berichtes wurden verschiedene Entschließun gen angenommen, darunter insbesonjdei! solche, die von der Regierung eine gerechi! Behandlung der Kriegsbeschädigten und dii unverzügliche Regelung ihrer Bezüge for >dern.»Bei den Neuwahlen wurde unter all gemewen Beifall Major Colariö wiedei zum Präsidenten des Verbandes gewÄhlt. Nachmittags fand eine Versammlung dei Vertreter der einzelnen Filialen des Ver bandes statt, in der interne Fragen zin Erörterung gelangten. Revue des Reichtums Das allmächtige Gold und seine Herren (Schluß.) In Mnerika gilt das Vermögen von Vats und Sohn Ford gcgenwärtiig als das grex te und wird mit 1.S MMiarden Dollar bezis sert. Uebrigens waren auch die ersten zehi Jahre des Goschätftsbetriebes der Ford Mo tor EompaMie keine glücklichen unid e sprangen eine Reihe von Unternehmern au so daß AU Beginn des elften Ges zessin berichten, was Sie zu mir gesprocheii haben!" Sie wandte sich, ab und schritt aus dem Hause nach der Terasse, die hoch über dei» unten brandenden Meere lag. Es war fcbi dunkel um sie her, und sie war froh, als si-durch Zufall an eine Steinbank geriet, die hier aufgestellt war. Seufzend ließ sie sich darauf nieder. Kattni aber hatte sie Platz genommen und wollte über ihre Erlebnifse nachzudenken beginnen, da hörte sie in unmittelbarer Nähe einei' Mann sagen: „Felizitas, ich habe dich hierher bestelll unl dich einiges zu fragen, vor allem, wer dit se neue Gesellschafteriu der PrinHellin Nachrichtm V«mmer IM Nsm UWksk »I » » tz , e^H^T^k > « Schwestern Eoudsont, die mit mir je lyt) Dollar beteiligt waren, erhielten über 2S0.000 Dollar. Der Mvovat Anderson, seinerzeit mit ötXX) Dollar beteiligt, erhielt mit Abtöse und Geschaftsverdienst an 1ö Millionen. So wuchs das Unternchmen bis auf einen Realwert von l.2 Milliarden Dollar. Rockefel-lcr. der Petroleumkönig. steht mit seinen 600 Millionen Dollar weit dahinter. Drei Personen, nämlich der Amerikaner Mellon, der engUM Herzog von W c st m i u st e r uud das Ehepaar Edward und Anna H a r k n e ß (Petroleum) besitzen je 200.M) Tollar. DaS Permögen des bekannten Belgiers Alfred L ö w e n st e i n und deS beri'chmten japanischen Reeders Baron H. M i t s u i wird mit denen von Banderbildt und Morgan gleickv gestellt, nämlich auf je Mi) Millionen Dollar. Soviel sollen übrigens auch Vincent A st o r .und der boliviiche Finanzumguat Z'.mc^'. . Patino beulen. - Vielifach wird auch der englische Reeder Hir John E ll e r u> ann als „der reichste Mann Englands" bezeichnet, der ebenfalls ein Self-mode-mau iit und als junger Mensch /keinen Pennt) be'ejscn babeu soll. Anfäng-lich Diener in einern Bureau. ivechselte er diese Stellung bald »uit einer solchen in d.'r SchiffSbranche und arbeitete sich hier derart in die Höhe, das; er gegenwärtig mehr als 80 Millionen Plnnd Sterling besitzen soll u. mit dem ob n ermäkutten Javaner Mitsui als der Eigentümer k'er meisten Schiffe in der Welt gilt. Außerdem hat er sich anch an anderen Unternehmungen mit der Zeit beteiligt. so an Bierbrauereien, übernahm vor einigen Jahren einige Witzblätter und war durch viele Ialire anch .Hauptaktionär der „Times". Ein ebenso großes Vermögen soll übrigens auch der heute bereits über 80 Iah-re alte Lord Iveagh sein Eigen nennen, der allerdings nicht zu den Leuten gehört, die sich selber ihre Milliarden erarbeiteten, sondern schon von seinein Vater eine grosse Summe Geldes übernommen hat. daS er nur durch Bilanztransaktionen zu vermehren hat te. In Deutschland gilt, was nicht allaemeiu bekannt sein durste, noch immer der E r -kaise r W i l h e l m als der reichste Mann, da er bei vielen der bedeutendsten dent schen Jndustnei>nternchmun'''en> >'o bei den Eisen- und Stahlindustrien. EleklriziiätSiver« kn und bei der Großschikfabrt einer dor bedeutendsten Aktionäre ist Vor dein Kriege besaß er außerd«"n noch aaine Straßeu»üge von Berliner Mietka'ernen. ans deren .^ins-einnahmen er seine Kapitalien vermehrte. Ein furchtbares Verbrechen Wien. LZ. August. In der Nähe von Reh. in Unterretzbach. wurde gestern ein furchtbares Verbrechen verübt. Ein vielfach vorbestrafter Mensch, der den denkbar schlechtesten Ruf geuießt, hat seine Geliebte 'durch einen Schnitt in den Hals und dann stch ssbst getötet Es ist der Knecht Ernst Vbayerhofer, ein rober. verkommener Mensch, der in Äleinhöflein bedienstt war. Vor drei Id den Zug anhalten liehen. Es witvde die Gendarmerie verständigt, die sofort die Suche nach Maherhofer anfnahm und ihn im Pressehaus de« Weinkellers seines VaterS erhängt auffand. ehrenvoll beendet und kehren heute oder morgen in die Heimat zurück, wo ihnen em festlicher Empfang zuteil lverden wird, t. Der diesjiitzriqe Kongreß der Wirtschaft tammern findet am 4. September in Beo-grad statt. DaS Verkehrsministerinm bewilligte den Teilnehmern eine^ 50?6ige Fahr-Preisermäßigung. t. Die Bärin im Modebad. Iu nächster Nähe des polnischen Kurortes und Modeba-deS Zakopane in der Tatra hat eine Bärin, die vor kurzem schon ein achtzehnjähriges Mädchen getötet hatte, abermals ein vierzehnjähriges ttind im Walde zerrissen. Ein juuger Mensch, der zn Hilfe eilen wollte, wurde schwer verletzt. Einer sofort ausge-sandten Streife gelang eS erst nach langem Suchen daS gefährliche Tier auszuspüren und zn erlegen. t. Von Banditen lebendig begraben. Im Dorie ssienna bei Kempen wnrde der Lodzer Kaufmann Jäger. der mit Warenkollektionen die Woiwodschaft Posen bereiste, non Banditen umgebracht und beraubt. Den Banditen fielen Aoly, Stoff, zwei An-^i'ige nnd eine Brieftasche mit W'chs.'ln in die Hände. Im Iufammenhana damit mur-den fnn5 Personen verhostet. Iäaer war vor einigen Tagen spurlos verschwunden, wobei ^ie anf die Vorstellungen seinerAn^ebörioen bin von der Posener ^olzej nnicirnommene ??o6'forschnna ^nr ?l,tt>skung der Mordtat nihrte. Die Leiche des Ermordeten wurle im Dorie Kiennn vergraben anfgeiunden ^ie festgestellt wurde, hatten die Banditen ihr Op^er lebend bcgraoen und so seinen Tod herbeigeführt. t. Opfer des Religionskrieges in Mexiko. Pariser Blätter veröffentlichen erschütternde Daten über die verhängnisvollen Folgen des in Mexiko tobenden Religionskrieges. Danach sollen seit einem Jahre, also seit August 1l)?6. den gransamen Verfolgungen nicht weniger als 25l»t) Menschen znm Opfer gefallen sein, wovon M.lXX) auf die Liste der Toten entfallen. Die restlichen 15.s>M Personen sind teils leicht, teils schwer verwundet worden. Es soll auch mit diesen Zuständen znMlmenbängen. daß in deu lekten Monaten der größte Teil der mexikanischen Journalisten nach d>n Vereinigten Staaten auS-aewandert ist. Der Rückgang in Handel und Industrie und die strenge Presens»? sind gleichfalls schuld an dieser Massenemigration. t. Bin gerettet! Ein reicher Kaufmann hatte vor Antr'tt einer Rciie nach Südamerika eiue Lebensversicherung in der Höhe non 1l).»m mersaison in London. Die Fremden, die zur Sommerzeit in London weilen, suchen vergeblich nach ShawS, GalSworthyS od^r Dar-rieS Meisterschöpfungen auf den Theaterzetteln. Die Theaterbesucher in London gehören fast auSschliHlich dem weiblichen Geschlecht an. Dieses weibliche Theaterpubli« kum bat naturgemäß einen wesentlich anderen Geschmack wie das der übrigen Welt« städte. das auch „ aus Männern besteht. So ist es denn kein Wunder, wenn in der Hauptstadt Gr oßbrktannienS das Theaterstück einer Romanschriftstellerin den größten Erfolg aufzuweisen hat. „The konstant Ny-nOe" („Die standhafte Nymphe") betit.lt sich t'aS aus einem Roman der Margaret Kennedy gezogene sentimentale Stück, das senden arönten Komuu^rerlolo darüellt. Drei Brände an einem Tage! Tie Schlazsertiflkeit unserer Feuerwehr. Die Freiwillige Feuerwehr hatte g-'st'rn einen harten Tag. zumal die Nettungoablei-lung ein Auto ua6i Meiiea entsandt ^aNe. wo aber bedauerlicherweise ein Lchw.'iverlebter bereit» tot aufgefunden wurde. Der erste Brand wurde au.? der B'icg meldet, nw sich in einer HoUlage de« marines B e r d a j s ein mit Werl usw. verunreinigter Ventilation^chlnuch eut'.u,.-det hatte. Einige Minuten noch dein Feueralarm war eine Löicbabteilung m t d^m Ztadk'ierä! uuter Kitonimandi-» dn.7 Vrandniei-slerö a l k 0 v i ö ansg>?ril^t^ konnte aber unnerrichteter Dinge wieder einrücken, do die Hausbewahner den Brand mittl^'weile 'elbst gelö'cht hatten. Der nächste Brand wurde von der Türnf' r'n um gemeldet. ^?aum waren die leh ten ^lockenschläae verstunden seh'e ''i'h bereits ein Hug unter Kommando des Haupt« mannes Voller mit dem Autolö'chgciät. der Autoturbiuenspri^e und dem Ueb'?n"nd-aerät in Bewegung, um des ans der W>^n-baulchule aemeldet-'n Feuers Herr zu wer» den. Am Braudvla^ angelangt. stellte 'ich heraus, dan beim Teeren von W.'in^irlon-stecleu ein Deerkenel in Brand aeraten war. D'cker Nanch walzte sich von der ?^r^.stelle. Die Arbeiter hatten i?b"r hi" ium ^intv^? sen der Feuerwehr, der sich später n?5 di" Umgebnn^sivebren Pobr?8i? und Sludeneei anschlössen das Feuer mit M'nimor--A!>Para ten und Grde gelöscht. Direktor ? m a v c drückte den wackeren Wehrleuten seine Bewunderung in einer Ansprache ans. Genen 19 Uhr wurde wieder,?,,' Feuer aus Bresterniea gemeldet. Ein Löschzug unter Kommando des Hauptmannes V oller ruclte mit dem lleberlandlöschaerät uud der Motorspritze ans. konnte aber die unw?it des ^?roseckerho''es lichterloh brennende ...Heuiche" eines gnvissen Klem 5 j e Wasser-mauaels nicht me^r rotten. Die W'hr beschränkte sich auf das Zusainlnenreis'.l'n des brennenden Baues. m. Trauungen. Gestern. Montag den ??. d. M. wurden der hiesig? Bauunternehmer Herr Viktor Aceett 0 nnd Frau Ire-ne S a ch s. geborene Golob. Villen besitze rin in Mari-bor, in Bled getränt. Als Tran-Hilgen fungierten die Herren Oskar SkuSek? der gewesen«' Direktor der Nationalban? und Julius Sachs aus Maribor. — Samstag. den ?tX d. M. wnrdon in Maribor der Lehrer .Herr Edmund Ferenda? mit der Postbeamtin Frl. Mathilde Pogaönik sowie der Schlosser der Staatsbahn Herr Franz Ermanec mit Frl. Auguste Simel getraut. Sonntag, den 21. d. M. Herr Martin KlcmenLlö mit 'Frl. Ro- Maribor. dn 28. August. ^ mana MafhniL sowie der Fleischhauer, gehilfe >Herr Anton Ian^ovec mit Frl. s Franziska Artik! nnd Montag, den ??. d. < M. Herr Karl Oelerl mit ^rl. Anna j VerniS. Unsere herzlichsten Gliickwünsche! j m. Die nächste Gcmeinderatssitznng findet i erst an? F r e i t a g. den d. M nm 1 17 Ubr statt. Ain der Tagesordnung benn- ^ den 'ich 1. die Mitteilungen des Präsidiums, x ?. Anträge und Aufragen und 3. die Be- , rick^e der Auu'chüüe. in D»?r flasern'Plat^ — da« Stiefkind der ^ädtil^?n l5l-ktri.',itätsuntkrnel)munq. Die ^ üäNi'.he ?'leklv'i^itäts»nternehmung icheint 5 dem 5>es 'ruvlah bezw. eincr besseren Beleuchtung dieses szwar abseits liegenden) Platzes nicht gerade stewoa<'n i« sein, da bis beute noch nichts unternommen wurde, um dieie Kalamität n» be'eitiaeu. Neffen wir. dah man aucki diesem Stadtteil noch Lich> zuführen wird. in ??s'r!inasprl''lma. Bei der Gemeint- < m?n ^werbegeness.'nschakt in ^'aribor wi'd ^ d'e Vrünina anfangs Sept^nher aba Hilten. D^ ?ebrlinge. die die ^-."„iiy ab','i'eg"n , ''abeu w-'^den an'n.'fo-de'-». di" dies^",iiali< , ch'" spätestens ??, d. einzurei- , chen m. Fahrraddicbftabl. Gestern aeaen 1k, ^Ubr wnrde dem Beüher Anton 5 u e c> k aus ^.itniea b'i St. Leonhard aus dom^lur der ^adruSna gesvodar.-?o bauka ein Fahr-! rad im Werte von Dinar entwendet. 1 j— Dem Zählkellner ^ose? Cvetko. wohnhaft Maistrovn uliea 11^2. wurde in dtar ge-stolilen. m. Innige Vitte. Der arme, kranke ^n- > valide mit mehreren kleinen Kindern wendet sich an mildtätige Herzen mit der innigen Bitte uin kleinere Gaben, da er sich nach wie vor in großer Not befindet m. Wetterbericht vom '?A. August. 5 Uhr früh: Luftdruck 739. Feuchtigkeitsmesser -l-w. Barometerstand 73A. Temperatur -^23.5. Wind'richtnna AV. Beivolkuna Niederschlag in Maribor f). in der Umgebung leichter Nebel. j * Gartenfest der „Liedertafel". Mit der am 4. September 1927 stattfindenden Ver-anftaltnng tritt der seit 18^, (Sndba'hn-Liedertafel) bestehende Verein nach dem Umstürze zum rstenmal mit einer offiziellen Veranstaltung in die veffmtlichkeit. Damit entspricht er einem Wunsche seiner alten uud neuen Anhänger und steht zu Holsen, daß die zur Verfügung stehenden Räume am 4. September die Freunde nnd Gönner der „Liedertafel" kaum fassen kann. Was der rührige Festausschusz hiezu leisten kann, wird sicher aufgeboten werden, um allen Besuchern »hne Nnclsicht ans Partei oder Nation diese Veranstaltung bestens in Erin» ueruna »u erhalten- ' lcopinlunerzbe» I kenn« tct» medrk ? Qwen ^ell« l«ncl »unä tdm veräe tck ^ treu «ein. ^ ^nur trUen«i' velche Xn» »etcdon. »ekine «N» kk und kein 5ckmen V stellt »tck ein. lck V kaute «der nur bletten ln 6er fackuntmltäer Klsuvet»»roten Qarontlemark«. » » >« Spott ? Dle Spiele zugunsten des Aondes für beschädigte Futzballer. Die Termine im Kreise Mar:bor wurden in der letzten M »O.-Sitzung ausgelo-st. Es treffen sich am t. September TZK. Merkur—SK. Svoboda, am 8. September SB. Rapid—SK. ^lezniöar, am l1. Leptemiber 1. S^K. Maribor und der Sieger aus dem Spiele vom 4. September, am 13. September die Sieger aus den Spielen vom 8. und September. : Gemeinsomer Ausflug der MotÄluds Maribor und Cclj«. Die beiden g^'ncmnten MotoklubZ veranstalteten vergangenen Tonn tag nachmittags einen gleichzeitigen Ausflug mit dem Treffpunkt in Poljöane. W Räd'r nahmen an der Fcihrt teil. Im l^ast-Hose des .'^'»crrn B a u in a n n Ieil.:ticn-nen gedachte. )!achdem auch der Obmann des Cillier .^lub.^ einige schöne Worte ge-sprock'i.'n hatte, entwickelte sich eine recht animierte Unterhaltung. Um 18 Uhr wurde die Heimfahrt angetreten. : Veichtl'thletischer !lamps Deutschland — Z^rankrcich. Der mit besonderen! Intercsse er wartete Leichtatl>letik-Länderkainpf Deutschland—Frankreich versainmeltc im ^Lariser Stadion Colmnbes eine ricsige Inschauer-me-nge. Er brachte den erwarteten Lieg Teutsslili?ch->. pisse: Meter: Üör nlg sD) -0.8. S. .ouben lD) 11. — 20^) Meter: Körnig (D) 21.?, 2. Schüller «D) 22. — 400 Meter: 1. Büchner (D) t8.Y. -- 5s'() Meter: i. S. Martin W 1:53.2. — l'W Meter: I. Wiriath (F) — 500l) Meter: 1. Äohn sD) 15:0.'^ sNi^kord). 11^ M?ter L^in'den: l. s^) 15).?^ — ter-Staffel: 1. Deutschland 3:18.2, Kugelstoßen: I. Brecheiunacl-er lD) 11.17 Meier- — ?p''crwcrfen: 1. SckZsokat (D) >-0.1 a ni. Fritz Mvaun !<, Abraham nnd R«P-nik je 3, Kurdjukov Gren5arSki 2. Kino «MV .vmo?«. (k«« «o»k»v.) Bis einschließlich Donnerstag läuft der hj»b-sche Film: „Die Seele einer Ktinstlerin", der sowohl an Inhalt'wie auch Ausstattung und Bilderpracht sehenswert ist. Die Handlung dieses FilnrS zeigt uns das Schicksal eines lalen» tierten Dichters, der. obwohl verheiratet, sein Herz zu einer jungen Schauspielerin entdeck! und sich nun von seiner Frau scheiden läßt. Cr versaßt ein Drama, das zwar sehr gut ist, doch vom Lord Stamford, der die kleine Schauspielerin ebenfalls liebt, zur Aufführung nicht vorgelaisen wird. Der junge Dichter hat nun mit dem Lord eine Auseinandersetzung, die ihm schließlich je-den Lebensmut raubt, und als er dann auch mit der angebeteten l^nstlerin eine Auseinandersetzung hat, begibt er sich in se-in ärmliche-z .Heim, öffnet den Gashahn und legt sich zum Sterben. Inzwischen aber hat die Künstlerin die Auffich-rung seines Werkes durchgesetzt, feiert .'riumph-'.-le Erfolge mit ihrer RoNe, das Pnblikum ruft stürmisch den Autor . . . Der aber liegt an Paradieses Rand . . . Seine Gattin ist e«, die den Mann noch im letzten Augenblick rettet — für sich und ihre Liebe . . . Ein Künstlerleben, herrlich gespielt von Svetislav P « t rov i ^ und seiner Partnerin Mabel F o u l t o n, nicht zu vergessen den lieben alten Nikola K o l i n, der diesmal wieder eine seiner beliebten Vät^rroNen spielt. Regie und Ausstattung im besonderen sind b^i diesem Film großartig. Nur noch heute Dienstag: „Der Wildschiitz" mi. Karl de V o g t als Jäger und lp.ndolf B i e b r a ch als Wilderer, ^n der welöl<6ien Hauptrolle die schöne Helga T h o m a ». Eine Wilderergeschichte von äußerst spannendem Inhalt, die Tragödie eines Menschen, der. o!.iwehl reichbegüterter Vcsi^.er, dennoch seiner yiiß'N Lcidens6)aft für daS Wildern nicbt entsagen 'ann. Höchste Spannung. Naturaufnahmen von seltener Pracht und Schönheit. Morgen Mittwoch können wir wieder alte Bekannte liegrüßcn, die es immer wieder verstehen das Publikum in sin Meer von 'L'onne det auch gleich das Schloß und die Terrasse zu Gesicht bekommen, die nach dem .^ilnnüti-gen Geständnis aller reine Wund'.'rwerle siud. In dieser schienen Behausung wurdt: der Kiwig geboren, am 3. September Jahres 1678 werden es nun dreißig Jahre. A^t':er Seine Majestät liebt Saint-Germain nicht! ... Sie zieht ihw einen jänlmerl!ch.!tt, )tu-gleich sumpfigen und tt>tfru6)tbaren Ort aor. der V.'rsailles heißt, und um dessent.tui'len Saint-Germin früher oder später eiuinai der lassen werden wird! Gesteht selbst, mein Herr, da^ diese BernachlässigunM' men werdet . . In diesem Augenblicke bog die Karosse an der Ecke einer prachtvollen Esplanads ! harf um lmd hielt an. Und der Geschwaderches stieg h^rab, seinen einzigen ^,'irm ans Th"'nlas Schulter gestützt, der hierauf ebenfall.^ den Flls^^ auf die Erde setzte. „Da sind wir also augelangt, mein Herr," sagte hierauf Herr von Gabaret und verabschiedete die Karosse. .,.Hier an diese S.^clle will der .slöltig zur Stund kommen und ich soll das Vcrg:lügen hali^n, Euch ihm zn präsentieren. wie er mir zu befehlen die Gerade gehaibt hat. Es ivird nicht mehr lange daui.rn, denn wir sind nur kurz vor dem festgesetzten Moment hergekommen, und kein Mensch auf der Welt ist von strengerer Pünktlichkeit als Seine Majestät. Indessen werden wir schon von weitem d-as Gefolge kommen sehen, und unterdessen hindert Euch nichts, den Ausblick, den Ihr hier habt, zu bewundern." der Höhe der Terrasse herab beherrsch te der Blick in der Tat die ganze VbenZ, die den prächtigsten und mannigfaltigsten An-bll<^ bot, man. sich. überihon ihnen mit Studenten) ihren Eltern durchgebrannt und haben sich traiten lassen. Noch heute sollen es jährlich etwa Elefanten sein, die in Afrika niederg-^knallt werden — dursl^iclnli'.iich s^crechnet tlle 10 Minuten tags und nacht? einer. Die Basobalsspielerin Babe Ruth ln Amö« rika bekommt jährlich 4 Millionen Dinar, ol>wOhl sie noch andere Einnahmen ha« und ein Vierteljahr Fericir bekommt. Merkwürdige Blitzeinschlägc: In Redllit kämmte sich ein Mädcki^n unter der elektrischen Lampe ihr noch nasies .^aar, wurde vom Blitz getrofsen und war tot. konnte. Eii^. breiter Fluß zog hier silbern« Schleifen, itnd Thon:as erfuhr von Herrn von Gabaret, dasz dieser Fluß die Seine selber war, die Paris uinspült. Jenseits tauchten über dem Gehölz Dorskirchtürme eine alln,ächtige Wort: ,.Der Königs* Unwillkürlich riß ThomaS seinen Filz herunter. E'.n sunlelnder, eiliger Aufzug Zam aus dem Schlosse heraus. Da gab es eine Men^e 5larossen. Diener, eine verworrene Menge von Menschen. Und unter den leuten, die voranschritten, sah Thomas --inen Ma^tn, dc'r die andern alle überragte. Tho-ilias sah die evhab'.'nen 5^ü.le, das durchdringende Auge, die stolze Nase: es war zer Kö-nig, ganz wie er auf den Münzen und Bildern zu sehen war .... Und dann stand er vor ihm — der Wnig, vor dem das ganze Reich: Ad:l wie Volk, der kle!«iste ärinste Wurui wie der mächtige Adler, in Demut und Hochachtung erstorben und in die Knie sanken, Persönlich, uni auS dem Mund des Herrn von Gabaret noch einmal alles zu erfahren, was zu wissen '»ötig war: vor allem aber die Heldentaten deS Thomas Trniblet, genannt das Lämnichen. ohne dessen Hilfe und Eingreifen jetzt daS französische Geschwader ein hilfloser Wrack-und Trümmerhaufen gewesen wäre ... Er erfuhr alles, und der tapfere Thomas Tru-b-let spürte ein Zittern durch seine Knochen lausen, als er die durchdringenden Adleraugen des allmächtigen Hervschers auf sich ruhen fiWA Geefäubkf 85 Roman von Claude Farröre. Das Wort ..Flibtistier" tat seine '7^>'rku.ug. Herr von Gal^aret zweifelte nun nickN in.'hr. Aber er verwunderte ^ich nur desto mehr. Dann blickte er den ^ioriaren mit weilausge-rissenen Augen an: „Demnach hattet Ihr, inein Herr," so Hub er wieder an nn.d sprach diesnia! lans,!aui und in geivichtigeui Ton. „i:o'.h!n fewohl wle noch jet^t siebetthunderttaiisend Pn-cid Vl>ldes auf Eurer Fregatte b.'i Euch und habt trotzdn hättet entziehen können, wenn Euch der S:nn danach gestanden wctre? !>.^le!i'er Treii! Das ist wahrhaftig tapfer, wie Ihr da <,es?andelt habt! . . . Wäret Js'^r besieat nnd !senom-men worden, so hättet Ihr «illes auf 'tnuial verloren. Vermögen und Freiheit . . . Un) womöglich babt Ihr noch olendrein in Taint-Malo Frau und .^iin^er. die Euch erwarten und nut diesen die Jbr ihnen bringt, schi'n rechnen . . .'B-siegt? G.'i'.onnu'^u?" ivie.^'rbolt'.' Thomas und lachte aus vollem Halie: ^^ezr Admiral, was erzählt Ihr mir da? Von sv was sj-abe ich noch nie red'n hiiren nn?" '>?ei' ne Mannschaft ebenso N'ei?ia, di-' ''ins Jahre über, die wir den Feinden d-!v' nigs auf asleu Meeren Leibe g'ni^ngen sind! . . . Wac da? init den litindern bel/ifi!: ich 'habe keine; m,d wa.^ daö mit iiei: ,'vran anbelangt, so habe ich eine vor Gott^ aöer nicht in meinen! Hause in Saint-Ä??'^lv, jon-öern da drüben, da schläft sie setzt, in mnner eigenen Kabine, und vorhin ho »ehr ihn auch die vielen rauhen, nm nicht zu sagen wilden Jahre ani See verhärtet h.itteu, dech hier eigentümlich davon berührt. Herr von Gabaret. der Geschwaderches, der neben Thomas Trnhlet »n der Karosse l^'hu-te, liabin nilnmehr die Unterkialtnng wieder auf. die soeben durch das Einbiegen des Wagens in den königlichen Park unterbrochen werden war: „Mein Herr." sacite er mit jener ungemeinen Höflichkeit, die er Thomas gegenüber stäiü!^ beobachtete. „Ihr seid z:lin ersten Male hier. Ich beglückwünsche mich desl'.alb höchlichst, daß ich die Ehre haben darf, Euch als Führer dienen zu können. Wir sind hier ji'di il^^ Sain^-Germain selber^ u^d. I.)c Nlnmn»? Ititl Ul« i?. AiigiH Iii?» Volksvirtscksft Dle Liquidatlonötagsahrt der Släubiger der „Glavenska banka" Z a g r e b, 22. August. Samstag vormittags begann in Aa^^sreb in den Räumen dt'r Slawischen Bank die Liquidationstagfahrt der Glälvbi-ger dleses Geldinstituts. Den Vorsitz führt der Konkurs« nuisseverwalter Gerichtsrat G o l u b o v i Mit Rücksicht auf die große Za'hl der 'mge-meldeten Forderung«'« dürfte die Tagfahrt einen Monat dmiern. BlSher sind gegen 300 ?lnnieldungen eingelaufen, es treffen aber no6i forlg^'setzt neue ein. Die längste Frist niurde für a.me> cilanische Gläubiger eingeräumt. Zur sams-tägigen Verkza-ndlung sind gegen l5(X) Wu-blger erschienen. Auf Grund der Feststellung der Gläubiger sorderungen sowie nach Prüfung der Aktivposten wird sich ein 'Status ausarbeiten las-ien, der sodann zur (^rundl^ge für die Aus-« arb«itung von Borschlagen an die Gläubiger geeignet sein wird. Uober d^ie Quote sowie über die ?v?ntucll den^Glaubigern zu unterbreitenden Vorschlä ge kann natürlich zurz<'it nicht geurt^^ilt werden. Der Fall der Slawischen Bank hat 'n den weitesten Äreisen Interesse erregt, mal besonders 'in Sloivenien die 'Zahl der kleinen geschädigten Gläubiger außerordentlich gros; ist. Wie bekannt, qllt bei der Slawischen Bant das gesmnte?lktienkapita! von 100 Millionen, ein Reservefond i»i der Höhe l Reparationskoimnission von 15 Millionen und dari'lber hinauZ eme > entschieden, daß bei den auf Gulden-Tilber Die Schuldsrage, der nicht geringe Bedeutung beigelegt wird, k2n.Fslr diesen Fall sind reichlich Daten auf Grund der Stvafauszüge einzelner Gläubiger wie auch einer Anklagef^irift eines Sequesters vorhanden. Eine Untersuchung in dieser Hin ficht ist bereits geführt worden, dock» unter dem .Hinweis auf den Mangel verfiLgbarer Mittel eingestellt worden. BemerkenÄverter-weise sind gerade für den kriminellen Untersuchungsausschuß keine Mittel zur Verfügung gestanden, während die Fachn^nn^r-ausschüsse, die doch auch nicht unrsonst arbeiten, weiterhin tätig waren. Ob nun die Schuld bei den hiesigen Direktionsräten liegt oder die Länderbank die Schuldtragende ist. muß untersucht werden. Die Schuldigen müssen ohne Rücksicht zur Verantivortung gezogen werden, doch darf durch diese Frage, speziell durch Anstrengung langwierigk^r Pro zesse, keine .tzinauSschiebung der Nesriodiqung der Gläubiger eintreten. hoben werden. Das Amt wird sich außer dem Briesmarkentterschleiß aiuch mit dem Briefpost- und TelegramniausAabedienst, sowie mit der Ausgabe postlagrrnder Briefe und Telsgraimme befassen, dient als öfsentli-che Sprechstellv für den Orts- und Ueber-landverkehr iNr. 34.65) und ntmnnt Elnzah-luru^en im Postaliwevsungs- und Postsporkas-senverkehr entgegen. Das Amt bleibt an Werktagen für den Brief-, Telegraphen- u. Fernsprechdilenst von S—18 Uhr, für den Geldverkehr von 8—IS Uhr und 14—18 Uhr, an Sonntagen für alle Dienstzweige von 3—12 Uhr geöffnet. Die aNvfterreilvischen SNberfchulben Aus Wien wird geschrieben: J-m Dezem^ Summe von 70 Millionen als verloren Die se 70 Millionen werden allenfalls zu Lasten der Sparer und Gläubiger fallen. Seinerzeit waren Verhandlungen im Gan ge, um eine Sanierung der Bank herliei,zuführen, wobei die L än de rb an k und die T r i f a i l e r einen Betrag von irber A) Millionen Dinar zur Verfügurtg bereitzustellen geneigt waren. Durch die Berhängung des Konkurses ist inzwischen die damalige öa'ge von Grund auf geändert nZor^n. Iniwischen ist reichlich Zeit verstrichen, ?n der für die geschädigten ^^läubiger und Spar r so gut wie nichts getan wurde. Der schuldfrage wurde eine breite Basis gegeben nnd mit der Diskussion dieser F.age der wichtigste Moment — endgültige Regelung der kZlngelegerrheit — hinausgeschoben. F">r die Gläubiger und Sparer der Sla-ivlschen Bmik ist nicht allein die Quoie von Wichtigkeit, sondern der Zeitpunkt der Auszahlung der Gelder. Es ist nicht au^eracht zu lassen, daß gerade in !?lowenien das sparsame kleine Publikum, der kleine Gowerbs-mann, zuzeiten, als die Geschäfte noch besser gingen und die Möglichkeit des Ersparens gegeben war, sein erspartes Bargeld der Sla wischen Bank anvertraute. Die Zeiten haben sich inzwischen von Grund auf geändert. GÄd ist ein rarer Artikel geworden und dem Keinen Sparer, der zur Führimg seines Be llautendcn altöstcrr. StcUltstiteln 1 Gulden Silber gleich 2 Papierkronen gleichzuhalteu sei (vergl. Nr. 1337 der „N. Z. Z."). Ausländische, insbesondere deutsche Inhaber solcher Titel haben bei der ReparationS-koumiission eine Revision ihrer Entscheid,,ng angeregt u. sich hivbei auf ein Gutachten deS Genfer Völkerrechtslehrers Prof. Borel gestützt. Borcl untersucht die Frage zunächst auf Grund des österreichischen Rechtes. Danach verfolgt die vertragsmäßige Bestimmung über eine in effektiver Münze rückbezahlbare Anleihe den Zweck, die An-leilhe den Wähnmgsschwankungen zu entziehen. Diese Bestimmung nmcht die Münze zu einer wahrhasten Ware, die vonl Schuld ner im vollen Wert ersetzt werden muß. Wo die alte Münze außer Kurs gesetzt wurde, ist die Leistung in der ireuen gesetzlichen Währung zu erfüllen, wobei der Gegenwert nicht von deren Nominalwert abhängt, sondern durch den Metallwert der vertraglich ausgedungenen Währung bestimmt wird. Die effektive Erfülwng naich dem inneren Wert der vereinbarten Währung entspricht auch den Grundsätzen des internationalen Prrvatrechts; gegenüber aus ländischen Gläubigern ist der Staat nicht berechtigt, auch nicht bei einer Währungsreform, eine solche von ihm gebotene Ge-rantie zu beseitigen. Das internationale Re5it blzstimmt ferner, daß territoricrle Ver Der Landwirt l. Die Grünfütterung der Kaninchen im Hochsommer. Um diese Jahreszeit ist den Kaninchen grünes Futter am, Mräglichsten, auch zur Freude der Ziüchter, die sich dann keine großen Sorgen unl die .tzerbeisäiaiffung des Futters zu machen brauchen. muß man stets darauf achten, daß die Tiere kein nasses Futter und keinen Durchfall bt?kom-men. Tritt Durchfall ein, fo gebe nvan sofort zwei bis drei Tage ltmg Trockensutter, insbesondere Brot, Kleie und Körner neibst gu-em Heu. Besonders gern werden die Blätter von Blumenkohl und Wirsing genommen, dagogen dürfen Salat und W-eißkvautblütter nur in geringen Mengen gegeben wvriden, weil sie Verdauunflsbeschwerden verursachen. Besonders nahrhaft sind die Hülsenifrüchte Erbsen, Bohnen und Wirk«, sowie t^ren tzül en und Kraut, ferner Klee, Seradclla, MaiS und das Kvmit von Schwarzwurzeln und Rüben. Fördernd aus die Milcherzeugurvg wirken LLwenzahn, Saudisteln u. a. In kleinen Portionen verfüttere man auch Ge-würzkräuter, wie Petersilie, Kerbel und Sellerieblätter, die dem Fleisch einen guten Ge-schnvack geKen. Auch die Blättvr und iungen Triebe von Weiden, Liniden, Elchen, Birken, Haselnuß, Wacholder und Brombeeren werden fterne gefressen, aber die Blätter von Pfirsichen, Mandeln, Oleander un»> Eibe sind aesundheits'Mdlifh. Die Tafel ist also rei>chli6i für die Tiere gedeckt, nun sorge man auch für die nötige Abwechslung in, Fut ter. , . - . . ^ . änderuldgen des Schuldnerstaat«:z keine triobes oder zu Anschaffungen feme Erspar- Anuulierung seiner Obligationen zur Folge Nisse gut verwerten könnte, sieht sich auszer-jhaben können. Was die Bestimmungen des stände, zu seinem Geld zu kon^nten. Dec^hilb lFrisdensvertrags von St. Germain anlangt, wird es Pflicht der zuständigen Fultoren! nnumt er keine allgemeine, sondern nur sein, sofort nach Ausarbeitung des Status^eine individuelle Rettung für altösterreichi-solche Vorschläge zu erbringen, die geeignet sche Staatstitel vor: für die auf österrei-sind, den kleinen Einleger unverzüglich in chisch-ungarische Papierwährung, die auf u:ehrere ausländische Währungen und die auf österreichisch-ungarische Goldgulden lau gezwungen. — 1S12: Die Türken überschreiten die bi^lgarische Grenze. — 19l9: Vereidigung des Reichspräsidenten Ebert auf die Verfassung. — Montag den 22. August: 1757: Friedrich der Zweite von Preußen Mrd in die Reich^'acht erklärt. — 1739: Pro-Ilamierung der Menschenrechte rn Frau'rsich 18K4: Abschluß der Genfer Konvention. _ DienStaff 23. August: iSKK: Konradin von Schlvaben, der letzte Hohensdaufe, nach ->er Schlacht von Taglliocoz^o gefangengenommen. — 1813: Schlacht bei Groszbeeren; Niederlage der Franzosen. — 18^: Friede Mischen Preußen und Oesterreich in Prag. 878: Böginn der Gefechte bei Doboj. — Mittwoch den 24. August: 79: tzerkulcmum und Pompeji durch einen Ausbruch oes Ve-uvs verschüttet. — 41ii: Die Westgoten unter Alarich erobern Rom. — König Io Hann von Böhinen (crls Ludwig von Luxemburg geboren) sällt in der Schlacht bei Cre-cy; hier wur^n zum erstenmal Kanonen i« offener Feldschlacht verwendet. — l57?l Bartholomäusnacht in Paris. — 1819: V?-nsdig ergibt sich nach zwanzigtägiger Befchle-Pmg. — 18W: Auflösung des Deutschen Bundes. — 1870: Beginn der Beschisl^ing von Straßhurg. — Dimnerstag den 25. Au. gust: 1758: Sieg der Preußen über die Russen bei Zorndorf. — i769: Zusammenkunft Fried richs des Zweiten von Preußen und Kais:r Josefs des Zweiten in Neiise. — 1885: Zu» sammenkunst zwischen Aar Alexander dem Dritten und Franq Josef dem Ersten in Kremsier. — I^tag den 2Y. Nugnst: 1278: Rudolf von Habsburg besiegt König ONokiar bei Jedenspeigen-Stillfri^d. König Otwkar fällt. — 1^: Der Nürnberger Buchhändler Palm auf Napoleons Befehl in Braunau erschossen. — 1813: Gefecht Gadebusch. Theo dor Körner fällt. — 1831: Erstes Auftreten der Cholera in Europa. 1^.' Merk! SlftoNIchik Kolkndek Samstag den 20. August: 1485: Wiener-Neustadt ergibt sich an König Matthias von Ungarn. — 1793: Der Wohlfahrtsausschuß erklärt die allgemeine Wcchrpflicht in Frankreich. — l8l?ö: Unterzeichnung des Gast^ine? Vertrages zwischen Oesterreich und Preußen. — 1870: Beginn der Einschließung von Metz — Sonntag den 2l. August: ß37: Kalif Omar erobert Jerusalem. — 1770: Cook erreicht das Nordende von Australien__18Z0: Der französische Marschall Bernadott»' wird von den schwedischen Reichsständen zium Kronprinzkm gewählt. — 1886: Für Ale^an-der der Erste von Bulgarien zur Abdankung Der größte Nußbaum in Kentucky, Ame« ri'ka, wurde gefällt und 625 Dollar Zweige) verkauft. Durchmefser des Stammes: sechs Fuß. In einer Geflügelzüchterei ist es tatsächlich vorgekommen, daß dem Hahn ein l^er-stenkorn mit Granne im Halse stecken dlieb und noch ein paar Tagen ein GerstenhQlm zum Schlund herauswuchs. (!?!) Ingenieur Baird in London konftru'erte einen Apparat, mit zwei Drähten, mit dessen Hilfe er nach Glasgow nicht nur tele« Phonierte, sondern vom Gesprächsswpfänger ger in allen körperlichen Bewegungen auch gesehen werden konnte. Binnen .i?ehn Jahren haben die Indianer um rund 17.000 Köpfe (ailf 35<).0gt bezeichnen zu müssen. Der Vertragscharakter der Silberschus^rcn müfse respektiert werden. X Grazer Msse 1927 — Messepvstamt. Den Ausstellern und Besuchern der Grazer Herbstmesse 19S7 steht auch Heuer wieder ein eigenes Postamt „Grazer Messe" im Jn-dustriehallenparik, Haupteingang, rechter Hand zur BerftMng. Es amtiert vo-m 2. bis einschließlich IS. September l. I.; Postsendungen können während der Dauer ^ Ms se an das Postamt „Grazer Msse" Graz, Jndustriehalle, gerichtet und postlagernd be- Wicher.RoSpah 106,täglich 25.000 »Ivell »sVir. Viateiiillunj? 1927/28. Oltert« »jt xensuer Xntüd» runx von preisen unä l.»c!e«tstt<)nen kommen in ljetr»cdt Offelte unter ..bukovl i»k>«o»I 1927-28 »Ir. le 717" ,» die lnl«r-k». Kl«M K.-o. I«gs«d. Z0. g8A4 vekvkere» sxil.sSkix un6 tür 6en Verksuk eines priilit!sc!ien unä dil-li^eo ^likels ein^etÄkit, vercjen ^esucdt. vsz (ZezebStt Zulgekenci un6 ieicliler xuter Veräienzt ?u5cdritleli »n. t^udlicitss", veo^r»6. l'o?or>8ns 2. poc! Sitsc>r7, .,/XxiIan" Z kirma Vsskctsr I.o«I«rer, 5omdor koult Drttter Malkurs auch für Schuljugend, beginnt am 3. September. Nachdem sich viele Damen für die neue Technik der kunstgowerbl. Stoffma-lerei interessieren, »om ^'»aus-halte leider nicht abkommen können, so erteile llnterricht auch im Hause. — Rohs, Mcii» ftrova lU. 17^1. lleii »»iÄich!« 5c!iiilt!mslzr!sl l-eere ZN«? I-Me l>le!i!Äc?is von Oinar 13'»» de! /^niea 'sr»un, lVlsridvf, Qf » j » ««»»V W? IR/kfl ??, WMlst VUnthfJflmt . Sonderveranstaltungen: Belgische Aussteifung f Italienische Ausstellung Sowjetrussische Ausstellung / Japanische Ausstellung/ „Technische Neuheiten u. Erfindungen" Hotel-Bedarfsmesse Reklameausstellung Radlomesse / Wiener Pelzmode-Salon Kein Passvisum I Mit Messeausweis und Relsepafi freier Grtei -öbertrltt nach Oesterreich! Das ungarische Durchreisevisum wird bei Vorweisung dea Messeausweises an der Orenze erteiltl Bedeutende Fahrpreisbegünstigungen auf den jugosl., ungar. und österr. Bahnen, auf der Donau, im idiiatischen Meer, sowie im Luftverkehr. Auskünfte aller Art aawie Messeausweise (h Dinar 40'—) bei der Wiener-Mene-AkHengesellichaft Wien, VII.. Messeplatz sowie wahrend der Dauer der Leipziger Heibstmesse — he t der Auskunftsstelle in Leipzig. Oesterr. Messehaus, HainstraBe 16--18 nnd t>el den ehrenimtl. Vertretungen in Heribert Filiale der Laibaeher Kred.lbink * Erste Jugosl. Transport A.-Q., Schenker & Co., Mellinger ul. 16 m Tujsko-Prometna Zveza za Mariborsko Oblist. Kklim Anzever. « Kaffe« ist nur in brau« nen durckisichtiqen Paketen er« hältlich. »'806 Moderne Vordruckerei li«!fert billigst Samuel Leopold» Enita lBaöka) Xl-_S312 SchvltMschen, Rucksäcke, öuchrie-men usw. en gros und en detail bei Ivan K r a v o S» Aleksan« drova cesta 13. v3itS Möbel! «tller Art. «oder«, z« Nied-rtgße« Vreifen. twch auf Rate«, sind zu verkaufen t. »erver in drua^, Tischlerei u. Mödellager. vetrinjska uli» » 8 i« lSl» Gegenüber dem Haupkbahnhof. Aleksandrova cesta r«in » Kapseln werden mit bestem Erfolq verwendet !>ei iei den der Hal'nri,'qk, ei:r«flrn Aus flusi, wkiß-m d^r s^'.amn. ?ln allen Apollizkcn. ^äiachte! 2Y Tinar. Apmli-». ?e Blum, Cu^ot'ca. Vorhänge unid Bettgarnltuttn _ Aafertlguntten vv» feinster Her. reu-, Damen, und Bettwäsche werden zu den billigsten Preisen übernommen. ^tt.?n5<,ckio ulica ü. 3773 vsn Teppich» Linoleum DorvZnge Eiftnmvbel BeMoren Einsätze Matratzen diUiß^st de! xaki. pkei5 Ovsposk» 20 ?7e!5l!8teti xrgtis. Haus mit Besitz, Garten, Wein« liarten oder ohne Besitz M kaufen gesucht in swmnica oder in Mai^bor nächst Kamntca. Anträge unter „Kainnica"' en die Veno. 97W <^ut isthend. .Hotel und Nestau- mtion in Vara^dinske Toplice Nr. 3. mit 14 Zimmern^ kompl. einqerichtet, groß. Sitz- sowie 1 Joch Gemüsegarten, Stallungen für Groß« und Kleinvieh, Schwe felbad im Hause, wegen Üeber-nähme eines anderen Gsschäftcs günstig zu verkaufen. Pachtzins 12..M Din. Pro Jahr, Verkaufs preis 120.0^ Än. Anfragen zu richten an die Direktion 3 VaraZdinska Toplice. 97Kl Vefitz, Uecker, Wiesen, Obstflar« ten, HauS, Stallungen, Preis 7v.dlergeschäft Koroftka cesta 24 verschiedene Instrumente, Möbel, Kleidsr, Schuhe usw. usw. 0111 Tischlerholz: Ahorn, »Ur^ch?, Bime, Pappel, Edelkastanie, Buche, preiSivert ab/^ugeden. — Ansr. Kanzlei Scherbaum. 0657 Vchreibmaschlne, neu, samt Reservebestandteilen, und Herrcn-niederschuhe 41 günstig zu verkaufen. Pristaniöka ul. 3, Kanzlei. 077 l Sonniges leeres Zimmer ?>u ver mieten. Anfr. Wilsonova ul. 25. 1. St. linkS^_08V5 Kabinett mit Küchenbenützung wird abgegeben. Adr. Verw. Y?V4 Möbl. Zimmer zu vergeben im Hause Kav. „^adran", Aleksandrova cesta Z6/2 links. 9803 Sparherdzimmer an ruhiges, kinderloses Ehepaar ab l. September zu vermieten. Anfragen Pobre^je, Zrkovska cesta 24. 9831 Absoloentin der 2kl. .Handelsschule, slowenisch, deutsch, des Maschinschreibens und der Stenographie mächtig, sucht Stelle. Adr. Berw. 9827 ltilchln mit guten IahreSzeug-nissen möchte ihren Posten wcch seln, 1.^15. September. Geht auch auswärts, aber nur neben Stubenmädi^n. Anfr. bei Frau Marie KauS, Cesta na Brezse 8, Pobreije^_ 9663 Tägeleiter mit Fachschulbildung ledig, energisch, slow., deutsch u. kroatisch in Wort und Schrift, langjähr. Praxis, ganz selbständiger Arbeiter, sucht Stelle per sofort o^r später. An die Bw. unter „^mpfsägewerk". 9W8 Nette ältere Köchin fiir alles zu kleiner Familie fofon gesucht Anfr. aus Gefl. bei M. Pelikan, Gosposka ul. 2i^ 973k Tin Maler- und Anftreicher-lehrling wird aufgenommen. Sodna ul. 16. 9743 kanzleiPraktikantia wird aufgenommen. Adr. Berw. 9i^1 vlnzerfamilie mit S—^ Arbeitsleuten und älterer Knecht, verläßlich, werden sofort aufgenommen. Gutsverwalt. Schloß St. Georg, Zg. So. Kungota. 9768 MI« oa5i«o? mit 14 Fremdenzimmern, schattigem Gitzgarten, Kegelbahn, Eiskeller, großen Stallungen m. sehr gro^m Hof ist günstig zu kaufen oder zu pachten. Anfragen zu richten an Karl Kosiär, Ptuj. 961l) Zahlkellnerin mit kleiner Kaution wird aufgenommen. Frankopanova ul. 17._9319 kampagnonliu) wird in^ ein Geschäft gesucht. Unter „Selbständig 19" an die Berw. 9800 Bedienerin gesucht. Borzustellen KoroSöeva ul. 36/1 von 9^12. 9815 Ein Konditorgehilse wird ausgenommen bei P. Wistan, Alekilln drova cesta 4lZ. 9819 ?^räulein, deutsch, kroatisch perfekt, mit IahreSzeugnissen, wird zu 2 Kindern gesucht. Andor Krauser, Gubotica. 37d6 Möbl. Zimmer an solid. Herrn, auch mit Frühstück, ab 1. oder Ilk. September zu vermieten. Aleksandrova cesta 39, Hofgeb., 1. Stock rechts. 9820 Möbl. großes^ sonnseitig-'« Zim-mer mit ganzer Berpflsgung an zwei Herren oder zwei Studentinnen sos. b.jllig zu vermieten. KoroSka cesta 62/1. 9781 A» «trtr« D»stlchl Möbl. zwesbettigeS Zimmer m. Küchenbenützung, elektr. ^icht, in der Nähe des Parkes ^alie, tueil fte Beim feuern leinen ©e< fiant entmicfelt. 9ßcigg.ontt)ei|e $u Origin-nlpreifen ju tja&en Beim ©crterafo ertauf er 9ffl. D3roatitfd), ftofh, lengrofrfjauMung — (Eelje. 9614 l ^ ......... . Mädchen für alles wird ^fucht für alle häuSl. Arbeiten. Nebcn d. slawisch, auch deutsche Sprache gewünscht. Anton Fricber. Gastwirt in Koprivnica. «j794 1- Kovinarska obrtnä zadruga in Maribor gibt bekannt, dass ihr langjähriges Mitglied, Herr FRANZ PERC am 21. August verschieden ist, Ehre seinem Andenken. Maribor, den 23.|8. 1927. Chefredakteur nnd »flr <1)a 2?pdaktIo. verantwortlich: UDO KASPER. Journalist. — Für den Herausgeber und den Druck verantwortlich: Direktor STANKO DETELA. — Beide wohnhaft In Maribo* 0 »»»'»» Komplettes, garantiert reines Schlafzimmer, gut erhalten, so« . wie Luster und 3 einzelne Hän-^ gekäste« zu verkaufen. Antrag. . Verw. l)öl)7 '» Verschiedene Fiisser zu verlau- >e fen, von 1 bis 13 Hektoliter, > inSgelsamt 809 Hektoliter, aus o Eichcnkloben, bei Franz Sorec, 3 Faßbinder, Ptuj. 98<^ rPianino oder Klavier wird preiswert verkauft. FranöiLkan-^ ska ul. 21, Tür 2._V826 Tischsparherd, fast neu, lillig abzugeben bei Maftek, Kopitar-jeva ul. 11, Villa „Cvijcta". _ 9828 _ Zwei sehr gut erhaltene Anzüge und ein feiner Ueberzieh^r sehr preiswert. Anfr. Ümigoc, Bar-varska ul. 3, Tür 8. V829 » Echt« Kärntner Alpenpreiselbee« ^ ren, auch Bahn« und Postver-) fand, zu billigsten Tag-Svreisen zu haben bei Ferd. Kaufmann, Maribor, K-ralja Petra trg. 9822 Ein Lokal für Sattlerw.'rkstätte wird in Maribor aesucht. Anton Jugoviö, Voja^niSka ul. 9/2. _97W Wohnplaft mit ganzer Verpflegung einschließlich Wäiche für einen kaufmännischen Praktikan ten Mucht. Zuschriften m. Preis ansprüchen unter „K" an die Verw._ 9833 Suche Wohnung, bestehend au« 3 Zimmern und Küche. Adresse Verw. »801 Wirtschafterin sucht gröberer. Wirkungskreis per sofort. Adr. Verw. 9823 Gärtner, selbständig, mit längerer Praxis, bewandert in allen Zweigen der Gärtnerei, sucht Stelle bei besserer Herrschaft od. ähnl. Adr. unter „Ttändig" an I die Verw. 97W