^ I»i»i ? ÄO leUea. »chrM»«»k>»A, VO?vatt>»G 0»chdr>M,i»I, V«>do?. 1>rSi«va «ttca 4. "seleph^n VezuG«pr«II»< Mdhchtei», «o«atUch VW «>«.. S»1t«It«n , » . » 2^-^ v«ch Post . ... 20--» »o«««ch .<. , zo»^ vWB»«««« vi» t di» Vck H« Z«U»,, A her MH«»» »»«»«»»««,», »»? «»»«»i«, IS» »WK,» ««»»«» «Icht »«HOOchG»! w <0«l^ »«' c««»«»», >» t»» d. » , t> »»«G Ar. 4S M«ilv»r, Samstag ve» 2». Aebruar t»27 07. Sohrg. Der Kampf gegen Maffimovl^ vor der Entscheidung Die Oppofltion ist zum AeuHersten entschlossen B e o g r a d, 2ü. Feder. Die gestrigen Skandalszenen im Plenum der Gkupschtina bilden Gegenstand erregtester Kommentare in sälntlichzn politischen Kreisen. Tie Spannung zwischen Negierung und Opposition hat ei« nen solchen Grad erreicht, die Oppositi» on sest entschlossen ist, jede weitere Betäti. guttg der S!^pschtlna mit Ol»struktlonSmit-teln zu sabotieren. Aus diesem Grunde wurde die gestrige Nachmitta^5ssftnng, in der neu» erlich» Sturmszenen vonseiten der Opposition ausgeführt wurden, von der Opposition ge» sprengt. Der Innenminister Makfimovis betrat den Sitzungssaal kreidebleich während der SkupschtinaprLsident TrifIo» v is^imtsiche Schleusen seiner UeberretungS tunst altfris; und aus die gestrige Tch^ndszene hinwies. Diese Worte entfesselten einm neuen Stl'.rm in den oppositionellen Bänken. ES erschollen die Ruft: ^«s ist eine Echan, de. was die Polizei f«hon treibt! MSrder!" Die oppositionellen Abgeordneten zeigten dabei mit den Fingern aus die RegierungSbiln. ke. Die slowenischen Minister sahen ruhig u. schweigsam in der Mintster^nk. Nach einer stl^rsen, von Lärm, Gebriille und vlockenge» liiute sortwLhrend unterbrochenen Kontto-verse zw'Ischen dem SknpschtinaprLsidente« und der Opposition musjte der Vorsitzende, ohne daft der Innenminister zu Wort biltte kommen können, die Sitzung vorzeitig schlie-hen. Die heutige Gitzuug war als Fortsetzung der gester« pli»tzlich abgebrochenen Sitzung vorgedacht. «lS erster Redner erhielt der In« nenminister VoZa M a k s l m o v l ö das Wort. Maksimoviü verteidigte sich den stanzen vormittag über nnd wurde von der Opposition so HLusitz mit Zwistheuruseu unterbrochen, daß er keinen einzigen Satz ru^g zu Sude sprechen kvnnte. Der Minister negiert sämtliche Punkte der bauernparteili-chen Anklage und versucht, auf Grund konkreter Angaben zu beweisen, dah die Orqane der ösfentlichen Sicherheit während der L^h« len in der Wojwodina sich keine Atrozitäten zuschulden kommen ließen. Die Sitzung dauert zur Stunde noch sort und dürste voraussichtlich nnmtterbro«^« bi» heute Mtternacht andauern, da sich eine Unzahl von Diskussionsredner« zu Worte gemeldet hat. Die Op Position will den Inue««inister ^dingnngS-los zur Demission zwinge«. Wie in politisihen Kreisen verlmttet, wird der Kampf, de» d?k Opposition der Regie, rung angekündigt hat, zu wesentlichen Arn-derangen in der Jnnensituatio« beitragen. M«isterpräside«t Uzunovis gab de« Vertreter« der Presse gester« abends eine Trklä-rung^ die als Drohung mit Renwahlen gegenüber der Opposition aufgefaßt werden kann. Interessant ist, daß die Opposition engste Fühlung untereinander sucht und dereitS gefunden hat. Die Opposition ist zum A e u-ßerste « entschlossen. Kreistag 3. ordentliche Sitzung des Plenums — Deginn der Konstituierung des Kreisauschusses Durch-beroiung der neuen Geschäftsordnung—Nuhig-wardiger Verlauf der DormiNagsNttung i». M a r i b o r, 85. Feber. Der gestrtgeTag war der Borberel' tun^ für die heutige Slhung des Plenums ge^v'dmet. In den einzelnen Ausschüssen und Fraktionen wurden die Elaborate und Anträge sowohl des Präsidiums als auch der Parteien ausgearbeitet, besondere Sorzfalt wurde aber oer neuen Geschäftsordnung gewidmet, die in ihren hauptsächlich sten Konturen Arbeit der vollsparteilichen Vertreter ist, wobei auch die Wünsche der Opposition berücksichtigt wurden. Die an den Türen des Sitzung^aales sowie in den Couloirs ausgel)ängte, vom Präsidenten deS Kreistags unterzeichnete Tagesordnung für Ic>ie heutige Sitzung umfaßte die imchstc^nden Pimkte: 1. Verlesung und Genehmigung des Protokolls der letzte« Sitzung; 2. Bericht des Finanzausschusses über einen DringlichkeitSantragzur Bekämpfung derLeberegelseuchk im Bezirke Lj«t«mer—Gornja Radgona; 8. Bericht des Verordnungsausschusses über die Verteilung der Agende«, über die AuSliese-rung d-s ehemalige« La«deSeigen. tumS sowie über die Frage deS K r e i S-tasSgebäudeS und der a u t o « o-meuBeamteuschaftzK. Debatte über die neue veschLstSordnu«g. » Di« Sitzung begann Pünktlich zur sestgs-setzten Stunde. Präsident Dr. Leskovar stellt noch erfolgter Verlesung der anwesenden Abgeordneten die B^chluMhigkeit deS Kreistages fest und nimmt hierauf die Beeidigung des 43. volksparteilichen Abgeordneten, Dr. Sebork 56.75 bis 56.95, Pciris 222 -224'/S. Ma-iland 247.21' bis 249.21, Zürich 10.94—10.97, Berlin 1348.5^lZ51.5, Wien 801—804, Prag lS8L0 bis 169.10. Zagreb, 25. Febridar. (Effektenkurfe.) In-vestitionsanleiihe 88 gemacht, KriegSenlfchödi-gung 33.^^, Lj. Kreditbank 150—15S, Kroat. Eskomptebank 104—105, Hyp?t^'L?ar->ban>k 64)^—65 gemocht, Erste Kroatisch« YSS bis 930, Zucker Osije« 46^90. Trlfailer 406—413, Slavonija 31—Ä3, Vevke 135 bi« 140, Jugobank 102—103. vi«e» U IM!,'?? 4^ '.'N I??? Schanghai ^ öie GMte der Furcht und des Schreckens Das MBche Gchaufp!eZ der unsteimZlchen SinrlMungSprozefsZonen Abgeschnittene Köpfe a!s Giraßendeloratlon! Der „Wiener Allgcm. Zeitliiig" wird «usi Note Englands an Slnvjetrubland als ein London berichlet: Nach den lc^iten Meldungen aus Schanc^-hai hat die der Streikenden zugenommen. Sie dürfte jetzt löOMl) betragen. Bezeichnenderweise sind japanische Firmen am meisten vom Streik betrossen. Erst in zweiter Linie kommen die chinesischsn Arüeit-geber. Der Verkehr ruht in der Chinesenstadt vollkommen, wäl)rcnd im internctionalcn Viertel einige Strahenbaljnen unregelmaszig verkehren. Viele chinesische Geschäfte hnüen zmn Protest gej^en die massenhaften Enthauptungen geschlossen, wührimd andere unter dem Druck der Streikp«troMen schließen müssen. Die Hinrichtungen, deren Zahl allerdings von manchen Blöttern mafjlos überLri«:vLN wurde, haben sich bisher als t-as vorläujig wirksamste Mittel gegey den Generalstreik erwiesen. Das Ehmeseiwiertel ist durch das tägliche .Schauspiel der unheimlichen Hinrichtungspro-,Zessionen zu einer Stätte der Furcht und des Schreüeus geworden. Die Flusznfer und die Hauntstraszc der Chinesenstadt sind mit den abgeschnittenen Kitpfen der Agitator?« dekoriert. besonders unheimliä) wirken die Köpfe der Stndenten, die zumeist noS) im Tode ihre großen Hornbrillen tragen. » Schattghaj, 24. Die Zal)l der Hinrichtungen von Austmeglern sowie auch die Zahl der Streikenden nimmt ab. Der Tira-tzenbahnbetrieb in der sranzösischen Niederlassung wnrde zum Teil wieder ans^enom^ Wen. Paris, 24. Feibcr. Die Blätter fassen die England warnt... —o— London, Fciber 1927. Aus den Veröffentlichungen dcr Londoner Prcsse hervor, das; «seit ciniIer Zeit innerhalb Kabinetts von St. Icimes ein leidenschaftlicher Kampf pro et Lnntra l ausgefockiten wird, dessen bolschewistische Propaganida den Enlilnn'dern arg auf die Nerven ffefalten ist. „DnilN (^hronicle" versicherte dieser Tage, das; die Friedenspartei -im Kabinett an Bo^n verliere, un^d d?, stehen unter der Fschnlnq Wil,.ston Churchills, der erst dieser Tag? die Kündigung des englisch-russi« schen Handelsvertrags forderte, Nußlarrd Illtimelum auf, dem nur ein einziges Merk mal fehle, nämlich !>ie Befristung. Man wisse nicht, wieviel Zeit d?n Sowjets in der englischen Note gelassen fei, um den bolschswifti-schen Gesandten Vorodin in Kanton, ebenso wie Somjetoffiziere zurückzuberufen, die in der chineslfäien Siidarmee dienen, und die Prepagonda - Universität von Samarkand zu schliefen, wo tai?fend Agenten in allen Sprachen Reden auswendig lernen, die den Untergang des großbritannifchen NeichZs verlangen. ^ ^ « Paris, 24. Kleber. Die letzten, über London kommenden Nachrichten aus China befiiien, datz das jüngste zwisÄ)en England und der Kantonregierung abgeschlossene Abkom'nen in der Tat ohne Ersolg bleiben wird. In den Handelskreisen, die an China interessiert sind, ist man sehr pessimistisch für den Fall, dast Schanghai eingenommen werden sollte imd daß die Regierung die Aufl)ebung der englischen Sonderrechte verlangen wird. Gros,e Empörung hat bei der englischen Ne-glerung die Antwort der japanifchen^Regierung ausgelöst, die es ablehnte, Ansammen mit englischen Truppen die ausländifchün?«'ic derlc?ssungen zu verteidigen, ^apan wird nur die eigene japanische Konzession verteidigen. Die letzten vom fronzöstschen Auftenministe-rinm an die franzöfische Vertretung nach Schanghai gesl?ndten Instruktionen legen dieser die gröhte Zurückhaltung auf. « Washington, 24. s^vber. Das a»ncrikc^nisckie Marinedeportement teilt mit, da^ drei Tor-pcdobootzcistLrer Vefekzl erhalten lMen, n«ch Schanghai in See zu gel)en. scine Politik in China England gegenilbcr nicht^wdere. Das Gcrjjcht, daß der?lns;en« nnnister Chanlbcrlain fi'lr bissen Fall seinen Rücktritt mMdroht habe, ist zwir dementiert worden; aber es ist ihin jedenfalls gelungen, ein K o m P r o n: i "f; durchzusetzen, daihingehend, daß die britische Reüierung zunächst eine Warnunjisnotean Tom-jetrußlanlo richten solle, in der auf die häusige Verletzung der aus donl .^^ndclsaiökominen von 1V21 erwachsenen Verpflichtung Nußlands hlugeiviesen wird, von jeder england-feindlichen Propa-gauda Abstand zu nehmen. Fürs erste ist aber die Alt^sendung der Note nnr .in Au.ssicht gestellt wor!0cn,'und cs ist anizunehinen, daß ihre Tonart auf alles eher als auf einen wirklichen Abdruck) der diplomatischen Beziehungen eingestellt sein wird. Freilich ist nmn in England sehr bo'e euf^ Zowjetrußlaiid, das mail zunächst einmal zu N'LUN Zel)>ntcln wohl mit Unrecht — silr^ den englischen Bergarbeiterstreik verantwortlich uiacht, der der Wirts^fl so schwere Wunden schlug. Der Hanptschmerz aber ist die Propaganda Nuhlands gegen England in China, auf die vor allem die Boykcttbcwe-gnng get»en die englifä^en W'lren zurückgeführt wird. Zweisellos wird hierbei der Einfluß !der Sowjetregierung unterschätzt; denn wenn auch die Tätigkeit der Emissäre Moskaus?'ichl zu bestreiten ist, so ist der Kampf gegen den fremden Imperialismus doch letzten Enves ans dem chinesischen Volke herdas man sich jetzt ge-- gen die fremden Unterdriicker, gecsen Eng-lanic», die Nordamerikanische Union, Frankreich und Japan beruft. Der Führer Südchiims, Tsche n, hat erst dieser Tage in seiner Hanlauer Rede das DoppelspielEnglands gebrand-n^arkt, das in Peking mit dein chinesischen F^'uÄalislnns lie'bängle, während es laut einer Beschwerde Tschangt solins gleich zeitig mit den sü'öchinesischen ?)lachthal'crn paktiere, um die bedrohten Konzessiv-n e n zu retten. Wie sich jetzt herausstellt, han delt cs sich sogar um ein d r e i f a ch e s Spiel: denn gleichzeitig hat die britische Diplomatie den Versuch Zur Herstellung einer Einheitsfront England-Iapan-Amerika ge.imcht, die erstens dem Zweck der Ausrechterhaltung des fremden Einflusses in China und zweitens im Zusammenhang damit der ÄeZämpfung Sowjctrilßlands dienen loll. i-^ei diesen Venlühnngen hat sich England ab.'r in Wcrshington eine runde Ab'a;;? geliolt: denn das Repräsentantenhaus lmt sosbeu mit gegüll 44 Stinunen beschlossen, dem Priiside^tten C o o l i 'o g e die sofortige Aufnahme von Vertragsverhandliin-gen mit China bei völlig getrenntem Vorgehen von anderen Mächten zu enipfehlen. In Moskau läßt man sich über die britischen Warilungen und Drohunx^eu auichei-nend keine xirauen 5>aare wachsen, da nian weiß, daß Englan'd nicht leichten Herzens auf die Handelsbeziehungen zn Nnszla^id, die inl vergangenen Jahre mit einer Einfuhr von 20 Millionen Pfunid SMling figuriertell, ver ^^ichten wird. Man kehtt zugleich den Zvieß um, indein nian die britische Diplomatie, wie das in den von der „Iswestija" veröffentlichten Geheimdokumenten geschehen ist, des Tech-tel-Mechtels mit leer zaristischen Gegenücwe-gung bezicl)chik^t, die allerdings als einigerina-szen aussichtslos ersciieinit. Wenn Li twi -n o w ans der Tagung des Ei^ekntivkon^itees i«l Moskau seinerzeit warnend aus diese Ex-tratoureu himvies, so hat er doch auf der anderen Seite England gegenMer eine verhältnismäßig sanfte Tonart an'^e^'chlagen, anS der hervorgeht, daß das auf!i>en Handelsv.'r-lehr mit den Westmächten angewiesene, kgpi-talsbediirftige Rußland lehten Endes i'en Bruch mit England (benso sch.'ut wie das handeltreibende En>gla^ld nnt Nußlan^i). Es k?oi5xsueZLr suilr« Iiis iiiinon) ist eilte Zpe^l.ilkom-Position um die votil-luencle und s?iin''tir?e V«'ikliun?cZerLItV.O!^-(Lröme Li-MON) 2U ^ervoNstÄn» cl^xien 5IM0N ve!2-pUltsr scUtitZt Uuen ieinl vlis'I'rocicenkeit u. vor ctea ungünst!« ^en k^c>I?eii .«icblk'cb en puäelZ. i5t fein b.ittenä' Äns^enebm pKrttimicit uncl veieins'?! in LlcN Klle kuten d'is^enscbalten, veictie Lie von ilim ervarten. 0d«r«II «rkliltNcli I ?arfumer!e8 Imvn. 59 fg., Saint A/lartin, Parks. ist also anzunehmen, daß sich die beiden Kon« trahenten trotz aller gegenseitigen Warnungen vielleicht noch weiter schlagen, aber zum Schluß doch vertragen werden, um die «Fortsetzung der Ehe zwischen Rubel und ?^?''?nd zu ermöglichen. — No 1zen MS einem Va> rzser GtanbalVrozeß —ap— Paris, 18. Feber. Vor de« Richtern der 11. Strafkammer steht der Bürochef im Handelsministerium N u o t t e, den man den größten Ordens-schieber der dritten Republik genannt hat. Ein korrekter, woh.'genährter St^'.ats^^iener, der Typus des „ro^ch-de-cuir", wie man hier sagt; irgcndjeniand will geistreich sein und beinerlt: dieses ruude ^esselstück sei nicht aus L-.'id'er, souderu aus Gold «gewesen. Herr Büro che, Rnotte ist natürlich dekoriert. „Wer bei l^'^eni Weiljivasserkessel sitzt, seg.U'^t sich!" meint der Vorsitzende. Man ist auf diese Weise witzig, um das Trcr»! iiische der Angelegenheit besser verbergen zu töuuen. In einem Aufall von zorniger Offen^ heit hat nänilich Rnotte folgenschlwero Ent« hilllunx^en gemacht: Wenigstens vier Ministers sind konlpr/nlittiert, dazu eiu paar Aka?>enli« ker, Cchaujjpieleriunm der Eomedie-Fran-i ^aife, augeseliene Mitglieder der Pariser Ge« sellschaft, l^^ros;in>.'ustrielle. Sie alle .<^olltenl die Etappen etwas kürzer nehmen, um desto rascher zu dem ersehuten Großkreuz den Ehrenlegion zu konuuen. Ter Weg sührt« üv'.'r den Bürokraten Ruotte, der die Doister^I in seiner Hut hatte. Niemand hielt es fü, möglich, daß er, selbst verhastet, plauder«! könnte. Um seinem Beanitenstolz noch weiterhi«,! Nech7nnlg zn tragen, ist man auf ein Mittel, chen verfahren, wie es wohl nur in ^rank« reich möglich ist: Er lvsi!n'dct sich nicht ii dem kleinen Bo^ >oer (befangenen, soni)er, anif der Bank der „freien Angeklagten." Ins den Vox hat man ein paar Journalisten ge. setzt, die dort eifrig stenc^raphieren. Lotte LsbWItttit RMWN von Erich Ebenftein. (Urheberschutz d. Stuttgarter Roinanzentrale C. Äckermann, Stuttgart.) L3 i (Nachdruck verboten.) lUnd Plötzlich sagte er unsicher: „Nein, ich will nicht, daß du Lehrerin wirst! Wenn dn ni6>t zu Frau Lobeustreit zurückkehrst, dann «bleibe hier ous Wolfshag, ^vo du gel>oren n^^i-dest. Das Schlos', ist groß . . . wir brauchen einander nicht zn stören uud du kaunst dir deii^ Leben uach Belieben einrichten." Lotte schüttelte tranrig den Kopf. ^nle I^.ncn, aber ich kann und werde dieses Anerlbieten niemals annehinen." ,.Warmn?" ,,Weir Sie nur ein ^bda.-h bieti'n, aber kein — Baterhaus. Lebeu C:e wohl, Herr von Viec^'eld." Ohne ik^m Zeit zu einer Erwidc'rnng zn lassen, verließ Lotte das Boniach. II. st' a p i t e l. Minutenlang blickte Wierkseld wie erstarrt nach der Tür, die leise ins Schloß gefallen war. Er hatte das b^.sühl. als sei es plöt^Uich kalt und dilnkel ringsum geworden, nach-dein es zmvr warm und hell gewesen. Li>tte schritt in.K'.iscl>''n nnt herb zusam-imengepresztcn Livpen den, An>a.ang de? Lchlo^ .tu, als sie pliitzlich lzinter sich Schritte verua'hm und eine Frauenstinmie ihr ins Ohr flüsterte: „Warten Sie, i.-h kom-nie ulit Ihnen ... dmußen können wir besser sprechen. Denn sprechen nulß ich mit Jahnen!" Es war die Hofrätin Wartenberg. Die Hosrätin hängte sich in Lotte ein und zog sie von der Allee in einen von jnngen Fichten uinsäuutten Weg. Dort sagte sie, stehen lbleibend, olhne Uurschweise: „Icl? saß im Ne^benzimmer und habe alles ge-hört. Schelten Sie nlich nicht dechalb ... ich konnte einfach nicht anders. Denn ich hatte ja gleich die richtige Ahnung. Der Name Loben--streit . . . .und dann: Sie sehen ihm ja so äl?nlich . . . ihni und ein wenig auch ihrer Mutter!" Lotte ei-ibebte ni'.wiNkürlick,. Es war das erste Mal in ihrem Leben, daß jeiniand ihr gegenüber ihre Mutler enväihnte. „Sie halben uieine Mutter gieikannt?^^ fragte sie leise. „U, !?> ob ich sie gekannt habe! So gut! Und !^iob halt' ich sie wie eine jinigere Schwester. Ich ivvr ja damals schon Witwe und lebte auf W')lsshag. Nur gerade in jener Zeit, ehe du gelboren wurdest — wir wollen uns doch du sagen, Lotte, nicht wahr? Ich bin ja deine f^roßtante!" „Gern, wenn ich darf!- „Also gerade in sener schliu?meu Zeit war ich unglücklicherweise für ein Paar Wochen bei einer Frenndin ?u Besuch . . . sonst wn-ro ulnltthes nicht geschehen.^ „Was wäre ni5)t geschehen?" „Daß er dich so grausam aus dem Hause stieß und ... ach überhaupt vieles nicht! Aber nun — warum bist du uicht geblieben, Lotte, da dein Vater dich doch dazu aufforderte? Es wäre so gut gewesen — für ihn nnd dich und vielleicht auch für die arine. der so bitter^Nnreclit geschah!" „Meiner Mutter. . „Ja, deiner armen Mutter. Ich habe gehört, wie du vorhin deinen Vater batest, er möge dir die W-ahrheit sagen darüber, warum du bei Nacht und Nebel fort mußtest mit deiner Tante Lobenstreit und waruin er sich später nie mehr um dich küminerte. Er schlug es ab. Aber ich ... ich will dir nun die Wa'hcheit sagen — soiveit ich sie selber weiß. Du bist kein Kind mehr und ick) sehe nicht ein, warnin nian dir Dinlte vers^-lMei-gen will, die dich so nahe angehen. Also — ^^in Vater, der sehr jäihzor?:ig ist, bildete sich eines Tages ein, deine Mutter betrüge ihn und ... dn seist gar nicht sein Kind. Darin liegt die Erklärung für alles, was geschah. Deine Vdltter tat Fineu «bösen FM, 'der bewirkte, ^das; du vorzeitig zur Welt kamst. Dann stvrb sie noch am Tafle deiner <^ellpnrt, venvirrt, verstört. 0!hne ein Wort der Erklärilng, wie deine Tante LobiMstreit die allein bei iihr war, mir später aus nieine Anfrage schrick." Lotte starrte die Cprecs>erin entgeistert an. Sie war dem Unisinken naisie. Meine Mutter hat ., , war ,. / jdtim-1 !melte sie mit irrem Blick. Aber die tzosrS. tin unterbrach sie rasch: „Deine Mutter war! ein Engel an Rciirheit und ich lege meine Hän'de ins Feuer für ihre Unschuld. Dein Vater muß getäuscht worden sein, und mawchiuml schon stieg mir der Gedanke auf: daß es absichtlich geschehen ist von Lemen^ denen es Vorteil brachte, seine große Liebel zu deiner Mutter ins Gegenteil zu verwan-dein. Eben darum wünschte ich, daß du aufl Wolsc-Hag bliebest uud versuchtest, deines! Baters Herz sür dich zu gewinnen. Sein Herz war jahrelang voll.Haß nnd Bitterkeit. Haß aber nwcht blind und taub. Vielleicht würde..." Sie brach ab, denn Lotte w-ar plötzlbch! verschwunden. Mit eine,n fluchtartigen Sprung hatte sie sich in das El<^ndi7icht geworfen und Frau Wartenberg horte, wie sie gleich einem gejagten Wild Mischen denj Bäumen davonsti'lrmte. Gleic!^eitig vernl sie hinter sich Schritte. «Sich llmwendend, erVmmte sie Hzi v. Wieckfeld, der langsam, gesenkten Haup-^ tes. airs sie zukami, sie aber offenbar? nicht ge^r>chr worden war. Lotte, Ne mit dem Gesicht geyen 'Schloß gewendet dagestmtvn, hatte in! ldie hche, schlanke Männergestalt sofort kannt, als sie in den Eichenweg einbog ui ihr ?lnblick lMte genÄigt, sie in die Flr zn jagen. »«««vkfie G-sf- » Um dieser Artigkeit »Men, und weil nmn ihm seine Ehrenlcgtim gelasicn hat, schweigt jetzt Ruotte. Er hat nichts zu sa^cn. Der „Gras" ist cun allem schu^ld. Dieser Sünc>cn-graf Mbert du Moulin de Peyronnet ist oer glänzendste Chrontst der Pari'ser Gesellschaft, Urhe^ unzähliger „blagues", unschuldiger Streiche und Witze, deren lustigster vor K^ur-zem durch die Blätter ging: Einen: >iro!',?n Uhrengeschäft hatte er angcschasst, sänttliche Minister und auch den Prästt^nten ^oer Nc-Publik morgens um 5 Uhr zu wecken, da sie kn Kabinett wichtige Geschäfte zn erledigen hätten. Pünktlich wie sein bester Chronom.'ter klingelte der hochgeschineichclte Geschäftsinhaber persönlich an, ivas ihm bei TacleS-grauen den Bl^such zweier Inspektoren der be^oqideren Tich^rheit einltrug. Diesem un-vevbesserlichem Aitzlbold kann man viel verzeihen, weil er viel gesündigt hat. Der "«ritte „Ehren"nlanu hei^t Camuset un!o ist Journalist von Beruf. Aber einer von besonderer Sorte: Generalsekretär bei dem „Petit Bleu", dem grüsjten politischen Lkandalblatt von Paris, gilt er als „Ablagermisssstätte für Staatsgeheimnisse." Daß er gegen gute Bezahlung zu Ehrenlegionen verhalf, kann weiter «licht wunder nehmen. Sein Nechts-bci^tand lüht übrigen^^ durchbli«!??«, es seien ,.bssondere politische Gründe" iin Zpiel gewesen- Un^er diesen Umständen sorscht man lieber nicht weiter nach . . . Der Vorsttzen>)e Gorse ruft die Zeugen auf: In el-ster Linie natürlich die, die geqen klingendes Geld mit Näwdchen und Stern bedacht wurden. Da stürzt ein Dieirer herbei mit eivirklics)ilng seine? Wunsches, auf den albanischen Dhwn zn gelangen. Ange'blich sei Jtal-ien geneigt, diese Aspirationen Zogu^ auif den albanischen Thron zu unterstützen. t. Die Veruntreuung eines jugoslawischen Gesandschnftssekretürs. B e o g r a d, ?t. sfvber. Der frühere Sekretär der jugoslawl-schen Gesandschaft in Rmn, B u j i der wegen Venlntreunng von Gesandschen Staates zu erwerben. t. Einbrechertönlg «lemcn vor den Ge. ßchwoienen. Gestern hatte sich der Schrecken der Beil,ölferunff von Unterkrain, der berüchtigte Einbrecher Franz K l e m e n, vor dom Gescl>worenengerichte in Ljubljana wegen seiner zahlreichen Delikte zu verantworten. Nachdem die MMvorenen alle an sie gerichteten Fragen einstillvmig bejaht hatten, wurde Nemen zu 5 Jahren schweren Kerkers ver-»vteibt. t. Herrwt — Delegierter Frankreichs bei ^ Wiener Beethovenfeier. Auf Grund des ^schnsses des Ministerräte?' wird sich ^lterrichtÄninister H e r r i o t als Vertre-Regiermig jjir der Herr Minister hält droben im Norden eine wichtigeWahlvevsanimlung ab. Das allcZ ist vollwertige Entschulidigung: nur den Grippekranken traut man nicht so recht, denn ncich allen Berichten soll dies böse Fieber in Paris fast verschwunden sein. Die Mvokaien höhnen, und der Präsident sieht sich veranlaßt, den Gerichtsarzt Dr. Paul hiuzu-schicken. Die Zuhörer lachen, der Zwischenfall ist erledigt. Bei dem Fohlen des leibenden Materials wendet sich 'oie allgenreiine Aufnierksamkeit der tvten zu. Ein ganzer Juwelierlat^'n tut sich vor den lüsternen Augen des Danien-pMikums auf: Uhren und Stetten aus Platin, mit kostbaren Steinen besetzt; Vor'teck-nadoln mit nichgro^en Perlen — keinen japa-ni'schen, wie der Vorsitzende bemerkt; Dia.nan tenringe u«'.d Anhänger. Eben ist der bekannte Bijoutier vom Venvomeplatz, Van Cleef, als Zeuge ausgerufen worden. Man erkennt den Zusammenhang und lächelt. Eine ausgezeichnete Reklame: unH da gibt es noch Amerikaner, die meinen, man sei in Paris auf diesem Gebiete rückständig .. . Der Präsildent fügt erklärend hinzu, die Sammlung lt.er Gel^nstä^rde sei nickit vollständig: zwei .Hispanowagen hätten umständehalber nicht in den Saal geschafft werden können und ständen draußen. Er bitte, die Unregelmäßigkeit der.Prozedur zu entschuldigen. Man wunkert sich nur über dies Eine: wie es n,öglich ist, daß sich noch Leute finden, die soviel Geld s-ür einen Orden zahlen. Denn nach einer kürzlich erfolgten Zusammenstellung sind zur Stunde nicht weniger als eine und eine halbe AÜllion Franzosen in irgendeiner Weise dekoriert, und Ruotte kann gowiß zu seiner Eirtschul»igllng sagen, das; es auf ein paar mehr oder we»tiger nicht ankam ... vom Tage feicr des Todestages Beethovens nach Wien begoben. Am gleichen Tage findet auch in Paris eine große Feier statt, die von einem ^onritee veranstaltet wird, das zu Ehren Beet hov^nlS ein Denkinal in Paris zu errichten beabsichtigt. Während der Pariser Feier wird als besondere Ereigilis der neunjährige italienische Künstler Pietro Maccini die fünfte unid aclite Syniphonie Beethovens auswendig spielen. Maccini ist bereits in Wien mls-getreten und hat au5) vor der Königin von Holland gespielt. t. Protektorat Amertkas über Riearagua. M a na g ua (Nicaraglia), 24. Februar. Nc^) dem von der tonservatwen Regierung den Vereinigten Staaten vorgeschla?genen Ver trage sollen letztere den Schutz der Interessen der Republik'Nimragua für die Zeit von Jahren und gleichzeitig iihre Souveränität und Unabhängigkeit garantieren. Den Vereinigten Staaten wird dos Recht zum Ein schreiten vorbehalten, ivenn es notn>cndig würde, d!ie freie Durchs-ührung der Wahlen sicherzustellen. t. SlnführMg der Sonmterzeit. Zwischen deim französisch<;n Ministerium des Aeuk.?rn und der belgiischen und der holländischen Regierung werden Verhandlm^gen über den Zeitpllnkt i»er Einführung der Sommer.v^it geführt. In Frankreich ist der Beginn der >^onr>nerzeit auf den letzten Sonntag im März festgesetzt. t. Streit um eine Domklrche. Der Streit, der lvegen der Verstaatlichung der Domkircl)« in Reval zwischen der Regierung und der deullchen evangelischen Gemeinde aw^eöro-chen war, hat eine gcivaltsame Löisiing gefunden. Am Donnerstag hatte die Regierung 'den Innenminister ermächtigt, die Kirche knr-zerlM^d ans administrativem Wege zil übernehmen, falls die evangelische Gemeinde sich neuerdings iveigern würde, die Schlüfsel e.i>^« zuhändigcm. ??achdem der Mi«iister gestern den stellvertretenden Vorsitzenden 'tvs Kiris)en rates Ernst -?chulnmnn nochmals zur lleber-gabe der .stircl^n^chliissel anfgefovdert hatte, dieser aber der Aufforderung nicht nachgekom men war, erschien gestern niorgens die Poli-zei und öfsncte getvaltsam die .«iZirchentüre, worauf dk: D^>nlk.ircs»e von >c^cr Rogierung »s-fizicll üdernonrinen unirde. Gegen Schulmann soll wegen Widerstandes gegen die Si>mtSge. walt eingeschritten loerden. t. Feuerwehrleute die durch Brandstiftung ihre Existenz sichern wollen. Moskau, N. Fever. In Kiew sind heute zqvei ^er-ivehrlente lvegeu Vrandsti^uing zum Tode .lyerurteilt etuec Jnlel gegelMer -, KLVVUsL I MWMWNM I. H ZZX. I.III. HM «07? Kiew befindet sich die Neparaturwerkftätte einer Damps^rgeselischast. Die srelwillige Feuer wchr der Werkstätte hatte seit Jahren nichts zu tun und befürchtete einen Abbau. Ans Besorgnis, ihre Stellen zn verlieren, zündeten sechs Feuenvehrleute im vergangenen Ja-Hre ein Gebäude der Werkstatt an und das Feuer wurde durch die freiwillige Feuerwehr gelöscht. Nach einenl halben Jahre zündetet: dieselben Lente ein anderes Gebäude an. Dieönial nahnl der Brand aber einen grossen Umfang an und die gesamte Fcuer^vehr von Kiow nrußte ausrücken, um ihn zu löschen. Der Sachveohialt kani in der Untersuchung zutage und nach mehrtägiger Verhandlung wurde!! heute die beiden uinnittelbaren Anstifter des Verbrechens zum Tode verurteilt. Die vier anderen wurdeil zu je 10 Jahre,l Ulch 8 Jahren Gefängnis verurteilt. t. Ein Bubikopfstreit. Eine Bitbikopfaffäre spielt zurzeit in Tannrode in Thüringen, wo zwangsweise versucht wird, den Bubikopf ein-zMhren. Im dortigen ElektrizitÄtswerk arbeiten etwa 2ar. Auch sprachen alle Anzeichen dafür, da^ die Mutter des Kindes, in der AI>si'cht, sich dessen zn entledigen, es den Hunden lwrgeivorfen halv. Mch der bestialischen Mutter tvird gefahndet. t. Furchtbares Familiendraim». Ans Prag -ivird genieldet: Jik Bukov bei Nocliod geriet der 4-8jä'sirige Musler Iirasek init seiner Gattin und seiner Torliter in Streit, weil die Tocliler, die vorgestern .Hochzeit feiern sollte, sich einen vollständig unbemittelten Bnrsck)en envählt hatte. Er warf nach der Tochter ein U^sserschaff. D-ese entsloh zu den Eltern ihres Bräutigains. Iirasek erschlug hierauf seine Frau, lmngte den Leich-lvam am Fenster auf nnd beaad sich sodann auf dc'n Dachboden, wo er das Haus anzündete nnd sich echangte. t. Ein MSrder, der seine ganze Familie ausrottet! Warscha u, 2 t. Feber. In Groß-Tarpnia bei Grandenz hat der Sohn des Dc>rfschnlzen seine au? sechs Kopsen bestehende Fi'milie mit der Art erniordet. Die Motive der Tat niaren Habsucht und Fmu-lienstrcntigkeiten. t. Ein umworbener Scharfrlchterposten. Nach Pensionierung des Henkers Wohlschlä-t^r, des letzten Scharfrichters deS alten Oester reich. i.st die Scharfrichterstelle für die Tsche-cho-Slou>a!ket neu ausgeschrieben worden. lX! Personen haben sich angeboten. Die Wahl fiel ailf den jährigen Franz Necl)til>a auS Do-brut, der sich als 'il>!.'li^zei?'eainter ab'ertiqen liejl UiU» als Berji<»^erungsage»tt tätig Nunmehr hatte er das „Glück", Scharfrichter zu werden. t. Philemon und Baucis. In Polen, am Lednitzer See (Äreis Gnesen), wohnte das .vohlhabenidc Greisenpaar Johann und Margarete Urbanowicz. In der letzten Zeit mieden sie Gesellschaft uns Menschen, di? ne nicht mehr vei-stchen konnten. Die sin^^ige Person, die sie liebten, war ihre Eni^lin Ga^^ke. Dieser Tage kam die Enkelin zu ihren Großeltern zu Besuch und fand die Tür fest vLN'chlossen vor. Als die Tür ausge^brochen wurde, fand man auf dem Boden die L.'iche der Greisin uns inl Schlafzimmer die ihres Mannes. Der herbeigerufene Arzt und ^ie llntersuchung stellte sest. daß der 87iähr'.ge -Urbanowicz in der Nacht plötzlich erkrankte und vom Schlage getroffen wurde. Der Tod des Mannes wirkte auf die Frau derart, daß auch sie tot zusammenbrach. Im nächsten Monate sollte das Ehepaar dns Klljährige Ehejubiläum feiern. -O- Kino Das Union-Kino bringt nur noch heute den ausgezeichneten Wiener Tchlager voll Schönheit und Poesie: „Der fesche Erzherzog." Liane .Haid und Oskar Marion in den Hiupt rc^llen. Eine Filmhandsnn.g voll tiefem Gemüt nn!c> köstlichem Hunior^ Wiener Tnp! Ab Smnstag den 2«. d. geht ein -inss^e-zeichneter erotischer 5cf^la«?er über die Leinwand: „Die gelben Finger". Ein Drama aus dem malayischen Archipel, voll llervenpackender Spannung, ausgez-^ich. netem Spiel und geradezu wunderschönen Naturaufnahmen. Sechs Akte der spannendsten Begebenheiten aus!oem dortigen Leben. Außerdem ^das zweiaktige Lustspiel: „Ter Räuber von Bagdad", in welcheui znxi Aifen Staunenslverte) a,, Filmkunst vollführen. Zum TotlackA'n! Es sei an dieser Stelle bekanntgegeben, daß heute Samstag neben dem Uuion-Kino das goschlnack- nud stilvoll eingerichtete „Eh:'r-leston'Stiiberl" smit voller Gasthanskonzes-sion) eröffnet wird, das oen Üiuo^esitch'^rn alle Bequeinlichkeiten bietet. „Die dritte ESkadran." Der lustigste Militärschwank aller Zeiten. Ein Tohuwabolhu von Geschehnissen in niili-täriscs>en .Ereisen aus der ehemaligeu Monar. chie, entstanden mts der Sucht zum ^eb'^n, zum Genießen. Ein echter, drollig.'r .schwank, der in seiner Handlung so viel Wirru-igen nnt sich bringt, daß 'oer Beschauer sich gar nicht zurechtsindeii kann vor lauter Lachen. Das kleine, lustige Völklein der Offiziere der ldritten Eskadron, daS infolge ihres Leichtsinns von?I>ien nach.^tlein-Doberau oers«'i^t mird und auch dort im Ulke, inl frohen Ge-»rießen tveiterlel>t, bis das Donnerivetter — in Gestalt des Regimentsobersten — drein-schlägt und Ordnung sckmfst. Feine Liüvcs-episoden, unvüchsiger Kasernendrill, konusche Intermezzos in Hülle und Fülle machen ^ie .Hmldlung aus, in deren Mitte der leichtsinnige, aber gutnlütige Leutnant Edler und die Tochter des EskadronSchefs von Vertes-st) brillieren. Sehr originell ist der unterlegte Tert. Wir sehe«r eine Reihe von nmrkantestan Fil IN Künstlern, von denen drei besonders zu elM'ähnen wären: Elaire Rom-mer, Paul Hei deiuann und Julius v. Szöreghyi, besonders der letztere, der in der Rolle des Mikosch unzweifelhaft de?s Gipfel aller Fiimkomik er-kliurmt: diese drei Danteller sin^c> ein glänzendes Trio, s^lasiisch ist der Tt?p des 5ster. reichifchen Militnrar-^tes, nicht minder über auch der jtaiseruenjude. — In 'oie sem Film sehen wir auch in langer Bil.ier-reihe die Gestalt des ehemaligen Ä^is.'rs Franz Josef, vom Schansvieler Ruidolf -vira in eiller leHenswah^-en. vollendeten Masle darg^'^tellt. Der flott gespielte, gut ans..r.'^tat-tete Film lProduktion ..Pan")^ zu dein daS Burgkino-Trio eine flotte, svezrfische Wiener-u-nd in d<'n (5iardaS-Tänzen uniiarische lei-denschaftlicl^ Nklffk liefert, ist eine gute Nummer uN'd des Ansehens wert; ein t'vpi. scher Wiener Militärschlager. „Die Flucht ans der Trojka^^. Iii^ Apollo-^s'ino sehen wir bis einschließlich ^ountag den ?7. oibigen Film, eine Produktion „GreeuÄaun!"-Berlin, der, mit viel Spanlmng das Pu- ,?7l «II v » l g » r e I t u n "!'.> blikliiu? vom Anfang bis zum Ende in 'vcnl Blüm schlägt, mitrcißr, so dciß das (^csc^?nc nicht mlr zum l^^nutz, sondern zmn starken Erlx'öen wird. Eine Liebesgeschichte aus dcr zaristischen Zeit, mit VcrfolFungcn, Jrrnn-iien, Wirnlngen, und endlich^ Glück, (iinc Episoicv, wie wir sie i« Filmen ähnlich oft 9e^hen, doch keine in solcher Aufmachung, keine in solcher dramatischer Wmcht der Darstellung und Refliefi'lhruisg. Der Italiener Mario Bonn>ard ist der seelische iterA. Ein Merstersdück ersten Ranges. Eine 5)an!dlmig, die sich von 'der kleinsten An-fanWi^ene logisch einlwmidfrei entwickelt bis zum hochdramatischen C^ic^Ä)ehcn. Wie wirkungsvoll iist zum Beispiel die Szerie der Verha-fitiulg 'oer ^lie-volutionäre, ihre Almrteilimg, der Abtransport nnch Sibirien, die nervenspannende Flucht durch den endlasen sibiri>sichon Schnee, ble Bilder vom Zirkus, die bevorstehende Erschießung im Gefängnishofe, d^ie bcson!o^^s dqzn angetan ift, auch den seelffch ?lbgestu.mpf testen eine Gänsehaut über den Rücken zu glchc«i. Nnt» alles so echt, so lebenstreu gespielt» Unter allen stechen hervor: die schöne, rassigeMarcelln Albani, die noch schöner spielt als sie eigentlich ist, rmd sedermann einfach mitreißt; der interessante Gaidarstv, der sich in der Rolle loes Leutnants Vobrrkoss selbst übertrifft; !>c'r ch:rrans Mierendors, eine Maske, dte nur er liefern kann; dcmn besonders auch der Äosaj des Wilhelm Dieterle, der raul)e, aber erdnahe Volkssohn, der ein wunderbares Seelenleben zeigt; nicht zum Schlüsse aber >öer kleine BcÄrikoff, ei-n staunenswertes Filinrwunder. Der Film hinterläßt alles in aillem den stärksten Eindruck; seine Bilder sind von vollendeter Klarheit. Dazu eine wirklich erstklassige Musikbegleitung, die iriit ihren kunstvollen Piecen der Filmhandlung sich genau anschmiegt :md ihre Wirkung ungemein erhöht, besonders in der Schlußszene, wo ltas kleine Knäblein das Steinherz des Großvaters erweicht und jedennann zu Tränen rührt . . . „Die Flucht au-f der Troska" ist unbodingt ein Schlager stärk!stcr Klasse. Als Vorspiel gibt es einen wirtsamen Reklamefilm gvgen alle im Hause vorkommenden Parasiten, wie: Lmese, Flöhe, Man« zen, Fliege — ein Film, der für das angekündigte Mittel „Peruthrin" wirksame Pro-Paganlda macht. Nachrichten aus Marlbor Direktor M. Virc f Der bereits seit längerer Zeit krank dar nie!der!iegende ehenmlige Direktor der Leh rerbildungsmchalt in Maribor, Herr Direk tor M. P i r c, ist gestern nachmittags, an seinom Nainenstage, im 51. Lebensjahre ver «schieden. Der Verstorbene, der als Pädagog einen hervorragenden Ruf genoß, kam einige Jahre vor dem Kriege aus Jdria, wo er an ' der dortigen Realschule wirkte, am die Leh-rerbildungsansstalt in NdariHor. Nach dem Tode loes Direktors S ch r c i n e r im Jahre 1921 wurde Prose!ssor Pirc zum Direktor der Anstalt er«7annt. Bereits im Jahre wurde aber Dir^tor Pirc vom damaligen UnterrichtSmirrister Stefan Radio nack)^ kaunr 23jähriger Dienstzeit in den Ruhe stand vernetzt. Angeblick) sei eine jeder (Grundlage entbehrende Denunzie-run g ldie nmnitteLbare Ursache den Pensionierung lfetvc^seil. Herr DireNor Pirc nahm sich das Vorgehen der Regierlmg derart zu Herzen, daß er bald daraus cmem seelischen Leiden verfiel. Der Verstorbene, der sich in Freundes- und Bekanntenkreisen großer Belicibcheit und Wer^ schatzun^ erfreute, wird morgen Samstag den W. d. unl 15 Uhr vom Sterbehause, Sa-mostanjska lüica 12, zu Grabe getr<>gen. R. i. p.! Der schwergetrofsenen Familie unser in-niglstes Beileid! m. Todesfall. Vergangenen Mttwoch früh verschied nach VDHrigem Lebden der im Ruhe stände lebende ^stkontrollor Herr August Edler von L e ih vl a n n im Alter von 67 Jcchren. Heu« nachmittags wurde der Verstorbene auf -dom stä-dtischim Friedhofe in PobreSje zur letzten Rrche bestattet. Die Seelmesse wird morgen, Samstazg, um halb y Uhr frM gelesen werden. R. i. P.! Der Fanl^ilie unser Beileid! m. Todesfälle. Im Laiuise des gestrigen Tages verschieden Frau Hermine Siegel, Bctriebsleitersgatti«:, imd Frau Tl>:rese M a n i n g e r, Nkaschinführerswitwe und .HauÄbesikerin. Den Familien unser innigstes Veileiid! IN. General Kofi«! verlüht Maelbor. Wie wir erfahren, verläßt m^ser Stadtkomnian-dant 5)err (i^eneral K o s i L m >öen nächsten Tayen un^sere Stadt. Am Montag den 28. d. wird zu Ehren des Scheidenden, der sich im Laufe seines verhältnismäßig kurzen Auif-entbaltes m unserer Stadt allseitige Sympathien erwerben konirte, itm Ofsij^eröheime ein ?lbschiedsabend veranstaltet werden. m. 15.0Vs> Dinar st««tliche Snibvention für die Arbeitslosen im Kreise Maribor. Wie aus Beograd berick?-tet wirid, hat d?s Ministerium fiir Sozialpolitik im'serimi Groß/.u-pml den Betrag von Diivar zur Un- terMtzung der Arbeitslosen im Ltreise Mari-vor zukommen lassen. In Anbetracht deS bescheidenen Ausmaßes der S^iüwention werden bei der Beteilung wobl nmr die bedürs- Maribor, 2b. Februar. tigsk'n Arbeitslosen berücksichtigt werden können. m. A«s dem GtaatSdienfte. Der ReferLnt für Agrarreform in Veliki BeSkerek, .Herr M-atthäus Gregoroviö, wur^ MN Referenten beim Agravamte in Maribor ernannt. m. Der Aerzteverew von Maribor wählte für das laufende Jahr folgenden Ausschuß: Obmmm Dr. Franz IankoviL ; Ob-nunmstellvevtreter Dr. Franz K o l t e r e r; Ausschußmitglieder: Dr. Mirko 0 e r n i L, Dr. ^go R ob i 6, Dr. Anton Klasine, Dr. ^rdo T r e n z, Dr. Vilto Marin, Dr. Karl I P a v i c, Dr. Josef S « k u l a, Dr. Ivan Z o r j a n. Stellvertreter: Dr. Valerie Valjavec und Dr. Alfons Wankmüll» r. Revilsoven: Dr. Viktor K a c und Dr. Franz S t a m o l. m. Besitzer von Automobilen werden auf merksam gemacht, daß der Termin zur Ein zahlu-ng der Auto-IahreSbaxe am 23. d. M. abläulft, Mchher ist die dreifache Gcibühr zu entrichten. m. Gwndalitft Gtraiftnverhaltnifle in der Magdalenenvorpadt! Solange noch Frost u. Kälte herrschte, blieben wir Einwohner der Magjdalenenvovstadt von den RachtÄlen ge radezu skandalöser Straißenverhältntsse verschont. lÄit einigen Tagen aibn seh^ wir uns geM»ungen, bis über die Kn^ln im Kote KU waten, um den täglichen Berufs Pflichten nachlkmnimen zu können. Ein riesi ges, schier mÄurchdringlich scheinendes K o t meer ergder im Götz-Saale stattfand, haben den Blumenreigen und die japanisch« Gruppe Frau Siege und den Bicdermeiertanz sowie die Libelle Frl. P e L-n i k einstudiert. Die beiden Damen wurden lfür ihre liebevolle Mühe mit Blumenspenden >bed«cht. m. „Festnahme wegen gefährlicher Dro-huug". Zu dieser uniserer ersten Meldung und Au der gestern gebrachten Richtigstellung werden wir um Aufnahme solgenioer Zeilen ersucht: Zur wahren Berichtigung der Richtigstellung in Ihrem Blatte vom 25. Feber l. I. hat der mißglückte Ueberfall auf ureine Mama msd mich von feiten meines Mannes am 18. Fci^r unt^ An?wosenheit von Zeugen stattgefunden. Ich bin noch ^ute infolge der schweren Verletzungen bettlägerig. — Derzeit noch: MarjetaKollar. m. „Vharlesto«".Stüberl in Maribor. Der rührige Kino^sitzer Herr V a l j a k hat in den Räumen der ehemaligen Z^stauration „Union" (neben dem Ki'no) ein geschmackvoll eingerichtetes „Charloston^tÄberl" geschaf fen, welches heute Samswg der Oesfentlich koit übergeben wird. Das Innere ist sehr stilvoll eingerichtet und wird den Besuchern sowohl des Kinos wie auch anderen alle Bequemlichkeiten eines Gasthausbetriebes bieten. m. Da» neueste von der Rapid-Rebome. Der Besuch dieser Veranstaltung lohnt sich schon wegen der Dekoration allein, die sl^n M beendet ist. Man würde meinen, sich auf einem KÄnstl^este zu befinden, wenn nicht ein in der Mitte der Saales schwebender Rie-senifußbaÄ an den Sport erinnern wilrlde. Mt einem Worte: Für Auge und GeMt genußreiche Stunden. Mvskeneinßug um 21 Uhr. m. Geld gefuude». In der Krekova uUoa wurde ein Geldbetrag gefunden. Der Ver lustträger möge selben in der Gosposka ulica KV/1, Tür 3, zwischen 13—IS Uhr abholen. m. Spenden für die «ettttugSabteilung. Für rasche Hilfe^stung anläßlich des Unglückes seiner Sohlres am Eislaufplatze spendete Herr Jng. K u k o v e e der Rettmrgs-abteilung den Betwg von Diu. 200. — Dem Andenken der verstorbenen Fvau Fanny Halbwidl widmete Herr Dr. Edmund K u P n ifder Rettungabteilung den Betrag von Di-n. 200. — tzerzl. Dank! m. Wetterbericht. Maribor, 2b. Feber, 8 Nhr früh; Luftdruck ?38, Dhermohygvo-skop 7vö, Temperatur -s- 4 C Windrt^ung NW, BewSMing 2/3, Niederschlag —. * HM, Ttl^vl^ion int. 434. 2390 -Q- Nachrichten aus Wu; P. Wenig Verständnis für NaturschSnhei- ten! Die sck)üne, allseits bekannte R ü st e-na u-A ll e e, dte von der ersten Kapelle in Budina mich dem Schlosse „Ri'lstenau" geführt hat, ist im heurigen Minder von O^rfläck)e versckMunden. Diese „Kulturtat" !hat begrei'flicherwelse bei allen Naturfreunden große Empörung verursacht. Daß man noch heutzutage in unserem Lande, dessen Naturschönheiten ohnehin schon zu enge Gren zen gesetzt ivurden, — Leute findet, die es wagen, ein derartiges menschenwürdiges Borgeln zu verteidigen, hätten wir für wahr nicht sÄr möglich gehalten. UobrigenS wollen wir auf die Urheber dieser beispiellosen Kulturschande noch einmal zurückwm-men. p. HeringfthmauS-Liedertafel des Männer« gesangsvereineS. Am Aschermittwoch, d. i. am 2. März mn 20 Uhr, findet in sämtlichen Räumlichkeiten des VereinShauses die diesjährige Heringschmaus-Liedertafel unseres rührigen Männerg>?sangsvereines statt. Die Musik besorgt die bekannte Schönherr-Kapel-le aus Maribor unter Leitung des Herrn Kapellmeisters Schönherr. Das Programm umifaßt Männevhöre, gemischte Chöre, Quartette, Oktette, Musiworträge und Tanz. Im Bürgerstüberl wird ein feines, reichhaltiges Heringschmau s-B uffet eingerichtet sein. Im zrsten Stock, im Vereinslokale, wird eine nach allen Regeln der Kunst ausgestattete Bar gewiß eine große An-ziehungskraft aus die Besucher ausüben. Die alljährlich gut besuchte und allseits beliebte Veranstaltung bildet bereits heute einen Gegenstand des allgemeinen Interesses. Den Kartenvor oerkauf übernahm der Vereinskassier Herr Valerian S p r u s ch i-n a. Sollte jemand aus Verseilien keine Einladung erhalten haben, so wolle dies dem Obmannstellivertreter Herrn Joses Kasimir oder dem Vereinskaffier Herrn Valerian Spruschina bekannt gegeben werden. P. Stabtkino. Am Samstag, den S6. und am Sonntag, den 27. d. gelangt der neueste Harry Piel-Gchlager „Der schwarze Pierrot" ^r Vvrfü-Hrung. - Am Mittwoch, den 2. «. ^nnnstag, den 3. März geht das herrliche Lustspiel „Fräulein Lie»^n" mit Off? Ofwaldund Harry L i e d t k e in bei Hauptrolle über die Leinwand. RachMtMaiisSelje e. Vn» Doppeltrauung. Am Donnerstags ^ S4. d. M. wurde im Hause der Besitze-Vin und Gastwirtin Frau Amalie P i k l i» GriZie bei S^ec eine Doppelhochzeit gemeiert. Ae einzige ^er des Hmises Frl. Miltschi Pikl wurde mit Herrn Ni^o S k o b er-^ tte ^e und Pflegetochter der Frau ^ Frl. Angela P o d g o r 8 e k aber mit Herrn Johann Skoberneaus Liboje getvaut. Beistände für die Bräute waren Herr Ludwig O e r n e j, Bezirkssc^linsdek-tor in Celjje und Herr Frairz R a z p o t-n i k. Schulleiter in Griie, für die Bräuti-game aber Herr Fritz S k o b e r n e, Ho-telier in Cel^ und .Herr Frans K a l a n, Kau-slmann in Cevje. Den Neuvermählten unsere herzlichsten Glückwünsche! c. Im städtischen Tchlachthattfe wurden in der vergangenen Wo^ 3 Pferde, 1 Stier, 9 Ochsen, 10 Kühe, ü Kialbinnen, 55 Kälber und 56 Schweine geschlachtet; davon wur-den 30 Kälber ausgeführt. Eingefilhrt wurden 3IS Kilo Rind-, 1366 Kilo Kalbs- und 632 Mlo Schweinefleisch. Allerle« Wissenswertes Zwei bisher durch innige Liebe verbundene Schwestern in Msbuvg verliebten sich kür^ lich in den Direktor einer Telephon ges«-schtch, in der sie beschäftigt waren. Auch de» Direktor verchrte beide. Was taten die leidsi^ schaftlichen Schwestern? Sie begaben sich «M Pi.st!olen in einen finsteren Raum und k»t» ten so lange auf einander los, bis ei« die andere schwer verwunloet wurde. MW wmüde dWn ZA» Whotviiw. Nu»«««» ?? ««« M H-WliS V?!. Schach Da< SchachMmkr t« Rew-Äorf N e w y o r k, S4. Felber. In der vierten Runde des Weltmeisterturniers kämpft als Anziehender Capablanca gegen B i d-mar, Niemzowitsch — Spiel-mann, Marschall — Aljechin. Alle drei Partien wurden unregelmüßig er-chiffnet und keine von ihnen kam zu einem Elkde. Capablanca und Niemzowitsch haben gute Gewinstchancen, wcbhrend das Endspiel AWischen Marschall und Aljechin aller Wcchr« scheinlichkeit nach romis enden wird. Der ge« genwiirtige Turnierstand ist: Capablanca 2^, Niemzowitsch, Bidmar 1)^, Aljechin, Spielmann l, Marschall Aljechin unid Spielmann haben Kwei Hangepartien, alle 6iail?a5ts Lctiukput^Mltte! e!n VekAuck »tilncllger Sedksuek Volkswirtschaft X Zweite venetalversammUing der Pro-ditkten. und Effektenbörse in Lßubljana. Am 15. März um 1y Uhr wird in den Räulnlich?ei ten «der Börse in Ljubljana deren zweite Ge-neralversammlung abgehalten. X Der «erwaltungsauöschujj der GtaatU-chen Oewerbebank hat sich verganc^nen Mon-tag abends koMtutert. Zum Präsidenten wurde Milan Stojanoviä aus Voo-grab, zum ersten MzsprWdenten Mihojlo Stojadinovis aus Beograd un?d zum Weiten Vizepräsiidenten Milan Ra mu -S e a k aus Zagreb geivHlt. X Bor Inkrafttreten einer neuen Verordnung über das Schließen und Oesfnen der Geschäfte. Wie aus Beograd berichtet wird, hat 'tx'r Handelsminister allen Wirt-schaftlilchen Kammern das Projekt der neuen Verordnung siber das Schließen und Oesfnen der Geschäfte zukommen lassen, um ihre Meinungsäußerung zu vernchinen. X Konkurs. Ueber das Vermögen des Kanfnmnnes Franz M ii l» e r 6 t in Ptuj 'wurde der Konkurs verhängt. Die Termine wurden fflr den 28. Febrimr, 3!. März und 14. April anberaumt. X Die diesjährige Bilanz der Ersten kroa. tischen Sparkasse weist einen Reing^inn im Ausmaße von 1l^ Millionen Dinar ans. Der Gc'samtverkehr betrug im Iaihre l?i Milliarden Diimr. Der Stand der Einlagen hat sich mn 2Y5 Millionen auf 1358 Miliio-nen Dinar vermehrt. Die Dividende wird vorauHchtlich 80 Dinar pro Mie ausmachen. Die Generalversammlung der Anstalt findet anl IS. März statt. X Freier Devisenhandel in Dentschkand. Dieser Tage tvurde der Devisenhondel in Deutsckiland durch eine besondere Verordnung von «allen Fesseln befreit. X Liquidation einer Wiener Bank. Die Treugabant in Men hefchloß auf einer außer ordentlichen Generalversammlung zu liquidieren. X Zum Wettbewerb Rordseehäsen— AdriahÄfen. In der Frage des Wettb«verbs zwischen 'den Nor^'eehäfen und dss- Adria« l^fen sani>en vom 16. ^s 18. Februar aiu Semmering erneut Verhandlungen der am tschechisch-adriatischen und österreichisch-adriatischen Verkehr beteiligten Eisen'bahn-verwaltungen von Italien, Jugoslawien. Oesterreich, der Tschechoslowakei sowie der Donau - Save - Adria - Eisenbahngesell-schalsten mit Vertretern der Deutschen l Retche^ahn statt. In dieser Frage n>ar durch i die im September 1926 in Hamburg getrof-^ senen Vereinbarungen eine provisorische Regelung durchgeführt worden, nach der mit Wirkung ab 1. ^nner 1S27 die vorher in Geltung gewesenen beiderseitigen Frachd-Äbernahme-Kun'dmachungen im Verkehr !^r Seohäfen mit der Tschechoslowakei und mit Oesterreich zunächst für ein Jahr suspendii.'rt unken un'd zw. die Volks« wirtschaftlich Ban? und die Landwirtschaftliche Bani?. haben beschlossen, den ZinSfnsz beim Kontokorrent'kre'dit amf II Prozent jährlich iherabzuset^en. Die Herabsetzung tritt in den nÄchste-n Tagen in Kraft. X Sin neuer sttmzSfischer Zo«t«,rif. Ar? ! Paris metdet ^ie Agencö Havas: Am nächsten Dienstag wird .bandelsminister Bofn-^nowÄki der Kammer einen Entwurf des revidierten franMschen Zolltarifs vorlegen. Als der Minister in der heutigen Sihnng 'des Senats diesen Gegenstand berührte, erinnerte er darml, daß in der Handelsvoliti? das Hauptaugenmerk Frankreichs auf den Schutz des inlän>dischen Arbeitsmarktes ge-! richtet sein müsse, wobei allerdings die Ausfuhr,'besonders diejenige eigener Erzeugnisse der Luxu?!ndnlstrie, n^t geschädigt werden dürfe. Der bischerige Zolltarif _ erklärte Bo?anowski — entspreche der Wirt-schvftlichen Physiognomie des Landes nicht. Die Gnindlage des vorgeschlagenen französischen Zolltarifs sei das Prinzip, daß der Zcllschntz eine Preisfunftion sein miüsse uud seinen Geldwert darstellen Wrfe. Die Preise der EngrosHroduktion werden als Richtlinien für die Aenderung des Tarifs Irenen. X so Millionen Gchilkinq österreichische Garantiefondobligationen. W i e n, 24. Februar. Im Hauptausfchuß deS Nationalrates teilte FinanMinifter Dr. K i e n b ö ck mit, die Regierung habe sich entschlossen, als ersten Teilbeitrag der Garanti^ond^ligati-onen, die zur Zahlung der für die Zen- tralban? gemachten Austvendungen be« st?innnt sind, 60 Millionen Schilling zu begeben. die zum Kurse von 94!^ Prozent ausgegeben, mit 6;, Prozent ab 1. Jänner 1S27 verzinst und in 15 Jahren getilgt werden sollen. Eiir inländisches K«nsortiun: hat sich zur Uebernahme von 30 Millionen verpflichtet, ?1tillionen übernimnit die Regierung selbst. Li.mdakl'uinsarb'elten mit der Zerltralbank schreiten rasä) vorwärts, so dos^ die Sparkassen nicht, wie vorgesehen, in drei Raten, sondern auf einmal werden besried^gt werden können. Eine Regierungsverordnung, die die Begebung dieser M-Millionen-Anleihe regelt, ist vom Hm 31. Januar gezählt. Die Zunchme in der ersten Hälfte Februar belief sich demnach nur mehr auf MX) gegenüber einer Zunahnie von über 30.000 int Monat Jänner. Zu der angegebenen Zalil von 241.617 untorsdützten ?l'-beitslosen kom-allerdings noch etwa 33.000 nichtunter stützte Arbeitslose, die unr zur Vermittlung vorgemerkt sind. Die Gesamtziffer der Arbeitslosigkeit beträat demnach rund 275.000. das ist die höchste Ziffer, die in O^'sterreich bis her überhaupt jemals erreicht worden ist. X Die Gtabilisterunfl des Leu. Ans Bukarest wird geuleldet: Die rumänische Natio-navbank hielt eine Generalversammlung ab, in welcher jzer Gouverneur erklärte, daß die Initiative zur Stabilisierimg des Leu nicht von der Nationalbanf, sondern von der Regierung Mlsgehen nvüsse. Die Bank verp^lich-te sich, alle Maßnahmen zu treffen, um weitere Fluktuationen des Leukurses zu ver-hindem, was praktisch die Stabilisierung nach sich ziehen würde. N^chrere Mitglie-der des Kabinetts hatte« mit dem Finanzinini-ster eine Konserenz, in welcher sie dem Vernehmen nach für eine Stabilisierung »des Leu auf einer Zürcher Parität vlon drei Schweizer Franken eintraten. Diese Stabi-lisierilng hängt vom Abschlnsse der 200-Millionen-Goldmarktanleiche in Dnttßchlai^ ab. Die liberalen .kreise sind dagegen für ein weiteres Steigen des Leulurses, obwo.hl schon das bisherige Ansteigen in Erportkreisen große Besorgnis hervorgerufen hat, 'da die Produkte im Preise stark zurückge- gangen sind. Besonders der Weizenpreis hat eine geradezu katastrophale Baisse zu verzeichnen. —O— Thealer und Kunst NotionÄMeater in Marwor Repeuo.re Freitag, den 25. Februar: Geschlossen. S.'imstag, den 2(Z. Februar um 20 „Ka-ttleraden". Ab. V. (Coupons. Zum letzte»« Male in der Saison! Sonntag den 27. d. um 15 Uhr: „Der Zigeunerbaron", ermü'Llgtc Preise, Eoupzus. Um 20 Uhr: „Gräsin Mariza", 25. Auf« führung! Montag oen 23. d.: Geschlossen. Dienstag den I. März um 16 Uhr: „Tie lustige Witwe". -s- ^Kameraden" zum lcf;'"»» Male kn die. ser Saison! Sams^a^ den 26. d. wirz l.tc außcroooentlich interessante Tragikonlödie „Kameraden" uon !^trindberg 'Nm lu machen. Slnlabuny zu 'dem am Somslag den 26. Feber in sämtlichen LokalilSten d« sambrinusdallt stattfindenden Hausball Für gute Speisen und Geträllke ist geborgt. Beginn 20 Uhr, Eintritt frei. Ende früh. Uiln zahlreichen Besuch bitten « 1 »I. X itsLie «I» kleisekkauerei in?tuj krankheitshalber sofort zu verkaufen. Dem Äällfer steht eine kleine Wtrts5)aft mit Wohnung, Stallungen, sr^nem Varten u. etwas Feld zivecks Pachtung zur Verfügung. Anzufragen bis längstens Ig. März in der Redaktion der »Mark. Acitung". -s- Amsrik-^ttifche Gäste bei den SalKnrger Festspielen. Nach einer Mitteilung der Salzburger Festspielhau?*gcnleinde werden zwei große deutschamerikanische Vereine New ?)orts im heurigen Sommer auf dem Dampfer ..Albert Ballin" uiit mindestens fimshun-dert Teilnehmern eine Fahrt nach Teutschland und Oesterreich nlit siebzigtätigeul Auf-enl^halte in Europa unternehmen. In Rahmen der Reise ist auch ein Besuch der Salzburger Fx'stspiele vorgesehen. Europäische Gastsahrt der Metropolitan Opera. Aus Nek>v-^orker Theaterkreisen klinNNt die Naäiricht, daß die größte Opern-bi'chne Anierikas. der die berühnitesten Künstler Europas angehören, sich demnächst auf eine europäische Gastspieltournee begibt, und zwar mit seinen! ganzen derzeitigen >l>ünstler personal. Das erste Gastspiel wird an der Berliner Staatsoper stattfinden. WH «Kb SuMor Wahre Begebenl^it. Die vierjährige Else meines Freundes L. hat große Freude am Bad unlö besonders, wenn sie iin Vasser untergetaucht wird. Mama hat aber das viele Tauchen verboten. Eines schöneil Abends, als Ma-ma außer Haus weilte, bekommt Ltlein-Elschen wioder ihr Bad und darf r.ur zweimal getaucht werden. Elschen bittet flehentlich, no«IA - vsRR mit 5 vertvoüen preisen. 5ar »Smtlicke veluRttxmixen und deliekte ^u»ik vircl xesor^t. zsklreicken ^ugpruck bittet der Oastvirt. eintiltt frei. xintrltt krei. Zonntax, cZen 27. k^edr. unä vlenstsx, clen 1. alles in clss (Zgstksus .Salksn", I^inksrtovg ul. 13 ?um ?s^»«klns5rummsl ^usik besorgt äie 5ekr beliedte l'stndurgzcken-k«peUe lZer Lektion Orava. L47S l^ür V»u8xemsc1ite k^a-8ckinßslüpfsrl lsi bestens eesmxxt. — Ls i^ctet komcvst ein D lis'l IM»"!! Samstag, den 2ei»erm>Lißunt; »ut äen juxosl., unzsr. teckosi. unä 05terr. vgknen. «ut äen Vonsu» unä Xllkigzckitfen. l^nxsr. Vu'cdrel5e im liurtt«H >Vexe del Orenziidertlitt! Ke n l)urckrei>evi»um (lurcli «lie ü. L.!?.! ^eiseousveiße rum piei»« von vln 40 — eiksitliek bei 6er »«15,1 VN. sov!« del den «kkensmtl. Vertretunze« In AßGU» (ttecljuliinxlno o»«n>iOe O <«, >ieij5k« e«,<» IS » SägefpSne, Adfallholz, vundholz, Wein« gartenstecken billigst echältlich im SÄgnoerk I. Vesnaoer, Maribor — Melje. 2^51 Kleiner Anzeiger. 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RaLko-ga ulica 11, zu richten._^34 MsenhSndler als Kommissionär, sowie ein« Kontoristin werden aufgenommen. Anträge unter „S" an die Verw.__2^30 Suche eine richige. verläs^liche Person zur Führung eines 5aus Haltes. Dieselbe mus^ kochen u. alle häuslichen Arbeiten verrichten. Zur groben Arbeit Bedienerin. Adr. Verw.^ L444 sind täglich im bestbekannten Ersten Dalmatinerkeller» Mari« bor Mesarska ul. b, zu haben. 2487 Pooodnik. «47S V»»t< »tchl »»»HO>ahe»^ Mein edler Gatte und seiner Sindern bester Papa, Herr Matthias pirc vi»e»l»? »er 0«he«Uhtiöan»»«»fi«U t. «. hat uns Donnerstag, den 24. Februar »ach langer schmerzvoller Krankheit für immer verlassen. Das Leichenbegängnis unseres allzafrllh Dahingeschiedenen findet SamStag. den ?6. Februar l9Z7 um ik Uhr vom Sterbehause SamostanSka ulica Nr. »2 aus auf dm Städtischen Friedhof in Pobretje statt. Maribor, den LS. Februar 1A27. 2<8» Tont Ptre» Gallin. Va»ia und Melitta» Kinder. pog?«dnl «vo6 V k-loridoru. Z«p«e««« p>r»« v«rel«i» i»I«M M»«» VG»i»I»W«e xjdt «ckmerrvikailt tiackrtekt, ckaS lkre lnnixetxeiledt« uaverxeSIictie Aiiutter. ?l«u / ' l)onnerit«jx, cken und ver» leken mit lien Irüstunxen äer dl. I^ellxlon, Im 75. l^edeasjedr» ^otterxedea versckieden i»t. 0>» I^eickendexInsznis cke» unverzeZiieken v>klnx«»cklen6et 5»m>t»z. «len i6. ?eder ISS? um l? Ukr von der K>peli« cl«> Ltlät. t^riecltiole» in fodiejje au» »tett. Die kil. 8eelenme»»e vir6 am 28. lieber 19^7 um 6 llhi la cker 8t. lialena?l«rlkl»c1ie xelesen veräea. ^iridor, S5.1'edar 1927. «« d<«slni pogrednt »«1«^ V Leparate pait« verckea alekt »uezezedea. Lekmerrerkaiit xeden ckie vaterreiedneten aNan Vervaackten, ?re«acken u' veksnnten äle tr«ul!«e t^ociirlclit, 6»S lkre iaaijx»tz«Ii«dt«, uaußetÄlek« Qatt/a dvtv. beste ö^utter, Letiveiter uack Sokvßxekia. ?r>u H^riUKKiR« vonnek,tald IS vkr aack langem» ledverem l.ei> äen im 48. I-et>«n»j»kre izotterxeden vet»ekieäen lit. v«, I.elekendez»nßni» der unverxevlicken viklneesellleckea«» Nadet 8»m>t>ss, veräen. ^rid«, cken Zü. ?et>« 19Z7. »«4 ««MOl a!» Oatt«. — »MM», «»G«, «»« und >1a Wndet Hv»G? xibt im eixenek? unä im ^smen »einer Kiacler IßGClWlA, Vßm»e und sowik aller übrigen Vervsnäten die tieitrsurixe äsL seine unverxeLUcke (lattin unä /Butter» f'rau Tkerslie lüdrer Zotticdnis (Z»»tkof> uncl KG»llUit«ndO»it»»r»g»ttl« vonnerswßs, den 24. k^eber um 16 nack kurzem, mit LnßselZxeäult ertraxeoem l.e!> den, verseken mit den IröstunAen der kl. l^eliß^ion im 34.1..eden8jgkre versckiedea ist. Öie irdiscke biülle der unerset^Iicken vgkinxesckiedeneri vird Lsmstsx. deli 26. k^eder um 16 l_lkr im Lterbeksuse in polsicavs keierlick einxesexnet und sodann Luk dem Ortskriedkoke ?u polsksva 2ur letzten l^uke beit^eset^t. Vie kl. Seelenmesse vird ^ontgx. den 28. k'eder um 7 Ulir krük in der?tsrr-kircke 8v. I'rojics Zelesen. » p0I.8l^V/^. SM 24. lieber 1927. 2462 HOP«IM»« niEkt »U»WGD«t»AN. edvk'0