WbaäicrIeitmK. M »4 Dinstag am «7. April «858. 2>e '^nd,^1,>r ^itiinV' ^rschciitt. mit '.'l usual, me l>er so»»- »uo Feiertage, täglich, und foiict sam»lt den Beilagen im Eomptoir ganzjährig <1 ss., halbjährig 5 ss. 30 lr., mil Kr eu ^ l' >, u 0 >»l V^»lut0>r gan ; jäl, rig «Hü.. Halbjährig ,u.< sl,ü> H a I b j ä s, r i g A» kr. ux-lir zu entrichten. Mit der P 0 st portofrei ganzjährig, untcr Krm^aud nuo gedruckter '.'loresse lž> st., halbjährig 7 il. ^a kr. — I n se r l 1 0 n üg e b il h r ,ür rüic spalteuzeilc oder dm iltauiu derselben, ist für einmalige l»g :i kr., snr zweimalige ^ fr., sur orcim.ilige 5 fr. C. M. u. s. w. 3>l diesen Gel'illireil ist noch der IusertionCstampel »>r. >5 kr. sür eine jedesmalige Einschaltung hin^u ,u rechnen. Inserate l'iS l2 Zeilen foltcu l st. h,5 kr. siir A Mal. l ft. 2l) kr. für 2 Mal unc> .'>', kr. sür l Mal (mit Inbegriff dcS InsertionSstämpels). ^3e. k. k. Apostolische Majestät l'abeu mit Aller° I'öchstcr Entschließung vom 17. April l", I. zum Thu. loczer Archioiakon den Pfarrer zu St. Georg u„d Dechant Johann Orszügh allerguädigst zu erucn-«cn geruht. Veränderungen in der k. k. Armee. Verleihung: ^ Dem pcnsionirtcn Hauptmannc erster Klasse, Georg Da da, der Majors'Cl'araktcr a. „«ich ^clr^ffcncn, Ilel'crcmrommri! ll»z>^ n»d allein mit solchen Frage» beschäftige», die in unmütclbarstcr und nächster Beziehung zu dem Vertrage stehen. Diese Ucbereinkuufl ist im Voraus erzielt worsen, um jeder aufregenden Verhandlung zuvorzukommen. In der That fehlt es im jetzigen Augenblicke an solchem Zündstoffe nicht. D träge zwischen der Pforte lind diesen Ländern, mit Znralhczilbnng des Verichls. welchen die in Bukarest versammelten enropäischen Kommissäre über dic gc< genwärtige Lage jener Provinzen ausgearbeitet haben. Ferner wird der Konferenz die Donauschifffahrlsakte übergeben werden, welche die dazu berufenen souve» räncn Ufcrstaatcn cnlworfcu nnd unlerzeichnet habcn. Wir zweifeln leinen Augcublick, dab die Konferenz» Mächte die Ucbcrcinsiimmnug dicscr Schifffahrtsakle mit den Prinzipien des Wiener Kongresses anerkennen werden. Was endlich die letzte Aufgabe der Kon^ fcvcnz betrifft: dic Auflösung der europäischen Kommission an den Donaumnndnngeu uud die Ucbergabe iyier Funktionen all die permanente Userstaatenlom »nission ix Wien — so wild dieß wohl noch einen Aufschub erleide» müssen, da jene europäische Kommission noch weit eutfcrut von der Veelldiguna, der ihr gewordenen Aufgabe ist.— Die deutsch, dänische Angelegenheit, schreibt die, Presse, entwickelt sich ansnelnmnd langsam. Man versichert jettt, sie befinde sich im Stadium einer Er. örterung zwischen den deutschen Regierungen. Man hat es, so beißt es wenigsteuö, vorgezogen, eine . Verständigung außerhalb der Annoesversanimlnug her' beizuführen. Nachdem nun zwischen den beiden Groß» mächten eine vollständige Einigung erzielt sei. babcn es Preußen und Oesterreich übernommen, sich auf diplomatischem Wege der Zustimmung aller Vnndes. Negicnn'.gcn zu versichern, um dann erst, lediglich der Form wegen, im Frankfurter Vundespalast den längst erwarteten Pcschluß fassen zu lassen. In Ueber-cinslimlnnntt hicmit, zugleich aber die Erfolglosigkeit der Bemühungen Preußens und Oesterreichs bekundend, meldet die neue Prcnß. Zeitung, daß die deut« scheu Regierungen auf den österreichisch - preußischen Antrag, von Dänemark die Annerkennung des Vnn« oesbeschlusses ill fordern, nach welchem die Gesammt« staats» Vcrfassnng für die deutschen Herzogtlinmer für nichtig erklärt wird. keineswegs eingehen wollen. Veiin Vnnde siel't die Sache demzufolge schlecht. Der Ausschußbcricht, erstattet durch den baieri. scheu Gesandten, Herrn v. Schrcnk, soll Anträge stellen, die viel weniger klar und entschieden si„d. „Wenn das wahr ist." bemerkt das Vcrliner Vlatt hierüber, „so bleibt uns nur der Wunsch, das Ple« num der Vundesvcrsammlung möge den Ausschnübe« richt zu den Akten legen. Würde aber doch eine nichtssagende Antwort beschlossen. die lediglich dic Sache noch mel'r in die i.'änge zöge, so würde vor Deutschland damit ein Zeugniß besiegelt, das niemand »lehr mißznverstchen vermöchte." Dieß der Stand der deutsch» dänischen Frage im gegenwärtigen All» genblicke. Man sieht, die Zeiten baben sich gewaltig ^eännert. aber die deutsche Zerfahrenheit ist nnvcr« ändert dieselbe geblieben. — Der ehemalige Vizekönig von <3anton. ^V^an findet in einer Korrespondenz des „Monitenr dc la Flotte" folgende interessante Details über Ach: Der Mandarin A eh, ehemaliger Vizekönig von Canton, verließ China gegen Ende Februar, um nach Calcutta gebracht zu weroeu. wo er bis zum Friedeu ll'terliirt werden soll. Man sagte, feme Abreise sei Folgc ri„cs Fluchtversuches; dieses Gerücht ist jedoch u^lig unwahr. Seine Haltung, sciuc Sprache uuo 3beeu, welche das Erfahrene nicht zu ändern ver« wochlc. bewiesen, daß er unter gewissen Umständen wieder gefährlich werden könnte, wcßhalb man es für aerathen dielt, ihn zu entfernen. Am Vorabend vor seiner Abreise besuchte ihu ^ord Elgin au Voro des «Inftenble« und hatte eine lange Unterredung mit chm. Tags znuor nahm man gesprächsweise eine An ^erbor „,^ ^,,„ ^^^ Mehrere Personen wodnten '^^"' Verbörc bei. welches von einem englische» """"lfsär geleitet wurde nnd dessen .Hauptinhalt fol> Der Kommissär: In welchem Theile China's ^'b Sie geboren uud welches h: Ich bin im Dorfe Kao^Fih in der Provinz '^0'Nan geboren; mein Vater war Korbflechter uud ^Ucb anßeroem cincn kleinen Rcishanl)cl. Wir wa» s,^'' ^ Geschwister; schon frübzeitig geigte ich Gc> ,1'""ct für Lektüre, und kaufte mir Vücher. so oft ich l^. ^ Geld halte. 3lack einigen Jahren galt ich u». ^ '"k'neu Kameraden für einen sehr unterrichlelen l'i ' "',< und als der Generalinspektor des öffentlichen ,^ ^llchts. welcher alle 6 Ialire in jcrc Prooinz reist. c,^""ser ^'and kam. meldete ich m'ch znm Erameu. ,^u)den, mein Anslichcn genehuiigt war. präsentirtc K,o'^^ '"'^ ^"^"' erläuternden Kommentar des .,Ta> N'eills ^'"^ ^"^ ""' «loben Wissenschaft des Con> ^llclin"'^ "'''^ ^"itä^i^er Prüfung wurde ich zum ''"en druter Klasse ernannt und als Repetitor des Kollegs von Khao>Famg. Hcmpton der Provinz, angestellt. Der Mandarin »Gouverneur von Ho »Nan lernte mich kennen nnd nabm mich zwei Jahre spälcr mit in die Hauptstadt, wohin er berufen worden war. Nach nud nach wnroe ich Schriftgelchrter zweiter nnd erster Klasse. Mein Protekior starb, aber ich war vom Chef »es Nny.-Ko, Direktor des Kabiuels des Kaisers, bemerkt wordeu, und war bereits Vizepräsident des l»'n<5'i»(m c>oer Strafpolizci'Gerichts. Zwei Missionen, mit welchen ich beaufiragt wurde, zogen die Aufmerksamkeit unseres erhabenen Herrschers auf mich, uud im Jahre 1847 wurde ich dem sehr wür> digen und sehr bedauerten Houang.Nyang.Tonng bei. gegeben, welcher Gouverneur von Canton war. Der Kommissär: Hier beginnt Ihre neue Car> ri<'rc. Ihre unseligen Vezichungeu mit den Fremden und Ihre grausame Tyranci gegen Ihre ^andsleute Yeb: Hören Sie und Sie werde» sehe». Das Land war damals von eiucr furchtbaren Insnrrcktion heimgesucht, die es zu bewältigen galt. Die Empörer verbrannte» Slä'otc nnd Dörfer und mordeten die Vcwohner. sie mußteu aufgehalten werden. Der Vize» köiiig Sin, bei welchem wir waren, schenklc keinem der Schnloigen das Leben, nnb cö gelang ihm da> Durch, die Rcuoluiiou zu »ämpfe». 18.'^ slarb er. ich folglc ibm und seinem Beispiele, und nach und nach ward man Meister der Insnrrcklion. Der Kommissar: ^Sic wandten dazu schauder» erregende Millel au. Sie lirßcu Gefangene lebendig tranchircn und ihueu das Fleisch feßenweise abreißen, M: Höreu Sie. Es war ein Rebellenchef, wclchcr alle unsere Soldaten, deren er liabhaft wurde, zwischen zwei Brettern zersägen ließ. Ich sagte ihm, daß ich Gleiches mit Gleichem vergelten würde; seine Familie wurde gefangen; ich ließ sic in der erwäbn. ten Weise hinrichten; er aber halte n»s U00U Mann und burunter viele Offiziere sägen lassen. Der Kommissär: Wie hoch schlagen Sie die Zahl der Menschen au, die Sie umbringen ließe»? Yeh: Auf «0.000; aber dic Rebellen tödlclcn mehr als 30Y.000. Der Kommissär: Sie ließen eine große Meugc Menschen lötten, dic nichl zur Insurrektion gehörten. M>: Urtheilen Sie. Die Provinz Canton ist die Zufluchtsstätte aller Verbrecher des Reiches. die entwischen. Ich sah, daß viele Vcrl'recheu begangen wllrdcn, und ordnete hänsige Hinrichtungen an; je« doch stets uon Mördern und Dieben. welche ihr Vergehen fast immer gestanden. Der Kommissär: Ihr Land ist cm trauriges Land, daß es so viele Verbrecher darin gibt. M: Meine Schuld ist's nicht. Der Kommissär: Das gan^e Volk haßtc Sie. ?jeh: Ich ward es nie gewahr. Die Stadt war ruhig, die Geschäfte waren belebt und im Gedeihen. Der Kaiser, mein unsterblicher Herr, dalte mir zur Vclohnung den Titel „Nanlsio" verliehen, den hoch» stcn von Allen, und er ermächtigte mich. den Vei« namcn MingiN'Chin (glänzender Jaspis) zu führen. Der Kommissär: Man sagt, daß Sie große Reich!hümer anhäuften und dazu Ihre Position miß« brauchten. Kh: Geben Sie wohl Acht. Das ist falsch. Ich bin reich an Titeln und Ehren, aber arm an Geld. Ich schickte einen großen Theil meiner Ein» künfte an meine Verwandte» mid in meinem Ge« burlsortc ließ ich auf meine Kosten einen Tempel und mehrere Häuser für die armen Familien bauen. Was meine Feinde betrifft, so sind sie meistens in den l'olicn Massen und namentlich unter Iencn, welche meine Stelle wünscheu. Der Kommissär: Scbr wol'l. Wünschen Sie noch incbr mit mir zu sprechen? Nun wicdcrl'olte. paraplirasirtc uud entwickelte M nochmals das Gesagte. M ist ciu Mann von unbestreitbarer Intelligenz äußerst stolzen und un» bcngsamen Charakters. Sein einziges Streben ist. zu den höchsten Würden und Ehren zu gelangen. Die von ilün begangenen Grausamkeiten sind leider ein chinesisches Rcgiernngösystem. Der Vcsnch Lord Elgin's schmeichelte ibm nnge« bcucr, er ist über sein Schicksal beruhigt und wc>ß, daß er nichts zu fürchten habe. Er bat sich die Gunst ans, nach Calmlta von mehreren Dicucrn und zwei Gelehrten, seinen Sekretären, begleitet zu werden. 37« In Kopenhagen soll man auf die Antwort des deutsche!: Bundes uollkommeu gefaßt u»c> zugleich cm-schloffen sein, darauf mit der Forderling zu autwor> ten: es möge auch der deutsche Bu»d seine Fori?eruu> gen mehr präzisircu, statt die dänischen Anträge fm nicht annehmbar zu erklären. Wenn der deuische Vuud. diesem Wünsche wüls'abrend. gcnail angebe» soll, was ibm eigentlich nicht r>chtsci, so braucht er lvohl nichts anderes zu tl)»» . als eine Abschrifi dcr der dänische» „Gcsammtstaalsvcrfassuug" mich Kopc»> hagcn z» schickci'. Trieft, 2^, April. 27^ Ein alles Sprichwort sagt, daß dttjenige Frau die beste, »on dcr man am wenigsten spricht. Ließe sich dieß auf Slädle anwenden, es köuule keiuc glücklichere geben, als unsere Hafenstadt. Hier gehl so Alles nnd Jedes seinen gewohnte» Schritt fort. es geschickt so absol»t gar uichls, was für Sie von einiger Wichtigkeit wäre, daß ei» Bcrichierstatter. der sich mit dem Tagesklalsch nicht abgeben niag in große Verlegenheit gerälh. Unsere koulmerziellen Verhält' nissc wollen immer noch nicht den gewünschten Auf> schwlüig uebmeu, Wechsel- wie Warlngcschäfl fristen ei» kümmerliches Dasein, nnD in jc wciicre Ferne das Uoternehmen dcs Herrn v. Leßeps neuerdings dnrch das englische Ministerium gerückt ist. je gc> vingcr siud die Hoffnungen auf eine baldige Acudcruug uujcrer Zustände. Worauf sich denn zunächst Erwar tungrn und zwar berechtigte gründen, das ist die Vollendung jener Eisenbahnen, die das Mecr mil den ungarischen, kroatischen nnd kärntnerischen Provinzen verbinden sollen. Mit einiger Spannnug sieht ,ua,n dtm endliche" Eintreffen des rllssischen Schiffes ans Odessa entgegen, das seit dem 22. d. M, erwärm wild. Vei nnsern Kleinhändler» n»d R'cstaurants selbst find die russischen Ss^OlWere i» zu gulcm Ani)>»kcn. als daß man sich auf ihre Ankunft nicht freuen sollte. Dcr Import von Waren, welche mit dem Lloy^ Boot auö Varcelloua ankommen, nimmt in erfreu« licher Weise zu,' das kltte Schiff mußte Fracht zurück' lassen, so stark war eS befrachtet. >— Im Gegcnsat) zu unsern Beziehungen besftrn sich die Venedigs zu» selicnos und das große Wort, welches vor einigen Wochen der Herr Erzbrrzog General'Gouveruenr an die dortigen Körprrschliften richtete, fängt an. eine Wahrheit zu werden, an b.r gellte Nleiuand zweifc!» darf. d^ Zlil'lc» für sie sprechen. Seit 'Unsung dicsoo Jahres his April sind dort mehr Schiffe eimielmifen. ehre», also jedenfalls auch Trieft das Glück seines Aufenthaltes sich erfreuen dürfte. Ich weiß nickt, ob ich Ihnen srincr Zeit nutgelbeilt, daß Se. Heiligkeil in einem Brevc seine volle Zufriedenheit mit den hie-slgcn religiösen nnd woblthäligeu Anstalten ausgc> drückt, Mitglieder des Magiüratkollegiums mit Orden beschenke, und den Bischof von Triest uud Capo d'Istria, Monsignor Barlbolomäus Legat, in den römi> schrn Grafcnstand erhöh. Veschäfliqtc im vorigen Jahre die Fleischfragc die Väter unserer Stadt in lebhafter Weise, so ist auch dieß Jahr für Aelmliches gesorgt. Die Un< zufriedeuheit unseres Publikums mit den Znslände» im großen Theater erheischte eine lebhafte Besprechung imd Reform dieser Angelegenheit. Auch diese wichtige Angelegenheit ist geschlichtet. ob zum Vortheile der Kunst, ob zn dem der Abouucuteu. muß erst die Folge zeigen. In jedem Fall wären Reformen sehr nöthig. deuu der Vertrag zwischen Stadt und dem Iiniir^- «nrio stammt ans einer Zeil. die, der Himmel weiß welcher Gencraiion angehört. Gelcgcnllich dieser Au> gelegrnhrit erwähne ich auch der andern Muscntempel. In der Armonia, wo Nessroy viel Lorbern, aber wenig Geld sammelte, wird eine Opcrngcsellschast Vci> di'schc Opern geben, die im vorigen Sommer im Äluul-um'r, im Winter im großen Theater gesnngen wurden. Das nennt man Abwechslung. I" Füodramalico spielt rie Ealliaiw'schc Truppe bei schwach beschäm Hanse. Einige Mllglicdcr der-selben waren ja ,„ vergangener Saison bei Ihnen nnd vielleicht i.nrrrssin cs Ibre l'eser. zu hören, wic sie hier gefallen. Herr Tipcnthalcr. der in einem Berliner Agenlenblatte von cinem berühmten ("je) Laibacher Kritiln- ^i<>) so ^loblmdrll wnrde hat zwar hüdsche Mittel, ist al'er verdilcet; Frä'ul. Schiffmann ist lalentirt, aber zu sehr Anfängerin und Frl. Sicr> nau hat zwar eine hübsche Stimme, aber wcncr nichts. Bor li Tagen verkündete ein Anschlag au ocn Straßenecken den Berlnst eines 16jährigcn Mäo< chcnsi vassllbc wurde Tags darauf in einer Eam< pagna gefunden; ihre geistigen Kräfte sollen cüuas zerrüttet sein. Seit zwei Tagen bcfinoct sich Se. l. Hoheit der Herr Erzherzog sammt Gemalin hier. Höchsloerselbc langte mit einem ^Ioye>dampfcr MM« woch in Miramare an u»d bezog Abends seine Woh< unng. Sein Aufcuihalt luäyrl, wic man hört. noch einige Tage. Für die Pibli0tl>k feines Schlosses Miramare hat Höchstecrscldc 4 Statuen. Homer. Dante. Shakespeare, Gölhc, in Leipzig bei H»auer bestellt. Die „Tnestcr Ztg." brachte kürzlich mc Nachricht, eaß dcr Bilchhändler Münster in Venedig bei N^berrei» chuug eines von ihm verlegten Wcrkeö mn einer Bril> laninaoel beschlnlc worocn sei. Einer glcicheu Alis» zcichuung mit dem Namcnszuge Sr. k. k. Hoheit er» freuic sich vor cimger Zeit der hiesige Buchhändler Schimpfs unter Ancrkcnnnng seiner veroiculcn Lei» stuugeu. Oesterrei ch. Wien, 2ii. April. Gestern den 24. fand die feierliche Scklußfteinlcguiig uno Einiueihilüg dcr auf itoflcn der Kommune Wicu in dcr Pfarrgemeindc Schottlufild Nr. ll^6 ucuerbautcn Schule für Kua> heu und Mäe>chr>: Stall. — Se. k. Hoheit der durchlauchtigste Herr Erz> herzog Karl Ludwig l'abeu für das Nessel>Denkmal ,u Triest ci»eu Bcurag von l(1<^ st, angcwieseu. — Der Bericht über den katholischen Ocselleu> Vcreiu ii> Wleu. welchen der Vcreinsuorlland vor Kurzem veröffe»t!ichi H.U, weist höchll erfreuliche Ne> sultaic über die Verbleilung u»e> Wirksamkeit desscl-l'eu aus. Die Zahl der Gcsell<,n. die dem Verein seit disseu Gründnng bis Ende des I.ihrcs l8l>? bei> getreten siud, bttilig 447!i lius !24 Gewcrbeu. Eine »ahnihafle Anzahl aus diesen ist im Laufe der Jahre bereits in den Meisterstnud übergetreten. Außer dem hiesigen Hauptocrrin und seiner Vcreiusabiheilung in dcr Leopolriladl bestehen gegenwärtig 37 Gescl-leuvercinc liu Kaisrrstaatc und melmrc andere sind so eben im Entstehen begriffen. Um den Siuu für Arbcitsfiliß n,id Sparscnulcit in den Gesellen zu pfte> gen, wurde uiil Bewillignug dcr h. l. k. Stallhalie> in ciirc Sparlasse crrichtci. wodurch dcn Milglicdern reü V^vcmeo c>ic Gclegcichcit gcl)>.'lcn is<. a»ch fthr kleine GeloersplN'mssr. uon t>cn, Betvn^ uon lO .^irl«» zcrn angrflingcn. für die T^gc rcs Bermrfe? frncht-brlugcul) anzulegen. Darin N'iir vom l. April l8ii6 dis leßtcn Dezouber li>37 oic bedeutende Summe von N.73l) fi. l'l't, den Gesellen eiügelcgt worden uuc> mit Endl- Jänner dieses Jahres beirug die neue Einlage, l'.ngeachicl der größere» Arbcilsnoth und dcr für oic Sparüifferinlage» nicht günstigen Faschingszeit :e., bereits wieder lili2 fi. — Die Segelfregalte „Bcllona" voi, ^i^ Kano> ncn, mit einer Equipage von 3li0 Mann. dicnl als Scknlschiff für die Marine Arlillcrie. w.Iche sich mit Plüfuug einer höchst sinnreichen Vorrichinng beschäfli> tigrt, vermöge welcher es möglich gemacht wiro, mit fämmtücheu Gcschül),'!! einer Breitseite ein Ziel zu bcschießen, ohne daß die Voimeister dasselbe zn sehcil iwihig haben. Die bisherigen Versuche mit diesem Apparate haben günstige Resultate ergeben; sollte es sich definitiv bewähren, so würde seine Anwenduug in Seegefechten, bei dene» schon unch ocn ersten Schüs» sen der Pulocrranch jede Aussich! aus der Batterie und somit das Zielm unmöglich »nacht, den großen Vortheil bieten, daß dcr Kommandant, dcr von dcr Kommandobrücke herab stcls eine freiere Aussicht gc» uicstt, durch einfache Signale e^s Feiler sciucr Ge< schuhe mit Sicherheit auf mehrere Punkic leiten könnte, indem die GeschützbeDienung mittelst dcs Apparates das Komm^uoo mechanisch uud gleichmäßig zu voll> zichcu im Slaude scin würde. DeutschleNld. Darmstadt, 20. April. Dcr großherzoglich hessische Oderlieuteuam von Plöumcs Hai ein ncnes Kugc!s'.)stein für Gewehre erfunden uud befand sich im oorlgcu Jahre in Si. Petersburg, um seine Erfindung der russischen Militarbchorpc mitzutheilen. Vorher hatte er cieselbe bereits der heimischen Behörde vorgelegt, die auf Grund umfassender Versuche jetzt beschlossen hat, das v. Plönnics'sche Geschoßsystem bei dcu hessischen Truppen einzuführen. Italienische Staaten. Rom, 10. April. Der Vcrbrechcr von Vellclri, von dem neulich ci» Abenteuer gcmcldct wurde, uennt sich Vcndclla; er wnroc bereits hieher transport uud hat zll erdulden, was die Kcrcchligksit über ihn ent' scheidet. Charaktcristisch mnß man es finden, daß ecr Bosewieht das entwendete Madonnabilc» in dcm uer> borgc»^» Winkel hoch in Ehren hielt, so daß Tag nno Nacht mehrere Wachskerzen vor demselben brauu» ten. Die boshaft verleumdeten Väter dcr Gesellschaft Jesu wurden mißhandelt. Der hochw. Rektor erhielt einen Swekschlag. der ihn wenigstens betänbt, wo nicht gar gclö'dlct halte, wenn inch! das Barct znm Theil als eine Schulzwehrc gedient hätle. Die ehr> würdigen Ordcnsmänncr kehren in ihr Haus zu B^I-Ictri nicht mehr zurück. ssraukret'ch. Paris. 2l. April. Mau hat in jüügsw Zeit viel von dcr Thätigkeit gesprochen, weiche die ftanzö» ! sischc Marine ncuestcns entwickelt hat. Diesclbc ist ! in rcr That eine gmiz außerordeullichc. wic folgend > N'otizeu be,ueiseü niögen. Na^l, c>s„ leßlen Ausu)tt' ! scn wird die sr.inzo'llsche Flolte schon im nächsten I^r 1 l>'^0 Kriegooampfschiffc zäbkn; ciesclbe» siud aUt Schraubl'nschiffe und Schn>l!fabrer. Sie zerfalle,i ui Linienschiffe. Fregatten. Korvcttcn und Aoiso'S; die ' Segelschiffe. Räderoampfer uüd die gcmischtcu Schiffe, .auch dic Spezialkricgsfabrzcuge, als Kauoncubootc, ! Transporjschiffc, schivimmende Batteric» und Bo>u« harden sini" nicht milgezäM. Wir wollcu glauben und hofsVn, daß es sich un> ciueu friedlichen Auf> schivung handelt, dcr zur kaiserlichen Drvisc: ,,^'^in^ ^ I»>!'<' o'<'lo< tische Gesinnungen an dcu Tag legt nnd die office!' leu Blätter können nicht nachstehen. Aber wedl-r i>: Paris, noch in London dcuki man an cine Entz'vei« ung. Lo^ Cowlry. der gestern wieder in London emgrtroffcn ist. wird seine Regierung über die hiesige Stimmung unterrichte!! könueu. — Das Korps dcr Hundert-Garden wird iu Znkuuft aus zwei Kompagnie» bestehen und von einem Obersten und cinem Oberstliciittuam bcschligl werden. Es wird iiu Ganze» 221 Offiziere, Unteroffiziere liud Soldaten uuo l79 Pferde zählen. 23 Reiter sind dem Korps als Ordonnanzen beigegcbc». Von den Individuen, wclchc in Folgc des Attcu-talcs vonl l4. Iäiiucr »erhaltet wurde», werden fü»f' zehn. nitter der Auschuldiguug der Betbciliguug dci geheimen Gesellschaften, des Besiyes von Waffen nnd Munitw», vl)v dem Zlichivolizci.Gcrichtc zu Paris nrn il»o zwei oder orei Tage dsiuer». - Der Clü<,'i^,^'. sche Putsch ir'ird im »achsten Moudle oor die Assiseu des Saoue> uud Loirc'Dcparlcmeuts gelangen. Paris. 22. April. Dcr „Monileur" cntl'ält einen ausführlichen Bericht l'iber eic große topogra« phischc Arbeit, welche der Kaiser vor einigen Mona» ten hsfoblc» bat. Es bandelt sich um eine ausführ« liehe Topographie von Gallien bis zum !5. Iabrhiin« l^ert änistüchcr Zeitrechnung. „Die Niesen > Arbeiten der Römer", heißt es in diesem Berichte, „welche Gallien zn einem zweiten Italien machten, babcn 12 Jahrhunderte der Sorglosigkcil gctroyt. aber jedcä Jahr verschwiiioeu ciuigc Spuren dieser Mouumenlc linse^cr Geschichte, einige Ucbcrl'lcibsc! der antiken Zi« oüisalion; »och cin Iiihrhiiüt'eri. u»d in dem größlcn Theile von Frankreich wird von den Nömcrwerkcn nichts als einige Ucbrrliefsrungcu uul) Legeudcu uno eine uicht unbeträchllichc Anzahl von Ortsuameu übrig sein." Der Kaiser hat deßhalb gründliche Untersu» chuugc» über die Lokalitätcu. über die betreffe»t!en Stellen in den Schriftsteller», über die LukaI>Vcucu' uungcn, Volkssageu u. s. w.. kurz. über alles, was zur Herstellung der Topographie der Römcrzcit dieucu kanu, angeordnet. Dic Arbeit ist im bcsten Gange, doch fordert der Minister dcs Untcrrichls Iedcu. der « irgend eine Beihilfe bieten ka»n. auf. sich an dem pa> ! lriotischcn Unternehme» zn bctheiligcn. < Gestern fand i» Bordcanr die Einweihung dcr 'i Rciterstatuc deS Kaisers Stall. Mehr als 400 Dorf» > gemeludeu hatten Vertreter zn dem Feste geschickt. Zu » Ebren des Tages war die Börse geschlossen nnd alle ? Arbeit eingestellt. ^ Abcrimils starb ein Opfer dcö Altcnlalcs v. 14. ! Jänner. Der Garde de P.u'is Hcrion erlag gestern r im Spilale Val^r-Grace. mich schmerzlichen Leide», dcn an jenem Abende crhaltti.cn Wnnden. ^ Großbritannien. — Simon Bernard erschien am 20. d. M. Nachmittag mit seinen Vertheidigern vor dem Queens« 'Vcuch'Gerichlshofe, wo Lord Campbell de» Vorsil) führte. Dieser erklärte, laß Die über dem Geuanittcu schwcbcndc Anklage der Miwcrschwörung. als bloßes MeöDemeauour, eine Frltlassnog gegc» Bürgschaft ge< stalte uno verlangte, daß der Angeklagte selbst sich l»>t 1l)00 Pf. St. nnd zwci Andcrr sich für ihn mit je .'i00 Pf. St. verbürgen. Dieß geschah. D>e Bürge" sind ein Doklor der Medizin. Namcns John (5pps und eiu Mr. Peter Stewart aus Lancashire. Na^' dcm dicse Prozedur, dic nur wenige Miuulcn in '<>'' 377 spruch nahm, uorüber war. wurdc Bernard frei cut« lassen, — — Parlaments'Verhandlungen ^on, 1!X April. Oberhaus-Simlng. ^ord Wruslcydalc fragi. ob eic Legierung beabsichtige, oie alls Wegnahme d,.? „E.i. gliari" bezügliche Streitfrage dcm richterliche» Aliö^ schlisse des geheimen Rathes uorznlegcu. Seines Bedün kens würde dieses die beste Art und Weise sein, ein Gutachten über diesen Gegenstand zn erhalten. Der Ear! uon Malmcsbury erklärt, er werde den Porschlag Lord Wcusleydale's in Erwägung ziehen. Eine defi. niliue Antwort aber könne er jetzt nicht abgeben. Es handle sich in dieser Angelegenheit um zwei scharf gc» schirdene Punkte: der erste, die Verhaftung nnd Ein« lerkern-ig der beiden englischen Mechaniker, habe ei» ausschließlich cnglischecl Inicresse. Diesen Gegcustanl betreffend, seien die Kronjuristen einmüihig der Au^ slcht gewesen, daß l?ie Einkerkerung dieser bcidcn eng lischeu Unterthanen rechtswidrig gewesen sei, uno daß die englische Regierung Entschädigung für das den Gefangenen widerfahrene Unrecht verlangen dürfte. Ein> solche Euischädiguugsfordcrung sci anch wirklich bereits gestellt worden. Wa^ e>ic Frage betreffe, ob oie Weg» nähme des „Cagliari" zn rechtfertigen sci. so bestehe eine Meiuungsocrschiercnhei! zwischen ocu ztronillristen; ,^wci hätten darauf erkannt, daß sic rechtmäßig, nud Einer, daß sie rechtswidrig sci. Auch dic ^ronjuristcn brr uorigru R'cgicrllng seien gelliciltcr Meinung gc< ^ richtet, worin sie «uf soforiige Vlslrafiü,g des Mörders dringt und wori» sie n. Ä. schreibt! «Mein Gatte, ^bgc^dncler c>er Nation nnd En, Majestät getreuer Uoterlhan. ist sl.rbend mir gebrach! word»», seine edle Brnst. von dem Dolche eines infamen Meuchelmörders durchbohrt, nnd dieser M.uchc!. '"order ist derselbe Ribera, welcher vor kurzem. nach> ^"^ er wegen ci,ü^ ähnlichen Verbrechens uerurlheili ^'l>!dsii. l>eg»aoigt waro. nnd es ist derselbe, der '^" ;»r P^li^ei gel^örle. der im folgeudeu Jahre a«ü srinrn, O.fänqinssc, ich »vciü nicht mil- und >u>,. ru>n. fvrigrlnssc» ,^»!,c>c; Ic^sruniül, in M.idrit» wcist. daß dieser M.üsch sich cnist in O'Doiuic!^ öliger scbllch und daß die öffenllichc Meinung ihm sch.nio'er-bafte Pläne zuschri,b, dtren Alisfnbrnng der Hiiümel zum Glück nicl't zuließ. Die Schniähschiislcn/welch, später mit dem Namen desselben Mcnschen gegen ge> wisse Personen erschienen, sei» fii'ibcrcs und späteres Benehmen, seine Verbiudlingeu. kurz alle seine Ante-zedentien bewirken, daß der Mordcufall auf meinem Gatten uou Jedermann und besoncrrs uo» nur be trachtet wird als das Resultat einer »»würdigen Na» che, zumal mau i» di.scm schenülichcn Mordanfallc den Charakter eiues politische» Verbrechens crken»«, das muu vergebens abznlaugncn uersncht. Tag^llenigkeiteu. — Die „Gazette de Sauoie" cn Nagt der Statistiker, die hei-latslnsligcn Männer würden immer seltener. — Eine bübsche Anekdote wiid uon dem gegen-wäm'gen Marschall Grate» Castcllane erzählt. Der-sllbe war im Iabre 1^2-^ Oberst der Garde-Hnsaren l»>c^ fano sjch ri„ Mal vrraulaüt. seine sämmüiehe» ^Mz'err ^,^^,, cm^ Versehens i» Arrest zu schicke». -^ ^»dcrii Tages war große Pararc u»d die Hcr< ^)M vo» Verry war überrascht. anstatt der schmucken ^M^iere Unteroffiziere figuriren zn sehen. Die Prin» ^'Nn ^sf^^^s h^,^ Obersten darüber uud dieser cnt ^, ^^>e. daß die Disziplin das Verfahren nolbwe». '^ gemach! habe. Die Herzogin ecbat sich die Gnadc ^'er Offt^'s^ damit sie einen» uon ihr veranstaltete» ^"ll beiwohnen könnten. Umsonst — der Oberst war ^'"l'iüil'ch. Abends erschien derselbe in dc» Tnile. /.'!. und war nicht wenig erstauut. die sämmtlichen .^?Ucrc seiüss Regiments da anzutreffen. Die Her-!,^!'! "l'" ^l-rry ging ihm entgegen und s.igtc Huld. ^', ' vDiesc Herren habni die Vcgnaoigung ihres ^,, ^k>, erhalten." — ..Da müßte ich auch etwas ^'/s Wissen«, sagte G'.af Castel!a»c. «da ich il'! ^,^list di»". _^ ^Sic siud's nicht mehr." — «Und '' "in ich dc»»?" — «General!" , 7^ Ueber Adolpl) Schlagintweit kamen jüngst ^i,' ^'.^"' Gouuerneme»! Depesche» an seine bei> ^n'ßs'^^^^ ^^ ^'l' Z"l "l?n Sr. k. Hobeit dem ^».^^ rm, Sachsen. Weimar eingeladen n>a^ rcn), die sehr beunruhigende Nachrichten über ihn el,t> halt.». Es hcißt in den Depeschen: Die Nachrich» icn oco. :w. Iäiilicr l8i)8 sind uon Fcwa!a ^ahal, ocm ^linüler oes jet)igell Rajah uon Kash» >r (Ram-mr Singh, Gulab Li ghs Nachfolger); ans ^,l'>orc ware» sie am N. Fconiar abgegangen, ^arlauocr Hlaufleute. die Adolph Slagintwcit auf sciner Reise imKucniucn begegneten, hatten berichtet, daß er mit ocu Vewoyncrn iiokaus nach garland gezogen, da er bei seiner Anklinst in Tnrr'cslan die Vcuöllernng, unabhängig uom indischen Aufstaudc, in einem allg» «ncincn Kampfe gegen die (5hi»escu traf. Seit i) Monatcu waren leine Vricfc mehr nach Indien uud Europa gekommen. Doch bestätigen indirekte Nachrichten durch Missionäre ans ^ahol im Juni die Käun'fc der '))arlandis und ihre günstigen Erfolge. Züngsl aber waren wiederholt Gerüchte nach Lahore gckomnien, die., wie von den Behörden mit großer Theilnahme beigefügt wird. es nur zn sehr wahr. schcinlich machen, daß Aoolpl) Schlagiulwcit im Kampfe, gefallen sei. — Eine smchU'arc That, über deren Motiue ucrschiedcuc Gerüchte uerlauren. ereignete sich in Prag in der Nacht uom 20 auf oeu 21. o. Die Schwa. geriu eiues Htaufmanueö, die Schwester seiner uor Kurzem wcgcil ciucr Gcistcsucrwirrullg ini Präger Zrrcnhalisc unlcrgebrachteu Gatun. luelchc oessrn Hanc'wirll'schast leüetc, klagte beim Abendtischc über Kopfschmerzen. Der Kaufmauu älißertc, ein Mittel ;u besißcn, das ihre Schmerzen slillcu würde. Er Holle ans eiucm Nebengemache ciu Pnluer, das er ihr mit der Vcmerluug in die Hand gao, es in deu Mund zli schüticu nno sogleich darauf Wasser zu schlucken, Wähnud sie tyat. wie ihr dcdcutei »uurdc, »ahnl er scll'si eine starke Dosis uou dem Pulver. Nach ciuigen Augenblick»,! stiirzlc er »ntcr krampst hasten Zuckungen zn Boden nud gab nach wenigen Miüuttu nnt.r uuunsäglichen Schiuerzcn scilun Gcin ans. Bei' der Schwägerin, irclche nur eine kleine Quantität cüigenmumkii yatte, wllktc das Piliuer »ichi löblich, doch i!l ihr ^'edcn iin höchsteu Grade öcdroyt nud >nan zivcisllt au ihrem Allfkounnrn. Der Leichnam des Kaufmauus wurde in das aitge meine Krankenhaus gcoracht. Wie man sagt. soll das Puluer aus Sirichnin bestaiwcn haben. Durch die gerichtliche Untersuchung wird es sich beransstellen, oo oic Vergiftung durch Znsall oder Absi.yi stattge fllnocn hat. — Al>? Warnung, gegen den Herzog uou Ma. lakoff Nlchl allz» offenherzig zu sein, erzählt «Glas> gow Daily Mail" folgende Auekoolc. ocr^u Wa!>r> yeit dl,tj Blau verbürgt: Als Marschall Soull vou ^l'inc! Pyilll'pr .ilc, lilißl-rovociulichcr ^>l'sandler bei 0er .^löiuillg t>er Königin Viktoria l'rnll'cr^schiet't w.,^ l'esah er l,Ue Arscnale uno Kriegs«Ol.uuissrmliitg. Bei cinein dieser Besuche — es war in Tower — frug cr, woher wir denn das Nußbaumholz zu unss. rcn Fliuteiilolben und Schäften bezögen, reun in England, das schien er zn wissen, wächst uur wenig Nußlwlz. — Das Holz kommt aas Frankreich — antwortete mau ihm offenherzig. — Bald darauf reiste Sc. ErzeUenz nach Paris zurück, und uou die> ser Zeil an ist kein Nnßbanmbolz wcücr «ns Zlank-reich ausgeführt worden. Geger. Eüde des russischen Krieges war dieser Mangel im Kriegs > Ministerium selir fühlbar gewordeu. — Viel Thciluabme erregt, wie man der «El° bcrfclc'l'r Ztg." schreibt, in Berlin das Schicksal eineö dasell'It wuhnbasten ansläudischcn Geistlichen, dessen Gaitiu. wie mau sich erzählt, vor einiger Zeit auf der Straße uo» einem uoiüoergeführtcu ropkranleu Pferde zufälüg angehustet wurde und bald' darauf unter Symptomen erkrankte, die eine Ansteckung von der schrecklichen Krankheit außer Zweifel licßeu. Die arme ssrau >,l in uoriger Woei> ilüen schweren ^ci^ deu erlege». Der Fall mabnt a»f's Nenc zur Vor-sicht in der Absondeiung kranker Thiere, .bei welcher mau oft mit unbegreiflichem ^cichtsinu zu verfahre» pfiegt. — Ward. einer der neuesten Reisenden auf der Halbinsel Hmai. erzählt — »ach «Pctermanu's gco< graphischen Mittheilungen" -^ Folgendes über oen merkwürdigen Glollcnberg (Dschebl Nakus), der nord-westlich uon der Stadt Tor »der Tur, dicht am ro> then Mcrre, belegen ist und den Namen nach den musikalischen Klängen trägt, die man hier vernimmt. Der W>g dahin führte übcr einc» sich weit erstrecken« tcü Saudstreifen, auf einer Scilc vom Meere, und anf der anderen durch ein steile, »listens senkrechtes Gehänge tertiären Sandsteines begren;t. i,l welchem durch atmosphärische Einwirkung an SleUcn, wo die Felsart uon geringerem Zusammenhalte ist. lange Fur« cheu entstanden wacen. Eine derselben, bis zum Gipfel des Berges reichend nud etwa 1l> Meter breit, crschciut als Bö« schuug uon gelbem glänzenden Sand; ihre Neigung betrug 40—iiO". Gcgeu den Wind war diese Bo> schung geschützt zu beiden Seilen uon mancrähnlich emporsteigenden Sandsteiuparthicn. die durch Zerfalle» ihrer oberen Theile stets die Sandmasscu uermehrtcu. Sehr laugsamcu Schrittes stiege» Ward und seine Gefährten die erwäbutc Böschung hinan. Während einiger Zeit lvar nichts zn hörcu, sodann ein schwa« cher musikalischer Klang, der abwechselnd sank nnd und stieg, müuuter dem einer Flöte glcichbar; plöp« lich abcr cvfolglc» Töne. deucn einer großen Orgel ähnlich uno so stark, oaß der ganze Hügel zu beben schic». Aufmerksame Beobachtung ergab, daß dieses Phänomen »lets mit einer Brwcguüg des Sandes ver« b»!,de» war; rrbob u>au beim Gehe» den Fuß vom locker» Boden, so erzeugte der Sand. wllcher angen-hlicklich die entstandene Veriiefnng ausfüllte. Töne, wic die eben crwa'huteu; sie wurdcu am stärksien, als emc große Sandmassc sich bewegte. In der gegen« scitigeu Reibung der scharfeckigeu Körner des quarzi« gen Sandes, i» idirr ErbiMing durch die Strahlen der tropische» Sonue liegt die bedingende Ursache. Tie seit I,ihrhu»dlrtcu bekannten, wahrscheinlich ourch die Aufspannung heroorgedrachien Klänge eer ans Onarzit bestehenden M'emnons-Statue. jene. deren HumlwOt gedenkt, als oo» granitischc» Felsen an» Uier bcs Orinoko ausgel'cno. sinc» andere Beispiele nalürlicher Masik,' aliein oaS PhänoiNl-u t'es Dfchel'l Naküs erachiel Waro als wesentlich verschiede», gleich« sacn eigenthümlich iu seillcr Art. Telegraphische Depeschen. Paris. 2!>. April. Ein uou Rem'>c gezeich« neler Artikel des „Eoustiilitionnel" billigt die Einstcl« lnng l'es weilcreu Vcrfalmus gegeu Bernard, da seine Berurlheilnng zll einige» Mo>iaten Gefängniß, nach« r>em er uon der. die Todesstrafe nach sich ziedentien Hauplanklage freigesprochen worDeu. bedrntungsvoll gewese» wäre. Die Redakiion erklärt, daü ans Anlaß des Ar« likels über die Freisprlchang Bernard's wlder von einer Drsauouiriüig »o,^ uon ^iner Verwarnung des Vlatti-s c>i> Rere gewesen sei; alle I'ier-uif bezügli« chcil Gerüchie seil'» so»"ch völlig grundlos. Geuua. 2li. April. Der frühere Gcraut der «Italia del Pl'palo" de Negri ist wegc» Beleidigung res Kaisers Napoleon zn dreimonatlichem Gefängnisse und 2^0 Franks Geldbuße verurtheilt worden. Handels- und Geschäftsberichte. Pestb. 2l. April. (Gcschäfis'Berichi der Filiale derKredit'Anstalt.) Weizen^'h-,ieAendcrnng)Vana!er8l)» 8t) Pfund 2 ft. 4tt kr. Tdeiß 83 ü ^7 Pfl,»d 2 fi. 42 kr. Baeser 60 n 83 Pfo. 2 fi. 24 kr. Weisen, bürg 83 u 8li Pfund 2 fi. 4/, kr. Roggen (deßgleichen) Neogradcr 78 ii 80 Pfuuo 1 fi. 40 kr. Pcslhcr 77^ u 7!) Psuno — ft, — kr. Gerste 03 :', "»/^ Pfl,»o l fi. 38 kr. Hafer (behauptet) 4!i :» "/^ Pfund < fi. 16 kr. Mais 18ij.'icr 79 n 82 Pfd. — st. — kr. 185(ier 80 -> 82 Pfd. 2 ss. 2l) kr. bis 2 fl. 24 kr. Hlrsc 2 ft. Fisolen 3 fi. 2"» kr. Reps (ohne Abgebcr) ti ^ fi. Rüböl (preisbaltend) rohes 24 fl., Herbst, ^i'serung 20^2 fi. gebolen. 26^ fi. gsfordcrt. raffi« »irles 2l>^ ft. R'epskuchen effeltioe ^ieftimig < ft. 38 kr. Honig "weiß gelaulerter 24 fi. Wachs feinstes Roscnancr U14 ft. Weiustci» natural weißer 28 ss., rother 26 fi, Schwciufcttc olmc Faß 30^ ft, Zwetschken lransito 8^/2 fi. Spiritus mit FaL — kr., ohne Faß 22 kr. Meteorologische Beobachtungen in Laib ach. T " i1 ^'l'.icht,.»ss ^^l,>„ctcrsta„d „ ^ ^^,^„„ W > >, d W . t t c r « » ss l'i,:,un 2^ Stund.» in .....^ <« 1 2!" iN,^ ii!zi . ^^ ,„^„, 25. „ ^U)rMr«. :i25. .'/tt ' ^7.4 («r. VV^ Ml ' hcitcr " ^ >. ".chm. :-,4.«5 ^.17,2 .. 050, mittclm. thnlw. l'M'ülit <» . 65 ___________'"_."._^l'd._____^,25^7 >«>.» " ^^V. schwach tti.l'c "'' " !! Uhr ^g, :z.,;,^......' ' ^, «.^ (vr. '", ' schw.ch i.n^lft ' ^ .. "chm, :j22 , >«.3 , M0. schwach hcitcr Drucl und Verlag voll Ig«az " Klcinmayr H K. Vamdcr^, it! ^aibach. — Veranlwortlichcr Rcdciklcur: F. Vambcrg'.^ '.......' Attlwna zur Im!mcl)erSeitmm« Vörseubericht aus dem HlicnddllMc dcr li>!crr- k»iscrl, Wicncr Iciliiu^ Wieu, ''^. April, Mitlas 1 U!,r, Dir höhere französische Nente nnd die Aesserung der meiste» übrigen .ssnrst blicb nicht ohne (5inftns: a»f die hiesige Äörsc. Oleich vom Beginne sprach sich eine recht günstige Stimüuing aus, eS zeigte sich Leben ii» Wrschäste, und Industrie-, sow!,' Etaats'l^ffeltc wnrden zienilich lebhaft ^n sestcn »nd theilweise steigenden . ü. «. zu 5°/. !'ü !>5 '/, Lomb. Äenet. Anlchcn zu 5"/, 97 '/.—«8 Staatsschuldverschreibungln zu 5°/« «l '/, «l '/, dettl, ' „ ^'/."/« 71'/.-71'/. bctto „ 4°/, ^-«'/,-!«'/. GloggniherOblig. m.Nm?z. „ 5°/, U7----- Oedenbnrger d.llo deltu „ 5 7, i)7----- Pesther detto selto „ ^°/„ l<6------ Mailänder detto detto „ ^"/. W------ Orilud.ntl.-Oblig. N. Oest. „ 5» "/„ 89-l-9 ', rcitl,' Uugarn „ 57, 80'/.—k<>'/. dctto Gaiizi.n ., .^7, 78'/,—79'/. detto der übrigen .Üri?»!. z» 5 7, ^^ !-5 Vaiifo - Obligatirne» zn 2 '/, 7« <'>3 <>3 '/, Lotterie . hen v. I. !«:^ 303-30^ d.tio ., <8A!> !'2U-l2v'/. d-ltc' „ l«54 zu ^7. U»t< »<)«'/, <5c»>li !1i>»!sch.i»c 15 V.^-15'/, (ö>>a!!^!schc Psaxdl'riefe z» ^> "/^ 77 -7l< '.limdbah» - Pri^'r. - Ol>l,g, z» .'> 7, 87 '/, - «7 '/. ^!^^!!.r dctt.,' „5 7.. 80'/. «1 Dl,'»a» D.n»Pssch.-Ol'll>,. „ 5 7« 8N 7, - 87 Lluyd d.ttl' (>» Sill'n) „ 5)7« 8«-8'^ 3 7« Plilnit.it^ Ol'li^. d.r Stn.i»^'^is.»i'^l,», Gesellschaft zu 275 Fraxla zu. Stii.k ,<»i> ! U» Altil» i'er '.'iatil'ü.Ul'anf l»7^ N75 5 7« Ps.iudwcse der '.'^itl,'»'/. !)!»7. detto l»»jahri^ i»3 '/. —l>3 7» dctto NMrnzr 8» 7.—90 dctto verloobarr 8^ '/.—85 Mti.!, dev Oesl.rl. Kredit Änft.Ut 245 '/,^245 '/, „ '^. ^cs!, ^sl'M^'te.'^.s. l,4 7.-0.'i 7,-103 '/, 5 7, Pnontü!s-Obli^cll!o»e» der Wcstbah» «4 7,^84 V, Altim dcr iilrrddal)» 182 7,-183 7. ^., „ StlialSeislül'.-^'s.llschasl zn 500 Fl.nlfS L89 7.-2W „ „ Kalftll»>-^lisabeth-Aahu z» 200 ft. »ut :«> p«t. Hinzahlu»,, «00 7.. -<00 7, .. Siid-N^ddlutsch!' "j.'»!'indm,M', iN"/. —»2 „ Theiß-Bah» ,00 '/..-100'/, „ V>.'!»l'.'Ve»ct, (zis.nl'ah» !i43 7, - 244 , .. Kaiser Franz Joses Oii.ntl'ah» 1^7—187 7, „ 5riej!b Tv>n. Wisent', l. Emiss. IN-20 delto 2, (^»liss »,, ^riorit 29-30 <5sterh«ju 40 ft. Vl>.V 82 7.-83 Salm 40 . «2 7.-«7. 'üalffy 40 , 3? 7. 377. <5laru 40 , 39'.-3!>'/, St. (Kcnois 40 , 39—39 7. Wmdischgräp 20 , 24 7,-24'^. Waldstei« 20 . 2« 7,-2« 7. Hegltvich 10 „ 1s» 7. lU7, Telegraphischer Kuro-Nericht der Staatspapicre vom 26. April 1868. Ttaal»»gc» . zu 5p(5t. si. in CM. 815/itt dttto auS der ylatwnal-'/lnllihs z» 5 „ in <5M. ^4 3/l<» dctto ......., 4 1/2 „ „ 7l 1/4 Darlclie» mii Verlolnnq v. I. 18.i4, sur 100 »«. 108 a»»»gl>!n» vo» Ungarn. 80 9/il> „ ,. vom Temcftr !Uanai z» 5'/^ 7!» 5/8 <Ä!U»de>!l>asiu!,g6:Ol'i!a,aticncn von^alijlcn und Hi>d>»I'iirgcl! >> V,......7^5/8 si. in M. B.!!!l-'.^t,.N lN.'sl>,.f .. . l>73 1/2 Ü, !!> Ci'2'('. Baül-Psandb! iess, tt Jahre fnr l 00 fl. zu 57„ t<3 l/4 ft, in (5M. Banf'Pia>,dbnesc »ut Annuität .... ^4 7/8 ft. in (5M. Aliien dn oli.rr. ,'t.ldil -'<>!»s!a!t für 'va»?cl »nd O.wcrde zu 200 st. pr. St. 243 1/2 >I. in CM ^lslicü der t t.priv, osierr. Staa!» al»,- >Vs>»schaft zu 200 sl.. vl'll eingezahlt 287 l/2 fl. in CM. mit üi.üenzal!!,!,!^...... — ft. ill CM. ?llti>n der sud-nolddelilschen-^erbindungSbah» ^i" '"»o f,.........' . ,80 ss. in CM Il)>!ßl'al»,.......... 20c» ft. in CM. 'lfüe» d« ,'stcrr. Donau-Dampfschifffahrt zu .,00 ft. (^........ 5^^ s^ ^,^ (z^ "ltlln des ösierr. Lloyd in Trieft " ,"" "..... ... 3771/i ft. in CM. Pra.mc»-Lose der österr. Kredit-Anstalt l'r. OO st. österr. W. .....,^ ^ si. ,n CM. Onl'ttbahu.........^7 ft. in CM. Wechsel-Rurs vom 2«. Hpril 1858. AmiSbim,. für «00 st. Curr.. Guld. . inö 1/4 Vf U,o Franksillt a. M., fin- 120 fl. M. Ver- '' ' ciuoioah!-. in! 241/2 sl. Fuß, Guld . 105 1/2 Nf. 3 Monat. Haml'M'q. fnr >00 Mars Äanlo. C'uld. 78 «/8 Vs. 2 Ml,'üa<. Livorno, suc 300 Toslanische Vire. C'uld. l05 3/8 2 Mmiat iiondo», nir I Pfnuo Sterling C)uld. . 10,l8 l/2 3 Monat. Mailand, fnr 300 ösierr. Lire. Gulc'. . 105 l/4 2 Monat, Paric«. für 300 ^rain^. l!d. . . . 123 3,8 2 Mi,'!,al, Vukarest, für l C)u!d. Para. . . . 2N3 !/i 3, T S>clit Constanlin^^'ll, für 1 Gulden Para . 42 — LouiSd'or „ ..... 8.^6 — Cn^l. Soucreigucs „ ..... 10,10 — Russische Imperialc ., ..... 8,^7 — Silber-Äq»,' .....105 1/2 105 5/8 „ Coupons ........105 1/» 105 5/8 Thaler Prcusjisch-Curriliit . . . , 1.33 7, l.33 7. Anzeige der hier anbekommenen Fremden. De» 25, Api'i! l.^/,8 Hr. Ki'asüiig, k. k. Fiiiaiiz - Kommissäi-, — H>, r>. Glauiiach, Ph^rinaieut, u„d .. Hr, Iaiih, Pri-valicr, vo» Kla^'lifiirl. — H>'. Eltl, r, k. Kassa Koiitrollu! , vrii W>e„. — Hr. Tschaiilial,, r. k. Ne^ gimeocs'KapIa», vo» Udiiie. — Hr. Sapy, k. k. Post-Koiuiollor, — Hi. ^ol'ü, Mediziü.Dottoi', — Hi, Taiblier, — Hl'. Noberch. lind — Hr. Plesch.', Handelsleute, llud — Hr. Pi'eiiuida, Grliodb^sltzei, ro» Tiiest, Den 26. Hr. Baio» Thile, Pm'tiluliel', vo» Rom. — Hr. C^rli, ElselibahobauUolciiichmer, vc>l> Maibuig. — Hr, Nobile dal Toiio, Gruoolicsltzcr, von Udliie. — Hr. Srein, Handelsmann, vo» Tuest. — Hr. Hemrihi, Haild^Ismaii,,, — Hr. Feinkoi». akadcm. ^>be sißer, vo» W,e», — Hr. Dicz, Gutöbesißer, vo» Villach. Z. lW. u (l) " Nr 3»:N. Kund «« n ch u « ss. C'6 wild zur aUgemcittttl KennllNft qlbracht, daß die hierortigtl, Holzl)ä,ldlcr uetpsiichtct sioD, auf ihrcn Holzplätz„>n vu,n Magiltrato vidirle Holztarifc mit genc»„.'r ?l. Apill l85,8. Z. l«7. :, l3) ?.'r. «.^S. Von dcm Magistrate wird hic-mit bekannt gegeben, daß das Morastbremlen unter keinem Verwände stattfinden darf, nnd daß die Uebertreter dieses Verbotei stmigsteus bestraft werden. Stadtmagistrat Laibach am 20. April 1838. _____ 3. 566. (16) FRANZ MARTINETTI, Diirktor »iid U'ttcrorhmcv dcr akrobatischen Gesellschaft, welche seit einigen Wochen sich am Laidacher Iahrm arktplatze zu produzircn die Ehre hatte, zsigt hiemit ergebenst an, daß er seinen Pavillon auf den hiesigen St. Mobsplatz übertragen habe, wo die Vorstellungen Donnerstag, dm 29. d. M. wieder beginnen werden. Z. 702V (!) .....' Mepmlw'5, überspülte zu 30, 45, U5, W, Uw und l^U st,, neue zu 2W, 3 1Ü®T Gänzlicher Ausverkauf"' des Modeband-Lagers von Johann Krafchovitz, Nachdem ich dirse Ware für die Fol^c nicht mehr zu lallen qesoimeii bin, wird das ganze U»»l«<»I^i»8'<»i', wclchcs noch gut sMivt ist, nnb ll^ch alle Oalttmgrn gl»iltc lind m<.'onirtc Modcdändcr vorräthia. siüd, tief unter dem Emkalifsprciö ausverkauft. Z. 5lü. (:i) , "^ ^' Das Nömerbad sTnffer) in Untttjteiennark. (Das steirische Gastein). Saison 1858. ErWnng 1. Mai. Da6 Nvmerbad uumittrlb.ir am StatioüSqcl'äüdc gleichen Namens der f. f. Eiftnl'.ihnliüie vl'» Wien inich Trieft, in eincv d>v schönslc» ^«^'»dcn Ili'.terslrillin.ivs^ Hcll'gcn, ist dnvch die Vortirfflichfnt smier Thrrnirn länqst I'l'kliüiit »nid bevlN'zuqt. Die Mi»eralq,i>lle l'^it eine natürliche Värmc ^,,',! .^8.^ (5,, ist dcr Analyse ^>fäffev<^ »»d Gastcin an.ilc'si. nnd desiht ci»e npn'l'te Hcilsrnft in alle» Klanfhlit'^istandl!! vl?» allstemeiller und iirtlicker Tchwäclic; l'li Kvnm-pfen, Migräne, Lähmungen, (soutractureu, ck?nuischc„ »allta»sscl,läftc,ls Scrophcln, Rachitis, Hämorrlividal-Vesckwerdru, Nlicumatismeu,. Gicl,', 5lrallkheitcn de«^ weiblichen Geschlechtes, Un-regclmäsligtcit der Meusirualieu, Tchleimftüsse», Bleichsucht n s. w Die Äadcanstaü l»tl,ält nnster Wannen-, 2ftritz-, 2itz: nnd Douchc-Väder», vier grosic Bassins, deren jcdcs eine andcvc T^npn^tin' ,^iqt. Das Nömerbat» hat 2l).^° R., das Fürstcnbad 2?,.'i" R,. daü Hcparatbad 28.5° N. und das (?omnl»mbat> 2«" N, Z„r '.'Iii!»al>,»^ vl,'n ,! d>,? nunnuln- vollständig hergerichttte» Sopliienschloms f^nntc anch >inc ^ r Nl ä sl i g u n st dcr Miethpreise st.ittsiüt!'!!. Dicftll'ci! sind anßerdlin noch dl» gallon Monat Mai nnd dann vmn l.>. Septen»d?r an, um ein Drittel nicdrign'. In dieser Zeit werden auch Kranfe, die mit cinem ^'^rschristinäs!!^!! Ärinuths- nnd arztlich>» Zenqnissc vnscl,lN sind. nmntgeltlich aufgsin'mmcn. Da.' Aad besitzt in ftiu.r gesunden Ilage, allseitig herrliche,» Umgebung, >» s'»»» zahlreiche» Spazicrgällgen, >u wie l» dc>, ,;wcck!näsj!i0. ^on Triest ans in 6 Stunde». 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