»as v gosoviist. / Zk-ZMWMllSW««! M. «4 Dke Schuw am Krlege. (5s ist nlir selbstv^iständlich, dn^ bei eintnu llnsxlttck, das so cirosien Schaden anrichtete, wie der Weltkriecz, die alle l^^eister beschäfti-qende Fraqe der Schuld ains Tapet gebracht ttnirde. Scheinbar wurde die Frage auch qe-löst, ilidein cielecienllich des Friedensschlusses lwu Versailles die Vertreter Deutschlands sich veranlasst fühlten, zu bekennen, das; ihr eigenes Vaterland der schuldtrasiende Teil am A'.l'^brilch des Weltlriesies wäre. Dieses Schttldbelenntnis überrascht und wird erst erklärlich, wenn nmn erfährt, dast hervorragende deiltsche Politische Fi'chrer sich bemüht batten, selbst den Sieqern Schuldbeweise vor-zufül?reu, in der waesen Hoffnung, auf diese Art für ihr Vaterland einen billigeren Frieden zu erlangen. Wie bekannt, erfnhr diese ^^^ofsninlg eine l^erbe Enttäuschung, denn das Sckinldbekenntnis hatte den Strassrieden zur Folge, durch welchen das deutsche Volk viele 7^ahrzehnte hindurch zu leiden verurteilt lvurde. Herr Cisner, der ermordete sozialdemokratische Führer und ehemalige bayerische Ministerpräsident, dem dnrch seine Stellnng ans den KriegsanSbnich bezughabende diplomatische Schriftstücke zur Verfügung standen, hatte wesentlich dazu beigetragen, den Schuldbeweis dadurch zu erliringen, daß er den siegreichen Mächten entstellte Auszüge aus dem i diplomatischen Schriftenwechsel übermittelte, > allerdings nur in dem guten Glauben, auf! diese Art seinem Vaterlande zu helfen. Diese Feststellung ist einem Ehrenbeleidi-Illngsprozesse zu verdanken, den Herr Fehrenbach, der ehemalige Sekretär Eisners, gegen fünf bayerische Pirbliziston angestrengt hatte. Der Prozeß, der das Münchner Schiff-; fengericht drei Wochen hindurch beschäftigt! hotte, erregte nicht infolge der persönlichen ^ Interessen, die dabei zur Sprache kanien, son- i dern durch die Politisch geschichtlichen Diskus-! sionen über die deutsche Schuld am Kriege < die allergrößte Ailsmerksamkeit. Die „Frankfnrter Zeitung" widmet in ih-ker Numnicr vom 13. d. Ni. diesein Prozesse j den Leitartikel, den wir in seinen wesentli-i ck)eu Teilen unseren Lesern wiedergeben: „Wesentlich Neues hat die Verhandlung ttlcht zutage gefördert. Aber die allsgiebige; Erörterung hat eine Klarheit geschaffen, die! auch geschichtlich wirksam werden muß. Die« These von der deutschen Kriegsschuld hatte im ^ Ausland eine starke Stütze erhalten, als im Ronember 1918 Kurt Eisner den Bericht der^ bayerischen Gesandtschaft in Berlin in einer ^ gekürzten Form der Oeffentlichkeit Preisgab. ^ In dieser Form ließ der Bericht den Schluß zu, daß die Reichsregierung im Juli 1914 den österreichischen Konflikt mit Serbien als eine Einleitung zum Weltkrieg betrachtet habe. ^ Die entscheidende Stelle im Schön'schen Text lautete: l „Im Interesse der Lokalisierung des Krie-' ges wird die Neichsleitnng sofort nach Ueber-! gäbe des österreichischen Ultimatums in Bel-! grad eine diplomatische Aktion bei den Groß-uiächten einleiten." ! Eisner hatte diese Stelle so zusammenge-! soßt: „Es wird dann in dem Bericht des Grasen! Lerchenfeld weiter über die diplomatische Aktion Deutschlands geplaydert." Kein Wort von ^r Lokalisierung des öster-teichrsch-serbischen Krieges, die das Wesentliche ist. Kein Wort auch von der in den: Bericht hervorgehobenen Absicht der Reichsre-gienlng, die volle Mobilisierung in Oesterreich hintanzuhalten, namentlich der in Ga-lizien stehenden Truppen, um nicht eine Ge-genulobilisierung Rus^lands auszulösen, die dann eine Mobilisierung in Frankreich und Deutschland nach sich ziehen „und damit den Weltkrieg heraufbeschwören" würde. Warunl hat Eisner, der sonst mit dem Raum nicht sparte, hier nicht den wörtlichen Text mitgeteilt? Daß eine verhängnisvolle Fälschimg »lorlieat. iü klli--. Sie kann durch nichts Schriftlett««a» V itea» emenMonat, ouser^aw wr mmdeftenl 1/t Jahr emzuienden. deantli^ortend, Snefo o!,aeMarke werden ntchtbert.k!stqttgi lnj«ratei»an>»av>n« m Martvar vet de? vdMiiu>lcaUl»!l oee ^eitaitg, IurStteh, 4Ue, 4; l l ^sa'zlianz vei He elia» und Katelic, m itagreb b«i und Mösle, in Braz o« »ienreic.,, ötafleiger, ,.^entrag , w Wien alten Än^v» ginannahme-stellen. FreNag. den 19. Mai tS22 Die Konferenz von Genua. Telegramme der „Marburger Zeitung". TsS)!tscherin verteidigt Deutschland. — Einverständnis der Nüssen für die Konferenz im Haag. Genu:?, 17. Mai. In der heutigen Sitzung der politischen Unterkoinniission erklärte Tschi-tscheriu bezüglich der vorgeschlagenen Konfe-reuz iul Haag: Auf der vorgeschlagenen künftigen .'iiouferenz wollen die Vertreter der anderen Staaten sich ohne Rußland vereinigen tti:d es soll dann eine andere Konunission gebildet »Verden, bestehend aus den Vertretern der Sowjetregierung. Die Kommission der anderen Staaten soll nianchmal mit ihren Vertretern zusauiuien arbeiten und manchmal ohne sie. Die russische Delegation stellt fest, daß diese Absicht in keiner Weise sich mit ih-reul Vorschlag deckt. Dieses System zweier gesonderter Kommissionen ist schon in Genua angewelldet worden und diesem System verdanke man größtenteils, daß so geringe Ergebnisse erzielt wurden. Die russische Delegation erklärt, die Verantwortunc^ für diesen neuen Vorschlag nicht übernehmen zu können. Sie bedaure, daß uwn in dieser Frage von Staaten zurückgewiesen sei, die, nachdenl sie diesen Vorschlag gemacht haben, jetzt nicht leinulal wagen, die Verantwortlichkeit für ^as Dokument zu übernehmen, das uns überreicht worden ist. Die russische Delegation »vill iuluierhin keinen Weg zur Verständigung uu-benützt lassen nnd erklärt-, daß Nusflaud an der vorin. daß auch das Einfallen von Banden in das Angrissoverbot einbezogen werden müsse. Die Frage der Bandenanqrisfe gegen Rußlaud besitze ein besonders aktuelles Interesse, da die russische Regierung in: Besitze von Dokunienten sich befinde, die die Vorbi'-reitung von Angriffen gegen die Sowjetrepubliken betreffen, und zwar von den Truppen der früheren Wrangelarnwe. Von dieser Tatsache ausgehend, macht die russische Delegation darauf ausmerksaul, daß die Verpflichtung, einander nicht anzugreifen, von einer Reihe von Maßnahmen ergänzt werden n:üs-se, die gegen die Banden gerichtet sind, von denen Sowjetrußlaud gegenwärtig bedroht werde. Die russische Delegation mache daranf anfmerksani. daß olzne diese Maßnahmen Nebereinkünfte, einander nicht anzutlreisen. nicht gelten Li)unen. Die Expertenkommission. — Tschitscherin schlägt als Sitz Wien oder Stockholm vor. Genua, 17. Mai. Der Unterkommission, die heute nnr halb 11 Uhr zusammentrat, wurde das größte Interesse entgegengebracht, weil von ihr di^s Ergebnis der Konferenz abhängt. Tschitscherin erklärte vor dem Betreten des Konferenzsaales, er hoffe, daß die Sitzungen einen günstigen Verlauf uehnien llnd eine Vereinbarung zustandekommen werde. Die Russen beabsichtigen, Stockholm oder Wien als Sitz der Expertenkommission vorzuschlagen. Nach der russischen Delegation trat Lloyd George ein. Die Franzosen und Belgier sind auch heute deu Sitzungen ferngeblieben. Nach Mitteilungen aus italienischer Quelle sei Lloyd George geneigt, den Russen in der Frage des Sitzes der Cxpertenkoiuinission entge-genzukonimen, und zwar hat Stockholm gewisse Aussichten, während Wien und Prag in zweite Linie getreten seien. Frankreich und Amerika gegen die Konferenz im Haag? Paris, 18. Mai. Die Blätter melden: In politischen Kreisen sei die Antwort der Vereinigten Staaten durchaus gebilligt wordeu. Der Standpuirkt der sranzöstscheu Regierung sei soriuell folgender: Wenn die Tagung im Haag eine Fortsetziuig der Llonserenz von Genua bildet oder wenn sie politischen Charakter tragen sollte, werde Frankreich ebenso wie die Vereinigten Staaten nicht vertreten sein. Politische Unterlommissio». — H-ing — Sitz der Expertenkommission. Genua, 17. Mai. Um 5 Uhr nachmittags begann die Fortsetzung der Sitzung der politischen Unterkommissiou. Bratianu erinnerte i)aran, daß Lloyd George heute vornlittags sich selbst nauicus (5nglands zu feindlichen Uuteruehmuugen gegen Sowjetrußlaud be-kanut hätte, uud betout, daß Ruuiänieu anch in jeuenr Augeublick an diesen luilitärischen Operationen nicht teilgenomulen habe und so seineu deutlichen Willen bekundet habe, Sowjetrußlaud l^eskeuüber strengste Neutralität zn bewahren. Hiercius hielt Motta eine lange Rede, worin er sich nnt den von Tschitscherin vorgescl^lagenen Aenderungen befaßte. Was deu Friedenspakt anlangt, so seien auch die Bedeu.keil wegeu der Möglichkeit einer Ban-deubildung, wie Tschitscherin sich geäußert habe. keines:vegs berechtigt. Die Dciuer des Friedensgarantievertrages wünsclie Motta für die Dauer der Verhaudlungen im 5^aag zu beschränken. Scliauzer liuterstiikte Motta in seinen Beuuimuigeu, Tschitscherin zu bewegen, von seineiu Aeuderungsvorsclilage abzuseheu, uud betonte iu^'besoudere, daß die Einführnng von Kontrollzonen an den Grenzen nicht den Rahmen der !tionfcreuz von Genua überschreite. Tschitscherin erwiderte, er sei mit der Interpretation Mottas, die dieser dem Worte „Schulden" gegeben habe, einverstanden, desgleichen mit der Interpretation des Passus über die Ausdehnung des Friedensgarantievertrages auch auf Baudeuüberfälle. Er wünsche aber, daß auch die Delegierten Polens und Rnnmniens ähnliche Interpretationen der betreffenden Bestimmungen ausdrücklichst anerkennen. Tschitscherin teilte ferner seine Bedmken mit, die Dauer des beschränkten Friedensgarantievertrages als zulange hinauszuschieben. Schließlich schlilg Tschitscheriu vor, die Dauer des Friedensgarantievertrages mit sechs Monaten festznsehen. Motta ergriff nun noch einmal das Wort und drückte seine Freude darüber aus, daß ein allgemeines Einvernehmen herrsche. Skirmnnt erklärte sich daniit einverstanden, daß der FriedenS-garantievertra^, wie Tschitscherin gewünscht habe, auch jede Verwendung irregulärer Banden ausscliließe. Hier-auf gab Bratiani^ die-.lelbe .Erklärung ab wie Skiruiunt^ die S2. Sahrg. schuldigt werden. Wie einer der Zeugen de^ Münchner Prozefses, Graf Soden, bestätigte, hat Eisner in jenen Tagen die feste Ueberz'eu-gung ansgesprochen, daß er von einein deutschen Schuldbekenntnis bessere Friedcmsbe-dingnngen erwartete. Es war die Zeit der Pariser Friederlskonferenz, in der die Alliiertem: die Bedingllngen von Versailles berieten Eisners Annahnie war kindisch. Und selbst wenn der Zweck die Mittel hätte heiligen kön« nen, dnrfte man niemals die gesckuchtliche Wahrheit fälschen. Denn die Wahrheit wird immer stärker sein als jede giltgemeinte Lü« ge. Es besteht kein^Zweifel, 'daß die Veröffentlichung des Beric-htc'S auf die „ssroßen Vier" in Paris Eindruck gemacht hat. Sie war in den Händen ClcinenceauS eine Waffe, die er namentlich Wilson gegenüber ausnutzte. Die Alliierten haben il)re Archive noch nicht geöffnet. Aber eS wurde bei den Ver-haudlungen nlit der deutscheu Friedensdelc-gation in Vcn.-sailteS klar, daß ein „Bericht Lerchenfeld" in den Beratungen der Alliier-ten eme große Nolle gespielt hatte. Eine verhängnisvolle .Kette von Uuiständen machte die Richtigstellung der Fälschung zn spät Ntöglich. LegationSrat Schön fand erst im Angust 1019 Gelegenheit, die von EiSner veröffentlichte Fassung nlit denl amtlichen Tert zu vergleichen. Irrtümlicherweise war der Bericht'von EiSner auch dem Grafen Lerchenseld, dem bayrischen Vertreter in Berlin zugeschrieben worden. Er hatte nach deui in Berliir gebliebenen ^tonzept und nicht nach dem Original gearbeitet. In Wirklichkeit stamnlte der Bericht von denl Legationsrat von Schön. Der Irrtunt entstand dadurch, daß ulmr das Sig« num des ^nzepts „Sch" s'ilr „Lch" gelesen hatt^. Leichtsinn hatte hier anch noch sein bö-sl'S Spiel getrieben. Derm es wäre doch leicht gc'wesen, festzustellen, daß Graf Lerchenfel. damals in Urlaub war. Deul Müuchner Gericht lagen einc: Reihe von Gutachten ausländischer Autoritäten iiber den Charakter der Eisnerschen Pnblika-tion vor. Wir wollen hier nnr die Schlnßfol-gc'rnng eines Franzosen erwähnen. Der Professor der Geschichte nnd Religionsgeschichte an der Sorbonne. Eduard Dnjardin,' schreibt: ,.Zusamnlenfassend ist meine Ansicht die, daß der Text, so wie ihn die „Bayerische Staatszeitung" veröffentlicht hat, eine der offenkundigsten und ruchlosesten Fälschungen der Geschichte ist." Gin? Neuorientierung de» Banken. Das Austvuchern der Banken in Form von Neugründuugeu oder Vermehrung von Filialen nahlu in den drei letzten Jahren einen derartigen Umfang an, diiß es jeden befrem« den nuißte, wohin diese akute Ausnütuing der Konjunktur der entstandenen Verhältnisse führen soll, da die ganze Belvegnng einer Maschine gleicht, die schließlich'hei'ßlaufeu uulß, sobald der Mangel am Schmieröl ein» tritt. In Zagreb soll es bereits in Maribor 1:.^ Bankcm geben; wie viel in Beograd, Novisad. Osijek, Sarajevo usw., wissen wir einstweilen gar nicht. Die Zeit dieses Heißlaufens infolge Man^ gels au Schmiermitteln scheint schon zu nahen oder ist sogar schon da. Während der Kriegszeit haben sich die Banken mit allerlei zu be^ schäftigen begonnen, was sie in der Vorkriegszeit unter ihrer Ausgabe uud Würde gehalten hätten. V^n begann nnt Artikeln zn bandeln, die sonst nur in der Kaufiuanuschast speüali-siert waren. Mau kaufte iu Mafseu Getreide, Zucker, Leder, Sardineubüchsen, Seife, Schuhwichse n. dgl. ein uud spekulierte damit. Sobald alles ausgekauft und sozusagen in einer .Hand vereinigt war. fehlte naturgemäß dieser oder jener Artikel auf einmal iui «leinban. del. Man ließ es nun bis zur höchsten Not komnien und stieß jettt diese Vorräte unter Wucherpreiseu, die Situation gewissenlos ausMltzeud, .aus. Mai^clier Artikel aiua iwn «s« » M ff --- Mü'1 km: s'undort, niitunter um tausend Prozent ?^cnvc'ndunq don Vand<'n nic^t qc'statt^t sei. ^ nissischen Delegierten. Tchanzer sprnch auf ihn eil,, in diesü' Fraqo doch ein ZuMändnis zu nmchcn. Tschitscheriu verwies darauf, es le^ien sein, herzloser bewucherten und anli-! den Friedensstaran^' trag einczeschlossen l'atriotisäier beliandelten. als viele Banken. ! wird. Llond (^eorae -erilärte, es müsse ver-In lulierem Ttaate bekastten sich die Van-i rnied^n^ werd^'n, dast Japan seine Unterschrift s.'n obendrauf seit allem Änfanqe mit dem ^ vcrweic^ert. Icchi erklärte, seiner Neqierunq Te'-iscu« uud Valiitenkiandel; sie desorl^ten j darüber berichten zu wollen. Cchanzer trat .'iilch nahc^'u au'öschlies;lich den t^eldpostver- t nun wieder dafi'lr ein, Tschitscheriu möge sich kelir, d. h. den t^eldübenveisunt^sdieust, weil, mit der Wal)l des.^>aaq als Sitz der (srperteu-die Postverwalluusi nicht beeilte, di^'sen ' kommisiion abfinden. Tschitscheriu, der erklür-^ .''slchtteii in ei^^ene 5^and zu uehuien. Der ! te, er könne dies beim besten Willen nicht tun, ^ !?leichbandel uiit den Devisen und Valuten. beriet sich hierauf kurze ^eit mit den i'tbrigeu brachte d/n .^taat schließlich in die katastro-pl)ale der nahezu vollen Valutaentwer-ti'.ua, dl7' endlich dieser skrupellosen Miktion sie.'s'.n den Ztaat daiait das 5.^audwerk sieleqt bandle sich da um eine prinzipielle Fraxie. i.'i'rde, das; die Narodna baula die ^^outrolle Nußland könne nicht die Gastfreundschaft ei-s^lbsi übernahni. j lies Laudes iu Auspruch nebmen, das in kei- Die s^tteu Jahre sind für die Vaukeu uuu uerlei Ve^^iehuuqeu s>u Sowsetrustland habe '-orüb^'r. Die Stiefelwichse, die Ceife, die 5ar- treten »vollen. Cchanzer wendete ein, wenn i:ne?lbüchsen unv. bestellen und verkaufen die uiederläudische Nec^ierunsi die Sowjet» i'eute bereits jeue.^ausleute, die hie>.u berech- republik eiulade, anerkenne sie die Sowjet-u:U das L/eder kann umn heute bereits ressiernusi de saclo. Tschitscheriu frac^te: Kann l.ie (.siil'^el^ien zii schwach ist, denli sonst m>!i'. Oirlich auf.^uach folgen. Man ebl'u nichls 'ns Il'erlose treiben, uln uicht d^u festen Dioden ^n verliereil! letzte Schwierigkeit aus dem Wege geräumt. ^ür morgen 11 Uhr vormittags ist die Bollsitzung der politischen jlommission angesetzt. Die feierliche Schlußsitzung findet Freitag um 9 Uhr vormittags statt. Lloyd (George wird Genua bereits Freitag mittags verlassen. Vlne Besprechung Lloyd Georges mit Bar-thou. Genua, 17. Mai. Um halb 4 Uhr hatte Barthou mit Lloyd George eine Besprechung, in der Barthon die Erklärung abgab, wenn die Resolutionen, die am letzten Sonntag angenommen wurden, auf t^rund der russischen Interventionen geändert werben sollten, so wäre die französische Delegation nicht mehr in der Lage, die Verpflichtung auf fich zu nehmen, die Annahme dieser Resolutionen zu empfehleu. Die amerikanische Note. Genua, 17. Mai. In Kouferenzkrersen wurde bekannt, daß in Washington offiziell folgendes Kommuniqnee veröffentlicht worden ist: Im We'ißen Hause wird erklärt, daß die anierikanische Note, worin auf die Einladung zur Teilnahme an der Versammlung der Er- > werden. Im Hiublick auf die große Zahl vou Die Hochzeitsvorbereitunqen. Wie uns Beograd, 18. d., gemeldet wird, wurde vorgestern der königliche Statthalter von Slo-iveuien, Herr Ivan .Hribar, vom König in Audienz empfangen und bat über die Vorbereitungen, die für den Aufenthalt des Königs in Bled getroffen werden, Bericht erstattet. Ebenso ü^r den geplanten Ausflug auf de?r Triglav. Wie bekannt, wird sich der Köni^^ unmittelbar nack) den Hoch.zcitsseierlichkeiten in Begleiwng der Königin nach dein Schlossl? „Suvöbor" in Bled begeben. Der Ausschliß für die Vorbereittlnq Hochzeitsfeierlich-keiten hat eine Kundmachnng erlassen, daß in den Tagen der Feierlichkeiten auf den öffentlichen Plätzen der Stadt Zelte und Baracken zum Verkaufe von Speiseu und t^ie-tränken errichtet werden. Die Reflektanten haben sich diesbezüglich an den Feftausschilß zu wenden. Gleichzeitig werden anch die Wohnungsinhaber aufgefordert, die eventuell frei bleibeudeu Fenfter und Ballone den Korporationen zur Verfi'igung zu stellen. Wie wir weiter erfahren, ist das genaue Programm fiir die Festlichkeiten bereits ausgearbeitet und wird in den nächsten Tagen veröffentlicht Ei-pertenkonferenz anzunehmen. Hiemit ist die parteiler auS der Negierimg scheiden. Die Na-dilalen würden angeblich in diesem s^-alle einer Nevisiion der Verfassung nicht mebr feindlich gegenüberstehen. Auch würde das Gesetz über die Einteilung des Reiches abgeändert werden, und zwar im Sinne deS Wunsches ?'eZ i'oatischen Blockes. Der Koalition würde sich auch die mohauunedanische Linke anschließen. Die Besetzung ves Bischof-stnhle« l?i Marsbor. Ciue Ansforderung des Papstes an »mseren Gesandten in Rom. Tel?stra:ttm der „Marburger Zeltung". Veograd, l8. Mai. Seitens des Heiligen SUlbles ist an unsere Botschaft im Vatikan die Ai'ssorderuizg ergangen, in frenndschastli-chem Sinne die Angelegenheit der Besetzung der vakanten Bistümer in Maribor uud Kri-lird kroniische Molk. zu cNcdiMN. ??ür das B!swm Mnribor soll uach Blättermeldungen der Bischof von Trieft, Dr .Karlin, ein gebürtiger Slon als der aussichtsreichste Kandidat gelten. B!e weoloaische FakuItM ln Zoareb. Tclegr^-m f»?? „Mrichteu un^- sormessen Denu'ntis sei-t'-ns de5 irr-itis^l^en Bauernführer Radi^: doch . ..... . ^ ^ i'.: i-rbschb'n.'!' Zeit zu einer ZllsalninenkilUft - ^ .'^'^ischen .')errn '!l?asi,5 uud einer aiigesebeiien. ^>ri0?i!!c^^'eit >^es lroatiscl^en Btockes kommen, l heißt, d-iß die ^>'adikalen versu^chen U'ür-! ^en. durch Verinittlinig des Miuisierprasiden-' t.'': ,'l' einer '^iihlinui init dem Bli^c? zu kom-nen. Die° wiederum Anlaß dazu, eine s'^oinbinatton Pa'i.'!-Proti6 alS ^val'.rscheiillich suchen, daß Finanzminister Kiimanndi die e'-scheinen .'n lassen. ^lalls die 5toaliti!'n der R!i^i?!''sen unt den Anhiingern des Vlockes Tatsache iverden würde, so niüßteu n>^.lürlich d'" Den^el'.-aten und die slowenischen Banern- pertenkommission im Haa<^ geantivortet wird, die Türe st'ir künftige Besprechungeil offenlasse. Man ist ge^ieigt, dieser Mitteilung im .^"»inblick auf die letzten Senatorenreden über dieses dieses Thema besondere Bedeutung beizulegen. ziehen mußte. Die Kaufleute hatten das Salz bereits bestellt, uud die Woggons befin^den sich an der Grenze, können jedoch nicht eingefj'chrt werden. Grober Fabrttsbranv in Sarajevo. Telegramm der „Marburger Zettung^'s Sarajevo, 18. Mai. Gestern nachmittags ist in der Möbelfabrik Utazvni und Ventoni ein Brand ausgebrochen, der drei Stunden daiterte. Der Schaden beträgt mehrere Millionen Kronen. Die Fabrik ist gezwungen, für mehrere Wochen den Betrieb einzustellen. Marburger und Tagesnachrlchten. Der Kriegsminister in Novisad. AuZ Novi-sad, 16. d., wird uns gemeldet: Kriegsmirri-ster General Basi^, der von der Stadt Novisad zum Ehrenbürger ernannt wurde, weilte gestern hier auf Besuch. Der Kiregsminister traf um 9 Uhr vormittags mittelst Autos aus Beograd ein und wurde beim Stadteingang Gästen, die aus allen Teilen des ^Staates in Beograd erwartet werden, liat der Ausschuß bereits Vorsorge für deren Verpflegung und Bequartierung getroffen, uud das Verkehrs--nrinisterium Veranlagung genommen,, daß direkte Züge in den Relationen Dubrovnik— Beograd, Maribor—Beograd und Skoplje^ Beograd derart eingeteilt werden, daß die Festgäste bereits am ersten Juni fri'ch in Beograd sein werden. Anspruch auf Ermäßigung des Fahrpreises zur Hälfte haben nur diejenigen Personen und Korporationen, welche an künstlerischen, kulturellen uud nationalen Manifestationen teilnehmen. Die Hotels und Kci^feehänser werden an den Festtagen die ssanze Nacht über geöffnet bleiben. Von der Steuerbezirksbehörde in Maribor. Die Delegation des Finanzministeriums in Ljubljana veröffentlicht folgende Kundmachnng: Die Wahlen in der Erwerbsteuerkom« mifsion finden am Sonntag den 38. Mai von 8 bis 13 Uhr statt. Die Wahl wird persönlich und mündlich durchgeführt werden, mit Ans-schluß von Vollmacl)ten jeder Art, nur min-^ derjährige und solche Personen, die unter einer Vormundschaft ftehen, müfsen ihr Wahl^ recht durch gesetzliche Vertreter ausüben. Mehrere Mitglieder eines Unternehmens hab ftern aufstöberte, ist kein Gauner!" Juugeu, der ein pfiffig geheimnisvolles Ge- ^ zu verraten, sonst würde es mir schlecht gehen sicht machte. und er ließe micl) einsperren. Das glaubte ich ,^Ich wollte Nnen nur sagen, daß ich hörte, ihm natürlich wieder nicht. Versprach ihm aber Schweigen, weil mich ja die Sache selbst „Dann müßte man sie aber eigentlich war-nen!" .Heidy sah uuschlüsiig vor sich hin. Soll-i le sie eS tun? Um elf hatte sie „Stuude" bei > Frau Torwesten . . . ! „Wie sieht denn der Mensch aus?" d „Noch ziemlich jung. Vielleicht fünfund-. zwanzig Jahr?. Mit einem kleinen braunen j Schnnrrbart und klirzgefchnittenem Haar? s Mehr klein und fchmächtig." j .Hcidy versank in tiefe? Nachdenken. Dann ! konnte es also der alte Lytton — der einzige, den Barry nicht kannte, weil er sich ja da-nwls nicht in England aufgehalten hatte, nicht sein. Wer aber sonst? „Fräillein", sagte plötzlich jemand leise neben ihr, „ich möchte Ihnen etwas sagen!" Zusammeufchreckeud blickte sie auf. Der Wirt war fort. Wahrscheinlich hatte nran ihn abberufen, denn er sprach drüben „So? Woher weißt du denn das? Kennst du ihn?" „So ein bißchen. Aber das dürfen Sie keinem Menfchen verraten. Ich nur Ihnen." „Wer ist er?" „Ein Geheimagent, der die Gnü^I^e beobachten soll." „Das hat er dir gesagt?" „Ja. Aber nur, weil er sürchtete, daß ich interessiert. Nun beobachten wir beide!" „Wie — du auch? Warum denn?" „Weil ich Herrn Torwesten lieb habe und seine Unschuld gar zu gern herausbringen möchte! Ich habe ja von Anfang an alles sage es auch niitgemacht und dann in den Zeitungen viel darüber gelesen, die ich Herrn Dr. Herrlin-^ ger neulich abbettelte. Der Gnädigen drüben traue ich gar nicht. Sie weiß sicher mehr über die Geschichten als wir. Und als Sie neulich ! dem Onkel sagten, daß 5)err Torwesten den Hund schon damals in England hatte, haben ihn sonst verraten könnte. Er stellte es uäm- Sie mich auf eine ganz neue Idee gebracht, lich gar uicht sehr geschickt an . . Karls Fräulein. Denn es stimmte mir ja nur Bar^ Miene wurde überlegen, als er, mit drolli- rys wegen bisher nicht recht . . gem Selbstbewußtsein sich in die Brust wer- „Welche Idee, Karl?" send, fortfuhr: ! vielleicht die Brüder der Gnädd, „Ich würde eS gauz anders machen an fei- ^ gen sind, die den Engländer hier umgebracht ner Stelle, obwohl es ja hier, wo ringsum haben. Bei ihnen wäre der Hund sicher auch kein Haus oder Dorf ist als Unterschlupf,' still gewescu, wenn sie bloß seinen Namer nicht lei6)t ist, einen Vorwand zum .Herum-, riefen!" ^an der Haustilr mit seiner Frau. An jeiuer treibe» zu siuden. Kurz, ich beobachtete ihu.) legation de? Finanzministeriums ^n Ljnbljana. Anö dcr TlMterkanzlei. Das Nationalthcn-tcr bring! Com?tag die weltberühmte Strei?« tvas'i^'die de-) sjvofzen englischen Schriftstellers John Gal'?inoitf>ey Streik" lStrife) zur Aus« si'lhrunsi. D^'ls Dvaiua wurde ans allen qrö-Neren Bübnen deS Auslandes mit größtem Lt'lflilt ciusgenoulmen. Wisiakova im National' in Mar«bor. Morgen tritt Ltikia Wi-sic^kova, eine herverraaende liiinstleriu iui Plaitisclien und rhntkimischen Ballett, in: Nationaltheater auf. Cs ist dies die erste Z^eran-slaltunsl dieser Art in der benriaen Saison und !?i^.rfte beim kunstliebenben Publikum leb-baste-z Interesse erwecken, zumal (^>elengenheit geb^'ten ist. ssute Ktjnst' zu genießen. Lilfsaktcon für !>aS hungernde Rusjland. Vir werden nlu Aufnahme nachstehender Notiz ersucht: 'T'er hiesige .s'^ilfsai^sschuf; für das Ziunaern!»e Ausstand wird seine Aktion Ende dieses Monate-o beenden. Es werden daher nlle je^ie, welche den Saunnelbogen noch nicht zuriickgesendet, beziehungsweise noch keinen Beitrag gespendet haben, gebeten, dies noäi vor dein 3',. d. M. .^u veranlassen, daniit dann ?wch Abschlus; der Rechnungen das t^eld noch rechtzeitig, vor der neuen Ernte, den M'nden in Nttszland zugute kommen kann. ^,^'ort mit allen Politischen und nationalen Porurteilen, helfet den leidenden Mitmenschen! Die BeiN'äge sind an die Kassa der Be« 5irksba'.kptmlinnschast oder an die Trgovska üanka zu richten. Dort sind auch die Sammel-boi'en ab,zugeben. ' Fiir d!o Hungernden in Rnstland. Unser 'Kpendt»nauötr>eis sei dahin richtiggestellt, das? .^err Apotheker Karl Wolf nicht 20 Dinar, sondern 50 Dinar gespendet hat. Spend?nausw»!iö für das hunszernde Rußland. Die Schi'lleitunaen, bezw. Lehrkörper folgender Schulen haben gespendet: ^'nzenica Dinar, Sp. Sv. .^tnngota Sl'. Duh v O. V. 20, Pobre/^se l03, St. Ilf 4'x Ferner spendeten Firma Wilhelm Freund 1190 Din.. Dr. K. ^ikavin, Adiwkat l.';0, s^auSumnin-^ aer 100, Bi'lvger Mövenbergs l''?, Zadru^na iianka v Splitu, Filiale Maribor S.'iO, Iv. Pelikan 50, 7^'ran Weiler, !^ausumnn L5, Iul. ?n5chbach 85, V. .^fiihar lt)0, Nobaus 5)0, Firma Doli^ek Marini .'»0, Miroslav Prüll L0, Hotel ,^amorc 70, Narodna banka S^S 100, Nivii^ W, Ioh. Srhuiidl 30, Liub-llanska kreditna banüi sBeamten'! Ina. Unionbanka sVeautten) .^70, Tickarna Sv. (^i-rila 155, Sedition''firmn Balkan 1W, Eleltr. Firma (5lin 13,5, Mestni kin? als Neinertrag ftweier Abendvorstellungen 549.si0. Dr. Fir-lms, Notar samt Kanzleipersonal 100. — ??on der Fleischhaneraenossenschast spendeten folgende Herren: Albert Achtig 100 Dinar, Roman Brezoiinik 20, Franz Bach 10, Franz Filipiö 100, Blas. 0'selman 15i, Josef (^olob 30, Franz 5>ochnec l?0, Anton Hochnec 30, Anton Horvat 30, Auanst Kramberger 100, Rupert Lederhas 25, Anton Nendl 25, Vinzenz PirZ 30, Franz Vergdolt 100, Rudolf Solak 20, Jakob Straust 20. Franz UrZie 20, Ivan Wombek 25, Josef Weletz 20. Friedrich Weitzel 10, Friedrich Wutte 10. Franz Zo-kalj 10, Anton Taveär 50 und Micheal .^)och-nec 50 Dinar. — Mit den fri'cheren Spenden zusammen: 35.452.43 Dinar. Schreibk'mdiiie in Inftoslnwken. Die unter obigem Titel in unserer Nummer vom 11. d. siebrachte Notiz hat w einem Teile unserer Presse unliebsames Aussehen hervorgerufen, weil d^e angeführten 'Daten angeblich nicht das richtige Bild von den Kulturverliiilwissen in Slowenien geben. Auf die speziell von der „Stra?.a" in ihrem Leitartikel vom 17. d. M. gestellte Anfrage über die Quelle, welcher wir die Daten entnahmen, geben wir bekannt: „Obzor" Nr. 123 vom 3.' d. M., Seite 2, die Notiz: „Pismenost v Jugoslavije." Ein Brand bei der Kommunion, k^iestern früh erhielten die Schülerinnen der Mädchenvolksschule 4 in der Franziskanerkirche ihre erste Kommunion. Die Kinder hielten bren-nende Kerzen in der Hand und aus Unvorsichtigkeit fing der Schal eines Mädchens Mtzlich Feuer. Zum Glück konnten die Anwesenden das Feuer bald erstickten, so daß das Mädchen mit dem bloßen Schrecken und einigen versengten Haaren davonkam. Die Zagreber Börse notiert die Kurse in Dmarwährung. Die Zagreber Börse hat die Budapester Börse in Keuntnis gesetzt, daß von nun ab alle Kuvse in Dinarwährung notiert werden. Auf Grund dessen wird sich der Bu-ldapester Börserat mit der Frage beschäftigen, ob eine weitere Notterung der juao lawi chcn Krone notwendig sei. Das Quecksilberbcrgwerk in Idria. Nach eitler Mitteilung der „Edinost" sollen die Volksund die städtische Schule, die über 300 Jahre voin Bergwerke in Idria erhalten wurden, in die Verwaltung der Gemeinde übergehen. Das Bergwerk jedoch soll vom Staat einer Privatc^esellsKast übergeben werden. Lang oder kurz? Eine Dame m,S Ljublja-^a sendet uns nachfolgende Zeilen: „Eine Leserin der „Marburger Zeitnng" hält es ffir vernünstig, weder zu lange, noch zu kurze Kleider zu tragen. Die sehr lanaen Röcke sind ^'paktlsch und in hyKienikchxr Hiu^cht nicht am besten. Eine kurze Schleppe jedoch im Salon bewirkt vornehmen Eindruck und gibt deni Ganzen ein feierliches Gepräge. Im Kino oder Theater ist es ganz hübsch, wenn eine Tänzerin mit kurzen Röcken erscheint; auf der Straße jedoch ist es manchem Vor-l>bergehenden peinlich, die lahmen, dünnen und dicken Wad<'n anzuschanen. Deshalb sollte der halblange Nock den Vorzug haben, und zwar bis zu den Schuhen reichend. Da bleibt das Kleid geschont und die Beine, die niemand zu sehen braucht, sind verdeckt. A. B." Groszes Militärkonzert und G^rteneröff-nuNfl im Hotel Halöwidl. Freitag den 19. d. um 7 Uhr abends wird der Gastgarten des 5wtels Halbwidl eröffnet werden. Die vollständige Militärmusikkapelle wird hiebei kon-^.ertieren. Der li^arten ist neu hergerichtet wor den und gilt als schönster, staubfreier Aufenthaltsort. Die herrlichen, in vollster Blüte stellenden Kastanienbänme und die farbenprächtigen Blumen, die teils an den Gartenfen-stern, teils an den Ba:lttistän'"!en reizend gruppiert sind, bieten ein malerisches Bild. 7^n der Veranda des Gartens ist ein Wand qemälde des heinnschen Künstlers Alois Kiisar angebracht, daS die Ansicht St. Peters vom Frauenberg ans darstellt. Der Garten ist elek irisch beleuchtet. Bemerkenswert ist, daß die KÄche vollständig neu und modernst Hergerich tet wurde und Frmi 5>albwidl in umsichtiger Weise die lxsten Sveisen kredenzen lasst. Als Spezialität muß das stetS srisch zubereitete Saktgulftsch genannt werden. Aber auch der Kelter bietet das Beste. Erstklasiige, naturbelassene Weine sowie eisgekühltes Mär^^en- und Bockbier aus der renouimierten Brauerei Tho?uas Göj'i in Maribor werden täglich zum Ai:sschank gebracht. Zwei separierte Klubzim mer n^it Klavieren stehen den Vereinen oder Gesellschasten zur Verfügung. .Herr .Hotelier .k>albwidl ist sichtlich niit Erfolg befttebt, seine Gäste zufriedenzustellen. Die schöne Leiche. Die Genueser Konferenz stirbt. Mc^n hat sich dahin geeinigt, sie nich totzuschlagen. Es war nicht klar zu ersehen wer eigentlich am meisten den Wunsch hatte die Konserenz zn sprengen, aber es scheint daß dieses Bestreben bei verschiedenen Fakto ren vorhanden war, die bei der ganzen Sache nicht auf ihre Kosten kamen, und die spe kullerten, daß eine gewaltsame Auflösung der Knn^erenz ihnen die Möglichkeit zu einen? gn ten Rückzüge bieten köiinte. Der Kampf in-^nerbalb verschiedener Faktoren deckte sich schließlich in deui Kaulpfe um die Kouseren Nun, Paris und London haben sich scheinbar ausgesöbnt, n'nd dadurch ist der große Krach vernneden worden, aber die zarte Pflanze die die Geuueser Konferenz immer war. is in deul Haudgenlenge zertreten worden. Man hat sich dabin geeinigt, sie sterben zu lassen und alle Bemühungen sind jetzt nur daran' gerichtet, ihr ein möglichst schönes Leichenbe aängnis in der sogenannten Erpertenkommis sion zu verschaffen, die eine Fortseftnng von Genua sein soll. ?lber da drohen wieder die Russen Frankreich und England, das Spiel zu verderben. Tlchitscherin lat an Schan'^er eine energische Note gerichtet, unl gegen das Progrmmn der Erpertenkonferenz zn protestieren, da diese eine Ausschaltimg Rußlands bedeuten würde. Das Leichenbegängnis der Konferenz dürste also ebenso wilst aussallen, wie ihr Lebenslauf gewesen ist. Auf ilirem Grabe noch wicd es zu einer Rauferei kommen. IlnsM auf der Straße. Als vorgestern gegen 10 Uhr vormittags der 31 Jahre alte .Knecht Alois t^ZlodeSi aus Kamniea mit einem Wagen über die Reichsbrücke fuhr, kam ihm in langsamem Tempo das Rettungsauto entgegen, wodurch seine Pferde sehr unruhig wurden, l^lodeß sprang vom Wagen und eilte zu den Pferden, die er benchiaen wollte. Er glitt auf dem Straßenpslaster aus und fiel so nnglücklich, daß er an der rechten Kniescheibe schwere Verletzungen erlitt. GlodeZ wurde von der Rettungsmannschaft sofort in das Rettungsauto gehoben imd ins Depot gefi'chrt, wo ihm ein Verband angelegt und er sodann mit dem Rettunasauto nach Kamnica ilber-silhrt wurde. Pferde und Wagen wurden ebenfalls nach Hause geschafst. Erhyhnnst des österreichiWn Zolltarifes. Der österreichische Zolltarif wurde von feiueu? bisherigen 700sachen auf den 1000fachen Zollsatz erhöht. Soort. „Maribor" kontra „Rapid". Sonntag den 21. d. M. wird das schwerste Meisterschafts-wettspiel im hiesigen Sportkreise ausgeführt. Es treffen sich Rapiv und Maribor. Da beide Klubs iu diesem Spiele Heuer zum ersten Ma-le gegenüberstehen werden und zum Entscheidungskampfe gut vorbereitet schreiten, ver-spricht das Spiel höchst interessant zu werden. Ort: Rapidplatz. Verbandsschiedsrichter: .Herr VodiSek aus Ljubljana. Karten im Vorverkäufe bei der Firma Höfer, Solska ulica, ab Freitag. Preise der Sitzplätze 10 Dinar, der Stehplätze 5 Dinar, für Swdenten und Militär 3 Dinar. Wiener Sportklub—Hakoah. Das für die Meisterschaft der Wiener ersten Klasse ent-jcheidendo Spiel zwischen den um den Meister- itel Wiens rivalisierenden Gegnern, Wiener Sportklub und Hakoah, fand am 7. d. M. eine Austragung vor einem fast V0.000köpfi-gen Sportpublikum und endete nach ein^nn Spiel, das eigentlich nicht den gehegten Erwartungen entsprach, 1 : 0 sür den Wiener Sportklub, der mit 5 Punkten Vorspruug uun nicht niehr eingeholt werden kann. Sturm 1, Graz gegen Rapid 1. Am 25. Mai sF^'Iertag) tritt die komplette Erste Sturms gegen Rapid 1 an. Sturm, in tadelloser Fzrul, nahezu Wiener erste Klasse, ist noch vom Wettspiel vor zwei Iahren durch iesn schönes Spiel in bester ErinnerunKl. Das tädter.iettspiel Zagreb—Graz endete 0 : 0 und hatte Sturul zur Graz-er Auswahlumnn-schast den Großteil der Spieler gestellt, so dc^ß mit einen! Wettspiel qualitativ wie Zagreber erste .Klasse gerechnet werden kann. P. O. L. N. P. Dem für MAK augemeldeten Spieler Franz Schell Niird bis auf weiteres dlis Spielen öffentlicher Wettspiele untersagt. Radfihrerttttb „EdelnZti^ 1M9" in Maribor. Vir werden um Aufuahine folgender Notiz ersucht: Die für den 14. Mai auSqe schrieben gewesene Partie mußte wogen der schlechten Witterung unterbleiben. Sie findet nun au? Sonntaa den 21. Mai nach Bistrice bei Nu«e statt. Absahrt 15 Uhr vom Klub heim Halbwidl. Radler und Radlerinnen als l^^äste sind herzlichst uulllounnen. Die Partie suhrt der erste Fahrwart Ivan Petrovii!. Wien?? erste Klasse im Ausland! Wie ge sucht die Wiener erstklassigen LUubs iui AuS land sind, beweist der Umstand, daß alle sreien Teruline derselbe?? bereits vergeben sind, vor nehmlich nach der Tschechoslowakei. Die Mannschastcn erHelten außer Fal^rt zweiter Klasse, voller Verpsleanng und Paßspesen ei? ..Handgeld" in der Kleinigkeit bis zu — 20.000 Tschechokronen! Wie schlver es ist, ei nen erstklassigen Wienerklnb nach Iugosla Wien .^.u bringen, lieqt so?nit aus der.'l>aud Unsere Stadt wird sicherlich nur auf Durch reiseiviele an Wochentagen rechnen ki^nnen Zu Pfingsten dürften Mettsviele der SP. V Ravid uud des SSK. Maribor gegen „Ru dolfshngel" perfekt werden. Gras^eS ?^?aifeft. Son?rtaa den 21. d. M ftndet in .Herrn Leinesch's Gasthaus in Po bre'/je, Eesta na Breese, ein Maifest statt. — Allerlei Volksbelustiaunaen ?md Tanz. T-aioaumsest in Nova nas. Sonntag ^en 21. d. M. findet i?n GastbauS R u ! i t in No va ein großes Maibaumfest, verüui^de?? ?nit i>erscl)i'.'denen Bolksbelitstigungen. stat Die Kauiuicer Musikkapelle lvird hiebei kon zertiereu. Anfang 3 Uhr nachmittags. Mai. Wenn's Mailüfterl weht--wenn es nur schon eniilich wehen täte, mild und warin wie es bon einem echten, rechten Mai zu er warten wäre. Dann „zergeht auch der Schnee" dieses schrecklichen Winters, der sich ?veit über seine kalender?näßige Vorschrift ins Jahr hinausgedehnt hat und noch im Apri Frostbeulen er.zengte. Hintennach kom men dann die gelehrten Wetterprovheten und wissen haarscharf zu beweisen, daß nach den astronomischen und meteorologischen Konste lationen das Wetter nicht anders koinmen konnte. Weil nach eine?n trockenen, tvarmen Sommer imbedingt ein strenger, langer Win ter folgen m?lß, daran anschließend ein recht feuchtes Jahr und —. Nun Hab' ich aber genug von der Wetter?mkerei. Es ist Mai. Und ein Mai hat die verfluchte Pflicht und Schuldigkeit, wunderschön zu fein. Wozn singe?, mir t^nn so schöne Mailieder zu seinem Empfang? Alles neu inacht der Mai, Macht die Seele frisch und frei! Und wenn die Kinder in den grünenden Maiwald spazieren gehen und die Vögel in den Bäumen lustig singen und zwitschern hören, dann jauchzen sie: Alle Vögel sind schon da, Amsel, Drossel, Fink nnd Star Und die ganze Vogelschar Wünschen nns ein frohes Jahr Lauter Heil und Segen! Nun also, Mai, das ist ein Wechsel, der eingelöst werden muß. Er wird es zuversichtlich auch tun und ein schöner Mai wird uns da- für entschädigen, was uns der böse, kalte April Schlimmes zugefügt hat. Du t)oldcr Mai! Wo überall auf meinem schon lang geratenen Lebensweg Hab ich dich üegrüßen können! Mit Zigeunermusit im Osten ,u?it den Klängen einer „banda muni-ipiale" im Süd<'n, am G^'stade der Adria und auch einmal auf der roten Felsenklippe Hel-j oland, die vor dem Krieg so gräßlich aus-, nach dem Krieg noch grüßlicher abgerüstet wurde. Unter den ^lastanien von Rohitsch-Sauerbrun?!, wo man iui Ältai i'^en Tempel Ijerrichtet zuin Empfang der niagenschwachen Gäste. Jin Gruuewald bei Berlin liegrüßte ich den Mai bei einer steisen Bowle und auf einem Rheiudampser zog ick) maifroh singend a?n Loreleiselsen vorbei. In Marienbad trank ich zur Maikur Kr'euzbrimnen und dafür in Müttche?? Salvatorbier. Du holder Mai, vorbei, vorbei! Die glanzvollsten, prächtigsten Maitage ha» )e ich aber unstreitig in Wien gesehen, im alten Wien, als eS noch die „einzige" Stadt qelvesen ist. So vor dreißig und mehr Jahren. Was war das für eine großartige Maifahrt in der .Hauptallee des Praters, der in seinem chönste?? Lenzessch?nuck prai?gte. Alle Ecsui« Pagen. Karossen und Fiaker Wiens kmnen im lotten Tempo angefahren und alle maimäßig aufgeputzt mit Flieder, mit Veilchen, mit ulpen und Rosen. Wahre Wundertverke ge-sch?nackvotter Blumenarrangeinents waren da anzustaunen. Und wie das jagte und hastete in Jubel und Freude bis zur Rotunde, in die Freltdenau, in die Krieau. Und mit Blunlen boinbardierte man sich und man jauchzte sich heiter zn. Und ganz Wien war gegenwärtig. Der Kaiser init der zufällig nicht abwesenden Frau, Rudolf und Stephanie mit ihreln petrifizierten Lächeln (o, daß sie bei ihre?n Papa Cleopold in Belgien geblieben lväre!), dann alles, was zur Dynastie gehörte, rechts ??nd auch links. Die gesamte Aristokratie, die .Hochfinanz, dre Kunst, daS Burgtheater, die ganze Welt, auch die halbe. Und iln zweiten Kasfeehaus spielte die Musik deu alten Straußwalzer: „Du holder Mal mit Liebelei, vorbei, vorbei!" Ja, es ging vorbei. Der Verfall des alten Wie:? war schon vor dein Krieg in die Erscheinung getreten. Tie inächtig aufsteigende; Arbeiterbe??'egnng ließ keine richtige Mai-stiu??nung attflon??nen, es n?ischten sich iinmer mehr rote ?kellen unter den Weißen Flieder. Da gab Pauline Metternich ihre Maiarran-gelnents auf. Und der Weltkrieg wischte dann alles weg, was in Wien einst Maipoeste ge-lvefen ist. Es kam das die Großen verschwanden, teils unter Erde, teils über die Erde zerstreut. Und Wien ist jetzt eine Attrappe, eine Dekoration, zu der die richtig gen Akteure fehlen. Aber es beißt in den? Lied auch: „JedeS Jahr kom?nt der Frühling, ist der Winter vorbei, der Mensch.nur hat einen einzigen Mai." Das gilt wohl für den Eij?zelmenschen, aber nicht für die Menschheit. Immer gibt es auf Erden eine neue Jugend und immer blüht iin Lenz ein neuer Mai. Und die Nat:?rgesetze sind für die Ewigkeit geschaffen und können weder von Konferenzen, noch von Diktc?ten abgeändert werden. Ueber Völkerz?nistigkeiten nnd nationale Streitfragen hinweg kommt unbedingt in jedein Jahr der holde, schöne Mai herangezogen nnd in jedem Jahr bliihm aufs neue weißer Flieder und rote Nelken» die Liebe und die Arbeit. A. R. Börse. Zagreb, 1^. Mai. Anfangskurse der Börse, :intgeteilt von der ZadrnSlnä banka in Zagreb: Wien 2.00, New ^ork 271, Prag V34, Triest 14.s'>5, Paris 25.20, London 12.30, Berlin 0t).25, Zürich 52.50. Ziirich. Devisen: Verlin 1.82, Neni ?)ork 5.225, London 23.23, Paris 47.s'>0, Mailand 27.47, Prag 10, Budapest 0.ö3, Zagreb 1.90, Warschau 0.13, Wien 0.055. Die „Marburger Zeitung" kann mit jedem Tage abonniert werden. HM-Reftaurant Salbwidl. I« Ich»«»« SItziarl»» Garten Eröffnungskonzett ausgelilhr» von d« SÄS - Mltt«r - A«l«k»ape0». halb ZS Ahr Swirttt ir»«. Z» zahlnichem Biluch ladet snudllchft »I», ergibtnft z77z «»>«»«» a«1»NidI samt Fra» ! Heute ! ! Fnilag! !V. i ! Mai! » » - » g« Sau« schl,ch>« ««»»«» ^ »xarourffe« Ate. 11^ — 10. Mai Llovensks trgovst(s 6sIniSl?lcl?e übernehmen. 2. Neue ??klionäre bek^ommei? AKIicn Kurse von K. 430'— zuzllgUch S°/o Zinsen von K. 400'— vom s. l^änner 19'Z di? zum Za'ilunislaqe. 3. ?!si!ien .^wsiler (!5>nijslon pnrti'^ipteren am Neinoeminn pro 19Z2. 4. Neue Aktien würden den Cubsliri'^enlsn gegen Alickgabe der lnlerimislischen Bes!3l?gung inch W)Iauf dss '^ubskrivüonc'tesminc? aus.qofol'^t. 5. Die Verteilunts der slir ueus Aktivni'.re be!tim!ii!''n Ak'.tie?? belicist skü der Verwallunysrat vvr. ki. Die Subskription der AiUien ne.ier Eiiiission finSet vom !0. Mai bis ZI. Mai 1922 statt und zwar: :>) bei der Slorvsnischcn Kandelsal^tienqeioNschast L!ut>liana. Ryselssoa cesla 2Z, I)) bei der Kto'venischen <^andel?a!^Iienst?sel!sch.ist, Niedsrlaiis Aal^ei». e) bei der Slowenischen Gsi'omple'zank in Ljubljana und bei allen tt)ren Zmesqanslalien. und zwar: Novo mesto. Rakeli, Slovsnsi qradec und bei der Wechselstube der Slowenischen Es!iomp!ebank in LjulNiona, Äotodvorziia ulica, bei der Kandclsbanll A.-G.. Ljubljcina. Beethovova ulica 10 und ihrer Zweiganstalt in Marif)or. 7. Die At^tien werd<»n ausgegeben in Stlicken l. ö und 28 Aktien. Unsere Gesellschaft tieschäftiqt sich speziell mit Kolonial- und Spezereiksefch?sften en gm,. Sie hat ihre GeschÜsts- und Laaerräume im eiqenen Kauso. Äeselieoa cesla 22 in der ?tösie des Kaupt-bahnl)ofes. Sie hat auch eine grosze Niederlage in Rak^ek und zwar mit Spezerei-, Kolonialwaren und Feldproduklen. Der Wir!äflsiötl5!!lteit hat sich schon bisher befriedigend entwickelt und dürste sich in Kinl^unft derart auslireiten, das; das gezenrocirtige zwar ho^e Mtienkapital durchaus nicht aenllaen wird. / Deshalb ift es notNendics, da^ jeder alte AklionSr und auch KKerl^au 't i<^der Kaufmann am Sande an der Subskription neuer ?ltitien teilnimmt, damit in Kintiunft unsere Ntederlaqe so reichhaltig und mannigfaltig sich gestaltet, wie sich unsere Kandelsat^tionäre dieselkzsn wlinschsn. Ljubljana. am 4. Mai 1922. 5S46 VerwaUungsrat der Slowenischen Hanvelsastienzesellschast in LZubljano. KealMten Aa»f und Dsrkauf von Besit^un-len. Geschäfts- und s^inshüuser. Äillen, Gast,-Kaffeehäuser zu den 'Lulantef'en Vedingungen übernimmt ÄealitütenbtLro des Siarl Trobn» Maribor. Slooenstia ulica 2._^ Kleine Vikndwirtschsfß in Um- qebuno Maribor. OrmoL. mit autsm Gebäude, arrondiert, etw. Inventar sofort zu baufen gesucht. ?lnkiebote sind an I. 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Persönt.Vorstellung erwünscht. 37öo Karl Golesch, Meijsw eesta t2. l»ch« »er I»s«rk ic«?r«5i»oni>«ntln sür slowenische» serbokroatische u. deutsche Korrespondenz. Bedingungen: Jugoslawische Staatsbürgerschaft, Maschinschreiben und mindestens deutsche Stenographie. 3784 freie Vioknung mit vei^eikung un«t beieucl»tuns »teilen iiir Verkllgung. werden sofort gegen höchste Löhne ausgenommen. Moritz DaSim. MechM Marlbor, Vetrinjsw ul. ^8. kalasr -Das infolge eingetretenen schlechten Wetters am Samntag, j den 14. ZTkai 1922 nicht abgehaltene 36k)zt Buchhatter findet Sontttag de« 21. M«i 1922, um 15 Ukr statt Musik: DoNflSnötg« Pitkerer AeUerwehrkapOlle. ^ i Aeeiar SinkrNk. 3774 ^ Um zahlreichen Besuch bittet höflichst Ivan »nci I«. Kmetiö. bilanzsähig, selbständiger Arbeiter, der sloweni- ^ schen oder serbo-kroatischen Sprache mächtig» ^ unvOrkii-Ntst» wird zum sofortigen Eintritt sür ein größeres Industrieunteinehmen in Maribor gesucht. 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