Mfnlna plaSatia v sfofovfnL 79. lahrgang Erscheint wöchentlich sechsmal (mit Ansnallme der iHieriagc). Schrift-leituDg, Verwaltung und Buchdruckerei Tel. 25-G7. 25-68 und 25-69. Maribor, Kopalllka ullc« 6. Mtnaskrlpte werden oicbt retoomicrt. Anfragvi ROekpoflo bdicftiv Nr. m Sonntag, den 1^. August 179« Inseraten- und Abonneraeiii;,-Aiinaijuie la Miiiiljor, lvopuii:>ka uiioa G (Verwallunj»). Bezugspreise: Aijholcn monatlich 23 13in, zustellen 21 Hin, durch dio Posl monatlich 23 Diu, für das Ausland monalllch 35 Dia. Einzelnummer 1.50 und 2 Din. Preis Diu 2'— monbom ötitu ^ie ^'aljnDertititDttng @Ioir)enien-T-8ll>ria Marlbor, 13. Augutt. Der langjährige Wunsch der Bevölkerung ganz Sloweniens geht endlich in Erfüllung. Die Bahnverwaltung hat die Autobusstellung fQr den Teilbau der Bahn linie ö r n o m e 1 j—V r b o v < k o, die den Anschluß an die Strecke Zagreb—SuSak vermitteln soll, für den 7. September ausgeschrieben. Der erste Spatenstich dürfte schon In Bälde erfolgen, sodaß mit der Fertigstellung der Adrlabahn für die näch sten drei Jahre gerechnet werden kann. Die neue Bahn ist für Slowenien von größter Bedeutung, Es handelt sich Ja um die direkte Verbindung des Draubanats mit der Adria, die auf einer viel kürzeren Strecke erreicht werden wird als bisher auf dem großen Umweg über Zagreb. Für die Wirtschaft Sloweniens ist die neue Bahn von riesiger Wichtigkeit. Einerseits werden die Bodenprodukte unserer engeren Heimat direkt zum Meer und sodann auf dem Wasserwege weiter verfrachtet werden können, andererseits wird aber der Fremdenverkehr, der In unserem Staate vorwiegend zur Adrla gravitiert, in größerem Masse Uber das Draubanat gelenkt werden, wovon unsere Gegenden nur profitieren werden. Gleich nach dem Friedensschluß, als die Bahnlinie St. Peter—Flume für uns verloren ging, erhob sich die einstimmige Forderung Sloweniens nach einer neuen Verbindung mit dem Meer. Im Jahre 1922 wurde der Bau der Linie KoCevje —V r b 0 V s k 0 (58 Kilometer) gesetzlich festgelegt und ein Teil der Blairanleihe für diesen Zweck In Aussicht genommen. Leider wurde die bereitgestellte Summe für andere Zwecke verwendet, obwohl das Gesetz der erstgenannten Linie den Vorzug gab. Das Projekt wurde fünf Jahre später abermals gesetzlich sanktioniert, doch verhinderte der Geldmangel die Durchführung des Planes. Erst vor drti Jahren wurde dur^h die Milliardenanleihe für öffentliche Arbeiten der Grundstein für den Ausbau der Bahnverbindung mit der Adria gelegt. Das Projekt sieht den Bau von drei Li-flien vor. Die Strecke KoCevje—Vrbovtko stellt die Verlängerung der Lokallinle bis zur Bahn Zagreb—Suäak. In Jadr£ schließt sich an die neue Strecke das Anschlußstück bis Crnomelj an, während die kurze Bahn S e v n i c a—S t. J a n die kürzeste Verbindung des Bahnnetzes in Nordslowenien mit dem Unterkralner Bahnsystem darstellt. Vor drei Jahren entschied man sich endlich für eine Kompromißvariante, die den Bahnbau von Crnomelj bis Vrbovsko In einer Länge von 47.7 Kilometer vorsielit. Die Bahn Sevnica—ftt. Janz befindet sich bereits in Bau, während das AnschhiRstiick KoCevje—JadrC noch der Verwirklichung harrt. Die für die ersten Septembertaße ausgeschriebene Lizitation bezieht sich auf die zwei ersten Sektoren, von Crnomelj gegen Süden und von Vrbovsko gegen Norden, In der Ge-samtMngc von 15,5 Kilometer. Die cndgiltigc Trasse, deren Pläne schon längst bereit liegen, kommt der %tnei Jiiplieiit in §eiitii{t MAN BEFORCHTET NEUE VERWICKLUNGEN T o k i 0, 3. August. (DNB) An der nisilach-japaoisclieii Grenze auf der Insel Sachalin kam es, wie t)erlchtet wird, zu einem Inzklent, der vielleicht neue Verwicklungen nach sich ziehen wird. Der Abgeordnete T a a 1 r o g I ta^htlgte In Begleitung seines Sohnes und mehrerer Japanischer Qrenzwflchter die nordöstlichste Grenze von Sachalhi. Hiebe! wurde er von einer AbteUung des rasslscben GrenzMhutzes mit Gewehrschfieten empfangen. Zwei japanilcfae Grmwicbler wurden vcfMxt. To k i 0, 13. August. (DNB) Na«h Ab Schluß des Waffenstillstandes nahm die Kommission zur Festsetzung der definitiven Grenze zwischen Rußland und der Mandschurei ihre Arbeit auf. In der er- Bergner und der Wiener Gelehrte Dr. von Hayek, der an der Londoner Universität wi/kt. Newyork, 13. August. Die bekanme Opernsängerin Lotte Lehmann, die Iiier eingetroffen war, um den Gatten zu besuclien, hat sofort Sthriite eingeleitet, um die amerikanische Staatsbürgerschaft zu erlangen. Keine Kontrolle des Franc-Kurses! Paris, 13. August. Havas berichtet: sten Konferenz zwischen den russischen ] »e p o q u e« bringt eine Erklärung des und den japanischen Milifärvertretcrn , Finaniministers M a r c h a n d e a u im Zu wurde über die Beisetzung der in den | sammenhang mit dem im Ausland ver-Kämpfen gefallenen Soldaten verhandelt.; breiteten Gerücht, daß die französische Die Verhandlungen zwecks Festsetzung der Grenzlinie am Tschangkufeng werden fortgesetzt werden. JhQt luooflatoifcDc donOtli-btnrao09oUtif B e 0 g r a d, 13. August. Jugoslawien hat in den letzten Monaten eine rege Han delsvertragstätigkelt entfaltet. Der am 1. August in Kraft getretene neue Hahdels-und Zahlungsvertrag mit der Schweiz hebt das Clearingsystem auf und ersetzt es durch die Zahlungsweisen in freien Devisen. In den ersten fünf Monaten 1938 war die jugoslawische Handelsbilanz gegenüber der Schweiz mit 10.7 Millionen Dinar passiv, während das Jahr 1937 mit einem Aktivum für Jugoslawien in Höhe von 10.1 Millionen abschloß. In dem neuen Vertrag mit der Schweiz ist jedoch daa Koftiingentsystem beibehalten worden. Die Handelsvertragsverhandlungen zwischen Beograd und Prag werden noch In dfeiem Monat beginnen, da nunmehr ein Ueberblick Uber die diesjährige Ernte bei beiden Vertragspartnern möglich ist. Eine polnische Handelsvertragsdelegation befindet sich zurzeit in Beograd, um eine bessere Ausgestaltung der polnischjugoslawischen Handelsbeziehungen zu verhandeln. Jugoslawien ist im Warenver kehr gegenüber Polen passiv, im Zahlung? verkehr infolge des polnischen Touristenstroms aktiv, Mitte des Jahres betrugen die jugoslawischen Clearingforderungen an Polen rund 11 Millionen Dinar. Die Verhandlungen mit Italien sind ver schoben worden. Inzwischen werden aber die Unterhandlungen wegen der jugoslawischen Getreideausfuhr nach Italien geführt. Italien ist aber auch an einer grösseren Erzelnfuhr aus Jugoslawien interessiert, wogegen es selbst erweiterten Absatz für seine Südfrüchte Im östlichen Nachbarstaat wünscht. Im August beginnen auch die Verhandlungen mit Ungarn, die als wesentlichen Gegenstand die Ausfuhr von Brennholz nach Ungarn haben. hätten überall große Schwierigkeiten mit sich gebracht. Die finnische Presse beurteilt die Lage pessimistisch und berichtet über den Plan der Regierung, zwischen dem Dadoka-See und dem Finnischen Meerbusen einen Kanal zu bauen, der den Zweck hätte, die direkte Verbindung mit dem offenen Meer herzustellen. Der bisherige Kanal mit der Newa führt über russisches Gebiet. Neue Regierung in Bolivien. L a P a z, 13, August. (Havas.) Die Regierung von Bolivien ist zurückgetre- Reglerung die Kontrolle des Franc-Kurses einführen werde. Der Finanzminister erklärte: »Diese Gerüchte sind falsch. Sie sind durch nichts begründet. Unsere finanzielle und Währungslage ist heute besser als in den letzten Jahren. In der WtllirungspolitiU können keine Aenderun-gen eintreten, ohne daß dies ernsteste Folgen nach sich zöge. Ich verwerfe den Gedanken an Kontrolle: wir haben auch alles getan, damit er gar nicht auftauchen könne. Wir bauen auf den gesunden Sinn unserer Flnanzkreise, welche die falschen Gerüchte entsprechend zu vierten wissen werden.« ®*r üjii 'an- jetJöeit Der bekannte deutsche Rc,;];isseur Her- ten, um dem Präsidenten der Republik die l mann Winter aus München, der im Möglichkeit zu geben, in Verbindung mit | Auftrag der Hermann-Winter-Filiupro- der Liquidation des Streites mit Paraguay neu zusammenzusetzen. Das neue Kabinett Ist bereits zusammengestellt und hat D i a z das Außenministerium übernommen. Innenminister ist Gabriel 0 o n z a-1 e s, Krlegsminister General R I v e r a und Piitanzmlnister Mendoza Lopez. Phuiland und Rußland. Tal Inn, 13. August. (Tas) Das Blatt »T a j e V a l e s« behandelt das Verhältnis zwischen Finnland und Sowjetrußland und meint, die neuesten Ereignisse Straßenbahnwagen aus Magneshim. M a g d e b u r g, 13. August. Die Mag deburger Straßenbahn hat einen zweiachsigen Triebwagen in Sonderbauart be stellt. Es handelt sich um einen Wagen aus Magnesium-Leichtmetall, der völlig frei sein wird von Eisen und Stahl, soweit dies in einem Bahnbetrieb zulässig ist. Feste Preise des Einzelhandels in der Türkei. I s t a n b u 1, 13, August. Ab 1. September müssen in der Türkei alle Waren im Kleinhandel mit Preisschildern versehen sein. Wo derartige Preisbezeichnungen nicht angebracht werden können, müssen Preislisten ausgehängt werden. Es ist verboten, Waren unter oder ober dem angegebenen Preis zu verkaufen. Auf diese Weise will man dem Feilschen ein Ende machen. London, 13. August. (Reuter). Nach Meldungen von amtlicher Seite erhielten im Monate Juli 1B8 Personen die britische Staatsbürgerschaft. Darunter befinden sich die Filmschauspielerin Elisabeth Verbindung mit Ljubljana weniger zugute, ist jedoch für Nordslowenien von :;röß ter Wichtigkeit, da die Verbindung Mari b o r—S u S a k von 400 auf 319 Kilo-nieter verkürzt wird. Die Strecke Maribor—-Zidanl most—Sevnlca—St. Jani-^ Crnomelj—Vrbovsko—SuSak wird demnach die kürzeste Verbindung Mitteleuropas mit der Adria vermitteln. Aber auch für den Verkehr mit Dalmatien kommt die neue Bahn sehr in Betracht, da auf der alten Streckc von Vrbovsko bis Ogu-lin bzw. OStarije nur wenige Kilometer benötigt werden, um auf die Likabahn einzubiegen. Der Wunschzettel Sloweniens ist durch den Neubau noch nicht restlos erschöpft. Verwirklicht muß noch der zweite Teil des Projektes werden, das Teilstück von KoCevje bis JadrC, Dann werden sowohl Nordslowenien wie Kraln die beste und kürzeste Verbindung mit der Adria, dem Fenster zur Welt, auf eigenem Boden ihr eigen nennen, wodurch die wirtschaftliche Erneuerung unserer engeren Heimat einen neuen Impuls erhalten wird. duktlon in Jugoslawien schon zahlreiche Kulturfilme gedreht hat, weilt, wie bereits berichtet, in Maribor und ließ gestern vor einem kleinen Kreis geindcner Gäste im tiurg-Kino den von ihm in Sarajevo gekurbelten Film von den tanzenden Rufai-Dcrwischen vorführen. Es ist dies das erste Mal überhaupt, daß die hei ligen Tanz- und Kasteiucgszcremonien des genannten islamitischen Ordens von Nichtmoslinis im Bildstreifen fer>tgchal-ten wurden. Der Reiz der Bilder ist umso größer, weil erstmalig eine Frau von der Feder — die Münchner Journalistin Irene Sack — den Zeremonien der Rufais ausnahmsweise beiwohnen durfte. Dem Zuschauer entrollen sich Bilder von unerhörter Eindruckskrnft. Die tanzenrlen Der wische in ihren kultischen Handlungen, die von der monoton-gutturalen und auf-peitschend-schrciendcn Voknlisntion der Gebete begleitet sind, vermitteln uns eine Welt, die wir nicht kennen, und zwar die Welt des islamitischen Alythos und der orientalischen Mysterien. Irfrenciwo berühren sich der indische Fakir und der Rufai-Scheich aus der brühmten Tckija bei Sarajevo. Nur dem Wohlwollen und Entgegenkommen der zuständigen konfessionellen Stellen in Sar.ifevo ist es zu verdanken, dnß Hermann Winter als Erster diese bisher noch nicht fjesehenen Aufnahmen machen konnte. Der Filmstreifen von den tanzenden Derwischen ist ein Beitrag zur Erforschung Östlicher religiöser Denkart und dürfte er übernU das größte Interesse erwecken. ■Wfirff Z ü r I ch, 13. August. Devisen: Beo-jgrad 10, Paris 11.8075, London 21.4S5, jNewyork 436.75, Brüssel 73.525, A^ailand 122.08, Amsterdam 237.50. Berlin 175.50, jWicn 33, Stockholm 109.75, Olso lOG.Ds) Kopenhagen 05.025, Prag 15.03, War-' schau 82.25, Budapest 86.50, Athen 3.05, ■ Hukarest 3.25, Helslngfors 0.385, Istanbul 35, Ruenos Aires 113.50. Wettervorhersage für Sonntnj*: Meist kühl, Niederschläge, Westwinde. ^Maflborcr Zeitung« Nummer IS4 2 Sonntag, den 14. August 1938 :3BafTenf)inflan&da6fommen unter)ei(J&net MAN ERWARTET FRIEDLICHE BEIUOUNO DES RUSSISCH-JAPANISCHEN KONFLIKTES. Dit TtfboRe Oer eetle 6t0 „SotOer 2>ibine" London, 12. August (TR) Den Blättern wird aus Newyork gemeldet, daß Mr. Spencer, ein Jugendfreund des Präsidenten Roosevelt und jetziger politischer Gegner, der in der Nähe des Sommersitzes der Familie Roosevelt in Hyde-Park und in unmittelbarer Nachbarschaft des Präsidentenhauses Grundslücke besitzt, seine kürzlich ausgesprochene Drohung wahrgemacht und eine v^abscheuliche Störung« der sommerlichen Erholung des Präsidenten und seiner Familie« inszeniert hat. 3000 singende, schießende und sonst irgendwie lärmende Neger, die der religiösen Sekte des »Father Divine« angehören, sind mit diesem Sektenhäuptling an der Spitze an Bord eines Dampfers von Newyork aufgebrochen, um den Hudson aufwärts nach Croom-Elbow, der Besitzung des Roosevelt-Feindes, zu ziehen, wohin sie eingeladen wurden, um zwei Tage und zwei Nächte lang den größtmöglichsten Radau zu machen. Der »göttliche Vater« selbst ist von Kopf bis zum Fuß in Taubengrau gekleidet; fünf weibliche Sekretärinnen bilden seinen Stab. Unterwegs wurden ungeheure Mengen Huhnj Eiscreme und süße Melonen verspeist, die Mr. Spenzer stiftete. Während der Fahrt stromaufwärts widerhallten die Ufer des Hudson von den Rufen: »Friede, Friede, er ist wundervoll Kemal Atatnrk wieder genesen. London, 13. August, (TR) Im Zu-samenhang mit der Meldung, daß die türkische Regierung zwei türkische Zeitungen verboten habe, die unrichtige Nachrichten über die Erkrankung des Staatspräsidenten veröffentlichten, berichtet Reuter, daß die Krankheit Kemal Atatürks im März d. J. mit einer heftigen Influenza begonnen habe. Als weitere Folge zei|?te sich bei dem Präsidenten, der im 57 Lebensjahr steht, eine Lebererkrankung, die jedoch durch die Behandlung französischer und • türkischer Spezialisten wieder zum Stillstand gebracht wurde. Ende Juli zog sich Kemal Atatürk neuerlich eine Erkältung zu und diesmal gab sein Zustand zu ernsten Besorgnissen Anlaß. Jetzt Ist aber auch diese Erkrankung wieder überwunden. Bevölkeningsaastaiisch Rumänien—Türkei Bukarest, 12. August. (TR) Die türkische Gesandtschaft teilte dem rumänischen Ackerbauministerium mit, daß die Regierung von Ankara beschlossen hat, 12.000 Türken aus Rumänien in der Türkei anzusiedeln. Gleichzeitig ersuchte die türkische Gesandtschaft die rumänischen Behörden um Erleichterungen für die Tür ken, die auswandern werden. Todesstrafe ffir Tmnkenheits-Exzesse. Moskau, 13. August. Für die Fernost-Armee wurde ein Alkoholverbot erlassen. Auf Trunkenheits-Exzesse steht die Todesstrafe. Auf Anordnung der GPU unterliegt der Transport von alkoholischen Ge tränken und Spirituosen jeder Art nach dem Fernen Osten einer strengen Kontrolle. Sdbstmord im Tanzsaal. Prag, 13. August. Während einer Tanzunterhaltung in Schwarzbach (Mähren), als gerade ein Tango gespielt wur-i'p, zog plötzlich, inmitten einer lustigen Gesellschaft, der Landarbeiter Pesek ein Messer aus der Tasche und stieß sich die Klinge ins Herz. Ehe noch ein Arzt erschien, war er verblutet. Unheilbare Krank heit soll das Motiv der Tat gewesen sein. Mit 480 km über den Atlantik. London, 13. August. (TR) Major R. H. M a y o, der Konstrukteur des erfolgreichen Zwillingsflugzeuges »Mayo-Mercury«, teilte mit, daß er an der Konstruktion eines neuen Flugzeugtyps arbeite, das eine Schnelligkeit von 480 Stundenkilometer erreichen wird. Dieses Flugzeug würde die Einführung eines ständigen nächtlichen Postfluges nach den Vereinigten Staaten von Amerika ermöglichen und zwar in der Weise, daß Postsendungen, die in London um 18.00 Uhr aufgegeben werden, Newyork zur rechten Zeit erreichen, um noch mit der — Morgenpost ausgetragen zu werden. Tokio, 12. August. Reuter berichtet: Gestern nachmittags wurden an der sowjetrussisch-mandschurischen Grenze die Waffenstillstandvereinbarungen vom russischen General Sutern und dem japanischen Oberst Ko unterzeichnet. Gleichzeitig wurde ein Abkommen unterzeichnet, das folgende Punkte enthält: 1. Die japanischen und die sowjetrussischen Truppen stellen die Feindseligkeiten ein u. bleiben in ihren gegenwärtigen Stellungen (diese Vereinbarung' entspricht dem zwischen Litwinow und Schigemitsu erzielten Einvernehmen); 2. Die Leichen der beiderseitigen Gefallenen werden sofort in die neutrale Zone gebracht; 3. Die Front, welche die japanischen und die sowjetrussischen Truppen gegenwärtig halten, wird durch gegenseitige Prüfung genau festgestellt. ; Tokio, 13. August. Die japanischen Blätter begrüßen, das in Moskau erzielte Einvernehmen und sprechen der japanischen Heeresleitung und der japanischen Diplomatie ihren Dank für ihre Haltung aus. Nur der kaltblütigen Haltung des japanischen Heeres und der japanischen Diplomatie, so schreiben die Blätter, sei es zu danken, daß es nicht zu schweren Verwicklungen gekommen sei, die vielleicht zu einem Krieg geführt hätten. Die Älätter heben jedoch gleichzeitig hervor, daß alle Schwierigkeiten noch nicht endgültig überbrückt seien. London, 12. August. Alle Londoner Blätter begrüßen aufs herzlichste das ja-panisch-sowjetrussische Einvernehmen, »Times« schreiben u. a., daß man nach der Einstellung der Feindseligkeiten auf eine friedliche Beilegung des sowjetrus-sisch-japanischen Konflikts rechnen dürfe. glückte Notlandung. Mehrere Augenzeugen berichten, daß ein Motor der Maschine auszusetzen begann und daß das Flugzeug auf einem Stoppelfeld notlanden wollte, als es plötzlich in einer Höhe von etwa 200 Meter absackte, sich umdrehte und mit den Tragflächen nach ab wärts zu Boden stürzte. Der Anprall war so stark, daß sämtliche Insassen auf der Stelle getötet wurden. Außer den sieben Journalisten, die den Schriftleitungen der bedeutendsten Budapester Tagesblätter angehörten, wurden die drei Mann der Besatzuiig, ein Beamter des ungarischen Luftfahramtes und überdies ein Tierarzt getötet, der im letzten Augenblick aus Freundlichkeit zum Flug nach Budapest eingeladen worden war, da man im Flugzeug noch einen freien Platz hatte. Der größte Uuchttvrm der Weii. P a r i s, 12. August. (TR) Der größte Leuchtturm der Welt wird gegenwärtig auf der 25 Meilen von Brest gelegenen Insel Quessant aufgestellt. Der Leuchtturm der bereits auf Marftk>rer Zdtung^r Nammw fW ins Wasser, befestigt eine Art Holzkreuz-Kcstell auf der Brust, auf dem ein Mast angebracht ist, zieht ein einfaches Quersegel auf, das man trefflich manövrieren kann und segelt damit durch die Fluten. Die »Segler der Lüfte«, die Wolken und Vögel und die Nachahmer des Vogelflu-«c's werden nun vermehrt um die menschlichen Schwimmsegler im Wasser. Es Kcht ausgezeichnet und findet sicher auch in Kuropa Nachahmung. Bald wird eine lustige Segelflotille aus Mcnschenleibern ins Blaue losziehen! Träurijje Folge eines Flugweltrekofdca. Als der amerikanische Rekordflieger Hughes unter dem ungeheuren Jubel der Menge in Newyork empfangen wurde, gab es eine Person, für die der große Rekord zum Anlaß tiefster Trauer wurde; die reizende Eleanor Hoaglund, die junge Braut von Edmund Lund, dem Me-,ohaniker des Flugzeugs. Nachdem sie fast vier Tage in begreiflicher Angst um den Ausgang des Unternehmens zugebracht hatte, wufde-sie gerade im Augen .blick,der Landung in Newyork von einer heftigen Nervenkrisis ergriffen. Als sie ilank den Bemühungen einiger Aerzte auf dem Flugplatz zu sich kam, wollte sie /.um Flugplatz etlen, um ilrren Bräuti-zu umarmen. Aber LunÜ. stieß sie zu rück und erklärte: :>Nie werde ich eine • i'wu- heiraten, die wenig Nerven hat!« iJa.";; junge Mädchen fiel bei diesen Worten zum zweitenmal in Ohnmacht. Wie ilic amerikanischen Btäitfir behaupten, i.M, die Verlobung tatsächlich zurückgegangen. Schwarzsender in Rtimdnien .autgedeckt. Bukafrest, 13. August. Im Komltate Hotin wurden seit einiger Zeit Rundfunkstörungen beobachtet, die nur von einem Geheimsender herrühren konnten. Die Behörden leiteten eine systematische Suchaktion ein, die mit einem vollen Erfolge endete. In einem Walde in der Gemarkung der Gemeinde Chiscautzl wurde der Geheimsender ausfindig gemacht. Der Eigentümer der Anlage wurde verhaftet. Bisher konnte noch nicht einwand frei festgestellt werden, welchen Zwecken der Geheimsender eigentlich diente. Mit der Oasmaske am Kopf tot aufge-. . funden. V Oimütz, 13. August. Der 39jährige Professor am hiesigen tschechischen Re-^tlgymnasium, Karl Pechoc, der seit el-.njger Zeit im Laboratorium des Gymnasi-iiiiis Giftversuche mit Fröschen anstellte iiiid dabei unter Benützung einer Gasmaske mit absolut tödlich wirkenden Gift l^iascti herumhantierte, wurde in dem La-horatorium tot aufgefunden. Er trug noch ilic Gasmaske am Kopf, aber das Filter lag neben der Leiche am Boden. Der (k'lchrtc ist allem Anscheine nach seiner L'igencn Unvorsichtigkeit zum Opfer gefallen. 3Iou?enicns Kulturinftitution ^ir SHafiemie 6er ODiffenK^aftm un5 Mnfle fn £|u&l^o gtgrflnött WEITTRAGENDER BF-SCHLtSS DER REGIERUNG ALS KRÖNUNG DES BESTANDESJUBILÄUMS JUGOSLAWIENS. — VOR DER ERNENNUNG DER ERSTEN MITGLIEDER. Beograd, 12. August. Der Ministerrat hielt ■ heute eine Sitzung ab, in der einige wichtige Beschlüsse gefaßt wurden. Für Slowenien ist von größter Trag weite der Beschluß, daß in Ljubijana eiiM Akademie der Wissenschaften und Künste ins Leben gerufen wird. Die Grün dung dieser höchsten KultuHnstitution eines Volkes ist als Krone der Festlichkeiten anläßlich des 20 jährigen Bestan-desjttbiläums des Königreiches Jugoslawien anzusehen. Neben Beograd und Zagreb erhält nun auch die dritte Metropole unseres Staates eine Akademie der Wissenschaften und Künste. Nach der von der Regierung angenommenen Verordnung erhält die Akademie den Charakter einer juristischen Person und wird vier Sektionen umfassen: für Geschichte und Sprachwissenschaften, für Mathematik und Naturgeschichte, für Rechtswissenschaft und für Kunst. Die Gründung der Akademie ist, t)ereits im Pinanzgesetz für das laufende Finanzjahr vorgesehen. Zweck der Akademie ist, die Entwicklung der Wissenschaften und Künste zu fördern, wissenschaftliche Forschungen in die < Wege zu leiten und zu unterstützen sowie wissenschaftliche Werke herauszugeben. Bei ihrer Arbeit hat die Akademie in erster Linie auf Jugoslawien bedacht zu sein. Die Institution wird sich mit eigenen Mitteln erhalten, doch wh'd hn Staatsvoranschlag regelmäßig eine entsprechende Dotierung vorgesehen sein. Das Präsidium und die ersten ordentlichen Mitglieder werden mit königlichem Dekret ernannt werden. Dte Höchstzthl Erfrischend wit nach «Irmi schmtckt ClIO-Brauf ellmonade I schon in einigen Wochen ernannt werden, sodaß die Institation noch heuer ihr# Tätigkeit wird aufnehmen können. Orofie Unterschlagungsaffäre in Ungarn. Budapest, 13. August. »Esti Kd-rir« berichtet von einer großen Unter-schlagupgsaffäre, die bei der Ungarischen Steinkohlen-Bergbau A. G. Budapest-Umgebung, die zum belgischen Societe du Carbonnage-Konzern gehört, aufgedeckt wurde. Es handelt sich hiebei um eine Schadenssumme von 8v5 Millionen Pen-gö, die im Laufe der letzten Jahre unterschlagen wurden. Als Hauptschuldiger wird der frühere Direktor der Gesellschaft — Emil B a n — bezeichnet, der vor einigen Monaten Selbstmord verübt hat. Generaldirektor Armin Engel hat nach Aufdeckung der Unterschlagungen seine Steife niedergelegt. Englische und belgische Buchsachverständige wurden von der Brüsseler Muttergeseilschaft zur Uc-berprüfung der BQcher nach Budapest entsandt. Hlmbatr ZMront 1 Tableit« 90 p. der ordentlichen Mitglieder ist mit 30 und der korrespondierenden Ml^Heder nrit 60 vorgesehen, während die Zahl'der Ehrenmitglieder unt)eschränkt ist. Die ersten Mitglieder der Akademie dürften SranMHK^e TttanS-txr on Oer itaiieni-niKDcn Jod infolge Seekrankheit Paris, 13. August In Rouen starb der 22jährige englische Student J. A. Barker an den Folgen einer besonders stürtni-schen Kanaltiberfahrt. Das ärztliche Gutachten lautete auf »Herzschlag als Folgr von Seekrankheit«. Fraazöaiche Alpenkorps und zahlreiche motorisierte Einheiten führen zur Zeit In ISOO bis 3000 Meter Höhe in der Gegend des Col da Lau-(aret und des Qalibler sroBe Manöver durch« von denen dieses Bild berichtet. Es z.eiKt ein Truppenzeltlager im Hochsebirse dicht am Col du Lautaret (Scherl-Bilderdienst Mater) Zirkus-KrokocSl sclirecfcl Badegietei Was sonst nur in subtropischen und tropischen Ländern geschieht, ereignete sich durch einen Zufall bei Damrog Mn Ostseestrande: Ejn Krokodil beunruhigte die sich im Wasser tummelnden Gäste. Zwar stammte es nicht aus der Ostsee, sondern aus dem Käfig eines vorüberfahrenden Reisenden Zirkus. Die Panik war unvorstellbar, als das Krokodil langsam über den Strand in die Ostseewellen schlich. AHes verließ fluchtartig das Wasser, denn niemand wollte in der Gesellschaft dieses Riesenalligators schwhn-mcn. Der Ausreisser, konnte sich also fünf Stunden lang allein In den kühlen Fluten erfrischen, bis es endlich den vereinten Bemühungen der Wärter und der Polizei gelang, ihm ein Lasso um den Rachen zu schnüren und es in seine Käfigbehausufjg zurückzuschfeppen. ♦ OegM H^elblgkeit und HämonM-den mit Wallungen, Herzklopfen, Kojpf-schmerzen, ist das natürliche »Franz-Io-8ef«-Bitterwasser ein alterprobtes Hausmittel. Das echte Franz-Josef-Wasser hat eine mild lösende und sicher ableitende Wirkung, die auch bei dauernder Inanspruchnahme nicht zu versagen oflect Reg. S. br. 30.474/35. h s AOer Anlaß. »Ich muß den Brief sehtn. den du gerade geöffnet hast. Ich sehe! daß es die Handschrift einer Frau ist, und du bist beim Lesen bleich geworden.« ■— »Ja, es ist die Rechnung deiner Schnei derin.< Xie ißtirifdi'feüifdien ^lünpäöe ki Xtnje Interessant und denkwürdig, -zugleich sind die illyrisch-kcltischen Ringwälle bei den! Pfarrdorf Tinjc (667 m) auf dem Süd oslabhang des Bachern, mag man nun die spärlichen Ueberreste prüfend betrach ton, die von einstigen Wehranlagen, Toren, Basteien, Gräben und Wällen von pri initiven menschlichen Wohnungen und lu'iligon Kultstätten sich durch mehr als 7.wci Jahrtausende bis in unsere Zeit erhalten haben) oder mag man in dem wertvollen Buche blättern, das dem Kundigen in hellen Farben unil warmenipfundenen Worten von grauer, hier den Uneingeweihten in Dunkel gehüllter V^orzeit und voa lüngst daiihingegangenen Geschlech-tiMii berichtet, die als Vorfahren unserer Hai'hernbaucrn in dieser, hochgelegenen Wald- und Gebirgsgegend hausten. Das \!a\visclie Wort (yn, woraus das slawische Tiiije entstanden ist, bedeutet einen IHM friedeten, befestigten Platz und aus iincn? solchen lyn ist a,ueh das schniuckc niiii auch als Sommerfrische bekannte in (Jer Nähe des Königin Maria-Ferienheimes Hdrf Ttnje entstanden, ilessen dem Iii. Petrus und Paulus geweihte Kirche noch heute von einer brusthohen Mauer umgeben ist gleich einem alten tyn. Nicht weniger als vier solche mit Ringwällen und Gräben eingefaßte tyns haben sich in der Nähe von Tinje im geheimnisvollen Schweigen schattiger Wilder in noch leicht erkennbaren und auffindbaren Ueberresten unter den Namen »gradisäc«, d. h. Burgstätte, Burgstelle (Postela), Geschloß, Burgruine aus längst verschollenen Zeiten bis in unsere Tage herüber geretlet. Ein Verdienst der Zweig stelle Slov. Bistrica des Slow. Alponvci-eines ist es, daß diese Gegend dem turi-stischen Verkehr erschlossen wurde, denn sie hat in diesem Gebiet zu erst Wegmar kierungen vorgenommen, hat mit der Erbauung des Alpenheimes bei der Kirche der hl. Drei Könige unter auf dem »Ve-liki vrh« (1347 ni) die Umgebung von Tinje dem Bereich gesuchter, beliebter Bachernausflüge eingefügt und hat auf diese Weise auch die Auffindung und die Besichtigung jener alten Ringwälle erleichtert. Nach den Hausnamen der heutigen Bauernhöfe, auf deren Grund und Boden die vier Ringwälle liegen, haben dieselben ihre besonderen Bezeichnungen erhalten: Babicevo, Kotnikovo, Ancnikovo und Repnikovo gradiSiJe. Am höchsten unt.er ihnen liegt unmittelbar über dem Dorf Tinjc im Wald wie ein schlafendes Dornröschen träumend, das Babicevo gradi§£e. Angesichts seiner hohen Lage war es feindlichen Angriffen am wenigsten ausgesetzt, strategisch von geringster Bedeutung und daher nur schwach ausgebaut, somit sind auch die letzten Ueberbleibsel dieser geschützten Wehranlage nur geringfügig, die einzelnen Spuren des Ringwalles und des hinter ihm gezogenen Grabens lassen aus ihren Ausmassen schließen, daß dieser Tyn nur als Fliehburg, als Zufluchtsstätte, in Zeiten der Not und Gefahr, nicht aber auch als ständiger Wohnsitz diente. Die Verbindungslinie der übrigen drei Ringwallanlagen bildet einen Riesenhalbbogen, dessen Mittelpunkt, gleichsam durch jene »GradiSce« konzentrisch geschützt und verteidigt, das heutige Dorf Tinje sich befindet. Dasjenige unter ihnen, das am tiefsten unter dem Dorf Hegt, an der Straße nämlich, die von Slovenska Bistrica durch das Weinbergdorf Vlsov-Ije nach Tinje führt, das sonach im hOcli-sten Grad exponiert war, das Kotnikovo gradiSCe, liegt etwa zwanzig Minuten Gehwegs südöstlich von Tinje entfernt unter dem Weiler Turiska vas. Die Ueber restc seiner hohen, mächtigen Wälle, seiner tiefen, breiten Gräben, die, dem Gelände angepaßt, in einem unregelmäßigen Geviert verlaufen, die noch erkennbaren Grundrisse des Haupttores und eines Ne-bcneinganges lassen den Schluß zu, daß dieser Burg bildete, gleich der »Po§tela« bei Maribor, nur in bedeutend kleinerer Ausdehnung. Im nordöstlichen Winkel der Anlage gestaltete sich der Zutritt am lelch testen, an dieser Stelle ist denn auch der Wall auch heute noch am stärksten ttnd mächtigsten ausgebaut. Da mag sich wohl auch eine torturmähnliche Bastef be funden haben, in deren Schutze innerhalb des Ringwalles ein Haus mit einem einzigen Raum, mit dem Herd in dessen Mitte u. mit einer offenen Vorhalle stand, wie solche aus der Latennenzeit der Po-§tela bekannt sind. Funde von schwaraen, birnförmigen und roten, vasenähnlichen Gefässen und Krügen, glatt gestrichl^er Zimmerdecken aus Lehm und Klumpen halbgebrannten Tones mit deutlichen-i^b-drücken dünner Stäbchen, KnochenO^er-reste und Werkzeuge, ein Ziehbrunnen, mitten in der Anlage, dessen Tiefe ein Einheimischer mit 40 m ausgemessen haben will: dies alles beweist, daß sici* an der Stelle des Kotnikovo gradigce gleich der Postela ein durch Ringwälle und Gräben und durch anderweitige Wehranlagen befestigte Siedlung befand, die, stolz und selbstbewußt, eine Schutz und Trutzburg, jedem Feinde trotzend, seit der«^-tennenzeit Jahrhunderte und Jahrhuitier-tc hindurch auf das weite Draufeld lind auf das bunte Bergland des Dravinjage-bletcs hinabblickte, früher, ehe die Römer aus 4cn Granitbrüchen des Bachem sfdi »Martborer Zekunj?« Nummer 184 Sonntag, den 14. AuRHSt 193^ ^ms Stodti jmuiL cneue £fHun0 Ord Xra&rennberrinrd FRANZ FILlPIc ZUM OBMANN GEWÄHLT. — EHRUNG DES ZURÜCKGETRETENEN OBMANNES ROSENBERG UND DES OBMANNES DER TRABERZENTRALE WARREN VON UPPITT. — AM 2. OKTOBER GROSSES HERBSTRENNEN IN MARIBOR. 1)er für die Plerdczucht unermüdlich wirkende Mariborcr Trabrenn-verein hielt gestern abends im Hotel >.Züinorec« seine Jahreshauptversammlung ab, der angesichts des aus Gesund-Iieitsrücksichtcn erfolgten Riickirittes des [anRiähriRen Obmannes Industriellen Josef R o s ü n b e r R eine besondere Bedeutung zukam. Seinen Rücktritt kündigte ferner auch der tatkräftige Vizeobmann Kaufmann König aus Celje an, Rodaß mit dem Vorsitz der Tagung das älteste Mitglied der Vcreinsieitung Julfc Novak betraut wurde. Unter den Anwesenden befand sich auch der Präses der Traberzcnir.'He Rudolf Warren von L i p p i 11. Die einzelnen Berichte orstattetfii Schriftführer Dr. N o v a k, Kassier r')uridn Kovac und technischer r^eferenl Juice Novak, die alle die schwierige Lage des jugoslawischen Trabcnsports ins rechte l.icht rückten. Durch die Verfügung der Zentrale, daß das Traberdcrby 1037 während tles Som-incrnu.'etingR in Beograd gelaufen wird, imd andererseits, te ^Jariborer ^cftioodic Rin Rundgang durch die AuMtclmiififff riinne. (Schluß.) Die übrigen Ausstellungen sind wie bisher in den beiden Schulgebäuden im Hintergrund des Festplatzes untergebracht. Vor allem fällt die T e x t i 1 a u s s t e 1-l u n g Ins Auge, die diesmal außerordentlich vorteilhaft wirkt und von viel Geschmack des Arrangeurs zeugt. Nicht minderes Interesse erregen bei den Besuchern die Erzeugnisse der übrigen Mariborer Industriebetriebe, Geschmackvoll und übersichtlich ist die Ausstellung der Marlborska tlskar-na d. d. arrangiert, wobei dieses große Unternehmen, das vor Jahresfrist in das stattliche, modernst eingerichtete Gebäude In der KopallSka ulica übersiedelt Ist, besonderes Gewicht auf jene Zweige der graphischen Kunst gHegt hat, die in unseren Gegenden bisher weniger oder gar nicht bekannt waren. Unsere Handwerker ließen es sich auch diesmal nicht nehmen, ihre Erzeugnisse In der großen Oewerbeausstel-I u n g dem Publikum vorzuführen, wobei die schönen Möbel allgemeine Bewunderung hervorrufen. In der Handelsaiis Stellung Ist di.' Fülle der Waren zu sehen, mit denen unsere Kaufmannschaft die Konsumenten belieferL Daß unsere Landwirtschaft u. besonder« der Weinbau nicht zu kurz kommen, braucht wohl nicht beüonders hervorgehoben zu werden, Die unteren Schulräume sind zu einem gemütlichen Weinkeller umgewandelt, in dem die Weinkostprobe abgehalten wird, wobei die stets zahreich Pkito-Raiien nur 50 Para Prima Ausarbeitung Tank«ntwi«kluBf mil Kcinkoro und AatgleicluentwicIdMm 5670 Film von Hin 10*— «nfw. anwesenden Besucher die Güte der edelsten ateirischen Weine nicht genug lohen können. Reichhaltig ist heuer auch die Ausstellung der verschiedenen F a h r-z e u g e, besonders Automobile, Motor-, und Fahrräder, wie auch die Teppich-ausstellung. Aktuell ist gegenwärtig der Straßenbau, weshalb der Gedanke geglückt erscheint, im Rahmen der Festwoche eine Straßenbauausstellung zu veranstalten, die zusammen mit der Frem-denverkchrsschau im Turnsaalun tergebracht ist. Der aufmerksame Beobachter wird sich hier an Hand der ausgestellten Modelle, Perspektiven und Graphikons, vor allem aber aus dem reichen statistischen Material davon überzeugen können, wie sehr gerade unsere Gegend auf gute Straßen angewiesen Ist, die ja die Hauptbedingung für die Entwicklung des Fremdenverkehrs sind. Durch ihre Mannigfaltigkeit und bunte, dabei aber übersichtliche Anordnung wirkt auf den Beschauer die Volkstrachtenschau, die in so vollständiger Durchführung bisher in unserem Staate kaum zu sehen war. Die Oast-gewerbeausstellung stellt sich durch die gediegene Anordnung vorteilhaft vor und zeugt, daß unser Hotel- u. Gastwesen schon eine sehr hohe Stufe erreicht hat. Die Frauenwelt interessiert sich besonders für die prachtvollen weiblichen Handarbeiten, die Zeugnis davon ablegen, daß unser Frauenkunstgewerbe den Vergleich mit dem Ausland nicht zu scheuen braucht. Mit der Ausstellung »N a n o s« tragen auch die Emigrantenorganisationen zur Reichhaltigkeit der diesjährigen Veranstaltungen bei. Die Ausstellung der Fotoamateure spricht deutlich von der Höhe, die die LiclU-Bildkunst in den letzten Jahren auch in Marilior und Umgebung erreicht hat, sie stellt aber gleichzeitig auch eine erstklassige Frenulenverkchrspropaganda dar. In der reich beschickten Philatelist i s c h e n A u ö s t e 11 u n g sind auch I I 5oiif!fag, üeR W. Angos? 1S38 s >Mar?b"orer Zeihing« Nummer 184 CHegett öfr 6tromprrife! WE HÖCHSTEN STROMPREISE SLOWENIENS VERLANGT PK HVDBOÖI^ TRALE IN VUHRED. etirige weitvoUe Exemplare zu sehen, .denen sich die Markensammler nicht sattsehen können. Dtn stillen Hol iwMicn dvn beiden Schulgebluden hat Mtlittr Jtmt« In ilnen anmutig wlrkendt« Qarltn verwandelt, wobei URMre Kleinen Frau Holle bewundern IcOnnen, die dort in einer Ecke keck au« dtm Penstar guekt. Scilließ Dln 100.000.' ftwaan hmH daa KUwwloe Nr, 96.831 daa In der HauptkoUektur der StaatL Klassenlotterie BankgaacMfl B«ilak, Marlbor Ooapoalia gairantt wurda. 7092 lieh sei die große Imkerausstel* 1 u n g erwähnt, die vor alitm unsere Land bevöikerung daa größte Interesse entgegenbringt. In der Kleintlerauastfl I u n g. werden insbesondere die loMaan Angorakanlschen und die verschicola dar Fwowehr Pobraija findet am Sonntag, den 14. d. M. statt. Am H. d. aUe nach Ppbreijol 7800 m. ins wildromantiache Logar-Tal führt uns der »Futnik« am 2). August. Die Autobusfahrt stellt sjch auf 100 Dinar. m. Die Großglocknerfahrt des »Put-nlk«, die für den 12. bis 15. d. anberaumt war, wurde aus technischen Gründen aui den 4. bis 7. September verlegt, (icsamtarrangoment 1000 Dinar, in. Nach MariaveU fährt der »Putnilt«-Autocar am 20. und 21. August. Fai\r-preis 200 Dinar. Die Anmeldung euip-fiehlt sich schon jetzt, da nur melir wenige freie Plätze vorhanden sind. Die Vfrw€|idung der elektrischen Kraft sowohl in der Industrie und im Qewofba, als auch in privaten Haushalt wird heutzutage nicht mit Unrecht als Maßstab des Fortschrittes eines jeden Landes betrachtet, insbesondere dort, wo alle notwendigen Voraussetzungen für eine durchgreifende Elektrifizierung gegeben sind. Der elektrische Strom ist im Uufe der letzten Jahrzehnte in allen Kiiiturstaaten ebenso wie z. B. das Brot und das Wasser zu einem unumgänglich notwendigen Bedarfsartikel dea Menschen geworden, dem die maßgebenden Paktoraa in richtiger Erkenntnia seiner itagahauren Bedeutung lör Mansch und Staat Ihre größte Aufmerksamkeit widmen. Auch hierzulande wurde bezüglich der Elektrifizierung schon mancher ant-scheidende Schritt nach vorwlrta getan, doch macht sich noch in mancher Hinsicht der Mangel der gerade auf diesem Qet^iete so wichtigen Planung stark bemerkbar, wie dies wohl allzn deutlich die Anarchie in dar Prelsbaatimmung für den Bezug des elektflsehan Stromaa In dan verschiedenen Qabiaten Sloweniens zeigt. Im Nachstehenden bringen wir eine kurae Übersicht der Preise für den Bezug des elektrischen Stromes und zwar fQf H^us-beleuchtunmzwacke, woraus der Mangel einer geordnataa Pfaiiregelung Wr 4leafn Hrndm unly. Dr. Ivan Koprlvnlk SpeiiaHat fflr chir^g« Eritrankaiigen oHlofert tIgUch S—10 and 15—17 Uhr Ba41oTa i|llca 6 (ober dam Cjetiflrliaiiae) wichtigen Lebensbedarfsartikel deutlich zu ersehen ist. So kostete — wir entnehmen die Preise zum größten Teile einer statistischen Übersicht der Ljubijanaer Pachzeitachrilt «EkMrpt^tuiÜki vostnlk« dia K 1) o' w a 11 s t u n de elektrischen Stromes fOr B e 1 e u c h t u n g s-a w e c k e in Hrastnik 2.50 Dln, Trbovlje 3, Zagorje 3, Sv. Lenart 3, TritC 3, Maribor 3, Dohma 3.25, SoStanj 3.25, Ptuj 3—3.50, Ru-Se 3.40, Bied 3.50, Dom^ale 3.90, Prevalje 3.5Q—4, Velenje 3—5.50, Kranj 3.50-4ä), Slovenjgradec 4, Slov. Bistrlca 4, ^rofiramm l^r 7. ^JWariborer Seftmodie Samstag) 13. Auguat. 1tt,30 bia 18 Uhr: Promenadekonzert ani Festwochengelündc. 20.30 t)ls 22 Uhr: Pronienadenkonzert am fesitwQchengelJlnde. Sonntag, t4. Auguat: II bis 12.30 Uhr: Konzert am Pestwo-chengelände. 10.30 bis 18 Uhr: Konzert aui Festwo-chengelünde. 9Q,30 tiis 12 Uhr; Kon^frt m Festwo-oheug^Unde. iMontag, IS. August: 1t bia IWO Uhr: Konzert am Festwochengelände. 16.30 bis 18 Kon?ert ani Festwp- chengeiändp. 20.30 bis 22 IDif) Konzert am Festwo-chengelända. ni. Die n^^imta Nuaimor «lar «MaritMi-rer Zeitung« aiioMnt wagon Falarta-ges am MontM aiat m Dtonatiiii (ton 16. d. zur ütiliohan stunda. ni. Der poHiliotia ItaatopfüiMont inar pro Kilowattstunde (!) an erster bezw. letzter Stelle unter allen Stromlieferanten Sloweniens. Dies sticht umso mehr in die Augen, als die Voraussetzungen fQr die Elektrifizierung des Landes nirgends so günstig sind wie gerade im Drau- und Bacherngebiet. Man darf sich daher auch nicht wundern, daß sich in den Kreisen der Stromabnehmer dieser Gebiete eine immer größere Unzufriedenheit bemerkbar macht und daß der Ruf nach einer behördlich«** Preisregelung auch auf diesem Gebiete (wie z. B. beim Brot) von Tag zu Tag lauter wird. Die maßgebenden Faktoren werden schließlich und endlich aus ihrer Reserve doch heraustreten und dieser brennenden Frage das notwendige Augen merk zuwenden müssen. Es muß sich überall die einzigrichtige Erkenntnis durch .setzen, daß an eine zeitgemäße und rasche Elektrifizierung des Landes nur dann gedacht werden kann, wenn eine auf planwirtschaftlichen Grundsätzen fussende Gesamtregelung alle jene Hemm niise und Schwierigkeiten beseitigt, die einer durchgreifenden Elektrifizierung heute noch hinderlich im Wege stehen. Daß die Anarchie in der Preisgestaltung für den Bezug des elektrischen Stromes in erster Linie beseitigt werden müßte, ist eine Sache der Selbstverständlichkeit, geht es doch überall darum, daß der Kreis der Konsumenten soweit als möglich vergrößert wird, msbesondere dann, wenn dabei auch die Interessen des Staates mitbestimmend Ins Gewicht fallen. terfahrt fort. Ein Empfang fand nicht statt. m. 25IährlKes Priesterlublläum. Am 38. d. begeht der evangelische Pfarrer Adam Luther in Puconci sein 25iähri-ges Seelsorgeriubiläum. Der Jubilar ist auch al^ Schriftsteller bekannt, insbesondere widmete er sich der evangelischen Zeitschrift »DuSevni list«, dessen Schriftleiter er auch war. m. f)9otlan;. 18.15 Konzert. 19.30 Sport, JO.lO Konzert mit üesangeinlagen. Alonlag, 15. August. Ljubljana, 9.45 Rel. \ortiu;?. 10 Kii-clieumusik. 11 Kinderstunde. U.3y Konzert. 12.20 Reportage vom iniernationa-len Motorradrennen. 13.20 KouztM-i. 17 Für den Landwirt. 17.30 Lciclite 19 Nachr., Nationalvortrag. 19.30 (-c-saiig. 20.30 Oper. — Bcogrsd, IS.-lö Konzert. 19.30 Nationaivorlrag. 20 (^per. — Prag, 17 Lustspiel. 17.50 Leichte Mns'k. 19.20 Buntes Programm, 20.55 Konzen. — Prag IL, 17.35 Blasmusik. 18 Orclic-ster und Solisten. 2'120 Kirclionkonzert. — Budapest, 19 Konzert. 20 Hörspiel. — Beromünster, 19.Wirtrag über die neuere Behandlimg Luni^einubcr- kulose. 20.10 Marschnuisik. — Paris, 17 Bunte Musik. 19 Gesang. 20.30 Siufouie-konzert. — StraHburg, 18.30 Koiucrt. 20.30 Theaterabend. — London, 20 Tanz musik. 20.55 Hörspiel. — Rom, 19.30 Konzert. 21.10 Chorkonzert. — Mailanii, 19.30 Schallpl. 21.10 Operette. — Doutschlandsender, 18 SolisIcnstunJe. 19.15 Schöne Melodien. 20.10 Unterhaltungskonzert. — Berlin, 18 Konzert. 10 »Don niovanni.'. Oper von Mozart (a'is Salzburg). — Breslau, 18 Vortrag. 19 Hörspiel. :5.10 «Der blaue Montag«. — ; Leipzig, 18 Vortrag. 19 Hörspiel. 20.10 Konzert. — München, IS \ ortrag. 19.15 Tanzmusik. 20 Bunter Abend. — Wloo, >Maribofer Zeitung« Nummer 184 \2 Konzert. 14.10 Schallpl. 16 Konzert. IS Mozart-Stunde. 19 »Don Giovanni«, Oper von Mozart (aus dem Salzburger Festspielhaus). m. Ein neuer Spezialist in Maribor. Dl'.- mehrjährige Assistent am Krankcn-hii'j=e in Celje und Spezialist tür Ohren-, und Haiskrankheiten Dr. Sava AI», ksic wurde nach Marityor vcisetzt. III. Zuschneidekurs für Damentoiletten. Ab 1. August wird in Maribor ein Zu-scfmc'idekurs für Damontoiiotteii abge-halicn, den die hiesige Exposilur des Gewerbeförderungsinstitutes veranstaltet und den der Fachlehrer der Banatsver-waltung K n a f e 1 j leitet. Der Besuch ist crtreulicherweise recht zahlreich. Den Kurs besuchen 52 Teilnehmer, u. zw. 9 Meister und Meisterinnen sowie 43 Gehilfen und Gehilfinnen. Die Hälfte der Teilnehmer ist in Maribor beschäftigt, während 26 Besucher aus anderen Orten Nordsloweniens stammen. Der Kurs wird voraussichtlich bis Mitte September abgehalten werden, m. Rassischer Heimkehrer. Nach 33-jährigem Aufenthalt in Rußland, wohin er ' Im Jahre 1915 in Krlegsgefangen-scliaft gekommen ist, kehrte dieser Tage der 47jährige Tischler Johann Fleischer in seine tleimatsgemeinde Brefice mit We!b und Kind zurück. m. Für die Lotterie- und Tombolaver-anstaltungen bei Unterhaltungsfesten ist nach einer Erläuterung des Finanzministeriums eine vorherige Bewilligung nicht notwendig, wenn es sich bei den Gewinn sten größtenteils um Geschenke handelt. m. im Zirkusvarietee »Bufallo Tyll« (zwischen der Askeröeva und Tom§iCc-va ulica) gibt es ein erlesenes großstädtisches Vatrieieeprogramm mit allerlei Attraktionen. Verpaßt nicht die Gelegenheit! Es finden täglich zwei Vorstellungen statt und zwar um 17 und um 21 Uhr. m. Die Grundsteinlegung für das neue Rüsthaus der Freiwilligen Feuerwehr in Studenci findet ajn Montag, den 15. d. um 14 Uhr statt. Der Feier, der die Vertreter der Behörden und des öffentlichen Lebens beiwohnen werden, wird sich ein Volkfest anschließen, zu dem jeder herzlichst eingeladen ist. f m. Im Sonmiertheater in Rute wird am Sonntag, den 14. d. um 15.30 Uhr die Freilichtaufführung des historisch. Volksstückes »Miklova Zala« wiederholt. Die erste Aufführung, die einen Masenbesuch von 3000 Personen aufzuweisen hatte, erzielte einen durchschlagenden Erfolg. Falls es regnen sollte, wird die Aufführung Montag, den 15. d. verlegt. m. Mädchentagung in Betnava. Die Bistumsleitung der Katholischen Aktion für Mädchen veranstaltet in Betnava eine Mädchentagung, die Sonntag, den 14. d. um 19.30 Uhr eröffnet wird, worauf eine Prozession mit anschließender Vesper stattfindet. Montag um 7 Uhr zelebriert der Fürstbischof im Park einen Gottesdienst, worauf dortselbst eine Versammlung, getrennt nach Ständen, abgehalten wird. Mittags verschiedene Veranstaltungen und nachmittags Vesper. Das Büchlein und das Abzeichen sind in der Cyrillus Druckerei zum Preise von 6 Dinar erWIltlich und berechtigen zum freien Besuch aller Veranstaltungen im Park von Betnava. m. Großes Interesse lenken im Ausstellungsraum der Festwoche die schönen u. feinstausgeführten Steppdecken der Firma A. S t u h e c, Stolna ulica 5, auf sich. in. Hundekofitumaz im Bezirk Liuto-mör. Da ein Fall von Tollwut vorgekommen ist, wurde im ganzen Bereiche des Bezirkes Ljutomer die Hundekontu-mit verhängt. •\r ih. Von einer verirrten Kugel getroffen. Wie wir gestern berichteten, wurde unweit von Dobrna die Beograderin Anna-S 0 k 0 1 0 V von einer Kugel getroffen. Zunächst glaubte man, daß es sich um einen Raubüberfall handle, doch stellte es sich bald heraus, daß die Frau durch eine verirrte Kugel verletzt worden war. ni. Es war nur ein harmloser Landstreicher. Im Zusammenhang mit unserer lefken Meldung über das Auftauchen des flüc^htigen Räubers Josef Köder in der Umgebung von Slovenjgradec wird uns jonntag, den 14. Augu Rlmske toplice RmUiui ThtraMllNuL JafotUwisdMS Gaittin. ladUMUMi Nwvm, Fraatalald«*. Gicht* ImIim Blutdruck Bcw. BlÖlf• P«p*«lwlkwta t lAt J« M Tage Dia iM*— Ms Dia ItM*—. Blaatibaml« Bmtet' Uf ■p«kt* Äwrch Patiüli «dar B«4«dlraktlra Miilia lopUet. Tajsko-prometiu sTtia «PUTNIK* lABlBOR mitgeteilt, daß es der Gepdarmerie gelungen ist, tagsdarauf den vermeintlichen Räuber festzunehmen, doch handelte es sich nicht um Köder, sondern um einen harmlosen Landstreicher. ni. Mißglückter Diebstahlsversttch. In Slovenska Bistrica schlich sich in der Nacht zum Freitag in die Wohnung des Poliers HamerSek durch das offene Fenster ein Langfinger ein, er wurde jedoch verscheucht und verschwand. Vor kurzem wurde HamerJek aus der Wohnung das Fahrrad entwendet. Vielleicht handelte es sich jetzt um denselben Täter, der jedoch unverrichteter Dinge abziehen mußte. * Moderne elektrische Uhren mit Netzanschluß bei M. llgerjev sin, Juwelier, Gosposka 15. Verkauf auch auf Teilzahlung ohne Preiszuschlag. 6573 * Einschreibung in den Ginjährigen Handelskurs Legat in Maribor täglich von 10 bis 12, auch an Sonn- und Feitrr-tagen, in der Schulkanzlei, Vrazova ulica 4. Schulprogramm und Auskunft kosten-loi;. Eigenes Stundenteninterna:. Beginn p b^ptember. 7873 * Einschreibungen in den ^Einjährigen Handelskurs Kovaä« in Maribor, Gosposka 46, täglich. 7SÖ1 m. Die heurige Herbstmesse in Ljub-Ijana wird vom 1. bis 12. September abgehalten und wird wieder eine Reihe von Ausstellungen wirtschaftlichen und kulturellen Charakters umfassen. Im Vorder grund steht die internationale Lichtbild-und Filmausstellung. Vorgesehen ist ferner eine Rinder- und Kleintierschau. Am 1. und 2. September wird eine Hundeausstellung mit einem Bewerb um das jugoslawische Championat veranstaltet. Die Besucher der Herbstmesse genießen auf der Bahn den halben Fahrpreis vom 27. August bis 17 September. * Gasthaus Weber. Sonntag Gartenkonzert der Eisenbahner-Musikkapelle Schönherr. Tanz. Prima Weine. 7696 Gasthaus $unko, Radvanje. Treffpunkt aller Ausflügler! Solide Bedienung! 7926 m. Venedig, Gardasee und Dolomiten sind das Hauptziel der großen »Putnik«-Gesellschaftsfahrt vom 24. bis 30. August. Das Gesamtarrangement kommt auf 1600 Dinar zu stehen. Es empfiehlt sich schon jetzt die Anmeldung vorzunehmen. m. Nach Klagenfurt und zum Wörthersee fährt der »Putnik«-Autocar am Monden 15. d. (Feiertag). Fahrpreis 120 Dinar. .p. 'MaB das sein? In letzter Zeit macht es, einzelnen Motorrad- und auch Kraft-wagenfahrern eine besondere Freude, in den späten Nachtstunden den Auspuff ihrer Vehikel zu öffnen und die Nachtruhe in gröblichster Weise zu stören. Kann diesem Treiben wirklich nicht abgeholfen werden? p. Im Stadtkino gelangt Samstag . und Sonntag der Lustspielschlager »Das Frauenparadies« mit Svetislav PetrovlC zur Vorführung. — Im Beiprogramm die neueste Alfa-Wochenschau. p. Wochenbereitschaft der Freiw. Feuerwehr. Vom 14. bis 21. d. versieht die erste Rotte des ersten Zuges mit Brandmeister Stefan MoCnik, Rottführer Martin Horvat, Rottführerstellvertreter Alois Vra-biö und mit der Mannschaft Wilhelm Mik§a, Johann 2geö und Cyrill Melko die Feuerbereitschaft, während Chauffeur Fr. Prosnik, Rottführer Ivan Merc sowie Alois Murko und Robert FerS von der Mannschaft den Rettungsdienst übernehmen. I p. Den Apothekennachtdieiist versieht bis einschließlich Freitag, den 19. d. die Apotheke »Zum goldenen Hirschen« — (Mag. Pharm. Behrbalk). c. Todesfall. Auf seinem Weingarten in Vurberg bei Ptuj starb der pensionierte Eisenbahnbeamte Johann S a 1 a m u n aus Celje im Alter von 58 Jahren. Die sterbliche Hülle des Verewigten wurde am Freitag nach Celje gebracht, wo am Sonnabend, den 13. d. um 17.30 Uhr im Stadtfriedhofe die Beerdigung stattfindet. c. Oründungii^rsamffllung. Die Grün-dungsversammlung des Verbandes der Maler, Anstreicher und Schriftenmaler des Draubanates beginnt am morgigen Sonntag um 10 Uhr vormittags im hiesigen »Narodni dorn«. c. Radrennen. Das im Vorjahre erstmalig gefahrene Radrennen »Rund um Kroatien und Slowenien« findet auch in diesem Jahre wieder statt und wird in den Tagen vom 13. bis zum 16. August gefahren. Die Strecke führt über 600 Kilometer von Zagreb über Karlovac, Novo mesto, Ljubljana, Celje, Maribor, Ptuj und Varazdin und zurück nach Zagreb. In Celje werden die Rennfahrer am 14. August gegen 9 Uhr 30 auf der Ljubljan-ska cesta erwartet. Um 10 Uhr wird auf der Mariborer Straße wieder zur Weiterfahrt gestartet. Es haben sich 37 Fahrer aus Beograd, Zagreb, Ljubljana, Novisad, Karlovac, Varazdin, Sarajevo und Jesenl-ce angemeldet. Die aus Celje gemeldet gewesenen Fahrer haben im letzten Augenblick ihren Start abgesagt. c. »Slavija« aus Sarajevo und Celje. Das Gastspiel des Ligavereines »Slavija« aus Sarajevo bedeutet jedenfalls ein sport liches Ereignis. »Slavija«, die am Sonntag in Zagreb gegen »Ha§k« spielt, kommt am Montag (15. August) mit allen ihren ersten Kräften nach Celje und hat hier den Sportklub Celje zum Gegner. Auf Seite der »Slavija« spielt auch der ehemalige Spieler des Sportklubs Celje Riko P r e s i n g e r, der zur Zeit in Sarajevo beim Militär dient. Das Spiel findet am Feiertag um 16.30 Uhr ai^f dem Glasic statt. c. Voo der HaicMMichiilc. Die schriftlichen .Nadhprüluni^n an der hiesigen staatlichen • Handelsschule . werden am 27.' August abgehalten,' 'die> mündlichen hingegen für die, zweite Klasse am 29. August und für die erste Klasse am 30. August. Die diesbezüglichen Ansuchen müssen mit einer "lO-Dinar-Sttmpelmarkc versehen bis zum 23. August bei der Anstaltsleitung eingericht^werden. Die nach-* träglichen Abgangsprühjngen werden vor aussichtlich am 2, September beginnen. * c c. Verkehrsuiifill. Der 26 Jahre alte Landwirtssohn Klinar aus Svetje bei Celje geriet mit seinen^ Fahrrade zu weit von der Straße ab und rannte an einen Baum. Klinar zog sich einen SchlUsselbeinbruch zu und wurde ins hiesige Krankenhaus gebracht. c. Vom Elaenbahndienst. Herx Franz Sirceij, bisher Stationsvorstand in Slovenska Bistrica^ wurde rtach Dom2ale versetzt. c. Laurentius. Eine alte Bauernregel verspricht nichts Gutes, wenn es zu Lau-renzi, am IG. August, regnet. • Aengstlich beobachteten wir den ganzen Tag Ober das Wetter — am späten Abend aber hat es dann doch ein. wenig zu regnen begonnen. Jedenfalls war durch die Bewölkung des Himmels von d^n »Lauren-zi-Tränen«, dem vi^l .berejdten Stern-Schnuppenfall in dieser Naclit, im unteren Sanntal nichts zu.sehen^ Wenn es nach dem Volksglauben' ginge, der sagt» daß man sich beim Fallen einer Sternschnuppe etwas wünschen könne, ^so. niüßten sich zu Laurenz! ■ Hunderte von großen und kleinen Wünschen erfüllen. Denn um diese Zeit wimmelt es ja von diesen seltsamen, den nächtlichen Himmel durchsausenden Boten ferner Welten. c. Kino Union. Samstag und Sonntag ein fesselnder Ausschnitt aus dem Boxeraufstand: »Alarm in Peking« mit Gustav Fröhlich. 90 Minuten Spannung, Abenteuer, Romantik. — Von Montag bis Mittwoch; »Auf der Eisscholle«, ein Meisterfilm mit dem beliebten Film^at LIda Baa-rowa. * Btl StuhlverstopfQiiff and Vtrdau-nngsitöningen nehme maii. morgens nüchtern ein Glas natürliches »Franz-Josef<-Bitterwasser. —> Reg. S. br. 15.485/35. ^ '__ Der Verband d. jagdyerelne des Saveba-nats veranstaltet am 14. und 15. August in Zagreb ein großes jagdsportliches Preisschießen. Geschossen wird auf sfimt liehe jagdsportliche Figuren (Tontauben, flüchtender Hase und Rehbock, fliegender Fasan und Schnepfe, beweglichen Fuchs usw.) mit Schrot und Kugel. Für die Veranstaltung herrscht allseits das lebhafteste Interesse, da einerseits mit einer lük-kenlosen Beteiligung aller inländischen Matadore zu rechnen ist und anderseit die Organisation der Veranstaltung auf internationaler Höhe sein dürfte, was schon das vorjährige Zagreber jagdschie ßen bewiesen hat. Teilnahmsberechtigt sind alle Weidmänner Jugoslawiens, denen nach Wunsch der Verband in Zagreb, Radl$ina ulica 2, das genaue Programm der Veranstaltung zuwendet. iv^ CysYi >-> ix ' > (SiKftOulMge'le - lonn i(!D 30nrn ni(|)t traoen Mm?" j(Zeichn. Walter Schröder — Scherl-M.) b Der kleine und der große Reiter. Roman von Hedwig Weiß-Sonnenburg. Paul Neff-Verlag, Berlin. Mit jener schlich ten Anschaulichkeit, mit j^ner Echtheit der Farben und Stimmungen, die einzig das eigene Erleben und Erleiden vermittelt, schildert die Verfasserin die mannigfachen Schicksale deutscher Siedler in Paraguay. l>er königliche Geiger. In der Kapelle des alten Generalmusikdirektors Franz Fischer spielte ein bayrischer Prinz. Einmal probte man eine Wagnersche Oper. Der Prinz spielte ziem lieh falsch. Schließlich wurde Fischer ärgerlich und rief den Geigern zu; »Meine Herren — fis, fisl Net allawei fl Auch bej ^e keniglichen Geigen!« ooiintap, den 14. Augiist 193R »MflrtKofer Zeilunß« Nummer 1R4 £l!t%r ;£(Ftilin5ufirie detft öo7o deg 3nlan5&eDarff(i IN »JGOSLAWIEN GIBT ES BtRElTS In den cr^^lcii Jahren seines Hestandcs v. rl'ügtc . das Köni/^rciclv Juj^oslawicn (■'her keine, nennenswerte Industriebc-hclriebc. Als aiiS|,'csprochenes Agrarland war es Rczwungen, Fertigwaren industrieller Herkunft fast zur Gänze aus dem Auslande zu beziehen. Es war natürlich, (laß bald' Versuche unternommen wurden,' die dadurch gegebene Abhängigkeit von der Hinfuhr möglichst zu verringern und eigene Fabriken ins Leben zu ruicn. Das reiche Vorliandcnseln der „l^nhslpffe förderte die einsetzenden Au-tr'tikjebeslrcbungen, bo riaß schon wenige ■jähre nach der Gründung des Staates ci-iH' ganze Reihe großer. Unternehmen bestanden, die in der l.age waren, .wesentliche Hundertsätzf des; bTiHndbedarfes /,u decken; . - . ■ ". In besonderem Ausmaß läßt sich diese ■ l.niWicklung auf dem Gebiete cicr jugo-• lila wischen T e x t i! w i- r t sc Ii a f 1 'beobachten, die-heute• bcroils über eine •bochctitwickeltc Industrie Verfügt. Die Leistungsfähigkeit der bestehenden Fabriken-ist zur Zeit schön so groß, daß Sil«mehr als. 80% des gesamten Inlandsbedarfes zu decken in der Lage ist. Nach den Ermittlungen des Beograder staal-lichen Instituts zur Förderung des Au-l^enhandpls gibt es in Jugoslawien mehr als 300 Tcxtilindustricfirmen. . Der Ausbau der Textilindustrie erfuhr i'y. den letzten Jahren durch die Regierung die stärkste Förderung. Die gewaltigen Baum- u. Schafwollernten Jugosla->Niiens.gabi;n dem Lande die Möglichkeit bisher auf synthetische Kunststoffe weitgehend zu verzichten, was anclererseits nicht bedeutete, daß man sich einer Einfuhr etwa von Kunstseide grundsätzlich enjgegenstellte. Die vorliegenden Zahlen beweisen, daß gerade die Kunstseideneinfuhr bis heute einen wichtigen Posten des Außenhandels darstellt, wenngleich ihre Tendenz rückläufig ist. Der starke Aufschwung der heimischen Natur- und Kunstseidenindustrie läßt diese Entwicklung verständlich erscheinen. Kunstsei-dOngarne allerdings produziert Jugoslawien bisher noch nicht, doch werden in niehr als dreißig Betrieben Kunstseidengewebe hergestellt. Einige Unternehmungen befassen sich bereits auch mit der Verarbeitung von Naturseidengarnen zu Giweben. Damit zusammenhängend isl die Einfuhr von Seiden- und Kunstseiden garnen stark angestiegen, dagegen die Einfuhr der Gewebe aus Natur-, Haibund Kunstseide gesunken. Zugleich ging di(^ Einfuhr der Fertigwaren aus Natur-und Kunstseide in den letzten Jahren zunick. Unter den Herkunftsländern der Tcxtil-, besonders der Kunstseidenein-fiih»-, steht Deutschland vor allen anderen Staaten ah erster Stelle. Die stärkste Einfuhrsteigerung weist der jugoslawisch-italienische Kunstseidenbezug auf, was allerdings darauf zurückzuführen isl, daß vor dem Jahre 1937 zwischen den beiden Ländern der Handel vc.rhältnisiiiiJßig bracfi gelegen ist, der c.i'st' nach dem Abschluß des Freund-sch iftsvertrages eine ' wesentliche Erweiterung erfuhr. Im allgemeinen läßt sich heute annehmen, daß die Einfuhr der Kunstseide und anderer Halb- und Folj Beograd, 13. August. Wie der »Jugoslawische Kuriere erfährt, hat Frankreich Jugoslawien für dieses Jahr ein nachträgliches Holzkontingent von 3000 Tonnen zugestanden und zwar zu Lasten der früher Oesterreich zugestandenen Kontingente, Die österreichischen tmgente betrugen 90.000 Tonnen j^^r-lich. Nach einer Erklärung des franzj^si-schen Handelsministers wird Frankreich nicht alle österreichischen Kontinente auf Jugoslawien übertragen. .Andere^al-kanstaaten werden ebenfalls teilweise die se Kontingente zugeteilt erhalten. 2>er internotionale Sfirfeninötr In der mit 6. d. M. schließenden Woche herrschte zuerst unter dem Eindrück der Ereignisse im Fernen Osten an den Weltbörsen Schwächciieigung, von^^er auch Newyork nicht verschont bl^b. obwohl die günstigen amerikanischen Wirtschaftsmeldungen Anregungen .ge-Es kommt weiter hinzu, dafß Leipzig i geben hätten. In der zweiten .Wocfaeu^ \ iMariborer Zeitung< Nummer 184 8 SofintÄR, den 14. August 1938 liälfte besserte sich die Lage unter Führung von Newyork wieder. Der Durchschnittsindex cing per Saldo um 0.2 auf (>3.7 zurück. — Der Stand an den einzelnen Plätzen war: Amsterdam 59.8 (ge-;;en C)0.2 in der Vorwochc), Berlin 45.5 (46.7), Brüssel 41.9 (43.3), London 61.9 (61;3), Mailand 117.4 unverändert, Newyork S4.8 (82.4), Paris 53.8 (54.3), Prajr 82.4 (S4.1), Stockholm 26.9 (26.7) und Zu-riicli 62.7 (62.6). — Die Berechnung erfolgte auf Grund der Annahme: Ende 1927 gleich 100. 3ufammmor6rit Arr OrutfcOm und ungarifdDni ^afcDinen-inOuflrie Nach Meldung ungarischer Wirt-schaftsblätter hat sich der Direktor des Landesverbandes der ungarischen Maschinenfabriken Stromberger nach Deutschland begeben, um den zuständigen Stellen in Berlin die Bereitwilligkeit der ungarischen Maschinen- und Elektri-zitätsindustrie für ein Zusammengehen mit den entsprechenden deutschen Industriegruppen in Südosteuropa mitzuteilen. Wie dazu weiter mitgeteilt wird, hat es in den letzten Jahren scharfe Konkurrenzkämpfe zwischen der ungarischen und der deutschen Maschinenindustric namentlich bei öffentlichen Lieferungsausschreibungen in den Südoststaaten und in den vorderasiatischen Ländern gegeben. Zwischen den ungarischen und deutschen Maschinenfabriken besteht seit zwei Jahren eine mehrfach korrigierte Konvention zum Schutze des ungarischen Marktes. Im Sinne dieser Konvention beschickt die deutsche Maschinenindustrie den ungarischen Markt nur insoweit, als hierdurch die Interessen der ungarischen Maschinenindustrie nicht hceinträchtigt werden. X Marlborer Stechvlehmarkt vom 12. d. M. Zugeführt wurden 206 Schweine, wovon 107 Stück verkauft wurjlen. Es kosteten: 5 bis 6 Wochen alte Jungschweine 00 bis 120, 7 bis 9 Wochen 130 bis 160, 3 bis 4 Monate alte 180 bis 240, 5 bis 7 Monate 285 bis 420, 8 bis 10 Monate 450 bis 550 und über ein Jahr alte Schweinc 710 bis Ä20 Dinar pro Stück. Das Kilogramm Lebendgewicht kostete 6.50 bis 8.— und Schlachtgc-wlcht 8.50 bis 11.25 Dinar. Zufuhr und Verkehr waren gut. X Die Acpfelausfuhr nach Dwtschland ist befriedigend, da in verschiedenen Län dem, 80 auch in diesem sowie in der Tschechoslowakei, der Obstertrag heuer sehr dürftig ist und größere Mengen eingeführt werden müssen. In Jugoslawien ist die Lage nicht einheitlich, doch wird der Ertrag im allgemeinen 'als gut bezeich net. Die Einkaufspreise bewegen sich in der Umgebung von Maribor zwischen 2.25 und 2.50 Dinar pro Kilo, während erstklassige Ware bis zu 2.80 Dinar erzielt. In Wien wurde der Höchstpreis mit 22 Pfennig pro Kilo festgesetzt. X Die Uel>ertragungstaxe für Liegenschaften wird nach Mitteilungen des Finanzministeriums vielfach unrichtig berechnet. Nach den geltenden Bestimmungen ist bei Liegenschaftsübertragungen, die den Charakter einer lebenslänglichen Rente oder Erhaltung besitzen, die Taxe nach Tarifpost 12 des Taxgesetzes zu errichtcn, wdbei die Uebertragungsurkun de mit 10 Dinar zu stempeln ist. Außerdem wird die Tarifpost 29 in Anwendung gebracht. Bei Uebertragungen von beweglichen Gütern oder Geldbeträgen wird 1% vom Wert als Taxe entrichtet. In beiden Fällen kann die Grundtage für die Uebertragungstaxe nicht niedriger sein als jene, die für die Berechnung der Jahresrente oder des JahreBcrhaltungsbeitra-ges maßgebend ist. Xroft für W kleinen Iis hat mich immer sehr verdrossen, Wenn man mich nur die Kleine hieß. Viel Tranen hab ich schon vergossen, Daß Gott so klein mich bleiben ließ. Nun hab ich mir doch Zeit genommen Und überdachte mir es rccht, Da bin ich endlich drauf gekommen, Ks sei ja doch nicht gar so schlecht. Ihr Leldensschwestern, die der Himmel Nicht hoch zu sich emporgestreckt, Und die darum, weil im Getümmel Ihr nicht hervorragt, mancher höhnt und neckt, Bleibt hübsch am Boden, seid bescheiden, Erhöhen soll Euch dies Gedicht. '"<1 liHr', was es zum Trost im Leiden Und um Euch zu versöhnen spricht. Es sagt ein Wahrwort aller Zeiten, Daß alles Kleine herzig Ist, Weil man die Liebenswürdigkeiten Ja niemals nach dem Meter mißt. Ein jeder Mensch wird gut geboren, Das Böse schleicht sich später ein Drum sind die Großen ganz verloren, Bei Kleinen ist der Platz zu klein. Wir sind nur Miniatur-Geschöpfchen Und darum lieblich anzusehen, Es ist zwar wahr, daß kleine Töpfeben Umso viel leichter übergehen. Dies kommt daher, weil ja die Flammen Verteilen sich im großen Haus Bei uns im engen Raum zusammen Da schlägt's dann gleich zum Dach hinaus. Uns kümmern Wetter nicht und Stürme Wir können immer ruhig sein, P r Blitz schlägt öfter in die Türme, Als in die nledern Hütten ein. Mama Natur gab uns ganz weise Im Duodez-Format heraus Und ichinückt auf dieser Lebensreise Gl'.'ich eineir Taschentuch ««ns aus. Wir Wimen besser zu gefallen Wir schniiegen leichter uns Ins Joch Und wenn wir Kleinen etwa fallen, So fallen wir ja nicht so hoch. Wi'.^ oft geschieht es einem Großen, Daß er nicht grade gehen kann, Wir haben? besser, denn wir stosseii Uns nicht so leicht die Köpfe an. Von all der Großen kleinen Leuten, Die scholl gelebet, red Ich nicht Und auch das Sprichwort aller Zeiten: Was groß ist, das ist — sag ich nicht, Sonst könnte man den Text mir lesen Un ' sagen: »Macht die Kleine da Aus Kleinigkeiten nicht ein Wesen Als wäre gar ein Großer nah?« Nur eines dr^ingt mich noch zu sagen, Das soll auch nicht verschwiegen sein. Ich möcht die Großen alle f-agen, Wen lud Gott selber zu sich ein? Wen hat sein Sohn in Schutz genommen. Sprach nicht der Spender allen Lichts: »Die K'c'rnn lasset zu mir kommen« ---Doch von den Großen sprach er nichts. X. J. An di« P. T. Abonii«fit«n d«r NMarlbpror Zeitung" Die geich. Abonnenten der »Maribörer Zeitung« werden höfl. ersucht, die rück-ständigen 'Abonnementsbeträge so bald als möglich zu begleichen, damit die Verwaltung nicht in die unangenehme Ltge gebracht wird, in der Zustellung des Blattet eine Unterbrechung ein-treten lassen zu müssen. — Die Vor» waltung der »M ar ib o r e r Zeitung*, Kinderfesi MKum KK 4)964 MK4412; KK 43284. Ein lustiger kleiner Kittel-anzuß mit kurzem Pumphöschen und bun tem Bortenbesatz. Vorderer Knopfverschluß. Erforderlich: etwa 2,10 m Stoff, 70 cm breit. Bunte Beyer-Schnitte für 2, 4 und 0 Jahre. MK 14126. KoniiiRTkleid aus gcnuistcr-ler Kunstseide oder für festliche Gelc- MK 44127. Festliches Sommerkleid mit Puffärmeln In Raglanforni und dlchtge-zogenem Ausschnitt, der mit einem »Köpfchen« endet. Erforderlich: etwa 2,70 m Stoff, 90 cm breit. Bunte Beyer-Schnitte für 12, 14 Jahre. MK 44102. Ärmelloses Sommerkleid mit breitem Schulterkragen und Fälbeichenbesatz. Als Material dient Musselin oder Kunstseide. Erforderlich: etwa 1,90 Meter Stoff, 80 cm breit. Bunte Beyer-Schnitte für 7, 9, 11 Jahre. genheiten aus zartgeblümtem Kunst-seidentaft. Erforderlich: etwa 2,70 m Stoff, 85 cm breit. Bunte Beyer-Schnitte für 12, 14 Jahre. MK 44103. Für kleine Mädchen ein Sommerklcidchen aus buntbedrucktem Musselin mit woißpin Latz und Buben-kragcn. Erforderlich: etwa 1,20 m Stoff, MK 44220. Zartes, duftiges Festkleidchen aus Voile oder Batist mit farbigem Scidenbandgürtel, seitlich zu Rosetten gelegt Erforderlich: etwa 1,45 m Stoff, 110 cm breit. Bunte Beyer-Schnitte für 7, 9, 11 Jahre. KK 44112. Ein Festanzug für das Brüderchen. Das dunkle kurze Höschen wird der hellen Seidenbluse aufgeknöpft. Erforderlich: etwa 1 m heller, 75 cm dunkler Stoff, je 80 cm breit. Bunte Beyer-Schnitte für 2, 4, 6 Jahre. 110 cm breit. Bunte Beyer-Schnitte für 2, 4, 6 Jahre. MK 44221. Ärmelloses Hängerchen aus Volle oder gemusterter Kunstseide. Halsausschnitt, Saum und Ärmelränder mit Rüschenbesatz. Erforderlich: etwa 1,10 Meter Stoff, 110 cm breit. Bunte Beycr-Schnittc für 2, 4, 6 Jahre. MK44142 MK 44142. Ein Kleid für den Hochsommer, aus getupftem Voile oder auch aus Kunstseide zu arbeiten mit breiter farbiger, hinten zur Schleife gebundener Schärpe. Die Ränder sind ausgebogt. Erforderlich: etwa 2 m Stoff, 80 cm breit. Hunte Beyer-Schnitte für 6, 8, 10 Jnhrc. Sonntag, dtn 14. August 1938 9 »MarFh'ortf Zeitung« Nummer 1R4 ;S)fe (demeinDe Cmolnif cr Alpen (Schnee-) Hase war sclmn selten. Smolnik und seine westliciie NachbarKcmein-de werden als im »HochKcblrKe«, seine nordwestl., Cinzat, und die östl.« Lobnl-ca, als im Mittel^ebirKe jjeleKcn, s:c-iiaiint. Fs war damals, ni seinen Hölien-lascn noch bezeugt, von Urwäldern bedeckt und umschlossen, die vorwieKend Dominikalbesitz der Herrschaft waren. Diese »Alpenw^aldun^en« der Hochlaßen wurden damals veralkemeniernd mit 5^Planina« bezeichnet. Unter den Rustikal (Bfciucrn-) Walduntjen stehen innerhalb der Herrschaft jene von Snminik als »Kut erhalten« mit 2199 Joch an 3-tcr, mit DominikalwaldunRen, 2f)4li Joch, an 2-ter Stelle. Mehr B. W. hatte nur Rdecl bre* (4ü5B J.) und Kumen (2701 J.). Mit D. W. stand Kumen (3182 J.) an 1. Stelle. Die' Planinka wird als besonderer AussichtsberK genannt und der Anblick des SonnenaufRanges, den sie «ewährt, erwähnt: »Die Sonnenstrahlen spjcKcln sich im Plattensee.« Smolnik hatte damals Wohnhäuser mit .S5 Wohnparteien und insges. 445 einheimische Finwohncr. Laut einem, für inilitärlsche Zwecke hesthnmten »Con-scriptionsbericht« verteilen sich diese auf: 20 Bauern, IIH ^anz Unanwcndbarc (— Untaugliche), 1 für die Lutuhvdir, 5 Anwendbare (= TauKÜche), 83 im Alter von 1 15 Jaliren, zwei 1f> j., vier 17 J., zwei 18 j. niflnnlichen und 21 n weihlichen (ieschleclites. (Flu sehr iierintjcr Taniiliclikeitssntz!) Fs bestand keine besondere Lani^lebiKkeit. Nur zwei Bettlet* waren 105 ujid KW» Jahre alt. Smolnik war nebst Bistflca und Lob-iiica zu Ruse einKepfarrt. Hervorgeho- rnommm 5)urdi^ iirftne Xal Der ireta Vrbovec (d. h. Woidenhof) im Dreta-tal ist die landüblichc BezoichiiuiiR für das festungsartige Schloß, das in üe-viertform einen Felsen umschließt. Beide «erheben sich als bezeichnende Merkmale der Landschaft im Winkel, den die Dreta bei ihrer Finmündung In die Sann bildet, ein bis auf Fels und Schloß flaches Zwischenstromland mit einem modernen Sä-i;ewerk und einer kleinen Ansledlung, an der ebenfalls jener Name haftet. Das Schloß hieß einst »Altenburg«; in noch älterer Zelt »Die untere Burg«, offenbar zur Unterscheidung von! jüngeren Oor-njl grad (Oberburg«. Seit aber der Bischof von Ljubljana, der Magnat des Sannlales, auf der ebenen Kuppe jenes Felsens ein Kirchlein erbaut und der Burg den Namen »Marienburg« gegeben hat, verdrängt die neue Bezeichnung allmählich alle anderen. Marijin grad gegen Uber, am rechten Ufer der flreta, thront auf einer mäßigen AnhiHie, talaufwärts blickend, ein wahres l.ug'-iP^'.-!-;ind, die zwcitürmige Wallfahrtskirche Martja ^^on Paul Schlosser. bcn wird der fromme Sinn der Pfarrinsassen und dali sie bedeutende Beträge für Kirchenausstattungs- und Frhal-tungszwccke zuwenden. (Wir werden noch zwei Fälle in der Sippe Hieb kennen lernen.) Die Schule bestand in RuSe. Die entferntesten Bewohner hatten 3 Stunden dahin. Friedhof und Wundarzt gab es nur hicrselbst. Holznutzun«, -Handel u. -Frzcugnisse bildeten die einzigen Erwerbsquellen. Getreide, Stroh und Heu erzeugten alle Gemeinden unter ihrem Bedarf. Man mußte alles ans Maribor beziehen, wohin alle Wochen förmliche Karawanen vOfi Wägen wanderten. Dem männlichen Dlenstpersnnalc im »hohen Gebirge« war es im Winter erlaubt, Holzschuhe, Schaufeln, Dreschfleffcl, Sensen- und Rechen-Stiele ans Holz zu erzeugen und auf eigene Rechnung zu verkaufen. »In der Ebene« war keine Nebenbeschäftigung ztigcstanden. An GroLihaustieren waren vorhanden: 3 Henx'^te, 1 Wallach, 79 Ochsen und 33 Kühe. Kein Bauer hielt mehr als nur eine Ktdi. Die Ochsen waren den ganzen Sonmier über mit Blochholzführen beschäftigt, wurden nachtsüber ausgespannt und suchten sich Im Walde ihr spärliches Futter, »kaum dabei das Leben fristend«. Alpenhirten gibt es keine. Fs fehlt der Wille, die Kinder in die Schule zu schicken, daher die seistlgc Bildung zurückblieb: Aberglaube, Glaube an Hexen, SynipüthlenUttel, Vertrauen zu Afterärzten und ebensolchen Hebammen (Kurpfuschern) war die Folge. Auch hier hat der wirtschaftliche Rückgang sclion bald vieles geändert, wie mir Herr Franz Se r n c aus Ru§c mitteilte. Um 1865 gab es noch 21 Bauern, seither sind 12 abgefallen, ja teils wurden Huben aufgelassen. Damals hatte fast jeder Bauer seHic eigene Sagemuhle. Das Holz verkauften sie an Glaser vulgo Pauly. Da sie meist Analphabeten waren, markierte jeder sein Schnittholz mit seinem eigenen üJeidien; solche waren: römische Buchstaben: 2 grolie M, dicht nebetieinander, ü. O; die gemein-germanische Rune T; ein altrömlsches liegendes A; ein alturiechlsches th, d. i. ein Kreis mit hinen einem Andreaskreuze. Möglicherweise sind da Hauszeichen uralten Gebrauches darunter: ein Gebiet für weitere Forschung am Bachern! Von Sitten und Gebräuchen wird nur wenig berichtet. Der angehende Bräutigam entsendet einen Freund als Bittler. Der nijnmt sich zwei Fürsprecher mit. Der Bitticr hat stets einen Pelzrock ati. (Anspielung an den »Kuggelpelz* — laut der Handschrift!) Der Freund träst mm im Hause der Fltern der BeKchrteii die Werbung vor und nennt erst nach vielerlei Herumreden den Namen des angehenden Bräutigames. Sind die Braui- Nazarje mit einem lustscfiloftartig angebauten Franziskanerkloster. Auf der Wie se vor der Kirche muß man haltmachen eitern einverstflnden4 wird weiter verhandelt. Sind sie es aber nicht, so ersucht der nun nur vermeintliche Brautvater, den Bittler den Pelz auszuziehen, da CS in der Stube zu warm sei. Das ist das entscheidende Nein und die drei Werbeboten verlassen sofort die Stube. Und der abgeblitzte Bitticr besclicidet nun seinen Auftraggeber, »er habe einen Bock auf^ichängt«. (Den Ausdruck »Bitticr« erwähnt die Handschrift nicht, doch lebte er 1912 noch im nahen Hollern.) Auch bestand nocli der bis zum Uniut: gesteigerte Brauch des Leichenschmauses im Anschlüsse an die Lelchenbeslat-tung. Alle dagegen getroffenen Verfügungen waren fruchltos. Die Kirchweih-fcste wurden mit Tanz begangen, arteten aber häufig in Trinkgelage aus. Als Chronist verzeichne ich: bts heute hat sich in diesen Belangen nichts geändert. Tiefer in die (JeschiehtC des Bodens und seiner Besirdclung eindringend: Die Flurtype ist hier die Einödflur, die Siedehmg der Firti'xlhof, der Hoftypus der unregelmäßige Haufenhof, der fast über den ganzen Bachern verbreitet ist. Wenn wir selbst nur der Hofform nachgehen, wann diese hier Eingang gefunden hat, so gelauKcn wir in das 7. bis 9. Jahrluuidert zurück, die Zeit der slowenischen Landnahme und der nachfolgenden deutschen Überschichtung. in der die innere Kolonisation und damit verbundene Rodung noch lauge Zeit anhielt. Vor hundert Jahren war hier der Haufenhof noch durchaus aus Holz gebaut und ist es auch heute noch. (Vergl. Si-daritsch: (jcographie des bäuerlichen Siedelungswesens in Steierinark, 1925.) Hier war geistliche Macht die Kultur-brLiigerin und wir sehen 128J bis 1289, dall eine, vielleicht die letzte Rodujigs-welle vom Stifte St. Paul ausgegangen ist. Es schuf und bestiftete die Schat-scliwaigen. In Smolnik finden wir einen Schweiger auf der engeren Hiebrodung, dann in der (jemeinde die Schwaighöfe Grisoid (damals Grisott) und Marold (Mayerhöld), in Nachbargemeinden: Vr-hov dol den Marin und in Kumen wieder einen Sch-welger. (Vgl. meinen Aufs. Barerloden in dieser Zeitung vom 19. September 1937.) Reine Rodungsnamen, unverändert deutscli, sind Greuth (n. w. von Fala) und Rottenberg (n. w. von Sv. Lovrenc n. Poh.), beide Gereute, Rodung ausdrückend. Die Namen der unmittelbaren Gemeinden gehen zurück auf a) slowenisch: Lobnica (Lobnitz), b) deutsch: Zinsath (1823 »Tschinschal«, slowenisch, aber deutsch geschrieben), 128(>—1630 auch Wisen, Wiesen genannt, unmittelbar >>'iescn bedeutend, c) gemeinindogermanisch: Kumen, dessen Wurzel wort immer Hügel, Berg bedeutet; altslavisch chlunu, ältersloveniscli cholm, germanisch holm, lateinisch cumulus. Lessiak (Carinthia I 1922) nimmt die Entlehnung aus dem Germanischen an. Und Smolnik ist slovcniscli. Es wird geschrieben; 1289 »in den Zmolnlck*, 1823 Zmollnltz, Smol-nick, Smonig, 1843, 1885 unverändert Zmollnik, Smolnik, und geht auf smol. d. i. Pech, Harz, zurück, bedeutet soviel wie das Pcchige, liarzreicijc. ist also auch mittelbar ein Rodename. In Kärnten gibt es ein verdeutschtes ZmOIniu. hier nicht üblich; Smolnik halte ich für die richtige Schreibweise. in der Gemeinde gab es laut dem Franziszeischen Kataster 1824 nur Bauern, ausgenommen der Wirt Karl (ilaser vulgo Pauly und der Hammerschmied Michael Glaser. Alte \'ulgär- (Hot-) Namen sind (eingeklammert die Besitzer von 1824): Achy (Thomas Potauschnig). Adl (iKuaz Ledineg), Blasinegg (Andrii BD, oberer und unterer Glaboker (Josef u. Peter Jurko), Jcrko (Joiiann Jadl). Grisoid (Josef Repolusko). Klenjak (Anton Pcscharnigg), Kriutz (Andreas (jor-niagg). Robnigg (Michael Lukosclie:;). Urschitz (Anton Pecharnig), Zcber (Seiner, rder Pciner Philipp). Der völkischen Zugehörigkeit werden die (Jcmcindinsassen 1824 als Wenden bezeiclmet. Die Namen sind in der Mehrzahl verdeutscht geschrieben. Als rein deutscli können gelten; alle Schwaighor-namcn, Adl (auch Adel). Seiner und die Glaser, die einst aus Sachsen nach Slov. Blstrica, Hoce und Sv. Lovrenc cinKc-wandert sind und noch nebstdem in Ruse, Fala, A^arlbnr und (iraz leben. Damit ist der topographiscli-hisiori-sche Rehmen gegeben für die Sippe der Hieb, und dieser wird ein kommendf^r Aufsatz gelten. Bei einer Segelbootfahrt verunglückt. I London, II. August. Bei einer S^gel-bootfahrt, die der Tliährige Oberst Sir , .V^alcolni Murray im Virginia Water unternahm, kippte plötzlieh das Segelboot um, Murray stürzte ins Wasser und ertrank. Der Tote stanimte aus dem Hause der F.arl of Dummore und war Vorstand des Haushaltes des Herzogs von Con-ni^ught. 24 TelephnngMpriehe in gieklier l.#fttttig. Die englischen l'ostbehörden haben vor kurzem aufsehenerregende Fxperimcnto zur besseren AusnutrUng der Telephon-drähte durchgeführt. ist ihnen gelungen, auf einer UcHung 24 Telephongespr.i che gleichzeitig zu führen. Der Bisherige Rekord kam in England auf nur 12 Gespräche. Bei der zunehmenden Liebe der Engländer zum Telephonieren — in zehn Jafiren hat sich die Zahl der englischen Telephonapparate verdoppelt — sind diese Experimente von außerordentlichem Nutzen für die Postbehörden und Ingenieure. Schon heule reichen in London die Telephonleifungen nicht mehr aus. — Ls müssen zahlreiche unterirdische Kabel gelegt werden. Die verdoppelte Ai^nut^ung der bisherigen Leitungen bedeutet also eine fühlbare Frleichtcrung. und Ausschau halten; es ist dies eine natürliche Aussichtswarte, von der man den Weg von Marija Nazarje bis Gornji grad, fast das ganze Dretatal, aber auch einen guten Teil des oberen Sanntales, Überblicken kann. Der Talbiiden, den man von hier aus über dunkelgrüne Tannenforste überblickt, bildet einen riesigen Kessel, dessen Wände eliptisch angeordnet sind und der mit der Umrahmung grüner Vorberge und grauer Bergesriesen dahinter nachhaltigen Eindruck macht. Der Blick schwetft vom Spielzeughaft K'einen zum Gewaltigen. Kränze von Einzclhöfen, Sägewerken und Mühlen, unzählige Ortschaften mit leuchtenden roten Kirchtürmen sind über den Boden des Talkessels verstreut; auf den ersten Blick wie zufällig; bei näherer Betrachtung findet man, daß in deren Anordnung die Flußläufe der Sann und Dreta und die Bodenverhältnisse mitbestimmend wirkten. Schotter- und Sandbäuke ziehen sich in langgeschwungenen Windungen um die Längsachse mitten durch den Kessel. f*,s ist die S<»nn, deren stlberwe^ßglänzendes Gerölic einen Strom von Quecksilber vor täuscht, die Sann, die bei Ljubno die beengenden Fesseln der Schluchten von So'cav-i abwärts losgeworden ist und nun uneingeschränkt ihre eigenen Wege geht, an Sv. FranfiÄek, St. Jan2 und Bre-zica vorbei, bis sie unmittelbar hinter Marijin grad in der Richtung gegen Mo-zirje verschwindet, nachdem sie sich vorher mit der Dreta vereinigt hat. Die Dreta entspringt hinter Gornji grad an dem nach Krain führenden Paßübergang, scheint sich aber weniger als die Sann in den Vordergrund drängen zu wollen; schön artig, obzwar an Wasserkräften der Sann völlig gleichwertig, bewegt sei sich in einem tiefen, von Weiden und Erlen beschatteten Oerlnne mitten durch das sehr fruchtbare, nach ihr benannte Tal. Sie sammelt die Wasser von der langgestreckten Menina planina und des waldreichen Nordhanges der Creta, bewässert die Gefilde von Kropa, Bo/.na, Sv. Marlin, LaCja vas und Pusto polje; setzt viele Sfigeweike und Mühlen in i3etrieb; bietet Im Frühjahr und Herbst ausgezeichnetes Floß- imd Triftwasser und ist solcherart die größte \\'oh!tätc-tii fi\r alle ihre Anrainer. Bevor man die Anhöhe von Marija Na- zarje verläßt, um mit dem Auto auf einer schottrigen Bezirksstraße die Fahrt nach Gornji grad anzutreten, muß man sich noch die grünen Bergketten u, die schroffen Fcisgcbifge besehen, die den Kessel zwischen Ljubno, Sv. Francisek, Gornii grad und Marija Nazarje einschließen. Die Mozirska planina zieht sich von St. Michael, dem Geburtsorte des Sanntal-Dich-ters Karl Vodovnik-Siegcnfcid. über St. Radegund bis St. Primus, strebt mit ihren wellenförmigen Kämmen über den felsigen Terberg immer höher, bis sie in die scharfgeschnittenc Kante der dräuenden Raduha übergeht. Wenn tiian im ersten Morgengrauen die westliche Umrahmung des Talkessels betrachtet, bemerkt man hinter den bewaldeten Bergen der Lepen-fka imd des »Toten Mönches« In schwindelnder Höhe ein majestätisches Haupt: die ersten Strahlen der aufsteigenden Sonne leuchten auf den grauen Graten der Ojstrica. Bauern, Flößer und Holzer sind auf der Fahrt nach Gornji grad willkommene Begleiter, je weiter man das Tal aufwärts fährt, desto enger wird es. Unter dem Tov-sti vrh und unter der Creta steht die Wallfahrtskirche Kokarje. Krücken verschie-den^er.Fprm, Büschel vott-Frattenhaaten, ZeKimg^ Nummer IJW 10 Skßä BSQ Su^^aRsäfle qu6 Ofifef Sonntag nachmittags um 17 Uhr wird sich uns im »2elezniöar«-Stadion das Fiißballteam der Osijeker »Slavija^ in einem Freundschaftsmatch gegen »2elcz-nicar« vorstellen. Die Gäste stehen schon .seit Jahren an der Spitze des Osijeker Unterverbandes und spielten noch vor zwei Jahren eine wichtige Rolle in der Nationaliiga. Auch heuer schien ihr Eintritt in die Liga bereits definitiv, als die plötzliche Erkrankung eines Spielers alle Hoffnungen zunichte machte. Dessen ungeachtet konnte sich das Team ein besonders Renommee im jugoslawischen Fußballsport sichern, sodaß man seinem Alariborer Start mit ungeteiltem Interesse entgegensieht. Im Vorspiel um 15 Ulir spielt ein kombiniertes Team »2cleznicars>r gegen die 'Slavija aus Pobrezje. ß- und Handfesseln eines aus türkischer Gefangenschaft heimgekehrten Bürgers aus Recka, Oelgemälde mit mittelhochdeutsch anmutenden Text und ein in die Außenwand der Kirche eingemauerter Grabstein aus Altenburg, gemahnen den Wanderer an längst vergangene Zeiten. In der Nähe von St. Martin verbreitet sich noch einmal das Tal. Eine verwahrloste Straße zweigt über eine tiefe Einsattelung nach Vransko ab und fährt von dort über Trojane nach Ljubijana und an die Adria. Die Paßhöhe heißt »Lipa«. Hun dertjährige Lindenbäume beschatten ganz einfache Bildstöcke des heiligen Jodok, l.eonhard, Gervasius und Protasius, deren Namen in diesen Gegenden nun schon fast ganz verschollen sind. Hinter dem Dorf Bocna wird das Tal zu einem Graben. Dann aber nur noch einige Wegkrümmungen und Riegel und schon erglänzt am Fuße der Menina planina in einem Graben aus dem Grün des Waldhanges eine hohe, schneeweiß getünchte Kirche mit zwei Kirchtürmen und einer gewaltigen Kuppel, davor aber ein burgähnliches Gebäude: das einstige Bencdiktinerkloster Oher-burg, das als eine Pflanzstätte des Klosters von St. Paul in Kärnten der neuer- Specrwerfen, Weitsprung und Staffel viermal 100 Meter. Junioren B: Laufen 100 Meter, Kugelstoßen, Hoehsprung, Laufen 1000 Mo^er und Staffel viermal 100 Meter. Die Kämpfe werden nach den KaiiipF-bestinuuungen des Jugoslawischen Leicht-athletikverbandes durchgeführt. Start-berechtigt sind verifizierte und auch nielit verifizierte Athleten. !7leorganifalion De« In Maribor haben sicV eiuigc beherzte Schwimmsportler zusanimengesclilosseii, die mit der Gründung eines selbständigen Schwinunklubs neue Voraussetzungen für die Kntfaltung des Schwimmsports schaffen wollen. Es ist wirklich bedauerlich, dal.» der Mariborer Schwimm sport trotz der großen Kutwickhnigs-mögliciikeitcn, die Jas neue liiselbad bietet, in den letzten .lalircn auf ein Nieiiis zusaiunicngesclirumpft ist. (iah es früher luich ctliclie zugkräftige, jedenfalls propagandistisch bedeutsame Schwimtn-wcttkänipfc, so herrscht in letzter Zeit eine permanente Scliwiniuisportkrisc. Wie man erfährt, sollen die Statuten des neuen Klubs bereits ausgearbeitet sein, sodal» schon denniiiclist die gründende Voüversaninilung einberufen werden wird. : Der Beginn der Untervcrbaiidi-Fut^ ballmeistcrschaft wurde vom 21. J. auf den 4. September zurückveriegr. : Der Unterverbandstag der Fußballer wird heuer am 10. Oktober abgehalten. : Bei den Europanielslerschaften im Schwimmen besetzte Ziherl (Ilirija) den sechsten Platz. Sieger vnirde der Deutsche Weiß. Im Finak' iiber 200 Moter Brust der Frauen blieb di-.' Dlinin Soren-sen in 3:05.4 siegreich. In der Staffel 4v 200 Meter siegte Deutschland in '0:17.2 voi Frankreich, Engl'in(i und Ungarn. Im Wasserball siegten Ungarn über Frankreich 5:0, Molland über England 4.3 und I?elgien über Frankreich 3:2. : Klagenfurter Fußballer nach Maribor. Am 21. d. wird in Maribor,der Klngenfur ter Sportklub »Rapid« gastieren. Den (jegner stellt »2:clcznic;v ; Hehn Bergrennen auf den Leibi-Pa.ß am kommenden Sonntag liegen bereils f:0 Nennungen auf. : Bei der Schweizer Radrundfahrt gewann der Italiener V a I e t t i die vierte Etappe von Bcllinzona nach Sierre. Va-letti führt auch in der (lesaintwertung. : Niederlage im Tennis-Alitropa-Cup gegen Polen. In Warschan wurden gestern die ersten Singlespielen des Tenniskampfes Polen—Jugoslawien um den Mitropa-Cup absolviert. Hebda schlug den standenen Siedlung auch den neuen Namen gegeben hat. Gornji grad ist ein Städtehen an der Schwelle zum Eingang in das Bergparadies der Sanntalcr Alpen mit einer einzigen engen Straße. Aber ein schwacher AlDglanz mittelalterlichen Ruhmes und Glanzes strahlt noch heute durch die Dach lucken und Fensteröffnungen der hohen Kirchtürme, ergießt sich durch die breiten Fenster der achteckigen Kuppel in das Innere der im Renaissancestile erbauten Kathedrale. Die Mönche sind schon lange verschwunden. Wo einst fromme Gebete gebetet wurden, dort ist jetzt ein Bezirksgericht untergebracht. In einem turmUhn-lichen Torbau, in dem einst gepanzerte Soldknechte Burg, Kloster, Kirche und Mönche beschirmten, hat ein altes Mütterchen ihren Tabakverschleiß. Die Bischöfe von Ljubijana, die auf Grund der Besitzungen von Gornji grad die ersten Magnaten des ganzen Sanntales sind, haben dieser Perle ihres Bistums stets ihr Augenmerk zugewendet, haben sie für lange Zeit zu ihren Sitz erhoben und sie einst gegen rebellische Bauern ebenso wie gegen Türken und Protestanten zu schützen gewußt. Riesige Oelgemälde von P. Künel und Schmied aus Krems schmük- jungen Meister von Slowenien Smerdu mit fi:2, 6:1, 6:1 und Bawarowski gewann den Punkt gegen Tomica Kukuljevl^ mit 6:3, 6:0, 6:4. Die Kämpfe werden Samstag fortgesetzt und Sonntag abgeschlossen. Polen gilt als haushoher Favorit. : Stelb Walasiewicz — sechsfache Mei Sterin. Bei den polnischen Frauen-Mei-stersehaften konnte die Oljynpiasiegerin von 1032, Stella Walasiewicz, nicht weniger als sechs Meistertitel an sich bringen. Weitsprung aus dem Stand (Rekordleistung) 2.605 Meter, Weitsprung 5.71, RO-Meter-Hürdenlauf 12.9, 100 Meter 11.8, 200 Meter 24.1, Speerwerfen 36.30 Meter. ^^euntal)t) auf i)em sßartiern Mit dem heiteren Lied der Skiläufer, das bis Ende April durch die Hochforstc u. über die kahlen Hochflächen des West-bachern erklang, von der Rogla (1517 m) bis zur Velika Kapa (1542 ni) ist auch der Balzgesang des Spielhahns auf den sonnigen Berglehnen der Sv. Lovrencer und Ribnicaer Seen verstummt. Damals lanerlen im dichten Krummholz, von dem die verträumten »Augen des Bachern« umrandet sind, verborgene Jäger auf den schönen Vogel. Wenn des Sommers Glut und Hitze auch auf der Konjiska planina, auf dem »Crni vrhc und auf dem Pun-gart sengend schwer liegt, wenn die rostfarbige Alpenrose (Rhododendren ferru-gineum), die schönste Blume des Bachern, ihre rosaroten Blüten auf der »Je-lenska pec« und auf dem Hochmoor des Klopni vrh am prächtigsten entfaltet und wenn der idyllische Bergfriedhof von Smoluik in herrlicher Pracht von Blumen und Farben prangt, ertönen im August neue Lied weisen auf den blumigen Almwiesen, Matten und Weiden, die über der oberen Grenze des geschlossenen Waldgürtels die luftigen Höhenkuppen des Westbachern umhüllen. Es sind die lustigen, ausgelassenen Lieder der Mäher, die sich in Begleitung von drallen Recherin-nen mit Ochsen und »Schleifen« zur Heumahd auf dem Bachern vor Tagesanbruch eingefunden haben. Die schwirrende Sense singt das andere Lied, das Lied vom Tod für Blumen und Gräser, »Schweig, schweig; schwenk,^schwenk; sciiränk, schränk« schwirrt die Sense u. läßt unbarmherzig ihr Lied nach allen Seiten ertönen gleich dem Rakclhahn und der Büchsflinte im dämmernden Frühlings morgen. An alten Baumstrünken, an moos bewachsenen Granitblöcken, denen sie nichts anhaben kann, prallt die Sense zurück, klirrt und schellt, daß ihre Silberklänge am tieferliegenden Waldrand widerhallen. Immer schärfer, immer stärker und sehneidender tönt der Sense Lied u. bringt Germer, Enzian, Bergwohlverleih und viele andere edle Blumen zu Grabe. Wenn der jubelnde Gesang der Mäher und das Totenlied der klirrenden Sensen melodisch und harmonisch von der Rogla zur »Planinka«, vom »Kirchlein« am »Je-zerski vrh« über die »Tratice« bis zur keil das Innere der die Peterskirche von Salzburg nachahmenden Basilika. An der Außenwand sind historisch und kunstgeschichtlich wertvolle Grabsteine wahllos eingemeißelt. Und so liegt über Gornji grad noch immer ein schwacher Schatten jenes Ruhmes aus der Zeit der Rauber, Katzensteiner, eines Urban Textor und Lamberg. Für den Fremden aber mag es interessant sein, daß Gornji grad den Protestanten eine eigene Dichterin gegeben hat. Susanna Vantuzzen, die Aebtissin des Frauenklosters in Martinjo im 16. Jahrhundert, hat protestantische Gesangbüchlein geschrieben, weswegen sie ihren Posten verlassen mußte. Sic aber spricht also: »Alain zu dir Her jesu crysi mein hofnung ist auf erden, ich wais, da du main Tröster bist, khain trost mag mir sunst werden.« In unseren Tagen sind Dorf Marija Na-zarje und Stadt Gornji grad vielbesuchte, geschätzte Sommerfrischen des Mittelstandes, die mit dem Labsal erfrischender Flußbäder den Reiz eines waldreichen Berg landes in sich vereinigen, ebenso wie die Märkte Mozirje, ReÖica ob Savinji und Ljubno oder die Dörfer Luce und SolCava. Dr. F. r a ni i.. »Jezerca«, zwischen »Velika und Mala Kapa« weithin erschallen, wird es auf den Heuwiesen immer lebendiger. Im Schatten einzelnstehender Wettertannen, Ebereschen oder der langästigen Krummholzkiefern schwingen die AAäher gleichmäßig und taktgerecht ihre Dengelhammer, daß es wie das traute Geläute einer einsamen Bachernkirche einladend ütwr den freien Gebirgsrücken tönt, während im geschlossenen Wald Specht und Bergamsel dieses wundersame neiigelspiel zu begleiten versuchen. In der sengenden Glut der Mittagssonne, da die Sense ihre Arbeit geleistet und ihr Lied zu Ende gesungen hat, kommen die schmucken Recherinnen mit Rechen und Heugabeln. — Heiß brennt die Höhensonne; Scherze blit zen auf. Bald sind die Heuschwaden getrocknet und am nahen Weggeleise aufgehäuft, das, von Spitzwegerich, Heidekraut und Heidelbeeren umsäumt, nur ein mal im Jahr, eben zur Zeit der. Heuernte im August, befahren wird. Da harren, neben den Ochsen, den wichtigsten Zugtieren des Bachernbauern, keine vierräderi-gen Wagen, wie solche im Tnl und in der Ebene üblich sind. Das eigenartige Fuhrwerk, auf dem das Heu zu Tal befördcr< wird, heißt in der heimischen Mundart Schleife oder Schloifc und ist einem zwei-räderlgen Bauernschlitten vergleichbar, dessen Schleifbäume im Geleise gleiten u. hinten nachgezogen worden, so daß ein Umkippen des sonderbaren »Heuwagens« nicht zu befürchten ist. Das Fest der Heumahd auf dem West-bachern fällt in der Regel mit,der Zeit zusammen, in der der Namenstag des heiligen Lorenz gefeiert wird, dem im Draugeblet viele und bedeutsame Kirchen geweiht sind, besonders im Gebiet des Bachern, in den Slowenischen Büheln, In der Kolos und auf dem Draufeld, zweifellos aus Dankbarkeit für den Sieg über die Ungarn, der auf dem Lechfeld am Lorenzitag erfochten wurde und die Südsteiermark bis zur Sotla, der Murinsel u. der Mur wieder freigab. Nicht nur der schönste Markt auf den Bachern —^ Sy. Lovrenc — trägt den klingenden Namen dieses Heiligen, auch die Pfarrkirche in Vuhred ist ihm geweiht und in der altbekannten Wallfahrtskirche Sv. Areh auf dem Bachern bildet er für den Kirchenheiligen und Patron eine bedeutende Kon kurrenz. Wenn an schönen sonnigen Au-gusttagen um den Lorenzisonntag herum auf dem Westbachern die Sense schwirrt, Gras und Blumen fallen und das wohlgefällige Lied der heimischen Mäher und Recherinnen über die luftigen, abgemähten Höhenkuppen und ihre Hochalmen hallt, sonnt sich am weichgepolsterten moosbedeckten Ufer des Reifniger Sees der bärtige Bachernwassergeist Jezernik, weil es ihm auf der sonnenüberstrahlten Alm bessei* behagt, als in den dunlclen Tiefen des Sees. Es ist die Zeit, da in nächtlicher Weite die häufigsten Sternschnuppen, Tränen des heiligen Lorenz, zur Erde fallen und im Tal die Fliegen-plage den Menschen ernstlich in seiner Ruhe bedroht. Da gehen auf den Bachern die Früchte eines schönen und geschätzten Blümleins ihrer Reife entgegen. Ein Sträußlein reifender Preiselbeeren mit buntfarbigen Grandein und Hrankerln, rot, grün, gelb, violett, weiß, blau In vielen braun zu bezeichnenden Ueber-gangsfarben ist das schlichte Geschenk des Westbachern für jeden, der ihn in der Lorenziwoche zur Zeit der Heumahd besucht. Dr. M. Bukarest sitzt auf dem Trockenen. »Ein Glas Bier, Herr Wirt!« sagt ein Mann, in einer Schenke der Hauptstadt Rumäniens. »Bier? Bier gibt es nicht! In ganz Bukarest nicht!« — Tatsächlich in diesen heißen Sommerwochen kann man in ganz Bukarest kein einziges Wirtshaus auffinden, wo Bier ausgeschenkt wird. Es ist ein Streik ausgebrochen, der die Folge von Meinungsverschiedenheiten um die Preise dieses Getränks war. Der rumänische Innenminister hatte angeordnet, daß alle Gaststätten von Bukarest ihre Preise um 10 bis 15 Prozent zu senken haben. Die Gastwirte meinten, daß die Bierfabriken ihre Preise reduzieren müßten und die Biergroßhändler meinten, die Gastwir tc sollten den Schaden tragen. Da keine Einigkeit erzielt werden konnte, erklärten die Gastwirte der rumänischen Hauptstadt wegen Bierstreik müssen sich die Gäste mit Ersatz-üctränken begnütjen. Sonntag, den 14. August 1^8 ff »Mariborer Zeitung« Nuntrfier FRAUENWELT Qli^fd^irD Dom mo5if^en iBIütenmeer Noch hat der Sommer längst nicht Ab-| schied genommen und die Welt steht noch im Schmucke von tausend blühenden Blu-' men. Der Modesommer aber rüstet slch| schon allmählich zum Scheiden. Zum, mindesten stellen sich» noch während man die leichten, luftigen Sommerkleider | trägt, die ersten Herbstmodelle vor, damit wir bereits jetzt ein wenig Umschau halten können .. . Eins ist sicher: die Blütenfüllc dieses letzten Modesommers war fast erschlagend. Keine Frau, die nicht eines oder mehrere bluten- od. sträußchenübersäten Kleider besaß. Und wenn einmal irgendwo ein paar Frauen oder junge Mädel beieinander standen, glaubte man gleich ein ganzes Blumenbeet voll der verschiedensten Blüten zu sehen. Wenn der Herbst ins Land zieht, nehmen wir von den Blüten Abschied. Und genau so wie die Natur allmählich in gedämpftere Farben übergleitet, so verschwinden auch aus dem Modebild die lebhaften Muster und machen überwiegend einfarbigen Stoffen Platz. Zwar Ist die sommerlich heitere Note noch nicht ganz überwunden. Es gibt auch in der Herbstm'ode noch lebendige Streifen, unternehmungslustige Pünktchen und vor allem Karos, die gern schräg gestellt werden. Die Farben lehnen sich, wie gesagt, den gedämpfteren Farben des Spätsommers an. Alle Schattierungen von Gelb, Braun und Mode, dunkleres Grün, Weinrot, Rostrot, Lila. Die ersten Herbstmäntel sind geradefallend und leicht tailliert gearbeitet, gürtellose Mäntel werden allenthalben bevorzugt. Zwei Knopfreihen und aufgesteppte Taschen deuten noch die sportliche Note an, ohne sie besonders stark zu betonen. Sportlicher wirkt der lose Sportmantel aus karierter Wolle in Sliponform, der hochgeschlossen getragen wird und für Herbst und Winter die beliebteste Form des Sportmantels darstellen wird. Für schöne Herbsttage triumphiert zunächst natürlich noch das Kostüm. Die Herbstkostüme zeigen fast alle die längere Jackenform, die bis über die Hüfte reicht, daneben erfreut sich die ausgesprochen lange Jacke, etwa dreiviertellang, besonderer Beliebtheit. Für sportliche Zwecke, zum Wandern usw. eignet sich gut die lose Raglanjacke, die alle sportlichen Kleider bestens ergänzt. Daneben haben wir das elegantere Komplet: sportlich gearbeitete leichte Wollkleider, gestreift oder kariert, zu denen der lange Mantel oder ein dreiviertellanges Cape ge tragen wird, die jedoch beide an Revers, Kragen oder Futter den Stoff des Kleides zeigen. Seltener findet sich die umgekehrte Zusammenstellung: das einfarbige Kleid mit gemustetem Mantel, wobei das Kleid noch einmal in einem kleineren Detail das Muster des Mantels wiederholt. Zweifeilos aber werden wir mit besonderer Freude an den ersten kühleren Tagen zu den neuen wollenen Herbstkleidern greifen, die, nach der Blüten- und Musterfülle der letzten Monate, wohltuend schlicht und ruhig wirken. Wollkrepp und Wollgeorgette sind das beliebteste Material, und die Kleider wirken in den neuen Farben, dunkelgrün, dunkelblau, braun oder rostrot ganz besonders schlicht und sportlich. Zu den Kleidern gesellen sich die Blusen, die zum Kostüm so unentbehrlich sind. Neben leichten, zarten Seidenblusen, für schöne Tage, bei denen helle, einfarbige Blusen im Vordergrund stehen, finden sich schon die ersten sportlichen Wollblusen, Angora zum Beispiel, für kühle Tage. Die hochgeschlossene Form mit halbem Ärmel wirkt flott und jugendlich. Der Sommer lacht — kommt schon der Herbst? (Sinatl^eiten mm fotnimr» liiDen onodeflll Altes mit Eigenwillen umgestaltend. Vorhandenes behauptend und Neues ahnen lassend, so bietet sich uns die sommerliche Mode in vielen Abwandlungen dar. So wurde dem Wetter- und Herrenmantel der kleine Rückenschlitz abgesehen und für sportliche wie elegante Mäntel übernommen, ob sie gerade oder lose in Redingoteform geschnitten, ob sie waden- oder knielang sind, immer ist er angebracht. Er hat stets einen Un- tertritt und gehört zur Rückenmittelnaht, die außerdem einen guten Sitz des Mantels verbürgt. Der Herrenmode entlehnt ist auch der Oberhemdeneinsatz im sport liehen Kleid. Damit weisen wir auf die Kleidmode von morgen hin, die uns das Hemdblusenkleid bringen wird, ein blus-siges Passenkleid mit Hemdkragen und Aufschlageärmeln zum Falten- und Plisseerock. Aus eleganten Seiden wird es ein ganz neues Nachmittagskleid ergeben. Das Bolero ist in seinem Siegeszug Glockenrock und einer ganz schmalen Miedertaille ist es besonders jugendlich. Und das schreibt uns die Mode vor: Nicht nur sehr weiblich, sondern immer noch jünger sollen wir aussehen. Daher hat sie uns auch den mädchenhaften Faltenrock ausgedacht, der in Gürtelhöhe oder auch in einer engen Hüftpasse angesetzt werden kann, imd als anmutigen Besatz die Schleife. In allen Größen treffen wir die Schleife. Si(^ kann weich gelegt oder steif gebügelt sein, einen Blusenschlitz verdecken, mit kleidlangen Enden eine auffallende Garnitur sein. Besonders schön ist sie als Abschluß von quer über den Körper gehenden Blenden an einem Kasakkleid. Dabei wäre zu dem neuen Stil des Kasakkleides gleich noch etwas zu sagen. Hätten wir je gedacht, daß der tiefangesetzte Rock, den wir erst vor 6 oder 7 Jahren als endgültig überwunden ablegten, so schnell der Mode wieder zurückgewonnen werden sollte, und uns in dieser neuen Form so begeistern könnte? Allerdings hat sich in diesen Jahren nicht nur die Figur der Frau, sondern auch der modische Geschmack wesentlich geändert. Zur ausgeglichenen weiblich schönen Figur, die wir uns durch Körperkultur und Training erworben haben, paßt nicht mehr das unförmige Kasakgebilde der damaligen Zeit. Aber auch das knappe, die Körperplastik betonende Kleid ist nicht leicht aus dem Felde zu schlagen, auch dann nicht, wenn wir uns schon sehr mit der beschwingten Silhouette des neuen Kleidstils beschäftigen, der bewegt und malerisch ist. Er hat in demselben Modegefühl seinen Ursprung, das uns die pastellfarbe-nen Stoffe schuf. Zum Schluß sei noch fl/TAfA UONFEUCtJfK v BRINGT STETS DAS NEUESTE Sottenröcfe finD iugenDHcD • • V , J '■ .t *. ■) A K 24780 K 24910 K 34212 K24{k.< K 24911 K24611 K 24780. Für Waschseide geeignet ist das sportliche Kleid in durchgehender Schnittform, dem vorn und hinten eine Faltenbahn eingesetzt ist. Erforderlich: 4,30 m Stoff, 80 cm breit. Bunte Beyer-Schnitte für 88 und 96 cm Oberweite. K 24807. Jugendliches Seidenkleid mit tiefangesetztem Faltenrock u. durch Samtband betonter Miederlinie. Erforderlich: etwa 3,30 m Stoff, 90 cm breit. Bunte Beyer-Schnitte für 88 und 96 cm Oberweite erhältlich. K 24910. Elegant wirkt der tiefangesetzte Faltenrock des Nachmittagskleides aus Seide oder Wollkrepp. Auch das Leibchen hat vorn und hinten Falten. Erforderlich: 5,30 m Stoff, 90 cni breit. Bunte Beyer-Schnitte für 88 und 96 cm Oberweite. K 24911. Elegantes Nachmittagskleid aus Spitze mit gleichfarbigen Seidenblenden. Auch als Abendkleid mit langem Rock zu arbeiten. Erforderlich: etwa 2,60 m Spitze, 1,60 m Seide, je 90 cm breit. Bunte Beyer-Schnitte für 02 und 100 cm Oberweite. K 24811, Der weite Rock und die runde Passe machen dieses Nachmittagskleid aus gemusterter Seide besonders jugendlich Erforderlich: etwa 3,55 m Stofi, 9!J c\\\ hreit. Bunte Beyer Schnitte für 84 und 92 cm Oberweite. S 24886. Der Faltenrock des Kostüms aus modisch gstreiftem Wollstoff ist bis über die liüften abgesteppt. Die Jacke erhält durch Abnäher ihre gut anliegende Form. Erforderlich: 3,15 m Stoff, 130 cm breit. Bunte Beyer-Schnitte für 84 und 92 cm Oberweite. K 34212. Jugendliches Tageskleid aus Waschseide mit tiefangefetztem Falten- rock, Westeneinsatz und Bubikragen. Erforderlich: etwa 4,10 m Stoff, 80 cm breit Bunte Beyer-Schnitte für 84 und 92 cm Oberweite. »Maritkjfer Zetttmg« Nummer r84 Sonntag, dpn T4, Aß^ust 1938 gcsaf^t, daß uns die Mode auch für den Badestrand manches Neu« g«9chaffM hal. Das ist das Funiphösctien, das all eb^'D^o ;-.chick gelten wird, wie di« UHei iccilL'ii Shüits, der |»vbU'iniie Strandm^n-K'i, in licm nun so gut angezogen ist, uiKl i'cr zweifarbige Bademantel mit Kapu.iv' aus Frotte oder Leinen. i^orfdiau auf kw Die neuen Kostüme sind etwas leichter und wenij^er herrensehneiüerniäßlg verarbeitet. Die Kragen haben daher wechselnde und weichere Formen. Neu an einem KüSliiin mit vorn scbHeßendein Bindei^Qrtel sind große aufgesetzte Taschen, die die Jacke noch verlängern. Ein dunkles Kostüm zeigt eine längere J|acke mit Ltin^vteilen und einem hochgeschlossenen Kragen. Für den Nachmittag bringt man Samt- und auch Walbtalf-kostüme mit Felzärmeln. Beim N^her-hinschauen kann man jedoch bemerken: der Pel/i i:^t Pelzstoff. Rr will aber gar kein Krsatz sein, sondern er ist ganz einfach ein modisches Material. Fiir die Über<;angszcit \%\ «In Kostüm aus quergestreiftem Wollstoff sehr schön und jugendlich. Die anliegende Schoö-jacke hat vorderen Knopfschlqß, kleine spilzc Aufschlüge und eine sehr hochsitzende Brusttasche. Dazu einen in breite ToHfalten ,c;elc«ten Rock, cjle bis tie( unter die HüJle abgesteppt sind. KostUn^e au3 Kii'o.s^.off, dir zuv Schmuckwirkung wird, sind fiii* jugendliche Gestalten iw-nier passend und schön. Ein hübscher sieht auch für eine Jackc, lose und J*-lan,^', ein sogenann^M' »Sw^gger«, «»WßQr-ovdentlich gut aus. Diese Jacke M einen breiten Reverskragen unct gfoöe awtgc-sel^'te Taschen. Erwähnt sei hicf J^wöer-dem ein Jackenkleid in eleganter Porni aus schwarzem WoHstoft' mit Sa^ntt^ra-.'^en und San\tvorstoR an den Nftht^n. Auch fv\r die breit »ich vJJnenden Atif-schlä.^.e der Jacke, sowie den Dreiknopf-scliiii^ ist Samt f^enommen. Neben den klassischen Mantelformen ist üjr Spnrlmantcl mit lose über don Gürtel schopncndcr Ri'ickenfalte neu Mnd pchcm. V/estenförniig aufgoteiUe Vor-tl;yrtei!c sielit man mehr an Nachniitta.frs-niti.ntcln. Die Pelzkragen sind klein, und an manchen Mflntefn vcrztcMet man von kommen darauf, z. B. an dem welch verarbeiteten GUrtenmantel mit Bündchen-ärmcln und blusiger Weste, der aus Samt oder tuchurtigcm Stoff fkfgaqt ist. galtenrörfc fiiiD mobern Wir haben d«n Fj^iteniock scl^w früher einmj^l si^hr gcp« getii^t^n» j«tit, da er vyie^f im vnodischen Bild« auftaucht, i^rtreut «r sich gkicher Belielpith«it. wirkt ^b«r auch «tet» ganz t>#9<)n(lers liott und iugondiich, gkichvi«) <4» •» ^ich nun upi schmAier^ pider bf^it^re Pli^' sefalten, um flach« tiefe Tollfalten handelt, ist zuweilen tin«f Htiltpas»e (Kte( ein^m bi« üb«r die Hüft« itlcHcnden Kasak angesetzt, wodmch di« Htt|tp«^VT tie besondefi »«htanK ei^tcfi^int. Pft et-» was bereiteren fatien pflegt luan diese bi9 Mnt^T die Hüfte fest7ust«(ip«|k. Bfi engeren Piissset tut iMt, tm «twa 20 cm lange Fntterpas»« untffzusetzen und j^uf dies« W«ise Ute fsiitenweitc zu-sammenzMhaiteH. Bei gestieiftcn Scho«-sen UBt man die Streiftn b^im falten-iQck Iftnga. am Leibc)i«n jedoch qner lanf&ni da dies »ine besonder« hübsch« Abwechslung ergibt. B«i gebl^mt^m* farbenfreudigem Kretonne hrinflt man einfarbigen Waschstoff an: der in Toll-faltcn gelegte Rock erhält Unten einen handbreiten Saum aus dem einfarbigen Material. Die» wi|d a^r fQr den Qiirtel, die Hals- und Afmelh|iW(l«n v«f-i wendet. Sehr jugendlich wirkt «In Pliss«e rock aus schräg btdrticktenN Kafostolf lebhaften Farben und daxu ein« Htlfttang« weiße Jacke in Schneiderttil. Di« jaeko kann kurze oder lange Ärjnel hat^n und Im Ausschnitt einen Schal, d«r l^ eln«r Farbe des Stoffmusters gehalt«n ist. Ein ganz allerllob^iter Anzug setzt si^h aus einem fein plissierten Rock und einer Formstrengen Bluse, die in schmalem Gürtel endet, zusammen. Als Material nimmt man entweder leichten weiBen Wollstoff oder 04»«t»Ufarbiig« Seide, PI# Bluse schließt zweireihig mit vier größten Knöpfen in abstechender Farbe, Sil« hat außerdem üufze ÄnH«t mit fiochst«-' hendem Auftchf?*^. H«Her Koftlf ^ktlwher itnul Inseiierfii liHnit Q«wint|| fik Htm lUiä Hof » lyp Euelin« 19 Roman MQn Karl Sitimidi 8Ittinenpf(fO( D4» Oioßregeln des Monats sind im allgemeinen dieselben, wie im Vormonat. Es wird früh und abends gegossen. Zu Mittag soll {luch dann nicht gegossen werden, wenn keine Sonne scheint. Im Schatten darf auch vorr und nachmittags gegossen werden, wenn es nötig sein sollt«. Von geHNW Pelargonien und Fuc^ien wfrden Stecklinge geschnitten. Vor dem Einstecken in di« Erde müs««n die Sctinlttflächen etwas «abgetrocknet «ein. im 9omn>«r ins freMand aus^pfl^nzten Topfgewjtchsc werden am Ende des Monats wieder in htnreieh«nd groß« Töpf« zurtlckgepfl^n^ti können aber rioch im Garten verbleiben, fui Anfang sind sie scHfittig ^u stellen. können, wenn sie stark g«w«^|Men sjnd, jetzt «in «weites M«i miMI«plUn?t wer-den-, 0«gen ^nfie AMgu?t wird mit der Pttngung der «uf- iphöft, pie C3lc|^im«nl?npUeft werden in die Erde gebracht, wobei ein Drittel der Knolle heraussehen muß. Man nimmt dazu m l;)nt«n und H«id^ erde mit «twas 9andt Nach d«m Einpflanzen sind dt« fikpf« sehr lieht zu stellen, diirf«n ^b«r niciit dfr PwiUQnne «^usgc-s«tzt werden Eip« «Iftetio ^Itimrpfl^nzf ^ dte AUi- Die d«« »Qoldltiicke« d^r Tiroler ist ein« anspruchslos« u. |«icht «U pflegende ^iinmerfifl^nz«. 8le dürfte nur in Tirrtl woit v-erbreit^t sein und ihre sonstige Seltenheit ist in Anbetracht ihrer großen Vorzüge unefklirlloh. Auch in Samepk^taiog«n wird si« v«rhltltni»mit&ig selten angepriesen. Die Belaubung ist sehr s^tloA^ dunkelgrün und lederartig glän-l«ndt Pic Blüten sind orangerot, Die tf«nt^tume verlangt die Durchschnittstl«'. Mudlmig v/ie jede andere Zin[im«rpff|(n7« «Wfh, gute Gartenerde, zur Hälfte ml^ iMt«f dunklQr Walderde gemischt, und I w I m BaBäpieggisgBjiM^ wenn man ab und zu mit etwas Blumendünger nachhilft, so blüht sie reichlich. Die Vermehrung des Ph!o: wird am besten durch Teilung der Stauden vorgenommen. Jnuß insbison-d«re dann geschehen, wenn man diuelbe Sorte wieder haben will. Bei der VernietT-rung der Samen kommt es meist vor, daß jeder Same eine ander Sorte hervorbringt auch dann, wenn dieser Same von einer einzigen Pflanze stammt. Schfiitthlumm — lang« frisch crtifMten Zunächst sollen die Blumen am frühe-sten Morgen geschnitten werden. Scl^on voll erblühte oder in der Hitze geschnittene halten nicht lange. Am besten sind die Stunden vor Sonnenaufgang. Am längsten halten sich alle Blumen, wenn sie b«i kUhler Witterung geschnitten werden. Sodann darf man die Blume nicht lange abgesehnltten liegen lassen. Man stecke sie bis 9U den Kelchen in frisches, kühles Wasser und bringe sie bis zum BednrT in kühle dunkle Räume. In zwei bis vier Stunden saugen sich die Stiele mit Was-ser voll. Wärme und Sonnenschein können nun den Blumen nichts anhaben. Wenn man sie im Zimmer an einen kühlen und nicht sonnigen Ort stellt, halten sie sich ausgezeichnet. Die Sfisle sind täg lieh um ein kleines StUeH scbfäg abzuschneiden, aber nur mit einem sehr schärfen Messer, am besten mit einer alten Rasierkling«. Man verwende grundsatzlich nur sehr langstielige Blumen. Je lün-g«r der Stiel, umso langer die Dauer der plume. Es sollen nur große Gefäße mit möglichst viel Wasser verwendet werden. Das Wasser ist täglich zu erneuern. n«gen Fäulnis gibt m^n ein Stückchcn Hol?)cohle hinein. Abends werden die Blu men leicht überbraust und kUhl gestellt. Sind die Blumen, ehe man sie riach Hause bringt, schon etwas angewelkt, so stelle man sie «iuf «ine bis zwei Stunden in 35 Grad Celsius warmes Wasser, clann erst in l^^ltes Ws^sser, Die Stiele si|id vor her unter Wasser um zwei Zentimeter zu kürzen. Kitty. Kitty träumte vor sich hin. Der Gatte fragte: !^Woran denkst du, Kitty?« — »An nichts.« — »Mnn kann doch nicht an nfcMa denken?« — Kitty lächeltr »Doch, Ich denke gerade an das, was du mir zum Geburtstag geschenkt hast.« fopyririht Hqrn Ii T Nehmen Sie Platz, Herr Horn' Icb hnbc mit liinin eine Sache von großer Bc dcuiung ins Reine zubringen. Ich habe d^i ^^cstern u; 'inen ersten Sekretär, diesen Ol iler, euilawen. Taugte nichts, der Mann, Was soll icii lange reden? Bin kein Preund davon. Kurzum, ich ernenne Sie /u meinem ersten Sekretär. Nehmen Sie die Sache ernst, man wird große Anforderungen nn Sic steljen. Mein erster 8«^ kretär ist mein erster Minister und wir iialicn große Anlgaben vor uns, vor aj-Iciii eine griimlüche inner« Reform des j^uiizen Werkes und dann Reklame . . . Sie leiien als erster Sekretilr auch dus lilerariiche Büro . . .i. Als Frank nach ungefähr zwei Stunden wieder ins Hauptbüro iJurUckkehrt«, in dem heute zum letzten Mal sein Platz sein sollte, drückte er Möller die Hand und sagte nur: »Ich wciö, dach ich Italien dieses Glück verdanke, Herr Direktor . . .« ;>Und Fräulein livelin, Herr Sekretär!« i'rp.nk wurde rot. Er liachte an sein Mißgeschick von voriiin. »Wie soil icli Ihnen dafür danken?« A'iöller atmete tief auf. ^Herr Horn, Sic können mir danken, wenn Sie mein Bundesgenosse sind in meinen R •■ormtiestrebungen. Wenn Soer ner und icli nicht gewesen wären, ich saf^e (in:\ ohne ein selbstgefillliges Eigen lol) aiij Tireelien zu wollen, dann hätte das Werk schon längst Bankrott ge-maciit. I.)r. A^aurus hat kein Kraft. Pr biauclit eine Stütze. Die sollen Sic sein urcl Sie seilen ihn in meinem Sinne bear-!''■ i"'. Fn'iu'iin l-.ve'in st^'ht ganz auf uf......r i • i l' cULriiOüi iwjui an tiiejciu p. Q« hl Hm f V II II VU 9 • Ab«nd nach Hßus«. Als er in SonjA« JSim-mer trat, sprang diese rawh wn der OttamJine imf. Sie fühlte, daQi mit iJirfm Freund ctw2t8 Umwälzend«» vqr si^ii gegangen war. »Riltc, mein Kind«, forderte di«»^r ij« Uc|^«nd auf, ind«m er sie umf«9t« und »H^st du In d^r Lotterie gewonnen?« aN«in — Herr Maurus bat mi?li zm i«|-nem «r^t^n S«|[rHär ernannt. D«s ist «i^ ner der höch8t«n Vertrauenspo8t«n Im W«rk. Es gebt »«fwürf«, ßqniai ich hin glücklich I« hoch Sonjas Mi«ne wmdüst«ftf ii«H. :«gp kommt dl» ?tit, dl« ich imm«? a«-filrcht«t habe,« )feWelchc Z^it?« »Pl« Zeit, die uns scheidet.« »Wieso? — Nein! Sonja — ich schwöre dir . . .« »Schwöre nicht! Du wirst den Schwur nicht halten können. Du wirst mit Dr. Maurus und der schönen Evelin da und dorthin reisen . , .« »Wie, du kennst pvelln?« Sonja zuckte leicht zusammen. Dieser Ausruf hatte sie getroffen: »Wie, du kennst Evelln?« Es war ja ganz klar, es konnte nicht anders sein, Frank |l«bte die blonde, deutsche Schönheit. »Nur vom Sehen. Sie ist schön, sehr schön!« Frank errötete. Sonja fühlte mit fei-Inem Instinkt, w^s hinter diesem Erröten steohte und ihre Seele wurde bleischwer vor Trauer. Sie setzte sich und starrte vor sich hin und Vjsionen zogen an ilir I Seele vorbei, die weiten, träge fließenden ■ Wasser der Wol.ira, darejn kün'.jcnd das I tollende Singen der Balalaika, unil ^lus scf^wermiltige Lied der Schiffer. Sehnr su«ttt nach der Heimat überkam die Hei-mutHMl« und in ihren dunklen Wimpern gllnite eine Träne. >Wi« ilt dir, Sonja? Warum freust du dich 30nji i^hwieg. Ruhe war efm Zeitlang in dfffl döfitigen Zimmer. Dil Naejit w«ir langMm fiereingebrochcn und plötzlich »tiang m der Dunkelheit Sonja« Stimme: »Q«h, Fwnk, gehl Du wirit j«t?t an-. d«rs |«t)«n mflssen. Du bist unter freund^ licheren Ät«fnen geboren als Ich, G«h, ich W«rd« ««Ch gehen, viellei^l^t »l«im nüch du (»leibst bei mifil Wl||«t du glich tf«^!^« milchen?« »J'fawki Mensch ||t tf«tfl Wgl trennt d«« Qold. v^ritflii jitst so manphfS; w^s mir in letzter Zeit auffiel. Du ||g|t mich Y«r-nachlässigt, well du d«lnf II««!« in Evelin Maurus gefunden h«|«i, Ich bin für die Tiefe geboren, dU fUf dl« sonnig« Höhe. Es war unrecht von mir« da^ ich d«in Geschick an das melnlge )|«tten wolft«^' Geh, Frank, geh! Schwöre n|cMI Pu kannst nicht treu sein! Kein Mensch ial treu!« »Sonja, glaube mir, ich bin dir treu.« »Kein Men^ph Ist treu!« Es hatte wie ein verzweifelter Schrei geHlungen, dann hörte Frat)k fassungs|o ses Schluchzen. Verärgert drehte er das Licht auf, »Was ist d9!>i Sonja? ich glaubte, di^sfi mit meln«r Nachricht zu erfreuen, und du beleidigst mich mit diesem unsinnigen Verdacht. Ich bitte dich, beruhige dich! Pu bist ja vollständig hysterisch! Deine Nerven sind Haputt. Ich bitte dich, laß das viete Zigarettenrauchen! Es tut dir nicht gut.« Sonja erhob sich und trocknete ihre Tränen. »Du hast recht, Frank! Verzeih mir! Und geb |et|t PeMI Morgen ist Ellies gut.« »Nein, Sonja! Ich gehe nicht zu Bett. Ich möchte diesen Tag ein wenig feiern — mit dir. Wo wollen wir hingehen?« 3lFrank( gehe heute allein! Morgen dannt l«|l Whl« ml^li nieflt wohl und möcht« {i«M4if»n«< Frank ktiQt« ««in^ Qi|i«Mc und diese erwiderte seine Liebkosung mit Leidenschaft. «Sq, m^in Kind. Sei wieder vernünftig! Und morg«n h«ginn«n wir ein schönes Leb«n.< Soni« d^n Kopf. »Ja, Pr«nKI Qwt? Nacht!« In «in«m d«r groftm Hotels im Zentrum feierti fr«nH Horn 8«in«n Erfolg. Von 3ein«in Tlwh au?, d9r in einer molligen Eck« lUiVdi ilberbiickfe er das Leben und Tf«lilfn dif ^«ntcn Menge, der eleganten Wfit, IM dff «ich nun auch wieder rech n»n 8f*ng«n die Geigen und frank winnirt« Sicfi daran, daß er vor gm ni^lll langer ^eit ebenfalls auf einem «<»|«|i«n p^diwm gestanden hatte — und Wr dli «nd»rn gespielt hatte. AI« «r fipät nachts heimkam, war er voll t|b«rmlitig«r freiKle. Am Morgan stand er zeitig auf, um Sonja zu begrüßen. Lächelnd trat er in ihr Zimmer, einen großen Blumstrauß in der Hand, den er in einem nahen Blumengeschäft besorgt hatte. Ueberrascht hielt er inne. Das Zimmer war leer. Alles war sauber aufgeräumt. Sollte Sonja schon so ifrüh ausgegangen sein? Eine bange Ahnung überkam ihn. Er eilte auf die Oltn-niane zu. Da lag ein Brlei. »An Herrn Frank Hornj« Rasch riß er die Hülle auf und las. »Frank! Meine Seele war schon lange krank. Gestern ist sie gestorben. Du bist nicht schuld, das Schicksal hat es gewollt. Du warst i'ut — aber ir'i war nicht das, wofür du mich hieltest. iPlarWorer Nummer TM KuUur-CAroniK ^nna IDambrectjtfamer VORBILD EINER QUIHENDEN HEIMATUEBE — ZUR BeVORSTEHENDeN "".NTHOLLUNO EINER GEDENKTAFEL IN PLANINA Am 4. August d. J. jährte sich zum fünften Male derTag, an dem die süd-steirischc Dichterin Anna W a m-brechtsamer in Graz ihre müden Augen für immer schloß. Was Anna Wambrechtsamer — die deutsche Dichterin — ihrem slowenischen Geburtsort Planina bei Sevnlca war und was sie ihm über das Grab hinaus bedeutet, beweist am besten die Liebe, die die schlichten Bauern ihrer »Anika« auch nach ihrem Tode entgegenzubringen verstehen. Am 21. August findet nähmlich in Planina die feierliche Enthüllung einer Gedenktafel am Qeburtshause der Dichterin ftatt, einer Gedenktafel, die In Bronze auch das Relief-Porträt der Dichterin — ein Werk des akad. Bildhauers Niko P i r n a t (Ljnbljana) — zeigt. Das ganze Leben dieser Frau und ein großer Teil Ihres literarischen Wirkens war sinnvollster Ausdruck einer glühenden Liebe zur Heimat und Ihren Menschen. Dieser Liebe entsprang auch Anna Wainbrechtsamers innerer Dualismus; sie war eine deutsche Dichtcrin und schrieb auch in der Sprache ihrer Heimat. Es schien, als ob die beiden Sprachen der Menschen der Süd-steiermark ihr noch nicht genügten, um die Schönheit ihrer Heimat zu besingen, so tief saß die Liebe zu Planina in ihrem Herzen. In ihfer Heimat wuchsen auch die Gestalten der Erzählungen, die aus ihrer meisterlichen Feder stammen: ;^Der Gusej«, Paul Hammerfjold«, »Der Hof am Eicheck«, »Der Spann vom Spannhof«, »Der Präfckt«, »Ein Soldatengrab«, »Ein altes Lied«, »Das (jlockensplek, »Das öde Haus am Markte«, »Die Erlebnisse des französischen Emigranten Car-njontss, »Das Haus an der Heerstraße«, ;!>nas letzte Triantschcn«, dann der große liiKtorischc Roman »Heut Grafen von Cilly und nimmermehr!«, ferner »Vom roten Malcfiz«, »Montparcis« und »Das GlUcksplel des Grafen Tattenbach«. Ihr Lebensroman »Reinhold der Grenzer« blieb — unvollendet. Anna Wambrechtsamer hinterließ aber auch drei slowenische Werke: die beiden Novellen »Go-apodie Jurij« und »Gospod prefckt« sowie das historische Spiel »Za staro prav-do«, welches In der Bearbeitung von ProL Niko Kuret am 21. August als Freilichtaufführung auf dem Kirchenplatz von Planina zur Uraufführung gelangt. Nicht weniger als hundert Dilletanten werden Anna Wambrechtsamers Spiel vom alten Bauernrecht zur Aufführung bringen als eine einzigartige slowenische Ehrung einer heimatverbundenen deutschen Dichterin. Anna Wambrechtsamer hatte mit der slowenischen literarischen Sprachc zwar selbstverständliche Schwic rigkeiten, aber sie liebte diese Sprache uiul die Menschen des Milieus von Planina. Mit großer Leidenschaft las sie die slowenisclien Autoren im Original, insbesondere Ivan Cankar. Sic selbst war es übrigens auch, die die »Chronik des Marktes Plnnina« mit Hilfe Ihrer Freundin, der Lehrerin Ella Jurse, ins Slowenische übertrug. Wie verbunden sich Anna Wambrechtsamer dem slowenischen Schrifttum fühlte, kann man auch daraus ersehen, daß sie Oton J^upanciö' »Veronika Deseniska« und A. Novaöans >^Hcrman Celjski« ins Deutsche übertrug. So war Anna Wambrechtsanier eine seltsam tragische Oestalt, die im Oeben seliger war denn im Nehmen, und dies auch in den Bezirken des Schöngeistigen, Was dieser Frau Planina gewesen war, iiewcisl u. a. auch ihr Gedicht »Ab-scliicd von Plan'na::, das In den Versen ansklingt: Und morgen treibt es niicli wieder fort, hinaus in die eisige Welt, wo lieiniischen Friedens üübknseniles Wort verklingt und sein Zauber zerscliellt. Und all meiner Tr/iume vi'rliolilenes Lied untl all meuier Liebe Gewalt, bewahrt's nicht ein gläubig verschwiegen Gemüt, ist morgen verwelkt und verhallt. Die Scholle Ist stumm und ihr Ohr ist mir taub dem Sange die Brüder zu schlicht, die einst mich verstanden, sind Asche und Staub, die Andern begreifen mich nicht.., Da fand Ich dich träumen im einsamen Grund, du nahmst, was kein anderer vcrstanil, dir ward in so mancher verschwärmten Stund mein Sinnen und Wollen bekannt. Leb' wohl und vergiß nicht im heimischen Nest, daß lieb du samt diesem rnir oist, und daß meine Seele unwandelbar f<5t das Rlld von Planina umschlieöt. Anna Wambrechtsamer ahnte ihren frühen Tod und diese Ahnung erfüllt auch zahlreiche Gedichte, die sich im Nachlaß der Dichterin vorfanden. Elegisch klingt eines von diesen Gedichten: O Heimat, der ich Treu bewahrt, nimm auf mich nach der letzten Fahrt «nd gib, der niemals Glück beschieJcn in deinem Mutterschoß den Frieden. Die Feier des fünften Todestages Anna Wambrechtsamers in Planina bei Sevni-ca am 21. August findet nach folgendem Programm statt: Um «.30 Uhr Empfang der Gäste von Auswärts, für die in den Stationen M. Jurij ob juz. zel. und Sevnica Kraftwagen zur Verfügung stehen werden. Um 0 Uhr: Ehrung am Grabe der Dichterin auf dem Pfarrfriedhof von Pianinri. Um 10 Uhr: Gedächtnlsmesse für Anna Wambrechtsamer in der Pfarrkliciie vom Planina. Um It. Uhr: Feierliche Enthüllung cf»-r Gedenktafel mit dem Re!frf-Portr;!t vor dem (icburtshause der l'JlThtorin in Plr.-nina Nr. 29. a Uni <4.30 Uhr; Aufführung des historischen Spieles »Za starf» pravdo« von Anna Wambrechtsamer. Nach der Aufführung findet ein gro-6cs Volksfest statt. ISrager SSarocf IL Der literarische Teil der Prager Barock-Ausstellung war unter dem Titel »Unser Barock in der Buchillustration« (1650—1750) im herrlichen Spiegclsaale des Clementinum-Palais, einem der größ ten und ausgesprochensten Barockbauten untergebracht worden. Die Ausstellung stellt keine Auslese der tschechischen Barockkunst vor, sondern eher ein Gesamtbild des damaligen Schaffens. Sic zeigt uns die Barockillustratlon, die vorwiegend religiösen Charakters war. Kunst und Literatur waren vor allem in den Händen der katholischen Kirche, besonders der Jesuiten. Zwei Hauptinspiratoren waren der Marien- und der St. Johannes Nepomuk-Kult. Die Illustrationen der wissenschaftlichen Literatur, repräsentiert durch den entflammten Jesuiten Baibin, den Kreuzordensritter Beckovsky T. PeSin, Weingarten, Schambogen, Neu mann u. a., unterscheidet sich von den Ersteren. Besonders interessant sind die Ehrungsdokumente: Krönungsdokumen te, Adelszcichen und ähnliches mehr. Eine Uberaus interessante Abteilung bilden zahlreiche Druckschriften, die Graf Fr. A, Sporck, ein großer Gegner der Jesuiten, im Ausland herausgegeben hatte. Er besaß eine eigene Druckerei, die er »wegen Verbreitung umstürzlerischer Ansichten« im Jahre 1713 schließen nuißle. Im Ausland wurden auch die Werke des J. A. Komensky herausgebracht. Bezeichnend sind auf diesen Ausgaben insbesondere die illustrierten Titelseiten. Ein Spezlfikum der Prager Universitätsbiblio thek sind die Universitätsthesen, deren 300 an der Zahl, ebenso aber auch die Künstler, von denen besonders V. Hollar, sein Zeitgenosse K. Skreta-Sotnovsky, M. A. Lubllnsky, J. Hcintsch, S. Weis-hun, de Groos, Küssel, SmiSek, Birck-hardt usw. zu erwähnen wären. Auch der uns bereits bekannte V. V. Reiner war ein wichtiger Schöpfer der Buchillustration. Sein bedeutsamstes llUistrations werk ist zweifelsohne die Mnpe Böhmens mit symbolischen Bildern. Neben ihm tritt noch J. Hiebel hervor, der zwar als Freskenmalcr des Clementinuni auch die Bnclilllustratlon besorgte. Ferner treffen wir M. J. Rentz, dessen Schaffen besonders in den Büchern )^Das christliche Jahr« und »dcistreiche Gesänge und Lieder (1725) /um Ausdruck kommt, es folgen aber auch noch die anderen: Lifika, Vodnansky, Tresnak, Sichn, Fischer, Dvorak. Dooms, Frcidt, Laidig. Auch die AussIclUniK ilor Bnchillustration ist ein schöner Beweis des schöpferischen Barock und ist deshalb angetan, die Ge-samlveranstaltung stilmi^Rig zu ergänzen und ab/uschlioßen. ; Einen integrierenden Teil der Barock- ausstellung lieferten noch die Theater-und Musikfeierlichkeiten. Der herrliche Wallensteinpark, besät mit vielen hundert Wasserspringbrunnen, dem herrlichen Ba rock-Hintergrund usw. gab zusammen mit einen geradezu idealen Rahmen für die Aufführung von Spielen, die dem Stil des Barock entsprachen. Man spürte hier den Geist jener Zeit des Pathos und der Ekstase, alle jene hochmütige Erhabenheit, die sich in reiche Breiten ergoß und dabei doch in einen mystischen Schleier unverständlichen inneren Geschehens gehüllt war. Das Programm umfaßte einen retrospektiven Abend des Barockspicls, ausgeführt vom Prager Konservatorium (Gabriel felez: »Don Gil de las calzas Verdes« oder »Don Gil mit der grünen Hose«. Ferner die Volkssuite aus Barock volksspielen, ausgeführt vom avantgardistischen Burian-Theater D 38. Eine bebesondere Gruppe bildeten Shakespeares »Der Abend dreier Könige« und »Was ihr ihr wollt« in der hervorragenden Aufführung des Städtischen Weinberge-Theaters (Regie Fr. Salzer, musikalische Bearbeitung von Miroslav Ponc) sowie »Romeo und Julia«, in Szene gesetzt vom Enocmble des Tschechischen Nationaltheaters. Selbstverständlich fehlte auch Mozart nicht, dessen »Gärtnerin aus Liebe« ebenso wie Shakespeares »Sommer-nachlstraum« vom EnsembJe des Neuen Deutschen Theaters hervorragend in Sze ne gebracht wurde. Aber nicht nur Im Wallenstein-Park, sondern auch in anderen bedeutsamen Prager Barockbauten wurden die erwähn ten Veranstaltungen zur Aufführung gebracht. Im herrlichen Barock-Saal des Standetheaters wurde Mozarts unsterblicher »Don Giovanni« oerausgebracht, tier vor 151 Jahren vom genialen Tonsetzer in Prag komponiert wurde. Kein Wunder, daß die Tschechen Mozart, der so gerne in Prag weilte, so überaus lieben, daß sein »Don Giovanni« seit Oktober des Vorjahres im Ständetheater vor ausverkauften Häusern gegeben wird. Die Aufführung erzielte eine künstlirisch außerordentlich hohe Stufe und wurde unter Talichs Stnbführiing /u glänzendem Erfolg gebracht. Im »Loreto«, eineivi der »Wunder^., der barocken Bau- und Architekturkunst, fand ein Konzert der sakralen Musik der Harock-Jahrhunderle statt. In der bamk-ken Kirche des Deutschen Ritterordens wurde die Große Messe von F. L, Popp aufgeführt, es folgten aber auch Kirchon-musikkompositionen von Albrici, Fischer Wcntzl und Lohelia. Ihren Beitrag zu den Haroek-Feierlichkeiten lieferten auch die St. Nikolai-Kirche, in welcher die bekannte St. Wen/els-Messe gestingcn wurde, und das Czernin-Palais, in dessen Garten ein gewähltes Publikum der Vor-trififolge eines entsprechenden Kammer mneikkonzerts lauschte. Die Wahl der Barockveranstaltungcn war überaus geglückt und war in den bekanntesten Barockbauten untergebracht, die die schönsten Bedingungen für die stilgemäße Einheit der vorge-dachten PUnung lieferten. Es war nicht nur ein materieller, sondern auch moralisch voller Erfolg. Die Präger Barock-Ausstellung zeigte das ganze Antlitz einer Kunstepoche, indem ihr Wesen durch eine feine Systematik herauskristallisiert wurde. Wir dürfen aber gleichzeitig auch die große erzieherische Bedeutung dieser Kulturveranstaltung nicht übersehen: hunderttausenden heimischer und ausländischer Besucher wurde die Leitlinie des damaligen künstlerischen Schaffens aufgezeigt und ihnen die Möglichkeit des Erlebens, Verstehens und der Beurteilung jener Erkenntnisse gegeben, von denen ausgehend — bei richtiger Wertvergleichung — auch das Geheimnis der Kunst vergangener Jahrhunderte erfaßt werden kann. Diese Ausstellung zeigte uns, welche große Rolle die Kunst im Kulturleben aller Zeiten gespielt hat, sie betonte aber auch laut und konkret die Mahnung an uns selbst, daß wir in dieser gefühlsmäßig so armen, vernunftmäßig aber so äu-fJerst extremisierten Zeit tiefere Elemente unseres geistigen Lebens suchen müßten, geformt durch wirkliche Kunst. Deshalb war auch die Prager Barock Aufstellung vom pädagogischen, künstlerischen sowie auch allgemein kulturellem Gesichtspunkt ein Ereignis ersten Ranges, wert genug, die Aufmerksamkeit der gesamten Kulturwelt auf sich zu lenk<>n. D. Cv. 3entarir am Jtdniartwix« 3uooflotoirn (in deutscher Bearbeitung, 4. neubearbeitete und vermehrte Ausgabe 193F erschienen im Kom. Verlag der »Buchhandlung d. Druckerei- und Verlags A. Novi Sad). Jugoslawiens Handelsbeziehungen m den europäischen Ländern haben in den letzten Jahren einen belebenden Aufschwung zu verzeichnen. Die Bedeutung Jugoslawiens im zwischenstaatlichen Warenverkehr steigt von Jahr zu Jahr, ein Beweis der erfolgreichen Anpassung an die Handelsbedürfnisse, der Entwicklung der Landwirtschaft und der P>schließung der reichen Bodenschätze, die lebhaft gefragt werden und die gesuchte Ausfuhrartikel abgeben. Die gesteigerte Teilnahme Jugoslawiens sowohl an der Ausfuhr, wie an der Einfuhr, führte vielfach ru neuen Handelsverträgen und diese bedingten wesentliche Aenderungen der Zollsätze. Die 4. deutsche Neubearbeitung de^ jugoslawischen Zolltarifes vermittelt allen am Handel Jugoslawiens Teilnehmenden wichtige und nützliche Kenntnis (iber alle zolltariflichen Re^itimnumgen wie 7. R Tara Vorschriften, Pauschalumsatz- und Luxussteuer, Staats- und Banalverrech-nungssteuer, Monopoltaxen, Möglichkeiten zollfreier Einhihr usw. usw. Das Werk ist ein unentbehrliches Nachschlagcbuch. welchcs jederzeit in zolltariflichen Fragen erschöpfende Auskunft gibt und Handrls-Interessen wahrzunehmen hilft. Allen Handelskreisen ist daher die Kenntnis der neuen Zollsätze und die der übrigen zolltarifllchen Bestimmungen unentbehrlich, wollen sie in den Vorberech-nungen (jcnaulgkeit erzielen, wovon schließlich Gewinn oder Verlu"?! abhän-gen. Die deutsche Bearbeitung des jucosla-wischen Zolttarlfes kostet trotz der erheblich höheren Hers(cllinigu>rt nicht erteilt werden kamt. >Mariborcr Zeitung i 113 InlCa. _ Geschäftshaus in Maribor, im Zeiitriini. vcrkäuflicli. Ver-mitHer ausgeschlossen. An- bammelt Abfälle! Altpapier iadcrn, Schneiderabschnitte 1 extilabfallc, Alteisen, Metalle, Glasscherben kauft und zihlt bestens. Putzliadcrn l-'titzwolle, gewasclien ii. desinfiziert, liefert jede Mcn{;e )illigst Arbeiter. Dravska 15, Telephon 26-23. 1 23011 Dinar benötigen Sic« um IiMH» Dinar monatlich zu vcr dienen. 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