(Poitnina plaiana ? xotovini.) ' «»schetiu »»chotlich M»i«»I! wft UMMtef fr** .»•Jrtttlhtaiifl «erwaltung: tfcrttruon fix. » lfUptjon 11. — RxlliMgiigo wetten t» bet «erwerlt»»« gegen verechmara billigster Gebühren entgeaengenemrmi» « ,,» g I p r e t 1»! Mir da« Znlemd vierteijShrtg »X« »o°-, halbjährig »i» SO--. ga»jj«hng Dta g»r da» An«an» »tfpreche»be Irhohung^ — »wplne Nummern Dm 1«. Nummer 87 Donnerstag, den 1. November 1928. | 53. Jahrgang Der Iseierlag der Holen- Ein ergreifender Sinn liegt darin, daß die letzten Blumengaben der verglühenden Na-tur an diesem Tag den Dahingeschiedenen aus die Gräber gelegt werden. Die Lieblichkeit des Lenzes und die reifende Pracht des Sommers sind vergangen, es kam der Herbst und mit ihm die trostvolle Mahnung daran, daß alle», was auf Erden blüht und reift, liebt und lebt, vergänglich ist und einmal zur Ruhe gehen muß Allerheiligen ist für die Toten, was für die Lebenden Neujahr ist. Wie für die letzteren das Neujahr ein altes Jahr schließt und ein neues beginnt, so treten die frischen Gräber bcS ganzen Jahres am Gedenktag der Toten in die allgemeine Erinnerung ein. Das brennende Leid des einzelnen ist nicht mehr einsam. Mit Blumen und Lichtern schmückt sich diS frische Grab und der frischt Schmerz wird linder, »eil wir sehen, dciß ringsumher in unendlicher Menge das gleiche Schicksal in Lichtern und Blumen ausgebreitet ist. In diesem Jahr möchten wir nicht nur den heimischen Friedhof betreten, um den in der Heimat dahingeschiedenen Tote« unsere liebevolle Erinnerung zu beweisen. Heuer sind c» zehn Jahre, daß der furchtbare Lärm des ztoßen Krieges verklang und um die unzähligen Friedhöfe der Schlachten die erhabene Ruhe kr Toten eintrat. In den Ländern, welche als Frucht des großen Sterbens nationale und staatliche Selbständigkeit geerntet haben, wird zerade in diesen Tagen die Zehnjahrfeier dieses Austandes gefeiert. Mit all den bunten und lauten Elementen des Lebens wird gefeiert. In jilfnedeneren Hauptstädten winken Fahnen von den Dächern, der Flor der Schulkinder und die Erinnerungen an eine Aolarjaört. Bon Dr. Wilhelm Neuner. IV. Im Golfstrom »l« wir auf unserer Fahrt die Shetlardinseln ttfltcrt Hatten, nahm unser Schiff Pu;< nach Noid-•eSen, um an den Fär Oei.«3afcln tetflba West Island |u erreichen. »ir kamen hier au« der Nordlee, w lche bis »u tra Ortney und ©h tlanb Justin nicht, heraus und fihre» ia den Allantischen Ojean, dessen nordwestlicher teil »18 Hieher rrtAt. SS ist die« die «egend. bis in «lche der in der Bucht von M rifo fich bildende Igolf sin» mit feinen warmen Waffcrmvss-n «uer durch den Opas herüber kommt und e« ermöglicht, daß JSland, w eben erwähnten Jas ln und die ganz« skandinavische Halbinsel, welche von diesem Golfstrom belpütt wird, «och von M-nschen bewch t werden kann, während in taselden i'ojrophiichen Breiie in Nordamerika und Ästen jae Vegetation bereit« durch die Jtltte erdrück! ist. Da aber in diese Gebiete vom Norspol her auch Ute waffer» und Lufiftrörnuvgen kommen und hier mit ka »atmen inlammcnfiogen, kommt e« hier in diesem v«etteil »u einem lemperatarauSgleich »wischen den kalten und »atmen Wafs rmasser, und Lujtströmurgen uk ta Berbtvdnrg damit auch »« großen Stürmen, fetrte deshalb ist dieser Ojeanteil auch der Vetter- jung? Kraft der Soldaten ziehen durch die Straßen, um die Freude und Begeisterung der Nation zu verkünden. Wer vor zehn Jahren noch Verschwörer im Kamps um die Rechte seines Volkes war und fern von den Schützen« gräben, in Genf oder in Paris oder anderswo, die Fäden spann, schürzte, knüpfte, ist heute Staatsmann oder gewesener Minister oder po« litischer Parteiführer. Diese Männer leben und daher gehört ihnen das Wort. Sie erzählen davon, wie die Grundfesten einer vielhundert-jährigen Welt wankten unter den Donner« schlagen der fernen Schlachtengewitter, wie sie handelten und was sie taten, um aus den niederkrachenden, splitternden Balken des alten gemeinsamen HauseS neue eigene Häuser zu zimmern. Man muß sich wundern, nach dem Vielen, waS die Menschheit in ihnen an Nie» geahnten erlebt hat, daß cS erst zehn Jahre, kurze zehn Jahre, seither sind. Noch lange nicht wird man überzeugt sagen können, ob diese neue Zeit jene Elemente in sich trägt, die ein-mal, ausgereist, zeigen werden, daß sie die un-erhörten Opfer, die um sie gebracht wurden, wert ist. Diese Zehnjahrfeier ist eine Feier der Lebenden. Wir wollen sie nicht weiter betrachten. Wer sich an ihr freuen kann, freue sich, denn die Tatsache, daß er sich freuen kann, gibt ihm ja das Recht zur Freude. Wir gedenken heute der Toten, die vor zehn und etlichen Jahren ihr Leben lassen mußten. Wir gedenken der vielen Friedhöse, die aus den weiten Feldern GalizienS, in den Tälern der Alpen, auf dem steinigen Karst, auf Frankreichs Boden, im Sand der arabischen Wüsten, in Serbien und Albanien, hin bis gegen Odessa, hinaus bis gegen Petersburg, in den Birkenwäldern Si« wivk«l Emopa«, denn hier entsttere» gehen, denn da« Schiff begann immer mehr ,u schaukeln und da« Sehen wurde immer unsicherer und schwieriger, «uch spritzte hie und da da« Meerwaffer ti« Htaauf auf da« Promenadedeck. Biete verkrochen stch in die Kabinen, andere legte» stch ruhig in die Bordstühle. Jeder wußte »war, daß di« See krankh U nichts gefährliche« fei und daß noch niemand daran gestorben fei, aber ste ist unangenehm, denn e« gibt nicht« Schlechtere«, al« fortwährend erbreche» |u müssen. Es wurde wenig gescherzt. Man sprach nicht mehr vi l und doch dachten fast alle an eta und dasselbe. Jeder wollte p-rsöalich verschont sei» und wünschte die Seekrankheit nur dem Nachbar. Segen 6 Uhr abend« hätte ei» un« auf der Reis« begleitender Uaioe,fität«profeffor in der Gesellschaftehalle einen Bottrag Über die geologische» Verhältnisse Island« und Über den Dranteil halten solle», durch welch«» wir ebw hiadurchfilhre», E» hatten fich,n diesem vortrag allerdings noch eine «tewliche Zahl von Paff-zieren etagefunde», aber auf de» «estchtern vieler glaubte ich den «vSsruck von Angst oder doch von Unbehagen lesen >u können. Al« dann gegen 7 Uhr abend« die Trompete »um Nachtmahl rief, wollte fich der Speisesaal absolut nicht füllen. Auf einmal war gar manchen der Appertt vergangen. Unser Zisch war ausnahmsweise »oll Wetzt. •die L CiUiec Zettv»g Nummer 87 Krieges das unendliche Leid auch yur einer einzigen Mutter auswiegen, die ihr herzige« Kind gchen und plaudern gelehrt, durch alle Gefahren der Kinderjahre durchgeleitet hat in angstvollen Nächten, den frischen Jüngling heranwachsen sah, um ihn dann wer weiß wo im Grauen des Krieges zu verlieren. Dieser Zehnjahrfeier gedenken wir. Und als Angehörige des deutschen BolkeS, daS vor zehn Jahren aus allen KampfeSfcldern der Erde feine abgekämpften jungen Männer gegen den vereinigten Ansturm der ganzen Welt zum Opfer bringen mußte, tun wir es mit um so tieferer Wehmut. Denn von allen Müttern ist die deutsche Mutter wohl die ärmste. Ihr winken keine Fahnen von den Dächern zum Ruhm ihres dahingegebenen Lieblings, sie kann keinen Trost aus den freudigen Paraden des Lebens ziehen, die ihr beweisen, daß der Opfer-tod ihn« Kindes nicht umsonst gewesen sei. Ihr Kind liegt wohl tot, irgendwo in fremder Erde, über fein ferne« Grab senken sich aber keine SiegeSstandarten des Gedenken«. Ihren trauernden Blick stützen nicht die äußeren Zeichen froher Siegesfeste. Sie muß ihren Trost bei Höherem, Geistigem finden und zu glauben versuchen, daß gerade der unbelohnte Opfertod notwendig war für die harte Läute-rung und die Wiedergeburt des ganzen BolkeS. Das ist für eine Mutter wohl da« Aller» schwerste. _ Politische «sMchsx. Inland. Nie große Versammlung der Bäuerlich-demokratischen Koalition tu gtffi. Ast Sonotag vormittag kamen Sruppe» vo» Akademikern au« Laibach und Z,greb in Sllli an, tm an der angesagte» große» Versammlung bet Bäuerlichdemokrat ischeu Koalition leilzu»«h»e». II« sie fingevd eine» Ma»if,staiivu«marsch durch die Stadt machen lrollieu, sperrte ei» starker Kordo» G-udarmers« die «lagäng,, fo daß ste fich in ewzel-e Grüppche» aufiöjen mußte«. Der Zagreb» Schnellzug brachte bte beiden Präfideute» der Koalilio» und zahlreiche andere Parteiangehörige, welche der frühere Bürgnmeister Dr. Hrciovec mit einer B-grSßmzg« ausprache und zwei ttelae Mädchen In Natio»alir«ch' mit Btumeiflrüvßeu begrüßten. Die Beieiliguug de« Voile« besonder« au« dem Sanatal war ziemlich groß; ma» schätzt sie ans ungefähr 3000 Personen, die von alle» Seilen bei intenflanten Versammlung zulief er. Die Sanvtaler käme» zum Teil hoch zu Roh, zu «ad, und auf geschmückt, Littermäzen. " i i 1 Aber ich darf e« nicht verschweige», daß ich für alle Fälle diesmal nicht i» G.fellfchafttkleidung erschienen war, sonder» w meinem Straßevan,ug da saß. Mehr al» die Hülste unsere, Reisegefähite» aber wäre» beim Essen überhaupt nicht erschienen «ad ich konnte deutlich beobachte», daß auch diijenigeo, welche tapfer sei» wollten uud gl ich mir noch gekommen waren, diesmal ihren XifctfcnxubS (Kellner) nur wenig Aufträge erteilte». Dafür iah ma» aber, wie mit großer «Ue die Kabine» Steward» über die Stiege» auf und ab ginge» und die neun fundenen InhallatiouSapparat« — für welche schon Monat« vor Antritt unserer Steife viel RekUme gemacht worden war, da ste vor Seekrankheit angeblich stcher schützen sollte» — den in d:n Kabine» nach Hilfe Rufende» t«r näheren Besichtigung und Erprobung brachte». Leider aber habt» diese ungeheuer große» Ipparate, wie ich einige Tage später von einige» hörte, welche stch ihrer i» der Not bediente», angeblich keine andere Wirkung gehabt, al» daß die i» Seenot stch vefiadeude» »m so früher erbtoche» habe». Erst nach dem Nachtmahl war ta mir »rehr Zu-verficht eiugezcg ». Bo.fichtig und langsam, um wegen des ständigen Schaukeln« de« Schiffe« richt plötzlich auf de» Losen hinzufliege», ging ich i» meine Xabiac und »o» meinen Smoking av. Darauf begab ich mich ebeu fo voefichtig in die ScfellfchaftShaue. Ich faß dort langt Z u allein an einem Dich. Während ma» sonst nach fern Nachtmahl, sobald die Mustk »um Tau» ,u spielen begann, an den guten Tischen mit schöner Au«, ficht über den Saal kaum et» P.äßchen ermisch«» konnte, vom Dach de« ehemaligen „Deutsche« Hauset" hinge» ei»e StaatSsahae, eine kivaiisch», eine slo> menifche unk eine serbisch« Nat'ovalfahne. Der große Saal des, wie die »Nooa D«ba^ hervothebt, stolzeu Hause« (»er Laibacher „Iairv" »ernt den «Saat besitz «freudig den schönste« uud geräumigsten in Slome»ie») war natürlich gefüllt, al« die beiden P'äfideuteB, die übrtgeu Abgeordnete» und hie vcr >am»lung«teilveh»er von Herrn Rodlik au« S^chje»-feld b-größl wurden. Der zum voisttzn»e» ge» wählte A vokal Dr. Ecvst Kulan hielt die erste Rede. Darin beklazte er vornehmlich die Eat« äulchnug, die dem Freudesturm nach dem Umsturz nachgefolgt ist. Dei h utige Saat sei »ich! so. we ich ihn die Pnöaui erträami Huten und um v»fle»t> »tllen ste von den österretchischen Henker« ver-lol^t wor»e» feien. ,Wr «olle»", ruf her Redner mit Smphzle au«, »deß in die em Sieate alle gleichberechtigt find, feien st: P eeani vd-r au» der madija, w.r wollev, baß unser Staat «oder» uud kaitmell fei, daß i» ihm Rechtsordnung und Rechtssicherheit herrsche», daß nichi nur t» der geschriebenen Versüssuag, sondern auch i» der P vxis und tm L:be» Oee bürgerlichen F eiherten fiir jedermann aneifaont »erden. Wlr wollen, vag das m haltbare Ch^em, unter dem der garze Siaa seufzt, unter dem ganz v-ograd voa Z«»erveutioren lebt, unter dem fast vou jeder vorrttckaug oder Er uennung einet B-amie» irgendeine laute oder gleich die ga»ze Familie trgeuheire« H gemorsten Taafe»der verdiene» muß, anshört. W r wollen ei»eu S.ait, »er uufere »atloaale» S:sü?le und Bestrebungen versteht u»b Heffell Regierung unsere vat'oaaltl Gegner dicht uoerstiitzt. Die« geschieht heute tu Slowenien (?!) ebenso wie in der Woiwodtna. (Diese B.haupiung wirb Herr Dc. Ecnest Kila» wohl vor wegen oer parte politischen Phraseologie aufgestellt habe». G:rade der Bode», auf dem er feine Rehe hielt, konnte e« ihm am eindringlich ste« beweisen, wie sehr die Regierungen den .nationale» G'fühlea und Bestrebungen" her selb ständigen Dcmokeattn bisher Ru kam jemand ta de» Saal uud «r»ählt« fetnea Bekannten, »aß auch der und jener und t-ae seekrank geworden und in die Kabwe gegangen sei. Da kam mein Freund, der alte »merikauer, in de» Saal und direkt auf mich «u. Er sah, daß ich guter Laune war und daß ich gleich ihm vorläufig noch »» den wenigen gehölte, welche »och »echt seekrank geworden find. »Ich habe mit unserem verlwer Tischnachbar, welch« mittlerweile auch tu die Kabine mußt«, ewige Flasche» Sekt gewettet, daß hurte dennoch getanzt wird" sagte er »u mir uud schäme mich hiebet mit fetae» gutmütige» blaue» Augeu recht fragend au. „W-uu ich nicht schon 74 I»hre hätte, sonderu noch so jung wäre wie Sie, Ueber Doktor, hmte würd« ich, wenn ich e« wählend der ganzen Reise sonst auch uie täte, al» erster mich tapfer »eigeu und eine vou deu hübsch«» Ameri-kantrinntn dort »rüden ,um Tanze bitte». Da» gäd« et» große» Hallo und ein Abenteuer, mtt dem «an rcnomicren könnte. Wenn man wegen de« ständigen Schaukln» auch uicht recht ianzeu kauu, so weiß ich e« au» alter Erfahrung vou meinen Seereise», daß die» doch Stimmung, H;itetktt und Freute in die ganze »esellschaft bringt und wir alle, Tänzer uud Zusehex movt solle» wir sär unsere Laahßleute jenseit« der gegenwärtigen Sta»««zreUzev sein, we»n wir für sie "icht ei«mal soviel Herz, ja »tcht einmal soviel Rücksicht habe», daß wir ihre To)fei»he wenigstens ">ch! offensichtlich (Siehe „E ;j»ki |0n' in dilli! Siehe H-rmagorc« PalaiS tu Kla^eofurt!) uiterfiütze». Dr« heutig, Beigrah ahnt nicht einmal, wc,« für Schätz: von Liebe in uujerru H.rzeu e« v-rtau hat. «ir trä ea be-m U»stn:z alle gerue gestoben für |:berr Serben. Aber w e wäre» wir eni-tän'chi, al« uni B.lgrad Beamten und andere Wüld«»träzer zn fch cke» begann, vte fich v,r unsere» ehewul gen ?y a»ne» v.-rneigien, tu dere» Häuser fie der e-sti «!g führte, al« ste tu unsere « gendeo kam?», nvd vte vadnich fich n*d n»« et« »evrigteo. Wir habe» un« über bie östetleichijche v-r»altang de klagt, henie seheu wir. daß sie mäste - haft war gegenüber der jetzigen" (Si h- aber vich'S,efto«e»igkr oben die ehemalige» aitnen"!) Nch der mit do.uernbe« B isall aus^enowme^e« Re,e de» H rtn Dr. Kalaa ip.ach »et ehewalige Minister ua) jtzge «?g?oronete Ivan Pteelj. Er klagte darüser, d»ß im Z itpnnkt •et B-frem-g mehr zusälltg al« verateut o. Ko-oS c die « ordnen gefüh't hade. DT »ächfte R-ouer De. S'.egor Zetj&o betonte, d.ß süc die ftoaltiion n ch! nur polnische S.üude rchiuaggebeno seien, sondern auch d-r Ka»pf um» B.ot, der Kampf rim die virischasilich« «sstcz, »eil »e« B-lgraxr C qae wüll!ch-, einzig uar auf Rechnung anderer zu irveu und weil ste glaube, »aß alle W rljchaflSq relle» nur ihr zur L-rsä^uag st?he» wüsieu. Der P.ast»eut der K.oitischeu Bauer»paetei Dc. B-a»ko Mutet er-t ä te, deß die g,geuwä:ttge» p»lntsche» Kampfe im Staat nicht al« Ka»pf zwi,ch:u deu K oaien und den Snbeu zu detrvchtru seien, sonder» als Kampf zwt'ch-n dem O.ient und um Westen, »w-Ichen her Kultur »uo »er U.kuUur, zw sche» «o>al nvd »»oral. So^toz-r P'bövö sagte u, a.! „Die Davidoo 6ianer tiiteu oder etgeuilich wollen nicht vtrstehe», daß wir der Phrasen sau find u»d haß wir auch Taisachcn seh-a wolle». Aus .in Itgoslaw-ntnm. we .« o?e serb.aüch-u Demokluten auffasse», pse.fe, w^r. Lieder °l« un« sreie Wahlen geben, drohr» fi; mit her »wpatatioo. A!:er wir wollen »?cht voa unseren Haus, aus diesem S aite, der auch unser ist. Wer «t- A«pu. tatiou vorschlägt, deu maß «an al« Hzchvenäter ewsperreu." Ja seiner Schlußrede schlug oer Ver-sammlnrgSvo-fitz nde Dr. Kulau eine R-jolutw» vor, in welcher die Versammlung der L-uung der bänei lich^e«o?rati'ch-u Ksalit o» Dank und vcrtrave» au« pucht uud «vtsch e)en gege» hie Aufniihme der ZünvhSlzelauleche p.vtestirl. B^t der Avfiimmaug wurde dte Rc>oiutwI Ni st mmig augerommeu. Die Versammlung hatte um 3 Uhr de^ou-e» unbmußte. wie die „Xsoj Coba" mitutit, um */t5 Uhr wege» '<* grvdru St»iäag<« uud »er H.tze grjchivsse» werde». Keine Viäte» für aöwefevd- Abgeordnet,. Da« Partdmentöp.üfiZiu« will alleu j:ueu «bgeordne'.e», welche au »e« SHangen nicht teilnehmen, im Sinne de« Artikel« 110 oer Geschäft»« vergift n die Seekrankheit. <£» brauche n»r ewer de» Anfang machen, alle andere^ saug und alt, würde» dann da«,erde tun, alle Ra bcn tanze», die See-ktatiktcit wäre voeüber u„d d^r Galgenhumor und Die Erinnerung au ein iitter,ff,ntr> E-UdaiS wär« da." M t solchen »ad &9n|t$tn Äonen vcrsncht« mir mein alter Freund iviut und Km^«° beizubringen. Ich hatte mich diShio noch relUjy ^^hl gefüdtt »nd dachre, daß ich, w^nn der Stnrm ^icht noch ärger würde, die Krii« üverstanden hätt,. schien mrr anders«»« ctn ganz tvtereffantes «rleb^i», gerai« bei solch«» Wciter nicht allein gesund gewesen fei», sonder» auch getanzt zu haben. Dte Musik aoer spielt« schon wieder erneu «teuer Salzer. Sie war tatsächlich ver-lockend, drr Anregung d^g Amerikas«!»» tot.in auch alle« wackelte und schaukelte. Da kam der B-rliner Tischnachbar, mit welchem mein atter Freun» gewettet hatte, «r sah zkmlich dl«tch au», ad er er war stcher, dt« Werte mtt dem alte» Amerikaner heute zu gewinnen, und wollte stch trotz persönlichen Unb.hager« vo» setue« Siege t» der HBctte ptrsönlich Überzügen. Er trat herau an unsere» Tisch, dachte wahricheinttch. da er fich nicht ganz wohl fühlt«, daß eS auch un» nicht besonder» zu Mute set» köau« uud frag«, io daß mau r« auch auf den Nebevtische» höre» koollte, stegeS stcher und im Scherze höhnend i „Wa, was ist heute, wird ntcht getanzt f Habm a»ch St« keinen Mut, Doktor? ' Etat«« Damen, bte ich am Schiffe fch»» öfter« begeeaet war, und welche jetzt auf der andere» Seit» Rammet 87 CiUlct Zeitung «die 5 Ottawa die Diäte» entziehe«. Dies« Maßnahme zielt na'ürlich vor allem auf die Abgeordneten bet bäuerlichdemokratischeu Soalitiou ab, welche bither die Diäte» trotz ihrer osfizielleu Abwesenheit roch bezogen hab». _ Aks SiaM ««» Land Rückfahrt des .Gras Zeppelin" nach Deutschland «m SKomog um 2 Uhr früh ame-rika»iicher Zett. d. i. um 8 Uhr «ach unseter Z it. ist da» Luftich fs »Gras Z■ pptUti* in L-k hurst z « Ä-'cffluj nach Erropa gestartet. u tter de? Fah^äste» difiive» fich btet hohe amt'ifanijche SWumtcjj jtett uns M streß Adam?, die Tot!« des preußischen vissenichaf.lert G.adan. An Bord eingeschlche» h»t fich auch em blinder Passagier, der 17 jährige Sine-r>kan>t Elarerc: Terwunjch au? S. Loai». Kapitän Lehmann war Über den j mgea tttadtingling ntchi tiJ, aber er muß fich dir U deisahrl verdiene«, un» so schickie ihu der Aapuän m die Süche, wo er beim Seschiitadwasche» angestellt wurde. Da» Lusischiff hat 50.(00 Bcitse «vd Postkarte« an vo d. Es fliegt mit einer G.schwiobigkei« vou 150 Kilometer« maj-stäiisch über die Wogen de« Ojtan». 2>tc Schubertfetcr des Ttllier MSauer-gesauzvrretnes am Nov-mver tm Kinosaale »e« Hoiel» Ekoonne beziunt pünktlich um 8 Uhr abend». Die Saaliüren werden schlag S Uhr geschlossen, so daß später. Kommende erst »ach Beendigung cer ersten Abteilung Eintritt fiiden kSiven. R stiiche ftacteo bei F au Flora Lager-N ckerma»»'. Einladungeu werden nicht eu«g»schlck,. Bet dem Frisch Konzerte am 20. O!> lober fi l der vorzugliche F uget, ruf welch.« Herr Arisch spielte, angenehm auf. ist war ein I,stromert der bekannten ftiaoitrfabtil Heffuann in Wie», »elche» der hiefige v-rireter ver Firma, Herr M. Ropa», in lteventwür düster Weise zur ver-süzung gestellt hatte. Epende. von der Sammlung der Ange« stellten oer Firma Rausch anläßuch de« Ableben« bet Hertn Karl Ssovtz erhielten die Stadtarmc« tea Betreg von 350 Din, wofür am dieser Stelle herzlichst gedankt wir». D»r „(Lrtjskt dom' sollte eingeäschert werden? Uisere demokratischen .B.sttzer" de« ehe-«aligen »Deutsch.« Hauiet* un» natürlich auch die vnfichetu»L«S«stllschasl siud um ein Haar a, einem großen Malhmr vorbeigekommen. Der Lubacher »Jatro" bertchlet die«dezügltch: In ihrer grenzen-lose, politische« Gehässige« schreck en die Klerikalen nor keine« Mittel zurück, vm die Versammlung (ta bäaetltchdiMLkcati.che» Koalition), wenn fie schv» licht derh!»dert werden konnte, wenigste?« zn stören nk durcheinander zu bringe». (Die .Nzva Doda" miß von einige» klerikalen „Watscheitdaioneu" zn bericht», welche fich sür die gute Sache, »ämlich für bat Lerprügeltwerdev, geradezu rpseru wollten nutz den ganzen Tag u« den ,E-!s»kl dom' herumstapsl»; die Liberalen seien ihnen aver nicht ans den Leim gegangen 1) So erloich im ^Celjlki dom" plötzlich M elektrnche L cht (uährcnd oeS Regengüsse« nm des Im,räume« saßen, schaut:o lachend über die scher», laste «nrimpelung des Berliner« auf un« h:rüber, als »Ski, fie auch einverstanden damit, daß der Berliner Ne Witte verspielen solle. Auf meinen sragcnde« Blick Mften ste lachend un» »u. Im nächsten Moment tanzte ty auch schon mit einer hüdichen Südamertkanerin und war der »nfang. Die Mustk aber spielte, wie Am erwähnt, einen Wiener Saljtr. Noch sich« Tänzer» pure — mehr Damen waren nicht tm Saal — er-Wen sich und so gut e« bei kern ständigen Schariktla M 64'ff« eben ging, drehten wir nn« tm «reise, wer wenn wir im nächsten Moment auch alle steden fliae durch die Bewegungen de« Schiffe in eine Ecke Morsen wurden, Halt fanden und gleich darauf über Ml gante« Tau»raum wieder hinüber »ur Gegenseite (Ilsen, so tan»ten wir dennoch und lachten. Gelächter w» KrShlichteit, während die anderen stch in den «a-Maen verspürt hielten und wegen der S-etrankheit un-Mich waren, aber war unter uns hier ein>e,ogeo. t« war die« da» beste Mittel gegen die Seek-ankhett, Miidest war e« weit angenehmer al« der ».brauch kt vorhin geschilderten veschwtchttgongtkanonen. fiur der Berliner war bald ruhig und still ge-«dtll, er aurde faftanf und verschwand in seine Mtae. von un« anderen aber dachte k-iner mehr daran, kr»? »n werden und wir schnzten und unterhielten «al int, bt« um Mitternacht die Mustk »u spiele« aus liete. »m meisten aber lachte mein alter Freund, der li-jyrige Amerikaner, den« er hatt» gegen den ver-tatet die Wette gewonnen. 6 Uhr). In E lli wird Bffentlich geredet, daß die» kein Znsall war. Eine noch bezeichnendere Eatdeckaug aber «achte ma» am Montag motgen». Jemand wollte sogar de» .6 ljiki dom" eioäschet», wo die Bersa»«lung stattfand. Unter dem großeu Sial liegt da» Mazazw de» «ausmanne» Saderc. »l» am Marge« Herr Saberc i« da» Magazin trat, war da» gaize Magazin voll Ranch und glimmender Sicke. Die spätere Uitersnchung stellte vorläufig folgenden Tatbestand fest: Sin bisher unbekannter Täter hatte die dicke Scheibe am Magazin im Erdgeschoß de» dom" zerschlage«, die leere» Suck>, die «eben dem Fenster aufgeschichtet waren, mit ve»zin oder Petroleum begossen und fie da»n a»g'züude'. Z .m Glück führte der Täter sei» der-drechirischei Gejchäst nicht gut darch nnd so breitete stch »ei F »er, wie offensichtlich beavfichti^t war, nicht auf. 9» verbrannte» im ganze« 46 Säcke, die Tür, welch? an» dem Magozi» in die ede»erdige» Räume de» tom" führt, war angekohlt. Es ist «ur ein Glück, dsß kein Durchzog war, weil sonst da» ga»ze Magazin, in dem sich eine große Menge Mehl drstnlet, vernichtet worde« wäre. Daß da» Feuer gelegt wurde, daiübcr besteht fast kein Z neisel. All gemein wird der verdacht ßehegt, daß e« au» polt lisch m H>ß g'legt wurde. W.r hofft«, daß die ve hörben alle K äste avstre«ge« werde«, um den ver-drecher und seine moralischen Mitschuldigen auizv» forschen. Schutz den Hauttieren. Schon lange beschwerten sich die tr^tzendefitzer in der >S?«rc:da ul ci, daß ihre Lieblinge vnd fleißigen Mäase» und R«te»virttlger einfach erschossen oüer gefangen uod beiritigt werde«, wa» bekanntlich verboten ist. Gegenwärtig ist Herr E. Pitam o wegen Tötavg und vergradung vo» zwei braveu und schönen Latern aus Schad-nnsotz belangt. Die Verhandlung, vie vor einem zahlreiche« tinsreundlich:« Pablikum stattfand, gestaltete fich sehr interefsant und zeigte d e vollkommene Haltlosigkeit aller Behauptungen de» kotzenfetnvliche« Beklagtni. Schließlich wnrde die Vertagung angesprochen, weil noch au»»ärtige Z?nge« v-rnomme» werden müssen. $) ist höchste Z'it, daß derartige« versolgnngeu nnseter Hauittere «ltte» in der Stadt energijch ein Ende gemacht wird. Bezüglich der Christbäume verlautbart der Ctllier Stadiwagistrat im Auftrage de» Ober-gespav» de» Marburger verwaltuu^Sgebietel vom 5. Dezember 1S27, G. br. 765/1, wiederum, daß tm Sin« der Verordnung der fruherere« k. k. S'ati. halterei für Steiermark vom 1. Dezember 1910 ZI. 83 LGLl., jede» Abhauen und der verkauf vo» C)ristdän«tll strengsten» verboten ist, insoweit ste de« Bzrschrifteu der ««geführten Verordnung wider-spreche». Für de« verkauf bez». Hl»del mit Ej»rist, läame» muß die vorgeschriebeue HerkuuftSbestSttgung, ausgestellt voi Seite de» Bütgermetstetamte», in dessen Bereich die Wälder liegen, i» denen die Christ-bäume ausgehackt wurden, beigebracht werden. Uibertretnugen dieser Verordnung werde« mit aller Strenge de» Gesetze» mtt einer Geldstrafe bi» 4000 Din bezw. im Falle der Uaeinbringlichkeit mit Arrest bis zn 14 Tage« geahndet werden. Die widerrechtlich erworbenen Bäume verfalle» der Beschlagnahme. Nähere Anfkiärnngen für die Stadt (Eilt erteilt während der gewöhnliche» Amt»stuvdev da» Markt-inspekiorat. Wie es den Tschechen in Wien geht. Ei« Wie»er Tscheche, der bervstich Mähreu besnchie, kam auf der Rückreise im Eisenbah, wagen mit zwei tschechischen Herren zusammen, die in Prerau sein Wagenabtell vetraten uud »ach L tndenburg fuhren, «l» er ihne» im Laufe de» Gespräche» sagte, daß er scho» zwei Jahrzehnte i» Wien leb«, gab«« sie laut ihrem Erstaunen Auldruck, daß er al» Tscheche so lange die Tschechenversolgungeu ausgehalten habe, woraus ihnen dieser nach Mitteilung der „Sudeten-denlschen Tageszeitung^ wägend der entstandenen ziemlich erregten Wichselrede folgende interessante Antwort gab: »Die Gerüchte über Unduldsamkeit der Oesterreich«? gegenüber de« Tschechen find nicht» anderes al» böswillige >o»strevuagen. Wir Tschechen habe« in Wien genau dieselbe« Rechte wie die Deutsche«. Wir haben uofere Schulen vnd vereine und leben un» national au», genau so wie ihr e» hier tut, >ur daß wir nicht regiere». In Wien steht man tschechische Ans chriflen vnd tschechische v:ran-staltnngen mit Umzügen, die von dn deutschen Be-völkerung nicht gestört werden. So viele Rechte haben die Drusche» ,. B. in Prag nicht. Ich komme jede» Jchr «ach Prag, ab« ich habe seit dem Umsturz keine deutsche Aufschrift mehr dort gefehe«. Selbst i» den deutsche« Gebiete« hadev euere Deutschm nicht so viel Freiheit wie wir Tscheche» i« Oesterreich. Man bat ihnen Schwierigkeiten gemacht wegen ve- überliefert un» das Altertum und bezeichnet damit die hervorragenden Leistungen jener ZeiL Eine besonders hervorragende Leistung unserer Zeit - ein Wunder in seiner Art - ist infolge der bekannten 7 Vorzüge die gute sSdikhf Terpentins Seih mit den, suche» de» Sä«gerf«ste» in Wien, «nährend >«» seite»» der österreichischen Behö ben »icht» in den Weg gelegt wurde, al» wir «ach P ag zum Sokolkongreß fahren. Ich bin diese» friedfertig» Lebe» in Wien so gewöhnt, daß ich mir nicht wünsche« würde, t« der Tichechossowatei lebe« zu «äffe«. Dabei dürfen Si« «ich nicht sür einen Renegaten hatten, ich bi» ei» guter Tscheche, ich liebe da» Recht und die Gerech-tigkeit und muß leider sage«, daß gerade die Deutsche« diel duldsamer nnd friedfertiger find al» die Tichechen." von der Aaschlnßkundgebuag während de» Sänger-fest:» sagte er wörtlich: „Die Oesterreich er hab» ja da» gleiche Recht ans Selbstbestimmung wie alle anderen Nationen. Wer die Verhältnisse kennt, der weiß auch, daß Oesterreich allein nicht bestehen kann nnd daß die Verhinderung de» Anschlüsse» feinen Untergang bedeutet. Ich bi« überzeugt, daß e» «» den Friede« i» Europa besser bestellt wäre, we»» alle Staate» gegenüber ihren ander«sprachige» Untertanen so gerecht wären wie Oesterreich.« Gin Lob der deutscheu M. ist er in. Die rnmäntsche Schrifistelleri« A. D. Paveleten veröf« fentlicht im »Bukarester Tagblatt« einen ivteressaite» Aufsatz I, ersten Teile gibt fie da» flache Gespräch junger rumänischer Damen über Modetorheit». Flirt und schlüpfrige« «vodefoch wieder nnd dem» fährt fie fort: vor meinen Seelenangen taucht ein Bild au, der «rieaSzett anf---Et» rnmänifche» Lazarett — schwer- und leichtverwundete Rumän«, größtenteil» Bauern, Handwerker, Z'geuner. Em stiller Mann, meist lesend oder finnend. .Ma» lesen Sie?" frage Ich. „Shakespeare, Schwester.* »Oh--.Ich hab« Ech^pevhcmer n»d Ibsen gelese»; j tzl kommen Engländer dran." .Wa» find Sie von Beruf?" „Schuster.* .Wie komme« Sie zu dieser Liklüoe?' frag« ich erstaunt. Der Mann lächelte sein: .Al» L hrling kam ich zu eiuem Schuster, meister, desse» Fra« eioe Deutsche war. Ich »oll» mtt den anderen Zangen herumbalgen, ranch», Satten spiel» — aber die Meistert» litt e» nicht. Sie bihtelt «ich in der ttüche und erzählte 9t» schichten; ste lehrte «ich lesen. Al» ich Geselle war. gab fie wir Bücher, währ»d «eine Genoss» i« »m»han» saßen. Ich fiag an, «ich für ernst« Bücher zn interessieren — nnd la» ganze Sonntag« hindurch. So sparte ich «ein Geld uod bewah't: meine Gesundheit. Hütte bin ich selber Meister nnd Fa«iliervater, «ei»e Linder lese» auch — uud ich kaufe fl.-ißig Bücher, erzählt «eioer Frau schöue Geschichc», bleibe abend» zuhinfe und bin sehr glücklich. Schade, daß ich all die lklassiter nicht I« O iginnl lese» ka«n — die rumänische» Ü bersetzung» fiad nicht im«er gnt . . Wollte Gott, wir hätt» «ehr Meisterin»», wie jene dmtsche Schuflersrau l Anch die jung» Da«» von vorhin könnt» von ihr lernen . . .1 B zügltch de» Konflikte in der Oe-juna berichtet der Laibacher „Jntw* nenetding»: J« H'.ubl!ck aus den Streit, der in der O-juna entstanden ist, hat der frühere Acei»ko««iss»r der Orjuan <» Esieg Gruber erklär», daß e» a« besten ist, wenn die Oojana ihre Unifor«» nnd Generale i« da» Maseu« schafft u»d anstelle et»eß lang- Cctac 4 fllliet Zeituag «u»«u 87 somen Absterbeos fofori i» bic bänerlichbemokritische Roalitio» eintritt, dari» km Beispiel bet O ja» »akchen i» der »oiwodiu« folgmb, welche Dobioslev J'vdjivit ausgelöst «ad ihre« Eide« entbunden Hai. iirtschafl und Verkehr Mit der 100 Millionen Mateelalau leihe tn Deutschland I# nicht« «>e die Agromer B älter meld»», find die verhan»lu»ge» zwischen unserer Siegieruog uub den Düsseldorfer verewigte» Stahlwerken z«cks Abschlüsse« einer Material«leihe w> Betrag« von 100 Willio»«« Gold-mark gescheitert. Die vereinigten Stehlwerke find vo» ihre» Aegebol zmückMete». Die Regierung soll mit dem Otio-Wols Souzer» i» v-rh«»blu»ge» wegen einer ähnlichen A»leihe getreten sein. Die sogenannt« Tchwed«utrust «u leihe soll dieser Taze in B-ozead abgeschlosse» werde». Für die Anleihe von 1'/, Milliarden Di» in sremder Beluta erhält die fchwroifche Gruppe den Srobvnians von Zii»dhöljche» in Jugoslawie». Um de» Abschluß der Anleihe hatten stq auch lec ®ou verueur der NU'onalbavk Bajloai »vd deren Ge»eral. biirf or Dc. Novakov c bewußt. Wie wao ersähtt, beabfich igt die schw-drsch« Grvppe Wachszündhö'.zchen zu erzeugen. da»lbrn sollen «der auch »ach schau-dtschim Muster oecschiedere L. s^szü»bhölzche» au« H?lz vrttriebeu werde». Steueramneftie tu Oesterreich. Aolöß lich der zehnjährigen Wildnk'hr de« S ü»daog«tog>« der östetterchischen Si publik (lii. November) hat die Regierung die Gewährung e,««r Steueramneftie le schlössen. Alle Gesuche »m N >ck>ah von Steuetfitafiv, die dt« zum 31. Ok'vter 1923 eingebracht werde», solle» B röckstchtiguirg finde». — Uad bei ur« ? Zu, zehnten Wiederkehr de« G ündu»g«togeß de« SHS «Staate« haben ämrlrche Sieuerbehörden den stre»gen Auftrag «halten, mit allen zu G.-bote stehende, Mitteln die Steneru einzutreiben. Wirtschaftlich» .Gleichberechtigung >7!ich ein» am.liche» Bcttcht hat die staatlich; Ä.> werbebank b>«her den G?we,betreide»den im aanzen G:aat ikreKU« in »er V:s«m Höhe von 70 Millione» Dia gegeben. Von dieser Su««e bekam Serbien «9 Millionen, Äroatlen 8 M ll.one». Bo«»ie» and Herzegowina 7 Millionen, die Woiwodina 5 Millionen, Daiwalie» 1 Million uud Slowenien 250.00V Di». Aus Serbien cwtfJÜcn demnach zwei Drittel bei Betrage«, auf di« sämtlich«» neue» Provinz«» bloß «in Düttel, auf Slo»«»ie» sogar 196 »al wenig«r al» aus Serbien. Ueber die südsteirisch« Weinernte berichten die Blätter : In der vergangenen Woche wurde im Weingebiet bei Luttenberg auch bei jenen größeren Weingarte besitzerrr mit der Weinlese be> gönnen, die schönere Tage und die letzte Reife abwarten wollten, obwohl sie durch da« Warten einen Verlust an der Menge bi« 20 v. H. erleiden. Der Mo«ler begann nach dem letzten Regenwetter trotz Unterklauben« wieder zu faulen, doch wurde in den letzten schönen Tagen seine Qualität um 1 b-J 2 v. H. erhöht, so daß dieser Most 1b bi« 16 v. H. Zuckergehalt besitzt. Die Lese de« Traminer«, Ru-länder«, Riesling«, Silvaner« und Muskatsilvaner«. die 18 bi« 20 v. H. Zucker versprechen, ist für diese Woche anberaumt. Pflanzungen mit gemischten Sorten weisen 15 bi« 17 v. H. Zucker auf. Allem Anschein nach wird der Most au« den in dieser Woche geklaubten Weintrauben einen mittelstarken, angenehmen Wei« geben, da der Most heuer durch-schnittlrch weniger Säuregehalt besitzt, al« zur selben Zeit im Jahre 1926. In der Wein und Obst bauschule in Marburg wurden am 30. September 1926 beim MoSler 16 v. H Säure, heuer am gleichen Tag nur 12 v. H. (in höheren Lagen) festgestellt. Der Säuregehalt bei anderen Sotten ist vvsev Schwarz oder grau in allen modernen Faiben und in Lack HUMANIK Celje, Alek-sandroT» eesta 1 Marlbor, Gosposka ulicn 18 Ptuj, Slorrnskl trir „Petovla'- heu'r folgender (in der Klammer der Säuregehalt im Jahre 1926): weißer Burgunder 9 v. H. (12 3), Silvaner 11.3 v. H. (12) Traminer 10.5 v. H. (13.4), Riesling 9.8 v. H. (14.4). Der Zuckerzehalt ist zwar kleiner, doch ist auch der Säuregehalt ge ringer. Der Wein wird heuer leichter, aber doch harmonisch sein. Der Weinhandel ist rege, besonder» wird Most mit 16 und über 16 v. H. Zucker ge sucht. Die Menge wird nicht so groß fein, al« man ansang« September erwartete. Gesetzentwurs übe* di« Sroßqruvd-besitze. 3« Ministerin» für Agrarreform wurde bereit« der Ges'tzmtwmf über die Sroßaruudbefitz-ausgearbeitet. Rich P-Üsuag durch Minister rot n»o einz l ,e Ptrteiklnbi mird er der Skopschtma vor gelegt werd«» Man glaubt, daß er al« ei»er der erste» auf die Tigelordouug de« Parlament« ko«»in werde. Die deutsche Wiitschafteiag« im englischen Licht. I» de« J-h eSbnicht de« Eachverständigeu der britischen Botschaft iu Berlin über die W rtfchzft«- nud Fi»a»zlage Deutschland« wird namentlich der Auf chwuog hei vorgehoben, den da« deutsch« Wirtschaftsleben nach der Depression von 1925/26 gevo««e» habe. Die «tabiluät sei uu»«ihc endgültig zustandegebracht. I« englisch dmtfche» Haidel zeige fich wie im ?o jähe ei»e Zunahm« der deutsch«» Ausfoh' nach Eaglaod uud eine Abnahm: der englischen Ausfuhr »ach Deutsch» land. We»» auch a« Eade dt« e.st:n Vierteljahre» voi 1928 ein eatscheid«»der Rückga»g I» der deutsche» J'Iandsko'javktor festzust llen fei. so sei aber dir demsche Industrie nu»M!hr «o statt, einen etwaigeu Rückschlag gon, ohi e ernst? Schädigungen anszuhaliev. »Finat c al T'mes" bemerke» hierzu. Deutschlard habe trotz de« G-w ch» der Dawetlasten »icht uach» gefasst», sei-en Ausbau fott,usetz'v. Jedoch sei e« zw?ifelhos, ob die deutsch? Indr.strie W« Brlastu»ger, die du:ch die Au«la»d«aalerheu eutstünden. aus dt« Dauer aushalte» lii ine, de», »ur diese hätten den schalle" Fortschritt »»öUlchk. Fär bie Zakunst fei gtoße B hvtsc»keit am Platz?. MIO. TonnerStag. I. November .yeierrag Allerheiligen) und ?reitag, L. November, der schönste russische Jilin Festung Jvangorod Die herrlichen Bilder, tiefe« Sujet wie auch die besten Schau-spieter verdienen es. dav sich ein jeder den rWm anschaut! Borsteltungen: DonnerZtag um V,3, 4. 6 und ',,«9 Uhr um ß und l/,9 Uhr Orchester); Freitag um '/«• Ubr «Orchester) KKKKKKKKKKKK Breunholz geschnitten und gespalten, auch klafterweise stets billigst zum Hause gestellt. Jos. Kirbisch, Celje. XXXXXXXXKXXK Aeltpres Fräulein aus gutem Ilaase sucht Stelle als Stütze bei einer alten Dame in Celje. Anfragen an dieYerw. d. BI. 34094 Tüchtiger Betriebsleiter mit langjähriger Auslandspraxis, im »Hg. Maschinenbau, modern. Transmission und Kesselbau, sowie Eisen» giesserei bestens bewandert, firm in der Kalkulation, mit besten Um-gaogsformen, energisch, gewissenhaft. mit der Leitung von Kraftzentralen vertraut, sucht seinen Posten zu verändern. OeS. Angebote erbeten unter «Vielseitig 34090* an die Verwaltung des Blattes. Jogul Sporn, OruodbeaiUor und Postmeister, gibt ia «einem und im Nainen seiner Kinder Josef und ülltzl BchneugebeDxt Nachrieht 'Ton dem plötzlichen Hinscheiden «einer inmgstgeliebtan Gattin, bezw. Mutter, dor Frau Olga Sporn welche am SO. Oktober 192* um halb 3 Uhr abends, »ersehen mit den hl. Sterbesakramenten im 63. Lebensjahre ruhijj im Ilorrn entschlafen ist. Oa» LeichenbegSngnis der teuren Verewigten findet am Freitag, den !!. Norember 1928 um 3 Uhr nachmittags vom Trauerbause nach dem OrUsriedhos* statt. Die heilige äeelenmosee wird am 3 am «tag. den 3. Norembar 1928 um 7 Uhr fröh in der Pfarrkirche St. Bartolomii gelesen wurden. R 0 g a t e o, den 30. Oktober 1928. etSrttfc»«. Herausqeder ant vchlifUewl: Ära», Schauer in «elie. — Druck und verlaa.: verei»sd»»»««rr,» .Sele,a" in iei,e. Bit M* l-ruck«r»i o«raatBcrtU'k: Outfee CchibU m Äeltz.