pvitnl»» V Uvtv'vlllt «SedsotUod «eek«m>! tmit ?»t»rt»ze). JetlrikrleltvoG f?«i. ^r. A7(I). v. ???. 2ö24) uu«> 4. ^»»a>lrklp<» olelit Hüelrporto »ßss. K 6— D0. 1^Z6 l»»sr»»ev. u. ^<»i»o«i»>>«»-l^«»t»iv«! io I^»?it»«»r» Inriiisv» ut. 4 lVer,v«>I»ul>s). ö«mz»prelZe: ^I»IioI«a »»«»»tl. 23 Div, rli«^!eii 24 I^o, «lureti ?oit wvn»t^ iZ I>i», tiir 6»« t5 via. I SO u»^ 2 ltii». M»«»- «»7 S0 Mriborer.Mum Der Widerhall des ftanzöfifchen Friedensplanes Ablehnung in Berlin / Negative Londoner Kommentare / Geteilte Auffassung in der franzvstfchen Vrefse / Komplizierung der Lage in Senf / Sine Drohung Slandins / Vor elmr Rundfunkrede Sarrauts V5rk««u»5».us mit Icomkortttlzlem ^utocsr ^kkskrt l-Iotel Lsnntae 8 30 ^bkakrt (Zr»7 ^ontax ZOllkr nur 0ii» Zv'^ M ^elseizuresu ^eekselstuke seneraiftabsbefprechungen am Mwwvth nach Osten» London, S. April. Auf diplomatischem Äoge ist eine Anigung bezüglich her ralstnbsbesprechungen 'FrankreiäiS, Eiuz-lands und B^'lgielis dahin deslwLiv gefas;i worden, dasi diese Verhandlungen am Mitt >voch nach Ostern, d. i. am 1ü. April statt-'"lnden worden. Sin Buch Tomlers gegen den Kommunttmu» „Dn. April. Wii: die Zeppelin-Noodroi mitdeilt, lvird da? Luftschiff „Graf Zeppelin" (L Z l28) an, Ostermontag sein<' erste diesjährige F'ahrt nach Südamerika von F'riedrichShafen aus antreten. Das 0)rohluftschiff „.tzinöenburg" (L 129) befindet sich mit 18 neuen Fahrgästen bereits auf der Rückfahrt aus Pernambuco "'ber d<»m Mlantisäien Ozean. Selbstmord o t 5 r i b a, V. April. Der Beamte d«r Inesigen Greni^polizei Aitdjelko M a j e t i L, t^ebürtig auS Banjaluka, jagte sich in selbst-inörderischer Absicht ein« 5kugel in den ^opf. Rajetie war aiuf der Stelle tot. l»in italienisches Bombarbierflugze^ ins Meer g.-ftitrzt. Neapel, 9. April. Im Golf von Nea->^>el ist bei einem Nebungsflu^ ein Bcmben-flugzi'ug aus großer .?>Khe ins Meer gestürzt und untergegangen. Die Mfköpfige Besatzung kam ums Leben. »vrfe Ztlrich. den 9. April. — Devisen: Veograd 7. Pari? London 15>.175, )/ewtwrk Mailand ''Berlin. l23.tü, Wi<'il ü7, Prag 12.K!X). London,». April. Da sich Au^nmtni-fter «den in Lo«don befindet, lehnen die amtlichen «reise in Downinfl Street jeden Kommentar itver den sranzöfischen Friedens plan ab. In politis«^n 5tteis-n verlautet jedoch, daß die englische Regierung in Berlin freunl^chaftlichst da^n intervenieren «erde, man möge zumindest fiir die Dauer der schwebenden Verhandlungen von der Durch-silhrmtg von BeseftigungSmaftn ahmen im R^inland absehen, um die Verhandlungen auf diese Weise nicht etwa zu erschweren. Pari s, 9. April. Das „Petit Journal" veröffentlicht einen Situationsbericht aus k^enf. wonach die Lage schon am ersten Tage völlls^. undurchsichtig erscheine. E d e n sei in der Abessinieilsrage unnachgiebig, er sordkre im Namen Englands die sofortige Einstellung der Feindseligkeiten in Of^frika. In der Rheinsrage hingegen wolle er nicht bis zum Aeuhersten s?hen und zeige darin eine schwenkende Haltung. Der englische Minister des Aentzer« wolle im Fal le der Ablchnung seiner Forderung durch die italienis«^ Regierung unbedingt die Ber schärfung der Sanktionen im Wege eines Petroleumembargos durchsetzen. Älldies sei geeignet, die Lage noch mehr zu komplizieren. Man stehe in dieser Karwoche vor einem Genfer diplomatischen Kamps, dessen Trag, weite noch nicht abzusehen scj. Das Blatt veritfsentlicht ferner eine Erklärung, die Aufsenminifter F la n din den Vertretern l>er amerikanischen und der englischen Presse gegeben hat. Der französische Ausjenminister erklärte, die Errichtung von Befestigungen in der remilitaristierton Rh?in landzone würde eine neue Verletzung des Ber sailler Vertrages bedeuten, die Frankreich nicht mehr so freundlich ent^gennehmen wiir de wie die Besetzung der Zone durch die deut schen Truppen. Frankreich wiirde in diesem Falle auch vor Militaristen Sanktionen ge-gen Deutschland nicht zurückschrecken. In Genf sei diese Aeu^erung Flandins als eine ernstliche Drohung an die Adresse Berlins ausgelegt worden. Paris, 9. April. Ministerpräsident Sarraut wird am 15. April in einer großen Rundfunkrede über alle französischen der den Standpun-kt seiner Regierung gegen-ilber den aktuellen Problemen der europäischen Politik darlegen und hiebei das sran-zvsische Volk zur ^ltblütigkeit in der Beurteilung dieser Lag« auffordern. -Paris, 9. April. (Avala.) Das DNB berichtet: Das „Journal des D e--b a t S" kommentiert die Grundzitge des franzölfischen Memorandums, soweit sie bis jetzt bekannt sind, und macht die Feststellung, daß sie vollkommen unzul-änglich sei. Die fran zötsische Regierung befindet sich auf einem Irr weg, wenn sie glaube, die s?orderun-g nach Nichtbefestigung des NljeinlandeS dnrch Deutschitmd aufstellen Ku können. Es wäre lächerlich, anzunehmen, daß sich Deutschland das Bef^tigungsr^t nehmen ließe. Bezüglich des sachlichen Konstruktivplanes Frankreichs meint das Blatt, daß man hier unter der Ausrede eines guten Systems zur Befestigung des Friedens neuerlich zu ewer armseligen Phraseologie zurückgreife. In die fran Msche Antwoi't seien die Auszüge ans dem Protokoll von l9!3^ einbezcgcn worden, die nnt dem sogenannten „Plan ronstructif" Pa-ul-Voncours nnd Tardiens ergänzt wurden. Das Ganze fei dann mit deni Panenrapa- Plan aus Briands Küche von 1931 abgeschmalzt worden und werde nun als ,teues Gericht serviert, welches auf der anderen Seite keinen Appetit auslösen könne. B e r l i lt, 9. April. Gestern abends erschien eine aus Genf datierte amtliche Mit^ teilung, wonach der französische Friedensplan einzig unid allein für die propagandistischen Zwecke der französischen Kammerwahl zugeschnitten worden sei. Die deutsche Presse konstatiert in diesem Zusammenhange, daß der Plan ider Pariser Regierung keine praktischen Vorschläge enthalte und sich lediglich auf die Wiederholung veralteter For nieln beschränke. Wenn man, so heißt es, in Verücksicht'lgung ziehe, was Deutschland 'n seinem konstruktiven Plan alles angeboten habe, dann miisse au6) erklärt werden, daß der Pariser Plan für Deutschland vollkom-ntei! unannehmbar sei. Deuts6)lznd werde sich durch diesen Plan nicht aus senier Fassung bringen lassen. P a r i s. 9. April. (Mala.) Die Agence .^>avas b<'richtet: Madaine Tabouis schreibt iul „O e n v r e", Flandin werde Genf den Standpunkt Frankreichs klar und entschieden auseinmiders^'tzen. Die franzöi'ische Regierung sei der Ansicht, daß nian — w?nn man nicht eine weitere deutsche EMnsion ttb<'r den Umfang des Vorstoß?» in der Rheinlandzonenfrage wünsche „ Deutschland klar zu verstehen gegeben lMe, dasj de Verlet;ttng de? internationalen Rechtes unbedingt Sanktionen nach sich ziehe. In deul Monient. wo es sich herausstellen n^erse. dasi Deutschland in keine Aenderung des ge-waltsaiu iin Rheinland geschaffenen Zustande? einwillige, nlüfsen die Looarno-Ztaaten an die Dnrchführung der Sanktionen gegen Deutschland ti'eten. Im Bedarfsfälle M'rde Flandin erklären, d«aß Frankreich entschlossen sei. solche Tairktionen gegen Di'ntschland allein in Amvendung zn bringen. Londo n, 9. April. Die englische Presse uimnit in ihren Komnlentaren über den f'.alizösisck>en FriÄensPlan eine nollkontm^'n negative .?>altung ein. „N ews C h r o n i c l e" schreibt, man rönne nicht eine Diplomatie licwundern, die einen Plan mit einem neuen Plan beantwortet. De'r „Daily Telegraph" ln'-tont, der frmiHösische Plan sei dulchaus un- Die Icommenljvn 8am»tsx er-sei^elnene» lexenl^sit ?u Hvirlcssmer k'ropa-xan6a ilirer Ketriebv un6 ^rtilcvl! ^»UGtzvNkür «jivio in vvrHtürIcivm ersokeinencie möxoa I»I» »pNk»»tEN» ia oor Var^v. c>v> Klstte» v^orcien 8pi»t«r oiolsnjxellriv loserstvn» austräxe leönnon niekt kerüc^mektlxt vvercien. Die Vertzli. .9N9 Franes lä!ilsl!'s> envorben. Po. Aus der Gemeindestttbe. Am Sonn^ tag, den 5i. April fand die dritte ordentlickie Sitzung des Gemeinderates von Polj^ane statt. Der Bürgermeister stellte den Antrag auf Aufnahme eines Darlehens von M.M«) Dinar bei der .Hranilnica Dravste banovine in Maribor zwecks Bezahlung der Schuld an den Bauunternehmer Speö Franso in Maribor. Die Schuld datiert noch aus dein vorjährigen Brückenbau über die Dralm in Stl^nice. Der Vorschlag des Bj'trgermeisters ging dahin, die Anleihe in jälnlichen Raten von 10.000 Din abzuzahlen. Der Vorschlag kam zur Abstiniulung und ivurde von den Ausschußmitgliedern einstiinntig abgelehnt, mit der Motivierung, daß die Grosjgenieinde in der jetzige,l Form nicht bcstehcn bleibt u. die Entscheidung darüber in der kürzesten Zeit fallen wird, worauf uian auf die Sache wieder zu sprechen konlmen wird. Ter Gemeindesteinbruch wird für das heurige Jahr an den Besitzer 2 n i d n r Franso verpachtet, welcher dafür 13.'>0 Tin zi, bezali-len hat. Außerdem muß er UA) n,' Schotter kostenlos pro Jahr beistellen (zur Initand-Haltung der Gemeindestraßen). Znr Beanf-sichtigung der durch die Agrarreforni der Gemeinde zugefallenen Wälder wurde der Besitzer U r S i ö A. bestimmt. Drei Bittsteller um Aufnahme in den Heimatsverband nnlrden abgewiesen. Nachdeni noch einige Bitten und Unterstützungen günstig erledigt »norden waren, wnrde die Siininii lieschl.'i-t^jen. „MarSorer Zeitung^ ?imnmer SS. Freitag, den 10. Äpril 1^. Frankreich schlägt eine Guropa-Llnion vor! Die Antwort der franzvAfchm Stegiemng auf die Ariedensvorfchlüge Hitlers / Die Sinzeldeite« des parljer Vlanes Gon f> 8. April. Die französische Dele-.^ation vormittags einc Qn die ^mglische Regierung adressierte Denkjchrisl sterichdet, >die auch der belgischen und der italienischen Negierung übermittelt wurde Die Denkschrift enthält die Nemerkungen der Pariser Regierung zu dem ani 1. ^lpril von Vs,tschafter Ribbentrvp dent euglisc^n Außeamrnrster Eden überreichten ^e!^ns-plan. Die französische Denkschrist enthält I.n Wesen die nachstehenden Andeutungsn: Nach der einsettigen Verletzung der Bestimmungen des Bersailler Friedensoertrages sowie des in ^earno adgeschlofiene« Rl)einpaktes betrefsend die entmilitarisierte N^inlandzone hätte Frankreich das Recht gehabt, den Re«^szustand wieder herzustellen und den seindlichen Akt bestrafen zu können, den die deutsche Initiative darstellt. Nm jedoch Europa das Zttsiko neuer Berwick lungen zu ersparen, entsagte Frankreich diesem Recht und demiihte sich, den Monslikt mit sriMii^n Mitteln zu lösen. Es ist von besonderer Wichtigkeit, dah Deutschland sich unzweifelhakt darüber er» klärt, daß es in der frühere'» cntm^litarisierp ten Rheinlandzone keine Bcfettiguagen bauen wird bzw. sie einschrän't. Die deutschen Friedensrorschläge sind vollkommen nn zufriedenstellend, da sie fich nicht aui den Abschluß von Beistandspakten erstrecken. Nu»^ bilaterale Nichtangriffspakte dedeuten noch keine neuen Garantien, die ohnehin im Act leng-Briand'Pakt enthalten sind, ^m übrigen hat sich Frankreich niemals damir abgefunden. daß sich solche Sicherhe.rögarantien nur auf Westeuropa erstrecken kiütnten. Warun, will Deutschland Sowsetruhlaud von solchen Garantien ausschließen, wo es doch in Ztresa feine Bereitfl^ft erklärt hzrt, mit diesem «tcate einen Nichtangrisspakt abzuschließen.^ Bezüglich der Rückkehr Deutschlands in den Bälkerbund h^ben die jibrigeit Uitglied-staaten des Bölterbundes ein Recht, sor-dern, daß Deutschland im Anne der Paktde. stimmungkn Garantien für eine genaue Ei Haltung und Erfüllung feiner »nternat!onir-len Verpflichtungen iibernimmt. Die fran-züsifche Denkfchrift spricht sich weiter argen jenen TeU des deutschen Fricdensplancs au», der im Falle der Berle^ug von Nichtangriffspakten die Anrufung eines besonders er nnnnten Schiedsgerichtes vorsieht. Der französische ,'^riedenöplau, der sich tius ?!) Punkten zuslunui'.'uset5l, bedeutet in weselUlichen ''lusbau die Erneuerung und Fortentwicklung des vor Jahren von Vriand aufgestellte» Planes über die Gründung einer Europäischen Union. Der Plan strebt nach Durchfiihrung der kollektiven Sicherheit, gegenseitigen militari schen Beistand, nach Abrüstung und finanzieller sowie wirtschaftlil^r Zufammenar-Iicit der Nationen im Jntereffc ihres Wol>l. standes und des Friedens. Der Plan be, ruht auf den Boraussetzungen der Gleichberechtigung und Unabhängigkeit aller Staa ten sowie auf der Refpektierung übernommener internationaler Verpflichtungen. der überAomemnen BerpsUchtungen orga, nisiert die europäische Kommission in allen Einzelheiten durch die Schassuug einer per» manenten 5kontrolle. Zunächst wäre eine um sangreiche Abrüstung vorzunehmen. Die künftige Abrüstung eines jede» ewzelnen Staates bestimmt die Europa-Kommiffion mit Zwewrittelmehrheit. Alle zwischen den europäischen Staaten bereits abgeschlossenen und geltenden Verträge fowie künstige Verträge wirtschaftlichen wie auch politischen Charakters find der Europa-Sommission zwecks Genehmigung zu unterbreiten, die ebensMs mit Zweidrittelmehrheit darüber Befchlüffe saßt. Die wirtschaftliche Zusammenarbeit foll durch eine ratwnelle Organisierung des Güteraustausches, durch die Erweiterung der «^atzmärkte und durch Zollunionen verbes. sert werden. Ferner sollen im Silme der V? ft^mungen des Konventionsplanes bezüglich der gemeinsamen Mrtschastsaktion ans de« Jahre 1931 Garantien gegen de« Mß, brauch des ZolschutzshsiemS und gegen die unberechtigte Sinmisl!^g der Staaten w die WirtschastSvechältnisse anderer Staaten gefchassen werden. Da» Geldwesen und der ßkredit sollen im europäischen Rahmen or« ganisiert »erden. V^üglich der Kolonie« vertritt Frankreich in seiner Denkschrift den Stand pMlt, daß im HiMick aus die politische Gmweränität der einzelnen Kolonien Ver» äicherungen unstattl^st sind, die wirtschastli che Gleichberechtigung der europäischen Staaten im kolonialpolitischen Anteil soll jedoch im Wege der Kreditorganisatwn aus g^aut werden. Der Beitritt zu diesem Plan ist nur möglich, wenn der betressende Staat auch Mitglied des Völkerbundes ist, der Plan foll aber auch dann durchgeführt «er-den, wenn fich der eine oder der andere Staat der Europa-Union nicht anschließen könnte. Konferenz der franzWch«, Botschafter bei Mandl« ^Ira>h.men der Beratungen dei: sra»rz>ösischen Regierung über den d«!utschen ^^ried^n-^--plan sand in Paris bei Auszenminist^r I^landin cine Konserenz der sranzösis6>^n Bvtschas. ter aus B^irlin, London. Rom und Brüssel statt. Hier sieht man von rechts nach links: Franco is - P oncet (Berlin), Miniitlir P aul - Boncou r, d e C l) m« Krün (Rom,MinisterprMent Sarraut Außenminister F landi n. Sekretär ain Qnni d'Orsay L «'ö g e r, (5 o r b l ll (London) und M. Laroche (Briissel). (Scherl- Bil-derdienst-M) Muffollnis Appen an Genf Anläßlich des Zusammentrittes des Dreizehnerausschusses / Gegen die Verschärfung der Sanktionen / Römische Erbit- temng gegen Eden R o m, 8. April, Palazzo Biminale trat heute vormittags der Ministerrat un-ter Borsitz des Duce zusammen. Die Sitzung war lediglich zu deni Zweck einberufen tvor-drden zu verhandeln. Genf. 8. 8. April. In »der l>eutigen slU zung des Dreizehnerausschusses, d^r iiber dic ^ueiten' "Aktion des Völkerbundes »n dc,^ Abts» iinienilaa' ,» l es;en hatte, herrschte «n allen (^enser Kreisen das größte Interesse. Zunächst erstattete Präsident Ä! adaria g a «'neu eingehenden Bericht ülier den Stand der DiM. Ten zweiten Teil des Be--richtes Madariagas über die idalienisch^n An l^rifsc auf die abessinischc ZivilbLvölkerun^^ tenühte der cnglsche Außenminister E d e n zu einer MSführlickien Darlegung der Me^ »hcden, deren sich die italienischen -tveU-iräfte gegen die Abefsinier bedienen. Eden verurteilte entsäiieden di« 'ZlnWendung von Italien eine diesbezu.;!'' che Konvention unterzeichnet hat. Der franzS-silche Außenminister Fl o u-d i n sprach sich grundsätzlich sür den Bor« s6i.lag (Z'itens aa^s. daß im Hinblick cuf die Angriffe airf RobkreuzaurbMirzen «in^' de. sondere Untersuchung eingeleitet werde, die sich abtreisell vcr-ter solchen Uniftänden hat Italien keinen breitete sich lzeute das (Gerücht, daß es zw». Grund, Vorfchläge anzunehmen, die bei wei l sch?n Frankreich und En^ond zu einer Sini- Fackelzug anläßlich der EinMrung der Bundesdlenftvfllcht in Wien Produttion auf ein Maz-imum gebracht worden, welches von Woche zu Woche sich stei« gert. Der >tamps gegen die Saliktionen wird mit immer grösserem Ersol^^ fortgesetzt. Un-solchen Uniständen hat Italien keinen Anläs^ich der Einführung der allgemelneu Bultdcsdlenstpslicht vevatistaltete die i^iarnison einen grossen Factelzu^'ercs Plak genonunen. Hresse-Bild'Zen trale-M) vrcitllfl, den W. April lW6. ??nmm<'r '^-"i. gung über di« neueste Aufforderung an Jta. lien gekommen sei. Der Dreizehnerausschuh soil an Italien eine Rote richtt«, in der vi», fcs aufgefordert wird, innerhalb von zehn Tagen die Z^indfeligkeiten einzupele». Italien müfste die Note in drei Tatzen beantworten. ?lm Falle der Ablehnung «tirde sofort der Sanltionsausfchutz zusammentreten, um di» äuf^erste Berfchärsung ^r Sanktionen gegen Italien zu beflbließen. Bulgarien und die vftkmlchifche Wehrpflicht S o f i 8. April. Die Cinfi'lhrunq der allgemeinen Wehrpflicht in Oesterreich f,at in Bul)garien «in ^ntcrcss' cinsi^c- löst. Dasselbe befindet sich dcr Mi- lttärklÄuseln Friedensverträge in einer ähnlichen ime Oesterreich, da ihm nur eine Mili.z in d.'n wird. wird liauptiächlich aus die unerfreulichen stants-finanz-^n verwiesen, welch eBulgarien Rii-stlingen in breit-eren ?ln'?maßen nicht gestatte'. Andererieils ist ober auf deu Umstand zu venr.eiseu, das; eitle Militarisierung der (Gendarmerie durchgeführt wird, welche vor lur-zein ausschliefzlick) unter dem Äriecisministe-'.'iinn kouzentri^'rt wurde. In der lej^Uen Zeit wird auch eine erlji'hte Fürsorge der Erzieh-ilisg des Reierneossiziersstandes geividmet u. e5 loiinnen auch in der allgemeinen Arbeitspflicht T'ndonzen znm Porschein^ ivelchc da-siin ^^ieleii, diesen :.'s).sX>o Mnun zählenden Arbei'sdienstinaunschasteu einen etwas mi-l''är'sch,'ll Anstrich zu geben. Wie eniftehen srkanungs-»raMhetten? Ein grosses Fragezeichen in der medizi-tlischen Wissenschast bildet die Ursache der l)äufigsten Ärankheit. des Schnupfens uud der gewöhnlichen .'^Halsentzündung. Beide .'^trankhcilen entstehen nicht nnr durch Verkühlung, sie sind auch stark ilbertragwr. .yat erst ein Familienmitglied seinen Früh-jahrsschnupfen, dann macht er bald die Run de. Es ist also klar, daß es sich bei den Erkältungen um Infektionskrankheiten handelt, deren Erreger Bakterien oder ähnliäies sind. Trotzdem ist die Frage unt dem Eindringen bestimmter Erreger in den Körper noch ni6)t gelinst. Wie Meh. Nat Prof. Dr. .ff' i st k a l t in der „Umschau iu Wisseuschnft und Technik." (Frankfurt am Main) berichtet, hat er Bakterien auf Nährbi^den gezückitet uud sie sich auf die Mani>eln aufpinseln lassen: eine Erkranknnsi trat nicht ein. Als besonders ans schlaggebend betrachtet Prof. Kißkalt die D i s p o si t i o n, die besondere Empfänglichkeit des Körpers für die Bakterien. Dadurch erklärt sich die .Häufigkeit der Erkältungskrankheiten in, Feühjcchr und .gerbst. Vermehrte Luftfeu6)tigkeit, Regen, nasse Füße und Mlte begünstigen die Erkrankungen. Trotzdem darf nicht ErVnlwng und Abkühlung verwechselt werdeu. Die Maßnah-inen gegen Erkältungen sind verschiedener Art: Eine richtige Abhärtung in jeden: Lebensalter Nllt entsprechender Vorsicht eingeleitet gilt als bester Sckiutz. Zllr Verhütuu<^' wirken ant besten heiße betränke. Ein Grog ist durchaus nicht nöl^ll, genan dieselbe Wir kunfl hat heißer Tee. überhaupt sede größere Menge heif^r Flüssigkeit. Wenig empfindlich. Zwei beschimpfen sich furchtbar: „Sie Gauner. Sie .'Halsabschneider, Sie Schweinehllnd, Sie geineiner Kerl", schreit der eine. „Erlmtben Sie inal". entrüstet siä) der an-d<'re, „wollen Sie jeht vielleicht mal anfhl^^ re!? mit Ihren versteckten Anspielungen.?" Deflie vor dem Fall Die Italiener dringen unaufhaltsam weiter D j i b u t i, 8. April. NachMldungen ans Asmara, befinden sich die italienischen Streitkräfte der Nordfront in voller Bewegung. Die neueste italienische Osfensive richtet sich auf zwei Ziele: T^hra Markos und Dessie. Äls dritte Armeekorps Nlars6)iert äußerst rasch gegen Dessie, man erwartet auch die baldige Einnahme dieser Stadt durch die Italiener. Damit würd^ das Zentrum der Versorgung der abessinischen Nordarmee in die Hände der Italiener gelangen. Die Italiener sind uur niehr 1:?l> Kilolneter von Tessie entfernt. Die zweite italiellisäic .stolonne niarschiert in der Richtung aus Magdala. An der Oga-denfront sind die Negengüsse bereits einge treten, so daß die Offensive lyrazzianis einigermaßen behindert werden kiwnte. ^o^r Säcke von Lebonc'nlittelil nicht merkt, Säcke lwll Liartoffeln, (^niüse. ''i'r-^ste, K'isten mit Bücklingen, Aurs: und Butter ist sonderbar. Was aber soll man endlich .;u all den lebenden Tieren sagc'n, die sich als kraurige Menagerie ans dem ^nlidanl^ angesammelt haben? Die Wieller poli^eiücki Fundstelle erhielt innerhalb von drei Mona ten: 1 !<> .'^MNlde und K'at^en, ai?s;crdem vc>' schiedene Feldhasen, Schweine, Füchse, Ziegen und Enten, ja sogar ein paar tauben, Perlhi:hlier nild v^'richiedcn^ paqeien. So siegte Sambridge vor OttorS auf der Themse Zentralheizung schon im ??. Jahrhundert? Bei Anegrabilngetl, die ^^nr ^-roile.iu!'., der uralten 5tadt ^uvar in ^>er Ta'arlscl/cn Solvjetrepublik dnrchss'.'führt wurden, ist M'7U auf die Trnnliner des Palastes des t^thauc. gestoßen. Dieser Palast stoniint bereits eii'? dem l1. o^der I-'. Jahrhundert. Znr grös; Ueberraschnllg sliesv'n die >'>rclzäol>^slen de> iden Grabilngen ans ein knuitvolleS Röhri^il snstenl unier d-'n ^Vf i'lwden, diird; d^'«? ^ n mal heis'.rS '^i^^asser zur Erinärninuii de'-Zimmer geleitet nnird'. Äan bat ln die'^'>' Anlage zweifelsohne die früheste' „Z.'nir Heizung" der Well vor sich. Auf der berichluteil 6^00 Meter langen Theulje-Rennstrecke voll Putney ilach M.'rtlake ivurde der traditioilelle RuderwettkdlnPf zwischen deil Achternrailnschasteil d'^r Ulliversitä-ten Oxford nnd Cambridge ouSg^'tragen. Obwohl Orford im Verlallie des M'nnens einige Zeit mit mehreren Längen führte, n-ltlde es doch inl Eildkainps nlerlegen mil silns Längen Borsprung von Cambridge gejchlcigen, das daulit seinen Ui. 5ieg i,, unÄNl.'v-brochener Folge verbuchte. (Presse-Bild-^jentrale-M Reizende „Liebespakete". Ill Buenos Aires kani <'>7. zn panikar^ . . ?lufregungell durch sogenannte „Liebe.p.^ ltte", die innerhalb von drei Tag^n m.'lj' reren im öffentlichcll Leben st-^'henden P." sönlichkeiten zugestellt wuv>en^ Tie^'-en soli-'"'-T^älle wurden bekalNlt, un!> ied>-'.'>il enN). ! )as Paket gefährliche t^islschiangeil. in.! > als wahres Wunder ailgejelien n'l'rden, da'' ^ nienianld von den gefährlich-'n « e ^ bissen lvorden ist. ininint an, d-is', > i sich lx'i iiein srenlldliei.en Z^pender eni.r-'d'r ^ um einen (^?eistestranlen handei!, od i > ein ?)iacheatt vorliegt. Zn^-'i^elloo waren !^'i' in deil Pateten cnthalt-Llieu 2.-')l.in.jen bestimnlt, llach Möglicht it den E>''Nfän zu töten New ^or?< Central Var» wird abgesaugt Drei Reisenstaubsauger für Papier, Obst schalen und Lockenwinkel. Die Stad Mwyork hat drei große Sta!«b^ sauger angeschafft, mit denen der Eentral-Park in Zukunft gereinic^t werden soll. Iln iliirdlichen Teil voll Malihatten dehnt sich aus eiuer Fläche von beinahe 'i'/.: gkill der Eentral-Pork '!1c<'>vyorl^' ans. Es gibt schönere Parkanlagen auf der Welt, aber kanin eiile, die mit soviel Mühe nild mit Aufwaud sovieler und außerordentlicher Mittel sast ausschließlich aus uufrucht-barem FelSbodeu errichtet wordeu ist. Auf der Karte hat er die Gestalt eilies llingwei-ligeil, regelmäßigen Reter?s, aber weiul lnan ihil durchn>andert, staunt nian über die Fülle der Abwechslung, die er bietet: weile Raseirflächen, nlehrere Seen, felsige .^'^okll-Wege, eitle abn>echslnngsretche Becletation. >t'iil großer Musikpavillon, an dein nn Son:-wer Freilnftkonz'.'rte stattfinden, "ilre Reihe von Denknlälern, darnnter solck>e für Schiller nnd Beethoven. Sonilabend Nachlnit^ag nild Sonntags strömeil'.^'>un^<'rt!ausende 'il diese griine große Oase, mitten zwischen Wolkenkrat^eril und delu atemlosen lärine?.'-den Verkehr der alnerikanischeu Metropole. Montan früh pflegt der Eeutral Pa.s dauu allerdings nicht gerade sehr sauber aus zuseheii. Der Newliorker ist nicht bei'mtsain. Alle Piclnick-'Ueberreste bleiben liegen, wo mau sich q^erade gelagert hnt. Die Parkve»-waltung sorgt ivieder fiir die Reinigung. Starke Kolonnen von Arbeitern schlvärin-'.'. aus, um Papierreste. Zigarettenstulnmel. Obstschale«, Streichhölzer, Biu^fa?>euenden, Lockenwickel, und >vaS sonst noch alles rückgebliebeil ist, aufzllsammelu. Das abzutransportieren. ll>äre kostspielig gewesen, delm man hätte sicherlich einige Lasteillva» gen damit beladen könllen. So fand man eine einfache Methode. Ueberall im Park verstreut stehen, an sich ailch der Benlihuna des Publikums enipfohleil, Papiersammelkör be ans feuerfestem Ton, in die unten vorsorglich ein regelrechter Nost eingebant ist. Dorthin nnrd der siail^e aiifiieli'selt^' Uil''at getan uird danil anH<^ndet. Kilrz uird zu^o^ l^at. Daß die Popierasche, ivenn der Wln> stark il>eht, dann lustig iil der Lusr herumwirbelt, uild Wege nnd Rasenflächen von i.eueiii verschinuht, tut nichts zur Sache. —. Man ist das gewöhnt. Die Müllabfuhrlvagcn — off.^nc Lastkrastwageil, die man iil Neiv-l)ork iullner noch benutzt — Pflegen auch ei-neu Teil ihrer Ladung wieder auf die Stra» ßeii zu strelx'u. Aber ii>l Celltral-Park n>ird daS liun al leS ailderS. Aege uild Ztraßeu in ihin lver-deil iil Zilkuilft fein säuberlich Niit riesige!^ Ztaubsailgeril abgesaiigt. (Nebeirbei beillerkt: t>aS ist kein verspäteter Aprilsch'.:rz!) Möglich ist das allerdiilgs nilr deshalb, weil olle Fahr- und Fußwege asphaltiert sind. Elastiscl)e Pronleiladeiln>i'ge, »vie wir sie in ilnseren Parks gewöhnt sind, gibt eS Nlcs>t. ^innlerhiil ivird iill sainulelsact der Stailv-sauger sich allerhaild zusalnilieilfindcn, bis znin ^tleingetier hiilab, das da lreiicht Nild stencht. Den Vapagei im Zuge vergessen Ein Vwseum der Vergeßlichkeit. Die d-t-'utsche Reickisbahil verailstaltet ill regelmäßigen ZeitaVställdeii große Aukiioneil aller Fundgegellstände, die siU) allge-sauimelt haben llnd die ilienlals von ihren BerlielX!rn abgeholt wurdeil. Dabei kailn iuail init größter Berwunderilng sehen, lvas alles die Menschen auf der Eiseubahll lie-geillassell, ohlle sich später jeinalZ u,n ihr Besihtuul zu kümlnern. In Oestel-reich scheint die Vergeßlichkeit des Publikums nocli schliul mer zu seill. So hat >lnläll,gst die Wiener Po 1izeidire7tioll einen Bericht ihres Fuudanl tes Herausgegebell, bei deul sich einetn geradezu die Haare sträuben köniren. Dailacl) las sen die guten Wieller wirklich die ulllnöglich stell Dinge überall liegen, und zwar nicht llur tote, sonderu alich lebende Besitztümer. Von Handtaschen unld Aktenlnappen nlld Schirineil re!det liente schoil koill Meirsch mehr. Das ilian sie überall liegen läßt, ist beillahe scholl selbstver-ständlich Eber u,nß lnan sich scholl wunderll, daß echd«? Schulurk--sachell lliemals beim Fundamt absleholt' worden sind iiild ilitn ziir Verst.'-i^vrnng ge» UuMu. Aiu^ daj; der den Verills^ i. Erzbischos-Metropolit Dr. ^^tnton Vauc.^ gesä'hrlich erkrankt. Wie iii eiiiein '''ülletiu der Leibärzte Dr. Diilniovi«' llnd Dr. Ln' chert verloutet, ist ilil Befiiideii de'5 greisen ErzbischofS Dr. Aiitvii B a n e r. der aiii März ail eiiier B'.oilchopneninoiiie er' krankt ist. nach kurzer Besserung die Ne;:-dive eingetreteil. Die Teinperatnr betrüli! :z9.8, Pll'ls N:?. i. Das S^^chturnier in Novi Sad. ^önig gelvaiiil anl 8. d. die Partie gegeii '^cedel' tovi«', Pire setzte Tonliü Niit deni Zliqe matt, lliährelld die Parti<' Schreiber-Fried' lllalnl relniS blieb. Der Staiid des Tnrnic o nach der drittel» Ruilde ist ivie folgt: deljkovic .^önig 1?, Popovit' 1. Bröder 1)^. .EnlZ^illski s>, Schreiber l'.>. Pelitaii Tomoviü j^osti«' '<>. Friedinann 2'.-. Dllkovi«' 1. Opoi^-illski Dr. ^^rifnnovi!.' nnd Pirc 2',.. — Dr. Aljechin slnelte eiiic Siniultanpartie gegeil Ist Spieler, ^ r gewaiin .'i4 Partien, verlor u»ld renlisierte iii dre' Partien. i. Ivanie grad iit ani d. oi? das Stroni-« ilet) des Zagreber !itraslwerteS ailgeschloiseil lvorden. Iil der Stadt herrschte l)ellc' Freilde. als die Bogelllainp<'il in deil Stras'.e,, zni» ersten Male eingesctmltet Miirden i»ild aii,-»' in den .ad" abstieg. Der dentscl^e Staatsmann lvird lnit Gelnahlin lind Töch' tern die Osterfeirtage in Dnbrovnik verbrin gell. i. 3.84.MM Dinar Terrorschaden in Zagreb. Anläßlich der Delnonstrationeil niid Ziisanl nlenstöße anl Tag^ der Beisetning Stefan Iavors in Zagreb wnrdeil zahlreiche (^^elchäf te deinoliert iiiid geplündert. Dil' ge''^»,»^- '«e-, sofern jetzt von d<'r Stadt ,M«Vwr»r Nmm»« SK * b« W. UM t«e Verwaltung gememjam 3Z4.MD Dinar Entschädigung. Äe Stadtgemeinde hat dos Ansuchen abgelehnt, da sie gesetzlich nicht ver« pflichtet ist, solclje S<^dm zu bezahlen. c. Todesfall. In Preva bei Sibenik ist am 4. April der Sanitatsrat und Amtsarzt Herr Dr. Ludwig I e n k o gestorben, der bis zum Vorjahr Amtsarzt der Bezirkshaupt-maunschaft Laöko gewesen »var. t. Jahresversammlung. Di« Vereimgunsi siir Dekoratioil und Reklaine in Celje hielt kürzlich im hiesigen Gewerbeheim ihr« zwei te .'Hauptversammlung ab. Dein Tätigkeitsbericht war zu entiwhmen, daß der Äreiu ^'ine vsge Tätigkeit entfaltete. Er zählt ge-stenwärrig sieben Gründungsmitglieder, 15 ordentliä^ und jochs unterstüheilde Mlt glisder. Die Neuwahl def Ausschusses l)att« foltfendes Ergebnis: Obinann ^ranz Olip; Stellvertreter »^rairz Wutti; Zchriftführer Oskar Leskov^t; Stellvertreter Wilhelm Ko ^öla: Z<^tzmei«ster Äeinhold Blechinger: Verwalter Karl Mlaö; Beiräte: Frl. Waly l^raönor und Drago Borio,; Stellvertrete'r: ^ranz Kfof und Franz Dolenc. c. Ntartin Msier spricht. Di^ Zweigstelle Sanntal des Slowenischen Alpenvereine^ in Eelse vermittelte Mittwochabend im l^o^en Saale der „Liu>dsta posojilnica" einer groszon Zuhörersc^r einen Lichtbildervortrag über die. ErstdurchtletlSLUNg de-^ ?!ordabstur^v der Gvanb^'s Jorasses im Gebt rgKstock des Montblanc. Der Vortragende, ein funger, sehniger Aelpler aus dem Bay'-r land, mit eim'm markanten Gesicht und klaren "Augen, auis denen Unternehmungsgeist nnd gesunder Humsr blitzten, Martin Ä!>eier, licstaeit, mit denen er seine himinvl-sturmeiliden und harten Erlebnisse im uner« bittlicheil un^ Eis schilderte. In srisciier nllbekij.mmerter Art und denno6> äußerst spannend erzählt.' er, wie in diesem z^n Ringen in der Nordwand des Biertaulen^ dcrs ^reunid .'I.'^ein einmal mit semer Sense dicht au lhln vorbeigeschritten hatte. Ein^ lang.' Reisx mrschaulicher und künstlerisch wertooller Bilder nnterstukte seinen fesseln» den Ersekiui'^-b'.'ncht, k>er auch d.'m Laien zeugende Eindrjlc?>^' von der Gewissen-Lästigkeit und sorgsanieil Vorbereitung die- ser wagemutige« Unternchmung bat. Martin Meier fand für seine klaren und packenden Ausführinrgen begeisterten Widerhall, stürm'ischen Beifall. Man fühlte den ti^en Eindruck, den dieser kichne und zähe devt. sche BergMger aus München auf alle ausgeübt hatte. h. p. c. A»S dem «chUlmese«. Die iul Herbst gegründete Bürge,1chule in Äilec ober Eelje wurde vorläufig im Bolksschulgebäude untergebracht. Nun haben sich der Ortsfchul-. ausschuß und die Gemeinde entschlossen, zu dem Schulgebäude ein neues Gebäude zuzubauen, in das die Volksschule übersiedeln wird. Das Bolksschulgebäude wird der Bürgerschule zur Verfügung gestellt werden. c. Gamariterkm^s des Roten Kreuzes. Die Ortsgruppe Celje des Roten Kreuzes hat auch Heuer wied^ einen Samariterkurs mit rulld sechzig Unterrichtsstunden abgehalten. An denl Lehrgang hab^ sich vierzig Da-men und dreizehn Herren beteiligt. Dreimal wöchentlich haben an der chirurgischen und internen Abteilung des Krankenl)auses auch Pwktische Uebungen stattgefunden. Der Lehr gang wurde von vier Aerzten geleitet. Dr. Fischer sprach über Hygiene, Eugenik u. ansteckende Krankheiten, Bregant über Anatomie und Physiologie des mmsch-lichen Körpers, Dr. Podpeöan über erste Hilfe bei UnglücksMen und Primarius Dr. F l a j s üb« Krankenpflege und Medizinkenntnis. Auherdem haben Primarius Dr. R a j s P über den ökonomischen Wirkungskreis des hiesigen öffentlichen Krankenhauses, Dr. P e r k o über das Gesundheitsgesetz und Schulverwalterin Frl. Z u p a n-8 i L über die Aufgaben des Roten Kreuzes gesprochen. Bei den Schlußprüfungen, welche am 2. April stattgefunden haben, ergaben sich sehr gute Erfolge. c. Todessturz. Aus öostanj wird uns berichtet: In Zavodira bei Sostanj stürzte der 60jährige Schinied Franz F r i S?. o v e c, als er dem Äraftenrand zu nahe kam, über die Böschung meh'-ere Meter tief hinab. Er schlug mit dem Kopf so schwer auf einen Stein auf, das; er aus der Stelle tot liegen blieb. c. Der ttulture«jtanb im Bezirk Celje. Die Wintersaaten haben keinen Schaden gelitten und stehen stellenweise schon spannhoch. Der Hafer ist aufgegangen, jetzt lvird Ntais angebaut und Kartoffeln gesetzt. Bon Sonntag bis Dienstag fiel bei Ostwind etwas Regen, der sehr erwüisicht war, besonders für den Graswuchs. Die Marillenfrüchte sind schon I kleinbohnengrosz, die Pfiersichblüte geht i^m Ende entgegen, die Kirschen und Birnen steh en in vollster Blüte. Im allgemeinen ist dt« Vegetation gegen normale Jahr um zwei bis drei Bo«!^n voraus; das gilt auch für die Wälder in denen man schon grüne Buchen steht. c. Diehftahl. In Eelje wurde der arbeitslose Steinmetzgehilfe Rudolf Lket aus Po-nikva verhaftet. Er hat im Jänner auf einem Heuschober in Liboje einen: stellenlosen Arbeiter, mit deni er dort übernachtete- einen Lederrock, eine Wollweste und ein Paar neue Schuhe im 'Mrte von Dinar gestohlen. f. UeberfM. Der Taglöhner Joses Gobec aus Rogatec wuöde auf seinem Heimwege vom dortigen Genieindediener angefallen und mit solcher Wucht zu Boden gestoßen, daß er schwere innere Verletzungen ul^d ei-ne Kopfwunde erlitt. Er wurS^e ins ^kran-kelchaus Celje emgeliesiert. c. Mißglückte Auwsahrt. Wie wir von Augenzeugen erfahren, lvar Mittwoch vormittag em Lehrjunge eiirer hiesigen Autl,-lverkstätte init deul Kraftwagen eines hiesigen Kaufmannes vor der Stadtvolksschule in großer Eile an einen Baum gefahren. Das Auto wurde stark beschädigt, der Lehrjunge blieb unverletzt. Me wir nun vom Eigentümer des Wagens erfahren, hatte der Lehrjunge keine Bsvschtigung, mit dem Anto zu fochren. ^ 8. <1. (2. cter 1. Klasse 6er Z2 Funcke) vurüvn ioleenL«i: l>Ili Zoo^ßo«: ZSt85 Nlo 80.00«: 76SV NW «0.000: S60l0 VW Z4.000: 570 VIn Z0.a00: ISSN vln 20.000: 96610 Vlo Z0.0««: 47486 67970 27104 HSL78 «481? VW »000: 13925 50818 S87S4 60Z97 ^5 «3445 90829 91978 74706 l)in Z000: 264 869 4092 140Zl 15754 35707 40982 604Z9 62256 66062 74S22 Sc>6W 91617 99Z84 17020 298ZZ 47802 vln 1000: 16ZZ 412Z 8272 10442 l1711 1Z759 12861 159Z7 20970 2S1S8 29Z8,i 32945 ZZ485 33653 36644 45139 4545N S0515 52859 53015 54179 66413 7ZI44 79789 93101 16622 98100 1,860 I2S97. tVtwo (lewAdr.) tlauptkollelltur äer Ütiiat!. Klg^senllittcrie ösnk^osedItt kvzxsslr. i^srldvf, (Zosposks 25. — Lbenäort Kauf unä Verlvuuk von Vsluten und >Vertpupieren. l.o.^li0llti-ttl!e. LLzeliskte un6 ^nnalmie vnn f^mlszen ituk lauken6e I?eclmun8 dvl Lrün'itjxer Ver?in8unL. -s- p. Anatzp am Tieg voetet. Bevgange-«n Sonntag absowterte hier, wie bereits berich. tet, das kamp^ebfrige Fußballteam des Sport klubs „Jugoslavija" aus Celje ein Ga'tsptel. Das Treffen nahm einen eigentümlichen Ver lauf, denn zunächst sah es aus. als ob heimischen Kämpfer einem überlegenen Sieg entgegensteuern wiirden, doch ist shr demroch der bereits sichere Sieg entglitten, so daß schlief: lch der wechselvMe ^Nlpf ein 4'4-Unentschieden ergab. In der ersten Spielhälf te behenschten die heimischen Spieler wohl souverän das Feld. Die Gäste konnten zwar den ersten Treffer des Tages sicherstcllen, doch konnte S ch w e g l e, der von S i t. t e r schön freigespielt worden war. rasch ivieder de» Einstand herstellen. Es oauerte auch nicht lange, daß I a n L e k o v i ö nach eiilem überraschenden Durchl^ch auf L:1 erhöhte. Obglei.1> Erwin U r s ch i tz. der wackere Kämpfer, verletzt das Md veÄas^en mußte, trat die Ueberlegenheit des SK. Ptuif immer klarer zutage. Ein Bombenschuß von Heber stellte das S^ore der ersten Sp:Ä-Hälfte mit 3:1 fest. Mch Seitenwoc^el trat der plötzliche Umschwung ew. Die Heimtichsn waren nicht wie^rzue^ennen; im sev^ Maße steigerte sich i,l deit Rei^tt der Gäsie der Kampfgeist, die nicht nur den Aus^n?-:nelk" Ralf überrascht. Ralf! Es ist dei '.ntschlun meiner schlaflosen Nächte" Wi'' sehr mus^t dil T>t-tlini>.i> sc- s^aben, armer '.Ziaier, aach»v' Ralf N^mlow und begri'f nichr, wie das Schicksal e.:i sli seltsames Doppelspiel tricli. indcnl nnch <^ines deutsch?« Daml^' 'eiX' und fuljren in dj^.' alt."! '»ximai. „Heimat. . der aüe Pflanzer aus liefem .Herzen und legte all scine Ll'äcllie Dürrenberg, lill sein? 5^ofinung aus iein ruhiges Glück, alles . . alle-; M dieses einzige Wort. D r c i z e h ! e e Äa p i t? I. Äas war in neni.;z.i Monaieil aus dem lU cn Gasthaus ^uin „Aold'.'nen Lönien" in 5chmircherputzt, die i^ensterläde'l leuchteten in frohem Grün. Die l^^ststul>e., schmilckten neue Tische und Stiihle, ein grcßes. praktisches Büssrt wa» ausgestellt^ und i,l einigen Zimmern standen wunderbar rote Sessel, zierlick) um runde Tischck»en nnt Marmor-pliatten geordnet, selbst <^rten hatte der neue Bosiker vergriiszert. wo es s6>on stark aui den Frühling zuging, stellten sich täglich niehr (^l^äste cin. Ja. die nahen Ztädter zogen eZ vor. lieber vonl „Waldkater" aus noch eine Viertel, stunde durch den Aorst zu gellen, uin das gepflegte Vier in> „Goldenen Löwen" in Schmirchau zu trinken. Indes Wilhelm Herfurt mit neuem Per-scnal im „WaldValer" aus dem Betrieb herauszog, was nur irgend ging, weil er seilseoi unersättlichen Peiniger 5>:rrn7ann unablässig eine l^ldzahlung nach der anderen leisten mußte, ging der „Waldlatcr" sein.'ni Ende entgegen. Die Znmngsvollst »Deckungen hä us^ ten sicki. Die l^^tränke und Sp<'lseu wurden imnier schleÄ)ter. das Bier war ungepflegt. Und aus alledem zo>^ der „(Molden».' Löwe^ den Profit. „Dieser roihaarige >>und rickitet mih zugrunde!" zischte Herfurth inehr als einm.il am Tage seiner Tochter Margot iu. „Du nlußt das Neiten auch noch elnstel-len, wie wir den Kraftwagen Ichon abgeschafft haben. Sonst krmmt e.^ eines l^age'Z da hin, daß wir beide vor die Hunde gehen." Da kam der Vater -aber an d!.? ri^hligt' Adresse. „So. erst sagtest du, das; deine Frau an allenl scknlld sei. iv.'il si<' nichl wirtsck'aften könne. Wo bleibt das ganze (^eld? Du nimmst doch täglich ein. Lächerlich, daft du dir voit deinem ehemaligen Hausdiener den Rang ablaufen läßt! Uebrigens ist nuh Dietlind seit einigen Monaien da drüben. Hm — begrci'e ich nicht! Der arl'eitet '.''den-falls mit billigen jlkrästen, wo er lchou die alte ^erese l)at, der in der Arbeit doch wirklich nich!s nachzusagen war. Meniet-n^ege schttsfe doch alles ab; ich würde auch nlitarbeiten. Doch wozu? Ich weis^ nich. .. Manchmal htibe ich fast die Vcrnlutnllg. daß du dem Herrmann dick verschuldet bist und ihm immense (Gelder abzahlst? Warum?" Ei?le mcheimliche Stimmung l)atte zwischen Bater und Tochter seil Wochen Platz gegriffen. Sogar den» Personal konnte das nicht mehr verborgen bleiben, denn Herr-man« kam sehr, sehr oft miid niaßte sich nach gerade schon «sewisse .Hausherrnrechte hier im „Waldlater" an. Er t^^delte nk^nclm:.'! ofsen hier und dort, und hatte es in den allerletzten Tagen sogar fertig gebracht, Margot ins Gestcht zn sagen, das; ihr Reitsport bald nicht mehr deil „Waldkater" tragbar sei. „Das geh? dich einen Dreck an_verstanden? Herrmann ist nolltonnnen im Recht." Margots Gesicht war spil; geworden, sie trug seit lange,n in der Wirtschast nur einfache .Hanstleider, unl ihre elegante Garderobe noch für besondere t^^legenlMten zu schonen, uud brachte e.^ nnrklich iiber sich, hier und da Hand anzulegen, nnl dein Zer-fall wenigstens etwas entgegenznacöeiten. A-ber trohdenl siab es kein Vorwärtskemnien Nlehr. Jetzt glühten ihre Augen f-ast »or leidenschaftlicher Erregung. ^ „Nein, das geht nnch wohl an, und iel?r viel sogar! Glaubst du denn, ich wüßte nlch:, daß du das Testanieiit deiner s^rau gefälscht hast, um in den Besih des .Waldk.ner' zu kommen? Damals redetest dn mir ein. nun würde es besser. Schlechter ist es geworden. Ich habe nicht Lust, hier noch lange zu hungern, wo ein anderer den Hafer wegholr." „Still — was fällt dir ein? Möchtest du es nicht am liebsten in alle W^lt hinmis-posaunen, dasz ick) das Testament — e!n>aS änderte um deinetwillen!" ,.Nnl meintwillen? Ha. lachhaft! Was habe ich dapcn? Nein, um .Herrmanns nnl-len! Dieser Säufer will hier aus dem betrieb eine Nente herausschlagen. Si? ist es." „Rus)c! ^ch verbitte mir ^rartig? ^)tnßer-' ungen! Oder irittst du etlv« in di? Mß-sta^^en dieser blonden Hexe?" „.Heire? Dietlind? Vielleicht . . . habe lch sie doch verkannt . . antwortete d'- dnntle Margot, und ihre Stimme hatte in diesem Augenblick einen besinnlichen Ton. Dann seh'e sie mit größerer Bostimmtlieit, ichne Furcht, hinzn: „Vielleicht . . . hl^t ihr sie wirtlich zur 'erzweislung getrieben: auch ich . . Mit ''inem wütenden Sprunge il>ar >)er-surth neben seiner Tochter, und eye es si^ diese versah, klatschte BaierS harte Hand auf ihre Wange, wie oormalS bei Di-etlinb. „Lump!" keuchte das Mädchen, das alle Beherrschung vor Schmerz und Scham ver« loren hatte. „Lmnp? Dein Vater ein Lump? Da. da hast du den Lumpen!" schrie d«r erboste Mann, und noch zwei-, drei., viermal 'chlug er Margoi ins Gesichit, i»aß' ihre Wange augenblicklich anschwoll. Dann aber tv^rlies; er fluchend und in größter Erri^nng das HauS. Margot aber eilte hinauf in ihr ,^immer, schloß sich dort ein und warf sich schreiend auf das Sofa. Jetzt erst gingen ihr die Augen allf über dell eigenen Bater. Zunl erstenmal sali sie ihn in seinem zügellose,, Jähzorn, und be. grifs, daß es doch ein getvaltiger Unterschied ist. zuzusehen, ivenn .Hiebe ausgeteilt werden. oder wenn man sie selber einstecken NlUß. Ihre Gedanken waren bei Dietlind. „So ... so hat er es also auch m t ihr gemacht! Du lM gelitten, hast schVeigend ertragen ... ich aber, ich mache nicht nnt. Ich mache es kurz." ' Gegen Mittag erhob sie sich, parkte iu aller Eile ihre notweildigen Sachen und verließ, ohn« ein Wort znruckzulassen. den „Wald-kater". Wohin? Sie wußte es nicht. In der Bahn zählte sie ihre kleine BarsFiaft. Es ivaren nur wenige Mark. Eher gehe ich zugrunde, als da^; ich in dein .<^>aus zurückkehre!, sagte sie innerlich zn ihrem Baler. Der Tag fiel ihr ein, an dem sie einmal oen Traum gehabt hatte, die Brant eines Millionärs zu sein. .h>a>b' ich ihn deshalb geliebt? Zunl ersten Male le^te Margot sich diese Frage vor: aber sie wahr ehrlich geuug. sie mit einen, „!>?ein" zu beantwortoni Ach. wie schnell entbehrt der aN>' Güi r! (JortjlltzmV folgt.) WVL. ,Maribl>rer Nmnmer «. Vorteile des Srmzbahnhoses Der Führer der österreichischen Delegation über die Ergebnisse der Mariborer Berkehrstonserely / Große Erleichterung siir den Fremdenverkehr durch die einmalige Grenzkontrolle / Spielfeld keine Grenzstation mehr Di« Mtliglieder der i^sterreichisch-jugosla-wischen Berkehr^^konferenz, seit vorigen Dannerstag in Maribor gew^t hatte, ver-liehL.'ll inl Laufe des gestrigen Nachmittags dic Draustadt. Bor ihrer Mreise crsckyenen sie beim Bürgermeister Dr. Iuvan unv sprachen ihm »h-ren verbili^dliMen Dank aus für den herzlichen Empfan.? und das lr»oi.testger Draustadt gab der Whrer b^r östetteichischen Delegation Zen.tral'inspektor Di:. Scheidl dem Vertreter der „M a-riborer Zeitung" inl Beisein des Zentrali/nspektors Dr. K u n e w a l n e r UlÄ» t»es Whrers der jugostaloischen Dole-gtrtion Oberbahnrat Dr. B u L i n a einige Erklärungen über die Borteile d<'s in der Konferenz genau festqeleAten Grenznbe?. gangsdiensteZ. Iit der Konferenz wurde ein<' vollstäi'.« dige Einigung über all-.' Punkte, die zur B? ratung stan!>en, erzielt, da beid-^n Bertrags-parwern daran gelegen ist, die Reisenden-und die Güterabfevt^glmg im Auslandvcr-kchr Nltr eimiml vorMnvhmen. Mt IS. Mai wird hieLirenzistation in Spielfeld als solche ausgelassen, i»« die gesamt«? potizeikiche und zollamtliche Revision der Reisenivil und der Güter voil diesenl Tage all von deil beiderseitigen Organen gleichzeitig in Maribor vorgenoiivnlen iver-den ivird. Dies nnrd besonders denl Freni» denvertehr sehr zustatten komlnen, iveshalb den Ergebnissen der Konferenz auch von diese,n (^i'icht'Mnkt aus große Bed<'utung zukoimnt. Die Aufenthaltszeiten der durch fahrend-öli Zü^e nierden stark verringert iverden köirnen, lvas in der Sommerfahrordnung bereits vorgssehen ist. Die aus den? lNrenziibertritt resultierenden Borteile n^erl^en auch Maribor zvftute kommen» da sich daraus für t»ie Stadtgemein de ein nicht zu unterschätzender Nuhen er^ gibt. Spielfeld war lange Zeit bestrebt, den Grenzbahnhof dort erstehe,! zu ses^n, doch konnte diese Station aus tochmse Organe in Maribor ihren Dienst verrickiten und gri^stten-teils auch hier wohnen. Sicherlich wird sich das Zusammenlel>en niit den österreichiscl^n Bedieirsteten herzlich gestalten, was auch d!e glatte Abwicklung des t^renzabfcrtigungs-dienstes günstig beeinflusien wird. Die öste?^ i?eWschc Delegation fiihltc sick) während ihixzs hiesigen Aufenthalte? sehr wohl und verließ die Draustadt nur nngerne. Derhoftit» öftemtchlfche SlatWnge Die Aiaribover Polizei hat dieser Tage drei junge österreichische Flüchtlinge verhaftet Mld dem Gerichte eingeliefert, da sie verdächtigt ,Verden, an der Entführung und Ermordung des Feldbacher Monteurs Georg Hoffer beteiligt gewesen sein. Es handelt sich um den Bttckergehilfen Krih G o d a r, den Schloffergehilfen Josef V ch e ll a u f und den Friseurgehilfm Josef Mötsch. Der Berdacht richtet sich insbesondere gegen die beiden Erstgenannten. Nach Martbvf eswrtiert In Begleitung eines Schvtzsnailnes ist gestern abends der kaum lKjShrige?lnton K o-r es in Maribor eingetroffen. .Eoves, der bekanntlich vor einigen Tagen seinem Bruder in Razvanje einen Geldbetrag von 10.000 Dinar und eine Pistole gestohlen hatte, wur-de nach einer abenteuerlichen Autofahrt in ^nbotica aufgegriffen und jetzt nach Maribor eskortiert. Die bei ihm^wch vorgesunde--nen W00 Diittir und die Pistole wurden gestern bereits feinem Bruder rückerstattet. Ko-ves wurde von der Polizei der Gendarmerie in Tezno überstellt, die ihn heute dem Kreis-aerichte in Maribor einlieferte. llm ein Haar v«m Tode entnmnnt An der Ecke der Aleksandrova und Melj-»ta cesta wäre gestern nachmittags ein Kind beinahe um sein Leben gekommen. Im Augenblicke, als ein Lasttvagen die erwähnte Äraßenkreuzung pasiierte, versuchte der tt-sährige Franz FraS aus Koiwki die Stra-jje zu überqueren. Der Knabe bemerkte augenscheinlich zu spät das Auto, denn ini Bruch teil der nächsten Sekunde wurde er vom Kot-flügel erfaßt und zu Boden geschleudert. Es war nur dvr Geistesgegenwart des Chauffeurs zu danken, daft dieser augenblicklich den Wagen zum Stehen brachte und dadurch ein solgenschiveves Unglück verhinderte. nl. ^ Gornja Rat»g0na ist tMtvrn der belankkte Restvurateur 'üklois H i b ler gestärkten. Der Berblichene, eine ivei-t uild brc^it qeschätzte Persi^nlichkeit, war lange '^ahre hin'durck) technischer ^'eiter der Ac» meindeziegvlei und Mitgliisd des Gcnieinde- vaties von Gorirja Radgona. Friede seii^er Asche! Der schwergetroffenen Familie unser innigstes Neileid! nk. Nvch bis morgen, Freitag, 18 Uhr werden Jnseraie für die Samstag erfchei« nenbe Osternummer der „Mariborer Zei, tung" in der Verwaltung des Blattes ent« gegengenommen, »oravs die gesch. Jnseren-ten Wlich aufmerksam gemacht Mrden. Nl. Die kirchlichen Ofterftierlichteiten haben heute begonnen. Unt 7 Uhr fand in i>er ??!ariborer Dom- und Stadtpfarrkirche ein Pontifikalamt ftaat, dem die Oelux-ihe nild die feierliche Uebertragung des Atterheilig-sten in die Kreuzkapelle folgten, worauf die ^Feierlichkeiten am Bormittag mit der Fust-Waschung abgeschloffen wurden. Unter den zwölf Aposteln, deren Gesamtalter 927 Jahre betrug, befanden sich in diesem Jahre Jakob Mahasnc, 01 ^hi?e alt, Johann Knr-niel, 84 Jahre; Georg Gorjup, 8-j Jahre; .^rl Likavec, 80 Jahre; Johann Lisenc, 7s; Jahre; Peter Srebre. 7« Jahre; Stefan Feigl, 7i> Jahre; Johann DrevenSek, 75 Iah rc; Anton Rokavec, 74 Jahre; Alois Deutscher, 72 Jahre; Georg Klabus. 71 Jahr« n. Franz Gselman, 70 Jahre. Mit heutigen, Tage verstummen ailch die Glocken. m. Deutsche Predigt. Anl Karfreitag um l)alb 30 Uhr (halb 8 Uhr abends) findet in der .Herz.Jesu-Kapelle bei den hw. Jejniten-patres eine deutsch Predigt statt. Nl. Todesfiile. Im Allgemeinen Z^ranken-haus ist die S4jährige BesitzerSgattin Mlirie Kaiser aus Cirkovce gestorben. Ferircr verschied im Mter von 71 Jahren die in der Meljska cesta wohnhafte Private T u r k u s. R. i. p.! m. Befitzmechsel/Der Grohlkaufniann Mal bert G u s e l l/al die ehemalige Zosj-Bika und den anschliessenden Besitz nnter d^in jkalvarienberg känflich erworben. ist das GeschäfslMls Slottenska ulica l>, bislang Eigentunl der Kanfmannsgattiu Mari« W r e g g. in de» Besitz des Zuckerbäckers Emanuel Ilich übergegangen. m. Offene Stellen. Das Bautenmi'inste-r^um nimmt 15 Bauingenieure auf, u. z'v. 12 aus dem Bau- und 3 aus de>m h^rot^ch-nischen Fach, die einstweilen vorübergehend als .^onorarbeamte nnt einem Monatsgehalt von ZWO Dvnar v-^^rschiodenen Donnerstag, den ». ApeN stilutionen, vor all-^ul bei großen üffvnidll'' chen Arbeiten, beschäftigt werde:,. Die Jn-gvmeurkammer lädt insbesondere jüngere beschäftigungslose Ingenieure ein, sich für die Angelegenheit zu interessieren. Die Gesuche sind bis 15. d. der Personalsektion des Bautenllmnisdoviuttls sairrt de,! entsprechenden Dokumenten einzirservden. Nl. Josef ^meister.Gediichtniskonzert. Wie bereits mitgeteilt, bringt der Männer-gcsangverein im Gedenken an seineil verstor einen Ehrenvorstaild .verrn Josef Bauine!-ster anl I7. April Mozarts Requiem zur Auf führung. Für die Solopartien gelang es dem Berein die Danien Trude M unda (Wien) und Marion Cla rjc j (Graz) sowie die Herren Ladislaus' e in c n y (Wien) und Jng. Jos. R e i si n g e r (Graz) zur Mitwirkung zu gewinnen. Der Kartenvorver-kanf für diesen Abend, dessen Reinerträgnis l'em Denkmalfond fiir weUand König Alc-ksander des Ersten zufließt, hat bereits bei der Fa. .^Airmann H-öfer, Ulica 10. oktobra, begonnen. VLNSicNLKK vklk» ^'slrinlskii II. r«! ?7.Z0. jm (Zi^emiumliause ) m. Die Mariborer Geldinstitute ölriben llicgen der Ostcrkeiertage am ^amsta.'s. Sonn taz; und Montag geschlossen. Anl k'vreitaa findet der Parteien verkehr k.i? mit. tag« statt. IN. Ofter-Bolksjüge zur Adria. Me das Reisebi'iro „Putmk" mitteilt, verkehren zu Ostcrn zwei sogenannte Bolkszüg?, d. s. direkte ^onderzi'lge zu ermäßigten Preiseil, zur Adria, n. zw. von Zagreb nach S u-ti a k uni> S P l i t. Der erste Zug fährt in der Nacht auf Ostersonntag u.m 0.12 Uhr vonZagreb ab und trifft in Sukiak um 5.15 ein, Abfahrt von Zu8ak am selbeil Tag (Ostcrsonntag) uni A).45 und Ankunft in Zagreb ain Ofterinontag früh uni ?.30 Uhr. Nach Split fährt der zweite Zug Samstag ak^nd^) um 21.10 Uhr ab, trifft in SpIit um Ostersonntag uin 7..'i0 ein, verläßt diese Ztadt ani selben Tag nur 19.21 und langt in Zagreb am Moirtag nnl 5.40 Uhr an. Der Anschluß an den Spliter Ausflüglerzug wird zivischen Mavibor und Zagreb mit dem 5chn.'llzug bciverkstelligt. Nl. Die Mariborer Reserveossiziere halten Donnerstag, den 2A. d. nnl 20 Uhr im Saal des .?>otels „?!ovi svet" (Povodnik) die 10. Jahreshauptliersamnklnlig der hiesigen Zweitfstelle des Verbandes der Reserveoffiziere nnd Krieger ab. ni. Ostersahrten des „Putnik" nach Vraz und Bled. Zu den Osterfeiertagen veranstaltet der „Putnik" z)vei zlveitägige Antc>:ar-ausflikze. Die eine Fahrt gehl nach Bled. und zivar erfolgt die Abfahrt Sonntag, den 12. d. NM 6 llhr nnd die Rückfahrt am Mon tag nnl S4 Uhr. Die Fahrt stellt sich samt Verpflegung und Nächtigung auf A0 Dinar. Die zweile Fahrt geht nach Graz; Abfahrt am Sonntag um 8.30 Uhr, Mcksahrt am Montag NM 22 Uhr. Kchrpreis 80 Dinar. Nähere Jnforinationen in den Reisebiiros des „Putnik" i„ M^ibor und Celje^ woselbst auch die Annieldungen entgegengenom inen nierden. NI. Theaterausstihrungen zu Ostern. Ani Ostersonntag nachmittags wird Stefan Zlveigs „Lamm des Armen-^^, eines der besten Werke der Bühnenliteratnr der Jetztzeit, zu ernkäßigten Preisen wiederholt. — Abens gelangt die mit großem Interesse erwartete Operette des tschechoslolvakischen .Komponisten BeneS „Der gittige Antonius" znr E-rst-aufführung. Das Stiick trägt den Charakter einer Operettenrevue und enthalt Mhlreiche Schlager, die schon Allgemeingut geworden siird. Die neuen Toiletten lieferte die lnesige Firnla Mastek. Fiir diese Borstellung gelten die Blocks nicht. — Am Ostermontag wird Abrahams Operettenschlager „Ball im Ga-voy" zu ermäßigteir Preisen allfgeführt. — Für den Abend ist die erste Reprise dt'r Ope. rette „Der gittige Antonius" angesetzt. ul. Richtigstellung. Jni znvit^.'l Teil des Artikels „DaS jugoslawische .'lktienrech!" (Nummer 80 voim 8. d. M.) soll in der ItotlmmWeater t» Marwor Siepertoir» «t» S««W»G, den VI. Aipvvl Kefchwsjeu. Gomitag, 12. April um 1d lchr: „DaS Lamm des Armen". Ermäßigte Preise. — Um 20 Uhr: „D-r Mige Antonius". Erstaufsiih. rung. Außer Abonnement. Montag, 13. April um 15 Uhr: „Ball im Saooy". Ermäßigte Preise. — Unl 20 Uhr: „Der gütig« Antonius". Burg-Tonkino. Anl Gri'nidoinlcrstag und Karfreitag bleibt das Kino geschlossen. Samstag, den U. April um l)alb 21 Uhr E r st a u f f n h r u n g voil Ganghosers Meisterwerk „Schloß Hubertus", gende Schauspieler, einzigartige Anfnahnieil und erstikwfsige Besetzung. Die an packe«,üUlstellen. deren Import an die besondere Bc>visligung der Natiomllbank gebunden sein wird. Mitglieder dieses Ausschusses sind Vertreter der Nationalka^ik, des Finanz- und des Handelsministeriums. Auf (Yrund der BeMiisse dieses Au^chus-ses legt die Nationalbank dem Finanznrini-sterium die Liste jener Waren vor, die nur n.:^ ?'e.n'sl.< l'i!«. Ministeriums einge-ii'lbrt lverden dürfen. Im Zinne der zweiten Verordnung l)ab^'n zwecks.Pontiolle derFa-ktnrenbelei- ch.u n g die Importeure bei der Waveiwer-zolwng dem Anständigen Zollantt auf einem besonderen, im DupUat vorzulegenden Formular die Erklärung abzugeben, aus welche Meise der Gegenwert der eingefügten Ware beglichen werden soll. Die^ Erklärung ist für jede ausländische Sendung vorzulegen, deren Wert ZM Dinar übersteigt. Der Importeur hat di« Faktura in der in der ErkMrung aÄ^ gegebenen Frist M begleichet,, u. zw. in der im Berkehr mit dem betreffenden Land giltigen Weise. Diese Bestimmung bezieht kch einsteilen nur auf den Warenbezug aus Deutschland und Frankreich. Dil) R e i s ? gb ä ck ist von den erwähnten Nestimmungen ausgenommen. Die Verordnung tritt am 2l. d. in Knrft. Bis 20. d. haben alle Importeure von dM aus Deutschland oder Frankreich stammenden oder aus diesen Ländern kommenden Ware,! der Nationalbank den Stand ihrer Forderungen bzw. Schulden in diesen Staa. ten anzumelden. rung von 34 bis 40 K« je Zktste, da der «e-dars für die Osterfeiertage gedeckt ist.' 0 st e r r e i ch hat JugoslawiNl nur ga-nz geringfügige Kontingente etnge,äumt. weAhalb die Ausfuhr nach diesem Lande kaam nennenswert i>st. Ne Ssterveichischen Importeure zahlten franko Wim. verzollt, 'Vrosl^n je Stück, während heute nur 8V« Groschen erzielt werden können. E n g l a n d. Die Preise sind ciußerst niedrig und betragen siir ÜL bis 58 kg schw<', re b Schilling je 1.T0 Stück franko London. Dieser niedrigen Preise wegen werden imch l^land nur geringe Mengen vevvaust. Der Export naich I t a l i e n hat wegen der bekannten Sanktionen gänzlich hö-rt. 1 n l a n d: Die ProduVtion ist in dieser Zeit sehr gut. Die Aussuhr ist im Verhältnis zum Borjahr etwas schMcher, während der Verbrauch im Lande selbst groß ist. Die Preise bergen sich s^r gute O^ualität zwischen 3k bis 36 Para je Stück, franko Ma« gazln des Exporteurs, ivährend in der BaL-?a. im Banat und in Syvmien Para GttUk bezahlt werden. Der jugoslawische Siermartt I« Le. Die Produktion im Lande ist wie gewöhnlich in diesen Monaten ziemlich groß, doch silld die Exportverhältnisse nicht zufrie-kcnstellend. obwohl seitens des jugoslawischen Exportinstitutes in Beoqrad attes un^r-nonlttlen lvird, um die Ausfuhr soviel als ttlögllch zu lieben. Der jugoslmvische E'-er- Ztück, die s)auptsächl!ch ln der Podravina und in Zagorien aufgekauft wird. Die Preise liewegten sich zwiski^,, und .'>3 Franken, in den letzten Tagen zwischen .')s> bis 5>2 Franken. Ntr bis .'ig kg s.-lnv^re Ware wurden bis .^>1 Kranken cr. zielt, alles franko Buchs. Die Schweiz kaufte in le^ter ^it ganz ansehnliche Mengen m Jugosliawien, da die bul^rische Ware hin^ sichtlich des Preises keine Konvenienz bietet. Deutschland hat einen Preis von 55 Mark für die Klasse B festgesetzt und 50 Mark für die Klasse C. Diese Preise sind geringer als jene, wel:^ die Gchweiz zahlt, deshalb werden aus der Podravina und Zagorien nur gering^ Mengen nach Deutsche licmd verfrachtet. Für Deutfchland werden Eier m der Z^Slia, im Banat und Syrnlien aufgekauft, da diese Gegenden tartfal günstiger gelegen sind. T s ch e chk o s l o w a k e i: Die Preise sranto tschechosloivakische Grenze betragen für 53 bis 54 kg schniere Ware 400 NL und für Eier im Gewicht von 54 bis 55 kg je 1000 Stück 420 M je OrigiMkiste. franfo Prag Man rechnet mit einer PreiSrednzie- Bvrsenbettchtt LjWhyRna, 8. d. D e v i s e n : Berlitn 17ÜIS.SS Vis l4Z4.^'^ bis «31LV, London Slv.SS Äs 2N.67, York Scheck 4333.22 b. 43«!)1.8. Pt>ri>^ 288.?8 bis M9.72, Prag 180.83 bis 181.!).">'. österr. Schilling (Pvavatclearing) ü.lp. engl. Pfund 250, deutsc!^ Clearingschölls 14.0!). Z^eb. 8. d. S t a a t S w c r.l e: .striegs schadm 357—358, 4A ^.)lgrar 40.^ -^7. c>?Z Begluk 62—0, 7^ Jnvestitionöanleihe Sv.oy —0, 7^ Blair 72—73.50, 75Z Hypothekar» anleihe 81.50—02, AgrarbVür cle, vlir Nerrn de l'rvville, dessen ölie!i llroiiLnd und düster erZekien. v'^rtatc-NLN. der iiiiilte, duU ein l^nsewitter im ^N2ue 8vi. drücicte «icii so nake vie lnttsrlicili »n die VVgnd. ^uixerset stiirm-te der Kupitiin im Limmer auk und sk. t,jci> der l.üiiu in» Vor/iminer >vje^er in !«NSf sitev iMicke o»t>ot>ou kaMe.« dann blieb er plötslllzk vor den beicleu ^ULketieren stel^eu. mal! sie von Kopi. zeu k'ul! mit stöLlienden ^usen und riel endlicii: »>Va8. ?um tienker. 8eid !tir dc>c:li in eine Uniform xelcroetien, ^ra-ml8?l Lin ?28torenroclc vlirde besser passen!! — Und warum, tierr portkos, ksbt I!ir k^uek ein so kunkelndes ^eiirxeiiiink 7ll Innrem Xinder^iikelcliLN unx^escilusft?!« KInG partiG XZiktOiH Nerr de 'srvviilc var ader sv erbriLt. >vell seinv jVlusketiere sm >^benä 2uvc>r mit den tiaräisten varen (lal)ei zoxlll- 2,--resUert ^vor^eii. ein Sclumpi, dem zicli pnr-tt»08 unli ^rmnis nocil im letzten ^ULeiiiiliek llurcil oilitie k'IueiN Imtten ont^ioiien können. tisclite der XardinÄl nocl» am elciclien ^io LNn?!e (ie?icIiiclNo iii-iüi. w«rm ilerrn äo I röviNo .ink. iiatten docli «tor Könix imd der Kardinal jv saii»e dosoa- äere l^eidvsciiv. Äe au8 den besten Dexeo äo8 ^sncle» bestand, uM ob^voiU boiüe in äsr dettentliclikeit liocl» und lleillx alle Duelle verurteilten, im Oelieimen iieti^tsn sie tzei jeäer Qeleeeniieit iiire l^mite eexon oinanäer auf, und iiire l-aune var 7um «uten l'ei! von öeren Sieeen oder diiedorlalren aklcknkix. Iii tier IlauMstadt bestÄNä ja das lieben am Ilake l.udwit^z (lez Xlll. nu« einem mit leiser durcli ilekttllsten Intrlj;en?!i?lel ^^vix^-Iicn Klwi»: uitti l(?'räiniil. ?^vs«ag, den lo. Apr«l KM. hakt als die Zebbi'tzwriodenhcit des Phili« sters, der alles leugnet, was über seinen Horizont hinausgeht. Es finden fich unter die» seil Märchen wahre PrachtMcke Poetischen Empfindens, so „Himmelsschlüssel", „Das gläserne Krönloin", „Der Toi» und das kleine Mäd?hcn", „Pup^nspi-cl", „Die geborgte .^Zrcine". „Tip-Tdp-Tipsel". „Mittsomm?r-nacht". Das Werk ist in Iciner 'l^etchhaltig-?eit ein schl»nes Gesc^n? für jeden, nach bleibenden Büchern verlangt. b. Herbert Reichner Verlag. Wien. Zürich, erscheinen in Etefan ^^weigs neuestes' Buch „Castellio geqen Calvin- und die wohlfeilen Ausgaben von Stefan Zweigs „Joseph Pouche" und „Die Heilung dur6) den Geist"^ serner Lernet-Hole-nias Hochstaplerroman „Die Auserstehung des Matravers", Hermann Brochs Essah James Iouyce und die Gogemvart. Rudols Ha-las „Christoph Plantin", Arthur RümannS reich illustriertes Werk „Alte deutische Kinderbücher". Bruno Walters Gustav-Mahler-Buch, die von 'Paul Stefan herausgeqebenL Brunc^Walter-Fostschrift und der ??aksinlile-druck der erst jetzt eindeckten Erstau^aben von drei ^'^rühlingsliedern MvAnris. Pro-speftc qrdn: Lluaitour. 19.15 Nachr. 19.30 Stunde der Nation. 20 Bor-^ tvag. 20.30 Chorkonzert. — Berlin, 18 .Konzert. 19.20 Orgelmusik. 20.10 Szene« aus Pavsival. Mendkonzert. — Vre«, lau, 18.30 Schallplatten. 20 Schubertlieder. 20.50 Mo^Ka-rts Kampf und Sieg. —Buda. pop, 17.50 Salonorl^ster. 19.35 Johannes-Passion von Bach. — HambarA, 18 Gedanken zum Karfreitag. 18.30 Pafsionzmirsik. 20 Zierliches Konzert. S2.30 Karfr^ntag-Abendmusik. — Leipzig. 17 Konzert. 19 Alte isländische Äeder. S1 MatthSus-Pasfion. — Miinche», 18 'Slbeirdkonzert. 10 Für den Landwirt. 20 Die Hohe Messe in h-moll lon Bach. Wie«. 18L0 Nachr. 18.30 Ä?r Glccken Romivhrt. 18.50 Mater Dolorosa. 19^ Tiroler Passion. 19.55 Bach-Lulas-^'assiou. 22.15 Na«i^. »»»«leid« Für Qftern h. Aal« OfterhiiSchen. 40 Delagramm lUtchl, vermischt mit ^ Päckchen Dr. Äilkers Backpulver „Backin", 12 Delagvamm Zucker, 4 Tropfen Dr. Oetlers Backöl Zitrone. 2 Eßlöffel Milch, 2 Dotter und 20 Dekagramm Butter verbretet man rasch und gut, rollt den Teig dünn aus. sticht mit .Häsck)enfor-men aus; bei Mittelhi^ 30 bis 35 Mnuten goldgelb backen. Erkaltet, werden die chen dünn mit Marmelade bestrichen und mit rosa oder weißer Zuckerglasur überg^i-sen. Das Auge markiert «in Schokolade-tropfen. — Masur: 15 Dekagvamni Zucker spinnt lldan mit V» Liter Ausser bis zuui Faden und rührt dann noch soviel gesiebten Staubzucker ein, Vis die glatt und tveich ist; »lit etwas Breton kann man 'h" rosa fär!^n. Wenn der Zuckerguß fest wird, nmß man il/n immer wieder erwärmen und rasch verwenden. h. Osterpriezel. 50 Dekagramm Mhl. mit 1 PäckiÄn Dr. Oetkers Backpulver „Backin" gesiebt, gibt man auf das Brett, nmcht in ^r Mitte eine Grube, in die man ö ^ka-gramm Staubzucker, 1 PSckck)en Dr. OetkerS Banillinzucker, Zitronensaft od«r 8 bis 10 Tropfen Dr. Oetkers Backöl Zitrone. 8 ganze Eier, 1 l bis 13 Eßlöifel Milch gi^bt. Diese Zutaten werden in der Grube gut verrührt, 10 Detagranlm Butter hinzugefügt, gut ver knetet dann noch 5 Dekagramnl Rosinen. 3 Dekagramni Avanzini und 3 Dekagramm Zitronat, fein geschnitten, verknetet. Der Äig wird in vier Teile geteilt; einen läng, licheu, flacheil Teil davon lsgt nmn auf ew gut gefettetes Backblech, flicht aus den restlichen drei Teilen «inen schönen Zopf, den man davauflegt. mil Ei bestreicht; bei Mittelhitze 40 bis 45 Mnuiten galidgelib backen. Die Mimer kommm! Zum ersten Mal wird sich uns zu den Osterseiertagell ein Mener Ainaleurfußball teanr vorstellen und zwar sind dies di? „Wiedner SPortsrenud e", di«^ Sormtag und Montag ztvei Spiele zum Aus trag bringen werden. Die Gäste sind eiui' der populärsten und spielkräft^gsten Aiua-teur-Bereine Wivns. Ihre Erfolge g^'gcn die prominentesten östevreichi scheu Ämateur-Mannschaften sowie au6) gegen Profis brach ten ihlten einen besonderen Ruf ein. Um nur eimge wappe Resultats zu erwätmeu, seien die Siecke aPid" gegen sie das s^l^d beziehen wird. ÄuooNawieitt Slumvia-teilnähme geflcheN In Zagreb fand vevgaizgenen Dienstaz eine wichtige Sportkonferenz statt, !der außer den Bei-tretern des Verbandes der Sport verbände, deS Olympischen Komitees sowie der Verbände, die ihren Sitz in Zagreb ha» ben, auck) Minister für .Wrp.;rcrtüchtigung Dr. Rogi beiwohnte. Minister Dr. Ro-gie gab bei dieser Gelegenheit die erfreuliche Erklärung ab, daß die Beschickung der Berliner Olvinpiad« finanziell qesichert sei und daß er in absehbarer Zeit die nötigen Beträge flüssig mad des jugoslawischen Sports vor. Jnl Laufe des gestrigen Tages besichtigte Minister die einzelnen Sportanlagen der Zagr,'-ber Sportklubs. Dos Leben schreibt einen Krlminairoman Die Romane,' die das Leben selbst schreibt, sind oftmals tragischer, erschütternder als alle Geschehnisse, d^ der Phantasie von Schriftstellern entspriltgen. Ein solcher Ro-lnan, ein überaus aufregender Krinrinalro-ntan sogar, fand jetzt in London ^eine Lösung. Die „MoÄmsfäre", die der ileuerli-chei: Gerichtsverhandlnng zugrunde lag, l>at sich bereits vor einigen Mmiaten abgespielt. Ill ihrem Mittelpunkt stand der berühnite Dubliner Nervenarzt Dr. Ball. Dieser '^'lrzt lebte seit vielen Jahren mit seiner Frau in glücklicher Ehe. Mmählich aber fiel es Freunden und Verwanden des Hauses aas, daß die Gattin Mztes immer sÄ)lvächer wurde und sichtlich dahinsiechte. Auch d'^r Sohn des Hauses, ein junger Schauspieler, beobachtete mit Sorge die Berändernng, die mit seiner Mutter vorgiltg. Eines Tages ^var dann zur griis;ten Aufregung aller Beteiligten F-rau Dr. Ball spurlos verschwimde^t. Die poli^ilichen Nach forschungen hatte,: ein furchtbares Ergebnis. Die Lei^ der Frau ivar in einen See versenkt lvorden, und als Täter wurde einwand frei ihr Sohn, der Sck)auspieler, festgestellt. Der jlmge Eduard wurde daraufhin untet dent Verdacht, seine Mrtter ermordet zu haben, verliastet. Wochen- und monate-zogen sich die Verhöre hin, aber der Sohn Arztes hüllte sich in tiefes Schiv^i--gen und war nicht zu bewegen, irgendwelche Aussagen über seine Tat zn machen. Schliesj Kl>g sich der Jndizimikreis um ihn wimer enger und er sah ew, daß em Todes« urteil gegen ihn uMÜwendbar war. Da entschloß sich d«»f Verhaftet" endlich zu spre- hon. Die SlWzpisthe Sockel Zum Beginn der Olynipischsn Spiele am 1. August in Berlin befi^rdern insgesamt 3400 Läufer die Olynipia-Kackel über Athen. Sa« lcniki, Sofia, Beograd, Budapest, Wiln, Prag und Dresden nach Berlin. Der Start des Staffelllaufs erfolgt ain W ^uli »«n Olympia. Die Griffe sind mich einenl Entwurf des Bildhauers Walter Lsmcke non der Fried. Krupp A.-G.. Essen, herg^'fnls' und bleiben zur Erinnerung an üen Lcinf l,u Besitz der Läuser. (Olympia-Pressed'ensl.'^) : GK. Rapid. Freitag um 20 Uhr wichtige SpielersitzuNj, inl .Nubheim. Wegen der Oster spiele haben alle Fußballer zuverläßig zu erscheinen! Gleichzeitig haben sich auch alle neuangemeldete Spieler wegen ihrer Beri-fizierüng einzufinden! : Arn« Vorgs Weltrekord bleibt. Medi-cas letzte Zeit iiber 1500 Meter t19:W.8) wurde in eineni 25-Nards-Basfitt erzielt, so daß ihre Anerkennung nicht in Frage koinnit und Arne Borgs letzter Rekord aus doul Jahre 1927 (19:07.2) bis auf uviteres in der Nekordliste bleibt. Weinend erklärte er vor dem 'Rick'e:-„Nun nluß ich also doch die Wahrlieit gestehen. Meine Mutter hat sich selbst getötet. 'Sie hat einen Abschiedsbrief hinterlassen, den ich im Garten hinter deui Hause vergraben hab<'." Tatsächlich wurde der Brief gefunden ul,d ein)vandsrei als von der .Hand der Toten stammeich erkannt. In dies^nl "Bri'.' nber stand das fürchterliche Gestiii-d-nis, daß die Frau von ihrem Gatten in den Tod st^'trieben nwrden war. Der Arzt hatt<', uul die Wirkungen von- Morphium und Opinln auf den Körper des Menschen zu stn" dieren, seine Fran immer wieder gezwunge^i, größere Mengen von Rauschgift zu sich zu nehnien Dadurch war allmählich ihr gesamter !I>rganismus sowie auch ihre seelische Verfassung so Kerritttet worden, daß sie em'i-lich als letzten AllHN>eg den Ted gesucht hatte. Der 5ohn, der diesen Brief fand, wollte nun ivenlgstens den Vater vor furchtbarer Strafe ^'etten. Deshalb versenkte er die Leiche in den See und verteidigte sich zunächst auch nicht, als nmn ihn de»t Moch zuschob. Natürlich besteht nuninehr kein Zlvei^l, daß sich die volle Strafe der Gesetze gegen Bater richten unrd. der in so unverantwortlicher Weise das Leben seiner Frau zugrunde richtete. Atmofpl^Sre stört unser Gleichgewicht Der bekannte französische Physiker Professor d' Arsonval liat sich iir unfangreic!^n Untersuchungen mit den ungewöhnlikl^n Wittvrungs^cheinungen des vergangenen Winters beslZ^stigt. Seine Forschungen haben zu dem EvgÄnis geführt, daß die abnormen MtterungSverhAtnisse der letzten Zeit auf verschiedene koSmvsche Ursachen zu-rückzuführell sind. Dazu geh^t einmal die LeuchtßäWkit der Luft u»d ihr hohler NeuK- „MarGorer Zettung" Nummer 87 tigkeitsgehalt, ferner die start<. Veränderlichkeit des barometrischen Druckes. Vor al lem aber will der fmnASfische Gelehrte eine imgewöhnliche elektrische Weichgewichtssto-rung der AtinosplMe festgestellt haben, die sich aus der Beraubung der Luftionisierung ergibt. Die letzten Ursachen dieser Gleichgewichtsstörung ha'ben sich noch nicht ergrün--den lassen, dagegen weist Professor d'Ar-sonval daraufhin, daß sie incht ohne Eiminv klingen auf den Meirschen bleiben. Jnsbeson« dere bei nervösen Menschen, hauptsächlich bei I^rauen, aber auch in der Tierwelt machen sich allerlei Störutlgs- und Angsterscheinnn-gen bemertbar. ähnlich wie nwn sie beiin >xrannahen eines Gewitters beobachten kann. Der ungewl>hnliche Winter mit seinen anornmlen Temperaturen hat also nicht nur die Atniosphäre, sondern auch den Menschen ein bißchen „aus deni Gleichgewicht" gebracht. Hoffen wir, daß »vir dieses gestörte Gleichgewicht jetzt, beiul Nahen de? Frii^ lings rasch wie^rfinden! klappernde Schmetterlinge. Die Ersicheinung, daß Schmetterlinge Tö-u^ von sich geben, ist nur sehr gelten zu l>e« obachten. In Südamerika aber gibt es ,'Walter, die beim schnellen Auffliegen ein eigenartiges klappernides Geräusch ertönen lassen, das besonders deutlich vernehnlbar ist, nvnn mehrere Schmetterlinge dieser zu den Agero-nien gehörenden Art gleichzeitig umherilic-gen. Man nimmt an, daß dieses Läppernde Geräusch durch die Bewegung der Flügel ' zeugl tvird. Der Schlangenriecher Zil den eigenartigstell Berufen in Indien gehört lvohl der der Schlangenriechcr, deren Vertreter sich damit beschä-ftigen. mit Hil'e ihres ungeinein entwickelten Geruchsinlles die Schlupfwinkel der Schlangeil aufzuispii-rel? untd diese zu saitgen. Mit Körbeir, ^ck-chen und einer Anzahl fester Stricke ausgerüstet, begibt sich der Schlangenriecl>er in die jenigen Gegenden, in denen viele lÄhlangen vorkomlneil. Am Geruch, der den Löchorll dieser Reptilien entströmt, erkennt der S.'blan genriecher sofort, ob das betreffende Loch besetzt ist. nnd macht sich dann darall. das betreffende Tier anSzugraiben. Als Zeit inr seine Arbeit »vählt der Schlange,rrieche? stets die frülM Morgenstunden, woil unr diei«' Zeit die Gelangen in einer leichten .Wlte-starre liege,, und daher ili ihrer Widerstands lnöglichkeit geHein ult siild. es sich jedoch sehr häufig um außerordentlich gefährlick>e Giftschlangen handelt, so geihört auch sehr viel SicheTchsit, Mut uild l^fchicklichkeit da zu, unl ein solches Tier in dem mitgebrach-lten BeMtnis zu i^evstauen lind kunstgerecht zu vevftiwkren. weitere kcke In die österliche Welt hinein . . . Der Schneider brachte ihn. Am schönsten ist zu Ostern ein ileuer Fri'I^ phrsanzug. Höflich fragte er: „Und lvaim darf ich allf Bezahlung ho'-fen, inein .Herr?" Der Elegante läckielte: „Intmer, lieber Meister, ilnnier!" Sie saßeil zu Oster,l iin Spei.sesaal de.5 Hotels. Plötzlich sprang ein .Herr auf. „Sie essen ja lme ein Radio, nlein .Herr!" „Wieso?" ,.Mit schrecklich viel Nebengeräuschen!" Suppengrüns feiern zu Ostern ihre Silberhochzeit. Man freute sich. „Schon fflllftlndzwanzig Jahre sind nnr verheiratet und vertragen nns noch gena» so wie am Hochzeitstage." „Aber ihr habt euch doch heute frül? prügelt?" Ä^r Mann lächelt saust: „Am .^mchzeitstage anch." » „Nach Ostern werde ich Vegetarier.- „Mch Anraten des Arztes?" „Rein. Auf Anraten nwines Fleischers, dir mir nicht nviter borgen will!" «in Vorschlag zur «Me. „Ältntti. d,l sprichst ja beim Backe« aa" nicht?" „Jmlge. lvas soll ich denn sagen?" ..Na, sage doch zum BeisPi<'I: Mare, wiNste »ich n Äück OKlvSn^ ha^?- .Mariborer Zeitung* Nmnmer SK. « Freitag, tien 10. April 1936. d. Warum solle» die Ainder t»en-»? Das Blut belebt und stärkt unttr dem Einjiuß der tätigen Mitwirkung des Herzens und der MusfelzusammenziehuiiH alle Teil« des jkörpcrs. Die Brust eriveitert und entwickelt sich durch di<' Tätigkeit der hier <'nlaulenden Muskeln, die Lunge gewöhnt sich daran, sich ciuszudehnen und begünstigt sl> die Bluibc« reitunfl und Blulbewegung; das Blut ist. ivenn wir uns so auSdritcken dürfen, dl« Quelle des Löbens. Ausgezeichnet« Dicilste leistet das Turnen auch beim LyMpHtatisnius und den Skrofeln, bei der engltsc^ Krank-l)eit und bei den in unserer Zeit so häufigen Nervcnlraicklieilen. Diese Klilnk^^en 'inö besonders in großen Städten verbreitet imd trägt, wie durch zahlreiche Aerzte festgestellt wurde, der Aim^l an Bewegung die Tchuld an ihrem Vorhandensein. d. Das Salt»erde« >er Hände beruht mei^'t auf Störungen der Bluttildung und des Nervensystems. Es verlangt demmtspre-'chend ewe besondere Behandlung, wie kräftiges Ernähren und öftere Badekuren. Daneben gehen als lokale Behandlung lauwar me Salz^er der Hände, vier Wo^n lang täglich 10 bis 1.? Mnuten dauernd, und lf' terS stmckeS Frottieren mi: ein«m groben Handtuch. Auch Ii» Geund. „Aarlchen soll Äufbursche i,i einem Ve« schüft we)^n." „Aber er stottert ja." „Eben deshalb! Es ist ja onich ein R«t«n« richten hier Ber^rungen «an; meistenteils! gvschäst." («lt «l»ck 2 k«l»,I«U»»» 6» «»«»»t«» 6t» t» I»». ä»» »» »rliZlU». Nie sellünsten Vstvrksrtvn ?,ei >l0v/»lc. (^l)8p08ks ulZcu. ___ (»e^uncles. Zeiimklciikatte» vwt. feiusto^ (Zebäck uncl /uekLrbttckerei ompkieliit :!c!ierej vormul^ KnroSK-i e. Z4.1'el. 2244 ____ liaUo! KolleLe. v^otlln Zeilen >vir Ileute? Uelieu >vir j»8 t iastltau.^ »Vi»«, ^Ilnska l>Ii» 9. clort keliommen wir c!?'i cillerkesten Dalmatinerveiii unä irisciiL iZeetiijcIie. ?ö44 KiirdiskvnMI eniptlsdlt >>i'>ött»brill l. Noekmiillor» riboi'. I^aborsltg 7.__.Z645 Osterdrot. potlt^ien, d-i^rktttben u. llncit-re« vvbÄc!c ullerl)e8tor (luütlitiit Ii^uien l)^er kestellen 3ie nncii XVulisell in äer k)ückerei (^'e-Iittkli. 3b^Z VVtllerrutv melnv xomsetiten /^Lullei-uniien Loeen k''rl. ir-liu^ liliriniinn luiä Uitnke lii '. lnit tior tieilunntctt. clilö Lie vc)ii einer Kla?e abstellt. — Kr».wc ^oslp. l^ree pri ptuZu. __ lolexrsmm! /V^eine üelieii ''-.it-t«:. vcriie.li. tivute ein«etrofkvn. tiir X'itiilit^ Iiade ieli Le^oret. >6Y ftir V»t«ru! Kiuävrssluktvn von l)in. 16, Kinl!er8ctiube von vin. ZV an. kksportn» luK« »l.nn»«. jVla-ribor. Z5Ä) k^ür 0»tor>i! K.in^brstrümiike In ^l!en ^''i>r-den von Oin. S.5l). ^llnner- socken Ig. von Oin. Z.SO, k'rau enstriimpke von Din. 5.Z0, l''rauenkIor8trijmpiL von vin. 9.50 an. Lksportns IiiZa »l^u- IM«, ^sribor. 3679 Vi^rkeutv 8t»«»>'tHV»tkv»i un^ !?'.?t)aiIe>vannL. (irox^^r^i^e-v.t 26-11. recdts. frisciie Lenclunx l^jutomsrer Sorton^vöinv. I^keinrlesIiNL a l, "'s.. IZurzun^er 7 Oin^r all 5 I^iter. Praprotniliova 4. Krcevins, nüLkst ^er Scbule. ZS65 OroVe jlTMntsetie V«« dil'lli «u vvrkRutei^ Qosooslca 4v. lür 5. ZvSl l-oere« o6er müdl. It««Gr mit sep»r. Llneanic Ai vvr-mieten. >^Är. Verv. Lonnlio VMsavolUluu». de-»toben«! »US s Ammern, Ks» äe^immor, vienstdoten^lm-mer, xsnL sdeesedlossen. ru vermieten. beÄciltieen v. bald 14 bis kslb lö ^ilr l)r. l?08inova ul. 12. 3596 ^niiiNUvrln tUr eine Kan/'vi in ptuj, ov. seLLn lri-marke dollexen. ?»'?7 ZW vw«r täelieil leiedt verdient. Vor?u8telien Krekova ul. 6. Part. Iink8. _36^6 Uraves, ^oiiües ^jiäedsn kUr »Nes virä aukzenommen. ^n-kr-ken (Zastlmus Zunko. K'id^anje 51. kelle» mv1»ter un'.7.uLt Nsnäelsziedliken. ver 6el« sukeenommLN. — Vie^:!. t^r:8p08ka 5. ^58 ^»rlkorer Sp»rk»»»v»b»ot» b^ 10.000 On. kaute 2um Voll vert xeeen I^onstzrAten. 81» k^berstellunL. ^trÜLv unter »VoNvert» an ^l^ukrsLen: ptetle?. Kozls> njk-vLeva ul. 4, beim tV»ÄLl1s-lenopar:. 3üü0 eiiuiuiltti aller (Zeim>»ii>«el» ua6 jxe»^»»ei>I>»kt ^urci» Illßv»«OU0l»ON. IllK»»»0 K»»Lao r«vo6 XIekssn?z»li!t (!v«po»Ic» vlio» 32 3661 MWU«« (Zeilenkei «lor /^vtItuderkulo8enIlL» ? t.el?:«il?>i:et?itucie. xroljüm (Idit li'l'I (jvinilLeksrten. auci? !iir Iinl/Iian(ilunj? Leeienvt. s'euer vt^rkauke unl 1) n. >li/ns'.zj:en: Kralja IVlatjaFa ,1'. 10 ?tnljcnci de! iViaridc'r. (lelieuxt von tiokem 8el»merz:e un«I in Li^üüunzs «^er t?»urizsen PLjiekt xeken v,ir kiemit kvle»nnt, 6»5S unser lielzer, Uuter (!»tte Vster unc! Lrutivr, t-I^rr ^lois Hibler KO«t»»r»t»ur» t«vk«i««k» «>«r vVMswäv-ivU»!«!. u. ». v» ksuto 6en 8. /^pril nse!» sel^werem I-.eien D»t»inxe»ckie6e-nvn tin6et »m I<»i?reit»? um 16.15 Ukr vom l'rsuerksuse «us auk clen l^k»i'rtrie<1^ok 8t. ?eter in (Iomja I^»«jzson» ststt. clvn 8. ^pril 1936. Z686 0l« III»t»?l»>ieken«u. ZctiMSr^Si'lüüt geben äie UntsrÄsicliNSten sllsn Verv^sn^ten. k^k'Sun^en unä öskonnten öis tpaurigs l^aekricw. 6sl) ikr innigstgslisbter' unvengsssiicksi' V^ucjei'. I'ierr' dlittv/vLli. äen 3. /^pril um lO.'ZO nsLk langen^ Ze^^veren L.ei6en unck verssliSN nait 6en l'l'östungsn Qisr lil. k^Sligion. im 27. L-Sbenszsi^pS gOttsi'gsbsn ver-sLl^ieäen ist. Oss L,t-lL!isnbsgängnjs 6e5 unver»-^ gesstioli Oskinssseliieäensn tinäst sn^ k^psttag 6en 10. ^pril un^ V, ^ von äer l,sic:^enlislle in Pobi'eZje sus stsU. ctvn 8 /q>?ii 1HS6. Ote tr»u>sl'n«» »«««» «»VHIII 7 L« !>t 6i« k!ei«e »pitiiA« Vurrel Ikre» llükn«r»ui!e8. wsicli« »ltk 6i« islnlüdtlg«« >l«rv«t> brücke»«!, äi«,«n m»rtVa»«»r >vis K^tlok au»»iel^t. Diese» meätTinisede unä «»uerstolli^sItiAe >Va»««r 1ö»t äie Slij^en un6 t»!^iten 8ub»t»n?en einer ver-Iiärteten, »cbvlviiilen umt »dornigen« 1i»ut »ul. l)s» «rveielit sie 6erm»»»en, «lass 8ie <1i« 1iilbner»uLen <1as«lbst mit Il^ren i'inliern s»mt ^er zillnren Vi^uriel scbmerTlo» I^ersuslössn könne«. Die 8odivielen kratzen 8i« mit einer stumplen besser-8ek«eii6e sb. Lin »altratene« »iebt au» geedivolie- neo. mitten unä drenaenäen ?Ä»»»n iirlunKen beileo. Lkutrat l^oäell ist ein toLuscke» Wttel klir 6i« ÜlutrirkvIsUon, stärkt sobvvaeiie ?«»kQiited«1 Uinä gibt ck«n sebmerüdsktesten küssen 6ie Qe-,u«»äbeit vieäer. lbr ^potb«>kei^ Verksukt unä bürZt für 8»ltrat l^oäel!. VR^VIS, vn»»ä ^-«6«?,» V«r«i»I»«n»»P«- »tt ck«» L? »ä«r »U« S«lt>»R RvaeU «»--------— ------ Seuäe» SI« Iret» v«lä. ». I»««««»». »ervl«« 12-«. ______________________________L»«« »O»A«>» liHa» 1«t»t j^«r l.«»Or «I»« »a»r»lvl»«o6« »«»«« Rocke» «»ti» e»I»»Ißoo. Lekrolde» Sie aoek koute. loilkovlöov» NU«» 44. ««lketiiviLIer Arbeiter, äer mit jxroken ?re»»«n «rdeiter un6 ^»tntren anfertigen Ie»an Vfir6 »uszeaommen. k^un »us e»BtIrl»»»ize niiebternv l^r«tt vfir«t reflektiert. Eiferte 3670 unter .»«I>IP»»»r«Gl»ßGe" »u ctie Verv. äe» Slstte«. 5o>lo iluivea d«k»ont äie l'esten >Ura»or» (U»vni tr» 11 k«i IL»r»iö»Uc r»«u». Ltrümpk« un6 !^v ll»aä«e^«t»v k»a?»n 8ie clort. ein« jfroü« ^u»vi»t^l vorbenäen i»d: lm ^oäenKvsob^kt Aovo»»k« «Ue« 4 ^rstt^assixe» ^en»ä stetes un6 triset» xereinixtes vanl Izei mäÜixen Dreisen L v I» w i v ck I > lßavlik. Ltolns ulics 4 sriiLllt l!iismit äie trsurigs piliLkt. l^sciiriodt 2U gs-den. 6ak Ilii' Angestellter. ?Iei'r' ^ ^k?I^UZ nscti lsngei'SM I,si6sn im 27. I^sbsnsjski's vsi'-sLiiieäen ist. V/jr' v^eräen 6em Ver'Ltoi'Izsnsn ein stets skrenäss ^nge6snksn bs^aliren. 6en 5. l'SVS. «Wt «U äio d^vichtiekt — Oruelc 6er v^itriliorsks tiskarna« in v>s»»>itWDve^4ie^ 8chMiIto ia A6r I4e»»«eset»er ». äov vrnok