«1.83. --— Donnerstag, 11. April 1889. 108. Jahrgang. Macher Zeitung. ^^" "'«at« bl« .^ ^U °<°l>. »ill dl« Zustellung sn, Hon« zaliljahl«, sl. ,. - I»lectto«»ß,»»r l ssll, ^^^^^^^^' » »<«ll«n « lr.. «röß«c „« .^eil« « lr,, be« «ft«en W««beid!,Iuu»eu Hr. »scilc » tl. l>le ..lailnch« Zeitunz" «»lchlint täzllch mlt llusnabm« d« «nun» nnt> yeleNaz«, Dl« U>mt»iftr<»N»» befindet fich 2l,nl,rcs«ploy 2, dle «edacl«»» Vahnhosgasie 2«, Vpiechstunden b« Neb»ctlon täglich von 10 bi« l« Uhl vormittag« — Nnll°nliilt«Blit<, w«b«n nicht angennmm« nub vt»nn»V»llt. ^ Amtlicher Mil. 3?Wi« E,tt^.^"stolische Majestät haben mit , l" Veow ^ '?'^llng vom 2. April d. I. den, l Ü^oile dsil> «" in Wien den Orden der eiser-3" geruht ^ "^ ^llrei allergnädigst zu ver° Mchtamtlicher Weil. Etit^" ^""" °«l dem Valtan. ^ nicht ?^s? ^,^ ^at im auswärtiqen Amte zu ^herrscht, wie es «ten n-."°U 'st- In den Aaltanländern ist in 3?" °uf"«,u,llnch,rlei vorgefallen, was nervöse M Hnr.^^ und Band bringen, zumindest in 3^ ist b?^"Z "ersehen könnte. Nichts von ^.l< b! i^?len Kälnoky wahrzunehmen, wie-^)"nen P^,^'" gerne zugeben wird, dass er ? °s ^ sMchten sehr ernst und aufrichtig nimmt Kd eine V"cht leicht hinwegsetzen würde über ^^°«ernd ^İll. der die Interessen der Mon« dUlck^r es ^kl ^^" g"'g"" "äre. °"9' dass Graf Kälnoky 2"' n°ch V s.^ ""W Zeit, die dem äußeren nicht durchaus !° "enia berührt wird? l»5 .""d aus dem w^'s °us der Richtung unserer l>uj "ihiilt. Pi/^ ^gramme, das Eras Kälnoky l>« ^renndscha uV^g ""serer Politik weist uns A?'.°uf ein, ^^ Einvernehmen mit den Balkan->e«^ die I,?" - "°lh einer Präponderauz oder 'st «^ werden ,-"^ brauchen und die uns nur Ven U weiter ^"^' ^"^ diesem Gesichtspunkte ^. Anarch. ^! «uswärtigen Politik der duali-°^. allem Nl?^?"l möglich, mit aller Gelassen-V°?' die in 3,^'"uthe Veränderungen zu be-^"V/N undV^ Jahren große Besorgnisse ''^Äp'eliger N^?"^'e ^^ Aufgcbole man- Weil wir in Serbien absolut nichts suchen, was nicht jede serbische Regierung, wessen Namen und welcher Richtung immer, uns anstandslos gewähren kann und a/währen muss, haben die letzten Veränderungen in Belgrad und der Ueb^rgang der Macht an die liberale und radicale Partei hier im Grunde leinen besonders tiefen Eindruck gemacht. Wir wissen ganz gut. dass Ristic und desseu Gesinnungsgenossen, ebenso wie die Radicalen, die an der Spitze der Regierung stehen, in ihrem Innern keine besonders freundschaftlichen Gesinnungen für unsere Monarchie hegen; wir sind aber qanz außer Sorge darüber, dass sie keinerlei Gelegenheit haben werden, diese ihre persönliche Gesinnung in die Politik hinüberzunehmen. In Serbien besteht das Vorurlheil und die falsche Meinung, dass König Milan in den letzten Jahren seine Politik gauz nach dem Willen Oesterreich Ungarn« eingerichtet habe. und alle Fehler und Sünden dieser Politik, ihre Misserfolge auf einzelnen Gebieten, der Steuerdruck, den sie gebracht — all das wird unserer Monarchie zur Last geschrieben. Von diesem Wahne, von diesem künstlich genährten Vourtheile wird das gegenwärtige Regime in Serbien unsere Monarchie befreien. Die Serben werden sich überzeugen, dass Oester-reich.Ungarn auch dem liberalen und radicalen Regime, welches gegenwärtig am Ruder ist, dasselbe Wohlwollm, dieselbe Sympathie wie irgend einer früheren Regierung entgegenbringt, dass es sich in die inneren Angelegen» heiten Serbiens nicht im geringsten zu mischen versucht uud dass sie für ihre nationale Entwicklung eincn loyaleren, freundschaftlicher gesinnten Nachbar, al« es Oesterreich - Ungarn ist, sich nicht wünschen können. Die Antipathien, die in manchen serbischen Kreisen heute noch gegen unsere Monarchie bestehen, werden mit der Zeit schwinden, und das gegenwärtiae Regime wird es vielleicht zustande bringen, was das angeblich Oesterreich - Ungarn freundliche Regime Könia. Milans nicht vermocht: in den Serben die richtige Erkenntnis des Wertes der österreichisch-ungarischen Freundschaft aufgehen zu lassen. Nicht viel andeis ist die Situation in Rumänien beschaffen. Dort haben wir uns allerdings niemals über einen Ueberfluss an Freundschaft für uns zu beschweren gehabt, und das hat für uns auch jetzt schon den Vortheil, dass, wenn dort politische oder wirtschaftliche Unzufriedenheiten herrschen, dieselben nicht irgend einem Oesterreich-Ungarn freundlichen Regime in die Schuhe geschoben werden können, weil ein solches einfach nie« mals existiert hat. Joan Vratiano ist seinerzeit mit der Marke eines Oesterreich feindlichen Staatsmannes in die Regierung getreten. Er hat es mit der Zeit ersah« ren, dass mit Oesterreich-Ungarn sich ganz gut auskommen lässt, und die kurze Episode abgerechnet, welche durch die diplomatischen Verhandlungen über die neue Schiffahrtsacte der Donau veranlasst wurde und die sich schließlich auch iu Wohlgefallen aufgelöst hat. hat es eigentlich auf dem politischen Gebiete zwischen Wien und Bukarest die ganze Zeit über keine ernstliche Differenz gegeben. Joan Aratiano siel im vorigen Jahre, an seine Stelle kam ein Ministerium, das mit einem ganz neuen Programme den Schauplatz betrat, aber im Verhältnisse zu Oesterreich-Ungarn doch nichts Wesenl-liches änderte. Ohne dass die Rumänen eine besondere Liebe und Zuneigung für unsere Monarchie affectieren, wollen sie doch als unsere guten Freunde gelten, und wir unsererseits finden solch ein Verhältnis eben angemessen und neiden den Russen nicht die überschwenglichen Sympathien, die ihnen die Bojaren alten Schlages und die verschiedenen Kronprätendenten, welche in ihren Ansprüchen auf die Unterstützung der russischen Regierung rechnen, ver» schwenderisch entgegenbringen. Selbst wenn die gegen« wärtige Ministeikrise den im Momente allerdings nicht wahrscheinlichen Nusgang nehmen sollte, dass sie Lazar Catargi und dessen conservative:, russophilen An« hnng zur Macht bringen würde, brauchte dies für uns keineswegs ein Gegenstand des Schreckens und der Sorgen zu sein. Wenn Latargi etliche Wochen im Amte ist, wird er von selber zu der Ueberzeugung gelangen, dass man in Bukarest, wenn man auch die Unter« stiitzung Hitrovo's und anderer russischer Agenten im vollen Maße genießt, unmöglich eine anti-österreichische Politik machen kann. Rumänien ist der österreichisch-ungarischen Monarchie zu nahe, um sich solch ein Wagnis gestatten zu dürfen. Auch wäre dasselbe absolut zwecklos, da Oesterreich-Ungarn bekanntermaßen von Rumänien nichts als loyale Nachbarschaft und gute Freundschaft verlangt, lauter Dinge alfo, die im In- Feuilleton. W>« Ichl'Mche Nacht. K'N"ter F^°". ch spreche mit Ihnen nicht ^t n Mnen vM^ auch als Arzt. und ^ ^>wendia is?"'Äe N"t>e für einige Wochen ""V" "it de gS" haben sich in den letzten l" V« zu F ^ar ung Ihres ulteu Onkels auf °"> H." Abend-^ ^strengt ""d meines Wissens °)«.^hzu^""g hicher genommen, um mit Ma ^le sich"Z ""ever in die Stadt zurückzukehren. >t °"ger?ht ^Z°"ze ^it über keine Nacht voll- >"' kann ein Mensch das ^ "ich i'ZerechZ "sthätigkeit während des ganzen °>. 'N>.^ Sie'k„ church 3« leiden? Fühlen >?> M nd. < Nuhe bedürfen?. erwiderte Raven. -Seltsam > I'« Mich^W mir gut gethan. Ich ge- d? M' ""d iek? «.- p'le wacker dagegen, gewann '5 wieder frisch wie eine b'"" je.. - .Sie sehen nicht l 'st ?^it N "," besten wissen, wie es mit und jetzt, "da Ihr Onkel ?', °l« EV"be". Es ist^sehr'gütig von "H z" ^"en °l. -^" Interesse an meiner " ^ bitte Sie. nichts mehr °ll zu s<, '^ch verspreche Ihnen, nie- Raven und ich befanden uns in demselben Spital, dem Lazarus'Hospiz, wo er die Stelle eiues Arztes und ich die eines Wundarztes bekleidete. Wir hatten beide viel zu thun, oft Tag und Nacht; und meine Zeit und meine Aufmerksamkeit waren ungefähr drei Monate nach unserem Gespräch so vollständig in Anspruch genommen, dass ich nicht weiter daran dachte. Raven sah sehr gesund aus und durfte auf eine Carriere rechnen. Seine Popularität war groß. Sein graues Haar, die helleu blauen Augen und das blühende Aus-srhcu machten ihn bei jedermann beliebt und flößten all seiueu Patienten und Freunden Vertrauen ein. Da kam — etliche Monde nach dem Tode seines Onkels — Raven eines Tages zu mir ins Spital. «Ich bin eben nach Exeter berufen worden,» sagte er. «Die Familie ist reich und einstussvoll, und so viel ich von dem Falle weiß, den ich zu behandeln haben werde, schlägt er mehr in das Fach eincs Chirurgen, als eines Arztes. Es wird ein guter Fall für Sie sein. Lawson, und ich kann Ihnen ein auteS Honorar versprechen. Erlauben es Ihnen daher Ihre Geschäfte, so kommen Sie heute abends zu mir nach Paddington. dann wollen wir uns miteinander mit dem Eilzug nach Exctcr begeben.» Ich zögerte. Es war mitten im Winter, und ,ch hätte nicht gerne Weib und Kind zurückgelassen; aber Honorare waren selten, uud das war eine goldene Gelegenheit, die nicht leicht vernachlässigt warden dürfte. Deshalb beschloss ich, den Antrag anzunehmen. «Sie sind sehr gütig. Tom, und ich wrrde Sie begleiten.» — «Sie versprechen mir das?» Und ein Strahl der Befriedigung leuchtete aus scineu schönen blauen Augen. «Wcnn nicht elwas Unvorhergesehenes eintritt, werde ich um halb zehn Uhr auf dem Bahnhöfe sem.» — «Vergessen Sie nicht.» E2 schien Raven sehr viel daran gelegen zu sm,, und deshalb richtete ich meine Thätigkeit so ein, dass ich die Bestellung einhalten konnte. Die härteste Auf» gäbe war es, meiner Frau die Nachricht beizubringen; sie beschwor alle Schrecken der grässlichsten Eisenbahn-Unfälle herauf, um mich abzuhalten; endlich aber löste sich ihr Groll in einen Strom von Thränen auf; ich riss mich von ihr los, um auf dem Bahnhof zurecht« zukommen, und kam gerade noch zur rechten Zeit, um Raven zu erHaschen, der hastig die Thür des Waggons öffnete. «Springen Sie hinein, Jack — springen Sie hinein! Ein Trinkgeld von einer halben Krone hat uns diese Abtheilung für die ganze Fahrtdauer gesichert, und so werden wir ohne Furcht vor Störung allem beisammen sein.» Ein Pfiff und der Zug setzte sich in Bewegung. «Ich kann den Gedanken nicht ertragen, dass beide Thüren des Waggons versperrt sind,» bemerkte ich gegen Raven. «Im Falle eines Unglücks wäre es unmöglich, aus dem Wagen zu entkommen.' — «Es liegt nichts daran,» erwiderte er und verfiel wiedcr in sein Schweigen. Durch ungefähr zwanzig Minuten blieb er mir gegenüber sitzen. Seine Augen waren zuweilen geschlossen, zuiueileu in der unangenehmsten Weise auf mich geheftet. Alle meine Versuche, ihn in ein Gespräch zu verwickeln, scheiterten und so gab ich dieselben endlich auf. Plötzlich erhob er sich von seinem Sitz und zog aus der Innenseite seines Ueberrocks ein langes und spitziges Messer, das beim Lampenscheine gar ominös glänzte. «Jack Lawson, wir müssen heute nachts beide sterben.» sagte er ruhig und entschlossen, ohne irgend eine Spur von Aufregung. «Ich fühle, dass die Zeit für uns gekommen ist, dieses Thal der Thränen zu verlassru.» «Ja; ich bin ganz einerlei Meinung mit Ihnen. Tom Raven.» erwiderte ich, der wahren Sachlage mir bnvusst. mit einer Stimme, die so ruhig war wie seme Laibllcher Zettung Nr. 83. 668 11. APlill^ teresse Rumäniens fast mehr noch als in dem nnsrigen gelegen sind. Das ist es gerade, was der Stellung Oesterreich» Ungarns in den Balkan-Ländern vor jener Russlands immensen Vortheil gewährt, dass nämlich Oesterreich« Ungarn von diesen Staaten absolut nichts fordert, viel' mehr als Freund und guter Nachbar ihre Entwicklung in jeder Art zu fördern bemüht ist. während Russlands Aspirationen notorischerweise der Selbständigkeit und Unabhängigkeit dieser Staaten von Eintrag sind. Oesterreich'Ungarn kann es sonach ganz ruhig der Zeit überlassen, seine Politik den Völkern der Balkan Halbinsel verständlich zu machen und mittlerweile allen Er» eignissen und Wendungen gegenüber, die sich da unten scheinbar gegen uns vollziehen, in der Rolle eines gleich-milchigen, ruhigen Beobachters verharren. Verhandlungen des Reichsrathes. Wien, !). April. Der Handelsminister übersendete einen Gesetzent» Wurf, betreffend die Steuerfreiheit für die Triester Lager» Häuser. Minister Vacquehem beantwortete die Interpellation Vojnovic, betreffend die Erlassung der Erwerbssteuer für Segelschiffe, dahin, dass die Erlassung wie in Ungarn nicht möglich sei, dass jedoch die Besitzer von Segelschiffen aufmerksam gemacht wurden, dass sie um Ermäßigung der Steuer einschreiten können. Dann folgte die Fortsetzung der Nudget-Debatte > beim Voranschlag des Handelsministeriums, Titel «Eisen-bahn-Generalinspection». Abg. Siegmund verwies auf' den geringen Verkehr der österreichischen Eisenbahnen! wegen der zu hohen Personentarife und beantragte eine Resolution wegen Einführung des Zonentarifes, Er verwies auf die Wichtigkeit der Herabsehung der Tarife, insbesondere für die Arbeiter, und empfahl die Berücksichtigung der Principien der Humanität zur Lösung der socialen Frage. Dr. Anger er besprach die Nothwendigkeit des Eingreifens der Eisenbahnen zur Hebung des Fremdenverkehrs. Abg. Kreuzig trat für die Diurnisten bei den Bahnen ein und empfahl die Einrichtung der Südbahn als Muster, da dieselbe die Diurnisten zu definitiven Beamten vorrücken lasse. Dann folgte Titel «Aichwesen». Schaup sprach sich gegen die Abkürzung des dreijährigen Aichtermines a»s und brachte Wünsche bezüglich der Aichung der Nierfässer vor. Krofta befürwortete ebenfalls eine Reform des Aichwesens. Hofrath Arzberger erwiderte, man dürfe die Reform nicht überstürzen. Hevera beantragte eine Resolution wegen der Reform des Aichwesens. Beim Titel «Hafendienst» tadelte Burg st aller das Vorgehen der Regierung bezüglich der Seefischerei. Der Redner trat neuerdings für den Bau der Tauernbahn ein, damit nicht die Aufhebung des Triester Freihafens für Trieft ein Tag der Trauer werde. Beim Titel «Post- und Telegraphenanstalten» bemängelte Kaiser die Höhe der Zustellungsgebüren auf dem Lande, die Langsamkeit der Postbefördcrung sowie die schlechte Bezahlung der Postbeamtinnen. Der Redner trat für eine Besserung der Lage der niederen Post« beamten ein und beantragte eine bezügliche Resolution. Dr. Roser beantragte eine Resolution wegen der Altersund Kranlheitsversorgungen der Postmanipulantinnen. Mi» nister Bacquehem antwortete auf die vorgebrachten Wünfche und machte Mittheilungen über die Eröffnung der neuen Telephonverbindungen Wien-Innsbruck, Wien-Prag und Wien-Budapest. Nach der Annahme des Titels wurde die Verhandlung abgebrochen. Dr. Sturm zeigte an. dass er sein Reichsrathsmandat aus Gesundheitsrücksichten niederlege. Dr. Smolka bemerkte dazu, er habe mit Bedauern erfahren, dass der Entschluss Sturms ein unabänderlicher sei. Dr. Eichhorn interpellierte wegen des Streikes der Wiener Tramwaykutscher und verlangte das Eingreifen der Regierung. Dr. Lueger interpellierte wegen der Tarife der Wiener Tramway. Hierauf wurde die nächste Sitzung für morgen anberaumt. Politische Uebersicht. (Das Abgeordnetenhans) wird am Frei» tag seine Berathungen beschließen und gegen Ende April, wahrscheinlich am 29., zu einer vierzehntägigen Nachsession wieder zusammentreten. In der Nachsession wird unter anderm auch das Marlenschutzgesetz und das Gesetz über die Gebürenfreiheit für die galizische Propinationsforderung zur Verhandlung gelangen. (Vom Reichsgerichte.) Für vorgestern war beim Reichsgerichte eine Verhandlung anberaumt über > die Beschwerde der Gemeindevertretung von St. Jakob im Rosenthale in Kärnten gegen das Unterrichts-.Ministerium wegen Verletzung des Artikels 19 St. O. ' G. durch Nichtbrwilligung der slovenischen Sprache als Unterrichtssprache in der dortigen Volksschule sowie in den Volksschulen zu Sednitzen und Maria»Elend. Nach» dem jedoch innerhalb der gesetzlichen Stunde ein Ver« tieter der beschwerdeführenden Partei nicht erschienen war. was nach § 24 des Gesetzes über das Reichsgericht als Abstehen von der Beschwerde anzusehen ist, so ent» fiel die Verhandlung. (Gemeinsames Budget.) Vorgestern und gestern fanden Conferenzen im Schoße der gemeinsamen Regierung statt, in welchen das gemeinsame Budget für das Jahr 1890 berathen wurde. (Das Herrenhaus) nahm vorgestern ohne Debatte die Gesetzentwürfe, betreffend die Bezüge der Professoren der Diöcesan.Lehranstalten, betreffend die Bezüge der Bibliothetsbeamten. betreffend die Erstreckung der Rückzahlung der Vorschüsse an Kärnten und Tirol, an. (Verstaatlichung derWiener Verb in-dungsbahn.) Wie wir erfahren, wird noch im Laufe dieser Woche die Regierung dem Abgeordnetenhause einen Gesetzentwurf, betreffend den Erwerb der der Südbahn, Nordwestbahn und österreichisch'Ungarischen StaatseisenbahnGesellschaft gehörigen Antheile an der Wiener Verbindungsbahn durch den Staat vorlegen. Mit dem Ankauf dieser drei Sechstheile wäre die Ver« staatlichung der Verbindungsbahn vollendet. Der Ankaufspreis sall in Annuitäten getilgt werden. (Das ungarische Amtsblatt) publicist die Ernennung des Grafen Julius Csäky zum Obergespan des Zipser Comitats. (Aus dem Vatican.) Gegenüber °en z, Blättern aufgetauchten Nachrichten über t>u^D sten Consistorium zu ernennenden neuen ^ wird von vulkanischer Seite versichert. o°>. ^ bloß di> Erhebung der Erzbischöfe von ^". ^ und Bordeaux zum Range von Cardinalen stehende Thatsache sei. «..alae!^ (Deutsches Press- und Stral^ Die von der preußischen Regierung ^ «hOl»!' Vundesrathe vorgelegte Novelle zum P"'"'" ^ g setze stößt, mehrfachen Meldung?" i" ,"9<'« fehl' auf erhebliche Schwierigkeiten. Man dllrne l ^ ^,, gehen, wenn man entweder die Zurückz'W 9^^, wurfes oder eine wesentliche umgestaltet rung desselben erwartet. „,,z gelgl^ (Serbien.) Wie der «M Co"'» °"° die^' gemeldet wird. ist die serbische Commission ^^d gulierung des Eisernen Thores vorgestern l^ Stelle abgegangen. Zu ihrem Vorsitzenden ' ^l» statt des Obersten Putnil nachträglich ^, ernannt. ^ ellv"^ (England.) Wie nicht anders / ^ stand, hat das Unterhaus gestern die »'u. ^ die Verstärkung der Flotte, in erster Le)aW ^Y men. Das Ministerium ist bestrebt, d" ^> R durchzubt rathen und unverweilt zur P«!^ ^M mehrung der Flotte zu schreiten. ^ ^M gegenüber der geänderten politischen N'°?"'" OM einigten Staaten von Nordamerika von ssl p leit erscheint. . ,...,„ Oet"', (Erhöhung der portugie 'scy^ .^g^ und Mehlzölle.) Die portugie» mit Giltigkeit vom I.April den E»nM^" ^5 von 16 auf 19 Reis per Kilo und oen auf Mehl von 23 auf 27 Reis erhöht. M»c> (Der Negus) designierte vor e' seinen Neffen Mangascha zum Thr^M^^-^ Tagesnemgleiten. ^^ Se. Majestät der Kaiser haben, wie ^a°> Zeitung, meldet, dem Linzer 4. September d. I. gelegentlich des Voll»! '^te" ^ tende Zuchtfahren einen Preis von " spenden geruht.___________. ^ - (Für d«n S°r» de« Kr^'KB österreichisch - ungarische Colonie m ""^" ^M ^ einen goldenen Kranz im Werte von i"- best'^F fertigen, der für den Sarg des K"MlM z^ Das Mitglied der Colonie, Eav. M l y ^ ^j diesen Kranz nach Wien bringen. ^ teleg^l - (Der gemeldet, ist der nach seinem Erbauer ^zsteu" ^ Eiffel-Thurm, das Schaustück der Pan, ^o.?M. bauten, vollendet. Er erreichte Sonntag ^ Zi ^ und wurde mit einer dreifarbigen Fahne» , ^l" ^ schüsse, auf der ersten Terrasse abg^ ^ das Ereignis. Auf dieser 38 Meter yoyr ^ Zch^, hebt sich ein ganzes Dorf eleganter, M",^^^ Stil erbauter Häuschen ^hierwerdcns^^ eigene. «Ich habe mir schon lange gedacht, dass dieses Leben unerträglich sei, und es in Ihrer Gesellschaft zu verlassen, mit Ihnen, meinem ältesten und wärmsten Freunde, wäre mir das Angenehmste, das mir zustoßen könnte. Aber — sind Sie nicht verheiratet, Tom?» — ^ nächsten Moment senkte sich das.3"' ^ sM fiel auf die Plattform, und meme v ^ nach dem Thürgriff des Waggons- „ H ^ Der Zug stand schon !< ^iff f^'it", sprang, die Thüre schloss «nd d" ^ >>z ^ l> arme Raven selbst war auch ytzt "^hatte. ^L beschäftigt, was ich für ihn ^"M „rU/ den Conducteur. und still und ye,m del H^ sich die Trägerauf der PlatMM °^n ^ h'l thüre. «Kommen Sie. Tom! "?'! H ih" ° , trinken wir eine Tasse Kaffee!» "1 '" ^ Fenster zu. »,« Mb" Z>< In diesem Momente war d" O ^d eb Ich sah ihn nach seinem Me str ^ ^e^ Fenster an der entgegengesetzten ihn- M^ wir waren zu rasch in d >^ ducteur. zwei Träger und 'ch Kn b^". iN^V und bemächtigten uns semer. ^""'«H u«d'" ^b^l mit einer glänzenden Zukunft wr^Bv^^ seines Lebens, von der Tobsucht " ' ^ ^-dieser Zeit an hoffnungslos «MM ^ °,z vielen Opfer der Ueberanstrengung- d^ M"l Ich brauche kaum hin^^ier v°" b^ Raven angegebene Berufung "^ ^eN l»"H ein Theil des Planes in scinem Irrsinn ohne Zwe.fe «ch bes"«isH theil ersonnen zu haben alaubtH in der Irrenanstalt, wohm ""5 cB ^ die bloße Erwähnung memes ^" ^r, ' ^ Verschlimmerung seines Zustanv" ^„ P . nicht gestattet wird, zu ihm z" ' dass . ^el ^ Armer Raven! 3« lHche 3l^ wiedersehen werde. Diese fü^/Ht ^ nie aus meinem GedächtmsstH^ kann mir nie gemlg dazu Olück^^'i ,. die glückliche Idee geneth, l"r ^°chttMMg^83. 687 11. April 1889. V" 'Wei n/'^ "lsische, schweizerische ?<-. errichtet. .^ ÄhrstM ^ ^^ "sten Stockes beträgt 5Utt Meter! ^ ist w? "°H dem zweiten Stock, der 150 Meter nebln bau " "^ ^"^ ^p"l in Betrieb gesetzt. Da-!«!>!!g sans. ? Treppen, bald gerade, bald schnecken-hihe^tza'°"' ^"b- Die Aussicht ist schon von dieser ^lvttle n ' .^°" ^" dritten wundervoll. Von diesem ^"'"Nil" °"b"l sich die Bauart des Thurmes; ''"«nderHk, /"d ""eint und bilden nur noch auf-Mlüig um , ^"' d»e Treppe erhebt sich fpiral-">l imm«r ?,? Mittelpfeiler, und der Besucher steigt ^"Iwleit j ° ^""enderer Empfindung der Leere und ^ Killer an!^s ""^ ^'^ durch das Pfeifen des gegen Hung de« 3 ^"^" Sturmes und die fortwährende ^lvird 5-/""dgemäldes mit jedem Schritte gestei-M de^ """ angelangt, befindet man sich auch weit Mrien. kr ^^ emporragend gebliebenen Mont-^tlünM lft^^'"^' bescheidenen Hügel zusammen' Metn ^ s. Nach dreiviertelstündigem Steigen und ^'273?, "°" die vierte und letzte Platt-! "ern °,^ ?.' ^cr dieser Höhe ist eine in vier ^pel aufgebaut; diese Kammern . ^°Hun«en z^"' meteorologischen und physikalischen M^eucht." ,'"",. Ueber der Kuppel ist eine elck-n^lnauf «3""^ ««gebracht, die von unten wie ein M ?2 Killim . ^' "^" ^ Meter hoch ist und ihr Met ftch ^"er weit wirft. Ueber diesem Leuchtthurme der Erde "" umgitterte Terrasse, 300 Meter ^"Evik ' von hier flattert die Fahne herab. Die 3" tran n'R "" dem Treppenbaue beschäftigten 'Ghter. " Pelzmützen und Pelzlleider wie Grön- ^ ha/ ^° "^' lten. Uusflug.) Der österreichifche ,>f°r g^N?"^b an einem Knaben.) Im ^"l'cher W„3" b"« wurde Sonntag abends ein isl^lnil Eteinf"/'"^ zehnjährigen Knaben Na->t°Wohen D-V ' ^ verübt.'Der unbekannte Thäter b'l ^b und k,.,.?^^ Knabe ward mit aufgeschlitz« ^ jungen ".^'!!""em Halse aufgefunden. Wie "b verübt wo d "' "" °" ^" ^"^ "" !?." ber^/l Eugene Chevreul f) Der Chemiker, Michel Eugene '°i»c ^ v°n «st ,U^'" ^"is gestorben. Er hat ^ ^erlich,'^/"'^ Jahren erreicht, und wenn auch «en ha t^"/"" seit mehreren Jahren so weit h'Nt. ""e, sy l/ dass er sein Lehramt nicht mehr aus« ^ k'ner h^'""e er sich bis in die letzten Tage geistigen Frische. ">ehr l.°st leine .'" ^" ätzten Decennien seine« !»t u^lefert ^p""^ bemerkenswerte Originalarbeit ^^tlvickl,.««^ "^" datiert weit zurück in jene ^Eftoche d« der modernen Chemie überaus be- Vertreter dieser Wissenschaft an die Erforschung der chemischen Zusammensetzung organischer Stoffe machten. Während damals — es war dies in den zwanziger und dreißiger Jahren — Ncrzelius, Wühler, Liebig u. a. in Deutschland unermüdlich an dem Ausbaue der Analyse organischer Stoffe arbeiteten, schritten in Frankreich Chevreul und Dumas denselben erfolgreichen Weg. Chevreul veröffentlichte im Jahre 1823 eine sehr bemerkenswerte Arbeit über animalische Fette; dieser Arbeit folgten Orundzüge für die organifche Elementar-Analyse und eine Reihe kleinerer Aufsätze in verschriebenen Fachzeitschriften. Später warf sich Chevreul. angeregt durch seine Stellung als Director der Färberei in der Pariser Gobelin-Manufactur, auf die Farbenchemie, die ihre heutige beherrschende Stellung zum nicht geringsten Theile seinen grundlegenden Arbeiten zu verdanken hat. Eine kurze Zeit spielte Chevreul auch eine politische Rolle. Es war dies bei der Belagerung von Paris im Jahre 1«70, während welcher er in seiner Eigenschaft als Director des naturhistorischcn Museums einen geharnischten, wenn auch selbstverständlich erfolglosen Protest gegen die Beschießung der Stadt einlegte. Chrvreul war eine überaus charakteristische und auffallende Erscheinung. Nicht zum wenigsten hatte wohl Chevreul seiner patriarchalischen Erscheinung die Beliebtheit zu verdanken, deren er sich in Paris überall er« freute Der grrise Gelehrte scheint eines sanften Todes gestorben zu sein. Da eine Krankheit als Ursache des TodcS in dem uns vorliegenden Telegramme nicht angegeben ist, so ist es wahrschcinM dass er ruhig und schmerzlos hmübcrgcschlummert ^ Sein einziger Sohn ist ihm bekanntlich vor wenigen Tagen im Tode vorangegangen, ein Ereignis, welches dem Greise verheimlicht wurde. — (Das Schnüren!) Schon wieder wird ein durch übernläßiges Schnüren veranlasster Todesfall gemeldet, und zwar aus Sachsen. Bei einem Ball in Meeraue stürzte plötzlich eine der Tänzerinnen, eine verheiratete Frau, ohnmächtig zu Boden und war einige Augenblicke darauf todt. Wie sich herausstellte, hatte die Dame sich zu eng geschnürt. — (Pariser Weltausstellung.) Der Pariser Gcmcinderath bewilligte einen Credit von einer Million Francs sür die Betheiligung der Hauptstadt an den Ausstcllungsfesten und dann noch 600.000 Francs für die Feste und Ergützlichkciten, welche die Stadt auf eigene Rechnung veranstalten würde. — (Eine große Stiftung.) Aus Proßnih wird geschrieben: Der vor 3 Monaten verstorbene Großindustrielle S. Singer hat, entsprechend seinem lang« jährigen gemeinnützigen und humanen Wirken, verschiedenen wohlthätigen Stiftungen testamentarisch 76,000 fl. zugewendet. Das Erträgnis von 40,000 fl. ist zu Iah< reöstipendien per 200 st. für sechs arme Hochschüler, die Nutznießung von 2000 si. zur Speisung armer Studierender in Olmütz und jene von 2000 st. zur Weihnachtsbescherung armer Kinder unserer Volksschulen zu verwenden. Das Kranken- und das Siechenhaus, das Barm-Herzigen-Spital und andere Wohlthäligteits-Institute wur-den mit ansehnlichen Gaben bedacht. — (Großer Brand in Surat) Aus Bombay wird telegraphiert: Eine große Fcuersbrunst wüthete Samstag in Surat. Mehrere hundert Häuser sind nieder« gebrannt. Der Schade ist sehr bedeutend. Surat ist eine sehr bedeutende Handelsstadt in der Präsidentschaft Bombay und bekannt durch ihr großes Spital für invalide Thiere. Local- und Provinzial-Nachnchten. Laibachcr Gemeinderath. (Schluss.) Namens der Vausection referierte Gemeinderath Hräsky über die Aufstellung eines Pissoirs an einem geeigneten Platze und beantragte, die Platzfrage infolange unerledigt zu lassen, bis das neue Landestheater erbaut sein werde, woselbst ein Pissoir sich als unbedingt noth-windig herausstellen wird. Bürgermeister Grasselli erklärte, das Pissoir, von welchem ' gt die Rede ist, sei bereits in allen Theilen sertiggrst clt, es harre nur der Aufstellung. Vielleicht würde sich d.e Aufstellung an einem geeigneten Punkte der Lattermansallee, wo ein solches dringend nothwendig sei, empfehlen. Es werbe überhaupt nothwendig sein, noch mehr Pissoirs aufzustellen, freilich unter Opposition der zunächst wohnenden Parteien, sicher aber unter Zustimmung des Publicums. Gemeinderath Zagar regte die Ausstellung eines Pissoirs auf der Tirnauer-Lände an, wo viele Schiffer, Holzbauern u. s. w. verkehren und die schön hergestellte Passage verunreinigen. Gemeinderath Valentin cic beantragte, das bereits fertiggestellte, schön ausgestattete Pissoir in der Lottermannsallee an einem geeigneten Punkte aufzustellen und mit Partanlagen zu verkleiden. Gemeinderath Tomsic rügt die große Unreinlichleit in der Zois-straße vi8-^-vi8 der städtischen Knabenvollsschule und ersucht, auch hier ein Pissoir aufzustellen. Gemeinderath Dr. Tavcar beantragt die Verweisung des Antrages bezüglich der Aufstellung des Pissoirs in der Latter-mannsallee an die Stadtoerschönerungs>Section zur schleunigen Berichterstattung. Der Antrag wurde angenommen sowie der Antrag des Gemeinderathes Hagar, dass der Magistrat die Aufstellung eines Pissoirs auf der Tir-naucr-Lände in Erwägung ziehe und darüber Bericht erstatte. Gemeinderath Hräsky referierte namens der Bau-section über den Remrs des hiesigen Ursulinnen-Con-ventes gegen den Auftrag des Stadtmagistrates, es sei der geplante offene Gang, welcher das Kloster mit dem neuerbauten Schulgebäude verbindet, zu verglasen, welchen Auftrag der Stadtmagistrat über Einholung des Gut-achtens des k. l. Landes - Sanitätsrathes erließ. Re« serent beantragte daher, trotzdem der recurrierende llon-vent betone, dass der offene Gang nur für erwachsene Mädchen der inneren Klosterschulc bestimmt sei, den Recurs des Conventes abzuweisen und den Stadtmagistrat zu beauftragen, den Bewohnungsconsens nicht früher zu ertheilen, bis der Gang verglast sein werbe. Gemeinderath Dr. Tavcar beantragte, dem Recurse des Ursulinnen'Conventes Folge zu geben, da ja die erwach' senen Schülerinnen der inneren Schule sicherlich Luft bedürfen und diefer Gang als Spaziergang für die Schülerinnen der inneren Schule bei schlechtem Wetter geplant sei. — Bei der Abstimmung wurde der Antrag des Gemeinderathes Dr. Tavcar abgelehnt und der Sec« tionsantrag, die Verglasung unbedingt zu fordern, angenommen. H. Nachdruck verboten. ^«u«^""Nö seiden. """ Gesellschaft von K. du Voisgobeh. ^ Tertia, ^'3°"sebung.) »'?« jene"^' "N Nut, dass die Gegen-^° >. un^ ? 6 war, was Via„ca zn todten ^" Ü ^ fühlt« i ^ 'Wr Worte traf ihn mit '" t«>?' UN b «L °^bie Illusion nicht lange wäh-,, 3"y. b doch nicht den Muth. ihr dieselbe !^"s>aM nicht begegnen zu müssen, ?Nn/e seine Np? 7 °"' ""d es war ihm. als "<^Frau^ als theile sie seine Be-k' He ' "c aber ahnte offenbar noch !?>' ö" d" ^ ^'bm von ihrer bevorstehenden Nl«°?e nach Fe. die es ihr bereite, mit dem mlich dHNuHn^renz z« reisen, sobald sie die h°ben ""-de. zn welchen U" H "°H fün ^" ""Ute dann ihre Kunst. L Ae n^ so ba.^" ^ Auslande fortsetzen; V ^?"^°ens ^?. .?°"^ versöhnen zu können; ^" Dessert durch Arbeit und "Nsh^ Ul"' eines fernen Tages in die Und nun war er jetzt schon wieder da. Nachdem er die unwürdige Komödie der Auswanderung ge-spielt, um von seiner Frau ein letztes Opfer zu er« trotzen, hatte er die Maske von sich geworfen und lehrte heim, um sich an den Qualen des unglückseligen Weibes zu weiden. «Ich hätte ihn vorhin vor den Augen der Ba-ronin erdrosseln sollen!» sagte sich d'Artige mit müh» sam beherrschtem Zorn. Er war so aufgeregt, dass er nicht zu sprechen wagte, um sich nicht zu verrathen; Andrea schwieg ebenfalls, so dass eigentlich nur tne Diva sprach, bis sie durch den Eintritt des Impresarios unterbrochen wurde, welcher kam, um ihr seine Glück« wünsche und seine Begeisterung auszusprechen. Bianca hatte die Furcht, ihren Gatten in der Loge der Baronm Benscrrade sehen zu müssen, gänzlich abgelegt, und als man kam. um sie zu benachrichtigen, dass der Vorhang alsbald in die Höhe gehe» werde, sprach ste ganz heiter zu d'Artige: «Ich hoffe, diesesmal werden Sie Andrea Nicht verlassen; ich sehe es nicht gern, wenn sie allein m den Coulissenist.. D'Artige wünschte nichts sehnlicher, als Mit Andrea allein zu sein, der er unverhohlen die Wahrheit sagen konnte, und verbeugte sich zustimmend. Der junge Mann glaubte gewiss sein zu tonnen, dass Andrea während des zweiten Actes Mlegenhelt qehabt habe, den Grafen Listrac zu sehen, da ste m der Coulisse Bianca gegenübel sich aufgehalten hatte, und er täuschte sich in seiner Annahme nicht; sobald er sich mit Andrea allein sah, flüsterte diese ihm zu: «Er ist da. zum Olilcl hat die Tante chu noch nicht gesehen, aber wenn er in jener Loge blecht —» «Tr wird bleiben, und alles ist verloren!» flüsterte d'Artige. «Wenn ich ein Mann wäre, ich wollte ihn schon von jenem Platz vertreiben!» entgegnete Andrea, und d'Artige erbebte. Er konnte und wollte Andrea nicht mittheilen, dass er den Grafen Listrac geohrfeigt habe und sich am kommenden Morgen mit ihm zu schlagen beabsichtige. «Ich habe versucht, ihn am Eintritt in seine Loge zu verhindern,» sprach er mit dumpfer Stimme, «ich war dazu nicht imstande, und die einzige Hoffnung, welche mir erübrigt, besteht darin, dass ein gnädiges Geschick die Gräfin davor bewahren wird, nicht nach jener Seite hinzublicken.» «Auch ich will solches hoffen; es ist Ihnen gelungen, sie zu beruhigen, und für den Moment wenigstens denkt sie nicht an ihren unseligen Gatten, was aber kann sich nicht während des 3. Actes ereignen! Wenn wir sie wenigstens gut sehen könnten, doch ist leider auf der Scene alles derartig gestellt, dass es für diesesmal nicht möglich sein wird. wenn wir nicht so glücklich sind, eine Spalte zu finden, durch welche man auf die Bühne blicken kann!» «Versuchen wir es; hört sie plötzlich auf zu sin-yen. so wissen wir, dass dis Unglück, welches wir be-fürchten, thatsächlich eingetroffen ist.» Der Chor der Mönche und die Soloscene des Bruder Lorenz nahmen ihren Verlauf; der milde Priester vermählte die Liebenden, ohne die Einwilligung des Vaters Julia's zu verlangen, und man hörte deutlich die Worte der Künstlerin: «Dies ist mein Gatte vor Gott — verbindet uns!» Offenbar hatte sie den Grafen Listrac noch nicht gkscheu. Alles verlief ruh!g. doch glaubte d'Artige zu bemerken, dass die Künstlerin in einzelnen Momenten ein Atom von ihrer Sicherheit einbüßte, doch da sie. während sie den Segen des Priesters empstngt und Laibacher Zeitung Nr. 88. 688 il.AMM. Gemeinderath Hräsky referierte weiters namens der Bausection gegen den Recurs des Ursulinnen-Conven-tes gegen die Einsehung der Gitter in die Fenster des ersten Stockwerkes in dem neuerbauten Schulgebäude. Die Gitter waren in dem vorgelegten Plane nicht eingezeichnet, doch silhrt der Ordensconvent der Ursulinnen an, dieselben müssen nach dem Ordensstatut eingefügt werden. Da die Gitter übrigens weiß angestrichen und die äußeren Fenster mit weißem Hohlglas verglast werden, so beantragt Referent, dem Recurse Folge zu geben und zu gestatten, dass die Gitter belassen werden. Die Gemeinde-räthe Ritter von Zitterer und Povse erklärten sich nur unter der Bedingung für den Sectionsantrag, dass entsprechendes Hohlglas bei der Verglasung benutzt werde. Nachdem der Referent Gemeinderath Hräsky in dieser Richtung bestimmte Aufklärungen gegeben, wurde der Sectionsantrag angenommen und dem Recurse Folge gegeben. Gemeiuderath Ravnihar referierte namens der Stadtverschönerungs i Section iiber das Gesuch des Co» mites zur Ausstellung des Vodnit«Denkmals und beantragt: 1.) die Aufstellung des Vodnik-Denkmals am Valvasorvlatze wird gestaltet; 2.) die Stadtgemeinde übernimmt das Vodnik-Denkmal in ihr Eigenthum und ihre Obhut; 3.) das Ersuchen, den Valvasorplah in «Vodnii-platz» umzutaufen, wird dem Comitll zur Abänderung der Straßenbenennungen zugewiesen. Gemeinderath Hräsky beantragt, es möge der Stadtmagistrat beauftragt werden, das entsprechende Pflaster um das Vodnit»Denlmal herzustellen. Nachdem in diesem Gegenstande noch die Ge» meinderäthe Hribar, Murnil und Dr. Vosnjak gesprochen, wurde der Antrag betreffs Herstellung eines entsprechenden Pflasters um das Monument der Bau-sectiou zugewiesen und die Sectionsanträge angenommen. Gemeinderath Zeleznikar referierte namens der Schulsection über die Verleihung eines städtischen Stipendiums per 250 fl. zum Besuche der Staatsgewerbeschule in Graz und beantragte, dasselbe von den zwei Compe« tenten dem Töpferlehrlinge Josef Ierom zu verleihen. Der Antrag wurde angenommen. Ueber Antrag des Gemeinderathes Dr. Tavcar wurde sodann wegen vorgeschrittener Zeit die öffentliche Sitzung geschlossen und die Erledigung der restlichen Tagesordnung auf eine in den nächsten Tagen einzuberufende Gemeinderathssitzung verschoben. — (Aus dem Reichsrathe.) Das Abgeordnetenhaus des Reichsrathes ist gestern den vom Herrenhause beschlossenen Abänderungen des Wehrgesehes (8§ 14 und 49) beigetreten, womit das erwähnte Gesetz endgiltig erledigt erscheint. Eine Aeußerung des Abg. Türl veranlasste eine Reihe erhebender Kundgebungen der Wortführer fümmtlicher Fractionen des Hauses für den Reichsgedanken und die Armee. Auch Landesvertheidigungs-Minister FML. Graf Welsersheimb trat mit würdevoller Entschiedenheit den Aeußerungen des Abgeordneten des Troppauer Landwahlbezirkes entgegen. Antisemit Türk erklärte nämlich, dass das österreichische Bündnis wertlos für Deutschland sei. Diese Aeußerung rief die entschiedenen Proteste des Abg. Plener und des Landes«Ver« theidigungs-Ministers hervor, welche allseitig lauten Bei' fall fanden. Abg. Dr. Rieger erklärte namens des Czechenclubs, für das deulsch-österreichische Bündnis, wel- derselbe den Bund schließt, der sie mit Romeo vereint, schr bewegt zu sein hat, so wähnte d'Artige, dass das Schwanken ihrer Stimme vielleicht ihrer Rolle zuzu« schrnben sei. Die Scene gieng zu Ende, der Vorhang fiel langsam, und die beiden Verlobten eilten auf die andere Seite der Bühne, um Bianca zu begegnen. Während sie ihr näher kamen, schien es ihnen, dass sie bleicher sei, denn vordem, dass ihre Augen intensiver leuchteten, doch sobald sie des Paares ansichtig wurde, trat ein Lächeln auf ihre Lippen, das jene beiden fchnell beruhigte. «Gott sei gepriesen, sie hat ihren Gatten noch nicht gesehen und wird ihn vielleicht aucb nicht mehr bemerken,» sagte sich d'Artige, während seine Verlobte ihm die Hand drückte und ihrerseits auch wieder zu hoffen anfieng. Sie wollten die Diva nach ihrem Ankleidezim» mer begleiten, diese aber wies sie mit Entschiedenheit zurück. «Verzeiht mir,» sprach sie mit großer Sanfmuth, «wenn ich Euch bitte, mich allein zu lassen. Ich möchte die nächste, große Scene, welche mir zukommt, noch einmal durchgehen und habe dazu obendrein Toilette zu machen; ich muss meinen Brautkranz aufsetzen und die Haare derartig arrangieren, dass sie sich gerade in dcm Moment entrollen, in welchem ich vor der Ohn« macht, welche mich befällt, den Kranz aus dem Haare löse. Eine wahre Künstlerin muss selbst alle kleinen Einzelheiten beachten. Sie sehen,» fügte sie, zu d'slrtige gewandt hinzu, «ich werde wieder kokett! Nun, meine Lieben, ich werde Euch vor Beginn des 4. Actes rufen lass»',l!. (Furtsetzung solgt.) ches eine Garantie des Friedens in Europa sei, einzutreten. Die Abgeordneten Fürst Liechtenstein, Graf Coronini und Dr. Steinwender wiesen die Aeußerung Tiirks zurück, welche Abg, Fiegl auch namens des Verbandes der Deutsch-Nationalen verleugnet. Der Präsident Dr. Smolla rügte den Abg, Türk. Nach dem Schlussworte des Referenten wurde H 49 angenommen. Hierauf wurde das ganze Wehrgesetz in dritter Lesung mit allen gegen die Stimmen der Iungczechen uud der Antisemiten beschlossen, worauf der Präsident die erforderliche Zweidrittel-Majorität constatierte. Sodann wurde die Debatte über den Voranschlag des Handelsministeriums fortgesetzt. Der Handelsministcr Marquis von Bacque -hem griff wiederholt in die Discussion ein. Der Gesetzentwurf, betreffend den Bau der Eisenbahnlinie Rzeszöw-Iaslo auf Staatskosten wurde nach kurzer Debatte genehmigt. In der gestern abends stattgehabten Sitzung wurden mehrere Titel des Etats des Handelsministeriums angenommen. Die diesjährige Rekrutierung beginnt in Wien am 9. Mai. Nächste Sitzung heute. — (PhilharmonischeGesellschaft.) Sonn-tag, den 14. April, findet im landschaftlichen Redouten-saale das fünfte Concert der philharmonischen Gesellschaft unter der Leitung ihres Musikdirektors Herrn Iofef Zöhrer statt. Zur Aufführung gelangt «Antigone» des Sophokles, Musik von Felix Mendelssohn-Barlholdy, für Declamation, Solostimmen, Männerchor und Orchester. Das leitende Gedicht wird von dem Herrn Victor Pes-sial gesprochen, die Soli von den Herren Dr. Leopold Delmor, Josef Vi>hm, Gustav Nebenführer und Johann Kosler gesungen. Der Männerchor der philharmonischen Gesellschaft wird verstärkt durch die Mit« glieder der Sängerrunde des Laibacher Deutschen Turnvereines. Anfang um 7 Uhr abends. — (Staatsstipendien.) Für die l. l. Bil» dungsanstalten für Lehrer und Lehrerinnen in Laibach wurde ein Staatsstipendium-Gesammtbetrag von 3500 fl. zur Verfügung gestellt. Die für 1889 verfügbare Summe beträgt mit den noch von früher in Anspruch zu nehmenden Geldern 3795 fl., davon sür Neuverleihungen von Stipendien 1275 st. Die Lehrkörper der beiden genannten Staatsanstalten haben ihre Anträge in Bezug auf die Stipendien-Verleihung bereits gestellt. — (Personalnachricht.) Graf von Har» tenau (Prinz Alexander von Battenberg) ist vor» gestern abends mit Gemahlin aus Venedig in Trieft eingetroffen und hat im Hotel de la Ville Absteigequartier genommen. — (Wählerversammlungen.) Wie bereits gemeldet, finden am 14, 15. und 16. April im Ge-meinderathssaale Wählerversammlungen statt. Sehr erwünscht wäre eine zahlreiche Betheiligung seitens der Herren Wähler, da ja bei den Wählerversammlungen die Gelegenheit geboten ist, die Wünsche und Ansichten der Wähler behufs mancher das Gemeindewohl betreffenden Angelegenheiten zum Ausdrucke zu bringen und den Candidates» die Durchführung derselben zu empfehlen. — (Befreiungen vom Landsturmdienste.) Wie die «Laibacher Schulzeitung» meldet, sind vor kurzem an die Directionen unserer Mittelschulen und die Vollsschulleitungen die Mittheilungen über die Enthebung , oder Nichtcnthebung der landsturmftflichtigcn Mitglieder d^r einzelnen Lehrkörper von der diesjährigen Landsturmdienstleistung gelangt. An der k. k. Lehrer-Äildungsanstalt wurde von dieser Verpflichtung niemand enthoben. — (Promenade-Concert.) In der Sternallee findet heute um 5 Uhr nachmittags ein Concert der hiesigen Militärkapelle mit folgendem Programm statt: 1.) «Feuerwehr-Marsch» von Rosenkranz; 2.) Ouvertüre zur heroisch - komischen Oper «Die Zauberslöte» von Mozart; 3.) «Angelo»-Walzer aus der Operette «Pfina^ sten in Florenz» von Czibulka; 4.) Phantasie aus der Oper «Die Hugenotten» von Meyerbeer; 5.) «Neues Leben», Polka francaise von Kral; 6.) «Nie kann ich dein vergessen», Lied von Abt. — (Das Elisabeth-Kinderspital) hält am nächsten Samstag um 4 Uhr nachmittags im Nalh haussaale seine 25. Generalversammlung ab. Auf der Tagesordnung steht u. a. der Antrag des Verwaltnngs-rathes auf Verkauf des alten Kindersftitals auf der Poland — (Krainischer Lehrerverein.) Die nächste Vereinsversammlung findet Samstag am 13. d. M. statt. In derselben wird Herr Oberlehrer Ben da seine Vorträge über die Lavtar'schen Rechenbücher fortsetzen. Die Versammlung findet diesmal im Clubzimmer des «Hotel Elefant» statt und beginnt pünktlich um 8 Uhr; man bittet daher um rechtzeitiges Erscheinen. Gäste willkommen. — (Deutscher Schulverein.) Bekanntlich findet morgen die diesjährige Plenarversammlung der Frauen - Ortsgruppe Laibach des Deutschen Schulvercincs statt. Die Tagesordnung ist aus dem in dieser Nummer veröffentlichten Inserate ersichtlich, — (Quartett Hellmesberge r.) Die bereits angekündigte Kammcrmusit-Soiroe des Quartetts Hell. mesberger findet heute um halb 8 Uhr im landschaftlichen Redoutensaale statt, worauf wir unsere Leser nochmals aufmerksam machen. Neueste Post. Original-Telegramme der «^albacheio Wien, 10. April. Wie verlautet, wird del ^ unmittelbar nach Ostern von Ischl, wo er "'^^,, weilru wild. in Schönbrunn eintreffen. da>el .,,^. Monat residieren und während dies" Z" °'^g)ll jahrs Inspicierungm der Garnison vornehmen- ^ österreichisch-ungarische Gesandte in Velgrav. V ^ Hengelmüller. ist heute anf seinen Posten ^ ^' Wien, 10. April. Pfarrer Weber hat '" ^ rathsmandat niedergelegt. (Bekanntlich eryi" ^ vom fürsterzbischöfl'clM Ordinariate M " .M" Auftrag, sich im Reichsralhe sowie a^'"«^M Landtaqe jeder Rede zu enthalten. ^'^.,,MB Finnic, 10. April. Die Groscherzogm vm ^n ist heute früh nach dreimonatlichem M" ^ h,l Abbazia abgereist. Erzherzog 3^"!'"^,! chof N Großherzogin bis St. Peter. Heute ist f.^rg" i" uald in Fiume eingetroffen; er begibt '!?) vielwöchentlichem Aufenthalte nach Abbazia, ^,. Berlin, 10. April. Der Neichsai'Mtt, ^z licht die auf eigenes Anfuchen erfolgte V" "'^ tz^' Staateministers und des Ministers des ttnru ^< sart von Schellendorf und die Ernennung ^ rals Verdy Duoernois zum Staats- "" minister. , ^ieM"^ Paris, 10. April. Man versichert, daj^^^^ ^ nachdem sie die Unmöglichkeit einsieht, das ^M den Osterferien zu erledigen, sich Donners« Mai vertagen werde. . ^„ Mie"!! Vriisscl, 10. April. Die Königm von " ^^ in Begleitung der Prinzessin Clementme g'^ ^M nach Mailand abgereist, von wo sich dtt!" ramar begeben wird. ^ , < aeste^.« London, 10. April. In Lichsield ftnd ^M ernstliche militärische Meuterei statt, ^el "' „^ Cabmetsbilduug ab; Catargiu übernaym Mission.___________________^^^---^^ Verstorbene. ^> Den 10. April. Josef Vratina, Arven , thal 11, Lippcntrebs. ^. Im Spital«: ^ 29 3" Den«. April. Alois Nazpotnil, va)" drop« umver«a!i«._________-—^?"W^ Meteorologische Beobach^M^!!^-^ 10. 2, N. 7241 9 0 W. mciß'g hM 9 . Ab. 726-3 8-0 NW. sch'"^ ,iiB e,i MM ^ Moracmicbel, dann sonma heiter N,^ttcr ^F^ .»ende VewiMuna; nach 1'/. Uhr emes ^«,'6 ^i<, regen, beiläufig eine halbe Stunde anhaue,'". ^, vo" ^ Nach 4 Uhr dunkle Woltcnzilgc. aus " ya^"" windln, später Aufheiterung; Ilare Mondnah ^^a!^^ der Temperatur 6 9°, um ii'1' "Nter^^^ ^ Verantwortlicher Rcdacteur^^-s-^ Eine Person, welche durch ein einsH MlH O>'^,, rigci Taubheit und Ohrengeräuschei' a«A A «^ Oic" ^ cine Beschreibung desselben in deutsch" AcholsA B^ qratiö zu übersenden. Ndresse: I- V- " (bi^^« N'olmssass»' 4. Vom tiefsten Schmerze erM z^ ^^.1 lichen Verlust unseres unuerss^!,^ ^M sichtlich Arudcrs und Schwagers, ""Johann Achtlet l. t. Majors i. N. ^ s^ sprccheu wir unseren zahlreiche Betheiligung <"" ". insbe!"'!, ftl> '" i»r die prachtvollen" irauzspc"den. "' O<,r"" wir auch dem l, l. Ofsicierscorps seine gütige Theilnahme. ^9. ,. Laibach am H.Apul !> —~~_ "' ' - 153 50 154-^^'«euersrei, «0-7,. ,i.>..0 z<5^'U^"'M°rl . 114 »5115,- Geld Ware Gtundentl.-Obligationen (sür 1UU fl, V/u Krain uud Küstenland . , IN» —-------- 5"/„ nlederösterreichilchc . . . 109«, 110 25, 5«/„ steirischr...... 104 75 -— 5°/„ lroatische »lib slavonische . INi — — — k"/« siebenburgische .... 104 95 105 25 5"/„ Temeser Banat .... 104 95 105 25 5»'V„ ungarische...... 10495 105 25 Andere öffcntl. Anlehen. Donau Reg. Luse 5"/„ l6-- Pram. Aul, d, Slodlgcm, Wien l<ü — »4<^4» Vi!>w>bll» «nlehen verlo». 5"/« »550 VU 5«> MMrieft (snr ll'«> fi,). Vubencr. llllg. «sl, 4°/„«. - - l»l »5 l22 — dlo. » 4'/,°/« - - - >(X»'7N l<» 1» dlo. » 4"/„ . . . »» 40 9« 90 blo, Prüm. Tchuldverschr. »"/„ 1lU 25, llo 50 Oest, Hypolhefenbanl lNj. 5<»°/„ lni — —— 0est,.u!!g, Äanl vrrl, 4>/,°/« . ll»i 5U ,U2 — betlo . 4°/„ . . lau —100-55 betlo 5«jähr, » 4°/u . . 100'— «!»U 55 Prioritäts-Oblinationen (für 10« st,). sserbinand« Nordbahn Lm, 1»8« ll>l-— lOl^U «allzische ttarl-Ludwig-Nahn - Nübbalin il 3»/„..... l45'»0 14« <>0 » i^ 5°/».....-------128" Ung.-galiz. Vahn..... lO0'b<> lOI — Diverse Lose (per Stück). Crebillose 100 st...... ,8N«^i9l2ü lllary i>ose 4« st...... ^.^, Donau Dllmpfsch. 10« si, . ,46-14« — Lalbacher Präm, Vlülrh. 20 st, zly'— 2» — vsener Lose 40 st..... «55? ^5.,» Palsty Luse 40 st...... ^4.,.. H4 ü» Nolhe» Kreuz, öst, Ves. v., 10 fl, 2,-50 ll, 70 Nudulpl, Lose 10 st..... 22 zo zz 50 Salm Lose 40 st...... ^50 «750 St, Oenml Kose 40 fi. , , , ^7.,. g« ^ Wnlbstein ^!osr 20 st, ... ^; _ 47>_> Windisch Oräh Lose 20 st, . . «<, zn «,'50 Gew, Sch, 0,3"/^ Pram, Schuld versch, d, AodencrebilanstaX . ,7>— 1« — Vanl. Actien (per Ltück). Änglo Oest, Van! 200 fl. 60»/,.«, 12« — 189,lk Vanlvrr»'!», Wiener 100 st, . , ,«? 85 10775 «diicr-Vlnst. öst, 200 st, S. 4<>"/<, 2»3 5« «94 — 'nbcml, «llg, 200 fl, . 18? — 18»' — lt«c°mpt!> Vcs.Ndrllst. 5.00 st, , «5 — 545 — Vir»' u, «lassenv,. Wieuer 200fi, 19« — 200 — Hhpothelrub., öst. 200 s«. ,5"/«. «»--. »9 — Velb Ware LHnderbanl. üst, 200 st, E. . . 23« 20 li'!« «0 Oestrrr, »ngar, Äanl «00 fi. . 903 - W5 - Umonda»! 2W fl...... 230'75 iläl — «crlchtiuaül. Nllg, 140 fi, , . 159 — 1«1 - Äctien von Transport-UnternthmunM. (per Ltücl), Albrecht Äahn 200 fl. Silber . —'- - - «lsölb ssinman, «ahn 2»0 fl. 2. 198 ^ 199 - B«hm. Nordbah» I5l» st.... 204 - 20« — » Westbahn 200 st. . . .331-333 — Äuschliehraocr ltls. 500 fl, , B,200ss,VVl. l«4 — 1«5 — IramwayOe!,Wr,,i70fl.»,W, —------------- » neue Wr,, Priorität«- «lctie» 100 fl...... 10U 2i 101 — U»», galiz. «isenb. «oa fl. Tllber 189 7b 190 25 «eld Wal, Ung, Nordostbahn 200 st, Silber 18» 50 1«i'L5 Ung,Westb,(«aab Vraz,200fi,S. 187 — 1»»>.^ IndustrieActieu (per Etüll), Gauges,, «llg, Oest. 10« ft. . «7«— «, _ ctgndirr ltisen- und Etahl-Ind. in Wien 100 fl...... 74>— 75>5(» Eisenbllhnw.Leihg,, erste, »Ofl,-------»5' .. «Elbemühl., Papiers, u. «.-<». 58 25 5» bn Liesingei Äraurrei 100 fi. . . 104- . 104 50 Montan Gesell, österr,-alpine 74 75 75 «5 Präger Visen Ind-Ves, 200 st, 85» — 359»— Salao Tarj, Sleinluhlen »0 fi, 2K5 — 2«7 — «Schlösslmühl», Papiers. 200 st, 215 — 217 — «Steyrermüli!»,Papiers,u,lU,-.<5, >2!«'— :»u .. Irisailri «oh!enw,-Gei, 70 fl. , ,08 50 1l»9 5V Wafsens, V,Otst,inWitNi0Ofl, 448 — 45.0 — Waggon^eihanft,, «llg, in Pest «0 fi......... 8o — „.._ Wr, Vaugesellschast 100 fi, , . «o-btt 8>> Wienrrbergtl Ziegel Aelien «es, 179' - 179'5>» Devisen. Deutsche Plätze...... 5» 72. 58 95 London........ ,20 25 12« s.5, Par«......... 4?'«L 47 «7, Valuten. Ducaten........ 5 e« ül.8 20-Franc» Stulle..... 851 l» 52 Deutsche Rtichsbaiilnoten . . 58 77. 58 8i!. PapIeiRubcl...... 1 »?_ l»8 Italienische Ällnlnoten (l00 «,) 47 45 47-55