Ml», str ZUlt." St» t» G»««tag, »S. JS««er t8SS. V. Jahrgang. Die .Marburger Aeiwng" erscheint jeden Sonntag, Mittwoch und Areitag. Preise skr Marburg: aau»iShrig 6 fl., haldjährig 8 fl., vierteljahrig 1 fi. 50 kr; für Anstellung ins Hans monatlich 10 kr. — mit Postversendung: ganzjährig 8 fl., halbjährig 4 fl.» vierteljährig 2 st. Die ein Mal gespallene Garmondzeile wird bei einmaliger Einschaltung mit 10, bei zweimaliger mit IS, bei dreimaliger mit 20 kr. l erechnet, wozu sür jedesmalige Einschaltung L0 kr. Inseraten-Skempelgebühr kommen. Abonnements-Eintadung. Bei Beginn des neuen Monates machen wir die freundliche Einladung AM Pränumeration. VrS«««eratto»<>V»et«. Fiir Marburg «««attich SV kr., «it i«'» Ha«» 60 kr., »it »inteijShrig ? si., halbjährig 4si., ga«»jiihrig » fl. Die AdWwistratio« der „Marborger gnlung.' Zur Geschichte des Tages. Die Spannung zlvischen Wien und Berlin muß zu einem bedenklichen Grad grstiegen sein, wenn man das verlebende Beneh' men des Grafen Bismarck gegen den österreichischen Gesandten und die Sprache der preußis^>en Regierungsblätter erwägt. Bismarck hat den Gra-fen Karolyi bei der AntrittSaudienz grob angefahren und sich in der weg-werfendften Weise über die inneren Verhältnissen Oesterreichs geäußert. Die Leibzeitungen Bismarcks drohen mit dem Austritte Preußens aus dem deutschen Bunde; drohen, daß Preußen die venetianische Frage der europäischen Behandlung naher rücken werde, falls Oesterreich die schles-wigcholsteinische Frage vo» eine europäische Konferenz brächte. Die von der schweizerischen Bundesversammlung beantragten Ae n-dernnae» der Bundesverfassung find, ivie ivir bereits aemel. det, mit Ausnahme eines einzigen Punktes ^Gleichberechtigung der Juden) voa der Mehrheit der stimmberechtigten Bürger und von der Mehrheit der Kantonsvertretungen verworfen worden. Da sich durch diese Abstimmung unzweifelhaft ergeben, daß die politische Ueberzeugung der Wäh« ler und der Gewählten fich widerspricht, so werden erstere von einem ver» faffungsmüßigen Mittel Gebrauch machen, das in keinem anderen Lande besteht — iie werden die Bundesvertretung abberufen! Nach der schweizerischen Bundesverfassung sind üO.VVO Stimmen der Wäh ler erforderlich, um die Frage: ob die Bundesvertreter abberufen lverden sollen oder nicht — dem Volke zur Entscheidung vorzulegen. Mit der Sammlung dieser Stimmen hat man begonnen. Wenu w i r mit unse- ren Vertretern nicht zufrieden sind, so muffen wir bis zum Ablauf der sechsjährigen Amtsdauer warten und da soll es ein Wunder sein, wenn es „immer langsam voran" geht? Der Entwurf, betreffend die Aufhebung der Klöster und Einziehung des Kirchenvermögens, welcher dem italienische« Parlamente vorgelegt lvorden, enthält unter Anderem die Bestimmung, daß öffentliche Sammlungen zu angeblichen Kultus- und Religionszwecken in Zukunft nicht mehr vorgenommen werden dürfen. Wenn dieses Ler-bot Gesetzeskraft erlangen sollte, dann hat es mit den italienischen Bei-steuern zum Peterspfennig, auf den es dabei in erster Linie abgesehen ist, ein Ende. Lamarmora soll entschloffen sein, in dieser Frage der Mehr« heit des Parlamentes, welche den Entwurf annehmen wird, fich zu fügen und es wäre dann eine Versöhnung mit Rom wohl nicht mehr zu hoffen. DerEindrnck, welchen dieThronredeRapoleons hervorgebracht,dauert nach einem Pariser Berichte der „N. Fr. Preffe" noch ungeschwälht fort und ist ein sehr peinlicher, da die Worte des Kaisers über die innere Politik nicht zur leisesten Hoffnung des Befferwerdens berechtigen. Wohl niemals hat ein Fürst seinem Volke, das in fiebernder Aufregung nach Luft und Freiheit schnippt, mit so keckem Freimuth sein lautes, üoermü-thiges Nein! entgegengerufen. Herr v. Bismarck selbst hätte diesem krie-chenden Abgeordnetenhause einen derartigen Fußtritt nicht zu Versetzen ge« wagt. Einer Nation so offen, so derb ins Geficht zu sagen, daß fie den Berus und die Fähigkeit befitze, zu effen. zu trinken und zu beten, im Uebrigtn aber gerade so viel politische Reife habe, als dazu gehöre, um die Segnungen Napoleons oder seiner Stellvertreterin mit dem großen Herzen und dem erhabenen Geiste würdigend zu empfangen — das ist in der parlamentarischen Geschichte noch nicht dagewesen. Daraus laffen fich nur zwei Schlußfolgerungen ziehen: entweder L. Napoleon, der so feine Fühlfäden besitzt, hat es richtig erkannt, daß die Nation von 1789, 1830 und 1848 tief genug gesunken, um so lächerliche Univahrheite», wie den Vergleich mit dem kaiserlichen Polizeisystem und amerikanischer Freiheit, ruhia hinzunehmen ; oder aber seine Fühlfäden find abgestuulpft, er hat den Maßstab sür die Beurtheiluug der Zeitstimmung verloren und steht schwindelnd, rasend, verirrt und verwirrt am Rande des Abeaundes. Amerika scheint mit dem Kriege gegen Meriko Ernst zu machen: eS sind starke Truppenabtheilungen nach dem mexikanischen Grenzfluß Rio Grande beordert worden und General Clowford wirbt Aret-schaaren an. Präfident Johnson will sein Kabinet verändern — und ein mehr kriegerisch gefinntes Ministerium bilden — nur zwei von den alten Ministern bleiben. Kaiser Max, welchem daran gelegen ist, jeden Zusam- Starrer Änn. starres Gesetz. «»II Z. T»«»». (goitsetzung.) Di« «»klage loard lauti»« aagehSrt. Sie war klar abgefaßt, so w'it da» Dmkel de« Kalle« «larheil zuließ. Sie war »h»e aHe Leideustafi versa»«, ohne alle «bficht. >r»eiid ein Borurthcil »'gen de» «»geklagten »» errege», va« darin gegen ihn einnahm, war nur sein Schweigen. Diese« k»»»t« er jede» «ngendlick brechen. Tr maßte e«. wenn er sich der Echnlb nicht ^nßt war, deren er angeklagt wnrde. »« s''» SchiKal. sein L-ben. seine Shre ab. Jetzt »nßte er Ipreche«. wenn er ein einzige« Wort für sein Leben nnd snr seine «bre Vorzubringen hatte. Da« Nächste, da« ans die »erlesnng der «»klage s-lge» mußte, war die Frag« de« Präfide»teu an den «ngeNaglen, ob er fich schnldig be-t«»»e. «ntwortete e» Ja, so war jede« «erfahre» vor de» S»sch«or»e» ,» a»d«. Der «»geklagte hatte dann selbst »nd unwiderrnflich da« Schul-dlg de« M«rde« »ber fich ansgifproche». »»d f»r die Richter blieb »ur »a« k«»rige «eschäft. di« Straf« »er Hiurichtung d»rch da« Beil gegeu d« Mörder »»«zuspreche». Da« Gesetz schrieb da« «lle« a»«dr»cklich klar «nd d^tlich vor. Antwortete er Ntin. so mußte er zugleich das Dunkel anfhellen. das so schwer und dicht über ihm nnd sei»er Zhat lag. Jedes Herz in der großen Versammlung klopfte vor Erwartung Nur der Angeklagte selbst stand unverändert in seiner muthigen nnd ergebenen Ruhe da. Angeklagter, fragte ihn der Präfident. Sie haben die Anklage gehört, bekennen Sie fich schnldig? Der Angeklagte wollte antworten. Man las in seine« ««beweglichen Zügen die Antwort. 3a. wollte er sagen. Der Präfident glaubte, ihm zuvorkommen zu müffen. Antlvorten Sie nicht unbedacht. Angeklagter. Sie sprechen fich selbst Ihr Urtheil. daS schwerste, das über einen Menschen gefallt werden kann. Sie find des MordeS angeklagt. Geben Sie der Wahrheit die volle Ehre. Lassen Sie aber auch keine andere Rückficht, keine Leidenschaft, keinen Haß. keinen Trotz auf fich einwirken. Gehen Sie mit sich zu Rathe. Ich laffe Ihnen Zeit. Es war ein braver Richter, der so sprach, gesetzlich und doch menschltch. Die Spannung der Versammlung war auf das Höchste gesteigert. Der Angeklagte bedurfte keiner Zeit. Ich bekenne mich schuldig! antwortete er mit seiner ruhige«, feste« Stimme. ^ ... Ein Entsetzen ergriff die Anwesenden. Selbst den Staatsanwalt sah man tinen Augenblick blaß werden. Den Uhlanenoffizieren Nlrrte« leise die Säbel, die fie vor fich gestellt ««d auf die sie die Hände gelegt hatte«. Es war die einzige Unterbrechung der tiefste» Stille. Das Gericht hatte jetzt i^e traurige Pflicht zn erfjzlle«. Damit war die Berhandlu«g zn E«^. Mit ei«e« Todesurtheil. Mit dem Todesnrtheil gegen den Mann? riefe« doch wohl i«i««er-tiche« Bebe» hundert «nd hundert Herzen. Der Präsident wandte fich z» de» Geschworm«. Er wollte ße e«t- lasie« Er wurde nnterbroche«. Der Vertheidiger des Angeklagten erhob fich. Hrrr Präsident, ich bitte um das Wort. Der Präfident sah ihn fast «berrnscht an. Nach dem Gesetz« »»« Mtnflot mit NpidoMßnfoktM /o la»gt alß nur möglich zu vermtl' den. hat di«? Truppe» von der Grenze ZexaS zurüctbkordert. ivcil er mit Recht befürchtet, daß sonst der gerin.^füqWe llmft^ind schon /ine» Konflikt hkkbeisüliren könnte. Auch die Nß"zcvi scheinen M auS dcmselbm Gründe aus Chihuahua mehr in das Innere MeMs zuiückgezoqen zu haben. _______ Bolksgerichte t» Streitsachen. Marburg. 27. Jänner. III. (Fottsetzung.) Die OeKentUchkeit muß «nbeschräntt sein. Vei den alten D^its^n umstanden ^jeverzeu wehrfähige, d. i. ftimmbertchtistte Manner daS Gericht, ja! sie vlpßl^dabei erscheinen — und diese auszuschließen stauch heute Niemand M» k^echt: sie alle sind gerichtssähifl; die neun H.^üffen treten nur ij^e stelle. Die Wühler haben sogar ^ie Pflichl, sich zu übnstiMW-?^ Äkvollmächtigten dem Auftrage nacheMWn A»d sollten dabei nicht zugegen sein dürfen? — Viele behaupten: Die Sitt lichkM Dlesk wstrey aber eine Seltenheit und müßten s»G W Mch:. K wSrdm dät 1lrb.l »»r machen, statt es z>!» verhüten. Aas Nüur ein Forschen und Fragen! Aus MaizgjA A» Wür^e ^ie Geschichte übertrieben und je greller die Karben, deno eher würhe sie aegloubt: der Schleier des Geheimnisses muß geliftet litUen^ — Wßb^gierve ist an und für sich ein edler Drang, ist zu Mf'eil/jÄurMM d'^r minsMchen ^atur, a!» daß er nicht auf jede mögliche Art uqH Befriedigung streben sollte: verschließen wir seiner Be-reMtw^ M ^ '«offenen ^Meg. so wird er die Heimlichkeit auf heiinW ' ' Ä^ößkiMN Aüh VWteib^r haben berathende Stimme. — Jener leitet M Gttand^uyg ; titsei'versüßt schon während der Berathung einen wotlb>^rM/teii skch vorbereiten und lzaben dem- «ach^^nk^ MiEiedern des Gerichtes die genaueste Wiffen- schch ti^n' der Kililje. ' Nie aber im täglichen Leben von einer Sache zuerst tzricht uiid sprechen KU. wer sie am besten kennt, so ist es natür lich/ haD ' GiyßrichtikV' Uyt Schreiber da» Wort ergriisen. ehe noch die EchWik Dram'w^den. ' ltrtlieil wird allerdings von diesem Worte seht VÄtißu^; Äer es lsi nur die Wirkung die der frcie Geist immer hat. teinl M di^'Schi!lffen m'cht entziehet werden, nicht entzielien sollen. Merk Schöffen spreihe» ^^d ganze Urtheil — eS gibt keine geson-derten'hraAet» !über Thätsache und Recht: die Trennung ist s
e» Sie jene Ueberzenguna 7 Sie haben sie nicht. Sie ktanen sie nicht haben, »eil in dieftf träNriM Sache idch felgt.) Angekomme in Marburg. vom 21. bi» 26. ZSnner. »Erzherz. Johann." Die Herren: Schlögl, Güterdir., Graz. Lembergcr, Kfm., Vten. Dr. Strafella, Advok., Pettau. Ninkelset. Ingen.. Wien. Hartl, Sschftsreis., vieu. Hack, Kfm., Wien, vrosenag. Kfm.. Wien. Arank, Aleischer, Graz. Krantl, theaterdir., vrann. Harlupver und Horstig. Kaufl., Wien. Majer. Kaufm., Linz. — Frl. v. Franken, Schausp.. »lagenfurt. ^Stadt Wien." Die Herren: Ausch, Kfm.. Wien. Wittmann, Kfm.. Cassel. Hnbert, Commi». Graz. Müller, Kfm., Wien. Ott; Kindel n. Schweighofer. Hndltreis., Wien. Dr. Mörtl, Advokat, Eilli. Haßmann. Hdlsreif.. Wien. Löw, «gent, Wien. Pilz, «gent, Skünn. Lovrek, Fbkt.. Wien. Pastner, Kfm.. Gra^ Mayer, WerkSl»uchh., Lippitz. dach. Lichtaegel, kt. Regier.-Nath., Graz. Wettendorfer, Tetreidehdlr., Graz. Ge^ästsderichte. Marburg, S7. Jänner. (Wochenmarktsbericht.) Weizen fl. 3.»b, Korn fl. 2.85, »erNe fi. 22.0. Hafer ft. 1.S0, Kukuruh fl. 2.20. Heiden fl. 2.—. Srdiivfel fl. 0.9S pr. Metze». Rindfleisch 1ü tr., Kalbfleisch 22 kr.. Schweinfleisch jnng 22 kr. pr, Pfund. Holz IS« fl. S.2b, detto weich fl. 2.10 pr. Klafter. Holzkohlen hart fi. 0.60. dßtto weich fl. 0.4S pr. Metze». Heu fl. 1.S0, Stroh, Lager^ fl. 1.L0, Streu, fl. 1.1 N pr. Eentner. Pettau. 26.Jänner.(Wochenmarktsbericht.) Weizen fl. 8.40. Koni fl.2.80, »erste fl. 2.10. Hafer fl. 0.—. Kukurutz fl. 2.20, Heiden fl. 2.10. Srdäpfel fl. 1.— pr. Me^n. Rindfleisch 17. Kalbfleisch ohne Zuwage 21, Schweinfleisch iung 18 kr. pr. Pf. Holz 86" hart fl. 8.40, detto weich fl. 6.80 pr. «»after. Holzkohle» hart fl. 0.4S, detto «eich fl. 0.40 pr. Metze«. Heu fl. I.Sü, Stroh, Lager, fl. 1.80. Streu, fl. 1.20 pr' Eentner. WaraSdin, 2». Jänner. (Wochenmarktbericht.) Weizen fl. 8.60, Korn fl. fl. 2.60. »erste 1.S0, Hafer fl. 0.—. Kukurutz fl. 2.—, Srdäpfel fl 1.^0 pr. Metzen. Emt sreilMicht stvafeitige Wlihnuag im erst« Stocke mit 4 groten Zimmeni, Küch«. Sptistgewölb, Galten »»d Keller um 2Z0 si. i. W., dann ei« fast neuer Äftudorfer »nd sM»e Ei»richt«»g ist ,« habe« bei (27 I. Bratanitsch in Petta«. Ei» Zollpfund S4 U- Ein Zollpfuud S4 Kundmachung. ' Mmderroflich nur 3 Tagt. Die vom großartigen Brande der berühmten Leinemvaaren-Fabrit des M. P. in Trantenau noch geretteten Leinenwaarm-Vorräthe im Werthe von A. NV,VVV lvurdcn von der Assekuranz'Gesellschaft hieher geschickt, um selbe während des gegenwärtigen Marktes um zu veräußern. — Die Gelegenheit, reele und solide Waare zu bekommen, beliebe man nicht zu versäumen, indem «och «it kW derartig dikiger Verkauf stattgefunven hat. wie folgender Preis Eouraut kundgibt. Preis Couraut von Leiuwaude«: Stück halbgeblcichte Leinwand, 30 Ellen . fl. 6.— und höher ganzgebleichte 30 36 8.— 10 — 12.— 12.— Leintücher Leinwand ohne Naht llen für Kinderwäsche 13.— 11.— 12.-14 — 16.S0 25.— 35 — 14.— zeichnen fich durch Billigkeit und langsames Brennen besonders auS, sind daher jeder Stearin Kerze vorzuziehen. Werden zur gütigen Abnahme empfohlen von (26 «r. 1gZ4S. Lizitatious-Kundmachung. (19 Am 3. März 1866 Bormittegs 11 Uhr wird bei dem geftrtigtcn Bezirksamte die Herstellung eines Rekonstruktionsbaues einer Brücke auf der Bezirksftraße. zwischen Hollern und Maria-Raft in der Ortsgemeinde Aeift^ gaal im Kostenanschlage von 253 fl. 46 kr. Oe. W. im Wege der Minnendo Lizitation vergeben werden, wozu Baulustige eingeladen werden. K. k. Bezirksamt Marburg am 16. Sänner 1866. Der k. k. Bezirksvorsteher im Dienste abwesend: Füger. 24) Alle Jene. welche gegen die Berlassenschast der am 27. September 1866 zu Mauerbach verstorbenen verwitweten Grundbefiperin Maria Hoinig eine Forderung zu stellen haben, werden hiemit aufgefordert bei der lmf den 15. FebniKr!8KK vormittags 8 Uhr in der Kanzlei des Gefertigten k. k. Notars als GerichtSkommifsär ange-ordnetenTagsotzung ihre Forderung so gewiß anzumelden und dtirzuthun, als »vidrigenfalls ihnen kein Pfandrecht zustünde und die Berlassenschast durch die angemeldeten und liquidirten Forderungen erschöpft werden würde, dieselben nicht mebr berü^chtiget werden könnten. Marburg am 22. Äänner 1866 Dr. Fr. Radey Rumburger. 37 Ellen für 12 Dameuhemden Lederleinwand für Leintücher, 37 Ellen schlcfische rohe Leinwand für Damenhem- den und Leintücher .... Gebirgsleinwand, Handgespinnst. 30 Ellen Rumburger Kettengarn, 30 Ellen Freudenthaler Leinwand, 38 Ellen 50 Ellen Rumburger Leinwand . 54 „ „ hochfeine Leinwand «/ »/ 10/ /4' 40 Preis Couraut vou Tichelu: Ein halbes Dtzd. weiße Rnmbnrger Leinen Sacktücher tr. 90 und höher „ „ feine Batisttüchel . . . fl. 1.50 „ „ „ Damen Taschentücher „ 1.50 „ „ „ l^roße Herren Sacktücher . . „ 1.75 „ „ „ färbige Sacktücher . . . „ 1.20 „ „ „ Kaffee, und Tisch Servietten kr. 60 „ Außerdem befindet fich noch am Lager ein großes Sor-timent von Handtüchern zu 30 Ellen, nnd Abaepaßte, sowie Kaffee- und Tischtücher, alle Gattungen Barchente, Flanell. Stanking, färbige und weiße Leinengradl. Bettzeuge, Tischteppiche und Bettdecken. Garnituren für 6. 12, 18 und 24 Personen zu staunend billigem Preise. — Besonders bemerkenSwerth . 10,000 Ellen beschädigte Leinwand-Reste^WW zu äußerst billigem Preise. Das geehrte P. T. Pitblikum wird gebeten, von dieser Kundma-chung Notiz zu nehmen, indem sämmtliche am Lager fich befindlichen Artikel unter Garantie von Echtheit und richtigem Ekenmaße verkauft werden, und nicht mit marttschreierischen Avisen zu vergleichen. Das Berkaust'Lokale befindet sich: Obere Herrengaffe vis i vis de« Hotel Mohr^. Auswärtige Kommissionen werden auf das Promtefte effektuirt. vr. Vatttfon's Gichtwatte lindert sofort und heilt schnell «M »ml lUwllwltU»»»» " aller Art. als Gesichts-, Brust-, Hals- uitd Zahnschmerzen, Kopf«, Hand-und Kniegicht. Magen- und UnterleibsschmerZ n. In Packeten zu 50 Ukr. und zu si. I ». W. sammt Gebrauchs-anwcisung allein echt in der Apotheke „MM Mohren." Lrste 08terreieki8olKv InM KkielklM Ich beehre mich den P. T. Herren Aktionären, Produzenten und Handelsleuten die Anzeiqe zu machen, daß mir von der löbl. ersten österr. Ez« ««d Import-Gesellschaft die Agentur für Marburg und Antersteiermark übertragen wurde, und erlaubt mir hiemit, mich zur Ercheilung von U»seA«^e>, NeVer>ah«e von W««»e««»tie»> und Anknüpfungeu von Geschäfte« für obige Gesellschaft zu empfehlen. 7) arburg, I. Jänner I86L. ^>to> ksiifji»». UM «kW»»: GeM»z Wießttz>l»r Drwe «»» Dert«> »«, Gd»O?h ZMischitz w