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W-nn wir nun in dem künftigen österreichisch-arischen Zolltarife zum Schutze unserer Land-ichalt die deutschen Zollerhöhungen nachahmen folgende gering berechnete, durchschnittliche erhöhungen festsetzen würden: für den Metercentner Getreide . . . . I fl. . „ „ Mehl.....2 . » daS Stück Schlachtvieh......5 , würde da« von uns bezogene ungarische Getreide, 'l und Schlachtvieh nach einem bekannten volkS. lRachdrut »ndole».) Z)ie Yiöitistin. i. Auf einer Reise, ^>ie der mächtige Fürst ^ael R . . . auS Petersburg kurz nach dem tsch-französiichtn Kriege nach Frankreich machte, er auf einer Gesellschaft die Prinzessin Lisa, entzückende Tochter deS Generals von Contre-ont kennen gelernt, welche die wie ein Phönix ihrer Asche erstehende Pariser Gesellschaft schon »alS mit dem Namen „die schöne Madeleine* ichnete und die ebenso arm als schön war. Michael wurde trotz seiner vollgezählten vierzig hre und trotz der bestimmten Absicht Junggeselle bleiben, Gegen die viele junge Mädchen und itwen der russischen Aristokratie angekämpft ten, von einer heftigen Leidenschaft ergriffen. »Muitn", sagte eines abends Madeleine zur live de« General«, .wärst Du zufrieden, wenn Fürstin würde?' „Nicht Mnz. denn Du bist so schön, das« Du Snigin werrden könntest. Allerdings sind die Irinnen im unserer Z'it selten." Zch erimnere mich thatsächlich nicht, einem rmten TlypuS menschlicher Schönheit in so vorragende:? Vollendung wie»« begegnet zu sein, sehe e« noch, diese« anbetungsvolle Geschöpf, Abend«), wenige Wochen nach ihrer Ver« atung m Ider Großen Oper vor mir. Ich weitet. eS saßen da im Parquet wenigst,»« zig Zuschaauer, die mehr oder weniger alle in verliebt geeivesen waren, von der einfachen Zu-iing bid zzur wahnsinnigst-n Leidenschaft. Man sich dentken. wie aufmerksam diese Leute auf 26. Jahrgang. wirtschaftlichen Gesetzt um den Betrag dieser Zoll» erhöhung theuerer werden. Diese von un« jährlich an Ungarn zu ent» richtende Preiterhöhung würde also unter Zugrunde« legung der obigen Bezug«menge und Zollerhöhung betragen: bei Getreide. . . 16,000.000 fl. „ Mehl .... 10,400.000 „ . Schlachtvieh 4.400.000 , Zusammen 30,800.000 ~fi7~ Also eine auch nur bescheidene Erhöhung unserer landwirtschaftlichen Schutzzölle würde im Fall« der Fortsetzung der österreichisch-ungarischen Zollgemeinschast Oesterreich mit einer jährlichen Abgabe von mehr al« 30 Millionen Gulden zu Gunsten Ungarn« belasten. H ben wir aber die Zollgemeinschast mit Un« garn aus, so bedarf unsere Landwirtschaft gar keiner Erhöhung der Schutzzölle, weil sie schon durch neuen Zolljchutz gegen Ungarn weit mehr gefördert wird, al« sie durch die deutschen Zollerhöhungen geschädigt werden kann. Die AuSsuhr von Oester-reich-Ungarn nach Deutschland beträgt nämlich in den obigen, matjgedenden landwirtschaftlichen Er» zeugniss.n nur einen Bruchtheil der bezüglichen An«suhr von Ungarn nach Oesterreich, wie die folgende Gtgtnübetstellung anschaulich macht: Bezeichnung der Ausführung im Jahre 1900 von Ware« Einheit Ungarn nach ,Urn"n°» DefUmitti Sianl Getreide Meter-centner 18,000.000 2.008.000 Mehl 5,200.000 124.000 Schlachtvieh Stück 880.000 148.000 Hieraus ergibt sich, das« unsere Landwirtschaft die AuSsuhr nach Deutschland sehr leicht ver» schmerzen könnte, wenn sie nur einigtrmaßtn gegen den Druck der übergroßen ungarischen Einfuhr nach Oesterreich geschützt würde, weil letztere laut der die Musik horchten. Man hätte ihnen „Mireillt" an Stelle der „Hugenotten' vorspielen können, ohne das» e« einem einzigen von ihnen eingefallen wäre, da« auch nur zu bemerken. Da« war und wird wahrscheinlich der denk-würdigste Tig auS Madeleine« Jugend bleiben. Sie fühlte sich gleichsam in den Augen eine» Ge-schlechte« gerächt, da» ihr nur Groll einflößte; denn unter diesen Männern, die sich damal» zu Grunde gerichtet hätten, um auch nur eine Stunde von ihr gelitbt zu werden, war auch nicht ein rinziger, der sie nicht früher zu arm gesunden hatte, um sie zur L«ben»g-fährtin zu machen. Allein in der großen Loge mit ihrem Gatten sitzend, stolz, anscheinend kaum lächelnd, doch im Grunde über den Triumph, den sie errang, vom Kops bis zu den Füßen bebend, strahlte si* Schönheit au«, wie ihre Diamanten das Licht auS« strahlten. Sie war ein lebender Superlativ, denn sie konnte sagen: »Ich btmerke hier fünfundzwanzig Frauen, die schön sind, doch ich bin die schönste." An «nem Abend machte eine Amerikanerin, die mehrfache Millionärin, aber durchaus nicht hübsch war. folgendes Geständnis: »Ich wünscht nicht, dtr Prinzessin Michael zu gleichen, dtnn daS wärt zu viel verlangt. Doch, wenn ich nur ihre Zähne haben könnte, so würde ich mit Freuden mein Hotel in den ChampS Elisee« hingeben mit allem, wa« darin ist, ja, «eit»«» Schmuckkasten noch obendrein. Mit solchen Zähnen braucht man nicht hübsch zu sein. Man lächelt oder gähnt, je nach den Umständen, und alle Welt liegt einem dann zu Füßen." »Nun, ich fürchte,* versetzte ein Diplomat, obigen Tabelle (in Vielfaches von dtr ersteren beträgt. Unsere Industrie hat vom ungarischen Zoll» schranken nicht mehr viel zu fürchten. Unsere im vorigen Jahre begonnene Zwischen» verkehrSstatistik zeigt eine staunenswerte Entwicklung aller Zweige der ungarischen Industrie, ja. b« Eisen und Eisenwaren ist die ungarische Industrie der österreichischen mit einem reinen jährlichen Ueberschufse der Ausfuhr von 600.000 Mettr« centner überlegen. Wenn wir mit Ungarn in Zollgemeinschast verbleiben, wird unserer Industrie auch daS für sie wichtige, ungeheuere russische Absatzgebiet versperrt werden. Schon im Jahre 1394 wäre der russische Handelsvertrag bei einem Haare an der Weigerung Ungarns, in eine Herabsetzung unsere« Getreide« zolle« zu willigen, gescheitert. Der neue, zwischen Oesterreich und Ungarn zu vereinbarende Zolltarif wird sicher nach deutschem Vorbilde eine Erhöhung dtr Agrarzölle bringen. Das« hiedurch Oesterreich zu ein«r Jahresleistung von mindestens 30 Millionen Gulden an Ungarn genöthigt wird, ist nicht die einzige Folge einer einer solchen Zollerhöhung, wir werden hiedurch auch in eintn Zollkrieg mit Russland verwickelt, welche« wiederholt erklärte, das« e« bei weiterer Erhöhung der LandwirtschaftSzölle keinen Handel»« vertrag mehr schließt. So hätte die Zollgemeinschast mit Ungarn für Oesterreich den Ausschluss seiner Landwirtschaft vom deutschen, und seiner Industrie vom russischen Absatzgebiet zur Folge. Macht sich hingegen Oesterreich in zollpolitischer Beziehung von Ungarn frei und unabhängig, so kann e« mit Ausstand in die engsten HandelSbe« ziehungen treten und seine Landwirtschaft wird für da« verlorene deutsche Absatzgebiet durch den neuen Zollschutz gegen Ungarn reichlich entschädigt. Die Fortsetzung der Zollgemeinschast bietet also nur Vortheile für Ungarn und Nachthtile für Österreich. Dagegen ist die Auflösung dieser Zoll« gemeinfchaft in jeder Hinsicht für Oesterreich vor» „die Prinzessin ist mehr dazu bestimmt, zu gähnen al« zu lächeln. Ihre Excellenz von Mann sieht weder amüsant noch bequem au«. Die »schöne Madeleine" wird sich wohl öfter al« einmal in ihrem Leben nach Pari« zurücksehnen." II. Nein, der Fürst war wirklich nicht bequem, selbst nicht zur Z it seiner Verheiratung. Doch einige Jahre später war er e« noch weniger; die Fürstin konnte e» bezeugen. Er verdankte e» der Koketterie seiner Frau, das» er eifersüchtig wie ein Tiger, und der Gunst de» Zar«, das« er Polizeiminister geworden war. Man muss gestehen, das« diese beiden Eigenschaften nicht geeignet waren, »inen Menschen liebenswürdig zu machen. Indessen hatte er ein Mittel gesunden, seine öffentliche Thätigkeit im Dienste seiner privaten Eifersucht zu verwerten. Ganz genau wie bei un» die kleinen Herren au» den Ministerien einen bi« an die Zähne bewaffneten Kürassier benützen, wenn sie im Theater oder im Circu» Freibillet haben wollen. Kürassiete gebrauchte der Fürst Michael nun wohl nicht, obwohl er ganze Scharen davon zur Verfügung hatte. Er halte e» einfacher gefunden, au» den besten Beamten seine« Personal« den Kutscher zu wählen, der seine Frau fuhr, sowie auch dtn Portier, drr dit Thür seine« Hotel« bewachte. Dann hatte er zur Ergänzung auch noch da« «schwarze Sabines, und ich darf wohl vorau«-fetzen, das« ein jeder die Bedeutung de« „schwarzen Eabinet«" kennt. — Zu Anfang hatte der unglückliche Minister Seite 2 „Deutsch^ Wacht Nummer K7 theilhaft. Da nun diese Auflösung im Falle der Ablehnung des ungarischen Ausgleiche« von selbst eintritt, so ergibt sich aus die gestellte Frage, wa» mit diesem Ausgleiche zu geschehen hat, von selbst die Antwort, das« derselbe i« jedem Fall« abge-lehnt werden mu'«. Die geheimen Instruktionen der Jesniten. Al« man im Jahre 1764 dem Jesuitengeneral Ricci nahelegt», »ine gründliche Rtsorm der Oiben«-gesetzt für die Gtsellschast J»su vorzun»h»»n, sprach »r da« geflügelte Wort: „Sint ut suot, aut non «int.» (Sie mögen besteh»», wir sie sind, oder überhaupt nicht bestehen.) Der General wollte da-mit sagen, nehmt dem Jesuitenorden nur ein einzige« charakteristische« Merkmal, beraubt denselben seiner Eigenheiten, die Euch so verhasSt sind, und Ihr habt überhaupt keinen Jesuitenorden mehr, denn ein anderer al« der bestehende entspricht nicht seiner Bestimmung, eine blinde und tode«muthige Garde zu bilden, im Kampfe für weltliche Macht und irdischen Glanz der katholischen Kirche. Einzelne Staaten beantworteten diesen Au«-spruch mit der Lande«veri»eisung de« Orden«, und Papst Elemen« XIV. sah sich wenige Jahre später genöthigt, den Jesuitenorden selbst in der Bulle »vomiuus so re«!emptor' aufzuheben. Trotz dieser Verfügung de« unfehlbaren Papste« besteht aber der Jesuitenorden heute noch, und mit ihm blieben alle Gesetz« und Rtgeln ausrecht, welch» den Orden schon zu jener Zeit zu »inem ganz eigenartigen g»-stempelt haben. Mehr denn je läs«t sich der ge-waltige Einflus« de« JtsuitiSmuS auf all»n Gebi»l»n des kirchlichen und öffentlichen Lebens verfolgen. Trotz allem Leugnen und trotz aller cafuistifchen Widerlegungen gilt auch heute noch jener berüchtigte Grundsatz „der Zweck heilt die Mittel' alS oberste Richtschnur sür daS Thun und Lassen der Mit-glieder deS Ordens, und keine andere religiöse Ge-meinschaft der Welt kann sich rühmen, durch die rücksichtslos« Handhabung diese« Axiom« mehr Un-glück in die Welt gesttzt zu haben alS die Jesuiten. Man ha« längst gemusst, dass der Jesuitenorden einen besonder« fest gegliederten Organismus bildet, und man vermuthe« nicht mit Unrecht irgend-«in geheimes Band, welche« die Mitglieder so fest aneinander schmiedet, um allen Stürme» und Angriffen wirksamen Widerstand bieten zu können. Diese Vermuthungen wurden in der That nicht ge> täuscht, denn schon im Jahre 1812 konnten in Krakau »die geheimen Vorschrift,« der Jesuiten" drr O'ffentlichkeit btkannt gegeben w»rd»n. Ander» Publication»» folgten dieser ersten Au«gabe bald nach, stit de» l»tzt»n zwei Tecennie» aber war eS nicht mehr möglich, »in Exemplar derselben im Buchhandel zu bekommen. Möglicherweise sorgten die Jesuiten selbst dafür, dass alle Exemplar« ditser verrätherischen Geheimoorschrifien schnell und zu Dutzenden an seine Frau gerichtet« Li«b«S«r-klärungen in allen Tonarten gelesen; dann war in der Bewegung ein Stillstand eingetreten; nicht das» die Fürstin weniger venührerifch wurde, aber man fing an, dem Fürsten zu mis»trauen. Die Leute, die ihre Hoffnungen und Klagen den Posten und Telegraphen seiner Majestät anvertraut, hallen fast immer ge'ehen, wie sich da» Unglück in d»n uner-warielsttn und verschiedensten Formen an ihre Schritte heftete. Man fragte sich sogar, wie eine» der Opfer eine» Tage» sagte, ob die Prinzessin etwa den bösen Blick oder der Fürst zu gute Augen habe. Wohlverstanden giengen die Antworten ebenso durch da» schwarze Eabinet wie die Anfragen, und Excellenz konnte sich überzeugen, das» er der Gatte einer koketten Frau, aber auch nicht« weiter war. Sich selbst viel um seine Frau zu kümmern, dazu hatte er kein« Zeit, denn die Sorge um daS Leben deS Zar« hielt ihn in beständiger Aufregung. Taher kann man sih feine schreckliche Ueber-raschung denken, al« er eines Tage« folgenden Brief la«, dessen Handschrift er nur zu genau kannte, obwohl der Brief nur mit einem Anfang«-buchstaden unterzeichnet war. „Ich glaube, der Kaiser wird früher nach Warschau reisen, al« man geglaubt. Hallen Sie sich also bereit, sich in nächster Zeit aus den Weg zu machen, denn wer weiß, wann wir eine ähnliche Gelegenheit wieder finden werden. Ich habe Sie über die Schwierigkeit de« Unternehmen« nicht im Unklaren gelassen, richten Sie sich so ein, das« Sie gleich beim erstenmale zum Ziele kommen. Sie werden als ein Freund meiner Familie, der zu feinem Vergnügen in Russland reist, zu mir .ommen; gehen Sie noch, bevor Sie abreisen, zu sicher wieder verschwanden. Erst in diesem Jahre ist im Verlage „Heimdall" in Siuitgart eine neue, handliche und bequeme Ausgabe der .Uovita sscrstÄ" erschienen. .Die geheimen Instruktionen der Jesuiten." (Lateinisch und deutsch; deutsche Ueber-setzung von JuliuS Hochstetter, Gymnasiallehrer.) Da die Jesuitensrage auch in Oesterreich mit jedem Tage ac-ueller zu werden beginnt, wollen wir es nicht unterlassen, einige besonders bemerk«»»-werte, zur Würdigung d«» Treiben» dieser g«sähr-lichtn Gesellschaft, welche den reinen Namen de» Siister» der christlicht» Rtligion einweiht und schändet, besonders geeignete Vorschriften und In-structionen zu veröffentlichen. Wir stützen uns bei der Citierung auf Die vorerwähnte neueste Ausgabe und erklären gleich im voraus, das« wir den In-halt lediglich in getreuer Uebersetzung de« lateinischen Textes wiesergeben. In der Vorrede werde» diese „privaten Verhaltungsmaßregeln" solche genannt, welche die Superioren sorgsältig aufbewahre» und bei sich behalten follen, weil Fremde und Unein-geweihte dieselben falsch beurtheilen, da sie den Orden beneiden. Wir begnügen uuS heute mit Auszügen aus dem Caput 6 und 7, welche über die Art und Wisse, wie »reiche Witwen für die Gesellschaft" zu gewinnen sind, handeln, ohne da-mit sagen zu wollen, dass die anderen Capitel weniger interessant und lehrreich wären. Diese Abschnitte lassen jedoch den Geist, welcher den Jesuitenorden beseelt, im grellsten Lichte erscheinen, so dass die Kenntnis gerade dieser Jnstimclionen am besten dazu geeignet erscheint, Vertraue-iSseligen die Augen zu öffnen. Lassen wir den Versasser der Geheimvorschristen reden, um den bodenlosen moralischen Abgrund zu ermessen, in dem sich der Orden Jesu befindet, dem die Aufgabe oblieg«, die Menschheit vom moralischen Verderben zu erretten. Derselbe schreibt: 1. Zur Gewinnung der reichen Witwen sollen Väter vorgerückten AlterS von lebhaftem Tempera-ment und geistreicher UnterhallungSgabe auserlesen werden. Diese sollen jene Witwen besuchen. Mai-soll die Vorzüge und da« Glück de« Witwenstandes rühmend hervorheben. 4. Hauptsächlich müssen solche Dienstboten entfernt werden, — aber nur allmählich — welche in keinerlei Verbind ing mit der Gesellschaft stehen, und wenn ei» Ersah noth-wendig ist, müssen solche Dienstboten empfohlen werden, welche in einem Abhängigkeit«verhältn>S zu den unserigen stehen oder ein solches einzugehen wünschen. So werden wir in der Lage sein, von allen Vorgängen in der Familie Kenntnis nehmen zu können. 5. Da« einzige Ziel des Beichtvater« soll sein, dass die Wilwe in allen Dingen seine» Rath einholt und sich bei demselben beruhigt. 7. Auch eine wiederholte Generalbeichte, wenn dieselbe auch schon sonst einem anderen abgelegt ist, wird nicht wenig dazu beitragen. unS eine vollständige Kenntnis aller ihrer Neigungen gewinnen zu lassen. meiner Mutter mit heran. Sie wird Ihnen für mich irgend eine Commission geben, und da« soll Ihnen als Geleilbries dienen." Der unglückliche Fürst hatte nicht mehr seinen Verstand, als er diese schreckliche Lectüre beendet. So fand er also diese Verschwörung, die er Tag und Nacht mit Eisen, Gefängnis und Verbannung bekämpfte, diesen grauenhaften, unerbittlichen Kampf einer ganzen A»mee von Ungeheuern gegen einen einzigen Mann, an feinem eigenen Herde wieder. Seine eigene Frau, seine schöne Madeleine sagte zu dem Mörder: „Die Stunde ist gekommen, seid, bereit!" Wozu noch weiter kämpfen? Welches Verhängnis hetzte den selbst die Fremde gegen diesen unglücklichen Souverän auf? Diese Frau besaß alle«: Jugend, Schönheit, Luxu« und Bewunderung. Und sie war Nihilistin! Wa« fehlte ihr denn? Welcher Groll trieb auch sie zum Verbrechen? Weshalb wagte sie den Kerker, der diesen reizenden Körper vernichten würde? Warum wagte sit den Hanfstrick, der diesen reizenden Hal« brechen, den Schnee von Sibirien, der diese kleinen Füße erstarren machen würde? „Oh", dachte der Aermste, »ich habe nicht verstanden, sie glücklich zu machen! Ich habe mich zu eifersüchtig gezeigt. Sie hasSt mich, und ihr Hass hat diestS letzte AuSkunftSmitttl gefunden, um sich von mir zu befreien.' Wa« sollte er indesst» thun? Er dachte daran, feine Feau ,u tödten und dann sich selbst, indem er e« dem Publikum überlassen wollte, sich die Gründe für diesen Doppel-mord selbst zu suchen. Dann hatte er die Absicht, sich dem Zar zu Füßen zu werfen, ihm alle« zu 9. E« müssen von Zeit zu Zeit geschickte Zra vorgeschlagen werden, aber solche, von denen du weiß, dass oie Witwe dieselben sehr vcradsiha 11. Wenn man soweit gekommen ist, wild i Witwe allmählich auf gute Werke, hauotsW aus Almosengeben hinzulenken sein, welche sie keineswegs ohne die Leitung ihres geistigen La» leisten wird, denn übel angebrachte Almosen fa oft Ursache oder Nährmiitel für Sünden, und | bringen nur wenig Frucht und Verdienst, h Eaput 7 handelt darüber, wie man sich die Ls« erhalten soll, und wie man üb-r die Güter» fügen müsse, welche sie besitzen. Im ersten heißt eS: Sie (die Witwen) sollen unablässig lq gedrängt werden, in ihrer Frömmigkeit und ihn guten Werken fortzufahren, so das» keine Äch vergebt, ohn» da>S st» etwas freiwillig zur itz Christi, der heiligen Junnfrau oder ihre» Seto heiligen von ihrem Ueberflusse wegnehmen, baii sür die Armen auswerfen oder zum Schmuck:■ Kirchen bestimmen, bi« sie ihrer meisten Had«ui Güter ledig sind. 5. Sie sollen häufig !x» werden und durch angenehme Gespräche und » liche Erzählungen ergötzt und unterhalten wer» eine jede nach Laune und Neigung. 6. Sie sch bei der Beichte nicht allzu strenge behandelt m'A damit sie nicht zu verdrießlich werden, e« mij» denn sein, dass alle Hoffnung verloren wärt; I wieder zu gewinnen. 10. Damit eine Wuwe t» die Einkünfte, welche sie besitzt, zugunsten der!» iellschaft verfüge, stelle man ihr den vollem Zustand der Heiligen vor, welche, nachdem sie!i Welt und ihre Verwandten verlassen und ih» Gütern entsagt hatten, mit großer Resignation» Herzensfreude Gott gedient haben. 14. Tieft« »äier sollen ihnen vorschlagen und rathen, ryt mäßige Jahrgelder und Abgaben zu entricht womit alljährlich die Collegien- und ProsesShiiii behus« Schuldentilgung unterstützt werden insbesondere da« Proses«hau« in Rom. Auch feO sie der Bedürfnisse de« Gotie«haus<« eingedenk fa der Lichier, deS Weine» u. s. w>, alle« dessen,« zur Celebrierung de« MesSopfer» nöthig ist. ^ Wenn eine Witwe bei Lebzeiten ihre Güter m ganz der Gesellschaft verschreibt, so soll ihr» Gelegenheit, und besonder« wenn eine sch» Krankheit eintritt oder sie in Leben«g»sahr schiv» die Bedürfiigkeit, die Neuheit und die große IM so vieler Collegien vor Augen geführt »»>» welche noch nicht genügend fundieit srntr. 16 öq da und dort Uebelwollende da« Beispiel Ks« ansühren, welcher nicht« batte, wo er sein H« hinlegen konnie, und verlangen, dass die Genoß» de« Orden« Jesu in gleiche.- Weise arm feiet. M gezeigt und allenthalben allen Ernstes einzepl» werden, das« mit der Kirche ein W>ndel roq» gangen fei »nd dieselbe zu einer Monarchie gemM sei. welche sich durch ihr Ansehen und ihre?r» Macht ichühen müsse gegen ui'erm adlige sagen und dann auf ewig mit der Verbrechen», verschwinden. TaS G fühl der Pflicht hielt ihn ab. (hfa die Fäden eine« ComploitS in der Hand; er rri da« ganze Gewebe entdecken uns zu dem Z« genügte es, den Brief absahen zu lassen. Ans d> Weise würde sich der Mörder von selbst ausli-ii-Der Minist r wusste bereit« den Name» diit Manne«: Nicholson! Gewis« irgend ein Enzlä» oder Amerikaner, vielleicht ein erfahrener Lerbrch auf dem Gebiete de« Dynamit«, vielleicht aber»! ein russischer Student, der einen falschen 8a» angenommen hatte. — Der Brief gieng ab, und abend« wohnt» l> Fürst und die Fürstin in ihrer Logt der Op« !« er blas« und vor Fieber zitternd, um fiinich Jährt gealtert; si« noch vitl verführerisch» » bewunderter al« jt. „Sind Sit krank. Michael." sagte MÄeiq in dem Wagen, der sie nach Hause fuhr, >h>» Galten zulächelnd. „Woran sehen Sie da«?" fragte er mit selr'a düsterer Miene. „Woran? Sie sind heute Abend nicht ij» süchtig gewesen." III. Nach »in»r Woche sagte der Pol'zei«üoß«» seiner Frau, ohne seiner Bemerkung scheinw w deutung beizulegen: „Donnerstag verläs«t der Zar Peierttoni.' „Wirklich?" rief sie, von dem eben nur mäßig betroffen. „Die Zeitungen nenim «I andere« Datum." Er versetzte, indem er die Complizi» Richei» absichtlich täuschte, denn er hatte seinen $1«. Nummer 67 Neutsch- Wacht Seit. 3 [18. Aber weil stet« weniger von den Wilwen zu erhoffen ist. welche ihre Kinder sür die Welt er-ziehen, so muss man auch in dieser Beziehung be-sonder« vorsehen. — ES folgen dann mit derselben Unverfrorenheit Belehrungen darüber, wie eS zu «achen sei, das« die Söhne und Töchter der Witwen sich dem geistlichen Stande oder einem frommen Leben widmen. In der gleichen Weise wenden die Jesuiten auch in diesem Artikel alle Mittel an, welche dem -Orden die irdischen Güter der Söhne und Töchter zubringen können. Da« Heiligste ist Mittel zum ! Zweck und dient zu nicht« anderem, al« ein ein-klägliches Geschäft zu ermöglichen. Wenn ein gewöhnlicher Sterblicher zu solchen Schlichen seine Zuflucht nähme, um sich zu be-reichern, würde er wahrscheinlich mit dem Straf» lesche in Berührung kommen. Bei den Patre« Jesuiten ist aber da« etwa« andere«. Ihre Ver-emigung bildet ei en Staat im Staate. Sie haben ihre eigenen Gesetze, ihre eigene Moral und kümmern sich blutwenig um die weltliche Obrigkeit und deren Anordnungen. Mus« einen ehrlich denkenden Menschen nicht gerechte Entrüstung erfassen, wenn e: die oben auszugsweise citierten »geheimen In» ßruciionen" lie«t und daraus erfährt, wie die Religion hier in der empörendsten Art zur AuS-ieuiung und Brandschatzung frommgläubiger Menschen gröblich mistbraucht wird? DaS ist auch der Grund, weShalb sich nun auch in dem gut katholischen Spanien daS Volk gegen die un-erhörte Bedrückung der Jesuiten aufbäumt, weShalb Frankreich den Congregationen so scharf zu Leibe rückt, uns Deutschland länpst dim Jesuitenorden tie Thüren versperrt ha». Gegenwärtig leben wehr al« zehntausend Mitglieder nach diesen „geheimen Instruktionen", und eine erkleckliche Anzahl der« selben treibt im Staate Oesterreich ihr Unwesen, ^der leider schwach genug ist, diesen liHtscheuen Ge-stalten noch immer «in wahrlich unverdiente» Gast-recht zu gewähren. Die Gesellschaft Jesu ist, darüber kann wohl kein Zweifel mehr herrschen, direct staalS» »«fährlich. Im Interesse Oesterreich» liegt e» daher, sich Ziefeibe möglichst weit vom Halse zu schaffen. Mit halb«» Maßregeln, etwa mit der Beschränkung de» Aufenthalte», wäre aber da nicht gedient. Da kann nur ein radicale» Vorgehen helfen. Habe» andere Staaten die Jesuiten ausgewiesen, weShalb soll du« nicht auch Oesterreich thun? 8. V. („Kärntner Wochenblatt.") Iotttlsche Aundfchau. Dr. Assef Kaizt, der Finanzminister de» Ministerium« Thun, ist am 19. d.M. in MiSkowitz be> SobieSlau (Löhmen) gestorben. Diesem Todten gegenüber können wir Deutschen wohl kaum an dem sonst so gerne und au«giebig geübten äs „Ja. man will etwaige AtteniatSverjuche auf eine falsche Fährte lenken." Dann sprach er von etwas anderem und be» »»äderte im Stillen die Seelenstärke diese« un-'»ürdige» Geschöpfe«. An dem selben Tage erfuhr er, dass seine List war, alS man ihm vom Telegraphenbureau »lgend« Depesche mittheilte, die eben von der Prinzessin — an wen kann man sich wohl denken — »fgegeben worden war: „Also aus Donner«tag; seien Sie pünktlich!" Wohlverstanden vergieng der Donnerstag, ohne das« der Za» oder sein Minister die Hauptstadt verlassen hätten. Madeleime war plötzlich bei dieser angeblichen Veränderung sehr unruhig geworden. Am nä'chsten Tage erschien am Nachmittag '•in sehr elegant gekleideter Herr mit einer riesigen Rosette im Kmopsloch im Palast de« Fürsten Michael. „Wa« wünschen Sie, mein Herr?' fragte der von der fümften Polizeifection entlehnte Portier, sich bi« zur Erde verneigend. »Ich wiünsche die Frau Fürstin zu begrüßen mid ihr eine Botschaft von ihrer Mutter zu über-dringen. Jchh bin der Doctor Nicholson". „Sehr gjut", versetzte der Portier. „Der Herr »erden erwarctet. Die Frau Fürstin sind auf Be-f»ch bei eineer Freundin, doch sie hat den Befehl Ejeden, den Herrn zu ihr zu führen. In fünf mute» wirdd der Wagen bereit fein". Nicholsoru hatte kaum Zeit gehabt, einige Ge» Bälde de« W^ariesaale« zu bewundern, al« man ihn i» da« Coupvv steigen ließ, in welchem der Portier, •ty» erst um Erlaubnis zu bitten, neben ihm Platz »ahme. „Merkwürdige Gewohnheiten", dachteNichol-so», »er hätiee doch aus den Bock steigen können'. mortuiz nil nisi bone festhalten. AlS UniversitätS-Professor und Abgeordneter, ein FreiheitSman-r und moderner Nationalökonom, war er als Minister der skrupelloseste Vertreter der § 14 - Wirtschaft. Die Zuckersteuer und der leoninische Vertrag mit Ungarn, genannt Ausgleich, sind Ausgeburten seiner Ministerherrlichkeit. Für un« Deutsche aber bleibt e« vor allem unvergejslich, dass er, der von deulschen Eltern stammte, deutscher Bildung seine Existenz verdankte, alS Politiker der grimmigste und gefährlichste Feind deS deutschen Volke« war. Den einen Ruhm allerdings hat er sich gerettet: dem tschechischen Volke auch alS Minister Treue gehalten zu haben. Darin können künftige deutsche Minister eS an Kaizl lernen, wie sie eS machen sollen. Nach der negativen Seite hin mögen sie sich die gewesenen »deutschen" Minister vor Augen halten. Die Tschechen haben guten Grund, zu trauern. Kaizl war ihr begabtester Kopf und — persona grata oben. Wir Deutschen aber müssen un«, wenn wir die unheilvollen Er» scheinungen und Geschehnisse von heute mit unserem Verhalten in der Aera Thun - Kaizl zusammen-halten, betrübt sagen: „Es ist doch ein wahrer Jammer, dass wir immer gleich «in« zerstreut« Herde von Lämmchen sind, wenn wir nicht gerade unerträglich sekiert und gemartert werden!' Deutschland und Kngland. An die wieder» holten Reisen, des deutschen Kronprinzen nach England, knüpft sich da« G.'rücht einer bevorstehenden Verlobung mit einer Tochter de« Herzogs von Eonnaught. Die Herzogin von Connaught ist eine geborene Hohenzollerin, sie ist die Tochter dcs Prinzen Friedrich Carl. Gegenüber diesen Muth-maßungen wird von Berlin auS erklärt, dass die Reise deS Kronprinzen nur als die Serienreife eines Studenten aufzufassen fei. Der Kronprinz hat im Carlton Hoiel zu London zehn Zimmer inne. Z>er Aud' ist immer der Perräther. Der deutsche Zolltarifentwurf ist bekanntlich früher, als beabsichtigt und dienlich war, veröffentlicht worden, weil er durch Verrath zum Theil schon in einem Londoner Blatte erscheinen konnte. Wie aus Berlin gemeldet wird, bestätigt »S sich, das» der Journalist Hamburger, der den Verkauf eine« Exemplares des deutschen Zolltarifentwurfes an die Londoner „Finanz-chronik" bewirkt hat. sich durch die Flucht der drohenden Verhaftung enizogrn hat. — E» ist leicht möglich, dass dieser jüdisch« »Journalist" »ach einigem Herum chmeisen im Ausland schließlich in den Hasen einer östeireichifchen PrefSbureauanstel» lung einläuft; insbesondere wenn der Herr sich «nt-schließt, sich hier römisch-katholisch taufen zu lassen. Er kann dann sogar bei uns noch Hosrath werden; wir haben bekanntlich schon einige ähnliche Exem» plare. Ausstand. DaS Ministerium für VolkSauf» klärung gestattete im Jahre 1893 für die Ostfeepro» Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, das« eine Viertelstunde später der angebliche Doctor in einem der besten, da« heiße, einem der fest sten Gefängnisse von St. PeieiSburg faß und das« er dort er-wartet wurde; allerdings nicht von der Prinzessin. I» einer Art sehr düsteren und schmutzigen Sprechzimmer«, in welchem eine Schar bis an die Zähne bewaffneter Polizeibeamien saß, verhörte ihn eine Persönlichkeit, die er nicht kannte, und die «iemand ander« al« der Fürst selbst war, mit einem Mangel an Rücksichten, an die der arme Doctor Nicholson gar nicht gewöhnt war. »Da« ist «in« Infamie", rief er, sich sträubend, „ich komme erst heute Morgen von Pari«. Ich habe noch mit niemandem drei Worte gesprochen, und al« ich eben zur Fürstin komme, entführt man mich wie einen Dieb". „Sie kennen die Fürstin?' fragte der Minister in kühlem Tone. „Ob ich sie kenne; ich war ja beinahe bei ihrer Geburt. Hier ist ein Brief ihrer Mutter, der Gattin eine« berühmten General«. Außerdem bin ich amerikanischer Bürger und protestiere auf da« heftigste'. „Untersuchen Sie diesen Mann vorsichtig", sprach der Minister, ohne scheinbar auf die Worte de« Fremden zu achten. Man fand nicht« Verdächtigt» bei Nicholson, außtr einer kleinen, sorgfältig eingewickelten Schachtel. Ob da» vielleicht eine Teusel»maschine war? In diesem Falle musste man gestehen, das» die Wissenschaft deS Sprengstoffes in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht hatte. Ein Ingenieur der Torpedoabtheilung, der dem Ministerium für ähnliche Gelegenheiten zugetheilt war, machte da» Päckchen mit der größten Vor-sicht auf. Die meisten der Anwesenden befanden vinzen die Bildung von Privatschulen, sogenannten Kreisen, in denen «»»schließlich Kinder ausländischer Unterthanen unterrichtet werden dursten. Jedem Kreise dursten nicht über 15 Schüler und Schülerinnen angehören. Die Unterrichtssprache war deutsch. Da, wie die Nowoje Wremja meldet, in letzter Zeit mehrfach Uebertretunye» der für diese Kreise erlassene» Vorschriften vorgekommen feien, ». A. auch Kinder russischer Unterthanen diese Schulen besucht hätten, habe der Minister für Volks-aufklärung die Schließung aller dieser Schulen ver-fügt und die Gründung neuer Kreise verboten. Aus Stadt utta Land. Kaisers Geburtstag. Am 18. August fand in der evangelischen Kirche anlässlich des Geburt«-tages unseres Kaisers ein FestgotteSdienst statt, an welchem Vertretungen de« Cillier Gemeinderathe« (Vicebürgermeister Julius R a k u f ch), der Bezirks-Hauptmannschaft Cilli, deS Staötamie», der Be« amtenfchaft und de» OsficinscorpS theilnahmen. Pfarrer May hielt eine hochpatriotifche, von edelster nationaler Begeisterung durchglühte Feflpredigt, in welcher er aus die loyalen Beziehungen der Prote-stauten zum Staate hinwies. Die Evangelischen, sagte er, seien keine Hochoerräther, sie hätten keinen Heinrich IV. nach Canossa geschleppt, sie hätten keinen Unterthaneneid gebrochen, sie hätten nie die StaatSgrundgesetze verflucht, sie geben dem Kaiser waS des Kaiser« ist und bewahren ihm frei von Byzantinismus und Schmeichelei germanische Treue^ Die Worte MayS machten auf alle An-wesenden — daS Kirchlein war dicht erfüllt — liefen Eindruck. Z>as Kremde«vcrkehrscomil6 hat sich am Sonntag in folgender Weife constituiert: Obmann Fritz Rasch, dessen Stellvertreter Bürgerschul-director Paul, Cassier Leopold Wambrecht-s a m m e r, dessen Stellvertreter Markus T r a t n i k, Schriftführer Thoma« Fürst bauer, dessen Stell-Vertreter Otto A m b r o f ch i t f ch. Zum Secretär de« Comites wurde der StadtamtSbeamte Trau-gott best.llt. Ernennung im AoltdienKe. Die Post, und Telegraphendireciion hat den absolvierten Lehramt«-candidaten AloiS Luckmann zum Postamts-Praktikanten für Cilli ernannt. Liedertafet. Am Sonntag abends veran-staltete der Cillier Männergefangverein in den Casinofälen feine Sommerliedertafel. Diefe ist «in Markstein in d«r Geschichte deS Cillier MännergesanLvereineS, der in halbhundertjähriger Entwicklung einen ganz ungeahnten Höhepunkt erreicht hat. Ein Jahr erst ist in» Land gegangen, seitdem Herr Dr. Fritz Z a » g g e r die künstlerische Leitung de» Vereines in die Hand genommen hat und offensichtliche Fortschritte legte» von der »nge- sich in heftiger Unruhe, und jeden Augenblick er-wartete man eine schreckliche Explosion zu hören. Doch nicht» Ungewöhnliche» ereignete sich. Nur d«r Ingenieur zeigte ein seltsame« Lächeln, al« er da« geöffnete Kästchen dem Fürsten hinhielt, d«r eS übrigens schleunigst, nachdem er hingesehrn, in die Tasche steckte. „Sie sind also?' fragte er Nicholson. „Dentist, amerikanischer Dentist, mein Herr, und zwar di» ich im höchsten Grade pressiert. Ich mus« so schnell wie möglich »ach Pari» zurück, meiue Patienten verlangen nach mir'. Füns Minuten später saß Nicholson wieder in dem Coup6 diesmal hatte er zum Begleiter den Fürsten selbst, der sich in Entschuldigungen ergieng. »Aber wie kommt eS denn", fragte der Mann der schönen Madelaine, „das» ich nie etwa» be-merkt habe . . »Excellenz", entgegnete der Amerikaner stolz, „wenn Sie etwa» bemerkt hätten, dann würden die Nicholson-Gebiffe ihren Ruf ja nicht verdienen". „Also die Zähne der Prinzessin sind . . .* „Falsch, mein Fürst. Noch in sehr jugend-lichem Alter stürzte Fräulein von Contrcmont vom Pferde und zerschlug sich dabei die Kiefer. Ich arbeitete damals für sie da» Prachtvollste, da» je au» meinem Atelier gekommen ist. Doch alle» brauch« sich einmal ab, und ich wollte Ihrer Frau Gemahlin in Ihrer Abwesenheit etwa» neue» bringen". Das Publicum hat das Abenteuer nie erfahren. Man bemerkte nur, dass der Fürst seit einiger Zeit weniger eifersüchtig, aber auch bedeutend weniger verliebt ist. Menschenherz wie bist du klein! Seite 4 „ptniftc W»cht- Nummer 67 wöhnlichen Tüchtigkeit de« nun von Cilli scheidenden ausgezeichneten Sangwartes ehrenvolle« Zeugin« ab. Herr Dr. Zangger ist mit dem Cillier Männer-gesangverein identisch geworden und die Sänger» schar, welche am Sonntag durch besonder« begeisterten Beisall ausgezeichnet wurde, überließ den Lorbeer der Anerkennung gerne und dankbar ihrem all» gemein beliebten Führer. Gleich der erste Chor „St. Michel', Männerchor von Lafite. Worte von Kernstock, schlug mächtig ein. Dieser Kraftchor, welcher einige recht schwierige Stellen ausweist, erklang in tadelloser Reinheit, getragen von den Eturmflügeln edelster nationaler Begeisterung. DaS Lied must« wiederholt werden. Nun solgten Solo« nummern, wie wir sie in Cilli aus dem Munde von Dilletanten noch nicht gehört haben. Fräulein Frieda Teppei versügt über eine geradezu enorme Stimmgewalt; die seltene Kraft und Reinheit dieses Organs rechtfertigen die freudige Erwartung, dass Fräulein Teppei sich zu einer rechten Wagner» sängerin ausbilden werde. Sie sang die Arie der Agathe au« „Freischütz" mit mehreren Zugaben — hätte sie dem Beifallsjubel ganz Rechnung tragen wollen, so hätte Fräulein Teppei bis in den hellen Morgen hinein singen müssen. An diesen Vortrag reihte sich ein entzückende» Duett: „Still wie die Nacht' von Karl Götze. Fräulein Mizzi Zangger und Herr Dr. Franz Z a n g g e r im Zwiegesange, mit den herrlichen gutgeschulten Stimmen, deren dramatische Beredsamkeit die Zuhörer in Zauberbann, legt und obendrein Herr Dr. Fritz Z a n g g e r am Klavier — Herz wa« willst du noch mehr? Der Wein» zierl'jche gemischte Chor „FrühlingSzauber" wurde diesmal mit Orchesterbegleitung gebracht, was seine prächtige Wirkung bedeutend erhöhte. Besonders der Damenchor verdient in diesem Stücke die labendste Anerkennung. C« würde sich allerding« empfehltn, bei ähnlichen Aufführungen auch da« Orchester so aufzustellen, das« der Contact zwischen ihm und de« Dirigenten unbehindert ist. Das« da« gute Alte bei feinsinniger Auffassung und tadel» loser Wiedergabe den Sängern reiche Ehren sichert, war au« dem stürmischen Beisalle zu entnehmen, der dem Schmöher'schen „Waldabendschein" folgte. Die fech« .Altmederländischen" machten den Be» schlus«. Wie schon bei der ersten Aufführung, so haben auch diesmal die Herren Karl Glaser und Prof. F r e y b e r g e r mit den Solopartien wohlverdienten jubelnden Beisall greintet. Während die ersten Stücke unter diScreter Klavierbegleitung (Frau Bertha F r e y b e r g e r) gesungen wurden, erscholl da« „Dankgebet" ansang« bei Harmonium» (Herr Karl Achter) und dann bei schmetternder Orchesterbegleitung. Die Wirkung dieses Stückes war geradezu hinreißend. Die MusikoereinSkapelle hatte sich mit einem sehr hübschen Programme ein» gestellt, welche« sie unter Leitung de« Herrn Johann G r ö g e r in vorzüglicher Weise abwickelte. Z>ie dritte Schwurgerichtstagung beginnt beim Cillier KreiSgerichte am 9. September d. I. Außvallwettspiek in Leoben. Sonntag den 25. August spielt unsere Fußballmannschaft mit dem Leobner Akad. Sportverein ein Wettspiel. Dasselbe beginnt um 5 Uhr. Die Leobner Mann» schast die schon in mehreren Wettspielen sich vor» züglich bewährt hat, wird unserer Mannschaft jedenfalls weit überlegen sein. Wie wir hören findet daS Retourwettspiel Anfang« Oktober in Cilli stati. Kunststickerei ant Nähmaschinen. Vom Leiter de« KunstftickereicurseS werden wir um Aus» nähme nachstehender Mittheilungen ersucht: I. E« ist unrichtig, das» in den Schulräumen Maschinen zum Verkaufe ausgestellt werden, sondern e« wird im Gegentheil, wie behördlich festgestellt worden ist, weder eine Maschine zum Verkaufe angeboten, noch wurde ein« thatsächlich verkauft. Wahr ist daran, das« alt« Kundrn, deren Namen Ihnen zur Verfügung stehen, wiederholt auf da« von der Singer Co. «ingeführte Kunststicken aus Näh» Maschinen verlangt haben, welchem Verlangen jetzt nachgekommen wurde. 2. ES ist unrichtig, das« fremde Agenten nach Cilli geschickt worden sind, sondern beide sind in Cilli ansäßig und zwar der eine schon gegen zehn Jahre, der andere kürzere Zeit, gegen »in Jahr. 3. Wa« die Verkehrssprache bei diesem Curse anbelangt, so wird bemerkt, dass die Lehrerin nur mit zwei Schülerinnen, welche de« Deutschen nicht mächtig sind, slovenisch, mit allen anderen Angehörigen deS CurseS aber deutscht ver» kehrt. 4. ES ist unrichtig, dass da« Stadtamt Sonntag den StickcurS untersagt hat. Ueber den Wert der Maschinen wird daS Urtheil dem Publicum überlassen. Aenefijconcert. Da« diesjährige Benefizconcert der Cillier MusikvereinSkapelle findet am 7. Sep» tember d. I. im Gartensaale deS Hotels Ter>chek statt. Südmark Aotksvücherei. Am 1. März d. I. wurde die hiesige Südmark-VolkSbücherei, welche die Werke der besten und beliebtesten Autoren in 1500 Bänden umfasst, eröffnet. Die Bücherei ist im Stadtamte (Casse) untergebracht. Die AuSleih» stunde ist vorläufig auf jeden Montag zwischen I und 2 Uhr nachmittag festgesetzt. Jeder Entlehner hat monatlich den Betrag von 10 Hellern und außerdem für jedes entlehnte Buch einen Betrag von 2 Hellern zu bezahlen. Die Bücher müssen innerhalb 14 Tagen zurückgestellt werden. DaS auSsührliche Bücherverzeichnis ist zum Preise von 4 Hellern erhältlich. Die Bücherei kann von j e d e m Deutschen benützt werden. Infolge deS großen ZudrangeS wird nun auch an jedem Freitag nach» mittag« zwischen 1 und 2 Uhr eine Au«leihstunde abgehalten. Z>ie «indische Hlelidcn; de« Unterlande» wird vermuthlich von Cilli nach Marburg verlegt werden. „Sloveii«ki Narod" vom letzten Samstag läs»t sich au» Untersteiermark drahten: »Alle acht slo v e-nischen Mitglieder de» steirischen Landtage» haben beschlossen, nicht mehr zu kandidieren, beziehungsweise, wenn die sür den 22. d. M. nach Marburg einberufene Vertrauen«» männerversammlung die Abstinenz nicht gut heißen sollte, ihre Mandate niederzulegen. Die Leitung der südsteirischen Slovenen soll von Cilli nach Marburg verlegt werden." — Der Ver» trauen«männertag ist schon heute der Zankapfel für die beiden flovenischen Parteien, welche in Untersteiermark nun zum ersten Male ernstlich aus» einanderstoßen dürsten. »Narod' berichtet, dass schon feit dem 19. d. M. Marburg von Pfarrern und Kaplänen überfluthet sei, welche sich zum VertrauenSmännertage rüsten. Da« Blatt fordert die freisinnigen Bauern, welche den Bauernver» einen in St. Marein und Oberburg angehören, auf, ohne Einladung beim VertrauenSmännertage zu erscheinen. Die Verlegung deS untersteirischen windischen HoslagerS von Cilli nach Marburg ist wohl nicht nur auf die clericale Herrschsucht zurück» zuführen, sondern in erster Linie aus den unzweisel-hasten Umstand, dass die Cillier Geldsackpolitiker infolge Uebersättigung etwas träge geworden sind. Auch haben die Erfolge der Detschko und Sernec in letzter Zeit alles zu wünschen übrig gelassen, was windische Begehrlichkeit von ihnen erwartete. Klerikale Kirchcnschäildmig. Dem „SlooenSti Narod' entnehmen wir folgende anmuthige Ge» schichte: Bei der Filialkirche zu St. OSwald in Ponigl gabS KirmesS. Ein Gastwirt hatte mit gnädiger Erlaubnis deS Pfarrers einen Büschen» schank errichtet, und die Menge trank und sang vor der Kirche, dass e» eine Freude war. Der Pfarrer und der Kaplan selbst sollen ihren näheren An» Hängern beiderlei Geschlechte» zwei Fäs»chen edlen Gerstensäfte» geblecht haben, die denn nun ihrem Durste keine Zügel mehr anlegten. Nachdem sich die übrigen Leute entfernt hatten, begaben sich diese Männlein und Weiblein, meist dem dritten Orden angehörend, in trunkenem Zustande in die Kirche, wo ihnen ein Uhrmacher aus der Orgel zum Tanze ausspielte. Die Burschen schwangen die Mädchen im Kreise, jauchzten dazu und warfen mit den Hüten nach den auf sie herabblickenden Heiligen, ja, Einer wollte sogar da» „ewige Licht' auS« löschen, fiel aber vor dem Altar auf die Nase. Alles war lustig und in Freuden. Der Messner schaute dem wüsten Treiben wehklagend zu, einzu» greifen wagte er nicht, waren eS doch seine eigenen Zechgenossen, die Gott auf diese Weise verehrten. Wir sind neugierig, ob man die entweihte Stätte nach römischem Brauch wieder einweihen und ob daS Gericht die Sache untersuchen wird. chleichenverg, 20. August. (Theaterbrief.) Die heurige Theatersaison bot ein Bild erquicklichen Frieden» und gedeihlicher Arbeit. Ist es auch nicht vollkommen gelungen, alle Lücken de» Ensemble» vollwertig zu ergänzen, so sind doch Versuche unter» nommen worden, daS Fehlende nachzuholen. An unserem Director Herrn L. Schmid lag eS nicht, eine für unsere Verhältnisse vollkommen geeignete Künstlerschar, namentlich waS daS Lustspiel betraf, zusammenzustellen, indem er entgegen den Be-strebungen vieler Direktoren einer Sommenbühne keine Kosten scheute, das Beste vom Guten zu engagieren. Als Stern de» Lustspielensemble» galt Frl. Kühnau. die un» viele angenehme Stunden durch ihr distinguierte» Austreten und die hübsche Sprache bereitete; ihrer AnstandSdame liegt be» sondere Vornehmheit zugrunde. Frl. Jnger war als Naive in vielen Rollen sehr brav; schauspielerisch füllte sie ihren Platz auS. DaS ihr von Ra» auS eigene Näseln wird durch die sonstigen $«» zöge der DarstellungSkunst möglichst maskiert. A» Liebhaberinnen trugen äußerliche, einnehmende Reize zur Schau; allein die Leistungen konnten uns nifc erwärmen. Als ein nettes Backfischchen entw«k»!it sich Frl. Trier. Den Posten eines Regisseur« not Darstellers füllte Herr Friedrich sehr lobenZoen au«; er ist eine verständnisvolle Kraft, die jede» Ensemble zur Zierde gereichen kann. Mit ta Liebhabern stellte Herr Werner-E'gen feinen Mo»! seinen Fleiß müssen wir anerkennen. Herr Schim!« besitzt ebenfalls Vorzüge, die zu feinen GvM sprechen. Sehr begabt scheint Herr Neckar ;u f errang Frl. Nigra glänzende Erfolge. Man sich, der künstlerischen Bethätigung der Sängerin. » für die Wintersaison nach Marburg a. d. Tm verpflichtet wurde, mit berechtigtem Interesse trn> gegen. Ihr zunächst ist Frl. Schlocker al» Soubrm zu erwähnen; Spiel und Gesang lassen in ihr I« Anfängerin nicht erkennen. An Herrn Fruhivms hatten wir einen stimmlich reichlich begab» Tenoristen, der im Vereine mit den Sängen»« die Gunst de» Publikum» im vollen Maße b(<0f. Herr Göttmann wirkte alö GesangSkomiker. Zl Herrn Schönthal erfreuten wir un« sowohl wega der tüchtigen Regiesührung in der Operette, a» auch wegen seiner ge.underen CharaklerdarstelliG Die Musik besorgte unser vorzügliche« Curorche it«; daSseloe leitete Herr Roth sehr einnehmend. £ vielen Operetten leistete der Chor sehr gute». All Jnscenierungen verdienen ebenfalls belobt zu werd» WaS die Gesammtleistungen deS Ensembles a»i» langt, so standen sie auf der Höhe der ißorja&n: manche Vorstellungen fielen sogar bedeutend befl« au«. DaS Repertoire wurde in anregender Weist ergänzt; die Direktion Schmid führte eine retfc Serie Novitäten vor, von denen sich mehrere danach am Spielplane erhalten werden. Einen schij« Dank spendete da» Publikum den Beneficianten; fit, wie auch alle anderen, die keine besonder« Er» nähme erzielten, haben die Anerkennung verdient. Durch das Ensemble florierte daS Blumengeschäft! wir hatten Gelegenheit, die herrlichsten Blurnt* spenden überreichen zu sehen. Von intrressaine» Gastspielen haben wir jeneS de« Frl. Lo« Br« und der Frau Laniu» Erwähnung zu thun. Die Zahl der Gastspiele nimmt scheinbar ab. nachd» der Nettoertrag für die Gäste oft ein zu gering« ist. Herr Nathan producierte sich al« Fußküistt«. Wir können daS Referat nicht schließen, ohne fct besonderen Rührigkeit deS DireciorS L. Schmid» gedenken. Wenn auch der klingende Lohn mit da künstlerischen Leistungen nicht im Einklänge steh» wird, so hat sich der Direktor für die fernern Jahre »in schönes Feld geebnet. ES steht zu

treffend, besonders hervorhoben. Wir rufen ho« der strebsamen Direktion Schmid und seiner so dürsten die Festtage von Brück recht heitere vergnüge werden und den Beweis erbringen, der Radsport in Gteiermark noch nicht im »eraange begriffen ist. Neichspoftvereins - Xos< Zur Linderung der Klhlage der Witwen und Waisen veranstaltet der ei»srerein der k. f. Post» und Telegraphen - Be-»steten O^errcich» eine Lotterie (Haupttreffer JOOO Rrcntn), deren ReinerträgniS die Grundlage einem UnterstützungSfond« für gtnannten Zweck soll. Die Ziehung dieser Lotterie findet un- >iderruflich am 8. Oktober d. I. statt. Da« Publikum rfrt dies« Gelegenheit gewis» gerne ergreifen, den k. Briefträgern und Postbediensteten durch recht rege lligung an dieser humanen Veranstaltung behufS Eichung de« schönen Ziele» unter die Arme ,u j,n. — Lose ä 1 Krone sind bei allen üblichen kausstellen Wien« und d-r Provin, erhältlich. Itnterlleirische ASder. In der Lande,cur. kalt Rohitsch-Saurrdrunn sind di« 13. August 1697 Parteien mit 2586 Personen Curgebrauch« eing«trosf«n. Das Localmufeum während der Sommermonate täglich von lis 12 Zlhr geöffnet pie Kintrittsgebür rtgt 20 Keller. Aufruf an die Sommergäste. Die liebwerten Sommergäste, welche sich u Stadt nnd deren Amgebnng als Stitte Krhslnvg ansgewähtt haben, rühmen da» »dliche Entgegenkommen der heimischen e»ölkerung nnd die großen Hpfer, dank ^he» ihnen hier alle Annehmlichkeiten eines lernen Kurortes geboten werden. Wir dass unsere liebwerten Sammergäste. unseren herrlichen ?ark beleben, die mit ,iel Aergnügen den ^romenadeconcerten Aschen n. s 'w., alle diese ^aben nicht »hne a»k «erden hinnehme« wollen, per beke a«K wird in einem Schürflein für den Stadt-rschSnernngsverein, den Spmder all der 'inen Gaben, abgestattet Spenden nimmt der Hbmann des Per->, Anchhändler Aritz ^ a s ch entgeg-«. vermischtes. Mfall im Semmeringer Knnnel. Im nmeringer Haupttunnel wurde Freitag der >ei>er dir Tunnelbaufuma Waiß, der Maurer hia« 2 t i n g l, von «wem Lastzug übtrfahren blieb auf der Stell« todt. Kinkel!« ug eines HneckstlSerbergwerkes. . au« Laidach gemeldet wird, verlautet in erricht«»«» «rrisen. das« die Einsttllung de« lirbe« de« Quecksilberbergwerk«« in St. Anna Üoibl bevorstche. Ein Th«il d«r Arbeitir soll fji vor «in iger Zeit «ntlassen >rord«n sein und itcrc Entlassungen sollen d«vorst«hen. Von d«n t Oeskn des Werke« soll nur mehr einer in häligkeit stehen, der eb nfall« auf zwei Dritt«l Leistung»«sähigkeit reduzirt sein soll. Kin nemes Mittel gegen die seitens hat Frankreich während dreijährig« Bersuche sich Dähri. da« Calciumcarbid. Nach den bestimmten irsich«rung«ni dt« ProstssorS Vafsilitr«, der e« in ^^Mrond« zur Anwendung bracht«, ist «» de« «ntschitven vorzuzi«hin. sowohl ichtlich der: Sicherheit feiner Wirkung, al« auch ■sichtlich d«,r Stsahrlosigkeit feiner Handhabung, bi« Anwendung nicht an eine bestimmt« -e^eit getbunven und die Kosten sollen weit ge-|tt sein. Man v«rwend«t nicht da« rrin« Car» welche« bekanntlich zur Gewinnung von ll«n verwiendrt wird, sondern die bi«her wert-. Rückstämde. welche bet d«r Gewinnung von lbid sich errgeben; biefe w«rd«n al« tleine Stück« Preis« ivon 4 Mark der C«ntn«r v,rka»st. Bthandlutng von je 1 H«ktar W«inb«rg braucht . «twa 1(0 Ceniner. Di« Carbidstück« werden kleine Löscher von 0-20 Meter Tief« in den gelegt,. «it Wasser begossen und dann zu. . Die sich so entwick«lnd«n Dämpfe von ^horsauerrkiosi todten dir Reblaus«; dab«i «nt« [n sich «ber zugleich auch Ammoniakdämpfe, den Booden anräuchrrn. In Südsrantreich« ergtn fodll dies ö neue Mittel schon weite Ver-ig gefunnden haben. $in renitenter Aenge bereitet« dem Münchener Gericht« viel Schwierigkeit«», fern Auditorium ab«r Spaß. Au« der Zwangthast vorgeführt, weigert« er sich nicht nur seine Personalien anzugeben, sondern begann zu kr«isch«n und sich im Sitzung«-saal« so ungebürlich auszuführen, das» schließlich nicht« andere« übrig blieb, al« auf fein« Aussage zu v«rzicht«n. Ja. «« würd« nicht «inmal die üblich« Ordnungsstrafe wegen Ungebür vor Gericht oder wegen Zkugni«o«rweigerung ausgesprochen, sondern man begnügte sich, den Lärmenden wieder in Zwang«haft abzuführen, wa« aber erst nach verschiedenen misSglückten Versuchen unter dem Proust« de« R«nit«ntrn gelang. Der betreffende Zeug» war nämlich ein Papagei, der vor da« kgl. Amtsgericht München I. Abtheilung A für Cioilfachtn, vorgeladen war, um Zeugnis über feine Sprachkenntnisse und darüber abzulegen, ob er der X oder der H gehöre. Lora — so heißt d«r Ztug« — war seiner Herrin entflohen, von fremden Leuten aber bald wieder eingefangen und aus der Polizei abgeliefert worden. Dort wurde er von der Y abgeholt und nach Hause gebracht. Bald meldet« sich X, der auch ein Papagei eniflohen war und die, nachdem sie di« Adrrss« der D erfahren hatte, sich zu dieser begab und in d«ren Papagei ihre Lora wieder erkannt haben wollte. A behauptet« aber, e« sei ihr Papagei. Die b«id«n Papagri« besitz«rinn«n wurdtn sich nicht einig und so kam die Sache vor den Civilrichter. X behauptete, e« sei ihr Papagei, denn dieser habe, al« er sie bei Y wiedersah, sofort „Mama" gerufen, genau so wie ihr „Pap«rl", I behauptete, der Vogel habe damals „Hurrah" gerufen. Daraufhin ordnet« der Richter das persönliche Erscheinen deS Papagei« an. D>«s«r halte aber absolut gar keine Neigung, seine Sprach-kenntnifse zu zeigen. Kaum war er feinem Ge-fängni« «ntronnrn, flog er kreischend im Sitzungssaal umher, b«tannt« sich ab«r weder zu X noch zu 2). Der alS Zeuge grladm« Verkäufer meinte zwar, der Papagei gehöre der X, erklärt« aber zugleich, das« der Papagei überhaupt nicht sprechen könn«. Die« bestriiten hinwiederum die Parteien, weshalb die Verhandlung behuss weit«r«r Zeugenvernehmung ausgesetzt werden musste. Aom Ansschnss der Pentschen Knrnerschaft Am 27. und 28. v. M. versammelte sich, wie de» reit« kurz gemeldet, in Heidelberg der AuSschus« der Deutschen Turnerschast zu seiner alljährlich wiederk«hrend«n geschäftlichen Sitzung unirr d«m Vorsitz« de« Dr. Goetz - Leipzig. Au« dem er« statteten Jahre«- und Geschäftsberichte be« Vor-sitzenden Dr. Goetz und des Geschäftsführers Stadt-schulrath Dr. Rühl - Stettin geht hervor, da^S die Zahl der zur Deutschen Turnerschaft gehörenden Vereine von 6501 aus 6755. die Zahl der Mit-glieder 648.273 aus 671.266, die Zahl der an den Turnübungen Theiln«hmenden von 310.374 auf 320.884 g«sti«g«n ist. Die Zahl der Zöglinge beträgt 98.882, die der steuerpflichtigen Mitglieder 563.128 Mann, die der Vorturner 33.635 Mann. Frauenabtheilungen bestehen 950 mit 27.010 Mit» gliedern. Gaue gibt eS 281 in den jetzigen 18 Kreisen. Erfreulich ist eS vor allem auch, das« die Zahl der verein«eigenen Turnplätze sich um 71 ver« mehrt hat, — fast tausend Vereine haben eigenen Grund und Boden — und das« die Zahl der ver« einseigenen Turnhallen um 52 gewachsen ist. Für den Bau de« JahnmuseumS in Freydurg (Unftrut) sind rund 19.000 Mark vorhanden, fo das« hossent« lich im Spätherbste mit dem Bau begonnen werden kann. Ueber die Thätigkeit de« Turnau«fchusse« berichtet Professor Kes«ler-Stuttgart. Nach feinen Mittheilungen hat der genannte Auifchus« im ab« gelaufenen Geschäftsjahre zwei Sitzungen abgehalten und hiebet eine Reihe von Arbeiten erledigt. Von letzteren sind besonder« zu erwähnen die Aufstellung einer Geschäftsanweisung für den OrtSturnauIschus« der Feststädte der künftigen deutschen Turnfeste und einer Ordnung sür Einrichtung der Turnspiel« und d«S Fechtens auf den deutschen Turnfesten. Ein-gehend« Erörterung«» wurden vom Turnausschusf« auch g«pstog«n über die Frage d«r H«rb«iführung «in«r größeren Einheitlichkeit in der deutschen Turn« spräche, und eS darf nach den Angaben des Be-richterstatUrS wohl erwart« werd«», das« auch dits« wichtig« Angelegenheit im Lauf« dir nächsten Zeit wesentlich gefördert werden wird. ES folgt dann die Verkeilung der Beihilfen au« der Stiftung zur Errichtung deutscher Turnstätten an 20 Verein« im Gtsammibttrage von 7900 Mark. Der Hau«-haltplan wird auf 20.500 Mark in Einnahme und Ausgabe festgestellt und dadurch für die Errichtung eines Denkmals für GuiS Muth« in Quedlinburg 200 Mark und für den Denkstein am Grabe de« Professor« Lion-Leipzig 100 Mark bewilligt. Ein» gehende Berathung fand die Aenderung deS KreiS« grundgesetzeS deS Deutsch - Oesterreich umsaffenden XV. Kreises, wonach nur solch« Berlin« dem Kreise ang«hör«n können, die nur Dentfche (arischer Ab-kunft) als Mitglieder aufnehmen, und die Be« schwerde der davon betroffenen Vereine. Die«-bezüglich heißt e« in be« officiellen Berichte: Der AuSschus« musste nach Maßgabe der grundgesetz« liehen Bestimmungen diesen Beschluss als gesetzlich anerkennen und erklärte «S als seine Pflicht, die durch den Beschluss deS XV. KreiseS mit Ausschluss bedrohten Vereine zu schützen. Die von den beschwerdesührenden Vereinen beantragte sofortige Bilbung eine« n«u«n Turnkreise« wird al« unthun« lich abgelehnt. Dabei wird ausdrücklich betont, dass damit eine Entscheidung der vorliegenden grundsätzlichen Frage ausgeschlossen wird. Da« nächste deutsche Turnfest wird am 23. bis 26. Juli 1903 in Nürnberg abgehalten werden und mit Rücksicht darauf der in diesem Jahre fällige deutsche Turntag auf daS Jahr 1904 verschoben. Ver« schieden« alte, treu verdiente Mitglieder werden zur Verleihung einer Ehrung in Aussicht genommen und ferner beschlossen, da« Sterbezimmer Iahn» in seinem Wohnhause in Freyburg (Unstrut) würdig herzustellen. Wieder eine Sibelaffaire. Au» Osenpeft wird gemeldet: Sonntag kehrt« der Lieutenant Prinz von Braganza in Begleitung seines Freunde« Grasen Eugen Haller und eines zweiten Officier« nach einer Automobilsahrt in einem Gasthaus« in Groß« kikinda «in. Während sich der Prinz zur Ruhe begab, nahmen Grasen Haller und der zweite Officier an einem Tische im Gastzimmer Platz. An dem Nachbartische faßen der Bürgermeister, der Obergespan und mehrere Honoratioren der Stadt. Gras Haller, welcher glaubte, das« der Bürger« meister sich über ihn lustig mache, zog den Säbel und ging aus den Bürgermeister zu. E« entstand eine regelrecht« Rauf«r«i. b.i welcher der Bürger« m«ist«r arg mit dem Säbel zugerichtet wurde. Dem Grasen wurde der Säbel abgenommen und d«r Vorfall noch in der Nacht an die kaiserliche Kabinet«» kanzlei berichtet. Diese Affaire dürste eine Reihe von Duellen zur Folge haben. ßr dankt und trinkt. Wenn sich die Bonner CorpSstudenten zu Eomm«rsen sammeln, ist «S Sitte, sich corpSmäßig zuzutrinken. So erhebt sich z. B. der erste Chargierte des Corp« „Palatia" und spricht: „Ich habe di« Ehr« und da« Ver-gnüg«n, aus da« Wohl de« Corp« „Borussia" einen Ganzen zu trinken". Nach einer Weil« erhebt sich der erste Chargierte des Corp« .Borussia" und spricht: „Da« Corp« „Borussia" dankt und trinkt". In dieser herkömmlichen Weise wird jeder einem anderen CorpS zugedachte Ganze getrunken. Kaiser Wilh«lm II., der bekanntlich ebenso in Bonn, wie jetzt sein Sohn, der Kronprinz, studiert hat, erhielt von dem Asrikar«is«nden EhlerS zur Geburt eine« Prinzen ein Glückwunschtelegramm in folgender Form: „Ich habe die Ehre und da« Vergnügen aus das Wohl de« jüngsten Hohenzollern einen Ganzen zu trinken". Umgeh«nd «rwidkrt« d«r Kaiser: „Der jüngste Hoh«n»oll«r dankt und — trinkt!" Wer erfand den Regenschirm k Diese Frage wird wahrscheinlich nie gelöst werden, aber e« er» scheint ziemlich sicher, das« dieser nützliche G«gen» stand ursprünglich au« China kam. In Europa war er bi« zur Mitte de« achtzehnten Jahrhundert« unbekannt. Erst der englische Forschung«reisende John Hanway brachte da« erst« Exemplar aus dem Osten mit nach London. Das Vorurtheil gegen die Neuerung war in London fo stark, dass Han« way in den folgenden Jahren nach feinem erste» Auftreten in der Metropole sich nur unter dem Scdutze der Polizei auf die Straßen hinauswagen konnte. Die Leute nannten ihn einen „Verriickim" und die Straßenjungen pflegten ihm selbst im stärk-sten Regen pfeifend und johlend nachzulaufen. Da« erste Erscheinen eine« Regenschirm« in Pari« brachte unter ber Zunft der Sänftenträger nahezu eine Revolution hervor. Man befürchtete, das« die Er» findung der Einrichtung der tragbaren Chaisen den Todesstof« versetzen würde, wa« sich später be-wahrheitete. Trotz der großen Opposition eroberte sich der Regenschirm langsam aber sicher bie civilisierte Welt. Vetigionsfrevler. Die Blätter melden von Gerichtsverhandlungen, in denen Schüler wegen kindischer Aeußerungen über Religion zu schweren Freiheitsstrafen und Exklusion verurtheilt wurden. Ein achtjährige« Kind wurde von einem Katecheten Seite 6 «Ke«»sch- 9iummcr 67 bi« zu dauerndem Schaden an feiner Gesundheit mis«handklt, weil cS prfapt: seine Mutter backe .Fleck' so schön, wie bte Oblaten in der Kirche. Wir erwarten demnächst noch folgende Meldungen: In Dingsda wurde der sechsjährige A-B-C-Cchütz HanSl Meier, der mit ° seinem Brüderchen Max Pfarrer un> Ministrant spielte, wegen Verhöhnung kirchlicher Einrichtungen zu fünf Jahren Kerker und dauerndem Ehrverlust verurtheilt. Da« Brüderchen Max kam mit sech« Monaten Haft glimpflich davon. Al« neulich in H. die Frohnleichnam«procession eben di« N.-Straße passierte, erhob dort in Hau«» nummer 5 der Sängling Giuieppe Bambino gellende« Geschrei. Der cynische Religion«störer wurde, da seine Ellern Ausländer sind, sammt diesen de« Lande« verwiesen. In der Pfarrkirche zu 9). führte sich jüngst ein Neugeborner bei der Tause unge-bürlich auf. Z. Hochwürten der Herr Stadtpsarrer Peier Arbuez Giftig ergriff in heiligem Zorn den Kirchenschänder bei den Füßen und zerschmetterte dessen Kopf an der Wand. Vor einiger Zeit wurde in Duseldors ein Schüler in der Nalurgeschicht«-stunde nach dem deutschen Namen der Pyrrhula rubricilla gefrac;« und nannte den Vogel unverschämter Weise Dompfaff, statt Gimpel! Der freche Beleidiger de« geistlichen Stande« wurde für immer von allen Mittelschulen ausgeschlossen, und außer« dem riß ihm der Kateche» der Schule beide Ohren ab! U. f. w. mit Grazie! .Jugend' Telegraphischer Schiffsöericht der „Beb Star Linie" Antwerpen. Die Postdampfer „Kensingion" und „Nederland" sind laut Tel?« grawm am 7. August wohlbehalten in New-Uork, bezw. Philadelphia angekommen. 100.000 MARK 100.000 Ornithologische Aufgabe! Etwas r»n« Neue» anil latircsunt«! Man 1mm, wa« man zu Uian Hat. Sie können 4000 Mark erzielen. Unncre Ausgabe ist IQ »ehflii, welcher «lle (crBanta Llato über Nainen (oder UatiuiiKj von VVgeln machen kann, boJ ««rar dürfen lul. ICende nnehstaben angewendet worden. KKUKSSRAKLBPAKflDIHCr TPBMN0VW008PS0Y1HKT E Unter TBgeln rerltehen wir )ed«a gefiederte Wesen, wi« a. B. die Henne, den Raben. Jede Oattung von 8injrv5n*ln n. ». w. Sie dürfen einen llacliataticn «o häufle anwenden, am einen Namen zu bilden, wie derselbe oben In unserem Verzeichnisse vorkommt, ». B. Amsel, Taube, Kuckuck n. I. w. An jede l'erton, welche uns ein« Liste von wenigstens oder mehr denn *5 verschiedenen Namen von VOgeln einsendet, geben wir einen Preia von 4000 Mark oder minder, absolutfrei. Grosse Preise werden täglich verabfolgt! Wenn 810 dl« Liste fertig haben, wollen 8Io die unten befindlichen Rubriken genau ausfallen nnd un unsere Adresse senden. Rio fügen einen frankierten und adressierten Briefumschlag bei, dann erzielen Sie einen Hrel». Diesen Minnen Sie dadurch erhallen, dass sie Kal»crU>cm der Zeitschrift .Die Illustrierte Wolt" werden. Wir übermitteln Jedem einen Preis, welchor uns eine Liste von S'S verschiedenen Vögeln sendet, nnd werden »nsere 1'reise folgrndcrmasscn vertheilt: Für die teste Liste, wclthe uns Jeden Tag zugeht, eine goldene Uhr: für die »Weltbeste Auflösung Jeden Tag ein prachtvolles Thee-Service; für die sieben nächsten braten Auflösungen Jeden Tag einen Konrah-Saklh-DUunant und Kuhinenring: filr tllo darauffolgende beste Antwort ein goldenes Geschenk. All» anderen eorreeten Auflösungen erzielen Preise von solidem Werte. DI* Preise werden täglich verarfolgt. Sie brauchen also nicht lange in warten, bis 81« das Resultat wissen. Kelu Unterschied, ob wir Ihren Brief fräli oder spät aas Tage empfangen! Alles, was Sie zu tfauu haben, besteht darin, <1 es» Annonce an nns su senden, und falls Ihre Liste am Empfangstage die beste Ist, gehllrt die goldene Uhr Ihnen, oder talls Sie dl» zweitbeste sei, erhalten Sie das Thoe-Kcrvlee u. I. w. Einen Preis garantieren wir Ihnen aas alle Kälte. Kehle falschen Vorspiegelungen! Wir suchen 1,000.000 Abonnenten, und daher verlangen wir kein kleid, bevor Sie nicht wissen, welchen Preis Ihre Auslösung unser, r Ausgabe erhalten hat. Täglich, um 4 Uhr nachmittags, werden die Briefe von einem Comiti geCilfnet und die Preise In der oben genannten Weise vertheilt. F.s wird Ihnsn dann mitgetheilt, welchen Preis Sie erzielt huben, und sind Sie dann damit vollkommen zufrieden, können Sie Ihre Subscription der Zeitschrift «Die Illustriere Welt" einsenden, und Ihr Preis wird sofort abgesandt werden. Sorgfältige Verpackung garantiert. Mancher wird sich wohl wundern, Ja sogar sagen, dass so ein Anerbieten unmöglich sei, aber wir besitzen das Geld und Ansehen und wir wissen ganz genau, was wir unternommen haben, und können wir snceesalve durch dies« famose Idee eine Million Abonnenten erzielen, dann wissen wir, dass diese Million uns an die Ihrigen Freundo empfahlen und somit die Abonnentcnaahl mit der Zeit verdoppelt wird. Wir sind bereit, 5000 Pf. Sterl. (Ober 100.000 Mark) zu opfern, am unaer Ziel zu erreichen, nnd wenn diese Summe verbraucht Ist. wird die Ausgabe zurückgerufen. Warten Sie daher nicht, bis es zu spät ist! Wir rechnen, dass die Aufgabe bis Jänner 1901 laufen wird. Unabhängig von den Übrigen Preisen, versprechen wir demjenigen, welcher uns die hübscheste und beste Liste einsendet, einen Kxtra-Preis In Goldl Das CorolnS wird täglich die Prämien vertheilen, dl« Kziru-Prämie jedoch wird erst Im März ISO» verschenkt werden. Jeder Vogel-Name, welcher im Lexikon verzeichnet steht, wird angenommen. „Die lUtutrierte IVeU" Ut ein durch und durch ge-Aitgenet Unternehmen und kommen wir unteren Ver-tpreehungen pünktlich nach. H ir haben die betten Rtfirenxtn; jede ylnnon«n-Finna und jeder Geschäftsmann in London gibt Ihnen Auskunft tiber uns. Name und Adresse:............................................. Et wird gebeten, den Brief hinreichend zu frankieren. Ungenügend oder gar nicht frankierte Briefe werden nicht angenommen. „Die Illustrierte Welt", 626 Ghiawlok High Road, London, W., England. 6141 Die Tauben hören. — Xr. 27 der Zeitschrift »Die Illustrierte Welt*, Chiswick High Boad, Nr. 626, London, W, enthält eine Beschreibung Aber eine wunderbare Cur gegen Taubheit und Geräusche im Kopfe, welche Cur vom Patienten selbst zu Hause vorgenommen werden kann und stets einen guten Erfolg haben »oll. Die Nummer dieser Zeitung winl auf Verlangen an jeden frei gesandt, wenn die Adresse an die Redaction der Zeitung eingesandt wird. 6140 desßiMtt Stadtverschöner. V/lilHllI nngsveremes Sei Spickn, Wetten nnd Legaten! s'botograpöische Apparate für Pilletanten. Wir empfehlen allen, die für Photographie, diesem an« regendsten und von jedermann leicht zu erlernenden Sport, Jnleresse haben, da» seit 1854 bestehenden Specialhau» photographischer Bedarfsartikel der Firma 81. Moll, f. und f. 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Die innere Entwicklung der deutschösterreichischen Bewegung. — Dr. A. Huber. Agrarkrise und Getreideproducru, Oesterreich. Nationale Briefe au» Teutsch-Onttrm — Dr. Otto Helmut Hopsen. Die konfessionelle 54 und die Eingabe der bayrischen Bischöfe an denSri Regenten Luilpold. — Hermann Grein», Der So> von Tirol. — Eugen Kalkschmidt. Vom Sdil BiSmarck Denkmal. Kritik. Bücher. Der Bezugipnizl „Kysshäuser", der am 1. und 15. eines jeden M-i» erscheint, beträgt vierteljährlich 3 K, der Piei» i EinzelhefteS 50 b. Bestellungen sind an die Denvalo Linz a. D., oder an die nächste Buchhandlung zu i ia von welcher auch Probehefte kostenlos zu beziehe» ß» Die „Evangelische K i r ch e nz < i t anJ für Oesterreich*, herausgegeben von Dr. Arthur Schmidt, evang Pfarrer in Bielitz (C4 Schlesien), die gegenwärtig im 13. Jahrgange ersch vertrittmit Entschiedenheit deutsch protestantische 3»M Die Kirchenzeitung bringt regelmäßig Aussähe Jitrtgt Inhaltes, zusammenfassende Berichte über di- Ilä trittSbewegung. Nachrichten aus der evangelische»« Oesterreichs und auS dem Auslande, verschiedene theilungen, Gedichte, Bücherbesprechungen, Anil gungen u. dgl. Da» Blatt erscheint am I. und 15. jd Monat». Bezugspreis ganzjährig fl. 3, halbjährig 111 Zu beziehen durch die Schriftleitung des Blattet, i> durch alle Buchhandlungen und Postämter de» 3n Auslandes. — Postzeitungsliste 1272. Bon der Wiener Wochenschrift „D i e Zcij (Herausgeber Prof. Dr. I. Singer, Dr. Mar Suriihi Dr. Heinrich Kenner, Prof. Dr. Richard Muther) tät 359. Heft erschienen. Abonnements auf diese Auch schrift. viertelj. 6 K, nehmen die Post, alle Bug« lungen und die Administration, Wien, IX/3, eaizqi — Einzelnummern 60 h. — Probenummer zrütij, franko „Der österreichische P r o t eftaiit Eine Monatsschrift für die evangelische Kirche Lck reich». 26. Jahrgang. Herausgegeben von Robert Zot evang. Pfarrer in Klagenfurt und Martin Modl, «a Pfarrer in Bielitz. Preis jährlich 4 Kronen. Seä von I. & R. Berlschinger in Ktagenfurt. Sür AitHerspieler. Die in Deutschland imH verbreitete und mit Recht LieblingSblatt der ZirSa spiele? genannte illustrierte Familien Zeitschrift ,54 vom Gebirge" (Verlag von Karl Grüni-g» Stuttgart) erscheint seit Anfang letzten Jahres M, im Monat auch in einer Ausgabe für Letzmii Ungarn, mit besonderer Berücksichtigung der Z« Stimmung. 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Preis t>0 Heller. Verlag Fn-kM Schalk, Wien. Karl Hruby, ein Schüler de» Mi-ÄM au» dessen letzter Lebenszeit, erzählt uns in thunie;! ungekünstelter Weife den Verkehr Bruckners mit jeo» Schülern und Freunden, zeigt den schlichten Mi» ifl seinem Denken und Empfinden und gibt uns oral willkommenen Beitrag zur näheren Kenntnis der sin» lerischen und menschlichen Erscheinung deS große» II,» sterblichen. Die meisten dieser Erinnerungen, sowie til Beziehungen Bruckners zu Richard Wagner, die Büchlein schildert (stnd bisher unbekannt) weide» MI weiten Krei« der Bruckner - Wagner - Verehrer Idfeil interessieren. Die kräftige, etwa» derbe AbiichimH» mit HanSlick, die Kennzeichnung Kalbeckt gibi nl Schrift einen lebhaften Charakter. Aeamten Zeitung (Wien). Die am 20. lurfl 1901 zur Ausgabe gelangte Nummer 23 cnM:».«.: » „ErlasS deS Ministeriums des Janern vom 29. Zck» 1901, Z. 5405/M. 1., betreffend Fahrbegünsttzi^ für pensionierte Civil-StaatS- und Hofbedienstet« den Linien der k. k. österreichischen Staai«t.iö«^zl „Da» neue DiSciplinargesetz für Lehrpersone» i» I Mähren" ; Mittheilungen au» dem Vereine da !. » SteueramtSbcamten in Niederöfterreich und jenem ■ I Steiermark; Feuilleton: „In höchster Noth"; Wn» I gäbe offener Stellen. Nummer 67 cht ' Seite 7 FRITZ RASCH, mmui, CILLI. ° Eingesendet. (Äiis« Stroh h utlack) eignet sich vor« »lich zum Modernisieren von Damenstrohhüte». «eil'« blauer, schwarzer, rother und grüner whhuilack ist bei Traun 6 Stiger in Cilli iltlich. — 5908 iempel- _ WBLTBERÜ HMTES * Huqgs-defri/tk. 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Für Magenleidende! ~£»g: Allen benot, bie sich durch Erkältung ober Ueberladung deS Mageiü, durch Genuß mangelhasler. schwer verdaulicher, zu heißer oder zu »Her Speisen oder durch unregelmäßige Lebensweise ein Magenleiden, wie: Magenkatarrh. Magenkramps, Mag,»' schmerzen, schwere Verdauung oder Verschleimung zugezogen haben, sei hiermit ein gutes Hausmittel empfohlen, dessen vorzüii-licht Wirkungen schon seil vielen Jahren erprobt sind. Es ist dieö da» betonste Merdauungs- und Mutreinigungsmittek, der Hnl«rrl Nllrich'lchr Kräiiltr-Wrin. Dieser Kräuter-Wein l»t aus vorzüglichen, beilkräftig befundenes" Kräutern mit gutem Wein bereitet nnd stärkt nnd belebt des Vcrdauunggorgnnismn.s des Menschen, ohne ein Abführmittel in sein. Kränterwein beseitigt Störungen in den Blntgefä-wa. reinigt das Blut von verdorbenen, kran'imacbenden Stoffen unl wirkt fiirdei nd auf die Neubildung gesunden Blnte«. Durch rechtzeitigen Gebrauch deS Kräuter-WeinS werden Magenüdil meist schon im Keime erstickt. Man sollte also nicht säumen, seine Äiu wendung anderen scharfen, ätzenden, Gesundheit zerstörenden Mitteln pow liehen. Symptome, wie: Kopfschmerze», Ausstößen, Soddreonen. ^labuitj», Ilebklleit mit Trdrtchen, die bei chronischen jiräuter-Wein osl rasch beseitigt. — Kräuter-Wein tt|m Uiwerdaulichtrit, verleiht dem Verdauung-system einen Ausschwung und mtsena I durch einen leichten Stuhl untaugliche Stoffe aus dem Magen und Gedär«»! Hugeres, bleiches Äusfehen. Slutmangel, Entkrästmg sind meist die Folge schlechter Verdauung, mangelhafter Blutbildung tmJ eine» lranlhaften Zustande» der Leber. Bei Appetitlosiakcit. unter nrtnoirt Abstammung und GemuthSverftimmung, sowie häufigen ÜopfschmerM. W«f= losen Rächten, siechen oft solche Personen langsam da^iin. gy Kräuter-Äai giebt der geschwächten Lebenekrast einen frischen Impuls. jßW Kräuter steiqerl den Appetit, befördert Verdauung und Ernährung, regt den Stoff» Wechsel an, beschleunigt die Blutbildung. beruhigt du erregten Metern tn» schafft neue Lebenslust. — Zahlreiche Anerkennungen und Tankfchreibea t» weifen die». »r»,I«r>StIn ist »u »»t<» t» gl-ISkN » «. l'b« und B. S - itt dt» «petWra m «Hll, R»a»«a», B3tB»..SonM»frn, f9in».-8eiM», ««»>»», W Rottuifl, l'lttot, Watrftlb, Ran«, ka>»«ch f.(»rate in etocrmuT ueü j „.SÄfl ■ntati, W Unanis in hn Apsthtf,«. _ .^1 «»ch »rrkubtn Me «v^töcten in SiBi » ant tat»t zi-Ich«» »tlatrttoo« ,s C preisen »och alle, vitnl Oftfurich-UsfliuM. "f gy Vor Nachaliiniingen wirrt gewarnt! "MW VU« verlang« aultrUifU4 ■liil>4>rt Ullrleh'MClicu "M Kräuter-Weil. ..............<»,r,i.Ah„*hn,.ferri h. ffilli Steron.wortlid>er Schriftleiter: gtto «mbrosckitsck. Druck der Äere..i,drudere.