«t»G IS. ApkN 1SZZ »AGK»»tII«K HMWIMWV (schtll« IMWWGM NWssMA»- >. MWSMWWW» « »»»«»«?: »ZmeiVVV» m. « (VS'WSllUaV «e. 2«7« MM» V>s»>N>ni »< vMkckmiMHt lVDwI« IM» »»» »». «GH: W?WM?M V»IW>>D?>I« ««w«. » vtn. 24 vin. ijurek »»ost mon« «wo«. »». 4i sslNiI «M» w »«0O«KV. «M»» »I.«. » vi«, «e s»» »d»1» ^«»6 mon-l. » 0t» ej««>nummv , di» Z Vi WIMch» «D»liPG>W h«>»>»» WNWUöSW ßDimiikkiffw «»»s»» «lolit MMom Ktiwila >. MW«W»»«»W M»»»»«! I« : »ZmSit«« »t. 4 (Vs'Wstwl»». »: ^>>1»^ »»iwA. IS Vtn, 24 vin. tjusvk Post mon«ar, ein« Pfundabwertung uin 20)6 zu errnchen, um nllf diese Weise anS einein der teuersten ^lilritanten des Weltmarktes zu dem billig-fteil zn iverden. Die Lenkung des Pfundes ist also als Indn st r i e p r ä m i e zu werten. Uel erstieg sie 205», so war der Preis dafiir zu ho. Da eine Z,vanMvguli.'rung des Kurses des Pfundes nicht erfolgen si'llte, sind kleinere 5chivanknnflcn iinnier unvermeidlich gewesen. Ein energisches Eingreifen ivurde erst in dem Aligenbkick nötig, als das Pkund mehr als WK seines Wertes zn verlieren drohte. Das ist auch erfolgt, ritd in diescut '^lngenblick dürfte die Bank von Englmld hinter deil Kulissen sehr stark interveniert haben. Nunmehr hat sich das Pfund der g«voll-ten MivertunflKgrenze um 20Si sehr stark geniihert. Äe ist be>i 3.V0 Dollar allgelangt. Augluiblirllich be^lvegt «sich das Pfund um 3.80 Dollar. Während die Bairt von Eng-lang in dein An^^nbliä, da die Pfundtat sie auch ein M rasö^S Anstel-gen des Pfundes zu vechiirdern gewußt und nulsangreiche Pfundabgaben Vorgen»ln:nen. Ties allerdings auf ltosten der Anschaffung eines erheblichen '^visenfonds. Mr. Äeynes ist der AlHcht. day das Pfulld tlf einen lüllgeren Zeitpunkt betrachtet, steigen timß. Dies leitet er llicht elwy hauptsächlich von der evheblich besseveil Wirt schaftslage Englands ab, als vielinehr auS der .^u erwartenden Entwicllling der Gold-vreise. Im Augenblick ist die Situation so, das; es llur zivei Länder gibt, die eine freie Goldivährultg haben: Frallkreich und Amerika, ivährend andere Staaten, die den Goldstandard nicht aufgaben, zur Durch« führung dieser Maßnahme nur durch eine scharse Devisenkontrolle in der Lage n>aren. Da die Mehrzahl aller Staaten den Goldstanjdard aufgegeben hat. entfällt da« 'ilit der Zwang zu Goldantäufen. Da die Goldminen jedoch lveiterarbeiten, da außer dem erhebliche Goldsendungen anS Indien vorliegen, inuß inisolge des UeberangeboteS von Gold, dem zullächst nur die Nachfrage von Frankreich und Anreri'ka gegenübersteht, ein allmähliches Sinkende? Goldpreises folgen. Unter irormalen Bel' Wtnissen führt ein Anken des Goldpreises zu einein Anziehen der Warenpreis. Wie ivir ja gerade jetzt das Gegenteil erlebt haben, das Tteigen des Golt^eises führte zu eineiil ständigen Zinken der Preise. Diese l5ntinickliliifl iil jedoch dadilvci» imterbnirden, daß zal>llo.je Staaten den GoldistalZdard auf Park», 12. April. I Tia VUtttr er«eh»« sich in «tttkfteia» ?O«Ori<» ßteik hO» tiß» VO»D»H« der D«l<ßO- ti» «if der A»r>ß»«ßßl«»ft^»z i« Dir L^ttae der a««>k>»isch»» DelißatiO» GiHsO » hatte »D«ttch ßefter«, stzue WOrhee die «dere» z> »er- ftckidiDe», Plitzlich ei»e» «e«» Mrßst«»Ds Äite 2!) «»^ßeftellt, »elcher die >Ochjteh»«»e« peei Pimtte «»-ftcht: l. Vir GßOate« «ePflichie» ^ich, ihre fchMre «Ick leichte «rtiAeeie z« jerstöre« >«h e«ts«ße« filr immer der A«»e«h««D »«« Mftßaft« z» UlmPßerilche« A»e>lke». S. Dieße Arte« v-fft» diirse« «ie «ehr MS «rie>S«ittel ße^micht «erde». «tis« heDrAndete lei»e« ««richl«ß mit de« Himiei» daraNf, dah die S«fi«iß »>5, ««d ««»eh«t>r sei, «as jedach »«> de« >« dere« sehr Imi^izierte» V»richl«>e«, hei de«e» sich d. Mei»»«G»»erfchiede>heittn i« ale» VOriati»»e« ßeteißt hittte«, »icht ße-fOGt «erde» Mm. GchlieMich^ erkUlrie Gihss», erjoedem die «ihere« Vsrfchlilße ei« l«»»s St»,, hi«« ««h Heftehe «icherde« fite dere« ««-««h«e DD«t >^«R ««Sßcht. Der e«>llfthe A»hem«wißer Gir Iah« Oi « « « erklärte «a«e«s sei«er Regie-Gien«^ h«h er de« a«erik««ischen Bsr-schll«G heifffli^ Gsh««« erhAh sich der italie«ifche ««he««ti«ifter Sr « « di, her i« Italiens ehe«IaIS die Bereit- »Mlißleit erklilrte de« »«lerilaalsche« Var schl«D Mz«fti««en. Vra«di erklVrte. d«rch AaRahme dieses Varfchlai»es «»Srde es «^ich sei«, die Adr»ft««ß za Lande d«rcht«siihre«, «ährend die «brüftuag z»r Gee t» »i«e« spötere« Zeitpunkt zn erlalM« »Vtte. Der ftmiMsche Vertreter ssd de« ««' dr«F, die i« der «drSftungsfraße bisla«g i««er ««s der Geite gestanden hade. Die heatiße« VIarße«dlätser aerneisen aus liie vttglichkeit ei«es »omplattes z»i-iche« Gr««lii ««d Eti«sa« hi«, daher die klare, sasart t«stl««e«de H«ltu«ß der ita-lie«ische« ««d enßlische« Deleßatia«. Vullaneruptionm in den Anbm und GorbMemi Aschenregen bei Buenos Aires und Montevideo — Panik in Argentinien und Chile Si n e n o S A i r e s, IL. April. In »eite« «edieten i« Arge«ti«ie« und tthUe herrscht mit «iickßcht a«s die «ach nn-Geklärte, Plitzliche T«i>Zan denen «a« angenommen hatte, dah sie vagständig erlasche« si«d. deg«««e« z« dradel«. 13A» »ilameter ,»n V«enas Aires «nd Mantevidea ist ei« starker Aschenregen niedergegangen. Die HSHe der Aschhecke deträgt dis zu 8V Zentimeter» sa dasj der Zugsvertthr stele«»eise eingestellt »erden m«ßte. Am stilristen detrassen ist die Gtadt Mendaza. Man desitrchtet, daß viele Persvnen den lad gesunden haben. Einzel-Helten über das Ausmaß de» ylementarka. tastrvPhe sehle« «och, da die telegraphischen «nd telephanischen H^rdindungen unterbrochen sind. Die Regierungen von Argentinien «nd Chile haben Flugzeugexpeditionen in das Vukka«gebiet entsendet. Das Gesetz znm Schutze des Landwirts Beo g r ad, 12. April. In der lMtlgen Sitzung des Plenutns der Dkupschtina forderte t^r Äirtreter des Handelsministers, Ackerbaunlinister Deinetro v i fi'ir das Gesetzesprojekt über den Bai?-ernschntz die Driilglichkeit. Der Minister er-Kärte, die Lage iiii Lailde sei alles eher als gltnstig. Niill seien Elenieiite auf den Plan getreten, die die Titnation vor der Anncrb-me des Gesetzes ausnützen ivollen. ?ie ivol-len vorher so viel als »iöglich aus Seil exekutiven Bcrkmnen von bänerlichen Liegoi:-ichaften l)erauöschlagen. Tie Dringlichkeit ivurde ailgenoinnien. Nach der Debatte, i,, der die Minister Denietroviö uild Maksilno-vi«! bhre Exposees hielten, lr^uvde die ?lbstim inulig vorgeiwinmen, die zitr stun!>e l»och llicht al'geschlofsen ist. Das Gesetz wird nli' l^rzüglich l>em Senat zugehen und diirftc in einigen Tagen in Araft treten. Brüning für Bülow Hinde«b«rg sür Radalny. — Die Frage der Vesetznng des «eichsaußenministeriums. Berllil. 12. April. Die Neuebesetzung des AnßenininisteriuniS ist nur noch eine ^rage der kurzen Zeit. Brüning »vill zuerst l)ie Genfer Verhandlung gen erledigen und die Preußenwahlen abwarten, um dann die Uinbildung der Regierung vorzunehmen. Die Frage ist nur: wer soll ReichSaußenminister werdei». Dr. Brüning möchte den Staatssekretär von B ü -.low zuin Außenminister ern^nneil. Reichs-I Präsident von Hindenburg ist hingegen für Das „Journal" meint, die naive ««d hinterhältige amerikanis«^ Iinitia-tive sei ersalgt, «m de« Abrttstnngsvor. schlag Tardieus zu torpedieren. Der „Petit Parisien" bezeichnet de« amerika«ische« Vorschlag als ein Manöver der Demagogie. Perti«ax schreibt im „V ch o de Pa-r i s", die amerita«is«^ Delegation setze sich «ur deshalb siir ei«e Abrüstung zu Laude ei«, »eil man sich in Washington ^»«tzt sei, damit kein Opfer zu bringen. Ma« tä«sö^ sich aber sehr, wenn man glau de Frankreich aus diesem Wege in die Iso-lier««g z« bri«ge». Die sranzösischs Di-plamatie »erde diese Attacke abzuwehren »igen. Dasl sich England und Italien fitr de« amerita«isi^n Varschlag ereiferten, sei »ahl verständlich, da sie sich als Seemächte eine Festigung ihrer Positionen erhos-se«. Jnsbesa«dere tresse dies bei Italien A«, »elihes im Falle der Durchsiihrung des «ibsan-VarschlageS militärisch das ganze Mitteleurapa be^rrschen wiirde, da die mit tel- uub stidosteuropÄschen Staaten um ihre stärkste« L««d«assen gebracht werden. den Gesandten N a d? l n ti. Von '!?nlon? legt angeblich keinen Wert daraiif, lninister zu nierden, er würde dil'sen Posten die Ernenimng zuln Ä^^otschafter in Lonlion vorzieheil, falls der dortige Vokschnster Va-ron Neurath ans Gesiindheitsrueksichlen zu« rücktreten sollte. Die Memel-Frage vor dem Haager Schiedsgerichtshof. .v a a g, ii?. Die Vertreter >^-t.'ankreichc.. ^nsilaiids '»nd Italiens liaben l>eiln Interiiatlonal-nl S6)iedsgerichtshos die Beschwerde gelieu dic« von der litauiscli<'n :!t<'giernll(l detianii^'ue Verletzung der Melnel-^tonvc»tion i'oni Mai lPariS) eingereicht. In Iesenike wird die Arbeit anfgenoinmen. 5 inblfnn ^7, 12. April. Wie aus Icseiiice berichtet ^vird, wird tii? ^i'rainiiche Iiiizustriegesellschaft in iln.'i Werken noch ini Lanse dieser Woch<^ die '.'lr-beit in beschräiltteln UinstUige ivicder a!inie?, meil, so das; znilächst etina l IM '.'l^rbeiler niie der beschäftigt »rvrden solleli. Börsenbericht Z ü r l ch, 12. Avril. Devisen: Beogrnd N.—, Paris '-0.20, London 19.^0, ^^cenori ^13, Mailand 2ö.^75. Prag 1Ö.20. Berlin 121.70. Z a g re b, !I. April. Devisen: Berlin l3.'V.«6 tis Mailand 288.13 bi." 200.83, London 2I3.iS 1000.85. L s u b l j a n a, 12. April. Devisen: Berlin l3:?0.2? bis 1.'U0.02, Much W0^.3.'> I'is 1000.i^.'^>, London 213.02 bis i? 14.02, New-i)ark Scheck .'>5»80.2.^, bis .'>017..'>1, Paris 221.05 bis 222.77, Pra^i 100.32 bis !07.18, Triest 288.16 bis 290.5'tt. gegeben haben, sodasl also die Preisentivick-lung sickl hier, unabl^cwglg vom Gold, abspielt. Da auch für die Wirtschaft der Satz von aetio und reactio gilt, inuß sich st?lli't-verställdlich die Z^FlÄncS ailSwirken. Die natürliche I^olc^. die Schwäche der amerikanischen lind franzi^si« schen Valuta, kan-n niin nicht, da diese Wäli-rungen aiuf Gold gestellt imd. in eiileni ?lb^ sinken des ^irrses des Dollars ni,d deS erfolgen. Tagegen inuj; das Pfund iin Vergleich zu diesen l'eiden Mlirnn^^eii steigen. Damit w-ird aiuf die Dauer der ua-türlics>e Ausgleich '^loischen den Wä^zrnngeii CngloudS nnd denen ?lmerikns nnd 5'rank' reichS eintr^^ten. ^s liegt tein Aiilaß dieser Entwick- MirrWVrer Mmme? Mittwoch, den !3. Apr''ld'deckttN(i der einzelnen Wä!jrun>ien sollte vielmelir nichts anderes sein als ein 3pit)enaU'>ileich. Da d^es infollge der pol,-lisch^'n Verwirrung verhindert worden ist, fiel d<'m l^-old eine Rolle zu, die e>? nicht erNUlen konnte. Uu^ man «dar? saqen, das^ es damit zu einein WirtschaftöschMin-i geuwr-den ist. 'Z!>enn jettt durch die sieschilderte nnd .zu erivartende i5iltwicklunlq die Vl'r-niachtisdellung des (Woldes beiseitigt wird, so ist 'dies al'^ einer der wesentlichsten schritte zur üionsolidieritng der Weltwirtschaft zu tetrachlen. Tordteu eMntt den Wadl-kämpf Ter franzlisische Minilst-erprä'sldent T a r-d ieu eröffnete in Paris mit einer groszen Re amerikanische Indu-strieunternehmer, in Enlilano Fabriken zu bauen. Ter amerikanische Multimillionär ?.i,'ilton C. .^''aas, einer der bedeutendsten chemischen Industriellen der U5A., beginnt in nächster Zeit uiit ldein Van einer liroßen cheinischen »Fabrik in Cn^^land. Die aineri-kanische Panksirma ^tttl)n, Loeb u. stellte in London einen ^iredit von Millionen Dinar bereit, um die amerikanischen Unternehlnun^en aui englischeut Voden zu finanzieren. Hlkers Aufstieg Aak den Schnlttm HugeavenK und Tl>al»o»>O - Wie m« die Looe la ZSerlt« demteM B e r l i n, 1l. April. Die Vlätter «nterftietchen i» l-ng-n KWI «ent«?e« die Vedenwnß des Sieges der Hinde«d«rgsr»»t und erinnee« daran, d«ß Hitler vor genan vier WS«che» W einem Ans» r»f erNärte, es müsse im zmeiten Wat»lg.Mg gelingen, anher den S)4 MUWnen Stimmen Düfterdergs noch »eitere Millionen Stimmen der Hindenbnrg-Aront wegzunehmen, NM minde^ns lS Milisnen Stimmen stir die Rationalsozialiften zn erreichen. ?«t» sächlich fei es den Rationalsoziali^n nicht gelungen, der Hindenburg-Front auch nur eine einzige Stimme »egznnehmen. Die „Voslische Zeitung" fchreidt, die Staats front sei nicht schioLcher, sONder» dreiter und tiefer geworden, denn sie sei ans S3 Prozent angewachsen, während alle Gruppen der Öp-pofition zusammen nnr 47 Prozent ansge-dracht hätten. Mit einem solchen Verhältnis könne man sich auch stir Prentzen zufrieden geben. Das „Berliner Tageblatt" «eint, Hitler habe sich aus den Schultern Hugenberqs nnd Thälmanns zum Geister über mehr als «in Drittel der abgegebenen Stimmen empor, geschwuugen. Man wisse, »oher dieser Stimmenzuwachs komme und er könne liarum an dem politislhen Gesamtergebnis der Präsiden te«»atzl nichts ändern. Diese Wahl habe >»-zeigt, d>b der »nsdehnnnß des ««ttsnalss. zialis««» »renzen gesetzt seie«, iide? die er nicht hi«»eßto»«ie. Der ll». AprU sei ew Tag der «eisepriisnn« s»r das «1» «e»e. sen « erlin, 11. April. Da« vrgebnis der Reichspräfidentenmahl entspricht in dezng ans den Ausgang, na. mentlich insomeit die Stimmenanzahl sür Hindenburg in Frage kommt, den gehegten Srwartnngen, denn es ist ein Anmachs der Hindenb«rg-Eti«men »m über 700M0 eingetreten. Daß anch Hitler eine« Stimme«-t«»achs erreicht hat, war -ranAHnsetze«, denn vo» den Stimmen der Düsterherg-MH ler m«ßte ih« ein gemisser Teil »»saien. vei Sl vau den SS Wahlkreisen ist die Aiss-r siir Hindenbnrg gewachsen. I« t»ier «eittren «reisen ift sie alerdings «irgend» «« «etz» als r««h Die Brücke, die mit den Anfahrten 7W Meter lang ist, itturde in den Jahren 1811 bis 1817 ertaut. Abrüstungsvoilchlag Gibfons Eine aufsehenerregende Rede des amerikanischen Vertreters in Genf e n f, II. April. Die Abrüstungskonferenz hat heuie nach dreiwöeliiger Pause ihre Arbeit wieder aufgenommen. » ^n der heutigen Zituing des allgemeinen Ausschusses der Abrüstuugokonferenz hielt Slne Arbeltslotendemonftration »u Wasser - Fi, Die arbeitslosen .^^aseuarbeiter Ailistcrdaius fiHrten lürzliä) eine eigenartige Deillonstra-tivn ldurch: sie ketteten Reltungviboote anein- ;>en ander uud lieszen sich von einem MotD,^-boot durch die (^irachten so n'erden die stanüle genannt, die die Ttadt durchzie'^'^ — ichlev der Vertreter Amerikas, K i b s o n, eine sensationelle Rede, die sich scharf gegen die Fortsetzung des Wettriistens, gegen die An« grifsswaffen und gegen die übertriebenen Cicherheitstheorien wendete. Mit vagen Zi. cherheitsplänen habe uian auf der Konferenz eine gewisse Verwirrung angerichtet und die eigentliche Zi6)erheitsfrage ^rart vernebelt, das; eS jetzt die erste ?lufgabe sein müsse, ein- muffoNni ia»t di» Von-Miden vamvfe uivar machen »«ch» ple M« V »qm»«» »Ott «» ««,. lin, POißda^ Hammer«, TMinge« «nd Va«tze«. « asel, ll. April. Der Ver»alt«»g»rat der VIA ift he«te »armittags t«sa««e«ßetrete«. Der ««sgn«ß der >eichsprSside«te«»ahl hat i« de« «reisen der in Baftl »ersannnelte« «ote«da«k-gon»er«eure gros^ Ve««gt««nG ansgelöft. Jmattrhin hat das Anwachsen der ^tler-ftim«e« einige Vesargnis hervorgernse«. V» Wird al» Anzeichen dasür gemertet, dah die «atisnalsozialiftische vele ihren ^hepnnkt noch nicht erreicht hat. Diese Lnge müsse beß künstige« VesPr^«nge«, an denen i«ter«a-tio«ale Fi«a«tle«te maßgede«de« vi«sl«h hätte«, derückftchtißt «rde«, «nd e» müsse alk» d«ra« gese^ mrde«, «m De«tschla«d» Lage z« erleichter« ««d damit sei«e GtadUi-tät t« sicher«. Berlin, 11. April. >eich»la«tler Dr. Vrü«i«g dot he«te nach mittag», der «epslagenheit entsprechend, dem «eichsprSftdenten von Hindenbnrg die Demissisn sei«e» «adinett» a«. Der Reichs-Präsident ers«chte de« Aa«tler, von dieser Demissian adt«sehe«. mal das Sicherheit» Abc aufzustellen. Einige Nationen, deren Rüstungsniveau am hi^chsten sei und die am stärkten gegm jeden Angrifs gewappnet seien, gehören zu denen, die die größte Furcht für ihre internationale Sicherheit hogen. Gibson besprach auch die fran-^sische These vom Kriegspotentiesl mit dem .HimveiS, daß es Monate oder Jahre dauern würde, um Angriffswaffen in wirksamem Maß herzustellen, brachte dann einen Antrag ein, der die Abschafsut^g der schweren Angrisfswaffen über i5.ü Zentimeter asm. vorsieht und verlangte vom Ausschuß, zum gegebenen Zeitpunkt, etwa in einer Woche, diesen Vorschlag zu beraten und über ihn ab zustimmen; er dezeichnete seinen Borschlag als Schlüssel zum AdrüstungSproblem. Der vstffioe svar «nuaer Die ganAe Welt spricht von den :!ierun« treuungen itnd BtlanAfWschunlgen de» fch-v«!-dischen ZündholzkönigS Jvar Äreuger. Nun erzShlt ein schwevisc^r Ingenieur, der mit dem verstorbenen MiMonär Ausammen aus der Schulbm«? saß, eine B^benlieit aus den Schkl^chren Äreugers, die für seinen Werdegang unid sein goschästliches Gebaren ungemein bezeichnend ist. Jvar Kreuge, lnußte ein Examen in Mineralogie ablegen. Das Fach interessierte den jungen Mann gar nicht, und er war für die Prllftmg nicht vorbereitet. Der Professor rief sechs Schül« auf und ersuchte fie, aus einer Ähale Kri. stalle zu nehmen u?^ sie zu definieren. Die Prüflinge waren sichtlich aufgeregt, betrach« teten die kleinen Stoinchen und grübelten nach, was für welche es sein könnten. Nu, Kreuger war vollkommen ruihig und bestand als einziger das Examen. Sinter sra.iten ihn die Aollegen, wi^ er, der doch von Mi- Der Duce im Kes>prach mit Evd-rr-beitern, die au> seine Veranlassiuig nnt der Uvbarumchun^ dc-r Ponti--s^hen Sü-n^p'e boaonnen haben- WWW ««wsW. tze« !» MM t« »Okarworer Nummer «vato^ kerne Ah«««v hatte, die A?Hsv»be «tnwlmdfrel lhabe lösen können. »Sehr etn-fach^'. sagte Äreuger. ^ich hatte et»a zw«« zig Steinchen aus der SMffel genammen. Zwölf davon, öie ich nicht tezeichne nDsnn-te, steckte ich in die T«ch^. Mit de« «ftli-chm acht tonnte ich da» «tzkinen gbmMNid bestehen." GeIdstM>ed TlMG WMI^chW UdDeit<>. Der Tod des ilwge« enAlischen Ub^eord-neben Edward Marjoridant erregte in London allgemeine» A»s>sehen. Sr :«iÄe in dem Villardzimm« i« Hauise leine» Stiefvater» Lord Htlifham mit durchschösse«? Br«st tot aufgolvnden. Da Marjoridant kurz vorher sei>«n Verwandten gegen-ü^ber erklärt hatte, datz er eine Jagjdlour zu niachen beabsichtige, glaubte man zuerst, daß das junlge ParlanientSnrttglied einem Unglück zum Opftt gefallen lsei. Ae gericht. liche Untersuchung stellte aber k«st, txls; Marjoridank S^tnwrd begange,: hat. Trotz seiner jungen Jahre — Marjoribank war erst 32 Jahre alt — galt der Berstir-bene als einer der bogabtosteit und fähigsten Vertreter der Konservativen Partei im englischen Unterhaus. Er zählte zu den un-versöhnlichen Feinden de» Vollschung richtete er an die engli'sche Regiermig Fragen über ihre Ruftland-Polittt. Er betätigte sich auch als Rechtsanwalt und «chriftsbeller. In politi' schen Kreisen prophezeite man ihm eine glänzende Laufbahn und einen Ministerposten. Die Ursac^ de» plötzlichen SeM» moröes des erfolgreichen Politikers ist sehr rätselhaft. Shineftsche Sprüche Die Zeele eines Bol-les j-piegelt sich in den Volksmärchen, Zagen und sprich.vörtern am besten wieder. Vielleicht in keinem an» deren Land erreichten Sprichwörter t sei« ner Lvbensphilosophie durch einen ziveiten Spruch Ausdruck: „Es gibt tmr zivei gute Mensck^n: der eine ist tot, der.zweite ungeboren." Die Chine^n sind durch ihre auher-qewöhnlick,« ?lrtigkeit und LiebenStvürdigteit ilietannt. sie siebrauchen Höflichkeitsphrasen, die nach unseren Begriffen ütert?ied«i er-s^h<'inell. Cini? EinladungiSkarte, die der ehe-nlaiigankömMnG alle Taben der Weisheit H» verleihen, «der ich^ der ich in den lan« gen I«chivm meine» Lebens zu der Ueber-zeugung gelangt bw, ba^ die Welt ven der Dmnmiheit regiert wird, sage bei dieser Ge-legmheit: Lajt ihn doch so dumm und un-knndig bleibe» wie nmr möglich. Dann tat er die gri»j^te Aussicht, Staatsrat oder Minister in unserem La^ M werden.- »d Or>W«. In Amerika ist «ine Neuerimg auf dem Gebiete der männlichen Mode oerkilndet worden. Der letzte Schrei der Sommeriailon soll der bunte Smoking (guest eoat) sein Die Vef'lirworter dieser Mode behaupten, das; sie geeignet sei, die Monotenie der män.UIchen Aeidlung zu beleben U7id die infolge der wirtschaftlichen Kr^e zunehmende psychische Depression zu beih«ken. Die t^danke» der «»sinnlichen Welt wlirden durch die Fra^e zerstreut «erden, die bis jetzt nur das »chö-neve Geschlecht Sesch-'iftifite: ..Welche Farbe kleidet mich am ^sten?" Vlelckz'ik!,^ ii>ird eine zweite Aenderung im Neichc der '>er-venmod« angekündigt. Der weiche ffrafi.n soll in Zukunft nur im '^äuNichon Mttldet »Verden. Der steige d?r Vorkriest^'M gelangt wied>t''.' Ebren. Die Londoner Moi^Mtzgeil'er er?lä:x!n "'5cr-einstimmend, daft der weich? rasten der ganM n»ännli<^l l^stal! eii^^'n llissic^en Andruck verleiht. Die Nachfrage nach steifen tlragen ist tatsächlich in d^n letzten Monaten in der englii'chen Hauptstadt so sehr gestie-gen. daft eine Kroqenkobr'f in Zommerset ziweithuntd^rt none Arbeitskräfte einstellte. Ä« okt« aiü» L«/l» von i^oa 5/«// Die Nachricht von der Wiederkehr des stei-fen Kragens wurde in allen englisrhen Waschanstalten mit höchster Jireude begrünt. Hochwaffer und Schnee Ueberschwtmmungm entlang der Save — Temperatursturz im Süden des Staates ««0 arad l> April ! »'"b ^ »>»,- G«g«nl» in «wen riestgm Ter ^ ' ' verwandelt. In der Stadt sind die Uferbau Die Schneeschmelze im Gebirge, vornelinl-lich in den AlM, hat ein bedrohliches An-wachftn der Wasserläufe zur Folge. Besonders die Save führt Hochwasser, da» bereits riesige Schäden angerichtet hat. In Brod ist die Lage derart bedrohlich, dajj das Mi^ litär herbeigezogen werden mußte, um die Flußdämme zu festigen. Sollten Ue Dämme dent Wasserdruck nicht mehr standhalten dann müßten sich die braunen Fluten über die weite Ebene ergießen und Tausende von Hektar fruchtbaren Boden» überschwemniei». Iin Unterlaufe hat die Save bei Beo- ten und die angrenzenden Gebäude gänzlich unter Wasser. Die Fluten reichen bis zum Bahndaulm, an dem sie gefährlich nagen. Auf der gegenüberlegenden Seite ist bei Ze-inun das Ufergelände vollkommen unter Was ser. Hier mußten alle Gebäude geräumt wer^ den, da Einsturzgefahr besteht. )m Tilden Jugoslawiens ist ein empfind» licher Temperatursturz zu verzeichnen. In den Gebirgen im Zetä- unl» Vacdarbanat schneit es ununterbrocheli, sodaß mitten ink Frühling wieder der Winter «eitlen nner» wünschten Einzug hält. Alle Sistgase unwlttfam! Ein Gegenmittel gefunden? Eilie sensationelle Meldung kommt aus England. Dort soll ein wirksames Gegenmittel gegen alle Giftgase gesunden worden sein, die iin ttriege ihre Verwendung finden können. Für alle Giftgase! Diese Meldung mutet phailtostisch an. Bisher lag die Giftgasindn- schweres Bootsunglllck Ertrinkungstod dreier Schüler in Novo mefto Montag nachtnittags ereignete stch in Novo lnesto ein schweres Unglück, da» drei junge Menschenleben sorderte. Gegen 17 Uhr latnen die Schüler der zweiten Gymna-sialklasse, der löjährige Stanto Ktosic aus ttaillnik, der 14jührige Cyrill Rus aus Krka nnd der l3jährige Stanko Erßte aus Treb-nje, auf einonl Spaziergang zu dem dilrch die Stadt fließenden Fluß Krka und fanden ain Ufer ein kleines Boot. Sie stiegen in den Rachen, lösten die Liette nnd fuhren, mangels an Rudern sich uiit Brettern über das Wasser fortbewegend, in ^r Richtung des gegenseitigen Ufers. Die Jungen bemerkter» jedoch nicht, daß sie sich in der Nähe de» Wehr» besannen, zu dem sie die Strömung zu treiben began:'^ Die Jungen konnten gegen die Strömung nicht aufkommen. Das Boot wurde zum Wehrrand getrieben und stürzte Über denselben in da^ tiefer gelegene Flußbett. .?>ie« liei wurden Kk»fic nnd l^rS^te en der drei Knaben ko»nite'i her noch ,»ich^ gesunde»» »verde«. strit? mit der (^smasken-Produition ini eivigen Wettkainpf. Es kam darauf an, immer neue Giftgase zu finde»», gegen die es leinen Schutz gibt. ^Uemand kailn sagen, »velche grausamen Ueberrasck?ungen der tmn-mende Giftgaskrieg in sich birgt. Denn »n» Krieg wird sich zeigen, ob die Gasinasken fabrikatio»» gegen alle Möglichkeite»» gerüstet ist, über die die Gistgasproduktion »erfügt. CS war zu befürchten, daß die Gas' »nasken technisch dabei ins Hintertreffe»» Zieraten »oürden. Urid nun soll ein unversales Gegenmittel gegen Giftgase gefunden sein! sollte sich diese Nachricht belvahrheiteu, dann »vürde dies das Emde des Giftgaskrieges bedeuten. Es ist üblich, von den» Fluch der Technik zu sprechen, die sich zur .Herstellu,»g »lon störungslvaffen hergegeben hat. Aber dieselbe Technik liefert auch Gegenmittel gegen die ^^ersti>rung. Diese Sachlage bedeutet tei^ ne Rechtfertigung der Ti^' strengsten »»»ternationalel» Bestinlulunjz'» über den „huma»»en" ttrieg uiilgangen zu »Verden Pflegen, wenn es zu kriei^erlscheil Berlvicklunsien komnlt. Und so glaubt kein Mensch emstlich, daß die Giftgase a»lf einen Befehl von Genf hin für iminer verschwinden könnten. Es mußte eher anqenmninen werden, daß der kommende jirieg zur Ausrottung ganzer Städte durch (Giftgase fiih-ren würde. Dagegen kiiilnen keine inreriui-tionalen Bestimmungen etwa^ ail'^richten. Sollte jedock) ein wirksames Mittel t^egen alle Giftgase der Gec^enwart und der Zukunft gefunden feil», sl^> hätte di^o init absoluter Sicherheit zur ^^seitigung d<'r (^^askriegs^,e-fahr geführt. In diesen» Fall »väre die 5.icen>ct»iieil »on dem grausainsten ^triegsmittel. befreit, das es je gegeben lM, eliies ttriegsmittvls, !ias nichts mehr mit iviut und Held.'iitttiii der ein zcl»»en Kämpfer zu tun M. Hier jpiele: Zu den Giftgasen gehören P 0 s gen und der P e r st 0 f f. Durch die l^in-wirkung diefes Giftgases nxüden di<' dungen der Lungenlapillareu und ^ungeii-blä^en für de»» flüßigen Bestandteil Blutes, das Blutplasma, durchlässig, sodan die Lunge buchstäblich in Vlitt ertrintt. besonders E»»tsetzliche dieses Tode'5, der dieselben Erscheinungen wie der lx'ün Erl vi,> ken auslveist, besteht darin, daß die iiiiglüä' lichen Opfer unler entieplichen dualen oft 12 bis 24 Stunden leiden, ehe sie der erlöst. Man darf nicht einnial wagen, einen vergifteten Menschen durch eine i^tugel erlösen, da no<1) die schwache Möglicht.'it .'e-stieht, das; die Vergiftungvton-.entratioii nicht ausreicht, um .ziiin Tod zn führen, ^'ine Rettung tann daduvch eintlx'ten, das; dei leichteren Bergiftung!>erscheinllng<'ii die i^^'.in genwnssersucht dadnrch znrilägeht, dns; eingetretene Blutplaoina aus deili ^ynivi)« N'eg nneder fortgeschafft nnrd. Aehnlicl)« Wirkungen wie Phosgen ,^eigt das E h l 0 r P i t r i n, nur das; hier noüv eine Reihe n>eiterer .^tmnplilatie>nen eintreten, da die Vergiftungserscheinungen ni5?t auf die Lunge beschränkt bleiben, sondern nch dem gesainten Organic^nins mitteilen. Aber nicht allein (^ase. die dei Einatniiing tödliche Wirkung zeigen, werden '^iern'en-dnng finden — gegen sie gibt es ja den schuj.^ dl.'r Gasnui'>ten — sondern darütier hinaN'.' lnit inan andere l^iase gesucht niid ge' sundell, die andere ^eile de..^ !!)rganic'nnli^, NainelNlich die direkt nngreisen. gegen die es natnrliäi lein Entrinne«? gibt. gehiiren Verbindungen der Zliangrnvpe. sonders dac' bernäitigte amerikanisttx e-tv i s i k. Oft Imnnit es vor, das; diese (^aie erst naiu> lningt nnd nicht allein sich, sondern seiin' aan;<' ^^ainilie an''.^ l:ochste gefährdet. so kann man silli eiin'li li:'.aefähren Begriff davon mael^en, loelche nngebenre, epo-rlmle Bed.entling dein l^^egeniiuttel gegen alle (^Nftgose .znkonnnt, ooiansge'e^tt, das; dieie^^ :''.^«ittel in der Ta' g.'innd.'n ist. Äil teilun-^ien liel^eii vorlänsi^ noch ni<.n uor. Marko«« Nummer M. «Mwoch. ». »M i»zz. Vt«md< Simvkl bei d«s Betgmio adatstOnt Die Gonidel, die der belgische Professor P i e c a r d bei seinem Sttatosphärenfliiy benutz-te, sollte vom Gurgler Ferner in den Oey-taler Allpen abtransportiert werden, um im Brüsseler Universitätsmuseum Ausstellung HU finden. Nachdem inan die Gondel bereits bis ouf iveiteres einjpstellt. bis zu der in unserem Bild mit einen: Kreuz bezeichneten Stelle gebracht hatte, rollte sie in lder Nacht den Bergabihang um etva Meter in die Zchlüicht des Giirgler Eisba« ches hinab. We^^n der drohenden La vi-nsn« gefahr hat man nun die ^rgungsarbelten Liebe und Erpressung Man sagt, das; die Romane, die das Leben schreibt, weitaus besser, erschi'itternder und origineller seien als alle, die ein Tichter am 56)reibtisch mi'lhcvoll erdenkt. Es gibt wiederum eine andere Meinung, die sagt, das; diese Lebensromane so kitschig seien, das; kein Schriftsteller es wagen wilrde, sie zu schreiben. Carla üiandan, -die Tochter eines reichen Farmers in Arizona, wurde eines Nachts, als sie es wagte, mit ihrem Packard etwas allzuspät die Strafe zu Passieren, aufgehal. ten und nach schwerem Kampfe, bei welchem der (5hausfeur lebensgefährlich verletzt wurde, geraubt. Die Räuber waren „Bessere". Nicht gerade Gentlemanverbrecher, aber Menschen, die alle einst eine bessere blinder-stube und demgemäß bessere Tage gesehen hatten und die sich »»ci den heutigen auch nicht mehr so rosigen amerikanischen Exi-stenztx'dingungen durchzulesen vermochten. An der spitze dieser Erpresser, denn um eine Erpressung an dem alten Äiandan sollte es sich handeln, stand ein gewisser Di^am, ein ehelnaliger englischer Offizier. Dieser Mlinn behandelte sein Opfer mit ausgesuchter Galanterie, so das; die säiöne Carla, nach deul sie sich einigern^aben von ihrem Schrek« keu und einer kleinen Verwundung erholt hatte, ihr Schicksal ruhig trug. Scheinbar war sie ein el'enso romantisch veranlagter Mensch wie Dixam. Sie verliebten sich lieide ineinander, und bald stand der <^offizier vor dem alten Kiandan. Der aber lieh den Mann verhaften, und da der Chauffeur um ein Haar das Abenteuer mit dem Leben befahlt hätte, bekam der Offizier drei Jahre Zuchthaus. Damit schien das Drama vorlaufig erledigt. Vor kurzem aber wurde die (^'schichte der romantischen Carla wiederum von der ganzen Presse der USA. ausgewärmt. Der Offizier hat das Zuchthaus verlassen, und die erste, die ihn erwartete, war Carla. Die in solcl)en Fällen eintretende Verzeihung der Eltern traf nicht ein, hingegen hat sich Carla mit ihrein einstigen Räuber und nachmaligen t^emahl ein Getreidegeschäft errichtet. l5in kleines, von der Mutter ererbtes Z^'rmiigen ermöglichte ihr dies. Nun schreiben alle Zettungen von ihr, was für das neue Geschäft wohl sicherlich die beste Reilame ist. Es gibt noch ehrliche Mensche«. Veim Finanzamt in Washington ist ein besonderer Beamter damit beschäftigt, die Taten ehrlicher Leute zu buchen. Zahlreicl)e amerikanische Bürger send-n dieser Abteilung anonyme Steuergelder ein, die von ih, nen in den vergangenen Jahren aus verschiedenen Gründen hinterzogen worden waren. Cln Herr, der sich im Begleitschreiben einfach nannte, überwies dem Finanzmnt Dollar, den Steuerbetrag, den er nach seinen Berechnungen der Finanzbohörde im vi-rgangenen Jahre schuldig blieb. Ein Kriegsteilnehmer schickte dein Finanzamt 300 Dollar. Mit diesem Betrag sollte der Schaden gedeckt werden, den er dem Staate durch Unterschlagung seiner .^triegsansrü-stung zugefügt hutte. Ein kleines Mädchen sandte L0 Pfennige ein mit einer Erklä- rung, dak es zwei gelöschte Briefmarken ausradiert und auf einen Brief geklebt hatte und feither keine Ruhe mehr finl^. Ein Beamter retournierte dem Steueramt S40 Dollar. Er hatte nämlich ein ganzes Jahr seine private Korrespondenz in amtlichen Briefumschlägen unfrankiert expediert und wurde von Gewissensbissen geplagt. Man sieht, es gibt noch ehrlich« Menschen. Sport : „Gvoboöa" zieht de« Prottft z«rtick. In der gestrigen Sitzung des M. O. hat der Ver treter des Sportkluös „Svoboda" den angekündigten Protest gegen die Berisizierung des Meisterschaftsspieles in Murska Sobota nicht vorgelegt. : Glt. Lvobvda. Heute, Dienstag, um 30 Uhr wichtige Ausschußsitzung lm Klubheim, Sodna uliea V. Vollzähliges Erscheinen erwünscht! : Zepa Pischof, der bekannte „^elezniöar"-Goalmann, ist aus dem Sportklub „Z^elezni-Lar" ausgetreten und dem Sportklub „Rapid" beigetreten. Die Schwarzblaucn verfügen nun über zwei erstklassigen Torhüter : Eröjsnungsrennen des Slowe«ischen Radfahrervereikß i« Eel^. Sonntag nachmittags fand auf der Strecke Celje — So. Peter — ^alee — 22 Kilometer — daS Früh ja^rscröffnungsrennen statt. Erster wurde Albin Zupanc in 46:58, Zweiter Franz Liai--tner in 48:18, Dritter Joöko Zome in 49:0« Auher Konkurrenz wurde Franz Abulner vom Mototlub „Jlirija" Ljubljana Erster mit 43:4S, Znpiter Drago Kfit, „Hernies'' Lsubljana 47:1ö, Dritter Franz .Hermes" Ljublsana 4v:vo. : Nie« — Gr«z k:l. Ein Wiener Profi-team, in dessen Reihen u. a. Cart, Rainer, Horvath, Hofmann, Zistl)ek und Aal^ofer mitwirkten, kchlug »ergangenen Sonntag ein Grazer Städteteam mit 2:1 (0:l). : Die »eise i« J«ßOfl«»ijche« Te««i«. vert««h zieht wnner größere ttreise. Die gewählten Mitglieder des „Haäk", Z. A. D. u. „Concordias- haben nunmehr ihre Ehrenstellen zurückgelegt und lede Mitarbeit abgelohnt. :Vls «e«e velteelOrde. Bei dem Kilome-terrennen in der Neunkirchner-Allee am vergangenen Sonntag stellte der Münchner B.-M.-W.-Fahrer H^nne allein neun Äelt^ rekorde auf. Zwei neue Weltrekorde für Au-toniobile, die erstmalig an der Veranstaltung teilnahmen, schuf Straßer auf D. K. W. Sil-ton-Spezial. Wt 232 Kilometer auf dem Motorrad und 1l)7 Kilometer im Wagen er-reichten Henne und Rudolf Schörg die schnell sten Zeiten des TageS. Außerdom wurden vr.t Bohmann und Milichar einige natio- nale Motorradrekorde «nd von Ackert, Sörg, Zimmermann, Rod, Mayer jun. und Lindemann solche im Wagen angestellt. : Gch«»il«D — 7!S»F«»Oeit. Max Schm?» ling ist dieser Tage in Rewyort angelangt. beabsichtigt, sich einige Tage auszuruhen, um am Montag mit seiner Schaukampfreise durch die Bereinigten Staaten zu beginnen, die nach ihrem Abschlüsse die Ausnahme deZ Trainings für den Tttelkampf gegen Iharkey bringen wird. Das allgemeine Interesse der ame?t?antsl!^n vesentlichleit kon« zentriert sich heut« kereitS auf diefts große Zportereignis. Der Aettmarkt hat ^eich-falls bereits eingesetzt. Standen die Wetten in den letzten Togen noch zugunsten Shar-keys, so ist mit der Ankunft des deutschen Weltmeisters in Newyork sofort ein Umschwung eingetreten. Max Sc^littg wird schon mit 7:v als Favorit und Sieger gelegt. Troß der wirtschaftlichen Depression wurden außerdem auf dem Weltmärkte bedeu« tende Summen umgesetzt. : I« alOGe«f«rt siegte der Gr<^r Firmenklub „Aastner K Oehler" gegen den K. A. C. überraschend mit ü:2. Nachrichten aus Celje «vuno deerde einlegen sowie gegen die Herabsetzung der Ausgaben für den OrtSschulaussc^ß, den der Gemeinl^rat schon genchmigt hatte und der damit rechtSkr^tig geworden ist. — Dem Militärärar wird ein Grundstück in Gabroo-ka im Ausmaße von M.990 Quadratmeter verpachtet, wo ein n««es MunitionSmaga-zin gebaut werden soll. Die Stadtgemeinde wird zu den Kosten 1Ü0.V9V Dinar beitra« gen. ^m GofundheitSheim wurde die Was» sttgebüihr dei eimm Ehrlichen Maximalver« brauche von Kubikmeter auf l Dinar für den Kubikmeter HeraHgesetzt. Das Ansuchen der Bezirkshauptmanlischaft um Er-HSi^ng des Beitrages zur Jivstandhcrltung des (!^blS!udeS der Bezirkshauptmannschast wurde abgewiesen, da keim ^ung vorhanden ist und das Finanzministerium den Beitrag von 48.009 Dinar auf 20.00V Dinar herabgesetzt hat. ^ Der Finan^wirt-slhaftSmiSschuß wird bevollmächtigt, das An w^en des Besitzers Oovirk am PeSovnrk für die Gemeinde anzukaufen, da dieses Grilnd-stück für den städtischen Jagdgrund benöt'gt wird. Für den WttschaftßmiSMtz berichtete Herr Prof. M r a v l j a k. Die Ge.iietnde wird die Fassade des Militärspitals erneuern lassen. — Auf AnsuckM der Baugenossenschaft der StaatSangiistellten wird ein Kanal und die Wasserleitung an der Straße an gelegt werden, die später einmal längs der neuen Häuser der Genossenschast zwischen der Oblakova ulica und Zwr Sanntalerbahn bis zur Jpavöeva «ulica führen wird. Die Kosten für die Wasserleitung werden aus dem Wasserleitungsfonds gedeckt werden, die Kosten der Kanalisation aber werden die Ei gentümer der Häuser als Mkontierung auf die Straßenumlage tragen. — Der Ankauf des Grundstückes zur Eröffnung der KroZna ulica wird genehmigt. ^ Die Fäkalieuaus-fuhr wurde für die Dauer eines Jahres de-n Bllitzer Franz Zupan zugeteilt, der für jeden Wagen lb Dinar erhalten wird. — Das Ansuchen des Kreisgerichtes um Herabsetzung der Miete für die AmtSräume in der Gra-sei wurde abgelehnt. — Am Unterlahnhof werden drei Wohnungen adaptiert werden. Die eine wird dem Strahenmeister Javor-ni-k, die zweite einem städtischen Wachmanne, die dritte aber dem stkdtisc^n Beanlten Hoj-ker Wgeteilt werden. Die Kosten fiür die Adaptierung werden lö.000 Dinar betragen. Für den RechtSa«ssch«j^ berichtete Herr Dr. K a l a n. Der Gemeinderat faßte den formellen Beschluß, daß der Stadtsparkasse das Recht znfte^, sich auf die Liegenschaften der Stadtgemein^ einzutragen, wenn sie dies für notwendig erachten wird. — In den Heimatsverlband wurde auifgenommen der Kellner Jako-b Starrel, zugesichert wurde ferner die Ausnahme der Medizinerin Stan!islava AtravS. Äe Ansuchen der Ma-rit, Jrman und des Franiz Frank um Auf-nähme in den Heimatsverband wurden abgewiesen. Herr Gemeinderat Posavee berichtete, daß am 13. d. die Gerichtsverhandlung l.be-treffs der AntobuKkatastrophe in Lsvec statt-kin^ wird. Einsti-mmio wurde der IMWT.W ». «M kv« schbltß .gsßatt, dast das AlrtobuD>mter«^w« in diesem durch de« GemeWdemr ^rrn Dr. K a l a n vertreten ßetk solle. !z^ür den «MMA-WAMtz berkhbkt» Herr D o b o v i ü n i ?. Die Attfchvffunssg^s. jenschaft der Etnatsibeamte« i» EAe «rs»»i^ te um die ZMvknnung de» LokÄbÄ»arks Gr Äe Konzeffkm Wr eine Deilkkateffe^nö lunq im Gebäude des Men Kr«isqeri<^S. Räch einer längeren und angeregten Debatte wurde der Lokalbedarf ziierkairnt. Für den Ausschuß für Kultur, Gosutbd-heitÄvesen unld Fremdenverkehr I'orichtele Herr Boslar. AnMhlich der HuiGert-jahrfeicr des Begründers des SokoltumS Äliiroslav Tyrs wird die Gen»einde eine Was->sc nach ihm benlennen. Die Gaffe wird spti« ter bestimmt werden. An Stelle deZ aibge« traflenen Magazins der Landwirtschaftlichen Gesellschaft in der Kolcnöeva ulica gelten-ütvr dem Wohnhaus der Pensisnsanst.ilt wird die Gemeinde eine öffentliche Anlage errichten. c. Volalko«sert. SamStag. den 16. d. «um M Uhr qibt das ^Swlvenische Bokalquin' tett" aus Ljublsana im „Narodni dom" «in Konzert. Zur A'ulfführung gelani?en Komps-Ktionen moderner sloimnischer KomponDen, «rMter auch des bekannten Komponisten Herrn Dr. Schwab ans Cel^. e. Die Filiale de» HandelA- ««d PrUmt-angeftelltenvereines „Merl«r" in Celje hält ihre IahreShauptil'ersammiunlg Mittwoch, den Iii. H. NM A) UHr im kleinen Saale des „Narodni vom" ab. NoheitSÄt. Die 48jAhri»qe Taglöhnerin Marie ZabukoSek aus Ia^bine bei Dramlje wurde am Samstag von einem Manne tätlich austegvifsen. Der Mann versetzte ihr mit einer Latte eini-ge Schlcige über den Kops ^lnd brach bhr dazu noch den linken Arm. /^VlcaZS QAF^sZ»jIc Aus Wui p. Tra«ii«g. Dieser Tage wurde in der Stadtpfarrkirche der Kaufmann Herr Johann H l u p i ö aus Sv. Jani mit Frl. Frieda B a b n i k getraut. Unsere herzlichsten Glückwünsche! p. Lydesfal. Im hohen Alter von 82 Iah ren ist hier die Private Frl. Elisabeth Majeen gestorben. Die Verblichene wurde Sonntag zur letzten Ruhe gebettet. R. i. P.! p. U«fall. Der WinzerSsohn Rudolf Boda aus Rubljeöeva vaS stürzte so unglücklich vom Fahrrad, daß er mit schweren Kopfverletzungen liegen bÜeb. Voda mußte inS Krankenhaus überführt werden. p. Das Ote»eea«tgung der Arm- und Bein Muskulatur Das a>de «wer Rote»-MchmMre Immer wieder tauchten in den letzten Jahren falsche Banknoten auf, die die Bevölkerung in Unruhe versetzten und die Hüter des Gesetze» nicht schlafen ließen. Der Polizei gelang e», den bekannten Notenfälscher Potoentk dingfest zu machen und vor die GerichtSschranken zu stellen, wo er eine mehrjährige Kerkerstrafe erhielt. Der Mann starb später in der Strafanstalt in Maribor. Nun war aber im Zusammenhang mit dieser Affäre nur ein Teil der bei der Notenfälschung benötigten Werkzeuge und Geräte beschlagnahmt und vernichtet worden. Der Rest und vor allem die Presie konnten nicht ausgeforscht werden. Maria Potoenik, die Gattin des Falsifikator», dachte, die Tätigkeit ihre» Manne» fortsetzen zu können, um ouf diese Weise zu Geld zu kommen. Sie trat mit ihrem Schwager Franz PotoLnik in Verbindung und gewann auch mehrere Leute sür ihren Plan, die der durchtriebenen Frau auf den Leim gingen und ihr die nötigen Mittel zur Verfügung stellten. Der Frau war eS jedoch weniger darum zu tun, Noten herzustellen, als Gimpel zu fangen, die ihr die nötigen Gelder vorstrecken sollten. Tatsächlich wurden die versteckten Geräte wieder halbwegs instandgesetzt, und man versuchte neue Noten zu drucken. Es ging aber nicht, da niemand recht Bescheid wußte. Eine Anzahl von Personen half da auf die eine oder andere Weise mit, während andere nur die Geprellten waren und sozusagen als stille Teilhaber fungierten, bis schließlich alle hinter Schloß und Riegel faßen. Montag mußten die nicht konzessionierten Notendrucker vor den Richtern für ihr Tun Rede stehen. Franz Rupnik wurde zu 6 Iahren schweren KerkerS und 1800 Dinar Geldstrafe verurteilt, KaSpar Potoönik zu lJahren und lüV0 Dinar. Maria P o-toönik zu 1 Jahr und 600 Dinar, Anton OrgoliLzuS Monaten strengen Arrest und 300 Dinar, Franz Potoönik zu K Monaten und 600 Dinar, Josef K o S zu 3 Monaten und 300 Dinar, Bartholomäus Verdnik zu 4 Monaten bedingt auf vier Jahre und 600 Dinar, Valentin 2 i t n i k, Wilhelm B a b i ö, Matthias K l a n j» e k, Franz P i ch l e r, Josef S k o fund Leopold Ferlie dagegen zu 1 bis 4 Monaten bedingt auf vier Jahre, wogegen Alois B r a-k i ö freigesprochen wurde, da seine Schuld nicht nachgewiesen werden konnte. Schwere Bluttat eines Betrunken« In Kikole bei Civkovee kam eS Sonntag spätabends zu einem tragischen Zwisrhenful!. Gegen 22 Uhr verließen die Belsitzerssöbne Konrad LovrenLie, Josef Frangeß, Stefan ^umer und Bartholonläus Horvat das Gast Haus KoroSec in öikole, um sich aus den Heim weg zu machen. Unweit von Jablane kam ih nen in der Dunkelheit l^r Schuhmacher Fr. Habjanie entgegen, der blir^lings mit einer Pistole her»zmschoß. Ms ihm die Burschen zuriefen, er möge nicht schießen, spannte er nochmals den Hahn und zielte auf LovrenLiL. In das Herz getrofsen braH dieser zusammen und war auf der Stelle tot. HabjaniL flüchtete darufhin, wurde aber noch im Laufe deS gestrigen Tages unwett von Pragersko ausgeforscht und festgenommen. Am Tatort hat sich gestern ^ne Gerichtskommission eingefunden, die den Augenschein vornahm. Wie festgestellt iverden konnte zechte HabjaniL Sonntag in mehreren Gasthäusern und versetzte die Gäste durch seine Schießerei in größte Erregung. HabjaniL wurde bereits dom Gerichte eingeliefert. Die Soroe um den Stadtpatt ES wird uns geschrieben: „Sehr geehrter Herr Redakteur! ES ist bestimmt nicht der Zweck dieser Zeilen, die Tätigkeit des Ausschusses unseres Stadtverschönerungsvereines unter die Lupe zu nehmen, ich nehme aber an, daß Ihr geschätztes Blatt die Sorge um die Erhaltung der städtischen Parkanlagen teilt. Irgendetwas wird geschehen müssen, denn der Stadtpark, dieser große Lllngen-flügel der Stadt, befindet sich in einem höchst verwahrlosten Zustand. Einige Jahre hin- DtmMll. den durch wurden an alten und älteren Bäumen dürre oder abgesplitterte Aeste überhaupt nicht abgesägt und entsprechend ausgelichtet. Die Sträucher wuchern nach Belieben, die Wege sind stellenweise schon weit unter dem Rasenniveau und derart verschlammt, daß sie mancherort» überhaupt neu angelegt werden milßten. Vielleicht ließe sich produktive Arbeitslosenbeschäftigung auch so betreiben, daß der Stadtpark einmal einer gründlichen Instandsetzung unterworfen wird. Die Kosten würden sich heute, mit Rückficht auf die schweren eingerissenen Schäden wohl ziemlich hoch stellen, doch müßte die Stadtgemeinde dem Verschönerungsverein zu Hilfe kommen. Wir können in den Prospekten de» Fremdenver-kehrSvereineS nicht mehr auf den „herrlich^, sozusagen schönsten Park Jugoslawiens" hinweisen, weil die Wirklichkeit ein bißchen anders aussieht. Hoffentlich genügen diese Zeilen, die maßgebenden Faktoren auf ihre nicht gerade letzte Sorge um daS Juwel unsere» Stadtbildes aufmerksam zu machen". m. vr««n»»>g. Der Professor an de? hiesigen Lehrerinnenbildungsanstait Herr Franz Bai! wurde zum Archivar des hiesigen Provinzialarchivs ernannt. Wir gratulieren! m. Vi« «««kr Vezirttnorsta«». Der bisherige Vorstand des fünften Bezirkes .Herr Beraniö hat seine Vhrenstelle niedergelegt. Zmn neuen Bezirksvorstand sür die Ma^alenenvorstadt wurde der Revident i. R. Herr Franz Ramelli ernannt. m. Tea«««g»«. In den letzten Tagen wurden in Maribor getraut: Alois RueS mit Frl. Aga Cotii!, Johann BraLko mit Frl. Eäeilie Kozole, Franc Stuheuc mit Frl. Ro-salie Grah, Johann LoöiLnik mit Frl. Franziska Hauptmann, Josef Weingerl mit Frl. Marie Kopiö und Wilhelm Marat mit Frl. Paula MajSler. m. vi« «e«r Ziottingi«ie«t. Herr Jng Ubald N a s s i m b e n i, der Sohn des bekannten hiesigen Stadtbaumeisters Herrn N. Nassimbeni, hat beim Bautenministerium in Beograd die AutorisationSprüfung für Zivi lingenieure mit sehr gutem Erfolg abgelegt. Wir gratulieren! m. ««» he« «enbarmeriebienfte. Der Gen darmerieunterleutnant Herr Vekoslav Fzbiö wurde zum Leutnant befördert. m. Ära« Tinka Wesel-Polla singt «ur noch zweimal in „Iraviata". Die bekannte Grager Opernisänigerin Frau Tinka Wesel-P oll a konnte bereits bei vhrem ersten l?luftreten in „Traviata" vor auÄverkaustem Hause einen vollen Erfolg buchen. Äve tlan^olle Stimme erntete stets allseitigen Beifall der begeisterten Dheatertesncher. Frau Tinka We>sel-Polla singt heute D i e n S t g, den 12. d. wieder auf ilnis^'rer Bühne. Da das Gastspiel dann nur ncch einmal wioder>holt wird, möge kein Freund de'- schönen Kunst die glünstige Gelegenheit auserlesenen KunstgeMsses unbeüuyt vorbei gvhen lassen. m. Vesld»echsel. Bon den Eheleuten Ivan und Moisie Vodopivec hat Frau Aloisie Plateis das Haus DuSanova ulica 9 käus-lich erworben. Das Haus PobreSka cesta 5 ist in den Besitz der Eheleute Philipp und Sophie Meronik übergegangen. nur auf einige Tausend beschränkt, sondern sogar eine Million Dinar errel6)'<'n kann. Selbstverständlich fanden die Lose, für die e? „nur'^ eine Anzahlung von Dinar oerlangte, bei den unerfahrenen Mädchen reißenden Absatz. Die Polizei ist nun eifrig daran, d. Der Arbeiter Fra:^ Perger er-litt gestern beim Baumfällen im sogenannten „Itrafthunerwaldc" einen schweren Unfall. Ein schwerer Baumstamm traf ihn so mliglÄcklich, daß iihm hiebei der lin>le Fu^ zer schmettert wurde. Die Rettungsabteilung überführt« ihn ins KranikenhaiuS. m. UeberstM. Der Wjährige, in RoSpo) wohnihafte Pfrünldner Anton BiSner wurde von einem Nchbarn tätlich angegriffen, wobei er erHeibl'i«^ Verliehimgen an d^ Rippen davontrug und ins Ärvnkenhairs überführt werden mußte. m. kSa» ale» sef««tze« «»ird. Jim Laufe des vergangenen Monats wurde aiin Poli-zei-Fundamt nachstehende Gegenstände als „gesunden" abgegeben: 1 Paar Ohrringe, l Brieftasche mit W Dinar, 1 Markenalbum, 1 Damenschirm, 1 Zwicker, 1 Geldtasclie mit 25.50 Dinar, 1 Paar lederne Handschuhe, 1 Automagnet, 1 ^ndtasch<: mit 2R) Dinar, 1 Cinlagebuch aus Dinar lautend, i Taschenmesser, 1 blauer Damengürl-el, Schlüssel, 1 Armbanduhr, 2 Damcnhl^scheu, 1 Luftpumpe, 2 Damentaschcntücher, 1 Kanarienvogel, mehrere Geld^träge und Regenschirme. m. Wetterbericht vom 12. April, Uhr: Feuchtigkeitsmesser — 4, Varl)meterstand 736, Temperatur 4-8, Windrichtung WO. BewKlknng ganz, NiederschlM Regen. * „?^rant>Iosef"-Bitterwasser überaus milde wirkendes Abführmittel. * Der hiesige Aerzteverein ladet sämtliche Mitglieder zn einer Versammlung am Freitag, den 15. d. um 19 Uhr im .Hotel „Ma-riborfti dvor" ein. Zur Besprechung kommt eine für alle Aerzte wichtige Angelegehhk^it und ist pünktliches und vollzÄhliges Ersch'ci-nen erbeten. lllMWIWM.... Die lustißste Operette kommt l m. Vtbelvortrag. Der nächste Bortrag über das Dhema „W-eltende — Reich Gotteö" wird Donnerstag, den 14. d. um 20 Uhr im evangelischen lÄemeinidesaale (Trubarje-va 1) stattfinden. Der Eintritt ist frei. Jedermann ist willkommen. m. Da» Eafö „Orient" im Palais der Pen sionSanstalt wurde nunmehr völlig umgebaut und modernisiert. Die Lokalitäten wurden beträchtlich erweitert und mit allem nötigen Komsort versehen. Die Spielräume wurden ganz abgesondert. m. Achtung vor betrügerische« LoSverkau- sern. In der letzter Zeit versucht ein jüngerer Mann unter verschiedenen verlockenden Angaben glückbringende Lose anzubringen. Der Mann hat es in erster Linie auf jüngere Dienstmädchen abgesehen, wobei er .r-zählt, daß d^« «Gewinnmüglichkeit sich nicht 20täki?e komplette Kur in äer früli» jakr88ai8c)n vin. 1200.— (Limmer, Kost, öääer. ^r^t, ^utoiakrt). ?rc>> 8l?ekte j?ratl8! 3l)83 TkeaterKnnft NottonaVheater in Maribor RepertVire Dienstag, den 12. April um 20 Uhr: „Tra» viaiÄ". Gastspiel Frau TinkaWesel-Polla. Ab. A. Kino Burg-Tonkino: Der große A^usik und Zir-lusfilm „Grock" Ein Prachtwerk, das sich jedermann noch einmal ansehen wird. — In Vorbereitung: „Zwei ^rM und ein Schlag", der große Usa-Tonfilm mit Liki-an .Harwey in der Hauptrolle. UnioN'Tonkino: Das ausgezeichnete Lustspiel „Die nackte Walirheit" mit Jenny Jugo, Hans Adalbert von Schletow und Oskar Karlweis in der Hauptrolle. — In Vorbereitung das ausgezeichnete Lustspiel: „Arm wie eine Kirchenmaus", nach dem berühmten gleichnamigen TlMter-stück. Witz und S«nwr Der Rekord. „Mama, k^ute lmbe ich iu der ?chule die teste Note bekvmnien. Wir mufften MiH-chcnnamen ansschreiben und ich halie t»>ie meisten gewußt." „Das ist schön von ldir. inein ^ind." „Weiset dll, ich hal'' einfach die Nanien von ":l!en Dienstinadclirn a'.:fl^c!clniebcn, die wir im letzten Jahr schabt Halen." B«Wl' ««». ». iXittwrq, d«ii lZ. April I'.W Wirtschaftliche Rundschau Llmfikikmg WS dem Gespräch mtt einem Wirtschaftsfachmann E» mag vielleicht paraidoz tlinzen, rienn »an Tagt, daft die gcmAe Mit s«tt m^r als Gi^m gichve vor bedeutenden politischen Mb virtf^tlichen Eveiglüffvi steht, tat-Wchlich jedoch in der ImWenzett Per-iimtationen eingetreten, die den Be»eis er» l»ringen, datz dieser Umschwimg schi« »»r Nngever Zeit «inMetzen «begonnen und noch lairge nicht ^ie Eni^ha^ erreicht hat. Mo» dtldenlk« blsjz, wie weit der heitlige europ>gi-iche Standpunkt in den Hauptfrage!: ^'on jei»vt Standpltnlt abweicht, den Europa vor einem Iah« eingenommen hat, und man beobachte nur, welch einj^idende tvirtschaftliche Ereignisse ilt der gleichen Zeit eingetreten «sind. Heute hat sich der Wille zur Znsannnen-ar.tÄt aller gro^l und Tleinen Ttaatei'. be-Inüchtigt, und ivir haben es damit lnit einer so betzeMiide» w der «eiualUitt der Welt Au tun, wie dies früher vielleicht niemals erfolgt ist. Tie ml^heure Depression hat sich bereits aller Geister bLinächtigt, und ^ war die Nvtionalölonomli« der Aelt gezwunHen, politisch u»ld »virtschaftlich Atak Aahmen M treffen, die verhii^rn sollten, daß die Evolution zu tief in den lÄu'lg der ^taMchen und zwi'sch?nstaatlichen Entwick-ilunfl einschneiden könnte. Bei dieser Aelegelüheit entsteht d;e Krage, ob dic P^ase von einei! Weltkr!^ auch wiMch allen Betrachtungei» standhalten kann und ob die Ers<^imlngen der Krise in allen Ztaatell «ich die glichen li»^, wie dies 's« bei einer allgemei»«« tnise verstand lich iein nckstle. Wir sehen nun sofort, daß die Sris» in al«» StOat«» »i> vOUk>««eN Mtschie^nkS Vild zeiDt ulid selbst in zivei Staate >l nrit der gleichen wirt^schaftlichen Struktur nicht dve glei^n Auswirkungen aufweist. Man nmb zun» Zchluhe kommen, es )ier nlit ei,rem »O«Pißx »s« »irtschast. lichen, POlitische« und pfHcheleGifche« Te-pr^ione« zu tun zu ihalen, die in allen Staaten eilten unertri^lichen Grad errei--cheil und in ihrer Gesainkheit das s)eutige Weltbild ergeben. Aiir Staaten nlit ichevwiegeud laudwtrt-schastlicher Ttruttur liegt das Problem !n der sck^ierlgieit des A b s a tz e ö Würde man nun versuchen, das Angebot expori-bedinHei^er Agrarproduikte auf «in Mint-nmnl herabzusehen, dann ließe fich die Krise, soweit es sich oben :ml die agrarwirtschtif'.-liche Msatzkriie handelt, im gleichen Per-1»Sltnis ermAstigen. ivobei noch Erftiarnisse ldahin erzielt werden, daß der Landwirt nicht mehr den Verlusten aus den Zivanqs-Verkäufen ausgefegt ist und aibdererseits die Investitions^träge, ^e bisl)er fiir den Erportüberschuk nö^tig waren, für andere, dem eigenen Ztaate nützlichere Produkte ausgegeben werden ?i>nnten. Die LSsung hies»e hier dennmch U in-st e l I u n g der A g r a r w i r t s ch a s t auf ühnliche Pro-duktionSgebiete. die «nt» we^r leichteren Äbsatz im Ausland.' findest als Getreide, oder ater ein Importprodukt mehr oder »veniger erfthen. EA iß eine rei» « Ra»wlOti««s^, »ie fi» i» ji»»« »irt. Wiftliche« U«t»r«etz«e> Oftmal» erfolßß» Ohne dRtz dikses UnternehNe« grVs^r« ErWtter«M« d«rch die U«jtE>«»g erlei. dit. Bedenkt man, daß das Quantum un? seves die ^trise, wenn auch nicht allein ver« vrsachenden, so doch sehr start verschärfen« den lKetreil^i^berschusses ei-gentlich minimal ist und pro Kvpf der Äwi^lkerung kaum eine Tonne betragt, so uvüßte sich doch die theovetiW? Fordeimng von der Unlstellung der Agrarwirtschaft des eigenen Rah-nenS in abse^rer Zeit und ohne Investition pon unaufdringlichen Mtleln vornehmen lassen. Eine solche U»nstellung müßte in Anbe-tacht der koniservativen Denkungsweise unserer Bauern durch den Staat weitgehendst gefiedert «Verden, was auch erfolgen könnte, oHne dah das Budget übermäßige Lasten auf sich M nehmen hätte. Die ^vichtigste Forderung wäre hier Kloß die systematische Älrchführuny der Umstellung, die vorerst alle jene Gebiete zu umfassen hätte, dereil Ertrag nicht von der lieimifchen Bevölkerung erfaßt werden kann und der g^leichzeitig eine Qualität unter eineni bestimmten Maße aufweist. Dieses ProHleni verdient näher betrachtet zu iverdcn, uvil es der Depression lvsser entgegenlmrken kann, ais die fi'ir später zu erwartende internationale ?>ilfsakt!on und iveil dannt gleichzeitig auch die iinlere Kraft des Staates geHoden wird. Seftlmmo de< Vrewlnder Nach einer Mitteilung der NatninaldlMl haben isich die Pre^ für die wichtigsten Kon sumartitel in Jugoslawien in den ^dten Monaten mehr o^r iveniger gefestigt, so daß «die ^'aultindexzisfer nahezu gleich jje-blieten ist. Mr d^ abgelaufenen Monat März deträgt der Totalindex lim Jahre IWt — lOV) «7.8 gegeniiber S7.3 inl Fe-ber, 67L im Jänner, tt7.2 im Dezeurber und 68.tt iuk November ^S Vorjahres. Für den laufenden Monat dürfte der iJndex noch et-ivas zurückgehen, u. zw. info^ der Aufhe-bung des Weizenregimes, doch wird dies den Gosamtinde^ nicht allzu n^sentlich beeiiVlus« sen. Interessant ist ein Vergleich der Indexziffern der wichtigsten Artikel inl März der gahre lVZV bis lSS2. Demnach beliefen sich die entsprechende» Z^ern für Pflanzenpro. dukte auf 137.«, S5.9, 73 3 und 7V. für Erzeugnisse der Tierzuö^ auf lOS, l0?.5, 77.^ und 55, der Jnd»lstrieartikel aus 96.Z, 83.si, 72.S und S8.3 und der Totalindex auf lvk.k, 7«.S und V7.8. Am krassesten ist der Preisrückgang für Bieh und def^n Erzeugnisse, der in den letzten .zwei Iahren nahezu die .Mfte ausmacht. Was nun den Index der ivichtigsten Port- «und Esportarti^l betrifft, erhöhten sich die Turch^nittSziffern in beiden M-len um 1.4 Punkte, so dah die spanirimg nahezu unverändert blieb. Der Preisindex für die liauptsächlichften Exportartikel beweg te sich kÄ W.7 vnd für die Einfülirmaren um W.8. ÄMematiovaltr SeAügel» mattt —Es war höchste Zeit dafür, daß auf dem internationalen Geflügelmarkt» der lan ge genug stagniert hat, eine Aenderung eintritt, da die Notierungen einen Tiefland erreicht haben, dtt. skr das Geschäft außer« ordentlich ungünstig war. Die augenblickll-che Preisbewegung ist. sehr mtensio nnd hat selbst Deutschland ergriffen, auf dessen Märk ten.in den beiden vergangenen Iahren eine katastro^ale Lage zu verzeichnen 'var. Bon allen Absatzplätzen kommen aunlnehr Berichte, daß die Zufuhren M ii«iring sind und ^ß sie nicht ausreichen, den angeforderten Bedarf zu decken. Dies ist selbst in Deutschland, besonders aber in Berlin und München k^t Fall, wo bisher im-uwr ein Ueberangebot herrschte. Heute be« inerkt man auf den deutschen Plätzen ein Steigen der Anfrage, demgegenüber eine konstant sinkende Zufuhr steht. Aus diesem Grunde sind die Notierungen auch sprunyhait in die Höhe gegangen und Mn bezahlt in Berlin augenblicklich Mark 0.76 bis 0.83 pro Pfund Lebendgeflügel nnd Mar? V.8Ü bis 0.88 für geschlacht.'tes l>)e-flügel. Die Tendenz ist labil und von den Zuifuhren abhailgig. Uauflnst etwas stärker als üblich. , Auch die i t a l i e n i f ch e n Markte notieren in der abgelaufenen Woche h-ihsr als früher, da sich auch dort starker V!ungel an Ware beinerkbar macht. Mailand bezahlte für Geflügel ohne Rücksicht darauf, c»b es Inugware oder Altgeilügel ist, vro kg. Lire 5.5V bis tt. Tendenz günstiger. Nachfrage etwas lebhafter, Angebot zu gering. In der Z ch w e i z ist keine erheblick>e Veränderung zu bemerken, dort d^clr sich nach wie vor die Zufuhr unt der Nachfrage, die aiußerordentlich gering ist und nur erstklassige Qualitäten umfaßt. Man bezahlt Schw. Franken 2-10 bis 22.30 pro lg. frank» Lchwei!.zer Grenze. Tenden^z fest. Die heimischen Zufuhren werden lnfol.ie der wärmeren Witterung geringer, ux!durch auch die Preise anziehen. Tie .(^auptrichtiing für die Ausfuhr ist derzeit Italien. X Hoffft«da«?tOg»«G. Bergangerlen Sonntag hielt der .tzopfenbauverein für Slv wenien in 2alec seine Jahreshauptverjaimm-lung ab, deren Borfitz der Bizeobmann Herr Mikjel iL führte. ES wurden verschiedene aktuelle Fragen bekmndelt, so die Frage der Vertretung Jugoslawiens an der Hop-fenbaukonfereilz in Genf. Unseren Staat ver trat nur der Delegierte der Hopfenbaukreise im Banat, der von der dortigen Organisation nach der Schweiz entsandt worden war. Der Staat steuerte zu den Ausgaben nichts bei, weshalb nur ein Vertreter des jugoslawischen Hopfenbaues in Genf zugegen war. In der Berfaimnlung wurden verschiedene Anregungen vorgebracht, wie die ein^itliche Gesetzgebung über die .Hopfensignierung, ivobei die im Sanntal zwischen Eelje nnd Bransko produzierte '.löare als „untersteiri-scher Hopfen, Sanntal" bezeichnet »verden soll. Dem Hopfenbau müßten langfristige Kre dite in genügender Höhe gewährt tverden. Die Bereinsleitung hat für die rechtzeit'g^ Beschaffung der Fahrtausweise für die Pflüt ker zu sorgen. X Vs«e griechische «»»ftelmiG i» J>g»» p«»te«. Wie aus Solun gemeldet wird, trifft man dort große Borbereitungen für die Aufstellung einer mobilen Ausstellung griechisc^r Waren in Jugoslawien. Diese Ausstellung wird zuerst in Beograd, Zagreb nnd Ljubljana und sodann in den übrigen wirtschaftlichen Hanptorten stattfinden. Der griechift^ Minister für Nationalökonomie hat allen Handelskammern aufgetragen, die Borarbeiten raschest durchzuführen. Die Ans stellung selbst wird von einem besonderen griechisch-jugoslawischen Koniitee geleitet llnd aller Boranösicht naSi 'chon iin ?)^onate in Boograd beginnen. Seitere SSl Agathe l)tU endlich geheiraiet. spät kommt sie, doch sie konimt vors ^tande.'amt. Aber der Gatte hat einen großeil Fehler. Er stottert herz- und zuugenzerbrechend. „Wie konntest dn einen Mann init so einem Sprachfehler l)eiraten?" fragte die beste Freundin. Darauf Agathe: ,.O, daS stört gar nicht. Seit wir verlieiratet sind, hat »r ohnehin nicht mehr viel zu reden!" Ein Schriftsteller schrieb einmal an oe?l dänischen Literaturhistoriker und Älritiker Georg Brandes: «In Ihrer jüngsten Rezension haben Tie niein letztes Buch als langweilig bezeichnet. Ich lnnß Ihn^n abrte gerichtet lvaren, ärgerte sich. «Wie tonnen Sie' so häj^ich reden, Mr. Tritle! Sie wissen nicht, Sie können nicht vorstehen, wie nah nisine .Heimatstadt inir stets ivar und . . . und alle Menschen, die ntir ieit Kindheit so vertraut ... Ich bin lange nicht so anierrkanisierl, n>je Ihr alle denkt." Lionel schüttelte nur skeptisch den !lsopf. „Wenn Sie sich nur nicht täuschen. Jenny Jenny sah u,it versonnen Augen oor sich hiis. Ihr Hers fühlte die Mjte Europas, z»'!« noch in weiter Ferne lag. Ihre (^danten eilten lwraus. Und sie sah ihr Heiulatskidt-chen inl Abend>solmens«!^in vor sich liegen, wie sie es vor sechs Jahren das letzte Mal geschaut, und wurde ganz unauierikanisch jintrmental. Der Brief in ihrer Handtasche knisterte. Ludwigs Brief. . . Ludwig Ivar ihre erste große Jugendliebe gewesen. Und daß er dann ^)eiratet, nmr der Haulptgrund getvesen, daß Jenny mit Mr. und MrS. Boaker nach Nework gegangen war. Ludivig war inzwischen Äitiver gen>orden. Und nun schrieb er, wie oft er an ^ denke, ulld daß er ihre gute Iugendfre 'nd schaft nicht vergessen hake uud uou seinem herzigen Bulben und vom hübschen Haus u. noch manches andere mv^ . . . „Au? Wiedersehen, Jenny . . . und Sie wissen doch: ineine nüMe Mresse ist Paris, Hotel Ambassadvnr . . Jenny nickte und lächelte. „Ich werd.: Ihnen gelegentlich schreiben, a^r lviedersehen dürften wir uns »vohl nie uivhr. ^ie kehren nach Amerika zurück und ich--ich bleibe in Feldbach". '.lud mit diesen Worten fiel das letzte 5tückcheil Amerika von ihr ab. Als der Zug in Feldbach einlief, klopfte Jenny Herz rascher. Ihre Augen a'b?r ersaß ten nur, wie fahl un>d unfreundlich und beengt dieser Bahnhof ivar. Ja. nnd dort stand richtig Ludwig . . . Merklvürdig, so untersetzt nnd vievschriitig Hatt« iie l',n gar nicht in Erinnerung gehabt. Oder schien das nur so, tveil er dick geworden war? — Wahrhaftig, dick tvar er . . . Grüßeich zog er den Hut. Und dabei sah Jenny nur sein.' von wirren Haarbüscheln nmrahmte beginnende Glatze... In einem eins^nnlgen Wagen fuhren sie das kurze Stück zur Stadt. Ludwig erzählte dabei laut llnd lebhast. Sie aber fand alles so uninteressant und dachte nur: Warum spricht er so laut und polternd und unkultiviert? Seine Hände lagen dabei anf seinen Änien und zwangen Jennys wi-dechrebeltde Blicke immer wieder auk sich: wie schlecht geformt, wie häßlich uugepflegt doch diese Hände waren . . . Daß ihr dabei Mr. Tritles soignierte Hände einfielen, fand sie gar nicht erstaunlich . . . Leute kauren des Weges. Alle Gefährten von Jennys Jugend. So geinächlich schritten sie alle daher, als hätten sie unendlich oi<'l Zeit. Und schienen dabei doch erfüllt vom Bewußtsein ungeheurer Wichtigkeit. Ein kleiner 'Sck)auet kroch langsam ü^r Jennys Rücken. Dort stand der rotgvsichtlge Apotheker. Er starrte sie aus iveitausgerissenen Augen an. Ludwig lachte laut auf ü^r des Apothekers verdutztes Gesicht. Dieses Lachen klang roh nnd dröhnend in Jennys Lyhren. l^nz still und k^aß saß sie neben Ludwig. Ihln aber fiel es Plötzlich auf. Unsicher sah er von der Seite a». Dann aber gokb er ihr einen herzliait-derüen Nippensloß: „.^)ör mal Jenny, du bist doch nicht etwa in Amerika drüben hochmütig geworden, he . . Er lachte. Worte und Lachen sollten scherzhaft klingen nnd klangen.doch nur grob . . „Weißt du, Jenny, vorläufig!önn!est du bei meiner Schwester absteigen. Es ist zwar auch Tante .Hermine dort und II'.; und Felix, aber irgendwie iverdet ihr es euch schrn einteilen. . . Das kleine Ziunner niit der Aussicht mif den .Hauptplatz ist so nett, da würdest dn alle Ereignisse der ?tadt überblicken . . Deine Koffer lasse ich von ger Bahn gleich abholen." Da gab eS ihr einen Ruck. „Nein, uein ^ danke, Ludwig. Ich will und kann euch wirklich nicht so beuiü^n . . . Existiert der Gast Hof .Zur Sonne' noch? Dort kann ich ^ie paar Tage absteigen ... Und ntsine Kofftr können jedenfalls auf der Bahn bleili''-l. Ich kann mich doch nur zwei drei Tage hler aullililten..." Das erste, »vas Jenny in« Gasthof „Zur sonne" tat, »var, daß sie sich wnich. Gründlich spülte sie sich den Reisestanb ljerunter. Und bei dieser wütend energischen Wasche spülte sie alles al^, lvaS sie in Sentimentalität nud falsrl) anstebracht gen>esener Pietät an Feldbach s^bunden hatte. Und dann setzte sie sich und schrieb einen langen Brief an Mr. Ljc>il<'! Tritle . . . «in, M »M I«. »Varwo«» MmiM !V. Radis-Technik Das richtige Nundfunkhörm Eitzen zwei Radiofrounde vor «inen» Empfänger 4usa innren, so erhebt sich bctld eine Diskussion über die richtige Lautstärke, d. h. über die güllstigste Lautstärke, a«f die man den Clllipfänger einstellen soll. Die Anschauungen ^ere die größte Freude an leiser, de.v?nter Musik. Tie Entichcid inö für eine kleine oder große Lautstärke wird von den nicisten rein gejÄhlAmüßig gefällt; nur sehr lvenige stellen die Lautst irle aus Grunid physikaUsl^r Ueberleguni; an. Und doch gibt es Gründe genug, nach denen innn sich für eine leisere oder für eine lautere Wiol^rgabe entscheiiden kann. Allerdings wil^ eine so?ch^' (kn'tscheidung fast immer für eine lautere Wiedergabe fallen. will man den durch die Rutck-funkwiedergate erreichen? Doch nur eir.en nü^lichst natürlichen C^:idr'.:^k der zur Wie-dert^abe koinnlenden MHk. Wie sich Physika-lisch leicht lvuieisen läßt, klingt die Stimme eines Rodners nur dann natiürlich, >?^nn die Wiedergabe in genau der gleiten Lautstärke geschieht, in der der Betroffenoe spricht. Die Wiederstsbe emeS MusikinstrumenteK oder eines ^'^inqers wird nur dann gan.z Allsrioden stellen man den Lautsprecher so laut eimtetlt, daß eine vollkomnml gleich artige Lauistürte entstellt, wie man sie beim Original-Vortrag hören würde. .(^ierau'Z erk^ibt sich zwangSläufist. daß eS vollkoinmen verkehrt ist, wenn man oaS tut, was aller Rundfunkhl^rer 'ichcr tnn: wenn man nämlich Vorträge mtt der gleichen Lautstärke wiedergibt, ivie große Or« t^sterkonzerte, Kammermuistk mit der glei. <^n Lautstärke, wie Mafienüibertragungen. Erlangt nian einen natürlichen Tindruck, so muß man die Wiedergakelautstärke vielmehr bei jeder Darbiewng auf einen anderen Wert einstellen. .Heute ist es so, daß man die Borträge me^t zu laut wiedergibt, so, wie der Mann aus dem Lautsprecher brüllt, schreit kein Bortragsredner. Die Rundfunksprecher spre^ chcn vielmehr keine Tpur lauter, als ^ tun würden, wenn sie sich mit uns von Angesicht zu Alvgeficht unterhalten würden. Drehen wir lxn Lautsprecher nun bis zum letzten auf, vergrößern und vergröbern wir also seine Sprache, so muß ein nn» wirklicher Eindruck entsteh, der auch die Ber-stäMichkeit schr behindert. Zum Teil ist die KU laute Wiedevgaibe der Vorträge ja auch aus der Unisitte zu erklären, den Rund sunlemlpfänger einzuschalten und sich dabei laut zu unterhalten, ^mit man überhaupt etwas von den Vortrügen wahrnimmt, muß man den Lautifprecher ^nn viel zu laut arbeiten lassim. Etwas anderes ist eS schon mit NssangS'' vorträgen; der „Schalldruck", um einmal physikalisch zu spve«^, eines Gesmigs^'or- ttageS ist der Vielfache von dem der gs vöhn lichen Sprache, sodaß man den Eniplänzer bei Gesang auch lautier einstellen muß. Bei ltonzerten muß er noch lauter einrcgiliert iverden, erst recht bei Or^>?stern.u!lk. Bei diesen Darbietungen aber s'.n!» de? liche Rundfimkempsänyer und auch der llei-ne Krastverstärker garnicht in de? L.iAe. Orchesterm^Hk mit einer einigermaßen richtigen Lautstärke wiederizu'Aeben; große Or^ i^ter wer^n dc-l)i?lb in der Rundfunk* wiedergate im'ner mrvirklich klingen. H'er ist es dann richtiger, eine nnr geringe Lautstärke eitlAnsteNen, weil die Medergal'e dann bester, verstSndllchcr und klangschriner er-icheint. Natürlich ist eigentlich zu fordern, daß man die ^.erschie^n groszon Lautstärken nicht a?n i^mpfänger einKllen muß, sondern daß rus der Seit^r die Darbietungen, die an sich eine verschieden große Originallaut' ftürke l-esitzen. ^sreitS mit den entsprechenden Lou!skär;ci::s.c':^i^>n ?vermittelt. Taz ist aber leider de? Fall; der Tender l>ringt einen Vortrag etwa st«?nau so laut, wie ein Orchcitersiück, um mit jeder Darbiclunxi eine möglichst grof^ Empfangsstärke und damit natiürlich auch eine möglicUt große Reichweite sil^rzusteNen. Nicht einmal innerhalb einer Darbietung, z. B. emeS Eendespieles, werden uns die ein.^ln«n Teile im richtigen Lautstärkenverhältnis durchgegel«n: hier nivelliert man überall, die Sprecher bringt man überlaut, die Orchester zu leise — le^terc^ natürlich auch, um die zu starken Verzerrungen fÄhren^n Ueberst^''uerun-.7en zu vermeiden, ^r Sender fetzt i nS eine „amplitudengeregelte^' Uebertragung vor, d. h. eine Uebertragung, bei der alles w ziemlich gleichmäßiger Lailtstärke erscheint und Sache l^S EmipWlgers ist es nun, die ei^lnen Darbietungen in der richtigen LauHävke wiederzugeben, d. h. in einer Lault^tävke, die dem natürlichen Eindruck ain nai^ten kommt. Radio-Programm IS. AprU. LjMjmia, ie.1ü und IS Uhr: Schallplatten. — l7.Sl>: NachmittagSkonizert. ^ 10: Rufiisch. — 20: lUelbertragung aus Prag. — Beograd, 20: Uebertragung aus Prag. — Wien, 30.1v: Symphoniekonzert. L2LV: Abendmusil. ^ Aßberg, 20: Flo-tows Oper „Martha", !, und 2. Mt. — 23.30: Tanzmusik. — Mailand, 2045: Bülh nenausWvung. Sodann Abenduiuffk. Mühlacker, 20: Konzert. - Bukarest, 20: Konzert. — V«dapest, 20: Cellokonzerr. — 20.45: Klavierkonzert. 21.15: Violinkonzert. — Stockhsl«^ 2015: Schubert-Brahms-Tlbend. 22: Tanzmusik. — Ro«, 20.45: Opernübertragung. Zürich, 21.30: Opornatend. — Langenberg, 20.30: Konzert. — 2S.30: Tanzmusik. ^ Prag, 20? Symphoniekonzert. — Warschau, 20.45: Mavierkonzert. ^ 21.45: Violinkonzert. — 23: Tanzmusik. — Daventty, 21.15: Symphoniekonzert. — 2345: Tanzmusik. — lwnigSwufterhavfen, 20: ilZ^onzert. — 21.4.-1: Opernabend. — 22.30: Tanzin-ustk. — Pa-riS-Nadio, 20.30: Abendveranstalwng. ^ Sit: NacktMuiU. Lohnmde Schavungm ftlr den Funtbaftler In der Zeit des billigen Ausverkaufs vor jähriger Empfängermodelle, und der be-tr^tlichen .^rabsetzung der Preise für Rundfunkgeräte aller Art, aber auch der ständigen Steigerung der Trennschärfe und Leistungsfähigkeit, fragt man sich immer häufiger, ob der Selbstibau noch einen Zweck hat. Er hat 'einen Zweck, wenn eS sich nur darum handeln soll, einen Empfänge? billiger zu bo^n, als ihn die Industrie liefert; er hat serner Zweck, »venn man das Vorbild für ^n Selbstbau in einem Jndu-striegerät sieht, das man nachzuahnen sich in allen Einzelheiten müht. Das Radiobasteln hat einen anderen Sinn bekommen. Die fruchtbare Idee des Selbstbaues liegt nicht im Sparen -und nicht in der Konkurrenz zu den Jndustriefabrilanten, sondern sie liegt darin, Empfänger einer Art zu bauen, wie man sie nicht zu kauf^ bekommt- Wüichhen nachzugehen, die kein Jndustriegerät befriedigt, Jdoon zu verwirklichen, dnen An:ven-dung man im PMikumsempfänger, der ja nicht für den Einzelnen, sondern für die große Masse gelbaut n>i^, vergeblich sucht. Rein äußerlich dokumentiert sich die Umstellung des Bastlers darin, daß der Bau einfacher und billiger Zwei- und Dreiröh-vengeräte in den Hintergvnnd getreten ist. Der Bastler von h^ute wagt sich beinahe ausschließlich an große Geräte: SuperhetS, Schirmgitterempfänger von zwei Liveisen aufwärts, Kraft^rstürker, Trui^n, Sek^t-aufnahmeeinrichtungen u. dergleic!^, mehr, von Kurzwellen und Fernsehen ganz zu schweigen. Vor allem das Bandfilte? hat es dem Bastler besonders angetan. Die Industrieempfänger enthalten Bandfilter nur, soweit es sich um Superhets handelt; in den geivöhnlichm Zwei- und Dveikreisen-empfänger kommen sie nicht zur Anft nicht selten die Leistun» gen früherer Geräte mit fünf und sechs Röihren. Wirklich am Platz ist daS BandfiUer aber innner, wenn man Empfänger mit zwei ^chfrequenzstufen baut; macht ntan hier min^tenS von einem oder auch von zwei Bandfiltern Gebrauch — im letzteren Fall sind allerdings fünf Drehkondensatoren erforderlich — so erzielt man ein Optimum an Trennschärfe bei hervorragend guter mustialischtt Qualität. Da>bei ist der Bau eines Bandsilterempfängers nicht ichwieriger als der eines Gerätes mit gewöhnlichen Abstimmkreisen; er ist aber natürlich teurer da das Gerät hier pro Bandfilter einen SchiwingunlgSkveis mehr besitzt als sonst Mich. Die günstigsten Leistungen erzielt man, wenn man sich der Spezialbandfilter becher bedient, a^schirmter Spulensätze, die die Industrie eigens für diesen Z'veck herausgebracht hat. Gerade bei den Band filterspulen kommt eS sehr darauf an, daß die günstigsten ellektrisi^n' We»^te eingehal ten wer^n. So erschließt das Bandfiltrr dem Bastler ein neues lohnendes Tätigkeitsgebiet, da er sich nach diesem Prinzip l^räte ba.u<^n kann, die an Trennschärfe, Reichweite und muft kalischer Qualität Spitzet^istungen vollbringen. Das gleiche ist ^r Fall, wenn man sich dem Superhet widn^et und Uel>er lagerungsenvpfänger mit Bandsilter baut. Das leistungsfähigste Gerät aber erhält tnan dann, wenn man Supcvhetprinz:p und Ban^ilter-HochfrequenAverstärker miteinan der vereinigt und beispielsweise eineil Empfänger baut, der eine Hochfre^ lenzstufe mit Bandfilter, eine Eingangsröhre, einen getrennten Os^zillator, eine Zwischem'requsnz stufe mit BaMilter und schließlich ein zweites Audion und eine Endstufe bchtzt. Die bette Antennen-aufhängung Wenn «S zum Frü«hjahr gcht und die Tenlperadur wieder etwas ansteigt, getraut man sich auch an die Außenantenne heran unl sie zu kontrollieren, die Winterschäden auszubes^rn und cvent. Vervollkommnungen anzubringen, wo diese möglich sind Eine wichtige Verbesseruing kann man bei allen Antennenanlagen durchrühren, bei de nen eine starre Aufhängung vorhanden ist nälnlich die nachgiebige Aufhängung. Diese ist der starren auf alle Fälle vorzu^ielM, da die Antenne jetzt in der Lage ist. einem anormal hoh^ Winddruck ausMveichen; die Bruch^ahr ist bedeutend verrin.^ Vor allem dann, wenn die Antemle an hohen, schlanken Masten oder an Bäumen aufgehängt ist, wenn also die Möglichkeit besteht, daß sich ein oder gar bebde Anten nenauMngungspun>?te in der gegenseitigen Lage verändern, ist eine nachgiebige Aufhiin gurvg unerläßlich. Man nimmt sie anl lvstcn so vor, daß man nur das eine Antekmensoil fest an dem Abspannpunkt anbringt, das zweile Seil aber über eine Rolle fü>irt un«^ mit einem Gewicht beschwert. -Lirtt ein hoher Winddruck au^ die ?lntcnne vder schivankt der Mast, so '.vird das ettvas angehv'ten; die Änrenne wird auf diese Weise etivas verlängert, die Bruch» gcfachr ist vermieden. Di« nachgiebige Aufhängung muß so ausgeführt :verden, daß das Alvspannseil inög-lichst ohne Reiü-ung durch die Aufhänge-vorr'!chtul?.g läuft. A:n 'dcalsten ist natül.lich eine Rolle. Bei ihrer Ausnxrhl muß man aber darauf achten, daß die Rl?lle den Älo-ben. in dcnl sie sitzt, ^vollständig ausfüllt und dar. etlva zwisl^ien den kloben'iizänden und der Rolle ein nennenswerter .Zwischenraum vorstanden ist. In diesen Zwischenraum wurden sich nämlich event. gerissi.ne Drähtchen der Antennenlitze eit^kil^mmen, wodurch die Beiveglichteit ^ Anordnung gehemmt wird und unter Umständen ein Reißen des Absipannseiles herbeigefiHrt wird. Steht eine geeignete .Nolle nicht zur Ver-^gung, so kann man auch einen starken Ring ^nutzen. Ans je stärkerem Material der Ring schmiedet ist, umso grösser wird die Haltbarkeit des Abspannseiles sein. Der Ring nWß aber vollkouimen glatt poliert fein, damit sich das Seil nicht an eventuellen Unebenheiten durchsäuert. Ws Gegengewicht für die Antenne verwendet man Eisenstücke von einem entsprechenden Gewicht. Man wuchte die Antenne so aus, daß sie nicht bereits im leisesten Lustzug schwankt, sondern daß ein schon bedeutender Winddruck notwendig ist, un: das Gegengewicht anzuheiben. Das (^gengeniicht soll ja nur ein Sicherheitsventil sein, das sich gewissermaßen im letzten AMnülick öffnet und das ein Reihen der Antenne zur Unmöglichlkeit macht. Die arvonenttalrvvke ftdt flch durch Vor etwa einem knappen Jahr ivurdur die ersten Röhren mit veränderlichc.n Durch griff, die man später (5rponentialci^>hr.'ii nannte, bekannt. Di« Industrie hat sich seit dieier ^it eifrig mit den neuen Röhc^'n schäftigt und untersucht, welche praktischen Vorteile diese Röhren bieten. Es dürfte dem Leser bekannt sein, daß ihre Vorteile vv? allem in der verzerrungsfreien und lehr weitgehenden Lautstärkeregelung wie in dc.n Vermeiden des Durchspreckiens benachbarier Sender liegen. Diese Borteile wurden nlin praktisch bestätigt, und die Industrie entschloß sich deshalb, mit Hilse der Erponei.-tiÄrShren neue Empfänger auf den Markt zu bringen, die die Vorzüge dieser Röhren voll ausnutzen. Das ist bereits geschehen. Eine RMofabrik hat ihr Fernempfäniier» Programm bereits ganz auf dicnr Durchgriff eine größere Leistung geben, alS die bisherigen Röhren. Das ist nichr der Fall und hierfür sind diese Röhren auch garnicht bestimmt. Sie leisten nicht mehr, sie sind also nicht quantitativ von den l>e-kannten Röhren unterschieden. i0nderil der Unterschied liegt in der Oualiml; sie eruiö.?-lichen es nämlich durch ihre besoildere Charakteristik, die Lautstärkeregelung, die ja normale RSHven auch zulassen, in viel größerem Umfang und vor allem verzerrungsfrei duvchzuDhren. Die LMtstärkevegelung benvirkt man, in^ dem man die Gittervorspannung der Rbhrs ändert; die Lautstärke geht umso mehr zurück, je melir negativer nian die Titter-spannung wählt, utÄ bei etwa 40 Volt ne-gatiiver Vorspannung findet eine Verstärkung schließlich überhaupt niÄ)t n,ehr statt. Die Regelung erfolgt einfach d«urch das Drehen eines Knopfes, durch den man ein regebbares Potentiometer bestätiigt, init den: man die verschieden hohen Gitters^xinnun-gen abgreift. Ae Schaltniaßnchmen sind also au^rordeltttich einfach, sodaß sich schlin aus diesem Grunde ein großes Interesse für die neue Röhre bei der Industrie 'rgeben hat. Drahtlos — die Parole. „DraWoS" ist das Schlagwort unserer Zeit. Auf dra^tlosenl Woge soll >nan nun anch nach amerikanisck'^n Meldungen ditich eine interessante Erfindung gleich l'ei sich z>u >>anse seine eigene Zeitung gedruckt bekoui-men. Das geht so zu: Der Radioa-pparat wir^ »W«rDortt den l.'t Äpns N«?. dulch ei!^ Vorrichtung mit einer Art 5chreiblnaschilie .'«rbttlUien, und diese druckt ölinil ?>tirauf loe: Artitel. Wlder un> 7^N'serate. Molche Partei »der ivelcher Verla^ diesl' A>7;?nrate in nächster 'jeit fest e'^ii-stchrt, u«r bicher noch ni«^ rec^ echchtlich, sicher ist nur, daß man die Erfiltdmig selbst nich^ ^'tlll< viel „Tra^t" kaufen kann: sie ist noncrsch'.r>ingllch teuer, »vas bei nneil, vor allem i.i Anbe» kracht der ^^icmlich minimalen Leistlingen, ^i<' l,ier senderseikig ein<^etzt we^en nnd dre nur ein recht schivac^'s (SmpfangKseld M- ,>olgar ivar es den Telesunken-Laborakorien ulöglich, einen Ten der vo^n rund 1t» jtilonxitt Äntennenlzistung zu entivickeln. Las ch am dem Ultrakitrz-ivellengebict eine so enornie Leist-lng, wie man sie Nor kurzem nicht für mi^stlich hielt. Zie ist dadurch errtncht worden, daß man völlig nolte Ri>)ren baute, mit deren '^)ilse es mi>fflich ist, sek,r große Leistlmgen in Ultra'bllrzwellen-.^^ochfretsttenzener^ie »m^^u-setzen. Die Telefttnken«(^>llschaft hat jetzt einen Ultrakurstvellen-Änder fertiggestellt, mit dem mgn in Berlin die zukiinfti>g?n Lende-versuche durchführen ,vird; er hat eine ^^ei-stulvg von rund 15 K^ilowatt. Bei den inior« nlierenden Persuchen n,it dein neuen -ender hat sich l'ereiks ^fezeigt, daß nmn der Fordeming uollkonunener TtLlrungSsreiljeit jetzt son sehr viel imher kommt. Erst diese großen ?enk^'r gebeit die Mi^lichkeit, sich ernsthaskt mit der i5inführun^ eines ^1ltra-kurzwellen-Nlindfunks zu befassen, de.m erst Senderleistungen dieser Größe garantieren einwandfreien u»id lautstarken l?mpiani? auch »unter ungünstigen örtlichen Berücilt-nissen. (5s sei noch bemerkt, daß auch div' Empfän-ger sür Nltraknrzn'ellen in^^.vischen soweit vervollkontmnet worden sind, das; inan sie sowohl in ?ft>rm von Zusatzgeräten in normoile Rniidfunkempfänger ein-bauen, wie auch in Forut selbsväitdiger netzbetriebo-ner Ettivränger bt'nlltzen kann. Deutschland« Stabw-Aittfudr Nach den Bereinigten Staaten lst geg'.'n-lvärtig Teutschland der größte :^^iadio-Li.'-ferant der Welt, seit 1927 ist bis Ende IWl der Export vou EnlpsangsgeräLen und Ersatzteilen oo» 42 «»f 78.2 Millionen Mark »der llm rund 9V?i ailgeivachsen. Mengen» inäßig gi»g jedoch die Ausfuhr um 23^»5» jmmck, ««K vor allem »n der enormen Ber-Billigung der Apparaturen, aber auch der technischen Vervollkommnung der Gerate Kuzusch^iben ist, die n. a. auch auf eine Berrinlgerung de» (^wichteS hinzielt. Es scheint, daß Deut^and noch im Lause dieses Jahres im Radio-Erport den Bereini>^-ten Staaten den Rang streitig uiachen und sich zum ersten Lieferailten der Welt aufschwingen wird. M«» Aet«feh»ers«che de» e«>Iifche« R««d» fMll». Ter englische R'undfunk hatte bisher Versuchs-!^ernsehsendun gen von den Baird-Ge« sellichaft vormittag übernonimen. Neue, feit einigen Monaten gefichrte Verhandlungen steheit nun vor dem Abschluß, und cs ist vorgesehen, daß statt der Bormittaqs^Fern« se)s«ndunfl jetzt viermal ivi^nilich am Abend von 2A—23..'«) Uhr Fernset»versl,che auf der L.'ondoner Welle von 2t'l n? (N47 kHz) vorgenominen iverden, wobei die zu den Bildern gehiirige Sprache und Musil auk der längeren Londoner Velle in (843 t>)z) gesandt iverden soll. Tie Britifh-Broadcasting-Corporation hat sich vorbehal ten, auch andere stisteme als das Baird-Svstem für die Ber'nche zu benutzen. Aus aNer Welt Stil vteedetalger «ndrechee ^^n deui Hause Nr. ll in der Rue Tecres in Paris herrschten in letzten Zeit unglaubliche Zustände. Damenstrümpfc und seidene VäsckKstücke oersch»vattde,l aus den Äohnu» gen, ohne daß die geheimnisvollen Täter er« taM werden konnten. Eine Abordnung der Mieterschast begab sich zur Srlminalpol'iLi, Polize^amte untersuchten da» ^^a is rom Keller tis zunl Dachstuhl, «anden aber ke»,t« Sptir des Einbrechers. Ta die Diebstahle nicht aufhörten, wurde eine Polizei.va^ vor dem Haus postiert. Da» Ergebnis war gleich Null. Inzwischen bemerkte einer der Mieter, daß die Strümpfe regelmäßig auS den Wohnungen verschwaniden, lvenn die Zenster geiiffnet »varen. Auch die Beobachtungen anderer Hausbewohner sprachen dafür, daß der mystische Dieb seine Beute durch da» Fenster forttrug. Ein ^ingera?>drutts-spezialist erschien, um die Fensterbretter zu untersuchen. Er faird keine Fingerabdrücke. Die Unruhe der Mieter wuchs mit jedem Tag, und manche entschlossen sich, das ver-herte Haus zu verlassen, bis endlich da» Rät sel auf eigent'ümlie Art gelöst wurde. Vor einigen Tagen wnrde verr Lorleiir. der !nt dritten Stock des >)auses wohnte, .^«gen S Uhr nachts durch ein jämmerliches Miauen geweckt. Zu seinem Erstaunen sah er, daß eine prachtvolle Angorakatze ails dem Fen-stevlnett stand und ein Paar hellqvaner Sei-denstrümpse im Maule hielt. Tis Fenster war ^schlössen, und die ^iatze, die auf da-5 Stehlen kleiner Bekleiduni^sstürke dressiert war, konnte aus der Wohnung nicht lieraus. Am nächsten Morgen wurde der vieclioinige Einbreckier der Polizei ausgel!e>ert. Ter fitzer der Katze war schlau genug, sich nicht zu melden. «»f der «emeindetafel zn Iuyiurt fand sich folgender Anschlag: „Am tomnu'nden Sonntag nachmittag im Gemeindesaal Vortrag des >>rrn Wanderpredigers N. Thf II».—. lS.—, 24.^ ^»»elisolö«. prim» . . . Mnar Aß.-. 4?.— fk»r vlair IZ.^. 16.-. 2».^ 27^ u,v. 8ock«n . . . 0<»»r. <.—» 7.—. D.—. 12.— u»v. »«IIlVG, «« (2ioöe ^u»v>KI dei 3Z8tt ^«ko!»1.»l»,LI»v«trx2»U»rid«r ,Xkeülee »W>W»»»>VW»V»»»»>W Tuche jl^OWPW»««. event. ver- pachtc in Mb neues klegantei zweistöckiges tzot^l. 22 'Limmer, unter qünstiigen Badin^iun^gen. Offerten nnter an die Veriv. 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