kttti,!,? Ulli,»,,NIM prsis oin 1 SO ?s. IMkks»»H^ etivtismi >...icn »«ek,m»i (mit ^u»n»»,m» «««r sssisrtsg«). SoktiMchiwng i ss>> 2S70i VsfvvaNvng u. öucd^ In«»f»t«n. u. In KIsvtb«: ^uftiSsv» u«. 4 i>«pe«l»«: Kd^!«n mon»U. 2? l)tn. ru»t«II«n 24 vin. öusvk ^o»« monsi!. 2S iitss «I>» «««tztkt, HS vl». » so un6 2 »m. aribiirer.Mtima Griechische Stimmungen (Bon ttnscrcnl Sonderberichterstatter.) A t h e n, ü. November. Tn'i Wochvn lanfl hatte inan sich jetzt >>ils über ttopf geeilt, um i« hun^rterlei Acilszerlichlciteil die griechische Republik wieder zil dem Königreich der Hellenen umzu-wie es der Beschluß der National» vnslimmllulfl verlangte. Denn bis zum Ta-dl?r allgemeinen Bolksa!^timmung, di« di^scil Veschlnst formell legitimieren muht«, — NN d<'tt Grundsätzen der Monarchie wollte' die neue Regierung trotz alledem doch ir« /!('ndwie festhalten — gab es noch eine Men-N' drins^ende Arbeit: In dem Staatswappen rillde die (^'stalt dc.) sagenhaften Bogels Vhöilir wieder durä) die !>rei gekrönten l'lailen Löiven erseht, die Fahnen erhielten nne seinerieit oben am Mggstock ein weißeS si reuz inl blauen Biereck und dann wurden 'chlennik^st alle Straßenschilder entfernt, die in ihren Inschriften die Ereignisse der elf resinblikanischcn Jahre zu verewigen suchten. sDlchl» Unlbenennungen Ovaren in allen Orten des Landes notnvndil^ ^worden, aber viel fach fanden sich glücklichenveise in den Vi n IN Pclkammern und auf den DakZ^öden noch die akl^n Nainenstafeln. n>as den Rückweg zur Monarchie hier sehr wesrnNich er-leichtert hat. Der Putsch vain 10. Oktober, der den bedächtis^en nnd vielleicht allzu vor« sichtig abwKk^nden Politiker Tsaldaris kurzerhand beiseite schob und an seine Stelle den um vieles ellergis:s,eren l^neral Kon-dt)lis scj'te, war das Werk der Armee oder, sienalier gesagt, etlicher holier Offiziere ge-nx'sen. Also gehörte es zn de« Selbstl>er« si'ändlichkeiten, das^ die ?lenderung der 5taatswrm zuerst beim sichtbar wur» de. wo man die bisherigen blan-ivcis^en .^o« klnden fast itber Nacht mit der königlichen .sn>.,ne vertauschte. Und dann qab e§ noch ,'uie richtige Hausse in Königsbildern. In liN u Aenltern. aber auch in sedem K-astlokal nnd in d<'n (^eschäftMden hängt schon wie« der das mehr oder lneistens iveniger qelun-Porträt -einer Majestät des Könit^s des ,^n'eiten. Als schlechter Farbendruck oder billitie Lithographie.. neue Ans;enminister Theot»kis hat am Vorabend der Volksabftilnmung in einem '^eitiinli'^interviow die gewist beinerkensiver» ic I^eststessnnl^ gemacht, das; es in Griechen» lank» ieit der ')lbs<'t.-tnnl^ der Dynastie aenan l^e^^iÜ^i inernndz>^>an',ifl Revolutionen gab. Ta-d sind mehr als zwei im Jahr, wobei s'ck> schwer nachrechnen läs^t. ob diese ^^jiffer nl.1n <^m (5nd' dock, zn niedrig ^^'griffen ist. n-eil der eine oder der andere Pntfchversuch ^isö ciar ^n neln'nsächlich nicht ^veiter oer-v'rinlel wird. Tlieoto^kis hat in dem Mam-ineilbanq anch ein^iesiigt, daß er noch immer III» '^M anck »aran er« lNiin'l lniissen sias^ in ''les'," !,!r'e^issierichl xr je^uge Ministerpräsident und Vizekönig Makale wirb veNeidiA Ein russischer OWer Mitärischer Beratep des Ras SeWm Glänzende moraUsche Haltmig der Abeffinier ß Paris,?. November. Der Sonderberichterstatter der Ageme Havas meldet aus Addis Abeba: Na« Gei« ju« hat über Anraten sei«» «ilititrischen Beraters, de» ruffischen Oberste« S o r. v a l o v, Mich von Maf«te «Oterne Ve-sestigungSanlagen und Kavernen leschasst». Die Moral der in diese« Nau«e ^indli. che« abesiinischen StreittrSfte ist eine v»r. ziigliche. Die Soldaten Na» Geijums erNä« ren, lieber heldisch zu sterben al» de« veg. ner die Positionen zn iiberlassen. Malale befindet sich noch i««er in abeffinischen ^önbo«« H^ini ilbe^^on lann ben^i^ Mer^^n, datz die vPeeatiOnen nach den Vefeh>«« de» Kaiser» d«rchiefichtt Mrde«. Die Italiener sl«d ni^rdUch oon Malaße damit HefchLftißt, ihn Konmnmikationen herznstele«. Ete>en»eise lam e» zn erbitterten PlSnkeleien »»ischen italienischen V« pt'.troNile« nnd den abesiinischen SpSher. Posten. Veiter ereigneten fich keine »es^t. lii^n Ariess^nblnngen. ?»ie«a«d »eis^, n» sich angenblicklich die TrnpPenkerne der Formationen de» Na» Teij«« nnd de» Na» Kaste befinden. Kein positives Ergebnis... England verlang weitere Truppenznrüchiehlmgen w Lybie« London, 7. November. (TR.) Die Aussprache Mussolini» mit dem englischen Votsiyafter Drummond steht im Vorbergrnnde doe ErArternußen. Sobald die Meldungen «er da» «espräch nach DomninD-Gtreet k»m, ««»den i« aller Silo alle «imesende« Mi«ister telephonisch zusammeußerufeu. v» folßte ein lUieinunB» au»taufch in uilchtlicher Voratung iiber die eingklauftnen Nachrichten. lNa« «rfilhtt, dod jolini seine Verumndernnß dariiber a«»DesProcheu Hube, dus^ sei« Vefthl, eine italienische Diuistou a«» Ltzbie« zuriutzu-zieh«, uou «rotzbrituu«!»« mit keiner Ver. «tinberunß der »ittelmeerfiotte beuutmor-tA ««rbe. DOra«fhi» Hub» ?b»««»«d o«t« Sk,M, batz «Och i»«»e» MDimnl ««hr ?rupPeu iu L?bien stehe« al» i« AeSWte«. Sybie« mehr ?r«pPen Mtickziehe. Der «orrespoubeut de»^«em»«hro. n i e l e" meint, daß Mussolini bereit wäre, »m ganzen Z0.M0 Mann au» Lydien abzuziehen, menu Großbritaunien dafiir seine Streittriifte im Mittelmeer »ermindert. Auch sol er uersprochen haben, dah die an. tibritischeu Demonstrationen gegen Italien anfhdren. Drumumud »ie» uo^al» auf die Notmendigdtit hin, hie italienische <»a»nistou in Lydien auf deu Friedeu»tustaud zu driu« gtn. Da» vefprilch ist zu keinen. Abfchlui< gelangt uud foll fOrtgessftt werden. Vem KorreiP0«deuteu de»„Daily«ipref^ sagte ejne offiziele Perfiinlichkeit: ,vir sind zu teiiee« Hv^chluß >ekom«mu. Die Gi-t«atiO« ist ««uerAudert. V» besteht Pdach der Eindrnck, datz ewie gemisfe E«tjM«u««g erMt Me Skorliio «eNrao» «N StoNin G e ll f, 7. November. Der Hauptausschuß für Sanktionen ist gestern abends zl»samm«ngetveten, um die Frage der Gleariug-Berträge zivischen den Exportländern und Italien zu überpriifen. D'.e Regierungen wurden auf<^esordert, dem Ancschus; lis lO. d. M. genau Informationen ilber diese Clearingverträgc einzusenden, woraus die »»eitere Vefchluftfassung er^ fol,7 I wird. Bildung eine» VeamteN'Korp». A d o s A b e b a 7. November. Auf Befehl des Kaiser» Haile Sclafsic wurde sämtliche vasfendlenstiAhigen Beamten zum Heersdienst eingez?g?n. Aus die« sen Beamten wird ein besonderi'S AorpS in der Stärke von etwa l2.(XX) Mann 8?^» bildet, das nnter dem Kommando deS In-nenministerS Gabri Marias, des früheren Gouverneurs von Harrar, stehe«» tu ra. Insbesondere werden alle !>en. Ministern des Innern, der Arbeit und der Landwirtschaft unterstehenden Beamten zu diesen Trnvpen eingezogen u. sollen noch in dieser Woche an die Front abgehen. Die zivile Staatsverwaltung mrd daher künftighin fast auS-fchlicßlich aus Greisen, Knade i und Männern versehen werden. Kilimandscharo zum erstenmal gefilmt. L o n d o n, 5. ?öovember. (TR). Der höchste Berg Afrikas, der Svw Meter hohe Kili:nandscharo, wüsche zum cvftemnal von einem M ißen namens Bill William» mit einer Filnitamera bestiegen. Williams war es nnter groften Anstrenglmgen gelungen, mit einer Expedition von Eingeborenen und einigen Weihen die lMsle Spitze des Kilimandscharo zu besteigen. Sämtliche Mlt^liedcr der Expedition mußten nnter-nie'js zurückbleiben, da sie bereits zu erschöpft Walen Williams ist mit seiner Kamera weiter geklettert und es soll iW gelungen sein, noch n^e dagewesene Filmausnahmen zu.mach^. Aluglinie Kairo^AbdiS Abeba? Kairo,?. November. Aus hiesigen Regierungskreisen verlautet, daß die British Imperial Airtvay. die größte britische Zivilfiug-Gesellschaft, die AuSdeh 4lung ihres nahöjtlicheil Flugdienstes bis nach Addis Abeba plant. Di? Lini.' imirde über .^iro—Alexandria—.'Port Said— tum siihren und dort eine Abzweik^unji nach Addis Abeba erhalten. Mon Addis Abeba nach ttairo gelangen, n^ähvend man bisher im Wege der Eisenbahn iiHrr Dji'buti L bis 10 Tage zur Bewälticiunq di<' ser Strecke brauchte. Die Enffländer j^lan ben nicht, daf; für die ^luqpassaqirre irzens eine Gefahr seitens der italienischen Mili. tärflugzeitge drohen köllnte, da sich diese wo^ faum so weit in das Innere des Landes hineinwagen u>!rden. Von der hioiis^en Fremdenkolonie wird der Plan der britischen Fluggesellschaft lebchaft beqrimt, bestel>t doch die <^efahr. daf^ die (.^isenbalinsiiiie Addis Abeba—?^iHnti liber tnrz od r lanst von den vormarschierenden Italienern unter Hrochen werden wird. Die Lagt in Albanien. WA. Aus Tirana wird gemeldet: Ter Regierungswechsel in Albanien erfolgte liber eiu'.' Order ans Ronl. Dl<' alte )^e^ierilN(^ versuchte, söch aus den '-i^nden Mussolinis' ^>i lösen. Das konnte aber Mussolini n>st>l dnl-den. u>eshalb der iiönifl neue nnd jnng.' .Gräfte in di<' Regierung berief. Die Ansqa-beu, lvelch« die neue Regierung zu ersiill<'n hat, sind nicht gerade erfreulich. Die außenpolitische Lage ist sehr schwierig und .s ivird dem ob seiner geopolitischen Lage an ein?ti Brennpunkt der Ereigniss? gerürlten Lan> nicht leicht iverden. den richtigen Weg zn finden. Altxiniens Wirtschaftslage ist 'set)r schwer. Ein hartes Schicksal hat den Aufban des Landes in die bittere Zeit d. Wirt'ti'aNs krise gestellt. Biel von den eingeleiteten Wir« schaftSreformen wurde durch die sict» daraus ergebenden Schwierigkeiten zur Nnfriilvtbar-kett verurteilt. Guter Wille scheiterte oft ani Mangel an finanziellen Mitteln. BWMN unter Rachbmn MariHo r, 7. Novem^^r. Jll Bukovski dol (Slov. gor.) tr,lg sich Dienstag abends eine schwer^ Bluttat zil. Mihrcnd die Befitzersleute Ploe mit den, Obiftpressen beschäftigt ivaren. fanden sich ini Hause auch die Nachbarn Franz D c li t s ch e r und Friedrich M e z g e c init il>ren Söhnen ein, die schon seit einiger Zeil wegen einer strittigen Weyservitut niä^t gut ansein, ander zu sprechen find. Kauin h!i!^'!' beid^' einige Mas Wein getrunken, als es .l>en ihnen wieder zu einem Wortnx'chs.l lam. Die Folge davon nxir, da^ sich beiderseits die Söhne einmengten, die sich auch rasci) zu Tätlichkeiten hinreißen liefzen. >^>iebei trug der Winzer MarNn Äljn n eine lel^ensge-sährliche Bruswerletzung davon, die ihm mit ^nem Stemmeisen beigebracht nwrden irxn, währei^ Deutscher eine schwere iiVi-^pfverlet-hung davontrug. Beide wurden in da? Ma-riborer Krankenhaus nberfichrt. Ihr Zn stand ist sehr ernst. »vrfe Zürich, 7. November. Devisen: Peo. grab 7, Paris 20.26375, London l.'.l:?.'' Newtiort ii07.ö2b, Mailand Pra»^ 12.725,, Wien 56.KN, Berlin KondyliS eine sehr maßgebende Nolle ge-spielt hat. Derselbe KondyliS. der dann zu den Gründern der griechischen Republik ge^ hörte und später einer der prominentes,ln Führer der republikanljcheu Parte, und der leidenschaftlichste Gegner deS ^^kjjutg Georg tvar. Lein monarchistisck)e ltinstellung ist nämlich erst zwei oder drei Jahre «üt und er hat d'esen Gesinnungswechsel vor etlichen Tagen in einer Bersannnlung?^<'de 'nit der einfachen Erklärung begriindei oder ent- schuldigt, er habe sich eben damals geirrt. Die Unstetigkeit der öffentlichen Meinung in Griechenland und die Wandelbark?,t deS BolkScharakters gehören sozusagen zu deu historischen Komponenten der Politik lu diesem Lande. Man kann das auch mathematisch mit den zahlenmäßige Ergebnissen der drei Bolksabstimmungen betv-iiiett, die innerhalb der verhältniSmläßig knappen Zeitspanne non fi'mfzehn Iahren in daS Schicksal Ariechenlands und seiner v»»nastie eingegriffen haben. ltt20, nach deni traqi^ schen Tod des jungen ^li'nigs 'Alexander, rief ein Plebiszit dessen Bater, ?>en Erkön.g Konstantin und den drei Jahre vorher der Thronfolge verlustig erklärten früheren .^kronprinzen G<'org, den jetzigen Mona7ch^>-nalfoziattstisch^ Regime für Wald und Wild getan hat^. Es seien Gesetze gesck>afsen worden. die der weiteren Erhaltung von Wald und Wild dienen. Beides sei untrennbar miteinander verbunden. Es sei die Pflicht der deutschen Jägerschaft, sich des Wildes anzunehmen, denn es sei ei,, kostbares Volks gut auch vom wirtschaftlichen Standpunkt. Niemand dürfe dem Wild jedes Recht auf Aefung absprochen. Die Jagdhaltung darf nicht durch übertriebene Ansprüche n>egeli Wildschadens unmöglich gemacht werden. Man müsse sich dagegen ivechren. daß alles kultiiviert werde, ivas in Dentschlaiid an Boden vorhanden sei. Man zerstöre daniit die Naturquellen, die uns eininal als Schönh<'it gegeben wuv^n. Die Jäger müßten sich der l)ohen sittlichen Verpflichtung bewußt iver-den. die mit der Jagd verbunden sei: die Hegerei der Jägerei voranzl^stellen. (Die be- Freitag, den 8. Nsvember IM». MmWuer deutsamen Wort« des deutschen Reich»jäger^ Tneister^ ft-lten sicherlich auch für u n s e r Land, in dem sich dicse Erkenntnis noch nicht vollkommen durchgescht hat. Nnm. dcr Red.) Äntemdung mit Aas Suofa (Bon dem ttriegaberichterftatter des „International News Service" bei der italienische« Rordarmee.) A d i g r a t, 6. Noveniber. Ras tt s a, der T.l^mieffersohn des Kaisers von Abessinien, Haile Selasie, llnd Bcrbündetcr !^taliens, empfing mich im Lager von Adtgrat in seinem Zelt, das nah« dem des italienischen '»xerführerS General Santini gelegen ist. „Ich kam hierher mit llüMV Soldaten und einer Leibwache". erNävte mir der RaS durch den Mund eines As^ri^olmetschers, „weil ich glaube, daß das italienische Pro-<^ramm die beste Politl? für meln Land ist. Ich bin bereit, für Italiens Ziele zu kSmP' fen und meine Leute. 1ü—Mann aus Tigve, die mir treu ergeben sind, wenn nS-tig, bis nach MdiS Abeba zu führen. Ich war mit der Tochter Kaiser Halle HelasskS verheiratet, die vor drei ^hren starb. Aber dieses Gesüihlsband wird mich Nicht damn hindern, wenn nötig gegen t^n Kaiser zu kämpfen." Ich fragt-e den RaS: „Mlche Reformen planen Exzellenz für die Bevölkerung von Tigre, nachdem Sie j«tzt von den Italienern zum Gouverneur dieser Provinz ernannt wurden?" „Damit habe ich mich bisher eigentlich voch nicht beschäftigt, antwortete der Ra<, „die militärische Phase ist noch lange nicht abgeschlossen und zunächst will ich n«ch Kräften hiobei mithelfen. Wenn diese Aufgabe einmal gelöst ist, ivevde ich. mich Bertval-tungsmaßnahmen zuwenden und die Itylie« ner darin unterstichen. die allgemeinen Le-Ibensbedingungen zu bessern.". Auf. meine Frage, ob sich auch and<'re Stammesfiirsten bereit finhen werden, sich Italien anzus6)liesjen, erklärte Ras Vugsa: „Ich kenne Persönlich mehrere große Slam meshäuptlinge, die sich dazu drängen. Aher alles steht noch im Stadium von Verhandlungen mit Italien. Sicher aber ist, datz auch diese Staminesfürsten sich mtte» B e r l t n, 6. November. Wie aus dein Verordnungsblatt der .Kriegsmarine ersichtlich ist, wurden bis zum I. Oktober d. I. fünf neue Panzerkreuzer, drei Liniensclstffe, acht Kreuzer und mehrere U-Boote in Dienst gesteNt. 5^talien hat nur mehr fUr sechs Woche« Erd-Sl. L o n d o n, Z. November. Der „Dailt) Telegraph" meldet aus Aden, daft die italienischen Militärbehörden ernstlich NN! die Naphtaversorgung der Flotte nnd des Heeres besorgt seien. Die lehigen Borräte reichen nnr mehr für sechs Wochen. Wie in diesen! Zusanimdnhange berichtet wird, tverden in den amerikanisö^n Häsen gigantische Mengen an Erdöl für Italien verfrachtet. Die amerikanischen Grdölmag-naten scheinen sich wenig um die Rätschläge Roosevelts zu kümmern, sie nützen die Konjunktur voll aus. Parallel zur Erdölausfuhr haben auch die Preise für Baumwolle und ^tt angezogen. Aden ^ größter mglifcher Flottmfta^nN England als Behenscher des MUteUSndischen Meere« Paris.«. Novmber. Die Bedeutung der gestrigen Unterredung Mussolinis mit dem englischen Botschafter in Rom Sir Drummond und des nachfolgenden bri tischen Mmsterrates ^leint nach den letzten hier eingetroffenen Meldungen noch größer zu sein, als nian im ersten Äugenblick iiber-sehen konnte. Es scheint sich um nicht mehr und nicht weniger als um dix Ausarbeitung der Grundlagen eines italienisch-englischen Mittelmeer- und Flottenabkommens zu handeln. dessen Zustandekommen auch die Beilegung des adessinischen Konfliktes erleichtern würde. In hiesigen Politischen Kreisen nimmt man an, daß di« Engläuder dawn gehen wollen, n^lichst bald neue Flottenbasen im Mittelmeer ^ organiisieren, da Malta und Gibraltar nicht mehr als ausreichend für die Be^rrschung des Mittel-moeres gehalten wetden. In diesem Zusammenhang gewinnt die Wiederherstellung der Monarchie in Griechenland für die Engländer besondere Bedeutung. Man rechnet damit. daß Zdönig Georg mit England einen ^flottenvertrag abschließen werde, der di« Mittelmeerhäfen d«8 ganzen Festlandes und der vorgelagerten Inseln de? engNschen Flot te zur Verfügung stellen werde. Unterdessen ist auch das noch vor wenige« Wochen so friedller-zogin von K^nt, nahm, zum erstenmal seit ihrer Niederkunft »nieder an einem offiziellen Ereignis teil. Den Trauungsakt nahm Erzbischof von Canterbury vor, das Brautpaar zeigte sich darauf im ltreiS seiner Verwandten auf dem Balkon des Palastes vor ider auf dem Platz versammelten Mellge, die das Brautpaar mit Hochrufen begrüßte. Nach dem HockHeitsfrühstück, daß die (^te im Schloff einnahmen, fuhr das Brautpaar durch die Stadt Mm Bahnhof, um die zoitsroise anzutreten, die es zunächst nach dem Eomniersitz des Herzogs von Bvcxleuch führt. Neuer Gangftermmrd. N e IN o r r, g. Novenrber. In der Nähe von Monte Eello im Staate Newyork ist am Dienstag ein nener Gangstermord aufgvdeclt worden. Die Polizei fesn7lg ü^rgegangene Lei. )nar Ntir schiver ols die des Sherman zu erkennen. Sl!<'vnlail galt allgemeiu als Feind des kürzlich erschossenen GroßgangsterS ^tch 4SVjSH»ißes l^udilSu« der F«ber-Dr«ck»rel. At agdeburg, 7. Nvember. Zoeben feierte die FaVer-Druckerei den tkv. Jahrestag ihrer Gründu^. AuS diesem Anlaß erschienen die darin gchruck^ debur^r!^ Zeitung" und der Magdeburger Generalanzeiger" als stattliche Festschriften. DieDruck«rl»i ivurdc I4Ä), also AK Jahre nach Erfindung der Vuchdruckerkunst durch Gn- tenberg, vom Leipziger Drucker Ztonrad K«» chelofsn gegründet. In dieser Druckerei wurde auch das Originalplakat gedruckt, welches die St, Thesen Martin Luthers enthielt und auf d<'r Ähloßkirche zu Wittenberg angeschlagen worden »vtn. Die Druckerei wurde durch II ^nerationen hindurch von wech-selvo!lt:n Schicksalen verfolgt, darunter auch während der Zerstörung Magdeburgs im Dreißigjährigen .^iriege. Heutv ist sie Besitz Gabriel Gotthelf Fabers. 4- o« kommt 6l«»O klMkEtNOgOlNOU« l.Hmpe Mit «ler u « a 5 » K V0PP«I.»P,«K^I II Aeuriße Nebe Tekle Ha»«riates a« die abes» siitischeu HeiuptltnDt. L o n d o n, November. sTN.) In ei-n«!r Depesche aus Addis Abeba schildert der Korrespondent des „D a i l l) E x P r e ß* anschaulich das Gastmahl, das der Kaiser in der Halle des alten Palastes zu Ehren des heimgekehrten adessinischen Bölkerbund-delegierten Tekle Hawariate gegeben hat. Tekle .Hawarlate, der in abessinischer Nationaltracht erschienen ist, rief den Häuptlingen zu: „Ihr Prahlhälse! Ihr habt viele Menschen auf dem Schlaä^felde erlegt und riihmt euch, stark genug zu sein, jeder ein Dutzend Italiener töten zu können. Aber wie? Mit Schwertern und Speeren? Nein! Ihr werdet nur euer Leben verschwenden und eurem Lmlde nicht helfen. Ihr möchiet IN eine wilde Schlacht hineinlausm, um die Italiener auszurrei^n. Nein, so geht eS nicht! Das wäre kein Schlachtfeld, sondern ein Schlachthaus! Kämpft einen Guerilla krieg, liegt ruhig in euren Höhlen, bis die Gelegenheit kommt. Dann geht hinaus und tut euer Bestes. Ihr seid reich, aber euer Geld liegt in der Erde. Euer Land braucht Geld. Gebt es der Regierung als Anleihe!" Damit griff Tekle Hawariate in di? Ta sche, zog Francs heraus und warf sie dem Kaistt zu Füßen. Er erklärte, er werde auch ^ine Lündereien verkaufen, um den Erlös seinem Lande zur BersÄMng zu stellen. Schultz. Die Polizei bringt daher! d^e Ermordung Shermans mit dem Gangsterkrieg in Vorbindung, der der Laufbahn de? Dutch Schultz und dreier seiner Anhänger wrzlich ein umt v«kdr«u«»tt nI«M m«kr Strom. 1» I»t «W« Vl«I «I »UtO UN6 »p»k»OM« vOlouelMmU — 60 kommen Wir >G»ItOktU t^MPD« NtcM mit. me Mrseiixs« I^npe ooppel.5pm^i.i.Knpe i. SLaig Ee«rg »u« «rieche«la«d wird von Split aus die Rückreise noch Athen antreten. Me aus Athen berget wird, kehrt König Georg von Griechenland am 24. November in sein-Land zurück. Gr hätte sich ur^vünglich in Bpindissi einschiffen sollen, so aber wird, er in Split an Bord des grie chischon Kreuzers „Hely* gehen. i J»»»sla»Wer Waki«»offizikr «Is v«> pwlicher «uft Hera«»« WDri«K». Der preußische Ministerpräsident General Hermann Göri ng hatte während seines letzien Ausenthaltes in Dubrovnik der Geist^e-genwart des Frvgattenleutnants Davorin O r e b i zu verdauten, daß sein Motor nieht von einem anderen Fah^ldg ge-ramnit wurde. Fregattenleiktnant Vrebit »vmde NU« i« Aege der d«M»n 4»ej<«dt.^amd Zlaudte, d« Schande nicht aM»erH tÄ schaft und nach Erteilung der Bewilligung seines Kommandos nach Deutschland eingeladen, wo er Gast des Ministerpräsidenten war. Leutnant Orebiö, der auß<^ Berlin auch andere deutsche Städte besuchte ivar auch Iiagdgast GöringS neben ^rsönlick)-keiten der D^lmnatie und de'5 politischen Lebens. l. Siu «««es TußNatt i« Sarajevo. Wie der „Jugoslovenski List" berichtet, wird in Sarajevo demnächst ein neues Tagblatt er. scheinen, welches die Politik des ehemaligen Ministerpräfidenten JevtiL und des Innenministers Popovie verfechten soll. i. t4 Vtet»t hOch ^vird das Denkmal für den Schöpfer d^ kroatischen Nationalynm-ne „Lijepa naSa domovina" A. M i h a n o-v i 5, sein. Das Denkmal wird in Klani?c aus einer herrlich gelegenen Strasien<^«i vwl«» liNlIoo» W»tl I.eb«r!oi6o» «inli «i»!i «»tUrlickc kZItter»»»«!' äi« Verii»ounc unii lSsliert <»? I'ittieken «le« Virme». «»Utlixen. einc tz»»»lici>v 'srinilkur i»t. venn ä»!> >V«»nnor«en» »«f „»cktenien mit s,:»«. sem >V»»er lemiictit, ixeniunmen mj«. »oe. pol. n»r. ?.är. S. dr. 15 i»5 ?5. V. Dampfer besorgte die Route Kotor-Benedig. Die Gesellschaft will jetzt zwei MiNionen Dinar investieren, um den Dampfer für Rundfahrten in der Adria herzurichten. Die Dalnpfmaschine soll durch Dieselmotoren ersetzt werden, außerdem soll ein neues Dett gebaut werden, ^r Dampfer wird ein neues Aussehen erhalten und sich damit den Typ des „Kralj Aleksander" nähern. Er wird eine Tomistenklaffe mit Preisen der dritten Klasse (Kabinen und Salons) erhalte«. i. D«Pß»tMft«»«d »ege« 200 Di««. Die Ursache deii Doppelselbstmordes durch Absprung von der zweiten Mage des Tnr. mes der Zagreber Kathedrale ist nuii ge. klärt. Die Modistin Nedeljka K i t a r o-v i t'l hat in Estlit siner Freundin und einer anderen Frau je l<^ Dinar eiitwende^ ,MtrriSor?r Freitag, den 8. November 19So. BmU'Tsickt««. Nur bis Donnerstag kommt der nervenaufpeitschende Farm-r-Film,»Der Schrecke» d»» «ltzen SO»»»« mit George OWrien zur Vorführung Ab Freitag der große Gveta-Sarbo-Ml« .Äe ««te Schleier". llnio«»T^»«. Zum lchten Ral Donnerstag der herrliche Film Mverl«tz Mich nie" mit Elisabeth Bergner. Ein hohes Liebeslied und zugleichdie glänzendste Rolle der berühmten Kü:^tlerin Elisabe^ Bergiger. Ab Freitag wieder ein Schlagerfilm: „Dtt Bogelhändler" nach dem gleichnamigen Bolksstuck von Carl Zeller. In den Hauptrollen Lil Dagover, Wolf Albach«Ket-ty und Maria Andergast. gen zu können als durch den Tod. Der Schriftsetzer Filippi indessen war in daS Mädc^n, welches entschlossen sterben wollte, so verliebt, daß er ihm sn'i willig in den Tod folgte. lu. Diplomiert wurde an der juridlschen ?5akultät der Unwersität in Ljubljana der Hörer DuSan öremovnikauS Celje. lu. Tr««»g. In der Wallfahrtkirche in Brezje wurde der BezlrttgerichtSvors^teher Dr. Johann M o e n i k aus Bisnza gora mit der Lehrerin Milica B enediLiL aus 7.alna getraut. w. «US dem Poftdienst. Der Oberpost-kontrollor Franz Ol ifL iL wurde von Bled nach Ljubljana versetzt. lu. Aus dem Gerichtsdienft. Der Richter des Appellationsgerichtshofes in LjublMa, Dr. Leopold B i e a r, wurde auf eigenes Ansuchen seiner Funktion als Richter des Staatsgevlchtshofes in Beograd enthoben. lu. Sine vinbrecherbaude seftgenomme». In der letzten Zeit wurden ln Ljnbljana bei verschiedenen Firmen, vor allem bei Textil-Unternehmungen wiederholt 'Einbrüche verübt, wobei Waren im Werte von etwa 40.lX)0 Dinar mitgenommen wurden. Die Polizei leitete Nachforschungen ein, sie icht «inen vollen Erfolg zeitigten. Bon allem Anfang an stand der bekannte Fassadenkletterer Viktor B an stark im Verdacht, Anführer einer Einbrel^rband«. zu sein. Jeht wurde er festgenommen und gestand schließlich, die Einbrüche zusammen mlt seinem Komplizen Josef An Zu r verübt zu ha« ben. Im Zusammenhange damit wurden Aloch weitere Personen festgenommen. lu. D^e erste« Motorzüge trafen Mtt» woch über Jcsenice auS Dänemark in Ljub-lsana ein, fuhren aber gleich nach Beograd welter, wo fie von der Generaldirektion übernommen werden. Ein großer Wagen soll nach Ljubljana kommen. Die Sendung bestand aus drei großen und drei kleineren Motorwagen, die von Dieselmotoren angetrieben werden. Die ersteren haben 75 und die letzteren 50 Sitze und können noch zwei b.^w. einen Anhängewagen befördern. Die Triebwagen eignen sich wohl für Slawonien llnd die Wojwodina, dagegen weniger für die l^ebirgigen Strecken in Slowenien, da sie Steigungen nur langsam bewältigen können, sodaß in der Geschwindigkeit gegenüber den Dampfzügen kein Borteil zu erblicken ist. tu. Diphterieepidemie. Im Kohlenrevier vonNajhenburg grassiert schon einige Zeit eine Diphterieepidemie, weshalb im benachbarten S e n o v o die Schule gesperrt werden mußte. Jetzt wurde auch in Rajhen-burx? der Schulunterricht eingestellt, da die .'dälfte der Kinder krank darniederliegt. lil. Gchienenentfernung. Die doppelgleisige Strecke zwischen Jesenice in Oberkrmn und Rosenbach lenseits der Staatsgrenze in Kärnten wird, was den jugoslawischen Teil betrifft, in eine eingleisige Bahn umgewandelt. Zu diesem Zweck wird das Gl??S vom Bahnhof Jesenice bis zur Mitte dcs ö Ki« lometer langen 5tarawankentum:els samt den Schwellen entfernt. Der Grund soll darin liegen, daß die Erhaltung des zweiten (ijleiscs zu teuer war. Alle Kachkrcisc spre. chen sick) gegen diese Maßnahme aus. lu. iAeschiiftSauflasimig. Die weit und breit bekannte Delikatessenhandlung Anton Z ta c u l m der .^lenburgova ulica in Ljiibljana wird aufgelassen. Die Räume soll eine Modewarenhandlung!ie^ilchcn. Doaaersioo, dm ». Stovember isss Der Äwffchenfall im Theater Stellungnahme der Theaterleitung u. des Schauspielerensembles Die Theaterleitung und die Ortsgruppe Maribor deS Verbandes der SchausPiÄer Jugoslawiens ließen den Blättern die nachstehende Erklärung zugehen. ,Lkm Zusammenhange mit den gestrigen Kundgebungen im Theater, die als Folge der Entlassung des Schauspielers Herrn Max Furijan zu bewerten sind, wird erklärt: 1. Herr Furijan hat schon' vor Beginn der ^rson um die Erhöhung seiner Gage auf 1650 Dinar Fixum und Spielhonorar von 2b Dinar pro Borstellung ersucht, wobei ihm die Thcaterleitung zur Gänze ent^ gegengekommen ist. Der Großteil der übrigen Schauspieler indessen blieb bei den bisherigen Bezügen. Gelegentlich der Unterzeichnung des Vertrages erklärte Herr Furijan bes^iedigt, für die weitere Dauer von drei Jahren keine Erhöhungsforderungen mehr stellen zu wollen. 2. Auf Grund dieses Vertrages verfügte Herr Furijan im Oktober über ein Bruttoeinkommen von 2VlX) Dinar. Nach den mehr jährigen Erfahrungen würden seine Beziige in den Wintermonaten — nach den Ho« noraren der vergangenen Spielzeit zu urteilen — die Höhe von 2300 Dinar monatlich erreicht haben. Z. Kürzlich erhielt der Intendant deS Theaters von Herrn Furijan ein in einem ungeeigneten und teilweise sogar drohenden Tone geschriebene Zuschrift, in der er die Erhöhung des Vertragsmäßigen Spielhonorars von 25 auf 50 Dinar pro Vorstellung forderte, was einer Erhöhung seiner monatlichen Bezüge um weitere ^50 bis «00 Dinar gleichkäme. Die Theaterlei rung gab daraufhin zur Antwort, daß von e'ner Aen« derung des Vertrages während der Spielzeit keine Rede sein kann, und zwar umso weniger, als sein heuriger Vertrag zur Gänze im Sinne seiner Wünsche abgeschlossen wurde. 4. Die Antwort des Herrn Furijan war: „Ich bin hungrig und kann nicht arbeiten." Herr Furijan nahm an der Generalprobe und Premiere von „Eine Nacht m Venedig" sowie an der Sonntag-NachmlttagSvorstel-lung des „Tartuffe" nicht mehr teil, sodaß sie aus diesem Grunde abgesagt werden mußte. 5. Ein derart gut überlegtes und erpresserisches Fernbleiben ist das schlimmste Bergehen gegen die Disziplin des ÄieaterS und dürfte wahrscheinlich an sämtlichen Theatern mit der sofortigen Entlassun.; bestraft werden. Die von dem Genannten l^^n-eierten Gerüchte über seine Hungersnöte sind auf Grund obiger Tatsachen jedenfalls unbegründet und sah sich die Theaterle tung gezwungen, im Interesse deS TH'aterS und des Publikums zum Aeußerften zu greifen, da sich ansonsten derartige Vorfälle leicht wiederholen könnten. 6. Bezüglich der schlechten Finanzlage, die in der gelegentlich der Demonstrat on verlesenen Erklärung erwähnt wird, wäre zu bemerken, daß dieselbe eine Folge der allgemeinen Wirtschaftskrise ist, vor allem aber der Herabsetzung der Beamtengehälter, waren doch die Staatsbeamten immer dle treuesten Theaterb''wrk.er. 7. Das Mariborer Theater besitzt die geringste Subvention unter allen jugoslawischen Theatern, doch steht das künstlerische Niveau auf Grund mancher autoritativen Erklärungen den übrigen Landesthsa'ern Nichts nach, im Gegenteil, die meisten werden sogar iiberflügelt. 8. In dieser Angelegenheit hat die Fachorganisation der Schauspieler eine außer« or^ntlilhe Zusammenkunft abgehalten, w der die organisierte Mitgliedschaft auS' nahmSlos das Borgehen des Herrn Furijan verurteilte und die Maßnahme der Thea er» leitung.billigte. Äe Ver»altiing des Rationaltheaters w Maribor. Dir VereiuigUMg der Schauspieler des «kiigreichis IUgoflawie«, Sektio» Maribor. M a r i b o r, am 6. November 1935 " Ämw Feleni III Marlbor Dieser Tage feiert ganz Slowenien den Hundertston Geburtstag des Tondichters Davorin Jenko, des AutorS der BolkShymne „Naprej" und der Nationalhym ne „^!e Pravde", die er als ehemaliger Kapelln^eister in Beograd für das frühere Königreich Serbi<^n komponiert hat. In sei-mr engeren Heimat wirkte der Tondichter verhältnismäßig wenig, doch ist sein Name mit der EntwiAung unserer Musikkultur eng verbunden. Jenko vertonte eine Reihe von bekannten Liedern, die schon Volkslieder geworden sind, so besonders den Trauerchor „Blagor mu". Die gesamte jugoslawisch? Kulturwelt gedenkt dieser Tage ^vorin Jenkos mit besonderen Konzerten, wobei ausschließlich Werke des verstorbenen .Komponisten zur Mfführunq gelangen. Auf Initiative des bicffigen Jpavic-^ngerbundes wird die Jenko-Föier in M a r i b o r am 15. d. im Rahmen eines großen Gedächtnisk'onzerteS begangen werden, an dem alle Sängerchöre aus Gtadt und Umgebung mitwirken werden. Auch in den S ch u l « n wird der 100.. Geburtstag JenkoS gebührend gefeiert. Der Lehrkörper h^t Borträge über das Leben des Tondichters und seine Bedeutung für die jugoflc^wische und vor allem für die slowenisch Musikkultur. Hiebei werden die bekanntesten Schöpfungen des verstorbenen Komponisten von den Schülern zum Bortrag gebracht. m. Die Abiturienten des klassische« GM» nasiumS in Maribor aus i>em Jahre lNS0 haben ihre Wiedörlehensfeier auf die Weih-iiatszcit, norauAsichtlich aiis den ?Z. De» zember verlegt. SrelwIMge Albfvermng von der Außenwelt Von einem sonderbaren Spleen wurde vor etwa Monatsftist der 75-jähr:ge Auszügler Anton G r e l f aus StraSgoinci bei Ptuj befallen, den er auch rasch in die Tat unisetz-te. Der betagte Mann hatte sich in den Kopf gesetzt, den Rest seines Lebens unter gänzlichen Abs6?lnß voll der Aussenwelt zu verbringen. Alles Zureden der Angehörigen und Freunde konnte ihn nicht von seinem felsenfesten Entschluß abbringen. Greif ließ sich ein Faß mit 300 Liter guten Weines ins Zilnmer stellen, machte noch seine Abschiedsbesuche bei Freunden und Bekannten ilnd sperrte sick» dann in seine Auszüglerkammer ein, die er als eine Klause betrack)tet. Jeder Berkehr mit der Mitwelt hörte auf, der Alte war für jedermann gestorben, ^s Ef^en muß ihm durch das Fenster gereicht werden; er nimmt stumm die Speisen in Empfang und verschließt das Z^nster gleich wieder, ohne jemanden einen Einblick m das Zimmer zu gewähren. Kein Wunder, daß sich mit dem sonderbaren Eremiten inmitten deS pulsierenden Lebens das ganze Dorf eingehend befaßt. Die Cache kam auch den Behörden zu Ohren, die nun den Fall in ihre Hände nahmen und sich für den spleenigen Alten zu interessieren begannen. Man harrt mit Spannung der Dinge, die da anS Tageslicht kommen werden. Denn man ist davon überzeugt, daß die sreiwillige Absperrung von der Aussenwelt einen triftigen Hintergrund haben muß. m. Aus dem Justizdienfte. Der bisherige Vorsteher des hiesigen Bezirksgerichtes OberlandeSgerichtSrat Dr. Julius Kuder wurde dem Mariborer Kreisgericht zugeteilt und nicht, Ulne gestern irrtümlich bt.« richtet, dem Kreisgericht in Novo mesto. m. Aus dem Poftdieuste. Der Oberlon-trollor beim Postamt in Slatina Radenc: Stefan § i frer wurde nach Ptuj vev-setzt. m. Aerztliche Nachricht. Der Banatsar-^t Dr. Just Baö ar aus Zt. Jlj wurde nach Stari trg bei ^rnomelj versetzt. m. Weitere Rotwohnungen in Sicht. Da sich die Zwangsräumungen der Arbeitslosen die den Mietzins nicht aufbringen könne?!, in letzter Zeit erschreckeird mehren, schreittt die Stadtgemeindc zu eiller Vergrößerung der Waggonkolonie auf der Wiese an de'.! Danjkova ulica. Die Gemeinde sieht sich außerstande, die Obdachlosen anders unterzubringen, weshalb sie die Bahnverwaltung um Ueberlaffung noch einiger ausrangierter Güterlvagen ersuchte, die nach Beseitigung des Untergestells und Anbringung eines BeLonsockelS im Magdalenenviertel aufgestellt werden sollen. Im kommenden Frühjahr soll die Frage der Errichtung weiterer Notwohnungen energisch angepackt und sobald als möglich einer gedeihlichen Lösuni zugeführt wn^n. m. Stile Demonstration. Im Sinne de^ in der vergangenen Woche abgehaltenen Versammlung der ^chuhinachcr erschien ge. stern eine Abordnung ihrer Bereinigung a,n Stadtmagistrat und überreichte dort eine. Denkschrift, in welcher strenge Mar>nasinien gegen das Borgchen der Firma Bat'a gefordert werden. Um den Vorstellungen de'^ Deputation Nachdruck zu verschaffen, sam^ melken sich gleichzeitig vor dem Rathaus ge' gen hundert Schuhmacher und Gehilfen an, die dort bis zlir Rückkehr der Abordnune warteten und sich dann ruhig entfernten. m. Seltene Jagddeute. Bei BreXice er. legte der Jäger Gabriö einen N o r d-s e e t a u ch e r, der sich wegen der bereiN" brechenden Kälte in Nordeuropa nach dem Süden vorgewagt hatte. Der für uniere l^'-e-genden seltene Bogel wui'de dem Präparator Walln er übergobell und ist in dess-'n W.'rkstätte in der Slovenska ulica anZiic' stellt. m. Proteftversammlung der Mieter, ^'er Mariborer Mieterverein beruft für Sonntag, den 10. d. um halb N Uhr in d^e Union-Veranda eine große Protestnersanun-lung ein. m. Schadenfeuer. Im Wirtscsmftsgeliände des Keuschlers Anton S t r a i n s a k in Zbigovci bei Gornza Radgona tirc-.ch i acht? ein Brand aus, der sich in sürz^üc,- «^l't auf das angeschlossene Wohnhaus au'5desi,'.te. Nach langwierigen Lokalisierungöarbeiten gelang es, die Räume des Wn:'in iinse^? i-etten, während der Dachstuhl sowie da? ganze Wirtschaftsgebäude ein Opfer der Flammen werden. Der Schaden ist -im'-i g''ößer, als vom gefräßigen Element ai:ch alle Feldfrüchte und Futtermittel vernichtet wurden. Der KeuMer erleidet einen Schaden von etwa 15.000 Dinar, der '^dech nur zum Teil durch Versicherung gedeckt erscheint. m. Dinar verloren. Der Beogra» der Kaufmann Abil S a d e k, der Kit einigen Tagen in Maribor weilt, verlor gestern in einem hiesigen Gastlokal die Brieftasche mit einem Betrag von 15.000 Dinar. Trotz eifrigen Suchens konnte die Brieftasche nicht mehr gefunden werden. Mit der Angelegenheit beschäftigt sich nun auch die Polizei. m. Versuchter Todessprung eines Ruhe-ständlers von der ReichSbrÜcke. Gestern abends war die Reichsbrücke wieder der Schauplatz eines aufregenden Zwischenfall.?. Gegen 18 Uhr, als der Berkehr am lebhaftesten war, versuchte der pensionierte Gendarmeriewachtmeister R. K. das Brüt-kengeländer zu überklettern und in die Drci:» zu springen. Der sich in unmittelbarer Nähe befindliche Daktyloskop Grobin sowie einige andere Passanten griffen geistesaegen-wärtig zu und rissen d. verzlveifelten Mann Areitaq. den 8. November lSSö. zurück. Auf die Wachstube gebracht, gab der Ruheständler an^ daß ihn die Not^ in der er sich befände, zu di^'sem furchtbaren Ent-bewvsten l?ak»e. m Lie nächsten P«tnik'A»tocarausslüge. T.is Reisebüro „Putnik" veranstaltet an-läfsiich der Kapclleneinweihung für die ver« storbrnen jilgoslan>ischen Toldaten in I u-d e II b u r g Samstag, den 9. d. um 13.30 Uhr clnen Avtocarausflug dorthin. Rückkehr Sonntag, den Iv d. gegen S3 Uhr. Fahrpreis einschl. Visum 110 Dinar. — Ein Ausflug wild kommenden Dienstag, den 12. d. «m 7.3V Uhr nach Graz organisiert. RüÄehr am selben Tag gegen ZNitternacht. Fahrpreis 75 T lnar. — Zur grossen KochkunstauSstel. lunli IN R l e n veranstaltet der „Putnik" zlv.'' Auilicarausflüge, u. zw. den ersten 14. bis N und den zweiten vom ??. biZ 21. d. Abslihrt i.'deSmal um 5, Rückkehr von Wien uin IZ.Z0 Uhr. Fahrpreis 320 Dinar. ^ Interessenten wollen sich ehebaldigst an Rkisctüro „Putnik" wenden. m. Pom Gerüst gestürzt. Der beim Bau der Magdalenenschule beschäftigte 38jShrige Arbeiter Paul ULek verlor gestern, Wöhrend er auf einem .tzolzgersist beschäftigt mar, das Gleichgewicht und stürzte in die Tiefe. Er zog sich schwere Verletzungen am .^opfe zu und mu^te ins Kranlenhaus über-fiihrt werden. m.. Unfall. Im Steinbruch bei Ribnica a. B. erlitt der Ibzährige Arbeiter Johann ? chm idt einen Sturz^ wobc'i er einen Bruch des linken Unterschenkels davontrug. Er mus^te im ji'rankenhaus untergebracht werden. m. Einem abgefeimten Gauner zmn vp-ser gefallen. Im Biiro der fteirischen Wein« genossenschaft in der Melssta cesta erschien gestern ein unbekannter Mann, der den Kaf^ sicr ersuchte, ihm eine IlX^Dinar-Note einzuwechseln. Der Mann ersuchte aber, nachdem ihm der Kassier die zehn I00.Di-nar-Noten geyeben hatte, nur um Hartgeld. Mährend der Kassier ihm dieses auszählte, ließ der Mann nnbcmerkt sieben 100-Dinar-Noten versckMnden und machte si6> dann samt dem gewechselten l^eld aus dem Staub. Der Kassier der erst sMer den B'.'trug entdeckte, verftiindigte zwar sofort den Wachmann, doch war der Gauner bereits spur-le-^ verschwunden. m. Einbruch bei hellichtem Tag. Die m d' Fran5i!ikanska nlica 17 gel^'gene Wohnung des Chauffeurs?lchn,cd ? u r k o wurde gestern nachmittags von Einbrechern heimgesucht. Die Täter durchwühlten die ganze Wohnung und ließen verschiedene .^loidnngsstiicke sowie die Leib- und Bettwäsche in, Gesamtwerte von .'^000 Dinar mit sich gehen. Die Polizei hat bereits chre Re-cherchen eingeleitet. nl. Ueberfall. Ein bezechter Bursch? überfiel in Makole den Nsährigen Besitzerssohn Nochus N ovak un-d oerseh.te ihm einen Messerstich in die rechte ?^rnstie!te. De7 «Zchiververlei^te wurde in^Z Krankenhaus nach Maribor überführt. m Risiko der Arbelt. Der 7.^jährige ^^'eld, l-.rboiter NloiS Bob ek aus Alovenska Pistrica stürzte bei der Arbeit so unMck' lich zu Boden, daß er sich eine schwere NN des rechten B'.'ines zuzog. Vr wurde ins Krankenhaus nach Maribor ge-b riecht m. Verhängnisvoller Sturz;. Die neun- iäh'itie Besit^erstochter Antonie L o v r e n« i k aus Maribor verlor das Nleichgewicht und stürzte ^u Boden wobei sie einen Bruch des rechten Schlüsselbeini's davontrug. Da? >^ind wurde in? Apital überführt. * Die «emralverftnmnlung des Gesangvereines ,.5!aria" in PobreZfe findet om ?amstag, den 9. d. um halb A) Uhr im lv.M>baus ."s^enSess statt. 1173S * Gasthaus Mandl. SamStag und Sonntag Leber« und BlutwmstschmauS. 11K83 * Donnerstag groher Kabarettadmb, Frei tas» Gvengali in der Velifa kavar^. 1172V * .Heute abends Mlbhasen mit^nödel u. Leberwürste. Gaftihaus „TriglÄv^, Glavni trg. l17Sl b. Die hundert Tage. Roman von Joseph Roth. Verlag Allert de Lang«. Amsterdam. Napoleon kehrte von Elba zurück und die kommenden hundert Tage bis zu deS Kaisers Untergang malt der Auior mll siche» ren ^'^slgen. Unverges^liche traq'.s.'he erschüttern uns. Das klelne korfische Mäd- chen Angelina, Wäscherin am kaiserlichen Hofe und ihre rührende Liebe zum gro^n Kaiser sind meisterhaft dargestellt. Angelina stirbt für den Kaiser in jener Stunde, da sein Stern erlischt. Roth hat in diesem Roman großes Weltgeschehen und kleines Menschenschicksal klassisch verbunden. Eine Ballade von erschütternder Größe. vntsermmg des hätzlich-n .-^ahnbelags? Ganz einfach: Man putzt die Zähne erst mit der bekannten Chlorodont-^^ahnpaste und spült dann mit >5hlorodont-Mundwasser unter Gurgeln tüchtig nach. Tube Di» 8.—. ^ 7.358.4Vür den erforderlich sein: Doppcl,veggon? von ie 10.000 kg Ladsfähigkeit, odcr Güterzüge von je 4K Do'pp^lwas'gr'ns. Dic^e Ziffern sind leickit nachzurechnen, denn dl^'? e^'^crz pumpt im Durchschnitt stündlich 84l> kg Blut durch das Aderns»istem des mens.hli-chen .Körpers ein-'n Met?r l?och. EZ iv'js. tlgt diese ungeheure Arbeit, obwohl eS nur die Gröst.? einer gebnllt^n s^'inst hat! D<'s--halb erfordert drdenen Kl'r dainit rechnen, daß die ^alil de^ Arbeitslosen noch ansteigen wird. Die Arbeiislosen sossen bei der ??'gnlierung der LoZniea beschäftigt werden. DaS Bett der Lo7.nica soll vs'n d. Milndung in die Sann bis zur Io't-MnUe aiisiiebaggert und erweitert werden. Die strecke ist ungefähr 2 Kilometer lang. D:?n Rcguli<'run5Splan hat Ina. .^te^ani aiiSg^arbeitet. Die 5)?cguliernn^Sar-beiten in dieseni Teil ersord<'rn etwa 5'0.0<^ Dinar^ Bor ass?m crber ist die l^eldbeschaf-snng das dringendste. Die 5amn'l"ng der Notstei.id-'Is^''-n wird in fi'ir-cstom Iohvc bis zum August dieses IiibreS sind über Dinar für den Ar'nonsen^s der ?tad!mnneinde Eekze eingelaufen. ?^l7c'i,7 die Tiadt Eelie be-?.ini l^iet-^on b'oft Dinar. Die ?tadt» oemeind.' litiot ai'ch^ eine stren.ie lerfontrolle ein^ilsusirez? nnd die ?^'ttserfra-oe demnäss'st in einer sikung gesondert zu behandeln. c. Entrlimpelunz der Dachb^tden. Wie bekannt. ist in Celse nnter !?eitung d?r bestehen den Luftichnl'.orginisat'on sowie unter feue? dolizeis'cher Aufsicht mit der Entrilmpelung der Dachböden begoniien worden. In den ^''änsern nns'ürcs ehemaligen ^tadtgesnetc«? sollen alle überfliissigen Gegenstände zur Ab stts?r kiereitgesteklt sein. Ell'''s'e Anfragen bl?t unser<'nt Brri.-b^erstatter in Eelie zeigen, dasi die Ttadtbevölkernng b^ziiglich der Entriim-PelungSfrage vielfM ziemlics> ratlos ist. ES lväre daber dringend c^eboten. wenn seitens der Luftschulzleitung für alle ?>!u?eigentü-mer und .^'auswarte ein anfklcirendcr Vor« trag über die richtisie Dack'bodenentrsnnpe-lung abiehalten wurd'.'. An 5xind von Bildern mi'ls;ten die richtioen ^.chubvorkesirun-' gen inl fiause und inöb.'sondere am Dachboden erklärt werden. c. Das iväre etwas fiir Eelje. Am l. und ?. Dezember veranstaltet das Uhrniacht'rge-nierbe in Essen einen 'og'niiinten „Tag der Pünktlichkeit". An diel'm Tage werden in Elsen alle i'ffentlichen Uhren auf ihre Punkt lickikeit s^eprüft. Gleichzeitig veranstalten die Us'rmackier auch eine UhranSstellunn. t. Jahresversammlung, ^ürüich hielt der Nnterstützungsverein für arme Ttudenten am hieisilien Realgvinnasium seine .?>auptner-saininlung ab. Die Neuwabl deS AnSschu'seS batte folgendes Ergebnis: Vomizendur Direktor Mrertreter Dr Iuro s^^ra^ovec: Schriftführer Prof. Mlihar: Kassenwart Prof. Kardinar: Beiräte: Abt >'^^u-rak. Prof. KoZuh und Prof. Mlinar-, Stellvertreter: Prof. Brodar nnd Prof. Rechnungsprüfer Prof. .^>olo?ek ilnd Prof. NaPotnik. e. »^ilmvortraq. Sonntag, den 10. November. finden i.m Grosten Saal der „Ljud-ika Posojilnica" zwei Filinvortrage statt, der eine fiir Jugendliche um 11 Uhr vormittags, der zweite für Erwachsene um 2 Uhr nachmittags. Borgeführt wird ein Film über den Euchariftischen .Kongreß in Ljublfana Ts spricht Herr Binko Aor aus Lsublsana. c. Die Friedhofsannnlung, die die Ortsgruppe Eelse des Roten Kreuzes an Allerheiligen auf dem Stadt- und Umgebungsfriedhof vorgenommen hat, ergab eine Einnahme von 1730 Dinar. c. Diebftal^ Ein gewisser Rudolf PaviL aus der Umgebung von Krapina hat auS einem Stalle eines Gasthofes in der Krekova cesta seinem Verwandten Leopold Paviö einen Sack mit Porzellan gestohlen und flüchtete damit. c. Die Fahrraddiebstähle dauern fort. Dem Arbeiter Franz GajSek aus Kkofja vaS ist aus dem .Hof des Rathauses ein Fahr rad, Marke „Gams". gestohlen worden. Der Schaden beträgt 1800 Dinar. Am gleichen Tage wurde in der Cankarjeva cejta „Mriboter ^e't'.'.ng^ Mmmer 'S»-«» «xom»,»« N/IlZ ein Damensahrrad gestohlen. Die Eigenli'i-merin, Frl. Nina L?nart aus Gc'^^erie. erleidet dadurch einen S6)aden von Dinar. MM»»»»»»»»« Rationalthkater m Maribor Repertoire: Donnerstag, 7. November um 20 Uhr „Tino 9iacht in Penebig". Ab. A. Freitag, 8. November: Geschlossen. Samstag, November um 20 Uhi : „Polenblut". Znttl ersten Mal. Gastspiel Jos. Povlie. Anekdoten u. Scknnrren Polyklet und das doppelte Kunstr^iert. Im vierten Jahrhundert vor El^ns'uin lebte in Griechenland der groszc '-Z/'ildl^aue^-Polyklet. Einst schuf der jinnstlcr zu gleicher Zeit zivei Bildivcrle, >encn beiocn der gleiche Gedanke zugrunde lag. Nur entstand eines davon ganz ini geheimeii, wA)icn''^ das andere in der Wcrtstatt des .''innsttcrS vollendet wurde, die jederzeit auch für Versucher offenstand. Nun war es schon danials so wie heute: es gab viele Menschen, d> da glaubten, dem ^iünstler allerlei gute Rat schlüge erteilen zu müssen. ..Ich würde es so machen!" sogte der eine, „Nein, dies müssen Sie ändern", meinte der ander.'. klet aber lächelte, er befolgte aber jeden der ihm aufgedrängten Ratsckiläge und arbeitete ganz nach den Anweisungen der liel'en Kuustkenner. In einer kleinen Kainmcr je^ doch, die er nur selbst betrat, entstaild da neben das zweite Kunstwerk, das lediglicii aus seinem eigenen Schüpferwillen heraus wuchs. Endlich warmi beide Arbeiten fertig unl) Polyklet stellte sie öffentlich aus. Das Pild'-werk, das er ganz allein geschassen l'atie, versetzte die Menschen in ehrsüchtiges Staunen, das andere erregte dagegen homerisches Gelächter. „Warum lacht Ihr über dieses Werl? ', meinte der Künstler, „seht, es ist Euer und nach Euren Anweisungen entstanden — das andere ist meines!" 0»tzversta«den. „Di
  • erwalten, als es zu erwerben." — Meinte da der Neffe: „Dann will ich dir einen Vorschlag machen: Gib mir dein Vermögen in Verwaltung und erwirb d^r du ein neues." .MariHstrer Zeitung" Nmnmer ZK^. Areitag, den S. November 19Aü. Äntmiationale Wlmingm um das Silber China .nationaltsiett" seine SilberbeftSnde / MSwirkunaen auf die Londoner Börse? / Japan vor den Toren Die chlnsstsche kltegierung hat mit soforti. rikanischen Käufe trieben den Silberprois tn die Höhe, und die Folge nmr, das? aus China Silber in großen Mengen, und niei-stens in gemünzter Form, abfloß. In den Bereinigten Staaten hatte man das zwar erwartet, aber angenommen, dieser Abfluß würde sich inl Wege einer verstärkte,! Wa. rennachfrage Chinas vollziehen. Das war ein Irrtum. Die chinesische Regierung belegte, um die Abnmnderung des Silbers zu verhindern, die Silberausfuhr mit einem hohen Exportzoll und erhob außerdem eine AusgleiÄ)s-abgäbe. Damit war die erwartete handelspolitische Belebung unterbunden. Allerdings gelang es der chinesischen Regierung auch nicht, die Silberabwanderung völlig zu verhindern, denn es entstand nun ei?l aus« gedehnter Schmuggel mit chinesischen Sil- ger Wirkung die gesamten Silberbcstände Chinas „nationalisiert", d. h. die Besitzer von Silber verpflichtet, es an den Staat siegeil Banknoten abzuliefern. Zahlungen, und zivar sowohl Affentliche, wie Steuern sowie privat^', diirfen in Zukunft nur noch in Banknoten gelerstet »verden. Die Rätsel der Währungsfrage. Die Währungsfrage war immer ein besonders schwieriges Thema volkswirtschaftlicher (Erkenntnisse. Mancher ist nie hinter chre Geheininisse gekommen. Und das ob-ivohl wir so ziemlich in alken Ländern der Erde in den anderthalb Jahrzehnten seit jkriegsende einen Anschauungsunterricht in Währungsdingen bekamen der uns in mancher Hinsicht höchst schmerzliche Klarheit verschaffte. Die Begriffe „Goldstandard", „Abwertung", „Inflation", „Deflation" gehörten mit einem Male zum ständigen Wortschatz der Zeitungen. Handels- und Zahlungsbilanz werden mit Gründlichkeit crörtert, und daß man „Devisen" belvirt-schaften mns;, ist heute beinahe eine Elemen-tlirweisheit national-ökonomischen Denkens geuwrden. Gilberdeckung in USA. (5lns dieser Rätsel ist die internationale Silberfraae. Sic ist iinnier schon, inindestens seitdein die Welt das Gold als Währungs-iiietall be-oorzugte, eine geheimnisvolle An-qe!eqenh:?t <>'wesen. Je stärker die mit dem tu'rllii'lpfte Währungsfiktion die Pöl-ker N'iUschaftlich in Abhäilgigleiten brachte, !iesto itttbr glaubte man hier und da, iM Silber den r<'tteilden Ausweg zu finden. Na-^vciitlich in den Vereinigten Staaten von Aiiierika, aber in den letzten Jahrzehnten de? 19. Iahrhuiiderts auch in gen>issen klgrari'chen Kreisen Deutschlands, hat man s.'hr stark niit dem Gedanken c^espielt, das^ Silk>er neben dem Golde ivieder zum Wäh-runsismetall zu macl>cn. In ?tmerika war einer der Gri'lnde dafür die starke Silber-aewinnttiig iin Laiide selbst. Als dann der sNieg'^ansqailsi <'inen iingeheureii Gold--ström nach den Vereinigten Staaten lenkte, sind all diese biNletallistis6)ett Pläne rasch vergessen nwr^en. Man soniite sich in dem ^^ewußtieiii, den grösiten Goldschatz der W.'lt in dcn ^^^ellern der Vniidesreserveban-len wisseii. Tas wurde iiiicder anders, als die Krisis anch die anierikanische Wirtschaft heimsuchte, als Pari«? der starke Magnet für die Gold-fsj'sse der Welf wurde. Und als Roosevelt iii Waslüngtl'n an die Macht kam und mit Mn^^lich neuen Mcdcinken der .^irisis .'nleibe ging, da tau6?te aiich die Idee wieder ans, die nietallische»? Grundlagen des Dollars )>aduich zu verbreitern, dasi nian das Silber ucl'en da? Gold stellte. Im Laufe des t^origen Jahres ist daiiii tatsächlich eiii Gesetz heransgekoinnlen, das; die Deckniig des Geldninlattss ^zii einen» Äiertel aus Silber ^n bilden sei. Das schien eine inilerameri-Manisch' Angelegenheit, die da? AnSland nur insoweit anging als sie n. U. Cinfliiß anf die Ven>ertnna der Dollai'devise haben konnte. China verliert skin WLHrungSmetall. ES zeigte sich bald, daß die interimtiona-!en Wirkliiigen gaiiz andere und weiter-reiäiende walen. Die Vereiliigten Staaten nilis'.ten, uin das vorgeschriebene Deckung?-verliältnis si<'rstellen zii löniien, starke Sil« beranfkänke vornehmen, die beispielsiveise i,!i Jahre ll^!^ inir zilr Hälfte im Lande iell'st ersolqeii foiiiiten. Die andt'r<' .?>älfte kanst-.' inan ans ausländischen Märkteil. Nun aibt ec' einige Staaten, die rein? Sil' bern'äbrllilg Habel», z. V. Meriko nnd Chi« ila. "^^eide bekanien die starke Silbernach-sraqe Washingtons sehr bald zn fvi'iren^ na» iill'iiil'.l) '>s,ina, dao i^ri^sUe d.'r bevdollars. Außerdem aber fingen die Chinesen an, Silber zu Hamstern, den ständig steigenden Preisen schien ihnen das eine sehr vorteilhafte Kapitalanlage zu sein. Mein in der Zeit vam 3l>. Dezember lV33 bis zum 39. Dezember 1954 hat sich der Silbervorrat Chinas von 439 Millionen Unzen auf SSg Millionen Mzen vermindert. ^^apan i« Hi»terbsttabellenstand gestaltet siZ) somit solgeirderinaßen: Sji. 7.clezniear 0 7:1 tt S«". eakov^c Z 0 1 9:4 4 SSK. Maribor 'i ! 0 2 4:9 2 SK. Rapid 0 0 .-i .8:9 0 ?luch in der z iv e i t e n.Aasse des Kreises Maribor wnrde vergangeneii Sonntag Schluß gemacht. An der Spitze ist der SA. P t n j Postiert, ivährend seiii lokaler Rivale „Drava" ans Tabellenende versetzt erscheint. Dazivischen haben der Reih<' na6i „Gradianski". „Mura" und der nengegrün-dete Sportklub „Lendava" il>r<' Stellungen bezogeii. Der Tabellettsbaiid hat folg<'ndcs Ansseheil: SK Ptus 4 1 l) 5 At. Gradjaiislki 4 .'i 1 9: S SK. Mura 4 1 2 I li. 9 SK. Lenda'va 4 1 0 7: 7 SK. Drava 4 f> l 4:1? SchoMonddebut de« BSK Der VSK absolvierte gestern in Edinburgh gegen .Hearts of Midlothiaii sein er-stes Spiel in Schottland nnd wurde in:t 4:2 gesrl>lag'.'n. Die Beograder konnten sich lange nicht zurecht finden, lodaß die Schotten bereits init 4:0 in. ?^nhruilg koiiiinen konnten. Nach SeiteniveÄ)seI äiiderte sich aber die Situation völlig und der BSK kam nun niächtiii aus, wobei es ihin gelang, das Score nin zivei Treff.'r herabzudrücken, sodaß das 4:S-Resultat des ersten Starts jugoslawischer Fnßballer in» .Heimatland des '?^ußballs als ehrenvoll geivertet werden muß. tlnterverbonbstog der Mßbollser Die alljährlichen ^ußballkäiitpfe zugunsten der Unterverbandskasse gehen l)cuer ain nächsten Sonntag in ganz Slowe>lien !n Szene. Iii M a r i l! v r sieht das Pro-graninl zwei Wettspiele zu je ziveinial Zl) Minntell vor, uiid zivar l)aben das erste Spiel „Rapid" und „Maribor" zu absolvieren, woraiif der Sieger gegen „?^lezni?ar" anzntreteii hat. Die erste Begegiiung wird um Uhr eröffiiet, sodaß die ziveite bereits nni 14.W Uhr beginneii kaiin. Die Spiele, die ioniit eine lokale Repris'.' der das mit. Si!,bei^wäl)mng arbeitet. Die ame-MeisterschaftskÄmtzfe bringen, finden im/ „^elezniöar"-Stadion statt. Desgleichen hat der Unterverband auch in den übrigen Städten solche Pflichtspiele angeordnet. In Ptuj treffen um 14.30 Uhr auf dem Sportplatz des SK Ptuj der SK „Ptuj" und der Sportklub „Drava" aufeinander, in ö a k o-v e c spielen der Sportklub „^akovec" und S5i „Gradianski", während in L j u b l j a-n a u. a. auch „Jlirija" und „Priinorje" in Aktion treten werden. Die Mannschaften sind verpflichtet, in denselben Aufstellungen anzutreten wie in den letzten Meisterschafts-kämpfen. Das Inkasso Mt außer den 19 Prozent für die Platzverwaltung deni Un' terverbaiid zu. Ungarn plant Mitropa-Sup b»r Radfahrer. Das Rennkomitee des Ungarischen Radfahrerverbandes plant die Ausschreibung einer Mitropa-Cup-Koukurrenz der Radfahrer bereits für das Jahr 193l!. Dem Plan zufolge rechnet man mit der Teilnah-ute der Aniateurlnannschaften von Ungarn, Oesterreich, Deutschland, Polen, der Schweiz, I ugo slawie n und »er Tscl)ech"ilo. wakei, wobei die Ergebnisse der einzelilen Ländertämpfe nach Punkten gewertet werden sollen. Schoil in nächster Zeil inlll l>er ungarische Verband mit den teilnehmenden Verbäitden die Verhandlungen beginnen. : Akademischer Lehrgang fiir ausländ«jche Sportler nach der Olympiade. Die deutsche „ReichStikadeniie für Leibesübungen" (Nach-solgerin der Deutschen Hochschule für Lei« besübungen) veranstaltet uninittelbar im Anschluß an die'Berliner Spiele einen vier-zehntägigen Lehrgang sür sol.he Ansländei, die die deutschen Methoden a>if den: Gcbirt der .'»törpererziehniig kennenzulerneil n-.i'ii-schen. Dieser Lehrgang, in dessen Pr^'qran.lN Praklisrl)e llebungeii und Borträge abwech» seln, wird geivisserinaßen eine Fortsetzung des KoiigrefseS der Spo:^schulcil darstellen. : Der Jugoslawische Sislaufverband, für dessen Gründung schon seit einiger Zeit die Vorbereitungen getroffen iverden. ivird Samstag, den 9. d. in Zagreb seine grün-dciide Vollvcrsamiiiluiig abhalten. Bislang ^iegeii die Aiimeldungen von 12 Bereinen, darunter auch aus Cel-je Uiid Ljublsana, auf. : Artens verlSht Oesterreich. Der österreichische Teniiismeister .Hermann Arteiis, der vor kurzem mit dem Italiener Stefani aii verschiedeilen Orten Brasiliens nnd Ar-geiltiiiiens Wettkämpfe gegen die Spieler ausgetragen hat, wird nicht mehr nach Cu-, ropa zurückkehren. Er hat sich entschlossei,, eiiie ihiil geboteiie Stelle anz,lnehinen ilnrd iil eiiil'in Haiise Iii Bnenos Aires g> schtisllich tätig sein. j Bvrfenverichte Z a g r e b, K. November. Staatswertc: Kriegsschaden .';53 bis R>4, 7?S Investition z anleihe 74 bis 7S.S0, Blair 77 bis 7^, 7?6 Blair 68.k)<1 bis k?-; Begluk liO bis VI. Nationall'ank 0 bis 5909. Agrarbank ?27—9 Kompensationslire 26l;.53. L j u b l s a n a. k. November. Devisen: Berlin 1756.98 bis 1769.95, Zürich 1424.22 bis 1431.29, London 215.13 bis 217.19. New York Sc^ck 4345.7.2 bis 4382.04. Paris 288.55 bis 289.99. Prag 181.19 bis 182.3(), Triest 354.67 bis 357.75; österr. Schillil^-' (im Privatclearing) 8.59 bis 8.N0. X LsMjanaer Rindermarkt vom 5. d. Aufgetrieben wurden 51 Ochsen, Kühe. SS Kälber, 139 Pferde und 248 Schweine Es kosteten Pro Kilo Lebendgewicht: Ochsen prima 3.59 bis 4. sekunda 2.75 bi.z 3.50, Tertia 2 biS 2.75>. Mastkühe 2 bis 3.50, Beinlvieh 1.59 bis 2, Kälber 4.!'^ bi? 5.50. Echweine k bis 7 Dinar. X Ein neuer Vbfttontrolltommifliir. Aii Stelle des zurückgetretenen Obstkontrollkom-missärs in PeSnica Stanko Mermolja wurde der Oekonom Johann a d r a n ans Stri' hovei zil seinem Nachfolger ernannt. X Sin neues Pretsmucherges-tz. Da oaZ gelteiide (^etz über den Preiswucher lioch aus dem Jahre 1S2l ftaniint niid deniiiacl» den Verhältnisien schon lange ni^t inehr eiit spricht, Ivird an der AuSarl>eitilnq eines ncllen. Preiswuchergesetze? bzw. an eiiier No velllerniig desselben gearbeitet. X Kontrolle der RechnnnkSft-mpelung. Die Steiierabteilung d. Flnanzministcriiiins fordert die untergeordneten Organe auf. sich von Fall zu ??all davon zu überzeugen, wie dit« i^stlminungen über die Rechnniigösten,-polpfliclit eingehalten werden. Die Kontrolle ist jedoch lnit aller Rücksicht und unansfäNig durchzuführen. Die Organe der ??iiianzkoii-trolle könneii die GeschäktSlokale beliichen und sich anch bei den .yiinden über die Rechnungstaxierung erkundigen, doch iNilß dies taktvoll gcscliehen. Die Vevölkeriing wird anf gefor-dert. ihrer Pflicht in der ?frage der Faktnreiitarierung nachznkominon. dam'^ nicht unliebsame Folgen eintreten Freitag, 8. November. Ljubljana, 12 Scliallplatten. 18 Nachrichten. 18.29 Schallplatton. 18.49 Vortrag. 19 Nachrichten, Vortrag. 29 Miisikalische (Gedenkfeier an D. Ienko. 22 Nachrichten. — Beograd. 11—12 Funkorchester. U', Scb'll-platten. 19 Berichte. 19.15 Vortrag W Volkslieder. 2S Nachrichten. - Wien. 7.25 Serwe-sender Gründüngung gemischten. Abgeeril' tete Kartoffeläcker sind im allgemeinen locker genng. Wenn man sie aber für Hafer doch noch pflügen will, lohnt es sich, einen Jungen hinter dem Pfluge gehen zu lassen und alle noch zum Borschein komnlendcn Ltnol-lon samt den vielleicht vorhandenen Ol-len, um sie zu samni-.'ln und v 'r'.renui.':! können. Die K-r^-^ca der Obstbiiume l?alt'.'n ivir durch Weg.i'.'hr!icn zu dlcht ''l^'ieii.^'c'r Zweige locker. Das richtige Mlls; findet nnrn dl sür durch f. Beobachten der uu-Mt: auch im belaubten Zuftanc,e. Z.cl be^ dieser Arbeit soll imme: iein, dem Va-im möglichst ivenig und iiu«siichst kl'ne den zuzufügen. Wenn es aber nii?: zu .m-gehen ist, daß auch einmtü cm itürkerer ^'ls-fällt, führen wir ^-en Schr^ltt mit di'r am Stamm si), dasj die offene .'i'liiz« fläch? schnell überwallt werdi^n kann. Den Franko reichs in eine derartige Erschütterunsi, daß mcin schon von einem politischein Erdbeben sprechen tonnte. Di-!.' blutigen Februarunril-hen entstanden weniOens mittelbar im Zusammenhang mit dein Skandal, denn die öffentliche Meinnng war auf'? äußerste geg^'n die Gerichts- und Polizeibehörden eingenommen. Von da aus war es nur ein Schritt zur schärfsten Oppo-sition gegen alle staatliche Autorität. Wenn man sich dieser Dinge erinnert, wird uian es doch etwas merkwürdig finden, daß die Unkersuchungsbehörden über ein Jahr beilöti^ten, bis die Anklage gegen die Schuldigen erheben iverden konnte. Dann gingen iiock? einmal sieben Monate ins Land, bis nunmehr der Prozeß gegen die „Ttavis-kards" endlich verhandelt wird. Zu ihrer Entschuldigung haben die Gerichtsbehörden darauf verwiesen, daß nicht nur ein ungeheuer verwickeltes Material zu entwirren war, sondern außer der eigentlicben Sta-vlsky-A^färe noch zwei andere mit zu erledigen waren, di<^.' sich auf die ungarischen Agrarfonds und auf das städtisch? Pfandhan? in Orleans bezogen. 2«.WN «ktenfMcke fiir 20 «ngeflagte. In 50 verschiedenen Dossiers, die aufeinander gestapelt eine Höhe von anderthalb Metern erreichen würden, sind rund W.000 Aktensti'lcke vereinigt worden. Unmittelbar hinter denl Präsidenten deS Geschworenenti-^ches ist ein Kassenschrank aufgestellt worden, 'n dem sich unter ständiger Bewachung diele Dossiers befinden. Die Anklageschrift umfaßt Seiten, die Positiven Ergebnisse der Un-tevsuchunqen füllen 2 dicke Bmlde und fast MlX) Seiten aus. Gegen I Angeklagte kann das GerichtSver man "mich ftnngcm "^Vost "auSsiih" khrm nicht mehr d»^!V!s»hrt ren, iveiin inan vorher gewisie Vorbereitungen trifft. Dazu gehört das Bedecken des Komposthaufens mit altem Stroh, Spreu, Laub, Kartoffelkraut ilnd Dung, !^it der Frost nicht so schnell in ihn eindringt. Diirch dieselben Mittel kann man sich auch die Stellen zugänglich machen, von d^n'i man Sand, Lehm oder Mutterboden zum Verbessern von Wiesen und Weiden entnehmen will. Die auf dem Felde und sonst im Freien nickt mehr gebrauchten Geräte und Maschinen kommen in den Winterschuppen, aber erst, nachdem sie daraufhin durchgesehen sie inzwischen verstorben sind. Zu ihnen gv l>ört der Mann, der dem Skandal und dem Prozeß den Namen gegeben hat, Staviskv, der als der .Hauptschuldige anzusehen ist. Weiter sind der Direktoi.' des Pfandhauses in Orleans und ein Beamter des Landwirt-schastsministeriums nicht mehr am Leben. Gegen Angeklagte ist das Verfahren niedergeschlagen word<)n. Unter ihnen befinden sich 3 Freunde und Bescsmker Staviskys, fer-ner ein Zfontrollor des VaiikhauseS von Ba-voirne und waS die Oeffeiitlichkeit natürlich besonders interesiiert, zwei ehemalige Deputiert« und ein Journallist. Dagegen haben die Verdachtsmomente für Angeklagte au>5gcreicht. Vier von ihnen sind d<'r Fälschung, des B-'iruqeS und der Beihilfe zuni Betrug angeschuldigt. Unter ihnen lvfinden sich .^oei l^ekannte Namens Gustav Tissier, der Direktor des Pfandhauses Bavonne und Josef Gorat. der eheinalige Abg<'ordnete und Bürc^ermeisler von Bayon-ne. Zuin iveiteren Unikreis dieser beiden gehören n»ch einige untergeordnete Beamte des Credit-Municipal in Yvonne. Man wird sich no erinnern, daß durch d ssen Anteilsscheine die Stavisky-Affäre ins Rollen gebracht wurde. Der Eredit-Municipal halte schließlich fiir 470 Millionen Franken Anteil scheine ausgegeben, von denen aber für höch stens 55) Millionen Deckung iwrhanden war. Angeklagte auf freiem Futz. Sieb.'n Angeklagte, denen lediglich Hehlerei vorgeworfen wird, befinden sich auf freiem Fuß. Das zeigt sich äußerlich darin, daß sie vor der Anklagebank im sog^'nannten Prätorium sitzen. Die übrigen müssen auf der Anklagebank Platz nehmen, weil ihnen Fälschung, Betrug und Beihilfe vorgeworfen wird. Unter den bevorzugten Angeklagten befindet sich der ehemalige Deputierte von Paris Galton Bonnaure, weiter der Schriftsteller Darius und an letzter Stelle Arlette Stavisky, die Frau des Mannes desien Verbrechen die Affäre h'.'rbeigeführt haben und die in der Anklageschrift wieder mit ihrem Mädchennamen Simon gefuhrt wird. Der Vertrauensmann und Privatss-kretär Stavisskvs Guilbert Romagnino, der ursprünglich zur zweit^'n Kategorie gehörte, ist inzwischen zur ersten Gruppe versetzt wor den, auch ein ehemaliger General Bardi de Fourtou, der als Präsident einer der von ^taviskii gegründeten Gesellschaften funktionierte, muß auf der Anklagebank Plat^ nehmen. Im übrigen finden sich Nechtsannxilte, Journalisten (Dubarrv und Lev) und Deputierte in trautem Verein zusaminen. Alles in allem sind dies 19 Angeklagte. Mit dem Prozeß verbunden ist noch eine ^l'n-klage gegen den früheren Senator Touis, dessen Beziehungen zu Stavisky aber erst später bekannt wurden llnd deni Mißbrauch seines Wahlmandates zur Beeinflußung der Untersuchungsbehörde vorgeworfen wird. Bei einigen Angeklagten handelt es sich auch noch um die Ausstellung falscher Zeugnisse, Auskünfte und Atteste von Beamten der Polizei und des .Handelsministeriums. Einer fehlt: Inspektor Vony. Man wird »mter der Liste der Angeklagten vergeblich nach dem Namen dcs früheren Polizeiinspektors Bony suchen, der in d-^m Stavisky-Skandal eine bis heute nock, n ch: ganz geklärte Rolle gespielt hat. Er war im Jänner deS vorigen Jahres feine's Amtes enthoben worden, weis er im Verdaä.t sta? Staviskv geschützt zu haben. Vas der amtliche Apparat nicht fertisi bek^im. l^lsul'e 'hm, der c^ewissermasien als Privotd t^ktiv s!Nf die Spur ging. Er schaffte nämlich die ^>ch?ckhcfte Stavi>)ktis zur Stelle. Aus ihr^'ii Abschnitten wurden die Namen unzäh^aer Leute feftgest.'llt, die mit Staviskn in st? schäftlichen Verbindungen standen. Das? darunter die Namen von nicht ol? Parlamentariern befanden, aiib d r Stavisky-Affäre von vornherein einen nnun genehmen Beigeschmack. Wahrscheinlich' wird Bonv, der in der letzten Zcit in sehr unangenehme Erpresiunasvro^esse v^rwickel^ "'ar. wofür er eine mehrjährige Gesän^^n!.'' ri'e erhielt, als Zeugte angefordert werden. 1956 Fragen an die Geschworenen. Der Gang des Prozesses i't bis in die kl^in sten Ein^ielheiten geregelt. Er wird Präsidenten der Appellationskamm r )^!?r-nau^ geleitet. Die Anklaae vertritt der Staatsanwalt Nour. 60 Ne'^^tsann-^ölt? v'v teidigen die Anaeklastten. über 1'^si sind gelad.'n worden^ Frauen werd'n in Zckiwurgerichtssaal nicht eing^'lli'len^ Tie schworenen werden Frax^en bein: Worten haben, weil nach der ^'ran;?>sii l'en Strafprozeßordnung ^sir jede einzeln' schung eine besondere 7?^aae gestellt n'er.den nnlß. Der P''äsid^nt ho^ft, daß daö der An-^ekla'^ten in ^it^nnsien erle^ii^ v>erden kann. Die Debatten werden lchetnlich einen Monat in An'vruch nel'n'en. ?lnf jeden Fall sie'^t F''ankreil^ vor ein!"n Sensations^^ozeß erster Ordnung. NN?» In einer englischen 5cl-'ule wird vor der A^lasse von einem durchreisenden Trupp etwas aufgeführt. Aus Pädagoc^isckien t^rün-den werden dabei Sprichwörter al.> leb'nde Bilder gestellt, und die Kinder sollen rat.'n. welches Spric^ort versinnbildlicht ist. Also der Fschrer der Truppe legt -sic!? .ilatt auf den Boden: ein anderer komint h'nzn und versucht sichtlich mit grös'iter An'tren-gung, jedoch vergeblich, ibn wieder aunu-richten. Schließlick) koiiimen noch zwei ai,. dere Männer, und nun unrd der Liegende mit vereinten .Kräften in die Höbe gehoben. Der Sinn des ganzen sollte sein: „Einigkeit macht stark". A^^r auf die Frage an dic' Klasse- 'ai..t niemand eiiw Antwort 'lebcn, niemand kommt auf die schi^iie Wahrheit. Endlich schießt ganz hinten eine .Haird hoch. ..Na, Jonnv, was meinst du. nxrs bedentet das B'ld?" „Man soll schlafende .Hunde nicht a^ikwek-ten!" Freitag, den 8. November 192ü. b. stl»8 v»I. ötovelilsclle ^ckriit. Interessante ^bksnclluneen über k^aäio. k'jlm. Ikeater unä Sport. Lin xu-ter literariscker l'eil sovie ssmtlleke l^unäkunkproxramme. Lrsckeint >vSekent liek. Im /^onstsbeüUL Diu. 12.—. Verlsjt in l^jubljans. b. pvr ua6 Petra. Lin Vorntiolm-I^o-MSN von ^osek Aj^aria f'ranlc. Verla« »^niversitas«. öerlin. In (Zan?!ewen 6.50. Oer tZelst äer besten noräi-scken Oicktuneen kat bei diesem I^oman von I^ancl unä l^euten äer Insel Kornliolm Pate xestanäen. Krsktvoll unä eckt, äurclupulst vom e>vixen ^tem äe8 l^e-Kens, sinc! äie iVtenscken, clie ^osek ^a-ria k'ranlc gestaltet; ein xvetterliartes. ^ülies Inseleesclileclit, kest im ?u5am-menlialten. in der 1'reue ^ur Lcdolle, seinen eisenen nsturllakten (ieset^en unter->^'0rfen. Lunte und vervirrencle Oe-sclielinisse xreiken ineinanäer. vie äie (iljeäer einer Kette, abgelöst äureli pa-stell^arte, liebliclie Liläer von äer Llu-men- uncl ?jer>velt 6er Insel, vom Stranä unä äer VoenäUclikelt von I^eer unä tiimmel. k'ranlc kt etii eckter lLreädlvr, äer In seinem I^omsn äas evi«e Ueä sinLt vom Lesen äer Lräe. von äer 1'reue :!ur Neimat unä vom aufreckten Ksmpfe um I^iede unä lieben. b. klvrrselivr Im ^»läv. l^ierLesctlick-ten von Lllsries lZ. 0. I^oderts. Wt 6 öiläem. Verlax »Unlversitas«, öerlin. In Qanslelnen 4.—. l^oberts gestaltet. mit äem l'Iere eescklekt, mit äem e»n2en ?auder innerster Lrerikkenlieit. so äass man äie Oescl,icl,ten seiner 1'ie-re so eebannt lesen muss. >vle jeäe wall-re (Zeseliiclite aus äem I-eben. /^ucli in äiesem neuen 1'ierducli beweist äer vicliter vvieäer seine tieke Vertrautlielt mit äer ^atur» mit äen Ltimmen von ^alä unä Lteppe. lVtit keinem Verstänä-nis unä naturkaktem Lintllklunesvormü-een erkasst er äas l^ütsel äer l'ierseele. veiss ?srte l'iiäen ?u spinnen, ^vviselien I'ier- unä I^ensclienvvelt. Ieäes seiner l'ierbiläer ist seliark pointiert unä in seiner l^nmitteldarlceit äes Lrscliauens ein lcleines j^eisteriverlc. Beziehbar: Buchhan!>lung V. Heinz, Ma-lribor. IIW4 4» »»>»»»> ät« V«»W«idm» t» «1«? l^«?« ^ «» Venelilelliiu j«I«rm»an. meinem t'eocllir Kova Al kreditieren. äs icll für nictits xstile. .lelen» Xeps. Po-breZje. II7Y4 s>ie «oläeno I^eserve eiver je» cien Nzu^^fran: N73<) Itol»»u»-8«!>»r fstiern, vsunon. I'uclientcn. Watte- unli k'laneNäecIren. VorllünLe. I'eppiclie. vl>vsn-unVatte. ^ol-!o unä Daunen veräsn billigst aneekortixt bei ?. I^o-vsic. XoroSila 8. U7Z5 tlouto abenä« Icoinmt eine «rolle äer ailerde- sten Lorten krisciier 8««tl»edO i>lsrlbor. ^uröiLeva 7. Dort-selbst belcommt man tÄLlici, ^evabölee-. rsZnjjce.. Kote-Ietts»I?o»tbraten, alle» am I?o8t «ebraten. ^rstlrlassise steiriscliv unä äsimatinisetie >Vejne. Lpez^ialität: sclivar-2er Weilt vot^ äer In-8e1 Vis. Qan? neue «uke Weine. I^aeerbier U8v. !l7?t> l^vbvrnvkm« Qastksu«; ee«en Kaution, reflektiere nur uut «Uten Posten. Z^usclir. unter »Ablöse« an äiv Vervv. N7!4 Vessers» Htilävlivn. slowe-niscil unä äeutscb »oreclleoä, mit Xoeii' unä I^ütlkenntnis-seil naeb Llov. Kistrica «e-8uclit. i^eälnxunt; reinlic!,. ebr liel^ u>lä fleivjx, äann «el^r an-«enel'mer Dauerposten. >^n-izelzote an äle Vervalt. unter »örav«. ll705 llatvrmvlstor. äer im Ketten-einlegen u. mit äer Ltutilre-paratur ixut kevanäert i^t. so vobl auf I^evolversttiklen als aucii aui Leiiaktmaseltinen, 2UM 8oforti«en Eintritt ee-suciit. ttueo Ltern u. Lo.. /Via-ribor-podre2je. ll7?2 2u»eknvläerln, vollkoiumen selbstänäix. z^ur LrzceuLUN« von iseiäentrikot - Wüselie (Lbarmeusse) mit «uton ^vuL uissen. »uclit lnäItstrieunter-nelunen in ?at:red. Offerte m. ^NLake äer blsberliren Dienst tZtikkeit unä I^ollnsnspftielivn an äie Verv. unt. IllSS« IlöSV Leßbstünäiires, nettes jüngeres Htkäelien litr »II««, vei-ciles Icoeben kawi. virä »ut genommen, ^är. Verv. !!S9Z Lessere» ^Näoli«»» ausgoiern to Leknoiäerin. perfekt in äer äeutscden Lpraciie. virä su Kinäern unä i^ltarbeit im Nause gesuelit. ^triigv unt. -Sclineläerin« an 6Ie Venv. 11679 tterrscilattsliaus. eroller Lek-bauplat?, 8taät?entrum Din. 5S0.0llV. — f«mlllvaliji>i»«r 13.000. 17.000. 25.000. »eslt. 2ungen von 30.000 autvärts. (Z»»tIiSu»vr verkauft I?valitä-tenbiiro /^artbor. Llovenska ul. Z6. 11711 Sciiöne relzenäe Vlll» preiswert verkSufüeli. praelitvol-ler Ll«»ttr. mittelgroö. sofort billig, aucll anäere WLlirung. I?a.pläbiiro. vosposka 28. 1l71Z_. z» il«l» «««litt Out erlialtener 8t»t»flü»vl kaufen gesuelU. ?usckr>tt«n an äie Vervv. unter »L. ?<-. 11710 l veril»!« Lcliter 8«alp«kk ragen. l0 l^eiiien eclUe perlen verkÄuk licli Olavni trg l8-I. reclits. ?«ppicli» tiirki?icii. für Speise /immer. 14 qm. knt erlialten. verkiLuflicIl. Krekova ul. !4-I reellts.___ 11635 ^vei Klvi«terltä«ton. moäern. liclit pol., rein, Danienkleiäer n. Veriiciileäen. xu vericauen'. i^ai^trova ul. Ik^-l. reclits. ll69I ^oä. Kinä«rv»gsa spattbil-litk /.u verkaufen, ^nfr. dleu-bauer !>trl-ler ^rt ?u kabrUlsproken bei lomailL, Slovenska 6 im Nvf II7?Z l(«tlaorlii - l^obrwjiilelieii virä sofort aufgenommen. I^estau-ration »^ovi »vet«. Ailartdor. .luröiöeva 7. 11727 8parll»«««ad«ek äer iVlestna liranilnica ^arlbor. lautenä auf 4Z.000 Dinar, verkaufe ge gen entsprecllenäen ketrag. Xngeliotv erbeten an äie Ver vattung unter »O. 200«. 11706 l »Lko mÜKlIek« soll Vrief belieben unter bislierikier Ltlitt» re. 11721 ^einstekenäer. intelligenter älterer Herr. Orunäiiesit/er. »uebt äle vekanntsebaft eben soicllvr Dame. Nausbesit-e« rin. Anträge unter »l^iiemö«-lielikeit« SN äle Verv. 1l70l1 18jAIlrjga« mit äeut- seliem Kinäergartvnkurs uiul mit k^Alikvnntnlsse»! sucllt Posten 2U Kinäern. liiltt lm Hauslialt mit. Zusebr. unter »Kinäergärtnerin« an äie Ver valtung. 11720 vessere« ^üäelivn. perfekt im Koctlen. Servieren. Lelinei äerei vitnsclit balciisst un-ter7ukommen. ^är. Verv. 1172« I?»u»mvi»tvrpokton suclit ein in Gärtnerei. Kellerei unä allen XVirtseliattsrveigen be-vanäerter /^ann. Anträge un ter »Llirlicli unä treu« an älv Verv. 11689 z» »«»letm Ummer unä Ktieke 7U vermle ten. Ltuäenci. !>ImnSikova 9. IlöSb Woiinun». Limmer unä Kli-clie. Vln. 280 Ziu verkeben KoroSka c. 90. ^n/.ufr. pli-narniSka ul. 17. ll694 Sonnixe IvolTimmorvobnung UN ruliige Partei 2U vermie-ten. ^liLuir. in äer Käckervi t^eiertse. lZetnavska e. 43. 11697 Oroves sonuiLcis SparlierltZilm mvr Ziu vermieten: ieer 20>j Din.. möbliert klir 2 Personen 250 Din. ^är. Ver>v. 11695 l^öbl. Ummer, sonnig, ino-äorn, mit öaä unä 1'elvplion. ^uselir. unter »paraäies« ai! äie Verv. I17I5 Vermiete Ämmer, KiZ- cdv killig. I'rSaSiia 5. segen-lider primorsiia. 11724 lZroSvr Keller am t'ulie äv-i Kalvarlenberges. 75 m lang. 10 m breit, aucli geeignet als Olistlagerraum. Oel- oäer öen2in-I^aea2in. Inäustrie etc sogleicli ?n vermieten. Vnir. Ksivarska 2. N692 I?ein mübl. Ilmmvr Ziu ver» mieten. Krekova 14. ?Ur 7. 1171» Limmer bekommt tiausmeiste rin. iiltere vorlÄLliclie frau, gratis. lVIlinska 8 (t^riseur). 11717 kivgant möbi. VUlviuclmmer, sonniL, anselilielZenä kaä. in öalmliotnäl'e 2U vermieten. ^är. Verv.__ i^übl. /Immer 2U vermieten. (Zosposka ul. ZL-ll reclits. 11668 I8> VIn. moastlleb separierte kleine VVolinung. Kticlienmij-bel-. Oesebirrabkauk Deäin-gung. ^llnsks 8 (I'riseurlo-Kai). U643 Ä »««I «««M Il»u» mit Virt!ieliaft nelmie in k^aciit Hafte filr taäeilose l^earbei-tung. Anträge unter »l'iinkt-liclier ^aliler« an äie Ver>v. 116S0 Lin junge« Iiessercs t^iiepaar tkinäerlos) suclit ein scliönes mübl. Ämmer mit et^vas Kii-cliendeniit-ung ab 1. Deeeni-lier. Anträge an äie Vervvalt. unter »l^ein unä setiän«. _1I70Z _ Suelle ^»«»rin mit vrel/im» mvrvolinung im /Zentrum, ^icliristen unter »Sotort-« ni äie Verw. N7W 40 UW»«I „MrrVowr Aekknl?" Nuünmei. A4. Wilms läutet «stürm. Man Nlst Nack) dem Arzt und triigt den l>l)umächtiWl Bankier auf d:nd ihni sofort den Magen auspumpt. Die Unteisuchung des Wassers ergibt eine absolut tödlich^' Dosis Blausäure. Wenige Zchlucke hätten genügt, nnl eine»» Mcnjchen .^i töten. ,^un> Glltt-k scheint aber nur sel)r irx^'Nlg in den Magen des Bankiers gekc^ni-nlen zn sein. Oberst Wilnis stolit mit starreni l^esicht dabei. Voulot wild zu Bett gebra.t^t, eine Pflegerin g<'rnfen. Wrlnts nii?!ntt glei.-s, seine Nachforschttn-flt'n ans. D<1^ Wasser hat der alt<' Johnson gi'brackit. Aber hat er das (^ift hineiirpras-liziert? 7vn der fr,igli6ien Zeit nxir kein Mensch b7! Bonlot. Ter Täter mns^ sich ^wrher iin-geschlics>en k>aben. Ter Ok»erst silcht eifrig na5, Tpnren nnd find<'t schliesslich die Abdriirke von Männer» schusien hinter dem Okenschirni. Somit hat der Verbrecher hier gestnn'den! Wann aber hat er seinen Platz verlassen? Die Dienerschaft mnsz antretei^ doch keiner kann eine.? Aussage nlachen, die Ai»-Illillspnntle oeben nnlrd<'. Plöi^Iich fragt Ob<'vst Wilni.) deil alt.'ii Johnson: „Wo steckt denn die Zose ^Nod»??" „Die ist ü'ir^lich entlassen worden. Auf aiisdrinklicheii Wunsch Mister Bonlots." „Ans nielchem (^rnn>d?" „Die ^^'iddn hat die Teppiche, nnt denen' der ?1^utom«tensaal ausgelegt ist. zu reinigen und hatte versäumt, sie gleich wieder an Ort uttd Stelle zu legen . . . nnd das l)at Mister Bonlot so aufgebracht^ das; er sie entlassen hat." „Weil sie vergaß, die Teppichs gleich wie. der in den Automatensaal zu bringen, sv, so." Oberst Wilms uudur6)dringlichl'm lye- sicht ist nichts anzumerken. » Boulot liegt noch auf dem Krankenlager, als die Nachricht aus Muportland eintrifft, daß man IZei ein«»'Streife umveit der Stadt Rockettshill eine «veibliche Leiche in stark verwestem Zustande, zerfleischt und furcht, bar zugerichtet burch allerlei Raubzeug, ge-fn?rden hat. Das PolizeipräDium verft'igt die Ueber-sithruilg der Leiche nach Newyork, und auf GTUnd eines Ringes, den nran an der .Hand der Toten entdeckt, wird sie als Ariane Boulot erkannt und unter großer Betetli' gung in Newyork bestattet. Boulot, der dem Leichenbegängnis bei« nwhllt. bricht am Grabe zusammen. l^nz NeMork, aufgslvühlt von seinein bitteren Schicksa'l, bedauert ihn. Inzwischen ist Tom .'^>alisax mit dem k.leinen Tonreniwagen. d«r z^vechundert Liter Benzin in seinem Tank hat, auf Nmive-Niegen wieder nach Rockettshill zurückgekehrt. Er liat seinen Wagen iin Äcki^ des Wal« d<'s versteckt uird sich itl der Nacht in die Gtodt flischlichen, beladen mit Lebensmitteln fi'ir eine Wo^. Die >^wliptstrnsie iileid<'nd, ist d<'r Repor- ter von riickwärtS in eins der gut <:rt)altc' nen Steinl)äuscr am Marktplah eingedrungen und hat sich in einen, der Zimmer recht und schlecht eingeri6)tet. Er weiß von Oberst Wilnls, das; die Wachen von Nenportland ans Rockettshill zn-ri'lckgezogen sind. Es vergeht die Nacht und ciil Tag, nichts ereignet sich. Aber uin die Mittagsstunde des nächsten Tages bemerkt Tmn Plötzlich, ivie z^vei Mn ner aus deni Rathaufe treten und sich vorsichtig nack) allen Seiten umschauen. Tom hält den Atenl an. Also in: Rathause halten sich die Berbre-cher versteckt! Delttlich kann er ihre Gesichter ernennen. Der eine von ihnen scheint ein Südländer zu sein, der andere ^gegen mit feinem brandroten ^^>iar stammt vermutlich ans Irland. Nach ei7t«r Weile verschwinden die beiden wieder. Noch vier andere Männer tauchen im Laufe des TageS auf. Auch sie tlin nichts, als das; sie ein ivenig vor deni .Hause steheil und Luft schnapipen. Toill nimmt an, da^ sie sich im Kel'ler des Rathauses versteckt haltm. Einige Tage vergehen, ohne daß sich jemand zeigt, obwohl Tom seinen Beohach--tnngsposten kaum mehr verläßt und nur tagsilber ein paar Stunden schläft. Da... in der folgenden mondhellen Nacht kommen K^vei Minner in die Stadt, die acht Maultiere mit sbch flihren. ' Ans dem Rathaus werd^'n Lasten g». schleppt und den Maultieren aufgebilrdet. Endlich scheint man fertig zu sein, ^..'r Maultiertrnpp sept sich mit seinen zwei Trj'i-bcrn in Bewegung, begleitet von sechs .Rän-nern aus deni Ratliausversteck. Tont lvartet noch etn»a eine Biertelstunde, dann verläßt auch er sein Versteck nnd piricht sich nach dent Rathauie. Die Türen sind unverschlossen. Leise schleicht er in den ffeller hinab. Alles ist still. Er legt das Ohr an dik» Wand^' und lauscht. Lante sind vernehmbar. Cin Mann ipri s^t. Tom kann die Worte nicht verstehen, »ine schnatternde ^ronenstimnic antwortet ihni. Neger! denkt der Reporter nl?d c^eht dt-n Stinimen nach. Cr findet aber den Weg vermauert. Irgendlvo muß eine geheiiue Tiir sein. Da greift er zu einem Gewaltmittel und ruft laut schallend sein „Oho!" in den Keller. Dann wartet er, den Browning in der Rechten. Da ... ein großer Steinblock bewegt sich. Lichtschein fällt in den Kellergang. Ein ?kegor tritt zi^gern heraus. Tom schnellt wie eine Feder vor. sein-' Faust saust auf den Krauskopf nieder, daß der Neger wie ein Sack zusaninienfällt. Im nächsten Augenblick ist der Reporier in den, Räume, der wie eine Küche aussieht. Eine dicke Negerin schreit entseht anf, als ein Fremder vor ihr steht. „.^nds Up! .Hände hock)!" kommandt?rt Tom. und die Arme der Dicken fliegen blitzschnell empor. Der Neger anl Boden stl>hnt, richtet sich halb auf und ruft klagend: „Oh . . . Massa .. . Fip nir tun . . . Fip nix schlechte Mann . . . Fip . . . nix schlechte Mann!" Das kommt so drollig heraus, daß Tont unwillkiirlich lachen mnß. ^ „So, Fip . . . lch bin auch kein schlechter Mann! Steh auf und seh dich neben deine Donna! Nnd .Hände hoch!" Eilends befolgt der Schwarze den Rat, und wie ein Bild des Jammers hocken die beiden Neger vor Tom. uo6 kttr il«lo IL^3?k!k. — Dniok 6«? »5^« riiioril^, lo ^ 6«o 6»» vriielc vorantvoriliol«