Deutsche Ma Ot ttM ftt an att giMn« >»'« <*«• «».tu« %. -m. I Ui» HOWrtt «. »—. (nf (. SU «atttM Rum* T fc. u« tarifj M »ftrrc. «Btr*cT»ol«»9rm mniti4rakn «»»> bftnkH ta. lUtacttas u> MtttnttM «•»?U» im. C»n4«uXm w Mtctan« W«!i* «* w>*« Wt .. MaftmUtagi. — fttctaMtMnn Httafttl — »«»»Icri»>« nett« «ichl |*iil4je(«n»«t. — Iih|w 3*1 ntnv» »ch»» 9lfmlt fit noln Statt «Sc n» Rrint« M 11—U UV 8» a St. 23. Mi, Mittwoch iicn 19. Mär, 1890. XV. Jahrgang. Zi, Hrtgruppe „Killi und Umgebung" des Bereines ,»Sudmark" dal sich letzten Tonntag constituiert. Die Versammlung hatte um 11 Uhr vormittags im großen Casino - Saale stattgesunde» und war öder alles Erwarten zahlreich besucht. Unter Anderen wohnten derselben der Herr Reichs-»^abgeordnete Dr. Foregqer, ferner als Ver-tmer der Centrale die Herren Professor Dr. Hvfmann - Wellenhos nnd Universität? - Docent Zr. Chroust au« Graz. Herr Dr. Glantschnigg «i3 Marburg und viele Gäste aus der näheren und weiteren Umgebung unserer Stadt bei. Zluch deutsche Frauen und Mädchen waren ge-Immen, und ihnen sei für ihr Erscheinen und kür ihr Interesse um die Sache des Deutsch-thun* besonder« warmer Dank abgestattet. Die Versammlung wurde vcn H,rrn Dr. Zteckermann mit einer kurzen Ansprache eröffnet, in welcher er die Anwesenden, insbesondere den Vertreter unsere« Wahlbezirkes im SiächSrathe und die Abgeordneten der Centrale iegrüßte und zur Wahl eiueS Vorfitzenden und jveier Schriftführer aufforderte. Ueber Antrag des Herrn Dr. Hoisel wurden Herr Dr. Necker-«ann zum Vorsitzenden, die Herren Julius Rakusch und ?r. Echurbi zu Schriftführern gewählt. Zunächst wurde Herrn Prosefsor pt. Kofman« ZSellenhof ba* Wort ertheilt. Redner führt au«, e« obliege ihm, in Ver-ttetung de« Obmannes deS Vereine«, Reich«-ratbeabgeordneten Dr. von Derfchatta. die angeiiebme Pflicht, die Gesinnungen, welche die Gründung einer Ortsgruppe in Cilli er-miglicht haben, insbesondere die Gesinnungen jener Männer auf da« freudigste zu begrüßen. Wefeht ist W-f-ht! Sine Soldatn^eichichi« von Emil Klinger. Wenn ei» Soldat ein unverbesserlicher „sitoef* ist, daS heißt, wenn er die Gewohnheit besitzt, sich nur bei außerordentlich festlichen An-lassen zu waschen und seine Montur mit mög» Itäst vielen Fettflecken zu verzieren, dann wird er bestimmt Rech; wenn er von einer so göttlichen Einfalt ist, daß er nicht nur da« Oberleder, sondern auch die Sohlen seiner Stie'el mit Wichfe putzt und den Salat anstatt mit Essig mit Pe> twleum begießt, so macht man ihn zur Wirt-schalten» eines Officiers, indem man ihn feier-lichst zum „Pfeifendeckel" ernennt, und wenn lin Mann regelmäßig den Frontmarsch verpatzt und bei den Gewehrgriffeil zu spät kommt, so muß er bei der Compagnie „Professionist" werden. Er wird Schufter oder Schneider, ob er nun von diesen beiden goldenen Handwerken etwas versieht oder nicht. Befehl ist Befehl! Solche scheinbare Widersprüche gehören mit zu den Eigenthümlichkeiten, an denen daS Sol» datenwefen so reich ist. Wir wiederholen: die Widersprüche sind bloß scheinbare, denn in der Regel wild e» der zu einem ihni fremden Be-ruf« Commandierte zu ganz ersprießlichen Lei-stungen dringen — gegen das Ende seiner Dienst-zeit zu. Ter Held unserer wahrhaften Geschichte ist aber ein wirklicher Schneider — nicht ein Com» welche sich durch opferwillige Thätigkeit und rastloses Bemühen um das Zustandekommen dieser Ortsgruppe verdient gemocht haben. Man habe wieder einen Stein in den Schutzwall ein-gefügt, der die Aufgabe habe, das Deutfchthum Oesterreich« nach seinem nationalen Besitzstände zu schirmen. Selbsthilfe soll diese Festung schützen und die Ueberzeugung, daß uns einzig und allein das Vertrauen aus die eigene Volkskraft und die Bethätigung derselben Gewähr und Bürgschaft für »ine bessere Zukunft schaffen. Freilich fei diese Ueberzeugung noch in weiten Kreisen nicht zu treffen, die in der blassen Furcht besangen sind, irgendwo Anstoß zu erregen und am Ende gefährlichen Tendenzen ihre Hand zu leihen, und die es deshalb vorziehen, die Hände muffig in den Schooß zu legen, den Vogel Strauß zu spielen und die Gefahren, denen zu begegnen sie nicht den Muth hätte», abzuleugnen. Sie vergessen dabei, daß am letzten Ende ja nicht die Gebote der ausgleichenden Gerechtigkeit, sondern nur das Maß der nationalen That-kraft und d>S nationalen Sinnes über die Ge-schicke eines Voltes entscheiden. Redner kommt sodann auf den ältesten Vertreter unserer na-tionalen Selbsthilfe, auf den „Deutschen Böhmer» waldbund,* zu sprechen. Dieser habe mit ver-hältmüßig geringen Mitteln unter den besonders ungünstigen Verhältnissen, wie sie im berüchtigten Königreiche Schwarzenberg" liegen. Großes geleistet und fei im Laufe weniger Jahre den, Dentschthum ein fester Schutzwall geworden. Er dabe nicht nur wirtschaftliche Hilfe geleistet, sondern auch zahlreiche nationale Anregungen gegeben und eine Menge bisher gleichgiltiß und abseits gestandener Elemente in den Bann-kreis des nationalen Gedanken« gezogen. Die Männer, die im demfchen Böhmerwaldbunde gewirkt, haben sich daher die größten Verdienste pagnie-Schneider, der es erst beim Militär zur Virtuosität in der Handhabung »on Nadel und Scheere gebracht, sondern ein junger, genial veranlagter Mann, der auch schon als Civilist daß Aeußere seiner Nebenmenschen mit bedeu» tendem Erfolge zu verschönern bestrebt g-wesen. Aber im Uebrigen war er leider so naio. wie nur irgend ein Osßciersdiener. Seine Schneidtrehre wagte Niemand anzutasten ! er war ein Ritter von der Nadel ohne Tadel, und niemal« hatte er wie andere seiner BernsSgenofsen beispielsweise die Reparatur eines Risse« in der Weise vorgenommen, daß er auch die darunter befindliche Hant mitgenäht — der größeren Haltbarkeit wegen. Und wie fclavisch schmiegten sich die auS seinem „Atelier" hervorgehenden Montur«stücke der Körperoberfläche des jeweiligen Bestellers an, es war eine Freude! Wenn es galt, eine Commißhose „umzustoßen", das heißt die ära-rische Form der „zwa z'ammt g'nahten Säckeln" der Form eine« civilistischen Beinkleides näher zu bringen, so wendete man sich sicher an unseren Helden, den wir, um sein Jncognitv nicht zu verletzen, Nowak heißen wollen. Und welchen Sinn für Plastik befaß dieser einfache Jüngling! Der lange Cadett-OfficierS-Stellvertreter Semmelmann ließ sich nie von einem Anderen wattieren, al« von Nowak, der e« denn auch mit seiner raffinierten Kunst und unter selbst» um die Behauptung des nationalen Besitzstande« erworben. Redner stellt nun die Bedeutung der Schule im nationalen Kampfe dar, indem er hervorhebt, daß die Schule eben nur ein Glied in der Kette nationaler Vertheidigung«maßregeln bedeute, weshalb an die Seite des deutschen Schn'.vereine« noch andere nationale Vereine zu treten haben. Die nationale Widerstandsfähig» feit werde allerdings durch die deutsche Schule gehoben; aber wie könne das heranwachsende Geschlecht die Schule erhalten, wenn e« nicht auch wirtschaftlich stark sei! Man müsse daher auf wirtschaftlichem Gebiete den Hebel ansetzen. Redner schließt mit dem Wunsche, daß der junge Verein zu einem Bollwerke de« DeutschthumS in den südlichen Alpenländern werde, und daß die heutige Versammlung ein günstige« Vor-zeichen sei sür den unerschütterlichen Bestand des DeutschthumS in dieser schönen Stadt, welche be-rufen ist. der nationale Mittelpunkt der Deutschen im steirischen Unterlande zu sein. — Es folgt Herr Z>r. ßhrouk: „Gestatten Sie mir. daß ich Ihnen in Kürze auseinandersetze, welche die Ziele des Bereines sind, an dessen noch jungem Stamm heute ein Zweig erwachsen soll, und welche die Wege zur Erreichung jener Ziele. Al« im verwichenen Frühjahr in Graz lebhaft der Plan erörtert wurde, zum Schutz de« bedrängten DeutschthumS in den gemischtsprachigen Gebieten der Alpen-länver einen Verein zu begrüiden, ähnlich dem Böhmerwaldbund, dem Verein der Deutschen Nordmähren« und dem Bund der Deutfchen Nordböhmen», da hat e« nicht an Stimmen ge-fehlt, die ein solches Beginnen als wenig au«» sichtsvoll bezeichneten, die auf die Gefahr hin-wiesen, welche in der Zersplitterung der nationaleu Opferwilligkeit, in deren immerwiederkehrender verständlicher Benützung der sämmtlichen Vor-räth« einer Wattesabrik zuwege brachte, seinem mageren Vorgesetzten da« Aussehen eine« bei» nahe fettleibigen Menschen zu verleihen. Wer Freund Semmelmann kennt, wird wissen, was ein« solche Leistung bedeutet, den« in unausgepolstenem Zustande sah er einer mathematischen Linie weitaus ähnlicher, als einem Cadet-OsficierS-Stellv-rtreter . . . Die gesellschaftliche Stellung Nowaks war infolge fein/r Gefchicklichkeit schon in Friedens-zeitsn eine sehr geachtete; in noch hellerem Glänze mußte aber naturgemäß sein Nimbus erstrahlen, wenn es Krieg gab, den lustigen „Krieg im Frieden" während der Manöverzeit, wenn dann der Herr RegimentSschneider gerufen wird, da bn einem Uniformstück irgend ein größerer chirurgischer Eingriff nothwendig ist. Und eine solch- Nothwendigkeit ergibt sich bei den Manövern unglaublich häufig, denn in der Regel sind eS nicht die neuesten Uniformen, die bei solcher Gelegenheit benützt werden, weder von der Mannschaft, noch von den Officieren. Nehmen wir an. man hat als Lieutenant außer der lichten Hose — „Porcellanerne" heißt sie der Soldatenjargon — nur noch eine Em° cierhose mit, deren ursprüngliche Farbe zu er» kennen selbst l em geübtesten Auge unmöglich ist. und ein« „Paradehose". mit der man sich in dem entlegensten Wiener Vororte nicht mehr «nf die Gasse wagt, und nehmen wir ferner an. in 2 Besteuerung liege und die — leider nicht mit Unrecht — ju bedenken gaben, daß jene nationale Schulung, die ohne Zögern Opfer bringt, wo e« gilt bedrängten Volksgenossen zu Hilfe zu .eilen, bei un« in den Alpenländcrn noch nicht so durchgebildet sei, wie unter den Deutschen Böhmens. — Aber diese Bedenken schwanden, als dä» sortschreitende Jahr eine Reihe Ihnen wohlbekannter Ueberraschungen bescheerle, die jedem mit unerwünschter Klarheit erkennen ließen, daß nur ein feste» Zusammenfassen aller deutschen Kräfte des gefährdeten Gebiete» und deren that-kräftige Unterstützung unser Sprachgebiet im Süden der Drau »or der Gefahr bewahren könne, der allzeit regen, allzeit wachsenden, von mächtigen Helfern geförderten slavischen Begehr-lichkeit früher oder später zum Opfer zu fallen. DaS ist eine einseitige Auffassung, die da meint, daß die deutsche Schule allein genüge, um unsern Besitzstund unter den Slaven unvermindert zu erhalten. Die Schule ist dabei zweifellos der wichtigste Factor, aber immerhin nur e i n Factor. und wir mögen uns hüten, daß wir nicht in Sorge um da» zukünftige Geschlecht zu sehr de» gegenwärtigen vergessen, auf daß nicht, bevor die Jugend herangereift ist, um ihre deutsche Schulbildung im Dienste und zur Ver-theidigung ihre» Volksthum» zu verwenden, wenig oder nicht» mehr vorhanden ist, wa» »er-theidigt werden könnte! Das zu verhüten, möchten wir gerne da» unfrige beitragen; wir wollen den bedrängten StammeSgenossen, damit ihnen Kraft bleibe, ihr VolkSthum zu bewahren, die Sorge um da» leibliche Wohl und den wirtschaftlichen Bestand nach Möglichkeit verringern, wir wollen dem Schwachen im leidigen Daseins-kämpf beispringen, den Unbehilflichen berathen, allen aber wollen wir die Zuversicht einflößen, daß an ihrem Wohlergehen und ihrem Gedeihen die Theilnahme — und nicht bloß die beschau-liche — aller der ungezählten Tausende hängt, die nordwärt» im sicheren Hinterlands wohne». Der Verein ^Südmark" ist ein nationaler Schutzverein Deutscher für Deutsche, und damit ist seine Ausgabe unzweideutig gekennzeichnet. Wir wollen den Bestind unseres Volksthum» und unserer Sprache in den südlichen Alpen-ländern wahren, ihn so gut, wie e» immer geht, stärken, seine Abnahme verhüten. So lange wir in dieser Thätigkeit, die lediglich eine vor-beugende, allenfalls eine abwehrende ist, ung«-stört bleiben, werden wir den Wenden gegenüber an dem Grundsatz festhalten: Keinem zu Lieb, aber auch Keinem zu Leid; werden wir ange-griffen, so werden wir un» zu wehren wissen. Wie wir im Einzelnen die Thätigkeit unsere» Verein«» zu gestalten gedenken, zeigen die Ihnen bekannten Satzungen. Wir wollen durch die wirt- der Villa, in dem Schlosse, od«r sagen wir bescheiden nur in der Dampfmühle, in der man für ein paar Tage einquartiert ist, befinde sich eine reizende, braunäugige (ergo sehr muntere und spottsüchtige) junge Dame, mit der man ungemein gerne ein wenig in außerdienstlichen Verkehr treten möchte. In diesem Falle befand sich nun der Herr Lieutenant Zwirn, ein Officier, dem man nicht» zum Vorwurf machen konnte, außer den defola-t«n Zustand der besten „Pantalon«", über die er momentan verfügte. Wer nimmt sich aber auch bei einer solchen Gelegenheit, wo man den ganzen lieben Tag auf Stoppelfeldern oder gar Sturzäckern knieen, liefen, laufen oder kriechen und über versumpfte Wiesen und durch Bäche waten muß. salonfähige Kleidungsstücke mit? Dann gelangt man in eine fo fatale Si-tuation: eine .Paradehose", welche — ganz abgesehen von anderen Havarien — an der Naht de» rechten Oberschenkel» einen quadratdecimeter-großen Fleck eingesetzt hat, der natürlich noch im herrlichsten Blau leuchtet, und ein hübsche» -Mädchen, dem man in solcher Verfassung un-möglich unter die Augen treten darf. Und der Lieutenant Zwirn brannte lichter-loh, nachdem er die zierliche Schöne nur einmal gesehen unter un« gesagt, er scheint über-Haupt au« feuergefährlichem Material- zu be-stehen — und er beschloß, unter jtder Btdin- „Demtt'che Macht- schaftliche Kräftigung de» deutschen Bauer» auf dem Flachland, de» deutschen Handwerker» in den Städten und Märkten dahin wirken, daß ohne Noth kein Fußbreit Boden» mehr hier unserem Volkstvume verloren gehe und daß die Zahl der Deutschen hier im Lande sich nicht mehr mindere. Wohl strecken sich die bekehr« lichen Hände schon au» »ach den deutschen Städten und Märkten des steirischen Unterlande», aber gegniwärtig erscheinen doch dir deutschen Ansiedlungen außerhalb derselben, seien e« ge-schlössen« Ortschaften, seien e» Einzelngehöfte, noch mehr gefährdet. Man hat zwar vonseite der Gegner, träumend von einem geschlossenen wendischen Sprachgebiet, da« Mährchen ver-breitet, daß das Flachland außerhalb der Städte und Märkte bereits völlig slavisiert sei; aber ich hoffe, daß einer der ersten Erfolge unseres Vereine» sein wird, diesen Wahn zu zerstören. Immerhin gilt e» die größte Achtsamk-it zu üben, daß nach dieser Reihe von Mißjahren, da der Weinstock jeglichen Ertrag zu versagen droht, die Steuerschraube aber immer schärfer angezogen wird, und dem deutschen Bauer und Kleingrundbesitzer auch ohne die Anfeindungen wendischer Hetzer die Behauptung seiner wirt-fchaftlichen Selbständigkeit immer schwieriger wird, daß dieser nicht verzagend die Flinte in» Korn wirft und sein Anwesen in wendische Hände kommt. Leider sind so viele, und gerade die kleineren dieser Anwesen arg verschuldet, die halbjährig fällig werdenden Tilgungsbeträge sind kaun« mehr auszubringen, bei der allgemeinen Nothlage ist nicht daran zu denken, daß der Nachbar den, Nachbar helfe. Hier muß ein-gegriffen werden, soll nicht mit dem Hos de». wendischen, auch der des deutschen Bauer» auf di« Gant, er selber, dessen Vorfahren vielleicht schon den Cillier Grafen gezinSt hatten, von Hau» und Hof und an den Bettelstab, fein Erb-gut aber in unsichere oder gar un« feindlich« Hemd« kommen. In den Städten und Märkten soll der deutsche Handwerker Gegenstand unserer Für-sorge sein; wir wollen da» Auskommen und den Bestand deutscher Kleingewerbetreibenden, natürlich unter Berücksichtigung der örtlichen Verhältnisse. durch Darlehen und — sobald wir da» vermögen — durch unrückzahlbare Geldunterstützungen fördern, damit in Hinkunft jeder Teutsche imstande sei. seinen Hausbedarf au» deutscher Hand zu beziehen. Wir ahmen damit nur ein Beispiel unserer nationalen Gezner nach und eröffnen unseren Ortsgruppen und j«d«m einzelnen ihrer Mitglieder ein reiches Feld der Thätigkeit. Auf diese Weise daS Gefühl der Zusammengehörigkeit und der gegenseitigen Be-dingtheit unter den verschiedenen Ständen und gung eine „RecognoScierung mit gesicherter Rückzugslinie." Der Lieutenant Zwirn trat in da» Ouartier deS Oberlieutenant» Reiche!, welcher malerisch auf dem Divan ausgestreckt lag. Er hatte ein Faible für diese» malerische AuSgestrecktsein, der gute Oberlieutenant, denn er war ein wenig dick. SechSundneunzig Kilogramm — da« ist sür einen Subalternofficier entschieden zu viel! Er richtete sich, al« sein Kamerad eintrat, ächzend auf. so daß e« schien, al« krachte e« in allen Fugen. ..Bleib liegen, Fritz!" Der Lieutenant ließ sich in einen Stuhl sinken, betrachtete mit schwärmerischen Blicken die verblaßten Blumenguirlanden, mit denen der Plafond bemalt war, und seufzt«: „Ich lieb«, Fritz, zum erstenmale wirklich und wahr, und deshalb mußt Du mir Deiue neue Hofe überlassen!" Der Oberlieutenant begriff den Eausalnexu« zwischen einer ersten wahren Liebe und seiner neuen Hos« nicht sofort; sein Besucher klärte ihn mit wenigen Worten auf. daß sein eigene« Bein-kleid einen quadratdecimetergroßen Fleck an der Naht de« rechten Oberschenkel« eingesetzt habe. „I«, aber Du kannst doch von mir nicht« anziehen', wendete der Oberlieutenant ein. «n-dem er die Blicke zuerst über seine ausgedehnt» Leiblichkeit und dann über die nichts weniger al« zur Fülle ueigende Gestalt de« Lieutenant« 1890 Beruf«claffen zu stärken und zu kräftigen, wäre an sich schon Gewinn ; aber größerer würde noch erwachsen, wenn e» gelänge, die wirtschaftlichen Interessen der Einzelnen in Ueber«instimim«g und in genossenschaftlicher Vereinigung z»r kräftigen Geltung zu bringen. Wir werden di« Bildung solcher Verbände unter dem Ackerba» treibenden Theil der deutschen Bevölkerung det Unterlandes nach Möglichkeit fördern und hoffe«, durch sie den Erzeugnissen fe» Landbaue» sichere und aufnahmSfähige Absatzgebiete im Hinterland« zu eröffnen und aus diese Weise wenigsten» den Gewinn, statt dem Zwischenhandel, der durchaus nicht immer in einheimischen und deutschen Hände» liegt, dem Producenten zukommen zu lassen. Wir denke» dabei vor allem an die wichtigste» Erzeugnisse des Unterlandes, an Obst und Wem, und können uns rühmen, schon jetzt eine Verbi» dung angebahnt zu haben, die dem untersteiri-schen Wein e» vielleicht ermöglicht, in Nord-böhmen in erfolgreichen Wettbewerb mit de« ungarischen zu treten, und mit der Zeit wird dasselbe wohl auch in den Alpenläadern, di« nicht selbst Weinbau treiben, gelingen. Es wird sich dabei von selbst die Nothwendigkeit ergeben, in der Nähe einer Bahnstation eine Lagerkellerei ] einzurichten, die namentlich jenen Weingarten-besitze?» zugute kommen soll, deren Keller fernab von den Verkehrslinien liegen und die deshalb länger aus Käufer warten müssen. Die in einer solchen Kellerei eingelagerten Weinvorräthe könn-ten, wenn sie nicht gleich Abnehmer finden, von einem öffentlichen Geldinstitute bi» zu einer gewissen Werthöhe belehnt werden, wodurch der Eigenthümer behütet wird, seine Vorräth« im Nothfall« v«rfchl«udern zu müssen. Außerdem können bei einem solchen Lagerkeller regelmäßig wiederkehrende Weinversteigerungen stattfinden. Unser Endziel aber ist, alle deutschen Weinpro-ducenten zu einer großen WeinhandelSgenossen-schaft zu vereinigen, die dann ihre Wege selbst-ständig zu verfolgen vermag. Besondere Auf-merkfamkeit wollen wir auch dem Obsthandtl und der Verbreitung de« Obstbaue« zuwenden, um so wenigsten« einen theilweisen Ersatz für den Weinbau zu schaffen, der im bi«herigen Um« fang sich nicht wird aufrechterhalten lassen. W» aber die kostfpi«lig«r geworden« Cultur d«« Wtinstocke» sich auch jetzt al» lebensfähig er-weist, werden wir un» bemühen, den Weingar-tenbesitzern den Bezug widerstandsfähiger Schnitt-und Wurzelreben zu erleichtern, durch Waader-lehren und Schriften Aufklärung über die Pflege de» Stocke», wie über die Bekämpfung seiner Feinde verbreiten; vielleicht wird e» un» schon bi» zum Juni möglich sein, deutschen Wein-dauern eine Anzahl von Peronosporaspritze» leihweise zur Verfügung zu stellen. schweifen ließ; „würdest Dir mutterseelenallein darin vorkommen." .So mein' ich'« nicht", entgegnete Zwirn, „Du verkaufst mir einfach die Hos«, die ich mir ändern lasse.' „Aendern? Hier in dem Neste?" . „Der Lieutenant erwiderte nur da« eine Wort: „Nowak!" und mit d«ms«lb«n warrn all« Zweifel beseitigt. Zehn Minuten später stand der Compagnie-Schneider, dieser unbezahlbare Tausendkünstler, vor dem Lieutenant Zwirn, der ihm da« um-sangreiche Montur«stück de» dicken Oberlieute-nant« vorlegte. „Nowak, die Hose muß ich morgen nach dem Einrücken in vollständig passendem Zustand« haben, und wenn Sie die ganze Nacht arbeiten, verstanden?" „Sehr wohl. Herr Lieutenant." „Die nehmen Sie al« Modell', setzte der Officier fort, auf seine „Paradehose" deutend, die aus dem Kleiderrechen hieng, „sie sitzt mir ausgezeichnet, wie angegossen und die neue muß genau so gemacht werden —", der Sprecher blickte besorgt in daS einfältige Gesicht det Schneider», der ihn so ansah, al» verstünde er ihn nicht recht, „verstehen Sie mich? Ganz genau so und wenn sich der geringste Unterschied — bi« auf die Farbe natürlich vorfindet, so reiß ich Ihnen den Kopf ab!" Nowak lächelte verbindlich (bei den Späßen 1890 Bei der Förderung wirtschastlicherZwecke möchten un doch nicht ganz auf die Pflege geistiger Aiteresien Verzichten. Wir werden gute Schriften, UnterhaltungSfchriften nicht ausgeschlossen, jn verbreiten suchen, und zwar nicht bloß durch die Einrichtung kleiner Buchersammlungen, sondern auch durch den Vertr eb solcher Preßerzeug-lifse, die in der Richtung allgemeiner Belehrung wd nationaler Erziehung wirken sollen. Aber «cht bloß durch solche Schriften und durch Lankervorträge. nicht bloß durch Anregung und Förderung de« geselligen Verkehrs unter den ?vll?genossen — eine der wesentlichsten Auf-gaben der einzelnen Ortsgruppen — durch unsere ganze Arbeitsthätigkeit möchten wir erziehend und erniuthigend einwirken, vor allem aus den durch die wirtschaftlich'« Mißstände schwer ge-ttoffene» kleinen Mann. Wir können ihm nicht bie ganze Sorge des Daseinskampses abnehmen, mir müssen uns zufrieden geben, wenn wir ihm «der die eine oder andere Fährlichkeit hinweg-helfen; aber ich glaube, daß unsere Ausgabe schon dann gelöst wäre, wenn e» uns gelänge, Wen jede» seine eigenen Kräfte kennen und Äni zu lehren und ihn auf seine eigenen Füße i« stellen, damit er durch Selbsthilfe sich be-dauplen lerne auf k>em angestammten Boden; dann rinnen wir mit Gleichmuth die berühmte slavische Flutwelle herankommen sehen, sie wird Mi dem festen Wall nationaler Sclbstvertheidi-jimfl ohnmächtig zerschelle». Aber diese Selbstvertheidigung schließt in sich eine ernste, leider nur zu oft vergessene Pflicht, daß ein jeder, sei es eine Einzelnperson, sei e« eine Körperschaft, sich endlich gewöhne, von den ihm zustehende» Rechten, welcher Art fie auch seien, welcher Wurzel sie auch kiitsprin-gen mögen, gegenüber den Bedrängern uiige-scheuten Gebrauch zu «iachen. E» steht durch-»us nicht mehr im Belieben des Einzelnen, »« ist vielmehr zur hohen heiligen Pflicht geworden sem Recht zur Geltung zu bringen, wo und »ann es nur geht, denn dieses Recht deS Ein- C" en ist zugleich ein, wenn auch kleiner Be-dtheil de« Rechte« der Gesammtheit, unseres nationalen Rechte«. Wer sein Recht behauptet, «uch nur um eines Kl inen willen, der adelt dieses Kleine, weil er da« Recht der Gesamuit-heil hat behaupten helfen, und wer sein Recht »icht übt, wer es ungenützt verkümmern läßt »der gar wegwirft, der wird zum Schelm an der Habe seines Volkes. Glaube niemand, daß ti aus eine einzelne Person, eine einzelne Sache, ein einzelnes Haus auch heute nicht ankomme! Wer achtet auch aus den einzelnen Stein in der Userschutzwehr. die die hochgehenden Fluten in ihr vorgezeichnete« Bett zwingt? Wenn aber dieser Stein brüchig wird, wenn die Wasser ihn von Vorgesetzten lächelt man ja stet« verbind-lich), nahm daS Modell, das nach demselben ««zuändernde Kleidungsstück und den Vorschuß in Empfang, den ih»t der Officier gab, und ectfernie sich, um sich sofort «n die Arbeit zu begeben. Der Lieutenant aber ließ durch einen die« «enden Geist bei seinen Wirten um die Erlaub-ni» bitten, am kommenden Tage seine Aufwar-tag machen zu dürfen, ein Wunsch, der mit Vergnügen gewährt wurde. Mit einer Pünktlichkeit, die bei dem au«-gebildeten SudordinationSgefühle Nowak'« selbst-verständlich war, wurde da« uun nach dem Modell ..umgestoßene" UniformstLck abgeliefert, das der Lieutenant sofort anzog. ES saß wie angegossen. Der Lieutenant wirbelte sich, so weit eS die vorhandenen Haarvorräthe gestatteten, den Schnurbart kühn empor, frisierte sich eine Bier-telftunde lang mit Sorgfalt und Geduld, machte eine Viertelstunde lang Jagd auf die Stäubche», die sich auf der Uniform niedergelassen hatten. Als er mit der Toilette zu Ende war, trat der dicke Oberlieutenant Reiche! ein. „Der Nowak ist also doch nicht fertig ge-worden", sagte der lächelnd, nachdem er bei seinem Freunde eine aufmerksame „Montur« Visite' vorgenommen hatte. „Du hast Dir Deine Hose waschen lassen. Sieht jedoch ganz stramm aus.' ..K««Süche Wach»" vom Platze heben, dann mag es geschehen, daß auch der Damm in Brüche geht und die Fluren dahinter dem wilden Wogenschwall zur Beute werden. Möge keinen je die Schmach treffen, solch ein brüchiger Stein gewesen zu sein! Wer aber auf dem festen Grunde seines guten Rechtes steht, wer da weiß, was er zu geben, aber a»ch, was er zu fordern hat, dem wird, und wäre er auch der geringste unserer Volksgenossen, niemand einreden, daß er als ein landfremder Gast zu minderem Recht, der sich fügen muß oder weichen, in diesen Strichen zwischen Drau und Save sitzt, den wird stets das lebendige Gefühl leite«, daß der Boden, der ihn nährt und trägt, von Vorväterzeiten her das Eigen seines Volkes ist. Denn wir D>«tfche haben ein Recht auf diese« Land seil jenen fernen Tagen, da zum erstenmal der große VollSkönig der Franken hieher seine Krieger pflanzte, daß sie die Mark des Reiches schirmten gegen de» Anprall der Feinde von außen, wie gegen die unsichere Treu« der unterworfenen Wendenstämme im Innern. Mit ihnen erst kamen die Gesittung der höheren Cultur. Christenthum und geordneter Rechts» zustand in die spärlich bewohnten, verwilderten Lande zwischen den beiden Strömen. Sie erst rodeten die Wälder und ze> hieben das Gestrüpp, das in den Furchen wuche-te. die zuletzt ein römischer Pflug gezogen hatte. Ihnen folgen, gelockt von dem Rufe der geistlichen und welt-lichen Machthaber des Lande«, der Bischöse von Salzburg und Gurk, der Patriarchen von Aglei, der Herzoge von Kärnten, immer neue Scharen Edler und Unedler. Freier und Unfreier. Deutsche Höfe erfüllen die Thäler und schließen sich zusammen zu deutschen Dorsschaften, Märkten und Städten; auf der Höhe aber rage« die stolzen Burgen Weitenftein und Oberburg. Hochenegg und Leinberg, Drachenburg und Erlachstein, Schönstein und Reichenegg, und wie sie alle heißen mögen: deutsch sind ihre Namen, deutsch waren die Herren, die hier hausten, deutsch auch da« Fürstengeschlecht, dem diese Stadt di« gol-denen Sterne im blauen Felde dankt. Wa« durch ein Jahrtausend geschaffen worden, zum Wohl« dieses Lande«, ist deutscher Tapferkeit, deutschem Fleiß und deutschen. Wissen entsprungen, und lange müssen wir blättern, bis uns in der LandeSgeschichte ein windischer Name begegnet. Ger» und willig haben die Deutschen die Vortheile der von ihnen geschaffenen Cultur mit den Wenden getheilt, sie eingesührt in da« geistige Leben der abendländischen Völker, die ersten Regungen ihres nationalen Selbst-gefühleS gutmüthig belächelt und dasselbe her-anwachsen lassen zu einer Stärke der U der-Hebung, die heute den Bestand unseres Volks- „Tu irrst Dich, ich habe die Deine an.' .Larifari. D u irrst Dich!" „Na. zum Donnerwetter, Fritz, Du wirst mir doch nicht weißmachen wollen . . „Und der F!eck?" welcher am rechten Ober-schenke! eingesetzt ist?" „Der Fleck? ries der Lieutenant und sah starr vor Entsetzen nach der angegebenen Stelle, „Himmel, stütz mich, Fritz, mir wird schwarz vor den Augen! . . Al» der Nowak aus der nicht sehr com-sortablen „Pritschen" des Arreste« saß, in wel-chen er „wegen boshafter Beschädigung fremden Eigenthums" vom Hauptmann geschickt worden war, da beklagte er sich seinen Schlasge>-ossen gegenüber bitterlich über daS ihm angethane Unrecht. „Hale mir Herr Lieutenant sagte, sull nit geringst« Unterschied sein, sunst reiste mir Kupp ab. Hab' ich natürlich in Hufen Fleck einsetzen, wie war am Modell; bad' ich ganz genau nach-machte, wie hatte mich anschafft. Besehl i« Befehl!"--- • » * „Ah, Du willst, lieber Leser, und insbe-sondere Du, liebe Leserin, auch noch wssien, wa« au« dem Lieutenant Zwirn und der gewissen braunäugigen Dame geworden ist!" Ein Ehepaar, wa« denn sonst? Z thumS in diesen Gauen auf'S Schwerste bedroht. Denn eS gilt den Gegnern heute nicht mehr, ihre nationalen Rechte zu wahren, die niemand gekränkt hat, sie strecken ihre nimmersatten Hände aus nach den stolzen Denksteinen deutscher Cultnrarbeit im Unterlande, nach den deutschen Städten und Märkten, die als unbequeme aber unzweideutige Mahnzeichen der Geschichte in die Slaven welt hineinragen, und sie zerren auch schon an dem Band, da« seit Jahrhunderten da« Ober- und Unterland unter dem schreiten-den Pather vereint. Lange haben wir die Hände in den Schoß gelegt und durch unsere Langmuth den Ueber-muth jener gestärkt: auch jetzt wollen wir nicht Angriff durch Angriff erwidern, aber wir wollen sottab zäh behaupten, wa« wir besitzen, damit wir daS Erbe, da« wir von unseren Vätern überkommen haben, späteren Geschlechtern ge-treulich überliefern können. Dazu bedarf es red-liche» Willen?, festen Zusammenhaltens und ernster Arbeit, und zu dieser rufen wir alle, alle, welches Geschlechtes, welches Standes, welcher Part> istellung sie auch seien, wenn sie nur deutsch sind! Vorab rufen wir oie, die im Kamps um ihr Volksthum sich vor ander» bewährt haben! Ich stehe hier an einer der uralten Culturstätten deS Landes, von der vor nun fast zwei Jahr-taufende» das Licht des römischen Geiste« di« weite Umgebung erhellt hat. die um viele Jahr-Hunderte später das Herz der Macht eine« weit« hin gepriesenen Geschlechtes wurde, da« von dieser Stadt den Namen lieh und ihn dasür hinauftrug zu den Gestaden deS ballischen Meere« und südwärts bis zu den Gängen deS Balkan und mit ehern n Griffel ihn einschrieb in die Tafeln der Weltgeschichte. Wer so hoher Ahnen sich rühmen darf, dem erwachsen neben manchen Rechten ernste Pflichten; Beispiel soll und muß er sein den Genossen, denn nach seinem Thun regeln sie das ihrige, und wo eS gilt, den Gegner zu besteben, ist sein Platz im Vorder-treffen. Den Platz hat diese Stadt immer in Ehren behauptet in den guten Tagen der Ver» gangenheit. wie in den trüben der Gegenwart, treu hat sie unser Volkthum gehütet al« feste Burg deutschen Geistes im fernen Süden. Möge sie d'rum auch zum Eckstein werden in dem Bau. den wir aufrichten wollen: un« selber zur Ehr^, den Feinden zur Wehr'!" Zum Schlüsse ergriff der Reich«rath«-Ab-geordnete X>x. Ioregger zu folgender Rede das Wort: „Ich habe mir daS Won erbeten, um auf einige AnSfprüche, welche die Herren Vertreter der Hauptanstalt in Graz gemacht, zurückzukom» men. Sie haben un« ja allen au« der Seele !gesprochen; sie haben aber etwa« nicht ange-ührt, was ihnen nicht wohl angestanden wäre, sie haben nicht angeführt die besonder« Bedeu-tung, welche die Gründung de« Vereine« „Süd-mark" für uns hat. Un« ist sie nicht bloß eine Hilfe in der Abwehr, un« ist sie nicht bloß eine Unterstützung in dem Angriffe, zu welchem behufs kräftiger Abwehr wir stet« bereit sein sollen, sie gibt uns auch die große Beruhigung, daß wir in dem Kampfe gegen die Slaven nicht allein dastehen, daß wir nicht blos zurückblicken dürfen ans unsere Ahnen, die im Kampfe gegen die Slaven Großes geleistet haben, sondern auch auf unsere deutschen Brüder jenseit« der wendi-schen Büheln. E« ist die« nicht nur da« selbstische Gefühl der Sicherheit, sondern auch das Gefühl der nationalen Befriedigung. Wir erkennen, daß unsere Brüder den Kopf nicht unter die Flüge! stecke», sie sehen es ein, daß unsere Sache auch ihre Sache ist, und sie nehmen eS wahr, wie der südliche Slave zum nördlichen Slaven hin-überblickt, und wie sich'S unsere nationalen Gegner zur Ausgabe machen, Oesterreich in einen slavischen Staat zu verwandeln. Unsere StammeSgenossen haben dies alle« erkannt und dem ist die Gründung der „Südmark' zu verdanken. Diese Gründung ist eine Bethätigung de« mehr und mehr erwachenden Nationalge-fühles der Deutsche«, und hoffentlich wird die Erkenntnis in weite und weitere Kreijx dringen, nnd endlich zu einem gemeinsamen Bunde aller 4 Deutschen, hauptsächlich aber jener der Alpen-länder führen. Jeder wird sich verpflichtet fühlen, dem Bunde beizutreten, jeder wird nicht bloß stolz sein auf da» Recht, sein Deutschthum zu vertheidigen, sondern auch seine Pflicht an-erkennen, diesem Vereine beizutreten. Keiner der anderen nationalen Abwehr Vereine kann seine Arbeit zu einer so nachhaltigen, zu einer s» erfolgreichen gestalten, wie dieser. Er hat sich da« au«giebigste Feld der Thätigkeit au«-ersehen, und er wird große Erfolge erzielen. Er wird für die Geschichte der Deutschen in Oesterreich einer der wichtigsten Factoren werden. Darum sei unser Bestreben darauf gerichtet, den Gedanken, welcher den Verein in« Leben rief, immer mehr zu verbreiten und e« jedem Deutschen zur Pflicht zu machen, daß er dem Vereine bei-trete. Im Namen meiner engeren Heimat«-genossen habe ich mir erlaubt, den Herren au« Graz gegenüber »on dieser unserer Gesinnung zu sprechen und von der Dankbarkeit, die wir empfinden, daß unsere deutschen Brüder sich mit un« verbunden haben zu gemeinsamer Arbeit. Wir haben heute wieder einen schönen Tag erlebt, einen Tag, welcher durch keine Nacht mehr ge-trübt werden soll, einen Tag, welcher un« zur Arbeit ruft, nicht un« zu Vergnügungen führt, einen Tag, welcher un« das bedeuten soll, wa« jedem pflichtgetreuen Menschen der erste Sonnen-strahl bedeutet: Steh' auf, schreite zur Arbeit!" Die Rede de« Herrn Abgeordneten fand stürmischen Beifall, in welchen sich die Danke«-worte mengten, mit denen der Vorsitzende die Versammlung schloß. * ♦ Von den, Obmanne de« Vereines. Reichs-rath«-Abgeordneten Dr. Derschatta, war folgen-de« Telegramm eingelaufen: „Treudeutschen Gruß den in Cilli versammelten Stammesgenossen de« Unterland««. Seit langen Jahren seid Ihr unS «in leuchtende« Vorbild opsermüthigen, selbstlosen Kampfe« für deutschen Besitzstand, deutsche Sprach« und deutsche Sitte. Der Verein ,,Südmark" folgte Eurem Beispiele, mögen er und die n«ue Ort«grupp« blühen und gedeihen. Euch und uu« Allen zur Ehr und zur Wehr. Glückauf der neuen Ort«-gruppe! Dr. Derschatta." Wundschau. sDi« Clericalen drohen.^ Da« „Grazer Volksblatt' »ersteigt sich in einem Auf« fatze, welcher der durch die Euunciation de« Episcopates geschaffenen Lage gewidmet ist, bi« zu Drohungen. „Der Mohr, der g«h«n muß, wird allem Anscheine nach ziemlich unangenehm werden", schreibt es unter Ander«m. Und später heißt e«: „Eine neue Auflage de« hochliberalen Bürger-Ministerium« dünkt un« eine Unmöglich-keft zu sein. Aber wir würden auch eine solche um unseretwillen nicht fürchten. Je «infachrr und klarer die Parole wird, desto bester? — nein — denn Staat und Gesellschaft leiden unt«r solchen Kämpfen. — wohl aber desto be-quemer. Wenn die hohe Regierung sich durch« au« ablehnend gegen die bischöflichen Förde-rungen verhält, dann wissen die Katholiken, daß sie gegen eine thatsächliche Gefahr für da« Christenthum kämpfen. Es würde zu schweren Conflicten kommen, und gar mancher in der Verfassung sein, beim ersten Conflicte au«zu-rus«n: Gott fei Dank, «in« Gewaltthat!" — Dem Canonicu« Klun gibt die Erklärung der Bischöfe dagegen Veranlassung zu folgender Ankündigung: ..Die Deutschconservativen. von welchen die Blätter melden, daß sie bei ihrem Widerstande b«harr«n würden, haben angesichts der Erklärung Gelegenheit, damit so lang« zu warten, bi« sie au« dem Munde der Regierung das letzte Wort gehört haben. Ist diese« Wort annehmbar, nehmen die Bischöfe die schließlich! Lösung der Schulfrage auf ihre eigenen Schultern, wenden fie sich vielleicht direct an die Gläubigen mit der Erklärung, daß die confefsionelle Schule mit Hilfe der katholischen Abgeordneten nun doch werde erreicht werden, und daß diesen daher feiten« der Gläubigen Vertrauen geschenkt und keine Schwierigkeit bereitet werden dürfe, — so „Deutsche Wacht" ist alle« gewonnen !" — Wenn wir da« recht ver-stehen, so wünscht Herr Klun eine Komödie in zwei Auszügen. Mit der Erklärung wird die Regierung bekämpft, mit den Hirtenbriefen soll ihr die Majorität erhalten bleiben. (Di« Landtag«wahl«n in Mäh-r«n.] Eine am Sonntag in Brünn bei Chlu-nietzky stattgehabte Versammlung der Wähler de« verfassungstreuen mährischen Großgrund-besitze« hat den Beschluß gesaßt, den Kompromiß mit der Mittelpartei zu erneuern. sDie Ministerkrise in Ungarn] ist beendet. Mit äußerst huldvollen Hand-schreibe» de« Kaisers wurden Koloman Tißa und Gras Ttleki ihrer Stellen enthoben,' und am Sonntag fand die Eidesleistung de« Mini-steriums Szapary statt. Mit kaiserlicher Ent-schließuilg vom 15. d. wurden Baron Bela O r c z i zum Minister um die Person deS König«, Baron Geza Fejervary zum LandeSvertheidigung«-Minister. Gabriel B a r o ß zum HandelS-Minister, Gras Albin Csaky zum CultuS- und Unterricht«-Minister, Desider S z i l a g y i zum Justiz-Mini-ster, Emerich I o s i p o v i ch zum Minister für Kroatien-Slavonien neuernannt. beziehungsweise in ihren bisher innegehabten Stellen bestätigt, Gras Andrea? V ethlen zum Ackerbau-Minister ernannt und der Ministerpräsident mit der Leitung des Ministeriums de« Innern ernannt. • + • [Da« neu« französische Mini-st « r i u ms besteht au« folgenden Persönlich-feiten: Freycinet, Präsidium und Krieg; Con-stan«,. Innere« ; Ribot, AeußereS ; Rouvier. Finanzen ; Röche. Handel und Colonien ; Bourgeois, Unterricht; Develle, Ackerbau; DveS Guyot, öffentliche Arbeiten; Fallisre«. Justiz; Barbey, Marine; Etienne, Unter-Staat«secr«tär. Da« Interessanteste an der glücklichen Lösung der Krise sind jedenfall« die Rückberufung Con-stan«' aus den Posten eine« Minister« de« In-nern, und die Ueberantwortung der auswärtigen Angelegenheiten an Ribot. Locaks und Irovinciales. Cilli, Ist. Mär». sPersonaln achrichten.j Da«Ober» lande«gericht für Steiermark, Kärnten und Krain hat den kärntischen Auscultanten Robert Englisch zum Auscultanten für Steiermark und den Recht«-Praktikanten Othmar M a l l i t s ch zum Auscul-tanten für Kärnten ernannt. sCillier Gewerbebund.] Eine Anzahl von Gewerbetreibenden unserer Stadt hat sich in dem Gedanken zusammengesunden, einen Verein zu bilden, um die Stande«inter-essen nach jeder Richtung hin nachdrücklich wahr-nehmen zu können, und gestern abend« hatte im „Hotel Strauß" bereits die constituierende Versammlung des neuen Vereines statt. Sie wurde bis nach erfolgt« Wahl de« Obmanne« von dem Einberufer der Versammlung, Herrn HauSmann, geleitet, der zunächst den Re-gierung«vertreter. Herrn Statthaltern-Concipisten v. Underain, vorstellte und dann in einer kurzen Ansprache den Zweck der Versammlung darlegte. Einem in gewerblichen Kreisen vielseitig ge-äußeNen Wünsche entsprechend, habe sich ein Comite gebildet, welches di« Statute» de« be« staudenen Gewerbevereines einer Revision unter-zogen habe »nd bei der Statthalterei um die Bescheinigung der neuen Satzungen dittlich geworden sei. Die Statthalterei habe die Bildung de« Vereine« „Cillier Gewerbebund" mit dem Sitze in Cilli nicht zu untersagen befunden, und auf Grund diese« Bescheide« sei die Einberufung der gründenden Versammlung erfolgt. Da« Grundprincip de« Vereine« werde sein, „zuerst mit sich selbst anzufangen." Er werde die Schäden zu beseitigen haben, welche dem Ge-werbestande anhaften, und danach streben müssen, dem letzteren die Achtung zu erringen, welche ihm gebürt. Redner schloß mit der Bitte, dem neuen Vereine Sympathien zuzuwenden, und aieng dann zur Tagesordnung über, deren erster Punkt die Verlesung der Statuten war. Nach-dem die Statuten von dem Schriftführer, Herrn I>90 I Slatschek, publicieN worden waren, ergriff der Porsitzende abermals da« Wort, um die Au'-merksamkeit der Versammlung aus die §§ 1 u.i» 2 der Statuten zu lenken und sie eingehend p besprechen. § 1 hat solgenden Wonlaut: „Dieser Verein : Wahrung und För- derung gewerblicher Interessen, Belebung der werbctreibenden durch geistige Anregung, Hebung & Gewerbe« durch gewerbliche Ausstellungen, polinich-Bildung und Pflege bei Gemeinfinne« unter sei«, < Mitglieder«, Einfluß bei den Wahlen in die gesetzlichen Vertretung«körper durch Aufstellung und Unterstützung verfassungstreuer Kandidaten. Erinnerung : an ihre politischen Rechte und Pflichten, Aufklärn»; der Mitglieder über die bestehenden bürgerliche» Gesetze, Sorge für da« allgemeine Wohl und Im teresfe sowohl in politischer, volkswirtschaftliche!, communaler und humanitärer Beziehung in jeder gesetzlich erlaubten Weift.* S 2 führt die Mittel an, durch welche k* Zwecke des Vereine« erreicht werden sollen. ?iet Mittel sind: Berein«« und Waiiderveriammlunzc»; die Aufstellung von Kandidaten bei allen öffentlich» Wahlen, Erlassung von Wahlaufrufen, Bildung ctn Wahlcomit^« ; die Veranstaltung von AuSftellunzeil und von Vorträgen; die Anlegung einer Bibliothek: die Unterstützung hilfsbedürftiger Mitglieder. Den zweiten Punkt der Tagesordnung bildete die Wahl de« Ausschüsse«, die mittels Stimmzettel vorgenommen wurde und folgende« Ergebnis lieferte: Altziebler (27 Stimmen). Hausmann (27 St.), Jerebitschnigg (21 St.), Koroschetz (26 St.), Murko (28 St.), Rieger«-perger (27 St.), W«iß (23 St.), Wralschk» (23 St.). Da nur diese acht Herren die absolute Majorität der Summen erlangt hatten, du Statuten aber für den Ausschuß neun Mitglieder vorschreiben, einigte man sich nach der Wahl dahin, Herrn Sarnitz al« Neunten zu entsende». Hierauf folgte die Bestellung der Functtonäre im Ausschüsse, und wurden nach kurzer Debatte die Herren Altziebler zum Obmann. Haut« mann zum Obmann-Stellvertreter. RiegerS-perger zum Schriftführer und W r a t f ch k« zum Cassier gewählt. Nachdem Herr Hau«-mann noch mitgetheilt hatte, daß der Verem bereit« 48 Mitglieder zähle, daß die Einschreib«» gtbür 20 Kreuzer und der Monat«beilrag 15 kr. betrage, übergab er den Vorsitz dem neuen Ob-manne, welcher sein Amt mit einer Besprechung der Ausgaben de« Vereine« antrat. Man werd« sich hauptsächlich mit dem Genossenschaftswesen besassen, die Bildung von Genossenschaft«»«!-bänden anstreben und die gewerblichen Arbeit«» nach Kräften sördern. Auch auf politischem Felde werde man thättg sein und die Wähle» namentlich für die Handel«- und Gew«rbekamm«r und für den Gemeinderath — jedoch nur auf gütlichem Weg« — zu beeinflußen trachte». Besondere Aufmerksamkeit werde man der Arbeiterfrage zuwenden und zu derselben in ent« sprechender Weise Stellung nehmen. Endlich werde der Ausschuß mit der Commune gute« Einvernehme» pflege» und dahin zu wirke» suchen, daß bei Anschaffungen und bei Vergebung von Arbeiten zunächst die Einheimischen berück-sichtigt werden. — Da keinerlei Anträge gestellt wurden und die Tagesordnung erschöpft war, erklärte der Obmann, nachdem «r den Anwesen« den für ihr Erscheinen gedankt und um ferne« Unterstützung gebeten hatte, die Versammlung für geschlossen. sS p « n d «.] D«r Kais«r hat der Kirche»-Vorstehung St. Nikolai zu Doberna, politischer Bezirk Cilli, zur Renovierung der Pfarrkirche eine Unterstützung von hundert Gulden au« der kaiserlichen Privat-Casse bewilligt. |D i e Filiale Cilli der „A l l g. steierm. Arbeiter-, Kranken« und Unterstüyun«-Cass»*s hielt letzten Sonntrg im „Hotel Strauß" em« Versammlung ab, welche von dem Obmanne der Filiale, Herrn Johann Koroschetz, geleitet wurde. Auf der Tagesordnung stand der Rechenschaftsbericht, welchem zu entnehmen war, daß die Filiale 1890 „D»«tfch- Wacht- 5 350 Mitglieder zählt, und welcher im Uebrigen folgende Zahlen ausweist: Einnahme«. Casia vom December lS^L . . . tzmlrills. u. Buche lgebähren . . Beiträge........... 8rjt u. Medicomen tenbeittäge. . B»Iräge der Arbeitsgeber . . . Spenden........... Nttourjahliingen........ ®ro der Centrale .... . . . Gulden Ausgaben. ffranfrn- jMMlitrn- F»nd 23 65 — — 128 70 — — 2227 89 111 60 353 70 — — 43 86 — — si 01 100 — — — 2883 81 111 60 luiln- daDalibra- 5»n6 1 Fon» Unterstützungen........ 20-7 351 — — Vetldigungsbeitrüge...... 85 — — SnldindungSbeilräge...... 2i «0 — — SUtjle und Medicamente .... 270 42 — — Arantcn-Controle....... 1 80 — — Admimfttanonskosten...... »8 10 — — Kiskipefen u. Entschädigung . . 84 4» — — Ketourzavlungen........ 3 40 — — Itüd und Buchbinder..... 2 22 — — Tioerie........... 10 95 1 — — Vosiporio........... 1 80 — — Üenttele gesendet....... 250 — 111 60 Casio Ende December 18»9 . . . 42 ! — — Gulden 2883j 811| 111 60 Der Rechenschaftsbericht wurde genehmigt. — E« folgte» die Reuwahlen, welche folgendes Ergebnis lieferten : Johann K o r o s ch ejj, Ob» «ann; Franz Dworfchag, Obmann - Stelloer» treter; Johann Riegersperger, Rechnungsführer; Dominik Ämort, Johann Strascheg. Geocg Koroschetz. Lorenz Wratschko, Franz Gutruf, Adam Karnitz, Max Weiß, Egydiu« Zoller, Joses Huber. Michl Kalander, Florian Speß und Jakob Kobilca, Ausschüsse; Simon Muschitz, Johann Brecko,. Franz Stramöak und Franz Geringer, Ersatzmänner; Michl Matec und AloiS Tieer. Revisoren: Johann RiegerSperger, Delegierter für die Hauptversammlung in Graz; Ärcncii, Jelenßek, Jesih und Pokorni, Vertreter sür Eagor; Bregant und Draznik, Vertreter für Wöllan. Unter Anderem wurde der Antrag ein-gebracht, das Andenken deS verstorbenen Buch-Halter« der Centrale, Herrn Kappauf, durch Erheben von den Sitzen zu ehren, was auch ge-schah. Zum Schluß« hatten einige Mitglieder dn Versammlung den Einfall, zu verlangen, daß der Rechenschaftsbericht auch in wendischer sprach« verlesen werde. Dieses Begehren erregte Heiterkeit und wurde schließlich mit der Begründung abgelehnt, daß eS unter den An-msenden keinen einzigen gab. der nicht deutsch »erstünde, und daß es im Uebrigen den Antrag« Itellern übernommen bleibe, sich den Rechen» schaftSbericht in das Wendische übersetzen zu lassen. sL a n d t a g S w a h l.] Wir erhalten folgende Zuschrift: »Löbliche Redaction! Unter Hinweis auf §§ 19 und 22 Pr.-G. ersuchen wir. die in der Nummer 21 der „Deutschen Wacht- vom 13. Märj 1890 unter „Landtags-■cbr enthaltene Notiz dahin richtig zu stellen, daß die Behauptung, eS habe sich am letzten Tonntag im Localc deS hiesigen slovenischen Lesevereines eine Anzahl geistlicher Herren b«hufs Veschlußsafsung wegen der nächsten Landtag«-wähl versammelt, vollkommen unwahr ist. Cilli, am 14. März 1890. Dr. I. Seruec, Vereins- vorstand. Dr. Karl Treo, VerkinSsecretär." » • * ^Diebische Lehrjunge n.) Die Eillier kicherheitSwache hat die beiden Fleischerlehrlinge Frinj Kreßnik au« Kerschbach bei Windisch-Feikriy und Alexander Vaupotitsch au» Lut-tenterg wegen de« Verbrechen« des Diebstahlt«, be-gangen »n Frau Klabutschar in Cilli, verhaftet und dem Preisgerichte eingeliefert. fT o d durch Ersticken.) Am 19. d. M ließ der Besitzer Josef Wallentschak in Etrahlendorf, »l« er vom Hause gieng, seine vier Kinder ohne Aussicht in der Wohnstube »urück. Während er ab-wesend war, ent»ündet« sich eine Anzahl über dem Ösen hängender Strähne Garne«, und eS wurde dadurch eine solche Menge ron Kohlenoxvdga« ent wickelt, da» alle vier Kinder erstickten. Auntes. fV o n den H ö f e n.s Der Kaiser ist gestern morgens von Budapest. Kronprinzessin-Witwe Erzherzogin Stephanie heute von GrieS in Wien eingetroffen. Die Kaiserin und Erzherzogin Marie Valerie sind am Sonn-tag Su mehrwöchigem Aufenthalte in Wiesbaden angelangt. — Die K ö n i g i n von Italien wird Ende März oder anfangs April nach Deutsch-land reisen und mehrere Tage hindurch in Berlin als Gast des kaiserlichen HauseS weilen. — Der Zustand deS Königs von Holland ist abermals ein höchst besorgniserregender ge» worden. Königin Emma weicht nicht mehr vom Bette des Kranken, und der Regentschaft«- rath ist in den Palast berufen worden. » » * s D er Ober st e Gerichtshofs hat entschieden, daß ein bosnischer, nicht protokol-lierter Handelsmann zur Zahlung deS von ihm ausgestellten Wechsels in Oesterreich verpflichtet sei, obwohl derselbe nach dem bosnischen Landes-gesetze nicht wechselfähig ist, eine Entscheidung, die sür unseren Handel mit Bosnien von großer Tragweite ist. iDie Bäckergehilfen Wie nS] — ihre Zahl beträgt 4000 — haben jüngst mehrere aus die Verbesserung ihrer Lage abzielende ^For-derungen gestellt und, ohne daß e« zum Streik gekommen wäre, k,röß>entheils durchgesetzt. ES wurden ihnen bewilligt: zehnstündige ArdeitS-zeit, vierzehnstündige Sonntagsruhe, Mindest-löhne von >0, 12 und 14 fl. für drei Arbeiter-kategorien, Entfallen der häuslichen Verpflegung. Arbeitsvermittlung ausschließlich durch Gehilsen u. s. w. Durch die Einführung der zehnstündigen Arbeitszeit ist zur Deckung deS Bedarfes an Weißgebäck die Einstellung von 1500 Gthilfrn nothwendig geworden. Dreihundert Schwarz-bäcker stehen mit den Meistern noch in Unter-Handlung. lEin seltsame« E i s e n b a h n » U n -glück] hat sich bei Elberseld ereignet, wo ein au» 34 Waggon« bestehender Güterjug von einem Viaduct herabstürzte. Da« Personale de« Zuge« fand den 2od. [(Segen d i r russische Barbar« t. ] Im Londoner Hydepark fand jüngst eine Protest-kundgebung wider die unmenschliche Behandlung der nach Sibirien Verbannten statt. Die angenommene Resolution fordert die britische Regierung auf, ihren Botschafter in Petersburg anzuweisen, die Aufmerksamkeit der russischen Regierung auf die Barbareien in Sibirien »u lenk:n. [Streikende Bergleute.) In Eng-land haben am 15. d. Mt«. nicht weniger al« 259.000 vergarbeiter die Arbeit eingestellt. * * • [Wer bekommt die Orgel?) Tante <>ie auf Besuch gekommen, packt die Geschenke für ihre Reffen und Richte» au«): „ . . . Und wem soll ich diese hübsch« Orgel geben?• — Papa (seufzend): .Die gibst Du am besten dem Fritzl I" — Tante: »Und warum?" — Papa: »Run, der macht sie am schnellsten caput 1" ^Amerikanischer Humor.) Ein New-Yorker Blatt schrieb kürzlich: .Wir hören, daß Diebe i» das Hau« de» großen Speculanten Th. R. ein-gebrochen sind. Die Leute müssen sehr geschickt sein, denn e« gelang ihnen, ,u entkommen, ohne daß sie dort ausgeplündert wurden. * [Eine brave Seele.) Officier: „Run Anten, wie geht e« denn Deinem Hauptmann? Ich höre, er ist krank geworden ?" — Osficier«burfche (Pole); »Arme» Herr Hauptmann, ist sich leider srrr krank! Wollt» mir eben Stiefel an Kopf werfen, war aber noch »u schwach!" [Für« Vaterland, j Al« tin General einen hohen Orden erhielt, fragt« jemand, für welche Verdienste demselben diese «»«Zeichnung verliehen worden sei. — »Wissen Sie denn nicht/ war die Antwort, »daß der tapfere Krieger in »ehn Schlachten für« Vaterland den Kopf verloren hat ?" [Schwere Sache.) Professor (,u einem Schüler, dem der Ziector eine Rüge ertheilt hat): .Müller, ich hoffe, Sie werden sich diese Rast hinter die Ohren schreiben 1" 6i «gesendet. Pom Effecten markte Das Bankgeschäft Kerm. Anöpffmacher in ?Sie». I, WallNtrstraße 11 (Firmabcstand 1869) verweist in einem informierenden Berichte auf die jetzigen interessanten Borgänge an der Börse. Fnr Capitllistcn ergibt sich jetzt eine günstige Gelegenheit Papiere zu erwerben deren CcurSstand dem inneren Werte mehr al« entspricht und die überdies große Gtwintlftchanrc bieten. Man kann jetzt eine Reihe von LpernlationSpapicren als Anlagkwrrthe bezeichnen. 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