paZtnIn» V 76. k!r«ckeiot H»üot»«otlieli iseduo»! (mit 6«r 267V). V«?Pf»l^iu>A N. ??i, 2024) 5^»»id«»r, JoriiiLev» uU«, 4. M»pck«o violit rsMiMiekt. — Xaß>»U«» I^üvtep««»o l»«A>W»». -Sü-'' UMtW«ek, «>ON 4. 1^56 l»»»»lea- u. io Kll»ribor: Jarvtkvv» ul. 4 (Verv,ltui»fft. V«»HiG«prei,el Xlilioieii moi»»tl. 23 l)!», 24 Dia, llureti ?o»t monitl 22^ Uli», tür 仫 «OMätiied 55 vi». üiorelaiiMmer I SV »n«! 2 llio. M»«t- 0»n H so Oberst de la Sdocqu» wanftvt Derstandigung mttvtuifchland Der Ftthrer der ^Fe«erlre«zler" gegen den mit den E»wj»ts. — Skne gros»? De-monftratto« ln Gtrasjburg. S t r a ß b u r g. !!. )).ärz. Strasburg sanid eine .Mn^gebung der ^«uerkreuzler und der Kr>cflZtciln?hmer statt, In der auch d»r Führer der .Feuer-krcnzler", Oberst t>e R o c u e, einc ilicde hielt. De la Noeque hl^'lk c nc nnge-»nein kälkipfcri^sch.' Rede, wob«i cr n a. betont«: wird in Europa so 'anZS tt'incn /"rioden geben, bis nicht die ?lnntti)0rttN<1 und Befriedung zwischen ^r>in!rc'(?, und Dcutschld feinem anderen Faktor durchgesetzt werden." !^un ziveit'n Teil seiner Rcde n'ant^t? sich Oberst de la Rocque schiirfstclls gex^cn den ':an,zi^sick,-somjetrussischcn Palt. Cr .'rtlärtc, sich schon immer gc^en die Äalisiz'^rung cinl'? Vertrages j'cher die Bcilta:')?v',.'^,slissl« tnng n?it «owjctrustland auvq^'ii'rochen ;!» haben, da cr von vorneherein ub''rzcugt genesen sei. das^ die Sowjetregicrung j)r Äer-splcck^en. siel) in innerfrnnzösische ^^inlze nicht einzuniengen. ans Programms-is^^kn dcn nicht l?altett werde. Dein ^^i'lhror der Fenerkreu^lrr wurden vlni den vielen Tausenden seiner Anhänger s's'rmis^ie Ovationen l«ereii<'t. Dnl neue deutsche Werlkoffe Leipzig,». März. Wie Dr. A b b o l ? in seiner gvos^en t!r,'öffnung.5rtke auf der Leipziger Messe ttiitteilte. stehen in Deutschland aUgenbliltltch dr<'l neue Ersfitz-Rohsto^fse WerVstofse iin Vorder,^rnnd: 1. Oele an'Z ^lohle, die s^>g?nannte Kohle Hydrierung. 2. .Heimische Faserstoffe, durch die 25 Pr.?-^^enl der (5infuhr und daMt gegen !Ü0 Millionen Mark gespart werden können, und der syntetischs .^i'autschuk, ein neues Pro dukt, Bima genannt^ 'velö^S dem natürlt« chen Kautschuk in vieler Hinsicht' überl^en yroßstadtelknd in Vi«». W l e n. tt. März. Las ^uqendamt der Stadt Wien hat nach einer Meldung der Rathauskorrefpondenz die Wodn- nnd Schlafverliältttifse von Kindern iil Wohnungen un- tersucht. Dabei bat sich eraeben. dah von de»? .^^'.ndern M.M) Kinder eine eigene 37blnfstelle besitzen wäsnc Kinder 'lue Schlasqelegenbeit mit Eltern. Geschwistern nnd anderen Personen teilen müssen. Von den .'^55i.15)8 untersnchten Wohnungen nm'en l»Nl7 sinster «.??7 sei,5^' k^?4N hatten ^'i^ft>nlns,nai"?l. waren unrein und viNI'g l^ermahrlost. Pksucher der Verltner Internationalen «utomobilausstsllung. Bc r ll n, 'V März. !)le ''^^erliner Internationale Atttonwbil-nni^stellinig ain ^ia'.serdanlm ist in der '^elt voiu is». ^eber bis i. März von ^'»K.OlX) Besuchern durchschritten worden Senf am Scheidewege? petroleumsanMonen sind nicht aktuell / Uandln für die Sortsevung der VolMk Lavais / Med Muffollni flch mN dem Angebot aus Senf jetzt begnageii? / Smk^^-----'— lndung eines Neviflonsblvtks? G e n f. I. ?/tärz. Die Außenminister Flaudin (^rrnnk-reich) und E d e u (England) setzte« die gestern begonnenen Besprechungen itber die Welttage mit besonderer Berllckstchitgung des Zusammentrittes des AchtzehnerauSs^ft^s sort. Der franzöfische Autzenminifter vertrat die Rnsicht, das^ eine Berschörsung der ^anltko» tien gexen Italien zum gegenwärUgeu Zeit. Punkt nicht opportun sej und das» man ins-besondere die Petroleumssanktivnen nicht zur Anwendung bringen dtirsv. ftlandin sprach sich slie di« neuerliche Ankutipfung an die Politik Lavals aus, die der Litederher-stelung der StresasFront gl-lchtiime. Der englische Autzemninister erklarte seinem sranzitfischen Kollegen gegenüber, dttß auch England nicht daran d'^nke^ d c P^tro-leumssanktionen tiber Italic» zu verh^iugm, wohl aber miisse man babei verharren, datz andere formale Maßnahmen -rgrissen «er. den, die den Protest deS Völkerbundes pcgen das Vorgehen Italiens zum Ausdruck brin. gen witrdev Lo n d o n, März. In London hat der Laus der «enfer <»r-cignisie im Anblick auf die italienische« WasfeneefolDe in vstasrika keinessalls Ader-ras^. Gohr siveptisch ist man in Landauer politischen Kreisen jedoch hinsichtlich der jetzt aktmle» KeiedenSvermittlung bzw. des FriedeuSvorschkages, wie er v«n Flandin herbeigewüns«^ wird. Genf steht jedensalls vor einer sehr peinlichen Lage. Auf ^er et« nen Seit» st^t das seinerzeit von Hoare und Laval ausgearbeitete Angebot an Mussolini, welches Italien verworfen hat, aus der an» »»eren Gelte erhebt sich jedoch die Frage, ob fich Italien, welches jetzt siegreich v«rgesto, gen ist, in Verhandlungen einlassen würde, in denen es weitaus geringere Konzessionen erhalten würde. Biel glanbwiirdiger.ist eS nach englischer Ansicht, dafs Mussoliui »un viel mchr verlangen wird, als man ihm auf Grund des Laval Hoare«Planes angedoten hat. M a i l a n d, I. März. Der „Po polo d ' I t a l i a" »erits. fentlich. einen Leitartikel, in welchem auf die ! Tatsai^ des Zusammentrittes des Sanktion» auSschnsfes in Genf hingewiesen wird. Der «etttel stellt fest, daß sich der «itlterbund aus einem kritisä^u Scheidewege befinde. Wenn eS den Matzgebenden in Genf gelinge, den richtigen Weg einzuschlagen, dann kiwne Su,' ropa in der Tat eine lange Periode des Friedens gesichert werden. Tollte dies aber nicht der Fall fein, dann allerdings werde Genf die ganze V^anwartung dafiir übernehmen mttffen. Im Falle, daft Gens die Verschärfung dci^ Sailkt^ionen durchfiihr^n sollte — eine (Gefahr, die inzwischen schon behoben ist; Anm. der R^d. " meint da? Blatt, werde Itali<'n seine yanze Curopa-Pobitik fundamental ändern. Das Blatt macht in diesem Znsaminen-liange dtlrchfichtige Andeutungen in der Nich tun^ eines deutsch-italienischen MilitärbiinÄ nlsseo zwecks Errichtnng eines Ttaatenbloi^v. der die Revision des territorialeu statnc' qu.' verlangen Wierde. Auch der „Pvpolo d'Ita-lia" wiedevholt die Dro-Hung mit dem Austritt Italiens aus dem Völkerbund, wenn eZ in Gens irgendweleniger als drei Tage hindurch waren die Putschisten absolute Herren der Lage, den Kämpfen, die stp Frauen in den Straß«! der Stadt getfttet. Horthy sechzehn Jahre Meichsverwefer. B u d a p e st. 2. März. In ganz Ungarn wurde gestern der selli-zehnte Jahrestag der Wahl .yortbns zun, Reichsverweser feierlich begangen. Alle Mtter ohne Ausnahme feiern die Verdien-ste des Admirals Horthy, deni es j^lungen sei. die politische und soziale Ordnling im Staate zu erhalten und Ungarns interna« tionaleS Ansein zu heben. Zü ri 4. März. Devisen: d Paris M.9075). London "iikewnork .W2..?7b. Mailand 2l.2ü '^^erliu Wi<'n kXi.A». Prag : Die ägyptischen Tennismeisterschasten. ttie von Menzel verteidigt wird, n'ird Heuer nich den deiltsciu'n Meister Cvannn alo t»er sehen. Auch ^ugoslan'ien n'ird uerlreteii sein ,Mariborer Zeitung* Ztuimner Mittwoch, den 4. März lS3t> Aus der Skupschttna «latter mlb nischer Ve»lM>s tzer Debatte, die »«ch zm> V»che»e«de »ee«^ «erde« dikste. BeoIrad, S. Mirz Tie Vkup^tlna hat heute m FortsetzuTig dbverd2n. Da Budget wird sodann den? Zenat ltnterbreitet' werden. Holland gibt Mne 5st. Di« ßs««Miftische ^opilMmda i« F?a«k. kt'omnlUllistischc )nter,lQtionale in Moskau i)abe sich nach der Verhaftung des Agenten Eberlein und der Mitarbeiter Stosz mid Schwcrmin entschlossen, den Sitz des Propa-gandabüros fiir Frankreich von Straßburg nach Basel in der Schweiz zu verlegen. Die kommunistischen Flugschriften zur Untermi-nierung der französisc^n Armee und der Arbeiterschaft sollen in Hinkunft i,l Basel gedruckt werden, während die Gelder hiefür von Moskau über Prag gesendet werden sollen, wo Nock) andere Füden der Komin-spi'n Mfammenlaufen. Dreizehnerausfchuß in Senf elnbmtstn Die SanMonm von der TageSordnmg abgesetzt / Der Sieg Italiens hat w Gmf eine neue Lage geschaffen /. Die erste Forderung: Einstelwng der Feindseligkeiten Ä e n f, 2. März. Sch>« die erste he»tise Sitzimg des «cht-zeh»e>massch»ffes braihte eine Gensatia», die ofseufiMich mit de« neueste« Nachrichten iibee de» Waftenfieg Italiens i» Ost-afrika znsmaamchwg. ö^na aetan werden, bevor van einer verschärsnnß der Sanktionen die Rede sein kSnne. Der britische «ntzenmiaister Eden stimmte diesem Antrag FlandinS im Ramen seiner Negiernng z^ D«r Unttag Flandin ans «inbernsnng ^ DreizehnerausschnsseS ist ohne .Debatte anjenammen wnrden. Dem Dlceizehneransschich »«de bekanntlich vom ^llerbnndrat Hie Ansgabe Meil, den abes« sinjisch-italienischen lkanfiikt zn versolgen nnd vor alle« die Vorberettmtgen sür etwa aktnele Friedensverhandlnngen zn tressen. Der Dreizehneransschntz tritt morgen, den 8. März nm ll llhr vormittags znsammen. Die eanktionssrage ist damit von der Ta. gesardUNng abge^eHt Wsrben Hakt Setassie vor der Abdankung? Die Italiener gehen gegen den Aschangi-See vor / Sieges-feiem in ganz Italien / Mussolinis Dank m Badoglio Paris,?. MÄrz. Dem „Matin" zusolge erklären ttenner der abessinischen Jnnenlage, das» Kaiser Hai» le Velassie n^ den nenesten Siegen der ita. lienisch« Sxpeditionsarmee fich dem Throne entsagen «erde. Der lttieg »erde «ahr-icheinlich schon im März beendigt sein. D^r Widerstand «befiini-nS sei znm grösiten Tei. le gebrochen, man müsse daher rechnen, datz die geschlagenen Reste der Armee den Gehorsam verweigern »erden. R o ln, 2. März. Die Berichte über dle neuesten Siege der italienischen Waffen in Nordafrika haben im ganzen Lande wahre Explosion von Enthusiasmus s)ervorgerufen. Die Zeitungen wurden in allen Städten den Kolporteuren förui-lich aus den Händeil gerissen. In Italien denkt unter dem Eindruck der SiegeSniel-dung niemand daran, was man in Genf be« schließen werde. Das Maßgebende ist nach An^cht des ganzen italienischen Volkes jetzt nur die Tatsache der abessinischen Niederlage und des italienischeil Sieges. Mussolini richtete an Marschall Badoglio eine Depssche mit Worten des wärmsten Dan kes für den großen Sieg in Tembien. In Drei Srfiadei^ der Aernfedttchntt in Berlin der Depesche wird auch die Energie Badog-lios gepriesen, der der Sieg auch zuzuschreiben sei. Der Marschall lvurde beauftragt, in seinein Tagesbefehl den Soldaten und Offizieren den Dank der Nation mitzuteilen. A d d i s A b e b a, 2. März. Räch amtlichen abeffinischen Mitteilnngea dringen die Italiener gegen Süden vor, nnd zwar in der Wchtnng aus den Aschangi-See. L o ,l d o ll, 2. März. Die Nachrichteil über den Sieg der i^a lienischen Waffen auf der Nordfront haben in Ellgland grdßtes Aufsehen erregt, da die englischen Berichterstatter nunmekir tauni tn der Lage fein werdeil, den wahren Sachver halt auf beiden Fronten zu verschleiern. Man verhielt sich in englisc!^n RegierungS kreiseil keineswegs, daß der abessinische Wi derstand gebrochen ist. Italien hat die Mäch te vor eine fertige Tatsache gestellt, die ein« fach zur Kenntnis zu Pehmen ist. «in nener Sabotageakt in der englischen Marine. L o n d o il, !. März. Nach einer Meldung des „Sunday Ex« preß ist im Marinehafen von Sherneß ein Sabotageakt an einem twrt in Reparatur befindlichen LtrisgSschiff verübt worden. Dies ist bereits der dritteinnerhalb weniger Tage, daß ein englisches Kriegsschiff beschci Der neue deutsche Itiesen AeppeNn serUggefteM digt wurde. Aus der Tatsache, daß die Sabotageakte in verschiedenen Marinehäfen vor genommen wurden, schließt das Blatt, daß es sich um eine systematische Bewegung und lvicht um individuelle Terrorakte handle. Rener Hochverratsprozetz in Sosw. S o f i a, 2. Mürz. Die Agence .Havas berichtet: Der ehemalige Innenminister Oberst Krum-Kolew und Ob^t Kalendarow find wegen Hoch verrat, begangen im Borjahre, unter Anklage gestellt worden. Die Aburteilung wird vor dem Militärgericht auf Grund des Art. 8 des Mlitärstrafgesetzes erfolgen, i^lche'' die Berhängung der Todesstrafe vorsieht. Di« erste Rnndsnnkansprache Eduards VM London, l. März. Die Ztlmdfw'lrede. init der Eduard V!ll. am Sunntag zmn ersteninal als englischer 5k5nig vir die Öffentlichkeit im weitesten Sinn-: tra^. enthielt neben einem Nachruf !lir den o-rsto'.-benen König und Baler auch ein-gc Sätz'. die deutlich das Gepräge der Per^iinlichkeit des neuen Ki^nigs tragen und, .v'e oeriautet^ von chm selbst ohne vorherige BeiP.schung mit dem Kabinett formuliert Wiarden sind. „Sie alle", sagte der König gczen Ende seiner 10 Minuten währenden Ncde, .ken' nen mich besser als den Prinzen vyn als den Mann, der ivährend dsZ ji'teges und seit dem Kriege die Möglichkeit gehab! hat, fast alle Völker der Erde unter allcii möglichen Umständeil und Verhältnissen ken. nenzulernen. Wenn ich nun auch zu Jhneii als König spreche, so bin ich doch Mani»^ dem alle diese Erfahrunge»l ermögliche wurden und der ständig an der Föc^c«zi,j; de? Wohlergehens seiner Milmenschen lr«:,ler. arbeiten wird. Möge die Zukunft '»er ganzen Mlt Frieden und Verständigung. d<.n englischen Boli Glück und Wohlstand b:.ingen und mögen wir llns unseres Erbes wiirdi«^ erweisen. Eduard VI«, schwingt dlX Mobezevter Schoii als Prinz von Wales galt König Eduard der Achte von England als tonan' gebend in allen Fragen der iiiÄllnlichen Mode. Kein Wunder, daß er jetzt als Köllig ver-scknedciie N^ Luftschiffes geinacht lvurde, veraiisc^ulicht die riesigen Ausmaße dieses moderlieü Verkehrsmittels der- Welt (Presse-Mustratioil .'oon mamn^) Mittwoch, den l. lÄIs „Mvriborer Aewing" Nummer des Zylinders, der schllxlrze .^ut. Die gleiche Tracht gilt auch für die Beakilten. Interessant ist, daß Äer neue engltschc König ilbcrhclupt das Tragen des Zylinders, der bisher m Eitgland bei allen offiziellen (^eloffetcheiten stark hervortrat, bebeutend einschränkt. Als Ki?nig Eduarti unlängst die N^arenmuiflrrmer^' besichtigt«*,^ ließ er dem C'N'pfansiskomit'oe mitteilen, nran niöge i^n lin einfachen schwarzen Hut «mpsan^n. Auf der Messe selbst beanstandete der Herrscher dann, daß alle Herren infolfle 'der Hoftra-uer schwarz? .^i^rawatten trügen dies s<^i >>andelsge!chäften abträglich, schon crm Ta^ darauf konnte man in allen Herrenmod?-warengeschäfteil die herrlick^strn bunten Kra^ i^'ntt^n prangen sehen. ?lic englisch? Webwarenindustrie begimtt schon jetzt mit den Vorbereitungen für die bevorstehende Königskronung, die im Juni 1937 stattfinden soll. Zu d^esein Anlaß soll nänllich ein g^n^^ bestimmter v'urpurvoti'r Tamt fi'ir nelie Mänt^'l t>cs Hochadels herl^estellt werden. Jeder einzelne di-eser ^^täntcl erfordert Ta.int inl Werte von 85» Pfund St>erling „ ist also ein MiNioncn auftrag zu bewältigen. Zur Krönung haben sich bereits fcj^t 150 indische Fürsten und an dere iiddische hohe Persi^nlichkeiten angemeldet. Die Abzeichen des Wnigtums werden hochqcstellte Äeanlte der Dominien und Ko--lonien tragen, und die Detachements der i'lberseeischen Streitmächte »verden der Gala-kntiche das Geleit geben, in der der Herrscher n»m Buckinghampal<»st zur WestiminsteraStei l-ibren wird. Kampf den wwoarigm Araum ?'^cwyc>rk gibt es seit einiger Zeit eine ^i<'.cinigung, die sich die Bekämpfung aller rothaarigen Frauen zur Aufgabe macht. Zn ^lueul Aufruf an die Oeffentlichkeit hat die Velci>iigung ihre Zi^.'lsejKung mit folgenden Behauptungen begri'ludet. Die rothaarigen brauen sind der nicns6)llchen Gesellschaft ge-felcheit vor diesen..^^'auen ge-irarnt wird.' Merdings scheinen.sich die Mitglieder der 'nerkwürdigen Aereiliigung nur aus Me»l-ichen zusaminenzniej^cn, die mit rotliaarigen ^vranen ^schlechte Cr^ahrnngeu Mmcht haben. Sonst würden sie auch wol?l, kaum die schlechten Eigenschaften dieser Frauen bis 'Us .<»leinste so genau zu schildern wissen. Es st in diesein ZusamnlenlMng^ übrigens nicht !l!n.uter^ssant. daß vor mehreren Iahren ein 'iiglikcher Nassensorscher die Welt gerade zur ^ckionnnt^ der rothaarigen ^^raucn aufriel, il^-eil nach seiner Ansicht diese Frauen einen .ntost'rb^nden menschlichen Iypu» darstöll» ten. Die Zahl di^ rothyarpAeil '^rmien soll nach Äns'age deS Engländers von Jahr zu Mr Mriicks^elien.- Daher lex^man verpflich-t-"/. gerade diesen'TypiiH-A'pf^gen. zumal dte Frauen mit roten Aaärett schöner und 'unter »ein sollen als alle Mrigen Gattun. qen. W,e man sieht^ geHen die Anfichtsn '"'ber diese Frage sehr ausemanider. Italien ritstet jttr die Reg»»zeit. ^'^n. Italien trisfl man bereits ümfassendk' Vorbereitungen sür die abössin. Rif» ke ganz und gar mit Holz uird aitdersn Vau -stosfen für die Errvchtung regendichter Ba-: racten auf dem'KvlegSscb^psak Fladen ge^. nvsen. Tobald in Messinien die Regenzeit einsetzt, können die Tvuppe^ natisrlich rlscht inebr in den leichten Zelten kampieven. Da-init werden an die beiden kriegführenden Mächte m'ue starte Anfofderungen gestellt.- Die italienischen Holztransporte beiversen ledensails, das; Italien mit der s^ortsetzun'1 de«.^ Feldznges nach Beendtqulig der Negcn z<'it rechm't. l« « « vv 5o!t»t l>iek vvlv onclvss^üttvr, ciiv ovcli cim ^ozcktog kijf ikss» isf vs 80 ^infock: Koclion Iee>!t ovklö8vn, mit «jsf >VQ5ckH rvm öieclen t>slngon unct nocii 15 Minuten Pocken, kfzt ^cirm, nn §(olf spiÜvn vnc! ^Ü5cke izf dlü»sn>vsls^. k^oio^ Noch immer keine Klämng in Japan Eine Spannung, die nicht nachläßt T o r > März/ Entgegen allen Crwar^^gen ist auch heute noch keine Befriedigung' eingetreten, auch die Ernenimng des neitvn Kabinetts ist nicht erfolgt, wie noch gestern angekündigt wurde. Die gröszte Schwierigkeit liegt in der Forderung der Armee, die ihren l^in-fluß In der Regierung vergrösz'crn will und eigentlich im Sinne d. zusanlmengebrochenen Putsches handelt. Der Belagerungszustand ist in Tokio noch immer in Kraft. Wie ernst die Lage ist, geht auch daraus hervor, daß die Feierlichkeiten im Zusammenhange mit dem auf Z^reitag. fallenden A3. Mburtstag der jiailserin aufgeschoben wurden. Alle Anzeiäien deuten daraufhin, daß eS sich in Japan um eine tiefere Krise handelt, als man aus den Tatsachen des Putchses und seiner Folgen schließen könute. Der Kampf zwischen den Militärs und den Parlanrentariern ist noch nicht zu Ende. ^ M» Ixtlixck Gouverneur IW GtaatStrefor aufschneiden Diktatur mit Brachialgewalt im Staate Georgia Der Gouverneur des z^i t1S7l gehitrigen Staates Georgia, Engenp T a l m a d g e, der übrigens für die nächsten Wahlen zu de? Präsidentschaft der Vereinigten Staaten kandidiert, erschien dieser Tage in Begleitung von drei Schlossern, die mit Acetylen-schneidbrennern ausgeri'istet waren, im Schatzanlt des Staates und ließ die dicken .Stahlwände des Tresors dnrchschneiihen, um an die Wertbestände des Staatsschatzes her-^ angelangen zu können. Sie sollten ihn in die Lage versetzen, die, von ihin ailgestrebte Diktatur zu sinanzieren. Der Nationalgarde, also dttr benmffneten Macht txs Staates, hatte er sich bereits vorher versichert. Mit ihrer Hilfe setzte er den Schahkanzler und den Staatskontrolleilr ab. die sich geweigert hatten, seinen finanziellen Anfofderungen nachzukonmten. da sie aus Grund der' Berfafs^unli'.dafür Veschliisse des Parlanlentes als Re«^sutttetkage fordertet!. Me l^ctUvert^enr Talma^dge mit der Nätio- italgarde anrückte, brachten die Finanzbeau! ten rasch alle 5iassenbestände und sonstigen Werttestäude der F^inanzverlvaltung des Staates in den Tresor und verschlossen ihn. Da Talmadge nicht in der Lage war, den komplizierten automatisch-.'» Berschluhmecha tlisntus zu bedienen, lies, er sich drei lNeld-schrankschlosser holen und den Tresor mit Gewalt öffnen. Mls aus der Diktatur Talinaidges iverdsn ivird, ist inl Augenblick noch niÄN abzusehen. Der Staat Georgia ist zunächst etnmaj in ein schtvere fiimnzielle Krisis geraten. Er ist nicht in der Lage^ den Beamten ihre Go-yälter zu zal>ien-und seine sonstigen Ver-pfliciituiigetl^ zu erfiill^n. Den« Gouverneur sind zn'ar van selti^ Anhänger^ l)0V.iel.ige' Än-gelegenheit in A'merika. ' l ' Viue Mesf« im Unterseeboot. ' lÄne einzigartige religii^fe Zermonie. hat sich dieser ^ge auf einem italienischen lln-terseeboot abgespielt. Hier wurde zur EiN" .Meihut^ des <Ähiffes unter Wasser eine Messe gelesen.Zu diesen: Zweck bestiegeil der ^-rzbischqf der Kirchenproviiiz, der komnian-dierende Mmiral der Marinestation und andere Vertreter der Behörden in Tarent das kurz zMvr fertiggestellte UilterseebM, das gleich da^f auslief und aus hoher See bis auf eine' Tiefe von dreißig Metern tai^chte. 1lnt«v'Mlsser las der Erzbischof sodaitn eine Mefsv uitd weihte da? neue Boot ein. . li..' ^ . Pier erfand die „Mickey.Maus?" Äex Ruhnt des Schöpfers und Vaters der ^Mickey-MauS", des Zeichners Walt D i s-u e h, ge^t heute durch die ganze Welt.,Mil-livndn- nwi<>en durch seine heitereii Trickfil« .nse utt>d die Abenteuer der kleinen Maus zu Lachstiirmen hingerissen. Umso interessanter ist eine Erklärung Walt Disiielis, die er jetzt dam franAiistichen Gc,leraltonsul in .Holly« wo>od gab', als dieser iHm'.. den Ochen.d'tr Ehrenlegion im.Grade eines Ritters überreichte.^ Dcebei sagte-Disney, daH diese Ehre eigentlich iticht ihm,' sondern»dem Franzosen Emile C o h.l gehkhve, der der ursprüngliche Cr^iitder, ^ SerienMchmmgen' für Filme sei,' ckttf .didse Äcu^tüvss hiii fand '.iian i,^ e^m'in 'Porise^r Vorort den gWztr^ veratntttn SSfShrigen Grei^,. der in eik»« zerfallenen Da^tstube ^ilMtirSrlsch 'vvAetiebt.' Vs ei^ctb'sich, daß-er iatsächlich- der'E^lnder der Z^ich^niilme^ist. Me französische Negie-runq bat EoA nimlnebr. eine lebenslängliche Rente zMwi^en.- / , // Er hat keine Zeit. .^oittmt ein ^^nde zum Friseur hereingestürzt, läßt sich auf den Stuhl krachen unÄ erklärt: „Bitte .Hflarschnei>dcn! Aber ganz schnell! In fi'ins Minuten müssen Sie fert'ig sein!" Sagt der?^riseur beschevden: „Vielleicht ist es da besser, n^irn ich den Herrn lieber gleich Ikalpiere?" i. Hoftrauer. Das Hofmarschallamt hat für die Zeit voin 1. bis ZI. MÄrz aus An-laß des Todes der (Großfürstin Viktoria F e o d o r o w u a, der Gemahlin des Großfürsten Klirill als Chef des .?,auses Romanow, Hoftralrer angeordnet. Me verstor^ bene Großfürstin tvar die Großtantr? I. der K'önigin Maria. i. ^r Voranschlag d«s Eaoebanats beträgt 176,lXX).lX)() Dinar und ist bereits in allen Details ausgearbei^tet ivorden, unl denl Vanatsrat unterbreitet zu werden, de>-dieser Tage zusamnientreteil wird. i. Der Journalist Dragan Bitbilie ausjer Gesahr. Der Iourii«list Dragan B u b l i L. der vor einigen Tagen in Duga Resa bei Karlovac übersollen und schwer verletzt tnurde, ist bereits außer Gefahr. i. Der neue italiknischr Konsul in Sibe-nik. Zum iteuen" Konsul Italiens in ^ibe-nik wurde Marchesc Horazio A ,i t - n o r i ernannt, der seine Agendeii bereits über» lnom»nen hat. k. Ein neues Sokolheim in Veograd. ^li der Deligradska nlica wurde soebeik das neue Sokol-Heiln eingeiveiht, ivelches deil Nam^n n^iland König AleraitderS trägt. Der Feier niol?nten die beiden Mitglieder des Regentschastsrates Dr. Perovi^i und dr. Stankodiö, ferner die Mitglieder der Regierung mit Dr. Stojadinovik. an der Spille nnd andere hol)e Persönlichkeite»! bei. i. Die Elender Pascha-Moschee in Sara, jevo eingeftiirzt» In Sarajevo ist die dortige, v'on Skend<'r Pascha iin lü. I^ahrhun-dert errichtete Moscl^e, eiiigestürzt. Von der einst so l)errlick)eit Moschee, die schon lange bausättig war^ ist nur ein Schntthaufe,s ,'ibrig geblieben. i. Sine r«i<^ Fra« ermordet. .Iii Padina bei''.Pänsevo. wnrde vor drei Tage,r di" stikinreiche- tänden nnd verstopftem tot vorgesiinden." Ob die ^au auch''au'^er<^tt^t inurde, ist noch' liiuit bokännt. ' i. iÄettet ein internationaler l^auner steckbrieflich verfolgt. Die jugoisawische Pri' iizei sa^de^ nach dem internationalen Gaii tter Lamsran5 V,a r t a ans Groß-Jlonda in^ Rumiinict stebt fiir dcn 15. März ein Ereignis bevor. Äe-fordspringen auf der größten .^prunzanlagc der Mit in Planiea. Der Schanzenrekord steht auf W Mter, aufgestellt von Alf Andersen (Norwegen), aber man hat U :lbauten ncrgenommen und hofft die M)Meter' l^renze zu iiberschreil'en. Die Anlage wurdt' um sechs Meter breiter gemacht, Äer kritische Punkt liegt jetzt bei 106 Metcr. endlich wurden Anlauf und Auslauf gegen Wärmeein-flilsse besser gechützt. Di<' Matz.' de; Hügels sind nun: Neigung des Anlaus<<- (^rad, dc>> Aufsprunges im kritische» Vunkr 40 (^Zrad, Bn'ite des Aussprunge) L2 Meter, Tischlänge 2 Mter, effektive der Zchanze Meter bei einer Läng«' .Zi^n Meter. Abschluß ln Ho'mmkvll Mit dem Sprunglauf, der vor Ä».0(V Zuschauern stattfand, wurden die nordis<^n skiwettbewerbe in .'^olmenkoll bsen>d^. Zpszialspringer und 9V KombinationSsprin-jier Idingen über die Schanze. Sieger in der isloniblnation blieb überraschend .H o f s-s» a ck e n (Norwegen) init Note 242.90 vor dönl Olympiasieger Hage n. Iui Spezialsprunglauf endete Birger Ruud iiber-^aschendenveise nacki dem Sieger R. A n« der s e n, BollÄ» und jtongsgaard an vierter Ttelle. Der ani Sainstag ausgc'tragene 17-^ilomcter-öanglauf, der ÄX) Läufer am Starte sah, sah 5) a g e n (Nonvegen) als Sieger. Seitde Z<.'it war 1:13.12. Es folgte R e n -9!o^ioege>l all der zweiten ulid .<) o f f b a ck e n (Norwe^sen) sowie der Finne Husu an dritter Stelle. Bon den Mit-teleuropäern landete der Deutsche Hiebs« am 70. und sein Landsmann B o g n e r IW. Platz. Kommt der Mai im März? EigenUich ist jetzt die Zeit der Schneeglöckchen : Slalomlinj a« „Smrekovec". Der SK Celse führt Sonntag, den h. d. am „Smre-kovec" einen Torlauf durch. Es wird eine Strecke von 700 Meter bei einem Hohen-uirterschled von 180 Meter ausgesteckt »Verden. :P»nSer — Atttii m Msute Carly. Puil^ <'« und Mitie stießen in Moilte Carlo im Tennisturnier um deil Butler-tup gegen Lacroir — Borman ulit» wurden mit 0:2, ^-.4, (!:4 qeschlaMl. : Das Sanda^r-Gtire»«» gelangt Heuer am 1^. März in Ä. Anton ani Arbberfl ^Vlm Austrag. : d« sitzmetzische« «Ruterspiele« in Flatensee siegte der Olympiameister Larsson über W Mlometev seinem Landsmann .^Aleflgblad. : Bei den sch«ei,erfiche« SkweWeesch»?' e Zweitor Der März hält seinen Einzug. 5ln Gru^, um hi>hnisch zu lächeln: denn yati?n wir nicht im Laufe des F^uar alle Augenblicke einmal März? War doch der geiamte Winter auf den Äopf gestellt. Aein Gedanke mehr an eine norinale Verteilung. Der Januar fiel aus wegen Nebel, wie Bolksmuild sagt — diesmal mit voller Berechtigung. Wie gesagt, der Januar war len, Januar. Und der Februar war kein Februar, sl>ndern zum Teil nachgeholt«! Januar, d^nn wieder vorweggenommener März, ^st also kein März mehr übrig. Aprilwett'r hingegen hat, ten wir den ganzen,,Winter ül^r alle paar Tage. Woraus fich sie einfachc Schllißsolge-rung ergibt, daß jetzt logisch der Mai kom-meil lnußte. Oder nicht? Am 20. März ist Frühlingsanfang. Der März ist also schon der erste Fruhlingsm.'nat und soll programmäßig ÄnzLsfreuden bringen. Sc^ Schneeglöckchen und kleine Beilchen aus dem Bo^en locken und lmde Lüit? w^hen lassen. Diesmal stich wir steptisch, denn dein Kalender ist ni:^ zu trauen. Biclieicht auch noch mal Januar. Alles ist schon dagevesen. ^merhin schlimm kann cz mit der Ztälte nicht mehr werden, ive'il im März bereits die Sonnenstrahlung S<^^räch:lich nommen hat. Im März regt sich j.-i^on alleilt» halben neues Leben, neue Scha-sens'reude. Bekanntlich erhält mit Frühlingsrcginu die Arbeit wieder einen starken Austrieb, woinit stets ei,l neuer Rückgang der Arbe t ^loiigköit verbunden ist.' Mit neuer Hoffnung chaut der Mensch in die W?lt. Denn genau so, wie die Natur jetzt aus ihrem Winterschlaf er-uxlcht, wie viele Tiere ihr Winterq.«lrlier verlassen, so fühlt der Mensch n^ue Schaf' fcnckraft und ^affcnsfreude. Lirst Mhaft, dann immer stärker beginnt es allcnthalben zu blühen und zu grünen. Uebcrall lugsn bereits Frühlingsblumen aus dcni Bodcn und erzählen von' kominender Son.nlcrkrku-de. Sah nian schon an warin»n ?Z^ebr,ar. tagen die erste» ikätzchen iin Wind' we.^izn, so bringt der März alles zur Entfaltung. Auch in der Tierwelt wird eö lebendig. Die ersten Infekten werden leoono-^. noch schlaftrunken nehmen die ersten die Sammeltätigkeit auf. Und die Fli-'z?,,. ,ve- niger erfreuliche Gäste, tilMineln iii) in der Sonne. Bor ^e,n aber kehren jLht ims^re Zugvögel in Scharen zurück. Als erste koin» inen die Stare, vo» denen ja einige sogar in der Heimat blieben. In diesem Jahr.' kann man besonders zeit^ daS Lied des Rotkehlchens hSren, die Singdrossel läß'. sich im Busch vernehmen. Bachstelze und Hohltau!,« feni^n ihren fro^n Ruf in dsn s^rühüng. Für den Bauern kommt jetzt di^ Zei^ d'r schweren Arbeit, ^e Felder niüsson gedüngt werden, ebenso die Obstbäume, venn Bauin-blüte uird Fruchtansatz gefördert iverden sollen. Natürlich gibt es für keine andere Zeit im Aahre soviel Baljernregel». die schon L.ie Ern'e voraussagen wollsn, ivie inl Frühling. Da heißt es: „Was der März nicht will, holt sich der April, Was der April nicht mag, steckt dsr Mc! in den Gack!" „Soviel Nebel km Märzen steigsu, soviel Wetter im Sommer sich neigen." „So viel Fröste tm Mrz — soviel i'N Mail" „Ein grüner Mävz erfreut kein Bau .cnherz!" Bekanntlich ist gerade der März reich an Niederschlägen. Aber zuviel Reg-ngüss>: sind der Saat- auch nicht gut. DiShalo sagt der Bauer: „Auf AiSrzenrcgen folgt kein Sommersegen!" oder „Ein feuchter März ist des Bauern Schmerz!" Aber „Im Märzen kalt und Sonnenschein wird eine gllte EriUe sein." Woher stammt eigentlich Naine „März"? Die Bezeichnung des Mo,l^ts März als Lenz oder Frühlingsmonat stammt von Karl dem Großen. Nach der cöm'schen Zeitrechnung war dieser Monat der erste des Jahres und hjeßMsprünglich PrlMliS. Später wurde der Name in Martius ab«;eändort. Damit wurde der erste Monat oc^ Jahres v?m Ari^sgott Marh geweiht. Dac geschah übrigens iventger, um damit den Gedanken der Wehrhaftigkeit zum Ausdruck zu ör ngen, als vielmehr ivejl d«r Ariogsgo't V^ar.5 zugleich nach dem VokkSglauben am dcsten d'e Aocker und Flureil des Lani'>mann^^ zu schützen wußte. Dieixtao. d«n s Mar» Dewrechtninwekm In den frühesten Morgenstunden wur^t^ heute Nacht in der Trstenjakovu ulica nächst Ueber Uhr in Mclje ein sckiibr unglallü-lich dreister Uebersall iierübl. Gegen 3 Uhr passierte der FleischhauermaiNer Heinrich Rahle die genannte Gasse, als i',m pl^tz' lich eine dunkle Gestalt ^ntges^entral. Mit «erhobener .Hand, in der er einen liroßen stein hielt, fordere der unüekallnt.' Wegelagerer Geld. Ehe es Rahle verhtiiderir tonnte, hatte dieser den Zt?ill gegen ihn geschleudert. Durch den Si'''.n am rechten Fusjgelcirk empfindlich verletzt, u'ar Rahl? na^ daran, zusainmenzubrechen, sc daß es dem Missetäter ein Leichtes geiveseir wäre, ihn auszurauben. Zuin Glück kain g'.rade im selben Augenblick ein anderer P^isant dnx»lcrei«en entxexensebraekt sazsen wir »ttert»el«lie!l»tea Dante. ln»!,v»ona!vre 6»n!een vir I^errn ?t»n«r »eine?u ^er«n ^ekenlie (^akre^e, 6er Lt»»t»t»»kntvuerve!>r» 6er l^euvi^el»r 6er Äactt ^aribor, 6er ^u»ilcle»pel!e Lekönliorr, 6em ^«umttverein ^Drav»'' tiir 6a» ^Isiin^en 6er l^rauer-eköre un6 «len x«ei»rten I^vrrn Zerrten tiir 6i« rexe öetei-lixunzs am I..oiet»enkexrLiznl5. l^»k^i1>or» 60» 2. ^jir» 1936. 2Z09 VlG Mittwoch, den 4. «ärz lSS. „Martdorer Zeitung" Nummer b? Gewerbereferenten Dk. S e n k o v i ö so- wie den Gewerbeinspektor Z al o « n ik und den Sekretär deS Kreisausschusses der Gewerb^eine B e n d e r zu begrüß. Nach einmütiger Genehmigung der einzelnen Referate, von denen insbesondere die Beteiligung von 60 M.tgliedem sowie von 82 Gehilfen und 24 Lehrlin<^ an der im Rahmen der vorjährigen Festwoche statt^e-fundenen GeWerbeausstellung hervorzuheben ist, wurde die Neuwahl der Bereinsleitung vorgenommen, und zwar wurden gewählt: Obmann Ivan S o j L, Bizeobmann Miho Bahtar. Kassier Eman Ilich, Sekretär Bar-tholomä Kosar; .Ausschußmitglieder Ivan Jemec, Ivan ^äs, Stefan Kotier, Franz Suliö, Anton Pahernik, Peter Scmko. Rajko Zotter; Stellvertreter GustinLiS, Safran u. Tratnik; Aufsichtsrat Forstneriö und Stauber. Zum Schluß der Tagung wurde deni ersten Obmanil des Vereines Friseurmeister N o v a k ein Ehrendrplom ttl^rreicht. m. Der dritt« obligatorisch« Vortrag für Reserveoffiziere findet Donnerstag, den 5. d. um 20 Uhr inl Saal der BolkSuniversität am SlomSkov trg statt. Jene Reserveosfizie. die aus irgrndeinein triftigen Grunde verhindert sind, haben dies schriftlich dem Militärkreiskommando mitzuteilen. Der Bortrag dauert bis 22 Uhr. m. Todesfall. Im hiesigen Krankenhauje ist der Schulleiter Miro Ä l a n j ö e k aus BuLka ves nach schwerem Leiden, gestorben. R. i. P.! m. zum Bericht Sber d»n ersten l«g«jia. wische» agdau»feherk»rS, der Tage in Maribor stattfand, haben wir noch nachzutragen, daß auch Primararzt Tr LerniL (Die erste Hilfe bei I^gdunfällenl und Pros. C e st n i k (Handhabung mit Lassen) in, Lehrkörper des Kurses vertreten iv'aren. Eine Stütze des Kurses war serner auck das Aue-schußmilgliod Mariborex )w^dvereineZ D o n k o, der verschiedene a^nnnistrative j!urSangel«genheiten mit viel Äser und Um« ficht erledigte. nl Ueber subjektive und obj^ektive Aefah« reu in den Bergen sind schon seit jeher die Meinungen der Prominenten geteilt. Wo die richtige Grenze zu ziehen lst und wo des 'Mnichen Vernunft ein Halt gebietet, wird uns Mttwoch, den 4. d. um SO Uhr im Rah nien der traditionellen alpinen Vortragsabende der Ljubljanaer Bergsteiger Fran^ Bilhar einige Anhaltspunkts gebni und gleichzeitig ein.' üppige Austvahl von prachtvollen Bildern aus unserer Berglvelt zeigen. Nl. Für die Fahrt nach Sie« mit dem „P«tnik".Tonderzug w«rd<« nachtrLg che Anmeldungen noch bis Donnerstag, den S. Miirz in den „Putnik" .Büros entgegengenommen. m. Aus der Theatertanzlei. Nach niehrjäh-riger Pause gelangt Donnerstag abends eines der bekanntesten und musikalisch lier-vorragendsten Werke der Operettenliteratur, Johann Strauß' „Zigeunerbaron" ^ur Erstausführung. Die Spielleitung liegt in den Händen des Regisseurs Rasbcrger. Am Dirigentenpult Kapellmeister .'^rzog. Als Gast wirkt das seinerzeitige Mitglied unserer Oper Frau Kovie-Zamejic mit. Samstag und Sonntag gastiert der seincrzeitige Mariborer Operettentenor und jehiges Mitglied der Veograder Oper, Cyrill V r a-t u ! inl „Fidelen Bauer" bzw. in der „Bajadere". — Die Erstausführung des Märchenspiels „Prinzessin und H i r t" findet in den nächsten Tagen statt. IN. In selbstmörderischer Absicht fiigte sich tzestern der 39jährige B. F. eine Schnittv-r' letzung am linken Handgelenk be,. Man! schaffte ihn rechtzeitig ins Krankenhaus. Ar- ^ beitsloslgkeit dürfte das Motiv der Verzweiflungstat gewesen sein. m. Inständige Bitte. Eine gänzlick) verarm te und krank darniedcrliegende Wit^ve, Mut^ ter von zn>ci kleinen Buben, bittet edle Men ' schenherzen um kleinere Spenden in Geld oder Lebensmitteln. Die Adresse liegt in der Redaktion der -Mariborer Zeitung" auf, wo ^ eventuell auch Spenden entgegengenommen ^ nvrlden. m. Wetterbericht von, 'i. März, 8 Uhr: Feuchtigkeitsmesser — Z, Barometerstand 7Z7, Temperatur .'i..'), Windrichtung OW, Bewölkung teiliveise, Niederschlag tt. ! * llino.Easö: Täglich ab- 8 Nhr Konzert, erstklassiges, internationales Prngralum. l. Bettt) Hool-, Mary Rozita; !!. ^^^uge iena-, der Filmhund Rin-Tii>Tui/ erst? klassige Bedienung; solide Preise. 4« Aiti ichü P. Die AMtStaU tB.MchWM» finden in Ptuj wie folgt statt: A., 2S., 23. und 3'4. April, 2S., 2«., S7. imd 28. Mai, A)., 23. und 24. ^ni. P. Im Toukitm wird Mittwoch und Donnerstag der bekannte Gt»stav Fri^hlich-Film „Groststadtvedette" vorgeführt. ckßs tetje Stadtrat Eelte Zur Giiping am A. Feber. T«r Stadrat von Celje hielt an, Freitag-aböild unter dem Vorsitz des Stadtpräsi-den-ten Alois M i helLi ö eiiie ordentliche Sitzung ab, in der zunächst die Gehälter der städtiMn Angestellten, ähnliÄ) wie das bc: den Staatsangestekten durchgeführt worden ist, herabgesetzt wurden. Stadtpräsident Mi-helöiL berichtet^', daß die Bvivertung alker unbeweglichen Güter der Sta-dtgemeinde beendet ist. Demnach lverden alle unbewogli-chen Gliter der Stadtgemeinde vor der Gri'in dung Groß-Celjes auf 22,333.993 Dinar geschätzt, die unbeweglichen <Äüter der ehema-ligm Umgebungsgeineinde auf 1,368.570 Di nar und die des Bürk»erversorgungSflmdes auf 5,325.340 Dinar, tz'ievo-n sollen das Haus am Breg, die Parzell«ll in SP. La-nodS und unterhalb des Uknigebungssriedho-fes sowie die Parzellen auf dem ^aternik-Besitztum (falls der Ankauf genehmigt wird) verkauft werden. Dann wurde der städtische Voranschlag für 193ö-37 behandelt und an^ genomnien. Finanzreferent P rela g berichtet, day der erdenkliche Boranschlag ail Ausgaben und Einnahmen l4,7()v.9!ö2 Dinac ausweist, der außero^entliche Voranschlag an AuS^ gaben und Einnahmen l,260.600 Dinar Boll den Msgaben beanspruchen Personal nnd Amtsauswand S,832.!l4 Dinar (davon 6J0.9tt0 Dinar die Polizei); die Materialausgaben betragen 5,920.392 Dinar. Die Beisteuer zur Sannrogulierung beträgl 7!9.g00 Dinar. Die gesamteii Gemeindeivmlagcil betrage,^ 78 Prtizent: die Gemeindeumlagen auf alli? uninitt-elbaren Steuern 5, die Umlage für die Sannregulierung 20, die Fetlerwehrunl-lagc 3 Prozent; hinzu koinmt eine neue Umlage von 5 Prozent für die Arbeitslosen. D'»e Umlag? für die Sannregulierung soll fortab sli aufgeteilt ^Verden, daß 15 v. H. für die Regulierung der Sann und 5 v. H. für die Regulierung der LoZ^nica verwendet werden Feri,cr ioird eine Eiilfuhrst-euer auf Zdleidcr, Schuhe, Fleisch usw. eingeführt. Die übrigsii (!)emeindeumlagen bleiben unverändert. Die Aeingebiihr beträgt je Liter 1.50 Dinar, die Gebilhr aus Weimnost 50 P«ra und die Biersteuer l Dinar. c. Todessall. In LilLe ist lm5i längeren! Leiden die Gattin W'S dortigen Pizebiirger-meisters. Mufmannes und Gastivirtec' Ioscf Boitin, Frau Anna Boitin. gcstor>n. R. i. p.: c. OlyMP'a Dl« ^in!<^^iin^^.. für den Ski'ball am 7. März sind bereits ausgeschickt worden. Wer aus Versehen bis zum 4. März noch keine Einladung für diese große Olympiade crl)aben sollte, U. «I«e UI»»»«»I«U»eI« « k»In Si <«. Z55''» Leimns: 7.» L. /^pnl 19Z6 möge sich im Sport^eschäste Josef Ä :ell odcr bei E. Paidasch eine solche l'eichaifc,.. Morgen wollen wir wieder ilber d.eses großzügige Fest einiM berichten. Das 'zcißt. wir können schon lMtc verrate,l, na'y nan'.?iltlich cruch in Mgerkreisen großes Interesse Wr di<' Veva^taltung des Skiklubs herrscht. Sind doch unsere Ninzrode he'^ex u!U ihren ^ägerball gekommen. Der Skiball soll ihr Weidmannsherz in der trostlose,» „^ahn in Ruh"-Zeit ersreueil. Schonzsit? Am SUball gibt's keine, kleine Brakad«!» sind "rlaubt, der letzte Trieb wird's beweise, »«»Uelie -rrlielielt äer Verd.uunii. dttnäers «der Verstoptun». öurel, Vedravcli 6« mttUnIenen vsttsr^Azsor» TU w«l6«a trsektea. v» .,» « M »I » . Z « « » » ' Vsuer leiÄt »lo-onekms» «n«I virkt in it«»er ?e>t ollne »»»nlkenedme I^«doner»ekewun«n. Oll mi». soe. nol. Ii>s. ?!6iiA ?. 0!l 2?. V. st«5 MiÄs» e. «ine Gettion de» Mariborer Jagdver-rineO wurde nunmehr auch in Me^ica ins Leben gerufeil. Obmanii wurde Herr Jng. Fet ti ch gewtihlt. e. Tah>rasand aus unseren Bersj^n. Auch iit unserer Gegend koinite die Beobachtnilg gemacht werden, daß der Sturmwind am letzten Freitag roten Sand mit sich führte. MiUwckh, «. Milkt Ljubljai«, 13, 13.15 Schallplatteii. Z9.Ä Mtionale Stuiide. S0 Opernüber!rcgung. — Beagrad, 18.30 «Zeutsch, l0.30 stuiide der Ration. !9.50 Volkslieder. .20.W Hörspiel. 21.05 Tanzinu.sik. „ Wien. 7.Ä Frühkonzert. 11.!^ Stunde der Frau. IL Mitta;zs-konzert. 13.15 Aus Opern. 15.?0 Kinder-itunde. 16.05 Schallplatten. 17.95 Bortrag fiir den Erzieher. 17.20 Orgel,nui'k. 18.35 Esperanto. 19.30 S'nfoniekonzerl. S1.25 Kunterbunt. i?1.35 Militärmusik. — Berlin, 1<; Ter tanzende Kompaß. IS Fröi)liche Musik. Z0.4i) .'oörspiel. BeromSnfter 17.?5 Fro^s Mttiiziereil. W.S0 ..Im Weißen Rössel", Operette. ?1.I0 .Heitere Gelänge. — Breslau, 1K Konzert. 1730 Bor.rag von Sven .'oediii. Ä).45 >>5rspiel. - Budapest, 17.W Salonorchester.. 19.20 Ueberllagung der Oper „Königin von Saba". ^ Deutschlendsender, Itt Konzert. 19 Tanz de? Instrumente. Z0.15 Lieder der Jugend. — Droit« Wich. 18.15 Tanzmusik. 21 Bunte Stund<'. — Hamlmrg, 18 Orchesterkonzerl. '^('.^5 Auch Pflanzen inüssen vor Schaden 'eiil. .21 Jarvinira, di? Rtiuberbraut. (k'nc lustige Funkroniaiize. — Leipzig, 18 Ävnzert. ?0.4!) „Das Rheingold" von Wagner. — London, l^nsere xute uncl Butter, Zek^exer-» (^roÜ- unor, c!vn ?. 1936 un«> >n». Un« 10L0 Salonsextett. 20.30 Nordsiiirkorchester. ^ Mailand, w Konzert. 20..l;5 „Stilles Wasser". Operette. — Mitnchen. 17 Lieder und Tänze aus aller Welt. 18 Bunier Feier-qbe,rd. 20.45 Bunter Bilderbogi?!,. — Paris, 18.15 Sinf. Mulstk. Ä1..30 Festa-öend der Funfjournalisten. — Prag, l^.lo Deutsche Sendung. Sport. 21.25 „Die Seligkeiten", Ovatorium, Uebertvagung aus S.raßburg. — Kam, 17.15 Konzert. .20.35, iDpernüber-trägung aus Genua: „Flamnie" v. Rsspighi. — StuttAatt, 18 Konzert. 20.15 Geh, mach dei Fensterl aus! Bunter Abcnv. - Toulouse. 19 Musikaliche Scherze. 20.50 Ball an, ^'and. — »ttschav, 19^0 Leichte Musik. 21 Ma-viermvsik von Chopin. b. Vul. Diese emzsrAe slowenische Rundfnnkzeitschrist bringt in jeder Nummer außer den üRichen auSfilhrl^c^n Programmen aller in- uird ausländischen Sender auck) noch interessante Berichte über Sport, Film, Theater u,^ Mode un,d einen reichhaltigeil belletristtschen Teil. Jeide Folge ist auch gut bebildert. Probenummern gratis durch den Verlag „NaS val" in Lfirbliana. Inr Mi'-natsbezug Din. 12___ Rattoaaltl^ter In Martbor NepGrtoire: DieuSta«, 3. März unl 20 Uhr: „Trajit Ihrer Exzellenz". Ab. B. Mttwoch, 4. März: Geschlossen. Donnerstag, 5. März um 20 Uhr: „Der Zigeunerbaron". Erstaufftihrung. Ab. C. Burg-Tankiuo. Nur bis einichlieszlich '^rei. tag der schwungvolle Lustspielsc^ager „Wall-re Liebe, falsches Geld" mit Theo L.ngen, Lucie Englisch. Georg Alexander. — Bi4 einschließlich Donnerstag wird serner der neue Ufa-Film voir der Wi?tter'>lmupiade Mrmisch-Partenkirchen gezeigt. — Ab SamS tag „Herbftmanöver" mit Leo Slczak in der .Hauptrolle. — In Vorbereitung „Die lttsti«e Witme" mit Maurice i^hevalis'. und ^ea» nette Maedonald nach der berühmten ret-te von Franz Lehar. ^ Bei alle^ Abendvorstellungen ohne Preiserhljhuii,; Var'-^te-einlagen und zwar wird der Wun^erliilnd ,^Rin-Tin-Tin" feine Fertigkei^e»l ;i.'kgeii. Samstag nnl 14 und Sonnta.i uni '.1 Zlhr der Abenteurerfiln, „Die gelben R-lter der Steppe" lnit Georg O'Brien. Union-Ton?ino. Heute, Dieiistag, zum lehten Mal der l)errliche Filni „T^r Student oott Prag" mit Adolf W o h l b r ü ck und Dorothea W i e ck. — Ab Mittwoch der bis heute größte Monumeiitalfilin „Golgstha" als Sprech- und Tonfilin. Die Aufnahineii dieses graiidiosen Meister,ver-kes wurden an ic,wn irvlthistorischcn Stätten gedreht, an deneii Christus gelebt, gewirkt und gelitten hat. Da das heutige Je. rusalenl jedoch ein wesentlich verändertes Ausisehen hat, wurde im heiligeii Lande iii monatelanger Arbeit das Ierusaleni au» der Zeit Christi ausgebaut. Eine nach Tausenden zähleni^ Komparsarie sowie eiii Syn> phonieor.Ilster und ein Gesangschor, beste-h^d aus einiglni Hundert Personell, wirken hier lnit. Die Kosten dieses Riesensil-mes, der in seigrer Regie, Technik Ulld Aus->i>and die Stummfilme „Ben-Hur" und „König der Könige" weit übertrifft, Het, -gen ül>er 50 Millionen Frank. Avothekennachtdlenft D i e n s! a g: Mohren-Apothole iMag. Maver) ui?d Schntiengel'Apot!;«^'' (Mdp. '!^m sich greift und auch schon geiv«ss? Erfolge zu lvrzeichlven hat. Die ganze ?lWon beruht darauf, daß sich die Bauern orgaifieren und beschließen, ihr auf den Ädarkt auflgetriebe-nes Bieh unter einem gewissen Mindestpreis unter keinen Uinständcn zu verkaufen. Hu-ecst l)aben sich die Bauern itördlich von Zagreb in dieser Weise organisiert un?» ihren Willen bis zu einem gewissen Maße auf dem ^^greber Markt auch durchgesetzt. Die Parole der Bauern lautete, lieber soll das Vieh uiu>erkauft wiod.'r in das Dorf zuritckgetrie-ben werden, als eS unter dem fsschesetzt^n Marktpreis zu verkaufen. Die Bauern in dtn einzelnen Dörfern haben beschliossen, solchen Dorfgcnossen, die infolge Welomanl^elH unbedingt darauf angewiesen find, ihr Bieh zil verkaufen, das Vieh durch Znsanmninle-gen von (^ld selbst abzulaufen, nu^' nm eine Dri'ickung des Preises zu verhindern. Die .Händler und Fleischl)auer nmren anfangs erstaunt über diese.^>altung der Bauern und schränkten ihre Einkäufe auf das ununlgänglich Dot'wendig? ein. ;o daß di? Bauern mit ilirem Bieh unverr^eter Dinge abziehen nmßten. Da die..Händler liber Vorräte verfiigten, tonnten sie eine Zeitlang abnxlrten, uni zu sehen, wie sich die Dinge nieiter entwickeln lvürden. Sie rechneten da-'.nit, daß die Einigkeit der Bauern nicht lan-«iirden aushalten können. Wie aus jtrejsen der Leidung d^r „Gospo-darska Gl-oga" verlautet, ist diese Aktion die Foilge lan^r Studien der Leitung dieser Or-gattisation, die zn dem Zwecke tns Leben ge-itttfen ivurde, um sich um di« wiLtischaftlicho Lage des Bauernstandes zu kilMPiern und an der Äerbesscrung seiner Lebensbedingnn-Mn zu arbeiten. Infolge der schwterigöll wirt^chastl'ichen Lag<' und der llnorganistert-heit d^ Bauernstands ivar es soweit gekommen, daß die Preise der landwirtschaftlichen Erzeugnisse, insbesondere aber des Viehes selbst unter sene Grenze gesunken find, die «ormaterweilse durch das Gesetz vonl Angebot und der Nachfrage besti'nim't niird. Die Händler haben diese Lage ini höchsten Maße ausgcniitzt, so daß es zu überraschenden Unterschieden getomen ist zwiso die Landwirte bereits höhere Mehpreise zu fordern begannen Allerdings ist eine organifierte Bewegung vorderhand noch ni6>t zu sel)ett. M<' schon kurz erwähnt, fanden in Ljubljana Äoiiferenz der Vertreter der inlerefs^rten Bauernorganisationen statt, in der die Selbst hilf«? der Bauernschaft eingel^end erörtert wurde. Es wuche beschlossen, eine ähnliche Aktimt auch in Aloivenien durchzuführen, zu »velchem Zweck die hervorrageirdsten Or-gattisatinnen Vertreter in den Aktionsausschuß zu entseirden haben. 143».2«, London 214.öft- 216.65. Newyor! Scheck 4Sl>i»W, Paris 287.89— Prag t8y.6l-.l81.72: österr. Willing (Privatcleariyg)^ engl. Piun? 2.'»^^, griechische Po/is i!S.5l),'P^tas deutsch' Clsaringschecks 14.4V. Zagreh, 2. d. M. S t a a t s w r r t ÄriegSschaden l>. per ^^!ärz Apr.l 358—.«), 4?t Agrar tti. 'U glut 64.50—0. dalmotwische Agr^ r t» l.^5. 7?S JnvestitionSanleih«! 77—77« Blair 72—7.'i, 8?6 Blair N—82.50. Ät^ra I-an» ?39.50-^0. Bvrfmberichte L j u b l j a n a, 2. März. D e v i s e ti: ^rlin. 1748.48—17S2.3«, Zürich 14S4.2S- . X Vor der Tar»serh»h»ng im Petion.^. verkehr. Nach Pcograder- M'.'ld!'ngl".l be.ü' sichtigt die Regierung, cine Hr!>öhung der Personentariie auf den Staatsliahne >. u r zunehmeit, da im Borjahr !ro'^^ dir stcirkei' Tarifsenkung und der dadurch be.dnlgt^'n ^'r höhung der Neiseftequ«nz dt-' E'unahm<'!i hinter denen des Jahres .^urn i^eb''!^ ' ben lsind. Die Tariferhöhung soN 10 l umfassen und am l. April !n uralt treten X Zolfreie Sch«eseleinfuhr. Nach einer Verordnung des Finanzininisters können reiner Schwefel «Nd Schwefelblüte in den nächsten sechs Monaten, d. h. bis 29. An-gust d. I., zollfrei eingeführt werden. X Auch in gagre» Mttzsrsglg bei der Gtraßenlizitatione«. Dieser Tage fand in Zagreb d.e Lizitation des Strafi?nbane' Zagreb—Sesvete—Dngo fclo statt, die ebenfalls, wie dies in Ljubljana der Fall war. ergebnislos verlief, da sich kein Interessent einfand. Der Grund ist daritl zu suchet^ daß die veranschlagten Änlmen so niedri«: angesetzt sind, daß sich kein Unternehmer getraut, den Bau zu übernehmen. Außerden' ^^rlangen die Bauunternehmer eine Aendt' rung der Pläne, da dieselben den Anforde' rultgeu des modernen Straßenbaues nieli.' ganz entsprechen. Berechtigte Frage. Friedelch^n hat seit kurzem die schreckliche Angewohnheit, auf alle Menschen ulit dein Finger zu zeigen. Mutter gibt sich alle Mühe, Friedelchen das abzug.'wöhnen. darfst du nicht, ^^ind", sagt Mutter eindrlnj: lich, „man zeigt nicht mit dem Finger au' andere Menschen!" Fragt Friedelchen kleinlaut: „?lber wa»!' um heißt der Finger denn dann Zeigefin» ger?" Liebe wandert übers Meer Roman von Fritz Metzner U5tlekei'sel.k<'>.^cl»ui?: Xukvkrts V«rI»L lZ. in. d. N.. Fräulein Dietlind, Sie Nno !chon nneder die Erste? Ich komme schnell — ich konune schon . . „Nehmen Sie sich nnr Zeit. Berta, ^ch nmche einstweilen schon Feuer nnter die lllessel. Wir iverden hente sicher Gros^oetrieb l^ben. Mer nicht nervös werdeit, sonst ist der gan.^ Tag verloren." Damit verschlvand ^esilind in der Tiir und sprang die Treppe hinunter. „Ach — Sie schon auf, Tl)ereje'i'" Die alte treue Kbchin sah voin Holzspalten auf und nlachte ein überrasa^tet Äesicht. „Sie sollten )oenigste»ls vi) um sechs Uhr liegen bleiben, Fräulein Dietlili?>. Berta nnd ich sind doch dafür gestern abend schon un, .'lf Uhr schlafen gegangen. Nein, das lMen Sie mit ^hren neunzehn fahren wirtlich nicht aus. Lieber t^ott. Sie machen sich ia fapnttZ" „jdaputt? Alte treue Seele! Nitr keine Angst, Unkraub verdirbt nicht, liebL Therese! Aber, guten Morgen erst mal!" Damit siel Lietlind der alten «"öchin um den .'^>als und drückte ihr einen berzjhaften nui die Wange. „Ich bin gar nicht mehr mi^', Ts)?rese. und außerdem freue ich inich über dltß herr-lich<' Mtter. Meinen E>e nicht ranchen! Die Steuerschulden nnd alles . Die guten treuen Augen der Alte» ruhten besorgt auf Dietiinds Besicht. Sülle ^^wun-dernng >oar in ihr sAr daS jlmgc. latenfrohe Mädch<'n. das sich schon nneder an ocr litafs«'-nlnschlnt' zn i.I':ifü'n niachte. sich m»d jz^ ^ ltnd, andere fragen einen Dre^danach, Dietlind. Warum nur?" „Weil ich finde, ddß niir d<, unscre Pflicht erfüllen müssen, wo der liebe Gott uns nun einmal hingHesst hat. liebe Tl)erei''. ist meiner Anficht nach eine ganz einfach' Sache", andncwrtvtv Dietlind Dürrcnberg. Die alte Therese schüttelte den grauen Kops. Freilich, das Kind hatte schon recht, aber iu, l^rimde genommen paßte solche Weisheit zu Diet>linds Jugend noch llicht. Ein Viädel von neunzehn Jahreit. das so l)übsch und gut ivar wie Dietliud. lvar nach Meinung d<'r alten Therese nicht nur auf der Welt, um Pflichten zu erfüllen, jondern um au ein bißc^n sorgkos und glücklich zu sein. Dietlind almte nicht, wie die »üt.: Therese ut-auchmal l)eimlich ntit den, Schicksal haderte, das ihren: Liebling so wenig Glück be-sc^ren wollte. Sie wollte eben zu einer Eriwiderung ansetzen, als Plötzlich aus dem Privatzimmer ein Poltern und Rumoren erk^ng daß die beiden erstaunt aufhorchten. „Nt edn>a mein Stiefvater noch ^'ul. Therese?" »Ja — er sitzt n,it Herrn Her» n ann noch drüb<'n." „Von gestern abend noch?" fragte Dictlind angstvoll zurück. Therese nickte nur. Aber in 'hr^m alten (Nejicht war eine seltsame Mischung von Vrilnm und Mitleid Dt^ gellten auch schon Rufe dur )s Hal.s. „Dietllind! Dietlind!" Ärleit lÄngen Bl-ick warf Dietlind aus die Köchin, dann ivandte sie sich ntit cin-m tiefen Seufzer ab und eilte ü^r den Flur hinter nach deni Pri>vatzinlmer. Als sie die Mr öffnete, schlug ihr wider-ttche, verbrauchte Lnft entgegen. Zigarren-rquch, AlkoholduNst. Sie mußte den Atenl anhaltdn. Da gewal>rtc si<' nuch ^chon das feiste laicht ihres Stiefvaters, der sich eben wankend «schoben hat^ nnd auf ste zuschritt. Auf seiner inedril^en Stirn stan^'- -'>»,iiae „Na, hast ivoihl nicht nötig, um uns zu kilmmeru, lvas? Kafiee wollen wir haben! Verdammt noch mal! Seit Stunde warten wir, daß du dich eno'ich aus den Federn findest..." Dietlind sah den gläsernen Vlirl d:c wässerigen Auge« und schwieg. - Da erhob sich auch der junge (^»ltobositzer Erwin .Herrmann aus der Sojaecke und reckte sich. Sein .Haar hing wirr durcheinnli-der,> und sein Gesicht 'hatte deiNi^lüen n>ider-lichen Ausdruck »»ie das voll D'etlindo Stiefvater. „Endlich auf, schönes Mädch<^n'.' Endlich? Wo Ovaren Sie denn gestern übend so schnell hinversclMunden, höh?" Seine l)eisere Trinkerst'ninle luiheinl-lich, ekelerregend. „Es war Zeit, schlafen zu ge^icn. .'^>'.rr >)errmann. Ich muß dock) heute stlich sein", ivagtc Dietlind einzuwerfen. „Frisch sein? Quatsc!^opf, m'- de-nen nlzunzehtt ^hren hat noch kein M-^n'^ von Frisch-blei^n-Müssen zn sprechen — verstanden?! Nun jkaffee. dalli!" Schnell lvar Dietlind draus^eu. Trin knurrte Erlvin Herrmann: „Laß doch das Mädchen hier, ^'lhelm-Warnm schickst du sie 'raus?" „Du sollest doch das penible Fra^envin-nier fenl»en, Erwin! Die schenkt dir letzl leinen Blick, sage ich. Mag uns .itafsec vr'nflen, dann wird es Zeit, daß wir schla'en gehen. Schließlich habe ich lieutc nachnntlag doch noch so etlvas wie Pflichten ineili-'n s^^ästen gegenüber." .'^x'rruiann straffte seine Nestilt. -vankte aber doch noch recht bedenklich Er gab ^ich zllfrieden. Es konnte ohnehin di'ch unr eine Frage der Zeit sein, ivann »^r Dieüind Dür-rent^r'g endlich besitzen würde Dazn rierlMlf ihm ja sick>er die dicke Frenndschast mit il)i'cnl Stiefvater. „Aber bald inuß es anders .lxrden, Wil-l>elnl, das sage ich dir. 'Allzulange laß ich ntich nicht mehr vertröste,,! Mel„ Geld 'st doch f«'in Blech..." „.Halt je^t R»he. E»wii,! Ses) oich. gleiche wird der Äaffee toinmen, sonst ! l^lä^v Blitz ein! Verlaß dich dranf!" Indes surrte dranßen in d^'' i^iü'l.e o» elektrische Kaflseemafchine. Die alte Ds)erese ka,lnte di«^ Elle, in der Herr .Herfurth immer bedient !.?i,' vollte^ sie kannte auch sei,te fürchterliche l^robl)eit. sei' nen Jähzorn — und mich seinen «»^aß au' Dietlind, die es als Ztind aus er'lcr Ehe ?>«'> Frau .Herfurt'h sehr schwer Haiti Deshalb lief und rannl.' sie zeyl. stclll<' Tasse,, und Tablett zurecht, goß Milch ein und legte die doppelte Portion ^>cker für Herrn Hcrrinann' auf den Teller. „Ach ja", sagte sie schiver und str.^> -lind .Ertlich über das .Haar. Da.' i^'Zädcki'n lächelte tapfer. Therese nickte uur. Sie ,vußte -u tUlt, 'ru? zwei Jahre bedeMeten. Zn-et unter Wilhelm Herfl»rleh. Wie alle, die Dietlind kann-ten. hin^ sie luit liebevoller Vei.chu:ug c?n dein stillen, schlichten Mädchen „l^be es Gott. Dietlind! Sie oür»cn 'n»r nicht j'lbelnehmen. wenn inich da> inin'er wieder anlegt. Aber sehen S'e. nni nuinn zu .Hause auch zweierlei ^tind^t >nd deln ging es gerecht zu. Wonn! hablil ?>" das nur verdient?" „Pst . . . Still, Theresa' . ^rili! ?ei v nünftig. Wir s)aben ,lt>sere Arbeit, das 'st die einzige Trösterin in Leid nnd !t? itt,nier nissen. .Hcht du alles sertig? tAileich wird der Hausdiener kommen, er mag d'c Tisch' > nd Stühle im Garten richtig au'itell"., nnd Decken auflegen. Du weißt die 'kelln^r t">n° men zlvar ,ncht vor sechs Uhr: nlier inllner^ hin ist es mißlich, dnt«r«»»»nt« un«t »dsntvuvsliek« Krisdnl»»« «in«» kvimisek«« »l sich auch zwei Chi-ilesen. Als die bezo>pften JüWlinge erfuhren, daß eS wieder m eine Tigergegelid ging, waren sie evst dann zu bewegen, mitzukommen, bis sie sich sogenannte „Brahma-stÄcke" besorgt hatten Es sind dies auf dünneil .Holzstäbcheii befestigte Weihrauchklünip-chen, die verbrannt ivevden und den', der sie verwendet, vor Unglück schützen sollen. Oder sie entzünden kleine Raketeii, ähnlich unseren „Fröschen", um ihren G»tt zu ivecken und den bösen Geist M vertreiben. Endlich schreibell sie ihre Wünsche auf kleine Papierstreifen unld verbrennen diese in dem Glauben, dadurch gegeil -jedes Uilgemach gewapp-net zu sein. Täglich vor Einritt der DunkeHeit und sonst auch vor jedem gefährlichen Unternehmen wiederholen ste diese sonderbaren Gebräuche. Der Marsch zu deii Brutplähen der Se^'« schildkröteii gestaltete slch sehr schwierig. Der KMweg durch den Urwald war nur schlecht gaiigbar; riesige Baumstämme inlt Durl^esfer von zwei bis drei Metern lagen ofr Pier über den Weg und zwailgeil uns, ullteu durchzukriechen oder mit gegenseitiger Unterstützung darüber hilrwegzuklettern. An ein Uingehen der Hiiidernisse war wegen des dicht^eil UnterhAlzes nicht zu denken. Sehr nnangenehni il>aren hier auch acht bis zehn Meter laiige, dürre und init hakenartigen Dornen bewehrte Farnwedel, i»ie uns den Weg versperrten. Da ich allein mit Schlcheii beklei'det war, hatte ich daS Vergnügen, die Farne durch Niedertreten für nleine Leute unsckiädlich zu machen. Gegen fünf Uhr abends erreichten >vir das Meer, doch ivar es noch nscht jene Stelle, wohin wir eigentlich ii>ollten, um an die Nrntstätten zu komnien, niußtsn wir iloch einen dichtbewaldeteil Rück^'n mit sehr stei-leii Hängen nehnien. Ein kaunl den Naiiieil Steig verdienende? Weg führte steil aufwärts nur langsam vorwärts. Die Soniie stand schon sehr tisf. Ms ist iim mühsmiiein Aufstieg ivegsu-cl^end vor mich hiilsah, erhob sich Plötzlich mn in der Entfernung vo,l etwa lD bis 40 Schritten, ein mächtiger Ti-ger, der einen Moment verhoffte und danii, ohne es.be-sonder.5 eiUg zu haben, int Gebüsch verschwand. Leider n»ar ich nl diesem Äugenblick nur nnt dcni R'?volver bewaffnet; die Geivehre trug ein Malaie, und bis mir dieser den Stutzen gereicht hatte, »var es zu spät, um ntlchzuschießen. Von da an hatte ich gi)o^e Mühe, ineine LelUl' beisannnen zu halten. Mit dem schuh-fertigen Gewehr in der Haiid, die Begleiter knapp hinter mir, drang ich nun Schritt für schritt vor. Der Weg wurde immer schlechter und verlor sich allmälig ganz; nur Mlt denl Kompaß k'vnnte ich noch die allgemeine ?^!chtullg gegen das Meer zu cinhalteii. Die Nacht war hereingebrochen und in der Dunkelheit vermochteil wir nur m^hr krie-cheikd noch ein kleiiles Stück vornaärt« zu komnien. Eildlich konnte ich eiilfach ilicht inehr we.-ter uiid !^schloß, an Ort und Stelle zu nächtigen. Mr standeii. von der Nacht überrascht, mitten im tropischen Urwald. Dazu hatte ich daS Gefühl, daß der locker gemachte Tiger uns fort begleitete. i Leises Brecheil im Unterholz il>ar a-b und zu rixhts von uns zu vernehmen und bestärk te inich in dem Glauben. ^ Wähvmd meine Leute an der Herrichtung des Nachtlagers arbeiteten, kam eiiie Retterin in Gestalt einer frischi?n Brise, die das Tosen der Brandung des nahen MeereS her-I ilbertrug. ! Neue .Hoffnuiig und mit ihr neue Kraft ! ließen mich ab'.'rinals alufbrecben und nach eilllger Zeit waren wir am rollenden Straild. ^n einer iveitereii halben Stiznde hatten wir auch unser Ziel, eiile alte Malaienhütte, erreicht, ivo ivir endlich gegen elf Uhr llacht erschöpst eintrafen. Die offeile Hütte bestand eigentlich nur aus vier Pflählen und dem daraufgesetz^en Dach. In der Mitte des Raumes befand sich' eine aus Prügelholz hergestellte Schlafstelle', die SV Zentiilreter hoch, 3 Meter breit uiid M-eter lang war. Rasch wurde nun Feuer ge»n iZer Lichtstrahlen im Wasser nicht geiian und traf knapp daneben in ii^'n sandigen Gruii^ Das tt^rolodill, statt ins nahe Meer zu ver' schwmden, legt^.' sich zum Erstaunen aller lanffsanl auf den Rücken. Es war durch den Wasserdruck betäubt worden. Einer inomentanen Laune folgend, ließ ich den gefährlichen Wasserrräuber rasch ans den? Wasser ziehen und mit einem Seil an den nächsten Baunl anbinden. Es dauerte uicht lange, bis das riesige Tier aus der Betäubung erttmchte und ivr? rasend herunl.zuschlagen lwgann. RiSlxr hatt<' ich keinen Begriff voil der Ernst dieser nahezu 7 Meter langen Pan-zer^'ckilse. Was in den Bereich ihres Sck>n>an-zes kanl, ivurde krumin und klein geschlagen. Was der Rachen err<^chen konnte, wurde zer malint. Denkt man 'dazu noch an die Schnel-ligkei. der Bewegungen im Wasser, so lvird nlail beiireisiich finden, weShall» das Krokodil von den Einborenell im Wasser eben so sehr gefürchtet wird, wie der Tiger auf denr Ein Bollmantelgeschoß aus dem D^nn-ltcher lähmte das wütende Tier fiir immer. Bon hier aus zogen Mr flußausivärtj iveiter uiid fandeil kaum Schritte vor der Hütte entfernt vier frische Tigerfährten^ die über den Fluß gegen das Waldgebirge ftkhrten. Nach den Spuren uiar es ein T' gerpaar mit zivei halbwüchsigen Jungen. Aus diesem Wechsel ließ ich für die wn,-lnende Nacht einer der mitgebrachteii .Hunds als Köder auslogen uiid dabei eineil Selbst» schuß errichten. (Schliitz folgt.) b. Mein Gs«atagsblatt. Die letzte Folg? behandelt die Frage der BorkulUir voil Früh geinüse zur Erreichung einer Früh-rnte. Au» ßerdenl finden wir iii dieser Folge noch viele Pmktische Wilrke für Haus, Hos, Feld un> Garteil. Probenummern gralis durch de« Verlag in Neu-Titschein. Prei.^ pro Bieriel' jähr Din. Z4.—.. b. Die Küche der Aukimst. Bo,l Elara Ebert uiid Dr. Ragnar Bcrg. Verlag Emil Pähl, Dresden In Ganzleineil 4.50 Mark. Die aiis dein Gebiet der LebenserneueruiiK außerordentlich bewanderte Berfasseriil ha! in eineni iieuen Buche unterno-ininen, dit Er-gebnisse der neuesteil ErnährungSsvr' schung in die unmittelbare Prai'is der Hans^ fran Uiid Köchiil umzusetzen. Die Verfasse-rir zeiqt danlit, ivie manigsaltig und schnlackt l)ast auch die reiil fleischlose Kost sei,i kann, init der lilan dein menschlicheil Körper allt zu seineul Aufbau ilotZvendigen Stoffe au? kürzesten! Wege zufi'rhrt. Nicht verschwreg^'st sei, daß »nan sich auch bei reiller Pflanzen-koist grundsätzlich falsch eriiähren kanii, llnd deshalb ist den eigentlichen .^'ochvorschristm< ein erläuternder Teil des bekannten Ernähr rungsphysiologen Dr. Ragnar Berg voran» gesö^ckt. Das neue Bu6) ben>eist, daß dit fleischlose Küche sowohl die Ansprüche vcrivi>hnteste>i Feiuschinecker zu befriedigeil als auch de,l boscherdeiisten Tisch zu bere'' chern vermag. b. Eine neue Schubert-Viographie. d«^c Reihe der iii iveitesten Musikkreisen bekainli ten Biographieil „Die großen N!eister des Musik" (Akadeinische Berlagsgesellsck)as'' „Atheilaion", Potsdam) ist jetzt aus der Fe^ der des Breslauers Mniikwissenschastler-Walther Vetter eiil neues Buch über Frmli Schubert, erschienen, das ein gleich schölle-.' Denklnal für den Menschen und ^^wsilei darstellt. Buch führt den Leser in ei' nen eilizigeil einheitlichent Zuge von der Ge burt und deit ersten Reginrgen geistigei-Werdens bis zum Tode und der geiftige:' ^Vollenduilg. Das Schassen des Meisters er ^sährt eiiligel)endste Wi'rrdigung. Das Nedi j ichaffen wird in seiner Gesamtheit als ein heitlicher und geistiger OrgamÄnus »pwer tet. Sehr griindlich wird ^sonders das in strumentale Schaffen beleuchtet, und auch dic' erstaunlich zahlreichen Mhllenn>erke erfahren in eiiienl besondereil .ffapitel eine sari> liche Würdigung. In gosoiiderten, o>;anisch sich eingliedernden Abschilitten behandelt Better ^anz Schuberts Persönlichkeit, sein Verhältnis zu den Frauen uiid die in die sein Musiker^sein^ so überaus wichtige Wsch' ^elivirkuug zwischen der Natur des Men' schen und der Seele des KüiMers. Diese lc-beiidige und Mare Biographie fornlt erfolg-reich das Schubertbild unserer Zeit. In ih-rer ivissenschaftlichen Bedelltung, der guten Lesbarkl?it und mit der Fülle sorgsani ausgewählte? vorzitglich n^iedergegebener Ml' der ist sie eilie hi^st wertvolle und schönt Erscheinung iui mirsikaliichen Schrifttum d<" Gez^enwart. b. Paria . .? Das dritte Reich des Eros. Von Rulh Käinpe. Anialthea Verlag, Wien Rllth Käinp!? hat sich ein außergcivi.hnliche-' Thenia ausgesucht, ilvlches uiit dichter' schier l^staltttngslraft zn ivrvind^n weis;-. Das Bu5) ist in Roman form ^L:hal:en. „Ma?ibm?er Nlnmner Ü3. Mittwoch, den 4. März 1936. 5t«tlicks KIs55«nio«sri« Da ?!«dun««iplan «tvr ver«sn«vnoii Zl. K«in«lv 6er 8t»«tllolivn KIssssnlottvrle mit seinett lntervsssntvn /^ealwruniesn de! «len I^os-KAulvra »erovvn ^nklsn« «vlunäen Ii«t uaÄ ille l ose selten» ilsf d«» voilmiiektlUtsn Verktluter unlt ltoren Ludvortreter vollkommen ver» «rliien ^sren, kelioK «lle Stsatllelie Kl»»»ealott«r>e cllesvn ?lol^un>r»^ plitn i'iieli küf llle tol««nlle 32. I^umle. Olo l ose «ler ersten Klasse llvr ZZ. Ie »ln6 kertlslksstellt un6 >vei^n »d 4. HI»r- 6. la Verlrolir ««drkelit. u. -Hv. ln lvv.0«0 «»n> 2en l.o»en vle ?lol,un« tlnÄst ststt ln lle» I. »I«»« »m 7. «I»«I ». 1»3S ». »»I 10. Fimt n ,, „ 12» »V m. .. ., s. »» IV. »» »» F. »» V. „ vom 7. »» ZH. K«»«»» ZH. K«»«»» »? »? Der l^sls iler l^o»v Itlr wäe ?leliun««lcl»»»v detrtiUt Itlr ä»8 «snrv l oi» Vln 2W.—. tür äss I,sldv l-o» Vln Kvv.— unÄ lttr äss Viertvllos 0«a 5S.—. l)er ^«rt aller Greller Zusammen delliutt »leli »ut vln s«.320.000>^ Vle lauteaitv Kunäe uii^akt 9 prAmlan. u. Vln l.0«Ul00.—, S0«.00a^» 400.0W.--> un«l tsrnsr-u Ol» 2lW^VVV.-^ u«> »Iß 2MLVV.—. « um> 6s» T^rsllors qui «In I.«»8 Mn 3.700.000- fiir äle ^u»->Iilua» Ä«r rrok»r dür>!t «ler Vl« l^os« slml d«l 6va d«vollmllol>tt«ton 1-<^vorlcHuI«ki» uMt ä«k»o Sadvvrtrstsrn, 6le « ln Illsv UrttVeron Orten Ullit» er^llltUok. eln«elivn6e Inwrmatlonen samt «low ?labiin«»i»l>w um> Äva a«i»» melnen l^vKsln sln«! aui VarlanTen del allen l»Gvo«mNoktl«t«n verlciiuiern vrlUUMeli. ^lt äom ^nkaui ävr Klagsvalose unterstützt 6er KSutor, al»»esv> I»en vom per8Ünllolien stiut»en. 6on äle otterlv dtvtvt» äls Vollts» vlrtselialt» äa» tievert>e. 6lv Industrie unrl 6le Ii^vsltllvn» Äa 6or Kslaortr»« a>» «l«m l.o»vvrkauk 6«a orvLlwten Zvveken in «letelior Meltv »ussUMrt wlkil. bvliZÄU««. ^ »»XMß«» 6t« l» l >»t. 6»» V»»il»>^t« »» veksnntirsde. l^ti je- öermlliiil. lnemeni iVlann -XI'ns I^elioiin I^ntel.^'tüt^nlnxcii uiuor V^er5«r- tiiiiik ineinc'r clrci unc! nicitter per^ciii :>U!jj'.uwlLk?n. lüi icii klir micll l'iicl incilie cjrcl I L i iii. Ksulmann. »elitlürt. ^'illisclit !>ic!i :>!» I)c!,tvlie>ici?ni t^t.>ieliütte mlttüt »; 'nit Ä» l)lt> Z!» Iiet.'illkc!' ^11-iniiic unter uii clit: Verw. 2.?w ^ektuNU Vsmvn! UuU^r>ve>lc.i, mir 6em Apparat >.l'iilti»cllrUt« init (jilroiUie llxl lii!Il«.?ii i^eiscii kei ^tekan ^^to.inZek »s^ici«), Ore>!!>ite uv«nt. KoLtpla»/.,. 2ZlZ Netmsrbvit ^virä nicii. VLi-vv._ ^219 i^ekmjLrsvIke. l^ovutivU- unü XVat:eli8Lkimer>I!^7.t:Ni?une. tvo u1. 2^. 222^ kl»mUlv»l»au8. ^ !icli. !e-I,en(lv5i uli^ tttte-; lnvLiltur. uiikelu8tet, rentitbe!. ^^Lleecii. s?o>?vn t;le>cU'verli«e» ^U8l!1NtÜLK 7.U tl u-«esuclit. VV^rt 2<>llU>0 k^itliere ^nsabLn )!Us Ver fükunt!. Okferteii nzu?r i^l. UN (!>e Voc^. 2l>jv Kaule altes Vol6» Silbvrkro» nsn, kalseliv ?Akne zcu tlückgt» preison. 8tumpl. Loldarbei-ter. ?(vroSIta cestg 8. 3857 Nie spsrssmL N»u»krau <^iL XVÄsclie Kol uns ^vasclien. ?ic!u,iien6, ilvkionlsck unä dü-lit:. untcedii«Llt pro k« Vi«. 5. Xrutieii. t^emäeu. V^^rkö^Lv xliirken tlnä ditev!» >v!r erst» t^ekorxeujiten Ae sick ^btw-von Ul1(t ^ustvllunL itt« Ituu.',. I. /Vlurilxircr Dampk-xvü!zc!»ere! pvNklM. I^sridor, tVu»M0l» v?rö «ekuukt treLen sowtti^'e luNL. ^usclirtktsil unter ea-m takoj« all 6ie Vervv. 2l')! W «t «M! A.>Ml N« kel vOr6vrI»«ue« uncl llberlaatetom ^ S ^ « Ho^veGi»i»G>», bo»ii»vk«l«m ^ »«! »MZMM 8cli!slz:lmmvr. »rut erkalte«, iitttort XU kiluicli ilvsuciit. '/u> «ickrikton un-ter o Imiten» UN Verv._ 2l90 vl»»vstti> mit 1 ürv 2U ksutcn kviiuclit. ^useUr. mit Uer (Zrüktt uncl »les I^!t.iüeL unter »privut« !^n cl!°.' Vsrv. DßA ^HAßßß^MßDA i>eiiöne8, »erÄumlviüs t^liai Uli iler tlÄUptslrai^L is! .^ysort ?u vermieten, ^är. Verv 2l.^ Zetir »cliüttvti. reittL5, müdl. Ämmer itir seinen 5,^ll^ter. — (^Lnkarjeva t1<)uiw»rrerre Uttkti. Lin 2lmm«r unä XVvtlrstüttv ?u vormieten. ^u/ukrttL«o: Vetrlnj.'^kÄ ul. l.^. 2WS (jut erlwltenL smuiiüs'^te '.!«» tl»H»a«aO »u ktluteii «ekiucilt. Verv. 2!92 j^otvrr»!«. SUU c?cm. uüt -ici^.r l^me öe^vAieri. /u tl0?;uckt. ^ilirseon!n ^or X^er->vsttune »mter «Z«W eci»^. StA? ^olmu«!. ?jmm^r u. KiicUc. 2u vorniieten. ^lLt<8uncIrova t:e8^irä uui Kmit u. ^VatinuttL kon«?mmeli. /^Ni^utritileii iVl!In5liÄ nllsir 39. I>1ovuk. 2l9S lew (j«»ekAlt»lo>t«l unä eine Q'ar?vn>vc>!un>ttk ist ad I. ^tir? 7U vermieten, /^nziulru-»xen in äer Kin<»k!»n?!ei. -»^liriU-«ki iril?««. t87fj I^eines. mLbl. /lmmvr «n 1 o^er 2 Personen, nut lxler n^ne VerpfleLunL. vermieten. Vraz»)va 2 N. recnt^. 2214 tiraKe«. müb!. Limmer an bes-i»sren ttorrn. bevorz^ULt Ol?l» Äer, XU vermiete:,, ^är. Vsr-v/situne. ' 2ZI3 Vrelrlmmvrvokuav». t^nnni«, ilk l. ^pril 2u vermieten. Ko-roSka eeSta 52 I. 2222 Sotlvnv. zonm>;v >Vvl»«i»U, Limmer, Küclie ullä mit I. ^mil 2U vsrmlvten. — öetnavsllkl c. 29. 2221 l Ilmmvr unl! Kuo'.ie nn /.vel Personen vermieten, ^lir. Ve?v. 22S^^ Oute SINUsr ditt»m«»clZl»o unä einikce alte iVlübo'stüeks verktluien. ^nsraLvn: t^Iospo-slcu. 5't-I. 2197 Verkaufe bill!« fast neue lim. m«r- «aä KUetivoeinrit^lttani. Minsks N-Il. _219h Veriutuko prsjsvört alte. '^ert. volle KaastarbsitmSdvl. Xch. Vervv.__2Zll5 ^vrtlielmll«»»». T^eräexeseliirr utni Versekie- äonos, l^aeer!igu8. iVloN?l» cestt» 29. ?V2! Lleeantvr LlaspÄnoor^vaUen mit Qummidereifun« unä tlu-te8 demtit«. 1217 ^lntvr »nit S-4 ^rdsltsiiiÄt-tsn suekt >V«in>lUt 8v. Peter. 28. Vasvwst o». 3t> e» tef?entner 8iikkeu xu vvrlvau-ien. > ?2^ . mit ?ptacl>ke.int. nissen. s«il. viinsvltt LteUe 2u än6eru. Unter »1'iiciittk« »n 6ie^Verv. 221fi Suekv ?vvl»ili>msrvokniM« mit daä pro ^prü. l^vvor-!U«t k^eilvl^erio. Unter nix« an me Ver>v. 2i7<) ^oltkuti«. I^imlNVr unrt Kücke. tilr sokort «Ivr l. ^prU »:e-iiuckt. Dn^or »Llldo« an Uic Vorv. ?202 ßMIl« bel Kranrsdlüsen. Vereleleken lu«! Süv-Ucltda ^.lA880ll äor ^«tltuliorkulosonll«» ln i^itaNbor! Zpenäen übernimmt auoli äis »ü^aridorer ^eltunx«. Kojnpl. 8eiil»ltlmmvr. unU Kiteiiellvinriciltutt!? diliiest 7.u vvrkuuken. /Xnzukraevn'. ?Io-vvn»kA 1'Ur 2!^5 I>s»»Ir»sST»r»S Vir ole«a ti«sk«tzvexti»n »!l«n liökvn k^rsun' «I«n uil6 kelr«»ut»n für 6i« »m 1^viel»«nkvs»axm«»o uii»ei'«r AUton Butter, ^roL» Mutter» äck«fe»t»r, LekwÄz^riv. 6er k'rou ItssiiNS Vl»v« ^ »o ^is cten i)sii,»ivg^»t «ter tiesrll!,^vi> 2208 Dlv tr»u«r«6 Nwterdlledoavi'. c!l»etrl: