Deutsche Macht Kerausgeöer: Herßard Aamßerg. ttt tm'tfK W»«I er ich«»» jAoi €tnn1«s und t onrnHog ««I,,»» an» foflrt ihraimt b«r «o»»l°,»»»t X i t 6 tt k ■ a t f) für Stlti mit z««ell»»g i*'# £«■• «onatlKt fl. —AI. »irrttliUii« 'It. l.SO MM »■ 3- ^onumtia ft. «. Mi, P-«i>n1?nbH!»>,: ot«iiflt4btti® (I. i.«e. »»Ibjähri, fi. S.*o—, ganjäktig (Stn}f!nf Kämmn 7 k. *ni« i gt» «Kt»en n«® Zttril *«i •ttmn fciftr:siolun§tn mtlnntfnCf, Nochl,tz Alle I«d»!r»d«- Zlnt^»dizu»s,».>»ft»Ilrii »k« z». ,nb A»»I«>!»»» »lyi»«» (Kiat woll«» bri« ?»n»alt«r bet SrutUtn w-chl tan v C*Hi|t ! «itlmoO u»b Samstag 10 Udi «'oraisloa- Sftfriftuubtn van 11—1» Ul^ »ormill»,« an» »»» »— S lltzr .»,« 'uns!« wnbrn °l!« i» tMa» 8. I. 6totf. Lpr«»»,»d«» »«« $«au»g«!sUi eingewanderien Slaven von Hau« zu hau», um Unterschriften für eine Bittschrist zu iammeii,daß in der deutschen Stadt Cilli gemischtsprachige Straßenauffchriflen eingeführt werden mögen! Die Bittschrift kann nur den Werth einer Kundgebung haben, die Unruhe und Erregung in der Bevölkerung er-zeugkn toll Diese Leute mögen kein friedliche« M«neinand«rleben. Immer muß gewühlr. immer mu« der Haß aus'« neue gereizt werden. So bandeln die zersetzenden Elemente ein s Staates. Die Deutsche Wacht bat schon in der ZiAmmer vom 31. Juli ihren Standpunkt in zitier Sache gekennzeichnet und sie hat auch die Stimmen der Grazer und Wiener Blätter »»edergegeben. Uebereinstimmend wird da« un-finnige Verlangen der Slooenen verurtheil«. Daß die Einführung gemischtsprachiger Straßen-aushusten in Cilli dem Geist des Gesetzes widersprechen würde, liegt aus der Hand. Aber vichi ««mal der Buchstabe des Gesetzes läßt sich dafür geltend machen. Was sollen slavische Aufschriften in einer Stadt, die außer slowenischen Advocaten nebst ihren Schreiben! kaum f ü n s slovemsch gesinnte Bürger zähl» ? ffio« hier slavisch ist, hat sich eingedrängt, um den Frieden der deutschen Stadt Cilli zu stören. Daß die wenigen eingewanderien Slooenen üdrigenS recht gut deutsch »erstehen, weil sie mffen, daß da« Gebiet der windischen Welt-sorache über Steinbrück nicht hinauSreicht, ist bekannt. Auch sie haben demnach keine slavischen Aisschristen nöthig. Bleiben also nur noch die »indischen Dienstboten, die aber «eisten» ebensowenig slovemsch, als deutsch lesen können, und die Häftlinge deS Strafhause«. die bei der Volkszählung als Slooenen mitgezählt werden, damit die deutsche Mehrheit Verhältnis-«äßig geringer erscheine. Ferdinand von Saar E« hat sich schon häufig >as seltsame Schauspiel wiederholt, daß ein Oesterreicher im Auslande viel früher Anerkennung gefunden hat. al« in seiner Heimat. Allerdings hat da« Wort Kemo propheta in patria eine so allgemeine veoeiiiung. daß seine Geltung auf dem Gebiete der Literatur j«st uicht auszufallen brauchte, und °« «llerwenigsten da, wo e« sich um die Wechsel-veziehungen zwischen dem Reiche innerhalb der schwarz gelben Pfähle und Deutschland handelt. To war e« mit Robert H a m e r l i n g ; so ist eS A»s e g g e r ergangen; so und nicht ander« hat eS dn Mann an sich erfahren, bei dem wir heute nu wenig verweilen wollen, um uns seines Werthes vollauf bewußt zu werden und zu freuen. Ferdinand von Saar. Nun ist e« freilich wahr, daß e« kaum einen lIebildeten hüben oder drüben geben wird, dem bei der Nennung diese« Namen« nicht auch der ?lanz einer der hervorragendsten Erscheinungen Ix« zeitgenössischen Schristthums vor Augen träte. iUan begegnet dem Dichter, welcher, obwohl nicht fern« vom sechzigsten Lebensjahre, sich in «oller Rüstigkeit und Schaffensfreudigkeit rührt, ost in Zeitschristen! und wenn es einen beson-deren Festtag zu begehen gilt, so wird eS unser Sobald wir die Unterschristen zu Gesicht bekommen, die hier und auch in Marburg und P ? ttau unter allerlei Vorspiegelungen erschlichen werden, werden wir sie mit den nöthigen Aufklärungen veröffentlichen, damit man weiß, wer mit den Ruhestörern gemeinsame Sache macht. Man sehe sich also vor; Ausreden gelten nicht! Unsere Parteigenossen aber fordern wir aus. wachsam zu j s e i n. Wir hoffen übrigen«, daß die Regierung die i Kraft finden werde, den Unruhestiftern gehörig auf die Finger zu klopfen! Hitet und chrden. In Wiener Hofkreisen erzählt man sich, der Kaiser habe, nachdem er einen geadelten Kaufmann in Audienz empfangen hatte, den Grafen Taäffe vorwurfsvoll gefragt, wie er einen Menschen, mit solchem Aeußeren zum Ritter vorschlagen könne: und der Ministerpräsident habe lächelnd erwidert: O, da sollten erst Majestät sein Innere« sehen! Die Anekdote ist jedensall« gut erfunden, um die Thatsache zu beleuchten, daß die Regier» ung oft selbst nicht ganz fest von der Vortrefflich-keit der Leute überzeugt ist, die sie mit Titeln und Orden beschenki. Für gewisse Verdienste besteht eben die übliche Belohnung in eine« Titel oder in einem Orden. Der Ausgezeichnete braucht im übrigen keineswegs — ausgezeichnet zu sein. Das gilt für Kaufleute, Künstler. Gelehrte und alle, die, von der Regierung unabhängig, einmal in die Lage komme», dem Staate durch geistige Arbeit «der durch Unterstützung der Armen einen Dienst zu leisten. Anders wird da» Ver« hältnis gegenüber den Staatsbeamten. Wer einen bestimmten Rang erreicht hat. erhält be-stimmte Orden bei bestimmten Gelegenheiten. Wird von der Regel abgewichen, so hat e« meistens seinen Grund. Nicht nur die außer- Sänger sein, welcher dem Reigen derer, die zur Weihe der Feier beitragen, ein charakteristische« Gepräge leiht. Allein man muß sich »ergegen-wältigen, daß e« ein reiche« Dich »erleben ist, welches mit diesem Namen verknüpf» erscheint, und daß die ansehnliche Zahl der Werke durch-au« nicht jene Verbreitung gefunden haben, die sie verdienen. Wir wollen indessen, «he zur Betrachtung derselben geschritten werden soll, feststellen, daß da« bisherig« Erdenwallen de« Dichter«, welche« sich keineswegs nur auf einer dornenlosen Bahn bewegte, eigentlich wenige Stationen zeigt, die für un« bemerkenswerth fein können. Saar wurde am 30. September 1833 zu Wien geboren. Frühzeitig war ihm da« rauh« Los eine« Krieger« beschieden. indem er im Jahre 1849 in die Armee trat. Ein Jahrzehnt später sehen wir ihn aus derselben scheiden und 1881 in Blansko bei Brünn sich ansiedeln, wo er mit geringen Unterbrechungen auch jetzt noch seinen Wohnsitz hat. ES war vielleicht der italienisch« Feldzug vom Jahre 18.'»9, welchen der Dichter selber mitmachte, mitbestimmend dasür, daß die gewal-tigen dramatischen Entwürfe, welche in jene Zeit fallen, zur Reife kamen. Wo hätte auch der jahrhunderlange Zwist zwischen Papstthum und gewöhnliche Verleihung, auch die außergewöhn« liche Nicht-Verleihung eines Ordens kann auf solche Art Bedeutung erlangen Als der drutsche Kaiser seinem Mißmuth über unsere deutschfeindliche Regierung dadurch Ausdruck gab. dav er bei seinen OrdenSver-leihungen den Grasen Taaffe überging, ahnte er wohl nicht, wtlche Folgen diese Kundgebung für seine Stammesgenossen in Oesterreich haben werde. Die Zurücksetzung des österreichischen Ministerpräsidenten hinter den ungarischen wurde als Einmischung in unsere innere Politik ausge-saß»; und um zu erhärten, daß kein fremder Monarch zu solcher Einmischung berechtigt sei, ,«b man die Losung: Nun gerade! Die schwersten Wunden sind den Deutschen in Oester-reich erst geschlagen worden, nachdem der junge Kaiser den Grasen Taaffe in solcher Art gemäß-regelt hatte. Das Nicht-Verleihen eine« Ordens ist also in diesem Falle eine Quellt schmerzlicher Erfahrungen für uns geworden. Minder schmerzlich, aber für die Deutschen in der E ü d m a r k immerhin bedeutungsvoll, war denn auch das Vermeiden einer sichtbaren Anerkennung für unsere deutsche Bürgerschaft und die Nicht-Verleihung eines Orden* an den Bez»rk»tzauptmann a>« Anlaß der- Anwesenheit unseres K a i s e r «in C i l l i und in seinen Guuen. Daß der deutsche Bürgermeister unserer deutschen Stadt der slavenfreundlichen Regierung nicht genehm war. ist am Ende selbstverständlich. Und auch da« Vorgehen gegen den Bezirk«-hauptmann können wir n»? dadurch erklären, daß sich Herr Dr. Wagner bei treuester Pflichterfüllung doch jener Deutschenfeindlichkeit zu ent-halten wußte, die damals in Wien beliebt war. Sicherlich hat sich unser Bezirkshauptmann nie-mal« als Gegner der Slaven erwiesen. Aber, daß er sich nicht als ihren Paneigäirger bekannte, war Grund genug, um ihm eine sonst übliche Auszeichnung vorzuenthalten. Im Abgeordnetenhaus« wurden wiederholt deutschem K«ise«hum lebendiger vor die Seele treten können als in Oberitalien ? Hier sind ja die Stätten zu suchen, wo die beiden weltbewegen-den Mächte de« Mittelalter« aneinanderprallten; hier konnte am auSdruckoollsten die Erinnerung an die ergreifende Begebenheit wach werden, die eine« der unbeugsamsten Fürsten vor dem unbeugsamsten Herrscher auf dem Stuhle Petri sich demüthigen ließ. E« liegt in der Nmur der Sache, daß diese« Schicksal, welch«« »u Canossa seinen tra-gischen Wendepunkt fand, nach einer Ausgestal-tung in zwei Theilen rang. .Hildedrand- und .Heinrich« lod' — au« diesen beiden Elementen, welche >863 und 18«? selbständig in Buchform bekannt wurden, ist die Tragödie Kaiser Heinrich IV. zusammengesetzt, die dem Schöpfer gleich nach ihrem Erscheine« (1872) mannigfache Ehren eintrug. Leider war es dem großartigen Bühnenwerke wegen der maßgeben-den politischen und kirchlichen Rücksichten nicht vergönn«, etwa im Burgtheater auS dem Schatten-daßein eines Lesedramas an die Oberwelt wesen-hasten Lebens gerufen zu werden. Freilich sind auch die technischen Ansprüche zu groß, al« daß eine andere Bühne sich so leicht zu einer Auf-führung desselben entschließen konnte. Ein glücklicher Wurs war das Lebensbild „Deutsche W«cht" rfidjifdjen und dcS ungarisch u Parlaments f><« wirkt wurde«, endlich der Einfluß dieser Be-schlüssc au? Staaissinanzm u»d Volkswirtschaft, sollen im-Nachfolgenden kurz erörtert werden. Durch eine Reihe von Thatsachen haben die Geld- und WährunqSoerhällnisse in Oester-reich^Ungarn seit dem Jahre 1^48 einen ganz besonder? eigenthümlichen Charakter bekommen, wie in keinem anderen Culiurlande. Seit Jahr-tausenden haben die Culturcölker zur Grundlage ihrer Geldvervaltiiisse in manchen Staaten und zu manche» Zeilen Gold, in anderen Silber, in »och anderen bei; e Edelmetalle, Gold und Silber, gewählt. Man unterscheidet hiernach Länder mit Goldwährung, mit Silberwährung und mit bimeialliftischer oder gemischter Währung (Gold- und Silberwährung). Maßgebend ist, daß in einem Lande, in welchem die Gold-Währung herrscht, nur das Gold der allgemeine Wertmesser in. Die Goldmünzen des b.treffen-den Landes müssen nicht nur allgemeine und unbeschränkte, d. i. für jede Summe giltige Zahlkraft besitzen, es muß auch Jedermann freistehen, Gold, etwa nur gegen Entrichtung eines mäßigen Entaelts biefür. des sog. Schlagfchatzes, zu Landesgoldmünzen ausprägen zu laffen. Die Länder, in denen dem anderen Edelmetalle, der« zeit dem Silber, die zweite Eigenschaft, die sog. Ausprägefreiheii nicht zuerkannt wird, werden, wenngleich eine bestimmte Summe von Silber-niünzen im Unilaufe ist und >eder beliebige Be-trag in diesen gezahli werden kann, doch mit Recht zu den Ländern gerechnet, in denen Gold-w ä b r u n g herrsch?, da nur diesem letzteren Metalle auch die A u S prägefreiheit zusteht und dasselbe d e r a l l e i n i g e W e r t m e s s e r i st. Zum Unterschiede <>on der reinen Goldwahrung, nach welcher nebe» den Goldmünzen nur noch Scheidemünzen im Umlaufe sind, spricht nian in den letzterwähnten Fällen von einer hinkenden Goldwährung. Hiernach sind zu den Läiidern mit reiner Goldwährung Großbritannien und die skandinavische Union, zu jenen mit hinkender Goldwährung Deutschland. Frankreich. Italien, Belgien, die Schweiz, Rumänien, die Niederlande und die nordamerikanischen Freistaaten zu rechnen. Silberwährung besitzen Indien und Mexiko. Kein Staat besitzt derzeit die bimetallistlsche Währung. Die thatsächlichen österreichischen Währung»-Verhältnisse haben sich in den letzten Jahr-zehnten in einer Weise emw'ckelt, daß die österr.-ung. Monarchie weder zu den Staaten mit Goldwährung, noch zu jenen mit Silber-währuna, noch auch »» jenen mit gemischter Wäh-rung gezählt werden kann. In Oesterreich herrscht eine ganz eigenthümliche Papier-Währung. Wohl hat das k. k. Patent vom 19. September 1857 erklärt, daß die gesetzlichen 189? Landesmunzen in Silber auszuprägen seien. Die Goldmünzen würd«: für bloße Handelsmünzen erklärt, als gesetzlicher Landesmünzsuß sollt« der 45 kl. Fuß gellen, d. i. au» einem Pfund Fein-silber sollte» 47» fL, aus einem Älq. 90 fl. ö. W. geprägt werden. Die Laudesmünzen. d. i. di« L Guldenstücke und l Guldenstücke, ebenso die 2 Thaler- und 1 Thalerstücke wurden in der Art ausgeprägt, daß dem auf sie entfallenden Silbergehalte ein Neuntel an Kupfer zugesetzt wurde. Das Verhältnis von Silber zu Kupfer in diesen Münzen ist somit — 900: 100. Bei den Viertelguldenstücken ist dagegen das Per-hälinis wie 520 : 480. Auf Grund eines Finanz-Ministerial-Erlafles soll das Klg. Feinsilber wohl mit 90 sl. ö. W. in Silbermünzen einge» löst, jedoch ein Abzug von 1* für Prägungs-kosten gemacht werden. Aus Grund der erwähnten Gesetze und Per-ordnungen sollte in Oesterreich die Silberwährung herrschen. Bei der Einführung des Dualismus wurde das Münzwesen und der Münzfuß nicht für eine Oesterreich und Ungarn gemein-f a m e. sondern lediglich für eine folche Ange-legenheit erklärt, die nicht gemeinsam verwaltet, sondern nur nach gleichen, von Zeit zu Zeit z u vereinbarenden Grundsätzen behandelt werden soll. (§ 2 des Gesetzes vom 21. Dec. 1867 Nr. 146 R.-G.-Bl.) Die Hoffnung, daß sich auf Grund der gesetzl. Silberwädrung ein geordneter Geldver« kehr in Oesterreich-Ungarn entwickeln und festigen werde, wurde durch die unglücklichen Folgen der Kriege der Jahre 1858 und 1866 zu nichte ge« macht. Silber war gegen die den Umlaui neben der Scheidemünze fast ausschließlich vermitteln» den Noten der österreichischen Nationalbank nur gegen Zahlung eines sehr erheblichen Aufgeldes erhältlich. Dies Aufgeld stieg im Jahre 1859, nachdem es schon bis aus llt% gefallen war auf 53 £ ; im Jahre 1866, nachdem es schon auf \*U% gefallen war, auf '29*/4#. Nach dem Jahre 1874 sank das Silberagio und hört« endlich im Jahre 1878 ganz auf, allerdings nicht infolge einer definitiven gesetzl. Ordnung der österr. Geldverhältnisse, sondern weil auch dem Weldmarkte «in ganz beispielloser W e r t s a l l d e» S i l b e r S, das im Sinne des Gesetzes die Grundlage des österr. Währungs-systems bildete, einqetreten war. Daß vor diesem Preissall de« Silbers der Wert der österr. Banknoten so erheblich hinter dem des geprägten Silber» zurückgeblieben war. hatt« seinen Grund allerdings nicht in der sinanziellen Lage der österr.-ungar. Nationalbaick, des ein-z-gen ZettelbankinstituteS der Monarchie gehabt. Nach der Bilanz der österr.-ungar. Bank war dieselb« stets activ und wäre stets in der Lage gewesen, die Noten, die sie ausgab, einzulösen. Daß dies nicht geschah und nicht geschehen 2 von windischer Seite ungerechte Borwürfe Hegen Herrn Dr. Wagner erhoben, und der Minister-Präsident sah sich nicht veranlaßt, diese Vorwürfe zu entkräften. Ihm schien die Zeit noch nicht gekommen. Heute, nachdem die Regierung den Deutschen wieder näher treten muß, besteht kein Grund mehr, dem pflichttreuen Beamten die Anerkennung zu verweigern, und sie wurde ibm denn auch durch Verleihung des Franz Josefs-Ordens gezollt. Wenn diese Verleihung soviel bedeuten soll, als daß von jetzt ab der österreichische Beamte kein Deutschenfeind zu sein braucht, um die Gunst seiner Vorgesetzten zu erringen, dann wäre für uns schon viel damit gewonnen. Vielleicht erleben wir es auch noch, daß der d e u t f ch e B ü r g e r in Oesterreich wieder seine Gesinnung offen be-künden darf, ohne bei der hohen Regierung dadurch in Mlßkreti« zu kommen. Zeit wäre eS ! » • ♦ Daß auch andere Blätter der Ordensoer-leihung eine gewisse politische Bedeutung beilegen, erhellt aus folgender Darlegung der Grazer Tagespost: Herr Dr. Paul Wagner wurde im Jahre 1840 in Marburg geboren. Die Rechts- und StaatSwiffenschasten studierte er in Graz. wo er auch zum Doctor der Rechte pro-moviert wurde. Am 7. October 1864 kam er zur Statthalterei als Conceptspraktikant, im Jahre 1868 wurde er der Bezirkshaupimannschaf« Petta« zugewiesen. Von hier wurde er 1869 zur Be-zirkshauptmannschast Cilli übersetzt und 1870 zum Bezirkscommissär ernannt. Er wurde dann zur Dienstleistung bei der Statthalterei einbe-rufen und im Jahre 1878 mit der Leitung der Bezirkshauptmannschast Rann betraut. Am 18. September 1885 rückte er in die Stelle ein«« Statthaltereisecretärs vor. Ais Bezirkshauptmam, leitete er di« Bezirkshanpimannschaft Rann feit dem Jahre 1887 und seit 1890 ist er Bezirks-hauptmann in Cilli. Die Auszeichnung, welche Herr Dr. Wagner erhalten hat, wird im Unter-land« mit umso größerer Genugthuung begrüßt werden, als Dr. Wagner von slovenischen Fanalikern wegen seiner streng objectiven Amtsführung wiederholt angefeindet worden ist. Z)ie bisherigen chetd und Wäörnngsveröültnifle in Oesterreich Angarn von Dr. Max v! e n g e r. Das österreichische wie das ungarische Paria-ment hat die Gesetzentwürfe über oie Valntaregu-lierung angenommen. Unsere Gesetzgebung über Geld- und Währungsverhältnisf«, wie sie vor der Notierung der neuen Valutaregulierungsgesetze 1 sich gestaltet hatte, die Aenderimgen, die durch di« übereinstimmenden Beschlüsse des öster- InnocenS <1866). welches heute in vierter Auslage vorliegt. Mit den beiden !>e Will war eine derb-realistische Richtung dramatischen Schaffens eingeschlagen, aber schon in dem sol-g«nd«n Stücke Tempesta. welche« eine markige und kurzzügige Tragödie der Eifersucht ist. hat Saar den Boden idealistischer Leben«-anschauung wieder betreten. Es ist zu verwun-dern, daß sich auch dieses Werke«, welches alle Merkmale eine« bühnengerechten und wirksamen Dramas vereinigt, kein Theater bemächtigt hat. Mit dem Trauerspiele T h a s f i l o <1886) und mit dem Drama Eine Wohl-that (1886) vermochte der Dichter die Vor-züge, welche „Kaiser Heinrich IV." und »Tem-pesta* zur Schau tragen, mit zu überbieten. Inzwischen hatte Saar durch seine „No-vellen aus Oesterreich« (1877) sich de» Ruf eines feinsinnigen Schilderers und Erzählers, wie auch eines eigenartigen, meisterhaften Stilisten begründet. Seine „drei neuen Novellen" (1883) und das Buch „Schicksale" (>888) zeigen den Novellisten Saar auf einer Höhe, wie sie nur von wenigen Darstellern in Prosa erreicht wor-den ist. Es kann hier selbstvernändlich nicht unsere Ausgabe sein, aus einzelne der von einer dramatischen Lebendigkeit erfüllten Erzählungen einzugehen. Wir wären auch verlegen, sollten ders entscheiden. Der subjektiven Persönlichkeit gab unser Dichter in einem starken, im Jahre 1882 als erste, im Jahre 1887 als zweit« Auslage erschienenen Bande Gedichte Ausdruck. Wenn Manin Greis an die reifen Dichter die Worte richtet : Wollt ihr matte Dichter sein Auf de« Leben« Höhen, Schreibt un« Dr««en nichi «Fein Oder Epopöen: Sondern übt euch im Versuch Ar«b«r Jugend wieder, Den« de« Dichter« schönste« Buch »leiben seine Lieber! so sagen wir, daß vor Allen Saar diesem Wunsche entgegengekommen ist. Er offenbart sich in seinen Gedichten nicht nur als reifer Künstler, sondern er hat auch iu diesem Herzenstestament sich das Denkmal gesetzt, das „dauernder sein wird als Es,". Saar ist nicht blos ein aus-gezeichneter Lyriker, er ist auch der Begründer einer neuen Lyrik, und zwar der socialen Lyrik. Diese hat nun nicht« gemein mit dem wüsten Schall und Klang einer poli-tischen oder nationalökonomischen Einseitigkeit; sie hat auch nichlS gemein mit dem rauhen, heiseren Geschrei vorwitziger Jungen, die aus Widerklang einer >u Wohllaut getauchten Seele, welche die unsere Zelt zerklüslenden Gegensätze zu versöhnen weiß; sie ist das getreue Spiegel-bild eine» vornehmen GeisleS, welcher sich gerne mit bedrängte» Gemüthern auseinandersetzt. Wie tröstlich gibt der Dichter etwa dem mißmulhigen und grollenden Arbeiter den Gruß zurück: Du weißt »ich«, wie ich hämm're 11 xd keile lag für Tag. Und wie ich mich verblute Mit jedem Herten«schl»g. Solch «dle« Mitgefühl mit dem Geschicke derer, die vom Glücke enterbt wurden, legt unser Sänger in vielen formvollendeten Strophen an den Tag. Wir eriunern hier an sein« »Post-«levin", mit deren Vorführung er eine der so brennend gewordenen Frauenfragen, den Zwie-spalt, der zwischen dem Liebebedürfnis des WeideS und der Nothwendigkeit eines selbständigen, entsagungsvollen Erwerbe» besteht, in einem vor-her nie gebotenen Bilde berührt. Wie auS dem Gesagten hervorgeht, ist Ferdinand von Saar ein Dichter im Geiste seiner Zeit, ein moderner Poet, modern nicht im Sinne der vielen Falsch-münzer unserer Literatur, sondern im Sinne der ewigen Wahrheit. Er wird mit wenigen seiner 1892 lonnif, hatte vor dem Jahre 1866 seinen Grund in der sehr starken oft maßlosen Inanspruchnahme des Bankvermögens durch den Staat: nach dem Jahre 1866 in dem Umstände, daß I der Staat eine sehr große Menge von Staats-[ noien herausgab, die er gegni metallisches Geld I einzulösen nicht in der Lage war. weshalb auch I die Banknoten, nun nicht einen verschiedene» Wert der Staats- um Banknoten, ein Aufgeld der Banknoten gegen StaatSnoten zu bewirken, nicht l baar eingelöst werden dursten. Während das Acliencapiial der Naiionalbank beispielsweise im Jahre 1854 wenig über 30 Millionen Gulden, der Reserve'vnd wenig über 10 Millionen Gulden, das yesammte eigene Vermögen der ! vank somit wenig über 40 Millionen Gulden ' betrug, erreichte die Schuld des Staates an die | Nalionalbank den Betrag von 294 Millionen Gilden, diese Schuld betrug noch im I. 1855 253 Millionen Gulden und sank bis zum Ende de« Jahres 1857 nicht unter 200 Millionen . Gulden herab. Jnsolgr des Herbst'schen Bank-gesetzes wurde wohl diese Schuld bts aus 80 Millionen Gulden reduciert, welche durch den Antheil des Staates am Gewinne der National-dank alljährlich vermindert wird. Die Folge des Sriegsjahres 1860 war jedoch die Ausgabe von Etaaisnoten im Betrage von 312 Millionen Gulden. Diese Summe wurde noch dadurch ver> mrhrt, daß der Staat verzinsliche Salinenscheine bis zumHöchnb«trage von 100 Millionen Gulden emittierte, jenen Betrag aber, der nicht in Ealinenscheinen umlief, in Staatsnoten ausgab, so daß. wenn, wie dies beispielsweise zu gewissen Zeiten des Jahres 18!) I geschah, nur etwa 33 Millionen Gulden in Sal>nenjcheinen (Parteien-hypoihekaranweisunge») im Umlaufe waren, der österr. Finanzminifter das Rech» hatte, den Siaatsnoteniimlauf um 67 Millionen Gulden zu vermehren, ihn auch thatsächlich erheblich vermehrle. so daß der höchste StaaiSnotenumlaus im Jahre 1891 nicht 312 Millionen Gulden 1 sondern über 379 Millionen Gulden betrug. \ Eine Grenze für den Staatsnotenumlaus liegt nur darin, daß der Gesamt»,tdetrag der österr. ungar. Staatsnoten und der umlaufenden Salinen-scheine im Sinn« der aus die Zeit deS Ministeriums Belcredi zurückzuführenden Anordnungen 412 Millionen Gulden nicht übersteigen darf. Zum Schutze gegen die tzöotera. Die Deutsche Wacht hat kürzlich die Maßregeln bekanntgegeben, die der deutsche Reichs-anz«iger zum Schuhe gegen die Cholera empfiehlt. Heute sei der Auszug au» der Denk-schrifi mitgetheilt, die im Auftrage deS österreichischen Unterrichtsministeriums von den Professoren Hofrath Dr. Nothnagel und Dr. C. Kahler als An l«itung zur B e- und bewundert werden. Sein Name wird unzer-ttennlich verbunden bleiben mit dem Werden und Wachsen unserer socialen Poesie, zu welcher vielleicht nur Karl Beck nut seiner Verherrlichung der erdumspannenden Schienen und der Dampf-kraki einen Anreiz gegeben hat. Er ist indessen auch da ein ganzer Mann, wo «r sich mit Vor-gjngern trifft. Seine Sprache trägt stets den Stempel d.r Urfprüngl'chkeit; sie zeichnet sich durch Schwung und Bildhaftigkeit und künst-leriiches Maßhalten aus. Si« entwickelt oft Farbenpracht und immer Melodie. Unter solchen Umständen ist es nur zu natürlich, daß Ferdinand von Saar, wenn schon nicht zu den gestierten Lieblingen, so doch zu den angesehensten Dichtern unserer Tage gehört. Wenn ihm mancher Erfolg auch ausgeblieben sein mag. den er mit Rech» sich versprochen baden dürfte, so hat es ihn gottlob nicht irre qtmacht. Er ist eben auch nicht einer von jenen, die — um mit Eichendorff zu reden — ..aus Weltgunst lauernd, um schnöden Sold der Eitelkeit buhlen', nein; er ist einer von den wahrhaft Begnadeten, die. niemandem als ihrer Raiur gehorchend, in gelassener Ruhe der Zeit entgegenträumen, in welcher ihn«,, die Nation dankbar und willig zu dem einst k«rg bemessenen Sangerlohn einen dichten Kranz unverwelklicher Lorbeeren fiiat. t a n i Christel. ..Deutsche Wacht' Handlung der Cholera versaßt worden ist. Zum Schutze gegen die C h o l e r a » A n» ' st e ck u n g wird empfohlen Jtr« Berührung der Ausscheidungen Cdolerakranker ist zn ver» meiden. Die Hände sind in Cholerazeiten vor dem Essen und Trinken gründlich zu deSinsi-eieren. Zum Trinken und zu häuslichen Zwecken ist nur gekochtes Waser zu verwenden. Jede Störung der Magensuuctionen ist hintan-zuhalten. Insbesondere sind zu vermeiden: körperliche und geistige Uederanstrengungen. Ge-müthsbewegungen. durch welche, wie bekannt, die motorische Function des Malens leidet und durch abnorm langes Verweilen der Jngefta cartarrhalische Zustände der Magenschleimhaut erzeugt werden können. Ferner der Genuß un-verdaulicher, ungenügend oder unzweckmäßig zubereiteter Speisen, ungewohnter Nahrung«-Mittel, namentlich aber allzu reichlicher Mahl-zeiten, wodurch die chemische Function des Magens gestört oder wenigstens iniussicient wer-den kann, endlich der Uebergenuß alcoholischer Getränke. AIS ein zweckmäßiges Prophilactikum wäre, besonders dann, wenn auch nur leichte Verdauungsbeschiverden bestehen, der Gebrauch von Salzsäure nach den Mahlzeiten zu empsehlen, acht bis zehn Tropfen in ein Viertel GlaS gekochten Wassers. Nicht selten psl«gt sich zu Epidemiezeiten auf Grundlage der Cholerafurcht SiipfiS (Verstovsung) einzustellen. Dieselbe soll nicht unbeachtet bleiben, sondern frühzeitig durch Klysmen mit gekochtem Wasser bekämpft wer» den. Dringend ist vor Erkältungen zu warnen, durch welche canarrhalische Zustände des Verdauungstraktes hervorgerufen werden können, und Gewicht aus allgemeine Körper-Hyqiene (Bäder, Bewegung im Freien, genügen-der Schlaf) zu legen. Bestehende Magen- oder Darmcartarrhe sind aus das Sorgfältigste zu behandeln. Weiter ist während einer Cholera-Epidemie jede Diarrhöe wie eine Cholera-' Diarrhöe zu behandeln. Als Mittel dienen Gerbsäure. Darmclystiere und Opiumpräparate; als diätetische Behelfe guter Rothwein oder 3 letzten Jahren vollständig bewährt. Die Carbol-säure kann im Allgemeinen in verdü unteren Lösungen, als früher verlangt wurde, ange-wendet werden. Zu allen Abwaschungen, die bei Cholerafällen vorkommen, könnten unbedenklich zweipercentiae Lösungen ver-wendet werden. Der Chlorkalk ist eines der energisches! wirkenden DeSinfectionS-Mirtel. Aller-dings kommt er mit ungleichmäßigem Gehalt in den Handel und ist oft sehr unbeständig. Doch kann er bei Anwendung von solchen Mengen, daß er ei» Percent der zu desinstscierenden Massen ausmacht, besonders zur Desinfektion von Dejecten, eventuell Grubeninhalt u. dgl. bei Cholera unbedenklich eingerathen werden. Ein vorzügliches, überall z» habendes Mittel ist das K a l k w a s s e r. beziehungsweise die K a l k-milch, in solchen Mengen zugesetzt, daß die zu desinsieierende Masse «Grubeninhalt u. dgl.) ein Percent Kalkhydrat enthält. Aetz-Alkalien und kohlensaure Alkalien sind viel weniger empfehlenswerth. Kaliseife ist gegenüber dem Choleravibrio auch in mehrpercentiger Lösung gänzlich unwirksam und daher sür sich allein nicht anzuwenden. Von sonstigen billigen Chemikalien seien die Mineralsäuren «wie Schwefelsäure. Salzsäure) genannt. Ihrer Anwendung steht im Allgemeinen ihre Gefährlichkeit und ihre zerstörende Einwir-kung auf Metallgegenstände. aber auch aus Mauerwerk u. s. w. im Wege. Doch könnte sie bei Cholera immerhin verwendet werden, und zwar in Mengen, daß ein halb Percent bis ein viertel Percent freie Mineralsäure in den zu desinfiscierenden Massen enthalten ist. Geeigneter noch als die Mineralsäuren find die Gemische von Salzsäure und Schwefelsäure mit Carbolsäure (gleiche Volumtheile unter gute Kühlung zu mischen». Diese Gemische gehören zu den allerkrästigsten Des-insectionSmitteln. Immerhin ist die Anwendbarkeit aller solcher Säuregemische eine recht beschränkte, auch deshalb, weil sie mit eiweißbältigen Massen grobe, schwer durchdring- Cognac, Rum und Arac mit gekochtem Wasser. » • * Auf Veranlassung des Ministeriums des Innern veröffentlichte jüngst der Oberste SanitätSrath ein Gutachten über Wirkung und Anwendbarkeit neuerDesinfectionS-M i t t«l. Dem in jrtziger Zeit besonders bemerkenswerthen Inhalte des Gutachtens ent-nehmen wir Folgendes: Was die kräftigsten chemischen Desinfections-Mittel anbelangt, so steht ihrer Anwendung in der Praxis hauptsächlich der Umstand im Weg«, daß die meisten von ihnen hochgradig giftig und in concentri,riem Zustande ätzend sind, so daß es unzulässig oder bedenklich erscheint, sie Laien anzuvertrauen. Dieser Umstand bestimmte seinerzeit auch den Obersten SanitätSrath mit Recht, da« A e tz s u b 1 i m a t alS allgemeines DeSinfectionS-Mittel auszuschließen. Aber auch die C a r b o l s ä u r e ist, wie sattsam bekannt «st, in concentriertem Zustand ätzend und giftig. Das Ziel ist in der DeSinsectionSpraxi« natürlich immer dasselbe: Abtodtung der Krank-heitSkeime. Wir wissen aber, daß sich die Krank-hritskeime bezüglich ihrer Widerstandsfähigkeit in hohem Mgße unterscheiden. Den Sporen g«gen» üb«r versagen die allermeisten Chemikalien ent-weder überhaupt oder doch innerhalb d«r in der Praxis in Betracht kommenden Conc«ntrationen und Einwirkungsdauer. Doch bildet nur eine geringe Anzahl vo» Krankheitserregern (z. B. der Milzbrand-BacilluS) solche Sporen. Den anderen, und zwar den meisten JnfectionSstoffen gegenüber können wir von verschiedenen Mitteln mit bestem Erfolg Gebrauch machtn. So sei auf die bekannte Thatsache hingewiesen, daß der Choleravibrio (Komma-Bacillus), der Erreger der asiatischen Cholera, glücklicher-weise zu den a l l e r h i n s ä l l i g st e»» M > k r o-b i e n gehört, so daß wir ihm gegenüber eine ver-hältnismäßig reiche Auswahl von Mitteln haben. Bezüglich der schon in der Desi»sectionS-Vorschrift von 1887 erwähnten Mittel sei bemerkt: Der gesättigte reine W a s s e r d a m pf von 100 Grad und die Apparate, die aus seiner flii-vilVllLl_I'i>niiU':i_hn lir.i_lul_!.° liche Niederschlage geben. Von neueren Mitteln wird besonders empf'ohlen das Lysol. Zur Tödtung des Cho-leraoibrio binnen kürzester Frist genügt eine Concentration von ein Percent. Es ist also wirksamer als Carbolsäur«. Ver-dünnter« Lösungen als «in Percent dürfen indessen nicht zur Anwendung kommen. Das Lysol besitzt in hervorragendem Maße die Eigenschaft zu reinigen, und eignet sich daher vor den anderen Mitteln zum Waschen derHände, Wäsche, Fußböden u. s. w. Lysol besitzt viel geringere Giftigkeit als Carbolsäure, hat keine ätzen-den Eigenschaften, wässerige Lösungen machen vielmehr die H a u t geschmeidig. Alle diese Eigenschaften machen daS Lysol sehr werthvoll für die Desinfections-Praxis, so daß es vom Obersten Sanitätsrathe zur Aufnahme unter die Zahl der officiell anempfohlenen D«s-infectionsmitttl vorgeschlagen wird. Noch werden erwähnt zwei Präparate, Sol»eol und Solutol, deren Wirksamkeit nahezu die gleiche ist, wie die des Lysol, über welche aber spärlichere Er-fahrungen vorliegen. Ans Stadt und Land. Vom Dtadtparkfeft Die Schrist-leitung der Drutschen Wacht hat sich redlich bemüht, ihren Lesern möglichst rasch von dem schönen Gelingen deS StadtparkfesteS zu berichten. Leider war eS bei der Kürze der Zeit nicht möglich, genaue Mittheilungen über alle Spender und alle Mitwirkenden zu erlangen: deshalb konnten auch nicht alle Verdienste nach Gebühr gewürdigt werden. Im nächsten Heft soll daS Versäumte nachgeholt werden. Bis dahin ist hoffentlich auch der Rechnungs-Abschluß ersolgt. so daß dann ein abschließende» Bild geboten werden kann. De« Kaiser« Geburtstag wurde am Donnerstag durch einen F«stgottesdienst gefeiert. Die städtische Musik-.«apelle durchzog morgens mit klingendem Spiele die Straß«», auch dir Veteranen rückten mit ihrer Kapelle aus. Am # 4 Beamten in ihren Staat«kleidern. Die Arbeiter der Zinkhütte waren gleichfall« (unter Führung eine« Beamten) erschienen. Mittag« veranstalteten die hier anwesenden Officiere ein Festessen im W a l d h a u s e. und abend« fand dort ein Concert statt, das überau« zahlreich besucht war. Herr Kapellmeister Dießl trug der Feststimmung durch Vorführung zahlreicher vaterländischer Marsche Rechnung. Ein kleines im Walde ab-gebranntes Feuerwerk wurde trotz mancher verunglückten Rakete freundlicher aufgenommen, als da« am Vorabend mit großen Vorbereitungen veranstaltete Feuerwerk in der Sann. Etwa tausend Personen hatten sich am Sannufer und auf den beiden Brücken versammeltin der Meinung, daß hier nach dem Bernreither'schen Feuerspiel sicherlich nicht« Unbede»tendes geboten werde. Aber die Zuschauer wurden enttäuscht. In einer Beziehung allerdings ha« sich der hiesige Feuerwerkskünstler dem Marburger sogar überlegen gezeigt. Bei Herrn Bernreither konnten nur diejenigen etwas sehen, die auf dem Feb-platz versammelt waren. Bei Herzl nahm die ganze Stadt am Spaße theil, da einzelne Raketen über die Häuser weg in di« Gärten flogen. Sollen« ihm nachmachen! — Der Wahrheit gemäß müssen wir übrigens einräumen, daß Einzelnes, (wie der Namenszug de« Kaisers, die Plättenseuer und die „Sonnen") recht gut gelungen ist. Vom Absammeln. Die Deutsche Wacht erhält folgende Zuschrift: Bei meinem anläßlich des Geburtssestes Sr. Majestät de» Kaiser« ver-anstalteten Feuerwerke, wurde trotz meines Verbotes von einigen Burschen mit Gläsern und Büchsen gesammelt. Den Inhalt eine« Glase«, welcher 2 Gulden 88 Kreuzer betrug, habe ich sofort Herrn F. Mathes zur Verwendung für einen wohlthätigen Zweck übergeben. Die zweit« Sammlung mit der Büchse ist bis heute nicht zum Vorschein gekommen. Die Fechtereien sind daher ganz ohne mein Wissen und irotz meines ausdrückliche» Verbotes vor sich gegangen. Ich bitte Sie daher, geehrter Herr Schriftleiter, obige Zeilen zur Steuer der Wahrheit zu ver-öffentlichen. Hochachtungsvoll Karl Herzl, Buch-Kinder. VergnügungSzug mit etwa halben F.,!,rpreisennach Wien. Schroekl'S Wiener Reis,-Bureau veranstaliet anläßlich des XX. int. Getreide- und Saatenmarktes einen Vergnügung«-zug von Cilli nach Wien. Fahrpreise II. Cl. fl. 16-20, III. Cl. fl. 10-80. Alles Nähere au» den Straßen-Ankündigungen. Eine diebische Magd. Am 17. August d. I. hatte sich die 23 Jahre alle Magd. Äise G o r i u p vor dem Erkenntnissenate des k. k. KreisgerichteS zu verantworten, weil sie während ihrer Bcdienstung im Laufe der Jahre 1891 und 1892 dem Josef Pichler in Marburg. Hemd. Handtuch und Sacktücher im Wenhe von 3 Gulden 90 Kreuzer, dem Johann Lorber in Marburg die Baarschast voi 200 Gulden, dann Zwirn, Fingerhüte. Polsterfedern, Nadeln und Spitzen werth sieben Gulden entwendete. Den ersteren Diebstahl gab sie zu. während sie dem Lorber nur Zwirn. Spitzen und etwa nur zehn Gulden Baargeld gestohlen haben will. Der Beschädigte gab jedoch an. daß ihm au« seinem Gewölbe, da« die Beschuldigte aufzusperren pflegte, mindesten« 180 bis 200 Gulden und auch Fingerhüte. Polsterfedern und Nadeln ab-Handen kamen Elise Goriup wurde sonach wegen Verbrechen« des Diebstahl« zum schweren, mit einmal Fasten alle Monate verschärften Kerker in der Dauer von sechs Monaten verurtheilt. Gin junger Dieb. Der 18 Jahre alte ' Josef Tertinek in Ober-Pößnitz benutzt seine j jugendliche Arbeitskraft al« Taglöhner dazu, die Leute zu bestehlen, welche ihn in Arbeit nehmen. So hatte er in den Monaten Juni und Juli d. I. in Langegg, St. Georgen und Georgen-berg, als er dortselbst bei verschiedenen Besitzern in Arbeit stand. Kleidungsstücke, Geld und Schweinschmalz im Gesammtwerthe von 18 Gulden «stöhlen. Diese Diebstähle gestand er sowohl den ihn arretierenden Gendarmen, wie auch dem Erhebungsrichter, widerrief jedoch dasselbe «rsolal^^dem^ao^^^lunus^vurd^e^ei «Deutsche Macht- k. k. Kreisgerichtes zur Strafe des dreimonat-lichen schweren, mit einmal Fasten alle 14 Tage verschärften Kerker« verurtheilt. Lichtenwald Heute. Sonntag nachmittags 3'/>. Uhr wird zur Feier des GeburtSfeste« des Kaiser« ein Schultest auf der Pfaffen-wiese nächst dem Bahnhof Lichtenwald und sodann abends 8 Uhr in Smr«cker'« Gast-wirthschaft eine Abendunierhaltung veranstaltet. Alle .»reunde sind dazu eingeladen Aus Tchönftein ist un« ein aus führ-licher Bericht über da« dort abgehaltene Slaven-s e st zugekommen. Derselbe muß jedoch wegen Raummangel für die nächste Nummer zurück-bleiben. Danksagung. Aus St. Gertraud er-hält die Deutsche Wacht folgende Zuschritt: Nachdem der Bergoerw üter in Bresno-Hudajama, Herr Aron Komposch wegen seiner Beförderung nach Gotischer die Obmannstelle de« hiesigen Orts-schulrathes niedergelegt hat. fühlt sich die ge« fertigte Schulleitung angenehm verpflichtet, ihm für seine warme Unterstützung und Förderung der Schulinteressen. an dieser stelle den geziemenden Dank auszuspreche». Schulleitung in St. Gertraud beiTüffer, den 15. August 1892. Seligo, Ober-lehr«. Aus Mahrenberg erhalten wir von einem Mitglied? der doriigen Gemeindevertretung folgende Zuschrift vom 18. August mit der Bitt« um Aufnahme in die Deutsche Wacht: Bekanntlich bat die Gemeindevenretung der Marktgemeinde Mahrenberg in ihier Sitzung vom 16. Juli l. I. siimmeneinhellig beschlossen, „Schönerer" ob seiner Verdienst» um die deutschnationale Sache der O st mark zum Ehrenbürger zu ernennen. Dieser Beschluß wurde Schönerer an seinem fünfzigsten Geburtstage telegraphisch übermittelt, worauf d,r hiesige Bürgermeister nachst«h«ndes Dankschreiben erhielt: Sehr geehrter Herr Bürgermeister in M a h 11 n b erg. Aus der Drahtnachricht vom 17. Juli 1. I. ersah ich zu meiner großen Freude, daß ich zum Ehrenbürger der Markt-gemeinde Mahrenberg erwählt worden bin. Es hat mich diese Ehrung von deutschen Bürger», die mitten im nationalen Kampf« stehen, zu besonders herzlichem Dank deshalb nerpflichtet, weil ich ja wohl weiß, daß die Bethätigung nationaler Gesinnung eine be» sonders werthvoll«, wob! aber seltene vor-komniende Eigenschaft ist. Ich werde mich stets bestreben, dieser Auszeichnung würdig zu sein und zu bleiben. Hoffentlich ist es mir in nicht zu serner Zeit vergönnt, wieder einmal in Ihrer Gemeinde weilen und allen Genossen dann persönlich die Hand drücken zu können. Mit deutschnationalem Gruß und Handschlag Schönerer. Bäder und Sommerfrischen. Die Cur- und Fremdenliste der Landes-Curanstalt Rohitsch-Sauerbrunn verzeichnet bi» 12. August 2184 Gäste, darunter Herrn Lande»-gerichtsrath Laurenz U 1 car mit Tochter aus Cilli. — In Gunke 1' « Franz Josefsbad Tüffer sind bis 10. August 3J Personen, in Römerbad bis 12. August 885 Personen, in Neuba»s bis 15. August 90? Personen (darunter Rittmeister Fuchsig aus Cilli) angelangt. ßissier Hemeinderatö. Am Freitag, den 19. August hielt der Cillier Gemeinderath unter dem Vorsitz« deS Herrn Bürgermeisters kaiserl. Rathe« Dr. Neckermann eine öffentliche Sitzung -b. Bei Erledigung der Einläuse bemerkt der Vorsitzende. daß er oie Danksagung des Steier-märkischen Forst Vereines wohl nicht zu verlesen brauche, weil sie den Gemeinderäthen durch d e Deutsche Wacht schon bekannt geworden fei. (Zustimmung.) Verschiedene Ein-läufe werben den betreffenden Sectionen zugewiesen und di« Ernennung des neuen SecundararzteS am hiesigen Giselaspitale wird lebhaft begrüßt. Herr Dr. S a j o v i c berichtet, der Steuer-ausschuA de» Lbaeordnetenhauses hab« ein Gut» iuuii i ^ J«92 der Berichterstatter beantragt die Wahl «ine» Sonderausschusses zur eingehenden Berathung dies«? Angelegenheit. Im Son erausschuß sollten Vertreter verschiedener Gewerbe vertreten sein. ! (Angenommen.) Der Vorsitzende bittet um Angabe der Mit. , aliederzahl diese« Sonderausschusses und um Nennung geeigneter Persönlichkeiten. Der Be. richierstatter erwidert, «3 mbchie ein Vertreter des Handelsstande« und ein Vertreter de» Ge-werbestande« gewählt werden. Den Vorschlag geeigneter Personen überläßt er Herrn Dr. Schurb i. Dieser macht Herrn Traun. Herr« Altziebler und den SectionSobmann. Herrn Dr. S a j o v i c namhaft. (Angenommen ) GR. Mathe», als Obmann der Bau-section berichtet zunächst über die nothwendigen RestaurierungSabeiten im Schulgebäude, die zum Theil schon durchgeführt sind, zum Theil b«-willigt werden. — Herr Rockenstein bittet um Ausbesserung eines Feldweges, der zu seinem Be'itzthum sührt und der Eigenthum der Stadt ist. Der Berichterstatter verliest ein Gutachten des StadlingenieurS. der die Erfüllung dieser Bitte empsiehlt. beantragt aber nach eingehender Begründun i seinerseil» die Verweigerung der-selben. Auf Antrag de« Herrn GR. Ferjen wird der Beschluß dahin verschärft, daß die An-rainer angewiesen werden, ben Feldweg auf eigene Kosten herzustellen. — Das Anerbieten von Alb. Milde & Comp. für den Bau einer eisernen Sonnbrücke wird bis zur Beschaffung des Geldes »«1 »et» gelegt. — Der Berichterstatter legt den Plan des städtischen Ingenieur« für den Ausbau der GugenmooS'schen Gründe vor und bemerkt, daß ihm der im Plan ein-gezeichnete Weg um drei Meter zu breit ange-nommen scheine. Er beantragt: es sei ein neuer-licher Plan mit der oben bezeichnete» Ver» enaerung der Straße auszuarbeiten, e« seien zu-gleich Prosile über die angrenzenden Böschungen der Süvbahn auszun hm n und es seien mit der Südbahn-Leitung neuerliche Unterhandlungen zu pflegen, damit die neuen Häuser licht und ge-räumig gebaut werden können. (Angenommen.) Die Ausbesserung der Kapuzinerbrücke wird rund •1000 Gulden kosten. Aus Grund des Gutachten«, das der städtische Ingenieur abgegeben hat, empfiehlt der SectionS-Obmann die Arbeit nicht in Akkord zu vergeben, weil jeder Unternehmer mindesten« zedn Procent verdienen wolle, die baar von der Gemeinde zu zahlen wären, wenn sie nicht durch schlechteres Material hereingebracht würden. Die Arbeit könne :n eigen« Regie geführt werden, da sich der städ. nsche Ceconom als durchaus tüchtig erwiesen habe und da er außerdem als gewesener Pionnier mit Brückenarbeiien vertraut sei. (Angenommen). Herr GR. JuliuS R a k u s ch beantragt, da min abermals mehrere «ausend Gulden für die alle Holzbrücke aufgewendet werden, und da ein Ersatz nicht nur auS ästhetischen Rücksichten sondern auch auS Gründen der Sicherheit de« Leben« geboten sei: Da« Bauamt möge be» auftragt werden, die Pläne für eine eiserne Brücke mit thunlichster Beschleunigung au«-zuarbeiten. (Angenommen.) Nachdem noch der SectionSobmann GR. Mathes einen ausführlichen Voranschlag sür die neue Landwehrkaserne verlesen hatt« und nachdem diese Angelegenheit der Finanz-Section übergeben war, wird noch über das Ansuchen des Herrn Selischegg berathen, der «inen zweiten Stock auf fein Hau« bauen will, ohne die neue, von der Statthalterei genehmigte Baulienie (von der BezirkShauplmannschaft zum deutschen Predigerhau«» einzuhalten. Der Bin» steller meint, die neue Baulinie werde in hundert Jahren erst zur Durchführung kommen. Im Einverständnis mit dem Berichterstatter, der den Standpunkt vertritt, daß e i n m 11 eben der Anfang gemacht werden müsse, führt GR. Joses R a k u s ch aus. daß Herr Selischegg von falschen Veraussetzungen ausgehe und daß di« neue Baulmie hoffentlich schon in den nächsten Jahrzehnten b»rchgenihn sein werde. Der Antrag auf Abweistiag de« Gesuche« wird also an-genommen. Schließlich legt GR. Mathe« noch den 1892 per fl er projectierten Hausfassade vor. GR. Joief Rakusch meint, daß sie allen ästhetischen Anforderungen entspreche; sie wird bewilligt. Der Vorsitzende richtet nun au Herrn GR. Julius Rakusch die Bitte, über dieGemeinde-Rechnung für das Jahr >891 zu berichten. E« wird aber in Anbetracht der fast unerträg-lichen Hitze beantragt, für diesen Gegenstand eine eigene Sitzung anzuberaumen. ^Angenommen.) Zum Schluß stellt Herr GR. Pallos al» Obmann des Mauthausschuffes noch einige Anttäge wegen Pauschalier»»« einzelner Mamh-Verpflichtungen, die sämmtlich angenommen «erden. Der öffentlichen Sitzung folgte eine ver-trauliche. Vermischtes. Die Berliner Weltausstellung, die >ur Wende de« Jahrhundert« geplant war. wird nicht stattfinden. Die meisten deutschen Blätter erblicken in dem Scheitern de« Plane» einen Rißerfolg der Regierim», die jedenfalls mchl sehr geschickt zu Werke gegangen ist. Bismarrka politische Reden find in einer historisch-kritischen Gesammi-Ausgabe, besorgt von Horst Kohl, bei Cotta in Stutt-gart erschienen. Der Blick des Lesers, der den ersten Band aufschlägt, fällt iofort auf ein sprechend ähnliches Brustbild des Fürsten nach einer Zeichnung von Meister Lenbach und hinter dem Titelblatt auf ein kurze» Schreiben des Fürsten an die Verlagshandlung. welches lautet: Der Plan, meine Reden vvllständig heraus-zugeben, erweckt mein dankbares Interesse In der Sammlung werden manche nur durch die jedesmaligen Eindrücke gerechtfertigten Tages-leiftunge» zur Erscheinung kommen, deren Be-deumng für geschichtliche Festlegung an sich nicht ausreicht. Die» ist menschlich natürlich und der Gesammieindruck würde ein unrichtiger werden, wenn die Darstellung nur die erfolg-reicheren Leistungen im Kampf unzulänglicher Kräfte gegen divergierende und wechselnde Zeit-strvmungen wiedergäbe. Niliil huraani a me ft!i«num pn(o. Aber ich kann e» nur dankbar erkenne», wenn das von meiner politischen Thätigkeit zu gebende Bild möglichst ähnlich wird und auch in feinen schwächeren Theilen ohn: Nachhülfe. FriedrichsruH, den 18. März 1892. v. Bismarck. Aunst, Schritttyum, Bühne. Im Nachtroge zu der in Nr. 61 vom 31. Juli gebrachten Mittheilung über da« vom Herrn Julius Laurencicin Zürich geleitete Ver» lagSimternehii.en: Illustrierte Welt- und Reisetib-liothek erfahren wir heute von wohlunterrichteter Seite, daß Herr Direktor Laurencic auch die Absicht hat, eine reichillustrierte Schilderung unserer Stadt, sowie aller südsteirischen Badeorte in diese in aller Welt «breitete Collection anzunehmen. Welcher Wett der Durchführung diese« Vorhaben« beizumessen ist, erhellt darau«, daß sogar die Südbahnverwaltung sich besonder« dafür interessiert; und um mit allen Interessenten, al« städtischen Behörden, Fremden»erkehr«vereinen, Ba»ever»al!ungen u. f. w. persönlich zu verkehren, trifft Herr Direktor Laurencic in den nächsten Tagen bereit« in Cilli ein, um v»u da au« seine Rundreise zu beginnen. Anefkallen. Herrn Dr. K in L- Herzlichen Dant für die freundliche Einladung, der wir —■ wenn irgend möglich — folgen werden. Mehrere Patrioten. Wie oft sollen »ir noch erklären, »ab nur solche Beiträge auf-genommen werden können, deren Verfasser ihren Namen nicht verheimlichen? E« ist doch selbstver -stindlich, daß der Herautgeber nicht so gewissen-lo« sein kann. Nachrichten zu veröffentlichen, deren Glaubwürdigkeit ihm nicht im geringsten »erbürgt »ird! „,»«tr*« Wacht- Wüllengrün Bon cheo rg $ # t x 5. 111. Wüftenschweigen. So still ist alle» ring» umher. Al« ob die Welt gestorben wär', Da« Ohr will schlafen gehen. Der Blick schaut an dem Einerlei Der stummen Wüste satt v»rbei, Hat müd' sich dran gesehen. Heut' ist c«, wie e» gestern war; Weichfüßig wiegt da« Dromedar Mich lautlo« in die Weite; Sein steter Schritt »erhallt im Sand, Der Ztgel sink» mir au« der Hand. Weiß nicht, wohin ich reite; Ich weiß nicht, wa« da« Ohr ergreift, Nicht, wa« den Blick de« Auge« streift. Ein Alpdruck lähmt die Sinne, — Und in dem Schweigen weit und breit Versinkt der Raum; die müde Zeit Entschlummert und hält inne. Verstummte auch de« Herzen« Schlag? Ist'« Nacht, ist'« Morgen oder Tag. Ich kann e« nicht bezeugen . . — Ein Ruf. ein Schrei.. Da steht da« Zelt Man redet, — da« Kamel, e« hält. Bereit, da« Knie zu beugen. Ermuntert greif' ich an die Brust; — Daß alle« schwieg, blieb mir bewußt. Und doch, wie soll ich'« deuten? Nun mich de« Lager« Lärm umschallt Ist mir'«, al« sei in mir »erhallt Sin festlich helle« Läuten. Ein Sang und Klang gar wundersam, Den ich soeben noch vernahm, — Ist mir «, al« sei »erklungen Ei» Zwiegespräch, da« klar und laut. Da« ernsten Sinn« und doch s» traut, Mir tief in» Herz gedrungen. Noch tönt mir'« in der Seele nach; Da war'« auch, wo e« klang und sprach, Wie gern hab' ich'« vernommen! Erst durch der Beduinen Sang. Der Hämmer und der Rede Klang Ist e« zur Ruh' gekommen. Wa« damal« mir da« Herz umrauscht, Wa« ich, wie alle» schwieg, erlauscht, Gern gib' ich'« euch zu eigen; Doch wa« bin lch? Und kein Prophet, Kein Engel«mund ist s» beredt, Wie stumme« Wüstenschweig»n. Der Hauptzweck meiner Reise, den Spuren der zum Sinai und nach Palästina ziehenden Hebräer zu folgen und den biblischen Bericht mit de« Erblocal, da» ich durchzog, zusammen zu halten, burfie ich nicht au» den Augen ver-lieren, und während dieser steten Beschäftigung mit dem Schicksal der auswandernden Volk»-menge wurde mir ihr Bild so lebendig, al» hätte ich mich mitte» unter ihr durch die san> digen, wasserlosen Thäler und die kahlen, felsigen Schluchten dieser öden Halbinsel zu winden. Ich sah hier die Noth der auS dem Frieden de» Hauses gerissenen Weiber, der verzweifelnden Mütter, denen e» an Nahrung für den geliebten Säugling gebrach, vor Augen und hörte da» empörte Murren der Männer, die sich betrogen und in» Elend geführt zu werden wähnten, und da mirHj«Achickung schon jung manchen Schmerz auftrleg« und mich mit der läuternden und er» hebenden Kraft de» Leide» vertraut gemacht halte, kamen mir — e» war in der besonder» unwirtliche» und steinigen Felsenschlucht de» Wadi Schell»! — di« folgenden Berse in den 5 D i e Frucht der Leiden. In diesen öden Thälern ist'» gewesen, Wo J»rael dem schwersten Leid erlesen. Und hier, wo ihm verzagend und verschmachtet. Die Kraft erlahmt, die Hoffnung sich umnachtet, Hier hat da» Volk in seinen bängsten Stunden Da« Licht de» Leben«, seinen Sott gefunden. Und wa« den bangen Wandrern da geicheh'n, Erfahren alle, die durch» Leben geh'n. Denn wie daheim im dunklen Ackerland, Dem tiefe Wunden schlug de» Pstüger« Hand. . Die reichste Frucht entsprießt in Herbste«tagen, Erweckt in Herzen, die da« Leid geschlagen. Ein Licht so herrlich wie der Stern, der helle, Der einst den Weg wie» zu de» Christkind» Schwelle. Den Verlaus meiner Wanderung findet man in »Durch Gosen zum Sinai" beschrieben Ich schildere darin auch die Landschaft, die ich durch-zog, und suche festzustellen, in welchen Stätten der Sinaihalbinsel man den Schauplatz der wich-tigsten Ereignisse der Exodusgeschichte wieder-zuerkennen hat. Die Verse, welche ich au der Stelle, wo Mofe den Quell au» dem Felsen am Horeb geschlagen haben soll, und bei einer anderen, die man für den Schauplatz der Amalekiter-schlacht hält, dichtete, wurden schon veröffentlicht. Im Kloster der Erscheinung, ta» jetzt der heiligen Katharina geweiht ist. sanden wir gast-liche Ausnahme und erstiegen von dort au» die Höhen de» Gebirgsstockls. der heute und sicher sei» der Zeit de» Justinian für den Sinai der Schrift gehalten wird. Die Mön1?e sind eine Schar von ungelehrten und von keinem höheren geistigen Streben beseelten Männern griechischer Eonsefsion. Einige üben Handwerke, andere weihen sich der Pflege des schönen Klostergarten», in dem mancherlei Blumen und Früchte auf dem schwarzen Boden gedeihen, der von Aegypten au» hieher tran»portiert ward. Infolge des freund-lichen Winke» «ine» recht wohl unterrichteten Laienbruder», der früher in Macedonien Schul-meist« gewesen und auf einer Wallfahrt zum Sinai erkrankt, im Kloster zurückgehalten worden war, drang ich aus den Boden unter dem Dach der Kirche und entdeckte dort die Ramm des Baumeisters diese» in mancher Hinsicht merk-würdigen Bauwerkes. Ailisio» und seiner Gattin Nonna. Doch ich habe ja da« Kloster der Er-scheinung. wa» es birgt und feine Umgebung, schon an einer andern Stelle eingehend be-schrieben und auch der Pilger gedacht, die sich dort nach mancher an Entbehrungm und Mühselig« feiten überreichen Wanderung am Sarge der heiligen Katharina einer so tiefen, an Verzückung grenzenden Andacht ergeben, daß ich nirgend»-gleich tief ergriffene und dazu ausdauernde Beter gesehen zu haben »eine. Da» Leben der Mönche machte dagegen weder im Alltagsleben, noch beim Gottesdienste einen würdigen oder gar erhebenden Eindruck; nur zwei Greise, die dem Garten mit reiner Liebe vorstanden, stille, alte Männer mit hübschen, friedlichen Gesichtern, schienen mit frommer Seelen-ruhe dem Rufe de» Erlöser», dem sie das Leben geweiht, entgegen zu harren. Leider sollte der Abschied vom Kloster der Erscheinung recht unfreundliche Eindrücke in un» zurücklassen ; denn im Hofe entspann sich ein Streit zwischen den Führern verschiedener Beduinen-stamme, von denen jeder da» Recht, un» und einer anderen Reisegesellschaft Kamele zu liefern, für sich inanspruch nahm. Ein furchtbare» Geschrei erhob sich, es kam zu Thätlichkeiten, wohl die Hälfte der Mönche mischte sich mit Stangen und Stöcken in dieselben, und auf der Strecke, die zwischen dem Kloster und unsrem nächsten Nachtquartiere lag, entstanden die folgenden Vers«: Wie tobte doch der Streit f» laut und wild Im Klosterhof vor de« Erlöser« Bild, In den der Andacht fromm geweihten Hallen Hört' ich heut' fluchen, sah ich Schläge fallen. Wo Mensch zu Menschen sich gesellt hieniede«, Entweicht gesenkten Haupt« der stille Frieden. Im Wüftenschweigen ward da» Herz mir weit: — Hier dacht' ich sei kein Raum für Haß und Streit, Und fand doch beide in den heil'gen Räumen, von deren Weihe fromme Pilger träumen. ,K-«tfch- M.cht' 1892 Txr 33k(t «ntwichne ftremiten haii'tn, Und al« ich näher trat d«m frommen Kreis, vertraute mir sein Haupt, ein »ürd'ger Greis — Am Feurr war'«, in stillen Abendstunden : .Wa« ich gesucht, ich hab' e« nicht gefunden. Wie tief der Schacht auch war, den ich erlesen, Al« Schatten folgte mir da« eigne Wesen, Die allen KZmps« all. st« lohten fort. Der Streit hlieh mein, ich tauschte nur den Ort." Der Schluß dieicr Verse bezieht sich aus ein Erlebnis, das mir zwar nicht in der Sinoiwtiste, wobt aber in einem kleinen französischen Kloster in der Provinz Algier begegnete. Aus der Höbe der Gebe! Musaipihe deS Sinai habe ich daS solaendr Gedicht concipiert. Im Kloster der Erscheinung schrieb ich es beim Licht einer kleinen Oellampe nieder, die den alten Lucernen au« byzantinischer Zeit völlig glich, von denen man im ägyptischen I-ajjum so viele ausgrub. Die Wüste ist konservativ. Wie dies klein« Gerälh. so da« sich da« Leben, haben sich Sitten und Trachten der Beduinen von den Erz-Vätern an dis Ammanius MarcellinuS, der sie beschrieb, und von diesem bi« aus un« unver-ändert erkalten. Auch in der Natur der Wüste ist seit Jahrhunderten alle« sich gleich geblieben, und wie in unvordenklicher Zeit, so wirkt ihr eigen-artige« Wesen heute noch aus die Seele der Menschen. Etwa« feierliche«, zur inneren Einkehr und dann wieder zu eisrigem Denken an die letzten Dinge Mahnende«, liegt in ihrer sonder« baren Stille und unbegrenzten Größe. Wer auf dem Gipfel des Sinaiberge«, wenn er einsam und von lautloser Ruhe umfangen, auf die öden Felfengebilde und sandigen Thäler der Wüste und die Wogen de« Meere« hinabschaut, sich nicht von frommen Schauern ergriffen fühlt, dessen Brust ist überhaupt jeder lieferen Regung verschlossen. Der Theil meiner Gedanken, denen ich dorr oben in Worten Ausdruck gab, mag an der Stelle, wo sie mir kamen, naheliegend genug sein; doch um ihrer Unmittelbarkeit willen dürfen sie, denk' ich, beanspruchen, hier al« letzte« ^Wüstengrün" mitgetheilt zu werden. Sie haben, wenn ich von wenigen glättenden Strichen ab-sehe, daheim keinerlei Veränderung erfahren. Auf dem Sinai. So »eit di« Augen in die F«rn« reichen Von diese« Berg« granit'nem Ri«senl«ibe, Srb' ich nur Wogen, die den Fel« bestreichen, Und üher Wüstenei'» de« Sand« Getreide. Da ruht da« Meer, da« stille, h»endend gewähren? Wa« willst am Pol Du mit den weiten Flächen von starrem Ei«, di« nicht« Beseelte« nähren? Die Nacht läßt Du di« Tage unttrdrechen, Der Winter führt, wa« froh erwuch», zu Grab« .- Da reckt der Fel« sich wie «in lebend Weien Und ruft mir höhnend zu: «Vtrmess'ner Knab« l Fahr' fort: Wa« athmet, ist d«m Tod erllsen."— Und w«it«r schallt'« — tönt so der St«in« Lach«n ? — „Vielleicht auch bist Du todt und wähnst zu leben. Du schläfst am End«. Thor, und meinst zu wachen, Und eitle« Träumen Ist Dein rastlo» Streben. Zu karg bedacht schien Dir hei Deinem Gassen Der Mensch mit Wald und Feld und grünem Rasen ; Doch merk': Al« Wüste wird die Welt geschaffen. Und wa« euch nährt und freut, sind die Oasen." Da« Unterbaltungsblatt Die Südmark, da« seit I. Juli als regelmäßige Sonntags-beilage zur Deutschen Wacht erscheint, veröffentlicht im vorliegenden Hefte außer der Fortsetzung von Dermal!'« Erzählung E i n Sclave, die preisgekrönte Humoreske von Robert Pohl: Ihre glücklichste Stunde. Kourse der Wiener Börse vom 20. August 1892. Silherrente.......st. 96*10 Rotenrente.........96*40 Goldrrnte..........114.05 5 % ige Märzrent«.......100.40 Bankactien.........10.— Creditactien.........315.— London, vista.....\ „ 119*65 20 Frankinstücke........9*49 Münzducaten.........5*68 100 Reichsmark........58*52'/, Eingesendet. Daß ). Bendik's LederconservierungSmiitel vortrefflich find und sich besten« bewähren, be-zeugen nachstehende Zeilen: Sekretariat und Kammervvrstehung Sr. Kaiserlichen Hoheit den Herrn Erzherzog« Franz Ferdinand von Lest. Este. An H«rrn I. Beitdlk, Fabrikbesitzer in St. «»lentin Sii«deröst«rrkich. P»stst«m»«l. O«denburg. am 28. 1892 Ersuch« um Zusendung einer großen Flasche L«d«rglan,tinktur. Unterschrift. Pottstempel: Salzburg. >2. Ixni 1892. An Herrn I. B«ndik, Fabrik«b«sitztr in St. Valentin Ried«röst«rrtich. Ersuch« baldigst mir 6 groß« D»>«n Ledir-nahrung«fett und 5 Flaschen Lederglanz.Tinktur zu senden, da ich «« für S«. Kaiserlich« Hoheit schon dringend henötbig«. Johann Schek, k. k. 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Die Opferwilligkeit und Schaffensfreudigkeit der Bewohner von Cilli, der nahen und ferneren Umgebung haben sich glänzend bawährt, alle Erwartungen wurden weit übertroffen und es ist auch der materielle Erfolg ein sehr bedeutender. Unmöglich ist es, Aller, welche zu diesem Erfolge beigetragen haben, besonders zu gedenken, der herzlichste Dank gebührt aber den Frauen und Fräulein von Cilli, welche seit Wochen keine Mühe gescheut und dem Feste durch ihre Thätigkeit und ihren Liebreiz die rechte Weihe verliehen haben; serners dem löbl. Commando des heimischen k. u. k. 87. Infanterie-Regimentes, welches die vollständige Musikkapelle unentgeltlich zur Verfügung gestellt hat, den Vereinen der Stadt Cilli und allen Spendern der bedeutenden Gabe.:, darunter namentlich den beiden Pilsner« und sämmtlichen steirischen Bierbrauereien, den Pettauer und Marburger Weinfirmen zc. Möge dem Bereine auch fernerhin die gleiche Theilnahme und dasselbe Intereffe entgegen-gebracht werden. «92 Obmann. .Hotel (Elefant. Tounlag den 21. August 1892 CONCERT der Cillier Musikvereins-Kapelle. Anfang halb 8 Uhr. Entree 2» kr. W Täglich dir so beliebte NpeciulHifct ^ fteirisches Product Puntigamer-PilsnerBier im Ausschaut per Liter nur 2V kr. Um zahlreichen Zuspruch kittet bochackmnqsvoll IMI. 3^allajn.d.er. Z. 674;«. Hbict. Besitzung. Halbe Gehstunde von Graz, reitend« Lage, herrliche Fernsicht, aas mässiger Aohöhe am Könne von Berg- und Fichten waMungec, bestehend aas »ehr »olid gebautem Hemnhauae, villenartig. mit 11 achsinen Zimmern, grossem Salon, gedeckte Veraadeu. Badezimmer, Kiicheu. Speist-kaminern. tiefem grossem Keller, gesunder, komfortabler Wintersitz. Neugebante Wirthschaft»gebÄodc für grössere, ertragreiche Milchwirtschaft einzig in ihrer Art (Muster-Anlage) Pferdestallung, Wagen-Remisen, Schweinestall, Scheune. Presse. Wäsche- and Schweinrkflche. 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September 1892, nachmittags 3 Uhr anberaumt und werden sämmtlich« Interessenten «lsgefordert, ihre allsülligen Aenderungen, wenn nicht srüher schriftlich beim gefertigten Stadtamte, bei der Commissionsverhandlung anzubringen, widrigenS drr Ausführung der Anlage stattgegeben werden wird, sofern sich nicht von Amtswegen Beden!« dagegen ergeben. St«btamt Kilki, am l9. August 1892. <197 Der kaiierl. Räch und Bürgermeister: D r. Neckermann. Felsenkeller. Cilli« Sonntag ä.exi 2±. ±e©2 der Cillier Veteranenkapelle. An/an9 4 MJhr umhin. Untre* 1» tcr. Um zahlreichen Zuspruch bittet hochachtend 6»5-i Victoria Podpetschan.