Anbacher^ltuna. .N 8H. Donnerstag am »K April «ßjH« D!« Laibacher Heituna" erfchlint mit ?l,l«nahmf der Sonn- „no Flicrtaqc. täglich, und lostet ,'amint den Vsilaqen im (5c,ml'toir qan, jährig 1l js,. l,aIbjährig 5 halbjährig N st. Fü» vis Zustclluni, in's Hans iind halb,äl,liq 3ft sr.^nehr ,„ euirichtcn. Mit der Post vorti" frei aan,i,s,ri<, »nter streu,bans» und gedrncktcr Aoressc 15 st., halbjährig 7 st. kr, - In seral, l'nsqebnb r f»r eiin Kl'altmieNl over l>sn Nciilm drrslü'ln. für eil» nmliae «zinschattnna^ kr für ,,vlima>iqe ^ lr., ,'i>r dreimalige 5 lr. », M. Inserate bis ,2 Zeilen soNen , ss. .fin 3 Mai, 50 lr. sin 2 Vlal »nd ^N lr. für 1 Mal einzuschalten. 3u diesen Gebiihlsn ist nach dem „provisorischen Ocsche vom N. November l. I. für Insertionsstämpel" „och 1U kr. für eine jedesmalige con enthält außer den Städten, Märkten, Dörfern, auch die eigenen Namen der Vorstädte, alle Rotten einzelner Häuser, Gruppen und die bedeutendsten, ei-gennamigen, einzeln liegenden Hbfe und Mühlen, im Ganzen für Niederösterreich allem 812' Ortsnamen., Die zweite Abtheilung, Böhmen, Mähren und Schlesien umfassend, wird demnächst zur Ausgabe berelt seyn, und in Heften zu 6 8 Bogen erscheinen, wovon jedes auf 24 kr. CM. zu stehen kommt. Der Bezug dieses gemeinnützigen Werkes findet durch alle k. k. Postämter und Posterpcditionen Statt- Mittelst Kundmachung Sr. kais. Hoheit des durchl. Hrn. Erzherzogs Albrecht, Militär- und Civilgouverneur von Ungarn, ist dit Einführung deö nie-derösterreichischen Flüssigkeitsmast«« für Ungarn in allen Verkehrsbeziehungen angeordnet worden. Seit dieses Maß bei der Bemessung der VerzehrungSsteuer für Ungarn zum Grunde gelegt »orden war, «st es dort vielfach in den täglichen Gebrauch übergegangen und es wird nunmehr durch diese Verfügung cme wünschenswerlhe Gleichheit im Interesse des allgemeinen, so wie des ungarischen Handelsverkehres insbesondere vermittelt. Die Necrutirnnq hat in Galizien erfreulichen Fortgang gehabt. Gleich bei dem ersten Stellnna> termine erschienen die christlich», Wehrpflichtigen m Masse, und mehrere Kreise h»ben ihr Contingent znm größten Theile, Wadowice, Tarnow, Stry, Czort-kow, Sambor, Zolkiew, Lemberg, Brzezan (so wie auch das verwandte Kronland Bukowina) etwa zur Hälfte abgestellt. Die treffliche Gesinnung des Landvolkes hat sich neuerdings bei diesem wichtigen Anlasse erprobt. Es schayt sich glücklich, der schoncn Pflicht der Vertheidigung naebMkommen. Im Lcm berger Kreise hat ein Bauer seinen Sohn losgekauft, mit der ausdrücklichen Erklärung, b«ß er nicht sowohl dessen Befreiung vom KriegSd»nstf beabs«btia.l. sondern jeyt emen willkommenen Beitrag zu den Staats-zwecken zu leisten vermeine, und es sein Wunsch und seine Ueberzengung sey, dasi sein Sobu bei droheuder Gefahr freiwillig seineu Arm M« Sch»p< de« Thrones und des Reiches darbieten W zuwenden, und daß es dieses auch ferner zu thun gerne bereit sey. Aus Wien wird gemeldet, daß wegen Herstellung des Unterbaues der südlichen Staatsbahnstrecke über den Karst die Offertverhandluugen bereits gepflogen worden sind. Der Bau dürfte noch in diesem Jahre in Angriff genommen werden. Die Ko« steu wurden annäherungsweise mit 2 Millionen Gulden prälimmirt. Zwischen Oesterreich, Baiern, Würtemberg. Sachsen und den Regierungen der kleineren Staaten Deutschlands ist das Uebereinkommen getroffen wor-den, daß die Gesandten und Consul» der einen oder anderen Regierung nöthlgenfalls jeden Staatsangehörigen derselben an einem außerdeutschen Orte den Schul) gewähren sollen, den er bisher nur von dem speciellen Bevollmächtigten seiner eigenen Negierung beanspruche» durfte. — Zwischen Oesterreich und Sardinien einerseits, dann Modena und Parma anderseits, sind VerHand: lungen eröffnet, welche einen Anschluß der lederen Gebiete an den österreichisch - sardinischen Handels« und SchifffahrtSrertraq, sowie an jenen wegen Unterdrückung des Schleichhandels znm Gegenstande haben und anf Anregung der Regierungen von Modena und Parma geführt werden. — Auf der Straße zwischen Briren unc» Bopen hat sich wieder ein Unfall ereignet. Gegen zwei Uhr Morgens kam ein schwer befrachteter FuhrmannS-wagen, von U» Pferden gezogen, die Straße her, als plöftlich von der linksstehenden Bergwand ungeheure Felostücke donncrud herabrollten, den Fuhrmann und zwei Pferde erschlugen und den Lastwagen selbst an den Rand der schmalen Straße warfen, so dasi derselbe über das zertrümmerte Geländer hinab m die brausenden Flutheu der Eisack stürzte. Sämmtliche Zugpferde und der größte Theil der Fracht habe,, in dcn Wellen ihren Untergang gefunden. Die „Baierischen Regierungsblätter" enthalten eme Mmisterialverfügung, vermöge welcher den Herren Frcudcnberg und Christfels aus Nürnberg die Bewilligung zur öffentlichen Ausstellung des Modells emes lenkbaren Luftschiffes iu den Regie-ruugbbezlrken dießscitS des Rheins ertheilt wud. Deutschland Verlin. Ueber daS weitere Schicksal der noch disponiblen Schiffe der deutschen Flotte erführt man Folgendes. Preußen wird noch cmzclne der Schiffe acqmriren; auch H«»»ver ist gesonnen, ««hrere Fahrzeuge des lHeschwaderö, deren Tiefgang sich für seux l^'wässcr eignen würde, m Abrcchnuug auf seme Em» zahlungen für die Kosten der Flotte, zu übernehmen. Unter den Fahrzeugen, anf welche man »n Hannover vorzüglich das Augenmerk a/richm hat. wird die Dampffregattc „Hansa" genannt. Hinsichtlich des Mo> due für die Veräußerung der übrigen Bestandtheile der Flotte hält man e >r wahrscheinlich, daß man zu dem Mittel c..... .ü.ntllchen Versteigerung greifen werde; eS dürsten dieselben unter der Hand an hamburg'sche oder bremen'sche Handelsleute verkauft werden. H t a l i c n. Genua, tt April. Die Re,se des Fürsten w« Canlno ist h,er noch »mmer Tagesgespräch. Bei un- 3«Ä serer Lage zwischen Nom und Paris, als "wischen-statiou beider Hauptstädte, sind wir hier am leichtesten im Stande, uns cm Urtheil zu bilden. Man bemühte sich gar sehr, der Sache einen politischen Anstrich zu geben. Nir wissen nun das Gegentheil. Die römische Regierung hat den Prinzen, d?r die Entsetzung des Papstes, als dieser nach Gaeta flüchtete, aussprach, als bürgerlich todt erklärt. Seit dem 2. December ist er jedoch durch seinen Vetter, den Präsidenten der franz. Republik, als Franzose natu-ralisirt worden. Seine Gemalin, eine Tochter Joseph Bonaparte's, des Königs von Spanien, sein Sohn i!ucian und seiue Tochter hatten sick in Besin des großen Vermögens gesetzt, das ^ucian, der Bruder des Kaisers, seinem Sohne Charles, der nun bürgerlich todt war, hinterlassen hatte. Sie hatten keineswegs die democralischen Ansichten ihres Vaters getheilt, und waren, wahrend ihr Vater in Rom herrschte, nach Civita vecchia geflohen, um sich unter den Schuh der französischen Armee zu stellen. Nach der Einnahme Rom's waren sie weit entfernt, ihrem Vater in's Eril zu folgen, blieben im Gegentheile in Rom und wnrden vom Papste gerne gesehen. Der Fürst war kaum als Franzose anerkannt, als er auch nach Nom gehen, sein Vermögen reclamiren, und seine Rechte als Familienhaupt wieder in Anspruch nehmen wollte. Vom Präsidenten der Republik war die Bewilligung leicht zu erbalten, nicht so vom päpstlichen Nuntius oder dem Consul in Marseille. Charles Buonaparte verwandelte sich deßhalb in einen Iulins Buonaparte, schickte den Paß, auf diesen Namen lautend, zu dem römischen Agenten, und hoffte so für einen der vielen Sprossen des Hauses Napoleon angeschen zu werden, dem man unter den gegebenen Verhältnissen das Visum nicht verweigern kann-Doch der Nuntius Garibaldi sowohl als der Consul in Marseille, das Vorhaben merkend, gaben nicht nur kein Visum, sondern berichteten sogleich deßhalb uach Rom. Das „I. des Debats" hat darüber ebenfalls einige Aufklarung gegeben. Es hat diesi ans der Mittheilung des französischen Gesandten in Rom, Hrn. v. Nayneval, erfahren, der ein Schwiegersohn Armand Berlins, des Leiters jenes Blattes ist. Wie der Prinz in Civita vecchia landete, lst bekannt. Nicht zu übersehen dürfte seyn, daß der französische Consul ln Civita vecchia ein Grieche ist, und daß der Fürst dem Obersten des 2l. Regiments, der ihm das Geleite gab, einen Brief St. Arnaud's überbrachte, der, wie Einige behaupten wollen, eine Ernennung zum Brigadegeueral enthielt. Die Entscheidung, welche nuu Hr. St. Sauveur von Paris überbrachte, soll dem Vernehmen nach dahin lauten: Der Prinz geht nicht nach Rom, braucht aber auch nicht sogleich nach Frankreich zurückzukehren. Er kann einst-weilen in Civita vecchia bleiben, kann dahin Gesetzeskundige nicht minder auch seine Familie und seine Frau kommen lasten, um wegen Verwaltung des Vermögens Rechenschaft zu erhalten, uud in seine Rechte als Herr seines Eigenthums und Haupt seiner Familie eingesetzt zn werden. Es scheint, daß die Meinung, als ob der Fürst eine politische Mission hatte, auch an einigen Höfen geherrscht habe. Man will damit eine Zersetzung, die im toscanischen Ministerium stattgefunden, in Verbindung bringen. Die Munst« Lani, Baldasseroni und Bologna sollen lhre Entlassung verlangt haben. Die beiden Letzteren "aren stets Gegner der Wiederherstellung d«e Jesuiten- und Malteserordens. In Folge der vermeintll-l'chen Eencung des Prinzen von Canino sollen sie, wle man behaupten will, einen höheru Tou angestimmt haben, doch »st her Wechsel «m Ministerium nock mcht erfolg, und dürfte auch aller Wahlschein-llchkelt nach unterbleiben. ,Zs. Ztg.) Frankreich. Paris. 8. April. Der ,^.. .„ldet. daß der Minister deS Innern nüch^ ^em Staatsrathe einen Gesetzesvorschlag über die Zmdelt.nder vorlegen werde. Der Kriegsminister hat sich nut der Hraae ebenfalls beschäftigt. Er machte den Vorschlag.' ^n, delklnder-Colonien in Algerien zu begründen. Mf diese Weise würde man in Algerien den Kern einer wahrhafte Colonialbevolkerung bilden, welche sich nicht nach dem Mutterlande zurücksehnte, uud sich durch Arbeit und Besitz moralisch veredelte. ' Die „Pattie" enthält Folgende: Mehrere eug< llsche Journale hören nicht auf, die Regierung deS Präsidenten der Republik zu beschimpfen und zu verleumden. Unter andern groben tilgen behaupten sie, daß ganze Departements entvölkert sind, und daß de-reu Bewohner nach Cayenne oder Lambcssa geschickt wurden. Es genügt, selche Angaben zu citireu, um dlc Glaubwürdigkeit Jener zn zeichnen, die solche Dinge schreiben, uud auf solche Weise die Leichtgläubigkeit deS englischen Volkes mißbrauchen. Es wird gemeldet, daß die Minister, dem Wunsche der Deportirten des legislativen Körpers gemäß, einen Tag in der Woche bestimmt haben, um im öffentlichen Interesse die Reclamation«» zu vernehmen, die zur Kenntniß der Regierung zu briugen ihre Pflicht ist. Das erste Schiff mit Galeerensträflingen, das nach Cayenne abgehen soll, wartet auf der Nhede von Brest nur günstiges Wetter ab. Es hat 300 Individuen, worunter 1"0 Mörder, an Bord. Der Generalcommissär der Guyana, Sarda - Garriga, der den ersten Transport in Person begleiten wird, hat eine Anrede an sie gehalten, worin er ihnen ankündigte, daß sie zuerst in den reichen Waldnngen der Guyana Bäume fällen werden, um sich ihre Wohnungen zu zimmern, daß sie aber im Anfang, bis sie sich vollständig acclimatisirt haben, nur drei Stunden des Morgens und zwei des Abends zu arbeiten brauchen, daß ihnen bei gutem Lebenswandel ihre Familien nachgeschickt werden sollen, die sie dann in den von ihnen gezimmerten Wohnungen beherbergen und aus den von ihnen bebauten Feldern ernähren können, daß ihnen überhaupt alle Wege geöffnet seyu werden, um sich ein neues, nützliches und glückliches Daseyn nl gründen. Als der Generalcommissär seine Zuhörer aufforderte, Diejenigen, die sie dnrch schlechte Rath. schlage daron abzubringen suchen würden, ihm anzuzeigen, rief eine Stimmel „Das ist schon geschehen'" In der That war«n 11 Galeerensträflinge . April. Der Finanzmmister hat aus allen Departements, der Insel Corsica ausgenommen, die Schlußprotocolle über die verlangten Rückzahlungen der -lpercentigen Inscriptionen erhalten. Die Gesammt-summe der Rückzahlungen beträgt l,«36.783 Francs Renten, welche «in Capital von 3ft,73.';.ti6N Franken repräsentiren. Der „Mouiteur" veröffentlicht cinc Ordonnanz des Erzblschofs von Paris, in welcher derselbe den Concurs für die Besepung ven Capellansstellen in der nen eröffneten St. Genovcfenkirche aufschreibt. Die Vlste der Senatoren, welche Dotationen erhalten werden, ist. wie die „Umou" versichert, bereit? anfgesetzt. Bekanntlich werden t.e Dotationen zwlschei, W- uud 30M<» Franken variireu. 35< Senatoren sollen dotirt werden. Nächstens wird ein Tecret erscheinen, welche die Ersatzwahlen für Cavaignac, Carnot und H^ Gebietovergrößeruug d« ostindischc,, Bcsimmgeu als nutzlos und Schaden bringend. Eine. auf die Flüchllingsfrage bezügliche Inter» pellation drs ^ord Beaumont wurde vom Grafen von Malmesbury dahin beantwortet, daß die Gastfreundschaft Englands den Flüchtlingen so lange zu Theil werden solle, als sie dieselbe durch ihr Benehmen nicht verwirkten, Lord Beaumont, welcher die Vorlage der auf die Ausweisung anglikanischer Missionäre au5 Oesterreich bezüglichen Papiere verlangt hatte, zog seine Motion zurück. London, !>. April. Am 23. April will Colouel Thompson, wie wir horeu, eme Motion vor's HauS bringen, welche eine totale Umgestaltung des englischen Finanzwesens bezweckt. Es handelt sich nämlich darum, Angesichts der zn befürchtenden Geldentwerthung, die legale Goldwährung abzuschaffen, und ein limitirtee, uneinlösbares Staat' Id auszugeben. welcheS der Summe der vom > i^rllch zu erhebenden Stenern gleichkommen soll, dessen AnSgabequantilat somit nach dem Steuervoranschlage von der Regierung nach Umständen mod»ftc«rt werden kann. (Von den M'Nlstern soll Stanley und D'Israeli für die Nus- AV3 gäbe eines solchen limitirten Staats-Papier-Geldes gestimmt seyn.) Osmanischcs Ueich. * Eonstantinopel, «. April. Die Abreise Fuad Essendi's nach Kairo, der bekanntlich mit der delicatcn Sendung betraut worden ist, die mit Ae-gypten schwebende Differenz zu Ende zu bringen, wird von dem halbamtlichen „Journal de Constantinople" mit folgenden Worten einbegleitet -. „Die Wahl einer so ausgezeichneten Persönlichkeit beweist, daß, wenn auch Se. Majestät der Sultan den Befugnissen seiner Souveraiuität NichtS vergeben kann und darf, Allerhöchstderselbe gleichwohl die versöhnlichsten und huldvollsten Mittel um seine „unwandelbaren" (immmll'lo») Absichten kund zu geben. In dieser Beziehung, so wie in allen jenen Beziehung», welche den administrativen Schwierigkeiten, die Fuad Effendi's Neise veranlaßt haben, zum Grunde liegen, wird AbbaS Pascha, wir sind davon überzeugt, der Erste seyn, es zu würdigen und seinem erhabenen Sonverain dafür dankbar zu seyn." — Der königl. grosibritannische Gesandte, Sir Stratford Canning, pflegt häufige Konferenzen mit dem Minister der answartigen Angelegenheiten Ali Pascha. — Eine Gesandtschaft des Man von Kandahar ist hier angekommen, um den Sultan als Oberhaupt des musel-männischen Glaubens zu begrüßen. Sie wird fest» lich bewirthet. Veirnt, 27. März. "ln der ganzen Küste Kleinasiens werden Klagen über das stürmische Wetter laut, das statt des früh begonnenen Sommers uns seit 4 Wochen heimsucht; der Regen hdrte fast nicht, auf, und dle höheren Gebirgsregionen sind alle dnrch den Schnee unwegsam. Reisende, welche den Libanon überschreiten wollten, mußten zurückkehren, da die Thiere nicht aus den Schneemassen sich herausarbeiten konnten. Größere Unglücksfalle haben wir auf der See zu beklagen. Von den Pilgern, welche wegen der Osterfeiertage nach dem heil. k'ande schifften, mußten Viele zurückkehren, ohne an diesen gefährlichen Hafenorten landen zn könneli; leider gingen anch einige Schisse zu Grnnde, und es sollen dabei auch Menschenleben zu beklagen seyn. Der Leichtsinn, mit welchem sich diese Wallfahrer meist aus Armuth auf den gebrechlichsten Fahrzeugen einschiffen, fordert stets einige Opfer. Auch einiqc Handelsschiffe der Insel Zypern scheiterten, die Mannschaft soll sich gerettet hal'e». aber Landesproductc sind in nicht nnbedeutenden Werthe» zn Grunde gegangen. Sogar im Hafen von Rhodns zertrümmerte die hochgehende, und von mehreren gleichzeitigen Winden gepeischte See mehrere kleine Fahrzeuge. Die größereu Schiffe, namentlich die Dampfer, be« wältigten auch dießmal das gewaltige Element, und erhielten bis anf einige Stunden Verzögerung regelmäßig die Verbindung. Die i.'loyddampfer veranstalteten einige Ertrafahrten nach Jaffa, um die Pil: grime nach Jerusalem dahin zu führen. Auf der „Austria" befand sich zugleich der nenernannte Gou-verneur für Rhodus und der Mulah für Aleppo. Der Pascha, welcher in Rhodus an's Land ging» hatte nur wenige Dienerschaft be, sich, und repräsen-t'rte sich schlicht und einfach m halbmodernisirten For-men; der Mulah aber hatte den Harem (7 Frauen und 4 Kinder) „cbst zahlreichem Gefolge, worunter Uch ein modern nniformirter Dragoman befand, der die religiösen Glossen eines englischen Predigers in's "bisch« übersehe. Wegen Anwesenheit dieser Beam-Austr^" ^ """^ Naiqe aufgezogen. - D.e " " " b""gt morgen die P.lanme nach Jaffa, 1U<> Reisende sich znsammen- vor.ge Woche diese Stadt verliest. Da die Sicherhett der Straßen vollkommen ^gestellt .st, so haben V.ele vorgezogen, sobald die Witterung es zuließ, dleRe.sc zu Lande zumache, „,,d ,„„, ^, unter denselben mehrere elegant gekleidete europäische Damen. DaS zahlreichste Contingent liefert jedoch die griechische Confession, obwohl die Einrichtung getroffen ist, daß Niemand au's k'and darf, der nichl seine Reisemittel zur Bestreitung der Rückreise nach: weist; bekanntlich mußte die russ. Negierung jedes Jahr bedeutende Summen zahlen, um ihre Land,'s-angehörigen, welche sich mit allen Behelfen im frommen Elfer bis Jerusalem durchgeschlagen hatten, znrück zu transportiren. Diesem Ucbelstande soll nun abgeholfen werden. Griechenland Atheu, 8. April. Wieder eine Verschwörungs-geschichte! Währeud die Untersuchung über den Versuch zum Umsturz der Constitntion rcsultatlor blicb, tauchten dunkle Gerüchte anf, daß ein gewisser Gens-d'armerie-Mirarch, PanaS, und ein ehemaliger Ma-rinebtamter beiläufig gesagt zwei Individuen, denen die Achtung ihrer Mitbürger nicht zu 3heil wird der Regierung die schriftliche Anzeige von dorn Bestehen emeS Complottes gemächt haben, welches das Leben Sr. Majestät des Königs bedrohe. Dic Kammer interpellirte das Munsterim, als die Sache ruchbar wurde, und verlangte genaue Anskunft über den Sachverhalt. Der Iustlzminister, Hr. Provile-gios, erwiederte im ruhigsten Tone, daß die Sache nicht jene Bedentnng habe, weicht man ihr beizulegen beliebe, daß das Gcsammtministerium deu Entschluß gefaßt habe, die Angelegenheit ganz anf sich beruhen zu lassen, in der Ueberzeugung, daß die weitere Ver> folgung derselben zn gar keinem Resultat führen werde — allein da sie einmal nnn ins Publikum gedrungen sey, so habe das Ministerium die richterliche Untersuchung angeordnet. Anch der Senat intcrpellirte das Ministerium, und der Senator Psyllos war tactlos genug, die Bemerkung zu machen, daß solche schandliche Com-plotte die Folge der unvollkommenen Durchführung der Verfassung seyen ' Die Stadt ist entrüstet darüber, daß man ans einer ganzen Bevölkerung den Verdacht lasten laßt, daß sie Individuen nnter sich zahle, die eines solchen ungeheuren Verbrechens sich schuldig macheu konnten. Warnm — fragt man ^^ zwingt man die Angeber des Complottes nicht, genauere Angaben ul machen, Personen zu bezeichnen, die in dieser Verbindung sich finden? WaS sie bls jeyt ausgesagt haben, läuft auf eiu KasschhauS-geschwän hinans, nnd die Personen, die sie uanulcn, sind solche, die gehört haben sollen, daß so etwas cristire. Diese Gerüchte schleichen schon seit Wochcu herum, und noch immer ist nichts weiter geschehen, als daß ein Paar Phalanrofficiere verhaftet wurden. Die Berolkernna. hält die Anaaben für Lug und Trug und für ein Mittel zur Beftiedi^nnq von Pnvathab-sucht oder Privat-Rache. China. Die chinesische Regiernng hat mit secret vom AI. Januar dem österr. Consnlaragenten zu Canton, Herrn William Pustau, als Consul der Freistadt Bremen, das Eiequatur ertheilt. Herr Pustau hatte sich an deu dortigen Consul der Vereinigten Staaten» Herrn Forbes, der auch den Consulardienst für Frankkelch, Schweden und Norwegen in China versieht, schriftlich mit der Bitte gewendet, bei dem großen Minister (Sen) uud dem Gouverneur (Vih) einge» führt zu werden, die aber das Gesnch des bremischen Consuls mit dem Bemerken zurücksendeten, „daß sie nur geringe Kenntniß von der Geographie des We-strnS besinen und sie sich bei der Vorlage vieler anderer Geschäfte nickt in einen Briefwechsel mit einem Staate einlassen könnten, ron dem sie wenig oder gar nichts wissen." Die chinesischen Würdeutrager scheinen sich mdess«, spater eines Bessern besonnen nnd ein Geschäft, wodurch die B:emer Kaufherrrn vielleicht den geleerten chinesischen Cassen etrras zufließen lassen könnten, doch als wichtig genug anerkannt zu haben, um das Erequatur zu ertheile». Schade, daß die deutsche Flotte nun aufgelöst ist, und man den Machthabern im himmlischen Reiche durch diesclbe nicht einige Begriffe von der Geographie Deutschlands beibringen kann. Die Christen stoßen in der neuesten Ze,t in China wieder auf v,ele Hindernisse. Der deutsche Missionar, Herr Lechlcr, der s«,t zwei Jahren m cmem Dorfe bei Namar seinem Berufe lebte, und sich daselbst des besten Erfolges seiner Bemühungen erfreute, mußte sich in Folge einer strengen Verordnung des Gouverneurs der Provinz Canton gegen das Christenthum nnd die Verbreitung christlicher Schriften, nach Hongkong begeben. Erfreulicher lau-ten in dieser Bcziehuug die Berichte aus den Nebenländern, unter anderm über die Mission der britische» Dampffregatte „Sphinl." Sie traf am tt. Februar vor Loochoo ein. Ihre Ausgabe war, theils Verbindungen mit dieser Insel einzuleiten, theils Er. kimdigungeu über den bort weilenden deutschen Mis, sionar I>>. Bettelheim swenn wir nicht «rren, aus Preßburg) einzuziehen. Fünf Tage verflossen, ehe der Capitan Shadwell landen konnte; so lange dauerte» die Unterhandlungen mit dem dortigen Regenten, der den Wnnsch mißerte, daß die Englander nicht in der Hasenstadt Napa bleiben, sondern sich nach der drei Meilen von dort entfernten Citadelle Shoe begeben sollten. Beide Ortschaften sind durch eine gute, mit Steinen gepflasterte Straße mit einander verbunden. Capitan Shadwell willigte endlich ein und verließ in Begleitung seiner Officiere nnd eincs Theiles seiner Mannschaft das Schiff, auf dem die konigl. Flagge wehte und von dessen Batterien die üblichen Salutschüsse gegeben wurden. Vor der Ci-tadclle angelangt, mußte die Mannschaft Halt machen, während bloß die Officiere Einlaß erhielten. Nachdem sie den einen Wall überschritten hatten, wnrden sie von dem Regenten, deu Ministern und einem zahlreichen Gefolge empfangen und hierauf in die Audienzhalle geleitet, wo daS Beglaubigungsschreiben sehr gnädig entgegengenommen wurde. Der Regent gab seine Bereitwilligkeit kund, mit den Engländern in Verbindung zu treten und äußerte sich auch sehr wohlwollend in Betreff des 1>s. Bettelheim. Nach der Audienz wnrde der Capitan nebst den Officie-ren nach der außerhalb der Citadelle liegenden Residenz zu einem Gastmahle eingeladen und auch der Mannschaft ließ man Erfrischungen zukommen. Die „Sphinl" blieb bis zum 17. auf der Rhede von 5,'ootckoo. Die Officiere durchstreiften während ihrer Anwesenheit die Insel und wurden allenthalben mit der größten Zuvorkommenheit bebandelt. Der Boden ist sehr gut l und erzeugt ansier Zucker, Reis, Getreide und ^.i.,l auch viele andere Producte. Die Insel wird von gut gepflasterten Straßen durchschnitten; über die Flüsse führen feste Brücken, die Häuser sind '< "' ' ,ric überhaupt alle Einrichtungen auf einen s c , Zustand der Gesittung hindeuteu. III. Bettelheim selbst v.rsicherl, daß sich seme Lage seit der Anwesenheit der „Reynard" im October 1«.':0 brdeutcnd gebessert habe und seine ärztlichen Bemühungen besonders wahrend der lepten Blatternepidemie vom besten Erfolge gekrönt "^__________________ lTr. Ztg., Neues nnd Nenestes. Telegraphische Depeschen. Trieft, 13. April. Gestrrn 7 Uhr Abends ist Ihre k- k. Hoheit die Frau Erzherzogin Sophie m,t Ihren durchlauchtigst^! jüngeren Söhnen aus Görz hier eingetroffen, und hat sich um 11 Uhr auf dem Dampfer „Volta" nach Venedig eingeschifft- " Turin, 1U. April. Der Minister Graf Ca-vour dielt in der Abgeordnetenkammer eme lange, energische Rede, worin cr die Angemessenheit des ad» ditionellen Tractats mit Frankreich zu beweisen suchte, und die von Savoncn's Seite gemachten Einwürfe beleuchtete. Unter Anderm klagte er über feindseliges Benehmen der TageSpressc. Der Tractat ward hieraus mit 114 gegen 23 Stimmen angenommen. Die Session ward blS lll. d. M. vertagt. Genua, ft. April. Der Prinz vox Cauino hat sich von Genua nach Marseille zurückbegeben. - Paris. 10. Al ' ten 1U1 71M Nichts Politisches ron 2. Malta, 2, April. Der c d, Körper hat d,<- "" "!s Errichtung einr: ^.ün-ilmliz ange-nomme: Bombay. 111. März. Dem Vernehmsn nach soll schon ,- "-"'- "......'^"-" """" '" -, d«e birmanische i von Calcutta unt ^c>ae> aucl.^!'!, Verleger Igu. v. Klc,.".."»" nnd Zcdor Vamberg. Verantwortlicher Herausgebe, )a.n. v. Hleinmays Inl)anq zur Iai^aHerOeitunA Telegraphischer <5ours »Bericht der Staatspapiere vom 14. April 1852. GtaatSschuldv»rfchl,!bung,n zu 5 »M. (in (5M.) 95 7/l6 dltto . t 1/i . . 83 7/l6 Staatsschuldversch. v. Iahle «85NmitRüct,ahlunq .. 4 „ . 9<> Staatsschuldvcrschrnt'nn^sii im Auslande verein>,'l'c1' ,. -^ „ ., >N8 Darlehen mit Verlosung o. I. ««34. für 500 N. 1090 dctto dctto 1839, für 250 fi. 307 r «00 Thaler Äancc,. Rtbl. «^l O. i Monat, kivorno, für 300 Tosca»>,che Lire. Ould. «2l Vf. l Monat. London, für l Pfund Sterliiia. Gülden «2-1 l ,t. Mailand, für 300 Oesterreich. Lire. Guld. 123 7/8 2 Monat. Marseille, für 300 Franken. . «uld. «45 Vi. 2 Monat, ^'ariS. f»l 300Fra»len . . WM. «45 2 Mi'nal Bukarest für « Gulden . . . vara 223 3« T.Sicht. K. K. Viünz« Ducaten..... 2N pr.Eent.Agio. Gold« und SilberlEours, vom 13. April 1852. Brief. «eld. Kais. Mimz-Ducaten Nqio .... - 29 Nbgereisien Den i. Av'il »U52. Hr. Graf Dominit Zichy, Privatier; — Hr. Nemeschay, Domherr; — H7. Gustav v. Rößl,r. k. k. Assessor; — Hr, Schol^, — Hr. Furch, — u. Hr Vianello, alle 3 Handelsleute, und alle 6 von Wien nach T'iest — Hr. ?ll.'^„der Biö'ty, Gut5-besty^r, mit Sohn und Tochter, von Wien nach Fiulne. __ Hr. Posycnp von Parovich, He n'schaff-Iühaber. nach Gratz. Fr. Augustine BeßierSky, Piioate, von Gr^ß nach Triest. —Hr. Lenart, Han-delsmaim, van Agram »ach Tr. Rachatz, beide Handelsleute, alle 3 von Wien nach Triest. Fr. Aloisia Rabitsch, Realltatenbeslyerin, — und Hi. Jean Cable, franz. Burger, beide von Triest „ach Graß. - Hr. Julius Wurzbach, Privatier, von Cilli. — Hr. Neumaier, Handelsmann, von Agram «ach Tliest. — Hr, Io^ hann Oo'gl, Handelsmann; — Hr. Albert Baron Schmitz, Rentier; — Frl. Wilhelmine Forchheimer, Private, — und Hr. Pasqual Zachi. Privatier, alle 4 von Triest nach Wien. — Hr. Dr. Leopold Git, chin, von Triest nach Prag. — Hr. Carl Bitrof, Handelsmann, von Triest nach Agram. — Hr. Richard Mundjak, Handelsmann, von Triest nach Pc« trinia. — Hr. Sunko, Gewerksbeamie, nachLittai— Hr. Heinrich Ricoli, Handelsmann, von Genua nach Gratz. 3. 475. (2) JUbcrt Crinker'ö neu errichtete Schnitt-, Current- und Modewaren - Handlung, am Hauptplatze Nr. 7 in Laibnch , empfiehlt unter Zusicheruug der solidesten Bedienung und billigsten Preise, und zwar: Für Examen: Das Neueste in den modernsten Frühjahr- und Sommerkleidern von den verschiedenartigsten Stössen Shawl-, Umhäng-, Knüpftücher und Echarp's. Eine Auswahl der verschiedenartigsten Seidenstosse und Bander. Alle Gattungen Weisswaren, franzosische und englische Spitzen, Moul-Stickereien in Kleidern, Krägen, Che-inisets , Modoslie, Unter - Aerrneln, Bärths und besonders schmu: inui billige Rosshaar - Röcke» All«; Sorr.cn weis.se und gefärbte Strick- und llä-kelwolle, echt englische weisse und gefärbte Marschal-, Maschin- Näh-, fctache Königs- 11. Wirthschaftszwinie, nebst allen Seiden-, Baum- 11. Schas-woll- Wirkwaren etc. J?ür Mierren: Gilets in Seide, pMjue- und Schafwolle, Cravat's, Echarp's, Chemiset's und Krägen, Foulard's- und Leinen-Sacktucher, Schlafrocke etc. Niederlage von Meubclstofleii u. Vorhang - Mons-selin's, allen Gattungen Fransen, Bordüren und Vorhang-Haltern, Wach -taflet und Wachsleiiiwanden. Wiener Strohsessel, Bett-Decken, Matratzen und besonders eine grosse Auswahl von Damen- Stroh- und Bassanohu-ten, so wie auch schöner und billiger Seiden- und Baumwnjl - Koj^'n- und Sonnenschirme. Z. 49». Wiesenverpachtung. ?lm 2k. d. M. Vormittags um n> Uhr wer. den in der dießamllichen ?lmlskanzlci die nach. stehenden, beim Marga liegenden . Alitheil. D. O. ritterl. Commenda Laibach am 15. April 1852. Z. 484. s2) An die verehrten Mitglieder des Casino-Vereines. Mit Beziehung auf den K. 12 der bestehen, den Vercmsstatuten wird zur Kenntniß gebracht, daß am Sonntage den I«. April l. I., Nachmittags um 3 Uhr im Balcon - Sa ale die Jahresversammlung Statt finden werde, bei welcher die Resultate der Vermögensgebarung im Jahre 185» und der Voranschlag für das Jahr 1852 bekannt gegeben, sofort aber die Wahl der neuen Direclionsmilglieder nach Maß« gäbe des §. 8 der neuen Statuten vor sich gehen wird Da dermalen statutenmäßig die gesammtc gegenwärtige Direction abtritt, und durch eine neue zu ersetzen ist, so werden die beständigen Mitglieder des Vereines ersucht, sich an dieser Wahl möglichst zahlreich zu betheiliqen, damit die neuen Directionsmitglicdcr die auf sie gefallene Wahl als ein dem Wunsche der ganzen Gesellschaft entsprechendes Ergebniß anzusehen sich veranlaßt finden können. Von der Direction des üasino« Uercines. Laibach am U. April 1l<>2. Z74"7N. (2) Wohnung zu vergeben. In dem neu aufgebauten Hause an der Wie« nn straße wird im ersten Stock eine schöne Wohnung, bestehend aus tt Zimmeln und einem Vor.-zimmer, Speisekammer, Küche mit Sparherd, Keller und sonstigen Bestandtheilen, an eine so-lide Partei, gleich zum Beziehen, vergeben. Nähere Auskunft ertheilt der Hauseigenthümer Herr Michael Smole, oder Herr Guido Pon» gratz, Haus Nr. 3 an dcr Wiencrstraße. iiaidach am 22. März »852 3^472. (2) Anzeige. In dcr Nahe der Stadt St. Veit in Harn» ttn, ist ein sehr großes, aus mehreren Huben« R. alltaten bestehendes Anwesen, in vollkommen aufrcchlem Zustande, ausgezeichnet schönen Wohn , Wirthschafts- und Stadlgebauden, aus freier Hand zu verkaufen. Nähne Auskunft ertheilt ausschließlich Dr. Lud« wig Horrakh in Klagcnfurt. Z 596. (l0) Eine Baumwoll - Spinnerei in Ungarn wird zur Verpachtung, „ Asfocirung oder zum Verkauf aus freier Hand zu billigenBe-dingmssen ausgcbotcn. Näheres aus Gefälligkeit bei den Herren