^l- 24. Donnerstag, 3tt. Jänner 1890. 109. Jahrgang. Macher M Zeitung. «anziälirig fl n la,?,M^ n^°!!> ^"?"'c^ ^'' l)a'l>läliriss fl, 7 5><», Im Comvtoil: t Dir «Lllibachrr Zfitung. erscheint tä„lich mit Ausnahme der Tonn- und Feiertage, Die Äbmwiftrntlon "'s H""s NaxMilin fl, l, - Inserlioniinebür: Fiir V l'sftnbrt sich Co"l,"!«v!al, i!. die Medolilon Vawchosaassc 34. Sprechstunden der Redaction lünlich von " "" i» 4 gellen ^ü lr,. grufzcrr prr ijrilr e> uftcrrn Wirds! l,»!»»^!! prr Zsil.' » lr, Y ,<, hi« lii Ulir uormiülln«, - Uiisraiilirrlr Vrirfs wrrdrn „ich! aiMnommeii und Mllüulrllvlc nicht züruckgestrU», Mit 1. Febium beginnt ein neues Abonnement auf die Daibacher Zeitung. u « . .^ ^^li " umerations. Vebingungen bleiben unverändert und betraun: mit Postversendunl!: flir gaibach: hNZ' ' '^".-lr. «jährig. . Nft.-lr. "b°^!n^^nn^i^,aus fiir hiesige frei^Il^^ ^"„umerations.Neträae woUeu Porto» ' " zuaeieudet werden. Jg. v. Rleinmasr H Fed. Vanlderg. Amtlicher Weil. 33 H- k. und k. Apostolische Majestät haben am GrsmM, ^ ^- ben neueruannlen außerordentlichen "isch ,w/^ bevollmächtigten Minister der argent Audi" ^lil Don Angustin Arroyo in besonderer schreib ^. empfangen und dessen Beqlaubigungs-'^ld.n entgegenzunehmen geruht. AlleM^/' !"'b k. Apostolische Majestät haben mit Vüraerm!? Entschließung vom 22. Jänner d. I. dem Edullld?!" der Stadt Georgswalde in Böhmen Ordens al/^" das Ritterkreuz des Franz-Josef, """gnädigst zu verleihen geruht. h°t ernannt: zu Gerichtsad-in ss^ri Aezirlsnerichts'Adjuncten Franz Udoutsch N"ter?^ ^" Landesgericht in Graz. Ernst Mickt in a." 6 er in St. Paul fiir das Landes° und Vn m ll?furt. ^llbm Schar nagl in St. Veit Oberland ^^egerichts-Adjuncten für den Grazer für d" z^'Sprengel Tr. Alw^ beide "ttsaerickt« «^"^ '" ^"' ferner zu Be-»ten^i l>« Idi'Mtten die Auscultanten: Alphons W ml ^' Ve't. Karl Taschner für Fürsten-Ottö P.^ "°" Dedoviö für Mürzzuschlag und zirlöaeri^^ ^ ^'"'«' "'dlich verseht die Nest ^'^ Puncten Vict^ Huber von Norden-Eta^l -""lMfchlag nach Hartberg und Theodor '«oler von Hartberg nach Leibnitz. JeMeton. Der fliegende Mensch. Kein Wahn, fondern eine Müglichleit. Welchem ^^^.^edenkt. " "elcher Anzahl und mit der l^' ^I ^^ ^niale Köpfe mit den Problemen sich m?.^"""? Luftschiffahrt abgeben, so muss man so w^. m"' ?°ss dem E.nzelfliegenden bis heute noch N ^'°.?"'^ »ben ist. schen 9ln ? - '" "Urn Schulen, in allen techni« chen m>^ 'c"" gesellschaftlichen Ve.kehr den Meu-hinsi^ . ?' ^"^ "errückl. der sich unte. steht, in d.eser qeaen l^; ««? ^ denken. Diese Voreingenommenheit leicht erkl^''5^ ^es Einzelfliegens ist aber sehr waren i^^' ^"" die Erfinder der Flugmaschinen d'e Natural ^"'c' ^«en die Fähigk.iteu abgieugen, zu erkenn ' ""' ""' das Fliegen basiert, genau einer ^ ^ürlichste ist doch. bei der Construction Hören n?'"'ch'"e den Vogel zum Vorbild zu nehmen, 'Neiie ^i """ einmal, was Darwin in seinem Werte Condor ,? ^"rforschers "" die Welt» über den 'Man sa^ ^"en Flug sagt. Iu dem Buche heißt es: llMzen > «l, diss Zungen Eondors können vor einem sie es a?< "^^ fliegen; nnd noch lange, nachdem ältern ,,? ^^"' ^'tzen sie sich nachts zu ihren Vöael s.l. lagen am Tage mit ihnen. Die alten " leoen meist in Paaren; aber auf den weit land- Nichtamtlicher Mil. Der deutsch-czechilche Ausgleich. Das Schlussprotokoll der Ausqleichsconferenz ist nunmehr der Oeffentlichkeit übergeben, und man hat damit ein Bild der zwischen den beiden großen Nationalitäten Böhmens getroffenen Vereinbarungen. Die Aufnahme, welche diese Vereinbarungen bei den ver. schiedeneu Clubs des böhmischen Landtages gefunden haben, macht den Ausgleich zu einer unumstößlichen Thatsache. Da es in der österreichischen Verfassung«, geschichte an beziehnngsreich^n Daten und Tagen nicht fehlt, so mag als Zufallsspiel auch erwähnt werden, dass der 26. Jänner 1890 einen merkwürdigen Reflex bildet zu dem 26. Februar 1861, an welchem bekannt, lich die Schmerling'sche Verfasslingsurkunde das Licht der Welt e» blickte und wo auch jener Verfassungsstreit eine deutlichere Gestalt annahm, der erst jetzt, seit drei Jahrzehnten, zu Ende gebracht wird. Es darf dem Grafen Taaffe gewiss eine große Genugthuung gewähren, seinen Namen mit einem Friedenswerke verknüpft zu sehen, das gleichzeitig dem öffentlichen Rechte und der con^ stitutioncllen Freiheit eine feste Grundlage gewährt. Er hat damit Anspruch erlangt auf den Dank des Vater« landes, wie auf den Dank der Völker und der Par« teien. Auch hat hier nicht der Zufall oder irgend eine durch fremde Ereignisse herbeigeführte Zwangslage dem Glücke Thür uud Thor geöffnet; vielmehr sehen wir hier die Idee siegreich, welche Graf Taaffe beim Be> ginne seiner Laufbahn proclamiert hatte, die Idee. welche seiner ganzen Mission Inhalt und Weihe gab. Der Kampf war in dem Maße zur Gewohnheit gewor-den und die Leidenschaften hatten in dem Grade die Herr» schaft erlangt, dass man den Gedanken der Versöhnung an sich als eine Unmöglichkeit betrachtete. Man wollte nicht einsehen, dass das. was im bürgerlichen Leben als Tugend erscheint, die Neigung zur Versöhnlichkeit, auch in der Politik aufrichtig und ernsthaft zur Gel-tlilig gelangen könne. Das Wagnis des Grafen Taaffe. mit dem Verföhnilngsgedanken hervorgetreten zu sein, wurde durch die härteste Kritik bestraft, und die ganze Kritik des herrschenden Systems hieng eigentlich damit zusammen, dass man den Verjöhnungsgedanlen als eine Unmöglichkeit betrachtete. Nun hat doch der Glaube des Grafen Taaffe an den Versöhnungsgedanken den Sieg davongetragen über die Meinuug von erfahrenen Parlamentariern uud Po» litikern. deren außerordentliche Vorzüge sonst in keiner einwärts gelegenen Basaltklippen des Santa Cruz fand ich einen Fleck, wo sich Huudette gewöhnlich aufhalten müssen. Wmn man plötzlich auf den Gipfel dieses Felsrückens kam. war es ein großartiges Schauspiel gewesen, zwischen zwanzig und dreißig dieser großen Vögel mit schwerem Ausflüge sich von ihren Ruheplätzen erheben und in majestätischen Kreisen abschwenken z>« sehen. Man kann die Condors häufig in bedeutender Höhe über einem gewissen Fleck in den graziöseste« Bogen schweben sehen. 3ch bin überzeugt, dals sie dies bei manchen Gelegenheiten nur zum Ver« qnügen thun. Wenn die Condors in einer Herde immer rings um einen Fleck hernmkrcisen. ist ihr Flug wundervoll. Ausgenommen, wenn sie sich vom Boden erheben, kann ich mich nicht erinnern, einen dieser Vögel jemals mit deu Flügeln zusammenschlagen grsrhen zu haben. In der Nähe vou Lima beobachtete ich mehrere dieser Vögel beimche eine halbe Stunde lang, ohne auch nur eiumal mein Auge wegzuwenden; fie bewegten sich iu großen Bogen, schwenkten im Kreise herum, senkten und erhoben sich. ohne einen einzigen Flügelschlag zu thun. In dem Falle, wo irgend ein Vogel schwebt, muss seine Bewegung hinreichend schnell sein. so dass die Wirkung der geneigten Ebene seines Körpers auf die Atmosphäre seiner Schwere das Gleichgewicht hält. Die Kl-aft. welche nöthig ist. das BewegmiaMoment eines sich in einer horizontalen Ebene in der Luft — wo so wenig Reibung vorhanden ist — bewegenden Körpers zu erhalten, kann nicht groß sein; uud diese Kraft ist alles, was eben nöthig ist. Die Bewegungen Weise bestritten werden sollen. Ts zeigt sich jetzt, dass Graf Taaffe die Völker Oesterreichs besser kannte, als alle diejenigen, die den Versöhnungsgedanken kritisier-ten. Ein langjähriges mühevolles Streben führt endlich zu dem erwünschten Ziele. Der Erfolg wurde hier den Verhältnissen abgerungen und ist keineswegs als eine blinde Gabe des Zufalls anzusehen. Wenn nun ein Mann an der Spitze eines Staates unter den Verwickeltesten und schwierigsten Verhältnissen, ausgesetzt den erbittertsten Angriffen, den schonungslosesten Verdächtigungen, nach langem Kampfe die Anerkennung des Gegners erringt und, wnllich über den Parteien stehend, feindlich getrennte Parteien in Frieden zusammenzuführen vermag, wenn er auf diese Weise für den Staat das deutbar Beste geleistet hat und dabei sein eigenstes Streben von einem vollkommenen Erfolg belohnt sieht, so würden, wollte man über Personen und Verhältnisse das Richtige sagen, immer wieder die alten Gleichnisse wiederholt werben müssen, wie Pe schon in den ältesten Büchern vorkommen, und unwillkürlich würde man in die poetische Stimmung versetzt sein, welche die Schilderungen von alten Sieges« und Friedentfesten in uns wachrufen. Allein wir gehen diesen poetischen Anwandlungen aus dem Wege, und wir können dies umso eher, als ja hervorragende Beispiele in unserer Zeit uns gelehrt haben, wie große Ereignisse auch in einfachen Worten nach ihrer ganzen Bedeutung gewürdigt werden lönnen. Wenn man sich erinnert, was über die Möglichkeit einer Versöhnung zwischen der deutschen und czechi-schen Nationalität innerhalb Oesterreichs und außerhalb Oesterreichs in säst allen Kreisen unmittelbar bis zum Zusammentritt der Conferenzen gesprochen wurde, und wie dann unter glücklicher und einsichtsvoller Mitwir. kung der Confercnzmitglilder die Wendung zur Ueber: raschung aller Außenstehenden in kürzester Frist sich vollzogen hat, so wird man anerkennen müssen, dass d-r Staatsmann, der mit beharrlichstem Streben ein solches Ziel zu erreichen vermochte, nur die Thatsachen für sich sprechen lassen darf und dass dann ihm jedes weitere Lob entbehrlich erscheinen kann. Mehr als alle Commentare znm Schlussprotokoll der Nusgleichs.Con-ferenzen sagen können, sagt das Protokoll, und die Ne« schlüsse der großen politischen Clubs in Böhmen, wie sie am letzten Sonntage in Prag gefasst wurden, verkündigen der Welt laut genug, dass in Oesterreich eine neue Aera begonnen hat, eine Nera des Friedens, dessen Wohlthätigkeit umso stärker empfunden werden mufs, als er allgemein als unerreichbar betrachtet wurde. des Halses und Körpers des Condors sind, wie wir wohl annehmen können, hierzu ausreichend. Wie sich dies aber auch verhalten mag, es ist wahrhaft wunderbar und prachtvoll, einen so großen Vogel Stunde auf Stunde ohne irgend welche scheinbare Anstrengung über Berge und Flüsse schweben und gleiten zu sehen.» So weit Darwin. Diese Beobachtungen nnd Ansichten Darwins sind so schlagender und wichtiger Natur, dass man durch sie unwillkürlich auf den Ge« danken der Möglichkeit des Einzelfluges des Menschen kommt. Nach Darwin scheint der Condor des Flügel» schlage« ganz entbehren zu können. Der Condor ist unser giößter Flugoogel. Ist der Condor auf unserer Erde aber immer der größte Flugoogel gewesen? Nein. Es sind Reste von viel größeren Flugvögeln gefunden worden. Werden diese Vögel einen andern Flug gehabt habeu als unser Eondor? Voraussichtlich wird chre Körperkraft im Verhältnis zu ihrer Schwere ebeu auch nicht derartig gewesen sein. dass sie taubenarttg. also durch Flügelschlag, flogen. Diese Vögel konnten jeden-falls nur' dadurch Flugvögel bleiben, dass chr Flug ein schwebender war. Nach lolchen Betrachtungen wäre es also mcht ansgeschlossen, dass der Mensch sich Flügel construieren könnte, d>e er nur ausgestreckt zu halten brauchte und deren Größe im Verhältnis zu seiner Körperschwere stünde, um so schweben zu können. Betrachten wir also das Schweben des Condors, wie es Darwin genau Llliliüchcr Fcituug Nr. 24. 190 30. Jänner 1890. Stark wie die Wirkung nach inn?^. ist auch die Wirkung dieser Thatsache nach außen. Nach einem fast dreißigjährigen Verfassungskampfe hat der SNat den Frieden gewonnen, bei voller Integrität der Verfassung Der Schöpfer dieses Werkes heißt Graf Taaffe, und will man da« volle Lob des Werkes und seines Schöpfers lesen, dann schlage man alles nack». was gegen den Grafen Taaffe und seine Versöhnungiidee geschrieben und gesprochen wurde. Journal-Revue. Die öffentliche Meinung steht begreiflicherweise voll» ständig unter dem Eindrucke des Ausgleichs in Böhmen. Selbst jener Theil der Presse, welcher die Schaffung des nationalen Friedens nicht mit allzu großem Wohlwollen betrachtet, vermag sich diesem Eindrucke nicht zu enl« ziehen und muss den hohen Wert des Friedenswerles anerkennen. Auch die ausländische Presse nimmt regen Antheil an den historischen Ereignissen dieser Tage. Wenn wir auch in den Stimmen der auswärtigen Blätter hie und da je nach ihrem Parteistandpunkte einer schiefen Beurtheilung des Wesens der Nusgleichsaction begegnen, so stimmen sie doch alle darin überein, dass sie von der» selben segensreiche Wirlungen für das Land Böhmen und für Oesterreich, ja sogar für die gute Sache des inter« nationalen Friedens erwarten. Das «Fremdenblatt> ist überzeugt, dass der gute Genius Oesterreichs in den Prager Clubconferenzen ge» weilt und deren Abstimmungen geleitet hat. «Mit gutem Gewissen konnten alle Führer, die Deutschen wie die Czechen, die Annahme der Wiener Vereinbarungen empseh-lcn. ... Die Regierung förderte das Werk mit umso größerem Eifer, als sie der erfreulichen Rückwirkung desselben auf das Reich und alle parlamentarischen Ver-Hältnisse vollkommen inne war.» Pas Blatt schließt seine Ausführungen folgendermaßen: «Verstand und Ge, müth besiegten jede politische Einseitigkeit. Die Männer, die als Führer von Parteien in die Conferenzen traten, verliehen dieselbe als österreichische Staatsmänner und schufen ein Werk, das ihre Namen für immer auf ein leuchtendes Blatt in der Geschichte Oesterreichs geschrie-ben hat.» Die «Presse» schreibt: «Die Idee der Gerechtigkeit beherrscht das ganze Ausgleichswert, aus ihr stießt jede einzelne Bestimmung desselben, und sie tritt mit so über» zeugender Kraft zutage, dass sie sich mühelos bei allen ernst zu nehmenden Parteien die einmüthige Anerkennung errungen hat. ... Es ist derselbe erhabene Gedanle, aus welchem Glück und Heil dieses Reiches beruhen: dass da« Staatswohl keine Unterdrückung auch nur der kleinsten der Nationen erheischt, sondern dass die Völker und die Monarchie am glücklichsten sind gerade durch Gerechtigkeit und Schuh für alle. Keine Sieger und keine Besiegten, sondern gegenseitiges Wohlwohlen, Rechtsachtung und stalker nationaler Schutz durch dauernde und weise Einrichtungen — das ist der ideale Kern des Ausgleiches in Böhmen.» Die «Neue freie Plesse» constatiert, dass sich die Freude über den erzielten Ausgleich unwillkürlich auf die Lippen drängt und nach Ausdruck ringt. Im «Extrablatt» heißt es: «Es wird und kann keinen wahrhaft patriotischen Oesterreicher geben, welcher den Abschluss des nationalen Friedens in Oesterreich nicht mit Fnxde begrüßen würde. In den Organen der öffentlichen Meinung wiederhallt der Herzjubel der Völker über die erfolgte Versöhnung. . . . Da« Verdienst, welches sich Graf Taaffe um das Zustandekommen des böhmischen Ausgleiches, der im Grunde ein österreichischer Ausgleich ist, schildert. Darwin berichtet, dass ein Eondor, d.r sich im schwebenden Fluge befand und niedersteigen wollte, plötzlich seine Flügel einzog. Dadurch fiel der Eondor ohne Widerstand tiefer. Plötzlich öffnete er seine Flügel in geneigter Stellung, und die Kraft, die dieser Fall erzeugte, trieb den Eondor schwebend wieder höher. Es wurde hier also eine Kraft geopfert, um eine neue Kraft zu erzeugen. Die Kraft des Fallens rr-zeugte das darauf folgende Steigen de« Condors. In diesem Falle wird der Condor aber nicht so hoch steigen können, wie er gefallen ist. Dies beruht auf natürlichem Gesetz. Wie ist es nun aber dem Condor möglich, höher zu steigen, sich in fabelhafte Höhen schwingen zu können ohne Flügelschlag? Darwin erklärt dies sehr einfach und jedenfalls richtig. Wenn von außen keine Kraft zugeführt werden kann. welche ein Steigen des Condors ermöglicht, so muss die Krast im Condor selbst liegen. Da ferner das Schweben durch die geneigte Stellung der Flügel bei schneller Vorwärtsbewegung erfolgt, so muss der Klaftoerbrauch em sehr kleiner sein. jedenfalls eine zt>aft, die dem Menschen sehr wohl zur Verfügung uände. Darwin bemerkt weiter, dass der Condor seinen Hals und Kopf häufig, und zwar allem Anschein nach mit Gewalt bewege, und splicht die Ansicht aus. dass diese Bcweg mg die ganze Kraft erzeuge, welche nöthig ist. den Vogel ailf der geneigten Ebene schweben, beziehentlich steigen zu lasten. erworben, ist unermesslich; er knüpft seinen Namen für alle Zeiten an den der großen Staatsmänner, welche der Habsburgischen Monarchie mit ihrer Einsicht und Thatkraft unvergängliche Dienste geleistet haben.» Das «Wiener Tagblatt» sagt: «Der 26. Jänner 1890 ist einer der denkwürdigsten Tage geworden, den nicht nur die österreichische Verfassungsgeschichte, sondern die Verfassungsgeschichte der verschiedensten Staaten überhaupt zu verzeichnen hat. Denn selten geschieht es, dass große Parteien und Nationalitäten, die miteinander im heftigsten Streite sich befinden, aus freier Erkenntnis ihre Leidenschaften zu mäßigen und den Weg zum Frieden zu gewinnen wissen. Das Verdienst des Grasen Taaffe besteht darin, die Rechtscontinuität in Oesterreich geschützt und den Weg zur Erkenntnis geöffnet zu haben. . . . Es siegte der Gedanke der Versöhnung, der die Grundlage des Taaffe'schen Programmes bildet, weil eben für die Völker Oesterreichs gar kein anderer Weg offen liegt, um dauernde und gesicherte Zustände zu schaffen.» Das «Neue Wiener Tagblatt» gibt der Urbevzeu-gung Ausdruck, dass das Volk den von seinen Vertrauensmännern abgeschlossenen Friedensvertrag heilighalten werde. Das «Vaterland» zweifelt nicht daran, dass der böhmische Ausgleich von Dauer sein werde. «Diesen nach einem dreißigjährigen parlamentarischen und nationalen Kampfe endlich errungenen Ausgleich — bemerkt das genannte Blatt — werden auch alle übrigen Völker der Monarchie bewachen und, soweit an ihnen ist, jeden Friedensstörer energisch in die Schranken weisen.» Die «Gemeinde-Zeitung» bemerkt: «Mit dem Zustandekommen des Ausgleiches muss sich vieles, und zwar nicht bloß zum Vortheile der einen oder andern nationalen Partei, sondern zu Nutz und Frommen der Gesammtheit gründlich ändern.» Aehnlich lauten die Aeußerungen der Kronlands-presse. Die «Bohemia» schreibt: «Mit inniger Befriedigung stehen wir heute vor der Thatsache, dass die Wiener Conferenzergebnisfe und deren vorläufige Erledigung in den ausschlaggebenden Parteiversammlungen den patriotischen Erwartungen vollauf entsprechen.» Das genannte Blatt begrüßt deshalb die eingetretene Wendung als eine gute und aussichtsvolle. Der «H as Näroda» knüpft an die Veröffentlichung des Protokolles der Aus-gleichsconferenz folgende Bemerkung: «Die Milderung der nationalen Reibungen, die Ergänzung des Landtages durch die deutschen Abgeordneten, die Beendigung der nicht geringen Uebelstände, welche mit der Abstinenz zu-jammenhiengen, die Hoffnung auf eine freiere und gemeinsame Arbeit der beiden Völker auf wirtschaftlichem G.birte zur Hebung des Wohlstandes im Lande, verkörpert in der allgemeinen Betheiligung an der Ausstellung, hauptsächlich aber eine erhebliche Befestigung der reprä» sentaliven und administrativen Verhältnisse unserer Nationalität: dies alles ist nun gesichert.» Der «Mährisch-schlesische Correspondent» äußert sich folgendermaßen: «Die Sonne des Völierfrieoens beginnt über Oesterreichs Gauen aufzugehen. Das Morgenroth einer besseren Zeit erscheint am Horizont un eres großen und schönen Vaterlandes. Die beiden durch Bildung und Gewerbesteiß ausgezeichneten Volksstämme, welche das von der Natur so reich gesegnete Böhmer«2and bewohnen, reichen einander nach Jahrzehnte langem Kampfe versöhnt die brüderlichen Hände. . . . Dank, tausend Da„l gebürt den Räthen der Krone, namentlich dem Chef der Regierung, dem Grafen Taaffe. der nicht ruhte und rastete, bis der sehnlichste Wunsch aller Vaterlandsfreunde, die Versöhnung der Nationalitäten — dieses Endziel seiner Regierungspolitil — in Erfüllung gieng. Dank sei auch allen patriotisch gesinnten Männern gesagt, die Der gweck dieser Bewegung ist leicht einzusehen: der mit Gewalt vorwärts bewegt,: Kopf lanu nicht weiter stiegen, sondern gibt dem ganzen Flugkörper eine Vorwärtsbewegung, ähnlich wie etwa ein schwerer Stein, der durch einen Strick mit einem Lustballon verbunden ist, mit Gewalt fortgeschleudert, den Gallon, sobald der Strick zu Ende ist. mit seiner ganzen Bewegungskraft nach der Richtung ziehen wird, in welcher der Stein geworfen wurde. Der Condor führt mit feinem Kopfe, beziehentlich mit feinem Körper diese Bewegung aus und erreicht damit die schnelle Bewegung, das Schweben und Steigen. Betrachten wir nun die Sache in Rücksicht auf die praktische Ausführung für den Menschen, so versteht es sich von selbst, dass jahrelange Uebung dazu gehört, um die Bewegung, d. b. das Fliegen zu erkrneu. Braucht doch der Condor selbst ein Jahr dazu. trotzdem sein Körper alle Befähigungen von Haus aus zum Fliegen in sich trägt. Die Bewegungen, welche der Condor mit seinem Kopf. Hals und Körper macht, muss beim Menschen durch heftige Bewegung dcr Arme oder Beine in geeigneter Art und Weise echtzt wordm. und Flügel zu schaffen. welche tn'in Körpergewicht cutiprechend aus zweckmäßigem Material hergestellt sind, ist dic heutige Technik sicher imstande. Das Fliegn d s einzelnen Menschen »ach dem Vorbild des Condors gehört also nicht iu de» Bereich des Unmöglichen. ? an dem Friedenswerke thätigen Antheil genommen M dasselbe durch ihren staatsmännischen Geist zu einem g<' deihlichen Ende brachten.» Die «Gazeta Polsla» bemerkt, der deutsch-böhmiM Ausgleich habe bewiesen, dass es keine noch so schloffen Gegensätze gebe, die man mit gutem Willen nicht a^' gleichen lönnte. Der «Standard» äußert sich folgender« maßen: «Der vereinbarte Compromiss zwischen Deutsch» und Czechen ist vielleicht das beste, wenn nicht das O"' zige, das überhaupt abgeschlossen werden konnte. . . > 3" England wie in Deutschland wird die tiefste VefriediM vorwalten, wenn das Arrangement des deutsch'böhnnW Ausgleiches zur Realisierung gelangt. Gibt es doch leint Macht, deren Wohlergehen für Europa wichtiger ist, <>" Oesterreich-Ungarn!» Der «Pester Lloyd» constatiert. die Feststellung ^ Einzelheiten des Ausgleiches habe ein nicht geringe« Maß von staatsmännischer Einsicht und gutem 2M bedingt. Jetzt müsse die zusammenfassende Action beg!»' nen und der österreichische Gedanke in seine Rechte trete»' Die Nothwendigkeit der Umgestaltung der nationalen u"° der staatsrechtlichen Parteien in politische und die Hll' stellung des unverfälschten parlamentarischen Regin»" habe nach dem Ausgleiche an Intensität zugenomnA und sei zur Pflicht geworden; denn nun handle es l" darum, gegenüber dem Separatismus der Länder und del Nationalitäten die Bürgschaften für das Staatsganze i» befestigen. Das «Journal des Dsbats» erachtet den böhMM deutschen Ausgleich als einen namentlich für das Cabi«" Taaffe und die Altczechen günstigen; die Haltung ^ Iungczechen bleibe abzuwarten. Was die Deutschen a"' belangt, so werden, nach der Ansicht des genannte» Blattes, die errungenen Vortheile von ihnen theuer b^ zahlt. Die «Ripublique Fran^aise» sagt, der Ausg^ sei ein großes Ereignis für das deutsche und slavish Oesterreich und ein großer Erfolg für den Grafen Ta^ Der «Popolo Romano» constatiert die Wichtigkeit b" czechisch-dcutschen Ausgleiches. Volttische Uebersicht. (Ungarn und der Ausgleich.) Der M^ pester «Nemzet», den deutsch - czechischen Ausgleich ^ sprechend, betont, der Dualismus und das Inters Ungarns können nur gewinnen, wi>nn die österreichs^ parlamentarischen und NegierunaMrhältnisse eine dM nationale Agitationen ungetrübte Entwicklung nelM? «Pesti Naplo» bezeichnet es als richtig, dass ^ Deutschen in Oesterreich jetzt wieder einen größ^ Einfluss als bisher gewinnen werden und erbliaf.^ dieser Perspective für Oesterreich eine günstige polity Epoche- „,,, (Die Krankenversicherung der ", am ten.) Da« k. l. Ministerium des Innern hat^ betreff der Anfrage der Bezirks.Krankencasse in ^ üb^r die KrantenversicherungKpsticht ihrer Beamte» u" Diener entschieden, da s es der Ansicht der k. k. nied^ österreichischen Statthilterei beistimmen müsse, wo^ die Bezirks - Krankenaiss^ unter die gewerbsmäßig ^ triebenen Unternehm ingen im Sinne des Kra"^ Versicherungsgesetzes >,,cht subsumiert und daher da« A gestellte Personal dcrj lb n mcht als lranlenversM lungspflichtig behandelt werden könne. Selbstoersta''. lich bleibe es dcr Bezirks-Krankencasse anheimgest^' ihre Angestellte» durch den Dienslv^rtrag zum " willigen Beitritte zur Bezirks - Krankcncasse zu ^, anlassen, insofern ein solcher im Hinblicke auf die ö setzlich festgestellte Altersgrenze zulässig sei. ,,.. (In Krakau) >st das Ende der St.lde"»" Unruhen nicht abzus.hm. Während der vorgestw., Vorlesung des Professors der Botanik, Dr. Rostaft''^ drangen Studenten mit Pcreat Rufl betrachten. Die Zahl der verkauften FabM, betrug vom August vis November 1888 L^^Ht in der gleichen Zeitperiode 1889 4.294 000, "H< ^ 2.678,000. Die Zahl der aufgegebenen <^M stücke betrug in den genannten vier Monaten /^, 180.067. in 1889 (ohne Gepäckfreiheit) 240.00"^ 25 Kilogramm Freigewicht). De Einnahmen o""^ P.rsom'nverkehr b< trugen in den genannten v^l g fl,, nat.n in 1888 3.188.641 fl.. in 1889 3,784,4 ^ somit -^ 595.837. und da in denselben Monate"^ dem Vepäckverlehre 85.145 fl. mehr eingenomm^ den. insgesammt -j- 680.982 st. 191 30. Jänner 1890. fala. m^"^"') Der vom Kärntner Landtage ge-Mte.Beschluss, woruach in der Ortsgemeinde Blei-vurg lm politische Bezirke Völkermarkt im laufenden N? ."^ ^"brauchsauflage auf gebrannte geistige Mssigle.ten im Betrage von 6 fl. pr. Hektoliter ein-erhalwi ""'""' ^' ^ "' kaiserliche Genehmigung «.' '^^^" Handelskammer.) Der Handels-minister hat der Wiederwahl des Karl Freiherrn von "emelt zum Präsidenten und d^s Franz Dimmer zum ^ttpMdenten der Handels- und Gewerbckammer in ",e,t für d^ Jahr 1890 die Bestätigung ertheilt. (Das Reichsgesetzblatt) veröffentlicht elne w^'.' i?'^""^nung zur Durchführung des Gesetzes wm 19. April 1885. betreffend die provisorische A.,f-A!"ung tm Dotation der tathollschen Seelsorge. (Im ungarischen Abgeordnetenhause) '""breitete der Handelsminister Naross einen Gesetz-rniwurs, nach welchem die in Oesterreich ordnungs-^M gea.chten FasZgebinde. falls dieselben mit der "Mimmung nach Uugaru gelangen, mit Wein oder ,.,""' Flüssigkeiten gefilllt wieder nach Oesterreich ^ruclvefördelt zu weld^n. unter der Voraussetzuug der ^"p^"tät für die Dauer des Zoll- und Handels-«unomssrs dieielbe Behandlung genießen, wie die in Ungarn geaichten Gebinde. (Aus Serbien.) Wie man aus Belgrad mel- "^ werden ,m «Odjet» sämmtliche in den' oppositio- K?.. ""^"len der serbischen Hauptstadt verbreiteten ^njationsnachrichten. betreffend die fofortige Wieder. und?'"3? b" StupZtina. beschleunigten Rüstungen o oie Nractivieruug pensionierter Generale als bös- u,g erfunden bezeichnet, und bedauert das genannte "MruuaMatt die unpatriotische Verbreitung solcher 3 ""'Früchte ohne jegliche Ursache. Wie ein Corre- an"«n der «Pol. Corr.. versichert, ist thatsächlich ""en den erwähnten Gerüchten kein wahres Wort vowp. ^"bewegung in Deutschland) Die sllm^l '" Eschweiler abgehaltene Bergarbeiter-Ver- am i 3^ bes Eschweiler Bergwerksvereines beschloss. Walt.,« ^ l ^'^ ^^".^ ""zustellen, falls die Ver- Wort n c !> Abwerte bis dahin keine genügende Ant- Zu d ' Forderungen der Arbeiter ertheilen sollte. Berm^'" Euskirchen stattfindenden Versammlung von ^H^'tern des Rheinlandes sollen Delegierte ent- deutti^^laud.) Die Frage drs Anwachsens des Peters Cementes im Süden Russlands wird in hlltsam? ?7 officiellen Kreisen mit der größten Be-der?>t behandelt. Vor allem sollen die Ursachen volles ^""'om Auswanderung der russischen Landbe-ökoiwm s^^^"b" werden. In erster Reihe wird auf die i" PMs^^.'^" ^'"^ bas Hauptgewicht gelegt, deutickp.« c b'"bcht erwartet man ein Verbot neuer UM U, .""Neoelungen sowie entsprechende Maßnahmen, der r, n'ii '^" Colonisten zur gründlichen Erlernung Miller, nl'.?^"^^^^ ^" ^"'"gen und die Assi-'"i'g mit der russischen Bevölkerung herbeizuführen. i3iln^ " ^ ^' deren Ueberführmig in das Heimats-würdi ^Ä"^ '" "»er des Andenkens des Dichters sl'ck»^ >. '^ ^" verwahren. Der Bürgermeister ver-blick i? ^ Gemeinde-Ausschuss sei nichi einen Auge». Niinll Ä'"'^ llber seine Pflichten und werde dem Wunsch. Ferrari's Rechnung tragen, die w - ^ schweizerische Äundesrath) wird Tbp^""'^^ der europäischen Industriestaaten zur den n c "" """ am 5. Mai in Bern stattfinden-rats.-?"^ ""'"den und den Entwurf der zu be. rathenden Fragen vorlegen. der mV ^ " 6 ° l.) Nach einer Lisfaboner Meldung MniL ^.' ^' ^>^ die portugiesische Regierung den Waal "^° ^'"°' der im Begriffe stand. nachPor-« " ^"^l^ukchren. telegraphisch mit einer neuen Mis° ander afritainsch.u Westküste betraut, dorapsi " ^ " t' sclaverei. Eongress) nahm Mekr? '^ ^"^ Kranklieit einiger Mitglieder um ^rere ^age verzögerten Arbeiten wieder auf. Tagesneuigleiten. «Nr«?^' ^jestät der Kaiser haben, wie die zur?l^ ""tung. meldlt. der Gemeinde Letzkowih geruht '"^ ^ Schulbaukosten 100 fl. zu spenden pl;^(öur Erinnerung a„ den Krön« lers wir^s ^) I" Auftrage des deutschen Kai« ßer n„^ ^"^ aus den Sarg des Kronprinzen ein gro-Niederael ö "^ ""b"' Moir«!e - Antique. Schleifen Notschnst ' °"" Schleife des Kranze«, den die deutsche Drucke ^ "!^'" anfertigen lässt, trägt i„ schwarzem ^^ Worte: «Kaiser Wilhelm II». Mittels/ "g. "Use '«folge Erdbebens.) Un-Ierlack ""^ dem Erdbeben vom 14. d. M. wurde aus ^ gemeldet, dort sei die Meinung verbreitet, der Berg Harlouz habe Risse bekommen und sei daraufhin mit Fernrohren untersucht worden. Vielfach wurde diese Anschauung bespöttelt. Es scheint aber doch etwas an der Sache zu sein. Am 25. d. M. haben nämlich zwei Herren, welche den Vera. von oftmaligen Besteigungen genau kennen, denselben mit einem scharfen Fernrohre besichtigt und glauben mit Sicherheit zwei Spaltungen ssesehen zu haben. Dir eine soll unmitelbar vom Gipfel des Verges senkrecht etwa 25 Meter tief reichen, die andere, etwa 10 Meter von der ersten entfernt, sich mit dieser zu einer Dri-ieckipitze vereinigen. Das durch beide Spalten und de>, Kamm gebildete Drei,ck scheint etwas abgerutscht, und an den erwähnten Spalten soll der Neu« anriss des Erdreiches durch das Fernrohr deutlich sicht. bar sein. Das Dreieck ist schneefrei und deshalb auch mit freie», Auge leicht sichtbar. Nach Aussage des Vera/ rathes Seeland so!? die bezeichnete Stelle schon einmal, vor etwa zehn Jahren, in Bewegung gewesen sein. — (Eine Elternmörderin.) In dem Stadt« chei, Markranstädt in Sachsen hatte vor einiger Zeit eine wandernde Theater-Gesellschaft ihre Bühne aufgeschlagen, und zu den eifrigsten Verehrerinnen sowohl dir Kunst wie des Liebhabers der Gesellschaft zahlte des Bürgermeisters Tüchterlein. Die Eltern waren jedoch mit der letzteren Neigung ihrer Tochter sehr wenig einverstanden, und es kam zu heftigen Familienscenen. Aald darauf starb die Mutter des Mädchens, der ihr Mann, der Bürgermeister, schnell ins Grab nachfolgte. Gerüchte im Städtchen behaupteten, der Tob des Ehepaares sei ein gewaltsamer gewesen. Die Staatsanwaltschaft ordnete schließlich die Ausgrabung der Leichen und deren Section au. Als Todesursache ergab dieselbe bei beiden Leichen Arsenik-Vergiftung. Die Tochter ist wegen dringenden Verdachtes der Thäterschaft verhaftet worden. — (Wilddieb stahl.) Am 10. December v. I. fand der Waldhüter Matthäus A k r i n j a r aus Sesfana im Walde bei Repeutabor eine Anzahl Schlingen und Fallen aufgerichtet, die zweifellos zum unrechtmäßigen Fange von Wild bestimmt waren. Nachdem er zwei Colleger« Namens Kirchmayer und Rencelli von dem Vorfalle verständigte, beschlossen die drei, auf die Wilddiebe Jagd zu machen, und stellten sich thatsächlich deu Tag darauf an drei verschiedenen Punkten des Waldes auf die Lauer. Nach langem Warten tauchten endlich zwei Individuen im Waldcsdunlel aus, die sich unter Beobachtung der größten Vorsicht den Schlingen näherten, woraus die drei Waldhüter aus ihrem Verstecke hervortraten, die Wilddiebe fesselten und der Behörde vorführten. Es sind dies der 30jährige Johann Ukmar aus Haidenschast und der 25 Jahre alte Andreas Karis aus Brestoviza, die sich vorgestern vor dem Landes« gerichte in Trieft wegen deS Verbrechen» des Diebstahls zu verantworten halten. Der Gerichtshof erkannte beide Angeklagte, die sich übrigens aufs Leugnen verlegten und nur zufällig auf den bezeichneten Ort gekommen sein wollen, schuldig und verurtheilte Ulmar zu achtzehn, Karii zu sechs Monaten schweren Kerlers. — (Reise um die Erde in 72Tagl>n.) Das kühne Unternehmen der jungen Amerikanerin Miss Alu, einer Mitarbeiterin des «New York World», welche eine Neise um die Erde angetreten hatte und dieselbe in 75 Tagen zu beendigen hoffte, ist in glänzendster Weise durchgeführt worden. Mifs Vly hat weniger Z il. als sie ursprünglich beabsichtigte, zu ihrer Reise gebraucht: sie hat die Fahrt um die Erde statt in 75, bloß in 72 Tagen und 6 Stunden zurückgelegt, eine Leistung, die bis heute einzig dasteht. — (General Nadecly.) Auf der taurischen Halbinsel ist Montag zu Odessa im 70. Lebensjahre ein Mann gestorben, welcher mit seinem Namen eines der glänzendsten Blätter der russischen Kriegsgeschichte be. schrieben hat — Feodor Feodorovic Raoecly. Mit diesem Feldherrn sinkt ein Mann ins Grab, der während des letzten Orientlrieges sich hohen Ruhm erworben, einer jenes Dreigestirns, von dem jetzt nur einer mehr, Gurlo nämlich, unter den Lebenden weilt. Lange ist ihm der Junge, der Benjamin dieser Trias, Stobelev. im Tode vorangegangen. Radecku war derjenige, der den Russen den Weg ins Herz des Türlenreiches erschloss, denn an der Spitze des achten Armeecorps überschritt er am 24. Juni 1877 den flüssigen Grenzwall der Donau bei Iimnica und nahm mit stürmender Hand die Festung Sistov. Seme glänzendste That aber war die heldenhafte Vertheidigung des Aiftlapasses. — (Mittel gegen die Influenza.) An der Influenza erkrankte diesertage ein Bauer in Posen. Der Arzt verordnete ihm ein Pulver, das er, um den unan« genehmen Geschmack der Medicin zu mildern, /. ssi-olliom (mit Grog) einnehmen sollte. Die Frau des Erkrankten verstand aber 2 xrocliiom (mit Erbsen). Sie lochte daher einen gehörigen Tops voll Erbsen u"d schüttete das Pulver hinein. Diesen Niei hat der Kranke verzehrt, und tags» darauf war das Fieber und die Influenza verschwunden. — (Explosion von Naturgas.) Eine furcht-bare Explosion von Naturgas (welches dem Erdboden ent< strömt) ereignete sich am 22. 0. M. zu Piltsburg in Pennsylvanien. Durch dieselbe wurde ein Wohnhaus in einen Trümmerhausen verwandelt, eine Person getüotet und acht Personen verletzt. — (König Milan als Schriftsteller.) In allernächster Zeit erscheint im Belgrader Journal «Dositej» die von König Milan verfasste Beschreibung seiner Orientreise. Der erste Artikel behandelt sein Verweilen in Beirut. König Milan wird wahrscheinlich im Monate Mai zum Besuche seines Sohne« in Belgrad eintreffen. — (Gesetz gegen das Duell.) Der Mikado von Japan hat ein Edict graen das Duell erlassen, da» künftighin als ein strafbares Vergehen betrachtet werden soll. Diese kaiserliche Verordnung richtet sich namentlich gegen den dortigen feudalen Adel, dem jetzt fast alle seine Vorrechte entzogen sind. — (Schiffs.Katastrophe.) Nach einer ben Londoner Lloyds aus Amsterdam zugekommenen Depesche ist das englische Schiff «Loch Moidart» auf der Fahrt von Iquique nach Hamburg bei Tallantsoog gestrandet und zum. vollständigen Wrack geworden. Von der Mann» schaft sind 30 Personen ertrunken. — (Englische Teppichfabrilen.) Die Ver. schmelzung aller größeren Teppichfavrilen in England hat sich, wie aus Kidderminster, dem Hauptsihe der englischen Teppichfabrication, gemeldet wird, nunmehr vollzogen. Das Capital des Syndicats beträgt 1,600.000 Pfund Sterling, — (Fürst Sullowsli.) Das Wiener Ober. landesgericht bestätigte die von der ersten Instanz ange» ordnete Aufhebung der Veimögenscuratel über die öster« reichischen Güter des Fürsten Sulkowsli. Vocal- und Provinzial-Nachrichten. Zur neuen Verordnung. Das k. k. Ministerium des Innern hat an alle politischen Landesbehürden folgenden Erlafs gerichtet: Einzelnen Bestimmungen der unterm 12. December 1889 verlautbarten Verordnung, betreffend die Arzneitaxe für das Jahr 1890, ist in Besprechungen einzelner öffentlicher Vlätler eine Deutung gegeben worden, welche mit dem Geiste und Wortlaute derselben nicht vereinbar ist und dem letzteren von den zur Durchführung der Verordnung berufenen Organen unter leinen Umstanden unterlegt werden darf. Insbesondere wurde der Bestimmung des zweiten Absatzes des ß 5, nach welcher der Apotheker die zum Arzneibezuge aus Grund ärztlichen Receptes berechtigte Partei auf dem Recepte vorzumerken hat, wenn dies nicht, wie üblich, vom Arzte geschehen sein sollte, die Auffassung gegeben, dass der Apotheker Namen und Wohnorte der betreffenden Partei, falls ihm dieselben nicht freiwillig mitgetheilt werden, auszuforschen hätte, was selbstverständlich ganz unstatthaft ist. Der naheliegende Zweck der angeführten, lediglich den Apotheker und keineswegs das Publicum verpflichtenden Bestimmung, welche die zur Aufrechterhaltung der Ordnung in der Receptur als nothwendig bewährte Uebung nunmehr zur Norm macht. ist. Missgriffen seitens des Apotheken-Personales, Verwechslungen von Arzneien und anderweitigen, den Grundsätzen de« Mebicinalwesens zuwiderlaufenden Unzukömmlichkeiten thunlichst vorzubeugen. Insofern dem gleich dem Arzte zur vollständigsten Verschwiegenheit in Bezug aus alle ihm etwa bekannt gewordenen Verhältnisse von Kranken verpflichteten Apotheker die Mitwirkung der arzneibeziehenden Partei zur Sicherung des gedachten Zweckes nicht gewährt wird, muss derselbe selbstverständlich auf dieselbe verzichten, hingegen mit um so größerer Umsicht. Aufmerksamkeit und Gewissenhaftigkeit den verantwortungsvollen Pflichten seines Berufes nachzukommen trachten. Durch die bezogene Gestimmung der Arzneitaxverordnung, ebenso wie durch die Bestimmung des § 6, nach welcher die für eine bestimmte Partei ärztlich ver-fchriebene Arznei nur für die bezugsberechtigte Partei wiederholt auszufolgen ist. dann durch die Gestimmung des § 7, nach welcher Arzneien auf willkürlich und ohne zureichende Begründung angefertigte Receptcopien nicht abgegeben werden dürfen, soll weiterhin den zahlreichen, mit ärztlichen Recepten getriebenen Missbräuchen ohne Beeinträchtigung der rechtmäßigen Befriedigung des Arzneibedürfnisses des Publicums gesteuert und den aus diesen Missbrüuchen hervorgehenden sanitätspolizeilichen Unzukömmlichkeiten und eventuellen Gesunoheitsschädigun» gen vorgebeugt werben. Da eine irrthümliche oder tendenziöse Auffassung der erwähnten Bestimmungen seitens der berufenen Fachkreise der Erreichung dieses Zweckes nur abträglich sein lönnte, wird die l. k. Landesregierung angewiesen, die politischen Unterbehörden zum Zwecke der entsprechenden Verstand,, gung der Apotheker und Apotheker-Gremien, sow,e zur Darnachachtung seitens der landessürstlichen Sanitäts-organe von dem Inhalte dieses Erlasses in die Kenntnis zu sehen. Wien am 19. Jänner 1890. Taaffe m. p. — (Laibacher Gemeinderath.) Der Ge» meinderath der Landeshauptstadt Laibach wird in der heute abends 6 Uhr stattfindenden öffentlichen Sitzung den städtischen Voranschlag pro 1890 berathen. Laibacher Zeitung Nr. 24. 192 30. Jänner 1890. — (Arbeiter. Unfallversicherung.) Die Arbelter'Us.falluersicherungsanftalt für Trieft, Küstenland, Krain und Dalmatien, welche erst am I.November 1889 ins Leben getreten ist, hat bereits in der am 24. d. M. abgehaltenen Verwaltungsausschusssitzung die Gelegenheit gehabt, den Witwen von zwei in der Ausübung ihres Verufes verunglückten Arbeitern die unschäh-varen Vortheile des neuen, vom edelsten humanitären Geiste inspirierten Arbeiter-Unfallversicherungsgesch s an< gedeihen zu lassen. Am 17. December v. I. ereignete sich in dem in Zalog (Umgebung Laibach) gelegenen Stein« bruche des Herrn Johann Knez folgender Unfall: Der Arbeiter Valentin Flezar war mit dem Vohren eines großen Felsens beschäftigt, wobei er den Vohrer festzuhalten hatte, während ein anderer auf den Bohrer schlug, als auf einmal der Fels sich loslöste, den Flezar 3 Klafter seitwärts schleuderte und völlig zermalmte. Flezar hinterließ eine unversorgte Witwe und ein fünfjähriges Kind, denen auf Grund des bezogenen Gefehe« eine jährliche Rente von zufammen 105 fl. zuerkannt wurde, und zwar li0 st. für die Witwe bis zu ihrem Tode oder ihrer Wiederverheiratung, in welch letzterem Falle sie eine Abfertigung von 180 fl. erhält, und 45 fl. für das Kind bis zum zurückgelegten 15. Lebensjahre. Der tägliche Arbeiterverdienst des verunglückten Arbeiters blies sich aus 1 st. Der zweite Unfall geschah in der Werste San Rocco in Muggia dadurch, dass der Arbeiter Anton Schiavon, der mit einigen Reparaturarbeiten an ei»em Schiffe beschäftigt war, in de„ Laderaum stürzte und wenige Stunden darauf den erlittenen Verletzungen erlag. Er bezog einen Tageslohn von 1 fl. 70 lr., die Witwe erhält aber eine Rente von jährlichen 102 fl., und zwar unter den im ersten Falle angeführten Modalitäten. — (Concert Iamara) Wie wir erfahren, steht unseren Musikfreunden ein seltener Kunstgenuss in Aussicht. Am 8. Februar findet im sledoutensaale das Concert der berühmten Harfenvirtuosin Fräulein Theresine Ja« mara unter Mitwirkung der Professoren Roman Ku« lula, Alfred Zamara (beide Mitglieder des l. l. Hof. opernorchesters) und des bekannten Liederfängers Richard Schmidtler statt. Vormerkungen auf Sitze übernimmt Herr Karl Till, Spitalgasse Nr. 10. — (Agrarcomitö.) Einige Vertreter de« Gru"d« besihes sind, wie man uns mittheilt, unter der Obmann« schaft des Fürsten Alfred Wrede im Interesse der Landwirte und der Consumenten zusammengetreten, um eine Centralstelle zu schaffen, welche den directen Verkehr zwischen diesen Interessenten anbahnen soll. Das «Agrar. comils», wie sich diese Vereinigung nennt, schlicht jcden Gewinn oder irgend eine Entlohnung seiner Mühen aus und hofft in der besseren Verwertung der Pludlicte durch den directen Absatz an die Consumenten bl'n Lohn seiner Thätigkeit zu finden. Das Agrarcomite bcftndet sich in Wien, elfter Äezirl, Minorilenvlah 4. Die Ver« mittlung ist unentgeltlich und steht jedem Grundbesitzer offen. — (Generalversammlung des «Prav« nil».) Am 25. Jänner fand die dritte ordentliche Ge» mralversammlling der juristischen Gesellschaft «Pravnil» im hiesigen Rathhaussaale statt. Der Vorsihcnd,', Advocat Pr. Papez, eröffnete die Versammlung und gedachte in warmen Worten des Ablebens des allgemein hochgeachle« tcn Vereinsmitgliedes Dr. Samec in Stein, welcher sich sowohl als Abgeordneter als auch als Schriftsteller auf sachwissenschastlicb/m und belletristischem Gebiete, nicht minder aber auch als erfahrener Arzt ein dauerndes, ehrenvolles Andenken gesichert habe. Die Versammlung erhob sich zum Zeichen der Trauer von den Sitzen. So» hin folgten die eingehenden, sehr sorgfältig instruierten Vcrichte des Secretärs und Bibliothekars, Herrn Doctor Majar on, des Cassier« Herrn Notar Gogol a, des besonderen Redactions Auffichtscomitcs durch Herrn Landesgerichtsrath Vencajz, der Nechnungsrevisoren Herren Dr. Munda und Dr. Zupanec. Sämmtliche Berichte erhielten Genehmigung und Anerkennung. Schließlich erfolgte die Wahl des Vereinsausschusses. Zu Verificatoren ernannte der Vorsitzende die Herren Dr. Telavcic, Zu« pancic und Pleiweis. Die Wahl als Vereinsobmann fiel auf Herrn Dr. Papej por Hcelam^tionsru. Nach de« tucrauf erfolgten Ausschusswahl und Beendigung des Scrutiniums verkündete Dr. Telavcic das Wahlergebnis, wornach in den zehugliedrigen Ausschuss gewählt wurden die Herren: Landesgerichtsräthe Vencajz, Pleslo und T novec; Staatsanwalt»Substitute Dr. Ferjancic und D. Karcic; Gerichtsadjunclen Levec uud Dr. Vabnil. Notar Gogolci, Advocat Dr. Hrasovcc und Advocaturscandidal Dr. Mlijaron. Zu Rechnungsrevisoren wurden por accla-matioiwm gewählt l. k. Notar Dr. Zupanec und Advocat Dr. Munda. — (Deutsches Theater.) In unserm I>,» lerimslheater gelangt hcute die beliebte Cosla'sche Posse «Das Blitzmädel» mit den Damen Wagner und Sold lind den Herren Gottsleben, Vrosch, Schenk, Neher und Soudel in den Hauptrollen zur Aufführung. — (Aus dem Landesspital e.) Der lrainische Landesausschuss hat die Herren Dr. E. Klinel und Drd. Franz Echifrer zu Se^undararzten im hiesigen Landesspitale ernannt, und zwar ersteren für die medici« Nische, letzteren für die dermatologische Abtheilung. — («Wunderbäume» in Krain.) Mit Bezug auf die in der letzten Freitag, Nummer unseres Blattes publicierte Notiz «Ein Wunderbaum» berichtet man uns aus Tscher nembl: Es ist gar nicht nöthig, die Grenzen Krams zu überschreiten, um solche Wunderbäume zu sehen. Es stehen bei uns in Krain, so viel mir bekannt, zwei Fichten auf geköpften Weiden: ein Stück zwischen St. Georgen und Ratschach bei Steinbrück, ferner zwei Stück nebeneinander ungefähr Mitte Weges zwischen Radna und Nassenfuß am linken Ufer des Neuring-baches, von der Bezirlsstraße aus gut sichtbar und von der Station Lichtenwald in ungefähr einer Stunde er» reichbar. Endlich befindet sich ein solcher Baum am rechten User des Döblilschbaches, ungefähr 2000 Schrille oberhalb der Ortschaft Kocevje bei Tschernembl. Dieser letzte Baum gedeiht sehr kümmerlich, weil d.'r Mutle,-baum im Wasser steht. Hingegen sind die im Gurtszen Rudolf ein Kranz niedergelegt; weiters legten auch zahlreiche Cor-porationen und Vereine Kränze nieder. Budapest, 29. Jänner. Das Abgeordnetenhaus beschloss, aülässlich des Jahrestages des Hinsch'idens dcs Kronprinzen morgen keine Sitzung zn h^lt>n. Paris, 29. Jänner. Eine allein ine Ver ammlllug der Republikaner beschloss, am letzten Mittwoch eines jeden Monats sich zu versammeln, um die an der Tagesordnung befindlichen Fragen zn prüfen ni,d Ve-schlüsft zu fassen. Als wesentliche Grundlage des Pro. grammes nimmt die Versammlung die Anfrechthaltung und Anwendung des Militärgesehes und dcs Schulgesetzes, die Vertheidigung der Souveränität des Volles gegen die Anhänger der Monarchie und d^s Kaiserreiches sow e gegen die Dictatnr auf. Velgrad, 29. Jänner. Die Skupätina tritt am 13. Februar zusammen und wird, wie man in unterrichteten Kreisen versichert, bloß jene Gegenstünde in Verhandlung ziehen, deren Erledigung die VerfasM vorschreibt. Spätestens am 16. März' wird die Wieu. - Lehman. Kfm., München, - Ritter u. GernM' lönigl. Professor, Wilrzburg. — Peiz, Kfm,. Paris. — Scap'"' Ksm., Trieft. - Leitner, Gutsbesitzer, Nanu. Hotel Zairischer Hof. Wimmer. Viehhändler, Salzburg- ^ Corti. Kfm,, Comendiani. — Mathon, Pcwia. ^ Hotel Slidlillhnhof. Vauc. Rarer. — Mursec, Cilli. Volkswirtschaftliches. Laibach, 29 Jänner. Auf dem heuti,,eu Markte sli'd "M nen: 7 Wagen mit Getreide, 3 Wagen mit Heu und T>"« und 16 Wagen und 2 Schiffe mit Holz. Durchschnitts-Preise. "ill,. Dig,.' U^« ? n. !lr. 30 Vuttcr pr. Kilo . . — 85 ^ Korn » b— 5 75 Eier pr. Stück .. 3^" Geiste . 4 55 5 70 Milch pr. Liter . . - 8 ^ Hafer » 3,10 3 25 Rindfleisch pr. Kilo -5«-^ valbfruch» »-------610 Kalbfleisch » - 64 -^ Heiden » 5 _ 5 70 Schweinefleisch » —60^^ Hirse » 4 55 5 40 Schöpsenfleisch » -32-^ Kukuruz » 4 50 4 30 Händel pr. Stück . — 50 ^- ^ Erdäpfel 100 Kilo 3 2l-------Tauben » ._ l8^ Linsen pr. Heltolit, 10-----------Heu pr. M.'Ctr. . 2 8s ^ Erbsen , 10-----------Stroh » .. 250-^ Fisolen . 8 50-------Holz, hartes, pr. Rindsfchmalz Kilo 1b------- Klafter 7> ^ Schweineschmalz» —70-------—weiches, » 4 20 ^ Speck, frisch, . — bk-------Wein,roth,. 100Lit. - ^ 2»^ — geräuchert » — 68-------— Weiher. » __ ^- U Nudolfswert, 27. Jänner. Die Durchschnitts < Preise st^ sich auf dein heutigen Martte wie folgt: s,, ,r, ll'^ Weizen per Heltoliter 7 30 Vutter pr. Kilo . . . ^ 1 Korn . 5 80 Eier pr. Stück . . . -^ z Gerste . 4 «8 Milch pr. Liter . . . ^ Hafer . 3 9 Rindsleifch pr. Kilo . -^ Halbfrucht . 5 20 Kalbfleisch . . ^ ^ Heiden . 4 ?!8 Schweinefleisch > . ^ g? Hirse » 4 88 Schöpsenfleisch » . ^ F Kuluruz » 4 54 Hähnbel pr. Stück . . ^ ^ Erdäpfel pr. Meter«Ctr. 3 25 Tauben » - - "^ ^ Fisolen per Heltoliter 5 84 Heu pr. M.-Ctr. . . A «g Erbsen » 5 53 Stroh 100 » . . ^ Linsen » 5 53 H"lz, harteS. pr. Cubil- . ?ß Leinsamen » — — Meter..... " Nindsschmalz pr. Kilo — 30 Holz, weiches.pr.Culnl. ^ Schweineschmalz » — 72 Meter..... ^ > Speck, frisch, . — 54 Wein, roth., pr.Heltl. ^> Speck, geräuchert, . — 70 !> Wein, weißer, » -" ^ Die Weinpreise variierten zwischen 10 und l2 fl. (neu) " zwischen 20 und 24 fl. (alt). __________ _____ ^ ________________^^ Meteorologische Beobachtungen in ^aibalh^ 8 ^Z ADZ ß.3 AZ 7'U.Mg. 7312 1' 7-2" SW. schwach bewülst ..«0 29. 2 . N. 730 4 92 SW. schwach bewöllt " 9 . A. 730 4 6 0 SW. schwach bewölkt ^ Der lag wechselnd bewölkt, Sonnenschein, abends be^h», nachts geringer Regen. Das Tagrsmittel der Temperatur um 3 8" übcr dem Normale. ^^ Verantwortlicher Redacteur: I. Nag lit. ^ Schwarze Seidenstoffe von ttl) kr. bis si " A per Meter — glatt und gemust.rt (ca. 180 vrrscl)-^ft. ! — Vers. roben- und stückweise, Porto« »»d zollfrei das ?A,nel Dep«')l tt. II«nn<,!»«ri5 (l. u. t. Hoflief.). AürioN. ^< umgehend. Vliese losten 10 lr. Porto. (4) ?^"^j ——-------------------------- ^ > Fanntz und Kranz P5pa, Obirlch'ec '" > Bischoslact. nebst Kindern Kranz, Vttzi und »»»' > ftav bringen allen Ungehörigen. Freunden "'^ > Bekannten zur Kenntnis, dass Gott der Allmacht'^ > das innigstgcliebte Söhnchen ! Schüler der II. Vollsschulclasse > heute nachmittag« um 5 Uhr nach kurzem, schwere'" > Leiden im 8. Lebensjahre zu sich berufen hnt. .. > Die Beerdigung findet am 31. d. M. nact,'"'^ > tags um 3 Uhr auf dem Ortsfriedhofe in M>«" > statt. > > Vis chof lack am 29, Jänner 1890. ^^^ - Kocher Fell.i.g 3!t. 24. 193 . : 30/I°nnerIt890. Versilltdeuc. 82 ^ ^ ^!!' 3 "c^" ''- I"s'l Nobler, k. f. pcns. Vcamtcr, ^si^^.^^^' Marasmus. - Antonia Nozman, HauS. vcsthers'Gattm 45 I., Schwarzdors 24, Pneumonic. OM.;«7 ^ Iv," °^" ""^r. Franz Didal, l. k. Landcsregierungs-"ff'""! ,. N, 83 I, Alter Marlt 9, Pncmnonie. W Im namenlosen Schmerze geben die Untcr- « zeichn,'tcn Nachricht, dass es Gott dem Allmächtic>en « N' icincin unerforschlichen Nachschlug acsaNen hat. W '^"''«.'"^^^eliebten, besten Vater, resp. Schwiege» ^ mid Großvater, Herrn » Franz Didak W l. l. Landesregierunsss. Official i. R. W ^Menach lurzen, schnicrzlichen Leiden, versehen mit W ^"' ^röftnngen der heil, Relission. im 83. Lebensjahre » M ein besseres Jenseits abzuberufen. W N'e entseelte Hülle des thenren Verblichenen wird » ^rettaa den 31. Jänner, nm 4 Uhr nachmittag im > -f"^rhailse ^llcr Marlt Nr. 9 feierlichst einaefranct U " - ^'"' ""s dem Friedhofe zu St. Christoph zur > ewlqcn Nuhe bestattet werden. " ' ^" ' W 1 <-t ?"' ^^'tl"l Seelenmessen werden Samstag den M ^ 6el,ruar. nm halb 8 Uhr früh in der Stadtpfarr-W ""^" St. Iatob gelesen werden. W a, ^ .^e dem theuren Verblichenen «,in freundliches « Andenken bewahrt bleiben. W Laibach am 2l>. Jänner 1890. l> Nnstav Dival, Adjunct der lramischen Sparcasse, W ^ohn. ^_ Marie Ttchno geb. Didal, Tochter. W ^5^ 2tehno, Hnndclsmann, Schwiegersohn. ^ M Mizi und Glsriede Ttehno, Enkelinnen, t I»l»rtln '«>rp»«,l<.«,^Ver1l«6ire<:»or in InlmI, nel^t Kindern «v,»^, ^»t»n, «tmoll» „ncl ««»««« dringen allen ^u^euul-^en, ?reun6en ul>6 Nekannwu xur Xennlni«, 6-185 Lott äer ^11-inäcnliße 6ie inniß8lßeliebw Lettin »nä üluttsr nsute ^»el>< um 1 llnr n»en kurven, ^Ii^ei-en I^i6«n im 4K. I^6i>Ln8ial>r« 2» «icn kerulen nat. Nie Neenlissunss linc^l »m 29. ^. U. vnrmit- »aß» um 8 Unr aus äem 0rt»krieänole in Irilail Nie lißili^en 36elenmß88eu neiden am 3ten ?'ekru»r 1, .1. vormittag um 8 Unr in äer klllrr-Ilircne ^u IViläil ßeiegen. "rrie»il am 27. Männer 1890, Danlsagnna. Für die Theilnahme während der Krankheit und anlässlich des Ablebens seiner Schwester Maria Pfeifer sowie für die ehrende Geleitung derselben zur letzten Nlihestälte. wie für die schönen Kranzspenden sagt den innigsten Danl Franz Pfeifer l. l. Oberrcchnunsssrath. Danksagung. Für die vielen Beweise liebevoller Theilnahme während der Krankheit und beim Tobe des hoch-würdigen Herrn Friedrich Kriömr Domcapitulars, Dompsarrers und f. b. Consistorial-Rllthes?c. sowie für die zahlreiche Betheiligung am Leichen» begängnisse des Dahingeschiedenen und für die vielen Kranzwidmungcn sprechen den tiefgefühlten Danl aus die trauernden Verwandten. Laibach am 29. Jänner 1890. Danksagung. Für die herzlichen Beweise aufrichtiger Theil» nähme anlässlich des Ablebens unseres guten, theuren Gatten, beziehungsweise Vater«, des Herrn Matthäus Paulin sowie für die Spenden von Kränzen und das Geleite zur letzten Ruhestätte sagen wir allen werten Freunden und Bekannten unsern innigsten Danl. Die trauernden Hinterbliebenen. Course an der Wiener Börse vom 29. Jänner 1890. «««dem oMen«, «our««««« 5. Geld Warr ^ Etllllts-Aulehtn. 6lllernn/>'^ ^°"e <" ^°t°" «» " 88'«!. >«54ff.„, ^,...... »«'UN ««'«» !««<>„ ^/" ^'°aMo!e, 25N fl. l»3'—184- 'Wiüei', ' N.«,«»>«. , ' - ü"st- 176 7b ,7? 85, z° .^^"N fl, . , 148-L5 ,4!,'2b ^l's>cil'n^"bre,itc^ steuersrel . W9 75 ,l»»9' '°U»if,.!e, sU-»«>lilc< . ,»l 75. ,<», 9, dett« C ' ,?'!^ ll<"> f>. «^ W. 2,7-75 2,8 75. ^"t° !>?N ^ «... «i<.r. . .,««0,»^ "»ermähn Vmiss, ,««< 855(, 9«.^ Grid Wars Grundclltl.-Ollliglltlonen (flir ,<»<» st 0 lob k><> .'»"/n mährischs...... WU'50 N0 — .V/„ «rain »lid ,Ol!N?nlant> , , —>— - - 5°/„ n. —- 5"/„ Ulinalil^e...... 88 80 »9 2i> Andere ösfrntl. Anlehen. Donau Ncg..Lose 5"/« N'<» fl, , ,», 7ü 122 5,0 dlo, Ni.lelhs l«7« . . ,N6 lo ><>? - Niilche» ker S?> 5>l> «<'«»" Prüm, VInI. d. Stat>»l,rm W!rü i<2 5n 14» 50 Vlilwlbau^Iulflil!, »erl»«, .',"/„ 98 —l0N- Pfaudliriesc (sül >!>!» st,), Vodensl, »ll«. 6s», 4°/„ H, , , »8 7^ 1«? 2b dtll, » 4'/,"/» , . lNO'50 lNl'. bt°, . 4°/,, , , , »«'«5 »8'7b dt°. PlHm,'Ech!!lb»trschr, 3«/, ,n» 25 l<>8'75 Oest. HypDthrfrnbllül l<»j, 50"/« in<-s> n>«'2!> dltto 5!>jühl. » 4"/« , , 9» «a l<»! L1 — /,"/„ . lUO— IN« 6<» Geld Ware c)ss«krr, Nvldwfstbllhn . . . ll>7 — «<»7 s,0 Kiaatsbah».......«91 — 193 — Lübbah» k »"/^.....«47 7» «48 2°, . ä 5"/„.....««8'KN »19 »0 Unss,„al!z. Valin.....«02 «0 lu2 4<» Diverse Lose «rrdülole ,«n st..... <„,_ ^. «llary L°!e 40 fl...... ?' s.«.I 4'V„ D°üa,! Dampssch, «,o st, . ,»«.,, ,°,,,,,,, lioibachll Prüm, «>.I,l>. »<» st. "^. "4' Palftl, Lo,r 4<. fl......".'. ^," Nollien Kreuz. l>s«, ««,. »., ,<> st, '",« '"« ^ Lalm 1io!e 4<» fl...... '" ^? "' "' G<,-»en°!« Lose 40 fl, , , ^.z° ^,^ WaIdstewL°,e »n fi..... '<" A 4,2" wlndilch Grütz L°!e lio ft, , . zz,II 3« «tw, Vch, d,»"/^PiHm, Lchuld- v»rsch d, VodtncredNanfta» , ,7 — i« — Vanl. Actien (per VlUll), «Nssln Qtsl, Un»l»<»0 st, «<»^ K. «N? 4!) l«7 9!' Banluele!», Wiener l<»> fl, . . ,«4 - l«4 5>» Vdnrr, «»st, «s«, i»«i ft, S. 4<>"/« »,« 50 ^',9 ?5> Lrdt, «nsl, f. Hand, u, «. ,N<»st, ,8242» 824'75> Cll'bitlillül, «llg. ung, lil>0 fl. . «34» ?s> U4!!^5 DevoNtenbanl, «llg. i«»n st. . !znf,-. L»«-N, !iü°/„ll, ?l b0 —'— Geld Ware UHnderdanl. üst. » st, «. . . »»8 25. 28» 75 iDeNell >m«al, Vanl «00 fi, . 934 — ^»7'— Unionbanf ül><> st...... »«1 7t> » i,,» Vöhm, Äiurdbahn ,5,0 st, . , , 2lk — «1? >. . Westbahn 2<»U fl. . . , 3»4 — 834 50 Vulchttehrad« !«s 50<»fl, «Vi, ,085, ,„^, d!o, !l!t. «,)»00fl, . 4«2 5», «,4lil> Dona» - DampflchiffsahN > Ges., 0es«e>-r, 5"<» fl. «M, , , , »77^ «7, Dra,!e»b, !t>l, «, »00 st. G, — . „'_ i>ssdi!!!!Nt>« Nüldb, « fl. Tllb, «9^75 «9» 2!» bt«, (lit, «,) 20l, fl. T. . »,,l ,----------------- Llaat»eNrnbahn 200 fi. Silber 2<»Lb2«5'5>0 S>!dl>llhn 200 fi, Silber. . , ,»«-— «gll'KN Süd Äurdb,«slb.«V,2U0fl,«Vl. ,«8'7b 1«9'2!» Iramway Ges,,Wr,,,7Nfl.e.W. Lll ü» LLL -» neue Wr., Prloritüt». Nctlen «00 fi...... 98 — 99 - Ung'galiz, Velb Ware Una, Norbostbahn 200 fl, Silber «»" 5» 191-50 Uü«,Westb sN»llb-»lll,M»0N,G, 198 5.^» 194 — Indnftrle.Nctien (per Stück), «auaes,. «ll«. Oeft, ION st, . 5b' - »7— «gybier Vllen» und Tlahl.Ind. in Wien «00 fl...... l'»I «> lU» — tüenbahnwUeih». erste. 80 fl. 9^'— 9« — »«tlbrmüh!.. Papiers, u, «.-«. b« — 5» <^0 l^iesinsssr trauere! IM» st, . . »8-50 97 bv Moiiian Gesell., üfterr,-alpine «10 25N07K Piager ltüen ^»d,.»el, »W fl, 419.. 4» > — Glllao»larj, Vleinlohlen »0 st. 43«^ ^ 488 — «Kchlbglmuhl», Papiers, »00 fl. zo« l.n 2,1 b0 «»teyrermübl»,Papiers,uV»». «8»— 159.- Irisaller lrol«lctVel, l7»bll l»0 — Devisen. Deutsche Plltze...... 57 72, »7 8l London........ l «8 »0 118-7» Pari«......... 4S 8U «87. Valuten. Ducaten........ l'l7 b-l» 20-ssrancs-Vtülle..... 9»8^ l»'8l» Deutsche Neichsbanlnoten . . i? 77, »7 8», Papier Mubel...... l »8,. l»9,. Itallenilche «anknoten ll<» L.) 4« »0 « Lü Šnach l>i«. IVIalie & 50 kr. g'gtn Gicht, lllieumatisniUH, Guederreissen, Kreuz-schmerzen, Nerven»chmer-zen, Anschwellungen, Steifheit der Muskeln und «nüberlrpff ri en, etc' in der Wirk"»g send IL , Ch,' scline11 und radical hel-Aus^? Hun<*erte von schriftlichen beweib ü"gen aus deri weitesten Kreisen WeiSen kon»en. Zu haben in der Apotheke Trnköczy ¦Jh* wGm Rathha™« in Laibaoh. !o!Jjlf -1 ^«"ch per Post ver- ^________(248) 2 ^^) ^. Nr. 400. _. mrllla-Eintragung. qrricklo - ?>" ^ ^ ^"bes- als Handels-d,r ^i/" ^"bach wurde die Eintmgunc, z»n, N . H"'l° Grabrijan Knr,m«r.'^' "^ H°"drls mit Spezerei.. des ?. l.'. ""b Eise,, in W.ppach ulld Grabrii "^ dieser Firma. Hin to Un Rea si l">' H"udelsmann in Wippach, li'Itrr für Einzelfirmrn vorgenommen. "'bach am 24. Iänon 18W. ^ lVlsllieinal- ^ ^ värll< »uciden ^ ? mit nächster Post erledigt. (24?) 2 ^ 5 __________ ___ 5 (387) Z__i Nr. N8. Vetanutmachllllg. Für die unbekannt wo in Agram befindliche Ludovica Kastelic, Tochter der verstorbenen Maria Kastelic, wurde zu deren Vertretung in der Verlassabhaud-lnna. des Anton Kalcic von Nudolfswert Herr Dr. Schcglila. Hof- und Gerichts, advocat in Rudulfswert, als Curator uä l^tum bestellt, was derselben zu deren Ärnehmunqswisscl'schaft mitgetheilt wird. K. k. Kreisgericht Rudolfswert, am 24. Jänner 18V0. Theer-Pastillen t,X'*:\ in Laibach übortreflfen in ihrer Wirkung alle ähnlichen Präparate. Sie sind ein ausgezeichnetes Mittel gegen Husten, Heiserkeit, die Krankheiten des Halses, der Bronchien u. der Lunge. Eine Schachtel 25 kr. Auswärtige Aufträge werden umgehend eflectuiert. (5078) 12-»___________________________________ Die Licitationsbedingnisfe, wornach insbesondere jeder Licitant vor gemachtem Anbote ein lOproc. Vadium zu Handen der Licitationscommission zu erlegen hat, fowie das Schähungsprotokoll und der Grundbuchsextract können in der dies« gerichtlichen Registratur eingesehen werden. K. k. Bezirksgericht Vurkfeld. am 24. December 1889. (323) 3—3 St. 200. Razglas. Dne 8. februvarja 18 90.1. vršila se bode druga eksekutivna dražba Matiji Maležièu iz Hadoviè hišna št. 22 laslnih zemljišè vložna St. 3 katastralne obèine Radovièi in vložna štev. 698 katastralne obèine Drašèice. C. kr. okrajno sodišèe v Metliki dne 8. januvarja 1890. 7324)~3^2 fit. 282. Razglas. Dne 13. februvarja 18 90. 1. vršila se bode druga eksekutivna dražba Ivetu Vukšinisiu iz Rozalnice lastnega, sodno na 350 gold, cenje-nega zemljišèa vložne Stev. 567, 568 in 569 katastralne obèine Drašèice. G. kr. okrajno sodišèe v Metliki dne 12. januvarja 1890. (388) 3—1 yir. 11.298. (Sjctuttue Stealttäten^erjieigerung. JBom f. f- 93eiirfžgcrid)ie (žJurffelb luirb besannt gemacht: g& fei über Slnjiid^en faer frainifd)en ©parcoffe in Saibarf) (burdj ®r. öon 6c^reü) bie fjocntioe Sßerfteigening bet bent ^ranj 3uPan"è ^011 ^onifoe Sir. 4 geljötigen, qeridjtlid^ auf 925 fl. gefd)ä{jten gfleatität Sinloge^. 213 ber ßataftrat« qemeinbe örünbl unb be« auf 34 fl. 50 !r- gejdjä^ten fundus instructus bewtDtflt unb h.teju jnjei geitbietungž« 2:agjo^ungen, unb jtoot bie erste a\tf ben 8. gre&ruar unb bie zweite auf ben 8. attärj 1890, itbeSmal oormittog« oon 11 bi8 12 Ub.r, iu öuilfelb mit bem SInbange au* acorbnet roorben, baj« bie ^fanbrealitdt bei ber ersten Ofeilbietung nur um ober über bem ©djä&ung&toert, bei ber jlüeilen aber oud) unter bemjelben b,iiUangegeben toerben toitb.