Deutsche Macht |tto» ©»»iotIUj ist Esnnlag «orgeal »Ild k«st«t fBt Sllli «tit A»ftkl>l«, in'» {*«• monatUdi fl. —M, *i«rl«I|ilitl| 11. U50, halblZd^ii ft. «.— gonjiSltig ff. , BW dertfliUiTtf t 1«. t-Idjidri« fi. ».10, g-njjtdrig |L (.40. Dt« einzelne Hamnrt 7 tx. 3«f«r»tc lisch 2oii|; td öftnro Vlcdcrdolungtv » Kattaalrt an. Kctwctu» »»» I»m>»tstr»Uo» Hovv>play »». Kv»k»it»»d,» d>« Red-clcui» Iii,Iich. mit «»«»»hi»« d«« Ho»». u»d ü«i«N«gk, »»» ll-U ll»r 8»> «&& J—t Ld« Nk«bmiN»aS — »KtaimtiDtim VortofTri. — TOamtferiptt iverbtn öidit zui UtIyätte. Froh athmen jene erst auf. wenn die gefurchteren „gestrengen Herren", die Frostmänner und Weinverderber vorüber sind, deren Tage bekanntlich aus die Zeit deS l l. bis 14. Mai fallen. Sind sie einmal vorbei, dann sind die garten Triebe erstarkt genug, um weiteren Ge-fahren trotzen zu können. Vorher aber gilt es. auf der Hut zu fein und allen heimtückischen Anschlägen des rachsüchtigen WinterS so weit als möglich schutzbringend zu begegnen. Das Bestreben des Mknschengeisles, sich immer mehr zum Herrn der Natur zu machen, die Abhängigkeit von ihr so viel als möglich herabzumindern, zeigt sich gerade auch in Bezug aus Schutzmittel vor den schädlichen Wirkungen der Nachtfröste im Frühjahre. Daher die Be-mühungen der Meteorologen zur Gewinnung einer möglichst sicheren Prognose der Spätfröste, welche in der Thal nicht ohne Erfolg geblieben sind. Das Erste, um den Folgen der Nachtfröste von vornherein begegnen zu können, ist ja eine möglichst sichere Vorausbestimmung der tiefsten ragendsten Windischen, die ärgsten und schlimm-sten Feinde des DeulschlhumS. die. statt christ-Iiche Nächstenliebe zu predigen, zum Racenhasfe aufstacheln, statt die wilde Rohheit der win dischen Jugend zu zähmen, sie gegen die Deut-schen Hetzen. So steht es mit der slovenischen Majorität. Ein wahres Glück, daß uns der Landtag noch da nnd dort ein wenig hilft und die Unbilden, die wir von unserer sanatisch-sla-vischen Geistlichkeit uud ihren politischen Lakaien erdulden müssen, dadurch leichter ertragen läßt. Gregorec klagt unter Anderem auch dar über, daß in der Beamtenschaft die Kenntniß des slovenischen Idioms nicht genügend verbrei-tet sei, und deducirt die Nothwendigkeit der Er richtung von slovenischen Lehrkanzeln an der Grazer Universität. Das Letztere wäre natürlich die Hauptsache, weil es gilt ja. einige Gesin-nungsgenossen mit dem wohlklingenden Titel eines Universitätsproseffors auszustatten: denn was die Kenntniß der slovenischen Sprache an-belangt, so kann man sich ja stündlich über zeuge», nicht allein, daß sie bei den Beamten in Bezug auf da« eigeutliche Windifche in aus reichendem Maße vorhanden ist, sonder» auch, daß sogar dem sogenannten Neuslovenischen viel mehr Ehre angethan wird, als dieses eigen-thüntliche Gebilde es verdient. Gregorec steht nicht an, gelegentlich auch der Wahrheit ein Schuivpchen zu schlagen. Er spricht von einem geheimen Erlasse des Landes-schulrathes an die Schulleitungen in Untersteier-mark. der keinen anderen Zweck habe, als die slovenische Jugend in arg- und hinterlistiger Weise möglichst bald und rasch dem nationalen Tode zu weihen. Herr Dr. F o r-egger widerlegte diese Unwahrheit, indem er ausführte, daß sowohl der Inhalt besagten Er-laffes unrichtig angegeben wurde und daß er auch au» anderen Motiven hervorgegangen sei. als es diejenigen sind, welche Gregorec ange-geben hatte. Es habe sich nämlich ergeben, daß in den Volksschulen Untersteiermarks die slovenische Sprache allein als Unterrichts- und Lehr- Nachttemperatur. Diese ist aber nur durch locale Beobachtungen möglich, denn es ist ja längst bekannt, daß zwei nur ein paar Meilen von einander entfernte Otte sehr verschiedene Nacht-temperaturen aufweisen können und auch meist aufweisen. Kommt eS doch vor, daß z. B. Wein reden an vertieften Stellen, etwa in alten Festungsgräben, erfrieren, während sie dicht da neben auf Hügeln unversehrt bleiben. Gerade der Schutz vor dem Winde verhütet bei heiterem Wetter das Erfrieren, da diefe Fröste weniger durch Zufuhr kalter Luft, als vielmehr durch nächtliche Wärmeausstrahlung bedingt sind. Ein heiterer Himmel und Windstille befördern diese Ausstrahlung, bedeckter Himmel verhindert sie. Im Allgemeinen läßt sich nun sagen, daß eine Abendtemperatur von t Grad bis 2 Grad C., nach Hann von 3,75 Grad, über dem Ge frierpunkte bei wolkenlosem Himmel Schlimmes befürchten läßt. Die meisten Methoden, um die NachUem-peratur annähernd voraussagen zu können, be ruhen auf der Bestimmung des Thaupunktes. Da die Ermittlung desselben ziemlich compliein ist, wenigstens für den Landwirrh, so benutzt man das Thermometer mit der feuchten Kugel. „ventsche Macht" 1887 gegenstand verwendet und daß die Pflege der deutschen Sprache vollständig vernachlässigt wurde, und um dieser Ungesetzlichkeit entgegen-zutreten, habe der Landesausschuß allerdings sich veranlaßt gefunden, einen Erlaß an die Unterbehörden ergeben zi« lassen, welcher jedoch nicht heimlicher war. als irgend ein anderer Erlaß der vorgesetzten an die untergebene Be-Horde. -ehr gelungen war übrigens auch die Er-widerung. welche Dr. Foregger der prahlerischen Behauptung Gregorec angcdeihen ließ, daß die slovenische Nation in Bezug ans schriftstellerische 2 Hörigkeit gleich hinter die Dänen rangiere. Foregger sagte, daß es keinen namhastei« Sta-risriker gebe, welcher die slovenische Literatur unmittelbar hinter die dänische eingereiht hätte, wenngleich er nicht widersprechen wolle, daß die slovenische Literatur überhaupt hinter der dänischen rangire. Und köstlich war die Art, wie unser Abgeordneter der Bemerkung Gregorec zustimnite, mit welcher der letztere sich selbst und die anderen slovenischen Abgeordneten als die heldenmüthigsten aller Mameluken der Regierung bezeichnete. Foregger sagte, daß er nicht in der Lage sei, dem zu widersprechen, uud daß dem Dr. Gregorec für seine Haltung von den Wählern der Manielnken-Lrde» zuerkannt werden möge. Tr. Gregorec hat sich mit seiner ^Jungfern-rede" in« Abgeordnetenhause iit einer Weise eingeführt. die ihn zu einem Parla»nentstomiker stempelt. Wir haben die Ueberzeugung gewonnen, daß er ein vollkommen ungefährlicher Gegner ist, weil Himmelsstürmer dieser Art überhaupt von keine«» Politiker ernst genommen werden. Wir werden auch von den« Abgeordneten der Landgemeinden Penau und Marburg in Hinkunst nur insoweit Notiz nehmen, als sich das Bedürfnis regt, unseren Lesen« ad und zu auch „Heiteres vom Tage" zu bieten. -5ostrtnnung der SüdsteiermarK. Die Porlesung, die der würdige Vertreter unserer Geistlichkeit, Herr Dr. Leopold Gregorec, letzthin im Reichsrathe gehalten, hat selbst in der seiner Partei sehr gewogenen Presse eine da und don seh? scharfe Berurtheilung erfahre». Ein hervorragendes Organ der Elcrical-Conser-Dativen aus den Alpenprovinzen, das „Grazer P o l k s b l a 11" schreibt darüber untern« 5. d.: Wir glaubten gestern die Rede des Herrn Abg. Dr. Gregorec als „ziemlich gemäßigt" bezeichnen zu sollen: nun, da uns der Wortlaut derselben vor-liegt, müssen wir einen Vorbehalt machen, weil wir namentlich eine Stelle der Rede entschieden ablehnen müssen. Da das „Vaterland" sagt, Herr Gregorec «v«rd< mit seiner Lehre von der »Völker-Autonomie" lange .Seit als ein passer solitariuu (einsamer Spaft) im Abgeordnetenhause sihen, so könnten wir über diese Meinung als der bloßen Schrulle eines einzelnen, etwas absonderlichen Mannes zur Tages-ordnung übergehen, wenn nicht die Rede des gr auch Psychrometer genannt. Nachtfrost ist wahr-schemlich, wenn q 0 6° 4® 9 0 6'» 58°/# 66% V 75% 91 0 0 V/7 87»/0 bei einer Temperatur von 10° 8" die Angaben des trockenen undfcuchtcnThermometers disterircn um mindestens 4° und die relative Feuchtig-teil beträgt höchstens r>0°/c Je später die Beobachtungen gemacht wer-den. desto sicherer läßt sich die Prognose stellen. Nach der Methode kkammernistnn's in Genf soll man bereits uni I Ubr Nachmittags einen allen-fallsigen Nachtfrost voraussagen können. Dieser Gelehrte hat nämlich gefunden, daß das nacht-lichc Minimum etwa um 4 Grad C. tiefer liegt, als die Temperatur, welche das feuchte Thermometer des Abends oder Nachmittags anzeigt. Diese Differenz schwankt z. B. in Genf nur zivischcu 3,, und 4., Grad und «veift auch anderortS eine ähnlich geringe Verschiedenheit aur. Zeigt also beispielsweise Nachmittags das Ps«,chrometer 4 Grad oder darunter, so ist Nachtfrost wahrscheinlich. Kann man nun auch mit den vorgeführten Methoden keine absolute Sicherheit in der Vor- nannten Abgeordneten bereits sehr stark ausgebeutet und der Rechten aufs Kerbbolz geschrieben würd«. Es ist freilich unglaublich, aber doch «vahr, daß Dr. Gregorec als einer hingestellt wird, der die ge-Heimen Absichten der Majorität auSvlaudere, obwohl kaum ein Liberaler der czechischen und polnischen Hauspolitik so energisch entgegengetreten ist, wie Gregorec mit der Behauptung, man müsse an die Stelle der Länder- die Völker-Autonomie setzen. Wenn da« geschieht, dann wird Böhmen getheilt und erhalten die Ruthcnen einen eigenen „Verwal-tungSbezirkdann bröckelt das Trentino ab und wird Gotschee ein Herzogtum nicht bloß dem Namen nach: in der Bukowina etablieren sich sodann, wir wissen nicht wie viele Natiönchen und selbstverständlich — last not least — die Juden bilden überall die freundlichen Oasen in der Wüste, oder die Centren, welch« den Verkehr unter den sorglich getrennten Völkern v«rmitteln. Das „Volksblatt" erklärt nun, daß die „Völker-Autonomie" „vorderhand nur im Kopse des Herrn Dr. Gregorec spuke" uud daß die couservative Partei „eine so revolutionäre, u u ch r i st l i ch e und unpraktische Theorie stets aus's Schärfste tadeln werde". Das deutsch-clericale Blatt stellt sich ausdrücklich auf den ch r i st l i ch e n 2 t a n d p u n k t und betont, daß von diesem aus die Theorie des Canonicus von Neukircheu aus Gründe», die so einfach ui«d klar sind wie Katechismussätze, verworfen werden müßten. „Betonen möchten wir. daß es ä u ß e r st verwegen ist, in diesen aufge-regten Zeiten einen so colossalen Bruch mit der Vergangenheit Oesterreichs auch nur anzuregen", meint das Blatt weiter, uud sagt dann wörtlich: „Der Plan i st auch nicht ehrlich und enthält große Gefahren für Oestcrrrich. Solange das Interesse Mittel - Europa» auf den Schutz Oesterreich» angewiesen, solange Oesterreichs bester und natürlichster Bundesgenosse ein starkes Deutschland ist, ivird man aus patriotischen Gründen ein Bündnis mit Frankreich nicht empfehlen können. Und warum um alles in der Welt eine solche Feindschaft gerade gegen Deutschland? Wegen 1866? Wäre Frankreichs vielhundertjähriger Antagonismus wider Oesterreich nicht gewesen, so wäre auch >866 nicht gekommen! Wir fürchten sehr, eö spiele da der n a t i o-nale Haß gegen die Deutschen mit, und da müßten wir Verwahrung dagegen einlegen, wenn man uns für eine ebenso kopflose wie ungerechte Politik engagieren wollte. Wir wollen durchaus nicht, daß in Oesterreich der Slavismus berr-schend werde; daß hier etwa einmal die Deut-schen an die Wand gedrückt «vürden; daß man »slavische" Politik treibe." Wenn «vir nicht fürchten »tüßten. in einer der nächsten Nummern des „Volksblatt" wieder einen das Deutschth««rn in den Koth zerrenden Artikel zu lesen, so «vürden wir unsere Besrie-digung über diese Sprache ohne Weiteres ans-sprechen. Allein den Herren ist wenig zu traue«. aussage von Nachtfrösten erhalten, so ist doch damit schon viel gedient. Allerdings der Winzer, dem «vohl die Nachtsröste den meisten Schaden bringen, wird, um ganz sicher zu gehen, nach wie vor seine Wachen aufstellen, um sodann beim Signalisiren von eintretendem Froste seine Schutzmittel anwenden zu können. Diese bestehen aber itt der Erzeugung künstlicher Wolken durch Verbrennung rauchbildender Substanzen. Dichter Rauch bildet ähnlich den Wolken eine Schutz decke, welche eine zu starke Abkühlung des Bodens und der Reben verhindert. Diese künst-liche Wolkenbildung ersordert aber in den Wein-landen einen beträchtlichen Aufwand. Wächter, Signale, Leute zum Anzünden von Brennmate-rialien sind nothwendig, so daß die Kosten ganz bedeutend siud. Zur Vermeidung dieses kostbaren Aufwandes hat nun der Erfindungsgeist unserer Zeit ein Mittel gefunden in der Herstellung mechanischer Zündvorrichtungen, deren Einrich-tung als ein großer Triumph menschlichen Könnens beivnndert werden muß. Man bra«tcht keine Prognose mehr, keine Wächter, keine Signale, keine Anzünder, das besorgt alles die neue Erfindung, welche bereits erfolgreich erprobt worden ist. Diese neue Ein- Schließlich meint das „Volksblan", daß die Krämer noch die Kärntner und -teirer Slaven — von Eroaten und Tschechen qa: nicht zu reden — eine besondere Freude über die Vereinigung hätte» »nd daß »tan diese wohl nur mit (Gewalt zttsantmenfchweißen müßte. Irr Artikel schließt folgendermaßen: »Man bat eS nur mit Träumereien aus der Studierstube, mit Erperimenten zu thun, die kein» wahren Bedürfnisse entspringen, nichts für die Bit dung und den Wohlstand des Volkes leiste», alio nicht volksthümlich fein können. Man hat es, so schließen wir, mit der „nationalen" Narrheil zu thun, von der tut größte Theil unserer Geistlichkeit befallen in. Wie Gregorec denkt, so denken die meinen Pfarrer und fast alle Eapläne der Diöeese La-vant. Wir könnten solche nennen, welche o4e Frage der Annahme des griechisch nichtunmen Bekenntnisses im slavisch-nationalen ^niereiie für discutirbar erkläret«. Die Deutsch-Elericalm werden an ihren Brüdern in Christo da unta bei uns noch Manches erleben, wovon sie »ich bis vor Kurzem nichts träumen ließen. Eorrespondenzen. Cilli, 5. Mai. ^Original-Bericht.) \2ai windische Brod.) Wie diewindifchenHe«« das sociale Zusammenleben der Staatsbruder aA fassen, zeigt an« beste» der Umstand, daß man unseren deutschen Stamntesgenosfen, die tn ite mischtsprachigen Landestheilen ihr Brod verdie-nen, vorwirft, daß sie „windifcheS Brod esse»". Dieser Borwurs wird nicht nur pauschaliter, sondern bei allen möglichen Gelegenheiten auch geg« einzelne Personen erhoben. Meist geschieht es. um gegen diese Personen zu Hetzen oder sie lixu sächlich in ihrem Broderwerbe zu schädige,«. Ja es «ehlt nicht au Andeutungen, daß das wm-dische Brod nur ein Brod von Gnaden der wm-dischen Krakehler und ihrer Helsershelser iet. Würden die Pervaken für logische Schlüße überhaupt zugänglich sein, so würden wir einfach mit der Frage entgegnen, was es denn mit jene» Wenden für ein Bewandtniß habe, die deutsches Brod esse». Würden die Deutscheu auch in rem deutschen Gegenden jeden unter ihnen sein Är»d suchenden und verdienenden Wenden deßhalb ftm-während in deutschen Blättern nach Pervakenan anbelsertt, so wäre wegen der schier unglaublich großen Zahl solcher Personen des Gebelfers et« gar kein Ende. Und was würden die Pervaken dazu sagen? Ja. Baner. das ist etwas Andere?! Nach Pervakenlogik hat der Deutsche allewnj den Wenden ruhig in feiner Mitte wühlen:utd Hetze«« zu lassen und ihm noch dazu das Nenche» recht wann einzurichten. Ihn etwa an das deutsche Brod erinnern, das wäre Vergewaltigung tut» Wendenhetzt. Sind vielleicht Beispiele gnälui? — So sieht es mit der Pervakenlogik an». 3&ir Deutsche werden gut thun, selbe zur genauesten Wissenschaft zu nehmen! richtuug, Pyromotor genannt, beruht auf Exn physikalischen Gesetzen der Contracrion uns Schwerkraft der Körper. Ein mit Quecksilber gefülltes Gefäß verändert in Folge Zuiamme»-ziehung bei abnehmender Temperatur mm Schwerpunkt, sällt um und löst dadurch enie Feder aus. zugleich aber auch die Draht« schlingen, welche zu dem Zünd - Apparate führen und galvanifirt sind. Durch Cut stellung der Leitung entzündet sich das im Behälter befindliche Galifon. welches dreiwead dttrch die mani«igsachei« Oefsnungen aus die darunter liegenden raucherzeugenden Materialien flimt und auch diese in Brand setzt. Zur Erzieling intensiven Rauches benützt man hieb« eine au» Sägmehl und Stetnkohlentheer hergestellte teils artige Masse. Zu bemerken ist nt>ch, da« man den Pyromotor veri««ittelst Scala und Mikromaer-schraube bei jeder Temperatur automatisch wirke» lassen kann. Der ganze Apparat hat noch den Vorzug, daß er Wind u«td Wetter aus lÄty« Zeit Trotz bietet u»«d auch Beschädigungen durch Dritte so viel wie ausgeschlossen sind. Der Va-zer aber, der ihn anwendet, kann getrost den „gestrengen Herren" entgegen blicken. X. W 1887 Marburg, 5. Mai. lOrig.-Ber.) Sonder-s bare nationale A r b e i t.] Es sei und ge- f staltet, an einen Beschluß unserer am 28. Avril statigefundenen deutschen BezirkSvertretung einige > ipenierkungen zu knüpfen, die vielleicht geeignet sind, einen Beitrag zur Geschichte deutscher Ge-iühlsdufelei in Marburg zu liefern. Es wurde »amlich auf Antrag des Herrn Dr. Lorber über eine von Seite des ^andesfchulratheS ge-führte Klage über den schwachen Besuch der Lehrerbildungsanstalten und den daraus hervor-gehenden Lehrermangel beschlossen, vier Stipen dien je im Betrage von achtzig Gulden jähr-lich, über welche der Bezirksausschuß das Ver-leihungsrecht hat. für würdige Zöglinge der Lehrerbildungsanstalt zu bewilligen. Dabei habe sich der Bewerber nebst anderen Verpflichtungen einer Prüfung aus der slovenischen Sprache zu unterziehen. So der Beschluß. Es ist also die Erlangung eine» solchen Stipendiums an die strenge Bedingung gebunden, daß der betreffende Bewerber der slovenischen Sprache mächtig sein müsse, was ja eine bezügliche Prüfung darthun ' «erde. Sehr schön. Wenn aber Herr Dr. Lorber und diejenigen Herren, welche feinem Antrage ; «gestimmt haben. bedenken, daß in unserer 1 Lehrerbildungsanstalt die deutschen Zöglinge ' gegenwärtig an den Fingern hergezählt werden tonnen und daß diese Anstalt fast ausschließlich von echtesten Slooenen besucht wird, so daß die Zeit gar uicht mehr ferne ist. in der. nach allen Anzeichen zu schließen, in der Lehrerbildungsanstalt die deutsche Sprache nur noch einen UaterrichtSgegenstand bilden wird, so ist der An-trag betreffend die Prüfling ans der flovenifchen Sprache nicht allein überflüssig, sondern er ist fcfl dentschnationalen Bestrebungen sogar zuwider-laufend. indem er den Zudrang slooenischer Penelstudenten zur Anstalt nur befördert. ES ist hier wohl die Frage am Platze, ob im umge-kehrten Falle eine slovenische BezirkSvertretung die Verleihung eines Stipendiums von der Kenntniß der deutsche» Sprache des Bewerbers abhängig machen würde? Wir und jeder Andere, der unsere nationalen Gegner kennt, stellen ci entschieden in Abrede. Sollte nun die gegen-wärtig noch deutsche BezirkSvertretung, infonder-heil aber Herr Tr. Lorber. meinen, durch diesen Beschluß deutsche Jünglinge zum Besuche unserer Lehrerbildungsanstalt aneifern zu können. so gib: er sich einem bedauernswerthen Irrthume bin. da eS ja doch längst bekannt ist, daß ge-rade diese Anstalt wegen der darin systematisch betriebenen nationalen Verhetzung, an der gewisse slavische Lehrer einen hervorragenden An-tbtil haben, nach Möglichkeit gemieden wird. Ein nationales Verdienst haben sich demnach .Herr Dr. Lorber und Genossen durch den mehr- fach genannten Antrag nicht erworben, ch * * Von der steikruiärkisch - kroatischen Grenze, ü.Mai 1887. (Orig. Bericht.) [Ein n o m a d i-sirender I n b e l p r i e st e r und seine Johannes Scherr über Jesuiten und Freimaurer. Hätte ich beute dieses Bild noch einmal zu schassen, so würde ich vielleicht dies« oder jene Linie desselben etwas weniger scharf ziehen und die Farben da und dort etwas abdämpfen. Nach reiflicher Prüfung muß ich jedoch das gegebene Gemälde besteh?» lassen, weil ich eS, als Ganzes betrachtet, für naturwahr in der Zeichnung und für hiftorischgerecht in der Farbengebung ansehe. Der Gesawmteindruck, den eS hervorbringen soll und, wie ich hoffe, auch hervorbringen wird, bürste die Erkenntniß sein, daß die „Compagnie ^lesu" eine Macht, eine Großmacht war und noch ist. Ja. noch ist! Vielleicht sogar dermalen eine größere Macht als je vordem. Warum'{ Tarum, weil heute nicht etwa uur unwissende, schafige Massen, sondern auch Hunderttausende, ja Millionen von mehr oder minder fest auf dem Boden der Bildung deS 19. Jahrhunderts stehenden Leute» die Gesellschaft Jesu für ein gute-, für ein wohlthätiges, ja für ein noth-wendiges Institut halten. ^Deutsche Dvacht" windischen A m t s b r ü d e r.j Zu den denk-würdigsten Erscheinungen an der Grenze und theilweife auch etwas landeinwärts gehört nnve-diugt ein Teficientenpriester unserer Diöcese. Der Manu ist schon all und man würde ihm allge-meine Achtung nicht versagen können, wenn sein Verhalte!« der Moral und öffentlichen Sittlichkeit entspräche. Er führt ein Nomadenleben, wie es die braunen Gesellen, die Zigeuner, kaum mehr lieben können, ist dem edlen Nebensaste. wenn er auch die gewisse mund- und gurgeloerziehende Wirkung ausübt, nicht abhold, sehr empflndlich in Religionssachen uud diessalls gleich zu De-nunciationen bereit. Mit allen diesen edlen Eigen-schatten verbindet er noch den glühendsten Pan-slavismus und entwickelt in öffentlichen Loealen die verschrobenste» politischen Ansichten. Durch nahezu eine Woche hatte dieser edle Priestergreis in einer Kneipe in St. Hemma bei Pristova sein Hauptquartier aufgeschlagen und dort sein Un-wesen getrieben. Am 4. d. M., als am Tage des hl. Florian, des verehrten Löschpatrones und ersten freiwilligen Feuerwehrmannes, an wel-chem Tage auch der ehrenfeste, wohlehrwürdige Pfarrer von Sl. Hemma fein glorreiches Namens-fest feierte und zu welcher Feier die stramme schwarze Garde Gregorec' ans der Umgebung erschien, welche dem großen kleinen Rothstrumpf! er in Wien durch auSgiebige Befenchtuugen der immer dürftigen hochwürdigen Kehlen und durch sonores Zioio-Kräheu oft ihre Huldigungen dar-gebracht hat, erinnerten sich die ehrwürdigen Zechgenoffen endlich auch ihres iltctt, nicht minder ehrwürdigen Eonfraters in der Kneipe am Fuße der Höhe von St. Hemma. In heiliger Entrüstung kollerten einige der puterrotheu, kug-ligeii. walzen- und birnförmigen Gestalten über die steile Anhöhe herab, um ihrem Amtsbruder in Christo einen Straffermon zu halten und ihn zu bewegen, daß er den Älanderstab ergreife. Aber das ging nicht so leicht. Der alte Ex-Pfarrer machte sein Guthaben aus das Aequiva-leut für achtzig in der Pfarrkirche St. Hemma mit aller Jnnbrunst gelesene Messen geltend. Die Conrroversc, die sich nun im Wirthshause zwischen den ehrwürdigen Gegnern entwickelte, soll nach Ausspruch der anwesend gewesenen Laien selbst im hitzigsten Wortgefechte zwischen den rohesten Menschen nicht übertreffen werden. Wir kennen zwar unsere windischeu Geistlichen durch uud durch, wir achten ihren hohen Bit-dungsgrad, ihre edlen, menschenfreundlichen und uneigennützigen Bestrebungen, ihre Toleranz und ihre nationalen Ansichten nach Gebühr. Aber daß sie ihre Standesehre öffentlich nicht besser wahren können, hatten wir ihnen, h« unserer unwandelbaren Liede und Verehrung für sie — doch nicht zugetraut. Wir glauben, daß diese Zeilen kompetenten Crts gewürdigt werden, damit die Grenzgegend von der Invasion des nonrndu sirenden Jubelpriesters endlich verschont werde. Es wird sich wohl noch ein Plätzchen finden, wo er sein müdes, ehrwürdiges Haupt hinlegen DaS ist der gewaltige Rückstoß, welchen die christlich ideale Weltanschauung dem brutalen Vorstoß des seellosen, gemeinen, dem Anarchis-mnS und Nihilismus, also der Barbarei die Pforten aufthuenden und die Wege bahnende» Materialismus zur Autwort gegeben hat. Vor-stoß und Rückstoß mögen vom Standpunkte der Vernunft aus gleichermaßen zu beklagen sein. Aber sie sind einmal geschehen, und wir müssen sie uns gefallen lassen. Thatsachen kann man wohl erklären, aber nicht ungeschehen machen. Die Historik muß dieselben nehmen, wie sie sind und kann nicht mehr thun als nachweisen, wie sie geworden und was sie gewirkt. Die Wirkung des JefuitismuS war diese, daß er die Kirche sammt ihrer hierarchischen Spitze, den Stuhl Petri, in sich aufgesogen hat. Diese Anffaugung begann mit dem Concil von Trient und wurde durch das Concil von Rom (1870) vollendet. Katholicismus und Jesuitismus sind jetzt dasselbe, sind eine Seele und e i n Leib und der „weiße" Papst ist nur noch das Sprachrohr und die Schreibfeder des „schwarzen". Seil der Verkündigung des Doginas von der unbefleckten Empsängniß der Jungfrau Maria am 3. December 1854, seit dem Erscheinen der 3 kann, damit seinem ärgerniserregenden Treiben endlich ein Ziel gesetzt werde. Kleine Etjronik sDie Schwester der Kronprin-z e s s i n Stephanie, Prinzessin C l e-m entin es. wird als die Braut des Prinzen Albert Victor von Großbritannien, des ältesten SohneS des Prinzen von Wales, bezeichnet. Die eine der beiden Schwestern zukünftige Kaiserin von Oesterreich, die andere zukünftige Königin von England und Kaiserin von Indien: daS läßt sich hören! sKilometer-BilletS) wurde» vor einiger Zeit auf der Füufkirchener Bahn versuchsweise eingeführt. Das Wesen dieser daS Rei-sen erleichternden Einrichtung besteht im Folgen-den: Wer eine gewisse Strecke oder ein größeres Bahngebiet öfters benützt, kauft im Voraus, natürlich zu ermäßigten Preisen, ein Heftchm, welches eine größere Anzahl Fahrscheine enthält, die aber nicht auf eine bestimmte Strecke, sondern auf so und so viel Kilometer laute». Will der Inhaber des Heftes nun z. B. nach einem 85 Kilometer weiten Ort fahren, so übergibt er der Billetcasse vier Scheine zu 20 und einen Sch.in zu 5, Kilometer gegen einen Fahrschein nach dem Ziele seiner Reise und es ist damit die Sache abgemacht. Die Einrichtung hat sich so gut be währt uud solchen Anklang gefunden, daß die Wiener Handelskammer bei der Regierung die allgemeine Ei»fühni»g der Kilometerbillets be-antragt hat. Sie seien, heißt eS in der Eingabe, namentlich den Rnndreifebillets vorzuziehen, weil sie dem Reisenden eine größere Freiheit in der Wahl des Weges, beziehungsweise m der Ad änderung der Reiserichtung gestattten. [II t fr e r daS Alter d « r M a i b o w l «1 wird der R." geschrieben: Schon Rembertus Dedonäu«, der berühmte Botaniker und spater« Leibarzt «aiser Maximilian II., erwähnt vor mebr als 1100 Jahren der deutschen Sitte, Waldmeister in den Wein zu thun, „um da» Herz sroh und die Leber gesund zu machen.* Auch der liebenswürdige alt« Herbaiist Jodn G « rard erzäblte dasselbe voji deutschen Gebräuchen, und daß man das liebliche Kraut deshalb Leberkräutlein und „Hervfreydl" nenne. So will e« also scheinen, daß vor länger denn 300 Jahren (Dodonäu« starb im Jadre 1585) auch schon sicherlich in Berlin, da« damal« zwar nur seine Einwohner nach Tausenden zäbtte, die «ilte bekannt gewesen sei, leichtem weißen Wein derartig «ine „Blume* zu geben. Freunden einer guten Maibowle sei hierbei übrigens gerathen, da« Kraut ni« vor dem Gebrauch zu waschen, sondern etwas welk werden zu lassen, nur auf kurze Zeit in den Wein zu legen, kein Wasser in die Bowle, wobl aber ein gute« Gla« Lherri? und einen „soup^ >u" Cognac und wenig .Mucker zu nehmen, wie auch die Bowle nur kurze Zeit auf Eis zu stellen. [Jl u f d i« Frag«, wie viel man trinken soll,) gibt der dänisch« Dichter Hu- Encqclika und deS Syllabus vom 8. December 1804, seit der Dogmatisirung der päpstlichen Unfehlbarkeit am 18. Juli 1870 ist diese noto-rische Thatsache auch eine eingestandene. Der Papst heißt das Haupt der Kirche, der Jesuiten-general ist es. Jener repräsentin, dieser regiert. Jener hat den Prunk, dieser die Macht. Jener bullisirt, was dieser decretirt. Vor den glänzenden Erfolgen, welch« m neuerer und neuester Zeit dem Jesuitenorden zu gefallen sind, müssen die gleichzeitige» Erfolge des Freimaurerordens bescheiden zurücktreten. Die Arbeit der Werkleute am Tempel der Hu-mauität ist eben vom Anfange an auf de» Goethe'schen Vorfchrittsweg „ruhiger Bildung" gewiesen gewesen, und der Vorschritt ans demselben kann nur ein langsamer sein, ist sogar häufig ei» kaum merklicher. Die Organisation der Compagnie Jesu ist daraus angelegt, »ach Bedarf mit drastischer Gemalt ans die Masse« zu wirken. Die Organisation des Freimaurer-bnndes könnte man als eine Verwirklichung des horazischen Verses bezeichnen: „Odi profan um ynIrus ot arcoo*. Dazu kommt, daß die Franc-nia^onnerie schon frühzeitig in der vonu , »i n Welt zur Mode getvorden ist und daß die in morist und Menschenkenner Andersen folgende Au«-kunit : Sehen Sie, da« erste Gla«, das ist da« Gla« der Gesundheit! In ihm wächst da» Kraut der Ge-fundbeit; das rankt sich um den Lebensstamm und am Ynde de« Jahre« können sie in der Laube der Gesundheit sitzen. —^Nehmen Sie da« ziveite Gla« ! Ja, au« ibm fliegt ein kleiner Vogel, welcher un-schuldig fröhlich zwitschert, so daß der Mensch auf-lauscht und vielleicht mitsingt; da« Leben ist schön, wir wollen den Kopf nicht hangen lassen, muthig vorwärts I Au« dem drittem Gla« erbebt sich ein kleine« geflügelte« Bürschcien; Engel«bild kann es füglich nicht genannt werden, denn e« bat Koboldsblut und Xoboldssinn, nicht »um Necken, sondern zum Scherztreiben. E« setzt sich hinter da« Ohr und flüstert un« einen munteren Einfall zu; es legt sich nn« auf die Herzgrube und wärmt uns, so baß man «»«gelassen und ein witziger Kopf wird, nach deni Urtheil der andern Witzbolde. In dem vierten Gla« ist weder Kraul, noch Vogel oder Bursch-lein; darin liegt der Gedankenstrich de« Verstände«, und über den Strich soll man nie gehen. Nimmst Tu da« fünfte Gla«, dann weinst Du über Dich selber; Dir wird so wohl und so weh; Tu bist so selig gerührt, oder Dein Innere« macht sich in ande-rer Art Luft, au« dem Glase springt mit lautem Geräusch Prinz Karneval, geschwätzig und ausgelassen. Er zieht Dich mit: Du vergißt Deine Würde, fall« Du welch« hast; Du vergißt mehr, al« Du vergessen mußt und vergessen darsst. Alle« ist Tanz, Sang und «lang ; die MaSken reißen Dich mit; die Töchter des leufels, in Flor und Seide, kommen mit aufgelöstem Haar und schönen Gliedern — reiß Dich lo«, wenn Du noch kannst ! — Da« sechste Gla« ! Ja in diesem sitzt der Satan selbst, ein kleine«, fchön gekleidetes, höchst gefällige« Männchen, welches Dich völlig versteht, Dir in Allem Recht gibt. Dein eigene» Ich ist! E« kommt mit einer Laterne und begleitet Dich nach Haufe. ES giebt eine alte Legende von dem Menschen, welcher eine von den sieben Todsünden wählen sollte und diejenige wählte, die ibm die geringste zu sein schien, die Trunksucht; er beging aber in ihr auch die sech« anderen Sünden. Der Mensch und der Teufel vermischten ihr Blut mit-einander ; da« geschieht beim sechsten Glase und dann wuchern alle bösen Keime in un«. Jeder derselben nimmt üb«rhand, wie da« biblische Senfkorn, wächst zum Baume auf, und den meisten bleibt dann nickt« übrig, als in den Schmelzofen zu wandern und sich umgießen zu lassen. [Ein vorsichtiger S « l b st m ö r d « r.Z In Pari« hat sich am 10. April ein -jähriger, enorm reicher Mann, Mr. Baon, au« Lebensüher-druß mittels Kohlenoxydgas getödtet. Weil er in Unfrieden mit feiner Familie lebte und nicht sicher war, ob diese da« Leichenbegängniß nach seinem Geschmacke anordnen werthe, hatte er dasselbe eine Stunde vor seinem Tode bei der Gesellschaft bestellt, ein Sarg, welchen er ausgewählt, stand bereit« in feinem Zimmer, die Partezettel waren ge- gewissen Fürstenhäusern, z. B. in dem der Hohenzollern. die Tradition verlangt, die Prinzeil sollen das Schurzfell vorbinden und die Kelle zur Hand nehmen. Läßt man auch nicht außer achl, daß in den Freimaurerlogen zumeist 2ln= gehörige der besitzenden und der sogenannten ge-bildeten Classen sich zusammenthun, so folgl aus alledem, daß der Freimaurerorden einen gewissen exclunven Charakter hat und. vorzugsweise in den Ländern germanischer Race, eine ausgeprägt conservalive Färbung trägt. Hieran äußert nichts der Umstand, daß in den Logen der deutschen Schweiz und Nordamerikas dieser ConservattSmnS ein republikanischer, in den Logen deS Deutschen Reiches, Dänemarks, Schwedens. Hollands und Englands dagegen ein monarchischer ist. Prinei-vieU sollten freilich im Freimaurerbuude poli-tische Unterschiede und Gegensätze so wenig in Betracht konimen wie nationale, religiöse und consestioiielle. Aber auch in de» Logen ist eben das „Fleisch", d. h. die genieine Wirklichkeit, nicht etwa schwächer, sondern vielmehr stärker als der „Geist", d. h. die Idee. Der in seinem Charakter und in seinen Einrichtungen liegenden Hindernisse ungeachtet sind die stille Arbeit und die unauffällige Wirk-fantfeit des Freimaurerbundes auch iu neuerer und neuester Zeit keineswegs unfruchtbar oder "w ~ —• r w * «3» " ' v ■* druckt und mit Adressen versehen, drei Kränze, au« Baon'« LieblingSblumen geformt, lagen auf dessen Bett. Was den Leichenstein betrifft, hatte Baon gleichfalls bereit» eine Auswahl getroffen, der Preis für denselben lag in einem verschlossenen Couvert; zwei der LieblingSsänger Baon'« sangen bei seinem Begräbnisse in der Kirch«. (Ein? Anekdote von dem französischen Präsidenten Jule« G r 6 v yj erzählt der Pariser Korrespondent der Kreuzztg. wie folgt: Vor einigen Tagen traf eine dem Präsidenten Gn'vv im Jura benachbarte Familie in Pari« ein und wurde zum Frühstück nach dem Elyför ge-laden. Wie mit alten Bekannten, so plauderte man ganz offen über allerlei Angelegenheiten. Unter anderem erzählte die Dame au« dem Jura von au«-gedehnten Baumpstanzungen, welche sie aus ihren Gütern vorzunehmen gedenke, „aber," so fuhr sie fort, .in Zeiten wie die jetzigen, fürchtet man sich etwa« zu beginnen, und ich zögere daher mit meinen neuen Anpflanzungen.- „Ach 1" antworter« ©ivvtj, »Sie besorgen Krieg." Die Dame entgegnete: „Und Sie . . . Sie fürchten ihn nicht?* Herr Gr> vy, mit dem ihm eigenthümlichen Lächeln zu der Dame sich wendend, erwiederte: .So viel ich weiß, ist Fürst BiSmarck ein sehr überlegender Staatsmann und hanldelt nur im Interesse seine« Lande», welchc« ganz ebenso wie da» unsrige in der Erhaltung de» Friedens besteht; ich meine, liebe Freundin, daß Sie Ihre Bäume ruhig können pflanz«» lassen." Herr Grevv hält keine großen politischen Reden, doch intime Gespräche, wie das eben erwähnte, sind ab und zu wichtiger, al« feierliche Kundgebungen, und die, welch« Herrn Gr^vv kennen, behaupten, daß er die Gewohnheit hat, nicht» umsonst zu reden. sZ w e i Schwiegermütter.^ Man kennt die Antwort auf die Frage: „WaS ist langweiliger al« eine Flöte?* Antwort: Zwei Flöten. Ebenso muß man auf die Frage: „Was giebt e« Grtmmi-geres al« eine Schwiegermutter?" antworten: Zwei Schwiegermütter. Und wir haben heute sogar ein Beispiel zur Hand, um darzuthun, daß der feststehende Character der Schwiegermutter keinerlei Veränderung dadurch erleidet, ob sie nun in der Strohbütte de« Landmann« oder im Königspalast lebt und webt. Hier zur vorstehenden, gewagt scheinenden Behauptung der Beleg, welcher der „Weserztg." von einem Freunde au« Lissabon gemeldet wird. »Die Gräfin von Pari«" — schreibt der l^«währ«inann — „hat dieser Tage nach mannichfachen Reibungen mit der Schwiegermutter ibrer Tochter, der Königin von Portugal, Lissabon verlassen. Trotzdem verlangte e« die Vorschrift, daß die LandcSmutter dem vornehmen Gaste da» Geleite auf den Bahnhof gebe. Um nun für die Abfchied»scene jede zärtliche Annäherung unmöglich zu machen, trugen die beiden hohen Damen zwei aufgespannte Modeschirme in der Größe stark ausgewachsener Parapluie«, deren Umfang e« ibnen thatsächlich nur gestattete, sich zum Abschied« in einer Entfernung von ungefähr vier Schritten die gering gewesen, sondern sie haben, im Sinne der Aufhellung und der Menschlichkeit geübt, viel-mehr zu Leistungen und Ergebnissen geführt, welche weniger in die Augen springend als tief-greifend waren. Warum sonst sollte das Frei-niaurerthum dem Jesuitismus so gefährlich erschienen sein oder erscheinen? Weiß doch jeder-mann, daß auf Antreiben von Seite» der „schwarzen" Päpste im „Al Uesd" die „weißen" im Vatican aus ihrem Anathemenmagazin die kräftigsten Flüchedonner hervorgesucht haben, uni dieselben aus die Logen und ihre Insassen zu schleudern. Diese Verdonnerungen kennzeichnen die Stellungen der beiden Orden zu oder viel-mehr wider einander deutlich genug. Jesuitismus und Freimaurerthuni wäre» uiid sind und bleiben wohl »och lange zwei feindliche, einander ver-neinende, abstoßende und befehdende Fermente in dem Gährungsprocefse der socialen Entwicklung. Was mein persönliches Verhalten zu diesen beiden culturgeschichtlichen Erscheinungen angeht, so ist es das des unbefangenen Betrachters, Darstellers und Urtheilers, welcher »ach Anleitung der zuverlässigsten Quellen und besten HilsSnlittel seine Arbeit thut. Ich trete an diese heran, wie der Geognost an die Untersuchung einer Gestein- oder Meiallart herantritt, „sine ira et studio", ohne Antipathie und ohne Sym- Fingerspitzen zu reichen. Dieses Stratege« wurde bi» zu seinen äußersten Eonsequenzen durchgerührt. Die Gräfin von Pari» stieg mit d«m auSgespirmm» Schirme in den Salonwagen, und auch die Kömzi» mochte d«n ibrigen nicht ehe, zuklappen, al« bi« sich der Zug in Bewegung gesetzt. sAu» der Kinderstube.1 Mutter: „fllio, Wilhelm, schön brav sein und die Medicin nehmen!• — Wilhelm (weinerlich): „Ich kann nicht l" — Mutter (ernst): „Man kann immer, wa« mm will!" — Wilhelm (triumphirend): „So?.Niul, dann will ich nichtl* Locales und Provinciates. Cilli, 7 Mai Sitzung des LMicr Hemeinderatkes am k. Mai. Die Frage der Errichtting eines städtischeil Schlachthauses ist uni ein Bedeutendes ihrer Lösung näher gerückt. Die fünfte Sektion leqte nämlich gesteril das vom GR. Schmidt au« gearbeitete Regulativ diefer Anstalt vor und »er Gemcinderath nahni den Entwurf — freilich nicht, ohne daß einige Paragraphen zu Tebama Anlaß gegeben hätten — in der von der tiott vorgeschlagenen Fassung an. Die überan« fruchtbare fünfte Section und insbefondere Herr GR. Schmidl haben sich mit diefer Arbeit ei» »eues Verdienst um unser Gemeinwesen erwor-den, ein Verdienst, welches auch der Herr Bür germeister in der gestrigen Sitzung ausdrücklich anerkannt hat. Die Versammlung wird durch den Heml Bürgermeister Dr. N e ck e r m a n n eröffn«, der. nachdem das Protokoll der letzten Sitzung ver-lesen und verificirt worden, zur Mittheilung der Einkäufe schreite». Es befinden sich darunter: eine Zuschrift der Finanz-Lande»-Ti-r e c t i o n , mit welcher das Ansuchen der «tadt gemeinde um Ueberlasfung eines Theiles des KreiSgerichtsgartens zum Zwecke der Aufstellung eines Pumpwerkes abgelehnt wird: das >-chrifl-stück wird der Bausection zugewiesen mit dem Auftrage, einen anderen Platz ausfindig ;ii machen. — Ferner gelangt die Zuschrift, mit welcher die von uilS bereits gemeldete 100 fl.-Spende der Firma B o n t e m p e l l i eingesendet wurde, zur Verlesung und erhält der Herr Bürgermeister die Zustimmung des Gemeinderatbes, den edlen Spendern den Dank abstatten dürfen. — Herr Almoslechner, welchem der Beschluß des Gemeinderathes bezüglich seines Anerbietens wegen Ueberlassung des Gartengrundes in der Spitalgasse mitgetheilt wurde, lehnt in einer Zuschritt den Autrag der Gemeindevertretung, welche bekanntlich 20» fl. bot. ab und erklärt, sich in weitere Verhandlungen nicht einzulassen. — Das Ansuchen des pathie. Jesuiten und Freimaurer, als solche, sind mir gleichermaßen gleichgilng, ganz und 4« gleichgiltig. Aber in den beiden feindlichen ^>n stitttten erkenne und anerkenne ich zwei hochbe deutsame Versuche, die Menschheit so oder io besser und glücklicher zu machen, als sie ist. Ter eine dieser Versuche kehrt sich «ach rückwärts, der andere wendet sich nach vorwärts. Ter ci« zielt aus ein vorgestelltes Jenseits, der andere anf das thatsächliche Diesseits. Der eine will die Menschen „selig", der andere will sie „mensch lich" machen. Es ist ei» tiesweises Wort, jenes iieuteM mentliche: „Der Mensch lebt nicht allem vom Brode". Soll er nicht verthieren. so muß « etwas haben, an etwas glauben, was ihn über die Drangsal des Kampfes unl's Dasein empor* hebt. Cb er dieses Etwas im Himmel mche oder auf Erden, ist am Ende aller Enden einer-lei. Aber ohne Illusionen, Ideale. Götter, nt er nur eine Bestie, sei es eine wilde, sei es wüste. Der Jesuitismus und die Freimaurerei, 'ie gehören, der eine wie die andere, zu den qroß-artigsten Idealen oder Illusionen, welche ta Menschengeist jemals ausgesonnen hat. Sie sind daher im vollsten Maße berechtigt, zu wrdern. daß man sie in ihrem Wesen kenne und nach ihrer Wesenheit beurtheile." 1887 n Dr. Schurbi a l S Vor st and des nnergesangvereiues um uneatgelt khc Ueberlassung des Stadtthealers für das j om 2lJ. d. von dem Ciliier- im Vereine mir dem Mrburger Männer-Gesangvereine zu Gunsten bc* Cillier Stadtverschöneruugvereines zu oerau- ' Wende Festconcert und um unentgeltliche Ge- • Mning der Beleuchtung des Theaters wird l -«»snnimlq genehniigl. — DaS Ersuchen des xandwehreommandoS um Resundiruug «inet Betrages von 15 fl. sür Neuherstellungen «rS ebenso wie da» Ansuchen des Herrn Joses Pal los. der Gemeinderath möge zu den ■gißen der Errichtung eines neuen Steges über Lahnbach einen Beitrag von 100 fl. leisten, «ad wie auch das Gesuch des Pflasterers Kutte un, Ermäßigung der Mauthgebühr für mc Steinfuhren, der Finanzsection zugeivieseu. - Tas Ersuchschreiben deS F r e ni d e n v e r-tthrseomitö'S, das Stadlaml möge beauf-^ «ragt werden, jeden Mittwoch und jeden Samstag das Verzeichniß der in den Hotels abgeftie-qeven Fremden der „Deutschen Wacht" zur Ver-^ ftgung zu stellen, wird zustimmend erledigt. — Ter artistische Leiter der Theater-Direction Marie littmr. Julius Donat, zieht sein Anerbieten betreffs Pachtung des Sladnheaters für die > «chsic saison zurück. — Ein Amtsbericht des LiadiwachmeisterS. in welchem ersucht wird, einen ! Play anzugeben, wo das öffentliche Baden ge-kann werden kann, wird der fünften Section an schleunigen Erledigung zugewiesen und das Ansuchen des städt. WagemeisterS T e r t s ch e f im Zuerkennung einer jährlichen Remuneration ' dn Finanzsection zugetheilt. Der Vorsitzende theilt mit. daß ihm ein »on zehn Gemeinderätheu umerserrigter Antrag »orgelegt wurde. Derselbe lautet: „Die Gefertigten stellen an den Herrn Bür-l'zmncister das ergebenste Ansuchen, in der heuti-fltn Sitzung nachstehenden Antrag zur Debatte tteft zur Abstimmung zu bringen: „Damit die jon der Bevölkerung von Eilli sür die Venm Mckleu von Neukirchen und Hudina gegebenen öoenden im sinne der Spender und nicht im sinne des Herru Dr. Gregorec und Eonsorten pir Bert Heilung gelangen, möge diese Verlhei iLllj, durch mindestens zwei diesige Gemeinde-Risfchüsie persönlich ausgearbeitet und durchge-siihri werdm.' Der Herr Bürgermeister bemerkt hiezu. das; kjlier ungefähr 300 fl. beim Stadtamt einge-laufen sind uud ertheilt hierauf dem Herrn GR. Friy M a t h e S zur Begründung des Antrages da<> Wort. Der Antrag wird sohin einftintmig «genommen und werden mit der Durchführung tMben die Herren GR. Fritz Mathe s. Lima und Z a n g g e r betraut. Aus der Tagesordnung der Sitzung fein zunächst der Bericht der B a u s e c t i o n iber das Gesuch deS Herrn Hausbaum, vor jraem Kaffeehause eine Veranda errichten zu dürfen. Der Antrag der Bausection geht dahin, die Errichtung der Veranda nur für dieses Jahr }u bewilligen. Die Finanzsection berichtet über die m uns bereits besprochene Angelegenheit der Abammg eiues Magazins für dleAusrüstungs-gyeuslände deS Landsturms auf deni Grunde «den der Ehemaileaserne und stellt bezügliche Kmäge. welche genehmigt werden. In Betreff In* Gesuches des Musikvereines um eine ZMention von mindeste»» 30V fl. beantragt d« Fmanzsecfton die Bewilligung dieses Betrages, jtdoch nur für dieses Jahr, da die Reuorgani-lang der Musikschule größere Kosten verur und wird dieser Antrag mit dem vom Herrn GR. B o b i s u t vorgeschlagenen Beisatze genommen, dast der Musikverein nach Jahresschluß deui Stadtschulrathe über die in der Musikschule erzielten Resultate zu berichten habe. Sanglich eines Ansuchens des K i n d e r g a r-tea-CuratoriumS um eine außerordentliche Subvention von 300 fl. stellt die Finanz-section den Antrag, das Euratorium sei auml-serdern, die Driuglichkrit dieser Subvention darzulegen. Herr GR. B o b i s u t kommt diesem kimsche sogleich nach, stellt den Antrag auf Be-wiüiflung des ausgesprochenen Betrages und er-langt auch die Majorität. Nach einen« schliesjli- „Deutsche Wacht" chen Berichte der Finanzsection über die Ver-miethung des Winzerhauses aus dem ehemals Reitter'schen Grunde gelangt die fünfte S e e t i o n an die Reihe lind erhält Herr S ch m i d l zur Berichterstattung über das Regulativ sür das städtische Schlachthaus das Wort. In Anbetracht der Wichtigkeit ^des Gegenstandes bringen wir die Arbeit der V. Sektion, welche, wie bereits erwähnt, vom Gemeinde-rathe vollinhaltlich genehmigt wurde, hiemit zum Abdrucke: Regulativ für das städtische Schlachthaus in Eilli. I. Allgemeiner Theil. 8 !. Innerhalb des Stadtgebietes von Eilli ist da« Schlachten aller Gattung Hornvieh, ferner der Kälber, Schafe, Lämmer, Ziegen und d«S Borstenviehes mit Ausnahme von Nothschlachtungen, ivelche beim Siadtamte anzuzeigen sind, nur im städtischen öffentlichen Schlachthause gestattet. Nur Privatparteien, welche daS Fleisch lediglich im Haushalte und für das Gesinde brauchen, dürfen auch zu Hause schlachten, dieselben müssen jedoch ein solches Porhaben wenigsten« 3 Stunden vorher beim Stadtamte anzeigen, von wo au» das Geeignete verfügt werden wird, damil das zum Schlachten be-stimmle Vieh vorher vorschriftsmäßig untersucht wird. Für diese Viehbeschau ist die Beschaugebühr von 10 kr. per I Stück Kalb oder Schweiu zu be-zahlen. ^ 2. Alles Vieh, der eben genannten Kat-lungen, welches zur Schlachtung in daS Stadtgebiet eingebracht wird, ist auf dem kürzesten Wege, jedoch nicht mit Umgebung der Mauth, vorerst in das Schlachthaus zu stellen, wo die gesetzliche Beschau, gegen Entrichtung der tarifmäßigen Gebühren statt-findet. DaS in das Schlachthaus gebrachte Vieh muß mit einem gesetzmäßigen Viehpasse oder Bezugs-Eerti-fikate begleitet sein. Zeder Eintrieb ohne Viehpaß oder BezugS-Certifikat bat die Folge, daß das betreffende Vieh-stück im Schlachthaufe thierärztlich untersucht wird, wofür die erhöhte Beschau - Gebühr von kr. zu entrichten ist. Ist das Viehstück zur Schlachtung nicht ge-eignet, so wird dasselbe zurückgewiesen. 8 4. Im todten Zustande, ganz oder zerstückt, in die Stadt eingebrachtes, mit dem vorgeschriebenen Viehbeschauscheine versehenes Vieh — ausgenommen rransite Sendungen — muß vorerst in das Schlacht-hau« zur Beschau gzbracht werden, wofür die tarif-mäßige Gebühr (nach 8 3) zu entrichten ist. Eine Ausnahme von dieser Maßregel greift nur Platz, wenn Fleischstücke unter dem Gewichte von 3 kg in die Stadt gebracht werden. 8 5. Jeder Verkäufer, sei es eines todten Viehes im Ganzen oder sei es von Fleischstücken über das Gewicht von 3 kg. muß sich dem Ab-nebmer in der Stadt gegenüber mit dem im Schlacht-Hause erhaltenen GesundheilS-Eertifieate ausweisen, widrigen« bei erfolgtem Verkaufe sowohl der Ver-käuser alS der Abnehmer der Strafe unterliegen. 8 0. Jede Ucbcrtretung der vorstehenden Bestimmungen wird mit einer Geldstrafe von 5 bi« 100 fl. geahndet, welche dem Stadtarmenfondc zu-fließt. Im Falle der Uneinbringlich?«» der Geldstrafe tritt die Strafe des Arreste«, 24 Stunden für ü fl., an deren Stelle. II. ») Geschäfts-Ordnung. 8 7. Da« in daS Schlachthaus eingetriebene Vieh wird vom SchlachthauSauffeier, nach Vor-Weisung deS ViehpasscS oder BezugS-Eertifikate« ein-gelassen und kann dann in den Stallungen unter-gebracht lverden, für die pünktliche Einstellung de« VicheS in die angewiesenen Stallungen ist der SchlachthauSaufseher verantwortlich. 8 8. Jede Schlachtung ist vor deren Vornahme beim SchlachthauS-Jnspeetorate anzumelden und sind die Schlacht-, Stech- oder sonstigen Gebühren vorher gegen Quittung zu bezahlen. Auf Verlangen d«r Organe des Schlachthause« sind die Schlachtgebübren-Quittungen auch während de« SchlachtungSgeschäfteS vorzuweisen. 8 9. Jeder Schlächter ist verpflichtet, die für das gewerbsmäßige Schlachten erforderlichen Werkzeuge selbst beizustellen und dieselben in gutem Zu-stände zu erhallen; für die Instandhaltung der 5 inneren Einrichtung der Schlachthallen und sonstigen Räume sorgt die Anstalt. 8 10. Be rn Schlachten de» Viebes ist der Handwerksgebrauch zu beobachten und wird eS Aufgabe des SchlachthauS-JnspectorateS sein, jene Schlacht-metbode allmählig zur allgemeinen Durchführung zu bringen, welche ohne Belästigung der Fleischer und ohne Vermehrung de« Kostenaufwandes am meisten geeignet ist, Thierquälerei hintanzuhalten. 8 11. Die inneren Theile (Eingeweide des Schlacht- oder Stechviehes) dürfen aus der Schlacht Halle solange nicht entfernt werden, bi« die vor-schriftsmäßige Beschau gepflogen wurde. Bei der Ausarbeitung dtS Schlacht- oder Stech-vieheS ist seitens der Gewerbslcule die größte Reinlichkeit zu beobachten. Der Wampeninist und die Abfälle sind durch die Bediensteten der Fleischer unverzüglich in die Düngergrube abzuführen. 8 >2. Die zum Mitführen nöthigen Schieb-karren hat die Anstalt, die zur Sammlung des Blutes und zur TranSportirung des Unschlitte« nöthigen Gerälhe haben die Schlächter einzustellen. 8 13. Das beim Schlachten gesammelte Blut ist zwar Eigenthum des Schlächters, derselbe jedoch verpflichtet, das Blut binnen 6 Stunden wegzu-ichafsen, widrigenS darüber vom SchlachthauS-Jn lpector zu Gunsten der Anstalt verfügt wird. 8 >4. Nach dem Schlachten sind die Häute, das Unschllt» und alle Abfälle sogleich au» dem Schlachthause zu entfernen. 8 15. Das Säuhern der Schlachthallen durch Wasserbespülung und die Reinhaltung der Stal-lungen besorgt die Anstalt. 8 16. Die Eröffnung der Schlachthalle er-olgt in der Zeit vom I. November bi« 1. März um 4'/, Uhr. in der Zeit vom I.März bi» l. No »ember um 3'/, Ubr. Die Arbeiten im Schlackthause können bis zur Sperrstunde vorgenommen werden, diese wird in der Zeit vom 1. November bis I. März auf 8 Ubr und vom 1. Mär, bi« 1. November auf 9 Ubr festgesetzt, sollten sich die Arbeiten über dieselbe Zeit hinauSerftrecken, so ist hiezu bei dem Schlachthaus Jnspectorate vorher die Bewilligung einzuholen. Bor der ordnungsmäßigen Eröffnung des Schlacht-Haufe» kann den Fleischern der Eintritt nur auS-nahmSweise durch da« Jnspectorat erlaubt werden und ist um die Erlaubnis Tags vorher anzusuchen. Bezüglich einer erforderlichen Nachtinspection wird es dem Schlachthaus - Jnspectorate überlassen,' dafür zu sorgen, daß zur Aufrechthaltung der nung daS erforderliche Dienstpersonal beigestellt werde. 8 17. Da« Fleisch von dem an einem Tage geschlachteten Bieh darf nur bis 11 Uhr Vormittag des darauffolgenden Tages in den Hallen hängen bleiben. Eine Haftung übernimmt die Anstalt nur für jene« Vieh, welche» ihr zur Aufbewahrung übergeben wird. Für da« in den Hallen hängen gelassene Fleisch übernimmt die Anstalt keine Haftung. Die Abfuhr des Fleisches ist den ganzen Zag hindurch bi« zur Sperrstunde, über dieselbe aber nur ausnahmsweise gestattet, sie darf sowohl innerhalb de« Schlachthauses als auch von dort nach den Fleischbänken nur in mit reinen Ptachen bedeckten Wägen vorgenommen werden. DaS Benützen de« Fleisches al» Sitzplatz ist untersagt. 8 18. Mit Mcksicht aus die allgemeinen Be ftim mungen, betreffend die körperliche Sicherheit, ist scheue« Vieh mit besonderer Vorsicht zu bebandeln. 8 19. Wenn ein Fleischer da« zum Schlachten bestimmte Vieh einstallen will, so hat er dies dem Jnspectorate anzuzeigen, welche« für die Unterbrin-gung und eventuell auch für die Verpflegung Sorge zu tragen hat. 8 20. Da» eingestallte Vieh kann entweder von dem Besitzer selbst oder auf Wunsch der Partei durch die Anstalt mit Futter versehen werden, dessen Preis nach dem vom Schlachthaus Jnspectoriate festzusetzenden Durchschnitte zu bestimmen ist. Unterläßt der Eigenthümer 12 Stunden lang die Fütterung, so wird sie auf seine Kosten durch die Anstalt vorgenommen. DaS zur Streu nothwendige Stroh wird durch die Anstalt beigestellt. 8 21. Die eingestallten Thiere werden erst dann freigegeben, wenn die erfolgte Zahlung der 6 Stall- und VerpflegungSgebühr dem Stallauffeher nachgewiesen worden ist. Tiefer bat die Einstallung und Entlassung deS Viehes in daS dazu bestimmte Buch einzutragen. 8 2^. DaS Futter und Streumateriale darf nur bei Tag in die Stallungen und auf den Boden geschafft werden. Das Füttern deS Schlachtviehes ist nur in den Stallungen gestattet. Das Füttern und Tränken geschieht durch die Leute der Anstalt. li. Schlachthausgebühren. 8 23. 1 Beschau-, Schlacht- und Stechgebühr: für 1 Ochsen, Stier oder «uh l fl. 40 kr. für 1 Kalb unter 100 Kilog. 30 kr. für l Schwein 50 kr. für l Schaf, Ziege, Ziegenbock, Lämmer 20 kr. für zerstückeltes Fleisch über 3 Kilog. per «ilog. 3 kr. 2. Stallgebühr per Tag und Stück: Für ein Stück Hornvieh für Tag und Nacht oder Nacht allein 1» kr., für 1 Schwein oder Kalb 5 kr., für l Schaf, Ziege, Lamm 3 kr. 3. Kaldaunenwaschgebühr: für 1 Stück Hornvieh 5 kr. Die Reihenfolge des Waschen» in der Kaldaunen-WaschloealitLt wird vom Schlachthaus - Jnspectorate festgesetzt. 4. Wagegebühr nach dem genehmigten städ-tischen Wagetarif. 5. Gebühr für Benützung der Eiskeller und der Rcauisitenkammer wird von Fall zu Fall be-stimmt. 8 24. Die von den Beamten und Hallenauf-sehern deS städtischen Schlachthauses in Rücksicht auf vorkommende Übertretungen des vorliegenden Regulativs und der allgemeinen sanitären Borschristen der Vieh- und Fleischbeschau mit Berufung auf ihren Diensteid abgegebenen Aussagen »»erden im Sinne des 8 13 der k. Beroidnung vom 20. April 1854 als deweismachend angesehen. Uebertrctungen der vorstehenden Bestimmungen des besonderen Theile» werd«» mit Geldstrafen bis zu 50 fl. bestraft. 111. Verwaltung S-O rganiSmuS. 8 25. Die Verwaltung besteht auS: A. Dem Direktorium, bestehend auS 3 Mitgliedern deS Gcmeinderathes, welche unter sich den Lb-mann wählen, mW alle Jahre vom Gemeinde-rathe neu gewählt werden. B. Dem Inspektor, dieser muß zugleich geprüfter Thierarzt fetn. C. Den Dienern: ein Schlackthallcnaufseher ein Stallaufseher. I). Dem Hilfspersonale: Taglchncr nach Bedarf. 8 26. Die Besetzung des Inspektors und der Schlachthallenaufseher erfolgt durch den Gemeinde-rath. Die definitive Anstellung der Beamten und Hallenaufseher geschieht erst nach mit Erfolg abgeleg-ter zweijähriger Probedienstzeit. Die Aufnahme des StallaufseberS erfolgt durch den Bürgermeister und der HUsspersonen durch den Inspektor. IV. Hausordnung und Vorschriften für den Fremdenbesuch. A. Hausordnung im Schlachthause. 8 27. Das Schlachthaus wird vom 1. März bis 1. November um halb 4 Uhr morgens geöffnet und um 9 Uhr AbeudS geschlossen, vom 1. Novem-der bis 1. März um halb 5 Uhr morgens geöffnet und um 8 Uhr Abends geschlossen. Ausnahmsweise kann der Einlaß den Partein auch früher gestattet werden. An Sonn- und Feiertagen ist das Schlachte» nur bis 12 Uhr Mittag» gestattet. 8 28. Der Eintritt in das Schlachthaus ist nur den durch das Geschäft hinzu Berechtigten ge-stattet. Alle im Schlachthause verkehrenden Geschäfts' Parteien haben den Anordnungen der AuffichtSor-gane Folge zu leisten. 29. Das Tabakrauchen in den Schlachthallen während der Arbeit in den Stallungen und auf den Böden, in den Kaldaunenwasch- und Bruchkammern, das Verunreinigen der Hallen von tnnen und außen, sowie das Mitbringen von Hunden ist bei Strafe verboten. 8 30. In das Schlachthaus dürfen blos die Wägen der Geschäftsleute eingelassen werden, sie sind nach Weisung des JnspectorattS aufzustellen und ..Deutsche Wacht" dürfen dort nur bi» zur Beendigung der Arbeit bleiben. Es ist verboten, durch Aufstellung von Ge-räthen :c. den Verkehr im Hofe in irgend einer Weife zu hindern. 8 31. Beim Wegführen des Fleisches sind die Wägeu derart aufzustellen, daß der Verkehr zu den AmtSlocalitäten, Stallungen und Düngergruben nicht gehemmt werde. 8 32. DaSschnelle Fahren ist strenge verboten. 8 33. In der Anstalt dürfen nur Lampen, welche mit einem Metallnetze versehen sind, verwen-det werden. Die Beleuchtung und ZSasserleitungS Vorrichtun-gen stehen unter der unmittelbaren Ueberwachung des Inspektors. 8 34. Das Bekritzeln, Beschmutzen und die Beschädigung der Thore, Thüre, Wänden ist ver-boten und ist der Schuldtragende zum Schadenersätze zu verhalten. 8 35. Eine Viertelstunde vor dem Thorschluß wird ein dreimaliges Glockenzeichen gegeben. Mit dem Stundenschlage werden die Tbore gesperrt und dürfen nur über Anordnung des In-fpector» geöffnet werden. 8 36. Uebertrctungen dieser Hausordnung wer-den vom Stadtamte mit Geldstrafen von 50 kr. bis 5 fl. bestraft. B. Bestimmungen über den Fremdendesuch. 8 37. Zur Besichtigung der Anstalt ist ein vom Jnspectorate ausgefertigter Erlaubnißschein nöthig und ist der Eintritt nur Erwachsenen ge-stattet. 8 38. Dem Fremdenbesuche nicht zugänglich sind: a) die Wohnzimmer des Inspektors und b) die Eontumaz-Stallung und die ContumazSchlacht-brücke. 8 39. Trinkgeld zu verlangen ist strenge ver-boten, soserne die Besucher freiwillig ein solches geben, ist es in die Sammelbüchse zu legen, deren Schlüssel der Inspektor in Verwahrung hat. 8 40. Die Sammelbüchse wird von Zeit zu Zeit in Gegenwart de» Direktoriums geöffnet und der darin befindliche Betrag unter die Diener der AnstUt vertheilt. 8 4 l. Das Reizen, Berühren und Füttern der Thiere durch daS Publikum ist verboten. 8 42. Vorstehende« Regulativ tritt mit den» 14. Tage nach dessen Kundmachung in Wirksamkeit. 8 1 gab Anlaß zu einer lebhaften De-batte. Herr GR. M a r e ck wünschte denselben nämlich dahin erweitert, daß auch Private nur im Schlachthause sollen schlagen dürfen, wogegen sich Herr GR. Fritz Mathes entschieden ver-wahrt, indent er anführt, daß eine solche Strenge weder in Wien noch in Graz bestehe: er schlägt vor, die Kleinschlächterei auch den Gasthäusern zu gestatten, allerdings nur in beschränktem Maße, ettva 3 Stück «chweine per Woche, und nur dort, wo eine gute Canalisiruug vorhanden ist. Herr GR. Bobisut wendet sich gegen die Bestimmung, daß auch die von Privaten zu schlachtenden Thiere beschaut werden solle», weil diese Bestimmung leicht zu umgehen sei. Herr GR. M a r e k erwidert dem Herrn Mathes, in-dem er hervorhebt, daß Wien eine bessere Cana-lisirnng besitze als Cilli. Herr GR. Fritz Mathes betont, daß das Schlachten von Kleinvieh keine wesentliche Unreinlichkeit verursache und daß nur das allzu hiiusige Schlachten, besonders dort, wo die Höfe nicht rein gehalten werden, zu verbieten wäre. Der Referent vertritt gegenüber diesen Bedenken den Standpunkt der Seetion und wird der Paragraph schließlich un-verändert angenommen. Zu §23, welcher von den zu entrichtenden Gebühren handelt, gibt Herr GR. S ch m i d l die Ausklärung, daß die Kosten des Schlacht Hauses auf 39.914 fl. veranfchlagt seien und daß nach den von Herrn GR. Skoberne gelieferten statistischen Daten — es ^oerden ix Cilli jährlich geschlachtet: 1657 Stuck Hornvieh, 1560 Schweine und 2749 Kälber — bei den im Entwürfe festgestellten, wie im Schlachthause zu Graz bemessenen Gebühren, einschließlich dem Erträgnis der Einstallung, des Eiskellers und der Kaldaunenwäscherei, welches auf 1000 fl. zu beziffern ist, ein Ertrag von jährlich 3924 Gulden 50 kr. zu erwarten sei, von welchem 1887 2000 fl. zur Verzinsung des Capitals, 400 i als Amortisationsquote und der Rest zur &it= lohnung des Personales zu dienen haben. -Ein zu diesem Paragraph von Herr» MatheS gestellter Antrag, daß für Schwer« im Gewichte von weniger als 50 Kilogr. i« 25 kr., für stärkre Schweine 60 kr. einschalen werden sollen, konnte nicht die Majorität er> langen. Bei Berathung der Geschäftsordnung born* tragte Herr GR. Skoberne, daß die Fleiich-Hauer an Sonntage« bis 7 Uhr Abends solle» Kälber schlachten dürfen, fiel damit jedoch durch. Herr GR. S ch m i d l legte, nachdem dol Regulativ angenommen worden, die Pläne rar das Schlachthaus vor, betonte, daß die räum-liche Ausdehnung der Halle die gleichzeitige Schlachtung von 16 Stück Vieh zulassen werde, und stellte namens der fünften Section den Än-trag, das Stadtamt sei zu beauftragen, im?«» weilt um die Baubewilligung einznfchreiten itaü habe nach erfolgter Bescheinigung des Regil» tivs durch die Statthalter« die Ossert-AuSschm-bung sogleich zu erfolgen. Diese beiden Antrage wurden angenommen. Herr GR. S i m a referirte sodann für die fünfte Section über ein Gesuch des Jolian» W r e t s ch e r, die der Frau Zenicni gebongt Gasthaus-Concession ausüben zu dürfen. ratb befürwortete die Bewilligung des Ansuchen«. Nach einer kurzen Debatte, in welche auch der Borsitzende eingriff, um festzustellen, daß der Gemeinderath solche Ansuchen nur begutachte» könne, da die Concessionsertheilung der politisch« Behörde, also den» Stadtamte, zustehe, irurde der Antrag der Section, das Ansuchen *» Wretscher zu befürworten, abgelehnt. Aehnlicht Ansuchen des Alexander S ch u ck l und bei Thomas L a k n e r wurden von der eectio» nicht znr Befürwortung empfohlen und erscheine» somit abgelehnt. Zum Schlnße referirte Herr GR. Bobi-su t für die Fri ed h o ss - C o m m isiion über die Eriveiternng des städtischen Friedtio»», Die Commission habe von einer solchen Erivei-terung wegen der übermäßigen Ansprüche der Anrainer vorübergehend absehen und die Anlage eines separaten Spitals-Fried Hofes in's Äuge fassen müssen. Während man noch aus der Zuche nach einem geeigneten Platze gewesen, seien je-doch die Anrainer mit mäßigeren Anboten dn-angetreten, weshalb man jetzt wieder aus die ursprüngliche Idee der unmittelbaren Erweiterung des Friedhoses zurückgreiseit könne. Die Angelegenheit sei dringlich, da der Friedhos noch n» Laufe des Sommers belegt sein werde, und 8t* serent ersucht demnach, die Anträge der Gorn-Mission, welche dahin gehen, erstens, daß die Stadtgemeinde die Ott'fchen Gründe zu siedach-tem Zwecke ankanse, und zweitens, daß die Commission beauftragt werde, über die Abopttrung diefer Gründe zu berathen und in ttädjH« Sitzung hierüber zu berichten, unniittelbar i» Verhandlung zu nehmen. Herr GR. Walland beantragt dagegen die Vertagung der Angelegen-heit, indem er darauf hinweist, daß ohnehin i» 8 oder 14 Tagen eine außerordentliche 2>rnmg werde stattfinden müssen. In Rücksicht daraus daß der Gegenstand einer reiflichen Crwägmg bedarf, wird der Antrag Walland angenommen nnd die Sitzung hierauf geschlossen. [Gregorec] sagte nach dem Wortlaute des stenographischen Protocolles der Siyung sei Abgeordnetenhauses vom 3. Mai (Seite 5120, zweite Spalte) unter Anderem, daß m den Volksschulen Untersteiermarks die Kinder die „Deutsche Wacht" singen muffen. Schade» könnte es wohl nicht, wenn dies der Fall wäre, denn die slovenische Jugend erführe dann doch, was sie von den Führern der „Ration zu Halm« hat. Wir können jedoch aus das BeftwmtW versichern, daß die slovenischen Kinder leid» nicht einmal zum Lesen, geschweige denn «ra Singen der „Deutschen Wacht" angehalten wer-den. Dr. Gregorec hat sich übrigens gleich mit der ersten Rede einen Ordnungsruf erredel. Zi der Mittwoch Sitzung deS Abgeordnetenhaus ergriff nämlich der Präsident zu solgender fr klärung das Wort: 1887 „34 muß auf die Ausführungen des Herrn ^ordneten Tr. Gregorec in der gestrigen Sitzung pirickkemincn. Er hat sich einen Ausfall h 3 4> ft beleidigender A rt zu Schulden tarnen lassen, indem er nämlich sagte: „Die Ger juttitatcreri in Graz schämen sich bereit#, mit allen ihm Missethaten diesbezüglich in die Oeffentlichkeit iu treten. Al» wenn sie etwas gestohlen hätten oder im begriffe wären, etwas zu stehlen, wie Verbrecher Men sie sich in da« Dunkel geheimer SchulerlZsse." 34 muß gestehen, daß die« eine im höchsten Grad« Kleidigendc Auslassung nicht blos gegen eine Partei, icalern auch gegen die Beamten ist, da sich mit kv Hermanisation in Bkzug auf die Schule doch mir Beamte besassen können. Ich muh deßhalb dem Herrn Abgeordneten Dr. Gregorec den Ordnung»-rus ertheilen." sSteuernachlaß für den v o r-> i b r i 0 e n Frostschaden.] Das Finanz-«üiifterium hat ausnahmsweise gestattet, bitp jenen beschädigten Grundbesitzen!, welche den l5rliebungsoperaten zufolge, durch den ani 8. Aiai 1^6 erlittenen Frostschaden in den Wein-zarten, in momentane Nothlage gerathen sind, Wr nach Maßgabe des erhobenen ErtragSent-qanges entsallende Grundsteuer-Nachlaß pro 1886 Ägnvendet werde. Die S ch a sb l atter n OB ar i u 11a)] md unter der Schuljugend deS Schulsprengels 3t. Hemma sporadisch ausgetreten und da das Kinb deS Lehrers selbst damit behaftet ist, mußte die vorgenannte Volksschule gesperrt werden. sCillier Fremdenverkehr s-C o-m i t e.J Gestern hielt daS Fremdenverkehrs Co-*ai der Stadt Cilli eine Sitzung ab, in welcher pmaäisl coustatirt wurde, daß eine Cassabarschaft Mi fl. 43.28 vorbanden ist. Dieses günstige Cr* xdms ist lediglich dem uneigennützigen Wirken kS früheren Obmannes, Dr. Stepischnegg, zu dwken. welcher sür die vielen Porto- und sonsti «ii Auslagen keine Entschädigung beanspruchte. Setlers wurde beschlossen, die Markirung der mschiedenen Wege zu beendigen und in den jiskinlichen Localen Orientirungstaseln anzubrin-zm. Ferners wird an Alle Jene, welche Zimmer «dn Wohnungen zu vermiethen haben, sei es »fort oder in den Ferienmonaten, das Ersuchen «richtet werden, dies einem der untenangeführten ßomitemitglieder anzuzeigen, damit letztere den mlangenden Anfragen entsprechen können. Auch sie Besitzer von Fuhrwerken, welche nöthigensalls pieigt wären,,iHreWägen zu vermiethen, werden ge-kttn. dies dem Coniitö bekannt geben zu wollen, -chließlich wurde die Absendung eines Schreibens die Generaldirection der Südbahn beschlossen, i> welchem ersticht wird, aus dem hiesigen Bahn toie einen zweiten Durchgang herzustellen, damit ba Ankunft eines Zuges sich nicht die Abfahren-iu und Ankommenen stauen. — Wir geben tic eomit-'mitglieder nochmals bekannt: Johann S a f u f ch (Obmann). Franz Pacchiaffo, "Ssftao Schmidl, Eduard Skolaut, Victor :ti b i l l, AloiS Wal land. fCillier Feuerwehr.] Die von grauen und Mädchen unserer Stadt gelegentlich M zehnjährigen Bestandes der hiesigen Feuer-«dr gespendete Fahrspritze war gelegentlich deS brande» in Neukirchen daS erstemal in Action nti hat den Zlnsordenmgen, die man an sie zu «llm berechtigt ist, vollkommen entsprochen. Die xumvehrleute sind über die Wirkung, die mit tö« Spritze erzielt wurde, des Lobes voll. sS ü d b a h it.] Vom 12. Mai angefangen ütn eine neue Fahrordnung in Wirksamkeit. Die Lm'onenzüge haben rücksichtlich der bisherigen Mimst* und Abfahrtszeiten keine Veränderung iLitten, ausgenommen, daß statt des bis nun M 6 Uhr sriih nach Laibach verkehrenden Sc-Märzuges ein gemischter Zug nach und von ü-iixich verkehren wird. Abfahrt desselben von Bi um 5 Uhr 30 Minuten Früh, Ankunft in Schach um 9 Uhr 46 Minuten Vormittag. Ab fobrt von Laibach um 5 Uhr 45 Minute»! Nach-liiitag, Ankuntt in Cilli ttm 9 Uhr 50 Äiinuten Statte. Die Tageseilzuge Nr. 3 und 4 führen »m 12. Mai an zwischen Wien und Steinbrück M Wagen l. und II. Classe. sZum Brande in Neukirchen, s erhalten von Herrn Dr. Lautuer in Weiten--folgende Mittheilung: „Der Grund, warum „Deutsche Wacht" die sreiwillige Feuerwehr von Meilenstein bei dem Brande in Nenkirchen nicht erschien, ist der, daß dieselbe erst um '/,2 Uhr Nach-mittag durch eine Privatperson von ^ detu Ausbniche des Feuers verständigt ward. Trotz-dem wurde die Feuerwehr sogleich alarmin und sie stand zur Abfahrt bereit, als zwei von Cilli nach Weitenstein gekommene Herren versicherten, eS käme unsere Hilfe zu spät, da bereits der ganze Ort ein Raub der Flammen geworden ist. Ich ließ daraufhin die Feuerwehr wieder abtreten." sEin peinl icher Vorfall.] In Marburg eilte am letzten Sonntag, knapp vor der Abfahrt des Abendpostzuges gegen Graz ein von der Waffenubung heimkehrender Reservist durch die Bahnhofhalle, um den Zug nicht zu versäumen. Er stieß zufällig an den Säbel eines Dragoner-lieutenants, der hierüber derart in Zorn gerieih, daß er dem ahnungslosen Reservisten eine schal-lende Ohrfeige versetzte. Letzterer war begreiflicher-weise erregt und fragte den Officier, wie er ihn so ohne alle Veranlassung mit Ohrfeigen tractiren könne. Daraus zog der erwähnte Oberlieuteuant seinen Säbel und war eben im Begriffe, an dem wehrlosen Civillisten seine Wasse zu erproben, als er daran durch das Dazwischentreten eines Professors, der sich mittelst Karte legitiinirte, gehindert wurde und seinen Säbel versorgte. slln t er st e i r i sch e Bäd e r.] Das Kaiser Franz Josephbad Tüsser gibt soeben die Cur-liste Nummer 1 auS, laut welcher bis zum 2. Mai 87 Gäste zum Curgebrauche eingetroffen sind. sDer Bau des Krankenhause» in Rann] schreitet, wie man uns von dort berichtet, rüstig vorwärts. Die FundatnentirungS--arbeiten sind bereits vollendet. sNeue« Postamt.) Am 15. d. M. tritt in der Ortschaft WeiterSfeld an der Localbahn Spielfeld - RadkerSburg ein k. k. Postamt in Wirk-samkeit, welches sich mit dem Brief- und Fahrpost-dienste, dann mit dem Postsparcassendienste zu befassen hat und seine Verbindung mittelst täglich viermaliger Botengänge mit dem Bahnhöfe Weiter«-selb erhält. sHerr „PersoI! alresere nt" Levic-uik,] dessen Thätigkeit int Ministerium mit den Schicksalen der Herren Beamten des Unterlandes vielfach in Berührung steht, gilt als fanatischer Bekennn der slavischen Idee. Vor einigen Tagen war er — gelegentlich einer Feier des slavischen Gesangvereines in Wien — Gegenstand einer begeisterten Ovation. sFrequenz der G r a »e r U n i v e r s i -t ä tj Nach Beendigung der Jnscription ergibt sich, daß die Universität Graz im diesjährigen Sommer-semester von 1238 Studirenden frequentiert wird ]D i e L a i b a ch e r Mittelschulen] werden nächsten Montag die Ehre des Besuches Sr. Excellenz deS IlnterrichtSministers v. Gautsch empfangen. Was das Gymnasium anbelangt, so steht an dessen Spitze ein leidenschaftlich gn»tnter slavischer Mann deutschen Stammes, der, ebenso wie Herr Landespräsident Baron Winkler, das lebhafteste Interesse daran haben muß, die An-statt als nach jeder Richtung hin tadellos beur-theilt zu wissen. Herr v. Gautsch wird jedenfalls auch durch Besichtigung des Griiu - Denkmales ain deutschen Platz Studien über die Laibacher Gymnasialjugeud machen. Äian kann mit Rück-sicht auf die übrigen bekannten Verhältnisse auf die Folgen des Besuches einigermaßen gespannt sein. Militärische O v a t i o n.] Aus Tar-vis wird berichtet: Die beim Mai-Avancement erfolgte Beförderung des Contmandanten des hier garnifonirenden Jäger-Bataillons Nr. 27 Jgnaz Ritter v. S ch r o t t zum Obersten gab dem OsficierScorpS des Bataillons Anlaß zur Veranstaltung einer Festseier zu Ehren des auch bei der Bevölkerung allgemein beliebten und ge-achteten Commandanten. Am 25. v. M., abends, marschirten die Ossieiere und die Mannschaften des Bataillons niit Lampions und in Begleitung der Militär-Capelle aus Klagenfurt vor der Wohnung deS Commandanten auf nnd nachdem die Capelle einige Piecen ausgeführt hatte, sprach der rangsälteste Hauptmann, Herr v. Mauussi, dem neuernannten Obersten die Glückwünsche des gesammten Bataillons aus, wofür Herr Oberst von Schrott in freudiger Rührung dankte. Dem Ständchen folgte ein Festabend im „Hotel Schnablegger" und am nächsten Tage ein Festdiner, an welchem der Oberst inmitten deS gesammten OssicierScorps theilnahm. Wir fügen noch bei. daß der Gefeierte, dem schon seinerzeit gelegentlich seines Scheidetts aus Wien, dort eine ungewöhnlich glänzende militärische AbschiedSseier zu theil wurde, auch hier in Cilli im allerbesten Andenken steht. sE i l f a h r t B r u ck-M a r i a z e 11.] Die Section Brück a. d. Mir des Oesterreichischen Touristen-Clubs sendet uns folgende Mittheilung: „Die im Vorjahre activirten Eilfahrten aus der Rome Brück a. d. Mur Mariazell mit ärarischen Landauern haben beim Pnblicttm die vollste Anerkennung gefunden und wurden eifrigst in Ge-brauch genommen. Dieser bereits im ersten Jahre volle Erfolg der neuen BerkehrSeinrichtung hat die Landesbehörde über dringende Anregung der Handelskammer veranlaßt, behufs fernerer Hebung der Frequenz noch weitergehende Verfügungen zu treffen, wornach außer den in der Zett vom 1. Juli bis 30. September jeden Jahres täglich zweimal verkehrenden Eilfahrten auch für die Zeit vom l. bis 30. Juni und vom 1. bis l 5«D etober jeden Jahres täglich einmalige Eilfahrten auf der benannten Route mittelst ärarischen Landauerwägen und mit beschränkter Passagiersaufnahme auf 8 beziehungsweise 10 Personen eingerichtet werden. Weiters wurde die Ausdehnung der Passagiers-Aufnahme^ bei den in der Zeit vom 1. Juli bis 30. September täglich zweimal verkehrenden Eilfahrten aus 12 beziehungsweise 15 Personen, wenn nämlich die letzten drei sich mit dem Bocksitze begnügen, bei jeder Fahrt genehmigt und werden auch als Bei-wägen die ärarischen bequemen Landauer ver-wendet werden. Wir machen schon jetzt daS reisende Publicum auf diese Verkehrsertveiterung für die vielbesuchte landschaftlich reizende Ronte Brück-Mariazell aufmerksam und behalten uns die nähere Angabe der Coursordnuug vor." Für die Abgebrannten in N e u k i r ch e n sind uns weitere Spenden zugekommen: Garzarolli Edler von Thurnlack, k. k. LandeSgerichtSrath i. P . . . fl. 5.— Frau Anna Haller, geb. Herzmann . „ 5.— „ Ursula Lang..........3.— „ v. Klein . . ........2.— v. Pokorny, k. k. Major . „ 3.— Josef PalloS . ........2.— Erdmann in Tücher»! ...... 50.— Frl. Fanny v. Aulinger.......2.— Arlt *" Bergingenieur Hanke.......„ 1.— Rathsecretär Wunnser .... . „ 1.— fl. 75.— Bereits ausgewiesen fl. 113.— In Summe . . fl. 188-— Weitere milde Gaben nimmt gerne eutge-gen die'Administration der „Deutschen Wacht". Für die Abgebrannten in R o d e i n sind uns ttoch zugekommen: Alfred Mamschka, k. k. Linienschiffs- lieutenant ........fl- — Zangger..."........ J™ Ungenannt........- » Zusammen fl 3.— • * * sImtzSchljafe erdrückt.) Die ledige Dienstmagd Jokesa G o l l e in Sternischa hat am 2. d. M. ihr sechs Wochen altes Kind während de» Schlafen» erdrückt. Herichtsfaat. Dieser Tage gehen zehn Sträfling« von hier zur weiteren Strafabbüssung unter Gendarmerie-ES-corte nach Marburg ab. Theater, Kunst. Literatur. ßillier Stadttheater. Dr. Gregorec und das Schlachtvieh haben sich in der heutigen stummer in so unbescheidener Weise breit gemacht, daß für den funftfritifchen , Zlheil leider nur ein sehr schmaler Raum übrig geblieben ist. Diesen möglichst nutzbringend auS zmtützen, wollen wir kurz constatiren. daß sich die Operetten-Gesellschaft der Dneetion Schulz niit der sehr gelungenen Aufführung der Dellinger-schen Operette „Don Cefar" in bester Weise eingrführt hat. Die Gesellschaft verfügt über ein-zelne Kräfte, deren Leistungsfähigkeit uns ge-radezu überrascht hat. In erster Linie ist Frl. Betty L e e b zu nennen, welche über einen kräfti-gen. schön ausgeglichenen und in allen Lagen gleich wohlklingenden Sopran verfügt und deren degatirtes. doch aber decentes Spiel bedeutende Bühnenkenntnis verräth. Bon den übrigen Damen fiel uns am ersten Abend Frl. Angelic auf. die einen angenehm klingenden Mezzosopran be-sitzt und deren Spiel wohl nicht übermäßige Gewandheit bekundet, aber auch keineswegs stört. Der Tenor. Herr S t e i n b e r g ist ein beachtenswerther Künstler, dessen Bortrag von guter Schulung zeugt, während der Bariton. Herr Straßer. durch ein überaus sicheres Spiel die Schäden, welche seine Stimme in vielleicht schon langer theatralischer Lausbahn genommen, zu decken weiß. Ganz besonders verdient auch Herr S ch m i d ^hervorgehoben zu werden, der ein sehr hübsches Komikertalent besitzt, welches er besonders am zweiten Abend — als Gefängnis beschließe?) in „Fledermaus" — hervorzukehren Gelegen-heit hatte. An diesem zweiten Abend lernten wir als eine bemerkenswerthe Kraft auch die Coloratur - Sängerin Frl. P i tz n, kennen. Da wir uns leider kurz fassen müsse», so wollen wir nur noch andeuten, das, in „Don Cesar" besonders das Ständchen, dann der große Chor im zweiten und das Duett Leeb-Steinberg in, dritten Acte gefallen haben und daß in „Fiedern,aus" der von Fräulein Leeb gesungene Csardas sowie das Finale des zweiten Actes wahre Beifallsstürme entfesselten. Ausdrückliche Anerkennung verdient auch das Orchester, das unter der sicheren und energischen Führung des Herrn Dir. Schulz wahrhaft UeberraschendeS leistete. Wir können nicht schließen, ohne unser Publicum zu lebhafter Theilnahme aufzumuntern. Ist auch die Jahres-zeit schon bedenklich vorgerückt, so darf doch auch erinnert werden, daß sich eine Gelegenheit, die beliebtesten Operetten in wirklich guter Dar-stellung und bei vorzüglicher Ausstattung kennen zu lernen, nicht so bald wiederholen wird. * Wir erhalte» folgende Mittheilung: Kapellmeister Ferd. Fischer hält Montag den 9 d. M. im kleinen Casinosaale ein S ch ü l e r-C o n-cert ab. zu welchem die Casinomitglieder und Musikfreunde überhaupt eingeladen werden. Zur Aufführung gelangen Werke von Beethoven, Mendelsohn. C. M. Weber. Schubert, R. Wag-ner etc. Ausführliches ist zu ersehen aus dem Jnseratentheile unseres Blattes. Ansang deS Concertes um halb 8 Uhr Abends. * Auf der Brautschau. Roman von Gregor S a m a r o w. Stuttgart . Deutsche B er l a g S a n st a l t. 1887. Die vorliegende humorvolle Hosgeschichte, aus dem Leben zweier kleiner deutscher Fürstenhäuser genommen, ist ganz besonders gelungen und zählt zu den besten Erzeugnissen des rühmlichst bekannten Autors, der mit frischer Schaffenskraft Werk an Werk reiht, eines vorzüglicher als das andere. Der Inhalt des Buches ist folgender: Die regieren-den Häupter zweier kleinen deutschen Residenzen habe» die Absicht, ihre Kinder, Prinz und Prin-zessin, mit einander zu verheiraten. Indem nun aber die reizende Prinzeß Margarethe etwas eigensinnig von Natur ist. so heckt der zärtliche Papa den Plan aus, die ..Brautschau" in ein Bad zu verlegen, in welchem, frei von den drückenden Fesseln der Hosetikette, das für ein-ander bestimmte Paar sich kennen lernen foll. ..Deutsche Wacht" ehe zur Verlobung geschritten werde, und hofft auf diese Äjeise das Töchterlein günstiger zu stimmen, als wenn ihr der Prinz ohne alle Vorbereitung als künftiger Gemahl vorgestellt werden würde. Allein der vorsorgliche Pava hat die Rechnung ohne den Scharfsinn der Braut in gs'v gemacht, welche, als ihr der Leibmedicus die Badereise dringendst empfiehlt, die Sache durchschaut und nun ihrerseits Pläne ausheckt. Fast in gleicher Größe und in gleichem Alter mit ihrer Hofdame stehend, beschließt sie sofort, für die Zeit des Badeaufenthaltes mit derselben die Rolle» zu tauschen, zum nicht geringen Ent-setzn, des Hofmarschalls. der die junge Fürftin in's Bad geleiten soll, nm die ganze Sache zu überwachen und um seinem gnädigsten Herrn Bericht über die Brantschau zu erstatten. Dieselbe Idee, in dem Badeorte als ein Anderer aufzutreten, un, die ihm zugedachte Prinzessin prüfen zu können, hat aber auch der Erbvrinz gefaßt, und so sehen sich also die beiden Herr-schaften nicht als Prinz und Prinzessin, sondern als Adjutant und Hofdame, während der wi,k-liche Adjutant und die wirkliche Hofdame als Prinz und Prinzessin auftreten. Run beginnt ein köstliches Lustfpieltteiben. in dem noch verschie-den? andere sehr gut gezeichnete Gestalten, so u. A. der Badecommisfär, der Badearzt u. s. w. in die Erscheinung treten. Der immer geschäftige Liebesgott ist inzwischen nicht müßig gewesen, sondern hat seine Pfeile in die jugendlichen Herzen gesenkt, u. z. mit gehöriger Respectirung der herzoglichen Wünsche. So kommt es, daß der Prinz, der die „Hofdame" liebt, sich ent-schieden weigert, die Prinzessin zur Frau zu nehnieu, sowie sich die Prinzessin, weil für den „Adjutanten" schwärmend, gegen den väterlichen Willen auflehnt, den Prinzen zu heiraten. Frei-lich löst sich alles auf in eitel Wohlgefallen, al» die beiderseitige» Väter, die auf den Schauplatz der Brautschau geeilt waren, die jungen Herr-schaften durch ihre Gegenwart dazu nöthigen, ihre wirklichen Gestalten wieder anzunehmen, d. h. einen abermaligen Rollentausch in Scene zu setzen. Eine ftöhliche 'Verlobung bildet nun selbstverständlich den Schluß dieser lustigen Ge schichte, die man ohne Zögen, allseits aufs Beste empfehlen kann als wirklich unterhaltende Lectüre, die vornehmlich Freunde der feinen Sachre außerordentlich amusiren wird. Die Aus-stattung dieser Novität reiht sich den anderen Erscheinungen der Deutschen Berlagsanstalt würdig an. K. Kaus- und Laudwirthfchafttiches. [3 a a 11 n st a n b.] Dem Berichte M Acker-bauministeriums über den Stand der Saaten bis 25. April entnehmen wir folgendes: Die Winter-saaten haben im Allgemeinen gut überwintert, doch sind auch manche Saaten auf nichtgefrorenem Boden unter der starken Schneedecke erstickt, andere wegen ungenügender Schneedecke bei großen Kältegraden im Januar und anfangs Februar erfroren. Einige, wenn auch zumeist nicht sehr ausgiebige, jedoch immerhin wohlthatige Regeu im April haben die Vegetation sehr belebt, und ist der Stand der Wintersaaten, ebenso jener des Rapses, deS Klees und de» Wie-sengrases im allgemeinen gut zu nennen. Der An-bvu schritt, von der Witterung begünstigt, so rasch vorwärts, daß jener des Sommergetreides in den eigentlichen Getreidelade» stet« beendet und jener der Kartoffel- und Rübensaaten theils in vollem Zuge, theiS der Beendigung nahe ist, fo daß im Allgemei-nen diesbezüglich keine wesentliche Verspätung zu eonstatiren ist. DaS Anlaufen der Saaten und de-ren Bestockung läht allerdings der vorherschenden Trockenheit »vegen tft vielen Kegenden zu wünschen übrig: doch können einige bald eintretende Nieder-schlage einen vollkommen befriedigenden Stand herbeiführen. Die Obstbäume haben, soweit die Berichte lauten, keinen Schaden erlitten und zeigen größten-theils reichlichen Ansah. sGlaSstopsen zu l ö s e n.s Wenn Glasstöpsel sich nicht auS Flaschen und Gläsern zieben lassen, so gießt man einige Tropfen seines Speiseöl darauf und versucht dann mit einem Schlüssel, in-dem man den Stopfen in das Schlüsselohr bringt, denselben umzudrehen. Gelingt es aber nicht, so stellt man das Fläschchen vor den Ofen oder auf eine 1887 :: nicht zu heiße Stelle des Ofen», damit e» leichi wärmt wird. Nach einiger Zeit versucht man, mütt man ganz vorsichtig auf den Glasstöpsel schlag, ob er herausgeht. Ist dies nicht der Fall. >'o raiij das Verfahren, genau wie oben angezebc».. 3—4 mal wiederholt werden. Andere sesliivciit« Stöpsel, wo der Inhalt des Fläschchen« nicht zu bt j rücksichtigen ist, gehen sehr bald heraus, wenn ca, einige Tropfen Petroleum darauf gießt und fu taj paar Minuten stehen läßt. Hingesendet. Nach dem Recepte des kleinen Ginfalnrt, ] welcher eine besondere Vorliebe für Würftctoi verhält sich der Pfarrvicar von Cilli, n.imn» Ziefslt. Derselbe begegnete kürzlich dem Tiftd!»-gesellen K. in Cilli. und als er hörte, daß Ä. mit seinen Genossen deutsch sprach, fuhr er ii* an, ob er sich nicht schäme, als Sohn mnthung gar nicht zu antworte». Reichsraths- und Landtags-Adgeorducm, Herr Dr. Carl Äusserer, spendete der!>i» fl. 6.45 (iu 16 ti;. : -. 1.13 llul fflö.Cl nen Qualitäten) Yersemli t in einzelnen Rüben und ganze» Stöcken zollfrei In'. Hau» daa Sfidenfabrik-Depöt von G. Henneberg ,k. and k. Huflieferant). Zürich. Muster rnngelü-ni Briefe kosten 10 kr. Porto. Gedenket des Deutschen Schulvereiiies bei Spiele» und Wetten, bei Festlichkeiten uvd i» Testamente», sowie bei unverhoffte» GewilNtsit»! Wir machen hierdurch auf die im l'esuw» Blatte stehende Annonce der Herren Kaufmann & kirnen in Hamburg besonder« axfrnafc fam. 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Bewerber um diese Stelle, welche des Lesens schreiben» vollkommen kundig sein müssen. :rn ihre belegten Gesuche, in welchen der ktwis der bisherigen Verwendung beizu-ktnc-ETt ist, bis läugstetts 15. Mai l. I. beim »imiqten Marktgeoteindeamle einzubringen. Gediente k. k. Gendarmen, Militärs oder nt diesem Fache schon gedient, haben den iUfl. Hemeindrvorkrhung Markt Tüsser. Z. Mai IL87. aoo 3 MtaU-MMärknffe whe, bester Marks, liefert das 5 Kilo-Fussl gegen-bebihui« ohne weitere Spesen um 2 fl. 80 kr. H. Kaaparck in Falnek. Mahren. .in - (ieläger jpnU friith als »ach geprsst und getrocknet, kauft P QlMOtlllU 223 10 Georg Jäkle Heinnlei n-Mta ff» nerie CILLI. _ Eussen bt. boste Marke, liefert das 5 Kilo - Fassl fegen Hnlmv' ohne weitere Spesen um 2 fl. '2.'» kr. H. Kasparek in Falnek, Mähren. Nett möblirtes Zimmer In togeben. Theaters«*!«» Xr. 38. 298 1 Kasparek in Fulnek, Mahres liefert gegen Nachnahme 5 Kilo KaflVe: ;;31N. elegirt. hochfeinst......st. 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Satz, für Ciavier uni Violine. 7. „Freudvoll und leidvoll". Lied von Keichhardt. för Ciavier von K. Willniers. für die linke Hand. 8. Variation» ,.«ur Vien ijua Dvrini hell»" vou C. M. v. Weber für Clavier. £>. Potpourri au« »Die Walküre" von R. Wagner für Ciavier, 4-hilndig 10. Impromptu von F. Sehnbert för Ciavier. 11. Fantasie sur ..La iille de Regiment de Alard- für Violine und Ciavier. Hotel „Erzherzog Johann". ich beehre mich höflichst nur Anxcigo zu bringen, dass die Sommer-Localitäten wieder hergerichtet sind und »ehe recht zihlreich*:ui Besuche derselben entgegen. Friedrich Mathes. 814 Anlässlich meine» Scheiden« von dem mir unvergesslichen Hochenegg bringe ich allen meinen zahlreichen Freunden und Bekannten ein herrliches Lebewohl. 316 Podplat-Sauerbrunn, 7. Mai 1887. ITt. Kupnik. Herrrn-Äonnenschirm wurde ün Walde oberhalb der SeiJlqoelle gefunden. Abzuholen gegen Erlag der Inseratengebflhr in der Exp d. BI. 315 Gasthaus „zum wilden Mann". 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