Mtmlher Mum. Nr. 15l ft. !!, l'albl, n. Ü,.« ^llr tic .>juftcl:!!!!g >»« H«u» h'lbi, s,,'lr, M» d,< Post ssan,j, fi. ,,',, h.lbj f, ? !^>, Donnerstag, 5. Juli. 4 Stilen »b t»,, gllpfle Pi, .^nl» »^ fr.: d«i lfllssp Vitbncholn»»««» p». ^«»l» » l». »^77 Amtlicher Theil. 3e. l. und t. Apostolische Majestät haben mil Allerhöchst unlrrzcichnelcm Diplome den» l. l. Ministerial« rathe im Ackrrbauministerium Dr. Joseph Roman Lo» renz alö Ritter des lais. österreichischen Leopold.Ordens in (Yemäßheit der Ordli>^stal»tm de» Rittersland mit dem Prädikate «Lib u r u a u" allcrgnädigst zu verleihen geruht. Se. l. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Eilt schließ» na. von, 27. Juni d. I. dem Domherrn des Wkmr Metropolitan «DomcapitelS zu St. Stephan Dr. Anton Gruscha in Anerkennung sri> nes verditllstvolltn Wirleus larfrci den Oldeu der ciscr« nen Krone driltfr Klasse allcrgnädigst zu verleihen geruht. Nundmachnuss des Ministers des Innern und des Vtwlsters für «andesvertheidistuun vom l3. Juni 1877, betreffend die Auflösung des Cartels zwischen der östcr-reichisch.nngarischcn Monarchk und den vereinigten Fiw stenthümrrn der Moldau und Walachei wegen Behand-lung der gegenseitigen Deserteure, Eonscriptionsftüchtlinge und Vagabunden. Laut Mittheilung des l. unt> l. Ministeriums des Aeuhern uum 31. Mai 1877 ist da« zwischen der Ne< gierung der vsterreichisch-ungarischcn Monarchie einerseits und der Negierung der vereinigten Fürstenthümer der Moldau und Walachei andererseits zu Vularest am 6tcn Juni 18tt5 abgeschlossene Uebereintommen (Ministerial« Erlaß vom 31. Juli 1865. R. G. Äl. Nr. 57), bclrcf. fend die Behandlung der gegenseitigen Deserteure, Con« scriptionsflüchtlinge und Vagabunden vonseile der fürst« lich rumänischen Regierung gekündigt worden, und tritt sonach dieses Uebereinlommen mit Ende Juli 187? außer Wirksamkeit. Lasser m. p. Horst m.p. «rlaft des Finanzministeriums vom 2. Juli 1«?, betreffend die Ausdehnung des Pferde Ausfuhr«Verbotes auf die Pferde-Ausfuhr über die Zollausschlüsse und zur See. Infolge Ministerralhsbeschlusfes und im Eiuver« nehmen mit dem lim. ungarischen Ministerium wird das Pserde.Uusfuhr.Verbol vom 21. November 1876 auf die Pferdt.Ausfuhr über die HollauSschlüsse und zur See ausgedehnt. ^ Dieses Ausfuhrverbot hat mit dem Tage der Kund. machung in Wirksamkeit zu treten. PretiS w. z>. Der Iustizminister hat dem VezirlSrichler Albert Leviinil die angcsuchte Versehung von Rohitsch nach Petlau bewilligt. Der Iustlzminister hat zu Brzirlsrichtern ernennt: Den Gcrichtsadjumlen bei dem Landesgcrichle in Oraz Dr. Joseph v. Schaller für Eibisroald, den Vezirls' gerlchlsadjunclcn in Ober-Vellach Franz Kasl lunger für Obcr»Pellach und den Bezlrlsgerichtsadjuncten in Lack Dr. Karl Gcstrin für Landslraß. Der l. l. LandesprÜsidenl hat den absolvierten Rcchlshörer Heinrich Fl eihcrrn Conrad von Enbesse ld znm Eonceptspraltilante», erkannt. Nichtamtlicher Tbcil. Oesterreich und die englische Presse. Die Erklärungen, wc chc die beiden Ministtrpräsi» deuten Fürst Aucrspcrg und v. Tisza inbelrcff der Politik Oesterreich Ungarns in der orientalischen Frage abgegeben haben, sind der Gegen« stand eingehender Erörterung insbesondere in der englischen Presse. Man ist i» England lebhaft bemüht, > einen gewissen Parallclismus zwischen den britischen I,»< tercssen und denen Oesterreich-Ungarns in den Vordrr-grund zu stellen, und spmoet von düsem Slandpunllc den betreffenden Ausführungen lauten — und man darf sagen — einstimmigcn Beifall. „England — jagen die „Times" — liinnc lcin besseres Vorbild für die Auffassung des gegenwärtigen Krieges finden, als dir bcwnndcrnöwcrthe Rede d«s ungarischen Ministcrpräsiden. ten. Sic sei in der That mit einem gewissen Gefühle des Neides zu betrachten, denn gerade eine solche R'.'t», hätte füglich von einem englischen Minister an daü Unterhaus gerichtet werden können; höchstens hätten einige Namen und Ausdrücke der Aenderung bedurft." Die aus der Rede kundwerdende Absicht der österreichisch« ungarischen Regierung, den Gang der Ereignisse wach sam, aber ruhigen Blickes zu verfolgen, erscheint dem leitenden Blatte in jeglicher Hinsicht gerechtfertigt. Schon aus allgtmcincn Gründen. Denn, sci auch der entbrannte Kamps dcn allgemcincu Interessen Oesterreichs sowbl als dcn übrigen europäischen Staaten nachthcilig, so hätten ja alle Kriege diese Folge. Wie OesterreichUn-gärn sich vor sieben Jahren bedächtig von cincr Ein« Mischung in den drulsch»französischcn Krieg fernhielt, so handle es jetzt mit gleicher Weisheit und Umsicht. Und nicht blos im eigenen Interesse bewahre es diese ruhige Haltung, sondern auch zum Besten von ganz Europa. Denn, falls Oesterreich nach dcr einen oder anderen Seite hin einen hastigen Streich führte, würde das Wesen des Krieges augenblicklich sich ändern und es könnte daraus der schrecklichste Kampf entstehen, den Europa seil dcn Tagcn der französischen Revolution gesehen habe. «Standard". ..Daily Trlraraph" und „Pall Mall Ga-zelte" sprechen sich in ähnlicher Weist aus. Während das erstgenannte Glatt, ähnlich dcn „Times", lxsonde» rcn Nachdruck darauf legt, daß die englischen Allasmisle» sich ein Beispiel an der ruhigen Sprache Tisza'« nch» men möchten, betonen «Daily Tel '" und „Pall Mall Gazette" vorzugsweise diejenige der Uf^. in welcher der ungarische Mlmsterpraswe«! daß das Interesse der Monarchie die aUei, ^. ..... schnür der zu befolgenden Politik sein werde. Die Rede Tisza's, schreibt die „Englische Korre. spondrnz". hat neben dem außerordentlichen Veifalle in England auch ten merkwürdigen Erfolg davongetragen, daß die Blätter der verschiedensten Parteisltllungtn — und zwar fast jedes Blatt einen anderen Ausspruch sich zu eigen machend — sie ihren !/' ^' ttn als Mnslcr vorhalten und ihnen diese ode: re ganz brsoi,» dcrs ans Herz legen. Der ..Pall MaU Hazttle" I»u> '> sonders dic Wendung gcsallen, daß dir Iitteresscn ^ i i reich Ungarns ..mit Ausschließung aller Sympathien u>w Antipathien" als alleinige Viichljchnur der Politik im Auge behalten würden. Auch die ,Morning Post" hat rine Auswahl unttr dcn Aussprüchrn Tisza'? getroffen. Sic hüll ihren eng» lischcn ^andsleuten als besonders intcrefsanl vor, daß nach des ungarischen Ministerpräsidenten Erllliruna Oesterreich'Ungarn, ohne mobilisiert zu haben, doch für alle Fällc völlig vorbereitet sei, ..Morning Post" drangt. , England möge diesem Beispiele folgen. Dcn ..Timrs' gibt die Rede dcs Fürsten Äuers« per a in Wien Veranlassung, sie mit dcr seines unga» rischen Kollegen zu vergleichen. Das leitende Blatt ist erfreut, in ihnen eine vvlliae Uebtremftimmung in den wesentlichsten Punkten zu entdecken, »ino kommt zu dem Schlüsse, drn conservative Blätter bereits vor ihm ge, zogen, daß Englands Intcresseu mit denen Oesterreich' Ungarns augenblicklich Hand in Hand gehen: „Das Verfahren Oesterreichs mag mit umso größerem Nutzen studiert werdcn, da seinc Intertsscn in derselben ^ime mit allem, was am consrrvatiosten und standfestesten in Europa ist. Ihre Gebiets« und Nationalitatsvcrhältnisst machen es wünschcnswcrlh für die Monarchie, so ruhig wie möglich zu bleiben. England kann die Haltung Wiens mit Achtung nnd Zuversicht studieren." Österreichischer Äeichsrath. 2«V. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Witn. 2. Juli. Das in der lttzlen Sitzung in zweiter ^csung be« schlossene Gesetz über die Efcculionsordnunn wird in driller Llsuna angenommen. Da» Gesetz (Kurator enge seh), womit elgan« zende Bestimmungen zu den Oeschcn vom 24. April 1874, betreffend die Berlrelung der Besitzer von Pfand« las Hanitiitswesen in Oesterreich. .«.' l«?^n' !' statistische Eentrallommlssion hat soeben k. «,« ^"" "" i" vieler Vezlthun» wichtige« Werk tät.n?^"' ""°"ch «i"e ..Statistik dl« S°1.l. K«n< ^ b" im Reichsralhe vertretenen n«., >^"«^ und Länder (ohne Dalmazien)", ° 3ittt"n"/ «°l' 3°^ 1873 vorgelegten Berichten, be. d e Dn^?". Lander Kill ich es. Das Wert bildet Wz, « '"^""N b" Programme«, welche« der stati. ln, ^°'^"b auf seiner drillen Versammlung in Wicn für ein, . """ ^°""h zahlreicher ,5achm2n„er gtsltllt b°ü "°"°"°^ Statistik dt« Sanllälswcsc.'s sest» stellulw k,« ?^° Durchführung erst durch die Auf-Sanl.ä,«^ "l'en Sanilülsralhes und der ^andls« die N«^ ?t ermöglicht wurde. Daß dem Werke nur sind 55 l""N" bl« 1873 zugrunde gelegt »orden °°. 'd n 3ü ."": "e "rspälele Einsendung der Berichte «en.r«?, """"" schuld, doch theilt die statistische »leichzel.ig ml., daß die Sanität«. «i. « ^^ "' I"" l874 und 1875 jctzt so zahlreich «uni"^ in lurzer Zeit' ?.« Veriffen. « "°nn.n ^"bnlsse. dieser beiden I°hre folgen lassen um «n ^'^^ «°rli«ge.'de.i. 180 Seilen Groß Quärl Xn W?,""« ""'l weniger al« 28 Tabellen enlhal-Nthmen "' ^" nachstehende Mittheilungen zu nt. In den im Rtichsrathe vertretenen Ländern (ohne Dalmazien) bestanden im Jahre 1873 im ganzen 159 öffentliche Krankenhäuser mit 17,929 Bellen und 308 Prioatspitüler mit 7020 Betten, also 407 Kran. lenhauser mit 25.549 Betten, in welchen 206,383 Kranke untergebracht wurden. Es entfällt sonach ans je 90 Einwohner l Kranker, welcher ln einem Spilale Hilfe suchte. Die Zahl der in Abgang gekommenen In« dioiouen betrug 191,325. wovon 72 Perzenl gchcill. l() gebessert und 4 ungehult entlassen wurden; 14 Pcr» zenl starben. Die relativ arößle Zahl von Personcn suchte in den Spitälern von Trieft famml Gebiet, Oester« reich unlcc der Enns. Salzburg, Steiermarl, Tirol, Ocsterreich ob der Enn« und Kärnten ihre ärztliche Pflege, während in Istrien, in dcr Bukowina und in Vorarlberg ein weil geringerer Theil der VeMle» rung die ärztliche Hilfe ln einem Krankenhause in Anspruch nahm. Die Summe der Verpfieastage aller Krankenhäuser belruz 5 360.793, wooo" 4.068.736 aus die öffentlichen und l.292.05)7 auf die Pnoalanslallen entfallen. Dlc durchschliiltlicht Verpflegsdauer für einen Kranken betrug 2? Taae (28 Tage in den öffentlichen und 22 Tage ln drn Privalspilälern). Der Kostenaufwand für die öffentlichen Krankenhäuser (mit «u«nahme von 4 öffentlichen Spi. talern mit zusammen 255 Betten, von wclchen die Ausgabe nicht nachgewiesen wurde) belief sich auf 3.382.731 ft. In den österreichischen Ländern bestanden in dem« selben Jahre 16 öffentliche und 7 Privat-Irren. an stallen mit 4717 Bellen und 7403 behandelten Irrsinnigen. Nach der Zahl der behandelten Irren reihen sich diese «nslalien in folgender Weise: Prag. Wien, Brunn, Lemberg, ?)bbs. Jungbunzlau, gelohof bei Graz, Niederhar!. Hall. Klostermuburg, Trieft, Laibach, Kralau, Klaacnfurt, Obcr«Döbling, Lainz, Bnlduna, Salzburg, Privat. Irrenanstalt in Wien, Olbersdorf. lesero, Il,zers!>orf, Sl. Beil im Pongau. Unter den behandelten Irrsinnigen gehörten 3983 oder 53 9 Perzenl dem männlichen und 3420 oder 46 2 Pcrzent dem weiblichen Geschlechte an, 58 6 Perzenl waren ledig, 34 2 Plrzent waren verheiratet und 7-2 Perzenl wasu< verwitwet. Die Summe aller Auslagen in sämmtlichen öffentlichen Irrenanstalten betrug im genannten Jahre 1.103,574 fl. Die Kosten für den Kopf und Tag be« rechnen sich hieraus im Durchschnitte aus 82 kr. und variieren in den einzelnen Austalten zwischen 5,4 und 43 kr. Im Jahre l873 bestanden in den österreichischen Vändern l4 Gebüranst allen mit 1422 Bellen. Iu, ganzen wurden in diesen Anstalten 13.832 Müller und 12.505 Kinder verpflegt; davon starben 303 Mütter oder 219 Perzent 834 Kinder oder 6.67 Perzenl. Die Zahl der Geburten belief sich auf 12,749 und e« enl-sollen uus jc 10(X) Geburten im Durchschnitte 12 8 Zwilling«' und 03 Drillma«geburlen. Unler 12.771 au« den Anstalt»« entlassenen Mut« tern waren 441 oder 3 4 Perzenl und unler den 303 verstorbenen Müllern 3 oder nahezu 1 Perzenl. welche nicht entbunden halten. 1234 briefen, oder von auf Inhaber lautenden oder durch In-dofsemmt übertragbaren Theilschuldoerschrelbungen erlas« sen werden, wird n«ch lurzer Debatte den Anträgen de« Ausschusses gemäß in zweiter und dritter Lesung angenommen. ! Ebenso wird daS vom Herrenhause beschlossene Ge< setz über das Baron Haan'sche Fideicommiß in zweiter und dritter Lesung angenommen. E« gelangt sodann der Bericht des Unterrichts« ausschusses über die vom Abg. Kowalski beantragte Resolution und die durch Abg. Dr. Ianowsli eingebrachte Petition, betreffend die Errichtung einer mehr« llassigen Volksschule mit rulhenischer Unterrichtssprache in Lemberg, zur Verhandlung. Der Unterrichtsaueschuß stellt den Antrag zu folgender Resolution: „Die Regie» rung werde dringend aufgefordert, dafür zu sorgen, daß an einer mehrllasfigen öffentlichen Voltsschule in Lemberg die ruthenische Sprache als Unterrichtssprache eingeführt werde." Vel der hierauf beginnenden Debatte spricht Dr. Eusebius Czerlawski gegen den Antrag, da durch die beantragte Verfügung die Rechte des Landtages und der Gemeinde Lemberg umgangen werden. Abg. Kowalski spricht in lüngerer Rede für den Antrag. Schließlich wird nach einer ziemlich erreg« ten Debatte der Antrag des Ausschusses mit 84 gegen 36 Stimmen angenommen. Ueber Antrag des Ausschusses zur Veralhung der das Hausierwesen betreffenden Petitionen, wird yterauf mit großer Majorität eine Refolution des Inhaltes angenommen, daß die eingereichten Petitionen, betreffend die Aufhebung, eventuell die Regelung des Hausierwesens durch Erlaß eines neucn Hausiergesehes. der Regierung zur eingehendsten Würdigung abgetreten und die Regierung zugleich aufgefordert wird, zu prüfen, ob es nicht angemessen erscheine, durch ein neues Hau-siergesetz den Hausierhandel in einer den veränderten Handels, und Verlehrsverhiiltnissen angemessenen Weise zu regeln. Es gelangt sodann eine Interpellation des Abgeord« neten Graf und Genossen an den Minister des In« nern bezüglich des Vermögen« der in Mähren aufgelösten Vorschußoereine zur Verlefung. Die nächste Sitzung findet Mittwoch den 4ten Juli statt. Zur Situation in Frankreich. Nach dem letzten parlamentarischen Turnier, welches vor Auflösung der französischen Devutiertenlammer m so hitziger Weise ausgesochten wurde, tritt nun eine zweimonatliche Pause ein. Beide Parteien haben nun Heit, sich zu der Wahlschlacht zu sammeln, und alle politischen Betrachtungen über die innere Lage Frankreichs müssen sich heute auf die Prüfung der beiderseitigen Streitträfte und ihrer Oewinstaussichten be» schrüxlen. Sowie aber bei lämpfenden Heeren wol das meiste auf die Führer ankommt, so auch bei den Ver-waltungstampfern in Frankreich. Gestatten Sie mir daher zunächst — so schreibt der Berichterstatter der „Montags'Revue" dem genannten Blatte unterm 30sten Juni aus Paris — einige charakterisierende Bemerkungen über das Haupt der Regierungspartei, über den Marschall.Präsidenten selbst. Man thut dem Marschall Mac Mahon Unrecht, wenn man glaubt, daß er mit besonderer Vorliebe zu einer der drei monarchischen Fractionen hin» neige. Er ist vor allem conservativ, und zwar auch darin conseroativ, daß er jeden gewaltsamen Umsturz scheut, weshalb man auch ihm persönlich leinen Staatsstreich zumuthet; er ist aber auch insoweit conservativ, als er Der durchschnittliche Stand der Mütter in allen öffentlichen Gebäranftalten betrug 720 an einem Tage und die durchschnittliche Verpflegsdauer einer Mutter 19 Tage. Die Summe aller Auslagen belief sich auf 397.870 ft., die Kosten für eine Mutler beziffern sich also auf 15 fl. für den Tag. Findelanstalten bestehen gegenwärtig in den im Relchsrathe vertretenen Ländern nur neun, nämlich zu Wien, Graz, Trieft, Innsbruck, Prag, Vrünn, Ol-müh, Lemberg und Krakau. Die Findelanstalt zu Linz wurde mit 1. Jänner 1869 und jene zu Laibach mil 1. Juli 1871 aufgelassen, so daß nur Findlinge aus der Zelt vor dem Tage der Auflösung noch im Verbände dieser Anstalten sich befinden. Aber auch die Auflösung der Flndelanstalt zu Graz wurde im Jahre 1872 beschlossen, und die Zahl der neu aufgenommenen Kinder vermindert sich von Jahr zu Jahr; während nämlich im Jahre 1871 noch 868 Kinder neu in diese Anstalt aufgenommen wurden, verminderte sich diese Zahl im Jahre 1872 ouf 366 und sank im Jahre 1873 auf 24 Kinder herab. In der Mndelanstalt zu Lemberg werden im Hause selbst keine Kinder verpflegt, sondern dieselben sogleich in die entgeltliche Pflege abgegeben. Die Oesammtzahl der Vetten in den Anstalten zu Wien, Graz, Trieft, Innsbruck, Prag, Vrünn, Olmüh und Kralau betrug 591 für die Kinder und 328 für die Ammen. Entsetzung folgt.) die einmal errungene Macht nur ungern aufgeben und dieselbe am Ende seines Septeuuates wol am liebsten ^ wieder erneuert sehen möchte. Daß ein Mann von der Stellung des Marschall. Präsidenten von den Führern der verschiedenen monarchischen Parteien umringt wird, wovon jede einen dominierenden Einfluß auf ihn ausüben möchte, ist selbstverständlich. Mac Mahon ward nicht zum Staatsmanne geboren, und ein so tüchtiger Soldat er auch sein mag, so weiß er sich doch der früher angedeuteten Einflüsse nicht zu erwehren. Die Herzogin, seine Frau, die einer legitimistischen Familie angehört, wirkt — vielleicht ganz unwillkürlich — im Interesse ihrer Angehörigen; für die ^ Orleanisten ist der Vicomte v. Harcourt eifrigst thätia, und einige andere vertraute Freunde, die in dem elysei. schen Paläste aus» und eingehen, gehören wieder der bonapartistischen Partei an. Inmitten dieser Fractionen nun steht der Marschall; nach allen Seiten hin möchte er vermitteln; so hat auf seinen besonderen Wunsch, kurz nach dem Regierungsantritte des Ministeriums Jules Simon, der Vicomte v. Harconrt dem General Fleury, einem dcr einflußreichsten Bonapartisten, einen Vesuch abgestaltet. Ein wichtiges Zeichen für dic Annäherung dieser beiden monarchischen Fractionen, und ich weiß in der That, daß von diesem Augenblicke an die Bonapartisten ganz ruhig darüber waren, daß das Ministerium Jules Simon keine üblen Folgen für sie haben würde. Die Räthe des Marschalls unterließen es übrigens schon damals nicht, ihn zu der Ueberzeugung zu bringen, daß mit der radicalen Kammermajorilät nicht zu regieren sei. Erst vor kurzem hat mich eine wohlunterrichtete Persönlichkeit versichert, daß die neuen Präfectenlistcn schon zwei Monate vor dem 16. Mai festgestellt waren. Offenbar hatten die Herren: Herzog v. Broglie, Buffet und v. Fonrtou gut geplant. Sie dachten, es würde sich bei der Budgetdebatte schon die Gelegenheit finden,, bei welcher das Ministerium Simon durch die Kammer selbst gestürzt würde. Dann allerdings hätte der Marschall ein leichtes Spiel gehabt; es scheint aber, daß diesmal den einstigen Corpskommandantcn die Lnst an» wandelte, unumschränkt zu gebieten und selbst die Ordre zum Eingreifen in die Action zu ertheilen. Wer kann es dem Marschall verdenken, wenn er zu hitzig vorging und zu früh losschlug. Es war das erstemal, daß er ohne seinen Generalstab operiert hatte, und heute möchte er gewiß kic ganze Action rückgängig machen; umsonst, es ist zu spät. Er hatte einen einfachen Ministcrwechscl im Sinne, und hat einen Sturm heraufbeschworen, der an den ^watsgrundnesetzen Franl» reichs rüttelt. Sie schen somit, dic Schuld des Mar» schalls ist weder unverfassungsmäßigcn noch selbstsüch« tigen Absichten entsprungen. Er ließ sich eben von seinen Räthen zu viel und zu wenig leiten. Das aber kann ich Sie versichern, daß nach dieser bitteren Erfahrung nun mehr feine ganze Politik auf Versöhnung mit allen wahrhaft conservativen Parteien Frankreichs gerichtet ist. Von dcr persönlichen Politik des Marschalls scharf zu trennen sind die Absichten, die seine Rathgeber durch ihn verfolgen möchten. Dcr unbeliebteste derselben ist entschieden der Herzog von Vroglie. Seine ganze Pcrsöiüichlcit wirkt durch ihre stolze Kälte unsympathisch; er selbst ist sich dessen wohl bewußt und gibt sich über die gegen ihn herrschende Mißstimmung in Frankreich leiner Täuschung hin. Der erste Schritt, das Ministerium den Republikanern annehmbarer zu machen, lräre. in der Ausscheidung Broglie's aus demselben vor-gezeichnet. Fourtou ist beiweltem nicht so unpopulär, schon deshalb, weil er sich unter dem zweiten Kaiser« reiche nicht compromittiert hat. Obwol er mit Raoul Duval zu den Zulunftsmännern des Bonapartismus gezählt wird, ist er doch durchaus nicht so ultrabonapar-tistisch gesinnt, als man annehmen sollte. Bei Neubesetzung der Präfectenstellen bedachte er mit diesen Aemtern neben Männern seiner Partei auch gemäßigte Legitimists nnd Orleanisten. Fourton ist ein Mann von vierzig Jahren, voll Thatkraft, dessen Persönlichkeit von jenen, die mit ihm verkehren, als einnehmend ge< schildert wird. Daß das Ministerium in den letzten Sitzungen geradezu auf die Auflösung der Kammer los. ging, ist seinem Einflüsse ;n danken. Der Minister des Aenßcrn, Herzog Dscazes. hat während des letzten Kabinelts'Umsturzes in Frankreich mit ganz besonderem Eifer das ccntrifugale Element seines Ressorts betont und sich mit seinem Amte identificiert. Er wäre unzweifelhaft aus dem Ministerium ausgetreten, wenn er durch seinen Rücktritt nicht hätte befürchten müssen, zu den inneren Schwierigkeiten, mit denen das Land zu lämpfen hatte, auch noch äußere hlnzuzufügcn. Das persönliche Opfer, welches er jedoch hierdurch dem Staate gebracht, wird ihm nicht gelohnt werden; er hat sich durch sein Verhallen das Vertrauen der Republikaner verscherzt, und wird alle Mühe haben, das durch die Auflösung der Kammer eingebüßte Mandat wieder zu erlangen. Der Plan, ein Coalitionsministt-rium mit Bsranger, L6on Renault u. a. zu bilden, war sein Gedanke. Trotzdem dlc Majorität von 20 Slimmei,, mit welcher im Senate die Kammer.Auflösuna beschlösse!, wurde, selbst die kühnsten Hoffnungen der Regierungs. Partei — die anfangs blos auf eine Mehrheit von acht bis zehn Stimmen gerechnet hatlc — übertraf, fo be. rcchtigl dieser Sieg noch durchaus zu leinen sicheren Aussichten für den Wahllampf. Derselbe war zum gro-ßen Theile der sogenannten constitulionellen Fraction zu danken. Sie hatte einst dazu beigetragen, den Marschall zur Regierung zu bringen, hatte in den meisten Fällen mit der Rechten gestimmt, und widerstand nun allen Einflüssen der liberalen Partei, um auch in den Tagen der Noth festzuhalten zu der Fahne des einst von ihr gestützten Präsidenten. Bei den allgemeinen Wahlen, wo das französische Volt als solches zu entscheiden haben wird, dürften trotz der gegmthelligen Versicherungen der Monarchisten die 363 der letzten liberalen Majorität wiedergewählt werden. Die Stimmung unter der Pro. vinz.Vevüllerung Frankreichs ist eben sehr getheilt; wäh. rend es da und dort Heißsporne jeder Färbung gibt. sind in den meisten Gegenden dem Bauer die letzten Pariser Ereignisse unklar und verhält sich der Bürger« stand in seiner großen Mehrheit der Regierung gegen, über feindlich. Angesichts der bedeutenden Anstrengungen, welche von beiden Seilen aemacht werden, um die schwan. tenden Elemente der Bevüllerunn an sich zu ziehe,,, glaube ich richtig zu urlheilen, wenn ich bei einem l ci' derseils gleichmäßigen Kräflezuwachse weder den Rep„l.!i. kanern einen glänzenden Sieg noch der Rcgieruna eine entscheidende Niederlage prognosticiere. Politische Uebersicht. «aibach, 4. Juli. Die Regnicolar. Deputation des ungarische,, Reichstages hielt vorgestern eine Sitzung ab. in welcher die von der Deputation des österreichisch«« «eich«, rathes übersendete Antwort auf das zweite Nuinlum zur Berathung gelangte. Die ungarische Regnicolar-Dtpula« tion wählte hierauf zu den direkten Verhandlungen mit einem ähnlichen Subcomll6 der österreichischen Deputa« tion ein aus den Mitgliedern Anton Escngery, Maz Fall, Erzbischof Dr. Ludwig Haynald, Baron Paul Sennyey, Graf Anton Sz^csen und Josef v. Slavybe. stehendes Subcomilö. Die österreichische Deputation wir» hievon durch den Präsidenten verständigt, und wird erst dann der Zeitpunkt der gemeinsamen Berathungen fesl. gestellt werden. Se. Exc. der ungarische Finanzminister v. SM wohnle dec Sitzung bei. Der deutsche Reichskanzler Fürst Bismarck ist vorgestern mittags nach Schönhausen abgereist. Von dort begibt sich derselbe nach Friedrichsruh nnd im Laufe der Woche über Berlin nach Varzin. Prinz Heinrich von Hessen ist in Bukarest ein getroffen, um dem Kaiser die Thronbesteigung Lud« wigs IV. zu notisiciercn. Die neuen Kammenvahlen in Frankreich wcr. den .m September stattfinden; die theilweise Ernemrung der Generalrathe lm Oktober. — Ein Rundsckreil,.,, des Ministers des Innern Fonrtou an ^e K crmnert an die Motwe des Actes vom 16. Ma und lcgt besonderen Nachdruck auf die Bernfuna des Ml, schalls Mac Mahon an die Conservative.? aller Var^ teien und den Entschluß, die Verfassung zu achten Die Präfelten sollen anläßlich der Wahlen die öffentlicke Meinung aufklären. Die Regierung hat das Reckt un! die Pflicht, die Kandidaten bekannt umachen we An" den Vorzug glbt, und das allgemeine Sli nmrech I. ^iten. Die Präfecten werden derart Mahon bet dcr Aufgabe behilflich sein die er bl« ,. 1 Diegestern constituierte serbisch« Slupschtma wählte Demeter Iovanovlt. Mitglied'?/« Eass t< n ° Gerichtshofes, zum Präsidenten; Alexander ^ova^ ^«rdneter au« Pozarevac. ,chl.eßt^daraus, daß der Regierung die Majorat g" Der türkische Gesandte am griechiscken <->«s. ^iadts Vey hat in einer Verbalnote ^deb^ ch'jchen Mm.ster des Aeußern, Trilupis. die Drohu. M entschulo.gt und zurückgezogen, welche er in sin. Reclamallonsnllte gegen die in Korfu erfolgle Veschlaa. nähme der für die türkische Regierung bestimmten M.. n.lionssendung ausgesprochen hat. Der ganze Zwischen-fall ist hauptlächl.ch durch die Intervention des östc . re ch.ich.ungarlschen Geschäftsträgers Ritter v , E 5 stein beigelegt worden. ">°" Auf ausdrücklichen Befehl des Sultans muß dn lur . sche Kr.egsminlstcr Redif Pascha znr Dona" Arm Am'^s^' ^ falten des Serdar-Elrem Ab? Kerim Pascha gegenüber dem russischen Donau-Uebcr. ^>!""" ^« man jedoch die Mm! SMch^ °"s den Dynastien dcr ^ '^" ^tz hatten, nach heftigem neu?volit V) ^ durch den Fürsten Tschcrlaßlij eim> ^! !^ Verwaltung eingeführt. . ^>n der Do ^ N°/ ^ nichts von m der NenN"^:" "" """chen Vcrschanznnam an oer «Mendsche-Nahn gegenüber. s-.,.«^ "" «'" pichen Montenegro voracfal^ lenes Gefecht g.bt ein Telegramm Mehcmed Ali'S ol< gendes an: Am 23. Juni erfolgte der Einmarsch der 1285 Türken in das Moraöa-Thal; in dcr Nähe des Flusses, dauerte der Kampf sechs Etundcn, und seien die 5000 Mann starten Montenegriner auS den Bezirken Bielo-Paolovtti, Retina, Basojeviöi, ttlporila und Lipovo Mit einem Verluste von 500 Todten geschlagen worden; die Türken hätten 8!) Todte und 178 Verwundete ge-habt. Zugleich meldet Mehcmcd Ali, daß die Montenegriner in Ichturz am Tara.Fwssc ..fünf Gefangenen Nasen, Kippen, Hacken und Arme abgeschnitten hätten." Dlc Verbindung Mchemcd Ali's mit Suleiman ist übrigens bis jetzt mcht erfolgt. Nach Angaben auS Cetinje vom 1. Juli lagert Suleiman noch bei Podgorica es wurde aber ArMeiie auf drei Dampfern von Slutari nach Murici, auf den, Westufer des Sees, geführt um nnc es scheint, in die Nahia Crmnilla, den südlichsten Strich Montenegro's auf der Westseite des Slulari-Sees, einzudringen. Nach weiteren Angaben aus Actinic ^^'"/° ^" "ber Prizrend nach Epu;. wo jetzt 65,000 Tnrlen gegen 10,000 Montenegriner ständen. "ne Der Saatenstand in Oesterreich-Ungarn. (Schluß.) Raps, dessen Ernte in Ungarn schon nächste Woche in den Nordwestländern (Böhmen. Mähren, Schlesien) gegen Ende dieses Monats, theils zu Anfang des nach. ften beginnen dürfte, läßt im Durchschnitte eine wenig. Ums mittlere Ernte erwarten, da die Scholenenlwicklung bei günstiger Witterung o°r sich ging. Aus dem süd. uaitn Theile Böhmens, dem östlichen Schlesiens, dem westlichen Galiziens und dem südlichen von Ungarn lie. gen 9 llchrlchten nber eine anzuhoffcnde gute Rapsernte vor, ,onst wird meistens eine ..schwach-mittlere" ^rnle erwartet und das ungleichmüßige Reifen bedauert. .5 . Der Flachs steht in Krain schön, und gibt e« dort 1'/, Meter hohen Fwchs. <5l.,l^.^.°"°llel" stehen größtenlheils schön, zum Theile sehr ,chiz... Nur leiden manche bereits etwas durch ^urre und Oudenverlrustung, was aus dem Wiener ^!''. "" Steiermarl und dem Wcstianbe Ungarns verlchltt wird. Auch ist das Behacken derselben dadurch sehr er,Hwert. In manchen tiefen oder nassen vagen faulen ste, was aus der Bukowina und den ungarischen Kar. pathen berichtet wird. Bei Arad blühen sie, in Dalma. zien werden sie schon gternlet und liefern eine sehr befriedigende Ernte. ! Rüben leiden durch die Dürre im Durchschnitte etwas mehr als die Kartoffeln, doch sind die bisher er. Uttenen Nachtheile meist noch fo unbedeutend, daß sie w7r?..'? °"sg!ebigen wegen noch gänzlich behoben l^n/'« "i und gibt es auch viele Rübenfelder mit 'yomm, namentlich kompletten Stande in beiden Reichs-mnnl"' 5"l^l, Drahtwürmer, Raupen machen auf " "A" Mbenfelde Schaden; an manchen Orten ist b«k,r ! . ^N"bm ungleich, im allgemeinen aber find Nn.5 . . ^"ae." verhältnismäßig selten. Die Rüben stnd beinahe überall bereits vereinzelt, ers.«.. . Htum.ahd auf Wiesen und Kleefeldern -n". durchschnittlich e.wa« früher al« letztere - hat mit., ..«'2 ^"1« °"l die Monarchie nördlichen und de e a io^l'^^lens in der zweiten Iunlwoche, in b °m^ un. ^!" 6°" schon in der ersten Iuniwoche n r i^ «"2 „ lli" '"«"«en Gcgenden auch der relativ be°ünm7k ^ .^^ "°""bet. Von der Witterung sehr Qual a '^.7^^^^ish«ige Ernte in vorzü llch r V7M n «m^ ^" quantitative Ergebnis ist mit 3"^" freuten Ausnahmen ein sehr Nn^ «.^^"" beider Reichshälf.en ein au«. "N «'/b" °uch die Ausnahmen beziehen sich schw n^^" "7 'nitteln.äbige, und nur ein der? .^n^nde Th.l auf eine ziemlich schlechte Ernte, dle halbe S ana n.^ ""!"« Dessert, hat bei Kaaden Pcriodc um 2M^^""'^' ^t bei PrzemySl in dieser M walü der ^ .7 ^V"' ""d steht mm in der ^ 5 ..,. / U« i'tml.ch gut. doch wird ihn. die stch i, m Ä"^°?'" '^" empfindlich und mach U«l,^ ^"' H°pfe"gegenden Böhnienö eine gewisse Stabfthwache durch viele Scilentriebe kenntlich. ^ " amue.? etwa« ^^'/ "^'^ ^ Obstes sind im ' ln u."°^^ !'""'' »a fortwährend sehr viel abfällt. dm .." ^ "' Raupen sehr viel Schaden gemacht Abiall « '"/) ''lachen. Bei Tabor wird der bisherige Vr^^^^ "'s mehr als die Hälfte und /ei Nut war ^^^^""""^ des Ansatzes geschätzt. Sehr Kra?" Klrschcncrnte in Görz, Südtirol und Kernes!'/ .^^,^nte kann gegenwärtig nur noch vom vo?N e ^^?'"^ ""d ^"' angrenzenden Theile u»d eine mittlere von, Kcrnobslc ^arte w^' " ^"^" der westlichen ReichShälfte er-^an! ^"' ^°" den Zwetschken aber steht in keinem vMtä..?,'? ?l/"" ""Ue", dagegen in manchen eine dessn u^ ?«^"^^ gewärtigen. I„ Ungarn und v M K^en andern sowie auch in Gürz läßt sich auch "m «ernobstc nur sehr wenig erwarten, nur in m^." l^l eben meistenlhcils in der Blüte, nur in Vorarlbcru und Mähren ist dies noch nicht der «au. während er in Gärz und Dalmazien schon bald verblüht haben wird. Bezüglich der Weinernte haben sich die Hoffnungen in den kündern dcr diesseitigen Reichshälfte, mit einziger Ausnahme Dalmaziens, bedeutend gehoben und läßt sich nun daselbst eine über dem Mittel stehende, in Niederösterreich, Südtirol und Krain sogar eine beinahe gute Ernte erwarten. In Dalmazicn dagegen kann nur einer mittelmäßigen, in Ungarn und dessen Ncbcnländern sogar einer bcinahc schlechten Weinernte entgegengesehen werden, da in diesen Mndern der Traubcnansatz nur sehr gering ist. Oioium hat sich bisher nirgends gezeigt, dagegen wird jetzt in Südtirol dcr ..Saucrwurul" bemerkt, und hat daselbst der „Brenner" noch etwas weiter, jedoch in keinem Besorgnis erregenden Maße um sich gegriffen. Die Seidenraupenzucht liefert in Görz, Istricn und einigen Gegenden Südtirols zufriedenstellende Resultate, da sich leine Krankheiten eingestellt haben. In dem anderen Theile von Südtirol aber, wo sich die Zucht sehr verspätet hat, fällt die Eocons«Ernlc schwach aus und sind diese selbst sehr leicht. Hagesueuigkeiten. — („Psaffe" lin Schimpfwort.) Del Steuer-amlsbeamle I. Murschth in St. Marein bei Etlllchfiein wurde vom Vcziilsgericht: daselbst nach ß 496 Strafgesetz zu vierzehn Tagen strengen Arrestes, verschärf! m»t zwei Fasttage» in jeder Woche, vtiurlheilt, wlil er die beiden Psarrlapläne öffentlich mil dm Worlen: „Pfaffe,," uud „schwarze Pfaffe»" beschimpft hol. Infolge Berufung des Nna.ellllll.lrn fand am 2tt Juni vor dem Orrichlshofc in Eilli (Volsihcnder ^andlsgelichlsrath i.'s0ilfchnigg) die Appellverhanbluug stall, zu welcher dir Kapläne Franz 9iendl und Franz Slorjanz persönlich erschienen. Die Vertheidigung des abwesenden Vteueramlsbeamlcn sllhrte Dr. Kosjel. Letzterer suchte durch zahlreiche Citate au? der Llleralurgefchichle, Urlundcn ic. nachzuwelseu, baß da» Wort «Pfaffe" eine Schmähung nicht enl' halte. Gleicher Wurzel mit „Papst" und „Pope" stammt „Pfaff" au« dem Griechischen und bedeutet Vater. Auch nach der in geist» lichen kreisen geläufigen Version, nach welcher „Pfaf" au? den N„Ia,ist?buchNabtn dc» Sahe«: „I'»8k»r tiüeli» luiim«uill ticiv-Uum" (Treuer Hirte treuer Seelen) zusammengesetzt ist. lommt dem Worte „ur ein guter Sinn zu. Der Vertheidiger citiert Goethe (Fa„!1« llstcu Monolog), Schlegel u. f. w. und bemerlt, durch oilsr Litalc mög? dl„ g'.istlichl» Herren lebhaft in Erinnerung »eflihrl wcrdcn, daß von «nsaii^ hrr dem «egriffe „Pfaff" nickt« schlechte« oder »nstüßige« unhaftele. Schließlich wild vom Ver-th?idigci aus ,iue obcrllgelichllichc Entscheidung vom ^. September l8kl) verwiesen, laut welcher der Nu«brull .Psafs" wol ein trivialer, aber an sich noch lein beschimpfender ist. Diese Entschei, dung, wenn auch nicht bindend, verdiene voll« Veachluny, Die bsiden Privlllanllllger erklärten feierlich, daß b°S Wort „Pfafs" im Muude be« Üandvollc«. insbesondere in Steiermarl, al« ein schr schimpfliche« gelle, u»d daß Herr Murscheh ihnen und ihrem Stande öffentlich in höchst beleidigender Weise, ur.d zwar ohne alle Veranlassung nahcgelrelen fei. Der Gerichtshof bestätigt,, wie die «Vr. Tgpst." meldet, da« Urlheil im Punlte der Schuldfrage, weil „Pfaff" heutzutage notorisch als Schlmpswort gebraucht werde, gab jldoch der Verusung im Punlte der Straffrage in der ausgiebigsten Weise Folge, iubem statt der vierzehnlägigen firm» gen Äiltststrase m,t Fasten nur eine Geldstrafe von !0 Gulden erlannl wordm ist. — (Turgeujelf über den Panslavi«mus.) Julian Schmidt theilt in der „Nat<°nllltFe>tung" einige »euhe-rungen mit, durch welche Turgrnjlfs anläßlich seine« letzten Nus. enthalte« in Vcilin den Panslavismu« ch°rallerisierl haben soll. Turgrnllfs meinte, daß die Vegriffc Slaven und Panslaviemu« dem eigeullich rufflschen Voll g<,nz fremd wären, baß leiner im VMle vou einer Stammesverwandlschafl mit anderen Nationen ^ Mlt Ahnung habe; daß sie sich uur al« siussen suhlen, und b,« in ciner doppellen Vezichung: al» Unlerlhauen de« ttaiser« und al« Angehörige der oilhodolen Kirche. Der Panslavlsmu« al« solcher ist eine (lrfiildung gelehrllr Publiciflcu. «Im gegenwärt». gcn Nugenblill nun — saate lurgenjeff ^ d» man ihn al» Waffe sttbrauchen will. vollzieht sich ein mellwllrdiger Umbilbnnn»» piozeß. L« gab zu allen Zeiten eine llll«lufs,sche Partei, welche dir Zustände womöglich in d,e Form hätten zurUck^lhcn möge», wie sie vor Peter dem Großen bestand. Sie war?« die aue» glsprochs,,,,, Feinde der europäischen 2,vil,salion. «ndtie Pllllio» lm bagegln, z. V. ilalloff. ursprUnsslich dculsch lzeblldet und von dcm Werlhc de« Hum»i>i«mu« durchdrungen, wcndcn sich eist nachlrägllch dieser Richtung zu : sie wollc» da« Voll in Bewegung sehen nnd habe« ellannl, daß e« leine anderen Hebel dazu gibi, als eintlseil« die Religion, andercrseil« den mililällschen latfer: lichcn Dienst. Den letzten wird nun, wie sie hoffen, der Krieg entwickeln, und damit »ird sich da« Voll vclMgen; ebensov>el Ge, wicht aber legen sie auf die Kircbe, sie siud orlhodos geworden au« Reflexion: sie elllären wiederholt, das; der sich nicht einen echten Nüssen nennen lönne, der nicht mit volcm Glauben de: ollhodofen ttirche angehöre. Ich meine, bie!e Wendung verdient in Luropa beachtet zu werden. Ich habe schon bei srttheren Gelegenheiten ausgesprochen, daß e« fur den modern gebildeten Russen eine empfindliche i,'Ucle ist, zu der Religion seiue« V»lle« gar lci» Verhältnis zn haben. D'e Deutschen, die Engländer, zu welcher Richtung sie sich auch schließlich bekennen mögen, sind protestantisch gebildet, die Franzosen, Italiener uud Spanier la-lhollsch. Uebeiall hat die Religion die Vlldung vermittelt, wenn auch osl genug sie belämpft. Die russlsch.griechischc Religion Hai sich nie zu einer vildungsform abgellärl, sie ist aber trotzdem eine gewaltige Macht Über d»s Voll geblieben, und der geb'ldete Russe rmpfindct diefe Macht, die ihm volllommen unverständlich ist. mit Grau,». Dle Voll«feelt ist noch schr ,m Stande orienla-lischer Gebundenheit " — (Da» Ulmer MNnfier-IubilUnm) wurde letzten Samstag bri schönstem Wetter abgehalten nnd oerliej in qltlnzmlifl Weise. Um halb I I Uhr erschienen rnr König nnd die Königin vor dem Feflpavillon, lvorauf sich sofort der historische Festzug in Vtwegung sehte. Derselbe war llber alle Erwartung gelungen, wahre Prachtgessalten nnd trefflich gewühlte Farben. Vleift Originalwaffen und viel Originalschmucl. Reizend rost«' mierte Ulmerinnen zu Fuß, zu Wagen und zu Pferde. Die Fischer slthrlen einen Tanz mit Trommelbegleitung vor den Majestäten auf. Die ganze Stadt war beflaggt und belrikizl. llm Murgen um 7 Uhr halten eine württembergische und cine baicrifche Hiusil-bände dem Könige ein Ständchen gebracht, Am Tnge vnrhsr am 29. 3uni ^ war in dem MUnfter in Nnwescnhcit von fast IU.(X>0 Zuhörern Händel« «Messi»«" in tresslicher Nlise zur Aufführung gebrach! worden. — (Schlimme Druckfehler.) Diesertoge stand in einer Verliner Zeilung in »inrr Noli) ilber Slablobligotioiiln, die in emcm Vanlhause präsentiirt und als gestohlen erlannl wurden, wörtlich folgende«: «Diese werthpopiere rühren sammt» lich au« eine« von un« vor wenigen Wochen verUbten schw>>r>cht?lln l. t. Tele-grasenstationen mit beschränktem Tagbienste dem Verkehre llber geben. — ( » u « Velde«. 1 „Mehrere Kurgäste" au» « elde» bellag?n sich in einem, in der gefinsteu „Trirstei ^, !,r dem Tilel „Liu Schmrrzeusfchrel aus Velbes" l i'en „Eingesendet" Über die äußerst »angelhaflen Vorlehlungen, d,e an' geblich getroffen sind, um den Personen» und msoesondere den Vepllcksverllhr der zureiseuden Kurgäste zwischen der Station Radmann»dolsl^lt« und Velbe « zu oci?' < ar jlshen einige defecle ^aublulschcn — wie es u, l >lcn „Lmelsendel" hli^i - am vahnhofc zur Verfügung, doch eutbeh» re» dlcfclben jcber Vorrichtung zur Aufnahme grohercr Oesiillls-stUcke, so daß letztere zur Uubrquemlichleit drr Fahrgäfic oft unter dm Fußen derselbin placier» weiden müsse,, Die iiinfendcr stel» >en schlich!,ch d,e Vilte um schllunige und rad,ca!e Abhilje diese« M>ßst»nde«, d» derartige primitive liommunicalionsmittel nicht geeignet sind, die — leider — ohnehin nur sehr lleme Vefuchrrzahl diese« reizenden Vadeorte« zu vermehren. — (Alp cnverei n.) «m 20. und 2l. August d. I. si»' del zu Trannftein in Oberbaiern die diesjährige Generalversammlung de» deutschen und üfterrelchischcn Atpen-verein« statt. Die dortige Section »/schloß, bei dieser Veninlaf. sung eine Ausstellung in der löniglichen Gewerbeschule zn ver» anstalleu, welche da« ganze Gcbiel der Nlpenlunde umfassen soll. ( Schadenteucr in Prebah !) Am 29. v. Vt um N Uhr nachts lam im Haus? der Kaischendesitzerin Mari» Vorjauc in Predahl, im polilischen vezirle Krainburg, ei» Schadenfeuer zum Ausbruche, welche« das ganze Hau« ein» «scherte. Dasselbe w« um den Vetrag von 300 si, feuervelsicherl. Die Llilfiehuligsursachc des Vranbes wurde nichl eruier», doch besteht dcr Verdacht der vrandlegnng. — (Ein, sträfliche Mystification) (tin »unger Geschäftsmann au» Klagenfurt begab ftch neulich zum «mgebranche nach Rohilsch; laum dort »ngelommen, erhielt er wie btt «Klagens. Ztg." erzühlt — ,in Telegramm au» Kla«enjurl, s°' 1236 fort zurückzukehren, d» dessen Mutter erkrankt sei und überdies sehr Unangenehmes im Geschäfte vorfiel; der «wähnte GeschiW« mann hatte natürlich nicht« Eiligere« zu thun, al» sofort nach Klageufurt zu kommen, wo man über sein plötzliche« Erscheinen nicht wenig erstaunt war, denn von Hause au« wurde lein Telc< gramm an ihn abgesendet, e« war weder die Mutter trank noch ist sonst «twa« Unangenehmes vorgekommen; der Streich wurde der Vehiirde zur Anzeige gebracht. — (van Hell.) W,e da« »N. Wr. Tgll." mittheilt, wurde Herr van Hell für die kommende Wintersaison zum artistischen Leiter de« bisherigen Nlademietheater« in Wien bestellt, da« fortan den Namen .Thaliatheater" führen wird. Die Concession zum Fort5etliebe desselben unter diesem Namen wurde der Schau» lpitlerin Frau Milan-Neumayer verliehen. — (Liter arisch e«.) Die von un« bereit« wiederholt rühmlichst genannte illustrierte Ausgabe der Walter Scott-lchen Romane, neu überseht, mit Viographie, Einleitungen und Anmerkungen, herausgegeben von Venno Tschilschwitsch, ist beretts bl« zur 50. Lieferung gediehen. Die lltzterschienenen 7 Heste brachten den Schluß des Romanes „Kenilworlh" und den ganzen Roman „Da« Herz von Midlothian." Mit dem 50. Hefte beginnt der Roman „Der Abt." Jede Lieferung ist mit zwei gut ausgeführten Vorbildern geziert. Die vorliegende, auf circa 80 Lieferungen btttchnete, auch in Bezug .Wtt ft. aus die Los-Num-mer 55203 und der zweite Treffer m,t 5000 ft. auf die Los-Nummer 44490; ferner gewannen: je tWO ft.: die Los°Num> mern 4609 22513 und 54978; je 5W ft.; dir Los-Nummern 819 6409 39320 43924 50686 und 59302; je Aw ft.: die Los-Nummern 2666 5219 13733 16468 20382 38454 38674 39427 40903 41860 42249 43093 53019 und 58682. Schwebende Tchuld. Zu Ende Juni 1877 befanden sich laut Kundmachung der Kommission zur Kontrollr der Staats schuld im Umlaufe: an Parlialhypolhclaranwcisungcn 67.050.957 fl. ^ 50 kr.; an aus der Mitspcrre der beiden Kontrollkommissionen erfolgten Staatsnoten 344.948.998 fl., im ganzen 411.999.955 si. 50 lr. ___________ Lalbach, 4. Juli. Nuf dem b/utigen Marlte silid ?», schienen: 4 Vagen mit Getreide, 13 Wagen mit Heu und Stroh und 24 Wagen mit Holz. H « r ch s ch u i t t« - P r e i s e. AM.-lAl!;,.. «in,. 11«,,,» fi. tl.!l».>lr. j fi, fr. N.j fr. Weizen pr.Heltolit. 11 1012 43 Vutter pr. Kilo . — j85—^ — Koru „ 7 — 7 27 Lier pr. Stück 1^------- Gerste ,. 4 65 5 27 Milch pr. Liter 7------- Hafer ,. 4 ^ 4 23 NindNelsch pr.Kilo -52 .. Hlllbsrucht „ -------7 50 Kalbfleisch ^ -48- - Heiden „ 7 25 7 27 Schweinefleisch „ — 64 - - Hirse ^ 5^ 547 Vchöpsensi-isch „ -30- . Knlurutz „ 6 40 6 45 Hllhndel pr. Stils — 35 — Erdäpfel 100 Kilo---------------Tauben „ ^.,7 Linsen Hektoliter 12 —-------Heu 100 Kilo (nen) 17 «rbsen . 1l-----------Stroh „ 2 I.< . . Fisolen „ 7 —-------Hol,, hart., pr. viel l Rindsschmalz Kilo - 90------- Q.-Meler-------6 5« Schweineschmalz „ — 85-------— weiche«. ,.------4 50 Speck, frisch „ - 74-------^ Wein.roth..100Lit.-------24 - gcriwchert „ — >78 —>— — weißer. „ - 20 - Änftekommene Fremde. «m 4. Juli. Hotel Stadt Men. Wolf. Vottschee. b'rschmann. Kfm.; Wolheim, Inqmieur; Detter Anna, Piivalr; Eichinqer, Äeamter; Oafteiger, Oberlieutenant; Schuller, Sadler und Liebhecr, Wieu. — Stromaier, Veamtcr; Pichö, Oberstlieut,, und Koß, Privat, Graz. — Fahtts, pens. Prof.. Brrlin. Verger, Privat, und Perlgrimd. Ksm., Budapest. -- viumano, Trieft. — Reiß. Mannheim. — Neoeler, Ksm.. Hannover, hotel Elefant. Aldenbriick, Köln. — Hrovah. Verwalter, Mar< Hof. — Dr. Vigano, Mailand. -^ Nnders und Otto, Schau« spieler, und Jung. Ksm., Wien. — Tomsic, Postmeister, und Sporn, Beamtensgllttin, Landstraß, hotel Europa. Schwar^enfeld. Nürz, — Kolenz, «onn. Valrischer hol. Ladore. «lssent. Trieft. — Iersche, St. Vroraen Mahreu. Diamanoi, Nfm., Boljmno. — «inleß, ^loltettbuici. Meteorologische Beobachtungen in Ilailiach. . .i m !ß 2 :? izk " "^ A N ° ^,? leß . ^"'^' N'"i1'.^° SWVschw°ch ll,,ilw. heiter------- 4. 2 „ N. , 736.81 ^.23,» ^ wmdst.ll fast weiter N n« 9„Nd.!737.o«!^18.« > windstill ,th'°lw. bcw.! Morgen« die Alpen klar, tagsüber beil?? ^«« ^«.,«.!..., der Wärme ^ 19 6«. um 0 6« llber dem ^rm»" ^°»"°"'" Verantwortlicher Redacteur: Ott ° mar «amberg. W Filr di« liebevolle Theilnahme sowie f«r die Huld. W « volle Spende voi, pruchtvollen Vlnmenllilnze» »nd W ^ Beist,,Ullng von Equipagen beim Todrsfullc dcr Fran W The« Tin pi. Vilhar Verwandt^"' ^"'^ °°'" ""^""' vtl°nnte.. und Me traucrnöen ftintnbtitbtntn. Vörsenbencht. Wien. 3. Juli, d Uhr.) Da« GeschUft war sehr wenig belebt, doch erlitten die Kurse leinen erwilhnenswerthen Nüclgai.g^ ^ «,u» w«« Papierrente........Kl - 6110 Vllberrente........6620 6840 »oldnnte.........7240 7250 los«. 1888........»15 - 316 - , 18b4........109 - 10950 . I860........!l1?b 1122b , 13S0 (Fünftel) .... 12050 121 . » 1864........18075 131 8b Uu,. Prllmlen.Nnl......72 25 72 7b «rldl«>ll..........160 — 161 — «nd«,lf«.L.........18 2k> 18 50 Vr»mitÄ»nlthen der «tabt «ien 9125 9150 Donau,Uegnlierung««Losl . .104— 10425 DomNnen.PlaHdbnefe .... 141— 14150 Oefterreichische Schshscheine. . 99 90 10010 Un«. «isenbahn.AnI.....9»b0 9950 Ung. Schahbons vo« I. 1874 100 50 101'-»nlehen d. Stabtgemeiude wlm in ». «.........97 75 38 - «r»nde«tl«ftn»«»-vblt««ti«»en. V»h»en..........W2— I03'50 «iederöfterreich.......102- 104 - aalineu..........«42b Sb - Giebmbürgt,,.......73 50 74 - Temeser Vanal......72 7b 73 50 Ungarn..........74- 75 - Nctlen von V«mle». «nglolijsterr. Vanl..... 63 25 ßtz 75 Kretitanftalt........ 14475 14ü _^. Depositenbank....... 124— 125 — Kreditanstalt, nngar..... 13625 IKs-ha «slompte.Nnstalt...... 675 - 6,5 ^. N«tion>llhllnl....... 780 — 782 — Oeftlrr. Vanlzesellschaft . . . —— _.^ Unlonbanl ........ 47— 4^.. Verlehrsbanl ....... 79 - 795^ Wiener Bankverein..... 5U — 59 ^_ Actien vsn Transport-Unternehmungen. «lf»ld«V»hu........103—10385 Douau'Dampschiff.«sesellschoft 329 - 33l -> Vlisabeth.Weftdahn.....14250 143,. Ferdin°nt>s«Uoldl,llhn . . . 1877—1K80 . «,u» »vai« < Franz - Joseph - Nahn .... 122- 183-- j Oalizische »arl-Ludwig.Vahn . 212 -. 2l2?5 Kaschau-Odcrberger Vahn . . 85 — 86- Lemberg-Czeruowitzer Vahn . 108— 108 50 Lloyd.Oestllsch....... 336 - 940 — ! Oesterr. slardweftbuhn .... 109 — 109 53 «udolfs^Vllhn....... 110 50 IN-.^ Olaatsoahn........ 230— 2U1 — , Olldbahn......... 70b0 71 — Theiß.ValjU........ 179 - 180 ^. Ungar.-galiz. Verbindungsbahn 83 50 84- - Ungarische i/lorbastbahu . . . 9b— «16 50 Wiener Tramwuy.O'feilsch. . 97»— 9759 Pfandbriefe. «llg. oft. Vodl^llldilanft. (i.Vold) 106 — 106 50 ^ ^ » (i.«.-V.) 877b 88— Vlaticualbaul........9?40 9760 Ung.«odtntredit-Iustilut(V.'V.) 89 7b 90'- Priorltäts-ebligationen. Elisabelh-V. I. Vm.....93— 8350 Ferd.Nordb. in «ilber . . 107-75 108--Franz-Ioseph-Vllhn.....89'— «925 ««"°h„.,.,. — ,^ !^."^., SUdbahn. Vo„«...... . "/' tedlsen. ?"l b"tls) .;, ^^, Tilbergnlden. . IUl,>,ü '. 10» . ^ ^' Krainlsche Vrnn°entl»Nnl,«,.ozli<,,tl<,ae» Pr,vlltnoU,runa: «eldl»!i_ «n... . ««chtr«: u» 1 Uhr 30 »linuttn notieren: Papierrente 60 99 bl« 61 -. «ilberreut» 56 25 bis ««'4, aalbrentt 72»n ^i« ?«>^ ^.v-----------° '.......-.«,,«__—. --. «ond« 1