A. 231. MMl,, 10. October 18l>2. 111. IahiMNg. Zeitung. ^'R>!°^.°^halbjäl,r^ n ^?.? " ^' <- " bung : «"»zjähll,, si, ,5. Halbjahr,« fi. 7 UN. I« «°mp < o < r.- Dir «Laibach« Zeitung, erflhrlnt täglich, mit «»»nähme der son:!' unb ^sisrtu«». Die «d««,ift»nt»«> befinbft fill, llongrellplah Nr. «, die «edottto» Hfrrriigllsjr Ni, «, Gpi-schslimben der Nebactio» <ä«M von ,0 l?<« l» Ub' rormittag? — Unftantler3l'cher Ns''^ 3'"l" ^'if'll"s ist es. dass ein 7'ches ^ ^" der Deputierten mit dem Verhalten. °"^ geqeuM?"!'^ "nd ihre Organe diese.n Ans- >"»rde. ^uuber beobachtet haben, sehr nnznfried.'n !d!«^ls32,'^ der Gesichtspunkt, ans welchem sie 2 Wn ?3> instruieren nnd zn einer Angriffs-N^l'tt. i, .. /imn'riinq znschärscn, ein grundver-a ^adicalp. ? °" Parleistellung der Abgeordneten. Msocialist?" «"!! "'heu Fähnlein. die Ganz- nnd Mt dc" <"^"' dass man lange nicht g.nng nw "' bass ü^/"tt" M'genübcr beobachtet habe; sie 7 Wenigst, 7"iaupt Militär aufgeboten worden sei. Ü"""g "^ den Schein zu wahren, als ob die i?c^il t^ und Ordnung nnd indivi- 2^! w"/^^^^^^ welche des Streiks satt ^. ^ Ausn^ . ^le sind insbesondere ungehalten «es 2"'3 des s.,ben in Albi dnrchg?führten d7"s^ me Bergleute, welche das Leben des >ne weif, "bl°t bedroht haben; idre pnblicistischen lichl^" Monate" 3'^7"' "elchc einige Arbeiter zu H/ZnnnH ^"erstrafe vernrtheilten. Partei-U?n ^^igens^ ' Verlogenheit nnd was dergleichen ""lir sind. vor. Einer der radi-eiiln.l Affair,. /l°" ehemalige Minister Lockroy. will Hl die' ^.sarmanx den Anlass nehmen, wieder ^ V «ame^Wren ab und zu ans der Tages-^Mon stehet ^'?^ nnd außerparlamentarischer ^^^,, ^ ^nstaatlichnna der K'oblenberawerke in Vorschlag zu bringen. Dieser radicale Ansturm würde für sich allein keine Gefahr für das Cabinet bedeuten; er könnte vielmehr dazu dienen, jene schwankenden konservativen Elemente der Abgeordnetenkammer, welche noch nicht recht wissen, ob sie beim orleanistischen Häuslein bleiben oder offen nnd schlankweg zur Republik übertreten sollen, wenigstens bei dieser einen Debatte in das Lager der Regierung zu ziehen. Ernster sind aber die Vorwürfe, welche ans den Reihen der gemäßigten Republikaner. insbesondere aus jenen der Conservativ - Liberalen, wider das Cabinet erhoben werden. Diese Anwürfe besagen, dass die Regierung gegenüber der Streikbewegung zu Carmaux sich all ihrer Autorität nnd ihrcs legitimen Einflusses entkleidet habe. dass sie mit einer geradezn kläglichen Acngstlichkeit dem Treiben der Socialisten zugesehen und einen Zustand habe entwickeln lafsen. der nachgerade in die vollständigste Anarchie ausgeartet sei. Die Regierung habe in einer unbegreiflichen Zaghaftigkeit Dinge gehen nnd gewähren lassen, die vielleicht nntcr den ganz anders gearteten nordamcrikanischen Verhältnissen erklärlich, wenn auch dort nicht gesetzlich znlässig seien, keineswegs aber im sonst so stramm verwalteten Frankreich. Sie habe gegenüber Carmaux geradezu abdiciert und dort ein Regime der Socialisten erstarken lassen, das unverträglich sei mit einem wohlgeordneten gesetzlichen Staatswesen, Die Begründung dieser Anklagen ist eine sehr schlverwiegcnde. Sie greift nicht anf die Ursachen des Streiks und den Verlauf desselben während der ersten Wochen zurück, sondern auf Ereignisse, die sich in den letzten vierzehn Tagen abgespielt haben. Bekanntlich ist der Streik selbst wegen kleiner Lohndifferenzcn und wegen Personalfragen entstanden. Ncber die Lohnfragc haben sich alsbald die Ansständer nnd die Leitung der Gewerkschaft geeinigt, die Personal-fragen hingegen find noch heute offen. Die eine betrifft die Entlassung des Wertdircctors Humblot, welche die Streiker verlangen, der Verwaltungsrath verweigert; die andere die Stellung des Maire Ealvignac. Bei den letzten Mnnicipalwahlcn hatten in Carmaux die Socialisten gesiegt und den Grubenarbeiter Caloignac zum Maire gewählt. Dieser Mann wurde durch die Bürgermcistergeschäfte sehr hänfig an seiner regelmäßigen Schichtarbeit verhindert nnd wollte sich die Abzüge am Arbeitslöhne, welche ihm deshalb gemacht wurden, nicht gefallen lasfcn. Ueberdies suchte er die Gewerkschaft durch allerlei bürgerm'cisterliche Ehicanen zu drangsalieren. Die Direction entließ hierauf den Herrn Bürgermeister, nnd diese Entlassung war der Hanptanstoß znm Streik; die Aufständischen verlangen jetzt, dass Calvignac während der Amtsdauer seiner Bürgermeisterei beurlaubt werde, aber seine Entlohnung als Arbeiter fortbeziehe. Die bösen Bourgeois im Ver-waltnngsrathe wollen jedoch hierauf ebensowenig eingehen wie auf die Entlassung Humblots, und so dauert der Streit fort, der sich, wie Figura zeigt, zn einer sehr actuellen Principienfrage des Socialismus zugespitzt hat. Im gemäßigt republikanischen Lager waren sehr viele Politiker der Meinung, die Regierung hätte einfach den Maire Calvignac wegen seines offenkundigen Missbrauches der bürgermeisterlicheu Amtsgewalt absetzen und eventuell die Gemeinde Carmaux durch einen Commissär verwalten lassen sollen; damit wäre die Streitfrage ans der Welt geschafft worden. Ernster als diese Personalfrage Calvignac sind jedoch andere Unterlassungssünden der Regierung. Nach Carmaux waren anfangs einige Compagnien Infanterie detachiert worden, um die Ruhe aufrechtzuerhalten. Da dies nicht zu genügen schien, erklärte kürzlich der Prä-fect. er werde auch ein paar Schwadronen Reiterei nach Carmanx senden. Dagegen protestierte nun der socialistische Depntierte Bandry, welcher nun an Ort und Stelle das Schür- und Hetzgeschäft besorgt, in einer Verwahrung an den Präfecten und an das Ministerium, und — die Entsendung der Kavallerie unterblieb. In Carmaux organisierte das Streitercomite' mit Zustimmung nnd unter Autorität des socialistischen Maire und Muuicipalrathcs einen socialistischen Sicherheitsdienst, welcher den Zweck hat, den Weisungen des Streilcomitös Gehorsam zu erzwingen und vor allem zu verhindern, dass Arbeiter, die des Ausstandes satt sind, wieder einfahren. Lehtertage wollten fünfhundert Arbeiter wieder zur Grube gehen, wurden aber von der socialistischen Sicherheitswache daran verhindert, wobei das anwesende Militär gar keine Miene machte, die Freiheit dieser Arbeiter, welche den Streik beendet sehen wollten, zu schützen. Kurz: Carmaux ist ungeachtet der Garnison, welche es seit Beginn des Ansstandes hat, vollständig in den Händen des Streikercomitis und des ihm affi-liierten Bürgermeisters Calvignac. Es fehlt nur noch, dass die Streiter sich bewaffnen und dass umgekehrt wieder die Gcwerlsgenossenschaften zur Vertheidigung der Gruben nnd ihrer Beamten eine Condottierebande dingen, nm Katastrophen herbeizuführen, wie sie auf den Pittsburger Eisenwerken Carnegie's sich abgespielt haben, als die Pinkerton-Männer anrückten. Zienilleton. reicht d^.l' l' Münze in Wien. ^'Hllarn trill !^"'9 der Goldwährung iu Oester-^°X 'ine Ans?«tt"V^dcrgrund des'öffentlichen < ""bedarf «n' "' d" die Anfqabe znfällt, den ^,^trtte„e„^""l"n Hartgelde für die im Neichs-?"'"" das ,"^"che "ud Länder zu erzeugen. H<^,Nachst^^ in Wien. ^ d "^es n'Ä^n bringen wir ein Bild des >'t ! k' l. Hü ^"gemeinen. ^ zur Ausprägung besteht "'hl muss' so- 3l^°rerst von ^ ? ^de und feiuem Silber ^«'tallcn be r^'^ ^5'"' verunreinigenden nn-" H'^ss. d ". f^'den. Dies geschieht durch den ^ N ^"ter S^Ä ' da." Einwitt?""" '" a"ßcn gusseisernen >'9 n Aber V "°" Schwefelsäure ansgesetzt. ^lze? Metalle n ^' Wstigen, den. Golde bei-3 Liehen. D" d,e respective» schwefelsauren 3m "H> ansH be w.rd geglüht, geschmolzen ^ Das schwe elsaure Silber ""lisch U"^VW i" Fm-m eines granen ""Mallt, gleichfalls geglüht, ge- schmolzen und in Formen gegossen. Erst die so erhaltenen Feingold-, beziehungsweise Feinsilberwaren sind für die Zwecke der Ausmüuzung verwendbar. Aus Zweckmäßigkeitsrücksichten werden die Gold- und Silbermünzen nicht aus rciuem Gold erzeugt, sondcru mit einem Znsatze von Knpfer versehen, technisch ausgedrückt, legiert. Die Herstellung der Legiernng bildet nun cine der wichtigsten Arbeiten im ganzen Münzbetriebe, indem jedes Geldstück richtig sein soll dem Gewichte, wie auch dem Feingehalte nach, wenn es als vom Staate ausgegebener «Wertmesser» wirklich den inneren Wert besitzen soll. den es repräsentiert. Das Feingold, beziehungsweise Feinsilbci, wird nun mit dem entsprechenden Knpferzusatz (für Goldmünzen der Kronenwährung ""/^„l.. für deren Silbcr-münzen ""/luoo) gemengt in großen Tiegeln (für ersteres 200 Kilogramm fassende Graphitticgcl. für letzteres 500 Kilogramm fassende gnsseiscrne Tiegel) cin-geschmolzen. tüchtig gerührt, damit der Mischungs-process sich gleichmäßig vollziehe nnd hieranf die so erhaltene Metall-Legierung, das Münzmctall, in Stab' form von rechteckigem Querschnitt circa 50 Centimeter Länge ausgegossen. Die Stäbe, Zaine genannt, werden zwischen Walzen auf das fünf« bis sechsfache ihrer ursprünglichen Länge gestreckt, nnd zwar so lange, bis sie die Dicke der aus ihnen zn erzengenden Münzplalle besitzen. Aus diesen Blechen werden sodann mittels Schncidemaschmen Platten vom Durchmesser der zukünftige» Mnuze her-, ausqeschlaqcn. diese Platten anf 'hr richt.ges Gewich z geprü t mittels Sortiermaschinen, bestehend aus einem System von Wagen, deren Wagschalen sich je nach dem Gewichte der Platte höher oder tiefer stellen nnd so eine Sonderling in ju«l6 oder richtig, zu schwere oder zu leichte ermöglichen. Die zu schnüren werden gehobelt und abermals sortiert, die zn leichten eingeschmolzen. Die im Gewichte richtig befundenen werden nun weiß. beziehungsweise gelb gesotten, das heißt, in stark verdünnter Schwefelsäure gekocht, um sie einerseits zu säubern, anderseits das Legurkuftfer an der Oberfläche zu entfernen, damit die Münze ein hübscheres Aussehen erhält. Die so weit gediehenen Münzplatten werden nun gerändert oder rolliert. Durch seitliche Stauchung, welche den Münzen auf der sogeuannw, Rolliermaschme ertheilt wird. erhalten die Platten einen erhabenen Mno. der nicht nur das Gepräge vor bewahren, sondern, da gleichze.l.g m't d. ser P medu die sogenannte Randschrift emgedinckt w d «nch °" Münze vor absichtlicher Beschädigung, w,e Beschne.den """ V7,!^ "U" der lebten nd w chtiqstcu mechanischen Bearbeitung dem m..n mlt^ worsen Das Gepräge wird der Platte ^s^d r MM,' chei. Prägemaschiue ertheilt. Die M.Hwe sind die beiden Stempel, von be'"'" der eine, der Unterstempel, six ist und der andere, Oberswnpel, dnrch einen Mechanismus gegen den ersteren bewegt werden kann. Ein Zubringer entnimmt die Platte dem B.hältcr. schiebt sie in den den Unterstempcl umfassenden Prägring, der Oberstempel bewegt sich unter bedeutendem Drncke nach abwärts. Laibacher Zeitung Nr. 231 2002 10 Moder 18^. Begreiflicherweise sind alle republikanischen Politiker, die nicht mit beiden Füßen oder wenigstens mit einem im socialistischen Lager stehen, ganz außer Rand und Vand über die Schwäche der Regierung, die sich auf eine so unverantwortliche Weise den Carmaux-Streik hat über den Kopf wachsen lassen, während sie mit schönen Reden und pomphaften Aufzügen die Centennarfeier der Republik begieng. Es ist schwer abzusehen, wie sich diesmal die Herren Loubet, Roche und Freycinet mit geschmeidigen Phrasen werden aus der Schlinge ziehen können. Alls dem Strafgesetzliusschuss. Wien, «.October. In der gestrigen Abendsitzung des permanenten Strafgeschausschusses rief der H 8, welcher den Vollzug der Todesstrafe durch den Strang und im standrechtlichen Verfahren durch Erschießen normiert, eine längere Debatte hervor. Abg. Graf Pininsli regte die Frage einer Aenderung der Hinrichtungsart an. Die Hinrichtung durch Enthauptung sei allerdings nicht zu empfehlen, weil es trotz der entgegengesetzten Ansicht des obersten Sanitätsrathes nicht ganz zweifellos sei, dass nach der Köpfung jeder Schmerz sofort vollständig aufhöre. Auch mit der Hinrichtung durch die Elektricität habe man in Amerika traurige Ersahrungen gemacht. Trotzdem sei es nothwendig, der Abneigung gegen die entsetzliche Todesart durch Strangulierung Ausdruck zu geben. Der Redner erneuerte deshalb die von ihm im früheren Strafgesetz-ausschusse beantragte Resolution: «Die Regierung wird aufgefordert, die modernen Erfahrungen bezüglich der Todesstrafe eingehend zu prüfen und in Erwägung zu ziehen, ob nicht eine entsprechend schnellere und weniger schmerzhafte Art der Hinrichtung eingeführt werden könnte und bejahendenfalls eine entsprechende Gesetzesvorlage einzubringen.» Abg. Lewicli stimmte dieser Resolution zu, glaubt jedoch, dass eine Bestimmung über die Art der Vollziehung der Todesstrafe überhaupt nicht in das Strafgesetz aufgenommen werden solle, und beantragte deshalb die Streichung des H 8. Er hofft, dass es in einem fpäteren Zeitpunkte durch den Fortschritt technischer Erfindungen gelingen werde, die Vollziehung der Todesstrafe milder und humaner zu gestalteu. Die Abg. Pacak und Fanderlik schlössen sich dem Antrage Lewicki an. Fanderlik wies insbesondere darauf hin, dass die Strangulierung nur noch in Oesterreich und in England bestehe. Der Antrag auf Streichung des H 8 wurde jedoch mit 10 gegen 7 Stimmen abgelehnt und tz 8 mit der von Pininsti beantragten Resolution angenommen. In der Berathung über deu Vollzug der Gefängnisstrafe entstand eine längere Debatte über die Arbeitsfrage, und es wurden dabei die Klagen der Gewerbsleute über die ihnen durch die Arbeit iu den Gefängnissen zugefügte Concurrenz besprochen. Auf eiue Anfrage des Abgeordneten Abrahamowicz gab der Regierungsvertreter Aus« lünfte über die in den Gefängnissen vorgeschriebene Kleidung, worauf Abrahamowicz mit Bezug auf das ethische Moment der Arrestantenlleidung die Aufnahme einer Begünstigung betreffs der Kleidung für besonders rücksichts-' würdige Fälle beantragte. Abg. Graf Pininsli wünschte als Regel, dass der Gefangene zur Arbeit nicht verhalten werde und dass die Verpflegung auf eigene Kosten zu gestatten sei. Bei der Abstimmung wurde die bedingungsweise Außenarbeit und die Zuläfsigteit einer eigenen Kleidung beschlossen. Politische Uebersicht. (Oesterreich-Ungarn und Russland.) In maßgebenden Kreisen ist von einer beabsichtigten Begegnung des Kaisers Franz Josef mit Zar Alexander absolut nichts bekannt. (Der Wiener Gemeinderath) hat sich heute gegen die Errichtung czechischer Schnlen in Wien auf Gemeindekosten ausgesprochen. Aulass zu dieser Kundgebung hatten die bezüglichen Bestrebungen des Komensky-Vereines gegeben. (Vom ungarischen Cabinet.) Alle Nachrichten über Differenzen im Schoße des ungarischen Ministeriums oder gar eine Ministerklisis sind völlig aus der Luft gegriffen. In allen Fragen, die tirchen-politischen nicht ausgenommen, herrscht völlige Ein-müthigkeit unter den Mitgliedern des Cabinets. (Zur Valuta - Regu lieru n g.) Im Finanzausschusse des ungarischen Abgeordnetenhauses fragte, wie aus Budapest telegraphiert wird, bei der Berathung des Titels «Staatsschulden» der Abgeordnete Hegedüs, ob es auch im künftigen Jahre nothwendig sein wird, Ein-Gulden - Staaatsnoten in der prälimi-nierten Quantiät auszufertigen. In Beantwortung dieser Frage erklärte der Finanzminister, das Programm der Anfertigung der Staatsnoten könne im künftigen Jahre noch nicht geändert werden. (Zur Situation.) Die «Neue freie Presse» bespricht das Expos«? des Ministers Grafen Kalnoky und bemerkt: «Die Erklärungen des Herrn Ministers machten den besten Eindruck. Man gewann neuerdings die Ueberzeugung, dass seine Politik in der That und nicht nur den Worten nach keinen anderen Zweck als die Erhaltuug und Sicherung des Friedens habe und dass dieser Zweck für die nächste Zeit auch als erreicht zu betrachten fei. Alles, was Graf Kalnoky fagte, war darauf berechnet, zu beruhigen und die Hoffnung auf weitere Jahre des Friedens zu stärken.» (Kaiser Wilhelm in Wien.) Nach den nun endgiltig festgestellten Dispositionen trifft Kaiser Wilhelni morgen mittags in Wien ein. Sc. Majestät der Kaiser wird seinen erlauchten Gast im Nordbahnhofe begrüßen, von wo sich die beiden Herrscher direct nach Schönbrunn begeben. Um 5 Uhr nachmittags findet im Schönbrunner Lustfchlosfe zu Ehren des deutschen Kaisers eiu Galadiner statt, an dem die hier weilenden Mitglieder des kaiserlichen Hauses, ferner Prinz Leopold von Preußen und Herzog Ernst Günther von Schleswig-Holstein theilnehmen werden. Abends werden die beiden Majestäten die Hofoper besuchen. Mittwoch den 12. findet eine Hofjagd im Lainzer Thiergarten, Donnerstag den 13. eine Hofjagd im kaiserlichen Reviere Asparn statt. Die Abreise des Kaisers Wilhelm erfolgt Donnerstag abends. (Ueber die deutsche Militärvorlage) äußert sich die «Norddeutsche allgemeine Zeitung» in folgender bemerkenswerten Weise: «Die Frage sei, ob eine erhebliche Verstärkung der Wehrkraft ohne zwei-" jährige Dienstzeit mit Rücksicht auf die Finanzlage des Reiches möglich sei. Aufgabe der Militärverwaltung werde es fein, wenn die nöthigen Geldmittel bewilligt werden, die Modalitäten zu finden, wodurch die Nachtheile der Verkürzung der Dienstzeit kompensiert wür- den. Die Absicht der verbündeten Rcgierunge" ", sich nicht in den Nahmen älterer Parteiprogramm passen lassen, aber ^ wenn die «Norddeutsche^ meine Zeitung, recht unterrichtet ist- mm' °« such gemacht,' an die Ideen der älteren MlM'sai^ insbesondere an die Reorganisation vom ""^' ^t anknüpfend, diese ohne Bruch mit der VergM^ fortzubilden,» . „ ^l (Der dänische Reichstag.) Nach ""e 'Politischen Corresponded» ans Kopenhagen M" den Meldung ist der Reichstag am ^ d. M> 5"'^ ordentlichen Session zusammengetreten. D<^' .,^ Estrup legte iu der ersten Sitzung den BM°i ^ das Finanzjahr 1891/92 vor; sich. dass die Eiunahmeu sich mit 57 M'llwm" " beziffern, während die Ausgaben l>5 Für Heer und Marine allein wurden 24'.> <" verausgabt. , . /c^nM (Z u r L a g e i n F r a n k r e i ch.) Aus CHi wird unterm Vorgestrigen telegraphiert! H"^ h^ fand hier eine Versammlung der Frauen der ^ arbeiter statt. Uugefähr 2000 Frauen b""^^ Carmagnole singend, deu Versammlungssaal. ^ ^ verschiedene Reden gehalten. Nach Schluss oe^,^ sammlung durchzogen die Frauen, von den ^s» begleitet,'die Straßen, wobei die Carmagnole gr, ^ wurde. Unter den Nufeu: «Es lebe der Stmi. sich sodann der Zug auf. Dl (Der deutsche Vundesrath) 'st «" „, woch nach längerer Vertagung wieder ö^^M getreten. Auf der Tagesordnung der ersten ^ standen nur Gegenstände von geringer Bedem"'^ ^ Einbringen der Militärvorlage wird in """ h^ Frist erwartet. Dieselbe ist bekanntlich 5" ,AaPe' preußischen Staatsministerium «zur Kennt""' zugegangen. Hc' zurückzukehren. . Wale (Aus Nordamerika.) Be» °e" "' .^c Georgia stattgefundenen Wahlen für d«e V"" ^, wurden alle demokratischen Candidate!» nut em hcit von 50.000 Stimmen gewählt. Tagesnemgleiten. .^ ^e Se. Majestät der Kaiser h"ben.' "^ e genommenen Vernichtung inficierter WalA M äußersten Waihnerstraße zu einer gusammenro^.^B mehrtalisendtüpfigeli Volksmenge, welche "'e ^eü v, verhindern wollte. Die Polizei wurde m" ^ h^ worfen und aus verschiedenen Stockwerken^ die Platte nimmt das Gepräge auf und wird mittels eines Mechanismus als fertige Müuze in den Sammelkasten geschoben. Unter den jetzigen Verhältnissen ist eine derartige Maschine bei zehnstündiger Arbeitszeit imstande, täglich 25.000 Stück Münzen zu erzeugen. Die fertigen Münzen werden nun noch auf Klang und Ausfehen geprüft, die macnlierten Stücke werden ausgeschieden und das übrige als Geld in Verkehr gesetzt. Die Prägmaschinen sind auf 25 Stück vermehrt worden. Von letzteren werden 19 bei Aufnahme des forcierten Betriebes Taa, und Nacht in Thätigkeit fein; 6 Maschinen werden m Reserve gehalten. Vorläufig! wurde die Tourenzahl der Haufttautriebswelle von 88 auf 50 erhöht uud damit die Lelstuugöfähigkeit sämmtlicher Arbeitsmaschinen um 20 bis 25 Procent gesteigert. Infolge dessen können gegenwärtig bei zehnstündiger Schicht pro Maschine uud Tag 25.000 bis 30.000 Stück Münzen geprägt werden; Goldmünzen jedoch mit Rücksicht auf die Subtilität der Arbeit nur 15,000 Stück per Maschine und Tag. Im Jahre 1893 ist zur Ausprägung in Aussicht genommen: In Gold an Zwanzig - Kronenstücken 8,000000 Stück, in Gold an Zehn - Kronenstücken 2.000.000 Stück, in Silber an Ein-Kronenstücken 35,000.0lX) Stück, in Nickel au Zwanzig-Hellerstücken 20,000.000 Stück, in Nickel an Zehn-Hellerstücken ss0.000.000 Stück, in Bronze an Zwei-Hellerstücken 30.000.000 Stück, in Bronze an Ein - Hellerstücken 45.000.000 Stück. Zu dem Zwecke der Erzeugung obiger 200 Mil-lwnen Stück Münzen wird der gegenwärtige Arbeiterstand von 140 auf 250 erhöht. l'. I)as Oeheitnnis der Uosenpasfage. Roman aus dem Ueben vun Vrmanss Vandor. (169. Fortsetzung.) Francisca hob den Fuß, um eilig deu sie verzehrenden Blicken zu entrinnen und fluchtartig vorüber zu hasten; mit ihrer Bewegung aber kam unheimliches Leben in die Gestalt der verkrüppelten Greisin. Die Kerze erlosch und polterte zu Bodeu. Francisca aber fühlte sich plötzlich von zwei eifernen Armen fchraubenartig umklammert. Heiß, keuchend stieß Annemariens Athem in ihr Gesicht, und durch das Dunkel phosphorescierten die Augen der Verwachsenen wie die einer Katze. «Lassen Sie mich los, Annemarie!» befahl die also Ueberfallene mit gewaltsam errungener Ruhe. «Was wollen Sie von mir?» «Was ich will?» keuchte das Weib. «Dich würgeu! Hörst du? Deine letzte Stuude ist gekommeu! Du Schlange, du rothes, gleißendes Unwesen! Der Teufel führte dich in die Gallerte, wo deine Mutter nachts umherirrt. Und da du nicht lebendig aus meinen Händen kommst, so wisse auch, was ich lauge weiß: Du bist Margarethe Hcllwigs Tochter, ihr Kind und das des hergelaufenen Cumödianten. Wir haben dich in der Nacht deiner Geburt vertauscht für ein fremdes, todtes Kind. Warum ich es that? Hahaha!» lachte sie gellend. «Weil ich die Brut vernichten wollte — die ganze fremde, welfche Brut, die meinem Friedrich, meinem Herrn, das Unglück brachte, die ihn um sein Erbe betrog. — O, wie ich euch hasse - wie ich euch hasse!» _ _^ "^i^ Die letzten Worte kamen zischend, kau" ^, e lich über ihre Lippen uud fest pressten I^'iM °,. um Fraucisca's Hals zum tödlichen DnM- ^ s,B Erkennen der Gefahr, in welche die ^""^dcs;? lofen Weibes sie brachte, erlangte Fran^w cht M ihre Geistesgegenwart und damit die voue ^ l jugendlichen Körperkräfte. Nichtsdestowen 9',^ M kein leichtes Beginnen, sich Ännemarle s ° .„ sF armung zu entziehen. Wie stählerne Klam die Arme auf ihren Schultern, die A"° eM' Hals. Ein kurzes, verzweiflungsvolles t«u'g ^„c^ sich. Nach minutenlangem Kampfe gelang ""^ ihre Arme los zu bekommen, dann "," M^ Ruck und sie war frei. Wie vom Sturms ^D> rannte sie vorwärts, die Verwachsene, wu x ^ hinter ihr drein. Mrl'b^ ^el So gelangte Francisca in den ,. ^nd. "F Vorderhauses und stürzte, um die Me "^"^M ^ Stieftochter Dorothea, die ihr in diese"' "s il' ein Engel der Rettung erschien, ge"»" ^ Arme. ^. „.,., ^F «Du lieber Gott, wie sehen S" a« ^m Ihnen zngestoken?» rief Dorothea, die " ^e o ? lose stützend, worauf sic befremdet A^e. H' keuchende Gestalt der Verwachsenen l» ^sW ^ marie.» sagte sie stirnrunzelud, "^ hen, a ",^ Die Verwachsene wollte lhr Nedc "^ Mu^ unaNiculicrte Laute rangen sich ""?., sich ^F Nie hatten die in ihr tobenden GefnYie ' ^ ^ in ihren Zügen auilgepräqt und d^el M ^, entstellt, als in dieser Minute. Doroth" ^t, schauderud ab; ein seltsam uuhr""'^ ^ull>°chc. Heilung «r. 231 2008 10 Dctober l«»». die Ms« ^"' dieselbe zog vom Leder »md zerstreute verwundet ^°" ""^e ^"" ""'^bt, zahlreiche 5i a« . 17 I" die Barackenspitäler sind Samstag und sin,. ^ ^^"° erkrankte Personen gebracht worden Ncrlm w^."'" Distanzritt Wien-V erli n.) Aus ^^f!""""' ^^gestrigen telegraphisch gemeldet: Vff'chr s ' ^" ^brcn der österreichisch ungarischen bei dem P?"ü!" "uchwittags um 5 Uhr mit Mahlen Uhlanen w " Garde.Dragoner- und dem zweiten Garde-^arde-Dr """^' ^" dem heutigen Mahle des ersten z" Ehren der österreichischer von K '^"^^ ^"^e der Regimcnts-Comman-^r österr .4 c ^ bcck uuter Hervorhebung der Leistungen ^e M°ip?'.^""llarischen Officiere einen Toast auf "'Rche 3- ^'^' Franz Josef und der öster-^>ser Nil^'"^ "nen Toast auf Se. Majestät den ' undies /"' "^ D"" Mahle wohnte auch der Etarh'e"s "tenant ^ Miklos bei, während Graf ^hlanen-w« ' 9 öum Liebesmahle des zweiten Garde-'"^^eglmenls eingeladen war. ^chdem 3, ^?ische Dolmetsche für Graz.) allen Ah.l.' ""hrcn bei dem Grazer Landesgerichte in der sloven?"^" "" großer Mangel an Dolmetschen ^rieru, I - ^p"che besteht und auch die dicsfällige hatte, so ,„/" den Blättern den gewünschten Erfolg nicht "^ sür dip n^" "euerliche Schritte unternommen werden, derber «,., ^ )'^^ derlei Dolmetsche zu beschaffen. Be-bei welch,., ' > '""nerhin ziemlich lucrative Stellen, unbedingt '^"^sche Kenntnisse erwünscht, jedoch nicht ^ l Land«.«„« ? ^nd, müg", sich im Bureau Nr. 5 des ^° «genchles in Graz melden, lag isl ^/.^en-General.) ^^ ^..^ ^^ Mte,me,, ?"'^^l Boden im Kloster Loyola der neue ^°r Mi ^ spanische Pater Martin, bei ge-M wo^', ""g '"^ absoluter Slilnmen.nehrheit gc->l "°lnenta k ^"" ^°"in ist Sporen zu Melgar dc !?" Verfaß' ^"^ und etwa fünfzig Jahre alt. Er ?"in ist P' hrerer sehr geschätzter Werke. Pater Mten ^/'" ^^geschrittener Mann, welcher die Wissen-? ^"te wi^ ?'" ^lfer pflegt. Wie feine Vorgänger Wen, "° der neue General in Florenz seinen Sitz ^>veit ^'".egyptischer Tempel in Rom.) k Eisern, n""^ des Landhauses «aä (^IIinu8. !n? ^i'a ^^".'°' der Gattin des Augustus, das an wurden nun. wie römische k ^sse» W„l'!^. d'e Ruinen eines cgyptischen Tempels. " Isis n,t .?"ßbodcn die Bildnisse des Osiris und ?l 'en si„d '^"" Lüttlichen Attributen noch sehr gut ,,"Mlus dies,. ?^^t. Archäologen glauben nu«, dass der Klem^ "^l nach der Besiegnng des Antonius w .^(Ein b" erbauen lassen. 3) aemelde? ° '' statische Iun gfra u,) Aus Paris d.?>"'ädchen ^'^"" Fabre, ein zwölfjähriges dVl "statisch« ^.Salsa "^^ Perpignan, verursacht v^ nächste Fremdenschlafzimmer. ". Wollen Sie mir Eic^"' ^ sie wünschte es zu schM^^erm.^ Dienerschaft dnrch einen neuen l°2" die Een^"k" " Anfregnnq qerieth. Vereint H°le in ch",""". "«d ihre Stieftochter die Be- 3' lie f "en3s"?l)cndes Zinnner! legten sie dort. ^e.>de,n d" "d"' m das Bett. k3^ in einen ^ """ber war. sank Lidl? bliebet"."ruhige,, Schlummer. Die beiden ^"s wM s!^' Dorothea öffnete einmal die ^n3 Hit s°g"', aber sie sagte bber K°' Härtn?. 3."7 stimme erzählte sie daqcgen ^ ed'F" "wn ^ldschläger ^ sie brachte cs nie "es 3. Drpesck " Nebten i" nennen - habe vor-HG l3" Va er s.?^"' die ihn sofort nach Wien ^^bgereist/"'"" ^age erlegen nnd er des- ^iert^^ "bseits 5,? ^"""""iens Vette; Dorothea ^ll"^ Die Stirn dcr Pa- bg 'ei)" Auge« ^"'""" in der letzten Zeit. um-^ge " ausfla°'bWtel. verschleiert. Hin nnd wieder '^lter V. die " "b" Wck dieser stolzen, brannen ^ den k^ riniaM.0 ^alt ihrer jungen Stich >Ne? Ge i'chl /. z ^ wngen Fran ein nn- ^ni/' den U v,. ""' stechenden Schmerz. Wohl ^ d?K stolz" '?^ «"" drr Senator... wechselte. > e.^ ""ch i e/>zen; ihre Betrachtung ""h i, ck '"are,, dack. ^" ^r letzten Stnnd^ da sie y an si«..' °°Me er m allem Trennnngsweh «Weiß die Senatorin von dem. was dn mir sagtest?» hatte er sie gefragt. Dorothea hatte diefes Wort behalten, und wie die Schatten pflanze Eiferfncht am üppigsten an sonnenlosen, verborgenen Orten wuchert, so gieng sie in Dorothea's Herzen auf und gedeihte. Francisca beobachtete unterdessen gespannt das fieberhaft zuckende Gesicht der Schlafenden, die convul-sivisch bebenden Lippen derselben. Noch saß ihr die tödliche Angst in den Gliedern; noch fühlte sie die cifcrnen Finger dcr Verwachfenen an ihrem Hälfe. Es war ein schauerlicher Moment gewesen, mitten in der Finsternis in der einsamen, entlegenen Gallcrie allein mit dem wahnsinnigen Weibe. Anuemariens Lippen bewegten sich, als ob sie sprechen wollte. «Wünschen Sie etwas. Annemarie?» fragte Francisca sanft. Die Alte warf sich unruhig von einer Seite auf die andere. «Weißt du noch, Friedrich?» fagte sie plötzlich mit lantcr, feltfam gefestigter Stimme. 'Weißt du, was ich alles für dich gethan, wie ich dich geliebt habe? Meine Seele habe ich verschrieben für dich, meine unsterbliche Seele! Und muss ich dir immer wieder ins Gedächtnis rnfen, wie es kam?! Ja, Friedrich, ich weih noch alles, als ob es heute passiert wäre. O. als ich sie zum erstenmal sah. drunten im rothen Salon, die fremde, glitzernde welsche Schlange, zn der du Mutter' sagen solltest, da wusste ich, dass sie dir Unheil bringen würde. Ich wussle es, was es dich kosten würde, das aMzc..dl', ruthhaarige Weib, drssen Laune das ehrwürdige Senaloreuhaus, in dem deine Vorfahren gelebt und gestorben waren, aus den Fugen riss. die uur glücklich war. wenn ringsum gelacht, getanzt, gespielt, getrunken und gesungen wurde. .M, " wussie es, dass sie das Herz deines Vaters d.r auben wü de und wie ich es qeahnt hatte, so geschal) ts. X). wie ich gelitt", habe! Wie mir das Herz blutete, wenn ich es ansehen musste, wie er mit ihren Kindern scherzte und koste und du abseits standest, liebeleer, verstoßen!» Wieder warf die Verwachfene sich ein paarmal hastig herum. Francisca standen die Thränen in den Augen; es lag etwas Rührendes in der Weise, wie Annemarie ihrer Liebe für den Herrn des Hauses Ausdruck verlieh. Und das Gefühl des Mitleids überwog alles andere, was sie für Annemarie empfand, in dem weichen Herzen der jungen Frau. Nach einer Weile fuhr die ehemalige Amme des Senators fort zu sprecheu: «Sie hätten dir dein Erbe geraubt. Friedrich, wenn ich nicht gewesen wäre! Dein Erbe. das dir von Gott und Rechtswegen zukam! Ich hatte lange mit den Argusaugen meiner über dir und der andern wachenden Liebe bemerkt, wie sie zusammen tuschelten, wie sie ihn umgarnte, ihn zu bestricken wusste. Und ich ahnte, was sich vorbereitete. Er. ihr Sohn, der Gilbert, sollte die Firma haben, und dich, der du nichts gethan hattest, um solche Ungerechtigkeit zu verdienen, wollten ste hintenan setzen, mit einem Knochen abspeisen, wahreuo Ä '"hm? ali?, °ll.s, jede 2i,b.! ich Me d°« Z he, der Fckr, di« sich mcht ,tt°„bt,>, da« «ch» >d. V „iederzHMiw., U„d Fn.dr.ch m ,e,m MmM !chw„r ich, dich zu »>ch">, d>e Ungncchvglcü z« icha»-den zn machen, iclbsl «ochhung zu ^uw> mch l»c allen zum Trotz zu lettcn, »oi dir gchöil« — unc, ftlllc ich dmch rm Vnb«chm dos Pnblrchen u»> Nichten,» (ss»rchhu„<, !o«, Laidacher Zeit«ay Nr 23! 20N4 10 Dctober l8s'< Stadt zu verlegen oder die Delegations-Verhandlungen auf einige Zeit zu unterbrechen, bis sich die Gesundheitsverhältnisse Budapests gebessert haben werden. * (Deutsches Theater.) Die vorgestrige dritte Wiederaufführung der reizenden Operette «Der Vogelhändler» fand vor gänzlich ausverkauftem Hause statt, und es mussten viele Besucher wegen Mangels an Plätzen unverrichteter Sache heimkehren; voraussichtlich wird das neckische Werk noch mehrere günstige Einnahmen erzielen. Der Vorstellung wohnte eine Deputation des Theater-Vereines von Cilli bei, der sich mehrere angesehene Bürger der genannten Stadt angeschlossen hatten, die über die Schönheit und den Comfort des Theaters entzückt waren und der vorzüglichen Darstellung volle Anerkennung zollten. Heute geht die beliebte Operette «Boccaccio» von Suppc, morgen das Drama der Schriftstellerin Mara lloft-Marlett «Das Hochzeitslied von Lugos», am Stuttgarter Hoftheater mit glänzendem Erfolge aufgeführt, in Scene, dem das Publicum hoffentlich das gleiche Interesse, wie bisher der Operette, entgegenbringen wird. Von vielen Parterrebesuchern ergeht an die theaterbesuchende Damenwelt die dringende Bitte, die jede Aussicht benehmenden Hüte abzulegen, umgekehrt ersuchen die Damen einige regelmäßig verspätete Besucher, die Vorstellungen durch verspätetes Kommen nicht zu stören. .1. — (Slovenisches Theater.) Der philiströse, hausbackene Schwank «Die Dilettanten» von Rosen gehört zu jenen Nühnenproducten des fruchtbaren Schriftstellers, deren urfprünglicher Lustspielgedanle bei den Bestrebungen, Heiterkeits-Knalleffecte zu erzielen, in Burleskem und Possenhaftem aufgeht. Trotz einzelnen guten Witzen erscheint der Schwank heute stark antiquiert und kann höchstens bei einem gutgestimmten Sonntagipublicum einen mäßigen Heiterleitserfolg aufweisen, was auch gestern, abgesehen von einigen Neifallsausbrüchen, der Fall war. Die Wiedergabe ist von der seinerzeitigen Aufführung im Citalnica-Theater bekannt, und die Darsteller lösten ihre Aufgaben auch diesmal im allgemeinen befriedigend, obgleich manche Stockungen darauf hinwiesen, dass einzelne der Mimen nichts weniger als rollenfest waren. Es dürfte wohl diese Andeutung genügen, um einzelne Herreu darauf aufmerksam zu machen, dass ein gründliches Memorieren der Rollen das Mindeste ist, was man von einem Schauspieler verlangen kann, doch auch verlangen muss. Das Theater war ausverlauft, auch von zahlreichen auswärtigen Gästen befucht. Das Publicum brachte vor Beginn der Vorstellung dem Landtagsabgeordneten Svetec eine Ovalion dar. ^s. — (Gegen die Reblaus.) Aus Rudolfswert wird dem «Slovenec» gemeldet: In dem mit amerikanischen Reben bepflanzten Theile des Weingartens der Landes-Weinbauschule in Stauden wurden heuer über 20 Eimer vorzüglichen Weinmostes gewonnen. Der Wein wird sehr schmackhaft sein und ein feines Aroma aufweisen. Der Weingarten wurde vor fünf Jahren mit der amerikanischen Rebe Jork Madeira bepflanzt. Im Schulgarten am Stadtberge ist die amerikanische Rebe Hunting-ton sehr gut gediehen und wies heuer außerordentlich viele Trauben auf. Bekanntlich erweist sich die amerikanische Rebe widerstandsfäh'g gegen die Reblaus. — (Priester-Jubiläum.) Bei St. Jakob in Laibach begie>>gen gestern und heute nachstehende Herren ihr Z5jähriges Priester-Jubiläum: p. Rudolf Dolinset, Franciscancr in Stein; I>. Thaddäus Gregoric, Franciscaner in Laibach; Franz Barboric, Pfarrer zu St. Thomas in Kärnten; Johann Dolinar, Pfarrer in Arch; Michael Hrovat, Pfarrer in Catez, Franz Iereb, Pfarrer in Zasp; Lorenz Kristofic, Pfarrer in Kaier; Anton Peterlin. Pfarrer in St. Michael; Johann Rozman, Pfarrer bei St. Jakob in Laibach; Franz Tavcar, Administrator in Feßnitz, und Michael Zupan, Pfarrer in Sostro. — (Alpiner Congress.) Der Antrag, zur Zeit der nächstjährigen Ausstellung für Touristik und Alpenwesen in Graz eine Zusammenkunft der Secuonen und Alpinen Gesellschaften des österreichischen Touristenclubs von Ober- und Niederösterreich, Steiermark, Kärnten. Krain und Küstenland zu veranstalten, findet in Wiener Alftinistentreisen lebhasten Anklang, so dass das Zustandekommen des geplanten Congresses heute schon ziemlich sicher ist. * (Schadenfeuer.) Gestern abends gegen halb 8 Uhr wurde vom Schlossberge ein Brand avisiert. Auf bisher unbekannte Weife war die Ocvirl'fche Heuschupfe an der Unterkrainer Straße in Brand gerathen und wurde von den Flammen vollkommen vernichtet. In der Heu-schuftfe war ein großes Quantum Heu — angeblich über tausend Centner — aufbewahrt, welches ebenfalls verbrannte. Die Laibacher freiwillige Feuerwehr war am Brandplatze erschienen. Es wird vermuthet, dass der Nrand gelegt worden ist. — (Havarierte Cigarren.) Bei dem ver-herrenden Unwetter, von dem in der Nacht vom vorigen Samstag auf Sonntag Fiume heimgesucht wurde, ist, wie die «Äilancia» erfährt, in der dortigen Tabatfabrik eine Partie von 3'/.^ Millionen Virginia-Cigarren mehr minder beschädigt worden. Eine starke Abtheilung Fabrits-arwtermnen ist gegenwärtig mit der Sortieruna der havarierten Cigarren beschäftig!. — (Scharlach.) Wie uns aus Gurkfeld berichtet wird, ist in der Ortschaft Brege, Mrtvice und Dernovo der Ortsgemeinde Cirkle unter den Kindern der Scharlach epidemisch aufgetreten. Es liegen derzeit an dieser bösartigen Krankheit dreizehn Kinder darnieder, während ihr sechs bereits zum Opfer gefallen sind. — (Kneipp - Verein.) Wie verlautet, ist in Laibach ein Kneipp-Verein in Bildung begriffen. Der Verein stellt es sich zur Aufgabe, Pfarrer Kneipps Heilmethode in breiteren Schichten zu fördern und zu popularisieren. — (Gemeindewahl in Mottling.) Bei der Neuwahl des Gemeindevorstandes der Ortsgemcinde Mottling wnrdeu gewählt, und zwar: die Herren Ferdinand Saloker zum Gemeindevorsteher, Franz Gustin, Franz Iutras, Anton Prosenik und Karl Govanec zu Gemeinderäthen. — (Zum Tode ver urtheilt.) In Trieft wurde der Landmann Johann Starc, der seine Geliebte aus Rache, weil ihn dieselbe verlassen, auf dem Felde mit einer Sichel ermordet hatte, zum Tode verurtheilt. — (In Krainburg) fand gestern die Einweihung der restaurierten Stadtftfarrkirche in feierlicher Weife statt. Neueste Post. Driginal-Telegramme der „Laibacher Zettung". Wien, 9. October. Der Kaiser ist heute aus Gödiillü hier eingetroffen. Der Kaiser wird an einzelnen Festlichkeiten zu Ehren der deutschen Distanzreiter theilnehmen, den Besuch des Kaisers Wilhelm empfangen und mit demselben durch drei Tage jagen. Nach der Abreise Kaiser Wilhelms kehrt der Kaiser uach Gödüllö zurück, um dort vorläufig zu derbleiben. Wien, 9. October. Der Kaiser empfieng mittags den Prinzen Friedrich Leopold von Preußen und den Herzog Ernst Günther von Schleswig-Holstein. Die deutschen Distanzreiter wurden heute abends vom Kaiser in Gegenwart des Prinzen Friedrich Leopold und des Herzogs Günther sowie mehrerer Erzherzoge empfangen; der Kaiser sprach sämmtliche Officiere an und er« kündigte sich mit Interesse um die Details des Distanzrittes. Wien, 9. October. Das Pferd des Baron Neitzen-stein «Lippfpringe» ist nachmittags all Lungenentzündung verendet. Budapest, 8. October. (Heeresausschuss der ungarischen Delegation.) In einer längeren, vorwiegend die Verwendung der ungarischen Sprache in der Armee behandelnden Debatte betonte der Kriegsminister die Nothwendigkeit der absoluten Erhaltung der deutschen Dienstsprache in der gemeinsamen Armee, hob die äußerst humane Behandlung der Mannschaft seitens der Officiere hervor und betonte, dass die Misshandlungen, wie sie anderswo vorgekommen, in unserer Armee fremd find. Die Aufklärungen des Ministers wurden zur Kenntnis genommen. Der Beschlussantrag Szells. welcher rücksichtlich ungarischer Eingaben und Zuschriften die Beantwortung auch seitens der nicht ungarischen Militärbehörden in ungarischer Sprache verlangt, wurde angenommen. Der Kriegsminister erklärte, er acceptiere alles, was mit der gesetzlichen Basis im Einklänge stehe und durchführbar sei Bezüglich der Eiu-jährig-Freiwilligen wies der Minister nach, ein wie großes Gewicht die Kriegsverwaltung darauf lcge, dass bezüglich der Freiwilligen geläuterte, milde Anschauungen plahgreifen, dass man bei den Prüfungen mehr das Wesen als die Form beachte und dass insbesondere bezüglich der Prüfungssprache die weitestgehenden Erleichterungen verfügt werden. Budapest, 9. October. Von Mitternacht bis 6 Uhr abends sind 25 Erkrankungen und 9 Todesfälle, in der Ofner Varacke seit Mittag eiue Erkrankung und ein Todesfall an Cholera vorgekommen. Rom, 9. October. Die Agenzia Stefani meldet: Der Ministerrath beschloss, dem Könige die Auflösung der Kammer, die Festsetzung der Wahlen auf den titen November, der Stichwahlen auf deu 13. November, die Einberufung der Kammer auf den 23. November vor-zuschlagen. Der Ministerpräsident begibt sich morgen nach Monza, um mit dem Könige diesbezüglich zu conferieren. Marseille, 9. October. Heute wurden abermals einige verdächtige Todesfälle gemeldet. Wahrscheinlich handelt es sich um isolierte Todesfälle infolge Unvorsichtigkeit. Paris, 9. October. Die Nachricht vou der Einnahme von Abomey, der Hauptstadt des Königreiches Dahomey, wird stündlich erwartet. Oberst Do'dds erhielt die Instruction, die zu Menschenopfern dienenden Tempel und Paläste des Königs Vchanzin zu zerstören, um eiu bleibendes Scrafexempel zurückzulassen. Paris, 8. October. Ein Cyklon hat die Stadt Champagne schwer heimgesucht. Es ist in der Stadt, fast kein Haus unversehrt geblieben, und viele Personen wurden verwundet. In der Stadt Nimes sind der' Schaden und die Noth noch viel größer. In der W gebung dieser Stadt wurde die ganze Ernte vem°i. Petersburg, 9. October. Das Kaiserpaar uno kaiserliche Familie sind in Skiernewice eingetrosse'i^ Angekommene Fremde. Am 8, October. Hotel Stadt Wien. Naron Ritter, Groflindnstricllcr, V^ von Vest, Privatier, Oberlrain. — ssenz. 3'"''!' M,, Fritsch und Grün. Reisende; Engel ,md ^"nng". > Wien. — Ertel. Kfm.. Erfurt. - Mandl, Kim., V."""s s<»,„ Tschijl, Kfm, und Wintcrhalter, Reis., Graz. - 'v°"°'^pt< und Bogat. Privatier, Nrünn. — Iescnlo, l. »>"° ', H ^ mann, Przem»,5l. — Elstner. Reisender, W«M ^M. Mayer, Reis., Klagcnfurt. — Thaler. Reis., Lmz. ^ . ^ Kfm.: Lauric, Holzhäudler: Maudll-. Redacteur. ">,,^ Unger, Lehrerin. Blcibcrg. — Globocnik. l. t. 3« ", ' bury. — Knall. Budapest. — Hauff. Postmeister, M" ) ^ Holtl sslcfant. Liechtenecker, Hauptmann: Wüster. ^'^^ Kraus, Wien. — Müller. Kfm., Grosjlanischa. ^" ^,.' l>M> Professor. Trieft. - Dr. Gregorin. Advocat; Com, ^ teur und Podornit, Privatier, Trieft. - Dr.,,"'»" „^ Paßanic, Professor. Agwm. - Rosenaner. A"^M, Virant, Kauflte,. Rndolfswert. - Dr. Ulrich. Vezm" ^. Kirchberg. — Gabersek, Redacteur. Gdrz. — "İ ' sch unb diteur. Stein. — Voluila. Laibach, — -^et, >N""^bal, Goricar, Private. Praszberg. — Mahorcic und ^. ^. Advocaturs-Candibat, Scssana. ^ Hoccvar. P"""'", ^< train — Cajanet, Kfm.. Mistel. — Depanger. ^> > '^,. podistria. — Icnto s, Frau. Podgrad, — Dr. Ianez", Cllud. und von Kvajjay. Lieutenant, Pola. «martin. "" Hotel VairisHer Hof. Gruber nnd Grünwald, 2t. n" Elender und Preszelcr, Grohlaschitsch. «»„sfbean'l^ Hotel Tiidbahnhof. Gruber, Trieft. — Hamla. ^ Masthof Kaiser vou Oesterreich. Kuralt, K^m. Oore"A^ Fclbingcr. holzhändlcr, Reichina nig. — Vamc, Mitterdorf. ________^^--^ Verstorbene. ^ g. Den 7. October. Josef Habjnn, Arbeiters-Ah"'^ g Hirnhautentzündung. — Gregor KoSar. Schuhn"^ 'H^il, Karlstädterstrasze 1. Lnngentuberculose. — ; . ^ Schlossers'Tohn. 4 M., Triesterstraßc 3!>. Darnllatarr^ ^ ^„ Den 8. Octol> er. Aloisia Saunil, Bäcker^"")»' Polanadamm 4«, Darmlatarrh. . ^,ns.Iohl>> Den 9. October. Ciril Odlazet, Bahnbeamte" 1 M,. Dampfmühlgasse 17, Darmlatarrh. Im Spitale: z Lochl"'' Den 5. October. Johanna Pezdir. Maurers 5 M., Lebensschwiiche. UolKswirWaftllches. ,, Lllillllch, «. October. Auf dem heutigen Markte I ^h. schienen: 7 Wagen mit Getreide, 4 Wagen »lit Heu «' 15 Wagen und 2 Schiffe mit Holz. Dnrchschnitts-Preise. ^ Mlt,° Vlgz.° st 1r-^> ll- > ll, fl. , lr, -^75^^ Weizen ftr. Heltolit. 6 12 ll!X« Butter pr. Kilo . - g ^ Korn . 5 22 5,z.W Eier pr. Stück .> g^ Gerste . 3,W 3 W Milch pr. Mer - ' ^ ß4 ^ Hafer . 2>b2 2 73 Rindfleisch pr. K"" ^. ß<) ^ ^ Halbfrucht . —,------------Kalbfleisch ' ^56^ Heiden » 5,77 t> 27 Schweinefleisch ' ,gg^ Hirse » 4 «7 4 78 Schöpsenfleisch' 40^ Kulnruz » 4^5(1 4 »0 Hiihnbel pr. St'M ^ ,? -^ Erdäpfel 100 Kilo 2 70-------Tauben ' 2 0b ^ Linseil pr. Meterctr. l 1-------Heu pr. M.-Ctr. . ^ g? ^ Erbsen » 1U-------Stroh ' ' ' ^ Fisolen . 8- " H°l«' h°"Z«s5r ?50^ Rindsschmalz Kilo -92—>— Klafter ,^^-Schweineschmalz. 68-------^ weiches. ' ^s4 Speck, frisch . 56-------Wein.roth.M^'t. ^^ — geräuchert » i>4-------— weiher^^^^-- Lottozichungcn vom 8. October. Wien: 5 73 52 28 69. Graz: 78 44 24 8i63^^ " 7U.Mg?"?M3i^'8^ "NO.schwach b""heitclM>" 8. 2.N. 7320 182 SW, mähia. tye " M U »Ab. 732 0^13 - 4^ SW-schwach^ - ^iß^l 5'' 7U.Mg. ?33"7 10-2 windstill z' ^ M i>. 2.N. 733-0 16-6 SW. schwach n 8. vormittags Regen, tagsüber >vcn),'0^ abends Wetterleuchten in Südost. - Am -1- " ab'^^.i^ Nebel, tagsüber Regen, Wollen nnd Sonnen,"' cht.^,,,,^ nachmittags Regenbogen. Aufheiterung: llarc ^' i4 ° ^1» TageSmittrl der Temperatur an den bc,den ^"» ^, „M 12 4», beziehungsweise um 2 2° über uno ^^^ Normale. ^^^-^^^^ Verantwortlicher Redacteur: 3-^"^--^ (Eingesendet.) ^lel""^ vtolar Kaulal an die Vuchhandluns ' ^ Infolge eines aus Braunan in arzte Doctor Mazanec an n.ich gelangte" ^"'je,,c!tt Hs ht «^ mir, Sie aufmcrlsam z» inachen auf die von ' ^ sMe ^s ansgegebene Broschüre .Die Cholera». "", H^ ^^ Schlnsse seines Briefes: «Ich hal'c das Vu")^ ^ss ^ Meilschen geschrieben nnd möchte auch wunscy^ ^ M^j) bereits in hohen Kreisen Anllang gesunden licher werde, sich dasselbe anzuschaffen» ^^Ztitung «r. 231. 2005 lO.Dstobll 1W2 Course an der Wiener Börse vom 8. October 1892. ^dem offcieun , 115 - n«2.. b!° «°^ren!« 4°/ b ^ U"ere,,,c 5°/ ' - - 11» »5 112 55 Veld Ware Grundtnll..Gbligllllon»n (für NX» fi. «M.), 5"/„ galizlsche...... 105' INK 3v K"/„ mährische...... — — —'— 5°/„ Krai» und Küstenland . . — — — — 5°/^ niederüsterreichlsche . . . 1N9 75 —'— ü«/„ slclrischr...... —'- —'- k"/n lroatische und slavonische . 106 108 — !>"/„ <>rbs>,bürgischs ....-------- —' — k"/n TclNs"/„ uüganlchc...... 94 l5 Ub'lt, Andtle äffenll. Anlehen Donau.l«cz.°Lo!e 5"/^ llX) fi, . 123 - ,23 0" Klo. «lnleide 1878 , . 10«- - IM'l^ «nlehen der Stadt Vürz , . 109 — !1<> — «nlebe:, b. Sladtgemelübe Wien n»5 - il«! - Präm,.V!nI, d, E< 'btssf», Wien I«« f.« ,N2 - Bü>!e!!bau «nlehl vcrlo«, 5°/„ 9l»'5<>------ Mndblltst (für ,na st.), Vl>dem-r, Mg, «st. 4°/o V. , l1<<-. l,N - bto. dto. 4>/,»„. . lOo »l» . b<0. 4°„ . , . 96 »5 9N75 bto. PrHm.^Gchulbrerschl. 3°/° il^ ü'i >1L li< Oeft. Hvpothelenbanl wj. bO°/, »» «0 99'?0 0>'s«'ung. Van! verl. 4'/,°/» - lM ?5 - - - detto » 4»/„ . 9l» 70 100 20 belli) .^)jähr. » 4«/, . . »9 7« ll>0 »n Pliolilälv'ybligaNonen «ür l. l88l 3W fl. S. 4'///n . —'— — — Velb War» 0rst,rr Nordwrsibaun . . . ,06'N>, 107 80 Etaatsbnhn ...... l8» /!, — — Eildbahn l». »"/^..... l48/z l!^0b!t » K k«/>..... ,j!^ V» 1«!< 7« Ung, «el v Vllhn..... l<>« »z l<>» ^s, Divers» z«ft (per Stück). Credits? w<> fi...... ll»»t><> l9i ü' lllarl, ^ojc 4« sl...... 5» 5« 5.4 «> 4"/s> Dona» Dampflch. IM» si. . fl, 22— e»ü>' Ofenrr Lose 4« fl..... 5! 5'< 6b t>< Plllssy'Lolr 4« fi...... 33 ü<> 54 !. v , l0 fi. ,? - 'V 5» Nudolpl, Loss l0 si..... »^ — L» — »alm Loft 4« st...... bie»Ü 63 25 Tt, Grnoie Losc 40 st, . . . «3— 64-- WnlbNcin Lu!<- 20 st..... 88'-- —'— Wind 6l -Vew.»Kch. b. 3"/„PrHm.-Schuld. V,r1chr. der »obencrebitanNlll» «i'ül, »» — Hank-Arti»« lper Tti!<5). Aualo 0s>, Vanl LO<)fl,nn<>/<,ri>i,l, Wirner, lNN fi. . l<. Vdcr.°?lnsl, üs«,, »uo fi, E. 40»/^ »f8 - 3«^ — Hrdt. Nnft. f, Hand, u,G, i««fl. »><»— 31^^'^ Irebilbanl, Nllff, ung., »ttO fi. . »t^ü — 85ß 5" Depositenbank, NN«.. «W fl, . »0« — »07'- - !t»comp!e°Vt!.. i!idr»f!., 5W fl. «L5— «28 — Vlro-u.«assent,.. Witn»200fi, «lk »I»' fld Ware Hypothelenb., »ft,2(X!fl -5°/»«, 7« ?!> 77- Lsndfibanl, öst, ülX) fl, . . . «lti! W 22» 9» Osstsri.-ung, Vanl «X' «,. . . 8»c - W«. - Unionbanl 2<»0 fl...... »4i - 2!l 5N lttsrllchrsbanl, «Mg,. 140 . . ,»» 5« l«z — Actit« von Zranopsrt» Knl»rn»hmung«n (per Etiick). «lbrecht-Vahn 200 fl, Silber . 9» — 94 — «Ifülb-sswmcm, Vcchn MX, fl. E. LOo -. 20l - iUöym. Nordblchn l50 fi. . . 182 — 18» - » Wsstlilltin »00 fi. . . »3« — »3« — »ulchtlebrab« ltis. «X) fi. «M. i'i7^. lo?5 dto, lltt. ll.) «00 fi. . 445'ü'! 44/75 Donau»»llmpftchisssahrt < Ve<., oesterr. 5UU fl. CM. . . . 3»» - 38l — DraU'V«. (V'l>b.'Z.)»00fi, T. 199-55 »00 ?b Dul.Vobenb.°00fl, CM. »»uc »8l" Val. «arl'L»bw.Ä,2«>ft, «W. L«ü !»« »zc>?b L»i>b.»«lzrrno». > Iassy ° Visen' s »hn«»eltMch. »«> fi. S. . . »44 - »44 l.« ,yb,0st.>«ng.,Irlestb0Nfi.I«N. «i>> — «iS >- Oester:. Norbweftb »NO fi. V 5,> »»f.- - Pra«-T>uler!tlsenb, lbo fi, Till». « i>!'> j «ü !.n Vtaatleistübahn 200 fl. Silber 288 75! 289 2i Slibbahn 200 fl, Silber . . 9?-— 97 ^« Lttb°Nordb.Berb,V.2»0fi.fi,e.». «SS— »3l'-» neue Nr., Priorltüt». «lcrien 100 fl...... 9<» - 94- Nng.-gllliz. Eilend. »00 ft. Tllbtr 199 ü,i ^l00 - »eld ware Ung. Norbostbahn 20« fi, Silber <9?-. <»7in Ung,Weftl,,(Uaab Vra5)2l»<»fi,E. «99 »l^> ,99 ?k Industli«»Hrli,n sper Stück). «augel., Mg. Oe«,, lOy fl, - '"'" 1"«'-^ EgUbier Eisen und Stahl-Inb. in Wien loo fl...... /l»b(< »l — Eisenbahnw.-lieiha,, erste, 80 fi. vl— V3 — « z»9tt Londm! Ilb/bll» — Pari» . ! ««.^ 4? l.5 Daluten. ! Dncatn,........ k-«9 57, 2oz>ranc««GtÜ 9^8, Deiltscke Neichsbanlnoien . . 58 8i» z« l»c> Pllpl« N. l !i<> Itulienilche Vaüfiloten (wl» L.)! ——i____ ^^Iwter inLnilmch. ^""lilchr ^^ Boccaccio. und 3i. G»,. Ul drei Acte» von 5. Zcll ^"". - M»sil von Supp" ^3».'n ?v '—^^-------- ^itnt» '"stag, t>.'n ^. October Tas ^ ^'"" erstenmale: ?iovi«e5 kommen2111" ~lide«ten Aus-b°fgt. MeParaCpenn u»d alle vorkom-i v Lacer • aufs sorgfältigste be- '<&•«LL!> v?" Bedachungen H^'v?1''"'- °hPaPPe mi' *0S«i »"'6«, üCU|,r aS'eiS lcii^ Sf'-*^1"«'«'** T01? "l«)«iren| Hotelvei'kaus. Das im beKton I^etriebe stehende „Hotel Europa" (erstes Hotel) in Pola ist wogen Familienrücksichten aus freier Hand — unier sehr günstigen Zalilungsbeilingnissen — sofort zu verkaufen. Zuschriften an Frau GorltBohnlgg, Hdtelierln. (4593) 3—1 Desinfections-Apparate aller Art, neuester Construction, liefert Actiengesellschaft für Wasserleitungen, Gas- und Heizungsanlagen. Wien I, Sohwarzenbergitrasse 6. (4513) 3-3 (4366) 3—3 Sl. 6736. Oklic. Ker ni bilo k prvi na dan 16ega seplembra 1892 doloèeni izvršilni dražbi Ivanki Hrovat h Krope St. 68 laslnih zemljišè vložne štev. 277, 278 in 279 kataslralne obèine Kropa no-benega kupca, se bode druga na dan 14. o k t o b r a 18 9 2. 1. doloècna izvršilna dražba vršila. C. kr. okrajno sodišèe v RflBovljici dne 17. septembra 1892.________ (4500) 3—2 St.. 4259. Razglas. Na prošnjo Katarine Florjan .se s tusodnim odlokom z dne 28. janu-varja 1891, žtev. 501, vže dovoljena, a pol em s pravico ponovitve ustav-ljena izvršilna prodaja Hernardu Knetu lastnega zeinljišèa vložni St. 20 in 21 kataslralne obèine Pšala radi lerjatve 119 gold. 98 kr. s pr. vnoviè doloèi na dneva 3 1. okl obra in 5. decembra 1892. 1., vaelej od 11. do 12 ure dopoldne pri tem Kodišèi s poprejšnjim doslavkom. C. kr. okrajno sodisèe v Kranji dne 24. avgusta 1892. (4491) 3—3 Nr. 20.874. Kundmachung. Vom k. k. städt.-dclcg. Bezirksgerichte in Laibach wird kundgemacht: Ueber die Klage der Apollonia Akcr-jane, Grundbcsitzcrin von Udmat Nr. 16, gegen Andreas Inglic (noin. dessen Erben nnd Rechtsnachfolger), nnbetannten N„f-entHaltes, cle pr»6.^. 14 September 1892, Zahl 20.874, wegen Anerkennung des Eigenthnmsrechtes infolge Ersitznng nnd Gestattung der Eigenthnmseinverleibung bei der Realität Einlage Zahl 209 der Catastralgemeinde Stefansdorf wnrde für die Geklagten Iofef Korbar von Dobrnjne znm Curator aci a^ium bestellt, demselben der Klagsbescheid vom 15. September 1892, Z. 20.874, behändigt und zur fumma-rifchen Verhandlung dieser Streitsache die Tagsatzung ans den 18. October 1892, 9 Uhr vormittags, hicrgcrichts angeordnet. Laibach am 15. September 1892. (4490) 3—3 Nr. 21.009. Betauutmachung. Vom k. k. stä'dt.-delcg. Bezirksgerichte in Laibach wird bekannt gemacht, dass über die Klage der k. k. Finanzprocuratur für Krain (in gesetzlicher Vertretung der Filialkirche St. Nikolaus bei Äi'sovik) gegen Josef Anzic, respective dessen unbekannte Erben und Rechtsnachfolger, wegen Ersttzuug der Realität Grundbuchs - Eiulagc Z. 443 der Catastral-gemeinde Karlstädtervorstadt 6s iii-ll««. 15. September 1892, Z. 21.009, Herr Dr. v. Schöppl, Advocat in Laibach, dein Geklagten zum Curator »6 uc>lum bestellt wurde uud dass zur summarlscheu Verhandlung dieser Streitsache d,e Tag-satzuug auf den 2 1. October 1892, vormittags 9 Uhr, Hiergerichts angeordnet worden Laibach am 16. September 1892. Ein Commis mit guten Referenzen wird aufgenommen in der Gernischtwaren-Handlung des Robert Stenovltz in Trlfall. Sulclie vom Lande haben den Vorzug. (4559) 3—2 Bei Karl Till Spitalgasse 10 Grosses Lager aller (4106) 21 Ileiita nach Vorschrift der Herren Lehrer und Professoren. ^^s Die ^^^k ^^^T echten ^^^^k ^^^s amerikanische» ^^^fcv ^T Pflanzen-Fasern- ^rj L Mieder J Qv'bi'echeii nle*nl H die Form ist ladello». H ¦ Hausmieder . . fl.1 40 I r" Stefanie-Fa$on » 2 60 \ ^l allein zu haben bei ^k I ^^^^ Laibach. ^^W ^^^^^ Versandt nacb j^^^s ^^^ übeiall /^T (1016) 48—82 (4419) 3—2 Öl. 6563. Oklic. Hlaznemu Janezu Znidarftièu (po njegovem skrbniku FJorijanu Zm-darftièu iz Bloèi^ oba neznano kje v Ameriki, se na/nanj«, da je vložil proti njemu Franc Martjnßiö i« Vrh-ipypr-i lo^bo de praes. 20. septembra H92 A3, rU placila 243 gold. 20 kr H pr., vsled kafere «e je rok v skrajftano razpravo odredil na dan 2 7. ok to bra 1892. 1. ob 9. uri dopoldne pri tem »odisèi in toženemu poslavil skrbnikom na tin (iregor Lah v Loži, dosiavši mu tozbo, s kaierim se bo slvar razprav-Ijala in potem sodila, ako Florijan Žnidaršiè sain ne pride ali dru/ega pooblašèenca ne poAlje. C. kr. okrajno sodi&èe v Lofci dne 21.Reptcrabra 1B92.