^ ?« Mittwoch den 27. Juni 1877. IVI. Jahrgang Die Marburger Seitung" erscheint jeden Sonntag, Mittwoch und Kreitag. Preise — für Marburg: ganzjährig ö fl., halbjährig L fl., vierteljährig 1 fl. b0 kr^ siir Sustelluna in« Hau» monatlich 10 kr. — mit Postversendnng: ganzjährig 6 fl., halbjährig 4 fl., vierteljährig 2 fl. JnsertionSgebühr 8 kr. pr. Zeile. Ktlucrrcform und Slaalstiniiahmt. * In der Staatswirthschast Oesterreichs herrscht das reine Staatökassa-Sl)stem und soll desHall) die Steuerrejorm durchgeführt werden, um dem Staate eine Mehreinuahme zu sichern. Diese Frage erschien dem NesormauSschusse des Abgeordnetenhauses so wichtig, daß er die Berichterstattung über dieselbe dem Adgecrdile-len Menger udertrug. Menger deilkt sehr kühl über die Ergebnisse der Steuerreform. Was die Personal-Einkommeni'teuer betriff», so verlangt er wenigstens die Statuirung der ohnel)in nicht allzu bedeutendell Nachlässe an den Ertragssteuern, „deren Höhe wohl in ganz lLnropa in kcinem Staate übertroffen wird" und sügt ganz treffend hinzu: „In Ländern, wo der Steuersatz der Ertragssteuern ein niedriger ist, mag mmi bei Einführung einer Personal-Einkom» mensteuer auf namhafte Resultate, der Wcihr-lieit sich nähernde Einschätzungen hoffen, in Oesterreich dagegen würde die Neulielastung mit einer Personal-Einkommensteuer ohne Nachlaß an den hohen Ertragssteuern aller Wahrscheinlichkeit nach das bekannte Wort bestätigen, daß in Steuersachen bei schon hoch gespannten Steuern 2 mal 2 nicht gleich 4, sondern gleich I sei." Um nun zu dem wahrscheinlichen finanziellen Ergebniß der Gesammt-Nesorin zu gelangen, erscheint es nötl)ig, im Vergleiche zu den gegenwärtigen Lteuer-Erträgnissen einerseits die Mindereinnahme zu berechnen, welche ans den Nachlässen bei den alten Stenern sich ergeben dürste, andererseits die Summe, um welche der Ertrag der neuen Personal-Einkoin» mensteuer jene gesatnmte Mindereiunahme überragt. Diese Differenz wird sodann den Gewinn darstellen, welchen der Staatsschatz ans der Reform z»i ziehen hoffen darf. Die (Ärnndstener soll im Jahre 1877 36,700.000 fl. abwerfen. Hier soll eine Ermäßigung »ln» I0u/„, d. i. um 3,t)70.0l)0 fl., eintreten. Was die lAebändesteuer betrisst, so dürfte nach den Beschlüffen des Ausschuffes sich bei der Hauszinssteuer ein Zuwachs von 1,707.04^ fl, gleichzeitig jedoch aus andern Posten ein Abfall von l,429.86tj fl., daher eil,e schließliche Mehreinnahme von 277.000 fl. ergebei». Anders stellt sich das Ergebnis bei der Hallsklaffensteuer. Hier dürfte sich nach den Auöschuß-Befchlüffen ein Abfall von 943.000 fl. zeigen. Dabei muß jedoch noch der muthmaß-liche Mehr-Ertrag aus der Ausdehnnng diefer Steuer auf Tirol und Vorarlberg in Rechnung gebracht werden. Der Berichterstatter erhofft hieraus die Hälfte des Ertrages, wie ihn die Steiermark bietet, und berechnet ihn mit 522850 fl. in der Theorie, für die Praxis jedoch während der ersten zehn Jahre mit 350.000 fl. Zieht man von den obigen 943.000 fl. Minder-Ertrag diese Mehr . Einnahine von 35.000 fl.. dann den auS der Hausziussteuer resttltirenden Mehr-Ertrag von 277.000 fl. ab, so ergibt sich als schließlicher Abfall bei der gesamnlten (Äebändesteuer eine Snnime von 656.000 fl. Die Erwerbsteuer würde l»ach Menger's Berechnung eilten Zuwachs von 35.000 fl. liefern, während in dem Ertrage der Nenten-stelier jzar keine Aendt.'rung in Aussicht stünde. Bezüglich der alten Einkomniensteuer er-gebeil sich folgende Ausfälle: Von der Einkontmensteuer erster Klasse: 1. Die Einkotnmensteuer von den der Erwerb- steuer nilterliegenden Erwerbsgattungen, die nicht Aktiengesellschaften oder sonstige zur öffentlichen Rechnnngslegung verpflichtete Unterneh-mnngen sind, im Betrage von 3,665.000 fl.; 2. vom '^erg- und Hüttenbetriebe mit 874.000 fl; vom Gewinne der Pächter aus Pachtungen mit 357.000 fl. Von der Einkontmensteuer zweiter Klaffe: 1. die Einkoinmeusteuer von den fixen Bezügen der Staatsbediensteten im Betrage von l,l38 000 fl; 2. von soitstigen Dienstes- und Lohnbezügen mit 889 000 fl.; 3. von selbständigen Beschäftigungen, einschließlich der Tabakverleger und Trofikanten. der Steinpel-marken - Verschleißer, Lotto' Kollektanten, Post-lneister, Privat'Agenten zc. mit 103.000 fl.; 4. von« Einkommen der Pfründen, Klosterge-meinden, geistlichen Orden, dann aus Versor-gttngs- und Lebensversicherungs-Anstalten mit 4000 fl. Von der Einkominensteuer dritter Klasse. v0ti Kapitalzinsen diverser Art 511.000 fl., also znsammen ein Abfall von 7,541.000 fl. Den Ausfall bei den Steuern der Aktiengesellschaften und der zur öffentlichen Rechnungslegung verpflichteten Erwerbs-Unternehmungen berechnet Menger auf 409.000 st. Alle diese Posten zufannnengenommen ergeben einen Minder-Ertrag von 11,901.000 fl., welchem die Mehr-Einnal^ine aus der Personal-Einkotnmenstener entgegensteht. Wie hoch sich dieser Eingang darstellen werde, ist nur schwer vorauszusagen. Als Kontingentirungssumme sür die Personal Einkommensteuer hatte die Negierung !5 Millionen angenoinmen. Zuinal mit Rücksicht auf die vielen beweglichen Elemente, welche der Personal - Einkommensteuer unterzogen werden A e lt i t t e t o n. Ein Wort zur Mkitrn Auflagt vsn Krthms Thitlltbk«. „Eine allgemeine Kulide des Thierreichs" bezeichnet der Titel dies Werk, uild waruin eS „Tt)ierlebell" heißt, erklärt der Prospekt nnt dei» schlichten Worten: „Weil es lucht im Sche-nmtismus der Wissenschaft, soitdern in seinem Verhalten zun» Natltrleben das Thier betrachtet. Nicht auf dem Sektioustisch des Anatomen, ni(l.t in Messungen an Skeletten und Präpa. raten sucht unser Buch die Kenntniß des Thieres, sondern es solgt ihtn zu feiner Heinlstätte, wo es sein Familien- und Äesellschaftsleben, feine Fnhigkeitei» und Sitten, feine Charakter- und Geisteseigellfchaftetl, geiuig, sein (Äebarell und Wescn iil der Freiheit beobachtet und ihnl die Stelle in der Kette der Schöpsungsglieder nachweist, die ihnl itn Lichte einer kosmischen Auffassung gebührt", und das Interesse, welches das Werk beansprucht, leitet er aus de,n Unl-stande her, daß „iloch kein Zeitraum wohl so fruchtbar im Erforschen des Thierlebens gewesen ist, als das vergangene Jahrzehnt. Be« fruchtend hat diese Thätigkeit der Wissenschaft auch auf deit BildungSdrang des Publikums gewirkt. Die Annäheruitg des Menscheii an die ihtn nächstverwandten Gebilde der Schöpfung, an das Werden iind Leben derThiere. hat ihn erst belehrt, daß dieser Kreis von Lebewesen sein eigenes Lel'en mit einschließt, nnd erst niit dem Eindringen iil diesen Kreis ist Licht über die Rälhfel der eigenen Herkunst verbreitet worden, welche eili starres Dogina fo lange INI Duiikel gehalteii hat." Was aber das Werk in der deutscheii Literatur bedeutet, darüber hat sich ein hochstehender Maiin der Wissenschaft ^Dr. von Mareiizeller in feinein Bericht aii die Zool.-^.!s in alle Schichteii der Gebilbeleu, durchbrach die (^^renzen der Heiinat. deii Nainen des Verfassers aiif be>i Fliigeln deS .Nuhnies dahintragend, und erwarb sich in einer verhältnißmäßig kurzen Zeit das Bürgerrecht in den Sprachen fast aller Kulturstaaten. Diese Paline des Erfolges, diefen Ehrenkranz sehen »vir dein Werte aus« geprägt durch die ,Zweite Auflage'. — Für die Hebung des naturwissenschaftlichen Geistes und Beivußtseins hat Brehnis Werk unendlich viel geleistet. Ein tiefes Bsdürfniß nach naturwissenschaftlichen Kenntnissen durchdringt die große Meiige der Gebildeteii, nnd diefes Bedürfniß benutzt stets eifrigst die Gelegeiiheit, wenit das WisseiiSwerthe in eine Forin gebracht wird, ivelche zugänglich ist. Brehins Werk aber war bahnbrechend sür jenes Verständiiiß uiid jene Theiliiahme, ivelche heute das große Publikitin der Löjuiig vou naturwissenschastliche»i Fragen, die voil dein gewohlilicheit Leben iveit abliegen, entgegenträgt. Es hat auf noch uiiivirthlichen Grnnd fruchtbare Erde hingetragen, ein ge-fniides Korn hineingelegt, rutiig die Entwick-lniig abgeivartet und steht heute vor uns iil dein glänzenden Reichthuine einer glücklicheir Eriite. Allerdings war der Verfasser, wie felten Eiiter, dazu berufetl, aus einetn Gebiete ztt ivirken, das von vornherein des allgenteineit Interesses sicher ivar, nninlich dein der Lebens» künde der Thiere. Aitfgewachieii il» der vortrefflichen Schule föiires Vaters, des aitSge-zeiujneteit Beobachters der Vogelwelt, faiid er auf iviederholten Reifen nnd Erpeditionen, ivelche sich über 00 Breitegrade ausdehnten. Gelegen» heit immer neue Gruppen von Thieren in den Kreis seiner Studien zu ziehen Zu diesen günstigen äußeren Bedingungen gesellen sich jedoch sollen, muß jedoch vor Allem hier ein wenngleich mähiger Perzentsatz für uneintreibdare Steuerbeträge abgezogen werden. Die Annahme von 1^/, Prozent mit 200.000 fl. dttrfte eher zu optimistisch als zu pesiimistisch genannt werden. Ebenso muß aus die Kosten der Veranlagung, der großen Anzahl der Kommissionen u. s. w. ein namhaster. Betrag gerechnet wer^ den. Derselbe dürfte nach den in ai^dern Ländern gemachten Erfahrungeil mit 500.000 st. eher zu niedrig als zu hoch angenommen sein. (Die Regierung nahm bei der defillitiven Steuer-Reform 840.000 fl. an.) Demgemäß würde die Personal-Eiilkommen-steuer als Reinertrag etwa 14,300.000 st. einbringen. Da diesem Betrage Nachlässe im Ge-sammtbetrage von 11,900.000 st entgegenstehen, so dürften sich als muthmaßliche Mehr-Einnahmen aus der Reform der direkten Steuern die Summe von 2,400.000 st. herausstellen, also eine Erhöhung des Betrages, wie ihn die gegenwärtigen Steuern liesern (87,795.000 st.) um etwa 2^/s Perzent. Das ist allerdings ziemlich wenig. Menger stellt noch eine Untersuchung über die Größe des Einkommens in Oesterreich an, soweit es der neuen Einkomniensteuer unter-morsen sein wird. Die Regierung berechnete das Einkommen aus Grund und Bodeil mit 282,800.000 st.. auS Gebäuden 138.976.v00 st., aus Kapitalbesitz, und zwar: 1. aus dem asioci-irten Kapital mit 111,943.000 st. und 2. aus sonstigem Kapitalbesitz mit 16,053.000 st, au» Handel und Gewerben, und zwar 1. aus dey selbständigen Gewerben mit 158,483.000 st. und 2. aus stehenden Bezügen mit 59,628.000 st., somit im Ganzen mit 767,883.000 st., woraus eine direkte Steuer von 87,439.280 st. das ist 114 Perzent des Einkommens gezahlt werden. Der Reserent hat aber Gründe gesunden, um mehrere dieser Posten höher anzusehen und schlägt das gesammte Brutto Einkommen auf 998 Millionen im Jahre und das Netto-Ein-kommen auf 735 7 Millionen Gulden au, welches jedoch, wie der Referent meint, durch Ausdeckung bisher unbekannt gebliebener Einkommen um 10 Perz., auf etwa 809 MMionen Gulden, sich erhöhen dürfte. Zur.geschichte des Tages. Die ernste Wendung, welche nun die Orientfrage für O e st e r r e i ch - U n-aarn genommen, zeigt wieder augenscheinlich, I n^ch hervorragende innere. Brehm besitzt nicht nur em außerordentlich seines Beobachtungstalent, er hat auch im hohen Grade die Gabe, das, was er gesehen, wiederzugeben. Wie er ein Meister des Wortes ist und seine Zuhörer mit der Erzählung des Selbsterlebten zu fesseln versteht, findet auch seine Feder den Weg zu dem Herzen und dem Kopfe des Lesers. Gestühl aus reiche Erfahrungen, weiß er in den Beobachtungen Anderer Spreu von Weizen zu sondern; wahr und treu, ohne hausbacken zu sein und trocken, bleibt er srei von angekränkelter Sentimentalität und wirkt mit der Poesie der Natürlichkeit, welche in dem Stoffe felbst Uegt. Seine Schilderungen stießen leicht dahin, eigen» thümlich anregend durch ihre Unmittelliarkeit und die völlige Hingabe an die Sache. Wir begrüßen sie in der neuen Austage wie einen alten trauten Bekannten; allein dieser steht kräftiger vor uns, gereist in den während seines neuen Lebenslauses gesammelten Erfah» rungen, gestählt nach innen, glänzender nach außen. Da« Werk ist eben um 13 Jahre jünger, und das bedeutet bei der Rührigkeit, welche auf naturwifsenschastlichem Gebiete imnier mehr Platz griff, sehr viel. Die zahlreichen Forschungs-rriftn, das sich namentlich in Deutschland leb-hast entwickelnde Thiergartenwesen — der Verfasser leitete selbst durch lange Jahre den Thier- wie unvollkommen noch unsere politischen Zu' stände sind. Haben wir, haben unsere Vertreter auch nur eine bestimmte Kenntniß? Eine Sache, in der es auf Tod und Leben gehen soll, wird ohne uns entschieden! Wo wir allein thaten müssen, dürsen wir nicht einmal mitrathen! Und die Verfassung gestattet diesl Dle Kriegsbereitschaft Oester-r e i ch - l1 n g a r u s wird von Manchem im russe.iseindlichen Sinne gedeutet. Da sich diese Bereitschaft aber nur auf zwei "Arineekorps beschränkt, während Rußland seine ganze Wehrmacht ausgeboten und aus rumänisch-türkischem Boden allein acht Armeekorps stehen, so niuß jene Deutung wokil eine irrige sein. Die geheime Regierungspolitik verschuldet auch die Unklarheit der Volksmeinnilg. In Frankreich arbeiien die Faustprä-sekten mit Hochdruck, nn» die Wahlen ini Sinne der Staatsstreich-Regierung vorzubereiten. Die meiste Thätigkeit gilt jetzt der republikanischen Presse nach dem Erfahrungssatze: nur ein mundtodtes Volk kann handlahm und rechtlos gemacht werden. Die Bewegung der Griechen in Thessalien ist schon so mächtig geworden, daß sich die Pforte beunruhigt fiihlt. Die Aufständischen schaaren sich im Süden des Landes, was ihnen die Verbindnng niit den» .Königreich erleichtert; sie zählen bereits drei tansend Känlpfer, sind gut bewaffnet, gnt geführt ulld haben die NegierungStrllppen schon in mehreren Gefechten zurückgeschlagen. Vernlischte Zlachrichten. (N a h r u n g s m i t t e l-P o l i z e i. K n n st-butter.) Dle „Newyorker Handelszeitung" berichtet: „Räch eritem Gesetze, welches beide Häuser der Legislatur des Staates Newyork passilt hat, muß alle künstliche Butter, die in den Handel kommt, ttnt.„Oleomargrin" bezeich» net sein. Die Tonne, das Fäßchen, die Kiste oder das Gebinde, worin derartige Butter znm Verkauf gebracht wird, muß deutlich und dauerhaft mit dem Stempel oder der Brandmarke „Oleomargrin" ausgestattet sein. Beim Verkauf in kleineren Quantitäten muß der Händler dem Käufer mit der Waare einen mit dem Worte „Oleomargrin" befchriebenen oder bedruckten Zettel geben. Wenn dies nicht geschieht, ist der Verkauf dieser Waare gesetzwidrig und kann keine Schuld sür dieselbe gerichtlich eingetrieben werden. Wer wissentlich solche Butter zum Verkauf hält, ohne obige Bestimmungen zu erfüllen, garten in Hamburg und das Aquarium in Berlin — waren auf Inhalt und Gehalt des Werkes von großem Einslnsse. Aeltere Beob» achtungen sanden ihre Berichtigung oder Ergänzung, zahlreiche neue traten hlnzu. so daß der llmfang des bis jetzt vorliegenden ersten Bandes im Vergleiche mit der ersten Austage um 2lt) Seiten anwuchs. Zudem »vliiden überall die Fortschritte der Wissenschasl ii» Hinsicht aus den allgemeinen Bau und die systematische Stellung der Thiere berücksichtigt. Nicht genug rühmend können die Illustrationen hervorgehoben werden. Als die erste Austage erschien, wurdeu die Abbildungen als mustergillig hingestellt; vergleicht man aber jene mit den gegenwärtigen, so muß man über den ungeheueren Fortschritt nicht l»ur in der Herstellung der Originale, sondern auch der technischen AuS-sührung der Holzschnitte staunen. Die von Seiten des ^bibliographischen Institutes in dieser Hinsicht nothwendig gebrachten Opser verdienen die vollste Anerkeniiung. Es berührt sehr an-genehlu, welch hervorragender Platz sowohl von Seite des Verfassers als des Verlegers der Person der betheiligteii Künstler, in erster Liilie dem trefflichen Gustav Mützel iii Berlin eingeräumt wird, der uns selbst einen kurzen Abriß seiner Thäligkeit vorlegt. Wir erhalten dadurch einen Einblick in die namenlose Mühe, lebende verfällt sür jeden einzelnen Nebertretungsfall in 100 Dollars Geldbuße nebst Gerichtskoften. In derartigen Fällen foll der Distritts-Anwalt im Namen des Volkes die Klage gegen den Ueber-treter anhängig machen; die Hälfte soll demjenigen zusallen, der die Uebertretung angezeigt hat, die andere Hälfte der Armenkaffe des be-treffeliden County. Der Nachweis, daß Jemand solche künstliche Butter angeboten oder vertauft hat, ohne die obigen Bestimmungen zu beachten, soll als indirekter Beweis gelten, daß er die Art der angebotenen oder verkauften Waare gekannt und von der fehleiiden Mnrkirling oder Stempelung gewußt habe." (Z u r Kr ie gs be r eit s ch a ft.) Null« mehr werden auch die VorspannSleistungen sür Militärzwecke geregelt und die Einleitung derart getroffen, daß mit thunlichster Rücksicht-nah,lie aus die Lokalverhältnisse, im Kriegsfalle keine Verzögerung ili der Beistellung der Vorspann eintritt. Weiters wurden Vorkehruiigen getrossen. um iin Mobilisirungsfalle Militär-Transporthäufer so nahe als möglich an Eisenbahn-Zentralpunkten zu aktiviren und si,ld die diesfälligen Arbeiten so weit gedeihen, daß im Falle einer Verwicklung die Urlauber, Reservisten, Freiwillige, geheilt aus Spitälern Eitt-lasseile u. s. w. unverweilt ihrei» Truppenkörpern nachgesendet werden köniien. In militärischen Kreisen herrscht die vollste Zuversicht darüber, daß bei einer größeren Konzentrirung Alles in schönster Ordnung klappen wird — die Lehren von 18ö9 und 1866 sind ebAi nicht spnrlos an Oesterreich vorübergegangen — nur ein Punkt wird bezeichnet, wo wir allenfalls „sterblich sind" und dies ist das Verpflegswefen. Von Seite der leitenden Äellen geschieht alles nur Meiischenmögliche, um, im Falle es zuin AltSmarsche komnien sollte, den Truppei» genügende »tnd entsprechende Nahruug zukommei» zu lassen. Das auf neuer Basis aufgebaute österreichische VerpflegSwesen hat sich aber noch nicht bei uinsassenderen Mobilisirungen bewährt und bei den Manövern in Feldsberg geschah Vieles, was Vielen nicht behagen wollte. Für die Seelenspeise ist bei uns genügend gesorgt; an 700 römisch katholische und griechische Re-serve-Militärkuraten und Reserre-Militärprediger zweiter Klasse, gegen 100 protestantische Re-serve-Militärprediger uiid 1 Reserve-Feldrabbiner sind bereit, ihr Amt znr Stärkung und Ausrichtung der Seelen anzutreten. Für die Herbeischaffung der leiblichen Speisen, die im Kriege eine so hervorragende Nolle spielt, ist nicht so gnt gesorgt, da beispielsweise nur zirka 470 Thiere der verschiedensten Gruppen auszunehmen und ihre Charakteristik sestzuhalten ; drei Jahre Arbeit waren den Säugethieren gewidmet. Herr Gustav Mutzet hat das Verdienst in einer gro-ßeii Reihe von Abbildungen Porträts nach dein Lelieii vorgesührt, das Individuum und nicht die Species wiedergegeben zu haben. Zahlreiche Thierbilder erscheinen in dieser Auflage zum erstenmal, ein großer Theil der älteren wurde durch neu hergestellte ersetzt, nur lveiuge wurden unverändert beibehalten, so daß Text und Illustrationen den AilSspruch rechtsertigen: Ein neues Buch unter altem Titel. Nur einen Vor-iviirs habeii wir dem Verfasser zu machen: seine Behauptung, die Männer der strengen Wissenschaft würden in dein.volksthümlicheii' Buche lnanches Beachtenswerthe finden, ist viel zu bescheiden. Diejenigen allerdings, welche unter Zoologie nur die Entwickelungsgefchichte und Anatoiuie der Thiere einerseits oder die Systematik anderseits versteheii, werden in dem,Thier-lebeii' nichts Homogenes erblicken; die Kunde der Lebensäußerung der Thiere ist jedoch eine Wissenschaft, der sicherlich die gleiche Berechti-gnkfg einzliräumen ist, als irgend einem anderen Ziveige der von der Mode beherrschten Zoologie. Nur sie allein macht eine aiidere ZweigwisDii-schast möglich: die Thierpsy hologie. Für die erstere ist das Lrehni'sche Buch auch gegen- Reserve«VerpflegSbeamte i» den Listen geführt werden. An vorzüglichen Fleischhauern und Thierärzten für die Fleischregie ist in Oester^ reich kein Mangel, Bäcker aller Art gibt es zur Gentige ^ kurz, das Menschenmateriale märe da, Mehl, Korn, Fleisch ist in Hülle und Fülle zu haben — alle Bedingungen zn einer reichlichen, geregelten Armeeverpflegung sind geget)m. (Sicherheit in S i e b e»»d lt r g e n. Räuberischer Uebersall eines Dorfes.) Das „Siebenbürgisch-Deutsche Tagblatt" berichtet: „Wenn- ein an der Bahnlinie gelegenes Dorf, von einer bi» an die Zähne bewafsneten Räuberbande tlbersallen, die Sturmglocke läuten muß, wenn M und Jung der entsetzten Bevölkerung Nachts aus den Fenstern der Häuser springt, um im Walde eine schlitzende Zuflucht gegen das Wüthen verthierter Räuber zu suchen — so haben wir ein Äild der gegei»wärtigen SicherheitSzustände in Siedenbürgeu, in welchelu jahrzehntelang eine sast musterhafte Sicherheit des Ggenthumü und der Person herrschte. Heute, wo die Organisation der Gensdormerie zerstört, der kleine Mann durch die Besteuerung der Gewehre wehrlos gemacht, die Verwaltung das Objekt der unsinnigsten Erjparungen geworden — heute unter dem glorreichen Negimente TiSza'S ist das Alles geworden. Doch erzählen wir den Hergang. Unweit Blasendorf liegt an der Linie der vorinaligei» Uligarischen Ostbahn ul»d der nunmehrigei» östlichen Linie der ungarischen. Staatsdahnen das Dorf Langenthal. Hier rückt in der Stille der Nacht vom Dienstag auf Mittwoch (19.—L0. d. M.) eine Mann starke Nänberbande ein, geslchrt von Deanu, jenem berllchtigten Spießgesellen, der seit Jahr »md Tag Schandthat aus Schandthat häuft und für die Organe unserer vortrefflichen Verwaltung unnahl'ar ist. Die Bande ist vortrefflich bewaffnet ui»d militärisch organisirt; sie stellt Vorposten aus und marschirt mit einer Vorhut. Die Bande hatte es vornehmlich auf den reichen Juden Klarmann abgesehen, dessen Sohn — angeblich nnt einer Geldsendung von A0.00l) fl. — gerade am Vortage aus Her-maiulstadt zuni Besuch gekommen war. Das Haus Klärmann's wurde von den Räuberli umstellt ; es eiltspann sich ein furchtbarer Kainpf, in welchem der alte Klärmann das Leben verlor'und der junge schwer verwundet wurde. Auch zwei oder drei jinechle Älärnlalu»'s erlitten Verivundungen oder sollen — einer andern Version zufolge — sogar getödtet worden sein. Das Dorf wird alarmirt, die Sturmglocke wird geläutet, die Bevölkerung ist zu schwach, wärtig der vollständigste Repräsentant, für die zweite reichste Fundgrube. In der That fand auch bereUs die ertte Auflage in allen jenen Schriften, welche sich nlit der vergleichende!» Psychologie des '^tenschen und der Thiere ab-geben, die ausgedehntene Verwerthung. Wlr hegen die sefte Ueberzeugung, daß auch diese zweite Auflage nicht alleiil die von dem Verfasser ge-gebene Bestimmung. ,ttach wie vor sich »n den gebildeten Familien einzubürgern und zu einenl Hausschatze im besten Sinne des Wortes zu werden', erreichen, sondern dem großen (Äanzeir der Mssellschast gleichen Vorschub leisten werde, wie die erste." Diesem Urtheil haben sich so hervorragende Glimmen angeschlossen, wie die berühmten Ent-deckuttgsrelsenden Hochstetler. Tschudr, Nohljs, Nachtigal, Schlagnitweit und der (Äeograph Pelermann, serner die großlen Naturforscher unserer Zeit, wie Leuclart. Darwin, Karl Vogt, Haeckel, Karus, Pagenslecher und viele andere. Wo aber jolche Majestäten sprechen, hieße es Eulen nach Athen tragen, wollten wir noch unser eigenes Lob hinzufügen. Wir bem«?rken nur, daß uns der erste Band vollständig vorliegt und prächtig eingebunden zum Preis von 15 Mark durch alle Buchhandlungell zu beziehen ist. G den trefflich bewaffneten Räubern Widerstand zu leisten, und flüchtet sich iil den Wald. !^tc,ch erfolgter Ausraubnng zog sich die Räuberl'ande wieder in ihr unerforschliches Dunkel zurück. Der lAutsbesitzer von Langenthal, Baron Szent-kereszti. ließ, als er den Mord,liebersall ersuhr, gleich seinen Viererzug anschirren, jagt nach Blasenvorf und telegraphirte nach Hermännstadt um schleunige Hilse. Doch die Funken verflogen ullverstanden in der Lust, deinl in dem, trotz seines regen Verkehrs und trotz seiner bedeu< tenden Militär-Garnison zun» Dorse degradirten Hermannstadt existirt ja kein Nachtdienst «lehr im Telegraphen-Amte. Denn man muß — sparen, nur sparen — natürlich am verkehrteii Ende, um auf der andern Seite die Steuergroschen der Bevi)lkerul»g mit vollen Händen zum Fenster hinauswerfen zu können. Wäre die famose Aushebung des Nachtdienstes nicht erfolgt, hätte gleich eine Kompagnie Soldaten nach dem an der Bahnlinie gelegenen Langenthal geschafft werden können, so wäre es vielleicht gelungen, endlich einmal diese surchtbare gemeinschädliche Bande aufzugreifen." (Volksschule. R e i s e st i p e n d i e n für Lehrer.) Der LandeSauSschuß von Nie-der-Oesterreich hat deschloffen, für Deutschland und die Schweiz Retsestipendien zu 300 fl. aus. zuschreiben und zwar: zum Studium der Ein-theilultg und der Abgrenzung der Lehrstoffe in den verschiedenen Unterrichtsstufen der Schnl-t^lassen (Schulklassen- und Ablheilungs.System) n»N besonderer Nücksicht auf die ein- und zwei-klasslgen Schulen; zum Studium des Verhältnisses der Lehrer-BildungSanstalten und Uebungsschulen (Musterschulen) und der Wechselwirkung derselben in der Verwaltung der didaktischen uno erziet)lichett Grundsätze; 3. zum vergleichenden Stndlunl der Kinderbewahr-Anstalten und Kindergärten in Deutschland und Oester-reich; 4. zum Studium über das ArrSmaß und die Methode des Realunterrichts, besonders der Naturkunde, im Volksschulunterricht; 5. zum Stltdium über Lehrgang und Erfolg des deut-scheu Sprachunterrichtes mit Nücksicht ans die für die Volksschule wesentlichen Theile desselben (Schreibung, Wort- und Satzlehre) und über dre Förderung des Sprachunterrichts durch den Sachnilterricht; L. über Methode und Hilssmittel beun Masjenunterricht in deir weiblicheir Arbeiten in den Volksschulen, und 7. über Schulgärten tttit besonderer Rilckstcht aus die Obstzucht. Jeder mit einem Reise-Stlpendium Betheilte ist verpflichtet einen zur Drucklegung geeigneten Bericht an den niederösterreichischen Landes-Aus-schuv einzusenden. ^ttarbur^er Berichte. (Weinbau. Zur Behandlung hagelbe-schädigtet Reben.) Aus Gonobitz berichtet ein Landwirth: In jenen Weingärten, die am 6. Juni l875 vom Hagel verwllstet worden intd in welchen man das Ausbrechen beim nachfolgenden Austriebe nicht unterlassen, stehen die Trauben wieder in voller Blüthe; jene Reben, an welchen das AuSbrecheir unterblieben, sind meist zu Grunde gegangen. (Der Blitz als Brandstifter.) Am L3. Juni 9 Uhr Abends fchlug zu Ehrenhanfen der Blitz in den Stall des Gasthof-Besitzers Jul Gaar. Derselbe stand bald in Flammen und wurde die Begrenzuilg des Brandes, sowie dre Sicherung der übrigen Wirthschaslügebände und des WoliuhauseS nltr durch die Feuer-wehreii des Ortes und der Nachbargeuieinde Straß ermöglicht. Durch ein Telegramin an das Stadtaint (hall) 11 Uhr Nachts) ivurde die liiesige Feuerwehr zu Hilse gerrifeii; es war aber nicht möglich, dieseloe nuü.ls Separat-znges zu besörderii, iveil in Folge des Ge-lvitterS das Signal aii die BaynwÜchter nicht abgegeben werden konnte. Als der nächste Lasten» zng (halb 3 Uhr Früli) abging, ivar laut ei' nes Telegrammes von Ehrenhauseli die Gesahr schon beseitigt. I'8 Liii-lensalon photottraphischen Arbeiten. HausÄerkauf. Das in der Al!erheilit)kNgasse sich befindende Haus sammt Thurm und großem Garten, in welchem momentan die Arrestanten untergebracht sind und dessen Baulichkeiten sich besonders sür eine Fabrik eignen, ist auS sreier Hand zu verkaufen. — Auskunft erthkilt Herr Josef Kokoschinegg. (722 2 politirte Chißunnierl^ästtn und ein lackirter Waschkasteii sich wegen Abreise billig zu verkaufen. (740 Auskunft im Comptoir d. Vl. Somlnerwohllung oder auch Jahreslvohuuiig sammt Garten, Nr. 20 in Gams. Zlnzufragen bum Eigcnthümer Jofef Natt ei. (733 Gine Wohnung bestehend aus 3 Zimmern nebst Küche, hosseitig, ist zu vergeben. (721 Auskunft itn Comptoir d. Bl. A« vermiethen und sogleich zu beziehen sind ein großes und ein kleines BerkaufS-Gewölbe. Ansrage bei Gustav Wundsam. (716 von Weinstein, Hadern, Mtssing, Kupser, ZlNl', Eisen, Blei, Kalb- und Schaffellen, Roß-, Ochsen-u. Schweinhaaren, Schafwolle, allen Gattungen Rauhwaaren. Knochen, Klauen nebst allen anderen Landesprodukten. 'VsrZzLS.'U.L ooo ungarischen Bettfedern, Flaumen und gesponnenem Roßhaar zu den billigsten Preisen. .1. 8ellivijiils;vl', _287_M arburg, BurgplaK. Eine im vollelt Betriebe stehende smnmt Garten in Marburg a. d. Drau ist durch Dr. Lorber, Advokat daselbst, sogleich zu verkaufen oder zu verpachten. (635 Miiljtl aus Weichem Hlil) (lackirt) — 1 Bettstatt mit Einsatz, 1 Wasch» knsten, 1 Tisch, 2 Strohsessel, 1 Nachtkastel — sind zu verkaufen. Nätieres im Comptoir d. Bl. 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I^roi« für äas Viertel- ovMWivmia l k.-üiiai-k vis iNustrirts Nodenssitunx, eins dilliev Vollxs-^usxklio vvu „Victoria'' „Ilaus und Welt", iu ^vdsr Xuinmsr dvn vollständi^ön lulialt sinvr ^rbsits-I^ummer der dsidvn ^vitun^vn visder. Lxjjellitmn ilei' Vielnri», 46, I^üt^iov^strklsse in Berlin ^Ile l^uel^Imnälun^en und postllmter des Iu- uuä ^usliuules uvilmen jvävi'lvjt llestellun^en ent^e^en und liet'vrn L.ut' Verlangen prods-kiummvrn gl'StjZ. (735 liseli sl!r Hiizeilii'iiiilie von vileä. Vr. ^osvf Mvl. (^698 Neueste Auflage 1376. Mk. 4 -- fl. 2 ö. W. Die Neue Freie Presse vvm 21. Mai 1875 sagt darüber: „Ein Buch für Aerzte und noch mehr für Laien. Seine Aufgabe ist die Klärung der Magensrage, freilich uicht vom sozialen, sondern nnr vom ärztlich.diütetischen Standpunkte nuS, die eS aber nach dieser Richtung aus das Befriedigendste gelöst hat. Der Verfasser, Besitzer eiuer Heilanstalt für Magenkranke in Zürich und Autor de» „Diätetischen Kochbuches", ist eine kulinarische Autorität, uud sciue deu verschiedensten Krankheiten deö MagenS und der Verdauung augepaßteu Speise-Regelu sind ebenso ra-tiouell als praktisch. DaS Buch ist populär und frisch ge. schrieben, behandelt seinen Kegeustaud eiugehend und mag oarnm allen Denen, die eö angeht, hiemit bestens em-pfohlen sein." Zu lieziehen durch alle Buchhandlungen; in Ermangelung geeigneter Verbindung liefert die Verlagsbuchhandlung Hans Mtl. Karlsbad iu Böhmen. Zwei neue halbgedeckte Zsreiachs Wciftt'n verkmft Kartin. (562 Eine schöne Mhirealililt in Kärnten, in nächster Nähe der Bahn, 4 Mahlgänge nebst Stampfe und Brettsage, Letztere besonders rentabel, mit einem stockhohen Wohnhause, Gärten, 123och arrondirten Aeckern und 2 Wiesen, ist wegen Uebernahme eine^ anderen Geschäftes um den billigen Preis von 17,000 fl., wovon an 7000 fl. darauf liegen bleiben können, verkäuflich. (727 Näheres durch I. Kadlik'S Berkehrs-agentur in Marburg._ Die Tuchhllndlkng Verantwortliche Nedoktiou. Druck uud Äertag von Eduard Iansch iu Marburg. lir. I im Rothberger Haus ist unstreitig die billigste Bezugsquelle von Tuch- und Schastvollwaaren für Schneider, Sattler, Billardtischler, sotvie auch sür Private. (494 Ä4S ?rmpo und Tot» SV ^er«o (724 habe ich bereits erzielt und sende meine bewätzrte Spiel - Combination für Wien, Linz, Brünn, Prag, Graz, Tritst, Pest, Hermannstadt, Ofen, Innsbruck gegen Einsendung von fl. 1 sür jeden einzelnen Ziehungsort. Briefe mit Beischluß einer Retour-Malke erbeten unter Johann Gullielmo, Wien, Margarethenstraße Nr. 39. 2. Stock, Th. l9. Massen-GemMste im kltincil Llittli erzielte nur ich und hafte auch Zmit dem einfachen Einsatz, im Falle in einer Ziehung (ohne Unterschied des ZiehungSortes) nicht gewonnen wurde. (715 Zuschriften an W. Werndl in Ärth N.-Oesterr. mit Rctourmarke versehen, tverden sogleich beantlvortet. aus 24 Startin ist in der Postgaffe Nr. 4 zu Zermiettikn. Dampf-U-Waittienbad i» drr Kärntilkr-Vorstadt täglich Von 7 Uhr Früh bis 7 Uhr Abends. 106) Alois Schmiderer.