Mbacher AMüna. .4« «V«. Montag am «4. VWSeMber »8H» Kreuzband i», Emnvtoir qaxzjährig tlnst./^'.«WN/^ ft ^. .Hr, ^ ZMrf,m, „,^ Hans M? lia, biä^i',r ,„ ."'" ">a!ig.> Ginschaltum) 8 fr. für ,wn"'al,,;c 4 kr s..r d>s,m^g^ sr. <^ M In,nate b.s , koftm t Ä. ^ ^M.il^,^ tt. ft>e 2 Mal >,.,d 40 fr ^ W l . .'/^ Amtlicher Theil. Nachdem mir vom Hrn. Dr.ISHM Acha<''i<> neuerlich zn MmM d^s dnrch das Pochwasser vom 3> November ^8itl'v^unglückteu Müzlery Andreas Viallenscheg "l,s 'Tayen 'ein Sannnlllngsbetrag pr. IN ft. zugekommen ist, so erstatt ich für diese gütige Spelwö mcht- nm den wärmsten'Dank, sondern füge auch nvch bei, daß ich die Unterstnmmgs - Summe der Nede unter Einem ihrer Widmung zugeführt bade. ^aibach, am 20. Novemw ^.N. T ho,n a s Gl a n tsch n i g,slny(Z N)^ k^ k. Bezirkshauptmann. ^Q ,^ T' Kie,V>'leuch So viel es bei dieses ^a2 fl.^ wenn jedoch noch das iibrigs.Zugehör, als: Pottasche, Terpeutiuöl, die oftmaligeu Reinignugey. dettMkter-leu uud Lampen, derfu Reparaenreli in? si. W ergebH,/^^^ ^^ ,,, . Obschou, listemnn lM^n-Von« -^MWiicMl der nl^eröstefreichischen Stattlmlt^ rei,"'Mtt5r' (5"ssa t i, und den t^l' Wiener Steuer-Administration, Marinziliau ^i,l-se,r-, zu Sl0uer-Untevmsftectoi,M:.ii^ NiederWrreich ernalNi^ l:«^«.^ ,is m^» cke<.ii>3 n; y«iizl.^3 «nl.F^ Veränderungen «n der k» k. ArUwe.^------ «... twdl^, ! ii s, ^Oberstlieutenant Gustav Freiherr v. L inde n-!fsl!6^ des GelM'al'Quartiermeisterstabes, :z,Ml Ober? sten nnd Commandanten dec- Hllraj^erregims>««s Graf Mallwodcn Nr. tt. «n^ u/ Nichtnnltlicher Theil7 )ü^ i^,^^"^ Laibach, 22. November. Die NeöäÄAl"5es' „ Oesterreichischeu Volksbo-' ten" in Wien hat einen ergreifenden Aufruf nm milde Beiträge für die in den lchten Ueberschwem-mungeu Verunglückten iu Steimnark, K-arnte,^ Krain, Kroatien uud Venedig erlassen. Laibach, 23. November. ! Der Herr Statthalter von Steiermark^ Dr.^ Friedrich Ritter rou Btt^g^,"Ht au'dle^hiesige^ Smtchaltcrei kr, (', M. übersendet, welcher in Folge seines ans ^lnlaß der lchten Ueberfthwemmnng für Steyermark erlassenen Ausrufes dort sür die von dem gleichen Unglücke getroifen.cn Bewohner des Kronlandeß Krain eiugessossen nnd wormtter allch der für leiMre von Sr. k. k. Hoheit dem durchlallchtigston Herrn Erzherzoge I 0 b a n n gnädigst gewidmete großmüthige Unterstünnugsbetrag von.^2V0 fi. ^M ^begriffei! ist. Diese reichlichru Gabei^ welche schleWigst ihrerHe-stiunnung werden zugeführt werden, ,ss^ für, !>ie ^eruugliittceu e,„ eb^n so tröst- ^ls hMsichei.Ml-lrag, silr dac, gauze Kr^!Üa!ch,^raiu.,>i^ mlrMn nel^r, hocherfrelllicher Hewets der. daöMe. b'ebiigef. wei! > lliliucatio/l, dahin' anfge- hvbel»s-ist,' haln, ivl' !le ')iacheichtei^ Es ist sitt-Mhsanf^WnM» MW bei, EleMnten'der:NaMr: früher mit de.m GMäM, ^ ftN mii Massen von Schnee. ^ " .^, .^,^, Hie helmge Nässe, das^viele Regnen hat »nan-che)^> Landmann iu seinen Berechnungen getäuscht; hoffend auf bessere Witterung ward er vom grausen Wilvttr HH^'fil>qKt>'chmn so. Mancher hat noch seine gelben und weißen Rüben,' imb Omgd"nöch ihr Kraut äin'Felde,^ uud hie^ und'NHbz7i/H"die Erdäpfel in' der Erde, ,das Mieh fehlt nock gar Vielen. StNtt^ den--H^est'^r'Erzeugnisse seines Fleißes, wie es? so jnmscher GwM»esißer ge-hoI, an /lch.zu zichen, ;n,^ e^MaHn, Schnees gewaltigen" lins fi^) lm'd' ^ülberii" ^as gro^entheils auch,noch, fehlende Brennholz zn schaffe nnd-die von ^)rt zn ^rt anfgehcheiv gÄveseney Verblndungen wieder^ ayznknWm.,.^Eui'solcher ^ampf mit, den Elementen, zumal wo wan eben schvn mchr'oder weniger Verluste erl ^schreiben, son-ber^i'tliH wMil t noch größere Verheerungen zn machen. .'--'?: . Z ^»,.l» «,« So chie.^es am' SaveUoM^ i^ill^Müller und keineu Hrnndbesi^er gibt, der uicht namhafte Beschädigungen durch Wegreißen ron Mühlrädern, Zerreißen und Forttragen der Wehren, durch Einreißen und Wegschwemmen von Grundstücken !c. erlitten hätte, ebenso habeu die, a ndcru Gewässer dieses Bezirkes unendliche ahnlicl>e Zerstörungen verursacht; dem aber nicht genug, aM viele Escarpen an Straßen und Mehre?e^edcnte,che Erd- und cheilwckse Stra^ ßenabPüügen sind aufStetlen erfM, wo m<«, Achn< liches nie erwartet, wie z. B. Vteumarktl gegenüber auf der üw Kaier nach Birkendorf führenden Bezirksstraße, bann im PöllMwr und Schacher Thale, wo auf der Pöllander Sttaßem der Gegend w« ll»5^ unter St. Wolfgangi, durch das frühere anhaltende Regnen der ganze Berg erweicht scheint, und die Wasserquellen, mit Erde und Sand gemengt, anf und über dis Straße, welche überdieß der dortige Zamfinst gefcMlich nnterminirt, lavaartig fort sich wälzen, und den förmlichen Einsturz jenes Nergab< banges befürchten lassen, wie dieß in der Ortsge- 3134 meinde Zheschenza geschehen, wo durch den Bergsturz Petrou Berd die Selzacher Strasie bedeutend beschädigt worden ist. Wenn auch die betreffenden Behörden an Ort nnd Stelle das Nöthige zur Veihiitung eines mehreren Unglückes und zur Sicherung der Communication veranlassen, nnd die Ortsgemeinde - Vorstände noch so thatig mitwirken, so ist doch auf den gefahr-detsten Pnncten, so lange der Winter machtig anhält und die Arbeiten behindert, an ein dauernd Werk nicht zu denkend Nadmannsdorf, 17. November. Bei Gelegenheit der Wiederherstellung eines durch das lchte Hochwasser zerstörten Wasserkastens unter dem Hochofen der Gewerkschaft Sava ist der Zimmermann Joseph Sima, vu!>o Markcou, am l!i. d. M. in den Saveflusi gefallen und ertrunken, ohne dasi eine Rettung oder dessen Auffmdnng möglich war. Görz, 20. November. . !'. Vergangenen Sonntag war für uns ein Tag der Freude, ein Tag glückseliger Nückerinnenm-gen. Unsere Kirche beging die Gedächtnisifeler der Zeit, wo das Patriarchat von Aquileja in die beiden Erzbisthümer Udiue und Görz getheilt wurde, also die Secularfeier der Errichtung unseres Erzbisthums. Um diese Feier desto interessanter zu macheu, haben Se. erzbischöfl. Gnaden dahin gewi-rkt, daß Seine Heiligkeit auf dieseu Tag allen den Glänbigen unserer Diöcese, unter Bedingung der h. Beicht und Com-lunnion, einen vollkommenen Ablaß verliehen. Die Kirchenfeierlichkeit in dem Tom dauerte von 9^ Uhr Früh bis l Uhr Nachmittags. Mailand, 19. November. — ('. ^. — Um 6. d. M. fand die Wiedereröffnung der Universität zn '^avia mit den üblichen Feierlichkeiten Statt. Ee. Eic,ll. der Statthalter Graf v. Slrassoldo hatte sich dahii, begeben nnd nachdem er dev beil. Mess.- beigewohnt liatte, besuchte er das bm^rliche Spital nnd zog die hcchere Geistlichkeit und C,oilb^hörden zur Tafel. (56 ist dieses ein anHeu^bmeö Er^uisi, indem answer den Juristen alle Schüler der lolnbardischcu Provinzen wieder wie früher aufgenommen werden. Se. Ercell. Feldmarschall Rades'ky ließ wegen der bewiesenen Fürsorge und Freundlichkeit cegen die k. f. Trnpp^n den Bewohncrn und Behörden von lFnggionno, Gallarate, Somma, Gavirate und Busto Arslzio seine Znftiedenheit kund geben und insbesondere dem Kaffchsied?r von Angera Davidofsky di.' Summe von 2W fl. einhandigen. Wie allenthalben, geschehen anch hier vile Mißbräuche mit den Valnta-Verh^l^nissen, die sich meist die Banqniers und b'eldwecholer zu Nnyen machen. Obwohl die Regierung nur Zwanziger in den Cassen annimmt, so ist doch im gewöhnlichen Verkehr noch immer die ehemalige Mailander Valuta, welche factisch zwar nicht mehr zu finden ist, im Brauch. Der Zwanziger wurde vor nicht geraumer Z^it zn 2." Soldi (4 Ventimes machen 1 Soldo) anaenommen; jetzt gilt derselbe l Centime mehr nnd in manchen Gegenden auch noch darüber. Das Gold, welches meist im Verkehr c.ebraucht wird, sind 2l) Francs-Stücke, (da die Zwanziger meist für die Abgaben bewahrt werden) und diese werden nnn zu dem hohen Preise von "0 Mailander ^ire angenommen, wahrend sie noch vor einigen Jahren 27'/., oalten. Dieß alles dringt grosie Unordnnngen im Handel hervor, weß-weg<»n mehrere Handeloleute sich an die hiesige Handelskammer mittelst Bittschrift wandten, damit dem Uebel gesteuert werde, uud dieselbe angingen, bei den Vchord"! "'" das Verbot des Abnsiv - (ö'urseö der Valuta einzukommen. Der grosie Umlauf der Sechs-kreuNcr-Stücke tragt viel Schuld an der Erhöhung dieser Curse, indem Gold und Zwanziger meist gegen solche, welche mit Verlust ^hen, ausgewechselt werdeu. Es wurde Sonntag von den Kanzeln nm wilde Beitrage für tie vielen, durch das Anschwellen der Flüsse Verunglückten gebeten und mehrere Straßenanschläge geben die Unterbrechungen der Postfahrten kund, dle dadurch verursacht wurden. Re,ls und türkischer Weizen muß bei Feuer künstlich getrocknet werden, iudem Rrgen uud Sckmeefall dem Sandmann nicht Zeit ließen, diesellim einzubringen, deßhalb ist der ärmere Gutsbesitzer sehr zu beklagen, indem die Seide mißriech, der Wrin gar nicht in Anschlag gebracht werden kann und auch die Spacfrucht verunglückte. Wirklich scheinen sie des Geldes bedürftig, indem die Meisten die Obligationen des Zwaugsan; lchens mit dem Verluste von 28 '^ veräußern. Wir haben uuu auch förmliche Wintertage; heute fiel ziemlich viel Schnee nnd der Horizont scheint nicht geneigt zu seyn, sich aufzuheitern. — Im !<>«>!>'<» l>!lü l'lm<»I»I»il>nll werden die Vorstellungen der Oper häufig befnckt, ebenso erfreut sich die ('ulns^gm« I>m» !> Hornviehstücke wurden alo krank ausgewiesen. Hievou entfallen auf den Ort Alt Sinka, fogaroscher Districts, wo die Seuche besonders schnell uud heftig um sich griff, alleiu 87. — Im Hermauustädter Dlstricte zeigt die Seuche einen mehr schleppenden, langdauernden Verlauf, in deu anderen Districten >var der Erfolg der Veterinär-polizeilichen Verfügungen ein günstiger; hoffentlich wird der bevorstehende Winter auf den Verkehr mit Hornvieh und somit auch anf die Senche einen beschränkenden Einssnß üben. Die in einigen Gegenden noch vorkommende Manl- nnd Klauensenche des Hornviehes, so wie die Pockeuseuche der Schafe haben seit dem Monate September abgenommen. Die Nachrichten über den Gesuudheitszustand des Hornviehes in den benachbarten Fürstenthümeru ließen es bisher nicht zu, die 1?»tägige Comnmaz-Periode herab-zürnen. Eine Ver^leichlmg mit statistischen Ergebnissen früherer Jahre läßt sich bezüglich dieser Kronlander aus dem Grunde nicht nut Erfolg anstelle^ weil e«5 dort bei dem Mangel eines geregelten <5onscript«onö-systems an authentischen Daten fehlte. Annähernde Schwingen bezeichneten die Gesammtberölkernng Ungarns, die Woywodschaft, Croatien und Slavonien damals mit Inbegriffen, 11 Millionen Seelen stark, in ruuder Summe. Weuu wir die Bevölkerung von Croatien und Slavonien in der Ziffer von 8N8.4.W Personen ernirt hinznschlagen, so ergibt sich nns die Gesammtinenge von 1l),1.'i8.!)3!) Bewohner der genannten Kronlander, so daß jene approrimatiue SchaNnng inn mehr als 8W.000 Köpfe zu hoch ausfiel. Allein cs ist bekannt, daß die ungarischen Statistiker, damaliger Periode, ein leicht begreifliche? Interesse hatten, die Verhältnisse ihres Vaterlandes größer und blendender auszumalen, als sie wirklich waren, so daß mitunter selbst Schapungen von 12 Mill. Einwohnern vorkamen. Eine gam und gar übertriebene, annähernde SchaNnng ergab sich in Betreff der Schafzucht. Die Zahl der Schafe ward noch im Jahre 1846 mit 17 Millionen Stück berechnet; effectiv uud autheutisch betrug sie im Jahre 1839 iu Ungarn, der Woywodschaft, Kroatien nnd Slavonien zusammengenommen nicht mehr ale 7,4l;A..')4tt Stück. - Ctn Krakauer Correspondent des «chischen Kirchenblattes „Mnl,0v<'8t" bemerkt, daß die böhmischen Kircheninstitule i« der ^'age waren, auf die sla-vlsche Christenbevölkernng in der Türkei wohlthätigen Einfluß zu übeu. Bei der großeu Zahl begüterter Klöster nnd Fuucacionen in Böhmen ware es leicht, ein Institnt zn gründen, worin bosnische Jünglinge zu türkischen Missionaren sich heranzubildeu Gelegenheit hatteu; eine Summe von jährlichen 100 st. C. M. würde für eiuen Zögling genügeu. " Die Arbeiten iu den neu couservirteu Bergwerken zu Deutsch-Brod in Böhmen haben in den leftten sechs Monaten ergeben, daß bei cinem Centner Erz, 7 ^oth, 1 Queutchen und 2 Denar Silber uud 24'^, Pfund Blei gewonnen wurde. Dieses Werk wird von nnn an „St. Johann v. Nepomuk", uud desseu l größter Schacht „der Schacht Allerheilr frühereu Form, und der s. g. Viertelzettel einen neuen Finaltermin festznse<>>n. Der-selbe wurde für die Banscassen in Wi.n bis zum!ll. März 1<^:2 ausgedehnt; verbleibt aber für die Bank-cassen d.r k. k. Kronlander mit 31. December d. I. festgesetzt. '- Die Einzahlungen der 2. Maie auf das neue StaatSaulehen sind, wie »nan vernimmt, sehr regelmäßig erfolgt. Die dritte Rate wird Montag den 1. December fällig. Mau erwartet eine Verfügung, die, wie es bei der zweittn Nate der Fall war, die Einzahlung durch eine ganze Woche möglich mach,'. Der Betrag an Staatsschnldverschreibnngen, welcher für die zweite Rate gebührte, wird gleichzeitig nach erfolgter Berichtigung der dritten Rate ausgefolgt, und die drttte Rate bildet sodauu wieder die Caution für die nächsten Raten. Deutschland. Vleslau, 8. November. Es ist hier folgende VekamUmachung veröffentlicht worden: Im hitsiqen Theater ist es zu wiederhollenma-len vorgekommen, daß ein Theil des Publikum', insbesondere im P^llerre, bei Aufführung patriotischer Musikstucke oder bei aus der Büline gesprochenen patriotischen Wortcn oernehmbare Zeichen des Miß, sallenZ, dagegen zn revolutionären Brzielnmgen laute Zeichen des Beifalls gegeben hat. Dergleichen D«-monstrationei, schlechter politischer Wesümung, sowie l'i! crhanpt iede Art migedühllichen Lärms im 2l)ra ter, können nickt geduldet werden. Die mit der Aufrechlhaltnng der Nuhe und Ordnung im Thea. tcr oeauflragtcn Polizeibeamten und Gensd'arm,,, smd daher nuf das Strengste angewiesen woldc», diejenigen, wclche in vorstehender Weise den Anstand verletzten, sofort aus dem Theater zn entsernen und N'ch Umsiandcn zu verhaften. Sind die Ruluslörer iucht erkennbar, so wird die ganze Glgtnd des Zu. sch.nierlaums, aus welcher der »»gtbül)lliHe ^är',, hervorgegangen ist, polizeilich geräumt uud dir Hiäu' immg nöthigenfalls mit militärischer Gewalt ans» g^'l'U?rt w.iden, lie Besucher deß Theaters neiten daher im össei,llichen, wie im eigenen Interesse dringend aufgefordert, künftig jeden ungebührlichen L^wn der vorstehend gerügten «rt selbst zn vell)i„der" und nicl't auskommen zu lasse». Brcslau, d,n « No. uember Ko'nigl. <«vmmanda"tur «nd kö"'gl. ^ol>. zeipräsidinm. v. Aschoff, v, «ehlcr. t,33 Hannover, 13. November. Es dürfte nicht ohne Interesse seyn, wenn wir diejenigen Besttmmun-geu mittheilen, welche bei einem Thronwechsel in Hannover wegen der Blindheit des Thronfolgers in Kraft treten. Dieselben datiren vom 24. November I860 und sagen Folgendes: H. 1. Die Negierungs-angelegenheiten,- welche der landesherrlichen Entschließung bedürfen, sollen von dem Minister, zn desien Geschäftskreis sie geboren, in Gegenwart der übrigen Minister, ausnahmsweise mindestens Eines anderen Ministers, dem Könige vorgetragen werden. H. 2. Die Verfügungen, welche dcr königlichen Unterschrift bedürfen, sollen ebenfalls in Gegenwart der übrigen Minister, ausnahmsweise mindestens Eines anderen Ministers, nachdem der Inhalt derselben vollständig vorgetragen worden, in Concept nnd Neinschrift vom Konige nnterzeichnct werden. H- 3. Einer der bei den Ministerien angestellte Generalsecretäre muß gegenwärtig ,ey„, ""d über den Beschluß, sowie über die erfolgte Unterzeichnung em Protocol! führen. H. 4. Unter der vom Könige unterschriebenen und von dem Minister, zu dessen Geschäftskreis der Gegenstand geHort, gegengezeichneten Verfügung muß von dem Generalsecretär bezengt werden, daß die Ausfertigung nach erfolgtem Vortrage des Inhalts von dem Königes« seiner Gegenwart eigenhändig unler« zeichnet worden. Z. ^. Die königlichen Ausfertignn-gen sind außerdem mit dem königlichen Siegel ver< sehen. H. 6. Die verbindliche Kraft königlicher Erlässe in Regiernugsangelegenheiten hängt von der Beobachtung der in den A 4 und 5 bezeichneten Formen ab. §. 7. Verfügungen, welche der königlichen Veschlußnahme bedürfen, mit Ausnahme der Gesetze und Verordnungen, können, anstatt vom Könige selbst, auch von den Ministern in Auftrag des Königs erlassen werden. Die Bestimmungen der ZZ. 1 und 3 über die Beschlußnahmc uud die Protocolli-rnng derselben gelten anch bei Verfügungen. (Wand.) e nach der Sitzung vom 111-November. Der Prinz-Präsident war außer sich vor Aufregung; er sprach zu Daviel in einer Weise, daß dieser dienstfertige Minister seine Stellung für unhaltbar erkannt; dem Gesammtministerium warf der Präsident seine parlamentarische Taktlosigkeit vor lmb es wird jetzt von Niemandem mehr bezweifelt, daß die Minister hauptsächlich an der Vcrwerflma der Cabinetsfrage Schuld tragen. Einen aufrichtigen Royalisten hörte ich heute versichern, daß, wenn - Thorigny klüger gesprochen uud Daviel geschwiegen hätte, die zweite Lesung des Abrogationscntwurfes ohne Zweifel mit wenigstens fünfzig Stimmen durchgegangen wäre. Der Präsident hat also allen Grund zu zürnen, auch sucht er bereits eineu Ersatzmann für Daviel und Blondel. so, daß wir uns allerdings wieder in einer Art Ministercrisis befinden. Großbritannien und Irland. Das Pariser Journal »^' Olll,-,« enthielt unlängst unter der Nubrik: „Cephalonien" folgende Mittheilnngen, nm die bekannten Maßnahmen des englischen Lord-Obercommissärs und seiner Agenten nach Dämpfnng des Aufstandes auf jeuer Insel ins Gedächtniß znrückzurufeu -. Bericht des Lord-Obercommissärs Sir Henri I. Ward, l'"s. 12. „Der Erzl'ischof, der sich, so wie sämmtliche Würdenträger der griechischen Kirche, ganz vortrefflich benommen, hat nicht bloß auf mein Begehren den Priestern Nodaro nnd Vlacco, und alle Uebrigen seiner Lande feierlich ercommunicirt, sondern auch alle diejenigen in den Bann eingeschlossen, welche ihnen Unterstützung und Obdach gewährt hatten. Ich meinestheils habe im Namen der Regierung einen Preis von tausend Thalern auf den Kopf eines jeden todt oder lebend eingelieferten Insurgenten-Häuptlings ausgesetzt." Bericht des Majors King, z»z,x. W. „Achtzehn Personen sind im Districte von Scala "usgepeitscbt worden. Diese Leute sind aus Grün- den der Menschlichkeit von meiner Seite, nach einer einfachen Züchtigung mit 26 bis litt Peitschenhieben, des Bandes verwiesen worden." ?l'ss. 74, eben daselbst. „Nr. ". Der Priester Panagnai Gousi, 36 Peitschenhiebe vor seinen Pfarrkindern, weil er sich zweideutiges Benehmen, Falschheit und Nachlässigkeit l>l Erfüllung seiner Pfiicht zu Schulden hatte kommen lassen." „Nr. 7. Der Priester Giovanni Copniati, Pfarrer von Chiowata, 12 Peitschenhiebe, weil er mit den Gefangenen gesprochen, und sich wiederholt geweigert hatte, Stillschweigen zu gebieten." Bericht des Lord-Obercommissärs, p»F.69. „Anliegend finden Sie daS Verzeichniß von ein nnd zwanzig Todesurtheilen, die sämmtlich vollzogen worden sind. Sechszehn andere sind in mildere Straft» verwandelt worden. Außerdem sind uicht aus Rache, soudern als Polizei-Maßregel, 17 Hänser niedergebrannt worden." Und im Angesichte solcher Thatsachen beschuldigt Lord Palmerston, gestützt auf die bekaunten Sendschreiben des Hrn. Gladstone, die neapolitanische Regierung der Grausamkeit in politische» Prozessen!.',' (Abeudbl. der Wiener Ztg.) Rußland. Aus Petersburg, 8. November, wird gemeldet: Mittelst kais. Ukases vom 24. October, an den Regierungbsenat gerichtet, ist der Bischof Ignaz Go-lowinski, Metropolitan-Coadjutor der römisch-katholischen Kirchen, zum Erzbischof von Mogilow uud Metropoliten sämmtlicher kalholischer Kirchen im Kaiser-thum Rußland, dann zum Präsidenten der Geistlichen-Synode dieses Glaubensbekenntnisses ernannt worden. — Laut amtlicher Kundmachung wird die Peterö-burg-Mookauer Eisenbahn am 13. d. M. dem allgemeinen öffentlichen Verkehr übergebe» werden. — Die Eisenbahnstrecke von Warschau nach Petersburg ist bereits ausgesteckt, und die Arbeiten habeu mit der Grundlegung schou ihren Anfemg geuommen. Die Direction dieser Strecke ist dem Generalmajor Großfeld und dem Herrn Kleinmichl, dem Erbauer der Petersburg-Moskauer Bah», anvertraut worden. Der Ban dürfte jedoch ka.m, vor zchu Jahren zu Ende geführt werde,,, denn an der Petersburg-Moskauer Eisenhahii sell'st ist acht Jahre gearbeitet worden. — Nach einer neuen Verordnnng können in die kaiserl. Garderegimenter Jünglinge nur zwischen 17—20 Iahreu eintreten. Bei jeder Beförderung müssen dle Garden sich der vorgeschriebenen Prüfuug uuterziehen, ^nnd es sind hievon nnr Jünglinge öffentlicher kais. Bildungsinstitute befreit. Neues llttd Nettestes. Lailack, 24. November. Zufolge der „Grazer Ze.ituug" vom 23. November siud im Comptoir dcs genannten Blattes in Gratz für die dnrch Überschwemmung Veruuglück-ten im Krynlande Krain bereits 60.^ st. 26 kr. eingekommen, was ein schöner Zug von Mildthätigkeit der ohnehin anch schwer heimgesuchten Nachbarprovinz Eteiermark ist, uud wofür wir den Dank im Namen der Unglücklichen Krajns darbringen. Laiback, 24. November- Wie das „ Fremde ublatt/' berichtet, ist in der letzten Ausschusisitzung der steiermärkisckeu Sparcasse der B schluß gefaßt worden, einen Betrag von 11.000 fl. der Unterstützung der durch die letzten Ueberschwemmuugen Verunglückten zu widmen, und zwar: 8000 ft. für Sttiermark. 2000 fl. für Kärnten und «NNO fl, für Krain. Dem Ver-uehmeu nach ist dieser Beschluß von der h. k. k. Statthalter«» bereits approb«rt wordeu. Theater. Aus dem in jüngster Zeit uns Vorgeführten wollen wir nur Einiges besprechen. „Die Nachtwandlerin" , diese hier wohlbekannte und beliebte Oper konnte trotz der Anstrengung/» von Frl. S e e- burg, die, wie stets sehr Verdienstliches leistet,, trotz der Bemühungen noch einiger Individuell, nicht vom Durchfalle gerettet werden. Da sie nun bei der erste,, Production zu Grabe getragen wurde, so wol-len wir hoffen, daß sie für eine neuerliche uochmals uud besser durchstudiert wird. Ueberhaupt soll auf die erste Production einer Oper ein größeres Gewicht gelegt werden. „Die fünf Sinne", Posse von Merlin, sind die abgeschmackteste Zusammenstellung von Absurditäten, denen zwar ein poetischer, moralischer Gedanke zum Grunde liegt, dessen Bearbeitung und Durchführung aber durchaus mißlungen ist. Die Idee dieses Stückes würde unter der Feder eines kunstgebildeten Dichtes zu einem schönen Lustspiele mehr als reichhaltigen Stoff geboten haben, während sie in dieser Art hoch; stens mit „Warerl" u. dgl. rivalilirt, und von letzterem noch besiegt wird! — Die Anfführung war noch ziemlich befriedigend. Größere Aufmerksamkeit zog auf sich der „Mann der Gesetze", uach einer alten Tragödie frei bearbeitet von Häffn er. Warum hat Hr. Haffner diese „alte Tragödie" — Julius von Sassen, vom Verfasser des Abälino — nicht benannt, die er „frei bearbeitet" hat? Was die „freie" Bearbeitung betrifft, so hätte sich Hr. Haffner nicht so genau an das Original halten, oder die „alte Tragödie" ruhig lassen sollen, da sie die nämliche Tendenz, eine bilderreiche und schöne Sprache, genaue und feste Zeichnung der Charaktere und große Bühnenkenntniß sicherlich zu ihreu Vorzügen rechnen kann. Diese „freie Bearbeitung" war somit rine überflüssige Arbeit. Das Original stammt aus dem vorigen Jahrhunderte, aus jener Zeit, in der in Frankreich die Idee der Gleichheit der Menschen ans der Theorie in das practische lieben übertragen wurde; aus jener Zeit, in der man die Vorurtheile der erblichen Ari-'tokratie mit allen Waffen vo« Witz, Satyre »nid mitunter vou Gemeinheit bekämpfte. Julius von Sassen ist die Geburt eines aufbrausenden Jünglings, der mit einem Federznge alle historischen Rechte vom Erdballe streichen möchte, eines Jünglings, dcr spater in kühner Begeisterung f»r sein Vaterland — die Schweiz — gegen die einbrechenden Franzosen auftrat, der dnrch religiose Belehrung dnrch volle !> Jahre die Alpenbewohner zum Vertrauen auf die göttliche Vorsehung ermunterte, lind der als 7ttjähri-ger Greis in seiner Selbststan manche einflußreiche Lehre niederschrieb. Ich branche nach dieser Einleitung den Namen des ersten Verfassers wohl nicht zu nennen; Jedem mit der deutschen Literatur Vertrauten genügen diese Züge. Nm, zur Darstellung. Die Titelrolle gab Hr. Pfalz zur vollsten Zufriedenheit, die ihm durch mehrmaliges Hervorrufen bezeugt wurde. Er war in allen Sitnationen genau Copie des vom Dichter ldealtsirten, streng an Recht und Wahrheit haltenden Volksmannes. Mit gleicher männlicher Festigkeit steht er vor seinem Fürsten, seiner Braut, seinem Freunde und an der Bahre der unglücklichen Henriette. Hr. Pfalz kann diese Parthie unter seine besten zählen. Hr. Vanini (Hofmarschall) war, wie immer, lebensfrische Wahrheit, ein wahrhaft trefflicher Darsteller. Hr. Gysi (Ferdinand) befriedigte vollkommen, und Hr. Deutsch gab den unconsequl'nt gezeichneten Charakter des alten Spindler mit Lebendigkeit nnd Ausdruck. Hr. C a l-liano wußte recht viel Heiterkeit in die Rolle des Oberküchenmeisters zu legen, und Hr. Buchner zeigt jedesmal viel Wärme und richtiges Auffassen in seiner Darstellnng. Frl. Calliano (Rosaura) spielte mit lebendiger Innigkeit, und Frl. Tscharnki bewies sich als gefühlvolle, denkende Declamatrice. Im Ganzen hatte man daher allen Grund mit dieser Darstellung ganz zufrieden zu seyn. Das Haus war mittelmäßig besucht. Die Repetition von „Büraer nnd Molly" wurde gleichfalls zur vollsten Befriedigi'",a gegeben, m welcher Hr. Pfalz, Frl. Calliano ""d Frl.N.e-derleithner reichen ""d wohlverdienten Be.fall Ni-. Klun. ernteten. Verleger: Ja», v. Klcinmayr und Fedor Bamber«. Verantwortlicher Herausgeber. Ig«. v. kleinmayr. AtHanZ;ur IG^acl)erSeitmm. Telegraphischer Eours» Vericht der Staatöpapiere vom 22. November l«5l. 3e!l"nqn, z» i> l><^t. <,» OM.» V2 detto ., 4 E. M. ^ «ctien der Kaiser Ferdinands-Nordbahii zu 1UU0 st. C. V!....... 15N0 st. in E. M. Acttcn der Oebcnburg-Wr.-Nnistädter Eisenbahn zu 2tt0 st. C. M. . . . l 1i fi. in C. M. Wccy,rl <^urs vo,n 22. November l«äl Amflnba»!, für «0(1 Thaler<5»r,ant, Nthl. 175 !„ 24 l^i sl. F»si, G»!d.) 125 Vf, 2 Monat. Hamburg, s„r 100 Thalei Aaiico. Nthl. 185 Bf, 2 M'iuit. Londoi!, !>lr 1 Ps,md Sttt!,»^, G,lloeu 12-28 3 Monal. Mailaiib, für:wl» Oesterreich, L,rc, Gulb. ^25 Bs. 2 Monat. Marseit!.', für :l00 Fransn, . G,ild, l49 2Mo»>!<, Varis, fi!r300ssra,!tf,l . . G»l!>. 149 2 Vionat. K. K. Mimz - Ducatei, ..... :ttt pr. (zt.A^io. Gold- undSill'er-(5l),!rsl voni ll». November 1851. Brief. Geld. .ssais. Miinz-Ducaten Agio.....— 30 detto Rand - dto „.....— 29 1/2 Napoleonsd'or „.....— 9.55 Souverainsd'or „.....— 17.10 Ruß. Imperial „ .....— 10.6 Friedrichsd'or „.....— 10.15 Gngl. Soveraings „..... ^ 12 30 Silbcra^io .........— 24 1/2 Hi. M. Latta.;iehungen. In Tllcst am l!>. November l^5,I: «7. 62. 10 82. 3s. D>< nächste ,1ie!)u,^ 'v ld am ^!». November l85l m Trieft gch.lten wer.cn. II. Verzeichniß der in Folge des Aufrufes in der '.'aidacher Zei tung, Nr. 2ol, dcm Hcnn S!.uil,al,el vuil Elcics!t»a,k, l)r ^rieotlch .Ritlcl r. Huige,-, c!»l;»is!wl'l, «lw ^rar ail 0e-, i-l ^ol.ze sci^es äus Dil^ß dcr leiZ!eü llel'e>sch!r'emmli,!g llis Sl,l.>nl>nf e>l,is. llil die dulch di.iellv U^e,!cl'weil!m«ntt, l>e.- l,.-lglück eil ^ewoyil^! rcn Kiaio 3U^ si. 20 r>, c^'ll» d^s ihn» llls Üetzlere von Sr. k. k, H.'hlii dem Du»chlallchlig>1eil He>l-, !^lzl). ^oyain, libl^^ e!,c ^efch.l,k p,. 200 ,." — „ 3l,f^!l,Ml'!1 50« fl, '^0 k,. Von ^l. llitstl. Onadei! driü ^crs» ämi'lbischlM.Aiiloil All'is Wol, >l> ifail'.ich '...... ioo „ — „ Summa 606 fi. 2O kr. Hierz" tie im l. ^czrichl'.,ß aus. ^cwieseiie Slllnmc p>. . . . ll>0 ,, ^ ,, Zl!^!l,!,!l',i 7 9lsp0lt vom l. Verzeichniffe fi. 5l2 Nr. 7. Vom Fräulein Cäcilie .^llltcr . „ 5 » 8, „ HerrnIos.Koß, t',k. Kreisarzt, „ 5 » ^' " » Flanz Mctelko, k k. Prof. >. 50 " ^' ^'' .'' ^ledry, k.k. Bauinaenienr ^ (duschdask.^Bezuksgericht l. Sect.) . 5 „ ,,. Von Frau Rosalia Eger «0 ^ l2, „ einem Ungeüannten ' ' ' <^ » l3 „ Fs.F>-"nz'5kaGräsi„Swdenbera " 20 ,,4. „ « Mar.Kauzhizh inNemnarktl » 2 . ,5. Vom Herrn A "ton MMtsch ... ,5 » l«, „ ,) C"l Frelh. v. Flödnig, k.k.wirkl. Kämmerer ll.Gudernialralh, .. ,9 » l7. Von A. N........., 5 » l8. Vom Herm Ioh. KasteNitz . . ,> 5 (Eingegangen beim Statthalterei - Prä'sidilun.) NomHerrn I. W. Ehrenre,ich,3)ch'tze^, . . ., ' ' 'der H'ttrschast Pmiovilsch^^oOsil"^ f?. „ „ Gustav Grafen v. Chorinsky,______ ^ """" ^""'77"^"V7attl)äIfe7- . ^. .' ......l y!1 ,^, —" ",7^ ,^, . ,-, And. Grafen v. Hohenwart, ' " ^ " , ^ .. ^t..k, Hof- l>. Statthalteni.' - Rath . . . . 20 „ — „ „ „ Friedr. Ritter v. Kreizberg, , ' k. k. Gub. - unV I. Kreisrath 5 >, _4-.. „ „ „ Z pr. Simon iiadinig, k. k. .^H )^.^ > Gub. - und Landesschnlrath il»,^^--i ",hl:) ,, „ Fr,X..Raab, k. k. Kreisrath 2 „ - ,' „' ^,.. ^wr. ^lrdwig'Naqy, k. k. ^ .5iii' «i Kreismedicinalrath^ ^. ,^ ,, ^,^.^ „ ., '^ Anton Salomon, k. k. Gltber» ,ii«l - Secretar, ^. -'. '''5 ^d^H^l,^ „ " IchaunPrad^tsch. k,k.S. „ Ios,Roth. k. t Statthalterei- Lmnipist, '...... >0 „ „ » ,' Ios.Dorat.k.k.Sfatthalterei Concipist, .^...... l « — p „ „ Alb.v.Icibornig,k'k.Conccpts^ /' '^ ^ V'' Abjnnct bei derk.k/Statth. 't „'^-^' '„' ^ „ Ant.Breinl3titterv,WalIer- siern, k.k, Gub. Concipist, l ^, -^ 5^. ,) „ Heinrich Waschnmus? Tlus- ,^,. <^ ..^^ Hilfs-Honcipient bej der.k. k. / ^ ' " Statthalterei, ^ .' . '' V'^-' ' "' VomHerrnIos. Gebhard, ArchivsVer- -, weser, ..... 2 fl. ^ fr. » „ (Zarl Grafen v. Hohenwart, k, k. Vezirkscommissär, . ,0 „ — „ „ «v Anton v. Laufenstein, k. k.,^. . .. Gubcrnialrath, . . . I o ^ __ n ^"„ Joseph Gariup, k.k. Polizei« Dbcrcommifsä'r, . . . 4 „ — „ „ „ Anton Wiesler, k. k. Polizei- Commissar, . . . . 2 „ - ., „ „ RalmundVidi'tz,kk. Polizei' commissar......2 ., - - ., f„ „ Ioh. Ritter v. Gariboldi, '! . ^ Concepts.'Adiunct der k. k. Stadthanptmannschaft in ^^,, i!c>ibach . . . ,„-. „ „j. ^, Ludwig Perona, dto dto i „ — „ ,, '„ Carl Necher, Kanzellist, dto l „ -. „ ,, ^i,i "AkoisKttschar, oto dto 1 „ __ „ „ „ Stephan Wellitsch, dto dto 5,,- „, „ „ Ioh. Vergant, Amtsdiencr dto —„80 „ „ „ Llid.Braunscisi, Diurnist dto — „20 „ I^'on der Mannschaft der r. k. Mili- ta'rpulizciwache ... 2,, 30 ,, ' „ ,Sr. fürstl. Gnaden dem Herrn l Fürstbischof Anton Alois l Wolf in üaibach . . '> -390,, - ,, Von C, F. v. B. ... :'.^V 5„ Am bisherige!, Ergebniß der in derLai-' bacher Diözese eingeleit. Sammlung 2N9fi. 26^kr. l "^-"k Totalsummc: 973 fi. 4«^ kr... ' ____________^___________ 3. 1381. (2) r.tiLvnvJiH cs.4 : t- l:m On*lav Ikiiht, ' Koch-und MMM^ ssibt sich die Chre> eme^ daß cr voll dem löbl. Stadt - Magistrat dir VcwjlligltltlZ zu einer tißozTZ'«*««. f^^^ falten; daher wird voll mm au bei ihm voll früh 8 Uhr I)lS Abends w Nhr, und fortwährend durch dic Willtcrmouatc insbesondere einc große Answ-lhl von rohell nltd zubereiteten kalten und warntelt Speisen, verschiedener Gattungen frischer und Selchwülste, dann Käse, ganz reine, schöne Schweinsetten, geräucherter Speck, Schinken, Pökel- u. Rauchzungen, Kaiserfleisch, Galanti-nen, Trüffel Pasteten, Aal, Sardellen, ^zT^lzÄ,-, A'«>«z«N5 (Sardinen auch stückweise), französischer und Kremser-Senf, gestürztes uudremes Aspik, Snppenzel-ten, Bäckereien, leipziger Stollen uud dergl. mehr, dmm I^lszH»o«»'Q^ als: MsUR^^eMiVz«^ .Brangenbln-then, l'«» ^5 n«> Kaffeh, Nelken, Spanischbitter, Simbeer, Kirsch, Pomeranzen, Zimmet, Gitron, Aneis, Wachholder, Pfeffermimze, Kümmel, Per-sieo, Halbbitter, Wermnth, so wie Nhmn, Slivovitz und Punschessenz, ferlter Schanm- wein, Rheinwcl«, Dessert, uud uainelttlich echte Nester-reicher Gebirgs Original Tischweine, so wie die be liebtesten Ultd besten Sorten von eingesottenen Salsen nnd Frnchten, Vompots, .Vbst-Säften, «^««-^ z,l Mebl-speisen, kleine Gurkelt, so wie derlei tmmer zu babeu feyu. Auch übernimmt derselbe Bestellungen für oben angeführte Artikel im Moßeit und Kleinen, so wie auch Altorduungett zn Tafeln uud Bällelt. Das Verkaufsloeale befiudet sich alu Eongreßplatze im Vasinogebäude Nr. ^«, woselbst eilt eigeues Cabinet fur Gabelfrühstücke eiugerichtet ist. Auch wird Kost daselbst allster dem Hause gegeben, und gegelt eilt festgesetztes Honorar Lehrmädchen angenommen. Laib ach, am !7. November Ittül.