«».»»- - -«UU, -««»ch »-»-. o^lj.»«--L«w«o0 ' ' 7D » »A*° »i»»rl»«,»M»' « H-deMmt^A,»»««'«» H. 3» »raz: «»»M7 ElQaeMrtr v« K»v«^» .-v"- ^ I« Wi«r r v»t all«, «l W g; Verlch^l^eNe», petta«. M. 197 Marburg. Freitag den 5 September 1919 S9. Äahrg. Der Friede von St. Gennain. Amtlicher Auszug aus öm FriehmsbeöiUMUgm. Westungam und Jkadkei-sburg deutsOöflerrrlchlsch. — Wichtige finanzielle Aenderungm. ^ Anschlußverbot. — Oesterreich, nicht Deuischöfterreich« Marburg, 3. September, 6 Uhr abends. Aus Wien wird uns soeben telegraphiert: KB. St. Germarn, 2. September. 6m 7 Uhr abends erschien Generalsekretär Dutafta bei Dr. Renner und überreichte im Aufträge der Kommission die Antwort der Friedenskonsrrenz. Die wesentlichen Acnderungen km Feie-bensvertruge sind sehr geringer Natur. Dcutschästerreich wird sich nur mehr „R r-prrblik Oesterreich" nennen dürfen. Der Teil, betreffend den Völkerbund, ist unverändert. Westungam und Radsemburg sind ohne Volksabstimmung Deutschösterreich, Marburg ohne Volksabstimmung Jugoslawien zugewiesen worden, sonst wurden überhaupt keine territorialen Zugeständnisse gemacht. Deutschböhmen, das Sudetenland, Kärnten und Niedcrüfterreich bleiben wie im früheren Entwürfe völlig unverändert. Tie Fragen, die die deutschöstcrrcichische Staatsbürgerschaft betreffen, bringen direkt chaoti-Iche Zustände. Die Wehrpflicht wurde ab geschafft. Nach den militärischen Bestimmungen wird nur sin Söldnerheer zur Auf-! rechterhaltnng der Ordnung gehalten werden dürfen. Eine neu aufgenommene allgemeine! Bestimmung erklärt die Unabhängigkeit! Oesterreichs für unantastbar, nutzer mit j Zustimmung des Völkerbundes. Oesterreich muh sich jeder Handlung enthalten, die seine! Unabhängigkeit direkt oder in-> direkt beeinträchtigt. Die wirtschaftlichen und finanziellen Bestimmungen sind etwas geändert. So hat die! Nepartitionskommission dos Recht bekommen, gewisse Bcstimmnngen zu mildern. In dieser Kommission hat Oesterreich wohl ! Die Bestimmung der Viehabliefe- einen Sitz, aber keine Stimme. rung wird a »f r e ch t e rh u lt e n. Die In der auf die finanziellen italienische Negierung erklärt sich bereit, die Klauseln bezüglichen Antwort wird der nach dem Waffvnstillstandsve/trag beschlag-Wunsch nach Herstellung der finanziellen! «ahmten Sammlungsobiekte zurückzustellen, Ordnung in Dentschösterrtich ausgesprochen, soweit sie nicht durch den Friedensoertrag damit der neue Staat seine, wie gern an-' den Italienern zugesprochen wurden. In der erkannt werde, vernünftige Politik weiter-, ""s die Finanzkla,seln bezüglichen Antwort verfolgen könne. s 'st der Wunsch nach Herstellung der finan- Von den beantragten Acnderungen wer- Hellen Ordnung in Dcutschöfterreich aus den die folgenden zugestanden: gesprochen, damit der neue Staat eine ver- Nicht durch Titres repräsentierte Schulden, die aus der Erwerbung van Eisenbahn- oder anderen Ver-mügensobjekten entstanden sind, wcr- nünftige Politik verfolgen könne. In den ökonomische» Klauseln wird die Einseitigkeit der Meistbegünstigung für drei Jahre anfrechterhalten. Doch wird den wie dir hypotheziertcn Schul-'die tschechoslowakische Republik und der pol-den behandelt. Kein Staat, an den Gebiete ^ nische Staat verpflichtet, Oesterreich durch Oesterreich-Ungarns fallen, kann an den' 15 Jahre in bezug auf die Gebühren auf ändern Ansprüche aus dem Titel der Kriegs- ^ Ausfuhr der Kohlen und bezüglich der Be-auleihen erheben, die ihm oder seinen. schränkung der Kohlenausfuhr die Meist-Staatsangchörigen gehören. ^ bcgünstigung zu gewähren. Diese Staaten Im übrigen bleiben die Bestimmungen ! werden drei Jahre lang überhaupt keine Ge-über die Staatsschulden unverändert, bühren auf die Ausfuhr von Kohlen nach Auch an dem Artikel über die Bank und. Teutschösterreich legen und die Ausfuhr Vtmknoten wird nichts geändert. . j einer bestimmten Menge von Kohlen ge- Jn der Antwort wird versichert, die Re- statten, die durch die Nepartitionskommission parationskommission werde diese Bestimmungen so handhaben, dag ein Zusammenbruch des Kreditsystems vermieden werden kann. Die Antwort enthält auch die Aufforderung, an Stelle der Oester-reichisch-Ungarischcn Bank ohne Verzug eine neue Institution ins Leben zu rufen. In dem Abschnitt „Reparationen" sind keine wesentlichen Acnderungen enthalten. Eine Reparationssumme ist nicht bestimmt und der Reparationskommission freie Hand gegeben, die deutschösterreichische Republik zu schonen. Die geänderte Regierungsform erleichtert auch die Wiederaufnahme freundschaftlicher Beziehungen. bestimmt wird. Die Neparationskommission wird die in der Vorkriegszeit gelieferten Mengen und die für den Export gegenwärtig zur Verfügung stehenden Mengen berücksichtigen. Sie wird auch bestimmen, welche Rohstoffe und in welchen Mengen Deutschösterreich dem tschechoslowakischen und dem polnischen Staate zu liefern hat. Die Lieferung non Kohlen soll unter denselben Bedingungen wie für die Inländer erfolgen. Der Artikel über die Liquidation des in Endlichen Staaten sich befindlichen Vermögens des deutschösterrcichischen Staates wird aufrechterhalten. In der Antwort wird > ! bemerkt, datz die Staaten von dieser Ermäch-! tigung je nach Umständen Gebrauch machen ! können, aber nicht die Absicht haben, die !zu persönlichem Gebrauche bestimmten Gegenstände von unbeträchtlichem Werte in die Liquidieruugsmasse einzubcziehen. Die B e st immung, das; dcutschö st e r-reichischc Vermögen in den Gebieten der ehemaligen österreichisch-ungarischen Monarchie nicht liquidiert werden dürfe n, wird dahin ergänzt, datz alle seit dem 3. November 1918 gegen solche Vermögen ergriffenen. Mahregcln rückgängig zu machen sind und datz diese Vermögen in dem Zustande zu übergeben sind, in dem sie sich vorher befanden. In der Antwort wird antzcrdem bemerkt, datz di.se Bestimmungen sich auch auf Vermögen juristischer Personen beziehen. Im Verkehrswesen wird die Einseitigkeit der Meistbegünstigung und Parität von fünf auf drei Jahre verkürzt. Gegenüber den Staaten, denen Gebiete der österreichisch-ungarisch:« Monarchie übertragen werden, wird die Einseitigkeit der Meistbe g ü n-stigung fallcngc lassen und die Reziprozität in bezug auf die früheren Gebiete der Monarchie statuiert. Das Eisenbahn-material soll in rationeller und gerechter Weise liquidiert werden. Auf den Dona n—O der - Kanal wird dasselbe Regime wie auf den Rhein-Donau-Knnal angcwcndrt werben. Die Frage, ob auch die Drau, Save und Theitz der internationalen Verwaltung zu unterwerfe» seien, wird einem späteren Zeitpunkte Vorbehalten. Erklärungen deulschösterreichifcher Abgeordneter zum Frleöensvertrag. Wien, 4. September. Unser wiener Berichterstatter meldet uns: In Wien sind beute eine Anzahl von Abgeordneten ein» getroffen, die wegen des drohenden Eisen-bahnflreikes früher nach Wien fuhren, um "n den Parlamenlssihungen teilnehmen zu können. Begreiflicherweise stehen die mittler-weile «ingslomgtrn Bedingungen des Fri«, ^»«Vertrages im Mittelpunkt der Diskussion. Btmch Aenßerungen der Abgeordneten sind Milderungen so geringfügig, daß sie kaum in» Gewicht fallen. Bon Wichtigkeit R der possu», daß die Tschechoslowakei «nd oerfiichtet sind, durch 15 >hr« -"»bien an DeutschSsterreich zu liefern. ">och meinen die Abgeordneten, man müsse erst abwarten, ob die Tschechen und Polen diese Verpflichtungen auch einhalten werden und ob die Entente imstande sein wird, diese beiden Staaten dazu zu verhalten. Im übrigen erklären die Abgeordneten, daß die wirtschaftlichen Bedingungen so hart sind, daß die Nepartionskomnüssion alle vorkeh-rungen werde treffen müssen, > um den Zusammenbruch DeutschSsterreichs zu verhindern, Der Friedensvertrag wird in den am Freitag und Samstag stattfindenden Alubberatungen der Parteien eingehend erörtert werden. Mit großem Interesse sieht man auch den ver-ha-dlunaen im Hauptausschusse entgegen, wo man nähere Auskünfte vom Staatskanzler Dr. Renner erwartet. Ende der Woche werden auch Verhandlungen wegen Schaffung einer Mehrheit für die Lrmächti-gung zur Unterschrift stattsinden. Ls läßt sich noch nicht abschätzen, wie groß die Mehrheit sein wird. Tatsache ist, daß für die Unterzeichnung und mit Ausnahme der Mitglieder der Großdeutschen Vereinigung die Abgeordneten jener Länder stimmen werden, die kein« Gebiete abzutreten haben. Gegen die Unterzeichnung wird die Großdeutsch« Vereinigung stimmen. Die Mitglieder der Tiroler Volkspartei dürften sich der Abstimmung enthalten. Line Angliederung sich Westungarns an Gesterreich kann frühestens im Spätherbst vollziehen. Am härtesten treffen Vestsrreich jedoch die wirtschaftlichen Bedingungen, die dem kleinen Staat auferlegt wurden. Diele vertragen sich durchaus nicht mit den Gegenversicherungen der Entente. Müßten d>« auferlegten wirtschaftlichen Bedingung«-: zm Gänze erfüllt werden, dann wäre nach Ansicht der Abgeordneten oller Parteien en-wirtschaftlicher Zusammenbruch „»vermeidlich Zu dieser Erkenntnis dürsten auch dir von der Entente eingesetzte R«pLrtüion»koinin>ff,io« kommen. Das Begleitschreiben zum endgültigen Friedensvertrcrg. St- Germain, vorgelegte Bordereau Gesch äfisstücke auh: 4. September. Das Der Kanzler erklärte, daß die Schwie- Staat behandelt werden dürfe und daß man zählt folgende fechs rlgkeit der Verbindung und die große Ent- ihm infolgedessen in keiner Weise Lasten kcrnuna und Vorfällen! die parlamentarischen her Wiedergut machung anserlegen Ä ;e Bemerkungen ic Berant men chtschen ^rieoensoeteganon. ^ „ach dem Verlause' der Dinge'wegen 2. DieAntwoM^lM alliierten»und asso-beiuegMMtverläklgernng vorstellig zw-verden ziierten Mächte auMdie "Bemerkungen de« ^ » - deutscholterretchstchen^lb^dnung. übernahm die dmtschüsterreichische Delegation 3. Den endgültigen Text der frieden? ^ ^tere Stücke des Friedcnsvertrages. r Dauer war die Ueberreichung und die deutschösterreichische Ab- sätzlich falscher Auffassung über Ledingungen 4. Ein 'Zusatzprotokoll,«das die in denu früheren Memorandum "nDültenen Bestim mungen wiederholt. 5. Eine Erklärung, betreffend die Erteilung von Auskünften über versenkte Schiffe und 6. Eine besondere Erklärung, betreffend die Aus-, Ein- und Durchfuhrbeschränkungen rwischew Deutschösterreich und Ungarn. Generalsekretär Dutasta, überreichte die einzelnen Stücke mit kurzen Erläuterungen und legte sodann eine Verhandlungsschrist vor, in der der Empfang dieser Schriftstücke vom Staatskanzler bestätigt wurde. Hierauf teilte der Generalsekretär mit, daß die Mächte zur Beantwortung eine Frist von fünf Tagen in Aussicht nehmen und ersuchte den 'Kanzler, sich zu dieser Friststellung zu äußern. 15 Na ^ c-, - » wortlichffeit des österreichischen Volkes. Dkc mahm di- und affoziierten..Mächte halten es Aeitere «Mnrzer nvkt und vrdnung kehrte im Automobile in ihre Quartiere zurück. Das Begleitschreiben des Präsidenten Clemenccau an den Leiter der deutschöster-reichischen Friedensdelcgation Dr. Renner hat nachstehenden Wortlaut: Paris, 2. September. Herr Präsident^. Die alliierten und assoziierten Mächte haben mit größter Sorgfalt jene Bemerkungen ge-prüft, die von der österreichischen Delegation bezüglich des Entwurfes des Fricdcnsver-trages vorgebracht wurden. Die in der Antwort der österreichischen Delegation erhobenen Einwendungen gründen sich ans die Tatsache, daß Oesterreich angesichts der Auflösung der österreichisch-ungarischen Monarchie in keiner Richtung als ein feindlicher für notwendig, so kurz als möglich die Grundsätze zu bezeichnen, die nach ihrer Ansicht zur Beilegung deS Krieges, der eben zu Ende gegangen ist, inbezug auf - O'cster-treich angewendet werden müssen: Das österreichische Volk teilt in weitem Umfange mit seinem Nachbarn, dem ungarischen Volke,!-die Verantwortlichkeit für die Uebel, unter denen Europa während der letzten fünf Jahre gelitten hat. Die Politik der Vorherrschaft hat als unvermeidliche Folge die Zertrüm-mcmng des Staates nach stich gezogen und aus dieser Zertrümmerung Ist die gegenwärtige bedrängte Lage Oesterreichs erwachsen. Man hat aus Wien den wirtschaftlichen und politischen Mittelpunkt des Reiches gemacht, all-S war dortselbst künstlich konzentriert-Mau hat die Provinzen ihres Blutes beraubt und bat die Etsenbahnstraßen lahmgelegt, um die Hauptstadt blühender zu ge-stalten. Die alliierten und assoziierten Mächte haben keineswegs bewußt den Wunsch, die unglückliche Lage Oesterreichs zu erschweren, und werden alles, was in ihren Kräften steht, tun, um dem Volke zu helfen, sich der neuen Lage anzupassen, um wieder zur Wohlfahrt zu gelangen. Was die Ox die deutschösterreichischc Republik 'festgesetzten Gebietsgrcnzen betrifft, werden die alliierten und assoziierten Mächte keinerlei Aenderungen der Entschließungen machen. Hm allgemeinen haben sich die alliierten und assoziierten Mächte nach Kräften bemüht, die Grenzen der Staaten der ehemaligen österreichisch-unaartschen Monarchie iMtner natürlichen Wehe zu bestimmen, daß in Mitteleuropa ein dau-rnder Friede hcrbeigcführt wird. To haben die alliierten und assoziierten Mächte für Tschechoslowakicn did historischen-Grenzen der Krone von Böhmen festgesetzt, und was Oesterreich betrifft, sind sic an diesen Grenzen nur an zwei Stellen von minderer wirtschaftlicher Bedeutung abge-wichen, und zwar in wirtschaftlichem Interesse, das für die Tschechoslowakei in diesen zwei Fällen größer war als das Oesterreichs. Jnhezug ans Jugoslawien find die «Merten und «ffoziierten Mächte nach MSglschrcit der anerkannten Sprach-. grenze gefolgt. Was Ungarn betrifft, haben die alliierten und assoziierten Mächte Oesterreich gewisse Gebiete deutscher Zunge eiy-verleibt, die innerhalb dermnganschcn^ ' zen gelegen sin^ Die Marburgs Frage auf der Friedenskonferenz. Wien, 3. September. Das „Neue wiener Tagblatt" meldet aus St. Germain, Laß dis Aenderungen am Friedensvertrag' mit Deutschösterreich großteils wegen der gegnerischen Haltung der Vertreter der Nationalstaaten unmöglich war, welche alles getan haben, damit Deutschösterreich so wenig als möglich an die Hand gegangen worden ist. Mit Sicherheit mußte man jedesmal, so oft sich in den Blättern um günstige Stimmen über die Lage im Obersten Rat hören ließen, rechnen, daß-dabei Benesch, Kramarsch und Trumbitsch oder auch die übrigen Vertreter der Nationalstaaten alle Kräfte aufgeboten haben, was sich auch am letzten Tage bei den verschiedenen Veränderungen erkennen ließ. Die Jugoslawen haben sich dabei gewöhnlich auf die Konzessionen, die sie schon geben mußten, berufen und sich dagegen gewehrt, weitere Zugeständnisse zu machen. Das hat sich besonders klar ge-zeigt im Kampfe um die Grenzen.. Anfangs der Woche schien es, als ob Deutschösterreich noch welche Zugeständnisse zusrkannt werden sollten. Zn Verhandlung stand die Frage der Integrität der niederöstsrreichischen tandesgrenzen und die Frage Marburgs. Tittoni hat vorgeschlagen, es möge-.im Marburger Bezirke eine Volksabstimmung stattfinden. Dieseni Vorschläge hat man anfangs zugestimmt, aber am letzten Tage hat Tardieu die Frage nocheinmal behandelt. Tardieu ist der Präsident der Territorialkommission, aber auch der Berichterstatter für jugoslawische Fragen. Infolge seines Einspruches ist es gelungen, den Standpunkt des Obersten Nates abermals zu ändern. Ls- wurde zwar erklärt, daß gefaßte Beschlüsse nicht abgeändert werden können, aber inan begann neuerdings über die Bestimmung der Grenzen in der Plebiszitzone und über die Gestalt der Ausführung des Plebiszits zu verhandeln. Tardieu erklärte, es erfordere dis Gerechtigkeit, daß die Bestimmung der Grenzen init Rücksicht auf die gemeinsamen wirtschaftlichen Interessen geschehe und hat zu diesem Zwecke vorgeschlagen, daß die Zone, in der die Volksabstimmung vor sich gehen sollte, auf die slowenischen Umgebungsbezirke, die Deutsch-österreich gar nicht gefordert hatte, ausgedehnt werden sollte. Line derartige Abstim innng wäre für Deutschösterreich sclbstver-stündlich vollkommen bedeutungslos gewesen. Tittoni, dessen Interessen in Bezug auf diese Frage mit denen Deutschösterreichs parallel gelaufen sind, hat widersprochen, er blieb jedoch in der Minderheit. Die Franzosen waren gegenüber Tardieu gebunden. Balfour, der sich in den Wirtschaft-lichen Fragen so warm dafür eingesetzt hat, Deutschösterreich die Lebensmöglichkeit zu wahren, nahm in Territorialfragen, wie es scheint, einen anderen Standpunkt ein. Dis Marburger Frage wurde also im Sinne Tardieus gelöst. In der Freitagsitzung hat nun Tittoni diese Frage noch einmal angeschnitten, um überhaupt etwas als Kompensation dafür zu erreichen, daß in Marburg die Volksabstimmung unterlassen worden ist. Deutschösterreich wurde daher Nadkersburg zugesprochen und wie man hört, das linke Nfex der Mur. Alle übrigen Konzessionen sind ins Wasser gefallen. i Li« räler xramnIrbeR. Roman von .ü. Deuts ch. (Nachdruck verMen.) Zst-ir kennen bei den meisten nur den Vornamen, auch ändern ihn sehr viele, -wenn sie diesen Beruf -ergreifen. Es gibt einige Schwestern, die Elisabeth heißen. Die Zahl, der Pflegerinnen ist groß, doch sind sie nicht alle im Kloster beschäftigt. Viele sind in den nahen Ortschaften, wo auch die Lazarette eingerichtet sind, tätig. Mein Rat ist der, mein lieber Herr," fuhr er mit herzlichem Ans--rucke fort, indem er sich erhob. „Tie. trachten vorerst gesund zu werden un-cherbannen -alle ans. nniden Gedanken, die die Genesung verhindern. Wenn Sie auf sind, können Tie sich ja selbst überzeugen, ob die Dame, -die Tie suchen, hier oder in den anderen Lazn-wet-ten ist oder nicht." - Tage anstrengender Tätigkeit reihten sich an-e-inan-er. Es waren einige Tchivcr-krante im Kloster und viele andere in den „cche-gel-egeiien Lazaretten.^ Es war keine bloße Ausflucht von den, Oberarzt gewesen, -um die Aufmerksain-te-it des Kwcmlen von dem P-nnlte tveg-zulenlen, als er vom Beschäftigtst ilG der Schwestern auch in -cm anderen, den ncchege-legenen Lazaretten sprach. Es verhielt sich so. Zeit und Aufmerksamkeit -er Aerzte und der Pflegcr-m-nen waren also vollständig in Anspruch genommen, -daß nicht' zu oft fremdes Interesse Raum gewiitnen konnte. Endlich kamen freiere Tage nüd «Uch eine Kl-un-de, wo der Oberarzt Elija- l beth Werner — daß sie. so hieß, wußte er ja s i nun — alles initleilen konnte, i Tie war a-ufs tiefste erschüttert. „Wie ist das möglich?" ries sie fast außer sich. „Bei der Größe und Stärke solchen Gefühls ist alles möglich. Halten Sie mich nicht für iiidiskret. Reines Interesse für Sie Mt mich so sprechen. Denn jch weiß alles aus seinem Mu-nlde. Er sucht Sie seil vier Jahren. Der Gedanke'am Sie führte >ihn in diesen ihm fremden Krieg. Bei einem solch stark assiznrten, nur von einer Idee beherrschten Gemnte sin- derartige dunkle Ahnungen während eines Kravthe!,-, Prozesses kein un-wahrsch-.-' ' - Doch Tie'interessiert ja wenig r > nschaftliche als — die Tatsache, und die iß so: Sie sind -hier keinen Augenblick sicher. Er kann in einem un bewachlc» Augenblick seine Zelle verlassen und Ihnen begegnen!" „WaS tun, liober Goll, was tun?" schien ganz fassungslos. Er-nahm mir gütigem Ausdrucke Hand. „Wollen Sie Vertrauen zu mir haben?' Sie sagten mir «inmal vor Monaten, Tie wäre», ganz verwaist, da Sie Ihrem letzten Halt,'Ihren Onkel verloren. Sehen Sie, liebes Kind, ich hatte auch Wetb und Kind -nn- habe beide — nach kurzem Glücke hcr-gcben müssen. Meine Tgchter wäre in Ihrem Alte», wenn fie »och lebte. Jch bin ein alters veretnsamler Manu, den bis setzt nur sechs Beruf am Leben erhallen lnck. Ihre Ae-,,-, hat jn,dieser Zeit mein HeiZ eptzärmt.und. < >-ie ihre erfrischt. Denken Sic, «in liebender Baser stände Ihnen ratend zgr Seite und haben Sie Vertrauen zu mir. Wollen Sie?" „Jch will!" Sie gab ihm fest nn- innig die .Hand. „Warum legen Sie sich nn- dom jungen Manne dieses Opfer ans?" „Weil keine glückliche Löünrg zu hoffen ist. Da Sie alles wissen, kennen Sie mich -den Abstand der Verhältnisse. Er ist von allem ungarischen Adel, Graf, ich bin ein bürgerliches Mädchen." „Eine Neigung, wie die seine, 'wir- wohl imstande sein, diese Tchlvierigteit zu überwinden." „Jch gab seiner Mutter da-: Versprechen, ihn nie wieder zu seben und — -ich werde niein Wort halten." ,„Wie konnten Tie das" Was vernnl-aßte Sic, großmütig gegen die Mutter und grausam gegen den Sohn z-n sein?" „Tie sch,vor . . . an dem Tage zu . .'. sterben, an -ein ich des -Sohnes Gattin würde, und ich wußte, -aß fl- Wort halten würde. Konnt-e ich um einen solchen Preis mein Glück er-aufen?" „Tie konnten es nicht!" Er legte in tiefer Bewegung die Hand ans ihr Haupts „Aber eben, -aß Sie nickst konnten, macht Sie zu dem, was Sie sin- . . . Wußten Tie, -aß er nach Ihnen forschte?" fragte er nach einer Weile. T-!!- venrkinic. „Ich - Hörle -all die.Jahre nichls von .ihm. Die Krankheit -des Onkels riej mich iuc Zrühling heim, dann brach der Krieg ans; seit -er Zeit bin ich in Lazaretten tätig." „Vielleicht haben währen- -iejer Zeit -ch Verhältnisse sich geändert," sprach -der -Oberarzt,' selbst von Hoffming erfüllt. „Vielleicht lebt die stolze Fron nicht mehr oder wenn sie lebt,"hat der feste, beharrliche Sinn des Sohnes ihren eigenen gewandelt. Ein Mut« terbcrz kann nicht lange widerstehen, und wenn es noch fo fest und -energisch -ist. Ist er der einzige Sohn?' „Der Einzige. Der Vater starb vor tätigen Jahren den politischen Märtyr-ertod. Die einzige Tochter wurde ihr früh entrissen. Tie floh mit einem bürgerlichen Ma«me -und st-aib sung im tiefsten M«nd." „Gewiß ein höchst seltsames Verhängtst»' -das auf -chfc-r Familie ruht. Hat das Ihren Entschluß bestimmt?" „Nein, mein Freund; es -war -er furcht' bare Prckks. Dann fühlte ich allch Mitlaid-jSo sehr -ich die Vorurteile verdammcw j musste, wollte ich es -och nicht se>G j welche der, alternden, sclnuergcprüften s den letzten' Schlag verseifte." ! „Mein liebes Kind," sagte -er Oberallft , nach langem Schweigen, „trotz allem,, w ' j Tie mir'erzählt, bleibt nur nur so v>c-l a sägen übrig: -re Entsagung noch weiter ll. ' trieben, wär-e nicht nur pn-gerecht, ' grausam, ja n-nn-atiirbsth. Ich wilGnttht -ein sprechen, was bis jetzt war. Mensch trägt st in Rocht-Meiviißtscni u' w;, und fdas .Maß- -richtet fick) »ach- -er G» .n^ die ilnu innemohul. weiter. Ich spreche von r8lin in in-eiustl j^Iirt tlru/brr /. o. 2 ""Mntvn Iulrrskyr'.ik, Schuhniachermcister und Kaus. -kl* besitzer, gibt im eigenen sowie rm Namcii seiner Kinder Iba und Anton ollen Verwandten, Freunden "und Bekannten die Nachricht vom Slblebeu seiner innigst-aclicblcn Gattin, beziehungsweise Mutier. Schwester, Schwägerin, Tante und Großtante, der Frau ReaMälenlresitzürs und KolzhSndlers welcher am Millwoch den u. September 1919 um halb 12 Uhr nach längerem schweren Lechen, versehen mit den heiligen Sterbesakramenten, im 37. Lebensjahre sonst verschieden ist. Die irdische Kulte des teuren Dahingcschiedcnen wird Freilag um >2 Uhr im Trauerhousc in Rötschach feierlich eingesegnet, hierauf nach Piltschach überslihrt. dort um halb l? (halb 5) Uhr am dortigen Ortsfriedhofe in der Familiengruft zur ewigen Nuhr bcigesetzt. Die heiligen Seelenmessen werde« Samstag in Rvtschach mid Pbltschach gelesen werden. NStschach—Pvltfchach—Gonobih, den 3. September ISIS. welche beute um halb 8 Uhr nach Empfang der letzten Qeluna einem schweren Leiden im S8. Lebensjahre er» >egen ist. Die irdische Külle der teuren Verblichenen wird Samslaa um 14(2) Uhr im Trauerhaus-. Vurgaasse 29, eingesegnet, auf den Brunndorfer Friedhof geleitet und dortetbst zur letzten Buhe bestattet. Dje Seelenmesse wird am Dienstag uni 7 Uhr in der Dom- und Stadtpsarrkirche gelesen werde». Marburg, am 4. September 1919. VmM Stimmer- über den Frledensvertrag. KB. Bel mar, 4. September. Aus Paris wird berichtet: Es^hat den Anschein, daß Dcutschösterreich durch den Urteilsspruch de! Völkerbundes, welcher jedoch einstimmig Msfallen-müßte, Zur Frifinna eines So'ndrr-daseins verurteilt werden w-rd. In diesem Falle wird Wien seine frühere Größe derberen, da die Stütze von bloß vier Millionen Dcutschösterreichccn außerhalb der Hauptstadt diese unmöglich lebensfähig erhalten kann. Ein internationalisiertes Fiume könnte Mar den verminderten Hkmdel Deutschster-reichs stützen, nicht aber verhindern, daß Wien zu einer unbedente-den Residenzstadt mit geringer geschäftliche Tätigkeit herab-sinke. In Pariser Konferenzkreisen ist man bon den Vcstimmnngcr! Friedensvertrages Ulkt Deutschöi.errcich keineswegs etbnut, die dein deutschen Vertrage entnommen und ungeschickt ans Deutschösierretchs Maß zuaestutzt wurden. Indessen hat sich der Konferenz eine derartige Abgesp-'rutbeit und Mattigkeit bemächtlgj, daß man sich zu weiteren Flick-achnteu nnsühig fühlt und erleichtert auf-«kmct, daß 'wieder cilkFriedensvertrag fertig geworden ist. Dn-WchMöerte AnMuH. vLL Entente an Deutsch- Berli n, 4. September. Die französische Note, womit die Außerkraftsetzung des Absatzes 2 des Artikels 61 der deutschen Reichs-Erfassung ve langt wird, hat folgenden Wortlaut: Die ull-iettcn und assoziierten Mächte haben von der deutschen Verfassung dom 11. August 1d19 Kenntnis genommen. Äe stellen fest,, daß die Bestimmungen des Artikels 91 Absatz 2 eine soimelle Verletzung oe? Artikels stO des kn Versailles nur 28. Juli Unterzeichneten FrirdeuSvrrtrageS Enthalten. Diese Verletzung ist doppelter Nrt. Indem der Artikel 61 die Zulassung Oesterreichs zum Reichsrate auLspricht, zählt er diese Republik den das Deutsche Reich bindenden Ländern gleich. Eine Gleichstellung, die mit den Bestimmungen zur Beachtung der österreichischen Unabhängigkeit unvereinbar ist.^2. Indem er die Teilnahme Oester-Nichtz am NstchSrätr zuläßt und regelt, schafft der Artikel 61 ein politisches Band zwischen Deutschland und Oesterreich uyd eine gemeinsame politische Betätigung in vollkommenem Widerspruch mit der Unabhängigkeit Oesterreichs. Die alliierten und assoziierten Mächte erinnern die deutsche Regierung an den Artikel 178 der deutschen Verfassung wonach die Bestimmungen des Vertrages von Versailles für Deutschland als bindend erklärt werden und verlangt die, sinngemäße Abänderung des ArstkelS 61. DSe MLmmMg Lettlands. sDrahtbericht der „Marburger Zeitung".) Berlin, 4. September. Die „Freiheit" Aährt über Kopenhagen, daß der Oberst»' Rat der Alliierten beschlossen hat, Deutschland zu zwingen, die abgelehntcn Punkte aer Bedingungen zur Räumung Lettlands d»rchzu,SH«1 Das Vrekmurfe. (Drahtbericht der „Marburger Zeitung".) Marhrrrg, 4 September Gemäß einer Verordnung des Ministeriums des Innern, erlassen «n die Landesregierung sür Slowenien, bildet das ganze rnMtämsch besetzte Prekmirr je eine Verwaltungseinhalt. Bis zur endgültigen verfassungsmäßigen Ne. gelnvg der Verwaltüngssrage wird das Prekmnrje selbständig verwältst nntsr Leitung des von der militärischen B^etzungSbehörde eingesührten Zioil^Mmissärs. Die Landesregierung für Slowenien hat" den Auftrag vs» den; Aivilkommiffär die nä-- j dtzr von einer Reise aus Deutschland tige UNMhl von Beamten und Be-j zurückkam, äußerte sicb Journalisten gegen dienMLU VsiMstsNeU. -über, daß in Deutschland alles am Werke !sei um die drückenden Friedensbedingunaen Mtt z möglichst rasch abzuschütteln. Zn fieberhafter Paris. 3. September. Die Augen ec f Weise würde discvrganisationdesw'eder. Savas verösfucklichr solqeudm diplomatischen auchaues bearbeUet. Man ehe darm em SttualiouSbericht: Beim Obersten Rate der »^stanNges BUd w.rtschaftstcher Konsoll-Alliierten besteht der Wunsch, den Friedens-i Einig. vertrag mit Bulgarien so rasch wie möglich Gin MoiDrrrifMQg m?f Sen deutschen fNettysprasidenren. j Dresden, 4. Geptembsr. Der Dresdener Spartacist Hsiuemauu' unternahm Dienstag früh auf den Reichspräsidenten ESert und aus den Reichswehrminiftsr Rotzke, die beide die Meißner Porzellanmannfaltur Ss-ftchtigteu, sin Attentat Beide bliebe« unverletzt, der Täte wurde ve»baftet. DWtMmMs WisöemufhÄU MeberhOisLe AnstrenMmssn sstraa, 3. September. Der Abgeordnete der tschechischen Nationalversammlung Sou- lhältuis zur Grüße und Gediegenheit der KaMj sein geringer genannt werden muß. Postversanlsi ^ mir gegen Poreiuseudung des Betrages von zu erledigen. Der Rat hat beschlossen, der bulgarischen Friedensdelcgation den Text, der die politischen Grenzen des Landes br. zeichnet, zu übergeben. Bulgarien wird eir Marburger- und - Taaes-Nachrichtm. TodssfäUo. Donnerstag den 4. September ÄuSaana zum Meere versprochen. Die bul- t flarb im 53. Lebensjahre nach schwerem Leiden aartsche Delegation wird im Namen ihrer; Fw» Mna 8 n kersch »- k. Negierung das Versprechen avzebe». daß sie f findet SaMum Uhr v"e auf gewtsie aurch den H-rie.:ens>-Lnrag M! Burggafse 27, aus nach dem Drn b-zeichnende Gebiete keinen Anspruch' mehr - Hofe'statt. — In NNschach verschied am 3. Sep. erbeben wirb. Die Zu'eiluua dieser Gebiete tember Kerr Alexander G r u n d n e r. Rculüalen- .vürd erst später erfolgen. Unter diesen Um-zMfL Händler, im 37. SebEMi-e, DiZ anAsWeWeleaation wird im Namen ihrer;FrauAnnaI-uterschgib, Schtchmachsrmcislers. ga fch 8 , , . . , ^ - -- ---.! und Kausbsfibersgaktin. Das Leichenbegängnis r vom Trauerhause, Brunndorfer Fried " s. Z , .- ^ ^ ^ rr Freitag um 12 Uhr im Trauerhause standen wird Thrazien, ober dessen smicksal jeingesegnet, sodann nach Pölischach die Delegierten der Alliierten noch verschie-t überführt und aus dem Pöllschacher Friedhose'um drner Meinung sind, keinen Anlaß sür eins? halb 17 (halb 5) Uhr beigssetzt. .E«-.! Hx garren viu .a. . j Präsident der Landesregierung für Slowenien Dr. Gregor Zerjav dienstlich in unserer Stadt f verweilen und an beiden Tagen im Amtslokal des Kerru Regierungslwmmissärs Dr. Pfeifer in der Zeit von 6 bis 13 Uhr Parteien empfangen. -Der Krebitvcrein der Marburger Vseamvte-ban? hält am 6. September um II Uhr in den Lokalitäten der Bank, Tegetthoffstraße 11, seine 47. ordentliche Pleuarversämmlmig ad. Näheres siehe im Anzeigenteil, Städtische Badeanstalt. Ab l. Scptember j wird die Anstalt am Mittwoch, Donnerstag, S Freilag und Samstag von V bis 17 Uhr, an > Sonn- und Feiertagen von 9 bis 12 Uhr 'w-öffnet sein. Bis ans weiteres ist däS kleine Dampfbad jeden Mittwoch von 9 bis 17 Uhr und Freitag von 13 bis 17 Uhr, das große jeden Freitag von !> bis 12 Uhr für Damen geöffnet. — Der Stadtmagistrat. Im Mittelpunkte des öfsrutlichen Interesses steht derzeit der Friede für Dcutjchvste r reich. Da ist es nun gut, wenn man beim Zeitunglesen eine gute Landkarte dieses Staates zur Hand hat. Sine solche, und zwar die einzige offizielle Karte Dcutschösterrcichs, herausgegeben vom Wiener Militärgeographischen Institut, ist in unserer Verwaltung erhältlich. Da diese Karte auch alle jene Gebiete enthält, auf die Dcutschösterreich in seinen verschiedenen Noten Anspruch erhob (Deutschböhmen, Sudetcnland, i und Sndsteiermark), t und auch das Prek- Me HesMkchr Sn SmffchM RNWögefMAMM. - Täglich 36M Mann. Berlin, 4. September. Nach Mitteilungen der RMMenirale für Kriegs- und Zivllgefangene sollen von heute an täglich 3000 Krieasgestingene über-Köln i «»Deutschland eintrcffen. > Der GtreLk Sm LUmMKoMn-rev^ef. (Drahtbericht der „Marburger Zeitung".) Mährtsch-Ostrau, 4. September. Der Streik im Osträuer Kohlenrevier, der wegen der Entscheidungen der Entente in der Teschenersrngr auSgebrochen war, wurde o^stern beendet. Strafgerichtliche ttnic!--fuchung gegen Karoly. B-ud-up e st, 4. September. Das unga-rische Kocrespon'oenzbüro meldet, daß gegen > Denstschnngarn Stidrärnton den ehemaligen unaarischen Präsüdechen Uf! Wer den Schade» hat, braucht für den Spott nicht sorgen. Die Wiener Entcntemission bestieg) dieser Tage das im Prater befindliche Riesenrads und machte auf demselben eine Fahrt mit. Ein Journalist fragte einen der Teilnehmer der Fahrt, ob diese einen politischen Hintergrund habe. Zufällig geriet er an einen Franzosen. Dieser erwiderte ihm: „Freilich, wir haben uns -'die Grenzen Deutschöstcrreichs besichtigt!" Zur Auflösung der Mittclstandsküchc m Marburg. Da die Mittelstandsküche Marburg aufgelöst wurde, sind eventuelle Forderungen an dieselbe dortorts vorznbringen. An die Kaufmann, chask von Marburg! In der am 39. August stoitgefundenen 5fl. auher-ordentlichen Gremial-Vollvcrsannnlung wurde folgendes beschlossen. 1. Alle weiblichen Verkäuferinnen die über 5 Jahre im Geschäfte tätig sind, sind den Kandelsangestellten glcichzuhalten. Jene weiblichen Verkäuferinnen, die über 3 Jahre im Ge-schäfte tätig sind und kein Lehrzeugnis befiken. können die Aufnahmsprüfung in die kaufmännische Fortbildungsschule ablegen und diese besuchen, sind während dieser Zeit als Lehrmädchen ohne Bezahlung zu betrachten und haben »ach Beendigung ein Lehrzeugnis zu erhalten. Alle weiblichen Verkäuferinnen unter 3 Jahren sind bis 3l. Oktober 1919 zu entlassen. 2. Bei Aufnahme von Kandelsong-steltte» soll man sich an die Organisation wenden. Kat diese keinen solchen zur Mr-fiigung, ist freie Bahn belassen. 3. Mindestgehalt. Freigesprochene Angestellte Monatsgehalt K. 120--tz Angestellte vom zweiten Jahre nach der Freispre-chmpj dis zum 20. Jahre 140 K., Angestellte von 21 bis 25 Jahren 200 K., Angestellte von 28 Jahren aufwärts 240 K. monatlich. Bei allen Gehalksklassen kommt dazu noch eine Teuerungszulage von 60 Prozent. 4. Vollkommene Sonn- und Feiertagsruhe. 6. Angenommen wurde die neunstündige Geschäftszeit,' und zwar von halb 8 bis 12 Uhr und von kalb 14 bis 18 Uhr. Dieser Be-schluf; tritt sofort in Kraft. Dawiderhandelnde werden nach den Z 25 der Statuten behandelt. Das Kandelsgremium Marburg. Eine Lizitation der Brunnenmacher-werkzsug« findet am Freitag den 5. September 1919 um 15 (3) Uhr im Kindergarten in Brunndorf bei Marburg statt. Kaufsustige sind singe-laden. Außer den Werkzeugen gelangen auch einige Brunnenröhren zum Verkauf. Konzerte. Sonntag den 7. nnd Montag -(Feiertag) den 8. September finden bei jeder Witterung im „Kreuzhof" Konzerte der Süd-bahnwerkstättenkavelle statt. Im übrigen vcr-' weisen wir auf die Anzeige im heutigen Blatte. „ , bhemollgen unsarischm Präsidenten, ^ allgemeinem Inter Graftu Nichnel Karokp die strajgcrichtliche ^sse, so das; sich ihre Anschauung für jedermann Untersuchung eingeleitet wurde. 'empfiehlt, zumal der Preis von 10 l< im Per Kino. Stadikino. Das große nordiiche Filmschlagerdrama »Opser" mit der vielbewunderlen Kinvschauspielcnn Mia May gelangt heute zur Erstaufführung. Dis Inszenierung des herrlichen Filmwerkes hat Joe May. der bereits oftmals Proben seines künstlerischen Regietalentes abgegeben hat, besorgt. Die vom ersten bis zum letzten Bilde hochspauuende Kauölung setzt mit der Keimkehr der von Schäm und Verwirrung über ihren ersten Fehltritt gepeinigten Maria Brand ein. Maria, die hübsche Buchhalterin, ist der Augapfel ihrer sie zärtlich liebenden Mutter. Doch trotz aller Warnung erlag Maria im Ileberschwonge ihrer Gefühle den Liebesbeieuerungen ihres Büro-Kollegen Rudolf Felsen und verbrachte zum ersten Male die Nacht außer Kaufe. Nach schwerem seelischenKampseverzeiht die große, ollesbegreifende Mutterliebe mit den Worten: »Ich will nichts wissen, Maria, aber hoffentlich wirst du niemals bereuen, was du getan!" Die sich nun weiter ent-wickelnden Ereignisse, die den bereits mit der Fabrikschesstochtcr verlobten Rudolf Felsen auf den Kriegsschauplatz ruscu, gestalten das Schicksal Mariens sehr mannigfach; bald lächelt ihr das Glück in der Werbung eines rechtschaffenen Mannes, bald hält wieder Mutter Sorge und Elend Einzug in ihrem Keim: Opfer um Opser fordert das Leben von ihr, bis endlich Milde und Verstehen die Sturm, und Drangzeit ihrer Jugend durch Glück und Lebensfreude vergesse» machen. und Dio1i6ii-IZr'6riri' (^449.14^41414 60^ 46 Zk4l4^6 ^9l(51vOH47)l6X6 Kk444sttt MMl>! P«te 4 „MarVurJvr getkung.* Nr. 19? — 5 Srptcmker 1919. Kleiner Anzeiger. Verschiedenes französischen Uuterricht erteilt Dame au, Frankreich, nach leicht« Methode. Adr. Berw. 7808 Sämtliche Gtrickarbette» sowie Strümpfe zum Anstricken übernimmt Maschinsirickeret Gröger» Nächst. Waty Oman, Schul gaffe 4 Jüngerer Koststudeut wird bei kleinerer Familie aufgenomwen. Adr. Bw. 1b043 Restauration-,«ambrtuuShalle Miltaa- und Abend-AbonnemeM a. r.sv. 78,3 Habe deutschösterretchtsche» Seid und tausche selbe» gegen jugoslawischer um. Josef «au-meister. Marburg, Tegetthosfstraße Nr. 35. 14556 Schi»«er Winter Frauen Rad-mantel, FriedenSstoss ist gegen eiW Untertuchent zu vertauschen. FAbergasse 3, 1 St., T. 4. 78S6 Koststudeut wird ausgenommen. Anträge unter „Schulnachhuse an Bw. 7897 Gute Mittag- und Abendkost an Herr« zu vergeben. Adr, Bw. 15061 Reattläten Zu pachten gesucht eine Mühle mit 4—S Steinen und den Gat-tern zur Erzeugung von Weiß, mehl, wenn möglich in der Nähe einer Stadt, aber auch die Provinz wird bevorzugt. 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Teplemter 1»1S «m 11 Nkr vormittag i« den LolalitSten der M»*' btttger E«eomp da; I'Oc v«r UM« «in XlMnn'«« »er NsktzM^k ezc«W!?WL iBmmtwortllch« Schrtstlett« i. B. «kot» «S»-,-7. Druck sckd Berlag von So»», «rat«» »rde»