ll V «"»W» M » »r. SS »ari»or. Donaerstag sex 2S. AprU tS27 v»ch^»>^^M«t, S»^der nicht. ?lus,er denjenigen, deren In-^ress^'n an die S^a^lx^rei des Krieges geknüpft sind, mlisiten nlle friedliebenden Menschen ^l^.rsisiungSideal als .?^m,ptpun?t 'Virer tvlilii'chen, moralischen ' nd kulturellen derung erkannt haben. Cecil setzte sich Aum Schlüsse dafür ein. saß öie^e größte R-'form seit Bestehen der Welt zwingewd und mit Un terstützung der aufgeklärten Massen durchge-führt Verden müsse. Börsenberichte Nasschlaa in der Lire-Hausse!? Zürich. 27. April. (Schlußkurse). London ?5.Zö^, Newyork S.lV»/.., Paris Mailand 27.Ü!^ Madrid 91.?0, Amsterdam 206, Berlin 123.2Y, Wien 73.10, Beograd 9.13>^, Prag l5.4v, Bukarest 8.40, Nuida. Pest 90.K5, Warschau 5S, Soflia 8.74. Kurze Nachrichten D r e ? d e n, 27. April. Dem „Dresdner Taglblatt" zusolge beabsichtigt der Reichspräsident Dr. v. i n d e n b u r g seinen Rück tritt. Der Reichspräsident will seinen M Geburtstag Nl)6) als Noichi^vrlist'ent seiner», um sich dann aus gesimdheillichen Rücksichten voll konlmen zurückzuziehen. R. N e w y o r k. 27. April. Am Bankett, welches anlttfjlich deS L0jährigen Ve-stan>des der „Nnited Pres^- gegeben wurde, erklärte Präsent C o o l i g e, er hoffe» ^aß sich die Be^ieüiunqen der Union zu - !" ' " - -ni^'ln werden. Ge-'..... ....... .! ^ ..t»: Ainerika jedoch Vräflbent Doumergue Äum Slsenbostnüber-fall in Mexiko Der Bandenflihrer „Fedro Ouledra" der sich selbst „der Geier" nennt und d>!e Bande beim Ueberfall auf den Mexiko-Ezpres; angeführt haben soll. Die mexikanisch? Regierung hat airf seine Ergreisun^g einen >^reis von 2000 Pfund gesetzt. sein Recht hinsichtlich des Kanalbau-Pro-jektes aufrecht erhalten. Ueber die China-Politik Kuherte sich Coolrdge dahin, Ainerika werde nur den Schutz amerikanistlv'n Eigentums und des Le^^ns amerikanischer Staatsbürger beobachten, ohne an imperia-listisäi? Ero^rungen auf chinesischem Boden zu denken. N. P a r i s, ?7. April. Die Eitroen-Automobilfabri-k hat infolge eines konimu-nistischen Streiks den Betrieb eiii>?^^sleslt und 20.000 Arbeiter entlassen. Eollle d^r Streik noch weiter dauern, dann w-iirde die Leitung der Citroen.Werke genötigt sein, sämtliche Arbeiter zu entlassen. Die „vierte" Vartei M a r t b o r, 27. April. f. (Z. Die Bliidun^g des Kabinetts B v-t i ö e o i L ' "-ll! a r i n k o v i ü hat fich unter seitIamen Auspizien vollzogen. We-«der die Mgeordnetenklubs noch die Exetu-tivausschüsse der raidiilalen und der demokratischen Partei wurden gefragt, ob sie einer raidtkal-iwnlo!rattschen ttoaülion ihre Zustiunnung geben, und auch darüber machten sich die Jnittawren dieser Regievunz kein Gewissen, daß sie ohlle ein fest mnriffeneS Regierun^sprograinm die Macht ergriffen haben. Mn, wir haben schon einige Kabi. nette überdauert, die ebenfalls nicht wußten, was sie wollten. Wir werden auch diese ex;.erimenbalpolibische Demonstration überleben. Vukiöevi^ und Marinkovi^ leiden an einer fixen Idee. Sie wollen nicht mLhr und nicht weniger als die Schosfuni^ und Marinkoviü einer schlafenden Tkupschtina jene Elemente entnehmen, die sie für il?re von feylicher De-»nokratie so lr>eit entfernte Mac^chöpsung bc nötigen. Die »viert« Parti^i" wird anyoblich in der neuen Sknpfchtina nach Zuversicht t>er Re-gieruNgskreijse übi>r 190 Sitze verfügen, sie wird aus ihrvm Schoßc ein homogenes Kabinett abgeben, und d'iefe Regierung wevde dann in Ruhe an die Durcki^ührung eiiieS grossen staatswirtscbaistlichen Programms her antreten können. Wer aber bietet die Garantie, dafi diese neue „vierte Partei" dem ..IIS Zi!5«i! lili! !l?!l losreder e „SM ^ 5. »S»I H«? ^ »« .<»» SV», „vf m,«« i-v «. .M/,. bisherigen System abschwSrt? Niemand! Denn nur mit Hilfe Polizei1iäiicht rein zum ?lusdruck gekommen ist. In Serbien wird noch heute alrs Grmld 'oer Volksnah-lnngserlst'bnissc von 191l) gewählt, io das! die Serben in ld-er Skupschtina eine ki'lnstli-che Majorität geschaffen haben, während dve Gebiete diesseilts der Eave und Drina trotz ihrer Besiedlungsdickite im I^arlament in der Minderheit siu!o. Dieser Zustand ist ungesund, mch wenn die „vierte" Partei ihn verlängern will, dann wäre es besser, mcu hätte den unglück'seligen Gedanken ihrer Schöpfung niemals anfglegrisfen. Dirrch Bildung von Parteien wird der krcrnke Parlamentarismus nicht gesunden. Um den Geist geht es vornehmlich, ^oer die führenden polliitischen Kreise des Lnnidcs be« herrschon soll, und nicht um Schöpfungen der parlamentarischen Arithmetik. Til.'ser Zustand der Mitte zwischen Demokratie u. Dik-tatilr ist mtf die Dauer einfach unhaltbar. Man wird e'i'nmal dock) Farbe bekennen müssen. Die beiden N^>giernngsparteien 'könnten diesse Gelegenheit benützen, ohne sich Blösien mlszuiset^en, nm!oer Entwicklung neue Wege zu weisen. Die bisherigen Erklärungen der neuen Männer am Nuider atmen noch im-meT jenen politischen VtiWNtinismns, der sich als größtes Hinl^-ernis aus dem Wege zur roimn Demokratie erwiesen hat. Wir wollen diiie Taten abivarten. Die „neue Entente" Boa unserem Berliner ic»Mitarbetter. Berliner Zeitungen verzeichnen als „große politilsche Sensation" den bevorstehenden Abschluß einer neuenEntente un^ zwkeiten zu Wirklichkeiten verdichtete, zivm Teil a?er direkt ge^oichtet wurde. Besagte Kombinationen gehen von 'dem für den nächsten Monat geplanten Besuch des Präsidenten Tonmergue in London aus, wo man eine neue Bekrästissung des bekanntlich in letzter Zeit stark durchlöcherten englisch-französischen Einvernehmens erwar- Die Gonnenjunflser Ein Roman von der roten Erde von A n n y W o t h e. 9 (Nachdruck verboten.) ^merikanisckM Cl'pyright 1V19 by Anny Wotlie-Mahn, Leipzig. „Ich lebe jetzt zwei Monate im Erlenschloß und da ich noch keinem M^nsch^'n be« gegnet bin und heute zum ersten Mal überhaupt Leute hier aus der Umgebung gesprochen habe, kann ich auch niemand beleidigt haben. Wie kommt es nun, '>aß die Rinke-roder zuerst nur widerwillig meinem Diener die für uns nötigen Nahruugsmittel verkauf ten u«rd sich nun überhaupt weigern, es zu tun? Ich bin heute selbst aus dem '?^abichts-hof gewesen, unid ich muß gesteheu, es ist n^ir auch da schwer geworden, die Zusicberilng zu erhalten, dasi man uns im Erlenschlc'ß nicht .Hungers sterben läßt. Wollen Sie nir nicht Aufklärung geben, warum man mich hier wie einen Verbrecher behand<'lt?" Waldau war ausge^'prungen. Etwas .^herrisches, .^ixügliches lag in der Erich.'inung >des Grvsen, der kaum dreißig Jahre zäs'l''ud. schon in seinem Antlitz die Spuren tieser Leiden trug. Der Psarrer hatte sich ebeusalls von seinem Scs?reibtisch erhoben. Auch er hatte eine große uud schlanke Gestalt und seine Augen gaben den herlitt>)fl.udernden Blick des Grasen ernst lmd gelassen zurück: „Mein bester .^'»err Graf", »agte er mit Wttr've. „Sie fraaen mebr als ich weiß. tet. Eine Nolle spielt hierbei die Alba-n i e n - F r a g e, in der ja zweis' llos eine Schwenkung der englischen Politik 'estzust.'l' len P. Während diese bisher zu Gunsten Italiens einen Druck aus Jugoslawien ausübte, träqt man allerar hat Mussolin»! für den englischen Geschmack seine imperialistische Politik zu weit getrieben, und man liält es für zeitgemäß, hier einen Dämpser aiufzusetz2n. (kine Schwenkung, bei der England und Frankl-eich gleichfalls konform zu gehen scheinen, ist auch in ldom Verhalten "zegen-über Sowjetrußland festzustellen, .^ier war es zuerst B r i a n d, oer in den Pariser Verhandlungen über die S ch u l-denregulierungs frage eine Verstän'dissung mit Moskau anstrebte. Unter' dessen hat man aber auch w England den Plan einer gemeinsamen Front gegenüber Rußland als undurchführbar aufgegeben. un!i> im Gegensatz zu dem vor kurzem erfolgten scharfen Notenwechsel scheint sich setzt eine Entspmtnnng zwischen London und Moskau anzubannen, wobei es sehr wohl möglich ist. daß Briand dies zu einem Druck auf England benutzt hat, um anderweitige Zuge-stänlonisse, vermutlich in der B a l k a n-frage, herauszuschlagen. Im Einklang mit diesm Besprechungen steht die geplante Mitwir^ng Rußlands, d as sich unterdessen mit der Schweiz verstänNgt hat, an dorWeltwirtschaftskonfe-r e n z. Endlich s^lt in diese Dinge!das C h i n a Problem hinein, bei dessen Lösungsversuchen England sich eine „splendid Isolation" manövriert hat. Das wird im „Foreiiign Office" umso peinlicher empfunden, als die Hoffnung, daß der Kabinettswechsel in Japan dieses in vstasien an die Seite Englands bringen werde, sich als eitel erwies. Es klingt daher durchaus plausiibel, wenn die briitis^ Politik hier wieder Anschluß an die Union sucht, was aber nur möglich wäre, falls sie von der bisher beliebten Politi? der starken Faust Al'iswnlo nimmt und sich dem Reiche der Mitte geffenüber eine Verständiqungsbasis wenn nicht sucht, so doch gefallen lassen würde. Das ist allerdings angesichts des Umiswndes, daß es in Clnna zur Zeit drei Regienlngen gibt — ewe Nanking-Regierung eine Hanklau-Regierung und eine Peking-Regierung — leichter gesagt als getan. Was wir bisher aufzählten, sind teils Tatsachen, teils im Werken begriffene Dinge; aber es wäre verfehlt, loaraus so lveit-gehende SchlußsolM?rungen zu ziehen, wie es bosagte Blätter tnn. Well^ geringe Wahr scheinlichkeit dasür spricht, daß eine englisch-sranzösiische Verständigung über die dring-lichst.:n Fragen, die zM'ifellos von Lonoon und Parns angestrebt wird, sich M einer Entente auswächst, das geht schon aus dem scharfen enelisch^sranzösischen Gegensatz hervor, der die bisherigen Verhandlungen der Genser vorbereitenden A b r ü st u n g s-kommissi on völlig negativ ausgehen ließ und oen Zusammentritt der e-igentli«^ Konferenz ernstlich in Frage stellt. Das aber endlich die U n i o n garnicht daran denkt, sich für irgend eine Entente mit europäischen Mächten einfangen zu lafsen. das hat der amerikanische Botschaster Houghtonw seiner Manchester-Rede soeben init einer Deutlichkctit betont, die nichts zu »vünschen übrig läßt. Unter diesen Umstänoen können allch die Besorgnisse als gegenstandslos bezeichnet werden, die man Mis diesen angeblichen weltpolitischen Wandlungen für d«ie deutfche Politik ableiten zu müfsen meint. Siftorischer Kalender Donnerstag, de« 28. April: 1105: Böhmen wird Königreich. — 1105: Kaiser Karl der Fünste überläßt seinem Bruder Erzherzog Ferdinand die österreichischen Länder. 1772: Dänischer Minister Struensee wird in Kopenhagen enthauptet. — 1799: Schluß des Rastatter Kongresses. — Der sranzöstslhe (^san>öte wird ermordet. — 1809: Major Schill verläßt mit seinem Freikorps Berlin. — Freitag, den 29. April: i234: Friedrich o— Urteil Gln«» tid« ^eiM7 «in»r u»,»r»r ^rol»a Ktd»««. i»cd' »a«! übsktlüssi»'« Häre«»!» 2U Jidt «» nur ^ ncten 8!« «ill p»it6 »i« Mjeer Hv«lek«» ?lekel vsrirDsckt «Ii« »vkosll u»ä v>e6ei' de vot^Oibt, oäer lii« j» tj»r XllMvaävvI lrlims>ii«i»rt«> uns »edlsekt n««k«a6«i» vepil». lorien. im ti«dr»ued. ob»« 6i« t!»llt »a reiien. brinxt'5^1^? « „m VerietiHvia- 6«». 8«it 6ie»»r?vun6«rb»r«a L»toU ied micl» uack b!» k>«rvoa enttüekt. Vertretan? vvck LLUKI Ik. vi. 42, II-8V. lu »II»» ^pvtkeke», Vrvx«. rt«» »»6 ?»rt»»«rl«x«»vdkft»» ^<»rd»»ck«». der Streitbare erwirbt Besitzungen in Krain. — 1277: Rudolf der Erste von Haosburg erteilt Wiener-Neustadt verschied«« Privilegien. — 1429: Jeanne d' Are entsetzt Orleans. — 1Wi: Zusammentritt des ersten ö-sterreichischen Reichsrates. — 1879: Die bul garislhe Nationalversammlung wählt We-xanlt^r von Battenlberg zum Fürsten. Nachrichten vom Tage Gin Meisterwerk der Technik Nach 19 Jahren Marseille mit dem Rhein verbunden. Pa r i S, 2H. April. Der gestern vom Präsident Doumergue eröffnete unterirdi-sä)e R h o n e-K a n a l ist mit seinen 7200 Metern das längste Werk dieser Art und bildet einen Teil des 81 Kilometer langen Kanals von Marseille an die Rhone. Die Arbeiten, die im Jahre 1908 begonnen worden sind, erforderten einen Aufwand von 206 Mllionen Francs. Der Kanal wird demnächst bis Arles gehen und sodann Marseille mit dem Innern Frankreichs bis an den Rhein und demgemäß mit ganz Mitteleuropa verbinden. In seiner Erössnungsansprache gab der Präsident seiner Freirde über den Erfolg dieses schwieriizen Werkes Ausdruck und betonte, daß Frankreich trotz der beispiellosen Anstrengungen, die es im Kriege gemacht habe, sich vollständig wieder erheben konnte und imstande war, ein Unternehmen durchzuführen, das größere Völker bei vollem Gedekhen und trotz der Wohltaten des Frie- dens vielleicht nicht so rasch und so volKo-m» men hätten durchführen können. Die „friedliebenden"" Sowjets Auf dem Sowjetkongreß hielt der Volks-kou^missär für Kriegswesen Woroschilow eine großangelegte Rede über die Kriegsbe-reitschast Sowjetrußlands und die Aussichten dkS nachs",i Krieges. Tr ''xte seiner Reve den Get^nken zu Grunde, daß ein kiinftiger Krieg eine Sache der Maschinen sein werde. In technischer Beziehung stehe aber Sowjetrußland noch hinter den Westmlächten zurück, besonders auf dem Gebiete der gwesen stehe aus höchster Stufe. Die russischen Flug-zeugkonstruktelure seien den europäische« und den amerikanischen gleichwertig. Jedenfalls glaube ich nicht, daß die Feinlo-schaft der Rinkeroder sich gegen Sie richtet, sondern einsach gen das Erlenschloß." ,.Was ist ml!t dem Scholß?" ^ragte der Graf, dicht vor dem Pfarrer stehen bleibend. Einen Augenblick kämpfte der Pfarrer mit sich, 't^ann sagte er ruhig: „Das Erlenschloß ist verrufen in der Gegend. Abgesehen davon, daß die Rinkeroder glauben, es gehe des Nachts lieimlich im Sch'losse um, glauben sie auch, es könne nichts Gutes aus dem Schlosse kommen und jedem, 'der sich ihm nahe, bringe es Leid. Als vor mehr als zehn Iahren der Erbe vom Sonnenhof, der aus kindlicher Neugier an der Malier des Sclvlosses emporkletterte, in den Erlenbach 'cel und ertrank, verfluchten die Rinkeroder Bauern das Schloß, 't>enn der blonde ^snabe wurde von allen v<'rgöttert un'd jeder Rinkeroder macht um das Schloß einen weiten Vogen. Trotzdem will man wissen, daß oft heimlich des Nachts eine weiße Gesta'^t durch die verlassenen Räume streife, als o«b sie elirns suche. Aber wolle«i Sie nicht Plast behalten^ ?oerr Gras?" Schuber lies', sich Reimer Walloau In seinen znriickfalleu. „So ist also, wer im Schlosse wohnt, im Dorfe verfemt?" Der Pfarrer nickte. »In. .?>err Graf. Ich meine indessen, wenn Sie aus Verachtilnq vor Welt und Menschen, die Einsamkeit suchten, kann Sie daS nicht U'eiter beirren " Er sak wieder seinem Gast gegenüber un^ sah ism aufmerksam an. Gras Waldaus dunkle Brauel, zogen sich finster über der Stirn zusammen. „Ich suche den Frieden", murmelte er, „aber keinen Streit, keine Feindschaft. Ich kam" — er stockte — „hierher, weil mir das alte, romantische Schloß am tzeideranlo gefiel, das zufällig zum Verkälts stand. Kie werden mich auslachen, Herr Pfarrer, und mich für einen Phantasten halten, doch als ich das alte Schloß ailsah, das ich niemals vorher gesehen, da war es mir so lieb, als hätte ich es schon früher einmal gekannt. Selbst die alten, verblichenen Möbel kamen mir bekannt vor." Der Pfarrer blickte den Grafen Reimer durchdringend an, t'^nn sprach er langsam: „Es gibt eigene Dinge, die unser Innenleben beherrschen und sich nur schiver oder gar nicht ergründen lass<'n. Ich meine, wenn Ihnen das alte Schloß lieb ist, sollten Sie sich an dem selt>sainen Gebaren der Leute nicht stioßen. Wenn Sie aushören werden, hinter verschlossenen Fensterläden geheimnisvoll zu haltsen, wenn Sie sich ruhig und srei unter den Mensckx'n uu!o in der Nachbarschaft bewegeu, werden die Leute gewiß bald ihre Scheu von felbst verlieren und einselien lernen, daß das Erlenschloß keine Geister be-her^rgt. Ich will natürlich als Pfarrer mein möglichstes tlm, ,lm in dieser M'ziehung Allifkläruug bei unseren Bauern zu erwirken." Graf Waldau streckte unlvillkürlich Wig>bert Ruthard die .^'^and entgegen. «Ich danke Ihnen, .^'»err Pfarrer. Nicht. d«b ich N1IN >"rck>all« 5ll!hren Rat befolgen l werde, denn die Menschen haben mir nichts zu ge^n. Aber ich will wenigstens versuchen, das Geheimnisvolle, das ganz gegen meinen Willen über mich gekommen ist, so viel als möglich abzuistreifen. Können Sie mir scryon, was sich denn Schlimmes im Erlenschloß zugetragen? Der Zufall, daß mal ein kleiner Junge vom Erlenschloß in den Bach fiel und ertrank, kann nicht allein die Ursa^ der Furcht der Rinkeroder sein.* Der Pfarrer schüttelte lden Kopf and «mt wortete nachdenklich: „Es war lange vor meilner Zeit. Ich jetzt fünfzig Jahre alt und ein Rinkeroder Kind. Meine Wiege stand hier. Mein Bater war auch Psarrer in Rinkerode. Er erzühlte mir, daß vor vielen, vielen Iahren daS alte Schloß herzogliches Besitztum gewesen. Gel ten bewohnt, zog vor nahezu 100 Jahre?l eine schöne Frau dort ein. Es war Gemahlin des jungen Erbprinzen, mit der er heimlich getraut war. weil ihre Unebenbür tigkeit die Anerkennung der The verhin>0erte. Der Erbprinz kam oft und besiichte s^ne Gemahlin, bis dann pllötzlich die Befuche ganz aufhörten) Die Rinkeroder wollten nun jede Nacht Klagen und Weinen den ganzen Vr lenbach entlang vernommen haben, daS aus dem Schlosie kam. Eines Tages war der fürstliche ^smarschall gekommen und hatte der jnngen Frau eröffnet, 'ouß iibre Ehe herzoqilichen Befehl gelöst sei, dok'. >n<« ch» und ihrem Kinde jedoch d«S Erlen!i^»lost mW einer auskommenden Apanage belassen wolld». GoechtzWDg UMS« W WM M. Auch die KriegAWorw» der So«PtD sei ei«« «Schtige Vaffe. Woroschilow schloß unter donn!er?Ä»em BetM mit Lenins Worten: »Seih mif der Wacht, Ihr seid von Feinden «mqebeu!^ Die Rede WoroschilowS wurde von dem SlNvjetmilitär, das ^n Zuschcruervaum Aum großen Teile besetzt hielt, mit stürinischen Ovationen begleitet. t. Verbot der Umz^ am 1. Mal. V e o- g r a d, 2k;. April. Wie verl«ut«t, hat der Innenminister an sämtlich« Großtup^e besondere Weisungen filr die l. Mai-Feiern erlassen. Nach diesen werden sämtliche öffentlichen Um^ge verboten sein, alle anderen Feierlichkeiten jedoch erlmibt. t. Ehesred:ikteur vinkö Kisi^ gesttzrHe». Vorgestern ist in Split der Herausgeber und ^fredsltettr deS dortigen TagblatteS ^Rvvo Doba". vin?o K « s i S, im Alter von 4S Jliihren geftorven. Mit ihm verschied eine der markantesten Gestalten t>er kroatischen Joilrnalisttf. AlS Autodidakt erwarb sich Kifiü durch intensives Sdudivm eine Vikdun»?, um die iihn die «ikademisch Gebildeten beneideten. Reben der kroatische« Sprache beherrschte er perfekt englisch, s^an-zSffch und italienisch und außerdem errang er sich auch in der kroatischen Literatur einen schönen Pamen. fyrivde seiner Asche! t. Die Konserenz der Kleinen S«te«i«. B e o g r a d, 2k. April. Wie man im Außenminister ium erfährt, wird die Zkonferenz der Kleinen Entente nach den nunmehr ge-troisfenen Vereinbarungen am 15. Mai in Prag zusammentreten. t. Di« neue Bahnlinie Nogatee—Krapina. Me wir Vsättermeldunqen entnehmen, wird die neue Valbnlinie Rogatec—Krapina eine Länge von lv Kilometern aufweisen. Kilometer der Strecke find bereit? sertig-yeslelkt. Die Strecke verläukt vo-n Lupinsa? längs des Sotla-TnleS bei TrliLno durch einen 4A4 Meter langen Tunnel in daS Hlev-niea-Tal. Bei iHsurinrmec macht die Gtrecke eine Biegung nach dem Siiiden am Bache Krapinica, wormi? sie nach ^inrÄckleming eines neuerlichen. SlZ Meter langen Tunnels in das Dolim-Tal tritt. Der Bahndau Kra-ptna—RttFltec wirh er^?blich teuer zu ste-G«« kommen, da sine Reilie von künAichen Dämmen, Wschimoen und zwei Tunnels M errichten sind. Aus^rdem wird die Sotla mit iihren l^uMsien an mehreren Stellen reguliert werden müssen. Auf der ganzen neuen Strecke find nur drei Stationen vorgese-Lupiniak, Do<5ovci und Gsurmanec. t. Die altkatliolifchen Eh«« «ngiiltig. Bor her Zagreber ÄerichtStafel wurde dieser Tage ei« interessantes Urteil über die Gültigkeit der alvkatholischen Ehen »gefällt. In der UrteilDvegrun>dun,A b«iszt eS. die altkatholische Kirche befitze keinerlei Jurisdiktion in Vhe-angelegeicheiten, da für diese Kirche die Bestimmungen des allgenleinen GberechteS gelten. Aus diesem (Ärunde sind alle im Bereiche der altkatHkilischen Kirche 'zeMossenen Ehen für ungültig erklärt worden. t. Jugoslawischer Gtädtebund. Am 7., 8. unld 9. Mai findet in Zagreb die gnindende Versammlung deS I>ugosl>awischen Städte-bundeS unter Vorsitz de? ^^rever Vkirger-Meisters Architekten Heinzel statt. t. Chefredakteur GchmeMer gestorben. In 'Graz ^ der langjMrige Thefred<^steur deS chrilstlichsoz!alen „Bokksbl^tt" Monsignor K^l S ck w e ch l e r an L»erzschlag gestorben. Mottsignor Tchwechler leitete durch 27 Ilchre hin^durch die Rsdvktion der genannten i^eitung. R. i. p.! t. Nekordverkehr im Hasen vo« Sulak. An, 2b. d. M. lagen im .^fen von Lvko? nicht weniger als 20 Dampfer vor Anker. Awei grosse italienische, ein deutscher und ein jugoslawischeV .?^delsdamvfer konnten wevn Ps-chm-anael^ nicht anlegen. Acht Dampfer find mit Phosp>^aten ewgetrosfen, umVHolz KU löschen. t. KerenSki in Rewyork nenerlich g^ohr-stigtk Berlin, 2«. April. DaS .Berliner Tageblatt" berichtet, KerenSki wurde gestern wDrend seiner amerbßanischen Vor-tvagsreisc zum Ivetten Male in aller Oes-fentlich qeohrfelgt. ?,ei einem Bankett zu seinen Clären in C-Hikcigv trat ein ehemaliger Aarist'scher lüffizier auf ihn zu und schlug ihm ins c'.'^>ucht. Es entstand eine assgemei-ne Prügelei, in deren Verlauf der Angreifer hinausgeworfen wurde. t. Pola «egri und ihr Vrilutlga«. Die iFilmdtva P o l a N e fl r i, die sich anfangs Mvi in Paris mit dem Pvinze« ^rgcj Maviani rn inählen wird, be.,bsichtigt mit ibrem Bräutigam Berlin « besuchen. ' . ^ « ev « tse Unmittelbar nach der Hochzeit wollen die Neuvermählten nach Hollywood zurückkehren. Der Voter des Prinzen wvr früher Adjutant des Zaren, — der Bräutigam be-treM lgegenwärtig grohe Velgeschcists. l5r ist um Awei Jahre jünger als seine Vr<:ut. Pola Negri war in erster Ehe mit einem polnischen Grafen verheiratet und nachher mit Rudolf Valentina verlobt. Kurz vor der Eheschließung starb valentino. t. Trauung im Flugzeug. Daß ein hypermodernes Brautpaar sich in der Luft trauen lies^ soll in Amerik« schon vorgekommen sein. Für uns rllcsstänv'isze Europäer ist dieZ immerhin eine kleine Sensation. Nun aber wivd ^enTNächst die erste Lufttrauung in Europa stattfindim. Der Pressechef der Deutschen Lufthansa Dr. .^nS OrloviuS und seine Brant ha'ben beschlossen, ihre Trauung im Flugzeug vornehmen zu las-sen. Dos Brautpaar, wir^ am Hochzeitstag« vom neuen Luftbahnho^ in Verlin in die The starten. Der Staatsbeamte und zwei r Zs«?t»«g» Trauzeugen werden zugleich die Passa.-^iere des Flugzeuges sein, das, von einem berüknn« tsn Piliiten gesteuert, von Tempelkilif nach Wilmersdorf dirigiert wird .doch "der dem VilnierSdorfer Natk^cms, wo sich dva DiaMl-nten gefunden. London, 95. At-ril. Der fN^'rikcmische Berg-bauminister kündigte im Parlamente an, daß die neuen Dinm.nttenfeldcr an der Mündung de« Oranfe River bereits Steine.zeliefert hätten, die zu den schönsten gehörten, die bi'^hcr aufgefunden worden seien. t. Kampf gegen die Ridiber vmi tSuadala-jara. M e x i k o, SS. April. Sechzig Mitglieder der Räu'berbande, die den großen Uebe?fall bei Guat><,lajiie wegen der begonnenen und bald hieraus ein-ge^tellten Reparaturen noch immer unpassierbar ist. soll festgebalteu werden, das^ unsere Bahn erhartun^^scrU«! in dieser Hinsicht leine Tch'illd triffst. p. Waidmannsheil! Der hiesige Bäck^rme'v« ster .^X'rr R i b isl erlt-g^e dieiser Tage bei Prevalje einen kavilalen Au^rbahn. p. „Schadenseuer." Unter dieser Aufschrift berichteten wir in der vorgestrigen Nilmmer, daß bei sinem Waldbrande auf dem ^rcillich tzerberstein'^chen Gute (5'ben?seld Ptuj 3 Quadratkilometer Wl bei Nogaöka Slatina von einem unbekannt-n tollwütigen Hunde kaum unmerklich am rechten kleinen Handfinger gebissen. Vlevöak wur de am nääOen Tage in die Pasteuranstalt niach C<'lie überführt, wo er bis S9. Mä«-, in Krankenpflege verblieb. Auf wi.'derholteS A«i>suchen n>urde Plevöak vorläufig wieder aus der Anq'talt entlassen, da er in se»inen Weingärten dringende Arbeiten zu verrichten hatte. Drei Blochen fühlte PlevLak keine Be-sch^verden. Am 22. April wurde er- aber pll>tzlich von starken K^hlkopsschmerzen te-fallen. Er kehrte sofort wieder in die Pa-steuronstQlt nan« delsgremium in Celje gibt sämtlichen Wirt-Ichaftskreisen in Eelse und Umq^'bmlg bekannt. da!ß l>er Referent der Handels-, Gewerbe- und Indttstriekammer in slotvenien an^ Dienstag den 3. Mai von 8 bis IL Uhr inl DirektionSzimmer der Transpi?rtge''ell' schuft ?t. (Zollgei'^ude) am sanwtai in Celje Amt«^tunden abhalten wird. c. Evangelisch« Gemeinde. Am Dienstag den d. um 18 Uhr hielt Herr Pastor U n-gnad aus Berlin in der li^esigen Christus-kirrl>e eine gut besuchte, herrlich verfaßte sionsprei^igt über daS Thema: ^Dennoch glückliche Menschen!" und nachmittags im evcntgel. Gemeindeisaal auch einen religiösen Bortrag für Kinder. c. Eine vierte Druckerei in Celse. Die St. HermagornS-Gesellschaift kal:>fle dieser Tage das (Gebäude deS Kaufmannes H^rrn Ioh. Kos in der PreSerngmse, mn d-arin noch oem «lotwenidigen Umbau im Herbste ihre Druckerei unterzu>bringen. c. Volksuniversität. Der für Montag, den ?5. d. M. angekündigte Vortrag deS Herrn Prof. Oroien über Unterkarpathenrußland wurde auf Montag, den 2. Mvi um Ls> Uhr verleiI. c. Die Gastwirteschule in Celje veranstaltet am 2. Mai einen Ausflug n-ach Graz, um die dortige Fachausstellung für daS (^^Kstniirte-, Hotel- urrd Kaffesiedergewerbe so-wie Fremldenverkehrswesen zu besichtigen. c. Die städtische Badeanstalt entspricht schon lauge nicht mehr ihrem Z>^r>scke. Vadeanit^ilt ist zu klein und unmodern. Der Vau eitler allen hygienischen Anforderimgen entsprechenden neuen Badeanstalt wäre für ltie Bevölkerung zweifellos von großer Bedeutung (5s wäre vielleicht angebracht, wenn die ^ladt' llild d«!? Umgebungsgemeinde im 'verein luit dem ArbeiterversicherungSamte die einer neuen Badean>stalt inS Auge salsen lmd den Bau gemeinsam aussühren würden. Dtis ?irbeiterversicherungSa«t wür- Nachrichten aus Marwor m. Sichtig fir H«Ab«fitzer! Die Drucksor-ten für Rekuvs« an die Steuerbehörde gegen die Art der f^essung der StaatSsteuer für die Jahre l9L7/28 sind in der Vereinskanzlei, GregorLiSeva ul. 6, täglich von S -N und von Uhr er^älÄich. m. Sin« s«nfationel« ««rhastung »n Wien. In Wien wurde di^er Tage «in hoher Funktionär der Sowjet-Regierung namens I a-? openko wegen Verdachtes, mit -mer PferdetranSaktion Schwindeleien betrieben zu Haiden, verhaftet. Man erwartet die Aufdeckung eines großen Skandals. Iakovenko besorgt» angeblich in Ungarn den Ankaitf von Pferden für die russische Hee?eSvec,val-tung. Diese Nachricht ist ftir uns infoferne interess^t. als bei uns s^t Wochen das Geriet von großen Pferde-TranSakdivnen iin Politilschen Zusammenhang kolportiert wurde. m. «ergewaltkgnvg. In der Poliz.»istube sitzt ein schlichtes Bauernmä>dchen mit verweinten Augen. Es war gestern nachmittags auf der Suche nach Befchäftiigung ^'Wesen und erhielt tatsächlich einen Poisten als Dienst«ädchim bei einem hiesigen Gastwirt. Abends «Me das Mädchen mit dem 8uge heimkehren, um sich dt« nbtigen Habseligkeiten zu holen. Vor Ermltioung schlief es au-f einer Bank ein und inzwischen war der Zug abgegangen. Und zu alledeiy verlor das Mä's chen im Sta^park die Orientierung. In der Annahme, den Zug noch erreichen zu können, fragte eö einen ei??samen Passanten, lvi« spät eS sein könne. Der Mann durch-blickte die Situation und erklärte dem Mädchen, er werde ihm den Weg zum Bahnhof schon weiisen. In einer fiv.steren Vasie schüchterte er 'das nÄve Mäd^n mit der Drohung der Erwürgung und mit tätlichen Angriffen so ein, daß ihm das Vorhaiben auch z.lang. Tin Wachmann knn zum Glück des Weges und ertappte den vertierten Kerl in flagranti. Der Täter wanderte heute WS Gefä ignis des KroiHgerichteS. Un^ nwS soll mit dein Mädchen geschehen? Diese Frage nuch freilich unteantwortet bleiben. Tragödie des Lebens. . . . m. Ein« gm»z« Reih« d«r atemberaubend-ft«n A^raktione» bie^t den Besuchern der soeben in unserer Gtsdt grvstieren?de große WanioerzirktlS Rebernigg. Vegreifli-cherweiise sind d»ie VorsteNung?n. deren Leitung Herr Seschästsleiter Teddy T r ü n-wald innehat, täglich außerordentlich gut be-sucht. Der Zirkus bleibt bis Freitag hier und finden noch bis e«inschließlich Freitag Abenldvovstellungsn (Beginn um 20 llhr) ftat^. An jedem Ahend gelangt das große, reichhaltige Festprogramm zur Vorfühnnig. m. ValkSuniversltVt (Konzertabend talu- bmm). M o n t a g, den 5. Mtri wevden wir Gelegenheit ?»aben. die Primsdonl« der Oper in Lsubljana, Frau Z! a l u d o v a, auch als Aonzerföngerin kennen qu lernen. Ihre Gastspiele an? der diesigen Btihne ließen den denGar «^n^tig^ten Eindruck zurück, so daß wir niit dopvelter Spannung ihre» Anftteten ait^ dem eute Plötzlich »in Stier, rannte den Radfahrer an und warf ihn in den Straßengraben Anstatt nun dem Verunglückten, der Fr^iituren am linken BcM erlitten hatte, zu Hilie zu kommen, vergriffen sich die Münn^'r tätlich an dem Verunglückten, dem sie alle Zckuld an dem U^ifalle beimaßen. Erst anr nächsten Tage wurde Ieglitsch durch vie Neltungsab-tetlung abgeholt itnd nach Anlegung eines Verbandes ins Allgemeine .^rankcn^uS gebracht. m. Wetterbericht. Maribor, 27. April 8 Uhr früh. Luftdruck: 728: Thermohygroskoip: 745; Temperatur: 8.5? Windrichtung: Be^völtung: ganz; Niederschlag: Regen. * iviittwoch de« L7. und Freitag den LS April zwei große Kabarett- Äbense in der Velika kayarna. Vollständiges Bar-Pro^ gramm. üvil * S-nsatio« für Motorradfahrer! Li« e^lg-lische Weltsiegermarke AIS e i n g e t r o f-fen ! Die amerikanischen besten Motoctikles der Welt Excelsior and Hender'on. 1-, 2- nnd 4-Zylinlder, treffen in einigen Tagen i'' Jugoslawien bei der Generalvertr?tiing ^ 7.uZsk, Ljubijana. TavLarseva 11, ein. k?tOs) Wohlbeleibte Menschen können durch ge-nmsenhaften Gebrauch des natürlichen .,Franz.Io^'ef".Bitterwassers aus^yebiq^n Hduhlgang o!?ne A^istrenl^unti erziele ». reiche facl^ärztlicke Berichte b stcitig.'n.' das, anch l^ichtlei'>'ii i''d '!^r--gerien erlMlick» 8079 «WU. NlkMMVt W M. be Aur BerwirMchimg Vkf« Planes gewS^ lmch jewen Teit beitragen. Di« jetzige alte vadiinftalt gereicht der Nadt gaoi^ nicht prr Ehve. Dtt Bau der neuen Badsanstalt tSmvte allenfalls noch im Laufe dteseS Jahres ausführt werden. e. Der Simpnänkifche Verew i« Tel^e hült am Donnerstag, den ü. Mai um halb 30 Uhr im wten Zimmer deS „Narodni ^ne Jahresversammlung oib. c. Filmoortrag. Am Sonntag, den S4. d. M. um 13 Uhr nmvde im Stadtkino ein hy« gie^cher Film ,,Wte bleibe ich gesund?" für Schüler und Schülerinnen der kauf, münnischon und der gewerblichen Fortbildungsschule gedreht. Den Mlm erläuterte mit interessanten Ausführungen Herr Dr. R e b e r n i k, Chef der bakteriologischen Anstalt in Celje. c. Poliziichronil. Dienstag den 26. d. M. 1 Anzeige wegen Veruntreuuirg. 1 Anzeige wegen leichter Körperverletzung. I Anl^ige wegen Fuk^s einer Geldtasche mit 1(V Din. Inhalt, 1 Anzeige wegen Verluistes einer tzaindtasche aus rötlichem Loder mit 12 Dvn. Bargeld und einigen Ha-n-darbeitenmustern und 1 Anzeige wegen Berbulste^s einer 5>anlo>' tasche aus braunom Leder mit 2t) Dtn. Var-geld, einer LvgitimaGon mrf den Namen Chri stine Jelen mit Photvraphie und einem Taschentuch. ^ Aus Dravoarad g. Trmmng. Der hiesijze Arzt Herr Dr. Josef E r a rhat sich zu Ostern mit Frl. Sonja U 8 en vermählt. Unsere herzlichsten Glückwünsche! g. «ttS dem Finanzdlofte. Der hiesige Filvanzwachrespizient Herr OantL wurde nach MleglMff der Kommissärsprüfung zum Unterkommissär ernannt. g. Aus dem Bahndienfte« Der hiesige .Hausbesitzer und Wrtieführer der Staats-bahn sowie Altbüvgevmeifter von Dravo-grad, ^rr Viktor P e < n l k, wurde nach Celje versetzt. g.' WaidmannSheil! Der in Meia bei Dvavogvaid ansässige Kaufmann Herr AlaiS PoLivaviiekhot dieser Taze w Strojna bei Libeliöe einen kapitalen Auerhahn erlegt. Vtuttßart L0.0a: Aammermusik-Abend. ' Vratislav« 1SLV: Uebertragung aus dem Slowakischen Rationalttheater in Bratislava: Mu^rgSkij: ,^BoriS Godlmov". . Vresla« Ll.00: ^Bastien und Bastienne', tomische Oper. Lud«» 21.15: Leichtovchester-Mustk. 2ALV: Tanz-Musik. Nadio-Tmilouse ZV.4K: „Si j'HtaiS roi", komische Oper von Adam. Rsma: „Jl Tvovatore-, Berdi. Freitag» M. April. VerNn 20.1v: „Li-Tai-Pe". Oper. Fr: Operette. London 22L5: Fay Marbz, der amerikanische Star sinym. ^ Don Cossack, O«artett. Leipzig 2V.1S: Hallo! Funk-Rovne! Frankfnrt 1V.VV: Orchesterkonzert deS Akger-Festes. viailand 2V.4»: „L^lisir d'Awore^, Oper. 22.4S: Jazzband. daß der Wog mit Schnee bedeckt war, waS ein Lorwärtslom-men schr beeinträchtigte. Uin Uhr wurde die Abfahrt über die 2igar^«Säge--Sv. UrSa—So. Martin— —Slov. Bistrioa «ach Maribor, wo man mn ^20 Uhr eintraf, angetreten. In veylei-wniz Herrn AchtigS be^d sich ei» Ama-teuvphotograph, der zahlreil^ Avsnahmen machte. Volk»«lrt5ekaft Die Saufst d»r An Die Sefabr eines Silickschlage« Von voo II. Tbeater und Kunst RationaWeater in Mariv or Steperwlre Mittwoch. 27. d., geschloffen. Donnerstag, 23. d., um 20 Uhr: „Periphe» rie". Ab. A. Premier«. Firetag, 29. d.. geschloffen. ^ „Peripherie" (Vorstadt) »uf «nserer Gchanbiihne. Der tischechische Schrrststeller Fvantiöek Langer — von ihm stammt die SchlagerkomSÄe „Ein Kamel durchs Radelöhr" — hat sich w kürzester Zeit 'die Bithnen des Auslandes erobert. Eines seiner stärkten Stück« ist zweifellos das Drama -P e r i P h e r i e", ein Bühnen'werk in 1b Bildern. Das Stück gelangt t^ser Tags au!f unseren Brettern mit Frl. Starc und Herrn ^elezniktnden Hauptrolle» zur Ausführung. Spielleiitung: Prof. Osip ^ e st. -s- Humboldt- und Voethe-Funde in Lenin, grad. L e n i n g r a d, 25. April. In den Mten des geologischen Komitees ist eme Mappe mit zahlreich^ Briefen Alexander V. .Humboldts und bisher unbekannten Ägenhäirdigen Briefen un-d Gedichten Goethes gefunden worden. Die Brliefe GoethcS sind an semen Freuii», den Professor der Dorpater Universitä't Hebel gerichtet, dessen Sosm lan-ge Iakjre im mineralogischen Museum der Akademie der Wisscnischaften tätig war. Eufvpaprogramm Donnerstag, 28. April. Verlin 2N.3V: Joachims Ringelnetz. Langenberg 21.lM: uns sein Ring", Miinchen 2s».16: „Alt-deidelberxz". Frankfurt Ltt.lK: „Bnnbnry", Komi>die von O^^kar Wil-de. Homburg SV.VV: „Silider Kmnö-die. Sport : «V. «api» (Fntzbalftttion). Frvitag den den 29. d. um so Uhr Spielerversommlung im Gaschofe Anderle. Sämtliche Spieler haben daran tellzunehmen. : TVK. Merwr (FnßballseAion). Freitag den 29. d. mn 20 Uhr Spielervei^ammlung im rückwärtigen Saale d« Gasthofes Halb-«M. : S.K. Mnra-SK. Jlirija 7:S (Ich. Zu dem vergangenen Sonntag in Ljubltana auSgetvagenm HandbalkneisterfchaiftSspiel erfahren wir noch folgende Einzelheiten: Spiel zeigte die erste Halbzeit b^ beiden Familien große Nervosität, auch ««de ziemlich üiberhastet gesipielt. Trotzdem tonnte man beiderseits schöne KombinationSzüge bemerken, die jedoch meistens unantzzenützt bliöbm. Die zweite Spielhülfte setzte aber gleich mit einem flotten Tem^ ckiu Beide Pereine spielten mit seltener Aufopferung und gaben chr MSglichlfteS her, «n d« Sieg für sich zu erringen. Trotz deS fch»rfe« T«n poS wmde beidersÄtS fair gespielt. DaS Spiel wurde vom SchiibSr^er Herrn Doberlet einwand^ei geltet. : Die Sonferent der ValkanmrdDnde w Vnkareft. Die Fubballverbünde Rumäniens, Griechenlands, der Türitei, Bulgariens und JugoflawienS halten am lv. MÄ, gel^nt-lich des Lä!nderspieleS RumSirien gegen Ju-gois^wSen. eine Konferenz in BuSarest ab, die den Namen Konferenz der Balkanverbände" führen wird. Wie wir erfahren, wird 'der jugofllmi^che Fuhballverband trachten, als ordentliches Mitglied der mitteleuropäischen Gemeinschaft, diie an di«^ Konferenz versammelten Verbände dazu W bewegen, sich der Orientierung der mitteleuropä/isl^n Verbände anMschließen. : Mit dem Motorrad den Vacher beMin- gent Bor einigen Tagen erst ^nnte man in der Zeiwng lesen, daß eS dem bekannten heimischen SportSmann Herrn Grafen Herber st ein gelungen ist, aulf einem Nat-Wagen den Bacher zu bezwingen. Auch das Mowrrad hat nun dies zuwege gebracht. Am Freitaiz, den 22. unternahm Herr Mbert A ch t i g auf einem Motorrad, Mark« „Omega Pork", bvy qem --S. V., den erfolgreichen Verfuch, den Bacher zu erklimmen. Herr Achtig startete w l^Miriibvr um Uhr vormittags. Bon .^wi^e mrs qinil? es auf einem markierten Wog über die Südsteigkreuzung nach der I „M a r i lb o r s k a k o L a", wo man um zwvlf Uhr mittags eintraf, i Von hier gin.j!l es nach der „RuSka koöa". l Slihr ersch^vert wiirde mvf der letzgemmn-^n ytreÄe die Fahrt durch den Unil^aNd, Dürfen wir nun erwarten, daß der schon erreichte oder nach zu erreichende Kurs der italienischen Lire von Dauer sein wird? Das GeMl der Unfichercheit, daS fich in italienischLn WirtschaftSkreijen (iptd nicht etwa w EAwrtlreise» allein), also kn eige-NM Staate, w der letzten Zeit geltend macht, fiührt eine beredte Sprache. Man ist fich anch dort bewußt, daß fich die gegenwärtige DeflationApolitik mit ihrer haussierenden Ltrebew«Mng Meßlich und endlich in einer sog. Deflationskrise mit allen ihren bdsm Folgen werde auswirken müssen. Nm «ine kurze Zeit ?amt »mS vom Rückschläge trennen. Ins Rollen wird der Stein begreiflicherweise durch eine unvermeidliche Export-krise gebracht werden. Wie in allen anderen Staaten, die von einer DeflattonS-kise heimyesncht wurden, werden auch in Italien dieProduttionSkosten 27 in l^ropa untergobrclch-ten amerikanischen Anleihen auf 1,4 Mil-liiard'en Dollar belaufen, während sie im vergan.llenen Jahr nicht ganz eine Milliarde und 1923 nur 377 Millionen Dollar betrug. X Heu. und Strohmarkt vom 27. April. Auf dem Markt« n^aren 8 Wagen Heu und 3 Wagen Stroh. Die Preise waren für Heu . KS bis 90. für Stroh 35 bis 45 Dwar für l00 Kg. X Nukoiebmarkt vom 26. Süpril. Der Austrieb belief sich auf 354 Stück, und zwar 1l .Pfer>oe> 6 Stiere, M Ochsen, 247 Kühe und 21 Kälber. Der .Handel war sehr i-ege, ob-^wohl die Preise seit vorifler Woche ''twas lKaufgeischnellt sind. Die Preise für I Kg. Lebendstewicht waren für Mnstochseii 8. Halb maistochiten 7.75, Zilchtc>chlsen 7.!'>(), Schlacht^ stiere 5 bis 8.75, Schlachtmastkühe t! bis tt.35, Auchl'kiihe 4 bis k, jsi'lhe zur Wursterzcu-^ung 3.35 bis 3.75, Melkkühe 5 bis 6, trä''l)lig'? Kühe 5 bis k! Dinar. Für Haus und Hos h. Reste von Fleisch, Gemüse und derglei-chcn, die nach reichlicheren Nkaihlzeiten übrigbleiben, auf schmackhafte Weise ? u v e r-werten, macht ma»l zum Beispiel vom üibriggeAiebencn, gekochten Ä u ft p e n-fleisch Salat auf die ?l''t, dcif^ man es in nette, dünne Stückchen schnl'id?t, auf der Schüssel mit wenig Essig, Oel, >^eil>iegter Zwiebel, Salz. Pfeffer durchmischt, mit fein« geschnittenem Schnittlauch bestreut und einen Nand von Scheiben aus hartgekochtem Ci gibt. Aus Suppenfleisch, 'oas übriggeblieben, kann man auch gutes f a l s ch e s B e u: f.ch e l Mchen. Dazu wird reichlch bräu«ttich geröstete Einbrenne, mit gehackter Z^wieb<'l und 1 Lorberblatt darin, mit kc?ltem Wasser fllatt gerührt, mit Salz. Essig. Majovan. ab-' geriebener Zitronenschale und vielleicht einem Suppenwürfel gewürzt, mit dem ^.eschnitte-nen Flersch durchgekoiSt, mit obenauf geleg. ten, gebacken. Eiern (Spiegeleiern) u. Kar-tofsolschmarren angerichtet. B r cl t e n- oder li !s ch r e st e kann man als Mayonnaitseu auftischen; in nette Stückchen zerteilt, salzt man leicht, befeuchtet mit Essii oder Zitronen säst, häufe mlf runde Schüssel in die Mitte und übergieße mit dickgi^schlaqener Mayonnaise. Man rührt dazu 2 friische E^üotter mit tropfenweise zugegossenem Sl?latöl dick ab, würzt mit wenig Salz, Zitronensaft, die Schüssel umrandet man mit saubergeklaulb« tem, geivaschenem, grm^em Salat und kleinen, roten Radieschen. Uebriggeblieb''nl'n Germkuchen sch'neide man dünnscheiibig. In gefetteter Form legt man die .Hälfte da-t'vn, gie^ von Liter Milch mit 1 LAffel Auck«r und 2 Dotter abgerührt einen Teil, und grob gsstoßene'Nüsse und 1 Li^s^el Weinbeeren oder Zllbeben darüber; die zweite.' Hälfte Kuchenschnitten darauf, Butterstlickchen und den Rest der EierMlch obenauf und lasse eine Viertelstunde auf geschlossener .'^»crd« platte ausdünsten.' «llerlel « Könne« Tiere bewußt Selbstmord be« gehen? Ein französischer Gelehrter bsschäf-tigt sich in einem Pariser Boulevardblatt im Awschluß an den kürzlich erfolgten Tod des Schvmpansen Darzan mit dem Problem: können Tiere Selbstmord begehen? Er weist darauf hin, idaß der Affe nach der A>brei>se -iner jungen unio schönen Akrobatin, zu der « ^ßerordenMche'Zumigung gefaßt hatte, jegilick^ Nlihrung^u-fnahme verweigerte und unaufhörlich klägliche Laute ausstieg. In der darauf folgenden Nacht erfolgte dann sein Flamnientod, den er mittels verstc:ckt ge^l-tener Zündhölzchen seVder hervorgerufen haben soll. Ob man nun in diesem Falle tat. fächlich Liebeskummer als Sel^tmovdUrsache annehmen will, oder nicht. Tatsache ist, das; beispielsweise .yun!c>e und Papag^'ien, wie dies der berühmte Doktor L ^ p i n a y, der w Paris ein Spital für kleine Tiere leitete. Wir ersuchen bie P. T. Inserenten, di' Inserate für die Sonntaflsnummer louch Mr den „Kleinen Anzeiger"!) bis spätesten» F r e i ta g 18 Uhrfk Ulir abend? ' ? nns'^rer Berwaltunq abzugeben. TpSter einlangende Aufträge können nicht berlicksichtigt werden. mehrfach bestätigt hat, so lange freiwillig fasteten, weil man sie von ihren Gebietern getrennt hatte, bis der 5>ungcrtod eintrat. Jahre 1l>13 verübte die Giraffe des Pariser Tiergartens derart Selbstmord, daß si.' mit aller Kraft gegen die Wand rannte, und ihren Kopf spaltete. Daf; .Hunde auf den Gräbern ihrer.Herren oft tagelang h?ulen und nur durch Anwendung von Genullt fortzubringen sind, ist keine allzu seltene Erscheinung. Mögen Skeptiker den Tieren allgemein nur einen blinlten Instinkt zckprechen, der mit seelischen Reguni^en nichts zu t'Un hat, so zeigen derartige zumindest, daß die Tierpsychologie viel komplizierter ist. als manche Menschen glaivben. MV und Humor Eine moderne Gattin. Frau iwn Schneidig findet eines Tages in dem Schreibtisch ihres Mannes den zärtlichen Liobesbcief ' einer Dame. „Sieh da" — denkt die junge Dame „mein Mann bekommt Briefe von anderen s^rauen? Da muß er doch ganz nett sein! Ich werde aliso trachim, seine nähere Bekanntschaft zu mocl^n!". ^ sMuskete). Doppelt reiht nich.^. say) „Aber, Fritz, weshalb schreit denn .^^änschen gar so 'ehr?" — „Weil ich M''inen Kuchen esse unio k^M nichts geb^'n will. Mama." .— lstuchen ist schon ganz auf-.'egegossen?" „Ja, MuNi, und denk dir. er hat auch ge^'chri.'n. wir ich den gegessen habe." , . . Unerwartete Antwort, say^ Man hatte .Herrn Dämlick? gcsagt, er könne ganz'^tnsoch seine Krägen schriftlich be einen dicken .Hcks e-ine breite .Nase, sehr buschige Augenbrauen,/ bin ziemlich dick und habe kurze Beine. W>'lche Kra-r?«.'usorte würden Sie. mir empfehlen?'^ — Die Antwort erfolgte^^ Pc^sti^endend: „Das Hoste wäre unserer ?lnsi ht..skn ^5.?derk7agen mit Messingbeschlägen, auf ^non Ihr,Nyme und die Adresse Ihres Eige?ttiümers eingraviert sein können. Auch ein Lederriemen zum Führen klinn i^ickt' schadcm." Das Theater. „Herr Direktor, wie ist oas niöglich, auf den Pla?^iten ^iindigen Sic „Romeo nn!d Julia" an un'd' nun ^vielen Sie gar die »LuMge Witive"?" — „Lieber .Herr, t>as ist nicht un-^ere Schuld, die Druckerei will usis keine neuen Plakate machen, bis wir nicht die alten bejihlen." Familie, „.s'iat deine Mutter nicht getankt, daß dtt freute nacht nicht nach Hanse .^.'k^m-men bist?" — ..Mutter h-at es gar nicht bemerkt. Sie ist näiillich aiich ivicht nach 5?airse gekommen." — ..Und dein Vater?" — „Der war heilfroh, als er früh heiMü'm." Nicht krank, aber auch nicht gesund Nicht wahr, Sie lachen, jeden aus, der ineint, Sie seien ernstlich krvnk. Kerngesund freilich, nun ja, wer ist das heute? Aber krank? Der Kopf ist zwar öfter nicht so frisch, wie er sein sollte, der' Stoffwe'clisel läßt auch zu Müschen i'ibrig, dek Darm vor allem ist manck)mal recht tt'äge uNd das alles bringt wolhl leichte Ermüdung, öfter auch eine trübselige StiitimUNg, lgewist. Aber im großen ganzen brauchten Sie nicht zu klagen, meinen Sie. DaS ist recht! Denü wer sich krank fühlt, der wird es bestimmt, wenn er es noch nicht ist. Wer immerhin: Sie möchten doch auch diese kleinen Störungen Ihres Wohlbefindens los werdet. Denn Sie sagen sich auch, daß diese kleinen Uebel, die Sie heute noch nicht übernläßi..i bedrücken, sich schließlich doch mit der Zeit zi>r Nn-erträglicbkeit au?n>achsen werden. Und Sie meinen, eine Wvile Aufspannung, eine klei. ne Erhcilnngsreise div 'würde alles wieder beleben. Auch das ist gewiß nicht unrichtig. Es l^at aber schon mancher erfahren, das^ solche Ansstiannung zwat'für eine gewisse Zeit neue ?srisrsw bvachte, hernach aber setzte die alte Ult>^>äßlichkeit von neusin ein und verstärkte sich soMr noch.' - Das muß doch eine Ursache'haben! Die Ergebnisse der neuen Ernähi!'ttligsforschnNg lassen heute keiuen Zweifel mehr darüber. daß solche gesundheitlicl'en Störungen und in deren Folge eiil ganzec- .Heer von .'»irank-heiteu aus fa.schcr Ecliü.)rung hc^it'.uniisen. 'Nun prvlest'eren Sie abei! (5'5 inag ja stibunten für die Schlu mmer, die sich unmäßig ernähren, die dem Z'abak und Alkohol über Gebühr zusprechen; aber doch nicht für Sie der Sie lediglich das zu sich nehmen, was der Mensch nun mal braucht zum ^'eben. Und etwas Genuß will man scliließlich auch haben. Davon könnte es ganz gewiß nicht kommen, meinen Sie. Uild doch liegt in den (natürlich unbewußten) Sünden bei I>hren täglichen Le-benszeivohnhciten in der Ernährung und Körperpflege die Hauptursache gehemmter Gesundheit. Sie haben in letzter Zeit gewiß schon van „Vitaminen" gehört. Sie haben gehört, daß bei der gewohnten Zubereitung der Speisen diese für ein «gesundes Leben so iungeiheuer wichtigen Stoffe ost zerstört werden. Sie haben gehört, daß mon das Gemüse nicht abschütten (blanchieren) soll, weil mit der Bri'che seine beste Kraft weggegossen wird. Sie haben gehört, daß man nach MöiAliclKit öfter frische, ungelochte Speisen, vor allem viel Obst genießen solle. Sie haben sogar das alles nicht nur gehört, sondern auch angewandt. Sie haben eine zeit-lang nach der Mahlzeit regelmäßig einen Apfel, eine Birne, ein paar Kirschen >Ae-gefsen. Da haben Sie aber Leibschneiden bekommen. Sie vertragen das rohe Obst eben n^cht, meinen «Sie. Und auch das unblan-chierte KemÜse hat Ihnen Vevdauungsbe-schwerden gebracht. — Sie meinen, aus alle dem wäre doch klar, daß es mit dieser ge-rülhmten neuen Ernährung nicht weit her sein könnte und daß die Ursache Ihres Mißbefindens doch wohl anderswo zu suck)en fei. Nun, kennen Sie die Zusammenhänge in der WirkilNA der Ernährung tatsächlich? Wissen Sie Genaues über den Leibens- und Nährwert der einzelnen Speisen. Wissen Sie, welcl>c Speisen man zusammen genießen soll und welche sich gegenseitig ausschließen? Wissen Sie etwas von der richtigen, gesunldheitsdienlichen Reihenfolge der Speisen? .Kennen Sie die rechte Zubereitun.^s-art. Was wissen Sie von zweckmäßiger Körperpflege? Sie sollen ssch natürlich durch solclie Fragen und .Hinweise nicht Ihren gesunden' Appetit verderben lassen^ und meinen, Sie müßten nun dicke, wissenstlMliche Wälzer studieren, um hinter die Geheimnisse zwcck-»dienlicher Ernährung zu kommen, die alle kran5lnachenden Einflüsse ausschaltet. Das wäre vom Uebel. Nein. Das Wichtigste für eine gesunHeitliche Ernährung ist ein gesunder, unbekümmerter Appetit. Aber die betrüblichen Folgen der sogenannten „guten alten .^üche" sind ein deutlicher Hinweis. daß man sich doch ein wenig um die treibenden Lebenskräfte bekümmern mnß. Die Grnnderkenntnisse und die immer klarer erkannten Grundwahrk^eiten ans dem Gl^biete der Ernährnn/s niiiß joder sich aneignen, der nach kerniger Gesundheit strebt. In der mannigfaltigen Literatur über diese Fragen fallen die von fanatischen Anhängern der neuen Lc^hren einem oft unangenehm airf. Es ist daher eine Wohltat, auf einige Bücher des Inn'born-Verlaaes in Va^ .Har.zburg (Deutschland) himveisen zu können, die in sachlickvr, lebendiger und einleuchtender Weise sich mit den zur stellenden Fragen besci^äftiaen. Da ist zunächst das Werk: „Die I>nngborn-ErnM>-rnng" von Nndolf Inst skart. RM 3.50, Leinen RM 5.—). In diesem Buche finden Sie die notn'en-di.gien biologischen Erkenntnisse und es gibt Erneuerung Iihrer täglichen Lebensqewo^)n-Ibnen den Mnt und die .^raft zn bewußter heiten in der Ernährung und Körperpsle-sie. Sie essen b-'sser nnd billiger und dienen Ibrer Gesnndihi'it, wenn Sie bei der Wahl, ,^usan^menstellttnq und Zubereitung der Speisen diese? Bucb Nate zic^hen. Auch die Ernährung des lindes ist eingehend berücksichtigt. Ferner wird bebandelt die natürliche, einsack>e, aber wirklicli erfolgreiche Körperpflege, ^r Verfasser blickt mif eine nabezu .^''^jähriae praktiscl'e Ersa?hrnnss zurück, da er als Besitzer lmd Leiter des weltbekannten „Iungborn" im Harz an einem großen !ssrei? .Heilnnasnche'nl^'er seine Erkenntnisse alrs ihre Nichti^^keit nachprüfen konnte. Der zweite Teil des Buches bringt mit seinen rei5Lialtigen Ne'epten. mit seinen AnweisnnM für das Einkochen. Trocknen. Anfbttvabren von !?bst und a^^der-'n Nahrungsmitteln unid mit seinen aussübrlicken kiüchenzetteln die willkommene Praktische Ergänzung nnd Auswertung des im ersten Teil (^^'doienen. S^llist alte Leiden werden durch natürliches ^el)en geheilt. Versuchen Sie's. Ihr Lohn ijl dauernde keriuge Gesundheit. Ein zweites Werk: ?)iudolf Just, Das Fasten nach den Iungborn-Grundsätzen und das MerFeniasten skart. RM I.^ stellt in überaus klarer Weise die Natürlichkeit diese»' Heilmethode dar. Das Fasten bildet gewisser nlaßen den krafwollep Gegenstoß liegen die Sünden falscher Ernährung. Kürzere — in den meisten Fällen genügende — Kuren können ohne Berufö-störung zu Hause durchgeführt werden. Hiefür, wie für das Morgenfasten, das für j e d e n Menfchen von Bedeutung ist, gibt das Büchlein genaue Anleitung. Man ersieht aus der Schrift, daß hier ein erfahrener Praktiker spricht. Selbst der bisher Unbelchrbare wird seine Borurteile ^ziegen die Rohkost einer Prüfung unterziehen, wenn er das Werk: Rohkost von Dr. med. Erwin .Hof (kart. RM 2.20) zur Hand nimmt. Nicht die unerfüllbare Forderung einfeitiger Fanatiker ist die Rohikost. Die erprobte Praxis verbindet ssch in diesem B-uch mit stichhaltiger Begründung zu einem überzeugenden Ganzen. Ein Weiz-bereiter zum Möglichen! Es ist immer ein gutes Zeichen für alles vorgetragene Neue, wenn es verivurzelt ist im wertvollen Gewesenen. Die beiden folgenden Schriften zeigen, daß man auch schon in verMngenen Jahrhunderten in der Einfachheit und Natürlichkeit, die auch die vorgenannten Bücher eindringlich vertreten, das Heil gesehen hat. Die Schrift „Wie man manche schwere Krankheit tmrch Mäßigkeit und Fasten kurieren kann" (Vart. RM 1.—) stammt von Fr. Hoffmann, der im l3.(!) Jahrhundert Professor an der Universität Halle und Leibarzt König Friedrich 1. war. Und Lndwig von Cornaros Schrift „Sonniges Alter" (kart. RM 1.—) ist das ein-drucksvolle Lebenszeucsnis eines Hundertjährigen aus dem 10.(!) Iahrhurchert. In 4 Abhandlnngen beschäftigt er sich hier mit den Fragen: LebensVunst, gesundes und hohes Alter. Seine IVO Jahre sind wohl der b^e Beweis für die Richtigkeit seiner Ansichten. Iungborn-Berlag! Der Name ist nicht zu Unrecht iMvählt. Der Quell, der aus den Büchern dieses Berlages sprudelt, ist reinigend, kräftigend, heilend. Eeuft Wach. Kino KM0 ttriiker Moslrop^ Bis einschließlich Domierstag den 25. Aprih ^erby der Lieb^. Ein Filmspiel aus dem Leben auf einer am» rikanlschen Pferdezucht-Farm, ein spannendes Derby, in welchem die treue Stute Dizie füc ch« ren zwar verarmten, crber dennoch stolzen Herr» das große Dcrbti gewinnt und ihn dadurch vo» dem drohenden Elend rettet. Die Handlung die« ses Films ist teisveife recht spannend, besonders die Szenen vom Pferderennen, das einen Blil^ auf gewaltige amerikanische Veranstaltung'^n tuH läßt, sind nervenjuckend. Aber auch daS Spie^ ist nicht schlecht: die Leistung des alten Robertt auf Willebrook ist immerhin eine hervc>r?ngen« de schauspielerische Leistung. Einige N.'gerschav. spieler sorgen durch ihr originelles Spi.-^ und typische Karikaturen für Erheitenmg. Am Freitag beginnt ein erstNassiger Schlade« zu laufen, und zwar: „Rinaldo Rinaldini" mit dem berühmten „König der Lüfte", dew besten deutschen Filmakrobaten Luciano A l -b e r t i n i in der Hauptrolle. Kolossaler Salon». Liebes- und Abenteuer-Großfilm. Es gibt Sensation auf Sensation im fieberhaftesten Tem po. l^leganz und Luxus. Wunderhilbsche 'iZatur« aufnahmen aus Italien. Wer Luciano Albertini noch nicbt gesehen hat. oder wer ihn ie sah, wird sich diese Gelegenheit, ihn in einem keiner besten Filme zu bewundern, nicht entgehen lassen. Weitere Mit^^virkende: Grit Haid, Hans AlberS, .Hermann Picha und Olga Engel — lauter Namen, i»>^e in der Filmwelt guten Klang haben .Heute Mittwoch letzte V-n-sühnmg de^ vi km« ten Lustspielschlagers: „Die Kleine vom Bummel" mit Lilian H a r v e y in der Hauptrolle. Diese sympathische Künstlerin salien wir in le^ter Zeit in einer Reibe hervorragender Filme und ihre Beliebtheit i?^: bei allen Kinosrennden unbestritten. Auch in diesem Film, der an Pikan.'erie. berrlichster ?InSstattung und hübsch'n. ?l>ifnasi-nlen niäus wünschen ülirig läsjt, osrs.'tzt die- «I- » « » «v«? Z? . .. . .s^..^. . Vj?rr ZSS7. se< vet«. herzige Teufelchen daS Publikum in herzliches Lachen. ?ttcht minder aber auch der Alänzende HanS Iu»kerma«n, ^ ttereo« type Lebemann und SchiverenSter, und der ju« genbtolle Hans Brausewetter. Der '^tlm hat eine recht herzig aufgebaute Handlung und niemand vermag sich seiner oft ztverchfeller'chüt-ternden Wirkung zu entziehen. DmmerStag den 87. April: ^«er»»S»h«" »A de« berühmten Amerikaner Tougli« Aair b a « k D. Wir haHen diesen großen KünAer. genannt der »Mann auS Tummi-, der „Mensch ohne lklochen", schon in einer Fülle von her« vorragenden KUmen gesehen. Seine Leistungen sind oft geradezu staunenswert; z. B. in ^Der Prinz von Bagdad". .Zorro" und „Rovin H.'vd". Der jetzig« Film muß jedoch alt jein best r bezeichnet werden. .ZorroS Sphn" ist eine satto' nelle Trzühlung in acht großen Akten. » Nicht ^übersehen: „Metropoli»" kommt! Die Reklamebilder sind in folgenden Gejchafren in Maribor zu sehen: Gert, Lebzelter. Bo!posk, ul.; Hotel „Pri zamorcu"; Manufakturwarcnkilind' lung Macun, Gosposka ulica; Haupttrafik am Gavni trg. Bis einschließlich Donnerstag den ?3. d: mit Raqucl M e l l e r in d-'r Vi^uptrokle. Eynn. nend?S russjs6)es Motiv, pc>ckende Handlung. — Ter Film spielt in der Bult'ivina an «^n Nord-abhängen der j^arpnthen. Wir schen Nationaltrachten und hören Liether aus dem .«ji^^eunerle ben. Eine 2jcihrifle Zigeunerin wird !)nstatt der vernnglilcktc'n Tochtcr dem stursten Lajz^o unter-schoben. Sie wird zum hübschen Fiirsteillind, da? nun eine standesgemäfse Ehe eingehen joll. Doch ein Ziqcuner wittert ihre Abkunft, der in ihr das siedende Zigeunerblut weckt. Der in !ie Kachlage eingeweihte Fürst gibt dem Mädchen nun die i^reiheit zuriick, und in der ^l?acht zieht eS mit den nomadisierenden Zigeunern «tber Berg UN» u»S itt ein reizvolles, noch wenig gesehmes Sie ist v!,'!! tiefer seelischer Wirkung, von der .chknen, rcksslgen Raquel Meller kunstvoll zum Ausdrucke gebracht. Besonders anziehend wirken die herrlichen Naturaufnahmen, so daS Schloß deS tl^ra-fen Laszlo, mitten in dem geheimnisvollen Odcm der Karpathenberge. Reizende Nationaltrachten und prachtvolle Aufmachung ergänzen den guten ikindruck deS sehenswerten Films. Vom W. April biä 1. Mai: Reprise der er-folgreichen DGräft« Mchritz«". Harry Liedtke und Vivian Gibson. Bei allen Vorstellungen jingt Frl. Lubej. welche die Haupttolle in der Operette spielte. Arien au» der Operette. 5vttner Aazelger. Otto»«»«». Tinsäde. MatraSen, Klub- ». Salongarnituren. Möbelstoffe» Matratzengradl. Roßhaar» Afrik sowie sämtliche Ta« peztererwaren. Uebernahme aller Ta^ziererarbeiten sehr billig b. Karl Preis. Maribor, Gosposka »lica 20. 8139 und Btlla. schönste Lage Maribors, ver-kmtst Petek. Maribor» Ta^trn-bat^a ul. 19._S15» S«ßh«iA w vraz» im Aetitrum d« Stadt, mit großer Woh-mma, krank^tShalber sofort z. verwufen. Zuschriften: Kofsar» SvU. Echtnidgasse IS. d149 Gebrauchter DWwflessel. Sl) b. so Quadratm. Helzfüch«. mit oder ohne Damplfmaschtn« gesucht. Offerte unter »Dampskes-^ an die Ber«. K117 Damen-Fahrrad „Rembrandt" ist sofort billig zu verkaufen. Anfr. I. Waidacher. Slovenska ul. S.__5138 W^cherole. starkes ^ttfseil, L3 Meter lang, und eine impräg nierte Wagenplache /^u verkaufen. Pobreise. 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Um zahlreichen Zuspruch bittet diu »dzuxeben. ^äresse in äer VervslwNL. 5l29 Ihr Erfowf Ihr Glück in Liebe und Ehe? >MNdeu Sie ge-,> naue Geburt»stunde» Datum u. i I Ort der Geburt und sie erhalten gegen mäßiges Honorar ew genaue» Horoskop. V«Sta«ski »rettnae 1». K«lo»«e. dlz7 Moß» >: Xunctmseliung. Seim Inf. l?oT. 45. in Ail»ridor kinäet »m 10. lVisi 1927 um 11 vdr vormitts«» (dl, «i veleker ?vit »uck älrelctv Z^ntrA. ?ö »nsonommen B^orcken). eine müncklielie U»it»tion kür cli« l^iekvrun« cker nsellstetlvnäen Xrtikoi tiir 6ie Q»rni»«m A^»ri-bor »tatt.1800 k« l» N»us8elivvinekett. ölS kU 01lvenül. 2450 Ice ^viebvl. 300 ke 8p1enckorier I^ei,. ZKZ0 k« I?«i». 21Z0 IcU Ire i^accsroni. 1500 Ir» ercktptoi, 3SZ0 k» I'lsolen. Z4Z0 llU Qersto ^r. 8. 200 Ir? ^edl dir. 0e. l00 k« ^ekl ^r. 4. Z7V Ir» Wei^enxrio«, 100 Ir« psl»umvn. S50 lri Lzsi». 50 k« rodrunn-ton Kukkee, 300 lr» Krl»tsllrucker. 3000 Stüelr Lier, 5000 Stvelc Zvmmein. Die I^iÄtstion orkoilxt a>ok 6em Piene. 6en cler vktert« steiler mitrudriaxon Imt. ^15 Xaution »lnÄ 5X cker «vsemten l-IeterunT»»umm« notvsncki«. ' Mitsro Ve6inssunes« liessen 6en I^vtlektenten w ckse Studlrsnelel cke, Ink.-I?«». dir. 45 ?ur LinÄeiit auf. 5145 Danksaoung. In meinem sowie meiner Familie und meiner Verwandten N««nen sage ich sämtlichen Trauergästen, tte meinem >urch LS Jahre braven und tre«« Mitarbeiter SranzIlinedl am 2». AprT die letzte Ehre beim Bevräbuis in Pobveiije ervBe^ Hoven, meinen herOch-sten Z^nk. dliiz Frtmz Vlletz^ und ldohlenhütkdler w Pobretje, lömbarjeva uliea 1. Ae Neftvwernlden gibe« allen Verwandten Mio Boko!n!nten die traurige Ztalhrkht, durnslizf. — fiir 6en Norsu5?ef,er uv6 6en vrnet vorlmtWarMeßi: ------