^ NV. Dsnneestag am ^^. Jänner R857. Die„i!aibacher Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Feiertage, täglich, nil» kostet samnit t>cn Veilcigcn im (i o nipt oi I ga n z jä H rig ^l ft., h « > h^^, ^ . 5 N, I^ f^ ^,^ Kr en z band im Coniptl'ir ganzjährig 12 ss,, halbjährig li si. Für die Ziiicllang in'« Hail« si», halbjä hrig 3!» kr. »lehr zu entrichten, Vl i t de r P ° ft' portofrei ganzjährig, miter Krenzblnid „nd gedruckter Norcssc l5 ff., halbjährig 7 ff. .^a kr. — Insc r t i 0 n «g ebü hr jür eine Spaltcn^cilc oder den Naum derselben, ist für einmalia, Einschaltung 3 kr,, für zweimalige 4 f^., süc dreimalige i< kr. C, W, u. s. w, Z» diese» Gebühren ist noch der InsertwnZilämpel pr, l(» kr. für eine jedesmalige ssinschaltuna biniu ^^u^rcch!,cn, Inserate bi« «2 Zeilen f.'tten i ii, :^ '"»ten. Korps; die Majore: Aoolf Graf Pollbcim-^artembiirg des Infanterie > Regiments Kaiser Alerauder Nr. 2 iiud Theodor Freiherr v, Vokberg ^eö Infanterie-Negimeuts Nr, 2l, Letzterer mit Oberst-lieiitcnanls < Charakter ncl Iionoi'«',^, oann der Haupl-N!N!n> Johann Vouk des Infanterie Negiuienlö Frei» berr v.'Ätoßbach Nr. 40, als Major. Oesterreich. — Ueber den Einzug Ihrer k, k, Majestäten i» Mailand wird der „Wiener Zeitung" unterm lii. Jänner geschrieben: Wer noch gestern Gelegenheit l'cute zu schauen, mit welcher Emsigfeit in Mailand gezimmert, gehämmert und dekorirt wurde, »nd welche anßcrordeniliche Theilnahme diese Arbeiten bei dem >» großen Massen anf und »iedcrwogcnde» Publikum aller Schichten fanden, der konnte voraussehen, daß das heutige Fest die großartigste» Dimensioiien an-nehmen »ud sich zu einem mahrhaft historischen Er> eiguiß gestalten werde. Diese Voraussicht ist denn nuch keineswegs getäuscht worden, und es gehört dieser Tag zn den glänzendsten in der Geschichte die> seö Landes, Seme Bedeutung ist eine weit, ja über die Grenzen der Monarchie hinausrcicheude. Mit gerechtfertigter Spannung sahen die Freunde wie ric Gegner dcm Verlaufe desselben entgegen, alle Welt w»L nunmehr zur Ueberzeugung gelangen, daß die Zahl dcr letzteren zn einer verschwindend kleine» her-^'gesunken ist, während Loyalität nud Änhänglichkei, n» das Allerhöchste Kaiserhans und den Gesammlslaat >'tzt unermeßlich überwiegend walteu iu den Stim> n'migcn nnd Strömnngcn des hiesigen Lebens. .'loch vor 2 Uhr trafen Ihre Majestäten zn Lo-ltto cm, Dieses Borgo ist für Fußgänger etwa eine yalbe stunde lang von der Porta orieulale entfernt, -Uns Kosten der Munizipalität war daselbst ein Pavillon errichtet worden, iu welchem Ihre Majestäten von den Beschwerden der Reise ei» wenig ausruhte» Und die hier anwesenden Herren Minister, geheimen ^wlic und Kämmerer empfingrn. Die Aussch,uückung ^^ö Rnheortcs ist wahrhast prachtvoll, Oclogonal kl'mit, umschließt derselbe einen großen Empfangs-!."?u, zi^fi anstoßende Gemacher für die Ibrc Maje-«> dip «" ^^ Majestät de» Kaiser und Ihre Majestä, <,<, ""'ftrin. Der Plafond ist n! Oe^co theils uüt ^.,^°lischl„ Gestalten, tbcils mit den Bildnissen des iu ,,<^ Ägllulf und der Fürstin Theodolinde geschmückt, ./'")>' schon im grauen Alterthume der Vanknust der mnbardi? besondere Förrernng halten angeocihcn "»en. binnen 2« Tage» wurde dieses aus Damast, ^"Mmet, Spiegelglas und Golo gewebte Prachlstnck ''ollendet. Der Orbauer dess.Iben ist Caualiere'Gio-"mmi Donegani, Inspektor der öffcnllichen Arbeiten. Nach Ihrem Verweilcu ,„ diesem Tmipel der Uleganz uestiegen Ihre k. f. Apostolische Majestäten elnen vierspännigen offenen Hofwagen und fuhren un> ttr dem Geläute der Glocke» »ach dcr Sladt' Einem l'ranseudcn Meere glichen diese sich unablässt,, uon M!N! Seiten herandrängenden Menschenmasscn und dröhnend erschütterte» tausendstimmig sich wiederbo-lende Euviua's die Lüfte. Der kaiserliche Wagen fuhr langsam, die Ovationen der Veuölkcrung gestalteten! sich immer lebhafter. Der Zug näherte sich der Porta oricntale. Dieses au sich schon ausgezeichnete Thor war dnrch einen aufgesetzten Triumphbogen, der einem aus Slcin geformten täuschend ähnlich war und die Inschrift: „!'<'< ii'u^lu in^rc,x»0 «l-Il« lorn M<>M !n>ndl'l!l> ln cillü c!i ^iüluw !l!lmlu" führte, in imposanle-stcr Weise verherrlicht. Allgemein regle sich der Wunsch, dieses schöne, täuschende Modell möchlc festgehalten nnd zu einen, bleibenden Denkmale benützt werden, nm jenen stolze» monumentalen Zierden, woran diese Stadt bekanntlich so reich ist, noch eine mehr hinzuzufügen. Unter dem mit rothen Sammctdraperien gc< schmückten Throne erwartete die MunizipaÜlät, den Podcstü Sebregondi an der Spitze, das Allerhöchste Hcrrschcrpaar. um eö zn begrüßen »nd ^r. Majestät dem Kaiser die Schlüssel der Sladt zu überreichen. Allrrhöchstoerselbc gcrnhtc die Aurcoc des Podcstu in hnlbvollen Worten ,zu erwiedern. Der Zug ging nunmehr den Corso Francesco rnllang znm Dumplatze. Wer malt das Schauspiel, welches sich jetzt den staunenden Blicken entrollt? Die Massen drängle» vom Thore hin mit so überschwenglicher Gewalt nach dem Innern der Stadt, daß die aufgestellten Wachen Mühe hatten, die Ordnung aufrecht zu halten. Der Corso selbst, eine ununterbrochcnc Reihe der gläu. zcndsteu Paläste, die Herzader Mailands, der Foyer alles Dessen, was cs an Reichthum, Eleganz nud nristokrat>sehcm Glanz in sich schließt, ungefähr doppelt so lang als die Iägcrzrile, wqr in strahlender Pracht dclorirt. Die Valkou,', mi! schöueu Teppichen geschmückt, ware» von der reiche» imd vornehme» Wrlt bevöl^ kert, geschmackvolle Flaggen, ioty^ weiß „„d l>,a„ wehlen zu beiren Seile», von 30 »is i!0 Schritt' das Geläute der Glocken wurde von de» Ouuiva'ö ül'ertänbt, welche unaufhörlich die Fahrt Ihrer Majestäten begleitelen. Selbst die Gewölbe z» ebener Erde wa> ren würdig geschmückt, und dieß geschah nicht ciwa ans selbstsüchtige» Zwecken, um die Plätze an Schaulustige zu uermirthcn, sondern die Oigner selbst nahmen sie mit ibren Familie,', und Bekannten ein; bloß au etlichen Orten waren Tribünen aufgerichtet, wo Plätze gegen Bezahlung zu cilangen waren, 'Der ehrwürdige Dom, der ungeachlct seiner kolossalen Größe nno himmclanstrebcnden Höhe gleichwohl eine so wunderbare Zarlheil der Vanfornieu darbietet, daß namenllich seine Bcdachnng theilweise wie aus Spitzen gewoben erscheint, beschattete maje-statisch das lebendige Treiben, welches sich in seiner Nähe entwickelte. Er hat während, der zahlreichen Jahrhunderte, welche an ihm vorüberzogen, wanchen schönen »ud glänzenden Tag geschaut und ist der stumme Zeuge großer und erschütlernder Ereignisse gewesen. Hentc war er bestimmt, ein Fcst der Volkö-liebe zu feiern, und aufrichtige Gebcle, daß der geschlossene Vuül) unverbrüchlich dauern und allen Wech» seifällen, welche die kommenden Zeiten etwa in ih»em Sehooße tragen mögen, Widerstand bie!c, stiegen in s.iuem Innern von vielen Tausend Andächtigen zn Gott einpor. Das '1> IW,m, welchem Ibrc Majestäten, »och bevor Sie die kaiserliche Nesioenz hctraten, beiwobn-len, dauerte beiläufig eine Viertelsümde. Inzwischen hatte sich der Domplatz mit einer.undurchdringlichen Menschoimassc gefüllt. Vo» der Höhe eines Balkons betrachtet, war es ei» Schauspiel, das nirgends groü-ariiger nnd erhebender geboten werden kann. Von, H.,uptcingange des Domes führte ein gedeckter, aus gespannlem rolbe,, Tnche gebildeter G>u,g, der bin^ nen wenigen Minuten wieder zerlegt war, um den Platz frei zu mache», bis zur Pnrg, wobi» Ihre Ma> jcstäicn unter endlosem Jubel zn Fuß sibrilten, u,n später uor Ibrcn Fenstern das k. k, Militär uorbei-dcfilircn zn lasst,,. Der Bnrgplatz ist mit zwei riesigen, eigens zu diesem Zwecke errichtete» Gi'sknudelabern ansgestat, tct; gegenüber vom Dome ist anf geeigneter Stelle ein Obelisk errichtet, der ebenfalls weilhin seinen Fenerglanz aussprüheu wird. Das Innere des Domes war festlich geschmückt. In der Nähe des Hochaltars befanden sich zwei Vct< stuhle und ei» Vctschcmcl, beide mit dem schwersten ^ Sammet geziert. Ein weißer Vorhang hing in gc. schmackvollcm Faltenwürfe über dem Hochaltar. Der mittlere Theil des Kirchenschiffes war mit Betstühlen versehen, die mit rothem Wollstoff bedeckt und be. stimmt waren, die Mitglieder der Behörden uno Kor> poralionen aufzunehmen. Dem Publikum waren die Nänme zu beiden Seiten offen gelassen. Als Ihre k. k. Majestäten den Dom verließen, brach die Menschenmassc, die sich zu einem unent» wirrbaren Knäuel verschlungen halte, libermeils in enlhusiastischc Akklamationen aus, und das Militär, wovon ein Theil Spalier auf dem Corso gebildet hatte, konnte nun erst uor Sr. Majestät. Die z» Pferde saßen, defilircu. — Die Munzipalkongregation der Swdt Vicenza veröffentlicht eine Kundmachung, in der in danker« füllte» Ausdrücken ein »euer Vewcis des kaiserliche,, Vertrauens zur allgemeinen Kenntniß gebracht wird. Se. f. k. Apostolische Majestät haben nämlich m!t Allerhöchstem Kabincisschreibeu ddo, Viecnza l». Jem« ucr !83? die Aufiassung der militärische!! Besetzung des Monte Berico und die Entfernung der dort l>c« sindlicheu Artillerie allerguädigst anzuordnen geruhti ^ den bezügliche» Behörden sind bcrcits die Weisungen zur Desarminmg der dortigen Fortifikatiouswerke. zur Entfernung der daselbst liegenden Truppen nnd Rückstcllnug der bis jetzt vom Militär besetzt gc< wesencn Gebände an das Kloster drlla Madonna del Monta Berico nud die andern Besitzer zugekommen. Deutschland. Der Telegraph hat einen polemischen Artikel d« „Preußische» Korrespondenz" gegen die Halttmg „lines großen Theils der österreichische» Presse« in der Neuen' ^ burger Frage signalisirt. Es heißt m diesem — jetzt 1 vorliegenden — Art,kel : ^ „Mit Entschiedenheit müssen wir daa.ea.eu prote» stiren, daß Preußen in seiner Ncuenburger Politik von einer anocren Absicht geleitet werde, als der, dcm beleidigte» Rechte eine billige Gcnussttmung zu '.'erschaffen und die Zustände des FürstenthnmS auf eine vertragsmäßige Gruiwlagc zurückzuführen. Die königliche Negierung hat um so weniger Veranlassung, durch militärische Machtentfaltung m,f eine Erhöhimg ihres politischen Ansehens in Süddeutschlaud hinz»' wirken, als sie gerade i» jüngster Zeit von den sn» deulschen Staaten Beweise der uertrauungsvollsten Gesinnung erhalten hat und ihrerseits bemüht war, ilncn Einfluß ausschließlich dnrch eine bei allen Gele» ^ genheiteu erprobte Redlichkeit und Uneigennüpigkeit zu ^ befestigen." ^ Am 13, d. M. faud bei dem wirklichen geheimen Rath n»d Ober^Zeremonienmeister Freiherrn u. Stil^ fried-Rattonitz zn Ehren der gegenwärtig in Berlin anwesende» Kirchenfürste». Sr. Emmenz des Kard,. nals Fürsten Schwarzenbera. des hochw. Fürst >Erz> bischofs vo» Olu'üp Landgrafen vou Fnrstcnberg und des hochw. Fürstbischof von Breslau, ciue Soiree Slatt, welcher auch Se. k. Hob. der Prinz Friedrich von Prcnsten, die Herzogin von Saga» und andere erste Nolabilitälc» der Residenz beiwohnte». Am 14. waren die boben Prälaten zu einem Diner bei Sr. k, Hoheit dem Prinzen von Preußen und Abends bei .Mer Durchlaucht der Herzogin vou Sagan zn einer Hoir^c eingeladen, au welcher auch Ihre l. Hobeilcn nn- Prinz nnd die Prinzessin von Preußen Theil nähme». Wie der «Ind. B.« aus Paris und Berlin über. einstimmend qemeloet wird, knüpft der König von Preuße» an die Verzieh,lcistnng auf die Souvercnität »och die Bedingung, daß die Schlösser von Neue,,' bürg und Lock sammt den dazu gehörigen Domänen ans immerwährende Zeit ein Eigenthnm des preuß» schen Köuigsbauscs bleiben, und daß die preußische Fahne anf den Schloßthürmen aufgesteckt werde. Gerüchtsweise verlautet iu Berlin, daß auf ka> Otz tbolischcr Seilc gewünscht iviid, sür dieienigen rstcr> reichischcn Diözesen, die sich n,-ch P,, u^u hinein erstrecke», auch auf die preußischen Theile das Konkordat zur Aiiwcndiing zu bringen. Wie weit dic Anwefcnheil der fremden Wniden träger der Kirche, des Eizbischofcs von Olinütz nnd des i^ardinal - Erz-bischofcs ron Prag damit i» Verbindung steh!, mag dahin gcucll! blcibcu Ii'«?lienische Staatezz. Einc ror mehreren Mona!,!, bcreits gcblachlc und vom „Risorginicnio" wide, legte Meldung dcr »Armonia". daß Gallenga auf Befehl Sr. Majestät des Köiiigs ans dem Verzeichnisse d>r Ritter des St> Mori;- und Lazarnsordens gestrichen worden sei, wild jetzt dnrch ein von Galttnga selbst an den Redakienr der „Armonia" gerichtetes Schreiben insofern bestätigt, als er erzählt, der König habe auf sein Ansn-chcri dli.i28 Fr., wornnlcc ^9 Mill. 760.128 Fr. vom englischen Anlchcn, 2,^00.000 vom Verkaufe der nach dem Kriege überflüssig gewordenen Effclicn und 78».00l) von dcr uorzunchmcn-dcu Vceäiißeruug dreier Schiffe. Die Ausgaben ba> den milhi» die Einnahmen um 1,137.306 Fr. überstiegen. Das „G. ci N, deila due Sicilic" vom /. d. M. meldet, daß dcr außerordentliche rusnschc Gesandte am neapoülanischen Hofe, Ritter v. 5^akofchkinc, Sr. Majestät dem Könige ein eigenhändiges, auf Anlaß der glücklichen Rettung Sr. Majestät culsendetes Schreiben seines Souuerains überreicht Hai; dcr 'piemonicsisebe Geschäftsträger, Tonte di Gropello, halle ebenfalls die Ehre, die Glückwünsche Er. Ma-jcstät des Königs Viktor Emanucl ausdrücken zu dürsen. Aus Paris, 1!i. Jänner, wird tclcgraphirt'. „Vricfcn aus Neapel vom 12. zufolge, dte soeben einlaufen, halle Sc, Majestät der König auf die Nachricht von der Ermordung des hochw. Erzbischofs von Paris hin den Vall abbestellt, welcher bei Hofe stattfinden sollle. Außerdem hatie er verfügt, die Theater anf 3 Tage zu schlicßöu und Süyncgcbcic in den Kirchen abzuhalten. Die Feier des Geburtstages des Königs, welche an demselben Tage stattfin» den sollte, nnlcrblieb." .....Ans Gen na wird dem „Constitntionnel« gemeldet ! „Der Aufstand in Sizilien ist vollständig nülcr-drückt. Nicht nnr Varou Bcnlivegna wnrtt mittelst Pulu.r nnd Blei, wie das Unheil Imttet?, hingerich' let,' sonlcrn nnch noch 7 seiner Mitschuldigen sind füsilirt ivordcn. We,!» man cie Vernichtung eines Kriegidani» pfcrs im Hafen von Reap.I >nit dcr Explosion des Pulverlnaga^ins daselbst und mi! dcr versuchten Sprengung der Zuadclle von Castel'?l»ovo in Verbindung dringt n,:d cndüeh noch in Evwä,,,nng zieht, daß ci> nes Lldencs d,-,s Gas in der ganze» Stadt, sowohl in den Thc,u,'!N, als in den Kaffehhänscrn und in den Gissen erlof.h, so wire man zugestehen müssen, daü gegen die Regiemna, eine organisictc Feindselig-leit i'lstcbt." Das „Nisorgimcntu" läßt sich ans Catania lMlllen, daß in den IctMn Tage» des Dezembers in dcr Umgebnng der genannten Stadt bei Giarre eine Landung von Emigranten staltgefnndcn habe' von diesen wnide ein Einziger, ein gewisser Pellegrino ans Uess„',a, uerdaflct, die Andern haben sich in's Innere der ^nfel begeben. Die Regierung scheint von d'eser Landung im Vornbinein unterrichtet gewesen zn sein da st.nke Trnppencibthcilnngcn das Morale mehrere Tag? zuuc'l nach allen Nichinngcn h,n durchstreiften; in Catania wnroen mehrere Verhaftn», gen vorgenommen. Dem „Messagi,re di Modcmi« ir'ird ans !k a-uenna grmctdtt. man s>i des Mörders des Grase» Louatclli nebst seine» Mitschuldigen habhaft geworden; er soll der Sohn eines Gn:sbes!ßers sei», «on dem der nnglncklichc Graf, nachdem er eine Zeitlang zu ihm in geschäftlichen Verdungen gestanden, sich, d" er Verdacht grober Untcrschlcife gegen ihn hegte, wi> der losgesagt balle. Schweiz. Der Plaß-Äommandant von S eh a ffb a n se n, Oberst Stelilin, bat nebst anderen Genie. Offizieren die Höhen in der Umgebung bc;eich>,-,ct, nnf welchen Schanzen errichtet werden sollen. — S o I o t h n r n ^lich am 9. d. M. eineni Kriegslager, indem fortwährend Trnppen ein- und anszogen, Verncr, Genfer, W^dtläüdcr u,i0 Ncncnbur^er. — Dcr Kanton GIa> rn^, fanin über 30.000 Einwol'ncr zählend, ist davauf emgenchtet, 2000 Mann olnc die Uebcr^äliligen lind die ^andwcbr - Ncscrvc zn stellen, nämlich >'< Scharf-schützen^, 8 Jäger- nnd l<> Infanterie-Kompagnien. — Daü Schwcizerhans von Graffeuried de Villar^ in Paris bat zn dem Militär-Hilfgsoiio l,efandt. Eine gleiche Summe l'at dcr Genfer Van-t'ier des Ans in Paris gesendet und zugleich seine 30 schweizerischen Angestellten zur Lcistnng des Militärdienstes mit Neisegeld unr 300 Franfen znr Aus-rüstnng für Jeden heimgeschickt nnler Züsicherung der Wiederausnahme ins Aurean nach beendigte,» Feldzng, Frankreich. Die Pil.'.erfahrle» des Pariser Kleins »ach der Kirche Saint-E,iennc dn Mo»! (welche nach erfolg-ter Einwcibnng abermals in Schwarz gehüllt wnrde), haben am 13. d. begonnen. Zn,'ei Mai täglich, Mor-gcnö um U1 Ubr und Nachmittags um 4 Uhr, ziehen oie verschiedenen Pfarreien dcr Hauptstadt in Prozes-no» »ach dcr Kirche, nm dort, auf der Stelle deö Verbrechens kniccnd, Vnßpsalmcn zu singen. Verger zeigt dnrch sei» ganzes Vcnchmcn, daß >r von unbändige»! Stolze anfgcblähl ist nnd cr scheu! sieh nicht, mit smiem scheußliche» Verbrechen zn prab-!c». — Deni Gcrichtsschreiber. der ihn, die Alten überbrachte, fagte er: »Nicht wahr, das wieo ein schöner Prozeß werden?" Znm Untersuchungsrichter, ivelchcn cr auf cinen Irrthum ai,fmerksam machte, sprach er: „Mein Hcrr, vergessen Sie nicht, daß wir Geschichte inachen." Paris, 16. Iänncr. Der Groß-Älmosciiier des Kaisers ha! n» den Pfarrer der Kirche Liesse solgcn-ocs Scbreibcn gerichtet: „Hcrr Pfarrer! Ich habe vie Ehrc, Sie z» benachrichtigen, daß Se, Majestät der Kaiser in Folgc eiii's bcjondein Gilübdes der Kirche von Noire. Dame dc Liesse ein Gcschcnk vo» i>0i>0 Fr, gcinachl hat, als cinl» Beweis seiner Frömmigkeit und seines Vertrauens in die unbefleckte nnd mächtige Schnn-hciligc dieses licrülMcn Hciligtbums :c. Außer der genannten Kiichc haben noch nenn andere, der unbefleckten Jungfrau geweihte Kirchen sede die nämliche Snmmc erhallen. Verger wurüe gester» uom Präsidenten Delangle in Vcgleitnng eines Grefficrs ucrbört, I,n Gerichts» palaste trifft man alle Vorbereitnngcn für dic anf murgcn anberaumte Verhandlung. Verger behält 3 Tage frei, nm gegcn ^as Urtheil zu appclliien; der Kassalionsbof wird nächste Woche üb»r c>ie etwaige Verufnng bcschlieIen, und dem Vcrbrcchcr bleibt, ->ucn» das Urlbcil bcstätigt wird, nnr noch dcr sicherlich erfolglose Wcg des Gnadcngesnchcs. Man glaub! allgemein, daß Verger's Hinrichttmg den 28. d, M. er> folgen werde. Die „Köln. Ztg.« theilt dm Anklageakt gegen Johann Ludwig Vergcr, den Mörder des hochw. Erz> bischofs von Paris mi!, dessen Prozeß am 17. c>. M. vor dem Asfiscnhofe des Seine-Departements zur Verhandlung lam. Nach einigen sinleitenden Worlc», luelche die am 3. Jänner i» St. Etiennc ;u Ehren der h. G > novcfa, Schnhpatronin von Paris, abgehalicnc Feier berühren. wirc> die Mordlba! selbst mi! nachstcheiidc» Worten geschildert - „Am Eingänge des Schiffes, anf den, ersten Stnble der ersten Reihe, befand sich ein M,inn i» ei »cm Paletot. Es war Verger. Vein, Vorübergehen deZ Evzbisehofs warf>n sich lie Gläubigen anf dic Knic, um den Segen zu empfangen. Merger kniete ebenfalls nicdcr. V.im Eintritt in das «chüff gab dcr Erzbischof d>n ersten Personen zu seiner Linken dc» Segen. Er wandle sich hieranf znr Rechten, nnd Vergcr befand sich unter der Hand, die ihn segnen sollte. Plötzlich und mit der Schnelle des Vlines crhcbi sich Vcrgrr, nnd inde»! cr seine rechte Hmid, die cr untcr dem Paletot gcbabt hatte, frei macht, stürtt cr sich anf den Erzbischof nno ucrseyt ihm in der Gege»o des Herzens mit einem langen cataloni-schen Messer eine» fürchterlichen Stoß. Die Priester, die sich hinlcr dem Er^dischof befanden, halten kanm dic Z^it, zu sehen, was sich ^iilrng. Sie glaubten Anfangs, dcr Erzbischof habe nur einc» Stoß mit der Hand erhalten, aber alsbalo konnte die bcstürttc Menge dcn Mörder sehen, der e>ic Flncht nicht snchte und, als ob cr sich scincr ab-schcnlichen That rühmen wolle, das blutige Messer schwang, indem er rief! „,V I»l« !,!« ,I^>.^^,^!" Er erklärte seitdem, er habe mit dicfc» seltsamen Worten ans das Fest zu Ehren der h. Empfängniß nnd anf oic Feier dcr h. Genovefa anspielen wollen. Unter der Heftigkeit dcö Stoßes wich der Orzbischof,, seinen Vischofsstab in der Hand hallend, zwei Schritte znrnck, balo abcr sank cr zusammen und fiel i» die Arme der ihn nnigebende» Priester, von ocnen Einer die Worte: „<»l>! ,n,n !>I,u! 01,! »><'„ !)>«„'" deutlich uernahni. Er sprach dann noch einige Norte, s'inc Stimme war abcr schon dem Erlöschen so nalie, daß man nicht nntersehcioen konnte, ob er hinzufügte: >,l>> ! m!,I>>^,r l« oder >>!.!>!<'ili'<'!ix!" Die Wunde war nicht nur eine lödlliche, sondern eine auf der Stelle tödtendc. Znnächst in die Sa> kristei und dann nach der Wohnung des Pfarrers uo» St. -Eticnue gebracht, gab das edle Opfer bald dc» Gcist auf." Uedcr die persönlichen Verhältnisse des Mörders hcbt die Anklage-Akte folgende Daten l'croor: Der» sclbc ist zn Nenilly an dcr Seine am 20. Angnlt 1820 geboren uno licß sich schon im Iahrc 18N im fleinen Seminar der Straße St. Nikolas dn (ibar-sonnet Vergehen zn Schulde» kommc» Er wnrdc in Folge dcsse» entlasse», erhielt jedoch mit 23 Jahre» dic h, Pricstcrwcihe und eine Hilfspriestcrstclle >» nichrcrcn Landgemcindcn. Sei» ungemesscncr Ehrgciz trieb ihn jedoch wicdcr nach Paris, >va cr bci der Kirchc vun St. Gcrmain l'Aukcrrois eiuc Anstellung fand. Er war damals schon mit Schnlden überhäuft, welche Abb»! Legrand, Pfarrer an befagtcr Kirche, für ihn bezablle. Im Jahre 18llN entzog ihm dic geistliche Behörde wegen seines üblen Benehmens ge> gcn den Abb»! Legrand, die ihm verliehenen Oewal-ten und cr zog sich im Dezember 1836 wegen foit> gesetzter Slandale anch das Inderdiki von Seite des Bischofs von Meauk, seines unmittelbaren Vorgcsel)» ten, zn. Unter seine dcnnciligen Vergehen gehörte auch ein wiederholtes Änflehnen gegen die Dvgincü der h, katholischen Kirche. Vcrgcr sagte, der Gedanke, den Erzbischof nmz»' bringen, habe sich seiner seit dein 26, Dezember v, I, bemächligct; cin gewisser Lcgcntil, wclchcr mil den, Erzbischof in Verbindung stand, habe ihm damals gefagt, dcr Lctzlerc wcrdc das Interdikt nicht anfhc' ben , nnd in diesem Angenblickc, so bchanptctc Vergcl, sei dcr Mordgcdanke in ihm entstanden, Dcr dieß' falls als Zcnge vernommene Legcntil sagte aus, er habe g'ege» Verger nur seine persönliche Meinung über das Inlerdilt ausgesprochen, keineswegs geht aber ans seiner Aussage hervor, daß der Erzbischof selbst nch weigerte, dasselbe aufzuheben und Verger vorz»' lassen, oder daü Lcgentil in der Lage war, dieß Ve>' gcr mitzutheilen. Uebrigcns erzählte Vergcr selbst, daß ihm dic Mordgcdanken nicht fremd waren. Schon vor c!ne»> Jahre halte cr ei» Beil gekanft, um den Crzbischof »»!' dcu Pfarrer dcr Kirche von St. Germain l'Aurerroi" zu morden uno sich wegen seiner Entlassung von dtt letztern zu rächen. Vergcr entwickelte selbst die Einzclnheitcu sci,,^' schauderuollc» That mit cincr Nnhc, die zugleich d^ übcrlcgtcstcn nnd gransamstcn Wille» beurkundet, >^ daß übcr die uorherbedaehte Absicht und über die^"' antwortlichkcit dcö Mövvers kein ,Ziucifel ol'W^UN lonnte/ Dcr Beschluß dcr AnklagoÄklc lautclc daber folgendermallen - „I>> Folge dessen ist Johann Lndwig Verger a»' geklagt, an, 3. Jänner 1867 freiwillig, niit Vorbe' dacht nnd mit Ansiancr» eine» Mord an der Person vo» Marie Dominique Auguste Sibour, Erzbischof von Paris, begangen zn haben, — ein Verbreche», das nach dem Artikel 302 des Strafgesetzbuches hc< straft wird." Unterzeichne!: V a , sse. Großbritannien. Ucbei die Beziehungen Englands zu Persie» schreibt die „Times" - „Ans sehr guter Quelle uernchmcn wir, daß hi»' sichtlich Herat's dic Pcrscr sich zn Nllcm crboten ha> bcu, was wir billiger Weise nnr irgend verlange» könne». Sie babcn sich nämlich bereii erklärt, cs dc>> Afghanen zurückzucrstatten n»o die Be>uohncr für dil diirch die Belagerung erlittenen Verlnstc zn enlschä' oigc». Man vcisichcrt ferner, daß sie den Wnnsch kundgeben, in den frenndfchafllichstcn Vcrhältnisscü mit uns zn lcben; doch heißt cs, daß niiscre Regie' r>mg sich hartnäckig weigere, ihnen entgegen zn lo>»° me», wofern sie nicht anch Freundschaft mit Hcr>>> Charles Mnrray schlicßcu wollen. Es steht fest, dc>p Persien sich die größte Mühe gegeben hat. sich n^ gefällig zn erweisen. Fernkh Khan, der sich in Ko»' stantinope! bestrebt hat. Lord Stralford von der Oc' rcchtigkcit seiner Sache zn übc>zcngc», erbietet si^ wic wir börcn, vollständige Genngibiinng wegen rcl Einnabinc von Herat nnd vollständige Aufklärnna/" hinsichtlich der Entlassung unseres Gesandten zu !^' ben In der That, wir sind nicht ohne Hoffn»l>ß' oaß es zu einer Schlichtung des Streites lomml" wird. So lauge aber der Streit dauert, mnö ^ seine natürliche» Früchte Iragcn. Der Schah, welche i» den Krieg hinein gedrängt nnd gezwungen wor^ ist, sieh mit allen ihn, zn Gebote stehenden Müt^' zn veitheioia.cn, hat sich au Rußland a/wandt. Peri>^ ist bisher nicht sowohl cinc eigentliche selbststä»d>!i Macht nnd cin wirkliches Gewicht in dcr WaH'" , der Politik, als uielmcbr cin nentralcs Gebiet za'l!^z nnö nnb Rnßland gcwisen, welches dnrch seine , ini'rüci« cinen gewissen Widerstand entgegen s>'^ Stalt uns an diesem sehr nützlichen Dienste, wclw alles war, was wir brauchten, genügen zu !^',„' treiben wir Pnsien Rußland in die Arme und m^",',, cs zn eiimn thätigen uud vielleicht gefährlichen ^ zeuge in dcn Händen jencr Wacht," «» Amerika. Dic «New-Iork Tribune" bespricht als eine über allen Zweifel crhadcue Thatsache dcn Umstand, daß Neu-^ork seit einer Ncihe uo» Jahren dcn Mittcl-puutt des Sklavenhandels zwischen der afrikanischen Küste »no Cuba bilde, Wenn sich mich die Zahl der in den letzten drei Jahren von New-York ausgelan-fenea Sklavenschiffe nicht genau angeben lasse, so könne sie doch kaum geringer als 28 bis 30 sein, — Den Gesetzgebern von Arkansas liegt ein Gesetzentwurf vor, kraft dessen alle freien Neger dcn Staat verlassen müssen, wofern sic nicht als Sklaven verkauft werden wollen, — Im Scnale von Iowa ist cinc Bill mit 19 gegen 18 Stimmen durchgegangen, welche das gerichtliche Zeugniß von Negern, Indianern und Mulatten in Fällen , bci denen Neiße l'etheiligt sind, zulässig macht, — Im Parlament von Nord > Carolina ist eine Bill „zur Ermnlhignug und Forderung der Hcirathcn" eingebracht worden, Tagsltenigkclten. ! Se, M. der König Mar von Vaicr» hat außer t>cr vor cinigen Tagen erwähnten bcdluteudcn Sum me für wissenschafüiehc Zwecke noch weilcre 10,000 Gulden bestimmt für die Herstellung und Herausgabe einer Vcschrcibnng Vaicrns in stalistischer, historischer, ^pographlschcv und cthuographischer Beziehung durch Hwfessor Niehl, welches Weik ren Titel „Bavaria" erhallen soll, y ,! Dic königliche Akademie der Wissenschaften i» ^llin hat i» ihrer Plenarsitzung vom 18. d, M, ->i>n Professor Joseph Hurts in Wien zum Korrc^ w°!,0cmi>„ j^,,^. ^^^kalisch - maihemalischen Klasse ! 6l»c inlcressanle Auklage wegen Verkaufs ei-'^« i,e,ch,,nii,Z fam neulich vor dem Berliner Krimi-Umgericht zur Verhandlung, Die Angeklagten waren 5>e »»verehelichte K, und der Zahnarzt Eleve F, Er-^>'r halle dem letzteren i,u September v, I, dc» ^"ch„am cineö kleinen Mädchens, ihres Pflegekindes, l'chnfs anatomischer Versuche um 2 Tblr, verkauft, Die Sacbc wurde ruchbar. Bei einer Visitation i» ^er Wohnung des F, fand mau dem, auch wirklich eine deiche des Kindes, dic nur einige anatomische Schuiltt >» der Vackc hatlc. F. haltc in der Vor< nutcrsnchuug ausgeführt, lediglich im anatomischen Iittercssc gehandcli zu haben. Die K, ränmle zwar die Uebeilassnng dcr Leiche ein, läugnctc indeß, Geld dafür erhallen zu haben. Der Gerichtshof uer-urlhcilic jeden der Angcllagicn zu fünf Thlr. Geld-l'uße, cvculnell fünf Tagen GefänguWrafc. j Herr Szön, Beamter des Pesther Magistrates, >sl la der Nacht vom 12. auf dcn 111 e>. M, gestor, l'en. Er zählte zn dcn crsten Meistern des Schachspieles, Al6 Leiter des bestandene,: Pesther Schach, klnbbs siegte rv vor ctwa 10 Jahren über dc» Pa> riser Ktubb und der fast 2jährige Spirlrampf erregic seiner Zeil das lebhaflesie Inieresse. I In Oesterreich bestehen derzeit 27 Tabak» und Zigqrrenfabrikcn, und zwar in Niederösterrcich zn Wien 3, dann zn Hamburg und Stein; in Obcröstcrrcich zu Linz; in Böhmen zu Scdliß und zn Ioachimsthal; i» Nahien zu Gödiug uud Iglau; in Galizien zn Winiki, Mouaterziska und Iagiclnika; in Stciermark 5» ssürstenfeld; in Tirol zn Schwatz nud Sacco; in> w,!ii,a>disch,vc„etia!>ischen Königreiche zn Mailand und "">edig; in Ungarn zu Pesth 2, PreLburg. Kaschan und Debrecen; in der Wojwooschaft zu Teincsoar; >» ^roaücn zn Finme und Waraödin; in Sieben, bürge» zu Klausenburg. > Ein vrachtoolleü Gcniäli'e von Correggio ist so cue» w eincr Mailänder Piioatfamilie cnldeckt ivor- e». Das,llbc stellt ^e Trauung der beiligc» Katha- und „„I, ^„^ S. Seba'stiau vor. Diese« Meister, uu« »t nnlcr Nr. 177! des 3leu Bandes der fünficn «wrenlincr Auflage der 8!«rii> l) Hnidinger Folgendes über Humboldt: ftis^ ''Hlunboldl's Gedächluiß und lebendige Geistes-w!iri>i '" ^' hohem Aller ist wahrhast bewnuderungö' allen ^l ^^' seltsaiusteü N>,mcn der Vulkane a» er !>> "^^"' der Eide sind ihm geläufig, als hät,e ^,^ ' ^"»zes Leben sich nnr damii dcschäfligt' V'i> ^"l n,ich nun lins morgen Mittag noch ein wn ^' """ Besprechung cingeladen »no wird Allies, sebn' <" "''^ "'^ befprochen, seine Rathschläge n. s. w. ^ >l'!,ch oem hDhen M>nine,Odcrko!NNiando mi,thci. ^ ' da er vo» Seite des dnrchlauchligsten Hcrin zuerzogs sehr fteundlich aufgesogen ,vnroe, seinen "Mh >,^,d s.,5„r W,1„,v^ an^ndrückc.,," sel>,f. ?" ^"' Sitzung der mathematisch, n,üurwisse>!< ^'Nl'chcn znassc der ungarischen Maeemic in Pcsth '"'>, d, M. wurde uuter aüderm ein Schreiben ^« lungeii Grafen Fran; Nadaödy (Brndrr de>^ ^^^',^^''^"' am Typhus verstorbenen Grafen Thomas Nadasoy) an die Akademie verlesen, wel« ches auf die Anwesenden ciucn sehr ergreifenden Eindruck hervorrief. Die beiocn jungen Grafen hatten von ihrcm verstorbenen Großonkel, dem Grafen Franz Nadasdy, früherem Erzbischofc von Kalocsa, jeder ein Legat von 8000 fi. cehaltcn, deren eines mit dem Todc des Grafen Thomas als Erbschaft den Eltern zufiel. Da nun diese dem jüngeren Binder die Bc-stimmung über die fernere Verwendung des Geldes anheimstellten, richtete cr mit deren Gulheißung ciu Ersuchschreibcn an die Akademie, daß, da sein verstorbener Bruder den Ertrag dieses Kapitals stets im Interesse dcr vaterländischen Literatur verwendet habe, er dessen Andenken nicht besftr ehren könne, als, indem er die 8000 ft, z,i einer Stiftung mil dem Namen „!5>'6s K»5(!^ 'l'l!N!.^l,ll>iiilvünvn" bestimme, ceren Enräguiß alljährlich zum Preise sür ciu vorzügliches erzählendes (episches) Gedicht über ciu der ungarischen Geschichte zn cütnchmcnocö Thema so verwendet werde, daß, wenn clwa in cincm Jahre ei,< prciswnrdiges Gedicht dieser Art nicht vorliege, der Preis dein des nächsten Jahres u, s, w. zugeschlagen werde, — deßhalb ersuche er die Akademie, sie möge die Verwendung und Anerkennung des Preises übcrnchmcn. Die Akademie beschloß, dem jungen Grafen ihre Gefühle des Dankes und dcr Anerkennung im Intensse der vaterländischen Literatur auszudrücken. j Ueber den Ansbruch eines unteisec'schcn Vul> kaus in dcr Straße vo,i Onnimah Kalifornische See), berichtet dcr Kapitän dcr Barke „Alice Trasicr" im „San Francisco Herald« Folgendes v, 30. Oktober v, I,! AIs ich am 28. Inli mit mehreren anderen Fahrzeugen die Ounimah-Straßc passirte, bemerkic ich, wie die vnlkauischen Kegel dcr benachbarten Inseln starke Nanchsäulen aiiöstießen. Fast gleichzeiüg fühlten wir starke Stöße wie bei einem Erdbeben, daranf lrat vollkommene Windstille ei», so daß wir uns ans oem gefährlichen Ne>eiche der Vulkane nicht entfernen t'omtten. Da lagen wir dcn» Stundcülang nahe an der Küste; rie Ie'anchsänleu ocr Vulkane wurden immer schwärzer und inassenhaftcr »nd verhrcitcleu sich als granc Wolfe» nber uns, aus denen Asehenschaner wie Schneeflocken auf uuscrc Schiffe heiniedcrsicleu. Zivölf volle Stunden halte die unheimliche Windstille gewährt, da sprang eine leichte Brise von Süden anf, die wir uns nach Kräften zu Nutzen machten, iudcm wir alle unsere Segel bis anf das kleinste aussetzten. Das Schlimmste jedoch soiüe erst kommen. 'Der Wmd drückte die schwartn Ranchwolken auf die Meeresstäche nicder, so daß auf 100 Meile,, iu der Nnüde vollständige DuukclheU herrschte. Die Aselic fiel in dichten Masse», hedeckle unsere Schiffe, drohie »ns a^IIc mit Blindheit -,n schlagen u»d stellte uns o>'s Schicksal der Plmms'sehe» Schiffe in der Bai oo» Neapel i» Aiiclsichi. Z„m Glncr l'rachle nns die ))rise halo ans der düstere» Sphäre ins Freie gegen Westen. Vier andere Schiffe (Wallfischfänger) war.» nuö gefolgt, nnd gerade »vie sie ans den, Duukcl heivortauehlcu, sprang zwischen ihnen mit gewaltigem Gekrach ei» Valkan ans dcr Mecresflächc anf. Zu> crst fing das Wasser zn sieden an lind hob sich in Form chaotischer Nogeu, dann stieg aus ihrer Mitle eine prachtvolle hohe Wassersäule anf. Diese sank aümälig. Aber rasch folgten donnernde unterirdische Sehläg? und es erhob sich eine Rauch- und Fcnev-sänlc mitten aus dem flüssigen Element, als ob die Erde sich geöffnet hätte das Meer zu verschlingen. Sie warf Lavastücke und Bünsstcinc von der Größe gewöhnlicher Slrandkiesel auf unsere Schiffe, so daß wir jeoeu Augenblick fürchteten erschlagen oder dnrch eiue neue Erplosion in die Lnfi gesprengt zn werde», Aber die Eischeinnng verschwand fast eben so rasch wie sie gekoüimen war; die W'llen rolllcn in den geöffücten Trichter von ailei Richtungen wie ci» Maalstrom, mit donnerndem Getöse; die Schiffe aber einkamen glücklich aus dem furchtbaren Kreise. Telegraphisch? Depesche von noüunio, welchen Ihre Majestäten in Begleitung Ihrer k. Hoheiten der^n chlnichtig. steü Herr» Erzherzoge Ferdinand Mar und Karl Lud> wig zu be,ucheu geruhte». Der Eorso, au dem eine grol'e Anzahl Eguipagcn Theil nahm, dauerte unter Zmlromen aller Klasse,,, der Bcoölkerung his gegen Mütcruacht. ^ '' ^ Heute Morgens besichtiglen Se. Majestät das ^tlafhaus, das?. k. ^ull^A) I.<>!ill<>nl, n»d dao k. k, Gymnafinm Porta N'nova, Hierauf fand in Monza ciüe Hofjagd Statt. Telegraphische Depeschen. Berlin, 20. Iänmr. Der Miüisterpräsioent h^t lein Hause der Abgeordneten angezeigt, daß, da oie Nenenbnrgcr Unierthanen bcdingiin^c'los freigelassen seicn, deßhalb die Kriegsfrage beseiiigct sei, die Möglichkeit ei„er Regelung oer'Angelegenheit sei im Wege einer Konferenz mit den Großmächten vor> hanoc», " Turi», 18. Dez, Dcr König wirb vom Mi> nister Cavour nach Nizza begleitet, Conte Gropello heglückwüuschtc den König von Neapel im Namen Viktor Emauucls, Der König von Neapel hat dc» Vertrag mit dem ersten Schweizerregiinent anf dreißig Jahre erneuert. , Parma, 18. Jänner. Die Herzogin Negeniin ist mit gcsammtcr Familie nach Venedig abgereist. Paris, 1!). Abends. Hier eingclroffeneu Nach» richten zufolge sind die Ncuenbnrgcr Gefangenen wohlbehalten iu Frankreich angelaugt. Paris, 20. Der „Monitem" meldet, der Kai> ser habe am Sonntag dcn Grafen Kisselcff uno Va> ron Bruui'ow cmpfangen; ferner meldet das amtliche Blatt, der kaiserliche Prinz sei seit zwei Tagen an einem leichten Katarrhalficbcr lcioend, gestern Abends besserte sich sein Znstand und flößt nicht die geringste Unrnhe ein. Verger bat ein Kassationsge» such eiugereichl. ________^ ______________ Handels- und Geschäftsberichte. Wicu, 17. Iäüner. Bci belebtcrcm Umsaßc von circa 30.000 Mctzen habe» sich die vorwöchent-lichtn Preise behauptet und sind geringere Gattungen Weizen selbst nm 4—8 Groschen besser bezahlt worden. Gemacht wurde- Banaler loco Wieselbnrg 87pfo. ft. 9.8!, 88pfd. ft. 10.3N, 88'/,p.d. fi. 10.30-10.42 — Die Mchlpreisc stud um fi. 8—18 billiger uotirr. Mehlpreise. Auszug, ft, 28 0—318, Mund- ! 40 — ,«8, Semmel- 110—143, Pol)! 130—140, Rog. genmehl 80—98. Bci der am 18, Jänner stattgehabten «, Ver-losuug der gräflich Waldsteiii'Lose wurde» folgende Nummeru gezogen' Nr, 98.378 gewinn! 20.000 st.; Nr, 17.970 gewinnt 2000 si,; Nr. 77.Ü32 gewinnt 1000 ft.; Nr. Ili.888 gewinnt 800 fi.; Nr.'?.">0<»l gewinnt 800 ft. Die Nummern 21.073 31 107 3li.!N7, 8l,0I1, 89.187 gewinnen 100 fl — Nr' 18,702, 16,789, 38,083, 3N.408, 43.492, 44 39« 48.8l1, 86.782, 76.880, 83.731, gcw 30 fl —Nr 3282. 14,120. 18.282. 17.821, 17.997, 43.791, 44.806, 48.086, 49.898, 38.769, 87.298. 8?.84»i, 88.3lN, 68.489, 66.996, 71.163, 71.22!, 7l.840. 98.249, 96.886, gewinnen 40 fi. 30 ft. gcwiunen die Nummern: 29<8, 8241, 8778 6294 7003, 7800, 8862, 10400, 1,888, 13388 13942 18024,16488,17086,19433,20283, 2l2!2' 22013, 2386N, 28988, 27489,28180. 28901, 30138' 30232, 30886.32712, 32966,33201, 33784. 3839«', 38846. 36077, 36408, 381 13,38279, 38292, ,39481^ 39726, 40399, 40891, 41874,42884, 4409U, 144677,' 48991, 46742, 47634, 48080,48849, 48939. .80276,' 81186, 83388, 834U8, 84468,88719, 88888, l86!>0, 86649, 87872, 88187, 88368,60760, 60983, f6!831, 61843, 62322, 63844, 63619,64114, 68332, «6348, U7847, 68323. '/1948, 72321,72683, 78183, 76501, 76874, 78648, 79300, 79837,80428, 82103 83939, 88842, 8N008, 86140, 87094, 87102, «7l10 88374, 88974, 90669, 91828, 92084,93410 93603' ^ 94260, 94378, 94996. 93700, 96884, 98488 98668 ! 101367, 101461, 102039. Bci der heute stattgehabten 8. Verlosung der Fürst SalM'Rciffcrschcio - Lose wurden folgende Nummern gezogen: Nr, 81.016 gewinnt 80.000 ft„ Nr. 43.686 4000 ft., Nr. 96.482 2000 fl., Nr. 38.248, 97.826 gew. 400 fi„ Nr. 43.964, 79.302, 83.329, 90,045. gew, 200 ft„ Nr. 2487, 20.228. 24.641. 28.098, 88,078, 71.613, 89.782, 97.441, gcw. 120 fi.— Nr. 3870,17.998,23.878,26.190, 38.804, 43.100. 84.487, 74.818, 81,637, 82.668, 87.328, 88.096, 96.343, gcw. 100 st. 60 fl, gewinnen die Nunüucrn: 1631, 1784, 1978.2233.3109,4384,4643, 8600, 6246, 6416, 6797,6884,7111,7,68,8890,8732, 9002, 9927, 10326, 10613, 10808, 10832, 10860,11,03, K929, 12409 12427 13^34 14336, 18292, 18l)88, 10382, !6600 17146 17216, 17749, 18690,19« 14, 19174. 19432 19788 20078 22044, 22808, 2288/, 22831, '"976' °)'!74i' °>4302 25710, 24776,24849, 24891, 24973' 28273' 2873!,' 270U0. 27188. 28,67, 2899,, >>9>)>;i;' >)<)19^ 2!)U!1, 29807, 307:13,31474, 31702 ^:!3,4' 3369ie Börse in günstiger Stimmung. 5°/ Metall, 827.. Natioual-Anlchttl 8i',., I>! Zü^ustiic-Papicrcn war das Geschäft nach »llcn Rich' tuna,!'!, Matt. Devise», namentlich Paris, viel Vorhand,',,, mehr Geber als Nchmcr, National - Anlehcn zu 5 '/„ 8^ V. —8^ ", Nnlehen v. I. l85> 8. L. zu 5,'/, <>2—!»! Lomb. Vcuet. Anlehc» zu ö'/„ 95-U6 Staawschnldvcrschrcibiiugen zu g«^ 82 V, -82 V. detto „ ^'/.'/« 7! '/.-7>°/. dcttu „ 4'/« Ui'/.-«'» detto 3«/ 49'/,-b0 detto „ 2 7.^» 4!-4l^. dctto „ l'/„ Kl—1«7. Glogguißcr Oblig, m. Nückz, « 5 '/« !>5------ Oed.„burger d.ttu d.tto ' ,,5°/,, >^------ Peühcr rctto telto „ ^°/» ^------ Mallüuder dctto dctto „ ^V« ^^ ">------- Grimd.ntl,-Ob!i^, N. Oest. „ 5°/» 87'/.—88 delto >?. Galizicn, Ungar» >c, zu 5°/« ^ '.—?!» detto dir übrigen ,ssron>. zn 5 "/» 84 V. - 8<^ '/. Vans.,' - Obligationen z» 2 7,"/, «>2— >!8 '/. - 108 '/. <5>?!N0 Ncntschcinc l>>"»—l4 Oaliziscke Pfandbriefe z» 4 7« 8i>—8! oiordbahn.-Pii^r.-Oblig, zu'>'/„ .^«-86 7, Wlo,',gnitzer dett.> „5'/. ««> l<> Donau 3an,pfsch,^-b!i^, „5°/» 83—84 Aoyd d,tto (,» Gilber) „ 5.'/« Nt-!)H :!"/,. Priuritats Obliq, der Slaalii-Mfcubahn- .Vcftüschas! zn 275 Fr,'nls pr, Stnck l >4 < !5 Nltic» d.r viatimiaibanf !U2<> -1027 5 V. PfaiNchrieie dcr Nationalbanf lÄ,»cnatliehe Z>7< 7 — N3fomPlt°Ocs. !!!»7, —,2» „ „ VudU'ei^« Linz-Gmuntucr- Giscnbalin 2/.—3l>7, „ !2monatliche Kaisenn« Glisabeth.-Vah» zu 2!>0 st, »,ii :w pVt. Vinzahlnug l»N 7,-l!!Ä'/. „ „ End-^^rddelttsche Velbindnnasb, !'/,^U>!w ", „ „ Lo,!!b,-Venet. Eisenbahn 2<>Ü--2!!<>'/, „ „ Düinnl-Da,„pfschisffah>t«- Gesellschaft ütlä—5«7 dettll <3. Vmiffion «63—,',!.'> ä'/« deö Ll°yk 4-i.»-42? der Pcsther Kette!ib,-Gesn. lzisenb. >. E,»!ss, »2—34 d.tto 2, Nmiss, m, Priont. 42—44 »stcrhizy 4» ff, Lose 7> 7, - 7'l 'Vindischgräl) „ 32-22 V. Waldstein „ 24 V-24 ><, Keglevich „ >!'/. ^«2 Sa!!» ., 3« 7. . 39 St, Venois „ »7^.^7 7, PalffV » 39 7.-4,! Mary „ _____ 33 7. 59',. Tele.^raphischcr Knrs -Bericht rci Stantevapicvc uom 2!. Iänncr 1867. Sta,,t«sch!i!dv.','!chi'cil'!»!gln . z,i 5p^t, st, in!jM, 8't >/4 dctto ans d.r 9l.,tio:!a!''.'li,!ciht zu ,', fl. in C^!. 64 5/!« dett° ,.......^ ,/2 „ 7> ^ Darleh.» mit Verlosung v, I, Iks,^ fiir ><>0 ft. l«8 3/^ Vnindcnt!>,s!«ng^-Obllgatirn,n v^'N Walizicn »nd üü^arn, sa,»)»t '''l^pcrlincnzcn zn 5 "/„ , . 79 Vanl-Mii,, vr. Stück...... lft'iü ft, in EM, L^mptt-Ätti.'n Vlii ?/ilde.-O's!lrr>ich fnr 5,»! f!......... s>N7 l/2 si in LM, Nktii,! der östirr, Kredil - Änslal! fnr Handel und Gewerbe zn2!1<> fl, pr, Tt, 28!» st, in CM ttsticu der Kniftr Fcreinand^-Vcordbahn gctrcuut u > fi. (z2ü. . . . 2312 l/2 st, EM, Aftiru der Vlldivcis-i'inz-^'unmdntr Vahn zu ^iN !>. CM........ 2'!3 fl. in LM, Nltien der Elisabethbahn z» 2ü>) fl. niit ^0'/^ Uilizahliün, pr. Stnck . . . 200 7/8 fl, in CN'. Ntticu"Hüd'vierd-^ahülVnl'indlnig zu >!!» si ,üit 30 7. Einzahlung Pr, Zt, 213 fi, in CM, Thißbahn........--. 2»(,l/i Wcchscl.KurS v^m 2!. Jänner ^ 6^.7, Ainnerdc,,», fnr l«0 Holland. Nthl, Guie,, «8 3 8 2 Monat Au.,«burg, fnr !00 ft, l/urr.. Gn>!>. , iUl! /^ »so, Fraulfurt a, M,, f,,r ,20 ss, sndd, Äer- nnswälir, im 24 !/2 fi Fuß Onld, . t«!,i5 8 3 Mon«t. Hamburg, fnr 1N„ M^^f Vanfr. Gnld, 78 ! 2 2 Monat, ilivorno, siie ü»<» Toecanische L^re Gnld > U7 < 4 2 Nuuat, Lcudlln, fnr , Pf„„d Ztnliug, Guld lO.,7 l/2 3 Mouat Mailand, fur :wu osterr, Lire Gnld N>5 78 2 Monat, Pans, fnr 3«(! Francs, Gnld ' 1>>'< 7/8 2 Monat, Vufarcst, für l W^,. Para . ' ' ' 2?i'j ,/43! T, Sicht, «Mtantinopel, für l G»!dl„ s,^r« ' ' 447^3,3 Sicht K. f. vol,w, Mimz-Dickaten. Agi, ', ', 87// Gold ' und Silber.Kursc vom 20. Iänncr ^867. ,.„,>, ^ , , «, . Geld. Ware, Kai,, Mnl!;-D>itat,n Ag,o . . , ,' . «7/8 9 ,/g dto. Na»!'- dto, ,...... 8 >/2 83/4 Gold u! »>i,rcn ....... ss ,^ ^ ,^ ?lapolcunsd'or „ ..... ft,><; fz,^, So»verai!!>!d'or ....... I4.I8 14, ,8 ssriedrichö^or ,...... 8,^8 8,48 <5n,;I, Toucrcigucs „ ..... !N,22 ,n,2H Russische Inipcrialc ,, ..... 8,28 8,'i8 Silber»Agio ..... 6 «1/4 A ltzeige dcr hicr nnssekommcnc» Frelüden. De« 20, Iä,n^7 1857, Hr. Baron Zois, Gutöbesiycr, von Iauelbm'g. — Hi. Dr. Fuchs, Gutsbesitzer, v°>> Krainblng. — Hr, Zeukel^ t. k, Fö,ster, vo>, Gra,. — Hr, v, Sil-berbei'g, k. k. Lieutenant, und — H>'. Nihrsin, Ne»' cior, ren T,iest, — Hr. Schn!,t>r, r,>>nß. Rentier, und — Hr, de Hadil, Pnraiiei, r°„ Wien. Anzeige. Ans uillseitigez Verlangen weiden im Lauf, di>>!/l' Woche, und zw^r bis nächstci, S^mstcls. täglich 2 Vorstellungen Nachmittags 4 Uhr und ?l>cnLs ?l/^ Uhr i.r, lokale dcs Herrn Gustav Fischer st^nsinden, wozu ergrdenst G^eüigtn öle Ehie lM, sein? Einlalung zu machen. Gisenbahn- und Post-Fahrordnunfl Schnellzug _^^!^"^ ^ La>>>««>, Uhr Min, Udr M<> 42 ! »on Wien nach kaibach , Rüchm. , 3y — — dto dlo . Früh 1 3n — ^-Lie Kassa wird ,0 Minuten vor der Ads^hll geschlossen. Brief- Kourier vo» «aibach nach Tiielt . , Ab,nd« — — 3 3» » Trieft » Loibnch . Fiäh 7 Ho — — Prrsouen-Eliurier »on La>!>üi!! nach ürlcj! , , AbendK — — ,0 -" , lriclt „ l^nliach , Fiül) , ^u — — i l. Malleplift t non Laibllch n«c!> Trieft . Flüh — — H , Tries» „ üaiboch , Abend« 6 — — — II. Mallepost °«n Laldach nach Trielt . . Abends — __ ^ ,5 » Vrxst » taibach . Friil) 8 3o — ^ Nachstehende '''^""W wünschen zum neuen Jahre ,85/ allen ihren hochverehrten Gönnern und Freunden , Wlück und Scgcn von Gott dem Gedcr alleö Guten, und haben sich durch Lösung oer Neujahrs-Billtten für die Armen von sonst übll-Hcu Ne«jal)rswnuschc>n losgesaqt. .lninerklMg. Die n,it Skrnchen «,zcichuetcn hal'cn sich dnrch Abnahme besonderer Vrlaßlartcn auch i.'°» dcn '!'. Heitüich, s>nmnt F.unilie. ^ >> Wilhcln, Beige u»d Ä^usch.'I,ck, '' „ Michael Pcte,„cl, Realschüll'hrci'. " „ D'!', ?!,!l0ü F>lch5, s.nnutt Fc>,!,i!ie. Fiii- sänuntliche i7<.' njahrs.-, Gebn ! t 3 t ag ,- »i,d I' a m ensfcst .- W ü „ s ch e - E , ll, ßkarte u ist d,'>' Betiag von «Ä fi. 15 kr ^u Gu„st^„ res Aimen I,!^' titts e,>g.'stc,„ge,i, wofür die Ai-men ,-Instituts - Ko!w"^' sicn ihreii Daük a»3s^,ichr, L.nbach an> 15, Jänner 185?, Z, 24. n (!) Nr. I??, z Wer zeichn iß iciur ?. I. Hcrrcn Vcivohner uon N 5 ustadtl, dic sich durch Lösung dcr Erlaßkarte» uo» den nl'liche» Neujahrs», dann Geourts > lind Namcnöwgs'Gratulatiolic» für das Jahr 15!U7 zu Gunstm der Stadl' > , _________Armen, losgesagt liabcn i ~"Ne.^^ 8?: ^ und^ 3<- ^ Ka rt c n f ^ Hm Vartholma Arko, Probst ani Kollegin!'Kapitel Neustadt! ... 1 ^ 2 n Franz .^>iu. Iclouschek, Cmwiiicus detto detto ... ^l l 1 A „ Josef Schagcr, dctto detto dctto , . . ^l ^ l 4 „ Andreas Meterz, dclto detto detto ... 1 ' ^ 5 n Matthäus Svctlizhizh, detio detto dctto ... 1 ^ ^! l> ,> Anton Nohrniann, sammt Gemahl!».......... l ! < 7 „ Felix Defilla, i^'affehsicdcr............. 1 ^ — 8 ,1 Dominik Defilla, detto ............. 1 ^ — 9 „ Josef Sorre, Handclsmaun, sammt Gemahlin ....'... 1 ! 1 10 Fräulein Fauni Iesscnko................ 1 ^ 1 N Herr Martin Marin. Handelsmann, sammt Familie ,,.:... 1 l 12 „ Ferdinand Tren;, Gutslicsi^cr, samntt Fa,nilic ,...... 1 13 „ Wilhelm Laschan, sammt Gemahlin........' . 1 > 14 „ Naimuuv Zhuber, k. k. Krcisgerichts-Rath, sammt Gcniahlin, . . l 1 ^ 1ü Frau Lomsc Kourad, Arztens'Witwc............ 1 ^ „ 16 Fräulein Marie Iesscnko................ 1 ! _ 1? He>.r Iohauu Ogrin;, k. k. Kreisgcrichts-Nath, sammt Gemahlin . . 1 ! < 18 ., Anton Stechen, jul,. Pfnrr-Dechant und Ehren>Canonicus . . 1^1' IN „ Dominik Niz;oli, Apotheker............. l z — Ü0 ., Josef Ritter v. Schcucheustuel, k, k. Krciögcrichts'Präsident, sammt ! . i Gemahlin.................. 1 ! 1 21 Fränlcii! Adele von Nohrau ..'..','.'''' ^ '. ^ . I 1 22 Herr Ludwig Hcnich, k. k. Oberlientcnant in der Armee und Tabak >Di> ' strittö. Verleger................ 1 ! 23 Fräulein Emma Herrich, dessen Tochter........... 1 ^ — 24 Herr Joses Kraust, Mäochenschullehrer, sammt Familie...... 1 — , 23 ,1 ^l'- Iostt' Suppan, Hos- und Gerichts-Advokat, sammt Gemahlin 1 ^ l " 2li ,, Johann Vurgcr, k, k. Nathösekretär und Slaatöauwalts > Substitut ^ ! < 2? „ Johann Pallal, Handclömann, sammt Familie....... 1z l 28 ., Felix Slenko, k, k. Gendarmerie' 5^orpora!........ I ! — 29 „ Johann Gulb, sammt Familie............ I ! -^ 30 ,, Frau; Niv, Germ, sammt Familie in Weinhof....... 1 i 1 31 ,. Kar! Germ, sammt Familie............. 1 ! < 32 „ Franz Ipovih, k, k, Kreiswundarzt, sammt Familie..... 1 > -^ ^ 33 „ Varcm Nolkensperg, k, k, Gendarmeric-Oberlieiiicuant, sammt Geniahlin 1 ! ^- 34 „ Ernest Eolcr von Lcl'mann, k, k. Staatsanwalt, sammt Gemahlin. '1 ^ ^ 36 ,, Josef Tabourc, sammt Frau......., . . . ... 1 ^ ^ 36 „ Anton Pistar, sanimt Frau ,........... . 1 , ^ 3? „ Stefan Vobek, sammt Frau............. I ^ 38 „ Anton Gcrzhcr, f, t, Preisgerichts-N«th......... 1 ^ 39 ,, Sigmnnd von Pölzach, samnit Gemahlin......... 1 ^ ' 40 „ Johann Taitz. Neali/ätcnucsitzer in Grostznront) ...... 1 '^ ^ 41 „ V, Schaffer, k, k. Kassaamts - Assistent......... 1 . -^ 42 „ !>>'- Josef Rosina, Hof- nud Gerichts-Advokat, sammt Gc,!,ah!in 1 ! 43 „ Albert Edler uon Lchmaun, k, k. Lieutenant nnd Käsern-Verwalter 1 44 ,, Valentin Aschmanu, l, k. Krciögeriehts'Offizial, sammt Gemahliu I j "" K. k. Bezirksamt Neustadt! am ^3. Jänner 1837. i