.»! R«z» Donnerstag am «8. Juli «85». Dl< .^i^chcr 3'it.mg« .rscheint. sammt l>.» Veila^n im if.mvioir qa»,jäc>riq l< s,' ball. ,ä s, rig 5 fl. .M lr, mil 5 .» ü P° r t.'< Z» dicse.. Gebühr... ist «ach dc.u „Provisorischen Gcfthe v.m .! Novem!' r' .«50 ss ". nt onsstä.'.Pcl" n.ch «l> tt. l"r ,'"< „t.,sma<>g.. (5m,cha!.n»,i h..,<>. ,.. „ch...... Amtlicher Tbeil. H^er Minister für Cultus und Unterricht hat den bisherigen supplireudeu Lehrer am zweiten Gymnasium zum Lemberg, Dr. Felir Ritter v. Strze-lecki, zum wirklichen Gymnasiallehrer ernannt. Das k. k. Handelsministerium hat die von der Handels- und Gewerbekammer in lZhiavenna fi,r das laufende Jahr vorgenommene Wahl deS Vartolomeo Pedrone zum Präsidenten und des Ottoue Pol-lavini znm Vicepräsideuten bestätigt. Die Oberste Polizeibehörde hat eine bei der Präger Polizeidirectiou erledigte Obercommissärestelle dem dortigen Polizeicommissär, Franz Czech von Ozechen herz, verliehen. Nichtamtlicher Theil. (Korrespondenzen. Marbu'ss, 26. Juni. Dr. ?... Während tausend Herzen hoffend der heurigen Ernte entgegen jubelten, hatte es der Himmel für einen großen Theil der Untersteiermalk an-ders beschlossen. Montag, der 18. Juli, war der verhängnißvolle Friedrichstag, der in der weiten Ausdehnung von ArnftlS bis Luttenberg, also an der Sulm, Mur, Pesuil) und Stainz die schönsten Hoffnungen durch entseylicheu H.igelschlag vernichtete, und zugleich auf dieselbe Weise die Umgebung von K«a-nichsfcld, Fialiheim, Pnlgau ic. verheerte. Die üppigen Maisfelder, die segenschweren Neben, die frucht-gebeugten Obstbaume wurden in dem schmissen Thrile deS steirischen Hinterlandes um Wttschein, Ehieuhliu-sen, Spielfeld, Murek, St. Anna, Naknöburg auf dieselbe Weise zerstört, während faustgroße Schlossen daS Leben von Menschen und Thieren gefährdeten, und ein wüthender Orkan uralte Eichen und Kastanien entwurzelte. Bis nun blieb nur noch Marburg mit seiner nächsten Umgebung von den Elemeuteu verschon t< An den Vorarbeiten zur Militärakademie zu Marburg wird rüstig Haud angelegt, bereits ist ein Theil des Umfanges eiugeplankt, Materiale, zuge« führt, eine große Barake für den Restaurateur errichtet, Grundfesten und Vruunen werde» gegraben ic. Die Bewilthung der Arbeiter erstanden zwei gediegene Ge,chäftsmänner von Marburg. nachdem durch dle Vorsorge des wackeren Stadtvorstaudes Hrn. Neis-sI,i5 "lllli in diesem Genre, den überall gcfundeueu wohlverdieuten Beifall.—Einzelne Wünsche fremder Eoncertg.'ber blie^ ben bioher zu ihrem eigenen Heile eben nur Wünsche; um so mehr als die tressliäe Eapelle des hier stehenden 3. Erzherzog Carl Uhlaneu-Neg'menles durch ihre Zauberldue alle Welt begeistert. Mit Eode Juli schließen unsere wissenschaftliche" uud Kuustmst'tute ihre Jahresleistungen ab, «o am 30. das k. k. Ober.Gymuasium. bald daranf die ?ior-malschule, die 0lasse der Schnlschwestern :c. Am 31. d. findet die Prüfung der Musikrereinoschüler. nebst der daranf folgenden PrelSvertheiluug >m »euen Theater Statt. Das Programm zeigt Ui zum Vortrage kommende Ml.sikstücle. Der Mäilnergesangveiein entfaltet noch hanfig semen allen thaügen Frohsinn; aber u.chc bald gemüthlicher als bei der SängerfalM nach ^elbnil), an welcher sich Nab' uud Ferue bethel-ligte, und tro,) des erbärmlichen Wetters Ton und Harmoiue so gut getroffen waren. als könnte und dürfte der Nicht-Gesaugsfreund sogar den Elemeuteu troyeu. G e jt e r r e i ch. Wien, 23. Juli. Die Subscription^ anf die uiederosterreichische Eocomptebauk betrug i>".^ « /., Actieu, also mehr alo neuu ein halb Mal den erfor-derlicheu Velrag. Da aber eiue Berücksichttgung der kleineren gezeichneten Beträge eingetreceu ist, ^o ist auf die höchsten Betrage nur ei» Zwolftheil, auf die minder hohcn »>n ein Eilfcheil 0er gezeichneten Ar-tien repartirt worden. Alle Zeichnnngen von einer halben bis incl. 3 Accien werden mit einer halbe» "Iccie, vou 4 bls incl. 6 Actien mit einer ganze" Actie. von U bis i»cl. 0 '.'lccie-, mit cin und e...er halben Accie bcch^.lc. Die Zeichnungen vo.. 1« ". i»cl. <4 Actieu erhalten zwei Aclie" . von l.. b.S iücl. 20 Aclien zwei ei» halb. von 22 bis ^ ore i. von 4U bis 4« vier Actien. Die Zeichnungen von lll) Accien werden mit fünf, von tt0 Accien mit fünf ein halb, von A) Actien mtt sechs Stück betheilt. Das ausfühlliche Ncpamtious-EIa-borat wird morgen uuler den Anzeigen der „Wiener Ztg." erscheine». Die Rückzahlungen in der Natioualbank gehen vor sich am 2«. d. für die in Einem Posten gezeichneten Beträge hinab bis zu 20l Stück, am 27. für die Beträge von 200 bis 61 Stück, am 28. fur diejenigen von K0 bis 21. am 29. für Beträge vo.. 20 bis 11 Stück, am 30. für alle geringeren 3«'ch-nungen. Durch die so schleunig als immer möglich oor sich gehenden Rückzahlungen dürfte d.e durch d.e Subscript.on hervorgebracht Geldklemme schnell be> seitigc sein. . Wien 24. Juli. Se. M.,j.'stat der Ka„er ge-ruhten hence Früh in der k. k. Hofburg öffentliche Audienzen zu ertheilen, bei de»en sich BMwdel)»nng die Karloffelkrankheit heuer wieder bemerkt werde. Wie man vernimmt, ist die Mehrzahl der Kartoffeläcker in Niederösterreich heuer vou diesem Uebel verschont geblieben. — Bekanntlich sind im Jahre 1846 große AuS» wanderermasseu aus Baieru nach Siebeubürgeu ge-zogeu, die dort eine zufriedeustellende Eristenz fanden. Ans Ulm schreibt man, daß für das nächste Jahr uene Answanderungszüge zu erwarten sind, die bedeutender werden dürften als jene von 18W, in weichein Jahre sich im März allein auf sechszehn Schiffen ungefähr i:;l>0 Köpfe über Pesth nach Siebenbürgen begaben. — Die Verbindung der österreichischen mit der russischen Telc^iphenlinic au der Gränze von Galizien lvird im l.'lNife des kommenden Herbstes staltfinden. — Am <4. d. scheiterte an der Waagbrücke zu Sz»c,;an ei» Schiff. Die beiden Schifflcute Andreas Saulko und Johann Hinke klammerten sich durch zwei volle stunden krampfhaft an den Eisbrecher an und wären jedenfalls ei» Opfer der Wellen geworden wenn ihnen nicht die beiden znsällig herbeigekommen«?,, Gensd'armen Adwarska und Kndba schnell zur 5)ilfc geeilt wären, die auch mit eigener Lebensgefahr glücklich gelaug. — Die k. k. Leopoldiuische Karolinische Academic der Naturforscher macht bekannt, daß ihr Mitglied. Fürst Demidoff, einen Preis von 200 Tbalnn für die Lösnng folgender Preisfrage ausgesetzt hat: Die Academie der Naturforscher wünscht eine möglichst volMändige Znsammenstellung uud Prüfung der in der Literatur vorhandenen Nachrichten über abnehmeudeS Gedeiheu oder völliges Aussterbeu ursp>ünglich aus Same» erzogener und dmch ungeschlechtliche Ve>meh-ru"g «shalteun- und veivielfälligter Culcur^flanzen, insbesondere abcr der Nachrichten über die Lebensdauer der,u Europa auS Samen erzogenen Obstsorten. — Einige Jouruale habeu den Tod deo berühmten Geehrten Arago gemeldet. D.e Nachricht wird be-stl.cte». Allerdings sei der Zustand des großen Physikers äußerst elend; die Veiue se.en ihm geschwollen, und er werde mit Mühe von Perpignan. wohin er sich begeben hatte, noch nach Paris gebracht werden können- ^ D«r Ausbau des Pariser Louvre schreitet außerordeutlich rasch vora» und ist schon bis zum ersten Geschosse vollendet. Die Arbeiten werden mit Möglichster Sorgfalt ausgeführt, was sich ebeuf.'lls von den Verschönerungen uud Vergrößerungen i» de» Tuilerien nnd im Elysee sagen läßt. Der Kaiser ist c"' umsichtiger Vanherr. welcher de» Architect» so>vo^ als de» Unternehmern scharf auf d.e Fing" si'" die Vaust.llen oft nnd selbst mc^.'.to besuch - ^^ — Köu.gi» Isabella vo» Sp."'^' ^ ,^^. Anfruf an alle Er-Co»ve.stl.al,u deS ^, zeigen, und eS ist von dem königlichen Polizeipräsidium angeordnet worden, dasi sämmtliche Hunde auf 3 Wochen, bis zum li. Au-gnst, eingehalten werden sollen, so daß sie nur von den Eigenthümern an Leinen geführt auf der Straße erscheinen dürfen. — In Coburg ist auf obrigkeitliche Aufforde» rnng am 18., 19., 20. und 21. d. M. eine allgemeine Rattenvergiftung migescht. Der Magistrat will nämlich eine durchgreifende Maßregel znr Vertilgung der fast zur Stadtplage werdendeu Ratten ergriffen wissen, und deßhalb auch unter der Erde in den Ca-nälen der Stadt eine umfangreiche Nattenvcrgifcung eintreten lassen. — Eine Vergiftung hätte neulich in Erfnrt leicht zahlreiche Menschenopfer kosten können. Vei den Uebungen der 4. Pionuicrabcheilnng hatte man nämlich der drückenden Hiye wegen in das für die Soldaten bestimmte Trinkwasser Essig gemischt. Nach dem Gennsse stellten sich sofort bei vielen der Soldaten heftige Leibschmerzen :c. ein, und es ergab sich bei näherer Nachforschung, das; in dem Wasserglas;? einige Zeit vorher grüne Farbe gerieben worden, und daß der Essig die zurückgebliebenen Farbetheile gelöst hatte. — Gegen Ende d. M. feiert in Würzbnrg die einzige uoch lebende Tochter Schiller's, welche an den Kammerherrn v. Gleichen »Rußwurm verheiratet ist, ihre silberne Hochzeit. — Am MeereSlifer bei Katwyk hat man eine Flasche gefunden, in der ein Papierstreifchcn ei.ige-schlössen war, man las darauf die Worte: „Am Vord der „Vrouw Johanna. Wir gehen unter. (5m englischer Kutter hat unS in den Grund gebohrt. 28. Juni 1863. Fridolin Becker." — Folgender, eben veröffentlichter Parlaments-auSweis zeigt den riesenhaft zunehmenden Verkehr der Vricfpost im vereinigten Königreiche: Im I. l839 gingen 82,470.696 bezahlte Briefe (abgesehen von den Dienstsachen und den unentgeltlichen Briefen der Parlamentsmitglieder u. s. w.) durch die verschiedenen Postämter; im nächsten Jahre verdoppelte sich diese Zal)l, nahm von da an fortwährend zu, und im I. 1862 betrug sie 379,60l.49i). In dem am 6. Jänner 1840 abgelaufeuen Jahre war die Brutto - Einnahme der Post 2,390.763 , die Netto - Einnahme 1.889.486 Pf. St. Unmittelbar nach Einsühruug der Penny'Post zeigte sich ein großer Ausfall in den Einnahmen; aber in dem am 6. Jänner 1863 abgelaufenen Jahre überstieg die Eiunahme die des Jahres 1841, so zwar, daß das Reinciukommen, welches damals nur 410,028 Pf. St. war, auf 966.442 St. stieg. Im I. 1837 zahlte das Postamt 1743 Pf. St. an Eisenbahnen; im Jahre 1862 329 963 Pfd. St. * Wien, 26. Juli. Eine Verordnung der kaiserlichen Ministerien des Innern, des Handels und der k. k. obersten Polizeibehörde vom 17. Juli 1863 enthält das Verbot des EinwanderuS von Handwerks-gesellen und ihnen gleichzustellenden Fabriksarbeitern in die Schweiz. Die gegenwärtig in der Schweiz befindlichen, in diese Kategorien gehörigen Individuen, welche k- k. österreichische Unterthauen sind, haben binnen zwei Monaten in die f. k- Staaten znrückzu-kebren, widrigenfalls ihne« die Heimkehr nnr mit außerordentlicher Bewilligung der k. k. Regierung zugestanden werden kaun. Auch ausländischen Handwerks« gesellen und Fabriksarbeitern, welche sich nach Ver» lauf von 2 Monaten uoch in der Schweiz aufhallen, wird der Emtrilt in die k. k. österreichische,, Staaten und der Aufenthalt daselbst untersagt, und nur die Durchreise nach ihrem Vacerlande mit vorgeschriebener Reiseroute bleibt ihnen gestattet. Diese Vorsichtsmaßregeln gegen den verderblichen Eiuftuß der revolutionäre«, Propaganda in der Schweiz rechtfertigen und begründen sich gewissermaßen dnrch sich selbst. Abgesehen von dem politisch zerwühlten Zustande, in welchem sich die Schweiz überhaupt befindet, ist es notorisch, daß die auswärtige Demagogie dort am liebsten den Auknüpfungs-pnncc zur Auspiunung ihrer Nel)e nimmt. Mitten im Herzen des Welttheiles gelegen, und den Beruh-rungspunct drei großer Nationalitälen bildend, eignet sich die Schweiz iuobeso»bere darnm zn einer Werk-stälte des politischen und socialen Nadicallsmus und eines damit auf das Inuigste zusammenhängenden Propaganda-UnwesenS, weil selbst dann, wenn die locale» Behörden dort überall den guten Wlllen hätten, solchem Treiben entgegenzutreten, es ihnen gleichwohl an der erforderlichen Kraft in Folge des Abganges zureichend wirksamer Verwaltuugs- und Ue-berwachungsformen hiezu gebrechen würde. Schon in früheren Jahren haben sich mehrere Negiernngeu veranlaßt gesehen, dao Wandern der Handwerksgesellen und FabrikSarbeiter nach der Schweiz theils zu un, tersagen, theils einer besonderen Aufsicht zn unterstellen. Gerade well Industrie uud Handwerk dort in einzelnen Cantonen zn einem erheblichen Grade von Entwickelung gelaugt sind, l,nd daher eine» bc» deutenden Zufluß arbeileuder Kräfte nach sich zi.heu, eignet sich der Boden dort mehr als irgendwo zur Ausstreuung nnd Fortpflanzung comnuinistischer Gruud-saye. Ein flüchtiger Blick auf die Geschichte der Arbeiterverbindungen in der Schweiz beweist dieß zur Genüge; daS revolutionäre Triebwerk ist dort so mannigfach bloßgestellt worden, daß kein Zweifel an seiner fortdauernden gefährlichen Eristcnz gestattet ist. Es wäre daher unweisc und unrecht, wenn dle Regierung nicht Vorsorge träfe, ihre Staatsangehörigen vor den Knusten und Fallstricken der dorc im Finstern schleichenden Verführung zu schül)cn. Eiue Beeinträchtigung des gewerblichen Forischlitteö ist bei dem hohen Grade von Ausbildung, welchen sowohl das Handwerk als die höhere Industrie in Oesterreich, Denlschland und anderen europäischen Ländern, wo- j hin das Wandern auch fernerhin gestattet bleibt, in keinem Falle dcwcu zu befüichteu. " Mehrere Blätter brachten neulich ziffermäßige Augabeu der zum hierorts besichtigte., Kirchexbaue eiügcsiosseueu Summe. Die Richtigkeit derselben muß jedoch um so mehr uoch dahingestellt bleiben, alo die betreffende Casse erst mit der genauen Zusammenstellung der eingegangenen Beiträge beschäftigt ist. * Wie man der „Triester Ztg." aus St. Petersburg 30. Juni (12. Juli) schreibt, beweisen die ! sich hoch haltenden Curse und Fonds an der dortigen Börse, die großen Ankäufe von Talg, wclche Engländer vor wenigen Tagen machten, und womit sie den Preis auf 160 R. V. Ass. per Berkmve!) hinauftrieben. u,,d der Aokauf von 160,000 Tsch. Weizen in Odessa, daß man auf Erhaltung deS Friedens uud auf unnnterbrocheuen Gang der Schissfahrt hofft. " Carl Nonaz, der zwei Mal im Jahre 184« und ein Mal im, Jahre 1849 als Hauptmann der Schüyencompagnie des Gerichtes SchlandcrS in Tirol ausgezogen ist. um die Landeogränzen zn vertheidigen , und der in Folge dessen und wegen der in den Treffen vom 28. Juni uud 11. August 1848 auf dem Stilfser Joch bcwicscuen persönlichen Tapferkeit, dann wegen der im April 1849 an der Vreocia-nischen Gränze mit besonderer Geschicklichkeit ausgeführten Streifzüge von Sr. Majestät mit der gol, denen Verdienstmedaille ausgezeichnet wurde, ist mit a. h. Entschließung v. 16. Juli d. I. einer Gnaden« gäbe von jährlichen 200 st. bis zu einer Anstellung mit Gehalt gewürdigt worden. * Ein mcheilvollcS Ereignis; hat am 10. d. M. den im Mühlkreise in Oberösterreich gelegenen Markt Weitersfelden und dessen Bewohner betroffen. Um die Mittagsstunde brach in einem Hause ans bisher unbekannter Ursache Feuer aus, daS mit solcher Schnelligkeit um sich griff, daß von dem, ans 34 Häusern bestehenden Markte binnen wenig Stunden 26 Häuser nebst den Wirtschaftsgebäuden und Fährnissen ein Naub der verheerenden Flammen wurden, worunter leider die Schule und der Pfarrhof begriffen ist. Auch die Kirche erlitt durch den Brand bedeutende Beschädigungen, indem das Dach abbrannte, uud die Glocken zerstört wurden. Der bereits erho- bene Schade erreicht die Summe von 66.000 st. CM., und leider haben die verunglückten Hausbcsißer von Assecnranzanstalten nnr einen geringen Beitrag zu hoffen. Viele Inwohner und Dienstkute wurden ihrer ganzen Habe beraubt, die wenigen Effecten, die sie ins Freie retten konnten, sind dnrch die Regengüsse, die in der Nacht nud am folgeuden Tage ein^ fielen, großteutheilS verdorben worden. Dieß Unglück ist um so mehr zu beklagen, als bekanntlich in jener bergigen Gegend der landwirtschaftliche Betrieb bei allem Fleiße nur eiuen geringen Ertrag gewährt, der Gewerbsbelrieb und der Verkehr unbedeutend ist, und noch dazu am Abende desselben unglücklichen Tages die uahen Fruchtfelder dnrch einen verheerenden Ha« gelschlag heimgesucht wurden. Der Hr. Statthalter von Oberösterrcich hat sich sofort an den oft bewährten WohlchätigkeitSsinn der Bewohner von Oberöster-rcich gewendet, und eine allgemeine Sammlung eingeleitet, welcher hoffentlich reichliche Beiträge zustie» ßen werden. Wien, 26. Juli. Gesten, legte der hochw. Herr Fürsterzbischof von Wien, Joseph Othmar Ritter von Rauscher, in feierlicher Weise den Eid in die Hände Sr. Erc. des Hrn. Cultusministers Leo Grafen v. Thun ab. — Die Gesammtsumme der bisher cingestosse». lien Beiträge zu der F. M. Fürst Wiudischgräl)-Il" validenstiftung beläuft sich auf 3l.246 st. 29 kr. C. M. in Barem, nebst 4 Stück Losen des fürstlich Windischgräp'schen Anlehens. DaS StiftuugSvermö« . gen wurde nach nunmehr beendeter Wirksamkeit deS Comito's ordnungsmäßig übergeben, und der mit Ende Juni d. I. erwachsene Zinsenbetrag von 1264 Gulden 2'/2 kr. C. M- Sr. Dnrchl. dem Hrn. Für« sten zur hohen Verfügung gestellt- — Am 10. halb 1 Uhr Nachmittag erhob sich im Iasloer Kreis ein furchtbarer Sturm uud Wirbelwind, welcher in einem Augenblicke die ganze Atmosphäre mit einer dichten Staubwolke erfüllte. Bald darauf erfolgte ein starker Plalzregen, und an mehreren Orten des Kreises ein heftiger Hagcl. In Swos» ;owa siud 200jährige Eichenbänme entwurzelt und leichteres Gehölz in den Czenniaer und Szerzynaer Waldungen fortgerissen, ja selbst in SwoSzowa sechs Wohn- uud Wirthschaftsgel'äilde vom Grunde aus zerstört worden. Ueberhaupt haben häufige uud starke Regengüsse seit dem 1. Juli angefangen, mehrfacher Hagelschlag und Überschwemmungen viel Schaden an den üppigen Feldfrüchten angerichtet und beinahe aller Orte» daS Korn und den Weizen auf die Erde geworfen. * NZien, 26. Juli. Einige schon vor längerer Zeit im Salzkammergutc und in letter Zeit in Wie» vorgenommene Verhaftungen haben zn beängstigende» Gerüchten, als bestände eine gefährliche und weit ans-grdehnte Verschn'örnng, deren Endzweck sogar weit über allgemeine, politische Zwecke hinausrage, Veran» lassung geboten. Wir siud im Stande, ans znverlässiger Duelle zu erklären, daß diesen Ausstreuuugen keinerlei Wahrheit znm Grnnde liegt. Was namentlich die im Salzkammergute vollzogenen Verhaftungen, welche ^ besonders zu diesem Gerüchte Anlaß gegeben habe», betrifft, so handelte eS sich dort, so weit der Sacl> verhalt bis jcht bekannt ist, vorwiegend um ei» frei» gemcindlcrisches blubbwesen. Möge daher das Publikum sich beruhigen, da kein Grund zu so schweren Besorgnissen vorhanden ist. (Oesterr. Cspdz.) Neicdenberg, 22. Juli. Gestern MorgenS wurde im SchießhauSparke der Leichnam eineS jungen Mädchens unter Umständen aufgefunden, die anfängt lich den Verdacht eines stattgefundeucn Mordes wach riefen. Gegen 3 Uhr in der Nacht hörte der Schieß. Hauswächter von der Seite deS Parkes her einen Schrei, er ruft seinen nicht weit davon Wache hal> teud>,n Cameraden und beide begeben sich, während ihre Huude anschlagen, diesen nachfolgend in den hin» msten Theil des bis auf einen unversperrten Eingang völlig eingezäunten Garteus. Hier bemerken sie quer über den Weg den Körper eines Madchens liegen und vor demselben einen jungen Mann, der anf ihre» Zuruf antwortet, es müsse eine Betrunkene sein. Der Wächter befühlt den Kölp.r und findet, daß das Madchen bereitö eine Leiche ist. Er entfernt sich, «m die 709 Anzeige zu machen, der erwähnte Manu mit ihm. Mittlerweile wird die Sache ruchbar und rrie ein Laust fener verbreitete sich das Gerücht, das Mädchen sei von dem erwähnten jnngen Menschen erdrosselt worden. Und wirklich waren die Umstände so frappant, das; sie diesen Verdacht vollkommen zu bestärken schienen. Die Anwesenheit zu so früher Stunde, au so abgelegenem Orte, die kurze Frist vou dem gehörten Schrei big zu dem Augenblicke, wo die Leiche entdeckt wnrde, die Anwesenheit des jungeu Menschen bei derselben, die aufgelösten Haare und daS an einer Stelle zerrissene Kleid deS Mädchens, das zerkratzte Gesicht des juugeu Mauues, eudlich der Umstaud, dasi derselbe ungefähr eine halbe Stunde früher in der Stadt gesehen wurde und auf die Frage, wohin er gehe, emeu ganz entgegengesetzten Ort uauute, waren Thatsachen, die man sich nicht zusammenreime» konnte, ohne sie in Bezug anf den Mordverdacht zu bringen. Vei der Nachmittags vorgenommenen ärztlichen Lelcheubeschau wurde jedoch keine Spur einer äußeren gewaltsamen Verletzung wahrgenommen und daS Gutachten der Aerzte lautete, wie eS heisit, mit Berücksichtigung auf frühere Krankheitszustände des Mädchens, auf einen natürlichen Tod >>l Folge eines epileptischen Schlagan« falls. Obgleich mit dieser Erklärung dem interessanten Falle, der hier bedeutendes Anfsehen gemacht hat, die Spttze abgenommen ist, so dürfte doch die Unters». chung, welche der verdächtigte junge Mann, der si gleich gestern Vormittags selbst stellte, ausdrücklich zu seiner Ehrenrettung verlangt hat, dieses Zusammentreffen merkwürdiger Umstände anskläreu. A e u t l ch l a u d. Nostlick, 19. Inli. Die Untersuchung gegen die i„ Vützow verhafteten hiesigen Einwohner scheint sich mehr und mehr auszudehnen, denn nachdem öfter die Berliner Uutersuchuugsatten von mecklinburq'schen Criminalbeamten inspicirt wurden, ist jetzt ein solcher nach Wien gesandt, vermuthlich um auch dort uach Thatsachen zu forschen, die für die hiesige Ui.tersn-chung von Interesse scin konneu. Gotha, 17. Juli. Wie verlautet, sind die Unter. Handlungen, welche neuerdings vou Seite Sr. Hoheit des Herzogs theils persönlich, th?lls durch den Staatsminister v. Seebach mit Sr. köuigl. Hoheit dem Prinzen Albert in London zum Zweck dcr Beseitigung des agnatischen Protestes gegen die gemeinschaftliche Verfassung der Herzogthümer Cotmrg und Gotha gefühlt wurden, von erfreulichen Folgen gekrönt. Darntstadt, 20. Juli. Heute ging hier ein Merkwürdiger Criminalprozeß z„ Ende, der .» Tage lang den Assiseuhof beschäftigt nnd dc,S Pnblicnm m gespannter Aufmerksamkeit erhalten hat- DaS Unheil wurde den ^ Angeklagten verküudigt; es verhäugt über sie sämmtlich die Todesstrafe. Den Philipp Vogt, 25 Jahre alt, nnd seine Wjahrige Mutter, Anna Maria Vogt, geb. Büchner, erkannten die Ge» schworuen des verabredeten Mordes der Katharina Barbara NanpS schuldig; den Forstwart Philipp Heß und seine Ehefrau Margarecha, grt». NaupS, der Anstiftung dieses Verbrechens durch Beredung, Gaben und Verspreche,, von Lohn, diese Beiden jedoch nur mit 7 gegen k Stimmen; die Mehrheit des Gerichts-Hofs, welche in diesem Falle zu entscheiden hat, trat der Mehrheit der Geschworneu bei. Die Sache be^ traf den in offeutlicheu Blättern bereits vielfach erwähnten gräulicheu Mord zu Seckmaueru, einem Dorfe ,m Odenwalde. unweit der baier'scheu Grünze. Mau suchte die unglückliche Nanps durch Herabstürzen NneS mit schweren Steinen belasteten Gefachs auf das Haupt der Schlafenden zu todten, auf Anstiften der Heß'sche., Ehelente, welche dadurch ein für Unterhaltnng der Unglücklichen stipnlirtes Capital von etwa 300 fl. fr«, benutzen wollten, und da die Arme Noch nicht todt war, so erwürgte sie am andern Abend der Sohn Vogt auf Anregung seiner eigenen Mut-ttr, die überhaupt als ein böser Dämon in dieser Tragödie erscheint. Die Verhandlung war reich au tragischen, drastischen und au psychologisch interessan-ten Scenen. S ch u, cd e n. Nach einer Mittheilung des Stockholmer „Aft." hätte daS Aüssulnverbot des Getreides aus Finn- laud und die Freigebuug der respect. Einfuhr dahin chren Grund nicht so sehr in einer Mißernte der letzten Periode, als in der Absicht der kaiserlich rus» sischeu Regierung, ein ArmeecorpS von 2^.000 bis :w.000 Mann nach dieser Provinz zn verlegen und für dasselbe entsprechend große Fruchtvorrüche anzusammeln. Iran k r e ', ch Paris, 21. Juli. Die Abreise II. MM. m die Pyrenäen-Bader scheint 'wch nicht fetzgesetzt zu sein; rm Grund soll der Gesuudheilszustaud der Kal-s"in sei», deren Hoffnungen auf Nachkommenschaft sich abermals uichc verwirklichen dürflen. Paris, 22. Juli. Das Seme-Tribunal erster Instanz hat gestern das Urtheil in der Angelegenheil des rothen Complots gefällt. F- ^p»)"' V°ischot, Avril, Caussidi,>re und Roug.' sind in ccmlmulu im» zu U Jahr Gefängniß und «000 Fr. Gclrstraft. >'^ der anwesenden Angeklagten zn .'! Jahr Gefängnis! und ebeu so viel Geldl'nsie, einer zu 2 Jahr Gefängnis; uud 6000 Fr. Geldbuße verurtheilt; Alle si"d schuldig erkannt des Verbrechens der Theilxahme an einer geheimen Gesellschaft, wornach, 'renn sie die Strafe erstanden haben, bekanntlich die Deportation nach Cayenne zulässig ist. Die aüderen Angeklagten sind zn geringere» Strafen verurcheill; 3 sind freigesprochen. Die Meisten werden nach Ablauf der Strafe auf ^ oder 10 Iah^ winter Polizeiaufsicht gestellt werden. Die Provinzial-Journale berichten von ziem-l'ch zahlreichen pulitljchen Verhaftungen in mehreren Städten. ES werden neue Fünssrankeustücke geprägt, welch.' die Inschüft tragen werdeu, auf der eineu Seite: ulitio,!", auf der andern Seile: „k'»!"'''""' ^ 1'l'.!l^lU8." Am Montage führten die Truppen des Lagers von Satory Schlachtmanooer a»s, denen eine halbe Stuude lang der Kaiser, welcher i» Clvilkleidung und zn Pferde war, so wie die Kaiserin, zusahen, die iu offcnem Wagen saß. Unweit des Lagers werden jetzt «ine Nedoute und eiue Bastion aufgeführt, um d Truppen im Angriffe und in der Vertheidigung von Festungswerken zn üben. Der „Moniteur de I'Armee" publicirt zwei telegraphische Depeschen aus Konstantine vom ». und l:l. d. M.; nach der einei, l)^tte der Cherif Äou Seba am 3. dcu Slcimiii der Onled-Moumer anf^lwieg.'ln versucht, er wnrde aber von dem Ode,ste» Touroille ^eien Tunis hi» mil einem Ve«luste vou l»0 Manu zurückgeschlagen. Der Verlnst der Frauzoseu bestand in einem Todten und zwei Verwundeten. Nach der anderen Depesche hat der Oberst Tourville die Auge» legenheiten an der Gränze glücklich beendet und wurde am 20. d. in Pona wieder erwartet. Der General Mac Mahon, berichtet der „Mouitenr de l'Armee" weiter, ist den 13. d. von seiner Erpedition un Lande der Veni'Ider mit 6 Bataillonen znrückgekehrt; alle Stämme, durch welche er gezogen ist, gaben ihm die vollkommenste Bürgschaft für ihre guten Gesinnungeu. Die ganze Lage von Algerien ist anf allen Punkten sehr zufriedenstellend, so, daß mit Ausnahme einiger kleiner Abtheilungen Truppen, die sich am Marsche bchnden, die ganze Armee von Algier die Heisie i5om> merszeit mit Nnhe in ihren Cantonirungeu zubr.n-gen kann. Vrol)l'rit.„l,licn und Irland. London, 20. Inli. In del)!>!!. Der Schatzkanzler erklärte, daß die Regiernng, der Majorität des Hauses uachgebeud, die gänzliche Abschaffung der Steuer auf^ Zeituugsannonceu beschlossen habe. Die neueu Bulletins über daS Befinden Ihrer Majestät der Königin sind vollkommen beruhigend. Die „Times" erklärt in einem längeren Ariikel, daß an die günstige Aufnahme des Vermittlnngovor» schlages iu St. Petersburg uicht zu zweifeln sei. Eng» land, so wie andere Länder, müßteu zedoch darauf achten, daß die unmitklbare Räumung der Douau' fürstenlhümer vor sich gehe. Wenn dieß nicht geschehe, sei nichls geschehen. U u si l a n d. Warschau, 2l. Juli. Die Regierung hat über das jüdische (5eremoniel bei Trauungen folgende Ver-orduuug erlassen: Da das bei jüdischen Trauuugen eingeführte Abscheercu eineS Theiles des Haupthaares bei deu sich verheiratheudeu Vräuteu meist uur vou dem Gutdünken der Rabbiner und jüdischen Geistliche»» abhängig ist. so sind diese Letzteren protocollarisch zu verpflichten, diese Ceremonie künftig zu unterlassen. Diejenigen, welche sich dazu uicht verstehen wollen, sollen mit einer Strafe von 2—^jähriger Einschließung in eine Besseruugs-Austalt belegt werdeu. Sollte sich jedoch Jemand einer Uel»e»tretill,g gedachter Vorschrift schuldig machen, so wird er unverzüglich in die active Armee angenommen, und sollte der Betreffende zmn Millcärdieust als uutauglich befunden werden, so wird er i» ei»e Strafsection auf 10 — 12 Jahre eiugestellt. Die Jüdin aber, die sich dieser Ceremonie uuterworfen hat, zahlt .'> Rub.l Strafe, welche in die für jüdische Wohlthätlgkeuö'Austalten bestimmte Casse fließen soll. Ä m c r i k a. Nach deu letzten Nachrichten aus New-York vom ti. Juli schritt der dortig, Glaspalast rasch ftl, uer Vollendung entgegen, und wird zweifelsohne am 16. d. mit aller Feierlichkeit, wahrscheinlich lu Gegenwart des Präsidenten und ftiueS Ministeriums, cross,>et worden sei". Nicht »"bedeutend ist die Samm-Inng oon Km'st'verken sowohl plastischen als Gemäl-dc». welche Deulscl'land. Däuemark, Frankreich, Vel« gien und Italien lieferten. Telegraphische Dcpescheu. — Trieft, 20. Juli. Heute Morgens um 6 Uhr ist der Lloyd-Dampfer „Imperator«" von Griechenland angekommen. " <> ... U39/l6 Baül'-Actie». rr. St»cl l^lU st- l>> (5 M. A^ticn d,r Kmser Ferdinands-^loldbahn ,u KW« st. « l/2 fl. in C. M. Actie» dcr östevr. Donau» Dampfschifffahrt ,n s.NN ss. «. M...... 78l N. >»W,M.. Cl'mo - Ncntmschcinc zu ^2 Lire « . 13 7/g fl. in (5. M. Wechsel- (iours vom 27. Juli 1853 Auqsbmn, für U>0 <^u!de» <5ur.. ^«»ld. 1U8 3/4Bf. Nso. Franffur!.i.M.. ^»r i2U!^. Md. Vrr ) cinS W >hr, l», 24 '»> ) W7 7/« Vf. 3 M »at. Ha»,''ura, f»r < <»<» Mark V.nico. Gulden 80 l/4 Vf. 2 Mmiat. Li»ur»c'. fiir 30U TcSc.niisch, , l0-^«Vf. 3 M»»at. M,ll.i»d, für 3<»<» O,sserl.ich. Nre. l«n!d. l08 ,/^ Äf. 2 M„n>it. Paris' für 3<»<» Frankm . Guld. 12»i/s'i'f- 2M>».U. Z. l<»8«. (l) Ginladung. Sonntag dcn 31. Juli wild im Vrauhanö-gartcn „am ftr»inen Berg" ein großes adgrhaltn,, wooci Adcnds dcr (Harten nett lie-lcuchtet, und ein brillantes Feuerwerk, mttcr persönlicher Leitung dcö Feuerwclkeis Hrn. K öl l, l aus Nlatz, stattfinden wird. Die Schluß ' Scene stellt die Belagerung von Komorn vor Für gute Bedienung der verehrten Gaste, um deren zahlreichen Besuch gebeten wird, ist bestens Sorge getragen. 3. 1023. (2) K. k. ausschließendes Privilegium auf das,M neuerfundene HM^^8^M allgemein beliebte Anathcrin-M^WMundwasser _ dcs .1« z> z», » practischer Zahnarzt und Privilegien-Inhaber in Wien. Dieses Mundwasser, von der mcdicinischen F^cultat geprüft und durch eigene Erfahrung er« D probt, bewahrt sich vorzüglich gegen üblen Geruch aus dem Munde, bei vernachlajsigter Reini« W qung sowohl künstlicher als hohl werden. ,» Z. N»»2."(3) ^ ^ Wohnung zu vermiethen. ^ Im Hause Nr. 42, Theatergasse, ist für künftige Michaclizeit eine im ,. Stocke befindliche Wohnung, bestehend aus mer ?imlliern, eincm Vorzimmer, Küche, Speis/ Holzlege und Vorkellcr zu ver-mictden- Nähere Auskunft darüber wird da' selbst ertheilt. K. l. Wiche S!««<» ° EiscOch». " der Züge auf der südl. k. k. Staats - Eisenbahn zwischen Mürzzuschlag und Laibach, vom 15. Mai v. A, bis auf weitere Bestimmung. __ Abfahrt der Züge in der Richtung von ^ Mürzzuschlag nach Laidach. ^ Laibach nach Mürzzuschlag. - j ' Abfahrtvsu! w«»,.,^ Personen Abfahrtvon Personen- Pgst«,a >rStation! ^ ^" ! H«N___der^tatlou^ Hn« > ^"^z,.« Stund. Miuut. Stund. Minut. Stund. Minut Stund. Mittut. Mürzzuschlag 4. '^5 Früh 3. — Nachm Laidach 7. 30 Abends 8. 15 Früh Gratz . 8. 3Z „ «. 55 Abends! Cllli N. 40 Nachts 12. 5 Mittag Marburg w. 55 Vorm. 9. 27 „ Marburg 2. 57 „ 2. 40 Nachm. Cllli 1. 45 Nachm. 12. 50 Nachts Gral) 6. 15 Morg. 5. 30 Abends Bcmerkung. Mlt den Post- uno Personenzügeu wcrdeill Passagiere von und Nachhallen Stationen befordert. Das Reisegepäck ist den größern ^tarwncn we>n<)sicni' V, stunde vor Al^ang des 3ug^^. übergeben, wenn es mit demselben Zuge befördert werden