Nr. 222. Donnerstag, 27. September 1888. 107. Jahrgang. Leitung. —.________ '"'^?!??^""^«»: »tit PoNvtlitndun«: «anzillhtig fi. ll, haltjilhl«« sl. ?.»«. Im «»mploii: . !lein> ^ . '' dalbjählig sl,».»n. Für ki« Zustellung in« Hau« gan»i«hli» sl, '. — Inser^eil«n »b lr.. .ilößerc v^' 'i«!^ ^ 'r : !>,>! ösicr^, W>^cib°l>lnzc» vr, Z,ilc 3 ll, < Dll ,,i!achsl Geltung" »rscheint tlissllch m!t «luünahme bci Sonn» und ssf<«ta««. Die >ldmln!ftl»tlon btflnbet f!ch U'dnbrlstasse ,b, tic «tbaction Wi^nelftloße 15. Epitchftundln ^« Ncdaction täglich von ll, bi» >« Uhl vormittag».— N>>!ra,Mer!euu1cr,pt« nicht»Nlllckzeflcllt. Mit 1. October em«! ei» neues Al, onncn, rnt aus die Dailmchor Zeitung. l!!, ^, ^ ^ ünumcrations < Vcdingunnen bleibell ändert und belragen: wM.^°^«lcndunn: fUr öaibach: ^lbicih a ' ' ^'fl.-lr. «jähril, . . N fl. - lr. """>l»Iich " ' ^ „ ?5 „ vicrleljährig . 2 „ 75 „ !>ü r ^'- ' " ^' " monatlich . . — „ 9^ „ ÄI>o„/ °'k Zustellung ins Haus für hiesige enteu per Jahr 1 Gulden. ^ lUael?.^ ^räuumerations-Veträge wotten Porto, »sendet werden. v. Rleimna^r K Fed. Vamberg. ^ Unttlicher^heil^ ?llethüHs'' /!"b k. Apostolische Majestät habe,, mit MG,,^" Entschließung vom 21. September d.I.dem ^nnun l ^'" I"s'ph Riedel in Polaun in Nn-!?b'gen V",? verdienstliche,, industriellen und geimin-"tde»s M.I'^eit das Ritterkreuz des Franz-Ioseph-"uergnädlgst zu verleihen geruht. U^Är '^ '- «pustolische Majestät haben mit ."bauwtk 3"^leßung vom 1«. September d.I. den "'"gnädias? ^""°^ Stengel zum Berghauptmanne ^'l zu ernennen geruht. Falkenhayn m. z>. ^ MchtanMchei'Meil, ">°»ss«">ig««,bei»en im N»«»«-T,,»!e. t° h°t ^ , Entwässerungsarbeiten im Ral'na. ^n solaend n ^'"'lche Landesausschus« dem Land-^ ^uWh.." flicht erstattet: Hoher Landtag! ?l'er H""9 der Landtagsbeschlüsse vom 10ten »tz^-ssebr. h"! der Landrsausschuss mit Note ^zzN^1W8 das ,. k. Landespräsidium er- sucht, dasselbe wolle zu den Entwässerungsarbeiten im Racna-Thale einen Staatsbeitrag per 3000 fl. für das Jahr 1888 erwirken. Gleichzeitig wurde demselben eine planliche Darstellung gedachter Entwässerunasarbeitrn sowie ein Ausweis über die Empfänge und Ausgaben dieses Unternehmens in den Jahren 1886 und 1887 vorgelegt. Weilers hat der Landcsausschuss an das k. k. Landespräsidium und das Abgeordnetenhaus des Reichs« rathes mit den gleichlautende,, Zuschriften vom 9ten März 1888 das Ersuchen gerichtet, dahin wirken zu wollrn, dass das Gesetz vom 30. Juni 1884 in der Weise abgeändert werde, dass für die Ableitung und Verbauung schädlicher Gewässer im Gebiete des Karstes mit seinen unterirdischen Räumen aus dem Melio« rationsfonde Staatsbeiträge bis 80 pCt. des Gesammt-erfordernisses geleistet werden dürfen, dass außerdem der MrliorationLfond alle Kosten für solche Vorarbeiten übernehme und dass zu diesem Zwecke in den Iahres-voranschlag des Meliorationsfondes ein entsprechender Betrag eingestellt werde. Mit Note des k. k. Landespräsidiums vom 9ten April 1888 wurde der Landrsausschuss verständigt, dass das hohe f. l. Ackerbauministerium mit dem Erlasse vom 27. März 1888 zur Fortsetzung der Entwässerung«« arbeiten im Racna»Thale für das laufende Jahr eine Veihilfe bis zum dem Betrage von 3000 fl. gegen seinerzcitige Verwendungsnachweisung mit dem Veisahe bewilligt hat. dass, falls das veranschlagte Erfordernis von 5000 fl. nicht ganz benöthigt werden sollte, das erzielte Ersparnis ausschließlich von der staatlichen Bei« Hilfe in Abz»g zu bringen ist. Die t. l. Landesregierung wurde ermächtigt, den erwähnten Staatsbeitrag nach Verbrauch der Üandessubve^tion per 2000 fl. nach Maßgabe des thatsächlichen Erfordernisses flüssig zu machen. Gleichzeitig hat das hohe k. k. Ackerbauministerium den technischen (lonsulenten. Melioration«' Ingenieur Markus, beauftragt, gelegentlich einer Dienst» reise nach Monfalcone eine Besichtigung des in Rede stehenden Meliorations-Objectes vorzunehmen Hierauf hat der Landtsausschuss mit Note vom 14. April 1888 den, k. k. Laudrspräsidium für die wohlwollende Unterstützung behufs Erwirluug des Staatsbcilragks per 3000 fl. den verbindlichsten Dank mit dem Ersuchen ausgesprochen, den Ausdruck desselben auch dem hohen f. l. Ackerbauministerium zur Kenntnis bringen zu wollen. Mit der Eingabe vom 2«. April d. I. hat der Bauleiter der Entwässerungsarbeiten im Racna-Thale, Ingenieur Hrasky, die Anträge wegen Beginn der be« treffenden Arbeiten und wegen Aufnahme eines Poliers, von vier Steinbrechern als Vorarbeiter und der eventuell nothwendigen Maurer, dann wegen Beistellung des erforderlichen Dynamites gestellt. Als Polier wurde ein bei den Uferschutzbauten in Gorenjasawa in Verwen» dung gewesener Partieführer, der als Reserve-Zugs» führer des l. l. Pionnierregimentes die erforderlichen Kenntnisse für die Ueberwachung der im Racua-Thale auszuführenden Erd» und Bauarbeiten besitzt, auf. genommen. Die Bestellung eines solchen Bauaufsehers war umsomehr nothwendig, als der Bauleiter, Ingenieur Hrasky, anfangs Mai mit der Tracierung der neuen Straße über den Wagensberg beginnen musste, daher die Arbeiten im Racna»Thale nur zeitweise inspirieren konnte. Nachdem der Referent in Landescultur.VngelegeN' heiten, Landesausschussbesiher Detela, die Besichtigung des Arbeitsfeldes im Raina-Thale vorgenommen und sich die Ueberzeugung betreffs der Zweckmäßigkeit der auszuführenden Erd« und Bauarbeiten und über die Angemessenheit der für die Vorarbeiter und Maurer beantragten Taglöhne verschafft hatte, wurden die Anträge des Ingenieurs Hrasky wegen des Beginnes der Arbeiten und Entlohnung der dabei beschäftigten Arbeiter vom Landebausschusse genehmigt. Ueber die bis Mitte August d I. mit dem Kostenaufwande von 2930 fl. ausgeführten Arbeiten und dadurch erzielten Erfolge gibt der technische Bericht des Bauleiters Ingenieur Hrasky näheren Aufschluss. Da ein Voranschlag der für die Fortsetzung der Arbeiten in Rakna im Jahre 1889 erforderlichen Geldmittel erst dann aufgestellt werden kann, wenn die heurigen Arbeiten zum Abschlüsse gelangen und wenn insbesondere das Resultat des Stollenvortriebes durch die Sifon-wand am großen See in der Vrönica-Grotte bekannt sein wird. so ist der Landesausschuss nicht in der Lage, den Betrag zu beziffern, welcher für das Untcri,chmen Feuilleton. '»ne. " 'W Wangen! Es war unter dem ^bHit?! ^' 'Pierrette, Pierrette, ^'Ü'i'"^ so^ !^ 'S'" Erntezeit soll die ^zu den K?. " »kW' wem. mich der " Soldaten nimmt, 'til« "b yh .. * ^ ih^te Kerze "'«'ptwnen '""en, da zündete ich M de/^kn^^.c?" ^danke, mich vielleicht k>Ne Zimbel Vi "en. ^ris« mir da« Herz. 7«L»z Aer ^/' aclobt; ich zog die höchste ^ - hoffen ^H "«. meinen Milchbruder, hatte "t M,.,^ »and ihn uuter Thränen schluch' «r. meine arme. arme Mutter!» ^il ^sle >>'^ * l!>f^ ich. .ich bin eine ^ ' 'Ich will fs.r'".'^ "'Ht «louden, als ich IZ d'ch gehen.. Pierrette kam. ^" li ,'^.sie we in """ ?? Apfelbaum. Nie zuvor "°h lchil," ", »eschen. Und ihre Thränen erscheine,, als ihr Lächeln. Sie sagte mir: «Du bitt ein guter, braver Mensch, geh' nur getrost, ich werde auf dich warten.» Hinter mir lag Frankreich, mein Heimatsdorf, das Haus des Verwalters und der Apfelbaum, dessen Blüten sich in Früchte verwandelt hatten. Ich schloss die Augeu und sah Pierr.tte. die für mich betete. Und der Muth kehrte mir wieder. «Vorwärts! Vorwärts! Feu'r! Greift zum Bajonett!» — «Braver Rekrut, wie ist dein Name?» — «Sire, ich heiße Pierre.» — «Gut. Peter, ich mache dich zum Sergeanten.» O Pierrette, meine Pierrette! Und so gieng's bis nach Moskau. Die Schlacht ist eine Freude. Nur durch Märsche kann man eine Armee besiegen. «D'rum vorwärts, immer vorwärts, rechter Flügel!» — «Scho» wieder du, Peter?» — «Ja, mein Kaiser.» — «Nimm dir die Epauletten.' U»d Epauletten gab's genug zu finden — bei den Todten. Und bi« nach Moskau gieng's, doch dann nicht weiter. Und in der unendlichen Ebene, die schneebedeckt war, war der Weg von Leichen bezeichnet. Hier der Fluss und dort der Feind. Auf beiden Seiten der Tod. «Wer wagt den ersten Ponton?» — «Ich, mein Kaiser.» — «Immer du. Eapilän.» Und er heftete mit eigener Hand da« Kreuz an meine Brust. Pierrette, o meine Pierrette, wie wirst du stolz auf mich sein! Der Krirg ist zu Ende und ich habe meinen Abschied. Klinget, o klinget, ihr Glocken, zu meiner Hochzeit! Der Wcg ist lang. doch die Hoffnung verleiht mir Flügel. Dort hinter dem Hüael. dort liegt das Dorf. Ich sehe den Kirchthurm .. . Festlich läuten die Glocken. Festlich läuten die Glocken. Wo aber ist der Apfelbaum? Man sah ihn doch schon von weitem. Der Baum meiner Träume war umgehauen. «Warum läuten die Glocken so festlich. Mathias?» — «Zur Hochzeit, Eapitän.» Der arme Mathias hatte mich nicht wieder erkannt. «Zur Hochzeit!» Die Brautleute traten ein in die Kirche. Die Bmut war Pierrette. Pierrette, die schön nnb strahlender als je. Der Bräutigam war «Er», mein Milchbruder Johann. Und um mich her sagten die Leute: «Sie lieben sich so sehr.» — «Und Peter?» fragte ich. «Was für ein Peter?» gab man zur Antwort. Man hatte mich vergessen. Ich kniete vor dem Altare nieder. Ich betete für Johann und für Pierrette, die beiden einzigen, die ich anf dieser Welt geliebt. Darauf gieng ich hinaus und pflückte von dem gefällten Baume eine verdorrte Apfel-blüte. Und dann gieng ich von bannen, ohne mich umzusehen. Sie lieben sich, sie werden glücklich sein. » «Bist du zurückgekehrt. Pierre?» — «Ja. mein Kaiser.» — «Du bist noch jung, kaum zweiundzwanzig Jahre alt. bist Commandant und Ritter schon, soll ich eine Gräfin dir noch zum Weibe geben?» Plter aber zog die verdorrte Blüte hervor, die er vom «lpfel. bäum gepflückt: «Sire, mein Herz ist diefer Blume gleich. Geben Sie mir einen Platz, wo ich den Tod der Helden sterben kann.» Am Ende des Dorfes, dort. wo der Apfelbaum stand, ist das Grab eines Obersten, der, zweiundzwanzig Jahre alt, an einem Tage des Sieges gestorben. Und statt des Namens trägt der Stein da» eine Wort: »Vergrssen». Paul Feudal. öaibacher Zeitung Nr. 222. 1884 2?. SePtemwlM^ im Racna-Thale im nächsten Jahre aus Landesmitteln beizusteuern wäre. Derselbe erbittet sich daher die Ermächtigung, einen entsprechenden Beitrag aus dem im Präliminare des Landesfondes pro 1889 für hydrotechnische Arbeiten eingestellten Credite per 6000 fl. für dieses Unternehmen verwenden zu dürfen. Wenn das Werk der Entwässerung des Racna-Thales heuer auch nicht zur Vollendung qelangt. so sichern doch die b'sher erzielten Erfolge die glückliche Lösung der wissenschaftlich ebenso interessanten als volkswirtschaftlich wichtigen Aufgabe: Die Naturwunder des Karstlandes, Grotten und unterirdische Wasserläufe im Dienste der technischen Wissenschaft zur Ableitung von Hochwässern zu benutzen, um eine weitausgedehnte Fläche Culturlandes vor den periodisch eintretenden Uebcr-schwemmungen zu schützen und dadurch einer erhöhten Ertragsfähigkeit zuzuführen. Diesem Berichte des Landesausschussc« ist ein technischer Bericht des Ingenieurs Hrasky über den Stand der Entwässerungsarbeiten im Racna-Thale beigegeben. Derselbe lautet: Am 30. April wurde mit den Enl-wüsserungsarbeiten im Racna-Thale begonnen; dieselben zerfielen in zwei selbständige Kategorien, und zwar in die Bau« und in die Forschungsarbeiten. Der Zweck der ersteren war die Herstellung einer Verbindung zwischen dem Thale und der im Vorjahre entdeckten Vrsnica-Grotte; das Bestreben der anderen war die Aussindung der naturgemäßen Fortsetzung der Vrönica-Grotte oder die Eröffnung anderer unterirdischer Gänge. Die Verbindung zwischen dem Thale und der Vrsnica wurde planmäßig in Ausführung gesetzt und kann derzeit an und für sich als vollendet betrachtet werden; dieselbe besteht aus einem 30 m langen nnd fast 15 m tiefen Einschnitte, welcher im Rutschterrain der Berglehne ausgehoben und beiderseits mit massiven und in Cement-mörtel ausgeführten und auf Beton fundierten Qnader« mauern gegen Uuterwaschung und Einsturz gesichert wurde. Anschließend an den Einschnitt wurde im festen Felsen ein 10 m langer Tunnel ausgesprengt, wodurch eine unbehinderte Communication mit der Tropfsteingrotte zustande lam. Diese Grotte hängt zwar, wie berei!» im Vorjahre berichtet wurde, mit der Vrsnica unmittelbar zusammen, der Zufluss in dieselbe jedoch war infolge zweier Sifons stark behindert — diese wurden durchgesprengt, und so kann das Wasser, wenn es a/qenwartiq in den Einschnitt gelangt, einen unbe-hindelten Verlauf bis zum großen See am Ende der Vrönica.Vrotte nehmen. Um jedoch in den Einschnitt zu aMngen, muss das Niederwasser der Aica um 1 m steige», es bleibt aber immerhin 1—15 m unter dem Thalniveau; falls mau einen Zuleitungsgrabeu von circa 100 in Länge und 1 m Tiefe aushebeu würde, könnte auch das Niederwasser an diesem Wege abgeleitet werden. Die Forschungsarbeiten wurden ebenfalls pro» grammgemäß eingeleitet, bei hohem Wasserstande die Schächte, bei niederem die Grotten untersucht. Die Befahruuq von über 20 Naturschächten ergab trotzdem, dass sie oft mit Lebensgefahr vorgenommen und ver» folgt wurde, nicht die erwünschten Resultate; in den meiste« Fällen wurde die Erfahrung gemacht, dass die Naturschüchte nur Erosionsproducte der Sickerwässer oder Quellen von localer Ursache sind und mit den großen Grottenzüqeu nichts Gemeinschaftliches habe», je tiefer in desto feinere Verästelungen sich verlieren, u»d nachdem sie durch kostspielige Schürfungen erweitert nnd verfolgt worden sind, in größere Tiefen führen, als die an der Ausmüudung der unterirdische» Wasserläufe liegenden Grottr». Bloß in einem Falle gelang e». durch eine» Naturschacht zur W^ssergrutte und in einem anderen zu einer schönen und weit aus» gedehnten Tropfsteingrotte vorzudringen. Die Verfolgung der Gurker Grotte flussaufwärts ergab, dass dieselbe infolge des vor dem Autflusse lagernden Schuttkegrls in ihrer ganzen Höhe, respective Tiefe von 11m mit Wasser angefüllt ist und dass man dasselbe nur danu wird auslassen und die Grotte unbehindert in ihrer ganzen Länge verfolgen können, wenn das ub'rste Wehr an der Gurl eingerissen, re» spective umgebaut und der Gurkfluss bis an dasselbe auf 1'/. m Tiefe ausgebaggert werden würde, worüber ein detaillierter technischer Bericht seinerzeit erfolgen wird. Dagegen habeu die Forschungsarbeiten vom Racua> Thale abwärts wertvolle Resultate aufzuweisen, und zwar die Erschließung von drei Wasserhöhlen, welche bloß bei Ueberschwemlmmgfn und in unbedeutendem Maße durch hochliegende Sanglö'chcr functioniert haben und gegenwärtig in normal functionierende Ableitungen umgestaltet werden, wodurch ein nicht uubedrutender Einfluss auf die Gestaltung der Abflussverhältuisse zu erwarten ist. Namentlich ist es: 1.) Eine Grotte unterhalb Zagrac. die auf 300 m Länge aufgeschlossen und bei fast normalem Wasserstande der circa 100 m weiter versiegenden Dobrovka trocken befunden wurde, obwohl ihr tiefster Punkt (der Grotte) über 20 m unter dem Thalc sich befindet. Diese Höhle endet mit einem unterirdischen Saugtrichter, desseu Erweiterung zwar sehr erwünscht wäre, jedoch in Erwägung der hiemit verbuudenen Kosten vorläufig unterlassen wurde. Der Abstieg in diesen Trichter ge> hört zn den gefährlichsten unterirdischen Touren. 2.) Die zweite Wasserhöhle wurde vom Saugloche «Pekel» aus (vi»-ä,-vin dem Kopajner Hügel) nach Durchsprengung eines Schuttkegels aufgeschlossen und wird gegenwärtig weiter verfolgt, was mit Schwierig« leiten verbunden ist, da an einer Stelle ein circa 50 m langer Steg auf Piloten gezimmert werden muss. Diese Grotte ist das Erosionsresultat des Baches Piiavce und der Dobrovla und verlauft iu der Richtnng gegen Obergurk, parallel zu der Vrsnica-Grotte; sie ist gegenwärtig durch das vor dem Saugloch auf 1 m hoch aufgeschwemmte Alluvium für Niederwäss r außer Function gewesen, und es wird noch eine Aufgabe der heu. rigen Session sein, diese Höhle in ihre volle Fuuction zu bringen. 3.) Die dritte Höhle liegt zwischen dem Einschnitte und der /alumna .jüma, wird durch einen 13 m tiefen Schacht erstiegen und verfällt unter die Sohle der Vrsnica, wodurch sie außer Zweifel ganz direct dem Hauptrecipienten ihre bei Ueberschwemmun-gen eindringenden Gewässer zuführt. Die Dimensionie-ruug ist jedoch ungünstig — bei sehr großer Breite eine so geringe Höhe, dass man nur liegend vorwärts gelangen kann, bis man endlich an einen See stoßt, der zwar keinen Wasseranstau (im Gegentheil scharf abgeschliffene Kanten) zeigt, jedoch das WrwaM gelangen derzeit behindert. Auch diese Höhle w duich' einen Eiuschnitt, au dem bereits gearbeitet M^ in einen unmittelbaren Zusammcnhaug mit der gebracht. ... Schließlich sei noch des schwierigsten P""^" " Entwässerungsaufgabe in Racna erwähnt, und i der Ueberwindung des Sisoxs am großen See m Vrsnica, von dem die radical? Lösung dieser u.^ abhängig ist. Nach wiederholten, bis in da« ll""! Detail gehend, n Untersuchungen ist es gelungen. " compaclen Sifonwand eine Spalte und eine l ^ ruhrartig ansa/höhlte Oefsmmg zu fi„de», die ,Ml ' der Rückwand in Verbindung steht li mttss''N, 1'.. nicht anders als durch Vortrieb von Stell»'" "''w « werden können; diese wurden auch sogleich ""N ,^ werden bei Tag und Nacht in Betrieb gelMn ^ haben bereits eine Lauge von 30 m erreicht. ^ ^ mau die Wandungen noch durchgefahren hätte. "> Fortsetzung dieser Arbeit bietrt' sichere Chancen günstigen Resultates. Politische Alel»rrl,cht. (Die Vorgänge in Parenzo.) Die «Tr^ Zeitung» erklärt iu einer Polemik gegen ble ' ^ freie Presse», dass die Geschäftsordnung des ^'". „t>. Laudtages keinerlei Bestimmung über die "",li lungssprache des Landtages enthalte und dass '"^ ^ü Iahreu in diesem Landtage neben der italirinM ^ den slavischen Abgeordneten auch die troatiM slovenische Sprache gebraucht worden seien. ^, (Die österreichische Regierung) y"^ ungarischen Ministerium iu einer Note eröffnel, ,^ sie dem von den betreff der Ueberuahme der ungarisch'qaliM)"' ts-bahn und der ungarischen Westbahn in drn ^ betrieb vereinbarten Protokollar«UeberciulolNlncn ^, nehmigung ertheilt habe. Die Verhandlungen" ^ Verwaltungen der beiden Gesellschaften inbe"!! ^ auf die Betriebsübergabe bezüglichen Dralls ^ voraussichtlich in der ersten Hälfte des Octov" finden. sM» (Czechische Akademie.) In der vorg^g Sitzung des böhmischen Landtages wurde der ^ des Landesansschllsses vorgelegt, der Landtag n'»z„el anonyme Spende von 200.000 fl. zur G"!''^ ^ czechischen Akademie annehmen nnd die la'A^i» d^ nehmigung erwirken, dass die Akademie den ^a Kaisers tragen dürfe. ile> thenischen Sprache in den ostgalizischen A" <,„ vc> wegen Errichtung ruthenischer Parallel^" >>>' Mittelschulen in Arzezan, Tarnopol, ""^he"'>" Staniblau sowie wegen Errichtung von Lehrerseminarien, eingebracht. (Nachdruck v«rl>ot«n.) Z)is Manöe öss Mlules. sionwn aus dem Englischen von Vla< v. Weltzcnihuru. lb8. Fortsetzung.) Mitternacht! — Würde Sofie denn nimmer das Buch aus der Hand legen? Wollte sie die ganze Nacht aufbleiben? Eine neue qualvolle halbe Stunde ver» strich, dann plötzlich erhob sich das Mädchen leise und schlich auf den Fußspitzen an Mary's Lager heran. Nachd m sie sich überzeugt zu haben glaubte, dass diese schlafe, zog sie den Schlüssel ab und legte denselben, wie ihr anbefohlen war, unter ihr Kopfkissen. Nicht lange wahrte es jetzt, so verriethen ihre gleichmäßigen AlhenlMie, dass sie fest schlafe. Mary richtete sich auf und horchte. Noch durfte sie nicht daran denken, auf» zusteheu. Sie musste noch einige Zeit verstreichen lassen, um völlig sicher zu sein. Furchtbar aber war dieses Warte», schon gar in dem Bewusstsein, dass mit dem Fluge der Zeit ihr auch die Möglichkeit der Flucht genommen werden könne. Geschah dies, dann war alles verloren, denn niemand aus ihrer Umgebung würde ihr Glauben scheuken, was sie auch sagen mochte. Am Morgen wülde jeuer entsetzliche Mann. der delte sich somit für sie nur darum, geräuschlos das Zimm.r zu verlassen und sich zu vergewissern, ob der Hausschlüssel auch stecke oder ob sie denselben unter ^Wo" ^ufwarifrau suchen müsse, welche Tiefe Stille herrschte im Hause; Mary vernahm nichts als Sofie's lautes Schnarchen. Jetzt war die Zeit zur Flucht gekommen! Während sie kaum zu athmen waqte, erhob sich das zitternde Mädchen leise und huschte geräuschlos bis an die Thür. Ihre Annahme hatte sie nicht be-trogeu; die Thür gab geräuschlos dem Druck ihrer Hand nach. Von Hoffnung und zugleich Furcht erfüllt, spähte sie in den dunklen Gang hinaus. Nichts regte sich. Mit unhörbaren Schritten lehnte sie die Thür hinter sich an, tastete sich über den Corridor bis an die Trepp? und schlich dieselbe hinab. Doch Plötzlich — was war das? Regte sich da nicht soeben etwas? Einen Moment lauschte sie iu tödtlicher Angst, in der nächsten Secunde durchrieselte es sie eisig. Das war keine Silmestäuschnng. Deutlich vernahm sie Stimmengemurmel. Es mnssten außer den beiden Frauen, welche sie bewachen sollten, noch mehr Personen im Hause sein, von deren Anwesenheit sie keine Ahnung hatte. Was bedeutete das? War es eine höhere Eingebung, dass wie ein jäher Lichtstrahl die Erkenulnis der Wahrheit sie überflutete? Ihr angeb. licher Vater war unerwartet angekommen und hatte den Oheim mit sich gebracht. Sie niussten das Haus betreten haben, nachdem Frau Smith m,d Hanna das» selbe bereits verlassen hatten. Zweifelsohne hatte die Aufwartfrau die Abwesenheit der Haushälterin durch irgend eine plausible Ausrede zn erklären gemusst, und das uuerwartete Kommen der beiden Männer war die Ursache a/wesc». weshalb Mary. so leise das auch geschehen war, zu wiederholtenmalen die Hausthür hatte auf» u»d zugehen hören. All das durchzuckte ihren Geist in einer Secunde, aber die Größe der Gefahr, in dcr sie durch diese Ent- deckuug schwebte, ließ sie nicht "nen -" ^t H Uencrlegung vergessen. Sie sagte stch, ?"^/ M^,, für sie auf dem Spiele stand, Minute jenen Männern gegenüberstehe" «" Al»"" ihr Leben nichts galt und dass es dann ^ mehr für sie geben würde. ^.saedl»^'^ Sie hatte den Gedanken kaum "'"^r "" ,iih plötzlich Schritte drinnen im Zimmer y" ^^ ^ Oh»e dass sie selbst recht wusste, was p <,,lf^ Mary um zwei. drei Schritte zurück nno ^he".^ Weise hinter mehreren langen Mänte n ' gel». ^ in der Vorhalle an einem Kleiderstoa "^.Ml nächsten Moment qieng die Thür ""f'' f^ «^ traten heraus; voran gieng er, der stcy ^ ter ausgab, ihm folgte der Oheim. . ^ ^c hie «Noch einen Augenblick,' spr^ " ^,e, "" .»d Mann. welcher sich Richard v. Noden ''^ ^'N Treppe zugieng. «Begehe leinen vorewu ^ ^ verliere den Kopf nicht!» ^s ^'/ilM «Kühnheit ist in derlei Dingen °" ^ g"^^ widcrte der andere. «Wenn ich '" "« <.Z ihr'"" aus dem Lande gebracht habe. dann °" sie mehr gelingen, Hieher zurückzukehren!'. hM B «Aber wenn ihre Schwestern H ,^ e'^„ zu sehen? Auch Richard nmss berückM^ ^er wird nicht möglich sein, ihn für imm zuhalten.» ' Hit d" «Es muss möglich em.» . „»en" , t>e .Das dürfte schwer fallen! selbst glückte, was willst du nnt de" "^ se''' ^e" Mitwissers beginnen? Du musst " .^ „n du glaubst, dass es dir geliugen lau, Versprechungen zu beschwichtigen.» «Ueberlasse den nur mir.» (Fortschnna folgt) ^wchei Feitnng 9it. ^^^. 1885 27. September 1888. minis! ^^") ^^ nenernannte ungarische Cultus» dez y'l^ heute den Eid iu die Hände Sr. Majestät Ä?n.:?^'.^ ablegen nnd morgen die Beamten des -"in» krn.mL empfangen. bli.-.. s" Friedrichs Tagebuch.) Die Pu-sw ^ "^ ^" 'Ta^ebilchern Kaiser Friedrichs» Us>,^ '" '^" Wirkung wenigstens - ob in der w ?' ?^ dahingestellt bleiben — als ein Wahl-als ? ^ f"'si»nigeu Partei iu Prenß'N, und zwar Eca„> <» r "^" '" ber Richtung dcs politischen )ij."°, ^. Dralls. Eingestandenermaßen sind die Aus-sind «P ^. 'Deulschen Nundschau» redigiert, offeubar lchrn^n"'^! '^ ^'""e der Discretion fiir die Mit-z»t>ick f?"'9'erl, und ebenso bedenklich wie das, was N'diai / " '""^'' erscheint vieles, was da hiuein-tttlsl,,.. ^"^'' Unt^r solcheil Umständen wird es in» tt» l,. ^'! erfahren, was jene Pnblication zu bedeu< ^ und von wen, si- ausgeht. l«"d mt^i^V^'^Ueu in Russland.) Russ-»ach ^ ..°/e Passvorschriftcn wesentlich verschärft. Jeder d'M^ l - Neisende muss einen von der Zustän-»,it d,. 3'^ ausgchMfu. vom russischeu Consulate besi^.,, ^'utnltsbewilligung versehen Natioualpass ^!»>>l v,?! '"'^ "" ^'^ Grenze mit dem Grenz-dcr ^,.'/^^' ^m Bestimmungsorte angelangt, muss iw Z! ,^?" der russischen Polizei die Newillignug theilt " "halte einholen, welche fiir sechs Monate er-Erlegung einer Gebiir wird der ^Sckem^M' einmal verlängert. Zur Erueueruug ^ Dnz P "es ,st ein neuer Natioualpass erforderlich.^ einrz yl, z^?' ^^ ^"^'s wird nur bei Beschaffung gestattet. Christlichen Rciscudm W,gt ^'""'^ "ach Russland meist austaudslos be« weiterz »,? ^ lann dagegen jüdischen Reisenden ohne. "erwclgert werden. ^llltn) ^«^""^lische Handelsministe, ^^rbliiss/^"^?^^ letzt erst die officiellen statistischen die Be!,.,, ^^kszählung von 1«8li. Danach betrug ^^0?^/?9 Frankreichs am 30. Inni I88tt ""trifft 1 ^"' Was die Fremden in Frankreich M.09N i?" deren Zahl 1876 801.754. 1881 'chen ,,, ' 1U«6 1.126.531. Die Zahl der Deut. ^.12« .„^^krelch hat von 1881 bis 1886 um ,"Nela' "men ("°" «^"86 auf 100,114). die " Echw -, "" ^'^0. der Italiener um 24.000. n, (Serl, "" ^l)00. Alette, w.l^ " u » dVlllgarie n.) Bei dem großen . blllqa^^ dle Stadtgemcinde Belgrad zu Ehren ^Gier?" r?^"^lion gab. welche'znr Vul ika-^ ^tk^..^)'" kam. wurde iu zahlreichen Toaslcu " Sttbri, . ?Ä ^s brilderlichcu Zusammenwirkens ,. (Der l? Bulgaren hervorgehoben. ? vom 12 ^'l von Afghanistan) hat sich. ^allfay. p.i. , ^^'"tk Berichte melden, von seinem «?"" an« 2 ^ «^'' Engländer haben die Ti-N'^ »"rieben .' . ' ""^ ^"' Eingang d?s Ielaga« ^tzen^ °en. wobei die letzteren 20 Todte zurück- ^ Tagesneuigleiten. s'li^ AbÄ^^" Kaiser haben, wie das ^?nn,.,Hatt. meldet, ür die durch Ueber-"''es N,V?,, betroffenen Bewohner des Land-'lk ^- N 3.?""" fl.'zn spenden^ 3>^i ^ Kaiser haben/ wie die ätt? '" «^ ^' ."'"det. den freiwilligen Fener- °Ne^ ^aus ^"nheits.lloncnrrenz in ke„.> der^.^p"" ^meldet wird, ist die Zu- ^it .'^ssenen S . "" Schönheilsconcurs, welche für ei„t>,s5^°l>e>l w^ " nngelündigt n,ar, auf eine weitere ^"'W "^ ^nsbes^'"' ^ "llllch neue (toncurreutinueu l^73" ein73 "r '"''" '"an nnter den lebten Äu» ^nnn ""in ?" - " ""^ ^"l°", eine nicht minder ^rden Die Cn. "" ^^ulein Panline Azar auö gierig ' M iekt l^'.'""'z droht eine sehr lebhafte zu <^ ^n H"n^ cine Französin nnd eine Vel- ^lhali/""che si/'' P".s bestimmt. Anch die schöne ^lch ^iing^ Jentl.ch sehen lass«, wird ihren Auf- ^. ^hen ,'zollen, da der Andrang der Menge. >dm./Das ^"n 'mg^,,^ ^ >«,'.' 24. t> z^^ ergrab.) Aus Temesvar "Asss""Ech,,l^^ ereignete fich "te ^'^' Dc? W, 2" "ächst -«in ein entsetzlicher ^ v°n °'"' Kur ?"" ^""dwirt Trifun Varbu >si^ "' stark , w?°ü" ""f^laden nnd trnt mit ? de.7 «"- Neb,, ibm?? 5^""" ^"h"""le die >' '^^"- Der M>^, "" ^ijahrigcs Söhncheu °>""8 . "itu,"" ^'l, s'ihrle am Donau-Ufer ent- >er^"° der 3ü" ^ ftcil ist. Plötzlich bei einer Y? ^'?"'.g ?.. ^.^"'"l ist, gliNen die Näder !. in ? l"»"nt M '"^ "" "ächsten Momente stürzte ! > ^ ^°"m.. V " "'^ ^"ssen 'iber das steile ^r ,7'Nen: desaiM' ""^ ^")" landen ihren T°d "' bloßen "tranken m.ch die Pferde. ">che des Soh„cs aufgesangen. — (Eine Hnndcrttausend - Guld c n -Stiftung,) Das «Prager Tagblalt» erfährt, die Witwe nach dem unlängst verstorbenen Prager Kaufmaiinc Philipp Ncach habe zu wohlthätigen Zwecken, Snstuni.cl, und Spenden 100,000 fl. gespendet. — (Socialistifchcs.) Auf Requisition dcs Rei-chrubcrgcr Kreisgerichtes fand am Samstag megen Verdachtes der Geheimbündelci in den 9tedac werden genehmigt. Der Jahresbericht der Muscalleiluna. wird zur Kenntnis genommen, die fortschreitende Vermehrung dcr Salumluna/n und die Entwicklung des Museums freudig begrüßt und allen Freunden und Gönnern diefes Institutes für die Unterstützung dieser Entwicklung und für die bemfelben zu» gewendeten Spenden der Dank des Landtages aus« gesprochen. — Der Antrag wnrde ohne Debatte an» genommen. Abg. Baron Schwegel berichtete im Namen des Finanzausschusses übcr die Regie- uud Sveiscnvergütung in den Landes-Wohlthätigkcilsanstalten und stellte den Antrag: Der hohe Landtag wolle beschließen: 1.) Die vom Landesausschlissc in Durchführung des Landtags» beschlusses vom 3, December 1887 erzielte Herabsetzung dcs Speiscntarifcs für Fleischspeisen in den Landes-Wohlthä'tigkeitsanstalten wird zur Kenntnis genommen, 2) Der Landesausschuss wird beauftragt, dahin zn wirken, dafs die Negicvergütnng in der Irrenanstalt in Studcnz, sobald die Ucbersiedlung der im alten Irren^ hause verpflegten Geisteskranken nach Studenz erfolgt sein wird, der Betrag von 22 kr. per Kopf und Tag für die Kranken der dritten Verpflegsclasse nicht übersteige. — Die Anträge wurden, nachdem Abg. Ritter von Blei« weis auf die bedeutenden Ersparungen im Landrsspilalc hingewiesen und die Annahme dieser Anträge befürwortet hatte, ohne Aenderung angenommen. Abg. Baron Schwegel berichtete im Namen des Finanzausschusses über den Bau eines neuen öffentlichen Krankenhauses in Laibach (den diesbezüglichen Vcncht des Landcsausschusscs haben wir bereits veröffentlicht) und stellte folgende Anträge: 1.) Dcr Landtag hält an feinem am 17. Jänner d. I. gefafsten Bcfchlusfe fest, an einem geeigneten Orte ein neues Krankenhaus zu erbauen und dann das gegenwärtige Spital sammt dem dazn gehörigen Terrain zn veräußern, vorausgesetzt, dass die Stadt-gcmcindc Laibach durch eincn ausgiebigen Beitrag zum Baufonde und in jeder anderen Weise die Durchführung dieses Baues unterstützt, und dass auch der lrainische Sparcassevcrein zu diesem humanitären Zwecke einen namhaften Beitrag leistet. 2,) Der Landtag anerkennt die Nothwendigkeit, das gegenwärtige Blatternspital in ber Vorstadt Polana aufzulassen und an einem geeigneten Orte ohne Verzug ein neues Infectionsfpital zu erbauen. 3.) Im Hinblicke auf diese Aufgabe und unter Würdigung der vom Landesausschusse in dieser Beziehung dar» gelegten Erwägungen ermächtigt der Landtag den Landes» ausschuss zum Ankaufe eines geeigneten Terrains und insbesondere auch dazu, die in seinem Berichte mitgetheilte Offerte des Alois Mayer unter der Bedingung zu accep. tieren, dass derselbe einen ausgiebigen, den locale« Preis» Verhältnissen entsprechenden Preisnachlass zngestche. Sollten die Verhandlnngen mit A. Mayer nicht zu dem erwarteten Resultate führen, so wird der Landesausschuss ermächtigt, eventuell ein anderes, dem ins Auge gesassten Zwecke ebenso entsprechendes Terrain zu erwerben. 4) Auf dem neu erworbenen Terrain wird dcr Landesausschuss ermächtigt, sofort und in Uebereinstimmung mit den in seinem Berichte dargelegten Anschauuugen, und den Bedürfnissen entsprechend, ein neues Infectionsspital aufzuführen, zu welchem Zwecke ihm ein Credit im Maximal-bctragc von 10.000 Gulden aus dem Landesfonde eröffnet wird. 5.) Ein weiterer Credit von 10.000 Gulden wird dem Landesausschusse für die Erwerbung des in Aussicht genommenen Terrains ebenfalls aus dem Landesfonde eröffnet. — Bei der Abstimmung wurden diese Anträge ohne Debatte in zweiter und dritter Lesung an« genommen. Nach Erledigung ber Tagesordnung schlofs der Landeshauptmann um 2 Uhr nachmittags die Sitzung und bestimmte die nächste Sitzung auf Donnerstag, den 27sten September, um 10 Uhr vormittags. — (Allerhöchste Spende.) Se. Majestät der Kaiser haben dcr Schulgemeinde Bäbenfeld zum Schul-bauc eine Unterstützung von 100 Gulden aus der Allerhöchsten Privatcasse zn bewilligen a.eiiiht. (Das Kaiscrsest inLittai.) Aus Littai berichtet man uns: Am 22. und 23. September hat der Martt Littai das 40jährige Rcgicrungs - Jubiläum Sr. Majestät dcS Kaisers in festlicher Weise begangen. Nach dcr Festmesse erschienen bcim Herrn Ärzirfshanplmann dic Vertreter drr Gemeinde Littai, um der Vcrsichcrnng der unerschütterlichsten Treue und Verehrung, dcs tiefsten Dankes und dem Wunsche, dass Gott Se. Majestät uoch lange Jahre erhallen möge, Ausdluck zu geben. Das Fest selbst begann Samstag abends. An dirscm Tagc, um halb 8 Uhr abends, gabcn Pöllcrschüfse das Signal, dass die Belcnchtimg bcginnt. Um 8 Uhr stammten in Littai tan-send und lausend Lichter; die Vrleuchtung war, besonders in Grazdorf, brillant angefallen. Littai hatte sein Festkleid angclrgt; mächtige Fcuer erglühten ans den Höhen dcr Umgebung Littai's. Um 8 Uhr abends bewegte sich dcr Fcstzng mit zahlreichen Lampions von der Geuicinde-lanzlci ans über di^ Sav^brücke zum Amtsgcbändr dcr l. l. Bczirkshaiiptmannschaft nach Grazdorf, wo die Berg-nmsil nn5 der Gesangverein von Littai die Vollshymnc vorlrngen. Von hier ans bewegte sich der Zug wieder nach Liltai durch den ganzen Markt, und es wurden beim Ocmeindeamtc und bcim Bezirksgerichte patriotische Weisen gesungen nnd gespielt. Littai und Grazdors schwane men in einem Lichtermeere bis in die späle Nacht. Zahl' ^Macher Fcitung sir. 8^'. l 886 ^7. Scptcnlbcr^s^. reiche, vortrefflich gelungene Transparente mit den Bildnissen Ihrer Majestäten waren zu sehen. Alle Häuser lvaren mit den Reichs» und Landesfahnen festlich beflaggt. Am Sonntag, den 23. September, um 9 Uhr vormittags wurde in der Filialkirche zu Liltai die Fchmesse celcbriert; dabei erschienen sämmtliche Beamte, viele in Uniform, und eine große Anzahl Andächtiger. Die wackeren Sänger Littai's executierten eine lateinische Messe mit glänzendem Erfolge. Um 2 Uhr nachmittags begann auf dem Marktplätze in Littai eine Tombola, deren Reingewinn für die zu errichtende freiwillige Feuerwehr in Littai bestimmt wurde. Der Marktplatz wurde zu diesem Zwecke auch entsprechend decoriert. Abends concertierte der Lit-taier Gesangverein in den Gasthauslocalitäten des Herrn Georg Oblak, Hier hielt Herr Notar Lucas Svetec die Festrede, in welcher die Bedeutung des Festes in warmen Worten der Loyalität an Kaiser und Vaterland zum Ausdrucke gebracht wurde. Die Rede hat Herr Be-zirlshauptmann Grill mit besonderm Danke für die Zeichen der Danlesgefühle an Kaiser und die Dynastie beantwortet. An diesem Abende war auch ein Glückshafen insccniert. Dieser und die Tombola erzweckten für die zu errichtende freiwillige Feuerwehr in Littai einen Rein< ertrag von circa 300 fl. Pas Fest verlief in der schönsten Ordnung. — (Eröffnung des Rudolfinums.) Die Eröffnung des neuen Landesmuseums Rudolfinum ist auf den 2. December l. I. festgesetzt worden. — (Personalnachricht.) Der hochw. Herr Consistorialrath Michael Potocnik in Laibach begeht heule seinen 80. Geburtstag. Der greise Beichtvater der hiesigen Ursulinnen wurde am 27. September 1889 in Kropp geboren und im Jahre 1835 zum Priester geweiht. — (Ein Opfer des Gebirges.) Wie uns aus Weißenfels berichtet wird, vermisst man seit Montag nachmittags einen Oberlieutenant des in Pettau garnisonierenden Pionnier°Regimentes. Die Herren Osft-ciere des Regimentes befanden sich auf einer Instruc-tionstour auf dem Predil und wollten über die Lahn» scharte nach Weißenfels absteigen. Da sie jedoch zu einer Bergtour nicht ausgerüstet waren, rieth man ihnen davon ab, und die Herren beschlossen, auf die Straße rückzukehre!', um über Tarvis nach Weißenfels zu gelangen. Nur zwei Herren, darunter Oberlieutenant Valenta, wollten gegen die ihnen ertheilten Rathschläge die Tour über den Lahnsattel unternehmen. Am Abende, als die anderen Herren längst in Weißenfels eingerückt waren, erhielten sie von Raibl aus ein Telegramm des Inhalts: «ObeNieutenant Valenta beim Abstiege verunglückt.» Die Herre» blieben natürlich in Weihenfels, wo sie bis gestern auf weitere Nachrichten warteten. Nachdem bis mittags leine Nachlicht eingetroffen war, machten sich zwei Herren lmler Führung des k. k. Waldhüters auf den Weg, um ihicn Kameraden zu suchen. — Wie uns soeben mit« getheilt wird, ist diese Expedition resultatlos verlaufen. — (Ausstellung in Cilli.) Aus der freuntx lichen Sannstadt wird uns telegraphisch berichtet: Die Rl'gionalmisstellung, welche an Sehenswürdigleiten Unglaubliches bietet, wurde heute Mittwoch um 11 Uhr vom Herrn Präsidenten der t. l. Landwirtschafts - Gesellschaft, Baron Washington, namens des steirischen Landesausschussrs in Gegenwart des Herrn Statthalters Baron Kübeck, des kaiserlichen Nalhes Dr. Neckermann, des gesammten Ausstelluugs'Comilis, wie eines schr zahlreichen Publicums mit einem dreimaligen Hoch und Hivio auf Se. Majestät den Kaiser feierlichst eröffnet. Reden hielten hiebei noch der Obmann Herr Stiger, der Bui germeister von Cilli sowie der Herr Stalthalter. Die Stadtbeleuchtung gestern abends fiel glänzend aus, das Wetter ist jedoch ungünstig. — (Von der Lehrer-N ildungsanst alt.) Der erste Jahrgang der k. l. Lchrcr-Bildungsanstalt in Laibach zählt 19 Zöglinge, Per Andrang zu den l. k. U» bui'gsschnlen war auch heuer wieder ein sehr bedeutender. — (Die Rizzi-Gedcnktafel) zu Spital an der Dräu wird auch mit dem Porträt-Medaillon des Dichters aus Bronze geschmückt werden, um vom weißen Marnn'r sich gut abzuheben. Der charakteristische Dichter» lopf mit den scharf geschnittenen Umrissen wurde vom Bildhauer Josef Kassin zu St. Ruprecht bei Klagenfurt nilistiihast ausgeführt. Wir erwähnten seinerzeit, dass Nizzi. welcher mit Presiren befreundet war, auch aus dessen «Poesien» einige Piccen übersetzte. Diese Nachricht ergänzen wir dahin, dass Rizzi außer dem «Seemann» nod «Macht der Erinnerung» auch den «Leiermann» treffend ins Deutsche übertrug. — (Pas Adjutum der Auscultanten.) Vun Seile der Ministerien wurde einem Wiener Blatte zusolsze beschlossen, in Hinkunft Praktikanten für den Justiz« dienst (Auscultanten) sowie für die übrigen Zweige der Cwilvclwaltimg in der Regel nur unter sofortiger Zuweisung von Adjuten auszunehmen. Nicht adjutierte Auscultanten und Praktikanten sollen nur in unabweisbarsten Fällen angestellt werden. — (Thurmseilkünstler-Gesellschaft.) Die Thurmkiltünstler'Gesellschaft Strohschneider, über die UN« lehr nnerlennende Zeitungsberichte vorliegen, eröffnet nm lonnurnden Samstag aus dem Kaiser-Iosef-Platze in Laibach ihre Productionen. Die Gesellschaft soll wirklich Sehenswertes leisten. — (Ernennung) Der l. k. Landespräsident in Krain hat den provisorischen l. f. Bezirksthierarzt Josef Sadnikar in Tschernembl zum definitiven l. f. Beznks-thicrarzt unter Velassung auf seinem dermaligen Dienstesposten ernannt. — (Aus Abbazia.) Wie man uns aus Abba-zia schreibt, wird am 30.d. M, dort die feierliche, Uebergabe des von der Südbahn zu Ehren des 40jährigen Jubiläums der Regierung des Kaisers Franz Josef neu erbauten Curhauses an die Gesellschaft vom «weißen Kreuze» stattfinden. — (Das Befinden Rechbauers.) Das Befinden Rechbauers ist unverändert geblieben. Derselbe wird von seiner Landwohnung nach Graz gebracht werden. Ueueste Post. Original-Telegramme der «Laibacher Ztg.» Wien, 26. September. Iil der heutigen Confereuz des Bürgermeisters Uhl mit Finanzminister Dr. Dll-janewsti über den Stand der Verzehrungssteuer- und der Linienwallfrage erklärte der Minister: Wenn er bisher nicht in der Lage gewesen, speciell für Wien etwas zu thun, so sei dies in den Finanzverhältnisseil des Staates gelegen; er sei niemals deu Interessen Wiens feindselig gegenübergestanden und werde, soweit die allgemeinen Verhältnisse es gestatten, gewiss bereit sein, auf gerechtfertigte Wünsche einzugehen. Der Mi« nister habe bereits vor längerer Zeit ein eingehendes Studium in beiden Richtungen angeordnet und nehme keinen Anstand, wenn es der Wunsch der Gemeinde sei. Mitglieder des Oemeinderathes zu gemeinschaftlicher Berathung mit Vertretern des Ministeriums einzuladen, wobei ihm sehr erwünscht wäre, eine durchführbare Vorlage seitens derselben zu erhalten. Nur von dem beiderseitigen vorurtheilsfreien Einvernehmen und Entgegenkommen hoffe er eine gedeihliche Lösung der Ver-zehrungssteuerfrage, ohne welche die Auflassung der Linienwälle undenkbar sei. Der Bürgermeister betonte schließlich wiederholt die Dringlichkeit dieser Angelegen-heit und versprach, für das Zustandekommen der ge« meinschaftlichen Conferenz im Gemeinderathe nach Kräf-ten zu wirken. Sara, 25. September. Kronprinzessin Stefanie ist auf der ?)acht «Greif» um 5 Uhr früh in Lacroma eingetroffen. 5!cmberg, 2«. September. In Kamionla-Stru« milowa ist heute nachmittags, wahrscheinlich infolge von Unvorsichtigkeit, ein Brand ausgebrochen, welcher fast die ganze Stadt einäscherte. Dctlliold, 26. September. Der Kaiser ist hier eingetroffen nnd wurde enthusiastisch begrüßt. Die Stadt war beleuchtet. Beim Diner brachte der Fürst einen Toast auf den Kaiser, dem alle deutsche Herzen entgegenschlagen, ans. Der Kaiser toastierte cms den Fürsten und das Fürstenhaus und drückte die Ueberzeugung aus, die Landessöhnc, welche für die Einigkeit Deutschlands bluteten, werden auch fernerhin in solcher Gesinnung ver< harren. Paris, 26. September. Die Budgetcommission beharrt bei einem Abstriche von fünf Millionen vom Marinebudgct trotz des Widerstandes des Ministers. PaiiS, 26. September. Mehrere Journale glauben, Carnot werde bei dem Wirderzilsammentritte der Kammern eine Botschaft an dieselben richten. Lyon, 26. September. Nach den dem Congresse der Getreidehändler zugegangenen gesammten Berichten ist die Getreide-Ernte minder schlecht allsgefallen, als man dies anfänglich glanbte. London, 26. September. Renters Office meldet aus Zanzibar vom Gestrigen: «Die Eingeborenen tödteten am 2I.d. M. zwei Angestellte der Deutsch - ostafrikani' schen Gesellschaft in Kilwa. Die Eingeborenen, welche Nogamopo angriffen, zogen sich in das Innere des Landes zurück.» Volkswirtschaftliches. Lailiach, 26. September. Äuf dem heutigen Markte sind erschienen: 7 Wagen mit Getreide, 4 Wagen mit Heu und Stroh, 9 Wagen und 2 Schiffe mit Holz. Durchschnitts.Preise, N,!l, N > lr, f!,,li, ^^ ---------------------------------------:----------------^ ^ T^M^^s^i^S^NW. schwach! bewölkt 0'20 2ll, 2 » N. 737-9 17 4 NW. schwach bewöltt gM" 9 » Ab. 739 3 13-2 O. schwach bewollt ! Trübe, nnfrmndlich, nachts ncringcr Regen. ^M Mittel dcr Wärme 14 «", nm 0 9« liber dm« Nm»'">e___^ Verantwortlicher Redacteur: I Naqlil^^_^ Danksagung. Unterzeichnete drückt hieniit alle» ssmmd"' und Vilannten für all die liebevolle Thlü'M'"' welche ihr sowohl während der Kmntheit ">e ""' naa, drin Tode ihres lhcnrcn Gallen zl>>h"' " . ! worden, ferner für die überaus a.rosic Theil»"') ! am Leichenbessänqniss,', besonders dein a.cel)rtct, ^ > türpcr dcr l. l. Obl-rrealschnle, dein Vereine 'S"" ' l dem Schriftslellrrucrcine für die schöne» Kral'M'"^ ' l den Herre» Schülern der l. l. Oberrealschnle '»>!> " > Vereine «Slaves« für die schonen Trane^rsängl', > tiefgefühltesten, innigsten Danl ans. ! i! aibach, den 27. September 1886. ! Maria Uaiö, l l. l. Professors W't>"^> (26) Ö2--3H __.^-y^ £—-^mfl bestes Tisch- o.ErfrischnngsgetrK s,„„,n!en M'» '''"^"„„chc'''/.,i,"' ,.,„ „»smerlsm» " chieö^> nn' jene Fi"l">>s!" ^ ^,,, l Sanern'asser e^hatt ^. ^..^ „,, das Norl ^^^.,„d p haben. PiosPtt'c' N" von dcr alnUl't'l'l''',, Uadciu in iotc'r ^ ____________________^___^^,to" Die ,>. l. l'<^^'""^ der «Fnibacher Zeitung-, del w „^ Abonnement mit diesem M" „re P"' werden «löslichst ersucht, d,e "' ,„"' ^.„ nnmeration »>^z! 75. ""« 5°/ n,,ß«N'e 500 „ ,40.. 140 25 l»!iin "^ . ,ou ^ ,7l»5u l7l'— ' l>0 „ 170 K0 !?« — ^"r,V.^ . ,10 50.1', 7° lü,!,»!. ' ' ^3 0? 124 - ' ' - !0<-5>U 10b'W Held Ware b°/^ Temeser Vanat .... ,l»4's'0 I05-— e>"/>, ungarische...... 104-l.t, 10b 20 Andere öffcntl. Nnlehen. DonaU'Mcss, l!o>c 5"/„ 100 fl. . >1!»75 12N «s> dto. Äülcihe I«?«, steuerfrei 10« — lu« 70 Nnlebcn d. Stadtgcmriildc Mien 105<0 l<>« 20 Nnlehen b. Slabtgemcinde Wien (Silber ,:nd Void) . . . . —-- — - Prämien )!!!l,d.Stadlssem,w/,'/» 10« —'tt^eo t'to, in 5a „ « 4°/l> . 98-^ W bo dt°, «3.— »0» 50 Oeft.Hvl'-'lhelenl'nill loj. 5'/,°/» ,<»l-— —— Ocst «ung. ^ans verl, 4'/,°/«. . '01 »c» ioi «0 dto. „ 4"/n . . ion - 100 2l» dto, „ 4°/, . . »<»«-- 100 «0 Nnq, allff. Vodencrebi<V.,hl, «iili. ift», »<»u fl. S. 4'/,"/» - »»'»« »n"Ü Oesterr, Noldwestbllh« . . . iob60 >n«2l, Siebcnbilrger ...... —— ^- — Geld W«r» Staatsbahn 1. «mission . . ,»8--lNU klldbahn 5 3°/n..... ,<4 ,.l» ,4>< !.<» .. « ., ^°/<>..... 123 t.0 1«4 bo Iinss'galiz. Vabn..... 98 _ <»8 40 Diverse Lose lpcr Etiick). Eredillosc ino fl..... ,83- . 188'5<0 Llary'Lofe 0N «5-75 2e'2<> Ofcncr ^'osc 40 fl..... h«-— «0 - Palffy t??sc 40 fl..... 59-. ^ 75, Motheü Krcuz, öft. Ves. v.iofl. iv80 1«2o «ubolf-- St.»Vcnoie.l!ofe 40 fl. ««— «7— Walbficin.eofe 20 fl, . , . 45.53 «4-,5 W!ndifch,näh'l!ose 2u fl, , , ^— 57-7, Vanl-Acticn (per Stilll). Nnglo-Ocfterr. Bant 200 fl. . 1,4 75 ,,5, - Bll»lvcrel», wiener. ,<,o fl . »9 75 ioo 2» Vdncr..Änst.,öft.i!0«sl,S.40°/» 25.N 2b «s>!'?^> Lrdt.'Nnft. s, b<,nd.u.G,,«ofl. z'l3'8n "8 5>c» »n« 75> Depositenbank, «Nq. 2no fl. . ,8l>'— lS0'2l> >N— bUpothclcnb.. öst.2ul>fi.2i,«/H. 07.^ ««— l'ändcll'., öss, 200 fl. G. 5,(,«/, K. zzß _ 22» 25 Oeslcir..»ng. Vanl . . 874-«?«'^ linionbanl 200 fl. . . 21»>— »lU'Kl' Vcrlebrsbanl, Nll».. ,40 fl. ! 153.- lb2-l0 Veld Wo« Acticn von Transport-Unternehmungen. (per Stits). Älbrecht'Vahn 20a fl. Silber . —'— —' — Nlsöld.i>i!lm,Äahn 200 fl. Silb . l!>2 — 183 — »lusslg.Tcpl. Lisenb. «uu fl. o fl. . . . 19>> 75 i»e 2b „ wlstbahn 2N<) fl. . . . 331 — 832 — Ouschtiehraber Lisb. boo sl. «vl. s«n - 894 — „ (!!i, ll> 200 fl, . »09 — 811 — Donau » Dampffchiffahll» ° V«s. Oesterr. boo fl, VVI, . , . 403'— 40b — Draui!nfl!rchcn<»arcliz.ttarl>Li!dw!g'V.z!u0fl.!lVt. 20» — 20!» 50 Gra»sl<,cherll.°Ä,200fl.ö,W. — — - .— Kablenbera ofl, Silb. »4z5 »5.25. Nudol!°H00 191,70 Sicdcnbürgcr ltiscnb. 200 fl, . — — -.— Staat«eisenb»hn 200 fl. ö. W. . 2<3 «5. l48 b« Slldbahn 200 fl. Silber . . . lo« « ,0« 75 Süd-«ordd.,«erb>.V.200fl.-- zoi 50 llng.weftb.(»t»ab,Vlaz)»0Ufl.G. I7l »l ,7«.« Industric-Altlen (Per Stu»l »l^ Pari»......... 47 70 «7 77, Valuten. Ducalen........ »7b »77 «0.ssiancs,Stllel.«llb«l per Stück . , . > 2»^, «2^.