Nr. 38. Dienstag, ltt. Februar 189t. litt. Jahrgang. Macher -—->^ Zeitung. b««,y _______ ^"" ^i!.,"' l""b!äbn^' n^ ° l» ° ° rIrnbunz : amiMtni, fi, lb. halbjät»!« st, 7 .'.«,. Im « o m p l ° I r: ^-^ "'"' b!« ,u .V"^ ^ "<- 5i»l- ble ^uft.>ll»„« l», H»u« ganMH,!« fi ,, ^ Inse>t»on«nebä»: Mr a"'e» „n ^ g^hssf pf,- ^j,,, ^ ^ . h^,, 8f„„„ Hj!i>d„du,»nzr» per M» » lr. 3>le «Laibacher Zellu»«» erlchrln« lHgllch i»lt «usunhuie d,r Go«n< »nb ssetertagr. Die «ldmlnlftrat»»» desludc! Nch «loxareleplutz », blt «edaction «llhnhosgasse 24, Sprechstunde« der Äedactw» täglich von U» b<« .» Ul>> vn,m!tlag«, UullünNerlt Urlese werdsn »tchl aiigeuoulixei! u»d Ml>nu!cllp" des Li«t^°"^^' Majestät haben dem l«lr^ilurb ^ Comites Ludwig Kürlhy '°Nerm,i^s. Koltha die Kämmererswürde «"«d'gst zu verleihen geruht. Hi^Mr»^ Majestät haben mit vom 21. Jänner d. I. dem l!>>'«sH,^bann Iaftp in Polican in An. ^ü^iM°^. «ls fünfzigjährigen sehr ersprich. «Ü ^ltur d" "' dem «ebiete der Forst« und -Obigst "v «"ltterkreuz des Franz-Iosef-Ordens ^^^^"rlelh^, geloht. Nichtamtlicher Gheil. ^,^,^ ^"lte in Altserbien. Uw>""z satter erzählen von einem Ende H'l, 7" '" Ml t?^"chenen größeren Aufstal.de der ^ ?"s'^l d? V ""^ i°g lich eiligst nach Mitro- ^,^3lra.>. '""^" bückten in Drenica ein. l^/>lich ^"'^«ebäude in Brand - und es ?<« ^'' n Ttcln auf dem andern. Es sollen Mt 5„? "t,t> )>" """"' aus den Bezirken von Ipek. ^^,7'". m^ "!^^l. o?k '"l,. I" Velgrad weiß man natür- ?"ch s^ «easn >, Aschen Behörden in Altserbien b<'" die ff" fiesen Aufstand unternommen haben. ^ '^' der Revolte vorläufig noch un- ^s3^>9t auch ^s Constantinopel keine ,'" ok.^ten '^evolte vor. und es ist daher alle "b l, 5 Viac^.^'e Meldungen, welche ans Altser« > H,° ^'gentbi^ «'! ?."l"^ U"d Albanien betreffen. ^ d3 Nch>^' di/'K dcu abnehmen. Aber so viel ist >n^>^ljch^!'de in der westlichen Türkei der ^ H^ptuna s- ^ ^"'- Wir wollen mit eimr ^>3?g sck»°n «"Decken verbreiten, da Ruhe ^>>^3°" se't 15 5lgen können. Es ist selbstverständlich, dass solche Erscheinungen m>f die benachbaiten Balkanstaalen, welche sich schon lange als lachende Erben für den westlichen Theil des türkischen Reiches ansehen, aufmunternd wirken müssen, und es hat sich in der That seit etwa einem Jahre dort eine offenbare Agitalions.Cuncurrenz zwischen Bul« garen, Serben und Griechen entwickelt. Ein bulgarisches Blatt hat erst in den letzten Tagen mit besonderem Stolz hervorgehoben, dass in Macedonien nicht weniger als 380 Knaben« und 50 Mädchenschulen mit bulga« rischer Unterrichtssprache bestehen, nnd nicht minder bezeichnend ist es, dass das Sobranije während seiner letzten Session in geheimer Siyung eine Million Francs zur Unterstützung der 560 in der ganzen Türkei be. stehenden bulgarischen Volksschulen votiert hat. Dass die im September vorigen Jahres ernannten bulgarische!, Bischöfe in Macedonien mit der ihnen unter-thancn Geistlichkeit ein übriges thun werden., um das bulgarische Nationalbewusstsein in dieser Provinz zu stärken, bedarf wohl keiner besonderen Und da ist es kein Wunder, wenn wieder von serbischer Seite alles mögliche geschieht, um dem stillen Vordringen des bulgarischen Elements zu beiden Seiten des Wardar und des Schar-Gebirges entgegenzutreten. Es lässt sich schwer constatieren, ob die serbische Gegenströmung von Erfolg begleitet ist. Nach den schadenfrohen Bemerkungen verschiedener bulgarischer Blätter zu urtheilen, sollte man das Gegentheil annehmen, denn diese behaupten, dass es den Serben allenthalben an Held und opferwilligen Missionären fehlt; sie verweisen mit Genugthuung darauf, dass die in Salonich errichteten, von der Belgrader Regierung unterstützten Institutionen nur Misserfolge aufzuweisen haben. Von griechischer Seite werden gleichfalls alle erdenklichen Versuche gemacht, um der Bulgarisierung Macedonians entgegenzutrete». Es ist wohl schon wiederholt von einer Cooperation mit der von Serbien aus unterhaltenen Action die Rede gewesen, doch scheint bisher eine solche noch nicht zustande gekommen zu sein. Ohne Zweifel wirken in dieser Richtung die politischen Verhältnisse in Griechenland hindernd und verzögernd ein. da das neue Ministerium nicht ganz ohne parlamen» tarische Sorgen ist. Die Kammer sollte schon am 26. v. M. in Athen zusammentreten, und es verlautet bis heute noch nichts darüber, dass die Session bereits begonnen hätte. Finanzminister Karapanos behauptet, vom Ministerium Trikupis eine schwebende Schuld von 14 «bis» 20 Millionen Francs übernommen zu haben, und bei solcher Confusion oder Unordnung im Staatshaushalte ist an eine Stabilität der Verhältnisse in Athen kaum zu denken. Sotiropulok und Rhalli haben bereits zwei Fractionen für sich gebildet und sind aus der Regie« rungspartei ausgetreten — worüber natürlich Trikupis ganz entzückt ist. Unter solchen Verhältnissen ist es nicht unmöglich, dass Delyannis zur Rettung der Situation gelegentlich ein wenig die Fahne des Chauvinismus schwingen und auf die Brüder Hellenen in Macedonien oder auf Kreta verweisen wird, wodann mit dem ersten Grün des kommenden Frühjahres irgendwo eine revoltierende Action beginnen könnte. Alle diese Eventualitäten haben vorläufig natürlich politisch nicht viel zu bedeuten, besonders wenn man sich von denselben nicht überraschen lässt. Damit dies aber nicht geschehe, muss man die Zustände in Macedonien und Altserbien unausgesetzt offenen Blickes, aber ohne Voreingenommenheit beobachten. Man darf nie« mal« vergessen, das« diese Gebiete die eigentliche offene Wunde deö türkischen Reiches bilden und dass eine dort entstehende aufständische Bewegung die Orientfrage IeMeton. !>'^de spätes Glück. ^"'!!^^U z,b" bist heute wieder sehr blass-, ^<"> si/" der ältesten, der liebsten ihrer vier di„ 'Ych^d. Hlt? ^"W trat, an dem das 3. ' Nl?' Vka^.bu "was. Kind?. ^>H^^ 'Mir fehlt l>> .^ stV Hcht n.l?^ w"ß es eigentlich selbst ^k" "^" auch" ^°"ne. Freiheit!. - «Aber ^ Hause, Kind?, rief tzl^ei "" gieren « " "'^ ""t ^m Vater und ^«u.^ wich"" ^gangen?. auf der langweiligen hw>" ! it^use/ni^^! Dort ist es mir immer. »' He t" zehn I^"' ^. da« Mädel tonnen ^V' n^l' sinnen U '" doch wahrlich die ^>U^ '""hl nick ?""" si".. - «Die 3"n U. liebrwM.' bemerkte die Mutter mit 5hlä>e U" e« d ck"«.?lick. «Aber deine lieblosen '^zu>ieg U suhlen, uicht wahr?. '<^ 2'^". di ii?'"^ sich °b. um eine ^^"z°g °,,es nur . H" Wange herabrollte. ^"an 'f'lcht. th ,r^«?"'' 'agte die Mutter, ^7^Ü ^'" von^lnd. Du sollst wenigstens ^lteUte Hz, Wallern, was- dich drückt. Ich "" Iösu ?«.V"er.. Schon am anderen ^ ' 'Wr Tochter mit. der Papa habe eingewilligt, dass sie auf einige Wochen nach Pola zu ihrem Bruder, der dort Lehrer am Gymnasium war, reisen dürfe. Käthe fiel der Mutter um den Hals und traf mit einem Anflug ihres einstigen Frohsinns die nöthigen Reisevorbereitungen. Dem Bruder in Pola wurde iu aller Kürze gemeldet, dass Schwester Käthe, die Zer-streunng bedürftig, auf einige Wochen zu ihm komme. Franz Föstl erhielt die Nachricht im Kaffeehanse wäh. rend einer Villardpartie. «Kreuzdonnerwetter., rief er, nachdem er den Brief gelesen, «die Käthe kommt! Wo soll ich das Schwester-lein unterbringen? Doch nicht in meiner Junggesellen« stube? Daran scheinen die Alten nicht gedacht zu haben!» sagte er und machte einen schwierigen Ball. «Hat dir Capitän Karsten nicht den Schlüssel seiner Wohnung anvertraut?» fragte Lieutenant Loschnik. indem er bedächtig zu einrm Stoße ausholte. «Ja,, lautete die Antwort. «Dm Schlüssel habe ich. Auch wollte Kartten durchaus haben, dass ich seine Wohnung beziehen solle, aber ...» — «Nun also!» — «Karsten wird bald zurück sein.» wendete Franz ein. «Nicht so bald!» behauptete Loschmk; «es ver gehen gewiss volle vierzehn Tage. ehe die «Fortuna» einläuft. Und wenn er auch unerwartet zurücktäme/dcr ritterliche Karsten wird sicherlich nichts daa/ge» baben. einer schönen Dame zuliebe einige Zeit auf seinem Schiffe zu bleiben. Deine Schwester ist doch schön?» — «Ich weiß nicht, ob sie es noch ist», sagte aufrichtig der Bruder. Käthe war ein auffallend fchönes Mädchen ge« Wesen. Ja, sie war es noch, wenn man sie nicht neben ihren jüngeren Schwestern sah. Diese drei Mädchen, von denen das älteste kaum 19 Jahre zählte, stellten ihre neunundzwanzigjährige Schwester stark in den Schatten, umsomehr, als Käthe aus Furcht, man könnte meinen, sie halte sich noch für jung. sich wie eine alte Frau kleidete, während ihre Schwestern durch die kleidsamsten und modernsten Toiletten ihre Schönheit zu heben suchten. So gut war es Käthen in ihrer Jugend nicht gegangen; Papa Föstl hatte die ersten achtzehn Jahre seiner durchaus glücklichen Ehe in einem entlegenen Winkel des Reiches als Verwaltungsbeamter verbracht, und es wäre ihm bei seinem bescheidenen Einkommen kaum möglich gewesen, die Seinen redlich zu ernähren, wenn Mama Föstl nicht ihr Scherflein zum Haushalte beigetragen hätte, indem sie eine Schule hielt. Katye hatte schon frühzeitig die Pflege ihrer klemen Ge-schwister übernommen; sie war ihnen elgentllch Mutter gewesen, weil Frau Föstl fast ihre ganze Zelt ihrer Schule widmen mufste. ^.^, ^ ^ - Vor zehn Jahren war Herr Föstl durch e,ne Reihe unerwarteter Todesfälle entfernter Verwandten ein wohlhabender Mann geworden. Um seinen Töchtern das Leben von der schönsten Seite zu zeigen, vielleicht auch. um sie unter die Haube zu bringen, war er nach Wien übersiedelt. Käthe aber hatte von dem Glückswechsel in ihrer Familie weder Freude noch Nutzen. Anfangs, da ihre Eltern ziemlich zurückgezogen lebten Laibacher Zeitung Nr. A2. 244 10. Few," l^> üdcr Nacht einer neuell Phase zuführen kann, wenn sich anderseits die politische Constellation in Europa auch nur einigermaßen einer solchen Aenderung günstig erweist. Politische Ueberficht. (Zur Situation.) Der Wahlaufruf der Vereinigten Linken erklärt, die Deutschen wollen di« nationale Entwicklung der nichtdeutscheu Volksstämme nicht verkümmern, können aber gewisse Ansprüche staatsrechtlichen Charakters, welche das ganze einheitliche Gefüge der Staatsverwaltung in Frage stellen, nicht zugeben, wie sie auch auf den Schuh der eigenen Nationalität im Umfange des ganzen Reiches mit allem Nachdrucke bedacht sein müssen; sie wünschen, dass diese Streitfragen nicht immer wieder aufgeworfen, vielmehr zunächst Raum geschaffen werde für gedeihliche Reformen, wofür ihnen die Mitwirkung der anderen Gruppen nur willkommen fein könne. Der Schluss des Manifestes besagt: Die Deutschen werden ihre Unterstützung einer Regierung nicht versagen, welche den österreichischen Staatsgedanken voranstellt, die Verwaltung von nationalen Partei Einflüssen freihält, der berechtigten Stellung der Deutschen Rechnung tragt und mit nttschie-denem und mannhaftem Auftreten thatsächlich eine Führerin des öffentlichen Geistes wäre. (Stand der schwebe nden Sta attzschuld.) Die Staatsschulden Controls-Commission veröffentlicht nachstehenden Ausweis über den Stand der schwebenden Staatsschuld mit Ende Jänner 1891: Es befanden sich im Umlaufe: H. Nach den von der Österreichisch' ungarischen Bank geführten und überprüften Vormerkungen: Partial-Hypothekar-Anweislmgen: auf östel> reichische Währuug lmitend 46 937.400 st. U. An a,lö dlr Mitsperre der beiden Controls-Commissioncn erfolgten Staatsnoten, und zwar zu 1 fl, 79.082,441 fl,, zu 5 fl. 132 190.075 fl,. zu 50 fl. 153.754.200 fl.. zusammen 365,026.716 fl, im ganzen 411.994.116 st. (Dalmatie u.) Auf Grund seiner Statuten hat sich der kroatische Club des dalmatinischen Landtages als Central Wahlcumitt für die Reichsralhswahlen con< stituiert uud beschlossen, au alle Gemeindevorst'her. welche seiner Parteirichtung angehören, die Aufforderung zu erlassen, dass sie Orts-Wahlcom'te's errichten. In Spalato war man dieser Aufforderung bereits zuvorgekommen, indem dort unter dem Vorsitze des Dr. Äulat bereits früher ein solches Comite gebildet wurde. Das Mandat der Spalatiner Landgemeinden wurde wieder wm Dr. Vulat angeboten. (Finanzminister Dr. Steinbach) dürfte sich im Laufe dieser Woche nach Budapest begeben, nm anlässlich seiner Ernennung bei Sr. Majestät Audienz zu nehmen und sich bei dieser E>legenheit auch seineu Nügarischen Collegeu vorzustellen. L,r neue Minister hat bereits mit der Amtieruug begonnen, und jist für denselben vorläufig ein provisorisches Bureau eingerichtet worden. (Zu den Reichsrathswahlen) mache,» wir auf das «Parlamentarische Jahrbuch» vou Dr. Gustav Kühn, Verlag von M^liz Perles in Wien, aufmerksam. Dasselbe liegt in drei Jahrgängen für die Sessionen 1888/89, l889/90. 1890/91 vor; der Preis jedes Bändchens ist 1 fl 60 kr. Diese Sammluuq gibt in allen während der Wahlen auftauchenden Fragen die sicherste Auskunft uud gewährt einen Ueberblick über unsere gchnnmten parlamentarischen Verhältnisse. Auch auf ein witeres Buch aus dem Verlage von Moriz Perles, das soeben die Presse verlassen hat, wollen wir angrsichts der jetzigen politischen Zustände hinweisen. Es ist dies eine Geschichte Oesterreichs von 1848 bitz 1890; eine Skizze mit besonderer Berücksichtigung der Verfassungsentwickluug von Dr. D. Rauter. (Die Ruthenen.) Der vom junqruthenischen Central'Wahlcomitr in Lemberg erlassene Wahlaufruf bekont. es werde die Aufgabe der rnthenischrn Ab geordneten fei», die Entwicklung der rutheuischen Natioi, auf verfassungsmäßigem Boden anzustreben, uud 'war im Einvernehmen mit den Polen, zumal beide Volk« stamme auf der Grundlage der Landesinteresfti! lind der österreichischen Verfassung, unbeschadet ihnr Ae-dürfniss'', neben eixander leben und sich fortentwickeln können. (Böhmen) Aus Prag wird telegraphiert: Der bisherige Abgeordnete Heuera gibt in der «Politik» bekannt, er werde im Koliner Landgemeindenbezirte, den er seil 1879 vertritt, nicht mehr candidiere». Das» selbe Blatt theilt mit, dais die Altczechen Dr. Dostal. Sindler nnd Stejstal kein Rcichsrathsmaodm metn annehmen. (Ungarische Staatsfinanzen.) Wie man aus Budapest meldet, wird die Bilanz des ungarischen Staatshaushaltes für das Jahr 1890 auf Grund der Ergebnisse der Staatscassengebarung demuächst veröffentlicht werden. Von unterrichteter Seite wird an< gekündigt, dass das Resultat geradezu ein glänzendes zu neimeu ist. indem stall des im Präliminare veranschlagten Fehlbetrages von 0'5 Millionen ein Ueber» schuss von unzefähr 16 Millionen Gulden ausgewiesen werden wird. (Die handelspolitischen Verhandlungen.) Ueber den Verlauf der Handelsvertrags-Verhandlungen mit Deutschland, die eifrig so-tgesetzt werden, sickert nun gar nichts aus dem Berathungö« saale durch, da es sich jetzt um die einzelnen Tarifposten handelt, die Punkt für Punkt durchgenommen werden. Es wird jedoch versichert, dass die VerHand lungen auch im Detail einen befriedigenden Verlauf nehmen und dass die mannigfachen, besonders von der agrarifchen Presse in Deutschland gemachten Versuche, sie uugünstig zu beeinflusse», spurlos an ihnen vor« übergegangen sind. Dasselbe gilt auch vou der vielbesprochenen Abstimmung im deutscheu Reichstage in der Zollfrage sowie von den Kämpfen, zu denen der ungarische Ausuahmstarif Anlass gab. Dass man deutscherseits in eine Herabsetzung der Getreidezölle willigt, wird allseitig bestätigt. Die Verhaudluugen werden nach allem, was man hört. noch längere Zeit in Anspruch nehmen. (Dieitalie nische Ministerkrijis) nimmt einen laugsameu Verlauf; doch scheint es sich zu bestätigen, dass dem Marchese di Rudiui die Cabinets-bildung gelingen wird. Nuu wird zum erstenmale eine wenigstens fragmeutarische Ministcrliste gemeldet, welche einige Glaubwürdigkeit für sich hat. Nach diesen Angaben würde Rudiin das Präsidium uud das Porte« feuille des Aeußeru übelnehmen, Luzatti Schatz-minister und Nicotera Minister des Innern werden nnd Saracco nicht in das Cabinet eintreten. Anß der P^ ,, annis' abgelöst, welche, wenn mau die slnb^ ^ hinzurechnet, über 20 Stimmen "ersinn , Nichtsdestoweniger wird, wenigstens in b'' Zeit. eine Gefährdung des Cabinets »icht l scheinlich erachtet. «„>' (Die spanischen Socialisten) ^ di«' Wahlen entmuthigt. Die Confereuz ul"l .^ der socialistischen ÄrbeiterverbindilUg"! ^,> Mittel Spanielis hat angesichts des W^ > jede politische Thätigkeit der Arbeiterclasse '^ für schädlich erklärt uud den wirtschaftlich'".,,,,, das einzige Mittel zur Emancipation der " proclamiert, ^i^ (Der Militäraufstand i" ^ ^ Der Redacteur der «Republica Portugueza'' , wegeu cmes aufrührerischen Artikels ""^/„W' verbüßt hat. wird dennoch wegen TM' s^ Aufruhr noch weiter in Haft behalten. ^A, 5 Militärpersonen werden in die Festung^ bei Lissabon uud Elvas überführt. cz)!^ (Der brasilianische Congrei^ Berathung des Verfassungsentwurfes l"" ^-an dem Wortlaute desselben, der in d" "^ bereits angenommen worden war, noch M' , diernngen vor. Tagesneuigteiten. ^ Se. Majestät der Kaiser haben d^F^ listen, nub Schriftst.llervereine «Ciucordia ,^ü' des am 2. d. M. abgehaltenen Ballfestes vou 300 st, zu spenden geruht. - — (Holub-Ausstellung.) ^^ , Ferdinand von Oesterreich.Este hat kurz .. ^ tritte seiner Reise nach Russlaud de" ^l" ^b Emil Holub in Audienz empfangen. ^'^,e ^ dem Erzherzoge den Dank für die Uebernav' F tectorates seiner Ausstellung ab. Der M ^,^", kündigte sich eingehend um die Details der ^ und sagte zu, „ach seiner Rücklehr alls ^ D^ Forsch r zn besuchen, um die Vorarbeiten i ^^ zu besichtigen. Wie wir erfahlen, hat^^-^ uud wenig Bekanntschaften machten, begann Käthe nn-bemerkt zu verblühen. Als sich der Kreis der Freunde allmählich er weiterte, waren die Schwestern zu gefährlichen Neben» lmhlerinnen herangewachsen, umso gefährlicher, als die drei Schönen noch den ganzen liebenswürdia/u, lebensfrohen Uebermuth der ersten Jugend besaßen und von aller Welt der immer ernsten, fast schwermülhigen Käthe vorgezogen wurden. Indes überkam das alternde Mädchen ein Anflug jugendliche« Frohsinns, als sie Wien im Rücken hatle und südwärts fuhr. Da Franz Föstl gesagt, er wisse nicht, ob seine Schwester noch schön sei, waren die Erwartungen seiner Freuude und Bekannten nicht all^n hoch gestiegen. Darum war die U'btrrajchung drr Herren umso gröhrr, als daö schöne Mädchen anlangte, das durch die naive Freude, die es über diesc erste längere Reise empfaud, wirklich ganz jugendlich anssah. Dieser «sorglose Ausdruck kindlicher Freude wich nicht mehr aus ihren reizenden Zügen. Die frische Seeluft wirkte belebend, verjüngend anf das Mädchen. Anch schmeichelten Käthen die Huldigungen, die ih: voll den Bekannten und Freunden ihres Bruders gezollt wurdeu. Was ihr aber vielleicht am meisten gefiel, am meisten wohlthat, war die Ruhe, die sie iu der Wohuung des Capitäns genoss. Zu Hause hatte sie durch ihre nichts weniger als zarten jüngeren Schwestern viel zu leidi'n. War sie einmal so glücklich zu vergessm. dass He vurauislchMch aus Lelieu2dauri zur mürrischrn Ehr° barmt enier alw> Inugssnn uernrtheilt war. su b^ eilten sich die jungen Damen. Käthe durch nicht misszuverstehende Winke daran zu erinnern, dass Entsagung der Wahlspruch ihrer Zukunft sein müsse. Nun, in Pola aber konnte Käthe sich i„ K.irstens Wohnstube ungestört jenen Glücksträumen hingeben, die für den Menschen gerade vor dem Abschied der Jugendzeit von überwältigender Zanberkraft sind. für Mädchen, wenn sie in Käthens Alter stehen, für Männer knapp vor den fatalen Fünfzigern, Auch war Kmstens Wohnung zmn Träumen wie geschaffen. Schlaf, nnd Wohnstube hatten keinen bestimmten Stil. Ebenkolzmöbeln aus Indien standen darin neben bequemen Lehnstühlen modernster Arbeit. Eichenholz neben Bambusrohr; abendländische Teppiche und orientalische Draperien machten einen reizvollen Eindruck und verriethen die kunstsinnige Individulität des Eigenthümers. Von ihm träumte Käthe vielleicht am häufigsten, sie wusste uicht, wie er aussah; mau sagte ihr, dass er eher hässlich als hübsch sei. dass er schon fünf. undvierzig Jahre zähle, und doch beschäftigen sich ihre Gedanken oft mit dem Abwesenden. Erst war »s die eigenartige Ausstattung s^ner Wohnnng. die ihn ihr interessant erscheinen ließ. dann hatten einige Verse, die vou Karsten hcrrührteu, sie ganz gefangen genommen. «Lieder eines Sermannes, waren die Gedichte belitelt, welche Käthe in der Mappe auf dem Schreib' tische gefunden hatte. Sie war znerst fest entschlossen gewesen, die Verse nicht zu lesen, begieug aber doch _______________________ ' c?M noch an demselben Tage, da sie den ^W>. die Indiscretion, die ihr so verwerflich ^z!' Immer wieder las sie die G^lcht^,hF selben im Gedächtms behielt. Tttfe ^ sprach sich in ihnen aus, eine SehnM^,he ^, der Einsame, Ungeliebte kennt, wie i^.^Zt^ verstand. Bald dankte er Gott, dass "'' jh" sein dürfe, weil er allein stehe und '«em ^"^ bald klagte er, dass der Einsame, dew „^ drohe, ein bitteres Wch empfinde u"v ' ^,. süßen Gefühl sehne, nicht unbewelM s „ "" Verse aber, welche Käthe vor allen a"" ^ dem Slnne wollten, waren folgende: ^ l>^' «Lebt dl'im trin Weib, das mich noä, '" fiM^ Nicht mehr ^,,,e Ein Weid, das recht von Herzen l"»^ „„. ^, Und mir den Goldschah seiner Neigung » ^,^? Als sie eines Taget wieder '" «^,b"A! liebern, blatlerte, flogen ihr ein P^r >" f <»'./ Kopf. die sie rasch,'fast m'bewH ^ kritzelte und zu den übrigen Geolch"" ^ poetischer Erguss lautete: ^e" Lebt denn kein Mann, mich liebend H >,^ „F"' Schönheit »>id I>lssc»d, Reichthum "'^ ^sjl" Doch stolz und edel, wahr lind fest '" ^,i „ Vccgisst er, dass die Rosen "M'er " ,„jch ^ Verblüht — wie gerne wolli' ich '^e» > ,i! Als trcnes W(ib zn eigen fllr das ^" ^ i,' Am anderen Tage unternahm yF'" größeren Gesellschaft von Herren "' M ->^^ung Nr. 32. 245 w. Februar 189l. ^'dmet^ Reis.. ,^ H"l"b für das dem Monarchy ge-^chulnlum, '^°" ber Capstabt in das Land der chen lassen, " Allerhöchste Anerkennung ausspre. ^e ilinatt°.^^^ ^'" Rasieren.) In Berlin '"" Klantbpi^ ^ ^'"" ^"enen Fall von Uebertragung ^ ^sterrei^ s ^ Messer eines Raseurs berichtet. lellschaft einen ^^^^ ^"' dortigen dermatologischen Ge- ?" seiche,, m'^"^" ^l""" ^^ der ein Exanthem ^er Lui!« t,,?""" ""b andere Erscheinungen secun- »5 s°nzen Mrw' ^?^ ^"' sorgfältigsten Untersuchung ^seinein.E^ ?" konnte keine andere Ursache dieser ^ eimae Nl Ü""^ gefunden werden, als dass der Pa. gieren ein. ,? > " ^"^" '" der linken Wange beim ^b'nterlllss " Schnittwunde erhalten hatte, welche !^e,lt wa! '^ ""^ eingezogenen narbigen Verdickung ^°" 'w ^,i i^^'"" ^I^ Dr. I. M. Löbl, hielt ^itshss" ^ '" ber Section für öffentliche G - '^r die m^ ^ Doctoren.Collcgiums einen Vortrag der Verpflichtung der Friseure ^ verziehe,,. "^"^ien einer wirksamen Desinfection ^'"e T°^^"2e in Chile.) Aus Lima einge-"'" zufol? ?"' enthalten Berichte aus Valparaiso. M« ftch"' °'e "icht verhafteten Mitglieder des Con-!> Jänner !?" ^lten. Valparaiso wird seit dem . "pser der 3 "' Aufständischen blokiert, welche drei ^ Eurov, V^'^n Schiffsgesellschaft und einen neuen ?""h>nen u^"?"ben Kreuzer, «Almirante Lynch., f'ldllsch ^ ftch auch des «Abtao» bemächtigten. »!> ^Üclcn ^!?'°" ^""ss.t. hä,te„ die Aufständischen ? v°" G ^ ^""' Valparaiso zerstört, um die Z»-> Ic>0o ,' ""b Kohlen abzuschneiden. Die in «^lneV« che" diplomatischen Vertreter, mit .? Mei^ k"«lische>,, Mr. I, G. Kennedy, hätten 3«!'°liren '/k" Aufständischen das Recht, die Küste »i^Nann /"""' Die Regierung, welche über k 2! dies?l5 '^ "chne bestimmt auf den endlichen ?^'die i^ w°^ ""^ ^"leihe bei den Banken 5.^" Vald. . ""l "'cht eingiengen. Die Gefäng-! wird tä?'^ ^nd überfüllt. Ein Angriff auf die kl ^°" der ^ ' "kartet. Iquique wird fort blolnt. ^ belauf^ V"U"g zur Verfügung stehenden T'lip-^°!>e ^ Mh auf 1000 Mann. Dennoch ist die ^ ^inlich «m "^" Mangels an Lebensmitteln """g don ?" ^" versichert, feien zur Wieder-^ (Dijs< ^""" Truppen dahin abgegangen. 3>i^ slcres von der Riviera.) Wie bibli ^o ^" '"^ben. wurde in einer Grotte unweit 3l,'"^z ^ ausgeraubte Leiche eines Assistent« !>«e. Dr 9 Gloria-Universität von Manchester, aufgefunden. Einem ähn- ^ ^th y "ll.""g ei„ californischer Millionär mit ^!>!.^"' in - ^ "' "urde von solchen «eleganlen ^di^' alles m,'^°"' «"ockt, dann nahezu stran-">»»!z 'ese ber« f, ^ ""d aller Papiere sowie seiner ^ ^ zule^ ^'.'"^ augenblicklich Hilfe und ^ "en V b"""l abfinden, mit nahezu 400 «« ^esilhr, ^"""s «ach ^n Vereinigttu Staaten ^''dk/ ^ gela. '' ^ bangte zerlumpt und krank ' °ls Wjn!^ . 'hm erst auf amerikanischem Boden ^« ^7 lDle K.°r handelt zu werden, ^ille >°rl w^. '' ^ u " gen des Varon Hirsch.) ?"'tts<> Ädn,i,'s< ".^"phisch »kmeldet: Baron Hirsch '"'8t Ä"ng ke ,"'°" der Hirsch'schen Stiftung zur "<> ludlschen Einwanderung in Amerika ^>>^^'s er derselben 12 Millionen Francs zur Verfügung stelle und die Administration ermächtige, falls die Zinfen dieser Summe nicht ausreichen sollten, um alle Zwecke der Stiftung zu erfüllen, einen Theil des Capitals mitzuverwenden; er werde in diesem Falle das letztere wieder ergänzen. — (Strafanzeige.) Großes Aufsehen erregt eine Strafanzeige, welche vom serbischen Patriarchen, dem Karlovicer E> zbifchof Vrankovi gestern telegraphisch gemeldet: Der 28jährige Graf Einerich Teleki. Sohn des Magnatenhausmitgliedes Mas Karl Teleki, meldete sich, vo„ seiner Amerilareise zurückkehrend, in Klausenburg, um sein Freiwilligenjahr abzudienen, wurde jedoch als Militärflüchtling in Haft genommen. — (Schwalbe npost,) Bekanntlich hat man seil einiger Zeit in Frankreich den Versuch gemacht, statt der Tauben einen Zugvogel, die Schwalbe, zum Poftdienst abzurichten. Die Versuche sind in den dafür bestimmten Militär-Stationen vollkommen gelungen. Die Art der Abrichtung ist noch Geheimnis. — (Sftitalsbrand.) Aus Moskau wird gemeldet: Das Katharinen-Hospital für Kinder ist vollständig niedergebrannt. Neun Kinder sind in den Flammen umgekommen, viele haben schwere Körperverletzungen davon» getragen. — (Bei der Abreise des Onkels.) Onlel: Nun, adieu, lieber Neffe, wenn du etwas Gelb brauchen solltest, dann schreibe mir!» — Neffe: «Da, lieber Onkel, ist der Brief!» Ein Weib ohne Herz. Die Soldaten reite» zur Stadt hinans, um nicht wiederzukehren. Vom Fenster aus blickte ihnen die schönste Bürgerin, «das Weib ohne Herz», nach. So hatte man sie bcnannt — und sie hat in der That kein Herz; denn sie würde jenen bleichen Reiter, der sich so schmachtend nach ihr umsieht, freundlicher anblicken, wenn sie ein Herz hätte! Sie betrachtet, wie sich der aufgewirbelte Staub in der Luft verzieht, und sinnt . . . Sie ist mit einem greisen Manne verheiratet. «Aus Liebe? Ja! W'ie sollte sie ihn nicht lieben, da er doch, nach dem Tode des Vaters, ihre ganze Familie aus Noth und Elend befreit hatte! ... Er war ein Freund des Vaters gewefen. Er hatte sich um ihre Hand beworben, und sie bewilligte sie ihm. Liebte sie doch sonst niemanden als ihn I Viele machten ihr — vor und nach — den Hof, ohne dass sie sie auch nur beachtet hatte, Bis vor kurzem waren ihr alle gleich. Bis vor kurzem? Ja, bis vor kurzem! Doch täuscht sie sich selbst, dass es auch heute noch so ist. Nein! nein! .... Jener Officier, mit dem sie unlängst getanzt, geht ihr nicht aus dem Sinn. Sein Bild schwebt ihr immer vor den Augen, obschon sie an ihn nicht einmal denkt. Wenn sie ihm begegnet, streift sie ihn kaum mit dem Blicke, und dennoch bemerkt sie, wenn er seufzt. Wenn er an ihrem Hause vorüberkommt, blickt er immer so sehnsüchtig zu ihren Fenstern empor — sie hatte ihn hinter dem Vorhänge gesehen! Sein Nrieslein hatte sie mit keinem Worte beantwortet, und es war doch so rührend geschrieben! .... Sie weiß es noch auswendig. Den Blumenstrauß, den er ihr zum Namenstage geschickt, hatte sie ihn» sofort zurückgeschickt..... Allein eine Knospe hatte sie doch daraus gezupft und bewahrt sie auf. Heute, beim Abmarfche, hatte sie ihn nicht einmal angeblickt — und er war doch fo bleich! Er ist fort. Sie versinkt in Gedanken. ... Es durchrieselt sie die Ahnung, dass sie bislang die Liebe nicht gekannt. . . . Die Reiter verschwinden in der Staubwolke, und das Dröhnen der Hufe hört man noch aus der Ferne — und ihr ist es zumuthe, als ob sie über ihr zuckendes Herz sehten. . . . Ein Weib ohne Herz! Sie hörte nicht einmal, wie sich ihr der Gemahl näherte, ein alter Herr mit silber» weißem Haar. «Liebes Kind, du wirst dich verkühlen.» Sie fuhr aus ihren Träumen auf und umarmte den Greis. ... In ihrem Auge bebte eine Thräne. . . . Der Greis ist selig, dass sein Alter ein solcher Engel beschützt. Allein wer ist dessen Schuhengel? . . . . I. M. Vocal- und Provinzial-Nachrichten. — (Diner beim Herrn üandesprä'si-denten.) Gestern nachmittags fand beim Herrn Landes' Präsidenten Baron Winller ein Diner zu dreißig Gedecken statt, zu welchem die Spitzen der Military der Civil« und der autonomen Behörden sowie zahlreiche geistliche Würdenträger erschienen waien. — (Die Zehner - Banlnot? n.) In der letzten Plenarberathung erhielt der Gencralrath der Oester-reichisch-ungarischen Bank sehr interessante Mittheilungen über die günstigen Ersahrungen, welche mit den nunmehr seit zehn Jahren in Circulatiou hsfindlichen Zehn-Gulden« Noten gemacht wurden. Es sind nämlich in diesem langen Zeitraume im ganzen bloß 669 Falsificate vorgekommen, während bei den früheren Zehn-Gulde,"Banknote„, d»e bekanntlich einen grünen Untergrund hatten, ,n zehn Jahren nicht weniger als rund 13.000 Fälschungen con^ ftatiert wurden, und zwar war mehr als d.e Halft dieser Fälschungen auf photographischem Wege hergestellt u»d deshalb nicht leicht zu erkenne». Von den 6b^1 M-schungeu, die bisher bei den gegenwärtigen Zehn.Gulden« Banknoten vorkamen, war auch nicht eine einzige mittels Photographie hergestellt. — (Aus Neumarltl) wird un» geschrieben: Am ?. d. M. fand im Pollacks Gasthause die vom Ausschusse des deutschen Kindergartens veranstaltete Abend-Unterhaltung statt, zu welcher sich die Vertreter der vor« nehmsien Kleise Neumarllls und der Umgebung ein« kll'chl^"'« ersH^lt °>n «bond wieder ein und war V ^rHb° "'' als Bruder Franz. den Berufs->H'3°Nuna. "'-/^ die Mittheilung machte, "" U? s'i. Nm ?" Co.p'!^^erla«„,,"^nul!l, zur aubfchlichlichen Be< !^?.verst h,""b lei in einem Gasthofe ab-'^"ch .^'kben/w.i!^ "ber von selbst, dass Käthe "icht allzulang, in Au- 5^'°u? ^Ca?i!^'" Kopfe und beeilte sich zu ü? ^len !"' paar «. '" seiner Wohnung gewesen, ^.z' ^ren ' Mnl.i^ ,„„ ^ ^^, Schriften ^k^^^chlif^.^urfe.. lautet, die Autwort des ^"e 3sl"^ d e' '^' Käthe nachdenklich bei sich. 3^ch. ^'anglich. ^kemanMieder'. vielleicht gar Sobald Franz seine ' ^t n, u. "de ^' "te diese ,.m Schreibtisch. 3b Tie s"b pv'lisck ' Ostens Lieder gelegen, war 3> fl e7' bie Z" Ergus« war verschwuren! U'ht n ^' in ^"duug. als müsse sie vordem 7, < ^' DaV"^'^ ihr herausforderndes ^ durchzitterte sie eiu Ge- ?"gt h "'t d , ' ben Mann nun endlich kennen >.^'rn. d? .^.ih" Gedanken so viel be- ^>H d^^'llfürl.ch ihrem Herzen nahe "^' r,i? lasste d°., ""« war die mächtigere von ^"" t> ^ und ^" unüvii»derlichen Entfchluss. so- ''^lbr., A. ".et, hatte sie doch Karsten ^ ^eund^' ""^"b eines Kränzch-ns. l??!K ^ Kasino vereint»', kenne.l gelernt. Seltsam war der Blick, mit dem die beiden sich bei der Vorstellung maßen, ein Blick, in welchem bange Nlllqier in flöhe Zuversicht, scharfe Prüfling in unerkennbares Wohlgefallen übergicuH. Während des ganzen Abends wich Karsten nicht uui! Kättn'iis Seite; si,> plauderten, verstände» sich mit halben Worten und stimmten in allem überein. Beiden war. als hätten sie endlich gefunden, was sie so lange gesucht, so schmerzlich entbehrt. Diese Ueberzeugung wuchs von Tag zu Tag. und da sie auch kein Hehl daraus machten, tonnte es nicht fehlen, dass mau sich im Frelmdcskreise über die Liebenden, die man «1^68 Iri-»6^iit>lldl68. getauft, weil sie uei allen Ausflügen und Festen stets beisammen waren, nicht wenig lustig machte. Wieder standen sie an einem schöllen Abend Seite an Seite am Meeresstrandr; die übrige Gesellschaft hatte sich entfernt. Nur Käthe war zlirückgeblirbm, um vom M«re Abschied zu nehmc», oa sie min wirklich zu reifen gedachte. Leise gesellte sich Karsten zu ihr. und weil er sah. dass Kälhens Augen feucht waien. f'agte er weich: .Warum weinen Sie, Käthe?» — «Weil ich fchon morgen von hier fort mufs...» ^ «Können Sie fort?» fragte er und sah ihr mit herzlicher Iumgtelt fest in die Augen. «Lebt denn kein Weib. das nnch „och möchie lieben?. Erröthend flüsterte sie: «Lebt denn lein Maun, mich liebend zu umfangen?. Schon lm dem ersten Worte, das sie gesprochen, breitete er die Arme weit aus, und sie warf sich weinend an seine Brust. E. del Negro. Laibacher Zeitung Nr. 32. 246 10. Februar 1^ gesunden haben; auch aus Laibach sind mehrere Gasts erschienen. Mit großem Interesse sah man dem ersten Austreten der vor kurzem gegründeten Annathaler berg« männischen Sängerrunde entgegen, und es kann gesagt werden, dass deren Leistungen, Dank der Tüchtigkeit und Unermüdlichkeit des wackeren Chormeisters Herrn B. Sll-noschlar, welcher es verstanden hatte, in wenigen Wochen aus Vergmannslreisen eine Schar von Sängern heranzubilden, ganz zufriedenstellend waren. Besondern Anklang fand der von Sanoschkar selbst vettonte Ehor «Gruß an die Heimat»; nicht minder beifällig wurden dessen Vortrage auf der «Concertina» sowie sein Bass> Solo, «Der schlesische Zecher und der Teufel», aufgenom» men; die Clavierbegleitung besorgte mit gewohnter Trefflichkeit Herr Konrad Mally. Große Heiterkeit entfef« selte das «Polnische Iudenquartett», vorgetragen von vier Neumarktler Herren. Nach Beendigung der Gesangs- und Musikvorträgen begann der Tanz, dem man mit besonderem Eifer bis zum Morgengrauen huldigte. Wir beglückwünschen den Ausschuss des deutschen Kindergartens zu der wohlgelungenen Unterhaltung, die einen Reinertrag von ungefähr hundert Gulden abwarf, fowie wir auch der jungen Sängerrunde, welche unter der tüchtigen Leitung ihres Chormeisters ein wichtiger Factor im geselligen Leben Neumarktls zu werden verspricht, ein herzliches «Glück auf!» zurufen. v. ä. N. — (Angelo von Picchioni,) dessen m Lai-bach erfolgten Tod wir bereits gemeldet haben, wurde am 15. November 1817 zu Vorgo St. Syro in Piemont geboren, abfolvierte das Gymnasium in Basel, trat dann in die Genie-Akademie in Wien ein und diente seit 21. August 1838, zumeist mit besonderen Missionen betraut, im Geniestabe, bis er 1857 mit Neibehalt des Officiers'Charalters als Major den Militärdienst quit« tierte, um die Verwaltung seiner Güter in Mähren anzutreten. Er erwarb sich um die Landwirtschaft in Mähren große Verdienste und hat sich als Mitglied der Grund-steuerregulierungs-Commifsion in hervorragender Weise bethätigt. Von 1871 bis 1883 gehörte er als Abgeordneter des Großgrundbesitzes dem mährischen Landtage an, wo er immer mit der deutschen Partei stimmte und insbesondere aus volkswirtschaftlichem und landwirtschaftlichem Gebiete thätig war. — (Deutsches Theater.) Die lustige Posse «Die Gigerln von Wien» ist uns noch von der Direction «Freund» her in gutem Angedenken, da sie zu den besten Vorstellungen derselben zählte. Die gestrige Aufführung blieb weit hinter dem Vorbilde zurück und ver< lief ziemlich matt. Daran des Heimgekehlten scheint den Leuten die Augen geöffnet zu haben, denn sie ließen den Plan, in Brasilien Glück zu suchen, fallen. — (Der Bau der Localbahn Cilli« Wöllan) soll sofort in Angriff genommen werden und bis zum 21, November d. I. beendet sein. Die prvjec-tierte Strecke ist 38'6 Kilometer lang; die Baukosten sind mit 2 58 Millionen präliminiert. — (Ernennung.) Wie mau uns aus Sarajevo mittheilt, ist der gewesene Forstinspectionsadjunct in Liltai, Herr Michael Buberl, zum dl-finitivcn Forstmeister bei der k. k. Landesregierung in Sarajevo ernannt worden, — (Der Marburger slovenische Verein) beschloss, in den Marburger Landgemeinden den B^zirls-Schulinsftector Robic, in den übrigen Landgemeinden die bisherigen Abgeordneten, im Cillier Stäolebeziike aber den dortigen Advocate» Dr. Sernec gegen Dr. Foregger zu candioieren. — (Peta rdenwerser Coretti.) Der wegm Petardenwerfens zu dreieinhalb Jahren schwere» verschärften Kerkers verurtheilte Karl Coretti, ist gestern früh unter Escotte von Sicherhnts Wachleuten von Trieft in die Strafanstalt Grabiska eingeliefert worden. — (Post spa rcassen.) Aus den, Geschäftsaus-weise für den Monat Jänner 1891 ist zu ersehen, dass sich die Einlagen in Krain im Sparverkehre auf 19.393 Gulden, im Checkverkehre auf 628.989 fl., im Totale auf 648.383 fl, beziffern. Die Rückzahlungen beziffern sich im Sparverkehre auf 11.716 st., im Chrckuelkehre auf 245.885 fl., im Totale auf 257.601 fl. — (Am Karst) herrschte vorgestern abermals heftiger Schneeslurm. Der Triester Schnellzug ist mit 15, der Postzug mit 30 Minuten Verspätung hier eingelangt. Neueste Post. Original-Telegramme der „Laibacher Zeitung". Abbazia, 9, Februar. Frau Erzherzogin Stefanie ist in Begleitung des Obelsthofmeisws Grafe Belle-garde und der Hufdame Gräfin Palffy hier eingetroffen und in der Villa Augiolma abgestiegen, wo dieselbe von Genrral-Director Schüler, Statthaltereirath Iettmar, Curvorstrher Oberst Wachter, Professor Glax uud Director Schulz ehrfurchtsvoll begrüßt worden ist. Trieft, 9. Februar. Fürst 'Nikolaus von Monte« negro traf gestern vormittags mit der Bahn ans Venedig hier ein und stieg im «Hotel de la Ville» ali. Der Fürst empfieng mittags den Besuch des Statt» Halters Ritter vou Rinaldini und gab nachmittags bei demselben seine Karte ab. ^cmbcrg, 9. Februar. Das Landesccntralwcchl-Comite nahm den Vorschlag des jm,gruthenischen Wcchl-Comite's betreffs gemeinsamer Wahlaction an uud beschloss, diesbezügliche Verhandlungen einzuleiten. Budapest. 9, Februar. Die Kaiserin ist hier Anbetroffen l»nd ans dem Bahnhöfe vom Kaiser in übeiaus herzlicher Weise begrüßt worden. Das Kaiserpaar wmo^ auf der Fahrt in die Hofburg mit begeisterten Eljen-Rufen des Publicums begrüßt. Nom, 9. Februar. Der König genehmigte die durch Rudini vorgelegte bekannte Milnslerliste. Nach Beeidigung des Cabimtes wird die erfolgte Bildung den Vertretern der Mächte in Rom und den Vertretern Italiens im Auslande nolificiert. Vlllari übernahm d.ii Unterricht. Nom, 9. Februar, abends. Das neue Ministerium legte den Eid in die Hände des Königs ab; dasselbe wird sich Samstag dem Parlamente vorstellen. Paris, 9. Februar. Die Regierung stellte dem Carevic während seiner Anwesenheit im äußersten Osten das Kanonenboot «Viftere» zum Befahren der Flüsse zur Verfügung. Petersburg, 9. Februar. Erzherzog Franz Ferdi' nand nahm gestern am Familiendiner bei Großfürst Vladimir theil, welchem auch das Kaiserpaar beiwohnte, und besuchte abends mit dem Kaiserpaar das Theater. > Petersburg, 9. Februar, abends. Erzherzog Franz Ferdinand frühstückte heute im Officierscasiiw des Leib garderegiimuts zu Pferde, wobei der Negimentscom-mandant Großfürst Paul Alexandrovi? auf das Wohl !des Gastes trank, welcher mit einem Toast auf den ! Zaren und das Regiment erwiderte. Nachmittag« besuchte der Erzherzog das KaiserPaul-Leibgarderegiment; in der Schule der Soldatenkinder empsieng den Erzherzog eine von solchen gebildete Musikkapelle mit der österreichischen Hymne; schließlich wurde das Regiment alarmiert und stand nach 4 Minuten auf dem Exer-cierplatze. Unter den Klängen der öswrelch,schen Hymne verließ der Erzherzog das Regiment. Kairo, 9. Fewiar. Die rgyptische Regierung beschloss Maßregeln zur Vertr^bung der Derwische aus Tokar. Newyort, 9. Februar. Nachrichten, die über Lima aus Valparaiso hier eingetroffen sind, melden: Die Häfen von Taltal uud Chanaral sind die einzigen, die um, den Revolutionären eingenommen wurden sind. Die Regierunqstrxppen haben Cocmimbo und ^^ wieder eingenommen. Die Blocade von 2W" besteht noch fort. ^< Ansselollllueue Fremde. Am 6. Februar. <.^ Hotel stadt Wieu. Km'pstein, Kausm, Budapest, - "^ , Handl, Lemberger, Schiman, Trebitsch und Duldü", ^ leute, Wien, - Schafranek. Kausm., Iagerndorf. ^ <^ von Ptak. Lloyd.Director. Trieft. — Megai, Neis»'»d"> ^ — Kadmanhnber, Villach, — Vogel, Kaufin,. G",z. ^ Buchhalter, Marburg ^>! Hotel Elefant. Vingel,' Epstein uud Kulka, Kmiflcutt! "^i Zuckerbäcker: Hospodar und Kral, Wien. — Hm'"'!, ^l«' Walter. — Savski, Marburg, — Grünwald »"d ^« -^ Ingenieur, Agram. — Kempf Werkmeister, 2he'""^ Ritter vou Picchioni, Datschitsch. — Harr, Ksin„ ^" Eppstein, Kfm., Trieft. — von Hardener. Sagrado. Gasthof Kaiser von Oesterreich. Koblar. Privatier, E'"^ Hotel Vaicrischcr Huf. Danko, Beamtens'Tochter, M"" Zllmer. Besitzer. Güriach, ^ »»' Hoicl Siidliahlchof. Kolbenheyer, Kaufm,. Biala. — ^"^hB Kordes, Üaserdach, — Gell, NeuhauS. — Schdnthal". « besitzcr, Weyer. Am 7. Februar. , »,' Hotel C-lefant. Zeckely, Polizeicömmissär, Kopcar, P""",',/ ss Tischler, Director. Trieft. -^ Zal und Kaiser. Kaus>"^^ chiiM,-, Malinel, Deutsch und Hai'donisii, W'", ^ bauer. Verwalter, Oberburg. - Majdic. M>'>">s^^ Preißler, Rnduletz. - Lencrl, l. t, Notar. VischoM ^ boda s. Frau. Klageusurt. — Razlaa.. P,'»s. V"' webel, Rann. — Blas. Kfm. — Prnza, Marblirg^,^ Verstorbene. ^ z z Den 9. Februar. Johann Andolsek, TheoW ! Kuhlhal 11, Abdonunal-Typhus. Meteorologische BcobachNlNlscll in -^M> " ^^,»^ ! ^____________^, 7U,Mq 746 6 -4-6'O'^wäch 'bewöM ,^ ij.-'.N 745-6 -16 O. mäßig be-uöll ! ^ «.Ab. 746 2 -3'8>O. schwach l'eilM ^F Trübe, etwas windig, die Alpen llar. — Das ^ ^ ^ der Temperatur —3 3, um —0 7 unter demstoun^^ z Nerantwurtlicher Redaitcur.- I. Naqlic^^^k Der heutigen Nummer der «Laibacher H"^?,«^l^' Prospect über den demnächst elscheiuclide» Band ^'.^.^ Dalmatien» des großen Weites „Hie »fterreich«'^ ^s vische Monarchie iu Wort nuo Vild" be,, ""l ^ wir hienut besonders aufmerlsam machen. __^^ Tief gebeugt von unsäg lichen, SÄ!"lN>,> wir allen Verwandten, Freunden und -vr ^ die erschiltlernde Nachricht, das^ unser "MMH ^c Gatte, Vater, Bruder. Schwager und ^'" ' hochwohlgeborene Herr ^, k. t. Postmeister und Outsbesch" ^ > nach langem, schmerzvollem Leiden »"d E"'p'^h "' » heiligen Sterbesncramente hente 5 u^.,^» !^ seiucin 35. Lebensjahre selig im Hfrrn en!!^ ,^ Die Leiche des theuren Verbl'ckM „<^ Dirnstag den 10. d, M. um hal^ 4 "v^ ^y< mittags auf dem hiesigen Friedhofe zur ""'" bestattet. ^ehlt"" Die heil. Seelenmessen werden '" Kirchen gelesen werden. .„klich"' Der Unucrgessliche wird dein fre""°Hft^ denken aller Verwandten und Flcui'de em^^ Rudolfswer t a,n 8. Febrnar ^,^, «ntonie Ieloviel Vdle v. Fichtena«, ^^ ^ - Maria, Anna. Dttilie, P'"' ,, Oc"^ Otto Ieloviel Ritter v. Fichte»"«^"'''' - Tanta Germ geb. Edle "' "Sch'"H< > Schwester. - Karl Germ. Outsl^lher,^ ^^^ > - Tanta und «dele Germ. Nlchten- ^ Germ. Neffe ^^^^^^ Danksagung. ,^^>j Anlässlich des Hinscheidend lins"^ ^chio'^^ > l liebten Vale,s, resp. Galten, Gl0l^ »" > > '.',itcrs, des hochwohlgeborenen H"^n ' > t, u. f. Major a- D- ^ ^ > fühlen wir uns verpflichtet, s""f^ di^ ,^!,'l I gedrückte Innige Theilnahme ">s l" f^l'l ',^^ > Begleitung beim Leichenbegäng'nsjc oc ^^, »n, » Qsficierscorps und den übrigen Le>onc u » tiefgefühltesten Dank ausznspreche"- <,,>l>c^ I 247 Course an der Wiener Börse vom 9. Februar 189l. N^ dem officell«, Coursblatte. "/'.0,s. «. — "' ^ - l44 75 145 25 ^^3'w.erfrei. .«,.„,^„ ,. d w «l>'!,I,.«°sssm,^^ '"'^'101-15 Geld llUare Grundtntt.'ybltgalionen (für 100 st, CM,). 5"/„ galizische...... 1U425 IN475 ü"/„ mührische...... -'— - — ü°/u Krain und Küstenland . . —'— — — 5°/„ nieberösterreichlsche . . . 108 — 110 — 5>°/„ steirische...... — — — — ü«/u lroatische und slavonische . 104 «5 i»4 50 l>«/„ siebenbürgische . , . , —-- — — 5"/„ Teineser Aanat , , , , —'— ---— 5",^ ungarische...... 91 50 9^s» Ändere «ssenil. ßnlehen. Vunau Reg. Uose 5>"/„ 100 sl, , 121 - 122 - dlu, Anleihe 187» , , 106 — l«? — Anlehen der Stadt Gürz , 111 — —' — «nlehen d, Lladtgeüieilide Wien 105-- 1U5'7ü Präm, An!, d, Sladtgein, Wien !47 L5 14775 Äbrienbaü-Anlehl'n verlos, 5"/.. »» .- »N — Pfalldblieft (für IW fl), Vobencr, allgOsl, 4"/„G , . 118'- 113 7ü dto, bto, 4>/,"/„ . , . 1W 80 101 30"/„ lUlVüo - — Oest, üng, Vanl VM, 4>/,»/, , 101 —10100 detto » 4"/., , .! 99 70 K»0lü delto 5<»jäl,r, » 4«/„ , . 99 7U I!»0 !5> Pnoritätü'Vbligattonen > (für 10U st), Ferdinands Nurdbah,, (im, l«8« 100 — IW«« Halizische ttarl Lndwig ° Äah» Em, 1st«! 300 fl, S, 4'/,"/» 98 ?u 90 u<» Geld Ware Oesterr, Nordlvestbahn . , , 10« ü« 1U7 — Staalsbah»....... 131 — 1»li — Sübbahn ä 3"/<>..... lüliLo 15»-— il 5>°/..... 118 — I!8'«»> Ung-galiz, Nahn..... i<»2!>0 1U3 - Divelfe Lose (per Glück), Crebittuse l 183^0 Clarl, Lose <» sl...... du — ü? — 4"/' Do,>a» Dauipssch, U>» sl, , I2k>'— I«?.- Laibache, Präin, Anleh, 8« fl, ill'l.li 22'2ü Ofener Luse 4» fl..... ü?'7!» l^^l, Palff» Luse 40 fl...... 55 75 5U^5, Nöthe» «renz, üsl, Oef, v, u> sl, i»üu IN'— «ndulph Lose 10 fl..... 2" 50 21l>N Salm Loie ^,0 si...... 59 50 eu-5» 3t, Oe»»>« Luse 40 fl, , , , «1 50 — — Walbstein Lose l!« fl, . , , 37'!»<» »8 — Winbisch Ärätz Uose 20 si, , , 4775 49 7ü Gew, 2ch, d, «"/„Prüm, Ichnlb' verschr, der Bodencredikinstalt 37 — 29'— Kllnk'Hclien (per Stück). Unglo üs>, Vanl 2>w fl. 5>'90 il'.N 4N Vanluerein, Meiier, KW sl. , 11740 11? «0 «dcr,'Aüsl, iist,, «00 sl, S,4»"/„ !!j4:4'5>0 344^' Lldl, Äüsl, f. Hand, n, G, U!0 sl, !3W'25 30875. Erebitbanl. AUl,, »üg,, U0« si. , 345,-75» »4 >i, Lassen«,, Wiener 2UUfl, '2!2'5>>< 2l3 50 Veld Ware Hypolhelenb, l>st. 20Nfl, 25<»/u0 st, , . 987— »91 -UüioulillNl 20!» st.....243'!>0 244 — «erlehrsbant, «llg., I4a . . 159 - ---. Htlien uun TranLporl' zlnlernel,,»ungen. (per Stück). Albrecht Bahn 200 st. Silber . 8575 8>> -Alsülb ^iuman. Aahn 2<><> fl, S. 2»l'50 202'50 Äühin. Nordbahn 1Ü» st, , , 20i'— 204 — ' Westbahn 2»<> st. ... »36- 338-Äuschtiehraoer Eis. 5>!>U fl. CM, 1233 123? dlo, (lit, U) 20» fl. . 483-50 485'5o Donan DampNchisfsahr! - Oes,, Oesterr, 5>N0 st, (!M. . . . 28l'- 285 — Dran Eis. (Ä. Db,Z.)200fl. T, 199 -- 200 -Dli^Aobenb, Eij'A, W» st, I, --— — -Ferdinands-!l!)lol>. i«»>l> st, CM, 2780 2785 Gal, Carl Ludw, A, ^00 st, CM- 211- - 211 50 Lemb, Czeriiuw, Iassi) Visen» bahn Gesellsch, 2l>»! fl, S, , , 233'2I> 2»ütil) ll>oyb,osl, ling,,Triest5«!)st,l!M, 372'— 87b- -Oestcrr, Nordweslb, 200 fl,Silb, 21450 215 50 dto, (lit, I!) Äw st, E, , , 2L0 — 220-50 Pran-Dnrer Eisenb, 15,0 st, Tilb. 9l>— 97'^ -staal>A,20<»fl,«M, 17825 179-85 Traniwa», Oes,,Wr.,l?Nst, ü, W. 218 — 220 — neue Wr.. PriorltHts« «ctien 100 fl......- -— —-. Ung.Mliz.Cisenb, 20llfl. Silber 19850 198-50 ! «elb W«s^ U»g. Nmbustbah,, 200 st Silber l9»; 7I> »»-/-f.» Un«,Westb,(!>iaab Äraz)2<»0fl,T, 199-25 l99 75 Induflli««Attie»> (per Stück), Bau»es,, «llg, Oesl,, 100 st, . »0-50 ««-ül> Eghbler Vifen und S»ahl°Inb, In Wien 100 st..... 76'— ?»-.., Wsenbahnw'Lelha,, erste, «0 fl. 98'50 99'— »Elbemühl. Papiers, », V'O, 4450 4« — lliesinger Äranerel 100 st, , . 90'5.0 »l- Montan Oesell., östrrr, alpine 92 10 uu-nn Prager (jisen Ind, Ges, 200 st, u«5 ^ 38« 5.» Salgo Tarj, Eteinlohlen 80 fl, 455,- - 45»- «Schlögelmnlil', Papiers, 200 fl, 108 — 199- «Slelirermlihl»,Papiers,u,N.'V, 1«9-.- I3u — Trisailer Kohlenw, Ges, 70 fl, , 153 — ib»-5» Waffens,-E,,Oest, inWieniWss, 4W — 4«2 — Wagglln.üeihans!,, Ällg, in Pest «0 si......... 89-H0 90 — Wr, Vaugeselljchllf! 100 st, . . 74-50 70 50 WIenerberger Ziegel NctieiiVes. 187-75 1887» Devisen. Deutsche Plähc...... b««5 Lül?.. llondon........ 114 10N4-45 Paris......... 45'2L 4k-»ü. Daluten. Dncaten........ 54» 5 4» 20-ffranc«! Sliicke..... 9 0b 9 0