52»" Kamftag den 10. Muli 1830. Aufgefundene Orabstrine mit Anschriften in Naihach. >.rst seit dem Wiederaufleben der Künste und Wissenschaften, also ungefähr vor vierthalb Jahrhunderten , sing man an, jene zerstreuten Uederbleibsel nuS der römischen und griechischen Vorzeit zu sammeln, . zu sichten, und für dcren Erhaltung Sorge zu tragen. Seit jener Zeit datirt sich auch ?n unserem Vaterland« jene5 regsame Streben, alle architectonischcn Ueberreste, di« von der Nömer Herrschast, Kunst und Sitte Zeugniß geden können, zu erhalten, oder wenigstens alle In. schriftcn genau niederzuschreiben, wenn sie auf Denkmahlen vorkommen, die vermöge ihrer Zerbrechlichkeit leicht zerstörbar waren, oder verwittern mußten. Besondern Dank vMent hierin die Geistlichkeit, welche manches schätzbare Denkmahl dem unwissenden Landmanne nur dadurch entreißen konnte, daß sie selbes in die Ausscnwände der Kirchen einmauern ließ. Manche Denkmahle mit äusserst interessanten Inschriften, deren der gelehrte Kenner und Allerthumsforscher, Wolfgang Lazius, in unserem Vaterlande gedenkt, gingen wahrscheinlich wegen der Zerbrechlichkeit ihres Stoffes zu Grunde; doch bleibt dem Freunde des Alterthums, dem Geschichtsforscher und Archäologen wenigstens der Trost, daß ihre Aufschriften von dem eben erwähnten Gelehrten der Nachwelt aufbewahret worden. Daß Laibach, auf den Ruinen des römischen Ämo« na erbaue, noch manche antiquarischen Schätze in seinem Schooße berge, davon geben uns zwei erst unlängst wieder aufgefundene römische Denkmahle neue Beweise. Der hiesige Handelsmann und Realitättnbesitzer, Hr. Joseph Seunig, ließ in ftinem (ehemals Freiherr von Zoisischen) Garten eine Kalkgrube machen, und seine Arbeiter stießen in ganz geringer Tiefe auf «mm ziemlich bedeutenden Stein, auf dem sie, als sie ihn aus der Grube hoben, eine Inschrift bemerkten. Auf ihre Anzeige kam der Bauherr hinzu, und befahl, da an dem Steine der Obertheil fehlte, sogleich die Verlängerung der Grube. Bald gelang es auch d,n fehlen- ' den Theil aufzufinden, und sogar noch einen zweiten nicht minder interessanten Grabstein zu Tage zu fordern. Der erste fast klafterlange Grabstein ist ein Sarg-deckel aus weißem Marmor, oben etwas breiter als unten. Von oben bis zur Mille des Steines erblickt man drei hinter einander folgende Nischen, deren kreisförmige Ränder mit Oehlkränzcn eingefaßt sind. In jeder dieser Nischen befindet sich ein Brustbild en liam relicl mit zuletzt folgender Inschrift: I.. 5'. 8ä8INV8. ^N NO^NI^ C. ?. 5l^XV.. H^N. XXIIX. LI' 5IK. NIV5 ci^lVNM^ 1.. 5. roi.iii'^ ^n. v. R? HII5N8VM 8LX u. 8. 8. I.. ci^ivn 5IV8 5II.IO I7l c... 1^ I^ILI^L i>08. Mithin beilausig so zu lesen: Lucius (Ügturniu«, I^n-cii liliu8, saliinu«, annurum clecem, et mster sillH «iu5 (^Illlurnia, I^ucii liiia, l'oiitt-2, 2iinus»nl c^uinc^ue et m«n5!um (men5Ulii) lcx, llic ziti sunt. Lucius (^alurniuz s,1io et contlilici'NIÜ l^u«.. s>t siüae pozuit. Aus diesem erhellet, daß L. Clatur- mus seinem zehnjährigen Sohne Lucius, seiner acht und zwanzigjährigen Gattinn Notria und seiner fünf Jahre und sechs Monate alten Tochter Claturnia Po-litca diesen Grabstein habe errichten lassen. In der nämlichen Reihenfolge, in der die Namen auf der Inschrift vorkommen, folgen auch von oben herab die Brustbilder der drei Todten. Die Figur des Knaben ist noch besonders durch die am Halse hängende Vulla — ein kugelförmiges Spielzeug der römischen Knaben — deutlich. Die Inschrift ist überdieß auf den Seiten mit flachen kanelirten.Säulen en basi-cli^f, eingefaßt. Das zweite Grabdenkmahl aus dunkelgrauem Kalksteine bestehend, geringer jedoch an Größe und ohne Skulptur, enthalt folgende Inschrift: 0 I kl XIII. 0I55I 15 Illi^Iä 5V1>. ^VKKI.. Vl^8^ coiv^i und wäre ungefähr auf folgende Weise zu übersetzen: Düii Hl2l!ll)l2ä, ^Ui-«lili5 .luvlnuä, Vetei-2NU5 le-Zioniz Xlll ^«minae, uiill55 Wr^,i2tu8 et tlupla- ju^i cai-izsilUHt: (?) Aus dieser Inschrift wird nun klar, daß der aus Obermösien stammende Veteran der vereinigten dreizehnten Legion, Aurelius Iovinus, beschenkt mit der goldenen Gnadenkette und doppeltem Solde, dieses Grabdcnkmahl seiner geliebten Gattinn, Aurelia Ursa, habe setzen lassen. Besäße unser Museum ein elgenes Gebäude, und hätte es in seinem Erdgeschoße säulengetragene Gänge *), so konnten diese beiden schätzbaren Denksteine, als nicht uninteressante Ueberreste von Römer Kunst und Zärtlichkeit für geliebte Abgeschiedene, die Hauptwände schmücken, und wir würden bald im Stande seyn «ine ganze Gallerie im Vaterlands aufgefundener Nö-rnerdenkmahle aufzustellen. Hch. — ^--------- Ver Gerettete. ( V o s ch l u si. ) Ich erhielt darauf den Besuch der Dame und der Kammerjungfer, welche in einer Kutsche mit mir gereist ') Mc z. N. das IoMüeMtt in Gräy,, oder die l. f.AcaVcwi» der sch»nenKi,uste, Uü) dFrher^gl, Grimonnische pallast zu Vi-Ntdig. - ^ waren. Beide hatten seit unsrer gemeinschaftlichen Befreiung nicht ausgehört, mir die rührendste Sorgfalt zu erweisen. Gleichwohl lastete auf der Jungfer der Vorwurf, mich den Räubern als Denjenigen bezeichnet zu haben , dessen Karabiner ihre Reihen gelichtet. Das arme Mädchen bat mich demüthig um Verzeihung ; sie sei, sagte sie, durch die Drohungen dcr Räuber so bestürzt gewesen, daß, wenn diese sie darum gefragt hätten, sie sich selbst als eine von Dcnen angegeben haben würd,, welch, Feuer gcgeben, so wenig dieß auch in d«r Wirklichkeit der Fall war. Wieder kehrten di« Damen G. zu mir zurück, Muth und Hoffnung in mir aufrecht zu halten. Ich sagte ihnen, ich selbst glaubte mich außer aller Gefahr, sobald ich nur einmal in Pucbla sei. Nach Beendigung der Messe, welcher meine Indianer beigewohnt, brachten dies« eine Art Sänfte ins Zimmer, über welcher sie einig« auf Reife gespannte Matten als Dach herzo^n. Der Alcade befahl mich sammt meiner Matratze unverweitt auf die Sänfte zu legen, wo ich gegen Wind und Sonnenhitze denn wirk' lich gut genug geborgen war. Er hatte mit den Indianern ausgemacht, daß ich von ihnen bis Puebla, 20 Meilen von Acajeta, getragen würde. Der Träger waren sechzehn,- je vier sollten einander alle Stun^, den ablösen, und jeder für seine Müh vier Realen (ungefähr zwei Franken fünfzig Cent.) erhalten. Im Augen -blick des Aufbcuchs erklärten sie, nur für sechs Realen. die Sache auf sich nehmen zu können. Der Alcade wollte sich dieser Forderung nicht fügen; und schon drohten die Indianer, mich in Acajeta liegen zu lassen; aber ich drang in den guten Mann, ihnen nur Alles zuzusagen und meine Abreise möglichst zu beschleunigen. Ein neue» Vertrag wurde also geschlossen, nach welchem ich Jene gleich bei meiner Ankunft in Puebla zahlen, und sie mich in das dortige Hospital bringen sollten, falls ich mich bis dahin des Namens der Straße nicht entsonnen hätte, in welcher mein Freund Don Juan de Palacios Trueua wohnte, auf dessen Hülfe und Gastfteundlichkeit ich mit Grund rechnete. So brachen wir denn auf; meine Träger hatten die Sänfte bald auf ihren Schultern zurecht gesetzt, und machten sich mit starken Schritten auf den Weg. Von Zeit zu Zeit stillte ich meinen Durst mit Limonen, Orangen und ein wenig Wasser und Wein, was nicht ohne stärkende Wirkung auf mich war. Die Indianer blieben ganz still, bis wir uns dem Saum des Waldes von Pinal näherten. Hier singen sie leise unter einander zu sprechen an, und aus einigen Worten verstand ich, daß es dem Ort zuging, wo die Räuber gestern auf uns gelauert hatten. Von Neuem wurde es still; hierauf, als wir uns ungefähr ln der Mitte der Schlucht befanden, wandten sich die , Indianer zur Seite, um die sich neben herziehende Höbe jll ersteigen, von wo sie bis Amasoque einen Nebenweg einzuschlagen gedachten. Plötzlich hörte ich in unig« Entfernung vor uns d?n Ruf: «Hatt! Hatt'.« Die Indianer setzten die Sänfte einen Augenblick nie-der, und ich vernahm den Hufscklag von Pferden, die 'm Galopp gegen uns hersprengten. Im ersten Augen, blick glaubte ich die Banditen, welche gehört hätten, b"ß ich noch lebe, kamen mir den Garaus zu machen. "Wer heißt uns hier halten?« fragte ich die zunächst Stchtnden. >Wir wissen's nicht! aber sicherlich keine Räuber!« Und schon ergoß sich ein Strom zahlloser ßragcn aufdie Indianer. «Wie ist das passirt? wo i an welchem Tage, welcher Stunde i« Nachdem Jene hierauf, so gut es gehen wollte, geantwortet, fragte einer der Fremden mich selbst auf englisch, ob «ch schwer verwundet scl. Wie süße Musik klang die Sprache meines Vaterlandes anfänglich an mein Ohr; aber schwach wie ich war, vermochte ich nicht auf alle»n mich gerichteten Fragen zu antworten. Ehe ich nur den Mund öffnen konnte, hatte mir der Freund bereits seine eigene Geschichte erzählt. Er war Bürger der Vereinigten Staa-^n, reiste in Handelsangelegenheiten und ging in die-^m Augenblick nach Vera Cruz, um dort eine ansehn-^« Ladung Mehl zu verkaufen. Bei einer halben ^lunde hielt mich seine rücksichtslose Neugier hin; ich stath ^inah vor Ungeduld und Ermattung. Endlich s^hte ich ihn an, meine Indianer nicht länger aufzu-^Itcn, und stellte ihm vor, daß krank und verwundet bleich wäre, mir gewaltig viel daran liegt, bald in Vuebla anzukommen; der Bursche kümmerte sich aber wenig darum, ob ich todt oder lebendig anlangte, >venn nur seine Neugier befriedigt wurde. Ich mochte ihn schelten, ihn zu allcn Teufeln wünschen, er lah mich fest an, saß unbeweglich auf seinem Sattel, Und ließ sich meine Ungeduld nicht im mindesten ange- ^gen seyn. Endlich, nachdem man ihm zehn bis zwolfmal Weine Geschichte erzählt, sagte er mir ein kurzes Lebe-^l, und setzte seinen Weg in vollem Galopp wieder '^'t, begleitet von der übrigen Neiterschaar. Zum '^nzigstcnmal hieß ich meine Indianer aufbrechen, ^ sie leisteten jetzt willig Folge. Es war gegen '^ Uhr Nachmittags, als wir in Amasoque anka-^ °u. Kaum befanden wir uns in diesem- Dorf, als l^eits ein großes Menschengewühl meine Sänfte um« ^ angte. ^^ ^^ ^ M'hexe von der Sache ho- ^- von welcher bereits ein verworrenes Gerücht sich ""loren hatte, und noch einmal mußte man erzäh- len. Besonders die Neugier der Weiber schien auf de» höchsten Grad gespannt. Einige hoben sogar die Matten über meinen Kopf auf, wo ihnen denn mein blei« ches, blutiges Gesicht entgegenblickte; beim Verband in Acajeta war nämlich nichts vergessen worden, als das Blut abzuwaschen, welches auf mir klebte. Ohne Zweifel hielt man mich in Amassque', wie anderwärts, für einen Ketzer. In der That wurden die Indianer von den Weibern gefragt, ob ich ein Christ sei, worauf diese antworteten, daß ich die« sen Morgen vor ihren Augen die Sacramente der heiligen römischen Kirche empfangen hätte. Da, ertönten alsbald Mitleidsrufe über mein trauriges Schicksal; von allen Seiten erklang: I^oki-ento i lobi e Inglc^ 5iw!.....I^o5 ^icaru» clu I_.2l!ron«.'8! Die Frauen brachten mir um die Wette Orangen und andre Erfrischungen. Nach einer für meine Wünsche viel zu langen Pause machten wir uns wieder auf den Weg, unter den gutmüthigsten Avschiedsbezeugungen und rührendsten Anwünschungen einer glücklichen Reise. Zwischen Amasoque und Puebla singen meine Kräfte allgemach an, wieder nachzulassen. Ich siel in eine Art Fantasiren, das bisweilen ernsthaften, bis-weilen aber auch sehr lächerlichen Inhalts war, denn meine Indianer lachten laut darüber auf. Die Abendkühle sanftigte mein Fieber etwas, und ganz kam ich wieder zu mir selbst, als ich das Zollhaus von Puebla erblickte. Auch hier wurden wir durch die Fragen dcr Zollwächter abermals eine gute Viertelstunde aufgehalten. Endlich konnten wir in die Stadt ein-ziehen. Ich ließ mich an die Thür des Hauses drin--gen, wo mein Freund Trueva wohnte, und bald wurde ,ch sammt Sänfte und Trägern in den innern Hofraum eingelassen. Unglücklicher Weise gab man an diesem Abend im Theater ein ungewöhnliches Stück — den Barbier von Sevilla —, welchem Trueva beiwohnte. Zum erstenmal in meinem Leben fluchte ich auf Rossini und seine Musik. Doch kehrte Jener noch ziemlich bald zurück, da er durch ein verwirrtes Gerücht vernom-men, einer seiner englischen Freunde sei eben halb todt in stm Haus gebracht worden, und Räuber hätten die andern Reisenden, welche Puebla vor wenigen Tagen verlassen, im Wald von Pinal insgesammt niedergemetzelt. Ich bestätigte den traurigen Bericht, und er ließ mich, ohne mich länger mit Fragen zu quälen, unverzüglich in ein gutes Bette bringen. Jetzt zuerst seit meinem Unglück erhielt ich den Besuch eines Wundarztes, der meine Verletzungen mit der größten Sorgfalt untersuchte. Jede Wunde wurde verbunden; nach dem Verband, der über eine Stunde dauerte, ließ man mich etwas ruhen. In kurzer Zeit genas ich ganz. ^ Oeue vaterlänvische Erfinvung. » (Aus dem Aufmerksamen.) Was für einen Beifall sich das echte ausländische Cölnerwasser schon vor mehreren Jahren im Publicum, und vorzüglich bei dem schönen Geschleckte erworben hat, ist allgemein bekannt. — Es war nur zu bedauern, daß für dieses Erzeugniß bis jetzt so beträchtliche Sum-men in's Ausland verschickt werden mußten, und daß dasselbe nebstbei bis zur Ankunft in unsere Provinzen, wegen der ungemein hohen Frachtauslagen und Versendspesen, so theuer zu stehen kam, daß davon nur die besser Bemittelten Gebrauch machen konnten. — Diesem mißlichen Umstände ist nun durch eine vom Hrn. V. N. Zusner gemachte Erfindung auf einmal ganz abgeholfen. Er hat ein Cölnerwasser zu Stande gebracht, welches gewiß den strengsten Forderungen entsprechen wird. Mit der ausserordentlichsten Stärke verbindet dasselbe zugleich einen wunderlieblichen ätherischen Geruch, und man kann mit vollem Rechte behaupten, daß solches dem besten ausländischen Cölnerwasser sowohl an Kraft, als auch an Güte gleich kommt. Der Erfinder hat sein Product unter dem Na« men: echtes drei Lilien Cölnerwa-ss.er, bereits in den Intelligenzblättern dieser Zeitung angekündet, und davon, zur Bequemlichkeit de« Publicum«, beinahe in allen Städten der StepermarkVeekaufsni«-derlagen errichtet *). Da er dessen Erzeugung im Großen betreibt, so hat er auch den Preis so wohlfeil angesetzt, daß dieses Cölnerwasser über die Hälfte billiger/ als das ausländische, zu stehen kommt; und ihm ist zu seiner Unternehmung wirklich alles Glück zu wünschen; denn er hat durch seine Erfindung dargtthan, daß man solche Erzeugnisse nun nicht mehr vom Aus« lande zu verschreiben brauche. Das leere Vorurtheil: «als könne etwas wirklich Vortreffliches nur vom Auslande kommen,« ist widerlegt; und Jedermann, der mit demgenannten drei Lilien Cölnerwasser nur einen einzigen Versuch machen will, wird unpartheyisch gestehen müssen, daß diese Erfindung allgemein anempfohlen zu werden verdient. Anecvoten. Rich, der berühmte Harlekin in London, rief, als er aus der Komödie kam, einen Fiaker, um ihn ') Das ist auch in Krai» geschehen. nach emem gewissen Wirthshaus« zu bringen. Eben ^ wollte der Wagen dort still halten, als Nick bemerkt?, daß ein Fenster des Wirthshauses offen sei, und fiuzs! war er hinein. Der Kutscher stieg ab, öffnete die Thü' re des Wagens, erstaunte, als cr Niemand darin fan^ fluchte, lärmte auf den Kerl, der ihn angeführt h^tt, stieg brummend auf seinen Bock, wendet» um und f"^ weg. In dem Augenblick aber, da die Kutsche zul^ vor dem Fenster vorbei kam, sprang Nick eben st ^ hende hinein, schimpfte und schrie auf den,Kutscher lob daß er beim Haus vorbeiführe. Dieser horchte h^ auf, wendett zitternd um, und hielt vor der Th"^ stille, blieb aber auf seinem Bock sitzen. Rick st^ aus, zog seinen Boutel und wollte bezahlen. Schü^ ttrn sah ihn der Kutscher von der Seite an, und f^ mit bebender Stimme: uLi?ber Herr Teufel! behalf , Euer Geld nur; mich sollt Ihr dadurch nicht in 6«" Klauen bekommen!" peitschte hierauf auf seine Pfe^ los und jagt« in vollem Gallopp davon. In Slraßburg zeigt ein Deutsch-Franzose ei^ Art Panorama von Algier, das allgemeinen Zuspl^ findet. Man gehc jedoch nicht des Kunstwerks n>tg^ hin, sondern wegen der drolligen Erklärungen des ^ genthämer«. Ee sagt z. B. »Messieurs et MesdaM^' dtt«achten Sie bi«s>« Nundgemälde. Es ist rund, abl""' zieilr l« De/, coiuluünt vuus pui-tei vuu5 :" 3> Dey schießen zurück: j« me parle bi^n. Die FraN^ sen schießen: nnu« 80rnlu65 lliviz cle vonz voir. ^ Dep schießt: saus coiu^iu^u», Messieui-z! und! sie schießen fort: saus colii^kmeliL." Ein französischer Missionär eiferte stark gegen ^ ^ Philosophen. Nach dec Predigt sah er ein Bauer"' Mädchen, das heftig weinte. »Was fehlt Dir?« ft^, te der Missionär, und das Mädchen entgegnete: »"< l Gott, am Ende bin ich so ein Philosoph und "<" l es nicht!« Auflösung ver «5 var « ve im Ml^ Vlatle Or. 27. Bärenhaut. Nevacteur: ^fr. ^av. Weinrich. ^erleFer; Dgnaj A'Gvler v, RleinmalZl