^ »« Sonntag den SS. März 187«. Jahrgang. und die Kosten der diplomatischen Vertretung entsprechend herabzumindern. Wozu wir aber heute schon berechtigt sind und als berechtigt auch von de»l Delegationen anerkannt werden müssen, das ist die bestimmte Erwartung: Der Voranschlag des Ministerium» für das Aus« wärtige darf nicht erhöht, die Bewilligung von vier»igtattsend Gulden Mehrkosten für ein» Botschaft bei Viktor Gmanuel muß versagt werden! Vit „Marburger b-ituna" S'kitag. Preise - für Marburg: ganzjährig « fl., halbjShri. 8 fl., vierteljährig 1 fl. 50 für Zustellung > ^ ^'^"öiahttg s fl.» halbjährig 4 fl., vierteljährig 2 fl. JnsertionSgebühr 8 kr. pr. Zeile. Otflmkichisch-aaglinscht Aotschast bri Viktor Eiilamltt? Marburg, 2l. März. Die österreichisch-ungarische Gesandtschaft bei der Regierung Italiens soll zum Range einer Botschaft beim Könige selbst erhoben wer« den — ein Zeichen der Innigkeit zwischen die« sen Staaten. Die Mehrkosten würden vierzigtausend Gulden betragen. Wir freuen un«, daß wir mit Jt«lien in Frieden leben und soll diese« Verhältniß durch eine freundnachbarliche Politik stets gekräftigt werden. Unserer Stinimung noch besondern Ausdruck zu geben durch die Erhebung der jetzigen diplomatischen i^ixrtxetung zum Range einer Botschaft, erklären wir aber für politisch überflüßig. Die vierjigtausend Gulden, welche die Botschaft mehr kosten würde, als die Gesandtschast, sind eine unnöthige und unfrucht« bare Ausgabe, welche um so dringender erspart werden muß, je größer die allgemeine Roth, je schwerer die Steuern gezahlt werden und je weniger der Staat auch nur die unentbehrlich' sten Bedürfnisse zu bef^edigen verm^.. Wir leaen allerding» großen Werth auf gute Nachbarschaft, die Beziehungen aber, welche zuerst gepflegt werden müssen, sind jene im Staate selbst —jene zwischen Volk, Vertretung und Regierung. Die Pflege dieser Beziehungen erheischt dringender al» je Schonung der Steuerkraft und Verwendung der geleisteten Beiträge nur für unerläßliche Zivecke des Staates. Noch dürfen wir nicht hoffen, daß unsere Delegatisnen der ganzen ständigen Diplomatie die Fehde verkünden; auch wagen es die Delegationen gewiß nicht, dem Beispiel des nordamerikanischen Abgeordnetenhauses nachzustreben Die Drutschtllhtht ans dt« lillgarifchrv Cistiitiahotll. Das „Fremdenblatt" bespricht die Hetze der ungarischen Regierung gegen die deutschen Beamten auf den Eifenbahnen; wir entnehmen dieser bemerkenswerthen Erörterung folgende Stellen: „In Deutsch'Oesterreich haben alle Köpfe so viel zu thul» zur eigenen Abwehr, so gar keine Zeit zur Betrachtung fretnder Zustände, selbst wenn sie davon unmittelbar berührt werden, daß sich in unserm Nachbarlande, jenseits der roth-weiß'grünen Pfähle, ein Prozeß vollziehen kann — nennen wir'» beim einzig wahren Namen: daß drüben ein Racenkampf gekämpft werden darf, wo unser eigen Fleisch und Blut niedergetreten wird. Freitag den 17. d. M. hat die tausendste Fainilie Ungarn verlasset:, Mamt, Weib utld Kinder, weil — nun weil sie eben muß; der Mann war Verkehrs-Assistent der Alföld-Bahn, und da ein würdiger Arpadsohil um seinen Posten kompetirte, so wurde ihm am 1. Januar d. I. gekündigt. Er hatte iin Sinne der drei ersten Sprachenzwang-Erlässe des Komlnunikations-Miilisteriums die vorgeschriebenen zwei Prüfungen — und zwar, wie dies aus seinen Zeugnisset» ersichtlich, tnit gutem Erfolg bestanden! Wir haben diesen Fall nur deßhalb weiter allSgeführt, weil er, abgesehen von der überzeugenden Logik der Zahl — die beste Illustration jenes Erlasse» ist, welchen wir im De-zember vorigen Jahres zum Anlasse einer Besprechung dieser Verhälttnsse nahtnen. Wir glaubten, aufrichtig gesagt, damals tncht an die Ernsthaftigkeit, an die Möglichkeit der Ausführung dessen, was in diesem Erlasse gesagt ist, daß nämlich „deutsche Eisenbahn-Beamte auch dann ihres Postens zu entheben sind, wenn sie ihre Prüfungen wohl bestanden haben, jedoch ein (würdiges) Landskind um diesen von dem Fremden besetzten Dienstesposten sich bewirbt". Dieser Erlaß und maßlose Partei-Chauvi-nismus scheittt seinem vollen Wortlaute nach zur Wahrheit, zuin bittern, blutigen Ernst gemacht werden zu sollen. Tausend Familien init mehr «ls 3400 Köpfen! Was sagt man in Pest dazu? Eine solche Herausforderung Alles desseil, was deutsch fühlt und denkt, ein solches Zubo-dentreten von all' Jenettl, wa» wir Menschlichkeit und Erbarmen neimen, ist der Welt selten geboten worden. Der ungarische Globus! Wenn die Sache nicht so furchtbar ernst wäre, so viel Dünkel reizt unwillkürlich zutn Lachen. Der ungarische Nördling holt sich, ebenso wie seine beiden obersten Räthe, fast allwöchentlich ..itn Stillen und insgeheim" Rath beim österreichischen Han-delsmiltisteriutn und unser trefflicher Weber költnte Jedetn, der's wissen will, die ergötzlich: sten Proben von ungarischem Fachwissen utld itlsbesondere von der eigenthümlichen Anlage der spezifisch magyarischen Betriebs-Apparate Zl e n i r r e t o n. Dir schwkljtt Schald. Bon dem Netsasser der neuen deutschen Zeitl>ilder. (Kortsetznng.) 6. Sühnung. Der Oberst hatte »nit dem Adjutanten eilig den Ballssal verlassen. Sie kainen bei der Hauptwache, bei dem Militärgefängnisse an. Die Zelle, in welcher man den vormaligen preußischen Offizier gehalten hatte, war leer. Doch nein, nur der Offizier war fort- An seiner Stelle waren drei andere Gefangene da, die beiden Schildwachen, die unmittelbar an der Zelle ihren Posten gehabt hatten, und der alte städtische Gesangenwärter. Der Offizier der Runde hatte vor einer halben Stultde da» Verschwinden des Gefangenen entdeckt. Er hatte sofort dem Adjutanten vom Dienste Mittheilung gemacht. Beide hatten die vorläufigen Anordnungen getroffen. Dann war dem Obersten Meldung gemacht worden. Zu» gleich wurde ihm die auMllig frühe Entfernung de» Herrn Krajewski vom Balle rapportirt. Der Oberst unterfuchte näher. Die Flucht blieb unerklärlich. Di« fämtntlichen Schildlvachen und der Gefangenwärter waren auf ihren Posten gewesen. Keiner von ihnen konnte auch nur das Geringste über da» Entweichen angeben. Die sämmtlichen Schlüssel zu den Gefängnissen wurden in dein Besitze des Gefangenwärters gefunden. Keine Spur des Entweichens und des Entwichenen war zu entdecken. Nur Eins konnte vermuthet werden: ein komplotmäßiges Zusammenhandeln init den beiden Schildwachen. Aber es war tiicht atlzunehtnen. Lie verwickelten sich nicht in Widersprüche. Der.Offizier der Wache konnte zudein bezeuget!, daß die beiden Schildwachen iinmer auf ihren Posten gewesen seien. Die Schildwachen bezeugten dasselbe von detn Gefangenwärter. „So tverdei, sie alle Drei büßen," entschied dennoch der Oberst. Seine Entscheidultg brachte kein anderes Resultat. Die Schildwachen und der Gefattgenlvärter blieben bei ihren AtiS^agen. Die Entscheidung des Obersten war im strengsten Sinne des Worts sein Ernst. Ein ehrenhafter Mantt, wie er in so manchen Dingeit war, war er attch itn Dienst ebenso ftlcnge. Die Besou-derheit de» Falles nnd aitch seine Lage katn hinzu. „Der Kaiser," erklärte er, „hat die Er- schießung des Entflohenen befohlen. Er wird statt seine» den Kopf des an seiner Flucht Schuldigen fordern. Ermittle ich keinen andern Schttldigen, so bin ich unschuldig es selbst." Das sahen Alle ein, denen er es erklärte. Di« Flucht des preußischen Offiziers war ein Ereigniß. Das Ereigniß war unter den Offizieren schnell bekanltt geworden. Ans dem Balle hatte die plötzliche Eilt-sernung des Obersten »nit dein Adjutantett schon Aussehen gemacht. Di« »neisten Offiziere des Regiments waren in der Hanptwache versantmelt. „Meine Herreit," befahl der Oberst, „koit-stituiren Sie sich sofort zum staitdrechtlichen Kriegsgericht. Der Schuldige wird zul Straf« de» Erschießens verurtheilt. Kraft der mir votn Kaiser verliehetten Machtvollkonimenlieit tverde ich das lirtheil sosort bestätigen. Es wird noch in dieser Nacht vollzogen. Gerade ii» gegentvär-tiger Zeit tnuß ein Beispiel der Strenge aufgestellt werden. Wer weiß, ivelche Nachrichten uns schon tnorgen von dem Kriegsschauplätze ereileit!" Das Kriegsgericht setzte sich auf der Stelle unter dein Vorsitze eines Kominandanten des Regiments zusainmen. Der Oberst blieb stuminer, finsterer Zuschauer. Er hatte nachher nur da» Urtheil zu bestätigen. liefern. E» ist ja eine in Fachkreisen allgemein bekannte, nur von dem Publikum nicht genug gewürdigte Thatsache, daß, abgesehen von den großen Schwierigkeiten, die es bietet, die ungarische Sprache als Amtssprache im telegraphischen Betriebsverkehr zu benutzen, die Kennt-niß der den allgemeinen Gang der Eisenbal)!!-politik bestimmenden Hauptmomente der Eisen-bahn-Oekonomie in Ungarn eine so geringe ist, daß seit Kreirung der General-Inspektion in Pest bloS vier Tarife geschaffen wurden, welche nicht den österreichisch-deutschen nachgebildet sind! Es ist dies nicht eine Folge der Gleichheit mit den österreichischen Verwaltungs-Systemen, sondern die Bethätigung der Schwäche der jeder Initiative baren Verwaltung. Wir haben seinerzeit die Affaire eines Inspektors der Kaschau-Oderberger Bahn zur Kennt-niß der Oeffentlichkeit gebracht: das Schweigen des Pester-ÄsenbahN'Amtes war das beredteste Zeugniß für die Wahrheit unserer Angaben. Nun, diesem, sowie andern Herren wird bin» nen wenigen Wochen der Leiter jener Gesell« schast, ein von den Fachgenossen des In- und Auslandes gleich hochgeschätzter Mann, nachfolgen. Er ist Herrn v. Pechy als nach dessen eigenen Worten vom Anfange an der „Unpa-trwtischeste der deutschen Opposititon" ein Dorn im Auge gewesen. Druck erzeugt Gegendruck. Wohl, sollen und «erden wir Repressalien nehmen? Die Leitung einer großen cisleithanischen Bahn — die, nebstbei gesagt, mit denl österreichischen Ministerium auf dem allerbesten Fllß lebt — hat dies ausgesprochen und mit der Kündigung von vierzehn Beamten ungarischer Nationalität den Anfang gemacht. Dies ist nur das Vor» spiel dessen, was jetzt kommen wird. In Frankfurt am Main werden in den nächsten Tagen Vertreter der üsterreichifchen und deutfchen Bahnen tagen und nach der Erledigung der Gütertariffragen sich mit der so lange vernachlässigten Angelegenheit der Deutschenhetze auf den ungarischen Bahnen befassen. Als bestinlmt können wir schon heute versichern, daß die Ausschließung sämmtlicher ungarischer Bahnen aus dem Verein deutscher Eisenbahn Verwaltungen im Prinzip so gut wie beschlossen ist; ob man sich zur allgemeinen Entlassung aller Bahnbeamten ungarischer Nationalität entschließen wird, ist noch fraglich. Daß der Entwicklung des ungarischen Transportwesens mit der Ausschließung aus dem Vereine und dem hieraus nach dem Inhalte der Statuten erfolgenden Verluste aller Die drei Angeklagten wurden vorgeführt. Der Adjutant des Regiments trug als Ankläger die Anklage vor. Er beantragte die Todesstraft des Erschießen« gegen alle Drei. Da wollte der Gefangenwärter, der alte preußische Unteroffizier, sicherheben. Zu welchem Zwecke, das sah man dem breiten, kräftigen Gesichte wohl an, wie es mit Ruhe auf die beiden jungen Rekruten an seiner Seite und mit Stolz auf die Richter blickte. „Das junge, unschuldige Blut soll um meinetwillen nicht ver-gössen werden," sagte das Auge des alten Soldaten, der den» Tode schon mehr als einmal ruhig in das Gesicht geblickt hatte. Das wollte er laut sagen. Ein Anderer kam ihm zuvor. Auch eine alte Soldat'.ngestalt, aber nicht stolz, sondern tief niedergedrüÄ, nicht mit dem klaren, ruhigen Muthe einer guten That, sondern mit dem ent» stellten Gesichte und dem scheuen Blick des Ge-fuhlü dcr inneren Zerrissenheit, der Schande, die nicht mehr leben läßt. So wurde von einer Schildwache der Greis hereingeführt, der in dem Landhause vor dem Städtchen unter dem Namen Krajewski lebte. „Der Herr hat dem Herrn Obersten eine Mittheilung zu machen," sagte die Schildwache. Eine allgemeine Neugierde hatte den Greis darauf basirten Rechte, wie Verband-Tarife, Wagenmiethe-Verband, Gleichheit der technischen Regulative, ein furchtbarer Hieb versetzt wird, kann jeder ermessen. Wir müssen das heutige Vorgehen der ungarischen Regierung gegen unsere Stammes-Angehörigen auf das tiefste beklagen; aber ein Trost bleibt uns: je ärger sie es treiben, desto mehr beschleunigen sie das Ende." Zur Geschichte des Tages. Die Errichtung des Landes-Schulsondes bringt dem Lande selbst finanziellen Vortheil und führt zur Kräftigung des Schulwesens. Wie nöthig aber die Stärkung dieses Bollwerkes ist, ersehen wir neuerdings aus dem Benehmen der klerikalen Abgeordneten, welche bis auf Einen die Landstube verließen, als der Berichterstatter zu reden begann. In der Türkei haben die Beamten schon seit vierzehn Monaten keinen Gehalt, die Truppen keinen Sold empfangen und die hohe Pforte selbst zweifelt, ob sie den nächsten Kou-pon werde zahlen können. Die eisrigsten Tür-kensreunde läugnen nicht mehr, daß ein siegloses, geschlagenes Heer diesem Staat minder gesährlich, als die Leere der Kassen, die Kredit-losigkeit. Der Un t e r ri cht s nlin i ster Frank-reich» hat in der Kammer den Entwurf eines Gesetzes vorgelegt, welches die Verleihung akademischer Grade nun wieder dem Staate zurückgibt. Ohne diese Verleihung besitzt die Freiheit de» höheren Unterrichtes sür die Jesuiten nur geringen Werth. Die frommen Väter können dem angedrohten Schlage nicht mehr entgehen, da die Annahme dieses Entwurfes gesichert ist. Zttarkurger Berichte. (Landwirthschaftliche Filiale W indisch-Fe ist ritz.) Herrn Landesgerichts-Rath Franz Kokoschinegg, welcher viele Jahre Mitglied und Vorsteher der landwirthschaftlichen Filiale Windisch'Feistritz gewesen und jetzt scheidet, ist von dieser für sein ersprießliches Wirken der herzlichste Dank ausgesprochen worden. (Arbeiter- Bilduilgsvereill zu Pettau.) Am Sonntag wurde in der Schießstätte zu Pettau die konstituirende Versammlung des Arbeiter-Bildungsvereins abgehalten und beläuft sich die Zahl der Mitglieder auf sechsundvierzig. empfangen. Der Oberst erhob sich. Sein Gesicht allein war unbeweglich geblieben. „Was wünschen Sie, mein Herr?" sragte er, kalt, stolz, mit verächtlichem, wegwerfenden Stolze. Die Gestalt des Greises beugte sich tiefer. „Ich vernehme," sagte er, „daß hier ein Kriegsgericht gehalten wird gegen Personen, die einen gefangenen fremden Offizier befreit haben sollen. Die Angeklagten sind unschuldig. Ich habe den Gefangenen befreit, ich allein. Ich bin der allein Schuldige." Die Verfammlung sah mit einem unverhohlenen Erstaunen aus ihn. Nur der Oberst blieb wieder unbeweglich. „Ihre That überrascht mich nicht," sagte er mit jener stolzen Verachtung. „Wer einmal an seiner Ehre, wer an seinem Fürsten und Kriegsherrn zum Verräther werden, wer einen edlen Namen, die hohe Stellung eines Gelierals beschimpfen konnte —" Den Greis hatte es surchtbar durchzuckt. Er mußte stch gewaltsam aufrechthalten. Dann konnte er sich noch einmal erheben, hoch, stolz vor dem fremden Offizier. (Schluß folgt.) („Straß», wie wunderlich siehst du mir aus!?") Der Schuster Georg Skok von Lendorf bei Cilli machte am 20. d. M. die gerichtliche Anzeige, daß er Abends auf dem Wege nach dieser Stadt überfallen und beraubt worden ' die Thäter, zwei an der Zahl, haben ihm 20 fl. und die Uhrkette entrissen. Bestimmtere Angaben kann der Beschädigte nicht machen, da er an jenem Abende einen kirchtagmäßigen Rausch gehabt. (Unglü ck oder V erb reche n.) Inder Gemeinde Ottitschnigberg, Gerichtsbezirk Win-disch'Graz, wurde am 2l. d. M. früh der Grund' besttzer Georg Wunder von Ettendorf bewußtlos aufgefunden und entdeckte nlan an demselben Verletzungen im Gesicht, an der Hand und einen Beinbruch am rechten Schenkel. Die Untersuchung wird ermitteln, ob Wunder verunglückt ist, oder ob eine verbrecherische That verübt worden. (Klauenseuche.) In Badesberg am Bacher ist die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen und der Austrieb des Viehes behördlich untersagt worden. (Diebstahl.) Der Wäscherin Maria Kurzmann, Windischgasse Nr. 167^ wurden vom Dachboden Wäsche und Kleider, über Nacht zum Trocknen ausgehängt, gestohlen und beträgt der Schaden 65 fl. Die Thäter waren Über das Stalldach gestiegen und durchs Bodenfenster ein» gestiegen. Verdächtig sind Leute, welche ftüher im Hause wohnten und die Oertlichkeit genau keunen. (Einbruch.) Dem Grundbesitzer Joseph Ortscher in St. Lorenzen, Gerichtsbezirk Eilli, wurden zur Nachtzeit aus dem versperrten Dachzimmer 80 fl. Banknoten, Speck, Schweinsteisch und Würste im Berthe von 145 fl. gestohlen. (Lehrerkollekturen.) Der Bezirksausschuß Windisch'Feistritz, beziehungsweise der Ortsschulrath von Unter-Pulsgau ersucht den Landlag um Aushebung der Lehrerkollekturen. (Spende.) Die Versicherungsgesellschaft „Oesterreichischer Phönix" hat in Anerkennung der außerordentlichen Hilfe, ivelche die hiesige Feuerwehr beim Brande des Leyrer'schen Wirth-schaftsgebäudes geleistet, dieser 25 sl. gewidmet und ist der Betrag durch den Hauptagenteli Herrn A. Zwetler in Marbllrg überreicht worden. (Musik.) Das Konzert, welches der be^ rühmte Harsen-Virtuose Herr Antonio Z a-mara im Vereine mit den Herrn Iunck und Schmidt ler am Donnerstag den 30. März im großen Kasino-Saale veranstaltet, hat solgendes Programm: 1) Beethoven-Sonate (?) sür Klavier und Violine, vorgetragen von Frau L. Schramm und Herrn Junck. 2. a) „An^ Meere" von Schubert, li) „Widmung" voi, Schumann, gesungen von Herrn Schmidtler. 3. a) „Erinnerung an mein Vaterland" von Zamara, d) Persisches Lied von Rubinstein, c) Kroaten-marsch von Zamara, Harsensolo, vorgetragen von Herrn Zamara. 4. a) „Es blinkt der Thau" von Nu^instein, b) „Nach und nach", von Goltermann, gesungen von Herrn Schmidtler. 5. „?1teverie ' von Vieuxtemps, Violinsolo, vorgetragen von Herrn Junck. 6. l^) Liebes-glück" von Sucher, d) „Morgenständchen" von Schubert, gesungen von Herrn Schmidtler. 7) Duo brillant über „Faust", arrangirt für Harse und Violine von Zamara und Hoffmann, vorgetragen von den Herren Junck und Zamara. Theater Donnerstag den 23. März: „Wo is denn 's Kind" ? von Langer. Die Herren Ludwig Gottsleben und Karl Schlesinger voll der Komischen Oper in Wien, dieser als „Fleckl", jener als „Lampelhuber" zeigten die volle Schnell-krast ihres bedeutenden Talentes. Mit Verstand und Witz erfaßten sie die gelungenen Wiener-Typen des Dichters und führten ihre Rollen mit jener Jovialität, jenem Humor und jener von aller Affektation so entfernten echten Komik durch, daß Jedermann an ihren Leistungen sich erfreuen mußte. . Das Publikum war elektrisirt und lohnte das ehrenvolle Bemühen der Gäste durch wahrhaft stürmischen Beifall. Der Komiker Herr Kößler, welcher während der kurzen Zeit seines Wirken» durch sein eifriges und veredeltes Streben sich die Zuneigung des Publikums in hohem Grade verdient hat, er wählte zu seiner demnächst stattfindenden Benefize Dorns spaßiges Volksstück: „Der g roß e Kr ach". — Die Ensembleproben zur Operette „Fledermaus" werden auf das eifrigste betrieben. — Sardous Drama „Feröol" wird sorgsam szenirt am Benefizeabend der Herren Kainz und Jchheiser ausgeführt. Um vielen Anfragen Seitens des Publikums mit einem Male zu begegnen, ersucht ims unser ständiger Musikreserent Herr Dubsky um die Erklärung, daß die Kritik über das letzte Konzert des Männer-Gesangsvereines nicht aus seiner Feder stammt. Wir entsprechen hie-mit seinem Wunsche und versichern der Wahrheit getren, daß uns genannter Bericht von einer anderen befreundeten Seite zukam. Die Redaktion. Letzte Post Auf Anordnung »»eS ErzbiscbofS Schwar' zevberg haben gestern in allen Kirchen Prag» Geldsammlungen für den Papst stattgefunden. Die baterische Abgeordnetenkammer hat den Antrag betreffend Aufhebung deS Schul geldeS in den Volksschulen verworfen. Der serbische KriegSminifter trifft Maß-regeln im türkenfeinvltchen Sinne. In Bagdad hat die Pest seit Kurzem weit um fich gegriffen. Bortheilhafteste Kapitalsanlage. Bei den gegenwärtigen äußerst schwankenden Werth-Verhältnissen der diversen Aktien, Prioritäten und sonstigen Werthpapiere, wendet sich mit Recht die allgemeine Theil« nähme einer Gattung Effekten zu, bei welchen nicht allein die besten Garantien ihrer Werthstabilität, sowohl für die Gegenwart, als auch für die Znknnst vorhanden, sondern auch noch die vielseitigen Vortlieile einer stetigen Werthssteigerung, bei vielen derselben auch eine» ZinsengenußeS, und schließlich die Hossnnng siir den Besitzer verknüpft ist, mittels eines mehr oder weniger ausgiebigen Gewinnes seine materielle Ezistenz nachhattig verbessern zu können. Es ist daher im großen Pnbliknm die Erwerbnng von LoSessekten gleichjam zur Parole des Tages geworden, worunter vor Allem unsere österreichischen mit so namhaften Haupt- und Nebentreffern ausgestatteten Staats-, Städte- uud PrivatauleheuS-Lose die empfehleuSiverthesten find. Um nun die Beischaffung genannter Papiere Jedermann, selbst auch den Mlnderbenuttelten zu ermöglichen, ist von vielen Bantl)ättsern die vortheilhafte Einrichtung getroffen worden, ein oder mehrere Lise gegen monatliche, nach deren Wertlie bemessene Ratenzahlungen erwerben zu können, wobei dem Abnehmer schon nach Erlag der ersten Rate das volle und alleinige Spielrecht auf die bestellten Lose eingeränmt wird. Nicht minder beliebt nnd vortheilhaft sind anch die von mehreren Bankl>änsern, bchnsö einer gröstercn Gewinn-hoffnnng arrangirtcn (ÄesellschaftSgruppen von IVO und mehr Lose«, tvovon mit Recht eine der beliebtesten, die kürzlich seitens eines reuommirten Bankl)anseS anögegebene LoSgrnppe von Stiick der bestfundirlen österreichischen AnlehcnSlose ist, wobei man mit der geringen monatlichen Einzahlung von 10 fl. schon nach Erlag der ersten Rate durch volle Lahre auf sämmlUche 100(1 Lose, cespektive alle darauf etwa entfallenden namhaften Trtffer zum IWsten Theile mitspielt und nach Abiaus jder Spielgesell-schast 10 Stükk diverse Originallose, welche schon nach dem jetzigen KourSstande einen Gesammtwerth von circafl. repräsentiren, anSgefolgt erhält. Die nächste Ziehung der hierin enthaltenen IVO Stück RudolsSlose findet planmäßig schon an» l. April d. F. statt, wobei der Haupttreffer 20.000 fl. beträgt. Derlei Lose werden wie bemerkt anch einzeln zu Monatsraten von 2 st. aufwärts ubgegebeu, wobei eben-falls schon nach Erlag der ersten Rate daS betreffende Spielrecht erlangt wird. Nebst diesen empfehlen sich auch insbesondere für Minderbemittelle t»e Bezugscheine auf k. k. österreichische 100—500 fl. Reute, welche uebst dem sofortigen Zinsen-gennsse sämmtlich mit Gratisprämien an Losen vortheilhaft ausgestattet sind und die ratenweise Einzahlung von 5 fl. ausivärtS festgestellt ist. AnSführliche Prospekte darüber liegeu zur Einsicht beim Gefertigten ans, von welchem die Antheilscheine direkte bezogen werden können nnd ladet derselbe daher zn zahlreicher Betheiligung ein. AchtnngSvoll Zosef Kadtik »» Mar''urg. Nr. 2052. ^329 Kundmachung. Die Rechnungsabschlüsse des Gemeindehaus-haltks und der Gemeindeanstaltcn für daS Jahr 1875 werden in der Stadtamtskanzlei am Rathhause Stadt Nr. 96 zu Jedermanns Einsicht vom 18. bis 31. März 1876 öffentlich ausgelegt-Was hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht wird. Marburg am 16. März 1876. _Der Bürgermeister: Dr. M. Reiser. Nr. 2164. My Kundmachung. Vom Stadtrathe Marburg lvird zur Lieferung verschiedener Uniformsorten für die städtische Sicherheitslvache eine Osfert-Verhandlung hie mit ausgeschrieben. Gelverbetteibende, welche sich daran betheiligen-wollen, werden aufgefordert binnen 8 Tagen schriftliche Offerte anher zu überreiche», in wel-chetl der Lieferungs-Preis für die einzelnen Gegenstände buchstäblich anzugeben ist. Die Muster der betreffenden Uniformsorten und der Bedarf-Ausweis können Hieramts täglich eingesehen lverden. Marburg am 16. März 1S76. Der Bürgermeister: Dr. M. Reiser. l)Äijin«-kv8tA»>'Sti0N. Heute Sonntag den 26. März: der GlM Elite KaMl uuter persönlicher Leitung ihres Kapellmeisters Herrn K. Mayer, vormals Kapellmeister der „Concordia '. Anfang 7 Uhr. E'^trec 25 kr. Bei ungünstiger Witterung Anfang 5 Uhr. NW^KütkI 8tÄilt Uie».''MW Heute Sonntag den 26. März 1876: Laloil-Vouvsrt Vom steSrisekei» 8i>I«s - hiiinlell l'nter Arrangement Anfang 7 Ulir. Cnlrec frei. Schllhwlttirtll- Burgplatz Nr. 2, Marburg. Ich mache hiemit die Anzeige, daß ich z» bedeutend herabgesetzten Preisen Schuhlvaaren für Herren, Damen und Kinder, von der Fabiik 311 ^nton KivinIvIiuZtsr, lilarliurg ausverkaufe. lim zal,lreichen Zuspruch bittet Ach!ung»voll UviLrl«. HL. nach Maß «icrdcn angtnommtn. Zu pachten wird gesucht ein Wirthsgeschäft in Marburg auf ganq-barctn Posten im Zinsbeträge von 3—300 fl. Gefällige Anträge an I. Kadliks Ge-schäftskanzlci erbeten. (3^^0 Bei der Jugenicur-Sektion am Kärntncrbahnhof find mehrere Grundstücke zu verpachten. Anfrage dasellist. (354 Zur gtMige« Deachtaug. Da tvie alljährlich die Frühjahrsperiode fo-lvohl zum Ankaufe von Stadt- und Landrealitäten, als auch zur Uebernahme von Geschäften aller Art als die passendste erscheint, und sich in dieser Richtung auch bereits die Nachfragen bei mir mehren, fo erlaube ich mir den Herren Besitzern gedachter Objekte, welche zu verkaufen willens sind, meine Dienste zur diesfälligen Vermittlung mit dem Bemerken zu empfehlen, daß ich gegen Erlag einer kleinen Darangabe und Bezahlung einer nach geschehenem Geschäftsabschlüsse zu entrichtenden sehr mäßigen VermitllungS-Provision, alle dahinzielendeu Vorkehrungen treffe, als: specielle Beschreibung des Objektes und seiner Theile, dessen Lage, der allgemeinen und lokalen Verkehrs- und Absatz- sowie auch klima-tischen Verhältnisse :e., die nöthigen Insertionen in die verlireitetsten österreichischen und ge-wünschtenfalls auch in ausländifche Blätter, sowie auch alle diesbeziiglichen Korrespondenzen besorge, so daß ich auf diese Weise jedem ?. Auf« traggeber den gewünschten Erfolg einer mir übertragenen Kommission zu sichern bemüht sein werde. Auskünste über bereits vorgemerkte verkäufliche Realitäten ertheile an direkte Käufer unentgeltlich; empfehle ferner den ?. I. Herren GutS-, H^ms- und Wirthfchaftsbesitzern eine Anzahl bei mir vorgemerkter, mit guten Attesten versehenen Schaffer, Maier, sowie auch alle Kategorien Dienstboten zu. prompter Vermittlung und bitte daher um zahlreiche diesbezügliche Aufträge. Achtungsvoll Josef KadNK, 340) conc. VerkehrS-Agenturs-Jnliaber. in allen Korten, 1 ?kt.. 10 Icr. 1 8 uek 10 ^ 12 Lt 30 , AVßviiSr WuAstvrtv . 1 Lt. ti. 1.50 ^ . . . . 1 „ „ 1.20 „ erupüel)1t 2ur ^duadms __zzs_________ Lwo Svlilwwoktiit« kräftig, 15 Faust hoch, zu verkaufen. Anfrage im Comptoir d. Bl._(345 Gill Gewölb Z am 1. April zu beziehen. Anfrage bei Maria Schraml, Domplatz. Aecker, zu Bauplätzen geeignet, nahe der Kavallerie^ Kaserne, an der Straße nach Windenau, sind nach beliebigem Flächenmaß getheilt zu verpachten oder zu '.erkaufen. (339 Anfrage beim Eigenthümer Wiesinger am Südbahnhof._ Verstorbene in Marburg. Am 17. März: Rudolf Iolianu, KondukteurSsol»u, 3 Jahre, Tegettl)ofsstrabe, Skarlatina; 18.: Holzknecht Aloisia, HaustererStochter, 11 Man., Magdalena. Ailingen-katarrh; Tajchko Antan. Dienstmagdsolin, Man.. Magdalena, Darmkatarrl)20.: Miknla Rudilf. Dieustiuagd. sol)n, 5 Tage, Magdalena, LedenSschwäche; 21.: Per-soglio Josesa, HanSbcstherStvchter, 4 Tage, Domgasse, Fraisen; Knnplesch Thomas, Inwohner, 70 I., Kärntnervorstadt, Lnngcuemphhsem', 22.: v. AödranSperg Anna, k. k. BeamtenSgattin, 76 I., Lchillerstraße, Herz» fehler-, KoS Maria, MaschinputzerStochter, 4 I., Magdalena, SkarlatinaStainko Johanna, Schneiderstochter. 2 I., Echmiderergasse, Lnngenkatarrh! 23.: Hoinigg Anna, KleidermacherSgattin, 41 I., Domgasse, Unterleit>S. entartung. Im öffentl. Krankenhanse: Am 13. März: Fischbach Josef, gew. Kanzleidiener, 56 I., Lungenödem. — 14.: Reich Franz, Bäckergehilfe, 25 I, Lnngensucht. — 10.: Schlenz Rndolf, Glasschleifer, 19 I.. Auszehrung. — 18.: Ketschler Maria, Wiuzerskind, 10 I., ThphuS. Auazug aus dem Veobachtungßregister der meteorologischen BeobachtungSstation Weiubauschule Marburg. L 1^6 MZ? 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. Temperatur nach Eelfiu» 7 Uhr S2 -14 —24 —26 —so -j-4'0 LS 2 Uhr 00 -^24 —04 -^'2 -t-60 82 9'S 9 Uhr —1-6 -10 -20 —10 -^20 52 Luftdruck in Millimetern TageSmittel 726 8 726 8 731-9 729 3 7k 2 6 782 1 730'4 steuch. tigkeit in Pro. centen 77 80 Bewölkung 7 Uhr 2 Uhr 9 Uhr bewölkt bewölkt bewölkt bewölkt fast heiter fast heiter halb bew. ganz bew. halb bew. ganz bew. bewölkt halb bew. halb bew. bewölkt Anmerkung ganz bew. etwas bew. bewölkt etwas bew. fast heiter heiter Heft. NW-Wind. Krüh Regen, gegen Mitt. Schnee. Schnee. Schnee. Morgen» Schnee. Morgens schwacher Regen. Summe des Niederschlages vom 18. bis 24. März: 34-2' hiermit beelirs ivd wieli, äen Dsmen ardur KS uuÄ IImKv- duuK äie döüiolte eu erstatten, äass näekste Ä^oede, cken 29. 6. U. ein k'räulein »UL meinem Lause mit einer svdonen ^us^skl cker nvuvston HollvIIv in MÄtvi», VvliVttSi», nnä vielen an- äeren äort eintreK^en un6 im tiotsi joksnn äen KÜtixen övLuoli äer verehrten Damen erv^arten v^irä, s^eledei» sied reekt 2aklreiok krennälivdst erbittet (361 Als? ?rejll6IsderK6r _Il« llizuilllllls ii eizeiieii NMlleii zesrlieilkl«! neuester k'atzon, reine ^olle von 30 ü. aus^. „ sod^ar^ aus ?eruvien u. I^oskiux ^2 „ kein in sellr netten Alustern . . 25 in allen k'arden 11 „ „ aus braun, lilau l'rioot 16 „ „ GatzSvO», grosse ^us^alil .... 8 „ frisok angolcommon in- unä auslänllisvke k'adrikate, beliebte Nüster sinck stets am I^kKer unä werden ^nsü^e sobnellstens naeb lilass anxefertiKt. k'ür KUte Mtlierei ^eckermann ß^arantiit, niokt passende kLleiäer obne ^nstanä retour^enomwen oäer umKetauselit; so^ie Itti»ckvi'»^i»2iRDxv in uetter ^us^adl für jeäe lZlrüsse . . . von 4 ü. aufwärts. -vunSnstaS susV;A H > ^ ! ! i <-» ^ ! tt Gine Realität in Gamlitz ist um billigen Prei'^ zu verkaufen. Dieselbe besteht aus Wohnhaus und Wirth. schaftSgebäuden (gemauert und mit Zikgeln ge. deckt), b Joch Atckcr. 2 Joch Wiesen, 3 Joch Waldung. Anzufragen beim Gigenthümer da^ selbst Haus Nr. 12 (Johann LederhaaS.) 359 llsnlcssgung. ^lov ^sQSv, äis sioli »li äsm l^siodoi»-bvxsäoxvizs» äsr auv iu Sott rudsuäsv k'rau vor» bvtkvilAtcll, skxt äsn bsr^Iivllstell Oaulc 1368 Xkrl I^ittvr V0Q I'öSia.nspsrx. Abzulösen wird gesucht: Ein Spyereiwaareu- oder ein (344 Weiß-, Woll- o. Kar)Vaare«-Veschäfl entlveder am hiesigen Platze oder in einer der Städte UntersteiermarkS. Nähere Auskunft im Comptoir d. Bl. Eine Wohnung ist vom 1. April bei Herrn Holzer, Bürgerstraßc zu beziehen. (327 Mthme /ihlti Aiiiigrr sind verkäuflich beim Marburger Dienstmann. Institut. (323 ZS2) Kindergarten. Um mehrseitigen Anfragen zu entsprechen, zeige ich hiermit an, daß mit 1. April der Kindergarten wieder eröffnet wird, und eS können bis dorthin die Kleinen entweder von 9 bis 12 Uhr Bormittag im Spezerei-Geschäfte am Soskenplatz oder von 3 bis 5 Uhr Nachmittag im Kindergarten eingeschrieben werden. Hochachtungsvoll Mina Berdajs. Marburg am 19. März 1876._ Größte Auswahl in Gemüse-, Feld-, Grassame» und Kleearten, ferner mehrere Gattungen anSlündtscher Erdäpfel, sowie ein großes Sortiment von Blnmeusamen auS der berühmten Grast. H. AltemS'schen Samenkulturstation in St. Peter bei Graz, empfiehlt 224 am Sofien« undpam Burglatz. KevielUe, lloli!- üi llovimsl-, Si-ilvilsn-, Isfol-K»lanvo-V>fiulgvn IN svliäester.^uskitbrunx; t l«« iiii««. V. a. 2.Z« empkeblen kom»i» pMokoer Sskvo, l6S)_ auk Credit-Klise Viever-M Gulden 4 Gulden ? und Stempel. 334 NU? k. A z e/ßm 7'aA6.50o?^7'S6 sc?1»oi» arrA 1. HaupttreK'sr: ^ Haupttrsü'er: a. 4<>0,o<>c> Dampf- ».Wannenbad ia der Kärntakr-VorKadt täglich von 7 Uhr Früh biS 7 Uhr AbeiidS. 156 Alois Schmiederer. Um TßV jl. uad höher sind für Schneider, Schuhmacher und für Näh-trrinncn meine»e Äück etwaS überbriuchte, "och ganz gut erhiUltne Nähmaschinen zu h.>ben ___bei U. S. ?ro»ol». (271 Im werden Strohljiite zum putzen ttberüommen. Neue eltgante Vameu- Sc Ainder-Hiite sind stets am Lager. Daselbst werden Lameu^ieider elegant und billig verfertigt, in Wäsche auch ganze Ausstattungen gemacht. Zugleich empfiehlt ihr Lager in fertiger Herren-, Damen- St Kiuder-tväsche, gestickte Streifen, Spitzen, Länder, Slumeu, Federn, Zöpfe Zc. zc., sowie eine Partie elegallte billige Sonnenschirme. Achtungsvoll 309) ,,HV«r nieQls HV»«», v»! «lel,»« «u Mil I>n» liltiikn Eiillatzk «ll mr S.W. sl. 2.SV'«7!Ü' 527Z Treffer, durchgchcnds III baarem Gelde u. Werthplipiere«. (Die Gewinnwahrscheinlichkeit dieser Lotterie ist in Anbetracht der großen Anzahl vou bedeuteuden Treffern eine bei Weitem größere, al» bei allen iibrigen Lotterien.) vlnnwayrsqemtllyreu vieler Loiierle lsl m Anveiracy! ver gropen Original'Lose a fl. 2.ö0 sind zu beziehen dur^ die Savitstra««« 4. Briefliche Bestellungen werden umgehend erledigt. Nerautw^artliche Nedattiau, Druck uud Verlag von Eduard Äanl^?^? Vtarb»n>. .StG. ^ (358