«Organ der Verfasiungspartei in Kram. »lt. 543 Abonnement».Bedingnisse: B-nzjLbrig: Für Laibach fl. 4.— Mit Post fl. s.— Halbjährig: Lierteljähtlg: . 2.- I.- r.so i.rs Für Zustellung in'« Hau«: LiertelsLhrig 1V kr. Samstag den 3. Jänner Ins ertion«-Preise. Einspaltige Detii-Zeile k 4 kr., bei Wiederholungen » Z kr. — Anzeigen bi« 5 Zeilen 2V kr. Redaction. Administration u. L r» e d i I io n: Schustergaffe Nr. Z, 1. Stock. 1891. pi'rmumei'alions-OnlLÜung. Mit 1- Jänner 1891 beginnt ein neues Abonnement auf das Indem wir für die uns bisher gewordene Unterstützung unseren herzlichen Dank aussprechen, erlauben wir uns, das Organ der Verfasiungspartei in Krain auch für die Zukunft allen Gesinnungsgenossen zur regen Theilnahme und Verbreitung wärmstenS anzucmpfehlen. Treu unserem politischen Programme und unserer bisherigen Haltung, werden wir auch künftig die Sache der Reichseinheit und des Deutschtums bei jedem Anlässe und nach bester Kraft vertreten. Wir werden für den in Krain fortdauernd und — wie auch die letzten Verhandlungen des ^viniscben Landtages gezeigt haben — gerade in der gegenwärtigen Zeit auf Grund des jüngsten großflovenischen Programmes mit vermehrter Heftigkeit ^nefewdeten Fortbestand deutscher Bildung und Cultur mit vollem Nachdrucke einstehen und alle Angriffe wider die von uns hochgehaltenen Grundsätze, Kvber sie immer kommen mögen, unbeirrt und freimüthig zurückweisen. Daß die Deutschen in Krain und die liberale Partei unter den heutigen politischen Verhältnissen und insbesondere gegenüber dem stets Hckkicktsloseren und bedrohlicheren Vorgehen ihrer verschiedenen Gegner einer eigenen und unabhängigen pnbliciftischen Vertretung mehr als k bedürfen, braucht wohl nicht weiter erörtert zn werden. An alle Gleichgesinnten, an alle Anhänger der deutschen und liberalen Sache in Krain und alle Freunde einer fortschrittlichen Entwicklung ^Nerer schönen und geliebten Heimat, die untrennbar verbunden ist mit dem Gedeihen und der Machtentfaltung des Gefainmtreiches, an alle Die, welche ^ der immer drohender zu Tage tretenden Gestaltung der Verhältnisse im Lande die ernsteste Gefahr für dessen Zukunft und Wohlfahrt sehen, Erbten wir daher auch dießmal die dringende Bitte, das „Ltttkttvlivi in geistiger und materieller Richtung, also nicht nur L rablreiche Pränumeration, sondern auch duich Einsendung von Aufsätzen, Uebermitllung von Nachrichten u s. w. freundlichst unterstützen zu wollen, es demselben möglich werde, die schwierige, aber auch dankbare Aufgabe, die einem unabhängigen deutschen Blatte derzeit in Krain gesetzt ist, mit rsolg zu unseres Blattes werden wir bemüht sein, so mannigfaltig und so reich als möglich zu gestalten. Dasselbe wird in Leitartikeln die volitischeu Ereignisse im Lande und sonstige Begebenheiten von besonderer Bedeutung behandeln; dem localen Theile wird die größte Sorgfalt äh wendet werden und im Feuilleton soll das belehrende wie das unterhaltende Element — und zwar wie bisher fast ausschließlich in Original-Aussätzen, ^keimallicbe Gegenstände behandeln — gleich aufmerksame Berücksichtigung finden. Das erscheint jeden Samstag, Vormittags 9 Uhr. — Pränumerationsgelder sind bei der Admini- stration dieses Blattes (Schustergasse Nr. 3) einzuzahlen oder dorthin einzusenden. Prämlmerations-Bedirrgnisse: Ganzjährig: In Laibach 4 fl. — kr., mit Zustellung ins Haus 4 fl. 40 kr., per Post 5 fl. — kr. ^üllljährig - „ ,, 2 „ „ „ ,, ,, „ 2 „ 20 „ „ „ 2 „ 50 „ Vierteljährig. ,, ,, 1 „ ,, „ „ ,, ., 1 ,, 10 ,, ,, ,, 1^ „ 25 ,, Siorrnische Nciijahrsbctrachtimgen. Die Neujahrsbetrachtungen der nationalen Tages-^tter brachten wenig Bemerkenswerthes und kkrngen < Ganzen ziemlich gedämpft. Das rad.cale Organ lick besonders bequem und beschrankte sich Uch d«ul d - d,- J-h! b.im S-h«-m-ch,-> n°chm-,s B-Ichw-.d-» ub» u-d das >>L-nd. d°» B-s-hnn nach ,n,n, ^ Sckulen und Amt. denn die „Nation verlangt, ^re Söhne", d. H. fanatische slovemsche Agieren alle im Lande freiwerdenden Stellen ersten — der Jammer, daß die Slovenen angeblich immer nicht die wahre Gleichberechtigung ge-'7 ist das Umundauf dessen, was vorge-wird. Slovenische Politcker u„d Journalisten ^men eben über ihre sprachlichen Schrullen nur hinweg; diese engen ihren politischen Horizont ^Nkündia ein und für das. was darüber hinaus-Eüt sei es auch noch so bedeutsam, fehlt «hnen Das klerikale Slovenenblatt freut sich bei seiner ^hreSrückschau vor Allem über den Rücktritt Bis- marck's und knüpft daran feine Hoffnungen. Nachdem der große deutsche Kanzler, der Houptvertreter der jetzt herrschenden politischen Grundsätze vom Schauplätze verschwunden ist. erwartet es — nach dem Muster der Clerikalen auch anderer Länder — daß nun die Zeit zur Verwirklichung seiner Principien günstiger geworden sei. Wenig glücklich sei das abgelaufene Jahr namentlich für Oesterreich gewesen. Die gepriesenen finanziellen Erfolge bleiben nur am Papier, die österreichischen Steuerzahler aber spüren davon nichts und keuchen weiter unter unerschwinglichen Lasten. Aehnlich sähe es auf politischem Gebiete aus. Die auf das Zustandekommen des Ausgleiches gerichteten Erwartungen haben sich nicht erfüllt und die Zwistigkeiten unter den Völkern dauern fort. Nur die katholische Idee, welche Oesterreich aufgerichtet hat, vermag eS auch jetzt aus den verhängnißvollen Netzen zu befreien, in die es die liberale Politik verstrickte, das Reich von Unglück zu Unglück ziehend und sein Ansehen unter den europäischen Mächten untergrabend. Noch immer enthält man den österreichischen Nationen die konfessionelle Schule vor, aus der Gott und Kaiser treue Staatsbürger hervorgehen würden, der stärkste Schutz des Vaterlandes in Zeiten der Gefahr. Die Ideen des falschen Liberalismus, die sich in den österreichischen Schulen und namentlich auf den Universitäten breit machen, sind auch schon über die engeren slovenifchen Grenzen gedrungen und finden öffentliche Vertheidiger in den Vertretungskörpern. Ein Gegengewicht bildet glücklicherweise der im abgelaufenen Jahre gegründete „katholisch-politische Verein"; der hat schon bisher sehr günstig gewirkt und es ist zu hoffen, daß nach dem ersten schweren Schritt das kommende Jahr zeigen werde, wie fest die Slovenen auf dem eingeschlagenen Wege fortschreiten wollen. Wie man sieht, bietet auch das clerikale Blatt mit seinen Neujahrsbetrachtungen keinen Anlaß zu eingehenden Erörterungen. Kühne Geschichtsfälschung und anmaßende Unterstellungen den Widersachern gegenüber — nach dem so oft befolgten Muster des „Vaterland" — eine starke Portion Einbildung und etwas Reclome: das sind ja längst bekannte Mittel, durch welche die clericale Partei nebst anderen, aber ebenfalls kaum besseren, ihre Ziele zu erreichen versucht. Am bemerkenSwerthesten erscheinen uns Auslassungen unseres Amtsblattes, die wi mit unsere Uebersicht der nationalen , Pachtungen vollständig sei, nicht übergehen dürfen. Während es sonst beim Jahresschlüsse meist Gepflogenheit war, daß das Preßbureau seine Bestellten in der Provinz mit Lobeshymnen über das herrschende System und die unerreichbare Vollkommenheit unserer Verhältnisse verproviantirte, ist Heuer in der ossiciellen NeujahrSepistel von der allgemeinen Lage und unseren politischen Zuständen überhaupt kein Wort zu lesen. Von „Vergangenheit und Zukunft", von der „Uhr des Lebens", dem bekannten „Strom der Zeit", vom „Aufbau und Fortbestand des Weltganzen" und vielen ähnlichen erbaulichen Dingen wird da breitspurig geredet, von den sonst so oft und laut gepriesenen Herrlichkeiten der Versöhnungsära aber wissendie ossiciellen und officiösen Soldschreiber diesmal nichts zu erzählen. Auch mit ein Zeichen der Zeit! ___ Wiener Brief. (Ein Jahr „Ausgleich".) 31. December. R. — Vor Jahresfrist wurde Oesterreich eine große Ueberraschung zu Theil. Es trat in der inneren Politik jene Wendung ein, welche kurzweg mit dem „Ausgleich" gekennzeichnet wird. Die Ent» Haltung der Deutschen vom böhmischen Landtag gab der Unzufriedenheit der Deutschen v'it der bisherigen Politik des Grasen Taaffe, welche man kurz die kleine „slavische Aera" in Oesterreich nennen kann, nicht mißzuverstehenden Ausdruck. Im letzten Monate des Jahres 1889 stellte der Führer der deut-schen Abgeordneten, v. Plener, dieser Aera das Zeug-niß aus, „daß Oesterreich noch niemals so schlecht regiert worden sei," worauf der Ministerpräsident Graf Taaffe schroff antwortete, daß die Regierung die eingeschlagenen Bahnen weiter verfolgen werde. Aber in den letzten Tagen des genannter. Jahre« lud Graf Taaffe Vertrauensmänner der Deutschen und Czechen für den 4. Jänner 1890 zu „Konferenzen" ein, „betreffend die Anbahnung einer Verständigung über die böhmischen Angelegenheiten." Am 30. December, am 2. und 4. Jänner wählten die Deutschen in Böhmen in den Landgemeinden, Städten und Handelskammern zum dritten Male seit ihrem Auszuge aus dem böhmischen Landtage ihre Abgeordneten mit der ausgesprochenen Weisung, dem Landtage auch weiter ferne zu bleiben. Dieses Wahlergebniß war ein so gesichertes, daß nur in wenigen gemischten Orlen die Czechen den Deutschen Candidaten gegenüberstellten. Auch die maßgebenden Kreise konnten sich wohl darüber keiner Täuschung hingeben, und die Voraussicht eines solchen Ausfalles der Wahlen einer dritten eindrucksvollen Kundgebung der deutschen Einstimmigkeit in der Verwerfung der bisher verfolgten Politik mochte zu dem Entschlüsse, die „Konferenzen" einzuberufen, nicht wenig beigetragen haben. An demselben Tage, an welchem die „Conserenz" in Wien zusammentrat, starb in Prag Fürst Carlos Auersperg, derselbe, welcher durch einen Kompromiß, von welchem er bitter zu sagen pflegte, „Ich bin getäuscht worden", die Versöhnungsära ermöglicht hatte. Für die Beurtheilung der Politik des Grafen Taaffe muß festgehalten werden, daß Rieger in der AuSgleichs-Conserenz die Aeußerung that, der Ausgleich wäre vor einem Jahre leichter zu machen gewesen, weil damals die Jungczechen noch nicht solchen Einfluß auf das czechische Volk gehabt hätten, wie gegenwärtig. Da« mag richtig sein, denn die Jungczechen wurden erst in Folge der Mittelschul-Erlässe des Unterrichtsministers, insbesondere aber in Folge der Haltung der Altczechen in der Frage der „konfessionellen Schule" stark. Die Ungeduld der klerikalen in der Schulsrage brachte die Altczechen in die Klemme. Das Wort Rieger's ist eine Anklage der Regierung; sie ruft ihr bedauernd das Wort „Zu spät" in's Gedächtniß. Es ist aber noch gewisser, daß der Ausgleich um zehn Jahre früher noch viel leichter gewesen wäre, denn damals waren gerade die Jungczechen ausgleichslustig und alle Zugeständnisse, welche Graf Taaffe im Verlaufe von zehn Jahren dem Czechenthume gemacht hat, konnten zehn Jahre früher als Preis für den Ausgleich in die Wagschale gelegt werden, während sie jetzt die Begehrlichleit des Czechenthumes gesteigert hatten. Am IS. Jänner ward die Conferenz, welche 15 Sitzungen gehalten hat, geschlossen. Der Ausgang dieser Konferenzen war für die Deutschen keine Veranlassung zu irgend welchen Freuden- äußerungen — das sagten alle deutschen Blätter. Die Deutschen wurden mit einigen Wehren ausgerüstet. Die Errungenschaften der Ausgleichsconferenz bedeuteten die Aufrichtung einiger Schutzdäinme für die Deutschen — einen Waffenstillstand, so meinte man in dem vierzigjährigen, deutsch-czech'schen Kampfe. Trotzdem begann der Kampf am Tage des Abschlusses des Ausgleiches mit neuer Heftigkeit zu entbrennen, denn gerade das, die erhöhte Sicherheit des Jeililtrlon. Die Rippe in Ehrengrnben. In der zur Pfarre Altlaib^ ^gehörigen Neben-kirche Ehrengruben ist die neben dem Altar des H. Martin hoch an der Mauer angebrachte Nippe der r^äovsk» äeklio» eine auffallende Merkwürdigkeit. Der Sage nach stammt sie von einer heidnischen Jungfrau, welche mit dem einen Beine auf dem Gaft-Gllllenberge, mit dem anderen auf dem Mar-garethenberge bei Krainburg stand, Windel» in der Save wusch und außerdem aus besonderer Gefälligkeit die Steine zum Bau des neben der Kirche stehenden Glockenthurmes in ihrer Schürze herbeitrug. Nach dem Volksglauben lösen sich von dem Knochen alljährlich drei Tropfen (Knochenstückchen?) ab. Mit dem Abfallen der letzten drei Tropfen beginnt das jüngste Gericht, der Weltuntergang. Die fallenden Tropfen entsprechen einer allen, mit der Volksan-schauung des germanischen Volkes eng verknüpften Überlieferung. Im Parzival sind es „dL blurte« zäher rot" im Schnee, bei denen der Ritter so tief der Geliebten Kondmiramur gedenken muß. Drei solcher Blutstropfen fallen vom Himmel herab, wenn der Treffschütze sein Gewehr gegen das Gestirn abschießt und drei fallen nach einer Aargauer Sage jenem Knaben in'S Gesicht, der zur Waldtanne nach dem Wetterkinde emporschaut. Von drei Blutstropfen hängt des Menschen Leben ab; drei zeigen in einer westphälischen Sage den Tod des Tauchers an. In einem Volksliede heißt es: „Da fallen mir drei Nöslein in den Schoß und die sind rosen-roth, jetzt weiß ich nicht, lebt mein Schatz oder ist er todt", und in einem anderen, wo das Mädchen im Traum Blüthen sammelt in einem gold'nen Krug, der ihr aus den Händen fällt, daß er in Stücke schlug, lautet eS am Schlüsse: „Drauß' sah ich Perlen rinnen und Tröpslein rosenroth — Was mag der Traum bedeuten? Ach Liebster bist Du todt?" — Dieß nebenbei. Bemerkenswerthe Knochen, an welche sich Sagen knüpfen, kommen nur in uralten Kirchen vor. Zu den ältesten Kirchen in Krain gehört die Ehren-grubener jedenfalls. Valvasor weiß über Ehrengruben nicht viel zu melden. Er sagt nur: „Die St. Marienkirche zu Ehrengruben ist die führnehmste und berühmteste, gestaltsam zu derselben auch jährlich, ja fast täglich große Wallfahrten verrichtet werden. In dieser Kirche hängt bei dem Altar St. Martini ein große« Rippenbein, welches man insgemein au«-gibt für die Riebe einer heidnischen Jungfrau, Andere aber für eines Riesen Riebe ansehe, weil sie mächtig groß und dick ist. Allein ich vermuthe, sie sei von einem Walfisch, oder von einem ändern Deutschthums in Folge des Ausgleiches, wollen ihü Widersacher nicht in Erfüllung gehen sehen, d« Möglichkeit wollen sie nicht aufkommen lassen, d-H die Deutschen in Böhmen aufhören könnten, sich H nationales Dasein fortgesetzt erstreiten zu müssen Gleichzeitig mit den ersten Wiener Konferenzen trat« denn auch schon die jungczechischen Abgeordnete zusammen und beschlossen, in Prag eine Kundgebung gegen die „Preisgebung czechischer Rechte" bei d« Conferenz. Dieser Geist hat seither im böhmisch«> Volke riesige Fortschritte gemacht. Es wird als eil „Recht" der Czechen proclamirt, „Fortschritte' >> machen, d. H. die Czechisirung des Landes, die Zss trümmerung der deutschen Geschlossenheit dasM die Aufsaugung der vereinzelten deutschen Kraft wird offen als angeborenes Recht des CzechenchuB proclamirt. Am 23. Jänner trat der böhmische LandlG noch ohne die Deutschen, zu einer kurzen NachseW zusammen und bewilligte vor Allem 100.000 fi.D die Landes-Ausstellung. Die Jungczechen interpcllirr« wegen häufiger Beschlagnahme ihrer Blätter. Ä» 26. Jänner versammeln sich die einzelnen ClubS Abgeordneten, in welchem die Wiener Vereinbarung bekannt werden. Die Deutschen nehmen einfiim^' diese Vereinbarungen an und Schmeykal richtet das „deutsche Volk in Böhmen" einen Aufruf, ö welchem nicht ein Wort der überquellenden Freuk über die Vereinbarungen enthalten ist, wohl der Genugthuung Ausdruck gegeben wird, daß dri Werk durch die Festigkeit und Einigkeit der DeuW zu Stande gekommen ist. Das Werk sei keine „W endung", lasse die „volle Lösung so mancher Frag«« noch immer vermissen" — die Früchte sollen i"' kommenden Geschlechtern reifen. I» demselben Sil>ü> lauteten die Reden Plener's und Schmeykal's in K Versammlung Scharschmid's in der Conferenz ^ deutschen Großgrundbesitzer. Die Wiener Bereir barungen wurden auch im feudalen GroßgrundiM genehmigt; ebenso im Altczechenclub einstinm^ nachdem Trojan, Pipich, Adamek, Zeman ewiges Wendungen erhoben hatten. Im Club der Allezeit erschien Dr. Schmeykal, um Kenntniß zu brin^ von der Annahme der Vereinbarungen durch Deutschen, worauf auch Rieger in's deutsche kam und Namens des feudalen Großgrundbesik' Prinz Carl Schwarzenberg. Nur die Jungcze^ erklärten, die Vereinbarungen vorerst prüfen !' müssen — es war dieß noch keine KriegserkläE Meerwunder." Erasmus Francisci bemerkt dazu, Deutschland hangen in unterschiedlichen Kirchen gleichen ungeheure Rieben, welche man ohne em>g Zweifel den Walfischen zuschreibt. Daß diese Rippen in früheren, längst genen Zeiten eine besondere und hervorragende deutung gehabt haben, geht schon daraus hervor, , der über das Heidenthum zum Siege gelangte, chr> liche Glaube sie mit in den Kauf . den christlichen Kirchen duldete. Der cultus, wie wir die heidnische Verehrung von keinen benennen wollen, geht jedenfalls »u und eutstand wohl zu einer Zeit, wo man die eiv noch nicht verbrannte, sondern lange als möglich vor Verwesung schützte, er/> nun rin Nomadenvolk den bisher innegehabten ^ sitz, so wurden die Gebeine wiederum au gegr ^ und mit hinweggeführt. Dich , oft der Wohnsitz gewechselt wurde. W-nn ^ von den auf diese Weise mitgeschleppten im Laufe der Zeit da« Meiste verlor, so der Schädel oder ein einzelner Röhren nch Andenken hin und machte ein- °berm«l.g- WB ^ <^dten auch d-' Daß di.,< Pflicht ^ rohesten Volksstämmen heilig «st, Vorgehen der Guinea, von Axim und de- n°r dies« erfolgte erst später, nachdem sich die Jungczechen d»n der eigentlichen Stimmung unter den Altczechen Überzeugung verschafft hatten und von der Willfährigkeit des czechischen Volksgeistcs einen neuen tzeldzug wider die Existenzberechtigung des deutschen Volkes in Böhmen zu eröffnen und ihn mit aller Heftigkeit durchzukämpfen. Und heute nach einem Jahre stehen wir mitten ir, diesem Feldzuge. Die Altczechen wurden zum ^heile Bundesgenossen der Jungczechen. nachdem sie Alles unterlassen haben, ihr Werk und ihr Wort zu vertheidigen; selbst unter dem feudalen Großgrundbesitze ist eine Unentschiedenheit eingetreten und einige haben den Kampfplatz verlassen. Von den Vorlagen der Regierung ist nach einer Mai- und lach einer Oktober-Session des böhmischen Landtages «ine einzige, jene über den Landesschulrath zum besetze geworden; die Annahme der Landescultur-rathsvorlage ist keineswegs gesichert, eine qualificirte Hehrheit für das Curiengesetz ist bestimmt nicht Vorhanden. Zwei, dreimal hat der Monarch das Nort ergriffen, um die Wiener Vereinbarungen als kie Grundlage der künftigen inneren Politik zu ver-künden ihre Durchführung als Staatsnothwendigkeit »u bereichnen — das czechische Volk läuft hinter den Jungczechen h°r. Der Geist Ausgleiches ist verflüchtigt; was wird aus den Wiener Vereinbarungen werden? Politische Wochenübersicht. Aus parlamentarischen Kreisen verlautet, daß der Reichsrath am 3. oder 5. Februar die Zession fortsetzen, die Delegationen im Mai rinberufen und die Reichsrathswahlen im Herbste vorgenommen werden sollen. — Der Sec-tjonschef im Ministerium des Aeußern Ladislaus d Sroayengi-Marich wurde zum ungarischen ÄliniNer am königlichen Hoflager ernannt. - An-Uk Jänner werden die Vertreter Oesterreich-Unaarns zu einer Conferenz über die L l oyd f r a ge - D-- H°»d-i«°-,.-°g ,wi,ch.n K-Kerreich-Ungarn und Italien wurde auf Ri...- s-h- ^ Hi«ip-,ium- d.s m «UdIch-°-N°N. gelegenheiten sind an das Ackerbauminlstenum kchaeaeben worden. ^ ^ n - Die Regierungen Oesterreich-Ungarns haben sich »ach Meldung der „Budapester Cor- ^ ^lisle^ndianerstammes der Abi poner. Aehn---MI. in ,-in-. b-°st,i-°i- L L md H-chst.'---- A-iI-«°,-iu« f.",-ich«-» S--,.-- Ih-i,^ Hi-, ist ^. sA„pl°tz Aust--l>-n, Sch-d-I u»d K. ch-n »m6t-n die Eingeborenen, nachdem sie das Fleisch i, Li«- u»d S-S-II-N in S--- > . di-I-lb-n »»I di- N-i!- Mil. La« K-ch-» 2-» "»d AUSs-n d-SU-ilch.« in deutschen und europäischen Heeren über- L. SiU- A»« d-m --»-n A»»-s »i,d >n,tgethe,It, einem Vornehmen aus k"' Le üs Königs Dagobert I. (um 621) der tödtlich erkrankt und weder fortzu-n war noch zurückgelassen werden konnte; ^« wollte ihm nach heidnischer Sitte (moio xon- ^ den Kopf abschneiden und den Körper ver- ^ n Da diese Sitte starke Verbreitung hatte, s U Lapst Lonisacius VIH. (1294-1303) sich ^ diejenigen mit der Excommunikation zu ' »-lch- °l- L-ich.n I°Ich--, di. °.b°- «°n. Nerb'en zerstückten und kochten, um sie bequemer ^ in'di° Heimat führen zu können. Es fehlt i'?«! trotz des kirchlichen V-rboteS nicht an Be,-!^l?n daß das Volk noch öfter m seine alten Ge- N»-nist. respondenz" im Einvernehmen mit dem Grafen Kalnoky dahin geeinigt, daß Minister Szögyengi im Hinblick darauf, daß er mit allen bisherigen Stadien und Details der im Zuge befindlichen Vertragsverhandlungen mit Deutschland vertraut, ist, auch im ganzen weiteren Verlaufe dieser Verhandlungen, die voraussichtlich noch zwei bis drei Monate in Anspruch nehmen werden, denselben präsidiren solle. Auch in der am 6. d. M. in Wien stattfindenden Sitzung der österreichisch-ungarischen Zollconserenz, in welcher einzelne auf diese Vertragsverhandlungen bezügliche Fragen zur Erörterung gelangen, wird Minister Szögyengi den Vorsitz führen. Aus Wien wird geschrieben: Wie hier in gutunterrichteten Kreisen verlautet, dürfte die Beantwortung der Interpellation Skarda, betreffend die Einführung der internen czechischen Amtssprache, vielleicht schon in der ersten Sitzung des böhmischen Landtages vom 3. Jänner erfolgen. Die Regierung macht kein Hehl daraus, daß sie nicht in der Lage ist, solche Erklärungen abzugeben, die im czechischen Lager eine befriedigende Aufnahme finden werden. Hängt, wie czechischerseits gedroht wird, das Schicksal der ultczechischen Partei tatsächlich vom Inhalte der Interpellations-Beantwortung ab, dann ist wohl der Zerfall dieser Partei besiegelt. Graf Ta affe für seine Person ist den Czechen nach wie vor so wohlwollend als nur möglich gesinnt und er wäre gerne zu neuen Eoncessionen bereit, allein er hat sich bereits davon überzeugt, daß die Erfüllung der Forderung bezüglich der inneren czechischen Amtssprache ein Ding der Unmöglichkeit sei. Ein höherer Wille zeichnet dem Grafen Taaffe eine gebundene Marschroute vor. Uebrigens ließ es der Ministerpräsident an Anstrengungen nicht fehlen, um Dr. Rieger von der Absicht abzubringen, dem parlamentarischen Lebe» und damit auch dem böhmischen Landtage jetzt schon den Rücken zu kehren. Früher oder später wird freilich Rieger nolsiis volens der politischen Thätigkeit entsagen müssen; wird dann auch Graf Taaffe seiner Versicherung eingedenk sein, daß er ohne die Unterstützung der czechischen Partei nicht regieren wolle? In Galizien gaben sich in letzter Zeit socialistische Bewegungen kund; die Lem-berger Staatsanwaltschaft erhob gegen mehrere Stu-dirende die Anklage wegen geheimer staatsgefähr-licher Verbindungen. Die an einem Orte altverehrten Gebeine durften von diesem nicht entfernt werden; sie sind dessen Palladium. Um Wittekinds Gebeine, die in Enger begraben waren, stritt dieser Ort mit Hervorden und der letztere Ort brachte sie 1414 an sich; 1821 kamen sie jedoch schließlich wieder nach Enger zurück. Die Ncapcler empörten sich, als König Roger die in einem Sacke hinter einem Eisengitter verwahrten Gebeine des heil. Virgilius weggeben wollte. So erzählt Konrad von Quersurt 1194. Auf Island wurden die Gebeine der Begrabenen gesammelt und ebenso in einem Sacke hinter der Kirchenthüre aufbewahrt. Aus dem Mitschleppen der Gebeine, insbesondere die der Vornehmen und Stammeshäuptlinge mag sich der Glaube entwickelt haben, daß ihr Besitz dem Stamme von Nutzen und siegbringend sei, woraus weiter der Glaube an die Heilkräftigkeit solcher Knochen hervorging. Die Schweden glaubten, an den Besitz von Frey's Leichnam sei Fruchtbarkeit und Frieden des Landes gebunden; darum wurde er nicht herkömmlich verbrannt, sondern unversehrt im Hügel beigesetzt; ebenso wurde HLlfdan-Swarti an vier Stätten beerdigt, um dem Lande vierfache Fruchtbarkeit zu verleihen. Wenn der Ahnherr des Stammes der Sage nach ein Riese war, oder wenn in dem heidnischen Prinz Ferdinand v. Bulgarien schloß die Session der Sobranje mit folgender Rede: „Meine Herren Deputirten! Es gereicht mir zur Befriedigung, constatiren zu können, daß Sie durch die erleuchtete und fruchtbare Thätigkeit, welche Sie in der gegenwärtigen Session entwickelten, meinen Erwartungen und dem Vertrauen der Nation vollständig entsprochen haben. Die von Ihnen ausge» arbeiteten und genehmigten Gesetze bilden einen ecla-tanten Beweis dafür, daß Sie die wahren Interessen des Staates vollauf verstehen, und daß Sie für den Fortschritt und das Gedeihen des Landes mit Eifer und Einsicht thätig sind. Indem ich Ihnen für Ihre Bemühungen und Arbeiten herzlich danke und Ihnen glückliche Rückkehr zu Ihren heimatlichen Herden wünsche, erkläre ich die erste Session der sechsten Sobranje für geschlossen." In Spanien werden am 1. Februar die Deputirten- und am 15. Februar die Senatorenwahlen stattfinde». Wochen-Chronik. Am 30. v. M. wurde in Preß bürg in Gegenwart des Kaisers die neue Donaubrücke feierlich eröffnet; Se. Majestät empfing bei dieser Gelegenheit die Huldigung vieler weltlicher und geistlicher Deputationen. In Wien wurden die bisherigen Vice-Bürger-meister Dr. Steudel und Dr. Borschke wiedergewählt. Der Director des kais. österr. Haus-Hof- und Staatsarchives R. v. Arneth feierte am 27. v.M. sein 50jähriges Dienstjubiläum. Das Radetzki-Monument in Wien soll am 1. Oktober d. I. feierlich enthüllt werden. Dr. Kämmerer, Stadtphysikus in Wien, hat sich dahin geäußert, daß K o ch's Heilmethode bei beginnender Tuberkulose mit Sicherheit angewendet werden könne. Dr. Karl Willfort, Advokat zu Oberhollabrunn in Niederösterreich, wurde wegen Verbrechens der Veruntreuung verhaftet. Die Handels- und Gewerbekammerwahlen in Reichend erg sind durchgehends im deutschliberalen Sinne ausgefallen. In den Gemeinden des Gerichtsbezirkes Neumarkt in Tirol herrscht ein großer Nothstand; viele Familien wanderten nach Amerika aus. Eultus, wie dies ja fast überall der Fall war, etwas riesenhaftes verehrt wurde, so konnte der zufällig gemachte Fund von Knochen eines vorweltlichen Thieres solchem Glauben nur förderlich und für das Ansehen des Stammes nutzbringend sein. Als riesenhaft bezeichnet Herodot die zu Tegea bestatteten Knochen des Orestes. Sparta sollte im Kriege gegen Tegea nur siegen, wenn es die Gebeine des Orestes in seinen Besitz brächte. Als segenbrivgend galten die Riesengebeine des einstigen Kriegsgottes Typhon und denselben Werth hatten des Oedipus Gebeine, um welche Theben und Athen stritten. Selbst die Götter in Indien konnten über Vritna nicht singen ohne die Gebeine des Dadhyautsch. Ein Mehr an Knochen scheint vortheilhaft gewesen zu sein, denn die Thebaner verschafften sich die Gebeine des Hektor aus Asien und die Athener die des Theseus aus Skyros, von wo Kimon sie auf Befehl des Orakels holte. Daß dieser segenbringende Begriff in das Christenthum übergegangen ist, zeigt uns die Legende des heil. Christoph, der nach dem Heiligen-Lexikon von 1719 von Gott erbat, „daß der Orth, wo sein Leib liegen würde, weder durch Hagel, noch durch Feuer, noch durch Hunger, noch durch Pest solte angegriffen werden können". Mit dem,heil. Christoph und seiner Legende aber müssen wir in Ehrengruben, Das österreichisch-ungarische Eisenbah n-C a r-tell, welches in nächster Zeit außer Rechtskraft treten sollte, wurde am 31. v. M. erneuert. Die Bedingungen sind sowohl betreffs der Preise als betreffs der Production die nämlichen geblieben. Nur in der Quotenauflheilung der ungarischen Werke untereinander hat eine Aenderung platzgegriffen, indem die Rima»Muryaner Gesellschaft den Eisenwerken der Staatseisenbahn-Gesellschaft eine höhere Paticipation zugestand. Der „Lloyd" meldet, daß Orth's Schiff „Santa Margareta" im Jänner 1891 für verschollen erklärt werden wird, worauf die Afsecurateure Eiffe und Moos in Hamburg die Versicherung für dasselbe auszahlen werden. Namens der verwitweten Großherzogin von Toscana wurden dießbezüglich bereits Schritte gethan. In der Stadt Szegedin wurden 8 Personen von einem wüthenden Hund gebissen. Der ungarische Großbauer Andreas Nagy in Maros-Vasarhely vermachte der evangelischen Kirche 50.000 fl., seinem Testamentsvollstrecker 20.000 fl., einem seiner Freunde 20.000 fl., den dortigen Stadtarmen 5000 fl. und zehn Bürgern je 1000 fl. Ueber den in Agram erscheinenden „Obzor" wurde wegen eines Artikels „Unsere Autonomie", ein Cautionsverlust in der Höhe von 2000 fl. ausgesprochen und der Nedacteur dieses Blattes zu zweimonatlichem Arrest verurtheilt. Der österreichische Postvampfer „Niobe" ist bei Candia gestrandet; Mannschaft und Passagiere wurden gerettet. An der Universität in Berlin sind für den ersten Semester 1890/91 5527 Studirende iinma-trikulirt worden. Im heurigen Frühjahre findet in Berlin eine internationale Kun st - A u s st e l l u n g statt; der dortige Magistrat bewilligte eine Beisteuer von 100.000 Mark. Das französische Kriegsministerium verordnete, daß im Armee-Mobilisirungsfalle jeder Officier und auch die Mannschaft mit einem Paket antiseptischen Verbandzeuges versehen sein müsse. Am 29. v. M. starb in Paris einer der hervorragendsten französischen Romanschriftsteller Octave Feuillet im Alter von 70 Jahren. Der Papst hat aus Anlaß des Weihnachtsfestes die „goldene Rose" der Gemahlin des Prä- n>o an der Außenwand der Kirche sein modernisirtes Bild angebracht ist, um so mehr rechnen, als an den Riesen Haimon der volkSthümliche Name „Laimrmograäee«, den das Detela'sche Schloß Erenau führt, erinnert. Heime oder Haimon, der eigentlich wie sein Later Siudas geheißen haben soll, e>legte bekanntlich in der Wildniß des Jnnthales den Wurm (Lintwurm) Heima, und nahm dessen Namen an, ließ sich später taufen und baute das Kloster Willen nächst Innsbruck. Er hat mit dem heil. Christoph manche Berührungspunkte. Außer in Ehrengruben kommt die tropfende, mit dem Weltuntergänge in Verbindung gebrachte Rippe der heidnischen Jungfrau noch in Oberburg, die eines Niesen in Jnnichen im Pusterthale vor. Die Meinung, daß die Ehrengrubener Rippe von Einwanderern aus Jnnichen milgebracht wurde, ist aus verschiedenen Gründen und namentlich auch deshalb abzuweisen, weil in alter und auch neuerer Zeit, wie wir oben nachgeiviesen haben, auf den Knochen-cultuS ein so hoher Werth gelegt wurde. Aus Lager dürfte man in Jnnichen die Rippen wohl kaum gehabt haben. Riese». >ppen kommen noch vor in Sächsen-h^im und Reltersheim an der R>ppe (Guurettersheim), Alpirsbnch im Schwarzwald, zu Arnstadt, und Knochen eines Riesen zu Lichtenberg im Odenwald- Diese sind die bekanntesten. sidenten der französischen Republik, Frau Car not, überreichen lassen. Zum Bürgermeister in Rom wurde Herzog Caetani von Sermoneta gewählt. Für die Besichtigung der Kunstmuseen und Galerien im Vatikan ist von jetzt ab ein Eintrittspreis von 1 Francs zu entrichten. In Catanea (Sicilien) ist in Folge großer Kälte ein Elephant erfroren. Der berühmte Alterthumsforscher Dr. Schlie-mann ist in Neapel gestorben. Beim Schlittschuhlaufen auf dem Selen ter See in Holstein brachen 12 Mädchen das Eis durch und ertranken. In der belgischen Bank in Brüssel wurden 400.000 Francs defraudirt. In Gainoville (Texas) fand zwischen Vater und Sohn ein Revolver-Duell statt; letzterer siel, von zwei Kugeln getroffen, und blieb sofort todt. Local- und Promin-Nachrichten — (Pe rs o n a ln a ch r i chte n.) Der provisorische Bezirkshauptmann Gustav del Cott in Loitsch und der Ministerial-Vice-Secretär Oskar R. v. Kaltenegger in Wien wurden zu Be-zirkshauptmännern und der provisorische Regierungs-secretär Otto Fränzl R. v. Vesteneck in definitiver Eigenschaft ernannt. — Dem Notar Nikolaus Lenüek in Großlaschitfch wurde die Versetzung nach Bischoflack bewilligt. — Leopold Roth wurde zum Kanzlei-Osficial und Daniel Stanoar zum Kanzlisten bei der Finanz-Direction in Krain ernannt. — Die Missionäre P. Xaver Geyer und Daniel Sorur hielten im Laufe dieser Woche in den Lokalitäten des hiesigen katholischen Gesellenvereines Vorträge ab. — (Volkszählung.) Die von uns unlängst erwähnte Agitation zu Gunsten einer unrichtigen Ausfüllung der Rubrik „Umgangssprache" in dem Formulare für die Volkszählung wurde von slovenischer Seite auch seither in der eifrigsten Weise fortgesetzt. In den Blättern und auf anderem Wege wurde weiter terrorisirt und mit allen Mitteln versucht, die Leute zu verwirren und sie auch bei diesem streng sachlichen Anlasse zu nationalen, politischen Zwecken auszubeuten. Schon in diesen Tagen wurden uns mehifache Fälle gemeldet, wo ganze Familie», bei denen das volle Jahr im Hause kein slovenisches Wort geredet wird, plötzlich bei der Volkszählung — Mit dem geschilderten CultuS steht in engster Verbindung der Gebrauch von Hirnschalen als Trink-gefäße. Der Germane, der am Feiertage zum Gedächtnisse der Gottheit mit seiner Sippschaft aus der Opferkufe trank, bot bei Einzelgelagen einen Beuteschädel als Trophä unter den Gästen herum und ließ ihn mit Bier gefüllt zur Erinnerung an seine Waffenthaten austrinken. Kopf und Kufe ist sprachlich synonym. Bekannt ist aus Paulus Diakonus, daß nn der longobardischen Königstafel die Hirnschale Kunimunds, des Gepidenkönigs, als Prunkgeschirr von Hand zu Hand ging. Als man des Gepidenkönigs eigene Tochter, Rosimunde, aus dem Schädel zu trinken zwang, wurde dieß die Ursache, daß sie ihren Gatten aus der Welt schaffte. Wie Grieshuber in seinen altdeutschen Predigten mittheilt, dienten noch im 12. Jahrhundert Trinkhörner statt der Kelche zur Ausspendung des Abendmahles. Das 750 urkundlich genannte Benedictiner-kloster zum St. Gumpertus in Ansbach ließ die umwohnenden wendischen Heiden aus dem wunder-thätigen Gumpertusschädel Heilung trinken und wuchs darüber zum berühmten Wallfahrtsorte an. Als der H. Anna von Klingnau Leiche auSgegraben wurde, trank eine erkrankte Klosterschwester Heilung auS dem Schädel. Fieberkranken gab man zu Trier aus der silbergefaßten Hirnschale des H. Theodor zu trinken. bald gezwungen, bald aus eigenem Chauvinismus — ihre slovenische Umgangssprache entdeckten. Wir sagen nicht zu viel, wenn wir behaupten, daß allein in Laibach auf nationaler Seite in ähnlicher Weis! Hunderte von falschen Eintragungen stattfinden. Um-somehr ist es eine strenge Pflicht aller Kreise, in denen die deutsche Umgangssprache thatsächlich Herrschi, dem Gesetze gemäß dieß in der betreffenden Rubrik auch einzutragen und sich durch keine Beeinflußung irgendwelcher Art abhalten zu lassen, der Wahrheit die Ehre zu geben. — (Aus dem Gemeinderath e.) In der letzten Sitzung wurden unter Anderem auch über bii seit langem ventilirte Frage einer Vermehrung del städtischen Sicherheitswache Beschlüsse gefaßt. Dieselbe zählt derzeit 20 Mann und soll künftig aus 36 Wachmänner (2 Postenführer, 10 Wachmänner erster und 24 zweiter Classe) und 2 Detective erhöhi werden. Auch sollen neben dem Centralposten vier Rayonposten errichtet werden, u. zw. einer für das Gebiet der Wienerstraße, einer für die Vorstädte Krakau und Tirnau, einer für die Petersvorstadt Die bisherigen Kosten für die Sicherheitswache mit und einer für das Gebiet der Karlstädterstraße-beiläufig 10.000 fl. würden sich in Folge der geplanten Organisation auf etwa 21.000 fl. per Jahr erhöhen- — (Deutsche Theatervorstellungen-! Die Direction brachte im Laufe dieser Woche Don!' zetti's komische Oper „Marie, die Tochter des Regi' mentes" (wohl nur in Fragmenten) und die unver' wüstliche Strauß'sche Operette „Der lustige Kriegs, letztere in glänzender Ausstattung. Sämmtliche Gesangsnummern wurden recht gut vorgetragen und mit Beifall ausgezeichnet. — (Elisabeth-Kinderspital.) Wegen eingetretener Hindernisse muß die Christbaumseier, die alljährlich am Heiligendreikönigtage (6. Jänner abgehalten wird, Heuer unterbleiben. Dessenungeachtet wird gebeten, die zu diesem Zwecke zugedachten Gabe" im neu erbauten Elisabeth Kinderspital, Schienst ättegasse Nr. 11, gütigst abgeben zu wollen, auch sind die Damen des Verwaltungsrathes Fra» Jacobine Kästner, Fräulein Josefine von Raab, Fr^ Eugenie R.ispi und das Verwaltungsrathsmitglied Herr Carl Leskovic bereit, Geldspenden zu üdtt' nehmen. ! — (Weihnachts-Avancement.) Der Commandant der selbstständigeil Batterie-Divisu» Nr. 5 in Laibach, Oberstlieutenant Wilhelm Haar Hirnschalen, aus denen man trank, waren noch vorhanden zu Neuß vom H. Quirinus, zu Ebersperg s Oberbaiern vom H. Sebastian; solange die Wallfahre-aus des H. Sebastian Schale tranken, «hat die Pej! in diesen Gegenden niemalen inehr ihren Sitz nehmen dürfen." Die Hirnschale des h- Erhard ist z" Regcnsburg, die des H. Makarius zu Würzburz Sie wird alljährlich den Gläubigen aufgesetzt a» Schutzmittel gegen Kopfschmerz. Gegen Kopfweh Uek man sich auch das Haupt des H. Johannes zu §e kirch in Vorarlberg aussetzen. Im holte man bei Feuersgefahr aus dem Grabe Walther den Schädel seines Enkels Rathald hervor. M Weißenstadt darf ein alter Schädel nicht von er Stelle gerückt werden, sonst entsteht Feuer. Wie man sieht, liegt in diesen Einzelheiten e> doppelter Glaube; die Gebeine des ° Helden werden ein Schutzgeist desjenigen Orte , e sie bewahrt und daS Trinken aus vcha e n ^ ebenso heilkräftig, wie die Gebeine überhaup >eg bringend sind. . ^ Segenbringend ist ursprünglich auch > in Ehrengruben gewesen. Ob ihr Heu« glauben eine solche Bedeutung noch /g ' haben wir nicht erfahren können. W>r halb an, daß sie nichts weiter darstellt, als p ^ an da» Weltende. ^nann, wurde auf seinem Dienstposten zum Obersten hnd zu Hauptleuten zweiter Classe wurden die Ober-lieutenants Ferdinand Graf Belrupt-Tissac bei der selbstständigen Batterie-Division Nr. 5 und Victor Tscherne beim Artillerie-Zeugsdepot in Harlstadt ernannt. — Bei den heimatlichen Truppenkörpern wurden zu Lieutenants in der Reserve ernannt, u. zw. in der Infanterie: Alois Buüar, Hugo Paradeiser, Hugo Cermak, Äudolf Freiherr von Gorizutti, Ferdinand Bärn-deiter Maximilian öerne, Robert Eisendle, Johann tzorSt'nik Anton Bulovec, Alois Polley, Anton Wolf Johann GregoriS, Rudolf Rückgaber, Robert von Formacher Edler auf Lilienberg, Lictor Schumi, j^arl Lapajne, Leopold Wagner Edler von Wagnersheim Peter von Flego. Alois Dereani, Angelo tzaun'ik Johann 6op, Bruno Leeb, Mario Protti, Franz Raftelli, Josef Eder, Konrad Oschgan und tzranz Höllrigl; in der Jäger truppe: Hadrian Napoleon, Sylvester Domicelj, Max.malian Leicht, ^elix Maryanski, Silverio Freiherr von Pirquet-<5-kenatico. Emanuel Martiny und Josef Gasser; i„ der Artillerie: Heinrich Stolz, Wilhelm Freiherr von Lazarini, Karl Nobitschek, Johann kanesck Paul von Lanser, Victor Franz, Alexander ^rtl, Franz Wolfbauer, Sebastian Weberitsch und Harl „ cert e.) Morgen Sonntag den 4. Jän- ner Abends 7 Uhr findet im Saale der Schießstätte der 2. Kammermuslk-Abend statt, veranstaltet von den Herren Hans Gerstner (I. Violine) Gustav Moravec (I- Viola), Hermann Nickerl M Violine), Carl Lasner (Violoncell). unter ge-säll'iaer Mitwirkung der Herren '.'Inton Foerster (Pedal-Harmonium), Dr. Adolf Haussen und Rudolf S-üovic (Violine), Carl Till (Viola) und Heinrich Wettach (Violoncell). Das Programm ist folgendes: 1 Ludwig van Beethoven: Quartett für zwei Violinen Viola und Violoncell; op. 18 in v-äur. Lnä-mts coa moto, Allegro, ?resto.) L s) A Ritter: „In der Christmette" (^nclanto), sür Violine und Harmonium; 1>) Carl Goldmark: Air" aus dem Violinconcert, für Violine und Eolo-Violine, Ripien-Vrolmen, Violen, Clavier und P°d-l-H°rm°nium. 3. Ludwig Spohr: Doppel- ^.mrtett für vier Violinen, zwei Violen und zwei Violoncelli; op. 65 in v-moll. (Allegro. 8el.srro-Viv.ee, I^aredotto. molto.)-- D a s d r i t t e «oncert der philharmonischen Gesell-^ckast findet Donnerstag den 8. Jam,er 1891, «-ndS 7 UH-, im S-°>- d-- Schichs,«,,-aekälliaer Mitwirkung des Fräuleins Fini Nalentin der Herren Fclice Mancio (Hofsänger), « "L-- u»d I, M- ib-iluna' l. Reinecke, Ouvertüre zum Singspiele .Der vierjährige Posten» für's Orchester; 2. Legrenzi ^ x»rci b) 6t,o üero oo8tume. Herr Felice Mancio- 3. George Goltermann: Coneert für Cello wtOchesterb-gleitung, Herr Carl Lasner; 4. -r) F. Sckub U „Der Doppelgänger", b) Tost.: Vorroi ^re Herr Felice Mancio. H. Abtheilung: E. S. Engelsberg: Italienisches Liederspiel für Sott^ gewischten Chor und Orchester, instrumentirt von Jos. ^^rSylvesterabend desLaibacher deutschen Turnvereines) wurde in der Glas- Kalle der Casinorestauration in sehr gemüthlicher ^nd animirter Stimmung gefeiert; mehr als 300 Gäste darunter sehr viele junge tanzlustige Damen, waren erschienen. Die Chorvorträge der Sängerrunde, r>es Turnvereines, namentlich tie Festhymne vom Herzog «rnst von Sachsen-Coburg-Gotha und der Geister-Chor non R Ouiquerez, wurden trefflich vorgetragen und mit «rokem Beifall begrüßt. Der turnerische Scherz Eine Landsturmriege zu Pferd" setzte die Lach. Muskeln der gesammten Zuseher in lebhafte Bewe- gung. — Die Regimentsmusikcapelle erösfnete den Vergnügungsabend mit dem feschen Turnermarsch von Stern und mit Supps's melodienreicher Ouoerture zur Operette „Die Heimkehr von der Hochzeit". Die zehnte beziehungsweise letzte Nummer des Orchesters brachte ein prächtig zusammengestelltes Syl-vester-Potpourri; die darin vorkommende Volkshymne, der Radetzkymarsch und das Volkslied „Mein Oesterreich" wurden seitens der Gäste mit lebhaften Beifallsrufen begleitet; Schlag 12 Uhr begrüßte der Sprcchwart des Vereines, Herr Arthur Mahr, in kurzer markiger Rede den Beginn des neuen Jahres und forderte die Gesellschaft zum eifrigen Wirken für die deutsche Sache auf. — Nach 12 Uhr begann das Tanzkränzchen, welches bis in die sechste Morgenstunde dauerte, und an welchem sich 50 Paare unermüdlich betheiligten. — Auf der heute Abends stattfindenden Kneipe des „Laibacher deutschen Turnvereines" wird HerrUniversitätsdocent Dr. Adolf Haufen einen Vortrag über „Hans Sachs" halten. — (Ca s i n o v e r e i n.) Am 29. v. M. hielt Herr Primararzt Dr. Bock den von uns bereits erwähnten Vortrag „über daS Sehen". Der Vortragende verstand es in fast einstündiger freier Rede eine Fülle des interessantesten Materials zu verwerte» und die sehr zahlreich erschienenen Zuhörer in gleicher Weise durch den gediegenen Inhalt, wie die anregende Form seiner Ausführungen zu fesseln. Die gespannte Aufmerksamkeit, mit der die Versammlung dem Redner folgte und wiederholter lebhafter Beifall gaben Zeugniß von der hohen Befriedigung über das Gebotene. Wir beschränken uns für heute auf diese kurzen Bemerkungen, da wir demnächst in der Lage zu sein hoffen, den trefflichen Vortrag vollständig mitzutheilen. — Uebermorgen, Montag den 5. d. M. findet — ebenfalls um 7 Uhr Abends im Balconfaale — der zweite populärwissenschaftliche Vortrag des Privatdocenten Herrn Dr. Haussen über „die Poesie des deutschen Hauses" statt. — Am nächsten Samstag, den 10. d. M. folgt daun als erste Faschingsunterhaltung ein Gesellschaftsabend. Der Carnevalszeit entsprechend und um dem Tanzvergnügen möglichst Raum zu geben, ist für denselben, wie wir vernehmen, nur ein kurzes, heiteres Programm in Aussicht ge> nomme». — (In der Ferialverbindung Car-niola) die jetzt von denr „Sprecher" eLiicl. msä. Friedrich Seemann geleitet wird, herrscht in diesen Weihnachtsserien wieder reges Leben. Wie früher schon des öfteren, so wird auch jetzt der errungene Doctor Hut eines Carniolen zum Anlaß einer freudigen Feier. Am 27. December wurde in dem schönge-schmückten Carniolen-Zimmer des Hotels „Stadt Wien", der jüngste voctor mcäiciiE, Caiwllo Baumgartner, gefeiert. Die Zahl der Teilnehmer an dem „Potus" war außerordentlich groß und es waren auch einige hervorragende Vertreter des Lai-bacher Aerztestandes erschienen, um ihren jüngsten College,, zu begrüßen. In den Reden, die auch von maßgebender Seite gehalten wurden, ward mit Freude darauf hingeiviesen, daß die Carniolen es verstünden, studentische Fröhlichkeit und nationale Erziehung mit strenger Pflichterfüllung im gewählten Berufe zu verbinden. Auch die Weihnachtsseiertage der Verbindung, am 2. d. M., ist auf das Schönste «erlaufen. — (Verein „Südmark".) Man berichtet unS: „Mehrere Gutsverwaltungen im steirischen Unterlande haben sich mit dem Ersuchen an die Vereinsleitung gewandt, ihnen deutsche Dienstleute zu verschaffen, vor Allem sind es Kuhknechte, die gesucht werden und ein Meier; die betreffenden Verwaltungen hegen auch den Wunsch, ihre winvi-schen Winzer durch Deutsche zu ersetzen. Besonders erwünscht würden Familien von Felda,beitern und anderen Wirthschaftsarbeitern sein, diese würden sich als Keuschler dort niederlassen und gegen die Ausführung von Arbeiten in Feld und Stall und Weingarten eine gesicherte Wohnstätte und ihr Auskommen finden. Leute, die geeignet und geneigt sind, sich auf diese Weise zu verdingen, sollen sich an die Leitung des Vereines „Südmark" (Graz, Fcauengasse 1) wenden. Die Octsgruppenleitungen werden ersucht, geeignete Leute ausfindig und der Vereinsleitung namhaft zu machen. Die Gründung der Ortsgruppe Marburg wird am 5. Jänner, die der Ortsgruppe Hrusmannftätten am 18. Jänner stattfinden. An der ersteren Gründungsfeier iverden außer dem Vereinsobmanne Dr. v. Derschatta auch der Reichs-rathsabgeordnete der Stadt Marburg Dr. Kokoschi-negg und andere Mitglieder der Vereinsleitung theilnehmen. — (Veränderungen im Stande der Culturarten in Krain.) Dis neuesten, dieses wichtige Gebiet der Statistik betreffenden Daten beziehen sich auf das Jahr 1888. Die bedeutendsten Veränderungen i» unserem Lande zeigen die nach- ! stehenden Angaben, Eine Vermehrung hat stattgefunden bei den Aeckern mit 37'25, den Wiesen mit 64-16, den Gärten mit 5'34, den Weingärten mit 1'99 und den Waldungen mit 50 39 Hektaren; eine Verminderung bei den Aeckern mit 15'17, den Wiesen mit 2 18, den Gärten mit 1'07, den Weingärten mit 1114, den Hutweiden mit 110 28 und den Waldungen mit 29 29 Hektaren. Stellt man Vermehrung und Verminderung einander gegenüber, so ergibt sich eine reine Vermehrung bei den Aeckern mit 22 08, den Wiesen mit 61'98, den Gärten mit 4 27, den Weingärten mit 0 85 und den Waldungen mit 21'10 Hektaren, dagegen eine reine Verminderung lediglich bei den Hutweiden mit 110'28 Hektaren. Im genannter» Jahre haben sich also in Krain sämmtliche intensive Culturen vermehrt; den stärksten Zuwachs hatten die Wiesen; die stärkste Verminderung die Hutweiden, und zwar weisen diese den größten Abfall in den politischen Bezirken Stein, Gottschee und Adelsberg auf. Die gesammte steuerbare Fläche betrug 1888 in Krain an Aeckern 147.444, Wiesen 17 l.287, Gärten 7435, Weingärten 11.649, Hutweiden 156.167, Alpen 13.646, Waldungen 442.391, Seen, Sümpfen und Teichen 1625, zusammen 951.547 Hektare. Auf Grund dieser Zahlen ergibt sich von 1887 auf 1888 eine Vermehrung der Aecker um 0 01, der Wiesen 0 01, der Gärten um 0 06, der Weingärten um 001 Percent und bei Hutweiden eine Verminderung um 0 07 Percent; bei den übrigen Culturgattungen sind die Veränderungen völlig unbedeutende. Vergleicht mm die Jihre 1886, 1887 und 1888, so betrug in denselben die Vermehrung bei den Aeckern 15, 24, 22, bei den Wiesen 6, 20, 61, bei den Gärten 4, 15, 4, bei den Weingärten 15, 3, 0'85 Hektare; bei den Hutweiden gab 1886 eine Vermehrung um 7, die Jahre 1387 und 1888 Verminderungen von 70 und 110 Hektaren ; bei den Waldungen endlich gab das Jahr 1886 eine Verminderung um 47, die Jahre 1887 und 1888 eine Vermehrung um 8 und 21 Hektare. (D e r Z we igv e r e in Lo itsch) des krai-nischen patriotischen Frauenvereines „vom rothen Kreuze" zählt bereits 112 Mitglieder. — (F i s ch e r e i r e ch t e - V e r p a ch t u n g.) Die deutsche Ritterordens-Commende Laibach verpachtet die Fischereirechte in der Laibach von Oberlaibach bis zur Save und in der Save von Tschernutsch bis Steinbrück. — (Handels- und G e w e r b e k amm e r.) Die Wählerliste» für die demnächst stattfindenden Ergünzungswahlen liegen in der Zeit vom 30. v- M. bis 12. d. M. beim hiesigen Magistrate und bei allen Steuerämtern in Krain zur allgemeinen Ein-sichtsnahme auf. — (Die krainische Milchgenossenschaft) hat sich nach Schluß ihres Liquidations-Verfahrens freiwillig aufgelöst. — (Bei den Fahrten auf der Südbahn) ist vom 1. d. M. ab von den theilbarcn Tour- und Netourfahrkarten nach beendeter Hinfahrt der obere Theil, nach Beendigung der Rückfahrt der untere Theil an die Portiere abzugeben. — (A g io-Zusch l ag.) Auch vom 1. Jänner 1891 ab wird bis auf Weiteres ein Agiozuschlag für die in Silber ausgedrückten Gebühren von Seite derEifenbahnen nichteingehoben. Hiedurch wird die auf den Linien der Südbahn-Ge-sellschaft im Civilverkehre bei Reisegepäck und Eilgut (ermäßigte Eilgüter ausgenommen) bestehende Einhebung eines zehnpercentigen Agiozuschlages nicht berührt. Weihnachtsgruß.S) Von Eduard Samhaber. Knabe. Ich soll zu dir, o Christkind, sprechen Und weiß nicht, was ich sagen soll; O seht die Aeste, die fast brechen, Weil sie so bunter Gaben voll. Und wie die Lichtlein auf den Zweigen Hell leuchten durch des Zimmers Raum! Ich kann nur schauen und nur schweigen, So schön bist du, o Weihnachtsbaum! Größeres Mädchen. Und weißt du auch, du kleiner Knabe, Woher des Baumes goldne Pracht? Dieß alles, selbst die kleinste Gabe, Hat euch das Jesukind gebracht. Hier warme Kleider vor dem Froste Und Linnen schneeigweiß und zart — Und dort — dem Kinderaug' zum Tröste Spielwaren mannigfacher Art. Knabe. Und kauft das Christkind all die Gaben, O sprich, im Himmel droben ein? Ei, was für Gold die Aepsel haben, Wie herrlich muß cs dorten sein! Auch sagt man, daß die Engel singen Und musiciren den ganzen Tag — Da könnt' ich auf der Wiese springen Und spielen, ach, so viel ich mag! Größeres Mädchen. O liebes Kind! Schilt nicht die Erde! Noch weißt du nicht, wie schön sie ist. Obzwar du an dem Vaterherde Fast wie im Himmel selber bist. Laß uns vielmehr dem Christkind danken,. Das uns so gute Eltern gab, Die sich in Werken und Gedanken Für uns nur härmen bis zum Grab. (Zum Baum gewendet.) O Weihnachtsbaum, du Bild der Gnade, Die uns von Zesu einstens kam, Als er auf dornenvollem Pfade Die Schuld der Menschheit auf sich nahm: O gib, daß in dem wilden Treiben Des Lebens, das uns einst umstürmt. Wir Kinder, innig fromme, bleiben, Bon deinem Zauberiraum beschirmt; Gib, daß wir in des Herbstes Tagen, Wenn weiß die Locken uns umwehn, ^ Mehrfach geäußerten Wünschen entsprechend, ver-Lfsentlichen wir hier den vollständigen Text des vom Prof. Samhaber verfaßten, bei der Christbaumfeier des deutschen «indergartenS vorgetragenen Gedichtes. Von gleicher Kindeslust getragen Zu deinem Lichterglanze sehn — Und mit dem Liede dich begrüßen, Das wie ein Gruß von oben klingt, Wann's aus dem Kindermund, dem süßen, Bezaubernd in die Seele dringt: Chor. „Ihr Kindlein kommet, o kommet doch all .... Original - Telegramm des „Urribncher- Wochenblatt." 8. Budapest, 2. Jänner. Beim gestrigen Ncujahrsempsang der liberalen Partei betonte Ministerpräsident Szapary den günstigen Fortgang der Handclsvcrtrags-'Verhandlnngkn mit Deutschland, welcher das Bündniß noch inniger gestalten wird, die baldige Persectionirnng stehe bevor und dürfte der Vertrag die Basis für noch folgende Uebereinkommen mit anderen Ländern bilden. Der Minister trat übrigens auch für die Erhaltung des konfessionellen Friedens in Ungarn ein. Verstorbene in Laibach. Am 23. December. Rosalia Nabuda, Tochter der christlichen Liebe vom heilige» Vi»ce»z de Paula. 27 I., Kuhlhal Nr. II, Tuberkulose. Am 24. December. Franz Scrti6, veiis. Bezirks - Com-missär. 76 I, Polaiiastraße 12, Apoplexie — Heinrich Brilli, Buchhalter. Wieuerstraße 29, Rippenfelle»tzündnug. Am 26. December. Antonia KuLar, Private. 46 I., Franz Joses-Straße 7, Herzschlag. Am 27. December. Heinrich Kump, Stadtarmer, 71 I., Karlslädterstrabe 7, Lsrcinoms. recti. Am 28 December. Maria Stampfl. Kaufmanns-Tochter, 5 M.. Schellenburggasse 4, Keuchbusten. — Karl Coriary, Tischler, 66 3-, Polaiiastraße 35, Gehirnschlag. — Josef KoS, Bäckers-Sohn, 4 3., Deutscher Platz 5, Keuchhusten. — Mathilde Paulin. Hausbesitzerin, 44 I., RathhauSplatz 1, Herzschlag Am 29. December. Pater AinaluS JoaneS KoroSak, FranziSkancr-OrdenSpriestcr, 24 2.. Marienplatz 5. Tuberkulose. (31IS) Vom Büchertisch. Das Luftmeer. Die Grundzüge der Meteorologie und Klimatologie, von Prof. Dr. Umlauft. 15 Lieferungen L 30 kr. Hartleben's Verlag. — Seiner Ausstattung nach gehört das mit 130 Abbildnngen nnd 45 Karten geschmückte Werk zu den sog.Prachiwerken, seinem Inhalte »ach zn den belehrende». Aber die Belehrung ist nicht trocken, sonder» unterhaltend, deshalb kann das Werk mit Recht als ei» Hausschatz bezeichnet werden, als ein Buch, welches der Erwachsene, wie die Jugend mit Freude in die Hand nehmen wird. Da „Das Luftmeer", von welche», bereits neun Lieferungen vorliegen, bis Weil,nachten vollendet sei» wird, so machen wir ans dasselbe als pas-sendeS Weihnachts-Geschenk hiermit ausdrücklich auf-merksam. Die letzte» Lieferungen schildern die Bewegung der Lnst und des Meeres, Entstehung und Ursachen des Windes, Geschwindigkeit u. s. w., Lyklonen, Land- und Seewinde: ferner die Stürme, Föhn und Bora, Windhosen, Sagen von Stürme»; endlich die Niederschläge, Tha», Frost, Rege». Graupe», Hagel, Schnee. Hochinleressant ist der Abschnitt über die Lawinen nnd die Gletscher nnd Eisberge. Im Verlage von I. L. Bond i, welcher sich durch die erauSgabe der Jllustr. Jugeud-Bibliothck ein wesentliche« lerdienst um unsere Jugend erworben hat, ist soeben ein reich illustrirter Band historischer Erzählungen von Augnste Groner, „4lnS vergangenen Zeiten" erschienen. Er find durchwegs interessante Stoffe, welche nn» hier vorgeführt werden, und verstand eS die Verfasserin, durch lebhafte, belehrende und doch unierhaltcnde Darstellung ihre» Erzählungen einen besonderen erziehliche» Werth zu verleihe». In dem-selben Verlage erschien ein gleich starker Band, betitelt: „Der Erzähler" von dem bekannten Geschichtsforscher und Schriftsteller Moriz B e r m a n n. Jeder dieser Bände ist L20 Seiten stark und kostet broschirt nur 25 kr. Advocaten - Tarif in Form übersichtlicher Tabellen. Diese» Merkchen ist eine sehr handliche Ausgabe de» AdvoeatentarifeS und von der praktischen Seile aus betrachtet eine cmpfehlcnswerthc Arbeit. I» den leicht faßlichen 13 llebersichlStabelle» findet man in jedem specielle» Falle augenblicklich de» Ges»mmtbctrag, welcher !> der Voltl- k Kode Sei 81ms mi» Milk«, AM-HMngk» M.lMWeilk», >» Mille» li. Sei mlmWe» MiliiW. U «MMM velebe so bkuüg säuretilgenäe Glitte! erkoräern, vircl von Lr^tlieber Leits als vegeu seiner iniläeu ^VirlruuZ biekür bs8onl1er8 geeignet: MV mit. Vorliebe verordnet bei u. s. v., ebenso bei «1«^ uuä (lloki-Ltli von I^ösckner'8 Älonoxrapliie Uber Kiessbübl-knedstein) I aller Brauchen werden zur llebernalime einer sehr lohnende» Vertretung überall gesucht. Offerte unter „Rentable an die Aunonceu-Ezped. I. Danne-berl^^ien^^umps^^^ I V WS M AM» für jedes Ungeziefer, welche« nach nur ^ einmaliger Anwendung _______ der neuest erf. k. k. a. pr. Präparate noch im Hause oder Felde eristirt. Allein echt zu beziehe» : CI»!i». I.»l>«rir-tnrlum, >ll., Uur^re. LI. Zahlbar in Wien. (3ZV»1 Wer viel Gel) verdienen will, der aebe seine Adresse a», dB übergebe ich einen luerative» Artikel. Diejenige», .weislich mit de», Verkauf oe" Lose» bcfassc», werden bevor-zugl. Bricfe zu richle^n M. >u Brunn, Eickhorngaffe Nr. »S. t. 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Unterlasse» Sie jedoch keine«sall« >»>, ..Zacherlin" auch einen ravkvpttn Tpbi'ei' um 30 Knourvn . - „euerfnndene Verstäub--------' ' denn dieser „enerfnndene Lerstäul-nng»apparat erzielt »nsälliae Mehrwirkung, daß er den Fla'schchrn-Änhalt sozusagen verdreifacht. In L. .» I Hrn. Ed. Mahr, I. Pcrdan, Biktor Schiffer, Michael Kästner, ^obann Luamann, ^ -,oh. E. Wutschkr « Nachf., P-ter LaKnik, S «. Wencel, Sch»ß»^ ^ W-l-er. W» Groß-Lasch^ Gurkfeld Loch-Landstraft Adria Krainburg Laos E"tai Neumarktl Ober-Loitsch RadmannSdorr gtann gtudolfswerth Sagor Stein Suchen Travntk Tschernembl Vrb.'ik >»»«1» bei bei Hrn. Karl Karinger, „ I. Perdram, „ Josef Terdina, . „ 3. Klauer. , Jeglii « LeSkovic, „ Anton Krisxer, „ Johann Fabian, „ Ferdinand Plautz. (4171) Franz Kogej. Carl Fabiani, Apoth. Franz Brbiv. Franz Kren». Johann Justin. Rupert Engeliberger. AloiS lSalfch. Franz Kor. Franz Dolenz, Apotheke .zur heiligen Dreifaltigkeit", Wilhelm Killer. F. KovaL. I. Wakoniga'S Nachf. Friedr. 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Sie empfehle» cs weiter als ein Mittel, welches i» Folge seiner schleimlösenden, den Hnstcnreiz mildernden Eigenschaften sehr günstig auf erkranktes Lungcngewebe einwirkt und durch Verringerung und Behebung der Nachtschweiße die Kräfteabnahme eindämmt; auch ferner durch eine angemessene Zufuhr von leicht verdautichem Eise» in dem geschwächten, blntarmen Organismus die Blutbildung — und vermöge seines Gehaltes an lösliche» Phosphor-Kalk-Sal^en bei schwächliche« Krn-deru die Knochenlnldnng — bedeutend fördert. Preis 1 Flasche fl. 1.25, Per Post 2« kr. mehr für Packung. (Halbe Flaschen gibt cs nicht.) ........«Wir warnen lAVUkNUNgi vor den häufig ^ stchen den K^lk-Eisen^Syrups emqehend geprüft wurde, sowie «cnsiE N.E verordnet w.rd. Wir bitten daher, stets ausdrücklich ,,Ilvrb»b»j'8 LLlIi-N«»». ^»I-Iip" zu verlangen, sowie darauf zu achten, daß die nebenstehende, behördlich protokollirte Schutzmarke sich auf jeder Flasche befinde, sowie dieser die Broschüre von Dr. Schweizer beiliege, nnd ersuchen, sich weder durch billigere« Preis „ach sonst durch einen anderen Vorwand zum Ankäufe von >»cl,»l>»,ui>!,-vii verleite» zu lassen ! (MO) Vien, Apotheke „mr Larmderiißkeit" des ^ i» I. II » i» I» « I» II ^ , Neuban, Kaiserstrafte 78 und 75. Depots ferner bei den Herren Apotheker»; für Laibach: 3-Swoboda, Gab. Piccoli, Ubald v. Trnkoczy, W. M»»r, ferner Depots in Cilli: I. Kupferschmied, Baumbich i Erbe»; Fiume: I. Gineiner, G. Prodam, M. MiM», Drog.; Friesach: A. Ruppert; Gniünd: E. Müllner; Klü' genfurt: W. Tburnwald, P. Birnbacher, I. Kometter, Egger; Rudolfswcrth: Sim. v. Sladoevii; St. Veit! »-Reichel; Tarvis: I. Siegt; Triest: C. Zanetti, A. Suttin», B. Biasoletto, I. Serravallo, E. ». Sentenburg, P. Prendnn, M. Navatini; Villach; F.Scholz, Dr.E.Kumpf; Tschernembl; I. Blaiek; Völker,uarkt : 2. Jobst ; Wolfsberg; A. H»th ist ei» seit mehr als 30 Jahren bekanntes, die Verdauung, de» Appetit »nd de» Abgang von Blähungen beförderndes n»d milde auflösendes ÜLUSMlNvI. Grofte Flasche I fl., kleine 5Ü kr.» per Post 2V kr. mehr. X Alle Tlieile der Emballage tragen diex nebenstehende gesetzlich deponirte^» Schutzmarke. Depotö in den meisten Apo-theken Oesterreich - Ungarns. Daselbst auch zu haben: Vraßor Universal - »aas - Srlve. Dieselbe befördert nach vielen Reinigung, Nrauulatio» nnd Heilung wnnder «stellen vorzüglicher Weife uud wirkt außerdem » linder»!>e» und zertheilendc» Mittel. In Dosen « 35 kr. u. 25 kr. Per^Post « tragen die nebenstehende ge- L. I'raxiier, Nr.Az-S«4,N-i»Intt,A»°ch.,»mM'd^ »k Postversandt täglich- Nr. 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