Huwwrg 44. >etlii,>n 1897. Vlll. I°hrg.«q. PettauerZeitu erscheint jeden «Konnrag. Prei« für Pettau mit Zustellung in» Hau»: Bierieljährig fl. t.LO, halbjährig fl. 2.40, ganzjährig fl. 4.80, mit Postversendung im Inland«: Bierteljährig fl. 1.40, halbjährig fl. 2.80, ganzjährig fl. 6.60. — Einzelne Rummern 10 h. Schriftleiter: Josef ZelSuer, »llerheiligeigasie 14. — £trw«(taii| Mk «erlag: W. Blanke. B»chha»dl»»g, Hanpiplay »!r. S. Handschristen werden nicht zurückgestellt. Ankündigungen billigst berechnet. — Beiträge sind erwünscht und wollen längsten« bi» Freitag jeder Woche eingesandt werden. Die Jungczechen und. die Badenischen Sprachenverordnungen. T«s Organ der Jungczechen hat unlängst in der Wrschowitzer Schnlaffaire sehr unwirsch auf die Folgen der Sprachenverordnung hinge-wiesen. Die das Schulgebäude inspicierende Com» Mission hat nämlich auf Geheiß der RegierungS-Vertreter gegen den Protest der czechischen Mitglieder da» Protokoll deutsch versaßt; der Re-gierungSvcrtreter berief sich aus die Sprachenoer-ordnung und daS mit Recht, denn im Sinne derselben muss auf eiiu deutsche Eingabe die ganze Amtshandlung deutsch geführt werden. Da» heißt i» diesem Falle, in einem czechischen Bezirke muß amtlich deutsch verhandelt werden, wie umgekehrt in eittkm deutschen Bezirke in ähnlichem Falle czechisch amtiert werden müßte. Der in Wrscho-witz amtierende Beamte hat sich unstreitig ganz correct an die Sprachenverordnung gehalten und doch sind die .Rar. Lisch" darüber unwillig. Die „Rar. Lisch" erbringen derart selbst einen Be-weis, dass die Badenische Sprachenverordnung sachlich einer Aufbesserung bedarf iiMMMwter-liegt gar keinem Zweifel, dass einige der fraglichen Verordnung reiu nifci> uu^^^ar ^ind. diese Slreitobjecte« soll in diesen Zeilen nnr aufmerksam gemacht werde»; Zweck dieser Mit-theilung ist vielmehr, auf die Thatsache mit Nach-druck hinzuweisen, dass die Badenische Sprachen-Verordnung überhaupt nicht «initial dem jung-czechischen Programme entspricht. Wer sich von den staatsrechtlichen Phrase» der Juugczechcn nicht täusche» läßt, wird darüber nicht im Zweifel sein, das5 d>e jungczechische Partei ihre», Wesen nach eine nationale Partei ist. Wenn der jetzige Führer der Jungczechen, Feuilleton. Merkwürdig, wenn irgendwo ein weggelegtes Kind gefunden wird, melden sich sofort ein Dutzend mitleidiger Menschen, die e» alle haben wollen und mit großen Kosten nachzuweisen bc-reit sind, dass sie die Mittel haben, den armen Wurm zu ernähren. Wenn aber irgend ein unglückliches Geschöpf nicht daS Herz hat, ihr Kind dem Zufalle preis zu geben, sondern unter bitterer Noth und Entbehrung seine Mutter-pflichten nach bestem Könne» erfülle» will, weiSt man der Unglückliche» überall die Thüre. Nie-mand will sie in seine Dienste nehmen und nie-mandem fällt es ein. das Kind zu sich zu uehmen, um es vor Hnnger zn schützen und die Mutter vor Verzweiflung und dem Verbrechen zu be-ivahren! Ist daS nicht eine förmliche Prämie, welche die Welt für die Vollbringung eines schweren Verbrechen« aussetzt? ES ist sehr löblich, dass man hungrigen Vögeln Futter streut; aber mir scheint, eS wäre nicht weniger löblich, kleine Kinder vor dem Ver-hungern und Verkommen zu bewahren, deren Mütter mit ein paar Gulden MonatSlohu, wenn Herr Dr. Gregr, da« böhmische StaatSrecht nicht einmal einer Pseife Tabak wert hielt, so hat er derart seinen nationalen, eventuell ultranationalen Standpunkt betont. Ganz dieselbe AnschauungS-weise machte sich in dem berüchtigten Angebot de« verstorbenen Bruders de« Dr. Ed. Gregr. Dr. I. Gregr. geltend, als er ein ganzes Stück böhmischer Erde mit etwa einer Million deutscher Einwohner an da« Rachbarreich abtreten wollte. Auch da» ist nur voin ultranationalen Stand-punkte begreiflich und widerspricht dem staat«-rechtlichen Programme ganz und gar. Und darum widerspricht auch die Badenisch« Sprachenverord-nnng dem nationalen Standpuickte der Jungczechen. Von ihrem Sta»dp»»kte an» müßte die jung-czechische Partei nicht die Zweisprachigkeit, soudern nur die Einsprachigkeit der Beamten verlange»: in böhmische» Bezirke» sollen die Beamten böhmisch, in deutsche» deutsch und nur in den gemischten böbmisch und deutsch amtieren. Nur eine solche Lösung entspräche dem thatsächliche» Programme der Jungczechen, eine solche Lösung wäre auch den den nationalen Slandpnnkt betonende» Deutsche.« genehm und da« ganze Reich, nicht nnr Böbmen, wäre von d«n jetzigen Sprachenkampfe verschont jst jj,, slrfleT Fehler der jungczechischen ^das« sie in Verbindung mit der Rc-Wr> Kamps derauflieschworcu haben. >er Fehler ist umso größer, als die Jiingezechen mit der Sprachenverordnung ihr eigene« früheres Programm verlasse» habe», mit anderen Worte», sich programmlo» der Regierung anvertraut habe». DaS beweise» ausdrückliche Programmälißer-nngen der jungczechischen Partei. Als im Jahre 1879 die Alt- und Jung-czechen sich anschlckten. den Reichörath zu betreten, und die politischen Forderungen formuliert wurde», hat da« jiingczechische Organ ganz im Einklänge mit dem Parteiprogramme die einsprachige Lösung sie überhaupt irgendwo unterkommen, ihr Kind nicht erhalte» können. Das wäre so ei» Feld für fromme Wohl-thäligkeitS-Vereine! Wie viele Zuchthäusler gäbe es weniger auf der Wklt, wenn man einmal neben den Thierfchutz-. Vogelschutz- und andere» löbliche» Vereinen zum Schutze der unvernünftigen Creatur. auch solche für angehende Menschen gründen wollte? Aber vor lauter Geld-sammeln für Paläste, in welchem Kinderasyle einmal untergebracht werden sollen, kommt man nicht dazu, die Kinder selbst einstweilen nnterzu-bringen. Es lebe die Humanität des aufgeklärten Jahrhunderts! Dass eine so aufgeklärte Zeit Ausstellungen veranstaltet, in welchen die Resultate der Riefen-fortschritte unserer Zeit zu Nutz und Frommen derer ad ocuIo» demonslrirt werden, welche a» diese Fortschritte nicht glauben, solange der Eben-hoch'sche Schulantrag nicht in irgend ein Museum wandert und dort neben den vergilbten Proto-kollen über Hexenprocesse »nd peinlichen Hals-gerichtsordnuiige», oder neben der Handschrist des „Reinecke VoS" hinterlegt wird, findet jedermann, der nicht Mitglied der katholischen VolkSparlei oder de» Wiener Gemcinderathe« ist. begreiflich. Mir gefällt die Idee einer Kochkunst-Ausstellung der Sprachenfrage verlangt. In einem Aufsätze, überschriebe»: „DieNationalitätensrage in Böhmen", haben die „Nar. Listy" den 28. Jänner 1879 daS jungczcchifch« Programm folgendermaßen formuliert: ..Es entsteht die Frage, vb eS vernünftig und absolut nothwendig fei, dass wir bisher un» nachgiebig daraus bestehen, das» daS Böhmische aus deutsche» Sch»le» obligat gelernt werden und dass jeder Beamte, auch wen» er irgendwo in Eger angestellt wäre, auch böhmisch lernen müsse, wen», wie bekannt, von deutscher Seile gegen diese Forderung die entschiedenste Opposition er-hoben wird? Un» scheint es, das! un« Czechen Sitz gleichgiltig sei,, kann, vb auf der Mittel-ule i» Eger oder Reichenberg böhmisch obligat gelehrt werde oder nicht und ob in Asch. Tachan oder Böhmisch-Leipa die politische» »nd judiziellen Beamten böhmisch verstehen, weil» nur in den Orte», wo eine böhmische Bevölkerung lebt, böhmisch uiiterrichtet und amtiert wird." Und weiter verlangte das jungczechiiche Organ ganz ausdrücklich, dass bei de» politischen und GerichlSäintcrn erster Instanz „in böhmische» Gegenden böhmisch, in deutschen deutsch und in gemischte» böhmisch und deutsch" amtiert werde; nur zu den Ämtern zweiter Instanz sollten Bc-amte berusen werden,'-dir beider Lande»sprachl n mächtig wären und in der Sprache auHShaiidelil würden, in welcher die Eingabe gemacht würde. Auch werden Übersetzungen von Schriftstücken zugelassen. A»f diese Äußerungen hin hat den 20. April 1879 die Wiener ..Deutsche Zeitung- die Jungczechen ausgesordert, die Bedingungen des nationalen Ausgleiches anzugeben. Dieser Aufforderung ge-nügte daS jnngczechifche Organ am 23. April. Als Grind- und Hauptforderung wird ei» Gesetz schon deshalb am besten von allen modernen Ideen, weil auf dieser Ausstellung jedenfalls zn sehe», wenn auch nicht für jedermann zn kosten fein wird, wie elend schlecht z. B. so ei» «»glück-licher Minister speist, der nichts hat als fein nacktes Gehalt und das bischen Aktivitätszulage, von welcher er sich nichlS ersparen kann, wie viele Beispiele erweisen. Wie viel besser sind doch die StaalSdiur-nisten daran, die eigentlich gar nicht wissen, wie gut e» ihnen geht! Oder ist etwa schon einmat ein Minister wegen Fettleibigkeit superarbitrirt worden? Es steht zn hoffen, dafü auf der geplanten KochknnstauSstellnng auch der WochenspeiSzettel eines österreichischen StaatSdinrnisten unter Glas und Rahme» ausgestellt wird, damit die Steuer-zahler endlich eiunial erfahren, dass die Noth eigentlich erst bei der 5,. RangSclafse beginnt und dass es daher nur ein Akt der Gerechtigkeit ist, die Regulierung der Gehalte von der 1. Riing«-classe abwärts durchzuführen, in der Erwägung, dass ei» Hofrath unmöglich zum „Judenuatzl" speisen gehen und zur Erhaltung seiner Gesundheit Sodawasser trinken kann. Wenn übrigen« der SprachenverordnungS' BarSzcz. den der Herr Ministerpräsident in der zum Schuhe der Nationalität verlangt uiib dann | wird gesagt: ^Wir wünschen nicht, dass auf den deutschen Schutt« in Böhmen czechisch obligat gelehrt werde, wir bestehen nicht daraus, dass jeder Beamte hier im Lande beide Sprache» kenne »ud wahrlich wir wollen die böhmische Sprache i» nicht» »ud nirgend» unseren deiitscke» LandSlenten anszwittgen. Wir verlange«, dass in böhmische» Gegenden u»d böhmischen Städten «ist czech>scher Znnge bei den OrtSämtern böi»nisch amtiert werde, möge jede Sprache ihre höheren Instanzen dabei, oder wenigstens »löge bei jeder höhere» Instanz für jede der beiden Landessprachen ein eigener Senat bestehe» - Im ZusammenlMge mit diesen einsprachigen Forderungen verlangen die Jungczechen die Thei» lung des Landtages in zwei Curie», vo» denen jede in sprachlichen »nd enltnrelleii Fragen autonoin wäre. Wir envähne» daS nur, um zu zeigen, dass die Illtigczeche» die Forderung der Ein-sprachigkeit im ganzen Umfange gestellt haben. Wie diese» Programm damals von czechischer Seite festgehalten »vurde, erlittt anch aus folgendem. In demselben Jahre überreichte» die damals vereinten jiingczechische» und allezechischen Abge» ordnete» im Namen deS Clubs dem Kaiser uud dem Grasen Taaffe ein Memorandum, in welchem die politische» Forderungen präcisiert wurden. Die Sprachensrage w»rdc „ganz im Rahmen der gegenwärtig bestehenden Gesetze" gelöst nnd zivar wurde für die Ämter erster Instanz al» AmtS-spräche die Sprache der Majorität der Bevölkerung oder die Amt»spracl>e der autonome» &e-Horden verlangt, nnr bei den Ämtern zweiter Instanz werden beide Sprache» als gleichberechtigte Amtssprachen proklamiert. Zwar wird auch die Forderung ausgestellt, dass fürdrhin alle Be-amte» beider La»oe»sprache» mächtig sein sollen, allein die Amtssprache bleibt i» elfter Instanz nur eine Sprache und überdies wird ausdrücklich stimuliert, das» jedes Amt in der Correspvndenz sich seiner Sprache bedienen solle. Darnach unterliegt eS keinem Zweifel, dass dir Badenischen Sprachenverordnnnge» dem jung-czechischen Programme nicht entsprechen. Die Re gierung hat in Unkenntnis der böhmischen Per» hältniffe die Sprachensrage einfach bureaukratiich zu löse» versucht, die Jungczechen aber haben sich dieser Lös»»g gegen ihr eigene» Programm willig gefügt. Allein solche unorganische nnd Programm-lose Lösnngen politischer Fragen sind nie haltbar und anch in diesem Falle hat sich die Programm« losigkeit arg gerächt; wären die Jungczechen ihren verflossenen reichSralhSlosen Zeit gekocht hat nnd der Dipaulische Sprachengeietz-Schinarru, die auS der Milch der oberösterreichischen fromme» Den-knngSort hergestellte Ebcnhvch'sche SchulantragS-Milchluppe, die böhmische» Dalken des Dr. StrauSky (fel)r koscher für Jungtschechen aus dein gelobten Lande), ans den Pultbrettel» deS Abge-ordnete» Türk servirt, die Rhy»o»eros-Würstel deS Abgeordnete» KareiS a»S dem Wiener W»rst-keffel und das «warme Nachtmahl", welches sich unsere braven Soldaten täglich z» ihrem CommiS-brot denken dürfen, nebst deni süße» Brei anS-gestellt werden, den die katholische BolkSparte! den Bauern um den Mund schmiert, dann wüßte ich nicht, was sonst »och a» verfälschten Lebens-Mitteln auszilstelle» uud zn Prämiire» wäre, alS höchsten» »och das Brod, um welches der Ab» geordnete Gregorig immer fürs Volk schreit, so-bald er beim Büffet des Abgeordnetenhauses ordentlich gefrühstückt hat. Ei» schönes Ausstellungsobjekt wird jeden-fall» auch daS Huhn fein, welches jeder Bauer am Soiintagc im Topfe haben könnte, wenn er nicht schon vorher die Eier verkaufe» müßte, um die Auslage» für Mahnzettel des SlencramteS, der Sparkassen und Vorschußkassen z» bestreiken, damit ihm nicht anch noch der Topf exeeutive versteigert wird, in welchem er das Huhn hätte kochen können, wenn er so klug gewesen iväre, unter Henry IV. in Frankreich z» leben, a»statt sich im gesegneten Österreich anzusiedeln, wo man Forderungen und ihrem Programme gemäß vor-gegangen, dann wäre eS in Böhmen nie zu der Verwirrung und Erbitterung gekommen, unter welcher nun schon daS gesammte öffentliche Lebe» im höchsten Grade leide«. Das find die Folgen politischer Programm- nnd Charakterlosigkeit. .«ie Ki,.- 25-jährigeS Jubelfest der Landeö-Obst-und Weiubaufchule in Marburg. Die ehemaligen Zöglinge der Steiermärkiichcn Landes»Obst- und Weindanschnle in Marburg ver-anstalteten am 24. Octob.r aus Anlaß deS 25-jährigen Bestandes der Anstalt eine schöne Feier. Sonntag morgens krachten die BegrüßnngS-salven Ehren der kommenden Festgäste. Die Gebäude der Anstalt prangte» i» vielfarbigem Flaggenschmuck. Al« Gäste waren erschiene».- Kraf Franz Atteius als Vertreter deS LandeSauSschusseS, der Bürge»meister von Pettan, LandtagSabgeord-neter Ornig! Ritter vo» RoSmanith, Gutsbesitzer Consnl Sitzler. Forstcommiffär Göthe, der Direktor der Ackerbanschnle i» Grottenhos, Hansel, mit dem vollzähligen Lehrkörper dieser Anstalt, Reichsraths-abgeordneter Girstmayr. Bürgermeisterstellvertreter Dr. Schmiderer mit de» Gemeinderäthcn Psrimer und Dr. Rak, Dr. Mally. Stadtschulinsvector Frisch, Direetor Schmidt, der Lehrkörper der Wein-vauschule u. a. Z»r festgesetzten Stunde versammelten sich die Festtheilnehmer im Lehrsaale, nnd wurden vom Herrn Grafen AttcinS mit einer Ansprache begrüßt. Der Redner gab dann seiner Freude Ausdruck, dass sich die Anstalt nicht nur leben«--kräftig erwiesen, sondern auch ausS günstigste ent> wickelt ha». Die Gebäude wurden umgestaltet und vergrößert und schon von weitem macht der grüne Schimmer deS Weinberges auf den Beschauer und namentlich auf de» Fachmann eine» günstigen Eindruck. In de» abgelaufene» 2b Jahren hat die Ansialt wesentlich znr Förderung des Wein» »nd Obstbaues des Landes beigetragen. I» alle Richtungen zöge» die Schüler der Anstalt und sind heule zu dem schönen Feste zum Theile iveit hergekommen. Bei manchem ist es ein langer Zeitraum, seit er die Anstalt nicht wiedergesehen. Gewiß wird alle heute ein lebhaftes Gefühl be-freien, die Erinnerung an die schöne Jugendzeit, an vergangene Tage voll Mühe und Plage. Sie werden sich auch mit Genugthuung deS Landes erinnern, daS ihnen gastfreien Aufenthalt gewährt und der Mühe nnd Arbeit deS DirectorS und deS Lehrkörpers. Sie sind nunmehr ins praktische KochkunstauSstelluiigen veranstaltet, nm der stau-»enden Welt zn zeigen, wie flott wir eigentlich leben, trotz der schlechte» Zeiten. Und wahr ist'S. Man braucht blos die Rubrik: „BergnüguagS-anzeige? von heute" in den TageSblättcrn zu lesen, so kommt man vm, einer Hetz auf die andere, bis man endlich ermüdet umblättert und die Resignation deS Herr» Dr. Kathrein auf seine Präsidcntenstelle im österreichischen Abgeord-netenhanse lirSt, waS eine weitere Bestätigung dafür ist, dass eS unS halt allen viel zu gut geht nnd dass wir daher ganz kolossal hoper-tatschig sind. Erklären doch schon die ärgsten Stromer ganz kategorisch, dass, wenn ihnen nicht ordentliche Winterkleider nnd ein entsprechendes Zehrgeld verabfolgt würde, sie sich gezwungen sähen, z» arbeiten, ans diese Weise die ArbeitS-losen im nächsten Winter noch zu vermehren, Socialdemokraten zu werden und dann der Re-gierung »och ärgere Verlegenheiten zu bereiten al» der Abgeordnete Szajer. E» ist nothwendig, dass die Geschäftsordnung endlich ordentlich verschärft wird, damit die Vergewaltigung der arbeitssreudige» Majorität end« lid> aufhöre, weil, sobald die heutige Majorität eiumal ungestört ein paar Monate arbeiten kaun, wie sie will, überhaupt alles aufhören wird! Ich freue mich immer, wenn in den Tages-blättern die verschiedenen Nachrichten klappen. Während anS Wien vom 28. Oktober gemeldet wird, dajS der Abgeordnete Groß von der Fort- Leben hinau» und haben die erhaltenen &rn»t> niffe erweitert. Sie sind hiiwii» in eine Zeit, in der wie kanm jemals vorher gerade das Fach, da» sie sich gewählt, von größter Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung de» ganze» Landes n»d darüber hinaus gewixden ist. Die Fortschritte keine» Cuttnrzweiges wäre» so rasche und so er-solgrciche wie die des Winbanes. Nicht nur. dass der Ertrag gestiegen ist. er hat sich »er» doppelt, verdreifacht »nd vervierfacht. Der Redner spornte die Versammelten zu fernerem und luier-müdliche» Fleiß und r^ger Thätigkeit auf dem Gebiete der Landwirtschast an nnd sprach den Wnnsch an«, das» die Weinbanjchulc die kommenden 25 Jahre nnd darüber hinan» blühen nnd ge-deihe» möge zum Wohle des Bauernstände» und der Landwirte unserer schöne» grünen Steieru»ark. Herr Direetor Kaiman» dankte für die g«. sprochenen Worte. Er begrüßte insbesondere den Vertreter des LaiideS, Herrn Grasen Attems uiib de» Direetor der Schwestcranstalt in Groltenhos, Herrn Ha»sel, sowie alle übrigen Göliaer und Förderer der Anstalt »nd nicht in letzter Linie die ehemaligen Schüler, die dnrch ihr zahlreiches Erscheinen ein ehrendes ZengniS großer Anhänglichkeit »nd Dankbark-it an die Anstalt gaben. Dann warf der Redner einen Rückblick auf die landwirtschaftlichen Verhältnisse des Landes zu Mitte unseres Jahrhunderts, die Entstehung deS landwirtschaftliche» Versuchshose» in Graz, der LandeSackcrbauschule in Grottenhos und die Cnt-stehung uud Entwicklung der Landes Obst- und Weinbanschnle in Marburg. An die Spitze der Anstalt wurde ein Mann berusen, der mit eiserner Energie »»d eisernem Fleiße, verbünde» mit großer Thatkraft und mit bestem Wissen und Wolle», die Anstalt orgaaisirte »»d sie der Be-völkerung nutzbar machte, indem er mit der Bc-völkerung in direkte» Verkehr trat Es ivar die» Herr jxrrnaiin Göthe, früher Wanderlehrer in Riedervsterreich. ES falle ihm schwer, die richtige Form zu finden, nm alle die großen Verdienste diele» Mqune« zu richtige-» Ausdiuck zu bringen. Redner bedauert, dass derselbe »>cht hier ist und infolge leidenden Zustandes am Erscheinen ver-hindert wurde, wie e» ein Telegramm vo» ihm beze»gt. Könne er ihm nicht persönlich danken, so begrüße er eS mit Genugthuung, das» wenigstens ein Familienmitglied anwesend ist, dessen Sohn .Herr Forstcommissär Göthe, der ihm den Dank überbringen möge. Im Jahre 1880 kam die ReblauSinvafio» auch »ach Steiermark und es galt, gegen sie Stellung zu nehmen. Göthe ivar der Ansicht, dass schrittSpartei eine neuerliche Anklage gegen sammt» liehe Minister wegen Verlängerung der Giltigkeit deS Zuckersteuergesetzes auf Grund des § 14, St.»G.-G. eingebracht hat. wird unterm gleichen Datum aus Prag gemeldet, dass es dem Tschechen» sichrer Pacak gelungen sei. dass fürder aus allen Stationen der Nordwestbahn nicht nur deutsch, sondern anch tschechisch gerusen wird: .Fertig! — Absahren!" Der Abschied der Aschanti von Wien am 25. Oktober soll sehr rührend gewefen sein. Einige der Schwarzen weinten, als sie vo» Wie» wegzöge». DaS ist doch bei der ausgesprochene» Sympathie der Wiener für die Schwarzen mehr als begreiflich und wenn hervorgehoben wird, dass die Abziehende» verschiedene kleine Andenken erhielten, so war das möglicherweise blos eine Revanche für die kleine» Andenke», die sie in Wie» zurückließen. Es sind entschieden höfliche Menschen diese Aschanti, wa» umsomehr auffällt, wen» man lie»t, dass selbst unter Herrscher» diese gesellschaftliche Tugend in Verfall zu ge-rathen scheint, nachdem der Car einen Höflich-keitSbcsnch des GroßherzogS von Baden so schroff abgelehnt habe, dass der Obersthofmeister in Heller Verzweiflung daS Buch Knigges „Umgang mit Mcnsche»" als für russische UmgangSformen nicht paffend, mit auf die Sauhatz uahm uud eS einem Jagdaufseher schenkte, für den Fall, als derselbe etwa dem hohe» Gaste begegnen sollte. F. hticctcntöbtcnbc Dkttel nicht ausreichen und sah daS gaM Heil für die Znkunst des Weinbaues in der Cultur amerikanischer widerstandSsähiger Reben. Noch von seiner Thätigkeit stammen solche Krü»vercdln»geu. die jetzt nach zwanzig Zähren üppig dastehen. Im Jahre 1H81 kam die Resig. ncitiuit (Möcht'« «us jcinen Posten, welche» er leider Iiiintheitshalber ausgeben mußte. Es war nun di^ Ausnabe gegeben, daS Bestehende zu er-halten und in seinem Sinne weiterzusühre». Die Anstatt «besteht anö «nein Internat mit einem Vorberettnugscurje und zwei Fachcursen mit zusammen 4V Schüler». Außer Ertheilnng txs regelmäßigen ^Unterrichtes obliegt der Anstalt die Haltung eine« Winzereurse». Außerhalb der Anstalt wirken wich die Wander- und Fachlehrer. Ab und zu werden Lehrercursc abgehalten und mit den Zöglinge» der Lehrerbildungsanstalt De. monstrationen d»5chgenom»ien. so dass die Lehr-thätigkeit eine ziemlich beträchtliche ist. Im ganzen wurden anS der Anstalt 350 Zöglinge anSge-niufteit. die zumeist im Lande Berwendnirg ge-funden haben. Im Winzercurse waren 1500 Theilnehmer nnd 'Hospitanten. Die zu bewirt« ict^stenden Grundslücke betragen nahezu 109 Loch. Davon sind 19 Joch Rebengruud, 8 Joch Baum-schnle. 45 Joch Wnld uud der Rest entfällt auf die Landwirtschaft. Unter diesen Verhältnissen könnei man getrost in die Znkniqt blicken. Redner gedachte auch seiner getreuen Mit-arbeiter. deS Lehrkörpers, der Gärtner und Ober-ausseher für die «erichiedene» Wirtschaftszweige. Der Lat?rkörper bewahrte stetS eine hingebungsvolle Pflichttreue und dich gelte insbesondere von jenen Fächle!*?™, welche mich» mir in der Schule Unterricht ertheilen, sonder» die weitere Verpflichtung haben, i» der Praxis mitzuwirken. Diese geistige und phifisäje Anstrengung obliegt inübe-sondere «iiiem ehemaligen Zögling der Anstalt, der es durch großen Eifer, Fleiß »nd Rührigkeit dahin gebracht hat. dass er als Lehre? seiner Aus-gäbe vorzüglich nachkommt, aber auch in der Praxis im wichtigste» Liveige. im Weinbau, allen Ansorderuiqen ans das beste nachkommt. Nrnnnus der ehemalige» Zöglinge sprach Herr Fachlehrer Stiegler. Der Redner wünscht, i» abermals 25 Jahren Pe abermals wieder hier z» sehen. D-m Vertreter drS Landesankschuffes. Herrn Graf Ättems. dem Sohne deS DirectorS Ovthe und $errii Direktor Kalman» überreichte tx ramenS d»r ehemaligen Schüler prachtvolle Albiuns mit den Bildniss,» sämmtlicher Lehrer und Schüler Der Anstalt. An Herrn Director üler, Herr Jakob Emich als rhinaliger Schüler aus Herrn Direktor Kalmann und alle Lehrer. Herr Girstmayr auf da« Haus Pfrimer. dem das Zustandekommen der Anstalt wesentlich zu verdanken sei u. s. w. Nach einem zwanglosen Mittagessen wurden nachmittag» die Kellereien Pfrimer. Hansmaninger und Roßwann nnd Pngel von 100 ehemaligen Schülern in drei Abtheilnnge». die Anlagen der Herren (Arstmayr und Pugel von 40 solchen uud die Rebschnlanlagen von Emanuel Mayr u. Eoinp. von 20 Herren besucht. Überall wurden sie freund-lichsi anfgenomincn und reich bewirtet. Den Schluß der Feier bildete ein vergnügter Abend im Saale des Hoteis .Stadt Wien", wo die Windisch-Landsberger Stadtkapelle die Musik in ganz zufriedenstellender Weise besorgte. Wochenschau. präsidrit Kathreiu. In der Sitzung de» Abgeordnetenhauses vom 26. Oktober verlas der Bicepräsident Ä. v. Abrahamowicz folgendes Schreiben: .Hohes Präsidium! Ich beehre mich dem Haufe bekannt zu geben, dass ich die Stelle des Präsidenten des Hans.« hiermit nieder lege. Dr. Kathrein." Über die eigentliche Ursache de« Rücktrittes de» Dr. Katbrei» vom Präsidium des Abgeordnetenhauses ist Bestimmtes nicht bekannt. In einem an den Kanzleidircctor deS Abgeordneten» Hauses gerichteten Schreiben soll sich Dr. Kathrein bitter über den Ministerpräsidenten beklagt haben, der eine unglückliche Hand habe und dessen Politik eine verfehlte sei. Die Parteiführer der Rechten hielten unter sich eine Berathung ab. in welcher beschlossen wurde, der dentschen Obstmtioii ganz anders zu Leibe zn gehen, als bisher. Da da» nach der zurech» bestehenden Ge-schästsordnung kaum möglich ist. welche Mittel gedenken die Herren anzuwenden? Ungesetzliche? Giit, da« kann de» Deutschen Österreichs nur recht sein, denn wenn Gesetz nnd Recht dort nicht geachtet wird, wo eS in allererster Linie geachtet werden mnß, wenn nian verlangt, das« es vom Volke respeetirt werden soll, dann durfte sich bald das Sprichwort bewahrheite»: „Böse Beispiele verderbe» gute Sitten." Wenn die „Narodni liflty" in einem Aufsätze vom 26. Oktober behaupten, das«, weun die Regierung zum letzte» Mittel greife» und die Sprachenvervrdnungen auf-heben würde, um das Ausgleichsproviforinm durch-zubringen, sie dann anstatt der deutsche» die tschechische Obstruktion habrn würde, so glauben wir ihnen das ohne jede Einwendung. Wenn sie aber behaupten, das« ohne Befriedigung der Tschechen dieses Reich keine Ruhe finden wird, so können sie eö hinwieder anch uns aufs Wort glauben, dass es die Deutschen ebenso halte» und wie wir glaube», bereit« auch einige Proben ihre» festen Entschlusses abgelegt haben, dass sie Manne« genug sind, ihre Forderungen ebenso energisch zu vertrete», wie eS die Tscheche» thun würden. UnS imponiert die Drohung des un-garischen Ministerpräsidenten, dass, fall« da« Au«-gleichsprovisorinm im österreichischen Reichsrathe nicht zusnnde käme. Ungarn den Weg der freien Entschließung wähle» nnd die AnSgleichsgesetze wie sie vermalen bestehen, provisorisch al« ungarische LandeSgesetze erklären ivürdc nicht. Mit welchen Mitteln will man denn die Österreicher zwingen, dieses provisorische ungarisch.' Landesges-'tz zu re-fpektiren? Durch die in Aussicht gest Ute Auf» tö>ung des Reich«raihS; in der Landwehr Herr Hauptmau» II. El. Otto Gößman», ConceptSofficier beim Landes-Commando in Graz. zum Hauptmann I. Classe. (ffoncrrt.) DaS vom Musikverein veran» staltete und am Montage in den Parterre-(oralitätrii des Hotel Osterberger abgehaltene Concert erfreute sich auch seitens der Nichtmit-glieder deS Vereines eines redjt guten Besuches, obgleich es in der letzten Zeit an verschiedene» Schaustellungen, die immerhin einen Theil dii» Publikums absorbieren, nicht mangelte. Wir sind übrigens gewohnt, dass die tüchtige Schulung unserer Musikoereiuskapelle stets ihre Zugtraft bewährt. Zudem hat Herr Kapellmeister Schache»-hofer eine glücklich,. Hand in derZusammenstrllung des Programmes bewiesen, indem er den ver-schiedenrn Geschmacksrichtungen der Zuhörerschaft nach Möglichkeit Rechnung trug u. bofür war man auch erkenntlich und kargte nicht mit Beifall, der in erster Linie Herrn Capellmeister Schachenhofer. nicht weniger aber oud) den wackeren Orchester-Mitgliedern galt, welche ihr Bestes thaten, das Publikum znsriedeu zu stellen. (Concert.) Ter Direction des Pettauer MusiwenineS ist eS gelungen. Fräulein Helene B r a t a n i t s ch aus Wie» für einen Concert-Abend zn gewinnen: aus diesen, Grunde veran-staltet der Musikverein an, 3. November im Casinosaale ein außerordentliches Concert, bei welchen, anßer der genannten Künstlerin auch die Herren Dir. HänSgen uud Lehrer Schachen-hofer mitwirken »verbot. DaS allgemeine Jnter-n'sse und die große» Sympathie», welche sich Frl. Helene Bratanitjch bei ihrem ersten Austrete» ,u Pettau zn gewinnen wußte, lasse» einen sehr starke» Besuch voraussehen, welche Annahme nm-somehr begründet ist. als sich Fräulein Brata-»itjch im Laufe der Jahre ausschließlich den» Coucertgesange gewidmet hat. A» alle» Orten, wo genanntes Fräulein mit ihre» so reiche», herrlichen Stinunittel» vor daS Publikum trat, wurden ihr nebst den größte» Beifallsbezeugungen uldigunge» zutheil, wie solche in den jetzigen eite». wo sich >» großen Städten Concert an Concert reiht, zu den Seltenheiten gehören. Anch die beide'» Herren Austalltlehrer. durch deren freundliche Mitwirkung Das Concert an Abwechslung gewinnt, tragen zur künstlerischen Berti-chernng der VortragSordnnng wesentlich bei. ES steht u»S demnach »ach langer Zeit wieder ein« mal ein sehr genußreicher Abend bevor. (ßtibenflüdl.) AIS der Nachmittag um 3 Uhr in Pettau eintreffende Schnellzug der Linie Pragerhof-Großkanifcha die Haltestelle Stern-thal passirt hatte, flog auf der Strecke zwischen der Haltestelle uud dem nächsten Wächterhause ein faustgroßer Stein von de» angrenzende» Feldern gegen den Zug, zertrümmerte daS Fenster eines Coupes II. Classe und blieb im Inner» der Ab» theilum] liege». Der Stci», wahrscheinlich von einem der Buben geschleudert, die das Weidevieh beaufsichtigten, verletzte znm Glücke keine» der im Coupv sitzenden Reisenden, doch wäre eS sehr wünschenswert, wen» der Thäter eruirt uud exemplarisch gestraft würde. (Zum Schlachlhansbauc.) Mittwoch unter-nahm eine Atizahl der Mitglieder deS Schlacht-hauö'Bauco»,it der Benützung zu unentgeltlichen Arbeiten und Dienst trohnuugfn) benützt werden, ist der Nutzungswert nieder bei Berechnuna d«S Einkommen», noch bei Bcrcchnung der betreffenden Betriebskosten in An« schlag zu bringen. Die für die Zwecke deS Unterrichtes, der Erziehung, der Wohlthätigkeit und der öffentlichen Verwaltung bestimmten Gebäude werden. insoweit sie von der Gebäudesteuer befreit sind, bei Fest-siellung de» steuerpflichtigen Einkommens außer Betracht gelassen. (8 164.) 1. Al» Einkommen gilt der ganze empfangene Mietzin» einschließlich de« Entgelte» für etwa vor-handenes und mitvermietete» Mobilar, für Hof-räume. Lagerplätze. HauSgärten u. s. w.. sowie einschließlich etwaiger Portalzinse uud der Ver-giltung für die Benützung der vom Hauiibesitzer angelegten und erhaltenen Ga». und Wasserlei-tungen. Auszüge u. s. w. Dem Mietzinse hinzuzurechnen ist der Geld, wert der dem Mieter zum Vortheile de« Ver-mieter» obliegenden Nebenleistungen. sowie der dem Vermieter vorbehalten«» Rutzungen; abzuziehen sind die dem letzteren vertragsmäßig ver-bliebenen abzugsfähigen Lasten. Uneinbringliche Mietzinse bilden natürlich kein Einkommen; e« obliegt jedoch dem Steuer-Pflichtigen, unzweifelhaft darzuthun, das» der Meizin» uneinbringlich gewesen sei. Der Mietzin» ist in der Regel al» feststehend« Einnahme nach dem im Vorjahre erzielten Be-trage anzusetzen. Diese Bestimmungen gelte» auch von ver-pachteten, in Bestand gegebenen oder sonst ent-zeitlich zur Benützung überlassene» Gebäuden und Gebändetheile». 2. Von dun MietzinSbrutloertrage sind gleichsoll« nach dem im Vorjahre verausgabten Betrage in Abzug zu bringen: a) Die wirklichen Ausgaben für Instand-Haltung und Reparatur einschließlich der >,«»gaben für die Erhaltung de« mitverniieteten Garten». Mobiliar», der GaS- und Wasserleitungen, Heiz-«»lagen. Auszüge u. f. w.; nicht abzugsfähig hin-gegen sind die Auslage» für etwaigen Umbau, Ausbau oder bessere Ausstattung de» Gebäude» oder für die Anlage und Pflege de» zur Annehmlichkeit de» Besitzer» dienenden HauSgartenS oder für Neuanschaffung von Mobiliar oder die Her-stellung von Anlagen der oben bezeichneten Art; b) ei» angemessener Procentsatz der Bau-kosten für die Abnützung de« Gebäude». Insofern hiernach über da« AbnützungSpro-cent eine Entscheidung erforderlich ist, wird daS-selbe mit Bedachtnahme auf den Bauzustand, daS Alter des Gebäude» und seine Rentabilität (unter Vergleichung der Anlagekosten oder der Kosten der Erwerbung mit dem Zinserträge) zu bestimmen sein; c) die Kosten der Versicherung deS Gebäudes oder einzelner Theile oder Zubehörungen deS Ge-baude« gegen Feuer oder anderen Schaden; 6) die Gebändesteuer sammt Zuschlägen; o) die Entlohnung de« HauSadministrator» und de» Hausbesorger». Nicht vermietete Gebäude. 1. Für Gebäude oder Gebäudetheile, welche vom Eigenthümer ausschließlich zu land- und iorstwirtschastlichen oder gewerblichen Zwecken, zur Benützung alS unentgeltlich« Arbeiter- oder Dienst-Wohnungen, als Scheunen, Stallungen für Nutz-oder Zugvieh, Lagerräume, Speicher. Fabrik- und Maichinenrälime, zur Gast- oder Schankivirtschast verwendet werden, ist ein besonderes Einkommen nicht in Anschlag zu bringen, hingegen ist auf die durch diese Verwendung etwa herbeigeführte größere Ertragsfähigkeit der land- und forstwirtschaftlichen oder gewerblichen Betriebe bei Ermittlung deS ^kommen« au» diesen EinnahmSquellen ent sprechend Bedacht zu nehmen. Unter dieser Voraussetzung sind die vorher angeführten Ausgabe» als AbzugSposte» de« be-trchende« land- und forstwirtschaftlichen oder ge. »xrblichk» Betriebe« zulässig. 2. Die für die Zwecke deS Unterrichte«, der Erziehung, der Wohlthätigkeit und der öffent- lichen Verwaltung bestimmten nicht vermieteten oder in anderer Weise entgeltlich überlassene» Ge-bäude werden, insoweit sie wegen ihrer Widmung von der Gebäudesteuer befreit sind, bei Feststellung de« steuerpflichtigen Einkommen« außer Betracht gelassen, da« heißt, e« wird weder ein Einkommen au» diesen Gebäuden de» Einnahme» zugerechnet, »och bilden die für diese Gebäude verwenden Auslagen eine Abzugspost. 8. Al» Einkommen au» den vom Hauieigen-thümer und seinen HaushaltungSangehörigen selbst bewohnten oder sonst in anderer al» in Z. 1 und 2 bezeichneten Art benützten oder an andere Per-sonen unentgeltlich überlassenen Gebäuden oder Gebäudetheilen gilt der reine Nutzwert, welche» die Gebäude oder Gebäudetheile nach ihrer Be-schaffeiiheit und Lage, nach den Miets-, Verkehr«-und WohnungSverhältnissen de» Hause«, de« Orte« oder der Umgebung und mit Rücksicht auf die Zeit ihrer thatsächlichen Benützung haben. Bei der Schätzung des Nutzwerte« sind zum Gebäude gehörige Hosräume. Stallungen, Hau«-gärten. Parkanlagen und sonstige» Zugehör zu berücksichtigen. Die Ermittlung de« Nutzwerte« hat durch Bergleichung mit dem wirklichen Mietertrage von Häusern oder Wohnungen ähnlicher Beschaffenheit im Orte oder in der näheren Umgebung zu er-folge». 4. Bei solchen Gebäuden, welche weder ver» mietet, noch in anderer Weise zur entgeltlichen Benützung überlassen, noch vom Eigenthümer selbst benützt, noch an dritte Personen zur unentaelt-lichen Benützung überlassen werden, ist ein Ein» kommen nicht in Anschlag zu bringen. Dagegen darf auch keinerlei Abzug wegen AnSlagen oder Abschreibungen für dieselben erfolgen. <»>«>> Theater. Philipp!'» Dreiacter.Der Dornenweg", den die strebsame Bühnenleiwng am 23. d. M. vor mäßig besuchtem Hause zur Aufführung brachte, setzt ein Publikum vorau«, da» sich an leichter Ware noch nicht den Geschmack an einem Drama ernsten Grundtone» verdorben hat. Er ist ein er-schütternde» Gemälde vo» au» verirrt« Mutter-liebe verübter schwerer Schuld am LebenSglücke eine« braven Manne«. Sie findet ihre Sühne am zerstörten Glücke zrveier Familien und in schmerz-lichen Bekenntnissen vor de» Betroffenen. E« fällt schwer, von de» Darstellern einzelne besonder« lobend zu erwähnen, da jeder sein Beste» zum Gelingen de« Abend» that. Auch der in letzter Stunde von Marburg berufene Gast ließ de» Ersetz-ten nicht vermissen. Die gespannte Theilnahme an der Handlung darf wohl al» Maßstab für die Leistungen und deren Anerkennung gelten. Nun aber eine». Jedem normal konstruierte» Manne gilt sonst schöner Frauen Rede al» lieblicher Musik er-quickender Klang; wenn der süßen Rede Schall aber während einer Theatervorstellung die andächtige Gemeinde stört, findet da» der Sanfteste sozusagen ärgerlich. Am Sonntag d. 24. erfreute nn» Direktor Gärtner mit der Titelfignr de« „Nullerl", daS auch diesmal seine Zugkraft ausübte, wenn auch die »oberen Zehntausend" spärlicher vertreten waren. Die Rolle de« Quarzhirn scheint Herrn Meister, den wir bisher schätzen zu lernen hin-reichend Gelegenheit hatten, nicht so recht zu liegen, denn den von Reue gebeugten ehemals so harten und stolzen Großbauern sahen wir schon wirksamer interpretiert. Wenn wir außerdem die Dialectschwierigkeite» bei Frl. Würtemberg und Herrn Flügler begreiflich finden, so waren ivir über den Beifall, den Frl. HermaS Lied in der Spiiinstube erntete, eigentlich überrascht: daS war mein Lebetag kein steirifche« Lied, wic e« dem Localton entspräche. Frl. Reif iAgerl) hat sich auch beim zweiten Auftrete» rasch der Zuseher Gunst gewonnen. Im großen Ganzen war nicht« auszusetzen. Am Donnerstag gieng Buchbinder« „Hei- rat»schwindler" über die Bretter. Die Posse .'ist »war ein etwa» grobkörniger Caviar und ist jedenfalls nicht ohne Benützuug eine» Wiener Schimpfwörterlexicon» entstanden, indeß sie b«-friedigte da« gut besuchte Hau» und bereitete «inen kurzen Abend, da« ist immerhin etwa». Wir konstatieren darum gerne den wohlverdienten Beifall, der die Aufführung begleitete, al» Zeichen rasch hergestellter anaenehmer Beziehungen zwischen Theatergästeu und Bühne. Al» Theilnehmer daran lassen wir billiger Weise Direetor Gärtner den Vortritt. Sein Animo theilt sich namentlich den Mitwirkenden und Zuhörern mit. Für eine so dustige Erscheinung, wie Helene Llpke (Fräulein Würtemberg) zu schwärmen, ist eigentlich ganz selbstverständlich, die zudem durch maßvolle» Spiel sympathisch berührt. Damit wollen wir gewiß dem Sprudelkopf Frau Lina Buraer (Hermine H e r m a) nicht etwa versteckt nahe-treten, den» solch resoluten Damen gegenüber ist da« allezeit gewagt. Milli Lax, die „Bad-Phil-loxera" (Hermine Lodtmann) sah für ein so vielseitige« Mannweib ein bischen harmlos au«; Frau Lodtmann spielt sonst temperamentvoller. HubingerS Enkel, d«r grüne Lebemann, wurde von Mizi Trainer nicht übel gebracht. Von den Herren Meister (Lipke). E i ch i n g e r (Fei-binger) und Kühne (Fleischer Hubinger) kann wie sonst nur Gute« berichtet werden. Nicht wahr. Herr Kühne, e« ist halt schwer, plötzlich rund und fett zu werden? Die GesangSeinlagen fanden die übliche Aufnahme, wobei der braven Musikerschar anerkennend gedacht werden muß. Wir halten eS für einen sinnigen Gebrauch, der hener geübt wird, da« Hau« mit dem prickelnden Marsche unsere« Schachenhoser „Gruß an Pettau" sreuudlich zu empfangen. — Heute Sonntag den 31. Oktober kommt die Volk«stück-Novität „Die Kurzbauer-RoSl", die überall mit großem Bei-falle aufgenommen würd«, zur Aufführung und dürfte auch hier einen vollen Erfolg erzielen. — Am Allerheiligentage. Montag den 1. November, wird hier zum ersten Male das VolkSschauspiel „Im Edelgrund und tiefen Wald" aufgeführt, welche« auch der Stimmung de« Tage« Rechnung trägt. Donnerstag kommt L'Arronge'S beliebte» Lustspiel „Lolo'S Vater' mit Direktor Gärtner i» der Titelrolle und Fräulein Würtemberg al« Lolo, zur Aufführung. Besonder» machen wir aus die SamStag-Vorstcllung, die un» Blumen-thal» gelungene Dchwank-Novität „Zwei Wappen" bringt, aufmerksam. Heute frische Austern bei Brüder Mauretter, Pettau. Iäubsage goid: Pelikan VII. Siebenstern# 24 Wien. < Wicrti: — 6 — Neue» Illustriertes Handbuch fflr Radfahrerinnen. Hoflben erschien: Das Radfahren der Damen vom tedidiich-prjktiiclun und irztlich-geeund Seitlichen Standpunkte ▼Ost Dr. raed. C. Fressel. — Frei» eleyant yeb. Mk. 5,00. — Du Werk l»t uncntbthrlich fUr J«d« R»dl«rtn. Zu beziehen durch W. BLANKE, Buchhandlung in PETTAU. Viersitziger Schlitten zu verkaufen. — Anfrage in der Verwaltung de» Blattes. 2 sehr schöne Winterröeke hat zu verkaufen A, MASTEN, Schneidermeister. 2 grosse Fässer ä 60 und 65 Eimer, 6 Startinfässer verkauft JUSTINE REMIZ, Pettau. Geschiifts-Eröffnung. Der Gefertigte erlaubt sich hiermit einem P. T. Publikum die höfl Anzeige zu erstatten, dass er seine Fleischhauerei und Selcherei mit 30. November l. I. in seinem neurenovierten Hause, Ungarthor-gasse Nr. 6, eröffnet hat. Desselben eifrigstes Bestreben wird es sein, die geehrten stunden mit guter g und täglich frischer Ware bestens zu O bedienen. W Achtungsvoll 2 Franz Reicher. J Pettau, am SO. Oktober 1897. $•••« I 100 bis 300 Gulden monatlich können Personen jeden Standes in allen Ort-1 schiften sicher und ehrlich ohne Capital und Ri-bico verdienen durch Verkauf gesetzlich erlaubter | Staatspapiere und Lose. Anträge an LUDWIG ÖSTERREICHER VIII., Deutschegasse 8, Budapest. Winter-Schuh waaren-Lager BRÜDER SLAWITSCH, Pettau. Sämmtliche Winter-Sorten, auch Filz-schuhe sind bereits in grosser Auswahl zu sehr billigen Weisen lagernd._ IKt. (oniincnfal Ooöeqn(usn,mi/: beste «zugsquelle - sü7 GARANT:aT ACHTE fiüc/weine: t.V-'V / r*rfwe/n,n J ^erry, j i Mäceirci, I Hie 4ntferK««§ iU kein Hixderxii. Wen» man gut und billig bedient werden will, wende man sich vertrau-enSvoll an die unten stehende Firma. M a n bekommt daselbst ei» xn guten Winterrock »m fl. I«, einen Stadtpelz Bisam. Prima-Sorte n m fl. <>f>, einen Pelz-Sacco fl. 20, einen Loben-«iizug um fl. lk, eine» Salon Ro. ebenso die s e l»s> e » Sorten. Für .st t dj t> passendes wird da» Oeld tttourge gebt». Provin z-A it f t r ä fl e gegen A a ch-nahine. S t o 11 in n st e r u n d M a b a n l e i t u it g fronco. Auch genügt ein Musterrock uni ein passendes Kleid zu bekommen Jakob Rothberger. k. n. k Hof -Kleider lieserant, Wie», l.. Stelan»platz v. iß!«.! ierregen3L; Petteu Brüder Mauretter. Rattentod (/rlir Zuiuiilch, vrlihsch> ist da« beste Mittel, um Ratten und Minie schnell und sicher zu vertilgen Unschädlich frtt Mensche» und Haut» 'hiere. Zn haben in Packele» >> HO und <50 kr. bei Apotheker H. Mulitsr. Alles Zerbrochene aus Glas, Porzellan, Steingut, Marmor, Alabaster, Elfenbein, Horn, Meerschaum, Gips, Leder, Holz, sowie alle Metalle etc. etc. kittet dauerhaft Rufs unerreichter Unlvorsalkitt das beste Klebemittel der Welt La Gläsern ä 20 und 30 kr. bei W. Blanke, Pettau. Brüder Mau rette r empfehlen neu angekommen: Müssen, Rollhäringe, Sproten, marin., Caviar, Hltringe, Sordinen, zu erniiissigten Preisen, Roquefort, (iorgonzola, Liplatier, Neulchaieler, Imperial, Fromage de Brie, Hierkäse und Olm(lizer-Quar>jeln. Znaimer-, Easig-und Gewürzgurken, la. Wlenerneustädter Fronkfurter in bester Qualität. Extrawurst, Krainerwürste, Leber-, Blut-, Bratwürste und verschiedene andere Würste zu kaltem Aufschnitt. Kariiwanenblüthenthe« in Packeten von 20 kr bis fl. 1.50. Echten, alten Jamoico- und Cllbfl-Rum. Fester hnzy, echten fi-an/ösischtin, italienischen Cognac. Rother, guter Wein, 1 Liter 28 kr. .sowie alle anderen DelicnteHseil und Spe-zereiwaren, Wein, in bester Gattung zu de« billiKHten Preisen. Ji Sa« H. miKhaain'i J«i~ ulvarlN, In Wir*, f . fl'xnlnlhnntr- racibtrt: Der Vraktifche Cnn&roirtlj. i) S, rrTAriitrn und tänrrrt jt«rs Cinfmknna t'« Wcltbrtinatf .d«ich Dte Stnipotcallt »der nutitllt »liwlis> ailMr. landn, grlluao für Zkver». •cgrtaktii« - -- - - - tcliJlrig %. I. ernriiitdet 1»64. fft|(Sc»»!»» in «I.-Stjifsa-Botciot ®üii(|d6ria fl. 4, eito 15*fi 2>er Mekonom Ilitlrlrle taaS». Volk» . Zeltinz. SegriI»d«I I»?«. Erlldew» den I u I«. ttben JXcnot« in 01» ««iHiiStig (I i. grall» fr««». — 7 — * • VWziifllliBjj Jampf-Sehwitz» Brüder Slawitsch Nur anerkannte muchinen-Bestand-theile •Dar Syltenw coraplat, neu «Oftlrt auiiia*chinen auf Raten. öate-relch-IMM and deutache Fabrikat«. I'relae ' hnr Vxicurren«. P e 11 a u. 1 n Singer Haiidrnascliine..............sl. 24.— Singer A, hocharmig mit Verschlusskasten Singer A, hocharmig, deutschen Fabrikat, mit Perlmutter- Kasten und LuxusrHisstaiiung.......... Singer Medium, mit VerachluHskiisten......... Singer Medinm, deutsches Fabrikat.......... Singer Titania, grosse, lür Schneider........„ Singer Titania. grosse, für Schneider, deutsches Fabrikat ,, \\elller & Wilson, Berliner Fabrikat, beste Nähmaschine i stlr Weissnäherei.............. 30.— 40 — 42 — 50.— 50 — 60.— 42 — Howe 0 für Schneider und Schuster.........fl. 42.- Beate deutsche Kingscliiffclien für Familien......„ 60.- Ifeste deutsche Ringschiitchen f. Schneider u. Schuster „ 75.-Beste Cylinder-Elastik f. Schuster m. längst Arm und kleinst. Kopf, ringsherum transport., auf Bockgestell „ 85.- Fahrrüdni* »»?. <«• d,e »»^«aicklaea- »ad Fikrrilir.ri»Hk. rain 1 hub«, AMruntt »„<„ Furiut. Elegantes Tourenrad..............fl. 150.- Sehr elegantes Halbrennrad............ 170.- Hoclielegant.es Halbrennrad...........„ 180.- Fahr- Unterricht grati*. y ^ ^ ._______ wr Wirfmachen die P. T. Kunden auf die notirten Preise besonders aufmerksam, indem die Preise der anerkannten, beliebten Fabrikate jede Concurrenz leicht übertreffen. Vevkaussloral und Jteparaturwerkstätte im Hause des Herrn Josef Hlubek, Färbergasse. Sämmtliche angeführten Sorten sind stets lagernd. — Preise netto Cassa. — Preise auf Baten nach Übereinkommen. T. W. 8. Daa Bad im Hause ist dos eil» »ge Mittel, um den gvuaiea (ie!al ren, weJi-ho aus der Votnachliaaigung de. Kfcfperpllege »kh entwickeln. m,t Sicherheit *u entgelten, alicr man n, a« sich h rfiH solider w>d p aktisch erprobt»r Apparate be«ke»*n uud als eolch« können die Triumph-Wiegenbad-Schaukelw ruhig empfohln« werden, denn ale bieten 1. all» Vortheile gewöhnlicher Badewannen, weit ei* zu Voll-, Halb-, Sitx- und Kinder-Hadern n».t Kaltem, lauem od«-r warmrn Was-er m gebrauchen lind; I. die MöglirhVHt, Welleablder Im Zimmer tu nekman, wobei der Wert de« durch die Kleirhreitige Einwirkung vun Luft und Waaa»-r endelten Wellen-st-hlafee nicht ernt helout in werde», bnmeht; 3, vollatindige Dampfbäder, welche für die Widerstandsfähigkeit den Kßrpero geg»n alle Erkältung»- iijmI Kieterkrankhdten uud s-omit auch WC* QCQgn alle Epidemien von prosaer Wichtigkeit find! Wl Triumph-Wiegenhad-ikbaukelti nlivd aber anul» flr Jeden Hauehalt 41a anae-»elwnetea Bade-Apparata, denn 1 bnnipniiiwn »i» »ahr wenig W» nur — 2 Elmar gaaliga* ichon tu elnam Wallenbade; *. «ir und Uirht und hajidlUh — Mlbit «Im achwaoba Perion Um bis e»laland eallearan >»d traaaporllaran; B. nehmen »i» >»-» Mutn Hlala ein — ,1, werden «laste* aa dla Wand Hie Triumph ^'ie|inb«d-Sth»ukeln rinJ v&d-Scluuksl kostet in «« 88 so M Gulden 1 SchwIlj.Elnrkhtang daxti kuntet: — IS lb 17 in |( . ^le Prelle Ter«leh«i »ich ein.chlte.alirh Fracht und Emballage al ,0 abna walttra l*neal z« beziehen durch jedes be««ere Spengler-, Haus- u. XUohenverüthe-Oder Elsenwsren-Geschäft; wenn nicht erhältlich, direct durch die Erste Österreich -ungarische Blech- u. Lackirwarensabrik JOSEF KUTZER in PRAG-SMICHOW. (Versandt gegen Nachnahme »der vorherige Cassa.) WuKtrlrtr l'rv»}>rrtr und iVfMMrrt grafi# mm fl fntneo. I atentirt in fast allen CuUuretaaten! Vor Nachahmungen wird gewarntt 8ti Anfrage und Bestellungen wird gebeten, auf dieses Blatt Bezug zu nehmen. Bnchhandlnngs-Iiehrling aus gutem Hause, der deutschen und slovenischen Sprache kundig, mit Zeugnissen einer Bürgerschule, oder der unteren Classen einer Mittelschule wird sofort ausgenommen in der Buch- und Papierhandlung W. Blanke In Pettau. A. F. Hickl, Pettau empfiehlt sein gut sortirtes Lager an fertigen Wiener Herren- und Knaben-Kleidern, sowie Winter-Überzlehern und besonders seine echten, wasserdichten Wettermäntel zufl. 10.50. Clavier-Niederlage Leihanstalt von Berta Volckmar «taatlleh gepri la Clavlerlehrarln Marburg, Herrengasse 54, Parterre A empfiehlt ihr reichhaltijM I.ag^r d^r neuesten Modelle in Mlgnon-, Stutz-, Salon- und Conc< r:-Fiügel, Pianinos u. Harmoniums aus rle• • hervorragendsten Fabriken des In- und Auslandes. Orißinal-Fabrikspreise: neu« Flügel von 250 fl.TIs 1200 fl. Harmoniums europ.iitck'» und amerikan. Saugsystems von 60 II. auswärts. Schriftliche »atautie. Raten,ahlu«,. Eintausch und Serlanf »berspielier Slaviere, — villigstc Miethe. >U«in-V«nrOlui,ss fUr Marburg und Umgabung der Weltflrma Friedrich Ehrbar, k. ii. k. Hof- u. Kaminer-Clavierfaltr.:«»<»«*« »»» Mra<|a(li w pi&*ttgrr ValDomtug. mli f. «»»»»e» irtn »»>»»«» k. — ftiui|lktit«ani un» KfpkUtii. — futctcflc I» [«»«» »»Ntilg« Qu»nlum> Gute neue vkNfeöer« «<». «. 60 v>».. 80 11 m. 25 «ig us» 1 w. 40 P,,.» Setne »rtma viilbdaunen 1 m. «0v,,.u»d 1 vt. 80«,,.- Potar-IcJtrn: »albwettz 2 m weift 2« 30ou.usk2n. 50Pi,Lilderwrike©rttfcoem 3wr3k oO 4 m.. 5 w.; t«t«t »cht chii'küjchr «anzdaunen ii«h« facftäitij) 2 m 50 «ig. »»d 3 ot.» echt ner&lfchc Polardaunen nui4®, 6st ium #•#»«■ 6rille. — Sei ««Irazen »«» mlntofltni R. S\RataU !lchl»esall«i>»es Jetriiuitaijfi jurUiJjtnontmttt. Pecher & Co. ta Herford t* o»ntau«. Beranlworllicher Schriftleiter: Josef fttUwr. Druck unb «erlag: © Blonte. Petto». Weitage ^tttau. ■ :a$K ;■». ' ■' ..-/-.'.■■■V *r-fV- . r1 .............. ................ . I— 1—irilgi ; ^ , 1'l*l'l'l^iJLA!iil!AJilJLXAJ^llA!AJL!A!A!A!AJLI>!iIAiLiJULi!AlLAiiXA!A!i!AiQ!ii4 Der rote Dolman. IM dem Franzbsllchen von S*. Walter. <Ö°rl(t*uit(K Tages, als ich mich wieder im Garte» befand, ver-l\i PlööUch in meiner Nähe die Töne eines mir »»bekannten I»strume»tes. Ich wußte, daß unser nächster Rachbar ein reicher ungarischer Graf Namens Appwany «• Aitwer »ud Vater einer einzigen Tochter, die in meinem Alter land. Air fallen nnö nie, ja wir kannten uns nicht einmal von Anfallen. Aas kümmerten mich anch die Menschen ,„» mich herum! (fjttc fjofjc Mauer trennte die beiden Gärten; ich konnte daher kr» spielenden nicht sehen, lauschte aber mit Entzücken den fügen, mmdcirtigen Klängen, die mich doppelt tief bewegten, weil es mc Melodie war, eine italienische Barkarole, die ich so ost, ach! ir oit in Venedig gehört, wenn an Sommerabenden die Gondel» »kr den Eanal Grande dahinglitten. Bon einem »»widersteh-l«de» Drang getrieben, erkletterte ich die Mauer mit Hilfe einer üeilrr und spähte neugierig in den Rachbargarten hinab. «in Ruf der Ueberraschung entfuhr meinen Lippen. Unter nm mächtigen Eiche graziös hingestreckt ruhte ein junges, wunder-t.'iic» Mädchen, dessen schlanke Finger träumerisch über die Metall-°»m eine» Instrumentes von schwarzem Ebenholz glitten. Die emlende hatte mich jetzt anch erblickt, schob ihre Zither beiseite, rboli »ch rasch und kam lachend aus mich zu. Ich schämte mich Wirf) meiner Stellung oben auf der Mauer und wäre am lieb-m ichlennigst znrückgeslohen, aber schon hatte die Fremde mich «Wredet. „Was mache» Sie denn da oben?' fragte sie. sichtlich mülicrt. .^ch — ich hörte Ihnen zu,' stammelte ich verlegen, .«ie so entzückend schön." .Ach, das war nichts so Außerordentliches." wehrte sie mein rti ob. „Ich phantasierte nur ei» wenig a»f der Zither.' .x»it daS eine Zither? Ich habe »ie eine gesehen." „Wicht möglich! Hier in Ungarn wird sie doch überall ge-»i«t. Aber warnm bleiben Sie da aus der Mauer?' »»terbrach lt nch plötzlich. »Kommen Sie doch lieber zn mir herunter!' -ie holt? eiligst eine Leiter, und wenige Augenblicke später faß fl) »eben ihr ans dem grünen Rasen. •so ist's recht!' sagte sie vergnügt. »Und nun wollen wir w einander Bekanntschaft mache». Sie müsie» meine Freundin °»den. den» Sie gefalle» niir. Ich heiße Olga nnd Sie? Doch W» wir lieber ,D»', nicht wahr? das klingt nicht so steis." Ohre lebhafte, ungezwungene Art verscheuchte rasch meine -muaiternheit. >>^ch heiße Irma,' erwiderte ich ans ihre Frage. .■Und wie alt bist Dn?' .Aeinahe zwanzig Jahre.' .>^ch bin achtzehn. Tas paßt also gut zusammen. Wir werden Mi« die besten Freundinnen werden. Und »»» höre zu. ich will Ur mein Lieblingsstück vorspielen.' begann unsere Freundschaft, die sich i« der Folge treuer, ^dauernder erwieS als selbst diejenige des Lrest n»d Ptilades. Nachdem Olga mir ihre Lieblingsstücke mit großer Meister-wn vorgespielt hatte, erzählte« wir uns gegenseitig aus n»serem k«»» Die junge Ungarin wußte nicht viel zn berichten. Den >*i t11 ^rer fugend hatte sie in einem alten, einsame» joiidh , in dem eS von Enlen nnd Gespenstern »viinmelte, ver NHrn. Ihre Mutter war früh gestorben, nnd so hatte der Bater lk (.n Ziehung seines einzigen Kindes übernommen. Rn» war er . ein gewaltiger Jäger vor dem Herr» «nd ein ansgezeich-"'r Landwirt, aber von Mädchenerziehnng verstand er blutwenig. . Besonder« die Unterrichtsstunden waren eine größere Plage für den Lehrer wie für die Schülerin. Olgas quecksilberne Leb-hastigkeit und ihr ungezügeltes Temperament erschwerte es dein Grafen sehr, sie zu leite» nnd zn belehren, nnd es geschah fast regelmäßig, daß der Unterricht abgekürzt wurde uud der Bater auf seine Felder, Liga in den Garte» eilte, um so rasch als mög-lich die alten Griechen nnd Römer, die Regel de tri nnd die französische Grammatik z» vergesse«. Olga führte ein ebenso einsames Lebe» wie ich, der Gras ging selten mit ihr ans »»d verbrachte den ^größte» Teil des Jahres ans seine» Güter» i»> Banale. St»»de»la»g saßen wir plandernd beisammen, ohne die Zeit zu beachten. Es dunkelte bereits, als ich mich endlich besann, daß ich doch heimkehren müsse. Mit dem Versprechen, sie am folgen-den Tage wieder aufzusuchen, entschlüpfte ich meiner neuen Freundin »nd eilte nach Hanse. Meine Mutter, die mich bereits voll Sorge hatte suche» lassen, machte mir sanfte Borwiirse, als sie mich erblickte; ich fiel ihr aber »ngestüm nm den Hals nnd rief be-geistert: .Ach, wen» Du wüßtest, wie glücklich ich bin! Ich habe eine Freundin, eine Schwester gesunden! Und sie ist so schön, so klug und so gut! Ein wahrer Schatz!' — Er sollte mir dereinst tener zn stehen komme», dieser Schatz. "• I »> Zigeunerlager. Llga »»d ich. wir w»rdr» bald unzertrennlich, nmsomehr, al» auch unsere Eltern sich unterdessen kennen gelernt nnd gegenseitig gefallen hatten. Der Umgang mit dem ritterlichen Edelmann be-hagte meiner Mutter, und daS Herz des Grafen entzündete sich bald an de» Reize» der »och immer schöne» Fra». Die Klatsch bafen stüsterte» schon vo» einer nahen Hochzeit — sie müssen ja immer etwas zu reden haben, die Gute»! — und wir beide» Mäd-che» wünschte» von Herzen eine Bereinigung unserer Elteni. Schwe-stern zn sei», unter einem Dache zn leben, n»s z» jeder Stunde des Tages sehe» z» könne», ohne den Weg durch den Garte» machen zn müssen, — welch herrliche Aussicht, welche Freude! Und sie sollte sich verwirkliche», dir Freude — zu »»einem Unglück ! Zwar bedttrste es eines ganzen Jahres, ehe die Eltern sich dazn entschlösse», Hnmens Joch ans sich zn nehme», aber da»» folgte meine Mittler den, dritten Gatten z»m Altar und Llga wurde wirklich meine Schwester. Die Hochzeit wnrde in aller Stille gefeiert; Olga nnd ich blieben fortan in der Wohiittiig des Grase», während unsere El-tern sich i» dem Hanse meiner Mutter einrichtete». So behielt jedes seine Freiheit nnd luir sahen uns »»r zn den Mahlzeiten. Ich hatte es mir in den Kopf gesetzt, Ligas mangelhafte Bil-dnng zn vervollständigen: aber so viel ich mir auch Mühe gab. ihr die nötige» Kenntnisse beizubringen, so war der Erfalg nur ei» geringer: fast immer, wen» wir mitte» i»t beste» Zug wäre«, entschlüpfte sie mir. nm ihrer Hündin .Rurz»' nachzulaufe» oder ei» neues Stück aus ihrer Zither zu probieren. Eines Tages — ich trug ihr ebe» die rühre»de Geschichte Kon-radins von Hohenstanfe» vor — erscholl plötzlich eine seltsame Musik zu uns heraus. Es klang wie das wüste Getöse zusammen-geschlagener Kasserole» und klirrender Gläser, ein Eharivari vo» Tönen, wie ich es noch nie gehört hatte. Mit einem Satz war Llga am Fenster. „L, Irma.' rief sie jubelud, »sieh nur her, da sind Zigeuner, echte, rechte Zigeuner! Komi», wir müssen ihnen zuhören — es wird Dich in den sieben-ten Himmel versetzen." Ihre begeisterten Worte machten jedoch nicht den gewünschten Eindruck auf mich; im Gegenteil, ich hielt mir dir Lhren zn »nd Olga mußte Gewalt anwenden, mich mit in de» Hof hhtabz»--schleppen. 174 Welch ein Lärm und welch ei» Anblick! Etwa ein Dutzend Zigeuner mit bronzesarbenen Gesichtern, langen, skttaläuzenden Haare» nnd in schmutziger, zerrissener Klei-dnng standen im Halbkreis vor der Thüre. Einer von ihnen schwang eine Art Tam-Tam über den, »tops. wvinit er das Orcliester diri-gierte, das aus einer Violine, Guitarre, Trommeln, flöten und Schellen bestand. ^ Zuerst veruahni ich nichts als ein wirres Durcheinander von Töne» ohne Harmonie uud ohne Zinn. Doch schon nnd) wenigen Minuten änderte sich der Eindruck. Bei ansmerksamein Manschen koi»ite man eine durchgehende Melodie lieranshöre», eine Art Leit inotiv. das immer wiederkehrte, bald tranrig klagend, bald wild aufjauchzend, Llga. die von Jugend an mit der Musik dieses Naturvolkes vertraut war, erklärte mir dieselbe i» ihrer lebhafte» Weise: „.Hörst Du nicht die Pferde über die Ebene galoppiere», de» Gesang der Krieger und daS Getiiinmel der Schlacht? O, wie tchö« das ist! Und die Rationalhhmiie, wie prächtig sie klingt! Bravo!' Obgleich mir ihre Phantasie. vollen Auslegungen nicht so klar erschienen, begann die eigen-artige, prickelnde Musik doch eine» gewisse» Reiz auf »»ich auszuüben. Es war etwas i» diese» Töne» ungezügelter Lei« denschastlichkeit, die nur das Herz ergriff »ad mich zur Melancholie stimmte, ich wußte nicht weshalb. Als die brauueu Gestalte» gec»det, eilte Olga zn ihnen hin und nachdem sie ihrem Entzücke» über die herrliche Musik Ausdruck verliehen, lien sie die Männer mit Wein, Brot und Käse bewirte». Tann befragte sie sie, woher sie käme», wohin sie gingen uud wie lauge sie in Pest bleibe» würde». Zwar sind diese Leute vo» Natur nicht sehr mitteilsam, aber wir erführe» doch, daß sie aus de» Karpathen stammten uud nach Steiermark wollte». Warum? Sie wußte» es eige»tlich selbst »irfjt. Seit dem Jahre 1422 durchzieht die-seS seltsame Nomadenvoik Europa »ach allen Himmelsrich-tnngen, kefselflicke»d, musizierend nnd stehlend, ohne daß eS jemals gelungen wäre, sie an einen festen Wohnsitz zn gewöh-nen. Die Zigeuner behaupte», von de» Aegtwter» abzustain-me» uud durch eiueu uugari-scheu König aus ihre» Laube» vertriebe» worden zn sei», aber diese Darstellung ist durchaus keine authentische. Auf Olgas Befrage», wo sich ihr Lager be-fände, deutete" sie auf einige am (ftnc Herzstärlimg. «cmoit Wege haltende Karre», zwischen denen es von Frauen, Kindern. Hunde» und Schafen wimmelte. „Wie lauge bleibt ihr hier in der Gegend?' forschten wir. „Das hängt vo» der.Alte»' ab,' erwiderte» sie. „Die be> stimmt alles.' Die .Alte' ist sozusagen die Königin des Stammes, eine Art Zauberin, deren Befehlen sich die Baiide blindlings fügt. Ge-wöhnlich gehört sie einer andere» Ration a» und ist meistenteils eine Böhmin oder Ungarin. Dir Zigennermutter dieser Ba»de gab vor, mit irgend einer Gottheit in Verbindung zu stehen, die ihr die nötige» Anweisungen gebe, nni die Kranken zu heilen, ihre Unterthanen zn leiten »nd die Zukunft vorherzusagen. .Und sie täuscht sich nie!' meinte einer der Truppe. .Wir fanden sie eines Abends im Walde, »ud seitdem sie be! uns ist, gelingt uus alles, ob wir die Hühuerställe plündern, das Kor» stehle» oder Schafe entsühreu. Ja. ja, sie ist eine große Zauberin!" Diese Worte erregte» Olgas Reitgier. „Wir wolle» die Alte sehe»,' flüsterte sie mir zu, „und uus wahrsage» lasse».' CWi protestierte. »Wie kann man sich mit einer ve;e at>,; »Pah! Fürchtest Du Dich etwa? ES ist ja nur zni: ;ci: vertreib!' — Damit wandte sie sich au die umstehenden tfig. „Holla! Sagt eurer Alten, sie möge hierherkomnie»! W dürfen ihrer Weisheit!' Sofort lief ein kleiner, kupferbrauner J»»ge mit pechiriin cit Auge» davon, um die Zigennermutter z» benachrichtigen hockte auf einem Baum, kletterte aber herunter, als der • . ibe ihr einige Worte zurief. Wir waren verwundert, mit welch lenkigkeit sie das Herabsteige» bewerkstelligte, durchaus »iit »» eine alte Fran. Unte» angelangt, änderte sie jedoch ihre Ha!: aig. Abgemesieiieu Schrittes, mit eruster, würdiger Miene nähen sie sich uus, so daß wir Muße hatte», sie genauer zu betrachtn! Auf de» erste» Blick machte «lich ihre Erscheinung stutzig: u war mir, als hätte ich sie schon einmal gesehen. Aber wo? vernwchte ich mich nicht z» erinnern. Die grobe» ^jüge mit na grünlich - graiik» Gesicht*«.,rfo uud dcu zahllosen Runzel» re» mir fremd; aus de» V ur gnngen jedoch und den kLuen tückische» Augeii sprach Mttch etwas Bekanntes an. Ol»r Bc-kleidnng war von der pnu - r sten Art. drei alte Tevvi,!. »l schreienden Ifarben, in di» su sich gehüllt hatte, wie ei» ri> litifchcr Diktator in seine ^ ^ Eine dicke Korallenschnnr. das Abzeichen ihrer Würde, tnti.tjb ihre» mageren Hals, »nd de» Kopi bedeckte ein roter Turban, mit seltsame» Münzen ver.icn. Sie sah ans. wie eine ägypti'«! Mumie, aber sie schritt tu ur N''t dem Stolz einer Sfirtin. r ,a brach i» helles Lache» mu. währt. ^ ich mich fast für.! i; vor d ichenen, falschen M'lüf. den das Weib ans uns he> o „Was will man von nur?' fragte die Alte mit einer i.?': mä»»lichen Stimme. „Wir möchte», daß )hr uns ans der Hand und an<- den Sterne» weissagt,' erwi>.i» Olga keck. „Ich bin keine Wahn» wie sie aus den Jahnmi :;t lierumlanfe»,' gab die tt stolz zurück. »Die groß, der Wälder offenbart i» weile» die Znknnft, abe, de» Getreue» meine? Öffne ich da» Schicksal Fremde» niemals!" Olga war verblüfft; ich a horchte hoch auf bei dem dieser Stimme. Mein G waren mir ja so t»cfou. vertraut! Wo hatte ich i gehört? Ich samt nnd mein Gedächtnis ließ nu von A. LSbrn. »Mit Text.» doch völlig im Stich. Olga hatte sich nnte> ^ der Alten genähert. „Würdet Ihr nicht mit »ns eine Ans, if mache« ?" fragte sie schmeichelnd. „Ich bin ja fast selbst ei .i geitiierkind, den» ich verlebte meine Kindheit in einem alten 3 und kam bestäudig mit Euren Stammesgeuossen zusammen jetzt habe ich die Eitrigen reichlich bewirtet »nd so lange ili bleibe« werdet, will ich für euren Unterhalt sorge». Dafür ko Ihr «ns doch wohl auch eine kleine Gefälligkeit erweisen ur wenig den Schleier der Zukunft lüften.' Die Alte schüttelte mißbilligend den Kopf. .,O. die leicht'" Jugend!' zürnte sie. „Au die himmlischen Eiiigelmiigc» >., sie nicht und verlacht die geheimnisvolle» Offenbarungen will nur eine» billige» Zeitvertreib habe». Aber die Weis!'. Zigeunerin ist nicht für Ungläubige! Darum geht eures V. Die alte Andrea wird die Geheimnisse der große» Fee in verrate»!' Sie wandte sich zum Gehe», Llga gab jedoch ihre» B noch nicht ans. „Hört, Königin Andrea, wir glauben an Worte, wie au das Evangelium. Seid also »icht so hart!« xflt II ! tllt' Iw lii' fiiu io fit: l om Golddnlateit, Sie sollen teuu: mcitu Ihr un» wahrsagen wollt.' , Tnkaten! Solch einein verlocken-i-rüictcn vrnnochtc die Herr »icht > nicht» .Nun gut," jagte sie kurz tiuni, „folgt mir!" liilivtc »»» zu einem der Wune», tiimistcr nnd bequemer war als die i iiiid nur dem sich ein Zelt uud Vaiiinzwetnen gebildete ^'aiibe lie-^rdr der wandernde« Truppen führt i.'lcheu Aaste» mit sich, den die Zi--mittet bewohnt und der znstleich „I . elle »ud Hospital dient. l>fe», die alte Andrea ihren Lrakel-> liegen, wandte sie sich mit grotesker zu uus: „Nun, was verlaiistt ihr .!> ,»?" uiirlich die Geheimnisse der ,jn-. • erwiderte Liga. Milche? Die srohen oder die trübe»? £i;:tw oder Sonnenschein?" /beides!" ■im, so will ich die grvke !^ee n.n tf;. .nimmst bitten, ihr aber müßt das Wcftrtit zu» Erde kehre»!" ,.iu diese» «taub soll ich mich legen?" lachte Llga. Nuifc ich." ,'!>.ias marfit den» das aus?" eiferte nun die Here. in,'.!! die Zukunft wissen will, so stört man sich nicht KapilSn ül. bc Gerlachc. ttjt.) .Tasür .Wenn an dem i «Staub. Vehuat euch daS »icht, so laßt mich in Ruhe." Mich sinst die Sache an zu langweilen, »nd ich schlug Olga leise vor, lieber nach .VMtise zu gehen. Toch davon wollte sie nichts hören. ,*.'«« doch!" wehrte sie ab. ..Es Ist ist so amüsant. nnd ich möchte den dvrusvvkus einmal mitmachen." Wirklich kauerte sie im nächsten Augenblick in einer großen Wasserpsüve, sorglos ihr neues Kostüm einer tollen Lanne ovsernd. „Viel Vergnügen!" rief ich ihr kops> schüttelnd z». «Rolle Dich zn den ftilften dieser Megäre, so viel es Tir beliebt! vUli ziehe vor, zu meinen Viichern \uriicf zukehre» denn sie interessieren mich mehr als dstv lureWrschwSheiiie* alten Weibes." Tamit verlies: ich Liga, ohne den ste-hässigen Blick ,\u beachten, den die Zigeunerin mir znschlenderte. Eine nächtliche Vision. Fast eine Stunde war verstriche», ohne dah Llga sich hatte blicken lasse»; aber eigentlich war das «icht erstaunlich, den» wenn sie einmal ins »Ireie geeilt, kehrte sie . nie so bald zurück. Endlich jedoch hörte ich sie a»s der Treppe »»d dann kam sie nach iljivr Gewohnheit schnell ins Zimmer nefiiir.u. „Irma," rief sie mir iachcud entgegen, „wenn T» nnr wiisiteft» was diese liebliche vei;e mir prophezeit hat!" Dir delgisch« Siidp-lexpeditivn: Las ?«rschu»ass»iff „Vrlgica 176 »Nun?- »Dk wuuderlichsten Dinge! Sie sagte, ich werde eine» schönen Man» heirate» und ihn leidenschaftlich lieben." „£>m, das klingt ja sehr hübsch!" .Nicht wahr? Aber höre weiter! Mein Glück werde troddem kein vollständiges sein, denn mein Gatte habe vorher eine andere Kran geliebt, nnd es werde mir schwer fallen, sie ihn vergessen zu machen Zuerst niöchte er mich lieben, werde es aber nicht wagen, nnd nachher würd« er mich z» lieben wagen, es dann aber »icht mehr wollen, schwarze Schmetterlinge wiirden die öymenSfackel nmfchwirren, dann aber zerteilen sich die Wolken nnd ich werde eine Zeitlang glücklich sein." »Ist daS alles?" rief ich spöttisch. .Für drei Dukaten hat die Zigeunerin nicht viel geleistet, — das hättest Du aus jedem Jahr-niarkt für zehn Kreuzer höre» können." lS°r,ietzu»g om. (sine Herzstärlung. Sine charakteristisch« «estalt a>» dem Volksleben de» bayerischen Hochgebirge» führt un» der Maler «. Labe» In seinem Gen«, bildchen bor Auge» «n »In arbeittreiche« Leben gewöhnt, hat sich der Holz. Hauer bei Tag«,grau«» ausgemacht, um sich zum Tagewerk im Forste zu rüsten, wir sehe» da» an dem Rucksock auf seinem Rücken, in welchem er seine lüg. lichen Bedürfniss« mit sich trügt, sowie an der Ajt, welche nebe» ihm lehnt? bevor er jedoch seinen Gang antritt, nimmt er noch mit Behage» eine Herz, siürtung au» seiner «»zlanflasch- mit aus den Weg. denn nach dem Grnuß diese» Leben»ellri»re» geht ihm die Arbeit diel flotter von statten Dir belgische Sübp»lrx»cdi«i,„. vier Jahrhundert» haben der «id!l!-sotten den mittleren bewohnten Tril Afrika» erschlossen, hieran war da» im Brrhältni» kleine Brlglr» durch Erschließung de» großen ltongogebiete» in her-vorragendem Moß« beteiligt Run rüstet sich da»selbe Land zu einer «r> forschung»reise »ach dem Gebiete be» Südpol». dem weniger b»ka»»t»n der beiden Polargebiet». D»r Urheber dieser belgischen Expedition — exp«clition nntaretique belffe, wi» st» offiziell helft« —, Herr Adrian de Gerlache. dessen Bildnl» wir unfern L»fern g»ben, studierte al, Ingenieur an der Unlverlltät in Brüssel, ging im Jahr« ,885 zur See und w»ilt« b«i s»in«n nach säst allen Weltteilen unt«r»omm«nen R«isen auch zwei Jahr« I» d«n arktisch«» Gewüssern Seit I8»< Kapitän. nahm er die Au»sühru»g der Tüdpolexpedition in die Hand, und e» gelang ihm dab«i, seine Landtleute für s«In«n Plan zu erwürme» und dl« nötigen Mittel dafür auszubringen. In letzter Stund« hat auch d»r belgische Staat ein» Unterstützung von 80,000 Franke» und di« Stadt Ant-werpen «in« solch« von »000 Franken bewilligt, so daß di« .Belglca" noch im August in See stechen konnte. Diese» Schiff — ei» frühere» WalNschboot — w»rde In Sanbeliorb für di- Polamis« au»gestattet und den «er. liültnlss»» gemäß umgebaut. Der Maumgehali betrügt 283 Tonnen, die Maschine» haben 30 PserdetrSste, womit da» Schiff 7 «»oten in der Stund» zu-rücklege» kann. Außerdem sönnen die Segel benutzt wkrdrn, wodurch die ZchneUigkeit auf 10 Knoten gesteigert werden kann. Außer d«m Kapiiä» de «verlache befinden sich an Bord Herr Leeoint» al» erster Offizier, der lüngere Zeit bei der ftanzöstsche» Krleg«marl»e I» Dienst war. Lieutenant Danco. der die magnetischen und physikalischen Beobachtungen leiten wird, Herr Racovltza al» Biolog«. H«rr Arctow»ky all Ehemiker. Geologe u. s. w., und zw«i Offi-ziere. H«rr Arnunds»«. »I» Norweger. und Herr Relaert», ein Belgier Die übrige Besatzung besteht au» 22 Mann, worunter S Norweger. — Der Plan bet belgischen Südpolexpedition. wi« ihn Herr d« Gerlache anglebt. ist folge». d«r l Wir werden von Antwerpen nach d«n kanarisch«» Inseln fahren, dort ein«n kurz«» Auf«nthalt n«hm«n. Brastll«» «nd La Plata anlauf«», um v»r. !chi«d«n« Exp»rim»nt» vorzu»«hm«n und unf«r« Instrum»nl» mit b«n Obskrva. tori«n zu vergleichen, und bort unsrrn Sohlenvorrat ergänzen. vom Kap Hör» au, werben wir un» zuerst b»>> 1893 entbcckte» Lünber» Östlich vom Graham»lanb znw«»b«n, beren Lage noch nicht vollständig klargelegt Ist. wir suchen bann so virl al, möglich sübllch vorzubrlng«». I»d«m wir b«» sich un» bi«te»b«n HI»b«r»lff«n üstllch a»,zuweichen such»». Mli Einbruch b«» «Inier« werden wir für «inige Wochen I» einem d«r australischen Hüfrn Zuflucht suchen und unsern »ohl«nvorr«t «rgünz«». Hieraus würd«» wir «In« Kreuzfahrt Im stille» Ocean machen, die sowohl vom wissenschaftlich«» al» auch vom geschäst-lich«» Standpunkt« von Rutzen sei» könnte Im folgenden Sommer. Rov»mber di, März, würden wir aus« neue gegen den Südpol vorbringen, unb zwar zu. nüchst In ber Richtung »ach viktorialanb, dabei al, Hauptpunkt eine genau» Beobachtung de» magnetilchen Pol» In» Auge faff»»b. vielleicht könnte man mit Schneeschuhen blese» Enbpuntt erreichen, den Roß nur von ungeführ und durch Schützung bestimmen konnte. Die Dauer der Fahrt würde zwanzig Mo-nate betragen. Unsere Forschung»r«lfe soll nicht nur ber geographlichen pennt»!» zugute kommen, indem wir, wen» wir be» Südpol »icht erreichen, Ihm doch so »ah« wl« m»glich zu komm«» suchin wkrdrn, sondern str soll vor allrm »!»« Sxvrdltlon allgem«!» wiff«»schaftlich«n Eharakter» («in, und wird bahkr nicht Anlaß zu den Enttäuschungen bieten, b?nen Expeditionen rein geographischen (lharakter» -»»gesetzt sinb. Die an Borb lxsinblichen gnstnimente Nnb alle aus, genaueste angefertigt, unb viele stnb benjenigen ühnlich, bl« von d»r bünlschrn Jngolf.Expebltion nach Osigrdnlanb gebraucht wurden. Dir Werk-»enge sind Harpune» zum Hand- »nd Schießgebrauch sllr be» Walfischfang. Eltsägen. Sacknetze. um in größer«» Tiefen fischen zu könne». Retze mit bop. p«lt«r L«lnwand»Inlag«. um auch b«r N«inft«n Tierchen habhast z» «erben, wieber a»der« R«tz«. bl« gestatten, baß nur Tier« au» «!»rr b«ft!mmt«n Ti«f« g«fang«n w«rb«n, ohn« baß solche in größerer ober geringem Tlrf» flch barl» «lim», um festzustellen. In welcher Tiefe blese» ober je»», Her vorkam««. Um bie verschiedenen Fischnetze gebrauchen zu können. muß ba« Schi» wahrend der Fahrt gebraucht man jeboch einen Wellen-, resp. etrbm i,K-breche' ber ba» Waiser hiuderl. mit ber burch den Gang bet Schiffe, gQe' Gemalt von z«hn Knote» in da» Netz zu dringen, wodurch die sei»ei . chr» erdrückt würbr». Da, Schiff hat ca. 10.000 Meter Mciallkadci a« ^ . fttt bie Sacknetze, Baggerkaste» u. f. w. Ei» «hlinber, ber sich aul««»!,!» schließt, dient dazu. Proben von Schlamm von bem Meererboden ber. holen: bei Fahrt«» läng» ber Lüsten wird ei» Baggertasten nu»(jewor,\:i, i: „ ben Bob«» I» bei Diflhe be» Laube, zu untersnchen. Die au» biesen Avv>>> erhalt«»«» «egrnstänbe werde» sofort photographiert unb mit tBosltriatbii ««mal«, ba klein« Ti«r« oft noch drm verende» di« Farbe »nbrrn. -Jur •jict ■ gung blefer verschieben«» Geg»»stä»be b«fi»d«n sich 8000 klklne Fläschchen Bord. Im Laboratorium befinde» sich Thermometer neuester Art. M«tnll. staschen. um Wallerproben zu holen, die auch wieder so eingerichtet sind, bo^ darl» nur Wasser von bestimmt»» Tiefe» gewonnen werde» kann, SenlbltK, nm bl» Tiefe» festzustellen, worunter besonder« ei» vom Fürst»» von Mono j d»rb»ss»rter u»d in letzter g»lt von Herr» I. Le Bla»c »och weiter verrutl. kommneter Apparat bemerke»«wert Ist, der bie Tiefen burch eine» Dynam°»e,rr an Borb anzeigt. Die Spule biese« Apparate» enthült 7000 Meter «, wlnbmisier «Anemometer», «m die Sch»«lllgk«lt de« Wi»de« zu mesi«». I» ganze» Instrumente im Werte »o» über 80,000 Mark. Herr d« »«rlach«, der am 18. Auguft «it der.Beigi--' i» See g«ga»g«n ist, «rhiklt vor feiner Abfahrt vo» Herrn Dr. Rrumaye, d«m bekannt«» L«!t«r der Hamburger Sternwarte, «I» in warmrn Worte» gc< halt«»«» Glückwunschtelegramm, und auch wir wünsche» dem kühne» Forschung» reisende» u»d seine» «e»ofl»» »In» glücklich« Fahrt und «in« fröhlich« tz«lmtchi eilÜ -r äSM ©äse« Zeichr». Frau (zu Ihrem Kon»«): .Du. u»s«r neuer Zimmer-h«rr wirb gewiß alle« schulbig bleib«» — b«»n b«m Ist nicht» zu t«u«r" G-», dts»»d«e Sereminie« würbe» I» früherer Zelt bei »lnll«f«ru»ft hervorragenber Staatsgefangener beobachtet. So würbe ». a. b»r geilchteie Herzog Johann Friebrich b»r Mittler» von Sachse» «geb. lS2S, gest. 159'n al» Staai«gefange»er auf einem hohen Wagen, be», ihm zur Schmach, vin Schimmel mit roten Mähne» »nb Schweife» zöge», »ich Wie» gebracht. Icr Herzog hatte el»e» großen Strohhut aus bem topfe und war von einer Reite» «»kort» umgebe». D«r »»glückliche Herzog wurde, well er dem geachtete» belle» Wilhelm von Grumbach (frünfifcher Ritter »nb «uUbesltzer. geb. t«,.,. gevierteilt 1667 in Gotha» Aufenthalt I» seinem Laub» g»währt hotte, z» ewigem «efOngnl, p»r«rt»!lt. 9t büßt» lein» Hoft zuerst I» Wie» »e» mäßig g«h»izt»n Zimmer». Gkgeu Verbrennung unb vrrbrühung. »in«, ber beste», aber weni, bekannten Mittel Ist gewöhnliche «aschseife. Diese wird mit einem «eüc. geschabt, aus die verletzte Stell« g«l«gt und mit «in«« !«!»«»«» Tuche bedeck, Dies«» höchst «infach« »»d billig« Ha»«mltt«l bringt rasch« »rl«icht«rung u»d baldig« H«ilung ohn« Narb«. Umpfiaiize« »er r-PfgrwSchfl i« Srrbft. 0h»e zwl»ge»de «rün!^ pflanz« man Im Spätherbst k«l»« Topfg«wächs« I» a»d«r« »rd« unb anb«r«T»»'e. «» feien ben» Arte», bl« Im Winter blühen; diejenige» Arte», welche im Win,« ihr» R»h»j»it hab»» ob»r »In» solch» »otg»bru»g»n burchmach«n müss«», tomnies leichter birch den Winter, w«n» st« scho» sestgewurzelt In Ihre» Töpfe» stehe» SiltrnrStsrl. k,«. I»»r, «dow. «t, d«l, do, ». ,, »d, bet, j», Ju, kow, 11, 11«, mtet, raund, »». at, ni, port, r», r», r*h, r*p. r«. r«c, r«n, •», «ch-ei. u. Un.'U, Ur, tu, «I, ti, il, ni. i*t. *u« den vorstehende» «t Silbe» sind 14 Wörter tu bilden, welche bezeichnen: t) ®i»fn Ixrübmtfti cp-rntomp-nisten. ») «In« Landjchalt «ligrlecheiilanbl. I) «ne» vtrldit «) «inen «ornainen. 5> »inen berühmten !r°nj»iis «tuen vetben au« ber «rtuUooe. ») «i« olltenomentllAe Perlon. 10) «l»en iertofiaaenbo, russischen «christsteller unsere» ilaf hunbert». 11) »ine «albsrucht. „> «Jtw Stab! In Schien. >,) «sntn «etnamen. 1«) dir« (ekle Bldfnletftarun». ,Ji »inen «flutn. - Sind alle Wörter richtig gesunbi», so »--geben Ihre An'ang«- unb »ndbuchftnden ein bekannte» Tprlchwvr«. H. Bogt, »uslölung lolgi in »«chster «ummer. A»slös»»gen aus »«rigrr Nummer: be» «kroll>cho»: ?d-r». Ueber, »ran«, »»»er. tstern. «»Im. Illeid, öfter», »aal. «edcr. »aber. »die». Vroft - Idoma» «oichati be» Logoariph»: Weber, «ber; »e» Silber-tS«sei»: Schmieren und salben hilst alleinhalben. «Ie «'»,« ,,rd,d»llrn. —" Verantwortlich» ütebatllon von 91nft Psellser. aebriur, und heran,soeben von »reiner k )|»|ctf|cr in Swiigari.