prSsnMtrativu» - prriir. Kür Laibach G»m,>Lhrlg . . ü fi. — t>. Halbjährig . . S , — . Vterkeltährig. . . I , Sv , »kovalliii . — , SV , Mit der Post: »«nzlährig . . S k. — kr Hs»1Lhrig . . . 4 . SV , «irrteljährig. . . s , iü . 4L' KukellLLg rns Haus ricrul-jöhrig 2L tr., monalliS » ?r. Laibacher Tagblatt. Anoaime Mittheilungen werden nicht berücksichtigt; Manuskripte nicht zurückgesenbel. »kdakli«« «adobolga^e »!r. isr. Lrpkditiov aat Zoltratra Sorcliii: Li.vtzrebxl-'.ü Nr SI (»»»Hai ti rcu 2. v. .«Neii.mavr L Ban. bei ^ Zujrciioilsvrkijt: Kür die einspaltige Petilzeilr : Lrr ?rrerma:ikcr cZinscha^.nns. L f. kr dreimal L 7 kr. ^tieriionfstirnre! jedevma! L6 fr Bei größeren Inseraten und öftere» Einschaltung entsprecheuder Mabctt Nr. 290. Mittwoch, 21. Dezember. — Morgen: Demetrius. 1870. Rcchbauer und Rechberg. Das Kriegsministerium hat unter vielen anderen Mehrforderungen den Delegirten auch eine Vorlage überreicht, in welcher eine permanente Erhöhung des FriedenSstandes der Kavallerie mit einem jährlichen Mehrerfordernisse von 2,685.000 Gulden vorgeschlagen wird. Mit dieser Vorlage beschäftigte sich kürzlich der Ausschuß und beschloß die gänzliche Ablehnung derselben mit allen gegen vier Stimmen. Die Debatte über diesen Gegenstand war ganz interessant. Dr. Rechbauer führte aus, daß die österreichische Armee in der Zeit von 1860 bis 1868 die Summe von 2000 Millionen verschlungen habe. Sodann nahm Graf Rechberg, der dem Kriegsbudget ganz gewaltig zu Leibe geht und fast immer mit der Opposition stimmt, das Wort, um gleichfalls gegen die Vorlage zu sprechen. Oesterreich komme ihm vor, bemerkte er, wie der Frosch in der Fabel, der sich zum Ochsen aufblähen wollte und dann zerplatzte. So oft wir große Anstrengungen machten, um eine gewaltige Armee auSzurüsten, seien wir dadurch dem Ruin nahegebracht worden. Das riesige Armee-Budget, das Oesterreich seit 1860 unterhalte, müßte jeden Staat finanziell zu Grunde richten. Die Antwort des Herrn Baron Kuhn war diesmal nicht schlecht gewählt. Von der auswärtigen Politik des Staates, erwiderte er dem Grafen Rechberg, hänge die Höhe des Armee-Bud-gets sehr viel ab, denn das Heer fei nichts als ein Werkzeug in der Hand der Staatsmänner, die cs als ein Mittel zum Zwecke der Erreichung ihrer mehr oder minder ehrgeizigen Pläne gebrauchen. Oesterreich habe wohl in der Zeit vom Jahre 1860 bis nach dem Kriege von 1866 einen äußerst star- ken Heeresaufwand gehabt, allein nur in Folge der auswärtigen Politik, die von dem damaligen Minister des Aeußern (bekanntlich Graf Rechberg) befolgt wurde. Auf diese Antwort war Graf Rechberg gerade nicht gefaßt, doch schnell entgegnete er, daß die Umstände oft mächtiger seien, als der beste Wille, und der Staatsmann müsse sich diesen Umständen beugen. Herr v. Kuhn blieb abermals die Antwort nicht schuldig. Wenn ein Minister mit dem nicht einverstanden ist, was im Staate geschieht, so müsse er, um jede Verantwortlichkeit von sich abzulehnen, seine Demission geben, lautete der Einwurf des Kriegsministers. . In dieser und ähnlicher Weife wurde die Debatte geführt; Herrn v. Kuhn nützten aber alle Argumente sehr wenig, der Ausschuß fand die permanente Erhöhung des Kavalleriestandes bei der gegenwärtigen finanziellen Lage für vollkommen überflüssig und entschied sich, wie schon bemerkt, mit großer Majorität für die Streichung derselben. Vom Kriege. DaS etwaige Bombardement von Paris bildet begreiflicherweise in den verschiedensten Blättern den Gegenstand vielseitiger Besprechungen. Während manche nun zu dem Resultate gelangen, daß ein Bombardement jetzt gar nicht möglich wäre, da die Franzosen ihre Befestigungswerke sehr weit vorgeschoben und außerordentlich vervollkommnet hätten, sprechen der preußischen Regierung nahe stehende Blätter nur von den außerordentlichen Schwierigkeiten des Transportes von Munition und Geschützen, die jedoch bald überwunden seien, dann würden nur noch die militärischen Interessen über die weiteren Maßnahmen einscheiden. Es muß jedoch wohl etwas faul im Staate sein, denn liberale Berliner Blätter, welche etwas unge-duldig die Kriegführung vor Paris besprachen, wurden konfiSzirt. Die neuesten Nachrichten über dm Zustand der Loire-Arn:ec lauten sehr bedenklich. Nicht die Niederlagen allein sind ein Zeugniß für die mangelhafte Organisation und den Abgang jedes militärischen Bewußtseins unter den Loire-Truppe», sondern die Desertionen in, großartigsten Maßstabe dokumentiren die KriegSunlüchtigkeit dcr französischen Reserve-Armeen. In dieser Richtung zeigen die Meldungen aus dem dciukchcn Hauptquartier und die Maßregeln Gambetla'>? cine seltene Ueberein-stimmung. Ein deutsches Telegramm vom 18. De^ zember sagt: „Aufgefangene dienstliche Papiere des nördlich von dcr Loire kommandirenden Generals Chanzy konstatiren das Zusainmevschmelzcn der französischen Truppenstärke aus die Hälfte", und gleichzeitig wird aus Bordeaux ein Zirkular Gam-betta'S bekannt, in welchem er das Institut der Feldpolizei wieder errichtet und die „General-Gewaltigen" mit unumschränkter Machtvollkommenheit auSstattet. Jede Armee soll ein Regiment dieser Gendarmen erhallen und der Oberst derselben hat die Leute so auszustellen, daß er die Ausreißer erwischen und verhaften lassen kann. Keine Armce-Abtheilung darf ohne schriftlichen Befehl zurückgehen und thut sie dies, so verfällt sie der vollen Strenge des Kriegs-gesetzeS. Wo solche Maßregeln zur Erhaltung der Manneszucht nothwendig sind, da ist das Kriegsüh-ren überhaupt nicht mehr möglich. Die Demoralisation unter den Loiretruppen muß einen Grad er» Feuilleton. Ein praktisches Buch. Von Professor Karl I. Schröer, dem gründlichen Erforscher der Gottfcheer Sprache, ist im Verlage von F. A. BrockhauS in Leipzig unter dem Titel „Die deutsche Rechtschreibung- ein Werk erschienen, das auch in unserer, die Form so verachtenden Zeit Berücksichtigung verdient; und besonders in unserem Lande, zu dessen geistigem Bürger sich Prof. Schröer durch seine oben genannten Untersuchungen gemacht hat, darf dessen neuestes Werk nicht unbeachtet bleiben. Er wurde zu demselben von dem k. k. Ministerium für Kultus und Unterricht aufgefordert; denn dieses hatte den Zweck im Auge, «in die deutsche Orthografie der Volks- und Mittelschulen Ordnung und Einklang zu bringen." In der 20 Seiten langen Vorrede des dem verdienten Sprachforscher Rudolf von Raumer zu-geeigneten Werkes hebt dcr gelehrte Herr Verfasser hervor, daß weniger in den großen Werkstätten der Literatur als in den Schulen ein allerdings heilloses Schwanken eingerissen sei- Da die Schule jedoch nicht den Zweck habe, Neues zu schaffen, sondern das Vorhandene sich anzueignen, so bestehe die Aufgabe des Werkes darin, jene wenigen Fälle, in denen auch unbefangene Schriftsteller von einan- der abweichen, zu besprechen „und zwar so, daß der Leser dadurch in die Lage kommt, sich selb st eine Meinung zu bilden und sich zu entscheiden." Wer sich nun über seine Schreibung beruhi. gen, sie begründen und die ihr gegenüberstehende be-urtheilen will, der beauftrage eine Buchhandlung, ihm Prof. Schröer'S Werk (ä, Exempl. 1 fl. ö.W.) zuzuschicken. Gr wird nicht cine abstoßende Gelehrtenarbeit, sondern ein in leicht verständlicher Sprache geschriebenes Werk finden, nicht trockene Regeln, nicht willkürliche Vorschläge, wie sie zu Hunderten uns begegnen, sondern eine jedermann verständliche, verständige, die freie Wahl nur klärende, nicht hindernde Abhandlung. Und auch wem es nur darum zu thun ist, schnell zu erfahren, wie dieses oder jenes Wort geschrieben werde, der schlägt das der Abhandlung beigefügte 102 Seiten starke Wortverzeichniß nach und findet nicht nur die richtige Schreibung, sondern auch diejenige, welche neben ihr noch im Gebrauch ist, sowie die Gründe, warum beide im Schwange sind, und warum die eine Schreibweise der anderen vorzuziehen. Nehmen wir ein Beispiel aus dem Leben. Zwei Herren stritten mit einander, ob „ade" zulässig sei; der eine behauptete, „adieu" sei allein richtig. Ich hatte zufällig Schröer'S „deutsche Rechtschreibung bei mir und reichte sie den Herren, und einer las: „Ade, lebe wohl, mit Gott. Alte Neben- form vom franz. adieu!" Der Streit war entschieden. So findet man auch Aufklärung nicht blos über orthografische Zweifel, sondern auch über Be-deutung und Zulässigkeit von Wörtern. Wie vielfach wird z. B. „ahnden ' mit „ahnen" verwechselt; ist „Alchemie" oder „Alchimie" oder sind beide richtig und warum? wann sagt man „nutzen," wann „nützen," wann „hängen," wann „hangen?" Warum verliert sich das fremde y, das c, das h, ai, ä, das pH, und wann ist die Neuerung wissenschaftlich zu rechtfertigen? Es kann das Buch nicht genug empfohlen werden. Vor allem wäre zu wünschen, daß die Lehrkörper der Mittelschulen dem Buch eine eingehende Beachtung schenken und unter seiner Leitung sich für eine bestimmte Schreibung der bisher ungleich geschriebenen Wörter entscheiden möchten. Zum Schluffe wollen wir eine Spitzfindigkeit auSkramen und behaupten, jede Dame müsse daö Werkchen durchstudiren. Begründung: Diejenigen unserer geehrten Leserinnen — denn die übrigen können uns nur durch „Hörensagen" etwa» an-gehen — diejenigen, welche othografisch richtig schreiben, werden sich freuen, in Prof. SchröerS Werk die Gründe zu finden, warum ihre Schrift orthografisch richtig ist; die anderen aber, nun die wer-den bei Schröer die Gründe finden, warum ihre Orthegrafie keine Orthografie ist und können sich darnach richten. reicht haben, der jede große Operation unmöglich macht. Der gestern in einem Telegramm gemeldete Sieg der Badenser bei Nuits wird heute auch von französischer Seite bestätigt. Auch die Festung Longwy wird jetzt, und zwar von Truppen der 14. preußischen Division, belagert; das Bombardement hat bereits begonnen, und man hofft zuversichtlich, daß die Kapitulation schon in den nächsten Tagen erfolgen wird. Die 13. preußische Linien-Jnfanterie-Division vom 7. (westfälischen) Armeekorps unter dem General von Zastrow, welche bisher die Besatzung von Metz bildete , ist durch Landwehr abgelöst und hat ihren Marsch zur Operations-Armee nach Orleans an getreten. ES ist jetzt der Befehl gegeben, zur Befcz-zung der Festungen, Städte und Eisenbahn-Etappen und der eroberten französischen Gebietötheile ausschließlich Landwehrtruppen zu verwenden, damit sämmtliche preußische Linien-Armeckorps und daS Gardekorps ohne Abzug bei der aktiven Operations-Armee gegen den Feind verwendet werden können, um den Krieg mit dem größtmöglichen Nachdruck zu führen. ________________ Politische Rundschau. Laibach, 21. Dezember. Die Delegationen haben die erste Periode ihrer Thütigkeit beendet und sich über die Weihnachtszeit vertagt. Die österreichische Delegation wird wahrscheinlich am 8. Jänner ihre Berathungen wieder eröffnen. Borgestern wurde die württembergische Stände-versammlung, die letzte der süddeutschen Volksvertretungen, eröffnet. Der König bezeichnet- in seiner Thronrede die politische Einigung Deutschlands als die höchste Weihe der weltgeschichtlichen Ereignisse dieses Jahres. Vorlagen über die Wiederherstellung des deutschen Kaiserreiches und über die Mittel zur weiteren Kriegführung wurden angekündigt. Die neueste „Times" läßt sich aus Berlin telegrafiren, die luxemburgische Regierung habe Aufklärungen und Versicherungen wegen Handhabung der Neutralität gegeben, welche jede Gefahr eines Konfliktes beseitigen. Neben der Pontus- und der Luxemburg-Frage taucht nun auch eine rumänische Frage auf. Wie die „Pr." nämlich aus guter Quelle erfährt, hat Fürst Earol soeben durch seine Agenten an die Signatairmächte des Pariser Vertrags eine Mittheilung gelangen lassen, in welcher er ausführt, daß die Stipulationen jenes Vertrags, die Donau-fürstenthümer betreffend, trotz der nachträglichen Verbesserungen, welche dieselben gefunden haben, dem rumänischen Staat doch nur eine Zwitter- Existenz verschafften, welche dessen gedeihliche Entwicklung verkümmert. Im übrigen beschränkt sich, wie man versichert, die Mittheilung auf diese Beschwerden und vermeidet es, bestimmt formulirte Anträge zu stellen. Zur Tagesgeschichte. — Se. Majestät der Kaiser sind am IS. d. Nachmittags nach Meran abgereist, um dort die Weihnachten im Kreise ihrer Familie zuzubringen. Aus Pola, 6. d. M., wird geschrieben: Heute kam das zweite Schiff, die Panzerfregatte „Kaiser Max," zur Dockung im neuen Trockendocke an die Reihe. Zwischen dem vor kurzem im Docke gewesenen „Prinz Eugen" und diesem Schiffe zeigte sich der interessante Unterschied, daß ersterer mit einer sechszölligen Austernschichte gepflastert war, während letzterer seine Unterwassertheile fast vollständig blank erhalten hatte. „Prinz Engen" war vor zirka drei Jahren zum letzten mal im Docke und lag seither ruhig an einer Stelle des Arsenal-Bassins vertäut. Es bespülte immer dasselbe Wasser, das obendrein relativ ruhig ist, seinen Boden, und es wurde dadurch der submarinen Fauna und Flora Gelegenheit geboten, sich an den Schiffs-Wänden wie an einem Fels im Meere üppig zu entfalten. Als das Schiff im Dock außer Wasser kam, sah es einer emporgetauchten riesigen Austernbank am ähnlichsten. Drei Ge»eratione« Austern hatten sich über einander gelagert, und viele Hände waren zwei Tage lang beschäftigt, um diese Leckerbissen, welche die Schnelligkeit des Schiffes so sehr beeinträchtigen, zu entfernen. Manches Fischerboot wurde schwer beladen damit nach Triest auf den Markt gesendet. „Kaiser Max" dagegen hatte seine letzte Dockung vor zwei Jahren, war aber während dieser Zeit in Ausrüstung, so daß der stete Wechsel des Wassers ihn vor der Entfaltung von Muscheln und Algen an seinem Körper verschonte. — In Ungarn fnngirt eine Kommission, welche die Militärpflichtigen der Jahre 1848, 1849 und 1850 einer nochmaligen Prüfung unterzieht. Wie zeitgemäß und nothwendig diese Maßregel war, beweisen die zahlreichen Zustimmungsschriften, die von Seiten der Jurisdiktionen an die Regierung gelangen, und beweist noch viel mehr das bisherige Resultat des Wirkens der Superarbitrirungs-Kommission, welche 50 Perzent der als angeblich nicht-tauglich Entlassenen tauglich fand. — Im Prager „B la n ik' - P r o z e f se nahm am 16. d. der Angeklagte Drahokoupil, der zugleich Hauptzeuge gegen die übrigen Angklagten ist, alle Angaben, aus welchen die Klage basirt, zurück. — Im Jänner wird in Prag ein Kongreß czechischer Geistlicher stattfinden, welcher die Stellung des niederen Klerus und einige Kirchenreformen besprechen soll. — Die beiden sozial-demokratischen Abgeordneten zum norddeutschen Reichstage Liebknecht und Lebel sind nach ihrer Rückkehr von Berlin auf Antrag der Leipziger Staatsanwaltschaft verhaftet worden, und zwar unter der Anklage vorbereitender Handlungen zum Landesverrath. — Alexander Dumas' Leichenbe-gängniß. Die „Frankfurter Zeitung" entnimmt dem Schreiben einer Bewohnerin Dieppe's vom 10. d. folgendes über das Leichenbegängniß des großen Romanschriftstellers: Donnerstag den 8. Dezember wurde Alexander Dumas Vater im Dörfchen Neuville begraben. Es war ein rührender Tag, Nie vergesse ich, wie ich mit meinen Kindern den steilen Ber-ipfad hinaufklimmte, unter Scheegestöber, dem großen Manne die letzte Ehre zu erweisen. Zuweilen schweifte unser Blick hinüber aufs Meer, daun anf die Straße von Rouen, wo die Preußen einrücken sollten. Naturgröße, Kriegsgefahr und das stille Ende einer großen Existenz erfüllten meine Seele mit vielfachen Gedanken. Meine Kinder werden nicht vergessen, wie wir den großen Mann verscheucht, vereinsamt begruben. In der einsamen Bauernkirche, die allmälig von der Sonne erleuchtet wurde, standen wir, Dumas Sohn, von den Damen der Familie umgeben, Bürger von Dieppe, vertriebene Frauen, Fischerslente, Bauernkinder. Im Teller für die Armen lagen mehr ZentimeS wie Sous. Alsdann knieten wir nieder im kothigeu Dorfkirchhofe, die Sonne schien eben, das Meer wallte ruhig. Wir weinten alle bitterlich, weniger um den todten Dumas, wie über das ganze Schicksal, das uns umgab. Ein Herr hielt eine einfache, rührende Rede: „S^" akademischer Lobpreisungen umstehen einige vereinzelte Menschen dein Grab und rufen dir Freundesworte zu. Dir gebührt das Pantheon; aber der Weg ist von Lanzen umstarrt." Ein Maler rief ein Lebewohl im Namen der Künstler, und gerührt und schmerzlich verließen wir den Kirchhof. — D>e Subskription auf die neuen Schatz -a »Weisungen des Norddeutschen Bundes ergab i» Deutschland mehr als das Vierfache, in England nahezu das Dreifache des aufgelegten Betrages. — Kutsch ke, der poetische Füsilier, hat als drastisches Pendant zu seinem Franktireur - Räthsel ein neues ersonnen, welches also lautet: Die erste schmeckt als Ochs und Schwein; Auch soll« als Ratte >tzbar sein. Die Zweite ist's, der früh und spat Gedenkt in Treue der Soldat. Karibaldianer täglich nennt Die letzten zwei sein Traktament. Das Ganze trieb mit Mann und Maus Napoliiiln aus dem Bnsch heraus. Kutschke hat iu diesem Räthsel sich und seine» tapferen Kameraden ein Denkmal gesetzt, denn die Auflösung ist: Füsiliere (Vieh-sie-Lire). — Folgendes Epigramm schrieb Ulrich von Hutten vor vierthalbhnndert Jahren aus dem Feldlager an den Kaiser Maximilian: Armer Franzoß, Du tröstet Dich selbst und erdichtest die Freuden, Daß nur keiner im Volk glaube. Dir geh' es so schlimm. Lüge nur zu und tröste dnrck Hebleu Dich über Dein Unglück, Wenn nur der Deutsche derweil Thaten um Thaten vollbringt, Rühme Dich immer, er sei kriegsmatt und beginne den Rückzug, Während mit Siegergewalt er Dich im Rücken bedrängt. Der Vers könnte heute geschrieben sein, so wunderbar paßt er auf die gegenwärtige Lage und sogar auf die neuesten Proklamationen Gambetta's, die von einem Rückzuge der Deutschen faseln. Ein sichtlicher Unterschied ist aber doch vorhanden. Während die hohle Lüge früher siegte und Jahrhunderte lang trotz aller deutschen Thaten ihr Werk einer planmäßigen Herabdrückung-und Schwächung Deutschlands vollfuhren konnte, wird ihr endlich diesmal der längst verdiente Lohn werden, wie laut auch das Pariser offizielle Journal versichern mag, Frankreich werde ohne Gebietsabtretung aus diesem Kampfe hervorgehen. Lokal- und Provinzial-Angelegenheiten. Lokal-Chrom?. — (Allerhöchste Spenden.) Se. k. und k. Apostolische Majestät der Kaiser haben der Gemeinde St. Ruprecht in Unterkrain eine Unterstützung von 500 fl., und zwar davon 300 fl. zur Vertheilung an die durch das letzte Brandunglück Betroffenen und 200 fl. zum Wiederaufbau der Schule, aus Allerhöchst-ihren Privatmitteln allergnädigst zu spenden geruht. — (Die Krauz'sche Papierfabrik) auf d^r Andritz nächst Graz ist am 18. d. M. fast ganz zusammengebrannt. Auch der Wohnungstrakt wurde vom Feuer ergriffen und brannte fast vollständig ab. — (B li n d e nb i l d n n g s c> n sta l t e n.) Die „Wr. Ztg." bringt nachstehende, auch für unser Vaterland wichtige Mittheilung: In dem dem Unterrichtsministerium unterstehenden Verwaltungsgebiete bestehen bisher nur fünf Blindenbildungsinstitnte, und zwar in Wien, Prag, Lemberg, Linz und Brünn. Diese Zahl reicht sür die vorhandenen Blinden bei weitem nicht aus. Die Volksschulen, welche nach den bestehenden Normen auch von blinden Kindern besucht werden sollen, sind kaum mehr als ein Nothbehels und können eigentliche Bildungsanstalten für blinde nicht vertreten. In Anbetracht dessen hat der Herr Minister für Kultus und Unterricht Verhandlungen zum Zweck der Errichtung neuer solcher Institute, beziehungsweise eine Reorganisirung der bestehenden, zunächst bei den Landesschulbehörden für Steiermark, Krain, Böhmen und Mähren eingeleitet. In den diesfälligen Erlässen wird darauf hingewiesen, daß auch die Errichtung eigentlicher Vorschulen für blinde Kinder unter 10 Jahren, wie sie bereits in auswärtigen Staaten bestehen, in der Eigenschaft von Uebergangsanstal-ten zur Vorbereitung der Kinder für die Institute als wünschenswerth und ersprießlich sich darstellen dürfte. Der Unterricht in solchen Vorschulen hätte sich auf Religion, Lesen, Schreiben, Kopfrechnen, Sprache, An-schauungs - und Gedächtnißübungen, Gesang, Turnen und leichte Handarbeiten zu beschränken. Betreffend den Kostenaufwand, wurde bemerkt, daß derselbe grundsätzlich nur auf diejenigen Mittel gewiesen werden könne, aus denen die Erhaltung der Volsfchnlen zu bestreiten ist, und daß diesbezüglich nach § 66 des Reichsvolksschulgesetzes zunächst und vorzugsweise das Land zur Leistung berusen erscheine, da hiezu nach der Natur der Verhältnisse weder einzelne Gemeinden, noch einzelne Bezirke in Anspruch genommen werden können. Wo die Landesausschüsse die Sache nicht selbst in die Hand nehmen sollten, wird beabsichtigt, bezügliche Regierungsvorlagen bei den Landtagen einzubringen, und sind zu diesem Behuse wegen Mitbetheiligung der benachbarten Länder (Steiermark mit Kärnten, Mähren mit Schlesien, Krain mit "Sörz-Gradiska rc.) an dem Kostenanfwande zunächst auch mit den Landesausschüssen dieser Länder die geeigneten Verhandlungen zu pflegen. Für ein in Krain zu errichtendes Blindeninstitut steht bereits eine Stis- tung des Baron Flödnig mit einem Kapital von ungefähr 30.000 fl. nebst dem illirischen Blindenstif-tungsfonde zu Gebote, dessen Interessen bisher nur theilweise fUr die Unterbringung blinder Krainer in der Linzer und Wiener Anstalt »rrwendet wurden. Eine sehr eingehende Abhandlung über die Gründung eines Blindeninstitutes in Laibach aus der Feder eines hochgeachteten Mannes, welcher selbst mehrere Jahre an einem Blinden Institute tbätig war, brachte das „Tagblatt" in den Nummern 19, 23, 28, 37, 42 des Jahrganges 1869. — (Auf nach Rußland!) Der kärntnische Pfarrer Maiija Majar rekte Mayer, welcher seinerzeit an der Pilgerfahrt der czechifchen Brüder nach Moskau theilgenommen, gedenkt in Kürze »ach Rußland zu übersiedeln, wo ihm eine Lehrkanzel der fla-vifchen Filologie angetragen worden sein soll. Derselbe hat bereits auf seine im Gailthale gelegene Pfarre verzichtet und wird sich nur noch kurze Zeit in Klagen» furt aufhalten. Die kärntnischen Slovenen verlieren an ihm einen der eifrigsten Agitatoren. — Das Organ der dalmatin. Landtagsmajorität, „Narodni List," bespricht mit sehr warmen Worten die Vereinigung der österreichische» Südslaven und fordert die Gemeinden auf, Zustimmungskiindgebungen zu den Beschlüssen der Laibacher Konferenz zu veröffentlichen. „Nur in der politischen Einheit der Slovenen, Kroaten nnd Serben können wir, sagt es, einer besseren Zukunft entgegensehen und uns dadurch von der Vormundschaft der deutsch-magyarischen Clique losmachen, unsere Stammesbrüder, die armen Raja von Bosnien und der Herzegowina, von der asiatischen Knechtschaft befreien." — Die in Efsek erscheinende „Drau" sagt dagegen: „Wie wollten es die südjlavi-fchen Stämme unter ihren gegenwärtigen Verhältnissen, auf ihrer gegenwärtigen Bildungsstufe und mit ihren gegenwärtigen Geldmitteln, ohne fremde Hilfe je fertig bringen, sich aus dem Verbände Oesterreich - Ungarns und der Türkei loSzusagen, und selbst — gehen wir bis ans äußerste — mit dem Schwerte in der Faust, ihre Unabhängigkeit zu erkämpfen und sicher zu stellen? Es ist dies für jeden, der mit den Thatsachen rechnet, ein Ding der Unmöglichkeit, ein Hirngespinst, das nur im Kopfe eines blinden Fanatikers entspringen kann. Wenn sich die von Slaven bewohnten Länder im Südosten Europas je zu einem eigenen Staate vereinigen sollten, so kann cs nur durch fremde Hilfe, durch fremdes Heer und fremdes Geld geschehen, und wer anders könnte diese Hilfe bringen, als — der nordische Bruder, das im tiefsten Despotismus versunkene Sklavenreich, Rußland. Und diese Hilfe ist's, vor der wir schaudern." Die „AgramerZeitung" end lich sagt am Schlüsse eines Feuilletons über „Unsere slovcnischcn Freunde:" „Dieses Volk, dessen Elemente in aller Welt zerstreut sind, das noch gar keine selbstständige Geschichte hat, sondern nur immer als Troß einem ändern nationalen Heerbanne folgte, dessen ganze Literatur nur in einigen Gebetbüchern und Schulsibeln besteht, dieses „Brudervolk" sagt von Kroatien: „Es gibt kein Kroatien, sondern ein Slovenien, es gibt keine Kroaten, sondern nur Krainer. Helfgott, zur G'nesnng! Da die Herren Südflaven als den Haupthafen ihres Zukunftsreiches Triest bezeichnen und in Anspruch nehmen, so müssen wir den betreffenden Kundgebungen wohl einige Aufmerksamkeit schenken." Eingesendet. Eine erwiesene Thatsache ist, daß alljährlich Hunderte Familien durch Betheiligung an soliden Verlosungen ihr Glück begründen. Allen den. jenigen, die daher geneigt sind, sich mit einer verhältniß mäßig geringen Einlage an einer soliden Verlosung zu betheiligen, wird die im heutigen Jnseratentheile erschienene Annonce der Firma Islüor Lottenviesvr ln I'rLntr-knrt Ln» Al»tn, deren Kollekte stets vom Glücke begün stigt ist, z»r besonderen Beachtung empfohlen. aussteigen, Ohrenbrausen, Uebelkeit und Erbrechen selbst ,n der Schwangerschaft, Diabetes, Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht. — 72.000 Kuren, die aller Medizin getrotzt, worunter ein Zeng-mß Sr. Heiligkeit des Papstes, des Hofmarschalls Gra-en Pluskow, der Marquise de Brshan a. A. — Nahrhafter als FleM, erspart die Levalkseiörö bei Erwachsenen und Kindern 50 mal ihren Preis im Mediziuiren. Castle Nous. Alexandria Egipten, 10. März 1869. Die delikate Revaleseitzrs Du Barry's hat mich von einer chronischen Leibesverstopfung der hartnäckigsten Art worunter ich nenn Jahre lang anss schrecklichste gelitten und die aller ärztlichen Behandlung widerstanden, völlig geheilt, und ich sende Ihnen Hiemil meinen tiefgefühlten Dank als Entdecker dieser köstlichen Gabe der Natur. Mögen diejenigen, die da leiden, sich freuen: was alle Medizin nicht vermag, leistet Du Barry's Rovaleseiers, bereu Gewicht, wenn m Gold bezahlt, nicht zu theuer sein würde. Mit aller Hochachtung C. Spadaro. In Blechbüchsen von Pfd. fl. 1.50, 1 Pfd. fl. 2.50, 2 Pfd. fl. 4.50, 5 Pfd. fl. 10, 12 Pfd. fl. 20, 24 Pfd. fl. 36. — lisvLlösoiörs Odoeolatsö in Tabletten für 12 Tassen fl. 1.50, für 24 Tassen fl. 2.50, sür 48 Tasten fl. 4.50, in Pulver für 12 Tassen fl. 1.50, 24 Tassen fl. 2.50, 48 Taffen 4.50, für 120 Taffen fl. 10, 288 Taffen fl. 20, 576 Taffen fl. 36. — Zu beziehen durch Barry du Barry L Co. in Wien, Wallfifchgaffe 8; in Laibach bei Ed. Mahr, Parfumeur und Anton Krisper; in Pest Török; in Prag I. Fürst; in Preßburg Pisztory; in Klagenfurt P. Birnbacher; in Linz Haselmayer; in Graz Oberranzmeyer,Grablowitz; in Marburg F. Kolletnig; in Lemberg Rottender; in Klausenburg Kronstädter, und gegen Postnachnahme. gestrige Tagesmittel der Wärme3.7", um 5.3° über dem Normale. Der gestrige Niederschlag 0.80"'. Verstorbene. Den 20. Dezember. Margarethe Ogrin, Magd, alt 27 Jahre, im Zivilspital an Erschöpfung der Kräfte. Theater. Heute: Zweite und letzte Vorstellung des Professors Mehay, Fisiker und Magiker aus Paris. Vorher: Eine Partie Piqnet Lustspiel in I Akt. Morgen Nachmittag3 Uhr: Anßeroroentliche Studenten- und Kindervorstellung des Professor Mehay aus Paris. Abends 7 Uhr: Auf allgemeines Verlangen: Dir falsche» Japanesen in Tchischka Gelegenheitsscherz in 1 Akt. Die leichte Kavallerie. Komische Operette in 2 Akten. Eine Partie Piquet. Lustspiel in I Akt Telegramme. Bordeaux, 20. Dezember. Pariser Nachrichten vom 17. Dezember: Regierungskundmachung sagt: Brot wird nicht rativnirt, tägliches VerkaufS-quantum nicht vermindert, aber bloS Schwarzbrot verkauft. Fleisch wird im bisherigen Quantum verkauft. London, 20. Dezember. Bright demissionirte Gesundheits halber. „Daily News" sagt: Paris kann bis April Widerstand leisten. „Telegraf" sagt: Das Bombardement ist jetzt unmöglich. Ein Monat ist zur Batterieplazirung erforderlich. Witterung. Laibach, 21. Dezember. Nacht« Regen. Vormittags Schneefall, Nachmittags dünnes Schneegestöber aus Nordost. Wärme: Morgens ü Uhr -I- 2.6", Nachm. 2 Uhr - 1.5" k. (1869 ->-2.3°; 1868 5.0"). Barometer im steigen 321.02'". Das Telegrafischer Wechselkurs vom 21. Dezember. 5perz. Rente österr. Papier 56,75. — 5perz. Rente Ssterr. Silber 65.90. — 1860er Staatsanlehen 92.25. — Bankaktien 728 — Kreditaktien 247.—. — London 124 35. — Silber 122.65. — K. k. Münz-Dnkaten 5.90. — Na-poleousd'or 9.95'/,. 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Feilb., Gorenc'sche Real., Rudolfswerth, KG. Rudolfswerth. — 3. Feilb., Starc'sche Real, Krobac, BG. Neifniz. — 1. Feilb., Pozar'sche Real., Belsko, BG. Adelsberg. — l. Feilb., Smerdn'fche Real., Kaal, BG. Adelsberg. — 2. Feilb., Hribar'sche Real., Kamenca, BG. Egg. — 2 Feilb, Pav-lisic'fche Real., Brezje, BG. Tschernembl. — 2. Feilb., Gaspersic'sche Real., Prem, BG. Feisiriz. — 2. Feilb., Buiar'sche Real., Kandia, BG. Rudolfswerth. — 2. Feilb., Brence'sche Real, aä Habach, BG. Stein, — 3. Feilb, Konc'sche Real., Gorice, BG. Kraiuburg. — 3. Feilb. Svetic'che Real., Jdria, BG. Jdria. — I. Feilb., Cukek'sche Real., Altdirnbach, BG. Adelsberg. — 2. Feilb., Marin'sche Real., Rudolfswerth, KG. Rudolfswerth. — 3. Feilb., Tom äic'fche Real., Grafenbrunii, BG. Feistriz. 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M., gestützt auf die derselben im 8 68 der Statuten zustehende Berechtigung, beschlossen, den von dem Bereins-Ausschnsse bereits genehmigten künftigen Klassifikations-Schlüssel, welcher vor Durchführung der im Zuge befindlichen Reorganisation der Anstalt allgemein jetzt noch nicht eingeführt werden kann, für die auf Grund desselben in die erste und zweite Klasse gestellten gemauerten, mit Ziegel, Tchiefer oder Metall gedeckten Gebäude der drei Hauptstädte Graz, Älagensurt und Laibach ausnahmsweise schon vom Beginne des Assekuranz-Jahres 187V angesangen, ins Leben treten zu lassen, wodurch die Beitragsquote für dieselben derart herabgesetzt worden ist, daß kaum irgend eine andere Assekuranz-Anstalt derartig gebaute Gebäude um eine solche niedere Prämie in die Versicherung nehmen dürste Auf Grund dieser außerordentlichen Begünstigung wird künftig, wenn z. B. auf je 100 der Repartitionszahl eine Beitragsqnote von 32 kr. entfiele, in den genannten Hauptstädten bei den Gebäuden der ersten und zweiten Klasse für je 100 fl. des versicherten Gebäudewerthes, falls im Gebäude kein feuergefährliches Gewerbe betrieben oder keine feuergefährlichen Vorräthe anfbewahrt werden, 4 kr., — für Gebäude mit feuergefährlichen Gewerben oder Borräthen aber 7 kr. als Beitragsquote entfallen, welch' letztere sich bei einem Herabgehen der Jahresquote unter 32 kr. natürlich verhaltnißmäßig auch »och geringer stellen wird. Indem die Direktion diese eingetretene Begünstigung zur allgemeinen Kenntniß bringt, verbindet sie zugleich den Wunsch zum zahlreichen Beitritte bei dieser wechselseitigen Verfichernugs Anstalt, am 29. November 1870. Bon der Direktion der k. k. priv. innerösterr. wechselseitigen Brandschaden-Bersichernngs-Anstalt: I'eläbaolisr in. P., (528) Administrator. Ausverkauf in der (517—5) Tuch-, Leinen-nnd Ichnitlumaren-Hnndlnng des Heinrich Skodlar an: Hauptplatz in Laibach. ?oxovic empfiehlt ans seiner neu etablirten Schnitt-, Weiß- L Modewarenhandlung am Nauptplatr in l-sidaek sein reich sortirtes und geschmackvoll gewähltes Lager aller In- und LuslänMelien I^ociesioffe für Kleiüer, Llisvvls lang nnd Umbsngtüolier aller Art, sein nach den neuesten lUoöellen assortirteS Lager in Konfektion von lacken, pglelots und Regenmänteln, sänimtliche Veis8«ssre, Uädel-uud Voi'kängsiolfe, fen8ter - kioulelten, diverse V/irk-»aare, engllselie und fnsnrösisolie Lelinürmieiler, Illai'-svlial-, Usbvliin- uud Virt>i8v>,aft8r«ii'ne, SokIaOöolte, alle 8aum«oII- und 8eilien-futter«asren uud viele andere ! Artikel, mit der Znsicherung der reellsten Bedienung, effektuirt j auswärtige Bcstelluugeu aus das schnellste und allerbilligste. Druck von Jgn. v. Kleinmayr L Fcd. Bamberg in Laibach. Berleger und sür die Redaktion verantwortlich: Ottomar Bamberg.