fPoetBin* lapeana ▼ gotorini.) »dch«,U>ch iMttMct) »smwfStei «» • #riftUhn*sl wi WftxoUur.a: «Jrtimow ulu Jtt. ». ZÄepho» 21. — >»i«»dia»»g»» »erd» t» de: Ber»att»«k S»S» ?nech««a diUif.fter GebShren enigeqtngeno»««» « «z» «»preise- Jf«r baB Inland cUrtdiWß »In 30--, balb^rlp %\* tO-~, g-v^Lhrii' 9te 'W-. ?»r da» -"???qr-dr »rhSinmg. — Einzelne 3}u«w,ra TW l sS Stummer 63 | Donnerstag, den 12. August 1926. | 51. Jahrgang Unheil. ES scheint im Geschehen tiefer Welt ei» ver-härgnrSvolleZ Gesetz obzuwalten. da» bet Bolk««uud durch den Setz zu bezeichnen pfl-gt: Ei ko«mt alle« zusammen. Ob nun die scheinbar nur durch den Willen und die Fehler der Menschen b> stimmte« Schicksale der Völker in Irgendeinem Zusa«menhaog mit den ewigen Sternen a« Himmel stehe», ob da« große Weben in der Nai«r, die Klecke, auf der Sonne usw. mit unseren MenfcheauvglÄcken in irgend« einer gesetzmäßigen Wise korrespordiere«, wer ver« möchte da» zu bihaupten oder abzustreiten? Tatsache ist. daß großen Kriegen immer auch in gehäufiem Mag Ele«eutarereigo fse, Mißwach», Wasser» und sonstige Naturvö'e nachfolgen. So haben wir schon seit einer Reihe von Jahren keine richtigen Sommer «nid keine rechten Wmler mehr. Den Sommer hü, durch regnet e« ständig, im Winter sehlt der schimmernde Schnee, beide find oft nur ekelhafte, wafser« und schmvtqzatschende Spätherbst«. Der Sommer 1926 nun ist ein besonderer .Sommer". Die mitteleuropäischen Länder werden seiner lange gedenken. Au« allen Gegenden «erde» schon seit Monaten vernichtende S ürme, Erdbeben, Ueberschwemmurige» usw. berichtet. Ja unserem Staat lebt man schon länger als einen Monat in einer autgesproch-nen Katastrophenstimmung. Die ungeheuren U beischwtmmuvgen in der Woiwodina, die Handerttausende von Joch besten Ackeibodee« be-deckten, drohte« mit ihrem furchtbare» Druck auf die alten und vernachlässigten Dämme diese zu zerbreche« und die berühmte Kornkammer In ihrer ganzen Ausdehnung zu ersäufen. Tag um Tag wartete «an mit Beben auf die UaglückSnachrich». Zum G tick k. m fie nicht. Und daß fie nicht kam, ist dm heldenhafte« Zlnter jugostawifcher Ktagge im Mttetmeer. Von Tr. Wilhelm Neuner. U. Im Krater de« feuerspeienden Berge» Vesuv. Wie Neapel auf denjenigen, der auf seinen R'tlen Land urd Leute studieren und Stilen und G-b-äuch« kennen leinen will, hanplsächlich durch da» bunie Bolktleben, durch die engen schmutzigen Gossen und durch die Tiägheit und Betürfnitlofigkeit seiner Bewohner wirkt, so hat der in Neapel» unmiiielbarcr Nähe stch erhebende Vesuv als der un» Nordländern nächste Vulkan durch sein wunderbare» Nalurtchaupil. durch da» au» dem Erdinneren dringende Feuer und den Rauch schon seit Goethe» Zeiten Tausende Fremder tn» Land gezogen. Allerdings braucht man jetzt nicht mehr wie Goethe tagelang zu Fuß zu g«hen oder am ,tn»m Esel »u reiten, um den kralerrand zu ertliidwen, sondern die Italiener haben, um die neugierigen Ar m den und, wa» ihnen noch wichtiger scheint, deien Gib »och mehr in» Land zu locken, auch schon »lektii'che Lahnen bi» fast auf den Gipfel d>» Ve'uv g.b^ul, auf welchen man von Neapel au» in einigen Stu ten bi» zum Kratcrrand kommen kann. Da auch wir Auiflägler unsere» Floitenveieine« .«driawacht" mit unserer Kacht „«aradjor j * not» etne weite Steife vor un» hatten, da wir »«£ reich »ach Spanien und Nordafrika fahren Wvlllen, 1« bauen La» pse der deutschen Lauern mit de« räuberilchev Element zu dar.ken. Die Gesahr schien sür einmal gebannt zu sein und «an ging daran, in den von tn Wüster «tot veischovlen Gegevdea »Ilde Gaben einzusammeln zu rascher Hlse sür diejen'gev. denen da« Wasser alle« weggeschwimml und vnllichlet ha'.te. Jedoch de« Unheil« Ende war nrch richt do. E» «nßle auch über Slowenien nach kleineren Bor-geschsncktübtrschwemmuvgen die richtige große Wasser» katastrephe kommen. Bon So»«tag aus Sonn'ag und Montog goß e» vo« Himmel hernieder in un. e'müdl'chev, »«endlichen Sirvmen. Unsere alte Ü ber-schwemmungsstadt war cm Mo-tag siüh um- und durchtobt von ei» m wilden Sie, ter in manche Stalluogep, Ätllcr und Wohnungen übermar.n«hohe» Wasser st ö«en ließ. ES war eine Nacht de« Entsetzet«. Ueber dem nrhe «lchen Gurgeln und Brausen der Fluten kein Sicht. Hauitiere mußten geret'et werden und man wußte n cht, ob man nicht bald auch den verzwe selten Lamps um die Rettung von Menschenleben werde kkwp'en müssen. Eine Nacht de« Grauin«. Frei! ch floß da« Wcsser bald ad. Aber wa» «an dann sah, war sch' ecklich traurig. Die sorgsa« gepflegten Gärleo zerfött. Wo früher Ge> müfe gestanden urd da« Heiz der Hav«frau erfreut halte, tiefe Löcher mit Steingeröll. Wie veinochlälfigte holperige Hrhlwege 'ehen manch« Gärten ar». Der Stadipark ist versch'arrmt, die Blrmerp'acht zerstört, die Sandwege aufgewühlt, der grüne Scmt der Rasen häßlich leschmrtzl; der Stadipaik ist für hener mit feiner Freudenspenderei zu Ende. E» kommt wirklich alle« zukommen: ein dö?et, unheilvolle« Jahr, drückende Steuern, allerhand Un-glücke. Wie lächerlich bedeuluvg«?o» erscheine« einem da nicht die »wichtigen« politischen Ereignisse I Wie wird man all de« G sasel», cll dieser «Komtiuatt. wir Eile und hrben d »halb davon abgesehen, zu Fuß den Vesuv zu besteigen. Wir fuhren daher mit der alle ding» kostspieligen Zahnradbahn, die in ihrem An» fange durch fruchtbare Felder und vpp'ge Weingärten hindurch und an Feig n , Zitronen , Mandel und Orangenbäumen vorübertühite. Je höher wir aber hinauskamen, desto häufiger kreuzten finstere erstarile Lavastiöme, die fich bei den letzten Auebrüchen talabwärts ergossen halten, unseren W g. Ja einer Höhe von 603 Meiern über dem Meere, beim Obseivaio rium, etidel die Zahnradbahn u d wir stigen in die doit beginnende Drahtseilbahn um, die un» meist durch starre Lava, durch Schult und schwarze» ® i8i hindurch steil bergan bi» zu einer Höhe von 1175 Metern fährte. Von hier, bereii« in elnn Nebel von »schenstaub urd Rauch grhLUt, erreictten wir in Be-gletlung w«tkur>diger italienticher Fühier tn fieben Mi nuten ,u Fuß den höchsten S pjel de« Vesuv (1180 m) urd den jti&teitand. E« bor stch an» «in gewaliige» Echauspiel dar. Bor unteren Augen und unmirt lbrr unter un» gihnte da ein im Duxtmissei beUSufig ein Kilometer messen der gegen hundert M.ter riefer Kraters-dlund. tu dem stch eine ungciibr b0 M>ter hohe ke«elsöimige Sehe bu"g befand AuS der Richlung dteier Erd'bung waren tn Zivt'aeniäumen von » zwei Minuten ge« watiige Srrlostonen veii»du>bar und aus einer mehrere M ler dielten klaff.od n Öffnung am Gipfel der erwähnren ke^«lsö>mxploiionta>«tg mit Gieinen urd Feuerschei» v mm! und or« den Ti-sen der Erde urd der Birg», sollte dmchdlirgend daran gemahneo. daß nur die p!aftif$e Arbeit l« der Wirtschaft und die Abwehr dir f indlichen Gewalteo in der Notwendigkeit bei Volke» liege«, nicht jedoch poliiiiche« Geschwätz und natioral'st'sch « Psouevgeschrei. AI» ob da« U»h,il in Natur und Wntschast irgeudeinen u t-rschied machte zwischen einem Slowenen o^cz einem Deutsche», einem Klerikale» oder eiv>m L beralen I Uid e« könnte einem ganz einfach den M.'g-n ummhen, wenn in einet Zeit, wo man unter d?m Steuerdruck kaum noch joppin kann, wo ein schlechte» J^hr deu Boder ectrc g vernichtet ha«, südliche Typ:n, w'e «an hör», auch bei unseren deutschen Leuten mit Sammel^ögen herum« laufen und sammeln, »icht sür Uiberschvt««le und Abbrändler oder sür Steverexekutierte, nein, sosdern für die .Blfreiuvg^ lec Bräder in Käroien und Italien und zum Zwick der »Aufleilung' Oefierre-ch», die „ohnedie«' kommen werde . . . Politische Rundschau. Znland. ßine neu- sfoweuische Partei? Wie der „Slovenic- berichtet, hat sich der eh malige Miaister Dr. Vjeko«lav Kukov c d-e Sta-tuten ei-e« »euer pslitische» Vereine« sür da« Ber« weltuvg«gedlet Maritor bestä igen lassen. Da« Organ der Klerikale« wettert dagegen, weil e« darin eine Vertiefung de» G.'gensatz'« zwischen Sraivern und Steirern sieht. E« ruft Herrn Dr. Bjeko«lav Kukcv c höhnisch zu: Na. dich haben wir gerate roch gebrauch! l aber und unter dieser keg Iföcmigen Erhebung, im Kiater selbst, sahen wir ungeheure Mengen Lava liegen, die an der Oberfläche zwar nicht mehr flüssig war, denn fie sah schon dunkel au», von welcher wir aber sofort ei kannten, d^tz fie tief« unten noch glühend heiß sein muß. weil wir sahen, wie fie von alle» Seiten »och rauchte. Wir befanden un» an der Stelle, die gegenwärtig den Gipfel de» Beluv bildete. Dieser selbst hat im Laufe der Jahrhunderte fortwährend seine Höhe und Form geändert. Er war schon in vorgeschichilichcr Z-^it ein gewaltiger feuerspeiender Berg gewesen, war aber um die Zeit von Christi Geburt erloschen, foba§ er damal» nur mehr einem abgestumpften Kegel glich, an dessen Hängen inmitten fruchtbarer F.lder und üppiger Wein gälten eine Reihe von Dörfer» sowie di« Städte He culaneum und Pompeji erbaut wurden. Der erste und gewaltigste Äuobruch, voa dem man >»nvtni« bat, war am 24. August de» Jahre» 79 nach Christi G.burt erfolg», bei welcher Gelegenheit die am Fuße de» Vesuv gelegenen, damal» blühenden Siädie He culaneum und Pompeji verschüttet und ver« nlchtet wurden. Seither hat der Vesuv ab und zu Robe gegeben, um wieder unerwartct hie und da mit ze,störender Wucht Feuer, Aiche urd Steine kilometer« welr htnauSzuichleudern. Da die AuSbiüche nicht immer con d rsllben Stelle de» Vesuv ausgegangen waren und da bei den meisten Äutbiüchen auch große Masse« tn Bewegung kamen und mit feuri^flüsstger Lava, Sieinen und Liche vermischt zur Tiefe drangen, so hatte fich auch da» Bild de» Bcsu«» öfter» geändert. iettu 2 Cillier Zeitung Nummer 63 Jjiisf Sefreide allein können Sie keinen Kaffee kochen. . Den vollen kräftigen Geschmack erreichen Sie erst, wenn Sie Aechf Franck Kaffee Zusatz dazu verwenden-Mit Aecht Franck wird Sie das Gelränk auf die Dauer befriedigen.-Zum Bohnenkaffee gehört Aecht Franck auf jeden Fall. Aus Stadt und Land Gin schrecklicher Tonntag. Schon i, der Nicht von «o^m-tag auf Sonntag und dann den ganzen So-»tag durch und in der Nach? aus Montag r-gnete, rein, goß e» in ganz Slowenien, » h. im ganzen Staate und i-, ganz Mitteleurop i, h ruie^er v»m dunklen u.uüdttn Himmel wie au» Schleusen. Ginz besonder« betroffen wurde durch dir o;rgeblid) räch normalem Abfluß suchenden unendlichen Wiffermaffen der steiri^che T'.il von Slowenien. Wo der Regenguß infolge der höheren L'ge die G g-nd nicht über-schwemmen konnte, tat er sich aus den Berge» zu vildstürzeedeu Bächen zu'ammen, die mit raferder Gewalt Felijtück: und Baumstämme herniederwälzteu rrd weit aus die grünen W efen hiiau» den starren Panzer znsti .ender mcteitiefer Berschotterung warfen. Wo die Wassermassen aber, wie in C lj-, altgewohite Uiberschwemmung«dette vorfanden, da machten sie die G.gend zu einem fchäumeride» See. cu» dem Häuser, T.höf e, Kiche», Ftbüke, und rote Z gel Neubauten wie Inseln emporragten. Im wilde» St om aber schwammen Ziune, W.rt chafi«geräte und so:,st noch alte» Mögliche. Man hatte fich nicht gewundert, wenn auch Leichen von Tieren und Menschen in der Sisiflat getrieben hätten. Die Eisenbahnen waren an mehreren Stelle» abgerissen, so daß der steirtsche Teil vollkommen vom übrige» Slowenien abgeschnitten war. Da» ganze Drauselo war unter Wasser, ebenso da« Murgebiet. Der Eisenbahnverkehr von P.agerSko gegen Ljubljana mußte eingestellt wirden, weil zwi» sch?» Poljcine und Zrece, seiner zwischen Poljcine und Ponikva die Eisenbahnstrecke mehreren». >» unter Wasser war; e» blieben mehrere Z tge au», die an« feien suhlen an den beschädigten Stellen mit einer Geschwindigkeit von 5 Kilometern pro Stunde. Der Schnellzug Budapest—Trieft, der nach Mitternacht von JOcwoj abfuhr, kam bloß dil P.agertko; dort wandte er sich »ach Maribor, wo er mit dem Schnell, zug Wien—Trieft zusamtnengekoppilt wurde. Die vereinigten Züge fuhren dann nach Dcavograd und von dort über Llageasurt und Jesenice nach Ljubljana bzw. Trieft. I« ganzen Saontal waren alle Bäche außerordentlich angemachte«. Sie und die San» waren wilde Stiöme, die Inmitten eine» See» dahivtobten. Im heurige» Jahr Ist die Ueberschwem. «ung in unsere» Gegenden in P:r«,»enz; davon legen die verschlammten Kartoffeläcker, die umgelegten Aaknruzstämmchen und die niedergetep'chten Wiesen tägliche» Zeugnis ab. Aber so wie diesmal sah es in der Umgebung von C lje und i» der Stadt selbst doch »och nicht au». Die Ueberschwemmang de» Iah-re» 1901 war ein Sinderspiel gegen diese» Montag» morgen. knapp vor C lje war die Eisenbahnstrecki tief unter Wasser. Auch die Reichist aße, die ziemlich hoch liegt, war stellenweise überschwemmt. Die An-fcht der Umgidung war geradezu schrecklich. Die Wasiermaffen übn fluteten de» ganze Feld, drangen in die Häuser und Hofstelleo ei» und trugen alle» davon, wa» nicht »iet- und »agelfest war An vielen Stellen wurdt» die Zäune umgerissen. Vibrio war von der Straße abgeschnitten; Unter-Lahnhof bildete eine Insel sür sich! die Fabrik Pertinai und die Därser € et und Lava Ware» vollkomme» i« Wasser, eben o Savodoa. Ja der Kabrik Westen stand da» Wasser In den ltanzleiräume» und i» den Werk stitteo: der hier angerichtete Schade» ist riesig groß. Die Villen und Gärten auf der tieferliegenden Insel waren ebenfalls überschvemmt; In einzelnen stand da» Wisser in den parkettierten Wohnzimmern. Wie alle anderen Gärten, die in der unglückjeligen Ueber-schwemmuvgSzone liegen, so bietet auch der schön Garte» de« evangelisch:» Pfarrhof « ein trübselige» Bild der Vernichtung; hier wurde der Zaun in der Läng', von 100 Mi lern vom wilden Stiome weg ge,i^en, der manoe«hoch muten durch den Garten floß. Der mit verzweifelter Auidauer herabziehende Himmel, da» B.ause» der Wogen, dazu in der Nicht kein elektrische« Licht, alle» zusammen erzeugte in einem da» schreckliche Gefühl, daß nun ebenso gut der jüngste Tag anbrechen kiante. Die Wucht der Ueberschwemmung k..x so plötzlich, daß man manchenorts nicht einmal da» Lieh retten konnte. E« sollen zieml'ch viel Schweine ertrunken sein. Ziv^chen den einzelnen Dörsern und Bauernanwesen waren alle Verbindungen abgebrochen. Bei vielen Hänsern erreichte da«W;fstt Fenster höh: und füllte die Wohnunzen. D e Keller liefe» voll Wasser und in manch-» Stallunge» er« reichte e» die Höh» von über 2 Metern. der Nähe de« Gasthose» »g ir grünen Wiese" bietet die G gend ein Bl» der Zetftöruag: die ehemaligen Gärten sehen au« wie steinige FluMite. Im Stadt-park sind alle Pflanzen beschädigt; die Wege sind zerstört und die Nase» voll Sind und Schlamm Auch ein Todeiopser forderte diese Wisserkatastrcp^e; ein Malergehilse, der unter ollen 11 »ständen seine Wshiuog erreichen wollte, ertrank. Den Umsang und da« Bild de» Elemeniarereigniffe» zu beschreiben, ist unmöglich; da« grausige U iwetter wü ete in ganz Slowraien. I, oer Nähe der Station Laze be-merkte der Lokomotivführer d « Schnellzuge« Wieo-Trieft, der in ralcher Fihrt dahinsahe, daß in einer Enisanung von 80 Metern ein großer Crdstinz auf der Strecke lag. Es gelang ijm, den Z rg zu bremse», der j'doch noch 75 Meter vorwärts mischte. Die Maschine entgleiste unmittelbar vor der Brücke, die über einen W Iddach sähet. Sie stürzte in den Bach, während der gleichsall« entgleiste Tender aus dem Bahndamm stehen blieb. D.t G:iste»ge genwart de» Lokomotivführer» Zaharia und d'« Heizet» Franz Ramfteij, welch l.tz erer mit zweimal gebrochenem Bei» in da» Ljubijanaer krankenhau» üderführt wurde, ist zu verdanke», daß ein große» Unglück veihüte! wmde.. D r Schnellzug kam mit 5, stürdiger B:r-ivätung an. Der Verkehr auf der Streck: Maribor-Eelje wurde am Montag um 6 U)r abend» wieder frei. Ginschreiten der deutschen Gemeinde-rät, für die durch die Ueberschwemmung Geschädigten. Am Dienitag früh überreichte H rr Gemeinderat Rebeufchegg vem Herr» Magistrat«»»! öib'r da» fch'iftliche Einschreiten der deutschen Ge-meindt'äle sür die durch die Ueberschwemmung Ge« schä»igten; die Eingabe lautet in deutscher Ueber-setzung: „Infolge der letzten großen Ueberschwemmung find am meisten auch die Vesitz'r, Gewerbetreibenden und einige Parteien in der Stadt Celje betroffen; e« wurde ihnen ein sehr empfindlicher Schaden zu» gesügt. Der unterfertigte GemeinderalSklub erlaubt sich daher, in seinem Name» de« S'adtmagistrat zu bitten, dieser möge sofort alle erforderliche» Schritte unternehmen, damit der durch die Ueberschwemmung entstandene Schaden in kürzester Zeit angemeldet bezw. ko»m ssioaell festgestellt werde, so daß dann aus Grund de« kommisiionell festgestellten Sch »dea» eine Uater-stützung»aktto» eingeleitet und den am meisten betroffenen und ärmsten Schichten H-lfe gebracht werde; indem man eine staatliche Unterstützung, den Unter-nehmer», Besitzern und Gewerbetreibenden aber auf Grund de« festgestellten Schaden» auch eine ansehnliche Ab!chre»buog der Steuern erwirk». In der Er-Wartung, daß die Angelegenheit srsort tn Angriff genommen wird, zeichne» u. f. w." Der Herr Magi-stratirat S ab'c sicherte dem intervenierende» Gemeinde« rat aus da» bereitwilligste die sofortige Durchführung der geforderte» Schritte zu. Noch am gleichen Tage fand eine vorläufige kommifsionelle Besichtigung der Folgen der Ueberschwemmung durch den Herr» Bize-bürgermeister Gobic und Herrn MagistratSrat!subic stau. Bereit« am Do»ner«tag zwischen 3 und 6 Uhr können alle durch dieUeber» schwemmuog Geschädigten ihre» Schaden beim Stadtmagistrat anmelden. gur Ueberschwemmung in der Stadt Ceije am und 9. August verlautbart der Siadimagiftrat: Alle Personen, denen die letzte Ueberschwemmung ans dem Territorium der Stadtgemeinde Celje irgendeinen besonderen Schaden zu» gesüzt hat, weiden ersucht, diesen am 12. d. M. (Donner«tag) zwischen 3 und 6 Uhr abend« aus dem Siadtmagistral im Zimmer Nr. 7 anzuweisen. In Betracht kommt nur der effektive »chjken aus den Filder», aus Wiesen (einschließlich überschwemmte« Heu), an Gebäuden (Häusern und Wirtschaft»« gebäuvev, an Vieh, an Möbeln, an Kleidern und »»deren Jnmobilie», an Leitung»« und G.werbe» einrich'ungen, nicht aber auch Schaden infolge entfallenden Gewinne» (Berdienst i). Der Schaden, den die Ueberfchrenmung in E ije angerichtet hat, ist sehr g-oß. Die Frbrik W fie» ist stirk geschä>ig«, ebenso viele Kiufl ate, in deren 9 .'schiften da« ttasser die Waren verdarb. D^s Allg. K ankenhau« war über einen Meter hoch überschvemmt, d'e Aerzte urd da« Sanität»p rsonal machten ihren Dienst bilsuß; die Killer de« Sran« keilhaase» waren voll Wisset; olle L benSmittelnnr« räte wurden vernichtet. Dem Gastwirt H Rebe'.sck bei der „G ll-re-, W:se* rann im S-ller der ganze Wiin au». Aus einem Äate in der Nähe der Stadt mußte man da« Pserd, al» ihm da» Waffer bi» an den H,l« reichte, über die Stiege tn den pnk ttierte» ersten Stock bringen. E nige Leute erwachten erst, al» da» Wiffer schoi >n ih.-er Wohnuig war. Man kann sich denken, wie atembekiemmead unangenehm sich i» der stockfiitsteren Nicht die Reitaig vor d m nasse» Elemente gestaltete. Ueberschwemmung in Ba» dort wird un« berichtet: Durch die ununtelbrochenen h-stigeu Regen^üffe begann am Sonntag nachmittag die Pak zu steigen und da» F'ußbett konnte ichon am Abend die großen Wass:rmevgen nicht mehr saffe». D e Flut ergoß sich über Felder und Gärte», wo sie aroßen Schaden anrichtete. Am Abend war schon ei» T-.il der Stadt überschwemmt, während da» Waffer noch immer stieg. Dank dem unermüdlichen Fleiß der Feuerweh: konnte sämtliche» Lieh au» den bedrobten S'ällen in Sicherheit gebracht werde». Um 2 Uhr nach'» erreichte der Wasi rstand seinen Höhepunkt. Seit dem Jahre 1900 wurde j» vi» trugen die Waffnmaffen die Mühlwehr davon. Freiwillige Feuerwehr Ptuj. Au« Ptnj wird un» berichtet: Aus Grund eine» begrüßen»« werte» Beschluffe» der Wehrleitu>,g wurde der An« kauf eine» »euen Ford Au'o« durchgeführt. Um die enorme Ansch rff!log»summe zustande zu bringen, der« anstaltet aus Grund einer Ministe,ralbewilligung die Freiwillige Feuerwehr eine Effekteniotterie best hend au« nachfolgen drei Gewinsten: I. Prei«: 1 Laste» auto Büßin«. i» gutem Zustand, neu bereift, 3000 bi» 4000 kg Tragkraft; 2 Pcei»: 1 neue» Fahr« rad, Marke Puch; 3 Prei»: 1 silberne Taschenuhr. Die Gewioste haben einen Wert vzn 43 500 Di». Zu» Beikauf gelange» 3000 Lose zu« Preise o»» 15 Dinar per Stück. Die Z ehung erfolgt am ö. September 1926 um 11 Uhr vormittag» in Sitzungssaal d,» SladtmagistratlS 1» Pruj unter Aufficht de« Herr« Notar« Safimir Bratkov c. Der Ankauf der Lose wird besten» empfohlen. Kaufmännische Diplomprüfung. Herr Mc>x Slawltsch, Soh» de» Saufmaune« Herrn Leo« pold Slawitsch in Ptnj, hat am 2. Angust die kauf-rrännische Diplomprüsung au der technischen Hoch« schule i» München mit gutem Ersolg abgelegt. Denkmalenthüllung in Ljutomer. »« Sonntag fand i» Ljutomer die Enthüllung de» Mi» klesii-Denkmal« trotz de» strömenden R'gen» in feierlicher Weise statt; u. a. nahmen au der Feier teil Obergespan Dr. Pirkmaher, der Prorektor der Universität Ljubljana Dr. Hlnterlechner, die slowenischen Professoren Dr. Spi» dler, Dr. Nachtigal und Dr. Weber, ferner Ber» iRumflUT 63 Tillier Zeitung. Geite 3 tret» der Uiiversiiä'en Prag und Leipzig; »er Ljubljanaer „Jatto" registriert mit Stolz, daß auf dem Festbankett im „Katoliski dom' »er Oljuna-Maisch sogar zweimal gespielt wurde. Kür die Ttsenbahnrestauration tn Erlje schrieb dieser Trge die {Xus ioi der Staat!» bzhnen in Ljudljina den schriftlich:» StotfucB aal. Die L jitatioa wird a« 10 Kep emlier um 11 Uhr bn der ökonomische Abteilung »kr D ceftion in Ü|jbljina (.Ljubljtnlfi dvoc* III. Siock), sta!tfi,dea. Die Benützung beginnt a» 1. Durmder 1926 und dauert drei Zahre. Theateraufführung in Lutverci. So-, ?oi dort wird uns berichtet, llifere O.lSbühne hat mit ihren beiden l-tzlen Aufführun gen unsere Erwartungen bei weitem überholt. Gegeben wurde N ft ctj'J Posse .Lump c vigabuadu»" mit gutem, fizttem und aukgeglicheaem Sp eie. Bus bühnen-technisch:» G ünden war die Aufführung u» die Ziuberfzenen gekürzt wor»en, ohne jedoch daduich gelitten zu habe«; sie «schien daher unter ihrem zutreffende» Untedttel: »Das liederliche Kleeblatt". Aesp eil wurden auch die Siugeinlagen. U.,d un« wir hiebei zu höre« belam-n, mutzte sogar das au-sp-uchSvolle Ohr voll befriedigen. B-soidecS die vollkläflige und doch ruhi^ fich tragende Stimme deS Zwirn beherrsche mühelos alle Lagen und käme zweifellos auch auf größeren Berufsbiihnen zur vollen Geltung. T'.,ff ich uvte, stützt wurde er von den beide» La»en. Bedenkl «an, daß die Spieler, tagsüber im schweren Feldbau beschäftigt, nur in den späten Abendstunden ihr» Rollen lerne» und proben kgnre», so kann ihre Leistung kaum genug hoch eingeschätzt werde». Hiebet steht die Spielleitung von allem materiellen Gewinne av, stellt nur eat-spiichead den Epielauslagen die CiulrillSp eise und ist vor allem bestrebt, der Bevölkerung im Nahmen ihrer eigenen Kräfte uud bescheidenen Mittel gule Lilaratur zu vermitteln. Stück und Spiel verdienen zahlreiche Wiederholungen. Kleine Nachrichten au» Slowenien. Der Schlafkrankheit» fall in Maribor. der dieser Tage durch alle Zeitungen gegangen ist, hat seine gemütliche Erklärung damit gefunden, daß der betriffende .kranke- an einem so phäuomalen Rausch darnieder-lag, daß es ewiger Tage Schlafes bedürfte, um ihn wieder frisch und gesund zu machen. — Die Hühner-diebi» Helene Poiitf is Celje, die nach vielen nächt-lichen Beutezüge» schließlich doch der Äerechtigkeit ivs N tz zekommeu war. wurde siir ihr lichtscheues Gewerbe mit einer kerkerstrafe von 5 Monaten belohnt. — Herr Herbert Siermann, Sohn der Bau-ingenieurSwnwe Frau Jlorentine Siermann in Ljutomer, legte dieser Tage a« Tech»iku« Mittweida in Sachsen dieIngenieurprüfung ab. — ver Ljabljanaer .Slovemc" stellt fest, daß da» Gebäude der ehemalig« musterhaften Kadetteuschule in Maribor i« Zerfall begriffen ist. — Der Ljubijanaer „Slo-venski Narod" beweist feine gründliche Keunin's der Gottscheer Verhältnisse damit, daß er erzählt, daß e» vor de« Kriege dort zwei Geldinstitute gab, We Spait^sse und die Merkantilbank, welche letztere die deutsche Propaganda „ausgiebig' unterstützte; lachen da nicht dte Hühner 7 — Die GtadtgemeKd« in Celje hat mit .der Ausbesserung der Gcafai begonnen. — Bet den Wasserfchvtzndeiten a» der Siiung arbeiten neuerdings wieder Soldaten mit; dies ist auf 'eine Intervention des Ackerbau minister» Pucelj zurückzuführen, dem die betroffenen Gemeinden zum Mißvergnügen der andere» Parteien außerordentlich dankbar find. — Der Oiergesprn ha« den bisherigen Kommissär der BezirkSvertretnng von Ma-ridor Dr. Leskovar feineS Amte» enthoben und den radiäianifcheu Gastwirt L-poviek mit der Gerent-fchaft betraut. — Die elektrische Straßenbahn in Ljubljana beging am Sa«ltaz und Sonntag ihr 25>jähriges BestandeSjabiläu« Den Festlichkeiten wohnten Berater der jugoslavischen Eisenbahn-Organisationen sowie der Siraßenbahner au» Gcaz und Zagreb bei. Am Kongreß der Straßenbahner, der am Sonntag abgehalten wurde, wurde eiue Resolution angenommen, worin die Ljubijanaer Stadt-gemeivde ersucht wird, die Straßendahn ehestens ab-zukaufen. — Ihren alljährlichen Urlaub haben an. getreten: Odrrgespa» Dr. P:rk«ayer und fein Stell-Vertreter Hofrat Stare. — Die Fusionier ung der Bierbrauerelen Götz in Maribor und „Uiion* io Ljubljana hatte nun auch die Auflassung der Bier-Niederlage Tho»a» Götz in Celje zur Folge. Ihre Agenden übernahm die Niederlage der Bierbrauerei „Union" in der Levstikova ulica. — Bor kurze« siedelten sich der 26jjhrige Besitzer Jakob Halo^in und feine Frau Marie mit ihrem 2'/, Jahre alte« unehelichen Söhnchen in Bojitk an. Bald ka»en See ächte in Umlauf, daß die beiden da» Kind auf eine geradezu tierische Art und Weise mißhandeln. Am 23. Juli starb das arme Kind an den Folgen der von den Mißhandlungen herrührenden Verletzungen und infolge hinzugetretener Blutvergiftung. Die ent-menfchien Eltern wurden festgenommen und de« KrelSgerichiSgesängniS in Celje eingeliefert. — H rr Ejoii v. Mezler. ein Sohn deS verstorbenen ehemaligen StadtarzteS von Ptuj. hat seine Studien an der tierärztlichen Hochschule in Wien beendet und die Anstalt als Tierarzt verlassen. — Wie die „Nova Doba" in Celje berichtet, bestehen in der Siadl C,lje acht Auiotexiunternehmungen, von denen «in« allein fünf Automobile besitzt; da sich die Hoffnungen auf eine günstige Ernte unter den Sommerfre«den nicht bewährt haben, foll fich der gröhle Unternehmer entschlossen haben, feine Wägen zu verkaufen und »ach Rogcsta Slatina zu übe,fiedeln. — Dies« Tage wurden unter de« Eisenbahnviadukt beim Hotel „Post" zwei elektrische Lampen angebracht bisher hatte dort nur eine Petroleumlampe ihr trübes Licht verbreitet. — In Gadetje bei Celje stnb a« Donners» tag d'e Cisenbahversrau Maria S rukelj; die verstorbene, Müller von drei Kindern, war vloß einen Tag krank. — A« Montag morgen» ertrank in den Fluten der Ueberschlve««ung der Malergehilse I. Be-gont aus C lje; er fuhr in der Nähe seiner Wohnung mit einem Kahn und siel in die reißenden Wogen; bemerkenswert ist, daß der Oct dis Unfalles in aller -nächst'! Nähe ron der neuen UmgebungSvolkSschule liegt. — In der Nacht vo» Sonnlaa auf Montag wütete auch in der U«gebung von Bled das oo't-verlassenste Urlwetter; trotzdem es wie aus Schaffeln regnete, brach bei« Besitzer Join ö m i d in Miin а. d. S. ei» Bcand aus, der vaS ganze Dorf ein-,uäfchern drohte; p'ötzlich erschien unter den in der Finsternis herbeieilenden Feuerwehrmännern ein Au'omobil, in dem der Kö!»ig und sein Atjutant saßen: der König sah sich die Situation an, triiiete die verzweifelten Do sbewohner und fuhr nach Bled zurück, wo er die Garde alarmierte und 60 Mann zu Hilfe fch ck e. Legitimationen für die б. Zagreber Mustermesse vom 16.—23. August 1926 erhältlich bei der Ersten kroatischen Sparkasse, Filiale Celje. Preis Din 30.—. Aurze Nachrichten. Am Sonntag fanden große Regengüsse auch in Kroatien und in Slowonien statt: die Züge konnten an vielen Ortin nicht verkehren; in Jadija sprang ein Frachten,ug au« dem Geleise, so daß die Züge nach Novisad und Beograd mehrstündige Berlpätungen hatten; über veograd und Umgebung lobte ein Se-wilter, wie sich eines solchen die ältesten Leute nicht erinnern.' können; die Straßen waren Wildbäche und die Tramwaywägen sprangen au» den Geleisen; in den niedrigeren Sladttellen stand da» Wasser jtoti Meier hoch in den Wohnungen. — Im Küstenland hagelte e« am Sonntag stellenweise, so daß die Weingärten großen Schaden erlitten. — Am vergangenen Sonntag fanden in Beograd zwei große veisammlnngen der Radikalen und der Davidovic Demokraten statt; auf der einen sprach Ministerpiäfident Ujunovit, auf der anderen Ljublja Davidovic; der Hauplkampf der Gemeindewahlen, die am nächsten Sonntag staltstnden werden, wird »wischen den Radikalen und den Demo traten geschlagen werden; der radikale Lizebürzermeitler Bobiö, der eine eige e L ste für Beograd eingereicht, hatte, ist endgültig au» der Partei auSgestoßen worden. — Ans den Präsidenten der griechischen Republik Pangalo» hätte in einer Sommerfrische ein Revolverattentat verübt werden sollen; der Diktator blieb unbeschädigt, weil der Attenläler, ein Weinhündler. von dea ikell-nern de» R staurant« dingfest gewacht wurde, ehevor er von der Schußwaffe Gebrauch machen konnte. — Der 34 jährige General Sajda, dem ,,htlose Erschießungen »on ltriegegefavgnien und Russen tn Sibirien nachgesagt werden, ist von der au» drei Generälen bestehenden UntersuchungSkommissioa freigeiprochen wor> den; e» konnte ihm nicht» nachgewiesen werden al» der Verkauf von fran>Zst'chen Mililärdokumenten an die Bolschewiken; die nationalistischen Tichechen mani- ' testierten für den Äeneral. der au» dem Militärdienst au»treten und in eine Bank als Direktor eintreten soll; General Sajda war im Jahre 1914 noch ehrsamer Pillendreher in einer Dioguerie; er ist deutscher Herkunft und sein Name hieß dazumal Heidi; heute gilt er al» Widerpart de« PrZsidenten Mafaryk bezw. de» «nßenministerS Dr. B^nesch. — Am Sonntag fand in Sccarce die Fahnenweihe der dortigen Oijuna statt; al» spät abend» die O'janaschen durch tkaStel vollen Ss zur Retchs^reuze 1'/, Fchrkarten löse», welche sür die freie Slückjahrt aufzubewahren find. D e ungarischen SiaalSbahien gewähre» in der Zeit zwischen dem 1. und 15. September aus der Hm» und Rückfahrt eine Ccmäß'gung, welche zur Benützuug der nächsthöheren Wagentlafle gegen Lösung einer Fahrkarte der nächlln^eZrigeu Wagenklasie berechligt. Aus den österreichische!» Achsen erhallen die Mesie-teilizeh«er zwischen dem 30. August uad 16. Sep» durchmarschierten, erschlugen ste den Radle iaaer G rgtn; der Täler konnte natürlich nicht au«geforfcht «erdn,. — Der Stadthauptmann von Werfchetz hat die vom „Deutschen VolkSfreund" eingeleitete Sammlung fSr die Ueber schwemmten mit der Begründung eingestellt, daß n nr da» ..Rote «reu," da» „R'cht" habe, für die Ueberschwemmten ,u sammeln; diese «„ordnung ist' durchaus nicht so borniert, wte e» auf den ersten Blick den Anschein hat; denn die von den Deutschen gesammelten UaterstStzungen würden auch den Deutschen voll zu gute kommen; ob man da» von der anderen Sammlung auch in derselben Weise behaupten kam», obwohl mit Ausnahme einiger Gegenden in «ltferbie» fast nur deutsche Gemeinden übeuschwemmt wurde», da« bleibe dahingestellt. — Wie «bg. Dr. Neuner auf der sonntägigen Versammlung de» Deutschen Hilf»-aulschusse» in Neusatz mitteilte, haben die Oberstuhl« richtn im Baaat den vitegespan ersucht, er möge beim Innenminister intervenieren, damit die »ktion de» Deutschen Hilf»au»schusseS unterbunden werde. — Die am 15. August staatt findenden Gemeinde wählen tn Serbien werden, wte dte Beograder ^Politik»" schreibt, großen Einfluß auf die Entwicklung der inner, politischen Ereignisse haben, weil ihnen angeblich die ParlamentSwahlen nachfolgen werden. — Davidovii 6«ite 4 Cillier Zcitung Nummer SS Umkec für die Hin- und Rückfahrt je eine 25«/»Ize Ermäßigung. Schließlich stvd sie vo» österreichtflhe» Ei», urd «uireisevisrm vollständig befreit. E«genügt die Vorweisung bc« SHtftcautoeifd utk itt Rei'e-passt« bei« GrenzÜberlrüt. Die Dovau-Da»psjchiff. fahlt«gesellschaft und die ungarische Fluß- und See-schiffen«.Aktiengesellschaft gewähren auf den Tt,ecken Wien—vukoptst und Budapest—Moh.cj eine 50-prvjtntige Ermäßigung, die Sch>ffah't«gesellich2sten Jadrantka Plooidba, Dubrooaitka Plovidbo, koka und »er Llrqd Trirfiwo gewähren gleichfell« Sr> Mäßigungen. Sport. Für da« am IS. d. M veranstaltete Geschwindigkeitsrennen S'cv. viftrea— Maribor sür lutomobtle u»d Moloriäder zeigt sich i» allen Kreisen der BidSlleruvg ein rege« J-terefle. Die ersten Nennungen find bereits eingelaufen, doch weiden «och einheimische und auswärtige «äste für diese interefiante Veranstaltung erwartet, von Seite der B-Höideo wurde in evtgegerkommender Welse vnterstützurg und Hilfe zugesagt und m°n darf mit einer rafchen uud reibungslosen Abwicklung tel Rentier e rechnen. Da« Training wird am E^mSlag, dem 14. «ugust. nadjmittati stattfinde», während das Rennen selbst Sonntag, den 15. August, Punkt 14 Uhr beginnt. LoiblpaH R-nnen. Der außerordentlich rührige Automobilklub Ljubljana hatte sich die schwierige Aufgabe gestellt, eine Automobilwerluvgs-fahrt, nach ganz neuen Gruud'ätze» aufgestellt, zu veranstalten. Bei dieser Wertungsfahrt war nicht der Explosior.Sraum, da« Hubvolumen de« Wagen«-maßgebend, sondern der Marktpreis des Automobil« in Jugoslawien. Dadurch ergab fich die Tatsache, daß veihältoikmäßig kleine Wagen mit viel größerem Motor in der gleichen Kategorie in Konkurrenz treten mußten, wenn beispielsweise der kleinere Wagen au« irgendeinem Grunde in Jugoslawien im Verhältnis teurer v rkavst wird al« der viel g'äßere Wagen. Die Veranstaltung fand io dir gesamten Aulomobilistck ganz unerwartet große« Internste und iosolgtdesitv sehr viele Nennungen. Leider war der Wettergott nicht gnädig und die zahlreichen Parteoden Äportleute mußten bei geradezu katastrophalem Etul«, Wolkenbrüchen urd am Aipfcl deS Loibl selbst bei Schnee stur« die Fahrt vollbringen. Ihre Majestäten der König uud dte Königin wohn-ten ttoh de« schlechten Wetter« der Veranstaltung vom Beginn bi« zvm Ende am Gipfel de« Loibl-passt« bei. Die Automobile fuhren in 9 Kategorien, die Mqjorräder in 4 Kategorien. Die schnellste Zeit de« Toges konvte der Bksitz?r eine« La-cm-Wägers, Herr AlsonS Mavy, der das Auiomobil selber steuerte, erreichen, indem er die gesamte Rennstrecke trotz der schwierigen Passage in 11 Minuten 50 Sekunden zurücklegte. Die beste Wertung aller >oto» mobile erreichte der von Herrn August Sloinschegz gemeldete uod vom Fahrer Wermirowtki gesteuerte Tatra Wagen 4/12 HP der straspunktesrei in seiner Kategorie als schnellster in 16 Minuten 55 Sekunden die schwierige Reovstrecke zurücklegte und außeid.m für sich die Höchstzahl mit 88 Gutpunkten erreichte. Allgemein erstaunt war man übe,Haupt über die Le>stang der Tatra-Wagen, von denen 4 Stück vc» Vertreter genannt wurde« und die alle straipu»kle> srei mit insgesamt £05 Guntpunkten anstandslos mit voll bes'tzten Wagen die L'elhihe von 1400 m erreichten und damit nohl einwandfrei ihre außer» ordentliche Fähigkeit zum Bergsteigen bewiesen and die B'hauplung vieler Leute, daß der luftgekühlte Mo or sich bei schwierige» Bergfahrten erhitzen müsse, glanzvoll w?ederlegten. Drei Wage« wurden vo» Vertreter Herrn Augnst Sioii>schezg in Ro-gaSka Slatina und seinen beiden Söhnen geflennt. Die PreiSv.'rteilu»g fand nicht, wie prrj?ttiert, in Bled statt, sondern wurde in Anbetracht de« außer, ordentlich schlichten Wetters in Ljabljana vorge» vommen, wo die verschiedenen Anwärter mit sehr hübsche« StistuvgSpreiseo ausgezeichnet wurde». Trotz di« unendlich ungünstigen Wetters und infolgedessen aufgeweichte« Straßen verlies da« Rennen glatt und ohn« jede« Uasall; dea Veranstaltern gebührt der beste Dank. Beim Loibl-Pass-Reiinen vom 8. August fITatra*(-KIeinwagen 4/12 PS beste Zeit seiner Kategorie bei schwerster Konkurrenz, beste Wertung A11C T Automobile. Vier Wagen starten. alle kommen strafpunktsrei am Ziele an. Vertreter: August Stoinschegg, Kogaska Slatina. Perfekte Köchin (Wirtschafterin) die auch häusliche Arbeiten verrichtet, findet dauernden Posten bei kaufmännischer Familie (3 erwachsene Personen). Gute Bezahlung. Adresse zu erfragen in der Verwaltung dea Blattes. z,ss? Wäscherin die auch gut bügeln kann, in grösseres Haus gesucht. Bei Vorstellung He isespesen bezahlt. Offerte an die Verwaltung des Blattes. 81983 Rex 44 )) Einsiedegläser, Apparate und Dreyer's Fruchtsaft-apparate sind die besten! Niederlage: Julii Klein. Liubliana Glas- und Porcellan waren-Niederlage. 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