z.io?. Samstag, 9. Mai 1896. Jahrgang 115. Zeitung. ^'^,,,^ H°,bii>z3" Postver,endung: ganzjährig fi. l5, halbMrlg st, ? 50 Im Comptoir: <" ""te l,k >Mlg st, 5 5>«. ffür dir «»steNung in« Haus ganzjährig fl, i, - InsertionSgcbür: Mr ^^^^^ '" ^ Zrilr» -zs, lr,^ größere pcr Zeilr dem Reichsraths- und Landtags- ^ide.' "Besitzer Adolph Grafen Dubsky ^zu.3^ Geheimen Rathes taxfrei aller- '" verlebn geruht. ^fttt"^^ Apostolische Majestät haben mit ,,7»ieiten ^ ^^^ung vom 27. April d. I. dem von Bei- 5s^chsicht ^ "^ Charakter eines Finanzrathes H, ^ der Taxe allergnädigft zu verleihen ^ Bilinsli lu.p. ^fter??^ Apostolische Majestät haben mit M zu Schließung vom 26. April d. I. aller-^°l.^ statten geruht, dass der Hofrath der h," Stilbn ? b" österreichischen Staatseisenbahnen Kglich?,^t das Comthurkreuz zweiter Classe . ^ »^'^chen Albrechts-Ordens; i? 5o,es!^"gsrevident des Oberlandesgerichtes in !^sm.^^°schek das Donat-Kreuz zweiter vl G> «.?"^ Malteser-Ordens; ^rus Mer in Gries Christoph Frank den y In, . St.-AnnewOrden dritter Classe; ^chm^^ und Verkehrschef der Südbahn-« lün> ?"^rnck Emil Casper das Officiers-^.. mgilchen Ordens der «Krone von Ru« ^""d N ^ der österreichischen Staatseisen< ^anM'^d des Bahnbetriebsamtes in Linz V ^ofs/ . ^ Nitterkreuz desselben Ordens; H i N ^lter und Jagdrevier-Verwalter in «^vrmershausen das Ritterkreuz V 3ots/. dinglich sächsischen Albrechts-Ordens ; ^N^ Oskar Ber- 'llw ^ir7, ""kreuz zweiter Classe desselben Ordens; ''tz ^ein . der Sternwarte in Prag Dr. La- ^ vim'^ den löniglich serbischen Orden vom V^ Än blasse» ^, T^^^rreichischen A^^^ in Antivari >I?^n f?'? den fürstlich montenegrinischen ^^ucher Classe und der österreichische Staatsangehörige, Bildhauer Heimich Kantsch in Paris die ihm verliehenen «Salmes uollä6mi^u<33» annehmen und tragen dürfen. Seine k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 26. April d. I. aller-gnädigst zu gestatten geruht, dass der k. u. k. Consul in Jerusalem Ernst Ritter von Cischini den kaiserlich russischen St.-Stanislaus-Orden zweiter Classe und der Gerent des k. u. k. Generalconsulates in Warschau, k. u. k. Viceconsul Stephan von Ugron zu Abrän-falva das Ehienritterkreuz des königlich preußischen Iohanniter-Ritter-Ordens (Valley Brandenburg) an-nehmen und tragen dürfen. Nichtamtlicher Theil. Die Pensionen der Landwehr. Wien, 7. Mai. In der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses wurde vom Landesvertheidigungsminister das Gesetz, betreffend die Ergänzung des Artikels VIII des Gesetzes vom 27. December 1875 über die Militärversorgung der Personen des k. u. k. Heeres, der k. u. k. Kriegsmarine und der k. k. Landwehr, eingebracht. Das Gesetz lautet: § 1. Der Artikel VIII des Gesetzes vom 27. De-cember 1875, betreffend die Militärversorgung der Personen des l. u. l. Heeres, der l. u, k. Kriegsmarine und der k. l. Landwehr, wird durch folgende Bestimmung ergänzt: Den aus dem Activstande des k. u. k. Heeres in den Activstand der k. k. Landwehr über» setzten, noch im Activdienste befindlichen, sowie den in Hinkunft übertretenden derlei Personen wird bei ihrer Versetzung in den Ruhestand — soferne nicht der im § 128 vorgesehene Fall eintritt — jene Pensionsquote, welche ihnen nach der im k. u. k. Heere zurückgelegten activen Dienstzeit und der zur Zeit des Uebertrittes aus dem Activstande des Heeres bekleideten Charge zukommt, aus dem Heeresetat erfolgt. Desgleichen wird den aus dem Activstande der k. k. Landwehr in jenen des k. u. k. Heeres übersetzten, noch im Activdienste befindlichen, sowie den in Hinkunft übertretenden derlei Personen bei Versehung in den Ruhestand die nach der in der Landwehr zurückgelegten Dienstzeit und der beim Uebertritte aus dem Activftande der Landwehr innegehabten Charge entfallende Pensionsquote aus dem allgemeinen Civil-Pensionsetat entrichtet. Wenn jedoch diese Personen infolge der Mobilisierung oder Ber-Wendung zu gemeinsamen Staats« oder Kriegszwecken dienstuntauglich werden, so sind die gesammten, auf Basis der ganzen anrechnungsfähigen Dienstzeit entfallenden Versorgungsgenüsse aus dem Heeresetat zu entrichten. § 2. Dieses Gesetz tritt mit dem Tage der Kundmachung in Kraft, und ist mit dem Vollzuge desselben Mein Minister für Landesvertheidigung, welcher dies« falls mit dem Reichs-Kriegsminister und dem Finanzminister das Einvernehmen zu pflegen hat, beauftragt. Dem Gesetzentwurfe sind folgende Erläuterungen beigegeben: Der Artikel VIII des Gesetzes vom 27sten December 1875, betreffend die Militärversorgung der Personen des k. u. t. Heeres, der k. u. k. Kriegsmarine und der k. k. Landwehr, bestimmt, dass den anlässlich der ersten Errichtung der Landwehr auS dem Activstande des Heeres (Kriegsmarine) in den Activstand der ersteren übersetzten Personen, bei ihrer bereits erfolgten und erst später erfolgenden Versetzung in den Ruhe« stand, der gemeinsame Heeresetat, soferne nicht etwa der im § 128 vorgesehene (Mobilisierung«-) Fall eintritt, die für die active Dienstleistung im Heere (Kriegsmarine) entfallende Pensionsquote zu zahlen hat. In Folge der Beschränkung dieser Bestimmung auf den verflossenen Zeitpunkt der ersten Errichtung der Land-wehr muss für alle nach diesem Zeitpunkte in den Activstand derselben übersetzten Personen des k. u. k. Heeres (Kriegsmarine) die ganze, somit auch die im Heeresverbande erworbene Pensionsquote vom allge-meinen Civilpensionsetat allein getragen werden. Der seinerzeit nicht vorgesehene, infolge der gegenwärtigen Ausgestaltung der Organisation der k. k. Landwehr jedoch häufig eintretende Umstand, dass Personen des t. u. k. Heeres in die k. k. Landwehr und umgekehrt, auch wiederholt überseht werden, lässt es billig und angemessen erscheinen, dass der Grundsah, wonach jeder Etat jene Pensionsquote zu tragen haben soll, auf welche in demselben der Anspruch erworben worden war, nicht nur für die erste Errichtung der Landwehr und lediglich für die in letztere vom Heere übersetzten Personen, sondern auch in Hinkunft und wechselseitig zur Geltung gelange, sowie ferneis, dass das Princip ^ Feuilleton. ^nf öes Schicksals. ^°>nan von E. Wild. ^l tZ NachlWi?' gliche, elegante Erscheinung, A gierte V '" ^inem Stuhl zurück und stützte , hAnd wnn auf seine weiße, sorgfältig ge- ^ili^n Ar^^°ß angenehme, echt aristokratische X^lhes A c^' kastanienbraune Schnurrbart s U gepst "llssehen gab. Bart und Haare waren X ^ bew, a überhaupt die ganze Erscheinung Zi h, M. Di° ' dass er viel auf ein elegantes ^ V'erten y^ßen, dunklen Augen hatten einen !> >< ""den Blick, aus dem es nur zu-G^Nelt '«"chtete. Die Haltung zeigte den ',.> ,V^lNkid' °!w" es lag nichts von der aal-'V^ielm^f des Banquiers darin; es prägte V^n^Hr we lässige, vornehme Kühle aus. " ^l ^ A„Hl?^" kennzeichnet, wenn er auch nicht s,!üh ^aron Mouche «noblssss odli^» festhält. «^ Aanm,^ l^ über seinen Schnurrbart ^,^>tdie^" erwartungsvoll an. Theobalds der aristokratisch schmalen X^ger ^ blutrothem Steine schmückte den '^h^ Das war nicht Dora's k!> ^ ilw " dieser war ein Brillant, und der VsKe t»,z" den linken Ringfinger gesteckt. ^t h^ Herzens., wie er seiner Braut Nein, dieser Ring war ein anderer, und Theobald kannte ihn; er hatte ihn wiederholt an einer ihm sehr bekannten Hand gesehen und dann stets das Feuer des kostbar gefassten Steines bewundert. Wie konnte der Ring in den Besitz des Barons gekommen sein? Er zwang seine Gedanken in eine andere Richtung und begann von Geschäften zu sprechen. Der Baron hörte wohl aufmerksam zu, aber seine Antworten verriethen, wie wenig er eigentlich von der Sache verstand, und mehr als einmal war Theobald nahe daran, seinem Unnmth die Zügel schießen zu lassen und dem Herrn Baron eine nicht gerade angenehme'Wahrheit zu sagen. Endlich war die Angelegenheit erledigt; mit vieler Mühe hatte Theobald dem Baron das Nöthigste bei-gebracht, denn in den nächsten Tagen sollte eine Sitzung stattfinden, und es wäre doch gar zu schmählich ge« wesen, weun der Baron, trotz des hohen Postens, den er beim Verwaltungsrath bekleidete, so geringe Geschäftskenntnis bekundet hätte. Ja, freilich, das Repräsentieren, das verstand er. Eine noble Verbeugung machen, eine vornehme Miene annehmen, je nach der Persönlichkeit, mit der er sprach, herablassend freundlich oder cordial höflich sein, das machte ihm so leicht keiner nach. Jedoch die praktischen Kenntnisse, der Scharfblick eines gewiegten Geschäftsmannes, die fehlten ihm gänzlich; sein Wisstn war sehr oberflächlich, und gerade seme Stellung hätte alle die dem Baron mangelnden Eigenschaften nothwendig verlangt. Allein Protection wiegt eben schwerer als alles Wissen; in fabelhaft kurzer Zeit hatte der Baron durch diese eine Stellung erreicht, die ihm von rechtswegen für immer hätte verschlossen bleiben müssen. Und doch war alles entzückt von ihm! Er war ein so angenehmer Gesellschafter, er wusste sich mit so viel Anstand über gewisse Unannehmlichkeiten hinwegzusetzen, dass man ihm nicht gram sein konnte. Die Welt will einmal getäuscht sein, und eine glänzende Außenseite gilt ihr mehr als alles andere. Der Baron erhob sich; er hatte sich nicht gerade sehr behaglich gefühlt. Indessen sagte er sich, dass er sich doch ganz leidlich aus der Affaire gezogen und dass ihm der kritische Banquier nichts anhaben könne. Der Baron hatte an dem Hofrathe eine zu feste Stütze, um irgend etwas fürchten zu müssen. Der Banquier bot seinem Gaste Cigarren dar und begann von alltäglichen Dingen zu sprechen. Dabei heftete sein Blick sich wieder auf den rothen Stein, und endlich sagte er zu dem Baron: «Es ist ein selten schöner Ring, den Sie da an Ihrem Finger haben.» Der Angeredete betrachtete lächelnd das Schmuckstück. «Ja, eine antike, eigenthümliche Fassung,» meinte der Baron, »man findet derlei Exemplare nur noch selten.» «Jedenfalls ein Familienandenlen?> fragte der Banquier leichthin. «Ach nein! Ich habe den Ring in einem Aus-lagekasten gesehen und gekauft,» versetzte der Baron mit einer Gleichartigkeit, die keinen Zweifel an der Wahrheit seiner Worte aufkommen ließ. «Ich weiß nicht einmal mehr die Adresse des Juweliers, obgleich der Ring erst seit einigen Tagen in meinem Besitz ist. Man vergisst derlei Kleinigkeiten zu rasch l» (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 107. 884 9..Vlai^ der Wechselseitigkeit auch für den Fall des § 128 ergänzend zum Ausdrucke gebracht werde. Die gegen« wärtige, im Einvernehmen mit der Heeresverwaltung gleichwie mit der königlich ungarischen Regierung formulierte Gesetzesvorlage trägt dem vorstehenden Standpunkte Rechnung. Politische Uebersicht. Laib ach, 8. Mai. Das Abgeordnetenhaus erledigte gestern, wie bereits gemeldet, die Executions-Ordnung in zweiter und dritter Lesung. Die Vorlage gehört zu dem Complex der Civilprocess - Gesetze, für welche ein besonderes Berathungsgesetz erlassen wurde. Der dem Hause vorliegende Entwurf wurde von den Commissionen beider Häuser des Reichsrathes vereinbart, und jedes der beiden Häuser hat nunmehr eine Generaldebatte durchzuführen und am Schlüsse derselben durch Abstimmung zu entscheiden, ob es die Executions-Ordnung en diae annimmt oder verwirft. Der permanente Strafgesetzausschuss wird in der nächsten Zeit seine Berathungen über das Gesetz zum Schutz gegen Wahlmissbräuche beenden. Das ungarische Abgeordnetenhaus er« ledigte ohne Discussion mehrere Berichte des Schluss-rechnungs-Ausschusses. Die nächste Sitzung, in welcher das Arbeitsprogramm des Hauses festgestellt werden foll, findet am Samstag den 9. d. M. statt. Die Meldungen eines Berliner Blattes, dass Minister Freiherr von Berlepsch seine De-^ mission eingereicht habe, dass das Gesuch jedoch nur^ bis zum Reichskanzler gelangt sei, welcher sofort eine^ Sitzung des Staatsministeriums, die am Sonntag ge«j tagt habe, einberufen und Freiherrn von Berlepsch ver« ^ anlasst habe, sein Gesuch zurückzunehmen, um die Ein-! heitlichkeit des Gesammtministeriums, namentlich beij den jetzt im Umlaufe befindlichen Gerüchten über eine, Krise nicht zu gefährden, werden wiederholt für voll-! kommen unwahr erklärt. — Von authentifcher Seite, wird gemeldet, das Ergebnis der Berathung des Seniorenconventes des deutschen Reichstages sei, dass die zweite Berathung des Zuckersteuergesetzes, die dritte Berathung der Gewerbenovelle, eventuell die dritte Berathung des Börsengesetzes und die zweite Berathung der Iustiznovelle, vor Pfingsten stattfinden soll. Die Pfingstferien werden um den 20. d. M. beginnen. Der Reichstag wird am 1. Juni wieder zusammentreten. Die italienische Kammer setzte gestern die Debatte über Afrika fort. Es fprachen mehrere Redner, darunter Sonnino, welcher eine Tagesordnung entwickelte, in der die Nothwendigkeit betont wird, den Kampf in Afrika so lange fortzusetzen, bis die Vertheidi« gung der Colonie und die Befreiung aller Gefangenen mit Ehren gesichert sei. In Paris waren bis vorgestern nur Ergebnisse der Municipalwahlen von den 300 Arrondissements'Hauptstädten bekannt. Sie lauten überraschend günstig für die gemäßigten Republikaner, die in nicht weniger als 170 Orten die Majorität haben. Die Socialisten und Radical-Socialisten haben 54 Gemeinderäthe und die Ralliierten und Conservativen gar nur 15. Da noch 118 Resultate ausstündig sind, so werden wohl noch einige Veränderungen in dem Verhältnisse der Parteien eintreten. Die Stellung der gemäßigten Republikaner dürfte aber kaum alteriert werden, da sie jetzt schon beinahe die Hälfte der Ge-meindchuben der Arrondissements-Hauptorte beherrschen. In diesen Städten ist die socialistische Partei am stärksten vertreten, während in den kleinen Landstädten und in den Dörfern das bäuerliche Element vorherrscht. Der spanische Ministerrath nahm den Entwurf der Thronrede an und beschloss, von den Cortes Credite zur Fortsetzung der Campagne auf Cuba zu verlangen. Die cubanischen Insurgenten machten einen Angriff auf die Stadt Esperanza (St. Clara) und wurden mit großen Verlusten zurückgeworfen. «Daily Chronicle» erfährt aus Newyork, dass die Correspondents des «World» und des «Journals» wegen Verleumdung des Generals Weyler aus Havanna ausgewiesen wurden. Die «Times» führt aus, angesichts der regen Thätigkeit Russlands in Nordpersien sei es für England, welches das Uebergewicht in Südpersien habe, dringend geboten, die gewonnene Stellung zu verstärken. Zu diesem Zwecke solle Belludschistau strategisch und commerciell dem Verkehr geöffnet werden. Fürst Ferdinand von Bulgarien wird bei seiner Rückkehr in Sofia feierlich empfangen werden. In den Straßen wird die gleiche Ausschmückung ^ Wnerzeit bei den Feierlichleiten anlässlich der ^rä i^^ >^""F" V°"s angebracht sein. — Der a^e wff n Di'e 3^' 5"N°l' '" m Sofia ein-geirossen. H« Ankunft der anderen Mitalieder der Synods w.rd zu der demnächst zn erössnenden Synode Gestern schiffte sich die zu den Krönungs < Feierlichkeiten nach Moskau sich begebende türkische Deputation, bestehend aus Zia Pascha, Kostakt Efendi und Karatheodori Efendi, ferner dem Generalmajor Faik Pascha, Palastsecretär Fail Bey und zwei Adjutanten, sowie die Deputation des ökumenischen Patriarchats, welche aus zwei Metropoliten, sechs Geistlichen und Civil-Functionären besteht, ferner die Repräsentanten der Patriarchen von Jerusalem, Antiochia undAlrxandrien, mittelst Courierschisfes uach Odessa ein. Der «Daily Telegraph» meldet aus Prätoria: Präsident Krüger erklärte einem Interwiever gegenüber, er fühle mit Chamberlain im gegenwärtigen Dilemma volle Sympathie und sei überzeugt, Chamberlain habe keine Kenntnis von den bösen Ränken und Plänen, die auf einen. Eingriff in den Besitzstand der Republik abzielten, gehabt. Auf Rechnung der chinesischen Regierung zahlte die deutsch-ostasiatische Bank dem Bevollmächtigten Japans ungefähr 84 Millionen Mark, zur Hälfte in Checks auf London, zur Hälfte in Checks auf die Neichsbank, welcher Betrag auf Rechnung der japanischen Staatsbank hinterlegt ist, aus. Tagesneuigleiten. — (Enthüllung einer Büste Seiner Majestät des Kaisers.) Am 6. d. M. mittags wurde in Budapest eine im Parke vor dem «Ludovi-ceum» aufgestellte, auf granitenem Sockel ruhende Bronze büste Sr. Majestät des Kaisers feierlich enthiillt. Unter Führung des Landwehr-Districtscommandanten FML. Pokay waren sämmtliche Stabs- und Oberofflciere sowie Offlciers-Nspiranlen und die Lehrer und Zöglinge der Ludovica-Alademie erschienen. Akademie-Commandant GM. Csesznak hielt eine schwungvolle Rebe, nach welcher unter lauten Eljen-Rufen die Hülle von der Vüste fiel. — (Pulszly auf freiem Fuß.) Der Vuda-pester Staatsgerichtshof hat beschlossen, Pulszky sofort aus freien Fuß zu setzen, weil die vom Untersuchungsrichter angeführten Daten lein genügendes Bewcismaterial für die Schuld bilden und nach der bereits abgeschlossenen Untersuchung des Geisteszustandes Pulszly's lein Grund zur weiteren Amtshandlung vorhanden sei. Am 7. d. M. wurde Pulszly aus der Haft entlassen. — (Das älteste botanische Weil der Welt) findet sich an den Mauern des großen Tempels von Karnat in Theben in Egypten eingemeißelt. Die Bilder stellen ausländische Pflanzm dar, welche Thoth-mes II. aus Arabien, von einem Feldzug zurücklehrend, mitbrachte. Die Abbildungen zeigen nicht nur die Pflanze oder den Vaum, sondern auch die Glätter, die Frucht und die Samenlnollen, ganz so, wie es in heuligen botanischen Vüchern geschieht. Die Entdeckung ist von großer Wichtig-» leit sür die Geschichte der Pflanzenwissenschaft. — (Indische Rache.) Aus London wird gemeldet: In Mandalay (Oirma) wurde die Familie des dortigen englischen Telegraphen-Directors Lillywhite, bestehend aus sechs Personen, von ihrer birmanischen Dienerschaft mittelst Arseniks vergiftet. Der Mord ist ein Racheact, weil Lillywhite einen Diener geschlagen hatte. Die Mörder wurden verhaftet. — (Der Federnschmuck auf Damenhüten.) In Finnland hat sich ein Verein von Damen zusammengethan, dessen Mitglieder ein» sür allemal beschlossen haben, auf ihren Hüten leinen Schmuck aus Federn von Singvögeln zu tragen. Wie dortige Glätter meldm, gehören dem Verein bereits Über 11.000 sinn-ländische Damen an. Local- und Provinzial-Nachrichten. Handels- und Gewerliekammer in Laibach. VII. VIII. KR. Karl Luckmaun berichtet namens der Section, dass das hohe k. t. Handelsministerium nach< stehenden Erlass an die Handels- und Gewerbekammer gerichtet hat: Wie bekannt, bildet die Frage der Besteuerung der Zündhölzchen, Zündkerzchen u. dergl. Waren den Gegenstand fachlicher Studien im Schoße des k. k. Finanzministeriums. Bei diesem Anlasse hat das genannte k. k. Ministerium auch das Moment ins Auge gefasst, ob es nicht schon vom sanitären Standpunkte erwünscht wäre, die aus dem gifthaltigen gelben Phosphor erzeugten gewöhnlichen Zündhölzchen mit einer höheren Steuer zu treffen. Mit Rücksicht auf diefen Umstand sowie auf dic Eventualität, dass die königlich ungarische Regierung gelegentlich der etwaigen Regelung der obigen steuer-rcchtlichen Frage in Anbetracht der unleugbaren Gefahren, die insbefondere mit der Erzeugung der gedachten Artikel verbunden sind, zu weitergehenden Maßnahmen gegenüber der Fabrication und dem Vertriebe der gewöhnlichen Phosphorzündhölzchen schreiten könnte, welche auch auf die hiersritige Production nicht ohnc Rückwirkung bleiben würden, sieht sich das Handelsministerium im Einvernehmen mit dem Ministerium )es Innern im Interesse der Erlangung e ^, kommenen zuverlässigen Ueberblickes über ,^«< Complex der hier in Betracht kommende" ' ^ lichen sowie sanitäts- und gewerbepolizeMH ^«' veranlasst, die geehrte Kammer einzuladen, - P lichst erschöpfenden Bericht über den UmM ^ P' duction von Zündhölzchen, beziehungs^ ^ ^,5 wendung von gelbem oder rothem Pho/P^^ die"" Production im dortigen Kammerbezule, "" M?' Falle einer steuerrechtlichen oder weiteren > ^^ lizeilichen Einschränkung der in Rede stehen^' ^ in Frage kommenden gewerblichen un» -^M i nteressen und schließlich darüber anher^ B inwiefern und in welchem Umfange die l" MlA" Zündwaren aus gelbem Phosphor den lv Bedürfnissen entspricht. l5rbebM?H Infolge dieses Erlasses wurden »„M pflogen. In Krain besteht nur eine Z""°."M" welche jährlich ungefähr 6.500.000 Caps ".^stlB chen erzeugt. Die Erzeugnisse finden m ^ate< Dalmatien und Kroatien Absatz. Die '""Ml'F werden bezogen, und zwar: Holzdraht "«M H Minium aus Körnten, Schwefel aus V" M lischer Phosphor ans Wien und P"p'" znh^3 österreich. Die Zündmasse besteht «^ /lbe "HhölL Eine höhere Besteuerung der Schwof z ^ würde die Industrie dieses Artikels nu"° Ml^ tend schädigen und das Quantum des «FA" ^ mindern, was zur Folge hätte, dass das ^ ^ höheren Steuer keinen Vortheil zlehen "" ^ dem würden auch die Holzdrahterzeugung "' ^r ^, gcwinnung leiden. Der Unternehmer "" s^ "A, dadurch geschädigt werden, weil er >" 'M,^ nehmen ein größeres Capital investieren "^M ches er bei der großen Concurrenz ""b Mde-V^ lerten Consum nur ungünstig verzinsen "" ^ Fabrikant die geplante höhere Steuer !°'^l'^ müsste, den Gegenwert dieser VarauSlage ^ meisten Fällen erst nach Ablauf des ^^ mit Zinsenverlust erhalten würde; so 'p ^ ^^', die Industrie leiden würd?, wenn man a"^^ nicht in Betracht zieht, in denen VerlB M, welche in geschäftlichen Unternehmungen " ^M sind. Der yierländige Fabrikant erklärte >'^M" i ständlich gegen die höhere Besteuerung ^ ^c ^, chen. Wenn es unvermeidlich sein sollte," ^,^fii^ polisierung, wenn schon die neue Steuer ,^ den soll. ^ ^ die W" Die Section muss sich auch s^" ^h^'i° Besteuerung der aus Phosphor erzeugte^« ^,zi^. Zündhölzchen nicht allein deshalb, wm ^he, ^ Krain bestehende Fabrik getroffen tveroe^ ^,, ^, sprechen, sondern auch deshalb, ww dhölz^ l^ Bevölkerung, die zumeist derartige 6" ^ M^,, wendet, stark getroffen werden würde- ^M'''F Grund vorhanden, die Erzeugung eM"" ^r ^-das Auftreten der Nekrose bei schen Vorschriften und bei genauer V"'^ ^ Arbeiter entschieden verhindert weroen ^ « dieselbe bisher in der Laibacher Favr", .ft des Fabrikanten, nicht auf. . .° »veliN 7. l< Die Section ist daher dafür, dass, ,^ M Steuer eingeführt werden l^, dle» .. zö-Monopols gefchehen möchte, und beaN" ^ M Die geehrte Kammer wolle lM " ^ richtes ihre Aeußerung abgeben. .^M Der Antrag wird angenommen- ^in V IX. Der Vicepräsident Nnton " ^ hel^, s dass die k. k. Landesregierung da» "'hnll'g ^ vorstehung von Ratschach um Ver» ^ ^ stehenden 6 Jahr- und Viehmä'rlte a", ^ rung übermittelte. , ^re" v .hK In der Ortschaft Scharfenberg " ^ M,F 1. und 25. Mai jedes I°h"s ^l^ ^ ? , worden, welche von der Herrschaft" ^. ^. sitzerin Anna Lenart käuflich erworb"^ ^O A Märkte wegen der Lage des Ortes " ^ll ^ l wurden und in Ratschach von M ^t °' s< Juni keine Märkte abgehalten vorstehung die Marktberechtigung "0" sZ gekauft, und bat um die Bewilligung, ^lle' ^ , statt in der Ortfchaft St. Eruc.s ^ ^ch .^, Natfchach abgehalten werden wocy^ ^,, ^-^ der Kammer im Jahre 1874 gH^Ä-^ wurde constatiert, dafs eine Urlm s^ < Bewilligung zur Abhaltung des Aa ^ ^ , « nicht beigebracht werdet» kann, way"» ^S ,F l 25. Mai auf Grund des PrivileglUlN» ^ Kez M 1795 abgehalten wird. Da die l> -^H^Zeitung Nr.'107. 885 9. Mai 1896. ^hn? '! ^urlfeld die Marktvorstehung in Ratschach ^den',^ Märkte auf diese Art nicht erworben ^ ?"' bat jene um die Concession zur Ab-.'k Nml! weiteren 5 Jahr- und Viehmärkten im H,H "Wach. welche etwa auf den 25. Jänner, When "' Juli, 9. August und 11. October fallen ^tRtlip ^"ch werden jetzt jährlich 6 Jahr« und 'n kr z>'s/Mhalten, und zwar: am ersten Montag Mi l?3; am Montag vor Georgi, am Tage vor ^Ntac, n ^""^ l" Juni, am 1. September, am ^ don d ^ ^°"^l und am 27. December. Nach ^blliwn » ^""Uler im Jahre 1874 gepflogenen "llWe f.." l.onntm die Betheiligten eine Privilegiums- M ^ den Markt am Tage vor Petri und Pauli ^ d?^"' während die übrigen 5 Märkte aus vom 29. November 1842 > G c..^rden. Die Bittsteller berufen sich in Schach n'A °"l den Umstand, dass der Markt M nl^ ^^ lveit von der Eisenbahnstation Stein- ^°>«un?? und der Verkehr mit Ratschach seit der M Hz " oer Savebrücke sehr erleichtert ist, weiters M lvei^^ ""d Viehmärkte in Ratschach gut be- " Wär,,' ^?^l dieser Marktort für die Abhaltung bat. M, und '1! 'st auch die k. k. Bezirkshauptmann-M, Q. ^bem sie die Einwendungen der Gemeinden Met, s. j^ucis, Montpreis und Reichenburg ent-^W° /"nschaft hei und ist überzeugt, dass die Michj"" der Jahr- und Viehmärkte von 6 auf 9 Dortes V""sen wird. Die günstige Lage des ?e inVMach seicht für die Vermehrung der 3. ^t elb ^''^' und ist auch ein lebhafter Be-^Utillen umsomehr zu erwarten, weil, wie die Ve^a^Ml haben, einige Märkte in diesem W ^,F" chler abseitigen Lage sehr wenig besucht V ^h,n ^^ die in Scharfenberg wohl leinen ^ der ^lV^lten, weshalb eine factische Vermeh- 0 lvemi ^ der Märkte eigentlich nicht eintreten 5 ^ch ^ "^ dem Gesuche der Marktvorstehung in 1 ^llst?, dem Vorschlage der k. k. Bezirkshauftt-'!>Ä: D, ^ ^t. Die Section stellt demnach den tz> l , Zehrte Kammer wolle ihre Aeußerung im Sinne dieses Be-^I°!« Ver ß'' ^" Antrag wird angenommen. IlH !>ei t ?"uimersecretär berichtet über den Circular-^^ slj^.' Handelsministeriums über die im Jahre "ll^ls zu veranstaltende allgemeine Ausstellung l,z ^iese Industrie- und Vodenproducten. ^s seniein "^ellung wird, den Bestimmungen ^' ^°v m7 Reglements zufolge, vom 15. April ^ 'Mher des bezeichneten Jahres abgehalten M s^le^^und wz Titel II dieses Reglements ^ss^,llljs,fication umfasst 18 Gruppen und I. ss' -^ Gruppen sind die folgenden: U. K,V""a "nd Unterricht (Cl. 1—6); Ul. Mwerke (Cl. 7-10); > ui^ ?"^l und Verfahren in Wissenschaften ^U.büntten (Cl. 11-18); ^ulerllllien und Verfahren in der Mechanik ^^ci^A. 23-27); Vl bis Niesen "«d Transportmittel (Cl. 28 ^'>Wt'ur(Cl. 35-42); ^ «?" (El. 43-48)'; U M"' Jagd und Fischerei (Cl. 49 ^' Ve?^smittel (Cl. 55-61); ^1. lzN« und Metallurgie (Cl. 62-64); X„ Ge^?""g u. Ausschmückung von öffentlichen N' Ge2'" ""d Wohnungen (Cl. 65-74); ^>/ Cbw'^und Bekleidung (Cl. 75-85); ^ Coc3 ^^ne Industrien (Cl. 91-99); ^ Wesel Wtik. Hygiene, öffentliches Rettungs- ^Vi^ Col" ^- W0—111); . ^ Ä"'l"ion (Cl. 112-114); !»>d '^S^^^^ (Cl. 115-120); kl V^ wirk Dutten der Gegenwart gewidmete H ? M"d " ''I eine retrospective Ausstellung des !>>, 3 ^i^ ^entennal-Ausstellung) anschließen, lö'^!sneu begrast zu werden. Die Beete um den Springbrunnen werd?n mit großen, länglichen Älumenlörben versehen und arabeskensörmig geschmackvoll neu hergestellt. Der Reinhaltung der Weg« wird große Sorgfalt gewidmet, weshalb lebhaft zu wünschen ist, dass die Blumen und sonstigen Gewächse vom Publicum aufs strengste geschont würden. —0. * (Der Verkehr bei Viehmärlten.) Wie berechtigt jüngst der Antrag eines Gemeinberathes gegen die Art und Weise war, wie Pferde zum Verkauf auf den Viehmarlt nach Laibach gebracht werden, zeigte sich neuerlich gestern. Die meisten Verkäufer hatten ihre zum Verlaus bestimmten Pferde rückwärts an den Wagen gebunden und fuhren in schnellstem Tempo durch die Straßen, so dass die armen Thiere scheuten und jeden Augenblick niederzustürzen oder auszureißen drohten und den Fuhrlenker wie nicht minder die Passanten in Gefahr brachten. Aui gleiche Welse wurden die getauften Thiere zurück-beförbert. Wenn man Zeuge der verschiedenen Scenen ist, die sich während eines Viehmarltes in der Stadt abspielen, wenn man das Rasen der Fuhrwerke, das Treiben des Viehes durch die Straßen beobachtet, muss man unwillkürlich dankerfüllt des Schutzengels der Kleinen gedenken, der diese aus ihrem Wege in die Schule geleitet. An der Zeit wäre es aber, mit aller Strenge endlich einmal den Verlehr zu regeln. — (Erträgnis der deutschen Wohl-thätigleits-Vorftellungen.) Danl dem hervorragenden Wohlthätigleitssinne des Publicums fließt dem angestrebten humanitären Zwecke aus dem Ergebnisse der deutschen Wohlthätigteits-Vorftellungen ein namhaftes Erträgnis zu. Die Nrutto-Elnnahme betrug nämlich 2079 fl. 4 lr., die Ausgaben beliefen sich auf 730 fl. 66 lr., demnach verbleibt ein Reinerträgnls von 1348 st. 33 lr., das dem «Iosefinum» zugute lommt. * (Vettelunsug.) In den herrlichen Frühlingsund Sommertagen gibt es keine schönere Erholung, als die köstlichen Spaziergänge in der prächtigen Umgebung der Stadt. Von seltenem Reiz ist insbesondere das Ergehen in den wunderbaren Tivoli»Anlagen und das Wandern nach Unter« und Ober-Rosenbach. Leider wirb das unschuldige Vergnügen dem Spaziergänger gegen-wärtig durch den oft ekelerregenden Anblick zahlreicher verkrüppelter Bettler verleidet, welche die Wege zu den schönen Ausflugsorten förmlich belagern und in zudringlichster Weise die Vorübergehenden belästigen. Diese zahl-reichen Bettler geben sich an Sonntagen aus der ganzen Umgebung ein Stelldichein, um sodann nach einem gewissen Plane ihr Handwerk zu treiben. Es wird gewif« laum in einer zweiten Stadt Wohlthätigkeit in dem Maße wie in Laibach geübt, und jeder trägt mit Freuden sein Scherflein zur Linderung der Noth bei. Umsomehr sollte der mildthätigen und großmüthigen Bevölkerung das Recht ge« wahrt bleiben, unbehelligt und zwanglos Erholung in Gottes freier Natur zu fuchen. Ein energisches Vorgehen der Behörden gegen den überhand nehmenden Nettelunsug würde von der gesummten Veoölkerung mit Genugthuung begrüßt werden. — (Wald brande.) Am 29. v. M. nachmittags entstand aus bisher unbekannter Ursache im Waldantheile des Besitzers Mathias Derganc bei Grohcilava, Vezirl Rudolfswert, ein Feuer, welches sich auch auf den Antheil des Josef gorlo ausgebreitet und im ganzen 15 Ar Waldes vernichtet hat. Derganc erleidet einen Schaben von 100 sl., Zorlo linen solchen von 50 st. — Tags- Laibacher Zeitung Nr. 107. 886 9^lai^ darauf entstand aus Unvorsichtigkeit einiger im Walde «Potol» bei Iminc ob Vischoflack beschäftigt gewesener Männer ein Brand, welcher die Waldung des Franz Kermelj aus Iminc in einer Fläche von 1000 m' be« schädigt hat und von den Insassen aus gminc gelöscht wurde. —o. — (Personalnachricht.) Herr Landeshauptmann O. Detela ift gestern nach Wien abgereist, von wo er nächsten Montag rilckkehren dürfte. — (Wohlthätigleitsvorftellung.) Die gestrige Generalprobe, welcher ein sehr zahlreiches Auditorium anwohnte, täuschte uns nicht in den Erwartungen, die wir in die Leistungsfähigkeit der mitwirkenden Kräfte gesetzt hatten. Das ungemein reichhaltige, in diesen Spalten bereits veröffentlichte Programm spielte sich mit rühmend werter Exactheit ab und machte auf die Zuhörer und Zufchauer den denkbar günstigsten Eindruck. So viel kann bereits heute erwähnt werden, dass die im Lust-und im Liederspiele auftretenden Damen und Herren mit staunenswerter Sicherheit ihre Rollen meisterten und dafs also ihr ganzes Auftreten ein glänzendes Zeugnis von d?r Bereitwilligkeit ablegte, mit welcher sie sich in den Dienst der Menschenliebe gestellt haben. — Die beiden ltbenden Bilder sind von hinreißender Farbenpracht, geistreich gedacht und künstlerisch schön arrangiert. Bei dem ersten Bilde wirken mit: Frau Lina Hudnik (Drama), Frau Nerta Iamida (Bildhauerkunst), Frau Marietta Zupancic (Architektur), Frl. Anna Ferjanklc (Engel), Frl. Thea Hubad (Milbherzigleit), Frl. Anna Ku6ar (trauernde Witwe), Frl. Cmma Martinal, Gita und Vera Souvan (holländische Mädchen), Frl. Melita Suman (Malerei), Fräulein Rosa Souvan (Musik), Fräulein Mira gu-panilic (Waise), Fräulein Vera Vencajs (Engel), das zweite Bild («lurjazku Iio2iiinunäH»), eine große Gruppe, worin das Auge von der Schönheit der Costume förmlich geblendet wird, vergegenwärtigt den Moment, als Rosamunde von Auersperg, umgeben von einer glänzenden Gesellschaft, ihren Freier Ostrovrhar auffordert, ins Türkenlanb zu ziehen und ihr zum Beweife seiner Neigung und seines Helbenmuthes die schöne Pascha-Tochter Ieila als Sclavin zuzuführen. Bekanntlich kam Ostrovrhar diesem Verlangen nach, aber Leila, die «Sonne der Schönheit», machte einen solch tiefen Eindruck auf den Helden, dass er sie als seine Gattin heimsührte, worauf Rofamunde ins Laibacher Kloster eintrat. Bei dem zweiten Bilde wirken mit: Frau Teresina Dr. Ienlo sowie die Fräulein Vida Vleiwels, Anna Kolman, Mila Martin, Emma Povse, Alma Souvan (Rosamunde), Pipca Tavkar, Marie Nencajs und Paula Aodusel. Das außerordentlich hohe Interesse, mit welchem das Publicum der heutigen Ausführung entgegensieht, wird also, davon sind wir fest überzeugt, heute abends vollständig befriedigt werden. —n— — (Rindfleisch-Preise.) Im Monate April d. I. betrug der Durchschnittspreis für ein Kilogramm Rindfleisch in Radmannsdorf 52 kr., in Kronau 54 kr., in Assling 50 kr., in Kropp 46 kr., in Veldes 54 kr., in Ndelsberg 52 kr, in Feistrih 5« kr., in Senosetsch 44 kr., in Wippach 48 kr., in Gurkfeld 52 kr., in St. Barthelmä 40 kr., in Großdolina 40 kr., in Landstraß 44 kr., in Nassenfuß 44 kr., in Ratschach 48 kr., in Tschernembl 40 kr., in Mottling 44 kr., in Rudolfswert 53 kr., in Treffen 46 kr., in Seifenberg 52 kr., in Gottschee 43 kr., in Vroßlaschitz 40 kr., in Stein 44 kr., in Mannsburg 44 kr., in Kraxen 44 kr., in Littai 50 kr., in St. Martin bei Littai 48 kr., in Sagor 48 kr., in Weixelburg 44 kr., in Nltenmarlt bei Laa« 44 kr., in Planina 50 kr., in Iirlnih 46 kr., in Reisnitz 46 kr., in Loitsch 48 kr., in Krain-burg 54 kr., in Vischoslack 50 kr., in Neumarktl 52 kr. und in Idria 46 kr. —o. — (Pyromanie.) Am 29. v. M. gegen 4 Uhr nachmittags brannte der isolierte hölzerne, mit Stroh gedeckte, dem Besitzer Johann Ravnil von Grohnussborf gehörige Weinkeller in Sevca bei Hrib ab, wodurch der genannte Besitzer einen Schaden von 140 fl. erlitt. Iiavnil war nicht versichert. Wie aus den gepflogenen Erhebungen hervorgeht, hat den Brand der neunjährige Ludwig Ounicel von Sevca bei Hrib gelegt. Der Knabr, dlesfalls befragt, gab an, er hätte, als er aus der Schulk gieng, von dem 14 Jahre alten Hirten Johann Puncar von Großnussdorf Zündhölzchen erhallen, sich zum genannten Weinkeller begeben, dort in der Nähe Feuer gemacht, bis das Dach des Weinkellers zu brennen anfieng, worauf er die Flucht ergriff. Der Knabe hat schon im Jahre 1891 den Weinkeller des August Penca von Stopic angezündet, bei welcher Gelegenheit noch vicr andere Objecte abbrannten. Im Jahre 1893 hat Ludwig Ovnicel das Haus seines Großvaters angezündet, welches gleichfalls abbrannte. —r. * (Unglttcksfälle.) Am 3. d. M. gegen Mil-wa hat der 25 Jahre alte Knecht Anton Klancar au« 3°«ü!°^' Gerichlsbezirt Nassenfuß, als er durch die tt^n V5,?'?^"' Gcrichtsbezill Mottling, im schnell-Kame.ckl°u«"n' ^ ^"jährige Besiherstochter Anna verschled. Der stuchtverdächUge Fuhrmann wurde von der Oendarmme verhaftet und dem ,. , Bezirksgerichte Mottling eingeliefert. — Am 4. d. M., circa '/,6 Uhr. nachmittags, als der Schlosswiichler Johann Podgornil! aus Idria am Heimwege von Schwarzenberg in Zagode die über den Idrizafluss führende Brücke passierte, sprang dessen Hund, der nicht über die Brücke gehen wollte, ins Wasser und versuchte hinüberzuschwimmen. Das reißende Wasser erfasste jedoch das Thier und trug es fort. Podgornil, der seinen Hund retten wollte, eilte demselben nach und stieg ins Wasser, machte aber hiebei einen Fehltritt in die Tiefe und ertrank. Die Leiche des Verunglückten konnte erst am 5. d. M. ausgefunden werden. < Podgornil hinterläfst die Witwe mit einem Kinde. — Am 5. d. M. gegen 5 Uhr nachmittags ist der 1 Jahr! und 3 Monate alte Knabe Johann, Sohn der Eheleutc! Resman aus Sgosch, pol. Bezirk Nadmannsdorf, in dem > knapp neben dem Hause des Resman vorübersiießenden Sgoschzabache ertrunken. Die Mutter des Knaben hatte sich auf kurze Zeit aus dem Hause begeben, indes ereignete sich der Unglückssall. Die gerichtlichen Erhebungen sind im Zuge. —l. * (Eine Gendarmerie-Patrouille an» gefallen.) Aus Littai wird uns berichtet: «m 3. Mai wurde die Genbarmerie-Patrouille, bestehend aus dem Titularpostenführer Johann Serpan und dem Probegendarmen Franz Ferjankic des Postens von Welxelburg in Hrib, Ortsgemeinde Polih, von einem gewissen Josef Gole und dessen Söhnen Franz und Alois angefallen. Tilularpoftenführer Serpan machte von der Waffe Ge-brauch, und es wurde Alois Gole am linken Oberfchenlel schwer, Franz Gole aber an der Innenseite des linken Oberschenkels leicht verwundet. Die gerichtliche Erhebung fand am 6. Mai statt. —r. — (Neuer Verein.) In Soderschitz ift die Gründung eines Gesangsvereines «Glas» im Zuge, und hat das betreffende Comity die Statuten zur behördlichen Genehmigung bereits vorgelegt. —o. — (K. l. österreichische Staats bahnen.) Der Millenniums'Ausstellungs-Personentaris heft II sür den directen Verkehr nach Budapest und zurück, giltig vom 25. April bis 31. October 1896, gelangte zur Ausgabe. Exemplare dieses Tarises können um den Preis von 30 kr. per Stück bei den Dienststellen käustich bezogen werben. — Der Personenzug Nr. 1611 der Linie Glandorf'Klagenfurt nimmt in der Station Maria Saal wieder Ausenthalt. — (Vieh markt.) Auf dem gestrigen monatlichen Viehmarkte wurden 292 Pferde und Ochsen, 11? Kühe und 33 Kälber ausgetrieben. Der Handel war ein mittelmäßiger, da fremde Käufer, welche auf dem vor vier Tagen abgehaltenen Iahresviehmarlte ihren Bedarf decken konnten, nicht erschienen sind. Kllinio» »»or». Sonntag den 10. Mai (Heil. Antonin Vischos) Hochamt in der Domlirche um 10 Uhr: Ninsu, «^unilisrt» von Panlraz Rampis; Xlleiuju, et versus und Offertorium von A. Foerster. In der Stadtpfarrkirche St. Jakob am 10. Mai um 9 Uhr Hochamt: Ni»8» in Iio N0I-6M 8t. (^smlia« von Franz Schöpf; Graduate von A. Foerster; Offertorium von Johann Trefch. Neueste Nachrichten. Sitzung des Abgeordnetenhauses am 8. Mai. Das Abgeordnetenhaus des Reichsrathes hat in feiner heutigen Sitzung den Gefetzentwurf, betreffend die Befreiung von aus Anlass des fünfzigsten Regierungsjahres Sr. Majestät des Kaifers errichteten Stiftungen und Widmungen von den Stempel- und unmittelbaren Gebüren, ohne Debatte in zweiter und dritter Lefung angenommen. Bei der Berathung der Befchlüfse des Herrenhauses über das Berginspectoreu-Gesetz fprachen sich der Referent Abg. Bärnreither, ferner die Abgeordneten Groß, Kaunitz und Pernerstorfer gegen, die Abgeordneten Kllpelwiefer, Lorber, Forcher, Pergelt und Jan für die Beschlüsse des Herrenhauses aus. Herr Ackerbauminister Graf Ledebur trat für die Beschlüsse des Herrenhauses ein und erklärte, wenn das Haus dieselben ablehne, verschwinde das Gesetz für längere Zeit, vielleicht für immerwährende Zeiten, von der Tagesordnung. Das Haus beschloss sodann das Eingehen in die Specialdebatte. Nächste Sitzung morgen. Die Millenniums »Feier in Ungar«. (Original-Telegramm.) Budapest, 6. Mai. Se. Majestät der Kaiser besichtigte heute mittags die elektrische Untergrundbahn. Um 12 Uhr mittags langte Se. Majestät bei der Station auf dem Giselaplatze an, wo Handelsminister von Daniel, Staatssecretär von Vörös, Oberstadthauptmann Rudnay und eine große Volksmenge Se. Majestät erwarteten. Handelsmimster von Daniel und Staatssecretär von Vürös geleiteten den Monarchen zum festlich geschmückten Perron, wo Allerhöchstderselbe von dem Directorium der Nahn empfangen wurde. Se. Majestät znchnkle Allerhöchstseinen Namen in das aufliegende N ^ ein und gestattete allergnädigst, dass die .Hs Namen «unterirdische elektrische Franz ^"^ bahn. führe. ^M^! Se. Majestät bestieg fodann einen ve"'>>^ Wagen und fuhr zur Ausstellung. An der^ ^l angelangt, wurde Allerhüchstderselbe von "" ^ Volksmenge enthusiastisch begrüßt. Der M0> ^ ^, sichtigte den Heeresausrüstungs.Pavillon, ^ ^ ^ Staatssecretär Dr. von Gromon begrüßt "",^ Majestät erwiderte, er sei gern in den P" ^ ^ kommen. Der Monarch begab sich Aera«! .^„i Pavillon für Finanz-, Handels- und CreoM sodann in die historische Ausstellung. ^.-M ^, Budapest, 8. Mai. Als Seine ^. ^ Kaiser sich heute zur Ausstellung für/"^ >^ Creditwesen begab, stand auf der Bnlcke < ^ Frau mit einem Kinde auf dem Arme, we ^ ^M des Kaisers ansichtig wurde, niederkmete «'^^ Sr. Majestät ein Gesuch entgegenhielt, ""< M nahm die Bittschrift gütig entgegen, üveM stB dem ihm folgenden General und bedenme A, sich zu erheben. Das Publicum brach bel "' in begeisterte Eljenrufe aus. «.^ien ^ Im Pavillon für Handel- und Cred'«"' ,l 5 der Monarch vom Präsidenten Dr. i"" e,B^ einer mit begeisterten Eljen«Rufen aufgeno" ^< fprache empfangen, welche Se. Majestät nm ^ ^, Danke und mit der Bemerkung erwiderte- ^ vieles Schöne von Ihrer Ausstellung HM - ^ besichtigte Se. Majestät die einzelnen NlM '^5 Ausstellung des Finanzministeriums wuror ^, merksamteit Sr. Majestät insbesondere ", ^ Collectionen alter Banknoten gelenkt. H"" ^! die Besichtigung der Ausstellung der ungau^ ^ ? bank. Zum Schlüsse bchlchte'Se. M^sta .< clame.Abtheilung. Unter stürmischen Men ^ ^. Publicnms verließ der Monarch um Y°l° . ^ Ausstellung für Handel- und Creditwejen sich von hier zur historischen Hauptgrupp- Telegramme. ^^ Wien, 8. Mai. (Orig.-Tel.) Der ^^H nahm unverändert die gestern eingebrachte .^. Vorlage, betreffend die Ergänzung des ^ , sorgungs-Gesetzes, an. ^l H5 Wien, 8. Mai. (Orig.-Tel.) I"^^, Purghart-Busse wurde heute in Anwesens ^ Busse's ein Protokoll unterzeichnet, w^' ^ ec erklärte, er wollte Busse nicht beleidigen- l) SB, beleidigt gefühlt und falls Purgha" " ^^ waltung Swadowitz oder wen immer "»„ hie beleidigte, widerrufe er mit tiefstem Beo .^ gebrachten Anschuldigungen. ^ ^ «Wd^ ^ Bupadest, 8. Mai. (Orig.-Teless.) D ^^ d'^, Correspondenz» zufolge verbot dle "^" nf^F den 15. d. M. nach Hermannstadt ""H-^ ^> ferenz brhufs Reorganisierung der au'g zM , mschen Nationalpartei mit der Vegrunv"'^ ^, dem ungarischen Nationalitäten - Ge^^ft je'' ^ bildung auf nationaler Grundlage un tai^^l . mit Rücksicht auf die bedrohte dssentlH^^hF^ 15. d. M. der Gedenktag der 1848er ^' ^ g , volte der Siebenbürger Rumänen s" "" Pü" Tage die Culturliga in Rumänien gl"" ^ tionen gegen das Millennium plaue. ^. het> ^ Montona, 8. Mai. (Orig.-Tel.) "eite"^ stattgefundenen Gemeinderathswahlen '" ^He körper wurden neun Slaven uno M ^ bei der heutigen Wahl aus drm "^ . M' ^ 10 Italiener gewählt, somit in allen " M,^ 21 Italiener und 9 Slaven. ^" die^'/. Triennium hatten die Slaven/"'^ A"/' 20 Sitze. Wie es heißt, werden We ^^,^. ^ ,-, greifen. Es herrfcht vollständige W^- "B!'' wurde wegen Beleidigung der Ajayl ^ aenommen. , ««< lv^,sl«^ Berlin, 8. Mai. (Orig.-Tel. 3^ H ^ des Schlosses fand vormittags unter ^ D° . Kaiserin eine Erinnerungsfeier sul ^^ ^ Rothen Kreuzes im Jahre 1870/71 ' ^l H^ Rom, 8. Mai. (Orig.-Te^) Kt^K^ Sitzung der Kammer machte der Pra!^ e'V, von einem von der Schreiben, in welchem die Mitgwoer ^,. l Parlamentes im Namen des unga">" ^M stdenten Baron Banffy eingeladen ^ ^ , Millenninmsfeierlichkeiten theilzunelM' MM, fügte hinzu, dass er die GFl^ gH/^< verdolmetschen glaube, wenn er der ev g)M.,,^ ungarischen Nation anlässlich d" ^ V> ^ (Beifall) die Beglückwünschung un" ^"^l Vertreter des italienischen VoM» ^tt^Fl ?, hafter, andauernder Beifall.) 5^il<^/ schließt sich in Bezug der «uf d>e >BMl ungarifchen Nation ansgefprocheien ^ dc^ > jedoch dem Wunsche Allsdruck, da«» " ^ I rumänischen Voltes anerkannt wervr die Afriladebatte. ^3°cher Zeitung Nr. 107. 887 9. Mai 1896. lieh 3"'8. Mai. (Orig.-Tel.) Kaiser Wilhelm Verben, blasen von Turin den Schwarzen Ablerne w"'^ Mai. (Orig.^Tel.) Der Papst empfieng ln n?V"^e Agliardi und die anderen Mitglieder ^b n^n k"" zu entsendenden Mission. Dieselbe /M Woche über Wien nach Moskau abreisen. 3^,"s, 8. Mai. (Orig.-Tel.) Unterrichtsminister !-> ein« V "^"^ bei einem Bankette, die Regierung Tie M.^Mung des Fortschrittes und der Reformen, die zi^ ?^kide sich vom Cabinete Bourgeois nur durch Vn^ Anwendung ihrer Grundsätze, lachet ^ 8'Mai. (Örig.-Tel.) Die «Agence Havas» ^ Nat? ^^^"' ^^ Decret, welches die Tagung Abt ^^Versammlung auf Krela auf August ver-ziiechi'^" °ie Missstimmung auf Kreta gesteigert, die ^°tte u ^3'erung arbeitet indessen eifrig bei der ^luna ^ dem kretischen Comite' auf eine friedliche Neuigkeiten vom Büchermärkte. U. 60lr^ ^°"b und Meer 1896, Heft 11, Octave I, « " Rolfus. Leitfaden der allgemeinen Wclt. .^de/'^' ^'20, III., fl. 3. — Vraig, Vom Denken. ?die ^M 84 fr.-Landau, Das Jahr 186:;. (Polen ÜMil°ltt3"W Diplomatie.) fl. 5. - Liebisch. GrundrisS >> bei .^"' Krystallographie, st. 8 04. - Pollat, Tabellen-°r,i!z ^"'nsch-chnnischcn Verbindungen, fl. 4 20. — Prä< l, 5, «s""?1'lcher Medicinal»Schematismus 1886, fl. 3. I ?^°nn' ^""-Therapie der Gegenwart, geb. fl. 560. — ^"tfg. c,' Handbuch der Laryngologie nnd Rhinologie, l«^^'.^' ^ Liebermeister, cko!e>», viatica und j t.^4^^8. st2. __ Hellwald, Die Erde und ihre >l^"ufl,, 1. Liefg.. 30 tr. - Kreidig. Oeschichie und Ü> des V"' Skepticismus, fl. 180. — Wisch in. Vadc< K,'s. ^^"nchemilers und Oenologcn. geb. fl. 4 80. — ^80, ^u^mein verbreitete essbare und schädliche Pilze, ^hoh» /'Mm. Der Johannisbeerwein. geb, fl, 180. — k°°rn u?°"^ Parlamcntsbilder aus Oesterreich, st. 1. — l^ Gel,«' ^n engen Gassen, fl. 3. — Osterloh, Ober' ^ ^n,us, st. 3,40. __ Zingeler, Zollern-Nürnberg, ^f Tecu^ °^lllier. Mpengcschichten. 60 kr. — Jenny, »^eich "le. 9ß ^ ^ ^^.^^ Grillparzers Dramen, fl.1 80. sMtH'^blcns Dramen, fl. 18^. - Lang Helene. i« ^ 3i^! ' ^ 1'U"- - Roseggcr, Stoansteirisch, 2. Aufl., (Mor! "«el. Das Musil.Drama «Ingwelde», 90 kr. -l»sl°tsH, Vtllgnctisieren und Massage. 60 kr. -//»It. ij Huger, Kfm., Agram. ''!«-> 7 w , botel Elefant. !^beiii , -"tai. Baron Haußmann, Plunder und Wolf, ^ ä.,7- Weinberger, Kfm., Prag. - Schönfeld, Kfm.. Vtltl ""'< Kfm., Warasdin. — Deu, s. Tochter, Privatier. ^)^. 3l^ ^°zon, Kfm., Lyon. — Vranheiser, Spiera, ^ >. Ksn '^Il'b. Dirnlacher nnd Pollal, Kflte., Wien, -^ ÄNer u^ ^Vlngen. — Perlonigg, Gerber, Völlermarlt. ^ ^"chnlan« ^°^". Kflte., Pola. — Plonler, Ksm„ Weipert. ^chllt lu l'"-, priest. — Cuzek, Besitzer, Grafcnbrunn. ^,K'i fj' Z",enjavlls. ^ », lie.in ' '' Zawodsky, k. u. k. Oberst^Commandant der ^l^Ye^ z^"H°dc,Graz. — Spur, l. u, l. Oberlieutenant, Graz. ^ü'^n ndl Vartha. Grüner, Kulla, Brahn und Bürger, ?'>,,« "' ^. ^.^pl"', Kfm,, Linz. — Baumgartner, Kfm., ^''Uit. ^ Hlrschnlann, Kfm,, Sissel. - Stockhaufen, Kfm., V^iler ^otnil und Lenarciö, Privatiers. Oberlaibach. -< vorgeschrieben gewesenen Vereinsbeitrages, anlässlich der Abstattung der Vcreinsbeiträgc für 189? au alle jene Vereinstheiluehmer dieser Abtheilung, welche in den ersten neun Monaten des Jahres 1895 bei der Anstalt schon versichert waren und auch noch im Jahre 1897 Vereins-theilnehmer bleiben werden, den Betrag von fl. 46.(148 48 li) zur Dotierung des Reservefonds der Gebäude-Abtheilung den Betrag von............fl. 10.000 — zu verwenden, e) für künftige Verfügungen als Special'Reserve in die Bilanz des Jahre's 1896 den Betrag von . . . . fl. 10.000-— einzustellen und ä) den Rest des Ueberschusses mit......st. 1.565 71 auf die laufende Gebarung des Jahres 1896 vorzutragen; II. den Gebarungs.Uebcrfchuss der Mobilar-Abtheilung mit fl. 2.494 03 dem Reservefonde derselben zuzuweisen; III. von dem Gebarungs-Ueberschusse der Spiegelglas'Nbtheilung von..................fl. 760 2b a) zur Ergänzung des Reservefondes dieser Abtheilung auf die statutenmäßige Höhe von b"/<> des am 31. December 1895 verbliebenen Versicherungswertes den Betrag von fl. 69-58 zu verwenden und b) den Rest des Ueberfchusses im Betrage von . . fl. 690 67 auf die laufende Gebarung für das Jahr 1896 dieser Abtheilung vorzutragen. Nach Antrag des Rechnungs-Revisions-Tomitös wurde dem Nerwaltungsrathc rücksichtlich der Iahresrechnung 1695 das Absolutorium ertheilt und demselben, wie auch dem General-Sccretar Herrn Anton Ritter von Spinler sür die ersprießliche, sorgfältige und umsichtige Leitung der Anstalt der beste Van! votiert. Der Voranschlag für das Verwaltungsjahr 1896 wurde nach kurzer Debatte genehmigt. Hieranf folgten die Ergiinzungs-wahlen. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. n ^U.N. 7332 159 SO. mäßig bewölkt "' 9 » Ab. 733-8 10-4 O. fchwach halb bewölkt 9.j?U.Mg. > 735-0 ! 8'0j NNO. mäßig i Regen >00 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 11 4', um 1' 7' unter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm-Ianuschowslv Ritter von Wissehrad. Ente Militärdienst-Versicherungs-Anstalt unter dem Protectorate Sr. k. und k. Hoheit des durchlauchtigsten Herrn Erzherzog Josef a. G. Versicherungsstand am 1. Mai 1896: Kronen 19,000.000. Piäsident: Se. Excellenz Fedor Baron Nikolios k. u. k. wirkl. Geheimrath, erblichen Mitglied der unj;. MsiKuaten-tafel, Kitter den eisernen Kronen-Ordens 1. Olasnü etc. etc. Die General-Repräsentanz für Krain befindet sich in Laibach bei Herrn Alfred Ledenik. Die «Erste Milltärdlenst-Versloherungs-An-stalt» bezweckt, den Eltern oder Vormündern heranwachsender Knaben die Möglichkeit zu bieten, gegen verhältnismäßig geringe Beiträge ihren Söhnen, bezw. Mündeln, für die Zeit der activen Militärdienstleistung Unterstützungen in der Form einmaliger Capital-Auszahlungen oder monatlicher Renten sicherzustellen. — Die «Erste Militärdienst- Versicherung's-Anstalt> 1st in Oesterreloh-Ungarn das einzige Institut, welohes diesen Ver-sloherungszweig oultiviert. Die patriotischen Zwecke, welche die «Erste Militärdienst-Versicherungs-Anstalt» verfolgt, fanden an Allerhöchster Stelle vollkommene Billigung sowie thatkräftige Unterstützung und hat Se. k. u. k. Hoheit der durchlauchtigste Herr (1975) 3—1 Erzherzog Josef das Proteotorat über die Anstalt zu übernehmen geruht. Beispiel aus dem Tarife: Ein Vater versichert für seinen zweijährigen Sohn ein Capital von Kronen 1000'— ! und bezahlt tarifmäßig Kr. 36"50 an jährlicher, Kr. 9-40 an vierteljährlicher oder Kr. 3'20 an monatlicher Prämie. Im Einreihungsfalle des Versicherten in das stehende Heer, die Marine oder Landwehr erhält derselbe $in Versicherungs-oapital von Kr. 1000 sowie eine Einreihungsprämle ausbezahlt, welche nach mathematischer Berechnung unter Berücksichtigung constanter Einreihungsverhältnisse circa Kr. 700"— betragen dürfte. Wünscht der Vater aber, dass sein Sohn durch drei oder ein Jahr, je nach der Dienstzeit desselben, eine monatliche Rente erhalte, so beläuft sich dieselbe auf Kr. 29*70, bezw. auf Kr. 85'— pro Monat. Ueber-dies wird dem Versicherten die vorerwähnte Einreihungs-prämie nach Absolvierung seiner Dienstzeit zugeführt. Nähere Auskünfte ertheilt und Anträge nimmt entgegen die Oeneral-Repräsentanz für Erain in Laibach, Rathhausplatz Nr. 25, I. St. (Bureau der Franco-Hongroise). St. Rochus-Spital in Budapest. Herrn (i69i) 3-2 Gr. IMccoli, ^pothekex* in ü-iaJ/baclDu Ich habe Ihre Magen-Tinctur auf meiner Abtheilung in allen Fällen von habitueller Obstipation, Flatulens und in Fällen, wo die Leibesöffnung therapeutisch indiciert war, ohne Hyperaemie der Beckenorgane hervorzurufen, in der promptesten und exactesten Weise wirken gesehen. Habe die Tinctur in einem Fall von Magenektasie und in zwei Fällen von Atonie des Magens in meiner Privatpraxis angewendet und besonders in den zwei letzten Fällen solche Resultate erzielt, die ich als §gea?jad«aEU. elsmaEigf dahinstellen muss. Hochachtend Budapest, 14. April 1896. Dr. Desider Reach m. P. Apparate, welche zur Bereitung der Magen-Tinctur dienen (Laboratorium Villa Piccoli). Laibacher Zeitung Nr. 107. 888 9. W'^> Ehem.-pharm. Laboratorium der „Adler-Apotheke" Fcnbach, H'refcherenplcrl) Vr. 2. Erlaube mir mitzutheilen, dass ich durch die Lieferung von chirurq. Verbandstoffen und maschiussestrichenem Pflaster an das hiesige Landcsspital jederzeit im Stande bin, größere Aufträge billigst uud gleich gut wie andere grüße Vcrbandstosfanstaltca auszuführen, umsomchr als die Imprägnierung von Verband-Materials das Streichen der Pflaster mit Maschinen uud alle sonstigen Zubereitungen in meinein Laboratorium ausgeführt werden. Ebenso halte am Lager viele chirurg. Gebrauchsartitel vorzüglicher Qualität. Die in Großstädten mit Erfolg angewandten Eauerstoff« Inhalationen habe auch hier eingeführt und stehen Prosftecte hierüber gratis zur Verfügung. Ferner wurde mir das Hauptdepot für Kram von Halleiner Liguosulsit zur Inhalation bei Lungenlcidcn ?c auf ärztl. Ordination übergeben. Apparate sind in meiner Apotheke zur Besichtigung aufgestellt, ebcnfo erhält man Aufklärungen hierüber. Ueberhaupt find alle ncnen pharm. Präparate in meiner Apotheke stets erhältlich, eventuell werden selbe schnellstens besorgt. Alle auswärtigen Aufträge werdeu schucll und prompt zur Ausführung gebracht. Hochachtungsvoll (1972) 3—2 M. Mardetschläger. An dem schnellen Zerreißen der Wäsche ist meist die Seife schuld. Entweder macht sie die Wäsche wegen ihres Gehaltes a» scharfen Stoffen mürbe oder sie besitzt wenig LüsunMraft für den Schmutz. In letzterem Falle müssen Sodn, Wasserglas n«d dergleichen, die Gewebe elieufalls zerstörende Stoffe, zu Hilfe genommen werde«, oder ftartcs Neiden ist nothwendig, was ebenfalls nachthcilig ist und obendrein wenig nüht, denn durch starkes Reibe» wird der Schnmh hinein- statt heransgeriebeu. Gute Seife muss frei von scharfen Stoffen sein nnd den Schnuch lösen, so dass er sich dnrch ganz leichtes Neilicn entfernen lässt. In dieser Beziehung sind 8 Karlsbad, Franzensbad. - Mitttonl & ff^^Xy = Nützliche Geschenks- und Bibliothekswerke. = Meyers Hard-Lexikon des allgem. Wissens. In einem Band. Fünfte, neubearbeitete Auflage. In Halbleder gebunden 10 Mark. Meyers Kleiner Hand-Atlas. Mit 100 Kartenblättern und 9 Textbeilagen. In Halbleder gebunden 10 Mark. ' , Brehms Tierleben. I Klein? Ausgabe furVoUs. und Schule. Ziccite, von B. Schmidtlein ntulearbeittte Avf-I Idfle. Mit 1200 Abbildungen im Text, 1 Karte und 3 Farbendrucktafeln. 3 Band« \ in Ha\bleder gebunden zu je 10 Mark. \ Probehefte steKeii zur Ansicht zu Diensten. — Prospekte gratis. ^-^ ißt »ls „va^* ZU**« zum BO»»' Ueberall zu haben^- .. Vorsicht! Ver^rf^ ahmungen wegen a ^v die Oriwinalpakete ««« Course an der Wiener Dörse vom 8. Mai 1896. Nach dem ^^6^ Staat««Alll»h»N. «eld ware z°/^ «lnheltlich? «rnte w Noten veiz. MaiNovember . . . 101 30 101'50 ln Nuten verz, ssebmar-Nugust 101 20 101 40 „ Ellbei verz. Iäimer-Iuli 101-20'101'40 ., ,, ,, April October 10125 10145 l854er 4°/„ Btaattlose . 250 fi. 148'— 149 - lU«Uer 5°/„ ,, nanze 500 I. 14b 50 14U 50 18«0er 5°/„ „ Fünftel 100 l. 15550 15650 l»64el Ewat«ll>le . . 100 I. 19« — 187 — bto. „ . . 50 fi. 1NL — 18? — z°/« Nom.'Vlbbr. il 120 fi. , . 15750 15850 t°/„ vest. Gllldrcnle, steuerfrei 12255 12275 5°/„ vest. Notenrcnte, steuerfrei —-— —>— »°/n dto. Ncnte in tttouenwähr., steuerfrei für 200 Monen^tom. 101 »0 10150 dto. dtu. per Ultimo . . 101-30 10150 «isenbahn < Vtaatsschuldver» schrelbnngen. tlifabethbllhn 12175 Kra^z» Joseph °Naliu /<°/<> 126 — 12? — »'/."/., Rudolph Ä. l. S, (div. St.) fiir 1000 st, 3iom..... —-— —-— »°/n dtu. l. Mouenw. steuerf, (div, Nt. , ftir 200 ftr. Num. . . 9»25 IOU'25 5°/n «b orarlbelger Vah» in Nllb., -^U u. I000fl.f. lou fl, Nom. --— —-— »° /n dtn, in Nroneuiu, sleuerf.,400 "-^""" «r. f. ^»» ttr, «um. . 1W— —'— «llliz.»arl-Uudw..«.u«, s^° ß», - 2»« - Geld Wo« Vom Vtaate zur Zahlun« übtrnowmene »lsenb.'Priür.» 0bl0 Vt. für 20« M. 4"/«..... 11775 118-75 Ellsabethbahn, 4<«> U.2N0N M. 20« M. 4°/^...... 121-75 12225 ssranz-Ioseph.«., Tm. 1884,4°/, 98-60 10050 Galizifche Karl -Audwlg ° Bahn, Em. 1881, 300 st, E. 4"/» . 99 — 100 — Norarlberger Vahn, Em. 1884, . 4°/„ (div. Tt.) S., f. 10» st. «. 100— —— Ni,g, Ooidrente 4"/„ per Easse 122-40 122«0 dtu dto. per Ultimo .... 122-4>) 122 60 dtu, Rente in Kroneuwäkr., 4"/^,, steuerfrei für 2U0lt-ro»en Nom, 9905 99-25 4"/» dto, bto, per Ultimo . . 9905 9925 dto.Nt.E.«l.G0ld1N0st..4'/,°/<, 123-55 12455 dto, dto. Silber 100 fl., 4l/,°/„ 1U150 10250 dto. Ntllat«-Obllg. (Un«. Ostb.) v. I. 187«, 5°/„..... 121-40 122 40 diii.^/^Lchllulregal.Ml.-Obl. ino-10 101 — dtu. Prä»,.°Anl, i^ 100 fl. «. W. 157 — 15850 dtu. dto. K 50fi. ». W. 15?-—158-50 Xhelh-Neg.-Lofe 4°/„ 100 fl. . 13875 139'75 Glundentl.»Vbligationtn (fllr 100 st. CM.), 4"/„ lrolltifche nnd slavonische . 9725 98-25, 4°/o ungarische (100 st. ö.W.) . 9725 98-25 Andtl« Zffentl. Snleh»n. Dunau-Neg.-Lole ü°/„ . , . . 127 — 12750 dto, -Anleihe 1878 . . 10725 10825 Anlehen der Stadt Gorz. . . 112—! — — Aulchen d, Stadlssemrindc Wien 10450 10550 Anlewn b. Nladtaemrinde Wie» (LUlier ob» Nulb) . , . , 128'75 12925 P^nlicnAnl. b, Eladlssin. Wie» 1«?-U!>!,<'>»'!^ ^«^'^."! "'""'"'' ver,ll«b. b", 1»U 75 1U1 75, 4°/« «ttain« «ll»dt«.«l,lel,en . »»-5l» —--. Geld Ware ßfandbri»s» (für 100 fl.). Nodcr.alla. tjst.ink0I.vl,4°/«H. — .. -.-, dlo. „ „ ln 50 „ 4°/„ 89 25 INN'25 dto. Vräm.-Echlbv. 3°/„, I.Em, 115—,115-30 dto, dto, 8°/n, II. ElU. 11750 118-25 N,°östrrr, «andes Hyp.-Nnst. 4"/„ 100—>io« 80 Oest.'ung, Vanl Verl. 4°/„ . , 10020 10t — dto. dto, 5<»jähr, „ 4°/„ . 100-20 1»1 - Eparcllsfe,1.Vst..l!0I. 5>/,"/<, vl 10150 ...-. Vliorität». Nordbllhn <3m, >886 101 — 102'— Oesterr. Nordwcstbllhn . . . 111 — 111-95 Staatsbahn....... 22250 —--. lZÜbbllhn ^ 3°/„..... 167-10 1s,«-10 btll. k b°/a..... I28-U0 128-60 Ung.-gllliz. Vllhn..... 107 30 108-30 4°/o Unterlralner Bahne» 88-50 100 — Mv»rs» zos» (per Stüs). AudapestVastllca (Dombau) . 7— 740 Crcditlosc 1«0 fl...... 199 — 200 — Clary-liosc 40 fl. LM. . . . 58 50 5950 4n/„Dlluaii'DllMpf!ch.100fl.llM. 139 — 143 — Ofener Lose 40 fi...... «350 64 — Palffu-llose 40 fl. CM. . . . 60 50 «I — Notlienlw'uz.Oest.Ves, v.,10fi. 1840 19 — Nollic» ttreuz, Unss.Vef.v., 5 fl. 1030 1090 Nudulph Lose I«> fl..... 25 — 26 — Salm^ose 4«> fl. LM. . , . 6925 7025 St.°Ge»uie «osl> 4» fl, CM. , 7150 7250 Waldstein Lose 20 fi, EM, . . 61- 63'- W!ndischl>r«v Lose 20 st. CM. . d. VobencreditanstaIt,I,Em. . 15-— 1575 bto, dt°. ll, °/<> K. 15825 1585» Vanlverein, Wiener, 100 ft. . 139 — 139-50 Äodcr.-Anst..veft,,200fl,T.4c^ „ 451— 454 — Lrdt.-slnst. f. Hand. u, G. l«» sl. —— —-— dto, bto. per Ultimo Teptbr. 35475 355-25 Creditbanl, Nlln.. Miss,, 200 fi. . 387-50,38» 50 Depositenbank «llg., 200 fl . 23650 237 — TscompwGej., Ndröft,, 500 fl. 780'— 790 — Viro-u, Caflenv., Wiener,2onau - Dampfschiffahrt^ - Ves,, Oesterr., 500 fl, CM. . . . 457'—459 — Dul.Vlldenbachcrlt.'Ä.WOfl.T, «?'— 67 50 Ferdinands Nordb. 1000 fl.Cüll. 34U0 3420 «emb,- Czernow. Iassy ° Eisenb., Gesellschaft 2l'0 st. H. . . . 29050 292 — Lloyd, Oest., Trieft, 500 fl. CM. 442 — l44ä'— Oesterr. Nordwestb. 200 fl. E. . 26475 26525 bto, dtll. (lit, lj, 200 fl. V. 27450,275'— Prag Duxer Eisenb. 150 fl. <3. . 84— 95 — Elaatscisenbahn 200 st. V. . . 351'— 35150 Vüdblll»! 200 st. S..... 96— 8650 Nüdnordb. Verb..«. 2»(> st. CM. 2I55U 216 — IlllMwlly-Ges., Wl,,17Nst. ö. W. 478 — 480 — dto. «M. 1887, «00 fl. . . . —'— — — ritütl Äctien lon fi. ^>' Uny.-yaliz. «k,'^. in Wien 10" st. ^„, M'st' üs ^^', Visenbal)n«.«Le!h».^..!8. 5- ^,b" 5^ „Hibemuhl", P°"55n(i ft. -.«: «l^^ ^rlsailer Kohltnw. H M- ^ Wlenerber<,7r Ziegrl "' ^ Ämstetdan, .>-'.>' l^,), ^ Deutsche PMh»' - - ' . > ' i?.^ London .»'''.'' ^ Pari« ,..-'. St. Petersburg . > ^ Dalut-N. ,H^ Ducaten . . - - ' ' > ^ A^',^ 20-Franc«'Stt»cle - ^ . ^ >' Deutsche "ieich«ba»ln°"" . > <<" Italienische Aanlnot" . Papier-Rubel . > ' ^