iDZtt. ? ^ Sch?iM,ttimg, VetVsNmtß viKddrukerei, tNaridor. I««t»vo attc» T Veteph«v Hf vezuGSpkMli«, Mddole«. «o»otttch Dt» 20..» ZoNe«te» , » , « 21'^ Vurch poP , » » » L^usland, monaNick . . . 30»-. viqetn»»««? VW K di» v« I»«P«N»», »« S«N»»« » »» »»d«» „»«tt»»»»»«, »I» «0W«»ie« »>r «ikdG p«,, -«a«»a>»»«<.>«W^» Gieiwo-oteetNMle-deUL» vrte», ilchl dTiH»sIch«U w ««NtzM »«' »« ttdmtchlftr»«»«» »«? S«>W»A lorMtOH» >»« < w cw«I»— »X ««» c«»»>»>. w >«»»» d«t t». WNM«« ^ » . W «VW Frankreich und die „Naswirtunaen". (Schluß.) Verwickelter noch als im Rheinland liegen die Tinge im Osten. 5)eute sagt Ihnen jeder objektiv denkende Franzose, selbst aus dem nationalistischen Lager: Der 5torridor ist ein Unding. Eine politische und wirtschaftliche Unmöglichkeit. Man stand vor drei verschiedenen Lösungen. Man hat die aNerschlimmste gewählt. Eine Reform drängt sich auf. Es kann nicht auf unabsehbare Zeiten so weiter gehen, wenn ^nicht das gesamte europäische Friedenswerk zerschlagen werden soll. Ncber die grundsätzliche Frage herrscht also Ein-mi'ltigkeit. Die Schwierigkeiten ergeben sich erst bei dem „Wie". Es gilt vor allem, die Empfindlichkeit Polens zu schonen. Man sähe es in Paris luit tausend Freuden, wenn irgendeine wirtschaftliche Formel Verlin und Warschau nnter einen Hut hrächte. Tas politische Interesse Frankreichs an dieser wichtigen Stelle des Ostens ist viel geringer, als man gewöhnlich glaubt. Gelingt zudem noch der Abschluß eines befriedigenden Wirt'chafts Vertrages mit Deutschland, so wird Paris sich bei jeder günstigen Gelegenheit in Warschau dafi'lr einsetzen, ^af; in der Korridorfrage wie in Oberschlesirn ein n"'? beide Teile annel?m-bares, auf wirtschaftliche ,^ickimmenarbeit gegründetes Verbältnis gesrs!s^fkcn werde. Viel heikler lieat die Nnfchlus^fraae Oesterreichs an Teutschland. Hier erwacht unverzüglich das Mif»,trauen, znma! der bav-rische Block mit Salzburg und Steiermark eine aukerordeutliche Kräftigung erführe. Die Haltung Münchens in der P^ktfrage wnr de obn?^'!n in Paris eifrig belprnchen und das Problem aurc^eworfen: Wird ?^erlin im Falle des Anschlusses dem reaktionären Vav-crn auch weiterk'in die biegen können? Nicht zn senanen ist aslerdinas, dasz es eine T^atsache gibt, die in Paris tiefen Eindruck macht: Das; e? in Oesterreich wie iA Deutschland gerade dic' 5inksvarteien find, di' am entschiedensten fi'ir den ?lnscl'luf'. eintraten. Wenn der alte ..Pan''"-n,anismus" die Folge sein sollte, warum sind dann gerade die deniokratischen und s^^ni>listischen Kreise bü-ben und dri'lben die wärmsten Fürsprecher? Man beginnt hier zu abnen, dasz man die Ancfelegenheit doch wahrscheinlich von einem falschen Winkel her betrachtet. Iede^nfalls wäre es verfehlt, wenn etwa in l^^enf oder sonstwo das Neich anf den ?lnschluf^ drängte: die Initiative mns; bei Oesterreich liegen, wogegen Verlin sich ans die Bereitschaft beschränken muß, das Land aufzunehmen. Was schließlich Rnhland angeht, so ist sedermann hier davon iiberzeugt, daf^ die Sowjets nicht lange mehr in ihrer Einsamkeit ver harren werden. Deutschlands Eintritt in den Völkerbund zieht den Nnhlands mit Notwendigkeit nach sich. Von dieser Notwendig, keit soll — eingeweihte Krei^se versichern es — kein Geringerer als Tschitscherin selber überzeugt sein. Es wird uns ferner glaub-würdig mitgeteilt, er habe bereits l^ei seinem letzten Anfenthalt in Paris die Bedingungen sondiert, unter der eilte Aufnahme Rusflands im Laic^ des Jahres 102N erfolgen könnte. Und nachdem anscheinend London seinen Widerstand aufgegeben hat, schliefet sich der von vom SU^in übe« den Martvor. Donnerstag, den t0 Dezemver 1S2S. M. 2S0 — SZ. Zaifg. Reuerbinkis anaekllndlate Ermäßigung bkr vkklonen Silcnbaftntarlfe. Beograd, 9. Dezember. Wie aus dem Bert 5hrsmtntsterium verlautet, wird mit l. Iii» ner 1926 ein neuer Personen-Eisenbah'Uarij in Kraft treten. In den »,ächs?ep Tagen werden alle Direktoren der Staatseiseabahnd! ermäßigt, irektionen zu einer Konferenz Verkehrs- > ninistertum zusammentreten, in "»er die Fra ge der Ermäßigung der Eijenbahntarife besprochen wird. Wie verlautet, werden die Pe rsonen-Cisenbahntarife um 25—3V Prozent AnnäKerung zwüchen Davt-dovZt und pribieestt? Beograd, 9. Dezember. Gegen värtig wird in politischen Kreisen sehr lebhaft die 7,cage einer Annäherung zwischen Pribiöe -vi<^undDavidovis besprochen. AlZ Beweggrund zu dieser Aktion führt nicn den Beschluß des Kongresses der selbstun^tgen Te-mokraten an, in dem sich die Partei ver selb» ständigen Demokraten nicht direkt für eine zentralistische Verwaltung, sondern fiir eine Dekonzentration und eine DeiioittiZierung ausspricht. Diese Resolution wurde »n den Kr?tsen der Daoidovt^-Demokraten mit Befriedigung ausgenommen. Es sind bcreits Verhandlungen der beiden demokeit'-jch.n Gruppen im Gange. Aor einem KonflM ver Tltr el Z WÄV. Genf, 8. Dezember. l?ch.iv i>^erische Dep.-Ag.) In geheimer Sihnng s'inigt.'p sich die Mitglieder des Volkerbnndrat.'s über die Frage, ob der Beschluf^ bezüglich der Anucih-me des Rechtsgutachtens des Haager gerichtshofes i-n der Mossnlfrage .'inst'UlmIg oder mit Mehrheit gefas^t werden müsjte. Lll-le Mächte mit Ausnahme der Tiirkei stimm« tcn deni (^wtachlen des Haager (^i'vichs^blncs zu, wodurch es anc^enommen T^er türkische Vertreter erklärte, ds ^r dn antreten werden, die über einen Monat dauern. Die Adria-Fischerei. Beograd, 9. Dezember. Am lv. d findet in Abbazia eine Konferenz der ing'ii'.o^nschen ttnd italienischen Delegation statt, die die Ausgabe hat, die Frczge des Fiichsangeö im Adriatischen Meere zn regeln. Pr-ivisorüch wnrde dies? Frage bereits mit der Convention von Brioni gelost. Znnt ju^wilavlschcn Telegterten winer Herr Verona au? dem Eifenbahnministeriunl l>estinnnt. Die Frage der Dollar-Anteer kirchlichen Autonomie erledigt werden. Er anerkannte, daß der Geistlichkeit gewisse Fnnktionsznlagen zustehen» besonders wenn sie gewisse staatliche Fnnktionen, wie die Führung der Matrikeln, ansüben. Kultusnnnist.?r M'lw Trifun ov i ^ erklärte, d^s; das intei-kenfessionelle Gesetz nicht früher der 5ki:P-schtina vorgelegt werdon könne, wlange die Frage des Konkordates nicht gelöst sei. Der Abgeordnete Dr. ö e e r o v (Dae.!i)or.iL« D<'mokrat) betonte, daß die in der Verordnung angeführten Zulageu für die Geistlichkeit übertrieben seien und daß slo die Goldparität übersteigen. Der Kultusminister stinlmte diesem Umstände zwar zu. doch erklärte er, daß die Regierung zu dieiein Schrit te gezwungen war, um die materielle Lag? der Geistlichkeit zu verbessern. New?" iN Beirut sei Connwg (in heiliger AnzrP 5er Drusen in der ')»ähe > on Da-maeknö zvrüctgeschlagen wor)en. Italienischer Senat. WLkB. Rom, 8. Dezember. Der Senat Hut feine Arl'eit wieder anfgenommen. Finanz« ,n:nlsier Volpi berichtete über das A'^k>.'M-wen mu Amerika und die Finanzlage di^S Lllildes. Der Senat hat die Umwandlung von dr»n königlichen Dekreteci in Gesetze iiber in abgeschlossene Verträge zwischen Ita« lien nnd den Nachfolgestaaten beichloissn, u. zwar betreffend die Wiener Postiparkaiie, ^ie Schulden der ehemaligen Postvi'rwaltung nnd betreffend die ehemaligen ^andesvensio-nen. Rätselhaftes Verschwinden einec Sängerin aus Berlin. WjkiB. Berlin, 9. Dezember. fWolfi.) Die Ermittlung der .Kriminalpolizei in Ang-)!e-gen^'eit des Verichwindens der Sängerin an der Berliner Staatsoper Inrewskaja lassen laut „Lokalanzeiger" vermnten, daß die Sängerin aller Wahrscheinlichkeit nach durch St.lbstmord geendet hat. Schwermut infolce des tragischen Schicksals mehrerer Fannlien« Mitglieder in Rns;land, Nervenzercüt^nnz und religiöse Wahnideen scheinen die Sängerin zu dem Entschlns; gebracht zu hab»n, freiwillig aus dem Leben M scheiden. Offensive der Druse«. WKB. Paris, 8. Dezenil'er. 7iach einer Mel^'ung lc? Korrespo.ldcn'.-.i der „Tail'i Korridor nach Nnßland, und von den Sow-jelsmaten über die Neutralen zurück nach England, in der be^irnttdeten Crwartling, bei dem tt>!tiiel^euren Allsieheil, das die Verträge in den Vereinigten Staaten erregt baben, anch ?lmerika nicht auf unabsehbare 'Seiten, dem. neuen „europäischen Konzert" wird f<^Nle bleiben löiitlell. Verkehrskonserenz in Verona. Beograd, 9. Dezember. Nach Nach^u^t^^-n ans Rom wird heute in Verona ein? int-r-nationale Konferenz zur Regelung der Verstimmung der Fahrordnnng für ^chnc'll-zngi eröffnet. An dieser Konferenz nehmen allch Vertreter Jugoslawiens teil. Lipohova — Hochverräter. Tirana, 9. "Dezember. Der parlamentnr»-'che Ausschuß hat den Beschlust gefaßt, wonach der ehemalige Alchenminister Li)ohona als.^Hochverräter bezeirlinet w'rde, da er gegen die Interesie" Albaniens wirite. L'ö"-bova. der flüchtig geworden ist. wird einem tosenderen l^erichte ül-'^Nefert werden. -O- Zürich, 9. Dezemfck — Schluß tur^e) s?ali» 19 50 Veograd ton donS5-14»75 Berkin IS? 40, f.a« I5 Z7S. i ml«nd2N8»;. New.york bl8 7S, lvi-n 7317. BrSss-l S3-b0. 0 00727 r'arlci^au 60—,5vfia 3 775, L,'forest 2'^2S, m«dlid 74-—, Amsierd«« Z05 3S, 1'are '^7.^. Madrieri, Postosna, Geld Ware 5»7.'!>. Eichenholz, 1 Meter lang, V^riaoestauon. Gel^ und Ware 17.80. Produikte«börse. Ljubljana, 9. Dezember. Weizen, Novisad, Ware M. Neuer Mais. Novisad, Ware Kleie. Postojna» Ware 175. Haiden, Verlad«-statio - ?i.^are i)irsc, Verlcw«stal»ott, Ware 21^ WD»» .27 a , Vv? ae? 5^ ? i? o n 5«tt SV Zskrvn xenieLt IZZ« «t«n Visltru? »I» beste 8cliu!iereme Sie x^bt äem Lckukverlc tieken, cüsuemäen Olsn?» konservieft u. msckt das l^e6er veick. efdHltllck In »Ilen ?«?dvn Vellsngen 5le >u8cllitckllck c!l«5e ^«rke. t. Statthalter Riko «ardeM gestorben. In Dulrovnik ist Freitag abends der chemalige Statthalter von Dalmatien Niko Nardelli ge-Perb'n — t. Bürgermeifterwahl in G». Lenart. Herr Rechtsanwalt Dr. Milan GoriSet wurde Aum Bürgermeister von Sv. Ldnt^rt in den Wind. Büh. gewühlt. t. Kunstausstellung in Ljubljani,. Am 13. d. M. wird in Ljubljana eine KollektinanS-stellung des Malers Hilbert nnd de? vildhaiiers Blado Stoviöef eröffnet. t. Bei 12 Grad Kälte durch die Gave. Der Schwimmer Dobrosavljeviä hat am 7. d. M. Sei einer Kälte von —12 Grad oberhalb Beograid die eisfÄhre??de Save durchschwom-wen. ^aS— t. Vombenumrf i« einem Beograder «af. feehlmse. Aus Beograd wird berichtet: Mit einem brutalen Verbrechen beendete der Infanteriefeldwebel Mijatooi ^ eine lustige Nacht. Tchon schwer berrunken begab er pch in Begleitung zweier Zivilpersonen w das am Savcurfer gelegsne KafseehanS „VnS for", wo er einen riefigen Skandal nsszenlnte «nd die Musikantinnen verprj'lfl''ltz. DaS B^usfethausperso?ial warf ihn ^nanZ, woraus ßch der Feldwebel entfernte. Um zw^i Uhr nachts kehrte er aber zurück und war^ eine Handgranate in den Saal. Glüt^lich'rweise war der Saal von den Gästen schon ls?r vind osn bem anwesenden Personal wuc^e nnr ti-ne Sängerin des Saffeehan^orchesters von den Granatsplittern am Filße verletzt. Die Einrichtung des tkaffehauses ging aber vollständig w Trümmer. 'Nach Vcrübnn:; der Tat ergriff Mejatoviä die Flucht, fon ite aber nach kurzer Verfolgung verhaglet »nd ein^r siT^iMärpotrouille Übergebe«:! werden. - aZ -t Slutari überschwemmt. Wie aus Tirana zcmeldel wird, haben die Ueb^rschr.'cmnmn« gen in Rordalbanien einen katastrophalen Umgang angenommen. In der zestrigsn Sitzung des albanischen Parlam^.i^s te^re der Innenminister mit. dah die »'.anzz Altstadt von Ltutari und auch die tzäls:? der N?U' sta^: unter Wasser und jede Verbindung znn-s'lzen Tirana u?ld Ckutari unterbrochen ist. Das Parlament bewilligte ein^ Hilfe von 3000 Napoleons für die G.'ichädiglen vno unterbrach dann seine Sihung zum Zeichen dcc Trauer. .—aS^. Sin AntlbÄikopfNub in B-ograd. Wie Beograder Blätter beachten', wurde.dort ein Klub gegrÜ^ndet, der sich zur Aufgabe stsllt, eine Nntibubikopfpropaganda zu betreiben. Der Klub zählt bereits SO Mitglieder, as^— t. Brand eines historischen Schlosses von Frantretch».DaS historische Schlotz PruniereS in der Nabe von Grenoble, daS aus d^m 13. Jahrhundert stammt nrid namentlich währen der französischen Religionskriege »md Äer Kriege nach der großen Revolnt'^" eine gro-Ke Nolle s^nelte, ist abgebrannt. Die Bekämpfung des Feuers war dadurch nnniöglich, daß bei <,er qrl.'^-en Kälte samtliche Wasserbehälter zugefroren waren. Bon der wertvollen Zchlo^inrichtimg konnten.nur wenige ??-ö-bclstttcke gerottet werden. Der ^achsch ist außerordentlich beträchtlich. —aS— t. Der erste grohe Geseslsch<^ftss?an' ' in Chicago in di^'" Saison. s.^närsviNa stattfand, mit einem -n-eqen seiner Schönh>^it nnd seines Reichtums berühmten I-^i«nerbänvtling, aenan'nt „der schwarze Pantlier". Der ^n^Za-ner, der in Chiea^ studio"' bat. spielte eine k^rosz? Rolle in der '!?lrists'fratie. Auf dem aro-ßen Balltest bewarb er sich um die junge Dame und bat sie schließlich um die Erlaubnis, sie in seinem Hause fahren zu dür- fen. Dort ilf aber die Dame nicht mehr angekommen. Der .Indianer fuhr vielmehr mit ihr in sc! .<^anS und reiste mit ihr am nächsten -Morczen ab. Seither fehlt jede Spnr von dem t. SntseKlIche k^rauenmorde. Die „Ostdeutsche Morqenpost" meldet, daß Sonntag in der Wohnung des Gelegenheitsarbeiters Iosch eine Frmt mit einem Schädelbrncki tot aufgefunden wurde. Josch lei in der Nacht mit der Frau in S^eitigkeiten geraten, wobei er mit einem schweren Gegmstand gegen ihren K'opf schlug. Auf gleiche Weife sollen bereits drei Frauen gestorben sein. Vor ocm Eintritt des TodeS soll Iosch den Frauen qewaltlam BrennspiritnS in dm Mund gegossen haben, um als Todesursache Alkoh ol- Der „lalle' Tod » » O Furthtbare Külte In Stld» und savofteuropa. Beograd, 8 .Dezember. Infolge der grimmigen ttiilte ist die D«nau fast vollständig vereist. Die Schiffahrt ist lahmgelegt. Aus Mostar wird vom 8. d. gemeldet: In der ganzen Herzegomina wüten seit ei» nigen Tagen fnrchtbare Schneestiirme. Die Strafen sind vollkommen verweht, Telegrä. phen» und Telephonverdindnngen unterbrochen« Der Verkehr ist gönzlich eingestellt» einzelne GtSdte find von der Auhenmelt total abgeschnitten. Der Tturm zerbrach in Mo» ftar alle Fenfterscheibe«, die Dächer der Hau-fer wurden abgehoben. Viele Häuser find eingestürzt. Die Völfe drangen in die Dörfer ein n. richteten viel Unheil unter dem Rindvieh an. ViSher wurden dreißig Menfchen er froren anf^funden. HeuW früh betrüg die Temperatur in Sarajevo —S8 «rad EelfiuS, nachWittags fiel fie auf —28, in der Sara, fevoer vbene fiel die Temperatur heute früh auf —ZV Grad. ÄMjana, 9. Dezember. Heute um 7 Uhr frich vk^zeichnete Ljubljana eine Temperatur von —20.Grad, mittags —l3 Grad. Zagreb hatte morgens —!S, mittags —II. — Nach Nachrichtm aus Koecvije und avs In-nerkrain find in der Nähe einiger DSvfer Wölfe erschienen. Aus Rom meldet man vom 8. d. M.: Die Kälte, die auch Italien seit einigen Tagen heimgesucht hat, dauert unvermin^rt an. Aus Norditalien tresfen Nachrichten von äußerst strenger Kälte ein,^besl>nderS aus dem Cadore-Göbiet, auS den Dolomiten und aus den Bergamasker Alpo»n. In Velluno hatte eS —19, in Feltre —S0, in Cortina d'Am-pezzo -S8, in St. Step^n in Cadore sogar —32 Grad. In den Bergamasker Alpen hat man eine mittlere TempetatÄr von ungefähr -lS Grad. Fn Venedig find die Lagulen seit einigen Tagen zugefroren, mehrete Var-keu und Gondeln fitzen im Eise in einten Fäsi^ mußte s'oHar bte,Bcuer>l?ehr her-beigeholt.^^den, um iy' Gefahr befindliche Personen zu Men. An der des Giuy»lonpasieS find alle VetKpösse l^^ueit. Der Verfthr fst Wßterbuü««. 5 Herfone« find In Domobossobi erfrort«. At!ch in Sizilien herrscht große Kälte. In Catania und auf den Bergen der Madonie, über die hie bekannte Nunt^strßcke der Targa Florio fK^t, ist reichlich Schnee gefallen. Auch her Ußtna HO «in »eißeS Kleid. Die Temperatur in Süditalien und Sizilien schwankt zwischen 4 nnd h Grad unter Null. Der Verkehr auf der Eifenbahnstrerke bei Sul Mona ist ^ gestört, der Schnee erreicht hier eine Höhe von »mgefilhr z«ei Meter. In Rom waren heute alle Vr»mne» zugefroren, die Temperatur zeiflt einige Grah unter Rull. —aS— Vergiftung angeben zn können. Iosch wurde verhaftet. Neber die Griuide seiner Tat ist noch nichts bekannt. —a5— t. Tragisches Geschick eines „Schwarzfahrers". Ein el)emaliger Ossizier der Wrangcl-?lrmee, der d?n Versuch unl^rnahm, zwischen den Rädern als blindcr Passagier im Sim-plonexpresz die Reise von Pari-^ nach Konstantinopel zu machen, wurde in einem Bahn hos 30 ttilometcr vor Beograd halbtot vor Hunger und li5!te hervorgezogen, nachdem er bereits 54 Gründen in dieser Lage z».gebracht hatte. Er erklärte, er habe die Absick)t gehabt, in Konsta-ntinopel seine Eltern wieder aufzufinden, mit deren Unterstützung er nach Rußland zurückkehren wollte. —as^ — Neues aus Manvor. Das erste semelnbedaus unter Dach! Das erste vl?n ^r Stadtgemeinde nach dem Kriege erbaute ^aus in der Frankiökan« ska ulica wurde am Nikoloabend glücklich unter Dach gebracht. Aus diesem Anlasse improvisierte die beim Baue beschäftigte Arbeiterschaft eine kleine Feier, welche durch die Anwesenheit des Bürgermeisters Dr. L e S« k o v a r, des Obmannes der Bausektion, des Gemeinderates Dr. Kar, des städtischen Ober baurates Jng. «ö e r n e, des Bauleiters, dcS Obericispektors F. M a d i l e und des Baumeisters 2 ivie einen offiziellen Charakter erhielt. Die Gäste begrüßte vom Baugerüste herab im Namen der Arbeiterschaft der Maurer Josef P i l i c o n mit einer kurzen Ansprache, worin er hervorhob, daß der Vau trotz der verhältnismäßig kurzen Zeit von kaum acht Wochen ohne größere Unfälle ausgeführt und überdacht werden konnte. DaS Verdienst des Bürgermeisters sei eS, daß der Bau überhaupt zustande kam, wodurch auch die Wohnungsnot teilweise gemildert wurde. Die Arbeiterschaft überreichte hieraus den Gästen Blumensträuße. Der Arbeiterschaft dankte der Bürgermeister Dr. LeSkovar, welcher in seiner Rede der Bewunderung Ausdruck verlieh, daß der Bau in so kurzer Zeit unter Dach gebracht wurde, dankte allen, die daran mitgearbeitet hatten und hob hervor, daß nur in der Arbeit der weitere Fortschritt der Stadt zu erblicken sei. Er versprach, mit allen Mitteln zur Hebung der Bautätigkeit beizutragen und erklärte, daß die Gemeinde itn nächsten Frühjahre die hiemit begonnene Arbeit durch den Bau eines neuen Wohnhauses fortsetzen werde. Hierauf fand die Besichtigung des Baues statt. Zum Schlusie wurden den Arbeitem die üblichen Prämien ausbezahlt. Das Haus wird im nächsten Frühfahre fertiggestellt und wird bereits im Juli bezogen werden. Bekanntlich wird dort daS städtische ElektrizitktSnnternehmon untergebracht, während die oberen Stockwerke zu Wohnungszwecken Kr die städtischen Angestellten ^stimmt find. —ro. ?????? W W!????? Dlls Mtilt Wlk «o«au von H ^atte er versucht, Mathilde der AnnSherung „Sie bleiben dabei?" > ! an den Ko,tzern gefügig zu machen, noch ein- „Jch verkaufe nicht!" ! uiial gehofft, jetzt, wo der Firm« Stürme .Auch nicht. «°m. ich Ilin°n den Posten ^hr «Miches S°M von dem cineS weiblichen AussichtSrxtZ sichere?"' .Auch dann nicht, d-nn ich Hab. -iaen "ü? letzten Willen ,u »chten' ! '°°°'' b'««' „Und wnz ,°ll ans der Firma ??edd-rs-n! werden, wenn die ftmendlich« S.md. die st-! zu führen bellM. nicht fester wird?» gehabt. Ma Hilde stand mit „Sie wird fester «erden^ lassen Äe daZ ^u^n n.» sah iw Sie meine Sorge sein. Herr Birk!" "" „Neici, Almnth," fagte s?e. „wieviel mehr hast du doch erlebcn müssen mit deiner jungen. schwachen Kraft, als du ihn — fandest." Almnth wehrte ab. „Stifl, Mutti, ich bin doch deine Tochter! Auch ich vermag stark zu fein!" Da scblang die Mutter den. Arm um die jungen Schultern und lehnte ihr Haupt daran. „Daß du mir heil geblieben an Leib und Seele, mein geliebtes KiN'd! — Und morgen wollen wir an die Arbeit gehen, nicht wahr?" jagte fie leije, und Almuth ni^te Kumm. „Dann war dies mein letzter Besuch in die-s> n >'«um „Sin Unter-ran t is> Ibnen li»'bl r. als ein Verfchm1uschloS ins Zimmer ^ de nie bereuen, mir sellbst und dem Willen d-> tr«a lUn." " Fuwm« « »sN «ezD«ve« Ivs» Gr«? I MaLibor. 9. Dezember. m. VechWMlmig de» UnterrichtA«i. »ifterS N > hi 6 w Maribor findet, wie nunmehr aus unterrichteten streifen verlautet, am IS. Dezember im hiesigen „Rarodni dom" statt. Die Partei wollte anifangS die Versammlung im GStzsaale abhalten, doch erklärten die Eigentümer, daß der tzaal für politische Versammlungen nicht zur Verfügung stehe. Angeblich kommt Radi^ anl Vortage mit dem Auto nach Maribor, wo ihm von seinen Parteifreunden ein Banlett g;ge-Ven wird. ES steht außer Zweifel, daß seine Versammlung gut bes'ucht sein wird, da wohl jcderma^nn Interesse daran haben dürste, Ra di^ einmal zu hören. —ro. m. Evangelisches. An SteNe der 23 Ge meindevertreter, deren Funktionsperiode ab gelaufen, ist, werden am 11., 18. und 13. d. neue gewählt. Die Stimmzettel sind in der Pfarramtskanzlei persönlich abzugeben, und zwar an den oben genannten Tagen vormittags zwMen halb 9 und halb N Uhr. — Die Wählerliste liegt in der Pfarramtskanzlei auf. Stimmberechtigt ist jedes Gemei-ndemit-glied, dos dns 24. Lebensjahr vollendete und seiner Steuerpflicht in den letzten zwei Iah ren ist. —ano— m. Die jugoslawische Staatsbürgerschaft erivavb Herr Ä^i? ^ u ch ?, Mitin1x»her der Firma Turad nNd Vertreter der Schlchfirmc» ..Vcit'a" in Maribor. Herr ist ein gebürtiger Marburaer. war jedoch nach seinem Vc'ter tschechoslowakischer bürger. -ro. m. Arbeiterlnnenftreik in der Wüschesabrlk „Zora". d?r liiesiqen Wä'ckefal'rik ^ in der RnSka eesta traten vergangenen Mon-.tag die ?lrbeiterinnen in d'.n sie den zuviel vcrbrfinchten ,^wirn hätten bezahlen nvuisi'n. Der Streik wurde jedoch bereits nach ? ?tnnden beiqeseqt, nachdem die V'»rembk'rung getroffen wurde, daß die An-gelenheit in der nächsten Viiche geregelt wer'k'e. ' -.ro. m. Die LtaatSangestelltea gegen die WohnhanstEllert Wi«' wir in I'ri.l. gen, k»^t der hiosioben, daß die Ztaatsan^estellten in ikirer jeyigen materiellen !l?a.ge keine neue Bela-stung mshr ertragen kSnnen, ba sie ohnehin durch die jetzigen ?lbgnben schwer !!u'lnst't sind. Durch den geplanten l^eh^ltabbau wird iSire Vage noch verschlimmert, so daß sie die Wohn»ba,rsteuer glattweg ablehnen m>üss?n. Mit der Angelegen eit wird sich i^erlijem^'in-derat Hefasien. ..ro. m. Vom Arbeitsmarkte. Aei der staatlichen Arbeitsbi?rse in Maribor wurden in der Zeit vom 29. November bis zum 5. Dezember l. I. s>2 freie Di?nstplähe angemeldet. 1.^ Personen suchten Arbeit und in 56 svällen vermittelte die Vörie mit Erfolg. —ro.. m. Die nächsten Vorträge in der «olksuni. versitiit. Kommenden s^reitag hält Herr Dr. Stelä au'^ 9jnbli'ana einen Vortrag Über die russische Knnst. — Nächsten Montag findet ein Vortrag deS hiesigen Journalisten und Publizisten Herrn B. Borko über die russis.lx' Seele statt. _ro. m. GenerVerci'les .lur «ekSmpsnng des AlkoholiSmuS. Ter hiesige Verei^n zur Bekämpfung des Alkof^olismus „Sveta vojska" berief für heute Mittwoch um 18 Nbr eine Generalversammlung ein. Es mutet sonderbar an, daß der bisherige Anstschnß es nicht für n^tig erachtete, die <^e-neralverfemmli^ng recb^^eitig. d. i. mindestens k ^aae vor ^er ^Versammlung und in allen T^löttern zu verlautbaren. Außerdem ist die anqeset^te Stunde nnvraktiscb gewählt. da^ es manckiem, der für die Sache Interesse hätte, nicht möglich ist, daran teil-zunehmen. Die Antiaffoholbewegung ist bei vns nicht nur am Platze, sondern geradezu notwendig, und es. steht außer Zweifel, daß der Verein Tairsende von Mtgli.'d?rn ziih-len könnte, wenn er sich nicht den Airgen d?r !^efsentlichkeit auf eine solche Art entzielien würde. - m. Ungeheizte «erichtSsiile. Die heutige Scsnlmrgerichtsverbandlnng mußte unterbro-cken werden, weil im Saale eine derartige Kälte herrschte, daß eS selbst den kältzgo-viihn. ten (^beschworenen zu kalt wurde. Wahrsch '»n lich hatte man vergessen, den Srs>wurg..'richtö-lsaal zu heizen, da die übrigen GerichtSränm-lichkeiten gut temperiert waren. —ro. m. Die Gchwttrgerichtsverhftndlttnaen beim hiesigen ^Preisgerichte haben heute de« . yonM Bisher sind tnSgesqmt S Fälle aus- g^chrieben und zwar: 9. D e z e m V e r: ^ Schweinespeck zum Preise von 15 Dinar^r Anton Benko, Mord, Verteidiger Dr. Per nat; Dragptin Dukaris, Dielbstahl, Verteidiger Dr. Iuvan; 10. D e z e m b e r: Vladimir Kvser, Mißbrauch der Amtsgewalt, Verteidiger Dr. Jrgoli«; 11. Dezember: Anton Berglez, Mebftahl, Verteidiger Dr. Klibar; Fran Z^leznbk, Diebstahl, Vertei-diger Dr. LaSiL; 12. Dezember: MoiS Ferenz, Disbstaihl, Verteidiger Dr. Skapin. —ro. m. Die Geldsiiischerbande ist w den letzten Tagen auf N Mitglieder gestiegen. Davon wurden bereits 8 wieder auf freien Fuß gesetzt, während die restlichen 28 noch in der UirtersuchungShaft auf den Schiedsspruch der Richter nmrten. Der Fall dürfte ech bei der nächsten Schwurgerichtssession zur Verhandlung gelangen, t^ch dürfte die Verhandlung für gcheiin erilärt werden, damit die ..Fabrikationsgeheimnisse" nicht in die Oeffcntlich keit gelangen. —ro. m. Vesitzwechsel. Das bekannte Gasthaus Tschernmvschek in der Aleksandrova cesta haben die Brüder Fosef und Kvnrad Kirbii käuflich erworben. .Herr .. In Sv. MillavS am Drau^elde hat sich Heuer schein bar statt des ^rtSpatrens der Krampus ein gestellt. Die dortigen Burschen gerieten am ^kikoloal'end in Ctreit, wo^i Messer. Prügel und Revolver da? Wort si'chrten. ^er LOjnh rige Vesiherssolin Z^ranz Zalokar wurde im schwerverletzten Zustande ins Allgemeine L^rankenhaus in Maribor überfuhrt.__In Dolgo8e wurde bei einer Rauferei der .«nech! Franz r i v e e arg zugerichtet und Nlußte ebein'alls ins Spital abgegeben werden. — Am gleichen Ta^e wurde auch der Arbeitel August P ippen,bacher mit mehreren Stlchwüudeu ins Spital gebracht. —ro. Kilogramm zur Ausschrotung. Verkiuft wird nur an Konsumenten bis zum Hochstquantum non 1 bis 2 Kg. - ,o. m. Fiir die Ueberschweannte« t« Murska Vobota liefen uns weiter noch folgende Spen den ein: N. N. ein Paket Kleider und Wäsche; M. ein Paket Kleid-^r; Ungenannt ein Paket Kleider. — Allen Spendern unser;.'» herzlichsten Dank! —ro. m. Wetterbericht. Maribor, V. Dezember, 8 Uhr früh: Luftdruck 742 5. Barometerst rnd 51, Thermohygroskop 4- 9, Marimaltempe-ratur — 16, Dunstdruck 17 Millimeter, Wind richtung 0, Bewölkung ganz, Niederschlag 9. —ro. Donnerstag den 10. d. Belika kavarna nachmittags Modeschau des Mode - Salons Marica Kitzler, abends Elite « Konzert mit K ünstlervorstellung. l < i 14 Xdeater. Vtz« »ist s» GOsEtt ^et» d» da» aNbcwäsiile, ^unerlässige Schuh-und DeSinfeltionSmittel für Mimd u. Rachen, i^aljlreiche jtranlheitslrintt, darnn'er die Er-reqer der HatSetttz^ndung'n, Krippe und der^il. gelangen durch Mund «. Nachen i^^.drn Körper. D»« A«fieM»i«ß»g«s«htz wNchP. wenn viele Mettschen zusammentreffen, wie in Eisenbahn und Straßenbahn, in ösfe« tliche.« Versammlnnszett nnd Äerelnsfitzunsikn, m Schulen» Theatern. KinoS,' Konzert- und Ball-lälen usw P?qttemer im Gebranch und nachhaltiger in der Wirlung als Gurs^elungen. «? Httttch t» aas» Ap»»H«»en «nS DroßEri««. Anqebliche „Ersatzpräparate" weise man zurüc?. Piod« und illustrierte Broschüre ..Unsichtbare ^inde" sowie das ärztliche Merkblatt „Ber-hattttttq'?mas;reqe!n bci Grippe'^ i>s'ev'.'.. ? ' auf s^'ttnsch fosicnlo» V«««e M Sie., SEtli« ZW 4«, Friedrichstral.e b47 w Atarwoe. Mittwoch, den 9. d. M.: Geschlossen. Donnerstag, den 10. d. M. um 20 Uhr: „Apo stelspiel". Abonnement D. Freitag, den 11. d. M.: Geschlossen. Samstag, den 12. d. M. um 20 Uhr: ..Die verdächtige Person". Premiete. Ab. B. 's- Die Tl^eatervorsteSun am ^onneis-':^ den Ii), d., des Dranlas „Apostelspiel" wäre besonders zu empfe^'"??. Dicses W?rk, vi^ll Winterpoesie, wurde schon am über '»0 dsut scheu Bühnen vorgefüs.rt. Die erste '^o^'tzl luug iu Maribor hatte leider weg'n der schl-.'chten Akustik des Saales im „Narodni do:.l" nicht den geivünschten Erfolg. Die Pre micre am hies^^en Tlx'ater jedoch war von unerwartetem Erfolg begleitet n^d wurde vom Publikum mit Ä"'. iedigimg ausgenom men. 5^0. Burg-Ktng. T^on Montag bis einschließlich Mittwoch den 9. Dezember: .Tornado", Dramlv aus den kali fornischen Wäldern in-7 Akten mit Hvuie PsterS. . Von Donnerstag bis einfrbliehlich Sonntag den 13. Dezembcr: „Für Vlanben und Lieben" Rtn-?in-Tin»C6)lciger in filnf Akten. Im Vurg'Kino gelangt ab morgen Donner? tag wieder eine jener Hunde-Filme zur Vorfüh rung. die immer eine grosse, ja faszinierende An ziehnngskraft auf das Kinopnblikum ausübe „Fiir Glauben und Lieben", Sensationsschlager mit den» Wunderhunde Rin -Tin-Tin dn Hauptrolle. Daß dieser Film an Spannung der .Handlung das .Hi^chsto bringt, unterliegt keinem Zweifel. Anch die iibrige Aufmachung ist danach anqetan, daS Publikum in Bann zu spalten: Spiel, Ausstattung, Naturaufnahmen usw. Er wird l,twiß starke Anziehungskraft ausüben. Schwurgertchi. ^otschl^x. M a r i b o r, 9. Dezeuiber. Heute begann beim hiesigen Zkreicgerichte >ie Wintcrsr son d.^s Schiiii^rgerich^es. Als cr-ter stand vor den (^beschworenen der Besitzer Auto u B e N'k o aus Precentinci in Prek-muxje, der sich wegen T o t sch l a g e s zu verantworten hatte. Er lebte mit seiner Nachbarin ^rauzieka Lipsa schon seit dem Jahre 1V21 in Feindschaft, die auf einen treit wegen der Grundbesitzgren^e zurück-zuführen ist. Die Felder d'"' lik'ld^n grenzten aneinander, wobei der Augeklagte im ^.ahre W von seiner Nachbarin einige Schollen '5rde auf die vorbeiführende Gemeindest^aße warf, solche Streitigkeiten sind unter den dortigen Bai'ern sehr hümig nud führen oft zu langwierigen rmd kostspieligen Prozessen, aber aruh zu Tätlichkeiten, wie in diesem Falle. Als nämlich am 16. September 1925 Ben-attf seinem Acker arbeitete, kamen die Nachbarin und ihr Sohn auf ihn 'n und be-chimpften ihn; Benko geriet darüber in Zorn und schlug mit einer Haue auf die Nach barin ein, so daß er ihr die Schä>eldccke zertrümmerte; sie erlag einige Stunden später Zen erlitte^nen Verlctzuimgen. Benko schildert den Sachverhalt derart, als ob er Überfällen worden wäre in Notwehr gehandelt hätte. Dagegen aber behaup-et der Tohn der Verstorbenen, da^ Benkt» alz erster und ohne Grund zuqesck'!^.g?n habe. Die Geschworenen bejahten die Schuldfrage, vorauf Benko zu zwei Iahren schweren Kerkers verurteilt wnrde. —ro. m. Das henrige Alpenfest. Der ?lspenver-ein ersucht unS mitzuteilen, daß er, wie alljährlich, am 1. Feler 1926 sein Alpenfest im grosx'n Götzsaale abhalten wird, worauf die anderen Korporationen und Vereine Rücksicht nehmen wollen. —ro. m. Der Glowenische Jagdverein — Haupt-zweigverein Maribor — teilt allen seinen Mitgliedern mit., daß im Sinne des V^'ichlw-seS de? letzten Ausschußsitzung z^wecks eines engeren Kontaktes des Ausschusses mit d->n Mitgliedern der Schriftwart, der Säckelwart und der Sachwalter bis auf weiteres jv^en Camstag von 18 bis !9 Uhr im Iagdz'mmer des Gasthauses Pe?nik, RotovZ^ki trg, a:nti^'-ren werden. Die Mitglieder werden ersuchr, eventuelle schriftliche. Eingaben an den Schriftführer Herrn Prof. S ch a u p, Mari-bor, Maistrova uliea 17. zu richten. —ro. Schach. UP0l« Mn». Bon Dienstag bis einschließlich Donnerstag den lg. Dezember: „Rinon", Abenteuer aus dem Leben einer kleinen Königin. Mae Murray in der Hauptrolle. „R i n o n." Abenteuer der kleinen Kiwigin von Iaz^mania. 7 Akte. Die Filmkünstlerin Mae Murrav liefert im obigen Film, der eine überaus flotte und amüsante Handlung aufweist, den Beweis ihrer hervorragenden Qualität nicht blos; als Schauspielerin, sondern auch als hervorragender Tanz-künstlerin. deren schwindelerregende Gewandtheit manchmal Staunen hervorrufen musi. Der ganze Film ist die Wiedergabe einer von Froiisinn fle-tragenen Persönlichkeit einer kleinen A!^nigin, die vor einem ungeliebten Vetter und vor der Revolution flieht. In Monte Carlo und in New-York lebt und — liebt sie und jagt ihren kleinen Abentenern nach. Bis das Idyll zu End' lnd si? nach der Heimat zurückkehren muh, um „daS Volk vom Tyrannen zu befreien". Hier legt sie aber die Kione nieder und macht ihr Land zur Nepublik. um — als Mensch ihrer Liebe leben m. Villiges Rindfleisch und billiger Speck.' zu können. Das Cpie ist äusserst flott und 7l' An der städtischen Freibank neben dem!weckslungsreich und von sonnigem Humor durchSchlachthofe gela..tgen morgen Donne::stug - wirkt. Ausstattung blendend. Zu'erwähnen wa-den 10. d. um 8 Uhr vormittags zirka ',00 ren besonders auch die herrlich^'n. be.',ändernden Kilogramm Mndfleisch zum Preise von 6 Di- Naturaufnahmen. (Apvl!o.5ino, bis einschliesj. Mr her Kg. und zirka 12V Kg., frischer l^ Dr'unerStag.> Bogoljubow - Sieger in Moskau! Aus Moskau wird vom 6. d. berichtet: ^!e Entsch?idung dariib?''. wer ans dem großen Moskauer Schachwettkampf als erster Preist'"'r hervorgeht, ist in der gestern ge. spielten Sl^. Runde endlich gefallen. Unter arößtcr Spannung bis in die allerletzten Phasen hat wohl noch lelten ein derartiger internationaler Wettkampf großen SMS stattgefunden. BogoljttbowS Gieg ist zur Tatsache geworden! Der Enderfolg des rusiischen Großmeisters war schon nach den Ergebnisse^n der abgelaufenen Woche von großer Wahrscheinlichkeit, inrmerhin bestand aber doch die Möglichkeit, daß Bogoljubow noch ganz knapp vor seinem Ziele von seinem gefährlichsten Widersacher Dr. Lasker eingeholt werden könnte, denn er traf gerade in seinen letzten Spielen auf ungemein starke Gegner. Ganz ohne Schaden ist er nun ni«ht davongekommen, denn Capa-blanea rettete in der ltt. Rande sein Prestige als Weltmeister, indem er den Russe« zur Kapitulation zwang. Die Spannung war nun auf hitchste gestiegen! Aher Bogoljubow hatte Glück! Auch sein Hauptkonkurrent Dr. Lasker strauchelte in diesem wichtigsten aller Momente, er verlor einen weiteren lMlben Zähler durch eine R«. mispartie mit seinem Landsmann Süuiisch. Unter diesen Umständen trat BogoljuÄoni mit weniger erschüttertem Selbstvertrauen zum schweren Wasfengang mit Dr. LaS?-r in der 2N .Rnnde an — und erzielte Remis! Dem deutschen Vorkämpfer war es uich^ gelungen, den gleichen großen Erfolg wie Ca-pablanca zu erziele-::. Damit war gigantische Ringen ^s Geistes definitiv zumtnsten VogoljubowS entschieden. Weder von Doktor Lasker noch von Vapablanca kann er in d?r letzten Rttnde mehr eingeholt werden, selbst wenn er sein Schlußspiel gegen Romanowski verlieren sollte. Die zweite Sensation ist das unwiderstehliche Ausrücken des velt» Meisters CapManca im Endkampfe. Der Kubaner, der bereits nach seinen anfanglichen Mißerfolgen wie eine abgetane Größe l.r'chicn. bat sich in die vorderste Neih? der Vreisanwärter — auf gleicher Höhe mit Lasker — vorgefchokvn. Dr. Lasker l,at sein letztes Spiel gegen Gotthils auszutraissn. Stcn> nach I»er vorsetztt Nimde: Bogolsnbow 15. Lasker und Eapzblanea Marshall IN», Romanowski 11 (1^, Torre N (1). Tartakower 11, Itjin, Voga-tvrtschuk 10 (1). Grünseld 10. Reti 9>;, binstein 9^. Werlinski 8 l1). Löwenfisch 8, Spielmann 7^ (1). Gott-Hill 6 .Dus-Ck?otimirsky, JaLcs, Sämisch «, Suvarew 4)i, KlelM Anzeiger. S»lOr»ke« A»««hme für bi» So>«t«D»«m«Er ArettUD bi» 15 Uhr. Sa«»I>g» KD»»e« >»r UtV-lzere T»ler«lE i« ArwgE«de» SSU»» bi» 9 Ahr AuwAhme Nabe» ß» »Owe« A«Ue »v»a E» «» Diesem Tege I»ler«ße skr De« ^Mlei«e« A«-zeßßee" a»sDe«O«me« »erDe». SpSker ewlav-We»De Ia?er«ke «erDe« «lchk bervckstchkigl. Verschiedenes Schreibmaschinen. Rechenmascht» «en, Karbbänder, Kohlenpasier» Durchschlagpapier sowie alle Zu-b?HAre für Vüromaschinen be-fommt man am besten und bil» ligsten im Ersten Spezialgeschäsl für Schreibmaschinen und Büro arlikcl Ant. Nud. Legat Sc Co.. Maribor. Slovenska ulica 7, Telephon Itly. Keine s^iliale! Eiqcne Ncparaturwerkstätte! Möbellager! Billigste und i^^ll>'»^'ste Ouel« le für Möbel einfcicker und kunstvoller Ausfttl)rllnq. Produktivna zadruga, Maribor, «raZstt tr;;^ 13>'.?0 Geschmeckoolle MeihnachtIbilder! Ittpelj. Alr'fsandrova cesta Nicdriqe ^^irciie. 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