sM vkkm»oin 1'So TS. k^rseNstNt icn saok»m»i lmN ^usnstim« l>«s ^»tertsg«). SoivMlONung (l s!. »tf. 2670» Vsnk,»lwng u. öuekitruekorsl (I«l. ^r. 2024) utio» 4 ^»NU»Kl1pt« W»nt>n n>«kl '«»UsNwft. ^ l^vokD«l4» G«ttOD«I». 2S1 S»m»t»V, 6ON 21 v«»md«f 1SSS ln»«r»t»n» u. m ^^idok: »1u?eiö«v» u>. 4 iV«r>K,altung». vOiugspksi««: m«i«ti. 22 l)!n, 24 vin. öusek f'ost monstl- 22 ow, iüt «t», monoMöK aa ow. 1 so unct 2 o««. Mariborer stimm Eduard Benes Der tschechis6)e Einig ran t, der inl Sep-lvlnber 191Ü in ein ^iser Dachstübchen einzog und dort ein ziemlich körgli«!^s, aber überaus aktwes Leben führte, ist zur höchsten Würde aufgestiegen, die sein Volk und Land zu vergeben haben. Dr. Eduard Vene 8 wurde zum Presidenten der tsche choslowakischen Republik gewählt. Damit ehrte man den Mam?, der — daran ist gar kein Zweifel — jederzeit ein glüheicker ljche-chischcr Patriot war. Er hat bis zum Jahre 191V nur dll'Z eine Ziel gekannt^ seinem Bol le die eigene Staatlichkeit zu verschaffen, er lntt dlifür ?!ot Ulli» Entbehrung auf sich qe-nommen nnd einen Kampf geführt, der den (^lnisaj; seiner gaivzen >>kraft erfov^rte. Er hat nachher als Leiter der Außenpolitik die^ >es Landes, das zähe verteidigt, »vas er 1!)w schlies'.lich gemeinsanl mit seillenl grosten Meist.'r Masaryk durchsetzte. ist hellte nicht die Stunde, init ihul über die Einzelheiten dieser Politik zu rechten. TaS nene Anit, das er nb^'rnimnlt, ri'ictt ihn aus der Linie der Politischen Ta-gcsai'beit heraus, nnd man darf hoffen, das! ihn ui einer weiter'n Uet'er'chau von hö' hcrer Warte führt, alö der, ailf der er vielleicht notgedrnilgenermas'.eil inanNMal stel?cll nlnsjte wenn er in t^enf oder ani Äonserenz tüch de» Kleinen Entente oder bei leinen viel'.'n Besuchen ill Paris sich und die Stel-iilnii ieine'i; Lnnd.'s ilnter allen Umständen IN eilker Fornl zn t'ehanpten suchte, ivie sie 'hn' iils politische Notwendigkeit vorschwelne. lieat nahe an'^nnehinen. das; '.l^ene> nil.l! Pränd'nt ans daS ihni durch niehr >il.- Ilisöhri.^e Avlieit so vertrante (^'lnet der '.'lilnentu^li^it eii'en starken (5inslns; nnöüben N'ird^ Tao nlaii nntei' Ninständell die Stellung des ?lns',ennnnist.'l.'. iin- seinen Nach-^'ol'ler schivierili „^clien. Man darf aber auch nicht oeraessen, das; Vene> ieill ^'^nteresie nii'k'Ns's'r den? l^esanitgebi.'t dev lichcchoilo^ w^'-tischen P>.'!!tik Ulwenden innii. I^ie Vev' s'i'l'il'ü" lie>^en inl ^^nnevn nichr gan^^ ein-'.ich T'ie Zl'lliiN'i der '?v'eiieriing'.'>'"'rl'ie'l !st '-il'l^'illnäs'.iq keine s^' nberraa-.'nde. das; n»s l^ie ieln' starke Oi'Positii^n nicht Nürkiicht ''^lionimen werden mslnte. Vi.'llcicht wird ^11 der N<'berzenglinli loinmen. !>>"/ ^ev innerooliti'ct^en l^^e- ^ ""n?^ s.'' dringlich nnd lohneild n't n>ie das Uinsieil nni die ans^enpolitiichen si'"r^'n, dem er sich s'i'^ber n'idniete. Man ?'!>» ob-'v ,in s' si'nst 'N der Welt schon oft ge-">ii ^'rleltt^ diis', di' Ueb.'vtragtlNg n'>!ina.'^sl'iu»''ien ''^'ndilnaen i^ner politischen s^'edlinfenrichtllng heran'?lösle nnd sie gan^ I1NII s>'>snt da^ll 'ührte, T'inae. die ii' vorher als :,,is''.ichtli>l> beiseite schoben, nicht nur s'.'n.'isen, sondi'rn ihnen anch sierecht zu we'-^ 'n. '?In dei' stoatsmälsnisck^n ^.nalitäten oon -iiard ist nickt zn '^weikeln. Man ^arf also h^'sieii. das', er anck diese letUe nnd hi^chst,' Probe der Ztaatskunst in dieser nen» eu Vhase seiner Cntwikklnna bestekil'n wird. ^i"n' )'!ele ^'oaen. namentlich diejenigen ''^)t'tt'leiiropas. f>'n,nit der TschechosloN'afei eine '.'tll Zchliisselstellnnq ^n ilnd die Per-sölllich feit ibr^'.- ^taat^'o^erhandtes oewinnt dainit eine i^ber die l^^ren'^en de.? Landes Ii'nan. r'.''i5''n^' '^^cdenliinli nn^ ''^^e>ichtnn.'l> Dor der Demlffion Lavals E.Heniot übernimmt das Asßemniniftertum? P a r i S, so. Dezember. » « » « » q, sMH «M «m, «ach V»,i« v«M«e»eh»t. «r »»M» sich i« s«s» »« »»«m««» MM «tzst» «» »I«ch«» »«« P»ID,. «» w» «q»»»« >»«! »I» w«». m« «e in-n^eis darauf, da^ sein (^wisien rei,l sei. Er sei überznlgt, daß nur der voir ihni be^ schrittene Weq gangk^r sei. Das allgemeine Bertimien der Mitbürger liab? er nicht er^ Halden, sÄange er Aus^mninister geivesen sei. „Ich lmbe deshalb demissioniert nnd des war auch der einzige Grnnd meiner Denlis^ filM." sBeifass der Konsei-vativen.) Londo n, M. Te^Mcher. Als Nachfolger Hoares nlil d<'n lueisteil Cliamen wird Austen (? h a in b e r l a i n gemrnnt. Pari s, 20. Wie das „Echo de Paris" aus London t><-richtet, soll der vortralgende Staatsieir.'!är des ^oreigi, Office, E a d o g a n. al> Narl) folger Sir Saniuel .'^.wares zum Alls;e.l!:n-nister ernannt iverden. Desgleichen n.>i?d «iuck» der Naine des englischen Votschaittiis in Waifhin^on, Sir Mbert L i n d s a, -.xc-naimt. Hoares Mchtfertlaung Historische Unterllaiisdebatte / ..Mein Gewissen ist rein" tklmmberlain loll Anszenminister iverven? L o n d o n, 1s>. Dezeniber. l eine l^roßmachl die aili>eren Staaten lliiter ltilgehenrer Zpalinnng trat l)ente zn x^ilfe eilen iviirdeli iiild ob der Volker das englisch<' Unterhalis zn seiner tiistori« biind nicht zerfallen N'ürde. Tie Pariser schen Sil.ntng zusammen, in der der ')Ib- Handlungen, an denen Nedn<'r teilgenonl-^eordiKte Sir Saniilel .'!> o a r e — gesterll inen l^abe, seien in einer "^ltmosphare des noch Minister des Äeus^eren — von den Koi?' rieges gefülnt »oovden. Tie Cntscheidnng servativen mit ^Händeklatschen veglülu lind sei dringend gewesen, denn die Ä.>oare allf den englisch-fran^zösi-der t^nhrer der Opposition, den Snal be idieil Vertrag von NXX! nnd auf den No' trat, wnrd<' dieser init einer Beifaltstliiid^ ^ teilloechsel von ^^uln Belveis dafür, das; gebung der Opposition elnpfangeu. l i^llgland die lvirtschastlichen Iliteresseil ^^^ka Tic Sit.nlng eröffnete als erster Redner ^ liens in fast ganz '.'lbessinien schon trüber Sir Samuel H o a r e. der eingangs er Hobia bleibt Außenminister P r a g. 20. Dezember. Ministel Präsident Dr. >> odLa har ?r. itamil K roft a.inm ständig^'n '-I^izeniiii'.« ster im Austenlniniisterinlll crlrannt. Dr. .^'^od-?.a nbernahln im inngebildeten !^toblnett ne^ ben dem Millistervläsi^inni anch do.^ vortoscnille. Der Minislervräsidi^nt N'ird l).n te formell anch i'iv Leitliiia der "Anszenac^','--den üb^rnehlnen. Das Budget von der Pariser ttimmer angenommen. a V i -U. Die ^laillnier !ial nach lang.'r'v die die gall^^e ''^iacht üt'-'v aed.^ii rl ^ -> ^'liudt^'t nli gegen U» '. Zliillinen ' n.^'-nontlnen uttd lich bic' ziinl D>.",enlb!'r tagt. l'', e il s. '^e^eülber. ^^>11 l^^'ns liat nlail n.ch für die slNl^ diernng lind siir die ^el-enlonielll!'!.-znng des Pariicr '^iorichlagcv in d u r r slautNen Archiven seil. <'iner 0er ?iiat<>!iin>na novs^ergel^'u >^il prival.'n ".'lllöivrurlv !llä)l<'u ' .' ii die geeignete ^orni^I und Pi z.iiul. ^ !)! lich unlid<' ein '.'inlrtig deo lurli'^ilei: '?ln''. 'i iniulsler? T e iv f i t ?>i! n i <1) d o .'l angeiloinlnen, il'vnam de» ) ui ?re''el<>u'l 'Anc-irt'ils', üt 'l-nncen '.ni!.-. t r ilnl danll ad acta leg.» slli. Börse ii r i ch. Te.^emder^ Deviiell- ' gvad Paris nden ^X'i'lnvork !>il'l^iland '(>!''>->r''.'si^ Prag l:.'.??. Wien .'»7. '^^^'rlin klärte, er werde offen sprechen, da er jetzt die Drohnngen Italiens nicht zu fluchten liatie. Redner verwies auf die Schwierigkeiten, die sich seiner Vermittlungstätigkcit ill der fraltzöfischen öffentlichen Mcillnng entgegenset.tten. Da Frankreich die Bindung nlit Italien Utn jeden Preis aufrechterhalten wolle, mußte er seine Politik in dem Sinne andern, das; die Saitktionen abgebremst wer dell. ^r jtricg habe zahlreiche P'obleine znnschen Cnglaitd und Frankreich aufgeworfen. Hoare erklärte ferner, tuan sei vor einer zweifachen Aufgabe gestanden: sich voll mld gaiiz an der Kollektivaktion zu beteili' gen und dennocli die Gr,mdlage des Friedens zu erulerett. 14 Tage habe diese At-lnospliäre gedauert. Die Petroleumsanktio-ileil hätte Italien als casus beNi betrachtet. (England habe Italien nie bedroht. „Sollten uns die Italiener angrcisen, würden wir uns verteidigen, uitd zwar nach geschichtlichen Porbildern mit oolleni l?rfolg." Viel bennrnhigender sei die ,'vrnge gewesen, ob bei einent solchen vereinzelten Angrisj ge- ZvItSiKv t vi« ^GMnxlHßsniiminSr «I«ss „hVarlvoksr TE>»ung", ciie Dienstsx naclzmittax ersciieint» ^irci voll« 2 lag« au^lie^en uncl cislier uriseren z^esciiät^ten lnserenten eine »GlßGN AilNStlAG UOKI»MGSGlGgSN»,«it. Da ein xrökerer ^nelranx der Inserenten ru ervsrter» ist, vvirct ilüilick cisrum xeketen. clie izis DHoiAtsa 18 vkr in (ler Verwaltung cles ölattes si>z:uxe!zen. 8pstei oirllsni^er^cle lnaeratenauktr-iixe icönnen leider niellt ii>erücllich. Man erwartet daher schon nwrj^en, gleich nach der Rückkehr Lavals aus Gi'nf. eine Nnterrcdung zlvischen Laval und .<)l.'rriot. Bei dieser Geleg^'n-Heit dürfte' Herriot ihm den Rücktritt mitteilen, »vorauf La-'.>al mit seiner ganzen Regierung zurücktreten dürfte, UNI den Parteien der Aamnier die Miiglichkeit zur Aärung der Lage zu ben. ^.lücht t^.eringer ist die (Krregung in parla-nlentarli!:t inl Aus;enantt heute mchr erforderlich ^«i dc'nn je znvor. L o il d o tt, TX'izember. 7^it diploinatischen Kreisen wird hervar-lzeboben, dak die plötzlich^' ZkurSän^rung der englischen Politik nicht so sehr auf das Dränqerk der englischen östentlichen Mei-iiuliq zurückzuführen sei, da Balt^in v«m den Absichten Hoares in '^yaris genau unterrichtet war un?d ihnen auch die Zustim-in!lnq nicht verweigert haben konnte. Die ^^i'icktehr Englands zur Politik der verschärf ten ?anttil>nen kann demnach nur auf einen llliistanid zurilckzuflchren sein: auf die absolut nejiativ'.' Einstellut»g Mussolinis zur englisch-sranzl>iischen Vermittlungsaktion. Mussolini !iesi durä) scinen Votschaster Grandi schon Normer in Lonldon sagen, das^ er dem Pariser Vorschlag nickft zustinlme. Den Boden des Fastes hatte er jedoch lnit seiner letzten pmltiilischen Rede aiiSl^eschliiqeii. Englano muhtv llni seines Prejttges als Grojzmacht^ willen zurückkehren zur Linie der verschitrf-tcn Sanktionen, er mußte die rönnschen Frechheiten beantworten, wie es einer Groß macht geziemt. Mussolini selbst lvar eS, der den Pariser Borschlag torpediert habe, da es für ihn scheinbar ein Zurück und ein Ber handeln unl den halben Preis nicht mehr gibt. R o nl. 1v. Dezember. Man vechehlt sich in hiesigen ausländischen und diplomatiischeu Kreisen nicht, daß M u s s o l i n i mit feiner Rede in Pon-ttnia den Pariser Korschlag sozusagen in den Eiskasten gelegt hat. Mussolini erNärte näni lich in seiner R«^, das italienische Volk lia-be beschlofsen, sich auf den lStigisden Wirtschaft li^n Boykott vorzubereiten. Italien ha^ ein ruhiges Gewissen, denn das Recht fet auf seiner Seite. Äiropa aber bringe imnnr mehr Sc^lrde auf sich durch seilte antiitaile-nis^ PMik. Nachdein Mussolini auf diese Weise ganz Europa gebrandmarkt hatte, wag te er es. jene Macht anzugreifen, die sich iür die friedlich? Regelung des Abessinien-Ksn-flikts am meisten eingesetzt hatte: England. Mussolini erklärte nämlich, daß fich «ine ^^ont von Konservativen, Egoisten und .^uchlern t?t!gen Italien verschworen Hab.'. Mussolini beleidigt die englische öffentlich: Meinung, die englische herrschende Parket und sogar die anglikanische Hochlirche, die schop vorher von seiner Presse als „Gclnein-serausbefördertl wMten. Englands Schutz vor Lleberrafchungm Einberufung der Reservisten der Kriegsflotte / 8v Kriegsschiffe liegen gefechtsklar vor Alexandria L o n d o n, IS. Dezember. Die T«»fation des Tages ist eine von ber englischen MilitLrzensnr durchgelasiene Mel dtzmg de» Nenterbüros, in wel^r behanytet »ird, tzie englische «e^rung habe den Be» schlich gesaßt, die Reservisten der «riegsma-rine nnter die Fahnen zu rnsen. Alexand r i a, 19. Dezember. Im Znsammenhange mit der VerschLr- snng der Weltlage werden «nglischerseits bei Tag und bei Rncht alle Maßnahmen ge» trossen, um Alexandria vor jeglicher Ueber« raschung zu beschützen. Im Hasen von Alexa» dria sind 80 Einste» der englische« Motte versammelt. Zahlreiche große Dampser müssen wegen Uebersiillnng des Häsens mit KrieqSsahrzeugen außerhalb des Häsens vor Anker gehen. Im Westen der Gtadt banen Die Opfer des Aommunlfienaufstandes in Brafillen Bei den großen kommuniftischen Unruhen in Brasilien, die sich auf die Hauptstadt ausdehnten, kainen auch vier infiziere nms Leben, die mit ihren Truppen den Aufstand in der .^>all4»tstadt Rio de Janeiro, niederwarfen. Wie nnser Bild zeigt, wurden di« Ossijier^ im Militär-Elub seierlich aufgebahrt. (SKerl-Bilderdien^t-M) die Engländer ein großes Aeltlnger, nnd t»or sür Trnppen, die noch ans England erwartet werden, «nch Material- und Aero-plan-TranSporte tressen täglich ein. SS ist noch nicht bekannt, iiber welche Luststreit» lriiste England in Aegypten »erfLgt, doch sollen dieselben die GtreitkrSste Italiens in Lydien schon längst überslitgelt haben Me Letide Sberß Aawcetts gefunden? Von llnnnibalen im brasilianischen Urwald ermordet. Brasilianische Telegrapheitarbeiter Yabl^it in der Nähe eines Dorfes im Matto-Grojso die Uebereste eines w?ißen Mnnes gesunden. der lvahrscheinlich der verschollen.' bri-ti>sck)e Forscher L^rst Faweett gowejeü ist. Ueber die Expedition des Oberst Fmv-cett, die int Jahre 1^25 von der '' schen Gosell!chast in London auss?crü!tct worden lvar, liat fast ein Jahrzehut Lunt-! geschwebt. Teit zehn Iahren war Faiixett verschollen, ab und zu tauchte eine Nachricht auf, die bei näherer Nachforschung sich nicht bewahrheitete. Erst seit knapp anderthalb Monaten sind »vir geimu über das ^chickjal Faweetts und seines Gefährten unterncht-'t. Faweett galt als einer der besten Kenner der brasilianischen (biegend Mattv'Gruiso, eines Gebietes voni Umfang^' des Deutschen Reiches. Es ist von einenl einzigen undurchdringlichen Urwald bedeckt und wird uoil wilden Jndianerstämlnen belvohnt, die etwa auf dem Ktilturniveau der Steinzeit stehen Fawoett beschränkte sich nicht auk rei« geographische Forschungeil. Er c^laubte sich r^^ Kunde zu ^ben, daß in den Urioäldern non Matto-Grosso weiße II,dianer lebten. -,lni mindesten hellhäutige Menschen, deren Bor^ fahren lairge vor der Entdeckung Alnerila.^ aus Europa imch Tüdamerika gelang» 'ciik sollten. Um diese fiir die Z^intturgeschichte d-'r Menschheit äusserst wichtige Fryge zu tlärcil. scheute Faweett die Gefahren und Ztrapa^^en einer Expedition in das Herz von Maito-Grosso nicht. Die drei Männer, Fawcett, Faweetts Sohn und Rcinell, lehnte« j?de militärische Bedeckung ab und verzichteien sogar auf starke Wassenausriistung Fa.vcett lvar nämlich der Ansicht, das; er init sreuud-schaftlicher und friedlicher (^esinnnnq gegen-ü^r den Urbewohnern und dilrch Gesch-^nle iveiterkommen würde als init der Drohnn«^ durch Waffen. Bald lmck) ihrem Allfbruch gilig jede l^pnr von der Expedition verloren. 1927 wollt.? ein Brasilianer namens Diotta von India^ nern des Anafa-Ä'anasse-Stalnmes erfalic'n haben, daß Jiütianer in Matto-Grosso drei weiße Männer evse^agen und aufg^gess?n hätten. Heut« sind wir dank einer liorweg'-schen Expedition über daS Ende der Dre: genau unterrichtet. Auf dem letzte« Lager-Platz Bakari ist Faweetts Sohn'am F'eb 'r t^storben. Bald darauf sielen Falv^ett iind Reinell in einen Hinterhalt der Morceg.'-Indianer, eines der grausantsten Stämine des Matto-Grosso. Reinell wurde zlierst <'r-nlordet. Dann teilte Falrvett daS schickial fc'ines 'Freundes. Nunmehr haben Telegraplien>arbeiter ill der Nähe eines Dorses, das von Einwohnern ^amStnq, ven 21. Dezemver ISSü. „MaMorer ZeUun'q" Nummer 2^1. dcc ^'lzavailtc-Ztammes bewohnt wird, die U i'nrest.? dcr Leiche eims weißen Mannes Ta sie enthäutet worden ist^ einv l^'^pflogcnh^it der indianischen Eingeborenen ins Matto-Ärosso, besteht die Wahvschelnlichl-keit, dag es sich um die fterbUchm Uvber?«st« ^anicetts h'-rndelt. Sollte stch diS' Vermutnng-besttitigen, dann iverden sie geborgen werden. dr. 7^Ir. k'jZ vil ?5. V. l»Zi^ Auslösung des griechist!hen Parlaments. A t f, e n, 19 Dezoi^r. Durck) köniffUches Dekret ivurde dt o st r e n i ist in amtlichen An-g<'lcgenheiteu nach Veograd abgereist. l. Ministerbcsuch in Zagreb. Am Salns- lag trifft der Minister si'ir Sozialpolitik und Volkegesuiidh'.'it Mirko o. m u eno v i ^ in Zagreb ein, uin an einer ^sonferenz in Angelegenheiten der Arbeitersozialversichcr-ttug teil^^unebmen i Die hi-ilige Nacht der Moslims. ^i^ie an>) Sarajevo berichtet wird, wllrde der hei»« rige ^'eile'ka^ar oder die heilige Nacht der MoslimS auf den Dezember und der Bas lan? ans den 27 d. M auberauntt. l. Orkanartige Stürme im Miftenland. In der Nacht zum 1!>. d. M. herrschten im kroatischen üiüstenlaud orkanartige Bvra-stürme. Zahlreiche Telephon« und Telegra-Phenmaste.wuiideii durch den Sturm umge-l<'gt, so das^ die Verbindung mit 5^greb un terlnochen wurde. b. Berliner Monatshefte. Aus de,n Inhalt oes Dezenlberh.'ftes: Sir ^^yniond Beazleli: Josef Chamberlain und die englisch^deutschcu Bezichungen im Jahre 18O8. Gustav Rolofs: (5ngl(ini> und di^' B-alkankriege Paul ^iluke: Lord (s-sher. Friedrich Immanuel: Der Suezkanal im Weltkriege. DiS' kussion über „Quell? Aberration". E. .«aelmreich: (5in Nachtrag zum !erbi!ch-blk!.-garischen Abkommen l>on Monnt^^- bericht zur Kriegeschul-dfrage: Deutschland. Auierika. Enalaud, Frankreich. Buchbesprechungen. ?^ücherschnu. Ouaderverlag, liu. Pro Vierteljahr Ml. 1.30. UeberMung der Zntelltgenzbmife Reform drS Mittelschillnnterrichtes empfohlen . Die »Zwischenstaatliche Univerjitäts-Selbst hitfe", die im Jahre !M> geschaffen wurde, um armen Studenten beizustellen und Ihnen ^«den. UniversitjttKbesuch zu. erniögli-chen, hie^ dieser Tage in Beögräd eine Nni-verisitWkvnferenz ab, ans der ii»an s'lch mit der s^rage der Ueberfi'illuug der.Hochschulen und der Arbeitslosigk^^ der intellektuellen Jugend in Bulgarien, und Ju- goslatvien besch.'ftigte' Die Mperschaft verficht chre Aufgabe bu Sreui. .^arlovci ab. Vorsitzender des Jugoslawischen National-komitees der Körperschaft ist der bekannte Universitätsprofessor Ivan C a i a, ein war^ mer Freund der Hochschnlisugend. Auf der Beograder Konferenz wurde eine Ueberflillung der Universitäten in Bulgarien, Rumänien und Jugoslqwien und, durch die Wirtschaftskrise bedingt, «ine mangelnde Aufnahmefähigkeit der Märkte für intellektuelle Arbeit in Südosteuropa festgestellt. Als der Hanptgrnnd der Ueberftillung der Hochschulen wird die Entwicllmig theoretischen Unterrichtes (Gymnasien) angesehen und in diesem Zulsamnienhang vor al-leni eine Reform des Mittelschulunterrich-tes empfohlen, durch den die Jugend — ohne (Erfordernisse der weitere Kultur aus dem Auge zu verlieren — zu produktiven Zweigen der Landwirtschaft, des Handels und der Industrie,' unter Berücksichtigung der Erfordernisse der Stadt und des Landes, geleitet werden sollen. Hervorgehoben wurde dabei die Bedeutung genauer statisti- scher Dateu, die für je^e Reform BorauS-setniug bilden, und'die Ausnützung der Mittel- und .'»^ochschulstatistik init besonderer Be-rüclsichtigung der Zahl der ausgestellten Diplome empfohlen. GS wird Anlegung einer Statistik aller jener Berufsz^oeige, in denen absolvierte .Hochschuler Beschäftigung filtdien können, vorgesckilagen. Solck.e !!N^ thoden werden bereits erfolgreich in .Holland und beim Pariser Univ<'rsitäts-Stati-stikbüro ange^vendet. Die maßgebenden Stel len aller Länder^weroen auf die Notlvendig-keit der Schaffung vvn nationalen statistl-schen Universitätöbüros für Mittel- und Hoch schulunterricht ansulerksam genlacht. Unter eineill äußerte sich die Beograder Konferenz dahin, daß sich die Einschränkung der .Hochschülerzahl nnr auf eiue qualitative Auslese oder auf den Fall unbedingter Sättigung des Arbeitsmarktes beziehen dürfe. Dabei wird besonders aus die Bedeutung der Prüfungen zu Beginn der .Hoc^chulstu-dien (lim Ende des ersten Jahres) verwiesen, uielche die Möglichkeit bieten, Studenten, die nicht Aussicht haben, die Studit^n mit Erfolg KU beenden, von vorneherein darauf aufmerksam zu machen. Auf der Beograder Konferenz lvurden ver schiedene Maßnahmen festgelegt, deren Anwendung der auf der.Konferenz vertretenen Ländern empfohlen wird, darunter neben den schon erwähnten: staatliches Einschreiten gegen unbefugte Ausübung von Berufen, für die Fachbefähigung vorgeschrielien ist, Regelung der Ausläuderarbeit, Verminderung der Anzahl der Dienstlahre für Beamte und Verbot der Ausübung von freien Berufen nach eineni bestinnnten Lebensalter, Verhinderung der Ileberfüllung im öffentlichen und inl Privateu Dienste, Schutz der Titel und Diplome, sowie dringende Organisierung besonderer öffentlicher Arbeiten zwecks Beschäftigllng intellekt»ieller Arbeiter. Nach bem Borbiw des Grasen von Monte Ehrifto Sensationeller Ausbruch eines zum Tode verurteilten Mörders aus einem belgischen Gefängnis / Durchbrnch durch den Zellen-boden / Der „elektrische Turm" als .Helftr Wir alle habeit einmal die nervenaufpeit-schende Geschichte dos lvrafeu von Monte Christo geleseu, im b<'sondcreu die abenteuerliche Befreiung ails denl l^fängnis des Chatcau. Man «^rinuert sich wohl noch der romantischen Umstünde. Der .^eld de^^ Du-nmscheu Roulaus, hatte sich von seiner Zelle aus einen li^aug gegraben, durch den er den Abbe Faria, den Besitzer der sagettl)aften ReiMümer von Donte Christo kennen lernte. Als sein Erbe nahnr er dl-lr>endung des Bofreinngsinittels dein klänge von Chateau d'If vergleichbar ist der Ansnlch eines zum-Tode verurteilten Mörders aus deiu belgischen Gefängnis von Tournai. Es handelt sich M den Z8jnhrigen l^eorge Josef .H e r r e go dj t aiiS der Landschaft Ath, der bereits 29mal bestraft word<'n ist wegen Raubes. (Einbruchs und Diebstahls. Er lvar i»as Haupt einer starken Bande von Banditen, die ihre Einbrüche stets schwer bewaffnet vornahm. Daneben befas^ten sie sich hauptsächlich mit t^eslügel-diebstä'HI'en. was in ihren Augen lediglich Mundraub war. . Dieser si»eyrge>5 Josef Idetvegodt nnir im Mai 19!^'^ bei eine? nMtlichett Nanbfahst auf ewen PolizeiwachtmeWr gestoszen, der 'hn zum Stehenbleiben' ä'uffo'rderte. .Herre-godt stieg van seinem Fahrrad, .das er zur Flucht benutzen wollte, wieder ab. Als der Beamte nur noch wenige Schritte von ihm enbferiit war, holte er ei neu Revolver ans der Tasch? und schos^ ihn keilt^^li^tig nieder. Erst nach längerer.'Zeit gelang es, seiiler habhaft zil werden nnd ihn knirch' die lieber-einstittmning der im Mrper des erschossenen Polizisten aufgefundenen Kugelil nnt dem .'tt^Äiber seineo Revolvers zu überführen. I'.u Jänner dieses Jahres umrde er voin Schwur gericht zum Tode verurteilt und nach d<'m Zentralgefäugnis in Löwen gebracht, das bei allen Ueheltcitern liefi'irchtet ist, weil nicht die geringste Möglichkeit des Entkommens besteht. Das ivukte auch .Herregodt, weshalb er bem Direktor in Löwen mitteilte, daß er nor aus dem (^trunde angebracht, uni nach Tournai zu koinmen, denn dieses (^efänglns n>ar ilsNl ans einer Reil^e von sricherx'n Strafverbns-stt'Mn her genan l>ekannt. Da nian andererseits wußte, was für ein gefährli6ier Bur sche er war, wurde er unter besondere Be-niachung gestellt. 'Vor aNenl wurde seine ^elle alle Biertelitunde inspii^ert. Nlld doch glnrkte Herregodt die Täuschilng seiuer Wächter. Er teMe seine Zelle mit einen: aliideven Gefairgenen namens Trannoy, init dem er sich unsckMer verständigte. Sie brachen von ihren« Feldbett.eines der eisernen Beine ab. Mit dieiseni Stemmei^'en lok-kerten sie die Fließen des Zellenbodens. Wäh rend der einer arbeitete Paßte d. ai'^ere ans die Wache auf. Sie arbeitet^'n so geschickt nnd vor allem so geräuschlos, daß trotz der viertelstündigen Insl><'klionen bei den Wächtern nicht ded g.'ringstl' Verdacht laut wurde. In der Nacht vom Freitag znni Sonnabend der vergangenen Woche wnrde ihre nächtelange ?lr!^it mit Erfolg gekrönt. Sie hoben die Fliesen ab, dnrchstießen den Rest der Decke, zwängten stch durch die Oeffnun.^ und legten die Fliesen von unten her wieder über dckß''Hoch. Aus ^tlejdungo'ii'icken l)atten sie vorher zwei Puppen genlacht, die sie kU das Feldbett legte,,, sodaß die Wächter, die sowieso nachts sich in der Regel n'ir mit einem Blick in die Zelle begnügten, von einer genaueren Untersuchung der Zelle Ab stand nahmen. Nun l>efalrdett sich die beiden in eineni Labyrinth von Korridoren und i^iell.'rgelvöl-ben. Schließlich entdeckten sie ein Feirster, das mit Eisenstäben vergittert nini. ."Pierre-godts, der mit ungewöhnlichen Alraft.'u begabt ist, bog zwei von ihnen soweit au'^e'-ander, daß die beiden Gefangenen ins Frc"? auf den Hof schlüpfen konnten. 9 Meter herauf, am „elektrischen Turm" wieder herunter. Die beiden Ausbrecher hatteu aus d<'!n Keller eine tleiike Leiter und ein leichtei' Brett mitgenommen. Nun standen si.' vor einer fast l) Meter hohen Mauer. Ihre Lei lcr war zn kurz. Tranno») tleilerie deshalb auf die letzte Sproße und Herreaodts turnte über ihn sc» hoch, daß er sich ank die Mauer /Brüstung schwingen konnte. Trannon reichl>' ihm noch das Brett nach — nnd dann ivav Herregodts verschwunden. 5'inei, (^^e^älirten und Helfer überließ er ohne jeglichen sensbiß seinen? Schicksal. Nun kani Herregodto die !^ienntui-^ der Anlage des Gefängnisse.^ zugute. Er wußte, daß sich an einer Stelle ein erst unlligst richteter „elektrischer Turm" l-efan)., a!'o eine Anlage, wie nian sie von den Uebeisau^i zentralen her kennt. Etwa in der Höl)e der Maner Halle dieser Turui eiue schmalz' te. Es gliläte Herregodts. sein dünnem? und schwankendes Vrett auf die .Uante auszulegen. ^^ideri'eits standen ilnn nur einige Zentiin'.'ler znr Verfügung, iiber er '.vagte den Uebergang und er gliutte ihin. '.'Iiu ableiter lies^ er sich alif die Eide lierab un> verschn'and unbeinertt im Dunkel der Nacht. Erst nni (Z Uhr niorgens fanden die Wäch ter^en preisgegebenen Trannon, der N'iede'-in das Ilmere des t^ieiängnisseo znrnäge kehrt war und in den .^tellerräuuien lnlflo.^ nnlher irrte, .'^.-lerregodts hatte de,, V^^^r-sprnng außerordentl ich gut gen »tu Polizei Hunde, die auf seille Spnr gehettt n'nrden, koniüen ihn noch bis nach dein >> i^tiloniete'' entfernten Antning verfolgen, aber dan ' war jede nx'itere 5viir verloren. Die Bevölkerung von Atö befinde» nck nuls in größter Anfregnng, iveil sie s'e'ürch-tet, daß Herregodt sein alles Hcindn''r' w'" der anfNehnn'n nnd die '^''evölteruiig !evr.i risferen N'ted, nmsomebr. als er sed^n brechens fähig ist. >ezrn»»»sis>ir' ln. Diplomiert wurden an drr Rcchtssn, kUltÄt dc'r Universität in i^'jnblinna die rer Johann M i l i n s k i an-? ^jn^'Ii.ina. Drago Za l a r ans Borovniea und >?a'l i r n ans Preserje. III. Die erste Sitzung de? neuüu Stadtr.ites von Ljubljjana findet Monlag, den >. um 17. Uhr statt, in der i'ie V.'reidignng de' Stadträte vorgenoumu'n wird. lu. Ein neue Kirche in Lj»chljana. 7^n .Vio ste, da'i^ nach der IlUorporiv'rnng zu i^'inb ljana gehört, n>ued.' !ni ^val'oinmer ein' Aktion eingeleitet, die dei, ^^iveck versoli!. 'dort eine Uirche zn erbauen, die sol'ald möglich der Sitz der neuen Pfarre sein sl^sl. Bis znr Aufbringung der notwendig ' Suullne sollte ein<' Holztirche anfge'ühr! lverden. Da ein Teil der Balilosten bereit-.' vorhanden war, inachte uian sich rasch an--' Merk, und die .Kirche, dereli .Uost'.'ii si5, iu' s'ill.txx» Dinar l>elansen, »nirde dieser Tage fertiggestellt. Die feierliche Eiinveihlkng d.r Kirche wird koniinenden Sonntag von Dom proPst N a d r a Ii vorgenonnnen Vierden. ln. Rasche Arbeil der Polizei. In der Nacht zmn Noveniber inurde, une sel^on berichtet, in die Kans^lei der Antofiriiii «D e s a" in Ljnbljana eingebrocheir, ivobei gegen Dinar entwendet winden. Al les dentete darauf bin, daß den? Dieb d?' Verhältnisse sehr gnt bekannt sein mußte'! nnd daß der Täter nnter den Bediensteten der Unterirehinung ^u siichen ist. Dieser Ta ge N'nrde die Polizei ans ein Mädchen au' merkiam, das plötUich nene 5?le!der batle nnd alich Geld besaß. Das Mädcken inurde in der Nähe von Litija sestgenomnieil. Von .Ik^borer Zettuirg^ Rummer ZV1: ZamStag, den 21. Dezember 193ü. ihr erfuhr man, datz sie das Mlt» Von einem Bedieilsteten der Firma «rhielt. Dieser wur dc" ebenfalls verhaftet und gestlMd bald sei-lrc Tat ein. Er stahl nachts dem Kassier di^ Sch^iissel und öffnete die Kasse, worauf er die Schlüssel »^der an Ort mid Stelle lcqte. lu. TobeSsal. In TrZiL ist der Smifmmm, '.^ustwirt und Hausbesitzer Marl R u e ch iin hohen Alter von 80 Jahren gestorben. iu Die Sanktionen gegen Jt«Ue« machen sich überall in Slowenien äußerst un-nuc^cnehm benierkbar. In Oberkmin, das große Mengen Holz nach Italien «x» p^utiert hatte, ist Stillftanid eingetreteu. Eill.Aägeweftniafi herabzusetzen, wobei entN^er l'lc Arbeitszeit verkürzt, c>der der Lohn ent svri'<1?end gesenkt wird. lu. Der Kircheneinbruch vor den Nichtern» Wk' schon seinerzeit berichtet, wurde c,m 2. d. uacht^I li' die jt'irche inRajhenburg cint^ebroch.'n, wobei mehrere Gegenstände ?nl Werte von WV0 Dinar eiUwendet wur-, Der beim Einbruch in das Tabernakel iins^erichtete Schaden wird auf etwa ISVV Dinar geschätzt. Der Täter wurde einige stunden später im Zuge festgenommen. Es ist dies der Älsährige Arbeiter Ludwig B l a ? l «' aus Zagreb, der mehrere Jahre im Traplslenkwster in Raihenburg gedient hat und später Klosterbruder ivar. Jni Jahre flüchtete er aus dem Kloster, da ihm diZö ^^<'be!l dort nicht behagte. BlaM wurde zu ;ehn Monaten strengen Arrest verurteilt und n'ird nach Berbüßung der Strafe nach ^^liilieii. wohü? er zustünt>ig ist, abgeschoben n'erden. . c Evangelische «inder»«ihnachtAftier. Zchoik stehen die Lhristbäume auf dem Dcö-trg und warten aus ein loarmes Zim-uiev nlit einein gedeckten Weihnachtstisch uird frl.hem Kinderlachen. Bald, ist die Zeit erfnlll: t»u spürst schon ihren Glanz bis ins 'itnerste .'derz und die Worte des Engels liber den Hirtett gehen »mt dir. Die Kinder->vcijin>lchtsseier in der Evangelischen t5hri--sluskirch^' findet Sonntag, den K. Dezember, nachmittag? um ü Uhr statt. Jeder-ntann ist zu di. al»^ plötzlich !»scrzenleu6>ter oder Petro-li^tlttllntttpen ausmarschierteH. Celje machte im .i^andulndrehen den (Eindruck eines Dor-scs. den stockfinsteren Straßen sah man Nach!wandler mit Handlaternen durch die ?chne<'iulz stapfen. Erst nach etlichen Kunden wurden an den wichtigsten Straßenkreu-Mnqen. Zteingaslampen aufgezogen. Im lv^ojv!n ganzen war es urgemütlich. Die Fuf; l^?her jauchzten mitunter vor?rreude und tric'^en allerlei Unfug — man sah ja tnchts n.nd konnte auch ni<Ä gesehen ,verden, nicht eiinnnl voin Auge des (^setzeS. c. Am Leben oerzweisett. In Sv. Iurij ob Taboru wurde der '30jährigk Besitzer Martin R ib iL «rhängt aufgefunden. —, Das Motiv der Tat ist unbekannt. c. Glatteis. Dmmerstag abend. Glatteis irberall, wohitl man schaut. Autos fahren vorsichtig in die Älirven; Schneeketten klirren gläsern ^ EiUetten sind noch nicht er-sunden. Auf den Straßen gibt es imtunter Spiegeleis und Fußgänl^r geraten vo?l Zeit zu .^,eit iit'^ (^>leitett. ntilunter sturen sie nn.-l^. Und das ist schlinnn, denn das endet uieist.'lls liiit dein C'rscheinen ihrer Namen in der Unfallschronik der Tagespresse. Zu diesen k^odanernswerten gehvrt auch die Pergwerter^ttm Stephome Beber a»S Snltao. b«n 20. Dtitmder AS3S DevifmbefchrSnkungm und Fremdenverkehr Gemeinsame Taaung der Fremdenverkehrsverbände von Maribor und Ljubljana Die großen Schwievigkciten, die sich dem Fremdenverkehr in Slowenien hindernd in den Weg stellen, fanden in der gemeinsamen Tagung der Fremdenverkehrsverbände von Maribor und Ljubl-iana, die Mittwoch in Ljubljana abgehalten wurde, ihren sichtbaren Ausdruck. Wiederholt setzte sich der Ma-riborer Verband für eine gemeinsame Aussprache ein, und seiner Initiative ist es zu verdanken, daß die Beratungen jetzt auf breiter Basis durchgefichrt werden konnten. Den Borsitz ftihrte t»er Präses des Ljub-lqanaer Verbandes Banalrat Dr. M a r n. Anwesend war auch der Bizepräses, Magistratsdirektor u b i e aus Celje. Durch ihre Repräsentanten wareit alle wichtigeren, am Fremdenverkehr interessierten Institutionen aus alleit Teilen Slo^veniens vertreten. Jnl Laufe der Beratungen wurden verschiedene Berichte erstattet, dio anf die Schwie rigkeiten hinweisen, mit denen die Entwicklung des Fremdenverkehrs bei uns zu kämp fen hat. Besondere Beachtung verdient das Referat, das der agil<' Direktor des Mari-borer Verbandes Lo os über die Answir-kungnl der Devisenbeschränkungen auf den Fremdenverkehr erstattet«. 8 w6 8i« selioa ^»tituberlrvloieiik»» ? Im Bericht wird u. a. ausgeführt, daß die von der WirtfchaftSkriise herallfbeschwo« renen Devifenverordnungen neben den Schwierigkeiten und Auslagen bei der Beschaffung der Reisedokumente das größte Ue-bel itn internationalen Reiseverkehr dar-stelleil. Mit zmiehmeitder^ Depression ver-juchteit die meisten Staaten, die Autarkie auch im Turismus einzuführen. Mit patriotischen Schlagworten, mit Schwierigkeiten bei der Ansstellung der Reisepässe und Visa und mit von Jahr zu Jahr schärferen Va-lutenbestimmungen vei^uchtcn die Länder auf ihre Staatsbürger dahin einzuivirken, ihre freie Zeit daheim zu verbringen uiid heimifche Bäder und Heilftiitten aufzusuchen. Gleichzeitig versuchte man, durch mannigfaltige Begünstigungen den Fremdenzu-ltrom zu erhöhen. Mit Rücksicht auf die große Bedeutung, die dem Turismus in der BolkSwirt.schaft zukommt, begann sich auch Jugoslawien init den Schwierigkeiten zn befassen, die dei» Ausländern, die unseren Staat aufsuchen wollen, auf verschiedenen Gebieten bereitet werden. Denn, die Devifen und Valuten, die der fremde ins Land bringt, stellen für den Staat eine wichtige Post in der Zahlungsbilanz dar; die Absorbierung der effektiven Dinare ist angesichts der Beschränkung anderweitiger Verwendung auch fltr den Dinarkurs von größter Wichtigkeit, abgeisehen davon, daß die Hotelindustrie ein wichtiges Steuerobjekt für die Staatsfinanzen ist und daß der Staat auch seine BerkehrSin^tiwtionen besser beschästigen muß. In der Ftage der*D e v i s e n v o r -s ch r if ten war Jugoflawien, das ja, in großem Maße auf den Fremdenverkehr^ angewiesen ist, ziemlich libe r a l. Längere Zeit konnte man bei Auslandreisens fremde Zahlungsmittel im Gegenwerts von Ü00V Dinar mitnehmen, nur für die Nachbarstaaten betrug die Dotation 3000 Dinar. Die Ausfuhr von Dinarbeträgen war seit 193l gänzlich untersagt, ab 29. September v. J.^ aber können jugoslawische Staatsbltr« ger bei Auslandreisen außer den obange-führten fremden Valuten noch.?l)0 effektive Dinar ?nitnehmen. Für den Verkehr init Deutschland, j^fterreich uild Ungarn gelten günstigere Bestinimungen. Im Interesse der Förderung unseres Fremdenverkehrs ist es unbediiigt nötig, daß die geltenden Bestimmungen ül!or die K u-P o n h o n o r i e r u n g unserer A u S- ^ landanleihen, wie Blair, Seligman nsw., bzw. über die Ueberweifungen aus den Guthaben der Kuponhonorierungen abgeändert werden. Die bisherigen Vorfchrif-' ten, wonach jeder Nuhlnießer, bei Familien sogar jedes Mitglied derselben, jede Woche' sich auf die Hypothekarbank begeben inuß, unt die entsprechende Summe zu beheben, s verursachen nicht nur unnötige Auslagen, sondern auch berechtigt« Unzufriedenlieit. Auch die Bestimmungen, daß die erste Auszahlung erst nach siebentägigem Veriveilen auf jugoslawischem Boden vorgenommen ivirt», schädigt ^n Fremdenverkehr, da der Gast, der ohne Bargeld zu uns konlmt, zu größter Sparsainkeit gezwungen ist. D:r fremde inuß in dieser Aeit bei seinen hier ivcilcnden Landsleuten borgen, wodurch wieder diese geringer«. Sumnlen ausgeben. Der größte Schadeii aber erwächst uns dadurch, daß der Gast, wenn er nach Zvtägigenl Aufenthalt in Jugoslawien die ganze, ihnl zur Verfügung stehend« Summe e'^hiilt, geivöhn-lich seinen Urlaub bereits beendet sieht und das Geld irgendwie aus dem Staatv zu schmnggeln trachtet. Nach dem Beispiel der deutschen R e -gistcrmark könnt« durch eiile Vereinheitlichung des Knpondienstes iit gebunde-iieil Dinaren für die Hebung unseres Fremdenverkehrs außerordentlich viel getan werden. Wenn der Gegenilxrt der Kupons der jugoslawischen Anslandanleihen ohne Beschränkungen an den A u s l a n d b ö r-s « n beschafft iverden köniite, müßte dies deil Besucher iinserer Bäder und Sommerfrischen stark anregen, abgesehen davon, ^as^ unser Geld daheiin bleiben würde. Tie im Laufe der Beratungeil vorgebrach ten Anregungen nnd Beschwerden wurden in '''n«r ausführlichen Denkschrift nie-i>erge:egt, die deii zuständigeii Stellen vorgelegt werdeil. bükovce bei iZelie, die sich auf eimr vereisten Stelle das linke Bein brach. 'Vkaii lieferte fie in das Krankenhaus Celje eiit. c. Diebe schleichen mnher! Man soll dessen in diesen schlechten Zeiten der Arbeits-lostgkeit und Mntersnot stets eingedenk sein und vor allem nie die Wohnung offen stehen oder Bargeld uiwerv^hrt lasseil. Einer Angestellten der Buchhandlung LeskovSek auf dschlossene Wechselstube des Verbandes für Fremdenverkehr ist im Interesse eines reibungslosen zwiskhenstaat-lich«ii Reiseverkehrs ständig bestrebt, genügend Valuten vorrätig zu halteii. Reiseirdc nach Deutschland werden aufmerksam ge- macht, daß Registermarkbeträge 3—4 Tage vor^r mit Reisepaß anzufordern find. Mitt» woch, den 25. und Donnerstag, den 20. Dezember bleibt das Rei.sebureau ganztägig geschlossen, die Wechselstube am Bahnhof wird jedoch bei allen Tag- und Nachtzügen geöffnet sein. ptavvonte wieder lewftandlg Wie aus Beograd gemeldet wird, hat der Minister des Innern eine Verordnung unterzeichnet, n>omit aus der Großgemeinde Studcnei die Dörfer Spodnje Radvaine, Zgornje Radvanje und Nova vas bei Ma-libor ausgeschiedel, und zu einer selbständigen Gemeinde Radvanje mit den» Sitze in Spodnje Radvanje zusammengeschlossen werden. Damit hat das frühere Gelneiildeiveseit Radvanie wieder seine Selbständigkeit e»^ langt. Svon Pritatelj-Mend Anläßlich des 60. Geburtstages des be-kaimteu Ljubljanaer Literaturhistorikers uiid Universitätsprofefsors ^r. Ivan P r i j a t e l 1 veranstaltete der Geschichtsforscher verein iil Maribor gesteril abends ii»l Lese saal der Studienbibliothek einen Ehren abend, der sich init dem Lebeii n»id Wirken des Jubilars befaßte, Teil Vorsitz führte der Direktor der Studieiibibliothek Priifelsor G l a f e r. Nach einleitenden Worten des Vorsitzenden würdigte Frau Prof. Dr. T r-d i n a in ausführlichen und ginndl-^gendeit Darlegungen daS Lebei, uild Wirken de? Jubilars als Literaturhistoriker. Nachdem noch Archivar Prof. Ba ^ über Jvail Pri« j.7Lelj als politischen .Historiker gesprochen butte, erläuterte Direktor Glaser die ausgestellten Werke des Jubilars. Die Ver« samnilung richtete an den Jnbilar eill her^-l'chcs Gliickwunschschreiben. IN. Aus dem evangelischen «irch-ndknjt. Der evangelische Vikar von St. Jlj N. r a n t wurde lm6) der Wojiiicdiiia 'versetzt. An seiil« Stelle komiiN Vikar N. ?-brecht. in. Sin Tronergottesdiienst wurde hl^nte ilm Uhr in der Domkir.-l^e für den '»ie er Tage verstorbenen ehemaligen Führer dhntell ,^ul)l reiche Andächtige bei, besonders Kärn'nrr Sloivenen und Vertreter i^erschiedener Organisationen. Die Stadtgemeinde nertrut Magii'tratsdirektor R o d o i« e k. Die größte Weihnachtssreude l reiten krrstcille und Porzellane Zlata 'i^ri^nit. ZIi -venSka ll. m. Der Odst- und Gartenbauverein, ^i liale Maribor, hält Sonntag, den 29. d. lnll tt Uhr in der Obst- und Weinbauschule seine Jahr«shauptversainmlung ab. Bei dieser Gelegenheit wird der Direttor der Anstalt sessor P r i o l über das Bespritz^^'n di'r Obstbäume sprechen. nl Kunstgewerbliche Ausstellung. Un r lietannter ^korationMnsiler, :^)>al>:r .x^''rr Max von F o r in a ch e r nnd die Heini ich" «a-nerkannte Äerainik'<'rln M. Erika R s e r haben im Radiosalon der Firnia P c-teln ani Grajsti tr^i «'ne überaus ni'.me AusstelliMg 'ihrer Arbeiten crvfsnel, di.' b-c. 24. d. geöffnet bleibt. Formacki«r entznctt dcil Beschauer iminer Weder durch das augenscheinlich Bizarre und drnnocl) knnstl.'rlsch init so viel Schmiß Geschaffene, sei es iiu'.', daß er — ein fabelhafter IZeberwindi'r lic!^r Schwierigkeiten — Puppen oder !^i-gurinen formt, malt, zeichnet. Die Skiz^^'il seiner Aostüinentwürfe — ^sonders die ein^r JnfMierung von Offenbachs „Schöiier kna" — zeigen, lvie groß das Ztönnen dieses vielseitigen Küiistlers ist. Ob er Pap!."., Wachs, Seid«, Blech, Flitter vder ivas iniiner in die .^>ände nimmt, er schiefst die entl,iil-kendsten Pilppen. Maskeil usiv. Das iiiils'. inan geselhen ha^n. Ebenso, iiiteressailt sind die kerainischen Arbeitet: von Frl. Erita .'»üi-ser: Sckialen, Vasen, .liier^enlenchter nsiv. Ein fache, an archäologisck>e ^^wrbilder geinahn.n de ^'ormen^ii'eckiseln hier niit den ^orderui»-gen maderiter Sachlichkeit, wott^i oi^'lfach ^mstag, den 2l. Dezemver KSK. MatiSmer ZM«rg^ ?k«««r M. herrlichist« Lajur Zeugnis abgibt von der Liebe der Schöpferin »ur Sache. Die kleiiv Schau ist wirklich wert, von Bielen bziucht zu »Verden, die. das Verständnis für !^n kunst gewerblich Sit «Zs^brauchSgegenstai^ haben. m. «n der «oNsMtiversttilt spricht heute. Freitag, der Publizist und Journalist tzadzi RadenMustapha über Java uich Bali. Den Bortrag werden zahlreich« ski-optische Bilder begleiten. m. Vchadenstuer. In Lp. Gorica bei Pia-gerfko brach inl Wirtschafsgcbäude des Besitzers Franz K o v a ö i i? ein Feuer auS. dem der Dachstuhl sowie dic Futtervorr/jt^ Mni Opscr fieleil. ttt. Der heutige Aischmarkt lvar sehr gut beschictt. Lwrpfen wurden zu IS, Hechte zu 20, Filetti zu 26, Kabeljau zu 20, Moli zu 22, Sardoni zu 12, Forellen zu 20, Cipli zu 20, Augenflsche zu 15, K^lamari zu Zd und Seokrebse zu 8 Dinar Pro Kilo gehandelt. Vorhanden war auch ein großer Hummer, der zu 200 Dinar seilgeboten wurde. m. Todesschlag. In der Taborsla ulica ist der ehemalige städtische Arbeiter Georg L i n d n e r im hohen Alter von 90 Jahren gestorben. Der Verstorbene »var viele Iah« re bei PflasterunMrbejton beschäftigt. — Friede seiner A^che! Das schönste Weihmichtsgeschent Briefpapier in Kassetten und Reiseblocks Zlata BriZ nik, Slovenska ll. »l. Wieder drei Opser des vlattetseS. T r jährige Visenbahner Alois Toplak gl.tt gestern am Bahnhof ans den» vereisten Bahn steig aus ulld brach sich den rechten Oberschenkel. Äkt 2Zjährlge Gendlum Milan A lldriv stürzte in RenlSilik auf dl.», «teilen Plirgstraji^' und trug hicbei eine Fraktur des rcchtcn llnterschcnkels davon. Ferner brach sich der 8!jährig Besitzer Josef Li r e t> s .n Pivola bei einem Sturz de,l linken Ol^r-schentel. Allc drei befindeil sich im hieng.n .^Krankenhaus. IN. Gchneeberichte des „Putnit". Der h!c-sigen Geschäftsstelle des „Putnii" werden von der Petzen (Uletova ioöa) llü A-'ntimeter Pulverschnee mit Unterlage g.'mel.det. Die Temperatur beträgt —3 Grad. Es ist w«»?;-still und solmenklar. Bon den anderen Stütz-Pllnkten sind trotz mÄhrnialiger Nr^V'!.sen keine Berichte eingelangt * Hemden, Krawatte«, Pyjamas, Westen im Spezialgeschäft K arni e n i k, Glavni trg. nl. Mntiger Retter i« der Rot. Gestern nachmittags wurde auf der Aleksandrova c. ein vor einen Wagen gespanntes Pferd Plötzlich scheu und stiirmte in der Richtung gegen den Bahnhof. Unser bekannte Sports-mann Lcderhändler Jos. P i r i ch erfaßte geistesgegenwärtig die arohe Gefahr und sprang mutig auf die Stra^, rch die Zügel an sich und wurde, auf diese Weife das Pferd zurückhaltend, selbst bis zum Cafö „Zadrau" initgeschleift, wo es dank seiner herkulischen Kraft gelang, das Pferd zum Stehen zu bringen. Einige Radfahrer hätten angesichts der Enge der mit Schnee verrammelten Fahrbahn zu Schaden konlnlcli können. m. Guter Fang der Polizei. Wie bereits berichtet, wurde gestern von der Polizei ein gewisser Julius Friedmann fest-genl. lmen und einem eindringli6)en Verhör unterzogen. Es stellte sick) bald heraus, das^ es sich um einen internationalen Abenteurer handelt, der es schon wiederholt mit den Polizeibehörden Mitteleuropas zu tun gehabt hatte. Mitunter l)atte sich der Mann auch andere Namen, wie Dr. Weiß, de Galgoczy und von Minden, zu eigen ge« macht. Friedmann wird heute dem ii^eis-gerichte überstellt werden. m. Die Stenereindekeniitnisie für die Erwerbssteuer samt dem außerordentlichen tiTigen Steuerzirschlag (für Betriebe lnit mehr als eiivr MMon Jahresumsatz), ferner für die Junggesellen«. Pa-uschalumiatz- Sotd und Silber lieb ich M..." Die letzte Woche vor dem Fest Run liegt auch der Silberne Sonntag hinter uns, und die Aei'tbage riukell ulvauf-haltsom näher. Die letzte Woche vor We'h. Mlchten steht völlig ini Zeiche« der fieberhaften Weihnachtsvorbereitungen. Alle Mellschen, die uns auf der 5tva^ begegnen, sind von vaiftlosem .s>asten und Jagen erfüllt und sevbst im eixsenen .Heim macht sich diese Unruhe bemerkwr. Wir erlvacheli M'^r-gens mit dem Bewu^tst^ill, das; noch tausl .id Dinge zu erledigen sind, lioch dies und das jenes gekauft iverdeli muß. das^ allerlei Borbereitungen getroffe,!, Piiki^'te und zur Post gebraäit ll>erden müssen und daß es «n keinem dieser letzten Tage Zeit zu verlieren gibt! »««I« iKII»»«? I« KomplOtt <»otoot>t»ZZ Je lnehr wir uns dem Goldeliell -oillltng nähern, unrso stärker brandet der Weik>-irachtsverkehr in den Gesch Umsatz des ganzen Jahres. Auch diesnlal wird es nicht anders sein. Gleichzeitig aber müsseil wir uns sagen, daß fast unmittelbar a-uf den Goldenen Sonntag schon der Heilige Abend folgt. Am Montax, nnd D'ens-tag bleibeil den n,eisten Menschen nur we-nig^' Stullden Zeit übrig, ^nsl^londere all-', die berufstätig sind, haben dann kaum li^?ch Zeit, ill Rithe ihre Äeihnachtseinkäuf.' zu erledigen. Auch sind die beiden letzten Tage vor Weihnächte,, meist b's zuin Rande mit allerlei Borbereitungen inl eigenen .'(>ause allgefüllt. Ans allen diesen Gründen bleibt für den Weihna6)tseinkauf — lvenn »vir uns nicht mit vielen T-ausellden anl Goldenen Sonntag in den Geschäften drängeil woU?.i — nur diese letzte Weihnachtswoche. Und wir wollen sie nicht uilgenAtzt verstreL«l>etl lassen. 7^in Grullde genommen treibt jed.'r Mensch ttlit innerer Frclide mit auf dem M>altij^en ^trom des brandenden Veihilachtsverkehrs. Mit strahlendein Licht locke,, uns die Schau-feilstvr der Geschäfte, in delien siF) ein weihnachtliches Bild bietet. Wer noch ^ök^er!?. itoch unschlilssig erivog,'ll>aä er wohl iche.l-ken soll, wird nun allmählich ans den tail- sendfachen DiiHge«, die sich d-m Bchhauer bieten, das Geeig^ gefunden habm. Ui^ nun wollen wir auch mit denl Kauf nicht länger zögern! Der Jnzseratenteil der Zeitung ist Tag für Tag umfangreicher. Cr ist a!k^r auch unser ^ster Ratgeber und Führer liei'.n Weihnachtsverkauf. Niemals sollte nian ziellos durch die Gechäfte Mandern. Baiser ist es, morgens in Reihe in Ruhe tsn „Fahrplan" durch die Geschäfte studieren. ?lus dein Anzeigenteil ersehen wir in llbersichtlichster Weise, was die einz^ln-n Gesck>äfte zu bieten haben, »nan hat oie Pr-ise all der .Hand und kann in Rnhe überl^'n. wie lveit der Geldbeutel zu allen Plänen und Wünschen I« llnd Amen lagt. Gleichzeitig wird die Frage brennend: Sollen wir Weihnachten daheiin oder aus Reisen verleben? Diesmal liegen die W?:h' nachstage so güllstig, daß sich viele entschlossen haben, die Reihe der freien Tage zu einer Reise in die winterlichen Bec^^e ?^u bennhen. Alle Wintersportge'l'iete sind bereits für den Besuch von Gästen zu Weih-nachtell gerüstet, nlld in den nteisten Win-tcrsportgebieten ist anch schon genügend Schnee gefallen, woinit sich die schönste Gelegenheit zllnl Wintersport bietet. Nun schlniedeli wir Pläne und erwägen, wohin die Reise gehen soll. Ulld gleichzeitig und auch für die Winterrcise »loch lausend 'Vorbereitungen '.n treffe,!, tauselld Einkäufe zn machen. .'(lalldunldrehen nnrd auch diese letzte Woche vcrgc!>en. Viele v erschie'bi»«»»Nt. Auf dem Bhmarrt. in Ptuj wurden DisnStag 108 Ochsen, 19K Kü^, 9 Stiere, .U Jungochsen, 48 AlMinmn, 7 ttiilber und Pftrde. zussammen Stück, aitfgctri^l'en. wovon 10V Stück verkauft wurden. Läi^en kasteten .S.Ü0-.3L0. «che 0.75—2, stiere 2—L, Jungoch^en 2.Zb—3.ö0 und Katdin-ne,l I.ü0^^.LO Din>l»r pro Mo Lebendgewicht, Pferde 200—.'N00 und ^'^hlen 450 bis 10V0 Stück pro Stück. — Auf bell S ch lv e i n e m a r k t wurden Mitt»r>oicht. und Luxussteuer für das Jahr 1V3Ü stird im Laufe des Monats Innner beim zuständigen Steueramt einzubringen. Jil dieser Zeit sind auch die Rentensteuereillbekenntnisse elnzu' bringen. Die vor.geschrieb<'nen Drnchachen siird beim Steueranlt bezw. bei der Mm.".ll« de zuln Preise von 1 Dinar liezlv. 5,0 Para echältlich. Bei Berstrvichnng der fostg?s'?,Uen ??rist sind bezw. 10?^ der bemess.ilM Steuer als Stmse zu entrlchteil. m. «eihNachtsauHflug nach Graz. Anl 24. d. um 14 Uhr fährt vom .Hotel „Orel" der Autocar des „Puwik" nach Graz ab und kehrt anl 2K. d. zurück. Die Abfahrt von Graz erfolgt um 18 Uhr vom „Steierhof". Fahrpreis 85 Dinar. Umgehende Anmeldun gen an das »Putnik"-Büro. nr. VUdschweinjagd. Bergangenen Sonntag fand k»ei PiSece eine Wildschweinjagd statt, die Verwalter Josef S ch a g l aus BreZice vorbiK>lich leitete. Es wur^ ein etlva 100 Kilo scl^erer Keiler zur Strecke gebracht. Der glückliche Schütze war Bezirks-!^uptmann Cyrill Poklukar. ,n. Spenden. Anstatt eines Kranzes auf das Grab des verstorbenen Herrn Josef Baumeister spendete Herr Rudolf K i ff ' m a n n 300 Dinar für die städtische Hilfs- aktion. „Ungenannt" stiftete für di^' beiden armen Familien je 50, zusammen 100 Di-ilar. — Beiden herzlichster Dank! IN. Wetterbericht vom S0. D^zenlber, Nhr Feuchtigkeitsmesser l, Barometerstand 741. Tem^ratur Windrichtung NS, Be° lvölkung ganz. Niederschlag_. Ehriftbi^nnschmuck in neueste, geschmackvollster AusfÄchrung Zlata Brivmk, Sloveu-ska 11. 1?iiz5)0 össiektixen Lie e!»» I^xor 6er neuesten ^cxlelle von 5el»reikm»se1iinen 6er k^skrilc Iie»ßoz^Q, velcke »l!e krvartunxen iikerklQxeln. Die Uemlojxto»-ZvIireilsmaaetHmen vericamt 2U sekr kilÜxen Dreisen un6 xiinstixen ^alilunxskedinxunxen Vertretung: 1. ««»r IGUti» VM so. 1Z453 p. Eine Risolofeier der srchodoxen Kir-cheilgeineinde fand gesterll in der hiesig^^n König Peter-Kaserile statt, der u. a. auch Bc-zirlSl)auptmw. Die Premiere des nuin^ '. vollen Lustspiels „^ii»e Hoheit der Die,',t-mann" (Ve beiden Seehunde) mit deui steil Mlnchner Äomi^r 'kSeiß Fertil. slotter Film mit viel Situationskolllil und vielen PoiMen, welche der drollige Fevdl bei deutlicher <5haratterisierung il"'. Doppelrolle als regierende, Fiirst und lUs Dienistmann mit naturivüchsigem, we!)!!ilü:> dem Humor zur i^^ltung bringt. — Act>ru:i i. die zum erstenmal im deutschen Tonfitni ti' scheint. Apothekennachtdlenft Freitag: Bidmar und Savost. Samstag: Minakik und .König. kii ti UM i? IIiililill4»isil XSrtlno ^ pkkSU«. M Itl 1. in. WIW Ii« W NIW» k» «Ilt M-RlNW! IMioo» — »M« - ««« — p«« -»Iwililw I«,! «MN W v» I»IW lmvli, M.II lZ277 Zeitung* Nummer 2S1 Samstag, d-en ?t. Mi WtlNvarmmSrNe Di« durch di« bekannt«: FrtedenKvsrfchlü-Se hervorgerasene Gntspannlmg der weltpolitischen Lage führte auf den WeitmSrtten zu Glattstellungen der internationalen Spe^ tulation und dmnit zu stärkeren Preis-schwankungni, dixli zeigten die meisten Börsen bei Wochenschluß wieder «l« ruhiges Bild. Ueber die wichtigsten Arttckel wäre kurz folgendes zu berichten: Baumwolle: Trotz der haussefreund« lichen RegietungKschätzim^ i^ber die mnerl-kanische Baumwollernte kam eS um di« Wochenmitte M einem schärferen Kurseinöruch, der mit Glattstellungen der Spekulation und mit der Uusichcrheit Sezi^lich des AuögangeS der bereits mehrmals erwähnten Prozesse um die Bcrfossungsmäßigfeit Roosevelt'scher Agrargese^ im Zusammenhang stand. In Newyort ^nk der Preis für Jännerliefeeung -on 11.80 albamerika uiy 6, für Surat um ? nnd für Beng.7ö auf 1V Pesos zu er-höl)en. Divse Meldung vowirklö einen »oll-kommenen Umschwung in der Tendenz. In Chicago sprang der KurS für all« Terntine um das fi'ir einen Ticig erlaubte Ma^imuni ron 5 Cents pro BuHel in die HW zcmbcrlteferung voi< M w fünf Achtel am Mont<^); in^ Winnipeg wurde das erlaubte TagesMxintum''Mfi 3 Cents ebenfalls erreichte. ^iverMil stieg von .^i/11 auf 6/3»^, also innerhalb eines Tages um Penee pro Cental^ Iännerliefürung Buenos Aires stieg von 8.34 auf 19.1V. hc-ziehungslveise seit Wo^nbeginu (?.91) um rund 3bK. Me Weizenmärkte schloss'/,. am Frettag), der kür Termiu-ware jedoch nicht festgesetzt. In Neuchock sank die Notiz von 65V» auf am Freitag. »vttmdertchte L j u b l s a n a, 19. d. Devisen: Berlin 17!>.'x22—176V.09, Zürich 1421.01— 1428.08, London 214.71—216.7«. Newyork Scheck 4330.50— 4366.81, Paris 889.34^ 2s)0.78' Prflg I81.49^lHS.59; österr. Schilling 8.88—8.98. Kompensationsmark 14.10. Zagreb, 19. d. S a a t S w e r t e: ^ri'gsschaden 362-^363, per Jänner-März 0—7°/o Invostitionsanlei^ 7l>—78.vl), 7^ StabilisationSanleil^e 77—78, 4°/« Ag-rar 13.50-^, Blair 70.75—71.2ü/8°/n Blair 81—82, 7°/a Hypothekarbankanleihe 7^78, 6^, Bestluk 61—6l.50, KVo dalmatinische '^lgvar 00.50.^62. Agrarbank 237—240. X Die HaickelAvertraßsVerhlMdluna«« mit Spanien, von denen schon längere Zeit die Rede ist, sollen nach einer Bcograder Meldung bald nach Neujahr aufgenommen werden. Bor allem ^ndelt es sich darum, di<' jugoslawische Ausfuhr nach Spawien zu heben und nach Mi^lichkeit dort jene Waren unterzubringen, die bisher, in Italien abgesetzt wurden. Andrerseits soll Jugoslawien einen großen T^'il der Mter, die her in Italien eingedeckt wurden, aus Spanien beziehen. X Arbeitsvergebung. Die Gtaatsbkchndi-rettion in Ljubijana nimmt bis 23. d. Angebot.' zwecks Uebernahme der Ausbesserung verschiedener Wäsche entgegne. X Schlechte Beschästijpit«g der jugoslatdi-schen Sirumpssabritßn. Die sllgoslalwis6)l)rtSdiensteS zwischen London und Basel gegründet, dii: dnl Äetr^b mit besonderen 60l)-Tonnen-Motor-schiffen im Frühjahr 1936 aufnehmen wird. ES wird nek^n einem regelmäßigen Fracht« dienst auch ein init allem niodernen Komfort ausgestatteter Personendienst eingerichtet wer^n. von dem man sich eine bedeutende Hebung des F^mdenverkehrs verspricht. X Tausend Vagpon» Salz «ms Orfter-fftich. Die MonopolDerivaltnng. die schon seit Längerer Zeit von der Ebenseer saline Salz bezieht, hat in letzter Zeit wieder zeim Millionen Kilogramm Sal^ bestellt, wovon bereits ein lvroßteil abgeliefert loorden ist. Die zehn Millionen Kttogramm Salz »Verden in tausend Waggons nach Jugoslawien transportiert. Die Mvnopolvevwaltung un» terhält fast ständig eine Vertretung in Eben-se, die das abzuliefernde Galz zn Werneh^ men hat. Nach Ungarn gehen aus Oesterreich in der nächsten Zeit gleic^alls große Salzlieferungen ab. X Die BiehauSs«hr Oesterreichs nach Deuts0y Stück Nutz-und 500 Stück Zuchtrindern von Ovst^r-reich, die wi .Kompensationsweg«? nach dem Deutschen Reiche ^liefert werden. Vnrde neuerdings eine Lieferuirg von 1lX)0 Stück Schl-achtrindern ölhne .Koni^'esrsation ".bge-schloffen. Sowohl die Nutz- wie auch dte Schlachtvtehkäufe haben bereits in Kärnten, Osttirol, ÄilMrg und Oberösterreich in vollem Ausmaß eingesetzt. X ArbeitSeiasteiPNG i« i5iie»»ert Zenica. Wegen Mangels an Austrägen und »vegsn der immer größeren Anrufung van fertigem MateriÄ wird die Eisenindustrie A. G. in Zeniea in der ziveiten Dezemberhälfte die Arbeit eiirstellen. 1lV5 Arbeiter erhielt nl von der Ärektion die dreiwöchige Mndi-guitg. In der Stadt herrscht, besan^rs unter der Arbeiterschaft, gro^ Besorgnis, d-nn die Arbeitseinstellung fällt in die schlverste Zeit. Man ist der Meinung, daß das Eise«»-werk Ende Jänner oder Ansang Feber die Arbeit wieder wird ausnehmen können. X Di« sichttare« a«er»ß»«tsH»n «a»»- «ollvarriite l^trugen in der Vorwoche in den NVA. einschl^ßlich den Osten, 6,84v.«v, Balle?». X Liq»idatign einer hMtsch»« B>«?. Di« Berliner Bankfirma Carl il den gegenwärtig gültigen Getreideprei en. der von der staatlichen Getreid^gesellicha't dem neuen Finan^iustitut a>bn<'füsi»t den soll. SamStag, 2l. Dezember. L j u b l j a n a, 12 Schallplattcn. —^ i8 Konzert 20 Unterhaltungsabeird. — 22.15 Romantische Opern. — B e o g r a d, 20 Russische Zigeunerromanzen. 22.20 Weisen aus .Hawai. — Wien, 13.10 Quer schnitt durch Opern und Operetten. — Mandolinenkonzert. — 10.10 Reise durch (kuropa. — 22.10 Klaviervortrüge ^ B e -r o m ü n st « r, 10.50 Akust. Wochenschnn. 30.16 Lieder. — B n d a P e st, 18 Ungarische Lieder. — 19.30 Jazzmusik ans zivei Klavieren. — D e u t s ch l a n d i c n-der, 12 Musik zum Mittag. — 18 Bolls tänze und Volkslieder. — D r o i t n' i ch, 21 Star-Kabarettabend. — Mailand, 20.50 Operettenübertragung. — M n n -ch e n, 18 Alte und neue Sonnwendlieder. — 19.05 Nationalrussische Kammermusik. — 30.10 Volkstümliche Musik. — P o st e P a-r i si e n, 20.35 Unterhaltungskonzert. — 23.30 Leichte Musik. — P r a g, 17.55 Deutsche Weihnachtslieder. — Ro m, 20.50 Violinkonzert. ^Straßburg, 17.36 Cim-Phonieko^ert. — S t u t t g a r t, 12 Btln-teS Wochenende. — 18.36 Handharmonika-konzert. — Toulouse, 19.05 Volksmusik. — 19.15 Kleine Lieder. — 22.45 Kabarett. — Warschau, 16.45 Ganz Polen singt. — 21.30 Die heitere Sirene. - 22 Leichte Musik. Die Milioniire sterben aus! Nicht, daß es wirklich leine Millionäre mehr gäbe! So änMich ist die Sache nicht. Auch Amerika, der Boden, wo sie srüher wie Pilze aus der Erde schoßpn, hat ihrer 'och genug. Aber die Bemühungen der ame?!?a-nischen Regierung, durch eine Hembsetzung der großen amerikanischen Einkommen eine Neuverteilung des Reichtums zu erreichen, scheinen von Erfolg gekri^nt zu sein. Jeden* falls haben die letzthin vom Schatzamt in Washington veröffentlichten Zahlen gezeigt, daß die Zahl der Person«?! in den.Vereinigten Staaten, deren Jahreseinkommen ein^' M.llion Dollar überstieg, erheblich zurückge-qangen ist. l933 mußten noch 46 Bürger der Bereinigten Staaten ein Jahreseinkommen von einer Million Dollar versteuern, im Jahre 1934 war ihre Zahl auf 82 zu^ rückgegangen. Die? ist unrso auspallender. Der deMsche Weltwanderer Calm vsn Dr. tzaus Mri« Elster. Ist es nicht charakteriMch für uns Deul-!chv, daß wir arm Sn. hei^rvagendey Reise-schriftstellern sind^^ Wir haben zwar nen Alexpnder von Humboldt gehabt, aber w:r haben unsere Kenittnis der Erde doch ail<^r-meist von englischen oder nordischen s^or-schungSreisend^ erhaltet, ^eter Nansen, Stanley, Sven Hedin, um n«r einig« z« nennen, sind bei uj,s so vobkKboliebt gewor-deNf^daß wir sie faist als Deutsche singesck>ätzt haben« Der tiefere Grund für den Mangel an Rejseschriftstellern lag darjn, daß wir Deutsche eH spät, erst im letzten Di^ttel des 19. ÄaHrhmlderts, d«M. lamen. den Anschluß ai, dte Welt zu fittdiA. Aus. dioler ersten reicheren Anschlußmög. lichkeit an die Äekt ging noch der Äeise-schriftsteller Colin Roß hervor, den man nicht nur den bekanntesten, sondern auch den beste Schilderer der Welt in deuts<^r Sprache genannt hat. C-olin Roß, ein Nachfahr der Südpolarsorscher James und John Roß aus schottischer Familie, doch von deutscher Abstonlniung^ erftihr schon in seiner Kitld-heit durch datte kaum sein Stuo'inn des Berg- und HüttenM'seiis in Berlin beengt und sein lSinjährigenjahr gedient, als er schon für die technifclien Wörterbiicher in sechs Sprachen eines M^nchener Verlaaes nach England. Frankreich und Italien ging, um l)ier Material für das Eisenliütteniveien zu sammeln. Die Promotion zum Volkswirt^ schaftlichen Doktor in .?>eidelberg im V^rvst 1«l0 stellte auch nnr eine Unterbrechung dcr begonnenen Reisen dar, die im Sominer l912 das Mitglied der StudienkoulMlssio,: des Deutschen Museums nach den Vereinigten Staaten führten und im Winter l91?/i:^ den Kriegsberichterstatter für eim Reihe Zeitungen in den Balkan-Krieg, imd bald darauf nach mißglückter Gründung einer Zeitschrift nach Mexiko fiihrten. So halte Colin Roß schon fast 10 Jahre Reisetätigkeit m Europa und in Amerika hinter sich, als der Krieg ausbrach. Seit 1019 ging Colin Roß jahraus, il^br-ein nun schon mehr als l6 Ja^hre mit Kiu> und Kegel, wie er zu sagen pflegte, mit F' au und lkind und selten nur allein hinaus >« die Welt, um uns Bericht zu geben von den» Znstande und Werden der einzelnen Erdti'iie. Cs lvar nur natürlich, daß er von all diesen Reisen auch nebenher großartige ',^>lnle Nlitbmchte. I9l9 gi.nig er nach Stidanieri^ti. nach Argentinien, Uruguay und Bmsilieu. Chile und Bolivien „Südameri'ka. die auf-steigende Welt" hieß daS Buch, das er nnZ damals als Bericht schenkte (wie alle Büch^'v ^amStag, ven ?i. Dezemver sOS5. 7 ..MtNWorer gekkm< ?knmn« ?M. ^ Z^an von Loto SIM IS »ßß1ssK//!l^ MHK Die beiden Meirscheil habcil den Tappet« nertivg errsicht. Er ist in dieser hei^n Mit-lagsswnde wenig bekbt. Lang'anl steigen sie liergan. Oft bleiben sie stehen, uni den Aus« blick zu genießen, (ib<.'r mehr »roch, um sich n die Augen zu schauen, um sich am Anblick andern zu freuen. Der Mann begreift sehr wohl, ivel6)e Ueberwindnng de! Pli^tzlich! S i e verteidigen meinen Bater, Tie geben ihm recht? Ja, wozu bin ich dann gekommen?" „So ist es nicht. Gudrun. Ich spreche seht lf^en mein Gefühl, ges^n alle Mnsche. weil ich nicht will, daß Äe aus Mitleid ^'de? (^roßherzigVeit ct»was verspre^n, etwas tun, das Sie spater vielleicht bereuen »Verden." „Warum sollte ch bereuen, nlich Ihre Seite gestellt zu haben? Es ist n^t Mitleid, nicht Großherzigkeit, cs ist etlvas anderes." „W a s ist es, Gudrun?" „Gs ist das gleiche Tvftchl. das ich l^t Ihnen vernlutete. von dem Äe einmal zu mir sprachen. J^t, wv Sie Mötzlich ganz anders sind, weih ich nicht, ob ich mich in Ihnen l^eirrt hai^', »b es richtig mar, ;u kommen." „Gudrun, Sie stnd ge?omnlen. uni ulir Gutes zu tun. Und »venn wir heutc >>.'r morgeil vielleicht für immer auseinandergehen. w«ln in Zubunft nicht? zwischen uns fein ^vird, so sollen Sie do6) wissen, daß ?,e mir das größte Geschenk meines Lebens gemacht haben. Daß Sie mir. eine Stunde Glück gaben, dian-delt, Gudrun. Vielleicht haben sie sich seit iz-ner Stunde noch vertieft, verstärkt. Ak^r Ihr Bater hat mir zmn Bewußtsein g> bracht, daß ich wie ein Schlafwandelnder gehandelt habe. Ich bin aufgeweicht, habe nach gedacht. Es geht in erster Linie unl Sie. Gudrun, um Ihr junges, unbeschwertes Leben, dann erst uui mich, auf den» e^l sch»?re3 Sch-ictsal liegt." „Mein Leben ist nicht mehr unbeschwert. Glauben Sie wirklich, ich li^nnte jemals wieder froh »Verden, wenn, wenn . . „Sassen Sie »nls ruhig bleiben, l^iildrnn. Ich will Ihnen nicht van dem Glend ,neiner Tage und Nächte sprechen, seit ich aus Hamburg fort bin. Ni»:^ vo?i den Sekbstvorwür-fen, die ich mir machte. Aas geiÄ^n ift,' iist »ficht n^r AU üntiern. Bon meins« Leben will ick Ihnen bexichteii ivie es bis heute verlief, ^nd dann 'tvolle»» »rnr beide beraten und überlogen, »«s für Äe dsH Beste und Richtigste ist." Sie haben die .Höhe erreicht. Lmlqe jt^-hen sie. ^'lrm in Arin, lmd blicke»i auf das liebliche Mevan zu ihren Füßen, auf !ias Silberband der Paffer, mlf die bewaldeten Berge, die ringsum im Sonnenschein leuchten. In der Fer»le erheben sich bizarr und lockend die zackigen Ausläufer d« Dolomiten. Der Vdann gesteht leise: „Dorchi»» miZcht« ich mit Ihnen, Gudrun, allein sein mit Jh-l»eil in k^r Einsamkeit des Ho<^bivges." In ihren Augen steht der z^leichc Wunsch. Wer auch hier ist es j^t ruhig, Die meisten Kilrgäste befinden sich um di^e Stunde denn Frühstück in Meran. Die beiden fiihlen keinen Hunger. Sie setze»» sich auf eine alleinstehende Bank. Und hier nimmt Arnulf Ude-lot^ die Hände W's Mädche»lH »u die leimn und erzählt: „Ich bi»l groß geivorde»». »r>ie dk' Si^hne aus de»» wohlhabendeil Hamb»lrger ^aus. man»lsfmnilien aufzuwachse»» Pflege»». Ich war das ei»lzige Mnd. der Er^ des alten Geschäftes, i>» dem ich früh .?>err wurde, '.»xil ich beide Eltern im Lauf eines Jahres verlor. Als ganz junger Mensch, der vo»» d^-r Schulbank koin, hatte ich die letzte»» zlve» zikriegsjahre als Z^rei»villiger »nitgemacht. Später habe ich >l»ich i»l der Welt umgesehen, in fremden Ländern fremde Mensche»! »»nd Spmche»» studiert, bin für das Geschäft tätig gewesen und hatte trotz der wirtschaftliche!» Schwierigkeiten allerlei erreicht. Da führte mir »nein <Ähicksal vor sünf Ial»ren Sybille in den Weg. Ich war dainals dreißig. hatte die »lbliche»» Erlebnisse mit Frauen hinter mir, ohne jemals ernsthaft gefesselt gewesen zu sein. Ich »voUte heirateit, »ve»»»» mir die RiMige ^gegnete. Ich hatte m»r alles anders, einfach und leicht gedacht. Nu»l kamen die schn»erften Berwicklungen. Sybille war ^ jener Zeit vier Jahre verheiratet und lnan hatte de»» Eindruck, vergöttere ihr Mann sie wie beinl Begi,rn einer großen Liebe. Ich ternte dos Ehepaa: auf einer Reise kennen. Wir schlössen uns sogleich schr aneinander ai». Ich war der Fra« am e»!^ten Tag schon verfallen. Ihr Mann, gutmütig bis zum Aeuß»evsten, aber jähzor» nig und von einer beinahe tvanthaften E»-fersucht, vertraute mir merkwurdigern»-i»e. Er sah »»W, daß ich lichterloh brannte. Sy» bille beklagte sich schon nach wenigen Tagen, daß ihr Gatte sie wie in einem Kerker hiel.. daß sei»»e Eifersucht ihr keine Ruhe ließ. Are erweckte mein tiefstes Mitleid, denn danrats »vntzte ich ja noch »»icht, daß ihr Wese»» e4 war, das jede»» Mmn», der sich m»t ihr ver» band, 4oll machen nmßte. Sie gcch sich 5»«« ders in diesen Wochen. Äs zuvor und dana'ch. Ob es »virklich Ae!^ AU mir ^var, die sie verwandelt hatte, ob sie mir M gefalle»» Mnsch« te u»Ä> sich darum inistin^tiv »ncinen» Miei» mrpaßte, habe ich nie ergründet. Sie' »oa» eill Trieb- und Instinktwese»», ivie rch wieder eins gekannt Hobe. Es dam sehr bald so, daß »vir uns uilier Gefühl gestände»» und unsereil Wunsch, »n»? für immer zu vereinige»». Ich hielt .in«. Scheidung für ausgeschlosse»», »veil i6) dit! Liebe ihres Mannes ja täglich ui»d 1tin»d!lch sah. Und doch hat diese rätsellioftt.' Frau sie erreicht. Wie, ist ihr ewiges Geheimnis qc-bliebe»». Nie hat sie mir gestände»», wiz sir ihre»» Marn» dazu gebracht hat. Sie lachte nur, wen»» ich dal»ach fragte, und inach?^' »mch sinnlos mit ihren Meissen, u»»tt.r denen ich alles andere vergah. . Es llXlr ei»»e grohc, giüheilde. ^7nalv.>lle Leidenschaft. Dem» Si^ille war so schön, »ht Wesen war so lockend und glitzernd, chre Art, allen gefallen, mn jeden Preis beamtcl werden zu lrvlle»». itnn»er und überall »lul-gefallen. »var eine ewige Tortur fi»r .»»i t» »vie sie es fridher für ihre»» ersten (Batten sv' lvesen »ixir. (Fortsetzul»g folgt.) als die Einkommen der Steuerzahler- der Pereinigten Staaaten von l<).Al5,6ä4.W0 Dollar im Jahre auf 1Ä.45K.2tt2.()00 Dollar iin Jahre IMt a»»gestiegen si,»d. Die Slmne als VeröieichOrtz»«. Seit alters her hat die Sonne im M»)thos l)er Völker ei»»« hervorragende Rolle gespielt. Sie wurden zuerst von Perslen und Japan geschaffe»l und verliehen. Der perfi-^'che Sonnen- und Löwenorl^n wurde tm Jahre 1808 durch den Schahs Fetsch Ali ge-st'istet. E'^ war ein j^ nach der Alasse mi! verschiedene»» Strahlen versehener Stern. Das Jahr schaffte diese Auszeichnung aber wieder ab, sodaß heute nur noch Japan das einzig.' Land ist, das den Sonnen-tnden verleiht. Der B^'rdienstorden von der ausgehenden Sonne wurde an japanische Militär und Zivilpersonen verliehen u»ld entspricht unserem Militärverdienstordeu. Gestiftet wurde diese Auszeichi»ung im Jahre 1875 durch den Äaiser Mutso Hito. Seine Bedeutu»»g geht schon aus der Tatsache hervor, daß dcr Orden i»» acht Klassen verliehen wird. Eine gyldene So»»ne mit 32 Strah len soll das Ebenbild der Tropensonne Japans sein. Haremsmoben am Etrante von Pal«beOch. Am Skair^ vl>n Palmbeach, dem liixu-riösen Seebad der amerifanis«!^ Milli»-l»are, wird man in» komment^n Karneval Haremsdamen entlang wandeln sehen. ES ist dies die neueste amerikanische?^delau-ne, die für die diesjährige Karnevalsmode erdacht wurde. Die amerikanische»» Modeschöpfer haben zunächst Bormittagskleider im Stil der alttürkischen Frauengewänder erfunden. Dazu gehöre»» sehr »veite farbige Hosen, die i»» krassem Geffe»isatz stehen zu de»» bisher besonders beliebten einfachen Sportgewändern der Schwimmerinnen und Reiterinnen. Gleichzeitig sollen auch die Abendkleider nach dem Borbild der .^remsmode Ilmgestaltet »verde»». Die Kleider solle»» aus besonders schwere»», kostbare»» Stoffen beste« he»» u»»d mit Gold und Inlvelen überlai^n sei»». Eine exotische, farbenprächtige Mode, die den eMntrisch^n Modelaunen der Amerikanerinnen sehr entgegenkommt und die i,l ihrer Kostspieligkeit bestimmt auf die amerikanischen Luxusbäder beschränkt bleibeil wird. ^merhi»l heißt es, daß die amerikanische Frauemnode des kommenden Iah res die exotische Note in gewissen Grenzen bevorzugen wird. Nelt«« kclee Der Wecker. „Ja, Meister, der Wecke», den Sie »nir gestern »nitgegenben haben, hal aber wirklich nicht c^eläutet," ent^nldigt sich der neue Lehrling sein Zuspätko»n»ncn. „Richtig, I»lnge, das habe ich sa ganz gessen, dir zu sagen: Wenn das Änc^ nicl>t um fslhse losrattert, muß man es ilinl lrii' tig hin u»ld her fchiMeln." Kleiner A»teißer. „TüchtiM'r Aa^maun. der Anfang Januar eine Hochzeitsreise »»acti SüdameriÄ macht, siicht noch ewige ande'e Artikel »nitzunehm^.- JjMmer HDfljch. Gast, zum .Hausherrn: „Aber, bitte, bemühen Sie sich doch »»iäu mit dem .hinausbegleiten!" ^ „Aber, das ist doch gar keine Mühe Ignügen!" aur ein Vei-^ be» K. A. BrockhauS. Leipzig). Er erkanme dainÄs schon, daß Südamerika sich, durch den Weltkrieg wirtschaftlich und industriell 'elbständig gemiacht, von Norda»nerika »Mt> Europa losgelöst hatte und nun seine eigenen Wege Aöhen würde, der besondere Folge»» für Euro,pa und Nordamerika hab^»» würde. Diese erste große Reise a>ar kenn» .^ich»lend für sei»le Art. zu reisen; er blieb nämlich ..wei Jahre in Südameri?!!. Colin Roß »var niemals nur «in Durchreisender, der an'chaut und beobachtet, son« dern er »vohntc sich stets nach bester Möglichkeit in das betref^»»d<' Land ein. so daß er ' in unbodingtes Gefühl für das Lamd bekom-»len konnte. So blieb er dann auch ein Jahr in Rußland. Persten und Zentral-asien und schildert uns den „Weg nack; Osten". Dann ging er hiirüber zu den Bereinigten Staaten und umfuhr in einer großen Weltreise die Erde bis Japan. China. Siam, Indien, Niederländisch^Jndien und Bali. Er erkannte in dem „Meer der Tntscheidung" die große politische »md »virt-schaftliche Bedeutung des Stillen OzeanS. Er schilderte uns IVSö n?ie «s „Heute ln Indien" nach dem Weltkrieg aussah, ,l»»d sagte damals schon bestimmte Entwicklungen und Veränderungen für Aston und Indien voraus. Die Afrika-Älrch in Ä«m schönen Buch „Ha!^ Whenua — Das Land, da^ ich gekucht„. die Südsee nur in be-di»rgtem Ma^ daö ewig ersehnte Paradies ist. Nun wandte fich Colin Roß mit >em Eisbrecher „Nascopie" der .Hudsonb«)-Co. wieder dem Norden, der Arktis zu; er bewegte sich. .Llpische,! U.S.A. und dem Pol tDurch .^1«^, Reu^ndland. Labrador uild Arktis)", er giiiig „Mt Aind zrnd Aegel in die Arktis" und 1934/3K nochmals in »ie Vereinigten Staaten und hatte jetzt die Grundlage, in feinem neuesten Werk „Amerikas Schicklsalsstunde" zu schiildern, nä»nlich den hestigen Kampf der Z^ekrigtvn Staaten !P»?iiche»» Demokratie »md Diktatur. Man ^t Colin Roß immer wi«t»e» ailS den vollendeten Schilderer von Ämd und Leuten, von »virts^chaftliche»» Zustände« und fozialer Ordnung, von politischen Zusammenhängen «id tiailogisch^, vasstsche» Grnndlagen dargestellt: ma»l hat vor Dingen ^e raubvogelscharfe Witterung Dr. Colin Rotz für die Synvbolc der n?tieu Zeit, seine visionäre Art. ZukunftsenNvict-lungen zu zeichnen, hervorgehoben. All c>le!v Charakteristiken trefft» i»atürlichc'nr>eise Colin Roß verfügt smvohl über de»» sch,irs?n Blick wie über ei»» ungeheures Wissen, ^a:' Wilsen und die Struktur joden Erdt'Us. jeden Landes zu erfassen. Er verfSt^l ols ^riftsteller Über die Gabe, ii, o^l nur plaudernder ^rm nnrklich anschaulich gestalten, Ivos er ailS das Z^i»nzeichi»el'd' von Mssen »lnd Ländern er'kannt h«t. Aber daiTüber hinaus eignet ih«r Eroberung des Aeltwissens in die volle Be^ herrschung seiner Welterkenntnis und deren AuÄvirkung fiir das geistige, wirtschaftlr^^', potit-ische Lebm de? Wcht. ,,MariHorer Zeitung^ Nummer ZV1. SvmStag, den 21. Dezember 1935. -°6 Q-b»u^7^7l!i^»r.i!-°>- «II5NV »srmsn! il» I smu»: NlH I I>ll!«ll «Zkül». iliilUitmc 17.7»»lW »ZI viarum Vissel ^5 inuü äoek vtva» öe8onävre8 »u äs» I^ri»^^pp»raton sein, venn in ^^uropA in einem ^i»kre mekr als 1W.M) verksutt vvräe» konnten. Die -Lmpjün«vr zcüt^Iön uictit z:u ^en liilULSten, es mU88en ulzv millere (ZrUn»:lictien. 3000 Arbeiter in itiren .iU5xo6e1inten listrisben keseliüktiLen Die neuen -.vill MSN nder nickt jskrolane in äor VVoknun« k^ben. "Musikinstrumente mUssen sckvn sein. -^ppilkate l>sl>en äie eerinesten I^eparaturon. I2z ist nicdt vattstunÄen verdrauclien. Der Letrlvb niuk iiiilik sein! l?vr>araturkosten Libt es praktiscl? keine. Die KO^^-LlnptänLer silnl so ev-baut, A>ieI»v K«r»tiwx! ?»u»«k »u kul»»t««t«o L«^zsiwzs0»! l veneilimei« Linl»«ol»iiek«r aller OolÄnsti tute ksuken un6 verkaufen wir 2UM Kesten preis, öani!-no kom. ?»v«l Xleksanä'o- Vit 4ö. I3^ö lu «feMnselnea: l! v«k>>»us Zckml«! Universum, vielseltix. Diu. 1l>?; Wir ^Ääel (friid. XrÄN-^ etien) l!^: keolistein, etlsn mit I^iläern 3t»; ^n«ler-jjen. ^ürclieu. Dilder 30: rc!-?en6c Kinäerl^Ücller 6 O. uui-wiirts (äeutscli, Rlttvonl^ck): l(Velt S»; 1'renker 4ö. Kulivdüetlvr sinä liervorrsslsnU, Losto Konversationslexikon 4L Din. /Markenalbums, Vtlckior tmtl-ciuariscli Kälber k^ois. Luek» IianVvtt»i>«Iit»i«ekvnlle Kaulen Sie beim .luvellvr u. (Zoläardeitvr ^sda» Stow» lll. ?. UmardeltunLen sovle I^vparsturen aller ^rt rascli unä billlest. 134V1 MN^osei. stel^^sellss aller ^rt. «ut uaä billlLst iür 6le k'elertaxy dei 8el,m«ltz dssolis. INN Kra!w»rviir»t». Krainerlcraut lioliscklnken (prsut) unle»W-kii»lM !»<«> <»» Tu Rkeikktzsekten: IWUlÜlW backkai« Zelimi«! kleinste.'; I^obk^ds k>iaelis StR. Mokorei Koroiik» cc-13474 vsäsaRvt 6er /^atItuderIm>o»sv»»M! Slnä 8!s ävr ^ntlwdvickulosenU«»? M»>e ZIiIIm VskttUßmI» iür 8i,«i»l-Nau»-un6 Kvelieneeräts virÄ so-: tort suilvenommon. Vleel. (?o-sposka S. 135Z7 1?» V»Hl» « ^lo K»Vlri»Ll»»It»äi»t«I von S k« auk wärts 1 vln. per Kilo l?et .la» kob Kuntner. Kopltarjevs t?. 13526 äen zeliünston bei ?. I^ovak. (io»po»Ku ul. 9. >34bl Klivwr. «ut ertmlten. dlNlsst ziu vvrkauken. XvlseliendSncl-ler auÄlvsvlifio»«». VolaSalL-ka ul. 1Ä. ^3413 vva «I«r diUizsiten bi» »ir tvMAtvn ^uskiitirunx fist>IW«l Vvviutsedin« von»uIiOeIit». I)on»uIr>n»D«i, l.«d«i6v »sollt» l.«b«a6« K«ri»tvil rlsvtiselialt« 0 okne. QrSten ?um Meksn IlM»e» »W»»Vt Qosposka 32. 1A^84 «I»s destv Stvirlsekv X>v»«mv Stelilseke ?««Iar«Iv rrutkUIinvf Vr»tI»UIiner Vesekovoto lZSas« Vesowvpto e»t«n l'»»»«» »ail N»»«n IMM5» z>?ni!i Oosposk» 32. 13485 dl» VeMn»«I»<«nl l-MllllÄ », ,»-H» 01« S«»I«I s ltuzmwnt (^lavni trx. 13568 »»»»»»»»»»»»»»>' 0«k Vinn»«!» pPlW«»» von »IN« l-MllIllN »laWmal (plllseli) mit oclvr oimo xroövn Lpl«t«l. »o slvlitil?unL voimUit^US Krokova U-l. r>ol»t». 1W33 I^»Älo»iw»t Vvrliavr. Z I^vli rvn. Qeleixenkeitslrkut. ^air. KuvlilianäZuv« Lok«i«ldseb. cic>svo»ka^28. 13S57 OroLvr 8t»It vlr6 Ai psekten «esuelit. ^^r. Verv. l2lS44 Lueke pvr soiort möbl. /Im-mor. Sdettl«. sepsr. Llnian«. adsölut rdw un6 niI»lU. l^ntvr -.e. I'.« i» ckv V«rv.__ VIUiNRtwmVr» SWÄ»eaüt«MH!. erstURSsiie veÄleiiumt, kUr nur dosseren Norr» soiort sd 2u««d«ll« ^^k«närova S1. IW32 ^Sdl. Zllmm» mit «opAr. ein LanL la ävr Xlvk«wä?ov» es sta 1«-ll «u ^»ru frssoa L«4sekea 13 u. 15 Ulir l»« ^onla «»«ckHoat IMDL Lut «m«/ Lveis««^/ — a/5 /^au5e! «I«n »»uissn ^dsnLß! la l k« I^d«« VI« per t k». In UI16 V« k» Stnirsa via 24.- p»r I I«. «»rV Sl» >MID»GN LßssD>»G » «otlosliten «ler «Itztt -u vln 6.—. 8.^ unti 10.—. In t.ald«n TU Vln S.>-. In verscliloilener prel«l«»e lu Vln IS — 24 SV'— ua«I per I k? ^«ilinselitskonlekt. I.edlruelion. ekrlstdoum-d«Ii»n». »ut vestollunll ln 1«6er prslslszxe vo» VI« 40.— »I». oe8e«?. «vi^rex?. ^U«« i» »»»erl«»v>»e? In» a»ck t» il«» JeliOrdNum I« WUllllllkllWt Iis WlUlI pWr?um«rl« ve»««« t^lur k«i ItOav (Vl^oltrsm) (Zo»po»Ir» Z3 1 .122 «»»« IG X ?lor»rd«ltvn. ^n> dkl»U^ 6«r 2entr>IIi«lNtN«. Ia»t«Wvr««ik Svr H^sssvrleltun« s»mt äer sanitären Linrivlitumren. 6e» kvr»wl»eli«n v«»6«n-deßOUG» «nvlv ^er Arbeit«« »«» Kuaststeln und aus. lAv )^Nirebotv sinä spätvstyn» am 7. ^»»nner 1VZ6 um I l MM SdÄtmaxlstrat aibsuLvden. Dieselben sind verscklvs-sen unÄ im Linne äes 8 9 6es (lesvt/es über cti« ^bänäerunL und LreÄnsune deg saxkeset^-es vom 25. /^ärz: 1932. SluSüdens ^«vtne I^r. 7l)»XXlX von» 26. l^ürz^ 1932. gestempelt vorzeulosen. Die Ksution im Letraxe von 5?ö «ler anseboto nen öummv ist dis 7. .länner 1936 um 10 1^I»r an cler Ltacit-Icsssv w 6«n 2ur ^imslmie z:u«elassenon >Vertpspieren xii srlo«en. ^ lntormsttonen und vel»elke sind im 8ta«1tbaualnt. 2. Ktoelv l'itr dir. ?. ad 23. vemmber 1935 eexen Versiitunxi Uer ^11-ertiältlicli. N a r i d 0 r, den 17. Dezember 1935. 13562 ver 8t»