A 230. Samstag, 8. October 1892. 111. Jahrgang. Mililllher Zeitung. '^Nuscraic ^ ,?/'? ^,;'^'^ ssnr bl? jjustrNima in« Hau« gaiijjährl« fi, ,, ^ Inscrtlonsgcbür: flür ^^^^^^z>> ^ jMwi '^> lr., grüßer? per Zeils ü f»v: be! chnc» W!rt>erhc'l!M<,ln per Zsilc 2 f«. D!«" «üalbllchn geitung» erscheint tüglich, mil «ulnllhtxe del sonn mid Feirrtnge, Die «bwlnlftrailo» brftilbet fich llongre!«Plllh Vtr, 2, die «ebottio» Henengalse Nr, », Epiechstundeü der Redaction täglich von «l> b<« lL Uhr vormittag« — Unftanlierte Vrlese werben nicht angelilnnmen >md Mnnu!cripte nicht zuruck»esteUt ^ Amtlicher Mil. k. Apostolische Majestät haben mit ?lcr C ast.. ^ ?«^"""" Diplome dem Hausmanne dclsj^''^ Ruhestandes Saniuel Gerber den Mcatr z! ?"" Ehrenworte «Edler, und dem ^l gttlcht "'berg. "llergnädigst zu ver- Aichtamtlicher Hhe^ ' Auf d ^""'^ ll^nl die Ncblans. lMtt an/"!, Hemciueu österreichischen Weiubautage, Malte» w',^"l ^ I. im Sophicnsaale in Wien ^wen .,. c> '"'b welchem neben dritthalbtauscnd «. Herr ^^ c. ^ weinbautreibenden Gemeinden auch 3"' Graf Falkenhayn nnd viele 3l'?""te ma " '<" sichtlichem Interesse beiwohn-? die ^ .< ^ahr werden, dass jenen Rednern, . l^'t brsl^^""^'l 9Mn die schreckliche Länsc-IHlhnidc. V"^ die an dem Marke nnseres einst 3^"^ ansschließlich die span- w?lt m 1"^kelt seitens sänuntlicher Theilnehn.er 2' "n Vewei. begeistertste Bcifallssturln gezollt k?! und N/s "^ '"chr. wie sehr diejenigen, denen k . ^"inm, ". c'^"^ Weinbaues am Herzen lieqt, 3 "'en h^ Gefahr erkennen nnd die Hand will-"M bietet"' '""che ihnen das Mittel zu deren Ab- ^die^3i"" 'st und bleibt aber in unseren, Me dies/r E "3 "'"'ls der amerikanischen Nebe. an ^Mterl.m?-!"6 nahm damals der Weinbautag e>M ch die w.^^Ue eine Resolution des Sinnes c» l blen wr^'^^enen Vercdlungsarten besonders H die 2.', die Abhaltung ' von Veredlungs-V"'Lch^' .^""a "on in Weingegenden an-eF'"e und ^s "' der Vercdlnng dringend geboten ks?"9 »is? ^'^^«cn Veredlern amtliche An-^>"s H. Ä'">ll. Wir halten dafür, dass sie " "nd 2 'st. lcnc Begeisterung lebendig zn stehe>^^^^^^^^ zu beleben, wo H ^3 droht weil der hier in Frage "üter c "nd ettt.^ «"^" beharrlichem Kampfe über-enw^ttgesrtzte,,V'^ einschleichcnde Indolenz nur ^^chineu ^'!"""se ""f die dort nnd da bereits ^!5^7" ^lfolae verscheucht werdeu kann. Solche schöne Erfolge, würdig der Erinnerung, fanden wir, kürzlich auf einer Excnrsion in die Pcrchtoldsdorf- ^ Rodalmcr Vcrsuchsweingärten des Bürgermeisters Alexander Kern, wo 15 weiße nnd drei blaue einheimische Rebsortcn anf Riparia Portalis nnd Solonis im zweiten Jahre veredelt bereits zu schönen, kräftigen, mit dunkelgrünem Lanbe üppig bekleideten und mit Trauben verhältnismäßig sehr voll bchangencn Stöcken herangewachsen stehen, so zwar, dass' sich bei Besichtigung dieser Anlagen unwillkürlich der Gedanke aufdrängt, es müssen nnsere Weinculturen nach dem Nenaussetzen mit veredelten resistenten amerikanischen Reben einen besseren Ertrag liefern, als dies bisher der Fall war. Die, wie erwähnt, 18 hier veredelten Sorten sind, und zwar weiß: Rheiu-Riesling, Groß-Riesling, Gnt^'del weiß und roth, Sylvaner grün, Ortliebcr, Ruthgipflcr. Burgunder weiß, Gewnrz.Traminer, Nu-ländlr, Vetliner weiß nnd roth, Frührothe, Zierfandl nnd Wsllisch - Riesling; blau: Sanct Lanrenzer, Burgunder nnd Portugieser. Außerdem sind behufs Prüfung ihrer Widerstandsfähigkeit noch eilf Sorten amerikanische Reben in jenen Anlagen angepflanzt, nnd zwar: Canada, Talor, Hundlington, Martin, Ottelo, Arnoldi, Noah, Secretary, Jork Madeira, Corumcopia nnd Brand, welche alle sich bis hcntc sehr gnt bewähren, obwohl — mit Schmerz sind wir es gewahr geworden — bereits links nnd rechts neben den Ver-snchsweingärten die l'i^IIoxei'a v^litllix ihre verheerende Weide hält; doch meinte Herrn Kern, man werde bei diesen Sorten immerhin noch einige Jahre zuwarten müssen, um mit Bestimmtheit deren Widerstandsfähigkeit constatieren zu können. Die Vodenbcschaffcnheit dicfer Versuchsanlagen besteht zu Dreivierttheilen ans Kalkboden, zu einem Vierttheile aus tiefgründigem, eifenhältigem und hnmus-reichem Erdboden. Riparia Portalis, Sulonis nnd Pcrier gedeihen auch in« Kalkboden vortrefflich, dagegen verkümmerten hier die theilweise versuchten Veredelungen auf Niparia Sauvage so vollends, dass diese Stöcke im kommenden Frühjahre entfernt werden muffen. Ueber die in Anwendung gekommenen Veredlungsmethoden befragt, erklärte unser Führer, dass im vorigen Jahre die Standortveredlnng und bei den ausgebliebenen Veredlungen im Juni des heurigen Jahres die Grünveredlung vorgenommen wurde, welche ausgezeichnete Rcsnltate lieferte. Herr Kern sprach sich über alle drei Veredlungsarlcn, die Standort-, Bogen- und Grün- veredlung günstig aus, würde aber die letztere allen anderen vorziehen, wenn nicht das Erfrieren derselben vom ersten bis ins dritte Jahr so frhr zu befürchten wäre. Auch sei die ausschließliche Grünveredlung aus dem Grunde undurchführbar, weil das hiezu nöthige Edelreis wohl zn Versuchen, nicht aber zur Massen-anwendung zur Genüge aufzutreiben fei. Auf unsere, dem Laien wohl verzeihliche Frage, ob denn nicht zu befürchten sei, dass uns eines Tages die Amerikaner das nothwendige Veredlungsmateriale verweigern, machte Herr Kern die diesfalls beruhigende Mittheilung, dass schon so ziemlich in den meisten Weinbaugemeinden Schnittwcingärten angelegt sind, deren Aufgabe es ist, das nöthige Unterlagsmateriale zu beschaffen; seine eigene dreijährige Anlage habe bereits im ersten Jahre 2000, im zweiten Jahre 12,000 und im dritten Jahre schon 18.500 Schniltreben, und zwar Portalis, ergeben. Diefe Excursion in die begreiflicherweise mit vielen Opfern zustande gekommenen, heute aber schon Ertrag bietenden Versuchsanlagen hat die hocherfreuliche Ueberzeugung in uns erweckt, dass des Himmels Fürsorge nnseren nahezn zur Hälfte vernichteten Weinculturen in der amerikanischen Nebe thatsächliche eine Retterin gesandt hat nnd dass es, Gott sei Dank, in unserem lieben Oesterreich noch Männer gibt, die sich nicht scheuen, finanzielle und Physische Opfer zu bringen, wenn es gilt, der Allgemeinheit einen Dienst zu erweisen. Es wäre wünschenswert, dass die diesbezüglichen schönen Erfolge auch aus anderen Gegenden der Monarchie zu Nutz und Frommen unseres Weinbaues gleich« falls bekannt gemacht würden. V. Alfred Tennyson f England hat seinen fxx-ta luuryatu» verloren! Aus London kommt die Nachricht, dass der greise Dichter Alfred Tennyson gestorbrn ist. Diese Nachricht wird besonders in dem Vaterlande Tennysons überall mit schmerz» licher Theilnahme aufgenommen werden, denn der Dichter von «Maud» und «Enoch Arden» war der Lieblings» Poet des gebildeten englischen Publicums, und die Auszeichnungen, mit denen die Herrscherin des Landes ihn überhäufte, waren nur der äußere Ausdruck der Liebe und Verehrung, mit welcher seine Nation an ihm hieng. Tennyson wurde als der Sohn eines Geistlichen am 6. August 1809 zu Somerby in Lincolnshire geboren. Er machte seine Studien in Cambridge und gab schon Jemlleton. 'tteic^ ^iid" der Sahara. "'oir ssesft hab „?' >8«9 abgehaltenen Antiscla-^la/ber die m?/^"^« Portngals "N .Me"-l'he», >'dels. ""'^""9 der Sclaverei und des kie D/?teresse w^clegt, welches von außerordent-"ch?'chUft d^. c den einleitenden Worten weist >^Ersi^"^ der Sclavenhandel ^datiert. ' "' Vezlehungen der.Menschen zu Mungo Parks lebten °lss sj"" Zustand/? ^""6 des afrikanischen Con-^en'1 die 3' der Sclaverei. Es ist m.lengbar, >schA'ssten?b" s""""" H"'del mit Neger- einmal den Fuß auf afri- ^ E>>ssen H s^etzt hatten. Der Sclavenhandel ^ de^ung An ! "' ungehenere Ansdehnnnq nach >i^?°nisa ^? " ^ d"rch Christoph Colu.nbus! ^3 ^ der3,.^d der Ausbeutung Amerika's 3"zka. "Handel von Negersclaven von Afrika ^!. '"geheueren Territorien und den dazu ge- ^' e ^^ige Arme I. "^"""' kamen bald darauf, d'r um die ungehobenen 3 Ni"y bald beinahe des ganzen Sclavenhandels, und in den letzten Iahreu des I8ten Jahrhunderts waren nicht weniger als neunzig Schiffe für diesen Dienst eingeschrieben. Die ersten Versuche, den Sclavenhandcl Englands einzuschränken, giengen von Jamaica aus, dessen legislative Versammlung bereits im Jahre 1774 zwei Bills annahm, welche die Einfuhr der Schwarzen beschränkten. Aber die beiden Bills wmden von der englischen Regierung verworfen, und ihr damaliger Colonien-Minister Lord Darthmonth erklärte, dass er niemals gestatten werde, «dass die Colonicn einen Handel einschränken oder entmuthigen, welcher so vmthcilhaft für die Nation sei.» Zu jener Zeit hatte der Sclavenhandel bereits außerordentliche Ansdehnnng gewonnen. Man berechnet, dass die Engländer nicht weniger als 57.000 Sclaveu jährlich nach BiitischWestindicn brachten. Macphcrson theilt mit, dass im Jahre l708 sogar K7.000 Sclaven nach Amerika uud den westindischen Inseln verkanft wniden. Wie einträglich der Handel war, geht daraus hervor, dass Liverpool aus demselben im Jahre 1732, da die höchste Entwicklung noch lange nicht erreicht war, eine Einnahme von 214.017 Pfund Sterling hatte. In Portugal entstand schon frühzeitig eine Bewegung gegen den Sclavenhandel. Die Denkschrift citiert eine ganze Reihe von Rcgicrungsdecreten vom Ende des 15. und vom Anfang des Ili. Iahrhundeits, dnrch welche der Sclavenhandel verboten, ja sogar mit empfindlichen Strafen belegt wnrdc. Zum Schlüsse führt die Denkschrift die Zeugnisse zahlreicher namhafter Reisender nnd hervorragender Staatsmänner an, welche den Portngicsen die Anerlenimiig fur ,yre gegen den Sclavcnhandel gerichteten Bemühungen ver-sagten. Iu England entstand Ende des vorigen Jahrhunderts eine religiös-philantropische Bewegung gegen den Sclavenhandcl. welche zur Folge hatte, dass 1789 im Parlamente die Abschaffnng des Negerhandels beantragt wnrde. Die abolitionistifche Bewegung fand anfangs heftigen Widerstand, doch gelang es wesentlich infolge der Bemühungen Fox', dass am 25. März 1807 die '^c! for lli6 akolllwn of ltik «!-lv« li-ltät;» erlassen wnrde. Im gleichen Jahre wurde in Nordamerika jede Einfuhr von Sclaven vom 1. Jänner 1808 ab verboten. Die Frage kam auch anf dem Wiener Congress 1814—15 zur Sprache, es wurde jedoch nichts weiter erzielt, als eine Declaration der Signatarmachte, in welcher zwar der Negcrhandcl verdammt, zugleich aber es den einzelnen Mächten überlassen wurde, die zur Beseitigung dieses Handels erforderlichen Maßregeln einzeln oder gemeinfam zu treffen. Gelegentlich des Abschlusses des soge'",m <" Pariser Friedens wurde zwar unter den Grch '.ch, n cs abr^ mmer gnt verstanden be. Verfolgnng hunianer Bestrebungen in wirksamer Welse chre politischen und commercicllen Interessen zn fördern, und so geschah es auch beim Sclavcnhandel. Die Aufhebung der Sclauerci in Nord- und Süd-Amerika hat zur Folge gehabt, dass der wchasritam^che Sclavenhandel der Amerika mit Schwarzen versah, er- Laibachrr Ilüuna, ?i7. 23l). 1990 8. Mlober lM^ hier genieinschaftlich mit seinem Bruder Charles die Gedichtsammlung «I^x;m5 l>v t^'o lirotll«!',-,» («Gedichte zweier Brüder,» 1827) heraus. Im folgenden Jahre erhielt er für sein Gedicht «^imdnct^i» die Chancellors-Medaille; 1U30 und 1833 erschienen w.itere Gedichtsammlungen, die von der Kritik noch ziemlich ungünstig aufgenommen wurden. Erst als im Jahre 1842 eine Auswahl seiner Gedichte, durch neue Schöpfungen bereichert, erschien, fand er die Würdigung die er verdiente. Er befestigte seinen Ruf durch die Idylle «Ilio prin-c-<^, ^ mt>äluv> und im Jahre 1850 war sein Ansehen als Stern der neueren englischen Literatur bereits o fest begründet, dass die Königin ihn als Nachfolger Wordsworlhs zum I^oot lauw-tt^ ernannte. In dieser Eigenschaft dichtete er 1852 die Ode auf den Tod des Herzogs von Wellington, 1862 den Nachruf, den er dem Andenken des Prinzgemahls Albert widmete. Das Monodram «Nunä», die «lävli« ot" t1>« Xm^», «^l>tt Ilolv sjl-ml», die poetische, in viele Sprachen übersetzte Erzählung «Enoch Arden» erhöhten noch seinen Ruhm. Im Jahre 1884 wurde der Dichter von der Königin Victoria als Baron Tennyson von Altworth zur Peerswürde erhoben. In der letzten Epoche seines dichterischen Schaffens wendete sich Tennyson dem Drama zu und noch in diesem Wirter erschien von ihm eine dramatische Dichtung, die für die ungebrochene Kraft und Frische seiner dichterischen Schaffenskraft Zeugnis ablegte. Tennysons poetische Laufbahn führte ihn von der Nachahmung der , Seeschule» bis zur Annäherung an die moderne realistische Richtung. An Kraft und Anschaulichkeit der poetischen Schilderung ist er allen Dichtern der neueren englischen Literatur nach Byron überlegen Politische Uebersicht. (Cholera und Politik.) Wie «Magyar Hirlap» meldet, wird in den Kreisen der österreichischen Delegierten die Frage erörtert, ob mit Rücksicht auf die in Budapest herrschende Cholera die beiden Delegationen nicht in einer anderen ungarischen Stadt tagen soNen. (Minister Graf Kälnoky) wird sich heute nach Wien begeben, um während des Besuches des Kaisers Wilhelm dortselbst anwesend zu sein. Die Berathungen der Delegationen werden hiedurch keine Unterbrechung erleiden. Man hofft, dass dieselben am 24sten October beendigt sein werden. (Der Reichsrath.) Nach den bisherigen Dispositionen dürfte der Reichsrath bald nach Schluss der Dclegationssession, muthmaßlich Allfangs November, zusammentreten. An der Zusammenstellung des Voranschlages für 1893 wird schon seit längerer Zeit eifrig gearbeitet, und wenn auch die Hauptz'iffern desselben noch nicht bekannt sind, so gilt es doch für gewiss, dass das seit zwei Jahren erzielte Gleichgewicht zwischen Einnahmen und Ausgaben keine Störung erfahren wird. (Die Delegationen.) Iu den Arbeiten der Delegationsausschüsse ist eine Pause eingetreten. Der Budgetausschuss der österreichischen Delegation hält seine nächste Sitzung erst am 12. d.M. und wird in derselben den Occupationscredit sowie einige minder wesentliche Vudgetcapitel in Verhandlung ziehen. Eine Anzahl von österreichischen Delegierten hat die Unter- brechung dcr Arbeiten dazu benutzt, um eiuc Informationsreise nach den Hauptorten im Occnpationsgebiete anzutreten. (Oesterreichischer Lloyd.) Vor eiuia.cn Monaten hat der österreichische Lloyd, einem Wunsche der k. k. Negierung entsprechend, mit den Dalmatiner Privat-Dampfer-Gesellschaften Verhandlungen eingeleitet, welche die Beseitigung der für dicse Rheder angeblich existenMfährdenden Coucurrenz zum Zwecke hatten. Wie das «Triester Tagblatt» nun hört, ist trotz des größten Entgegenkommens des Lloyd, der im Laufe dcr Verhandlungen allen von den Vertretern der erwähnten Gesellschaften geäußerten Wünschen zu entsprechen sich geneigt zeigte, ein Einvernehmen nicht erzielt worden, da dl'e Ansichten der in Rede stehenden Vertreter zu weit auseinandergiengen. (Militär - Iustizgesetzgebung.) Bezüglich des Standes der Reform in dcr Militär-Iustiza/setz-gebung erfährt das officiöse «Fremdenblatt» -^ im Gegensatze zu eiuer jüngst hervortretenden Darstellung — von wohlunterrichteter Seitc, dass darin allerdings, eben Dank dem bereitwilligen und förderlichen Eingreifen aller maßgebenden Stellen, zweifellos ein Fortschritt zu constatieren sei. Den Abschluss der umfassenden Aufgabe, welche die Gestion mehrerer Central-behörden erfordert, erhoffe mau aber für die nächste Zeit umsoweniger, als ja auch die Schwierigkeit dcr Schaffung einer modernen Strafprocess Ordnung mit einer Ausgestaltung, welche auch die militärische Disciplin der Truppe, insbesondere in, Felde, vollkommen sichert, immer deutlicher zu Tage tritt. (Aus Belqie n.) Während seit eiuer Reihe von Jahrzehnten die Einwohnerzahl Belgiens in solch bedeutender Zunahme begriffen war, dass das nur 29.457 Quadrat-Kilometer große Land an thatsächlicher Ueber-völkerung leidet, wird durch das soeben veröffentlichte Ergebnis der Volkszählung vom 31. December 1«91 die' überraschende Thatsache festgestellt, dass die Ein-wohnerzifter nur noch tt,069 321 Seeleu gegen 6,147.041 Seelen im Jahre 1890 beträgt. Die Bevölkerungsabnahme von 77.720 Seeleu wird durch die im Jahre 1891 besonders starke Auswanderung erklärt. Unter Zugrundelegung dieser Bevölkerungsziffer ergibt das Budget von 1892 eine Dnrchschnittsansgabe von5>5'2 Francs per Einwohner. (Der neue Vicekönig von Irland,) Lord Houghton, hielt am Montag seinen feierlichen Einzug in die irische Hauptstadt. Dublin und Kingston bewillkommten den Verküudiger der Friedensbotschaft nicht durch ihre Vertreter. Der Empfang iu Dublin war deshalb mehr ein amtlicher. Das Volk verhielt sich nicht feindlich, aber Begeisterung vermochte die höchst sympathische Persönlichkeit des neuen Lord-Statthalters llilter den Einwohnern nicht zu erwecken. Lord Houghton ritt an der Spitze einer langen Cavalcade von Officieren. (Der schweizerische Bundesrath) hat an sämmtliche Staaten ein Rundschreiben gerichtet, in welchem er sie zu eiuer etwa Anfang nächsten Jahres in Bern abzuhaltenden Couferenz einladet behufs Besprechung des Beschlusses der ^nm^l^ cl« 6»oil, ml ei--riaiismal iu Brüssel, wonach ein internationales Äurean in Vcrn geschaffen werden soll, welches sämmtliche Ver« träge (Handels«, Auslieferungs-, Schiffahrts-Ve»träge:c.) veröffentlicht. (Die rujsische Aeschwerdenott. ^ Pforte wird die russische Veschwerdeuott " ^ gegenkommender Wcisc dahin beantworten, "">b > ,-Berliner Vertrag als Grundlage der geg""" , politischen Ordnung respective, dass ihr Be ä>° ^ dieses Vertrages cbcnso fern sei, wie eme ^" ^ der Snscepti'bilität Nusclands. Man Ä"" ,',A damit der Zwischenfcill seine Erledigung s"'^,,M' berathnngen über die finanzielle Situation ^ ^ sind nunmehr abgeschlossen. Das DeNc" ,,^, Finanzjahr 1893/94 wurde bei rigoroses er'M"< ^,^ der Einnahmen mit 47 Millionen Lire stM "' ,.M soll die Bedeckung desselben einerseits durch ^M"^,, in der Verwaltung, anderseits dnrch ".MchuM" regeln, deren Ammhme gesichert erscheint, "'".! ^ (Im dänischen Folkething) ^"1 ^,„ Minister des Innern eine Vorlage ein, w^ ) ^ Actiengesellschaften eine Steuer von 2 M ,. z„ Nettogewinnes auferlegt werden soll. N"s!lMo>^ ^. Dänemark domicilierte Steuer von dem in Dänemark erzielten ^ci u zahlen. ., ^ M (Italien.) Der Motivenbencht i" " Ws-lösungsdecrete dcr italienischen Kammern "io ^, schreibnng der Neuwahlen wird vownsstcyn ^ ' ^ dem 10.'nnd 12. October veröffentllcht ^ ^d wird namentlich die finanziellen Fragen M behandeln. ^ ^nttM'^ (Kein Comprom iss.) Die ^'^ ,,^ Serbiens hat beschlossen, anlässlich ^r ^ ' ^ Wahlen mit den Radicalen keine Comprom>,^r'^^„z Die genannte Partei gedenkt eine active, ao selbständige Haltung Tagesnemglciten. , ^ Se. Majestät der Kaiser habcl',^^ nnqarische Amtsblatt meldet, für die oma .^^" schädigten Bewohner verschiedener GeinciM'' den Betrag von 3400 fl. zn spenden germ) - - (Die CholVra.) Herr Minifies Taaffe hat infolge des Epidemie in Budapest einen neuen Erla»s "' ^„^e chess hinausgegeben, in welchen. We Ueberwachung aller aus Ungarn «nko.nm nd « ^,,, und die sofortige Assanierung der von 1"^ t ,„B betretenen Gemeinden und WohnMeu "W . ^ M - (Lebensgroße Porträts)v ^^ erfundene Naturalphotographie. d. h. das ^ "^ pPl große Köpfe durch Augenblicksaufnahmen aus^ ^ graphischen Platte festzuhalten. "'«tzt °"s e ^^^js^ in die Oeffentlichleit getreten. W.e d" Hi.chu''!, ' Nachrichten, zur Kenntnis bringen, M l" ^ ,y Berliner Firma L. G. Meffel "Wgebe , "e ^ ch Räumen ein Atelier besonders filr ^s^^,s,ah-hat. Zwar hatte man schon früher ^''" ^,„,n auf Lebensgröße vergrößert, aber es ^, 1,, ga.'Z die alte Thatsache, dass eme Vergroß ""«^ers. H eine directe Aufnahme wirkt, und d"'" ^hoM"^ alle mit den bisherigen Mitteln ^r ^^^^,.B aufgenommenen Bildnisse immer nur eme ^hM Nachahmung solcher waren, !H Tageslicht ," den vbotoaraphischen Masy^^. loschen ist; dagegen blühte der ostafrikanische Handel, der den muhamedanischcn Staaten in Asien und Afrika die benöthigte Ware lieferte. Besonders hat die Sclaven^ aussuhr au der afrikanischen Ostlüste in den letzten Jahren an Umfang gewonnen. An derselben sind die kleinen Sultanate mit ganzen Flottillen von Dschans betheiligt, welche zumeist Sclavenlindcr verfrachten. Einer der berüchtigtesten Sammelpunkte für Sclavcntransporte ist Maintiranu an der Westküste von Madagaskar. Auch von Tripolis aus wird dcr Sclavenhandel noch immer schwunghaft betrieben. Die Händler von Tripolis geben den Karawanen nach den Tschadsee-Ländern Waren mit und tauschen diese in Murzuk gegen Sclaven nm. Tansende von Negern sind auf dem dortigen Markte stets vorräthig. Die Sclavenmärkte finden in Tripolis monatlich in Privathänsern oder an Straßenecken statt. Eine kräftige junge Negerin wird mit 300 bis 400 Francs bezahlt; Männer und Knaben haben einen geringeren Wert. Zanzibar ist einer der Hauptstapelplätze des Sclavenhandels. Die Bekämpfung des Sclaven Handels wird von der am 2. Juli 1890 abgeschlossenen Generalacte der Brüsseler Antisclaverei-Conferenz energisch in Aussicht gestellt. Der Inhalt derselben ist im wesentlichen folgender: «Die Bekämpfung des Sclavenhandels in Innerafrika ist durch eine progressive Organisation dcr Administration, der Justiz, der religiösen nnd militärischen Verwahrung des Territoriums lind allmählige Errichtung stark besetzter Stationen, den Ball von Strafn und Eisenbahnen zn bewirken, ferner durch si?^^<,?t"""en, hie mit der Küste zu verbinden n ^,,ner3 ^"pwlmien auf den Seen und Flüssen >"'""„, ^stutzt auf Uferforts, Telegraphenlin en mit Zwischenstationen zwischen den Verwaltungscentren und der Küste, endlich durch Organisationen 'und Expeditionen, fliegenden Colonnen zur Unterhaltnng der Verbindnng untereinander und mit der Küste, Sicherung der Straßen nnd Beschränkung der Waffeneinfuhr. Die Regierungen können diese Verpflichtungen an mit Charter versehene Compagnien übertragen, bleiben indes selbst verantwortlich. Befreite Sclaven sind in die Heimat zurückzuführen oder anzusiedeln, flüchtige Sclaven staatlich zu beschützen. Die Einfuhr von Fcnerwaffen, Pulver und Schnaps ist verboteil zwischen 20 Grad nördlicher und 22 Grad südlicher Breite, auf dem Atlantischen und Indischen Ocean inclusive der Inseln bis 110 Meilen von der Küste. Individuelle Ausnahmen nnd Transit sind unter Regierungs-Controle zulässig. Wachposten werden errichtet zur 'Aufhebung und Befreiung der Sclcwenkarawanen. Die genane Ueberwachnng der Küstenstriche zur Verhinderung des Sclavenhandels sowie Maßregeln wider Flaggenmiss« bränche und Sclaventrauspurte ans autorisierten Schiffen werden festgestellt. Ein internationales Controlbnrean wud in Zanzibar eingesetzt.» Die schärfste Controle der Fahrzeuge von Ein-gebornen hat ftlatzgegriffen; kein Fahrzeng von Ein-geburnen darf an der Küste und auf den Inseln von Afrika schwarze Passagiere aufnehmen, anßer unter Controle europäifcher Residenten. Keil, Schwarzer darf gleicherweise innerhalb der maritimen Zone gelandet werden. Zuwiderhandelnde verfallen den Gesetzen des Landes, dessen Flagge das Schiff führte. Weitere Artikel bestimmen die Einzelnheiten der Ansführnng von Maßnahmen znm Schnhe befreiter Sclaven lind bezüglich des Anffangens von Sclaven- sch^u. Das U AK dächtige Schiffe in der m^tm en Zone ^^ stan bis Qnilimane; °'e Türkei Pc^ unterdrücken die Sclavcre« m ,hrcn ^ ' ^ d" ^,,i natarmächte notificiercn dem Kön^ "^ „ach ,, ficierunq der Gencralacte, d,e ech 3 ">-der Hierarchie that er, als er enng H^ jst e^,,^ row per Iu I<>imc^. wurde, ^^tholis^e' 5schc>' bunal in der Cnrie, zn welcher die ^ f,M" ^ Prälaten «mMol-i. ernennen. "U"' „f von ^ Regierung wnrde er darauf zu" ^^„siston l">^ nnd Toul ernannt nnd wnrde un j„ ^ 27. März 1882 gewordell. Mau "' „ g.^ ,h eine'l der Candidaten für den paP l'^ h.. ^,, Cardinal Laviczerie ^'^ . feuerte^,l Worten das Elend der Sclaven und l ,^ ^ Päischen Großmächte an, dieser Sch"^,ede" bereiten. Er bereiste zu diesem Zwr" >>^w^tung «r 230 199 l 8 B5. jenigen wps^ '"' ^'^en die neuen Bilder auf die-°"W°r'denl ^ ?"" Verständnis entgegenbringen, so "ne^ickn. '^'" '^ "ne Modellierung der Form, Wdruck?«, ^'^ "'^ des Haares, einsprechender »vie m^ ^ "uges und des Mundes u. s. w. zu finden, zu sehen s'"^ ^ den Gemälden der besten Meister ^bercinslimi ^ ''^ ^"^ ^""' haben sie mit diesen das kochtet ü ! ^"^ ^^ ^lld aus größerem Abstände ^llichleit ,, V?"" "'^ "'"ss. um seinen Gehalt an ^ sD ' ^^'"""g kommen zu lassen. Kotl Uz ^ i ^ « " ^' " ^ rmordet.) Der Inwohner l. d, M ,,/'.^^a "ächst Marburg durchschnitt am ^'be Mlln« ^ anlässlich eiucs Streites seinem ?'° lödlich Np'!' ^ffeyM?^^^"^ ^plündert hatte, drang >Nn "'s zwei>, '. ^"l°s, ein und verübte einen N" dem Kampfe mit denEin-^as ^ .^iur ^ I ? letzteren und vier Näubcr getödtet. >"ö^m"'"sgericht A ° V ° phe bei M ö n chen st ei n.) 'vF^len Eltern "^'M '"Basel-Land hat den ver->vur? beim Mm,?'^ achtzehnjährigen jungen Mannes. «Kn v/"e ElUsch"^"^"'"' Eisenbahnunglücke gctödtet ^'°? dieses Ger?^°" ^"^" 3""'s zugespro-^ Fahrläs^, ^ ^"brt das Eisenbahnunglück auf ^ O..^'^e die K ^?'^' " " 6) Infolge eines Sturz. '<^^iiclen ^'"'"nu. Der angerichtete Schade ^rs„.^ele Häus r «'!! ""^'ssen und Straßen zer-'^ haben dlll^-'? "gestürzt, und auch mehrere ^-^^lhren Tod ncsnndcn. — (Unglücksfall.) Vorgestern früh ist ein in der Vurggassc in Wien mit einer Dachreparatur beschäftigt gewesener Spenglcrmeister auf das Straßenpflaster gestürzt, wo er mit zerschmettertem Schädel todt liegen blieb. Der Verunglückte hatte es unterlassen, sich bei der Arbeit eines Seiles zu bedienen, — (Verunglückte Schmeichelei,) «Nun, wie gefällt Ihnen meine neue Frifur, Herr Doctor?» — «Reizend, Fräulein Melanie, Sie fehen um dreißig Jahre jünger aus.» Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Funde beimVauc der Unterlrainer Bahnen.) Nächst der Brücke über den Gruber'schen Caual traf man iu 2 Meter Tiefe beim Graben des Bahnkörpers auf Gefäße mit Leichenbrand, Lehm und Kohlen gefüllt. Die Gefäße find aus freier Hand gearbeitet, bestehen aus rohem, mit Sand gemengtem Thon und sind dnrch die ganze Masse schwarz gebrannt. Eine Urne zeigt am Boden 12 Centimeter Wandstärke. Leider wnrdc die Fundstelle nicht beachtet und die ohnehin zer-drncklen Gefäße zertrümmert nnd hinausgeworfen. Weit interessanter aber ist, wie «Argo» berichtet, der jüngst gemachte Fund von Urnen sehr roher Form, denen von Maria-Nast in Steiermark nahe verwandt. Es kam bei Kilometer 23-45 in l Meter Tiefe ein gut erhaltener, lichtrolh gebrannter Topf von Ni0 Millimeter Höhe nnd 175) Millimeter Nanddurchmesser zum Vorfcheinc. Der Rand ist einfach, ohne Umstülpung, die Wände wenig gebaucht und mit zwei gegenüberliegenden Warzen geziert. Der Topf war mit einem Gemenge von Lehm und kalcinierten Knochenfplittern gefüllt, Kohlen und Asche fehlen, so dass die Masse die lichte Lehmfarbc zeigt; über den Inhalt des Topfes war der Bodenthcil eines zertrümmcrtlN Topfes gestülpt, welcher aber den Rand des Topfes nicht überragte. Eine zweite Urne ähnlicher Giößc und gleichen Inhaltes ist schwarz gebrannt, hat senkrechten Rand und zwei breite, aber wenig vorspringende Henkel und erinnert an den Typus einiger unserer Iggcr Pfahlbau-Urnen. Von einer großen dickwandigen, ziegclrothen Vafcnurne des Maria-Raster Typus sind Scherbcnstückc vorhanden. Das Fehlen jedcr Metallbeigabe deutet ans Armut der Begrabenen. Die sehr zarten Knuchenrestc scheinen übrigens auf Kinder schließen zu lassen, welche hier beigesetzt wurden. Bei Sap nächst St. Marein traf man auch auf römische Gräber, welche zwei rothgcbrannte Thonlampcn ergaben; ein Stück trägt am Boden den Iabrilsstempel I^^V^M, der zweiten fehlt der Boden. Die Sachen werben durch die Bauleitung dem Landesmuseum übergeben. — (Personen t a r ife der Staatsbahnen.) Am 10. October tritt der Staats-Eisenbahnrath zu seiner Hcrbstscssion znfammcn. Den wichtigsten Gegenstand der Verhandlung wird die von der Regierung ins Auac ae-fafstc Erhöhung der Perfoncntarife der Stantsbahnen bilden. Die Vorschläge, welche die Regierung in dieser Richtung einbringen wirb, lassen sich folgendermaßen zusammenfassen: Diejenigen Stationen, welche weiter als zehn Kilometer vom Verlchrscentrum entfernt find, aber bisher noch in die erste Zone eingereiht waren, sollen dieser Begünstigung verlustig gehen und in die ihrer thatsächlichen Entfernung entsprechende Zone verseht wer» den Ferner soll mit Rücksicht darauf, dass die Finanz- verwaltung auch vom Personenverkehr auf den Slaats-bahnen eine Stempelgebür einfordert, für die der General-Direction unterstehenden Bahnen der Fahrkartenstempel wieder eingeführt werden. Die Gebür beträgt bei einem 50 kr. nicht übersteigenden Fahrpreife von jeder Karte I kr., bei einem höheren Fahrpreife aber so oftmal 1 kr., als 50 kr. im Fahrpreise enthalten sind. Jeder Rest unter 50 kr. ist als voll anzunehmen und die Gebür nie höher als mit 25 kr. für die einzelne Fahrkarte zu bemessen. Der finanzielle Effect diefer Maßregel wirb mit 400.000 fl. im Jahre veranschlagt. Die Regierung beabsichtigt überdies, eine Erhöhnng des Preises der Jahreskarten eintreten zu lassen, und endlich sollen für die Benützung von Separatwaggons nicht wie bisher neun, sondern zwölf Fahrbillette erster Classe gelöst werden müssen. Mit Rücksicht auf zahlreiche Wünsche der Interessenten beabsichtigt die Re-gicruug auch noch die Wiedereinführung von Theilstrecken-karten im Verkehre der Staatsbahnen. Neben einer Reihe anderer, minder wichtiger Verhandlnngsgegenstände wird endlich auch noch eine Tarifmaßregel zugunsten der Mühlen-Industrie vorgeschlagen werd?,,. Den österreichischen Mühlen soll nämlich für das zur Vermahlung bestimmte Getreide im Üocaltarife der Staatsbahnen ein zehn-procentigcr Nachlass von den Sähen des Specialtarifes 1 eingeräumt werden; ebenso werden die Staatsbahnen ihren Antheil an den Verbandstarifen bei Getreibe-sendungen für Mühlen um zehn Procent herabsetzen. — (Fortbildungscurse für Mädchen und Damen.) Eine Neuerung, die gewiss das wärmste Interesse verdient, soll an der hiesigen Lehr- und Erziehungsanstalt Rehn eingeführt werden. Von der Ansicht ausgehend, dass mit dem vollendeten 14. Lebensjahre, wo die Schulpflicht aufhört und die Lehrthätigleit sowohl öffentlicher als anch privater Schulen, mit Ausnahme jener der Lehrerinnen-Vildungsanstalt, ihren Abschluss findet, die Bildung der weiblichen Jugend aber bei der sich täglich mehrenden Forderung nach Erweiterung des Wissens unmöglich als beendet betrachtet werden kann, und in der Ueberzeugung, dass auch viele Damen nach Erfüllung der häuslichen Pflichten ihre Mußestunden gewiss gerne durch eine Geist und Gemüth bildende Beschäftigung ausfüllen würden, wenn sie nur eine bequeme Gelegenheit dazu fänden, haben fich die Vorsteherinnen der obgenannten Lehr- und Erziehungsanstalt entschlossen, zum Zwecke der Vermittlung allgemeiner Bildung zwei Fortbildungscurse zu errichten, und zwar einen für Mädchen, welche der Schulpflicht entwachfen sind, und einen, an dem sich jede Dame betheiligen kann, welche Freude an geistiger Anregung findet und ihr Wissen erweitern und vertiefen will. Zu diesem Zwecke wurden die besten Lehrkräfte gewonnen, und werden l. k. Professoren Unterricht ertheilen, respective Vorträge hatten. Der Unterricht des Mädchencurses. welcher vom 5 October bis 15. Juli dauert, entfällt auf die späteren iüormittagsstimden und ! erstreckt sich auf folgende Lchrgegeiistcnide: Deutsche Li» teratur, Geographie, Welt- und Naturgeschichte. Zeichnen, fremde Sprachen, Musil und Arbeit. Die zusammen« hängenden Vortrage für Damen erstrecken sich auf: deutsche Literatur, Geographie, Welt-, Natur- und Kunstgeschichte und dauern vom 15. October bis 15. Mai, während welcher Zeit, mit Ausnahme der Sonn- und Donnerstage, täglich von 5 bis 6 Uhr abends Vorträge gehalten wer« den. Aehnliche Institute erfreuen fich anderwärts bedeutenden Zuspruches. Es ist nicht zu zweifeln, dass auch die hiesige Damenwelt den neuen Lehrcursen reges Interesse entgegenbringen wird. * (Deutsches Theater.) Die gestrige Reprise des köstlichen Schwankes «Großstadtluft» erzielte neuerlich einen großen Erfolg, der in nicht geringem Maße der ganz trefflichen Wiedergabe zuzuschreiben ist. Director Frinke wurde durch wiederholten stürmischen Beifall fowie Ueberreichung eines prächtigen Lorbeerlranzes ausgezeichnet, ein schöner Beweis dafür, dass nicht nur der Director, fondern auch der Schaufpieler die Gunst des Publicums im Fluge gewonnen hat. Leider war die Vorstellung fchwach besucht, was umso unangenehmer auffällt, als ja gegenwärtig noch die gute Theatcrzeit den regsten Vefuch voraussehen liehe. Dass die Direction täglich Operetten ausführe oder kostspielige Novitäten nur einmal in Scene sehe, kann und wird niemand verlangen. Uebrigens schreiben wir den gestrigen schwächeren Besuch dem Zusammentreffen mehrerer ungünstiger Umstände zu. Als Neuigkeit, die allgemeiner Zustimmung sich" 't. theilen wir mit, das. die Direction den Darstellern n contraclliches Benefize gewährleistet ">d da""t d"M brauche, der mit dem Wohlwollen d" Pub "Ms t > ^»i/Ievtembcr 1892 befanden s.ch nach dem von 5r S :tN3n'Controls-Cmnmission veMenllulM Ausweise im Umlaufe: .X. Nach den von der österrc.chsch-ungarischen Bank geführten und überprüften Vormerkungen'. Partial Hypothekar-Anweisungen, aus österreichische Währung lautend: ") unverzinsliche sl. 25.450, k) zu 3 Procent verzinsliche sechsmonatliche il. 35,321.150, c) zu 2'/^ Pwcent verzinsliche dreimonatliche sl, 40,133.300, zn- "us Q.' hielt Nn^"" '______-___-________ "ale?"e Idee w„, ^ ^ und gab Schriften hcr-^s'sMe llnszusl,'tt"'" Tanganyika eine intcrnatio->tet/^ bttanw'/.""',! '""the die Sclavcnhcmdler ^M/^llch bei d' ?^ diesen Gedanken bcfür-M d ^"ig war "^Wer 6"nferenz. Allein der ^M der Sclavenhandel "nd nicht dnrch blntige ^!2' ^"Nv^ °^ bei der Londoner inter- ^H'NNle/ 7n7'k^llschaft nichl das nöthige ^ssn ' einen H schloss er, anf eigene Faust 3'ldet?'Brüder 3 V"' ^""t"" nnd ihn -Die ^n 1'ch NA) N)! Sahara» zu nennen. Sofort ^affl^ Biskra w «'/<"'.""" ^nen 5>0 ansgesncht ist der Stammsitz der >a> ^ de A,s^l"'- Dieser kriegerische '«NF eigenen lA^"be ^stellt, ohne jeden Ge- ^ E >val "d^U"'' "'it allen Mitteln, anch 3 H ^ Vekäm? ."' ""' ""d owste Anfc/abe " ab'? gelühde'7^'^ der Sclavenjäger. Eiq'nt- N "n't, '"'deren ssÄ« dle «bewasfnew, Nriidel. Mich >r>. allal, ^s^'"b ^"nbnnqen sind sie d Ei ^"zV'V habcn sie m.r gemein^ q^bili z ^be/ sF" Sprache den Rosenkranz zn d °>'Nw^st u bea' ^"ft "Mczter, !"' "'er ^t''""den. dais " ""'' ""ies soll so strenq ^"W iss 'Wn erst dann der Gennss '''°<„n s,e ihr erstes selbstftebmltcs Getreide eingeheimst haben. Bis dahin müssen sie sich mit getrockneten Datteln behelfen. Des Nachts schlafen sie in armeinsalnem Saale nach Landessitte anf Strohmatten,'welche anf einer gemauerten, rings um die Wand laufenden Bank angebracht sind. ^ , , Das volle Ordensgewand besteht aus Pumphosen, einem langen Kleid nnd einem weiten Bnrnus, auf dem Kopfe sitzt ein weißer Tropenhelm mit weißem Federlmsch den vorn ein jenem der Maltheser - Ritt r ähnliches rothes Kreuz ziert. Dasselbe Zeichen schmückt auch ihre Brust, Die Arbcitstracht ,st natürlich be-Mlcmer - ihren Hauptbestandthcil bildet die dnrch einen Gürtel festgehaltene Kutte. Die Kricgstracht ist aus praktischen Gründen derjenigen der Tuarcgs, welche vermuthlich a.lch die Hauptgrgncr der Brüder sein werden, nachgebildet. Znm Schutze gegen den Sand hüllt der weite Burnus auch eine» großen Theil des Gesichtes ein; anf der Vrust des Untergewaudcs ist das rothe Kreuz angebracht. Haupt und Schultern schützt cm ungeheuerer Strohhut, wie ihu die Kabylrn zu tragen psicgeu Auf die vorerwähnte Lebensweise verpflichten stch die Nriider durch ein Gelöbnis, das sie aber erst nach eiujähriger Prüfungszeit ablegen dnrfen. Nach dem Novicia't werden dic Vrndcr an vcrjch,edenen, der Colouisicrnng günstigen Punkten Ansiedelungen gründen. Jede Ansicdclnna, soll 5,0 Vrndcr habcu, die stch m snnf Gruppen: Handwerker. Baueru ?c., theilen werden. Mau kaun wohl Zweifel hcgcu, dafs der Plan des Cardinais Laviqeric durchgeführt werden lmro großartig und kühn ist er j.dcnfalls, und l"" Sch" " hat sich nnter den Philantropen aller Zi'.tt'U und Länder einen der ersten Plätze gesichert. Laibach-r Zeilnng «r 230 1992 8 Dctober I^ sammen fl. 75,479,900. ^. an aus der Mitsperre der beiden Controls-Commissionen erfolgten Staatsnoten, und zwar zu fl. 1 fl. 74,033.374. zu fl. 5 fl. 134,075.740, zu fl. 50 ft. 127,805.950. zusammen fl. 336,515.004, im ganzen fl. 411,994.904. — (Parlamentarisches.) Wie aus Wien gemeldet wird, soll nach den bisherigen Dispositionen die Wiedereröffnung des Reichsrathes schon am 28. October erfolgen. Gleichzeitig wird gemeldet, dass die Delegations-vcrhandlungen infolge des heftigen Auftretens der Cholera in der ungarischen Hauptstadt von Budapest nach Wien verlegt werden sollen. — (Fohlenverlauf.) Die selbständige Pferde-zuchtsection der k. l. Landwirtschafts-Gesellschaft für Kram wird die mit Hilfe der Subvention der krainischen Spar-casse angekauften Stutfohlen schweren norifchen Schlages am Mittwoch, den 12. October, vormittags um 10 Uhr im Hofe der gesellschaftlichen Hufbeschlagsschule in Laibach an die Meistbietenden verlaufen. Die Fohlen werden zum halben Anlaufspreise ausgerufen, und der Käufer hat sich zu verpflichten, das Fohlen rationell aufzuziehen, es drei» jährig von einem ärarischen schweren Hengste decken zu lassen, es mindestens bis zum vollendeten vierten Jahre nicht zu verlaufen und auch später nur an einen Züchter im Lande abzugeben. Im Falle der Nichteinhaltung dieser Bedingungen ist der Käufer verpflichtet, der Section die Differenz zwischen dem Ankaufs- und Erstehungspreise zu erfetzen. — (Der Gesangschor der «Glasbena Matica») hielt vor einigen Tagen seine Generalversammlung ab. In den Vorstand wurden gewählt die Herren: Landesgerichtsrath I. Vencajz zum Obmann, Musil- und Gesangslehrer M. Hu bad zum Chormeister, Lehrer A. Razinger zu dessen Stellvertreter, Professor U. Stritof zum Secretär, Rechnungsassistent A. Petrovcic zum Archivar und Advocat Dr. M. H ud -nil zum Ordner. Der Gesangschor zählt derzeit 37 Sängerinnen und 64 Sänger. Derselbe veranstaltete während der lurzen Zeit seines Bestandes fünf Concerte. Die Einnahmen bellefen sich auf 1126 fl., die Ausgaben auf 442 fl. In der kommenden Saifon veranstaltet dieser Gesangschor drei große Concerte, und zwar das erste in der Adventzeit, das zweite im Carneval und das dritte in der Fastenzeit. — (Der Laibacher deutsche Turnverein) wird von nächster Woche an folgende veränderte Eintheilung der Turnstunden eintreten lassen, und zwar Dienstag und Samstag: Alte-Herren-Riege von 6 bis 8 Uhr, Turner-Riege von 8 bis 10 Uhr abends; Donnerstag: Fecht-Riege von 6 bis 8 Uhr, Vorturner-stunden von 8 bis 10 Uhr abends. Die Uebungen der Sängerrunde finden Montag und Freitag von halb 9 bis 10 Uhr im blauen Zimmer des Casino statt, woselbst auch Anmeldungen zum Veitritte in dieselbe sowie zur Theilnahme an der Chorgesang-Vorbereitungsschule entgegengenommen werden. Die Turnerlneipe findet jeden Samstag im Casino (Iahn-Zimmer) statt. Den ersten Familienabend wird der Verein zu Anfang des nächsten Monates veranstalten. — (Sanitäts-Wochen bericht.) In der Zeit vom 25. September bis 1. October ereigneten sich in der Stadtgememde Laibach 15 Lebendgeburten (25'4 "/<,„) und 33 Todesfälle (55 4"/....), unter letzteren 13 in Krankenanstalten. Von den Verstorbenen waren 10 ortsfremd. Je 6 Personen starben an der Ruhr und Tuber-culose, 5 an Magenkatarrh, 4 an Altersschwäche. 1 an Entzündung der Athmungsorgane, 11 an sonstigen Krankheiten. Infectiöse Erkrankungen wurden gemeldet 12 an der Ruhr und 6 an Keuchhusten. — (San itäts widrige U »rein lichte it.) Ein Freund unseres Blattes schreibt uns: In der Stadt-waldstrahe nahe dcr Tirumicr Kirche befindet sich ein Schwcmeslall in sehr schlechtem Nauzustande, so dass die übelriechende Jauche im Sommer und Winter die Straße überflutet. Nachdem, wie verlautet, gegenwärtig anlässlich der Choleragefahr die Sauitätsorganc mit Genauigkeit auf alle sanitätswidrigcn Unzukömmlichkeiten sehen, wundert es uns. dass dcr Commission dieser grobe Verstoß nicht in die Augen gefallen ist. Wir machen die berufenen Organe auf diefen Uebelstand dringend aufmerlfam. — (Coutrols - Versammlung.) Die Con-trolsveisammlung der Militär-Urlauber, Reservisten und Ersahresermsten für die Stadt Laibach wird heuer am 12. October für die Infanterie und Iä'gertruppe. am 13. October für die Specialwaffen, und zwar jedesmal um 9 Uhr früh in der St. Peterskaferne abgehalten werden. Die Nachcontrolsversammlung findet am 10. November statt. Die Nachcontrolsverfammlung für die Landwehr wird ani 20. November um 9 Uhr früh in der Landwehrkaserne abgehalten werden. — (Vom Laibacher Obergymnasium.) Das k. l. Ministerium für Cultus und Unterricht hat zur Theilung dcr fünften Classe des hiesigen Staats-Ober-gymnasiums in drei Abtheilungen die Genehmigung ertheilt, und wird diese Theilung, zu welcher die Bestellung eines weiteren supplierenden Lehrers erforderlich ist, sofort durchzuführen sein. n- >.* ^°^ e'"" Locomotive überfahren.) Ve. der Sudbahnstation Kühlenberg wurde am U. d. M ie Bäuerin Maria Mrsnik von Ralezevo Brdo von einer leeren Maschine überfahren und ihr hiebei beide Füße abgetrennt. Die Genannte starb nach circa drei Stunden. — >'. — (Ruhr.) In fechs Ortschaften der Gemeinde Nillichberg ist vor kurzem die Ruhr aufgetreten. Es erkrankten an derselben bisher 23 Personen, von denen fünf bereits gestorben sind. Alle übrigen befinden sich in ärztlicher Behandlung. — (Vom Theater.) Unser Landsmann der Tenorist Franz Bucar wurde für das Stadlthcalor in Prefsburg engagiert. Die dortige Presse spricht sich über Nucars Debut als Manrico sehr günstig aus. Neueste Post. Original-Telegramme dcr „Laibachcr Zeitung" Wien, 7. October. In Krakau ergaben sich vom 6. auf deu 7. October 8 Uhr früh vicr Erkrankungen und zwei Todesfälle au Cholera. In der au Podczörcc anstoßenden Gemeinde Ludwilww zeigte sich eine neue Erkrankung an Cholera. Prag, 7. October. Die Redactmrc der «Nälvdni Listy» und des «Hlas Näroda», welche wegen des Abdruckes von im stenographischen Rrichsraths-Protokolle nicht enthaltenen Stellen aus Nrdrn der Abgeordneten Ed. Gie'gr und Sokol angeklagt waren, wurden vom Appellsenate mit der Motivierung freigesprochen, dass das stenographische Reichsraths-Protokoll nicht als voll-giltiges Neweisdocument anzusehen sei. Budapest, 7. October. Der Heeresausschuss dcr ungarischen Delegation begann heute die Berathung des ordentlichen Heereserforderuisses. Dcr Kriegsminister hob in seinem Expos«! hervor, die europäische Lage bedinge allseitig große Anspannung der kriegerischen Kräfte. Dieser Nothwendigkeit vermag sich auch Oesterreich-Ungarn nicht zu entziehen; den Vorwnrf »mö'ko-nomifchen Geistes zurückweisend, bemerkte der Minister, beim Zustandekommen der Voranschläge heißt es gar nicht, was braucht das Heer, sondern, was kann finanziell für das Heer geleistet werden. Andere Staaten als Sparsamkeitsmuster hinzustellen, ist etwas seltsam. Der Geist der Armee ist sehr gut, dieselbe ist allen Eventualitäten gewachsen. Bezüglich der Präsenzstand-erho'hung bei der Infanterie wies der Minister anf die Misere des Standes der Friedenscompagnien hin, welche die schwächsten unter allen Staaten sind. Der Minister hob schließlich hervor, er lönnc nicht sagen, er sei ein für allemal mit den Forderungen fertig; es gebe Bedürfnisse der Zeit, der Entwicklung und der vergleichenden Erwägungen. Der Ausschuss begann sodann die Specialdebatte. In der Spccial-debatte wurde der Antrag des Delegierten Hegedues, wegen Errichtung einer dritten Akademie die nöthigen Verfügungen zu treffen, angenommen. Die nächste Sitzung findet morgen vormittags statt. Budapest, 7. October. (Amtlich.) Hier sind am 5. October in den Baracken 40 Erkrankungen und 17 Todesfälle an Cholera vorgekommen, in Privathäusern am 4. und 5. October 11 Erkrankungen und 2 Todesfälle, in Neu-Szoeny ein zweifelhafter Todesfall. Von den bisher in Budapest als cholerakrank Angemeldeten handelt es sich erwiesenermaßen bei 21 nicht um Cholera. Budapest, 7. October. Die Epidemie-Commission beschloss ab morgen die Schließung sämmtlicher im Gebiete der Hauptstadt befindlichen öffentlichen und Privatfchulen. Berlin, 7. October. Graf Starhembergs Wallach «Athos» ist nach einer Meldung des «Berliner Tageblatt» gestern abends um 7 Uhr eingegangen, vermuthlich an einer Wundentzüntmng und Blutvergiftung, da mitgetheilt wird. dafs beide Hinterfüße des Pferdes furchtbar angefchwollen waren und das Thier große Schmerzen litt. Paris, 7. October. «Soleil» veröffentlicht eine Depesche aus Kotoml, welche besagt, dass Oberst Dodds die Dahomeer bei Poguessa nach dreistündigen, erbitterten Kampfe aufs Haupt geschlagen habe. Die Dahomeer flohen und ließen 20(X1 Todte zurück. Die Franzosen hatten 19 Todte und 22 Verwundete. Petersburg, 7. October. Die Rückkehr des Mini' sters des Aeußern. v. Giers, über dessen Befinden günstigere Nachrichten eingetroffen sind, wird etwa Mitte December erwartet. Angekommene Fremde. Am li. October. Hotel Stadt Wien. Feri, Optiker; Bruckner, Konraetz, Last, Äfltc.; Zeislcr, Müller. Kümmerer, Reis., Wie». - Aluian, Prwatbcamter; Kurneg, Lehrer, Oraz. — Klement, Just, Me.; Rießner, Reis., Brunn. — Vlückcr, Reis., Gdrz. - Stuhil, Assistent. Trifail, —Iuocente, (Uastwirt, Adelsberg. — Iallitsch, Privat, s. Tochter, lVottschce. — (yrebenc, Private, (Uurlfcld, — Stemberger, Privat, Domzale. — Karl und Rosalia Mi-klaucic, Wimino. — Toncic, Pferdehändler, Pola. Hotel Elefant. Drab und Lodwiusli, Kflte.; Hcuberger, Neufeld und Karl, Reisende, Wien. — Luuacel, Oberlehrer, und Varbu, Pfarrer, Trebelno. — Vidergar, Pfarrer, St. (Georgen. — Ienlo, Pfarrer, Orafenbrunn. — Willeit, Gastwirt, Inns' brucl. — Megari, Großhändler, s. Familie, Tr.iest. — Ooli, itfm., Idria. — Pesut, Student, Sarajevo. — Carman, Rad« mai.nsdorf. - Autsch, Landsfron. ' V^^^A Ungvar. - Marbergrr. Neuhanscu. - P»b, «t^ ^ Mostar. — Rhubenschedl. Innsbruck — Z"P""^A biiM — Tominac, Buchhalter, Tissel. - Lolar, ^«1 Haideuschaft. Mmb"»", Hotr, Naicrischer Hof. Nagy, Privat, lttraz, 7' «" A Reis.. Triesl. — Lalner, Handelsmann, »- VN". «M«, (Yasthof Kaiser von Oesterreich. Cerin. kirchhcm'. 7- ^ A 5 e^"' Barbara. ^ Golliswirtschasiliches, Lisferungs-Auoschreilmng. Das l. und l. Reichs.Kricgsministeriuin bcab'i^Ngt' _^ Winterlohen, 1N.000 Sonnucrbeckeu mid decken für das Jahr !«!1!! im Wege der aMsme!!!"!/^M sicherzustellen. und findet zu diesem Behufe am ^- ^. 18!»2 beim Reichs'Kriegsmiuistrrium eine >^'>', ,^s B verhaudluug statt. Die schriftlichen Offerte ha»n »'>'» ^O. 10 Uhr des erwähnten Verhaudlungstages beim l- um >^ ^ KrieaMnuislerium eiuzulangeu. DetailbediugüUlieu '' ^ zB Vrdiuguishchr!! zu ersehen, welche, sowie das <^ hMM'l Offerte, auch in der Kauzlei der Haudels< und ^""5^DlM in Laibach zu jedermanns Einsicht auslicgeu. D,ese wem»" ^, lönnen auch läuslich zum Preise vou 4 lr. P" L"^ " den Corpsintendanzen bezogen werden. Me!t»iolo»iichc BcobächtmW» >»^»>b»H^. il^l W! D ^ ! „„,„ 8 ^l___^ s-eZ «°_>__________.--^--^ ?U.Mg. 729 3 15-ll W. schwach" Mae« ^, ?. ä » N. ?:l0 - 2 1U 2 SW. schwach bew^ri 9 » Ab. 7)ll-4 Ul-4 SW. schwach Ühe'lw.yn^. Vormittags regnerisch, gegen Abend thei»"''^^ ^Ü' teruug. - Das Tagesmittel der Temperatur w ^, über dem Normale. ____^-^-----^ Verantwortlicher Redacteur! I NagUl. ^^l, 75.000 Gulden ist der Haupttreffer der ^"b"'^an'. Lotterie. Wir mache» unsere geehrten Leser daran, «^ ^ l» dass die Ziehung bereits am 15. October stattsiudet^^^^^ Theure Mama! Das rühmlichst bekannte, «e« ""^ besserte, verlässlich waschechte <"»'""" n«»l«.kini<'kl5"r« bekommst du " besten und billigsten anch in w>F'^ Farben bei dcr Firma llsiuriot» I^n W I.».idaob. Dortselbst auch HäMgar"' ^ Stickscide, Stickmatcrialien, Zwirn lc^^^ Verdauungsstörungen, Magenkatarrh, Dyspepsie, Appetitlosigkeit, So nen ßtc. sowie die Katarrhe der Luftwege, Versohleimung, Husten, Heiserkeit sind o.\t 5 (III.) Krankheiten, in welchen Z^ nach den Aussprüchen medicinischer . ^ mit besonderem Erfolge angewendet ^^i Danksagung. ^ Für die uns anlässlich des Hinscheide"^ " iunigstgelieblen Tüchterchens zussekommeuru vielen Bcileidsbezclgllüssl! ^„ ,„ lmr allen, die uns in den s^'""'" h^.esi""^" welcher Weise immer mit ihrem Troste " sind, unseren tiefempfundenen Danl a»s. L a i b a ch am 8. October 1692. secn'l'' Mary uud «uion Lenarüiö, l l Gutc und billinc Villhc^,^ Der «Verein der Bücherfreunde» b'elet '"'^^-t H^,ich das Beste aus der deutschell Literatur b", ' Htt's/,,5 2 ^ zilglicher Ausstaltuug zilNl deutbar lnlliss»«» ' ^jah'"^ acht stattliche Baude losten f'!r Mitglieder ^ ^chcr. Ä.llY 25. lr, slir geheftete, 2 sl. 70 lr. si.r tleb""^ ^ ^nst^,,?) Eiu ausführlicher Prospect ist uo» der um ^ Handlung der heutigen Nummer beigelegt. „l,^ Jg. v. Dleinmayr k Fed. B" «aibach, «longressplaH ll- __^WZeilml.i Nr 230 1993 8.Drtober 1892. Course an der Wiener Börse vom ?. October 1892. "°a.dc ossiien^Tousdal.e —----------------- c, . Geld War? ^ Ilaal°.li,,lthtN. ^llbenem?"'' '''""^ '" "oten <»««,'. W 5>> >Mri5°°^"Ml°Ic. 250 si, 1>< ,« s<>, !»8« /° ' Mine 5NNsi. !40 40 K, 8« ^en,^V"'7' ""'"w! 1'475 11«», i''°btthb"w1" ''«'''^lbsr , 10.»'«« ,,.l'?k. ^ N" ^°hn «miss, 18»4 8«?z 07 75 "°'wI,l^«« ' . '»0 40 100« ,. dell/ "" l'"fi0,W,E. l2<< ,5 111!',.'. « ?k!n 3 '"" ^9.187« ll,^ uz.»«, ^'«O^^^^-W, 144 75 .45-..0 «eld Ware «/„ mb slavunilchc . 105 10« — 5°/« siebeubüraische ....--------—'— 5°/„ Icmcser Vanat . . . , —'— —'— !»°/<, lingarische...... 94 15 ublb Andere össenll. Anlehen Dona» Reg,-Lose 5"/^ KX> fi, . 12« ?!> iL3 »^» dlo. «lnleilic 1878 . . 10U- - ll»!,» «nlrhen del Vtadt «lrz . . ,08-— !iu- «nlehen d. Otabtgemclnde Men »05 — IN« — Präm.°«nl. d, E^dtac»!, Men I«1 5<< l«2 - Vürsenbau«n>et>l verlo«. 5»/„ Wb<<------- Psllndblltfe (für 100 si,). «odcncr. all«, »si. 4«/, V. . 11? «) ll« lit 0'» 112'bl vrst, Hypotheltnbllnl Ivj. b0«/, S» 80 S» ?l) Orft-ung, Nun! veil. 4'/,°/, . 10, 75 - - - bettl» » 4°/, . , SS?U 1N0 »0 delto 5«jähr, » 4«/, . . SU 70 100 L0 Pliorl<8t«'Pbligalion»n (,i>l ,00 fl,), sslrblnand« »iordbah,! Vm, 1»8« »»- - ><)<»'. GalizilHr trail - «ubw!«- Vahn Em, 1««1 » si. s. 4>/,»/« . —-- — — »«lb War» Oesterr, Noidwesibavn . . . I06'»l, «07 8l» Staalebllhn ...... <8«t!> 18K 7 > Sübbah» i. 3"/»..... I4»i«> It,0b> » Kb«/»..... l« V«) 1«» 7» Ung.-s»s V Vllhn..... 10« «5 1«» ^l' Divers« Dose (per Stuck). «lrebll'ose 100 fl...... 1«»»b 19, 75 Llllly^ole 4<» si...... ^3 öl» 54'50 4"/n DmlllU'Damplsch, 100 fi. . «25-5» I»n 5<> iiaibachrr Pram'Nnleh, 20 fi. 22— L2'b<> Olcnrr «»I« 4<) fi..... 54'5!> 6b oo Plllfjy Lule 40 fi...... 23'5<» s4'5,<> Rothen Kreuz, öft.Vts.v, 10 fl. 17 «ft 17«" Nubolph-l!olr 10 fi..... », !^ 2»'- Klllm-Lo!e 40 fi...... b« »s 68 — Et, Vnioi« Loss 40 fi. . . . «»'— K4'-- Waldltt'!» Loss 80 fl..... 38'- — — Wlnbijch Glal^ Loje !«» fl. . . 5«-- L^ - -VlN),-Lch, d. 3°/„ Piüm.'Schulb' verschr. °tr Nobtnc«dft.«n<>/„!z. , ll»>-?5 Ib« 7t. Vanlv,rrln, Wiener, 100 fi, . n» ^o il4 - ^dcr,'«llst. »st,, 200 fl. V, 40l>/„ 3,'«., 863 - llib<°Änst. l. Hand. U.V. I»0fi, 8<»N/5 31^2.'» «lredltbanl, M«, ung., »NO fi. . «54 — 8!>ü Depofilenbanl, «llg,, 200 fi. , »<»« — »07 - lttcomptt Ve!., Ndisft,, 5 st, «85— s»» - Viro^uTassmo,, Nls!,er»fl, »IL — »I»' Veld war» Hy»>°th«»enb., »ll.UW fi ^/.«, 7U- 7« - Länderbanl, bst, i!ON fi. <». . , 221 7!, 222 7 l> Orftrrr,.ung, »anl 60l> ". . . ««8 - «87.- Unionbanl »00 si...... 24i - Li« - - Verlchrlblliil. Ullg., l40 . . »«»'5!' 1«! — Allien von Transport» 8nt»rn»hmung«n (per Vtüll). Nlbrecht-Vahn 200 fl. Silb« . 93— Ü4 — «K»ld-Fi>lMlln. N»hn 200 si. E. 20»- 201 -U«hm, Nordbllhn 150 fl. . .182-18«- . Ueftbah» »00 fl, . . »37 - »»» - Vu!chtlchrabfr i?ü l«85 bto. sllt, U.) «l« ft. . 44<.'H'> 448 Donau«D»u,pf!chifffnbrt» »es., Oefteri. üoo st. )j.)200N. V, 1»8"/5 »l),»lf5 Dur.»odenb,°Gfl,CM. «?>»!, 88"" Glll. liarl^udw, V200fl. IM. »lü - »15 b« üemb. > »zern«m.. Iassl^ - Eisen» ' llhn°«t1e2lch, 200 st, N. , . »44 - 244 l,U >yt»,»st.»un».Trieft.».«»fi.IW. 3b,»— 8«S — Oeft«c, Norbweftb, »00 fl. 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