( Pottan* piM&ni t fotorini.) «rschet»! »ochentlich tcnntrSJag m> Wt«W«tur.fl und «mwütun«: Prekrnowi uhca Nr. 6. Telephon tl. - Ankündignngen werden intat «rawltung fle«en Knftnnng biOiflftet ©«bereit entgegen^™ » < j u p i p i»i f t: Für fco« Inland vierteljährig Im 80-halbjährig Din «0-—, gan»jähng Dm 1*0"—. Ftir da» «utland entsprechend« Erhöhung. — Srnzelne Nummern Dm lenomme» IZb. Rummer 56 j DonnerSttq, den 21. Juli 1927. 52. Jahrgang Stellungnahme der führenden slowenischen Parteipresse zum Kärntner Ku kturautonomiegesetz." Slowenische Blättersti««en. Diese hochwichtige Frage ist mit he» b-kanntrn Antrag im Kärntner Landtag in ein S a»ium ge-»srage für hie Kärntner Slowenen und die ju^oilawisch-u Deutsche» veranlassen seile. Bei ur» wurde o^i von b'» maßgebendsten Stellen au« der in der Theorie sehr gerechte Grund-setz betont, daß wir unseren Dent'ch?» gern alle jene Rechte gebe», welche die «ärnt»er Slowenen senießev werde». Da» war her Grun^, haß die Führer unserer flemscheu Deutschen dem Kärntner LanteSauSjchuß die bekannte Drnlschrist einsch ck en, to welcher sie die Notwendigkeit der kalturauto nomie fflr die slowenische Minderheit in kärnten da» legte». Unter dem Einhrvck die!-» Me»orandum« und der allgemeinen deutsche» össeurlch?» Meinung be-ganveu hie Kärntner Deutsche» wirklich a» eine zu-sljehenöellende LÜ>uag der brennende» Kärntner Krage zu henke». B-i u»S hat ma^cherort» die hu fache verdacht erwick-, daß eine grobe Portion guten Willen» sozar die bitherigr» ä■ festen Versola'r unserer Brüder i» kärutev. die »ationalen C^auvi nisten, die Führer de» Verdeutschung» y'tew» noch an» den Z «ten her alte» Monarchie, oie Führer bei Lchulverein» und der Südmnk, zeigte». U,d x) Wenn man sich die ununteibrochenen heftigen Klagen der slowenischen Prefie übir die Bedrückung der slowenischen Minderheit in Körnten vor Augen hall, dann muß man äußerst überrascht sein, daß die beiden slowenischen Parteien ein Gesetz einhellig ablehnen, das alle Be-ichwerden aus kulturellem Gebiet in stroßiügigster und libe-ralfter Weise abzuschaffen aeeignel ist. Die Gründe, die sür diese Ablehnung hermigeiogen werden, sind so undemo-kraiisch, so gezwungen. so linkisch, so unmöglich, daß jeder-mann der Verdacht desgleichen muß. daß eS sich der slo-»enischen Politik nichi »m die kulture'le Zufrieden-ftelluna der ausländische» Minderheit Hand«», sonder» ttfe sie die Uniusriedenheii der Minderbeit im Gegenteil für ihre nichts weniger als minderheitSpolitiichen Zwecke geradezu brauch«. Schon seinerzeit, als die Deutschen in Slowenien angesichts der beständigen Klagen über die BedrLckung b>r Kärntner Slowenen den Anstoß zu dem nunmehr in l!rlcheiriung getretenen Gesetzentwurf gaben, verblüffte uns das wochenlange verlegene Schweigen der slowenischen Hauptblätter über einen Schrill, über den sie. sosern sie ausrichtige Minder! eitspolitik betreiben, in dankbare ^rendenbezeigungen Hätten aufbrechen müssen. Wir hallen das Gejühl, daß man es angesichts dieses SchrilteS bedauerte, ein so großes Geschrei über die Be-drückungen der Kärnlner Slowenen erhoben zu haben, und daß diesen MinderheiiSpolitikern nichrs peinlicher jein konnle »ls die Abschaffung aller Beschwerden durch eine weil-gehende und liberale Kulturaulonomie. Tie obige, wie wir noch hoffen, übereilte und unüberlegte Stellungnahme muß es sür alle aufrichtigen Minderheiispolittker zur Gewißheit erheben, daß die slowenischen Parteien keine ausrichtige Minderheitenpolitik betreiben. Wenn man überlegl, daß nach dem neuen Gesetz die slo-wemschen Lehrer in Säurten vom slowenischen VolkSrat fürgewählt werden sollen, unler Umständen selbst solche mit jugoslawischer Staalsbürgeischasl, wenn man serner bedenkt, daß sich in Jugoslawien bisher lein einziger Mehr-heitepolitiker auch nur zum Gedanken einer Regelung der MinderheilSftag^ ausgeschwungen hat. g schweige denn daß sich diese Frage zu einem Gesetzentwurf verdicktet hätte, bann steht man fassungslos vor einer so schroff ablehnenden Stellungnahme, die in ihren europäischen Auswirkungen ganz einfach verhängnisvoll sein wird. al» i» LandtSovischuß jene zwei Ausschüsse — für die Mi»dnh«i!»beschwtrdkll und die kulturautonowie — gewählt wurde», wäre« In beide» zwar auch unsere Vertreter, aber auch die pronvr zierten Führer de» bisherigen slowevenseindltch'n kurfe» in der alte» Monarchie und >m neue» Oesterreich. Bei der Bildung der letzten Kärntner Lavde»regierurg wu>de der Großdeutsche Dr. Ärgerer socar SHtf de» Sch»l wesen». Deiihalb mö^en sich die Deutschen vor nicht wunderr, wenn e» unter den Slowene» wilkiich viel berechtigt«? Mißlrouen gab. Jitz! ober ist der Ges«tz?niwa,f über die kuliur-autonom!« vorgelegt, de»halb sehen wir ihn uns rüher an und äußern wir unsere Meinung »azu in tr Hvff-nng, daß sich ebenso sachlich und ernst auch unsere maßgebende» Kreise mit ihm beschästigen werden. Der Schreiber dieser Z'ilen hatte im Laus der Jahre oft Keiegenheit, zu betonen: Die Käl»iner Frage ist sür die Slowene» »ich! die einzige und »ich, die wichtigste, aber ste muß zunst geldst werden, damit wir dcmu sür die Li'vnz unserer viel m-hr brennenden und gesährlichea F agen den Boden de-reiten, die wir bloß im Sinvnnehmen «it dem gioßen deulschen Bolk ersolgreich löse» könuen, den» da» selbe wird vom gleich?« große» vatiovalen Schmerz g qiält wie wtr und die gle ckeu gemeinsamen gioß?» Zateresie» find der beste B:rdÜnde!e im euschei-venden Kamps sür eine gerechte Sache. Ader wie sehr wir Slowene» am meiste» inte-resfiert find an der LAsll'g der Kirnt»» Frage, sost um jeden Prei», wie sehr wir un» freuen, daß ,< vom bisherigen Worlwache» zu konkreten Vorschlägen gekommen ist. bevnoch sind wir j'tzt avgefichi» de» Gts>tz ntwurse« im Särntner Landiag in nicht geringer Betlegevhett, ob wir aa den guten Wille» seiner Autoreu glauben solle», daß diese Frage wirklich gelöst werde, oder »ich'. Der Antrag de» Besetzet Über die Aultarauio-nomie sür die Kärntner Slowenen beg ündet sich rämlich auf der unanvebmbare» Bestimmung de» Nationalkatastei »,*) den wir eutschnde» ad-l hneo, obgleich er sogar unsnea nichtiasormierieu Freuvteo al» etwa» Schöre» und ganz Giiechte» erscheint. Aber obiohl die Führer der Kärntner Slo-we»en den Nationalkttaster entschieden abgelehrn, obwohl auch unsere maßgebende» Kreise eine gauz gleiche Meinung geäußert haben, dem och kam die Blstimmung über den Naiioialkaiaster in de» G.setz-enlwuis, was in un» de» Verdacht erweckt, daß der A»ttag vo» Stile der Anioren nicht aufrichtig ge» meint ist. Wir sagen aufrichtig, daß der N ltiovalkataster etwa» sehr Jieale» ist, aber uichl sür die Kär»t»er Slowene», welche Hinderte von Jahren unter dem deutschen Joch schmachteten, unter dem ihrer unter d,m ärgste» Druck soviel« Tausende entuationalrfiert wurden. Deshalb können wir die Ersolge der mit den unmoralischeste» Mittel» erzielten Eatnat onali fierung und Dtwora!>sieruvg unsere» Volke» vich: anklkenve» und tastn vor der ganze» Kultur»«!,: WaS ho» deutscht E» t» at! ou alts ierungs-system unter unsere« kilr»tner Bolk vergiftet hat, das sorderu wir zurückl W r ftreck-u nicht die Hände avS noch den «Aegendeu llnsertS Uowe»iichen viyst'zitmu«, nach den sagen-hasten Hainen der ^Kralwa Benu»*, waS schon lang vergisse» ist, aber die frisch:» Wunde» a» letendigen Leib unser«» Volke» wolle» wtr nicht un-geheilt lossen, sondern unse»e große Pflicht ist e», daß wir vnsrichen, sie so rasch al» möglich gründlich zu heilen. Wenn man nicht wissen soll, wer die Äulturauto-nomie in Anspruch nimml o. h. wer sich dur» den bis« herigen Zustand bedrück, sühlt, wie soll dann eine Äullur-aulonomie gemacht werden, welche den bestehenden kullu-teilen Beschwerden abhelfen soll?! De»halb lehnen wir b«« nationalen Kataster ab, wie ihn fcbo« früher die Fährer de» naiional« bewußten Bolk« in Kärnleu abgelehnt habe», den» da» ganze Orellengebiet der huodertjäh ige» 'yste-malischen E-t»a>'0 isl si rung würde sich zu all?m dazu noch rächen am aelunde» und ehrlichen slo« wevlschen Volk. Da» System hat sogenannte „deutsch-s'eundl'che Slowenen" geschaffen, die nicht» ander«» find al« traurige R-n-giterfi.u en, demo^alifiirt in jeder Beziehung, u»d dirs« dütwurs zur ernsten B-rh»dlu^g, ».'»>« der eivzige strittige Punkt zwt'chen Deutlchland und Jagoslawieu gelöst werde, die »i« besten B-rbürbet«» sür große gemeinsame Ausgabe» der Zukunft werden ffianten.3) *) Der Arlikelschreiber tut gerade so. als ob _bie An» nähme der Kulruraulonomie in Kärnien von Seite der Slowene« eine große Konzession wäre, welche von den Slowenen den Teutschen gemacdt werden soll I In dieser Men-talirät denkt er gar keinen Moment daran, wie sehr die Tatsache de» Kulluraulonomiegejetzes in Äärnten gegen die Lage der Deutschen ia Slowenien absticht, die kulturell bis auf die Haut geplündert wurden. Daß vor allem auch da was geschehen lollke, daran denkt der Mann gar nichu Vielleicht werden wir es im Laus der Diskussion erleben, daß die Deulschen in Slowenien eigentlich dankbar zu sein haben sür die Wegnahme ihrer Schulen und Verein s-vermögen, weil (natürlich!) ja auch sie .eigentlich" solche Slswenen sind wie jene Slowenen in Kämten, welch». die Seite 2 Cillier Zeitung Knaaur 56 Unsere «abgebenden Ä reife seien damit auf die haoptiächl'chüe Ä-fahr aufmerksam g'»rch. die «ich« schwer auStuichk^en sein wird. U ? 81« U)tt>en bat fceut'che uib unser ganz»« 8)11 kh« — btn g'vzen Echlußeifolg. V. 9. „Elooemc", fijjb'.jwa, 15. Juli. * "fc £ . « • J > RäiBten wird h'Nt« da« G:s.'tzp'vj kt über die KilUurautoromie der Slcw.-nen vorgelegt. Dieser E twars war schon laige vorbereitet work,«». seine «esetzwerdung soll der Beweis sein. daß O-ft rreich sein Mmderheit«pivdlem gerecht löie« und d,m slo-weni'chen Teil« Äai r.Ur.fe den nationalen Bestas* sichern will. Leider ist die Kulturauionomi«, »ic st« die Kdtntuef Deutschen unserem Colt geben wollen, ein wahre« Davaerg«fch:vk, will sie aus dem P ioz p de« freiwillige» nationalen Kataster« beruht. Wer sich bewußt ist. w-s e« im h-k«nkc«uzlerisch?n Kärntner land b.deutet. fich al« Slowenen zu te-kennen, wer wuß, welcher Mittel fich die Pan-germaven bedienen, um doS Na'ionalbewnßtsei» unserer Leu'e zu z'Nrelen un» die Zahl der flooe-Nischen Minderheit in Kärnten künstlich h^abzui'tz-n, der wird die Bedeutung der Vorschrift abzuschätzen wissen, daß mau fich in eine« öff-»tl,chen »Zaster al« Slowene deklarieren muß. um al« Mitglied der nationalen Mi»de,h it anerkannt zu werden und da« R.cht der Kultuiaulonomie zu geuießer'. Sicherlich ist ein Dil unsere» t-V.fr« in Kiemen bewußt uib fürchtet sich vor kein«« Dcuck, aber eben 0 lebt ein großer Teil der Kärntner Slowenen in ständiger «ngst vor dem hrkenkreuzl«ri,cheu TeriOr und »st infolge seiner unglücklichen Llge national «ich: c-wteft. D e « »säh.unj be« sloventschen N iironal. kataster« auf Siundlaz« der sce iwilI ip« n An» kkeldu««. ist ganz einfach ein Versuch, die Zihl der slowenischen Minderheit in Kärnten köstlich zu reduzieren. Wir find schon seinerzeit aus diese Ndfichi der pavgermanischen Kärn»,er kreise aufmerksam gemacht worden, welche — Wander öoitet I — da« geqea-wältige Projekt der Kalturauionomie sür die Slowene» lebhaft befürworten. Ihre Rechnung ist s.h-einfach: fi- schätzen, daß e« ihnen gelegentlich der Einschreibung in de« Nat>onalka.ast:r p'lingen würde, die slovevische Btvö kerung so zu terrorisieren, daß die Zahl der Eiafchreibungin besonder« in den gemischten Gegenden min,mal wäre. Bei ben Reich« und Landtag«wahle« und bei anderen Wahlen offtc> nieten fich dir Slowenen gut und die geheime «b-stimmung schützt sie vor der Richt der nationalen G.gner. Mit dem Kataster, wie er i» Kärntner Projekt gedacht ist, würde auch dieser Schvtz illusorisch werden: der Kataster wäre ein öff-ntliche« Verzeichnis aller enifchiedenen slowenischen Wähler. Die deutschnationale Absicht ist, mit Hilfe bei nationalen Kataster» zu beweisen, baß bie Z,hl der Slowenen in Kärnten weit kleiner ist, al« man gemeinhin glaubt, und daß der .Affimilierunx»piozeß" in voller E.iwicklung ist. S« würde sich zeige«, daß da« Resultat de» Plebi«zii« rich ig war und datz e« heute schon weniger Slowenen gibt al« im Jahre 1920 Stimmen für Jugoslawien l Einer so reduzierten Minderheit kann dann die weiteste (al tmelle »u onomie gegeben werden . . . vom allgemein nationalen Standpunkt muß da» Kärntner Projekt abgelehnt werden, solang« e« aus de» Prinzip der freiwilligen Anmeldung begründet ist. Da» einzig richtige Prinzip ist da» Prinzip der objektiven Fest, stellung der Nationalität. Die slowenische Bevölkerung in Kärnten ist nutochthon; obwohl der tausendjährige Druck de» Deutschtum» bn» nationale Territorium stark verstümmelt hat, ist ba« slowenische Kärntner Gebet dennoch auch heute noch ein realer Begriff. Richtig wäre e«, daß de« Bolk aus diesem Gebiet die Kulturautonomie gegeben, die deutsche Minderheit darauf aber mittelst Rrtionalkataster« ausgeschieden werbt4, ebenso sollte «an der floweni. schen Minderheit auf dem überwiegend deutschen Territorium de» Lande« »stielst Nationalkatast r» den Anschluß an die nationale Sanzhest ermöglichen. W:r in den slowenischen und wer in den deutschen Kataster gehör», tarn nicht die Frage einer persönlichen Entscheidung fein, sondern einer otjefiioen Feststellung. Ei ist nicht schver festzustellen, daß z. B. diese oder jene Familie slowenisch ist, in welcher bfe Kinder, solange sie nicht die Schale be- deutsche Regierung in di« slowenisch« Kulturautonomie hineingingen sollte! 4 Damit die slowenische Minderheit ihre Kultur-autonom» bekomme, sollen die Deutschen in einen Nationallatast«r «ingetragen werden I! suchen, Slowenisch 'p:echen.* Solcher objektiver Z ichen ist e» möglich mehrere festzustellen und e» ist aach nicht schwer, eii« Art zu finden. wie diese F ststtlluug durchgeführt werden könnte.' Nar ein 0 jek-ive» vorgehen kann d»m Natioialkataster den Ciarakter einer richtigen Matrikel der slowenischen Minder H it geben, die ein« gerechte Grundlage sür die Kalluramoromie der Kärntner Slowenen bilden würde. Ohne einen solchen Katafter aber ist die ichöiste K>ilturauiono«ie nur ein Ausspielen dieser Jist tution.' Man sagt, daß Oesterreich mit der.Einführung de« Kärntner P »j-ki« seinen Nachbarn ein Beispiel geben will, wie da« P odl.» der nationale» Minder-deiien zu lö'en sei. Dabei denkt « wohl iu erster Liiie auch an Jioosiawien. D e Pnallele »it unser«" deutsch n Midürgern in Slovenien mit Sut-na^»e der Ga uch:«r hält zwar r icht, weil ihre Anzahl undetiäch i ch ist und sich Ö sterreich z. n'ch^it v» die bet weitem stä kere und üderdi-» noch au och ho^e k omische Minderheit im Burgenlrnd kit»mert, aber sicher ist, daß mit der Liiung de» Mt«derheii

gle'chheit, wenn man die kulturell gut beschlagenen, oirichasilich festen, nattoaal bewußte» und mit einer zahlreiche» Intelligenz vrrlorgten Deutschen in Jugoslawien vuch den G undiätzen bc» Kärntner Projekt» ■-ff en wollte. W-n» Oesterreich will, daß e« da» M>!>»erheit«vkoblem in Mitteleuropa «rvstlich und erfolgreich iörder«, dann muß e» sein Kärntner P ojekt bezüglich seine« G.'undpunkte« einer gründ» lchea Rev.fion unterziehen. ^Jalro", Ljuiljana, 14. Juli. Aä»tung! W:r „Tch cht.Terpentias« fe* noch »ich! v:rsucht hat. der weiß nich, wa» gui ist. 1 Wie viel« Kinder sprechen in Slowenien in der sya» mille bloß Deutich, iroydem werden sie aus Grund «vb> jetriver Zeichen- in die ilowenische Schul« gevre dt. dies aber nicht m i < dem Willen der Eltern, wndern gegen deren Willen! In Kärnien ist der freie Wille jedes Eilern-paares maßgebend! ' Nach bekanntem Muster in Slowenien. >«0 z. B. im Gotticheer Ländchen die angeblich stowerniche Urgroßmult«r den kein sloweniiche« Wort veritehenden Urenkel in die iio-wenische Schule brachte oder in Marburg, wo daS Kind eine» deutschen Baters und einer italienischen Mutter „ob-jetlio" aiS Slowene sestgestellt und in di« slowenische Schule gepreßl würd« ? 1 ,l j 0 l ge der Stellung nähme der slowenischen Press« restlos gelöst. Ich kenne keine Müdigkeit ich tra$e Talma jederzeit. Politisch? «Lichschau. Inland. 5ie Liste der Fiadiö^artei im Wayt-krets MarSurff. Dieser T^ge hat die kroatische vaueropartei ihre Kandidatenliste beim k e!«,ericht in Marbarq eingereicht. AI« Liste»'iih7er erscheint Lt-phaa N,d i, Bezi>kikaa»idat für E lj« ist Dr. Inton Novaian, für Pivj und Dol»ja Lendaoa »ldin Preveluh. Z>ie Sojialiste« marschteren wieder getrennt! Nm vergangenen Sonntag fand in Cilje eine Koiferenz der Delegierte» der Sozialist sch'u Partei Jazoslawien«, der Jrgoslawlschen 'oualdewokrntlsche» Partei uad de« repadlikaaischen Llvcks der Bauern und «rbtiter statt, auf w.'lcher da» ge«ei,sa«e Auf-trete» bei de» P rli»?al«»ahlen erörtert wurde. ES wurde da» ge«einsa«e A iftretea der juzoslawi-scheu fozialde«okrat,schen Partei «it de« Listenführer vmko Möderndorfer beschlossen, während die Sozi-alstifche Partei Jagoflawiea« selbständig vorgehe» wird. Ausland. Kine niedergeschlagene Atvolte in Wien. D eser Tage, und zwar vom Freitag di« Lonn-lag, war die österreichische Hauptstadt der Schauplatz blutiger ?ceign»ffe, welche allgemeine Besorgn«» rn ga»z Earopa erweck>e». Zafolge be« Fceifpruche« der in der Echattendorfer »ffäee, wo seinerzeit einige Octtanfäffize au» «ngst vor dem Terror der sozial» demokratischen Schutzdilndler geschossen und zwei Personen getöt.t hat,«», herrschte unter der sozial-demokratischen Arbeiterschaft Wien» große Erregung uad e» bedürfte bloß de« hetzerische» Aufrufe« der .Arbeiter Zeitung^, um die Massen in Marsch z« setzen. AI« die D-«ovstcation«jiige i» die Un v:rfitSt und in da» Parlament eindringen wollten, ka« «» zu blutige» Z isammeoflözen mit der Polizei. Au» der verhetzte» LoUSmenge fielen Schüff«. welche 00» der Polizei erwitect werden «fifcle», rach»e« schon einige Polizisten gefallen und in einer Wachstube mehrere Wachleute auf da» brutalste er«or)et war« den waren. Bald verloren die jüdischen Führer der Eojialde«okcat«n die ZSzel der Er ign'fie an« den-Händen und, nachdem v«r «h malig« Kriegsminister Dr. Deutsch »erprügelt word.-n war, gelangten ex. treme komnnistijche Elemente, zweiselloZ von Mo«kaa au» infp «riert, a« die Oierflähe. llater ihrer Fäh. rung traten die valttmaff:» in erbttierte S:r>ßen-kämpfe »it der Polizei ein, welch: sich, da sie eine Weltstadt mit so vielen Bezirken zu betreuen hat. natürlich al» zu schwach «wirf. Der Mob stürmte den Jast zpalnst und äscherte ihn ein. Da« große G:bäu)e brannte vollkommen nieder und mit ihm ging!» alle Arch v', Akte» u'w. zugrunde. Schon o« Sam«lag gelang e» der Regierung S«!p:l, welche i« Par«anen, tagte, «It Hilfe von steuischen und salzburgischen Truppen, welche iu r, ttrierte« Automobilen nach Wie» gebracht wurden, vollkommene Herrin bet Vage zu werde». In energischen S oßen 'änderten die Soldaten vorerst die innere Stadt vo» d«v «asständischen. welche, a'.» sie sahe». <»aß da» Riliiär ohne Parton vo ging, die Waffen fort« Rummel 66 Cillter Zeitung ®t»tf 8 Terpentin-Seife rrU4' scLe/n ^xyüULCj-pri 5. Vorzug: Die Packung schützt die Seife vor Schmutz und Eintrocknen, die Verbraucher vor Verfälschungen und Nachahmungen, denn Marke und Packung sind gesetzlich geschützt. 1. Terpcntingehalt. 2. Grosses handliches Stück. 3. Guter Geruch. 4. Märchenbilder auf der Packung. 5. Schutzpackung. 6. Besonders licht. 7. Desinfektion der Wäsche. warfen und aulHractrT flöhe?. Später wurden noch die äußersten Bezi-k« paz>st,ie,t. Am Sonntag nah» die Stadt wieder ihr gcBÖHnltch-» X 0fcHt* an u«t> om Moutag war die Rahe wieder hrgestellt; die Bnikadea a» Ricg ward«« w«g?«!äumt und d:e Echätz'vqräbe« zugefchüttet. Die Zahl der To'e» be. träöt 70, die Zahl her »1»®tu>u»iuCitttn 500, der Leichiv^winoet«» qeg«» 2000. De Vorwu f«. der sozialistisch n Presse, wiltze nunmehr d,e Schuld vo > sich ab auf die Polizei wälzen »ächte, werde» fcho» dadurch widerlegt, daß von de» 70 Toten 30 Polizeiwach«ä,»er find. Seldstv^stä-bUch 'wurden i» de> angrenzenden Nichfolgestaalen die Ereignisse in Wie» lehr übertriebe«; eine« R kord in vieler B ziehang leist.ie sich die .Marburg» Z illwg^, welche fu rst den jüdischen SozialiKenführer Dr. Deut ch ly,che» l'eß, um später die Zahl der Tuen »it 800 und die der Schweiverletzt« »it 2000 an-zugeben. Uebeihwpi war die Grenzstadt M-rbura. wo fich infolge de« österreichischen Berkihrtstleiks eine g'vßt Zahl von Fe»>en avgesc»»ell hatte, ein Mittelpunkt der w>t»este» Gerüchte. Per mißlungene Generalstreik. Um Mitternacht cm 18. Jali wurde der regelmäßige Eiseuboh^vttkthr uu» oie teleMphtsche und lelephvuilcht Btebindung in Oesterreich wieder her-gestellt, nachdem der von der sozialdewok atisch« L-uung anbefohlene Generalstreik nicht gelangen war. Da» Ende de» Streik« bedeutet eineu Mißeisolg der foztaldemokralischeo Partei, welche in g w ssenlofer Weife ihre» S neben nach der Regierung lootele uu< schuldige Menschenleben zum Opfer gebracht und au» einem kleinen Anlaß die Ex fteaz de< Staate« in Gefahr oebiacht hatte. Der Mißerfol» de« Streik« begann in Tirol. Um Mitternacht auf Sonntag be. setzte eine 100 Mann starke Gruppe vo» Soldaten, G-»dar»erie u»d Staudfchützev den HauPlbahnhos, wo sie die Streikleitung zwangen zurückzutreten. Alle Zagäige zur Stadt wäre» vo» staik-n Heimwehr. adtiilangi« besitzt welche die Landesregierung einberufen hatte un, die i» großer Zahl de» Ruf gefolgt waren. Ebenso besetz'en Miliärabteilunge» die anderen größere» Stationen t» Tirol, so daß am Morgen da« Miliiäc schon im B:fitz aller Tiroler Strecken war. Mit Hilfe vo» pensionierten Eisen bah >ern und Mitglieder» der techniichea Schutzakilon wurde ein No v rk-hr eingerichtet, welcher Tirol mit der Schwiij und über den B.enner mitJiol'en ver-band. Am Montag nachmttiag erfuhr na», daß auch i» Kärnten nach dem T»z ohne Eiseubahnonkehr gebwbea wären. Die Verhandlungen der Sozialdemokratin »it Bundeskanzler Dr. Seipel endigte» übrigen» ohne jeden E folg. DSeipe'. ve> langte die bedi»gu»g«lofe Aufgabe de» G ueralstreik«. Er ist absoluter Herr der Lage und hat sei» Heimatland zu» zweitenmal vor drr Katastrophe gerettet. Glückwünsche der fremden Staaten. Im Laus« d<» Dienstag besuchten den Bunde»-ka'zler Dr. S- p.l der denttche. d«r fcanzöfisch', der italienische und der polnische Gesandte; die fremden Berlr«t«r drückten d«m österreichischer StaatSwann eioerfei!« da» Bedauern ih-er Staates über die Totelopfer der l«tz!en Unruhen au«, anderfeit» gra- lullerten fie der R'viervnp, daß sie »it solchem Erfolg die schrere Krise überwaid. in w«lcher sich O fterre ch dieser Tage besand. W>e die Blätter berichten, wird d«r Justizpalast i» Laus von fü«f JihrtB wieder aufgel a II werden. Da da» Grund« buch für Wien und Niederöstei reich verbrannt ist, entstanden au» diese» A-laß g'vße Schwierigkeiten. Bor zwei bi» drei Jahren w>r> e» nicht möglich ie»n, diese«, w ch'ige öffentlich- Dokument zu rekou-struieren. D r Schad«", der durch die Unruhen an-««richtet wurde, beträgt znsci»«en 7 Millionen Schillinge. Daß G og»ächte bet der österreichischen Steuerung wegen der Wiener Unruh n intervenier» HS'len, beruht nicht auf Wah heit. Z>ie richtige Zayl der Hpfer. Di« Korrespondenz W'lh-l» veiiff n'licht nach-folgende» Co»»un quv: W-eweit bi»hrr festgestellt wmde, Valoren bei den Unruh:» am 15. und 16 Jali 4 Beamten der Gicherheitkwache uid 1 Kci-minalbeamter da» Leben, aui)" al» 100 Wichleute wmde» verwundet, davoa dir Mehriahl schwer. Aus Heil« der D monstranten fi len 77 Peifo»en, 67 wurdtv schwer und 196 leicht v:rwund«t. Berhistet wurden 232 P^foaen. Die „Rote Fahne" und so. munistifch« Flugblätter wurden veschlagnahwi. I» Sekretariat ver kommunistischen Partei wurden 23 P rsoae» verhaftet, darunter 9 ila«läader. Vag Aegräönis. A» Wiener Zentralfriedhof fanden a» Mittwoch um 2 Uhr »achm tlag« die Begräbvi»feierl>ch k'tten für die G-falleoeu de» blutig«» Freitag« statt. Bor der Erin»nung«kirch? war ein u»g«h«arer Kata» fält ^ed«ut worden, der Platz für 80 Särge hatt«. U it«r andere» hielten der sozialistische Bürgermeister von Wie» Seitz und Abg. Ellenbogen Ansprachen. Wihreid der Feieil chkeiien ruhte in allen Wi«»er Fabriken die Arbeit 15 Minuten. E »e Au»»ahme bildeten bloß die Eifenbohnen, Telephon, Telegraph, Post und a»dere sehr wichtige Betriebe. A» Fnedhoi ist für all« Opfer et» beso»der«r Raum bestimmt no:den, in dessin Mitte sich ein Monument mit de» Na»en der Gefallene» erheb«» wird. Da fich daruutrr Mitglied«! der kathsliftzen, piolestastische» und jüdische» Koaseifio» best.den, nahmen G.'istliche aller drei Bektnutaisfe a« B«gläbni» teil. Die rote Kesahr in der französtschen Armee. W e man jetzt erst in Pari» erfährt, hat di: Garnison i» Bloir a» 14. Juni gemeutert und auf der Kaserne die tote F,h»e geh ß . Der Aufstand wurde natürlich bald eistckk. Nmn Rädelsführer, darunter «in Uaterosfijier, wurden v:rhaftet; sie ko»»e» vor da» Krieg«geiicht. Voltsqettosfett! Tretet ausnahmslos dem „^oütischen und wirtschaftlichen Pereine der Deutschen in Slowenien" bei und unterstütz! ihn nach besten Kräften bei der Lrfüssung seiner großen Aufgaben! Aenn er ist der einzige Schirmer und Förderer eurer völkisch kulturessen, sozialen, wirtschaftlichen und politischen Belange? Aus Stadt und Land. Die Gründungsverfammlunq der »D-utschen Liga für Lölkerbuvd und Bö^eiverstän-digung in Slowenien* fa»d am Mittwoch um 6 Uhr abend» im Gasthof „P ttner Bi« q ittt«" iu Marburg statt. Aeuerwebrtag in Celj«. Die Borberei. tuvgen für den om Sonnlag, dem 31. Jali, abzir» haltenden Feuerwehrtag find i» vollste» Ga»ge. Scho» i» den nächsten Tagen werde» die Plakate da» reichhaltige P ozram« dieser Beraastaltang bringen. Bot mittag wird der Blu««»!ag abgehalten und gleichzeitig finden U-bungen der W>hr statt. A» Magistratshofe wird vorerst eine Schulübung, sodann aber eir Mai öi:r »it alle» Gnäieu vorgenommen. Zum Schluss« wird die Wehr die Lö'ch.pyar«t« .Stavkö" und .Pnkeo*, welche zum wirksame» Li> sche'i vo» bienueuvem B'.nzin, O:l, Petroleum »dgl. btenea und bi»her in Celje »och nicht b«kan»t find, prakt fch vorführen. Dies« Vorführung soll der B«-vö!keru»g den Bcwli» der technische» Ausbildung unserer W^hr erbringen. Am Nachmittage wird da» im Waldhause statifi,dinde Bolksftst mannigfaltige Uiberrafchangen biete». So zu« Beispiel treten eine Gruppe voi Knaben im Alter von 5 bi» 6 Jahren al« Lischmänner bei der Bedienung der Motorspritze „Der kleine Rosenbauer" auf. Daß e» auch oa reiche» Tombo'.agewin»sten nicht fehlen wird, ist selbstverständlich. E n eventueller Reiugewin» dieser Bcranstaltung ist i» erster Linie zur Decka»g der immensen Anschaffa»gikoste» an Material uad Au»-rüstung. fowi« zur Erreichung de« edle« Zvecke» der Errichtung einer Rettung«abtetlu»g zugedacht. Der Au»schnß der W-Hr ist überzeugt, daß die Bevölkerung dnse» edle und ideale B-strebeu der Wehr richtig eivschitzen und durch zahlreich» Besuch de« F-ste» unterstützen wird. Evangelische Gemeinde. Soantaa. de» 24. Juli, fudet der Ve»einvtgo:te»dieast um 10 Uhr in der Christa»kirche statt. Todesfall. Am Dien«tag faud i» C:lje da« Begräbni» de» 46 jährigea T^chlnmeine:» Herr» Franz Taj»bek statt. Der Verstorbene war «tu allfett» belieb:« Mann, defleu Heimgang allge» miine» Mitleid erregt. Todesfall. I» Pettau ist am D!en»!ag Herr Julia» Tognio. Schwiegervater de« Ncch «anwalt« Dr. v. Fichtenau, nach längerem Leide» verfchiede». D:r Bttstorbeoe erfreute sich ia allen Kreisen der Stadt g,ögter Beliebtheit. Uebernahme der Krainischen Spar-küsse durch die Latbach,» Grdt,t»ver-sammlung. Am Dienitag bega,u in Ljidtjana die Sommenagung der dortige» G^ie<öo:rla»»!u»g. Ei wurde» die Statute» de« neuen ® idinfUu'fl de» G.biel», der Kcainische» Sparkasse, die der &:• die!«au»schuß zu übernehme» beschlösse» hatt«, genehmigt. Ferner ward« die Art der Erhebung eine» 50%'gen Aufschlage» auf die Staatttcx? vo» Kino-vocjltllunge» angenommen. Die Marburger Gebietsversammlung ist am Mittwoch wieder zusawmeugelltlen. Mau wird u. a. über dad neue Budget, ü»er die Errichtung eine» «'(jenen Geldivstitui», über de, Ankauf ver Schetbaum-Billa für di« Glbiet«versam«lu»g Seite 4 Cillier Zeitung Nummer 56 nb über die Dienst Pragmatik sür die veamteu be« GebietSeusschvsse« und der Gibtet«ivpilute beraten. Brand infolge Blitzschlag«, Am Montag adeud« schlug der Bl'tz in die Hirpfe deS Großgrundbesitzer« Franz Sodin (Speckbauer) i» Buchen« schlag bet Eclje eio. DaS Feuer veinichiete die Harpse und ei» der Mhe stehende« Wi'tschaitS-grbäud«. Der «it ihrer Motor'plitze rasch he, beige« eilte Feuerwehr von C lj« und den Feuerwehren wn Tehaij«, Trrovljt und (Badetje gelavg ,S i» kurzer Zeit, den Brand zu lokalisiere». Auflassung de« KtnoS Gaberj«. Wie un« «»geleilt wird, hat der Inhaber de« GtadikivoS i» Selje Herr Fndo (?p!ak, welcher in l'tzter Zeit dekaivll'ch auch da« Rico Gabe,je geleitet hatte, diese« Übernehmen ausgegeben, «eil e« fich al« völlig urrevtabel b^^uSzestellt halte und keine Äon» kurrevz für tat Stadt kit o bedeutet. Ueber dt« Aufbebung de« Wohnung« g«s«y«« fand a« SO. Juli im Soz'alministerm« i» Vivg'ad eio« Kons«r«vz statt, welch« von Ber> treter» aller wirtschaftlichen und ander«» Organi-fatioRtu beschckt wurde. Wie i« schnot. neigt di« Mehrzahl zur vvlllv»mtnen L quidiernug d»« Wod> l>»i>«gesede«, welche, wi« «an dkffc. die B -leduug der Baulä'igktlt und de BeseUlgnug der Wohnuvgioot zur Folge habe» wird. Die Erhebung von Ljulomer zur Stadt wird am Sa««iag uvd Eounlng «itzrohm Feierlichkeite» begangen w rden. DaS freundliche Städtchen geniißt bekavvtlich durch feine Suiten-berg er Seine europäisch« Bei iihm heil Die «hreuamtlich« Vertretung de« Leipziger Messeamt,» sür v«n Srei« Marburg hat, »>« unS mitgeteilt wird, da« Che«ilch« Labo» raloriu« für Jrdustrie. Landwirtschaft und Handel in Marburg, Trg Evvbode 3, übervowmen. Die Soivate« Student«« (SirjShrigsrei-willig») weiden a« 1. August einrücke», u« ihre Zeit abzudienen. Sie werden Hinsort ihre Z >t von neun Monate» bloß >» den Reierveo fijierrschulen zubringt,', weil die S'udevtevko»pagvien bei den Regimentern. die sogenannte» „Dtjatke c«te", ausge-hoben wurden. Gründunq ein«« röm. Kath. Priester-seminar« in Wrschätz. Die ungarische» und deutschen ftaiholileu haben In Ansehung der Not-»endi^keit eine« eivhei«tsch«n Priesternachwuchse« beschlossen, i» «rschatz ei» P:iesterfe»iliar zu er richten. Da ihnen jedoch der veograder Erzbischos Dr. Rafael Rodä keinen Kredit hiefür gewährte, begnügt«» fie fich vorlii-fij damit, ein kleineres Hiu« zu «ieten, in de« sie ihre Idee verw rklichieu. Z hl» reiche Priva'perlone» und © «finden hadrn ver-sprechen, »ach Möglichkeit unterstühend beizuttaa»». Die Wcschatze? Kirchengeweinde wird hiefür 16 C'OO Dinar ipenPen, »i« BoikSbank in Panieoo 6( 00 Dinar, die G-me>vd«n Bwattki «nlovil un» Mi-rjolana werd«» einia« Z chlplätze stifte». Äußerer« wurden von velen P.ivate» ständige JahreSunter» stützzvgen i» Rutficht gestellt. Svetozar Pribii'.evle über bi« Schul-autonomi«. Deter Tage ewpfing der frühere Nnterricht««inister Svetozar Pribiievi einen Mitarbeiter de« Neufatzer »Deutschen Bolk«blatteS", de« er auf die Frag», wie er sich heute zur Minderheit?-frage stelle, folgende« antwortet«: Ich steh« auf de« Standpunkt«, den Minderheiten bei unS fettete Siechte zuzugestehen, als ich sür «eine Sta«we«> brüder i» Auslande fordere. Denn ich kann nicht wo ander« wa« verlangtn und bei unS dasselbe verweigern. Ich bin aber ei» grundsätzlicher Gegner der Schulautos o«i«. denn wenn »an auf dem Standpnnkt« der Schulaulono»ie steht, muß «a» nicht »nr den nationalen Minderheiten, sondern auch de» GloubenSb-kenntuifse» da? Recht der Schul gründung «inränmeu und da ich Lib«raler bi». kann ich die konfessionelle Schult nicht zugeben. Ich kann nicht zugebt», daß die Kirche Schulen gründe». Jb bi» ein Anhänger der staatlichen. — Und d e U terrich'« pcache, Herr MiniKer ? — Jeder Bolk»-flcw» soll in der Bolk«Ichule tie eigene Muttersprache all NaterrichtSvrach? verwenden. — Ja welchen Klasse» H-rr Minister? — I» alle, Klassen. — Nicht nur r» den ersten vier Jahrgängen? — I, der ganzen Volksschule, da? ist ganz klar. Die ll,terrich>«sprach« muh in drr Vo kSschule die Muttersprache sei», ab»r auch di« StaatSsprach« muß gel'hrt werden. Die Nichtanwendung der Muttersprache ist eine Tortur der kleinen Kinder. — E« fi ib aber keine Lehrer zur Erteilung de« U»terr>chteS l» d»r Muttersprache vor-band. — Man müe'e dar» eine Lehrerbilduog^a-stult für die Minderheit haben. Dagegen ist niemand. — Wa« sage» Sie, H'rr M'nistrr. ja der Gewährung der Autonowie an die Slowenen in Kärnten? — Ich wäre zufrieden, wenn fie ihre eigene Schule in ihrer Muttersprache hätten. Ais Grund von ZritungS-m«ldung«n würd« ihnen aber du'ch den kärntrer Lindtag völlige Autonomie und e>n eigener Boikirat zuerkannt. — Da über bin ich »och nicht unterrichtet. Ich «erde «ich aber jebensall« für diese Angelegen-hett interessieren, auch über die Ze>'ttii»g«meldange» hinaus, wichtig find für mich in diesem Zusammen, hange vor allem die Gesetzesbestimmungen. Ilalianifierung slowenischer Fami lienua«»n. Die Kommtsfion für die I'.al ar»fi> rnng der slowenischen E genname», in TrieK ver-iffentlichle die eiste Lifte derart korrigierter Ni«e». Da nur 47 Prsonen in ganz Trieft fcei«ill>q tta-lienifche Namen annahmen, schritt die Behöcde «in und vrrifsentlichle nun eine Lifte von 1250 slowenischen Ncm'n, die italienisch »«getauft wurden. Interessant ist. daß diese Lifte i» alphabeiischer R ih'nsolge die Name» vo» .Asam i* bis „Aatovov c* umfaßt. Astrometeorologiscbe Wett«rvo»her sage für d'N Monat August I»27. H-rr Joses Schaffler aufl Oberwilz schreibt: Der Weiterverkauf deS heurige» SommerS htt für die Veur-teilana der Witte,vorhersage» besondere« Jtterefie. weil sich Heuer zwei P ophezeiunge» diametral entgegengesetzt gegenüberstehen. Ei» Berliner Frch. Meteorologe von Rnf vnkündete, der G-sam!char^k er diese« Sommer« würde nicht etfreulich an«salle». b. h. wir würde» mit »erhälwiSmäßig niedrig«» Temperaturen und viel Regen zu rechnen habe». Ich prophezeite eine» warmen So««er. ab. wechselnd sogar Tropenhitze, «it außerge» ähnlichen und raschen Temperaturwechseln, sehr gewitterre'ch mit vielen große Schä»en verursachenden Unwettern. Wer hat recht, wenigstens b i hieher ? ver Monat August wird, waS seinen allge-meinen W'tterungkcharakter betnffe, seirem Vormonate ähnlich fein. E. wird wie dieser ei» rar-malte Sommerrouat werden, durchschnittlich wa'« und gewiiterreich. De ko««ischen Ewfliiss: lassen zwei besondere Gewiilerperiodea deiürch en; die eine vo« 11. bis 15., di« »weit« vo« 22. bi« 25 August. Für d«« Zeit n« den 25. und 26. Anguft ist nach d«» astromet. Auz-ichen stürmische« W«rter zu «r warten. Die eiste Hälfte te« Monai« dürfte günp'ger verlavfen al» K« zneile, die Zeit g«gt» Ende »e« Mo-aieS ist l,Ld und regnerisch. Im aUg'Merne» bi« gegen Mot>ai«eu»e gute« U laub«- und Reistweltrr. Sch-ffln« Wtiterkartrn für Reise und Urlaub sin» >o oll n P.pier- und Buchhandlungen «thätlich u*b brieflich zu beziehen vom Hrldhverlag Scaz, BolkSgariepftraße 14. Kleine Stachrichten aus Slowenien. D'« g«met>.sume E tzung »er Geziettv«rsammlunge» Ljub!j,na uo» Maiilo-, bie dtlannilich iu E ij« »'plant war. wird vorläufig nicht ftat:fiad«n, da in Beo^rad di«s«r B-rsuch ein,« „slowenischrn Landtag«" m>« lch'ele» Augen angesehen wir». — Ja Kau»ia bei Novom sto wurde der angesehene Lkderhändltt Jakod tzl in« S k ve> hastet, bet wicher »elegenheit in ieiu't Wohr ung »in kleiner Apparat zur Her. st llur g von falsch«» 2 Diva'sticken gesunde» wur»e; zur Entdickuvg sührl« der Umstand, daß der Diener d,i der BeznkShalpiwanvschast Iran» Ko« aus dem D:itbod«n be« HauseS, da« er m Novom,sto vo» P!anii«'k geläutt hatt«, de« Model eine« solche» Apparat,« fand. — Di« Töch'ir de« Eisenbahn«,» E> Mist i» S over.Sia B str ei Ae/ci ued Dan ci, welch« bei ihrem Gtoßvaikr in Parttnjt weilten, sind bei« Baden in der Pöbn'tz ertrunken. t» ITÖ41 die beste Zabopaate. Wirtschaft utiö VerKrhr. Hopfenbericht aus Saaz. Da« WjcHC-tum »er Hopsenpflinze »acht w«iier gute Fortschlill«. Die fiühen'w ck ll«n Anlagen setzen nunmehr ziemlich allgemein Blute an. Dieser Tage waren in einzelnen Gebiet«!eilen starke Gewitterregen »u verzeichne», »ie N ederschlaftsmrngea von 20 biS 60 mm krcchte». Das Witter ist andauernd wa>m uvd schwül und fö dnt die weitere günstige Entwicklung der Hcpsen. xflrnze». Gegen dir Hopsendlattiäus« wird weiterhi». V p-»t. Instruktionen aus Mathematik, Physik u. darstellende Geometrie erteilt in Maribor und Umgebung Akademiker-Technik er. Schriftliche, Anträge an die Verwaltung des Blattes. 3289t Antike Möbel Porzell an Ölbilder. Kristall eto. kauft zu den höchsten Preisen der durchreisende Antiquar Josip Linjoviö, Roga&a Slatina, Zagrebai'ki dom, Zimmer Nr. 58. Von September an gebe ich französische, italienische, englische Stunden. Nach erfolgreicher Praxis in Graz kann ich einen guten Unterricht versichern. Cozzi, Glavni trg Nr. 17. 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